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Ausgabe Wallis, AZA 1920 Martigny

Nr. 26 | 24. juNi 2013

www.migrosmagazin.ch

gratis ans konzert i 22

Tickets für Moon and Stars zu gewinnen nathan hofstetter i 28

Der Regisseur verfilmte seine eigene Psychose

Bild: Ornella Cacace

jive oder tango? i 92

Tanzen hält fit und macht glücklich Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 027 - 720 42 59

Cheffe de Service Wer möchte nicht gerne von der Berner rapperin Steff la Cheffe bedient werden? Das Migros-Magazin kam in den Genuss. i 70


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Aprikosen Spanien/ Frankreich, per kg

Ein M sommerlicher.


Diese Woche 4 |

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inhalt

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NR. 26, 24. JUNI 2013 | migros-magazin |

eDitorial Hans Schneeberger, Chefredaktor

15 Minuten Ewigkeit Kurz vor der Einfahrt in den Tunnel setzt langsam die Hektik ein. Wenn der Zug den Bahnhof von Kandersteg verlässt, am Eingang zum Üschinental vorbeischleicht und in den alten Lötschbergtunnel einfährt, grapschen die ersten Passagiere schon nach Skijacken, Snowboard und Rucksack und warten. Warten, bis der Zug aus dem Dunkel des Tunnels wieder ans Tageslicht kommt. Und sie warten lange: 15 Minuten etwa dauert die Fahrt, bis man, plötzlich in Goppenstein wieder im Licht, geradeaus ins Lötschental hinaufsieht.

Wohl kein Mensch kennt den «richtigen» Lötschberg besser als Otto Kuonen. Er hat als Streckenwärter jeden Meter des Tunnels kennengelernt. Gut 45 000 Kilometer hat er auf seinen Kontrollgängen zu Fuss zurückgelegt. Aus Anlass des Jubiläums haben wir uns mit dem Ende 2012 Pensionierten noch einmal in den Tunnel gewagt (Seite 14) und einen Blick in die Bildarchive geworfen. Das Hundertjährige ist für die Region Anlass für diverse Feiern. Nächstes Wochenende etwa findet in Frutigen das grosse BLS-Eisenbahnfest statt. Anfang September folgt dann das grosse Südrampenfest, mit diversen Aktivitäten entlang der Strecke von Goppenstein nach Kandersteg. Am alten, für mich und meine Freunde immer noch «richtigen» Lötschberg.

Bilder: Ornella Cacace, Matthieu Spohn, Reiner Riedler, Monika Flückiger

Seit Jahren fahre ich mit Freunden jedes Osterweekend die Strecke durch den Lötschberg, weiter ins Lötschental und hoch auf die Lauchernalp. Und auch wenn es heute schon fast eine Fahrt auf dem Abstellgleis ist: Der alte Lötschbergtunnel, vor 100 Jahren eröffnet, hat für mich nichts von seiner Faszination verloren. Auch wenn der «wichtige» Verkehr künftig mit bis zu 250 Kilometer pro Stunde durch die neue, fast 35 Kilometer lange Röhre donnert. Sich schon in Frutigen in einer monströsen Eingangspforte in den Berg hineinfrisst und erst in der Walliser Talsohle wieder herausschiesst. Für mich wird die Verbindung zwischen Kandersteg und Goppenstein noch lange vielleicht nicht der «wichtige», aber der «richtige» Lötschbergtunnel sein.

92 | IN FORM Rock ’n’ Roll ist ihre Leidenschaft: Samira Ernst und Daniel Lienhart üben in jeder freien Minute Schritte, Sprünge und Kombinationen. Mittlerweile gehören sie bei den Junioren zu den besten Tanzpaaren der Schweiz.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif


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diese woche

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

INHALT | 5

118 | MEINE WELT Als «Tatort»-Kommissar ermittelt Roland Koch am Bodensee. Privat hat der Aargauer in Wien eine neue Heimat gefunden.

SCHAUFENSTER

44 | Dolce far niente Mit mediterranen Antipasti macht man aus Balkonien ein Strand-Ristorante. 47 | Rohmilchkäse aus der Waadt 49 | Umweltfreundlich putzen 51 | Picknick mit Anna’s Best 53 | Pflegelinie für die Haut ab 40 55 | Alles für den gelungenen Schulstart 56 | Leichte Leckereien für den Sommer 65 | Cool und bequem unterwegs 67 | Balsam für Wolle und Seide 69 | Verführerisch süsse Duschmittel

SAISONKÜCHE

MIGROS-wOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Umweltfreundliche Filialen Moderne Technologie für grüne Läden.

MENSCHEN

14 | Reportage 100 Jahre Lötschberg: Streckenwärter Otto Kuonen kennt den Tunnel wie kein anderer. 21 | Auf ein Wort 22 | Interview Andrew Fletcher über sein Leben mit der Band Depeche Mode. Und: Tickets für das «Moon and Stars» zu gewinnen! 26 | Bild der Woche 28 | Porträt Nathan Hofstetters Kurzfilm berührt: Er erzählt, wie der junge Mann plötzlich in den Wahnsinn abgeglitten ist. 30 | Interview Comic-Forscherin Aleta-Amirée von Holzen über die Faszination, die Superman und seine Kollegen auf uns ausüben. 37 | Kolumne: Der Hausmann.

28 | MENSCHEN Preisgekrönt: Nathan Hofstetters Kurzfilm über sein Leben mit Halluzinationen und Wahnvorstellungen.

AKTUELL

38 | Engagement fürs Tierwohl Die Migros setzt sich für eine tiergerechte Produktion von Importfleisch ein. 42 | Lehrmeister des Jahres

70 | Ein Vegimenü für Steff la Cheffe Die Berner Rapperin ist auch in der Küche der Chef: Der Salat mit Falafel gelingt vorzüglich.

IHRE REGION

75 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

81 | Mix 86 | Outdoor Mit traumhafter Gletschersicht: die Walliser Turtmannhütte. 92 | In Form Samba, Salsa oder Rock ’n’ Roll – Tanzen hält fit und macht glücklich. 97 | Familie Eltern hemmen mit übertriebenen Ängsten die Entwicklung ihrer Kinder. 99 | Multimedia Konkurrenz fürs SMS: Instant-Messenger. 101 | Auto Der Opel Ampera im Halbjahrestest.

MEINE wELT

118 | Roland Koch Der Schauspieler ist auch ein begabter Gärtner. Sein Gartenhäuschen weckt in ihm Heimatgefühle.

RUBRIKEN 11 | 13 I 103 | 107 | 109 | 116 |

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migros-Woche 6 |

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aKtUelles

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NR. 26, 24. JUNI 2013 | migros-magazin |

Günstige Reisen für Frühbucher Der Sommer liess dieses Jahr extrem lange auf sich warten. Gut möglich, dass viele Schweizer darum die warme Jahreszeit mit einer Reise verlängern möchten. Wer jetzt schon für den Herbst oder Winter Badeferien plant, kann ab sofort bei Hotelplan von einem tollen Rabatt profitieren. Wer bis zum 22.Juli eines von 28 Angeboten des Mig-

ros-Reiseveranstalters bucht, erhält bis zu 500 Franken Rabatt. Die Reisezeit liegt im Zeitraum von Oktober 2013 bis April 2014. Die Auswahl der Destinationen reicht von Gran Canaria und Teneriffa über Sharm el-Sheikh bis zu den Malediven. Infos zu den Frühbucher-Rabatten unter www.hotelplan.ch

Traumziel Malediven: Wer früh bucht, kann günstiger im Indischen Ozean abtauchen.

Bilder: StockFood, Keystone, Getty Images

zahl Der Woche

1 161 295 So viele Glaces verkaufte die Migros allein am vorletzten Freitag und Samstag, also am ersten Hitzewochenende des Jahres. Nach der langen Regenperiode freuten sich die Schweizer an der Sonne – und an den vielen verschiedenen Eislutschern und Glacebechern aus den Tiefkühltruhen der Migros-Filialen.


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MIGRoS-WocHe

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

AKTUELLES | 7

FRISCH IN DER MIGROS

Sommerlicher Alleskönner Aus der mediterranen Küche ist die Aubergine nicht wegzudenken: Ob im französischen Ratatouille oder dem griechischen Moussaka — Auberginen sind neben Zucchetti das Sommergemüse schlechthin. Paniert und gebraten werden aus den Eierfrüchten vegetarische Schnitzel. Das Püree aus Auberginen, Baba Ghanoush genannt, ist als Dip ganz hip. Rezepte: www.saison.ch Preisgekrönte Tüftler: Maya Gutzmer, Julia Sollberger, Natalie Giger und Domenico Fasanella (von links) haben ein virtuelles Meer samt schiffbrüchigem Roboter kreiert.

Kinder als Erfinder

Beim Wettbewerb bugnplay.ch des MigrosKulturprozents brillieren Schüler als Tüftler. Zu den Gewinnern zählen dieses Jahr Kinder aus Wallisellen, die einen virtuellen ozean erschaffen haben.

S

chon der Titel des Projekts macht neugierig: «Blubbergrüsse in tiefste Tiefen» nennen die drei Mädchen und der Junge aus Wallisellen ZH ihre witzige Installation. Maya Gutzmer (11), Julia Sollberger (11), Natalie Giger (11) und Domenico Fasanella (10) haben in einer Vitrine das Modell eines stürmischen Meeres erschaffen — samt gemalten Wellen und gebastelten Fischen. Am Grund des Ozeans verbirgt sich ein schiffbrüchiger Miniroboter. Wer ihm ein Mail an die Adresse wasser robi@gmx.ch schickt, macht dem kleinen Wesen eine Freude. Der Roboter taucht dann auf und winkt mit seinem winzigen Arm.

Kinder gehen fantasievoll mit den neuen Medien um Mit der Installation hat die Schülergruppe beim Wettbewerb bugnplay.ch des Migros-Kulturprozents in der Kate-

gorie Kids gewonnen. Der jährlich ausgeschriebene Wettbewerb ermuntert Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 20 Jahren, kreativ mit den neuen Medien umzugehen. Die Teilnehmer bauen Roboter, drehen Trickfilme oder erschaffen digitale Kunstwerke. Dieses Jahr waren die Preise mit insgesamt über 12 000 Franken dotiert. 230 Kinder und Jugendliche aus der ganzen Schweiz reichten 108 Projekte ein; 17 Werke wurden kürzlich prämiert. Dominik Landwehr, beim Migros-Kulturprozent verantwortlich für Pop und neue Medien, ist von der Kreativität der Nachwuchstüftler begeistert: «Die Kinder und Jugendlichen verknüpfen auf geschickte Weise Verspieltheit und grosse technische Kenntnisse.» Text: Michael West Infos zu den Gewinnern des Wettbewerbs unter www.bugnplay.ch


GENERATION M 8 |

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UMWELTFREUNDLICHE FILIALEN

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Grüne MigrosLäden

Die Migros setzt bei ihren Filialen auf möglichst wenig Umweltbelastung. Das gilt für den Bau neuer Filialen genauso wie bei Umbauten. Und erst recht, wenn die Filialen in Betrieb sind. Die Massnahmen gehen dabei weit übers Stromsparen hinaus.

Nr. 26, 24. JuNi 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Moderne Beleuchtung

2006 hat die Migros den schweizweit ersten Supermarkt eröffnet, der vollständig mit LED-Leuchten ausgestattet ist. Seither setzt sich die energiesparende Beleuchtungstechnik flächendeckend durch.

Erneuerbares Material

Beim Bauen lässt die Migros höchste Sorgfalt walten. Für den Bau und umbau von Filialen werden zunehmend recyclingmaterialien sowie nachwachsende rohstoffe wie etwa Holz verwendet.

WWF-Stromstudie: Migros zählt zu den Vorreitern unter den Unternehmen Energien und die Formulierung von teilweise ambitionierten Reduktionszielen. Ein solches Ziel hat sich auch die Migros gesetzt: im rahmen von Generation M verspricht sie, ihren Stromverbrauch bis 2020 um 10 Prozent zu reduzieren. «Diese Zielsetzung ist sehr ambitioniert, da wir trotz Wachstums unseren Stromverbrauch absolut um 10 Prozent senken werden», sagt Marcus Dredge, Energieexperte bei der Migros. «Die Migros arbeitet seit bald vier Jahrzehnten daran, ihren Strom- und Energieverbrauch systematisch zu senken. Wir freuen uns, dass die WWF-Studie unser Engagement würdigt, und wir zu den Vorreitern unter den Schweizer unternehmen gehören.»

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt auch, dass die Migros ihre Filialen möglichst umweltfreundlich baut und bis 2020 ihren Stromverbrauch um 10 Prozent reduzieren wird. www.generation-m.ch

Standards setzen

Die Migros ist Schweizer Meisterin bei der umsetzung des Minergie-Standards: 32 Filialen tragen inzwischen dieses Qualitätslabel für besondere Energieeffizienz. Gut isolierte Gebäudehüllen und kontrollierte Lüftung sorgen dafür, dass Gebäude viel weniger Energie brauchen. in vielen Filialen kann deshalb heute ganz auf fossile Brennstoffe wie Öl verzichtet werden.

infografik: Golden Section Graphics

rund 60 Prozent des Stromverbrauchs in der Schweiz gehen auf das Konto der Wirtschaft. Das Potenzial, Strom zu sparen und erneuerbare Energien einzusetzen, ist bei unternehmen besonders gross. Der WWF hat deshalb in einer Studie die 50 grössten Unternehmen der Schweiz hinsichtlich ihres Stromverbrauchs sowie ihrer Massnahmen und Ziele zur Stromeinsparung unter die Lupe genommen. Die Migros zählt dabei zu den acht führenden Unternehmen und wurde vom WWF in die Kategorie Vorreiter eingestuft. Die Vorreiter zeichnen sich aus durch einen weitgehend konstanten oder sinkenden Stromverbrauch, einen überdurchschnittlichen Anteil von Strom aus erneuerbaren


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

GENERATION M

UMWELTFREUNDLICHE FILIALEN | 9

Abwärme nutzen

Kälteanlagen produzieren Abwärme, die zur Beheizung von Räumlichkeiten und für Warmwasser genutzt wird.

Ohne Auto zur Migros

Über vier Fünftel aller Filialen sind zu Fuss oder per Velo gut erreichbar, die Einkaufszentren verfügen alle über einen Anschluss an den öffentlichen Verkehr.

Selber Strom herstellen

Die Migros betreibt eigene Solarstromanlagen oder stellt dafür Dächer zur Verfügung. Heute gibt es 24 Fotovoltaikanlagen auf Migros-Gebäuden. Noch in diesem Sommer wird die schweizweit grösste Anlage auf den Dächern des MigrosVerteilbetriebs Neuendorf eröffnet.

Effiziente Details

Sparen beim Kühlen

Kälteanlagen brauchen viel Strom und machen rund 50 Prozent des Stromverbrauchs einer Filiale aus. Durch effizientere Kältetechnologie mit umweltfreundlichen Kältemitteln, effizienteren Lüftern sowie Glastüren kann der Stromverbrauch massiv — teilweise um über 50 Prozent — gesenkt werden.

Eine Drehtür am Eingang sorgt für einen kontrollierten Luftaustausch und damit für weniger Energieverlust — im Winter wie auch im Sommer.

Mit der Natur

Durch eine möglichst naturnahe Gestaltung der Umgebung leistet die Migros einen Beitrag zur biologischen Vielfalt in Siedlungsgebieten. Sie verfügt über insgesamt acht mit dem «Natur und Wirtschaft»-Label ausgezeichnete Gelände, die Heimat für seltene Pflanzen und Tiere bieten.


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

LESERBRIEFE | 11

MM 25: «Freunde fürs Leben».

«Tolle Idee, Gratulation!»

Jürg Hardmeier, Realschule, 9424 Rheineck

! Kompliment für die Texte «Freunde fürs Leben». Gute Idee, darüber zu berichten, und das auf eine Art, die richtig Spass macht zu lesen. Martin Mattmüller, 8185 Winkel

! Ich gratuliere herzlich zu dieser aussergewöhnlich gelungenen Ausgabe.

Korrigendum

Dieses tolle Thema und die erfrischenden Beiträge dazu (Interviews, Berichte, Stichworte — jedes Paar wieder auf andere Art) habe ich gerne gelesen. Bitte macht weiter so, bleibt unabhängig und geht unbeeindruckt von anderen Zeitungen euren Weg. Das Migros-Magazin ist ein Original und soll bitte auch eines bleiben. Karin Kneubühl, 5620 Bremgarten ! Wie schön es gewesen wäre, wenn der Lauf der Weltgeschichte durch die Erzählung eines Witzes hätte geändert werden können. Die Wirklichkeit sieht — hélas — ganz anders aus. A.J.T. Horváth

Freunde fürs Leben Die beste Freundin und der beste Freund: Erst mit ihnen wird das Leben lebenswert. Sie lachen mit uns in glücklichen Zeiten und sie sind da, wenn es uns schlecht geht. Ein Magazin über die Freundschaft.

Bild: Annette Boutellier

! Ich bin am Lesen: Migros-Magazin Nummer 25. Das Heft macht mir Eindruck: tolle Idee, vielfältig und kreativ umgesetzt. Herzliche Gratulation! Dieses Heft könnte ich im Schulunterricht der Oberstufe sehr gut einsetzen.

NR. 25 | 17. JUNI 2013 www.migrosmagazin.ch

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In der Ausgabe des Migros-Magazins vom 17. Juni ist eine fehlerhafte Bildlegende erschienen: Das auf Seite 37 abgedruckte Foto zeigt Mario Venzago beim Dirigieren des Berner Symphonieorchesters, nicht des Kammerorchesters Basel.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und E-Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per E-Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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online

migros-magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

www.migrosmagazin.ch | 13

Die Online-Kolumnen dieser Woche

einladung zum Gartenvoyeurismus, Mütter ohne Würgreflex sowie Hymnen aufs Wasser und Wildwest-Space-Musicals. mamma mia!

Die schlummermutter

the screensavers

Die Hobbygärtnerin zeigt im FilmRundgang ihr kleines Paradies. Werfen Sie einen hemmungslosen Blick über ihren Gartenhag. Almut Berger, Journalistin, Familienfrau und Hobbygärtnerin, sucht zusammen mit ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, nach Antworten auf die grossen Gartenfragen.

Unsere Kolumnistin weiss aus Erfahrung, dass Mütter hart im Nehmen sind. Sie essen sogar Wursträdli auf, die das Kind bereits gekaut und dann wieder ausgespuckt hat. Reine Notwehr, versteht sich. Bettina Leinenbach, Mutter zweier Töchter (2 und 4), schreibt wöchentlich über den Alltag in der Familie.

Im Senegal ist Wasser kostbar, auf Schaumbäder muss die Schlummermutter dort verzichten. Stattdessen zieht sie das Wasser von Hand aus dem tiefen Brunnen und lässt es von der Sonne wärmen. Die Baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet jede Woche darüber, was sie zu Hause mit jungen untermietern erlebt.

Philipp Jordan hasste Musicals. Bis der verrückte Amerikaner Cory McAbbee mit seinen Wildwest-Space-Musicals in sein Leben platzte. Ein Team von redaktoren kritisiert und lobt regelmässig das Neuste aus der Kino- und TV-Serien-Welt. Weil das Leben zu kurz ist für schlechte Filme und Serien!

migrosmagazin.ch/garten

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menschen 14 |

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reportage

Gef체rchtet habe er sich auf seinen Kontrollg채ngen durch den Tunnel nie, sagt Otto Kuonen. Und doch war er jeweils froh, wenn er das Licht am anderen Ende sah.

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Nr. 26, 24. JuNi 2013 | migros-magazin |


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menschen

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

REpORTAGE | 15

Herr des Tunnels

seit 100 Jahren sind der Lötschbergtunnel und die Lötschbergstrecke in Betrieb. Keiner kennt den Tunnel besser als Otto Kuonen. Als Wärter lief er die 14,6 Kilometer lange strecke jede Woche einmal ab.

S

chlagartig ist es dunkel vor dem ter zu Fuss auf dem Abschnitt zwischen Fenster. Der Tunnel hat den Zug im Ausserberg VS und Kandersteg BE unterBerner Oberland verschluckt und wegs. Auch durch den Lötschbergtunnel speit ihn erst im Wallis wieder aus. Vor lief er, zunächst jede Woche, dann alle gut einer Stunde ist der «Lötschberger» 14 Tage. Mutterseelenallein, die ersten in Bern losgefahren: Thun, Spiez, Fru- Jahre ohne Funk oder Handy. Rund sietigen und schliesslich vorbei an Kander- ben Stunden brauchte er von Portal zu steg. Dann hinein ins Jubiläums-Loch. Portal, bei normalem Zugbetrieb. «Angst Seit 100 Jahren sind der Lötschberg- hatte ich nicht», sagt Kuonen. «Aber ich tunnel und die Lötschbergstrecke in Be- war jedes Mal froh, wieder Licht am Entrieb. Am 6.März 1913 fuhr der erste noch de des Tunnels zu sehen.» inoffizielle Zug durch den 14 612 Meter 45 000 Kilometer den Geleisen langen Tunnel. Am 28.Juni 1913 fand das grosse Eröffnungsfest mit rund 800 na- entlang gelaufen tionalen und internationalen Gästen Auf seiner Strecke kontrollierte er Gleise, statt. Das 100-Jahr-Jubiläum wird die- Schwellen, Fahrleitungen, Brücken und ses Jahr an verschiedenen Orten entlang die gesamte Umgebung auf Schäden und der Strecke gefeiert (siehe Box). Gefahren. Gut 45 000 Kilometer habe er Als der Zug nach rund zehn Minuten auf seinen Kontrollgängen insgesamt zuins Walliser Tageslicht hinaus und in den rückgelegt, sagt er. Bahnhof Goppenstein einfährt,wartet auf Unterwegs allein zu sein, störte ihn Perron 2 ein älterer Mann. Er trägt einen nicht. Im Gegenteil. «Ich bin eher ein Rucksack, eine Signaljacke und eine alt- Einzelgänger. Ich schätze es, wenn ich gediente Dächlikappe. «Chüone Otti», so weit wie möglich mein eigener Chef stellt er sich vor. Es ist Otto Kuonen (64) bin», sagt Kuonen. Auch langweilig sei aus Bitsch VS, langjähriger und erst kürz- ihm nie geworden auf der immer gleichen lich pensionierter Strecke. Bei jedem Gang habe er etwas Streckenwärter entdeckt, das er zuder Südrampe und e ss lä Jubiläums-An des Lötschbergs. vor noch nie gesehen gbahn wird Das Jubiläum der Lötschber Keiner kennt den hatte. Drohte doch lässen gemit einer reihe von Festan Tunnel besser als er. einmal Eintönigkeit, nende, am feiert. Bereits dieses Woche Bevor er Ende trällerte er ein Liedet in Frutigen 29. und 30. Juni 2013, find chen. Oder verewig2012 in Rente ging, fest statt. das grosse BLS-Eisenbahn arbeitete Kuonen 35 te sich an einem igt das Am 7. und 8. September ste Stein oder einem Jahre lang für die iedenen Südrampenfest mit versch Pfosten: Oft zeichBern—Lötschberg— ecke von Aktivitäten entlang der Str nete er ein rotes Simplon-Bahn . Goppenstein bis Brig (BLS). Während der Streckenwärterletzten 20 Jahre war Männlein, das mit weiteren Informationen zu diesen und : Rucksack und er als Streckenwärauf Sie en ms-Anlässen find Jubiläu www.bls.ch/100


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Ganz links: Am 31. März 1911 gratulierten sich die Ingenieure zum Durchstich. Oben: Die grosse Durchstichsfeier fand am 14. Mai 1911 statt. Die Gäste fuhren im Bauzug von Kandersteg nach Goppenstein.

Lötschberg: Tor in eine neue Welt Die Lötschbergbahn war die Berner Antwort auf die Gotthardlinie. Die Bahn wurde weitgehend durch Geld und Arbeit aus dem Ausland erstellt. Sie schloss das Wallis an die Deutschschweiz an.

Schraubenschlüssel auf dem Gleis unterwegs ist. Dazu schrieb er «I love Lötschy». Der Lötschy ist ein freundliches Exemplar einer Lötschentaler Tschäggäta, das sind eigentlich furchteinflössende Fasnachtsgestalten. Er wurde einst als Maskottchen für den BLS-Autoverlad verwendet. Für Kuonen war er mehr als eine Marketingmassnahme. Irgendwie war Lötschy sein Begleiter. Kuonen wurde 1949 in Guttet VS in eine Handwerkerfamilie hineingeboren. Er machte nach der Schulzeit eine kaufmännische Lehre. Nach der RS arbeitete er mal hier, mal da. Als er seine damalige Frau heiratete und das erste von zwei Kindern unterwegs war, brauchte er mehr Sicherheit. 1978 heuerte er deshalb bei der BLS als Gleisarbeiter an. Anfang der 90er-Jahre begann er, den damaligen Streckenwärter zu vertreten. An seinen ersten Gang durch den Lötschbergtunnel erinnert er sich gut: «Es hätten zehn Meter Gleis fehlen können, ich hätte es nicht gemerkt», sagt Kuonen. Er

Die Lötschbergbahn wurde 1913 eröffnet. Als erste Alpenbahn war sie durchgängig elektrifiziert, zu einer Zeit, als die SBB noch mit Dampf fuhren. Doch das Umfeld war für das private Bahnunternehmen prekär: Weltkrieg, Wirtschaftskrise und nochmals ein Weltkrieg. Mehrmals drohte der BLS der Kollaps, es wurden Sparprogramme und Sanierungen nötig. Die Lage ist auch heute schwierig: Erst im letzten Jahr hat die BLS, die grösste Privatbahn der Schweiz, ihr jüngstes «Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramm» kommuniziert.

habe nur Augen gehabt für die herannahenden Züge. Wieder am Tageslicht, sei er fix und fertig gewesen.

