Was tue ich, um gesund zu bleiben?
gas waren bei der Diskussion nicht zu hören. Wohl aber wurde zu bedenken gegeben, dass Göflan während der vergangenen 10 Jahre in punkto Fernwärme etwas stiefmütterlich behandelt worden sei und so manche Bürger neue Heizanlagen errichtet haben. Der Bürgermeister sicherte zu, dass die Gemeinde eine etwaige Unterstützung bei den Anschlusskosten in Erwägung ziehen werde. Laut Erhard Alber ist es höchst an der Zeit, dass in Göflan in Sachen Fernwärme etwas passiert: „Zum Glück haben wir jetzt die Alternative Erdgas.“ Keine genauen Auskünfte konnte Pichler bezüglich des Ausstoßes von Stickoxiden bei Erdgas-Heizungen geben. Wie geht es jetzt weiter? Um zu erkunden, wie groß das Interesse an Erdgas in Göflan ist, werden ab sofort Erhebungen durchgeführt. Erste Fragebögen dazu lagen bereits bei der Versammlung auf. Die ausgefüllten Bögen können bis Mitte Jänner 2018 im Rathaus in Schlanders oder direkt bei der SELGAS NET eingereicht werden. Ist das Interesse entsprechend groß, wird 2018 eine Machbarkeitsstudie erstellt, sodass die Planung in Auftrag gegeben werden kann. Errichtet werden soll das Erdgasnetz 2019, sodass in Göflan
theoretisch bereits ab September 2019 mit Erdgas geheizt werden könnte. 10 Mio. Schulden abgebaut Auch über den derzeitigen finanziellen Stand des Fernheizwerks Schlanders informierte Dieter Pinggera. Im Fernheizwerk wird die Wärme vor allem aus Biomasse (Holz) erzeugt. Das Werk ist mit einer Kraft-Wärme-Koppelungsanlage ausgestattet, die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugt. Für die Spitzennachfrage oder im Fall von Schäden am Biomasse-Heizkessel verfügt das Heizwerk zusätzlich über einen Heizkessel, der mit Erdgas betrieben wird, sodass eine sichere und kontinuierliche Wärmelieferung garantiert werden kann. Über getrennte Erdgasanschlüsse verfügen in der Gemeinde Schlanders übrigens auch das Krankenhaus sowie die Betriebe Recla und Zwick. Die Schulden des Fernheizwerks, das mit Ausgaben von insgesamt rund 40 Millionen Euro errichtet worden war, konnten laut Pinggera nach etlichen schwierigen Jahren von seinerzeit 25 auf nunmehr ca. 15 Millionen Euro reduziert werden. „Jetzt ist es so, dass sich das Heizwerk de facto selbst finanziert“, so der Bürgermeister. SEPP
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Im Bild (v.l.): Sonja Gorfer, Marianne Siller, Edith Lahner und Astrid Pichler, persönliche Referentin der Gesundheitslandesrätin Martha Stocker. SCHLANDERS - Wir sind selbst zu einem wichtigen Teil für unsere Gesundheit verantwortlich und müssen daher die Sorge um die Gesundheit auch selbst in die Hand nehmen. Das war die Kernbotschaft des Info-Abendes, der im Rahmen des landesweiten Initiative „Stil ändern“ am 22. November im Gesundheitssprengel Mittelvinschgau im Haus der Bezirksgemeinschaft stattgefunden hat. Die Kampagne lehnt sich an das Evviva-Konzept an, das an der Universität Stanford (USA) ausgearbeitet wurde. Vor rund zwei Dutzend Interessierten führten die Evviva-Kursleiterinnen Sonja Gorfer und Edith Lahner theoretisch und auch anhand konkreter Beispiele und Übungen aus, wie man selbst dazu beitragen kann, gesund zu bleiben bzw. Gesundheitsvorsorge zu betreiben. Auch Menschen, die chronisch krank sind, können durch Änderungen des Lebensstils, sprich der Lebensgewohnheiten, die Lebensqualität merklich verbessern. Mit persönlichen Selbstmanagement-Programmen kann nicht nur das Gesundheitsverhalten verbessert werden, sondern auch
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des Gesundheitsempfinden und der Gesundheitszustand. Wichtig ist es laut Gorfer und Lahner, dass man nicht versucht, den eigenen Stil radikal von einem Tag auf den anderen auf den Kopf zu stellen, sondern dass man in kleinen Schritten vorgeht. Die Referentinnen warteten dazu mit vielen praktischen Tipps und Ratschlägen auf. Evviva ist eine vom Landesressort für Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem Sanitätsbetrieb ins Leben gerufene Kampagne und versteht sich als interaktiver Kurs für gesundheitsbewusste Menschen. Er richtet sich sowohl an gesunde Menschen als auch an jene mit chronischen Erkrankungen und soll helfen, ein bewusstes, aktives und erfülltes Leben zu führen. „Wir bauen darauf, dass Menschen etwas für sich selbst tun“, gab sich Marianne Siller, Pflegedirektorin im Sanitätsbetrieb, überzeugt. Weitere Infos gibt es im Internet (www.provinz.bz.it/evviva). SEPP
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