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Ausgabe 9 • Saison 2020/2021 • 9. Jahrgang

Moritz Römling im Interview ab Seite 4

Eins zu Eins mit Burak Gencal ab Seite 22

Aus dem Löwenstall: Vorstellung U16 ab Seite 25

Sa., 17.04.2021 – 15:30 Uhr Stadion am Zoo Mi., 28.04.2021 – 19:30 Uhr Stadion am Zoo

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Vorwort

Liebe Mitglieder und WSV-Fans, liebe Freunde des Wuppertaler SV, liebe Unterstützer, zum heutigen Heimspiel gegen die U21 des 1. FC Köln im Stadion am Zoo sende ich herzliche Grüße nach Hause. Ein besonderer Willkommensgruß gilt unseren Gästen und den mitgereisten Offiziellen aus der Domstadt. Gegen den SV Bergisch Gladbach hatte ich meinen 100. Pflichtspieleinsatz in Rot-Blau. Das ist ein schöner Bonus für mich und zeigt mir auch, welche Wertschätzung ich hier im Verein besitze. Diese Anzahl von Spielen, die ich in den etwas mehr als drei Jahren beim WSV erreicht habe, ist für mich keine Selbstverständlichkeit - gerade auch in schwierigen Zeiten, wie wir sie alle zusammen in der Corona-Pandemie durchleben. Nach wie vor fühle ich mich sehr wohl in Wuppertal und freue mich riesig darüber, dass mir die verschiedenen Trainer ihr Vertrauen geschenkt haben und ich so konstant eingesetzt wurde und werde. In meinen Jahren beim WSV habe ich, auch für Mannschaft und den Gesamtverein, schwierige Phasen mitgemacht. Was waren das für turbulente Zeiten: Vom Erreichen des dritten Platzes in der Tabelle im Sommer 2018 bis zur Fast-Insolvenz Anfang 2019 mit der Quasi-Freigabe für alle Spieler. Dann das Übergangsjahr 2019/20 mit Saisonabbruch wegen Corona. Trotzdem habe ich immer gerne das Trikot des Vereins getragen, weil ich mich ihm und auch den Anhängern verbunden gefühlt habe. Ich bin weiterhin der Überzeugung, dass der Wuppertaler SV ein schlummernder Riese ist, aus dem bisher leider immer noch zu wenig gemacht wurde, weil auch in den Gremien nicht immer Hand in Hand gearbeitet wird. Ich sehe viele Leute, die für den Verein etwas bewegen wollen, sich aber - aus welchen Gründen auch immer - nicht zusammenraffen und an einem Strang in eine Richtung ziehen. Dabei besitzt der Verein in meinen Augen ein riesiges Potential. Es gibt eine große Fankultur, eine große Mitgliedschaft und sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten. Es macht mich traurig, wenn ich darüber nachdenke. Sportlich sind wir inzwischen gut aufgestellt, was Funktionsteam, Trainerteam und Mannschaft angeht. Hier kann man in der sportlichen Führung auch ganz deutlich die Expertise erkennen: Wir haben eine gute Struktur in der Mannschaft. Auch möchte ich an dieser Stelle natürlich Friedhelm Runge und alle weiteren Sponsoren erwähnen, die diese Zusammenstellung mit ihrer Unterstützung erst möglich gemacht haben. Im Namen der Mannschaft möchte ich ihnen als Kapitän meinen Dank aussprechen, da sie uns auch in der Vergangenheit in vielen Dingen sehr unterstützt haben, was viele gar nicht wissen und gar nicht so nach Außen gedrungen ist. Es ist in der Art und Weise sowie der Häufigkeit nicht selbstverständlich. Dennoch kann es nicht sein, dass es in einer so großen Stadt wie Wuppertaler Sportverein

Wuppertal nur so wenige Unterstützer für einen Traditionsverein wie den WSV gibt - auch wenn ich in der aktuellen Corona-Lage jedes Unternehmen verstehen kann, wenn es um das eigene wirtschaftliche Überleben geht. Hier hoffen wir als Mannschaft, dass es trotzdem genügend Unterstützer gibt, die den WSV als Traditionsmarke wieder in andere Gewässer führen möchten. Mit dieser treuen Anhängerschaft und dem ehrwürdigen Stadion am Zoo muss mehr gehen! In der Hinrunde hatten wir aus sportlicher Sicht die eine oder andere „angeregte“ Diskussion mit unseren Anhängern, die ich auch absolut verstehen kann, da wir unsere Leistungen nicht so abrufen konnten, wie wir eigentlich wollten und sollten. Leider fehlte dabei das direkte Ablassventil beim Stadionbesuch, da dies in Pandemiezeiten nur am Anfang der Saison, und dann auch nur sehr eingeschränkt, möglich gewesen ist. Mittlerweile haben wir das hingebogen bekommen und sind in der richtigen Spur unterwegs. Mit der einen oder anderen Korrektur im Kader ist dies jetzt gelungen, auch wenn es in der Gesamtbetrachtung eigentlich zu lange gedauert hat, bis es so lief, wie es jetzt läuft. Wichtig ist aber das „Hier und Jetzt“ und dass wir uns schon ein wenig im Hinblick auf die Spielzeit 2021/22 einspielen können. Ich hoffe natürlich, dass die Planung für die neue Saison so ausfallen wird, dass wir eine schlagkräftige Truppe auf den Rasen bringen, die sportlich bessere Plätze wird angreifen können. Wenn ich mich an mein erstes Jahr mit dem am Ende dritten Tabellenplatz zurückerinnere - das war schon geil, welche Stimmung da auf und neben dem Platz herrschte. Das ist dann auch das, was jeder, der es in dieser Stadt mit dem WSV hält, verdient hat. Gerade auch nach den letzten turbulenten Zeiten. Aber dies kann für die Zukunft nur gemeinsam, konstruktiv, mit Seriosität und Kontinuität gelingen. In diesem Sinne: Bleibt gesund! Ihr und euer

Tjorben Uphoff Mannschaftskapitän

Mehr zum WSV: www.wuppertalersv.de

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„Ich habe die Situation des WSV im Abstiegskampf bewusst angenommen“ Moritz Römling hat seit seinem 13. Lebensjahr sämtliche Jugendmannschaften des VfL Bochum durchlaufen und stand für die erste Mannschaft viermal in der 2. Bundesliga auf dem Platz. Anfang Januar kam der 19-jährige zu uns ins Tal, um hier bis zum Sommer Spielpraxis zu sammeln. Wir haben uns mit dem Linksverteidiger mit Offensivdrang unterhalten. Hallo Moritz. Du bist - wie auch dein Bochumer Mitspieler Lars Holtkamp - Anfang Januar vom VfL zu uns ausgeliehen worden. Wie kam dein Wechsel zustande? Zu Beginn der Saison hatte ich mir über eine Leihe noch keine Gedanken gemacht, da ich zunächst einmal schauen wollte, wie mein erstes offizielles Profjahr beim VfL Bochum laufen würde. Dann habe ich im ersten halben Jahr nur einen einzigen Einsatz gehabt, als ich gegen den 1. FC Heidenheim für 12 Minuten eingewechselt wurde. Ich möchte aber so viel wie möglich spielen, da dies - gerade als junger Spieler - das Wichtigste ist. Ich stand und stehe mit meinem Trainer und meinem Berater immer in Gesprächen, wie meine Perspektiven sind. Dann hat es sich ergeben, dass die Verantwortlichen des WSV Lars und mich im Training beobachtet haben, von uns überzeugt waren und uns sofort ausleihen wollten. Ich hatte auch ein gutes Telefonat mit Trainer Björn Mehnert und es hat eigentlich alles gepasst. Ich habe mir dann nochmal Gedanken gemacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass es für mich das Beste ist, wenn ich mich ein halbes Jahr ausleihen lasse, weil ich in Wuppertal meine Spielzeit bekomme.

Wie würdest du die Abwägung beschreiben: Training bei einem Zweitligisten mit mutmaßlich weniger Einsatzzeit gegenüber Training bei einem Viertligisten mit voraussichtlich mehr Einsatzzeit? Ich habe mir intensiv Gedanken über diesen Schritt gemacht. Ich habe zum Beispiel mit Patrick Fabian (u.a. 6 Erst- und 142 Zweitligaspiele für den VfL Bochum - Anm. d. Red.) gesprochen, der mir auch zu diesem Weg geraten hat. Er selbst hat damals bewusst in der 2. Mannschaft des VfL Spielpraxis gesammelt, die ihm in seiner Entwicklung weitergeholfen hat. Meiner Meinung nach sind Pflichtspiele eben etwas ganz anderes als Training, auch wenn das Training bei einem Zweitligisten naturgemäß eine höhere Qualität hat als bei einem Viertligisten. Im Spiel wirst du aber vor ganz andere Herausforderungen gestellt, die du im Training so gar nicht erlebst. Das ist einfach ein Wettbewerbscharakter, den ich in Bochum etwa ein Jahr nicht mehr hatte - ein halbes Jahr im Kader der Profis sowie in den Monaten zuvor, da die U19 coronabedingt pausiert hat. In Wettkampfsituationen musst du im Kopf noch mehr da sein als im Training. Es geht schlichtweg um Tore und Punkte, weshalb du Fehler umso mehr vermeiden solltest. Ich habe die Situation des WSV im Abstiegskampf bewusst angenommen, denn die Mentalität, nicht absteigen zu wollen ist anders, als wenn man auf dem sechsten oder achten Platz steht. Man muss alles reinwerfen.

„Wir wollen aber immer unser Spiel durchziehen“

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Du kannst links in der Verteidigerrolle spielen, aber auch offensive Qualitäten mit Torvorlagen einbringen. In welchem Bereich fühlst du dich wohler? Eigentlich hatte ich mein Leben lang vorne gespielt, ehe ich seit dem ersten Jahr in der U19 links hinten eingesetzt wurde und dort auch meinen ersten Wuppertaler Sportverein


„Ich habe gerne die Vorlage gegeben“ Profivertrag unterschrieben habe. Ehrlich gesagt gefällt mir die Position hinten links am besten, da ich dort einerseits verteidigen, andererseits aber auch meine Offensivläufe machen kann, die ich von früher noch „drin“ habe.

