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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631


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Art. 9754/ONDE V 9755 Gültig vom 20.7. bis 2.10.2010

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Art. 9748/TVLU 9749 Gültig vom 20.7. bis 2.10.2010

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ausgedruckt werden. chein kann auch auf www.migros.ch Art. 9761/OTV 9762 Gültig vom 20.7. bis 2.10.2010

Mit Sammelmarken füllen.

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Art. 9763/OTV 9764 Gültig vom 20.7. bis 2.10.2010

Art. 9736 Gültig vom 20.7. bis 2.10.2010

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Rheinfall Neuhaus

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So erhalten Sie die Sammelmarken: Art. 9758 Gültig vom 20.7. bis 2.10.2010

Art. 9733 Gültig vom 20.7. bis 2.10.2010

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Mehr Informationen finden Sie unter www.migros.ch


INTERVIEW 32

Nestlé-Chef Brabeck über das grösste Problem der Zukunft: Wassermangel. Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

SERIE

SOMMERREISE

Bilder Esther Michel, Jean Revillard/rezo,

Reich der Kinder

Das Migros-Magazin macht sich auf, die Schweiz neu zu entdecken. Erste Station der Reise ist das Kinderparadies im sankt-gallischen Jonschwil. AB SEITE 12 Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

CUMULUS-DEALS auf Seite 88/89

Nr. 29, 19. Juli 2010


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DIESE WOCHE

Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

SOMMERREISE

EDITORIAL Jacqueline Jane Bartels, stellvertretende Chefredaktorin

Im Reich der Kinder

12

Reisen mit dem SBB-Chef

18

Mit Heidi auf der Alp

20

In Jonschwil SG leben überdurchschnittlich viele Kinder. Ein Besuch. Andreas Meyer über die ideale Symbiose der SBB mit der Migros.

Kuuli Schwiiz! Genau. Schon wieder so eine Düütsche, die eine Schweizer Füh-

rungsposition innehat. Aber keine Sorge, liebe «Weltwoche» (5. April 2010, «Personenkontrolle»), in unseren Konferenzen wird immer noch Schwyzerdütsch gesprochen. Und ich habe die Migros auch noch nie Migrosss ausgesprochen. Klar nerve ich schon mal, wenn ich in einer Sitzung nachfrage: «Gummeli»? Was ist das denn? «Härdöpfel». Aha. Natürlich. Kartoffeln sind gemeint … Ich fühle mich hier zu Hause! Nicht nur, weil uns der Fussball einander näher brachte.

Vergessen wir Fussball. Es gibt tausend andere Dinge, in denen

die Schweizer Sieger sind. Als Auftakt zu unserer Serie «Sommerreise» präsentieren wir Ihnen eine der kinderfreundlichsten Gemeinden der Schweiz. Die wahren Könige in Jonschwil SG sind 903 Kinder – bei 3446 Einwohnern. Die Schweiz — ein Land von Welt. Cervelats, Swatch-Uhren und

Schoggi stehen genauso für die Schweiz wie Dutti. Und die Schweiz schätzt seine Ausländer. Tolle Erfindungen wie den Sparschäler verdanken wir einem Secondo. Genauso sind die Migros und die SBB Symbole der Schweiz. Wen wundert es da, dass die Schweizer Weltmeister im Bahnfahren sind? Liebeserklärung an Heidiland. Hoch lebe das Landleben.

«Gluschtig» ist das Schweizerleben! Das spiegeln unsere Seiten in «Das Beste» wider. Viel Spass Sp mit dieser Ausgabe, ga , die für mich wie eine Ode Ode an die Schweiz Sch chweiz ist. ist st.

jacque jacqueline.bartels@migrosmagazin.ch uelililine ue ne.b ne .bar .b arte ar tels te ls@m ls @mig @m igro ig rosm ro smag sm agazin.ch ag

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01, redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch * Normaltarif

Bild Herbert Zimmermann

Drei Freunde reisen quer durch die Schweiz. Erster Halt ist Maienfeld.

Wo Promis baden gehen 78

MENSCHEN Nimm mich mit!

30

Sängerin Jaël und andere Schweizer Prominente zeigen, wohin sie vor der Affenhitze fliehen.

Jeden Monat fährt Beat Schellenberg von Tschechien in die Schweiz. Wer will, den nimmt er mit.

INTERVIEWS Peter Bichsel

26

Peter Brabeck

32

Ein «Böser» der Literaturszene über seine Liebe zum Schwingsport. Der Nestlé-Chef über die Lösung des globalen Wasserproblems.

NEUES AUS DER MIGROS Tiefer Euro und Migros-Preise

38

Marketingchef Oskar Sager über den schwachen Euro und seine Folgen.

IHRE REGION Neues aus der Genossenschaft

Den Partner fürs Leben finden 77 Reisen: Wo Promis baden gehen 78 Familie: Kinder-Spitex 82 Pflegehilfe für schwer kranke Kinder.

Der Migros die Meinung sagen 40So

Garten & In Form

DAS BESTE

RUBRIKEN

funktioniert Migipedia.

Eiskalter Kaffeegenuss Edler Kaffee und andere Genüsse Znüni näh im Migros-Restaurant Unverzichtbares Sommerzubehör Baby-Club: Babyboom

61 62 65 67 69

SAISONKÜCHE Raclette mit Aprikosen und Speck 42 Die «Saisonküche» legt bei Karolin Wirthner im Goms Käse ans Feuer.

Käseschmelzen im Sommer

Sommerliche Fonduevarianten.

58

Guter Geschmack hat immer Saison.

84

Hecken stutzen und Freeline-Skaten.

Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Kolumne Glücksgriff Cumulus Rätsel/Impressum

9 10 25 29 86 88 91

MEINE WELT Lara Stoll

Zu Besuch bei der 23-jährigen Schweizer Slam-Poetin.

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MIGROSWOCHE

Migros-Magazin ros-Magaz ros-Ma ros -Magaz -Ma gazin gaz in 29, 19. 19. Juli Juli 2010 2010

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FRISCH IN DER MIGROS

Chinesin aus dem Wallis Apriköschen – nicht aus dem Döschen, sondern frisch aus dem Wallis! Sie ist eine Allrounderin, diese Aprikose. Ob eingelegt, als Konfitüre, im Kuchen oder zu Fleisch – sie schmeckt. Zu verdanken haben wir den samtigen Leckerbissen den alten Römern, welche die ursprünglich chinesische Frucht über Anatolien nach Europa brachten.

Starke Zahlen

Die Migros Bank kann auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2010 zurückblicken. So konnte der Ertrag um markante 8,1 Prozent gesteigert werden. Gleichzeitig ging der Aufwand vor allem aufgrund der neu eingeführten Informatikplattform um 6,6 Prozent zurück. Dies führte beim Betriebsergebnis zu einem beachtlichen Anstieg von 22,7 Prozent auf 142 Millionen Franken. SBB-Chef Andreas Meyer packte die Lust auf Terra Chips.

g rockt Die Migros

LOB DER WOCHE

Di CD-Compilation «The Best of Demotape Clinic Die 20 2010» ist erschienen. Darauf veröffentlicht m4 m4music, das Popmusikfestival des Migros-Kulturpr prozents, die besten 16 Schweizer Demos de des diesjährigen Newcomer-Wettbewerbs — ein id idealer Einblick ins Schaffen des Schweizer Nach-

Knabberspass mit dem Bahnchef

wuchses. Bestellung unter www.demotapeclinic.ch (nur so lange Vorrat).

Der oberste Schweizer Bähnler, Andreas Meyer, schätzt die Migros als Partnerin. Das fängt bei den Pommes Chips an.

AUS DER REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

Grossen Grund zur Freude hatten die 144 Lernenden der Migros Ostschweiz, die Ende Juni zusammen mit den Vorgesetzten ihren erfolgreichen Lehrabschluss feiern durften. Mit einem feinen Znacht und einer coolen Party wurde das Engagement der erfolgreichen Lehrabgänger belohnt, und diese genossen den Abend und feierten gut gelaunt bis in die frühen Morgenstunden. Mehr dazu sowie Infos zu spannenden Veranstaltungen für Zuhausegebliebene auf den Regionalseiten der Ostschweiz ab Seite 71.

Bilder Matthias Willi, iStockphoto, Pénélope Henriod

Erfolgreiche Lehrlinge

D

ie Migros ist überall in der Schweiz präsent. So auch in den Zügen der SBB. In den Speisewagen werden Gerichte aus Zutaten der Migros serviert, die Railbars in den Waggons führen Terra Chips. Diese schätzt auch SBB-Chef Andreas Meyer. Als er im Zug von Basel nach Bern dem Migros-Magazin ein Interview gab, stoppte er den vorbeifahrenden Minibar-Wagen

und kaufte sich einen Beutel Terra Chips, um die enge Verbundenheit zwischen SBB und Migros zu verdeutlichen. Eine gute Zusammenarbeit ergab sich auch auf anderem Gebiet: Meyer liess den Interviewer und den Kellner der Railbar grosszügig an seinem Migros-Snack teilhaben. Das grosse Interview mit Andreas Meyer lesen Sie auf Seite 18.


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10 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

MM 28: «Männlichkeit hat ein schlechtes Image», Interview mit dem Männerforscher Walter Hollstein über die

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Als ehemaligen Schulversager und Problemkind spricht mich dieser Artikel absolut an. Ich benötigte auch meine Zeit, um mich zurechtzufinden. Sich zu identifizieren mit der heutigen Gesellschaft, mit der Veränderung der Frauenrolle klarzukommen und die Diskriminierung, zwar ohne böse Absicht, diese Dinge machen uns Männern wahrlich das Leben schwerer. Eine meiner Erfahrungen in meinem ersten Lehrjahr als Kaufmann: Ein halbes Jahr hat es gedauert, bis wir im Turnen an der KV Zürich Business School das erste Mal Fussballspielen durften, schlicht und einfach weil in meiner Klasse die Mehrheit Frauen waren. Absolut verständlich. Aber als dann die Turnlehrerin von mir verlangte, im Sinne einer Turnprüfung vorzutanzen, Hip-Hop, da habe ich mich natürlich geweigert und kassierte dafür eine Eins. Doch Jammern bringt uns nicht weiter, es muss was unternommen werden, sonst verzweifeln wir Männer. Übrigens, ich bin 20 und habe soeben die Lehrabschlussprüfung bestanden.

Lario Collenberg, per Mail

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Was Walter Hollstein sagt, kann ich Wort für Wort unterstreichen. Gewisse Fluggesellschaften haben das Fass zum Überlaufen gebracht. Klammheimlich wurde nämlich entschieden, dass Männer nicht mehr neben alleinfliegenden Kindern platziert werden dürfen. So wäre ein Flugzeug nicht gestartet, hätte sich der Mann, der mit seiner Frau unterwegs war, geweigert, seinen ursprünglichen Platz in der Dreierreihe einzunehmen. Er hatte seinen Aussenplatz mit seiner schwangeren Frau gewechselt, damit diese leichter zur Toilette hätte gehen können. Man teilte ihm mit, die

Fluggesellschaft lasse es nicht zu, dass Männer neben alleinreisenden Kindern sitzen würden. Offensichtlich schauen gewisse Fluggesellschaften jeden Mann als Pädophilen an. Wissen eigentlich all diese Leute, dass sie genau jenen Kräften in die Hände spielen, die am liebsten Bus und Tram (und wohl auch Flugzeuge) nach Männern und Frauen/Kindern trennen würden? Werner Fricker, 4565 Recherswil

Ich bin absolut der Meinung, dass der Mann mit seinen guten Vorzügen Mann bleiben soll. Aber niemals ein Macholeben führen auf Kosten von Gefühlen, Zärtlichkeit und gegenseitigem Verständnis. Es geht doch meistens um Machtgehabe bei den Männern: ihre Gewaltausbrüche und ihre Meinung, die Frauen beherrschen zu müssen. Ist Ihnen eigentlich klar, wie viele Frauen geschlagen (ja, ich weiss, dass es auch Frauen gibt, die ihre Männer schlagen) und gedemütigt werden. Für Männer ist das Recht, nebenbei andere Frauen zu haben, ein selbstverständlicher Machtanspruch (bzw. er muss sich selber beweisen, dass er im Bett zu was taugt. Würde er mit seiner Frau über seine Wünsche reden, bräuchte er keine anderen Bettgeschichten). Noch etwas zur Diskriminierung: Sehen Sie sich mal an, wer in Positionen arbeitet mit relativ schlecht bezahlten Stellen, die Mann (er hat ja in der Regel den Chefposten inne) nach Lust und Laune einfach wegrationalisieren kann. Es sind die Frauen an den Kassen und in den Einkaufscentern. Und weiter oben müssen sich die Frauen doppelt beweisen, dass sie genau so gut sind und so viel können wie die Männer. Ich bin jetzt pensio-

«Es gibt in der Gleichstellungslobby

niert, aber ich habe das selber mitbekommen. Auch ich wurde von einem «meiner» Chefs erbärmlich behandelt. Aber ich habe ihn deswegen nicht geschlagen! Heidi Kälin,

8302 Kloten

Viele Mütter und Väter haben es verpasst, ihren Söhnen vorzuleben, dass Gefühle und Schwächen zum Mann werden, zum Mann sein gehören. Es ist nicht verwunderlich, dass unsere Männer ihre Entwicklung innerhalb der Familie verpasst haben. Der Job, die Karriere sind wichtige Ziele im Leben eines Manns. Walter Hollstein wünscht sich, dass die Männer


LESERBRIEFE

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Entmännlichung der Buben, die Diskriminierung der Männer und die Folgen für die Gesellschaft.

macht man keinen Stich» Tagein, tagaus wird in den Medien verbreitet, dass Männer dumm, unnütz und asozial seien. Mich wundert nicht, dass sich die nachwachsende männliche Generation dem Kampf gegen die Windmühlen dieser Vorurteile nicht stellt und sich stattdessen das Leben angenehm einrichtet. Man kann mit der Aussage «Du bist eine komplette Null!» auch Frauen nicht zu irgendetwas motivieren.

Ali Ferkous, per Mail

sicher ein paar bösartige Exemplare, die am liebsten eine Welt ohne Männer hätten»: Walter Hollstein.

fordern, dass auch für sie etwas getan wird. Ich zweifle, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen wird, denn viele Männer haben keine Zeit, oft auch kein Interesse daran, etwas für ihre Entwicklung zu tun, denn dies ist nicht immer mit angenehmen Prozessen verbunden.

Bilder Matthias Willi

Elke-Maria Kurmann, 4500 Solothurn

Die Sichtweise von Herrn Hollstein finde ich ich-bezogen und sehr subjektiv. Ich stamme

Als die Turnlehrerin von mir verlangte vorzutanzen, weigerte ich mich. Es gab eine Eins.

Lario Collenberg, per Mail

aus derselben Generation wie er. Männer gehen heute respektvoller mit den Frauen um als unsere Generation, auch weil die Frauen dies einfordern. Mit Griff unter den Rock, Sportwagen und zotigen Witzen macht man keinen Stich mehr. Mit Achtung, Respekt und Humor kommt man aber immer noch ans Ziel.

Angelo Rizzi, 4123 Allschwil

Wo es in der heutigen Gesellschaft noch Privilegien geben soll für Männer, ist mir schleierhaft.

Nicht die Männlichkeit hat ein schlechtes Image, sondern die männliche Gewalt, durch die nach Meinung des Autors Jugendliche ihre Männlichkeit entdecken. Eine ungeheure Aussage! Und was soll das Jammern? Es ist die Angst der Männer vor der Überlegenheit des weiblichen Geschlechts, die kannte schon der römische Konsul Porcius. Er warnte: «Erinnert euch all der Gesetze, mit denen unsere Vorfahren die Freiheit der Frauen gebunden, durch die sie die Weiber der Macht der Männer gebeugt haben. Sobald sie uns gleichgestellt sind, sind sie uns überlegen.» Doris Wolf, 8700 Küsnacht «Buben sind von Natur aus viel motorischer»? Ja, sicher, solange das «Motorische» sich am Bildschirm abspielt. Das Angebot an sinnlichen und emotionalen Eindrücken, das sich die meisten Buben täglich und fast mehrstündig reinziehen, überfordert sie permanent, vermindert entscheidend ihr Vermögen, sich zu konzentrieren auf etwas, wo es nicht ständig «chlöpft und tätscht». Willi Maurer, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


12 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

SOMMERREISE

Jonschwil SG — eine der kinderreichsten Gemeinden der Schweiz

Das Dorf der Kinder

Jonschwil ist jünger als der Rest der Schweiz. Denn die Sankt Galler Gemeinde ist fest in Kinderhand. Was macht den Ort so attraktiv für Familien? Eine Spurensuche.

J

onschwil liegt wie ausgetrocknet in der sengenden Hitze. Über dem Dorfkern hängt der markante Geruch aus der Käserei Hardegger. Die Strassen sind menschenleer. Wo sind denn all die jungen Menschen aus Jonschwil? Das Sankt Galler Dorf ist die kinderreichste Gemeinde der Schweiz – wenn man nur die grösseren Gemeinden mit über 3000 Einwohnern berücksichtigt. Bei der letzten Volkszählung waren 28,78 Prozent der Einwohner Kinder, auf 3134 Einwohner kamen 902 Minderjährige. Damit liegt Jonschwil weit über dem Durchschnitt: In der ganzen Schweiz sind nur 22 Prozent der Bevölkerung jünger als 18 Jahre. An diesem schweisstreibenden Tag sind die Jugendlichen in der Oberstufenanlage Degenau anzutreffen. Ein grosser Haufen Schülerinnen und Schüler hüpft, rennt, zerrt und springt an der Schulolympiade um die Wette. Gerade legen sich die Teams Schweiz gegen Brasilien beim Seilziehen ins Zeug. Schulleiter Samuel Bernet (28) kommentiert die Wettkämpfe via Lautsprecheranlage. Im Hin-

tergrund ist ein riesiger, graubrauner Acker zu sehen, der aussieht, als wäre er vor ein paar Tagen gepflügt worden. In Wahrheit fand dort vor Kurzem das SonisphereFestival statt. Weltacts wie Metallica und Motörhead traten auf einem Feld im Sankt-Gallischen auf. Madrid, Istanbul oder Stockholm lauten die Stationen des Festivals – und eben Jonschwil. Dafür ist der Ort schweizweit bekannt.

Das Schulhaus hält die Gemeinde zusammen

Vor der Oberstufenschulanlage fährt ein Mann vor und lädt eine Kiste Äpfel aus dem Auto. Frauen bringen Kuchen. Alles wird ins Erdgeschoss des Schulhauses getragen. Dort, in der modernen, weitläufigen Küche, bereiten Annelies Janser (49), Esther Stadler (45) und Hanna Winiger (53) einen Imbiss für die rund 150 Oberstufenschüler und ihre Lehrer vor. Die drei Mütter leben im Dorf Jonschwil – und das richtig gern. «Eine weitgehend heile Welt», sagt die dreifache Mutter Esther Stadler («Drei Kinder sind hier ganz normal»).

Beim Zuzug vor über zehn Jahren hatte Janser zwar einen kleinen Schock («Ich hatte zwei kleine Kinder, und es gab kein Café hier»). Seit sie aber ein Auto hat, fühlt sie sich sehr wohl in Jonschwil und möchte frühestens als Seniorin wieder wegziehen. Winiger kam vor 26 Jahren mit ihrem Mann ins Dorf. Während der Gatte im nahen Uzwil an der Realschule unterrichtet, schaut sie zu Haus und Kindern und engagiert sich in der schulischen Elternarbeit, organisiert Referate, Kurse und Infoveranstaltungen, koordiniert Nachhilfestunden und unterstützt die Schulen bei Projekten. «Das beansprucht gut einen halben Tag wöchentlich», sagt sie. Bleibt noch Zeit, töpfert Winiger gern oder befasst sich mit Naturkosmetik. «Alles stimmt hier», fasst Winiger zusammen, bevor sie sich wieder dem Schneiden eines Cakes zuwendet. Hie und da, sagt sie, gehen ihr Mann und sie nach Winterthur oder Wil ins Kino. Sport ist nicht so ihr Ding, andere Jonschwilerinnen aber treffen sich regelmässig im Turnverein und


Teil 3: Winterthur ZH Teil 2: Lajoux JU

Teil 4: Bürglen TG

Serie Teil 1: Jonschwil

Teil 5: Ruswil LU

MENSCHEN KINDERSEGEN

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ZAHLEN UND FAKTEN ZU JONSCHWIL Z Fläche: 1099 Hektaren (c (ca. ¹/8 der Stadt Zürich) Einwohner per 31. 12. 2009: 3446 (c (ca ¹/110 der Stadt Zürich) Unter 18 Jahren: 903 (26,2 %) St Steuern pro Kopf: Fr. 3900.— An Anteil Schüler: 17,5 % Potenzielle Steuerzahler: 82,5 % Wa Wachstum der Gemeinde: 1970—

2000: jährlich 2,5 %; seit 2001: 1,5 %. Zuwanderung: 0—19-Jährige: 21,7 %, 65-Jährige: 3,1 % Freiwillig Engagierte: 800 Eidgenössische Abstimmungen 2009: Minarettverbot 74 % Ja Komplementärmedizin: 63 % Ja Verbot von KriegsmaterialExporten: 21 % Ja

Unsere Checkliste für eine familienfreundliche Gemeinde Was sich die Eltern wünschen

✔ bezahlbaren Wohnraum ✔ eine tragbare Steuerbelastung ✔ Kindertagesbetreuung mit lohnangepasster Tarifstruktur ✔ Schulen in zumutbarer Distanz ✔ sichere Schulwege und/ oder einen Schulweghelfer ✔ eine Anlaufstelle für Schüler (z. B. Schulsozialarbeiter) ✔ ein Konzept zur schulischen Elternmitwirkung (z. B. Elternrat) ✔ Elternverein ✔ Angebote wie Muki-Turnen, Eltern-KindGruppen, Babysitterdienste ✔ Notfall- und Pflegeeinrichtungen ✔ Läden für die Grundversorgung ✔ transparente Bürgerinformation ✔ eine öffentliche Bibliothek ✔ eine Musikschule

✔ Vereine ✔ einen Familienbeauftragten ✔ generationenübergreifende Angebote ✔ Angebote für fremdsprachige Familien

Was sich die Kinder wünschen

✔ öffentlich nutzbare Grünflächen («Tschuttiwiese») ✔ viele andere Kinder ✔ Spielplätze, Sportstätten und Badis mit Sprungturm und langer Rutschbahn mit vielen Kurven ✔ einen Schulbus, damit sie nicht so weit und vor allem berghoch laufen müssen ✔ einen Jugendraum ✔ ein Kino ✔ Mitspracherecht

«Ich bin nicht der Stadttyp. Hier kennt man sich und ist freundlich zueinander. Das mag ich.» Ramon Wagner (15), Jonschwil


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Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche! Diesen Spruch des kubanischen Revolutionsführers Che Guevara scheinen sich die Autobauer von Dacia auf die Fahnen geschrieben zu haben. Schliesslich gelingt es dem Konzern schon seit 2004, den Markt mit grosszügigen Modellen zu erschwinglichen Preisen zu revolutionieren. Mittlerweile hat Dacia über eine Million Autos verkauft und verzeichnet als einzige Marke im fünften aufeinanderfolgenden Jahr ein zweistelliges Wachstum.

«Die Revolution geht weiter.»

Und die Erfolgsstory geht weiter: Mit dem Dacia Duster 4x4 steht jetzt erstmals ein Allradler zur Verfügung. Getreu den Werten der Marke bietet das sechste Dacia Modell ein exzellentes Preis-Raumangebotsverhältnis, niedrige Betriebskosten, hohe Sicherheit und erprobte Zuverlässigkeit. So spielt der Dacia in typischer Manier den Unruhestifter.

