VINSCHGER THEMA
Das Titelfoto zeigt die Zentralstation auf dem „Freitmöslroan“, wo die zwei neuen Kabinenbahnen zusammentreffen. Hier im Bild die Bergstation der Höllental-Bahn, mit der man bis zum höchsten Punkt der Skipiste Jochbahn im Skigebiet Schöneben gelangt.
„Attraktives Ganzjahresgebiet“ Arbeiten an skitechnischer Verbindung schreiten planmäßig voran. Viele Neuheiten und Verbesserungen ab der neuen Wintersaison. OBERLAND - Seit April wird im Oberland an der Verbindung der Skigebiete Haideralm und Schöneben gearbeitet. Die Arbeiten verlaufen nach Plan. „Dank der qualitativen und quantitativen Erweiterung können wir die Attraktivität des Gesamtskigebietes stark steigern“, gaben sich Andreas Lechthaler, der Präsident der Schöneben AG, sein Stellvertreter Christian Maas sowie das Verwaltungsratsmitglied Frowin Stecher und der Gemeindereferent Franz Prieth kürzlich bei einer Besichtigung der derzeit größten Baustelle im Vinschgau unisono überzeugt. Was „qualitativ“ und „quantitativ“ konkret heißt, ist mittlerweile gut sichtbar. Das Kernstück des Vorhabens bilden zwei Seilbahnanlagen mit dazugehörigen Pisten. Die erste der zwei 10-er Kabinenbahnen startet in St. Valentin in unmittelbarer Nähe der Talstation der derzeitigen Kabinenbahn, mit der man auf die Haideralm gelangt, und führt über eine Mittelstation auf „Plan Grand“ bis zur Örtlichkeit „Freitmöslroan“.
4
DER VINSCHGER 35/18
„Wunderbare Erlebnispiste“ Zu dieser neuen, mit 25 Stützen ausgestatteten und 4,32 km langen Bahn gehört eine neue, über 3 km lange Piste. „Wir nennen sie Erlebnispiste, denn mit ihrer durchschnittlichen Neigung von 10 %, dem abwechslungsreichen Blick auf die Seenlandschaft, verbunden mit dem Motto ‚Schöni und seine Freunde’ - entlang der
Piste werden die einheimischen Tiere vorgestellt -, ist es ein wahres Erlebnis für die ganze Familie“, so die Vertreter der Schöneben AG. Ebenfalls begeistert zeigen sie sich von der zweiten Seilbahnanlage, die „Höllental“ heißt und die von „Freitmöslroan“ nahe der „Höllentaltschött“ bis zum höchsten Punkt der Skipiste an der Jochbahn im Skigebiet Schöneben führt. Die dazugehörige Piste
„Höllental“ habe es in sich: „Vor allem von dieser Piste aus, aber auch von den neuen Kabinenbahnen sowie von der Erlebnispiste aus hat man an vielen Punkten die zwei Seen im Blick.“ Beide Seilbahn-Anlagen können unabhängig voneinander betrieben werden. Die erste (St. Valentin-Schöneben) kann bis zu 1.200 Personen pro Stunde befördern, die „Höllentalbahn“ bis zu 2.400. Um von St. Valentin nach Schöneben zu gelangen, wird es nur 18 Minuten brauchen. Zusätzliche Parkplätze
Atemberaubende Aussicht auf die Höllental-Piste und den Reschensee unten im Tal.
Zusätzlich zu den genannten neuen Anlagen und Pisten, die pünktlich zu Eröffnung der Wintersaison am 14. Dezember 2018 in Betrieb gehen werden, warten noch etliche weitere Neuerungen auf die Wintergäste im Oberland. So wird etwa die Talstation der Umlaufbahn auf die Haideralm erneuert. Es entsteht nicht nur ein neuer Kassa-Bereich, sondern auch der Parkplatz soll erweitert werden, damit bis zu 300 Au-