VINSCHGER GESELLSCHAFT
Erste Bezirksweinkost für Eigenbauweine GÖFLAN - Auf dem Göflaner Sportplatz führte der Bezirk Vinschgau der Südtiroler Bauernjugend Mitte Mai erstmals eine Bezirksweinkost nur für Eigenbauweine durch. Dabei wurde weder aufgeschenkt noch verkauft, sondern nur die 24 verschiedenen Weine der Sorten Blauburgunder, Blauburgunder-Zweigelt, Cabernet Curtis, Kerner, Solaris, Weißburgunder, Zweigelt und Zweigelt Rosè der 12 Teilnehmer verkostet und von den Fachjuroren Leo Forcher und Erhart Tutzer be- Felsenkeller der Laimburg teil- Solaris, Günther Schönthaler mit wertet. Die besten Weine durf- nehmen. Bei den Weißweinen einem Riesling und Klaus Marx, ten an der Landesweinkost im gingen Max Gögele mit einem ebenfalls mit einem Solaris, als
die drei Erstplatzierten hervor. Bei den Rotweinen siegte Elmar Luggin mit seinem Zweigelt vor Reinhard Massl, ebenfalls mit einem Zweigelt, und Max Gögele mit einem Cuveè. Bezirksweine: 1. Elmar Luggin, 2. Max Gögele und 3. Reinhard Massl. Reinhard Massl holte bei der anschließenden Landesweinkost im Felsenkeller der Laimburg den 3. Platz bei den mittelschweren Rotweinen. Der Bezirk Vinschgau der SBJ dankt allen Teilnehmern und Juroren und wünscht weiterhin viel Freude und Erfolg mit den Eigenbauweinen. INGE
Jahrgangsbaum 2021 MARTELL - Bereits zum sechsten und deren Paten der Einladung Mal wurde in Martell ein Jahrgefolgt sind“, freute sich Heidi gangsbaum gepflanzt. Das Elki Gamper, Gemeindereferentin Martell, die Gemeindeverwaltung und Mitglied des Elki-Teams und der Pfarrgemeinderat hatten und meinte weiter: „Diese Feier zur Jahrgangsbaumfeier eingelaist auch eine Gelegenheit, sich den. Pfarrer Johann Lanbacher kennenzulernen und sich ausfeierte mit den Anwesenden eine zutauschen.“ Vielleicht wird der Baum auch Treffpunkt für zuAndacht und segnete den Baum künftige Jahrgangstreffen. Zum und das dazugehörige Schild mit der Aufschrift „Jahrgangsbaum Abschluss wurde der Jahrgangs2021“. Der Baum soll wachsen Kindern wurde ein kleines An- engel und Weihwasser. „Wir sind baum zusammen mit den Eltern und gedeihen, wie die Kinder denken an die Taufe überreicht: heute vollzählig. Es ist sehr schön, oberhalb der Kapelle St. Maria in selbst, erklärte der Pfarrer. Den eine Taufurkunde, ein Schutz- dass alle Eltern mit den Kindern der Schmelz gepflanzt. RED
RATGEBER WIRTSCHAFT
Covid Beihilfen werden nicht gemeldet? Anzeige und Rückgabe drohen! Das ist wieder mal was Feines – als ob die Bürokratie in Italien nicht bereits ausreichend wäre, wurde eine weitere Meldung eingeführt, in der die erhaltenen Covid- Beihilfen zu melden sind. Wozu? Das ist eine gute Frage: schlussendlich wurde ein Großteil der Beihilfen (nicht alle) direkt von der Agentur der Einnahmen ausbezahlt, nach Erhalt eines entsprechenden Antrages, in dem alle wichtigen Daten dargelegt werden. Die anderen auszahlenden Körperschaften (z.B. Provinz) melden die ausbezahlten Beiträge ebenfalls an die Agentur der Einnahmen. Zusätzlich sind die Beihilfen in einer eigenen Übersicht der Steuererklärung anzuführen. Ganz nebenbei müssen die Beihilfen von den Unternehmen entweder im Bilanzanhang ausgewiesen und/oder auf der Homepage veröffentlicht werden. Die Agentur der Einnahmen hat also alle notwendigen Informationen bereits doppelt und dreifach. Nichtsdestotrotz besteht die Direktion der Agentur der Einnahmen in Rom auf die zusätzliche Meldung und verweist
auf EU-Bestimmungen. Das Problem ist, dass die Meldung extrem kompliziert ist. Es sind nämlich nicht nur die erhaltenen Geldbeträge zu melden, sondern auch weitere wirtschaftliche Vorteile (z.B. Aussetzung und Aufschub von Zahlungen, Steuerguthaben). Der entsprechende Vordruck ist seitenlang und nur schwer handhabbar. Die Anleitungen sind dürftig. Ein weiteres Problem ist, dass eine falsche oder unvollständige Erklärung strafrechtliche Konsequenzen hat. Zudem droht die Verpflichtung zur Rückgabe des Beitrages. Die Interessensvereinigung der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater hat sich um eine Aussetzung oder wenigstens einen Aufschub der am 30. Juni fälligen Meldung bemüht, bislang ohne Erfolg. Eigentlich soll mit dieser Meldung nur überprüft werden, ob ein Unternehmen die maximal zulässige Beitragshöhe überschritten hat. Aber mit den aktuellen Bestimmungen wir die Meldung zur gefährlichen Falle. WALTER GASSER
Walter Gasser gasser@gspeo.com Kanzlei Gasser Springer Perathoner Eder & Oliva Naturns - Lana - Bozen
DER VINSCHGER 11/22
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