UNSER AMTSBLATT
10. März 2024
Die Messe Bauen.Wohnen.Garten findet nächste Woche statt: Seite 2
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Ausgabe Nr. 9
Stadtarchivarin im Gespräch: Seite 3
Verständnis füreinander
Erinnerungskultur
11. bis 24. März: Internationale Wochen gegen Rassismus in Offenburg SOLIDARITÄT ges Die Interna-
Sich gegen Rassismus und Diskriminierung zu erheben, werde leider immer wichtiger, unterstrich der Teamleiter des Integrationsbüros, Christoph Heimel. Auch in Offenburg machten Menschen entsprechende Erfahrungen. Mit den Wochen gegen Rassismus soll dazu beigetragen werden, dass man sich kennenlerne, Verständnis für einander entwickle und sich solidarisch zeige. Es gehe darum, Impulse zu setzen – wobei das Anliegen natürlich über die 14 Tage hinaus reiche: „Es bedarf eines langen Atems.“
Freiheit und Sicherheit Zum zweiten Mal werden die Workshops, Podiumsdiskussionen, Filme, Lesungen, Führungen, Mitmachaktionen von einem Projektteam koordiniert, das sich aus Vertreter*innen des Integrationsbüros, des Salmen, der VHS und des Instituts für deutsche Sprache zusammensetzt. Eine zentrale Rolle spielen zudem die Migrantenselbstorganisationen, mit denen die Stadt eng zusammenarbeitet. Sediga Ahamadi vom Afghanischen Freundeskreis betonte
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tionalen Wochen gegen Rassismus werden am kommenden Montag, 11. März, um 16 Uhr von Bürgermeister Hans-Peter Kopp im Salmen eröffnet. Bis 24. März laufen rund 40 Veranstaltungen gemäß dem Motto: „Menschenrechte für alle“.
Christoph Heimel, Constanze Armbrecht, Sediga Ahamadi und FSJlerin Maja Bergk (hinten, v.l.), Salomon Bessane, Katerina Ankerhold, Rigobert Ghomsi.
die große Bedeutung der Wochen. Sie sei nach Deutschland gekommen, um hier in Freiheit und Sicherheit leben zu können. Leider seien ihr Rassismuserfahrungen nicht fremd. Umso wichtiger daher, sich für die Menschenrechte einzusetzen und „miteinander in Deutschland heimisch zu werden“. Auch Salomon Bessane und Rigobert Ghomsi vom Verein der Afrikanischen Studierenden und Freunde begrüßten den Veranstaltungsreigen: Der Abbau von Vorurteilen liegt ihnen besonders am Herzen. Die Leiterin der VHS, Constanze Armbrecht,
+++ Voraussetzungen für den Denkmalschutzpreis: SEITE 4 +++ Die achten Klassen des GrimmelshausenGymnasiums im Austausch mit OB Marco Steffens SEITE 5 +++ Das Jugendbüro hat auch in diesem Jahr einiges zu bieten SEITE 12 +++
wies auf die Lesung mit Betiel Berhe am 13. März hin, bei der die neue migrantische Mittelschicht in den Blick gerückt wird. Die Leiterin des Salmen, Katerina Ankerhold, machte auf die interaktive Ausstellung über das Konzentrationslager Kislau bei Bruchsal aufmerksam.
Das Programm
Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus liest die Autorin Charlotte Wiedemann am Donnerstag, 21. März, um 19 Uhr im Salmen aus ihrem Buch „Den Schmerz der Anderen begreifen“. Welche Opfer sind uns nahe, welche bleiben fern und stumm? Wiedemann sucht in ihrem jüngsten Buch nach Wegen, Erinnerungskultur im Geist globaler Gerechtigkeit neu zu denken. Dazu bringt sie zwei persönliche Anliegen in einen Dialog: Sensibilität und Verantwortung für die Shoah bewahren und eurozentrisches Geschichtsdenken überwinden. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Salmen, der VHS Offenburg und dem Integrationsbüro Offenburg. Karten im Salmen und bei der VHS Offenburg.
UNSER BAUSERVICE FÜR DEIN GLÜCK Unser Bauservice-Team kümmert sich (auch kurzfristig) um Pflaster- und Maurerarbeiten rund um Haus, Hof und Garten.
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