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Geschäftsbericht Opernhaus Zürich
Abschied und Neustart Mit dem vorliegenden Geschäftsbericht legen wir Rechenschaft ab über die letzte Spielzeit in der Verantwortung von Andreas Homoki. Nach 13 erfolgreichen Jahren als Intendant hat er das Opernhaus Zürich verlassen. Eine lange Zeit und eine gute Zeit. Wir erinnern mit dem Geschäftsbericht an die vielen Highlights in seiner letzten Saison. Eine Saison, die mit einer Uraufführung («Das grosse Feuer» von Beat Furrer), einer zeitgenössischen Oper («Leben mit einem Idioten» von Alfred Schnittke) und einem Werk aus dem Jahr 1920 («Die tote Stadt» von Erich Wolfgang Korngold) besondere Akzente setzte. Homoki verantwortete zwei Neuinszenierungen: Neben «Ariadne auf Naxos» von Richard Strauss brachte er das Oratorium «Elias» von Felix Mendelssohn Bartholdy als grossformatiges Musiktheater auf die Bühne. Eine Arbeit, die ihn besonders gereizt hat. Über die ganze Ära Homoki gibt das grossformatige und anspruchsvoll gestaltete Buch «13 Jahre Opernhaus Zürich» Auskunft. Man kann es im Opernhaus Shop erwerben. Ab wann gilt eine Intendanten-Zeit als Ära? Claus Helmut Drese, einer der Vorgänger von Andreas Homoki am Opernhaus Zürich, hatte dazu sehr klare Vorstellungen. Erst wenn das Publikum Vertrauen gewonnen habe, die künstlerische Arbeit von der Kritik gewürdigt werde und die Finanzen stimmten, könne man von einer Ära sprechen. Ich habe bereits an anderer Stelle festgestellt: Alle drei Kriterien sind erfüllt. Die Ära Homoki wird in die Geschichte unseres Hauses eingehen. Der Abschied eines langjährigen Intendanten verleitet dazu, über die Geschichte des Hauses zu sinnieren. Andreas Homoki war der neunte Intendant seit dem Zweiten Weltkrieg. Mit dreizehn Jahren war er überdurchschnittlich lange im Amt. Der Mittelwert liegt bei zehn Jahren, die Standardabweichung ist mit fünfeinhalb Jahren aber recht hoch. Das liegt daran, dass Ende der Fünfziger und Anfang der sechziger Jahre zwei Intendanten nur sehr kurze Amtszeiten zu verzeichnen hatten. Der von der New Yorker Metropolitan Opera nach Zürich gelockte Herbert Graf, dem wir das Internationale Opernstudio verdanken, warf nach nur zwei Jahren das Handtuch. Ihm wurde eine mangelnde Präsenz am Haus vorgeworfen, und seine Inszenierungen galten einem Teil des Publikums und der Kritik als zu konventionell, dem anderen Teil als Verrat an geheiligten Traditionen. Einzelne Mitglieder des Verwaltungsrates begannen sich mit Akribie in die künstlerischen Belange einzumischen und den international renommierten Regisseur anzuleiten, was nach den damals geltenden Kompetenzregeln nicht ausgeschlossen war. Herbert Graf liess sich das nicht bieten und es folgte nach nur zwei Jahren Intendanz eine zweijährige Interimszeit. Die 1964 erfolgte Berufung des damaligen Intendanten der Deutschen Oper am Rhein, Hermann Juch, führte das Haus aus der Krise und verhalf ihm auch zu seinem heutigen Namen. Aus dem Stadttheater wurde das Opernhaus. Eine Bedingung des neuen Intendanten, der das Haus dann elf Jahre führte. Andreas Homoki blieb während seiner ganzen Intendanz seinen Prinzipien treu. Er realisierte ein ganzheitliches Musiktheater auf höchstem Niveau. Er legte Sorgfalt auf die Inszenierungen genauso wie auf die musikalische und sängerische Leistung. Sein Führungsstil war gekennzeichnet durch Teamleistung, Einfühlungsvermögen und Zielstrebigkeit. Homoki hat sich immer wieder anerkennend zur Leistungsfähigkeit seines Hauses geäussert und war sichtlich stolz auf die Tugend der Zuverlässigkeit und auch auf das grosse handwerkliche Können. Für den Verwaltungsrat und seinen Präsidenten war es eine Freude, mit Andreas Homoki zusammenarbeiten zu dürfen. Das Haus hat in dieser Zeit ausserordentlich gut funktioniert und grosse künstlerische Erlebnisse hervorgebracht. In der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie blieb das Opernhaus Zürich durch innovative Lösungen stets präsent. Die Erwartungen des Verwaltungsrats an seinen Intendanten wurden aufs Beste erfüllt.
Das Opernhaus Zürich hat sich weiterentwickelt und einem breiteren und jüngeren Publikum geöffnet. Wir sind stolz auf die Ära Homoki und danken ihm und seinem Team, insbesondere Christian Berner, Sabine Turner, Claus Spahn und Sebastian Bogatu, für diese herausragende Leistung sehr herzlich. Es ist mehr als verdient, dass die Fachzeitschrift «Opernwelt» unser Haus zum «OPERNHAUS DES JAHRES» gekürt hat. Und dies zu Recht, so lesen wir: «Die Stückauswahl bestach durch Erfindungsreichtum und dramaturgisches Geschick, fast sämtliche Produktionen der Spielzeit 2024/25 besassen Geist, Geschmack, zum Teil sogar das Gepräge des Genialen.» Gratulation an Andreas Homoki und das ganze Haus, das dies möglich gemacht hat. Auf den fulminanten Abschied folgt ein fulminanter Anfang. Matthias Schulz hat im April seinen Spielplan, neue Projekte und Pläne für die Zukunft des Hauses der Öffentlichkeit vorgestellt. Er formulierte dabei den Grundsatz, dass das Opernhaus Zürich, zusammen mit dem Ballett Zürich unter der Leitung von Cathy Marston und dem Orchester unter seinem Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda, weiterhin für höchste musikalische wie inszenatorische Qualität stehen wird, für ein lebendiges und vielfältiges Opernrepertoire, für Impulse durch die Moderne sowie für die Pflege der historischen Aufführungspraxis. Wir freuen uns auf den Neustart und sind uns sicher, dass das Haus unter der Leitung von Matthias Schulz seine Stärken bewahren und weiterentwickeln wird. Ein Wort zu unserem grossen Projekt «Zukunft Oper»: Die Arbeiten an den Grundlagen für den Architekturwettbewerb im nächsten Jahr gingen weiter, eine letzte Machbarkeitsstudie wird bald abgeschlossen werden können. Erste Abklärungen für eine notwendige Interimsspielstätte sind im Gang. Wir kommen also planmässig voran. Zum Schluss bleibt mir allen zu danken, die zum Erfolg des Hauses beigetragen haben und weiter beitragen, insbesondere unseren Aktionärinnen und Aktionären.
Dr. Markus Notter Präsident des Verwaltungsrats
Künstlerischer Bericht Die künstlerische Arbeit Produktionen Oper Produktionen Ballett Konzerte Produktionen Nachwuchs Spielzeit in Zahlen
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Verwaltungsrat und Geschäftsleitung Mitglieder Corporate Governance
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Finanzbericht Lagebericht Jahresrechnung Erläuterungen Bericht der Revisionsstelle
49 51 72 74
Personal Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Pensionierungen und Jubiläen Kulturwandel
76 78 80
Dank Unterstützerinnen und Unterstützer
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Bildnachweise
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Impressum
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Für die Spielzeit 2O24/25 wurde das Opernhaus Zürich von der Fachzeitschrift «Opernwelt» zum
Opernhaus des Jahres gewählt.
rds a w A 25 O 2 – 2O12
Künstlerischer Bericht
Die künstlerische Arbeit Die Spielzeit 2024/25 stand im Zeichen des Abschieds von Intendant Andreas Homoki. 13 Jahre lang hatten er und sein Leitungsteam das Opernhaus Zürich geleitet und insgesamt 151 Neuproduktionen in Oper und Ballett zur Premiere gebracht. Am 13. Juli 2025 endete seine Direktionszeit mit einem Philharmonischen Konzert, festlichen Reden und einem uraufgeführten Orchesterwerk des Schweizer Komponisten Stefan Wirth. Regierungsrätin Jacqueline Fehr bezeichnete die Ära Homoki in ihrer Ansprache aus kulturpolitischer Sicht als die erfolgreichste Zeit des Opernhauses Zürich «in allen Dimensionen – Auslastung, internationale Anerkennung, Sponsoring und politische Akzeptanz». Sie attestierte der Leitung einen gelungenen Weg der gesellschaftlichen Öffnung, der ästhetischen Klarheit und «des Anti-Snobismus». Die «Neue Zürcher Zeitung» schrieb in einem Resümee, die Direktion Homoki habe dem Opernhaus ein modernes künstlerisches Profil gegeben, ohne das Publikum zu verschrecken. Homoki überlasse ein Haus «auf Top-Niveau», fand das zürcher «Tagblatt». Das Programm der Saison 2024/25 folgte den gleichen künstlerischen Leitlinien, die auch die Spielplangestaltung der zurückliegenden Jahre geprägt hatten – nämlich in den neun Opernund drei Ballett-Neuproduktionen eine grösstmögliche Repertoirevielfalt von Barock über grosse italienische Oper bis zur Uraufführung in konturierten Regiehandschriften zu präsentieren, die Relevanz der Kunstformen Oper und Ballett in starken Titeln und unterschiedlichen Erscheinungsformen des Musiktheaters zu spiegeln und grosse Sorgfalt in den szenischen und musikalischen Einstudierungen walten zu lassen. Wobei der Spielplan der letzten Homoki-Saison künstlerisch besonders wagemutig angelegt war, denn er bot neben der Uraufführung «Das grosse Feuer» von Beat Furrer mit Alfred Schnittkes grossformatiger Oper «Leben mit einem Idioten» eine zweite Neuproduktion aus dem Bereich des zeitgenössischen Musiktheaters, setzte mit Erich Wolfgang Korngolds «Die tote Stadt» und «Ariadne auf Naxos» von Richard Strauss einen inhaltlichen Akzent bei kompositorischen Meisterwerken des frühen 20. Jahrhunderts und zeigte zum Abschluss der Saison in szenischer Form das Oratorium «Elias» von Felix Mendelssohn Bartholdy, das zwar zu den populärsten des 19. Jahrhunderts gehört, aber ganz selten auf einer Opernbühne zu sehen ist. Diese Akzentuierung der Moderne und des Besonderen führte bei der Publikumsauslastung zu einem Rückgang gegenüber den Auslastungsrekorden der Vorjahre. Die Gesamtauslastung der Vorstellungen auf der Hauptbühne lag bei 87.4 Prozentpunkten – ein Rückschritt auf sehr hohem
Niveau, mit dem die Direktion aufgrund der ambitionierten Spielplangestaltung durchaus gerechnet hatte. Demgegenüber steht ein künstlerischer Erfolg, der dem Opernhaus Zürich in der Geschichte des Hauses noch nie widerfahren ist: Es wurde bei der jährlichen Kritikerumfrage der Fachzeitschrift «Opernwelt» für die Spielzeit 2024/25 zum «Opernhaus des Jahres 2025» gewählt. In der Begründung hiess es: «Ausschlaggebend waren ein dramaturgisch schlüssiger, innovativer und abwechslungsreicher Spielplan sowie prägnante Regiehandschriften». Die Fachzeitschrift führt aber auch die qualitätsvolle künstlerische Arbeit der gesamten dreizehn Homoki-Jahre als Grund für die Auszeichnung an. Das Opernhaus Zürich sei «ein Vorzeigeprojekt» für die Zukunft der Kunstform Oper. «Künstlerinnen und Künstler erhalten herausragende Probebedingungen, und dem Starbetrieb, wie er andernorts waltet, steht man am Zürisee kritisch gegenüber», hiess es in der Laudatio. Unter Homoki habe sich das Opernhaus zu einem «spannenden Experimentierfeld für das Musiktheater entwickelt, das moderne Regiehandschriften mit der sorgsamen Pflege des Repertoires zu verbinden weiss». Nach dem Titel «Company of the Year» bei den Internationalen Opera Awards 2014 in London und dem Titel «Bestes Internationales Opernhaus» bei den Preisverleihungen der Zeitschrift «Oper!» 2019 in Berlin hat das Opernhaus Zürich mit der Ehrung durch die «Opernwelt» im Laufe der Direktionszeit von Andreas Homoki alle drei Jahres-Auszeichnungen gewonnen, die für die internationale Opernszene ausgelobt werden.
Aus Abstraktion erwächst Theaterzauber in «Elias» und «Ariadne auf Naxos» Die beiden Inszenierungen, die Andreas Homoki als Regisseur zu seiner letzten Spielzeit beisteuerte, standen am Anfang und am Ende: Mit «Ariadne auf Naxos» eröffnete er die Saison, mit «Elias» schloss er sie ab. Beide waren auch als bewusst gesetzte Statements zu Homokis generellem Verständnis von Musiktheater zu verstehen – dass es, wie in «Elias», vor Gattungsgrenzen nicht Halt macht und auch ein oratorisches Riesen-Chorwerk zu einer ergreifenden szenischen Darstellung taugt. Und im Fall von «Ariadne»: dass man Theater aus dem Nichts eines leeren Bühnenraums entwickeln kann und aus der optischen Reduktion grosse szenische Poesie erwachsen kann. So nämlich war die Bühne von Michael Levine in der Richard-Strauss-
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Oper angelegt: «Ariadne auf Naxos» begann im leeren Bühnengehäuse, in das die Kostüme von oben, aufgereiht wie in einer Garderobe, herabschwebten und das Spiel in Gang setzten. Im weiteren Verlauf brauchten Homoki und Levine nicht viel mehr als eine quadratische Spielfläche, um das Stück zu erzählen – eine Ariadne-Insel, die zu schweben begann und sich schliesslich als eine Art fliegender Teppich erwies. Im Bühnenbild von «Elias» (Hartmut Meyer) wiederum waren es hohe, verschränkte und irritierend unabhängig fahrende Rundwände, die das Geschehen auf der Drehbühne strukturierten, schnelle Chorauftritte ermöglichten und die Hauptfiguren im nächsten Augenblick in Einsamkeitsmomenten zeigten. In «Elias» wie in «Ariadne» standen die Figuren im Zentrum der Inszenierung (wie in allen Regiearbeiten Homokis). Der Bariton Christian Gerhaher gab den Elias mit der Ambivalenz des charismatischen Propheten, der voll von feuriger Überzeugungskraft die Massen aufwiegelt, und zugleich ein einsamer Rufer in der Wüste ist, der verzweifelt um Bestätigung ringt, dass es seinen Gott gibt. Gerhaher gehört zu den prägenden Sängerpersönlichkeiten der Ära Homoki. Er war etwa der Wozzeck in Alban Bergs Oper und die Hauptfigur in der Uraufführung von Heinz Holligers «Lunea». In der «Elias»-Rezension nannte ihn die «Neue Zürcher Zeitung» «einen der feinsinnigsten Oratoriensänger unserer Zeit». Den Propheten zeige er nicht als herrischen Gotteskrieger, sondern als Zweifler, der ersichtlich schwer an der Last seiner Aufgabe zu tragen habe. Dass Homoki seine Direktionszeit mit einem grossen Chorstück ausklingen liess, war auch eine Verbeugung vor dem Chor des Opernhauses, mit dem er – als leidenschaftlicher Chorregisseur – über die dreizehn Jahre seiner Amtszeit hinweg intensiv und vertrauensvoll zusammengearbeitet hatte. Die «Süddeutsche Zeitung» zeigte sich begeistert von der «Elias»-Leistung des Zürcher Opernchors angesichts der Herausforderung, ein sonst konzertant aufgeführtes Werk szenisch darstellen zu müssen: «Hier müssen sie spielen und alles auswendig können, verschiedene Haltungen einnehmen, Entsetzen, Leid und auch religiöse Verzückung. Dazu singen sie in Gruppen gegeneinander, bauen auch vertikal ein grandioses Klanggebäude. Das alles funktioniert in Zürich fabelhaft gut, der Chor singt und spielt grandios, und das Orchester unter Gianandrea Noseda unterstützt ihn bis zur Selbstaufopferung.» Die Strauss-Oper «Ariadne auf Naxos» hingegen ist – das Textbuch stammt von Hugo von Hofmannsthal – eine geistreiche und doppelbödige Reflexion über den Theaterbetrieb selbst. Das Stück ist in ein Vorspiel und die eigentliche Opernaufführung gegliedert und wartet mit der Zuspitzung auf, dass ein anonym blei-
bender, reicher Auftraggeber, der sich für ein Fest eine derbes Lustspiel und eine Tragödie bestellt hatte, plötzlich aus Zeitgründen verfügt, beide Werke müssten gleichzeitig aufgeführt werden. So verzahnt sich das Traurige mit dem Lustigen, das Erhabene mit dem Trivialen, das Festhalten am Althergebrachten mit dem jugendfrisch Zukünftigen – und Homoki jongliert als Regisseur virtuos mit Illusion und Desillusion des Theaters, Beharrung und Aufbruch, Weinen und Lachen. «Ariadne», so sagt er, sei für ihn, eine schöne Metapher für das Leben selbst: etwas entstehe und verschwinde wieder. «Die Zürcher Inszenierung erzählt viel von der Faszination des Theaters, vom Staunen und Verführenlassen, von Empathie und Emotion», schrieb die «Badische Zeitung». Mit seiner poetischen, klugen Regiearbeit sei Homoki «ein echter Wurf» gelungen. Zu den sängerischen Höhepunkten der Produktion gehörte neben Dagmar Köhler als Ariadne die junge chinesische Sängerin Ziyi Dai, die aus dem Zürcher Internationalen Opernstudio hervorgegangen ist und als Zerbinetta debütierte: «In der Arie «Grossmächtige Prinzessin» ersingt sie sich den Triumph des Abends», schrieb der «Tagesanzeiger». Sie spannt bei aller Virtuosität, bei aller Lust am Zitieren und Imitieren einen grossen Bogen, verliert nie die Balance, setzt ihre Spitzentöne beängstigend genau und leicht. Das Publikum spendet frenetisch Zwischenapplaus, ist kaum zu bremsen.»
Moderne Opern von Schnittke und Furrer handeln von inneren Dämonen und indigenen Schamanen Die grösste internationale Aufmerksamkeit wurde in der Saison 2024/25 der Neuproduktion der Oper «Leben mit einem Idioten» zuteil, die im November Premiere hatte. Der deutschjüdische-russische Komponist Alfred Schnittke hatte sie Anfang der neunziger Jahre geschrieben auf einen Text des russischen Schriftstellers Victor Jerofejew, der diesen zehn Jahre zuvor als beissende Satire auf die innere Verfasstheit der Sowjetunion angelegt hatte. Die Hauptfigur, der «Idiot» Wowa, der sich nur in Form eines gestöhnten «Äch» zu äussern vermag, ist darin als eine groteske Karikatur Lenins erkennbar – ein gewalttätiger, übergriffiger, verführungsmächtiger Verrückter, der in das Privatleben eines Paares eindringt und es auf brutale Weise ruiniert. Die Uraufführung der Oper fand 1992 in Amsterdam statt, sechs Jahre vor Schnittkes Tod. Das
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grossformatige Werk ist seither eher selten aufgeführt worden.Aber am Zürcher Opernhaus war es nicht nur das Stück, das grosses Interesse auslöste, sondern auch die Tatsache, dass es von dem russischen Theatermacher, Film– und Opernregisseur Kirill Serebrennikov auf die Bühne gebracht wurde. Serebrennikov sass 2018 als Opfer von Wladimir Putins Justizwillkür im Hausarrest in Moskau und hatte von dort – allen Unmöglichkeiten zum Trotz – eine aufsehenerregende Inszenierung von Mozarts «Così fan tutte» am Opernhaus Zürich realisiert. Inzwischen ist er vor dem Putin-Regime geflohen und lebt in Berlin. Er kennt und schätzt die Musik von Alfred Schnittke seit langem, ebenso wie den Librettisten Jerofejew. Die Erwartung lag deshalb nahe, dass Serebrennikov die Schnittke-Oper zu einer künstlerischen Abrechnung mit Putin nutzen würde, aber das interessierte ihn gerade nicht an dem Stück. «Ich werde Putin kein Kunstwerk widmen», stellte Serebrennikov bereits im Vorfeld der Premiere klar. «Putin ist ein Kriegsverbrecher. Er verdient keine Oper.» Serebrennikov interpretierte das «Leben mit einem Idioten» vielmehr als ein Stück über die inneren Dämonen des Menschen, über sexuelle Fantasien, aufgestaute Aggressionen und latente Gewaltbereitschaft. Er zeigte Wowa als eine abgründige, gleichsam Figur gewordene innere Stimme eines verheirateten Mannes, der im Stück lediglich mit «Ich» benannt ist (und von Bo Skovhus sängerdarstellerisch grossartig verkörpert wurde). Serebrennikov spaltete die Wowa-Figur auf in einen Sänger (Matthew Newlin) und einen stummen Darsteller (Campbell Caspary). Letzterer bewegte sich in expressiv ausgestellter Nacktheit auf der Bühne und war als eine Art Alter Ego von «Ich» in die Transgressionen der Handlung verwickelt, die von Vergewaltigung über eine erzwungene Abtreibung bis zum grotesken Mord mit einer Gartenschere reichen. Serebrennikov rahmte das surreal überspitzte Geschehen in seinem selbst entworfenen Bühnenbild mit dem leeren weissen Kubus einer Kunstgalerie und spielte mit Codes und Zitaten moderner Bildender (Performance-) Künstler von den Wiener Aktionisten über Joseph Beuys bis Marina Abramović. Schnittkes collagenhafte Musik war mit ihren polystilistischen Perspektivwechseln beim Dirigenten Jonathan Stockhammer in den besten Händen. Der Chor des Opernhauses Zürich, der das Geschehen szenisch, auf einer Tribüne sitzend, wie ein antiker Chor kommentierte, hatte die anspruchsvolle Partitur tadellos einstudiert. Über Susanne Elmark in der Partie der Frau schrieb das Opernportal «Opera»: «Keine Note schien zu hoch für sie, ihre Stimmkraft und ihre Flexibilität waren unerschütterlich, ihre Diktion makellos». Die «NZZ» nannte diese Schweizer Erstaufführung «die wildeste und womöglich aufregendste Produktion am Zürcher Haus seit langem».
