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HEIMWEH 8

Häuptlingspaar Roth aus Ghana: Wenn Auslandschweizer wieder heimkommen. Nr. 28, 12. Juli 2010

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

FLUGPIONIERE 20

KRACHERWOCHEN 41

Jetzt gehts rund: Auch diese Woche ist die Migros unverschämt günstig!

Vier heben ab

Familie Ruppert lebt den Traum vom Fliegen. Von ihrem selbst gebauten Segelflugzeug schwärmt sogar Bertrand Piccard.

Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch


2 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

MENSCHEN

EDITORIAL

Heim in die Schweiz

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Sie suchten das Abenteuer fern der Heimat. Nun kommen sie wieder zurück. Rückwanderer im Porträt.

Über den Wolken

Spezielle Blatt-«Kritik»

* Normaltarif

Prominenter Besuch beim Migros-Magazin: Der Pr frühere fr SBB-Chef Benedikt Weibel hielt auf au unsere Einladung hin am letzten Mo Montag die allwöchentliche Blattkritik vor vo versammelter Redaktion ab. Wobei Blatt-«Kritik» in diesem Fall wohl eher Bl nicht ni zutraf. Denn auszusetzen hatte der de frühere Herr über Schienen und Loks wenig. Dafür gab es viel Lob zu hören hö – für unsere Lehrer-TitelgeschichBenedikt Weibel (rechts) war te («die werde ich für meine nächste zu Besuch bei Stunde an der Uni mitnehmen»), für der Redaktion. das Porträt des «Mr Twitter» oder das überraschende Gespräch zwischen Schwingerlegende Karl Meli und dem jungen Topschwinger Kilian Wenger. Auch die abschliessende Doppelseite «Meine Welt» gefällt ihm ausnehmend gut. Besonders angetan haben es Weibel – neben der Kolumne seines «guten Freundes» Bänz Friedli – aber offenbar unsere Interviews. Das erste und beste Gespräch mit dem damals neuen Post-Präsident Claude Béglé habe er im MigrosMagazin gelesen, in den letzten Ausgaben habe ihn vor allem das Interview mit Psychiater Thomas Knecht über das Innenleben von Topmanagern begeistert. Benedikt Weibel hat übrigens auch eine Migros-Historie: Nach seinem

Postgrade-Studium an der ETH Lausanne arbeitete er ein halbes Jahr für den damaligen Migros-Präsidenten Pierre Arnold, unter dem er «wahnsinnig viel gelernt» habe. Dank seiner kommunikativen Art hatte er übrigens immer einen guten Draht zu Journalistinnen und Journalisten. Charme und Interesse für sein Umfeld zeichneten ihn immer aus. Davon konnte sich die Redaktion für einmal persönlich überzeugen.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

INTERVIEW Walter Hollstein

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Der Soziologe und Männerforscher über die Diskriminierung der Männer in unserer Gesellschaft.

NEUES AUS DER MIGROS Serie: Innovative Landwirtschaft 34 Im Emmental grasen die Büffel.

Wie Miggy laufen lernte

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Offiziell günstiger

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Das Trickfilmsäuli aus dem MigrosSpot ist ein verfressenes Kerlchen.

Jetzt haben wir es schwarz auf weiss: Die Migros ist mehr als zehn Prozent günstiger als die Konkurrenz.

DAS BESTE Wo der «Challi Grosi» bläst

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Träume aus Schokolade Natürliche Glaces Damit nichts danebengeht Keine Macht dem Mundgeruch Alles für den ersten Schultag

59

Käse-Znüni mit dem Schwyzerörgeliquartett Gemsberg in Grindelwald.

61 63 65 66

SAISONKÜCHE Zu Besuch bei Jasmin Hutter

68

Kalte Suppen für heisse Tage

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Die «Saisonküche» kocht mit der ehemaligen Politikerin eine Pfirsichsuppe. Tipps, Tricks und Rezepte für sommerliche Suppen.

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20

Familie Ruppert aus Wald ZH steckt jeden Rappen in die Fliegerei. Ihr superleichtes Segelflugzeug «Archaeopteryx» begeistert die Fachwelt.

Bilder Keiko Saile, Jorma Müller, Christian Schnur, Matthias Willi, Tobias Gysi,

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

8

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DIESE WOCHE

Schwerhörig, aber aufgeweckt 82

Mann sein ist schwer 26

Schwerhörige Jugendliche wie Eliane Schmid (20) haben dank Förderung gute Berufschancen.

Was einst als männlich galt, wird heute ständig abgewertet, klagt Männerforscher Walter Hollstein.

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Gut gebüffelt! 34 Im Emmental grasen seit einigen Jahren Wasserbüffel. Für die Bauern ein Geschäft.

Jasmin Hutter am Herd 68 Die ehemalige SVP-Politikerin kocht mit der «Saisonküche» eine sommerliche Pfirsichsuppe.

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BESSER LEBEN Affenhitze — was tun? Familie: Schwerhörige Jugend Auto: Wenn der Wagen brennt

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MEINE WELT

Armando Pipitone

RUBRIKEN Migros-Woche

Leserbriefe Auf ein Wort: Der Datenschützer Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Leseraktion: Beim Reisen sparen Rätsel/Impressum

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4 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

NEWS

Traumreise um die Welt

Sofa-Shoppen

Kuba, die Osterinsel, die Südsee, Australien, Indonesien, Myanmar, Indien und Oman: Globus Reisen offeriert eine exklusive Reise im eigenen Langstreckenflugzeug rund um die Welt. Die Weltreisenden übernachten in 4- und 5-Sterne-Hotels und nehmen an zahlreichen Exkursionen teil. Die Weltreise vom 13. März bis 5. April 2011 ist pro Person ab 22 500 Franken buchbar. Die Broschüre ist in den Globus Reisen Lounges, in jeder Travelhouse- und Hotelplan-Filiale sowie in jedem guten Reisebüro erhältlich. Infos: www.globusreisen.ch

Per Handy einkaufen ist nicht nur modern, sondern auch bequem. Vier Prozent aller Einkäufe werden heute bereits mobil via Smartphone erledigt. Das Online-Geschäft von LeShop boomt: Allein im ersten Halbjahr 2010 verkaufte der Online-Supermarkt der Migros Lebensmittel für 75,4 Millionen Franken. Erfolgreich gestartet ist auch die LeShop-iPhone-Applikation. Sie wurde bereits 150 000-mal heruntergeladen.

Lehrlinge gegen Abfall

Ob Getränkedosen, Kaugummis oder Zigarettenstummel: Abfälle am Boden nerven. In Basel setzten nun Lehrlinge von Migros, Manor und Coop ein Zeichen: Sie haben Kunstwerke geschaffen, die zum Nachdenken anregen und aufzeigen, dass der nächste Abfallkübel gar nicht weit weg ist. Die Aktion entstand unter der Regie der Migros Basel und des Amtes für Umwelt und Energie. Die Schaukästen sind noch bis Ende August an verschiedenen Orten in Basel zu sehen.

Die Migros ist Testsiegerin ➔ Die Creme, die immer besser wird

Bereits 2009 schnitten die Zoé-Tages- und -Nachtcremes der Migros beim Test des Konsumentenmagazins «Saldo» mit dem Prädikat «sehr gut» ab. Die Migros änderte vor Kurzem die Zusammensetzungen der Pflegeprodukte und schickte sie erneut ins «Saldo»-Labor. Resultat: Die Messungen ergaben, dass sich die Pflege-Eigenschaften noch verbessert haben. Zoé Revital straffende Tagescreme und Zoé Revital regenerierende Nachtcreme TFIS HVU TFIS HVU erhielten das Gesamturteil «sehr gut». Saldo-Test

11 Gesichtscremes im Test Saldo 12/2010

Kunstwerk der MigrosLernenden Ayesha Schnell.

Saldo-Test

12 Nachtcremes im Test Saldo 12/2010

➔ Sieger-Pasta

FRISCH IN DER MIGROS

«Al dente», die Gourmetbeilage der Zeitschrift «Schweizer Illustrierte», hat Ravioli mit einer Ricotta-Spinat-Füllung getestet. Testsieger: Die Annas-BestPasta der Migros liess die Konkurrenz weit hinter sich.

Gut Kirschen essen

150

Eine eigentliche Erfolgsstory der Migros: Am 17. November 2008 wurde in Stans NW der erste Migrolino-Shop eröffnet — vergangenen Mittwoch öffnete der 150. Laden in Binningen BL seine Tore. Die Convenience-Shops gibt es in Tankstellen, Bahnhöfen sowie an ausgewählten City-Lagen.

Bilder iStockphoto, Sonja Ruckstuhl

ZAHL DER WOCHE

Klein, rot und rund passt sie in jeden Mund – Kirschen sind zum Naschen da! Ein Sommer ohne die beliebte Steinfrucht wäre daher kaum vorstellbar. Egal, ob in der Wähe, im Kuchen oder als Kompott: Kirschenrezepte können bei warmen Temperaturen auch mal eine Mahlzeit ersetzen. Eine knackige Versuchung, die hervorragend in der Schweiz gedeiht und vom Waadtland bis in die Ostschweiz regional in den Migros-Filialen verkauft wird.


MIGROSWOCHE

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Wenn die Kinder von Janine Adams etwas nicht finden, dann wird ihnen geholfen. Kundennähe in Baden.

LOB DER WOCHE

Bei uns im Quartier «Auf diese Filiale darf die Migros stolz sein», schreibt Leserin Janine Adams aus Baden AG. Im Quartierladen fühlen sich auch ihre acht Kinder willkommen. «An unserer Strasse gibt es eine Migros», schreibt Leserin Janine Adams, «hier werde ich mit Namen angesprochen, und auch meine Kinder können schon alleine einkaufen gehen. Sie kom-

men auch immer mit den richtigen Sachen nach Hause, denn wenn sie etwas nicht finden, wird ihnen geholfen. Es ist mir auch schon passiert, dass ich ohne Portemonnaie an der Kasse

stand, und trotzdem konnte ich meinen Einkauf nach Hause nehmen und erst später bezahlen. Zur Geburt meines Sohns überraschte mich das Personal mit einem Blumenstrauss und einem

AUS DER REGION MIGROS ZÜRICH

Natürlich baden Wer ein natürliches Badeerlebnis sucht, wird seit fünf Jahren im Milandia Greifensee fündig. Seit 2005 lädt der dortige Naturpool Gross und Klein zum Planschen und Entspannen ein. Die angrenzende Liegewiese und die Terrasse mit Grill machen den Naturpool zum Ausflugsziel für die ganze Familie. Mehr zum Naturpool und weitere News aus der Migros Zürich auf den Regionalseiten ab Seite 75.

Gutschein für die Migros. Auf diese Migros-Filiale dürfen Sie sehr stolz sein! Ich möchte mich gerne erkenntlich zeigen für diese nicht mehr alltägliche Freundlichkeit.»


6 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

Zu Bänz Friedlis Fussball-Kolumnen der letzten Wochen.

Lieber Bänz,

Zur ganzen Fussballweltmeisterschaftsbegeisterung muss ich dir etwas Enttäuschendes gestehen. Vor zirka 80 Jahren begann ich, die Fussballfans als unsportlich und dumm einzustufen. Bei einem Match hörte ich von fern den ganzen Sonntagnachmittag Geschrei und Gebrüll. Die einzige vom Stadion stadteinwärts führende Tramlinie ging an unserem Haus vorbei. Damals stieg man auf ein paar Aussenstufen über eine offene Plattform in den Tramwagen. Das Tram konnte mit offenen Türen fahren. War der Match fertig, stürmten alle Fans aufs Tram, bis es so überfüllt war, dass die Letzten nur noch mit einem Fuss auf dem untersten Tritt standen und sich mit einer Hand am Geländer festhalten konnten. Das führte immer wieder zu leichten bis tödlichen Unfällen.

Dass die Fans nach zwei bis drei Stunden Hocken und Schreien nicht imstande waren, zu Fuss eine Viertelstunde bis zur Stadtmitte zu gehen, wo mehrere Tramlinien zur Verfügung standen, ging mir nicht in den Kopf. Inzwischen sind manche Fans nicht mehr faul, sondern aggressiv, was ein riesiges Polizeiaufgebot verlangt. Es verdriesst mich, dass auch ich dafür Steuern zahlen muss. Doch etwas ist tröstlich. Vor 100 Jahren wurde noch in ganz Europa der Nationalismus gepflegt: «Roulez tambours und marche guerrière …!» – «Deutschland, Deutschland über alles … in der Welt!» – «Heil dir, Helvetia, hast noch der Söhne ja … freudvoll zum Streit» und so weiter. Dieser Nationalismus hatte, nach vorangehenden kleineren, zwei

Weltkriege zur Folge. Damit verglichen ist es unvergleichlich billiger und unendlich weniger leidvoll, wenn Fans nach einem Match ihren Nationalstolz in Schlägereien und Vandalismus austoben. Nationalstolz? Wie

viele der elf Spieler eines siegreichen Staates sind dort geboren und aufgewachsen? Bürger dieses Staates? Nebst Glück spielt es bei den Siegen eine Rolle, wer sich die besten Spieler kaufen kann. Wer hat

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Tausende von Schweizerinnen ernähren sich nicht richtig, haben lästige Fettpolster, leiden unter schlaffer Haut oder Cellulite. Gerade jetzt in der Badesaison treten diese Probleme schonungslos ans Licht! Rettung verspricht eine raffinierte Kombination aus langfristiger Ernährungsumstellung und massgeschneiderten Problemzonen-Behandlungen.

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Pille gewisse kurzfristige Resultate. Aber gerade bei chemischen Substanzen sollte man sehr vorsichtig sein! Recherchen zeigen deutlich, dass beispielsweise bei Pillen die angegebene Gewichtsreduktion theoretisch zwar möglich ist, im Einzelfall aber kaum erreicht wird. Nachhaltiger Erfolg bringen aber laut Aussagen von verschiedenen Experten nur die richtige persönliche Einstellung, das Wissen über gesunde Ernährung und die stetige Anwendung natürlicher Methoden. Sie sind die Basis für eine garantiert langfristige Wohlfühlfigur, weil der lästige «Jo-Jo-Effekt» dadurch verhindert wird. Ernährung spielt immer eine grundlegende Rolle! Die leitende Ernährungsberaterin des Unternehmens Marie France Bodyline sagt dazu: «Schlank werden bedeutet mehr als Gewicht verlieren, schlank sein ist eine Lebenseinstellung». Aus ihrer langjährigen Erfahrung mit Gewichtsproblemen von Frauen und Männern weiss sie, wovon sie spricht. Fast alle «klassischen Diäten» sind mittlerweile wissenschaftlich widerlegt, oft kontraproduktiv – wenn nicht gar gesundheitsschädigend und enden meist in der Sackgasse «Jo-Jo-Effekt».

Deshalb setzt Marie France Bodyline konsequent auf eine nachhaltige, langfristige Ernährungsumstellung anhand der Ernährungspyramide der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (Quelle: www.sge-ssn.ch). Diese Umstellung wird unter der Kontrolle von erfahrenen Ernährungsberaterinnen auf die persönlichen Bedürfnisse und den eigenen Lebensstil massgeschneidert. Als Basis dienen die verschiedenen Altersstufen, die unterschiedlichen Lebensphasen, die gesellschaftliche und berufliche Stellung, die finanziellen Rahmenmöglichkeiten, die privaten sowie die familiären Umstände. Das topmoderne Ernährungskonzept berücksichtigt auch die natürlichen Voraussetzungen wie Alter, Stoffwechseltyp oder Geschlecht.

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Sonja Werner, Biel

Liebe Sonja Werner!

Tröstlich: Vor 100 Jahren endete der Nationalismus noch in zwei Weltkriegen, heute nur noch in Fantum und Vandalismus.

Was für ein kluger Brief, den du mir schreibst! Leider hast du recht: Fussballfans sind oft primitiv, das Drumherum abstossend, der Kommerz idiotisch – und dass man als Steuerzahlerin und -zahler noch für die Auswüchse und Ausschreitungen (bzw. das Polizeiaufgebot,

«Vor rund 80 Jahren begann ich, die Fussballfans als unsportlich und dumm einzustufen.»

das diese verhindern sollte) bezahlen muss, derweil die Fussballverbände reich und reicher werden, ist ein Ärgernis. Aber weisst du, was? So etwas ist einem wie mir zwar bewusst, und doch blenden wir es immer wieder aus, um am Fussball unsere kindlichen, oft kindischen Sehnsüchte zu stillen. Dabei müssen wir verdrängen, dass «unsere» Klubs zusammengekaufte Söldnertruppen sind, Menschen, die als Spekulationsobjekte dienen – und «meine» Young Boys haben mit Bern nicht mehr viel zu tun. Bei den Nationalteams hat das wenigstens etwas Listiges: Da werden Secondos wie Ben Khalifa, Seferovic, Kasami, Xhaka und Immigranten wie Fernandes plötzlich zu Schweizer Helden. Und Deutschland freut sich über den Erfolg seiner «Migrantenkinder» Özil, Cacau, Boateng … Wenn das wenigstens ein bisschen auf die Gesellschaft abfärben würde! Herzliche Grüsse, Bänz Friedli

MM 27: «Der Schweiz gehen die Lehrer aus», Artikel zum Lehrermangel.

Beruf ist unzumutbar

Die Kampfweiber mit ihren halbemanzipierten Softies sollen doch ihren Nachwuchs selber erziehen und unterrichten. Denn sie wissen ja eh schon alles besser! Dann brauchten wir keine neuen Lehrer mehr und könnten enorm Geld sparen. Der Beruf Lehrer ist sowieso unzumutbar geworden. Die Dauerreformer haben die einst hervorragende Volksschule in kürzester Zeit zugrunde gerichtet.

