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Nr. 10, 17. März 2012

Ihre Bürgerzeitung

Arbeit an der Sprache

www.offenburg.de entwIcklung

Europäischer Übersetzerpreis Offenburg 2012 für Vermittlung ungarischer Literatur

Es kamen rund 130 Interessierte: OB Schreiner und BM Martini informierten über die Pläne zur Entwicklung der nördlichen Innenstadt. ❚ Seite 9 InvestItIon

Neben dem Großprojekt Kombibad profitieren besonders Familien und Schulen von den Investitionen im Doppelhaushalt 2012/13. ❚ Seite 5

Im Herzen Europas. Ungarns Nationalflagge weht von Offenburgs Rathausbalkon. Kulturchef Simon Moser und Oberbürgermeisterin Edith Schreiner haben sie entrollt. Foto: Bode

Oft wird beklagt, es gebe keine europäische Öffentlichkeit. Dabei sind es seit Jahrhunderten Schriftsteller, die sich mit ihrer Literatur, wenn auch zunächst innerhalb einer kleinen intellektuellen Schicht, an eine europäische Öffentlichkeit richten. Um ein großes Publikum über die Grenzen der eigenen Nation hinaus zu erreichen, braucht es Übersetzungen. Dem trägt seit 2005 der Europäische Übersetzerpreis Offenburg Rechnung. Dieser Preis, von der Stadt Offenburg und der Hubert BurdaStiftung ins Leben gerufen, würdigt die nicht zu unterschätzende Kulturleistung von Literaturübersetzungen. Er wird alle zwei Jahre an Übersetzer/innen verliehen, die literarische Texte aus einer Sprache der europäischen Union ins Deutsche übertragen. Der Hauptpreis ist mit 15 000 Euro, der Förderpreis mit 5000 Euro dotiert.

Erstmals verliehen wurde er 2006. In diesem Jahr gehen die beiden Preise an Christina Viragh und an Agnes Relle – damit fiel die einstimmige Entscheidung der Findungskommission auf die Literatursprache Ungarisch. Viragh, ungarisch-schweizerische Übersetzerin und Schriftstellerin, erhält den Hauptpreis für ihre außergewöhnlich große sprachliche wie kulturelle Sensibilität bei ihren Übersetzungen bedeutender ungarischer Literaturwerke etwa von stIcHwort

Preisverleihung Im Salmen findet am Sonntag, 13. Mai 2012, die Preisverleihung statt. Festredner wird Péter Nádas sein, Laudatorin Ilma Rakusa. Am Samstag, 12. Mai, wird es im Salmen eine Veranstaltung mit Nádas und den Übersetzerinnen geben.

Péter Nádas und Imre Kertész. Für ihre in diesem Frühjahr bei Rowohlt erschienene Übersetzung von Péter Nádas’ Trilogie „Parallelgeschichten“ ist sie aktuell für den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse 2012 nominiert. Der Förderpreis geht an die Übersetzerin und Expertin zeitgenössischer ungarischer Literatur Agnes Relle. Ihr umfassendes Know-how über Ungarns gesellschafts- wie kulturpolitische Entwicklung sowie die junge ungarische Literaturszene, ihre exzellente Übersetzung von jungen Autoren wie beispielsweise László Darvasi oder Noémi Kiss zeichnet sie besonders aus. Offenburgs OB Edith Schreiner ist sehr stolz auf die Auswahl der mit Persönlichkeiten des Literatur- und Verlagswesens besetzten Findungskommission: „Offenburg hat Anteil an der aktuellen europäischen Buchszene.“

eröffnung Das neue Mensa-Gebäude an der Konrad-Adenauer-Schule samt Proberaum der Stadtkapelle ist vergangene Woche offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. ❚ Seite 8


2 17.3.2012 herzlichen glückwunSch

In dieser Woche gratuliert Oberbürgermeisterin Edith Schreiner folgenden Jubilaren: Mit 90 Jahren feiern Karl Bätz, Rosel Siebeneicher (beide 18. März) aus Bohlsbach und Klara Gresbach (21. März) aus Zunsweier einen runden Geburtstag. Maria Warthmann (19. März) kann auf 91. Lebensjahre zurückblicken. Das 93. Wiegenfest begeht Marianne Geißler (19. März). Siegfried Böhringer, Erika Schleicher und Meta Marquardt (alle 22. März) feiern den 94. Geburtstag. Stolze 95 Jahre alt wird Gerda Sauer (20. März). Alles Gute zum Geburtstag!

Stadtgeschichte Am morgigen Sonntag, 18. März, lädt das Museum im Ritterhaus um 11 Uhr zu einer Führung in der neuen stadtgeschichtlichen Abteilung ein. Die neu gestaltete Abteilung des Museums zeigt Offenburg in der Zeit von 1840-1970. Sie zeigt Schätze aus dem Depot des Museums, wichtige Erinnerungsstücke, aussagekräftige Originale, künstlerische Highlights und kombiniert sie mit modernen Medien und spielerischen Elementen. Durch die Ausstellung führt an diesem Vormittag Marion Herrmann-Malecha. Kosten: sechs Euro inklusive Eintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos unter Telefon 07 81/82-25 77. SonntagS- und nachtdienSt der apotheken 17.3. 18.3. 19.3. 20.3. 21.3. 22.3. 23.3. 24.3. 25.3.

Löwenapotheke Hirschapotheke Staufenbergapotheke (Durbach) Hildaapotheke Südapotheke Apotheke am Ebertplatz Einhornapotheke Abtsbergapotheke Schlossapotheke (Ortenberg)

Luftiger Spielraum Baumhaus für Käfersberg / Bauphase startet jetzt Im Oktober 2011 hat das Offenburger Architekturbüro Partner AG an vier Offenburger Gymnasien einen Baumhaus-Talentwettbewerb für Käfersberg ins Leben gerufen. Rund 120 Schüler schickten 47 Entwürfe ein, die sie im Kunstunterricht entwickelt hatten. Gebaut werden soll nun das Modell „Lampion“ von Lisa Axmann, Schülerin des Klostergymnasiums. Im OFFENBLATT erzählt Michael Stoz, Geschäftsführer der Partner AG, über die Idee zum Projekt und die weitere Umsetzung. Herr Stoz, was hat Sie zu dem Wettbewerb bewogen? Michael Stoz: Wir wollten Schülern aus der Oberstufe Kunst die Möglichkeit geben, im Bereich Berufsorientierung Architektur mit Profis aus der Praxis zusammenzuarbeiten und den kompletten Gestaltungsprozess eines Architekturprojekts zu erleben. In den Phasen des Entwurfs waren wir zu Michael Stoz: „Ein Baumhaus ist ein ‚magischer‘ Ort.“ Foto: Partner

den Themen Ideenfindung und Entwurf, Umsetzbarkeit und Entwurfspräsentation in den Schulen. In dieser Zeit beschäftigten sich die Schüler mit eigenen Visionen, fanden sich im Team, orientierten sich an der Zielgruppe und beschäftigten sich mit der Natur und dem stetigen Wachsen des Baums. Und warum ausgerechnet ein Baumhaus für Käfersberg? Stoz: Ein Baumhaus ist ein „magischer“ Ort; ein Platz in der Natur, an dem man Dinge hinter und unter sich lassen kann. Jeder hat aus seiner Kindheit eine persönliche Erfahrung mit einem Platz in der Natur. Nur mit einem Baumhaus lässt sich Natur und Architektur sehr gut verbinden. Und Käfersberg ist ein Ort des Erlebens und

Zusammenkommens für viele Kinder und Jugendliche aus der Region. Vielleicht sogar der Platz in der Natur rund um Offenburg. Viele der teilnehmenden Schüler waren selbst als Kinder in Käfersberg. Ist die Aktion auch ein Schritt auf dem Weg gegen den Fachkräftemangel? Stoz: Natürlich ist es immer schön, wenn junge Menschen sich für gestalterische Berufe interessieren. Wir sehen uns als junges kreatives Team und arbeiten so auch sehr gerne mit jungen Leuten. Die Umsetzung in Käfersberg erfolgt mit Hilfe von Sponsorengeldern … Stoz: Ja, dank der zugesagten Hilfe von Holzbau Mingolla, Schlosserei Link, Schreinerei Moser, Schreinerei Krocker, Malerei Klumpp und Creativ Design Schweinfurth haben wir das Experten-Team für den Bau zusammen. Ingenieurbüro Ebner wird ehrenamtlich die Tragwerksplanung und Statik sowie die Berechnung des Korpus übernehmen. Auch die Bürgerstiftung St. Andreas unterstützt das Projekt. Nun sind wir auf der Suche nach Baustoffsponsoren. Ihr Fazit zur Aktion? Stoz: Ein Fazit können wir erst im Sommer ziehen, wenn das Projekt abgeschlossen ist. Aber eine Zwischenbilanz kann ich heute schon abgeben: Es ist faszinierend und sehr schön zu sehen, was entstehen kann, wenn sich Menschen gemeinsam für den guten Zweck engagieren. Und wenn alles so weiter geht wie bisher, wird es bestimmt nicht die letzte gemeinnützige Aktion der Partner AG gwesen sein. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende auf die Konten der Bürgerstiftung St. Andreas unter dem Stichwort „Ein Baumhaus für Käfersberg“ tun. Bei der Sparkasse Offenburg/Ortenau, BLZ 664 500 50, Konto 548 000 sowie bei der Volksbank Offenburg, BLZ 664 900 00, Konto 280 28 05.