Wie bewertest du deine bisherige Zeit und den bisherigen Saisonverlauf beim WSV? Ich weiß, dass ich in einer schwierigen Situation zum WSV gekommen bin, aber man sieht, dass die Verantwortlichen mit den Wintertransfers eine gute Arbeit geleistet haben. Wir sind gut in die Rückrunde gestartet und ich finde, dass es einfach innerhalb der Mannschaft passt. Die Mentalität ist sehr gut, im Spiel ist jeder für jeden da. Diese Mentalität hat uns dabei geholfen, auch mal die „dreckigen“ Spiele zu gewinnen. Bis jetzt ist der Saisonverlauf - von dem Platz, von dem aus wir gestartet sind - echt gut.

Wie sehr leidest du mit Lars Holtkamp, der ebenfalls Spielpraxis bei uns sammeln wollte, aber seit seiner Leihe verletzungsbedingt ausfällt? Lars und ich spielen seit der U14 beim VfL zusammen. Wir sind gute Freunde und wollten beide den Schritt hier in Wuppertal gehen. Dass er jetzt zwei verletzungsbedingte Rückschläge erleiden musste, ist natürlich sehr bitter. Aber ich weiß, was er kann, und wenn er in den nächsten Trainingseinheiten weiter Gas gibt und an seine Form rankommt, dann macht er noch seine Spiele, davon bin ich überzeugt.

Was sind deine Ziele mit dem WSV bis Sommer? Ich denke von Spiel zu Spiel und möchte mit der Mannschaft in der Regionalliga West noch so viele Punkte wie möglich holen. Falls der Niederrheinpokal stattfinden sollte, möchte ich in diesem Wettbewerb natürlich auch noch mal alles geben. Ich selbst möchte von Spiel zu Spiel lernen, mir Tipps vom Trainer einholen und so viel Positives für meine Entwicklung mitnehmen, wie es geht.

Sebastian Patzler hat die Wahl zum „Kacktor des Monats Februar“ mit dem 0:2 in Oberhausen gewonnen. Im Prinzip war es aber auch eine geniale Co-Produktion mit dir als Vorlagengeber. Mit Augenzwinkern gefragt: Freust du dich mit ihm oder neidest du ihm die Auszeichnung? Ich freue mich für ihn! Wir beide verstehen uns sehr gut und so etwas passiert dann halt mal im Fußball. Natürlich ist es nicht so häufig, dass man am „Kacktor des Monats“ beteiligt ist. So eine Auszeichnung bekommt man wahrscheinlich nur einmal im Leben, deshalb gönne ich sie ihm und habe gerne die Vorlage gegeben (lacht).

Löwenbande – Im Gespräch mit Moritz Römling

Für den VfL Bochum standest du vier Mal in der 2. Bundesliga auf dem Platz (3 Ein-, 1 Auswechslung) und kommst bereits auf 104 Einsatzminuten. Wie waren diese Erlebnisse für dich? Bei meinem Debüt gegen Holstein Kiel stand ich als 17-jähriger in der Startelf und meine Nervosität war sehr hoch. Aber ich habe es genossen, vor knapp 15.000 Zuschauern ins Ruhrstadion einzulaufen, auch wenn wir mit 1:3 verloren haben. Ich habe eigentlich auch bei meinen Einsätzen ganz gut gespielt, aber manchmal braucht man im Fußball das nötige Glück, im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein. Mit Danilo Soares ist die Konkurrenz hinten links aktuell beim VfL nicht die schlechteste.

Bochum hat gute Chancen für einen Aufstieg in die 1. Bundesliga. Hand aufs Herz: Machst du dir Gedanken über einen möglichen VfL-Aufstieg in Bezug auf deine eigene Rolle? Natürlich würde ich mich grundsätzlich freuen, im Kader einer Erstligamannschaft zu stehen, denn das ist verständlicherweise der Wunsch eines jeden, der Fußballprofi sein möchte. Ich mache mir die Gedanken aber erst, wenn es soweit sein sollte. Ich schaue jetzt erstmal mit dem WSV von Spiel zu Spiel und konzentriere mich darauf, dass ich hier meine Leistung bringe.

Wie sieht deine schulische Ausbildung aus und hast du parallele berufliche Pläne jenseits des Fußballs? Vor eineinhalb Jahren habe ich mein Fachabi gemacht. Die nächsten ein, zwei Jahre möchte ich mich auf jeden Fall auf das Fußballspielen konzentrieren und mich weiter verbessern. Sollte ich Fußballprofi bleiben, habe ich vor, parallel ein Fernstudium zu absolvieren. Wenn es nicht klappen sollte, Fußballprofi zu bleiben, würde ich ein „normales“ Studium machen. Ich würde dem Sportbereich auf jeden Fall treu bleiben.

Wo und wie verbringst du deine Freizeit am liebsten? Durch Corona gibt es natürlich alle möglichen Einschränkungen. Ich bin meistens bei meiner Freundin, mit der ich jetzt schon über ein Jahr zusammen bin. Je nachdem, wie das Wetter ist, gehen wir gerne spazieren oder wir chillen zu Hause. Leider fallen Dinge wie Essen gehen zurzeit bekanntlich weg.

Was erwartest du vom anstehenden Spiel gegen die U21 des 1. FC Köln? Ich bin eher ein Spieler, der gar nicht so sehr darauf guckt, wo der Gegner steht. Ob ich gegen den Ersten oder gegen den Letzten spiele - ich gehe immer gleich in das Spiel. Ich kenne von der U21 des 1. FC Köln ein, zwei Spieler aus vorangegangenen Begegnungen im U19-Bereich. Allgemein wollen wir aber immer unser Spiel durchziehen. Wenn bei uns die Mentalität stimmt und jeder für jeden alles reinhaut, dann bin ich in jedem Spiel guter Dinge, egal gegen wen wir spielen. Vielen Dank für das Gespräch, Moritz!

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Gegenspieler:

1. FC Köln U21 Tor 1 Julian Roloff 12 Vincent Friedsam 24 Matthias Köbbing 25 Daniel Adamczyk Abwehr 2 Philipp Höffler 3 Erkan Akalp 5 Sava-Arangel Cestic 6 Georg Strauch 8 Tim Sechelmann 11 Marius Laux 13 Lukas Nottbeck 14 Eladan Islamovic 20 Ricardo Henning 23 Kasra Ghawilu Mittelfeld 7 Vincent Geimer 17 Max Klump 18 Mathias Olesen 19 Jaehwan Hwang 21 Luca Schlax 22 Justin Petermann Angriff 9 Oliver Schmitt 10 Lucas Musculus 14 Florian Zorn 16 Florian Dietz 26 Noel Futkeu Trainer Mark Zimmermann

Wie die übrigen Zweitvertretungen der Bundesligisten spielt auch die Nachwuchsmannschaft des 1. FC Köln in dieser Saison eine gute Rolle. Besonders zu Hause sind die jungen Kölner schwer zu schlagen: Nur gegen die U23 von Borussia Dortmund und Fortuna Köln ging die Mannschaft im Franz-Kremer-Stadion als Verlierer vom Platz. Die letzten vier Auswärtsspiele wurden dagegen verloren und bescheren den Kölnern in der Auswärtstabelle einen Abstiegsplatz. Seit Sommer 2019 ist Mark Zimmermann Trainer der Zweitvertretung des 1. FC Köln. Der 47-jährige übernahm von André Pawlak, der als Co-Trainer von Markus Gisdol in den Trainerstab der ersten Mannschaft aufgerückt war. Zimmermanns Heimatverein ist der FC Carl Zeiss Jena, für den er in der Jugend und in der 2. Bundesliga spielte sowie 2017 als Trainer den Aufstieg in die 3. Liga feierte.

U19-Nationalmannschaft. Der dribbelstarke 19-jährige gehört schon seit dem letzten Sommer offiziell zur Profimannschaft und traf in dieser Saison bisher sechsmal in der Regionalliga.

Prunkstück der Kölner ist die Offensive

Im Gegensatz zu den anderen Bundesligisten, die Nachwuchsmannschaften in der Regionalliga West stellen, bietet der 1. FC Köln keine U23, sondern eine U21 auf. Dieses Modell basiert laut Vereinshomepage „nicht nur auf den Erfahrungen der vergangenen Jahre, sondern auch auf wissenschaftlichen Daten, die belegen, dass Top-Talente den Sprung in den Lizenzbereich eher mit 19-21 Jahren schaffen als mit 21-23 Jahren.“ Unterstützt werden die jungen Talente in der Defensive regelmäßig von Kapitän Marius Laux (35 Jahre, 25 Einsätze) und Lukas Nottbeck (32/28). Vincent Geimer (28) und Lucas Musculus (30), der 2017 20 Tore für den Bonner SC erzielte, sind in der Offensive eher Ergänzungsspieler. Trotzdem ist die Offensive das Prunkstück der Kölner: Mit 57 Toren ist die Mannschaft hinter Essen und Dortmund die torgefährlichste der Liga. Die Torgefahr verteilt sich dabei auf vielen Schultern: Bereits 18 Spielern gelang in dieser Saison mindestens ein Treffer. Die meisten davon gehen auf das Konto des 19-jährigen Linksaußen Marvin Obuz, der erst im Oktober von der U19 hochgezogen wurde und seitdem schon neunmal getroffen hat. Stefan Ruthenbeck, sein ehemaliger Trainer bei der U19, sagte im „Kölner Stadtanzeiger“ über den U-Nationalspieler: „Im vergangenen Sommer hat Marvin vor allem in puncto Schnellkraft und Dynamik noch einmal einen riesigen Sprung gemacht. Marvin ist ein Spieler, der sehr eigen ist. Er hat einen sehr guten ersten Kontakt, strotzt vor Mut und sucht sehr gerne das Dribbling.“ Dieser Mut wurde im Winter erneut belohnt: Seitdem gehört er offiziell dem Profikader an, kommt aber weiterhin in der Regionalliga zum Einsatz. Ihm gegenüber, auf dem rechten Flügel, spielt mit Tim Lemperle ein weiterer Spieler aus der 7


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Löwengebrüll

Uwe Mausbeck spendet 1.954 Euro!