Frank Gloor, per Mail

MM 27: «Am liebsten lese ich Biografien von Terroristen», Interview mit Jan Delay.

Zehennägel

Bild Keystone

dann effektiv gewonnen: Die eigenen tüchtigen Leute oder die angeworbenen? Und noch ein Haken mit dem Spitzensport. Ich bin in meinem langen Leben zwei Männern begegnet, die bei Länderspielen mittschutteten. Beide in den Fünfzigern, mürrisch und humpelnd, und keiner hat das AHV-Alter erlebt. Liebi Grüess,

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Also da rollen sich bei mir die Zehennägel hoch. Dieser Jan Delay hat schon Mut, sich so über unser Schweizerdeutsch zu äussern, wenn man bedenkt, dass er eine furchtbare Stimme hat mit einem absolut unverständlichen Deutsch!

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8 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

Nirgends besser als daheim Plötzlich dieses Heimweh! Nach Jahren in der Fremde packen Auslandschweizer ihre Koffer und kommen in die Schweiz zurück. Rückwanderer-Familien aus Sizilien, Kanada und Ghana erzählen, was sie in der alten Heimat suchen.

D

ie Freude über die getroffene Entscheidung steht ihr ins Gesicht geschrieben: Die Bernerin Hildegard Correnti (63) ist gut gelaunt, voller Tatendrang, und sie lacht. Die noch kahle 2½-Zimmer-Eigentumswohnung in Ostermundigen BE wird ab Oktober das neue Zuhause von ihr und ihrem Mann Giuseppe (67) sein. Die beiden kehren aus Sizilien in die Schweiz zurück.

Ferien sind nicht das Gleiche wie Alltag

Vor vier Jahren haben sich die Eltern von zwei erwachsenen Kindern nach 42 gemeinsamen Jahren in der Schweiz entschieden, die Zelte auf Sizilien aufzuschlagen. Giuseppe Correnti träumte vom grossen Garten in seinem 600Seelen-Heimatdorf, das sich 70 Kilometer ausserhalb von Messina befindet. Seine Frau Hildegard dachte, sie wüsste, was sie dort erwartet, denn die Correntis haben auf der Insel Jahr für Jahr ihre Ferien verbracht. Sie kündigte ihre Stelle beim Sozialdienst, er war schon pensioniert. Und da das Ehepaar wegen einer Renovation ohnehin für drei Monate aus der Mietwohnung in Ostermundigen BE ausziehen musste, kam die Idee mit der Auswanderung in den Süden zeitlich goldrichtig. «Ich war voller Freude auf die Rückkehr und habe erwartet, auf das Dorf meiner Kindheit zu tref-

fen», erinnert sich Giuseppe Correnti. Doch die Hoffnung erwies sich als trügerisch; von der neuen Generation kannte der Sizilianer kaum jemanden. Während er sich dennoch einigermassen wohlfühlte, vereinsamte seine Frau zusehends: «Ich wurde wie eine Ausserirdische behandelt. Spazierte ich Arm in Arm mit Giuseppe durchs Dorf, haben die Einheimischen nur ihn gegrüsst.» Die Sizilianer hätten keine anderen Interessen als Kochen und Kinderhüten. Sie spricht fliessend italienisch, vermisste aber Gespräche mit Substanz. Wurde sie zum Essen eingeladen, lief das Fernsehgerät laut. Und kurze Zeit nach dem Essen verabschiedete man sich. «Ich bin jeden Tag mit dem Gedanken erwacht, dass das nicht mein Leben sein kann», gibt sie zu. Die Schweizerin begann, auf einer Liste aufzuschreiben, was ihr an Sizilien gefiel und was nicht.

«Ich wurde auf Sizilien wie eine Ausserirdische behandelt.»

Nach 14 Tagen war die Seite mit den negativen Aspekten voll. Als positiv hat sie nur die kleinen Brunnen auf dem Balkon aufgeführt. Nicht mal das Wetter begeisterte, war doch die Isolation der Dreizimmer-Wohnung so schlecht, dass das Ehepaar im Winter fror. Der Garten und der Hund Fritz, den sie vor dem Hungertod gerettet hatten, sorgten für die wenigen Lichtblicke auf der sonnenverwöhnten Mittelmeerinsel.

Nicht einmal Hochnebel trübt Correntis gute Laune

An Weihnachten 2009 besuchten die Correntis Ostermundigen und hörten vom tiefen Hypothekarzinsniveau in der Schweiz. Erstmals liebäugelte das Ehepaar mit einer Eigentumswohnung in der alten Heimat. Zwei Monate später, zurück auf Sizilien, fand Hildegard Correnti im Internet die Eigentumswohnung in Ostermundigen. Im April 2010 besiegelte sie den Kaufvertrag. Ihr Ehemann unterstützte den Entscheid: «Weil ich wusste, wie glücklich ich meine Frau mit dem Umzug in die Schweiz mache, war ich genauso froh.» Seine Frau bestätigt: «Jetzt bin ich so happy. Nichts mehr von der Schweiz kann mich negativ beeindrucken – nicht mal der Hochnebel im Winter.» In der Schweiz werde sie, zählt sie mit fühlbarer


MENSCHEN RÜCKWANDERER Zurück aus Sizilien

Noch bis Ende September leben die Correntis in dieser DreiZimmer-Wohnung auf Sizilien (rechts vom Balkon mit der grünen Store).

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Der Sugo sorgte für einen der wenigen Farbtupfer.

➔ Auswanderung: 1961 ist Giuseppe Correnti aus Sizilien in die Schweiz eingewandert. ➔ Rückwanderung: 2006 entschied er sich, gemeinsam mit seiner Frau in das Dorf seiner Jugend in der Nähe von Messina zurückzukehren. ➔Rückkehr: Diesen Oktober lassen sich die Correntis wieder in Ostermundigen BE nieder.

Neues Zuhause: Ab Oktober wohnen Hildegard und Giuseppe Correnti wieder in der Schweiz.


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MENSCHEN RÜCKWANDERER

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 28, 12.. Juli Juli 2010 2010

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Zurück aus Kanada

Die Familie Oberli in Kanada mit ihren Grosseltern (um 1985). Das Bild rechts zeigt den Hof.

➔ Ausgewandert: Die Familie Oberli entschloss sich am 1. April 1979, den Bauernhof im Jura aufzugeben und nach Kanada auszuwandern. Damals war Thomas Oberli neun Jahre alt. ➔ Rückkehr in die Schweiz: Nach mehreren Besuchen in der Schweiz entschied sich Thomas Oberli 1996, definitiv in die alte Heimat zurückzukehren. Bis heute hat er den Entschluss nicht bereut. Oberli fühlt sich in der Nähe des Flughafens Zürich wohl.

Inzwischen leben fast alle Oberlis wieder in der Schweiz: Christina, Thomas, Joel und Daniel sahen ihre Zukunft nicht in Kanada (von links).

Erleichterung auf, ins Hallenbad gehen, das Enkelkind hüten, den Sohn, die Tochter und ihre Freunde treffen. Ihr Mann kocht sehr gerne. Und obwohl er sich hätte vorstellen können, den Herbst des Lebens auf Sizilien zu verbringen, hat er seinem in Genf lebenden Bruder von einer Rückwanderung nach Sizilien abgeraten – wegen der jüngsten Erfahrungen.

«Der Winter ist in Kanada einfach saumässig lang.»

Eigentlich bilden die Correntis die Ausnahme, denn immer mehr Schweizer zieht es ins Ausland. Die Zahl der Eidgenossen in der «fünften Schweiz» ist in den letzten 15 Jahren um 170 000 auf knapp 700 000 angewachsen. 2009 lebten 48 638 Schweizer in Italien. Nur Frankreich, Deutschland und die USA locken noch mehr Schweizer an (siehe Grafik auf Seite 12). Christophe Giovan-

nini, Chefredaktor der Informationsplattform Swissinfo.ch, begründet die beachtliche Zunahme mit der verstärkten Globalisierung, den offenen europäischen Arbeitsmärkten und der Möglichkeit für doppelte Staatsbürgerschaften. 72 Prozent der Auslandschweizer besitzen zwei oder mehr Pässe. Laut einer SwissinfoUmfrage haben 45 Prozent


12 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

Die liebsten Auswanderungsziele: Frankreich ist top

In welchen Ländern Auslandschweizer bevorzugt wohnen. 1. Frankreich 2. Deutschland 3. USA 4. Italien 5. Kanada

IM LETZTEN JAHR LEBTEN 684 974 Schweizerinnen

6. Grossbritannien

und Schweizer im Ausland. 1994 lag dieser Wert noch bei 514 883 Personen. Knapp 180 000 Eidgenossen ziehen ein Leben in Frankreich der Schweiz vor; Frankreich ist das beliebteste Auswanderungsland. Mit grossem Abstand folgen auf den weiteren Plätzen in der Statistik der Auslandschweizer Deutschland (knapp 77 000, rund ein Drittel davon lebt im Grossraum Stuttgart) und die USA (75 000 Schweizer).

7. Spanien 8. Australien 9. Argentinien 10. Brasilien 11. Israel 2008 2009

12. Österreich 0

50 000

100 000

150 000

Quelle: Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA)

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der Schweizer schon einmal geträumt auszuwandern, wie das Udo Jürgens in seinem Schlager «Ich war noch niemals in New York» so treffend singt: «Es roch nach Bohnerwachs und Spiessigkeit. Und auf der Treppe dachte er, wie wenn das jetzt ein Aufbruch wär. Man müsste einfach gehn, für alle Zeit, für alle Zeit.» Knapp ein Drittel der Auswanderungswilligen erhofft sich in ihrer neuen Heimat eine andere Mentalität, 21 Prozent zielen auf eine bessere Lebensqualität ab, 18 Prozent auf ein angenehmeres Klima sowie auf berufliche und wirtschaftliche Möglichkeiten.

Der Sternenhimmel von Kanada genügte nicht

Der Unternehmergeist seiner Eltern brachte auch Thomas Oberli (40) im Alter von neun Jahren in die kanadische Provinz Québec –


MENSCHEN RÜCKWANDERER zusammen mit seiner Schwester Christina und den Brüdern Joel, Daniel und Beat. Die Deutschschweizer Familie Oberli aus dem Kanton Jura gehörte zur Welle von Schweizer Bauern, die Ende der 1970er-Jahre im Ausland die Freiheit suchten. Ein einsamer, auf Milchproduktion ausgerichteter Hof, rund 100 Kilometer östlich von Montréal gelegen, war fortan das neue Zuhause. Täglich wurden die Kinder in gelben Bussen zur Primarschule gefahren. Zuvor und danach half der Nachwuchs auf dem Hof aus. Nach dem Studium der politischen Wissenschaften reiste Oberli, inzwischen schweizerischkanadischer Doppelbürger, ab 1991 regelmässig im Sommer in die Schweiz. 1996 entschied er sich, als Ältester seiner Geschwister, definitiv für die Alte Welt. «Ich habe quasi den Weg des geringsten Widerstands gewählt, um

in der Schweiz gutes Geld zu verdienen», begründet der inzwischen zweifache Familienvater den Umzug nach Rümlang ZH. Er ist beim Pharmakonzern Johnson & Johnson tätig. Doch ausschlaggebend waren nicht nur materielle Gründe. So schwang im Französisch von Thomas Oberli stets ein Schweizerdeutscher Akzent mit. Die Einheimischen haben ihn im Gespräch oft gefragt, wie lange er denn schon in Kanada lebe. «Als ich erklärte, ich wohne schon seit zehn Jahren in Québec, erntete ich genauso ungläubiges Staunen wie mit meinem Nachnamen Oberli.» Das missfiel ihm. Ein weiterer Grund des besonnenen und ruhigen Doppelbürgers: «Der Winter ist in Kanada saumässig lang, und ich bin ein begeisterter Velofahrer. Die Schweiz ist diesbezüglich ein Paradies.» Inzwischen leben nur noch sein Bruder Beat und seine Mutter

in Kanada; der Vater ist gestorben, der Hof verkauft. Von Kanada vermisst er die Weite, den «brutal schönen Sternenhimmel» und die Möglichkeit, mit den Nachbarn mal spontan ein Bier zu trinken. An der Schweiz schätzt er das Arbeitsklima, das Schulsystem und die landschaftliche Vielfalt auf engem Raum. «Für mich ist die Schweiz das Zentrum der Welt. Wir könnten es nirgendwo schöner haben.»

Häuptling Roth aus Ghana zieht nach Rombach AG

Ähnlich denkt Hans Rudolf Roth (83), der zusammen mit seiner ghanaischen Frau Kwadua (84) seit April 2009 in Rombach AG bei Aarau wohnt. An der Eingangstür des Reiheneinfamilienhauses steht auf einem Schild in Grossbuchstaben «Akwaaba – Welcome – Willkommen». In seinem Büro hängen die Hauer eines Wildschweins und af-

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rikanische Masken, Figuren zieren das Bücherregal. Die Gegenstände deuten auf die 60 Jahre hin, die Rohr in Westafrika verbracht hat. Das Alter habe den Aarauer dazu bewogen, das Kapitel Afrika abzuschliessen. «Meine Frau und ich wohnten in Kitase, 40 Kilometer, aber zwei Fahrstunden von der ghanaischen Hauptstadt Accra entfernt.» Das seit über 50 Jahren verheiratete Paar hat sich zunehmend gesorgt, ihnen könnte etwas zustossen. In der Schweiz sei in einem solchen Fall die Ambulanz nur einen Telefonanruf entfernt, argumentiert Roth. Ein weiterer Grund für den Auszug aus Afrika: Am Ende seines Berufslebens war er Besitzer von drei Industriebetrieben, nebenbei Generalkonsul für Finnland und Hausbesitzer mit fünf Hektaren Land, einem Koch, einem Zimmermädchen, einem Chauffeur und fünf


14 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

Gärtnern. Das habe in der Bevölkerung Neid ausgelöst, der sich nach den Wahlen Ende 2008 durch einen Regierungswechsel zusätzlich verstärkt habe. Der rüstige und humorvolle Mann ist ein wichtiger Zeuge der wechselvollen Geschichte Ghanas. 1948 reiste er als 21-Jähriger mit einer DC-3 nach Kumasi – mit der Absicht, bei einer schweizerischen Handelsfirma sein Englisch während zweier Jahre zu verbessern. An einer Party traf der Schweizer die zierliche Kwadua – und aus zwei Jahren in Afrika wurden deren sechzig. «Als ich Kwadua kennenlernte, hat es mir sofort den Ärmel reingezogen», sagt Roth mit leuchtenden Augen. Seine 400 Seiten umfassende Autobiografie «Because of Kwadua» ist eine Liebeserklärung an die Frau, die sein Leben komplett auf den Kopf stellte. Die Hochzeit fand 1957 entgegen der firmeninternen Richtlinien statt. Diese besagten damals, dass es den Angestellten verboten sei, sich mit einer schwarzen Frau zu binden. Von der Schweiz vermisste Roth das funktionierende Gemeindewesen, den öffentlichen Verkehr und eine zuverlässige Post – und selbstverständlich auch seine Freunde.

Endlich ausschlafen in der Schweiz

Als Mitglied einer aristokratischen Familie wurde Kwadua die Dorfälteste des Orts Kokoben. Die dortige Gemeindepräsidentin, genannt Queen Mother, wollte eines der vier Kinder von Hans Rudolf und Kwadua Roth zum Dorfhäuptling machen. «Doch weil keines unserer Kinder in Afrika blieb, haben sie dann den Alten geholt, obwohl ich mehrmals ablehnte», lacht der zehnfache Grossvater. So wurde Roth zum Häuptling. Im Ort wird er heute noch wie ein Dorfkönig verehrt. Das hat nicht nur mit seinem Status und seiner imposanten Statur zu tun: Roth sammelte 200 000 Dollar, um eine Berufsschule für auszubildende Schreiner und Automechaniker zu bauen. Der Initiant und Mitbegründer des Schweizer Vereins in Ghana hofft, diesen

September das mit Solarstrom betriebene Gebäude einweihen zu können. Soziales gehört in der Familientradition der Ghanaer zum Ressort eines Häuptlings. «Mama, let’s go up», bittet Roth Kwadua, nimmt zärtlich ihre Hand, um sie ins obere Stockwerk der Rombacher Wohnung zu führen. Dort sagt sie, auf ihrem Lieblingsstuhl, in Englisch: «Das Solide, Beständige und Korrekte der Schweiz ist mir nach den vielen Besuchen mit den Jahren ans Herz gewachsen.» Mit dem Umzug nach Aarau sieht das Ehepaar ihre Kinder und Grosskinder viel öfter als in Afrika – diese leben in der Schweiz.

«Die Ghanaer ziehen nicht immer einen Lätsch, wenn ihnen etwas missfällt.» Anderseits vermissen die Roths hier die vielen ghanaischen Freunde, die Fröhlichkeit und Gastfreundschaft der Afrikaner. Häuptling Roth vergleicht: «Die Ghanaer ziehen nicht immer einen Lätsch oder reklamieren die ganze Zeit, wenn ihnen etwas missfällt.» Dafür wird dem Ehepaar in der Schweiz nicht mehr morgens um sechs Uhr an die Tür geklopft, wie das in Ghana der Fall war, wenn ein Dorfbewohner von seinem Häuptling angehört werden wollte. In Rombach schlafen die Roths gern aus. «Jetzt ist für uns jeder Tag wie ein Sonntag», sagt er. Texte Reto E. Wild Bilder Andreas Eggenberger

www.migrosmagazin.ch Zurück in die Schweiz: Was Rückwanderer vermissen und was die Heimkehr erleichtert.

Häuptling Hans Rudolf Roth und Gattin Kwadua unterwegs in der AshantiRegion Ghanas.