4 4

Allrad für alle, ab Fr. 19 900.– REVOLUTIONÄR GÜNSTIG: DER DACIA DUSTER Mit einem Anschaffungspreis von nur Fr. 19 900.– ist der Dacia Duster 4x4 konkurrenzlos günstig. Und auch im Betrieb ist der Duster ein sparsames Fahrzeug. Dies liegt zum einen an seinem niedrigen Verbrauch: Lediglich 5,6 Liter Kraftstoff benötigt die Diesel-Variante pro 100 Kilometer. Zum anderen wurden die Wartungsintervalle deutlich gesenkt – und damit die Kosten. AUSSEN KOMPAKT UND INNEN GERÄUMIG Der Dacia Duster kombiniert modernes Allrad-Design mit einem ausgezeichneten Platzangebot für die Passagiere und das Reisegepäck. Der Kofferraum des

Duster bietet eine Ladekapazität von bis zu 1604 Litern. Und mit einer Gesamtlänge von 4,31 Meter und 2,00 Meter Breite (mit Aussenspiegeln) kommt der Kletterkünstler im Gelände und im dichten Stadtverkehr gleichermassen gut zurecht. Der Dacia Duster verfügt eben über Innen- und Aussenmasse der oberen Kompaktklasse zu Preisen des Kleinwagensegments – und das ist tatsächlich revolutionär! ROBUST UND FUNKTIONAL Wie alle Fahrzeuge der Marke zeichnet sich der Dacia Duster durch besondere Robustheit und Zuverlässigkeit aus. Die Bodenfreiheit von 21 Zentimetern macht den Duster 4x4 darüber hinaus fit für den Einsatz abseits asphaltierter Pfade.

Als Besonderheit verfügt der Duster 4x4 zusätzlich über ein neues 6-Gang-Schaltgetriebe mit sehr kurz übersetztem ersten Gang für das Anfahren am Berg. ZUVERLÄSSIG UND WIRTSCHAFTLICH Zwei Motorisierungen stehen für den Dacia Duster 4x4 zur Wahl: Ein 1,6Liter-Benziner und ein drehmomentstarker 1,5-Liter-Diesel. Bei den Vierzylindern handelt es sich um millionenfach bewährte Konstruktionen von Renault, die den typischen Dacia Kriterien im Hinblick auf Kosten, Robustheit und pflegeleichte Wartung entsprechen. DREI JAHRE NEUWAGEN GARANTIE Dass die Renault Tochter von der Qualität ihrer Fahrzeuge überzeugt ist, belegt die Garantie von 3 Jahren oder 100 000 Kilometern, die Dacia auf alle Neuwagen gewährt. Hinzu kommen eine zweijährige Lackgarantie und eine sechsjährige Garantie gegen Durchrostung der Karosserie. Noch mehr über den revolutionär günstigen Dacia Duster erfahren Sie am Telefon unter 0800 000 220 oder ganz einfach im Internet: www.dacia.ch.

Duster 4x4 Lauréate dCi 110 DPF, 1 461 cm 3, 5-türig, Treibstoffverbrauch 5,6 l/100 km, CO 2 -Emissionen 145 g/km, Energieeffizienz-Kategorie B, Fr. 27 700.–; Duster 4x4 1.6 105, 5-türig, Fr. 19 900.–. Garantie: 36 Mt./ 100 000 km (was zuerst eintritt).


MENSCHEN KINDERSEGEN

Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

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SOMMERREISE Jonschwil SG — eine der kinderreichsten Gemeinden der Schweiz

«Bei uns können sich Familien noch ein Haus leisten»

Stefan Frei (49) ist Vater von zwei erwachsenen Kindern (18 und 20) und seit zehn Jahren Gemeindepräsident von Jonschwil. Er ist stolz auf den imposanten Kinderanteil seiner Gemeinde. Stefan Frei, was macht Jonschwil richtig, dass so viele Familien hier leben wollen?

Familien haben nun mal gern ein eigenes Häuschen mit Umschwung, und das können sie sich in Jonschwil noch leisten.

Was sind das für Familien, die kommen?

Mehrheitlich solche aus dem oberen Mittelstand. Die Frauen sind zum Teil berufstätig, aber die meisten sind Hausfrauen. Und alle suchen eine gute Schule für ihre Kinder. Und die gibt es in Jonschwil?

Ja. Wir haben gute, engagierte Lehrer und einen kleinen Anteil Migrantenkinder. Sie sind zwar eine Bereicherung, doch Eltern wollen nicht, dass ihre Kinder mehr fremd- als deutschsprachige Schulgspänli haben. Warum wollen keine Migranten in Jonschwil leben?

Natürlich leben auch Migranten in Jonschwil, zum Glück. Doch sie suchen eher Wohnungen aus alter Bausubstanz, weil diese am

günstigsten sind. Davon gibt es hier wenig. Wenn die Familien mal da sind, was tun Sie, damit sie bleiben?

Wir haben ein riesiges Angebot an Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Und dann unsere Vereine! 53 – wovon 12 für die Jungen – auf fast 3500 Einwohner; das erscheint mir beachtlich. Die Gemeinde unterstützt diejenigen Vereine finanziell, die für Kinder und Jugendliche da sind. Mit Vereinen alleine ist es aber nicht getan.

Nein. Optimal ist auch die Lage: Wir sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln und der Autobahn sehr schnell in St. Gallen und Zürich. Zudem bietet die Gemeinde 1500 Arbeitsplätze. Weitere 300 werden in zwei Jahren hinzukommen, wenn eine grosse Firma hier ihren Hauptsitz eröffnet. Hat der Kinderreichtum auch Schattenseiten?

Durchaus. Eine grosse Herausforderung sind die Kosten. Die Auslagen für die Schule machen allein

«Mir gefallen der Dorfkern, die schöne Umgebung und mein UnihockeyClub.» Marco Anderegg (16), Schwarzenbach

«Stagnation bedeutet Überalterung»: Der Jonschwiler Gemeindepräsident Stefan Frei hofft, dass die Gemeinde weiter wächst.

über 74 Prozent der Gemeindeausgaben aus. Im Kanton St. Gallen sind es im Schnitt nur 60 Prozent. Ausserdem müssen die Schulanlagen aus- und umgebaut werden – zumal moderne Unterrichtsformen zusätzlich mehr Platz beanspruchen. In Schwarzenbach musste deshalb letztes Jahr ein Pavillon als Provisorium aufgestellt werden. Ausserdem müssen wir die freiwilligen Helfer pflegen. Ohne sie geht es nicht.

Auf jeden Fall, denn Stagnation bedeutet Überalterung. Wir streben ein jährliches Wachstum von eineinhalb Prozent und eine gesunde Mischung aus Familien und «guten» Steuerzahlern an. Dafür müssen wir uns genau überlegen, welche Zonen als Wohngebiete definiert werden sollen. Das ist die grosse Kunst.

gehen hinterher «eis go zieh.» Das gehört hier dazu. Mit dem Nachbarsdorf Schwarzenbach – ebenfalls Teil der Gemeinde Jonschwil – haben alle drei Frauen nicht viel zu tun. «Man sucht den Kontakt nicht so», erklärt man achselzuckend. So etwas wie ein Brückenbauer zwischen den zwei Dörfern ist das helle und grosszügig geschnittene Oberstufenschulhaus Degenau. Bei dessen Bau vor 15 Jahren wurde peinlich darauf geachtet,

dass es haargenau in der Mitte zwischen Jonschwil und Schwarzenbach zu stehen kommt, den Hauptorten der Gemeinde. Eine Art symbolischer Kitt. Denn nicht immer waren die beiden Gemeindeteile ein Herz und eine Seele. «Das hat eine sehr lange Tradition», sagt Gemeindepräsident Stefan Frei mit einem leisen Seufzer. Er umreisst kurz die Geschichte der mittelalterlichen Weiler «Johannis vilare» (Jonschwil), «Svarzinbah

Soll Ihre Gemeinde dennoch weiter wachsen?

Interview Yvette Hettinger Bild Esther Michel


16 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

SOMMERREISE Jonschwil SG — eine der kinderreichsten Gemeinden der Schweiz villa» (Schwarzenbach) und «Betinauvia» (Bettenau), die seit 1803 zusammen die Gemeinde Jonschwil bilden. Frei erklärt, dass das Schloss Schwarzenbach – im 13. Jahrhundert im Besitz von König Rudolf von Habsburg – und die Abtei St. Gallen – zu der wiederum Jonschwil gehörte – sich einst spinnefeind waren. Tradition hat in Jonschwil aber auch die professionelle Kleinkinderbetreuung. Schon im Jahr 1906, 70 Jahre vor dem kantonalen Kindergartenobligatorium, gründete der Jonschwiler Pfarrer Bischofberger eine Kleinkinderschule. Wie den Chroniken zu entnehmen ist, betrug der monatliche Elternbeitrag 50 Rappen, und eine Schwester beaufsichtigte allein bis zu 100 Kinder.

Ein Mittagstisch mit 25 hungrigen Kindern

Höchstens acht Kinder sind es heute, für die eine Betreuungsperson am Mittagstisch von Schwarzenbach zuständig ist. Ab August können auch Schüler aus Jonschwil hier essen kommen – alte Feindschaft hin oder her. Auch für diesen Mittagstisch hat die Gemeinde nicht auf das kantonale Obligatorium gewartet, sondern schon Jahre zuvor mit der Elternvereinigung ein Mittagessen angeboten. Sechs Frauen, alles Mütter, bekochen und betreuen die hungrigen Kinder, bis zu 25 an der Zahl. «Wenn es sein muss, machen wir auch Platz für mehr», sagt Gabi Joos (40), die Leiterin des Mittagstisches. Der Mutter von zwei Töchtern im Alter von acht und 13 Jahren ist es ein Anliegen, dass berufstätige Mütter ein flexibles Betreuungsangebot bekommen. «Sie können ihr Kind auch erst am Vortag anmelden», sagt Joos, «das ist vor allem für Frauen, die auf Abruf arbeiten, eine Erleichterung.» Klingt ganz schön modern. Doch Joos räumt ein: «Eine gewisse Hemmschwelle ist immer noch spürbar. Es gibt Eltern, die glauben, die Nachbarn dächten schlecht über sie, wenn ihr Kind nicht zu Hause esse.» Sie lacht. «Leben und leben lassen.»

Hier sind Familien willkommen Tiefe Steuern, Sicherheit und Kinderrechte: Diese Gemeinden haben Preise gewonnen.

➔ Wauwil LU: Erhielt im November 2009 von Unicef Schweiz als erste Schweizer Gemeinde das Label kinderfreundliche Gemeinde. Die Begründung: Das Mitspracherecht von Kindern und Jugendlichen ist in Schule und Gemeinde fest verankert. Weitere Infos: www.unicef.ch/ de/kampagnen/initiativen/ kinderfreundlichegemeinde. ➔ Stadt Bern: Der Pestalozzi-Preis für kinderfreundliche Lebensräume 2008 ging an Bern. Gelobt wurden vor allem Verkehrsberuhigungen, Spielplätze, Tagesstrukturen und das Mitbestimmungsrecht für Kinder. ➔ Stadt Zug: gemäss dem neuesten Städte-Ranking des Wirtschaftsmagazins «Bilanz» ist Zug der ideale Wohnsitz für Familien. Beurteilt wurden Faktoren wie Arbeitsmarkt, Wohlstand, Gesundheit, Sicherheit und Soziales.

➔ Feusisberg SZ soll laut dem Gemeinde-Rating der «Weltwoche» der attraktivste Ort der Schweiz sein. Bewertet wurden Arbeitsmarkt, Bevölkerungsdynamik, Wohlstand, Steuerbelastung und Sozialstruktur. ➔ Entlebuch LU bekam 2009 von der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) den alle zwei Jahre verliehenen Sicherheitspreis. Die Gemeinde investierte die gewonnenen 15 000 Franken wiederum in die Sanierung eines Kinderspielplatzes.

Steuerbelastung für eine Familie mit zwei Kindern, reformiert, steuerbares Einkommen: Fr. 100 000, Vermögen Fr. 50 000: Hünenberg ZG: Ennetbaden AG: Jonschwil SG: Emmen LU: Grindelwald BE:

11 318.45 14 070.20 17 250.50 18 055.00 22 313.55

Am Mittagstisch von Schwarzenbach sind auch kurzfristig tig ten, angemeldete Kinder willkommen. Dies soll Eltern entlasten, die auf Abruf arbeiten.


MENSCHEN KINDERSEGEN

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Junger Schulleiter einer jungen Gemeinde: Samuel Bernet (28) vom Schulhaus Degenau.

www.migrosmagazin.ch Garance, Luc, Michèle, Mutter Yvonne, Chantal und Jules Bachmann haben zusammen mindestens ein Dutzend Hobbys.

«An sonnigen Tagen trifft m man sich an der Thur, jeden zweiten Samstag im Jugendraum Lamuco.» Cori Corinna Holenstein (links, 14) und Cori Corinna Trunz (16) aus Jonschwil

Und dann gibt es diejenigen, die den Mittagstisch nicht brauchen, weil sie jeden Tag selber für den Nachwuchs kochen. Zu ihnen gehört Yvonne Bachmann (40). Mit ihren fünf Kindern bildet sie schon fast einen eigenen kleinen Mittagstisch in ihrem Haus im Zentrum von Jonschwil. Bis vor Kurzem betreute sie tagsüber noch fünf weitere Kinder. «Ich würde auch heute noch Tageskinder annehmen», sagt Bachmann, «doch ich werde fast nur noch für Babys angefragt, und für die habe ich einfach keine Hand mehr frei, wenn ich richtig für meine eigenen da sein möchte.» Ein Blick auf das Freizeitprogramm der Jungmannschaft, und

es wird klar, wovon sie spricht: Der elfjährige Luc geht in der mehrere Kilometer entfernten Stadt Wil zur Schule und spielt Unihockey, Saxofon und Fussball. Sein Bruder Jules (12) spielt ebenfalls Fussball und geht zudem in den Trompetenunterricht in Oberuzwil, das immerhin mit dem Postauto erreichbar ist. Michèle (14), die Älteste, besucht die Kanti in Wil, ausserdem singt sie in der Freizeit. Chantal (10) betreibt Sportakrobatik, und Garance (8) nimmt Flötenunterricht, besucht die Jugi und geht ins Voltigieren, also ins Turnen auf Pferden. Die Aktivitäten verteilen sich auf etwa vier Orte. «Vieles können die Kinder mit dem Velo

Familienfreundlich leben: Was es dazu braucht, und was Kinder wollen. Die Diskussion.

oder mit den öffentlichen Verkehrsmiteln machen», sagt Bachmann, während sie eine riesige Schüssel Couscous vom Tisch wuchtet. «Doch für den Rest möchte ich da sein.» Sie weiss, dass sie für ihr Engagement von anderen Müttern belächelt wird. Das lässt sie aber kalt. «Wir wohnen hier so schön», sagt sie und zeigt auf die Felder, die an ihren Garten grenzen, «das lassen wir uns nicht verderben.» Text Yvette Hettinger Bilder Esther Michel

NÄCHSTE WOCHE:

Mit dem Migros-Magazin zu Besuch in Lajoux JU, der linksten Gemeinde der Schweiz.


18 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

S SOMMERREISE ZZu zweit reisen, aber nur einmal bezahlen. SBB-Chef Andreas Meyer über ü die Sommeraktion «2 für 1» der Migros und der SBB.

«Die Migros und die SBB sind Symbole der Schweiz»

Im Bahnfahren sind die Schweizer Weltmeister. Auch SBB-Chef Andreas Meyer nimmt die Bahn. Der oberste Schweizer Eisenbahner über seine Lieblingsdestinationen, seine Sommerferienpläne und die Zusammenarbeit von SBB und Migros. Andreas Meyer, die Migros und die SBB sind beides grosse, traditionsreiche Schweizer Unternehmen. Wo vor allem sehen Sie Gemeinsamkeiten?

Die Migros und die SBB sind Symbole der Schweiz, gehören zum schweizerischen Selbstverständnis und dem Schweizer Volk – die SBB haben sechs Millionen Eigentümer. Wir haben beide viele Kunden, die SBB drei Millionen und die Migros wohl ähnlich viele. Beide erbringen wir einen Service public. Die Migros ist die grösste Kundin von SBB Cargo. Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit zwischen Migros und SBB?

Die Zusammenarbeit ist besonders eng und erfolgreich. Beide Unternehmen treffen sich regelmässig auf allen Ebenen, die Unternehmensspitzen zweimal im Jahr. So gibt es auch ein Team, in dem SBB Cargo und die Migros sehr eng zusammenarbeiten, um die Logistikleistungen für die Migros laufend zu verbessern und dafür zu sorgen, noch mehr Gütertransporte von der Strasse auf die Schiene zu verlagern. Bei beiden Unternehmen arbeiten insgesamt Hunderte von Leuten für die Gütertransporte für Migros.

Geht es bei ihren Spitzengesprächen nur um Cargo oder auch um andere Themen?

Der Güterverkehr ist natürlich ein wichtiges Thema, aber wir sprechen auch über anderes, etwa über Standorte von Migros-Läden in den Bahnhöfen. Mit 80 000 Mitarbeitenden ist die Migros auch im Personenverkehr eine Grosskundin, und wir möchten die Migros dazu ermuntern, ihren Mitarbeitern beispielsweise ein Halbtaxabonnement anzubieten. Zusätzlich gibt es gemeinsame Marketingaktivitäten, bei denen Migros-Kunden von günstigen SBB-Angeboten profitieren. Wie halten es andere Schweizer Unternehmen? Gibt es einen generellen Trend weg von der Strasse hin zur Schiene?

Nachhaltigkeit ist ein Trend und für uns ein Thema, das wir mit vielen Kunden besprechen. Aber die Migros zeichnet sich in diesem Bereich durch besonders grosse Anstrengungen aus.

Wo arbeiten SBB und Migros noch zusammen? Sie haben die Läden in den Bahnhöfen angesprochen.

Ja, unsere Bahnhöfe sind sehr attraktiv für die Migros-Kunden, und umgekehrt sind die Leistun-

gen der Migros ebenfalls sehr attraktiv für unsere Kunden. Zudem: Ich persönlich schätze es ausserordentlich, in Bahnhöfen einzukaufen. Da wir umsatzabhängige Mietverhältnisse haben, fliessen von jedem Franken, der in einem Bahnhof ausgegeben wird, auch ein paar Rappen in die SBB-Kasse. Das freut mich natürlich. Bieten die Minibars in den Zügen und die Speisewagen auch Migros-Produkte an?

(Just in diesem Moment fährt die Minibar vor. Andreas Meyer kauft sich gleich eine Packung Terra Chips.) Wie Sie sehen, führen unsere Minibars Terra Chips der Migros-Tochter Bischofszell. Diese und die Scana, ein weiteres Migros-Unternehmen, liefern viele Produkte wie etwa Saucen und andere Zutaten, die in unserer Zugsgastronomie weiterverarbeitet werden. Wir wären auch daran interessiert, gezielt einige weitere Migros-Produkte in unser Angebot zu nehmen.

Sie haben vorhin das Thema Nachhaltigkeit erwähnt. Mit dem Gütertransport auf der Schiene und weiteren Massnahmen setzt die Migros stark darauf. Wie halten es die SBB damit?

Nachhaltigkeit ist bei uns ein ganz zentraler Wert: Wir fahren fast nur mit Strom aus Wasserkraft. Die SBB wurden kürzlich durch die weltweite Eisenbahnorganisation UIC mit dem ersten Preis für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Einen kleinen persönlichen Beitrag an die Nachhaltigkeit leiste ich übrigens, indem ich meine Abfälle mit aus dem Zug nehme und in die Abfalleimer auf dem Perron werfe. Habe ich eine Hand frei, nehme ich mit, was andere liegen gelassen haben. SBB-Verwaltungsratspräsident Ulrich Gygi hat auch damit begonnen, so für mehr Sauberkeit zu sorgen. Und beim SBB-Personal macht dieses Vorgehen ebenfalls langsam Schule. Die Schweiz gilt als Land der Bahn. Weshalb eigentlich? Ganz Europa ist doch durch die Bahn gut erschlossen.

Aber in keinem anderen europäischen Land wird so häufig Zug gefahren wie in der Schweiz. 2009 war jeder Einwohner, jede Einwohnerin im Durchschnitt 49-mal mit der Eisenbahn unterwegs. Bezogen auf die zurückgelegte Distanz pro Einwohner und Jahr belegt die Schweiz mit 2291 Kilometern sogar den weltweiten Spitzenplatz. Mit anderen Worten: Die Schweizerinnen und


NEUES AUS DER MIGROS

Istt viel Is viel mit mit dem dem Zug Zug unte un terw te rweg rw egs: eg s: unterwegs: SBBSB B-Ch BChef Ch ef SBB-Chef Andr An dreas s Me Meye yer. r. Andreas Meyer.

Ga sicher. Wir haben ein Netz Ganz und eine Abdeckung, die ihresun gleichen suchen. Neben den Ferngl verkehrsstrecken gilt der Schweive zer Regionalverkehr als musterze gü gültig. Dazu bieten wir auch für je jedes Bedürfnis den richtigen Fahrausweis. Fa

REISE DURCH DIE SCHWEIZ IZ

Eine Person fährt gratis mit

Entdecken Sie mit der Migros die schönsten Seiten der Schweiz: Mit der Aktion «2 für 1: Reise durch die Schweiz» reisen zwei Personen zum Preis von einer. Die insgesamt 26 SBB-RailAway-Angebote beinhalten die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und ein Zusatzangebot, zum Beispiel einen Ausflug an den Rheinfall. Die Person mit der preiswerteren Bahnleistung und der preiswerteren Zusatzleistung bezahlt dabei nichts. Um in den Genuss eines solchen Angebots zu kommen, können Kunden in allen Migros-Filialen, bei Melectronics, SportXX inklusive Outdoor, Micasa, Do it + Garden, bei LeShop.ch und in den Migros-Restaurants bei ihren Einkäufen Marken sammeln.

Schweizer sind Weltmeister im Zugfahren. Die SBB bieten Schweizer Qualität, ein dichtes Angebot und einen einfachen und offenen Zugang zur Bahn. Wir geniessen die Unterstützung der Be-

Wa bieten die SBB Was Entdeckungshungrigen? En

Einmal Afrika und zurück: Günstig in den Basler Zolli. Schon bei einem Einkauf von 20 Franken gibt es eine Marke, pro Einkauf aber maximal zehn und nur so lange Vorrat. Zehn Marken reichen für den Kauf eines «2 für 1 SBB-RailAway-Kombis» an einem bedienten Bahnschalter der Schweiz. Die Sammelaktion dauert vom 20.7. bis zum 23.8. 2010 und wird von der Migros, der SBB und dem öffentlichen Verkehr durchgeführt. Infos: www.migros.ch/ reisedurchdieschweiz

völkerung und der Politik, die in das seit Generationen gewachsene Bahnnetz viel investiert haben. Die Bahn eignet sich also gut, um die Schweiz zu entdecken?

Wi bringen sie praktisch überallWir hin: sei es in die Berge, an hi die Seen, an Ausstellungen oder an Konzerte. Die SBB sind der ideale Zubringer für beliebte, aber auch besondere Sehenswürdigkeiten und für grosse Veranstaltungen. Ideen für die Freizeit finden Sie zudem auch bei uns im Internet. Ich selber bin immer wieder überrascht, welch vielfältige Ausflugsmöglichkeiten es in der Schweiz gibt und was durch unsere Rail-AwayAngebote alles entdeckt werden kann. Und mit der jetzt gestarteten Sommeraktion können Migros-Kundinnen und -Kunden die SBB-Rail-Away-Kombiangebote «2 für 1» testen. Welches ist Ihre Lieblingsstrecke?

