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6 | Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

MENSCHEN

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

* Normaltarif

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Ein Leben für die anderen

40

INTERVIEW Karin Keller-Sutter

Bevölkerung Eindruck macht. Die 46-jährige Vollblutpolitikerin bildet sich eine Meinung, setzt sich Ziele und geht an die Umsetzung. Und sie schreckt vor unkonventionellen Massnahmen nicht zurück, wie die Schnellgerichtsverfahren für gewalttätige Hooligans gezeigt haben. «Wir haben die Gewalt in den Sportstadien zu lange zu wenig ernst genommen», sagt sie im MM-Interview auf Seite 46. Konsequenz steht für die FDP-Frau nicht im Widerspruch zu einer liberalen Grundhaltung. Liberalismus ist für sie nicht Laisser-faire, sondern funktioniert nur auf der Basis eines handlungsfähigen Rechtsstaates. «Es gibt keine Gesellschaft ohne Regeln, und wenn diese verletzt werden, muss man einschreiten.» So einfach ist das? Genau. So einfach. Konsequent eben.

M-way fährt in die Alpen

52

Migros als TV-Pionier

71

Sie kaufen ein Jahr gratis ein

72

Spende für die Biodiversität

75

Migipedia immer beliebter

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Nun kann das Elektroauto in den Bergen getestet werden.

Melectronics hat als erster Schweizer Elektronikfachmarkt ein TV-Programm.

Das sind die drei Hauptgewinner der Bingomania.

Mit einem Malwettbewerb und dem Verkauf von Taschen unterstützt die Migros den WWF. Immer mehr Leute nutzen die neue Internetplattform der Migros.

Bilder Daniel Ammann, Niklaus M. Wächter, Keiko Saile

Und wie stehen ihre Chancen auf eine Wahl in den Bundesrat nun wirklich?

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Feine Snacks für den TV-Abend 81 Sonnenschutz in Kapselform 83 Sportlich in den Sommer 85

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Die Mykonos-Party-Organisatoren Seigi und Stelios Sterkoudis denken am Mittagstisch bereits ans Abendessen.

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Bauer Didier Amez-Droz liefert die Substanz für das TerraSuisse-Rapsöl.

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46

NEUES AUS DER MIGROS

Es ist nicht zuletzt diese Konsequenz im Denken und Handeln, die in der

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Schwingen damals und heute

Der Nationalsport hat sich verändert. Früher ging es um die Ehre, heute geht es um die Ehre und ums Geld.

Schwierig, sehr schwierig: Wie verhält man sich als Politikerin, wenn man plötzlich als «aussichtsreiche Kandidatin» für einen Posten gehandelt wird, der noch gar nicht frei ist? Karin Keller-Sutter, St. Galler Regierungsrätin und Favoritin für die eventuelle Nachfolge von Bundesrat Hans-Rudolf Merz, geht die Sache konsequent an: Solange Merz noch im Amt ist, gibt sie keinen Kommentar ab. Punkt.

Darüber habe ich mich mit Politbeobachter Iwan Rickenbacher unterhalten. Für ihn hängt fast alles von der Konstellation bei der Wahl ab. Ob ein, zwei oder gar drei Räte zu ersetzen sind. Und welche Ansprüche die SVP und Regionen wie das Tessin anmelden. Aber eines ist auch für ihn sicher: Als unverbrauchte Person hätte sie gute Chancen. Und vielleicht wäre sie ja mit der geerdeten Doris Leuthard und dem konzilianten Didier Burkhalter die neue Mitte, die dem in Einzelinteressen und Parteigezänk verhedderten Bundesrat wieder eine konstruktive Basis für die Regierungsarbeit geben würde.

14 24

Immer mehr Frauen über 40 geben auf dem Sportplatz Gas — und beweisen: Leistung kennt kein Alter!

St. Galler Frauen-Power M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Die Minenjäger Sportliche Powerfrauen


DIESE WOCHE

Ein Leben für die anderen 40 Vreni Frauenfelder (links) und Elizabeth Neuenschwander engagieren en sich für die Armen der Welt — und erhalten dafür nun den Profax-Preis. Preis.

Karin Keller-Sutter 46 Die 46-jährige St. Galler Regierungsrätin über gewalttätige Fussballfans, Frauen in der Politik und ihre Partei, die FDP.

Die Minenjäger 14 Schweizer Soldaten suchen im Kosovo nach vergessenen Granaten und Geschossen — und riskieren dabei ihr Leben.

Kleine Küchenkunde

90

Wie Peperoni, Auberginen oder Tomaten über ihre Schatten springen.

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 93

BESSER LEBEN Virenschleuder Vuvuzela In Form: Fit für die Bergtour Familie: Ferien ohne Eltern Tiere: Bienen zu vermieten Auto: Der Renault Grand Scénic

99 100 105

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel/Impressum

107

MEINE WELT

108

Claude Nobs

8 11 23 33 45 111 115 117

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8 | Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

NEWS

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Rennen über Stock und Stein

Am Swissalpine Marathon nehmen 5500 Läufer teil. Die Migros fördert den Breitensport. So unterstützt die Detailhändlerin 13 nationale und diverse regionale Volksläufe. Mehr als 130 000 Läufer aller Alterskategorien nutzen diese Angebote jedes Jahr. Seit 2009 unterstützt die Migros auch den legendären Swissalpine Marathon in Davos, der am 31. Juli zum 25. Mal stattfindet. Mit rund 5500 Läufern aus der ganzen Welt ist er die grösste Laufveranstaltung in der Südostschweiz — und er hat es in sich: Bei der Königsdistanz von 78 Kilometern bewältigen die Läufer einen Höhenunterschied von rund 2260 Metern. Die Leistung bleibt unvergessen — auch, weil sie gefilmt wird: Der Sportler kann auf www.migros-finisherclip.ch die Startnummer eingeben und den eigenen Endspurt im Internet nacherleben. Infos: www.swissalpine.ch

FRISCH IN DER MIGROS

Beflügelt

Aussen knusprig, innen saftig: So sollen Pouletflügel schmecken. Ob währschaft oder leicht, des Hühnchens Schwingen passen zu Pommes frites wie zu knackigem Salat. Als Fingerfood mit Backkartoffeln und frischem Dip sind CH-Chicken-Wings ein schneller und feiner Happen während der Halbzeit.

Wir bitten zu Tisch

Der Eiche-Massivholz-Tisch Helena (180 x 90 x 74 cm) und die Stühle Regina suchen ein neues Zuhause. Micasa verlost im zweiten Teil des Homestorywettbewerbs vier Tische und je sechs Stühle im Wert von 3290 Franken. Bewerben können Sie sich mit einem Foto von Ihnen und Ihrem Esstisch im jetzigen Umfeld und der Begründung, warum gerade Sie die

neue Tischgruppe gewinnen wollen. Die Teilnehmer müssen in der Schweiz wohnen, über 18 Jahre alt sein, mit der Veröffentlichung in den Migros-Medien einverstanden sein und wegen der Fotoproduktion zwischen 26. und 30. Juli einen Tag verfügbar sein. Weitere Infos und Online-Bewerbung auf www.micasa.ch. Einsendeschluss: 11. Juli 2010.

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MIGROSWOCHE

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Grosser Check: Migros-Chef Herbert Bolliger (links) übergibt ihn Hans-Peter Fricker vom WWF.

AUS DER REGION MIGROS BASEL

Das Theater Arlecchino gastiert derzeit mit einer wilden Story im Park «Im Grünen». Ihr Held ist Robin Hood, gespielt von Dieter Probst (Bild), der von den Reichen stiehlt und die Beute an die Armen verteilt. Die Geschichte des englischen Volkshelden fasziniert Kinder und Erwachsene. Das Theater Arlecchino spielt das Abenteuer diesen Sommer als Theaterfassung für Kinder. Adaptiert hat es Peter Keller, der für seine langjährige Arbeit mit dem Basler Schappo-Preis ausgezeichnet wurde. Mehr dazu in einer Woche auf den Regionalseiten der Migros Basel sowie unter: www.theater-arlecchino.ch

Bilder Bab.ch/StockFood, Gerry Nitsch, Andy Mettler/swiss-image.ch

Räuber für die Armen

Spende für die Artenvielfalt

Die Migros unterstützt WWF-Projekte zugunsten der Biodiversität mit 40 000 Franken.

I

m Uno-Jahr der Biodiversität engagiert sich die Migros besonders stark für die Artenvielfalt. So hat Migros-Chef Herbert Bolliger WWF-Geschäftsführer Hans-Peter Fricker einen Check über 40 000 Franken überreicht.

Mit dem Geld sollen Projekte des WWF zugunsten der Biodiversität wie die Hirten-Hilfe unterstützt werden. Die 40 000 Franken stammen aus dem Verkaufserlös von Migros-Tragtaschen. Verziert sind die Taschen mit den besten

Bildern des Malwettbewerbs der Migros und des WWF rund um die Biodiversität, an dem sich 5000 Kinder beteiligt haben. Lesen Sie mehr zum Thema auf Seite 75


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

MM 25: «Kinder ohne Kindheit», Artikel über die Verdingkinder in der Schweiz.

Bild Paul Senn, FFV, Kunstmuseum Bern, Dep. GKS. © GKS.

Schweizer Form der Sklaverei Der gut geschriebene Artikel über Verdingkinder in der Schweiz hat mich sehr berührt. Einerseits wegen der darin porträtierten mutigen und trotz allem lebensstarken Menschen, andererseits weil unsere Familie die Erfahrung machen musste, dass das unsägliche Leid, das einem Verdingkind angetan wurde, Jahre, Jahrzehnte und über Generationen hinweg schmerzt und weiteres Leid verursacht. Hier die Geschichte meines Grossvaters, die er uns zu Lebzeiten nur in ganz kleinen Bruchstücken «zumutete». Nach seinem Tod fügten sich anhand verschiedener alter Dokumente die Puzzleteile zu einem traurigen Ganzen zusammen. Anfang der 1920er-Jahre vergewaltigte und schwängerte ein sogenannter Handelsreisender aus Deutschland ein 16-jähriges, geistig und körperlich schwer behindertes Mädchen (Trisomie 21), das in der Ostschweiz in einer Anstalt für «Schwachsinnige» lebte. Der Familie des Mädchens war die vermeintliche Schande wohl zu gross. Das Büblein musste die ersten Jahre seines Lebens in ebendieser Anstalt verbringen. Den Täter muss hin und wieder aber das Gewissen geplagt haben. Ich fand in der Hinterlassenschaft meines Grossvaters jedenfalls nicht nur amtliche Dokumente, die diesen Hergang bezeugen, sondern auch einige wenige Briefe des Täters, in denen er sich beim Vormund erkundigte, wie es dem «Büblein denn so ergehe und ob er wohlfeil gedeihe». Mit vier oder fünf Jahren wurde der Bub in die Region Bodensee verdingt, er verbrachte seine Kinder- und Jugendzeit bei verschiedenen Bauern. Aus seinen Erzählungen weiss ich, dass er erst mit etwa zwölf Jahren bei einer erneuten Umplatzierung als menschliches Wesen

Verdingbuben in der Krienser Erziehungsanstalt Sonnenberg, 1944.

behandelt wurde. Vorher war er bei einem Bauern untergebracht, für den er krampfen musste wie ein Knecht. Schlafen konnte er im Stall bei den Tieren. Zu essen gabs dasselbe wie für die Schweine: zwei Schöpflöffel voll Mastsuppe für jedes Schwein, ein Schöpflöffel voll für den Verdingbub. Aus Grossvaters Erzählungen weiss ich, dass dieser Bauer ihn nicht nur misshandelt, sondern auch missbraucht hat. Ein jahrelanges Trauma, das es meinem Grossvater zeitweise verunmöglichte, eine gesunde körperliche Distanz zu seinen Enkelkindern zu wahren. Selten, aber doch hin und wieder kam der Vormund zu Besuch, um sich zu vergewissern, dass sein Mündel sich anständig und rechtschaffen benahm. Will heissen, sein Geld wert war. Dann durfte mein Grossvater jeweils mit am Tisch essen und war anständig gekleidet. Nachher hagelte es jeweils

«Mit 12 wurde Grossvater erstmals wie ein menschliches Wesen behandelt.»

umso mehr Schläge. Im Alter von zwölf Jahren wurde er an eine Bauernfamilie weiterverdingt, die ihn menschlich behandelte und ihn regelmässig zur Schule gehen liess. Er durfte sogar eine Schreinerlehre absolvieren. Mit 21 wurde er in die Freiheit entlassen. Erst nach dem Tod meines Grossvaters und mit den entdeckten Dokumenten wurde klar, wieso er auch nach der Heirat mit meiner Grossmutter absolut keine eigenen Kinder wollte: Er hatte panische Angst davor, auch ein behindertes Kind zu zeugen. Ausserdem habe ich verstanden, wieso mein Grossvater mir in meiner Kindheit immer wieder körperlich zu nahe kam: Aus Opfern werden manchmal Täter. Trotzdem sind die ehemaligen Verdingkinder aufgrund der grauenhaften Erfahrungen, die sie machen mussten, in erster Linie Opfer. Wie viele zerstörte Familien gab und gibt es in der Schweiz aufgrund dieser menschenunwürdigen Praxis der schweizerischen Form der Sklaverei? – Denn genau das war die Verdingung von wehrlosen Kindern: Sklaverei! J. S., per Mail (Name der Redaktion bekannt)

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MM 25: Rappenspalte mit Mister Schweiz Jan Bühlmann.

