Skip to main content

Offenblatt_06_2012

Page 1

Nr. 6, 18. Februar 2012

ihre Bürgerzeitung

Ins Schwarze getroffen

www.offenburg.de Gute Zahlen

Von der regionalen zur internationalen Fachmesse: Geotherm expo & congress

Auch in ihrem Jubiläumsjahr weist die Sparkasse Offenburg/Ortenau gute Zahlen aus: das passende Geburtstagsgeschenk zum 175. ❚ Seite 7 Gute Basis

Die partnerschaftliche Zusammenarbeit der Gemeinden ist die Basis für die gute Entwicklung des interkommunalen Gewerbeparks hoch3. ❚ Seite 4

Geotherm expo & congress: Von Anfang an durch einen starken Partnerverbund geprägt.

Ein Konzept, das ganz offensichtlich ins Schwarze trifft: Mit Teilnehmern aus 23 Nationen und mehr als 170 Ausstellern hat sich die Geotherm expo & congress seit 2007 von der regionalen über die bundesweite bis hin zur internationalen Fachmesse mit Kongress entwickelt. Ein beispielhaftes Modell, um das die Städte Karlsruhe und Freiburg Offenburg beneiden. „Wir sind stolz darauf, dass Europas Geothermie-Markt eine Heimat in Offenburg gefunden hat“, freut sich Werner Bock, Geschäftsführer der Messe Offenburg. Das Konzept der Geotherm aus Kongress und Messe hat sich bewährt. Es wird auch mit der Hallenvergrößerung weitergeführt: Die zwei parallel laufenden Kongresse zur Oberflächennahen und Tiefen Geothermie sowie Europas größte Fachmesse sind unter einem Dach in unmittelbarer Nähe verbunden. Aufgrund der Inter-

nationalität werden alle Kongressbeiträge simultan übersetzt: Deutsch – Englisch – Französisch. Charakteristikum der Fachmesse ist die hohe Besucherqualität. Die enge Zusammenarbeit mit Ausstellern und Verbänden zeichnet die Veranstaltung zudem aus. Sandra Kircher, Projektleiterin Geotherm: „Die Resonanz der

Enge Zusammenarbeit Geothermie-Branche ist sowohl auf Aussteller- als auch auf Besucherseite beeindruckend. Ich freue mich sehr über die Unterstützung, die der Messe Offenburg zuteil wird.“ Neu in diesem Jahr ist das Gastland Schweiz. Im Rahmen des Kongresses offerieren Schweizer Experten einen Einblick in die aktuellen Aktivitäten und Entwicklungen des Landes. Überdies bieten rund 40 Fachvorträge zur Oberflächennahen und Tiefen

Foto: Messe Offenburg

Geothermie ein vielseitiges Vortragsprogramm, das von jedem Besucher ganz individuell kombiniert werden kann. Oberbürgermeisterin Edith Schreiner wird gemeinsam mit Professor Roland Horne, Präsident der Internationalen Geothermischen Vereinigung, die Fachmesse am Donnerstag, 1. März, in der Ortenauhalle eröffnen. Auch die Stadt ist an regenerativen Energien interessiert: Im Rahmen ihres neuen Klimaschutzkonzepts will sie die CO2Emissionen reduzieren. Dafür investiert sie 2012 und 2013 rund 1,5 Millionen Euro. Schwerpunkte sollen dabei in den Bereichen Stadtplanung und Mobilität gesetzt werden. Die Messe öffnet am Donnerstag und Freitag, 1. und 2. März, jeweils von 10 bis 17.30 Uhr ihre Pforten. Weitere Informationen zur Geotherm expo & congress im Internet unter www.geotherm-offenburg.de.

Gute aussichten Der Ausbau der Rheintalbahn scheint voranzukommen. Bund und Land haben ihre Bereitschaft bekundet, die Mehrkosten der alternativen Trassen im Süden zu finanzieren. ❚ Seite 5

Funktion. Eleganz. Harmonie.

HASU GmbH Küche und Wohnen Moltkestrasse 2 77654 Offenburg Tel. 0781-92429-0

Fax. 0781-92429-20 www.hasu.de


2 18.2.2012 herzlichen glückwunSch

In dieser Woche gratuliert Oberbürgermeisterin Edith Schreiner folgenden Jubilaren: Auf 90 Lebensjahre können Anda Cengic (18. Februar) und Wilhelmine Wernert (21. Februar) zurückblicken. Walburga Jogerst (18. Februar) aus Bühl und Isolde Hörmann (21. Februar) feiern den 91. Geburtstag. Das 92. Wiegenfest begeht Erna Wittmeier (24. Februar). Franz Weber (21. Februar) aus Zell-Weierbach wird 95 Jahre alt. Alles Gute!

Mit diesem Gutsele erhalten die ersten

10 Anmelder pro Instrument 1 Monat lang kostenlos Einzelunterricht auf der Klarinette oder Trompete!

(1 x wöchentlich 25 Minuten) Anmeldung bis 29.2. bei der Musikschule Offenburg/Ortenau, Telefon 0781/9364-100.

Offenburg im Internet www.offenburg.de SonntagS- und nachtdienSt der apotheken 18.2. 19.2. 20.2. 21.2. 22.2. 23.2. 24.2. 25.2. 26.2.

Einhornapotheke Apotheke Zunsweier Schlossapotheke (Ortenberg) Stadtapotheke Schwarzwaldapotheke Abtsbergapotheke Weingartenapotheke Marienapotheke (Schutterwald) Sonnenapotheke

Mit viel Liebe zum Stadtteil Karl Bäuerle verankerte Familienzentrum in Uffhofen Karl Bäuerle, seit 19 Jahren Leiter des Stadtteil- und Familienzentrums Uffhofen, sozusagen des Prototyps der Offenburger Familienzentren, geht Ende Februar in Altersteilzeit. Ab April 1993 war er für ein Jahr Leiter des Kindergartens, Chef der Jugendarbeit und zuständig für die Gemeinwesenarbeit. Davor war er Leiter des „Treff im Park“, des damals sogenannten Hauses der Jugend. Die OFFENBLATTRedaktion im Gespräch mit Karl Bäuerle. Herr Bäuerle, Sie haben im ersten Offenburger „SFZ” Pionierarbeit geleistet. Hat sich das dezentrale Konzept bewährt? Karl Bäuerle: Die frühe Entscheidung der Stadt Offenburg für die stadtteilbezogene Jugendarbeit setzte sich in den 1990erJahren in dem Beschluss für stadtteilorientierte Familienzentren fort. Dieses dezentrale Konzept hat sich unbedingt bewährt. Wir sind so viel näher an den jungen und erwachsenen Stadtteilbewohnern dran, wissen um ihre Anliegen und können bedarfsgerechter agieren. Karl Bäuerle: „Mit den Familienzentren sind wir nah an den Stadtteilbewohnern dran.“ Foto: Reinbold

Der Start war insofern etwas schwierig, als zunächst die direkte Leitung von Kita, Jugend- und Gemeinwesenarbeit mit der Gesamtleitung des Hauses verbunden war. Nach einem Jahr Erfahrung war aber klar, dass für die drei Bereiche jeweils eigene Bereichsleitungen geschaffen werden mussten. Welches waren Ihre größten Erfolge in Uffhofen? Bäuerle: Das ist die Zukunftswerkstatt 1997, an der sich viele

Bürger/innen mit ihren Interessen einbrachten.Es haben sich vier Arbeitsgemeinschaften daraus entwickelt, deren Themen bis heute für den Stadtteil wichtig sind: „Einkaufen“, „Naherholungsgebiet Gifiz“, „Verkehr“ und „Lebendiger Stadtteil“. Daneben war die Initiativgruppe Kunst und Kultur mit der „Kunst am See“ ein großer Erfolg. Inzwischen treten im Amphitheater auf der Gifiz-Halbinsel Nachwuchskünstler und Schulklassen aus ganz Offenburg auf. Ein weiteres Beispiel der Bürgerbeteiligung gelang mit der Bürgerwerkstatt. Was hat sich in den Jahren seit 1993 verändert? Bäuerle: Früher hatten wir eher männlich dominierte Jugendtreffs. Heute sind die Mädchen spürbar selbstbewusster geworden und organisieren ihre eigenen Veranstaltungen. Insgesamt gewann das Thema Beteiligung in der offenen Jugendarbeit immer mehr an Bedeutung. Waren noch 1993 alle Abende betreut, so konnten Jugendliche bald Räume auch eigenverantwortlich mieten. Uns geht es um die Förderung von Mitverantwortung und -entscheidung. Ein schönes Beispiel sind die Pläne zum neuen Kombibad. Hier müssen auch die jugendlichen Interessen in die Diskussion mit einbzogen werden. Und im Bereich der Kindertagesstätten? Bäuerle: Da ist personell und inhaltlich sehr viel passiert. Feste Gruppen haben sich geöffnet, in Bildungsräumen wird versucht, das Interesse von Kindern für Themen oder für sportliche Aktivitäten zu fördern oder zu wecken. Die immer stärkere Präsenz der unter Dreijährigen hat die Einrichtung verändert. Gleichzeitig verlangt uns die Entwicklung der Ganztagesschulen ein hohes Maß an Flexiblität ab.

