VINSCHGER GESELLSCHAFT
Schöneben ausgezeichnet
Carabinieri und Schönebenpersonal RESCHEN - Gleich mehrere Auszeichnungen konnte das Skigebiet Schöneben kürzlich entgegen nehmen. Im Rahmen des Internationaler Skiareatests in der Wintersaison 2016/2017 wurde Schöneben zum Familienskigebiet des Jahres in Italien gewählt. Vierfachgold gab es beim internationalen Pistensiegel. Zudem erhielt das Skigebiet die Auszeichnungen der Beschneiungstrophy, für das
freundlichste Parkplatzteam und das beste Kinderangebot. Die Pistenrettung rund um Carabinieri und Schöneben-Personal erhielt die die Sicherheitstrophy, Alfred Plangger den Ehrenpreis für sein Lebenswerk. Die Ski- und Snowboardschule Reschen wurde zur Skischule des Jahres gekürt, Sport Folie Reschen zum Sportshop des Jahres. „Diese Preise sind ein Zeichen für die hochquali-
Vierfachgold beim internationalen Pistensiegel.
tative und professionelle Arbeit im Skigebiet Schöneben. In allen prämierten Bereichen geben wir in Schöneben unser Bestes und können so unseren Gästen optimale Bedingungen zur Verfügung stellen. Besonders stolz sind wir auf das internationale Pistengütesiegel in vierfachgold, welches
in dieser Form noch keinem anderen Skigebiet verliehen wurde. Dies bestärkt und motiviert uns auch in Zukunft in diese Richtung weiterzuarbeiten und unseren Gästen nur das Beste zu bieten“, freut sich die Schöneben AG in AM einer Presseaussendung.
Weltrekord beim Kaiserschmarren MERAN - Der Kaiserschmarren, eine gastronomische Erinnerung an Kaiserszeiten ist eine Delikatesse, die bei uns wohl jeder kennt. Dass man mit dem Kaiserschmarren auch Weltmeister werden kann, hat nicht nur die Maturaklasse 5d mit einigen Vinschgern am Kaiserhof in Meran entdeckt. Der bisherige Weltrekordhalter beim Kaiserschmarren zubereiten war im Stubaital in Nordtirol beheimatet. Sein Kaiserschmarren wog rund 155 Kg. Diese Menge galt es zu übertreffen. Dazu musste erst eine entsprechend große
Bratpfanne entwickelt werden, was einem Lahrer der Fachschule Kaiserhof nach einigem Experimentieren auch gelang. Die Pfanne wog schließlich 1.445 Kg. 18 Schülerinnen und Schüler sowie drei Lehrkräfte arbeiteten an diesem Projekt zusammen. Mit dabei waren auch Schüler aus dem Vinschgau. Es mussten 1.980 Eier, 46 kg Mehl, 70 Liter Milch, 9,3 kg Zucker, 9,3 kg Rosinen und etwas Butter für den guten Geschmack zu einem einheitlichen Teig angerührt werden um damit die 14 m² große Bratpfanne gleichmäßig zu
Stolz auf ihren Erfolg: Silvia Gurschler aus Plaus und Peschel Calvin aus Schlanders
füllen. Jeder Schritt musste genau geplant sein, denn schon wenige Sekunden hätten genügt und der Kaiserschmarrn wäre angebrannt. Aber alles ging glücklich aus: 235 kg Kaiserschmarrn wurden produziert, was fast 1.000 Portionen ergab, die von den zahlreichen Zuschauern, darunter auch Altlandeshauptmann Luis Durnwalder, gegen eine kleine Spende verzehrt wurden. Der Reingewinn, der durch mehrere Sponsoren aufgebessert wird, wird an drei Projekte übergeben. FRIE
Zu Besuch bei den Tirolern in Brasilien BRASILIEN - Die von Tiroler Auswanderern gegründete Streusiedlung Colonia Tirol im Bundesstaat Espírito Santo sowie die Gemeinden Dreizehnlinden und Nova Trento im Bundesstaat Santa Catarina gehörten zu den wichtigsten Zielen der Brasilienreise, die 11 Mitglieder des Vereins „(Süd) Tirol-Brasil“ und der Schützenkompanie Schlanders im Februar 2017 unternommen haben. In der Colonia Tirol waren in den vergangenen Jahren vom Verein „Tirol-Brasil“, der Schützenkompanie Schlanders und den Ländern Südtirol und Tirol mehrere Hilfsprojekte durchgeführt wor-
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DER VINSCHGER 17/17
Die Reiseteilnehmer in der Kirche in der Colonia Tirol in Brasilien.
den. So wurde z.B. 2015 die Kirche restauriert. „Leider nicht mehr in gutem Zustand ist der Versuchsgarten“, bedauert Reiseleiter Karl Pfitscher. Dass es nicht gelun-
gen ist, die „Durnwalder Straße“ zu bauen, liege am Versagen der Gemeinde Santa Leopoldina, zu der die Streusiedlung gehört. Wirtschaftlich bedeutend besser
gestellt sind die ausgewanderten Tiroler in Dreizehnlinden sowie auch die Bewohner von Nova Trento, wo viele Trentiner eine heue Heimat gefunden haben. Die Molkerei „Tirol“ in Dreizehnlinden ist die zweitgrößte in Brasilien. 1.300.000 Liter Milch werden dort täglich verarbeitet. Das zweite Standbein der Gemeinde „Treze Tílias“, wo auf den Erhalt der Tiroler Kultur großer Wert gelegt wird, ist der Tourismus. Auch die Iguazú-Wasserfälle, das Wasserkraftwerk Itaipu, die Stadt Florianópolis und natürlich Rio de Janeiro wurden im Rahmen der Reise besucht. RED