SitzungSplan 19.3.

Planungsausschuss 17 Uhr, Sitzungssaal, Technisches Rathaus, Wilhelmstraße 12 21.3. Verkehrsausschuss 17 Uhr, Sitzungssaal, Technisches Rathaus, Wilhelmstraße 12 Die Unterlagen liegen einige Tage vorher im Bürgerbüro, Fischmarkt 2, sowie im Bürgerbüro Bauen, Wilhelmstraße 12, zur Mitnahme aus. Download unter www.offenburg.de/ ratsinformation. Tagesordnung auf Seite 13.

Scherben auf radwegen? nicht ärgern. Anrufen. telefon 07 81/9 66 66 66

amtsblatt der Stadt offenburg

impressum Herausgeberin: Stadt Offenburg Verantwortlich: Heidi Haberecht Redaktion: Natalie Butz, Telefon 07 81/82 25 72 Wolfgang Reinbold, Telefon 07 81/82 22 00 Anja Walz, Telefon 07 81/82 26 66 offenblatt@offenburg.de Veranstaltungskalender: Sandra Schoch, Telefon 07 81/82 23 33 Telefax 07 81/82 75 82 sandra.schoch@offenburg.de Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hauptstraße 90, 77652 Offenburg Austräger-Reklamation: Sandra Schoch, Telefon 07 81/82 23 33 Verantwortlich für Anzeigen: Kresse & Discher Medienverlag GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Anzeigenverkauf: Barbara Wagner Telefon 07 81/95 50 45 Telefax 07 81/95 50 50 anzeigen.offenblatt@kd-medienverlag.de Herstellung: Kresse & Discher Medienverlag GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Druck: Druckzentrum Südwest GmbH Auf Herdenen 44 78052 VS-Villingen Vertrieb: PSV Presseservice- & Vertrieb-GmbH Im Oberwald 27a, 79359 Riegel a.K. Telefon 076 42/91 08 13 Telefax 076 42/91 08 40 knoll@psvriegel-gmbh.de Redaktionsschluss: Montag, 17 Uhr Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils samstags kostenlose Verteilung in alle Haushalte Anzeigenschluss: jeweils Di. 17 Uhr Auflage: 29 674

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Politisches Meinungsforum Konzepte in Keine Kirchturmpolitik den Ortsteilen Eigentlich sind wir kommunalen Politiker nicht gefordert, wenn es um die Lösung von Problemen und Strukturveränderungen geht, mit denen sich in diesen Tagen und Albert Glatt: „Die Veränderung beinhaltet Chancen und Risiken.“

Monaten die katholischen Kirchengemeinden Offenburgs auseinandersetzen müssen … Für 28 000 Katholiken unserer Stadt muss eine neue Gemeindestruktur gefunden werden, die Lösungen für die bekannten Probleme wie Rückgang in den pastoralen Berufen, aber auch in der Zahl der Kirchenmitglieder bietet. Die katholische Kirche, wie im Übrigen die evangelische auch, übernimmt neben ihren konfessionellen Diensten viele gesellschaftliche Aufgaben und Pflichten, ohne die unser Sozialwesen ärmer und auch deutlich schwächer wäre: • Betrieb und Unterhaltung von Kindergärten • Klosterschulen Offenburg • Krankenhausseelsorge • Seniorenheime • Obdachlosenheim St. Ursula und Suchthilfeeinrichtung Kontaktladen (AGJ) • Haus des Lebens u. v. m. Wie jede Veränderung beinhaltet auch diese Chancen und Risiken. Derzeitige Planungen laufen auf eine katholische Kirchengemeinde Offenburg hinaus in den Abmessungen der Stadt Offenburg inklusive seiner Ortsteile. Das ist eine Chance! Insofern wünsche ich ein gutes Gelingen. Albert Glatt

Im Juni 2008 begannen in den Ortsteilen Bohlsbach, Bühl, Waltersweier und Weier mit großer Bürgerbeteiligung die Planungen für Anträge im Rahmen des Entwicklungsprogramms ländlicher Raum (ELR) des Landes BadenWürttemberg. Große Hoffnungen und Erwartungen wurden in den Ortsteilen geweckt. Leider konnten viele Ideen nicht durch das Landesförderprogramm berücksichtigt werden: Die Ortsteile gingen weitgehend leer aus – bis auf die Förderung der Renovierung beim Rathaus in Waltersweier. Danach mussten die Pläne mit den vielen Ideen in die Schubladen der Verwaltung wandern. Im Rahmen der Haushaltsberatungen im Hauptausschuss am vergangenen Montag wollten wir, dass die nördlichen Ortsteile – Bohlsbach, Bühl, Griesheim, Waltersweier, Weier und Windschläg – Gerhard Schröder: „Es ist zu wünschen, dass dies ein aktiver Prozess ist.“

vorrangig bei der Erstellung von Ortsteilkonzepten behandelt werden, da die Vorplanungen ja schon 2008 begannen. Das Ergebnis der Diskussion ist, dass die Resultate der ELR-Planungen „weiterverfolgt“ werden sollen. Es ist zu wünschen, dass dies ein aktiver Prozess ist und die vielen Ideen nicht wieder in die Schubladen der Verwaltung wandern. Gerhard Schröder www.spd-offenburg.de

Ernst machen mit Klimaschutz Alte JVA Den Titel „Europas erstes Passivhaus-Schwimmbad“ wird unser neues Kombibad nicht mehr erhalten können, denn der wurde Ende letzten Jahres an Lünen und Bamberg vergeben. Das ist vielleicht gar nicht schlecht, denn so können wir aus deren Erfahrungen lernen: erster Tipp aus Bamberg, wo der CO2-Ausstoß um 80 Prozent gesenkt werden konnte: „Integriertes Planungskonzept, in dem der Energiestandard von Anfang an fester Bestandteil ist“. Uta-Maria Klingenberger: „Wir wollen uns ehrgeizigere Ziele setzen.“

Für uns ist dieser Zeitpunkt spätestens jetzt gekommen, dann nämlich, wenn die Machbarkeitsstudien begutachtet werden und ein Planungsbüro beauftragt werden soll. Und nicht erst, wie von der Verwaltung vorgeschlagen, „im Projekt“. Uns reichen keine „aktuellen energetischen Kriterien“. Wir wollen Ernst machen mit unserem Klimakonzept und uns ehrgeizigere Ziele setzen. Und für diejenigen, die sich eher von Finanzen überzeugen lassen: Prognostizierte jährliche Energiekosten von zirka 700 000 Euro mit steigender Tendenz rechtfertigen zu deren Senkung auch zusätzliche Investitionen im Millionenbereich. Uta-Maria Klingenberger

Keilbach-Haus

Mit der Aufstellung des Bebauungsplans „Grabenallee“ rückt auch die Nutzung des alten Gefängnisses wieder in Rudi Zipf: „Nach guten Lösungen sollte gesucht werden.“

den Fokus der Aufmerksamkeit. Eile ist zwar nicht geboten, denn auch hier gilt der Grundsatz „ Gut Ding will Weile haben“, aber man will doch wissen, wohin denn nun die Reise geht. Wir sind immer noch der Meinung, dass eine Hotelnutzung der Innenstadt gut anstehen würde. Eine Wohnbebauung ohne gravierende Veränderungen an den bestehenden Gebäuden ist nur schwer vorstellbar. Denken wir auch einmal das „Unfassbare“: Vielleicht gibt es ja einen Investor, welcher im höheren PreisSegment bei einer frei zur Verfügung stehenden Grundstücksfläche sich ein Hotel vorstellen könnte: ohne gravierende Auflagen (Denkmalschutz) vielleicht eine lohnendere Alternative. Wir werden es abwarten müssen, aber weitere Möglichkeiten sind im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplans zu prüfen. Nach guten Lösungen sollte gesucht werden. Weitere Verbesserungen der innerstädtischen Infrastruktur auch im Sinne des Tourismus wären angezeigt. Rudi Zipf www.freiewaehleroffenburg.de „Offenburg braucht den Güterzugtunnel!“