Neben der Oper von Alfred Schnittke bot die Spielzeit 2024/25 noch eine Uraufführung, nämlich ein neues Bühnenwerk, des in Schaffhausen geborenen und in Österreich lebenden Schweizer Komponisten Beat Furrer, der zu den bedeutendsten Komponisten der Gegenwart gehört. Der Siebzigjährige hatte sich für den Kompositionsauftrag des Opernhauses Zürich einen Stoff gewählt, der das gestörte Verhältnis der Menschen zur Natur thematisiert und die Verheerungen in den Blick nimmt, die westliche Zivilisation und Kolonisation bei indigenen Völkern anrichtet. «Das grosse Feuer» basiert auf dem Roman «Eisejuaz», den die argentinische Schriftstellerin Sara Gallardo Anfang der 1970er-Jahre geschrieben hat. Hauptfigur ist der Schamane einer indigenen Gemeinschaft, deren Lebensgrundlage – der Urwald – durch Brände und Rodung nahezu vollständig zerstört wurde. Dieser Anführer namens Eisejuaz arbeitet in einem Sägewerk und hat jeden Tag vor Augen, wie sein Lebensraum geschreddert wird. Als Schamane hat er allerdings noch Verbindungen zu den Ur-Energien der Natur: Er kann den numinosen Gesang der Hölzer hören und betet zu Tier-Engeln. Hier setzt Beat Furrer mit seiner Musik an: Die übernatürlichen Sphären, die Eisejuaz hört, werden Klang. Furrer hat sie einer mikrotonal ausgearbeiteten Chorpartie anvertraut, für die das Opernhaus Zürich das österreichische Spezial-Vokalensemble Cantando Admont engagiert hatte. Das Libretto, eingerichtet vom österreichischen Schriftsteller Thomas Stangl, fasst die Handlung in 41 Szenen, die nicht chronologisch ablaufen, sondern Handlungsgegenwart mit Rückblenden und Traumvisionen des Protagonisten verschränken. Das Publikum erlebt die Vorgänge aus der Sicht von Eisejuaz, sitzt gleichsam im Kopf des Schamanen, in dem sich die Stimmen von Gut und Böse, Anwesenheit und Abwesenheit transzendenter Orientierung vermischen. «Das grosse Feuer» ist eine Passionsgeschichte: Der indigene Held verliert Halt und Orientierung in seinem Leben und scheitert mit dem Versuch, der Welt noch eine Wendung zum Guten zu geben. Furrers Musik ist hochreflektiert, löst Sprache in Silben, Vokale und Atmen auf, arbeitet mit harschen dissonanten Klangballungen ebenso wie mit einem entmaterialisierten Jenseitsflüsterton, klingt immerzu rätselhaft und sinnlich zugleich. Die Regisseurin Tatjana Gürbaca verschmolz Traumvisionen und desolate Wirklichkeit auf einer offenen Szene, in der alle Figuren immer anwesend waren. «Die karge Drehbühne von Henrik Ahr mit ihrem feinrhythmisierten Gestänge steht für den Dschungel wie für das Dickicht der Städte gleichermassen», schrieb die «Frankfurter Allgemeine Zeitung». «Die Kostüme von Silke Willrett beschreiben ein globales Prekariat der Gegenwart und lassen Südamerika doch behutsam anklingen.» Der Bariton Leigh Melrose meisterte die
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monströs schwere Titelpartie des Eisejuaz mit beeindruckender Souveränität. Der Komponist selbst stand am Dirigentenpult der präzise spielenden Philharmonia Zürich.
Starke Gesangsleistungen in Opern von Puccini, Verdi und Händel Manchmal können Bühnenkonzepte sehr einfach sein: Der Regisseur Barrie Kosky hatte sich für seine Zürcher Neuinszenierung von Giacomo Puccinis Erfolgsoper «Manon Lescaut» von seinem Bühnenbildner Rufus Didwiszus einfach nur vier grosse Kutschen bauen lassen, für jeden der vier Akte eine. Sie stehen für die Lebensreise der Heldin Manon, ihr ständiges Unterwegssein, den Weg, den sie als junge Frau vom Land nimmt, hinauf in die luxuriösen Kreise von Paris und hinab ins Elend einer als Diebin Verurteilten und Verbannten, die am Schluss in der amerikanischen Wüste verdurstet. Eine Postkutsche steht für ihren ehrgeizigen Aufbruch im ersten Akt, eine völlig überladen goldverzierte für das verschwenderische Leben des Paris-Akts, wo allerdings schon der Tod grinsend auf dem Kutschbock sitzt. Es folgt im dritten Akt der vergitterte Schinderkarren, auf dem gefallene Mädchen abtransportiert und nach Amerika verschifft werden, und am Ende ein ärmlicher Zweisitzer im Wilden Westen, dessen Deichsel Manon und ihr Geliebter Des Grieux selbst ziehen müssen. Kosky liess die Kutschen zu Beginn des jeweiligen Aktes auf die leere Bühnenfläche fahren, spielte vor und auf ihnen die Szenen und liess sie am Aktende wieder hinaustraben, gezogen von Pferdeattrappen, die verblüffend echt aussahen (in denen aber schwitzende Statisten steckten). Kosky entsagte so dem Ausstattungsaufwand und dem realistischen Milieu, in dem «Manon Lescaut» sonst gerne auf die Bühne kommt. Er machte die Theaterhaftigkeit der Spielsituationen kenntlich und schuf eine verzerrte, immer wieder ins Surreale kippende Bühnenwirklichkeit, wenn etwa der Chor wie bei einem Karnevalsumzug mit grotesker Maskierung und Musikinstrumenten erschien, als sei er einem Gemälde von James Ensor entsprungen. Umso suggestiver öffnete diese Inszenierung Räume für die grossen Operngefühle, für die Liebesduette, Verzweiflungs- und Einsamkeitsarien, die die Puccini-Oper so unvergleichlich machen. «In der Partie des unglücklichen Liebhabers Des Grieux geht Saimir Pirgu mit voller Kraft zu Werke, mühelos steigt er in die Höhe und verbreitet dort blendenden Glanz», schrieb Peter Hagmann in der «Opernwelt». «In Elena Stikhina steht ihm als Manon Lescaut eine Partnerin zur Seite, die Pirgu
in Kraftreserven und Schönheit des Timbres in nichts nachsteht. Wie sie dann aber mit ganz und gar zurückgenommenem Ton, ohne jedes Vibrato, die entsetzliche Sterbeszene des vierten Akts gestaltet, ist zutiefst berührend.» Die zweite Neuproduktion in der Saison 2024/25 im italienischen Repertoire war Giuseppe Verdis «Un ballo in maschera». Hatte der in Zürich mit Puccini-Opern sehr erfolgreiche Dirigent Marco Armiliato in «Manon Lescaut» die Philharmonia zu einer plastischen und emotionsglühenden Interpretation angeleitet, war es in «Ballo» Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda selbst, der nach der Zürcher Arbeit an Wagners «Ring» in den vorangegangenen Spielzeiten in sein angestammtes italienisches Metier zurückkehrte. Er dirigierte einen Verdi voller Brio, rhythmischer und artikulatorischer Genauigkeit, einfühlsam in der Gesangsbegleitung und stellte einmal mehr die herausragende Kompetenz des Hauses im italienischen Repertoire unter Beweis. Die Inszenierung der walisischen Regisseurin Adele Thomas brachte die Oper szenisch geradlinig und seriös auf die Bühne, erzählte die Handlung eng am Libretto entlang in einer historisierenden Ausstattung. Als «Ballo in maschera» 1858 uraufgeführt werden sollte, trat die römische Zensur auf den Plan und zwang Verdi, den Stoff politisch zu entschärfen. Er wurde ins ferne Amerika nach Boston verlegt. Aus dem Attentat am schwedischen König Gustav III., den der Stoff thematisiert, wurde der Mord an einem Gouverneur. Im Boston des 19. Jahrhunderts liess deshalb auch Adele Thomas ihre Zürcher Inszenierung spielen, im Einheitsbild einer kreisenden Bühnen-Rotunde, die sich in die verschiedenen Schauplätze verwandelte – in den Seziersaal einer Anatomie, in dem gleich zu Beginn der Leichnam des ermordeten Gouverneurs untersucht wurde, in eine düstere, nächtliche Häuserwand, vor der das heimliche Liebestreffen zwischen Riccardo und Amelia, der Ehefrau seines besten Freundes Renato, stattfand, oder in den grossen Pavillon, in dem der Maskenball spielte. Presse und Publikum feierten nach der Premiere an erster Stelle Erika Grimaldi, die ihr Rollendebüt als Amelia gab, aber auch dem amerikanischen Startenor Charles Castronovo als Riccardo und George Petean als Renato wurden erstklassige sängerische Qualität bescheinigt. Zu einem Fest hochkarätiger Stimmen geriet auch die Barockproduktion der Saison 2024/25. Auf dem Programm stand Georg Friedrich Händels frühe Erfolgsoper «Agrippina», die die Geschichte eines intrigenreichen Machtkampfs rund um die römische Herrschergattin Agrippina erzählt, die mit allen Mitteln ihren verzogenen Sohn Nerone auf den Thron ihres vermeintlich verstorbenen Gatten Claudio bringen will. Die Besetzung vereinigte Empfindungstiefe und grosse Erfahrung im barocken Stil, wie sie Anna Bonitatibus (Agrippina) oder Nahuel di Pierro (Claudio) mitbringen; Virtuosität,
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für die Christophe Dumaux mit seiner brillant attackierenden Countertenorstimme in der Partie des Nerone einstand; und Jugendlichkeit, Spielfreude und Glamour, wie sie zwei aktuelle Stars der Barockszene verkörpern – die französische Mezzosopranistin Lea Desandre als Poppea und der polnische Countertenor Jakub Józef Orliński als Ottone. Der «Südkurier» nannte die Besetzung «ein Solistenensemble der Spitzenklasse». Die niederländische Regisseurin Jetske Mijnssen und ihr Bühnenbildner Ben Baur zeigten Händels verwickeltes Schlangengruben-Drama in einer Welt von heute. Die Bühne war ein realistisch entworfenes Appartement eines Clans der upper class, in dem es hoch hergeht, nachdem der Giftmord-Versuch Agrippinas an ihrem Gatten Claudio (man sah das in einem Video zur Ouvertüre) gescheitert ist. Jeder hintergeht jeden in diesem Milieu des Reichtums und der Eitelkeiten, allerdings nicht nur aus Machtversessenheit, sondern auch wegen erotischer Begierden: Alle Männer stellen Poppea nach, die in Mijnssens Lesart als Pflegekraft für den gesundheitlich angeschlagenen Claudio in das Appartement eingezogen ist. Poppea wird, mehr noch als Agrippina, zum energetischen Zentrum der Handlung, kulminierend in einer nächtlichen Küchenszene im zweiten Teil der Oper, die zum szenischen Höhepunkt der Inszenierung geriet: Alle erschienen in Morgenrock und Nachthemd in der Küche auf der Suche nach Essen, Rotwein und Sex mit Poppea. Sie wimmelte ihre Verehrer ab, versteckte sie in Putzschrank und Anrichte und tanzte zwischendurch auf dem Tisch. Eine grossartige Slapstick-Nummer für Lea Desandre. Raffiniert und ideenreich fiel die Personenregie von Jetske Mijnssen aus, die in nahezu jeder Da-Capo-Arie mit einer kleinen Parallelgeschichte zur Stelle war. Eine antipatriarchale Pointe hatte sie sich für den Schluss aufgehoben: Nicht nur Agrippina, sondern auch Poppea ist in dieser Inszenierung bereit, über Leichen zu gehen. Bevor zu den letzten Takten des Abends auf die vermeintlich geklärte Machtfrage das Glas gehoben wird, hat sie der versammelten Gesellschaft tödliches Gift in die Champagnergläser gemischt. Alle sterben bis auf eine – Agrippina hat nur angestossen, nicht getrunken. Es sind die Frauen, die in dieser verkommenen Welt am Ende überleben. Erich Wolfgang Korngolds 1920 uraufgeführte Oper «Die tote Stadt» lebt vom Geist der musikalischen Spätestromantik, symbolistischer Rätselhaftigkeit und Sigmund Freuds Traumdeutung. Das Werk, das der Komponist mit 22 Jahren geschrieben hatte, war bei der Uraufführung ein kapitaler Publikumserfolg, geriet dann völlig in Vergessenheit und ist erst in den letzten dreissig Jahren langsam wieder in die Spielpläne der Theater zurückgekehrt. Es lebt von rauschhafter Opulenz im Orchester und hochanspruchsvoller, mitunter auch süffig eingängiger Gesangskunst.
Insbesondere die Partie der Hauptfigur Paul ist eine tückische Rolle für Heldentenöre, in der der amerikanische Tenor Eric Cutler in Zürich sein umjubeltes Rollendebüt gab. Intendant Andreas Homoki bezeichnete es als ein Herzensanliegen, diese faszinierende, stilistisch schillernde Oper auch am Opernhaus Zürich zu präsentieren. Dirigent war der junge, international hochgehandelte Schweizer Lorenzo Viotti, für die Regie zeichnete Dmitri Tcherniakov verantwortlich. Die Handlung entfaltet das Psychogramm eines vereinsamten Mannes, der vom Tod seiner verstorbenen Frau nicht loskommt und ihr in seinem Haus eine «Kirche des Gewesenen» errichtet. Der Witwer begegnet der Tänzerin Marietta, glaubt in ihr seine verstorbene Frau wiederzuerkennen, steigert sich in eine obsessive Beziehung zu ihr, in der sich Gegenwart und Erinnerungen an die verstorbene Frau überlagern – und tötet Marietta schliesslich. In einer nachgeschobenen Handlungsvolte stellt sich im Finale heraus, dass er den Mord nur geträumt hat. Während das Libretto auf Traumlogik zielt, verschiebt Tcherniakov die Geschehnisse in Richtung pathologischer Realität. Er glaubt nicht an einen geträumten Mord, für ihn ist er Realität und mehr noch: In einem der Musik zu Beginn des Abends vorangestellten Prolog legt er nahe, dass der Witwer Paul seine verstorbene Frau in den Selbstmord getrieben hat und sein Erinnerungszwang auf unverarbeiteten Schuldgefühlen basiert. Tcherniakov erzählt die Geschichte eines Psychopathen, der jede Frau, die in sein Leben tritt, nach dem Bild der verstorbenen Gattin zu formen versucht – in einem kalten, unwirtlichen Haus, das über dem Bühnenboden schwebt. Das Publikum verfolgt die Handlung durch grosse Fenster gleichsam in der Position des heimlichen Beobachters. Der Zürcher «Tagesanzeiger» fand diese Wendung ins düster Realistische überzeugend: Man könne Korngolds Musik auch anders verstehen. Sie sei «durchzogen von Unruhe, Klanghärte, Verismo. Kurz: Ereignisse im Hier und Jetzt, die aufrütteln. In diesem Licht wirkt Tcherniakovs Deutung der Oper bezwingend». Der Südwestrundfunk hob in seiner Rezension die Gesangsleistungen hervor: «Vida Miknevičiūtė und Eric Cutler sind ein Traumpaar in diesem Geschlechter-Alptraum. Miknevičiūtė kann drei Frauenfiguren mit einer Stimme jonglieren, frivol, geschmeidig und erschreckend. Cutler ist bravourös in einer der monströsesten Tenorpartien der Operngeschichte, die sich in die Höhen des Irrealen hinaufschraubt. Als Frank und Pierrot ist Björn Bürger ein standfester, immer lyrisch schöner Bariton».
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Zwei Ballettpremieren behandeln Künstlerschicksale von Clara Schumann und Hans Christian Andersen Cathy Marston ging mit einer personell erneuerten Compagnie in ihre zweite Spielzeit als Ballettdirektorin und setzte ihren eingeschlagenen Kurs fort, auf grosse, literarisch oder biografisch motivierte Erzählballette zu setzen und Vielfalt bei den choreografischen Handschriften durch mehrteilige Ballettabende zu schaffen. Zentral war dabei ihr eigenes neues Ballett «Clara», das im Oktober Premiere hatte. Es nimmt das Leben von Clara Schumann in den Blick, eine der facettenreichsten und lange Zeit unterschätzten weiblichen Künstlerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Clara Schumann war Klaviervirtuosin, Komponistin, vielfache Mutter und Ehefrau von Robert Schumann – eine starke, frühemanzipierte Frau, die allen Herausforderungen des Schicksals zum Trotz an ihrer selbstbestimmten, erfolgreichen Künstlerinnen-Karriere festgehalten hat. Charakterstark ist das Personal ihres Lebens mit dem strengen, das Wunderkind drillenden Vater Friedrich Wieck und dem genialen, aber psychisch labilen Robert, mit dem sie – auch als Akt der Selbstbefreiung aus den Zwängen der Familie – eine schwärmerische Liebesbeziehung einging und ihn heiratete. In der Zeit, in der Robert sich selbst, geistig zerrüttet, in eine psychiatrische Klinik einwies, tauchte der junge Johannes Brahms als inniger Vertrauter an ihrer Seite auf – starke Figuren, die auch die Handlung des Balletts tragen. Viel mehr noch als an den Männern hat sich Cathy Marston in ihrer Choreografie aber an der Vielschichtigkeit von Claras Persönlichkeit selbst abgearbeitet und als Ausdruck der vielen Herausforderungen, die das Leben an sie stellte, sie in sieben Tänzerinnen aufgespalten. Im Ballett tritt Clara als Wunderkind, Künstlerin, Ehefrau, Mutter, Pflegerin Roberts, Managerin und Muse auf. Wie die sieben Tasten einer Tonleiter, so hat es Cathy Marston selbst erklärt, seien die Persönlichkeitsfacetten zu verstehen, als eine Art tänzerische Klaviatur, auf der die Choreografie spiele. Wie Schwestern tanzen die sieben Claras aufgereiht und gleich gekleidet, in schwarzweissen Plissee-Kleidern und gewinnen Individualität in den ihrem Rollenprofil zugeschriebenen Episoden. Den Abend tragendes choreografisches Gewicht haben freilich auch die Männerfiguren Wieck, Brahms und Robert Schumann, dessen hochfliegende und tiefstürzende Lebensstationen zentraler Bestandteil der kleinteiligen Handlung sind. Robert wurde von Karen Azatyan, dem neuen Ersten Solisten des Balletts Zürich, eindrucksvoll
getanzt. Hildegard Bechtler hatte sich in ihrem Bühnenbild von Claras Instrument, dem Klavier, inspirieren lassen. Die Seitenwände der Bühne mit Türen glichen einer Tastatur, ein stilisierter Flügeldeckel bildete eine inselartige Spielfläche. Die Musik stammte aus Werken von Robert Schumann, Johannes Brahms und Clara Schumann selbst. Der britische Komponist Philipp Feeney war für das Arrangement zuständig und garnierte sie mit eigenen Zwischenspielen. Gefeierte Pianistin im Graben war die deutsche Pianistin und Clara Schumann-Expertin Ragna Schirmer. Der «Tagesanzeiger» schrieb über das neue Ballett: «Erdiger ist Marstons Bewegungssprache geworden, komplexer auch und etwas mutiger. Dabei bleibt die Choreografin eine eher traditionell verortete Geschichtenerzählerin». Die Aargauer Zeitung nannte «Clara» «eine tieflotende Geschichte, die Cathy Marston mit abgezirkelten wie wunderbar fliessenden Bewegungen erzählt». Ein weiteres, für Zürich neues Stück von Cathy Marston war im dreiteiligen Ballettabend «Countertime» zu erleben, nämlich «Mrs. Robinson», das vor drei Jahren in San Francisco uraufgeführt worden war. Es basiert auf dem Skandal-Kinofilm von 1967 «Die Reifeprüfung» mit Dustin Hoffman und Anne Bancroft, in dem eine ältere, verheiratete Frau eine Sexaffäre mit einem 21-Jährigen hat. Anders als im Film, der den überforderten Jüngling in den Mittelpunkt stellt, versucht Marston in ihrem Ballett die Geschichte aus weiblicher Perspektive zu erzählen und die Unzufriedenheit einer Frau in den konservativen 1960erJahren auszuloten. Es ist ein Ballett über Hausfrauenfrust, Einsamkeit und unterdrückte Wut in einer altvorderen Männerwelt. Marston habe das Thema «authentisch und atmosphärisch» auf die Bühne gebracht, schrieb die «Neue Zürcher Zeitung». Die Sixties bildeten auch die Querverbindungen zu den beiden anderen Werken des «Countertime»-Abends: Kenneth McMillans Neoklassiker «Concerto» von 1966 auf das Zweite Klavierkonzert von Dmitri Schostakowitsch und die in Zürich uraufgeführte Arbeit des in Puerto Rico geborenen New Yorkers Bryan Arias, der in «Symphonic Dances» auf die Musik von Bernsteins «West Side Story» choreografierte, die in den 1960er-Jahren ihren Siegeszug um die Welt antrat. Arias entfachte fernab der Musical-Handlung eine mal dunkel, mal farbenfrohe eingefärbte Feier des Lebens aus dem Geist des Karnevals seiner karibischen Heimat, entfesselt vom sprühenden Temperament der Zürcher Ballett-Compagnie. Als ein Beitrag zum 150. Todestag des dänischen Dichters und Meisters der Märchenerzählung, Hans Christian Andersen, liesse sich die zweite Ballettpremiere der Saison 2024/25 «Of Light, Wind and Waters» einordnen. Cathy Marston hatte den dänischen Choreografen Kim Brandstrup um ein neues Ballett gebeten, und der
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vertiefte sich in Andersens Märchen, von denen er Motive aus «Der Schatten», «Die kleine Meerjungfrau» und «Die Schneekönigin» in sein neues Stück einfliessen liess, und in das Leben des exzentrischen Schriftstellers, der trotz seines grossen Erfolges eine Aussenseiterfigur war, einsam, komplexbeladen und verschroben. Brandstrup liess den Dichter gleichsam in seinen Märchen vorbeischauen und mit seinen Figuren in Kontakt treten, Ausgestossene auch sie. Brandstrups bildstarke Choreografie zog in einem Bühnenbild aus wandelbaren Wandsegmenten vorüber in einer düsteren, kaum je vom Licht der Hoffnung erhellten Atmosphäre. Er arbeitete mit den Stilmitteln des Schnitts und der surrealen Überblendung, Verdopplungen und Spiegelungen und gleissend ikonischen Auftritten der Märchenfiguren. Die Musik vom Band hatte der irische Sounddesigner Ian Dearden vornehmlich aus Werken des zeitgenössischen dänischen Komponisten Hans Abrahamsen und der aus London stammenden Komponistin Anna Clyne collagiert und durch Schönberg, Debussy, Kurtág und Ligeti ergänzt. Der «Tagesanzeiger» urteilte: «Kim Brandstrup inszeniert den Tanz fast beiläufig und mit erzählerischer Kraft. Da gibt es keine Spitzenschuhe, dafür berührende Einzelszenen und traurige Sehnsuchtsduette in erdigen, barfuss getanzten Pas de deux».
