Platz eins für Weichkäse aus Schleis BOLOGNA/SCHLEIS - Die besten 30 Käse Italiens waren kürzlich zum Finale des „Italian Cheese Award“ in Bologna eingeladen. Die Käse waren vorab in einem selektiven Auswahlverfahren ermittelt worden. Alle am Finale teilhabenden Käse wurden im Laufe des Jahres 3 Mal von der Fachjury verkostet. Im Kongresszentrum des „Fico“,
des größten Food-Freizeitparks der Welt, wurden in jeweils 10 Kategorien die Sieger ermittelt. Umso größer war die Spannung bei der Preisverleihung. In der Kategorie Weichkäse konnte die Hofkäserei Englhorn aus Schleis als einziger Südtiroler Vertreter im gesamten, finalen Wettbewerb den Sieg erringen. Sonja Sagmeister, die gemein-
Mit großer Freude nach Sonja Sagmeister den Preis entgegen.
sam mit Max Eller für die Produktion verantwortlich ist, konnte den begehrten Preis entgegennehmen. Der Betrieb Englhorn bemüht sich seit Jahren um die Herstellung hochwertiger Käseprodukte. Der
Erfolg hängt vom Engagement der beteiligten Personen ab, aber auch von der konsequenten biologischen Produktionsweise. Mehr Infos im Internet (www.englhorn.com). RED
SCHLANDERS - Rund zwei Dutzend gerissene Schafe waren kürzlich im Schlandrauntal aufgefunden worden (der Vinschger hat berichtet). Die Schafe hatten sich frei am Berg aufgehalten, bei einem Kontrollgang der Besitzer wurden die verendeten Tiere aufgefunden. Wie sich nun herausstellte, handle es sich definitiv nicht um Wolfsrisse. „Die
Foto: Sepp
Schafrisse: Landesamt entwarnt
Luigi Spagnolli, Direktor des Landesamtes für Jagd und Fischerei.
Untersuchungen ergaben, dass es ganz sicher kein Wolf gewesen ist“, betont Luigi Spagnolli, Direktor des Landesamtes für Jagd und Fischerei. Man habe den Fall untersucht und sich dabei rasch darauf festlegen können, dass einige wenige Risse durch Hunde verursacht wurden. Weitere tote Schafe seien einfach durch die Panik ums Leben gekommen
bzw. abgestürzt. Der Fall sei zur Gänze und mit hundertprozentiger Sicherheit aufgeklärt. „Der Wolf war hier aber ganz ganz sicher nicht am Werk“, beruhigt Spagnolli. Das Wolfsproblem in Südtirol sei durchaus vorhanden, aber, „zahlreiche Risse entstehen auch durch streunende Hunde umliegender Höfe“, so Spagnolli. AM
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