Ein Vorbild serviert in der Gassenküche

Wenn Jan Bühlmann gerne seine Vorbildfunktion als Prominenter wahrnehmen will, dann wäre ein freiwilliger Einsatz im Service der Gassenküche angezeigt. Es gibt viele Menschen, die auf Einrichtungen wie diese angewiesen sind, und viele haben sich diese Situation nicht selber ausgesucht. Auch diese Menschen brauchen etwas zu essen und einen Platz, wo sie sich gebraucht fühlen können. Wer mehr hat, darf auch etwas abgeben. Das kann auch getrost ein Helfereinsatz in einer Gassenküche sein.

Francesca Corsitto, per Mail

Eine Aussage von Mister Schweiz Jan Bühlmann in der letzten Rappenspalte, hat mich sehr enttäuscht. Er will seine Prominenz als Vorbildsfunktion nutzen, ist sich jedoch zu schade, in einer Gassenküche zu servieren. Wirklich schade!

Amelia Quinter, per Mail

MM 24: «Sie wollen Ihren Dialekt behalten? Wandern Sie aus!», Interview mit Hans-Peter Schifferle, Chefredaktor des DialektWörterbuchs.

Die Limmat heisst in Dietikon Limmig

Ich komme ursprünglich aus Luzern. Für uns bedeutete der Begriff «Chnupesager» Geizhalz.

Heidi Marty, per Mail

Bei der Interpretation, dass der Mürggu der Brotanschnitt ist, dürfte Herr Schifferle zumindest bei der älteren Generation nicht ganz richtig liegen. In meiner Kindheit und noch bis in die späteren Vierzigerjahre


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

wurden insbesondere auf dem Land nur Ein- und Zwei-Kilo-Brote gebacken. Diese enthielten in der Mitte des Brotlaibs in der Regel eine herausragende Wulst. Sie konnte die Grösse einer Mandarine erreichen. Dieses «Überbein» wurde «Mürggu» genannt. Für uns Kinder war es das grösste Vergnügen, diesen «Mürggu» aus dem Brotlaib herauszudrehen und zu verzehren. Davon dürfte wohl auch der im Bernbiet heute noch gebräuchliche Ausdruck Mürggu für einen etwas verschrobenen, verdrehten Kauz abgeleitet worden sein.

Walter Möckli 3097 Liebefeld

Bild René Ruis

Ich bin im zürcherischen Dietikon aufgewachsen, also ein alter Dietiker. Wenn jemand das auch von sich behauptet, muss man ihn fragen, wie der Fluss heisst, der aus dem Zürichsee kommt und bei Dietikon vorbeifliesst. Meistens erhält man zur Antwort: Limmat oder Limmet. Ein richtiger Dietiker wird aber sagen:Limmig. Ob das die jungen

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Nadia Köpfel rettet alte Rennpferde und nimmt sie bei sich auf.

Einwohner immer noch so aussprechen?

Carlos Tiefenbacher per Mail

MM 24: Antwort auf einen Leserbrief zum Artikel über Scheidungsväter.

So gut wie hier gehts den Frauen nirgends

Da schreibt endlich einmal eine viel gelesene Zeitung über die Missstände, unter denen heute Hunderte von Vätern oder mehr leiden, und schon schreit eine ewig Gestrige nach Gleichstellung. So gut wie hier wird kaum in einem Land für die Frauen gesorgt. Die Frau erhält überall Unterstützung, der Mann nicht – wohin er sich auch wendet. Übernehmt endlich Verantwortung für euer Tun, statt zu jammern und die Schuld für alles den Männern zuzuschieben! Hört endlich auf, immer wieder Keile zwischen die Geschlechter zu treiben! Es braucht beide.

Julia Spälti 9403 Goldbach

MM 24: «Im Galopp in Pension», Artikel über Rennpferde.

Boxenhaltung ist unmenschlich

Ich bin gelernte Bereiterin und weiss, wovon ich schreibe. Ich finde es super, dass sich Nadia Knöpfel für ehemalige Rennpferde einsetzt. Ein Pferd bleibt ein Pferd, egal, ob es ein Spring-, Dressur-, Zucht-, Renn- oder Freizeitpferd ist. Und die Bedürfnisse bleiben fressen, sich bewegen und mit Artgenossen zusammen sein. Wie kommt der Mensch dazu, ein Pferd 24 Stunden lang in eine Box zu sperren? Reine Boxenhaltung ist eine Schweinerei und gehört schon lange verboten. Es wird höchste Zeit, dass ein Umdenken stattfindet. Melanie Gautschi, per Mail

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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14 | Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Zwei Männer des ersten Schweizer Minensuchtrupps brechen zur Suche auf.

Explosive Mission für Schweizer Soldaten

Elf Jahre nach Kriegsende schickt die Schweiz erstmals Minensucher in den Kosovo. Die Spezialisten spüren vergessene Geschosse auf und setzen dabei ihr Leben aufs Spiel. Das Migros-Magazin hat Peter Jenni und seinen Minensuchtrupp begleitet.

N

ach dem Frühstück treffen sie sich im Schatten einer Halle. Vier Männer der Militärpolizei, vier Männer des neuen Minenräumungskommandos, der Begleitarzt für alle Fälle und die Krankenschwester. Ihr gemeinsames Ziel: Der rund zehn Kilometer entfernte Dulje-Pass. Um 09.21 Uhr rollen vier Fahrzeuge mit Kontrollschildern der Schweizer Armee im Schritttempo aus dem

Camp Casablanca. Die Wache grüsst militärisch. 20 Minuten später quälen sich die zwei Jeeps und die beiden Kastenwagen der Militärpolizei hinter einer trägen Lastwagenkolonne über eine holperige und kurvenreiche Bergstrasse. Sie trägt die Nato-Bezeichnung Duck. Schon jetzt ist es unerträglich heiss. Bald ist der knapp 900 Meter hohe Dulje-Pass erreicht.

Rund um diesen strategisch wichtigen Ort haben 1999 im KosovoKrieg intensive Kampfhandlungen stattgefunden. Beide Kriegsparteien haben hier ihre Minen und Sprengfallen gelegt. Viel davon wurde später geortet und beseitigt. «Doch bis heute werden immer wieder Überreste von Kampfmitteln gefunden», sagt Peter Jenni (32). Der Schweizer Fachberufsoffizier ist Leiter des

neuen Schweizer EOD-Teams. EOD steht für Explosive Ordnance Disposal und ist die internationale Bezeichnung für das Aufspüren und Beseitigen von Kampfmitteln. «Ich habe mich als gelernter Elektromonteur schon in der RS für Sicherheitstechnik interessiert und wollte mich danach beruflich in dieser Richtung orientieren», sagt Jenni. Schnell erkannte der Mann aus Buochs NW, dass er mit


MENSCHEN AUSLANDEINSATZ

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MinensuchtruppChef Peter Jenni demonstriert den Einsatz eines Metalldetektors.

Gefährliche Suche: Ein mit Sprengpulver gefülltes Geschoss.

seinem Interesse in der Armee besser aufgehoben ist als in der Privatbe wirtschaft und meldete wi sich beim beim damaligen Festungswachtkorps. Fest Peter Jenni war noch Pe nicht lange la Berufssoldat, als er i den Kosovo flog. «Ich erstmals in gehörte im Jahr 1999 als Sicherheitsfunktionär einem Aufbauheitsfunkt detachem detachement an. Und es sah da-

mals sehr schlimm aus im Kosovo. Ein an sich schon armes Land war vom Krieg stark gezeichnet worden. Nur wenige Strassenabschnitte waren asphaltiert», erinnert er sich.

«Eindrücklich, was die Hilfe im Kosovo bewirkt hat»

Inzwischen hat sich die Infrastruktur im Kosovo gewaltig entwickelt. Und Peter Jenni ist


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MENSCHEN AUSLANDEINSATZ

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

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Feldweibel Martina Dalbert (33)

Strassensperre: Die Schweizer KFOR-Militärpolizei sorgt dafür, dass der lokale Verkehr nicht gefährdet wird.

zum Fachberufsoffizier geworden. Eine Weiterbildung für Kampfmittelentschärfung bei der deutschen Bundeswehr hat seinen Weg zum Sprengstoffspezialisten abgerundet. In dieser Funktion ist er nun elf Jahre nach seinem Ersteinsatz in den Kosovo zurückgekehrt. «Eindrücklich, was die internationale Hilfe hier bewirkt hat. Der Ort Suva Reka hat sich unglaublich positiv entwickelt. Und die Kiesgrube dort, die wir Schweizer damals wieder reaktiviert haben, ist inzwischen zum florierenden Kieswerk geworden. Das zu sehen, tut gut», schwärmt er. Die Früchte seiner damaligen Arbeit zu sehen beflügelt ihn. Zusammen mit den anderen Mitgliedern des neuen SwisscoyKontingents, hat er sich im Ausbil-

dungszentrum in Stans OW zwei Monate lang auf seine neue Aufgabe als Leiter des neuen EODTeams vorbereitet. Die spektakulärste Übung war die Bergung verletzter Opfer eines Autounfalls aus einem Minenfeld heraus. «Doch, doch, das ist eine realistische Vorgabe», meint Jenni. In der Tat gilt der kosovarische Fahrstil heute als das lebensbedrohlichste Element im einstigen Kriegsgebiet.

Die Minensucher werden nur noch selten fündig

«Es gab viele Verletzte wegen Minen. Die Opfer haben inzwischen den Kosovo verlassen und leben im Ausland. Seit drei bis vier Jahren gibt es keine Unfälle mehr mit Minen», berichtet ein Einheimischer aus Suva Reka. Im Kosovo

gibt es nicht mehr viele scharfe Handgranaten und Minen. Ganz frei von den gefährlichen Sprengkörpern ist das Land allerdings noch nicht, denn immer wieder tauchen bedrohliche Restposten aus der Kriegszeit auf. Beim aktuellen Einsatz ist es der gefundene Zünder einer Handgranate, der das Schweizer EODTeam auf den Dulje-Passes lockt. «Er könnte ein Indiz dafür sein, dass noch mehr herumliegt», argumentiert Peter Jenni. Nach einer halben Fahrstunde kommt der Schweizer Fahrzeugkonvoi auf einer geraden Naturstrasse auf dem Kamm eines Hügelzugs zum Stillstand. Es ist 09.50 Uhr. Links und rechts der kaum befahrenen Strasse schwer durchdringliches Buschwerk. Vor dem stehenden Konvoi belädt ein

Die gelernte Tiefbauzeichnerin und spätere Krankenschwester aus Felsberg GR war bereits als Chefkrankenschwester im Camp Casablanca stationiert. «Ich lerne gerne neue Menschen kennen. Mir hat es sehr gut gefallen.» So gut, dass sie sich gleich für einen weiteren Einsatz beworben hat. «Die Position eines Leiters der Pioniergruppe war offen, und ich habe sie bekommen.» Jetzt weist sie als Feldweibel sieben Handwerkern die täglichen Einsätze für Unterhaltsarbeiten im Camp zu — und geniesst das Alltagsleben im Camp. «Es erinnert mich an Camping. Man wohnt Tür an Tür mit neuen Menschen», schwärmt die Camperin. Es sei aber alles andere als ein Ferienlager, erklärt die Bündnerin, die sich gut vorstellen kann, sich noch für weitere Einsätze zu bewerben.