Nach dem Mittagsschlaf verlor er manchmal kurz die Orientierung Nun geht Kuonen für einen Augenschein zurück in «seinen» Tunnel. Ein Autozug nimmt ihn mit bis zur «Tunnelstation». Kuonen zündet seine Stirnlampe an, steigt aus und versinkt im Dunkeln. Der Lichtkegel seiner Lampe bewegt sich ein paar Meter weiter in Fahrtrichtung, bevor er in einer schwach beleuchteten Nische in der Wand verschwindet. Hier in der «Tunnelstation» hat Kuonen jeweils Mittagsrast gemacht. «Nach einem kurzen Schläfchen kam es vor, dass ich für eine Sekunde nicht mehr wusste, aus welcher Richtung ich gekommen war», erzählt er. Der Zug fährt weiter. Im Tunnel scheppert es. Dann rauscht es nur noch. Schliesslich ist es für ein paar Minuten still. Im Licht der Taschenlampen tanzen

Trotzdem: Der damalige und heutige Wert der Lötschbergbahn ist unbestritten — gerade auch für den Kanton Wallis, der durch den Tunnel direkt an die Deutschschweiz angeschlossen worden ist. «Insbesondere für das Oberwallis war die Lötschberglinie ein Eingangstor in eine neue Welt», sagt Jean-Michel Cina, Walliser Staatsrat, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements und Verwaltungsrat der BLS. Nachdem im Wallis im 19. Jahrhundert bittere Armut geherrscht hatte, setzte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Industrialisierung ein, und

die Partikel. Es ist der Bremsstaub von Tausenden von Zügen, der während Jahrzehnten hier drinnen mit jedem Zug hin und her geschleudert, aber nie aus dem Tunnel hinaus befördert wird. An der Wand reflektiert ein Schild: Nach Goppenstein sind es 8200 Meter, nach Kandersteg 6400 Meter. Bis zu 80 Züge fahren an normalen Tagen durch den alten Lötschbergtunnel. Zur Ferienzeit sind es mehr. Verglichen mit früheren Tagen ist es wenig. Vor der Eröffnung des Basistunnels im Jahr 2007 herrschte hier Stossverkehr. Zwischen zwei Zügen konnte Kuonen seine Kontrollen weiterführen. Immer wieder musste er auch Gegenstände von den Gleisen entfernen, die von den Zügen gefallen waren oder bei der Durchfahrt entsorgt wurden: «Fahrräder, Snowboards, Koffer voller Kleider, haufenweise Abfall — ich habe alles Erdenkliche aufgelesen», sagt er. Als die Personenzüge noch nicht mit geschlossenen WC-Systemen ausgerüstet waren, flog


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REPORTAGE

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Auch der Kanton Bern wollte eine Verbindung in den Süden. diese hing zu einem guten Teil vom Lötschbergtunnel ab, ist Cina überzeugt. «Die LonzaWerke in Visp wären ohne den Tunnel nie das geworden, was sie heute sind», sagt er. Mit der Eröffnung des Basistunnels 2007 hat die alte Strecke zwar an Bedeutung verloren. Als Zubringer für Touristen sowie als Entlastung für den Basistunnel bleibt sie aber wichtig.

Geld aus Frankreich, Arbeiter aus Italien Die Bahn wurde auf Berner Initiative realisiert. Nicht aus Nächstenliebe zu den Wallisern, sondern aus eigenem Interesse und als Trotzreaktion auf die 1882 eröffnete Gotthardbahn. Der Kanton Bern fürchtete, vom Transitverkehr abgeschnitten zu werden. Die Idee einer zweiten Nord-Süd-Transitachse gefiel auch den Franzosen. Sie hatten 1871 mit dem Verlust des Elsasses an das Deutsche Reich den direkten Zugang zum Gotthard über Basel verloren und suchten nach einer Alternative in den Süden, ohne Deutschland Warenzoll bezahlen zu müs-

sen. Dies war möglich vom französischen Grenzbahnhof Delle über Pruntrut nach Bern zum Lötschberg. Deshalb wurde das Projekt zu beträchtlichen Teilen von Frankreich finanziert. Gebaut wurden Bahn und Tunnel zwischen 1906 und 1913. Wie das Kapital stammten auch die Arbeiter grösstenteils aus dem Ausland. «Die harte Arbeit wurde hauptsächlich von Italienern ausgeführt, die in Arbeiterdörfern in Kandersteg und Goppenstein untergebracht waren», liest man im Jubiläumsbuch «Pionierbahn am Lötschberg». 116 Menschen starben während des Baus. 25 von ihnen wurden 1908 bei der Unterquerung des Gasterntals begraben, als nach einer Sprengung Wasser und Schlamm in die Tunnelbaustelle eingebrochen war. Das Unglück führte zu einer veränderten Linienführung des Tunnels. Am 31. März 1911, um 03.55 Uhr, ertönte der Ausruf: «Durch!». S. Appenzeller, K.T. Elsasser, «Pionierbahn am Lötschberg – 100 Jahre Lötschbergbahn», AS Verlag, Fr. 70.40 bei www.exlibris.ch

modernen Basistunnel sind solche Risiken ausgeschlossen. Zur Kontrolle der Gleise kommt dort ein mit Messgeräten beladener Triebwagen zum Einsatz. Auf der Bergstrecke ist das noch kein Thema: «Der Streckenwärter kontrolliert dort eben nicht nur die Gleise, die Fahrleitungen oder die bahntechnischen Installationen, sondern auch den Zustand von Schutzvorrichtungen wie Netzen, Verbauungen oder Schutzwald», erklärt Daniel Wyder, Leiter Infrastruktur und Mitglied der Geschäftsleitung BLS.

Das Kontrollieren der Gleisverbindungen gehörte zu den Aufgaben von Otto Kuonen.

Kein technisches System kann den Streckenwärter ersetzen ihm im Tunnel noch ganz anderes um die Ohren. «Man durfte nicht heikel sein», sagt er nur. Brauste ein Zug heran, musste er sich in die nächste Nische zurückziehen, die es im Tunnel beidseitig alle 50 Meter gibt. «Es kam vor, dass ich rennen musste.» Hätte es ihm einmal nicht gereicht, so hätte er sich bäuchlings flach zwischen die Gleise legen müssen. Im

Aktuell könne kein technisches System die langjährige Erfahrung und die Ortskenntnisse des Streckenwärters ersetzen. Deshalb marschiert heute Kuonens Nachfolger über die Bergstrecke und durch den Tunnel. Auch wenn jetzt ein anderer zu «seiner» Strecke schaut: Kuonens Bahnleidenschaft ist nicht pensioniert worden.

Bereits in den letzten Jahren ist er während der Ferien mit den Streckenwärtern der Rhätischen Bahn mitgelaufen. Nun wird er im Frondienst auf der Bergstrecke der Furka-Dampfbahn als Streckenwärter arbeiten. Und nachdem er bereits ganz Europa mit der Bahn bereist hat, liegt jetzt ein Prospekt der Transsibirischen Eisenbahn bei Kuonen zu Hause. Beim letzten Gang vor seiner Pensionierung durch «seinen» Lötschbergtunnel verewigte er sich in der «Tunnelstation». Er kritzelte Name und Datum an die Wand und malte sein rotes Streckenwärtermännlein — ein letzter Gruss an Lötschy. Text: Beat Matter Bilder: Monika Flückiger

www.migrosmagazin.ch

SEHEN SIE ONLINE Klicken Sie sich durch die spannende Bilderstrecke zur Entstehungsgeschichte des Lötschbergtunnels.


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Links: Nicht nur Zugreisende liessen sich durch den Tunnel fahren, auch Autofahrer konnten fortan mit ihren Mobilen den Verladezug benutzen. Mitte und oben: Trotz regen Verkehrs und der direkten Verbindung nach Italien hatte die BLS vor allem in ihren Anfangszeiten immer wieder mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen.

Bilder: BLS Archiv

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migros-magazin | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

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toUr De France

«Doping gibt es, seit es Sport gibt»

3360 Kilometer lang ist die diesjährige Tour de France. Das wohl härteste Radrennen der Welt wird bereits zum 100. Mal ausgetragen. Sportreporterlegende Sepp Renggli erinnert sich an spektakuläre Exploits und Kalbsplätzli in Rennhosen. Sepp Renggli, am 29. Juni startet die Tour de France zum 100. Mal. Was verbinden Sie persönlich mit diesem Jubiläum?

Sepp Renggli (89) war Sportchef von Radio DRS und hat die Tour de France 42 Mal live kommentiert. Er lebt in Ebmatingen ZH.

Als uralter Radsportjournalist erlebe ich bereits mein drittes Tour-de-France-Jubiläum: 1953, beim 50.Geburtstag der Tour, war ich live dabei, als Fritz Schär das Maillot jaune trug und wegen seiner Furunkel ein Kalbsplätzli in den Rennhosenboden montiert hatte. 2003 feierte die Tour de France ihren 100. Geburtstag, und ich engagierte mich als Co-Autor beim gleichnamigen Buch. Nun werde ich vielleicht in den nächsten Tagen Ferdy Kübler anrufen. Er wird am 24.Juli 94 Jahre alt und ist damit mit Abstand der älteste noch lebende Toursieger. Wenn ich mich mit ihm treffe, beginnt der Satz meist mit «Weisch no …».

Bilder: AFP Photo, Daniel Winkler/Pixsil, Manuel Zingg/EQ Images

Sie haben die Tour de France 42 Mal live kommentiert. Was war für Sie sportlich das herausragendste Ereignis?

Ich muss relativieren: Eine ganze Tour bin ich nie mitgefahren, weil das damalige Radio Beromünster zu wenig Geld hatte. 1951 fuhr ich im Begleitfahrzeug mit und erlebte den Exploit von Hugo Koblet: Er riss 135 Kilometer vor dem Ziel aus. Obwohl die damals grossen Namen wie Coppi, Bartali, Magni oder Bobet ge-

meinsam die Verfolgung aufnahmen, konnten sie ihn nicht einholen. An welche Anekdote erinnern Sie sich gerne?

Ferdy Kübler hatte gehört, dass man in einem Seidentrikot auf 100 Kilometer eine Minute schneller ist als im vorgeschriebenen Wolltrikot. Also kleidete er sich 1950 für das 87-km-Zeitfahren reglementswidrig in Seide und siegte trotz 30 Strafsekunden überlegen. Trotz 10 000 Francs Busse machte Ferdy ein gutes Geschäft: Lyons Seidenindustrie offerierte ihm drei Wochen Ferien und schickte 100 Meter Seide nach Adliswil. Weshalb hat es die Tour de France geschafft, andere Länderfahrten zu überstrahlen?

Die Tour ist die Mutter aller Rundfahrten. Der Giro kam erst sechs Jahre später, die Tour de Suisse 1933, die Vuelta 1935. All diese Rundfahrten haben ihre Reglemente von der Tour de France. Diese hat Bonifikationen, Strafsekunden oder Bergpreise erfunden. Mit den TV-Übertragungen wurde sie stetig populärer. Wie stark haben die Dopingfälle dem Ansehen des Radsports geschadet?

Wenn ich die TV-Zuschauerquoten analysiere, hat der Radsport trotz Doping-

affären kaum Einbussen erlitten. Doping gibt es, seit es Sport gibt. Der Radsport hat als erste Sportart überhaupt 1966 Dopingkontrollen eingeführt. Wie verbreitet war Doping damals?

Es war gang und gäbe. Jeder Profi hatte seine eigenen Wässerchen und spritzte sich die Mittelchen teilweise selbst. Diese konnte man in Apotheken kaufen. Schlimm wurde es, als die Medizin die Möglichkeiten auslotete. Gewisse Mediziner machten den Sportler so zum Patienten. Der Radsport ist die wohl härteste Disziplin. 1923 war der Sieger der 5. Etappe über 20 Stunden unterwegs. Wie werden Sie persönlich die diesjährige Tour de France verfolgen?

Intensiv vor dem Fernseher. Wenn ich nicht mit dem Hund spazieren gehe, meine Söhne und meine Enkelkinder treffe, schaue ich mir jede Etappe an. Sind Sie noch auf dem Rennvelo anzutreffen?

Mein Rennvelo ist im Keller und rostet wie ich … Es ist mir im Verkehr zu gefährlich geworden. Aber ich fahre jeden Tag eine halbe Stunde auf dem Hometrainer. Interview: Reto E. Wild

FraU Der Woche

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Steile Karriere

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16 Jahr, blondes Haar — und schon eines der erfolgreichsten Models der Welt: Manuela Frey (16) aus Brugg AG hat es auf der renommierten Mode-Website Model.com in die Top Ten der Newcomer des Jahres geschafft. Freys Wahl zum Elite-Model Schweiz liegt grad mal gut ein Jahr zurück, und vor ihr eine erfolgreiche Zukunft. So zumindest sieht das Ursula Knecht von Freys Agentur Option: Diese sagt, Manuela erinnere sie an Gisele Bündchen.

Elegant haben sich die vier Fechter des Schweizer Nationalteams in Ungarn zum EM-Sieg duelliert. Klug hatte das Trainer Angelo Mazzoni (52) eingefädelt: Er schonte Max Heinzer im zweiten Durchgang, auf dass er gegen die letzten Gegner umso kraftvoller zustechen könne. Die Rechnung ging auf, und die WM-Goldmedaille im August ist keine Utopie mehr. Mazzoni warnt allerdings vor zu hohen Erwartungen. Auch das ist geschickt taktiert.


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Nr. 26, 24. JuNi 2013 | migros-magazin |

Sie sind Depeche Mode: Dave Gahan, Martin Gore und Andrew Fletcher (von links).

«Wir machen keine Instant-Musik»

Am 9. Juli tritt Depeche Mode, die berühmteste Synthie-Pop-Band der Welt, am Moon-and-Stars-Festival in Locarno auf. Gründungsmitglied Andrew Fletcher über Musik und Familie, Partys nach den Konzerten und das neue Album. Andrew Fletcher, Sie gelten als so etwas wie die «Mutter» von Depeche Mode. Es heisst, ohne Sie hätte sich die Band längst aufgelöst. Stimmt das?

Wir sind ein Team und eine demokratische Band. Es ist ein Glück, dass wir in derselben Stadt aufgewachsen sind. Wir ha-

ben denselben Humor und die gleichen Freunde. Darum würde ich das nicht so sagen. Dave Gahan als Frontmann und Martin Gore als Songschreiber sind fantastisch. Ich bin mehr im Hintergrund. Aber mal ehrlich, auch in einer grossartigen Band kann nicht jeder ein Star sein.

Sie nannten sich selber mal «der Lange im Hintergrund». Fühlen Sie sich unterschätzt?

Ganz und gar nicht. Jeder hat seinen Platz und seine Aufgabe. Meine ist halt nicht so offensichtlich. Aber ich bin glücklich, in einer tollen Band mit wunderbaren Menschen spielen zu dürfen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

«Auch in einer grossartigen Band kann nicht jeder ein Star sein.»

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machen keine Instant-Musik. Man muss die Songs ein paar Mal anhören, damit sie einem unter die Haut gehen. Die Kritiken über die aktuelle Tournee sind enthusiastisch. Wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Verlauf?

Sehr glücklich! Gute Konzerte, grossartiges Publikum. Ich finde, wir performen im Moment sehr gut und geniessen jedes Konzert. Trotz kleiner Probleme. In Istanbul etwa blieben unsere Lastwagen an der Grenze hängen, und wir mussten das Konzert absagen. Im Mai 2009 mussten Sie diverse Konzerte absagen,weil Sänger Dave Gahan sehr krank war. Bei ihm wurde damals Blasenkrebs diagnostiziert. Hatten Sie Angst, er könnte die Band verlassen?

Zuerst sind wir natürlich erschrocken und waren besorgt, verständlicherweise. Zum Glück wurde die Krankheit in einem sehr frühen Stadium erkannt und behandelt. Er gilt als geheilt und fühlt sich sehr gut. Wäre seine Krebserkrankung weiter fortgeschritten gewesen, wäre die Band nicht mehr zusammen. Dann könnten wir jetzt keine Konzerte geben, sondern müssten eine andere Schlacht schlagen, die um Daves Gesundheit. Unter anderem wegen Daves Erkrankung legte Depeche Mode eine Pause ein. Was machten Sie in dieser Zeit?

Bild: AP Photo/Charles Sykes

Und diese tolle Band hat mit «Delta Machine» im Frühling das 13.Studioalbum veröffentlicht. Wenn Sie Journalist wären und eine Kritik verfassen müssten, was würden Sie schreiben?

Es hat einen ganz eigenen Sound. Ich mag den Mix von Blues und Electro. So ähnlich haben wir das zwar schon 1989 gemacht, speziell auf der Single «Personal Jesus». Auf «Delta Machine» funktioniert diese Fusion nun aber besonders gut. Wir haben von Anfang an eine ganz bestimmte Richtung verfolgt, wohl deshalb war es eines der Alben, das am einfachsten zu machen war. Wir wurden sogar früher damit fertig als geplant. So etwas hat es bei uns noch nie gegeben. Mit dem Resultat sind wir mehr als glücklich. Es ist keine «Liebe-auf-den-ersten-Ton»Platte. Die Juwelen offenbaren sich erst bei mehrmaligem Hören.

Das ist bei vielen unserer Stücke so. Wir

Wir haben alle Kinder. Auch ich verbrachte viel Zeit mit meiner Familie, und ich trete oft als DJ irgendwo in der Weltgeschichte auf. Die Zeit ging wahnsinnig schnell vorbei, es waren ja bloss etwa anderthalb Jahre Konzertpause.

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Keine übertrieben lange Pause, immerhin sind Sie seit 30 Jahren unterwegs.

Besser als nichts. In den 80er- und 90erJahren arbeiteten wir praktisch ohne grössere Pause jahrelang durch — und litten ein bisschen darunter. Trotzdem haben Sie in dieser Zeit eine Familie gegründet?

Ich bin ein glücklicher Mann und mit meiner Frau Grainne seit den Anfangszeiten zusammen. Es gibt viele Karrieren, bei denen der Vater oder die Mutter beruflich oft von zu Hause weg ist. Oft weg zu sein, ist nicht ungewöhnlich. Wobei ich nicht sage, es sei einfach. Aber es ist machbar, und die Familie gibt mir viel. Reist Ihre Familie mit?

Tatsächlich sind meine zwei Kinder gerade bei mir. Wobei sie natürlich keine Kinder mehr sind, sondern inzwischen

«In den 80erund 90erJahren arbeiteten wir ohne grössere Pause durch.»


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«Wir touren seit 30 Jahren. Da sieht man zwangsläufig das eine oder andere.»

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Nr. 26, 24. JuNi 2013 | migros-magazin |

Andrew Fletcher erwachsen. Meine Tochter ist 21, mein Sohn 19 Jahre alt. Was halten sie von einem berühmten Popstar als Vater?

Ich glaube, sie sind stolz auf mich, aber halt daran gewöhnt, weil sie damit aufgewachsen sind. Für sie mache ich wohl einfach einen Job wie jeder andere Vater auch.

Sie haben mal gesagt, auf der Strasse würden Sie kaum erkannt. Empfinden Sie das als Fluch oder als Segen?

Ganz sicher ist es ein Segen, und es stimmt nicht ganz, wir werden schon erkannt. Tatsächlich können wir ein ziemlich normales Leben führen, und das tun wir ausserhalb unserer Tourneen auch. Das ist toll. Die ganze Zeit angesprochen zu werden, wäre nicht sehr angenehm. Da muss ich unseren Fans ein Kompliment machen. Das sind sehr nette, höfliche Menschen, die uns nicht zu sehr auf die Pelle rücken. Das schätzen wir sehr, und wir sind stolz auf sie. Auf der aktuellen Tour bereisen Sie an die 40 Städte. Haben Sie einen Trick, um morgens beim Aufwachen zu wissen, wo Sie grad sind?

Nun, in den meisten dieser Städte waren wir schon ein paar Mal. Wir haben Freunde in ganz Europa und in den meisten Hotels schon öfters geschlafen. Tendenziell weiss ich darum ziemlich genau, wo ich morgens bin. Haben Sie die Möglichkeit, sich in den Städten und Ländern, in denen Sie auftreten, ein wenig umzuschauen?

Nun, wir touren seit 30 Jahren. Da sieht man zwangsläufig das eine oder andere. In grossen Metropolen wie Berlin oder Paris besuchten wir selbstverständlich die Sehenswürdigkeiten. Wir nutzen die Chance, jedesmal etwas Neues zu ent-

Andrew «Fletch» Fletcher wurde am 8. Juli 1961 in der Nähe von London geboren. 1979 gründete er zusammen mit seinen Schulfreunden Martin Gore und Vince Clark (heute «Erasure») die Band Depeche Mode. Kurz darauf stiess Sänger Dave Gahan dazu. Depeche Mode gelten laut dem britischen Branchenblatt «Q» als «die bekannteste Electro-Pop-Band überhaupt» und haben über 100 Millionen Tonträger verkauft. Der über 1,90 m grosse Andy Fletcher gilt als der unscheinbarste des Trios, aber auch als derjenige, der die Band in Krisenzeiten zusammenhielt. Er zieht im Hintergrund die Fäden und übernimmt viele Management- und Technikaufgaben. Fletcher betreibt eigene Projekte unter dem Label «Toast Hawaii», tritt in der ganzen Welt als DJ auf und lebt als einziges Bandmitglied heute noch in England. Fletcher ist seit 17 Jahren verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder.

decken. Auch in Zürich waren wir schon an die 20 Mal. Ich spaziere dort gerne zu Fuss durch die Stadt.

Nein, das tun wir nicht mehr. Und nein, ich bedaure das nicht. Wir hatten eine gute Zeit und unseren Spass — aber mittlerweile trinken zwei Mitglieder der Band keinen Alkohol mehr. Ich meinerseits bin ganz zufrieden, wenn ich nach einem Konzert noch einen Drink bekomme. Am 9. Juli treten Sie am «Moon and Stars» in Locarno auf. Genau einen Tag nach Ihrem Geburtstag. Planen Sie eine grosse Party?

Ich werde 52 und versuche seit ein paar Jahren, meine Geburtstagsfestivitäten auf ein Minimum zu beschränken. Es gibt allerdings kaum einen schöneren Ort, um seinen Geburtstag zu feiern, als am «Moon and Stars» in Locarno. Es ist ein geradezu intimer Rahmen mit einer grossartigen Kulisse. Zeigen Sie in Locarno die gleiche Show wie in Bern?

Nicht ganz genau die gleiche. Es wird Unterschiede geben. Wir spielen sicher zum Teil andere Songs. Das Grundgerüst bleibt das gleiche, da darf man keine allzu grossen Überraschungen erwarten. Welcher ist eigentlich Ihr Lieblings-DepecheMode-Song aller Zeiten?

Das ist «World in my Eyes» vom Album Violator. Dieser Song drückt alles über Depeche Mode aus und gibt unsere Empfindung sehr gut wieder. Interview: Ruth Brüderlin

Ganz allein und unerkannt?

Ganz allein und unerkannt. Im Allgemeinen können wir das überall ganz gut. Ausser unmittelbar vor einem Konzert. Dann ist die Fandichte zu gross. Sie gehen aber nicht mehr wie in den Anfangszeiten mit Ihren Bandkollegen nach einem Auftritt in Clubs?

www.migrosmagazin.ch

lesen sie online Guns N’ Roses und Konsorten Eigentlich schon totgesagte Bands, die heute immer noch ordentlich rocken.

Bilder: AP Photo, Getty images

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NR. 26, 24. JUNI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Göttlicher Fels in der Brandung

nordindische Staat Uttarakhand, wo die Wasserfluten Häuser und Brücken zerstörten und wo Dutzende Pilger auf dem Weg in den Tempel starben. Was die Hindus wohl in der Statue ihres verehrten Gottes Shiva sehen, der in der Stadt Rishikesh den Fluten des Ganges trotzt? Shiva steht für Zerstörung. Aber auch für Erneuerung.

ZITAT DER wOCHE

FRAGE DER wOCHE

«Das Misstrauen gegenüber dem Staat ist keine falsche Grundhaltung»

Warum haben Waschmaschinen ein Guckloch?

Der oberste Datenschützer der Schweiz, Hanspeter Thür (64), äussert sich in der «Aargauer Zeitung» zum US-Abhörskandal. Wenn sich der Staat über Gesetze und die Verfassung hinwegsetze, führe das zu Willkür, findet Thür.

Als die ersten Waschmaschinen entwickelt wurden, war die Technik neu und das Misstrauen gross. Man wollte sehen, was bei einem Waschgang passierte, also fertigten die Hersteller Fronttüren mit Fenstern an. So konnte sich die Hausfrau jederzeit vergewissern, dass im Maschineninnern alles mit rechten Dingen zuging, und andernfalls das Programm abbrechen. Etwa dann, wenn nach ihrem Gefühl zu wenig Schaum entstand und sie Waschmittel nachfüllen wollte, oder wenn sich ein knallrotes Textil in die weisse Kochwäsche verirrt hatte. Heute vertrauen Hausfrauen und -männer ihrem Gerät blind. Das Guckloch ist keine technische Notwendigkeit mehr, wird aber aus Tradition immer noch eingebaut.

Bilder: Stringer India/Reuters, Peter Schneider/Keystone

Land unter in Indien: Als wären die sintflutartigen Regenfälle Europas von Anfang Juni weitergewandert, fluteten in den letzten Tagen ungeheure Wassermassen Teile des Mittleren Ostens. Während wir unter der frühsommerlichen Hitze ächzten, richtete ein früher Monsun in Indien gewaltige Schäden an. Besonders stark betroffen ist der


ROT PUNKT APOTHEKE

S o m m E R f E R I E n

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Nr. 26, 24. JuNi 2013 | migros-magazin |

Mut zum Wahnsinn

Am Filmfestival von Locarno kürte die Jury den Film «Radio-aktiv» des Neuenburgers Nathan Hofstetter zum besten Schweizer Kurzfilm. Ein ergreifendes Dokument über das Abgleiten des 23-Jährigen in den Wahnsinn.