Davon gibt es zahlreiche in allen Landesteilen. Wir müssten heute noch lange miteinander Zug

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Der oberste Schweizer Bähnler

Andreas Meyer ist Chef der SBB, des grössten Schweizer Verkeh eh mi Verkehrsunternehmens, mit über 26 000 Mitarbeitenden. Meyer wurde 1961 in Basel geboren. Er studierte an den Universitäten von Basel und Fribourg Recht und legte 1989 sein Rechtsanwaltsexamen ab. 1995 erwarb er am Insead in Fontainebleau (F) den MBA. Von 1997 bis 2006 arbeitete Meyer für die Deutsche Bahn. 2007 kehrte er in die Schweiz zurück und übernahm die Stelle als SBB-Chef. Er ist verheiratet, Vater von drei Kindern und lebt in der Nähe von Bern.

fahren, bis ich Ihnen alle aufgezählt hätte. Haben Sie eine Lieblingsdestination?

Ich habe mir auch für diesen Sommer wieder vorgenommen, mit den Kindern den Rheinfall zu besuchen und fahre nächstens nach Schaffhausen. Auch in die Gotthardregion fahre ich gern. Das letzte Wochenende war ich in Andermatt wandern. Davor war ich im Bündnerland und sah das erste Mal den Kreisviadukt der Berninalinie in Brusio. Nächste Woche fahre ich ins Wallis … Und wo verbringen Sie Ihre Sommerferien?

In der Schweiz. Unsere Familie wird in den Walliser Bergen Ferien machen. Wir haben uns auch vorgenommen, einen einfachen Viertausender zu besteigen. Und mit dem Velo fahren wir der Aare entlang. Reisen Sie mit dem Zug?

Selbstverständlich. Auch für die Fahrradtour nehmen wir den Zug bis zum Ausgangsort Meiringen. Von Koblenz aus fahren wir dann mit der Bahn wieder nach Hause. Interview Daniel Sägesser Bild Matthias Willi


20 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

SOMMERREISE Teil 1: Auf der Heidi-Alp ➔ Teil 2: 1. August ➔ Teil 3: Schiffsbrunch ➔ Teil 4: Auf dem TerraSuisse-Hof ➔ Teil 5: Brätelspass

Neues von Heidi Heidi Rahmglace Haselnuss, 150 ml, Fr. 2.10* Das Heidi-Sortiment mit Rohstoffen aus dem Schweizer Berggebiet wird laufend mit feinen Neuheiten erweitert: Heidi Schwingerkäse, Fr. 2.20 per 100 g, Süsses Träumli, Fr. 2.40* per 100 g, Alpöhibrot, 350 g, Fr. 3.20*** * Nur in grösseren Filialen. *** Nur in Filialen mit Hausbäckerei.

* Nur in grösseren Filialen.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Ferienstart im Heidiland

Tour de Suisse mit Stefanie, Jan und Gabriel. Erstes Etappenziel: Maienfeld.

W

enn einer eine Reise tut, so kann er was erzählen. Die drei Freunde Stefanie (16), Jan (20, Mitte) und Gabriel (16) begeben sich auf eine fünfwöchige Tour durch die Schweiz. Das MigrosMagazin begleitet sie mit der Kamera. Die drei haben ein klares Ziel: ihre Verwandten besuchen und dort eine gute, hilfreiche Tat vollbringen. Damit ist Kost und Logis sichergestellt, und die langen Sommerferien werden abwechslungsreich und be-

stimmt unterhaltsam. Maienfeld, die Heimat der Kinderbuch-Heldin Heidi, ist die erste Station der drei Reisevögel. Auf dem Hof Just gehen sie Onkel Max zur Hand. Kühe zu treiben ist aber keine einfache Arbeit. Das muss auch unser Trio feststellen. Gemeinsam und mit viel Geduld schaffen sie es aber doch. Das anschliessende Picknick mit den vielen Heidi-Köstlichkeiten von der Migros haben sie sich wahrlich verdient. Heidi Bacchilega Jan (l.), .), Stefanie St und Gabriel Gabrie wollen Kuh Elsa in den de Stall treiben. Falls e es doch nicht klappen sollte, so käme den d dreien Onke Max zu Onkel Hilf Hilfe.

Heidi Joghurt Heidelbeer, 150 g, Fr. —.80

Feines auf der Wiese

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Nach getaner Arbeit schmeckt ei he haft ein herzhaftes Picknick gleich doppelt gut. Und ein Picknick mit Produkten von Heidi sowieso. Denn die Marke Heidi steht für traditionelle, natürliche Produkte aus der Schweiz. Milch, Fleisch, Getreide und Eier stammen aus dem Schweizer Berggebiet. Damit tun Sie nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern unterstützen auch die Schweizer Bergbauern.


22 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

SOMMERREISE Zu zweit macht Traktorfahren mehr Spass. Im Korb: Heidi Vollmilch, hochpasteurisiert, 1 l, Fr. 1.65, Heidi Halbrahm, 500 ml, Fr. 3.85, Heidi Schweizer Freilandeier, 6er-Schachtel, 53+g, Fr. 3.95*, Sarasay Multivitamin, 1 l, Fr. 2.90

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Heidi Birchermüesli, 200 g, Fr. 1.80

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

FRAU DER WOCHE

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MAFIA IN DER SCHWEIZ

Unverwüstlich

Viele hatten sie längst abgeschrieben. Seit 1993 spielt Patty Schnyder (31) im Tenniszirkus mit und gewann elf Titel und über acht Millionen Franken an Preisgeldern. Nun überraschte die Linkshänderin in Budapest vor Wochenfrist mit ihrem 25. Vorstoss in einen Final — den sie dann gegen eine zehn Jahre jüngere Gegnerin verlor. Dank ihrem Kampfgeist ist mit der Weltnummer 56 weiterhin zu rechnen.

«Unsere Wirtschaft wird unterwandert» Die italienische Polizei verv haftete letzte Woche in einer spektakulären Razzia 300 führende Köpfe der kalabrischen Mafia-Organisation ’Ndrangheta. Laut Politologin und Buchautorin Stephanie Oesch (29) hat das auch Auswirkungen auf die Schweiz. Stephanie Oesch, warum sind die italienischen Verhaftungen für die Schweiz relevant?

MANN DER WOCHE

Bilder Ciro Fusco/EPA/Keystone, Wolfgang Rattay/Reuters, Filip Singer/EPA/Keystone

Tierische Ehre

Der spanische Ort Carballiño ernennt die Krake Paul (2) zum Ehrenbürger. Der seit der Fussball-WM weltberühmte Tintenfisch aus dem SeaLife-Aquarium im deutschen Oberhausen hatte den WM-Sieg Spaniens vorausgesagt. Der schweigende Experte soll inzwischen einen Marktwert von gegen fünf Millionen Franken haben. Beruhigend, wenn selbst Erwachsene noch an solche tierische Wunder glauben.

Aussergewöhnlich ist, dass so viele führende Köpfe verhaftet wurden. Ich sehe zwei Szenarien: Es kommt zu einem Rückgang der organisierten Kriminalität bei uns, weil eben die führenden Köpfe abgeschlagen wurden und andere Organisationen Zeit brauchen, um die Lücke zu füllen Das klingt doch sehr gut.

Ist aber eher unwahrscheinlich. Ich vermute, Szenario zwei wird eintreten: Wir werden eine verstärkte Aktivität der ’Ndrangheta im Tessin, dem Engadin und dem Wallis sehen, weil die Mafiosi vermehrt aus Italien flüchten beziehungsweise ihre Aktivitäten hierher verlagern. Mit welchen Konsequenzen?

Unsere Wirtschaft wird in naher Zukunft vermehrt unterwandert, die Schweiz als Transitland und Logistikbasis missbraucht. Wie sieht das konkret aus?

Schon jetzt werden hier Gewinne aus illegalen Machenschaften gewaschen. Das geht so: Ein Mafioso – oder einer seiner Verwandten – erwirbt eine Liegenschaft in der Schweiz und ver-

kauft sie wieder. Oder aber, er eröffnet ein Restaurant und kann dort Gelder waschen. In welchen Bereichen ist die Mafia speziell aktiv?

Vor allem im Drogen-, Frauenund Waffenhandel. Auch im Schmuggel. Von Luxusuhren bis zu gestohlenen Kunstobjekten eigentlich alles, womit sich irgendwie Geld verdienen lässt. Welche weiteren Organisationen sind in der Schweiz aktiv?

Die anderen italienischen wie Camorra oder Sacra Corona Unità. Dazu etliche ohne bekannte Namen aus Russland und Südosteuropa. Weiter gibt es eine grosse Gruppierung aus Nigeria und solche aus dem asiatisch-arabischen Raum.

machen, gibt es erstens eine Preisverfälschung und zweitens kommt es zu Kartellabsprachen. Firmen werden unterwandert, indem plötzlich Mafia-Vertreter im Verwaltungsrat sitzen. Irgendwann werden Politiker korrumpiert – und damit geht unsere Demokratie bachab. So weit ist es bei Weitem noch nicht, könnte es aber kommen, wenn man jetzt nichts tut. Das Bundesamt für Polizei warnte letztes Jahr ebenfalls vor der Mafia. Warum spielen einige Leute das Risiko herunter?

«Der Besitzer muss beweisen, dass die Gelder sauber sind.»

Sie veröffentlichten kürzlich das Buch «Die organisierte Kriminalität — eine Bedrohung für den Finanzplatz Schweiz?». Wie akut ist die Gefahr?

Ich will keine Panik schüren. Es ist nicht so, dass Sie oder ich befürchten müssen, über den Haufen geschossen zu werden, wenn wir das Haus verlassen. Aber die Bedrohung ist existent. ’Ndrangheta erwirtschaftet weltweit einen Umsatz von 45 Milliarden Euro pro Jahr. 20 bis 30 Millionen Franken werden in der Schweiz gewaschen. Solch grosse Summen können Wirtschaft und Demokratie gefährden. Wie das?

Wenn nur einer mit Schwarzgeld eine Villa kauft, ist das nicht schlimm. Wenn das immer mehr

Aus Eigeninteresse, Ignoranz oder aus Angst? Ich kann es mir auch nicht erklären. Sind unsere Behörden gewappnet?

Sie sind aktiv und sich der Problematik bewusst, hinken aber den Gangstern immer einen Schritt hinterher. Zudem ist die Beweisführung vor Gericht extrem schwierig. Braucht es neue Gesetze?

In Deutschland und Italien wird bei Verdacht das ganze Vermögen beschlagnahmt. Der Besitzer muss beweisen, dass die Gelder «sauber» sind. Das ist effizient, aber heikel – und hierzulande ein Politikum, weil es natürlich persönliche Freiheiten tangiert.

Interview Ruth Brüderlin


26 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

Duell der Giganten am Fuss des Säntis: Mit seiner herrlichen Naturarena gehört das Schwinget auf der Schwägalp zu den schönsten der Schweiz.

«Ich bekomme schon vom Zuschauen Muskelkater»

Peter Bichsel schwärmt fürs Schwingen. Der Schweizer Schriftsteller über das SchwägalpSchwinget, den «fürchterlichen» Müngermurggs, Ländlermusik und gemütliche Sonntage. Peter Bichsel, waren Sie auch schon am Schwingfest auf der Schwägalp?

Ja, ein schönes Fest! Da muss man gewesen sein. Ich erinnere mich an den langen und etwas beschwerlichen Weg vom Parkplatz zum Festplatz: ein fröhlicher Pilgerzug mit Leuten, die alle dasselbe wollten, nämlich einen wunderschönen Sonntag haben. Dazu gehört auch der Wyberhaken. Können Sie den?

Können nicht, aber kennen. Der Angreifer hängt mit dem rechten Bein am rechten Bein des Gegners

ein, zieht sein Bein zurück, dreht links ab, gibt mit der Schulter Druck, bringt den Gegner damit aus dem Gleichgewicht und schwingt ihn auf den Rücken. Was lieben Sie am Schwingen?

Das Besondere an der Schwinggemeinde ist, dass alle an diesem Sonntag eine Gemeinschaft bilden. Zwar möchten sie, dass ihre Favoriten gewinnen, aber sie freuen sich auch über das Können des Gegners. Das Publikum kommt aus allen Schichten, aus allen Berufen, aus allen politischen Gruppierungen. Es sind

alles Freunde des Schwingens, und deshalb sagen alle Du zueinander. Schwingen ist ein Sport, dem man gelassen zuschauen kann.WennichaneinemSchwingfest bin, habe ich einen ruhigen und friedlichen Sonntag. An den Schwingfesten gab es noch nie Ausschreitungen mit Hooligans, wie man das von Fussballspielen her kennt. Weil denen mit dem Alphorn der Marsch geblasen wird?

Im Gegenteil: Weil hier niemandem der Marsch geblasen wird

und weil Schwingen ganz im Gegensatz zum Fussball keine Kampfsportart ist. Es ist ein friedliches Kräftemessen unter Kameraden. Hier gehören alle zusammen, Sieger und Verlierer. Es gibt Kritiker, die sagen, Schwingen sei ein primitiver Kampfsport.

Das finde ich nicht: Schwingen hat nichts mit Gewalt zu tun und ist anspruchsvoll. Die Kämpfer müssen technisch sehr viel können und hart trainieren. Es siegt nicht der Kräftigste, sondern der, der es am besten kann.


MENSCHEN SCHWINGEN

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Mit etwas Glück gratis zu den Bösen Das Migros-Magazin verlost 30 Mal 2 Tickets Stuhltribünenplatz im Wert von 35 Franken sowie 20 Mal 2 Tickets Banktribünenplatz im Wert von 28 Franken für das SchwägalpSchwinget am 8. August. Inbegriffen im Ticket sind der Parkplatz sowie der Shuttle bis zur Arena. Mit den Tickets kann man am Samstag und Sonntag vergünstigt mit der Seilbahn auf den Säntis fahren. So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie die Nummer 0901 560 039 (Fr. 1.—/ Anruf vom Festnetz) und nennen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse.

An Schwingfesten erlebt man stämmige Männer, Hosenlupfe und Bratwurstduft. Steht dieser Nationalsport für eine Schweiz, die es gar nicht mehr gibt?

Nein, er findet stärker in der heutigen Schweiz statt, als man meint. Schwinger sind junge Leute wie andere junge Leute auch: Sie kommen mit dem grossen Töff, haben ihre wunderschöne Braut auf dem Sozius und in den Ohren Stöpsel mit Rockmusik. Diese nehmen sie dann raus und freuen sich über die Ländlermusik. Weil die hier dazugehört, so wie sie selbst auch.

Bilder Keystone (2)

Die Regeln sind einfach: Mann gegen Mann, fairer Kampf, bis einer auf dem Rücken liegt.

Ja, die Regeln erscheinen einfach, solange man sie nicht kennt. Und wenn man beginnt, sie ein wenig zu kennen, versteht man nichts mehr. Ich gehe seit Jahren an Feste und bin immer noch am Lernen. Ein paar Schwünge kann ich erkennen, eben den Wyberhaken oder den Kurz, den Schlungg, den Brienzer, den Lätz. Auch den fürchterlichen Müngermurggs – da mache ich jedes Mal die Augen

Poet, Berater, Schwingfan Der in Luzern geborene Peter Bichsel (75) war einst Lehrer und lebt heute als freier Schriftsteller in Bellach bei Solothurn. 1964 wurde er mit den Kurzgeschichten «Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen» auf einen Schlag bekannt. Der zweifache Vater war zwischen 1974 und 1981 als persönlicher Berater für Bundesrat Willi Ritschard tätig. Eben erschien sein neustes Werk «Über Gott und die Welt», 280 Seiten, Suhrkamp Verlag, Fr. 15.60. Im September erscheint ein Beitrag von Bichsel im Buch «Hoselupf — Eine freche Kulturgeschichte des Schwingens», Waldegraf Verlag, 240 Seiten, Fr. 58.—.

zu – oder eine Suplesse, die habe ich in meiner ganzen Zeit nur zwei Mal gesehen. Es gibt hundert verschiedene Schwünge, und die Schwinger lernen sie. Auch wenn sie sie selbst nie anwenden, müssen sie sie kennen, denn sie müssen sie abwehren können. Wer Ihnen zuhört, fragt sich: Haben Sie selbst geschwungen?

Nein, ich verstehe nichts vom Schwingen, noch nichts. Aber auf dem Schwingplatz blamiert sich keiner. Hier wird keiner ausgelacht, und die Nachbarn, ehemalige Schwinger und Kenner, erklären mir geduldig alles. Und wenn sie es nicht wissen, geben sie das zu. Auf anderen Sportplätzen wissen alle alles besser. Tragen Sie beim Schwingen rote T-Shirts mit weissem Kreuz?

Nein, da würde ich zu sehr auffallen. Solche T-Shirts sind beim Schwingen selten. Im Fussball wird der Nationalismus gepflegt. Schwingen wird als Nationalsport angesehen. Mit Nationalismus hat das aber nichts zu tun?

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SchwägalpSchwinget, 8. August 2010

Sie würden staunen, wie wenige es sind, die den Klischees entsprechen. Ich weiss, ich selbst bin durch meine Liebe zum Schwingen zu einem exotischen Vogel geworden. Inzwischen wissen die Leute, dieser Linke geht zum Schwingen. Aber Schwingen hat für mich nichts Exotisches. Schwingen hat – das wissen alle – mit der Schweiz zu tun. Warum sollte ich nicht mit der Schweiz zu tun haben? Ich wäre nicht politisch engagiert, wenn ich nicht mit der Schweiz zu tun hätte. Sie sind ein richtiger Fan! Würden Sie selber denn gerne schwingen?

Nein – ich bin nicht kräftig genug, und ich bekomme nur schon vom Zuschauen Muskelkater. Die Finger tun mir nach jedem Schwingfest weh, weil ich mitleide und mir vorstelle, hundertzwanzig Kilo mit zweimal drei Fingern in die Höhe heben zu müssen. Nein, ich will keinen Sport machen – ich geniesse das Zuschauen. Interview Mathias Haehl


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

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Hot Babe, Büsi, Che Guevara «Tätowiert,

ich?

Und ob! Ich hab ‹YB› tätowiert, aber ich sage euch nicht, wo», pflege Bänz Friedli sieht mehr, ich Gwundrigen als ihm lieb ist. zu sagen, und trageichdabeinichts ausser einer Badehose, geht schon das Werweissen los, an welcher intimen Stelle … Aber ich kann Sie beruhigen. Natürlich habe

ich «YB» nicht tätowiert. Zwar befürchte ich, auch in 40 Jahren – sollte dann überhaupt noch Fussball gespielt werden – unvermindert für den Klub zu fiebern. Aber eine Tätowierung wäre albern. (Nicht auszudenken ausserdem, wie blöd ich dastünde, müsste ich in, sagen wir mal, Bangkok bei der Einreise erklären, die Buchstaben symbolisierten, ähem, meine Vorliebe für «Young Boys». Ich würde vom Fleck weg verhaftet.) Nein, ich bin heilfroh, ist mir nie im Suff die Jugendsünde eines Tattoos unterlaufen. Ein ödes Männersymbol, vielleicht? Anker,

Adler, Schwert, übelstenfalls: eine Meerjungfrau. Irgendwelche hässlichen Runen, ein Jesuskreuz gar – schliesslich wollte ich Pfarrer werden. «Italia 1982» hätte mir einfallen können zu Ehren der Azzurri. Die Initialen «G. N.», weil ich mit achtzehn wie verrückt für Gianna Nannini fante. Ein bescheuerter Stacheldraht am Oberarm,

wie Michelle Hunziker ihn trägt … Wetten, dass Töchterchen Aurora den peinlich findet? Ich bin meiner Tochter ja auch peinlich (besonders in der Hawaii-Badehose, die sie für vollkommen démodé hält), aber wenigstens bin ich untätowiert. In der Badi stupst Anna Luna mich oft in die Sei-

te und weist mit dem Kinn in Richtung einer Gestochenen, an deren Schulter ein Feuervogel und der Schriftzug «Angel» prangen. Man sollte nicht hinsehen, ich weiss. Aber wegzuschauen ist so sauschwierig! Und wozu lassen Menschen sich tätowieren, wenn nicht just deshalb: weil sie angeglotzt werden wollen? Also glotze ich. Kleine Stichprobe letzten Sonntag am See: «Hot Babe», hat sich eine unterm üppigen Busen auf Bauchhöhe stechen lassen, und ich male mir aus, wie sie anno 2067 im Altersturnen den Schwabbelbauch schwingt, auf dem noch immer «Hot Babe» steht. Schon zeitloser das Büsi mit Blumenbeet, das eine bereits Mittelalterliche am Rücken trägt, künstlerisch leider im Stil einer Gemeinschaftsausstellung im Kirchgemeindehaus geraten, an der auch Filz- und Makrameearbeiten gezeigt werden. Ein Muskelprotz ist mit düsteren Ornamenten übersät, des Wei-

teren erspähen wir fünf rätselhafte chinesische Schriftzeichen, drei Geckos, die Inschrift «Cosmic Love» und ein CheGuevara-Konterfei (dieses Motiv teilt der Badigast mit Diego Maradona). Dann den Glatzigen, der dem Totenkopf an seinem Oberarm schon recht ähnlich sieht. Und ein Jüngling mit Geier am Arm hat, in gotischen Lettern, den eigenen Namen am Unterschenkel stehen: KEVIN. Okay, es

«Man sollte nicht hinsehen, ich weiss.» ist wichtig, dass man seinen Namen nicht vergisst. Da schreibt man ihn wohl besser auf. Kicker Beckham liess sich ja auch die Namen der Kinder unter die Haut stechen – sicher ist sicher. Am Glacestand schiesslich betrachte ich das

junge Mami mit dem Fantasiemuster auf Steissbeinhöhe – ein deutscher Komiker hat das mal fies «Arschgeweih» getauft – und denke mir … nichts, denn Anna Luna kommt mir zuvor; sie zischt: «Weischwipiinlech!?» Diskutieren Sie mit! www.migrosmagazin.ch

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30 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

Steinmaur—Ivancice retour Seine Familie lebt in Tschechien, seine pflegebedürftige Mutter in der Schweiz. Alle paar Wochen nimmt Beat Schellenberg 900 Kilometer unter die Räder. Genügsame Reisende können für ein wenig Benzingeld mitfahren. Ein Reiseunternehmen der besonderen Art.

M

itten im idyllisch gelegenen Steinmaur ZH sitzt Beat Schellenberg am Bett seiner 77-jährigen Mutter. Er sitzt da, wartet und versucht, nicht an zu Hause zu denken. Einfach nicht an das tschechische Ivancice denken, seinen Wohnort 30 Kilometer ausserhalb von Brno (Brünn). Nicht an seine Frau und seine Tochter. Nicht daran, wie lange es noch dauert, bis er wieder zu ihnen fahren kann. Der Sekundenzeiger kennt keine Eile, wenn der 42-jährige Schellenberg seine Mutter Tag und Nacht pflegt, den anfallenden Bürokram erledigt und das langsam zerfallende Haus, so gut es geht, in Ordnung hält. Nach drei bis fünf Wochen übernimmt dann Schellenbergs Schwester die Pflege. Er setzt sich wieder ins Auto, fährt in 10 Stunden 900 Kilometer gegen Osten zu seiner Familie. Drei bis fünf Wochen später kehrt er wieder zurück. Seit 14 Jahren geht das so.