Swisscoy — so funktioniert die Schweizer Truppe im Kosovo Wie andere neutrale Staaten beteiligt sich die Schweiz an friedensfördernden Einsätzen unter dem Oberkommando der NATO. Die im Kosovo anwesenden, gegen 10 000 Personen zählende Friedenstruppen aus insgesamt 25 NATO-Ländern und sieben Partnerländern werden KFOR (Kosovo Force) genannt. Die grössten KFOR-Kontingente stellen die USA, Italien und Deutschland mit je 1500 Personen. Die im Süden des Landes stationierte, maximal 220 Personen zählen-

de Schweizer Truppe heisst Swisscoy. Waren im Oktober 1999 noch 140 meist unbewaffnete Soldaten in Einsatz, so sind heute neben etwa 430 Österreichern rund 220 Schweizer — alles Freiwillige — im Camp Casablanca am Stadtrand von Suva Reka stationiert. Von hier aus unternehmen sie Patrouillenfahrten und Einsätze und tragen dabei meist Waffen auf sich. Für ihren halbjährigen Einsatz erhalten SwisscoyAngehörige je nach Position und Aufgabe Monatslöhne zwischen

5500 und 14 600 Franken. Das bei Sechstagewoche, freier Kost und Logis und 20 Ferientagen pro Halbjahr. Das Budget für den Swisscoy-Einsatz belief sich 1999 auf 22,8 Millionen Franken, stieg später auf 32 und 33 Millionen und beträgt seit 2003 jährlich 37,5 Millionen Franken. Am 5. März 2008 hat der Nationalrat und am 11. Juni 2008 der Ständerat der Verlängerung des Swisscoy-Einsatzes bis 31. Dezember 2011 beschlossen. Ob das Schweizer Engagement danach

gekürzt oder ganz gestrichen wird, hängt von der Politik ab. 2011 müssen National- und Ständerat erneut über das Swisscoy-Mandat im Kosovo befinden. In den Reihen der NATO-Staaten sind klare Reduktionsbemühungen erkennbar. Die Kontingente werden abgebaut und einige Nationen markieren nur noch eine symbolische Präsenz. Neben ihrem militärischen Einsatz hat die Schweiz bereits mehrere hundert Millionen Franken als Entwicklungshilfe in den Kosovo investiert.


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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Bratislava. Fahrt via München und Salzburg in die Wach­ au. Nach einem frühen Abendessen Weiter­ fahrt nach Bratislava. 2. Tag: Bratislava. Geführte Besichtigung der slowakischen Hauptstadt mit seiner fast vollständig reno­ vierten Altstadt. Über Banska Bystica und durch die Niedrige Tatra erreichen wir Stary Smokovec in der Hohen Tatra. Die eindrucks­ volle Bergregion ist Heimat von ausgedehnten Nadelwäldern, grossartigen Felsformationen, einer reichen Fauna und hübschen Dörfern. 3. Tag: Pieniny-Nationalpark mit Flossfahrt auf dem Dunajec. Panoramafahrt zum Nationalpark von Pieniny. Besichtigung des ehemaligen Kartäuserklo­ sters Cerveny Klastor. Danach romantische Flossfahrt auf dem Grenzfluss Dunajec, durch den ältesten internationalen Naturpark Euro­ pas. Nachmittags Besuch von Osturna, dem längsten Dorf der Slowakei mit seinen typi­ schen Holzhäusern. 4. Tag: Panoramafahrt Hohe Tatra und Zipserland. Ab Tatranska Lomnica, einem be­ deutenden Ferienort der östlichen Hohen Tatra fahren wir mit der Seilbahnfahrt zum Stein­ bach­See (1750 m). Gelegenheit zu einem klei­ nen Spaziergang. In der historischen Stadt Kezmarok sehen wir eine der schönsten Holz­ kirchen Europas. Spisska Sobota, die «Perle des Zipserlandes» versetzt uns in eine andere Zeitepoche und in der Kirche des hl. Georg se­ hen wir Altäre des berühmten Holzschnitzer­ meisters Paul aus Levoca. Weiterfahrt nach Strbske Pleso, dem höchst gelegenen Ferienort der Hohen Tatra und Austragungsort der Welt­ meisterschaft in den nordischen Disziplinen. Abendessen in einer «Räuberhütte» mit Zigeu­ nermusik und lokalen Spezialitäten. 5. Tag: Fakultativer Ausflug Eishöhle Dobsinská und slowakisches Paradies. Am Morgen Besuch der Dobschauer Eishöhle, eine der bedeutendsten Eishöhlen der Welt und Überwinterungsstätte von vielen Fleder­ mausarten (Reise 5–7: Besuch der Belianska Tropfsteinhöhle). Danach Panoramafahrt durch den Nationalpark «Slowakisches Paradies» im nördlichen slowakischen Erzgebirge. Unser Ausflugstag endet in der Zipserstadt Levoca, die im 15. und 16. Jh. eine der bekanntesten Handelsstädte Europas war. Wir sehen u.a. den grössten Holzaltar der Welt. 6. Tag: Hohe Tatra–Budweis. Fahrt über die slowakisch­tschechische Grenze und über Brünn nach Budweis. 7. Tag: Budweis – Rückreise in die Schweiz.

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Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 7 Tage inkl. Halbpension 825.– 745.– Reduktion Reise 7 – 50.– Daten 2010 Sonntag–Samstag 1: 15.08.–21.08. 5: 19.09.–25.09. 2: 22.08.–28.08. 6: 26.09.–02.10. 3: 05.09.–11.09. 7: 03.10.–09.10. 4: 12.09.–18.09.* * mit Grandhotel Praha, Tatranska Lomnica Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort­Fernreisebus Unterkunft in guten Mittel­ und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 6 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 1 x Abendessen in der Wachau (Hinreise) und 1 x Abendessen in einer Koliba­Räuberhütte mit Musikunterhaltung (4. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Eishöhle Dobsinska und slowakisches Paradies am 5. Tag) Geführte Stadtbesichtigung Bratislava Ausflug Pieniny Nationalpark mit Klosterbesichtigung und Flossfahrt Ausflug Hohe Tatra und Zipserland mit typischem Abendessen in der Räuberhütte Lokale Deutsch sprechende Reiseleitung in der Hohen Tatra (3.–5. Tag) Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 105.– Fakultativer Ausflug 59.– Annullationsschutz 20.– ■

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MENSCHEN AUSLANDEINSATZ

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

einsamer Bagger Lastwagen mit Steinen. Doch es ist nicht diese unverhoffte Strassenbauszene, die Captain Jenni irritiert, sondern der Umstand, dass die einheimische Polizei nicht wie verabredet vor Ort ist. «Dabei haben wir ihnen gestern erklärt, dass wir sie heute um 10 Uhr zum Absperren der Strasse benötigen. Aber das haben sie inzwischen wohl wieder vergessen. Das ist hier unten halt so», sagt Jenni lakonisch. Die Strassenbauarbeiten sind auch kein Hindernis. Die beiden Kastenwagen der Militärpolizei werden quer auf die Strasse gestellt und die Strassensperre mit einigen Warnkegeln als solche markiert.

Zwei Spezialisten suchen, der Rest der Gruppe wartet

Die Distanz zwischen den beiden querstehenden Kastenwagen beträgt etwa 300 Meter. Der Kran-

kenwagen wird neben einer Strassensperre platziert. Der EOD-Jeep mit der Ausrüstung der Minenräumer rollt in die Mitte der Absperrung. Zwei Spezialisten verschwinden mit Metalldetektoren im Buschwerk am Strassenrand. Die restlichen acht Personen warten. «Sie dürfen nicht fotografiert werden», betont Jenni. Das gilt auch für die Militärpolizisten. Die militärische Diskretion gilt offensichtlich auch bei Missionen im Dienst des Friedens. Der Protokollführer bleibt beim EOD-Fahrzeug und hält den zeitlichen Ablauf der Ereignisse fest: «10.13 Uhr – Suche beginnt!» «In der Regel koordiniere ich die Einsätze vom Hauptquartier aus, liefere Hintergrundinformationen, stehe beratend zur Seite oder lasse den Luftraum sperren, falls wir gefundene Kampfmittel sprengen müssen», erläutert Hauptmann Peter Jenni. Diese

Wahrscheinlichkeit ist aber sehr gering, angesichts der mageren Funde, welche die EOD-Teams der verschiedenen Nationen in den letzten Jahren gemacht haben. Hier mal ein verborgenes Minendepot, dort mal eine Mine oder Reste einer Streubombe und gelegentlich ein Bauer, der bei der Feldarbeit eine Handgranate findet. «Alle Funde werden fachgerecht beseitigt», sagt Peter Jenni. Er wartet auf die Rückkehr der beiden Minensucher. Der 32-Jährige ist ein ruhiger, sorgsamer Mensch. Endloses Warten bringt den Sicherheitsfachmann nicht aus der Ruhe. Nur unvorsichtiges Verhalten und unsorgfältiges Arbeiten. Die Männer der Militärpolizei warten schweigend und schwitzend. Die Strasse flimmert in der Hitze. Obschon das Gelände des Suchgebietes abschüssig ist, sind alle Abwartenden gehalten, sich in

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Hauptmann Philipp Hitz (30) Der frühere Autoverkäufer aus Schöfflisdorf ZH ist Offizier. «Ich wollte die militärische Praxis erleben», begründet er seinen Entscheid, sich bei der Swisscoy zu melden. Das war im Frühjahr 2004. Inzwischen leistet der Zürcher seinen fünften Swisscoy-Einsatz. Mittlerweile ist er sowohl bei der Miliz wie auch bei der Swisscoy Kompaniekommandant.

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20 | Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Casablanca: Das Camp der Schweizer Soldaten 1

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der Deckung der parkierten Autos aufzuhalten. Schweizerische Übervorsicht? Captain Jenni lächelt kurz. «Für viele bin ich der Böse. Aber, bei uns ist noch nie irgendetwas passiert. Man hört immer wieder von Unfällen. Diese Arbeit verzeiht eben keine Fehler», sagt er. Keine Risiken geht auch das Ambulanzteam ein. Die Krankenschwester bietet alle 30 Minuten Halbliter-Wasserfla-

schen mit lauwarmem Inhalt an und verteilt Sonnencreme. Den Helfern aus der Schweiz soll es an nichts fehlen.