Ältestenratssitzung im Rathaus – der Blick aus dem Fenster fällt auf die Aufschrift „Keilbach-Haus“. Wir erinnern uns, das zusammengewürfelte Geschäftshaus der Familie Keilbach wurde abgerissen und ein Magnet für die Innenstadt von Frank Keilbach und seiner Familie neu konzipiert. H & M, Apotheke und Arztpraxen, ein Café zum neuen Marktplatz, Schöllmann mit Ausblick und vor allem die Risikobereitschaft der Familie Keilbach sorgten für eine neue Entwicklung in der Innenstadt. Mit der Entscheidung im Gemeinderat zur Tiefgarage und Entwicklung des Marktplatzes war das so gewollt. Seit langem liegt das Gelände an der nördlichen Hauptstraße brach. Auf Wunsch der Stadt soll ein namenloser Investor das Gelände entwickeln. Das Dialogverfahren mit Bürgerinformation soll die Platzierung des Investors geräuschlos gestalten. Bei der Infoveranstaltung im Salmen brachte eine Bürgerin es auf den Punkt: Was brauchen wir in der Innenstadt? Die Antwort der Oberbürgermeisterin war nicht wirklich überzeugend. Mehr Initiative?! Das Modehaus Zinser – bislang Boschert – macht es vor. Mittelständische Unternehmer trauen sich zur Investition und leisten damit einen Beitrag zur verträglichen Entwicklung der Stadt, wenn der Standort stimmt. Eine Entwicklung ähnlich wie „Alt Offenburg“ wäre für die nördliche Hauptstraße passend. Eine gesichtslose Einkaufsgalerie brauchen wir nicht. Sibylle Laurischk


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Offenburg macht Ferien Bei frühzeitiger Anmeldung Betreuungsgarantie

Unvergessen der Ausflug in die Silbermine Schnellingen im Jahr 2010. Foto: Archiv

Betreute Ferienwochen, Ausflüge, Aktionen über den Ferienpass, Angebote der (Kultur)Einrichtungen sowie Vereine und Gruppierungen, Grundangebote von Bäderkarten und Fitnesspass sind die fünf erfolgreichen Bausteine des Offenburger Sommerferienprogramms. Für dessen Fortführung hat Martin Maldener, zuständig für die Schulkind- und Jugendarbeit in Offenburg, vor dem Ausschuss für Familie und Jugend am 7. März geworben. „Kernbaustein sind die betreuten Ferienwochen im Alter von sechs bis 13 Jahren“, informierte Maldener. „Bei rechtzeitiger Anmeldung bieten wir den Familien eine Betreuungsgarantie!“ Ein Zahlenvergleich zeigt, wie gut das Programm ankommt: 22 betreute Ferienwochen mit 1000 Plätzen nutzten vor zwei Jahren genau 884 Teilnehmer, im vergangenen Jahr waren es 967 Teilnehmer in 20 Wochen mit 1062 Plätzen. Seit 2011 werde mit der Lebenshilfe zusammengearbeitet, um dem Inklusionsgedanken auch im Ferienprogramm besser gerecht zu werden, hob Maldener hervor. Sein Dank ging an alle Firmen, Be-

triebe sowie Vereine und Einzelpersonen, die das Offenburger Ferienprogramm jährlich unterstützen. „Offenburg macht nicht nur Schule, sondern auch Ferien“,

Budget ausreichend freute sich Ingrid Fuchs (CDU). „Ein supertolles Ferienprogramm“, lobte denn auch Loretta Bös (SPD) und fragte nach den Ausreißern bei der Teilnahme in einigen Ortsbzw. Stadtteilen. In diesem Bereich bieten auch die Kirchen und Vereine viel an. „Sind bei einem Zuschussbudget von 33 000 Euro noch kostengünstige Angebote möglich?“ wollte Eva-Maria Reiner (Grüne) wissen. Das Budget reiche noch aus, konnte Maldener beruhigen. Stefan Konprecht (FW) dankte für das vielfältige Angebot, das auch für finanziell schwächer gestellte Familien zu stemmen sei und eine Teilnahme ermögliche. Die Stadt Offenburg fördert das Ferienprogramm auch durch die Stellenanteile der beteiligten Institutionen. Über den Familienpass können finanziell schlechter gestellte Familien am den Betreuungswochen teilnehmen.

Schulbezirke und Schulstatistiken Der Schul- und Sportausschuss hat am 5. März dem Gemeinderat eine Neustrukturierung des Schulund Vorschulbereichs in den Ortsteilen Bühl, Griesheim, Waltersweier und Weier empfohlen. Ab der Eingangsklasse des Schuljahres 2012/2013 wird der Ortsteil Bühl dem Schulbezirk der Grundschule Griesheim zugeordnet. Das bisherige Schulhaus Bühl wird als Außenstelle der Grundschule Weier aufgegeben und zur Kindertagesstätte umgebaut. Die Kindertagesstätte Bühl wird zu einer Einrichtung mit zwei Gruppen für über dreijährige Kinder und zwei Krippengruppen ausgebaut. Geklärt wird derzeit noch, wie der Transport der Kinder organisiert wird. Bürgermeister Christoph Jopen sicherte in der Ausschusssitzung zu, dass die Familien mit Kindern aus den Ortsteilen ohne Grundschule keine Kosten-Anteile tragen müssten. Ebenfalls verabschiedet wurde die Satzung über die Bildung der Schulbezirke für Grundschulen

der Stadt Offenburg. Der Wohnort ist für die zuständige Grundschule eines Kindes entscheidend. Unter gewissen Voraussetzungen können die Eltern allerdings einen Schulbezirkswechsel beantragen. Dies gilt zum Beispiel beim Wunsch eines Wechsels von einer Halbtages- auf eine Ganztagesschule oder umgekehrt. Auch nahm der Ausschuss Kenntnis von der allgemeinen Schulstatistik, der Statistik über den Aussiedler- und Ausländeranteil in den Offenburger Schulen sowie über das Übergangsverhalten nach dem vierten Schuljahr. So sind in den letzten beiden Schuljahren (2009/10, 2010/11) über 40 Prozent auf die Gymnasien gewechselt, knapp 30 Prozent an die Realschulen und um die 30 Prozent auf die Hauptschulen. Zum Vergleich: Im Schuljahr 2002/03 wechselten noch 39,8 Prozent der Viertklässler auf die Hauptschulen, 27,5 Prozent auf die Realschulen und 31,4 Prozent auf die Gymnasien.

Die Zeit der Basteltante ist vorbei Die Grundlagen der Kooperation zwischen den Kindertageseinrichtungen und Grundschulen in Offenburg sind am 7. März Thema im Ausschuss für Familie und Jugend gewesen. Einstimmig nahm das Gremium Kenntnis von der Konzeption. Ziel der Kooperation sei es, die Grundlagen für einen gelingenden Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule zu schaffen, informierte Christa Süß-Irion von der Abteilung Familie, Jugend und Senioren. Seit Inkrafttreten der Kooperationskonzeption der

Kooperation Stadt im Jahr 2003 – damals trägerübergreifend entwickelt – sind immer wieder wesentliche Änderungen eingetreten: die Einführung des Orientierungsplans für Bildung und Erziehung für Kindergärten in Baden-Württemberg seit 2006, die Entscheidung der Stadt Offenburg, mit den kommunalen und kirchlichen Trägern einen Orientierungsplan mit dem

Handlungskonzept infans umzusetzen und das geänderte Verfahren der Einschulungsuntersuchung in zwei Schritten seit 2009. Diese trägerübergreifenden Veränderungen seien Anlass gewesen, die Konzeption jetzt zu aktualisieren, erklärten Süß-Irion und Barbara Kempf vom Staatlichen Schulamt Offenburg.

Bewertung Regina Heilig (CDU) zeigte sich begeistert von dem Konzept. Bei Erziehungs- und Bildungsstandards sei es wichtig, die Eltern mit ins Boot zu ziehen. „Die Zeit der Basteltante ist nun endgültig vorbei“, brachte es Loretta Bös (SPD) auf den Punkt und lobte die hervorragende Arbeit aller an der Konzeption Beteiligten. „Als gut durchdacht“ bezeichnete Eva-Maria Reiner von den Grünen die Konzeption. Es sei der wichtigste Schritt für Kinder und Eltern vom Kindergarten in die Schule, so beschreibt Stefan Konprecht (FW) den Stellenwert der Kooperation.