N

athan Hofstetter steht alleine vor der Kamera und beschreibt in exakt 27 Minuten seinen schwindelerregenden Absturz in die Irrationalität, in den Wahnsinn. Der heute 23-jährige Mann liest Auszüge vor aus seinem Tagebuch, das er in einer psychiatrischen Klinik geschrieben hatte. Er hat etwas Sanftes, Zerbrechliches und Unschuldiges an sich. Mit seinem berührenden filmischen Bekenntnis erhielt er 2012 am Filmfestival von Locarno den Pardino d’oro, Kleinen Leoparden in Gold, für den besten Schweizer Kurzfilm. Gerechnet hat er damit nicht: «Ich war überrascht und glücklich.» Mit dem Film «Radioaktiv» schloss der ehemalige Student der Kantonalen Kunstschule Lausanne (ECAL) sein Bachelorstudium im Fach Film erfolgreich ab. Ausserhalb des Filmsets, in seiner bescheidenen Wohnung, ist der Neuenburger Regisseur ganz er selbst: introvertiert, sensibel und hektisch. Er zündet sich eine von vielen Zigaretten eines Tages an: «Ich rauche ein Päckli.» Er erklärt in seinem Film, dass er versuche, sich in allem Grenzen zu setzen und innerhalb dieser zu bleiben. Sein Bart, der bei den Filmaufnahmen erst ansatzweise zu sehen war, verdeckt mittlerweile die untere Hälfte seines Gesichts, seine Hypersensibilität lässt sich dadurch jedoch nicht verbergen. Auf die Frage, über seine jüngste Vergangenheit zu erzählen, verändert sich sein Blick. So als müsste er erst in seinem

tiefsten Inneren nach dem roten Faden suchen, um diese zwangsläufig verworrene Episode genau und detailliert schildern zu können. «Ich versuche meine chaotischen Erinnerungen zu ordnen», entschuldigt er sich. Der Zigarettenstummel landet in einem randvollen Aschenbecher. «Als Kind und Jugendlicher war ich wie alle anderen. Angefangen hatten meine Probleme im Oktober 2010, als ich mir beide Fersen gebrochen hatte.» Nach einem feuchtfröhlichen Abend stürzt er von einem Balkon. «Danach haben meine Depressionen begonnen.» Er kann sich nicht mehr auf seine Arbeit an der Kunstschule konzentrieren und verpasst den Termin für die Abgabe eines Drehbuchs, ohne die er nicht weiterstudieren konnte. «Ich hatte eine psychische Blockade.»

eines tages hört er auf, seine medikamente zu nehmen Sein Professor rät ihm, als Kameraassistent zu arbeiten. Vorerst an zwei Filmen. «Das war der Beginn einer euphorischen Phase, in der ich wie besessen arbeitete und wenig schlief.» Im Frühjahr 2011 klappte dann plötzlich ein Schalter in ihm um. Inmitten der Dreharbeiten ist er überzeugt, dass im Aufnahmegerät eine Bombe versteckt ist. Er wendet sich an den Toningenieur und verlangt von ihm, dass er den, wie er meint, höllischen Sprengkörper, entschärft. Das bringt ihn zum ersten Mal in Kontakt mit der Psychiatrie.

Nathan wird ambulant behandelt und begreift nicht wirklich, was mit ihm passiert: «Wie soll man sich zurechtfinden, wenn die Wahnvorstellung zur Realität wird?» Bald einmal beginnt er, eigenmächtig die Medikamente abzusetzen und driftet wieder ab in eine psychische Störung. Durch sein überaktives Gehirn hat er Wahnvorstellungen und Halluzinationen: Er glaubt, radioaktiv zu sein, ist überzeugt, dass der Fernseher zu ihm spricht, und hält sich abwechselnd für einen Terroristen, einen Reporter und einen Gesandten Jesu: «Ich empfand eine Riesenangst und hatte das Gefühl, dass mein Kopf explodieren würde.» Es folgt erneut eine Einweisung in die Psychiatrie. Diesmal für drei Monate. Die Diagnose lautet: Akute psychotische Störung. Das bringt ihn jedoch nicht aus der Fassung. «Ich hatte mich mit der Vorstellung abgefunden, dass ich den Verstand verloren hatte und verrückt geworden war.» Im Sommer 2011 wird er in ein psychiatrisches Rehabilitationszentrum überwiesen. Dort soll er während elf Monaten auf die Rückkehr ins normale Leben vorbereitet werden. Und diese Zeit nutzt er, um den Film «Radioaktiv» zu drehen.

Für den Film kehrte er nochmals zu seinen Wahnvorstellungen zurück «Die Psychiater hielten diesen Film für keine gute Idee. Sie fürchteten, dass ich damit die falsche Richtung einschlagen und scheitern könnte.» Nathan Hof-

Nathan Hofstetter litt


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Migros-Magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

MensChen

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«Die Psychiater fanden diesen Film keine gute Idee.» stetter ignoriert die Warnungen und lässt sich auf das Abenteuer ein — mit der Unterstützung von Natalia, einer seiner Studienkolleginnen. «Einmal las ich ihr die letzte Seite meines Tagebuchs vor, als sie sagte: ‹Warte, ich will dich dabei filmen.› So fing das ganz spontan an.» Nathan kehrte noch einmal zurück zu seinen Wahnvorstellungen, um sie zu verewigen für sein filmisches Selbstporträt. «Selbst wenn ich mir dessen nicht bewusst war, war dieser Kurzfilm auch eine Art Psychotherapie und hat mir wirklich gutgetan», ist er überzeugt. Heute ist Nathan wieder zu Hause und geht in eine Tagesklinik um sich zu verpflegen und therapeutischen Aktivitäten nachzugehen. Er lächelt schüchtern, sichtlich erleichtert darüber, dass er eine Phase der Ruhe, Stabilität und Besserung erlebt. «Ich hoffe, früher oder später ohne psychiatrische Hilfe auszukommen und weiterhin in der Filmbranche arbeiten zu können.» Text: Alain Portner Bild: Matthieu Spohn

www.migrosmagazin.ch

sehen sie online

an Wahnvorstellungen, glaubte, radioaktiv zu sein. Sein Kurzfilm gewann in Locarno einen Kleinen Leoparden.

In Nathans Welt eintauchen Ein kurzer Ausschnitt aus Nathan Hofstetters preisgekröntem Kurzfilm «radio-aktiv».


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INTERVIEW

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NR. 26, 24. JUNI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

1938: Superman

Der erste Superheld überhaupt. Er ist ein Ausserirdischer und hat alle nur erdenklichen Superkräfte: Er ist sehr stark, sehr schnell und kann fliegen. Seine Tarnidentität ist der Journalist Clark Kent.

1939: Batman

Hinter dem Mann im Fledermauskostüm steckt der Millionär Bruce Wayne, der sich dank seines Geldes die technischen Tricks leisten kann, um die Unterwelt zu bekämpfen.

«Wir hätten alle gerne Superkräfte»

Soeben ist Superman als «Man of Steel» in die Kinos zurückgekehrt. Schon seit Jahrzehnten begleiten er und seine Superhelden-Kollegen uns in Comics und Filmen. Was die Faszination ausmacht, weiss die Superhelden-Forscherin Aleta-Amirée von Holzen.


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

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INTERVIEW | 31

Aleta-Amirée von Holzen, welches ist Ihr Lieblingssuperheld?

Das wechselt immer wieder. Ich habe relativ spät angefangen, Superheldencomics zu lesen. Als Kind waren meine ersten Comics «Tim und Struppi» und «Prinz Eisenherz», von daher wäre am ehesten Struppi mein ewiger Held.

In Ihrer Forschung haben Sie sich aber auf Superhelden spezialisiert. Was macht denn den Superhelden aus?

Zunächst natürlich seine Superfähigkeiten, also übermenschliche Kräfte aller Art. Aber auch Batman oder Iron Man, die ja nur mithilfe technischer Mittel besondere Kräfte haben, zählen dazu. Die häufigste Definition in der Forschung: Der Superheld braucht eine Mission, ein Markenzeichen mit Kostüm und Superkräfte, die aber optional sind. In der Regel versucht er der Menschheit zu helfen und Kriminalität auszurotten — was ihm nie ganz gelingt, sonst bräuchte es ihn ja nicht mehr.

Bilder: by courtesy of © DC Entertainment

Was interessiert Sie an diesen Figuren?

Comic-Forscherin an der Uni Zürich

Aleta-Amirée von Holzen (32) ist Assistentin am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich. Sie hat Germanistik und Europäische Volksliteratur studiert und schreibt derzeit an ihrer Dissertation zum Thema «Maskerade und Identität» am Beispiel von Superhelden in Comics.

1940: Flash

Der Student Jay Garrick atmete in seinem Labor Dämpfe ein — seither ist er superschnell und bekämpft das Verbrechen.

Am meisten die doppelte Identität, die ja fast alle haben. Darüber schreibe ich auch meine Doktorarbeit. Über die Jahrzehnte gibt es ganz verschiedene Arten, mit dieser doppelten Identität umzugehen, da gibt es alle Schattierungen zwischen Komik und Tragik. Weshalb sind Superhelden in Comic und Film schon so lange so populär?

Sie sind eine Frucht des Zweiten Weltkriegs. Ihre Zahl in den Comics explodierte mit dem Kriegseintritt der USA geradezu. Es gab sie als kurze Zeitungsstrips genauso wie im Comicheft oder als Radioserie. Supermans erste Zeichentrick-Filmreihe startete 1941 — sehr bunt, herrlich antiquiert und noch immer spannend. Der Hauptgrund für die Faszination ist natürlich, dass wir alle gerne Superkräfte hätten. Und jeder Held hat etwas anderes zu bieten: fantastische Kräfte wie Superman, Waffen wie Green Arrow oder Thor, global oder sogar intergalaktisch im Einsatz wie Green Lantern, eher lokal beschränkt wie Daredevil, ein bisschen düster wie Batman, eher soapig wie die X-Men. Bei genauerem Hinsehen stellt man allerdings fest, wie viele Probleme diese Kräfte mit sich bringen, sodass man vielleicht doch lieber auf sie verzichtet. Die enorme Bandbreite macht es also aus?

Genau. Trotzdem wäre das Genre Mitte der 50er-Jahre einmal fast gestorben. Die Kulturkritik blies zum Schundkampf

1941: Wonder Woman

Sie ist eine echte, starke Amazone. Ihre Tarnidentität ist die Krankenschwester Diana Prince.

gegen Comichefte, der im Comics Code gipfelte, einer rigiden Selbstzensur der Verlage. Ein Vorwurf etwa war, Batman und Robin repräsentierten eine Art Schwulenutopie. Allerdings waren die meisten Superheldenhefte da bereits eingestellt worden, zu den Ausnahmen gehörten Superman, Batman und Wonder Woman. Die grosse Erneuerung kam Anfang der 60er-Jahre, als Marvel mit Spider-Man, Hulk und den X-Men eine neue Art von Superhelden kreierte: menschlicher, komplexer, mit persönlichen Problemen und Zwistigkeiten untereinander. Das war auch der Startschuss für die Rivalität der beiden grossen US-Comicverlage DC und Marvel. Und so richtig erwachsen wurden die Superhelden dann in den 80er-Jahren.

Die Geschichten wurden länger, komplexer, düsterer — Comics waren plötzlich nicht mehr nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene interessant; der Begriff Graphic Novel entstand. Frank Millers Batman-Adaption schaffte es sogar in Deutschland auf die «Spiegel»-Bestsellerliste. Entscheidend für den Erfolg der Superhelden ist auch, dass die Geschichten immer zu der Zeit spielen, in der sie publiziert werden. Sie reflektieren also jeweils die politischen und gesellschaftlichen Werte ihrer Zeit. Der Seelenzustand der USA kann also etwa an Batman verfolgt werden: die bunte, fröhliche TV-Serie in den 60ern, Tim Burtons dunkel-romantische Filme Ende der 80er und Christopher Nolans düstere Trilogie in den 2000ern.

So ist es. Das gilt ähnlich für praktisch alle Superhelden. Letztes Jahr fand bei den X-Men zum Beispiel die erste Schwulenhochzeit statt. Dieses Heft ging weg wie warme Weggli und verschaffte Marvel hohe Publizität.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

Superhelden sind aber eher was fürs männliche Geschlecht, oder?

Der prototypische Leser ist männlich, weiss und bis etwa 30 Jahre alt, aber es gibt auch viele weibliche Fans. Mit ethnisch diversifizierten Helden will man zudem neue Publikumsschichten ansprechen. Wieso gibt es kaum Superheldinnen?

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Wohl der patriotischste aller Superhelden. Die Armee macht aus dem Studenten Steve Rogers mit einem Serum einen SuperDer letzte Anlauf im Kino, 2006, war soldaten. ein Misserfolg. Was ging schief bei Bryan Singers «Superman Returns»?

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INTERVIEW | 33

Für mich war er zu sehr eine Hommage an die ersten beiden Filme mit Christopher Reeve von 1978 und 1980. Er war ziemlich humorlos, und Singer hat zwar versucht, die Story zu modernisieren, ist aber dabei nicht weit genug gegangen.

Der einzige weibliche Star ist wohl Won- Welche erwartungen haben Sie an die neue der Woman, die hält sich Verfilmung «Man of Steel»? immerhin seit 1941. Aufgrund des Trailers scheint es eine NeuerTrotzdem ist sie viel wezählung der Herkunftsniger bekannt, weil ihr Charakter immer wieder geschichte zu geben. Der verändert wurde. Man Fokus dürfte auf der hatte den Eindruck, die Frage liegen, wie die Comicautoren wussten Menschheit realistinicht immer so genau, scherweise damit umgewas sie mit ihr anfangen hen würde, wenn es einen solchen Helden sollten. Und es ist leider so: Tendenziell ist der tatsächlich gäbe. Ich bin Held ein Mann. Es gibt gespannt! zwar Figuren wie Supergirl, Batgirl oder CatWie wurde Superman im Laufe der Jahrzehnte dem woman, aber keine von ihnen ist bezüglich PopuZeitgeist angepasst? larität mit ihren männ- Aleta-Amirée von Holzen Er hat immer für das lichen Pendants ver- mit ihrer reichhaltigen Gute, die Wahrheit und Kollektion von Supermangleichbar. Gerechtigkeit gekämpft. Comics. Die Comics waren früher aber viel simpler, skizVielleicht auch, weil die Thezenhaft, fast dilettanmen in diesen Geschichten einfach eher die Männer ansprechen? tisch gezeichnet. Heute ist jede ZeichDas ist zwar so. Aber Comics wie auch nung ein Kunstwerk, die Storys werden Science-Fiction-Storys haben sich regelrecht inszeniert. Im Zweiten Weltschon früh bemüht, starke Frauenfigu- krieg kämpfte Superman gegen Nazis, ren zu schaffen. Lois Lane zum Beispiel, Saboteure und fernöstliche Feinde, Supermans langjährige grosse Liebe, hat da wurde auch mit übelsten Klischees schon immer gemacht, was sie wollte. gearbeitet. In den 50er-Jahren war die Sie musste zwar auch immer wieder ge- Welt wieder in Ordnung, viele Superrettet werden, aber das hat ihrer Selb- helden erhielten damals sogar Hausständigkeit nie Abbruch getan. Sie war tiere; Superman hatte Krypto, den Superhund, auch er natürlich mit Suvon Anfang an relativ emanzipiert. perkräften. Später, unter dem Einfluss Superman ist ja nun zurück in unseren Kinos. der menschlicheren Marvel-Helden, es ist die x-te Reinkarnation der Figur, und wurde bei Superman dessen Alter Ego das, obwohl doch gerade er ein bisschen lang- Clark Kent stärker in den Vordergrund weilig ist, nicht? gerückt. Ein schönes Beispiel dafür ist Er war 1938 der erste Superheld, auf sei- die TV-Serie «Lois and Clark» aus den ner Grundlage sind alle anderen ent- 90er-Jahren, die klar auf Clark aufbaustanden. Er ist der kompletteste Held, te. So düster wie bei Batman wurde es denn er kann alles: Er ist schnell, super- nie, aber Superman ist doch auch mal stark, hat einen Röntgenblick und kann gestorben — er wurde dann später fliegen. Diese Stärken sind aber auch natürlich wiederbelebt. sein Problem: So lange ihm niemand mit Kryptonit — seiner einzigen Schwäche Besonders stark auf gesellschaftliche Sensi— in die Quere kommt, ist klar, dass er bilitäten ausgerichtet scheinen Marvels gewinnt. Er ist zudem ein sehr geradli- X-Men, die 2000 den ganzen Superheldenniger Charakter und sehr amerikanisch. Filmboom gestartet haben und nächstes Jahr Gleichzeitig ist er ein Ausserirdischer, mit einem neuen Film in die Kinos kommen. was ihn zum ultimativen Einwanderer Die X-Men haben sich schon immer mit und auch wieder interessant macht. brisanten Gesellschaftsthemen und

1961: The Fantastic Four

Eine Gruppe von Astronauten, die bei einem Testflug dank kosmischer Strahlen Superkräfte erhalten.

1962: Spider-Man, The Hulk, Thor

Bilder: by courtesy of © Marvel Entertainment LLC

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1941: Captain America

Die wohl bekanntesten Superhelden aus dem Hause Marvel: Student Peter Parker wurde von einer Spinne gebissen, Wissenschafter Bruce Banner bekam Gammastrahlen ab, und der Halbgott Thor soll auf der Erde Bescheidenheit 1963: lernen. X-Men,

The Avengers

Zwei Superheldenteams mit einer Fülle von Mitgliedern, die zum Teil auch untereinander in Konflikte geraten.


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INTERVIEW

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NR. 26, 24. JUNI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

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1964: Daredevil

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Matt Murdoch ist durch eine radioaktive Substanz erblindet, die gleichzeitig all seine anderen Sinne extrem geschärft hat. Er bekämpft das Böse in New York.

Henry Cavill ist der neue Superman in «Man of Steel»

1966: Silver Surfer

Ein Alien, das anderen Völkern hilft, die vom Planetenvernichter Galactus bedroht werden.

1972: Ghost Rider

Ein Stuntmotorfahrer lässt sich mit einem Dämon ein, um seinen Mentor zu retten. Seither hat er diverse Superkräfte.

1974: Wolverine

Heilkräfte und ein Adamantiumskelett machen Wolverine praktisch unbesiegbar. Er ist einer der beliebtesten X-Men.

1986: Watchmen 2004: The Incredibles 2008: Kick-Ass

Die Watchmen sind eine intellektualisierte, recht anspruchsvolle Variante von Superhelden, derweil der Pixar-Animationsfilm The Incredibles das Genre vergnügt parodiert. Ebenfalls verfilmt wurde Kick-Ass, dessen zweiter Teil im August in die Kinos kommt. Diese Storys handeln von SuperheldenFans, die beschliessen, selbst Superhelden zu werden.

Die neuste Superman-Verfilmung «Man of Steel» läuft derzeit in unseren Kinos. Aber längst nicht alle Superhelden-Filme sind gleichermassen gelungen. Es gibt sogar ein paar richtig schlechte wie «Catwoman» mit Halle Berry (2004) oder «Daredevil» mit Ben Affleck (2003). Wir stellen Ihnen online unsere Hitparade misslungener Superhelden-Filme vor – stimmen Sie ab, welcher Streifen das absolute Schlusslicht ist! Ideologien auseinandergesetzt. Darin haben sie vermutlich eine Sonderstellung unter den Superhelden. Wirklich eindrücklich finde ich aber das Blockbuster-Megaprojekt, das Marvel seit ein paar Jahren durchzieht. Sie kombinieren diverse Einzelhelden, die alle ihre eigenen, sehr erfolgreichen Filme bekommen haben, zu den «Avengers» und verknüpfen dabei die Storys all dieser Filme in einen übergreifenden Erzählstrang, so wie das in den Comics schon seit Jahrzehnten funktioniert. Und es klappt inhaltlich und kommt beim Publikum an. Ein grösseres Publikum als heute hat es für die Superhelden noch nie gegeben, oder?

Das ist wohl tatsächlich so. Dank der Kinofilme und der weltweiten Verbreitung in vielen Medien gibt es auch mehr übersetzte Hefte. In den USA hatten die Hefte in den frühen Jahrzehnten zwar viel höhere Auflagen, waren aber auch günstiger. Heute gibt man schnell mal ein kleines Vermögen aus, wenn man regelmässig Comics kauft. Wurden eigentlich anderswo auf der Welt ebenfalls Superhelden erfunden, oder ist das eine rein amerikanische Sache?

Sie sind schon sehr amerikanisch. Eine Art Superhelden gibts in der italienischen Comicszene, aber die sind ganz anders. Man kann sie lustigerweise in Zürich am Bahnhof genau bei dem Kiosk kaufen, wo der Zug ins Tessin abfährt. Und fast nur dort, soviel ich weiss. Deut-

sche Superhelden gibts nur als Parodie. Bei den japanischen Mangas gibts ähnliche Figuren, aber so richtig vergleichbar sind die nicht. Warum sind die USA so Superhelden-affin?

Literarische Figuren mit grossen Kräften gab es ja schon immer, man denke an Herkules oder Goliath. Dass Superhelden in den USA so populär wurden, hängt wohl auch an der Erzählform der Comichefte. Es waren bunte Bilder und Geschichten, die man ohne viel Anstrengung lesen und verstehen konnte. Comics und Superhelden haben sich gegenseitig gross gemacht. Die Superhelden-Comic-Forschung ist vermutlich akademisch ein ziemliches Randgebiet, oder? Was haben Sie weiter vor, wenn Ihre Dissertation mal geschrieben ist?

In den letzten Jahren hat sich das ziemlich gewandelt, es wird sehr viel stärker geforscht als früher. Man wird also nicht mehr komisch angesehen, wenn man etwa im Rahmen von literaturgeschichtlicher Motivforschung auch Comics analysiert. Ob ich nach meiner Dissertation weiter den Fokus darauf lege, weiss ich aber noch nicht. Mein Ziel ist nicht, die erste Superhelden-Professur an der Uni zu bekommen — aber wenn man sie mir anbieten würde, nähme ich sie schon! Text: Ralf Kaminski Bilder: Tanja Demarmels

«Man of Steel» läuft seit 20. Juni in den Kinos


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migros-magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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KolUmne | 37

Der haUsmann

David Dings, ääh … Bänz Friedli bestand als Götti manche Prüfung.

Götti Nils hat es getan: Er hat Anna Luna ein Dänemark-Leibchen geschenkt. Seit beinahe 15 Jahren sprach er davon, zwinkernd stets — nun, zur Konfirmation, hat er ihr das Trikot des dänischen Fussballnationalteams, für das er fant, tatsächlich überreicht. Längst war es ein Running Gag zwischen den beiden. Er fragte: «Was möchtest du zu Weihnachten? Ausser natürlich dem Dänkemark-Shirt, das bekommst du sowieso …» Oder sie sagte: «Gell, Götti, heuer gibts bestimmt den Dänen-Dress zum Geburtstag!» Und beide wussten, dass es nur ein Scherz war.

Abklatsch, wie gern hätte ich ihn in die Geheimnisse des wahren Blues eingeweiht! Aber ein Götti darf das nicht.

«Götti Nils hat es getan.»

Als Götti muss man lernen, den Beschenkten nicht Dinge aufzwingen zu wollen, die einem selber gefallen. Man muss, im Gegenteil, zuweilen Sachen schenken, die einem missfallen; das Patenkindeswohl geht vor. Mein inzwischen erwachsener Göttibub zum Beispiel — ein so wunderbarer Göttibub er auch war — stellte mich auf manche Probe. Etwa alle zwei, drei Jahre wünschte er sich ein neues Leibchen des Schlittschuhclubs Bern. Ich musste sehr tapfer sein, und das war noch vor der Zeit, da man so was locker im Internet bestellen konnte. Nein, ich musste in den Vaucher Sport schreiten und es aussprechen: «Grüessech, ich hätte gern ein … Also, ‹gern› — ich brauche es einfach: ein SCB-Trikot.» Harte Prüfung für einen, der seit Kindsbeinen für den Kantonsrivalen Langnau schwärmt, glauben Sie

mir. Aber mir war bewusst, dass ich den Buben nicht bekehren konnte: Er wohnte gleich neben der Berner Allmend, ging dort Hockey spielen, und manchmal gesellte sich der finnische Star «Rexi» Ruotsalainen zu den Kleinen. Klar, war der Junge SCB-Fan. Doch es kam schlimmer. Er wünschte sich Musik, bei der man heute ausrufen würde: «Ich bitte dich! Den Chabis kannst du dir selber runterladen!» Aber, nein, ich musste mich in den Krompholz bemühen und stammeln: «Sie! Ich hätte gern …» Pause. «Also, es ist für ein Kind, wissen Sie! David Dings, ääh …» – «Hasselhoff?», fragte die Verkäuferin. Sie lächelte bitter und schien heimlich mit mir zu leiden. Und wie gern hätte ich ihm, als er sich Status Quo wünschte, gesagt, dieses britische Bluesrockgedudel sei doch nur ein

Er war schon 18 und dem Alter entwachsen, da man von einem Götti gross beschenkt wird, als er sich mal — und ich deutete es als Belohnung für meine jahrelange Zurückhaltung — beiläufig erkundigte: «Götti, du chunnsch doch druus bim Blues …» Ob ich ihm nicht vielleicht eine Blues-CD … Ich: «Eine?! Eine einzige?» Er hat von mir dann, gewissermassen als Einstiegsset, die paar wichtigsten Alben erhalten: «Hoodoo Man Blues» von Buddy Guy und Junior Wells, Albert Kings «Born Under a Bad Sign», «Muddy Waters at Newport 1960», «B. B. King Live at the Regal», dazu Memphis Minnie, Roscoe Gordon … Aber so genau wollten Sie es vermutlich nicht wissen. Jedenfalls warens, glaub ich, zehn CDs. Eben,die Konf.Weil sie mal eine Schulklasse übersprang, wurde Anna Luna nun ein Jahr zu früh konfirmiert. Und bekam von Götti Nils das Dänemark-Shirt. Nicht nur das, gewiss; es war nur eine ironische Dreingabe. Aber wissen Sie, was? Sie hat sich sehr gefreut und es gleich am ersten Tag angezogen. Schade, eigentlich, dass den Dänen die Qualifikation für die WM diesmal nicht gelingen will. Bänz Friedli (48) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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aktuell 38 |

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neues aus der migros

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Nr. 26, 24. JuNi 2013 | migros-magazin |

Engagement über die

Alles fürs Tierwohl: Zusammen mit ausländischen Produzenten setzt sich die Migros

Auch in Übersee engagiert sich die Migros: Auf einer Grossfarm in Kanada setzt sich die Detailhändlerin für eine bessere Haltung der Pferde ein.

