den. Vor dem Gebäude sei ein Grünstreifen vorgesehen. Man habe versucht, eine möglichst umweltschonende Lösung zu finden, auch bezüglich der Außengestaltung. Die Zufahrt erfolgt von der Straße her. Laut Fischer und Bordonetti sei es außerdem gelungen, die Terna zu überzeugen, die Zu- und Ableitung zur Primärkabine unterirdisch zu verlegen, sodass ein Teil der bestehenden Freileitung abgebaut werden kann. Die Bauarbeiten sollen heuer im Herbst beginnen.
des Werks so gut wie nichts hören werde. Den Vorwurf, dass in Goldrain, ganz abgesehen vom Umspannwerk, vieles schief laufe, wies Fischer zurück: „Goldrain ist ein aufstrebendes Dorf mit steigender Einwohnerzahl.“ Dass daher auch der Verkehr wachse, liege auf der Hand: „Ein Teil des Verkehrs ist hausgemacht.“ Der für Goldrain zuständige Gemeindereferent Robert Zagler meinte, dass er stets für alle Anliegen offen sei: „Ihr braucht euch nur zu melden.“ Bezüglich mehrerer Gefahrenstellen im Bereich Kritik am Standort der Aus- und Zufahrt von bzw. zur Staatsstraße verwies Zagler Bei der Diskussion wurde we- darauf, dass es dafür ein Gesamtniger das Vorhaben als solches konzept brauche. kritisiert, sondern vor allem der Standort. Es sei eine Frechheit, Goldrainer stehen der Bevölkerung ein fertiges Pro- zum Schießstand jekt vorzusetzen, ohne sie vorAuch über bisher durchgeführab ausreichend zu informieren. Auch den Vorwurf, im Alleingang te Arbeiten inner- und außergehandelt zu haben, musste sich halb des Schießstandgebäudes der Bürgermeister anhören. Es informierte Zagler. Die bisher wurde auch an eine Unterschrif- vom Land bereitgestellten Geldtensammlung erinnert, auf die mittel in Höhe von 700.000 Euro man im Rathaus nicht reagiert reichen laut dem Bürgermeister habe. Immerhin befinden sich nicht aus, um den Schießstand als in einem Abstand von 120 bis Landesschießstand West für die 150 Metern zum Standort zwei Jäger auszubauen. Es seien noch Wohnhäuser. Bordonetti versi- die 100-Meter-Schießanlage ancherte, dass man in der Nähe zupassen und weitere Arbeiten
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durchzuführen. Auch in punkto Brandschutz und Elektroanlagen sowie im Bereich des Festplatzes sei noch einiges zu investieren. Aus mehreren Wortmeldungen war herauszuhören, dass die Vereine und die Bevölkerung insgesamt hinter dem Vorhaben stehen, das Gebäude als Vereinshaus herzurichten und als solches vermehrt zu nutzen, auch wenn es nicht im Zentrum liegt. Laut Fischer stehe für die Gemeindeverwaltung somit fest, dass man versuchen werde, zu weiteren Geldmitteln des Landes zu kommen. Auch die Gemeinde sei bereit, Geld auszugeben. Klar sei aber auch, dass im Feuerwehrgebäude, das derzeit von etlichen Vereinen genutzt werde, keine Anpassungen finanziert werden: „Beides geht nicht.“ Bewässerung der Gärten Was die Bewässerung der vielen privaten Gärten und Grünflächen in Goldrain betrifft, kündigte Fischer eine dauerhafte Vereinbarung mit dem Bonifizierungskonsortium Vinschgau an. „Es gibt kein Recht auf Beregnungswasser für Hausgärten. Bisher war das nur geduldet. Selbst das Konsortium darf rechtlich gesehen kein Wasser abtreten.“ Mit der Vereinbarung würden die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen. „Es wird aber nicht mehr möglich sein, das Wasser 24 Stunden am Tag vor der Haustür ‚pluttern‘ zu lassen“, so Fischer. Und wenn die Landwirtschaft das Wasser in Trockenzeiten selbst brauche, werde es Einschränkungen geben. Gedacht werde an die Errichtung von Übergabepunkten mit Wasseruhren. Die Verantwortung für die Ableitungen ab dieser Punkte werde bei den privaten Nutzern SEPP liegen.
Entscheidung im Sommerloch GOLDRAIN/LATSCH - Der Schlusspunkt unter die Diskussion um die Primärkabine zur Stromversorgung bei Goldrain (siehe eigenen Bericht) wäre beinahe in ein Sommerloch gefallen. Einen Tag nach der „sehr interessanten Bürgerversammlung in Goldrain“ (O-Ton Referent Robert Zagler) wurde der Gemeinderat informiert und um Stellungnahmen gebeten. Allerdings saßen mit Sekretär und Gastreferent mehr Personen am Ausschusstisch als auf der Seite der Räte. Bürgermeister Helmut Fischer legte einen kleinen „Auflagenkatalog“ an die Betreiber vor mit Zufahrtsregelung, Licht- und Lärmvermeidung, unterirdischer Verlegung der Zuleitungen und Gestaltung der Fassade. „Nur mehr Schadensbegrenzung“ nannte Christian Stricker den Vorschlag und beanstandete mit Joachim Weiss, dass diese Diskussion vor 2 Jahren hätte stattfinden müssen. Josef Kofler meinte: „Der Standort ist wie er ist. Jetzt geht es darum, das Gebäude möglichst ‚ästhetisch‘ zu gestalten.“ Die Transformatoren sollten von der Straße aus gar nicht gesehen werden. Referent Zagler wunderte sich, dass bei der Bürgerversammlung das Optische gar nicht Thema war. Was den Lärm betreffe - vorausgesetzt der Vertreter der Betreibergesellschaft edyna habe die Wahrheit gesagt - seien die 10 Dezibel aus 50 m Entfernung mit dem Atmungsgeräusch eines Menschen zu vergleichen. Von den 7 anwesenden Räten stimmten 3 dafür, 4 enthielten sich der Stimme. S
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