Klimakrise und Fernweh in Jonathan Doves Familienoper «In 80 Tagen um die Welt» Kindern und Jugendlichen mit attraktiven, niederschwelligen Stückangeboten einen Einstieg in die Welt der Oper und des Balletts zu ermöglichen, war in allen dreizehn Spielzeiten der Ära Homoki ein wichtiges programmatisches Ziel. In der Saison 2024/25 wurde es mit gleich zwei neuen Opern eingelöst: Bei dem australisch-deutschen Komponisten Samuel Penderbayne hatte das Opernhaus die Kammeroper «Wir pfeifen auf den Gurkenkönig» nach einem Kinderbuch von Christine Nöstlinger in Auftrag gegeben. Die Uraufführung fand auf der Studiobühne in einer witzigen und liebevollen Inszenierung von Claudia Blersch statt. Die grosse Familienoper auf der Hauptbühne war eine Adaption des Abenteuerromans «In 80 Tagen um die Welt» von Jules Verne, die der britische Komponist Jonathan Dove als Auftragswerk für das Opernhaus Zürich geschrieben hatte auf ein Libretto von Peter Lund, der auch der Regisseur der Uraufführung war. Er ent-
wickelte die turbulente Weltreise aus der Idee, dass der Roman in der Fantasie einer jugendlichen Leseratte bildliche Gestalt annimmt und etwa aus Buchstaben Lokomotiven oder aus gefalteten Buchseiten Schiffe werden. Die Inszenierung verknüpfte die Klimakrise des 21. Jahrhunderts mit Jules Vernes Abenteuersehnsucht, kombinierte spektakuläre Videoprojektionen mit einer skurrilen Kostümausstattung und erzählte die Geschichte mit viel augenzwinkerndem Humor. Das Internationale Opernstudio präsentierte in seiner jährlichen Produktion in Winterthur eine konzertante Aufführung von Gioachino Rossinis Oper «Il viaggio a Reims» sowie eine Wiederaufnahme von Wolfgang Rihms Kammeroper «Jakob Lenz» in der Übergangsspielstätte des Theaters Winterthur. Eine grosse szenische Produktion war wegen der Renovierung des Theaters Winterthur in 2024/25 nicht möglich. Das Junior-Ballett stellte sich im dreiteiligen Ballettabend «The Butterfly-Effect» den drängenden Fragen des Klimawandels, suchte nach Antworten mit den künstlerischen Mitteln des Tanzes und kooperierte dabei mit Wissenschaftlern der ETH Zürich. Cathy Marston war mit der Arbeit «A Question of Time» an der Produktion beteiligt, die auf der Hauptbühne des Opernhauses stattfand. Lucas Valente, langjähriges Compagnie-Mitglied des Balletts Zürich, setzte seinen Weg hin zur Choreografie mit dem Stück «Point of no Return» fort, und als externer Gast steuerte der junge türkisch-britische Choreograf Ihsan Rustem ein Werk mit dem Titel «What if» bei. Alle drei Werke waren Uraufführungen. In den sieben Philharmonischen Konzerten der Saison 2024/25 bildeten sinfonische Werke von Brahms einen Schwerpunkt. Das Orchestra La Scintilla präsentierte neben seinen vier Abokonzerten ein Sonderkonzert gemeinsam mit dem Zürcher Collegium Novum, in dem ein zeitgenössischer und ein auf historischen Originalinstrumenten spielender Klangkörper fusionierten. Komponistin der Uraufführung war Milica Djordjevic. Fünf Liederabende und zehn Brunch-Lunchkonzerte ergänzten das konzertante Programmangebot. Einen besonderen Akzent bildeten die Veranstaltungen zum Abschied von Andreas Homoki. Der frühere Generalmusikdirektor Fabio Luisi kehrte für zwei Galakonzerte nach Zürich zurück. Das traditionelle Open-Air-Event «oper für alle» übertrug die Oper «Les Contes d’Hoffmann» von Jacques Offenbach live auf den Sechseläutenplatz. In einem konzertanten Festakt am allerletzten Tag der Saison wurde Homoki mit Reden von Jacqueline Fehr, Markus Notter und dem Regisseur Barrie Kosky geehrt und musikalisch mit der Ouvertüre zum «Fliegenden Holländer» von Richard Wagner, dem uraufgeführten Orchesterwerk «Trypophobia» von Stefan Wirth und Johannes Brahms’ Vierter Sinfonie verabschiedet.
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Neuproduktionen Oper Wir pfeifen auf den Gurkenkönig Musiktheater von Samuel Penderbayne Musikalische Leitung: Thomas Barthel / Ann-Katrin Stöcker Inszenierung: Claudia Blersch Bühnenbild: Giulio Bernardi Kostüme: Selina Tholl Lichtgestaltung: Dino Strucken Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Beate Breidenbach Mitglieder der Philharmonia Zürich Kinderchor der Oper Zürich Liliana Nikiteanu / Irène Friedli, Philipp Mayer / Stanislav Vorobyov, Valeriy Murga / Gary Martin, Martin Zysset / Carl Hieger, Christian Sturm, Indyana Schneider / Céline Akçağ, Rebeca Olvera / Sylwia Salamońska Uraufführung 15 Sep 2024, Studiobühne
Ariadne auf Naxos Oper von Richard Strauss Musikalische Leitung: Markus Poschner Inszenierung: Andreas Homoki Bühnenbild: Michael Levine Kostüme: Hannah Clark Lichtgestaltung: Franck Evin Dramaturgie: Kathrin Brunner Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Daniela Köhler, John Matthew Myers, Martin Gantner, Ziyi Dai, Lauren Fagan, Kurt Rydl, Tomislav Jukic, Nathan Haller, Felix Gygli, Maximilian Bell, Yannick Debus, Daniel Norman, Hubert Kowalczyk, Andrew Owens / Timothy Oliver / Manuel Günther, Yewon Han / Juliana Zara, Siena Licht Miller / Dominika Stefanska, Rebeca Olvera / Aurora Marthens Premiere 22 Sep 2024
Leben mit einem Idioten Oper von Alfred Schnittke Musikalische Leitung: Jonathan Stockhammer Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme: Kirill Serebrennikov Kostümmitarbeit: Tatiana Dolmatovskaya Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Ilya Shagalov Choreografie und Regiemitarbeit: Evgeny Kulagin Bühnenbildmitarbeit: Olga Pavliuk Masken: Shalva Nikvashvili Choreinstudierung: Janko Kastelic, Ernst Raffelsberger, Johannes Knecht Dramaturgie: Beate Breidenbach, Daniil Orlov Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Bo Skovhus, Susanne Elmark, Matthew Newlin, Magnus Piontek, Birger Radde, Campbell Caspary / Evgeny Kulagin, Mykola Pososhko / Alvin Scheiwiller Premiere 3 Nov 2024
In 8O Tagen um die Welt Oper von Jonathan Dove Musikalische Leitung: Michael Richter Inszenierung: Peter Lund Ausstattung: Ulrike Reinhard Ausstattungsmitarbeit: Hanna Sophie Stejskal Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Andreas Ivancsics Dramaturgie: Kathrin Brunner Philharmonia Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Rebeca Olvera / Alina Adamski, Indyana Schneider / Yajie Zhang, Andrew Owens / Christopher Willoughby, Felix Gygli / Nicholas Mogg, Ruben Drole / Andrew Moore, Flavia Stricker / Sylwia Salamońska, Irène Friedli / Liliana Nikiteanu, Christian Sturm / Tomislav Jukic Uraufführung 17 Nov 2024
Un ballo in maschera Melodramma von Giuseppe Verdi Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Adele Thomas Choreografie: Emma Woods Ausstattung: Hannah Clark Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Tieni Burkhalter Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Fabio Dietsche Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Charles Castronovo, George Petean, Erika Grimaldi, Agnieszka Rehlis, Katharina Konradi, Steffan Lloyd Owen, Brent Michael Smith, Stanislav Vorobyov, Martin Zysset, Álvaro Diana Sanchez, Jessica Falceri / Sara Peña / Sara Pennella / Noa Joanna Ryff / Chiara Viscido / Cristian Alex Assis / Pietro Cono Genova / Davide Pillera / Daniele Romano / Roberto Tallarigo Premiere 8 Dez 2024
Die Zürcher Realisierung der Oper «Amerika» von Roman HaubenstockRamati ist bei den rds internationalen a w A 25 O 2 – 12 O 2 Awards der Fachzeitschrift «Oper!» als
Beste Wiederentdeckung 2O25 ausgezeichnet worden.
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Manon Lescaut Dramma lirico von Giacomo Puccini Musikalische Leitung: Marco Armiliato Inszenierung: Barrie Kosky Bühnenbild: Rufus Didwiszus Kostüme: Klaus Bruns Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Fabio Dietsche Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Elena Stikhina / Erika Grimaldi, Konstantin Shushakov, Saimir Pirgu / Andeka Gorrotxategi / Gaston Rivero, Shavleg Armasi, Daniel Norman, Valeriy Murga, Siena Licht Miller / Kelsey Lauritano, Álvaro Diana Sanchez, Raúl Gutiérrez / Tomislav Jukic, Samson Setu, Lobel Barun Premiere 9 Feb 2025
Il viaggio a Reims Dramma giocoso von Gioachino Rossini, konzertante Aufführung Musikalische Leitung: Dominic Limburg Szenische Einrichtung: Annette Weber-Hussain Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Musikkollegium Winterthur Zusatzchor der Oper Zürich Chorzuzüger:innen Maria Stella Maurizi, Indyana Schneider, Marie Lombard, Flavia Stricker, Álvaro Diana Sanchez, Luis Magallanes, Samson Setu, Maximilian Bell, Felix Gygli, Steffan Lloyd Owen, Lobel Barun, Tomislav Jukic, Bettina Schneebeli, Sylwia Salamońska, Dominika Stefanska, Maximilian Lawrie, Christopher Willoughby, Nolwenn Bargin, Quentin Mourier Premiere 28 Feb 2025, Stadthaus Winterthur
Agrippina Dramma per musica von Georg Friedrich Händel Musikalische Leitung: Harry Bicket Inszenierung: Jetske Mijnssen Bühnenbild: Ben Baur Kostüme: Hannah Clark Lichtgestaltung: Bernd Purkrabek Video: Kevin Graber Dramaturgie: Kathrin Brunner Orchestra La Scintilla Statistenverein am Opernhaus Zürich Nahuel Di Pierro, Anna Bonitatibus, Christophe Dumaux, Lea Desandre, Jakub Józef Orliński, José Coca Loza, Alois Mühlbacher, Yannick Debus Premiere 2 Mär 2025
Das grosse Feuer Oper von Beat Furrer Musikalische Leitung: Beat Furrer Inszenierung: Tatjana Gürbaca Co-Regie: Vivien Hohnholz Bühnenbild: Henrik Ahr Kostüme: Silke Willrett Lichtgestaltung: Stefan Bolliger Choreinstudierung: Cordula Bürgi Dramaturgie: Claus Spahn Philharmonia Zürich Cantando Admont Statistenverein am Opernhaus Zürich Leigh Melrose, Andrew Moore, Helena Sorokina, Cornelia Sonnleithner, Piroska Nyffenegger, Sarah Aristidou, Christoph Brunner, Friederike Kühl, Patricia Auchterlonie, Elina Viluma-Helling, Hugo Paulsson Stove, Ruben Drole, Piotr Pieron, Ferdinand Junghänel, Filippa Möres Busch, David de Winter, Bernd Lambauer, Patrizia Finocchiaro-Piu / Michèle Koláčková Uraufführung 23 Mär 2025
Die tote Stadt Oper von Erich Wolfgang Korngold Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti Inszenierung und Bühnenbild: Dmitri Tcherniakov Kostüme: Elena Zaytseva Lichtgestaltung: Gleb Filshtinsky Video: Tieni Burkhalter Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Beate Breidenbach Philharmonia Zürich Zusatzchor, SoprAlti und Kinderchor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Eric Cutler, Vida Miknevičiūtė, Björn Bürger, Evelyn Herlitzius, Rebeca Olvera, Daria Proszek, Raúl Gutiérrez, Nathan Haller, Álvaro Diana Sanchez, Daniel Hajdu, Iryna Das Premiere 21 Apr 2025
Elias Oratorium von Felix Mendelssohn Bartholdy Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Bühnenbild: Hartmut Meyer Kostüme: Mechthild Seipel Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Claus Spahn Philharmonia Zürich Chor und Zusatzchor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Christian Gerhaher / Felix Gygli, Julia Kleiter, Wiebke Lehmkuhl, Mauro Peter, Felix Gygli / Steffan Lloyd Owen, Raúl Gutiérrez, Sylwia Salamońska, Indyana Schneider, Flavia Stricker, Maria Stella Maurizi, Maximilian Bell Premiere 9 Jun 2025
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Wiederaufnahmen Oper Lucia di Lammermoor Dramma tragico von Gaetano Donizetti Musikalische Leitung: Leonardo Sini Inszenierung: Tatjana Gürbaca Szenische Einstudierung: Stephanie Lenzen Bühnenbild und Lichtgestaltung: Klaus Grünberg Bühnenbildmitarbeit: Anne Kuhn Kostüme: Silke Willrett Kostümmitarbeit: Kerstin Griesshaber Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Beate Breidenbach Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Boris Pinkhasovich, Nina Minasyan, Piotr Buszewski, Raúl Gutiérrez, Maxim Kuzmin-Karavaev, Ann-Kathrin Niemczyk / Ena Pongrac, Daniel Kluge Wiederaufnahme 20 Sep 2024
Simon Boccanegra Melodramma von Giuseppe Verdi Musikalische Leitung: Paolo Arrivabeni Inszenierung: Andreas Homoki Szenische Einstudierung: Jodok Schweizer Ausstattung: Christian Schmidt Künstlerische Mitarbeit Bühnenbild: Florian Schaaf Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Fabio Dietsche Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Christian Gerhaher / George Petean, Jennifer Rowley, Christof Fischesser, Omer Kobiljak, Andrew Moore, Brent Michael Smith, Maria Stella Maurizi, Maximilian Lawrie Wiederaufnahme 27 Sep 2024
Serse Dramma per musica von Georg Friedrich Händel Musikalische Leitung: Enrico Onofri Inszenierung und szenische Einstudierung: Nina Russi Bühnenbild: Julia Katharina Berndt Kostüme: Annemarie Bulla Video: Ruth Stofer Lichtgestaltung: Hans-Rudolf Kunz Dramaturgie: Kathrin Brunner Orchestra La Scintilla Statistenverein am Opernhaus Zürich Raffaele Pe, Christophe Dumaux, Noa Beinart, Anna El-Khashem, Miriam Kutrowatz, Miklós Sebestyén, Gregory Feldmann Zürich-Premiere 29 Sep 2024
Der fliegende Holländer Romantische Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Andreas Homoki Szenische Einstudierung: Aglaja Nicolet Bühnenbild und Kostüme: Wolfgang Gussmann Kostümmitarbeit: Susana Mendoza, Carl-Christian Andresen Bühnenbildmitarbeit: Thomas Bruner Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Tieni Burkhalter Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Werner Hintze Philharmonia Zürich Chor und Chorzuzüger:innen der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Camilla Nylund, Liliana Nikiteanu, Tomasz Konieczny, Dimitry Ivashchenko, Marco Jentzsch, Omer Kobiljak, Nelson Egede Wiederaufnahme 21 Nov 2024
Le nozze di Figaro Opera buffa von Wolfgang Amadeus Mozart Musikalische Leitung: Antonello Manacorda Inszenierung: Jan Philipp Gloger Szenische Einstudierung: Lars Braun Bühnenbild: Ben Baur Kostüme: Karin Jud Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Video: Tieni Burkhalter Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Claus Spahn Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Andrè Schuen, Olga Bezsmertna / Elbenita Kajtazi, Andrew Moore, Nikola Hillebrand, Kady Evanyshyn, Irène Friedli, Jens-Erik Aasbø, Christopher Willoughby, Martin Zysset, Marie Lombard, Ruben Drole, Rosa Maria Hernandez / Julie Bartholomew / Selena Colombera / Hélène Couture, Eugenia Parrilla, Yanick Wyler, Enrico Maria Cacciari, Claudius Herrmann Wiederaufnahme 15 Dez 2024
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Madama Butterfly
Roméo et Juliette
Oper von Giacomo Puccini Musikalische Leitung: Marco Armiliato Inszenierung: Ted Huffman Szenische Einstudierung: Arturo Gama Bühnenbild: Michael Levine Kostüme: Annemarie Woods Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Choreografische Mitarbeit: Sonoko Kamimura-Ostern Dramaturgie: Fabio Dietsche Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Marina Rebeka, Judith Schmid / Siena Licht Miller, Tomislav Mužek, Massimo Cavalletti, Nathan Haller, Steffan Lloyd Owen, Stanislav Vorobyov, Lobel Barun, Flavia Stricker, Sylwia Feherpataky, Jung-Jin Kim, Uwe Kosser, Katarzyna Rzymska, Inga Sol Lenzen / Sebastian Künzler Wiederaufnahme 22 Dez 2024
Drame-lyrique von Charles Gounod Musikalische Leitung: Timur Zangiev Inszenierung: Ted Huffman Szenische Einstudierung: Steven Whiting Bühnenbild: Andrew Lieberman Kostüme: Annemarie Woods Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Choreografie: Pim Veulings Choreografische Einstudierung: Roberto Tallarigo Dramaturgie: Fabio Dietsche Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Julie Fuchs, Stephen Costello, Nicolas Testé, Chao Deng, Gregory Feldmann, Svetlina Stoyanova, Omer Kobiljak, Irène Friedli / Katia Ledoux, Valeriy Murga, Steffan Lloyd Owen, Samson Setu, Maximilian Lawrie, Alison Duarte / Sina Friedli / Maarten Krielen / Elena Paltracca / Sara Peña / Davide Pillera / Roberto Tallarigo / Oriana Zeoli Wiederaufnahme 31 Dez 2024
Fidelio Oper von Ludwig van Beethoven Musikalische Leitung: Krzysztof Urbański Inszenierung: Andreas Homoki Szenische Einstudierung: Ulrich Senn Bühnenbild: Henrik Ahr Kostüme: Barbara Drosihn Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Alexander du Prel Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Werner Hintze Philharmonia Zürich Chor, Zusatzchor und SoprAlti der Oper Zürich Andrew Moore, Simon Neal / Wolfgang Koch, Eric Cutler / Marco Jentzsch, Jennifer Holloway, Christof Fischesser, Ziyi Dai, Andrew Owens / Gideon Poppe, Tomislav Jukic, Maximilian Bell Wiederaufnahme 21 Jan 2025
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Die lustige Witwe Operette von Franz Lehár Musikalische Leitung: Ben Glassberg / Patrick Hahn / Ann-Katrin Stöcker Inszenierung: Barrie Kosky Szenische Einstudierung: Steven Whiting Bühnenbild und Lichtgestaltung: Klaus Grünberg Bühnenbildmitarbeit: Anne Kuhn Kostüme: Gianluca Falaschi Choreografie: Kim Duddy Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Fabio Dietsche Choreografische Assistenz: Steven Seale Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Michael Kraus, Anastasiya Taratorkina, Martin Gantner, Vida Miknevičiūtė, Andrew Owens / Eleazar Rodriguez, Omer Kobiljak / Maximilian Lawrie, Nathan Haller, Valeriy Murga, Maria Stella Maurizi, Chao Deng, Flavia Stricker, Brent Michael Smith, Liliana Nikiteanu, Barbara Grimm, Sara Pennella, Sara Peña, Sina Friedli, Noa Joanna Ryff, Natalia López Toledano, Romy Neumann, Pietro Cono Genova, Davide Pillera, Alessio Urzetta, Roberto Tallarigo, Dario Rigaglia, Steven Seale Wiederaufnahme 4 Mär 2025
Lohengrin Romantische Oper von Richard Wagner Musikalische Leitung: Axel Kober Szenische Einstudierung: Stephanie Lenzen Inszenierung: Andreas Homoki Bühnenbild und Kostüme: Wolfgang Gussmann Kostüme: Susana Mendoza Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Werner Hintze Philharmonia Zürich Chor, Zusatzchor und SoprAlti der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Christof Fischesser, Piotr Beczała, Simone Schneider, Martin Gantner, Anna Smirnova, Michael Kraus, Christopher Willoughby, Felix Gygli, Tomislav Jukic, Maximilian Bell, Olivera Dukic / Hélène Couture / Aurora Faggioli / Laura Missuray / Rosa Maria Hernandez / Katarzyna Rzymska / Eleanor Paunovic / Bernadeta Sonnleitner Wiederaufnahme 13 Apr 2025
Rigoletto Melodramma von Giuseppe Verdi Musikalische Leitung: Andrea Sanguineti Inszenierung: Tatjana Gürbaca Szenische Einstudierung: Nina Russi Bühnenbild und Lichtgestaltung: Klaus Grünberg Kostüme: Silke Willrett Kostümmitarbeit: Carl-Christian Andresen Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Claus Spahn Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Liparit Avetisyan, Quinn Kelsey, Brenda Rae, Brent Michael Smith, Elena Maximova, Ena Pongrac, Stanislav Vorobyov, Andrew Moore, Daniel Norman, Samson Setu, Maria Stella Maurizi, Sylwia Salamońska, Steffan Lloyd Owen Wiederaufnahme 26 Apr 2025
Jakob Lenz Kammeroper von Wolfgang Rihm Musikalische Leitung: Adrian Kelly Inszenierung: Mélanie Huber Ausstattung: Lena Hiebel Lichtgestaltung: Dino Strucken Choreografische Betreuung: Joanne Willmott Dramaturgie: Fabio Dietsche Musikkollegium Winterthur Yannick Debus, Maximilian Bell, Maximilian Lawrie, Marie Lombard, Bożena Bujnicka, Indyana Schneider, Dominika Stefanska, Felix Gygli, Lobel Barun, Katya Gringolts / Vilja Missuray / Lavinia Scorsin / Chloé Steiger Wiederaufnahme 6 Mai 2025, Kirchgemeindehaus Liebestrasse, Winterthur
Don Pasquale Dramma buffo von Gaetano Donizetti Musikalische Leitung: Iván López-Reynoso Inszenierung: Christof Loy Szenische Einstudierung: Ulrich Senn Bühnenbild: Johannes Leiacker Kostüme: Barbara Drosihn Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Kathrin Brunner Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Pietro Spagnoli, Florian Sempey / Konstantin Shushakov, Mingjie Lei, Olga Peretyatko, Samson Setu, Christoph Uhlemann, David Földszin, Ursula Deuker Wiederaufnahme 18 Mai 2025
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Salome Musikdrama von Richard Strauss Musikalische Leitung: Simone Young Inszenierung: Andreas Homoki Szenische Einstudierung: Jodok Schweizer Bühnenbild: Hartmut Meyer Kostüme: Mechthild Seipel Lichtgestaltung: Franck Evin Choreografische Mitarbeit: Arturo Gama Dramaturgie: Claus Spahn Philharmonia Zürich Elena Stikhina, John Daszak, Michaela Schuster, Kostas Smoriginas, Omer Kobiljak, Siena Licht Miller / Ena Pongrac, Nathan Haller / Raúl Gutiérrez, Christian Sturm, Christopher Willoughby, Xuenan Liu, Daniel Norman, Martin Zysset, Andrejs Krutojs, Tomislav Jukic, Maximilian Lawrie, Álvaro Diana Sanchez, Lobel Barun, Stanislav Vorobyov, Samson Setu, Valeriy Murga, Maximilian Bell, Cheyne Davidson Wiederaufnahme 29 Mai 2025
Les Contes d’Hoffmann Opéra-fantastique von Jacques Offenbach Musikalische Leitung: Antonino Fogliani Inszenierung: Andreas Homoki Szenische Einstudierung und choreografische Mitarbeit: Arturo Gama Bühnenbild und Kostüme: Wolfgang Gussmann Kostüme: Susana Mendoza Bühnenbildmitarbeit: Thomas Bruner Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Janko Kastelic Dramaturgie: Beate Breidenbach Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Saimir Pirgu, Marina Viotti, Katrina Galka, Adriana González, Lauren Fagan, Maria Stella Maurizi, Andrew Foster-Williams, Nathan Haller, Valeriy Murga, Steffan Lloyd Owen, Christopher Willoughby, Maximilian Lawrie, Lobel Barun / Maximilian Bell, Daniel Norman, Stanislav Vorobyov, Judith Schmid, Samson Setu Wiederaufnahme 28 Jun 2025
L’Orfeo Favola in Musica von Claudio Monteverdi Musikalische Leitung: Ottavio Dantone Inszenierung: Evgeny Titov Szenische Einstudierung: Steven Whiting Bühnenbild: Chloe Lamford Co-Bühnenbild: Noemi Daboczi Kostüme: Annemarie Woods Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Video: Tieni Burkhalter Choreinstudierung: Marco Amherd Dramaturgie: Claus Spahn Orchestra La Scintilla Zürcher Sing-Akademie Krystian Adam, Mirco Palazzi, Mark Milhofer, Massimo Altieri, Luca Cervoni, Tobias Knaus, Yves Brühwiler, Josè Maria Lo Monaco, Miriam Kutrowatz, Simone McIntosh, Isabel Pfefferkorn, Sebastian Villalobos, Sebastian Ryser / Marius Kob Wiederaufnahme 29 Jun 2025
Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda errang mit seiner musikalischen rds a w A 25 O 2 – Interpretation von 2O12 Wagners «Ring des Nibelungen» bei den Awards der Fachzeitschrift «Oper!» den Titel
Dirigent des Jahres 2O23.