Zurück aus Ghana

➔ Auswanderung: Hans Rudolf Roth aus Aarau wollte 1948 als 21-Jähriger Berufserfahrungen in der damaligen britischen Kolonie «Goldküste» (heute Ghana) sammeln. Aus der ursprünglichen Absicht, zwei Jahre in Afrika zu bleiben, wurden sechzig Jahre. Schuld ist die Begegnung mit Kwadua, mit der Roth noch heute verheiratet ist. ➔ Rückreise in die Schweiz: Seit April 2009 wohnen Hans Rudolf und Kwadua Roth in Rombach AG. Das betagte Ehepaar fühlt sich hier medizinisch besser versorgt. Die beiden vermissen aber die vielen Freunde aus Ghana.


MENSCHEN RĂœCKWANDERER

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Die afrikanische Vergangenheit ist im Haus in der Schweiz nicht zu verleugnen: Hans Rudolf Roth trägt ein traditionelles ghanaisches Sonntagshemd.






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AUF EIN WORT

FRAU DER WOCHE

Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

DATENSCHUTZ

Gegen Neo-Nazis

MANN DER WOCHE

«Man hat Leute fichiert, die ihre Rechte ausübten» 20 Jahre nach dem Fichen Fichenskandal kommt eine neue Staatsschnüffelei ans Tageslicht: Von mehr als 200 000 Menschen wurden Dossiers angelegt. Wer Einsicht in seine Fiche haben will, der wendet sich an den Eidgenössischen Datenschützer, Hanspeter Thür (60). Hanspeter Thür, der Staatsschutz hat Daten von 200 000 Personen gesammelt. Wer wird fichiert?

Sehr viele Ausländer. Vor allem solche, die sich einbürgern lassen wollen. Warum gerade die?

Das müssen Sie die Verantwortlichen fragen. Aufgepasst: Es sind natürlich auch Schweizer darunter. Solche, die in einer auffälligen politischen Weise aktiv sind oder waren. Also wieder Linke wie 1990, als 900 000 fichiert wurden?

Bremsklotz Fabian Fair, fairer, Cancellara. Nach einem Massensturz an der Tour de France sorgte Fabian Cancellara (29) für Lichtmomente im umkämpften Spitzensport. Nach einer Massenkarambolage, an der er nicht beteiligt war, drosselte er das Tempo der vorderen Gruppe und ermöglichte so den Gestürzten aufzuschliessen. «Der Fairnessgedanke lag mir näher als die Verteidigung des Leadertrikots», so der Berner im Ziel.

Grundsätzlich können nur Daten von Personen oder Organisationen fichiert werden, die mit terroristischen, nachrichtendienstlichen oder gewalttätigen extremistischen Tätigkeiten in Verbindung stehen. Ich kenne nur die Fichen, für die ein Einsichtsgesuch gestellt wurde. Ein Betroffener etwa hat eine Bewilligung für eine Palästinademonstration eingeholt.

Wie erhält man als Bürger Einblick in seine Akte?

Schriftlich beim Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragten in Bern. Dazu brauchen wir eine Pass- oder ID-Kopie. Die Bearbeitung dauert in der Regel zwei bis drei Monate.

Ein Aufschrei wie anno 1990 blieb bisher aus. Weshalb?

Bisher gingen in den letzten Tagen einige Dutzend Anfragen ein – überdurchschnittlich viel. Die Medienreaktion war breit und pointiert. Viele Schweizer aber sind bereits in den Ferien. Von der Zahl her sind die Ereignisse natürlich auch nicht vergleichbar mit 1990. Dennoch ist der Vorfall ernst zu nehmen. Was ist so schlimm an der Fichenaffäre?

Inakzeptabel ist, dass die Staatsschutzbehörden diejenigen Gesetze, die nach der letzten Fichenaffäre erlassen worden sind, im grossen Stil missachtet haben. Welche Gesetze?

Haben wir heute ein grösseres Bedürfnis nach Sicherheit?

Das wird zwar immer wieder behauptet, aber ich glaube das nicht. Fest steht, dass das Parlament die Vorlage zur Verschärfung des Staatsschutzgesetzes auf Eis gelegt hat. Welches ist der Auftrag des Staatsschutzes?

Der Staatsschutz muss relevante Ereignisse, welche die innere und äussere Sicherheit gefährden könnten, frühzeitig erkennen und bekämpfen. Und dazu muss man natürlich auch Leute beobachten. Aber das erlaubt kein

«Es wurden schlechte Informationen gesammelt.»

Die Eintragungen wurden nicht in der vorgeschriebenen Frist auf deren Notwendigkeit und Richtigkeit hin überprüft. So wurde eine Vielzahl von schlechten Informationen gesammelt, die niemandem nützen und den Betroffenen Schaden zufügen können. Man hat zudem Leute fichiert, die von ihren demokratischen Rechten Gebrauch machten, indem sie zum Beispiel eine legale Demonstration organisierten. Ist unser Staat bedroht?

Überhaupt nicht. Der Staatsschutz funktioniert mit einer gewissen Eigendynamik. Die Führung fällte falsche Entscheide. Sie meinen den inzwischen abgesetzten Geheimdienstchef, Urs von Daeniken?

Die Frage ist mit der vorherigen Antwort bereits beantwortet.

Schnüffeln im Privatbereich, nur das Auswerten von öffentlich zugänglichen Quellen. Niemand muss davon ausgehen, bei der Ausübung demokratischer Rechte fichiert zu werden – ausser man nutzt diese als Vorwand für terroristische oder nachrichtendienstliche Tätigkeiten. Öffentlich zugänglich und zugleich privat ist Facebook, wo sich Tausende Schweizer als gläserne Menschen zeigen.

Jeder ist frei, sich dort zu entblössen. Aber wenn der Staat hinter unserem Rücken gesetzwidrig handelt, ist das etwas völlig anderes. Weil dies so ist, sind effiziente Kontrollen derart wichtig. Sind Sie auch bei Facebook?

Nein.

Interview Mathias Haehl

Bilder Image Source/Keystone, Dawin Meckel/Ostkreuz, Joel Saget/AFP

Ihre Idee ist klug und entlarvend. Die Bürgermeisterin der ostdeutschen Stadt Riesa, Gerti Töpfer (57), kämpft gegen das braune Gedankengut in ihrer Stadt. Jetzt hat sie eine Riesaer Strasse nach den Geschwistern Scholl benannt, die wegen ihres Widerstands gegen das Nazi-Regime hingerichtet wurden. Pikant: Just an dieser Strasse residieren die rechtsextreme Partei NPD und ein ihr nahe stehender Verlag. Jetzt prangt auf deren Couverts und Visitenkarten der Name Scholl Scholl.


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20 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

Auf leichten Schwingen

A

n einem Tag im Juli ist es endlich so weit. Der Maschinenbauingenieur Roger Ruppert (39) will nach Wochen der schlechten Wetterverhältniss mit seinem Hängegleiter abheben. 15 Minuten sind es von der Zürcher Gemeinde Wald, dem Wohn- und Arbeitsort der Rupperts, bis auf die 1200 Meter hoch gelegene Alp Scheidegg. Auf der anderen Talseite erhebt sich der Bachtel, weiter weg erkennt man Rapperswil, den Zürichsee und die Glarner Alpen. «Wir haben etwas gepokert», sagt Rupperts Frau Cornelia (38) – die Windverhältnisse sind nicht ganz perfekt.

Das Zusammenbauen des Vogels ist ein Kinderspiel

Nicht mehr als eine Viertelstunde brauchen Roger Ruppert und seine Frau, um die federleichten Einzelteile aus dem Anhänger zu laden und ihren Flieger zusammenzusetzen. Auch Levin, der siebenjährige Sohn der Familie, packt mit an und hilft, den weiss lackierten Vogel in die richtige Position zu drehen. Tatsächlich, ein Kinderspiel, denn Rupperts «Archaeopteryx» wiegt bei einer Spannweite von 13,6 Metern bloss 60 Kilogramm, 53 ohne Cockpitverschalung. Sein Erfinder kann damit völlig unab-

Ein Volk von Flugpionieren: Nicht nur Bertrand Piccard schreibt Luftfahrtgeschichte, auch Familie Ruppert erstaunt die Fachwelt. hängig von Segelflugplatz und Starthilfen zu Fuss abheben wie mit einem Gleitschirm oder einem Deltasegler. Auch Ernst Ruppert (64), der Vater des Konstrukteurs, lässt sich den Start nicht entgehen. Schon vor 30 Jahren setzte Ruppert Senior den Grundstein mit dem Leichtflugzeug «Canard», das zwei Helfer anschieben mussten. Der «Archaeopteryx» baut auf den damaligen Erfahrungen auf. «Ich bin auf dem ‹Archaeopteryx› noch Flugschüler», meint der Vater, und in seiner Stimme klingt Stolz über die Leistung seines Sohns. Wie einst Otto Lilienthal haben die Rupperts den tollkühnen Traum vom fliegenden Menschen in die Tat umgesetzt. Lilienthal

Nach dem Urvogel benannt: «Archaeopteryx» stellt den Missing Link zwischen Hängegleiter und Segelflieger dar.

baute bereits in den 1890er-Jahren Flugapparate, die es aber nur drei Minuten in der Luft aushielten. Roger Rupperts Vogel schafft Flüge von sieben und mehr Stunden, fliegt 500 Kilometer weit und steigt selbst bei schwachen Aufwinden, wenn Gleitschirme längst wieder sinken müssen.

Blitzschnell zieht der Pilot die Beine ins Cockpit

Man sieht es ihm nicht an, doch der Segler ist ein High-End-Produkt, das in Fachkreisen weltweit für Aufsehen sorgt. Auch Bertrand Piccard, der zum Bekanntenkreis der Familie zählt, war nach einem Testflug begeistert. Jetzt liegt das Gerät leicht zur Seite geneigt auf der Startwiese.

Warten ist angesagt, denn im Viertelstundentakt dreht der Wind, und die Aufwinde aus dem Tal flauen immer wieder ab. Roger Ruppert packt unverdrossen Sandwich, Rivella und Fliegerkarte ins Cockpit. Zur Hälfte bereits im Cockpit stehend, hält er jetzt den Flieger in Warteposition. Cornelia Ruppert prüft mit abgespreizten Armen die Windströmung. Dann zieht die Thermik unverhofft wieder an. «Roger, du kannst gehen!», ruft sie, winkt und springt zur Seite. Ruppert hält seinen Flieger jetzt horizontal. Nur seine Beine schauen unten aus dem Cockpit. Nach einem beherzten Anlauf verliert er nach wenigen Metern den

Ausgeladen und montiert ist der nur 60 Kilogramm schwere Auch der Vater des Erfinders Segler in einer Viertelstunde. Segelflugzeuge gebaut.


MENSCHEN LUFTIBUSSE

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Ist es ein Mensch? Ist es ein Vogel? Ingenieur Roger Ruppert und sein «Archaeopteryx» starten durch.

(links) hat vor 30 Jahren

Am Schluss kommen auch noch Sandwich, Rivella und Fliegerkarte ins Cockpit.

Dank seines geringen Gewichts steigt Roger Rupperts Flieger selbst bei schwachen Aufwinden.


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Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

Bodenkontakt, der«Archaeopteryx» hebt ab. Pilot Ruppert zieht schnell die Beine ins Cockpit und sitzt bequem wie in einem Segelflugzeug. Die Freude über den gelungenen Start ist gross. «Es gibt nichts Schöneres als Fliegen», sagt Cornelia Ruppert. Unterdessen lässt ihr Mann den Segler im Aufwind kreisen und gewinnt schnell an Höhe. Vor 16 Jahren haben sich Cornelia und Roger Ruppert im Flugzeug nach England kennengelernt. «Es war Liebe auf den ersten Blick», sagt sie. Schnell wuchs sie in die Fliegerei hinein. Nun dreht sich das Familienleben ums Fliegen, um die Firma und Sohn Levin. «Eigentlich haben wir drei Kinder, Levin ist unser zweites», schmunzelt Cornelia Ruppert. Das erste war der Prototyp, den ihr Mann an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Winter-

thur bauen konnte. Das dritte ist der serienreife «Archaeopteryx», von dem die Rupperts bereits sieben Stück verkauft haben. Die Familie lebt mit schlankem Budget. Ferien liegen kaum drin, jeden Franken investieren sie in ihr Projekt. Ohne die Unterstützung von 14 Partnern, die unentgeltlich oder zum Selbstkostenpreis Hightechbauteile anfertigen und Testlokalitäten zur Verfügung stellen, hätte das Projekt nie eine Chance gehabt. In Rupperts Segler stecken etwa 1300 Stunden Handarbeit. Wer einen will, muss anderthalb Jahre warten und 75 000 Franken auslegen – mehr als einst geplant. Die Rupperts wollen deshalb ihre Firma ausbauen. Zurzeit verhandeln sie mit Geldgebern und hoffen, einen zu finden, dem nicht die Rendite, sondern die Fliegerei am Herzen liegt. Text René Worni Bilder Christoph Schürpf

Ist der Mann noch drin? Cornelia Ruppert steht mit dem Anhänger bei der Landestelle bereit.

Alles heil geblieben! «Es gibt nichts Schöneres als Fliegen», sagen die Rupperts.

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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

Bilder Adrian Wyld/Canadian Press/AP/Keystone, Eammonn McCormack/Kontributor/Getty Images

NOT AMUSED . . .

ERSTMALS SEIT 13 JAHREN besuchte Queen Elizabeth II wieder einmal die Feierlichkeiten zum kanadischen Nationalfeiertag in Ottawa. Doch ganz im Unterschied zu ihrem Gemahl Prinz Philip kann die Königin auch ennet dem grossen Teich nicht richtig abschalten. Ob sie noch immer an die Finanznöte Grossbritanniens denkt? Und an ihr eigenes zusammengestrichenes Haushaltsbudget? Arme Queen!

FRAGE DER WOCHE

Machen Klimaanlagen krank?

Die Sommerhitze verwandelt Gebäude in Backöfen und lässt die Leistungsfähigkeit der Büroangestellten rapide sinken. Doch über Klimaanlagen wird genauso gestöhnt wie über die Hitze. Unter anderem werden den gekühlten Räumen Kopfschmerzen, gereizte Haut, Verspannungen und Erkältungen angelastet. Eine Klimaanlage an sich macht aber noch nicht krank — wenn sie regelmässig gewartet wird. Insbesondere das Befeuchterwasser muss auf Hygiene überprüft werden. Enthält es Keime, dann wird die Klimaanlage zur Virenschleuder und verbreitet Keime via Zuluft. Bei daraus resultierenden Erkältungsbeschwerden sprechen Experten vom «Befeuchterfieber». Im Extremfall können ernsthafte Erkrankungen entstehen. Lesen Sie weitere Tipps zum Thema Hitze auf Seite 81

ZITAT DER WOCHE

«Ich verändere die Vorstellung davon, was die Leute für sexy halten.»

Das Phänomen Lady Gaga (24) kennen wir seit zwei Jahren. Über ihren Sex-Appeal lässt sich streiten. Immerhin aber knackte der Popstar zwei Tage vor USPräsident Barack Obama die Grenze von 10 Millionen Fans auf Facebook.

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26 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

«Männlichkeit hat ein schlechtes Image»

Werden Buben in der Schule systematisch entmännlicht? Ja, aber ohne böse Absicht, ist Walter Hollstein überzeugt. Der Soziologe über die Diskriminierung der Männer und die fatalen Folgen für die Gesellschaft.

Walter Hollstein, Sie behaupten, der Mann stecke in der Krise. Wie meinen Sie das?

Von der Männlichkeit, wie sie früher gelebt wurde, ist kaum etwas übrig geblieben. Insofern haben vor allem Jüngere Rollenkonflikte und Identitätsprobleme. Männlichkeit wird heute fast durchgängig negativ dargestellt: Männer sind Kriegstreiber, Vergewaltiger und so weiter. Ein positives Bild, mit dem sich Buben und Männer identifizieren könnten, gibt es heute praktisch nicht mehr.

Haben die Männer ihre eigene Emanzipation verpasst?

Irgendwie schon. Es hätte eine rechtzeitige Antwort auf die Veränderung der Frauenrolle gebraucht. Aber das haben die meisten Männer verschlafen. Die Politik im Übrigen auch. Wahrscheinlich wird sich erst etwas ändern, wenn die ökonomische Notwendigkeit besteht. Und dafür gibt es erste Anzeichen. Auf dem Arbeitsmarkt, speziell im technischen Bereich, fehlen junge Männer, und bei den Buben herrscht akute Bildungsmisere.

Wie äussert sich das?

Viele Ausbildner sagen, die männlichen Lehrlinge seien zu nichts zu gebrauchen. Sie könnten weder richtig rechnen noch schreiben. Das ganze Grundlagenset von Kontinuität und Disziplin bringen sie ebenfalls nicht mit. Bereits am dritten Arbeitstag kommen sie zu spät und solche Sachen. Der Arbeitgeberverband klagt schon darüber, und auf dem Arbeitsmarkt wird es noch akuter werden. Das klingt nach einem Haufen Taugenichtse. Was ist passiert?

Es gibt mehrere Gründe. Einer ist, dass Buben in der Schule heute im Durchschnitt viel schlechter sind als Mädchen. Der typische Schulversager ist männlich und ein Problemkind. Entsprechend fehlt ihm später auf dem Markt die Qualifikation. Ich denke, Leistungsverweigerung und Disziplinlosigkeit haben mit der Orientierungslosigkeit der Männer zu tun. Braucht es also eine gezielte Bubenförderung in den Schulen?