Abfalldeponien Am Rosenmontag, 20. Februar, und am Fasnachtsdienstag, 21. Februar, sind nur die Deponien in Rust und Zunsweier geschlossen. Alle anderen Deponien sind von 8 bis 12.30 Uhr und von 13 bis 16.45 Uhr geöffnet.

Purim-Fest Am Mittwoch, 22. Februar, 15 Uhr können Kinder von sechs bis neun Jahren im Museum im Ritterhaus ein jüdisches Faschingsfest feiern – das Purim-Fest. An diesem Tag wird in allen Synagogen weltweit die biblische Esther-Geschichte vorgelesen. Anmeldung unter Telefon 82-25 77, Gebühr 4 Euro.

amtsblatt der Stadt offenburg

impressum Herausgeberin: Stadt Offenburg Verantwortlich: Heidi Haberecht Redaktion: Natalie Butz, Telefon 07 81/82 25 72 Wolfgang Reinbold, Telefon 07 81/82 22 00 Anja Walz, Telefon 07 81/82 26 66 offenblatt@offenburg.de Veranstaltungskalender: Sandra Schoch, Telefon 07 81/82 23 33 Telefax 07 81/82 75 82 sandra.schoch@offenburg.de Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hauptstraße 90, 77652 Offenburg Austräger-Reklamation: Sandra Schoch, Telefon 07 81/82 23 33 Verantwortlich für Anzeigen: Kresse & Discher Medienverlag GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Anzeigenverkauf: Barbara Wagner Telefon 07 81/95 50 45 Telefax 07 81/95 50 50 anzeigen.offenblatt@kd-medienverlag.de Herstellung: Kresse & Discher Medienverlag GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Druck: Druckzentrum Südwest GmbH Auf Herdenen 44 78052 VS-Villingen Vertrieb: PSV Presseservice- & Vertrieb-GmbH Im Oberwald 27a, 79359 Riegel a.K. Telefon 076 42/91 08 13 Telefax 076 42/91 08 40 knoll@psvriegel-gmbh.de Redaktionsschluss: Montag, 17 Uhr Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils samstags kostenlose Verteilung in alle Haushalte Anzeigenschluss: jeweils Di. 17 Uhr Auflage: 29 674

www.offenblatt.de


18.2.2012 3

Politisches Meinungsforum Für die Lust auf Kultur! Familien

Klimaschutz Magnet für zum Nulltarif?? Studenten

Die Schuldenkrise

Kultur ist „weicher“ Standortfaktor – ganz wichtig für Zuzugswillige, für Menschen, die in unserer Stadt ihren Lebensmittelpunkt suchen! Offenburg bietet Kultur auf hohem Niveau! Es sind die städtischen Angebote in der Oberrheinhalle, in der Reithalle, im Salmen, im RitterhausMuseum. Es ist die Konzentration von Kultur und Bildung auf dem Kulturforum: Bibliothek, Galerien, Volkshochschule mit ihren vielfachen Zweigen. Die Lage Offenburgs erlaubt den kulturellen Blick hinüber nach Straßburg und lässt auch teilhaben an den Angeboten diesseits des Rheins: von Freiburg, Baden-Baden und Karlsruhe. Nicht zu vernachlässigen sind auch die kulturellen Aktivitäten im öffentlichen Raum der Stadt und der Ortsteile. Zu nennen sind hier zum Beispiel das fasnächtliche Treiben oder unser Freiheitsfest. Vereinigungen und Vereine tragen zudem Wertvolles zur Offenburger Kulturszene bei. Insgesamt ist die Kultur in unserer Stadt sehr gut aufgestellt: Sie erfüllt ihren gesellschaftlichen Auftrag, sie macht die Stadt und auch die Region lebendig und liebenswert. Zwei Bemerkungen seien in der jetzigen Zeit der Beratungen des Haushalts angefügt: Die Zuschüsse an die kulturellen Vereine in der Stadt und in den Ortsteilen sollten in gleicher Weise erhöht werden wie die der Sportvereine. Angeregt sei auch die Schaffung eines koordinierenden „Kulturkreises“ der kulturellen Vereine nach dem Vorbild des gut funktionierenden „Sportkreises“. Manfred Siebert

... das geht leider nicht.

… scheint weit weg zu sein, wenn man die Offenburger Haushaltslage betrachtet. Entsprechend soll sogar das Personal im Rathaus aufgestockt werden, hier sind wir skeptisch, ob das so notwendig ist. Es sind Verpflichtungen, die bei angespannter Haushaltslage zur Belastung werden und Spielräume nehmen. Wir wollen mit unserem Haushaltsantrag zu neuen Wohnformen im Alter einen Anstoß geben, im Rahmen von Sozialplanung und Stadtentwicklung dafür zu sorgen, dass der Wunsch nach gemeinsamem Wohnen älteren Menschen nicht nur im Wohnheim möglich sein sollte. Entspre-

Eine Sonderabgabe für Kinderlose ist sicher nicht der richtige Weg. Aber Entlastung und sozialer Ausgleich für Familien mit Kindern und mittlerem Einkommen: Das ist ein Auftrag an die Politik – in Berlin wie in unserer Stadt. Die SPD-Fraktion geht diesen Weg: Die Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in Offenburg muss Vorrang haben, wenn die Mittel begrenzt sind. Deshalb haben wir in die Haushaltsdebatte unseren Antrag gestellt, Familien mit mittlerem Einkommen, die bisher knapp über den Einkommensgrenzen lagen, in die städtische Familienförderung aufzunehmen. So sollen in jeder Stufe die Grenzbeträge um 30 Prozent angehoben und im ZweijahJens-Uwe Folkens: „Die Familienförderung entlastet spürbar.“

resrhythmus an die Lohnentwicklung angepasst werden. Bereits vom ersten Kind an soll die Ermäßigung beim Familienpass (Stufe 1) 20 Prozent betragen. Das entlastet viele Familien spürbar, erhöht deren Kaufkraft, nützt der Wirtschaft und am Ende sogar dem Stadtsäckel. Dann ist auch sicher mehr Geld für städtische Investitionen da. Jens-Uwe Folkens www.spd-offenburg.de

Blühende Haselnusssträucher im Januar, extreme Kälte im Februar – der Klimawandel ist auch in Offenburg allerorten spürbar. Die Stadt Offenburg hat ein Klimakonzept erstellen lassen. Das Ergebnis: Wir haben einen sehr hohen CO2-Ausstoß vorzuweisen. JETZT handeln – das steht einem Oberzentrum gut zu Gesichte. Unser Klimaschutzmanager kann aber nur für den KliJohannes Witt: „Der Klimawandel ist auch in Offenburg spürbar.“

maschutz sensibilisieren und Anregungen zur Umsetzung geben. Handeln müssen die Bürger, die Unternehmen und die Stadt Offenburg selbst. Warum nicht mit dem Bau des neuen Bades anfangen? Erneuerbare Energien und effiziente Klimaschutzstandards (zum Beispiel solare Wärmegewinnung, heimische Energieträger wie Holz aus dem stadteigenen Wald, KraftWärme-Kopplung etc.) bieten ein hohes Potenzial, um Betriebskosten und den CO2Ausstoß zu senken. JETZT werden die Standards gesetzt, die in vielen Jahren noch Gültigkeit haben. Eine Willenserklärung der Stadt Offenburg und der Gemeinderäte zum Bau des Offenburger Bades unter höchsten Klimaschutzstandards wäre unserer Meinung nach hier angebracht ... Johannes Witt

Die Stadt Offenburg schmückt sich mit dem Begriff Studenten-Stadt. Dies sehen die Studenten selbst wohl etwas Stefan Konprecht: „Offenburg ist ein vergleichsweise müder Kollege.“

anders. Gerade wenn es um den Punkt „Nachtleben“ geht, differieren die Meinungen der Hochschüler mit dem Selbstverständnis der Stadt. Im Vergleich zu anderen Hochschulstädten ist Offenburg ein müder Kollege. Es gibt hier nur noch wenige studentenfreundliche Bars und Discotheken in Offenburg. Hier sind sich Studenten und Jugendliche einig. Es wird dabei nicht nur auf die Preise angespielt, ein besonderes Augenmerk ist auf die Öffnungszeiten zu richten. Gegen Lärmbelästigung und lange Schankzeiten in der Innenstadt wurde in der Vergangenheit sehr hart und vereinzelt zu hart durchgegriffen. Es ist mit ein Beweggrund für junge Menschen, Städte für ihren Studienplatz zu wählen, in denen sie ihre Freizeit und ihr Leben genießen können. Deshalb sollten alle jugendfreundlichen Initiativen von Veranstaltern durch die Verwaltung gefördert statt behindert werden. Ich habe die Bitte, Einrichtungen, die schnell zu Magneten der „jungen“ Geselligkeit geworden sind, optimal zu fördern. Die Stadt sollte sich nicht nur über die Vorteile einer Hochschule freuen, sondern auch die damit zusammenhängenden Belastungen bejahen. Stefan Konprecht

Sibylle Laurischk: „Wir brauchen neue Wohnformen im Alter.“

chende Initiativen gibt es in Offenburg schon mit Astern e.V. und MWO. Gerade Frauen sind hier aktiv und suchen die Kooperation mit der Stadt. Auch das gemeinsame Wohnen von mehreren Generationen ist dabei gefragt. Ein ganz anderes Thema begleitet das „Burg“-Projekt, nämlich eine Anlaufstelle für obdach- und arbeitslose Frauen zu bieten und ihnen die Möglichkeit zu geben, kreativ, künstlerisch, zu arbeiten. Damit sind sie weg von der Straße, Stabilisierung wird möglich. Einen Zuschuss sollte es uns wert sein. Die Haushaltberatungen werden also vielschichtig sein, aber sicher nicht so bunt wie die Fasnacht! Sibylle Laurischk


4 18.2.2012 Kurz Notiert

Mühlbach-Areal

Am Dienstag, 28. Februar, ab 19 Uhr, findet im Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt, Stegermattstraße 24-26, eine Bürgerinformationsveranstaltung zum Thema „MühlbachAreal“ statt. Bürgermeister Oliver Martini und Fachbereichsleiter Erwin Drixler, Projektleiter für das Sanierungsgebiet Mühlbach, stellen die aktuellen Planungen und weiteren Perspektiven vor und möchten darüber mit interessierten Bürger/innen diskutieren.

