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Dieses Buch ist Jris, meiner Begleiterin und Ehefrau gewidmet, für Ihre Stärke, Geduld und ihre Begabung, unser gemeinsames Leben für die Kunst mitzugestalten.

Je dédie ce livre à Jris, ma chère compagne, mon épouse, pour sa force, sa patience et son talent à construire notre vie à deux consacrée à l’art.

This book is dedicated to Jris, my dear wife and companion, for her strength, her patience and her skill in shaping our common lives in art.

Dedico questo libro a Jris, cara compagna e sposa, per la sua forza, la sua pazienza e il suo talento nell’organizzare la nostra vita in comune consacrata all’arte.

MULT I SCALA 2 0 0 8 - 2013


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MARC RE I ST MULT I SCALA 2008 - 2013


Inhalt Sommaire Contents Indice

Raum schaffen CrÊer de l’espace Creating space Creare spazio

9 14 19 24

Werke / Oeuvres / Works / Opere Initium Reflexio Incrementum Structura Dissolutio Bipartitus Tripartitus Horizon Globus Spatium Expansio Centrum

30 36 42 58 76 86 88 94 116 124 138 160

Projekte/Projets/ Projects/Progetti Structures Initium

168 172

Biografien Dank Impressum

176 178 179


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Ăœberleben heisst Ăźbermitteln.

Survivre c'est savoir transmettre.

To survive is to communicate.

Sopravvivere significa trasmettere. Dominique Stroobant, Scultore Carrara

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Raum schaffen Marc Reist ist ein Naturwissenschaftler unter den Künstlern. Er geht von der Beobachtung der Natur aus, setzt sich mit ihren Materialien auseinander, mit deren Struktur und deren Beschaffenheit, mit deren Ursprung und deren Potential.

Der lange Weg des Künstlers Er spürt die Korrelationen zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos auf, denn seine weltanschauliche Überzeugung lautet, dass es eine Verwandtschaft aller Existenzen gibt. Auf den Standpunkt ausserhalb des Menschen, im Weltall, antwortet der Standpunkt innerhalb des Menschen, im kleinsten Ur-Teil. Raumgitter und Zellengitter entsprechen sich und treffen sich in seinem Werk. Überhaupt spornen ihn Gegensätze an, ob zwischen Universum und Atom, zwischen Form und Material, zwischen Ruhe und Bewegung, Konzentration und Expansion. Er spielt meisterhaft mit Licht und Schatten, gibt der Materie eine strenge Form, um sie wieder zu öffnen, schafft Freiraum, wo Perfektion zur Pose würde. „Wenn ein Bild nur ‚schön‘ ist, fehlt ihm die Ausstrahlung“, schrieb er einmal. Sein Marmor schwillt an, dehnt sich aus, entfaltet sich, wie auch seine Werke aus Stahl geschmeidig werden und durchatmen – eben keine „Stahlwerke“ sind. In seiner Grafik und in früheren Bildern stossen kräftige Farben aufeinander. Dabei sind sie entweder auf der Suche nach einem Gleichgewicht, oder sie spielen ihre Konfrontation aus und scheinen ihr gegenseitiges Potential zu messen. Hingegen verlangt seine gegenwärtige Malerei – mehrheitlich Acryl auf Leinwand – eine behutsamere Annäherung. Wenn der Zugang zu den Skulpturen unmittelbar ist, so verlangt die Betrachtung der Bilder mehr Zeit, bis sie sich mit ihren nuancierten, von feinen Linien und subtilen Strukturen durchzogenen Grautönen ausliefern. Der Unterschied zwischen den beiden Ausdrucksformen könnte kaum grösser sein. Zudem sind wir in zwei verschiedenen Bereichen, da im Zweidimensionalen die Auseinandersetzung zwischen den räumlich unendlichen Möglichkeiten der Farben

und der Begrenzung durch den Bildrahmen den Künstler herausfordert, während im Dreidimensionalen die räumliche Einschränkung Teil der schöpferischen Entscheide ist. Dialektik gehört eigentlich zu Marc Reists intellektuellen und schöpferischen Werkzeugen. Dabei interessiert ihn nicht das möglicherweise daraus entstehende Unversöhnliche, wie es für so manche Kunstbewegung der Fall ist, sondern er erkundet die Spiegelbilder und den Austausch zwischen den Extremen, wie im Einatmen und Ausatmen, was freilich Spannungen nicht ausschliesst. Gestützt auf seine Beobachtungen erarbeitet er alsdann Modelle, die er im papiernen oder elektronischen Skizzenbuch, von denen er wenigstens eines immer bei sich hat, festhält. Getrieben von einem sicheren Instinkt für Harmonie entwickelt er hieraus Konzepte, die zwei- oder dreidimensional realisiert werden. In den Naturgesetzen und deren Analyse, wie sie insbesondere Fibonacci durchführte, findet er ein Instrumentarium für die Gestaltung vollkommener Proportionen, die er dann, seiner künstlerischen Eingebung vertrauend, wieder durchbricht, dem Geformten und möglicherweise Genormten neue Freiheit verleihend. Darin liegt wohl sein eigentliches Geheimnis. Mit seinem soliden Können sowohl als Maler, als Grafiker und als Bildhauer führt er die Werke schliesslich aus. Diese letzte Phase der Arbeit ist Handwerk. Eigentlich könnte er, gerade für die Skulpturen, die Realisierung einer Drittperson anvertrauen: ein Konzeptkünstler also, bei dem die Skizzen genauso zum Oeuvre gehören wie die fertigen Werke. Marc Reist fühlt sich denn auch den Arbeiten des Amerikaners Sol LeWitt (1928-2007) nahe, der formal auch zu Gitterstrukturen und Rasterkonstruktionen greift, vor allem aber weil er durch das Dokumentieren seiner Arbeiten das fertige Werk dem künstlerischen Gedanken unterordnet. Aber unser Künstler verspürt auch eine Verwandtschaft mit dem Flamen Jef Verheyen (1932-84), der sich in die Unendlichkeit vortastet und ganz neue Erfahrungen durch seine intensive Auseinandersetzung mit Licht und Farben und den entsprechenden

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subtilen Grenzübergängen vermittelt. Eine weitere Verbindung besteht zu einem andern Flamen, dem in Carrara lebenden Fotografen und Bildhauer Dominique Stroobant (*1947), zu dessen Verarbeitung von schwarzem Granit oder weissem Marmor in schwungvolle Bewegungen, zu dessen Festhalten von feinsten pflanzlichen Strukturen auf weiträumigem Hintergrund und zu dessen Suche nach Ordnung in der Unordnung – auch er ein Naturwissenschaftler unter den Künstlern.

Abstrakt wird man Marc Reists Kunst nur insofern nennen, als sie real in der Natur Beobachtetes abstrahiert.

Begleitet wird er von seiner Ehefrau und ehemaligen Klassenkameradin Jris. Beide hätten „schon immer“ gewusst, dass sie ihr Leben teilen würden und er im gestalterischen Bereich tätig sein würde. Und beiden von Kindheit auf bekannt war der Gastwirt, Metzger und Kunstsammler Hans Liechti (1924-2009) und dessen Frau Käthi. Der eigensinnige Warmherzige hat als Mensch beide geprägt und den jungen Künstler offenbar mit so gestrenger wie gerechter Kritik bedacht, dass er ihn gerade dadurch förderte, bald auch schätzte und bis nach Carrara begleitete. Dieses persönliche Solothurner, ja Grenchner Umfeld dürfte wichtiger sein als jedes künstlerische Erbe, auch hat es ihn durch manche Ausstellung anerkannt und mit zwei Preisen geehrt.

Das durchgedachte Werk des Künstlers Es führt ein langer Weg zu dem, was heute so klar unter dem Titel Multiscala vor uns liegt. Bereits 2005 entstand die Grafikmappe Structures mit sechs Holzschnitten, die von einem durch den Künstler selber beschriebenen Konzept begleitet wird und einleuchtend zeigt, dass „die Werke ohne den Konzepthintergrund ihre Tiefe oder ihren Sinn verlieren“, wie er selber sagt. Und tatsächlich: die Werke erhalten durch die äusserst bedachtsam formulierte Interpretation einen Zusammenhang, der sie zugänglicher macht und mit anfänglich ungeahnter Energie die Möglichkeit einer Wandlung vorführt.

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Eine wichtige Vorstufe zum jetzigen Konzept Multiscala waren die zwischen 2000 und 2006 entstandenen Fazzoletti. Der Bildhauer stellte sich der Herausforderung, „mit möglichst wenig Material möglichst viel Raum einzunehmen“. Daraus entstanden die zum Teil metergrossen Skulpturen aus Stahl und Marmor, welche jedoch grazil wie Seidentüchlein erscheinen, daher der Name. Dabei eignete sich der Künstler eine wohl einmalige Virtuosität im Umgang mit der Materie an, indem er den Marmor bis zur Transparenz bearbeitete und dem Stahl eine ungeahnte Weichheit verlieh, den Betrachter mit sanften Bewegungen und befreienden Rhythmen in die Leichtigkeit des Seins lockend. Wird nun die Dioptrie geändert und die Struktur des Tüchleins vergrössert, erscheint eine Textur, die Marc Reist als nächsten Schritt faszinierte. Es ist die Familie der 2008-2012 aus Stahl erschaffenen Textura: ein Gewebe im Zentrum des Werkes, ein alles zusammen haltendes Gitter, aus dem die flachen Stäbe entweichen und die Weite suchen, auseinanderfliegen, sich umtanzen, sich kräuseln oder sich in einem subtilen Gleichgewicht in die Luft legen. Die für die jeweils monochromen Skulpturen gewählten Farben ergeben verschiedenartige Aussagen, wenn das Metall verrostet ist oder beschichtet wird mit leuchtendem Rot, makellosem Weiss, ausnahmsweise glänzendem Rabenschwarz, und bisweilen mit stilleren Farben wie Schilfgrün, Hellgelb, Flieder. Herausragendes Beispiel ist die rote, vier Mal vier Meter grosse Textura Grande, die gegenwärtig auf der Terrasse des Centre Dürrenmatt in Neuenburg zu sehen ist. Tauscht dann der beobachtende Künstler das Vergrösserungsglas mit einem Fernglas, ja mit einem elektronischen Teleskop, wird das Gewebe zum Raumgitter, und umgekehrt, mit dem Neutronenmikroskop, wird es zum Zellengitter. In dieses Spannungsfeld baut er sein Konzept ein, das er in den hier präsentierten Bildern, Grafiken und Skulpturen Multiscala der Jahre 2008 bis 2013 umsetzt. Die Extreme Galaxie und Atomare Strukturen treffen sich in den konsequenterweise Reflexio betitelten Bildern, wo der Blick, unterstützt durch meilensteinartige, sich manchmal widerspiegelnde Formen, von einer Querlinie aus sich im unendlich