Nachdem der WSV seine Gemeinnützigkeit wiedererlangt hat, womit die Annahme von Spenden erlaubt ist, durfte sich Sport-Vorstand Thomas Richter über eine Zuwendung von Uwe Mausbeck in Höhe von 1.954 EUR freuen. Der WSV-Anhänger aus Bergisch Gladbach engagiert sich bereits seit Saisonbeginn als Privatsponsor. „Das ist natürlich überragend und dafür möchte ich mich im Namen des Wuppertaler SV

ganz herzlich bei Uwe Mausbeck bedanken. Auch dafür, dass er uns bereits seit letztem Jahr in einer ganz schwierigen Situation so tatkräftig unterstützt hat. Ich finde es klasse, dass es Menschen wie ihn gibt, die sich auch in dieser Zeit zum WSV bekannt haben und weiterhin bekennen. Das hilft uns dabei, wieder perspektivisch in die Zukunft blicken zu können. In diesem Kontext möchte ich auch noch einmal erwähnen, dass der Verein schuldenfrei ist und das Insolvenzverfahren offiziell mit Beschluss des Amtsgericht Wuppertal erfolgreich beendet ist.“ Uwe Mausbeck erklärt, warum er gerade jetzt an den Verein spendet: „Im Stadionmagazin neunzehn54 habe ich sehr beeindruckt davon gelesen, dass der erblindete WSV-Fan Thorsten Finger - trotz seiner schwierigen persönliche Lage - im letzten

Jahr für symbolische 1.954 EUR Spielerpatenschaften übernommen hat. Ich finde es toll, dass es so ‚positiv Bekloppte‘ gibt, und habe mir danach gesagt, dass ich dem Aufruf von Thorsten Finger folgen und mich mit zusätzlichen 1.954 EUR beteiligen möchte. Nach langjähriger Abwesenheit sind meine Schwester Ulrike und ich wieder zum WSV zurückgekommen und fühlen uns im Stadion am Zoo wie im eigenen Wohnzimmer.“ An dieser Stelle möchte Uwe einen Appell an weitere potenzielle Unterstützer richten: „Zwei ‚Bekloppte‘ haben dem Verein jetzt schon jeweils 1.954 EUR zukommen lassen. Vielleicht gibt es auch noch den dritten, vierten, fünften oder noch mehr ‚Bekloppte‘, die es Thorsten und mir nachmachen.“

Sebastian Patzler gewinnt das „Kacktor des Monats Februar“ Oberhausen, 76. Spielminute. Beim Stand von 0:1 spielt Linksverteidiger Moritz Römling den Ball unbedrängt auf Torhüter Sebastian Patzler zurück. „Patze“ möchte die Kugel nach rechts mitnehmen, doch diese springt ihm über den Fuß und rollt zum 0:2 in die lange Ecke des WSV-Tores. Endstand: 3:0 für RWO. Als Leistungssportler sorgte die Szene bei Sebastian Patzler anschließend für einigen Frust, wie er im neunzehn54Interview verriet: „Ohne Frage ärgere ich mich in dem Moment über das Gegentor und darüber, das Spiel zu verlieren. Ich habe mir die Szene danach noch sechs-, siebenmal angeschaut und überlegt, was ich tun kann, damit so etwas nicht nochmal vorkommt. Das Wichtigste ist, aus Fehlern zu lernen und sie nicht zu wiederholen.“ Doch spätestens nach dem souveränen Gewinn der Wahl zum „Kacktor des Monats Februar“ in Arnd Zeiglers WDR-Sendung „Zeiglers wunder-

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bare Welt des Fußballs“ konnte unsere Nummer 31 über die Aktion lachen, wie sein Videostatement bewies: „Manche sagen, es war ein Platzfehler - andere sagen, ich kann halt einfach kein Fußball spielen. Tatsächlich wäre es wahrscheinlich ein bisschen komisch gewesen, wenn einer mit meinem Namen auf meiner Position dann nie den Titel geholt hätte. Ich glaube, das ist einfach eine schöne Geschichte, die jetzt rundum passt. Deswegen ist es doch schön, dass da in diesen Zeiten auch der eine oder andere mal einen Schmunzler mehr auf den Lippen hatte.“ Nach dem gewonnenen Heimspiel gegen den VfB Homberg am 3. April 2021 war es dann soweit: Daniel Grebe überreichte unserem Keeper seine langersehnte Trophäe - die Klobrille mit Aufschrift „Kacktor des Monats - Sebastian Patzler - Wuppertaler SV“. Der 30-jährige schmunzelte: „Das ist absolut ein Goldstück, was ich mir auf

jeden Fall aufhängen werde oder vielleicht sogar ins Gästeklo packen werde. Dann weiß nämlich jeder Bescheid, wer hier Herr im Haus ist.“ Der Wuppertaler SV freut sich mit Sebastian Patzler und gratuliert zur verdienten Auszeichnung!

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Aufstellung WSV: 31 Sebastian Patzler - 27 Kevin Pytlik, 15 Christopher Schorch, 21 Noah Salau - 28 Lars Bender (46. 9 Beyhan Ametov), 7 Semir Saric, 10 Kevin Rodrigues Pires (31. 30 Kevin Hagemann), 5 Tjorben Uphoff (68. 8 Daniel Grebe), 3 Moritz Römling - 53 Burak Gencal (60. 14 Mateo Aramburu), 48 Marco Königs Trainer: Björn Mehnert Tore: 1:0 Saric (63.), 2:0 Hagemann (90.+1) Zuschauer: 0 Gelbe Karten WSV: Königs, Bender, Uphoff, Aramburu

Regionalliga West

2:0

2:0-Arbeitssieg gegen den SV Bergisch Gladbach Nach dem 1:1 in Rödinghausen musste Trainer Mehnert den rot-gesperrten Müller ersetzen, für ihn begann Saric. Gencal bekam den Vorzug vor Aramburu und Bender kehrte nach seiner Erkrankung für ErwigDrüppel in die Startaufstellung zurück. Nach 16 Punkten aus den letzten sieben Spielen ging unsere Mannschaft als Favorit ins Spiel, doch in der ersten halben Stunde zeigte sich ein komplett gegenteiliges Bild. Bergisch Gladbach gewann mehr Zweikämpfe, war oft einen Schritt schneller und der WSV kam kaum zur Entfaltung. Nach einer zu kurzen Kopfballrückgabe tauchte Koruk zum ersten Mal alleine vor Patzler auf, traf den Ball aber nicht richtig (4.). Nur wenige Minuten später bekam er nach einem Fehlpass von Pytlik die nächste Chance, doch diesmal behielt unser Torwart im Eins-gegen-Eins die Oberhand. Die anschließende Ecke wurde erneut gefährlich: Koruk setzte den Fallrückzieher am zweiten Pfosten nur um Zentimeter neben das Tor. Nach nicht einmal einer Viertelstunde hätten die Gäste mit 3:0 führen können. Bis zur nächsten Chance dauerte es dann immerhin bis zur 30. Minute: Ngyombo legte quer vor das Tor auf Koruk - wieder links vorbei. Anschließend kam Hagemann für den verletzten Rodrigues Pires in die Partie. Bis zur Pause passierte nicht mehr viel, der WSV erlaubte sich weniger Fehlpässe, kam etwas besser ins Spiel, hatte aber weiterhin keine Torchance. Zur zweiten Halbzeit ersetzte Ametov Bender und der WSV stellte auf Viererkette um. Es entwickelte sich nun ein ausgeglichenes, aber an Höhepunkten armes Spiel. Der WSV präsentierte sich beweglicher und kam häufiger in die Offensive. In der 65. Minute prüfte Königs erstmals Lohmann im Tor der Gäste. Kurz darauf die Führung: Königs behauptete im Strafraum den Ball gegen seinen Gegenspieler und hatte das Auge für den hinter ihm stehenden Saric, der mit einem präzisen Flachschuss ins rechte Eck traf - 1:0 (66.). Bergisch Gladbach wurde nun offensiver, sodass sich für den WSV Räume zum Kontern ergaben, die jedoch zunächst nicht genutzt werden konnten. Kurz vor Schluss hatten die Gäste die große Chance

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auf den Ausgleich: Wüstenberg hämmerte den Ball aus dem Gewühl in Richtung WSV-Tor, doch die Kugel knallte an die Latte (88.). Dann die Entscheidung in der Nachspielzeit: Nach einem weiten Diagonalball von Saric aus der eigenen Hälfte dribbelte Hagemann von links in den Strafraum und traf auf Höhe des Elfmeterpunkts trocken ins linke Eck - 2:0 (90.). Anders als zuletzt schien die Taktik unseres Trainers zu Spielbeginn nicht aufzugehen, doch die Mannschaft kam nach zahlreichen Wechseln immer besser ins Spiel. Die Gäste hätten die Partie früh für sich entscheiden können, doch gingen zu fahrlässig mit ihren Chancen um. Nach seinem ersten Spiel im Stadion am Zoo seit seiner Rückkehr im Winter, noch dazu direkt mit Torpremiere, zog Kevin Hagemann folgendes Fazit: „Es war sehr, sehr schön, denn auf diesen Moment habe ich ehrlich gesagt richtig hingefiebert. Umso schöner, dass es dann direkt im ersten Heimspiel, seitdem ich wieder fit bin, passiert ist und dass wir das Ganze am Ende mit einem Sieg gestalten konnten. Das hätte man vielleicht in der ersten Halbzeit nicht unbedingt so erwartet, aber es zeichnet uns in unserem momentanen Zustand dann eben vielleicht auch aus, dass wir in der Lage sind, so ein Spiel zu gewinnen." Noah Salau sah ebenfalls ein hartes Stück Arbeit: „In der ersten Halbzeit haben wir nicht sehr gut gespielt. Wir haben viele Fehler gemacht. Der Gegner hatte viele Torchancen. Sie haben aber zum Glück keine davon verwandelt. In der zweiten Halbzeit sind wir dann besser ins Spiel gekommen. Wir haben mehr Zweikämpfe gewonnen und wurden auch zwingender zum Tor hin. Dann machen wir zum Glück zwei Tore. Wir nehmen die drei Punkte gerne mit und konzentrieren uns voll auf das nächste Spiel." Wuppertaler Sportverein