Lesung

Baal novo, Theater über Grenzen, lädt am Freitag, 24. Februar, um 20 Uhr in das Foyer des Salmen, Lange Straße 52, ein. In der Reihe Lesewelten lesen die Schauspieler, musikalisch begleitet, aus dem Roman „Alte Liebe“ von Elke Heidenreich und Bernd Schroeder. Eintritt 11 Euro/7 Euro. Vorverkauf im Bürgerbüro, Fischmarkt 2.

Mitgliederversammlung

Am Freitag, 24. Februar, findet im SCO Clubhaus, Fasanenweg 20, die ordentliche Mitgliederversammlung des SCO-Förderkreis e.V. statt. Beginn ist um 19.30 Uhr. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.

Auf gutem Grund Gewerbepark hoch³ steht auf partnerschaftlicher Basis

DRK-Kleiderlädele

Günstige Winterartikel zum kleinen Preis bietet das DRK-Kleiderlädele, Ortenberger Straße 30, an. Der Erlös fließt den satzungsgemäßen Aufgaben des Roten Kreuzes zu. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 13 bis 16.30 Uhr, Freitag 9.30 bis 13 Uhr.

Gedächtnistraining

Für alle, die merken, dass das Denken schwerer fällt und das Gedächtnis manchmal nachlässt, bietet die Arbeiterwohlfahrt dienstags von 16 bis 17.30 Uhr ein Trainingsprogramm an. Beginn: 28. Februar, Kosten 48 Euro. Anmeldung unter 07 81/92 98 11.

Bauen und Wohnen in Offenburg

Für kleine und große Lebens(t)räume ...

Solide im Bau. Stark im Service. Sicherheit und Verlässlichkeit beim Bauen und Wohnen in Offenburg Franz-Ludwig-Mersy-Str. 5 · D-77654 Offenburg · Tel. 0781 9326610 E-Mail: kontakt@stadtbau.de · Mehr Infos im Web:www.stadtbau.de

Mehr als eine Zweckgemeinschaft. (v. l.) Werner Bächle, Martin Holschuh, Klaus Jehle, Jürgen Oßwald, Edith Schreiner, Markus Vollmer. Foto: Bode

Bürgermeister Martin Holschuh aus Schutterwald ist neuer Vorsitzender des Zweckverbands Gewerbepark hoch³. Einstimmig wählte ihn die Verbandsversammlung in ihrer Sitzung Anfang Februar zum Nachfolger von Jürgen Oßwald. Oßwalds Amtszeit als Verbandsvorsitzender ist mit dem Ende seiner Bürgermeisterzeit in Schutterwald satzungsgemäß beendet. Holschuh wird den Verband nun bis zum Ende der Wahlperiode im Dezember 2014 leiten. In einer kleinen Feierstunde würdigte die Verbandsversammlung die Verdienste von Jürgen Oßwald, der seit der Gründung 1998 stets in führender Position für den Zweckverband tätig war: Als Vorsitzender von 2002 bis 2006 und seit 2010 sowie als stellvertretender Vorsitzender von 1998 bis 2002 und von 2006 bis 2010. In ihrer Ansprache honorierte Edith Schreiner, Oberbürgermeisterin von Offenburg und erste stellvertretende Verbandsvorsitzende, Jürgen Oßwald als einen der Gründungsväter des Zweckverbands. „Von Anfang an ist es Ihnen gelungen, eine vertrauensbildende und partnerschaftliche Stimmung unter den beteiligten Gemeinden im Zweckverband zu schaffen und damit die Basis für die erfolgreiche Entwicklung und Erschließung des Gewerbeparks zu legen.“ Als Zeichen des Dankes und der Anerkennung für seine Leistung überreichte Schreiner

Oßwald im Namen der Verbandsversammlung einen gläsernen hoch³-Pokal – Synonym für den von Jürgen Oßwald anlässlich der Einweihung des ersten Bauabschnitts ins Leben gerufenen hoch³-Firmenlauf. Diesem wird Oßwald als ehrenamtlicher Organisator weiter treu und somit auch dem Zweckverband in Zukunft verbunden bleiben. In einem kurzen Rückblick auf seine Amtszeiten stellte der scheidende Vorsitzende die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Verbandsgemeinden als wesentlichen Erfolgsfaktor des Gewerbeparks hoch³ heraus. Daran anknüpfend berichtete Schrei-

Partnerschaftlich ner von jüngsten Ansiedlungsverhandlungen. Unter anderem wird die Firma Richter Aluminium eine mehr als 4000 Quadratmeter große Fläche im Teilgebiet Schutterwald für eine Betriebserweiterung erwerben. „Außerdem stehen wir im Teilgebiet Hohberg mit weiteren Gewerbebetrieben in konkreten Erwerbsverhandlungen“, sagte Edith Schreiner. Neben der Neuwahl des Vorsitzenden standen auch der Jahresabschluss 2010 und außerdem der Wirtschaftsplan 2012 mit der Fortschreibung der Gesamtfinanzierung auf der Tagesordnung. Beides wurde von der Verbandsversammlung einstimmig beschlossen.


18.2.2012 5

Ihr Kinderlein kommet ... Burda und Landratsamt feiern gemeinsames Richtfest Bauherr Holger Eckstein, Vorstandsmitglied bei Hubert Burda Media, und Landrat Frank Scherer hatten Anfang Februar zum Richtfest der gemeinsamen Kindertagesstätte eingeladen, um den Handwerkern und Bauarbeitern für die bisher geleistete Arbeit zu danken.

Kinder unserer Mitarbeiter. Diese bauen wir jetzt mit der neuen Kindertagesstätte aus.“ Die Einrichtung leiste einen wesentlichen Beitrag dazu, die Attraktivität unserer beiden Unternehmen für Fachkräfte noch weiter zu erhöhen, so der Landrat. Als Vertreter der Stadt Offenburg überbrachte Bürgermeister

Vorbildich. Betriebsnahe Betreuung für Kinder.

Im Beisein von Sozialdezernent Christoph Jopen, Projektleiterin Kerstin Hippler, Kai Burr, Personaldirektor bei Hubert Burda Media, dem Architekten Tim Krämer, dem Baustellen-Team sowie zahlreichen Mitarbeitern sprach Zimmermann Alexander Engler der Tradition gemäß den Richtspruch, um Architekt und Bauherr zu danken und um Gottes Segen für das neue Haus zu bitten. „Ich freue mich sehr, dass wir heute bei diesem Richtfest das erste Ergebnis unserer letztjährigen Entscheidung vor uns sehen,“ erklärte Holger Eckstein. Diese betriebsnahe Kindertagesstätte sei ein wichtiger Schritt, den man als Unternehmen der Privatwirtschaft getan habe, um Vereinbarkeit von Familie und Beruf tatsächlich zu verbessern. „Die Kooperation zwischen dem Unternehmen Hubert Burda Media und dem Landratsamt Ortenaukreis, als öffentlicher Einrichtung, hat Vorbildcharakter“, so Eckstein weiter. Frank Scherer zeigt sich ebenfalls begeistert: „Die Kooperation zwischen dem Landratsamt Ortenaukreis und Hubert Burda Media hat bereits Tradition, ob im Energiebereich oder in der gemeinsamen Ferienbetreuung der

Foto: Krämer Architekten

Christoph Jopen die Grüße von OB Edith Schreiner, gratulierte und dankte allen Beteiligten, die zur Realisierung dieses Projekts einer vorbildlichen, betriebsnahen Kindertagesstätte beitragen. Finanziert wird die Einrichtung vom gemeinnützigen Träger „Kinderzentren Kunterbunt“. Gebaut wird für rund 1,2 Millionen Euro auf dem Gelände von Hubert Burda Media an der Grenze zum Landratsamt. Die Betriebskosten werden durch Förderbeträge der Stadt Offenburg, Elternbeiträge sowie Arbeitgeberzuschüsse finanziert. In der Kindertagesstätte können künftig bis zu 50 Kinder, ab dem Alter von drei Monaten bis zur Einschulung, betreut werden. Durchgängige Öffnungszeiten, auch in den Ferien, Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr, die hohe Flexibilität und Nähe zum Arbeitsplatz zeichnen die Betriebskindertagesstätte aus. Es wurde bislang für insgesamt 47 Kinder Interesse an einem Platz angemeldet. „Wenn die Bauarbeiten weiterhin so gut voranschreiten, rechnen wir Anfang Mai 2012 mit einem Umzug aus der Übergangseinrichtung in den Neubau und planen ein Einweihungsfest im Sommer“, erklärt Kai Burr.