Inzwischen schon. Vor 30 Jahren waren Mädchenförderung und


INTERVIEW MÄNNERFORSCHER

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«Buben sind von Natur aus viel motorischer. Statt das zu berücksichtigen, wird es bestraft.»

eine Anpassung der Schulbücher dringend nötig, kein Zweifel. Der grosse Fehler, den die Frauen- und die Gleichstellungspolitik aber damals machten, war, die Buben zu ignorieren. Es gibt den berühmten Satz der Feministin Alice Schwarzer, man müsse es den Söhnen schwerer machen, damit es die Mädchen leichter hätten. Das ist Unsinn. Warum muss es ein Geschlecht schwer haben? Man sollte für beide sorgen. Werden Buben und ihre Fähigkeiten in der Schule unterbewertet?Die Mädchen

Der Forscher

Der Soziologe Walter Hollstein (70) ist Verfasser zahlreicher Sachbücher und Studien auf dem Gebiet der Männerforschung. Er war Professor für politische Soziologie in Berlin, lehrte am Institut für Geschlechter- und Generationenforschung der Universität Bremen und war Gutachter des Europarats für Männerund Geschlechterfragen. Sein letztes Buch heisst «Was vom Manne übrig blieb» (2008). Hollstein lebt in Riehen bei Basel.

sind heute der Massstab. Buben sind zum Beispiel von Natur aus viel motorischer. Statt das zu berücksichtigen, wird es bestraft. Weibliche Fähigkeiten wie das Sprachvermögen werden bevorzugt, männliche wie etwa in den Naturwissenschaften auch schlechter benotet, zum Beispiel bei der Matur. Das ist diskriminierend. Kürzlich hat eine Basler Schulleiterin den Buben in den Pausen das Rumtoben verboten. Stattdessen müssen sie miteinander «kommunizieren».

Werden Buben systematisch entmännlicht?

Es gibt in der Gleichstellungslobby sicher ein paar bösartige Exemplare, die am liebsten eine Welt ohne Männer hätten. Generell steckt aber hinter den Entscheiden der Lehrerinnen, Psychologinnen und Sozialpädagoginnen keine böse Absicht. Männlichkeit – mit allem, was sie einst bedeutete – hat inzwischen ein sehr schlechtes Image. Darum gelten Herumrennen, Kämpfen und Toben als schlechte, Liebsein und miteinander Kommunizieren dagegen als gute Eigen-


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INTERVIEW MÄNNERFORSCHER

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In welchen anderen Bereichen werden Männer diskriminiert?

Sie haben eine tiefere Lebenserwartung, sind öfter krank und arbeitslos. Opferschutz ist auf Frauen ausgerichtet. Auch in den Bereichen Bildung, Förderung und AHV. Dann natürlich bei der Militärpflicht und bei Sorgerechtsstreitigkeiten, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Die wichtigste Diskriminierung aber ist, dass Probleme von Männern gesellschaftlich gar nicht zur Kenntnis genommen werden. Mainstream sind ausschliesslich die Probleme von Frauen. Warum wehren sich die Männer nicht?

Bild Ostkreuz

Männer nehmen sich ernst als Bankenchef, Oberst im Generalstab oder als Lastwagenfahrer – also in ihrer Funktion in der Gesellschaft. Aber eben nicht in ihrer Männlichkeit. Männer müssten zu sich stehen und für ihre Bedürfnisse, gegen ihre Nöte eintreten. Das Problem ist, dass heute alles auf die Sicht der Frauen und deren Probleme fokussiert ist. Das können primär aber nur die Männer selber ändern. Und wie?

Männer müssten fordern, dass auch für sie etwas getan wird. Es gibt inzwischen ein unermessli-

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ches Hilfsangebot für Frauen, aber nichts für Buben und Männer. Ich habe eben selber erlebt, wie schwer es ist, das zu ändern. Ich wollte in Riehen eine Beratungsstelle für Männer in Zusammenarbeit mit der Klinik Sonnenhalde aufbauen. Vierzehn Tage vor der Eröffnung hat die Klinikdirektorin – also eine Frau – das Ganze verboten. Welche Funktion hat Männerforschung — und braucht es sie überhaupt?

Unbedingt. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über Frauen sind sehr detailliert. Im deutschsprachigen Raum gibt es 250 Professuren für Frauen- und Geschlechterforschung. Alle übrigens von Frauen besetzt. Männerforschung existiert an den Universitäten hingegen nicht. Das Ganze nimmt zum Teil absurde Formen an: Es gibt eine deutsche Studie darüber, welche Qualitäten eine Frau braucht, um in Algerien Schafe zu hüten. Man weiss dagegen aber nicht einmal, warum Buben in der Pubertät acht- bis zwölfmal häufiger Suizid begehen als Mädchen. Wann ist ein Mann ein Mann?

Eine verbindliche Definition wie früher gibt es nicht mehr. Der Mann steckt in der Zwickmühle. Auch in Bezug auf das andere Geschlecht. Einerseits erwarten die Frauen von ihm eher weibliche Qualitäten wie Kom-

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INTERVIEW MÄNNERFORSCHER

Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

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den Strom zu schwimmen, und das, was ich denke, auch wirklich durchzusetzen. Auch gegen Widerstände. Also männliche Aggressivität und Authentizität in einem durchaus guten Sinn: die Vaterseite. Sind Sie glücklich verheiratet?

Grosso modo: ja.

«Männlichkeit wird heute durchgängig negativ dargestellt.»

Ist der Geschlechterkrieg vorbei?

Im Vergleich zu den Siebzigerjahren ist er abgeflacht, aber vorbei ist er nicht. Ich vermute, er wird sich sogar wieder verschärfen. Und zwar in dem Moment, in dem es um die wirklichen Privilegien der Männer geht und der Verteilungskampf richtig beginnt. Schauen Sie mal in gewisse Internetforen. Da ist der Krieg schon wieder voll aufgeflammt.

munikationsfähigkeit, Fürsorglichkeit, Empathie, möchten aber anderseits auch einen erfolgreichen, toughen Partner. In ihrer Fantasie wollen sie sich anlehnen können. Ob sie es dann effektiv tun, sei dahingestellt. Im Notfall sollte er sie aber vor wilden Bären beschützen.

Braucht es Änderungen auf politischer Ebene?

Wie können Männer zu ihrer Rolle finden?

Jeder muss heute selber herausfinden, wie er mit sich klarkommt und sich einigermassen wohlfühlt. Einige Hilfsmittel gibt es: Männerbücher, Männergruppen, Selbsterfahrung – das sind schon gute Wege. Für alle, die das nicht können, ist es mühsam, sich zu orientieren. Immer mehr reagieren aus der Orientierungslosigkeit mit Gewalt. Der Mangel an möglichen Vorbildern im Alltag ist eine der Ursachen für diesen sinnlosen Vandalismus, zum Beispiel rund um die Fussballstadien. Durch Gewalt seine Männlichkeit entdecken?

Durchaus. Vor allem junge Männer spüren sich über Gewalt. Etwas anderes steht als Modell für sie ja nicht zur Verfügung. Wobei ich unterstelle, dass dies vor allem ein Unterschichtenproblem ist.

Und die Oberschicht reagiert mit Verweigerung — im Militär, im Job, beim Sex?

Ein heute 23-jähriger Mann ist höchstwahrscheinlich in folgen-

«Der Geschlechterkrieg wird sich sogar wieder verschärfen.»

der Familienkonstellation aufgewachsen: Der Vater war erwerbstätig, die Mutter Hausfrau. Er erlebte, dass der Vater das Geld heimbrachte und somit die wesentlichen Entscheidungen treffen konnte – vielleicht bis hin zur Frage, wann und wo es Sex gibt. Heute taugt dieses Modell nicht mehr. Aber es ist aufgrund der Vorstellungen von der Vergangenheit nicht einfach, sich umzustellen. Eigentlich sollten Männer froh sein, wenn sie von Frauen angesprochen werden und sich so das harte Geschäft des Werbens ersparen. Aber statt das dankbar zur Kenntnis zu nehmen, haben sie keine Erektion mehr. Die Gesellschaft müsste auch helfen, damit schon Buben ihr Rollenrepertoire erweitern können. Damit sie Stärke und Schwäche zeigen dürfen, gesunde Aggressivität und Empathie.

Ist dieser Spagat zu schaffen?

Der einfühlsame Tarzan? Ja, dieser Spagat muss möglich sein. Wenn man schaut, wie flexibel Frauen sein müssen – und es auch sind –, müssten wir Männer das auch zustande bringen. Mehr Flexibilität täte uns im Übrigen sehr gut und wäre auch spannend. Es ist ja interessant, mehrere und unterschiedliche Rollenmuster zu leben. Bei der Umsetzung in die Praxis hapert es mitunter. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Auch bei mir ist es in der Theorie einfacher als in der Praxis. Ich musste mir die männlichen Seiten erst erobern, denn ich wuchs, bedingt durch den Krieg, in einem starken weiblichen Biotop auf. Um die so erworbenen weiblichen Seiten bin ich sehr froh. Ich schätze aber auch meine Kraft, gegen

Auf jeden Fall. Es gibt eine Eidgenössische Kommission für Frauenfragen, aber nichts für Männer. Das Eidgenössische Büro für Gleichstellung kümmert sich entgegen seinem Namen nur um Frauen und Mädchen. Auch in Städten und Gemeinden gibt es x Kommissionen und Initiativen für Frauen. Häufig sogar doppelt und dreifach. Mittlerweile vertritt ausgerechnet die Linke die einseitigsten und konservativsten Positionen in der Geschlechterauseinandersetzung. Sachte Forderungen, man möge sich auch um die Anliegen von Männern und Buben kümmern, kommen eher von der FDP und der CVP. In Deutschland denkt ausgerechnet die CDU über Männerquoten nach, etwa in pädagogischen Berufen. Das Weltbild ist auf den Kopf gestellt.

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Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

TV bier affe ärgert Blöd, aber: Unser Kühlschrank ist

nicht magnetisch. All die Schulreiseprogramme, FussBänz Friedli entdeckt ballaufgebote und Poesie. «Wir vor dem Rheinfall»-Familienföteli, all die «Ersatzkartuschen für den Gasgrill besorgen!»-, «Hoskyns einladen!!»und «Montag Altkarton!!!»-Zettel, die Kinderzeichnungen, Pfadilagerpacklisten und, not least, die Tickets fürs verschobene Prince-Konzert («Babysitter für den 23. organisieren!») können bei uns nicht dorthin magnetelt werden, wo sie hingehörten – an die Kühlschranktür. Es bleibt auch keine Kühlschrankpoesie haften.

Kennen Sie die «Kühlschrankpoesie»? Eine Packung voller rechteckiger Magnetchen mit Silben, Wörtern und Buchstaben, aus denen sich immer neue Wendungen bilden lassen, von «I ♥ V a t i» – okay, nur so ein Beispiel – bis «verdammt! milch fehlt». Wir bekamens mal geschenkt, und mangels metallener Kühlschrankverschalung lag das Päckchen dann halt so rum. Bis offenbar Anna Luna und Hans auf die Idee der CDGestellpoesie kamen. Im Flur steht bei uns nämlich ein langes, hohes Metallgestell, auf dem der Vati 48 Laufmeter CDs lagert, aufgeteilt gemäss meinen musikalischen Vorlieben in «Cajun/Zydeco», «Blues», «Mali», «Italien», «Schweiz» und «Rest der Welt».

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich

über Jahre den Staub nur oberflächlich und viel zu selten wischte. Während der WMViertelfinals nahm ich mir endlich Zeit, sämtliche CDs herauszunehmen, feucht zu reinigen und den Dreck, der sich dahinter und darunter angesammelt hatte, zu beseitigen. Und dabei las ich erstmals bewusst, was an den magnetischen Tablaren so steht. Zum Beispiel: «hilfe TV bier affe ärgert». Hmm … Seit wann das wohl geschrieben steht? Und ob ich gemeint bin, der ich zuletzt viele Stunden WM guckend und Calanda saufend vor der Kiste verbrachte? «männerkönnkost konserve» nehm ich weniger persönlich, denn ich kann mehr als nur Büchsenravioli zubereiten. Wie ist in der Aufforderung «grübel dich und nimm flott kaffee» das Grübeln zu verstehen? Was bedeutet «das volk wird stolz cool und faul!»? Was «wer zitterzischt dir scheisse? ja wart ein feiertag»? Poesie, halt.

Listig, dass die Wortschöpfungen «superseufz

heimlich» und «hochformmüde» ausgerechnet da angebracht sind, wo unzählige Tonträger meines Überhelden Elvis stehen. Noch seufze ich heimlich über das unrühmliche Ende, das der King 1977 nahm, als er,

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tablettenverladen, vom Klo fiel und an der eigenen Kotze erstickte – offenbar nicht mehr willens, Abend für Abend den Supermann zu geben: «hochformmüde» … Zufall, dass «so ende dich» ausgerechnet unter dem Gesamtwerk von Nirvana steht? Ich muss an den Selbstmord des Sängers Kurt Cobain denken. Wie tröstlich, dass sie gleich daneben «ich und dein wirklich im himmel» geschrieben haben. Und wo steht

«Ich muss an Kurt Cobain denken.» «kurzes glück richtig tief mein»? Just bei Creedence Clearwater Revival, einer grossen Rockband, der von 1968 bis 1972 nur kurzes Glück beschieden war. Volltreffer. Und dann dichtete da noch jemand: «ist schule

manchmal extrem dumm freund? ja mann.» Gottlob sind auch bei uns bald Ferien. Und als gäbe es über die Urheberschaft all der Sprüche noch den leisesten Zweifel, steht ganz unten rechts beim Blues: «lob zwei süsse Kinder!» Mach ich. Bänz Friedli (45) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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E

s gibt Orte, von denen man nicht unbedingt erwartet, dass sie Schauplatz von innovativen Entwicklungen sind. Ein solcher Ort ist das beschauliche Schangnau im obersten Emmental, eingebettet in grüne Hügel, umringt von Bergmassiven wie dem Hogant und der Schrattenfluh, hart SERIE — TEIL 3 S an der Grenze zum luzernischen Entlebuch und dem Berner Oberland. In der Ferne ist das Brienzer Rothorn auszumachen. In Schangnau wird Ob feinste Käse und Würste, urige Gemüsezwar – wie es in diesem sorten, erlesene Weine, überraschende alten Bauernland TradiProduktionsweisen oder besondere tion ist –, nach wie vor Dienstleistungen: Schweizer Bauern sind Viehzucht und Milchinnovativer, als man denkt. Und eine wirtschaft betrieben. wettbewerbsfähige, zukunftsgerichtete Aber in den Ställen und Landwirtschaft ist eine ideale Partnerin für auf den Weiden stehen die Migros. Das Migros-Magazin zeigt in nicht mehr nur hereiner Serie, wie Kulinarisches von Feld und kömmliche Kühe, sondern auch massige Stall auf unsere Teller gelangt und wie sich schwarze Kreaturen mit Landwirte mit pfiffigen Ideen weitere grossen, nach hinten geStandbeine schaffen. bogenen Hörnern, die man eher in Asien zu Hause wähnt: Wasserbüffel.

IInnovative n LLandwirtschaft

Die ersten Büffel kamen aus Rumänien

«Die Büffelkühe geben zwar nur ein Viertel der Milchmenge von gewöhnlichen Kühen, aber die Milch ist eiweiss- und fettreicher», erklärt der Meisterlandwirt Christian Egli (37) die Vorzüge der Exoten. Er ist Präsident der Büffelzuchtgenossenschaft Schangnau und kann ein stolzes Jubiläum feiern: Seit zehn Jahren besitzt er Wasserbüffel. Wie ist er auf diese exotischen Wiederkäuer gekommen? «Die Milchwirtschaft mit Schweizer Kühen lohnte sich nicht mehr, unser Milchkontingent war zu klein», erinnert sich Egli. Also suchte er nach Alternativen und fand sie in der Büffelzucht. Denn Büffelmilch erzielt einen rund sechsmal höheren Preis als normale Kuhmilch. «Das lohnt sich», findet Egli. Büffel gibt es in Schangnau seit 1996. Hans Bieri, der erste Präsident der Zuchtgenossenschaft und heutige Präsident der Schweizer Büffelzüchter, kam durch einen rumänischen

Gut gehalten und im Winter beheizt: Christian Eglis Wasserbüffel fühlen sich in

Erfolg mit Exoten

In Schangnau BE setzen Bauer Christian Egli und seine Kollegen auf ein Wasserbüffel, aus deren Milch der begehrte Büffelmozzarella und viele Halter der Genossenschaft rund 160 der robusten und stoisch wirkenden Tiere. Christian Egli selber hat 26 Büffel. Zwölf leben auf seinem 19 Hektaren grossen Hof Unterschönenwald auf 1050 Meter Höhe über Meer. Die restlichen sind Jungtiere und zur Aufzucht auf anderen Betrieben. Noch hat Egli auch zehn normale Milchkühe. «Aber in drei Jahren werde ich nur noch Wasserbüffel haben.» Am Anfang aber galt es einige Hindernisse zu über-

Auf Du mit der Kuh: Bauer Christian Egli mit einer seiner Wasserbüffelkühe.