Unglückliche Auswärtsniederlage in Münster Gegenüber dem 2:0-Erfolg am vergangenen Wochenende gegen Bergisch Gladbach änderte Trainer Mehnert seine Startelf auf zwei Positionen: Für Bender und Gencal begannen Erwig-Drüppel und Aramburu. Zum ersten Abschluss des Spiels kamen die Gäste von der Wupper nach sechs Minuten: Erwig-Drüppel scheiterte mit seinem Abschluss nach schöner Vorarbeit von Saric an Preußen-Keeper Schulze-Niehues. In der 9. Minute hatten die Gastgeber ihre erste Möglichkeit. Ein Pass von der linken Seite fand erst Wegkamp und dann Langlitz, doch bei beiden Schüssen warfen sich Schorch sowie Salau noch in den Ball. Nach der dritten Ecke für die Preußen kam Hoffmeier zum Schuss, der nach Sicht des Schiedsrichtergespanns an die Hand von Römling prallte - so gab es Elfmeter für die Gastgeber. Wegkamp ließ sich die Chance nicht nehmen und platzierte seinen Ball scharf in die rechte untere Ecke zum 1:0 (17.). Fünf Zeigerumdrehungen später war ein Freistoß von Uphoff aus knapp 20 Metern zu unplatziert, um für größere Gefahr zu sorgen. Doch die Rot-Blauen versuchten aggressiv zu pressen, was dem Team des früheren Wuppertalers Niklas Heidemann nicht immer zusagte. In der 26. Minute prüfte Saric mit einem Schuss SchulzeNiehues, der zur ersten WSV-Ecke klären konnte. Doch auch Münster hatte seine Chancen. Langlitz scheiterte aus kurzer Distanz an Patzler. Im direkten Gegenzug schoss Königs knapp über das Preußen-Tor. Da sich das Spiel in den Folgeminuten beruhigte, blieb es bei der knappen 1:0-Führung der Gastgeber bis zur Pause. Mit Hagemann für Uphoff begann der zweite Durchgang. Die erste Möglichkeit nach der Pause besaßen jedoch wieder die Gastgeber in Person von Grodowski, der auf den kurzen Pfosten zielte, wo Patzler jedoch zur Stelle war (49.). Leider musste kurz darauf Schorch verletzt ausscheiden, für ihn kam Nesseler in die Partie. Die Phase der Neusortierung rächte sich schon zwei Minuten später, als ein schöner Pass von Holtby auf Wuppertaler Sportverein

Rückblick

Aufstellung WSV: 31 Sebastian Patzler – 27 Kevin Pytlik, 15 Christopher Schorch (52. 4 Daniel Nesseler), 21 Noah Salau, 3 Moritz Römling – 11 Jonas Erwig-Drüppel (64. 19 Furkan Tasdemir), 7 Semir Saric, 10 Kevin Rodrigues-Pires, 5 Tjorben Uphoff (46. 30 Kevin Hagemann) - 14 Mateo Aramburu (75. 9 Beyhan Ametov), 48 Marco Königs Trainer: Björn Mehnert Tore: 1:0 Wegkamp (17., Handelfmeter), 2:0 Langlitz (54.) Zuschauer: 0 Gelbe Karten WSV: Römling, Aramburu, Königs Gelb-Rote Karte WSV: Pytlik

Langlitz gespielt wurde, der frei vor Patzler zum zweiten Treffer für Münster vollstreckte (54.) - in diesem Moment wirkte die Wuppertaler Hintermannschaft doch ein wenig unorganisiert. Zu allem Überfluss holte sich Pytlik innerhalb von wenigen Minuten die Ampelkarte ab (61.). Zwei Minuten später hatte Aramburu die erste Torchance der zweiten Halbzeit, aber auch sein Abschluss fand nicht das Ziel. Die Gastgeber beherrschten in der Folgezeit Ball und Gegner. Dem WSV konnte man in Unterzahl das Bemühen nicht absprechen, zum Anschlusstreffer kommen zu wollen, allerdings scheiterten die Versuche zumeist bereits an der Strafraumkante. So blieb es bei der am Ende unglücklichen, aber nicht unverdienten 0:2-Niederlage.

Regionalliga West

2:0

Stephan Küsters zog folgendes Fazit: "Wir sind heute nicht an unsere Grenzen gekommen. Wir haben über die neunzig Minuten keine richtige Torchance gehabt und dann wird es natürlich schwer, ein Spiel zu gewinnen. Ich habe gehört, dass die Meinungen bei dem Elfmeter auseinandergingen. Wenn der Elfmeter nicht gepfiffen wird, wäre das Spiel anders gelaufen - es wäre lange offen gewesen. Ich würde nicht sagen, dass die Münsteraner so dominant waren - vor allem auch nicht in Überzahl. Letztlich musste Patzler auch nicht viel halten. Im Endeffekt haben wir gegen eine Spitzenmannschaft verloren, die zurecht dort steht." Der eingewechselte Daniel Nesseler sah Licht und Schatten: "Wir haben es heute in der eigenen Hand gehabt, ein besseres Spiel daraus zu machen. Am Ende des Tages haben wir dumme Fehler gemacht und leider verdient verloren. Aber wir können das mitnehmen und darauf aufbauen, was wir in den letzten 20 bis 30 Minuten gezeigt haben: Mit Mut auch in Unterzahl weiterzuspielen."

11


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Wuppertaler Sportverein


Pröppers Erben – Die Einsatzstatistik

Nr. Name

Alter Geburtstag Position

Einsätze Minuten Tore Torvorlagen

1

Niklas Lübcke

21

04.08.1999 Tor

12

1080

3

Moritz Römling

19

30.04.2001 Abwehr

12

987

4

Daniel Nesseler

23

15.03.1998

Mittelfeld 9

323

1

5

Tjorben Uphoff

26

08.09.1994 Abwehr

30

2559

7

6

Joey Paul Müller

20

30.08.2000 Mittelfeld 25

1632

2

1

4

7

Semir Saric

23

08.09.1997

Abwehr

30

2105

5

1

4

8

Daniel Grebe

34

03.03.1987

Mittelfeld 21

1011

9

Beyhan Ametov

22

07.11.1998

Angriff

25

1627

7

2

3

10 Kevin Rodrigues Pires

29

12.09.1991

Mittelfeld 25

2115

3

5

5

11

Jonas Erwig-Drüppel

29

20.07.1991

Angriff

27

1751

8

3

13 Joelle Cavit Tomczak

19

18.12.2001

Angriff

13

416

2

14 Mateo Aramburu

23

10.03.1998

Angriff

10

421

15 Christopher Schorch

32

30.01.1989

Abwehr

9

704

16 Lars Holtkamp

19

21.11.2001

Mittelfeld 1

2

17

18

18.07.2002

Mittelfeld

19 Furkan Tasdemir

19

25.11.2001

Angriff

6

170

2

21 Noah Salau

24

29.05.1996

Abwehr

27

2345

4

22 Tolga Cokkosan

25

06.04.1995

Abwehr

12

1067

6

23 Ilyas Zhou

20

12.02.2001

Mittelfeld 1

24 Issak Simion Akritidis

18

10.04.2002 Angriff

11

174

27 Kevin Pytlik

23

14.11.1997

Abwehr

18

1220

28 Lars Bender

33

08.01.1988

Abwehr

9

726

1

1

1

30 Kevin Hagemann

30

05.11.1990

Angriff

6

376

1

2

2

31 Sebastian Patzler

30

24.10.1990

Tor

12

1080

48 Marco Königs

31

25.01.1990

Angriff

28

2235

7

3

2

53 Burak Gencal

26

09.08.1994 Mittelfeld 6

400

2

Niklas Fensky

1 2

4

1

6

2

1

2

2

1

3

4

1

1

1

3

Funktionsteam Trainer Björn Mehnert

Athletiktrainer Sven Steup

Mannschaftsarzt Dr. Tim Heinz

Co-Trainer Samir El Hajjaj

Sportlicher Leiter Stephan Küsters

Physiotherapeut Niklas Hauck

Torwarttrainer Maurice Gillen

Teammanager Dirk Schneider

Wuppertaler Sportverein

13


Rahmenspielplan 2020/2021

Regionalliga West

14

Sa., 05.09.20 14:00 Uhr

H

1:0

Sa., 27.02.21

14:00 Uhr

A

3:0

Sa., 12.09.20 14:00 Uhr

A

2:2

Sa., 06.03.21 14:00 Uhr

H

2:0

Mi., 16.09.20 19:30 Uhr

H

0:3

Sa., 13.03.21

14:00 Uhr

A

1:1

Sa., 19.09.20 14:00 Uhr

A

3:2

Sa., 20.03.21 14:00 Uhr

H

2:0

Mi., 23.09.20 19:30 Uhr

H

1:1

Sa., 27.03.21

14:00 Uhr

A

2:2

Sa., 26.09.20 14:00 Uhr

A

5:1

Sa., 03.04.21 14:00 Uhr

H

2:1

Sa., 03.10.20 14:00 Uhr

H

3:0

NEU : Mi. 28.04.21 , 19:3Uhr 0 Mi., 07.04.21 19:30

H

_:_

Sa., 10.10.20 14:00 Uhr

A

1:2

Sa., 10.04.21

14:00 Uhr

A

0:2

Sa., 17.10.20

14:00 Uhr

H

0:0

Sa., 17.04.21

15:30 Uhr

H

_:_

: Mi., 16.12.20 Mi.,NEU 21.10.20 19:30 19:3Uhr 0

A

1:0

Sa., 24.04.21 14:00 Uhr

A

_:_

NEU : Mi., 02.12.20 Sa., 24.10.20 14:00 19:3Uhr 0

H

0:3

Sa., 08.05.21 14:00 Uhr

H

_:_

Sa., 31.10.20

14:00 Uhr

A

2:1

Sa., 15.05.21

14:00 Uhr

A

_:_

Mi., 04.11.20

19:30 Uhr

A

2:1

Sa., 22.05.21 14:00 Uhr

H

_:_

NEU Sa., 07.11.20 14:00 : Mi. 24.02.21 , 18:0Uhr 0

H

1:0

Sa., 05.06.21 14:00 Uhr

H

_:_

Sa., 14.11.20

14:00 Uhr

A

1:0

Sa., 21.11.20

14:00 Uhr

H

2:0

Mi., 25.11.20

19:30 Uhr

A

6:1

Sa., 28.11.20

14:00 Uhr

H

0:1

Sa., 05.12.20 14:00 Uhr

A

3:3

Sa., 19.12.20

14:00 Uhr

A

3:0

Sa., 16.01.21

14:00 Uhr

A

0:1

Sa., 23.01.21

14:00 Uhr

H

3:1

NEU : Mi. 21.04.21 , 18:3Uhr Sa., 30.01.21 14:00 0

A

_:_

NEU06.02.21 : Mi. 03.03.21 , 18:0Uhr 0 Sa., 14:00

H

2:0

NEU13.02.21 : Mi. 24.03.21 , 18:0Uhr 0 Sa., 14:00

A

2:0

NEU : Mi. 14.04.21 , 18:0Uhr 0 Sa., 20.02.21 14:00

H

_:_

Sieg

Niederlage

Unentschieden

Niederrheinpokal Mi., 11.11.20

19:30 Uhr

A


Regionallliga West

Zuschauertabelle

Aktuelle Tabelle

Verein

Schnitt

Verein

Sp

S

U

N

Tore

Diff.