Die Fläche einer Wohnung kontrolliert

Nach 12 Uhr treten die beiden Minensucher wieder aus dem Unterholz heraus. Sie haben sich eigenen Schätzungen zufolge mit ihren Metalldetektoren in den

vergangenen knapp zwei Stunden auf einer etwa 120 Zentimeter schmalen Spur 50 Meter in das Unterholz hinein, dann etwa 50 Meter parallel zur Strasse und wieder zu dieser zurück gearbeitet. Sie haben also in dem schwer zugänglichen Unterholz eines ungenutzten Landstrichs am Rande einer wenig befahrenen Naturstrasse etwa die Fläche einer grossen Wohnung mit schweizerischer

Gründlichkeit abgesucht. Und sie haben dabei tatsächlich etwas gefunden. Stolz zeigt einer der Minensucher ein Stückchen Draht. In seinen Augen klar die Reste einer Sprengfalle. Doch vom vermuteten Sprengsatz oder dessen Resten fehlt jede Spur. Rasch werden die Arbeitsgeräte eingepackt und die Strassensperren aufgehoben. Eine Handvoll Fahrzeuge rollt vorbei. Die


MENSCHEN AUSLANDEINSATZ

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Camp-Arzt Peter J. Spirig (65) Der pensionierte Chirurg aus Rothenburg LU hat eine langjährige Beziehung zur Swisscoy. «Ich habe als Arzt bei der Rekrutierung von Swisscoy-Angehörigen mitgewirkt.» Vom vergangenen Januar bis Februar hat er sich erstmals einen Monat lang als Camp-Arzt zur Verfügung gestellt. «Man hat einfach jemanden gebraucht. Und Ärzte für diesen Einsatz zu finden wird immer schwieriger. Ich mache diese Einsätze gerne, weil sie einer guten Sache dienen», sagt Peter J. Spirig.

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1. Wie Heiligenbilder hängen die Porträts an der Wand. 2. Die Essensauswahl in der Kantine ist reichhaltig. 3. Die Fussball-WM ist auch im Kosovo angekommen. 4. Im Camp Casablanca sind Österreicher und Schweizer stationiert. 5. Eingang ins Camp. 6. Vor dem Zutritt müssen alle Waffen entladen werden. 7. Martina Dalbert hat ihren Wohncontainer heimelig eingerichtet.

Insassen scheinen sich längere Wartezeiten ebenso gewohnt zu sein, wie die Strassensperrer selbst. Bald setzt sich der Schweizer Konvoi wieder in Bewegung. Kurz vor 13 Uhr hebt sich die Barriere des Camps Casablanca vor dem ersten Fahrzeug. Nach knapp vier Stunden sind die zehn Swisscoy-Angehörigen wieder zurück. Mit einem Stück Draht als Ausbeute. Der Auftrag wurde unter

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Leutnant Remy Meier (23)

Einhaltung aller geltenden Vorschriften erfüllt, und es nichts passiert dabei. Das zählt. «Manchmal vergehen viele Tage, bevor wir wieder zu einem Fundort gerufen werden. Vorsorgliche Suchaktionen wie diese, bleiben teilweise ohne Funde», verrät Peter Jenni. Fein säuberlich wird der Einsatz protokolliert. 120 Quadratmeter sind jetzt restlos gesäubert. In einem Gebiet, in dem noch einige

Quadratkilometer als nicht restlos gesäubert gelten. Apropos gesäubert, vor dem Zutritt in die Kantine ist ausgiebiges Händewaschen und Desinfektion Pflicht. Auch hier gilt: Jedes Risiko vermeiden. Zum Mittagessen gibt es Roastbeef, Beilagen, Getränke, Desserts und Früchte. Die verschwitzten Minensucher und deren Begleiter lassen es sich schmecken. Texte und Bilder Niklaus Wächter

Der Detailhandelsangestellte aus Lengnau AG hat nach seiner militärischen Ausbildung ein Jahr lang als Zeitsoldat gedient und dabei den Rang eines Leutnants erreicht. In diesem Sommer ist er als Zugführer hauptsächlich für die Dienstplanung der Swisscoy-Patrouillen und deren Rapporte zuständig. «Diese Aufgabe ist eine neue und passende Herausforderung auf dem Weg zu meinem Berufsziel», sagt der junge Schweizer, der demnächst die Polizeischule absolvieren möchte.


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Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

UNTERWEGS AN DIE WM (18) Die Freunde Christian Roos, Roland Illi, Daniel Jacot und Francis Schnyder sind von der Schweiz nach Südafrika gereist. Sie bleiben bis zum WM-Final.

Christian Roos ist begeistert von der holländischen Fankultur

Bilder Lukas Lehmann/Keystone, E.T. Studhalter/SR DRS

Holländische Spitze!

«Wochenlang haben wir kaum je Schweizer angetroffen, und jetzt sehen wir fast an jeder Strassenkreuzung ein Auto mit einer Schweizer Fahne oder treffen Fans mit dem roten Nati-Shirt. Vor den Stadien sind wir eine Macht, das Schweizer Rot ist überall! Aber wir müssen neidlos anerkennen, dass die beste Fankultur von den Holländern gelebt wird. Wir hatten die Ehre, in Durban auf dem holländischen Fancamp einige Tage zu verbringen und waren tief beeindruckt von dessen Organisation. Nur schon der orange Fahrzeugpark war eine Augenweide. Neben einem Doppeldeckerbus und Dutzenden von Wohnmobilen waren ein VW-Käfer, ein Opel Manta und ein Bugatti-Rennmodell aus den Fünfzigerjahren da, welche die Reise durch ganz Ostafrika mitgemacht haben. Im Fanzelt mit eigenem DJ und Unterhaltungsprogramm wird Bier ausgeschenkt, bis auch der stärkste Holländer nicht mehr kann. Und das jeden Tag und für jedes Spiel wieder an einem neuen Ort. Wir geniessen die Stimmung rund um die WM, und die Tickets für den Final haben wir auch schon!» Mehr Infos unter www.afrika2010.ch Porträt über die Fans im nächsten Migros-Magazin.

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GEWÄHLT

«Eine Kulturplattform fehlt in diesem Land» Der neue Superdirektor der zusammengelegten deutschsprachigen Radio- und Fernsehprogramme der SRG heisst Rudolf Matter (57). Der bisherige DRS-Chefredaktor tritt seine neue Aufgabe am 1. Januar 2011 an. Wo sein Arbeitsort sein wird, entscheidet sich in diesem Sommer. Rudolf Matter, Sie sind Direktor für das Schweizer Radio und Fernsehen, das bis 2011 unter dem Kürzel SRF zusammengeführt wird. Was verändert sich für die Konsumenten?

Vor allem das jüngere Publikum nutzt Radio und Fernsehen vermehrt nicht mehr auf die klassische Art, sondern mit iPod, Internet oder Video on Demand. Auf diese gewaltigen Nutzungsveränderungen reagieren wir mit trimedialen Redaktionen. Konkret?

Die Redaktionen werden künftig vermehrt ihre Radio- und Fernsehsendungen auch für die Nutzung im Internet aufbereiten. Wir werden die Redaktionen der beiden Konsumentensendungen «Kassensturz» und «Espresso» zusammenlegen und danach Sendungen für die beiden Medien sowie Zusatzwerte für Audio, Internet und Video produzieren. Ähnlich im Kulturbereich: Eine gemeinsame Literaturredaktion wird zu einer Kulturplattform beitragen, die in diesem Land gefehlt hat. Neben den Redaktionen werden auch die Supportabteilungen zusammengelegt.

Ja. Bis anhin gab es beim Radio und Fernsehen je eine Personal-, Finanz- und Kommunikationsabteilung. Die führen wir zusammen.

… und bauen 20 bis 30 Vollzeitstellen ab.

Ja, diese Zahl ist richtig. Die neue Organisation führt zu Synergiegewinnen. Diese erlauben uns, zusätzliche Stellen in den Programmen zu schaffen. Wo wird Ihr Arbeitsort sein?

Zuerst müssen wir festlegen, wo wir die einzelnen Redaktionen unterbringen. Erst danach stellt sich die Frage, wo der Direktor und sein Stab arbeiten. Ob das in Zürich im TV- oder Radiostudio ist, entscheide ich im Sommer. Sie haben sich in der Endausmarchung gegen Fernsehdirektor Ueli Haldimann und ExFernsehmann Filippo Leutenegger durchgesetzt. Was ist Ihre Stärke?

Beim Entscheid spielte es eine Rolle, dass ich sowohl grosse Erfahrungen beim Fernsehen als auch beim Radio sammelte. Und während meiner Zeit in Deutschland (von 1997 bis 2006 beim Nachrichtensender n-tv, Anmerkung der Redaktion) beschäftigte ich mich mit Restrukturierungsmassnahmen. Werden die Posten des Fernseh- und Radiodirektors somit hinfällig?

Genau. Es gibt nur noch einen Direktor und eine Geschäftsleitung, die nicht mehr nach Radio und TV aufgeteilt ist, sondern auf die Abteilungen Sport, Kultur und Unterhaltung. Um die Medi-

envielfalt nicht weiter zu reduzieren, setzen wir aber bewusst auf zwei Chefredaktionen. Die Programmabteilung steuert das gesamte trimediale Angebot. In den Medien werden Sie als korrekt und unauffällig beschrieben. Stimmt dieses Bild?

In den letzten Tagen habe ich mich amüsiert: Wenn ich die Summe der Adjektive, die mir zugeschrieben worden sind, betrachte, bin ich «Der Mann der vielen Eigenschaften». Offenbar habe ich mein öffentliches Image zu wenig gezielt gepflegt. Sie werden vermehrt in der Öffentlichkeit stehen.

Bis anhin stand ich als RadioChefredaktor wenig im Rampenlicht. Damit konnte ich gut leben. Ich werde aber jetzt gewisse Repräsentationspflichten gerne wahrnehmen. Grundsätzlich ist es aber wichtiger, dass bei Radio und Fernsehen die Moderatoren in der Öffentlichkeit stehen. Was sind Sie für ein Mensch, wie wählen Sie?

Ich bin geprägt von 30 Jahren Journalismus. Deshalb liegt mir die Information am Herzen. Aber ich freue mich auch auf Kultur, Sport und Unterhaltung. Was ich wähle, ist Privatsache. Nur so viel: In wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Fragen nehme ich eine liberale Position ein.

Interview Reto E. Wild

«Ich habe mein öffentliches Image zu wenig gezielt gepflegt.»


24 | Mig Migros-Magazin gros s-Mag -Magaz ga 26, 26, 28. 28. JJuni uni 20 2010 10

Amélia Moreira (45), Fitnesstrainerin und Beachvolleyballspielerin

«Ich liebe diesen Sport: Man ist draussen, bewegt sich, und im besten Fall scheint die Sonne.»

Christine Müller (52), Architektin und Hürdenläuferin «Wenn ich an den Senioren-Meisterschaften den über 75-Jährigen zusehe, macht mir das Mut.»

Für immer mehr Frauen über 40 wird Sport zur Leidenschaft. Sie trainieren täglich und fahren am Wochenende an ihre Wettkämpfe. Wir porträtieren vier Sportlerinnen, die fast nur Eines im Kopf haben: Bewegung.

Ab 40 gehts erst richtig


MENSCHEN SPORTSFRAUEN

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Sandra Hopfner (46), Polizistin und Tennisspielerin «Mein Ziel ist es, international unter die ersten zehn zu kommen.»

Julia Schärer (59), Rechnungsführerin und Skifahrerin «Wenn das Wetter gut ist, kann ich — dank flexibler Arbeitszeiten — morgens anrufen und sagen: Ich geh heute auf den Berg.»

los

D

er Sport gibt ihnen viel. Für die eine ist es ihr Leben, nachdem sie es für einen Mann aufgegeben hat, die andere hat sich bewusst für den Leistungssport und gegen eigene Kinder entschieden. Die Frauen sind

fit, vital und wirken viel jünger, als sie sind. Hürdenläuferin Christine Müller hat nachweislich die Knochendichte einer 25-Jährigen. Ein paar Stunden mehr Erholungszeit ist im Alter das Einzige, was sich die Athletinnen gönnen.

Und alle sind sich einig: Sie wollen noch lange weitermachen.