Grossen oder unendlich Kleinen verliert und beim längeren Betrachten auch horizontal ins Grenzenlose gleitet. Im Planetaren System angesiedelt – für mich im klassischen Jazz widerspiegelt – dehnt sich der Marmor der Skulpturenserie Expansio, als würde er durch den menschlichen Drang nach dem ImmerWeiter getrieben, während die Centrum-Skulpturen auf einen Punkt im All einer nicht formulierbaren Sehnsucht zusteuern. Die Serien Globus und Spatium kommen der Erde noch etwas näher. In der ersten bilden die Hohlräume die Längen- und Breitengrade einer Sphäre, die mit offenen Armen nach dem All greift, in der zweiten wird der Weg ins Weite durch eine oder mehrere Öffnungen der Materie verkörpert, die aus dem Auseinanderstreben einer Kugel oder das Aufeinandertreffen zweier Kugeln entsteht. Die Bilder und Grafiken Bipartitus und Tripartitus überfliegen nun unseren Planeten und beobachten seine grossflächigen Strukturen (Geotektonik): Lichtund Schattenabstufungen zeugen bereits von irdischen Tagesabläufen, zarte Farbenspiele von Übergängen zwischen solid und liquid, horizontale und vertikale Linien von der Schwerkraft. Sicher ist es kein Zufall, wenn Marc Reist der Strukturierung wegen immer Japanpapier für seine Grafik braucht. Erst in der Bilder- und Grafikserie Horizon, die bis ins Jahr 1999 zurückgreift, kommt das menschlich direkt Wahrnehmbare zum Ausdruck. In einem mässigen Tempo und dennoch beschwingt, oft wie im Tripeltakt eines Menuetts, führen feine Ton-inTon-Linien den Blick von unten nach oben und von oben nach unten, bevor dieser in der Mitte der Einladung ins Unergründliche eines flachen, den Extremen der Reflexio verwandten Horizontes folgt. Mitunter übernehmen sanfte Wellen oder diffuse Farbtupfer die lockende Gebärde. Mit der Bildserie der Structura bewegen wir uns in den Dimensionen der Raumgestaltung und der Architektur, allerdings meistens aus einer für den Künstler typisch diskreten Distanz, wie wenn das vom Menschen Gebaute weiss in fast weiss wäre

und Hans Magnus Enzensbergers fränkischem kirschgarten im januar die Hand reichen würde: „und doch ist da, / eh die seite, der ort, die minute / ganz weiss wird, / noch dies getümmel geringer farben / im kaum mehr deutlichen deutlich: / eine streitschar erbitterter tüpfel: (…) / jedes von jedem distinkt“, denn „zwischen fast nichts und nichts / wehrt sich und blüht weiss die kirsche“. Als Übergang von dieser Gruppe zur nächsten steht das vorläufig in einem Werk verwirklichte Dissolutio, das es sowohl aus Marmor wie – in Kleinform – aus Stahl gibt. Der Künstler erfindet hier neue Töne. Beruhten die Skulpturen des Weltalls und der Erdoberfläche auf viereckigen Formen, so werden es jetzt fünfeckige sein. Sie bringen das Organische in die bisher so minerale Welt von Marc Reist, denn das – unregelmässige – Pentagon entspricht sowohl den Blättern der meisten Pflanzen und Bäume als auch den Zellen von Haut und Knochen. Von der festen Mitte aus verästelt sich die Skulptur horizontal und greift weiter ins Imaginäre. Mit der jüngsten Skulpturenserie Incrementum dringt der Künstler in die durch das Mikroskop wahrnehmbare Welt ein. Auch wenn die Formen sich an bereits Vertrautes lehnen, diese Reihe gehört nicht mehr ganz zu den bisher zum Ausdruck gebrachten Sehnsüchten. Die Leerräume wachsen, die Zellen vergrössern sich, indem sie eher einen Drang nach Entfaltung als nach Befreiung ausdrücken. Im mehrteiligen Projekt Structures von 2012 steigen die dreidimensionalen Stahlfünfecke die Wände hinauf – weiss auf weiss, für mich den verschlungenen Themen einer Fuge verwandt. Ich höre die Musik Bachs, wie sie die dunklen Wände einer strengen Kathedrale entlang durch die Kirchenfenster in die Selbständigkeit fliegen – ein Hinauswachsen in ungezählten Variationen. Die meisten Marmorskulpturen existieren auch als kleine Stahlskulpturen. Dem Weiss des Gesteins weicht der Glanz des polierten Metalls, und sie sind nicht mehr einige Fuss oder Ellen gross, sondern nur einige Zoll. Damit sprechen sie leiser, doch nicht weniger edel. Sie verlangen mehr Intimität und

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werden sich in Innenräumen wohler fühlen als in grossen Anlagen. Sie müssen mit Licht und Gegenlicht spielen dürfen, gehören doch die von ihnen geworfenen Schatten zu ihrem eigentlichen Wesen. Eine neue, als Initium bezeichnete Familie winkt. Es sind meterhohe Kreise aus verrostetem Stahl, die sich auf einer Seite gegen den Horizont öffnen, also beendet werden, während der Kreis an sich „die metaphysischste Form ist, die es überhaupt gibt, ohne Beginn und Ende“ (Fabienne Verdier, Malerin und Kalligrafin, 2012). Marc Reist spürt also weiterhin geheimnisvolle Gegensätze auf. Der Weg der Reistschen Schöpfung wurde als ein rationaler beschrieben, obwohl immer wieder durchquert von jenen genialen Einfällen, die den Künstler ausmachen: „Der Dichter wird wenig Wunder tun können, wenn er selber über Wunder erstaunt“, schrieb der Romantiker und Mathematiker Novalis. Das gleiche gilt für den Künstler Marc Reist, dessen Ruf weit über die Grenzen reicht. All seinen Werken gemeinsam ist ein Drang ins Freie – manchmal ins Unergründliche, ein tiefes Durchatmen, worin ich eine existentielle Stütze in einer überbevölkerten und überregulierten Welt spüre, entsprechend der Erkenntnis Dürrenmatts: „Pflicht ist, Raum zu schaffen durch den Geist.“

Der unabhängige Blick des Betrachters Aus dem Geschaffenen heraus steigt nun der Zauber, entweichen Bewegungen und Rhythmen, Träume und Melodien, Gedanken und Emotionen, dem Werk eine poetische, eine philosophische, eine psychologische oder gar eine gesellschaftliche oder politische Aussage entlockend. Nicht der Schaffende bestimmt den „Sinn“ des Werkes, sondern die Betrachtenden. Dabei sind die Titel immer wichtige Hinweise, jedoch betreffen sie nicht die Deutung, sondern den Ausgangspunkt des Werkes. Mögen die Betrachter des vorliegenden Buches die sie ansprechenden Aussagen auf sich einwirken lassen! Was mich betrifft, so bin ich vom Poetischen und Philosophischen fasziniert.

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Marie-Pierre Walliser(-Klunge) Biel, im Dezember 2012

Dieser Text stützt sich auf mehrere Gespräche mit Marc Reist. Der dabei entstandene Austausch erlaubte dem Künstler, das Konzept Multiscala noch zu präzisieren.


Créer de l’espace Parmi les artistes, Marc Reist est un homme de science. Il part de l’observation de la nature, il en examine les matériaux, les structures et les textures ainsi que les origines et les potentialités.

Un long cheminement A la recherche des corrélations entre le macrocosme et le microcosme, il est profondément convaincu qu’il existe une parenté entre toutes les existences. Pour lui, un point de vue à l’intérieur de l’être humain, dans l’atome, fait écho à un point de vue à l’extérieur de l’être humain, dans l’univers. Réseaux spatiaux et structures cellulaires se répondent et se rencontrent dans son œuvre. Les oppositions le stimulent, autant entre l’univers et l’atome qu’entre la forme et le matériau, l’activité et le repos, la concentration et l’extension. Il est passé maître dans les jeux d’ombres et de lumières, il façonne la matière avec rigueur pour ensuite l’ouvrir, il crée des espaces de liberté là où la forme idéale deviendrait grimace. « Si une œuvre n’est que ’belle’, elle manque de présence », écrivait-il un jour. Son marbre se gonfle, se déploie, s’épanouit, ses pièces métalliques sont souples et respirent : elles sont en acier, mais non pas d’acier. Dans son œuvre graphique et dans certains tableaux plus anciens, des couleurs vives se télescopent, cherchant à s’équilibrer ou, au contraire, à se confronter et à se mesurer. Actuellement, sa peinture, généralement en acrylique sur toile, demande une approche plus en douceur. Autant les sculptures peuvent-elles être abordées de manière simple et directe, autant les peintures exigent-elles plus d’effort. Il faut se laisser imprégner par les nuances de gris, les lignes délicates et les structures subtiles jusqu’à ce que les tableaux se livrent. Le contraste entre les deux formes d’expression est extrême. Il est vrai que nous sommes dans des domaines bien différents, puisque dans le plan, l’opposition se situe entre les possibilités illimitées des couleurs et le cadre fini du tableau, tandis que dans l’espace, la délimitation fait partie des options créatrices.

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La dialectique est, pour Marc Reist, une façon de penser et de créer. Mais, à l’opposé de tant de mouvements artistiques, il ne s’intéresse pas aux dissonances qui en résultent. Il explore au contraire les correspondances et les échanges entre les extrêmes, en analogie avec l’inspiration et l’expiration, sans toutefois en exclure les tensions. Fort de ses observations, il élabore des modèles qu’il dessine dans un de ses bloc-notes, papier ou électronique. Il en a toujours un sur lui. Avec son instinct infaillible de l’harmonie, il développe alors des concepts qui seront réalisés en deux ou trois dimensions. Les lois de la nature et leurs analyses, notamment celle de Fibonacci, sont les instruments qui lui permettent de créer des proportions idéales qu’il saura pourtant infléchir en suivant une exigence intérieure qui évite une perfection figée et stérile. Sans doute touchons-nous là au secret de son œuvre qui raconte à la fois la discipline et la liberté. Enfin, avec une solide maîtrise des techniques de peintre, de graphiste et de sculpteur, il exécute les œuvres. Cette dernière phase du travail relève de l’artisanat. En fait, il pourrait en confier la réalisation à une tierce personne, notamment pour les sculptures, se considérant comme un artiste conceptuel dont les esquisses font autant partie de la création artistique que les œuvres terminées. Marc Reist entretient une certaine parenté avec l’Américain Sol LeWitt (1928-2007), non seulement par l’utilisation des grilles et des entrelacs, mais surtout par la documentation de ses travaux qui subordonnent l’apparence de l’œuvre à l’idée artistique. Il existe aussi une affinité entre Marc Reist et le Flamand Jef Verheyen (1932-84) qui expérimente l’infini et provoque de toutes nouvelles sensations par sa manière de travailler les lumières et les ombres et de présenter subtilement les passages entre elles. Il y a encore des similitudes entre notre artiste et un autre Flamand, Dominique Stroobant (*1947), sculpteur et photographe qui vit à Carrare, dans son art de prêter dynamisme et élégance au granit noir ou au marbre blanc, de photographier des structures végétales filigranes sur un fond large et


généreux, de rechercher l’ordre dans le désordre : un scientifique parmi les artistes, lui aussi. Si l’on devait qualifier d’abstrait l’art de Marc Reist, ce n’est que dans la mesure où il crée des abstractions à partir d’observations de la nature. Sa compagne Jris est une ancienne camarade de classe devenue son épouse. Les deux ont « toujours » su qu’ils partageraient leur vie et que lui aurait une activité créatrice. Et ils ont connu depuis leur enfance l’aubergiste, boucher et collectionneur d’art Hans Liechti (1924-2009) et sa femme Käthi. Cet homme chaleureux à l’esprit indépendant les a marqués, et sa critique à la fois sévère et apparemment justifiée du jeune artiste fut formatrice et créa des liens d’amitié qui les menèrent tous ensemble jusqu’à Carrare. Cet environnement personnel soleurois, plus particulièrement de Granges, est sans doute aussi important que n’importe quel héritage artistique. Marc Reist est d’ailleurs reconnu dans sa région qui lui a consacré plusieurs expositions et l’a honoré de deux prix.