Pkt

1.

Rot-Weiss Essen

400

1.

Borussia Dortmund U23

33

23

9

1

80:23

57

78

2.

Alemannia Aachen

371

2.

Rot-Weiss Essen

32

20

9

3

67:21

46

69

3.

SC Preußen Münster

252

3.

SC Preußen Münster

33

19

8

6

52:29

23

65

4.

SC Fortuna Köln

158

4.

SC Fortuna Köln

32

15

10

7

53:36

17

55

5.

Wuppertaler SV

138

5.

SV Rödinghausen

34

14

11

9

46:34

12

53

6.

Sportfreunde Lotte

128

6.

Fortuna Düsseldorf U23

32

14

9

9

55:33

22

51

7.

Bonner SC

119

7.

1. FC Köln U21

32

14

8

10

57:46

11

50

8.

Rot-Weiß Oberhausen

119

8.

Rot-Weiß Oberhausen

33

13

11

9

52:41

11

50

9.

FC Wegberg-Beeck

117

9.

FC Schalke 04 U23

34

12

11

11

44:44

0

47

10. SV Lippstadt

114

10. SC Wiedenbrück

33

10

14

9

41:42

-1

44

11.

105

11.

SV Straelen

33

11

11

11

39:46

-7

44

12. Borussia Dortmund U23

100

12. Wuppertaler SV

31

12

6

13

38:47

-9

42

13. FC Schalke 04 U23

92

13. Alemannia Aachen

34

10

11

13

31:38

-7

41

14. VfB Homberg

88

14. Borussia Mönchengladbach U23

32

11

6

15

40:49

-9

39

15. SV Rödinghausen

78

15. FC Wegberg-Beeck

31

8

10

13

29:43

-14

34

16. SC Wiedenbrück

76

16. Sportfreunde Lotte

33

7

12

14

33:59

-26

33

17. Rot Weiss Ahlen

72

17. VfB Homberg

33

8

6

19

32:59

-27

30

18. SV Bergisch Gladbach 09 70

18. SV Lippstadt

32

5

13

14

30:49

-19

28

19. 1. FC Köln U21

19. SV Bergisch Gladbach 09

34

6

8

20

28:60

-32

26

20. Borussia M'Gladbach U23 32

20. Bonner SC

33

6

7

20

31:59

-28

25

21. Fortuna Düsseldorf U23

21. Rot Weiss Ahlen

32

4

12

16

37:57

-20

24

SV Straelen

56 22

36. Spieltag - Regionalliga West

37. Spieltag - Regionalliga West

Sa., 17.04.2021 - 14:00 Uhr

Fr., 23.04.2021 - 19:30 Uhr

SV Straelen SC Preußen Münster SC Fortuna Köln VfB Homberg

Rot-Weiss Essen

1. FC Köln U21

SV Lippstadt Fortuna Düsseldorf U23 Sportfreunde Lotte

Sa., 24.04.2021 - 14:00 Uhr Sportfreunde Lotte

SV Bergisch Gladbach

SC Wiedenbrück

SV Lippstadt

Borussia Mönchengladbach U23

Rot Weiss Ahlen

SC Wiedenbrück

Alemannia Aachen SV Rödinghausen Alemannia Aachen

FC Wegberg-Beeck

Bonner SC

Wuppertaler SV Borussia Mönchengladbach U23 SV Straelen SV Bergisch Gladbach

Bonner SC

Rot Weiss Ahlen

SC Rot-Weiß Oberhausen

SV Rödinghausen

Rot-Weiss Essen

VfB Homberg

FC Wegberg-Beeck Sa., 17.04.2021 - 15:30 Uhr Wuppertaler SV

Alemannia Aachen

1. FC Köln U21

SC Fortuna Köln

Fortuna Düsseldorf U23

SC Preußen Münster

Borussia Dortmund U23

FC Schalke 04 U23

So., 18.04.2021 - 14:00 Uhr SC Rot-Weiß Oberhausen

Borussia Dortmund U23

Stand 11.04.2021 Wuppertaler Sportverein

15


Gerechtes 2:2 in Straelen 2:0-Führung in die Halbzeitpause.

Aufstellung WSV: 31 Sebastian Patzler – 19 Furkan Tasdemir (84. 11 Jonas Erwig-Drüppel), 5 Tjorben Uphoff, 21 Noah Salau, 13 Joelle Tomczak (51. 3 Moritz Römling) – 4 Daniel Nesseler, 10 Kevin Rodrigues Pires (73. 8 Daniel Grebe) – 9 Beyhan Ametov, 7 Semir Saric, 30 Kevin Hagemann – 14 Mateo Aramburu (58. 48 Marco Königs) Trainer: Björn Mehnert Tore: 0:1 Ametov (31.), 0:2 Saric (45.), 1:2 Mizuta (47.), 2:2 Fakhro (82.) Zuschauer: 0 Gelbe Karten WSV: Nesseler, Tasdemir

Regionalliga West

2:2 Zur Partie nahe der niederländischen Grenze nahm Trainer Mehnert mehrere Änderungen vor: Nesseler, Ametov, Tomczak, Tasdemir und Hagemann kamen für Pytlik (gesperrt), Schorch (verletzt), Römling, Erwig-Drüppel und Königs (alle Ersatzbank) in die Startelf. Nach ereignislosen Anfangsminuten feuerte Saric das erste Mal die Kugel in Richtung des Straelener Tores - verfehlte das Ziel jedoch klar (12.). Das neu formierte WSVTeam hatte zu Beginn mehr Ballbesitz und gute Ansätze im Spiel nach vorne. Aramburu setzte nach 14 Zeigerumdrehungen einen Kopfball auf das Tornetz. Den nächsten Abschluss hatte Tasdemir in der 22. Minute, doch auch er verfehlte sein Ziel. Wenige Sekunden später klärte Straelens Keeper Udegbe vor Saric zur Ecke. Nach etwas mehr als einer halben Stunde war es dann soweit: Hagemann setzte sich auf der linken Seite durch und bediente Ametov, der den Ball zur hochverdienten 1:0-Führung in die lange Ecke platzierte. In der 34. Minute kam der SVS zu seinem ersten Torschuss, doch Weggen setzte einen Freistoß aus gut 22 Metern knapp neben den rechten Torpfosten. Genauer zielte der WSV: Tomczak hatte auf der linken Seite viel Platz, spielte noch einen Gegner aus und passte dann auf Saric, der aus gut 20 Metern den Ball in den rechten Torwinkel setzte (45.) - so ging es mit einer 16

Der zweite Durchgang begann denkbar schlecht für den WSV: Der eingewechselte Mizuta wurde bei seinem Solo nicht angegriffen und bezwang Patzler mit einem Schuss aus knapp 15 Metern zum 1:2 (47.). Fünf Minuten später drang Tasdemir in den Straelener Strafraum ein, provozierte jedoch eine Schwalbe und wurde zu Recht verwarnt. Man merkte der Mannschaft des SV Straelen an, dass sie jetzt vieles besser machen wollte als im ersten Durchgang. Sie setzte den WSV stärker unter Druck und lief nun höher an. Abdelkarim setzte sich in der 65. Minute auf links gegen Tasdemir durch, scheiterte aus spitzem Winkel jedoch an Patzler. In der Phase nach Wiederanpfiff kam von den Bergischen nicht mehr viel nach vorne. Torchancen suchte man vergeblich. Leider kam es dann, wie es kommen musste: Wieder war die linke Seite des WSV in Unterzahl, dies nutzte Fakhro nach einem langen Ball, setzte sich im Strafraum durch und schloss in die linke Ecke zum 2:2-Ausgleich ab (82.). Aufgrund des Aufbäumens der Gastgeber nach dem Wechsel ein verdienter Ausgleich. Nach der dritten WSV-Ecke von Grebe kam Königs in der 87. Minute zum ersten Torabschluss der Gäste in der 2. Halbzeit, sein Kopfball landete jedoch in den Armen von Udegbe. So blieb es beim am Ende leistungsgerechten 2:2-Unentschieden. WSV-Trainer Björn Mehnert sah nach dem Schlusspfiff zwei grundverschiedene Halbzeiten: „In der ersten Halbzeit hatten wir mit Rückenwind mehr vom Spiel und sind aus meiner Sicht verdient mit einer 2:0-Führung in die Halbzeitpause gegangen. Mit dem Wind im Rücken hat der Gegner in der zweiten Halbzeit dann seinerseits mehr Druck aufbauen können. Es ist natürlich schon ärgerlich, nach einer 2:0-Führung am Ende nur 2:2 zu spielen. Wenn wir den Anschlusstreffer nach einem Ballverlust nicht so schnell nach Wiederbeginn bekommen und wir länger den 2:0-Vorsprung halten, gewinnen wir das Spiel am Ende sehr wahrscheinlich. Letztendlich war es am Schluss ein gerechtes Ergebnis.“ Unser sportlicher Leiter, Stephan Küsters, zog folgendes Fazit: "Wir sind auf eine gute Mannschaft getroffen und hatten heute ein sehr junges Team auf dem Platz, weil wichtige Säulen nicht spielen konnten. Wir haben die Tore zu einfach bekommen und müssen besser verteidigen. Aber wer hier im Stadion war, hat die Witterungsbedingungen mit dem extremen Wind gesehen. Die Probleme, die Straelen in der ersten Halbzeit hatte, hatten wir dann in der zweiten Hälfte."

