Hehre Vorhaben

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„avimundus“ wird ins Zentrum verlegt DAS NATIONALPARK-Besucherzentrum „avimundus“ (Vogelwelten) soll von den sehr engen und kleinen Räumen in der Kapuzinerstraße in die Fußgängerzone von Schlanders verlegt werden. Als neuen Standort hat die Gemeindeverwaltung die zwei aneinander angebauten Gebäude zwischen dem Hotel „Goldene Rose“ und dem Haus der Fam. Spechtenhauser ins Auge gefasst. Die Gemeinde hat diese Gebäude bereits vor 5 Jahren für 440.000 Euro angekauft. „Jetzt besteht die Möglichkeit, sie zum selben Preis an die Firma Pohl Immobilien zu verkaufen“, informierte der Bürgermeister. Die Firma sei bereit, der Gemeinde nach dem Umbau drei Stockwerke für die Unterbringung des „avimundus“ schlüsselfertig für 1 Mio. Euro abzutreten. „Zumal wir vom Land einen Beitrag von 450.000 Euro erhalten, gelingt es uns als Gemeinde, mit unter dem Strich ca. 100.000 Euro einen neuen, idealen Standort für das Besucherzentrum zu bekommen,“ so Pinggera. Theoretisch könnten oberhalb der drei Stockwerke zusätzlich noch Wohnungen gebaut werden. Das sei aber Sache der Firma Pohl. Was den Bau zusätzlicher Stockwerke betrifft bzw. die Gesamthöhe, „so werden damit natürlich die zuständigen Gremien befasst, auch der Gemeinderat“, so Pinggera.

Vinschger Äpfel für Fahrradfahrer VINSCHGAU - Der Vinschgau ist

eine beliebte Fahrradregion. Vom Frühjahr bis zum Herbst radeln täglich mehrere hundert Menschen auf dem abwechslungs­ reichen Vinschger Radweg durch das Apfelanbaugebiet. Viele von ihnen fahren dabei mit dem Zug von Meran nach Mals, leihen sich beim Radverleih „Sportservice Erwin Stricker – Rent and Go“ Anstelle dieser zwei Gebäude in der Fußgängerzone (Bild links) wird am Bahnhof Mals ein geeignetes in Zukunft das Besucherzentrum „avimundus“ zu finden sein. Der Rad aus und bewältigen die Strekleine Garten vor den Gebäuden (Bild rechts) gehört übrigens nicht der cke zurück ins Burggrafenamt Gemeinde, sondern wurde ihr lediglich zur Nutzung überlassen. auf dem Drahtesel. Im September erhielten diese sportlichen „Kein Geschäft für die Firma“ sehr günstig und verwiesen u.a. Ausflügler in der Verleihstation darauf, dass der Nationalpark jedoch nicht nur ein Rad, sondern Klar sei, „dass dieses Projekt für das ­Besucherzentrum künftig zusätzlich eine genussvolle Überdie Firma Pohl kein Geschäft ist.“ ganzjährig geöffnet halten will. raschung: Die VI.P, der Verband Julia Pircher äußerte bei der Dis- Laut Trojer haben sich auch der kussion mehrere Bedenken. Sie hds, der HGV und der Tourishalte den Standort nicht für ideal musverein einhellig für die Verund verwies u.a. auf mangelnde legung in die Fußgängerzone Parkmöglichkeiten im Ortszen- ausgesprochen. Mit Ausnahme trum. Für Vorhaben dieser Art von Julia Pircher, die sich der wäre es besser gewesen, einen Stimme enthielt, sprachen sich Architekturwettbewerb auszu- alle anwesenden Räte in einem schreiben. Sie könne sich nicht Grundsatzentscheid für die Verdes Eindrucks erwehren, „dass legung aus. versucht wird, auf Druck Leben in die Fußgängerzone zu bringen.“ Die Referenten Manuel Trojer und Monika Wielander Habicher der Vinschgauer Produzenten sowie mehrere Räte bezeichnefür Obst und Gemüse verteilte ten den Standort hingegen als jeden Mittwoch an die Radfahrer frisch gepflückte Äpfel der Sorte Gala, die im September als erste ge­erntet werden. Die Vinschger Äpfel standen zudem beim eigenen Infostand der VI.P zur Verkostung bereit. Broschüren und Flyer informierten die Radfahrer zusätzlich über die Anbaubedingungen und die Detailgeschäfte der VI.P im Vinschgau. Diverse Fragen zur integrierten und biologischen Anbaumethode konnten direkt beantwortet werden. Diese Sensibilisierungsmaßnahme der VI.P stieß auf großes Interesse: 200 bis 500 Menschen tägEin Modell des Fitness- und Präventionszentrums, das im lich suchten den Fahrradverleih Obergeschoss des Freibadgebäudes entsteht. auf, rund 2.000 Vinschger Äpfel wurden insgesamt an sie verteilt. schaftliche Risiko der Führung an, zusätzlich zu den geplanten Ziel der Aktion war es, die Radträgt, werde einen Teil der Räume natürlichen Lichteinfällen noch fahrer vor Ort und im direkten an Ärzte bzw. Physiotherapeu- weitere ­Glaselemente vorzusehen. Kontakt über den Apfelanbau im Vinschgau aus erster Hand zu ten vermieten. Das Ratsmitglied SEPP RED Michael Rechenmacher regte informieren.

Fitness und Physiotherapie Das Ausführungsprojekt für die Errichtung eines Fitness- und Präventionszentrums im Obergeschoss des Freibadgebäudes stellte Architekt Jürgen Wallnöfer vor. Vorgesehen sind getrennte Räume für Physiotherapeuten und Ärzte sowie Räume für den Fitness- und Aerobic-Bereich. Die Gesamtkosten bezifferte der Bürgermeister mit ca. einer Million Euro. Die Arbeiten werden laut Manuel Trojer heuer im Dezember bzw. im Jänner 2018 beginnen und sollen bereits im Frühjahr des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Der Pächter Thomas ­Strimmer, der auch das wirt-

DER VINSCHGER 32/17

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