Une œuvre raisonnée Le chemin a été long pour aboutir à ce qui paraît aujourd’hui de manière si claire sous le titre Multiscala. Dans un coffret de 2005 appelé Structures qui contenait six gravures sur bois, l’artiste livrait un texte explicitant sa démarche liée à un concept, parce que « les œuvres perdent une part de leur profondeur et de leur sens si elles ne sont pas étayées par un concept », comme il le dit lui-même. L’interprétation, formulée avec grand soin, traçait en effet une évolution d’un tableau à l’autre qui donnait au tout une cohérence et une énergie inattendues. Les Fazzoletti, datant de 2000 à 2006, signifient une étape importante sur le chemin du concept Multiscala. Le sculpteur s’est donné pour tâche « d’occuper un maximum d’espace avec un minimum de matière ». C’est ainsi que naquirent des sculptures atteignant parfois plusieurs mètres, mais graciles comme des mouchoirs en soie, d’où leur nom. Elles permirent d’ailleurs à l’artiste d’acquérir une virtuosité sans doute unique dans la

manière de travailler le marbre qu’il rend translucide et l’acier auquel il enlève toute rigidité, nous entraînant avec des mouvements doux et des rythmes souples vers la légèreté de l’être. En changeant de dioptrie et en agrandissant le mouchoir, on découvre une texture qui a fasciné Marc Reist. C’est la famille des Textura en acier : un entrelacs au centre de l’œuvre, une sorte de grille centrale d’où s’échappent des barres plates qui, en quête d’espace, s’éloignent, virevoltent, ondulent ou s’immobilisent dans l’air avec grâce. Les couleurs de ces sculptures, toutes monochromes, modulent leur message selon que le métal est rouillé ou revêtu d’un rouge vif, d’un blanc immaculé, exceptionnellement noir comme jais, et parfois dans des tons plus calmes telles un vert menthe, un jaune pâle, un bleu lilas. L’exemple le plus connu est la Textura Grande rouge avec ses quatre fois quatre mètres qui se trouve actuellement sur la terrasse du Centre Dürrenmatt à Neuchâtel. Si notre artiste observateur échange la loupe contre une longue-vue, voire contre un télescope électronique, l’entrelacs devient grille de l’espace, et inversement, avec un microscope à neutrons, il devient treillis cellulaire. C’est dans cette amplitude qu’il inscrit le concept Multiscala constitué de tableaux, d’œuvres graphiques et de sculptures créés entre 2008 et 2013 et documentés ici. Il est donc logique que les extrêmes Galaxie et Structures atomiques se rencontrent dans les tableaux intitulés Reflexio. Soutenu par des formes rappelant des bornes kilométriques qui parfois se reflètent, le regard se perd à partir d’une ligne horizontale dans l’infiniment grand ou l’infiniment petit. Plus on s’y attarde, plus la ligne d’horizon s’estompe au profit d’un sentiment d’immensité. La série de sculptures en marbre intitulée Expansio se situe dans le Système planétaire. Elle me rappelle le jazz classique dans son profond besoin d’aller toujours plus loin, tandis que les sculptures Centrum visent un point de l’univers mues par un espoir sans nom. Les deux séries suivantes s’approchent un peu plus de la terre.

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Les œuvres Globus, dont les vides dessinent des latitudes et des longitudes, sont des sphères qui tendent les bras vers l’univers, et les œuvres Spatium, aux mouvements tout aussi généreux, présentent un ou plusieurs orifices d’une boule qui s’ouvre ou de deux boules qui s’interpénètrent. Les tableaux et œuvres graphiques Bipartitus et Tripartitus survolent notre planète et observent ses structures de haut (Géotectonique) : des nuances de lumières et d’ombres témoignent d’alternances entre jour et nuit, des jeux de couleurs tendres évoquent des passages entre solide et liquide, des lignes horizontales et verticales disent la pesanteur. Ce n’est certainement pas un hasard si, pour son œuvre graphique, Marc Reist utilise toujours du papier japon dont il aime les structures. Enfin, la perception de l’œil humain intervient dans la série de tableaux et d’œuvres graphiques Horizon, qui remontent en partie à 1999. A un rythme mesuré mais léger qui me fait penser aux trois temps d’un menuet, des lignes fines ton sur ton emmènent le regard de bas en haut et de haut en bas avant de l’entraîner au centre vers un horizon plat apparemment insondable qui fait écho aux extrêmes de Reflexio. Il arrive aussi que l’invitation au voyage vienne de vagues câlines. Avec la série de Tableaux Structura, nous nous trouvons dans les dimensions de l’aménagement du territoire et de l’architecture, mais à une distance pudique, typique pour notre artiste. On dirait que les constructions humaines sont presque blanches sur blanc et tendent la main au poème de Hans Magnus Enzensberger La cerisaie franque en janvier : « Et pourtant, avant que la page, le lieu, la minute ne deviennent blancheur, il y a encore cette mêlée de couleurs insignifiantes, à peine perceptibles dans ce qu’on peut encore distinguer : une troupe de petites taches irritées : (…), chacune différente de l’autre : (…). Entre presque rien et rien, la fleur du cerisier lutte et bourgeonne » (traduction MPW). Le passage de ce groupe au suivant est constitué pour le moment d’une seule sculpture, Dissolutio, qui existe en marbre et, plus petite, en acier. L’artiste invente ici de nouvelles tonalités.

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Tandis que les sculptures de l’univers et de la surface terrestre reposaient sur des formes rectangulaires, elles deviennent maintenant pentagonales. Elles amènent un aspect organique dans le monde jusqu’ici si minéral de Marc Reist, car le pentagone – irrégulier s’entend – correspond autant aux feuilles de la plupart des arbres et des plantes qu’aux cellules de la peau et des os. La sculpture possède un centre solide qui se ramifie sur ses côtés et se prolonge dans l’imaginaire. Avec la série de sculptures la plus récente, Incrementum, Marc Reist pousse la porte d’un monde vu au microscope. Même si les formes nous sont déjà familières, cette suite n’exprime plus tout à fait les mêmes aspirations que précédemment. Les vides prennent plus de place, les cellules deviennent plus grandes et racontent plutôt un désir d’épanouissement qu’un geste de libération. Dans le projet de 2012 intitulé Structures, divisé en plusieurs parties, les pentagones tridimensionnels en acier montent le long des murs, blancs sur blanc, et me rappellent les thèmes d’une fugue qui s’entremêlent. J’entends la musique de Bach gravir les sombres murs d’une cathédrale pour s’échapper à travers les vitraux à l’air libre – une manière de se dépasser par d’innombrables variations. La plupart des sculptures en marbre existent aussi sous forme de petites sculptures en acier. Le poli du métal remplace le blanc de la pierre, et elles ne mesurent pas quelques aunes ou quelques pieds, mais juste quelques pouces. Elles s’expriment donc plus doucement, mais tout aussi dignement. Elles demandent plus d’intimité et seront mieux mises en valeur dans des intérieurs que dans des grands parcs. Il faut leur donner l’occasion de jouer avec la lumière, tant les ombres qu’elles projettent sont partie intégrante de leur identité. Une nouvelle famille appelée Initium point. Il s’agit d’immenses cercles en acier rouillé qui ont une ouverture vers l’horizon sur un côté et ont ainsi un début et une fin, alors que le cercle en lui-même est « la forme la plus métaphysique qui soit, sans début ni fin » (Fabienne Verdier, peintre et calligraphe, 2012). Marc Reist continue donc à traquer des oppositions énigmatiques.


Nous avons décrit la démarche artistique de Marc Reist comme étant scientifique, bien que sans cesse transpercée, comme il se doit, par quelques éclairs mystérieux et géniaux qui caractérisent le vrai artiste : « Le poète fera peu de miracles s’il croit lui-même aux miracles » (traduction MPW), écrivait Novalis, tout à la fois poète romantique et mathématicien. Cela vaut aussi pour Marc Reist dont la renommée dépasse largement nos frontières. Le dénominateur commun de toutes ses œuvres est une soif d’espaces libres, des respirations profondes dans lesquelles je perçois un soutien existentiel dans un monde surpeuplé et sur-réglementé, conformément à la constatation de Dürrenmatt : « L’esprit a pour devoir de créer de l’espace » (traduction MPW).

Un regard indépendant L’œuvre terminée, elle envoûte, elle enchante, elle évoque des mouvements et des rythmes, elle fait naître des rêves et des mélodies, elle crée des réflexions et des émotions, donnant au tout une portée poétique, philosophique, psychologique, voire sociale ou politique. Ce n’est toutefois pas le créateur qui détermine « le sens » de l’œuvre, mais ceux et celles que la regardent. Les titres sont toujours des indices importants. Pourtant, ils concernent non pas l’interprétation, mais le point de départ ou la forme de l’œuvre. Je souhaite à ceux et celles qui regarderont ce livre de se laisser imprégner par les dimensions qui les séduisent. Quant à moi, ce sont les aspects poétique et philosophique qui me fascinent.

Marie-Pierre Walliser(-Klunge) Bienne, en décembre 2012 Ce texte a bénéficié de plusieurs entretiens avec Marc Reist. L’échange qui en a résulté a permis à l’artiste de préciser encore son concept Multiscala.

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Creating space Marc Reist is a natural scientist among artists; observing nature is his starting point. He engages with its materials and their structures, their textures, origins and potential.

The long road of the artist Reist divines the correlations between the microcosmos and the macrocosmos, for his philosophical belief assures him that all existence is related. To a vantage point outside man, in the universe beyond, there comes a reply from within man, from the smallest primordial particle. Spatial grids and cellular lattices encounter one another in his work and find themselves in accord. Opposites motivate him – universe and atom, form and material, stasis and movement, concentration and expansion. He plays with light and shadow in a masterly fashion. Material acquires an austere form in his hands, only for him to open it out again to create a space in which perfection would be a mere pose. “If a picture is only ‘beautiful’ then it lacks radiance”, he has written. His marble swells up, expands, unfolds, just as his works in steel become supple, breathing deeply – in other words, they become other than steel. In his graphic work and in his earlier paintings, strong colours collide. But they are either searching for an equilibrium, or engaging in an act of confrontation in order to measure up each other’s potential. His current paintings, however – mostly acrylic on canvas – require a more cautious approach. Whereas his sculptures are direct and unmediated in what they convey, one needs to spend more time engaging with his paintings until they reveal themselves in their fine lines and subtle structures, infused with nuanced grey tones. These two forms of expression could hardly be more different. Furthermore, they exist in two different fields: in his two-dimensional paintings the artist must face the challenge that arises when the unending spatial possibilities of colour come up against the limitations of the picture frame. In three-dimensional sculpture, however, the spatial limitations are part and parcel of the creative decisions he makes.

Dialectics are one of Marc Reist’s intellectual and creative tools. But he is not interested in the potentially irreconcilable (such as is the case with many other artistic movements), exploring instead the mirrorings and exchanges that occur between extremes, as if inhaling and exhaling (though this does not exclude the possibility of any resultant tensions between them). Taking his observations as his starting point, he then works out models that he commits to a sketchbook (either paper or electronic, for he always has at least one or the other with him). Driven by a secure instinct for harmony, he develops these sketches into concepts that can be realised in either two or three dimensions. In natural laws and in analyses of them – such as those of Leonardo Fibonacci in particular – he has found an instrument for designing perfect proportions. Nevertheless, his trust in his own artistic intuition allows him to break through them again in order to accord a new freedom to what he has formed, avoiding anything fixed or sterile. This is perhaps his real secret. Reist then realises his works, relying on his robust technique as painter, graphic designer and sculptor. This final phase of work is one of craftsmanship. To be sure, he could entrust an assistant with the final realisation of his works, especially in the case of his sculptures. But he is a conceptual artist for whom the sketches are just as much a part of the work as is the finished object. Marc Reist thus feels an affinity for the work of the American Sol LeWitt (1928-2007), who in his forms also draws on lattice structures and grid constructions, but above all because by documenting his oeuvre LeWitt subordinates the finished object to the artistic idea. Our artist also senses a kinship with the Flemish artist Jef Verheyen (1932-84), who explored notions of boundlessness and whose intense engagement with light, colours and their subtle transitions offered new realms of experience. Reist also has a connection to another Flemish artist – to the photographer and sculptor Dominique Stroobant (*1947), resident today in Carrara –

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because of how he creates sweeping movement in black granite and white marble, how he captures the most delicate vegetable structures within a large-scale background, and how he searches for order within disorder (for Stroobant, too, is a natural scientist among artists). We can only call Marc Reist’s work “abstract” in as much as it is an abstraction of what he observes in real nature. Reist is accompanied by his wife and former classmate, Jris. They both “always knew” that they would share their lives together, and that he would become an artist. Their childhood days also brought about their acquaintance with the restaurateur, butcher and art collector Hans Liechti (1924-2009) and his wife Käthi. The humanity of the warm-hearted, wayward Liechti made a lasting impression on the Reists, and he offered the young artist such severe, justified criticism that it served to spur him on. Soon, Liechti had learnt to appreciate Reist so much that he even accompanied him to Carrara. This personal environment, focussed on Reist’s native canton of Solothurn (and more specifically on Reist’s hometown of Grenchen) has perhaps been of greater importance to him than any artistic heritage. He has also enjoyed several exhibitions there, and has been honoured with two major prizes.