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Kraftvoll in Offenburgs Zukunft Mehr als 50 Millionen Euro Investitionen: neben Großprojekt Kombi-Bad besonders Familien und Schulen im Fokus Am vergangenen Montag hat der Haupt- und Bauausschuss den Entwurf für den Doppelhaushalt 2012/13 diskutiert und ihn dem Gemeinderat am 26. März einhellig zur Beschlussfassung empfohlen. In den Jahren 2012 bis 2015 sollen 51,6 Millionen Euro investiert werden. Mehreinnahmen von 6,3 Millionen Euro kommen Ortschaftsprojekten, Familienpassinhabern sowie der Schulentwicklung zugute. „Der Haushalt ist ausgeglichen und auf Nachhaltigkeit ausgerichtet, Steuer- und Gebührenerhöhungen sind nicht vorgesehen“, unterstrich Oberbürgermeisterin Edith Schreiner in der Sitzung. Dank einer großen Steuernachzahlung 2010 und des in ganz Deutschland konjunkturell bedingten Anstiegs an Steuereinnahmen steht der neue Haushalt auf einer noch besseren Grundlage, erläuterte Finanzbürgermeister Christoph Jopen. Auch Erhöhungen der Einkommenssteuer und der Vergnügungssteuer tragen dazu bei. Wobei der Kämmerer eisern beim Sparkurs bleiben will: „Fehler werden in guten Zeiten gemacht“, warnte Jopen.

Kombibad-Neubau Ein erster Entwurf war bereits im Dezember vorgestellt worden. Hauptinvestition der kommenden Jahre ist der 25 Millionen Euro teure Kombibad-Neubau. Außerdem profitieren der Ausbau der Schul- und Sportinfrastruktur sowie die Sanierungsprogramme Nordwest und Mühlbach. Auch die Familienförderung soll ausgebaut werden. Erwartete zusätzliche Steuereinnahmen sollen als Risikovorsorge in einen Tilgungsfonds fließen. Bereits Ende 2015 bestünde damit die Möglichkeit der vollständigen Entschuldung. Nach knapp sechs Stunden Diskussion, in der auch alle Anträge der Ortschaften und Ratsfraktionen abgearbeitet wurden, war darüber hinaus über 60 000 Euro zusätzliche Mehrausgaben entschieden: 20 000 Euro soll der

Ortsteil Waltersweier erhalten, um ein Ersatz-Spielgerät für den Spielplatz Freihofstraße anzuschaffen. Jeweils 20 000 Euro sollen ZellWeierbach und Zunsweier erhalten, die Laufbahnen anlegen wollen. Die Realisierung läuft in Regie der Ortsteile. Fraktionsübergreifend bestand Konsens über die Umsetzung des SPD-Antrags, die Richtlinien der Offenburger Familienförderung zu überarbeiten. Bis Juni will die Verwaltung ein Konzept vorlegen. „Es wird Zeit, dass wir konkret etwas für die Familien tun, damit sie Kaufkraft zurückgewinnen“, warb Jens-Uwe Folkens um die Anhebung der Einkommensgrenze, die

aus, aber die Waldbachschule sei in einem gebrauchstüchtigen Zustand. 1,3 Millionen Euro wurden dort schon investiert, erwiderte Jopen auf Kritik von Angelika Wald (Grüne) und Hans Rottenecker, Freie Wähler. Nun will die Verwaltung prüfen, ob die Schule für eine energetische Mustersanierung im Rahmen des Klimaschutzkonzepts infrage kommt. Eine Diskussion entspann sich um die Frage, ob eine Fenstersanierung nicht trotzdem vorgezogen werden sollte (pro: Wolfgang Schrötter, Freie Wähler; contra: Kurt Feger, CDU). Den Neubau des Kombi-Bads als Leuchtturmprojekt für den Einsatz regenera-

suchen, sie umzusetzen“, beschied der Kämmerer. Eine zusätzliche halbe Stelle forderten die Grünen zur Verstärkung des Kulturbüros – auch dies sieht Jopen kritisch und verwies auf den Bericht zur Arbeit des Büros im nächsten Kulturausschuss. Etwa zehn Stellen mehr gibt es jedoch insgesamt für den Personalservice, den IT-Bereich und im Finanzwesen. Bewusst gut ausgestattet sind auch die Ortsteile, unterstrichen Schreiner und Jopen. Optisch verschönert werden soll das Bohlsbacher Rathaus zwar nicht, aber die unverzichtbaren Dinge für den Substanzerhalt werden gemacht, versprach die Verwaltung. Saniert werden sollen ab 2016 auch die Rathäuser Elgers-

Sanierungen

Konsens im Ausschuss: Die Stadt soll mehr für Familienförderung tun. Illustration: Saskia Walz

seit 2005 nicht mehr angepasst wurde. Angelika Wald (Grüne) erachtet dies ebenfalls als wichtig. Die CDU-Fraktion ergänzte den SPD-Vorschlag um den Erlass der Kindergartengebühr bei Familienpassinhabern ab dem dritten Kind – sehr zur Freude von Jochen Ficht (SPD). Nun sollen 1,3 Millionen Euro in diese Verbesserungen fließen. Rund vier Millionen Euro sind in den nächsten Jahren für die Schulentwicklung vorgesehen. Insbesondere die Georg-MonschSchule, die Oststadtschule und die Waldbach-Schule sind im Fokus. OB Schreiner: „Heute beschließen wir den Rahmen, die Reihenfolge soll später festgelegt werden.“ Eine energetische Sanierung stehe noch

tiver Energien zu planen, so ein weiterer Antrag der Grünen, sei in einem Haushaltsbeschluss nicht unterzubringen, erläuterte Jopen. Alles der energetischen Ausrichtung unterzuordnen, lehnt die Verwaltung ab – dies würde den Kostenrahmen sprengen. Es sei hingegen selbstverständlich, das Bad nach den aktuellen energetischen Kriterien auszurichten. Die Stelle der Integrationsbeauftragten von einer halben auf eine ganze aufzustocken (Antrag Grüne) fand keine Mehrheit. „Integration wird als Querschnittsaufgabe verstanden“, sagte Jopen. Auch ein Ansatz von 50 000 Euro für Inklusionsprojekte wurde abgelehnt. „Wenn konkrete Maßnahmen anstehen, werden wir nach Wegen

weier, Fessenbach, Rammersweier und Windschläg. Der Bau des Radwegs zwischen Griesheim und Windschläg soll in den laufenden Haushalt aufgenommen werden. 600 000 Euro sollen 2015 in die Sanierung der Weirer Sporthalle investiert werden. „Damit können wir leben“, sagte Ortsvorsteherin Gudrun Vetter. Baubürgermeister Oliver Martini sicherte für alle Ortsteile die Erarbeitung von Dorfentwicklungskonzepten zu, Priorität haben die Reblandgemeinden. 60 000 Euro sind zudem für den Bau einer Skateranlage zwischen Griesheim, Windschläg und Bohlsbach vorgesehen. Der FDP-Antrag, Mittel für die Umsetzung des Themas „Wohnen im Alter“ einzustellen – Sibylle Laurischk: „Das Thema wird an Fahrt gewinnen!“ – wurde abgelehnt. Ein besonderer Ansatz sei nicht erforderlich, es gebe viele Initiativen. Überprüft werden soll die von der CDU angeregte Einrichtung einer Toilette bei der Tiefgarage am Marktplatz – „das ist heute Standard“, unterstrich Kurt Feger. Ein weiterer CDU-Vorschlag soll im Kulturausschuss genauer überprüft werden: Ob nicht das Modell des Sportkreises auf einen Kulturkreis übertragen werden könne?


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Gesundheit, Fitness und Wellness Balance 2012: Von der „Schüler Gesundheitsakademie Ortenau Klinikum“ bis zu kostenlosen Gesundheitschecks Nahezu 80 Aussteller werben am 24. und 25. März auf der „Balance – Die Messe für Gesundheit und Lebensqualität“ auf einer Fläche von 880 Quadratmetern über beide Ebenen der Oberrheinhalle für Gesundheitsthemen und Wellness. Neben rund 60 Vorträgen und Workshops sowie kostenlosen Gesundheitschecks erwartet die Besucher als Highlight auch in diesem Jahr wieder der SportKuhn-Sternlauf um den Gifizsee zur Oberrheinhalle. „Die Balance versteht sich als Messe aus der Region für die Region“, stellt Robert Kahmann, Leiter des Messebereichs, die vierte Auflage der Balance in Kooperation mit Reiff Medien vor. Erstmalig in der Ortenau haben die Besucher die Möglichkeit, ein begehbares Herzmodell zu erkunden. Der Chefarzt der Inneren Medizin am Ortenau Klinikum, Siegfried Wieshammer, erklärt am 24. März um 13.15 Uhr im Kleinen Saal, wie das Herz funktioniert und bietet danach eine Führung durch das begehbare Herzmodell an. Neu ist die Balance-Talkrunde am 24. März um 15.15 Uhr, wenn Handball-Bundestrainer Martin Heuberger, der international erfolgreichste Treppen- und Rückwärtsläufer Thomas Dold und die

rheinhalle an, der den Auftakt zu der Messe bildet. Nach einem Warm-Up starten am 24. März ab 12.30 Uhr auf dem Sport-KuhnGelände in der Freiburger Straße Nordic-Walker und Läufer auf ei-

Sport-Kuhn-Sternlauf

Erstmalig in der Ortenau: ein begehbares Herzmodell.