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Neuproduktionen Ballett Clara Ballett von Cathy Marston Musikalische Leitung: Daniel Capps Choreografie und Inszenierung: Cathy Marston Musikarrangements und Originalkomposition: Philip Feeney Szenarium: Cathy Marston, Edward Kemp Bühnenbild: Hildegard Bechtler Kostüme: Bregje van Balen Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Edward Kemp, Michael Küster Klavier: Ragna Schirmer Philharmonia Zürich Ballett Zürich Junior Ballett Studierende der Tanz Akademie Zürich Giorgia Giani, Ruka Nakagawa, Nancy Osbaldeston / Daniela Gómez Pérez, Sujung Lim / Mélanie Borel, Inna Bilash, McKhayla Pettingill, Max Richter / Sujung Lim / Francesca Dell’Aria, Karen Azatyan / Brandon Lawrence / Charles-Louis Yoshiyama, Chandler Dalton / Joel Woellner / Marià Huguet, Esteban Berlanga / Mlindi Kulashe, Pablo Octávio / Wei Chen, Shelby Williams / Elena Vostrotina / Mélanie Borel, Joel Woellner / Sean Bates, Francesca Dell’Aria / Nancy Osbaldeston Uraufführung 11 Okt 2024
Of Light, Wind and Waters Ballett von Kim Brandstrup Choreografie und Inszenierung: Kim Brandstrup Bühnenbild und Kostüme: Richard Hudson Video: Tieni Burkhalter Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Sounddesign: Ian Dearden Dramaturgie: Michael Küster Ballett Zürich Lucas Valente / Brandon Lawrence / Esteban Berlanga, Shelby Williams / Elena Vostrotina / Francesca Dell’Aria, Max Richter / Daniela Gómez Pérez, Wei Chen / Joel Woellner, Daniela Gómez Pérez / Caroline Perry, Charles-Louis Yoshiyama / Esteban Berlanga, Karen Azatyan, Inna Bilash / Nancy Osbaldeston, Elena Vostrotina / Shelby Williams, Mlindi Kulashe / Marià Huguet, Ruka Nakagawa / Sujung Lim Premiere 18 Jan 2025
The Butterfly Effect Choreografien von Cathy Marston, Lucas Valente und Ihsan Rustem A Question of Time Choreografie: Cathy Marston Musik: Louis Andriessen, Charles Ives Bühnenbild: Cathy Marston, Jörg Zielinski Kostüme: Louise Flanagan Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster Point of No Return Choreografie: Lucas Valente Musik: Eden Ahbez, Hildur Guðnadóttir, Thom Yorke, Daniel Lutz Bühnenbild: Lucas Valente, Jörg Zielinski Kostüme: Louise Flanagan Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster What if? Choreografie: Ihsan Rustem Musik: Davidson Jaconello, Felix Rösch Bühnenbild: Ihsan Rustem, Jörg Zielinski Kostüme: Louise Flanagan Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster Junior Ballett Uraufführung 16 Feb 2025
Künstlerischer Bericht
Countertime Choreografien von Kenneth MacMillan, Cathy Marston und Bryan Arias Concerto Choreografie: Kenneth MacMillan Musik: Dmitri Schostakowitsch Bühnenbild und Kostüm: Jürgen Rose Lichtgestaltung: John B. Read Mrs Robinson Choreografie und Inszenierung: Cathy Marston Szenarium: Cathy Marston, Edward Kemp Musik: Terry Davies Bühnenbild und Kostüme: Patrick Kinmonth Lichtgestaltung: Jim French Colorful Darkness Choreografie: Bryan Arias Musik: Leonard Bernstein Bühne und Lichtgestaltung: Lukas Marian Kostüme: Bregje van Balen Dramaturgie: Michael Küster Musikalische Leitung: Robert Houssart Klavier: Kateryna Tereshchenko Philharmonia Zürich Ballett Zürich Junior Ballett Charles-Louis Yoshiyama, McKhayla Pettingill, Nancy Osbaldeston, Sean Bates, Yun-Su Park, Max Richter, Brandon Lawrence, Joel Woellner, Madoka Sugai, Lucas van Rensburg, Erik Kim, Sujung Lim, Nehanda Péguillan, Ruka Nakagawa, Karen Azatyan, Shelby Williams, Jessica Templeton Premiere 10 Mai 2025
Wiederaufnahmen Ballett Giselle Ballett von Patrice Bart Musikalische Leitung: Ermanno Florio / Daniel Capps Choreografie: Patrice Bart Bühnenbild und Kostüme: Luisa Spinatelli Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Philharmonia Zürich Ballett Zürich Junior Ballett Statistenverein am Opernhaus Zürich Max Richter / Nancy Osbaldeston / Inna Bilash, Brandon Lawrence / Charles-Louis Yoshiyama / Joel Woellner, Elena Vostrotina / Sujung Lim / Eloïse Sacilotto / Héloïse Bourdon, Karen Azatyan / Charles-Louis Yoshiyama / Esteban Berlanga, Shelby Williams / Elena Vostrotina, Marià Huguet / Sean Bates Wiederaufnahme 7 Dez 2024
Autographs Choreografien von Crystal Pite, Wayne McGregor und William Forsythe Emergence Choreografie: Crystal Pite Musik: Owen Belton Bühnenbild: Jay Gower Taylor Kostüme: Linda Chow Lichtgestaltung: Alan Brodie Infra Konzept, Inszenierung und Choreografie: Wayne McGregor Musik: Max Richter Bühnenbild: Julian Opie Kostüme: Moritz Junge Lichtgestaltung: Lucy Carter In the Middle, Somewhat Elevated Choreografie, Bühnenbild und Lichtgestaltung: William Forsythe Musik: Thom Willems in Zusammenarbeit mit Leslie Stuck Ballett Zürich Wiederaufnahme 29 Mär 2025
Atonement Ballett von Cathy Marston Musikalische Leitung: Jonathan Lo Choreografie und Inszenierung: Cathy Marston Musik: Laura Rossi Szenarium: Cathy Marston, Edward Kemp Bühnenbild: Michael Levine Kostüme: Bregje van Balen Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Edward Kemp, Michael Küster Philharmonia Zürich Ballett Zürich Junior Ballett Inna Bilash / Giorgia Giani, Mélanie Borel, Yun-Su Park, Brandon Lawrence / Charles-Louis Yoshiyama, Max Richter / Nancy Osbaldeston, Chandler Dalton / Pablo Octávio, Karen Azatyan / Mlindi Kulashe, McKhayla Pettingill / Greta Calzuola Wiederaufnahme 14 Jun 2025
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Künstlerischer Bericht
Philharmonische Konzerte 1. Bruch / Tschaikowski MAX BRUCH Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26 PJOTR TSCHAIKOWSKI Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 («Pathétique») Musikalische Leitung: Markus Poschner Violine: María Dueñas Philharmonia Zürich 21 Sep 2024, Hauptbühne
2. Sibelius / Schostakowitsch JEAN SIBELIUS Violinkonzert d-Moll op. 47 DMITRI SCHOSTAKOWITSCH Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47 Musikalische Leitung: Tarmo Peltokoski Violine: Alina Pogostkina Philharmonia Zürich 20 Okt 2024, Hauptbühne
3. Grieg / Brahms EDVARD GRIEG Klavierkonzert a-Moll op. 16 JOHANNES BRAHMS Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Klavier: Simon Trpčeski Philharmonia Zürich 23 Nov 2024, Hauptbühne
4. Strauss RICHARD STRAUSS Vier letzte Lieder Don Quixote op. 35 Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Sopran: Hanna-Elisabeth Müller Viola: Karen Forster Violoncello: Lev Sivkov Philharmonia Zürich 12 Jan 2025, Hauptbühne 22 Feb 2025, Festspielhaus Baden-Baden
5. Rebel / Bach / Händel (2. La Scintilla-Konzert) JEAN-FÉRY REBEL Les Élémens JOHANN GEORG PISENDEL Sonata c-Moll JAN DISMAS ZELENKA Hipocondrie à 7 Concertanti A-Dur ZWV 187 JOHANN SEBASTIAN BACH Violinkonzert E-Dur BWV 1042 GEORG FRIEDRICH HÄNDEL Concerto a due cori HWV 333 Musikalische Leitung: Hans-Christoph Rademann Violine: Hanna Weinmeister Orchestra La Scintilla 2 Feb 2025, Hauptbühne
6. Wagner / Mozart / Elgar RICHARD WAGNER Vorspiel zu «Parsifal» WOLFGANG AMADEUS MOZART Sinfonia concertante für Violine und Viola Es-Dur KV 364 EDWARD ELGAR Enigma-Variationen op. 36 Musikalische Leitung: Evan Rogister Violine: Viktoria Mullova Viola: Nils Mönkemeyer Philharmonia Zürich 18 Mai 2025, Hauptbühne
La Scintilla Konzerte 1. Telemann / Bach GEORG PHILIPP TELEMANN Sonate in D-Dur für Trompete TWV 44:1 JOHANN SEBASTIAN BACH Weichet nur, betrübte Schatten BWV 202 Concerto für Violine und Oboe BWV 1060R Jauchzet Gott in allen Landen BWV 51 Musikalische Leitung und Violine: Riccardo Minasi Sopran: Carolyn Sampson Violine: Hanna Weinmeister Oboe: Philipp Mahrenholz Trompete: Balàzs Nemes Orchestra La Scintilla 16 Dez 2024, Hauptbühne
3. Händel / Galliard / Locatelli JOHANN ERNST GALLIARD Suite aus «Pan et Syrinx» GEORG FRIEDRICH HÄNDEL Passacaglia und Gigue aus «Radamisto» Concerto grosso d-Moll op. 6 Nr. 10 PIETRO LOCATELLI Concerto grosso D-Dur op. 1 Nr. 5 GEORG FRIEDRICH HÄNDEL Ouvertüre aus «Alessandro» Ballettmusik aus «Alcina» Concerto grosso D-Dur op. 6 Nr. 5 Musikalische Leitung: Lars Ulrik Mortensen Orchestra La Scintilla 17 Mär 2025, Hauptbühne
Künstlerischer Bericht
4. Corelli / Vivaldi ARCANGELO CORELLI Concerto D-Dur op. 6 Nr. 1 ALESSANDRO SCARLATTI Sinfonia zu «Doria, Clorina e Amore» ANTONIO VIVALDI Concerto g-Moll RV 578 op. 3 Nr. 2 für zwei Violinen, Violoncello, Streicher und B.c. aus «L’Estro Armonico» FRANCESCO GEMINIANI Concerto grosso «La Follia» (nach Arcangelo Corelli) ATTILIO ARIOSTI Ouvertüre zu «Vespasiano» EVARISTO DALL ABACO Concerto grosso Nr. 6 D-Dur ANTONIO VIVALDI Concerto per Flautino C-Dur RV 443 ARCANGELO CORELLI Concerto D-Dur op. 6 Nr. 4 Musikalische Leitung und Flautino: Dorothee Oberlinger Orchestra La Scintilla 14 Apr 2025, Hauptbühne
5. Rameau / Grisey / Djordjević JEAN-PHILIPPE RAMEAU Auszüge aus «Zaïs» GÉRARD GRISEY «Sortie vers la lumière du jour» für elektrische Orgel und 14 Musiker:innen JEAN-PHILIPPE RAMEAU Auszüge aus «Les Boréades» MILICA DJORDJEVIĆ «Ušća» für Barockorchester und zeitgenössisches Ensemble, Auftragswerk für La Scintilla und Collegium Novum Zürich, Uraufführung Musikalische Leitung: Jakob Lehmann Orchestra La Scintilla Collegium Novum Zürich 5 Mai 2025, Hauptbühne
Sonderkonzerte Gesprächskonzert Clara Schumann Anlässlich der Ballett-Premiere «Clara» Klavier: Ragna Schirmer Moderation: Michael Küster 3 Nov 2024, Spiegelsaal
Tribute to Schnittke ALFRED SCHNITTKE Stille Nacht op. 130 Concerto grosso Nr. 3 op. 188 für 2 Violinen und Kammerorchester Concerto Nr. 3 op. 128 für Violine und Kammerorchester Musikalische Leitung: Hans-Peter Achberger Violine: Bartlomiej Niziol, Xiaoming Wang Ensemble Opera Nova 7 Nov 2024, Studiobühne
«Leise rieselt der Schnee» Weihnachtskonzert des Kinderchors und der SoprAlti der Oper Zürich Musikalische Leitung und Klavier: Ernst Raffelsberger Kinderchor und SoprAlti der Oper Zürich 15 Dez 2024, Studiobühne
Benefizkonzert für das Internationale Opernstudio unter Mitwirkung von Cecilia Bartoli Musikalische Leitung: Gianluca Capuano Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Orchestra La Scintilla Zürcher Sing-Akademie Cecilia Bartoli, Marie Lombard, Indyana Schneider, Álvaro Diana Sanchez, Tomislav Jukic, Steffan Lloyd Owen, Samson Setu, Maximilian Bell 15 Jun 2025, Hauptbühne
Farewell Abschiedswoche der Intendanz Andreas Homoki Galakonzert Fabio Luisi Musikalische Leitung: Fabio Luisi Choreinstudierung: Janko Kastelic Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich Camilla Nylund, Klaus Florian Vogt, Bryn Terfel, Rebeca Olvera, Simone McIntosh, Siena Licht Miller, Nathan Haller, Omer Kobiljak, Ruben Drole, Martin Zysset, Stanislav Vorobyov, Brent Michael Smith, Andrew Moore, Valeriy Murga, Daniel Norman, Luis Magallanes 5, 10 Jul 2025, Hauptbühne
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Künstlerischer Bericht
Wagner / Wirth / Brahms (7. Philharmonisches Konzert) RICHARD WAGNER Ouvertüre zur Oper «Der fliegende Holländer» STEFAN WIRTH Trypophobia für grosses Orchester, Uraufführung JOHANNES BRAHMS Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Philharmonia Zürich 13 Jul 2025, Hauptbühne
Brunch- / Lunchkonzerte 1. Glasunow / Tanejew Werke von Alexander Glasunow und Sergej Tanejew Michael Salm, Marina Yakovleva-Häfliger, Sebastian Eyb, Lev Sivkov, Kateryna Tereshchenko 22, 23 Sep 2024, Spiegelsaal
2. A Morning of Brazilian Jazz Werke für Streichquartett und Perkussion Jonathan Allen, Daniel Kagerer, Natalia Mosca, Andreas Plattner, Dominic Herrmann, Rodrigo Botter Maio 27, 28 Okt 2024, Spiegelsaal
3. In memoriam Gabriel Fauré Klavierquartette von Gabriel Fauré und Johannes Brahms Cornelia Brandis, Maria Clément, Andreas Plattner, Kateryna Tereshchenko 17, 18 Nov 2024, Spiegelsaal
8. Orchester Akademie Werke von Guillaume Connesson, Jacques Ibert, Astor Piazzolla und Pjotr Tschaikowski Mitglieder der Orchesterakademie 11, 12 Mai 2025, Spiegelsaal
9. Kegelstatt Trio 4. Phantasy Quartet Werke von Benjamin Britten, Alexander Zemlinsky und Sergej Prokofjew Tatjana Pak, Maria Clément, Alexander Ioan Gropper, Martin Danek, Ruslan Lutsyk, Livio Russi 8, 9 Dez 2024, Spiegelsaal
5. Capriccio Streichsextette von Richard Strauss und Antonín Dvořák Bartlomiej Niziol, Dmitry Serebrennikov, Rumjana Schamlieva, Sebastian Eyb, Lev Sivkov, Xavier Pignat 26, 27 Jan 2025, Spiegelsaal
6. Lachner / Hofmann Werke von Franz Lachner und Heinrich Hofmann Bartlomiej Niziol, Maya Kadosh, Rumjana Schamljeva, Seiji Yokota, Ruslan Lutsyk, Maurice Heugen, Anne Gerstenberger, Joan Bernat Sanchis, Rita Karin Meier 2, 3 Mär 2025, Spiegelsaal
7. Nach Norden Werke von Carl Nielsen, Richard Strauss und Franz Berwald Marina Yakovleva-Häfliger, Aleksandr Tatarinov, Livio Russi, Joan Bernat Sanchis, Elisabeth Göring, Seiji Yokota, Ruslan Lutsyk 6, 7 Apr 2025, Spiegelsaal
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven Robert Pickup, Karen Forster, Claudius Hermann, Els Biesemans 25, 26 Mai 2025, Spiegelsaal
10. Verklärte Nacht Werke von Arnold Schönberg und Alexander von Zemlinsky Maya Kadosh, Dmitry Serebrennikov, Rumjana Schamlieva, Izabel Markova, Xavier Pignat, Alexander Ioan Gropper, Indyana Schneider, Claus Spahn 15, 16 Jun 2025, Spiegelsaal
Die Oper «Girl with a Pearl Earring» des Schweizer Komponisten Stefan Wirth wurde in der Saison 2O21/22 von der Fachzeitschrift «Opernwelt» zur
rds a w A 25 O 2 – 2O12
Uraufführung des Jahres gekürt.