Wuppertaler Sportverein


WSV gewinnt nach Rückstand Am Ostersamstag empfing der WSV im Stadion am Zoo den Tabellensechzehnten VfB Homberg. Trainer Mehnert nahm drei Wechsel in der Startformation vor: Römling, Pytlik und Königs begannen anstelle von Tomczak, Nesseler und Aramburu. Taktisch kehrten die Rot-Blauen in der Abwehr zur Dreierkette zurück. Bei zehn Grad und Sonnenschein liessen es beide Mannschaften bei wechselndem Ballbesitz zunächst eher ruhiger angehen und entwickelten wenig Torgefahr. Dann übernahmen die Gäste die Initiative. Ein Schuss aus ca. 25 Metern stellte Patzler in der 14. Minute vor keine größeren Probleme, doch sieben Minuten später musste sich unsere Nummer 31 geschlagen geben, als Homberg über links in den Sechzehner eindrang und Rankl einen Schuss von Lorch abfälschte. Der VfB stand nach dem 1:0 kompakt, agierte entschlossen in den Zweikämpfen und hielt das Geschehen vom eigenen Tor fern. Trainer Mehnert nahm noch vor dem Halbzeitpfiff eine taktische Korrektur vor, brachte Bender für Tasdemir und stellte auf Viererkette um, doch nach 45 Minuten ging der WSV ohne eigene Torchance mit 0:1 in die Kabinen. Zur zweiten Halbzeit kam Müller für Pytlik. Der WSV war nun endlich im Spiel. Römling flankte von links und Königs setzte die Direktabnahme im Sechzehner unhaltbar neben den Pfosten - 1:1 (47.)! Nach einer flachen Hereingabe von Römling von links setzte Hagemann den Ball aus fünf Metern über die Latte (50.). Ein Schuss von Müller ging zu zentral auf Gästekeeper Gutkowski (53.). In der 55. Minute der nächste gefährliche Angriff über Römling. Seine Flanke von links fand auf dem Elfmeterpunkt den Kopf von Müller, der abgeklärt in die rechte Ecke köpfte - 2:1, Spiel gedreht, und der WSV hätte die Führung sogar ausbauen können. Königs bediente den zentral mitgelaufenen Saric, der den Ball freistehend aus fünf Metern links neben das Tor setzte (64.). Eine vergebene Großchance, die sich beinahe rächte. Lorch tauchte in halbrechter Position frei vor Patzler auf, doch sein Schlenzer ging links am WSV-Kasten vorbei (69.). Auch ein Kopfball von Jafari landete neben dem Pfosten (72.). In den letzten 20 Minuten suchten beide Teams den für sie entscheidenden Moment. Homberg hatte sich Wuppertaler Sportverein

Rückblick

Aufstellung WSV: 31 Sebastian Patzler – 27 Kevin Pytlik (45. 6 Joey Paul Müller), 5 Tjorben Uphoff, 21 Noah Salau – 19 Furkan Tasdemir (40. 28 Lars Bender), 10 Kevin Rodrigues Pires, 7 Semir Saric, 3 Moritz Römling – 9 Beyhan Ametov (88. 24 Isaak Akritidis), 48 Marco Königs (74. 14 Mateo Aramburu), 30 Kevin Hagemann Trainer: Björn Mehnert Tore: 0:1 Rankl (21.), 1:1 Königs (47.), 2:1 Müller (55.) Zuschauer: 0 Gelbe Karte WSV: Hagemann

Regionalliga West

2:1 geschüttelt und hoffte auf den Ausgleich, der WSV wollte seinerseits nach Möglichkeit die Entscheidung herbeiführen. In der 83. Minute verpasste Saric das gegnerische Tor erneut nur knapp, fünf Minuten später flog ein Gewaltschuss von Nowitzki links am WSV-Kasten vorbei. In der Nachspielzeit vergab Aramburu die letzte Chance des Spiels. Nach dem Schlusspfiff durfte sich der WSV darüber freuen, in dieser Saison zum ersten Mal einen Sieg nach Rückstand eingefahren zu haben, der aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit und der Mehrzahl an guten Torchancen am Ende auch in Ordnung ging. Der zweifache Vorlagengeber Moritz Römling zog folgendes Fazit zur Partie: „In der ersten Halbzeit sind wir nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben auch keine zweiten Bälle gewonnen. Wir haben mit der Spielweise von Homberg gerechnet und hatten den richtigen Plan, sind aber nicht ins Spiel gekommen. Dann bekommen wir mit einem Kullerball das 0:1. Nach dem Seitenwechsel haben wir dann von Dreier- auf Viererkette umgestellt und hatten mehr Zugriff aufs Spiel." Siegtorschütze Joey Paul Müller sah den Spielverlauf ähnlich: „In der zweiten Halbzeit haben wir direkt Druck gemacht und mit dem frühen Treffer zum 1:1 für Unsicherheit bei Homberg gesorgt. Dann fiel der zweite Treffer für uns kurz hinterher - wir hätten den Sack aber früher zumachen können. Wir hatten dafür genügend Chancen, aber ich bin zufrieden mit den drei Punkten. Es ist eine super Richtung, in die wir in der Rückrunde gehen.“

17


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Verdienter 2:0-Sieg im Westschlager Zwei Veränderungen nahm Trainer Mehnert in der Startelf gegenüber dem 2:1-Heimerfolg gegen den VfB Homberg vor. Für Pytlik und Tasdemir, die beide auf der Ersatzbank Platz nahmen, begannen Bender und Müller, der damit sein 50. Spiel für die Rot-Blauen bestritt. Nach ausgeglichenen ersten Minuten hatte Königs in der 9. Minute die erste WSV-Möglichkeit, doch sein Kopfball nach Rechtsflanke von Ametov ging am rechten Torpfosten vorbei. In der 10. Minute drang Hagemann in den Aachener Strafraum ein und wurde dort von Batarilo-Cerdic gefoult, so dass Schiedsrichter Lautz folgerichtig auf den Punkt zeigte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Rodrigues Pires in den rechten oberen Torwinkel und sorgte so für die frühe Wuppertaler Führung - eine Parallele zum Hinspiel vor wenigen Wochen, wo Rot-Blau ebenfalls durch einen Foulelfmeter früh in Führung gegangen war. Gegen die ersatzgeschwächten Gastgeber hatte der WSV in der ersten Halbzeit das Spiel im Griff. Leider blieb Uphoff in der 23. Minute bei einer Abwehraktion im Rasen hängen und musste ausgewechselt werden, für ihn kam Pytlik ins Spiel. Die nächste Möglichkeit hatte Saric nach 33 Minuten, doch seine versuchte Bogenlampe aus knapp 40 Metern Entfernung stellte kein Problem für den früheren WSV-Keeper Mroß dar. Rot-Blau stand auch nach dem Ausfall von Uphoff gut in der Defensive und ließ für das eigene Tor kaum Gefahr aufkommen. Neun Minuten vor dem Pausenpfiff kamen die Aachener durch einen Freistoß zur ersten gefährlichen Chance, doch nachdem der Schuss von Aydogan von der Mauer geblockt wurde, lenkte Pytlik auch den deutlich gefährlicheren Nachschuss desselben Spielers zur Ecke ab. So ging der WSV mit einer hochverdienten Führung in die Kabinen. Im zweiten Durchgang waren elf Minuten gespielt, als der WSV per Doppelchance die Möglichkeit zum zweiten Tor hatte. Zuerst verpasste Königs nach Zuspiel von Ametov den Ball im Strafraum knapp, dann scheiterte er wenige Augenblicke später aussichtsreich an Mroß. Nach einer Stunde Spielzeit hatten die Kaiserstädter verletzungsbedingt bereits dreimal wechseln müssen. In der 67. Minute war erneut Mroß zur Stelle bei einer Kopfballchance durch Königs nach

Linksflanke von Saric. Innerhalb von drei Minuten kam der sehr fleißige Hagemann zweimal zum Abschluss, doch auch er hatte keinen Erfolg (70., 73.). Der WSV spielte ein sehr gutes Auswärtsspiel, das beruhigende zweite Tor fehlte jedoch zunächst. Sieben Minuten vor dem Ende kam Geburtstagskind Akritidis, nun 19 Jahre jung, für Ametov ins Spiel. Zwei Minuten vor dem Ende feierte Winterneuzugang Holtkamp seinen ersten Einsatz im rot-blauen Trikot. In der 90. Minute noch einmal Glück für den WSV, als eine Flanke abgefälscht neben dem Wuppertaler Tor landete. In der Nachspielzeit verpasste zunächst Akritidis eine Flanke von Holtkamp frei vor dem Tor, doch schließlich verwertete Aramburu einen schnellen Konter über Saric zum entscheidenden 2:0 und zu einem Auswärtserfolg, der hochverdient ausfiel. Marco Königs sah eine überzeugende Leistung des Teams: "Die zweite Halbzeit war richtig stark. Wir haben uns viele gute Situationen herausgespielt - die eine oder andere hätten wir noch besser ausspielen können. Wir haben nach hinten gut gearbeitet und eigentlich keine richtige Torchance zugelassen. Am Ende machen wir noch das 2:0 - bei solchen Spielen besteht ja immer die Gefahr, dass man durch ein 'Eiertor' noch den Ausgleich kassiert. Im Endeffekt ist der Sieg hochverdient." Das Fazit von Lars Bender fiel ähnlich aus: "Über die 90 Minuten war es ein absolut verdienter Sieg. Wir haben in den ersten 20 Minuten super angefangen und dann zur Halbzeit hin etwas nachgelassen. Aachen kam dadurch ein bisschen besser ins Spiel. In der zweiten Halbzeit waren wir, fand ich, total überlegen. Da müssen wir eigentlich schon früher den Sack zumachen. So hätte es hinten noch mal eng werden können. Aber im Endeffekt haben wir hier absolut verdient gewonnen."