Ernährungsökotrophologin Bärbel Fielitz der Schnitzer GmbH über Breiten- und Profisport sowie Ernährung sprechen. Darüber hinaus steht die Aktionsbühne Vereinen und Ausstellern für ein interaktives Programm von TaiChi bis Kindershowtanz offen. Ein Vortragsprogramm mit Workshops zu medizinischen und therapeutischen Themen, Fitness und Wellness-Angeboten, viel Beratung, Gesundheits-Checks und starke Partner wie Ortenau Klinikum und Schnitzer machen die Veranstaltung zu einem lohnen-

Foto: Messe Offenburg

den Ziel. Nach dem letztjährigen Erfolg veranstaltet die Messe Balance in Zusammenarbeit mit dem Ortenau Klinikum in den zwei Tagen vor Messebeginn die „Schüler Gesundheitsakademie Ortenau Klinikum“, eine kostenlose Vortragsreihe für Schulklassen über Piercings und Tattoos, Fastfood, Rauchen und Geschlechtskrankheiten. Der international erfolgreichste Treppen- und Rückwärtsläufer Thomas Dold ist prominenter Gast der Balance 2012. Er führt den Sport-Kuhn-Sternlauf zur Ober-

ne Strecke um den Gifizsee zur Oberrheinhalle. Kostenlose Anmeldungen sind bei Sport Kuhn oder bei der Messe möglich. „Jeder Teilnehmer erhält ein MarkenFunktions-T-Shirt“, verspricht Geschäftsführer Heinrich Kuhn. Antworten auf Fragen rund um Wellness und Fitness, Therapie und Vorsorge, Gesundheitsfragen, Kosmetik sowie Beratung erhalten die Besucher direkt vom Profi. Neben einem Vortragsprogramm mit mehr als 60 Themen stehen dieses Jahr die kostenlosen Gesundheitschecks im Vordergrund. Auch wenn die Checks den Besuch beim Arzt nicht ersetzen können, geben sie doch wertvolle Tipps. Rund 20 verschiedene Tests und Screenings sind möglich, von der genetischen Stoffwechselanalyse über Hörund Sehtests und Venendruckmessungen, einem kinesiologischen Energietest zu Funk- und Elektrosmogbelastung bis hin zu Gewichtsanamnese und Blutzuckerwerten.

Kulturelle Integration

Fördern Integration: Okskana Solomchenko (l.) und Bernhard Schneider. Foto: Stadt

Die druckfrische März-Ausgabe der Offenburger Informationszeitschrift „U samovara – Unser Samovar“ in russischer Sprache hat Oksana Solomchenko, 1.Vorsitzende von „Samovar“, Verein für Russiche Kultur und Bildung e.V., an Bernhard Schneider, Geschäftsführer der Offenburger Bürgerstiftung St. Andreas, übergeben. Die Bürgerstiftung fördert in den Jahren 2012 und 2013 die Herausgabe mit einem Betrag von 2 500 Euro. Sie würdigt damit einen ganz besonderen Beitrag zur kulturellen Integration der in Offenburg lebenden russichen Zuwanderer. Ethno- Me-

dien in der Herkunftssprache sind eine wichtige Integrationshilfe. Die achtseitige Zeitschrift erklärt und deutet Themen in der neuen Heimat, informiert über aktuelle Vorgänge und Veranstaltungen in Offenburg und zeigt Beispiele gelungener beruflicher Integration. So werden Teilhabechancen erhöht und ein gutes Klima zwischen Einheimischen und Zuwandern gefördert, zudem Vorurteile und Distanzen überwunden. Die ehrenamtlich erstellte Monatszeitschrift liegt in Lebensmittelläden, den Stadtteilund Familienzentren und der Stadtbibliothek aus.


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„Wir sind noch nicht am Ziel“ Internationaler Frauentag in Offenburg im Zeichen von weiblichem Engagement / Würdigung der Organisationen Zum 101. Internationalen Frauentag haben OB Edith Schreiner und die städtische Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg, Regina Geppert, Vertreterinnen von 36 Frauengruppen, Organisationen und Verbänden im Historischen Rathaus begrüßt, um ihnen für ihre Arbeit zu danken. „Meine Damen, Ihr Engagement trägt zu einer lebenswerten Stadt für alle Menschen bei“, bedankte sich Schreiner bei den rund 50 anwesenden Frauen. „Sie engagieren sich in den verschiedenen Bereichen ganz konkret für die Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit.“ In Offenburg sei man auf einem guten Weg. „Am Ziel sind wir aber noch nicht.“ Allerdings würden der demografische Wandel und der damit einhergehende Fachkräftemangel den Frauen zugute kommen, wenn sich auch

36 Frauengruppen begrüßten die Gleichstellungsbeauftragte Regina Geppert (r.) und Oberbürgermeisterin Edith Schreiner (l.) am Weltfrauentag. Foto: Butz

dann wieder die Frage stellen würde, wer sich um die Pflege der alten Menschen kümmern würde. Schreiner: „Behalten die Frauen ihre Doppelrolle?“

Eine Aufgabe stellte sich das Stadtoberhaupt selbst: „Wir als Arbeitgeber sind gefordert, damit der Anteil von Frauen in Führungspositionen weiter wächst.“

Zum Engagement in Sachen Gleichberechtigung gehören laut Schreiner aber auch Aktionen wie der Jungen-Zukunftstag Boys’ Day. „Wir müssen viel mehr Jungen in die Pflegeberufe und in die Kindergärten bekommen.“ „Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen. Sie bekommen nichts.“ Mit diesem Zitat von Simone de Beauvoir ermutigte die städtische Gleichstellungsbeauftragte Regina Geppert die anwesenden Frauen, sich weiter für die Gleichberechtigung einzusetzen. „Die Konzepte können nicht von oben übergestülpt werden. Sie müssen in der Gemeinschaft gelebt werden.“ Anschließend hatten die verschiedenen Frauengruppen, darunter die Landfrauen und der Verein Aufschrei, noch Gelegenheit, ihre Organisationen und Aktivitäten vorzustellen.

Verkaufsoffen Ganz sicher kein Aprilscherz: Am 1. April laden die Geschäfte der Offenburger Innenstadt wieder zum verkaufsoffenen Sonntag ein. Von 13 bis 18 Uhr haben die Besucher Zeit, sich über neue Trends zu informieren und sich von der neuen Frühjahrsmode in den Geschäften inspirieren zu lassen. Geöffnet hat auch das Bürgerbüro, Am Fischmarkt 2. Hier beantworten die städtischen Mitarbeiter Fragen rund um Offenburg und geben Besuchern wertvolle Tipps. Daneben laden die zahlreichen Cafés zu Verschnaufpausen vom Shoppingmarathon ein, die Kneipen und Restaurants zum gemütlichen Ausklang nach Ladenschluss. In und rund um die Innenstadt stehen in den Parkhäusern mindestens bis Ladenschluss rund 2000 Parkplätze zur Verfügung. In der Karstadt-Tiefgarage von 12.15 bis 18 Uhr und in der Sparkassengarage von 11 bis 20 Uhr. Das City-Parkhaus, die MarktplatzTiefgarage und „Alt Offenburg“ haben rund um die Uhr geöffnet.