Wenn die Musik zu Zwist führt, wird sie abgestellt

Um auf der Fahrt zwischen Steinmaur und Ivancice nicht auch noch alleine zu sein und um ein paar zusätzliche «Chröten» zu verdienen, bietet Schellenberg die freien Plätze in seinem kleinen Auto Mitfahrern an – solchen, die sich nicht zu schade sind, ihr Gepäck mangels Stauraum für einige Stunden auf den Knien zu deponieren. Auf der Internetplattform Mitfahrgelegenheit.ch oder mit-

tels Gratisinseraten, die er in Migros-Filialen aushängt, macht er auf sein Angebot aufmerksam. Tiere nimmt Schellenberg nicht mit. Im Auto herrscht Rauchverbot. Die Musik wird abgestellt, sobald sie für Uneinigkeit sorgt. «Es sind in der Regel Einzelpersonen, die mitfahren», sagt er. Weniger Frauen als Männer. 20 Franken nimmt er für die Reise nach München. Für 50 gehts bis nach Wien. Kostenlos gibt es dazu die Geschichte eines Mannes zu hören, der irgendwann einfach etwas anderes wollte. Schellenberg, ein gelernter Maurer, hatte in den Jahren nach seiner Lehre eine solide Anstellung und Freude an der Arbeit auf dem Bau. Mitte zwanzig reiste er mit Kollegen nach Tschechien. «Es faszinierten mich mehr die Leute als das Land. Unverkrampft, offen», sagt er. Schellenberg lernt seine heutige Frau kennen und lieben. In einer ersten Phase arbeitet er unter der Woche als Maurer in der Schweiz und fährt fürs Wochenende nach Tschechien. Seine Frau in die Schweiz holen, das wollte er nie. «Niemals würde ich sie aus ihrer Familie herausreissen, bloss um sie in eine Gesellschaft zu verpflanzen, in der Arbeitsleistung und Geld die höchsten Werte sind», begründet er. Das Herz und ein Bein in Tschechien, das andere Bein in der Schweiz, verliert er zunehmend das Verständnis für die arbeitsame, durchregulierte Schweizer Gesellschaft. Als sein Bruder

viel zu jung verstirbt, kommt Schellenberg zum Schluss: «So kann es nicht weitergehen!» Ein Leben, das jeden Tag unverhofft ein Ende finden könne, dürfe doch nicht bloss aus Arbeit bestehen, aus Karrieredenken, Geld horten und Steuern zahlen, sagt er. Trotzdem sei es ihm schwergefallen, daraufhin ins Gemeindehaus zu marschieren, «jetzt ist Schluss» zu sagen und sich abzumelden. «Denn so etwas macht man doch nicht», imitiert Schellenberg die öffentliche Meinung.

Die Pässe seiner Fahrgäste checkt der Chauffeur

Seither hat er in der Schweiz weder einen registrierten Wohnsitz noch einen festen Job. Seine Frau arbeitet in Tschechien, Schellenberg nimmt hier wie dort Gelegenheitsjobs an, auch der Verkauf der freien Plätze im Auto wirft etwas Geld ab. «Wir leben in Tschechien ein einfaches Leben. Wir brauchen nicht mehr», sagt Schellenberg. Dass seine Art zu leben in der Nachbarschaft, aber auch im Kreis der Schweizer Verwandten Kopfschütteln auslöst, ist ihm egal: «Was kümmern mich die Gedanken anderer? Wenn ich höre, ich sei zu faul, um anständig zu arbeiten, sage ich: Ja, das stimmt. Aber wer von denen hat schon eine Ahnung davon, was es bedeutet, drei bis fünf Wochen am Stück seine Mutter zu pflegen? Und ebenso lange von Frau und Kind getrennt zu sein?»

Das Gepäck seiner Mitfahrer überprüft Schellenberg nicht: «Es ist russisches Roulette.»


MENSCHEN MITFAHRGELEGENHEIT

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Es sind Geschichten von Freiheitsliebe, vom Gefangensein, von Gesellschaftskritik, auch von einem gewissen Stolz auf das Anderssein, die zu hören bekommt, wer mit Schellenberg fährt – allerdings erst, nachdem er die Pässe seiner Mitreisenden auf ihre Gültigkeit überprüft Gültig ha hat. Weitere Kontro rollen der Personen, die er mitführt, oder ihrer Gepäckstücke, kann er nicht durchführen. «Es ist russisches Roulette», sagt der Langstreckenpendler. «Darüber nachzu zudenken, was alles passieren pa könnte, bringt aber a nichts.» Kassiert wird mittlerweile vor der Abfahrt, denn da habe es schon welche gegeben, die in Wien ausgestiegen sind und einfach Adieu sagten. Ansonsten sei noch nie etwas passiert.

«Im U n te r s c h i e d rn zu Schweize n che finden Tsche nge la nicht, ich ver zu viel für die Fahrt.»

Unterwegs mit Jungen, Trampern, Lebenskünstlern

Die letzte Strecke zwischen Wien und Brno fährt Schellenberg meist wieder allein. Kaum angekommen, schaltet seine Frau die Mitfahrinserate für die Rückreise. «Anders als in der Schweiz findet in Tschechien niemand, ich verlange zu viel für die Fahrt», sagt Schellenberg. «Den Tschechen ist nur wichtig, dass ich ein wenig Tschechisch spreche.» Ganz anders als in der Schweiz rast der Stundenzeiger während Schellenbergs Aufenthalt in Tschechien. Schon folgt wieder der Abschied – «immer hart» –, und die nächste Pflegeschicht bei der Mutter in der Schweiz naht. Nicht selten gebe es Leute, die den ganzen Weg bis nach Zürich mitführen, sagt Schellenberg: «Leute, die Freunde besuchen wollen, junge Tramper oder Lebenskünstler wie ich». Zehn Stunden dauert die Rückfahrt. Dann ist er wieder bei seiner Mutter.

Text Beat Matter Bilder Mara Truog


32 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

«Das Wasserproblem ist viel akuter als das Klimaproblem» Das grosse Problem der Gegenwart ist das Wasser. Davon ist Peter Brabeck, Verwaltungsratspräsident von Nestlé, überzeugt. Um die Verschwendung des kostbaren Nasses zu verhindern, fordert er einen Preis für Wasser und sticht damit in ein politisches Wespennest. Peter Brabeck, Sie sind ein begeisterter Bergsteiger. Was trinken Sie auf Ihren Touren?

dann hat man in Indien nichts davon.

Wasser.

Nein, man muss mit Wasser immer sorgfältig umgehen. Aber Sie können ja nicht nur an die rund sieben Millionen Menschen in der Schweiz denken. Es gibt bald sieben Milliarden Menschen auf dem Planeten Erde, und als globale Firma hat Nestlé auch eine globale Verantwortung.

Da sehen Sie das Paradox. Ähnlich ist es bei den Monsunregen in Indien und Pakistan. Da bekommen Sie zwar genügend Wasser, aber es fällt alles konzentriert in einem Monat, und wenn die Pflanzen es brauchen, ist es weg. Um das Problem genauer zu studieren, haben wir zusammen mit McKinsey und der Weltbank eine Studie erstellt. Wir haben dabei 154 Wasserbecken der Welt angeschaut.

Warum?

Wie sieht das Wasserproblem aus globaler Sicht aus?

Die kurze und einfache Antwort lautet: Ohne Wasser würde es keine Konsumenten geben.

Wenig erfreulich. Es wird heute schon mehr Wasser verbraucht als im normalen Kreislauf vorhanden ist.

Was haben Sie dabei festgestellt?

Und die etwas längere und kompliziertere Antwort?

Wie ist das möglich? Die Menge an Wasser bleibt doch konstant.

Gibt es also nicht nur eine Strom-, sondern auch eine Wasserlücke?

Am liebsten San Pellegrino.

Sie haben nicht nur ein kulinarisches, sondern auch ein politisches Interesse an Wasser. Weshalb?

Wir haben uns vor ein paar Jahren die strategische Frage gestellt: Was wird zur wichtigsten Ressource für unser Unternehmen werden? Dabei sind wir auf das Wasser gestossen.

Wir brauchen sehr viel Wasser, um Lebensmittel herzustellen. Über den Daumen gepeilt kann man sagen: Jeder Schweizer «isst» 4000 Liter Wasser pro Tag. Damit will ich sagen, diese Menge Wasser braucht es, um die Nahrung herzustellen, die wir täglich verzehren. Kann ich als Schweizer daran etwas ändern?

Wasser ist ein sehr lokales Problem. Wenn Sie daher in der Schweiz beispielsweise Ihre Dusche teilen, um Wasser zu sparen,

Wir dürfen also verschwenden?

Das stimmt. Doch für die Menschen muss das Wasser zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Form und am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Da hapert es. Das heisst: Es geschieht immer häufiger, dass Wasser zum falschen Zeitpunkt, in der falschen Form, am falschen Ort auftaucht?

Genau. Ich gebe Ihnen ein typisches Beispiel: Was hat bei den Überschwemmungen in Polen vor ein paar Wochen als Erstes gefehlt?

Wenn wir so weiterfahren wie heute, dann werden wir bis 2020 weltweit einen Wassermangel von 30 bis 40 Prozent haben.

Ja, und diese Lücke wird immer grösser. Wir bauen beispielsweise Wasserreserven ab, die seit Millionen von Jahren unter der Erde bestanden haben. Oder schauen Sie sich den Aralsee an. Das war noch bis vor Kurzem eine Art Süsswassermeer. Heute ist er grösstenteils ausgetrocknet. Gibt es zu viele Menschen, oder brauchen Menschen immer mehr Wasser?

Beides. Wasser hat drei verschiedene Dimensionen. Es gibt die

soziale Dimension. Das sind die rund fünf Liter Wasser, die wir zum Trinken und die etwa 20 Liter, die wir für die Hygiene brauchen. Dann gibt es die ökologische Dimension, das Wasser, das die Fauna und die Flora benötigen. Diese Dimension hat am meisten gelitten. Weltweit gesehen gibt es heute schon fünf grosse Flüsse, die gar kein Wasser mehr führen, wenn sie ins Meer gelangen. Die dritte Dimension ist schliesslich


INTERVIEW PETER BRABECK

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Peter Brabeck, Verwaltungsratspräsident von Nestlé, sorgt sich um die lebenswichtige Ressource Wasser.

das Wasser als ein ökonomisches Gut. Also: Was brauchen wir für die Landwirtschaft, was für die Erzeugung von Energie. Das leuchtet ein. Wo liegt nun das Problem?

Diese drei Dimensionen werden immer wieder vermischt. So heisst es stets: Wasser ist ein Menschenrecht. Das stimmt. Doch das bezieht sich einzig auf die soziale Dimension. Es bezieht sich nicht

Peter Brabeck

Peter Brabeck stieg 1968 bei Nestlé Österreich ein. Seither hat er bei Nestlé alle Stufen durchlaufen. Von 1997 bis April 2008 war er CEO, seit 2005 ist er Verwaltungsratspräsident. Der 65-jährige Österreicher ist verheiratet und Vater dreier erwachsener Kinder, passionierter Bergsteiger, Gletscherpilot und HarleyDavidson-Fahrer.

darauf, ein Auto zu waschen oder den Swimmingpool zu füllen. Und die soziale Dimension ist bei Weitem die kleinste. Sie macht höchsten zwei Prozent des gesamtem Frischwasserverbrauchs aus. Heisst das, es gäbe genügend Wasser, wenn sinnvoll damit umgegangen würde?

Absolut. Wir gehen verschwenderisch und unverantwortlich damit um.

Was hat Nestlé für kommerzielle Interessen an Wasser?

Ohne Wasser könnten die Bauern nicht produzieren, und wir hätten keine Rohstoffe. Wir brauchen Wasser zur Fabrikation, und schliesslich haben wir viele Produkte, die mit Wasser angerührt werden. Nescafé zum Beispiel. Wir haben also das grösste Interesse daran, dass mit Wasser verantwortungsvoll umgegangen wird.


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34 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

Niemand macht mehr Schweizer glücklich.

Was verstehen Sie unter einem verantwortungsvollen Umgang mit Wasser?

Es reicht nicht, dass bloss die Versorgung mit Wasser sichergestellt ist. Wir müssen auch auf der Nachfrageseite etwas tun. Will heissen: Wasser darf nicht gratis abgegeben werden, sondern muss etwas kosten. Mit dieser Forderung haben Sie negative Schlagzeilen gemacht.

Da hat es viele Missverständnisse gegeben. Nochmals, ich habe kein Problem mit der sozialen Dimension, mit den 25 bis 50 Liter Wasser, die jeder Mensch täglich braucht. Sie soll gratis sein. Aber der Rest braucht einen Preis. In der Schweiz ist dies ja der Fall, deshalb gehen die Leute auch sorgfältiger damit um. Sie meinen die Wasserabgabe?

Ja. Die Schweiz hat ein Wassermodell, das absolut korrekt ist. Und wir haben auch eingesehen, dass der Preis je nach Wasservorkommen variieren muss. Deshalb kostet ein Kubikmeter Wasser bei uns zwischen einem und fünf Franken. Gibt es andere Länder, die sich vorbildlich verhalten?

Südafrika. Solange das Wasser einfach gratis war, mussten viele Menschen oft stundenlang wandern, um überhaupt Wasser zu erhalten. Jetzt hat die Regierung ein sehr innovatives Modell eingeführt: 6000 Liter erhält jeder Haushalt monatlich kostenlos. Für jeden zusätzlichen Liter muss bezahlt werden. Seither wird sehr viel vernünftiger mit Wasser umgegangen. Wie kommt es, dass Nestlé immer wieder vorgeworfen wird, dass das Unternehmen mit der Not der Ärmsten ein Geschäft machen will?

Warum sollten wir ein Geschäft mit den Ärmsten machen wollen? Was leider stimmt, ist, dass die Ärmsten tatsächlich am meisten für Wasser bezahlen. Rund 850 Millionen Menschen haben keinen direkten Zugang zum Wasser. Sie müssen das Wasser andersweitig kaufen und zahlen dabei rund zehnmal mehr als die Menschen in den reichsten Ländern. So gesehen ist Wasser mehr ein politisches als ein wirtschaftliches Problem?

Es ist sogar ein sehr grosses politisches Problem. Als ich dem Minister eines Schwellenlandes ein Wassermodell vorgestellt habe, hat er mir öffentlich geantwortet: Herr Brabeck, Sie haben recht, aber die Zentralregierung wird sich nie um dieses Thema kümmern. Das wäre politischer Selbstmord. Wenn das so ist: Was machen Sie nun mit Ihrer Wasserstudie?

Wir zeigen den Regierungen auf, wie sie ihre Wasserlücke mit relativ einfachen Mitteln schliessen können. Es geht dabei nicht notwendigerweise um grosse und teure Projekte wie Entsalzung oder Stauseen. Wir arbeiten bereits mit 13 Regierungen zusammen und zeigen ihnen auf, wie sie beispielsweise die Infrastruktur verbessern und Verhaltensmuster verändern können. Was, wenn die Wasserlücke nicht geschlossen werden kann. Kommt es dann zu Wasserkriegen?

Schauen Sie sich Darfur an. Hier herrscht wahrscheinlich bereits ein Wasserkrieg. Aber auch das Umgekehrte ist möglich: Im Nahen Osten beispielsweise könnte eine vernünftige Wasserregelung auch Hilfe für eine Friedenslösung sein.


INTERVIEW PETER BRABECK

| 35

Jeder Tropfen zählt

Peter Brabeck plädiert für 25 bis 50 Liter kostenloses Wasser pro Kopf.

Derzeit wird vor allem über das Klimaproblem diskutiert.

Ja, dabei ist das Wasserproblem nach Meinung vieler Experten viel akuter.

Gibt es für das Wasserproblem eine Lösung?

Ich bin da sehr zuversichtlich. In den europäischen Haushalten geht rund ein Drittel Wasser wegen defekter Leitungen verloren, in den Entwicklungsländern sind es gar zwischen 60 und 70 Prozent. Allein wenn diese Leitungen instand gestellt werden, ist also schon viel gewonnen. In der Landwirtschaft, dem weitaus grössten Wasserverbraucher, ist das Sparpotenzial noch viel grösser.

Müssen wir gentechnisch gezüchtete Pflanzen anbauen, die weniger Wasser verbrauchen?

Das muss nicht sein. Es gibt viele andere Möglichkeiten. Beispielsweise sparen Sie sehr viel Wasser, wenn Sie die Felder nicht pflügen. Allein diese Massnahme bringt riesige Wassereinsparungen, und verbraucht weniger CO2. Auch bei

der Bewässerung kann noch vieles optimiert werden. Heisst das, Sie lehnen Gentechnologie ab?

Überhaupt nicht. Es gibt meines Wissens keine Technologie auf der Welt, die so geprüft worden ist. In den USA wird sie seit 20 Jahren eingesetzt, ohne dass es einen einzigen Krankheitsfall gegeben hätte. Die Angst vor «FrankensteinFood» ist reine Emotion und basiert nicht auf Fakten. Welche Lebensmittel kaufen Sie?

Was man in meiner Umgebung so kaufen kann. Machen wir uns nichts vor: Aufgrund der tiefen Rendite können wir die Welt nicht mit Bioprodukten ernähren. Wir brauchen Gentechnologie, wenn wir nicht Millionen von Menschen in den Hunger schicken wollen. Ausserdem sind Bioprodukte nicht gesünder, sondern geben uns allenfalls ein besseres Gefühl.

Interview Philipp Löpfe Sabine Lüthi Bilder Jean Revillard/Rezo

Nur ein winziger Teil der Gesamtmenge an Wasser ist für den Menschen konsumierbar. 97 Prozent sind Salzwasser, von den verbleibenden 3 Prozent sind rund 70 Prozent Eis (siehe Grafik unten). Wenn Wissenschafter immer lauter von einen «Kampf ums Wasser», gar drohenden Kriegen sprechen, ist das keine Hysterie. Trinkwasser wird aus unterschiedlichen Gründen immer knapper: ➔ Es gibt immer mehr Menschen. Die Zahl könnte von rund 6,7 Milliarden auf gegen zehn Milliarden Mitte dieses Jahrhunderts steigen. Die Anzahl wohlhabender Menschen nimmt zu. In Asien entsteht ein neuer Mittelstand. Gegen zwei Milliarden Menschen werden bald die gleichen Bedürfnisse haben wie wir. Die Landwirtschaft braucht somit immer mehr Wasser, weil die Produktion von Fleisch viel wasserintensiver ist als die von Getreide, Gemüse und Obst. Bereits jetzt sind die Bauern mit rund zwei Dritteln bei Weitem die grössten Abnehmer von Süsswasser. ➔ Die Klimaerwärmung wird zwar nicht die absolute Menge

Verbrauch von Wasser pro Person und Tag (ohne Industrie, 2007)

Woher unser Wasser kommt …

… und wohin es geht

Globale Wasservorräte in Prozent

Land

127

Frankreich

156

Italien

213

Schweiz

237

Spanien

270

Russland

270

Japan

278

USA

295

Dubai

500

des Wassers verändern, aber den Kreislauf beeinflussen. Wenn die Temperatur steigt, dann verdunstet mehr Wasser, somit regnet es auch mehr. Das Resultat wird jedoch nicht einfach eine lineare Erhöhung der Regenmenge sein. Dürreperioden in gewissen Gebieten und Stürme in anderen sind wahrscheinlich. ➔ Inzwischen pumpen die Menschen mehr Grundwasser an die Oberfläche, als auf natürliche Art entsteht. Wenn die unterirdischen Grundwasserseen einmal leer sind, werden sie es auch bleiben. Für Philipp Löpfe immer.

Wasserentnahme aus Flüssen, Seen und Grundwasser in Prozent

Süsswasser 2,5

Oberfläche und Atmosphäre 0,4 Seen 67,4 Flüsse 1,6

25

Deutschland

Ozeane 97,5

Gletscher und Pole 68,7

Verbrauch in Liter

Indien

Landwirtschaft 67

Haushalte und Industrie 20 Elektrizität 10 Verdunstung 3

Permafrost 0,8 Grundwasser 30,1 Bodenfeuchtgehalt 12,2 Atmosphäre 9,5 Feuchtbiotop 8,5 Vegetation 0,8

Konsumierbares Wasser in Prozent Landwirtschaft 93

Haushalte und Industrie 7

* Wasser nur für diesen Zweck Quelle: Weltbank


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38 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

«Wir setzen auf Swissness» Die Migros gibt tiefere Einkaufspreise laufend an ihre Kunden weiter. Marketingchef Oskar Sager erklärt den Einfluss des sinkenden Euro-Kurses auf die Preise, spricht über teurere Rohstoffe und den Einkaufstourismus. Oskar Sager, die Stiftung für Konsumentenschutz fordert tiefere Preise wegen des sinkenden Euros. Wie reagiert die Migros darauf?

PREISBAROMETER

Aktuelle Preisveränderungen der Woche Gorgonzola Dolce schlägt ab. Käsefans wirds freuen: italienische SpezialiDie norditalienische tät, die in der Migros in Portionen à 250 Gramm erhältlich lt ist, wird günstiger. D Der alte Preis betrug 1.60 Franken pro 100 Gramm. Neu kostet die gleiche Menge Gorgonzola nur 1.55 Franken.

Was heisst hier reagieren? Wenn die Migros Waren günstiger beschafft – etwa wegen des tieferen Euro-Kurses –, senkt sie auch die Preise. Seit zwei Jahren sinkt der Euro-Kurs kontinuierlich. Unsere Preise haben wir laufend dieser Entwicklung angepasst. Das ist zwar wenig spektakulär, bringt den Konsumenten aber sofort einen Nutzen. Es gibt keinen Grund, damit bis Anfang Juli 2010 zuzuwarten. Faire Preise für Kunden und Produzenten — was tut die Migros dafür?

Wir kämpfen für günstigere Preise für unsere Kundinnen und Kunden. Es gibt aber eine klare Grenze: Wir arbeiten nur mit Produzenten und Verarbeitern zusammen, die bei der Herstellung ökologisch, sozial und fair handeln. Ein fairer Preis bei der Migros verlangt nach klaren Spielregeln gegenüber Kunden und Produzenten. Wir senken aber nicht nur die Preise, wenn wir die Produkte günstiger beschaffen können, sondern schlagen oftmals auch nicht auf, wenn die Beschaffungspreise steigen.

Wie sieht die aktuelle Preissituation in der Migros aus? Was hat die Migros in den letzten sechs Monaten gemacht?

In diesem Jahr haben wir die Preise bereits um rund 160 Millionen Franken gesenkt. Wer bei der Migros einkauft, fährt also heute schon 2,5 Prozent günstiger als vor einem Jahr. Die Frischprodukte sind vier Prozent, das Fleisch ist sogar sieben Prozent günstiger geworden. Vor rund einem Monat haben Sie die Preise der Migros mit der Hauptkonkurrenz verglichen. Mit welchem Resultat?

Bei 4,5 Millionen während einer Woche im Juni effektiv getätigten Einkäufen waren wir über zehn Prozent günstiger als der Hauptkonkurrent. Für dieses starke PreisLeistungs-Verhältnis haben wir ein Symbol geschaffen – die Miggy. Das lustige Sparschwein wird unsere preissensiblen Kunden in Zukunft regelmässig begleiten. Zurück zum Wechselkurs: Welchen Einfluss hat der tiefe Euro auf die Preise der Migros?

Wie bereits erwähnt, geben wir Einsparungen aufgrund tieferer Kurse immer sofort an unsere Kunden weiter. Aber die Wechselkurse spielen gar nicht eine so zentrale Rolle, weil wir einen gros-

sen Teil unserer Sortimente von unseren Industriebetrieben aus der Schweiz beziehen. So beschaffen wir beispielsweise alle Joghurts aus der Schweiz. Wir setzen klar auf Swissness. Wie sieht es beim Dollar aus?

Der Dollar hat sich in den letzten Monaten anders als der Euro entwickelt. Hier gab es sowohl Schwankungen nach oben wie nach unten. Wir kaufen keine Ware zum Tageskurs ein und sichern uns gegen steigende Kurse vorgängig ab. Das führt für die Kunden zu stabileren Preisen. Gibt es auch Faktoren, die dem tiefen Euro entgegenlaufen und sich sogar preistreibend auswirken?