Die Region freut sich Bund und Land haben in den vergangenen Tagen ihre grundsätzliche Bereitschaft bekundet, mehr Geld in den Ausbau der Rheintalbahn zu stecken. Die Mehrkosten der von den südbadischen Bürgerinitiativen geforderten „Bürgertrasse“ im MarkgräflerlandundderOptimierung der Güterumfahrung von Freiburg in Höhe von 220 bis 250 Millionen Euro wären dadurch finanziert. Landrat Frank Scherer hatte vergangene Woche zu einem Pressegespräch ins Landratsamt gebeten. Ihm ging es natürlich um die Interessen im Bereich Offenburg und südlich bis Riegel (Cluster 3 des Rheintalbahnausbaus). Bisher sei die Position der Region zwischen Offenburg und Basel gewesen, mit Bund und Bahn ein Gesamtpaket auszuhandeln, bevor dann das dritte und vierte Gleis gebaut werden. Die Zusagen im Süden könnten jetzt den Eindruck erwecken, als würde die Region auseinander dividiert. Dies, so Scherer, sehe er aber nicht so. Vielmehr würden jetzt Maßstäbe gesetzt, die künftig auch für den Abschnitt ab Offenburg gelten müssten. „Wenn die Forderungen der Bürgerinitiativen

im Süden zu 100 Prozent erfüllt werden, dann haben die Bürger von Offenburg bis Riegel ebenfalls einen Anspruch, mit ihren Forderungen Gehör zu finden“, so der Landrat des Ortenaukreises. Der Projektbeirat soll in der nächsten Sitzung vom 5. März die Finanzierungs-Details für die Mehrkosten im Süden beraten. Nach den Vorstellungen des Landrats sollte im Herbst 2012 die grundsätzliche Entscheidung sowohl zur Tunnelvariante in Offenburg als auch zur Frage der Autobahnparallele fal-

Positive Überraschung len. Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner beurteilt die Entscheidung von Bund und Land zur Finanzierung der Mehrkosten im Süden als „eine positive Überraschung“: „Das Angebot des Bundes und die Entscheidung des Kabinetts in Stuttgart zur Finanzierung von je 50 Prozent der Mehrkosten im Süden stimmen uns für die Offenburger Tunnelplanung noch zuversichtlicher. Zumal es dort vorrangig um Landschaftsschutz geht, während es hier in Offenburg um den Schutz der Menschen geht.“

Messe Offenburg präsentiert

Eislauf Spass bis 26. Februar

www.messe-offenburg.de · FON +49 (0) 781 - 9226-0


6 18.2.2012

Kreisverkehr Platanenalle-Südring Martina Bregler beantragt für die SPD-Gemeinderatsfraktion, im Rahmen der Umgestaltung der Platanenallee die Einrichtung eines Kreisverkehrs an der Kreuzung Platanenallee-Südring zu prüfen. Zur Begründung heißt es: An dieser hoch frequentierten Kreuzung stünden motorisierte und nicht motorisierte Fahrzeuge zu jeder Tages- und Nachtzeit in allen vier Richtungen. Dies sei für die Wartenden zeitraubend und für Umwelt sowie Anwohner belas-

tend. Im Vergleich sei der geplante Kreisverkehr an der Kreuzung Zähringer Straße-Südring nachrangig dringlich. „Wenn es sich die Stadt Offenburg schon leisten kann, in Rammersweier an der weniger frequentierten Kreuzung Weinstraße-Durbacher Straße einen Kreisverkehr zu bauen, sollte schon allein in Anbetracht der verminderten Emissionen durch stehende Autos auch an der Kreuzung Platanenallee-Südring der Bau eines Kreisverkehrs zumindest ernsthaft geprüft werden.“

Rettung des „Burg“-Projekts? Jürgen Ochs, Fraktion der Grünen, wendet sich mit Schreiben vom 9. Februar an OB Edith Schreiner, da das Projekt „Burg“, getragen vom Fachverband für Prävention und Rehabilitation der Erzdiözese Freiburg, zu scheitern droht. Im neuen Haushaltsentwurf des Landkreises, so Ochs, sei dafür kein Geld mehr vorgesehen. Zwischen zehn und 14 Frauen in prekären Lebenslagen – Arbeitslosig-

keit, Armut, drohende oder bestehende Wohnungslosigkeit, Krankheit und soziale Isolierung – sollen in diesem Projekt befähigt werden, aktiv ihre Lebenssituationen zu verbessern. Die Frage ans Stadtoberhaupt lautet: „Welche Möglichkeiten sehen Sie als Oberbürgermeisterin unserer Heimatstadt und Mitglied im Kreistag zur Rettung des ‘Burg’Projekts?“

Planung für Ersatz-Kleingärten? Angelika Wald beantragt für die Grünen-Gemeinderatsfraktion, dass die Planung für die Verlegung der in den Seitenpfaden liegenden Kleingärten bei der nächsten Sitzung des Planungsausschusses vorgestellt und erläutert wird. Im Nachtragshaushalt 2011 seien die Gelder für die Verlegung bereitgestellt worden. Diese habe bereits begonnen, da im vorgesehe-

nen Gebiet (im Löwer) kräftig gewühlt werde. Die Grünen formulieren dazu eine Reihe von Fragen: Wie viele Kleingärten sind geplant? Warum hat der Gemeinderat die Planung nicht zu sehen bekommen? Wie viele Parkplätze werden für wie viele Gärten angelegt? Wenn der Bedarf an Gärten in Offenburg hoch ist, wäre es da nicht sinnvoller, die Gärten zu erhalten?

Neue Wohnformen im Alter Die FDP-Fraktion fordert für den neuen Doppelhaushalt 2012/13 eine Konzeption für neue Wohnformen im Alter – unter Beteiligung entsprechender Initiativen aus der Offenburger Bürgerschaft. Dafür sollen 80 000 Euro reserviert werden. „Wir sind der Meinung, dass in Anbetracht der anstehenden neu auszuweisenden Baugebiete auch neue Wohnformen (…) zu berücksichtigen sind.“ Ferner beantragt die FDP angesichts über-

quellender Abfallbehälter im Sommer den Einbau unterirdischer Müllcontainer in der Innenstadt und am Lindenplatz. Und die Fraktion setzt sich für einen jährlichen städtischen Zuschuss von 5000 Euro für das „Burg“-Projekt ein. „Für die Stadt und das soziale Gefüge ist es sicherlich ein Gewinn, wenn auch dieser Personengruppe ein konstruktives Angebot gemacht und eine Perspektive gegeben wird.“


18.2.2012 7

Sparkassenareal Drei Jahre lang wird die Sparkasse Offenburg/Ortenau ihr 5600 Quadratmeter großes Gelände an der Gustav-Rée-Anlage der Stadt und potenziellen Investoren zur Verfügung stellen, um das geplante Einkaufszentrum zu realisieren. Das hat der Verwaltungsrat der Sparkasse in seiner jüngsten Sitzung entschieden. Ein Gutachter hatte das Areal in seinem aktuellen Zustand bewertet und den Quadratmeterpreis, über den Stillschweigen vereinbart wurde, benannt. Für Helmut Becker, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, ist auch die zukünftige Präsenz der Bank in der Hauptstraße von enormer Bedeutung. „Unsere Sichtbarkeit möchten wir auf jeden Fall erhalten.“ Bewahren möchte die Bank auch die historischen Fronten der Häuser Hauptstraße 23 und 25 für die neue InnenstadtFiliale. In der Geschäftsstelle betreuen 60 Mitarbeiter laut Beckers Angaben 20 000 Kunden. Wie schon in der jüngsten Gemeinderatssitzung von Oberbürgermeisterin Edith Schreiner angekündigt, ist am 14. März eine Bürgerinformationsveranstaltung zur Weiterentwicklung des Sparkassen-/Stadthallenareals in der nördlichen Innenstadt geplant – hierzu wird die Bürgerschaft noch eingeladen. Schreiner: „In der Mai-Sitzung wird sich der Gemeinderat dann voraussichtlich mit der Ausschreibungsthematik befassen.“

Positives Jubiläumsjahr Sparkasse Offenburg/Ortenau macht sich zum 175. Geburtstag selbst ein Geschenk „Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis“, lautet das Fazit von Helmut Becker, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Offenburg/Ortenau, das er auf der Bilanzpressekonferenz vergangene Woche verkündet hat. In Zahlen ausgedrückt liegt das Betriebsergebnis bei 52,3 Millionen Euro. Knapp neun Millionen Euro mehr als 2010 Mit 3,94 Milliarden Euro kratzt die Bilanzsumme knapp an der Vier-Milliarden-Grenze; eine Steigerung von 6,1 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Den Bilanzgewinn weist die Bank mit 5,8 Millionen Euro aus (2010: 5,6 Millionen Euro). Nach Zuführung des Gewinns 2011 wird das Eigenkapital rund 172 Millionen Euro betragen. Auch die Kundeneinlagen sind, wie bereits in den Vorjahren, gewachsen und liegen bei fast 2,7 Milliarden Euro (plus 3,1 Prozent). Wichtiges Produkt bei den Privatkunden sind die klassischen Spareinlagen, die ihr Volumen von mehr als 1,4 Milliarden Euro gehalten haben. Die Bestände im Rahmen des Internet-Sparbuchs haben sich um 23 Millionen Euro auf 144 Millionen Euro erhöht. Im Firmenkundengeschäft sprach der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse mit einer Bestandserhöhung um 38 Millionen Euro auf knapp 1,1 Milliarden Euro von

Erfolgreiches Duo. Helmut Becker und Helmut Kienzle.