Texte Christina Varveris

Lesen Sie weiter auf Seite 27


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Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

DAS SAGT DIE EXPERTIN

«Vamos, vamos!» Wenn Amélia Moreira Beachvolleyball spielt, ist sie verbissen. «Dann will ich gewinnen!» Sie feiert ihre

Punkte, jubelt, wenn die Partnerin erfolgreich angreift und feuert an, wenn es mal nicht so gut läuft. Seit elf Jahren lebt die Brasilianerin in der Schweiz. In ihrer Heimat war sie Meisterin im Diskuswerfen, daneben spielte sie leidenschaftlich Volleyball. Nach einer verpassten Olympia-Qualifikation gab sie das Diskuswerfen auf und kam, 33-jährig, als Hallenvolleyball-Profispielerin nach Zürich. Heute spielt sie nur noch Beachvolleyball. Mit ihrer 29-jährigen Partnerin ist sie von Mai bis September jedes Wochenende an einem Turnier. Manchmal trainiert sie zweimal pro Tag: Morgens im Kraftraum, bevor sie als Fitnesstrainerin arbeitet, und abends hängt sie noch ein Sandtraining an. «Ich liebe diesen Sport, man ist draussen, bewegt sich, und im besten Fall

Sie ist die beste Tennisspielerin der Schweiz in der Kategorie Seniorinnen 2 und etwa die Nummer 20 in der Weltrangliste der über 46-Jährigen. Doch sie hat noch nicht genug. «Ziel ist es, international unter die ersten zehn zu kommen», sagt Sandra Hopfner. Wann? «Bevor ich sterbe, dann kann ich die Rangliste noch ausdrucken.» Sandra Hopfner lacht, aber sie scherzt nicht. «Solange die Gelenke mitmachen, spiele ich.» Noch nie habe sie ernsthaft darüber nachgedacht aufzuhören. «Ohne Bewegung werde ich ungemütlich.» Ein DVD-Abend wäre ihr ein Gräuel, trotzdem ist sie nicht asozial, wie sie betont. Sie unternimmt mit ihren Freunden einfach lieber sportliche Aktivitäten. Mindestens vier Mal pro Woche treibt Sandra Hopfner Sport. Vier bis sechs Stunden auf dem Tennisplatz, ein Mal Aquafit, zwei bis drei Mal Fitness, dazu Joggen, im Sommer Biken, im Winter Schwimmen. Seit sie 42 ist, nimmt sie sich freitags

eine Auszeit. «Dieser Tag ist mir heilig, da gehts nur um Genuss mit Freunden, Wein und gutes Essen», sagt die Caipirinha-Liebhaberin. Zum Glück kann ihr Partner mithalten. «Wäre er nicht auch so sportlich, es würde nicht funktionieren», sagt die Polizistin. Sie fahren an einem normalen Sonntag mit dem Velo 30 Kilometer zum Tennisplatz, spielen zwei Stunden und radeln wieder zurück nach Hause. Kinder hätte die 46-Jährige auch mal gerne gehabt, das Leben nahm aber einen anderen Verlauf. Sandra Hopfner hadert aber nicht, im Gegenteil. Mit 40 erfüllte sie sich den Wunsch beim US Open dabei zu sein, zum Fünfzigsten will sie sich Wimbledon schenken. Und eben ist sie aus Indonesien zurückgekommen – dreieinhalb Wochen Tauchferien. Einfach so im Liegestuhl fläzen, das hätte Sandra Hopfner nicht lange ausgehalten.

Pasqualina Perrig-Chiello ist Honorarprofessorin am Institut für Psychologie der Universität Bern.

«Intensivste Zeit des Lebens» Pasqualina Perrig, ist es normal, fast täglich so intensiv zu trainieren, wie die vier Frauen? Wenn man die statistische Norm ansieht, sicher nicht. Aber die meisten Frauen, die heutzutage im mittleren Alter sind, sind sehr gesundheitsbewusst und treiben gemässigt Sport. Von exzessiver sportlicher Betätigung ist aber abzuraten, das entspricht eher männlichen Lebensmustern. Wie meinen Sie das? Männer definieren sich häufig über ihre Leistungsfähigkeit. Das kann zu chronischem Stress führen. Mit exzessivem Training wird versucht, dem Alterungsprozess entgegenzuwirken — meist bis zur Verausgabung. Dieser ständige Stress schwächt das Immunsystem, und man wird krankheitsanfälliger. Wie ist das Leben im mittleren Alter? Zwischen 40 und 50 erleben die Menschen die intensivste Zeit ihres Lebens. Alle wollen etwas — die Gesellschaft, die Familie. Es ist die Zeit mit den meisten Verpflichtungen und der grössten Verantwortung. Und pikant ist: Genau in dieser Zeit finden viele körperliche Veränderungen statt.

Im Sand ist sie glücklich

Amélia Moreira (45), Fitnesstrainerin und Beachvolleyballspielerin

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scheint die Sonne.» Oft gehe sie auch alleine in den Sand, schlage Bälle übers Netz oder trainiere ihre Beinarbeit. «Dann bin ich glücklich», sagt sie. Glücklich ist sie auch in ihrer Partnerschaft. «Ich kann so viel Sport machen, weil mein Schatz auch eine Sportskanone ist.» Als IronmanTriathlet ist er mindestens ebenso häufig am Trainieren wie sie. Momentan sind Amélia Moreira und ihre Beachvolleyball-Partnerin die Nummer fünf der Schweiz. Dass ihre Gegnerinnen fast alle ihre Töchter sein könnten, ist kein Problem für Moreira. Sie fällt nicht auf unter den jungen Spielerinnen, und vor allem fällt sie nicht ab. Vor ein paar Jahren hat sie sich bewusst gegen eigene Kinder entschieden. «Ich will frei sein, das Leben geniessen und Beachvolleyball spielen», sagt sie. Und das noch lange. «Wieso soll ich aufhören, wenn ich noch mithalten kann?»

Nur am Freitag keinen Sport Sandra Hopfner (46), Polizistin und Tennisspielerin

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MENSCHEN SPORTSFRAUEN

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Man wird alt, setzt schneller Fett an, die Kraft nimmt ab. Die porträtierten Frauen fühlen sich aber überhaupt nicht alt. Sport ist auch ein sehr guter Ausgleich zu dem, was psycho-physisch und -sozial abgeht. Vor allem Krafttraining gibt ein gutes Körpergefühl, man hat weniger Beschwerden, weniger menopausale Probleme, man kann besser schlafen, ist psychisch ausgeglichener, sieht besser aus. Was ist das Schöne am mittleren Lebensalter? Man wird gebraucht, das ist gut für das Selbstwertgefühl. Und es ist eine ungeheure Chance, sich neu zu definieren und zu positionieren. Wenn man von einer Lebenserwartung von 80 Jahren ausgeht, ist man mit 40 ja in der Halbzeit. Viele nutzen das zum Bilanzieren. Was habe ich bisher gemacht? Was wollte ich im Leben? Man kann noch einmal einen Neuanfang machen. Sie schreiben in Ihrem Buch*, dass ab 40 die Weichen fürs Alter gestellt werden. Wenn Frauen also Sport machen, ziehen sie es dann durch bis zum Ende ihres Lebens? Die Forschung zeigt, dass der Lebensstil im mittleren Alter Gesundheit und Wohlbefinden im Alter voraussagen kann. Wer sich im mittleren Alter nicht bewegt, hat im Alter schlechtere Karten, hat also eher das Risiko von Übergewicht und Diabetes. Wer im mittleren Alter Sport macht, wird in der Regel auch im Alter aktiv sein. * Pasqualina Perrig-Chiello «In der Lebensmitte: Die Entdeckung des mittleren Lebensalters», erschienen im Verlag NZZ Libro.

Grösste. Auch als sie jahrelang nicht mehr Ski fuhr, dafür im Stall ihres Freundes Pferde pflegte, packte sie der Ehrgeiz, und sie begann Concours zu reiten. Jetzt fährt Schärer aber wieder Ski, besser denn je und erfolgreicher. In der Kategorie der 55- bis 59-Jährigen ist sie schweizweit ungeschlagen. Weil das etwas langweilig ist, misst sie sich meistens international. «Vor allem die Österreicherinnen und die Italienerinnen sind gut», sagt Schärer. Acht Kristallkugeln für ihre Siege im Gesamtweltcup thronen in ihrem Wohnzimmer, sechs Mal jubelte sie als Julia Schärer (59), Rechnungsführerin Weltmeisterin. und Skifahrerin Mit drei Jahren stand sie das erste Mal auf Skiern. «Ich brauche den Wettkampf», Lange fuhr sie auf Kantonalebene sagt Julia Schärer. Auch mit 59 erfolgreich Ski. Bis sie ihren noch. Gegen andere anzutreten damaligen Freund kennenlernte. und zu gewinnen ist für sie das Für ihn gab sie ihr Liebstes auf.

Skifahren als Lebensinhalt

«Wuschschschsch …», macht es, wenn Christine Müller an einem vorbeirennt. Elegant nimmt sie die Hürde. Ihr zierlicher Körper scheint über die Bahn zu schweben. Dass die Dame 52 Jahre alt sein soll, ist kaum zu glauben. Vor zwei Jahren wurde sie vom Leichtathletik-Weltverband als beste Seniorin der Welt ausgezeichnet, eine grosse Ehre. Seither hat sie ihre Weltrekordsammlung in ihrer Kategorie ausgeweitet. Unter anderem führt sie die Liste im Sieben- und Fünfkampf an, hält den Weltrekord im Weitsprung, und in ihrer Paradedisziplin Hürdenlauf ist sie draussen über 80 und 300 Meter ungeschlagen, in der Halle über 60 Meter ebenfalls. «Ich sehe den Sport als eine Lebensaufgabe», sagt Christine Müller. «Und wenn ich an den Senioren-Meisterschaften den über 75-Jährigen zusehe, macht mir das Mut.» Da sprintet eine Ärztin und vierfache Mutter über die Bahn, dort wirft eine Anwältin den Speer weiter als alle anderen. «Alles gestandene

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Doch der Freund verliess sie nach acht Jahren wieder. Die Enttäuschung darüber ist immer noch da. So etwas, hat sich Julia Schärer geschworen, wird ihr nie wieder passieren. Sie hat sich abgewendet von allem, was sie an ihrem Hobby hindern könnte. Kein Freund, keine Freunde halten sie vom Skifahren ab. «Meine Freunde sind die anderen Skifahrer», sagt sie. So blickt Julia Schärer ihrer Pensionierung freudig entgegen. «Dann habe ich mehr Zeit, um mich zu erholen, und kann länger an den Wettkampforten bleiben.» Skifahren und dann Ferien machen in Österreich, Frankreich, Italien, Chile, Kanada und den USA, darauf freut sie sich. Bis dahin schätzt sie aber die Freiheiten, die sie als Rechnungsführerin an der Uni Bern hat: «Wenn das Wetter gut ist, kann ich – dank flexiblen Arbeitszeiten – morgens anrufen und sagen: Ich geh heute auf den Berg.»

Leute, die einfach Spass am Sport haben.» Auch Christine Müller hat ein erfülltes Leben. Als selbständige Architektin hat sie sich mit 35 bewusst gegen Kinder entschieden. Weder sie noch ihr damaliger Partner wollten Teilzeit arbeiten. Ihr «Versorgungsdrang», wie sie ihn nennt, könne sie an ihren Tieren ausleben, sagt sie und lacht. 14 Katzen und sechs Hunde, zum Teil mit Gebrechen, hat sie zu Hause. Als junges Mädchen ist Christine Müller schon Hürden gelaufen. Damals aber hatte sie nicht den richtigen Coach und neben dem Architekturstudium kaum Zeit zum Trainieren. Der Durchbruch kam deshalb Christine Müller (52), Architektin und Hürdenläuferin erst als Seniorin. Wehmütig ist sie deswegen nicht. «Ich denke manchmal nur, wie hin und wieder Trainings. falsch ich als Juniorin trainiert Obwohl mit Abstand die Älteste habe, da hätte man einiges mehr im Team des Leichtathletikclubs rausholen können.» Heute gibt Zürich, ist sie voll akzeptiert und die erfahrene Sportlerin selber wird sehr geschätzt.

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BILD DER WOCHE

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

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DIEGO MARADONA, FUSSBALLGOTT

HOFFNUNG: Seit seinem Traumtor an der WM 1986 gegen die Engländer ist Diego Maradona in Argentinien ein Heiliger. Ehre, wem Ehre gebührt, dachte ein neapolitanischer Souvenirhändler und stellte den Fussballgott mitten zwischen die Heiligenfigürchen in sein Schaufenster. Als Nationaltrainer schürt Diego Armando Maradona derzeit in seiner Heimat die Hoffnung, dass die goldenen Zeiten des argentinischen Fussballs wieder angebrochen sind. Mit einem Heiligen an der Seitenlinie stehen die Chancen nicht schlecht.