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8 17.3.2012

Viel Raum für Schüler und Musiker Konrad-Adenauer-Schule: Einweihung Mensagebäude mit Proberaum der Stadtkapelle / Kurzweilige Feier Das neue Mensagebäude samt Proberaum der Stadtkapelle neben der Konrad-Adenauer-Schule ist in der vergangenen Woche eröffnet worden. Die Musiker der Stadtkapelle, Schüler/innen der Klassen 2b und 3a sowie die Trommelgruppe der Werkrealschule mit Behindertengruppe und die Redner sorgten für eine kurzweilige und unterhaltsame Einweihungsfeier. Nach der Begrüßung durch Konrektor Martin Kühne wies Oberbürgermeisterin Edith Schreiner auf die Bedeutung des Schulstandorts Offenburg für die

Leuchtturmprojekt Region hin. Innerhalb der seit einigen Jahren konsequent verfolgten Konzeption „Offenburg macht Schule“ sei das Ganztagesgrundschulprojekt der Konrad-Adenauer-Schule (KASch) ein Leuchtturmprojekt. Das in der Ortenau einmalige Tandem-Konzept erlaubt es Lehrkräften und Erzieherinnen, Unterricht und Betreuung

KASch – deren energetische Sanierung, den Umbau des Grundschulgebäudes, den Neubau der Mensa. Alleine dieser Neubau kostete 1,8 Millionen Euro. Hinzu

Investition

Vielseitig nutzbar. Auf viele gemeinsame Projekte zwischen Schule und Stadtkapelle hofft Volker Hering. Die Mensa ist vielseitig nutzbar. Foto: Reinbold

gemeinsam zu gestalten. Dabei spiele die Mensa eine entscheidende Rolle. Inzwischen werden in Offenburg täglich 1300 Essen ausgegeben, über die Woche etwa 2000 Kinder erreicht. Auch Schulleiter Wolfram Steinmüller freut sich über das „helle und vielseitig nutzbare Gebäude“, das ideal sei für die Ganztagesschule. „Und wegen der Musik der Stadtkapelle

gibt es keine Anwohnerprobleme”, fügte er launig an. Das neue Probelokal ist für Volker Hering, stellvertretender Vorsitzender der Stadtkapelle, „der neue Wohlfühlraum“ des Ensembles. Die Stadt Offenburg hat in den vergangenen beiden Jahren 14,6 Millionen Euro in die Schul- und Sportinfrastruktur investiert. Davon flossen 4,9 Millionen in die

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kommen 400 000 Euro für den Proberaum der Stadtkapelle, von denen der Verein ein Viertel der Kosten selbst tragen muss. Im nächsten Doppelhaushalt 2012/13 sind weitere 7,6 Millionen Euro für die Schul- und Sportinfrastruktur Offenburgs vorgesehen. Der Bau der KASch-Mensa verlief vorbildlich. Die Oberbürgermeisterin dankte ausdrücklich dem Personal der Mensaküche, den Erzieherinnen und Lehrkräften sowie den Kindern dafür, dass sie einige Monate ohne zu klagen mit Provisorien und Unzulänglichkeiten gelebt haben. In der Mensa stehen nun 170 Sitzplätze zur Verfügung. Täglich essen hier 220 Schüler/innen. Nach und nach geht es jetzt an die Gestaltung des Außengeländes. Kurz Notiert

März-Brunch

Am Sonntag, 18. März, lädt das Stadtteil- und Familienzentrum der Oststadt zum Brunch für alle Altersgruppen. Von 9 bis 13 Uhr halten Jugendliche des betreuten Wohnens der Jugendberufshilfe Ortenau ein reichhaltiges Buffet bereit.

Ganztagsgrundschule

Am Mittwoch, 21. März, 20 Uhr, findet in der Aula der Astrid-Lindgren-Schule, Vogesenstraße 6, ein Informationsabend zur Ganztagesgrundschule statt.

Sprechstunde

Thomas Marwein, Landtagsabgeordneter der Grünen, lädt am Donnerstag, 22. März, 15 bis 17 Uhr, interessierte Bürger/innen zu einer Sprechstunde in sein Wahlkreisbüro, Metzgerstraße 13, ein.


17.3.2012 9

Gegen Gewalt Das Landratsamt Ortenaukreis und der Verein Frauen helfen Frauen Ortenau veranstalten am Mittwoch, 28. März, im Großen Sitzungssaal des Landratsamts, Badstraße 20, einen Fachtag zur häuslichen Gewalt. An diesem Tag unter dem Titel „Gemeinsam handeln bei häuslicher Gewalt“ geht es darum, aktuelle Handlungsfelder aufzuzeigen und Bausteine für die zukunftsweisende Arbeit im Ortenaukreis zu entwickeln. Dazu sind Vertreterinnen und Vertreter von allen Berufsgruppen eingeladen, die auf ihrer Fachebene das Thema bearbeiten, aber auch am Thema häusliche Gewalt Interessierte. Zur Eröffnung spricht Cornelia Helfferich von der Evangelischen Hochschule Freiburg zum Thema „Häusliche Gewalt – aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen – Basis für Handlungskonzepte“. In drei Kurzvorträgen und Workshops werden Hilfesysteme für Frauen, Kinder und Täter vorgestellt und diskutiert. Für die Sicht der Kinder wird Ullrich Böttinger, Psychologischer Psychotherapeut und Projektleiter von „Frühe Hilfen des Ortenaukreises“ sprechen. Sein Thema lautet „… den Kindern tut er doch nichts. Frühe Hilfen und kindliche Entwicklung im Spannungsfeld Häusliche Gewalt.“ Johannes Jacobsen und Armin KroheAmann von der Fachberatung PfunzKerle – Jungen- und Männerarbeit in Tübingen – stellen ihren Arbeitsansatz und ihre Angebote unter dem Titel „Mist, ihr habt mir geholfen. Täterarbeit braucht justiziellen Druck“ vor. Evelyn Krümmel vom Verein Frauen helfen Frauen Ortenau wird zur Sicherung der „Erreichbarkeit von Hilfesystemen“ für Frauen referieren. Der Fachtag beginnt um 9.30 Uhr mit einer Kennenlernrunde. Um 10 Uhr startet die eigentliche Veranstaltung und endet etwa gegen 16.45 Uhr. In der Mittagspause steht ein Imbiss bereit. Der Tagungsbeitrag beträgt zehn Euro. Anmeldungen sind noch bis Mittwoch, 21. März, unter der Telefonnummer 07 81/343 11, per Fax (07 81/948 21 50) sowie per EMail (info@frauenhaus-ortenau.de) möglich.

Quartiersentwicklung Stadt informiert über Pläne in der nördlichen Innenstadt / Ausschreibung Anfang Mai Die von Junker als „kritische Marke“ bezeichnete Größe von 10 000 Quadratmetern Fläche wolle man auf gar keinen Fall überschreiten. Zudem solle in der Ausschreibung festgelegt werden, dass mindestens die Hälfte der Einkaufsräume mit Neubesatz gefüllt werde, also Läden, die derzeit noch nicht in Offenburg vorzufinden sind. Diese und viele weitere Fakten wird die Vergabekommission in den Ausschreibungsunterlagen für die Entwicklung des Areals Sparkasse/alte Stadthalle festhalten. Nach der nächsten Sitzung des Gemeinderats am 7. Mai soll die Ausschreibung dann veröffentlicht

50 Anbieter

Knapp 13 000 Quadratmeter umfasst das Gebiet nördliche Innenstadt. Foto: Stadt

Im Rahmen eines Bürgerinformationsabends haben Oberbürgermeisterin Edith Schreiner und Baubürgermeister Oliver Martini rund 130 Interessierte über die Pläne zur Weiterentwicklung der nördlichen Innenstadt informiert. Rolf Junker vom Stadtforschungsund Planungsbüro Junker und Kruse aus Dortmund berichtete von seinen Erfahrungen, die er bei der Erstellung diverser Einzelhandelsstrukturuntersuchungen schon gemacht hat. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie hier in Offenburg am Ende auf meiner Liste der guten Beispiele von Stadtentwicklungen stehen“, sagte Junker. Doch sehe er die Stadt mit ihren Plänen – nach der Entscheidung des Gemeinderats im Juni 2008 für ein Einkaufscenter in diesem Gebiet mit einem Lebensmittel-Vollsortiment und einem Elek-

tromarkt – schon jetzt auf einem guten Weg. Immerhin plane die Verwaltung kein in sich abgeschlossenes Einkaufscenter im Sinne einer amerikanischen Mall als Monolith am Ende der Fußgängerzone, sondern ein in die Stadt integriertes, den Einzelhandel ergänzendes Angebot. Das betonte auch Martini in seinen Ausführungen noch einmal ganz ausdrücklich. „Wir wollen keinen introvertierten Komplex, sondern eine Verzahnung mit der Umgebung.“ Dabei solle die Gustav-Rée-Anlage „als städtebauliche Fuge und Freiraum“ gestärkt werden, die Häuserzeile an der Hauptstraße erhalten bleiben und die Integration des bestehenden Parkhauses sowie der Stadthalle sollten überprüft werden. „Für uns ist dieses Projekt eine Quartiersentwicklung“, sagte der Baubürgermeister.

werden. „Rund 50 Anbieter haben bei uns ihr Interesse bekundet“, sagte Schreiner. Nun werde man sehen, wer sich letztendlich für den Zuschlag bewerben werde. Bei der Auswahl des Bieters werde man, erläuterte Martini, unter anderem darauf achten, welche Referenzen der jeweilige Interessent vorzuweisen habe. „Für die Zuschlagskriterien ist der Grundstückspreis nur etwa zu zehn Prozent ausschlaggebend. Wesentlich wichtiger ist das Handels- sowie das städtebauliche Konzept.“ Verfahren wird dabei im wettbewerblichen Dialog: Angebote können dabei im Gespräch verändert und angepasst werden. In den verschiedenen Wortmeldungen der Bürger kam unter anderem auch die Frage auf, ob sich ein Lebensmittelhandel in der Innenstadt überhaupt rechne oder ob es tatsächlich, wie die GMAStudie von 2007 ergeben hätte, an Textilangeboten fehle. „Letztendlich müssen wir abwarten, wie die Angebote der Bieter aussehen“, sagte Schreiner. „An den fünf Jahre alten Zahlen hat sich jedoch nichts geändert.“ Abschließend gab das Stadtoberhaupt zu bedenken: „Die Städte um uns herum schlafen auch nicht.“ Der nächste Bürgerabend wird dann über die konkreten Bieterangebote informieren.