Trutenmast in Ungarn:

D

ie Migros verkauft überwiegend einheimisches Fleisch: Rind-, Kalb- und Schweinefleisch stammen zu nahezu 100 Prozent aus dem Inland. Bei anderen Nutztieren ist die Migros jedoch auf den Import angewiesen, wie zum Beispiel bei Truten- oder Kaninchenfleisch, das zu 75 respektive 80 Prozent aus dem Ausland stammt. Die dortige Tierhaltung entspricht jedoch nicht immer den hohen Standards der Schweiz. Somit gerät auch der hiesige Detailhandel regelmässig ins Kreuzfeuer der Kritik von Tierschützern. Der Grund: Bei vielen Nutztieren gibt es im EU-Raum keine einheitlichen Haltungsstandards. Die Mast der Tiere wird nach den vorgegebenen Tierschutzbestimmungen des jeweiligen Landes produziert — und diese sind oftmals

bedeutend weniger streng als in der Schweiz. Mit einem für den Schweizer Detailhandel wohl einmaligen Engagement setzt sich jetzt die Migros für das Tierwohl auch jenseits der Grenzen ein — und trägt ihre Philosophie ins Ausland. Nachdem die Migros bereits 2011 in enger Zusammenarbeit mit dem lokalen Produzenten in Ungarn ein artgerechtes Haltungssystem für Kaninchen aufgebaut hat, weitet sie nun ihr Engagement aus: In Westungarn wurde in eigentlicher Pionierarbeit eine Trutenhaltung aufgebaut, die voll und ganz den Anforderungen der Schweizer Tierschutzverordnung entspricht. Im November 2013 wird erstmals Import-Trutenfleisch aus artgerechter Tierhaltung in den Migros-Filialen erhältlich sein. Und

auch jenseits der Grenzen Europas engagiert sich die Migros für das Tierwohl: Aktuell setzt die Detailhändlerin sich in Kanada dafür ein, dass die Haltung der Pferde dort entscheidend verbessert wird (siehe Seite 41).

signalwirkung auf den gesamten europäischen detailhandel Die Massnahmen sind kein Tropfen auf den heissen Stein: «Wir bieten damit unseren Kunden klare Mehrwerte», sagt Bernhard Kammer, Nachhaltigkeitsexperte bei der Migros. «Wir sind überzeugt, dass unser Engagement für die Verbesserung des Tierwohls eine Signalwirkung auf den gesamten europäischen Detailhandel sowie dessen Produzenten haben kann.» Text: Christoph Petermann


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AKtuELL

Migros-Magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

neues aus der Migros | 39

Grenze hinaus für verbesserte Haltungsbedingungen ein.

Mehr Auslauf für truten

Die Migros importiert trutenfleisch bald grösstenteils aus ungarn – und sorgt dafür, dass dort die Schweizer Standards eingehalten werden.

R

Die Truten haben jederzeit Zugang zum neuen Wintergarten.

egelmässig erschüttern hässliche Bilder aus der industriellen Tier­ haltung im Ausland die Konsu­ menten. Nach wie vor im Gedächtnis sind die unwürdigen Zustände bei der Trutenhaltung in Deutschland, über die der «Kassensturz» Ende 2011 und ver­ gangene Woche berichtet hat. Tatsäch­ lich sind die in der EU gültigen Richt­ linien weit weniger streng als diejenigen in der Schweiz. Ein ernsthaftes Problem, zumal nur zehn Prozent des Trutenflei­ sches, das Schweizer konsumieren, aus einheimischer Produktion stammt. Das deckt dann auch nur rund 25 Prozent des Bedarfs der Migros — die Detailhändle­ rin ist daher auf Importe angewiesen. Nun bietet die Migros als erste Schweizer Detailhändlerin ab November 2013 Import­Trutenfleisch an, das aus artgerechter Tierhaltung stammt. Die Tiere aus einer Trutenfarm im Westen Ungarns werden dort neu nach den Be­ stimmungen der Schweizer Tierschutz­ verordnung gehalten. Vor anderthalb Jahren hat die Migros in enger Zusam­ menarbeit mit ihrem ungarischen Pro­

duzenten einen entsprechenden Mass­ nahmenplan erarbeitet. Kurz darauf be­ gann vor Ort der Bau der ersten Ställe.

die Tiere erhalten in den ställen rückzugsmöglichkeiten Wie sehen diese Massnahmen konkret aus? «Wir haben zum einen die so­ genannte Besatzdichte geändert — den Tieren steht nun viel mehr Platz zur Verfügung», sagt Bernhard Kammer, Nachhaltigkeitsexperte beim Migros­ Genossenschafts­Bund. «In den neuen, tiergerechten Ställen befinden sich nun maximal 3700 Tiere — während es vorher bis zu 5000 Truten waren.» Zu­ dem gehört neu zu jedem Stall ein Au­ ssenklimabereich. Dies ist ein überdach­ ter Wintergarten, der rund 20 Prozent der gesamten Stallfläche einnimmt. Die Tiere können ihn jederzeit aufsuchen. «In diesem Punkt übertreffen wir die Mindeststandards der Schweizer Tier­ schutzverordnung», betont Kammer. Genauso wie bei einer anderen Mass­ nahme, der Schaffung von Rückzugs­ möglichkeiten. Konkret sind das grosse

«Die Massnahmen werden das Tierwohl verbessern» Hansuli Huber ist Geschäftsführer beim Schweizer tierschutz (StS). Hansuli Huber, der Schweizer tierschutz (StS) und die Migros engagieren sich in ungarn für den Aufbau einer tierfreundlichen trutenmast. Wie kam es dazu? Wir haben mit unseren recherchen immer wieder gezeigt, dass der ausländische Tierschutzstandard oft erschreckend tief ist. Nachdem bei der Migros seit Längerem die Zielsetzung von tierschutzkonformen importen besteht, war ein Zusammengehen sinnvoll.

Was macht der StS konkret? Wir beraten die Migros bei diesem mehrjährigen Aufbauprojekt und begutachten periodisch den Prozess vor Ort aus Tierschutzsicht.

Mitarbeiter betreut. Dies galt auch für das Aufladen der Tiere für den Transport bis zum Schlachthof. im Herbst werden wir diesen Prozess vor Ort erneut begutachten.

Im März dieses Jahres hat der StS eine erste Begutachtung vorgenommen. Wie lautet Ihr Fazit? Die Haltung der Truten in den beiden gezeigten Ställen war in Ordnung und entsprach den Schweizer Vorgaben. Die Tiere wurden durch professionelle

Die Schweiz ist ein sehr kleiner Markt. Fallen von der Migros getroffene Entscheidungen punkto tiergerechter Haltung im Ausland überhaupt ins Gewicht? in der Tat tun sie das. Die von der Migros jetzt getroffenen Massnahmen

werden das Tierwohl und die Tiergesundheit verbessern und die Lebensmittelqualität und -sicherheit erhöhen. Das wird sich herumsprechen, und andere werden aufgrund des positiven Beispiels ebenfalls umstellen. Wie geht es jetzt konkret weiter? Wir werden mit der Migros demnächst das importsortiment durchsehen und mögliche weitere Handlungsschwerpunkte definieren.


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neUes aUs Der migros

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Die Verbesserungen für die Truten auf einen Blick Die Tabelle zeigt die Eckpunkte der ersten Trutenmast im Ausland (ungarn), wie sie die Migros in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Tierschutz (STS) aufgebaut hat — im Vergleich zur Eu­Praxis. Kriterien Besatzdichte* Dunkelphase Tageslicht BTS**

Migros-Trutenmast 36,5 kg/m2 8 Stunden vorhanden – Aussenklimabereich (20 Prozent der Stallfläche) – erhöhte Sitzgelegenheiten / rückzugsmöglichkeiten

EU-Praxis 58 kg/m2 2 Mal 4 Stunden nicht vorhanden / Kunstlicht – –

* Zahl der Tiere beziehungsweise deren Masse in Kilogramm je Quadratmeter. Auf der Trutenfarm in ungarn werden dies neu maximal 3700 Truten pro Stall sein, während es im Eu­raum bis zu 10 000 Tiere sein können. **BTS: Besonders tierfreundliche Stallhaltungssysteme (ein Pro­ gramm in der Schweiz, das über die Bestimmungen des Schweizer Tierschutzes hinausgeht).

Strohballen, die in den Ställen verteilt sind. «Die Tiere können sich so ausweichen oder erhalten erhöhte Sitzgelegenheiten, was wiederum weniger Stress bedeutet.» Eine weitere Massnahme punkto Tierwohl betrifft die Behandlung der Schnäbel. In der Massentierhaltung ist es ein bekanntes Phänomen, dass Nutztiere wie Truten oder Legehennen

einander Federn ausreissen oder sich beissen. Daher werden den Tieren Teile der Schnäbel abgeschnitten, «coupieren» heisst das in der Fachsprache. «Im EU-Raum ist das eine gängige Praxis, in der Schweiz jedoch verboten», so Kammer. Genauso bei den Truten des Migros-Lieferanten in Ungarn. Hier wird der längere, obere Teil des Trutenschnabels nicht abgeschnitten, sondern «tou-

Nr. 26, 24. JuNi 2013 | migros-magazin |

chiert». «Er wird bei den Jungtieren mittels eines Lasers gekürzt — und nur von extra ausgebildeten Fachpersonen», erklärt Kammer. Dies entspreche auch der gängigen Praxis in der Schweiz. Welche war die grösste Herausforderung bei der Umstellung auf artgerechte Trutenhaltung? «Wir mussten einen Produzenten finden, der sich für unsere Ideen begeistern lässt», so Kammer. Aber der Aufwand habe sich gelohnt: «Die Produzenten realisieren, dass die Tiere gesünder sind, und sind nun mit Herzblut bei der Sache.» Im Herbst 2013 werden in Ungarn 30 Ställe nach den neuen Kriterien umgebaut sein. Dann finden die Konsumenten in einem ersten Schritt entsprechendes Trutenbrustfleisch in den Filialen, später erfolgt dann die Umstellung bei anderen Trutenerzeugnissen, wie zum Beispiel Charcuterieartikeln. Plant die Migros weitere Massnahmen im Ausland? «Das ist so», sagt Kammer, «das Thema ist zu wichtig, als dass wir uns jetzt zurücklehnen könnten.» Text: Christoph Petermann

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Migros-Magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

aktuell

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neues aus der Migros | 41

Wetterschutz für kanadische Pferde Die Migros bezieht Pferdefleisch von einer grossen Farm in Alberta. Dank des Engagements der Detailhändlerin wird die Haltung der Tiere dort entscheidend verbessert.

A

m Fuss der Rocky Mountains, im Süden der kanadischen Provinz Alberta, liegt die Bouvry-Farm — einer der weltweit wichtigsten Produzenten von Pferdefleisch. In Kanada und den USA eingekaufte Pferde werden dort während rund sechs Monaten gehalten und dann geschlachtet. Die weitläufige Farm produziert zur Pferdefütterung selber Gerste und Heu. Die klimatischen Verhältnisse dort sind günstig für die Haltung von Pferden: Das Gelände liegt auf 1000 Meter über Meer, es gibt im Lauf des Jahres nicht zu starke Temperaturschwankungen und nicht zu viele Niederschläge. Im vergangenen Frühjahr prangerten der «Kassensturz» und der Tierschutzbund Zürich (TSB) Missstände bei der Produktion von Pferdefleisch an, das aus Nord- und Lateinamerika in die Schweiz importiert wird. Es ging in der Berichterstattung zum Beispiel um lange Transportwege, die den Tieren zugemutet wurden, oder um fehlenden Witterungsschutz auf den Farmen. Die Vorwürfe richteten sich unter anderem auch gegen die Bouvry-Farm. Mehrere Detailhändler nahmen als Reaktion auf die «Kassensturz»-Sendung ganz oder teilweise das Pferdefleisch aus dem Sortiment. Die Migros hat jedoch einen anderen Weg gewählt: Sie setzt sich gemeinsam mit den Betreibern der Bouvry-Farm vor Ort für eine umfassende Verbesserung des Tierwohls ein. Bis Herbst 2013 trifft der kanadische Grossbetrieb eine Reihe von Massnahmen, die jenen Pferden zugutekommen, die im Auftrag der Migros gehalten und schliesslich geschlachtet werden.

schutz vor schnee und regen und regelmässige Hufpflege Die Tiere werden künftig direkt am Geburtsort gekauft und abgeholt, Märkte und Auktionen bleiben ihnen also erspart. Die Dauer der Transporte darf zehn Stunden nicht mehr überschreiten, was angesichts der nordamerikanischen Distanzen eine strenge Limite ist. Exklusiv im Auftrag der Migros entsteht auf

Die Bouvry-Farm in der Provinz Alberta: Im neuen Horseline-Areal werden die Pferde mehr Platz sowie Dächer zum Schutz vor Schnee und Regen erhalten.

dem Gelände der Bouvry-Farm das sogenannte Horseline-Areal mit mehr Platz pro Tier sowie Dächern gegen Schnee und Regen. Zu den Neuerungen zählt auch, dass die Hufe der Pferde künftig regelmässig geschnitten und gereinigt werden. Die Einhaltung der neuen Vorgaben werden unabhängige Organisationen kontrollieren. Der gesamte Prozess vom Einkauf der Tiere über den Transport und die Haltung bis zur Schlachtung wird Gegenstand strikter Kontrollen sein. Dank fest installierter Webkameras auf der Bouvry-Farm können sich die Nachhaltigkeitsexperten der Migros zudem jederzeit ein Bild der Situation vor Ort machen. Doch warum lassen sich die Massnahmen nicht schneller umsetzen? «Gerade die baulichen Veränderungen sind aufwendig», erklärt Bernhard Kammer, Nachhaltigkeitsexperte beim Migros-Genossenschafts-Bund. «Die Bauarbeiten sind mit Bewilligungsverfahren verbunden; das neue Areal benötigt auch Strom- und Wasseranschlüsse.» Dass den Betreibern der Farm das Tierwohl durchaus am Herzen liegt, zeigt die Zusammenarbeit mit Temple Grandin, einer weltbekannten Dozentin für Tierwissenschaften an der Colorado

State University. Diese Wissenschafterin ist auf den Entwurf von Anlagen für die artgerechte Nutztierhaltung spezialisiert. Was meint der Tierschutzbund Zürich zu den Veränderungen auf der BouvryFarm? Auf der Website der Organisation heisst es dazu: «Der ‹Sonderweg› der Migros, eine Verbesserung vor Ort umzusetzen, wird vom TSB begrüsst.» Zugleich wird kritisiert, dass die Migros den Import von kanadischem Pferdefleisch nicht aussetzt, bis die Verbesserungen auf der Farm verwirklicht sind.

ein Boykott der Farm wäre kontraproduktiv «Das wäre jedoch kontraproduktiv», betontBernhardKammer.«Wennwirauf derFarmmehrTierwohlrealisierenwollen,dürfenwirdieGeschäftsbeziehungen zum Betrieb nicht kappen. Wir müssen die Produzenten während des komplizierten Umstellungsprozesses begleiten.» Mit anderen Worten: Es bringt nichts,sichvomkanadischenUnternehmen abzuwenden. Stattdessen will die Migros mit beharrlichem Engagement dafür sorgen, dass die Pferde auf dem Grossbetrieb unter besseren Bedingungengehaltenwerden. Text: Michael West


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neUes aUs Der migros

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Nr. 26, 24. JuNi 2013 | migros-magazin |

Die Meister der Meister

Handwerkliche Berufsbildung hat bei der Migros Tradition. Einmal mehr kürte die zur M-Industrie gehörende Bischofszell Nahrungsmittel AG die Lehrmeister des Jahres.

J

Siegerin Kategorie Restaurationsfachfrau: Priska Schudel, Zum Goldenen Schäfli, St. Gallen.

Lehrmeister des Jahres in der Kategorie Koch: Daniel Aeschbach, Spital Wetzikon ZH.

David Parrat, Boulangerie Parrat in Saignelégier JU ist Gewinner in der Kategorie Bäcker-Konditor.

Kurt Jaun, Dorfmetzgerei Jaun in Neunegg AG gewinnt in der Kategorie Fleischfachmann.

edes Jahr verleihen das M-Industrieunternehmen Bischofszell Nahrungsmittel AG (Bina) und die Fachzeitschrift «Gastrojournal» die Auszeichnung «Zukunftsträger — Lehrmeister des Jahres». Dahinter steht die Idee, die handwerkliche Berufsbildung zu fördern. Vergangene Woche kam es im Zürcher Kaufleuten zur feierlichen Preisübergabe der mit je 10 000 Franken dotierten Auszeichnungen in den Kategorien Bäcker-Konditor, Fleischfachmann, Koch und Restaurationsfachmann. Für den Preis angemeldet werden die Lehrmeister von ihren Lernenden. Weshalb hat die Bina vor drei Jahren den Preis «Zukunftsträger» initiiert? «Gute Lehrmeister sind ein wichtiger Bestandteil des dualen Bildungssystems», sagt Dieter Gähwiler, Leiter Management Services und verantwortlich für den Personalbereich bei der Bina. Dieses erleichtere den Einstieg in die Arbeitswelt und sorge für den nötigen Nachschub an qualifizierten Fachkräften. Die Bina bildet momentan 38 Lernende aus, im nächsten Lehrjahr werden es insgesamt 44 sein. «Neben der fachlichen Kompetenz sind heute auch Coaching-Fähigkeiten gefragt», sagt Gähwiler. So gibt es in der Bina neben dem Lehrmeister für die eigentliche fachliche Ausbildung — vom Lebensmitteltechnologen bis zum Laboranten — einen vollamtlichen Lehrlingsbetreuer. Dieser sucht regelmässig das Gespräch mit den Lernenden und steht auch in regelmässigem Kontakt mit den Lehrern an den Berufsschulen. Zudem organisiert die Bina jährlich ein Lehrlingslager. «Die Lernenden leisten zum Beispiel einen Sozialdienst in einer Gemeinde und können so ihre Sozialkompetenz erweitern», erklärt Gähwiler. Die Geschäftsleitung besucht diese Lager jedes Mal. «Wir wollen unseren Lernenden so nicht zuletzt zeigen, wie wichtig sie für uns sind», betont Gähwiler. Nicht nur für die Bina — auch für die Migros als Ganzes. Die Detailhändlerin ist hierzulande die grösste private Lehrlingsausbildnerin. Text: Christoph Petermann Bilder: Bruno Bolinger

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1. Tag: Anreise nach Amsterdam. Variante Bus: Fahrt nach Amsterdam im Comfort-Bus. Variante Flug: Linienflug nach Amsterdam und Transfer zum Schiff. Einschiffung gegen Abend. 2. Tag: Antwerpen – Veere. Anreise Antwerpen, Stadtführung (*). Am Nachmittag Weiterfahrt über die Schelde nach Veere. 3. Tag: Gent, Deltawerke. Stadtführung durch die schöne Stadt Gent (*), am Nachmittag erwartet Sie eine interessante Besichtigung der Deltawerke (*). 4. Tag: Amsterdam. Während einer Stadtführung mit Grachtenfahrt lernen Sie viel über diese interessante Stadt (*). 5. Tag: Hoorn – Insel Texel. Die Nordseeinsel bezaubert durch ihre wunderschöne Landschaft (*). 6. Tag: Hoorn – Volendam. Auf einem geführten Spaziergang lernen Sie das auf einer Landzunge gelegene Hoorn kennen, aus dem viele Seefahrer stammten (*). Gegen Abend Fahrt nach Amsterdam. 7. Tag: Amsterdam, Rückreise. Variante Bus: Rückfahrt mit dem Comfort-Bus. Variante Flug: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich. (*) Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar.

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Leistungen • An-/Rückreise, Landausflüge im EUROBUS Comfort-Bus • 6 Übernachtungen in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord (+ Kaffee/Tee) • Frühaufsteher-Frühstück (Kaffee/Tee, Säfte, Gipfeli) • Kaltes/warmes Frühstücksbuffet inklusive Getränke und Sekt • Kaffee & Kuchen am Nachmittag, Mitternachtssnack • Kapitänsdinner • Kofferservice ab/bis Anleger • Ein-/Ausschiffungs- und Hafengebühren

2. Tag: Amsterdam – Düsseldorf. Besichtigung von Amsterdam mit Bus und Grachtenboot (*). Am Nachmittag Besuch des Museums Zaanse Schans (*). Fahrt nach Düsseldorf. 3. Tag: Düsseldorf – Köln. Erleben Sie Kirchen, Kunst und Kneipen im Herzen der legendären Düsseldorfer Altstadt (*). Alternativ: Spaziergang durch Köln mit seinen Geschichten (*).

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1675.– 1865.– 2050.– 2115.– 2300.– 2490.–

838.– 933.– 1025.– 1058.– 1150.– 1245.–

Zuschläge • Ausflugspaket mit 6 Ausflügen (*) • 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung • Auftragspauschale (max. CHF 40.00) • Annullations- und Reisezwischenfallversicherung • An-/Rückreise mit Flugzeug, inklusive Transfers und Taxen

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195.– 400 .– 20.– 60.– 590.–

4. Tag: Koblenz – Rüdesheim. Koblenz bietet mit der historischen Altstadt einen spannenden Einblick in die Geschichte (*). Am Nachmittag passieren Sie den Loreley-Felsen und besuchen die berühmte Drosselgasse von Rüdesheim. 5. Tag: Rüdesheim – Mannheim – Germersheim. Sie haben die Wahl aus zwei Ausflügen: geführter Spaziergang durch Heidelberg inkl. Fahrt zum Schloss (*). Oder Sie besuchen Schwetzingen mit den schönsten barocken Schlossgärten (*). 6. Tag: Kehl (Strassburg) – Breisach. Strassburg ist eine der schönsten Städte Frankreichs. Führung und freie Zeit (*). 7. Tag: Breisach – Rückreise. Kurze Fahrt nach Colmar. Geführter Stadtbummel (inbegriffen). Am Nachmittag gemütliche Heimfahrt in die Schweiz.

838.–

Reisedaten 11.08. – 17.08.2013

Leistungen • An-/Rückreise, Landausflüge im EUROBUS Comfort-Bus • 6 Übernachtungen in der gebuchten Kabine • Vollpension an Bord (+ Kaffee/Tee) • Frühaufsteher-Frühstück (Kaffee/Tee, Säfte, Gipfeli) • Kaltes/warmes Frühstücksbuffet inklusive Getränke und Sekt • Kaffee & Kuchen am Nachmittag, Mitternachtssnack • Kapitänsdinner • Kofferservice ab/bis Anleger • Ein-/Ausschiffungs- und Hafengebühren Preise pro Person (2-Bett-Kabinen) in CHF Kabinen

Hauptdeck hinten Hauptdeck Mitteldeck hinten Mitteldeck Oberdeck hinten Oberdeck

Katalogpreis

15 m2 15 m2 19 m2 19 m2 19 m2 19 m2

1675.– 1865.– 2050.– 2115.– 2300.– 2490.–

Zuschläge • Ausflugspaket mit 6 Ausflügen (*) • 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung • Auftragspauschale (max. CHF 40.00) • Annullations- und Reisezwischenfallversicherung • Anreise mit Flugzeug, inkl. Transfer, Taxen

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NR. 26, 24. JUNI 2013 | migros-magazin |

Poulet mit Thymian und Oliven 300 g Pouletschnitzel in ca. 1 cm grosse Würfel schneiden. Mit ¼ Bund Thymian in Olivenöl ca. 5 Minuten durchbraten. Poulet mit 150 g Oliven Provençale mischen.

Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Mit der Vorfreude auf die Ferien ist es nicht anders: Ein mediterranes Antipasti-Buffet als Stimmungsmacher verkürzt uns die Wartezeit – und Biss um Biss reisen wir dem Süden entgegen. Machen Sie Balkonien zum Strand-Ristorante, und geniessen Sie das Dolcefarniente.

Aprikosen und Crevetten 400 g Aprikosen in Würfelchen schneiden. Mit ½ Zimtstange, 1 EL Zucker, Salz, Pfeffer und wenig Wasser knapp weich dünsten. Mit 130 g gekochten Crevetten (Tail On) anrichten. Wenig Dill darüberzupfen.

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migros-magazin | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

SCHAUFENSTER

sommerzeit | 45

Marinierte Melone mit Rohschinken 400 g Wassermelone in ca. 2 cm grosse Würfel schneiden. Mit Salz, Pfeffer, wenig gemahlenem Koriander und 1 dl Sanbittèr ca. 15 Minuten marinieren. Melone mit Rohschinken und Grissini servieren.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

SCHAUFENSTER

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 47

Bild: Jorma Müller

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Ein feiner Rohmilchkäse aus dem Waadtland – der Stolz der Rapins.

REGION WAADT

Käse ist hier Familiensache

Zweimal täglich wird die Milch aus 14 Milchbetrieben der Umgebung in der Käserei der Rapins zu Käse verarbeitet. Das Know-how für die Herstellung von Le Maréchal ist ein gut gehütetes Familiengeheimnis.