„überdurchschnittlichen Zuwächsen“. Becker: „Auch viele öffentliche Haushalte haben die Sparkasse im vergangenen Jahr als Kreditgeber wiederentdeckt.“ Das Darlehensvolumen in diesem Bereich stieg auf 68 Millionen Euro, ein Plus von 57 Prozent. Als „dynamisch“ bezeichnete Becker das Kreditgeschäft, das bei mehr als 2,2 Milliarden Euro liegt. „Diese Steigerung um 4,5 Prozent ist etwa doppelt so hoch wie beim Durchschnitt der baden-württembergischen Sparkassen.“ Überhaupt stünde die Offenburger Bank laut Becker „in der Spitzengruppe der baden-württembergischen Banken“. „Die Sparkasse Offenburg/Ortenau ist gesund – und ihre Kunden sind es auch“, fasste Helmut Kienzle, stellvertretender Vor-

Foto: Sparkasse

standsvorsitzender das Jahr 2011 zusammen. Kienzle wird zum Ende des ersten Quartals 2013 altersbedingt in den Ruhestand gehen. Ihm werden Karl Bähr und Jürgen Riexinger nachfolgen und der Sparkassenvorstand dann wieder wie früher aus drei Personen bestehen. Aktuell arbeiten 917 Menschen bei der Sparkasse, davon 61 Auszubildende. Für das kommende Ausbildungsjahr hat die Bank bereits 30 Zusagen an Bewerberinnen und Bewerber vergeben. 2012 ist für die Sparkasse das große Jubiläumsjahr. Den 175. Geburtstag wird sie mit diversen Aktionen feiern. Das Jubiläum war auch Anlass für die Neugründung der Regionalstiftung, die gemeinnützige Zwecke mit regionalem Bezug fördert.

Offenburgs Star

Ihre Heimatstadt begrüßt Ornella mit einem großen Banner.

Foto: Heinzmann

Für die Offenburger ist Ornella die große Siegerin. Und für die Stadt und ihre Bekanntheit ein riesengroßer Gewinn. Bis zur Finalshow haben viele Bürger der jungen Musikerin die Daumen gedrückt und für sie abgestimmt. Beim Public Viewing im Forum-Kino glich die Stimmung oft dem Finale einer Fußballweltmeisterschaft. Nach ihrer Rückkehr möchte die Stadt Ornella mit einem Empfang begrüßen. Ein Gratlationsbanner heißt sie schon jetzt willkommen.


8 18.2.2012 Kurz Notiert

Familienfrühstück

Am Mittwoch, 22. Februar, findet von 9.30 bis 11 Uhr im Stadtteil- und Familienzentrum Albersbösch, Altenburger Allee 8, ein Familienfrühstück für Eltern mit Kindern im Alter bis acht Monaten statt. Thema: Grenzen setzen. Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

„Merkozys Europa“

Der SPD-Ortsverein und die sozialdemokratische Gemeinderatsfraktion laden am Mittwoch, 22. Februar, um 19 Uhr zu einer öffentlichen Veranstaltung in das Stadtteil- und FamilienzentrumOststadt,Grimmelshausenstraße 30. Peter Simon, SPD-Europaabgeordneter aus Mannheim, stellt die Frage „MerkozysEuropa–KriseohneEnde?“ Mit dabei auch die Bundestagsabgeordnete Elvira Drobinski-Weiß.

Fettbewusst kochen

Das Ernährungszentrum im Landratsamt startet am Mittwoch, 22. Februar, um 19 Uhr das neue Seminar „Fettbewusst kochen, kalorienbewusst essen“. Eine Fachkraft zeigt, wie sich herkömmliche Rezepte abwandeln lassen. Der Kurs umfasst drei Abende und kostet 20 Euro. Anmeldungen unter der Rufnummer 07 81/8 05-71 00.

Bürgersprechstunde

Die nächste Bürgersprechstunde des Landtagsabgeordneten Thomas Marwein, Bündnis 90/Die Grünen, findet am Freitag, 24. Februar, von 15 bis 17 Uhr im Wahlkreisbüro in der Metzgerstraße 13 statt. Anmeldung telefonisch (0781/97060840) oder per E-Mail (wahlkreis@thomas-marwein.de).

Preisgünstig zur Arbeit fahren und am Wochenende durch die ganze Ortenau…

Wer rechnen kann, fährt

Job-Ticket

Genialer Zusatz: Wie alle TGO-Zeitkarten (alle Wochen-, Monats-, Jahreskarten außer der Schülermonatskarte) gilt auch das persönliche Job-Ticket – ganz unabhängig von der gekauften Tarifzonenanzahl – am Wochenende und an Feiertagen netzweit in der TGO (Ortenaukreis) und ich kann an diesen Tagen zusätzlich noch kostenlos einen Erwachsenen und zwei (oder alle eigenen) Kinder unter 15 Jahren mitnehmen! Freizeit wir kommen!

29,

schon ab

stige sgün das i e r p , Das T i c k e t ür J o b s-Abo f r e e Jahr fspendl Beru n: e

tion

rma

Info

07

05 81 / 8

3 - 96 4

Mehr als 100 Seniorinnen und Senioren sind in der vergangenen Woche zum Gesundheitstag ins Seniorenbüro gekommen. Hier nutzten sie die verschiedenen Möglichkeiten der Gesundheitstests, probierten Hilfsmittel für die Erleichterung des Alltags und wurden beim Mitmach-Programm, vom „Tanzen im Sitzen“ bis zur „Sturzprophylaxe“, aktiv. Großen Zuspruch fanden auch die beiden Vorträge in der Woche zuvor über Gang- und Gleichgewichtsstörungen im Alter sowie die Frage nach dem „guten“ Altern. Die Termine rund um Gesundheit und Mobilität im Alter hatten das Seniorenbüro und der Pflegestützpunkt Ortenaukreis, Zentrale Offenburg, gemeinsam veranstaltet.

Fit im Alter. Am Gesundheitstag konnten die Senioren unter anderem ihren Gleichgewichtssinn testen. Foto: Heinzmann

NACHRUF Das Seniorenbüro der Stadt Offenburg trauert um

Alfons Haury der am 20. Januar 2012 verstorben ist.

der TGO !

Das Job-Ticket der TGO für Berufstätige – ein Jahresabonnement, bei dem ich 12 Monatsfahrkarten zum Preis von 9 bekomme! Preiswert, einfach und bequem: Abbuchung in Monatsteilbeträgen von meinem Konto bei gleichzeitiger Zusendung eines Monatsfahrkartenabschnitts zu mir nach Hause !

Das Job-Ticket der TGO

Aktive Senioren

60 ,

€ Monatsbeitrag

Der Verstorbene war von 2003 bis Januar 2012 im Seniorenbüro als Projektleiter für den Senioreneislauf aktiv. Wir danken ihm für sein großes Engagement und werden ihn stets in guter und dankbarer Erinnerung behalten. Für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenbüros der Stadt Offenburg Rainer Aalfeld Leiter Seniorenbüro

NACHRUF Unser Mitarbeiter

Josef Joggerst ist am 8. Februar 2012 unerwartet verstorben, was uns alle sehr getroffen hat. Mehr als drei Jahrzehnte war Herr Joggerst beim Abwasserzweckverband „Raum Offenburg“ im Verbandsklärwerk Offenburg-Griesheim beschäftigt. Wir verlieren mit ihm einen fleißigen und pflichtbewussten Mitarbeiter, der sich als Kollege hoher Wertschätzung erfreute. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Für den Abwasserzweckverband „Raum Offenburg“ Edith Schreiner Oberbürgermeisterin Verbandsvorsitzende

Karl-Heinz Hurst Personalratsvorsitzender


18.2.2012 9

Badkommission In der nichtöffentlichen Sitzung der Badkommission am vergangenen Montag haben die Teilnehmer eine erste Standortbewertung für einen Badneubau in „Stegermatt“ und alternativ am „Gifiz“ vorgestellt. Dabei zeigte sich, dass zu einigen Fragestellungen noch vertiefende Untersuchungen notwendig sind. Erst nach deren Auswertung, so das Fazit, kann über die Standortfrage abschließend diskutiert werden. Ein weiteres wichtiges Thema an diesem Abend war die mögliche Struktur sowohl der Wasserflächen als auch der sonstigen Angebote. Dabei diskutierten die Kommissionsmitglieder, welche Daten von den Gutachtern noch genauer zu beleuchten und zu klären sind. „Voraussichtlich Anfang Mai“, sagte Baubürgermeister Oliver Martini, der die Kommission leitet, „werden wir das Standortthema so weit aufbereitet haben, dass wir die Öffentlichkeit informieren können.“

