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„Es gibt eine Zukunft“

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Post von Peter Maffay VINSCHGAU - Es war im Dezember vor 20 Jahren, als in Lana das erste Treffen des Südtiroler Peter Maffay-Fanclubs stattgefunden hat. Der Club war kurz zuvor auf Initiative von Albert Rungg aus Prad zusammen mit Gleichgesinnten gegründet worden. Albert, der in seiner Heimatgemeinde und darüber hinaus selbst oft als „Peter Maffay“ angeredet wird, hatte schon viele Jahre zuvor die Lieder von Maffay für immer in sein Herz geschlossen. Den ersten persönlichen Kontakt zum deutschen Sänger, Gitarristen, Komponisten und Musikproduzenten knüpfte er 1985. Albert ist nicht nur einer der treuesten Fans von Maffay, sondern seit vielen Jahren auch persönlich mit dem legendären Musiker befreundet. Dass der Brief von Peter Maffay, der kürzlich aus Tutzing in Prad eintraf, mit „Lieber Albert“ beginnt, kommt daher nicht von ungefähr. Im kurzen Schreiben bedankt sich Peter bei Albert und seinen Freunden für die jahrelange Treue und drückt dem Südtiroler Fanclub und seinem Präsidenten Albert Rungg die herzlichsten Glückwünsche zum 20-jährigen Jubiläum aus. Der Fanclub zählt derzeit über 50 Personen,

Peter Maffay und Albert Rungg im Jahr 1996 im Studio in Tutzing.

Im Jahr 2010 in München: Lisa Rungg überreicht Peter Maffay einen Apfel aus dem Vinschgau.

Auch 2002 gab es Vinschger Äpfel von Albert Rungg für Peter Maffay.

die über eine WhatsApp-Gruppe miteinander verbunden sind und sich regelmäßig austauschen. Zum harten Kern des Fanclubs gehören zwischen 20 bis 30 Leute. Albert Rungg: „Wir sind ein offener und ungezwungener Fanclub ohne irgendwelche Pflichten. Jeder und jede ist in unserer lockeren Runde willkommen.“ Zusätzlich zur Organisation von Reisen zu MaffayKonzerten und der Veranstaltung von Fanclubtreffen in Südtirol engagieren sich viele Südtiroler Maffay-Anhänger bereits seit dem Bestehen des Fanclubs auch im sozialen Bereich. So werden jährlich Spenden in Höhe zwischen 1.000 und 2.000 Euro für die Peter

Maffay Stiftung oder andere seiner sozialen Projekte gesammelt. Die Peter Maffay Stiftung betreut sozial benachteiligte, traumatisierte und schwer erkrankte Kinder und Jugendliche. Worauf sich Peter schon seit vielen Jahren immer wieder freut, sind frische Äpfel aus dem Vinschgau, die ihm Albert regelmäßig nach Tutzing bringt. Es kam auch schon vor, dass Maffay auf der Bühne vor zahlreichen Fans in einen Vinschger Apfel biss. Unvergessen bleibt für viele Fans das Konzert, das Maffay mit seiner Band am 25. September 1984 in St. Ulrich in Gröden gegeben hat. Nicht gefehlt hat schon damals natürlich Albert Rungg.

Er war seit jenem Jahr bis heuer bei jeder zusammenhängenden Maffay-Tournee zumindest bei einem der Konzerte mit dabei. Das galt auch für Maffays große Abschiedstournee im Sommer 2024. Detail am Rande: Mit 20 Nummer-eins-Alben und über 50 Millionen verkauften Tonträgern ist Peter Maffay, der am 30. August seinen 75. Geburtstag gefeiert hat, der erfolgreichste Künstler in den deutschen Charts. Die JubiläumsFeier des Südtiroler Fanclubs wird heuer im Verlauf des Herbstes stattfinden. Roland Leitner von Rai Südtirol wird zum Jubiläum eine eigene Sendung gestalten. SEPP

„Mals hat was“ MALS - Es war im fernen und „dunkeln“ Jahr 1936, als es Ernst und Leni Gröner aus Deutschland während eines Fahrrad-Urlaubes in Italien nach Mals verschlagen hat. Das Paar hatte zwar Glück, denn es fand eine Unterkunft beim Dorfschmied, aber am Tag darauf ging es rasch zurück in Richtung Deutschland, „denn Mussolini hatte angeordnet, dass alle Deutschen Italien zu verlassen haben.“ Das und vieles mehr erzählte Jürgen Gröner, der Sohn von Leni und Ernst, am 2. Oktober in der Pension Ortlerblick in Mals. Der 1948 in Aalen geborene Jürgen, der beruflich als Lehrer für Mathematik und Musik tätig war, kam 1953 zum ersten Mal mit seinen Eltern nach Mals. Er blieb dem Dorf und der Umgebung seither treu. Zunächst als Kind mit der Familie, später als

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von Mals und seiner Umgebung. „Mals hat was“, sagte er, als ihm der Bürgermeister Josef Thurner, der Tourismusreferent Andreas Pobitzer, die Geschäftsführerin des Tourismusvereins, Katharina Fritz, und Hausherr Marc Lechthaler eine Urkunde für seine 71-jährige Treue zu Mals und kleine Geschenke überreichten. Wie Jürgen Im Bild (v.l.): Hausherr Marc Lechthaler, Bürgermeister Josef Thurner, der Gröner selbst hochgerechnet hat, geehrte Mals-Liebhaber Jürgen Gröner, Katharina Fritz, die Geschäftsführerin dürfte er sich insgesamt über 4 des Tourismusvereins, und Tourismusreferent Andreas Pobitzer. Jahre in Mals aufgehalten haben. Was er besonders schätzt, sind Jugendlicher und 1973, als das Anfängen bis heute über 1.000 die Menschen, die Natur und die Skigebiet Watles eröffnet wurde, Leute aus Deutschland nach Mals vielen freundschaftlichen Verbinzum ersten Mal mit seiner eigenen gebracht, unter anderem auch dungen. Im Gegensatz zu anderen Familie. Mittlerweile sind auch Gruppen, Schulklassen, Kursteil- Gebieten in Südtirol seien die Geschon seine Enkel Stammgäste nehmer und Kulturinteressierte. meinde Mals und die Umgebung in Mals. Seit 1963, als die Pension Der in Weinstadt lebende Pensio- nicht von Urlaubern überlaufen: Ortlerblick eröffnet wurde, ist er nist ist nämlich schon seit jeher „Es ist gut, dass es bestimmte Entmit seiner Familie und Freunden nicht nur ein leidenschaftlicher wicklungen gibt, aber diese sollten regelmäßig dort zu Gast. Insge- Jazzpianist, sondern auch Maler - wie hier in Mals - langsam und samt hat Jürgen Gröner seit den und nicht zuletzt ein Liebhaber überlegt erfolgen.“ SEPP


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