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Offenblatt 29/2025

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UNSER AMTSBLATT

Ausgabe Nr. 29

7. September 2025

www.offenblatt.de

LGS-Chefin Jutta Herrmann-Burkart im Gespräch: Seite 4

Foto: Siefke

Taschengeldbörse: S. 6 Foto: Niedick

+++ Polnischer Orden für Wolfgang Schäuble posthum: Seite 2 +++ MühlbachBrücke wird abgerissen und neu erbaut: Seite 3 +++ Aktionen zur Woche der Klimaanpassung: Seite 3 +++ Präventionstheaterstück bei freiem Eintritt: Seite 7 +++

Frieden schaffen – aber wie?

Vortrag und Podiumsgespräch mit dem Historiker Jörn Leonhard am 12. September im Salmen KULTUR „Frieden schaffen –

aber wie?“ Kaum eine Frage ist gegenwärtig so drängend und gleichzeitig so umstritten. Im Rahmen der diesjährigen Veranstaltungsreihe „Zwischen Krieg und Frieden“ anlässlich 80 Jahre Kriegsende fügt sich das Thema auch im diesjährigen Salmengesprächs am Freitag, 12. September , 19 Uhr, im Salmen, Lange Straße 52, ein. Jörn Leonhard, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg, blickt auf Kriege in der Vergangenheit und macht historisches Wissen fruchtbar für das Verständnis unserer Gegenwart. „Uns war es in diesem Jahr wichtig, das Salmengespräch in unsere Veranstaltungsreihe ´Zwischen Krieg und Frieden´ thematisch mit aufzunehmen, gerade auch wegen der aktuellen, politischen Situation in Europa“, informiert Wolfgang Reinbold, Leiter der Abteilung Stadtgeschichte und Heimatpflege. Wann beginnt überhaupt der Weg aus einem Krieg? Und wie kann er gelingen: mit Waffen oder ohne, durch Verhandlungen oder den Sieg einer Seite? Ab wann weiß man, ob es sich um einen belastbaren Frieden handelt, oder bloß um eine taktische Atempause? – Antworten auf diese und weitere Fragen erhält das Auditorium am Freitag, 12. September, um 19 Uhr im Salmen, Lange Straße 52, von dem deutschen Historiker Jörn

Frieden. Versailles und die Welt 1918–1923“ (2018) sowie „Über Kriege und wie man sie beendet“ (2020).

Wiederholt zu Gast In Offenburg war Leonhard wiederholt als Autor zu Gast und referierte zu den Themen Erster Weltkrieg, Friedensschlüsse und europäische Zeitgeschichte. Hier klärte er das Publikum über historische Zusammenhänge und deren Bedeutung für die Gegenwart auf. Jörn Leonhard, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg, beschäftigt sich beim diesjährigen Salmengespräch mit der Frage „Frieden schaffen – aber wie?“. Foto: Thomas Kunz

Leonhard. Bekannt ist der Referent für seine Werke zur Geschichte des Ersten Weltkrieges und zu Nachkriegsordnungen. Seit 2024 ist der Historiker Träger des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Leonhard führt mit einem Vortrag in das Thema ein. Im Rahmen des Podiumsgesprächs besteht danach für Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Vita mit vielen Stationen Leonhard studierte Geschichte, Politische Wissenschaft und Germanistik in Heidelberg sowie an der University of Oxford, wo er 1992 den Master of Studies in Modern History erwarb. 1994 folgte der Magister Artium

in Heidelberg, 1998 die Promotion bei Volker Sellin mit einer Arbeit zur historischen Semantik des Liberalismus. Seit 2006 ist der heute 58-jährige Professor für Neuere und Neueste Geschichte Westeuropas am Historischen Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg tätig, mit Forschungsaufenthalten unter anderem an der Harvard University. Für seine Forschungen erhielt er bereits mehrere wichtige Preise. Zu seinen vielfach ausgezeichneten Werken zählen „Liberalismus. Zur historischen Semantik eines europäischen Deutungsmusters“ (2001), „Bellizismus und Nation“ (2008), die große Gesamtdarstellung „Die Büchse der Pandora. Geschichte des Ersten Weltkriegs“ (2014) und „Der überforderte

Zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses waren bereits alle Plätze für das Salmengespräch ausgebucht.

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