AZV bietet doppelte Unterstützung In sieben Bürgerinformationsveranstaltungen hat der Abwasserzweckverband (AZV) „Raum Offenburg“ in den vergangenen Wochen über die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr informiert. Nun wird der AZV Befragungsbögen an die Grundstückseigentümer versenden. Beratungsstellensollen den Bürgern bei der Beantwortung helfen. Die Befragungsbögen erhalten die Offenburger Grundstückseigentümer im Zuge des Selbstauskunftsverfahrens zwischen 22. und 25. Februar per Post. Zur Unterstützung bei der Beantwortung richtet der AZV ab 27. Februar für einen Zeitraum von vier Wochen Beratungsstellen ein. Fachleute stehen den Bürgerinnen und Bürgern für ihre Fragen zur Verfügung. Gleichzeitig richtet der Abwasserzweckverband eine TelefonHotline ein, die ebenfalls Hilfestellung bei der Bearbeitung der Selbstauskunftsbögen gibt und allgemeine Fragen im Zusammenhang mit der Einführung der Ge-

trennten Gebühr beantwortet. Die Telefonberatung hat die Rufnummer 08 00/1 73 24 37 und ist ab 27. Februar geschaltet. In den vier Beratungswochen stehen die Fachberater jeweils an einem Tag in einem der Ortsteile und zeitgleich jeweils eine Woche an einem Standort in der Kernstadt zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind jeweils Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr. Beratungen in der Kernstadt: IHK-Bildungszentrum, Am Unteren Mühlbach 34: 27. Februar bis 2. März Gemeindezentrum Heilig Geist, Heimburgstr. 2: 5. bis 9. März Christliches Jugenddorf, Zähringer Str. 42-59: 12. bis 16. März Arbeitsfördergesellschaft (AföG), Prinz-Eugen-Str. 4: 19. bis 23. März Beratungen in den Ortsteilen: Bohlsbach, Ortsverwaltung: Montag, 5. März

Bühl, Ortsverwaltung: Dienstag, 6. März Fessenbach, Ortsverwaltung: Mittwoch, 7. März Elgersweier, Ortsverwaltung: Donnerstag, 8. März Windschläg, Ortsverwaltung: Montag, 12. März Griesheim, Ortsverwaltung: Dienstag, 13. März Zell-Weierbach, Ortsverwaltung: Mittwoch, 14. März Weier, Ortsverwaltung: Donnerstag, 15. März Rammersweier, Ortsverwaltung: Dienstag, 20. März Waltersweier, Von-Dürfeld-Saal: Mittwoch, 21. März Zunsweier, Ortsverwaltung: Donnerstag, 22. März Die Bürgerberatung sowie die Telefon-Hotline sind für die Bürger kostenlos. Die Grundstückseigentümer werden gebeten, die Selbstauskunftsbögen spätestens bis zum 26. März zurückzuschicken.

Info-Abend I Das Oken-Gymnasium, Vogesenstraße 10, veranstaltet am Donnerstag, 1. März, um 18 Uhr in der Pausenhalle einen Informationsabend für die Schülerinnen und Schüler der kommenden 5. Klassen sowie ihre Eltern. Im Mittelpunkt stehen die Darstellung der Besonderheiten der Profile und Züge der Schule sowie ausführliche Erläuterungen der Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit.

Info-Abend II Das Schiller-Gymnasium, Zeller Straße 33, gewährt am Mittwoch, 14. März, ab 16 Uhr an einem „Offenen Nachmittag“ Einblicke in die Schule. Ab 19 Uhr sind die Schülerinnen und Schüler der kommenden 5. Klassen sowie ihre Eltern zu einem Informationsabend in den Schillersaal geladen. Thematisiert werden unter anderem das inhaltliche Angebot der einzelnen Fächer sowie der „bilinguale Zug Englisch“.

// Energiewende – mit uns Kostenfreie Beratung zum Energiesparen >> Energiespartipps >> Einsatz regenerativer Energien >> Trends in der Energiewelt >> Fachvorträge von Experten E>welt, Telefon: 0781 280-223, Freiburger Straße 23 a, 77652 Offenburg

Besuchen Sie uns:

Mo.– Fr. 09:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 16:00 Uhr Do. 09:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 18:30 Uhr Jeden 1. Samstag im Monat 09:00 – 13:00 Uhr

www.e-welt-info.de


Special im

10 18.2.2012

Bauen & wohnen

Foto: Vrogum/dk

Machen Sie mehr aus Ihrem Haus Durch den Einbau moderner Kunststoff­Fenster können Sie den Wert Ihrer Immobilie nachhaltig erhöhen In die eigene Immobilie zu in­ vestieren, ist aktuell beliebter als Fonds oder andere Anlage­ optionen. Denn es gibt vielen Familien in Zeiten turbulenter Finanzmärkte Sicherheit. Mo­ dernisierungsmaßnahmen wie beispielsweise der Austausch veralteter Fenster steigern dabei den Wert des Hauses. Der Trend, wegen unsicherer Finanzpolitik in Immobilien zu investieren, wird höchstwahrscheinlich noch einige Zeit anhalten. Dabei geht es nicht nur darum, sogenanntes Betongold zu erwerben, sondern auch darum, bereits bestehende Werte so gut wie möglich zu bewahren.

Geometrie, die Lärm, Kälte, Feuchtigkeit und Zugluft zuverlässig abhält. Das senkt die Heizkosten und reduziert gleichzeitig den CO2-Ausstoß – gute Gründe, weshalb der Einbau neuer Fenster auch vom Staat mit Zuschüssen und zinsgünstigen Darlehen intensiv gefördert wird. Doch obwohl über die alten, stark strapazierten Fenster dauer-

Problemloser Austausch

Neue Fenster rechnen sich Wer beispielsweise in neue Energiesparfenster fürs Eigenheim investiert, steigert nicht nur den Wert des Hauses, sondern profitiert zusätzlich noch von niedrigeren Heizkosten. Die Fenstertechnologie hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Fenster, die älter als 15 Jahre sind, gelten bereits als überholt, denn über sie gehen bis zu 15 Prozent der Heizwärme ungenutzt verloren. Das ist deutlich mehr als bei modernen Fenstern mit Mehrkammerprofilen und Dreifach-Isolierverglasung. Der

Gemütlich: Moderne Fenster erhöhen den Wohnkomfort.

Austausch alter Fenster rechnet sich daher in der Regel schnell – Denn moderne Kunststoffprofile sind konsequent aufs Energiesparen ausgelegt. Sie wirken elegant und eignen sich in Kombination

Draußen kalt – Innen warm? Nein – dann ist es höchste Zeit für neue Fenster und Haustür! PVC- + ALU-Isolierung 0.7 Ug Sicherheit und Design bei: www.myhilbererveranda.de

Joh. HIlberer GmbH Tel. 07 81 / 2 44 30 · Im Unteren Angel 46 · 77652 Offenburg

Foto: Veka/rbr-p

mit schweren Dreifach- und Funktionsverglasungen. Der Spareffekt beginnt sofort nach dem Einbau. Moderne Kunststofffenster verfügen über eine innovative Mehrkammer-

haft kostbare Heizenergie verloren geht, scheuen leider viele Hausbesitzer den dringend notwendigen Fenstertausch. Sie rechnen bei der Modernisierung mit hohen Kosten, einem großen Zeitaufwand und mühsamen Putz- und Tapezierarbeiten. Doch das ist ein teurer Irrtum, denn moderne Kunststoffprofilsysteme werden von Fachbetrieben in kurzer Zeit mit geringem Aufwand montiert. Aber nicht nur der Geldbeutel profitiert von den neuen Fenstern, auch die optische Wirkung der Fassade verbessert sich deutlich. Denn mit modernen Kunststoffprofilen lassen sich harmonische und besonders schlanke Fensterkonstruktionen umsetzen – in vielfältigen, trendigen Farben, aber auch mit Holzdekor oder Alu-Vorsatzschale. (Veka/rbr-p)


Special im

18.2.2012 11

ANZEIGE

Gefunden: Schimmel ist oft schwer zu entdecken.