A well-reasoned oeuvre While Multiscala is a body of work whose concept appears so clear to us today, it was the result of a long process of gestation. Already in 2005 Reist created Structures, a portfolio of six woodcuts accompanied by an explanatory text by the artist that illuminates how “the works lose their depth, their meaning, when taken out of the context of their overall concept”. And indeed, his scrupulously formulated interpretation places these works in a context that makes them more accessible and demonstrates the possibility of transformations with a hitherto unsuspected energy. The Fazzoletti, created between 2000 and 2006, were an important preliminary step to his Multiscala concept.

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The sculptor gave himself the challenge “of occupying a maximum of space with the minimum of material”. Out of this there emerged sculptures of steel and marble up to several metres in size, but which appear as delicate as a silken scarf – hence their name. In the course of this work, the artist gained a unique virtuosity in his handling of the material, working the marble to a point of transparency and affording the steel an unsuspected smoothness, drawing the observer in to a lightness of being with gentle movements and liberating rhythms. If we alter our viewpoint and focus closer on the structure of the “scarf”, a texture appears that now became a matter of fascination for Marc Reist. The result was the Textura family of works (2008-2012), fashioned in steel, with a weave at their centre, a kind of lattice holding everything together from out of which the level bars seem to flee in search of distance. They fly apart, curling, encircling, hovering in a subtle form of equilibrium. The colours chosen for these monochrome sculptures offer the most diverse of statements, whether the metal is rusted or coated with a brilliant red, an immaculate white, or – exceptionally – a lustrous pitch black; in other cases the artist uses calmer tones such as mint-green, a pale yellow, or lilac. An outstanding example is his Textura Grande, which at present can be seen on the terrace of the Dürrenmatt Centre in Neuchâtel. If our artist-as-observer then exchanges his magnifying glass for a telescope – indeed, for an electronic telescope – then the latticework becomes a spatial grid; and if he takes up a neutron microscope instead, it becomes a cellular lattice. It is within this expanded context that he integrates his concept Multiscala, realised in the paintings, graphic work and sculptures presented here from the years 2008 to 2013. The extremes of Galaxy and Atomic structures encounter each other here in paintings quite logically entitled Reflexio. Here, supported by forms at times self-reflecting and reminiscent of milestones, a horizontal line draws one’s gaze into infinities or into the boundlessly miniscule; and the longer we stand in contemplation of it, the more it seems too to extend into an endless horizon.


The series of marble sculptures entitled Expansio is situated in the Planetary system. For me, it recalls classical jazz in its constant human urge to venture further and further onwards; the sculptures of Centrum on the other hand steer us towards a point in a universe of an indefinable yearning. The series Globus and Spatium bring us somewhat closer to the earth. In the former, hollow spaces form the longitude and latitude of a sphere that reaches out towards the universe, while in the latter group, the path into the distance is signified by one or more openings in the material that are created either by a globe’s urge to expand outwards or by two such globes colliding. The paintings and graphic works Bipartitus and Tripartitus soar past our planet, observing its largescale structures (Geotectonics): shades of light and shadow are testament to earth’s daily routines, delicate plays of colour reflect transitions between solid and liquid, while horizontal and vertical lines tell of gravity. It is not by chance that Marc Reist always chooses Japan paper for his graphic works, for he is attracted by its textured structure. Only in the series of paintings and graphic works entitled Horizon, which stretches back to the year 1999, do we find expression given to the humanly tangible. At a moderate and yet buoyant tempo, often akin to the triple-time of a minuet, its tone-in-tone lines lead our gaze from bottom to top and from top to bottom before drawing it into the centre, inviting us to contemplate a flat, seemingly fathomless horizon, not dissimilar to the extremes we find in Reflexio. At times, gentle waves or diffuse dashes of colour beckon us in. The series of paintings entitled Structura takes us into the realm of interior design and architecture, though mostly at a discrete distance typical of the artist. It is as if what man has built were white-in-almost-white, akin to what Hans Magnus Enzensberger describes in his Franconian cherry garden in January: “And yet there is / before the page, the place, the minute / becomes quite white, / still this tumult of few colours / just perceptible in what we can barely discern: / a squabbling gaggle of embittered dots: … / each of them distinct”, for “between almost nothing and nothing/ the cherry protests and blossoms white”.

As a transition from this group to the next we find Dissolutio, which has thus far been realised only in a single work, both in marble and – on a smaller scale – in steel. The artist here invents new tonalities. Whereas his sculptures of the universe and of the earth’s surface are based on quadrangular forms, here they are pentagonal. They bring an organic aspect into Marc Reist’s world, hitherto so dominated by the mineral. For the form of the (irregular) pentagon corresponds both to the leaves of most plants and trees and to the cells of skin and bone. The sculpture ramifies horizontally, outwards from its fixed centre, extending further into the imaginary. With his most recent series of sculptures entitled Incrementum, the artist penetrates into the world we perceive through a microscope. Even if their forms in themselves are already familiar to us, this series no more wholly belongs to those yearnings to which Reist has given expression up to now. Empty spaces are augmented and the cells expand, though they are expressive less of a gesture of liberation than of an urge to unfold. In the project Structures from 2012, comprising several parts, Reist’s three-dimensional, pentagonal steel structures rise up the walls, white on white – for me, they are reminiscent of the interwoven themes of a fugue. I hear the music of Bach when I contemplate them, surging along the dark walls of an austere cathedral and rising up to flee through the windows into the freedom of the open air – emerging outwards in innumerable variations. Most of these marble works also exist as smallerscale steel sculptures. The white of the stone gives way to the brilliance of polished metal, and they are no longer several feet or yards in size, but just a few inches. They speak with a quieter voice, though no less nobly. They demand a greater intimacy and feel more at home in an interior than in large spaces. They must be able to play with light and backlight, for the shadows they cast are an integral part of their true being. A new family calls to us, entitled Initium. These are metre-high circles of rusted steel that open up to the horizon on the one side – thus ending the circle – whereas the circle in itself is “the most metaphysical form there is, without beginning or end” (thus Fabienne Verdler, painter and calligrapher, 2012). Marc Reist is still seeking out mysterious antipodes. 21


The trajectory of Marc Reist’s oeuvre has been described as rational, although it is time and again traversed by those brilliant epiphanies that make the artist who he is: “The poet will work but few miracles if he himself is astonished by them”, wrote the Romantic poet and mathematician Novalis. The same is true of the artist Marc Reist, whose reputation extends far beyond the borders of his native country. All his works have in common an urge to find open spaces – spaces that at times are even unfathomable. They yearn to breathe deeply. In this, I sense an existential bastion in an overpopulated, overregulated world, such as was once expressed by Dürrenmatt: “Our duty is to use our minds to create space”.

The observer’s independent gaze From what has been created there emerge magic, movement, rhythms, dreams, melodies, thoughts and emotions, all of which draw out meanings from the work that are poetic, philosophical, psychological and even societal or political in nature. It is not the artist who determines the “sense” of his work, but the observers. Work titles can serve as an important guide, but they refer not to any interpretation of the work, merely to its point of departure. I hope that he who reads this book may immerse himself in those meanings that he finds for himself. For my part, it is the poetic, philosophical aspects that exert the greatest fascination on me.

Marie-Pierre Walliser(-Klunge) Translation Chris Walton

Bienne, December 2012 This text is based on several conversations with Marc Reist. The resulting dialogue allowed the artist to offer an even more precise description of his concept of Multiscala.

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Creare spazio Fra gli artisti, Marc Reist è un uomo di scienza. Parte dall'osservazione della natura, ne esamina i materali, le strutture e le testure così come le origini e le potenzialità.

artistici, non si interessa delle dissonanze che ne risultano. Esplora invece le corrispondenze e gli scambi fra gli estremi, in analogia con l'inspirazione e l'espirazione, senza tuttavia escluderne le tensioni.

Un lungo cammino

Forte delle sue osservazioni, elabora dei modelli che disegna su uno dei suoi taccuini, di carta o elettronico. Ne porta sempre uno con sé. Con il suo istinto infallibile dell'armonia, sviluppa allora dei concetti che verranno realizzati in due o tre dimensioni. Le leggi della natura e le loro analisi, fra l'altro quella di Fibonacci, sono gli strumenti che gli permettono di creare delle proporzioni ideali, che saprà tuttavia spezzare, seguendo un'esigenza interiore che evita una perfezione rigida e sterile. Certamente è qui che risiede il segreto della sua opera che racconta insieme la costrizione e la libertà.

Alla ricerca delle correlazioni fra il macrocosmo e il microcosmo, è profondamente convinto che esista una parentela fra tutte le esistenze. Per lui, un punto fisso all'interno dell'essere umano, nell'atomo, fa eco ad un punto fisso all’esterno dell'essere umano, nell'universo. Reticoli spaziali e strutture cellulari si accordano e si incontrano nella sua opera. Le opposizioni lo stimolano, tanto fra l'universo e l'atomo quanto fra la forma e il materiale, l'attività e il riposo, la concentrazione e l'estensione. E' diventato maestro nei giochi di ombre e di luci, lavora la materia con rigore per poi aprirla, crea degli spazi di libertà laddove la forma ideale diventerebbe sennò smorfia. «Se un'opera è solo 'bella', manca di presenza», scrisse una volta. Il suo marmo si gonfia, si espande, si schiude, le sue opere metalliche sono flessuose e respirano: sono in acciaio, ma non d'acciaio. Nella sua opera grafica e in certi quadri precedenti, i colori vivaci si scontrano, alla ricerca di un equilibrio o, al contrario, cercando di confrontarsi e di misurarsi. Attualmente, la sua pittura, generalmente acrilico su tela, richiede un approccio più cauto. Se le sculture possono essere avvicinate in modo semplice e diretto, i dipinti tuttavia esigono più sforzo. Bisogna lasciarsi pervadere dalle sfumature di grigi, dalle linee delicate e le strutture sottili finché i quadri si svelino. Il contrasto fra le due forme d’espressione è immane. E' anche vero che siamo in ambiti ben differenti, poiché nel piano, l'opposizione si situa fra le possibilità senza limiti dei colori e lo spazio limitato del quadro, mentre nello spazio, la delimitazione fa parte delle opzioni creatrici. La dialettica è, per Marc Reist, un modo di pensare e di creare. Ma, all'opposto di tanti movimenti

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Infine, con una solida padronanza delle tecniche di pittore, di grafico e di scultore, realizza le sue opere. Quest'ultima fase del lavoro rientra nel campo dell'artigianato. Infatti, ne potrebbe affidare la realizzazione ad un'altra persona, proprio per le sculture, considerandosi lui stesso artista concettuale, i cui schizzi fanno parte della creazione artistica quanto le opere compiute. Marc Reist risente una certa vicinanza con l'americano Sol LeWitt (1928-2007), non solo per l'utilizzo di griglie e di intrecci, ma soprattutto per la documentazione dei suoi lavori che subordinano l'apparenza dell'opera all'idea artistica. C'è pure un'affinità fra Marc Reist e il fiammingo Jef Verheyven (1932-84), il quale sperimenta l'infinito e provoca nuovissime sensazioni per il suo modo di lavorare le luci e le ombre e di presentare in modo sottile i passaggi fra di loro. Ci sono anche delle similitudini fra il nostro artista ed un altro fiammingo, Dominique Stroobant (*1947), scultore e fotografo che vive a Carrara, nella sua arte di prestare dinamismo ed eleganza al granito nero o al marmo bianco, di fissare delle strutture vegetali filigrane su un fondo largo e generoso, di ricercare l'ordine nel disordine: uno scienziato fra gli artisti, anche lui.