Wir beschaffen insgesamt nicht mehr als fünf Prozent unserer Wa-


NEUES AUS DER MIGROS

| 39

«Wenn die Migros Waren günstiger beschafft — etwa wegen des tieferen Euro-Kurses —, senkt sie die Verkaufspreise»: Marketingchef Oskar Sager.

«Einen grossen Teil unserer Sortimente beziehen wir von unseren Industriebetrieben aus der Schweiz.» ren aus dem Euro-Raum. Das sind Güter im Wert von rund 400 Millionen Franken im Jahr. Viel wichtiger ist für uns, wie sich der Produktions- und Wertschöpfungsstandort Schweiz entwickelt. So wird beispielsweise auf den 1. Januar 2011 die Mehrwertsteuer angehoben. Dies führt dazu, dass die Migros dem Staat über 30 Millionen Franken mehr an Mehrwertsteuer zu entrichten hat. Welche Produkte bezieht die Migros aus dem Euro-Raum?

Es sind hauptsächlich Früchte, Gemüse und Teigwaren, aber auch Tiernahrung, Küchenprodukte, Papier und Reinigungsprodukte.

Und wo schlägt die Migros wegen des tiefen Euro ab?

Tomaten und Orangen konnten wir im ersten Halbjahr um rund

—2,6 Prozent

In den ersten fünf Monaten von 2010 sanken die Ladenpreise der Migros um insgesamt 2,6 Prozent. Food Frische Near/Non Food Fachmärkte (exkl. OBI) Total

—1,15 —3,75 —1,28 —1,87 —2,60*

* Entwicklung der kumulierten Teuerung bei der Migros von Januar bis Mai 2010 in Prozent.

drei Millionen Franken günstiger einkaufen. Bei über 20 Teigwarenprodukten senkten wir die Verkaufspreise zwischen zwei und 23 Prozent. Und bei italienischem Hartkäse konnten wir die Preise um vier bis zwölf Prozent senken. Dies sind allerdings nur einige wenige Beispiele von Preissenkungen, die wir direkt an die Kunden weitergeben. Der Euro sinkt, aber gleichzeitig steigen auch die Preise für gewisse Rohstoffe.

Ja, zurzeit steigen verschiedene Rohstoffpreise wieder stark an. Dazu zählen etwa Kakao, Speiseöle, Zellstoffe, Papier und Plastik. Auch der Kaffeepreis ist massiv gestiegen, doch hier kaufen wir über Jahreskontrakte ein. Insgesamt beträgt die Verteuerung sieben Millionen Franken. Davon

zahlen die Kunden über höhere Verkaufspreise aber nur 3,5 Millionen Franken. Durch Produktivitätssteigerung tragen wir die restlichen 3,5 Millionen Franken selber. Spürt die Migros den oft zitierten Einkaufstourismus ins nahe Ausland wegen des tiefen Euro-Kurses?

In den Ballungszentren Genf, Basel und Mendrisiotto bemerken wir ihn schon. Vermutlich sind die internationalen Harddiscounter stärker vom Einkaufstourismus betroffen als wir. Denn wer als Kunde auf den Preis fixiert ist, nutzt die Gelegenheit, wenn er gleich nach der Grenze dasselbe Angebot zum tieferen Preis findet. Interview Daniel Sidler, Daniel Sägesser Bild Siggi Bucher


40 |

NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 29, 1 9. Juli 2010

Hier zählt Ihre Meinung

Auf der Online-Plattform Migipedia sagen Kunden, was sie von Migros-Produkten halten. Ein Leitfaden durch die vielfältige Website.

Ob im Büro oder am See: MigrosKunden können online 5000 Produkte bewerten.

Migipedia in Kürze

K

önnte man alle schriftlichen Kommentare auf Migipedia auch hören, so entstünde ein riesiges Stimmengewirr. Es wäre ein Lärm wie auf einem riesigen Marktplatz. Denn schon über 40 000 Leute haben diese neue Website besucht, die seit rund einem Monat online ist. Auf www.migipedia.ch zählt nur die Meinung der MigrosKundinnen und -Kunden. Zu vorläufig 5000 Produkten können sie Lob und Kritik anbringen. Migipedia lädt auf vielfältige Art zum Mitmachen ein.

➔ MIT EINEM KLICK BEWERTEN Migipedia-Nutzer können Produkte mit Sternchen bewerten. Dafür genügt ein einziger Mausklick. So ergibt sich eine laufend aktualisierte Hitparade der beliebtesten Migros-Produkte. Zu den populärsten Lebensmitteln gehören zum Beispiel Jumpy’s Pommes-Chips, Eistee mit Zitrone, Mifloc-Kartoffelstock und Excellence-Truffes-Joghurt.

Auf www.migipedia.ch können sich Migros-Kunden über vorläufig 5000 Produkte austauschen. Noch befindet sich die Website im Aufbau, in der sogenannten Beta-Phase. Migipedia wird im Lauf der Zeit um neue Funktionen ergänzt.

➔ KLARTEXT REDEN Der Kern von Migipedia sind die schriftlichen Kundenkommentare zu den Produkten. Die Migros übt keinerlei Zensur aus und wird nur Einträge entfernen, die beleidigend sind und unter die Gürtellinie zielen. «Doch das war bisher noch kein einziges Mal nötig», freut sich Ben Proske, der Gesamtverantwortliche für Migipedia. Eine Kundin wünscht sich Red Bull Cola in grossen Glasflaschen: «Wäre umweltfreundlicher als Dosen und geschmacksneutraler als Pet.» Ein anderer Nutzer

bejubelt die Vanilleglace Bilby: «Total kultig und hoffentlich noch die nächsten 200 Jahre erhältlich!» Die Meinungen sind so vielfältig wie das Migros-Sortiment.

➔ VÖLLIG ANONYM BLEIBEN Manche Migipedia-Nutzer geben sich mit ihrem Namen zu erkennen, stellen ihr Bild ins Netz und verlinken ihre Beiträge mit persönlichen Websites. Wer will, bleibt aber völlig anonym. Manche User geben sich Fantasienamen oder treten als knallgelbe Cartoonfigur Sponge Bob auf. ➔ PATENSCHAFT ÜBERNEHMEN Wer ein Produkt wie Eistee, Glace oder eine bestimmte Schoggi besonders mag, kann zum Paten dieses Migros-Artikels werden. Dafür braucht es Einsatz: Wer viele Einträge zu einem bestimmten Produkt verfasst, sammelt Punkte und erwirbt schliesslich die Patenschaft. «Es geht nicht um finanzielle Vorteile», erklärt Proske, «sondern nur um den

Spass, Götti eines Kultprodukts zu sein.»

➔ FILME HOCHLADEN Auf simple Art lassen sich auf Migipedia auch Filme und Tondateien zum Migros-Sortiment hochladen. Hier beweisen die Nutzer ihre Kreativität. Ein Migipedianer zeigt in einem Video, wie sich aus Migros-Zündholzschachteln ein kunstvolles Minisegelboot bauen und anschliessend ebenso virtuos versenken lässt. ➔ DIE WEBSITE AUSBAUEN Auf Migipedia können die Nutzer auch die Website kommentieren und kritisieren. Die MigipediaMacher nehmen die Anregungen ernst und entwickeln die Plattform laufend weiter. «Je mehr Leute mitmachen, desto besser», meint Proske. «Schon heute ist Migipedia ein lebendiges Migros-Lexikon, das vom Alltagswissen der Kunden lebt.» Text Michael West Bild Keiko Saile


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42 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

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SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Karolin Wirthner

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si kurz, — ffeln, Eier, Brot Käse, Wurst, Karto rger. so er sten Teil Selbstv wir sind zum grös ? he Sie pro Woc ➔ Wie oft kochen r nntag. Da essen wi So am Täglich. Ausser auswär ts. Sie … ➔ Kochen ist für r. … Alltag pu sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si wa grillier te Exotisches, wie et Heuschrecken. n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? und izer CVP-Politiker Mit dem Ostschwe vid. Ständerat Eugen Da

I

n der Ferne röhrt der Hirsch, gleich um die Ecke gackern die Hühner, auf der Weide muhen die Evolèner Kühe, während aus dem Küchenfenster die Luzerner Laufhündin Juma den Sound koordiniert. Nein, keine aussergewöhnliche musikalische Konferenz der Tiere, sondern alltägliches Hauskonzert in Ammern, einem verträumten Walliser Weiler im Obergoms. Und mittendrin Karolin Wirthner, die sich hier vor 13 Jahren in der Nähe von Blitzingen mit ihrem Partner Helmut Kiechler niederliess. Von ihrem Vater Hermann Wirthner, dem Hausarzt der Region, hat sie den wundervollen Weiler geerbt, den die zwei ganzjährig bewohnen und bewirten.

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«Hier fühle ich mich wohl, hier sind meine Wurzeln, ja, Ammern verkörpert für mich Heimat», begrüsst die sportliche Walliserin «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius. Karolin Wirthner hat sich gemeinsam mit Helmut Kiechler den Erhalt von Ammern zur Lebensaufgabe gemacht. Unter ihrer Ägide, verbunden mit viel Idealismus, Innovation, Hartnäckigkeit und Liebe zum Detail, hat sich Ammern zu einer aussergewöhnlichen Sammlung von ge Zeitzeugnissen aus der GeschichZe te des Goms entwickelt. So weit, so gut – und sehr gut ist auch der hauseigene Käse, der hier aus ha Üb Überzeugung nach alter Väter Sitte über dem offenen Feuer herSi gestellt wird. Fazit auf den ersten Blick: Ammern ist ein Kleinod, von dem viele Städter nur träumen können.

Warteliste für den «Landdienst»

Doch bei aller Schönheit, der Alltag ist reine Knochenarbeit, die schon so manchen Schreibtischträumer in die Knie gezwungen hat. Trotzdem. Im Förderverein der landwirtschaftlichen Oase besteht nicht nur die Möglichkeit, pünktlich den Jahresbeitrag zu zahlen, sondern jedes Mitglied kann für einige Tage zum «Landdienst» nach Ammern einrücken, was für einmal kein Befehl ist, sondern mit einer Warteliste koordiniert werden muss. Von solch einem Ansturm kann das Militär nur träumen … Wenn die gelernte Kirchenund Bilderrestauratorin Karolin Wirthner von einer

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Käse

Ideen von heute, für ihre Region von morgen. ist aber nicht nur der Käse räss.

Karolin Wirthner feuert mit Lärchenholz ein, derweil Andrea Pistorius sich am Raclettekäse satt riecht. Zeit, in der Alphütte den «Bratchäs» ans Feuer zu legen.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

Idee überzeugt ist, wird diese umgehend in die Tat umgesetzt, komme was da wolle, was wiederum einigen Einheimischen oft zu schnell geht. Doch allen Unkenrufen zum Trotz hat sie mit einigen Mitstreitern das Projekt IG Landwirtschaft im Obergoms erfolgreich und mit grosser Zustimmung der Landwirte aus dem Boden gestampft. Bei diesem Projekt geht es um Entwicklungs- und Strukturprobleme, die es in einer Bergregion zu lösen gilt. Doch vorerst löst Karolin Wirthner das sommerliche Racletteproblem, indem sie einen passenden Stein ans Lärchenholzfeuer in die Alphütte legt. Auf den Stein kommt der halbierte Käselaib – schon kann nach wenigen Minuten die erste Portion Bratchäs auf die geschwellte Kartoffel gestrichen werden. «Wie einfach Genuss sein kann», bringt es Köchin Andrea Pistorius auf den Punkt. Aber es müsste ja nicht Pistorius sein, die wieder mit einem speziellen Rezept zusticht. Sehr zur Freude von Karolin Wirthner, die das Neue auf der Basis von Traditionellem liebt. «Tradition bedeutet nicht Stillstand», sinniert sie. Also kommen zum Raclette der «Saisonküche»-Köchin Speck und Aprikosen, salzige und süsse Komponenten hinzu. Eine seltsame, aber vorzügliche Liaison.

Gewitterwolken über dem Paradies

Was einem weniger in dieser grandiosen Natur schmeckt, ist der Zwist mit der Gemeinde Blitzingen, die in Ammern auf ein zweifelhaftes Durchgangsrecht pocht. Statt dass sich der Gemeinderat über die Erfolgsgeschichte des Eco-Museums Ammern, das auch beim Bund auf Zustimmung stösst, freut, werden die Macher von Ammern von den lokalen Behörden gepiesackt, was zur Folge hat, das sich nun Juristen mit einem ehemaligen Trampelpfad auseinandersetzen müssen. Eine filmreif rässe Alpensaga inmitten von bestem Walliser Käse. Beide haben es in sich. Text Martin Jenni Bilder Daniel Rihs www.ammern.ch

| 57

Raclette mit Aprikosen und Speck Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten Pro Person ca. 69 g Eiweiss, 63 g Fett, 51 g Kohlenhydrate, 4400 kJ/1050 kcal

ZUTATEN

1 kg Frühkartoffeln 1 grosse Zwiebel 100 g Bratspeck in Tranchen 800 g Raclettekäse 500 g Aprikosen 1 Bund Petersilie scharfer Paprika frisch geriebene Muskatnuss schwarzer Pfeffer aus der Mühle

ZUBEREITUNG

1 Kartoffeln mit Schale in reichlich Wasser oder im Dampf garen. Inzwischen Zwiebel in feine Ringe, Speck in kleine Stücke schneiden. Käse in Scheiben schneiden. Aprikosen halbieren, Steine entfernen, Fruchtfleisch in Schnitze schneiden. Petersilie hacken. 2 Speck in einer beschichteten Bratpfanne ohne Fett knusprig braten. Zwiebelringe dazugeben und kurz mitbraten. Aprikosen anrichten, Speck, Zwiebeln und Petersilie darüberstreuen. Kartoffeln dazuservieren. 3 Käse portionenweise in einem Racletteofen schmelzen und über die Aprikosen und den Speck giessen. Mit Paprika, Muskat und Pfeffer würzen. Tipp: Das Menü kann auch in kleinen Portionen mit einem Raclette-Ofen zubereitet werden. Dazu Zwiebeln und Speck in einem Raclette-Pfännchen anbraten, Aprikosen beigeben und mit dem Käse überbacken.

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58 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Heisse Sache

Käse schmelzen im Sommer? Aber ja. Schliesslich hat Raclette seinen Ursprung im Sommer. «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius verrät Tipps.

D

iese Sommertage flüchtet der Stadtluzerner vor den wild um sich knipsenden asiatischen Touristen. Endgültig genug hat der Einheimische, wenn intensive Fonduedüfte um die Ecken streichen. Klar, in Luzern will der Besucher auch im Sommer das ganze Reiseprogramm – Fondue inklusive. Ein mediterranes Vitello Tonnato hat da keine Chance. Wobei: So unrecht haben die Asiaten bei ihrer Wahl nicht. Denn wer körperlich arbeitet, dem knurrt der Magen, und der braucht Nahrung. So wie früher der Senn auf der Alp, der seinen Bratkäse zum Schmelzen brachte, bevor er sich daran gütlich tat. Schmelzkäse im Sommer ist also kein Käse, sondern eine verführerische Angelegenheit.

Eigenarten Mozzarella gehört zu den italienischen «formaggi a pasta filata», also zum Käse mit gezogenem Teig, der dann entsteht, wenn der gesäuerte Käsebruch in heissem Wasser geknetet und lange gezogen wird. Der Teig wird durch diese spezielle Behandlung formbar und erhält seine spezielle Form und Konsistenz. Mozzarella ist eine Art Frischkäse, der in einer milden Salzlake oder Molke aufbewahrt wird. Er schmeckt frisch und leicht säuerlich. Tomme, der Zartschmelzende, gehört zu den Weichkäsen mit Schimmelreifung. Dies bedeutet, dass er seinen milden Geschmack und seine cremige Konsistenz nach einer Reifezeit von ein bis drei Wochen entfaltet. Für die Herstellung wird meist pasteurisierte Milch verwendet.

Moitié Moitié ist eine beliebte Fonduesorte. Wichtig für ein gutes Fondue ist der verwendete Käse – er sollte weder zu jung noch zu reif sein. Das Fondue Moitié Moitié besteht zur Hälfte aus Greyerzer und Freiburger Vacherin. Übrigens: Um zu verhindern, dass das Fondue scheidet, sollte Wein mit guter Säure verwendet werden, sonst tun es auch einige Tropfen Zitronensaft.

Käseideen Viele Käse lassen sich gut zu aromatischen Saucen verarbeiten. Andere eignen sich optimal zum Überbacken, wie etwa der Mozzarella. Er ist ideal zum Gratinieren eines Gemüseauflaufs oder zum Überbacken einer Beilage etwa aus Tomaten, Zucchetti und Kartoffeln. Der Tomme lässt sich auch in Öl anbraten, oder er kann in Mehl, Ei und dann in Paniermehl gewendet und goldbraun gebraten werden – serviert mit einem Friséesalat eine Delikatesse. Auch verwandelt er in Scheiben geschnitten, die Sommerpasta zum gratinierten Hochgenuss. Mit der Käsemischung Fondue Moitié Moitié lassen sich Tomaten, Zucchetti, Champignons, Peperoni oder Kohlrabi füllen. Dafür wird das Gemüse jeweils ausgehöhlt, das Gemüsefleisch in kleine Stücke geschnitten und separat kurz in Butter mit Kräutern nach eigener Wahl gedünstet. Nach dem Auskühlen wird die Gemüsemasse mit der Fonduemischung vermengt und in das jeweilige ausgehöhlte Gemüse gefüllt. Zum Schluss kommt das Ganze für 15 Minuten bei 200 Grad in den vorgeheizten Backofen.

Mozzarella

Der Vielgeliebte: Wer kennt ihn nicht? Mozzarella ist Alltag. Und mit reifen Tomaten, frischem Basilikum, Meersalz, Pfeffer aus der Mühle und einigen Tropfen Olivenöl wird er zum kulinarischen Sommertraum.Tipp: Mozzarella im verquirlten und mit Thymian, Pfeffer und Meersalz gewürzten Ei drehen, im Paniermehl wenden, kross und kurz in Butter goldbraun braten.


SAISONKÜCHE Tomme

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AUFGEGABELT

Der Cremige: Klein, fein, erlesen. Der Tomme ist handlich, rund — kurz, eine optimale salzige Dessertportion für zwei nach einem exzellenten Essen. Tipp: Den Käse mit Zwiebelconfit, einer grünen Tomatenkonfitüre, mit Senffrüchten oder klassisch mit Roggenbrot servieren.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Sommerlust

Raclette

Fondue

Das Sämige: Was wäre die Schweiz ohne Fondue? Eben. Fondue bindet und verbindet. Selbst Romands und Deutschschweizer. Ausser beim Brot. Da lacht sich der Romand über die genormten Brotwürfel krumm. Er serviert das Brot in Scheiben und bricht es in Stücke. Tipp: Statt Brot Frühkartoffeln verwenden. Sie liegen leichter im Magen.

Bilder Lotti Bebie, Gian Vaitl

Das Rezente: Sich auf der Alp im Wallis ein Raclette auf die Kartoffel streichen lassen, hat schon was — und ist Heimat. Tipp: Einen halben Raclettelaib kaufen, Buchenholz organisieren, Feuerstelle aussuchen, Feuer entfachen, Wasser im Kochtopf aufsetzen, Kartoffel garen, fertig ist die Sommerkäseschmelzerei.

Was für Hundstage! Eine elende Hitze ist das. Hochsommer eben. Wer hat da noch vor einigen Wochen über Regen und Kälte gejammert? Egal. Die Lust auf Wurstsalat mit Bier oder umgekehrt ist gross. Ein knackiger Salat mit kaltem Most geht auch. Doch an was delektieren sich die Touristen im fribourgischen Gruyère bei 35 Grad im Schatten? Genau: an Fondue. Wer nun aber denkt, flüssiger Käse sei ein reines Wintergericht, der irrt. Die erste schriftliche Erwähnung von «Bratchäs» (Bratkäse), der als nahrhaftes Gericht der Alphirten beschrieben wird, findet sich in mittelalterlichen Klosterhandschriften in Ob- und Nidwalden. Nebenbei: «Bratchäs» ist nichts anderes als Raclette (von französisch «racler» schaben, kratzen), das im Kinderbuch «Heidi» von Johanna Spyri als Käsebraten am Spiess bezeichnet wird. Auch gut. Zum Schluss noch dies: Ohne Strom oder Glut, sondern nur mit Rechaudkerzen kann man mit dem neuen Racletteofen «Heat Cheese@home» (siehe Bild) Käse zum Schmelzen bringen. Witzig, funktionstüchtig und günstig. Kurz, der heisse Sommerhit der Migros.


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C

iao ragazzi! Beviamo un caffè?» Dann sofort die Antennen auf Flirten stellen und einen eisgekühlten Grande Caffè trinken. Und was verrät uns die Kaffeewahl über den Flirtpartner? Der Espresso-Typ ist gradlinig, mitreissend und voll präsent. Schüchternheit kennt er nicht. Der sanfte Cremoso hingegen verschiesst sein Pulver nicht aufs Mal. Er kommt viel lieber auf leisen Sohlen daher. Er weiss, dass er länger

bleiben darf. Ein verlässlicher Kumpel für den Alltag. Un pò dolce, un pò amaro, der Cappuccino-Typ überrascht durch seine reizvollen Gegensätze. Die viel gefeierte Diva steht überall hoch im Kurs und übersieht dabei ernsthafte Konkurrenz: Denn der temperamentvolle Macchiato-Typ hat ebenso viel Pepp und genau die richtige Dosis Sanftmut. Ein bisschen Kaffeesatzlesen muss doch sein, oder? Und in der Liebe sowieso. DH

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

Kaffeegenuss aus Peru

Zweimal im Jahr verwöhnt Delizio Kaffeekenner mit einer erlesenen Rarität aus einem speziellen Anbaugebiet. Peru Chachapoyas heisst die neue Special Edition, die in limitierter Auflage nur für kurze Zeit in der Migros erhältlich ist. Sie ist eine edle Mischung aus hundert Prozent gewaschenen Arabica-Bohnen, die man als Espresso oder als Lungo trinken kann. Peru Chachapoyas schmeckt fruchtig, rund und hinterlässt im Gaumen einen leicht nussigen Abgang. Die kostbare Bohne wird auf 1200 Meter Höhe auf fruchtbarem vulkanischen Boden angebaut. Das amazonasnahe Chachapoyas ist Perus bestes Kaffeeanbaugebiet. Es liegt inmitten historischer Bauten der peruanischen Urvölker. Delizio Special Edition Peru Chachapoyas, 12 Kapseln, Fr. 5.40*

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Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

NEU IN DER MIGROS

Schweizer Mödeli

Die neue Schweizer Margarine Swiss Finesse aus hochwertigem Pflanzenöl ist besonders cremig und lässt sich mühelos aufs Brot streichen. Sie ist mit extra viel Butter und mit bestem Distelöl verfeinert. Auch zum Backen eignet sie sich gut und verleiht Kuchen einen feinen butterigen Geschmack. Das Margarine-Mödeli kommt ganz stilecht im rot-weissen Look daher. Swiss Finesse, 250 g, Fr. 3.50

DAS BESTE AUS DER MIGROS Frischer Drink

Schaumgenuss im Handumdrehen: Shakeria heisst das neue Milchmischgetränk aus der Migros zum Schütteln. Die Sorten Swiss Chocolate, Erdbeere, Macchiato und Bourbon Vanille bieten für jeden Geschmack eine köstliche Erfrischung, und das ohne Konservierungsmittel. Shakeria Bourbon Vanille, 250 ml,

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NEU IN DER MIGROS

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Vorspeise für 4 Personen ➔ 2 Salatgurken schälen, der Länge nach halbieren und in feine Scheiben schneiden. Zirka Fr. 2.80 ➔ Aus ½ TL Wasabi, 1 TL geriebenem Ingwer, 1 EL Zucker, 3 EL Weissweinessig, 2 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer eine Sauce mischen. Zirka Fr. 1.30 ➔ ½ Bund Koriander hacken und zusammen mit der Sauce über den Salat verteilen. Zirka Fr. 1.— Tipp: Für zusätzliche Schärfe sorgt ein entkernter und fein gehackter Peperoncino nach Belieben.