U

m die Mittagszeit ist fast niemand in der Käserei der Familie Rapin in Grange-Marnand in der Waadt. Die erste Schicht der Käser, die bereits vor dem Morgengrauen Käse produziert hat, ist zu Hause, die zweite beginnt erst um 14.30 Uhr. Jean-Michel Rapin und seine Söhne Kevin, Mathias und Grégory haben den Wettbewerb «Aus der Region. Für die Region.» der Migros und der Migros-Medien gewonnen. Das Besondere an der Käserei: Nur eine Käsesorte bereitet Familie Rapin zu, dazu noch Butter. Für den Le Maréchal, einen Rohmilchkäse, wird die Milch

erhitzt und mit Lab und speziellen Kulturen gemischt, die später für den charakteristischen Geschmack sorgen. Der Käsebruch wird gepresst, dann in Stücke geschnitten, die wiederum unter Druck zu runden Käselaiben geformt werden. Nach dem Salzbad gehts in die Reifung, wo die Laibe mit Kräutern eingerieben werden. Vier Monate später ist der Käse reif und bereit zum Geniessen. Text: Claudia Schmidt

Das Video über die «Aus der Region. Für die Region.»-Gewinner sehen Sie unter: www.migrosmagazin.ch/ausderregion

Lebenskultur «Aus der Region. Für die Region.» ist nicht nur eine aussagekräftige Herkunftsbezeichnung, sondern auch eine Lebenskultur. Die Produzenten der jeweiligen Migros-Genossenschaft beziehen die Zutaten für ihre Produkte aus der Umgebung. Die Konsumenten schätzen die Produkte ihrer Region, und auch die Region profitiert vom Engagement der Produzenten als Arbeitgeber.


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Migros-Magazin | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

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Nachhaltig und kraftvoll zugleich: Die Reinigungsmittel von Migros Plus sind bis zu 100 Prozent biologisch abbaubar. Dennoch reinigen sie effizient.

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und 150 000 Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel gelangen in der Schweiz jährlich ins Abwasser. Dies entspricht einem Verbrauch von 21 Kilo pro Person. Um die Umwelt im Haushalt aktiv zu schonen, ist es zentral,nachhaltige Putzmittel zu verwenden. Unter der Marke Migros Plus führt die Migros Reinigungsmittel für alle Haushaltsbereiche, die mit natürlichen, nachwachsenden Rohstoffen (zum Beispiel mit Zitrone oder Essig) hergestellt werden. Die Mittel sind gemäss OECD-Test zwischen 97 und 100 Prozent biologisch abbaubar und werden, um lange Transportwege zu vermeiden, grösstenteils in der Schweiz produziert. Auf Überverpackungen wird konsequent verzichtet, zudem sind zahlreiche Migros-Plus-Artikel in Nachfüllbeuteln erhältlich. Die natürlichen Inhaltsstoffe reinigen umweltschonend und effizient zugleich. Und wer beim Gebrauch von Putzmitteln nicht frei nach dem Motto «viel hilft viel» vorgeht, sondern die Dosierungshinweise auf den Behältnissen beachtet, schont nicht nur zusätzlich die Umwelt,sondern auch das Portemonnaie.

Bild: Getty Images

Text: Anna Bürgin

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

SCHAUFENSTER

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ANNA’S BEST | 51

Anna lädt zum Picknick

Im Sommer kann man nie genug spontan draussen picknicken. Anna’s Best, die convenience-Linie der Migros, bietet dafür alles – von Gemüsestängeli über eine grosse Auswahl an Sandwiches bis hin zu Knabbereien wie oliven.

S

ommer ist Grill-, aber auch Picknickzeit. Und Anna liefert dafür alles, was das Herz begehrt: kleine Snacks wie getrocknete Tomaten, Oliven, Gemüsestängeli, aber auch Fruchtsäfte oder Flüssigkost wie Gazpacho, die spanische kalte Suppe. Worauf Anna diesen Sommer besonders stolz ist, sind die neuen Sandwichkreationen: feine Eingeklemmte mit Rohschinken, Trockenfleisch oder Tomaten/Mozzarella. Viele Produkte von Anna’s Best lassen sich ganz praktisch und spontan draussen im Freien verzehren — weil sie schon portioniert und so verpackt sind, dass sie in jeden Rucksack oder Picknickkorb passen. Text: Anna-Katharina Ris

Mit Anna’s Best im Handumdrehen ein Picknick auftischen. ANNAS TIPP

Peterli darüber

Bild: Claudia Linsi

+ Anna’s Best Gazpacho andaluz, 400 ml, Fr. 3.50; dazu Sandwich Focaccia Caprese, 200 g, Fr. 5.60

Peterli ist hierzulande eines der meistverwendeten Gewürze. Kein Wunder, denn das grüne Kraut passt zu fast allem, ohne dabei geschmacklich aufdringlich zu sein. Ob in den Dip oder den Gazpacho, am einfachsten lässt sich das Kraut direkt mit Hilfe einer Schere hineinschnipseln. Auch die ganz fein geschnittenen Stängel lassen sich verwenden.


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Saison A: 26.08. / 02.09. / 09.09. / 23.09. / 28.10.13 Saison B: 30.09. / 07.10. / 14.10. / 21.10.13 Saison C: 11.11. / 18.11.13 Venedig

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Athen Santorini

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Migros-Magazin | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

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l’orÉal | 53

Jungbrunnen für Haut ab 40 Die neue Pflegelinie Revitalift Laser X3 von L’Oréal mildert Falten, polstert die Haut auf und strafft sie.

Anti-Age-Pflege für die alternde Haut: ! L’Oréal Revitalift Laser X3 Serum, 30 ml, Fr. 29.50 ! L’Oréal Revitalift Laser X3 Tagespflege, 50 ml, Fr. 27.50 ! L’Oréal Revitalift Laser X3 Augenpflege, 15 ml, Fr. 27.50

S Bild: Getty Images

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ie ist selbstbewusst, reich an Erfahrungen, attraktiv und ja, sie hat ein paar Falten, aber das gehört ab 40 dazu. L’Oréal hat mit der neuen Linie Revitalift Laser X3 eine Anti-Age-Pflege kreiert, deren Wirksamkeit erstmals von Wissenschaftern mit der einer Laserbehandlung der Haut verglichen wurde. Eine klinische Studie an 50 Frauen zwischen 45 und 55 Jahren ergab: Nach acht Wochen Behandlung mit Revitalift Laser X3 waren Zeichen der Hautalterung so

reduziert wie nach einer Laserbehandlung. Die Anti-Age-Pflegeserie versorgt die Haut ab 40 mit allem, was sie braucht, um sich wieder straff und aufgepolstert anzufühlen. Die Pflegelinie ist mit Hyaluronsäure angereichert, die schnell in die Haut einzieht, sie praller macht und mit Feuchtigkeit versorgt. Die Produkte enthalten zudem 3% des Wirkstoffs Pro-Xylane, der die Stützfasern der Haut stärkt, sowie Ceramide Pro und LHA, welche

die Poren verfeinern. Revitalift Laser X3 besteht aus einem Serum, einer Tagesund einer Augenpflege und ist einfach in der Anwendung: Zuerst trägt man das Serum auf, es mildert Falten und verdichtet die Haut. Darauf folgt die cremige Tagespflege. Die Augenpflege schliesslich ist mit Koffein angereichert, festigt die Haut und reduziert Tränensäcke. Die neue Pflegelinie von L’Oréal hat schon viele Frauen in der Schweiz überzeugt. Text: Anette Wolffram


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Migros-Magazin | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

sChaUfenster

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sChUlanfang | 55

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Trendige Schulsachen (von links): ! Schulthek Elite Collection, in verschiedenen Designs für Mädchen und Jungs, Fr. 39.80 ! Leimstift, 2 Stück, Fr. 3.90 ! Köfferli, blau oder grün, Fr. 9.80 ! Wiro-Notizbuch A5, blau oder grün, Fr. 3.50 ! Nike Turnbeutel, Fr. 14.80 ! Fasermaler, 24 Stück, Fr. 3.90 ! Rucksack, in verschiedenen Farben, Fr. 19.80 ! Mädchen-Clogs, Gr. 28–35, Fr. 24.80 ! Knaben-Turnschuhe, Gr. 30–39, Fr. 29.80

Bild: Daniel Kellenberger; Styling: Petra Schlaefle

Das macht Schule

Nach den Ferien beginnt für viele Kids wieder der Ernst des Lebens. Aber die Schule macht mit diesen trendigen und praktischen Schulsachen aus der Migros ganz bestimmt auch Spass.

D

er erste Schultag ist für Kinder meist ein aufregendes Erlebnis und sorgt für Herzklopfen. Ist der neue Lehrer nett? Darf ich wieder neben der besten Freundin sitzen? Nebst all diesen Fragen ist für ABC-Schützen die Wahl des Theks und der weiteren Schulutensilien besonders wichtig. Pünktlich zum Schulanfang startet Famigros einen

Wettbewerb, an dem Famigros-Mitglieder bis 22. Juli teilnehmen können. Hauptgewinn ist eine exklusive DisneyKinovorstellung für ein Kind und seine Schulklasse. 2. und 3. Preis: je 15 gefüllte Disney-Schultüten, die direkt in die Schule geliefert werden. Teilnahme unter: www.famigros.ch/klasse. Text: Anette Wolffram Eugster

! Motivordner, in diversen Sujets, Fr. 5.50 ! Schüleragenda 2013/14, in diversen Sujets, Fr. 7.90 ! Skechers Rucksack, Fr. 49.80


SCHAUFENSTER 56 |

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FOOD

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NR. 26, 24. JUNI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Flammkuchen mit Pfirsichen für circa Fr. 10.70

Mittagessen für 4 Personen ■ Backofen mit einem Backblech auf 240 °C vorheizen. ■ 150 g Crème fraîche mit 3 EL Vollrahm verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. 75 g Bratspeck in kleine Stücke schneiden. 3 Pfirsiche entkernen. In dünne Schnitze schneiden. Circa Fr. 5.90 ■ Ein weiteres Backblech mit Backpapier belegen. 1 Flammkuchenteig darauflegen. Mit der Crème-fraîche-Rahmmischung bestreichen. Bratspeck und Pfirsichspalten darauf verteilen. 150 g Ziegenfrischkäse in kleinen Stücken darauf verteilen. Circa Fr. 4.80 ■ Flammkuchen mit dem Backpapier auf das Backblech im Ofen übertragen und 12–15 Minuten backen, bis der Flammkuchen goldbraun ist. TIPP Dazu passt ein Blattsalat mit Vinaigrette.

Flammkuchenteig, Bratspeck und Pfirsiche für einen ungewöhnlichen Flammkuchen.

Für kurze Zeit

Für leichte Momente Der Trend Frozen Yogurt aus den USA ist auch bei uns in Europa zum kultigen Glacegenuss geworden. Die mit natürlichen Aromen hergestellte, gefrorene Joghurtglace hat wenig Fett und Kalorien. Frozen Yo Nature*, 170 ml, Fr. 1.90 Frozen Yo Strawberry*, 170 ml, Fr. 1.90

Für den kleinen Hunger Gluscht auf ein Sandwich? Oder wie wärs mal wieder mit einem Café complet? Mit den neuen Brotaufstrichen mit Ei oder Schinken verwöhnen Sie Ihre Familie in Windeseile. Die Brotaufstriche schmecken aber nicht nur auf einer frischen Baguette köstlich, sie lassen sich auch toll als Füllung für selbst gemachte Ravioli oder Gipfeli verwenden. Unbedingt ausprobieren! Brotaufstrich mit Ei*, 100 g, Fr. 3.60; Brotaufstrich mit Schinken*, 100 g, Fr. 3.20 * nur in grösseren Filialen erhältlich

Cremig und doch erfrischend fruchtig: Smoothies sind das ideale Getränk bei heissen Temperaturen. Nur für kurze Zeit gibts jetzt wieder die beliebte Mischung aus Ananas, Mango und Passionsfrucht von Anna’s Best. Anna’s Best Smoothie Ananas-MangoPassionsfrucht*, 25 cl, Fr. 2.70

TIPPS FÜR GRILLFREUNDE

Saftiges Halssteak Gibt es an lauen Sommerabenden etwas Feineres als den Duft brutzelnder Grilladen? Saftige Halssteaks eignen sich besonders gut für den Rost. Damit Fett, Fleischsaft oder das Öl der Marinaden nicht auf die Glut tropfen und unangenehme Gerüche verbreiten, empfehlen wir, das vorbereitete Fleisch auf eine Alufolie oder Grillschale zu geben. So ist schmackhafter Genuss garantiert. TerraSuisse Schweins-Halssteak, per 100 g, aktueller Tagespreis


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Trauben weiss kernlos, Ägypten, Schale à 500 g 1.70 statt 2.90 40% Heidelbeeren, Italien/Spanien, Schale à 250 g 3.45 statt 4.95 30% Cherry-Tomaten am Zweig, Schweiz, 500 g 4.20 statt 5.60 25% Karotten, «Aus der Region.», 1 kg 1.90 Pfirsich gelbfleischig lose, Spanien, per kg 3.40 statt 4.90 30% Erdbeeren, «Aus der Region.», 500 g 4.50 statt 5.90

Gesamtes Manhattan Dekorativkosmetik-Sortiment, z.B. BB Cream 9 in 1, 30 ml 7.90 statt 9.90 20%

Galbani Mozzarella im 3er-Pack, 3 x 150 g 4.30 statt 5.40 20%

Alle Longobardi geschälten und gehackten Tomaten, z.B. geschälte und gehackte Tomaten, Dose, 280 g –.70 statt –.90 20%

Pantene Pro-V und head & shoulders Produkte im Duo-Pack, z.B. Pantene Pro-V Schutz & Volumen Spülung, 2 x 200 ml 8.30 statt 10.40 20%

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Optigal Pouletschnitzel, Schweiz, per 100 g 2.70 statt 3.30

Alle Instant Kakao- und Malzgetränke, z.B. Banago, Beutel, 600 g 6.30 statt 7.90 20%

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Gesamtes Kellogg’s Sortiment, z.B. Special K, 500 g 3.95 statt 4.95 20%

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Migros-Magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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nonfood | 65

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Zum Beispiel Vorratssachen und Kosmetika mit längerem Ablaufdatum nur kaufen, wenn Aktionen laufen. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Vor allem Frauensport wie Fussball oder Eishockey und auch die wertvollen unabhängigen Buchhandlungen. Was kann man für Geld nicht kaufen?

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Sommer-Aktion Rhein Burgengekrönter und romantischer Mittelrhein Charmantes Heidelberg ■ Rheinmetropole Köln mit berühmtem Dom Ihr Reiseprogramm ■

1. Tag: Schweiz–Strassburg. Busanreise nach Strassburg. Bootsfahrt auf der Ill (inbegriffen). 2. Tag: Mannheim–(Heidelberg)–Köln. Ausflug Heidelberg (*). 3. Tag: Köln–Dordrecht. Stadtrundfahrt Köln(*). 4. Tag: Dordrecht–Rotterdam. Entdecken Sie Rotterdam bei einer kombinierten Stadt- und Hafenrundfahrt (*). 5. Tag: Amsterdam. Entdecken Sie auf einer Grachtenfahrt die farbenfrohe Stadt Amsterdam (*). 6. Tag: Düsseldorf–Koblenz. Stadtrundfahrt Düsseldorf (*). Rundgang Koblenz (*). 7. Tag: Rüdesheim. Fahrt in Rüedesheim mit dem Winzerexpress und anschliessender Weindegustation (*). 8. Tag: Mainz–Schweiz. Ausschiffung. Rückreise in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

Main-Donau-Kanal

Spektakel Main-Donau-Kanal ■ MS Excellence Royal Ihr Reiseprogramm Route 1

1. Tag: Schweiz–Passau. Busanreise nach Passau. Einschiffung auf die «MS Excellence Royal». 2. Tag: Regensburg–Kelheim–Riedenburg. Rundgang durch das historische Regensburg (*). Am Nachmittag Ausflug zum spektakulären Donaudurchbruch und Besichtigung Befreiungshalle sowie das Benediktinerkloster Weltenburg (*). 3. Tag: Nürnberg. Entdecken Sie das geschichtsträchtige Nürnberg auf einer Rundfahrt (*). 4. Tag: Bamberg. Auf einem Rundgang (*) durch Bamberg besichtigen Sie den Bischofssitz mit dem Dom & weltberühmten Reiter. 5. Tag: Würzburg. Die alte Bischofs- und Universitätsstadt liegt inmitten von Weinbergen und wird überragt von der mittelalterlichen Festung Marienberg. Stadtrundfahrt/-gang (inbegriffen). Rückreise in die Schweiz. Route 2: Würzburg–Passau. Reise in umgekehrter Richtung.

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Migros-Magazin | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

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eide ist kostbar, edel und natürlich. Früher kam der begehrte Stoff über die Seidenstrasse von China ans Mittelmeer. Heute ist der Transport einfacher, das Material das gleiche. Aus Seide werden wunderschöne, elegante Sommerkleider. Damit Sie möglichst lange Freude an Ihrem wertvollen

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gepflegt, die Form bleibt erhalten, und die Farben strahlen. Hier noch drei Pflegetipps für ein langes Leben Ihrer Wäsche: Seide niemals mit Parfüm oder Deo besprühen. Ausserdem wird das Kleid auf der linken Seite gewaschen und nicht direkt an der Sonne getrocknet. Text: Heidi Bacchilega

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Migros-Magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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fanjo | 69

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Bild: raphael Zubler; Styling: Katja rey

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SAISONKÜCHE 70 |

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STEFF LA CHEFFE

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NR. 26, 24. JUNI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Kulinarische Cheffe-Sache

Bei der Berner Rapperin Steff la Cheffe gehts im Moment wieder richtig ab. Auf der Bühne, aber auch in der Küche. Mit der «Saisonküche»-Köchin Lina Projer bereitet sie Salat mit Falafel zu.

S

teff la Cheffe (26) ärgert sich in ihrem neuen Album im Song «Ha ke Ahnig» über die immer gleichen Fragen der Journalisten. Sie rappt, sie wolle mal lieber übers Leben sprechen, übers Kochen zum Beispiel. «Saisonküche»-Köchin Lina Projer will nicht nur darüber reden, sondern gleich konkret loslegen. «Etwas Vegetarisches, Reichhaltiges» wünscht sich die Musikerin, die sich als Stefi vorstellt. Die junge Bernerin hat ein zwiespältiges Verhältnis zum eigenen Erfolg, der sich mit dem ersten Album rasant einstellte. Ihr wird es manchmal zu viel, dass sie nun unter ständiger Beobachtung der Öffentlichkeit steht. «Ich beobachte lieber selbst», bemerkt sie und schnappt sich die Pfefferminzblätter, die für die Falafelmasse gedacht sind. Sie braut sich eine Tasse frischen Münzetee. «Ich liebe Tee, ich brauche etwas Warmes, ich war schon immer ein Gfrörli. Mich faszinieren die verschiedenen Wirkungen unterschiedlicher Kräuter.»

Das Privatleben in Bern, die Musik in Zürich Die Köchin gibt die Kichererbsen in den mitgebrachten Cutter — Stefi meint entschuldigend, «mein Privatleben ist in Bern, die Musik in Zürich», womit sie sagen will, dass ihre private Küche in Bern besser ausgerüstet sei als die Studioküche in Zürich. Lina Projer schmunzelt und versichert, dass sich die Kichererbsen auch mit einem Stabmixer pürieren lassen. Mehl, Ei und Kräuter kommen zu den pürierten Kichererbsen, und Stefi formt die «Bäuali» mit den Händen. Ihren Körper als Instrument einzusetzen, ist selbstverständlich für sie, sei es beim Kochen die Hände oder beim Musizieren die Stimme. Apropos Instrument: Sie

AUFGETISCHT

Steff la Cheffe (26), Rapperin Stefanie Peter kann nicht Noten lesen und spielt kein Instrument. Sie hat aber als Beatboxerin und Rapperin alle wichtigen Musikwettbewerbe abgeräumt. Ihr Kapital sind ihre Stimme, ihr Rhythmusgefühl und ihre Sprachspielereien mit den autobiografischen und gesellschaftskritischen Raptexten. Sie hat sich das Beatboxen als junge Gymnasiastin klammheimlich autodidaktisch beigebracht. Ihr zweites Album, «Vögu zum Geburtstag», ist Ende April erschienen und gleich auf Platz 1 der Schweizer Hitparade geklettert. ! Was haben Sie auf Vorrat? Salziges wie Pasta, Pellati, Zwiebeln, Knoblauch oder Saures wie Essiggurken. Kaum Süsses. ! Wie oft kochen Sie pro Woche? Je nachdem, ob ich am Songschreiben bin oder auf Tournee. Jedenfalls lade ich meist eine Freundin ein, wenn ich koche. ! Kochen ist für Sie … … nebst Musik die kreativste, erfüllendste Tätigkeit. ! Was würden Sie nie essen? Generell Fleisch und Fisch, besonders bedrohte Tierarten und genmanipulierte Nahrung. ! Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Quincy Jones oder dem verstorbenen Claude Nobs.

Kichererbsen, Ei und Kräuter für die Falafel-Tätschli sowie Lattich und Cherrytomaten für den Salat.


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SAISonKücHe

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Steff la Cheffe erfrischt mit ihrem lockeren Mundwerk die Schweizer Musikszene, wie die Zitrone das Dressing abschmeckt.

Steff la Cheffe liebte schon als Kind Salat, wegen der sauren Sauce.

Ei und Mehl binden die Kichererb- Hände beim Formen mit Wasser Statt sie zu frittieren, sollten senmasse, die Kräuter verleihen anfeuchten, so können die Falafel die Falafel-Tätschli in Öl einfacher geformt werden. angebraten werden. den raffinierten Geschmack.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 ||

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STEFF LA CHEFFE | 73

Sommersalat mit Falafel

Unter den Augen von «Saisonküche»Köchin Lina Projer prüft Steff la Cheffe die im Öl angebratenen Falafel-Tätschli.

spielt keines, und auch Notenlesen ist ihr fremd. «Mich interessieren das Reelle, der Klang, die Essenz der Musik.» Während Stefi wartet, bis das Öl genug heiss ist zum Anbraten, erzählt sie von ihren Anfängen in der Küche. «Meine Mam war mit drei Kindern alleinerziehend, zeitweise bezogen wir Sozialhilfe. Wir Kinder mussten mit anpacken, so habe ich die Kochbasics früh gelernt.»

Schwärmen vom Vegiparadies in Kapstadt Für ihr aktuelles Album war Steff la Cheffe zwei Mal in Südafrika. Dort hat sie sich von afrikanischen Klängen inspirieren lassen, einige Songs auch aufgenommen, und sie schwärmt auch vom Essen: «Vom vegetarischen Essensangebot in Kapstadt könnte sich die Schweiz ein Stück abschneiden. In einem Restaurant gabs 20 verschiedene Vegiburger.» Wenn sie an unsere Landgasthöfe denke, die einem einen «ungewürzten Gemüseteller» vorsetzen, «bechumi wörklech Vögu!». Oder die Sandwichauswahl in den Raststätten sei einfach nur «hönne peinlich». Wie heisst noch mal der eine Song ihres Albums? «Ha ke Ahnig». Doch das nehmen wir der 1,78 m grossen Frau nicht ab. Schon gar nicht in Bezug aufs Kochen. Doch gelogen ists ebenfalls nicht, nur ein wenig überspitzt, wie das im Rap an der Tagesordnung ist. Text: Anna-Katharina Ris Bilder: Ornella Cacace, Keystone (1) www.stefflacheffe.ch

400 g Lattich 2 Frühlingszwiebeln 200 g Cherrytomaten 4 EL Joghurt nature 2 EL Rapsöl 2 EL Zitronensaft 1 EL Essig Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker Falafel: 500 g Kichererbsen (Dose) 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe ½ Bund gemischte Kräuter, z.B. Petersilie, Minze 1 Eigelb 2 EL Mehl ½ TL Salz 1 TL grober Cayennepfeffer ½ TL gemahlener Kreuzkümmel

ZUBEREITUNG 1. Für die Falafel Kichererbsen abgiessen, abspülen und abtropfen lassen. In einem Cutter hacken. Zwiebel, Knoblauch und Kräuter fein hacken. Mit Eigelb, Mehl, Salz, Cayennepfeffer und Kreuzkümmel zu den Kichererbsen geben. Alles gut verkneten. Wenig Masse in etwas Öl braten und probieren. Restliche Masse abschmecken und zu baumnussgrossen Kugeln formen. Falafel etwas flachdrücken. Im restlichen Öl rundum ca. 6 Minuten goldgelb braten. 2. Lattich in Streifen, Frühlingszwiebeln samt Grün in Ringe schneiden. Tomaten je nach Grösse halbieren oder vierteln. Joghurt, Öl, Zitronensaft und Essig verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Lattich, Tomaten und Frühlingszwiebeln auf Teller verteilen. Mit etwas Sauce beträufeln. Falafel mit restlicher Sauce und Salat servieren. Dazu passt Fladenbrot. TIPP Hände beim Formen mit Wasser anfeuchten, so können die Falafel einfacher geformt werden.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

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Dankeschön! Das Kursjahr der Klubschule Migros Brig endet demnächst. Das Team der Klubschule möchte allen Kursteilnehmenden danken für ihre Treue. Es hat Sie gerne bei Ihrer Weiterbildung, Freizeitgestaltung oder Gesundheitsförderung unterstützt. Die Klubschule Migros Brig wünscht einen angenehmen, erholsamen Sommer und freut sich, Sie alle ab September wieder begrüssen zu dürfen. Klubschule Migros Brig, Belalpstrasse 1, 3900 Brig, Tel. 027 720 66 50, www.klubschule.ch

WALLIS

Team der Klubschule Brig: Sylvie Zumofen, Esther Schmid, Daniela Wenger und Dorothea Eyholzer (v.l.).

Trail Verbier– Sankt Bernhard: Laufen in schönster Landschaft.

Festlicher Sporttag Bilder: Trail VSB / F.Perraudin, Denise Jeitziner

Die fünfte Austragung des Trail Verbier–Sankt Bernhard findet am 6. und 7. Juli statt. Die Teilnehmenden können sich auf neue Laufvarianten freuen.