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Künstlerischer Bericht
Liederabende Regula Mühlemann Lieder von Franz Schubert, Richard Strauss, Dominick Argento und Frank Bridge Klavier: Tatiana Korsunskaya 9 Okt 2024, Hauptbühne
Juan Diego Flórez Lieder und Werke von Christoph Willibald Gluck, Georg Friedrich Händel, Alessandro Scarlatti, Gioachino Rossini, Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti, José Serrano, Reveriano Soutullo / Juan Vert, Manuel Ponce, Édouard Lalo, Charles Gounod und Giuseppe Verdi Klavier: Vincenzo Scalera 4 Dez 2024, Hauptbühne
Julie Fuchs Lieder von Hugo Wolf, Maurice Ravel, Augusta Holmès, Gabriel Fauré, Michel Legrand, Henry Purcell, Stephen Sondheim und Joni Mitchell Klavier: Alphonse Cemin 5 Feb 2025, Hauptbühne
Italienisches Liederbuch Lieder von Hugo Wolf Musikalische Leitung: Ann-Katrin Stöcker Sopran: Hanna-Elisabeth Müller Bariton: Yannick Debus Labyrinth Ensemble 2 Jun 2025, Hauptbühne
Nachwuchs Internationales Opernstudio Galakonzert Musikalische Leitung: Adrian Kelly Szenische Einrichtung: Andreas Homoki Zürcher Kammerorchester Lobel Barun, Maximilian Bell, Álvaro Diana Sanchez, Raúl Gutiérrez, Felix Gygli, Tomislav Jukic, Maximilian Lawrie, Marie Lombard, Maria Stella Maurizi, Steffan Lloyd Owen, Sylwia Salamońska, Indyana Schneider, Samson Setu, Dominika Stefanska, Flavia Stricker, Christopher Willoughby 7 Jul 2025, Hauptbühne
Ballettschule für das Opernhaus Zürich 28 Jun 2025, Hauptbühne
Tanz Akademie Zürich «Curtain Up!» Sommervorstellung der Schüler:innen der Tanz Akademie Zürich 5 Jul 2025, Hauptbühne
Opernhaus Jung Öffentliche Vorstellungen und Workshop-Angebote der Musiktheaterpädagogik
Die Schule tanzt Kooperations-Projekt mit der Sekundarschule Im Birch und der Pädagogischen Hochschule Zürich, Zentrum für Schulentwicklung Projektleitung: Bettina Holzhausen PHZH: Prof. Dr. Enikö Zala-Mezö und Dr. Jelica Popovic Choreografie-Projekt mit sechs 2. Sekundarklassen aus dem Schulhaus Im Birch: Choreograf:innen: Mirjam Barakar, Anna Heinimann, Bettina Holzhausen, Valerio Porleri, Nadine Schwarz, Irène Wernli Assistentinnen: Nelly Bühl, Jana Hafner, Hannah Aerni Licht, Ton, Bühne: Viktoras Zemeckas Abschlussprojekt Choreografie mit fünf 3. Sekundarklassen aus dem Schulhaus Im Birch: Choreograf:innen: Mirjam Barakar, Luvyen Mederos Gutiérrez, Björn Buz Meier, Stefanie Olbort, Elena Morena Weber Assistentinnen: Sofie Heller, Gabriel Mareque, Robin Waldburger, Ladina Whitehead, Glory Zeoli Licht, Ton, Bühne: Viktoras Zemeckas
#Entscheide dich! Musiktheaterproduktion mit Sekundarschüler:innen aus Embrach Stückentwicklung / Co-Regie: Andreas Sauter Choreografie / Co-Regie: Simon Wehrli Musikalische Leitung: Simon Wunderlin Ausstattung: Elisa Alessi Assistenz Ausstattung: Myriam Casanova Lichtgestaltung: Taina Bucheli Ton: Milena Myriam Winter Bühne: Roman Furrer, Thomas Nock Darstellende: 40 Schüler:innen der Sekundarschule Embrach Lehrer:innen: Pascal Benz, Adrian Truninger Produktionsleitung: Roger Lämmli 3, 4, 5, 6, 8 Jul 2025, Studiobühne
Künstlerischer Bericht
Märchen auf dem Klangteppich «Armstrong», «Felix, das Tännchen», «Ada und ihre Tuba» Konzepte: Roger Lämmli Kostüme: Natalie Péclard Licht: Taina Bucheli Schauspieler:innen / Akrobat:innen: Christoph Betulius, Jessica Elsasser, Jeele Johannsen, Denis Maurer; Ada Willems Sänger:innen, Musiker:innen: Gunta Abele, Larissa Angelini, Ina Callejas, Sarah Fleten, Nino Aurelio Gmünder, Thomas Hammerschmidt, Florian Hatzelmann, Annkatrin Isaacs, Dessislava Kepenerova, Sascha Emanuel Kramer, Rahel Sohn, Simon Scheiwiller, Xaver Sonderegger, Barnabás Völgyesi, Renata Walczyna
Musikgeschichten «Die Operntode meiner Mutter», «Giselle», «Die Werkstatt der Schmetterlinge», «Einstein» Konzepte: Roger Lämmli, Bettina Holzhausen Kostüme: Natalie Péclard Licht: Taina Bucheli Schauspieler:innen: Andrea Adamina, Julius Griesenberg, Marietta Jemmi, Andrej Togni Tänzer:innen: Nancy Osbaldeston, Joel Woellner Sänger:innen, Musiker:innen: Mélanie Adami, Nada Anderwert, Christoph Barwinek, Eva-Maria Burkard, Anna Gschwend, Anna Hauner, Marita Kohler, Rustem Monasypov, Sonja Leutwyler, Judit Polgár, Simon Scheiwiller, Timotheus Schläpfer, Rahel Sohn, Rahel Trinkler, Yaryna Tyno, Isabell Weymann, Eléonore Willi
imprO-Opera «Die Welt der Mozart-Opern», «Die Welt der Händel-Opern» Konzept: Christoph Betulius, Roger Lämmli Kostüme: Natalie Péclard Licht: Taina Bucheli Erzähler: Christoph Betulius Musikalische Leitung: Matías Lanz, Rahel Sohn Sänger:innen, Musiker:innen: Dora Alexiadou, Valérian Bitschnau, Adrian Brunner, Ana Francisca Ferreira Bastos, Gian-Andri Cuonz, Christa Fleischmann, Sarah Fleten, Anna Gschwend, Claudius Kamp, Dessislava Kepenerova, Miriam Moser, Isak Rikharðsson
Familien-Workshops «Clara», «In 80 Tagen um die Welt», «Giselle», «Of Light, Wind and Waters», «L’Orfeo» Konzepte: Bettina Holzhausen, Roger Lämmli, Thirza Möschinger, Sonia Rocha, Nadine Schwarz Tänzer:innen des Balletts Zürich: Iacopo Arregui, Greta Calzuola, Chandler Dalton, Giorgia Giani, Irmina Kopaczyńska, Ruka Nakagawa, Sujung Lim, McKhayla Pettingill, Marià Huguet Planas, Kilian Smith Sänger:innen, Musiker:innen: Dora Alexiadou, Léon Emanuel Moser, Claudius Kamp, Matías Lanz, Kateryna Tereshchenko, Christoph Waltle
Mit Squillo in 80 Minuten durch die Welt der Oper Führungen mit Bernhard Heinrichs, Roger Lämmli und Ohrwurm Squillo
Ballett-Führungen mit Mini-Workshop Führungen mit Mélanie Borel, Iacopo Arregui, Jesse Fraser und Shelby Williams
Ballette entdecken «Clara», «Giselle», «Of Light, Wind and Waters» Konzepte: Bettina Holzhausen, Nadine Schwarz Tänzer:innen des Junior Balletts Zürich: Mariko Ackermann, Keita Bloma, Erik Kim, Caroline Perry, Alyssa Pratt, Makani Yerg
Herbstferien-Angebot COOL-TUR «Komm mit uns auf Weltreise!» (14–18 Okt 2024) in Kooperation mit Museum Rietberg Franziska Aeschbach, Vera Fischer (Museum Rietberg), Roger Lämmli, Thirza Möschinger
Sportferienangebot «Choreografie-Workshop» (17–21 Feb 2025) mit Angelika Aechter und Bettina Holzhausen
Workshop-Reihe 16 + «Clara», «Of Light, Wind and Waters» Konzepte: Angelika Aechter und Bettina Holzhausen Gäste: Iacopo Arregui, Sean Bates, Caroline Perry, McKhayla Pettingill
Open Space Stimme Leitung: Anna Gitschthaler, Roger Lämmli, Thirza Möschinger
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30
Künstlerischer Bericht
Open Space Tanz Leitung: Bettina Holzhausen, Angelika Aechter, Tina Mantel, Daniel Mulligan, Christoph Schmid
Connect – Tanzen mit neurologischen Herausforderungen Eine Kooperation von Ballett Zürich, Tonhalle-Gesellschaft Zürich, The Field, Dance & Creative Wellness Foundation Leitung: Lucia Gugerli, Clare Guss-West, Nadine Schwarz Musiker:innen: Diego Baroni, Tobi Huber, Marc Luisoni, Akvilė Šileikaitė
Sonstige Veranstaltungen Eröffnungsfest Eröffnungsfest Spielzeit 24/25 14 Sep 2024, Opernhaus, Werkstätten, Sechseläutenplatz
Zürich Film Festival Award Night 12 Okt 2024, Hauptbühne
Zurich Talks Dance Gesprächsreihe mit Michael Küster und Vertreter:innen des Balletts Zürich, des Tanz der Zürcher Hochschule der Künste, der Tanz Akademie Zürich und des Tanzhaus Zürich 10 Nov 2024, 1 Jun 2025, Studiobühne 4 Dez 2024, Bühne A, Theater der Künste, Gessnerallee 9 26 Mär 2025, Toni-Areal
Musikalischer Adventskalender Tägliche Konzerte in der Weihnachtszeit mit Künstler:innen der Philharmonia Zürich, der Orchesterakademie und des Internationalen Opernstudios 1–23 Dez 2024, Foyer Opernhaus
Kostümfest «overdress!» 15 Mär 2025, Hauptbühne
kino für alle Open-Air Kino: «Green Book», «Grease» 11 Jul 2025, Sechseläutenplatz
oper für alle Live-Übertragung von Jacques Offenbachs «Les Contes d’Hoffmann» 12 Jul 2025, Sechseläutenplatz
Das Ballett Zürich wurde bei der Kritikerumfrage der Fachzeitschrift «tanz» in den Spielzeiten 2O19/2O und 2O21/22 zur
Compagnie des Jahres gewählt. rds a w A 25 O 2 – 2O12
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Künstlerischer Bericht
Spielzeit in Zahlen 2024/25
Vorstellungen Gesamt *
Vorstellungen
Besuchende
Platzbelegung in %
Total Spielzeit 2024/25 314
226 068
87.2
Total Spielzeit 2023/24 313
230 918
91.6
Veränderung 1 -4 850
-4.4
* ohne Führungen und Workshops Opernhaus Jung
Vorstellungen Hauptbühne
Vorstellungen
Besuchende
Platzbelegung in %
Total Spielzeit 2024/25
244
218 664
87.4
Total Spielzeit 2023/24
239
222 693
91.5
5
-4 029
-4.1
Veränderung
Künstlerischer Bericht
Aufteilung nach Sparten
Vorstellungen
Besuchende
Platzbelegung in %
Oper 2024/25
148
131 440
85.6
Oper 2023/24
146
137 436
90.8
Veränderung
2
-5 996
-5 .2
Ballett 2024/25
61
58 988
92.7
Ballett 2023/24
66
60 579
94.3
Veränderung
-5
-1 591
-1 .6
Konzerte 2024/25
36
12 755
81.0
Konzerte 2023/24
35
11 299
92.0
Veränderung
1
1 456
-11.0
Liederabende 2024/25
4
2 154
68.2
Liederabende 2023/24
5
1 961
56.8
Veränderung
-1
193
11.4
Für Familien 2024/2025
49
16 513
94.5
Für Familien 2023/2024
42
14 364
97.1
Veränderung
7
2 149
-2 .6
Sonstige Veranstaltungen 2024/2025 2
1 889
90.9
Sonstige Veranstaltungen 2023/2024 3
2 527
86.0
Veränderung
-1
-638
4 .9
Gespräche 2024/2025
15
2 329
66.8
Gespräche 2023/2024
16
2 752
84.5
Veränderung
-1
-423
-17.7
33
34
Künstlerischer Bericht
Besucherstatistik in Sparten Spielzeit 2024⁄25 Oper / Operette
Ort
Vorstellungen
Besuchende
Besuchende pro Vorstellung Platzbelegung in %
Agrippina
Hauptbühne
9
8 504
945
90.6
Ariadne auf Naxos
Hauptbühne
9
6 777
753
74.4
Das grosse Feuer
Hauptbühne
7
4 575
654
65.8
Der fliegende Holländer
Hauptbühne
5
5 085
1 017
97.2
Die lustige Witwe
Hauptbühne
5
4 600
920
88.1
Die tote Stadt
Hauptbühne
9
6 668
741
72.7
Don Pasquale
Hauptbühne
5
3 900
780
74.5
Elias
Hauptbühne
10
7 891
789
75.8
Fidelio
Hauptbühne
5
5 172
1 034
98.7
L’Orfeo
Hauptbühne
5
4 309
862
84.2
Le nozze di Figaro
Hauptbühne
5
5 173
1 035
98.6
Leben mit einem Idioten
Hauptbühne
8
6 415
802
77.9
Les Contes d’Hoffmann
Hauptbühne
5
4 342
868
84.3
Lohengrin
Hauptbühne
5
4 848
970
92.9
Lucia di Lammermoor
Hauptbühne
6
5 181
864
82.4
Madama Butterfly
Hauptbühne
5
5 226
1 045
99.3
Manon Lescaut
Hauptbühne
10
10 157
1 016
97.1
Rigoletto
Hauptbühne
5
5 189
1 038
96.6
Roméo et Juliette
Hauptbühne
6
5 905
984
94.8
Salome
Hauptbühne
5
3 881
776
74.9
Serse
Hauptbühne
4
3 252
813
77.9
Simon Boccanegra
Hauptbühne
5
4 402
880
84.0
Un ballo in maschera
Hauptbühne
10
9 988
999
95.6
888
85.6
Total 148 131 440
Künstlerischer Bericht
Ballett
Ort
Atonement
Vorstellungen
Besuchende
Hauptbühne
5
3 919
784 7 6 .3
Autographs
Hauptbühne
11
10 100
918 8 9 .0
Clara
Hauptbühne
11
11 225
1 020 9 8 .1
Countertime
Hauptbühne
9
8 231
915 8 8 .4
Giselle
Hauptbühne
12
12 345
1 029 9 9 .3
Of Light, Wind and Waters Hauptbühne
10
10 123
1 012 9 3 .2
The Butterfly Effect
3
3 045
1 015 9 7 .8
Hauptbühne
Besuchende pro Vorstellung
35
Total 61 58 988
Platzbelegung in %
967 9 2 .7
Konzerte Philharmonische Konzerte Hauptbühne
7
5 663
809 79.5
La Scintilla Konzerte
Hauptbühne
4
1 885
471 68.3
IOS-Galakonzert
Hauptbühne
1
1 026
1 026 9 5 .3
Benefizkonzert mit C. Bartoli
Hauptbühne
1
940
940 9 2 .6
Galakonzerte zum Ausklang A. Homoki
Hauptbühne
2
1 586
793 7 7 .4
Tribute to Schnittke
Studiobühne
1
104
104 9 7 .2
Brunchkonzerte
Spiegelsaal
10
780
78 9 6 .7
Lunchkonzerte
Spiegelsaal
10
771
77 9 5 .4
Total 36 12 755
354 81.0
Liederabende Liederabende
Hauptbühne
4
2 154
Total 4 2 154
539 68.2 539 68.2
36
Künstlerischer Bericht
Für Familien
Ort
Vorstellungen
Besuchende
Besuchende pro Vorstellung
Platzbelegung in %
In 80 Tagen um die Welt
Hauptbühne
14
13 093
935
94.7
Wir pfeifen auf den Gurkenkönig
Studiobühne
14
1 715
123
88.3
Märchen auf dem Klangteppich
Probebühne Kreuzstrasse
11
825
83
100.0
Musikgeschichten
Studiobühne/ Probebühne Kreuzstrasse
10
880
88
100.0
49
16 513
344
94.5
Total
Sonstige Veranstaltungen Ballettschule für das Opernhaus Zürich
Hauptbühne
1
940
940
88.7
TaZ - Fussspuren
Hauptbühne
1
949
949
93.3
Total 2 1 889 945
90.9
Gespräche Zurich Talks Dance
Studiobühne / Ballettsaal
4
348
87
86.6
Gesprächskonzert Clara Schumann
Spiegelsaal
1
85
85
100.0
Bernhard Theater
10
1 896
190
63.2
Total 15 2329 155
66.8
Einführungsmatineen
Für die Spielzeit 2O18/19 wurde das Opernhaus Zürich bei den «Oper!»-Awards als
Bestes Internationales Opernhaus
ausgezeichnet.
rds a w A 25 O 2 – 2O12
38
Künstlerischer Bericht
Veranstaltungen Jung Spielzeit 2024/25 Mit Ausnahme der mit * gekennzeichneten Veranstaltungen finden die nachfolgenden Zahlen keinen Eingang in die Besucherstatistik.
Öffentliche Angebote
Ort
Anzahl
Besuchende
Auslastung
In 80 Tagen um die Welt*
Hauptbühne
14
13 093
94.7
Wir pfeifen auf den Gurkenkönig*
Studiobühne
14
1 715
88.3
Märchen auf dem Klangteppich
Studiobühne Probebühne Kreuzstrasse
11
825
100.0
Musikgeschichten
Studiobühne Probebühne Kreuzstrasse
10
880
100.0
imprO-Opera
Probebühne Kreuzstrasse
4
243
100.0
Unterwegs mit Ohrwurm Squillo
Opernhaus
5
121
96.0
Ballett-Führungen mit Mini-Workshop
Opernhaus
8
285
100.0
Familien-Workshop
Probebühne Kreuzstrasse Ballettsaal
10
321
99.0
Ballette entdecken
Ballettsaal
3
90
100.0
#Entscheide dich!
Studiobühne
5
595
99.0
Total
18 168
94.9
Ferien- und Freizeitangebote
Anzahl
Besuchende
Auslastung
1 Woche
21
1
50
Ort
Herbstferienangebot COOL-TUR: Komm mit uns Museum Rietberg/Opernhaus auf Weltreise Schlusspräsentation Probebühne Kreuzstrasse
100.0
Sportferienkurs 20 Was ist Choreografie Probebühne Kreuzstrasse 1 Woche 1 50 Showing Probebühne Kreuzstrasse
100.0
Total
100.0
141
Künstlerischer Bericht
Angebote 16+
Ort
Anzahl
Besuchende
Ballettsaal Ballettsaal
6 Termine 6 Termine
je 29 je 29
Opernhaus Zürich Opernhaus Zürich
3 6
65 71
Probebühne Kreuzstrasse
31
1 100
Open Space Tanz
Ballettsaal
31
1 100
Volkshochschul-Weiterbildung zu Das grosse Feuer
Spiegelsaal
1
51
Saal
1
80
Workshopreihe 16+ _Clara _Of Light, Wind and Waters Club Jung _Probenbesuche _Club Jung Treffs Open Space Stimme
Probenbesuch Eltern (Im Birch)
Early Bird-Veranstaltungen 1 _ Kinder, Küche, Karriere Spiegelsaal 1 _Anpassung um jeden Preis – Spiegelsaal Entscheide dich! 1 _Das grosse Feuer Spiegelsaal Total
30 22 25
2 606
Ort
Anzahl
Besuchende
Ballettsaal Ballettsaal
1 Tag 1 Tag
48 36
Tanztrainings
Vereinssaal Tonhalle
72 Workshops
je 30
Tanztrainings
Kunsthaus Zürich
36 Workshops
je 30
Total
3 324
Connect Weiterbildungswochenende _Netzwerktreffen _Workshop mit David Leventhal (USA) und Clare Guss-West
39
40
Künstlerischer Bericht
Angebote für Schulen
Ort
Klassen
Besuchende
Workshops In 80 Tagen um die Welt
Primarschulen der Stadt Zürich
37
890
Workshops In 80 Tagen um die Welt
Primarschulen des Kantons Zürich
30
709
Wie entsteht eine Choreografie
Schulhäuser
4
87
Einführungs-Workshops zu Opern
Schulhäuser
72
1 287
Einführungs-Workshops zu Ballettabenden
Schulhäuser
56
1 046
15 Die Schule tanzt Kooperationsschule Kick-off-Veranstaltung / Im Birch Tanz-Workshops / Einführungen Choreografie-Projekt Abschluss-Choreoprojekt Besuchende der Vorstellungen Schulhaus ... des Choreoprojekts Im Birch 2 (Vorstellungen) ... des Abschlussprojekts 3 (Vorstellungen)
300
Weitere Vermittlungsangebote (Workshops / Probenbesuche)
Opernhaus
22
359
Netzwerktreffen Kulturverantwortliche
Studiobühne
1
50
Total
240 450
5 418
Künstlerischer Bericht
Vorstellungsbesuche
Ort
Klassen
Besuchende
Geschlossene Vorstellungen Probebühne Kreuzstrasse Felix, das Tännchen
20
355
6 192 Geschlossene Vorstellungen Probebühne Kreuzstrasse Einstein 16 327 Geschlossene Vorstellungen Studiobühne Ada und ihre Tuba 16 382 Geschlossene Vorstellungen Studiobühne Wir pfeifen auf den Gurkenkönig 100 2 238 Geschlossene Vorstellung Opernhaus Zürich In 80 Tagen um die Welt 6 120 Geschlossene Vorstellung Opernhaus Zürich #Entscheide dich!
Abendvorstellungen Oper/Ballett (Sekundarschulen Stadt und Kanton Zürich) Abendvorstellungen Oper/Ballett (Berufswahlschulen Kanton Zürich) Abendvorstellungen Oper/Ballett (Berufsschulen Kanton Zürich) Abendvorstellungen Oper/Ballett (Gymnasien Kanton Zürich)
54
1 126
10
170
25
451
122
2 098
Total
7 459
41
42
Künstlerischer Bericht
Weitere Veranstaltungen Spielzeit 2024⁄25 Diese Veranstaltungen finden keinen Eingang in die Besucherstatistik.
Führungen Anzahl
Besuchende
Führungen für Erwachsene
666
9 077
Führungen für Schulklassen
241
4 423
Total
907
13 500
Anlässe auf dem Sechseläutenplatz Eröffnungsfest
Sechseläutenplatz
1
ca. 10 000
kino für alle
Sechseläutenplatz
1
ca. 8 000
oper für alle
Sechseläutenplatz
1
ca. 12 000
Opernhaus
1
1 817
Kostümfest overdress!
Ballettdirektor rds a w Christian Spuck A 25 O 2 – 2O12 wurde in der Spielzeit 2O18/19 für sein Ballett «Winterreise» mit einem der weltweit renommiertesten Ballettpreisen ausgezeichnet, dem
Prix Benois de la Danse.
44
Künstlerischer Bericht
Gastspiele Spielzeit 2024⁄25 Diese Veranstaltungen finden keinen Eingang in die Besucherstatistik. Künstler:in
Werke
Gastspielort
Daten
Ballett Zürich
The Cellist
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen (D)
21, 22 Nov 2024
Philharmonia Zürich
Richard StraussProgramm
Festspielhaus Baden-Baden (D)
22 Feb 2025
Junior Ballett
The Butterfly Effect
Kurtheater Baden
27 Feb 2025
Internationales Opernstudio
Konzert
ParaplegikerZentrum Nottwil
8 Dez 2024
Internationales Opernstudio
Il viaggio a Reims von Gioacchino Rossini
Kirchgemeindehaus Winterthur
28 Feb 2025, 2 Mär 2025
Internationales Opernstudio
Jakob Lenz von Wolfgang Rihm
Kirchgemeindehaus Winterthur
6, 8, 10, 14, 16 Mai 2025
Am Ende der Spielzeit 2O17/18 wählten die Kritikerinnen und Kritiker der «Opernwelt» Heinz Holligers Musiktheater «Lunea» zur
s d r a Aw 5 2 O 2 – 2O12
Uraufführung des Jahres.
46
Verwaltungsrat und Geschäftsleitung
Mitglieder Verwaltungsrat (ehrenamtlich) Eintritt Dr. Markus Notter, Präsident * (seit 2013)
2013
Dr. Peter A. Wuffli, Vizepräsident (seit 2007)
2003
Juan Beer
2019
Christian Berner */***
2023
Dr. Marc Ehrensperger */**
2023
Jacqueline Fehr, Regierungsrätin ZH *
2015
Doris Fiala *
2023
Thomas Grotzer
2022
Martin Haefner
2011
Dr. Seraina Rohrer*
2024
Anton Simonet
2024
* vom Regierungsrat abgeordnet * * Beauftragter des Regierungsrats zur Überwachung der Ausführung und Einhaltung des Grundlagenvertrags und der Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Zürich *** Delegierter des Verwaltungsrats
Verwaltungsrat und Geschäftsleitung
Verwaltungsratsausschuss ∕Audit Committee (ehrenamtlich) Dr. Markus Notter, Präsident Dr. Marc Ehrensperger
Thomas Grotzer, Vorsitzender Audit Commitee
Geschäftsleitung Andreas Homoki, Intendant (Gesamtleitung) Marc Meyer, Kaufmännischer Direktor (Stellvertreter des Intendanten)
Personalvertreter:innen Hans-Peter Achberger
seit 2023
Chantal Moser
seit 2024
Robert Weybora
seit 2021
Sekretariat des Verwaltungsrats Marc Meyer, Sekretär
Marissa Domeisen, Protokollführerin Valentina De Marchi, Protokollführerin
Revisionsstelle KPMG AG, Zürich
47
48
Verwaltungsrat und Geschäftsleitung
Corporate Governance Der Verwaltungsrat Der Verwaltungsrat hat die Oberleitung der Geschäftsführung inne. Er besteht aus elf Mitgliedern. Davon werden fünf Mitglieder von der Generalversammlung der Opernhaus Zürich AG gewählt und sechs vom Regierungsrat des Kantons Zürich abgeordnet. Eines der Mitglieder – der/die Beauftragte – überwacht im Auftrag des Regierungsrats die Ausführung und Einhaltung des Grundlagenvertrags und der Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Zürich. Der/die Intendant:in, der/die Kaufmännische Direktor:in und der/die Leiter:in «Finanzen und Rechnungswesen» nehmen an den Sitzungen des Verwaltungsrats beratend teil. Ebenfalls an den Sitzungen des Verwaltungsrats anwesend sind drei Vertreter:innen des Personals. Im Verlaufe des Berichtsjahrs tagte der Verwaltungsrat vier Mal. Weitere Beschlüsse wurden auf dem Zirkularweg gefällt. Die 190. Generalversammlung fand am 27. Januar 2025 statt.