FRAGE DER WOCHE

Bilder Roberto Salomone/AFP Photo, Peter Schneider Keystone

Warum singt der Mensch?

Männer singen bevorzugt unter der Dusche und Frauen beim Autofahren. Sie fühlen sich, vermuten Soziologen, im vermeintlich intimen Rahmen sicher und drücken so ihre Entspannung aus. Woher der Drang zum Trällern ursprünglich herrührt, ist unter Fachleuten umstritten. Griechische Philosophen und amerikanische Musikforscher vertreten die Meinung, Singen habe sich aus dem Sprechen entwickelt und fördere das Gemeinschaftsgefühl. Einige europäische Philosophen behaupten, der Mensch habe zuerst gesangsähnliche Laute von sich gegeben und daraus Wörter gebildet. Eher simpel sah es Evolutionsforscher Charles Darwin. Er beobachtete, dass bei Vögeln die besten Sänger die grössten Chancen bei der Partnersuche hatten, und schloss daraus, der Mensch habe sich das abgeschaut.

ZITAT DER WOCHE

«Gigaliner sind die Burkas der Strasse.» Bundesrat Moritz Leuenberger (63) holt bei einem Umweltministertreffen in Vaduz zu einem aussergewöhnlichen Vergleich aus: 60-TonnenLastwagen seien wie Burkas. Alle redeten davon, aber es gebe sie nicht.


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«Schwingen ist Männersache»

rt sich. Der Schwingsport modernisiert nd Das gefällt nicht allen. Während eli gegen sich Schwingerlegende Karl Meli die Kommerzialisierung seines Sports wehrt, kann Nachwuchshoffnung ung Kilian Wenger gut damit leben. Dafür geht ihm das Schwingen n der Frauen gegen den Strich.

er eine leidet an Arthrose und kommt an Krücken. Der andere ist voll im Saft. Wenn Kilian Wenger (20) und Karl Meli (72) aufeinandertreffen, ist das auch ein Treffen zweier Schwinger-Generationen. Trotz der 52 Jahre Altersunterschied sind sich die beiden Männer aber in vielen Punkten einig.

D

Karl Meli: Du sollst das ruhig geniessen. Ich kenne das Gefühl ja von vielen Schwingfesten und Siegen her. Da fühlte ich mich gleich noch einmal stärker. Und ab und zu kommt eine Frau vorbei und gibt dir einen Kuss! Wenger: Der König ist halt begehrt. So weit bin ich aber noch nicht.

Kilian Wenger, im Juni hatten Sie Ihren letzten grossen Auftritt am Berner Schwingfest. Sie kämpften im Schlussgang, erhielten viel Lob und schrieben Autogramme. Sind Sie ein Star?

Karl Meli, hat Kilian Wenger das Zeug, bald ein Eidgenössisches Schwingfest zu gewinnen und König zu werden?

Kilian Wenger: Nein. Dass mir die Leute gratulieren, ist normal und schön.

Meli: Kilian ist immer wieder an der Spitze, das macht mir Freude. Doch im Schwingsport kann man sich so schnell verletzen. Gerade ist der Ostschweizer Arnold For-

Der Jungstar

Beim Metzger aus Horboden BE dreht sich fast alles um den Sport. Nur selten findet Kilian Wenger Zeit für den Ausgang. Der 20-Jährige ist 1,90 Meter gross, 101 Kilogramm schwer und liebt folgende Schwünge: Brienzer, Kurz, Kreuzgriff, Gammen. Der Berner gewann bisher 15 Kränze. Der Traum des Singles: ein Simmentaler Bauernhaus mit Tieren und eine Frau, die ihm auf Anhieb gefällt, zudem vier Kinder.

rer, einer der ganz grossen Favoriten, wieder verletzt, nach nur vier Sekunden Kampf. Siege kann man nicht planen. Wenger: Aber dir sind sie gelungen. Du warst zweimal König, ein grosser und starker Mann, sicher der beste deiner Generation. Ähnliches zu erreichen ist schwierig, das weiss ich. Aber es ist ein Ziel. Schwingkönige kennt man im Ausland aber kaum.

Meli: Weil es unser Nationalsport ist. Wenger:MankanneinenSchwingkönig nicht mit einem Fussballprofi oder Roger Federer vergleichen. Unser Sport ist nicht international.


MENSCHEN NATIONALSPORT

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Kilian Wenger gewann bisher 15 Kränze. Erklärtes Ziel: König. Die Krönung: 1964 wurde Karl Meli in Aarau Schwingerkönig.

Sollte das Schwingen nicht olympisch werden?

Wenger: Nein, das muss nicht sein, der Nationalsport gehört zur Schweiz. Das ist schon gut so, wir wollen nicht zu modern werden. Die Moderne hält dennoch an Schwingfesten Einzug. Volksmusik und Jodel dominieren zwar noch, doch es legen auch DJs auf. Neben Bratwürsten gibt es auch Sushi …

Meli: Was bitte?

Sushi, roher Fisch, wird zum Essen serviert.

Meli: Roher Fisch? Zum Essen? (verzieht das Gesicht) Wenger: Das mit den DJs finde ich

gut, denn es gibt immer mehr junge Festbesucher. Was hat sich im Lauf der Jahrzehnte noch geändert?

Meli: Sicher trainierten wir früher durchschnittlich weniger als die Schwinger von heute. Wahrscheinlich auch nicht so vielseitig. Damals hatten wir so strenge Arbeit, dass unser Training schon zu Arbeitszeiten stattfand. Wir hatten auch keinen Mentaltrainer und wussten, was wir essen mussten, um zu Kräften zu kommen. Ich stelle zudem fest, dass heute viel einseitiger geschwungen wird als früher. Wie viele Griffe kannst du denn und machst du am Fest, Kilian?

Der Altmeister

Karl Meli aus Winterthur ZH wurde 1961 und 1964 Schwingerkönig, gewann 124 Kränze, 33 Tiere und 66 Treicheln und Glocken. Meli misst 1,88 Meter und wog in seiner Aktivzeit 107 Kilogramm. Der 72-Jährige hat Zimmermann gelernt, aber als Polizist und Wirt gearbeitet. Bevorzugte Schwünge: Kurz, Hüfter, Übersprung, Suplesse, Bur. Karl Meli ist verheiratet und hat drei Kinder. Seine Tochter Irene BodenmannMeli führt in Winterthur das einzige Schwingermuseum.

Wenger: Drei bis vier. Den Brienzer, den Wyberhaken und den Kurzen. Vielleicht noch den Kreuzgriff. Meli: Bravo, damit gehörst du heute schon zu den vielseitigen, versierten Schwingern. Ich legte meine Gegner früher mit rund sieben Schwüngen auf den Rücken. Das Schwingen im Sägemehl ist aber grundsätzlich noch wie früher. Doch was im Umfeld abgeht, ist sehr anders geworden. Den ganzen Kommerz rundherum finde ich bedenklich. Heute wollen viele Schwinger weg vom Amateurwesen, sie lassen sich von Sponsoren bezahlen. Wenger: Das gabs zu deiner Zeit noch nicht?


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Meli: Nein. Wir waren stolz, Amateure zu sein. Heute geht es doch vielen nur noch ums Geld. Ich habe Angst um unseren Sport. Wenger: Nun, ich sehe das lockerer. Jeder Sportler sollte sich fürs Sponsoring nach eigenem Gutdünken öffnen dürfen. Ich bin ein Amateur, ich schwinge nur zum Plausch, nebenbei. Ich arbeite zu 100 Prozent als Metzger. Meli: Das finde ich vorbildlich. Geld verdirbt den Sport, das sieht man ja nicht nur beim Fussball oder beim Boxen. Wir Schwinger müssen bescheiden bleiben. Früher gab es auf dem Gabentisch neben Tieren noch Pendülen, Landwirtschaftsgeräte oder Treicheln und Glocken. Es kann doch nicht sein, dass heute ein Fünftplatzierter einen Töff für gut 10 000 Franken gewinnt, während der Sieger den Muni nehmen muss, der nur knapp die Hälfte wert ist. Anzeige

Kilian Wenger, Sie erhielten für Ihren zweiten Rang auf dem Gurten ein Fohlen, das Sie für 2000 Franken verkauften. Also geht es doch ums Geld?

Wenger: Ich schwinge nicht wegen des Geldes. Aber man muss mit der Zeit gehen. Deshalb sieht man jetzt halt neben dem Platz auch mal eine Raiffeisen-, Bieroder Migros-Werbung. Meli: Das finde ich noch okay. Hauptsache, diese Reklame bleibt ausserhalb des Schwingplatzes. Denn die Kämpfe sind doch bereits hübsch dekoriert von Alphornbläsern, Jodelchören, Hornussern, Steinstössern und Fahnenschwingern. «Die heile Welt ist nur noch eine Fassade», befand aber Schwinger Arnold Forrer in der «NZZ am Sonntag». Ist das so?

Meli: Ja. Leider gibt es mittlerweile eine Clique von Schwingern, die

«DJs am Fest finde ich gut.» Kilian Wenger, Nachwuchshoffnung

mehr aus dem idealistischen Sport herausziehen möchte als andere. Viele Topschwinger sind heute vermehrt auf Geld aus. Wo viel Geld im Sport regiert, ist Doping ein Thema. Beim Schwingen auch?

Wenger: Das bezweifle ich. Bei mir jedenfalls nicht. Meli: Doping? Wir kannten das damals gar noch nicht. Wir kämpften Mann gegen Mann. Das war für mich Heimat. Fairness war für mich stets sehr wichtig, das gab mir grosse Gefühle. Und uns gings ums Fest.


MENSCHEN NATIONALSPORT Treffen der Schwinggiganten: Nachwuchshoffnung Kilian Wenger (links) trifft den doppelten Schwingerkönig, Karl Meli.

«Geld verdirbt den Sport.» Karl Meli, Schwingerlegende Schwingfeste werden in unserer Eventkultur immer populärer.

Meli: Diese Entwicklung ist nicht gut. Im Vorfeld des Eidgenössischen, das ein 20-Millionen-Budget hat, kamen nur rund 4000 der rund 40 000 Tickets in den freien Verkauf. Und dann sehe ich, dass auf den Rängen die besten Plätze leer bleiben, weil die VIPs sich lieber im Cüplizelt aufhalten, anstatt dem Schwingen zuzuschauen. Viele, die von der Bank oder einem anderen Grosssponsor gratis eingeladen wurden, kommen gar nicht wegen des Sports. Das ist

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ein Missstand, wenn Fans, die das ganze Jahr den Sport unterstützen, am Höhepunkt draussen bleiben müssen. Das müsste man doch ändern, das ist doch keine Show! Apropos Show: Gewisse Schwinger suchten sich andere Opponenten und wagten Experimente. Etwa Ruedi Hunsperger, der als Unterstützung der Sporthilfe mit einem Bären kämpfte. Christian Stucki hat sich für einen Film mit japanischen Sumoringern angelegt. Wie wärs mal mit einem Kräftemessen mit Boxern?

Wenger: Lieber nicht. Gegen einen Profi möchte ich nicht antreten, da hätte ich Angst. Diese beiden Sportarten lassen sich nicht vergleichen. Der Boxer würde beim Boxkampf eh gewinnen. Aber wir beim Schwin-


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Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche! Diesen Spruch des kubanischen Revolutionsführers Che Guevara scheinen sich die Autobauer von Dacia auf die Fahnen geschrieben zu haben. Schliesslich gelingt es dem Konzern schon seit 2004, den Markt mit grosszügigen Modellen zu erschwinglichen Preisen zu revolutionieren. Mittlerweile hat Dacia über eine Million Autos verkauft und verzeichnet als einzige Marke im fünften aufeinanderfolgenden Jahr ein zweistelliges Wachstum.