Foto: ISOTEC

Körner

Putze

Tapeten

Schimmelsanierung

Malergeschäft & Farbenhaus Bautrocknung

„Für Laien ist der Zusammenhang oft unklar, uns Fachleuten fällt er sofort auf“, berichtet Joachim Hug aus Neuried. Er gehört mit seinem Fach-Unternehmen zur ISOTEC-Gruppe, die den Schaden bei den Eheleuten Düppenbecker beseitigte. Denn zwischen feuchten Wänden und Schimmelbefall besteht ein Zusammenhang. Aufgrund ihres Hintergrundwissens entdeckten die Fachleute relativ schnell den Schädling. Dabei stellt sich heraus: Stachybotrys, ein aggressiver und zum Teil allergieauslösender Schimmelpilz, hatte sich bei den Düppenbeckers unter dem Bodenbelag eingenistet. Gute Sanierungsbetriebe gehen in solchen Fällen in zwei Schritten

vor: Der Schimmel wird beseitigt und die Ursache des Feuchtigkeitsschadens ermittelt. In diesem Extremfall musste der gesamte Bodenbelag entfernt werden. Anschließend dichtete ISOTEC die Kellerwände ab. „Das Verfahren ist qualitativ sehr hochwertig“, betont Fachmann Hug. Die Wände erhielten zunächst einen egalisierenden und wassersperrenden Dichtputz. Nach dessen Durchtrocknung wurden darauf zwei Lagen rissüberbrückende Dichtungsschlämme aufgetragen. Wichtig: In die Arbeiten wurde der anfälligste Bereich, der sogenannte Wand-Sohlen-Anschluss, miteinbezogen. In der Fachwelt ist das Verfahren als „ISOTEC-Innenabdichtungs-System“ bekannt. Walter Düppenbecker ist gesundheitlich wieder ganz der Alte: „Und jetzt haben wir die Sicherheit, dass der giftige Pilz beseitigt ist.“

Wärmedämm-Verbundsysteme

Experten helfen

Fachmann Joachim Hug weiß um die Gefahr durch Schimmel. Foto: ISOTEC

Moderne Fassaden u. Raumgestaltung Decorative Innenraumgestaltung

Wie gefährlich Schimmelpilzbefall für Mensch und Tier ist, wissen inzwischen viele. Problematisch wird es, wenn der Schimmel unentdeckt bleibt. Diese unangenehme Erfahrung machten die Eheleute Düppenbecker. Monatelang litt Walter Düppenbecker unter Antriebslosigkeit, Müdigkeit, tränenden Augen und Atembeschwerden. Zwar stellte Ehefrau Carla zuvor Feuchtigkeitsprobleme in der Waschküche fest. Doch ein Zusammenhang zwischen Feuchtigkeit im Keller und den Gesundheitsbeschwerden drängte sich dem Paar nicht auf.

www.maler-koerner.de

Krank durch Schimmel

t man Da sieh cht hat! ema wer`s g

Willstätt Tel: 07852-7431 Offenburg Tel: 0781-9266885

www.graffitientfernung-offenburg.de


Special im

12 18.2.2012 ANZEIGE

Nachhaltige Energie aus der Region

Die Produkte und Lösungen von Badenova erfüllen die strengsten gesetzlichen Umweltauflagen Private Heizung und Warmwasserbereitung verursachen knapp 30 Prozent des CO2-Ausstoßes in Baden-Württemberg. Die Politik will daher den Anteil der erneuerbaren Energie bei der Wärmegewinnung erhöhen. Badenova hilft Ihnen dabei, diese Vorgaben zu erfüllen. Hausbesitzer und Vermieter sind in Baden-Württemberg schon seit dem 1. April 2008 durch das Landesgesetz verpflichtet, den Bedarf an Warmwasser und Heizung zu einem bestimmten Anteil durch erneuerbare Energien zu decken oder eine nach dem Gesetz anerkannte Ersatzmaßnahme in ihrem Gebäude zu realisieren. Aber auch auf die Eigentümer schon vorhandener Gebäude kommen zusätzliche Investitionen zu. Nämlich dann, wenn sie ihre Heizungsanlage erneuern wollen. Sie müssen in solchen Fällen gewährleisten, dass zehn Prozent ihres Wärme-Energieverbrauchs künftig aus regenerativen Quellen stammen werden. Bei der Einhaltung dieser gesetzlichen Verpflichtungen helfen die lokalen und regionalen Energieversorger den Verbrauchern mit genau zugeschnittenen Lösungen. So sind zum Beispiel grundsätzlich alle Produktangebote der

Energie-Mix: In Hausen erzeugt Badenova auf dem Wasserwerk Solarstrom (o.), während die Gaskugel Freiburg mit Erdgas versorgt. Fotos: Badenova

Badenova auf die neuen Gesetze abgestimmt und miteinander kombinierbar. Gebäudeeigentümer können beispielsweise einen bestimmten Anteil ihrer Wärme auch aus Solarenergie decken. Alternativ zur Solarwärme bietet Badenova auch Lösungen mit Biogas. Fällt die Wahl auf Bioerdgas, können Hausbesitzer zum

Brennholzverkauf Eiche • Tanne • Buche Tel: 0172 633 1551

B austoffA ufbereitungsanlage O ffenburg GmbH

77652 Offenburg (D) Gutenbergstraße 2 Tel.: +49 781 / 9 19 55 25 e-mail: info@bao-fluessigboden.de

Beispiel mit dem Bezug von BIO10 von Badenova einen zehnprozentigen Anteil von regenerativen Energien nachweisen. Noch mehr Infos über die Gestaltungsmöglichkeiten zum Einsatz von erneuerbaren Energien zur Wärme- und Stromgewinnung finden Interessierte auch auf unserer Website im Internet unter der Adresse www.badenova.de.

. Hier un Energiewende

Mit grüner Energie für ein prima Klima. Typisch badenova – wir tun was. Tag für Tag.

In unserem Lager in Offenburg, Gutenbergstraße 2, nehmen wir folgende Materialien an:

• Beton • Kalkstein / Ziegel • Bitumengemische

• Bauschutt • Steiniges und kiesiges Material

Für sonstige Fragen zu Bau- und Abbruchmaßnahmen sowie zur Entsorgung von Bauabfällen wenden Sie sich an die oben stehende Rufnummer. Unsere Öffnungszeiten: Mo.- Fr. 07:00 – 17:00 Uhr; Sa. auf Anfrage

d jetzt.

badenova.de


Special im

18.2.2012 13

Schluss mit Stolpersteinen im Bad Badezimmer mit bodengleichen Duschen liegen voll im Trend. Besonders wichtig dabei: die Entwässerung Alten- und behindertengerecht gestaltete Bäder versprühten früher oft den Charme eines Krankenhauses, da sie zwar funktional und sicher, aber nicht unbedingt ästhetisch geplant wurden. Mittlerweile überzeugen barrierefreie Badezimmer auch optisch. Im modernen Badezimmer stel­ len bodengleiche Duschen nicht nur ein funktionales, sondern auch ein optisches Highlight dar. Dabei liegen Details wie Regen­ brause oder Unterputzarmatur besonders im Trend. Bodengleiche Duschen stellen aber auch eine bautechnische He­ rausforderung dar. Vor allem die Frage der Entwässerung muss ge­ klärt werden. Mittlerweile stehen

aber für bodengleiche Duschen verschiedene Entwässerungssys­ teme zur Verfügung. Besonders gefragt sind lineare Duschrinnen am Rand des Nass­ bereichs. Denn damit das Wasser

problemlos abfließen kann, ist ein ausreichendes Gefälle notwendig. Bislang wurde dies meist mit ei­ nem Zementestrich von Hand um­ gesetzt, was in vielen Fällen zu Unebenheiten führt. Die Folge:

Saubere Sache: Rinnenabläufe lassen sich dank Bodenelementen mit integriertem Gefälle problemlos einbauen. Foto: Fermacell/txn-p

Auf der fertigen Oberfläche kön­ nen später nur kleine Fliesen ver­ legt werden. Eine längliche Abflussrinne am Rande des Duschbereiches ande­ rerseits fügt sich elegant in den Boden ein und lässt sich auch gut mit großformatigen Bodenfliesen kombinieren, wie sie derzeit gern auf dem kompletten Badezimmer­ boden verlegt werden. Bei der Umsetzung greifen Bad­ experten gern auf Trockenbauele­ mente zurück. Denn wasserfeste Leichtbeton­Bauplatten mit einge­ bautem Gefälle ermöglichen eine ebene Oberfläche. Sie sehen also: Stilvoll gestaltete Duschen lassen sich so ganz ein­ fach, schnell und ohne Stolperstei­ ne realisieren. (txn­p.)

Baumfällungen aller Art Tel: 0172 633 1551

Wohlbefinden leicht gemacht Genießen Sie das stilvolle Ambiente und die gemütliche Atmosphäre!

