Herr ĂŒber ein Nadelöhr

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VINSCHGER GESELLSCHAFT

Mit Motivation „Berge versetzen“ SULDEN - Mit eisernem Willen, bedingungsloser Motivation und der Abenteuerlust „Berge versetzen“: Das wollte Reinhold Messner schon jeher. GrenzgĂ€nger, Extrembergsteiger, Bergbauer und heute Filmemacher: In seinem Leben hat Reinhold Messner bereits viele Herausforderungen gesucht, gefunden und bewĂ€ltigt. Stets mit großem Willen und unglaublicher Motivation hat sich Messner an fast nicht machbare Aufgaben herangewagt. Von seinem Leben und seinen Abenteuern erzĂ€hlte er Anfang August in der Suldner Tennishalle bei der schon traditionellen Multivisionsshow. Hunderte Besucher, darunter viele Touristen aus Deutschland, ließen sich das Spektakel auch diesmal nicht entgehen. Eine jedoch fehlte: Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, die in den vergangenen Jahren ebenfalls regelmĂ€ĂŸig zu dieser Zeit in Sulden zu Gast war, hat heuer auf ihren SĂŒdtirol-Urlaub verzichtet. So wurde sie nicht Zeugin von einem der bisher emotionalsten VortrĂ€ge

Reinhold Messner bei seinem Vortrag.

des ehemaligen Extrembergsteigers Reinhold Messner. „Schon als Kind war ich klettern. Im Alter von fĂŒnf Jahren habe ich den ersten Dreitausender zusammen mit meinen Eltern bestiegen“, erzĂ€hlte Messner aus seinem Leben. Bereits mit 20 wagte er sich an die schwierigsten Kletterrouten in den Dolomiten. „FĂŒr weitere Reisen reichten damals die Mittel noch nicht“, so Messner. Der

heute 74-JĂ€hrige berichtete ĂŒber die Faszination des Alpinismus. Vom Nanga Parbat, wo sein Bruder tödlich verunglĂŒckte, durch die Antarktis bis in die WĂŒste Takla Makan. Die Zuhörer wurden Zeugen atemberaubender Augenblicke, tödlicher Gefahren und schier unmenschlicher Leistungen an den entlegensten Orten der Welt. „Es waren teils Expeditionen, wo man nicht wusste, ob man ĂŒberhaupt zurĂŒckkommt“, erzĂ€hlte Messner. Die Besteigung des Mount Everest ohne Sauerstoff vor 40 Jahren, ein Alleingang hinauf auf den Everest, seien nur einige Beispiele davon. Verschiedene Lebensphasen Der frĂŒhere Extrembergsteiger habe mehrere Lebensphasen durchgemacht. Neben dem Alpinismus seien unter anderem die Museen eine bedeutende gewesen. „Damit habe ich ein Erbe hinterlassen“, betonte er. In seiner derzeitigen Lebensphase ist er als Filmemacher tĂ€tig. FĂŒr ihn selbst

stellt das Filmemachen nach dem Leben als Extrembergsteiger und dem Aufbau seiner Museen einen dritten großen Lebensabschnitt dar. Er sei schon immer ein GeschichtenerzĂ€hler gewesen: „Ich habe Geschichten mit meinen BĂŒchern erzĂ€hlt, Geschichten mit meinen Museen. Jetzt ist es an der Zeit, Geschichten mit meinen Filmen zu erzĂ€hlen“. Der Vortrag und das gleichnamige Buch „Berge versetzen“ richten sich nicht umsonst auch an FĂŒhrungskrĂ€fte und Top-Manager. Es seien MotivationsvortrĂ€ge der besonderen Art. „Ein Ausflug, an die Grenzen des menschlich Möglichen – und zu uns selbst“, so Messner. Inbegriffen seien Momente des Ausgebranntseins, der Niederlage, des Neuanfangs. Ein Vortrag, den Messner auch in Banken und bei Seminaren hĂ€lt. „Es geht stets darum mit Motivation Berge zu versetzen“, gab Messner auch den zahlreichen Besuchern in Sulden AM mit auf den Weg.

PR-INFO

Agrafor: Der zuverlĂ€ssige Agrardienstleister BURGEIS - Wenn es um Dienstleistungen im Bereich der Agrarund Forstwirtschaft geht, dann ist man bei Agrafor an der richtigen Adresse. Davon konnten sich die Besucher bereits Anfang August bei einer PrĂ€sentation in Taufers im MĂŒnstertal ein Bild machen. Flott, schnell und professionell wurde eine Forststraße saniert, gefrĂ€st, begradigt, neue EntwĂ€sserungsrinnen eingesetzt und gewalzt. „Das AuffrĂ€ĂŸen und die professionelle Weiterbearbeitung der Straße bietet die Möglichkeit, Forststraßen und Wiesenwege, welche nicht geteert werden sollen, optimal zu prĂ€parieren“, erklĂ€rt GeschĂ€ftsfĂŒhrer Aaron Punt. Die Besucher waren begeistert von den Dienstleistungen und konnten direkt mit den Inhabern ins GesprĂ€ch kommen. Kunden sind vor allem Landwirte und Forstbetriebe, aber auch Konsortien und Fraktionen bis hin

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zu Alminteressentschaften. „Wir konzentrieren uns auf diverse Dienstleistungen und den Handel mit Heu, Stroh und Luzernen. Zu unseren Kunden gehören all jene, die einen kompetenten Partner im Agrarbereich an ihrer Seite brauchen“, weiß Punt. Die Dienstleistungen reichen von Steinbrechen, FrĂ€sarbeiten und Mulchen bis hin zum BegrĂŒnen und Begradigungen von Äcker, Weiden und Wiesen. Auch wenn

on hat eine Arbeitstiefe bis zu 40 Zentimeter und kann Steine bis zu 50 Zentimeter Durchmesser zerkleinern. Dies ist wiederum ideal fĂŒr eine optimale Bodenbearbeitung. Agrafor, ein Unternehmen mit SĂŒdtiroler Inhabern und Vinschger Mitarbeitern, versteht sich als Komplettdienstleister und UnterstĂŒtzer. Durch modernste Maschinen können die Dienstleistungen professionell, schnell und kostengĂŒnstig durchgefĂŒhrt werden. AM

es darum geht, Heu- Stroh- und Grasballen zu pressen (mit einer GrĂ¶ĂŸe von 0,6m bis zu 1,90m) sowie verschiedene Agrartransporte, wie HĂ€ckselgut oder SchĂŒttgut mit dem 20mÂł AnhĂ€nger sind kein Problem. „Auch fĂŒr Apfelbauern bietet die SteinfrĂ€se eine interessante Möglichkeit, die Wiese bei Rodungen von Wurzelstöcken schnell und kostengĂŒnstig zu Infos unter: befreien“, empfiehlt Punt. Die Tel. 347 88 31 596 SteinfrĂ€se der neuesten Generati- www.agrafor.com.


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