Se si dovesse qualificare astratta l'arte di Marc Reist, sarebbe solo per il fatto che lui crea delle astrazioni a partire da osservazioni della natura. La sua compagna Jris è un'ex-compagna di scuola divenuta poi sua moglie. Entrambi hanno «sempre» saputo che sarebbero vissuti insieme e che lui avrebbe avuto un'attività creatrice. Già nella loro infanzia, hanno conosciuto l'oste, macellaio e collezionista d'arte Hans Liechti (1924-2009) e sua moglie Käthi. Quest'uomo caloroso dallo spirito indipendente li ha segnati, e la sua critica, insieme severa e evidentemente giustificata, del giovane artista fu formatrice e creò legami d'amicizia che li portarono tutti insieme fino a Carrara. Quest’ambiente personale del cantone di Soletta, più particolarmente di Grenchen, è senza dubbio tanto importante quanto qualsiasi eredità artistica. Marc Reist è del resto riconosciuto nella sua Regione la quale gli ha consacrato più mostre e l'ha onorato con due premi.

Un'opera ragionata Il cammino è stato lungo per arrivare a ciò che appare oggi in modo così chiaro sotto il titolo di Multiscala. In un cofanetto del 2005, intitolato Structures e che conteneva sei incisioni su legno, l'artista consegnava un testo che spiegava il suo modo di procedere legato ad un concetto, perché «le opere perdono una parte della loro profondità e del loro senso se non sono sostenute da un concetto», come lo dice lui stesso. L'interpretazione, formulata con la massima cura, tracciava in effetti un'evoluzione da un quadro all'altro che dava al tutto una coerenza e un'energia inattese. I Fazzoletti, che risalgono agli anni 2000 a 2006, sono una tappa importante nello sviluppo del concetto Multiscala. Lo scultore si è dato come compito «di occupare un massimo di spazio con un minimo di materia». E' così che nacquero delle sculture alte talvolta più metri, ma gracili come fazzoletti di seta, da lì il loro nome. Permisero fra l'altro all'artista di acquisire una virtuosità senza dubbio unica nel modo di lavorare il marmo che rende traslucido e l'acciaio al quale toglie ogni

rigidità, portandoci con movimenti dolci e ritmi soffici verso la leggerezza dell'essere. Cambiando diottria e ingrandendo il fazzoletto, scopriamo una testura che ha affascinato Marc Reist. E' la famiglia delle Textura in acciaio: un intreccio nel centro dell'opera, una specie di griglia centrale dalla quale vengono fuori delle sbarre piatte le quali, in cerca di spazio, si allontanano, fanno giravolte, ondeggiano o si immobilizzano nell'aria con grazia. I colori di queste sculture, tutte monocrome, esprimono un messaggio diverso se il metallo è arrugginito o ricoperto di un rosso vivo, di un bianco immacolato, eccezionalmente di un nero corvino e, talvolta, in toni più calmi come un verde menta, un giallo pallido, un blu lilla. L'esempio più noto è la Textura Grande rossa con i suoi quattro metri per quattro che si trova attualmente sulla terrazza del Centro Dürrenmatt a Neuchâtel. Se il nostro artista osservatore cambia la lente d'ingrandimento con un cannocchiale, o perfino con un telescopio elettronico, l'intreccio diventa griglia dello spazio, e inversamente, con un microscopio a neutroni, diventa traliccio cellulare. E' in questa dimensione che inserisce il concetto Multiscala, composto di quadri, opere grafiche e sculture creati fra il 2008 e il 2013 e documentati in queste pagine. E' quindi logico che gli estremi Galassia e Strutture atomiche si incontrino nei quadri intitolati Reflexio. Sostenuto da forme che richiamano le pietre miliari e che talvolta si rispecchiano, lo sguardo si perde a partire da una linea orizzontale nell'infinitamente grande o nell'infinitamente piccolo. Più ci si sofferma, e più la linea d'orizzonte si dilegua a favore di un sentimento d'immensità. La serie di sculture di marmo, intitolata Expansio, si situa nel Sistema planetario. Mi ricorda il jazz classico con il suo profondo bisogno di andare sempre più lontano, mentre le sculture Centrum mirano a un punto dell'universo, mosse da una speranza senza nome. Le due serie seguenti si avvicinano un po' di più alla terra. Le opere Globus, i cui vuoti disegnano latitudini e longitudini, sono delle sfere che tendono le braccia verso l'universo, e le

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opere Spatium, dai movimenti ugualmente generosi, presentano una o più aperture, come di una palla che si apre o di due palle che si compenetrano. I quadri e opere grafiche Bipartitus e Tripartitus sorvolano il nostro pianeta e osservano le sue strutture dall'alto (Geotettonica): sfumature di luci e di ombre testimoniano di alternanze fra giorno e notte, giochi di colori teneri evocano dei passaggi fra solido e liquido, linee orizzontali e verticali dimostrano la forza di gravità. Non è certo un caso se, per la sua opera grafica, Marc Reist usa sempre la carta giapponese di cui ama le strutture. Finalmente, la percezione dell'occhio umano interviene nella serie di quadri e di opere grafiche Horizon, che risalgono in parte al 1999. Con ritmo misurato ma leggero che mi fa pensare ai tre tempi di un minuetto, delle linee fini conducono lo sguardo dal basso verso l'alto e dall'alto verso il basso, prima di portarlo al centro verso un orizzonte piatto, apparentemente insondabile, che fa eco agli estremi di Reflexio. Capita pure che l'invito al viaggio arrivi da onde carezzevoli. Con la serie di quadri Structura, ci troviamo nelle dimensioni dell’arredamento urbano e dell'architettura, visti però da una distanza discreta, tipica del nostro artista. E' come se le costruzioni umane fossero quasi bianche su bianco e porgessero la mano al poema di Hans Magnus Enzensberger Il giardino dei ciliegi franco in gennaio: «Eppure, prima che la pagina, il luogo, il minuto diventino biancore, c'è ancora questa mischia di colori insignificanti, appena percettibili in quel che si può ancora distinguere: una schiera di piccole macchie irritate: (...), ognuna diversa dell'altra: (…). Fra quasi nulla e nulla, il fiore del ciliegio lotta e fiorisce». Il passaggio da questo gruppo al prossimo è costituito per il momento da un'unica scultura, Dissolutio, che esiste sia in marmo che, più piccola, in acciaio. L'artista inventa qui nuove tonalità. Mentre le sculture dell'universo e della superficie terrestre si basavano su forme rettangolari, diventano ora pentagonali. Portano un aspetto organico nel mondo finora così minerale di Marc Reist, poiché il

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pentagono – irregolare, s'intende – corrisponde tanto alle foglie della maggior parte degli alberi e delle piante quanto alle cellule della pelle e delle ossa. La scultura possiede un centro solido che si ramifica sui propri lati e si prolunga nell'immaginario. Con il gruppo di sculture più recente, Incrementum, Marc Reist spinge la porta di un mondo visto al microscopio. Anche se le forme ci sono già familiari, questa serie non esprime più esattamente le stesse aspirazioni di prima. I vuoti occupano più spazio, le cellule diventano più grandi e raccontano un desiderio di espansione piuttosto che un gesto di liberazione. Nel progetto del 2012, intitolato Structures e diviso in diverse parti, i pentagoni tridimensionali d'acciaio salgono lungo i muri, bianco su bianco, e mi ricordano i temi di una fuga che si avviluppano. Sento la musica di Bach inerpicarsi lungo i muri scuri di una cattedrale per volare via, attraverso le vetrate, verso la libertà – un modo di sorpassarsi tramite innumerevoli variazioni. La maggior parte delle sculture di marmo esiste anche sotto forma di piccole sculture d'acciaio. Il lucido del metallo sostituisce il bianco della pietra; e non misurano né qualche braccio né qualche piede, ma appena qualche pollice. Si esprimono quindi più dolcemente, ma altrettanto degnamente. Chiedono più intimità e saranno valorizzate di più in interni che in grandi spazi. Bisogna dar loro la possibilità di giocare con la luce, in quanto le ombre che proiettano sono parte integrante della loro identità. Spunta una nuova famiglia, intitolata Initium. Si tratta di immensi cerchi d'acciaio arrugginito che hanno un'apertura verso l'orizzonte su un lato e hanno così un inizio e una fine, mentre il cerchio in se stesso è «la forma più metafisica che ci sia, senza inizio né fine» (Fabienne Verdier, pittrice e calligrafo, 2012). Marc Reist continua dunque ad inseguire opposizioni enigmatiche. Abbiamo descritto il percorso artistico di Marc Reist presentandolo come scientifico, benché continuamente attraversato, come è d'obbligo, da qualche


lampo misterioso e geniale che caratterizza il vero artista: «Il poeta farà pochi miracoli se crede lui stesso nei miracoli», scriveva Novalis, insieme poeta romantico e matematico. Ciò vale pure per Marc Reist, la cui fama oltrepassa di molto le nostre frontiere.

Il denominatore comune di tutte le sue opere è una sete di spazi liberi, di respiri profondi nei quali percepisco un sostegno esistenziale in un mondo sovrappopolato e sovraregolamentato, conformemente alla costatazione di Dürrenmatt: «Lo spirito ha il dovere di creare spazio».

Uno sguardo indipendente Una volta compiuta, l'opera ammalia, incanta, evoca movimenti e ritmi, fa nascere sogni e melodie, crea riflessioni ed emozioni, dando al tutto una portata poetica, filosofica, psicologica, perfino sociale o politica. Tuttavia, non è il creatore che determina «il senso» dell'opera, ma chi la guarda. I titoli sono sempre indizi importanti. Riguardano però non l'interpretazione, ma il punto di partenza o la forma dell'opera. Auguro a chi guarderà questo libro di lasciarsi pervadere dalle dimensioni che lo seducono. Per quanto mi riguarda, sono gli aspetti poetici e filosofici che mi affascinano.

Marie-Pierre Walliser(-Klunge) Traduzione Fiora Nobs

Bienna, dicembre 2012 Questo testo è frutto di diverse conversazioni con Marc Reist. Lo scambio che ne è risultato ha permesso all'artista di precisare ancora di più il suo concetto Multiscala.

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Initium Bei Wachstum und Expansion stellt sich vielleicht die Frage nach einem Beginn. Diese löst sich dadurch sofort auf, weil vor jeder Gegenwart bereits eine Vergangenheit existierte, die das Gegenwärtige erst ermöglichte. Der Beginn als subjektiver Augenblick, den wir aus dem Kreis der fortlaufenden Zeit isolieren.

Avec la croissance et l’expansion, il se pose peut-être la question du commencement. Mais celle-ci se résout d’elle-même, parce qu’avant chaque présent, il existe un passé sans lequel le présent ne serait pas possible. Le début comme instant subjectif, comme goutte que nous isolons dans le fleuve du temps.

When contemplating growth and expansion, the question perhaps arises as to a starting point. But this point dissolves immediately, for every present was preceded by a past that made it possible. A beginning is a subjective moment that we isolate from the flow of time.

Con la crescita e l'espansione si pone forse la questione dell'inizio. Ma questa si risolve da sé, perché prima di ogni presente, esiste un passato senza cui il presente non sarebbe possibile. L'inizio come istante soggettivo, come goccia che isoliamo nel fiume del tempo che scorre.

Marc Reist

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Initium 1304 2013 Inox 1/13 13 x 8 cm

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Reflexio Vom kleinsten bis zum grössten Sichtbaren unserer Welt sind es einige wenige und einfache Regeln, welche die Formen und die Begebenheiten bestimmen. Wenn ich das reflektiere, realisiere ich, dass ich ein Teil von allem bin und damit ein Heimatbegriff entsteht.

Du plus petit au plus grand élément visible de notre monde, c’est un nombre restreint de règles simples qui détermine les formes et les faits. En y réfléchissant, je me rends compte que je suis une partie du tout et je sens naître en moi un sentiment d’appartenance universelle.