77656 Offenburg, In der Spöck 3 Industriegebiet Waltersweier Tel. 07 81 / 6 10 80 www.stadelbauer.com Besuchen Sie unsere interessante und informative Ausstellung!

www.offenblatt.de


Special im

14 18.2.2012 ANZEIGE

Ihre Experten vor Ort Die Kernkompetenzen der Getifix GmbH liegen in der Schimmelpilzvorbeugung und -entfernung, in der Bauwerkabdichtung und Innendämmung, der Balkon- und Terrassen-Instandsetzung und der Wasserschaden-Sanierung. Gegen eindringende Feuchtigkeit hilft nur eine wirksame Bauwerksabdichtung. Dabei können Hausbesitzer wählen zwischen der klassischen Außenabdichtung oder der praktischen Innenabdichtung. Dafür verwenden die Getifix-Experten nur spezielle, geprüfte und zugelassene Materialien, die auch höchsten Feuchtigkeits- und Druckwasserbelastungen standhalten, zum Beispiel Acrylatgel. Mit dem Gel wird eine Horizontalsperre oder eine Schlei-

WICHTIG: Gerade Keller müssen gut abgedichtet werden. Foto: Getifix

erinjektion vorgenommen und somit die Wände wirksam vor Feuchtigkeit geschützt. Nachhaltig und einfach gegen Wärmeverlust funktioniert das innovative Getifix Innendämm-System. Hauseigentümer können so Energie und Kosten sparen und die Umwelt schonen. Die Mineraldämmplatte „ambio“ zum Beispiel verfügt über bauphysikalisch hervorragende Eigenschaften und zeichnet sich durch hohe Dämmwerte und ein vollkommen natürliches Material aus. Aufgrund ihrer Fähigkeiten hat „ambio“ vom Institut für Baubiologie in Rosenheim (IBR) das Zertifikat „Wohnbiologisch empfohlen“ erhalten. Im Bereich Schimmelpilzbekämpfung ist eine fachgerechte Sanierung notwendig, damit die gefährlichen Sporen nicht nur oberflächlich entfernt werden. Nur eine genaue Ursachenermittlung garantiert den dauerhaften Erfolg. Die Getifix-Experten analysieren deshalb zuerst sorgfältig diese Ursachen, erklären den Kunden die Wirkungen und sorgen für nachhaltige und kostengünstige Sanierungsmaßnahmen. Zum Thema Gesundes Wohnen zählt auch das neueste Produkt von Getifix: der Aktiv-Putz TiO. Er verbessert selbsttätig die Luftqualität, indem er Gerüche neutralisiert, Schadstoffe aus der Luft abbaut und Vergilbung und Verschmutzung entgegenwirkt. Und das ganz natürlich.

Qualität und Kompetenz

Tel.: 07 81 / 9 40 00 80 Fax: 07 81 / 44 01 80

Englerstraße 16 77652 Offenburg Fon: (+49) 0781 / 9 68 07 02 E-Mail: tjferreira@t-online.de www.tjferreira.de

Wir bieten an: • Installationen • Altbausanierung • Komplettbad auch barrierefrei (alles aus einer Hand) • kompetente Beratung mit 3D-Badplanung • Montage- und Reparaturservice • Wartung und Kundendienst

Marktplatz im

hreibegn! c S r e g n en Ta 10-Fi em halb ein fit nach

nur noch wenige Plätze frei!

10. März 14. März Anmeldung telefonisch oder per Mail an seminare@officecom-gmbh.de

09:00 - 13:30 Uhr 13:00 - 18:00 Uhr Kursgebühr 111 €

Hardware Software Netzwerke Datenschutz Datev Seminare Service

Heinrich-Hertz-Str. 15 - 77656 Offenburg - Tel. 0781 99 16 66 - www.officecom-gmbh.de

Zahn-/Altgold und Münzen, Ringe, Ketten, Silber, Besteck (auch versilbert)

sofort gegen Bargeld!

Immobilien

am 25. Februar 2012 Anzeigenschluss: 21. Februar 2012 Druckunterlagenschluss: 22. Februar 2012


Marktplatz im

18.2.2012 15 unterricht

WILLKOMMEN IN IHREM WUNSCHKLIMA. DIE RENAULT SONDERMODELLE CLIO CAMPUS YAHOO! UND CLIO YAHOO! MIT KLIMAANLAGE SERIENMÄSSIG.

Gleich informieren, Mo.- Fr. 9 - 12, 14 - 17 Uhr Offenburg, Schuttergasse 3, 0781 / 2 27 55

☎

Nachhilfelehrer für zu Hause Alle Fächer,alle Klassen!

0781 - 939 993 92 07641- 934 999 5

7.990,- €

RENAULT CLIO YAHOO! 1.2 16V 75 Unser Angebotspreis

8.990,- €

Effekti Nachhilfe Jetzt Probefahren

www.effektiv-nachhilfe.de

!

• Klimaanlage mit Pollenfilter • elektrische Fensterheber vorne • Zentralverriegelung mit Funk-Fernbedienung • Fahrersitz höhenverstellbar Bei diesen Angeboten heißt es cool bleiben: Unsere Sondermodelle Clio Yahoo! bieten Ihnen echtes Wohlfühlklima dank serienmäßiger Klimaanlage und besonders komfortabler Ausstattung. Besuchen Sie uns im Autohaus. Wir beraten Sie gerne. Gesamtverbrauch (l/100 km) kombiniert: 5,8 - 5,7; CO2-Emissionen kombiniert: 135 - 133 g/km (Werte nach VO (EG) 715/2007).

AUTOHAUS HEINRICH HERM Okenstr. 109 • 77652 Offenburg Tel.: 0781-924250

WUNSCHFIGUR Starten Sie jetzt • Probierpaket nur 59,- € Aktion gilt nur für Neukunden vom 20. 02. - 31. 03. 2012.

Nicht bei krankhaftem Übergewicht

RENAULT CLIO CAMPUS YAHOO! 1.2 16V 75 Unser Angebotspreis

Individuelle Ernährungsberatung

Raum Musterstadt • Miriam Mustermann Tel.: 1234/56 78 90 • www.bonvita.eu

Abbildungen zeigen Sonderausstattung. Rosenmontag und Fastnachtsdienstag haben wir geschlossen.

Bonvita Berater/in gesucht – wir bilden Sie aus! Maria Muster • Bezirksleitung • Tel.: 12345/5 67 89

stellenangebot

Wollen Sie Ihr eigener er Chef sein? Wollen Sie Ihr eigener er Chef sein? Wir suchen für ein führendes M Mineralölunternehmen Wir suchen fürTankstellenunte ein führendesernehmer/-innen. M Mineralölunternehmen selbstständige selbstständige Tankstellenunte ernehmer/-innen. Sie verfügen über: verfügen über: eine abgeschlossene Ausbild bildung im Einzelhandel, der Gastronomie oder • Sie eineausgeprägte, abgeschlossene Ausbild bildung im Einzelhandel, der Gastronomie oder •über praktisch he Erfahrungen in der Tankstellenbranche über ausgeprägte, praktisch he Erfahrungen in der Tankstellenbranche ung und Freude am Umgang mit Menschen • eine positive Lebenseinstellu eine positive ung und Freude amund Umgang mit Menschen hohes MaßLebenseinstellu an Zuverlässig igkeit, Belastbarkeit Flexibilität • •ein ein hohes Maß an Zuverlässig igkeit, Belastbarkeit und Flexibilität • e Basis • eine ausreichende finanzielle ausreichende finanzielle e Basis • eine Sie erhalten: Sie erhalten: oliden Grundlage einer erfolgreichen Marke • eine Partnerschaft auf der so eine Partnerschaft auf derUn so oliden Grundlage erfolgreichen Marke Einarbeitung, nterstützung bei dereiner Geschäftsentwicklung • •umfassende umfassende Einarbeitung, Un nterstützung bei der Geschäftsentwicklung • • eine moderne Tankstelle, mitt allem, was Ihren Kunden wichtig ist eine moderne Tankstelle, mitt allem, was Ihren Kunden wichtig ist und zukunftsorien entierte Konzepte ••erfolgreiche und erwartet: zukunftsorien entierte Konzepte • Waserfolgreiche wird von Ihnen Was wird von Ihnen erwartet: • Verantwortungsbewusstsein und Begeisterung für Ihre Tätigkeit Verantwortungsbewusstsein und Begeisterung fürverkäuferisches Ihre Tätigkeit Geschick • •Kaufmännisches Wissen, Kun ndenorientierung ck und • Kaufmännisches Wissen, Kun ndenorientierung Geschick ck und verkäuferisches u die Bereitschaft zu außerordentlichem En ngagement • Personalführungsqualitäten und u die Bereitschaft zu außerordentlichem En ngagement • Personalführungsqualitäten und Sie sind interessiert? Sie sindSie interessiert? bung bis zum 02.03.2012 an: Senden bitte Ihre Bewerbung bung bis zum 02.03.2012 an: Senden Sie bitte Ihre Bewerbung ng.de Mail: kontakt@tintus-consulting. Homepage: www.tintus-consulting.de ng.de Homepage: www.tintus-consulting.de Mail: kontakt@tintus-consulting.

Dozent /in

für Nachhilfe in Latein und Informatik in Offenburg gesucht. Tel. 07 81/9 70 59 55 offenburg@lernstudio-barbarossa.de

Studioleiter/in

nachmittags für Verkauf, Beratung und Büroorganisation in Offenburg gesucht. Nähere Informationen unter: www.lernstudio-barbarossa. de/Jobboerse/Studioleitung. Bewerbung an: Lernstudio Barbarossa, Frau Tylkowski, Hauptstr. 81, 77652 Offenburg. Oder per Mail an i.tylkowski@ lernstudio-barbarossa.de.


Sparkassen-Finanzgruppe

Das Sparkassen-Finanzkonzept: ganzheitliche Beratung statt 08/15. Service, Sicherheit, Altersvorsorge, Vermögen.

Geben Sie sich nicht mit 08/15-Beratung zufrieden – machen Sie jetzt Ihren individuellen Finanz-Check bei der Sparkasse. Wann und wo immer Sie wollen, analysieren wir gemeinsam mit Ihnen Ihre finanzielle Situation und entwickeln eine maßgeschneiderte Rundum-Strategie für Ihre Zukunft. Mehr dazu in Ihrer Geschäftsstelle oder unter www.sparkasse.de. Wenn’s um Geld geht – Sparkasse.


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
Offenblatt_06_2012 by Offenburg Offenblatt - Issuu