10 17.3.2012

Unterstützung erwünscht Bildungspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion besucht Theodor-Heuss-Realschule Die Offenburger TheodorHeuss-Realschule hat kürzlich Sandra Boser empfangen, die bildungspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg. Wolfgang Bahr, Schulleiter der Theodor-Heuss-Realschule, nutzte den Besuch, um zum einen die Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag vorzustellen, zum anderen aber auch, um die Sorgen der Realschulen anzusprechen. So seien die Realschulen im Vergleich zu den Gymnasien und den neuen Werkrealschulen deutlich benachteiligt. Insbesondere fehle es an Profilstunden, die die dringend notwendige Individualförderung der Schüler stärken. Die Sozial-

Individualförderung struktur der Elternhäuser sei sehr unterschiedlich, das Leistungsspektrum gestalte sich entsprechend breit. Während zudem an Haupt- und Werkrealschulen pädagogische Assistenten beschäftigt würden, bestehe bisher an den Realschulen keine Möglichkeit zur

Offene Worte fand Wolfgang Bahr (r.) im Gespräch mit Sandra Boser. Foto: Saier

Anstellung pädagogisch qualifizierter Personen mit einer Finanzierung durch das Land. Die Theodor-Heuss-Realschule ist seit fünf Jahren eine Offene Ganztagsschule. Die hohe Qualität der Ganztagsbetreuung wird vom ehrenamtlichen Engagement der Jugendbegleiter und von Eltern getragen. Wolfgang Bahr regte auch an, die Mittelkürzungen für Lehrbeauftragte – qualifiziertes Personal von außen, das in schulische Projekte eingebunden werden konnte – zurückzunehmen.

Sandra Boser versprach, sich für die Anliegen der Realschulen einzusetzen. Sie wies darauf hin, dass ab nächstem Schuljahr 1,5 Profilstunden für die fünften und sechsten sowie die achten Klassen eingesetzt werden könnten. Sie sollen zur Stärkung der Sozialkompetenz der Schüler verwendet werden. Abschließend wies Bahr auf den Erfolg der Offenen Ganztagsschule hin: Sie werde tatsächlich von den Schülern angenommen, für die dieses Angebot geschaffen worden ist.

Bühlenstein Ortsvorsteher Willi Wunsch informiert: Das Forstamt Offenburg hat der Ortsverwaltung Zell-Weierbach die Pläne für den beabsichtigten Bau des Waldweges Bühlenstein mit der leicht abgeänderten Trassenführung im Privatwald zugesandt. Die Zuschusszusage durch die Forstbehörde ist ebenfalls eingegangen. Die Maßnahme soll im nächsten Winterhalbjahr durchgeführt werden. Vor Beginn der Ausschreibung ist es erforderlich, dass alle betroffenen Grundstückseigentümer schriftlich ihre Zustimmung erteilen. Die grundsätzliche Zustimmung für diese Maßnahme wurde in der letzten Waldbesitzerversammlung bei der Probeabstimmung abgefragt. Für Zell-Weierbach hat sich Robert Deck, Bühlensteinstraße 4, bereit erklärt, die Unterschriften einzusammeln. Schriftliche Zustimmungen können auch bei der Ortsverwaltung hinterlegt werden. Nach Eingang aller Zustimmungen wird eine Versammlung einberufen, dabei insbesondere der geplante Ablauf erläutert. Die Maßnahme werden die Förster der Technischen Betriebe Offenburg betreuen. Die Geschäftsführung erfolgt durch die Ortsverwaltung. Bei Rückfragen: Ortsvorsteher Wunsch unter der Telefonnummer 07 81/93 48 12.

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Spendenübergabe. 300 Euro sind bei der Weihnachtsaktion „Offenburg radelt ins neue Jahr“ zusammengekommen. Diese Woche überreichte Fabian Feigenbaum von der Stadtverwaltung (l.) die Summe an Lukas Trägner (r.), Geschäftsführer AUFSCHREI. In der Adventszeit konnten die Weihnachtsmarkt-Besucher in den Abendstunden den kostenlosen Rikscha-Taxiservice nutzen und sich vom Nikolaus höchstpersönlich durch die Offenburger Innenstadt chauffieren lassen. Es wurde dabei um eine kleine Spende für den Verein AUFSCHREI - Ortenauer Verein gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Erwachsenen e.V. gebeten. Foto: Schoch


17.3.2012 11

Musikalisch Erfolgreich Mit Freude haben Walter Glunk und Peter Stöhr für die Musikschule einen Scheck in Höhe von 4150 Euro in Empfang genommen. Der Kiwanis-Club-Offenburg, vertreten durch Präsident Ulrich Gasser sowie Peter Schweikert, unterstützt nachhaltig die Arbeit der Musikschule bei den Projekten SingenBewegen-Sprechen in der ersten Klasse der Georg-Monsch-Schule und Move & Groove, einem Percussionprojekt für Jugendliche. Ein weiteres Highlight in der Kooperation der Musikschule mit dem Kiwanis-Club wird das Preisträgerkonzert am morgigen Sonntag, 18. März, um 11 Uhr im Autohaus Paschke, Alte Straßburger Straße 8. Schüler/innen präsentieren ihr Programm, mit dem sie in der zweiten Runde des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ auf Landesebene in Schwäbisch Gmünd teilnehmen werden.

Am Institut für deutsche Sprache Offenburg wurden 20 Personen mit dem Zertifikat B1 ausgezeichnet. Die B1-Prüfung steht am Ende eines Integrationskurses, muss aber auch von allen Ausländern, die einen Einbürgerungsantrag gestellt haben, mit Erfolg abgelegt werden. Die Teilnehmer stellen dabei ihre Fähigkeiten im Schreiben, Lesen, Sprechen und Verstehen der deutschen Sprache unter Beweis. Albert Versteeg, Regionalkoordinator des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge aus Karlsruhe, bescheinigte dem IDS eine gute Arbeit in der Vorbereitung auf diese Prüfung. Die Urkunden überreichten die Integrationsbeauftragte der Stadt Offenburg, Regina Wolf, und Walter Glunk, Geschäftsführer der Volkshochschule Offenburg. Beide wiesen auf die zunehmende Bedeutung eines fundierten Spracherwerbs hin.

Zensus

Klausurtagung. Der Arbeitskreis Zensus des Städtetags Baden-Württemberg unter Vorsitz von Thomas Schwarz, Leiter des Amts für Wahlen und Statistik der Stadt Stuttgart, hat in der vergangenen Woche im Rahmen einer zweitägigen Klausur in Offenburg getagt. Behandelt worden sind u.a. die Themengebiete „Gebäude- und Wohnungszählung“ sowie „Feststellung der amtlichen Einwohnerzahl“. Stichtag des Zensus war am 9. Mai 2011. Die amtliche Einwohnerzahl, die in rund 50 Rechtsvorschriften die Bemessungsgrundlage bildet, wird am 9. November 2012 festgestellt. In Offenburg sind rund 5800 Personen mittels einer Haushaltsstichprobe sowie etwa 2800 Personen in Sonderanschriften befragt worden. Der Arbeitskreis Zensus erstellt derzeit einen Erfahrungsbericht zum Zensus 2011. Foto: Heinzmann