Die Ausschüsse Zwei ständige Ausschüsse nehmen verschiedene Aufgaben wahr, welche ihnen der Verwaltungsrat im Geschäfts- und Organisationsreglement zuweist. Der Verwaltungsratsausschuss – bestehend aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und dem Beauftragten – bereitet die Verwaltungsratssitzungen vor und entscheidet in ein paar wenigen, genau definierten Bereichen der Geschäftsführung. Das Audit Committee, welches sich aus mindestens drei Mitgliedern des Verwaltungsrats zusammensetzt, wobei der Beauftragte des Regierungsrats zwingend Mitglied ist, beurteilt die externe Revision und das interne Kontrollsystem, prüft die Jahres- und Zwischenabschlüsse sowie das Budget und benachrichtigt den Verwaltungsrat über seine Feststellungen. Im Verlaufe des Berichtsjahres tagten der Verwaltungsratsausschuss und das Audit Committee je vier Mal. Der Spezialausschuss «Zukunft Oper», der im Jahr 2023 ins Leben gerufen wurde, besteht aus vier Mitgliedern. Unter dem Vorsitz von Regierungsrätin Jacqueline Fehr widmen sich der Präsident, der Vizepräsident des Verwaltungsrats sowie der Beauftragte des Kantons den Angelegenheiten rund um das Projekt «Zukunft Oper». Der Spezialausschuss tagte in der Spielzeit 2024/25 vier Mal.
Die Geschäftsleitung Die Geschäftsleitung ist das geschäftsführende Organ der Gesellschaft. Ihr gehören der/die Intendant:in und der/die Kaufmännische Direktor:in an, wobei die Gesamtverantwortung beim/bei der Intendant:in liegt.
Jahresrechnung und Budget Der Verwaltungsrat und die beiden Ausschüsse behandelten in der Berichtsperiode den Rechnungsabschluss 2023/2024, die Zwischenabschlüsse und Hochrechnungen 2024/2025, das Budget 2025/26, das provisorische Budget 2026/27 sowie den Leistungs- und Finanzplan für die Jahre 2026 bis 2029. Anlässlich der Budgetberatung wurden unter anderem der Spielplan und die Eintrittspreise für die Spielzeit 2025/2026 entsprechend dem Antrag der Geschäftsleitung gutgeheissen.
Internes Kontrollsystem Verwaltungsrat und Geschäftsleitung haben die Geschäftsrisiken für das Opernhaus einlässlich diskutiert und die Einstufung der Risiken sowie den Massnahmenplan zur Verhinderung des Eintritts der Risiken grundlegend überarbeitet und angepasst. Zudem wurde das Geschäftsführungs- und Organisationsreglement umfassend überarbeitet und aktualisiert.
Mitgliedschaften Das Opernhaus Zürich ist Mitglied in verschiedenen Berufsverbänden. Vertreten durch die Geschäftsleitung gehört es der deutschsprachigen Opernkonferenz sowie den Vorständen des Schweizerischen Bühnenverbandes (SBV) und des Verbandes Schweizerischer Berufsorchester (orchester.ch) an.
Finanzbericht
Lagebericht Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage Die Opernhaus Zürich AG betreibt im Auftrag des Kantons Zürich ein Musiktheater und Ballett. Die Grundlagen hierfür sind im Opernhausgesetz vom 15. Februar 2010, im Grundlagenvertrag zwischen dem Kanton Zürich und der Opernhaus Zürich AG vom 26. November 2010 und 9. Februar 2011 sowie der Leistungsvereinbarung zwischen dem Kanton Zürich und der Opernhaus Zürich AG vom 18. Juni 2019 und 13. November 2019 definiert und geregelt. Das Opernhaus Zürich erhielt vom Kanton Zürich in der Spielzeit 2024/25 Zuschüsse in der Höhe von CHF 92.8 Mio. (inklusive Kostenanteil für werterhaltende Massnahmen an den Liegenschaften). In der Spielzeit 2024/25 besuchten 226 068 Besuchende insgesamt 314 Veranstaltungen des Opernhauses Zürich. 218 664 Besuchende sahen eine Vorstellung auf der Hauptbühne des Opernhauses (2023/24: 222 693 Besuchende). Die Vorstellungseinnahmen für Oper und Ballett liegen mit CHF 22.9 Mio. unter dem Vorjahr (2023/24: CHF 23.6 Mio.), die budgetierten Vorstellungseinnahmen auf der Hauptbühne wurden um CHF 3.3 Mio. verfehlt (Budget: CHF 26.2 Mio.). Im Sponsoring konnte das vorjährige Spitzenergebnis von CHF 11.2 Mio. nicht wiederholt werden, das Ergebnis liegt in dieser Berichtsperiode bei CHF 9.8 Mio. In der Spielzeit 2024/25 erreichte die Opernhaus Zürich AG folglich eine Eigenwirtschaftlichkeit von 32.1% gegenüber 35.7% im Jahr davor. Die wirtschaftliche Lage des Opernhauses Zürich ist zum Ende der Spielzeit 2024/25 stabil. Das Opernhaus Zürich verfügt über ein ausreichendes Eigenkapital und angemessene Reserven, die den Jahresverlust in der Höhe von CHF 541 718 decken.
Anzahl Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt In der Spielzeit 2024/25 beschäftigte die Opernhaus Zürich AG im Jahresdurchschnitt 607.9 Mitarbeitende (Vollzeitstellen). Hinzu kommen 12 Personen, die sich in einer Berufsausbildung befinden und 44 Personen, die in den Nachwuchsprogrammen des Opernhauses (Internationales Opernstudio, Orchesterakademie, Junior Ballett) ausgebildet werden.
Durchführung einer Risikobeurteilung Im Rahmen des Internen Kontrollsystems IKS führt die Opernhaus Zürich AG jährlich eine Risikobeurteilung durch, welche jeweils im VR-Ausschuss und im Verwaltungsrat besprochen und verabschiedet wird. Dabei beurteilt der Verwaltungsrat die für die Gesellschaft wesentlichen Risiken auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit und mögliche Auswirkung und beschliesst Massnahmen, mit welchen die Risiken vermieden, vermindert oder versichert werden können.
Investitionen Der Cashflow aus Geschäftstätigkeit beträgt CHF 6.3 Mio. (Vorjahr CHF 7.4 Mio). Es wurden Investitionen in operative Sachanlagen in der Höhe von CHF 4.5 Mio. (Vorjahr CHF 4.8 Mio.) getätigt. In den Überbrückungsbau wurde in dieser Berichtsperiode CHF 2 Mio. investiert, was mit den Investitionskosten aus den Vorjahren zu Gesamtbaukosten in der Höhe von CHF 4.6 Mio. führt. Der Überbrückungsbau wurde im April 2025 eingeweiht und bezogen. Es wurden ausserdem CHF 800’000 freie Mittel in eine Festgeldanlage einbezahlt. Insgesamt war die Investitionstätigkeit grösser als der Geldzufluss, weswegen die flüssigen Mittel um CHF 1.9 Mio. tiefer als im Vorjahr sind.
Zukunft Oper Das Projekt «Zukunft Oper» zielt darauf ab, das Opernhaus Zürich zu modernisieren und zu erweitern, um den Anforderungen eines zeitgemässen Opernbetriebs gerecht zu werden. Mit einer Aufstockung oder einem Neubau des Erweiterungsbaus soll die Zukunftsfähigkeit des Opernhauses sichergestellt werden und darüber hinaus ein Mehrwert für die Bevölkerung, den Standort Zürich und den Tourismus geschaffen werden. Das Projekt befindet sich aktuell in der Vorstudienphase und benötigt zusätzliche Ressourcen und spezifisches Wissen. Dafür wurden bereits in der Spielzeit 2023/24 Stellen am Opernhaus geschaffen. Der Kanton Zürich und das Opernhaus Zürich haben gemeinsam eine Kreditstrategie erarbeitet, die es erlaubt, angesichts der Mehrkosten für das Projekt «Zukunft Oper» vorübergehend negative Jahresergebnisse, wie dieses in der Spielzeit 2024/25, zu akzeptieren. Gleichzeitig bleibt das Ziel eines ausgeglichenen Budgets im ordentlichen Betrieb von zentraler Bedeutung.
49
50
Finanzbericht
Zukunftsaussichten Das Opernhaus Zürich leistet im Auftrag und mit Unterstützung des Kantons Zürich einen zentralen Beitrag zum kulturellen Angebot in Zürich und den umliegenden Kantonen. Gemäss Grundlagenvertrag zwischen dem Kanton Zürich und der Opernhaus Zürich AG legt der Kanton den Kostenbeitrag so fest, dass das Opernhaus Zürich seine rechtlichen Verpflichtungen erfüllen kann. Vor einer Kürzung des Kostenbeitrags gegenüber dem Vorjahr beschliesst er eine sogenannte KEF-Erklärung, was dem Opernhaus Zürich de facto einen Vorlauf von einem Jahr gibt. Das Opernhaus Zürich geht davon aus, dass es in den kommenden Jahren keine Kürzungen des kantonalen Kostenbeitrags geben wird, damit das Opernhaus weiterhin seinen gesetzlichen Auftrag erfüllen kann. Unter der Annahme eines anhaltend hohen Besucherinteresses und der weiteren Unterstützung durch Sponsoren im bisherigen Masse ist ein ausgeglichenes Ergebnis im ordentlichen Betrieb sichergestellt.
Finanzbericht
Jahresrechnung Die in Bilanz und Erfolgsrechnung aufgeführten Beträge sind gerundet. Das Total kann deshalb von der Summe der einzelnen Werte abweichen.
Bilanz Aktiven
Anhang 31.7.2025 in 1 000 CHF
31.7.2024 in 1 000 CHF
Flüssige und geldnahe Mittel
2 .1
16 990
18 844
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2 .2
512
1 089
280
207
5 839
4 003
23 620
24 143
Übrige kurzfristige Forderungen Aktive Rechnungsabgrenzungen
2 .3
Total Umlaufvermögen
Finanzanlagen
2 .4
5 133
4 272
Sachanlagen
2 .5
91 719
92 386
Immaterielle Werte
2 .6
62
98
Total Anlagevermögen
96 914
96 756
Total Aktiven
120 533
120 899
51
52
Finanzbericht
Passiven
Anhang 31.7.2025 in 1 000 CHF
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
31.7.2024 in 1 000 CHF
3 237
3 306
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten
2 .7
3 105
4 101
Kurzfristige Rückstellungen
2.11
1 279
1 413
Passive Rechnungsabgrenzungen
2 .8
12 921
13 669
20 542
22 489
Total kurzfristiges Fremdkapital
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
2 .9
11 550
11 550
Bedingt rückzahlbare Subventionen für Bauten
2.10
15 826
14 162
Langfristige Rückstellungen
2.11
10 822
10 370
Total langfristiges Fremdkapital
38 198
36 082
Total Fremdkapital
58 740
58 571
Aktienkapital
8 808
8 808
Gesetzliche Kapitalreserven
4 934
4 926
48 593
48 027
Jahresergebnis
-542
567
2.12
0
0
Total Eigenkapital
61 794
62 327
Total Passiven
120 533
120 899
Freiwillige Gewinnreserven Beschlussmässige Gewinnreserven
Eigene Aktien
Finanzbericht 2024/25 Erfolgsrechnung
in 1 000 CHF
Beiträge der öffentlichen Hand
2023/24 in 1 000 CHF
1.15
Kostenbeitrag Betrieb Kanton Zürich
87 672
86 160
Kostenanteil Unterhalt Kanton Zürich
5 171
4 285
Subventionen für Bauvorhaben
735
640
Subventionen für Zukunft Oper
227
266
Vorstellungseinnahmen
2.13
24 319
24 712
Sponsoren und Spenden
2.14
9 781
11 180
Andere betriebliche Erträge
2.15
7 517
11 008
135 423
138 251
Total Betriebsertrag
Personalaufwand
2.16
-107 865
-109 120
Übriger betrieblicher Aufwand
2.17
-19 824
-20 378
Abschreibungen auf Sachanlagen
2 .5
-8 146
-8 077
Abschreibungen auf immateriellen Anlagen
2 .6
-43
-27
Total Betriebsaufwand
-135 879
-137 602
Betriebliches Ergebnis
-455
649
-86
-83
-542
567
Finanzergebnis Jahresergebnis
2.18
53
54
Finanzbericht
Geldflussrechnung 2024/25 in 1 000 CHF
2023/24 in 1 000 CHF
Jahresergebnis
-542
567
Abschreibungen auf dem Anlagevermögen
8 189
8 104
Auflösung bedingt rückzahlbare Subventionen für Bauten
-735
-640
Gewinne aus Abgängen des Anlagevermögens
-206
-217
Veränderung Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
577
-356
Veränderung übrige kurzfristige Forderungen
-73
-22
0
91
-1 836
-607
Veränderung Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
-69
1 043
Veränderung übrige kurzfristige Verbindlichkeiten
-995
606
Veränderung passive Rechnungsabgrenzungen
-748
-1 604
Veränderung kurzfristige Rückstellungen
-134
86
Veränderung langfristige Rückstellungen
452
-905
Veränderung bedingt rückzahlbare Subvention für Bauten 2 398
1 256
Geldfluss aus Geschäftstätigkeit
7 402
Veränderung Vorräte Veränderung aktive Rechnungsabgrenzungen
6 278
Investitionsbereich Investitionen in Finanzanlagen
-860
-57
Investitionen in Sachanlagen
-7 479
-6 921
Devestitionen in Sachanlagen
206
217
Investitionen in immaterielle Werte
-7
-90
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
-8 141
-6 852
Finanzbericht
Geldflussrechnung 2024/25 in 1 000 CHF
55
2023/24 in 1 000 CHF
Finanzierungsbereich Kauf/ Verkauf von eigenen Aktien
8
8
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
8
8
-1 855
558
Veränderung der flüssigen Mittel
Liquiditätsnachweis Anfangsbestand
18 844
18 287
Endbestand
16 990
18 844
Veränderung der flüssigen Mittel
-1 855
558
56
Finanzbericht
Eigenkapitalnachweis Aktienkapital in 1 000 CHF
Gesetzliche Kapitalreserven in 1 000 CHF
Bestand per 1.8.2023
8 808
4 918
Vorjahresergebnis
Freiwillige Gewinnreserven in 1 000 CHF Beschlussmässige Gewinnreserven
Jahresergebnis
Allgemein
Immobilien
Risiken
7 072
30 000
10 000
955
-955
955
Jahresergebnis
567
Kauf eigene Aktien Verkauf eigene Aktien Bestand per 31.7.2024
7 8 808
4 926
Vorjahresergebnis
8 027
30 000
10 000
567
-567
567
Jahresergebnis
-542
Kauf eigene Aktien Verkauf eigene Aktien Bestand per 31.7.2025
8 8 808
4 934
8 593
Das Aktienkapital der Opernhaus Zürich AG besteht aus 9 508 Namenaktien mit einem Nominalwert von CHF 900 und 836 Namenaktien mit einem Nominalwert von CHF 300 (Stimmrechtsaktien). In den beschlussmässigen Gewinnreserven ist der Gewinnvortrag gemäss Beschluss der Generalversammlung vom 27. Januar 2025 enthalten. Dieser beinhaltet ebenfalls die Auflösung der allgemeinen beschlussmässigen Gewinnreserven, um den Vorjahresverlust zu tragen.
30 000
10 000
-542
Finanzbericht
Eigene Aktien in 1 000 CHF
Eigenkapital in 1 000 CHF
61 753
567
1
8 62 327
-542 -2
-2
2
10
61 794
57
58
Finanzbericht
Anhang der Jahresrechnung 2024/25 1. Grundsätze 1.1 Allgemeine Informationen Die Opernhaus Zürich AG ist eine Aktiengesellschaft Schweizerischen Rechts mit Sitz in Zürich. Sie betreibt gestützt auf das Opernhausgesetz des Kantons Zürich ein Musiktheater und ein Ballett mit herausragender Qualität und internationaler Ausstrahlung. Grundlagenvertrag und Leistungsvereinbarung regeln die gegenseitigen Rechte und Pflichten zwischen dem Kanton Zürich und der Opernhaus Zürich AG. Zudem führt die Opernhaus Zürich AG das Bernhard Theater. Die Gesellschaft ist aufgrund ihres Zweckes von den Staatssteuern, den allgemeinen Gemeindesteuern sowie von der direkten Bundessteuer befreit. Der Verwaltungsrat hat die Oberleitung der Geschäftsführung inne. Er besteht aus elf Mitgliedern. Davon werden fünf Mitglieder von der Generalversammlung der Opernhaus Zürich AG gewählt und sechs vom Regierungsrat des Kantons Zürich abgeordnet.
1.2 Grundlagen der Erstellung Die Rechnungslegung der Opernhaus Zürich AG erfolgt per Bilanzstichtag in Übereinstimmung mit den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER (gesamtes Regelwerk) und dem Schweizer Obligationenrecht. Die Jahresrechnung der Opernhaus Zürich AG vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach «True and fair view» Prinzipien und erfüllt die Vorschriften des Schweizer Rechts. Die Bewertungsgrundsätze orientieren sich grundsätzlich an historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten als Bewertungsgrundlage. Es gilt der Grundsatz der Einzelbewertung von Aktiven und Passiven.
1.3 Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel umfassen Kassenbestände, Post- und Bankguthaben sowie Sicht- und Festgelder mit einer Restlaufzeit von höchstens 90 Tagen. Diese sind zu Nominalwerten bewertet.
1.4 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen werden zum Nominalwert eingesetzt. Ausfallgefährdete Forderungen werden einzelwertberichtigt, auf dem verbleibenden Bestand wird eine pauschale Wertberichtigung berechnet. Diese basiert auf Erfahrungswerten (Fälligkeiten von 90 bis 180 Tage werden zu 25% wertberichtigt, 180 bis 360 Tage zu 50% und ab 360 Tagen zu 100%).
1.5 Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, höchstens aber zum tieferen Netto-Marktwert bewertet.
1.6 Aktive und passive Rechnungsabgrenzungen Stichtagsbezogene Abgrenzungen aus den Betriebserträgen (insbesondere Kartenverkauf) bzw. Betriebsaufwendungen werden im Rahmen der aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungen erfasst. Die Bewertung erfolgt zu Nominalwerten.
1.7 Finanzanlagen Unter den Finanzanlagen werden langfristige Darlehen sowie Sicht- und Festgelder ausgewiesen, welche im Sinne einer langfristigen Anlage gehalten werden. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Abzug allfälliger Wertbeeinträchtigungen bewertet
1.8 Sachanlagen Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen und allfälliger Wertberichtigungen. Bei den Bauten wird grundsätzlich der Komponentenansatz angewendet. Investitionen und Renovationen werden nur dann aktiviert, wenn dadurch die Nutzungsdauer des Vermögenswertes verlängert oder der Wert der Sachanlage erhöht wird. Die Abschreibungen erfolgen linear über die geschätzte Nutzungsdauer, die sich wie folgt erstreckt:
Finanzbericht
Bauten 50 Jahre Gebäudeausbauten bis 25 Jahre 5 Jahre Mobiliar und Einrichtungen 3 bis 5 Jahre Fahrzeuge, EDV Hardware 3 bis 5 Jahre Übrige Sachanlagen (Garderobenfundus, Dekorationen, Requisiten und Musikinstrumente) Grundstücke keine Abschreibung Sachanlagen im Bau keine Abschreibung Die Restwerte und die verbleibende Nutzungsdauer der Sachanlagen werden jährlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Es werden keine Sachanlagen zu Renditezwecken und keine unbebauten Grundstücke gehalten. Es besteht auf dem Theatergebäude und Erweiterungsbau sowie den Werkstätten ein Rückkaufsrecht zugunsten der Stadt Zürich, sollte die Opernhaus Zürich AG diese Gebäude nicht mehr als Musiktheater und Ballett nutzen. Die erhaltenen Subventionen für Bauten werden in der Jahresrechnung brutto ausgewiesen. Dies bedeutet, dass die erhaltenen Subventionen nicht von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgezogen werden, sondern als eigene Position «Bedingt rückzahlbare Subventionen für Bauten» im Fremdkapital passiviert werden. Die passivierten Subventionen werden ab Inbetriebnahme der Sachanlage konsequent über die gleiche Nutzungsdauer wie die dadurch finanzierte Sachanlage linear aufgelöst und in der Position «Beiträge der öffentlichen Hand – Subventionen für Bauvorhaben» als Ertrag erfasst. Subventionen, welche die Opernhaus Zürich AG vom Kanton Zürich für Bauvorhaben bzw. Bauten erhält, unterliegen gemäss Staatsbeitragsverordnung während 20 Jahren einer Zweckbindung und sind, sofern der Regierungsrat nichts Gegenteiliges beschliesst, dem Kanton Zürich im Falle einer Zweckentfremdung oder Verkauf der Bauten unter Berücksichtigung der bereits erfolgten Nutzungsdauer anteilig zurückerstatten. Wird es durch den Verwaltungsrat und das Management als wahrscheinlich eingeschätzt, dass die erhaltenen Subventionen anteilig an den Kanton Zürich gemäss Staatsbeitragsverordnung zurückbezahlt werden müssen, ist dieser Anteil als Verbindlichkeit umzubuchen.
1.9 Immaterielle Anlagen Die Bewertung der immateriellen Anlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen und allfälliger Wertberichtigungen. Die immateriellen Anlagen umfassen von Dritten erworbene Software.
Die Abschreibungen erfolgen linear über die geschätzte Nutzungsdauer. Die geschätzte Nutzungsdauer erstreckt sich wie folgt: Software
3 Jahre
1.10 Wertbeeinträchtigungen Es wird auf jeden Bilanzstichtag geprüft, ob Anzeichen dafür bestehen, dass der Buchwert eines Aktivums den erzielbaren Wert (der höhere Wert von Netto-Marktwert und Nutzwert) übersteigt. Falls eine Wertbeeinträchtigung vorliegt, wird der Buchwert auf den erzielbaren Wert reduziert und die Wertbeeinträchtigung dem Jahresergebnis belastet.
1.11 Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden zum Nominalwert eingesetzt.
1.12 Rückstellungen Eine Rückstellung wird in der Bilanz erfasst, wenn die Opernhaus Zürich AG aufgrund eines früheren Ereignisses eine rechtliche oder faktische Verpflichtung hat und es wahrscheinlich ist, dass Mittel zur Erfüllung der Verpflichtung abfliessen und die Höhe des Betrages verlässlich schätzbar ist. Rückstellungen werden aufgrund der jährlichen Neubeurteilung erhöht, beibehalten oder aufgelöst.
1.13 Eigene Aktien Eigene Aktien werden im Erwerbszeitpunkt zu Anschaffungskosten als Minusposten im Eigenkapital bilanziert. Bei späterer Wiederveräusserung wird der Gewinn oder Verlust direkt den gesetzlichen Kapitalreserven zugeschrieben.
1.14 Personalvorsorge Die Pensionskasse des Opernhauses Zürich ist eine eigenständige Stiftung im Sinne des ZGB und des BVG. Sie bezweckt die berufliche Vorsorge im Rahmen des Bundesgesetzes über die Berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG) und seiner Ausführungsbestimmungen für die Arbeitnehmenden des Opernhauses sowie für deren Angehörige und Hinterlassenen gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und Tod. Es gibt keine Anschlussverträge mit anderen Arbeitgebern.