Rückblick

Aufstellung WSV: 31 Sebastian Patzler – 28 Lars Bender, 5 Tjorben Uphoff (24. 27 Kevin Pytlik), 21 Noah Salau, 3 Moritz Römling – 6 Joey Paul Müller (89. 16 Lars Holtkamp), 10 Kevin Rodrigues-Pires - 9 Beyhan Ametov (83. 24 Isaak Akritidis), 7 Semir Saric, 30 Kevin Hagemann - 48 Marco Königs (90. 14 Mateo Aramburu) Trainer: Björn Mehnert Tore: 0:1 Rodrigues-Pires (10./Foulelfmeter), 0:2 Aramburu (90.+3) Zuschauer: 0 Gelbe Karte WSV: Müller

Regionalliga West

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Daniel Nesseler

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Geburtsdatum: 15.03.1998

Wohnort: Leverkusen

Beim WSV seit: 01.07.2019

Geburtsort: Leverkusen

Größe: 183 cm

Spitzname: Nesso

Nationalität: deutsch

Fuß: beidfüßig

Ehemalige Vereine Jugend: SC Hitdorf, Bayer 04 Leverkusen

Hobbys: Tennis

Ehemalige Vereine Senioren: 1. FC Köln

Lieblingsplatz: Stadion am Zoo und Hitdorf am Rhein

Lieblingsverein außer dem WSV: FC Schalke 04

Lieblingsreiseziel: USA

Sportliche Vorbilder: Toni Kroos

Kopf- oder Bauchmensch: Kopfmensch

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WSV bekommt Zweitvertretung Nachdem die ersten Versuche bereits Ende 2016 unternommen worden waren, gab der Vorstand vor kurzem das grüne Licht für die Wiederbelebung einer zweiten Mannschaft des Wuppertaler Sportvereins. Diese wird in die bestehende Abteilung Freizeitfußball eingegliedert, in der auch die Damen- und Altherrenmannschaften geführt werden. „Somit gestalten wir das gemeinsame Vereinsleben noch breiter und bunter“, ist sich Abteilungsleiter Frank Niederhoff sicher. Damit wird es also nach über fünf Jahren zum ersten Pflichtspiel im Ligabetrieb für die zweite Mannschaft des WSV kommen. Obwohl die Mannschaft lediglich für die Kreisliga C gemeldet werden kann, ist man optimistisch, kurzfristige Erfolge mit dem jungen und engagierten Trainerteam verzeichnen zu können, welches sich zusammensetzt aus: Jan Breitenbach, Dustin Wolters und David Schättler. Alle drei sind in Wuppertals Amateurkreisen als Spieler bestens bekannt und widmen sich der neuen Herausforderung bei ihrer jeweils ersten Trainerstation voller Begeisterung und Vorfreude.

Steigerung der Präsenz des Vereins in der ganzen Stadt Jan Breitenbach konnte bei FK Jugoslavija und beim TSV Ronsdorf im Mittelfeld die Fäden ziehen. Zudem spielte der 30-jährige auch für das WSV-Futsalteam und feierte

Aus dem Verein – 2. Mannschaft

Von links nach rechts: Dennis Hofs (Teammanager), Dustin Wolters (Trainer), Jan Breitenbach (Trainer), David Schättler (Trainer) und Frank Niederhoff (Abteilungsleiter)

dort 2017 gemeinsam mit Dustin Wolters den Aufstieg in die Regionalliga. Der wiederrum hatte als Defensiv-Allrounder seine Schuhe unter anderem für den TSV Ronsdorf, Grün-Weiß Wuppertal und den ASV Wuppertal geschnürt. Mit seinen frischen 31 Jahren möchte er zukünftig auch weiterhin auf dem Platz stehen und die Abwehr der Rot-Blauen zusammenhalten. David Schättler verbrachte die meiste Zeit seiner Laufbahn beim Cronenberger SC und konnte dort auch in der Oberliga überzeugen. Weitere Stationen des 32-jährigen Innenverteidigers waren der TSV Ronsdorf und Bayer Wuppertal. In Bezug auf die Kaderplanung und auf organisatorische Belange werden die Trainer von Teammanager Dennis Hofs unterstütz. Dessen Erfahrung wird von großer Bedeutung sein, damit der Start für alle reibungslos gelingt. Trainiert wird anfänglich einmal pro Woche auf dem Sportplatz Nocken (donnerstags um 20:00 Uhr) und Spiele können sowohl auf dem Stadion Nebenplatz als auch auf dem Sportplatz Nocken ausgetragen werden. Für den Vorstand stehen bei der Wiederbelebung der zweiten Mannschaft zunächst zwei wichtige Aspekte im Vordergrund. „Zum einen steigt die Präsenz unseres Vereins in der ganzen Stadt und zum anderen erhoffen wir uns, an die Erfolge von vor zehn Jahren anknüpfen zu können“, so Vorstand Thomas Richter.

Impressum Herausgeber: Wuppertaler SV e.V. Hubertusallee 4 42117 Wuppertal Internet / E-Mail: www.wuppertalersv.de stadionmagazin@wuppertalersv.com V.i.S.d.P.: Tobias Apfelbaum

Redaktion / Mitarbeiter: Klaus Apfelbaum, Kai Flege, Matthias Hahn Manuel Korte, Andreas Kuhbier, Christian Passon, Stefan Remscheid, Janine Rohleder, Max Schleicher, Janine Stratenschulte, Kim Tholl (†)

Redaktionsschluss: 11.04.2021

Layout & Gestaltung: Benjamin Lenz Fotos: Jochen Classen, Gunnar Frankenberg, Benjamin Lenz, Stefan Rittershaus Anzeigenleitung: marketing@wuppertalersv.com 21


„Für mich war der Wuppertaler SV schon immer ein sehr großer Verein“ Im Winter fanden nicht nur die bislang im „Eins zu Eins“ vorgestellten Akteure den Weg zu uns nach Wuppertal, sondern auch der offensive Mittelfeldspieler Burak Gencal. Im ersten Spiel bei Rot Weiss Ahlen sorgte der 26-jährige für den späten und viel umjubelten Siegtreffer für die Rot-Blauen. Auch in der zweiten Begegnung gegen den SV Lippstadt am Uellendahl traf der Neuzugang sofort ins gegnerische Tor und machte sich auf diese Weise schnell einen Namen bei uns im Tal. Bevor es ihn zum WSV verschlug, spielte Burak Gencal für den Ligakonkurrenten aus der ehemaligen Deutschen Hauptstadt Bonn.

Eigentlich schon in der A-Jugend zum WSV

Burak Gencal erblickte am 9. August 1994 in Leverkusen das Licht der Erde. Sein erster Fußballverein war ebenfalls am Rhein: Er spielte zunächst beim VfL Leverkusen und schloss sich anschließend dem TuSpo Richrath in Langenfeld an. Die letzte Station im Jugendbereich - und gleichzeitig der Verein, für den der Linksfuß erstmals die Schuhe im Seniorenbereich schnürte - war der TSV 05 Ronsdorf. Dort schoss unser Winterneuzugang in seiner letzten Saison im Jugendbereich neun Tore in achtzehn Spielen und durfte in derselben Saison noch fünf Einsätze in der Landesliga verzeichnen. Eigentlich hatte unsere Nummer 53 damals jedoch einen anderen Plan, wie er uns verrät: „Die Station beim TSV Ronsdorf hing bereits indirekt mit dem Wuppertaler SV zusammen. In der A-Jugend wollte ich eigentlich zum Wuppertaler SV wechseln und habe damals zur Probe 22

mittrainiert, aber der Trainer hatte sich für einen Spieler aus der A-Jugend-Bundesliga entschieden und mich stattdessen Clark Schworm, dem Trainer in Ronsdorf, vorgeschlagen. Ein paar Tage später wurde ich dann kontaktiert und so kam der Wechsel zustande“, so der 26-jährige. Nach den ersten Senioreneinsätzen für die „Zebras“ aus Ronsdorf wechselte Burak zurück nach Langenfeld und kam in der Hinrunde der Saison 2013/2014 auf fünfzehn Einsätze in der Landesliga für den TuSpo Richrath, ehe er in der Rückrunde für TuRU Düsseldorf - dort für die erste Seniorenmannschaft in der Oberliga Niederrhein und deren Reservemannschaft in der Landesliga - auflief. In der zweiten Spielzeit lief es für den Offensivspieler noch besser: Er kam auf 32 Partien in der Oberliga Niederrhein und schlug unter anderem mit seinem Team den Wuppertaler SV im Paul-Janes-Stadion mit 3:1. In der anschließenden Saison zog es Burak zurück in seine Heimatstadt Leverkusen und zum dortigen FC. In der Bezirksliga lief er 26 Mal auf und war an 16 Toren direkt beteiligt. Nach der erfolgreichen Spielzeit zog es ihn zurück in die Oberliga, wo der 1,72 Meter große Gencal fortan für Germania Windeck in der Oberliga Mittelrhein spielte. Nach überzeugenden Leistungen stand im Sommer 2017 der nächste Transfer an und Burak wechselte in die Oberliga Westfalen zum Siegener Stadtteilclub 1. FC Kaan-Marienborn.

Mit Kaan-Marienborn, Aalen und Bonn in der Regionalliga

In der ersten Saison bei den Siegerländern stand der gebürtige Rheinländer 30 Mal auf dem Feld und stieg am Ende mit seiner neuen Mannschaft in die Regionalliga West auf. Beim 1:1-Hinspiel in Wuppertal konnte sich Burak nicht in die Torschützenliste eintragen, allerdings erzielte er beim Rückspiel in Siegen das letzte Tor zum 3:0 für Kaan-Marienborn und ließ den Mannen um den damaligen WSV-Trainer Pascal Bieler das Nachsehen. Am Ende der Saison konnte Wuppertaler Sportverein


Eins zu Eins mit Burak Gencal

der 3:0-Heimsieg gegen unsere Mannschaft jedoch nicht gekrönt werden und man stieg mit einem Punkt weniger als der erste Nichtabsteiger zurück in die Oberliga Westfalen ab. Allerdings galt das nicht für das gesamte Team: Burak wechselte im Sommer 2019 zum VfR Aalen nach Baden-Württemberg und spielte weiterhin in der vierthöchsten Liga in Deutschland. Dort traf er auf unseren ehemaligen Spieler Gino Windmüller, mit dem er auch über seinen heutigen Arbeitgeber sprach, wie er berichtet: „Mit Gino Windmüller habe ich beim VfR Aalen zusammengespielt. Zu der Zeit haben wir ein paar Mal über den WSV gesprochen, aber danach hatten wir keinen Kontakt mehr“, so der Winterneuzugang. Nach vierzehn Spielen in der Regionalliga Südwest war das Kapitel beendet und der Linksfuß wechselte zurück nach Nordrhein-Westfalen. In der Rückrunde lief Burak für den Ligakonkurrenten Bonner SC auf und traf dort auf seinen ehemaligen Coach aus Siegen, Thorsten Nehrbauer. Dieser setzte den Neuzugang in der Rückrunde acht Mal ein, bevor die Saison aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen wurde. Nach 19 Spielen und fünf Treffern - so auch beim Bonn-Gastspiel der Bergischen in der Hinrunde der laufenden Saison - schloss der gebürtige Leverkusener sich im Januar 2021 dem Wuppertaler SV an.