Praktikanten auf die Idee und schaffte sich Büffel aus Rumänien an. Mittlerweile besitzen die neun

winden. Egli erinnert sich noch genau an die Anfangsschwierigkeiten: «Unsere Büffel stammten zu Beginn aus Rumänien. Dort werden sie, anders als in Italien, nicht der Milch wegen gehalten, sondern als Zugtiere eingesetzt und dienen als Fleischlieferanten. Die meisten Tiere gaben deshalb keine Milch oder liessen sich nicht melken. Einige waren auch krank und starben.» Die Nachkommen der ersten «Rumänen», aber auch die Büffel aus Italien, die später importiert wurden, können jedoch gemolken werden wie jede gewöhnliche Kuh. So liefern Egli und seine Kollegen heute reichlich Büffelmilch an die Bergkäserei Marbach im benach-


NEUES AUS DER MIGROS

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Eglis Milch ergibt ausgezeichneten Büffelmozzarella Christian Egli und seine acht Kollegen der Büffelzuchtgenossenschaft Schangnau liefern ihre Büffelmilch bis über die Kantonsgrenze an die Bergkäserei Marbach im luzernischen Entlebuch. Im letzten Jahr waren es 150 000 Liter. Dort verarbeiteten Geschäftsführer Michael Jaun und seine Mitarbeiter die Milch zu rund 27 Tonnen

ihrem neuen Laufstall sichtlich wohl.

im Emmental

aussergewöhliches Tier und machen damit Furore: Sie züchten andere Spezialitäten hergestellt werden. barten Luzerner Entlebuch. Die Käser dort stellen vor allem Mozzarella, aber auch andere Käsespezialitäten her (siehe Kasten).

Die Nachfrage nach Büffelprodukten ist gross

Eglis Büffel haben es gut. Ihm gegenüber sind sie zutraulich, man merkt, dass die Tiere ihn mögen. Er hat ihnen einen neuen Laufstall gebaut. Dieser ist gut isoliert. «Denn die Büffel dürfen nicht frieren. Wenn es ganz kalt ist, heize ich den Stall auch», erklärt Egli. Im Sommer aber brauchen sie Möglichkeiten, um sich abzukühlen. Deshalb führt ein Bach durch ihre Weiden. In sumpfigem Gelän-

de graben die Büffel mit Hörnern und Hufen selber Sumpflöcher, um sich darin zu suhlen. Mittlerweile gibt es an die 700 Büffel in der Schweiz. Es könnten durchaus noch mehr sein. «Die Nachfrage nach Büffelprodukten ist viel grösser als das Angebot. Die Büffelzucht hat Zukunft», freut sich Egli. Christian Egli ist aber nicht nur ein innovativer Milchbauer, sondern hat noch andere berufliche Spezialitäten, die ihn zu einem ausserordentlichen Landwirt machen: Zusammen mit zwei Kollegen besitzt er eine GmbH und hilft als Lohnunternehmer auf anderen Höfen aus. Jeweils von Herbst bis Frühling kommt

ein weiteres, drittes Standbein hinzu: Die drei Firmeninhaber kaufen Holz, verarbeiten es zu Heizzwecken in Holzhackschnitzel und beliefern unter anderem Fernheizungen. «Mit der Büffelmilchwirtschaft, den Lohnarbeiten und den Holzhackschnitzeln kommen ich und meine Familie gut über die Runden», sagt der umtriebige Emmentaler, der als gelernter Briefträger während zehn Jahren auch bei der Post in Bern tätig war. Wer weiss, vielleicht übernimmt dereinst einer seiner Söhne, Adrian (3) oder Simon (1), den Betrieb mit den Wasserbüffeln. Text Daniel Sägesser Bilder Keiko Saile

Gut im Geschäft mit Büffelprodukten: Michael Jaun. Büffelmozzarella sowie drei bis vier Tonnen weiterer Spezialitäten wie Halbhartkäse, Feta und Quark. Seit fünf Jahren bezieht die Genossenschaft Migros Aare Büffelmozzarella aus Marbach. Im letzten Jahr zeichnete sie die Bergkäserei mit dem Meilenstein des Programms «Aus der Region. Für die Region.» (AdR) aus. «Diese Auszeichnung ist nicht nur eine Anerkennung für die Käserei, sondern auch für die Büffelbauern», sagt Jaun stolz. Am AdR-Programm der Migros schätzt er vor allem, dass es auch eine «Absatzchance für Produkte mit geringeren Mengen» biete — wie Mozzarella aus Schangnauer Büffelmilch.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

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Wie Miggy laufen lernte

Der neuste Werbespot der Migros ist ein kleines Trickfilm-Meisterwerk. Die Hauptrolle spielt ein stets vorwitziges Sparschwein namens Miggy.

D

ieses Schweinchen hat es in sich. Schliesslich frisst es jeden Tag sein teures Lieblingsfutter – pures Geld. Das verwöhnte Tier heisst Miggy und ist ein Sparsäuli aus knallorangem Porzellan. Die Besitzer sind als preisbewusste Konsumenten natürlich Migros-Stammkunden. So bleibt nach jedem Einkauf viel Geld als Futter für Miggy übrig. Das Sparschweinchen ist der Star im neusten Migros-Werbespot, der derzeit am Fernsehen läuft. Rund 40 Spezialisten haben intensiv an dem Minifilm gearbeitet – Regisseure, Beleuchter, Tonoperateure und vor allem Animatoren. Denn Miggy ist eine Cartoonfigur, die am Computer zum Leben erweckt wurde. Dennoch rennt das digitale Säuli durch eine reale Wohnung, wirft seinen Schatten auf einen wirklichen Boden und neckt eine echte Katze.

1

2

1. Am Anfang skizzierten die Macher des Werbespots das Schweinchen Miggy auf Papier. 2. Dann wurde Miggy als schwarz-weisse Figur digital am Bildschirm modelliert. 3. Das fertige CartoonSchweinchen wird im Film dank Tricktechnik in eine reale Umgebung eingefügt.

Bilder ZVG

Zu Beginn war Miggy bloss eine graue Kugel

«Die Kombination aus Trickund Realfilm war eine spezielle Herausforderung», sagt Fernando Perez (32) von der Zürcher Werbeagentur Jung von Matt/Limmat. Zusammen mit Livio Dainese (37) hatte er die kreative Leitung bei der Produktion des 42-SekundenSpots. Die Trickfigur fügt sich nahtlos in die wirkliche Umgebung ein. Dabei war Miggy am Anfang nicht mehr als eine graue Kugel auf einem Computerbildschirm. Die Animatoren formten daraus das Schweinchen und setzten ihm ein virtuelles Skelett ein, das seine Bewegungsabläufe definiert. Im fertigen Spot ist ein widersprüchliches Kunststück gelungen: Miggys glänzend-orange Oberfläche sieht aus wie Porzellan, dennoch wirkt sein Körper weich und lebendig. «Heute gibt es viele Profis, die eine Trickfigur animieren können», erklärt Dainese. «Wichtig

3 ist aber vor allem, dass das Wesen am Ende auch eine Seele hat.» Das ist bei Miggy voll gelungen: Das Schweinchen ist vorwitzig, verfressen und zugleich liebenswert

– ein würdiges Neumitglied in der Familie der Migros-Werbefiguren, zu der schon Berühmtheiten gehören wie das umschwärmte Huhn Chocolate. Michael West

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

Das Gefühl trügt nicht, die Migros ist günstiger

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PREISBAROMETER

Aktuelle Preisveränderungen der Woche

Der grösste Preisvergleich im Schweizer Detailhandel zeigt: Wer regelmässig in der Migros einkauft, spart mehr als zehn Prozent.

N

un ist es offiziell: Die Migros ist im Schnitt 10,5 Prozent günstiger als die Hauptkonkurrenz. Dies belegen die Resultate eines umfassenden Preisvergleichs, der die tatsächlich getätigten Einkäufe von Kundinnen und Kunden untersucht. Im Zeitraum vom 8. bis zum 14. Juni wurden über viereinhalb Millionen Kassabons analysiert. Grundlage bildeten über 5000 Artikel, die vom unabhängigen Institut LP Marktforschung mit Arti-

keln des Hauptkonkurrenten verglichen wurden. Dabei handelte es sich um Güter, die täglich eingekauft werden und die sich für einen direkten Vergleich der beiden Vollsortimente eignen. Andere Anbieter vergleichen oft einzelne Produkte miteinander, die für viele Konsumenten nicht relevant sind. Der aktuelle Preisvergleich hingegen untersucht, was die Migros-Kundinnen und -Kunden für ihre Einkäufe im Vergleich zur Konkurrenz tatsäch-

Unbeschwert geniessen: Milchprodukte aus der Migros.

Milchpreis steigt — Migros schlägt nur bei der Butter auf

D

ie Branchenorganisation Milch (BOM), der auch die Migros angehört, hat entschieden, den Richtpreis für Molkereimilch um drei Rappen von 62 auf 65 Rappen zu erhöhen. Der Grund: Die Preise für Milchprodukte sind auf dem Weltmarkt gestiegen. Und auch in der EU ist ein moderater Anstieg der Produzentenund somit der Produktepreise zu

lich bezahlt haben. Das Resultat belegt einmal mehr, was viele Kundinnen und Kunden jeweils an der Kasse empfinden: Die Migros bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Und dies konstant: Der erste Preisvergleich in Zusammenarbeit mit der LP Marktforschung kam nämlich bereits im März 2010 zum Schluss, dass die Migros im Vergleich zur Hauptkonkurrenz durchschnittlich um 10,2 Prozent günstiger ist. si

verzeichnen. «Der Schweizer Milchmarkt ist von dieser Entwicklung nicht abgekoppelt und kann sich dem Trend nicht entziehen, obwohl der tiefe Eurokurs entgegenwirken wird», sagt Jürg Maurer, beim MGB zuständig für Landwirtschaftspolitik. Die Migros verspricht, das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten und setzt den Preisanstieg nicht linear um. Sie erhöht ihre

Verkaufspreise für Milchprodukte nicht, trägt die Mehrkosten selber und verzichtet zugunsten der Konsumenten auf einen Teil ihrer Marge. Eine Ausnahme macht die Migros bei der Butter: Die schlägt moderat auf. So wird beispielsweise das 250-Gramm-Mödeli «Die Butter» 10 Rappen teurer. Auch in einigen Regionen können einzelne regionale Produkte aufschlagen. Daniel Sägesser

Kikkoman-Sojasauce Less Salt schlägt ab Bessere Beschaffungsbedingungen veranlassen die Migros, KikkomanSojasauce Less Salt (die Kikkoman-Sojasauce mit weniger Salz) günstiger anzubieten. Der alte Preis betrug 5.80 Franken. Neu kostet die Sojasauce nur noch 5.50 Franken. I-am-Bad- und -Duschprodukte werden günstiger Die Migros kann I-am-Badund -Duschprodukte günstiger beschaffen und gibt diese Einsparungen wie immer an ihre Kunden weiter: I am Shower Soft Cream wird 30 Rappen günstiger und kostet neu noch 2.60 Franken. Denselben Preisabschlag gibt es auch bei I am Shower Soft Silk. I am Shower Cream & Oil kostete bis anhin 3.50 Franken. Der neue Preis bei diesem Artikel beläuft sich auf 3.20 Franken. Ganze 40 Rappen günstiger wird I am Bath Soft Silk. Das Produkt schlägt von 4.90 auf ds 4.50 Franken ab.


40 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

TV-Termin: «SF bi de Lüt» Sonntag, 18. Juli, 20.05 Uhr, SF 1 Am 18. Juli beginnt die Sommerstaffel, in der Moderator Nik Hartmann und sein Team zehn verschiedene Regionen der Schweiz besuchen und live vom Dorfplatz berichten, jeweils am Sonntag um 20.05 Uhr. Zum Auftakt in Grindelwald spielt das Schwyzerörgeliquartett Gemsberg auf. Die Migros ist mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» seit Beginn der Sendung «SF bi de Lüt» Hauptsponsorin. Neugierig? Dann schauen Sie doch den Trailer zu «SF bi de Lüt» an: www.migros. ch/ausderregion

Das Schwyzerörgeliquartett Gemsberg mit Peter Amatter, Daniel Steuri, Ruedi Kaufmann und Christian Abegglen (von links).

Wo der «Challi Grosi» bläst

«SF bi de Lüt – Live» ist bald zu Gast in Grindelwald. Wir gingen schon jetzt mit dem Schwyzerörgeliquartett Gemsberg wandern und erfuhren, wer hinter dem berüchtigten Föhn steckt.

G

anz schön launisch, das Wetter heute. «Äs pfiift der Challi Grosi», sagt Christian vom Schwyzerörgeliquartett Gemsberg in Berner Oberländer Dialekt. Bitte, was? «Wenn der Föhn weht, hat man den Kindern erzählt, würde der Riese pusten, der hinterm Challi lebt», erklärt er. Aha! In Grindelwald pflegt

man seine Eigenheiten, wie uns die Ländlermusikanten verraten. Grindelwalder unter sich geben sich zum Beispiel niemals die Hand zur Begrüssung. Und der schönste Berg ist für sie weder Eiger noch Mönch oder Jungfrau, sondern das Wetterhorn. Die Liebe zum Schwyzerörgeli entdeckten die vier in jungen

Teenagerjahren: «Eine schwierig zu erlernende Kunst, die aber viel Freude macht, wenn du sie nach Jahren endlich beherrschst», erzählt Peter, der neben seinem Beruf als Pöstler jede freie Minute dafür nutzt, die Musik rund um den Globus bekannt zu machen. «Genauso übrigens wie die Kunst des Käsemachens», fügen Daniel

und Ruedi hinzu. Die beiden sind Landwirte, Daniel betreibt im Sommer eine Alpkäserei. Auf einer sechswöchigen Japan-Tournee haben die Örgeler die Asiaten nicht nur zum Schottischhüpfen gebracht, sondern auch für die Käsespezialitäten ihrer Heimat begeistert. Silke Bender www.sq-gemsberg.ch


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wald und das Berner Oberland mit den vielen Käsevariationen gehören zur Genossenschaft Migros Aare, die in der Region mit 75 AdR-Lieferanten zusammenarbeitet. Insgesamt ist die Migros in zehn Genossenschaften aufgeteilt. Sie arbeiten eng mit den Produzenten vor Ort zusammen und können so je nach Grösse der Genossenschaft bis zu 1400 Spezialitäten «Aus der Region. Für die Region.» anbieten. 1000 AdR-Produkte bietet alleine die Genossenschaft Migros Aare an. Der Schwerpunkt im umfangreichen Angebot liegt bei Saisonfrüchten und -gemüse, dann folgen Molkereiprodukte und schliesslich regionales Fleisch.

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Regionale Köstlichkeiten

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Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

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Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

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S

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 28, 12.. Juli Juli 2010 2010

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Bild Christian Dietrich, Styling Karin Aregger, Hair and Make-up Eva De Vree

Schlechter Atem kann ungeahnte Folgen haben: Die Halitosis-Produkte von Candida beugen dem vor.

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S

chlechter Atem gilt in der Gesellschaft und insbesondere bei der Partnersuche als Killerkriterium. Verantwortlich für Halitosis, zu Deutsch Mundgeruch, sind Bakterien im Mund,

die Eiweisse abbauen und faulig riechende Schwefelverbindungen produzieren. Vor allem auf der Zunge und an schwer zugänglichen Stellen im Mundraum. Dagegen kommen Sie mit den

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schaben und mit dem verdünnten Power-Fresh-Mundwasser gurgeln. Für eine gepflegte Frische unterwegs eignen sich PowerFresh-Mundspray, Power-FreshBonbons und Fresh Stripes. TG


66 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

Einfach Klasse

Mit neuem Schulzeug machen Hausaufgaben fast schon Spass.

Mit den vielseitigen Utensilien der Migros sind die Kleinen bestens für den Schulanfang gerüstet.

F

ür die einen ist es der erste Schultag, für die anderen der Schritt in eine neue Schulstufe oder einfach das Ende der langen Ferien: In der Migros findet man zum Schulanfang eine

grosse Auswahl an Theks, Etuis und trendigen Rucksäcken. Aber Achtung: Was Mädchen gefällt, wird von den Jungs nicht unbedingt geschätzt. Bei den Buben stehen Militarymuster hoch im

Kurs. Die Mädchen lieben nach wie vor Rosa. Eins ist sicher: Es wird ein unvergesslicher Tag. Tipp: Vergessen Sie nicht, ein Foto zu machen. Eine schöne Erinnerung für jedes Familienalbum. HB

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68 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

KRIEG DER WELTEN: Süsse Pfirsiche

treffen scharfen Knoblauch und würzige Zwiebeln. Geht das gut? Sehr gut sogar. FEINARBEIT: Beim Pürieren ist Vorsicht geboten, sonst gibts eine Schweinerei. RÜHRENDE PERSON: Da hat die «Saisonküche» Jasmin Hutter eine schöne Suppe eingebrockt. GUT IM SCHUSS: Mit Nordic Walking hat Jasmin Hutter abgenommen.

Adieu Bundeshaus, hallo

Jasmin Hutter hat Parlament und Partei gegen Schoppen und Stabmixer getauscht. Aus der jungen engagierte Hausfrau und Mutter geworden. Der «Saisonküche» erzählt sie beim Zubereiten einer


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Jasmin Hutter

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si im e und Schoggiglac Milch. Zudem Brot Tiefkühler. Sie pro Woche? ➔ Wie oft kochen kalt. warm und abends Täglich. Am Mittag Sie … ➔ Kochen ist für Entspannung. d un t af … Leidensch sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si Froschschenkel. n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? t Ian Anderson Am allerliebsten mi George Clooney. er von Jethro Tull od charmant. Den finde ich sehr

V

orbei sind die Zeiten, in denen Jasmin Hutter politisierte. Vorbei die Zeiten, in denen sie vorlaut, volksnah, rebellisch und konservativ als Nationalrätin für die SVP kämpfte. Vorbei die Zeiten, als das Einfamilienhaus der Hutters im schönen St. Galler Rheintal unzählige Male mit Farbe beschmiert oder sie gar am Telefon böse beschimpft wurde – wirklich böse. Jasmin Hutter legte vor sieben Monaten, 31-jährig, ihr Amt als Vizepräsidentin der SVP Schweiz nieder und gab ihren Rücktritt als Nationalrätin bekannt. «Leider können viele meiner Politikerkollegen und -kolleginnen nicht verstehen, dass sich

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Engagement, Karriere und Baby definitiv nicht vereinen lassen. Doch für mich war schon immer klar: Wenn ich Mutter und Hausfrau bin, stehen bei mir Mann und Kind an erster Stelle», sagt Jasmin Hutter unmissverständlich und setzt gleich noch einen drauf: «Ich bin eine absolute Anhängerin des klassischen Familienmodells, schön altmodisch. Basta!» Dass sie mit dieser Einstellung nicht gerade im Trend liegt, ist ihr egal. «Jede Frau muss eine Lebensform fi finden, die für sie richtig ist», sagt si sie und lacht laut. Jasmin Hutter will mit bestem Beispiel vorangehen, die Rolle der Be «guten Hausfrau» von früher und «g de des liebevollen Mamis aufwerten und anderen Frauen damit Mut un machen. Während ihrer aktiven Zeit als Politikerin kämpfte sie immer wieder gegen die Diskriminierung von traditionellen Familien und die Verstaatlichung der Kinderbetreuung. Sie findet es total verantwortungslos, regelmässig irgendwelche fremden Leute für die Betreuung einzuspannen und die Kleinen in Krippen abzuschieben. «Da geht es doch nur darum, die eigenen egoistischen Bedürfnisse stillen zu können.»

