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Das Wahljahr naht

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Kammermusik vom Feinsten SCHLANDERS - „Es erwartet uns heute ein sehr abwechslungsreiches und exquisites Konzertprogramm mit Kammermusik aus unterschiedlichsten Stilepochen“, schickte Dieter Pinggera am 7. November im Kulturhaus in Schlanders voraus, als er im Namen des Konzertvereins „musica viva Vinschgau“ die Querflötistin Chantal Ramona Veit und den Klavierspieler Andreas Benedikter zu einem besonderen Musikabend willkommen heißen konnte. Die junge Chantal Ramona Veit aus Bozen, geboren 2008, gilt als Flötenvirtuosin der Extraklasse und wurde bereits mehrfach mit Preisen ausgezeichnet. Im Vorjahr erreichte sie bei zahlreichen Wettbewerben, an denen sie sich beteiligte, 4 Erstplatzierungen. Sie

Andreas Benedikter und Chantal Ramona Veit beim Konzert im Kulturhaus in Schlanders.

gewann außerdem den „Tiroler Klassik Instrumentalisten-Preis“ sowie den österreichischen Musik-Förderpreis „Goldene Note“. In Schlanders spielte sie nicht nur auf der Querflöte und Piccolo-Flöte, sondern zeigte auch als Sängerin ihr Können. Zu-

sammen mit dem Klavierspieler Andreas Benedikter, geboren 1981 in Brixen, Lehrer an Musik- und Oberschulen in Südtirol und Organist in Unterinn, trug sie Kammermusikwerke von Francis Poulenc, Antonio Vivaldi, Cecile Chaminade und weiteren Kom-

ponisten vor. Das Publikum zollte der Musikerin und dem Musiker viel Applaus. Das Konzert fand in Zusammenarbeit mit dem Bildungshaus Schloss Goldrain und mit Unterstützung der Kulturabteilung des Südtiroler Landesregierung statt. SEPP

Wer gewinnt den Ökologiepreis Vinschgau 2024? VINSCHGAU - Aus 7 Bewerbun- verband Bezirk Vinschgau und

gen wird die Jury den Träger des Ökologiepreises Vinschgau 2024 ermitteln. Die Jury setzt sich aus je einem Mitglied der 7 Trägervereine des mit 2.000 Euro dotierten Preises zusammen: Alpenverein, Arbeitskreis Biodynamische Wirtschaftsweise, Bioland Südtirol, Bio Vinschgau, Ethical banking Raika Prad-Taufers, Heimatpflege-

Generationenbaum des OK PalaUmweltschutzgruppe Vinschgau. birn in Glurns zum Schutz und Folgende Projekte sind für den der Aufwertung des traditionsÖkologiepreis 2024 nominiert: reichen Palbirnbaumbestandes; Erlebnispark Naturns - ein Ort Mairinghof am Schlanderser Nörder Begegnung in und mit der dersberg - Bio-Bergbauernhof der Natur, gestaltet von Debora und Familie Paris; Verein Natur Erleben Hanspeter Schönthaler; Perma- Vinschgau mit den beiden Waldkultur-Hof der Familie Gruber kindergärten in Morter und Prad; mit ihrem Sortenreichtum am Kräuterschlössl Goldrain/Taufers Kortscher Sonnenhang; Projekt - Pionierbetrieb im biologischen

Kräuteranbau; Strohhaus - ein ökologisches Vorbildprojekt in Rabland der Bauherrinnen Sabine Kaserer und Marlis Thaler mit Architekt Michael Reichegger. Auf das Gewinnerprojekt darf man gespannt sein. Vergeben wird der Preis Anfang Dezember im Rahmen eines Festaktes, wobei neben dem Preisträger auch alle anderen Projekte vorgestellt werden. SEPP

Ehemalige Powi-Studenten im Bunker RESCHEN/VETZAN - Am 19. Oktober fand die zweite Auflage des Treffens ehemaliger Vinschger Studentinnen und Studenten des Instituts für Politikwissenschaften der Universität Innsbruck mit ihrem ehemaligen Professor Günther Pallaver statt. Die Idee und Initiative für das Treffen war - wie schon 2023 - von Manuel Massl gekommen. Alle Teilnehmer hatten bei Pallaver bis zu seiner Emeritierung 2020 ihre Diplomoder Masterarbeit geschrieben bzw. ihr Studium abgeschlossen, wobei zwischen dem jüngsten und ältesten Abschluss 20 Jahre liegen. Der in Branzoll lebende Pallaver wurde am Bahnhof von Mals von

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Die historische Grenzbefestigung am Reschenpass war Ende der 1930-er Jahre zum Schutz vor einer Invasion Adolf Hitlers entlang der Reschen-Grenze errichtet worden. Die Bunkeranlagen und die Panzersperre auf Plamort sind Reste des „Alpenwalls“ (Vallo Alpino Im Bild (v. l.): Ulrich Ille, Martin Karl Pircher, Oswald Angerer, Günther Pallaver, del Littorio). Florian Eller führte Sarah Stecher, Anna Paulmichl Forcher und Manuel Massl. durch die einstige Sperrzone sowie Im Bild fehlt: Andrea Maas. durch den Etschquelle-Bunker Nr. 20. Viele Teilnehmende waren einigen ehemaligen Studentinnen Gruppe erwarteten. Der Verein überrascht, dass die Etsch selbst in und Studenten empfangen. Weiter Oculus hat sich den Erhalt, die der Bunkeranlage entspringt. Ein ging es nach Reschen, wo die Ge- geschichtliche Aufarbeitung und Mittagessen in der Jausenstation meindereferentin und ehemalige die touristische Nutzung der his- von Uli Ille (selbst Ex-Student bei Powi-Studentin Andrea Maas so- torischen Grenzbefestigung im Prof. Pallaver) in Vetzan rundete wie Florian Eller, der Präsidenten Dreiländereck Italien-Österreich- den interessanten Vormittag ab. des Fördervereins Oculus, die Schweiz auf die Fahne geschrieben. RED


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