59
60
Finanzbericht
Es bestehen keine Arbeitgeberbeitragsreserven. Die Aktivierung des wirtschaftlichen Nutzens aus einer Überdeckung in der Pensionskasse ist weder beabsichtigt noch sind die Voraussetzungen dafür gegeben. Eine wirtschaftliche Verpflichtung wird passiviert, wenn die Voraussetzungen für die Bildung einer Rückstellung erfüllt sind.
1.15 Umsatzerfassung Die Beiträge der öffentlichen Hand beinhalten: – den jährlichen Kostenbeitrag Betrieb des Kantons Zürich – den jährlichen Kostenanteil Unterhalt des Kantons Zürich an die Opernhaus Liegenschaften und – den jährlichen Anteil der Subventionen für Bauvorhaben. Der Kostenbeitrag Betrieb und der Kostenanteil Unterhalt werden periodengerecht erfasst bzw. die Subventionen für Bauvorhaben werden über die Nutzungsdauer linear aufgelöst. Der Kostenanteil Unterhalt des Kantons Zürich wird aktiviert, soweit die Nutzungsdauer des Vermögenswertes verlängert oder der Wert der Sachanlage erhöht werden. Der nicht aktivierte Anteil wird im Übrigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. Die Vorstellungseinnahmen werden als Umsatz verbucht, wenn die Vorstellungen abgerechnet werden bzw. wenn diese bereits stattgefunden haben. Sponsoren und Spendenerträge werden gemäss Vertrag oder Spenderwillen im Ertrag erfasst. Alle anderen betrieblichen Erträge werden zum Zeitpunkt der Rechnungsstellung als Umsatz erfasst.
1.16 Ausserbilanzgeschäfte Eventualverbindlichkeiten und weitere nicht zu bilanzierende Verpflichtungen werden auf jeden Bilanzstichtag bewertet und offengelegt.
1.17 Nahestehende Personen und Gesellschaften Als nahestehende Person (natürlich oder juristisch) wird betrachtet, wer direkt oder indirekt einen bedeutenden Einfluss auf finanzielle oder operative Entscheidungen ausüben kann. Organisationen, welche ihrerseits direkt oder indirekt von nahestehenden Personen beherrscht werden, gelten ebenfalls als Nahestehende. Es wurden die nachfolgenden nahestehenden Organisationen/ Personen in Bezug auf die Opernhaus Zürich AG identifiziert:
– Mitglieder des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung der Opernhaus Zürich AG – Pensionskasse des Opernhauses Zürich – Kanton Zürich – Verein Freunde der Oper Zürich – Verein Freunde des Balletts Zürich Die in der Bilanz enthalten Guthaben und Verbindlichkeiten und die in der Erfolgsrechnung enthalten Transaktionen mit diesen nahestehenden Parteien werden – wo verlangt – separat offengelegt. Dies betrifft insbesondere die Transaktionen mit dem Kanton Zürich und eine allfällige Verbindlichkeit gegenüber der Pensionskasse des Opernhauses Zürich. Ordentliche Bezüge nahestehender Personen aus ihrer Tätigkeit als Angestellte oder Organe oder ordentliche Beiträge an die Pensionskasse des Opernhauses Zürich AG müssen nicht offengelegt werden.
Finanzbericht
2024/25 in 1 000 CHF
2023/24 in 1 000 CHF
2. Detail zur Jahresrechnung 2.1 Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel enthalten Kassabestände, Post- und Bankguthaben. Die geldnahen Mittel beinhalten den kurzfristigen Anteil der Festgeldanlage mit einer Restlaufzeit nach Bilanzstichtag von höchstens 90 Tagen.
2.2 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten
512
1 089
0
0
512
1 089
Gebäudeunterhalt
2 151
1 503
Sonstige
3 688
2 500
Total
5 839
4 003
4 800
4 000
Langfristige Darlehen an Mitarbeitende
27
23
Übrige Finanzanlagen
306
250
5 133
4 272
Delkredere Total
2.3 Aktive Rechnungsabgrenzungen
2.4 Finanzanlagen Festgelder
Total
61
62
Finanzbericht Grundstück Mobiliar Fahrzeuge, EDV, und Bauten und Einrichtungen Hardware in 1 000 CHF in 1 000 CHF in 1 000 CHF
Übrige Sachanlagen in 1 000 CHF
Anlagen im Bau Total in 1 000 CHF in 1 000 CHF
2.5 Sachanlagen Anschaffungskosten Bestand per 1.8.2023
117 875
22 491
4 676
28 848
286
174 176
1 054
814
194
2 635
2 225
6 921
Zugänge Abgänge
-3 152 -3 370
-218
Reklassifizierung Bestand per 31.7.2024
118 928
23 087
4 870
2 960
847
255
3 417 7 479
-2 364
-414
-8 787 -11 565
Zugänge Abgänge Reklassifizierung
2 511
Bestand per 31.7.2025
124 400
28 331
21 570
2 511
177 727
-2 511
4 710
22 961 173 641
Kumulierte Abschreibungen und Wertverminderungen Bestand per 1.8.2023
-34 904
-19 333
-4 172
-22 225 -80 634
Planmässige Abschreibungen
-3 022
-1 494
-229
-3 196 -7 941
Wertbeeinträchtigungen
-135
218
Abgänge
135
3 152 3 370
Bestand per 31.7.2024
-38 062
-20 610
-4 401
-22 269 -85 342
Planmässige Abschreibungen
-3 159
-962
-177
-3 847 -8 145
Wertbeeinträchtigungen
Abgänge Bestand per 31.7.2025
-41 221
2 364
414
8 787 11 565
-19 208
-4 164
-17 330 -81 922
Nettobuchwert Bestand per 1.8.2023
82 971
3 158
504
6 623
286
93 542
Bestand per 31.7.2024
80 867
2 478
486
6 062
2 511
92 386
Bestand per 31.7.2025
83 179
2 363
546
5 631
91 719
Finanzbericht
Software in 1 000 CHF
Total in 1 000 CHF
2.6 Immaterielle Werte Anschaffungskosten Bestand per 1.8.2023 Zugänge
1 193
1 193
90
90
Abgänge Bestand per 31.7.2024 Zugänge
1 283
1 283
7
7
Abgänge Bestand per 31.7.2025
1 290
1 290
-1 158
-1 158
-27
-27
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen Bestand per 1.8.2023 Planmässige Abschreibungen
Wertbeeinträchtigungen Abgänge Bestand per 31.7.2024 Planmässige Abschreibungen
-1 185
-1 185
-43
-43
Wertbeeinträchtigungen Abgänge Bestand per 31.7.2025
-1 228
-1 228
Bestand per 1.8.2023
35
35
Bestand per 31.7.2024
98
98
Bestand per 31.7.2025
62
62
Nettobuchwert
63
64
Finanzbericht
2024/25 in 1 000 CHF
2023/24 in 1 000 CHF
2.7 Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Dritten
1 852
2 832
Verbindlichkeiten gegenüber der Pensionskasse
1 254
1 269
Total
3 105
4 101
9 980
10 357
230
168
Kundenguthaben Kartenverkauf
1 546
1 606
Sonstige
1 164
1 538
Total
12 921
13 669
Hypothekarkredite gegenüber Banken
7 750
7 750
Hypothekarkredit gegenüber der Pensionskasse
3 800
3 800
Total
11 550
11 550
Die Verbindlichkeit gegenüber der Pensionskasse wurde im Folgemonat beglichen.
2.8 Passive Rechnungsabgrenzungen Kartenverkauf für Folgespielzeit Sponsorenbeiträge für Folgespielzeit
2.9 Langfristige Finanzverbindlichkeiten
Fälligkeitsstruktur Bis fünf Jahre Über fünf Jahre Total
11 550
11 550
0
0
11 550
11 550
Finanzbericht
Erhaltene Subvention in 1 000 CHF
Kumulierte Auflösung in 1 000 CHF
Buchwert Subvention in 1 000 CHF
2.10 Bedingt rückzahlbare Subventionen für Bauten Bestand per 31.7.2023
16 000
-2 453
Zugang
1 256 1 256
13 547
Auflösung
-640
-640
Bestand per 31.7.2024
17 256
-3 093
14 162
Zugang
2 398 2 398
Auflösung
-735
-735
Bestand per 31.7.2025
-3 829
15 826
19 654
Die bedingt rückzahlbaren Subventionen für die Sanierung des Aussenlagers Kügeliloo in der Höhe von CHF 16 000 000 werden über 25 Jahre aufgelöst, was einer jährlichen erfolgswirksamen Auflösung von CHF 640 000 entspricht. Die bedingt rückzahlbare Subvention für die Erstellung des Überbrückungsbaus in der Höhe von CHF 3 654 070 wird analog zur Abschreibungsdauer des Überbrückungsbaus über zehn Jahre, respektive über fünf Jahre für Mobiliar und Einrichtungen, seit Mai 2025 erfolgswirksam aufgelöst.
65
66
Finanzbericht
Überzeit, Gutscheine Ferien, DAG Sonstige Total in 1 000 CHF in 1 000 CHF in 1 000 CHF in 1 000 CHF
2.11 Rückstellungen 2 786 Bestand per 31.7.2023
6 538
3 278
12 602
davon kurzfristige Rückstellung
830
430
67
1 327
davon langfristige Rückstellung
1 956
6 108
3 211
11 275
Bildung
784
1 424
669
2 877
Verwendung
-809
-893
-317
-2 019
0
-330
-1 347
-1 677
2 761
6 739
2 282
11 783
davon kurzfristige Rückstellung
813
480
120
1 413
davon langfristige Rückstellung
1 948
6 259
2 162
10 370
Bildung
786
1 650
1 014
3 450
Verwendung
-604
-817
-480
-1 901
Auflösung
-242
-306
-683
-1 231
2 702
7 267
2 133
12 101
davon kurzfristige Rückstellung
769
460
50
1 279
davon langfristige Rückstellung
1 933
6 807
2 083
10 822
Auflösung Bestand per 31.7.2024
Bestand per 31.7.2025
279
Finanzbericht
2024/25 in 1 000 CHF
2.12 Eigene Aktien
2023/24 in 1 000 CHF
Anzahl
Bestand
0
0
0
Käufe
10
2
0
Verkäufe
-10
-2
-1
Bestand
0
0
0
22 878
23 643
Sonderveranstaltungen
592
422
Auswärtige Gastspiele
185
0
Gastspiele im Kantonsgebiet
245
262
Internationales Opernstudio
68
79
Erlösminderungen, Aufpreise
351
305
24 319
24 712
Sponsoren und Spenden
9 781
11 180
davon Freunde der Oper Zürich
687
1 325
davon Freunde des Balletts Zürich
122
135
Total
9 781
11 180
Im Geschäftsjahr 2024/25 wurden sechs Namenaktien zum Gesamtpreis von CHF 1 700 erworben und vier Namenaktien flossen unentgeltlich zu. Per 31.7.2025, sowie per 31.7.2024, befanden sich keine eigenen Aktien im Bestand.
2.13 Vorstellungseinnahmen Oper und Ballett
Total
2.14 Sponsoren und Spenden
67
68
Finanzbericht
2024/25 in 1 000 CHF
2023/24 in 1 000 CHF
2.15 Andere betriebliche Erträge Opernhaus
5 249
4 005
0
5 545
Bernhard Theater
2 268
1 458
Total
7 517
11 008
Gastronomie
Die anderen betrieblichen Erträge beim Opernhaus beinhalten grösstenteils Rückvergütungen von Versicherungen, Inserateinnahmen, Einnahmen aus Ausleihen und neu seit 2024/25 die Einnahmen aus der Verpachtung der Gastronomie.
2.16 Personalaufwand Technischer Bereich
29 994
29 409
Künstlerischer Bereich
54 653
54 425
Kaufmännischer Bereich
4 466
4 525
Sozialleistungen
14 836
14 458
398
359
Übrige Veranstaltungen
1 037
734
Diverses
2 482
5 211
107 865
109 120
Gastspiele
Total
Finanzbericht
2024/25 in 1 000 CHF
2023/24 in 1 000 CHF
2.17 Übriger betrieblicher Aufwand Ausstattungsaufwand
1 093
1 201
Direkte Vorstellungssachkosten
2 330
2 248
Indirekte Vorstellungssachkosten
1 383
1 433
Verbrauch & Unterhalt
8 378
7 333
Verwaltungsaufwand
1 814
648
Mieten & Leasing
1 484
1 381
Werbung
2 182
2 053
Übriger Aufwand für Nebeneinnahmen
96
764
Gastspiele
97
198
Diverses
968
3 120
19 824
20 378
Finanzertrag
67
104
Finanzaufwand
154
186
Total
86
83
Total
2.18 Finanzergebnis
69
70
Finanzbericht
2024/25 in 1 000 CHF
2023/24 in 1 000 CHF
3. Weitere Angaben 3.1 Anzahl Vollzeitstellen Die Anzahl der Vollzeitstellen lagen im Berichtsjahr sowie im Vorjahr über 250.
3.2 Zur Sicherung eigener Verpflichtungen verpfändete Aktiven Liegenschaft Kügeliloo bilanziert zu Buchwert
21 774
23 117
Darauf lastende Grundpfandrechte: Inhaberschuldbrief im 1. Rang vom 29.10.99
11 000
11 000
Davon benutzt
7 750
7 750
4 367
4 492
Inhaberschuldbrief im 1. Rang vom 3.10.06
5 500
5 500
Davon benutzt
3 800
3 800
Kreditlimite auf Kontokorrentkonto
1 500
1 500
Davon benutzt für Mietkautionen
85
117
Liegenschaft Kreuzstrasse bilanziert zu Buchwert Darauf lastende Grundpfandrechte:
3.3 Eventualverbindlichkeiten as Opernhaus Zürich unterhält mit der Schauspielhaus D Zürich AG ein Data Center (einfache Gesellschaft) und haftet somit für die aus dieser Tätigkeit entstehenden Schulden gegenüber Dritten solidarisch. Aus diesem Solidarhaftungsverhältnis ist zum heutigen Zeitpunkt keine Beanspruchung erkennbar.
Finanzbericht
3.4 Restbetrag der Mietverpflichtungen Folgende Mietverhältnisse sind nicht innerhalb von zwölf Monaten kündbar: jährliche Miete in 1 000 CHF
Vertrag bis
Kino Sternen AG
72
31.12.2029
Stadt Zürich
518
30.09.2033
3.5 Personalvorsorge Die Vorsorgeverpflichtungen stellen sich gemäss Swiss GAAP FER 16 kumuliert wie folgt dar: Wirtschaftlicher Nutzen/wirtschaftliche Verpflichtung und Vorsorgeaufwand Über-/ in 1 000 CHF Unterdeckung
Wirtschaftlicher Anteil Opernhaus Zürich AG
Jahr 2024/25
31.7.25
Veränderung zum VJ bzw. erfolgswirksam erfasst
Auf die Periode abgegrenzte Beiträge
2024/25
2024/25
2024/25
2023/24
Pensionskasse des Opernhaus Zürich
8 690
8 690
8 417
Total
8 690
8 690
8 417
2023/24
2023/24
2022/23
Pensionskasse des Opernhaus Zürich
8 417
8 417
8 256
Total
8 417
8 417
8 256
Jahr 2023/24
31.7.25
31.7.24
31.7.24
31.7.24
31.7.23
2023/24
Es bestanden weder im aktuellen noch im Vorjahr Arbeitgeberbeitragsreserven (AGBR). Der letzte revidierte Abschluss der Pensionskasse des Opernhauses Zürich war per 31. Dezember 2024 und der Deckungsgrad betrug 115%. Per Erstellung der Jahresrechnung weist die Pensionskasse gemäss ungeprüftem Abschluss einen positiven Deckungsgrad auf.
Vorsorgeaufwand im Personalaufwand
71
72
Finanzbericht
2024/25 in 1 000 CHF
2023/24 in 1 000 CHF
3.6 Honorar der Revisionsstelle Revisionsdienstleistungen
83
75
Andere Dienstleistungen
16
15
Total
100
90
3.7 Ereignisse nach Bilanzstichtag Es bestehen keine wesentlichen Ereignisse zwischen dem 31. Juli 2025 und dem 25. November 2025, die eine Anpassung der Buchwerte von Aktiven und Passiven der Opernhaus Zürich AG zur Folge gehabt hätten oder an dieser Stelle offengelegt werden müssten.
Erläuterungen Die Jahresrechnung 2024/25 weist bei einem Ertrag von CHF 135.5 Mio. (Vorjahr CHF 138.4 Mio.) und einem Aufwand von CHF 136 Mio. (Vorjahr CHF 137.8 Mio.) einen Verlust von TCHF 542 (Vorjahresgewinn TCHF 567) aus. Die Rechnungslegung der Opernhaus Zürich AG hat seit dem Geschäftsjahr 2019/20 dem Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER zu entsprechen (nachfolgend: «FER»). Die Werte der Jahresrechnung 2024/25 entsprechen sowohl der Rechnungslegung nach FER wie auch jener nach Schweizer Obligationenrecht. Die Auslastung auf der Hauptbühne betrug in der Spielzeit 2024/25 bei 244 Vorstellungen (Vorjahr: 239 Vorstellungen) 87.4% gegenüber 91.5% in der Spielzeit davor. Die Besucherfrequenzen haben sich gegenüber dem Vorjahr in der Sparte Oper/Operette um 5.2 Prozentpunkte auf 85.6% gesenkt und in der Sparte Ballett um 1.6 Prozentpunkte auf 92.7%.
Die Gesamteinnahmen des Sponsorings betrugen in der Spielzeit CHF 9.78 Mio. (Vorjahr CHF 11.18 Mio.). In der vorangegangenen Spielzeit war das ausserordentliche Aufzeichnungsprojekt «Ring des Nibelungen» Grund für höhere Sponsoringbeiträge, was die negative Abweichung gegenüber dem Vorjahr zum Grossteil begründet. Die übrigen Einnahmen fielen in dieser Berichtsperiode höher aus als in der vorhergehenden, da es zu deutlich mehr Rückvergütungen von Versicherungen (Kranken- und Unfalltaggelder) und zu mehr Veräusserungen aus Sachanlagen (Kostümverkauf) und höheren Mieteinnahmen (Pacht Gastronomie) kam. Das Opernhaus Zürich erhielt vom Kanton Zürich in der Spielzeit 2024/25 einen Kostenbeitrag für den Betrieb in der Höhe von CHF 87.7 Mio. Der Separatkredit für den Unterhalt der Liegenschaften betrug CHF 5.2 Mio. Von der Subvention für das Aussenlager Kügeliloo wird jährlich TCHF 640 über den Ertrag aufgelöst
Finanzbericht
und für das Projekt «Zukunft Oper» flossen dem Opernhaus in dieser Berichtsperiode TCHF 227 zu. Der Überbrückungsbau auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes konnte fertiggestellt werden und war im Frühling 2025 bezugsbereit. Der Kanton beteiligt sich mit einer Projektsubvention von 80% an den entstandenen Kosten in der Höhe von CHF 4.6 Mio.
– Die Verwaltungssachkosten lagen rund CHF 1.2 Mio über dem Vorjahr, was vor allem auf höhere Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten sowie höhere Sachkosten für das Projekt «Zukunft Oper» und nicht zuletzt für die Abschiedsfeierlichkeiten und Ehrenausgaben für den Intendanten zurückzuführen ist.
Der Anteil an öffentlichen Beiträgen am Gesamtertrag betrug dadurch 69.2% (Vorjahr 65.8%). Der Eigenwirtschaftlichkeitsgrad (=eigene Einnahmen in Prozenten des Gesamtaufwands) hat sich gegenüber dem Vorjahr (35.7%) auf 32.1% reduziert. Für den Rückgang ist insbesondere der Wegfall der Einnahmen aus der Gastronomie ausschlaggebend. Diese wurde per Beginn der Spielzeit 2024/25 verpachtet und ihr relativ hoher Ertrag half in früheren Jahren trotz eigentlichen Verlusten zur Verbesserung der Kennzahl.
–D ie Gebäudemieten liegen TCHF 102 über dem Vorjahr, da ab Januar 2025 das Kino Sternen Oerlikon als Aussenbetriebsstätte neu dazu gemietet wurde und diverse Künstlerwohnungen sich im Preis erhöht haben.
Die wichtigsten Veränderungen auf der Aufwandseite gegenüber dem Vorjahr und Budget: – Der Kanton gewährte ab Januar 2024 eine Teuerung auf die Personalkosten und Sachkosten von je 1.6%, ab Januar 2025 eine solche von je 1.1%. – Der Personalaufwand betrug 78.4% des Gesamtaufwandes und ist 1.25 Mio. tiefer als im Vorjahr. Durch die Verpachtung der Gastronomie entfallen rund 3.4 Mio Personalkosten. Demgegenüber standen Zusatzkosten für internes und externes Personal für das Projekt «Zukunft Oper» von gesamthaft TCHF 688, was einem Plus von TCHF 237 zum Vorjahr entspricht. Auch der Übergang von der alten zur neuen Intendanz verursachte in dieser Berichtsperiode zusätzliche Personalkosten in der Höhe von TCHF 775. Weitere Erhöhungen gegenüber dem Vorjahr gab es insbesondere aufgrund der Teuerungszulage. – Die Autorentantiemen lagen mit TCHF 666 gleich hoch wie im Vorjahr. – Im Bereich Verbrauch und Unterhalt führen Parkhaussanierungsarbeiten in Oerlikon zu Mehrkosten gegenüber dem Vorjahr. Ebenso fiel der Anteil an werterhaltenden Sommerarbeiten (diverse Revisionsarbeiten Gebäude und Technik) zu Beginn der Spielzeit 2024/25 um TCHF 780 höher aus als im Vorjahr, diese werden jedoch durch den Separatkredit des Kanton Zürichs für den Unterhalt der Liegenschaften gedeckt.
– I m Marketing entstanden Zusatzkosten für das Redesign der Corporate Identity für die bevorstehende neue Intendanz. Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, Online- und Plakatwerbung sowie bei den Produktionskosten für Periodika konnte hingegen eingespart werden. Die Sängerinnen und Sänger des Internationalen Opernstudios präsentierten im Februar und März 2025 zwei konzertante Aufführungen von «Il viaggio a Reims» und zeigten zudem im Mai 2025 fünf Mal die Oper «Jakob Lenz» von Wolfgang Rihm in Winterthur. Das Gastspiel in Winterthur kostete das Opernhaus Zürich TCHF 63 (Aufwand TCHF 308, Ertrag TCHF 245). In der Spielzeit 2024/25 fanden keine Bildtonträgeraufzeichnungen statt. Das Bernhard Theater erzielte ein ausserordentliches Ergebnis, welches unter anderem auf die erfolgreiche Produktion «Die kleine Niederdorfoper» der spock productions zurückzuführen ist. Das Bernhard Theater konnte einen Gewinn in der Höhe von TCHF 769 erzielen und das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessern. Der Geschäftsjahresverlust der Opernhaus Zürich AG in Höhe von TCHF 542 wird mit den beschlussmässigen Gewinnreserven verrechnet.