Die ersten Monate mit dem Baby waren hart

Grund, sich nach zehn Jahren aus dem politischen Schweinwerferlicht zu verabschieden, war die Geburt ihres ersten Kindes: Sohn Jon. Der Kleine kam am 15. Dezember 2009 auf die Welt. Schlagartig veränderte sich das Leben von Jasmin und Ralf Hutter. Die ersten drei Monate mit

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Herd

kämpferischen SVP-Nationalrätin ist eine Pfirsichsuppe von ihrer neuen Berufung.

Ab in die Pfanne: «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius (rechts), unterstützt Jasmin Hutter beim Zubereiten des sommerlichen Süppchens.


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Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

dem Kleinen seien hart gewesen. Die Stillerei für sie eine Qual. «Jon und ich hatten immer ein ‹Gnusch›. Und die Ratschläge von Hebammen und anderen Frauen, man müsse mindestens sechs Monate stillen – dummes Zeugs.» Doch jetzt ist alles gut und Jasmin Hutter so glücklich wie noch nie in ihrem Leben. Der Sohn gedeiht prächtig mit der Milch aus dem Schoppen, und schon bald gibt es selbst gemachten Gemüsebrei oder zerstampftes Bananenmus. Ausnahmsweise betreut heute die Schwiegermama Jon für zwei Stunden. Denn «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius hat ein feines Rezept für eine kalte Pfirsichsuppe mitgebracht. Es fällt auf, dass Jasmin Hutter in der Küche und am Herd, wie früher in der Politik, professionell funktioniert: gut vorbereitet, organisiert und speditiv. Wenige gekonnte Handgriffe, und schwups! schon sind die Pfirsiche geschält und die Schalotten fein gehackt.

Bunt ist die Einrichtung — vielseitig die Küche

Die Inneneinrichtung des Einfamilienhauses in Eichberg SG ist in den Farben Orange, Grün, Gelb und Blau gehalten. Die Wände sind zum Teil auch farbig. Jasmin Hutter liebt es bunt. Und genau so kocht sie auch vorwiegend für ihren Mann oder gute Freunde. «Letzthin servierte ich meinen Gästen einen Teller mit farbigen Vorspeisen: Aprikosen gefüllt mit Mozzarella im Speckmäntelchen, kleine Bärlauchschneggen und einen köstlichen CrevettenCocktail.» Nun kommt der Stabmixer zum Einsatz. Während Hutter das Süppchen schön sämig rührt, erzählt sie von damals, als sie zu viel auf die Waage gebracht hat. «Vor dreieinhalb Jahren habe ich 28 Kilogramm abgenommen.» Jasmin Hutter kauft bewusst ein, hört auf ihren Körper und, ganz wichtig, sie bewegt sich viel: «Täglich eine Runde Nordic Walking tut mir und meiner Figur, auch als Mutter und Hausfrau, gut.» Text Sonja Leissing Bilder Jorma Müller

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Kalte Pfirsichsuppe Kleine Mahlzeit für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten + auskühlen lassen Pro Person ca. 4 g Eiweiss, 15 g Fett, 35 g Kohlenhydrate, 1300 kJ/310 kcal

ZUTATEN

2 Schalotten 2 Knoblauchzehen 15 g Ingwer 1 roter Peperoncino 8 vollreife Pfirsiche 4 Thymianzweige 2 EL Olivenöl 1 dl trockener Wermut (z. B. Noilly Prat) 4 dl Hühnerbouillon 100 g Crème fraîche Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG

1 Schalotten, Knoblauch und Ingwer hacken. Peperoncino entkernen und fein hacken. Pfirsiche mit einem Messer einschneiden, Haut abziehen. Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. 2 Schalotten, Knoblauch, Ingwer, Peperoncino und Thymian im Öl dünsten. Pfirsiche kurz mitdünsten. Mit Wermut und Bouillon ablöschen. 10 Minuten köcheln lassen. Suppe vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen. 3 Thymianzweige entfernen, Suppe mit einem Stabmixer pürieren, Crème fraîche unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auskühlen lassen. Suppe kalt servieren. Tipps: Wermut durch zusätzliche Bouillon ersetzen. Vegetarier verwenden Gemüsebouillon anstelle von Hühnerbouillon. Die Suppe kann auch warm gegessen werden.

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72 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Suppen für Hitzköpfe Als Vorspeise oder Hauptgericht sind kalte Süppchen im Sommer ideal. Andrea Pistorius, Köchin der «Saisonküche», erklärt, worauf zu achten ist.

S

uppen waren einst die Entrées der armen Leute und mit schwarzem Brot serviert ein vollwertiges Nachtessen vieler Schweizer Familien. Je nach Portemonnaie und natürlich auch je nach Gegend variierten die Zubereitungsarten. Doch meist pürierte man einfach das Restengemüse vom Vortag, verdünnte das Ganze mit etwas Gemüsebouillon oder Wasser und garnierte das Süppchen mit gerösteten Brotmöckli oder gedünsteten Zwiebelringen. Aus dem grossen Suppenpot bediente sich jedes Familienmitglied so lange, bis es satt war. Heute kommen warme wie kalte Süppchen in Töpfchen auf den Tisch. Die Probiererli, ob Trüffelsuppe oder Crème de Volailles, schlürft man in Nobelrestaurants als Amuse-bouche in zwei bis drei Schlückchen. So manche Hausfrau nimmt sich indes vor, ihren Liebsten daheim wieder einmal einen richtig schönen Teller Suppe aufzutischen. Fast wie früher. Jetzt wäre der beste Moment dazu.

Leicht soll sie sein Im Sommer sind in vielen Kulturen Suppen auf der Menükarte gestrichen, zumindest die Potages chauds. Im Gegensatz zu diesen heissen und eher währschaften Suppen machen leichte, erfrischende Kaltsüppchen aus Melone, Kirsche oder Pfirsich Furore. Gekühlte Suppen haben ihren Ursprung in heissen Ländern wie etwa die wohl bekannteste und berühmte Gazpacho andaluz aus Spanien. Das Urrezept haben einst Hirten und Bauern geliefert, die sich aus

altem, eingeweichtem Brot, Knoblauch, Essig und Olivenöl eine nahrhafte Mahlzeit zusammenstellten. Mittlerweile ist dieser köstliche Mix verfeinert worden, und mit ihren feingehackten Peperoni-, Gurken-, und Tomatenstückchen ist die Gazpacho zweifellos die Königin unter den Kaltsuppen.

Gewagt kombinieren Kalte Suppen gibt es für jeden Geschmack; mit einem Hauch von Schärfe oder eisgekühlt mit einem Schuss Weisswein, Cidre oder Schaumwein verfeinert. Einen ganz besonderen Genuss und sicher noch nicht allen bekannt, sind die Kaltschalen aus Obst oder Beeren. Solche Süppchen sind bei heissen Temperaturen eine Wohltat für Geist und Körper und erfrischen nicht nur Hitzköpfe. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wir unterscheiden jedoch grundsätzlich, ob eine Kaltsuppe kalt angerührt oder die Zutaten aufgekocht werden. Ungekochte Suppen sind weniger lange haltbar als die erhitzten. Sie schmecken frisch am besten. Noch ein Tipp: Kalte Obstsuppen entfalten ihr Aroma prächtig, wenn Sie sie mit Chili, Curry, Zimt oder etwas Tabasco abschmecken. Die heiss geliebten kalten Fruchtsuppen sind zudem leicht verdaulich, reich an Ballaststoffen, stecken voller wertvoller Vitamine und ersetzen durchs Schwitzen verlorene Füssigkeit und Salze. Ein weiterer Vorteil: Die meisten Kinder lieben kalte Süppchen – ob nun mit Gemüse oder Obst. Wenn das kein Plus ist?

Linsensuppe

Die Griechische: 1 Zwiebel und 2 Knoblauchzehen hacken. 1 Peperoncino entkernen und fein hacken. Alles in 3 EL Olivenöl dünsten. 150 g rote Linsen, 7 dl Gemüsebouillon, 1 Lorbeerblatt und 1 TL fein gehackten Oregano dazugeben. Linsen 10 Minuten weich kochen. Mit einem Stabmixer fein pürieren und mit wenig Weissweinessig, Salz und Pfeffer abschmecken. In Griechenland wird die Suppe im Sommer kalt und im Winter warm gegessen.


SAISONKÜCHE AUFGEGABELT

Bild Gian Vaitl

Joghurt-Gurken-Suppe

Die Linienbewusste: Eine Salatgurke schälen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit 300 g Nature-Joghurt, 1 TL Kräutersalz und 1 zerdrückten Knoblauchzehe im Mixer fein pürieren. 1 Bund Dill fein hacken und unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gekühlt servieren.

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Martin Jenni, Food-Redaktor

Der Kaspar …

Rüeblisuppe

Die Persische: 2 Zwiebeln und 2 Knoblauchzehen hacken. In 2 EL Olivenöl dünsten. 1 Selleriestange und 300 g Rüebli würfeln und mitdünsten. Mit 7 dl Gemüsebouillon ablöschen. 10 Minuten köcheln. 4 Petersilienstängel und 170 g gekochte Kidneybohnen beigeben. Fein pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kalt oder warm servieren.

Indische Currysuppe

Die Besondere: 4 Tomaten und 2 Äpfel schälen, entkernen, fein würfeln. 1 grosse Zwiebel und 2 Knoblauchzehen fein hacken, mit 1,5 EL Curry in 1 EL Butter dünsten. Tomaten und Äpfel dazugeben. Mit 6 dl Hühnerbouillon und 2 dl Kokosmilch ablöschen. 10 Minuten köcheln. Mit einem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz abschmecken. 2 EL Mandelscheiben in einer Bratpfanne rösten und darüberstreuen. Kann gekühlt oder warm genossen werden.

… der war kerngesund, ein dicker Bub und kugelrund. Er hatte Backen, rot und frisch … ja, wer kennt den Suppenkaspar nicht! Wie es ihm erging, wissen wir alle – nicht aber, was er für grässliche Suppen vorgesetzt bekam. Dabei können Suppen so gut sein. Ob heiss oder kalt, ist egal, Qualität schmeckt. Heiss liebe ich Suppen grob püriert, kalt, fein passiert. Wassermelone mit Estragon, Gurke mit Minze und kalte Tomatensuppe mit Basilikum sind zum Beispiel drei erfrischende Sommersuppen. Meine Favoriten sind aber eine klare Gemüsesuppe mit Markbein und eine pürierte Blumenkohlsuppe mit Birnen und Blue Stilton (Blauschimmelkäse). Gut, es ist Sommer. Also halte ich mich mit meinen Vorlieben zurück. Denn da wäre noch dieses flüssige Rezept: Sie brauchen 4 Limetten, 400 g Joghurt, 200 g Sauerrahm, Salz, Pfeffer aus der Mühle. Und so gehts: Limonen waschen, Schale reiben, Saft auspressen, Joghurt, Sauerrahm, Limonensaft, Limettenspäne, Salz und Pfeffer dazugeben. Eine Stunde kühlen. Umrühren. Fertig. Dazu passt Pumpernickel mit Butter und frischem Meerrettich.


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Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

NEWS

Die Rose der Woche

H Highlights aus dem SSaisonprogramm 22010/2011

Die Migros Zürich und Max Havelaar präsentieren die Rose der Woche. Diese Woche: Stückrosen Freedom, Fr. 6.90/Stück, erhältlich in den Blumenabteilungen der Migros-Filialen Stadelhofen, Glatt, Altstetten, Bellaria, Uster, Erlenbach, Kloten, City, Bülach, Zumikon, Stäfa und Thalwil.

Diese Woche top: Die Rose Freedom von Max Havelaar.

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Ob im Salat, auf einer Pizza oder als Snack — Bio-BalconiPeperoni und -Auberginen versprechen einen leichten Sommergenuss. Im Garten oder auf dem Balkon platziert, jeden Morgen gegossen, hängen an den Balconi-Zweiglein schon bald violette oder grüne und orange Früchtchen. BalconiTopf in Bioqualität aus dem Bündnerland gibt es in den bedienten Blumenabteilungen für Fr. 16.90.

d sein Seine Beziehungen sin dant ten -In cs ssi Cla Kapital: v. me Da a Misch

Der Gratwanderer

Im Oktober startet die neue Saison der Migros-Kulturprozent-Classics. Intendant ist der frühere Dirigent Mischa Damev.

S

ein Büro an der Josefstrasse in Zürich ist quasi leer: Mischa Damev, seit 2008 Intendant der Migros-Kulturprozent-Classics, braucht nur einen Laptop – und ein Handy. Dank seiner Vergangenheit – Damev blickt auf eine internationale Karriere als Dirigent zurück – verfügt er über ein dichtes Beziehungsnetz in die Welt der klassischen Musik: «Meine Connections sind mein Kapital; ich kenne die meisten Dirigenten persönlich, so kann ich spontan Kontakt aufnehmen und natürlich auch besser verhandeln. Und vor Ort darf ich auf den unermüdlichen Einsatz der Kulturprozent-Leute aus den Genossenschaften zählen.»

Tolle erste Saison unter neuer Leitung Balconi-Peperoni in Bioqualität.

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Diese Arbeitsweise hat sich ausbezahlt: Die Classics haben ihre erste

Saison unter neuer Leitung hinter sich – und die Bilanz ist ausgesprochen erfreulich: «Wir hatten in Zürich fast 90 Prozent Auslastung, und das Publikum war gut durchmischt», sagt Mischa Damev. Der frühere Dirigent weiss, wovon er spricht: «Eine Konzertreihe zu programmieren, ist eine ewige Gratwanderung zwischen den Ansprüchen: Das Programm muss ein bisschen dem Feuilleton gefallen, hauptsächlich aber dem Publikum. Dabei braucht es mehr Mut, ein bekanntes Werk zu programmieren als ein unbekanntes, an dem die Kritiker Freude haben.» Auf die Mischung kommt es an: «Spannend wirds, wenn man ein bekanntes Werk – vielleicht Beethovens Fünfte – neben etwas Unbekanntem, Modernem aufführt; die Classics sollen anregen – aber auch entspannen, schliesslich ha-

Fr, 22.10.2010 Orchestre Fr Révolutionnaire et Romantique Ré Werke von R. Schumann und We Br Brahms Di Di, 16.11.2010 Shanghai Ph Philharmonic Orchestra We Werke von Liu Yuan, Prokofjev, Ta Tan Dun, Strawinski Fr Fr, 21.1.2011 Orchestra della Sv Svizzera Italiana We Werke von Mozart, Beethoven Di 29.3.2011 Academy of Di, St Martin in the Fields St. We Werke von Vivaldi, Mozart, Sc Schoeck, Tschaikowski Di 26.4.2011 Orchestre Di, Na National de Belgique We Werke von Ringger, Bruch, Fr Franck Fr 20.5.2011 London Fr, Sy Symphony Orchestra We Werke von Schtschedrin, Mo Mozart, Tschaikowski Tonhalle Zürich, Grosser Saal, jeweils 19.30 Uhr Abo-Verkauf: Tonhalle, Billettkasse, Tel. 044 206 34 34 Drei Konzerte ab Fr. 75.- (6. Kat.) bis Fr. 285.- (1. Kat.) Saison-Programm-Bestellungen: Tel. 044 278 54 59 Einzelkartenverkauf ab 20. September bei Billett-Service, Migros City, Tonhalle und allen üblichen Vorverkaufsstellen. www.migros-kulturprozent-classics.ch

ben die Leute den ganzen Tag gearbeitet.» Auch in der neuen Saison präsentieren die Migros-Kulturprozent-Classics wieder junge Schweizer Solisten, neue Talente: «Das war von Anfang an meine Bedingung, dass wir Nachwuchstalente engagieren», sagt Mischa Damev. So treten in der Saison 2010/2011 etwa der Oboist Emanuel Abbühl, die Pianistin Mélodie Zhao, der Cellist Christian Poltéra und die Hornistin Zora Slokar auf. ar


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Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

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NEWS

ZVV-Aktion im Hamam

Entspannung pur für ÖVUser: Hamam Münstergasse. Mit Tram oder Bus in den Hamam und erst noch Geld sparen! Bei Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und bei Vorweisen eines im ZVV gültigen Fahrausweises sowie des Gutscheins gibts das Day-SpaAngebot Orientalischer Traum bis am 25.7. für Fr. 130.- statt Fr. 150.-. Einfach den Gutschein von der ZVV-Website www.ausflugstipps.zvv.ch > News holen und am Hamam-Empfang abgeben (Vorreservation zwingend erfoderlich). www.fitnesspark.ch

Bild Rolf Fuchs

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Fünf Jahre natürlich baden

Badespass, Naturerlebnis und Swimmingpool vereint — das ist der Naturpool im Milandia Greifensee. Seit fünf Jahren lädt der natürlich gereinigte Schwimmteich zum Baden ein. Sandro (6) aus Nänikon bei Uster liebt den natürlichen Badespass: Naturpool im Milandia Greifensee.

