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Die Jubiläumssaison

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Jetzt gehts ans Eingemachte Durchbruch bei Gemeindeentwicklungsprogramm. Auf Sondersitzung des Gemeinderates folgt Bürgerversammlung am 24. Oktober. SCHLANDERS - Der Entwurf des Gemeindeentwicklungsprogrammes für die Gemeinde Schlanders befindet sich auf der Zielgeraden. „Es wurde jetzt der entscheidende Durchbruch erreicht“, informierte Bürgermeister Dieter Pinggera am 19. September den Gemeinderat. Für den 3. Oktober um 17 Uhr kündigte er eine Sondersitzung des Gemeinderates an, bei welcher die Entwürfe für die Absteckung der Siedungsgrenzen, für die Mobilität und weitere Bereiche im Beisein des Architekten und Koordinators des Programmes, Ulrich Weger, vorgestellt werden. Am 24. Oktober um 19 Uhr folgt eine Bürgerversammlung im Kulturhaus. Das übergeordnete Ziel des Programmes ist die langfristige Beibehaltung einer hohen Lebensqualität der Bevölkerung bei gleichzeitig notwendiger Einschränkung des Verbrauchs von Boden, Ressourcen und Energie und des motorisierten Individualverkehrs. Das Kernstück ist die Festlegung der Siedlungsgrenzen.

Einstimmig sprach sich der Gemeinderat für die Aufnahme von freundschaftlichen Beziehungen mit der Gemeinde Markt Kaufering aus.

Investition, die abgesehen von Staatsstraße und der Grüblstraße der Produktion sauberer Energie in Schlanders eine Lärmschutzin Zukunft auch wirtschaftlich wand zu errichten, berichtete der Früchte tragen wird: „Die Nach- Gemeindereferent Thomas Oberfolgeverwaltungen und die Bürger egelsbacher, dass es eine Ausspraund Bürgerinnen werden sich che mit Landesrat Daniel Alfreider freuen.“ Gesteigert wird mit der gegeben hat, der zugesichert habe, Errichtung der Kraftwerkskette dass das Land gewillt sei, einen auch der Vermögensstand der Ge- Teil der Kosten zu übernehmen. meinde. Aus dem konsolidierten Positive Signale für den Bau eines Haushalt 2023, den der Gemein- Geschieberückhaltebeckens im derat einhellig genehmigte, ging „Jörgental“ oberhalb von Kortsch hervor, dass sich der gesamte habe es auch bei einem Treffen mit Vermögenswert der Gemeinde dem Direktor des Landesamtes für zum Jahresende 2023 auf über Wildbachverbauung West, Peter 171 Mio. Euro belief. Dank der Egger, gegeben. Der Vorschlag Erstes Kraftwerk neuen Kraftwerke wird der Wert für den Bau des Beckens war vom schon in Betrieb Ratsmitglied Franz Winkel geweiter steigen. kommen. Das erste der 6 neuen Kraft- Unterstützung bei werke, die von der „Schlandraun Lärmschutzwand Wieder Eislaufplatz Konsortial GmbH“ im Schlandrauntal gebaut werden, wurde Im Zusammenhang mit dem Der Vizebürgermeister Manuel kürzlich in Betrieb genommen. Vorhaben, entlang eines Ab- Trojer kündigte an, dass beim „Die Errichtung der Kraftwerks- schnittes im Bereich zwischen der Kulturhaus wieder der beliebte kette ist voll im Gang. Auch die Arbeiten für den Bau des Krafthauses beim Hubschrauberlandeplatz, des letzten Gliedes der Kette, sind angelaufen“, teilte der Bürgermeister mit. Die Gesamtkosten der Kraftwerkskette (siehe der Vinschger Nr. 13/2024) belaufen sich auf ca. 19,5 Millionen Euro. Für 15. Mio. wurde ein Darlehen aufgenommen, der Rest wird mit Eigenmitteln der Gemeinde bestritten. Obwohl die Zinslast für das Darlehen derzeit hoch ist – laut dem Generalsekretär sind jährlich rund 750.000 Euro zu berappen – handelt es Der Aushub für den Bau des Krafthauses beim Hubschrauberlandeplatz, des sich laut Dieter Pinggera um eine letzten Gliedes der Kraftwerkskette, ist bereits erfolgt. 10 DER VINSCHGER 17/24

Eislaufplatz errichtet wird. Er soll am 29. November eröffnet werden und bis zum 19. Jänner 2025 zugänglich bleiben. Bis zum Jahresende soll übrigens ein Projekt für ein Parkleitsystem für den Hauptort Schlanders vorliegen. Die Ausschussmitglieder Monika Wielander und Dunja Tassiello berichteten über erfolgreiche Sommerbetreuungsangebote für Kinder in der Gemeinde Schlanders. Das Ratsmitglied Andreas Mair wollte wissen, wie es um die Umsetzung des Videoüberwachungskonzeptes bestellt sei und wann in der Gemeinde Defibrillatoren aufgestellt werden. In Sachen Videoüberwachung bedauerte der Bürgermeister, „dass sich die Sache derart in die Länge ziehe.“ Trotz aller Bemühungen, auch seitens des Ortspolizei-Kommandanten Christian Carli, sei man aus unterschiedlichen Gründen beim Ankauf der Kameras bis dato leider nicht weitergekommen. Auch auf Bezirksebene werde versucht, „diesen Leidensweg“ baldigst zu beenden. In punkto Defibrillatoren seien laut Manuel Trojer 4 Standorte in Schlandern, Kortsch, Göflan und Vetzan für zweisprachige Geräte definiert worden. Sie sollen in den ersten Monaten des nächsten Jahres angebracht werden. Freundschaft mit Markt Kaufering Einhellig zugestimmt hat der Gemeinderat der Aufnahme von


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