Bauen und Wohnen in Offenburg

Modehaus Zinser

Neueröffnung. Nach einjähriger Bauzeit hat Hans-Joachim Zinser vergangenen Donnerstag das Modehaus wiedereröffnet. Zehn Millionen Euro hat er in die Erweiterung investiert. Das ehemalige Modehaus Boschert wurde auf 7 500 Quadratmeter vergrößert und ist nun das größte seiner Art zwischen Karlsruhe und Freiburg. Zinser dankte allen Beteiligten und entschuldigte sich für Belästigungen, die durch die Bauarbeiten entstanden sind. Der Verkauf lief während der kompletten Bauzeit weiter. Oberbürgermeisterin Edith Schreiner freute sich, dass Zinser durch den Umbau die Attraktivität Offenburgs als Einkaufsstadt stärkt und zudem weitere Arbeitsplätze geschaffen hat. „Mit zwei weiteren Zugängen hat sich das Modehaus der Innenstadt geöffnet und präsentiert sich nun großzügiger und transparenter. Sicherlich wird auch der übrige Einzelhandel von der Anziehungskraft profitieren.“ Nach den Dankesworten fügte das Stadtoberhaupt schmunzelnd eine Bitte an Hans-Joachim Zinser hinzu: „Sehen Sie es den Offenburgerinnen und Offenburgern nach, wenn sie sich nicht gleich an den neuen Namen gewöhnen und noch eine Weile von ‚Mode Boschert‘ sprechen!“ Im Anschluss eröffneten Zinser und Schreiner mit einem Scherenschnitt gemeinsam das Modehaus. Für die erwartungsvollen Kunden regnete es Luftballons mit Warengutscheinen. Foto: Schoch

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12 17.3.2012 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen

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Öffentliche Ausschreibung nach VOL/A Offenes Verfahren nach §3 EG Vorhaben Beschaffung eines Müllfahrzeugs Fron / Überkopflader Art und Umfang der Leistung Los 1: Fahrgestell 3-Achs-Fahrgestell, 265 Kw, Radstand 3900 mm Los 2: Müllwagenaufbau ca. 37 m³ – Behälterinhalt, Frontladebehälter von 1,7 – 8 m³ Angebotseröffnung 8. Mai 2012, 10 Uhr Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg Der vollständige Veröffentlichungstext erscheint im Submissionsanzeiger, im Supreport, im Internet unter www.wro.de sowie auf der Homepage der Stadt Offenburg, www.offenburg.de, unter „Bauen“ – „Zentrale Vergabestelle“ – „Ausschreibungen“. Anforderung unter Telefon 07 81/ 82-22 59 oder 82-23 15.


17.3.2012 13 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Einladung

Öffentliche Ausschreibung nach VOL/A

Die nächste Sitzung des Planungsausschusses der Stadt Offenburg findet am Montag, 19. März 2012, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Technischen Rathauses, Wilhelmstraße 12, statt. 1. Bauvorhaben:

Tagesordnung 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9.

Baugebiet Seitenpfaden – Fortschreibung des Städtebaulichen Entwurfs Gestaltung Messekreisel Entwicklungskonzept Innenstadt – Sachstand und Bürgerbeteiligungskonzept Stadterneuerung Mühlbach – Wettberwerbsergebnis Kindertagesstätte Am Ölberg Flächennutzungsplan der Verwaltungsgemeinschaft Offenburg – 1. Änderung mit Schwerpunkt „Erneuerbare Energien“, Aufstellungsbeschluss Veränderungssperre im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 149 „Goethestraße“ – Verlängerung Bebauungsplan Nr. 147 „Grabenallee“ – Aufstellungsbeschluss Veränderungssperre im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 147 „Grabenallee“ – Beschluss Erteilung einer Ausnahme von der Veränderungssperre vom 15.1.2011 (Bebauungsplan „Talacker“) für das Bauvorhaben der Ortenauer Brauereigesellschaft Nitze GmbH & Co. KG zur Erweiterung einer Gaststätte in Offenburg, Gemarkung Bühl, Flst.Nr. 90, Kehler Straße 47

2. Auftraggeber: 3. Vergabeverfahren: 4. Ort der Ausführung: 5. Art und Umfang der Leistung:

Einladung Die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses der Stadt Offenburg findet am Mittwoch, 21. März 2012, um 17 Uhr im Sitzungssaal des Technischen Rathauses, Wilhelmstraße 12, statt. Tagesordnung 1. 2. 3. 4.

Neufestsetzung der Ortsdurchfahrtsgrenze Ortenberger Straße (L 99) Fahrradförderprogramm IV – Rückblick 2011 und Ausblick 2012 2. Sachstandsbericht zum Lärmaktionsplan Offenburg 2009 Planfeststellungsverfahren Abfahrtsrampe B33 zum Gewerbegebiet Elgersweier bei Uffhofen

Geothermie in Offenburg

6. Ausführungsfrist: 7. Angebotsausgabe und Einreichungsstelle:

Unterhaltung des Hochwasserschutzdammes Griesheim, der Hochwasserregenrückhaltebecken, Regenwasserrückhaltebecken, Regenwasserversickerungsbecken in Offenburg und den Ortsteilen Los 1 – 4 Stadt Offenburg - Gewässer Los 5 – 7 Stadtentwässerung Offenburg öffentliche Ausschreibung nach VOL siehe unter 1. Mäharbeiten, Böschungen sichern, Gehölzpflege Losweise Vergabe Los I Hochwasserregenrückhaltebecken Zunsweier Los II Hochwasserregenrückhaltebecken Spitalberg, Sahlesbach Los III Hochwasserregenrückhaltebecken Winkelbach, Rammersweier Los IV Hochwasserdamm Griesheim Los V Regenwasserversickerungsbecken Hildboltsweier und Südring Los VI Regenwasserrückhaltebecken GRO Bereich Hohberg und GRO Bereich Schutterwald Los VII Regenwasserrückhaltebecken Wolfsgraben Elgersweier Mai 2012 bis April 2015

17. März 2012 Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg, Zimmer 125, Telefon 07 81 / 82-22 59 oder 82-23 15, Fax 07 81 / 82-75 13 8. Planeinsicht: Abwasserzweckverband „Raum Offenburg“, Elsässer Straße 1a, 77652 Offenburg, Zimmer 23, Telefon 0781/9217-19 9. Entschädigung für die 30 Euro je Doppelfertigung inklusive Verdingungsunterlagen: Postversand Die Angebotsunterlagen werden Bewerbern gegen Vorlage eines Verrechnungsschecks zugesandt. Eine Entschädigung wird nicht erstattet. 10. Sprache: Deutsch 11. Angebotseröffnung: 3. April 2012, 10 Uhr, Ort siehe unter 7. 12. Zur Eröffnung zugelassen: Bieter und/oder ihre Bevollmächtigten 13. Sicherheitsleistungen: - keine 14. Zahlungsbedingungen: nach § 16 VOB/B und den besonderen und zusätzlichen Vertragsbedingungen 15. Rechtsform der Bietergemeinschaft: keine besondere Rechtsform verlangt 16. Nachweise für Bietereignung: Unterlagen nach Nr. 11 KEVM (B) BB 17. Zuschlags- und Bindefrist: bis 3. Mai 2012 18. Vergabeprüfstelle: Zuständige Behörde zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist das Regierungspräsidium Freiburg.

Jochen Ficht beantragt für die SPDGemeinderatsfraktion in einem Brief an OB Schreiner das Zusammensetzen einer Arbeitsgruppe „Oberflächennahe Geothermie in Offenburg“. Das Thema sei in Offenburg unterbelichtet, obwohl vorliegendes Kartenmaterial auf enormes Potenzial hinweise. Der Arbeitsgruppe sollten Vertreter der Stadt, der Hochschule, der Stadtbau, der Ge-

mibau, der Badenova und des EWerks Mittelbaden angehören. Ziel solle u.a. die Prüfung des Einsatzes von Geothermie im Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses sowie die Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum möglichen Einsatz in einem Neubaugebiet sein. Ficht: „Selbstverständlich sind alle Fördermöglichkeiten für ein derartiges Pilotprojekt (...) abzuklären und auszuschöpfen.“

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Das Eltern-Kind-Zentrum Offenburg e.V. lädt am Dienstag, 27. März, um 20 Uhr zur Jahreshauptverammlung ein. Der Verein ist Träger der Kinderkrippe Mühlbachhopser. Die Versammlung findet in den Räumlichkeiten der Krippe, Am Kronenbach 6a, statt.

Wer seinen privaten Garten für die Öffentlichkeit öffnen möchte, kann sich an der Aktion „Offene Gartentür“ beteiligen. Der Aufruf der Beratungsstelle für Gartenbau richtet sich an alle, die einen Garten gestalten und pflegen. Anmeldung bis 21. März unter 07 81 / 805 7114.

Bündnis 90/Die Grünen lädt am Donnerstag, 22. März, 20 Uhr, zur Informationsveranstaltung „Gemeinschaftsschule konkret – Zwei Starterschulen stellen ihre Konzepte vor“ ein. Sie findet im Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt, Stegermattstraße 26, statt.

Der Ortenauer Kraftfahrerbund e.V. lädt am 25. März, 9.30 Uhr, Interessierte zu seiner Jahreshauptversammlung – nach §13 und §14 der Satzung mit Neuwahlen – in die Sportgaststätte des FV Zell-Weierbach 1924, An der Säge 23, 77654 Offenburg, ein.


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