From the smallest to the largest visible elements in our world there are a few simple rules that determine their form and incidence. When I reflect on this, I realise that I am part of everything, and I feel a sense of universal belonging.

Dal più piccolo al più grande elemento visibile del nostro mondo, un numero ristretto di regole semplici determina le forme e i fatti. Riflettendoci, mi rendo conto che sono una parte del tutto e sento nascere in me un sentimento di appartenenza universale.

Marc Reist

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Reflexio 1215 2012 Acryl 80 x 80 cm

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Reflexio 0903 2009 Acryl 90 x 90 cm

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Incrementum Eine Idee wird erst dann zur Realität, wenn sie auf eine Welt trifft, deren Strukturen passend sind. Dann beginnt das Wachsen. Zuerst als eine Verankerung und danach die Entwicklung mit der bestehenden Struktur. Diese Struktur hat in den kleinen Anfängen ähnliche Formen wie in ihrer späteren Ausdehnung. Erst unter dieser Voraussetzung ist eine Struktur stabil und kann neue Ideen integrieren und ihre Entfaltung danach richten.

Une idée ne devient réalité qu’au moment où elle rencontre un monde dont les structures lui conviennent. C’est alors qu’elle peut commencer à se développer. D’abord comme ancrage, ensuite comme développement de la structure existante. Cette structure a des formes similaires à ses débuts modestes et dans son ampleur ultérieure. C’est la condition à laquelle elle est assez stable pour intégrer de nouvelles idées et moduler son évolution.

An idea only becomes a reality when it meets a world whose structures suit it. Then growth begins. First it anchors itself, then it develops in the existing structure. In its small beginnings, this structure’s forms are similar to those it displays in its later expansion. This is a prerequisite for a structure’s stability, enabling it to integrate new ideas and to determine its subsequent evolution.

Un'idea diventa realtà solo nel momento in cui incontra un mondo, le cui strutture le convengono. A questo punto può incominciare a svilupparsi, dapprima come ancoraggio, poi come sviluppo della struttura esistente. Questa struttura ha delle forme similari nei suoi inizi modesti come nella sua ampiezza ulteriore. E' la condizione alla quale è abbastanza stabile per integrare nuove idee e modulare la sua evoluzione.

Marc Reist

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Incrementum 1102 2011 Marmor 1/5 55 x 34 cm

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Incrementum 1119 Der Sockel wird zum Stamm, die Pentagone zur Krone: der Stahlbaum wächst und wächst.

Incrementum 1119 Le socle devient tronc, les pentagones couronne : l’arbre en acier respire.

Incrementum 1119 The plinth becomes a trunk, the pentagon a crown: the steel tree grows and grows.

Incrementum 1119 La base diventa tronco, i pentagoni corona: l'albero d'acciaio respira.

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Marie-Pierre Walliser


Incrementum 1119 2011 Inox 1/13 21 x 8 cm

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Incrementum 1110 2011 Marmor 2/5 55 x 34 cm

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Incrementum 1110 2011 Inox 1/13 13 x 8 cm

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Incrementum 1113 2011 Marmor 2/2 89 x 55 cm

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Incrementum 1116 2011 Inox 1/13 13 x 8 cm

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Incrementum 1116 Detail Marmor 1/2 89 x 55 cm

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Der Blick des Künstlers Sein Blick erforscht den Horizont, wo Weltall und Erdball sich treffen. Er sucht Strukturen, beiden gemeinsam, dort unberührbar, hier bereisbar.

Le regard de l‘artiste Son regard songeur scrute l’horizon où l’univers et la terre se touchent. Il décèle des structures miroirs, Ici accessibles, là intangibles.

The artist’s gaze His gaze explores the horizon where the universe meets the earth. He seeks mirroring structures, intangible there, navigable here.

Lo sguardo dell'artista Il suo sguardo pensieroso scruta l'orizzonte dove l'universo e la terra si incontrano. Scopre delle strutture-specchio, qui accessibili, lì intangibili.

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Marie-Pierre Walliser


Structura Eine Existenz baut jene Anordnung in ihrer Struktur auf, welche durch ihre Umstände und Ziele nötig ist. Aufgrund dieser inneren oder äusseren Kräfte, die ständig auf strukturelle Ordnungen einwirken, zeigt sich ein dynamisches Bild, in dem sich die verschiedenen Strukturteile partiell verdichten, zentralisieren oder ausrichten.

Toute existence ordonne sa structure en fonction des circonstances et des objectifs. Ces forces internes et extérieures qui ne cessent d’agir sur la structure créent une image dynamique dans laquelle les diverses parties de la structure se condensent, se concentrent ou s’alignent.

An existence configures its structure in a manner made necessary by its circumstances and objectives. These inner and outer forces constantly impinge on the structural order, causing a dynamic image to emerge in which the structure’s different components are partially consolidated, centralised and aligned.

Ogni esistenza ordina la propria struttura in funzione delle circostanze e degli obiettivi. Queste forze interne ed esterne che non smettono di agire sulla struttura creano un'immagine dinamica nella quale le diverse parti della struttura si condensano, si concentrano o si allineano.

Marc Reist

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Structura 1302 2013 Acryl 3 x 80 x 100 cm

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Structura 47째13' 43,23''N 7째 23' 43,84''E in Google Earth 2013 Grafik 2/7 89 x 55 cm

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Structura 47째 6' 52,09''N 7째 23' 22,99''E in Google Earth 2013 Grafik 1/8 50 x 50 cm

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Structura 1004 2010 Acryl 80 x 80 cm

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Structura 0910 2009 Acryl 90 x 90 cm

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Structura 1217 2012 Acryl 190 x 190 cm

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Structura 1209 2012 Acryl 120 x 100 cm

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Structura 1109 2011 Acryl 100 x 100 cm

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Structura 1216 2012 Acryl 80 x 80 cm

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Structura 1008 2010 Acryl 90 x 90 cm

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Structura 1009 2010 Acryl 120 x 120 cm

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Structura 1000 2010 Acryl 140 x 120 cm

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Structura 1106 2011 Acryl 120 x 140 cm

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Dissolutio Erfasst eine Idee eine Struktur, wird deren Entwicklung belebt. Daraus kann eine sichtbare Realität entstehen. Sei dies als Gesellschaftsform, Individuum oder Projekt. Wenn dann die Idee ihre Zeit verlässt und sich nicht mit ihr weiter entwickelt, zerfällt die Struktur zu blossem Material, zur einfachen Abbildung einstiger Grösse.

Si une idée se saisit d’une structure, celle-ci s’anime. Il peut en résulter une réalité visible, qu’il s’agisse d’une structure sociale, d’un individu ou d’un projet. Mais si l’idée quitte son temps et n’évolue plus avec lui, la structure n’est plus qu’un matériau en désintégration qui reproduit une grandeur passée.

If an idea grasps a structure, its development is animated. A visible reality can emerge from this, be it a social system, an individual or a project. If the idea then leaves its time and does not develop further with it, then the structure disintegrates into mere material: nothing but an image of former greatness.

Se un'idea si impadronisce di una struttura, quest'ultima si anima. Ne può risultare una realtà visibile, che si tratti di una struttura sociale, di un individuo o di un progetto. Ma se l'idea abbandona il suo tempo e non si sviluppa più con quest'ultimo, la struttura non è più che un materiale in disintegrazione che riproduce una grandezza passata.

Marc Reist

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76


Dissolutio 1115 2011 Marmor 1/5 55 x 34 x 5 cm


Marc Reist und die Geometrie Ein Punkt – ein Wink, ein Hinweis im Nichts. Der Punkt schwillt an zum schwarzen Loch: Geburt eines Wesens, Geburt einer Welt. Der Punkt wächst weiter an zum Kreis: vollkommen und leer, ein neuer Beginn. Ein Strich – zwei Punkte und eine Linie: Er teilt das Chaos auf in Felder, er trennt die Erde von dem Himmel, er zielt hinaus in die weite Nacht: er lässt Unendlichkeit erahnen. Vierecke – Gitter und Gewebe, so stark und streng wie ein Gesetz. Gebogen machen sie sich frei, sie tanzen um den ganzen Globus, sie schaffen den Weg hinaus in die Weite. Fünfecke – nur verformet fügen sich diese in ein grösseres Ganzes, der gold‘ne Schnitt sonst züchtigt sie. Sie wachsen als Zellen, sie winken als Blätter, sie strahlen vor Kraft und Lebensdrang.

Marc Reist et la géométrie Un point – un signe, un repère oublié. Le point se gonfle, il devient un trou noir : Naissance d’un être, voire d’un monde. Le point grandit encore et devient cercle : parfait, vide, au seuil d’un nouveau départ. Un trait – ce sont deux points et une ligne : ordonne tout un chaos en séquences, sépare la terre d’avec le ciel, pointe là-bas la nuit sombre et profonde, pour entrevoir un bout d’éternité. Les carrés – des grilles et des textures solides et rigides et austères. Pourtant, qui les déforme les délivre, ils feront leur ronde autour de la terre pour découvrir des espaces lointains. Les pentagones – restent isolés, le nombre d’or leur interdit des pairs, mais altérés, ils peuvent s’intégrer, se multiplier, se manifester, rayonner de force et de joie de vivre.

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Marie-Pierre Walliser


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Marc Reist and geometry A point – a gesture, an allusion in nothingness. The point swells into a black hole: the birth of a being, birth of a world. The point grows on, becomes a circle: perfect and empty, a new beginning. A dash – two dots and a line: dividing up chaos, severing earth from sky, striving out into the distant night letting us divine eternity. Quadrangles – trellises and textures, as strong and austere as a law. Arching, they set themselves free, dancing around the globe, making their way into distant spaces. Pentagons – only when warped do they submit to a greater whole, or else the golden section would chasten them. They grow as cells, beckon as leaves, radiating strength and the urge to live.

Marc Reist e la geometria Un punto – un segno, un punto di riferimento dimenticato. Il punto si gonfia, diventa un buco nero: nascita di un essere, perfino di un mondo. Il punto cresce ancora e diventa cerchio: perfetto, vuoto, alle soglie di un nuovo inizio. Un tratto – sono due punti e una linea: suddivide il caos in vari campi, separa la terra dal cielo, punta verso la notte buia e profonda per intravedere un frammento di eternità. I quadrati – griglie e trame robuste e rigide e austere. Eppure, chi li deforma li libera, faranno il loro giro di ballo intorno alla terra per scoprire spazi lontani. I pentagoni – restano isolati, la sezione aurea vieta loro i numeri pari, ma alterati, possono integrarsi, moltiplicarsi, manifestarsi, risplendere di forza e di gioia di vivere.

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Marie-Pierre Walliser


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Digitale Zeichnung


Bipartitus Die Phase des Bipartitus ist der sensible Moment, in dem sich zwei Teile finden und ihr Gleichgewicht ausloten. Während dieser Situation des Austauschs kann ein neuer Teil, Tripartitus, entstehen. Geschieht das nicht, wird im Bipartitus nur das Gleichgewicht verwaltet, und es wird unmöglich, daraus Neues zu erwarten.

La phase de la bipartition est le moment délicat où deux éléments se rencontrent et recherchent leur équilibre. Cet échange peut en appeler un autre, une tripartition. A défaut, la bipartition se contente de gérer l’équilibre dont on ne peut rien espérer de nouveau.

Bipartition is the delicate moment in which two parts find each other and explore their equilibrium. During this exchange a new part can emerge, causing tripartition. If this does not occur, the equilibrium is managed only in bipartition and it becomes impossible to expect anything new.

La fase della bipartizione è il momento delicato in cui due elementi si incontrano e ricercano il loro equilibrio. Questo scambio ne può richiamare un altro, una tripartizione. Se ciò non succede, la bipartizione si accontenta di gestire l'equilibrio dal quale non si può sperare nulla di nuovo.

Marc Reist

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Bipartitus 1204 2012 Grafik 50 x 50 cm

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Tripartitus Die Dreiteiligkeit verunmöglicht eine stabile Verteilung der Gewichte, weil immer ein Austausch vorhanden sein wird. Diese Situation ist unumgänglich für Leben im Sinne einer Entwicklung.

