mehrere Projekte vorgestellt. So zum Beispiel das Projekt Obere Au. Eine Naherholungszone für Glurnser Bürger. Die Finanzierung werde komplett vom Land getragen. Der Bürgermeister stellte das, so gut wie beschlossene Projekt, noch mit großem Enthusiasmus vor. Mit den nachfolgenden Publikumsmeldungen hätte er dabei wohl nicht gerechnet. Die Gemeinde wurde mit teils scharfer Kritik konfrontiert. „Man muss sich überlegen, ob es eine Naherholungszone bracht. Glurns hat so viele Spazierwege rundherum wie wenig andere Gemeinden in der Nähe. Und außerdem, die letzten Spielplät-
ze, die errichtet wurden, sind im desolaten Zustand. Wie soll dann erst eine Naherholungszone erhalten werden“, fragte ein Bürger. „Lasst die Finger von der Oberen Au. Lasst dieses Projekt fallen. Das Wild wird gestört, niemand hat seine Ruhe“, mahnte ein älterer Herr. Der Bürgermeister rechtfertigte das Projekt: „Ich verstehe nicht, wie man gegen eine Naherholungszone sein kann. Wir versuchen Entscheidungen zu treffen, die richtig sind. Und außerdem, denke ich nicht, dass es so viele Spazierwege gibt und die Spielplätze in einem derart schlechten Zustand sind. Wir
werden die Naherholungszone natürlich ordentlich erhalten“. Zudem stand das Projekt bei den Wahlen sowohl im Programm der Bürgerliste, als auch im Programm der SVP. Vorgestellt wurde auch die Neugestaltung des Schulareals, das auch für Großveranstaltungen mit bis zu 2.000 Leuten geeignet sei. Zahlreiche Grünflächen inbegriffen. Doch, was wäre eine Glurnser Bürgerversammlung, wenn es nicht auch in diesem Punkt Kritik gebe. „Wollen die Glurnser überhaupt solche Großveranstaltungen? Oder machen wir wieder mal Investitionen für Infrastrukturen, ohne, dass diese
genutzt werden“, ärgerte sich ein Bürger. Zumindest über die ein oder andere positive Wortmeldung aus dem Publikum durften sich die Gemeindereferenten freuen. „Wir Glurnser schimpfen zu viel. Dass die Gemeinderäte bald verdrossen sind, ist klar. Man sollte nicht immer nur schimpfen“, stärkte ein Glurnser Bürger den Gemeindereferenten den Rücken und erntete doch auch zahlreichen Applaus aus dem Publikum. MICHAEL ANDRES
Geschichtsträchtige Versteigerung
LATSCH - Wie ideal man sich in der Gemeinde Latsch mit dem Fahrrad fort-bewegen kann, verdeutlichte ein besondere Form der Versteigerung, zu der Sportreferentin Sonja Platzer auf den Kirchplatz geladen hatte. 30 Räder kamen unter den Hammer - wie man so sagt. Alles Räder aus dem Depot der Dorfpolizei. Sie waren gefunden, hingebracht und nie mehr abgeholt worden. Die Versteigerung war nur ein Programmpunkt unter vielen. Alle
Robert Gurschler zur Gaudi der Grundschulkinder aus Latsch und Tarsch. Alle Hände voll zu tun hatten die Dorfpolizisten Tanja Wörnhart und Klaus Obwegeser, den Geschicklichkeitsparcour zu zu betreiben. Unterstützt wurden sie vom Helfer Tony aus Nigeria. Bike-Neuigkeiten präsentierte Maxx-Bike und Egon Vent führte einen Gartis-Fahrradcheck durch. Versteigerung mit Sonja Platzer, Werner Zugleich war im Foyer des RatAusstellung 200 Jahre Fahrrad Pramstaller und Werner Linser hauses die Möglichkeit geboten, Schülerzeichnungen zum Thema standen sie unter dem Thema Technik demonstrierten Manfred „200 Jahre Fahrrad“ zu bewundern. „200 Jahre Fahrrad“. Das umwelt- Haringer, Stefan Waldner und S freundlichste und gesündeste Fortbewegungsmittel wurde nämlich vor zwei Jahrhunderten in Mannheim von Karl Drais erfunden - als Laufmaschine. Von Kutschenpassagieren und Reitern wurde sie von oben herab betrachtet. 70 Jahre nach der Erfindung des „Velocipeds“ wurde sogar das schwer zu fahrende Aufmerksame Ordnungshüter und Hoch zu Rad Stefan Waldner (links) –hüterin Klaus Obwegeser und Hochrad als gesellschaftsfähiger Tanja Wörnhart eingestuft. Die anspruchsvolle und Robert Gurschler
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