NEU VERPACKT

Mundige Perlen

Die mundgerechten Schokoperlen Les Dragées von Chocolat Frey sind der richtige Fingerfood für alle Naschkatzen. Zwei fruchtige Neuheiten bereichern das Sortiment: Wer schwarze Schokolade bevorzugt, wählt die Sorte Cranberry Noir, die Fans von weisser Schokolade die Sorte Erdbeere Blanc. Frey Les Dragees Fruit Pearl Cranberry, 100 g, Fr. 3.20* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Süsser Look

Das Zuckerersatz-Sortiment Zucrinet und Zucritam kommt jetzt in einem frischeren Design daher. Als Neuheit ergänzt das Pulver von Zucrinet in der 100-Gramm-Glasflasche das Angebot. Bisher war es unter dem Namen Zucrino erhältlich. Die ZucrinetLinie in der roten Verpackung basiert auf Cyclamat, Zucritam in der blauen Packung auf Aspartam. Zucrinet Pulver, 100 g, Fr. 4.20 Zucrinet flüssig, 200 ml, Fr. 4.30

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NEU IN DER MIGROS

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

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Bild Gerry Nitsch, Styling Karin Aregger

Anpacken und reinbeissen

Unter Handwerkern sind die Migros-Restaurants längst kein Geheimtipp mehr, denn die Buffets bieten Qualität und Vielfalt. Auch wer gerne ausgiebig frühstückt, kommt hier auf seine Rechnung.

W

er den ganzen Tag kräftig zupackt, darf auch beim Znüni nach Herzenslust zulangen. Kein Wunder, dass das Migros-Restaurant für viele Handwerker morgens die Topadresse

ist. Da werden knusprige Gipfeli, feine Weggli, Konfitüre, Honig und fruchtige Birchermüesli, frisch gepresste Säfte, gluschtige Fruchtstücke, Cornflakes und Joghurt auf den Tabletts jongliert.

Die hemdsärmligen Geniesser bedienen sich bei den Sandwiches, Schinkengipfeli oder köstlich belegten Canapés. Dazu gibts Kaffee oder aromatischen Tee. Natürlich kommen auch die ganz Süssen voll

auf ihre Kosten: Für sie hats Gebäck und die raffinierten Kakaos von Becks Cocoa. Tipp: Machen Sies doch den Büezern nach. Einige Migros-Restaurants verfügen sogar über eine Terrasse. DH


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

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RAPPENSPALTE

NEU IN DER MIGROS

Spritzige Mode

Sportlich, dynamisch und frisch — so sollte der Mann von heute sein und auch riechen. Möglich macht es der neue Duft Ice Dive von Adidas. Mit den von Sportlern mitentwickelten Parfüms und Duschgels duftet jeder Mann wie ein Athlet. Adidas Eau de toilette Ice Dive, 50 ml, Fr. 14.90*

Bewegung im Wasser bringt Entspannung, vor allem wenn dabei alles an der richtigen Stelle sitzt. Sicheren Halt garantieren die Badeanzüge aus der Migros mit stützender Fütterung und Softschalen. Diverse Modelle sind in den Grössen 38 bis 48 erhältlich. Extend Damen NEU BEI Badeanzug, blau, SPORTXX 38—48, Fr. 49.90*

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Sportlicher Duft

Rassige Rollen

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Auf schnellen Rollen um den See flitzen begeistert Mama, Papa und den Nachwuchs gleichermassen. Die neuen Kinder-InlineSkates Area Boston sind grössenverstellbar und tragen den Sprössling so gleich mehrere Jahre über den Asphalt. Kinder Inline Area Boston, Fr. 89.90* * Bei SportXX erhältlich.

Toni Vescoli (68) tritt ab Mitte August wieder solo und mit der Band Les Sauterelles auf. Toni Vescoli, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

1958 wurde ich vom Wirt des Zürcher Halbstarkenlokals Schwarzer Ring entdeckt. Bewaffnet mit meiner Gitarre durfte ich da am Mittwochnachmittag spielen und singen und kassierte dafür zehn Franken. Das war mein erstes fixes Engagement. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meinen Hund Jacky.

Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

In Wald, im Zürcher Oberland, wo ich sehr gerne lebe, gab ich mit Les Sauterelles ein Gratiskonzert für die ganze Gemeinde. Wo trifft man Sie abends?

Zu Hause, bei meiner lieben Frau Ruth.

Und wo garantiert nicht?

In der Badeanstalt am Sonnenbaden oder in irgendwelchen Bars oder Beizen.

Sind Sie gerne prominent?

Robuster Tisch

Erst ping, dann pong — auf eine Partie Tischtennis lassen sich Alt und Jung gerne ein. Mit der richtigen Unterlage wie dem wetterfesten Tischtennistisch Champ 3.0 von Kettler macht dies besonders Spass. Kettler Champ 3.0 Outdoor, Fr. 899.—* * Bei SportXX erhältlich.

Für mich ist es so in Ordnung. Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht, was es heisst, prominent zu sein. Ich bin es sozusagen, seit ich ein Teenager bin.

Eugen Baumgartner


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

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Willkommen im Leben

Die Geburtenkurve in der Schweiz zeigt nach oben. Ist das ein Zufall, oder erleben wir zurzeit einen Babyboom?

M

ami Carmen Valvo (28) hat gerade Töchterchen Fabienne im Spital Zollikerberg, ZH, mit Kaiserschnitt zur Welt gebracht. «Fünf Tage ist die Kleine jetzt jung. Und sie schläft noch so viel», sagt sie. Die ruhige Zeit nutzt Carmen gern, um im Migros Baby Club Wissenswertes rund ums Baby zu erfahren. Im Jahr 2009 kamen 78 300 Kinder auf die Welt. Im Vergleich mit dem Vorjahr entspricht das einer Zunahme von 2,1 Prozent oder 1600 Babys. Erleben wir zurzeit also einen Babyboom? Nicht ganz, wie vom Bundesamt für Statistik zu erfahren ist. Danach zeichnen sich zwei unterschiedliche Entwicklungen ab. Zum einen bringen Frauen unter 30 Jahren immer weniger Kinder zur Welt. Seit 2001 ist die Anzahl der Geburten durch Frauen in dieser Alterskategorie um 6,1 Prozent zurückgegangen. Zum anderen gebären Frauen ab 35 Jahren mehr Babys. Hier hat die Geburtenrate seit 2001 um stattliche 43 Prozent zugenommen. HB

Kein Stylist, kein Fotograf, nicht mal der Partner kann solch ein Lächeln auf das Gesicht einer Frau zaubern. Das schafft nur ein Baby, das in den Armen der Mutter schläft. Carmen Valvo zeigt stolz ihr Baby Fabienne.

Jetzt anmelden!

Der Migros Baby Club begleitet werdende und junge Eltern mit einem Kind bis zu drei Jahren mit vielen praktischen und fundierten Tipps rund um den Alltag. Die Mitglieder des Migros Baby Clubs erhalten zwei Mal jährlich gratis das Magazin, das den Internetauftritt sinnvoll ergänzt. Ebenso gehört der monatliche Newsletter zum Baby-Club-Paket. Clubmitglieder profitieren von exklusiven budgetfreundlichen CumulusRabattcoupons und werden laufend über Neuerungen im Baby-Sortiment informiert. Es lohnt sich also, Mitglied im Migros Baby Club zu sein! MEHR

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Beantworten Sie folgende Frage: Wie viele Kinder wurden 2009 geboren? 1) 87 300 2) 76 200 3) 78 300

So machen Sie mit: Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 016 (1 Fr./Anruf vom Festnetz) und nennen Sie die Lösungszahl, Ihren Namen und Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text BABY, Lösungszahl und Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: BABY 1, Beat Beispiel, Beispielgasse 1, 9999 Beatushöhle. Online: www.migrosbabyclub.ch/wettbewerb. Einsendeschluss: 25. Juli 2010. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt und auf www.migrosbabyclub.ch publiziert. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

1.—5. Preis: Je ein Jahresbedarf der neuen besonders dünnen und trockenen Pampers Active Fit mit Dry Max. (Ab August in der Migros.) Wert: je Fr. 1500.—.

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IHRE REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

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KULTURELLES

Sommernachtsparty im Säntispark Besingt mit ihren Liedern den Kinderalltag: Claudia Wyss alias Tiger Flizzer. Eine furiose Bühnenshow liefern Boppin’B.

Kinderalltag in Liedern

Am Donnerstag, 29. Juli, wird im Säntispark Abtwil ab 19 Uhr eine Sommernachtsparty gefeiert. Bei schönem Wetter geht diese in der Arena vor dem Migros-Restaurant über die Bühne; bei schlechter Witterung findet die Party in der Shopping Mall statt. Highlight des Festes ist der Auftritt von Boppin’B. Sie setzen bei der Darbietung sowohl auf Eigenkompositionen als auch auf Coverstücke im Gewand des Rock’n’Roll. Der Eintritt zum Fest ist frei. Für die Verpflegung sorgen ein Grillstand vor dem Säntispark sowie das Migros-Restaurant. Weitere Informationen unter www.saentispark.ch und www.boppinb.com

Vergünstigung

Sommertheater Winterthur Migros-Genossenschafterinnen und -Genossenschafter erhalten pro Person und Vorstellung eine Ermässigung von Fr. 5.– für Einzeleintritte in der Spielsaison 2010. Einlösbar nur an der Kasse des Sommertheaters Winterthur.

Die Gutscheine sind nicht für die Gartenkonzerte am Sonntag um fünf im Sommertheater gültig!

Bitte ankreuzen: ❏ 1 Person ❏ 2 Personen

Die Aufführungen beginnen am Mittwoch, 28. Juli, und Mittwoch, 18. August, jeweils um 14 Uhr im Sommertheater Winterthur. Der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene und Kinder fünf Franken. Telefonischer Vorverkauf über Tel. 052 260 26 50, täglich von 9—11.30 Uhr, ausser Samstag und Sonntag. Die Tageskasse ist am Vorstellungstag jeweils ab 13 Uhr geöffnet.

Infos, Hörproben: www.tigerflizzer.ch

Tiger Flizzer lässt niemanden kalt

Die Kindernachmittage für Daheimgebliebene im Sommertheater Winterthur bieten an den beiden Mittwochen 28. Juli und 18. August Leckerbissen für die ganze Familie.

D

as Migros-Kulturprozent ermöglicht breiten Bevölkerungsschichten den Zugang zu unterschiedlichen Veranstaltungen. Inmitten der Sommerferienzeit sind im Sommertheater Winterthur die Kinder an der Reihe. Für sie wurde Tiger Flizzer engagiert. Mit eingängigen und pfiffigen Eigenkompositionen begeistert Claudia Wyss alias Tiger Flizzer Kinder und Erwachsene.

Ihre Mundarttexte sind vom Kinderalltag inspiriert und behandeln die Freuden und Sorgen der Kinder. Ansprechende Refrains laden zum Mitsingen ein. Fantasievolle Anlehnungen an Jazz und Blues führen zu einem genussvollen Erlebnis auch für Erwachsene. Die musikalische Allrounderin Claudia Wyss ruft alle Kinder mit einem Wackelzahn auf, diesem bis zu ihrem Lied «Gwagglizaa» noch

etwas Sorge zu tragen. Wenn dann alle Zähne im Takt wackeln und einer herausfallen sollte, gibt es eine Überraschung! Schon als Teenager komponierte die zweifache Mutter ihre ersten Songs und spielte in verschiedenen Formationen. Sie machte Strassenmusik mit Gitarre und Mundharmonika, solo oder im Trio mit Alphorn und Geige.

Freddy Kugler


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FESTSTIMMUNG

So feiert die Schweiz

Feststimmung in der «Passage» und im «Rheinpark». In den Einkaufszentren Passage Frauenfeld und Rheinpark St. Margrethen ist im Juli für Stimmung gesorgt. Der Komiker Don Pedro beschert den Kundinnen und Kunden heitere Überraschungen; Alphornbläser und Fahnenschwinger sorgen für eine festliche Stimmung, und es stehen verschiedene, feine Produkte zur Degustation bereit. Überdies können bei Wettbewerben zahlreiche Preise gewonnen werden — zum Beispiel der Wert des Einkaufs, wenn man sich beim Ladensprint in Begleitung von Don Pedro behaupten kann. Im Folgenden die Termine im Überblick: Passage Frauenfeld: ➔ Komiker Don Pedro: Donnerstag, 22. und Freitag, 23. Juli ➔ Fahnenschwinger und Alphornbläser: Samstag, 24. Juli ➔ Degustationen: Donnerstag, 22. bis Samstag, 24. Juli Rheinpark St. Margrethen: ➔ Komiker Don Pedro: Donnerstag, 29. und Freitag, 30. Juli ➔ Fahnenschwinger und Alphornbläser: Samstag 31. Juli ➔ Degustationen: Donnerstag, 29. bis Samstag, 31. Juli Weitere Informationen unter www.passage-frauenfeld.ch und www.rheinpark.ch

Lernende in Festlaune Am 30. Juni 2010 war es so weit: 144 Lernende der Migros Ostschweiz feierten gemeinsam mit ihren Vorgesetzten ausgelassen ihren erfolgreichen Lehrabschluss.

D

ie Feier begann mit einem gemütlichen Apéro auf dem sonnigen Vorplatz des Einkaufszentrums Säntispark in Abtwil SG. Nach und nach trafen sämtliche Berufs- und Praxisbildner, die Gäste und natürlich die Lehrabgänger ein. Man traf alte Bekannte, es wurde gratuliert und der Abend bereits in vollen Zügen genossen. Nachdem alle im schön dekorierten Migros-Restaurant Säntispark einen Platz gefunden hatten, richteten René Frei, DirektionsleiterPersonellesMigrosOstschweiz, und Sandro Albrigo, Stellvertretender Leiter Berufsbildung, ein paar Worte an die Gäste. Zum Ausdruck kam ganz klar der Stolz der beiden Herren auf die diesjährigen Lehrabgänger. «Über zwei

Drittel aller Lehrabgänger erhielten dank ihres grossen Engagements die Möglichkeit, das Berufsleben in der Migros Ostschweiz weiterzuführen. Für die Migros ist es wichtig, so motivierte und junge Berufsleute behalten zu können», betonte René Frei.

Schmaus für den Gaumen und das Auge

Anschliessend wurde das Buffet eröffnet. Vom vielfältigen Salatbuffet bis zur Asia-Ecke konnte man sich schmackhafte Menüs selbst zusammenstellen, sodass kein Wunsch offenblieb. Während des köstlichen Schmauses wurden die Gäste von zwei Zauberern unterhalten, die atemberaubende Tricks vorführten. Zum krönenden Abschluss des Essens wurde

Sandro Albrigo, Stellvertretender Leiter Berufsbildung, lobte das Engagement der Lehrabgänger (oben). Danach konnte man sich am Buffet stärken (rechts) und bis in alle Nacht feiern (rechts oben).


IHRE REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

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KLUBSCHULE

Neue Gestaltungskurse

Studierende der Zürcher Hochschule der Künste haben neue Kursangebote für die Klubschule Migros entwickelt. In den Klubschulcentern in St. Gallen und Winterthur werden ab Herbst 2010 die folgenden neuen Wochenendkurse unter der Leitung ihrer Entwickler angeboten: ➔ Vom Foto zum Unikat: Viele Menschen besitzen digitales Bildmaterial, welches das Potenzial für eine vertiefte inhaltliche und formale Auseinandersetzung bietet. In 10 Lektionen überarbeiten die Teilnehmenden eigene Fotografien mit manuellen Techniken. So entstehen Unikate, die zu neuen Bildaussagen führen. ➔ Sgraffito: Im Engadin kann man sie bewundern — die

Überglücklich, die Prüfungen bestanden zu haben: Die 144 Lernenden der Migros Ostschweiz.

ein reichhaltiges Dessertbuffet angerichtet. Das Buffet offerierte Köstlichkeiten wie Softeis, verschiedene Torten und einen Schokoladenbrunnen.

Eine lange Nacht mit feinstem Club-Sound

Nach dem gemütlichen Festessen ging die Party erst richtig los. Mit dem Bus ging es in den «Elephant Club» im Herzen der Stadt St. Gallen. Dort wurden die Gäste herzlich mit Sekt begrüsst, man stiess gemeinsam auf eine vielversprechende Zukunft an. Der DJ heizte der Menge mit feinstem Club-Sound ein, solange bis kein Bein mehr stillstand. Die Nacht war lang und amüsant. Es wurde viel gelacht, getanzt und gefeiert. Désirée Egger / Sandro Renz

Neuer Wochenendkurs an der Klubschule: Sgraffito. wunderschönen, mit Sgraffiti verzierten Häuser. Sgraffito, Kratzputz, ist eine historische Fresko-Technik zur Bearbeitung von Wandflächen. Interessierte können in 16 Lektionen diese faszinierende Technik in eigenständigen, kleinformatigen Bildern ausprobieren. ➔ Licht und Farbe in der Hinterglasmalerei: Aus einer Vielzahl übereinander gelegter Farbschichten auf Glas holen die Teilnehmenden in 12 Lektionen mit Pinsel und Schabwerkzeug raffinierte Texturen hervor. Mit LED-Lampen erzeugen sie wechselnde Lichtfarben und bringen so die Bilder zum Strahlen. Weitere Informationen beim Sekretariat der Klubschulen Winterthur und St. Gallen oder im Internet unter www.klubschule.ch


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IHRE REGION MIGROS OSTSCHWEIZ

Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

25 Jahre Swissalpine Marathon Davos

Zum Jubiläum des höchsten Berglaufs in Europa haben sich die Organisatoren einiges einfallen lassen.

D

er Gründer des höchsten Ultra-Berglaufs in Europa, Andrea Tuffli, erzählt im Gespräch, was Teilnehmer und Zuschauer dieses Jahr erwartet. Was ist neu bei der diesjährigen Austragung?

Die Königsdistanz über 78 km kann erstmals in zwei unterschiedlichen Laufzeiten bewältigt werden, in 12 oder 14 Stunden. Dies kommt vor allem älteren Läufern entgegen, die zwar noch über eine hervorragende Ausdauer verfügen, aber nicht mehr so schnell sind wie früher. Und als Dankeschön erhalten alle Teilnehmer als Jubilä-umsgeschenk ein RunninggJacket statt wie bisher ein T-Shirt. irt. Und was bietet das Rahmenprogramm «Highseven»?

Das abwechslungsreiche und

mehrheitlich kostenfreie Angebot bietet spannende Veranstaltungen für sportlich, kulturell wie gesundheitlich Interessierte. Dazu gehören ein Gesundheitssymposium mit namhaften Experten, Streckenbesichtigungen, aber auch eine Welcome Party sowie ein entspannter Jazzabend. Was macht in Ihren Augen die besondere Attraktivität des

Die verschiedenen Laufkategorien sowie die fantastische Bergwelt machen den Swissalpine attraktiv. Laufs aus?

Zum einen ist es sicher die Vielfalt der Läufe. Wir haben den Swissalpine Marathon kontinuierlich weiterentwickelt und bieten Laufkategorien für Kinder, Einsteiger und für Topathleten. So kann sich die ganze Familie austoben. Zudem trägt auch das einzigartige Panaroma der Bündner Bergwelt massgeblich zum Erfolg des Wettbewerbs bei. Silke Seichter

AAndrea Tuffli

Andrea An Tuffli war früher selbst Orientierungs- und Marathonläufer. Ma Als begeisterter Bergler hatte er die Id Idee, als Ergänzung zu den beliebten Stadtläufen einen Be Berglauf zu etablieren. 1981 gründete er zunächst die Kesch-Stafette Kesch-Stafette, aus der heraus sich der Swissalpine Marathon entwickelte. Der 67-Jährige leitet in Chur ein Ingenieurbüro, ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder und fünf Enkelkinder. Die ganze Familie ist in die Arbeit rund um den Swissalpine integriert.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ, 9201 Gossau, Tel. 071 493 24 51. E-Mail: mireg@gmos.ch

Swissalpine Marathon

Die 25. Austragung des Swissalpine Marathon findet am 31. Juli 2010 statt. Lanciert wird die Jubiläumsausgabe, die insgesamt sieben unterschiedliche Läufe umfasst, am 25. Juli mit dem Start des Rahmenprogramms. Seit seiner Gründung wächst die Anzahl der Teilnehmer kontinuierlich. Die Migros unterstützt den Swissalpine Marathon seit 2009 als Hauptsponsorin. www.swissalpine.ch.

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25. Swissalpine Marathon 31. Juli 2010


FREIZEIT

Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

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DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 29 Waagrecht 1 Gatte der Maria (NT) 5 schweizerische Gewerkschaft 8 Augenflüssigkeit 9 Felsstück 11 Frauenkurzname 13 Schweizerisches Rotes Kreuz (Abkürzung) 14 italienischer Männername 16 arktisches Raubtier 18 Nachkomme 21 Milchprodukt 23 einfarbig 24 Nutztier in südlichen Ländern 25 sieden, kochen 27 französisch Gemüse 28 Pforte 29 französisch Anzug, Kleidung

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So machen Sie mit

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.

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Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 25. Juli 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 Vorname des Athleten Owens † 1980 2 Schifferknoten Mehrzahl 3 Eidgenössisches Rohrleitungsinspektorat (Abkürzung) 4 Trompetensignal 5 Staat in Mitteleuropa 6 Reizleiter im Körper 7 Fahrzeug 10 altrömischer Wahlbezirk 12 griechische Göttin des Friedens 15 Pfandflaschen 17 vornehmer Hausdiener 19 baltisches Volk 20 Teil des Auges 21 Teil des Gemüsegartens 22 Kameraobjektiv (Kurzwort) 26 französisch Seele

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel


Gesundheit Jetzt schon bei Migros

Hier werden Helden gebaut!

7167 William Furno

7164 Preston Stormer

LEGO® Hero Factory ist eine neue, spannungsgeladene LEGO Spielwelt für Jungen ab sechs Jahren. In der Hero Factory werden Helden nach Mass gebaut, die ihre Stadt gegen eine Schurkenbande aus der Galaxie verteidigen. Nach einem kurzen Bauvergnügen öffnen sie ihren Fans die Tür zu einer Abenteuerwelt voller Spannung und fantastischer Rollenspiele.

14.90

je

7164 Preston Stormer 7165 Natalie Breez 7167 William Furno 7168 Duncan Bulk 7169 Mark Surge 7170 Jimi Stringer

7147 XPLODE

7157 7148 7156 7147

In der Auseinandersetzung stehen auf der Seite der Helden Preston Stormer als Anführer mit seinem Team Duncan Bulk, 7170 7168 7164 7167 7165 7169 Jimi Stringer, Natalie Breez, Mark Surge und William Furno. Der böse Von Nebula und seine Anhänger sorgen für Ärger in der Galaxie. Zu seiner Truppe zählen Rotor, XPlode, Meltdown, Thunder und Corroder. Mit spannenden Spielmöglichkeiten auf der Homepage LEGOHEROFACTORY.COM können Fans in die je faszinierende Welt der 7147 Xplode Hero Factory 7148 Meltdown einsteigen und selbst zu 7156 Corroder Helden werden, indem sie ihren eigenen LEGO 7157 Thunder Hero Avatar kreieren.

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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

| 77

SEX & LIEBE

Noch im Alter gut im Schuss: Auch ein Geschenk der Gene.

IN FORM

Durch die rosarote Brille: Unschöne Seiten des Partners blenden frisch Verliebte gerne aus.