Dans la tripartition, il est impossible d’équilibrer les poids de manière stable, parce qu’il y aura toujours échange. Cette situation est obligée pour toute vie dans le sens de développement.

Tripartition makes a stable distribution of weight impossible, because exchange is constant. This situation is unavoidable for life in its development.

Nella tripartizione è impossibile bilanciare i pesi in modo stabile, perché ci sarà sempre scambio. Questa situazione è imprescindibile per ogni vita in senso di sviluppo.

Marc Reist

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Tripartitus 1212 2012 Grafik 50 x 50 cm

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Tripartitus 1205 Drei Flächen in grauen Tönen, drei Flächen mit weissen Flocken, gerade, geneigt, getrennt: subtil miteinander spielen des Winters Reinheit und Silber, wie Marmor im Schnee und im Nebel.

Tripartitus 1205 Les trois champs aux gris partagés, les trois champs aux flocons communs, droits, penchés et séparés, ils jouent l’entente subtile des gris et des ivoirins comme marbre entre neige et brumes.

Tripartitus 1205 Three grey-toned surfaces, three white-flaked surfaces, straight, bowed, divided: Winter’s silver and winter’s purity subtly playing, like marble among snow and mists.

Tripartitus 1205 I tre campi dai grigi divisi, i tre campi dai fiocchi bianchi, dritti, inclinati e separati, giocano l'intesa sottile dei grigi e degli eburnei, come marmo fra neve e nebbia.

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Marie-Pierre Walliser


Tripartitus 1205 2012 Grafik 50 x 50 cm

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Horizon Befände sich der Mensch in absoluter Dunkelheit, könnte er die Weite des Raums um sich herum erkennen. Wenn die Augen geschlossen sind und alle Strukturen und Texturen seiner Umgebung unsichtbar werden, existiert das monochrome Bild des Horizonts, in dem eine Linie erkennbar wird, welche in seiner Vorstellungskraft entsteht. Es ist die weiteste Distanz, die der Mensch sehen und denken kann.

Si l’homme se trouvait dans le noir absolu, il pourrait reconnaître l’étendue de l’espace autour de lui. Quand il ferme les yeux et que toutes les structures et textures de son environnement deviennent invisibles, il reste l’image monochrome de l’horizon dans laquelle une ligne devient perceptible, surgissant de son imagination. C’est la plus longue distance que l’homme puisse voir et imaginer.

If man were in complete darkness he would recognise the great expanse of space around him. When he closes his eyes all structures and textures of his environment become invisible: only a monochrome image of the horizon exists, in which a discernible line emerges in the imagination. It is the farthest distance that man can see and contemplate.

Se l'uomo si trovasse nel buio assoluto, potrebbe riconoscere l'estensione dello spazio intorno a sé. Quando chiude gli occhi e che tutte le strutture e testure del suo ambiente diventano invisibili, rimane l'immagine monocroma dell'orizzonte nella quale diventa percettibile una linea che sorge dalla sua immaginazione. E' la più lunga distanza che l'uomo possa vedere ed immaginare.

Marc Reist

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Horizon 1011 2010 Acryl 190 x 190 cm

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Horizon 1006 2010 Acryl 90 x 90 cm

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Horizon 1103 2011 Acryl 60 x 60 cm

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Horizon 1210 2012 Acryl 80 x 80 cm

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Horizon 0804 Drei Silberfäden fallen, drei Silberfäden steigen, sie fangen meinen Blick und lenken ihn ins Weite, hinaus ins Fremde, ins Freie, wo Leichtigkeit des Seins und Ewigkeit des Nichtseins sich vereinen.

Horizon 0804 Trois fils d’argent descendent, trois fils d’argent remontent, ils ondoient dans les brumes, ils m’invitent à les imiter pour méditer et m’envoler vers un espace de liberté où l’instant et l’éternité se confondent.

Horizon 0804 Three silver threads fall, Three silver threads ascend, they entrap my gaze and turn it to things distant: into the unknown, the open, where lightness of being and eternity of non-being are united.

Horizon 0804 Tre fili d'argento scendono, tre fili d'argento risalgono, ondeggiano nella bruma, mi invitano ad imitarli per meditare e volare via verso uno spazio di libertà dove l'istante e l'eternità si confondono.

100

Marie-Pierre Walliser


Horizon 0804 2008 Acryl 80 x 80 cm

101


Horizon 1107 2011 Acryl 80 x 80 cm

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Horizon 0815 2008 Acryl 80 x 80 cm

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Horizon 1116


Horizon 1116 2011 Acryl 120 x 120 cm

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Horizon 0814 2008 Acryl 100 x 120 cm

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Horizon 0904 2009 Acryl 140 x 100 cm


Horizon 1214 2012 Grafik 50 x 50 cm

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Horizon 1202 2012 Grafik 50 x 50 cm

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Globus Die durch Struktur geprägte Form expandiert bis zum Maximum, der Kugel. Eine in sich ruhende Welt, mit Affinitäten zu parallelen Welten. Die Zwischenräume, die dabei als Kommunikationswege dienen, lassen neue Gedanken im Raum entstehen.

La forme modelée par une structure se déploie jusqu’à son comble, la sphère. Il s’agit d’un monde en soi, harmonieux, en affinité avec des mondes parallèles. Les intervalles, qui servent de voie de communication, laissent libre cours à de nouvelles idées.

The form, determined by its structure, now expands to its maximum, the sphere. It is a world at rest in itself, with affinities to parallel worlds. The intermediary spaces that serve thereby as paths of communication allow new thoughts to emerge.

La forma modellata da una struttura si espande fino al suo culmine, la sfera. Si tratta di un mondo a sé, armonioso, in affinità con mondi paralleli. Gli intervalli, che servono di via di comunicazione, danno libero corso a nuove idee.

Marc Reist

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Globus 1106 Er ist zugleich beschützt und frei, er wird von starken Armen getragen, sein Wünschen und Streben zielt hinauf, wo Harmonie und Frieden leben.

Globus 1106 Ce globe est protégé et pourtant libre. Il repose dans les bras d’un Atlas, tandis que toutes ses aspirations visent les hauteurs de la plénitude.

Globus 1106 At once sheltered and free, carried by strong arms, its desires and yearnings ascend to where harmony and peace reside.

Globus 1106 Questo globo è protetto, eppure libero. Riposa fra le braccia di un Atlante, mentre tutte le sue aspirazioni mirano alle vette della plenitudine.

118

Marie-Pierre Walliser


Globe 1106 2011 Marmor 2/5 55 x 34 cm

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Globe 1109 2011 Marmor 1/5 34 x 55 cm

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Spatium Neues entsteht im Zwischenraum, der nur solange existiert, wie die beiden Seiten, die ihn bilden, vorhanden sind. In diesem Raum gebiert die Korrelation das Leben und die Kunst.

L’intervalle permet la création de quelque chose de nouveau qui n’existe que dans la mesure où les deux côtés qui le forment subsistent. C’est ici que la corrélation donne naissance à la vie et à l’art.

The New emerges in the intermediary space that exists only as long as the two sides that form it. It is in this space that correlation gives birth to life and art.

L'intervallo permette la creazione di qualche cosa di nuovo che esiste solo nella misura in cui tutte e due le parti che lo formano sussistono. E' in questo spazio che la correlazione fa nascere la vita e l'arte.

Marc Reist

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45


Spatium 1301 2013 Digitale Zeichnung

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Spatium 1112 2011 Inox 1/13 13 x 8 cm

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Spatium 1108 2013 Marmor 1/1 120 x 68 x 12 cm

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Spatium 1112 2011 Inox 1/13 13 x 8 cm

53


Spatium 1212 Sie haben sich bekämpft, sie haben zusammen gerungen, doch Schwestern sind sie geblieben. Die eine zieht’s nach oben, die andre bleibt erdgebunden, als Stimme und Gegenstimme.

Spatium 1212 Elles se sont opposées, elles se sont disputées, mais sœurs elles sont restées. L’une rêve du lointain, l’autre reste au sol fidèle : en fait, elles s’équilibrent.

Spatium 1212 They fought each other, they wrestled, but still remained sisters. The one is drawn upwards, the other bound to earth; and so they find their balance.

Spatium 1212 Si sono contrapposte, hanno litigato, ma sorelle sono rimaste. Una sogna del lontano, l'altra resta fedele al suolo: di fatto, si bilanciano.

130

Marie-Pierre Walliser


Spatium 1212 2012 Inox 1/13 13 x 8 cm

131


Spatium 1204 2012 Inox 1/13 21 x 8 cm

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Spatium 1107 2011 Inox 1/13 13 x 8 cm

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Spatium 1213 2013 Inox 1/13 13 x 8 cm


Spatium 1009 2010 Marmor 1/5 97 x 37 x 6 cm

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Expansio Eine Struktur, die sich entwickelt, beansprucht Raum und füllt diesen ständig weiter aus. Erst kaum sichtbar, beginnt dann die Verformung der Ebene, und diese expandiert schliesslich in den Raum. Durch das Wachstum verschiedener Strukturen entstehen einzelne, parallel existierende Welten.

Une structure qui se développe a besoin d’espace, et elle s’en empare progressivement. La déformation du plan est d’abord si infime qu’elle est à peine perceptible, puis elle s’étend dans l’espace. Par la croissance de différentes structures, des mondes parallèles se créent, distincts les uns des autres.

A structure that develops needs space, and constantly fills it out. At first barely visible, its surface begins to distort and finally expands into the space. The growth of different structures brings about the creation of distinct, parallel worlds.

Una struttura che si sviluppa ha bisogno di spazio, e se ne impadronisce progressivamente. La deformazione del piano è dapprima così infima che è appena percettibile, poi si estende nello spazio. Dalla crescita di diverse strutture, si creano dei mondi paralleli, distinti gli uni dagli altri.

Marc Reist

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Expansio 1211 2012 Marmor 1/5 55 x 34 cm

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Expansio 1210 2012 Inox 1/13 13 x 8 cm

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Expansio 1203 2012 Marmor 1/2 90 x 68 cm

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Expansio 1202 2012 Marmor 1/2 89 x 67 cm

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Expansio 1016 Auf rotem Fuss gedeiht ein Geflecht, gar weiss, gekrönt von feinen Zinnen. Subtil, geschmeidig und elegant empfängt es das Licht in seinem Gewebe. Sein edler Marmor atmet tief, er nimmt die Stimmung der Stunde auf, er strahlt die Kraft der Ewigkeit aus: Beständig und unbeschwert zugleich.

Expansio 1016 Toute en souplesse, une texture blanche Se dresse, élégante sur son pied rouge, Et saisit habilement la lumière Sous sa couronne de petits créneaux. Son noble marbre est un poumon puissant, Qui inhale la saveur du présent, Qui exhale un parfum d’éternité, Conjuguant résistance et insouciance.

146

Marie-Pierre Walliser


Expansio 1016 2010 Marmor 2/5 89 x 55 cm


Expansio 1016 A meshwork thriving on a red pedestal, quite white, crowned by fine crenellations. Subtle, supple, sleek, receiving the light in its weave. Its noble marble inhales deeply, absorbing the mood of the hour, exuding the strength of eternity: at once unchanging and yet carefree.

Expansio 1016 Con agilità , un intreccio bianco si erge, elegante, sul suo piede rosso e afferra con destrezza la luce sotto la sua corona di fini merletti. Il suo nobile marmo è un polmone possente, che inala il sapore del presente, che esala un profumo di eternità, coniugando resistenza e spensieratezza.

148

Marie-Pierre Walliser


Expansio1016 2010 Inox 1/13 13 x 8 cm

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Expansio 1208 2012 Inox 1/13 13 x 8 cm

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Expansio 1118 2011 Marmor 1/2 73 x 45 cm

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Expansio 1215 2012 Marmor 1/5 34 x 55 cm

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Centrum Neues entsteht zwischen den Welten und ist in einer nicht definierbaren Grösse im Raum vorhanden, bis eine Struktur dafür passend wird. Durch diesen unerwarteten Einfluss wird die Struktur gerichtet, und das Neue verändert sich zum Gedanken. Dieser umkreist sein Zentrum mit ständiger Annäherung bis zur Vollendung.