D

ie Läuferinnen und Läufer schätzen die Strecke des Trail Verbier, da sie sich in einer besonders schönen Landschaft messen können. Für das Publikum ist der Ultra Trail nicht weniger attraktiv, da die Strecke von vielen Animationen gesäumt ist, die der Veranstaltung eine festliche und gesellige Atmosphäre verleihen. Für die erprobtesten Teilnehmenden gibt es einen 110 km langen Rundlauf (La Boucle), der 7000 Höhenmeter umfasst, mit Start und Ziel in Verbier. Die Organi-

satoren des Laufs bieten noch andere Varianten an, die zwar weniger lang, aber in Sachen Leistungserbringung ebenso herausfordernd sind. So ist die kürzere Traversée-Strecke nur 61 km lang, und der Schnuppertrail gerade einmal 29 km. Die Neuheit dieser fünften Austragung ist die Möglichkeit, die Schleife zu zweit als Stafette zu absolvieren. Das Publikum kann seine Favoriten an verschiedenen Orten anfeuern. Verpflegungsstände und Unterhaltung gibt es nicht nur in Verbier, sondern auch in

Croix de Cœur, Le Levron, Sembrancher, La Fouly, auf dem Grossen Sankt Bernhard, in Bourg-Saint-Pierre, Liddes, Mille, Lourtier und La Chaux. Text: Mélanie Zuber

Das vollständige Programm und alle Zeiten sind auf der Internetseite www.trailvsb.com zu finden.

Sponsoring by Trail Verbier–Sankt Bernhard 6. und 7. Juli 2013


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Migros wallis

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Nr. 26, 24. JuNi 2013 | Migros-Magazin |

Die Sumatra-Möbel strahlen Wärme und Gemütlichkeit aus und erinnern an alte Landhäuser.

Draussen im Sommer

In den Fachmärkten Do it + Garden Migros und Micasa findet man bequeme und trendige Möbel sowie Accessoires für Balkone und Terrassen.

E

s spielt keine Rolle, ob man einen kleinen Balkon oder einen grossen Garten hat, das Ziel bleibt das gleiche: den Sommer maximal zu geniessen. Das kann auf dem Liegestuhl sein, mit Sonnenbrille und Buch, beim fröhlichen Familienessen unter einem grossen Baum oder beim Dösen unter dem Sonnenschirm. In ihren Fachmärkten Do it + Garden Migros und Micasa bietet die Migros eine grosse Auswahl an Möbeln und Wohnaccessoires für Balkon, Garten und Terrasse an. Und wer weder das eine noch das andere hat, findet bei Micasa viele Artikel, die man ganz einfach in den nächsten Park tragen kann. Das Sortiment besteht aus vielen verschiedenen Tischmodellen, Stühlen, Sesseln und Liegen. «Dieses Jahr liegt Holz total im Trend», sagt Aude Giroud,

Leiterin Do it + Garden Migros im Quartz Center Martigny. «Zum ersten Mal entscheiden sich die Leute für Holz, vor Metall oder Plastik.» Holz braucht nur eine minimale Pflege. Es genügt, Holzmöbel zweimal im Jahr mit einem passenden Produkt zu behandeln, «eine schnelle Sache», wie die junge Frau versichert, und sie behalten ihr wunderbares Aussehen viele Jahre lang. Die führenden Artikel sind gegenwärtig die Sumatra-Möbel. Die Tische, Sessel und Bänke aus geöltem Teakholz strahlen Wärme und Gemütlichkeit aus und erinnern an alte Landhäuser. Das Holz trägt das FSC-Label, was bedeutet, dass es aus einer umwelt- und sozialverträglichen Waldbewirtschaftung stammt. Der grösste Teil des Möbelsortiments für Garten und Terrasse wird Jahr für

«Wir bieten Produkte an, die den aktuellen

Jahr erneuert. So kann die Migros Produkte anbieten, die den aktuellen Trends perfekt entsprechen. «Kissen und Wohnaccessoires tragen total trendige Farben», meint Aude Giroud begeistert, «Violett, Gelb, Grün und Blau.» Einige der Best-Price-Sessel, also der preisgünstigen Möbelkategorie, kommen übrigens ebenfalls in diesen so beliebten Farben daher. «Gleichzeitig bietet unser Geschäft auch Möbel an, die sich von vergangenen

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny,


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Migros-Magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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Do it + Garden Migros und Micasa bieten eine grosse Auswahl an Möbeln und Wohnaccessoires für Balkon, Garten und Terrasse an.

Drei Verkaufsstellen im Wallis Das Sortiment für Garten und Terrasse ist in den folgenden MigrosVerkaufsstellen erhältlich: ! in Martigny im Do it + Garden und Micasa im Quartz Center ! in der Migros Châteauneuf-Conthey ! in Brig-Glis im Simplon Center

Jetzt ist Ausverkauf Trends perfekt entsprechen,» sagt Aude Giroud, Leiterin Do it + Garden Migros im Quartz Center Martigny.

Trends inspirieren lassen», fährt Aude Giroud fort. «Das sind Möbel, die sich heute als sehr beliebte Klassiker behaupten. Ich denke zum Beispiel an den berühmten Spaghetti-Sessel, der dieses Jahr ein fulminantes Comeback feiert.» Und tatsächlich, dieser Klassiker, von dem man annahm, er sei in den 1980erJahren total in Vergessenheit geraten, weckt jetzt Nostalgie und Sympathie. Der Katalog des Do it + Garden Migros bietet zudem Artikel an, die für

einen gelungenen Tag im Freien praktisch unerlässlich sind: Grills. Im Fachmarkt der Migros sind vier verschiedene Grillmarken erhältlich: Outdoorchef, Sunset BBQ, Campingaz und Dancook, jeder genialer und benutzerfreundlicher als der andere. Mit diesen Grills wird jedes Essen, ob allein oder mit Gästen, ein grosser Genuss. Viele Grills bieten zusätzlich zur direkten auch die indirekte Grilliermethode an. Bei dieser wird das Grilliergut

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wie in einem Umluftofen von allen Seiten grilliert. Mit diesen zwei Optionen können die verschiedenen Gerichte perfekt zubereitet werden. Das geschulte Personal in den Filialen von Do it + Garden Migros und Micasa beantwortet bei Unklarheiten auch gerne alle anstehenden Fragen. Das tolle Sortiment räumt jeden Zweifel aus: Der Sommer wird nicht nur schön, sondern auch lecker Text und Bilder: Mélanie Zuber


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ollier t den Setzling ntr ko Er : ers au seb mü Ge s de en nd Hä n de in Alles beginnt t wird. Von nun an wird tte be ge e Erd re ke loc die in n he zc än Pfl s da bevor düngt, belüf tet und ge rt, sse wä be rn ite be Ar n ige iss fle von el ieb die kleine Zw s gehegt, bis au tag , ein tag sie d wir So ht. nic ihr t ch rei es gewärmt. Doch das all erkennt. Die Knolle ld Fe m de er üb r me him Sc n ne au br en ein r ue der Ba ch der Ernte wird die muss jetzt möglichst schnell aus der Erde. Na Seiten getrocknet. en all von g ssi mä ich gle gen Ta nd hre wä el ieb Zw , das Kraut len ha Sc ren sse äu die n rne tfe en e nd Hä te ick Gesch . Vom Bauer am Zwiebelhals wird vorsichtig abgeschnitten ins Geschäft el ieb Zw die d wir rt, lie po nk bla l Ma s zte let ein chüssige geliefert. Dort zupft ihr eine Angestellte, übers Schalenreste ab.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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IT’S A WILD WORLD

Die besten Reise-Apps – meine persönliche Wahl

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Allein im App Store stehen rund 800 000 verschiedene Apps zur Auswahl. Viele betreffen und erleichtern das Reisen. Meine Favoriten:

Chattet er nur oder flirtet er schon? Das ist auf sozialen Netzwerken oft nicht so klar.

Beziehung in Gefahr?

Facebook kann Paarbeziehungen auf eine harte Probe stellen – vor allem wenn die Partner zu Eifersucht neigen.

Bilder: iStockphoto, PD

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ir müssen in Paarbeziehungen ganz neue Herausforderungen meistern», sagt die Zürcher Psychotherapeutin und Sexualtherapeutin Dania Schiftan. «Facebook ist oft ein Grund für Eifersucht und Streitereien.» Denn dank Medien wie Facebook haben wir viel mehr Möglichkeiten, das Leben des anderen mitzukriegen und zu verfolgen. «Noch nie konnten wir unseren Partner so überwachen», sagt Dania Schiftan. Auf Facebook sehen wir, wen er mag, welche Fotos er postet, bei Whatsapp kriegen wir mit, wie lange er in der Nacht noch online war. Eifersucht zeigt sich meist in ganz klassischen Fällen: wenn etwa der Freund ein Bild einer anderen Frau liked oder die Freundin online Kontakt zu ihrem Ex aufnimmt. Das ist aber noch kein Grund, auf Facebook-Aktivitäten zu verzichten oder sie dem Partner zu verbieten. «Wir müssen lernen, mit den neuen Medien umzugehen: Welche Regeln gelten in unserer Beziehung?», meint Dania Schiftan. Wenn der Partner oft chattet oder sich viel auf Facebook rumtreibt, kann dies zu heiklen Situationen führen.

Wenn etwas nicht stimmt, spürt man das oft. «Da ist es angebracht zu schauen, was dahintersteckt — ist der Partner auf der Suche, ist etwas mit einer anderen Person am Laufen?» Taucht aber Eifersucht oft auf, sollten Betroffene an ihrem Selbstwertgefühl arbeiten. Facebook korrumpiert Werte wie Treue und Beständigkeit nicht grundsätzlich. «Wir haben zusätzliche Möglichkeiten, mit dem anderen Geschlecht in Kontakt zu kommen — das heisst aber nicht, dass wir auch alles ausprobieren oder einen Flirt ausleben.» «Gefährlich» kann Facebook in jedem Alter sein: Junge brauchen es zwar häufiger, sind aktiver, chatten mehr und haben schneller Kontakt zu Gleichaltrigen — aber auch ältere Semester sind nicht davor gefeit, online in Flirtlaune zu geraten. Text: Claudia Langenegger

www.migrosmagazin.ch

ONLINE-ABSTIMMUNG Vertrauen oder Kontrolle: Verfolgen Sie regel­ mässig, was ihr Partner auf Facebook macht?

■ Zum Übernachten empfiehlt sich Airbnb als Alternative zu Hotels. Der Reisende wohnt dank dem Portal in Privatwohnungen. Wer kurzfristig ein Hotelzimmer in Europa sucht, geht auf JustBook. «App» ins Bett heisst es auch mit der neuen Applikation des Berliner Start-ups Hipaway. Es bietet eine Bestpreisgarantie an und gegenüber den üblichen Hotelportalen bis zu 50 Prozent günstigere Preise. Und wer gerne in einem Herrschaftshaus oder einem einstigen Palais übernachten möchte, sollte sich die App Historic Hotels herunterladen. ■ Wie coole Restaurants, Bars und Hotels finden? Twisper heisst die ebenfalls kostenlose Reise-App, die der Schweizer Thomas Sterchi lanciert hat. Der Nutzer entscheidet selbst, ob er sich über Facebook anmelden und Empfehlungen aus dem digitalen Freundeskreis erhalten möchte oder ob er die Vorschläge von Twisper berücksichtigt. Vorsicht vor den Ratschlägen auf Trip Advisor. Manche sind manipuliert, besonders anfällig sind Hotels und Restaurants mit weniger als zehn Bewertungen. ■ Die beste App für Wanderfreunde: Swiss Hike von Schweiz Tourismus. Und wer wissen will, wann welches Flugzeug landet: FlightTrack.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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MIGROS-BANK-RATGEBER

Wer hats erfunden?

Bild: Getty images

Zitronensaft gegen Rostflecken flecken mithilfe von Wasserdampf zu bekämpfen. Dazu in einer Pfanne Wasser und den Saft einer Zitrone zum Kochen bringen. Pfanne vom Herd nehmen. Den verschmutzten Stoff über die dampfende Pfanne legen und den Flecken so lange mit Zitronensaft beträufeln, bis er verschwindet. Das brauche zwar Geduld, berichten Hörer, doch es helfe. Trick 77 im Radio: jeden Freitag um 11.20 Uhr auf SRF Musikwelle und am Samstag um 11.10 Uhr auf Radio SRF 1. Trick-77-Taschenbücher Teil 1 & 2 erhältlich bei: www.exlibris.ch, www.srfshop.ch

300 200 100 0 hw ei nn z l a Sc n hw d ed en Ja Dä pa ne n m Sü ark De dko ut rea sc hl an d U Gr Fran SA os k sb rei rit ch an ni en

Rund jedes sechste Schweizer Patent stammt aus der Pharma und Biotechnologie, dank der Flaggschiffe Novartis und Roche. Die beiden geben weltweit am zweit- und drittmeisten privates Geld für die Forschung aus, hinter Toyota. Bei Novartis erreichte das Budget im letzten Jahr stolze 8,7 Milliarden Franken, davon entfielen 40 Prozent auf das Inland. Erfreulich ist überdies, in wie vielen unterschiedlichen Branchen unsere Wirtschaft ganz vorne mitmischt. Zu den fleissigsten Patentanmeldern gehören ebenso ABB, Nestlé, Syngenta und Swatch. Der Uhrenkonzern stand 2012 in der Kategorie Industriedesign weltweit an erster Stelle. Die Patentstatistik zeigt einerseits, dass man als Aktionär der Schweizer Industrieflaggschiffe von einer geballten Ladung an Innovationskraft profitiert. Zudem sind diese Firmen hochprofitabel und schütten jedes Jahr Milliarden an Dividenden aus. Darüber hinaus be-

2002 2012

400

Novartis zahlt jedes Jahr fast neun Milliarden für die Forschung

TRICK 77 Das Migros-Magazin präsentiert jede Woche eine Auswahl der besten Hörertipps von Radio SRF.

rostflecken an auffälliger Stelle auf Textilien sind schrecklich. Doch es gibt rettung für ein schönes Kleidungsstück, wenn man es richtig anpackt. und zwar mit Zitronensäure und Wärme. Kombiniert helfen sie, den rost aufzulösen. und so gehts: den Flecken mit dem Saft einer frischen Zitrone beträufeln und heiss bügeln. im Sommer die Textilien für einen Tag an die Sonne legen. Als Alternative zum frischen Saft kann auch Zitronensaft aus der Flasche oder Zitronensäure in Pulverform verwendet werden. Ein weiterer Trick besteht darin, die rost-

500

Fi

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

Patentweltmeister Schweiz Patentanmeldungen pro eine Million Einwohner

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Der wirtschaftliche Aufstieg der Schweiz ist in der Tat beeindruckend. In den letzten 100 Jahren hat sich unser Wohlstand, gemessen am realen Pro-Kopf-Einkommen, glatt verfünffacht. Verbrauchte eine Familie zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Schnitt zwei Drittel des Einkommens für Nahrungsmittel und Kleider, so ist es heute gerade mal ein Sechstel. Doch weshalb geht es uns so viel besser? Die Produktionsfaktoren Arbeit, Kapital und Boden haben uns nicht zu diesem gewaltigen Sprung verholfen. Denn sie sind von Natur aus knapp und lassen sich nicht beliebig vermehren. Vielmehr verdanken wir unseren Wohlstand dem immensen technischen Fortschritt. Der Erfindergeist ist keinen Grenzen unterworfen. Innovationen sind eine unerschöpfliche Quelle des wirtschaftlichen Wachstums. Ein aussagekräftiger Massstab für die Innovationskraft und somit für das zukünftige Wachstum eines Landes ist die Zahl der eingereichten Patente. Hier ist die Schweiz der klare Weltmeister: Nirgendwo sonst werden pro Kopf der

Bevölkerung mehr Patente eingereicht (siehe Grafik). Auch die langjährigen Spitzenreiter Schweden und Finnland hat die Schweiz inzwischen überholt. Bemerkenswert ist Südkorea: Nach einem steilen Aufstieg liegt das Land bereits auf Rang 6, vor Deutschland.

Daten: Weltorganisation für geistiges Eigentum

Die Schweizer Wirtschaft steht im internationalen Vergleich sehr gut da. Erwarten Sie, dass unser Land diese Spitzenposition auch in Zukunft halten kann?

Die Schweizer reichen pro Kopf der Bevölkerung am meisten internationale Patente ein. Die Tabelle umfasst die Top sechs sowie weitere ausgewählte Länder.

legen die Zahlen, dass unser Wohlstand auch für die Zukunft gut abgesichert ist. Angesichts der schweren Krise in vielen umliegenden Ländern zweifellos ein erfreulicher Befund. Wie beurteilen Sie die Zukunft der Schweizer Wirtschaft? Diskutieren Sie mit unter: www.facebook.com/migrosbank


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

MEIN GARTEN

Mausbabys à discrétion

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Rätsel um Lady Sawa

Zebrastute Sawa gehörte zu den ersten Bewohnerinnen der 20-jährigen AfrikaAnlage im Basler Zolli. Nun ist sie bedrohlich erkrankt. Was ihr fehlt, ist unklar.

Gartenexpertin Haia Müller sagt für einmal nicht, was sie denkt.

Die Grand Old Lady des Zolli ist krank: Stefan Hoby untersucht den Rachenraum von Zebrastute Sawa.

«

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (37) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Bilder: Zoo Basel

Vor Kurzem war meine Tochter mit ihrer Familie bei mir auf Besuch. Es war kein Nettigkeitsbesuch, wir nennen das «Arbeitsessen»: Die jungen Eltern erledigen ein paar Arbeiten, die mir schwerfallen, die Kinder spielen, und ich koche inzwischen das Nachtessen. Mein Schwiegersohn balanciert also auf der Leiter und bindet die ausufernden Ranken der Kletterrose fest, während meine Tochter zur Schaufel greift und den Komposthaufen umschichtet. Plötzlich ruft sie: «Schaut mal her und seht, was ich gefunden habe.» In der Hand hält sie ein Wühlmausbaby. Es ist winzig, hat die Augen noch geschlossen. Meine Enkel adoptieren es auf Anhieb. Ich habe weniger Freude an dem Fund, denn schliesslich haben mir die Mäuse in diesem Winter die Wurzeln einiger Pflanzen abgefressen, die ich jahrelang gehegt und gepflegt hatte. Aber natürlich kann ich meinen Enkeln nicht erklären, dass ich das Kleine am liebsten umbringen möchte. Wir schauen also im Internet nach, wie ein solches Mäuschen zu behandeln ist. Sofort Fencheltee mit Hilfe einer Pipette einflössen, steht dort. Ich bin skeptisch, schliesslich überleben Tierfindelkinder meist nicht lange ohne ihre Mutter. Und die hatten wir wohl tüchtig vergrault. Meine Tochter schaufelt weiter und findet kurz darauf ein ganzes Nest voll Mausfindelkinder. Damit ist klar: Wir haben keine Chance, sie alle aufzuziehen. Wir entschliessen uns, alle zusammen wieder ganz unten in die Kompostkiste zu legen und zu hoffen, dass ihre Mutter sie dort wieder findet. Genau genommen ist das die Hoffnung meiner Enkel. Ich hingegen wünsche mir eher, dass die Mäuschen eines natürlichen Todes sterben. Ich mag zwar Tiere sehr, aber nur diejenigen, die meine Liebe zu den Pflanzen respektieren und sie in Ruhe lassen.

Nachdem die alte Zebrastute Sawa nun schon seit vier Tagen jegliche Futteraufnahme verweigert, entscheiden wir uns für eine genauere Untersuchung. Glücklicherweise macht die Stute noch einen erstaunlich fitten Eindruck und scheint keine Schmerzen zu haben. Zumindest zeigt sie keine Anzeichen dazu, wie zum Beispiel das Zurücklegen der Ohren. Die Zebrastute Sawa hat mit ihren bald 24 Jahren schon vieles erlebt. Sie hat dem Zolli und seinen Besuchern manches Fohlen geschenkt, und Tierpfleger Bruno Stöckli schätzt sie besonders wegen ihres gutmütigen Charakters. Uns Tierärzten wurde sie in den letzten Jahren wegen asthmaartigen Atembeschwerden bekannt, die wir dank besonderer Betreuung durch die Tierpfleger und Behandlungen lindern konnten. In diesem Jahr feiern wir das 20-Jahre-Jubiläum der Afrika-Anlage, bei deren Eröffnung Sawa schon dabei war. Sie bewohnt die Anlage zusammen mit sechs weiteren Artgenossen, einem Flusspferdepaar und einer

Straussenfamilie. Ich bin froh, dass Sawa sanft zu Boden geht und ruhig einschläft, nachdem wir ihr mit einem Blasrohr eine Betäubungsspritze verabreicht haben. Nun können wir mit der Untersuchung von Nüstern bis Huf beginnen. Besonders auffällig sind altersbedingte Veränderungen im Bereich der Backenzähne. Diese sind aufgrund einzelner fehlender Zähne wellenförmig angeordnet, und es haben sich scharfe Spitzen ausgebildet, welche die Futteraufnahme stark behindern. Mit einer elektrischen Zahnraspel kann ich auch die Unregelmässigkeiten der hintersten Backenzähne korrigieren. Ich bin erleichtert, dass die Lungenfunktion gut ist, sodass wir Sawa bald wieder wecken können. Doch erst am Abend liegen alle Resultate der Blutuntersuchung vor. Die Leber- und Nierenwerte sind erhöht, die Prognose ist deshalb fraglich. Zu meinem Erstaunen erholt sich Sawa — dem Alter entsprechend zwar langsam, aber stetig.

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OUTDOOR

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Nr. 26, 24. JuNi 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

WEITERES SAC-HÜTTEN-HIGHLIGHT IM MIGROS-MAGAZIN IN AUSGABE 28: WILDHORNHÜTTE

«Hier oben ist ein guter Ort»

Spektakulär und beliebt: Die Walliser Turtmannhütte des SAC ist gut erreichbar und bietet ihren Gästen landschaftlich und kulinarisch viel.

Spektakuläre Kulisse mit dem mächtigen Turtmanngletscher: Eine Gruppe Wanderer bricht von der Turtmannhütte (2519 m ü. M.) auf. Sie ist Ausgangspunkt

W

er zur Mittagszeit die Seilbahn im Dorf Turtmann VS besteigen will, muss Nerven mindestens so stark wie Stahlseile haben. Um diese Zeit ist die Kabine nämlich gefüllt mit Primarschülern, sie rufen und la-

chen fröhlich durcheinander, während eigentlich alles bereit wäre, um abzufahren — stünde da nicht noch die Gondeltür offen. «Jetzt macht endlich die Tür zu», poltert eine tiefe Stimme durch den Lautsprecher, und ein Kichern geht

durch das muntere Grüppchen. Eines der Kinder zieht die Tür mit einem geübten Schwung zu, und das klackende Geräusch der ferngesteuerten Verriegelung versichert, dass die Tür auch wirklich zu ist. Während die Häuser auf dem


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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Hüttenwart Fredy Tscherrig (47) würde den Weg zur Hütte auch im Schlaf finden Fredy Tscherrig (47) führt zusammen mit seiner Frau Magdalena (39) seit rund 17 Jahren die Turtmannhütte. Die Walliser SAC-Hütte ist somit seit drei Generationen Tscherrig-Hoheitsgebiet: Schon 1932 übernahm der Grossonkel, ab 1952 Fredys Vater die Hütte, danach der Bruder und nun er selbst. Jahr für Jahr verbrachte Fredy Tscherrig seine Schulferien in der Hütte. Er erinnert sich noch gut, dass er nicht immer glücklich darüber war, zehn Wochen im Jahr hier oben auf dem Berg zu verbringen. Dennoch sagt er nicht ohne Stolz: «Die Hütte war immer Mittelpunkt meines Lebens und heute deswegen, weil ich es mir so ausgesucht habe.» Der diplomierte Bergführer besuchte extra einen Wirtekurs, um die Pacht übernehmen zu können. Heute ist er aber nicht nur

Wirt und Bergführer, sondern der Allrounder schlechthin. «Ein Handwerker wäre einen ganzen Tag lang unterwegs», erklärt Fredy Tscherrig. Also nimmt er die Werkzeugkiste lieber selber in die Hand, denn hier oben ist man sparsam. Auch um in der Küche Kartoffeln zu schälen, den Tisch im Esssaal zu decken oder nach dem Essen die Pfannen abzuwaschen ist sich Fredy Tscherrig nicht zu schade. in der Hochsaison finden täglich rund 100 Tagesausflügler den Weg in die Hütte. Diesen Erfolg schreibt Fredy Tscherrig dem imagewandel zu, den das Wandern in den letzten Jahren durchgemacht hat: «Die Knickerbocker-Ära ist vorüber», sagt er. Heute würden auch die jungen Leute wieder wandern gehen, auch Leute aus der Stadt, die das Naturerlebnis suchen.

Der 47-Jährige bietet Ausflüge und Lager für Schulklassen an und hilft dann auch mit, jeden Morgen Sandwiches zu streichen und sie zusammen mit Äpfeln und Schoggistängeli in Plastiksäckli zu packen. Hat er mal einen Tag frei oder muss am nächsten Morgen keine Bergtour führen, übernachtet er zu Hause in raron bei der Familie, Magdalena und den drei Kindern Chiara (13), Max (11) und Helen (8). Doch sobald er auf der Hütte gebraucht wird, schnürt er seine Wanderschuhe. Einen Vorteil hat es, wenn man sein halbes Leben auf der Turtmannhütte verbracht hat: «ich brauche dorthin nicht länger als 20 Minuten, schliesslich kenne ich jeden Stein und Felsvorsprung in- und auswendig.» Wenn es sein müsste, sagt er lachend, würde er den Weg auch im Schlaf finden.

Verwöhnen die Gäste kulinarisch: Elisabeth (links) und Brigitte bereiten das Essen zu.

150 Jahre Schweizer Alpen-Club (SAC)

für unvergessliche Wander- und Klettertouren.