W

er träumt nicht davon: Liebe und Glück mit dem einen Partner bis ans Lebensende? Und ist der Traum am Zerbrechen, mögen sich das viele Frauen und Männer nicht einzugestehen. Nun haben US-Forscher einen Test entwickelt, der ziemlich genau vorhersagen soll, ob eine Beziehung halten wird oder nicht. Und zwar mit einem Sprachtest, der die tatsächliche Einstellung dem Partner gegenüber enthüllt – selbst wenn sie einem gar nicht

Biblisches Alter dank mutierter Gene

Bilder Getty Images (3)

Für immer und ewig?

Neunzig Jahre, ja hundert Jahre alt werden? Das ist, neben dem Lebensstil und einer guten medizinischen Versorgung, vor allem der genetischen Ausstattung zu verdanken, das heisst: winzigen Veränderungen im menschlichen Erbgut. Bis zu 150 solcher sogenannter Punktmutationen bringt ein internationales Forscherteam in Verbindung mit dem Erreichen eines biblischen Alters: Die ältesten der über 2300 Studienteilnehmer besassen auch die höchste Anzahl dieser Genvarianten.

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Lieber eins nach dem andern

Da Das schreiende Baby im Arm, nebenher die Augen schminken und dabei no noch rasch den Einkaufszettel im Kopf durchgehen — mehrere Dinge gle gleichzeitig erledigen zu können, galt bisher als besonderes Talent des we weiblichen Geschlechts. Das entpuppt sich nun aber als Ammenmärchen, wi eine Studie des Instituts für Arbeit und Gesundheit in Dresden zeigt. wie Be einem Test mussten Frauen und Männer mehrere Aufgaben gleichzeitig Bei er erledigen. Das Resultat: Beim sogenannten Multitasking verschlechterte si die Leistung, die Anspannung stieg, und der Puls ging nach oben. sich Ga unabhängig von Alter und Geschlecht. www.focus.de Ganz Strapaziert Herz und Nerven: mehrere Dinge gleichzeitig tun.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch Ne

Si Sie ein Multitasker? ➔ Ja, das bringt mich total auf Touren ➔ Nur Sind wenns sein muss ➔ Nie, bei mir geht alles «eis nach em andere wie zParis»

bewusst ist. Das Neue an diesem Test: Er soll hartnäckige Überreste der berühmt-berüchtigten rosaroten Brille beseitigen, die bewirkt, dass beim Aufblühen einer Liebe unschöne Seiten des Partners verdrängt werden. Der Sprachtest deckt diese unbewussten Gefühle auf: Hatten die Testteilnehmer Schwierigkeiten, ihren Partner mit positiven Begriffen in Verbindung zu bringen, war die Liaison zum Scheitern verurteilt. Daniel Schifferle

Frage von letzter Woche

Was löst die Affenhitze bei Ihnen aus?

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet.

12 % 55 %

Ich würde am liebsten abtauchen.

Das Wetter lässt mich kalt.

33 %

Die Temperaturen heizen meinem Hormonhaushalt ein.


78 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

Wo die Stars ins Wasser steigen

WALO LÜÖND (83), SCHAUSPIELER, AURIGENO TI: «Die Stimmung an der Maggia im Tessin

ist einzigartig. Das blaue Wasser bildet einen wunderschönen Kontrast zu den vielen Steinen. Ich mag das Wilde, Ursprüngliche. Früher kam ich mit meiner Familie und den Kindern im Sommer oft hierher, wir picknickten und planschten im Wasser. Heute sind die Ausflüge seltener geworden. Nach wie vor schätze ich aber einen Tag im Maggiatal bei süssem Nichtstun im Kreise von anderen Naturliebhabern.»

Snowboarderin Manuela Pesko zieht es in der Sommerhitze an einen lauschigen Bergsee in Lenzerheide, Schauspieler Walo Lüönd geniesst die Kühle der Tessiner Maggia. Schweizer Prominente verraten ihre liebsten Badeplätze. Weitere Geheimtipps gibt es auf www.migrosmagazin.ch.


BESSER LEBEN REISEN

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JAEL KREBS (30), MUSIKERIN, BERN: «In der Berner

Elfenau gibt es einen wunderschönen Ort bei der Aare und dem Chräbsebächli. Hier bin ich gerne, joggend oder zur Entspannung. Die Sicht aufs Wasser und auf den Berner Hausberg Gurten ist fantastisch und gibt mir jedes Mal ein gutes Gefühl. Ich bin sehr gerne am Wasser, es hat etwas Beruhigendes, Inspirierendes. Am Wasser kann ich meine Gedanken bündeln, übers Leben studieren und kreativ sein. Einige Ideen für Lieder sind natürlich auch schon am Wasser entstanden.»

MANUELA PESKO (31), SNOWBOARD-WELTMEISTERIN, LENZERHEIDE GR: «Der Heidsee in Lenzerheide-Valbella liegt direkt vor meiner Haustüre. Bereits als Kind verbrachte ich viel Zeit hier, mit Schwimmen und Fischen. Heute geniesse ich gerne unbeschwerte Stunden mit Freunden, jogge ein paar Runden oder gönne mir eine Abkühlung im frischen Bergwasser. Am liebsten mag ich den See, wenn er türkisblau ist, das kommt oft vor. Gerne rudere ich dann mit einem Boot hinaus und lasse die Seele baumeln.»


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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise nach Passau mit modernem Reisecar. Einschiffung. 2. Tag: Dürnstein. Entdecken Sie die Schönheiten des Städtchens – auch Perle der Wachau genannt – auf einem Rundgang mit anschliessender Weindegustation (*). 3. Tag: Esztergom–Budapest. Mittags haben Sie die Möglichkeit am Ausflug zum Donauknie teilzunehmen (*). 4. Tag: Budapest. Besuchen Sie die malerische Hauptstadt Ungarns auf einer Rundfahrt (*). 5. Tag: Bratislava. Entdecken Sie die im Jahre 907 erstmals erwähnte Stadt Bratislava mit ihrer interessanten, von vielen Kulturen geprägten Altstadt während einer Führung (*). 6. Tag: Wien. Schwelgen Sie nach Herzenslust in den Zeiten der Donaumonarchie und entdekken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (*). 7. Tag: Melk. Sie besuchen das auf einem steilen Bergrücken hoch über der Donau liegende Benediktinerstift (*). Am Nachmittag Fahrt mit einem herrlichen Ausblick auf die lieblichen Weinberge der Wachau. 8. Tag: Passau–Schweiz. Ausschiffung nach dem Frühstück und Rückreise in die Schweiz. (*) Ausflüge des Ausflugspakets. Alle mit (*) aufgeführten Ausflüge sind im Ausflugspaket inbegriffen. Das Ausflugspaket kann nur im Voraus gebucht werden. Sie sparen mind. 10%. Buchung von Einzelausflügen an Bord möglich.

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Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht inbegriffen Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Ausflüge, Trinkgelder Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Abfahrtsorte

1. Tag: Einstiegsorte–Basel. Anreise mit modernem Komfort-Reisebus nach Basel. Einschiffung. 2. Tag: Strassburg–Speyer. Eine Bootsfahrt auf dem Flüsschen Ill zeigt Ihnen die schönsten Facetten der Stadt (*). 3. Tag: Speyer–Rüdesheim. Ausflug nach Heidelberg mit Besichtigung der romantischen Schlossruine (*). Weiterfahrt Richtung Rüdesheim. Besuch von Siegfried‘s Musikkabinett (fak. CHF 25.–). 4. Tag: Rüdesheim–Köln. Geniessen Sie heute die romantische Rheinstrecke von Rüdesheim nach Köln vorbei am sagenumwobenen Loreley-Felsen. Besichtigung der Rheinmetropole, Kunst-, Universitäts- und Medienstadt auf einem geführten Rundgang (*). 5. Tag: Nijmegen–Rotterdam. Am Vormittag fak. Rundgang in Nijmegen (fak. CHF 20.–). Gegen Mittag Weiterfahrt in Richtung Rotterdam. 6. Tag: Rotterdam–Amsterdam. Besonders eindrucksvoll ist eine Stadtrundfahrt kombiniert mit einer Fahrt durch den grössten Hafen der Welt in Rotterdam (*). Nachmittags geniessen Sie die Flussfahrt an Bord bis Amsterdam. 7. Tag: Amsterdam. Ausflug nach Zaanse Schans und Edam (*). Am Nachmittag Grachtenfahrt durch Amsterdam (*). 8. Tag: Amsterdam–Schweiz. Rückreise in die Schweiz.

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27.09.–04.10. Preise pro Person Kabinentyp 2-Bett-Kabine 15m² Haydn-Deck hinten 2-Bett-Kabine 15m² Haydn-Deck 2-Bett-Kabine 15m² Strauss-Deck 2-Bett-Kabine 15m² Mozart-Deck 2-Bett-Grand-Suite 30m² Mozert-Deck

06:30 Burgdorf  06:45 Basel SBB 07:20 Aarau SBB 08:00 Baden-Rütihof  08:30 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  08:50 Winterthur-Rosenberg 09:15 Wil 

Ihr Flussschiff Die «MS Amadeus Princess****+» ist ein schwimmendes Luxushotel und begeistert seine Reisenden vom ersten Moment an. An Bord befinden sich der imposante Empfangsbereich mit Reception, Panorama-Restaurant und -Bar, Friseur, Fitnessraum, Amadeus-Club mit Internet-Café, Bordshop, Wellnessbereich, Sonnendeck mit Liegestühlen, Swimmingpool, LidoBar, Golf-Putting-Green und Gross-Schach. Komfortable Aussenkabinen (auf Straussund Mozardeck mit frz. Balkon) mit Farb-TV, Safe, Föhn, Dusche/WC, 220V und Klimaanlage.

Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Fr. Reederei­ Aktions­ preis preis 2150.– 1395.– 2345.–

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Zuschläge Ausflugspaket (*) mit 6 Ausflügen 205.– Siegfried‘s Musikkabinett, Rüdesheim 25.– Rundgang Nijmegen 20.– 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung 555.– Flug Amsterdam–Zürich (anstelle Busrückreise) 325.– Unsere Leistungen Fahrt mit modernen Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung Nicht inbegriffen ■

Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Ausflüge, Trinkgelder Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Abfahrtsorte 12:15 Wil  12:30 Burgdorf  12:40 Winterthur, Rosenberg 13:00 Zürich-Flughafen, Reisebusterminal  14:00 Baden-Rütihof  15:00 Basel SBB

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Ihr Flussschiff Die beliebte «MS Swiss Diamant****» fährt unter Schweizer Flagge und verfügt ausschliesslich über komfortabel eingerichtete Aussenkabinen auf zwei Decks. Diese sind mit zwei nebeneinanderliegenden Betten, Dusche/WC, Radio, TV, Minibar, Safe, Föhn, 220V und regulierbarer Klimaanlage ausgestattet. Eingangshalle mit Foyer und Rezeption, Restaurant, gemütlicher Panoramasalon mit Tanzfläche und separater Bar, Bibliothek, Boutique, teilweise überdachtes Sonnendeck mit Whirlpool, Sauna, Solarium, Lift von Haupt- zu Oberdeck.

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Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

BESSER LEBEN REISEN SONJA HASLER (42), «RUNDSCHAU»-MODERATORIN, BERN:

«Es gibt schönere Gewässer als den ‹Betonsee› gleich hinter dem Fernsehstudio in Zürich Leutschenbach. Als Bernerin ist für mich ein Schwumm in der kühlen Aare unschlagbar. Aber dieses Wasser hier ist ein wunderbarer Grund, aus dem Büro rauszugehen, den Kopf durchzulüften und die Füsse zu baden. Im Sommer komme ich mit meinen ‹Arbeitsgspänli› gerne über Mittag hierher. Manchmal bin ich auch allein unterwegs und laufe um den See, um vor einer Sendung die Gedanken zu ordnen. Oder ich lasse die Reisen Revue passieren, die ich für unsere Sommerserie ‹Back to the Roots› eben gemacht habe, mit Sängerin Nubya nach Nigeria und mit Uhrenfabrikant Jean-Claude Biver nach Luxemburg.»

TONI BRUNNER (35), SVP-PRÄSIDENT, EBNAT-KAPPEL SG:

Bilder Herbert Zimmermann

«Der Bendelbach entspringt in meiner Heimat und mündet in die Thur. Über den Bach führt das Häxebröggli, eine Holzbrücke erbaut von meinem Onkel Werner Brunner. Ich schaue hier öfters vorbei, wenn ich in meiner Heimat zu Fuss unterwegs bin. Meist an einem Sonntag, manchmal alleine oder auch mit Freunden oder Familie. Ich sehe dem Plätschern des Wassers zu, geniesse die Aromen des Waldes und sinniere über das Leben. Der Ort hat zu jeder Jahreszeit seine magische Ausstrahlung, allerdings gefällt mir der Sommer schon am besten.»

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Lugano

Dolce Vita und die südländische Atmosphäre machen Lugano zu einem lebendigen Ferienparadies. Spaziergänger flanieren entlang der belebten Seepromenade, Badehungrige geniessen das beliebte Strandbad Lido, und Unternehmungslustige erfreuen sich an den zahllosen reizvollen Ausflugsmöglichkeiten. Unser Angebot: ➔ 3 Übernachtungen in der Suite inkl. Frühstücksbuffet im komfortablen Hotel Parco Paradiso**** mit herrlicher Aussichtslage, oberhalb Paradiso mit Blick auf Lugano und den See. Suite Fr. 660.— für 1. Person, Fr. 330.— für Begleitperson. Zuschlag Suite Seesicht 1. Person Fr. 30.—, Fr. 15.— für Begleitperson. Kinder bis 12 Jahre gratis in Suite mit 2 Erwachsenen inkl. Frühstücksbuffet. ➔ Gratisdrink an der Panorama Bar «Havana Deck» Weitere Angebote im Hotelplan-Katalog «Berge & Seen, Wellness». Reisedaten: 19. 7.—1. 10.10 Nicht inbegriffen: ➔ Anreise ➔ Zuschlag Halbpension Fr. 48.— pro Erwachsener ➔ Oblig. Reiseausfall-Garantie Fr. 15.— pro Person ➔ Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle Für Auskünfte, Kataloge und Reservation: Hotelplan Direktverkauf 0848 82 11 11, Mail: glattbrugg@ hotelplan.ch, Kataloge erhältlich in Ihrem Reisebüro oder unter www.hotelplan.ch Es gelten die Allgemeinen Vertragsund Reisebedingungen der MTCH AG.


82 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

Hausbesuche bei den

Nur zehn Tage nach ihrer elfstündigen Operation kann Baby Seraina wieder

D

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TIPP DER WOCHE

Abenteuerlust

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ie sieben Monate alte Seraina hat zwei Lieblingsbeschäftigungen: in der Kinderbadewanne zu planschen und der Musik aus der bunten Harlekinspieldose zuzuhören. Dann strahlt die Kleine über beide Backen und strampelt mit Händen und Füssen – wie ein ganz normales Baby. Dabei ist es überhaupt nicht selbstverständlich, dass Seraina den Alltag bei ihrem Brüderchen Flurin (2½ Jahre) und ihren Eltern Ursula (33) und Klaus Bösch (34) erleben kann. Denn das Mädchen atmet durch einen Luftröhrenschnitt und wird via Magensonde ernährt. Sie musste in ihren ersten Lebensmonaten bereits mehr Untersuchungen und Operationen über sich ergehen lassen als mancher Erwachsene im ganzen Leben. Die letzte grosse OP dauerte elf Stunden. Dabei wurde Seraina im Universitätsspital Zürich der grösste Teil eines Tumors entfernt, der sich seit Geburt über Rachen und Gaumen bis in die Nasennebenhöhlen erstreckte, sie zu atmen und zu schlucken hinderte und sogar drohte, den Sehnerv zu schädigen.

In der Nacht kommt die Krankenschwester

Dass Seraina zehn Tage nach der Operation bereits wieder daheim in Dägerlen ZH ist, verdankt sie vor allem der Kinder-Spitex (Kispex) des Kantons Zürich. «Inzwischen hat sich alles recht gut eingespielt, und Seraina geht es im Moment auch prima», sagt Mutter Ursula Bösch. «Aber der Pflegeaufwand ist weiterhin sehr gross.» Allein das Füttern via Magensonde dauert mindestens zwei Stunden – und das fünfmal über Tag und Nacht verteilt. Die Hilfe der Kinder-Spitex erleichtert vieles. Wenn viermal in der Woche die ausgebildete Kinderkrankenschwester Elisabeth

Pflege zu Hause rund um die Uhr

Die Kinderspitex ermöglicht schwer kranken und behinderten Kindern eine fachgerechte Pflege zu Hause, rund um die Uhr. Dabei werden medizinische Massnahmen sowie Abklärung bzw. Beratung angeboten (keine Haushalthilfe oder Ähnliches). Gepflegt werden Frühgeborene, Säuglinge, Kleinkinder und Schulkinder bis hin zu Jugendlichen. Auch Palliative Care wird angeboten (Begleitung sterbender Kinder). Die IG Kinderspitex Schweiz umfasst elf Organisationen, die 17 Kantone abdecken. Bei Geburtsgebrechen bezahlt die IV, bei später auftretenden Krankheiten die Krankenkasse. Je nach kantonaler Regelung übernehmen Gemeinde und Kanton einen Anteil oder die gesamte Restfinanzierung. Die Anmeldung erfolgt über das Kinderspital, die Kinderklinik, den Kinderarzt oder direkt durch die Familie. www.kinder-spitex.ch

Pflegefachfrau Elisabeth Zobel (links) von

Zobel (54) von der Kispex des Kantons Zürich jeweils um 23 Uhr eintrifft, um die Nachtschicht zu übernehmen, die bis kurz nach sechs Uhr dauert, dann wissen Ursula und Klaus Bösch ihr Töchterchen in guten Händen. Dreimal pro Woche übernehmen die Eltern die Nachtpflege von Seraina selber – an ruhiges Schlafen ist dabei nicht zu denken. Da die Kleine wegen des Luftröhrenschnitts vorerst keine Stim-


BESSER LEBEN FAMILIE

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Allerkleinsten

heim zu ihren Eltern. Auch dank der Kinder-Spitex.

der Kinder-Spitex des Kantons Zürich im Einsatz bei Seraina — eine riesige Hilfe für Ursula und Klaus Bösch, von der auch Brüderchen Flurin profitiert.

me hat, sich also nicht durch Weinen bemerkbar machen kann, muss man sie ständig im Auge behalten. Wenn Elisabeth Zobel da ist, dann überwacht sie Seraina, spült regelmässig die Kanüle und füttert die Kleine zwei Mal.

Seraina macht jeden Tag gute Fortschritte

Dank der regelmässigen Einsätze der Kispex kommen die Böschs zu Schlaf. Und auch Blondschopf

Flurin freut sich, wenn sein Mami sich wieder einmal ausgiebig um ihn kümmert und «nicht immer nur um die kleine Schwester». «Seraina entwickelt sich sehr gut und macht grosse Fortschritte», sagt Elisabeth Zobel zufrieden. Und Ursula Bösch fügt an: «Das liegt bestimmt auch daran, dass mein Mann und ich trotz der schwierigen Situation relaxt sind und nicht irgendwie überfordert oder am Anschlag.»

Die Hoffnung, dass bald nur noch die lange Narbe oberhalb der Stirn an Serainas schwierigen Start ins Leben erinnert, ist gross. Der Tumor wurde bis auf einen kleinen Rest entfernt, im Herbst wird eine weitere und hoffentlich abschliessende Operation folgen. In der Zwischenzeit lernt Seraina, Milch selbständig aus der Flasche zu trinken. «Das mit dem Saugen hast du noch nicht so im Griff», sagt Elisabeth Zobel mit einem

Lächeln zu Seraina, «aber keine Sorge, das kriegen wir noch hin.»

Text Karin Aeschlimann Bilder Esther Michel

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www.migrosmagazin.ch Zwischen Pflege und Betreuung: die Kinderspitex, ihre Fallzahlen und die Kontaktadressen.


84 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

MEIN GARTEN Haia Müller, Gartenexpertin, über Komplikationen beim Einrichten der Bewässerungsanlage.

Wer ist hier nicht ganz dicht? Seit diesem Jahr bin ich es leid, die warmen Sommerabende als Wasserträgerin zu verbringen. Ich kaufte also einen Bewässerungsautomaten samt Verteiler, Schläuchen, Ventilen, Steckkupplungen und Verbindungsstücken. Daheim steckte ich zusammen, was meiner Meinung nach zusammengehörte. Nach den ersten drei Fehlversuchen konsultierte ich entnervt die Schemazeichnung. Neuer Versuch. Die Verbindung zwischen Automat und Druckreduzierventil blieb inkontinent. Ich fühlte mich wie beim Zusammenbasteln eines dieser Möbelstücke, die man in Einzelteilen heimträgt. Frustriert ging ich zurück ins Geschäft. Die Verkäuferin griff zielstrebig in eines der unzähligen Fächer an der Wand und meinte, damit sollte es jetzt klappen. Daheim schraubte ich das neue Teil an. Das Wassser spritzte munter aus dem

Wasserhahn, nur floss es leider nicht durch den Schlauch, wie es sollte. Langsam fragte ich mich, wer denn hier nicht ganz dicht ist. Also zurück ins Geschäft. Cleverer geworden, opferte ich ein Stück Schlauch und nahm es samt den inkompatiblen Verbindungsstücken mit. Die Verkäuferin griff ins Regal, reichte mir eine Steckkupplung und meinte, dass ich nur den Dichtungsring entfernen müsste. Das leise Klick tönte so ermutigend, dass ich überzeugt war: Ich hielt tatsächlich das passende Bindungsglied in der Hand. Leider frass die ganze Installierungsodyssee so viel Zeit, dass ich nicht mehr dazu kam, vor den Ferien die Feinverteiler anzuschliessen. Darum zähle ich weiterhin statt auf meine Heimwerkerqualitäten auf himmlische Unterstützung, die meinem Garten regelmässig das nötige Nass spendet.

Gut gestutzt

Eine schöne Hecke will regelmässig geschnitten Vorsicht: Nicht jedes Gewächs hat die gleichen

N

ur wenn Hecken von Anfang an richtig gepflegt werden, wachsen sie zu einem blickdichten Sichtschutz heran. Entscheiden muss man zuerst einmal, ob man immergrüne oder laubabwerfende Gehölze will. Thuja, Buchs oder Kirschlorbeer halten das ganze Jahr über neugierige Blicke und den Wind ab. Hainbuchen, Feldahorn oder Weissdorn aber verlieren im Winter ihre Blätter. Wichtig ist ein regelmässiger Schnitt: Mindestens einmal pro Jahr müssen überlange Triebe gestutzt werden. Mit zwei Rückschnitten pro Jahr wird die Hecke jedoch noch schöner. Immergrüne Hecken können das ganze Jahr über geschnitten werden. Eine Ausnahme macht der Buchs: Geschnitten wird nur

in Monaten, die kein «r» im Namen haben, das heisst von Mai bis August. Die gleiche Regel gilt auch für Buchsbäumchen und -kugeln. Sommergrüne Laubgehölze bekommen den Hauptschnitt in der zweiten Winterhälfte. Der Sommer ist der ideale Zeitpunkt für einen zweiten Schnitt, da die Gehölze im Juli und August eine kleine Wachstumspause einlegen. So können die Pflanzen die entstandenen Wunden besser schliessen.