Le nouveau surgit entre les mondes et il y reste suspendu sous une forme non définissable jusqu’à ce qu’une structure l’accueille. Celle-ci s’adapte alors à l’influence inattendue, et ce qui est nouveau devient pensée, une pensée qui tournoie autour de son centre et s’en approche jusqu’à ce qu’elle soit parachevée.

The New emerges between these worlds. Although extant in space, its size cannot be determined until a suitable structure for it emerges. This structure adapts to its unexpected influences and the New becomes thought – a thought orbiting around its core, coming ever closer until it attains its moment of completion.

Il nuovo spunta fra i mondi e vi rimane sospeso sotto una forma non definibile fino a che una struttura lo accolga. Questa allora si adatta all'influenza inattesa e ciò che è nuovo diventa pensiero, un pensiero che gira intorno al suo centro e se ne avvicina finché non sia compiuto.

Marc Reist

160


Centrum 1303 2013 Inox 12/13 13 x 8 cm

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Centrum 1214 2012 Inox 1/13 13 x 8 cm

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Centrum 1101 Aus Marmor wurden Flügel geboren, fast körperlos und schwerelos. Sie finden die Öffnung und suchen das Weite, sie fliegen an Venus vorbei in die Nacht. Den leuchtenden Sternen entlocken sie leise des Himmels wundervolles Geheimnis von menschlicher Sehnsucht nach Vollendung und bringen sie auf die Erde zurück. Im Anflug biegen sie strenges Gefüge mit sanftem Druck zur weichen Liege. Und wenn der Stein spielt mit der Luft, erwacht der Traum vom freien Raum.

Centrum 1101 Le marbre blanc a généré des ailes d’une légèreté immatérielle. Aspirées par les espaces lointains, elles effleurent Vénus en passant. Elles discernent dans la nuit profonde les confidences du ciel qui raconte l’âme humaine rêvant de perfection. Elles reviennent nous le murmurer. En se posant avec délicatesse, elles transforment un treillis de marbre en douce couche pleine de silences pour inventer des lieux de liberté.

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Marie-Pierre Walliser


Centrum 1101 2011 Marmor 1/5 34 x 55 cm

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Centrum 1101 Wings born of marble, almost disembodied, weightless. They find an opening and seek distant spaces, flying past Venus into the night. Softly, they elicit the heavens’ wondrous secret from the shining stars, man’s yearning for perfection and return it back to earth. As they approach, their gentle pressure curves the austere structure into a soft bed. And when the stone toys with the air The dream of open space awakens.

Centrum 1101 Il marmo bianco ha generato delle ali di una leggerezza immateriale. Attirate dagli spazi lontani, passando, sfiorano Venere. Captano, nella notte profonda, le confidenze del cielo il quale racconta l'anima umana che sogna di perfezione. Tornano per sussurrarcele. Posandosi con delicatezza, trasformano un traliccio di marmo in morbido piano colmo di silenzi per inventare dei luoghi di libertĂ .

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Marie-Pierre Walliser


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Projekt

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Structures

Raiffeisen Bank CH-Grenchen 2012


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Projekt

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Initium


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Lic. phil. Marie-Pierre Walliser(-Klunge), 1944, CH-Biel. Ehemalige Gymnasialrektorin und Politikerin, Beraterin. Marie-Pierre Walliser(-Klunge), 1944, licenciée ès lettres, CH-Bienne. Ancienne directrice de gymnase et politicienne, consultante. Marie-Pierre Walliser (-Klunge), 1944, Master of Arts, CH-Bienne. Former grammar school rector and politician; consultant. Marie-Pierre Walliser (-Klunge), 1944, laureata in Lettere, CH-Bienna. Già preside di liceo e politico, consulente.

Emanuel Stotzer, 1964, CH-Büren an der Aare Seit 1992 freischaffender Fotograf Emanuel Stotzer, 1964, CH-Büren an der Aare Photographe indépendant depuis 1992 Emanuel Stotzer, 1964, CH-Büren an der Aare A freelance photographer since 1992 Emanuel Stotzer, 1964, CH-Büren an der Aare Fotografo indipendente dal 1992

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Marc Reist, 1960, CH-Schnottwil Arbeitet seit 1984 als Bildhauer und Maler im Atelier Schnottwil Marc Reist, 1960, CH-Schnottwil Travaille depuis 1984 comme sculpteur et peintre dans son atelier à Schnottwil. Marc Reist, 1960, CH-Schnottwil Active since 1984 as a sculptor and painter in his studio in Schnottwil. Marc Reist, 1960, CH-Schnottwil Lavora dal 1984 come scultore e pittore nel suo atelier a Schnottwil.

Ausstellungen / Expositions / Exhibitions / Esposizioni 2014 2014 2013 2013 2013 2013 2013 2012 2012 2012 2012 2011 2011 2011 2011 2011 2010 2010 2010 2009 2009 2009 2009 2009 2009 2008 2008 2008 2007 2007 2006 2006 2005 2005 2005 2004 2003 2003 2003 2003 2003 2002 2002 2002 -

Skulpturen am Menuhin Festival, Gstaad Skulpturen im Hotel Park Weggis, Weggis Buchvernissage, Multiscala 2008 - 2013, Galerie Residenz Au Lac, Biel-Bienne Buchvernissage, Multiscala 2008 - 2013, Mosimann‘s Club, London Atelier Senn, Künstler des Gastkantons Solothurn an der Olma, St.Gallen Skulpturen am Menuhin Festival, Gstaad Galerie, Die alte Brennerei, ART3 mit Daniel Spoerri, Till Augustin, Unterramsern Atelierausstellung mit Filmabend Hans Liechti, Metzger, Wirt und Galerist Castello di Gabbiano, Mercatale, Firenze Konsthall Edsvik, European sculpture, Sollentuna, Stockholm Stiftung Rotondo, Jegenstorf Container, Büren an der Aare Tertianum, Solothurn Skulpturenweg Feldforschung, Mühledorf Skulpturenpark Hannah Peschar, Surrey, England Blackheath Gallery, Summer Exhibition 2011, London Kulturnacht, Grenchen Skulpturenpark Hannah Peschar, Surrey, England Schlösschen Vorder-Bleichenberg, Biberist Centre Dürrenmatt, Terrasse, Neuchâtel Atelierausstellung mit Matinee, Schnottwil Burgerspitalgarten, Bern Skulpturen im Stedtli, Büren an der Aare Triennale, Bad Ragatz Skulpturenweg Feldforschung, Nennigkofen Filmpremiere Fazzolettino, Galerie Artis, Büren an der Aare Castello di Gabbiano, Mercatale, Firenze Blackheath Gallery, Early Summer, London Monumento San Giovanni Battista, Gnosca NäijereHuus, Hersiwil Kulturmühle Lützelflüh Vernissage, Buch Inspiration und Skulptur Fazzolettino, Atelier Schnottwil Kunst im Park, Gartenfachschule Oeschberg Skulpturenweg, Grossaffoltern Art and Dinner, Mosimann’s Belfry Dining Club, London Schlösschen Vorder-Bleichenberg, Biberist Skulpturenpark, Sempachersee Skulpturenweg, Assens Räberhuus, Niederbipp Aarbergerhaus, Ligerz Blackheath Gallery, Autumn, London Vieux Manoir, Murten Blackheath Gallery, Spring, London Château Mosimann, Olten

2002 2002 2001 2001 2000 2000 2000 2000 2000 2000 2000 1999 1999 1999 1999 1998 1997 1997 1997 1996 1996 1995 1995 1994 1994 1993 1993 1993 1992 1992 1992 1991 1991 1991 1990 1989 1989 1989 1988 1988 1988 1987 1984 1983 1982 -

Alte Reithalle, Solothurn Blackheath Gallery, Christmas, London Galerie Hirondelles, J. de Vigier, Solothurn Kleinskulpturen und Bilder, Atelier Schnottwil Altstadt Galerie, Bern Leupis Artplace, Zofingen Galleria d’arte, Ascona UBS Swiss-Open, Gstaad Mall Gallery, London Swiss Embassy, London Künstlerhaus am Lenbach, München Leupis Artplace, Zofingen Schloss, Buchegg Schlosshof, Büren an der Aare Kongresshaus, Biel St. Petersinsel, Bielersee Skulpturenweg Jeremias Gotthelf, Lützelflüh Buchvernissage Marc Reist, Parktheater Grenchen Galerie Grossen, Grenchen Restaurant Sonne, Scheunenberg Galerie Hirondelles, J. de Vigier, Solothurn Schloss, Buchegg Gartenfachschule, Oeschberg Galerie Herzog, Büren zum Hof Kulturverein, Orpund Galerie Martins, Olten Solothurner Bank, Solothurn Kunst und Behinderung, Exma, Oensingen Netto AG, Balsthal Galerie Bernhard, Grenchen GSAMBA, Kulturzentrum, Besenval Sieberhuus, Lyss Schloss, Buchegg Galerie Hirondelles, J. de Vigier, Solothurn Objektart,Grenchen Galerie Doktorhus, Oberdorf Galerie Salzbütti, Twann Galerie Hirondelles, Coppet Sieberhuus, Lyss Galerie Hirondelles, Coppet Galerie Bernhard, Grenchen Galerie Spycher, Bettlach Galerie Seilerei, Mühledorf Solothurner Bank, Grenchen Flösserhof, Biberist

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Dank – Remerciements Das Buch wurde ermöglicht durch : - Le livre a pu être réalisé grâce à :

Kunst-Forum-Reist

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Lotteriefonds Kanton Solothurn

Robert und Esther Mathys-Schmid

Baloise Bank SoBa AG, CH-Solothurn

Fraisa SA, CH-Bellach

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Däster-Schild Stiftung, CH-Grenchen

Espace Real Estate AG, CH-Solothurn

Ein weiterer Dank geht für ihr Engagement an: – Nos remerciements particuliers vont aussi à :

Pierre Walliser, Biel-Bienne, Mario Cortesi, Biel-Bienne, 178


Dieses Buch wurde in einer Auflage von 600 Exemplaren gedruckt, davon 21 Exemplare als Sonderausgabe, nummeriert und signiert, in einem Chromstahl-Schuber.

Impressum ISBN: 978-3-906124-03-2 alle Rechte vorbehalten Copyright : 2013 Marc Reist und Marie-Pierre Walliser Englische Übersetzung: Chris Walton, CH-Solothurn Italienische Übersetzung: Floria Nobs, CH-Biel Fotografie: Emanuel Stotzer, CH- Büren an der Aare Druck: Gassmann AG, CH-Biel Bienne

Printed in Switzerland

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MULTISCALA Ein Kunstband von Marc Reist in vier Sprachen mit Kurztexten zu seinem Konzept Multiscala Deutsch und Französisch eingeführt und begleitet von Marie-Pierre Walliser, CH-Biel

Englische Übersetzung: Chris Walton, CH-Solothurn Italienische Übersetzung: Floria Nobs, CH-Biel Fotos: Emanuel Stotzer, CH-Büren an der Aare Herausgegeben von Jris & Marc Reist, CH-Schnottwil Druck und Verlag: W. Gassmann AG, CH-Biel

MULTISCALA Un livre d’art de Marc Reist en quatre langues avec de brefs textes explicatifs concernant son concept Multiscala introduit et accompagné en français et en allemand par Marie-Pierre Walliser, CH-Bienne Traduction en anglais : Chris Walton, CH-Soleure Traduction en italien : Floria Nobs, CH-Bienne Photos : Emanuel Stotzer, CH-Büren an der Aare Edité par Jris et Marc Reist, CH-Schnottwil Impression et Edition : W. Gassmann SA, CH-Bienne

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Marc Reist Multiscala 2008 2013  

Marc Reist Multiscala 2008 2013  

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