S

maragdfarbenes Wasser, feine Kieselsteine und der Duft der Natur: Wie ein Bergsee in den Alpen lädt der Naturpool zum Baden ein. Seit fünf Jahren steht das Badevergnügen im Milandia Greifensee zur Verfügung. Die 800 m2 grosse Wasseroberfläche ist in einen Schwimmer- und einen Nichtschwimmerbereich unterteilt, und auch die kleinsten Gäste kommen auf ihre Kosten: Der Naturpool verfügt über ein Planschbecken und einen Kinderkletterturm. Zudem ist für Kinder in Begleitung Erwachsener der Eintritt kostenlos. Im Gegensatz zum Bergsee ist der Naturpool nicht in eine Stein- und Felslandschaft gebettet, sondern in eine grosszügige Liegewiese integriert. Stefan Gerber, Leiter Milandia, weiss, was das bedeutet: «Unsere Gäste schätzen die Ruhe und die Harmonie bei uns.» Der Schwimmteich wird auf biologische Weise gereinigt und

kommt im Gegensatz zu herkömmlichen Schwimmbädern ohne Chemikalien aus. Dieses Reinigungsverfahren wurde der Natur abgeschaut: Dank eines Regenerationsteichs, des Kernstücks der Anlage, werden die Schwebeund Schmutzpartikel durch Mikroorganismen in mineralische Salze umgewandelt. Das Badewasser wird durch Kies und einheimische Wasserpflanzen gefiltert und ist in ständiger Zirkulation. Da-

Die Öffnungszeiten

durch wird die hohe Wasserqualität erreicht. Damit das Wasser den gesetzlichen Vorgaben entspricht, wird es in regelmässigen Abständen kontrolliert. Wie im herkömmlichen Schwimmbad ist auch der Naturpool durch professionell ausgebildete Badeaufsichten überwacht und lädt von Mai bis September zum etwas anderen Badeerlebnis ein. Stephan Nick

Öffnungszeiten Saison 2010 (17. Mai bis 19. September) Montag: 12-20 Uhr Dienstag bis Sonntag: 10-20 Uhr Bei zweifelhafter Witterung informieren Sie sich bitte unter der Nummer 044 905 66 66, ob der Naturpool geöffnet ist. Preise: Erwachsene ab 16: Fr. 6.-, für Kinder in Begleitung Erwachsener gratis (ohne Begleitung: Fr. 3.50). www.milandia.ch

Impressum: Migros-Magazin, Region Zürich, Redaktion: Andreas Reinhart (ar), Eve Pfeiffer (EPF) Genossenschaft Migros Zürich, Corporate Communications, Postfach, 8021 Zürich, E-Mail: regio@gmz.migros.ch


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IHRE REGION MIGROS ZÜRICH

NEWS

Neuer TartareFrischkäse

Die neueste Komposition von Tartare-Frischkäse enthüllt den raffinierten Geschmack edler Schalotten zusammen mit der Würze von zartem Schnittlauch und macht daraus ein spezielles Genusserlebnis.

Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

Schon das Modell sorgt für Gänsehaut: Bühnenbild von «Annas Carnifex».

Ab sofort bei der Migros Zürich: Tartare Schalotten und Schnittlauch, Becher zu 150 g, Fr. 2.90.

Blüten zum Essen

Nach der Kapuzinerkresse gibts gleich noch mehr Blüten zum Essen. Diesmal: ZucchettiBlüten, neu bei der Migros Zürich. Zucchetti-Blüten eignen sich hervorragend zum Grillieren, einfach so, als Beilage zum Fleisch oder mit Käse gefüllt. Die ZucchettiBlüten sind ab dem 12.7. Aktion und kosten Fr. 4.80 (vier Stück).

Macht und Liebe

Anna Göldi, die letzte Hexe, ist eine wichtige Figur in der Schweizer Geschichte. Nun kommt ihr Leben in Mollis auf die Freilichtbühne — unterstützt vom Migros-Kulturprozent.

D Lecker im Salat oder auf dem Grill: Zucchetti-Blüten.

Rüschlikon: Länger offen

Ab 1. Juli hat die Verkaufsstelle Migros Rüschlikon (Dorf) wie folgt geöffnet: Mo bis Fr: 8 bis 19 Uhr Sa: 8 bis 17 Uhr

er Geist von Anna Göldi konnte 226 Jahre keine Ruhe finden. Die als letzte Hexe von Europa bezeichnete Frau wurde erst vor zwei Jahren von der Glarner Regierung rehabilitiert und von der anno dazumal angeführten Bezichtigung des Giftmordes nachträglich freigesprochen.

Frau führt Regie bei «Annas Carnifex»

Starke Frauen hatten schon immer einen schweren Stand in unserer Gesellschaft und haben es noch immer. Wenn es um Macht und Ansehen geht, setzen sich bis heute oft die Männer durch.

Im Freilichtspiel «Annas Carnifex» wird nicht einfach die Geschichte von Anna wiedergegeben. Im Zentrum steht der Scharfrichter Carnifex und dessen Sohn Franz, der den Beruf seines Vaters erlernen soll. Meisterliches Handwerk oder Wahrheitsfindung, Familientradition oder eigene Wege? In Bezug auf diese beiden Pole inszeniert nun eine Frau die Geschichte neu. Barbara Schlumpf hat im Bergkanton schon bei «Fridolina» und «Der Linthwurm» erfolgreich Regie geführt. Ihre erfahrene Hand wird 43 Laiendarstellerinnen und -darsteller zusammenführen, fordern und formen.

Historische und heutige Charaktere sollen sich ergänzen und dem Spiel seine eigene Sprache geben. Markus Dubs

Aufführungen

«Annas Carnifex» (Annas Scharfrichter) wurde durch den Glarner Schriftsteller Perikles Monioudis als ein Schauspiel in fünf Bildern konzipiert und wird am Originalschauplatz in Mollis ab 4. August in 15 Aufführungen gezeigt. Informationen und Ticketbestellungen: www.annagoeldi.ch


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

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Im Glutofen

Im Büro staut sich die Hitze, das Hirn kocht. Da sind coole Massnahmen gefragt.

B

ürogummis leiden bei der Hitze. Schlips und Bluse machen schwitzen. Ein heisser Tipp gegen Hitzestau direkt aus unseren Redaktionsräumen: einen Kübel kaltes Wasser unterm Tisch platzieren und die Füsse eintauchen. «Wenn die Knöchel kühl sind, schwitzt der Körper kaum mehr», beteuert unsere ShoppingRedaktorin Heidi Bacchilega.

Wohin mit den Kindern bei einem Hitzefreitag?

Wann darf die überhitzte Belegschaft blaumachen? Gemeinerweise schweigt das Arbeitsrecht zum Thema hitzefrei. Im Büro aber sollte es laut Staatssekretariat für Wirtschaft nicht wärmer als 23 Grad sein. Falls keine Klimaanlage da ist, muss der Arbeitgeber Wasser und Ventilatoren stiften und das Gebäude nachts lüften. Auch Schulkinder kriegen kein Hitzefrei mehr. In Chur oder Visp gab es so etwas gar nie, in Zürich wurde es 2000, in Basel 2002 abgeschafft. Davor galt: Bei mehr als 21 Grad um 8.30 Uhr fiel am Nachmittag die Schule aus. Herrliche Zeiten! Gestrichen wurde

die Regel, weil heute viele Eltern berufstätig sind und die Kinder sich selbst überlassen wären.

Ein Diktat bei Gluthitze geht gar nicht

Trotzdem: Bei Hitze müssen Lehrer den Unterricht anpassen und mit den Kindern in die Badi oder im kühlen Schulhauskeller basteln. «Setzt ein Lehrer ein Diktat in der grössten Mittagshitze an, sollten die Kinder reklamieren», rät Martin Wendelspiess, Leiter des Volksschulamtes Zürich. Bauarbeiter hingegen müssen selbst bei Gluthitze ran. Seco, Suva und die Gewerkschaft Unia geben aber Richtlinien heraus. So soll der Arbeitgeber Wasser und Sonnencreme bereitstellen und Pausenorte im Schatten gewährleisten. Haustiere kann man an heissen Tagen vermehrt mit Nassfutter füttern. Falls die Katze dies verweigert, so stelle man mehrere Wasserstellen in der Wohnung auf. Katzen trinken nicht gern da, wo sie fressen. Cinzia Venafro Senden Sie Ihre lustigsten Hitze-Fotos an: redaktion@migrosmagazin.ch

BABY CLUB

Bilder Getty Images (2)

Rundumschutz für die Kleinen Babys und Kleinkinder werden bei Hitze quengelig, schlafen schlecht und essen weniger. Babyhaut hat noch keinen Eigenschutz. Was tun? Bevor es ins Freie geht den Ausrüstungs-Check machen: Kopfbedeckung, Babybekleidung mit UV-Schutz und Sonnenbrille dabei? Kleinchen eingecremt (mit Baby-Sonnenschutz)? Kinderwagen mit Sonnenschirm ausgestattet? Schläft das Baby im Kinderwagen ein, Mütze abnehmen. Dies verhindert eine Überhitzung, da der Temperaturaustausch am besten über den Kopf funktioniert.

Gar nicht schlecht. Und jetzt die Füsse unterm Schreibtisch bis zu den Knöcheln in einen Kübel kaltes Wasser stecken.

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Was löst diese Affenhitze bei Ihnen aus?

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82 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

Wir sind schwerhörig — na und?

In der Schule, in der Berufslehre, in der Liebe: Hörbehinderte Jugendliche brauchen mehr Kraft als Normalhörende, um ihr Leben zu meistern. Mit dem nötigen Selbstbewusstsein und der richtigen Förderung aber erreichen sie ihre Ziele.

S

o richtig sexy sehen zwei schwarze Hörgeräte in den Ohren einer Zwanzigjährigen nicht aus. Mit der Frisur können Frauen allerdings etwas spielen. Bei Männern ist sofort klar: Der trägt ein Hörgerät. Die Kommunikation mit Hörbehinderten scheint zwar unkompliziert, dahinter steckt aber viel Aufwand: In der normalen Schulklasse müssen sie sich extrem konzentrieren, um alles mitzubekommen, später lernen sie oft noch die Gebärdensprache und das Lippenlesen dazu.

Nachfragen ist für beide Seiten mühsam

Sechs Jugendliche erzählen auf dieser und den folgenden Seiten von ihrem oft steinigen Weg in die Berufswelt und davon, wie sie pri-

vat mit ihrem Handicap umgehen. «Wir sind nicht weniger intelligent als Normalhörende, auch wenn wir oft zwei Mal nachfragen müssen, was hast du gesagt?», erklärt Eliane Schmid (20). Es verletzt sie, wenn man ihr antwortet: «Es ist egal, war ja nicht so wichtig.» Nachfragen sei für beide Seiten mühsam, sagt Eliane, die hochgradig schwerhörig auf die

Welt gekommen ist. Als Neunjährige bekam sie ein Cochlea-Implantat, also einen Sprachprozessor, der im Kopfinnern angebracht ist. Seither hat sich ihr Hörvermögen gewaltig verbessert. Jessica Salzmann (22) schläft wie andere Hörbehinderte nachts ohne Hörgeräte. Ihr Wecker ist mit starkem Vibrierton und mit einer Licht-Zeit-Uhr ausgerüstet,

Was im Gespräch mit Hörbehinderten zählt

➔ Gespräche an einem möglichst ruhigen Ort führen. Umgebungslärm reduziert die Verständlichkeit massiv. ➔ Einander beim Sprechen anschauen. Die Distanz zueinander gering halten, ein bis zwei Meter sind ideal. ➔ Langsam und deutlich sprechen. ➔ Schreiben statt reden: Gewisse Informationen schriftlich auszutauschen kann hilfreich sein. ➔ Schwerhörige sollten sich nicht scheuen, nachzufragen, wenn sie etwas nicht verstanden haben.

MP3-Player: Die richtige Einstellung ist entscheidend Viele Eltern machen sich Sorgen, ihre Kinder würden vom stundenlangen Gebrauch des MP3-Players Hörschäden davontragen. Noch aber gibt es zu wenig Langzeiterfahrung mit den Musikabspielgeräten, um abschliessende Urteile und Empfehlungen abzugeben (siehe das Interview mit dem Audiologen Martin Kompis auf Seite 84). Wünschenswert sind intelligente MP3-Spieler, die warnen, sobald die gefährliche Lärmdosis erreicht ist. Bis solche Geräte aber

auf dem Markt sind, muss jeder einzelne Nutzer durch einen vernünftigen Umgang mit dem Lautstärkeregler sein Gehör schützen. Die Empfehlungen der Suva für MP3-Geräte berücksichtigen die Euro-Norm (Grenzwerte 100 dB) sowie den jeweiligen Musikstil beziehungsweise dessen nachträgliche Aufbereitung: ➔ Mit einem MP3-Player, dessen Lautstärkenskala von 0 bis 20 reicht, darf in der Einstellung «16» während zehn Stunden

Allgegenwärtig: Stöpsel im Ohr. pro Woche «aktuelle», also auf ständige maximale Lautstärke getrimmte Musik gehört werden. ➔ Frühere Popmusik, Oldies, wenn sie nicht nachträglich aufbereitet («remastered») und

so kommt sie trotzdem rechtzeitig aus den Federn. Handwerklich begabt, ist sie als Elektromonteurin am richtigen Ort: «Ich fühle mich nicht besonders behindert, mit meinen Hörhilfen kann ich genau das Gleiche leisten wie meine Kollegen, übrigens alles Männer und Normalhörende», so Jessica. Ermüdend ist es in der Znünipause, wenn alle durcheinanderreden.

Mit gezielter Förderung geht es besser

Die Schule absolvieren alle hier vorgestellten Jugendlichen in der Berufsschule für Hörgeschädigte in Zürich. Allgemeinbildung und Berufsbildungsunterricht wird dort in Kleinklassen mit bis zu sechs Lernenden unterrichtet. Die meisten Schülerinnen und Schüler haben zuvor die

verdichtet wurden, oder Jazztitel erreichen die maximale Lautstärke jeweils nur kurz. Deshalb liegt bei gleicher Lautstärke viel längeres Hören drin, ohne dass das Gehör überlastet würde. ➔ Noch mehr gilt dies für klassische Musik: Wer will, kann voll aufgedreht gefahrlos täglich eine Oper oder eine ganze Sinfonie geniesen. Ein Besuch der Internetsite der Suva lohnt sich für alle, die mehr Details zu gefahrlosem MP3-Genuss erhalten möchten: www.suva.ch/musikgehoer, «MP3: Hörverhalten und Tipps» anklicken.


BESSER LEBEN FAMILIE

ELIANE SCHMID (20), Fachfrau Betreuung (FaBe) aus Aesch LU. Eliane ist seit Geburt stark hörbehindert, ihre Mutter hatte während der Schwangerschaft die Röteln. Eliane leidet auch an grauem Star auf einem Auge und hat einen Herzfehler. ➔ «Bei der Arbeit mit Behinderten fühle ich mich wohl. Unter Normalhörenden bin ich oft gestresst. Ich habe das Sprechen mit sehr viel Aufwand gelernt, es ermüdet mich auch heute noch oft. Unter Behinderten akzeptiert man einander und hilft sich.»

GABRIELE MORETTI (22), Schreiner

aus Uster ZH. Gebriele ist seit Geburt stark hörbehindert. ➔ «Toll wärs, wenn alle die Gebärdensprache beherrschten. Als Kind war ich oft traurig. Besonders an Familienfesten, wo es immer laut und bunt zuging, fühlte ich mich oft ausgeschlossen. Jetzt bin ich selbstsicherer, ich sage immer offen, dass ich Hördefizite habe. Dann ist die Sache klar.»

ACA CRVENKOVIC (21),

Elektromonteur aus Watt ZH. Aca ist hörbehindert seit einem Hörsturz im sechsten Lebensjahr. ➔ «Auf dem Bau schreit eh jeder, da habe ich kein Problem. Bei der Arbeit bin ich der einzige Hörbehinderte. Was ich aber gar nicht mag, ist, wenn man mir misstrauisch begegnet. Ich bin schliesslich nicht absichtlich schwerhörig geworden.»

Drei junge Menschen: Gleiches Handicap, unterschiedliche Erfahrungen.

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Sonniger Herbst in Kroatien Ljubljana - Plitvicer Seen - Dubrovnik - Split - Insel Krk - Portoroz chen Sie eine Mandarinenplantage und erleben, wie die Mandarinen geerntet werden. Sie können selbst Hand anlegen und auch eine Kostprobe mit nach Hause nehmen. Vollpension.