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Bericht der Revisionsstelle
Bericht der Revisionsstelle Prüfungsurteil Wir haben die Jahresrechnung der Opernhaus Zürich AG (die Gesellschaft) – bestehend aus der Bilanz zum 31. Juli 2025, der Erfolgsrechnung, der Geldflussrechnung und dem Eigenkapitalnachweis für das dann endende Jahr sowie dem Anhang, einschliesslich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden – geprüft. Nach unserer Beurteilung vermittelt die auf den Seiten 51 bis 72 beigefügte Jahresrechnung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Juli 2025 sowie deren Ertragslage und Geldflüsse für das dann endende Jahr in Übereinstimmung mit den Swiss GAAP FER und entspricht dem schweizerischen Gesetz und den Statuten.
Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Standards zur Abschlussprüfung (SA-CH) durchgeführt. Unsere Verantwortlichkeiten nach diesen Vorschriften und Standards sind im Abschnitt «Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Jahresrechnung» unseres Berichts weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den schweizerischen gesetzlichen Vorschriften und den Anforderungen des Berufsstands, und wir haben unsere sonstigen beruflichen Verhaltenspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als eine Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen.
Sonstige Informationen Der Verwaltungsrat ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die im Geschäftsbericht enthaltenen Informationen, aber nicht die Jahresrechnung und unseren dazugehörigen Bericht. Unser Prüfungsurteil zur Jahresrechnung erstreckt sich nicht auf die sonstigen Informationen, und wir bringen keinerlei Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu zum Ausdruck. Im Zusammenhang mit unserer Abschlussprüfung haben wir die Verantwortlichkeit, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu
würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zur Jahresrechnung oder unseren bei der Abschlussprüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten.
Verantwortlichkeiten des Verwaltungsrates für die Jahresrechnung Der Verwaltungsrat ist verantwortlich für die Aufstellung einer Jahresrechnung, die ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild in Übereinstimmung mit den Swiss GAAP FER vermittelt und dem schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht sowie für die internen Kontrollen, die der Verwaltungsrat als notwendig feststellt, um die Aufstellung einer Jahresrechnung zu ermöglichen, die frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung der Jahresrechnung ist der Verwaltungsrat dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Geschäftstätigkeit – sofern zutreffend – anzugeben sowie dafür, den Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Geschäftstätigkeit anzuwenden, es sei denn, der Verwaltungsrat beabsichtigt, entweder die Gesellschaft zu liquidieren oder Geschäftstätigkeiten einzustellen, oder hat keine realistische Alternative dazu.
Verantwortlichkeiten der Revisionsstelle für die Prüfung der Jahresrechnung Unsere Ziele sind, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Jahresrechnung als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und einen Bericht abzugeben, der unser Prüfungsurteil beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Mass an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den SA-CH durchgeführte Abschlussprüfung eine wesentliche falsche Darstellung, falls eine solche vorliegt, stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus
Bericht der Revisionsstelle
dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich gewürdigt, wenn von ihnen einzeln oder insgesamt vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie die auf der Grundlage dieser Jahresrechnung getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Nutzern beeinflussen. Als Teil einer Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den SA-CH üben wir während der gesamten Abschlussprüfung pflichtgemässes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus: – identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen in der Jahresrechnung aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als ein aus Irrtümern resultierendes, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen oder das Ausserkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. – gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten Internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des Internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben. – beurteilen wir die Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der dargestellten geschätzten Werte in der Rechnungslegung und damit zusammenhängenden Angaben. – ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom Verwaltungsrat angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Geschäftstätigkeit sowie auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die erhebliche Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit aufwerfen können. Falls wir die Schlussfolgerung ziehen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, in unserem Bericht auf die dazugehörigen Angaben in der Jahresrechnung aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Berichts erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch die Abkehr der Gesellschaft von der Fortführung der Geschäftstätigkeit zur Folge haben. Wir kommunizieren mit dem Verwaltungsrat unter anderem über den geplanten Umfang und die geplante zeitliche Einteilung der Abschlussprüfung sowie über bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschliesslich etwaiger bedeutsamer Mängel im Internen Kontrollsystem, die wir während unserer Abschlussprüfung identifizieren.
Bericht zu sonstigen gesetzlichen und anderen rechtlichen Anforderungen In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und PS-CH 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrats ausgestaltetes Internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert. Aufgrund unserer Prüfung empfehlen wir die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen. KPMG AG Michael Herzog Zugelassener Revisionsexperte Leitender Revisor Alex Heber Zugelassener Revisionsexperte Zürich, 25. November 2025
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Personal
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Spielzeit 2024/25 In der Spielzeit 2024/25 umfasste der Stellenplan für das ständig beschäftigte Personal 607.90 Positionen (100 Prozentstellen) Künstlerische Direktion
32.25
Solo
46.05
Orchester *
115.20
Chor* *
64.65
Ballett* * *
45.50
Technik
263.45
Kaufm. Direktion/Administration
37.80
Internationales Opernstudio
3.00
Total * davon 106.50 Musiker:innen Positionen ** davon 60 Chormitglieder * * * davon 36 Tänzer:innen Hinzu kommen mit Stückverträgen engagierte Gastdirigent:innen, Gastsolist:innen, Regisseur:innen, Gastchoreograf:innen, Bühnenund Kostümbildner:innen und Assistent:innen, fallweise verpflichtete Chor- und Orchesterzuzüger:innen, Aushilfen und freie Mitarbeiter:innen.
607.90
Für seine Inszenierung von Giuseppe Verdis «Macbeth» wurde ds r a w Barrie Kosky in A 25 O 2 – 2O12 2O15/16 von der «Opernwelt» zum
Regisseur des Jahres gewählt und der Dirigent der Produktion, Teodor Currentzis, zum
Dirigenten des Jahres.
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Personal
Pensionierungen und Jubiläen Pensionierungen
Jubiläen
Christina Matthys Ankleidedienst und Kostümbearbeitung nach 40 Jahren
Folgende Mitglieder des Hauses feierten in der Spielzeit 2024/25 ein Jubiläum:
Viorel Alexandru Orchester, Kontrabass (Solo) nach 38 Jahren Stefan Lack Hausverwaltung, Co-Stellv. Leiter nach 38 Jahren Andrea Kollé Orchester, Flöte nach 34 Jahren Pamela Stahel Orchester, Flöte nach 32 Jahren Regula Klingler Ankleidedienst nach 24 Jahren Franziska Dolder Maskenbildnerei nach 19 Jahren Christian Berner Kaufmännischer Direktor nach 17 Jahren Andreas Homoki Intendant nach 13 Jahren Franck Evin Künstlerischer Leiter Beleuchtung nach 13 Jahren Karin Preisig Ankleidedienst nach 13 Jahren Barbara Mens 1. Gewandmeisterin Wiederaufnahmen/ Repertoireschneiderei nach 11 Jahren
40 Jahre Sabine Appenzeller Co-Leiterin Zuschauerraum
35 Jahre Markus Bosshard Tapeziererei, Vorarbeiter Deko-Bühne, Fundus, Transport Reto Brunner Bühnentechnik Patricia Gasser Ankleidedienst Wolfgang Hessler Orchester, Kontrabass H.-Günter Krummel Maskenbildnerei Felix Tellenbach Beleuchtung
Rita Meier Orchester, Klarinette (Solo)
Moises Chavez Chor, Tenor
Claudia Richter Maskenbildnerei
Silva Christoff Übertitel-Projektion
Stefanie Sembritzki Chor, Sopran
Anja Dorfmüller Chor, Alt
25 Jahre Carole Bolli Marketing, PR & Sales, Grafikerin Karin Fischer Ankleidedienst Caroline Fuss Chor, Sopran Mirjam Gloor Theaterplastik Beat Marti Leiter Transportdienst Aglaja Nicolet Chorinspizientin Robert Pickup Orchester, Klarinette (Solo) Michael Salm Orchester, 2. Violine (Solo) Emily Stern Chor, Alt Bernhard Stöckli Bühnentechnik, Teamleiter
30 Jahre
Monica Varallo HR Bereichsverantwortliche
Alexandra Andermatt Wiederaufnahmen / Repertoireschneiderei
20 Jahre
Claudia Blersch Regieassistenz und Spielleitung Cornelia Brandis Orchester, 2. Violine Thomas Brown-Nock Probebühne
Kim Alexander Hausverwaltung Robert Ambrus Stellv. Leiter Tapeziererei Felix Bierich Inspizient
Ivan Galli Herrenschneiderei Simona Garfi Wiederaufnahmen / Repertoireschneiderei Juliana Georgieva Orchester, 1. Violine Simon Gerber Requisite Kirsten Hess Finanzbuchhaltung Beat Kihm Techn. Dienst, Leiter Elektro- und Telekommunikationsanlagen Michéle Kolácková Personal Zuschauerraum Sandra Marti Ankleidedienst Julia Mathes Assistentin des Techn. Direktors Judit Morvay Orchester, 1. Violine Tatjana Pak Orchester, 1. Violine Roman Patkoló Orchester, Kontrabass (Solo) Eleanor Paunovic Chor, Alt Christoph Reichlin Tapeziererei Ewgenij Rusin Orchester, Trompete Dominique Stauffer Teamleiterin Hutmacherei
Personal
Jan Stenzel Bühnentechnik
Andreas Rasche Bühneninspektor
Lionel Pointet Orchester, Horn
Lutz Vetter Stellv. Leiter Maskenbildnerei
Claire Singher Chor, Sopran
Susan Rytz Leiterin Ankleidedienst
Martha Villegas Chor, Alt
Chen Yu Orchester, 2. Violine
Hanna Scheuring Leiterin Bernhard Theater
10 Jahre
Ann-Katrin Stöcker Stellv. Studienleiterin und Solo-Korrepetitorin
Jeannette Seiler Künstlerische Produktionsbetreuerin (2008 – 2025) Verstorben am 25. Oktober 2025 im 58. Lebensjahr
In Memoriam
Wir werden den Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.
Marina Yakovleva Orchester, 2. Violine
15 Jahre Katja Aloé Maskenbildnerei Kai Bischoff Chor, Bass Nicole Bürgi Maskenbildnerei Francisco Casanova Bühnentechnik, Vorhangzieher Claudio Dierks Bühnentechnik, Maschinenmeister Untermaschinerie Kristof Dohms Chor, Bass Roman Egli Bühnentechnik, Maschinenmeister Obermaschinerie Gloria Gottschalk Chor, Sopran Roger Lämmli Leiter Musiktheaterpädagogik Keisuke Okazaki Orchester, Konzertmeister
Efthymios Basdekis Chor, Tenor II Monika Bräm Personal Zuschauerraum Bernhard Theater Adrian Cadieli Bühnentechnik, Teamleiter João Carrera Chor, Tenor II Amela Dacic Personal Zuschauerraum Alissa Davidson Organisation und Betreuung der Kinder Francesca Dell’Aria Ballett, Solo mit Gruppe Lilith Gardell Beleuchtung, Assistenz der Leitung Beleuchtung Alexander Gropper Orchester, Violoncello Simona Jetzer Tapeziererei Judit Koczka Personal Zuschauerraum Bernhard Theater
Barbara Oehm Orchester, Violoncello
Marina Martin Mitarbeiterin Telefonzentrale und Empfang
Pascale Peng Tontechnik
Chatrina Matthieu Spörri Personal Zuschauerraum
Constanza Perotta Ballett, Solo mit Gruppe
Eric Müller Stellv. Leiter Telefonzentrale und Empfang
Ruth Krebser Reinigungsdienst (1984 – 1990) Verstorben am 29. September 2024 im 97. Lebensjahr Peter Appel Ballettmeister (1996 – 1999) Verstorben am 17. November 2024 im 92. Lebensjahr Silvio Borri Beleuchtungswerkstatt (1980 – 2017) Verstorben am 14. Februar 2025 im 71. Lebensjahr Robert Neeser Bühnentechnik/Transport (1996 – 2017) Verstorben am 22. Februar 2025 im 73. Lebensjahr Roger Chevallier Horn (1962 – 1992) Verstorben am 1. April 2025 im 99. Lebensjahr Bernhard De Quervain Oboe (1970 – 2007) Verstorben am 26. August 2025 im 82. Lebensjahr
József Albert Dene Solist (1970 – 2003) Verstorben am 21. September 2025 im 88. Lebensjahr
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Kulturwandel
Kulturwandel Kulturwandel – ein Transformationsprozess Das Opernhaus Zürich versteht den Kulturwandel nicht als kurzfristiges Projekt, sondern als kontinuierlichen Prozess der Organisationsentwicklung. Im Zentrum stehen die Mitarbeitenden: ihre Zufriedenheit, ihr Vertrauen und ihre Entwicklungsmöglichkeiten. Im vergangenen Jahr hat das Opernhaus wichtige Schritte unternommen, um diesen Wandel zu vertiefen – durch Befragungen, Weiterbildungsangebote und gezielte Workshops. Diese Massnahmen tragen dazu bei, eine offene, respektvolle und zukunftsfähige Arbeitskultur zu fördern.
Mitarbeitendenbefragung 2024 Im Herbst 2024 wurde die zweite Mitarbeitendenbefragung durchgeführt, neu in Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Forschungsinstitut. Anonymität und Transparenz standen dabei an erster Stelle. Mit dieser Erhebung wurde an die Befragung von 2021 angeknüpft und die Mitarbeitenden erhielten erneut die Möglichkeit, ihre Wahrnehmungen und Anliegen zur Arbeit am Opernhaus zu teilen. Die Ergebnisse zeigen erfreuliche Entwicklungen, etwa eine hohe Zustimmung zum wertschätzenden Umgang innerhalb der Teams oder zum internen Kommunikationstool, unserer BackstageApp. Gleichzeitig machten die Rückmeldungen deutlich, wo die Führungsebenen genauer hinschauen müssen: Themen wie das offene Ansprechen von Problemen, der Umgang mit Fehlern und die Balance zwischen Beruf und Privatleben bleiben zentrale Herausforderungen. Um sie anzugehen, hat die Intendanz den Dialog mit den Führungskräften intensiviert und wertvolle Rückmeldungen erhalten. Zusammen mit den Feedbacks aus der Mitarbeitendenbefragung werden diese erstmalig in Führungsgrundsätze und schliesslich in neue Führungskräfte-Schulungen einfliessen.
Safer Space Workshops für die Auszubildenden Ein wichtiger Schritt im Bereich Prävention und Sensibilisierung waren die Safer Space Workshops für die Auszubildenden. Im Herbst 2024 nahmen junge Künstler:innen, von der Orchester-Akademie über das Junior Ballett bis zum Opernstudio, und die Lernenden in der Berufsausbildung daran teil. Im
Fokus standen die Themen Nähe und Distanz, das Erkennen von Grenzverletzungen und die Stärkung des Vertrauens, Vorfälle ohne Angst vor Nachteilen zu melden. Die internen Vertrauenspersonen am Opernhaus stellten sich persönlich vor, erklärten ihre Rolle und machten den Zugang zu Unterstützung sichtbar. Der Workshop wurde von 24 Auszubildenden besucht und von einer externen Expertin moderiert. Das Angebot soll zukünftig jährlich stattfinden.
Weiterbildungskonzept KONTEXT Mit KONTEXT hat das Opernhaus Zürich ein wachsendes Weiterbildungsangebot etabliert, das praxisnah und breit gefächert ist. In der Spielzeit 2024/25 wurden Workshops zu Themen wie Konfliktkompetenzen stärken, gewaltfreie Kommunikation und Feedback-Kultur angeboten. Weiter wurden Trainings zur Führung von Mitarbeitendengesprächen und Informationsveranstaltungen zur Vorbereitung auf die Pensionierung durchgeführt. Genutzt haben diese Angebote rund 120 Mitarbeitende. Das Angebot wird laufend den Bedürfnissen angepasst und weiterentwickelt. Neue Kolleg:innen profitieren zudem von einer strukturierten Willkommensreise mit einer Hausführung, Begrüssungscafés und einem spannenden Welcome Event, der Einblicke in verschiedene Bereiche des Hauses bietet. Um das gute Einleben im Opernhaus-Kosmos weiter zu erleichtern, wurde das interne Opernhaus Wiki angelegt, das die wichtigsten Opernhaus-Begriffe und Abkürzungen beschreibt. Auch das betriebliche Gesundheitsmanagement wurde ausgebaut. Neben Workshops zum Umgang mit Sucht gehören dazu Angebote wie Bike to Work, wöchentliches Rücken- und Yogatraining, Workshops zu Entspannungstechniken, OfficeMassagen sowie saisonale Gesundheitsaktionen wie Grippeimpfungen oder ein Apfel-Angebot.
Ausblick Unter der neuen Intendanz wird das Opernhaus die bestehenden Formate weiterverfolgen und -entwickeln und zugleich neue Akzente auf Basis der Resultate der letzten Mitarbeitendenbefragung setzen. Themen wie Führungskräfteentwicklung, Diversität, Gleichstellung, Inklusion und kulturelle Teilhabe rücken dabei stärker in den Fokus. In der Spielzeit 2025/26 entstehen entsprechende Initiativen, die sowohl intern als auch nach aussen wirken sollen. Kulturwandel bedeutet, kontinuierlich zuzuhören, zu lernen und gemeinsam neue Wege zu gehen. Die Weichen dafür sind gestellt und das Opernhaus ist bereit für die nächsten Schritte.
Der Bariton Christian Gerhaher wurde in der Saison 2O15/16 für seinen Zürcher Wozzeck zum
Sänger des Jahres gekürt.
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Dank
Unterstützerinnen und Unterstützer Unsere Vorstellungen werden ermöglicht dank der Subvention des Kantons Zürich
sowie der Beiträge der Kantone Luzern, Uri, Zug und Aargau im Rahmen der interkantonalen Kulturlastenvereinbarung sowie des freiwilligen Beitrags der Kantone Nidwalden, Obwalden, Schwyz und Schaffhausen. Darüber hinaus leisten unsere Partner und Sponsoren einen grosszügigen Beitrag zur Durchführung besonderer Produktionen und Projekte. Herzlichen Dank für dieses Engagement.
Partner
Produktionssponsoren AMAG Atto primo Clariant Foundation Freunde der Oper Zürich Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG
Projektsponsoren René und Susanne Braginsky-Stiftung Freunde des Balletts Zürich Ernst Göhner Stiftung Hans Imholz-Stiftung Max Kohler Stiftung Kühne-Stiftung Georg und Bertha Schwyzer-Winiker Stiftung Hans und Edith Sulzer-Oravecz-Stiftung Swiss Life Swiss Re Zürcher Kantonalbank
Gönnerinnen und Gönner Josef und Pirkko Ackermann Alfons’ Blumenmarkt Familie Thomas Bär Bergos Privatbank Elektro Compagnoni AG Stiftung Melinda Esterházy de Galantha Fitnessparks Migros Zürich Egon-und-Ingrid-Hug-Stiftung Walter B. Kielholz Stiftung Klinik Hirslanden KPMG AG Landis & Gyr Stiftung Die Mobiliar Annina und George Müller-Bodmer Fondation Les Mûrons Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung StockArt – Stiftung für Musik John G. Turner und Jerry G. Fischer Else von Sick Stiftung Ernst von Siemens Musikstiftung Elisabeth Weber-Stiftung
Förderinnen und Förderer Art Mentor Foundation Lucerne Theodor und Constantin Davidoff Stiftung Dr. Samuel Ehrhardt Frankfurter Bankgesellschaft (Schweiz) AG Garmin Switzerland Elisabeth K. Gates Foundation Stiftung LYRA zur Förderung hochbegabter, junger Musikerinnen und Musiker Minerva Kunststiftung Irith Rappaport Luzius R. Sprüngli Madlen und Thomas von Stockar
Im Rahmen der «Internationalen Opera Awards» in London wurde das Opernhaus Zürich 2O14 mit dem Titel
Company of the Year ausgezeichnet.
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Bildnachweise
Bildnachweise Seite 4
«Colorful Darkness» Shelby Williams Foto: Carlos Quezada
«Un ballo in maschera» Agnieszka Rehlis, Charles Castronovo, Katharina Konradi, Chor der Oper Zürich Foto: Herwig Prammer
«Un ballo in maschera» Ensemble und Chor der Oper Zürich, Tänzer:innen Foto: Herwig Prammer
«In 80 Tagen um die Welt» Ruben Drole, Indyana Schneider, Felix Gygli Foto: Toni Suter
«Die tote Stadt» Vida Miknevičiuté Foto: Monika Rittershaus
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Seite 20
Seite 14
«Of Light, Wind and Waters» Shelby Williams, Marià Huguet Foto: Gregory Batardon
«Elias» Chor und Zusatzchor der Oper Zürich Foto: Monika Rittershaus
«Das grosse Feuer» Andrew Moore, Leigh Melrose, Cantando Admont, Statistenverein am Opernhaus Zürich Foto: Herwig Prammer
«Manon Lescaut» Saimir Pirgu, Elena Stikhina Foto: Toni Suter
«Agrippina» Lea Desandre, Jakub Józef Orliński Foto: Monika Rittershaus
«Clara» Max Richter, McKhayla Pettingill, Inna Bilash, Sujung Lim, Nancy Osbaldeston, Ruka Nakagawa, Giorgia Giani Foto: Carlos Quezada
Bildnachweise
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«Ariadne auf Naxos» Ensemble der Oper Zürich Foto: Monika Rittershaus
«Leben mit einem Idioten» Matthew Newlin, Campbell Caspary, Bo Skovhus, Chor der Oper Zürich Foto: Frol Podlesnyi
«Of Light, Wind and Waters» Ruka Nakagawa Foto: Gregory Batardon
Seite 76
«Agrippina» Ensemble der Oper Zürich Foto: Monika Rittershaus
Seite 44
«The Butterfly Effect» Tänzer:innen des Junior Balletts Foto: Admill Kuyler
«Das grosse Feuer» Leigh Melrose, Sarah Aristidou, Andrew Moore, Ruben Drole Foto: Herwig Prammer
«Mrs. Robinson» Yun-Su Park, Lucas van Rensburg Foto: Carlos Quezada
«Leben mit einem Idioten» Bo Skovhus, Chor der Oper Zürich Foto: Frol Podlesnyi
«Manon Lescaut» Chor der Oper Zürich Foto: Monika Rittershaus
«Elias» Christian Gerhaher, Sylwia Salamonska Foto: Monika Rittershaus
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Impressum 191. Geschäftsbericht der Opernhaus Zürich AG 2024/25 Herausgeber Opernhaus Zürich AG
Redaktion Kaufmännische Direktion Finanz- und Rechnungswesen Personalwesen Dramaturgie (Text S. 7 – 13: Claus Spahn) Ticketing + Kundenservice Kulturwandel
Konzept und Gestaltung Grafikdesign: Giorgia Tschanz, Nadia Zerzawy
Druck Druckerei Odermatt AG
Publikation Dezember 2025 Opernhaus Zürich AG Falkenstrasse 1 CH – 8008 Zürich www.opernhaus.ch