In Wuppertal leben viele Verwandte und Freunde

Über sein neues Team und das Umfeld - was für unsere Nummer 53 gar nicht so neu ist - sagt Burak folgendes: „Ich habe mich im Tal schon recht gut eingelebt. Da sehr viele Verwandte und Freunde von mir in Wuppertal leben, war ich früher schon sehr oft in der Stadt. Die Mannschaft hat mich von Anfang an sehr gut aufgenommen, es sind alles charakterlich super Jungs, von daher war es auch für mich einfach, mich einzuleben und wohlzufühlen.“ Nicht nur die ersten Eindrücke von der Stadt und den neuen Mitspielern überzeugten ihn, sondern auch unser Trainer Björn Mehnert und der sportliche Leiter Stephan Küsters. So beschreibt der 26-jährige seinen Wechsel im Winter wie folgt: „Ich bin damals nach Bonn mit dem Ziel gewechselt, mich wieder in den Fokus spielen zu können. Nach einer für mich guten Hinrunde hatte ich dann im Winter sehr gute Gespräche mit Stephan Küsters und Trainer Björn Mehnert, die mich vom Wuppertaler SV überzeugt haben. Für mich war der Wuppertaler SV schon immer ein sehr großer Verein und eine sehr gute Adresse.“

gegen den WSV gehabt. Für mich war es immer ein Highlight, vor so einer Kulisse spielen zu dürfen. Ich hoffe sehr, dass es bald wieder möglich ist, Spiele vor Zuschauern zu bestreiten.“

Das Thema hohe Rückennummern

Einst trug Ercan Aydogmus die Nummer 58 auf dem Trikot des Wuppertaler SV. Zu der Frage, was es mit der Rückennummer 53, die Burak seit der Rückrunde in Rot-Blau trägt, auf sich hat, erklärt der Deutsch-Türke folgendes: „In der Türkei ist es so, dass die Kennzeichen der Städte - anders als in Deutschland - keine Buchstaben, sondern Zahlen haben. Und die Heimatstadt meiner Eltern, Rize, hat die Zahl 53, deshalb auch meine hohe Trikotnummer.“ Eine eher „kleine“ Nummer - im Vergleich mit der Rückennummer von Burak ist die seines Lieblingsspielers, der kein Geringerer als der Franzose Karim Benzema ist. Anders als der Stoßstürmer, der seit Jahren für Real Madrid auf Torejagd geht, sieht Burak sich jedoch nicht als klassischen Stürmer und meint folgendes: „In der Offensive kann ich eigentlich jede Position spielen. Ich fühle mich aber auf der 10er Position hinter dem Stürmer am wohlsten und denke, dass ich auf der Position auch am besten meine Stärken einbringen kann.“ Wir bedanken uns bei Burak Gencal, dass er sich die Zeit für die neunzehn54-Redaktion genommen hat und uns Rede und Antwort stand. Wir drücken ihm sowohl auf als auch neben dem Platz die Daumen und wünschen - gerade in der aktuellen Phase - Gesundheit sowie eine verletzungsfreie und erfolgreiche Zeit bei uns im Tal. Viel Spaß weiterhin im Stadion am Zoo und im rot-blauen Trikot!

Damit der Wuppertaler SV auch weiterhin eine „gute Adresse“ bleibt, nimmt sich Burak für sich und den Verein für die Zukunft einiges vor: „Das Wichtigste im Moment ist der Klassenerhalt. Das wollen wir so schnell wie möglich schaffen. Nächste Saison wollen wir dann eine gute Rolle in der Regionalliga spielen. Für mich persönlich hoffe ich, in erster Linie gesund und verletzungsfrei zu bleiben und dann mit möglichst vielen Toren, Vorlagen und guten Spielen der Mannschaft zu helfen“, so der flinke Offensivspieler über seine ambitionierten Ziele bei seinem neuen Verein. Was ihm aktuell im Stadion am Zoo fehlt, so berichtet Burak, sind die Zuschauer und die fanatischen WSV-Fans: „Es ist auf jeden Fall ein komisches Gefühl, wenn keine Fans im Stadion sind. Die Fans fehlen einem schon sehr. Sie sind es, die eine Mannschaft immer noch mal pushen können und am liebsten feiert man die Siege natürlich zusammen mit den eigenen Anhängern.“ Burak fügt an: „Ich habe schon einige Spiele Wuppertaler Sportverein

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„Der Fokus liegt auf der Entwicklung der Wuppertaler Jungs" Wir sprachen mit Trainer Björn Gassmann über die aktuelle Situation der U16, wie mit Corona umgegangen wird und was für ihn ein erfolgreiches Team ausmacht.

Löwenstall – Vorstellung U16

Die fußballerische und charakterliche Ausbildung steht an oberster Stelle

Die Corona-Krise Der aktuelle Kader der U16 des Wuppertaler verhinderte nicht Sportvereins besteht zurzeit aus 20 Feldnur, dass das erste spielern und zwei Torhütern. 21 Spieler sind Saisonspiel stattfinim Jahr 2005 geboren, einer im Jahr 2006. den konnte, sondern Hinten von links: Peter Kinge, Stefan Okkert, Viktor Blauth, Luca Rueb, Nico Albrink, Tarik Molla, Luca Madarevic, Jan Henneberg. Die U16 spielt als jüngerer Jahrgang in der beeinflusste auch Mitte von links: Sportlicher Leiter Hassan Saouti, Trainer Kevin Cords, Jannick Schnitzler, Din Cehic, Bergischen Leistungsklasse und misst sich das Training der Elijah Dobo-Makaja, Amin Saouti, Jamil Al-Hussein, Kilian Bielitza, Niklas Schiller, Erion Vishi, Trainer dort mit den besten U17-Mannschaften der U16 massiv. „Unsere Björn Gassmann, Jugendleiter Dirk Schneider. Kreise Wuppertal-Niederberg, Solingen und Jungs absolvieren Unten von links: Hasan Hayta, Bojan Pottnar, Xavier Uchmann, Linus Langenbruch, Nino Radan, Ahmet Remscheid. Das Trainerteam besteht aktuell sehr fleißig einen Ardic. Es fehlt: Ben Jelitte aus Björn Gassmann und Kevin Cords, die Trainingsplan, bei Torhüter werden durch Philip Walz betreut. dem wir Trainer uns die Ergebnisse zuWeg finden sollen. Auf dieser Basis belohnen „Normalerweise trainieren wir dreimal die schicken lassen. Zusätzlich wir die Spieler, die eine hohe SelbstständigWoche und sind dabei haben wir den Spielern keit und einen hohen Lernwillen an den Tag sowohl am Nocken Challenges an die Hand legen. Das merken unsere Jungs und erals auch am Stadion gegeben, bei denen sie kennen, dass es sich lohnt und Spaß macht, zu finden. Zusätzlich sich innerhalb einer Gruppe sich in jedem Training und jedem Spiel ein haben unsere Jungs organisieren und uns ihre Stück weit zu verbessern. Uns ist egal, aus auch noch eine vierte besten Ergebnisse senden welchen sozialen Verhältnissen ein Spieler Ausdauereinheit, um mussten. So konnten wir kommt oder mit wem er verwandt ist. Wir die Grundlage dafür auch innerhalb der Zeit bilden zusammen eine bunte Mannschaft, zu schaffen, in der des individuellen Trainings und daraus entsteht bei uns ein Teamgeist, kommenden Saison in den Teamgeist hochhalten der Jugend-Bundesliga und der Spaß kam nicht zu der besonders ist. Wir sehen unsere Spieler nn bestehen zu können“, kurz. Die Sieger wurden im wie eine Art Familie an und entwickeln Trainer Björn Gassma unsere Mannschaft so, dass der allergrößte Rahmen von Zoom-Meeerzählt Björn Gassmann. Teil seinen Weg beim WSV weitergehen Die Firma Vorwerk tings gebührend gefeiert“, kann. Wir halten nichts davon, jedes Jahr unterstützt die U16 als Sponsor. „An dieser berichtet der Trainer. Im März war es dann einen Großteil der Mannschaft auszutauStelle möchten wir uns herzlich für die erlaubt, Individualtraining auf dem Platz schen, da der Fokus auf der Entwicklung Ausstattung mit einem neuen Satz Trikots in anzubieten. „Die Spieler konnten sich jetzt unserer Wuppertaler Jungs liegen soll, diesem Jahr bedanken“, so der Trainer. wieder an den Ball gewöhnen, der für viele die die Zukunft für eine erfolgreiche erste aufgrund von vier Monaten Lockdown fast Mannschaft von morgen bilden können. Aus zu einem Fremdkörper geworden war. Zum Angesprochen auf ein mögliches SaisonGlück hat sich bei allen sehr schnell gezeigt, einer erfolgreichen Jugendarbeit gehen ziel antwortet Björn Gassmann wie folgt: möglichst viele Spieler hervor, die über „Ursprünglich hatten wir uns vorgenommen, dass man Talent nicht verlernt und das mehrere Jahre von uns ausgebildet wurden uns gegen die überwiegend ein Jahr älteren Ballgefühl zügig wieder zurückkehrt“, führt und mit Stolz den Bergischen Löwen auf Björn Gassmann aus. Teams in unserer Liga durchzusetzen und dem Trikot des WSV tragen“, antwortet der die Qualifikationsrunde für die NiederrheinTrainer auf die Frage, was für ihn ein erfolgliga zu erreichen. Leider kam der Lockdown „Für Kevin und mich steht sowohl die reiches Team ausmacht. Anfang November unmittelbar vor unserem fußballerische als auch die charakterliche ersten Saisonspiel.“

Ausbildung unserer Spieler an oberster Stelle. Wir lieben es, mit Persönlichkeiten zu arbeiten, die ihre Meinung sagen, auch wenn das manchmal unbequem sein kann. Jeder Spieler soll seinen Charakter frei entfalten und wir stellen lediglich Leitplanken auf, zwischen denen die Jungs ihren eigenen

Wir wünschen der U16 alles Gute für die Zukunft und dass bald wieder ein normaler Trainings- und Spielbetrieb möglich sein wird.


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Profile for neunzehn54

Ausgabe 9 - Regionalliga West - Saison 2020/2021 - neunzehn54  

Stadionmagazin für die Spiele in der Regionalliga West gegen die U21 des 1. FC Köln.

Ausgabe 9 - Regionalliga West - Saison 2020/2021 - neunzehn54  

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