«Die Revolution geht weiter.»

Und die Erfolgsstory geht weiter: Mit dem Dacia Duster 4x4 steht jetzt erstmals ein Allradler zur Verfügung. Getreu den Werten der Marke bietet das sechste Dacia Modell ein exzellentes Preis-Raumangebotsverhältnis, niedrige Betriebskosten, hohe Sicherheit und erprobte Zuverlässigkeit. So spielt der Dacia in typischer Manier den Unruhestifter.

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Allrad für alle, ab Fr. 19 900.– REVOLUTIONÄR GÜNSTIG: DER DACIA DUSTER Mit einem Anschaffungspreis von nur Fr. 19 900.– ist der Dacia Duster 4x4 konkurrenzlos günstig. Und auch im Betrieb ist der Duster ein sparsames Fahrzeug. Dies liegt zum einen an seinem niedrigen Verbrauch: Lediglich 5,6 Liter Kraftstoff benötigt die Diesel-Variante pro 100 Kilometer. Zum anderen wurden die Wartungsintervalle deutlich gesenkt – und damit die Kosten. AUSSEN KOMPAKT UND INNEN GERÄUMIG Der Dacia Duster kombiniert modernes Allrad-Design mit einem ausgezeichneten Platzangebot für die Passagiere und das Reisegepäck. Der Kofferraum des

Duster bietet eine Ladekapazität von bis zu 1604 Litern. Und mit einer Gesamtlänge von 4,31 Meter und 2,00 Meter Breite (mit Aussenspiegeln) kommt der Kletterkünstler im Gelände und im dichten Stadtverkehr gleichermassen gut zurecht. Der Dacia Duster verfügt eben über Innen- und Aussenmasse der oberen Kompaktklasse zu Preisen des Kleinwagensegments – und das ist tatsächlich revolutionär! ROBUST UND FUNKTIONAL Wie alle Fahrzeuge der Marke zeichnet sich der Dacia Duster durch besondere Robustheit und Zuverlässigkeit aus. Die Bodenfreiheit von 21 Zentimetern macht den Duster 4x4 darüber hinaus fit für den Einsatz abseits asphaltierter Pfade.

Als Besonderheit verfügt der Duster 4x4 zusätzlich über ein neues 6-Gang-Schaltgetriebe mit sehr kurz übersetztem ersten Gang für das Anfahren am Berg. ZUVERLÄSSIG UND WIRTSCHAFTLICH Zwei Motorisierungen stehen für den Dacia Duster 4x4 zur Wahl: Ein 1,6Liter-Benziner und ein drehmomentstarker 1,5-Liter-Diesel. Bei den Vierzylindern handelt es sich um millionenfach bewährte Konstruktionen von Renault, die den typischen Dacia Kriterien im Hinblick auf Kosten, Robustheit und pflegeleichte Wartung entsprechen. DREI JAHRE NEUWAGEN GARANTIE Dass die Renault Tochter von der Qualität ihrer Fahrzeuge überzeugt ist, belegt die Garantie von 3 Jahren oder 100 000 Kilometern, die Dacia auf alle Neuwagen gewährt. Hinzu kommen eine zweijährige Lackgarantie und eine sechsjährige Garantie gegen Durchrostung der Karosserie. Noch mehr über den revolutionär günstigen Dacia Duster erfahren Sie am Telefon unter 0800 000 220 oder ganz einfach im Internet: www.dacia.ch.

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MENSCHEN NATIONALSPORT

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

gen hätten dafür mit unseren Griffen sicherlich die Oberhand. Meli: Solche Kämpfe müssen nicht sein! Ich kämpfte nie ausserhalb des Sägemehlrings. Musstet Ihr nie bei Krach oder Bedrohung einen Griff anwenden?

Wenger: Nein, ich noch nie. Meli: Weil du eine Autorität bist. Ich musste auch nie Schwünge ausserhalb des Sägemehls einsetzen. Vor Felsen wie uns hat doch jeder Respekt. Nicht alle: Ausländische Kritiker sprechen oft von den «stiernackigen Bauern, die nur Sägemehl im Kopf» hätten.

Meli: Aufhören, bitte! Ich würde diese Journalisten mit einem Schwung am liebsten flachlegen (lacht). Wenger: Solche Kommentare oder Analysen interessieren mich nicht, sie nerven mich aber auch nicht. Das ist das Gleiche, wie wenn wir den Spaniern den Stierkampf vorhalten würden. Wenn wir den mit unseren Tierschutzgesetzen betrachteten, würde das auch keiner begreifen. Aber der blutige Stierkampf gehört halt zur spanischen Kultur, so wie das Schwingen zu der unsrigen.

Das Eidgenössische 2010 ➔ TV: Nach der Olympiade in Vancouver und der Fussball-WM in Südafrika ist das Eidgenössische Schwingfest dieses Jahr der drittgrösste TV-Anlass für das Schweizer Fernsehen: Mehr als 100 TV-Leute sind für 17 Live-Stunden im Einsatz. ➔ Farbige Hosen: Die Schwinger treten in farbigen Hosen an, damit man sie am Bildschirm besser unterscheiden kann. ➔ Note via iPhone: Nach jedem Gang (Schwingkampf) wird die Note neu von der Jury via eine spezielle iPhone-App übermittelt und kann so sofort auf dem Bildschirm gezeigt werden. ➔ Ehrenamtliche Arbeit: Obwohl das Budget fürs Eidgenössische mit 20 Millionen so gross ist wie nie zuvor, wird das Schwingfest mit ehrenamtlicher Arbeit auf die Beine gestellt: Bis auf zwei Angestellte arbeiten alle gratis. Das sind 150 Personen im Organisationskomitee sowie 3500 Helfer während des Festes. ➔ Party: In 60 Festzelten rund um die Schwingplätze wird gezecht und getanzt. Neben den 94 800 Eintritten an den zwei Tagen werden auch noch rund 100 000 Zaungäste erwartet. Neben Bratwurst wird auch Sushi verkauft, und neben spielenden Volksmusikanten legen auch DJs auf. www.frauenfeld2010.ch

Eine Zeitung erklärt: «Erfunden wurde das Schwingen vor Jahrhunderten von Hirten und Käsern. Die hatten viel Kraft und langweilten sich auf der Alp, also schmissen sie einander zum Spass ins Weidegras.» Stimmt das?

Meli: Das kann schon sein, laut Geschichtsbüchern wurde bei uns schon im Mittelalter geschwun-

gen. Körperliches Wetteifern, sich messen, um rauszufinden, wer der Stärkere ist, liegt doch im Menschen drin, das ist urmenschlich. Unser Verband ist ja 115 Jahre alt. Wer will da noch wissen, wie sich das Schwingen im Vorfeld des Verbandes entwickelte? Tatsache ist, dass Schwingen Männersache war. Doch diese Männerbastion ist am

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www.migrosmagazin.ch Was sind «Bur» oder gestellte Gänge? Lösen Sie das Quiz zum Schwingsport.

Bröckeln. Neuerdings schwingen auch Frauen.

Wenger: Ich finde, Schwingen ist nach wie vor eine Männersache. Ich würde auch nie ein Frauenschwingen anschauen. Was meint ein zweifacher Schwingerkönig zum Thema Frauenschwingen?

Meli: Früher habe ich auch so geredet wie Kilian. Ich war anfangs sehr gegen das Frauenschwingen. Meine Tochter, Irene Bodenmann, wollte schon schwingen, als sie 16 Jahre alt war. Sie fing dann mit 35 Jahren an und gewann 20 Kränze. Ich bin dann auch an Frauenschwingfeste gegangen und muss zugeben: Das ist bisweilen sehr spektakulär. Wenn die Frauen das wollen, sollen sie das halt tun. Schauen Sie das Militär an, wieso sollen Frauen nicht auch mit einer Waffe unser Land verteidigen? Interview Mathias Haehl Bilder Keiko Saile, Keystone (2)

Ausverkauft — die Migros hat noch 600 Tickets!

Als Königspartnerin des ausverkauften Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes in Frauenfeld offeriert die Migros ihren Kundinnen und Kunden eine beschränkte Anzahl Tickets für gedeckte und ungedeckte Tribünenplätze mit zehn Prozent Rabatt. ➔ Die Billette sind gültig für Samstag und Sonntag und kosten Fr. 171.— statt Fr. 190 (gedeckt) und Fr. 130.50 statt Fr. 145.— (ungedeckt), zuzüglich Vorverkaufsgebühren. Im Preis inbegriffen sind die öffentlichen Verkehrsmittel bis Frauenfeld, unabhängig vom Wohnort.

➔ Die vergünstigten Tickets sind am 30. Juni ab 9 Uhr unter Eingabe des Stichworts «Migros» auf www.ticketportal.com erhältlich.

Pro Kunde können maximal zwei Karten bestellt werden. Das Angebot ist nur gültig so lange Vorrat und ausschliesslich zahlbar mit Kredit- oder Postfinance-Karte. Bestellungen vor dem erwähnten Termin werden nicht berücksichtigt.

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Eidg. Schwingfest, 20. bis 22. August, Frauenfeld.

50 000 Schwingfans pilgerten 2007 nach Aarau ans Eidgenössische.


40 | Mig Migros-Magazin g gaz 26,, 28 ga 28. Juni 2010

Unermüdlich: Elizabeth Neuenschwander verbringt viel Zeit mit afghanischen Flüchtlingsfrauen in Pakistan (links). Und zeigt ihnen, wie Quilts genäht werden (oben).

D

ie Neugier auf das Fremde begann vor über 30 Jahren. Oft drückte Vreni Frauenfelder (82) damals beim Kräutermörsern in der Apotheke das Gefühl, das könne doch nicht alles gewesen sein im Leben. Eine Unruhe erfasste die ehemalige Apothekerhelferin, eine Sehnsucht, dem Leben einen tieferen Sinn abzugewinnen. Den fand sie schliesslich in Afghanistan. Auf ihrer ersten Reise mit ihrer Freundin dorthin, erhielten die beiden Frauen von einem Mann eine rote Blume geschenkt, wortlos. Für Vreni Frauenfelder war das wie eine Berufung: «Plötzlich wusste ich, die Menschen hier brauchen mich.» Afghanistan ist ein raues und zerklüftetes Land, die Menschen ertragen seit Jahrzehnten Kriege, die

Mittendrin: Vreni Frauenfelder hört der afghanischen Bevölkerung genau zu (links). Die Schweizerin weiht in Bamiyan ein neu gegründetes Dorf ein (rechts).

Den Lebenssinn gefunden

Nach der Pensionierung Däumchen drehen? Das ist nichts für Vreni Frauenfelder (82) und Elizabeth Neuenschwander (80). Sie helfen in der Dritten Welt und werden dafür ausgezeichnet.

Wolken verweigern immer wieder hartnäckig den Regen. Millionen von Afghanen flüchteten nach Pakistan und kehrten nach der Vertreibung der Taliban 2002 zurück, in noch grössere Armut als zuvor.

Der allgemeine Gesundheitszustand der Bevölkerung ist desolat, die Kinder- und Müttersterblichkeit hoch, nur 44 Prozent der Männer können schreiben und lesen, bei den Frauen sind es

15 Prozent. Seit der bedeutungsschwangeren Begegnung 1975 in Bamiyan reist Vreni Frauenfelder jedes Jahr mehrmals in den mittleren Osten. Vor ihrer Pensionierung vor 22 Jahren


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Elizabeth Neuenschwander (links) und Vreni Frauenfelder helfen, wo Hilfe nötig ist. Auch wenn sie dafür weit reisen müssen.