Talboden immer kleiner werden, diskutieren zwei der Kinder mit ernstem Blick, welchen der Knöpfe neben dem Notfalltelefon sie drücken wollen, während ein anderes am Türgriff hängt, als handle es sich um die Sprossenwand in der Turn-

Eine Schweiz ohne Alpen-Club? Ebenso undenkbar wie eine Schweiz ohne Berge! Auf initiative des Berner Chemikers und Geologen rudolf Theodor Simler wurde der Alpen-Club am 19. April 1863 gegründet. Man wollte den englischen Touristen, die seinerzeit sehr zahlreich die Schweizer Gipfel erklommen, Paroli bieten. im selben Jahr wurde die erste Hütte in den Glarner Alpen errichtet – die legendäre, heute geschlossene Grünhornhütte. Viele kennen den SAC durch seine 152 Hütten in den

Schweizer Alpen. Dass der Alpen-Club aber weit mehr zu bieten hat, möchte er mit seinen Jubiläumsaktivitäten unter dem Motto «Mehr als Bergsport» aufzeigen: So ist der SAC mit 140 000 Mitgliedern der fünftgrösste Sportverband der Schweiz, engagiert sich für Natur, umwelt und Kultur, publiziert Skitouren-, Wander- und Kletterführer. Der SAC stellt die Nationalmannschaften im Sportklettern und Skitourenrennen und trägt Wettkämpfe aus. Zudem ist er zusammen mit

der rega Mitbegründer der Stiftung Alpine rettung Schweiz. Die Migros ist seit Januar 2012 Hauptsponsorin des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) und exklusive Jubiläumspartnerin. Einen Überblick über die wichtigsten Jubiläumsanlässe finden Sie auf: www.sac-cas.ch/150jahre


Ein gemeinsames Ziel vor Augen.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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RICHTUNG VISP ì Turtmann

T U R T M A N N

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Gruben

Vorder Senntum

halle. Ohne Verluste erreicht die Gondel die Station Oberems. Kaum ist die Tür geöffnet, sind die Kinder davon gehuscht. Die Stimme aus dem Lautsprecher sitzt freundlich lächelnd hinter der Glasscheibe des Kassierhäuschens und nimmt von den Wanderern das Geld für die Gondelfahrt entgegen. Rund 15 Minuten Busfahrt später befindet man sich in Gruben, dann noch eine knappe Stunde Fussmarsch, und man ist in Vorder Sänntum angelangt.

Karte: WS-Grafik

Durch üppige Vegetation geht es zur einzig heiklen Stelle der Route Links der Turtmänna, dem Wildbach, der aus dem Tal hinaus in die Rhone fliesst, führt ein Weg zwischen grasenden Kühen und weichen Grashügeln hinauf in den Wald. Nach einer guten Viertelstunde steht ein Wegweiser, der die Wanderer rechts in den Schluchtweg hinein weist. Durch üppige Vegetation aus Mooshügeln und Farnen geht es auf einem Trampelpfad bis zur einzigen heiklen Stelle dieser Route: Man muss sich eng an einem Felsen vorbei, über mehrere grosse Steinbrocken hinaufstemmen. Das am Felsen befestigte Seil erweist sich dabei als hilfreich. Auf dem Schluchtweg darf man sich ruhig Zeit lassen, denn das, was nachher folgt, bietet weitaus weniger optische Reize: Nach nur 30 Minuten muss man unweigerlich

auf den Jeepweg einbiegen, der bis zur Staumauer führt. Hinter der Staumauer mündet, mit roten Pfeilen markiert, der Weg in eine Steinwüste hinein. Laut Plan ist die Hütte von hier aus in einer Stunde erreichbar. Untrainierte sollten aber grosszügiger rechnen: Der Weg führt durch teils sehr steiles Gelände, das einen sicheren und behutsamen Tritt sowie eine gute Kondition erfordert. Steinhaufen in allen Grössen, sogenannte Steinmannli, weisen den Weg durch die Landschaft. Im Zickzack geht es Meter für Meter empor. Wer die noch sportlichere Herausforderung sucht, kann nach gut der Hälfte des Weges den markierten steileren Zustieg zur Hütte wählen. Doch egal, ob man den einfachen oder schwierigen Weg wählt: Um das letzte kurze, aber dafür steilste Teilstück bis zur Hütte kommt niemand herum. Nach gut drei Stunden und rund 600 überwundenen Höhenmetern auf der Terrasse der SAC-Hütte angekommen, kann man endlich den Blick über die ganze Landschaft schweifen lassen. Grauweiss liegt der Turtmanngletscher am Berg, umgeben von Bishorn, Weisshorn, Stierberg und Les Diablons. Das Missachten von jahrzehntealten Hüttenregeln enttarnt den SAC-Neuling gleich beim ersten Schritt in die gute Stube. Spaziert man mit den Wanderschuhen in den Aufenthaltsraum, wird man sogleich

Aufstieg auf dem Schluchtweg: Die am Fels befestigten Seile sind an dieser heiklen Stelle hilfreich.

Turtmannsee

1 km

Turtmannhütte SAC

Gut zu wissen ! Anreise: Mit dem Zug nach Turtmann, von hier nimmt man den Bus zur Talstation der Luftseilbahn Turtmann–unterems–Oberems. Von Oberems mit dem Postauto bis nach Gruben. ! Aufstieg zur Hütte: Ab Gruben (1818 m ü. M.) zu Fuss bis Vorder Sänntum, dann über den Schluchtweg und den Jeepweg, zur Staumauer, dann den Steinmannliweg bis zur Turtmannhütte. Dauer ab Gruben: circa 3 Stunden. ! Rückweg: Über den Steinmannliweg, dann über den Höhenweg, rechts dem Tal entlang, auch Kapellenweg genannt. Dauer: circa 3 Stunden. ! Höhenunterschied: Gruben (1818 m ü. M.) bis Turtmannhütte (2519 m ü. M.) ! Preise: Übernachtung für SAC-Mitglieder 23, inkl. Halbpension 65 Franken. Nicht-Mitglieder: 33 Franken, inkl. Halbpension 75 Franken. ! 74 Plätze, bewartet Mitte Juni bis Ende September. ! Kontakt: Fredy und Magdalena Tscherrig, internet: www.turtmannhuette.ch Telefon: 027 932 14 55


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Basel – Speyer Individuelle Anreise, ab 15.00 Uhr Einschiffung. Um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag Speyer Am Nachmittag Ausflug* nach Heidelberg, eine der schönsten Städte Deutschlands. 3. Tag Speyer – Köln Passage «Romantischer Rhein». Stadtrundgang* in Köln. 4. Tag Rotterdam Ausflug Windmühlen von Kinderdijk.* Nachmittags Stadt-/Hafenrundfahrt* Rotterdam. 5. Tag Amsterdam Schifffahrt. Stadtrundfahrt durch die Metropole und Besuch der Insel Marken am Vormittag.* Grachtenfahrt am Nachmittag.* 6. Tag Düsseldorf Stadtrundfahrt* mit vielen Sehenswürdigkeiten am Nachmittag. 7. Tag Rüdesheim Schifffahrt «Romantischer Rhein» mit sagenumwobene Loreley. Nachmittags Fahrt im Winzerexpress zu Siegfried’s Mechanischem Musikkabinett.* 8. Tag Strasbourg Bootsrundfahrt* durch die Europametropole Strasbourg am Nachmittag. 9. Tag Basel Nach dem Frühstück Ausschiffung und individuelle Heimreise. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten

Basel – Breisach Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung ab 11.00 Uhr im Hafen St. Johann. Abfahrt um 11.45 Uhr und Mittagessen. Ab 16.00 Uhr Willkommens-Apéro. Gegen 17.00 Uhr Busausflug* zur berühmten Festungsstadt Neuf-Brisach mit Rundgang durch die Anlage. Um 19.30 Uhr Rückkehr zum Schiff und 4-Gang Nachtessen. 2. Tag Breisach – Strasbourg Geniessen Sie von 08.00 bis 11.00 Uhr einen Brunch. In Strasbourg Bustransfer in die City zur 1¼-stündigen Bootsrundfahrt.* Freie Zeit und Rückkehr an Bord. Abfahrt Richtung Basel gegen Abend. Ein Highlight ist das 6-gängige Kapitäns-Dinner und die anschliessende kleine, aber feine Crewshow. 3. Tag Strasbourg – Basel Nach dem Frühstücksbuffet Ankunft in Basel St. Johann um ca. 09.00 Uhr. Ausschiffung und individuelle Heimreise. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programm- und Menüänderungen vorbehalten. Menü-Karten finden Sie unter www.thurgautravel.ch.

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Migros-Magazin | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

von anderen Hüttengästen auf die Finkenpflicht hingewiesen. Anmelden beim Hüttenpersonal steht als Nächstes auf dem Programm. Heute ist der Chef persönlich an der Reception. Fredy Tscherrig (47) begrüsst einen mit breitem Lächeln und sehr, sehr kräftigem Händedruck, zeigt einem das Zimmer und verschwindet kurz darauf in der Küche, um zusammen mit den Angestellten Brigitte (64), Elisabeth (38) und Hans (74) das Nachtessen vorzubereiten.

Katzenwäsche hinter dem haus statt warme dusche

Der Turtmannstausee hat eine milchig grünliche Farbe.

Es bleibt nun genug Zeit, um hinter dem Haus am Holzbrunnentrog die Füsse vom getrockneten Schlamm zu befreien und den Schweiss aus dem Gesicht zu waschen. Warmes Wasser ist hier oben kostbares Gut und kostet pro Liter zusätzlich. Wer sich den Luxus nicht gönnen will, muss sich mit der Katzenwäsche hinter dem Haus begnügen. Pünktlich um 18 Uhr steht das innigst herbeigesehnte Nachtessen auf den langen Holztischen; Polentasuppe mit Gemüse, danach ein Eichblattsalat mit Tomaten, Zwiebeln und französischer Salatsauce und zum Hauptgang Pasta und Braten an brauner Sauce, gefolgt von Fruchtsalat zum Dessert — das Essen

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schmeckt vorzüglich. Lange sitzen die Gäste noch an den Tischen, trinken ein Glas des Hüttenweins, Le Ciel de Diablon, oder Dosenbier, jassen oder spielen Uno mit einem abgegriffenen und unvollständigen Kartenset. Um 22 Uhr heisst es dann: Lichter aus! Das ist die offizielle Bettgehzeit in der Hütte. Schliesslich wollen einige der Gäste am Morgen bereits um 5 Uhr raus. Derweil die letzten Gäste in Richtung Mehrbettenzimmer davonschlurfen, reibt das Hüttenpersonal die Gläser trocken und stellt den Käse und die Erdbeerkonfitüre fürs Frühstücksbuffet bereit. Die Truppe um Fredy Tscherrig ist erschöpft. Es sind lange Tage hier, lange, aber glückliche. «Hier oben», sagt Brigitte, «ist ein guter Ort», und Elisabeth nickt. «Hier bin ich zufrieden, auch wenn ich müde bin», sagt sie und wirft einen letzten Blick durchs Fenster zum Sternenhimmel, bevor sie gute Nacht wünscht und das Licht in der Küche löscht. Texte: Nathalie Bursac´ Bilder: Christophe Chammartin

sponsoring by Die Migros ist seit Januar 2012 Hauptsponsorin des Schweizer Alpen-Clubs (SAC).

Meine lieblingshütte

«Zusammen mit meinem Vater schaffte ich die 21 Gipfel des Engelhornmassivs an einem Tag» Ernst Kohler (50), CEO Rega, Luzern.

Bild: Mirko Ries

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«Ich stamme aus einer Bergsteigerfamilie: Mein Grossvater und mein Vater waren beide Bergführer. Die Liebe und Begeisterung für die Berge wurde mir also quasi in die Wiege gelegt. Als Jugendlicher ging ich unzählige Male mit meinem Vater klettern, und natürlich übernachteten wir oft in SAC- und anderen Hütten. Eine, die mir besonders viel bedeutet, ist die Engelhornhütte (1901 Meter über Meer), eine Hütte des Akademischen Alpenclubs Bern bei Meiringen im Berner Oberland, wo ich auch aufgewachsen bin. Wie mein Grossvater und mein Vater zuvor habe auch ich das Bergführerdiplom erworben. Das war 1985 – ein sehr spezielles Jahr für mich: Damals schaffte ich es, zusammen mit meinem Vater, die 21 Gipfel des Engelhornmassivs, die berühmte Hufeisenform, in einem Tag zu überschreiten. Das war für mich und auch meinen Vater ein grosser Moment, denn mein Grossvater war

nen speziellen Bezug zu der Hütte. Es vergeht kein Jahr, in dem ich nicht zur Hütte hochsteige, um den Blick ins Reichenbachtal und auf den Rosenlauigletscher oder die Wetterhorngruppe zu geniessen. Ich mag die Ästhetik und Ernsthaftigkeit der Berge – es gibt nichts Schöneres, als auf einer Sommerwanderung die Hand auf warmen Kalkfelsen zu legen.»

Engelhornhütte oberhalb von Meiringen: In seiner Lieblingshütte ist Rega-CEO Ernst Kohler regelmässiger Gast. derjenige, der die 21 Gipfel als erster Mensch in einem Tag überschritten hatte. Die Engelhornhütte war Ausgangspunkt für diese Klettertour, und auch deshalb habe ich noch heute ei-

www.migrosmagazin.ch

ihr saC-ausflugsziel Welche Hütte ist Ihr Favorit?Verraten Sie uns Ihren Tipp. Ausserdem: Die Karte zur Turtmann-Wanderung mit allen Highlights.


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Nr. 26, 24. JuNi 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Balsam für Leib und Seele

Tanzen macht nicht nur fit, sondern auch glücklich. Drei Paare erzählen, warum sie sich so gern zu den Klängen von Musik bewegen.

«Rock ’n’ Roll ist eine sinnvolle Herausforderung» Samira Ernst und Daniel Lienhart, beide 15 Jahre Für die Oberstufenschüler Samira Ernst aus Winterthur und Daniel Lienhart aus Nürensdorf ist Rock-’n’-Roll-Tanzen ein wichtiger Lebensinhalt. Zwei- bis dreimal pro Woche trainieren die Teenager im Rock-’n’-Roll-Club Damo in Winterthur und an fast allen Wochenenden von April bis Mitte Juli. Ab September bis Mitte Dezember stehen Turniere an. Mittlerweile gehören die beiden 15-Jährigen in ihrer Kategorie zu den Besten der Schweiz. Während andere Jugendliche «abhängen» oder in den Ausgang gehen, hüpfen sie bis zur totalen Erschöpfung im raschen Takt der Musik, üben immer und immer wieder Schritte, Sprünge, Kombinationen. «Rock-’n’-Roll-Tanzen ist eine tolle Sportart. Es tut gut, wenn man beim Paartanzen zusammen etwas schafft. Zudem fühlen wir uns hier im Club wie in einer grossen Familie», schwärmt Daniel Lienhart. «Andere in unserem Alter langweilen sich ab und zu. Wir wissen, was wir zu tun haben, weil wir einander gegenüber eine Verpflichtung eingegangen sind», ergänzt Samira Ernst. Für die Sekundarschülerin heisst das auch, sich fit zu halten. Dank Disziplin und Training hat sie einen perfekten Körper für Hebefiguren. Das ist für die Zukunft wichtig, denn ihr Ziel ist es, international noch besser zu werden. www.damo.ch

B

ewegung ist gesund, so mühelos und knüpfen wertweit die Binsenwahr- volle Sozialkontakte. heit. Dass choreogra«Damit sich Bewegung fierte Bewegung zu Musik — positiv aufs Wohlbefinden also Tanzen — ausserdem auswirkt, sollte sie Spass auch glücklich macht, wissen machen», sagt Eva Martin, zumindest diejenigen, die wissenschaftliche Mitarbeitesich regelmässig aufs Parkett rin des Bereiches Bewegung wagen. Damit gehören sie bei und Gesundheit am Institut uns aber zur absoluten Min- für Sozial- und Präventivmederheit. In der Studie Sport dizin der Universität Zürich. Schweiz von 2008 gaben «Beim Tanzen stellt sich die knapp vier Prozent der be- Frage: Welche Musik gefällt fragten Erwachsenen an, mir, was sind meine körperliirgendeine Art von chen Möglichkeiten, Tanzsport zu bemöchte ich mit treiben — fast alles einem Partner, in Frauen. Bei den der Gruppe oder Jugendlichen zwiallein tanzen?» Grundsätzlich schen 15 und 19 Jahren tanzen immerwerden bei jeder hin 8,5 Prozent Tanzform die Koneinmal pro Woche. dition, die Beweglichkeit sowie der Diese Zurückhal- Eva Martin ist tung ist eigentlich BewegungsGleichgewichtssinn seltsam, denn Tan- Expertin an der gefördert, mit unterschiedlicher Inzen zählt zu den Uni Zürich. ursprünglichsten tensität. Die rhythBewegungsformen des Men- mische Bewegung stärkt die schen. Bereits Kleinkinder Muskeln — vor allem Rumpfwippen vergnügt im Takt der und Beinmuskeln —, fördert Musik, oft noch bevor sie lau- die Körperspannung und fen können. Jugendliche las- wirkt somit Rückenproblesen sich mit Tanztherapien men entgegen. Wer regelmäsbesser ansprechen als mit an- sig tanzt, läuft zudem wenideren Massnahmen, Paare ger Gefahr, durch Sturz eine mittleren Alters kommen sich Verletzung oder gar einen beim Tanzen näher und Knochenbruch zu erleiden. schaffen einen Ausgleich zum Auch die Denkfähigkeit Alltag. Und Seniorinnen und und das Gedächtnis profitieSenioren bewegen sich an ren beim Tanzen, da man sich Tanznachmittagen scheinbar immer wieder neue Schritt-


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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«Tanzen hält unseren Körper und unseren Geist fit» Ursula und Werner Engel, 57 und 62 Jahre Seit 13 Jahren gehen Ursula und Werner Engel mittwochs und freitags in der Tanzfabrik in Niederlenz AG ein und aus – mit eiserner Disziplin, wie sie sagen. An einem der beiden Abende werden mit einem Lehrer neue Figuren oder Kombinationen einstudiert, am zweiten wird intensiv geübt, bis alles «sitzt». 15 verschiedene Tänze aus dem Repertoire von Standard und Latin beherrscht das Ehepaar mittlerweile. Samba ist ihr Lieblingstanz, obwohl sie anfänglich wie viele Altersgenossen Mühe damit bekundeten. Wiener Walzer mögen sie gar nicht. «Vom schnellen Drehen wird mir immer noch schwindlig», erklärt Ursula Engel. Die 57-jährige Seniorenbetreuerin tanzt nicht nur aus Freude am harmonischen Gleiten und Drehen, sondern auch um ihren Körper beweglich zu halten. Sie leidet an Polyarthritis in Händen und Füssen («Es tut weh, aber man muss die Gelenke trotzdem bewegen»). Tanzend vergesse sie den Schmerz. Auch ihr Mann Werner fühlt und bewegt sich nach einer Tanzstunde besser, wenn ihm der Rücken mal wieder Probleme macht. Der 62-jährige Mitarbeiter der Färberei einer Bandfabrik ist als erfahrener Tänzer an Bällen und Anlässen ein begehrter Mann. Trotzdem tanzt er am liebsten mit seiner Frau. www.tanzfabrik.ch


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IN FORM

folgen merken und sich im Raum orientieren muss, wodurch beide Hirnhälften aktiviert werden. Laut einer Langzeitstudie des Albert Einstein Colleges in New York beugt es dem Verlust von Synapsenverbindungen im Gehirn besser vor als Lesen oder Kreuzworträtsel lösen.

Stärkung des Immunsystems Das Immunsystem wird ebenfalls gestärkt, weil man beim Tanzen Stresshormone abbaut. Im Gegenzug schüttet das Gehirn unter dem Einfluss der Musik das sogenannte Glückshormon Endorphin aus. Um positive Effekte auf die Gesundheit zu erreichen, müsse man nicht zwingend ins Schwitzen und ausser Atem kommen, erläutert Eva Martin. Nach den aktuellen Schweizer Bewegungsempfehlungen sollte man sich möglichst täglich eine halbe Stunde bewegen. Während eine Stunde auf dem Laufband ziemlich lang erscheinen kann, geht sie auf dem Parkett wie im Flug vorbei: Im Gegensatz zum Training im Fitnesscenter wird Tanzen nicht als anstrengend empfunden.Ein ideales Ganzkörpertraining ist es trotzdem, und zwischen 300 und 500 Kalorien pro Stunde schmelzen im Rhythmus dahin. Texte: Martina Novak Bilder: Ornella Carcace

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NR. 26, 24. JUNI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Salsa ist Spass, Ausgleich und Freizeitvergnügen» Marisa und Gerardo Natale, 47 und 48 Jahre Marisa und Gerardo natale aus Uster ZH sind Salsa-Fans. Jeden Mittwochabend verbringen sie im casita de la Salsa, der Salsa-Schule im lokalen Kulturzentrum und feilen an Schritten und Figuren. «Salsa ist der ideale Ausgleich zum Job, du musst dich auf den Rhythmus und auf deine Haltung konzentrieren, dann vergisst du alles andere», schwärmt Gerardo, der im Verkauf tätig ist. «Seit wir Salsa tanzen, sind wir eigentlich immer gut drauf», bestätigt Marisa, Mutter zweier fast erwachsener Kinder. Vor vier Jahren wurden die beiden vom Salsa-Fieber erfasst, und mittlerweile ist Salsa-Tanzen zum festen Bestandteil ihres Freizeitprogramms geworden. Mit befreundeten Paaren tanzen natales freitags oder samstags in ausgewählten clubs und wenden an, was sie im Kurs gelernt haben. Das bringt sie zum Schwitzen; Gerardo hat auf diese Weise fünf Kilos verloren. Vor allem aber haben die ehepartner Spass an ihrem Sport. «Schade, dass wir nicht schon früher mit Salsa angefangen haben!», sagen sie einmütig.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

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Ruhig Blut, alles gut!

Viele Eltern machen sich permanent Sorgen um ihre Kinder. Was hinter dieser Angst steckt und wie man sie in den Griff bekommt.

K

leinkinder ein paar Stunden der Grossmutter anzuvertrauen. Grundschüler alleine durchs Quartier stromern lassen. Teenager mit ihren Freunden den Ausgang erlauben. Für manche Eltern sind diese Situationen eine Horrorvorstellung. Sie sind ständig in Angst und Sorge um ihre Kinder, würden sie am liebsten nie aus den Augen lassen und rund um die Uhr kontrollieren. Überbehütende Mütter und Väter sind ein Phänomen unserer Zeit. Familientherapeuten und Entwicklungspsychologen sprechen von Helikoptereltern — in Anlehnung an Polizeihelikopter, die ständig über verdächtigen Kriminellen kreisen und diese so auf Schritt und Tritt überwachen und notfalls augenblicklich eingreifen können. Über die Gründe, warum immer mehr Eltern Probleme mit dem Loslassen haben, sind sich die Experten uneins. Manche betrachten die Überbehütung als ein Wohlstandsproblem. Früher hätten viele Eltern schlicht keine Zeit gehabt, ihre Kinder ständig zu überwachen. Andere sehen die sinkende Geburtenrate sowie die späte Elternschaft als Ursache. Habe sich früher die elterliche Fürsorge oft auf ein halbes Dutzend Kinder verteilt, sind es heute meist bloss zwei Kinder, deren Erziehung oberste Priorität hat.

Bild: Getty Images

Vertrauen stärkt auch die Selbstverantwortung der Kinder «Eltern sollten sich ihren Kindern zuliebe mit ihren Ängsten auseinandersetzen», rät Corina Vuksic (35) vom Zentrum für Angst- und Depressionsbehandlung in Zürich. «Helikoptereltern wollen ihren Kindern alles Leid und allen Schmerz ersparen, damit nehmen sie ihnen aber auch die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu machen und an Herausforderungen zu wachsen», erklärt die Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie. Eltern müssten lernen, Gefahren und Risiken

Wie realistisch sind die Gefahren tatsächlich? So können Eltern ihre Ängste in Schach halten: ! Sich mit der Angst auseinandersetzen: Was genau ist gefährlich? Ist das Risiko gross? Ist die Gefahr realistisch? ! Sich der Gefahr nähern: Führen Sie Ihr Kind an potenziell gefährliche Situationen heran. Erleben Sie, wie es mit der Gefahr umgeht, und gewinnen Sie so Vertrauen in seine Fähigkeiten. ! Sich ablenken: Nicht zu einseitig auf die Kinder fokussieren. Haben Sie auch noch andere Interessen. Gönnen Sie sich und ihren Kindern ein eigenes Leben. ! Daran denken: Kinder müssen auch Wagnisse eingehen können, um sich gesund zu entwickeln.

Auch wenn es gefährlich aussieht: Zu viel elterliche Fürsorge schadet Kindern.

realistisch einzuschätzen. Sie sollten ihre Kinder unterstützen, mutig zu sein und Selbstvertrauen aufzubauen. «Kinder haben feine Sensoren: Sie spüren die Furcht der Eltern, können dadurch verunsichert werden und so selber zu übertriebener Angst tendieren», sagt Corina Vuksic. Um die eigenen Ängste in den Griff zu kriegen, rät sie, sich gemeinsam mit dem Nachwuchs möglichen Gefahren zu nähern, etwa dem Kletterbaum auf dem Spielplatz. So können Eltern erleben, wie ihr Kind mit Risiken umgeht und wie es gefährliche Situationen meistert. Das stärke einerseits das Vertrauen der Erwachsenen, aber auch die Selbstverant-

wortung des Kindes.Nicht immer funktioniert dieses Prinzip. Jugendliche wollen zum Beispiel sicher nicht von Mami oder Papi in die Disco begleitet werden. Aber vielleicht entspannt es die Eltern, wenn sie wissen, mit wem ihr Kind unterwegs ist — also tun sie gut daran, die Türen für die Freunde ihres Teenagers offen zu halten. Text: Andrea Freiermuth www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Wovor sich Eltern am meisten fürchten. Und welches sind Ihre Ängste?