Erst schneiden, wenn die Jungbrut ausgeflogen ist

Bevor man zur Schere greift, sollte man das Innere der Hecke genau überprüfen: Vögel schätzen nämlich die Geborgenheit im dichten Geäst und bauen in Hecken gerne ihre Nester. Des-

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Tinnitus – Ohrensausen

Aktuellste Studien belegen: Selbstbehandlung mit Softlaser ist erfolgreich! Vor kurzem wurden drei neue klinische Studien veröffentlicht, welche mit dem TinniTool EarLaser-System durchgeführt wurden. Hierbei wurde sowohl der Behandlungserfolg von Schwindel (Morbus Ménière) nachgewiesen, als auch der Erfolg bei der Laserbehandlung von Ohrensausen (Tinnitus). Die täglich ca. 20-minütige Behandlung mit dem EarLaser erfolgt zu Hause (ohne Fachkenntnisse) und ist völlig sicher und schmerzlos. Studien und weitere Informationen zu erfolgreichen Methoden zur Selbstbehandlung von Tinnitus finden Sie unter www.tinnitus-hilfe.ch. Der EarLaser kann entweder gekauft (CHF 460.−) oder für drei Monate (CHF 229.−) gemietet werden. DisMark Tinnitus-Hilfe, Rellikonstrasse 7, 8124 Maur, 043-366 06 66, info@dismark.ch

Wenn es in der Hecke raschelt Eine Alternative zu langweiligem Einheitsgrün sind Naturhecken aus einheimischen Gehölzen. Dafür eignen sich zum Beispiel Haselnuss, Johannisbeere, Liguster, Holunder, Sanddorn, Schlehe, Wacholder und Weissdorn. Blühende Farbtupfer ins Grün kann man mit Wildrosen setzen. Naturhecken schaffen einen attraktiven Lebensraum für Vögel und Igel, die darin Nistplätze, Verstecke und Nahrung finden.


BESSER LEBEN GARTEN & IN FORM

Völlig von den Rollen

und gepflegt sein. Aber Ansprüche. halb sollte man nie zu früh im Jahr schneiden und stets kontrollieren, ob die Jungvögel ausgeflogen sind. Am besten wählt man für die Arbeit eine Periode mit trüber Witterung. Denn Blätter, die nach dem Schneiden plötzlich aus dem Schatten in der Sonne stehen, bekommen leicht Sonnenbrand. Ist es sehr trocken, sollte die grüne Mauer nach dem Schnitt bewässert werden. Das fördert neue Triebe. Damit die Hecke unten nicht verkahlt ist eine leichte Trapezform empfehlenswert, das heisst, sie sollte sich gegen oben leicht verjüngen. Faustregel: Pro Meter Wuchshöhe wird die Hecke nach oben auf jeder Seite um zehn Zentimeter schmäler. Haia Müller

Der neueste Funsport heisst Freeline-Skaten. Das ist zwar nicht ganz einfach, kann aber den Akrobaten in einem wecken. Spass garantiert!

C

ool saust Yannik Gabathuler über den Asphalt. Auf seinen Freeline-Skates vollführt er mit grosser Geschicklichkeit die unterschiedlichsten Tricks. Nur wenn er den einen Fuss anhebt, sieht man, dass die Rollen unter seinen Füssen gar nicht an den Schuhen befestigt sind, sondern nur an einer kleinen Platte, die nun weiter saust. Lange bleibt das Minigefährt aber nicht führerlos: Yanniks Fuss schnappt es sich gleich wieder, und schon saust der 15-jährige angehende Polygraf aus Ebnat-Kappel SG weiter.

Grüezi, Herr Nachbar! Eine gut gepflegte Hecke schützt vor unliebsamen Einblicken.

Bilder Fabian Unternährer/13photo, photolia

Scharfe Kurven und blitzschnelle Drehungen

Freeline-Skaten ist ein neuer Funsport aus der amerikanischen Skaterszene. Die Bewegungen erinnern ans Skate-, Snake- oder Snowboarden. «Der Hauptunterschied ist, dass die beiden Freeline-Skates nicht miteinander verbunden sind», sagt Viktor Siegrist, der Inhaber des Shaka Shops in St. Gallen, der das Sportgerät vertreibt. «Die beiden Skates machen diese Sportart zwar schwierig, aber auch sehr attraktiv, weil man damit extrem flexibel und wendig ist», so Siegrist. Wer es draufhat, dem eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten: scharfe Kurven, blitzschnelle Drehungen, akrobatische Tricks und Sprünge auf der Strasse oder im Skaterpark. Yannik Gabathuler

übt beispielsweise gerade, von den Freeline-Skates hochzuspringen und mit den Füssen auf vertauschten Skates zu landen. Fürs Kurvenfahren ist die Stellung der Füsse entscheidend, den Schwung auf den Skates holt man sich durch Schlangenbewegungen des Körpers. «So sind Tempi möglich, die einem Velo Konkurrenz machen», weiss Viktor Siegrist. «Man sollte aber nur so schnell fahren, wie man noch abspringen kann.» Abspringen ist eine Variante zum Bremsen, Könner ziehen dafür blitzschnell eine enge Kurve. Ist was schwierig aussieht tatsächlich so schwer? «Freeline-Skaten ist koordinativ eine Herausforde-

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Vor dem Fussgängerstreifen wird aber angehalten, gell? Freeline-Skater in voller Fahrt.

Sicher dank Schoner

Als Schutz vor Verletzungen zu empfehlen sind Helm, Knie-, Ellenbogen- und Handschoner, wie man sie vom Inline-Skaten her kennt. Für den Skaterpark sollten zusätzlich Hüftschoner getragen werden. Auch mehr Sicherheit bringen zudem Bindungen, die sich auf die FreelineSkates montieren lassen. Bezugsquellen: www.shakashop. ch, www.goofy-regular.ch, www.snowboardgarage.ch

rung, aber Jugendliche können es in einem halben Tag erlernen», sagt Viktor Siegrist. «Ganz einfach ist es nicht», bestätigt Yannik Gabathuler, «aber dafür total cool.» Caroline Doka

Gib Gummi: Freeline-Skaten ist etwas für Balancekünstler. Wem das alles zu wackelig ist, der darf auch Bindungen montieren.


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Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

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Verschmelzung von historischer und zeitgenössischer Architektur: Der Heimatschutz hat das Weinbaudorf Fläsch mit dem Wakkerpreis 2010 ausgezeichnet.

Herrschaftszeiten!

Imbach Wanderferien bietet den Lesern des Migros-Magazins eine attraktive Tageswanderung durch die Bündner Herrschaft an.

D

ie Bündner Herrschaft ist das grösste Weinbaugebiet Graubündens. Durch diese landschaftlich reizvolle Region führt eine besondere Tageswanderung mit vielen Extras, die Imbach Wanderferien für die Leserinnen und Leser des Migros-Magazins durchführt. Die Teilnehmenden wandern auf beschaulichen Rebwegen, durch lichte Buchen- und Eichenhaine und über anmutige Weiden vom «Heidi-Dorf» Maienfeld bis nach Fläsch.

Das Weinbaudorf Fläsch ist dank seiner innovativen Ortsplanung dieses Jahr mit dem renommierten Wakkerpreis des Schweizer Heimatschutzes ausgezeichnet worden. Nach einem Rundgang durch den malerischen Ort werden die Wanderer in einem gemütlichen Torkel (Weinstube) mit einheimischen Spezialitäten verwöhnt. Inmitten der Weinberge können sie Bündnerfleisch, Salametti, Alpkäse und eine Auswahl besten Bündner Rebensafts geniessen.

So gestärkt, begeben sich die Wanderer auf einen kurzen Rundgang durch die Fläscher Rebberge und geniessen dabei herrliche Ausblicke auf das Dorf. Danach erfolgt die individuelle Rückfahrt mit dem Postauto nach Landquart respektive Bad Ragaz. Wer noch nicht müde ist, kann auf einer Zusatzschlaufe durch die Weinberge und das viel besuchte «Heidiland» zurück nach Maienfeld wandern – herrliche Blicke auf den Berg Falknis inklusive. Daniel Sägesser

Die Wanderung wird an folgenden Daten durchgeführt: Donnerstag, 12. 8. 2010 Freitag, 13. 8. 2010 Samstag, 14. 8. 2010 Sonntag, 15. 8. 2010 Die Wanderroute: Maienfeld —Heidibrunnen—Wakkerdorf Fläsch. Zusatzvariante: Fläsch —Maienfeld. Die Wanderzeit: Rund anderthalb respektive drei Stunden. Die Höhendifferenz beträgt maximal 100 Meter. Treffpunkt: 10 Uhr auf dem Bahnhofplatz Maienfeld. Rückreise: Individuelle Rückreise ab Fläsch (Maienfeld). Ausrüstung: Trekking- oder leichte Wanderschuhe, Regenschutz, eventuell Zwischenverpflegung aus dem Rucksack. Maximale Teilnehmerzahl: 40 Personen pro Wandertag. Anmeldeschluss: Donnerstag, 5. August 2010. Versicherung: Diese ist Sache der Teilnehmenden. Imbach-Leistungen: ➔ Reichhaltiger Imbiss mit erlesenen Bündner Spezialitäten und Weinauswahl im typischen Torkel-Restaurant in Fläsch ➔ Fachkundige, zirka halbstündige Führung durch das Wakkerdorf Fläsch ➔ Imbach-Wanderleitung ➔ Ausführliche Imbach-Reisedokumentation ➔ Weinwanderkarte Bündner Herrschaft ➔ Flüssige Kostprobe — eine Halbliterflasche Fläscher Wein Spezialpreis für Leserinnen und Leser des MigrosMagazins: 49 Franken Anmeldung und Infos: Imbach Reisen, Zürichstrasse 11, 6006 Luzern, Telefon 041 418 00 00, E-Mail info@imbach.ch, www.imbach.ch


Sylvia: Nach 1 Woche hatte ich so viel abgenommen, dass ich meinen Termin zur MagenOperation abgesagt habe!

Endlich!

Natürliche Behandlung gegen Übergewicht entwickelt

Sylvia berichtet uns, weshalb sie entschlossen war, sich einen Magenball einsetzen zu lassen und wie sie dank einer revolutionären Behandlung noch vor der OP ganze 22 Kilos in 7 Wochen abgenommen hat. eine Geschichte ist, wie jede andere Geschichte Mauch, eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte. Kurz gesagt, zwischen meinem 23. Lebensjahr, dem Geburtsjahr meines einzigen Sohnes und gestern, wenn ich das mal so sagen darf, waren 10 Jahre vergangen und ich hatte inzwischen 25 Kilo Übergewicht. Ich hatte so viele "Wundermethoden" ausprobiert, dass ich an nichts mehr glaubte. Ich fand nichts mehr zum Anziehen und traute mich nicht wegzugehen und Schwimmen gehen wurde zur reinsten Qual. Am schlimmsten jedoch, waren die Bemerkungen meines Mannes und meines Sohnes, die ich an dieser Stelle nicht nennen möchte. Schliesslich hat sogar mein Liebesleben darunter gelitten. Und dann habe ich eines Tages im Fernsehen eine Sendung über Magen-OPs gesehen, für Personen mit Übergewicht und die einfach nicht abnehmen können. Tatsächlich wird bei diesem Eingriff ein Magenball eingesetzt. Folglich kann man nicht viel essen und nimmt ab. Ich war zu allem bereit, um wieder eine attraktive Frau zu werden. Also habe ich meinen Arzt aufgesucht. Ich habe ihm gesagt, dass ich diese Operation machen lassen wollte. So haben wir schliesslich einen Termin für den Eingriff vereinbart. Am nächsten Tag hab ich meine beste Freundin über mein Vorhaben aufgeklärt. Am Tag darauf rief sie mich an und teilte mir mit, dass ihr Mann, der als Biologieingenieur arbeitet, von einem revolutionären Produkt gehört hat, bei dem der gleiche Effekt erzielt wurde, nur ohne die Unannehmlichkeiten eines operativen Eingriffs. Es handelte sich dabei um eine Art Pulver, das im Magen um ein Vielfaches aufquillt und somit den gleichen Effekt wie ein Magenball erzielte. 2 Tage später stand sie mit der Packung in der Hand vor meiner Tür. In ihr war das berüchtigte Pulver, das in Kapselform einzunehmen ist. Als ich die Zusammensetzung durchlas, stellte ich fest, dass es sich bei diesem Pulver um ein 100 % natürliches und zertifiziertes Medizinprodukt handelt, das frei von schädlichen Nebenwirkungen ist.

Ich dachte vor allem an meine Operation, die immer näher rückte (in 10 Tagen). Ich sagte mir, das wäre eine gute Gelegenheit, mich daran zu gewöhnen. Also habe ich eine halbe Stunde vor jeder Hauptmahlzeit drei Kapseln eingenommen. Die Wirkung war sofort spürbar. Ich ass, was ich wollte, aber ich verspürte nicht mehr den Reiz, ständig etwas knabbern zu wollen. Nach 3 Tagen hatte ich 1,5 Kilo verloren und am Ende der Woche zeigte die Waage 3,5 Kilo weniger an. Mir blieben noch drei Tage bis zur Operation. Ich rief meinen Arzt an und erzählte ihm, was gerade mit mir geschah. Als ich ihm die Zusammensetzung von PLANTOSLIM erzählte (so heissen diese Kapseln, die dieses Wunderpulver enthalten), war er nicht überrascht. Er meinte, ich hätte damit auf natürlichem Weg genau das erreicht, was ich durch die Operation hatte erreichen wollen. Wir beschlossen gemeinsam, meine Operation abzusagen und die Ergebnisse jede Woche gemeinsam zu verfolgen. Natürlich nahm ich weiter regelmässig ab. Nach dem ersten Monat hatte ich genau 13 Kilos verloren. Ich strengte mich überhaupt nicht an. Ich ass was ich wollte, bis ich satt war und das mit einem Sättigungsgefühl, das ich seit Langem vergessen hatte. Ich fühlte mich in Topform. In sieben Wochen habe ich 22 kg abgenommen. Da hat mir mein Arzt gesagt, stopp, das genügt. Ich hatte Angst, nach dem Absetzen von PLANTO-SLIM wieder zuzunehmen. Um den berüchtigten Jojo-Effekt zu vermeiden, nehme ich vor kalorienreichen Mahlzeiten einfach 2 Kapseln PLANTO-SLIM ein. Ansonsten nicht mehr. Ich habe endlich die Figur, von der ich schon immer träumte und mit meinem Mann ist das Liebesleben so schön wie nie zuvor.

WARUM PLANTO-SLIM WIE EIN NATÜRLICHER MAGENBALL WIRKT

PLANTO-SLIM wirkt nach dem gleichen Prinzip wie die operativ eingesetzten Magenkugeln (bei denen man einen Ballon einsetzt, der den Magen füllen soll). Mit dem Unterschied, dass PLANTO-SLIM 100% natürlich ist. Jeden Tag nehmen Sie ohne quälendes Hungergefühl ab. Lesen Sie unten, warum:

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viel Übergewicht, dann nehmen Sie 3 Kapseln PLANTO-SLIM vor jeder Hauptmahlzeit ein.

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denn Sie verspüren ein lang- von dem, was man isst, auch anhaltendes, angenehmes noch weniger Kalorien auf. PLANTO-SLIM-Kapseln Sättigungsgefühl. Das Pulver Auf diese Weise nimmt man sind gefüllt mit Konjak-Glu- selbst, wird unverdaut automatisch ab – ohne auch wieder ausgeschieden. nur einen Augenblick zu comannan-Pulver, einem pflanzlichen Extrakt der PLANTO-SLIM kann belie- Hungern! Konjak-Wurzel, das speziell big lange eingenommen wer3) Geld-zurückaufbereitet wird. Mit Wasser den. Garantie eingenommen, quillt das Zögern Sie nicht, und bestelPulver im Magen bis zum 2) Reduzierte len Sie noch heute Kalorienaufnahme 200-fachen seines Eigenvolumens auf und bildet eine PLANTO-SLIM verzögert PLANTO-SLIM. Sollten Sie gelartige Masse, die zerklei- ausserdem die Aufnahme trotz PLANTO-SLIM nicht nerte Nahrungsbestandteile von Fetten und reduziert abnehmen, dann erhalten Sie fest einschliesst. Dadurch auch die Menge an Kohlen- Ihr Geld diskussionslos zuessen Sie deutlich weniger hydraten, die aus der Nah- rück. Das ist doch fair als sonst, da Ihr Magen rung aufgenommen werden. genug, nicht wahr? schneller voll ist. Sie haben Das Resultat? Man isst nicht nicht mehr ständig Hunger, nur weniger, sondern nimmt

Mit Wasser eingenommen, wirken diese Kapseln wie ein 100 % natürlicher Magenball


88 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

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Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

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6. Tag Rüdesheim – Mainz Am Morgen in Mainz Zeit zur freien Verfügung. Schlendern Sie durch das alte Stadtzentrum mit dem Dom oder besuchen Sie die gotische Kirche St. Stephan mit den berühmten Fenstern von Marc Chagall. Am Mittag Weiterfahrt in Richtung Strasbourg. 7. Tag Strasbourg Bootsrundfahrt* durch die elsässische Metropole Strasbourg. Ob Renaissancehäuser, das gotische Münster mit seiner faszinierenden Fensterrose und der Astronomischen Uhr oder das Fachwerkviertel «Petite France», Strasbourg hat viel zu bieten. Am Abend «Farewell Dinner». Weiterfahrt nach Basel. 8. Tag Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise zu Ihrem Wohnort. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten. MS Elegant Lady****+ Auf diesem 4-Sterne-plus-Schiff finden max. 128 Personen in 64 Kabinen Platz. Die geräumigen Kabinen (14 m²) liegen aussen und sind mit zwei getrennten Wandklappbetten (tagsüber zwei kleine Sofas), Dusche/WC, regulierbarer Klimaanlage, TV mit Video, Radio, Minisafe und Telefon ausgestattet. Im noblen Restaurant werden erlesene Köstlichkeiten serviert. Dank einer Videokamera und eines grossen Bildschirms sehen Sie auch während des Essens die vorbeiziehenden landschaftlichen Schönheiten. Rezeption, Bibliothek und der elegante Salon mit Bar empfangen Sie auf dem Oberdeck. Lift und Treppenlift zum Sonnendeck mit Sky Lounge sowie Fitnessmöglichkeiten sind vorhanden. Nichtraucherschiff.

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Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

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Der Preis

Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf, Festnetztarif, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 25. Juli 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nr. 28

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 312 000 (WEMF, MACH Basic 2010-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Ursula Käser (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Benjamin Bögli (BB, Produzent), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Keiko Saile

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

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(Leitung), Verena De Franco, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich


92 | Migros-Magazin 29, 19. Juli 2010

Lara Stoll

Aus ihrem Mund sprudeln die Worte wie ein Bergbach. Die Wortakrobatin und Slampoetin Lara Stoll (23) aus Winterthur lebt zwischen Traktoren, Männern und Absinthflaschen. Jetzt bringt sie ihr Leben als Programm auf die Bühne.

Name: Lara Stoll (23) Sternzeichen: Stier, ich lese Horoskope und lache dann darüber. Wohnort: Winterthur ZH Wieso leben Sie hier? Nach der Schule wollte ich so schnell wie möglich weg vom Land; ich bin in Rheinklingen TG aufgewachsen. Zürich war dann aber doch zu gross: «Winti» ist die perfekte Mischung aus Stadt und Land. Wo würden Sie gerne leben? Irgendwann würde ich gerne mit Freunden für ein paar Jahre einen Bauernhof am Stadtrand betreiben. Beruf und Lebenslauf: Nach dem Abschluss der Pädagogischen Maturitätsschule wollte ich dann doch nicht Lehrerin sein. So tingelte ich als Praktikantin durch Viva und Tele Top.

Journalistin war dann auch nicht das Wahre. Slampoetin bin ich seit gut fünf Jahren. Im Frühling hatte ich mit meinem ersten Bühnenprogramm «Hannni, Nannni & ich» Premiere. Mein Ziel: Vor dem Sterben sagen zu können: «Da hesch guät gmacht, Lara.» Mein Lebensmotto: Wo gehobelt wird, fallen Späne. Was ich mag: Mein Bett, Kaffeekränzchen mit meinem Mami, Ponys, Wodka, «Wo ist Walter?» Was ich nicht mag: Mit der Alphornbläserin Lisa Stoll verwechselt zu werden, Insekten,

Kapern, Arroganz, «Walter» nicht finden, Schlüssel verlieren. Was ich an mir mag: Meinen Kopf und meine Füsse. Was ich an mir nicht mag: Blaue Flecken – ich laufe immer überall rein –, meinen Chaotismus und Blätterwahnsinn. Meine Lieblingsmahlzeit: Riz Casimir. Mein peinlichster Moment: Letzthin ging ich mit meinen abgewetzten Stöckelschuhen einen Schulgang entlang – die ganze Schule drehte sich nach mir um und lachte. Text Cinzia Venafro Bilder Daniel Winkler

MEIN DING

«Der Star meines erfolgreichsten Vortragstextes ist ein John-Deere-Traktor 7810 Powershift mit Gewicht in der Fronthydraulik. Seitdem ich über ihn geschrieben habe, verfolgt er mich überallhin. Es war doch nur ein Text …»

MEINE MÄNNER

«Mein grosser Bruder Denis (25, ganz links) hat immer ein Auge auf mich, auf ihn ist Verlass. Mein Freund, Jan Vontobel (32), war einmal mein Chef — das ist nicht immer von Vorteil.»

MEIN ARBEITSPLATZ

«Zum Schreiben brauche ich absolute Ruhe. In meiner herzigen Einzimmerwohnung mitten in Winterthur entstehen meine Texte. Die gelbe Wand stammt übrigens noch vom Vormieter — ich habe es dann einfach mal so gelassen.»


MEINE WELT

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MEINE BEIZ «Das CasinoTheater Winterthur ist mein zweites Zuhause. Dort stehe ich hinter, aber auch auf der Bühne.»

MEIN LEBENSGEFÜHL

«Der Neumarktplatz vor meiner Haustüre ist sozusagen mein Balkon. Dort sitze ich viel auf meinem Liegestuhl und beobachte die Menschen. Zu beobachten ist für meinen Job am wichtigsten.»

MEIN HOBBY

«Ich habe das Pokern für mich entdeckt. Mit Freunden ist es einfach super — mein Pokerface durchschauen die nie.»

MEINE LEKTÜRE

MEINE PREISE

«Traditionell erhält man bei Poetry Slams eine Flasche Hochprozentiges als Gewinn. Ich freue mich immer über Absinth — Whiskey mag ich eigentlich nicht so.»

«Das Satiremagazin ‹Nebelspalter› lese ich schon seit Jahren. Ich mag diese Art von Humor sehr und lasse mich inspirieren. Denn jeder Slam-Text braucht eine Pointe.»


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Insgesamt stehen Ihnen 26 «2 für 1 SBB Rail-Away-Kombis» zur Auswahl. Diese «2 für 1»-Angebote beinhalten die Reise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und das gewählte Angebot für zwei Personen zum Preis von einer, wobei die preiswertere Bahnleistung und die preiswertere Zusatzleistung gratis sind. Um von einem «2 für 1 SBB RailAway-Kombi» zu profitieren, benötigen Sie 10 Sammelmarken. Diese kleben Sie auf den Sammelschein. Falls eine der beiden Personen ein GA besitzt oder falls es sich um ein Kind mit Junior- oder Enkelkarte handelt, genügen 5 Sammelmarken. Den vollgeklebten Sammelschein können Sie nur an einem bedienten Bahnschalter einlösen – die Angebote können nicht bei den Angebotspartnern bezogen werden. Die «2 für 1 SBB RailAway-Kombis» sind bis am 2. Oktober 2010 gültig.

Für mehr Informationen:

» wenden Sie zum «2 für 1 SBB RailAway-Kombi Für Preis- und Fahrplanauskünfte r 090 0 300 300 nhof oder an den Rail Service unte sich bitte an Ihren nächsten Bah tnetz). (CHF 1.19/Min. vom Schweizer Fes Verfügung. t Ihnen der Angebotspartner zur steh ng istu Für Fragen zur Zusatzle


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26 Traumdestinationen sind so nah:

Velo Plausch Bodensee

Grindelwald First

Rheinfall Neuhausen

Velo Plausch Murten

Migros Magazin 29 2010 d OS  

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