Kroatien ist im Sommer eines der beliebtesten Badeziele, im Herbst ein Geheimtipp für Geniesser. Der Nationalpark mit den Plitvicer Seen erstrahlt ganz besonders im herbstlichen Kleid: türkis glitzernde Wasserflächen, farbenprächtige Wälder und spektakuläre Wasserfälle. Sie besichtigen eine Mandarinenplantage im Neretva-Delta. Ebenfalls zum Programm gehören malerische Städte wie Dubrovnik, Split oder Ljubljana. Geniessen Sie sonnige Herbsttage bei angenehm milden Temperaturen. 1. Tag, Schweiz - Villach: Fahrt vom Einsteigeort via München - Salzburg und über die Tauernautobahn nach Villach. Halbpension. 2. Tag, Ljubljana - Plitvice: Bereits nach kurzer Fahrt erreichen Sie Slowenien und seine Hauptstadt Ljubljana. Ein einheimischer Führer zeigt Ihnen diese gut erhaltene Metropole mit ihrem vielfältigen Kulturleben und historischem Ambiente. Weiterfahrt nach Plitvice. Halbpension. 3. Tag, Plitvicer Seen - Makarska Riviera: Die wunderschöne Region der Plitvicer Seen - in welcher viele Winnetou-Filme gedreht wurden - gehört zum

UNESCO-Weltnaturerbe und zählt zu den grossen Naturwundern Osteuropas. 16 kristallklare, durch unzählige Wasserfälle miteinander verbundene Seen reihen sich wie Perlen aneinander. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Drvenik an die Makarska Riviera. Halbpension. 4. Tag, Ausflug Dubrovnik: Auf einem geführten Stadtrundgang lernen Sie die Sehenswürdigkeiten der «Perle der Adria» kennen. Diese Stadt ist eines der wichtigsten Denkmäler europäischer Geschichte im Mittelmeerraum. Von der begehbaren Festungsmauer mit den imposanten Wehrtürmen aus erhalten Sie einen schönen Überblick über die Stadt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Nützen Sie die Zeit für einen Bummel über die «Flaniermeile» Placa. Halbpension.

6. Tag, Split - Biograd: Sie verlassen die Makarska Riviera in nördlicher Richtung und geniessen herrliche Ausblicke über die Küste und die Inselregion. Auf einem geführten Stadtrundgang lernen Sie das beeindruckende Zentrum von Split näher kennen. Der mittelalterliche Kern um den Diokletianpalast bildet die Altstadt und wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Später folgen Sie weiter der Küstenstrasse und erreichen gegen Abend Biograd. Halbpension. 7. Tag, Insel Krk - Portoroz: Sie folgen der wunderschönen Küstenstrasse und geniessen immer wieder traumhafte Aussichten über die unzähligen Inseln. In Kraljevica gelangen Sie über eine Betonbrücke auf die Insel Krk und besuchen dieses Eiland mit malerischen Städtchen aber auch unberührter Natur. Gegen Abend erreichen Sie Portoroz, auf der istrischen Halbinsel gelegen. Halbpension.

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Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

FLORIAN SCHÄUBLE (22),

Elektroniker aus Basel, von Geburt an stark hörbehindert. ➔ «Ich bin ein Motorradfan, da hebe ich total ab. Mit meinem Zwillingsbruder Simeon teile ich alles: die Hörbehinderung und die Begeisterung für Motoren. Er ist Automechatroniker und ich Elektroniker, das passt. Unter dem Helm wirds eng für die Hörgeräte, dort pfeifen sie auch ständig. So lassen wir sie weg, und das geht prima.»

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JESSICA SALZMANN (22), Elektromonteurin aus Derendingen SO. Hörgeschädigt nach einer Mittelohrentzündung im Alter von zwei Jahren. ➔ «Neue Menschen kennenlernen? Kein Problem. Ich wurde aber auch schon abgewiesen, wahrscheinlich wegen meines Handicaps. Wenn ich ausgehe, trage ich die Haare offen, so sieht man die Hörgeräte nicht auf den ersten Blick. Doch nach und nach offenbare ich mich dann. Wem das Probleme macht, ‹ja nu haut›. Jetzt stehe ich darüber.»

Seine Schwerhörigkeit hält ihn nicht vom Motorradfahren ab: Florian Schäuble.

Trägt die Haare im Ausgang offen, damit die Hörgeräte beim Flirten nicht stören: Jessica Salzmann.

Schule im «Landenhof» in Unterentfelden AG besucht, einer Schule für Schwerhörige (siehe Kasten). «Unsere Jugendlichen machen meistens grosse Lernfortschritte, wenn sie von der Regelklasse zu uns übertreten. Sie schätzen die stressfreie und auf sie zu-geschnittene Förderung», sagt Beat Näf, der Gesamtleiter vom «Landenhof». Nicht weniger als rund 90 Prozent der Hörbehinderten würden

jungen Menschen eine Chance zu geben. Doch auch für die Lehrbetriebe lohnt sich offensichtlich der Versuch. «Nach einer Schnupperwoche erhalten wir von den Lehrmeistern in den allermeisten Fällen ein positives Feedback», berichtet der Leiter vom «Landenhof».

in der freien Wirtschaft Arbeit finden oder in ein Gymnasium übertreten, sagt Näf. Eine Lehrstelle zu finden ist für sie allerdings mit zusätzlichem Aufwand verbunden. «Lehrpersonen und Sozialpädagogen begleiten unsere Absolventinnen und Absolventen intensiv. Vorstellungsgespräche werden geübt», so Beat Näf. Die andere Hürde besteht darin, Firmen dafür zu gewinnen, hörbehinderten

Texte Elisabeth Schwab und Daniel Schifferle Bilder Christian Schnur

Weitere Informationen www.bsfh.ch, www.landenhof.ch, www.pro-audito.ch, www.battenberg.ch

Mehr zum Thema auf Seite 87


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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

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Mehr als 200 Berufe für Schwerhörige

SARAH VOCK (21), Bauzeichnerin aus Dottikon AG. Seit dem zweiten Lebensjahr ist Sarah schwerhörig. Ihre Mutter war während der Schwangerschaft an Röteln erkrankt. ➔ «Mein Freund und ich haben wegen meiner Schwerhörigkeit grundsätzlich keine Probleme. Doch wenn es ab und zu doch mal Missverständnisse gibt, dann wünschte ich mir, dass er nur für zehn Minuten so hören würde wie ich.»

Kinder mit Hörbehinderung absolvieren die ersten Primarschuljahre oft zusammen mit Normalhörenden. Spezifische Förderung erhalten sie zum Beispiel im «Landenhof» in Unterentfelden AG, einem Zentrum und einer Schule für Schwerhörige mit Kursangebot vom Kindergarten bis zum zehnten Schuljahr. In der Berufsschule für Hörgeschädigte in Zürich können sich Jugendliche in über 200 Berufen ausbilden lassen, vom Automechaniker über den Koch bis hin zur Zahntechnikerin. Der Unterricht findet in Kleinklassen von vier bis sechs Lernenden statt. Aktuell sind in Zürich rund 200 Lernende und rund 110 Lehrkräfte. Die meisten Lehrlinge arbeiten mit Normalhörenden zusammen. Verschiedene Arten von Schwer-

www.migrosmagazin.ch

Schwerhörigkeit ist «grundsätzlich» kein Problem für ihre Beziehung: Sarah Vock.

hörigkeit und Kommunikationstipps für Hörgeschädigte.

DAS SAGT DER EXPERTE Professor Martin Kompis, leitender Arzt der Abteilung Audiologie am Inselspital Bern.

«Die Jugend von heute wird im Alter besser hören als ihre Grosseltern» Herr Kompis, reagiert das Gehör junger Menschen besonders empfindlich auf Lärm? Das Gehör von Zwanzigjährigen ist nicht wesentlich empfindlicher gegenüber einer übermässigen Schallbelastung als das einer normal hörenden, älteren Person. Kinder und Jugendliche sind allerdings noch viel länger auf ein gutes Hörvermögen angewiesen. Je nach Alter haben sie die Sprachentwicklung, Schulbildung, Berufsausbildung und ein langes Berufsleben vor sich. Wie viel Lärm kann man sich zumuten, ohne Schäden davonzutragen? Dies ist wissenschaftlich nicht abschliessend geklärt. Es ist schwierig, solche Grenzwerte beim Menschen ethisch vertretbar und wissenschaftlich korrekt zu erforschen. Gute Hinweise liefern die Grenzwerte der Suva.

Was ist denn nun eine wirkliche Gefahr fürs Ohr? Sehr hohe Schallspitzen sind für das Gehör gefährlich, wie z. B. von einem Schuss oder einer Stanzmaschine, bei der Metall auf Metall trifft. Auch Käpslipistolen sind nicht harmlos. Wie steht es mit der Prävention? Die Suva hat bisher gute Arbeit geleistet. Heute wird das Gehör bei Lärmarbeit sehr viel besser geschützt als früher. Wir sehen in der Klinik deutlich weniger neu auftretende Lärmschwerhörigkeiten als früher. Die Jugendlichen von heute werden wahrscheinlich später im Mittel besser hören als ihre Grosseltern im gleichen Alter. Es gibt neben der Schallbelastung zahlreiche andere Gefahren für das Gehör. Diese umfassen unter anderem genetische Ursachen, Infektionen des Kindes oder der Mutter während der Schwangerschaft.

Zum Beispiel eine Hirnhautentzündung oder eine Rötelninfektion der Mutter während der Schwangerschaft kann zur Ertaubung führen. Letzteres ist durch Impfung vermeidbar. Wie viele Schwerhörige gibt es in der Schweiz? Eines von 1000 Neugeborenen kommt schwerhörig zur Welt. In industrialisierten Ländern leiden rund 10 Prozent der Gesamtbevölkerung an einer beidseitigen wesentlichen Schwerhörigkeit. Bei den über 60-Jährigen sind es sogar 30 Prozent. Wann ist der optimale Zeitpunkt für eine Therapie? Unbehandelte Schwerhörigkeit hat eine grosse Auswirkung auf die Lebensqualität. Sie können beim Erwachsenen zum sozialen Rückzug führen und beim Kind z. B. eine normale Sprachentwicklung verunmöglichen. Man sollte daher die Therapie einer Schwerhörigkeit nicht hinauszögern. Ein HalsNasen-Ohren-Arzt ist die richtige Anlaufstelle. Wir haben in der Schweiz grosses Glück, durch die sehr gute Hörgeräteversorgung sind teure IV-Renten aufgrund von Hörstörungen im Vergleich zum Ausland heute selten. Interview Elisabeth Schwab

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Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

Feuer an Bord

A

utoverfolgungsjagden enden im Actionfilm meist mit einem riesigen Feuerball. Kein Wunder, kommt bei einem Autobrand oft Panik auf. Doch Experten winken ab: «Das hat mit der Realität nichts zu tun», betont BMWUnfallforscher Georg Messner. Autos explodieren nicht, sondern fackeln gemütlich ab. Brennt es im Motorraum, brauchen die Flammen noch fünf bis acht Minuten, bis sie den Innenraum erreichen. Das gilt selbst nach Unfällen, die keine zehn Prozent der Brände verursachen. Nur wenn der Benzintank beschädigt ist, was extrem selten vorkommt, kann sich das Feuer schlagartig ausbreiten – selbst dann bleibt eine Explosion aus. Um Insassen und Gepäck in Sicherheit zu bringen, bleibt also stets genügend Zeit. Übrigens: Die Ursache von Autobränden hat sich verlagert. Anstelle des Vergaserbrands ist heute meist die Elektrik schuld. Zudem handelt es sich bei einem Viertel aller Autobrände um versuchten Versicherungsbetrug. ➔ Vorbeugen: Regelmässige Wartung schützt vor Bränden. Ein sauberer Motorraum hilft ebenso, einen Brand zu verhüten, wie auf unsachgemässe Bastelei an der Elektrik zu verzichten. ➔ Feuerlöscher: Experten empfehlen mindestens zwei Kilo Pulver oder Schaum: Ein Ein-Kilo-Löscher ist zu schnell leer. Der Löscher darf nicht lose im Innenraum liegen, sonst kann er bei einem Unfall zum Geschoss werden. Ideal ist die Montage am Vordersitz oder im

Rund 9000 Mal im Jahr brennt in der Schweiz ein Auto ab. Die Ängste sind gross: Kann das Auto explodieren? Aufklärung und Tipps.

Der Experte rät: Mit dem Wind, gezielt und mit kurzen Stössen löschen, und zwar von unten nach oben.

Kofferraum. Wichtig ist, den Löscher regelmässig zu prüfen. ➔ Absichern: Bei einem Brand unterwegs an den Strassenrand fahren, mit Vorteil nicht im Tunnel oder neben Gebäuden. Pannenblinker an, aussteigen, Pannendreieck aufstellen. Dann Nummer 118 (Feuerwehr) oder europaweit die 112 (Notruf) alarmieren.

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➔ Eingreifen: Schmoren sichtoder riechbar Kabel durch und drohen, einen Brand auszulösen, hilft es, die Batterieklemmen zu lösen (erst Minus, dann Plus). ➔ Löschen: Handschuhe anziehen, Motorhaube öffnen, dabei Gesicht schützen – eine Flamme könnte hervorschiessen. Löschen Sie in Windrichtung mit kurzen,

gezielten Stössen; bei Dauerbetrieb ist ein Zwei-Kilo-Löscher in zehn Sekunden leer. Flammen unter dem Motor zuerst («von unten nach oben») löschen. Den Löscher nicht total leeren (Reserve). Achtung: Der giftige Brandrauch ist gefährlicher als die Flammen. Timothy Pfannkuchen

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Ursula Käser (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Benjamin Bögli (BB, Produzent), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Cornelia Beutler, Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Keiko Saile

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

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94 | Migros-Magazin 28, 12. Juli 2010

Armando Pipitone

Name: Armando Pipitone Geburtstag: 8. September 1973 (Jungfrau) «Ich bin ungewollt ein Perfektionist.» Wohnort: 4600 Olten SO Wieso leben Sie hier? Olten ist meine Heimat, eine der schönsten Städte der Schweiz. Wo würden Sie gerne leben? Ich fühle mich dort zu Hause, wo meine Familie und Freunde sind. Das ist in Olten. Ich möchte nirgendwo anders leben. Beruf und Lebenslauf: KV-Lehre bei Bally, Quereinsteiger als Serviceangestellter in die Gastronomie. Saisonnier in Arosa, Wechsel zu Caduff’s Wine Loft, Zürich. «Beat Caduff hat mich vinifiziert.» 2000 bis 2006 Sommelier im Restaurant Schloss Falkenstein, Niedergösgen SO, und in der «Traube», Trimbach SO. Seit 2006 selbständig. Mein Ziel: Das Restaurant auf Kurs bringen, um gut davon zu leben. Dazu sind wir auf dem besten Weg. Privat möchte ich heiraten, eine Familie gründen und glücklich und gesund sein. Mein Lebensmotto: Jeden Tag so geniessen, als wäre es der letzte. Was ich mag: Tiere, Ehrlichkeit, gutes Essen, Wein und Käse. Was ich nicht mag: Leute, die Lügen verbreiten. Oberflächlichkeit, Gemüse. Was ich an mir nicht mag: Ungeduld, Hektik, Hang zum Perfektionismus. Meine Lieblingsmahlzeit: Zum Hauptgang Kalbskopfbäggli von Arnos Sgier, dem Wirt der «Traube», zum Dessert ein Stück Frischziegenkäse aus der Loire.

Text Reto E. Wild Bilder Keiko Saile

www.caveau-olten.ch

Der Italo-Schweizer Armando Pipitone (36) gehört zu den wenigen Käse-Sommeliers in Europa. In seinem Restaurant Caveau du Sommelier in Olten SO treffen sich Käseund Weinliebhaber aus der ganzen Schweiz. Nächstes Jahr läuten beim Sommelier des Jahres 2006 die Hochzeitsglocken.

MEINE LIEBSTE «Maria Varella ist mein täglicher Sonnenschein. Sie ist immer da für mich — auch bei Regen. Wir haben uns in einem Käseladen kennengelernt.»

MEINE SUCHT «Die Gipfeli vom Café Ring brösmelen nicht, und Serviertochter Astrid macht sie für mich warm. Es ist mein Ritual, im ‹Ring› täglich einen Kaffee und ein bis drei Gipfeli zu geniessen. Dieses Café mitten in Olten ist eine Institution.»

MEIN ERFOLG «Die Gäste kommen von überall her nach Olten, um in meinem Restaurant neben dem Ladenlokal Wein und Käse zu geniessen. Hier verwirkliche ich mich, indem ich den Besuchern meine Genussphilosophien über Käse und die Weinkultur näherbringe.»


MEINE WELT

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MEIN FLUCHTORT «Der Gartensitzplatz des ‹Caveau› mit der Hängematte ist für mich eine Oase der Ruhe mitten in der Stadt. Hier schalte ich ab und lausche dem Vogelgezwitscher.»

MEINE LEKTÜRE «Den ‹Bonnefoit zur Faszination über Wein und Aroma› benütze ich zum Nachschlagen. Das Buch begleitet mich oft. Guy Bonnefoit ist ein Sensoriker, der in einem Wein 40 verschiedene Aromen entdeckt.»

MEIN LIEBLINGSKÄSE «Der Toggenburger Alpkäse von Willi Schmid wurde an der Käse-WM auf Gran Canaria Weltmeister. Mit Trüffelhonig harmoniert er besonders.»

MEIN LIEBLINGSORT

«Das ‹Patoro› in Olten ist für mich eine Oase des Genusses. Hier rauche ich eine gute Zigarre in aller Ruhe. Inhaber, Zigarettenproduzent und Importeur Patrick Martin ist ein guter Freund von mir.»


4,5 MILLIONEN EINKÄUFE BEWEISEN: DIE MIGROS IST ÜBER 10% GÜNSTIGER.

Vom 8. bis 14. Juni haben wir zusammen mit dem unabhängigen Institut LP Marktforschung den grössten Preisvergleich im Schweizer Detailhandel mit über 5000 Artikeln wiederholt. Dabei wurden über 4,5 Millionen effektiv getätigte Einkäufe mit unserem Hauptkonkurrenten verglichen. Das Ergebnis: In der Migros kauft man 10,5% günstiger ein. Somit ist belegt, was unsere Kunden schon immer wussten: Wer sparen will, kauft besser in der Migros.


Migros Magazin 28 2010 d ZH