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

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GEFÄLLT MIR

APP DER WOCHE

Pflanzen bestimmen

«Ich sehe, wer mich ignoriert»

Als Buch ist die Flora Helvetica das Standardwerk für die Schweizer Botanik. Statt dem zwei Kilo schweren Wälzer gibt es nun auch eine entsprechende App, mit der mehr als 3000 Pflanzen bestimmt werden können. Jedes Pflanzenporträt beinhaltet Bilder, Verbreitungskarten und Texte. Um beispielsweise eine Alpenblume bestimmen zu können, braucht es allerdings einige botanische Grundkenntnisse. Die Gratisversion der App enthält nur ausgewählte Arten. Die Vollversion kostet 100 Franken (beide erhältlich für iOS und Android). Ähnliche Apps, mit denen Blumen bestimmt werden können, sind beispielsweise «iBlumen» (5 Franken) oder «Alpenblumen Finder» (6 Franken).

Christian Walther (52), Leiter Warenfluss, Transportlogistik, Schönbühl BE

Statt Skype: Mit der Software Viber lässt sich via Handy und PC telefonieren.

Harte Konkurrenz für SMS und Telefon

Mit Instant-Messenger werden mehr Nachrichten verschickt als via SMS. Selbst für die Internettelefonie sind sie eine Konkurrenz.

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rstmals wurden im vergangenen Jahr mehr Nachrichten über Instant-Messenger wie WhatsApp, Viber, iMessage und Co. verschickt als per SMS. Bei den genannten Message-Diensten, die sich per App am Smartphone nutzen lassen, können Kurznachrichten günstig über die Internetverbindung verschickt werden. Zudem lassen sich auch Fotos, Videos oder Tonaufnahmen verschicken. Einzelne Messages kosten zwar nichts, doch sie verbrauchen Datenguthaben, was bei der Prepaidnutzung oder nach Überschreiten der Limite ins Geld gehen kann. Die Instant-Messaging-Apps sind nicht

nur eine Konkurrenz für SMS, sondern auch für Telefon und Internettelefonie wie Skype. So kann man neuerdings via Facebook-App mit dem iPhone oder einem AndroidSmartphone mit seinen Freunden via Internet telefonieren. Dasselbe ist auch mit Viber möglich — neu auch am PC mittels Software, die auf dem Windows-PC oder dem Mac installiert wird. Voraussetzung: Die Gesprächspartner müssen ebenfalls per Viber erreichbar sein. Bei den Instant-Messengern sollte man allerdings bedenken, dass man mit der Anmeldung dem Anbieter Zugang zu den eigenen Kontaktdaten gibt. Texte: Felix Raymann

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

DAS DING

Bild: Getty Images

Ein Handy, zwei Telefonnummern Wer ständig ein Geschäftshandy und ein privates Smartphone dabei hat oder im Ausland eine lokale SIM-Karte nutzen will, braucht nicht unbedingt zwei Handys. Ein Dual-SIM-Smartphone wie das HTC Desire SV

! Ihr liebster Radiosender? Auf dem Weg zur Arbeit Radio SRF1, gute Musik und gute Unterhaltung! ! Welches Lied holt Sie aus der Krise? Am Morgen weckt mich «Spirit in the Sky» von Norman Greenbaum, damit sich erst gar keine Krise anbahnt. ! Der Song meines Lebens ist … …«Fire» von Adele. So gut, dürfte man auch auf meiner Beerdigung spielen. ! Bei welchem Film weinen Sie? Bei Lindström-Filmen — alltagsnahe Geschichten mit einer Prise Kitsch. ! Ihre Lieblingsfernsehserie? «Sea Quest», das ist die mit dem U-Boot und dem Delfin. ! Mein Lieblings-App heisst … … WhatsApp — ich sehe gleich, wer mich ignoriert. ! Ihre Lieblingslektüre? Das «Boote-Magazin», bringt die neuesten Trends in der Bootsbranche und die schönsten Reiseziele für Bootsbesitzer. ! Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe … … setze ich mich mit einem Kaffee auf die Terrasse und lese meine Lieblingszeitschrift. ! In meiner Freizeit liebe ich es … … mit dem Quad oder Schiff zu fahren. ! Meine Lieblingswebsite ist … … Yachting.ch. Hier hole ich mir Eindrücke von Segeltörns und Schiffsreisen auf den Weltmeeren.

genügt, da bei diesem Gerät zwei SIM-Karten eingelegt werden können. In das Gerät passen Micro-SIM-Karten, wie sie in den meisten Smartphones verwendet werden. Preis bei Digitec: 279 Franken.

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leben

Migros-Magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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auto | 101

Ein elektrisierendes Halbjahr

Viel Lob hat der Opel Ampera bei seiner Lancierung eingeheimst. Aber wie lebt es sich sechs Monate lang mit dem Stromer? Das Migros-Magazin hat ihn getestet: Die Bilanz nach 10 000 Kilometern. steCKbrieF

opel ampera

Sportliches Design und futuristisches Cockpit: Der Opel Ampera gilt als Trendsetter bei den Elektromobilen.

Antrieb: Elektromotor 111 kW/ 150 PS, 370 Nm ab 1/min. Lithiumionen-Akku, 16 kWh. r4-BenzinerStromerzeuger, 1.4 l, 86 PS. Frontantrieb, 1-Stufen-Automat. Fahrleistungen: 0 bis 100 km/h in 9,5 s, Spitze 160 km/h. Masse: L/B/H 4,50 /1,79 /1,44 m. Gewicht 1732 kg. Laderaum 309 bis 999 Liter. Reichweite: Werkswert Akkustrom 87, kombiniert (Akku + Stromerzeuger) 500 km. Testwert Akkustrom 54 (minimal/maximal 39 / 81), kombiniert maximal 518 km. Verbrauch: Werkswert 13 kWh+1,2 l/100 km = CO2-Ausstoss 27 g/km. Testwert 13 kWh+3,2 l/100 km = CO2-Ausstoss 74 g/km. Nur Akkubzw. Stromerzeugerbetrieb 24 kWh/ 100 km bzw. 6,9 l/100 km = CO2Ausstoss 0 bzw. 160 g/km CO2. Über gesamte Testdistanz 2,9 l/100 km = CO2-Ausstoss 68 g/ km. Energieeffizienz A. Preis: ab 53 300 Franken.

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er Opel Ampera wie auch sein «Bruder» Chevrolet Volt — der bei M-way erhältlich ist — gelten als Techniktrendsetter: Die tägliche Kurzstrecke fährt man akkuelektrisch und somit emissionsfrei. Man kann aber auch reisen, weil ein Benziner an Bord Fahrstrom erzeugt (und nicht wie bei «normalen» Hybriden die Räder antreibt). Innen kein Raumwunder, aber allemal familientauglich, bewährt sich der Fünftürer als souveräner Alltagsbegleiter. Die sofortige volle Kraftentfaltung begeistert, und dabei summt der Ampera nur flüsterleise. Aber sobald der Stromerzeuger läuft, tönt er natürlich wie jeder Benziner. Dafür kommt man dann auch bis zu 518 Kilometer weit pro Tankfüllung (Testwert). Übrigens kann man die Akkuladung auch ausschalten, um erst am Ziel zu stromern. Selbst mit vermeintlich leerem Akku gleitet man oft vollelektrisch. Im Schnitt kamen wir pro Ladung 54 Kilometer weit; im Sommer

liegen 70, im Winter wegen der Heizung auch mal nur 40 Kilometer drin. Unter dem Strich überzeugt das Konzept. Kritik gibt es an Details wie etwa der gerne laut, aber folgenlos aufsetzenden Spoilergummilippe, der launischen Heizung oder am mässigen Licht. Für 53 300 Franken zu billig wirkt manches Plastikteil im futuristischen Cockpit. Aber die Qualität stimmt: Nichts klappert, keine Panne trübte den Test. Um den Akku aufzuladen, braucht man an der Heimladestation vier, an Steckdosen um acht Stunden. Strom für 100 Kilometer kostet nur zweieinhalb bis drei Franken. Streiten darf man über den Spritbedarf im reinen Stromerzeugermodus: 6,9 l/100 km. Zu viel? Berechnet man jedoch den Verbrauch über 10 000 Kilometer, kommt man auf einen Durchschnitt von nur rund 2,9 l/100 km. Fazit: Kompliment! Der Opel ist nicht billig, aber ein Pionier für den Alltag. Text: Timothy Pfannkuchen


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migros-magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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Es fehlen nur noch drei Frauen!

! Gesucht werden: Sonja Kolb, Therese Krieg und Ursula Krebs, WBK Bern Tscharnergut, 1981—1982. Von beiden Weiterbildungsklassen fehlen noch drei Mitschülerinnen aus der Klasse Iseli. Es wäre schön, diese drei Frauen noch zu finden, damit die Klassenliste komplett ist. Nach mehr als 30 Jahren ist eine Klassenzusammenkunft überfällig. Schön wäre es, wenn die Einladung an alle versandt werden könnte. Es fehlen: — Sonja Kolb (lediger Name), damals wohnhaft in Ins. — Therese Krieg (lediger Name), damals wohnhaft im Schwabgut (Bern Bümpliz). — Ursula Krebs (lediger Name), damals wohnhaft im Kleefeld (Bern Bümpliz). Alle Schülerinnen haben den Jahrgang 1965. Wenn du eine der Mitschülerinnen bist oder jemand anderes etwas über den Verbleib der drei Schülerinnen weiss, bitte melden bei: Hanspeter Büschi, 3360 Herzogenbuchsee, Mail: Hanspeter.bueschi@hotmail.com

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

! Gesucht werden: Alfred und Liselotte Gavillet-Widmer aus Biel, 1964. Freddy war bei unserer Hochzeit der Trauzeuge und Liselotte die Cousine von Marcel. Für Informationen bin ich sehr dankbar. Ruth Rutschmann E-Mail: rm.rutschmann@sunrise.ch

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migros-magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

LESERAKTION

glacier eXpress | 107

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Das Arrangement Das Angebot gilt vom 2. Juli bis 12. Oktober 2013 und umfasst zwei Nächte und drei Tage. Die Anreise ist täglich möglich, richtet sich aber nach der Verfügbarkeit der Hotelzimmer. Preis pro Person: Basis Halbtax-Abo, Fr. 339.– anstatt Fr. 515.–

In einem Zug durchs Hochgebirge

Das Migros-Magazin offeriert seinen Lesern eine Fahrt mit dem Glacier Express durch die Alpen sowie zwei Übernachtungen im Sunstar Hotel in Davos und Zermatt für nur 339 Franken.

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er Glacier Express ist eine Kooperation der Rhätischen Bahn und der Matterhorn-Gotthard-Bahn und gilt als eine der berühmtesten Bahnen der Welt. Die Erlebnisbahn führt in rund acht Stunden von Davos nach Zermatt. Es ist eine Reise durch unberührte Berglandschaften, mondäne Kurorte, tiefe Schluchten, liebliche Täler, 82 Tunnels und über mehr als 268 imposante Brücken. Im Panoramawagen lassen sich die schönen Aussichten perfekt geniessen.

Neben der spektakulären Fahrt mit dem Glacier Express umfasst das Leserangebot auch zwei Übernachtungen in den renommierten Vier-Sterne-Hotels der Sunstar-Gruppe in Davos und Zermatt. So kann man nach der Reise beispielsweise im Wellnessbereich entspannen oder ein feines Abendessen geniessen. Da bleibt kaum ein Wunsch offen. Informationen über die Gebirgsbahn: www.glacierexpress.ch Informationen zu den Sunstar Hotels: www.sunstar.ch

Leistungen ! Eine Übernachtung im Doppel- oder Einzelzimmer im Sunstar Alpine Hotel Davos ! Eine Übernachtung im Doppel- oder Einzelzimmer im Sunstar Style Hotel Zermatt oder im gegenüberliegenden Hotel La Perla ! reichhaltiges Frühstücksbuffet ! Getränke aus der Minibar ! Benützung von Hallenbad, Dampfbad und Sauna ! Fahrt mit dem Glacier Express in der 2. Klasse von Davos nach Zermatt ! Sitzplatzreservation im Glacier Express ! Hin- und rückreise ab Schweizer Wohnort mit öV/SBB Zuschläge pro Person/Aufenthalt ! Zwei Abendessen bei Vorausbuchung: Fr. 60.– statt 82.– (ein 5-Gänge-Menü in Davos/ein 3-Gänge-Menü in Zermatt) ! Superiorzimmer zur Südseite mit Balkon: Fr. 20.– ! Zusatznacht zum Spezialpreis in Davos/Zermatt: Fr. 100.– ! Ohne Halbtax-Abo: Fr. 117.– Reduktion pro Person/Aufenthalt ! GA-inhaber zahlen Fr. 119.– weniger Informationen und Reservation Sunstar Hotels Telefon: 061 925 70 71


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migros-magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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UnterhaltUng | 111

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Auf welchen Fluss sieht man vom Munot? D Rhein

H Eulach

T

Aare

I

E

Bartli

So nehmen Sie teil

2. Wer weiss, wo man den Most holt? A Frisürli

Schnäuzli

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

3. Welche Gestalt aus der griechischen Mythologie hat 100 Augen? M Argus

E

Minotaurus

B Medusa

4. Stieg Larssons Millenium-Trilogie heisst Verblendung, Verdammnis und … R Vererbung

O Vergebung

S Verbrechen

5. Wie viele Zuschauer besuchten 2011 den Zürcher Zoo? B 650000

P 1 Million

K 1,87 Millionen

Teilnahmeschluss: Sonntag, 30.6.2013, 24 Uhr

6. Wie bezeichnet man den Schnabel einer Kanne? R Tülle

A Spitze

U Krail

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Wie sind in der Regel christliche Kirchen ausgerichtet? E

Süden

R Norden

A Osten

8. Wie viel Mal grösser ist der Stern Rigel als unsere Sonne? G ca. 3

T

ca. 60

Auflösung Nr. 25: MELODIEN

K ca. 300

Gewinner Nr. 23: Gertrud Aebischer, Mägenwil AG; Verena Geier, Winterthur ZH; Marina Häfliger, Uttigen BE

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

5

R

2 4

3 1

DUCHESSE ER I TREER ERSETZEN H E RME L I N HUESTELN MA U L E S E L S I TUAT I V SOKRATES TOL ERANT UNTERAAR

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 25: NAGER Gewinner Nr. 24: Gisela Heeb, Altstätten SG; Doris Klingler, Löhningen SH; Klaus Küderli, Greifensee ZH

Teilnahmeschluss: Sonntag, 30.6.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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Ihr Reiseprogramm vom 4. bis 20. Januar 2014 4.1.14: Zürich – Los Angeles (USA). Am Morgen Abflug mit British Airways via London nach Los Angeles, wo Sie noch am gleichen Tag landen. Transfer zu Ihrem 4-Sterne-Hotel. 5.1.14: Los Angeles – Einschiffung. Stadtrundfahrt, anschliessend Transfer zum Hafen und Einschiffung. Am späten Nachmittag sticht die Norwegian Star in See. 6.1.14: Auf See. 7.1.14: Cabo San Lucas (Mexiko). Cabo San Lucas liegt ganz im Süden der Baja California in Mexiko und zählt zu den beliebtesten Badeorten des Landes. Die Region ist bekannt für ihre spektakulären Felsformationen und wunderschönen Sandstrände. 8.1.14: Puerto Vallarta (Mexiko). Puerto Vallarta ist ein bekanntes, abwechslungsreiches Reiseziel. Eines der Wahrzeichen des Ortes ist die riesige Banderas-Bucht, mit über 40 km eine der grössten Buchten der Welt. 9.1.14: Auf See. Gemütlicher Tag an Bord. 10.1.14: Huatulco (Mexiko). In dieser charmanten Kleinstadt lernen Sie auf dem fakultativen Ausflug traditionelles mexikanisches Handwerk kennen, wie beispielsweise die althergebrachte Herstellung von Tortillas oder den Destillationsprozess des traditionellen Oaxacas-Getränks. 11.1.14: Puerto Chiapas (Mexiko). In dieser inte-

ressanten Hafenstadt vereinen sich Kulturen aus verschiedensten Teilen der Erde. Neben Indianern und Mestizen leben hier die Nachfahren der Einwanderer aus Spanien, Deutschland, Frankreich, China und Japan. 12.1.14: Auf See. Entspannter Tag an Bord. 13.1.14: Puntarenas (Costa Rica). Costa Rica ist bekannt für seine Naturschönheiten. Vulkane und Seen, Strände und Sümpfe, Mangroven und tropischer Regenwald wechseln sich ab. Entdecken Sie heute während eines fakultativen Ausflugs diese einzigartige Landschaft, die gastfreundliche Bevölkerung und die karibische Leichtigkeit des Seins. 14.+15.1.14: Auf See – Panamakanal (Panama). Die Durchfahrt des Panamakanals ist einer der Höhepunkte dieser Kreuzfahrt. Der 82 km lange Kanal zieht sich quer durch den mittelamerikanischen Staat Panama und verbindet den Pazifischen mit dem Atlantischen Ozean. Geniessen Sie auf der achtstündigen Fahrt die schimmernden Wasserflächen des Gatúnsees, urwaldbedeckte Hügel und werden Sie Augenzeuge der komplizierten Schleusentechnik, die Ihr Schiff bis zu 26 m hinaufhebt oder absenkt. 16.1.14: Cartagena (Kolumbien). Cartagena zählt zu den schönsten Städten Kolumbiens. Der Altstadtkern gehört zum Welt-Kulturerbe

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 26, 24. JuNi 2013 |

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Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 4 3 cken und Verbindungen mit mehr 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 1 3 www.raetsel.ch/bruecken

2 3 2 0

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Auflösung Nr. 25:

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FINDEST DU DIE 5 FEHLER?

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Kennst du die verschiedenen Zelt-Arten? Verbinde die Begriffe mit der richtigen Erklärung.

B) Kohte

C) Tipi

D) Wig wa m E) Biwak

1. Zelt der nordamerikanischen Indianer 2. Behausung der amerikanischen Indianerstämme in Waldgebieten 3. Zelt der Nomaden in West- und Zentralasien 4. Lager im Freien, vor allem für Soldaten und Bergsteiger

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5 9 1 8 So nehmen Sie teil 4

3

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Auflösung Nr. 25: 692 2 5 9 3 7 4 1 8 6 Gewinner Nr. 24: 4 7 6 8 1 5 9 2 3 Elsy Riedi, 8 1 3 6 9 2 7 5 4 5 2 7 1 6 8 4 3 9 Thalwil ZH; 3 6 4 7 5 9 8 1 2 Dora Benninger, 9 8 1 2 4 3 5 6 7 1 9 5 4 3 6 2 7 8 Wädenswil ZH; 7 3 8 9 2 1 6 4 5 Petra Reist, 6 4 2 5 8 7 3 9 1 Entlebuch LU; Renate Gattiker, Teilnahmeschluss: Sonntag, 30.6.2013, 24 Uhr St. Gallen; Eva Cousse, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Vessy GE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

ruth Brüderlin, Silja Kornacher (Volontärin), Yvette Hettinger, ralf Kaminski, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), reto E. Wild

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, Anna Meister, Michael West

Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (Leitung), Philipp Jordan (Chef vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Bettina Bucher (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung), Almut Berger,

Ressort Shopping & Food: Eveline Schmid (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter) Frank Dittersdorf (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Hans reusser, Angela Scasascia, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea Burri Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

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Angebot: Pellets Vom 25. Juni bis 4. Juli 2013 erhalten Privatkunden pro Neubestellung und bei einer Bestellmenge bis 10 000 Kilogramm 500 Zusatzpunkte zu den üblichen 100 Punkten pro 1000 Kilogramm gutgeschrieben. Bestellen Sie jetzt mit Ihrer Cumulus-Nummer unter www.migrol.ch/pellets oder telefonisch unter 0844 000 000 (normaler Gesprächstarif). Angebot: Heizöl Vom 25. Juni bis 4. Juli 2013 erhalten Privatkunden pro Neubestellung und bei einer Bestellmenge bis 10 000 Liter 500 Zusatzpunkte zu den üblichen 100 Punkten pro 1000 Liter gutgeschrieben. Bestellen Sie jetzt mit Ihrer Cumulus-Nummer unter www.migrol-heizoel.ch oder telefonisch unter 0844 000 000 (normaler Gesprächstarif). Übrigens: Kennen und nutzen Sie bereits den HeizölPreisalarm von Migrol? Dieser meldet sofort per E-Mail oder Gratis-SMS, sobald eine Ihrer persönlichen Preisgrenzen erreicht wird. Auf Wunsch auch mit automatischer Bestellfunktion. Registrieren Sie sich jetzt kostenlos unter www.migrol.ch/preisalarm.

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meine welt 118 |

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roland koch

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«Im tiefsten Herzen bin ich ein Bauer»

Im Bodensee-«Tatort» ermittelt Schauspieler Roland Koch als Schweizer Kommissar. Der Aargauer lebt seit Jahren in Wien, das zu seiner zweiten Heimat geworden ist. Für ein paar patriotische Wallungen sorgt immerhin noch sein Gartenhäuschen.

Name: roland Koch (54) Sternzeichen: Zwilling Wohnort: Wien

Wieso leben Sie in Wien? Neben beruflichen Gründen lässt es sich hier sehr gut leben: Das Kulturangebot ist fantastisch, und man kann vergleichsweise günstig wohnen. Mit meiner Partnerin Nicola Kirsch (38) und unserer Tochter Ava (1) wohne ich in einer Altbauwohnung nahe beim Schloss Schönbrunn. Wo würden Sie sonst leben? Wäre ich Tierarzt und nicht Schauspieler, fände ich das Südtirol ideal: eine Mischung aus alpinem und mediterranem Lebensgefühl. Beruf und Lebenslauf: Ich bin in Muri AG aufgewachsen. In Zürich habe ich Ethnologie und Psychologie studiert und die Schauspielschule besucht. Seit 1999 bin ich am Wiener Burgtheater engagiert und spiele in Fernsehproduktionen mit. Mein Ziel: Mir jetzt ein Lebensziel auszudenken, wäre etwas spät. Ich bin da, wo ich hinwollte. Dieser zielgerichtete Ehrgeiz ist mir inzwischen zum Glück abhandengekommen. Mein Lebensmotto: Lebe jeden Tag, als wäre er dein letzter. Mein erstes selbst verdientes Geld: Als Kind arbeitete ich in den Ferien immer beim Bauern. Ich habe heute noch Sehnsucht danach, mit einem Traktor hin und her zu fahren und selbst Käse zu machen. Im tiefsten Herzen bin ich ein Bauer. Meine Patchworkfamilie: Neben Ava habe ich drei Töchter (16, 21 und 23). Ich bin froh, dass sie nie das Interesse an mir verloren haben. Wir sind mittlerweile eine gut organisierte Grossfamilie. Meine schlechte Eigenschaft: Wenn ich den Bodensee-«Tatort» gucke, kann ich nicht auf die Handlung achten: Ich kritisiere mich unentwegt. Texte: Silja Kornacher Bilder: Reiner Riedler

mein schatzkÄstchen

«Dieser Werkzeugschrank kommt aus der ehe­ maligen DDr. Die Beschläge habe ich überall auf der Welt gesammelt und selbst ange­ bracht. Einer zum Beispiel stammt aus einer ruine in Apulien.»

meine VesPa

«Die Vespa ist das ideale Fortbewegungs­ mittel für Wien. Sonst kommt man nicht vom Fleck. Leider fährt meine Lebensgefährtin Nicola viel zu selten mit.»

Nr. 26, 24. JuNi 2013 | migros-magazin |

meine lektÜre

«Ab September spiele ich in ‹Hamlet› den König von Dänemark. Daher lese ich momentan nur Shakespeare und Sekundärliteratur zum Stück. Eigentlich bin ich zu spät dran, denn die Proben haben bereits begonnen.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 26, 24. JUNI 2013 |

ROLAND KOCH | 119

MEINE SUISSE MINIATUR

«Das Gartenhäuschen gibt mir ein Schweizer Gefühl. Die Sehnsucht nach der Schweiz fühlt sich an wie ein Phantomschmerz. Ich bin so lange weg, ich kenne nicht mal alle Bundesräte.»

MEIN AMAZONIEN

«Über die Jahre bin ich ein recht erfolgreicher Hobbygärtner geworden. Hier wachsen unter anderem Wein, Rosen, Kräuter und Obstbäume. Falls etwas passieren würde, könnten wir uns wunderbar selbst ernähren.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Zwei- bis dreimal pro Jahr besuche ich meine Eltern und meine fünf Schwestern in der Schweiz. In der Migros kaufe ich dann immer den echten Schweizer Bienenhonig.»

MEIN ERINNERUNGSSTÜCK

«Als Kind gab es für mich im Aargau nur Vivi-Kola. Es war einfach Kult. Diese Lithografie habe ich in einer alten Scheune in Muri gefunden.»


SOMMERGENUSS DER WOCHE.

Rezept und Foto: www.saison.ch

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 25.6. BIS 1.7.2013, SOLANGE VORRAT

Ein M sommerlicher.

2.700

–––––––––––––––––––––––––––––––––––– Poulet-Peperoni-Pfanne

statt 3.3

Optigal Pouletschnitzel Schweiz, per 100 g

Thymian Schweiz, Beutel à 20 g 1.90 Genossenschaft Migros Wallis

Peperoni rot Spanien, per kg 6.80

Zitronen, Bio Südafrika, Netz à 360 g 2.80

Hauptgericht für 4 Personen

–––––––––––––––––––––––––––––––––––– Zutaten: je 1 rote und gelbe Peperoni, 1 Zitrone, 2 EL Olivenöl, 4 Pouletschnitzel, Salz, Pfeffer, 4 Zweige Thymian, 150 g schwarze Oliven, z. B. Kalamata Zubereitung: Peperoni halbieren, entkernen und in Streifen, Zitrone in feine Scheiben schneiden. Öl in einer weiten Bratpfanne erhitzen. Poulet mit Salz und Pfeffer würzen. Im Öl beidseitig je 2 – 3 Minuten anbraten. Peperoni und Thymianzweige beigeben. Hitze reduzieren. Ca. 5 Minuten weiterbraten. Zitronen und Oliven beigeben, 2 – 3 Minuten mitbraten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu passen Brot und griechisches Joghur t. Zubereitungszeit ca. 20 Minuten Pro Person ca. 27 g Eiweiss, 26 g Fett, 7 g Kohlenhydrate, 1550 kJ/370 kcal


Migros magazin 26 2013 d vs