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Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

arbeitete sie zwischendurch jeweils in der Apotheke und investierte das Ersparte in immer neue Projekte: Schulen, Spitäler, Frauen- und Waisenhäuser, und sie baute mit Hilfe der lokalen Bevölkerung vom Krieg zerstörte Dörfer wieder auf. Später gründete sie den Verein Afghanistanhilfe Schaffhausen. Weil ihr die Frauen immer besonders am Herzen lagen und weil Vreni Frauenfelder die Bildung der Mädchen als vorrangig für die Zukunft des Landes hält, gründete sie vor ein paar Jahren in Hazaradschad eine Schule für 1000 Schülerinnen. «Als ich letztes Jahr dort vorbeischaute, drängten sich 2500 Mädchen in den Schulbänken», sagt sie und scheint eine Spur verblüfft über die Folgen ihres Engagements. Noch immer reist Vreni Frauenfelder zweimal jährlich nach Afghanistan. Noch immer fährt die 82-Jährige im Jeep über holprige Schotterpisten und schläft oft auf Pritschen. Ist das nicht furchtbar beschwerlich? Die Schaffhauserin zwinkert mit den Augen. «Schwierig wird es, wenn ich auf die Toilette muss und wieder einmal weit und breit kein Baum dafür zur Verfügung steht.» Dass sie mit dem Schlafen noch heute unzimperlich umgeht, davon zeugt eine dünne, afghanische Schaffilzmatte in ihrer Stube. Hier macht sie ihren Mittagsschlaf.

Eine «Sprachniete», die sieben Sprachen spricht

Elizabeth Neuenschwander (80) kennt Vreni Frauenfelder, obwohl die beiden Frauen nie miteinander gearbeitet haben. Die Bernerin lebt in einem Hochhaus in Bümpliz. Sie geniesst den Weitblick, den sie schon immer suchte, seit sie als junge Frau aus dem engen Emmental wegzog. Aber auch in ihrem Wohnzimmer eröffnen sich Horizonte: exotische und farbige Fotos, geschnitzte Tischchen aus Kaschmir, ein tibetischer Wandteppich. Zu jedem Gegenstand kann Elizabeth Neuenschwander eine Geschichte erzählen. Wie sie zum Beispiel einmal einen Sack voll ausrangierter Brillen nach Afghanistan mitbrachte und wie jene greise Afghanin auf der Foto seither wieder ordentlich sehen kann.

«Plötzlich wusste ich, die Menschen hier brauchen mich.» Vreni Frauenfelder

«Ich arbeite fast ohne Hilfswerke. Da gehen zu viele Ressourcen verloren.» Elizabeth Neuenschwander

Die Schule liebte Elizabeth Neuenschwander zwar über alles. Doch weil ihre Lehrerin sie als Sprachniete bezeichnete, verzichtete das Mädchen auf das obligate Welschlandjahr. Stattdessen lernte sie Damenschneiderin – eine gute Entscheidung, wie sich später beim Engagement im Ausland herausstellte. Denn mit Nähzentren ermöglichte Elizabeth Neuenschwander unzähligen Menschen eine Existenz. «Ganz so dumm bin ich also nicht!», schmunzelt sie jetzt schelmisch und reibt ihre Hände. Inzwischen spricht sie fliessend Urdu, Arabisch, Tibetisch, Dänisch, Englisch und Französisch.

Wo immer sie hinreiste, wollte Elizabeth helfen

Erwartete man damals in den Fünfzigerjahren von einer jungen Dame nicht Familiengründung und häusliche Pflichten statt tollkühner Reisen? Elizabeth Neuenschwander lacht herzhaft. Ja, das ganze Dorf habe bei ihrem Vater vorgesprochen, weil er seine Tochter in der Fremde Zivildienst leisten liess. «Es gibt an anderen Orten auch rechte Leute», meinte

er und ermunterte Elizabeth, den eigenen Weg zu finden. Den Rückenwind, den ihr der Vater damals ins Leben mitgab, scheint sie heute noch zu spüren. Noch immer packt sie ihre Abenteuer mit enormem Selbstvertrauen und Optimismus an. Selbstzweck waren die Reisen nie. Wohin auch immer es Elizabeth Neuenschwander verschlug, wollte sie nützlich sein. Ob in Nazareth, Biafra oder Afghanistan, ob in Zusammenarbeit mit der Uno oder der Schweizer Entwicklungshilfe in Nepal, wo sie beim Aufbau der Teppichindustrie für die tibetischen Flüchtlinge mitwirkte – wenn Menschen litten, drängte es sie zu helfen. Sie gründete Schulen, oft in abgelegenen Regionen, oder kaufte in Pakistan von Hand angetriebene, schwarze Nähmaschinen und instruierte in afghanischen Flüchtlingslagern Mädchen, Frauen und kriegsversehrte Männer, insgesamt über 7000. Heute heisst ihr Credo «Hilfe zur Selbsthilfe». Deshalb arbeitet Elizabeth Neuenschwander fast nur noch mit Helfern vor Ort und kaum mehr mit anerkannten

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Profax-Preis

Die Stiftung Profax zeichnet jährlich Einzelpersonen oder Institutionen aus, die in den Bereichen Unterricht oder Bildung Herausragendes leisten. Den Profax-Preis 2010 gewinnen Elizabeth Neuenschwander und Vreni Frauenfelder für ihr jahrelanges Engagement in Afghanistan und für afghanische Flüchtlinge in Pakistan. Die Veranstaltung ist öffentlich und findet am Montag, 28. Juni 2010, um 19 Uhr im Kulturzentrum Songtsen House, Albisriederstrasse 379, in Zürich statt. Infos: www.profax.org Für Infos und Kontakt: Elizabeth Neuenschwander, www.elizabeth.ch.tf, oder Verena Frauenfelder, www.afghanistanhilfe.org

Hilfswerken zusammen. «Da gehen häufig zu viele Ressourcen verloren im administrativen Kleinkram mit den Regierungen.» Lieber reist sie mit ihrem Touristenvisum und einem Bündel Noten im Bauchgurt versteckt direkt zu den Leuten. Auch die Reisespesen zwackt Elizabeth Neuenschwander nicht vom gesammelten Geld ab: «Reisen würde ich ja so oder so!»

Das Preisgeld wird in die Hilfsprojekte investiert

Gemeinsam ist Vreni Frauenfelder und Elizabeth Neuenschwander, dass sie nie verheiratet waren, immer eine unbändige Reiselust verspürten und das Elend nie als unabänderliches Los betrachteten. Und beiden ist die Vorstellung fremd, den Lebensabend bequem vor sich hinwelkend zu verbringen und Däumchen zu drehen. Heute werden die beiden sympathischen Seniorinnen in Zürich mit dem Profax-Preis von je 20 000 Franken ausgezeichnet. Der nächste Flug Richtung Kabul ist schon gebucht. Text Manuela von Ah Bilder Keiko Saile


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Heisse Luft Diepoldsauerinnen, Diepoldsauer, ich schwörs: Ich habe

nichts gegen euch. Aber wenn sich Bänz Friedli hilft ein WM-Spiel öde vereinfachen. dahinzieht und ich schon alle Blusen gebügelt habe, fahnde ich im Web nach Leitbildern. Mich fasziniert, in welch gedrechselte Worte man Banales fassen kann. Und, sorry, aber das Leitbild eurer Schule ist unschlagbar. Nur schon die Präambel: «Die Bezeichnung ‹wir› steht für alle beteiligten Personen, insbesondere Schülerinnen und Schüler, Eltern, Hauswarte, Lehrpersonen sowie Behördemitglieder.» Noch hübscher wäre die Differenzierung «Hauswartsteile», analog zum mir ach so unlieben Wort «Elternteil». Aber lesen wir weiter! «Die Beziehungen zwi-

schen allen Beteiligten sind geprägt von Wertschätzung und gegenseitiger Unterstützung.» So redet sonst nur Alain Sutter. «Die Lehrpersonen geben den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, den Unterricht und das Zusammenleben im Schulhaus entsprechend ihrer Fähigkeiten und Voraussetzungen mitzugestalten. Sie ermöglichen Lernen mit allen Sinnen. Sie vermitteln situativ angepasste Arbeits- und Lerntechniken.» Um der situativen Anpassung willen sei hier verschwiegen, dass eine Schülerin aus Diepoldsau mir schrieb, ihr

gehe das geschwurbelte Leitbild im Fall am A… vorbei. Sonst muss die Ärmste zu einem Schlichtungsgespräch, und am Schluss heisst es: «Ist gut, dass wir darüber geredet haben.»

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helfen.» Schwyz: «Unsere Schule pflegt die Ressourcen aller Mitwirkenden.» – «Die Primarschule Allmendingen ist eine offene, lebendige Schule, deren Lehrkräfte fähig sind, feinfühlig auf die einzelnen Kinder einzugehen.» Flims: «Unsere Schule ermöglicht eine ganzheitliche, altersgemässe Entwicklung.» Lehrerin G. mokiert sich, wie viel Steuergeld draufgehe, wenn jede Schule, stets angeleitet von einem kantona-

Nein, nicht die Zuschrift besagter Schülerin war

erstaunlich. Sondern wie viele Lehrerinnen und Lehrer mir ihr Leitbildleid klagten. «Auch wir haben an unserer Schule stundenlang heisse Luft produziert und leeres Stroh gedroschen», mailt Lehrer H. Kollegin F. klönt: «Unsere schönen Leitbildsätze haben wir in mühsamer Kleinstarbeit Wort für Wort gruppenweise diskutiert, an die Wand gepinnt, zurecht- und wieder zurückgebogen. Die Schüler hatten währenddem einen Tag frei.» Mich lächert halt, wie viel Selbstverständliches da festgehalten wird. Lebendiger Unterricht, Rücksichtnahme und dass man den besonders Begabten genauso Rechnung trägt wie denjenigen, die Mühe haben – muss das eigens festgeschrieben werden? Noch dazu in einem Worthülsenjargon, den keiner versteht? Wohlen BE: «Wir verstehen uns als Individuen und als Teil des Ganzen. Durch den Gebrauch verschiedener Zusammenarbeitsformen ermöglichen wir Lernprozesse, die dem Kind im Umgang mit anderen Menschen weiter-

«Ich fahnde im Web nach Leitbildern.» len Profi, ihr eigenes Leitbild wortklaube. «Und ob all dem mühsamen Ausbaden von Hirnergüssen kommt der Unterricht zu kurz, kürzer, am kürzesten.» Bloss Maya, Lehrerin auch sie, fragt entnervt:

«Was sollen wir denn schreiben? Etwa ‹Wenn dir einer auf den Sack geht, bitte nicht in die Fresse hauen›?» Das, liebe Maya, wäre wenigstens konkret. Aber ich hab jetzt für euch alle ein viel einfacheres Leitbild entworfen, bitte ausschneiden und an die Lehrerzimmerwand magneteln: «Es gilt der gesunde Menschenverstand.» Diskutieren Sie mit: www.migrosmagazin.ch

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46 | Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Karin Keller-Sutter: «Entscheidend für einen Politiker sind letztlich seine Werthaltung und die Persönlichkeit, nicht das Geschlecht.»


INTERVIEW KARIN KELLER-SUTTER

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«Die Fankultur ist gekippt»

Sie gilt als FDP-Hoffnungsträgerin für eine mögliche Bundesratswahl. Zurzeit aber macht Regierungsrätin Karin Keller-Sutter mit Schnellgerichtsverfahren gegen gewaltbereite Fans von sich reden.

Karin Keller-Sutter, verfolgen Sie die Fussball-WM?

Natürlich, aber ich behaupte nicht, jedes Vorrundenspiel gesehen zu haben. Haben Sie ausser der Schweiz eine Lieblingsmannschaft?

Ich mag die Holländer. Die Vuvuzelas finde ich aber nervig. Nervig sind auch gewalttätige Fans. Sie haben ein Schnell-

verfahren eingeführt und sind damit zur Zielscheibe von Schweizer Fussballfans geworden.

Ich bin selbst ein Fan und habe nichts gegen Fans. Aber ich habe etwas gegen Chaoten, und wir haben offensichtlich die richtigen Massnahmen getroffen, deshalb bin ich zur Zielscheibe von Angriffen geworden. Doch es geht nicht um meine Person. Für die Konferenz der kantonalen

Justiz- und Polizeidirektoren leite ich die Arbeitsgruppe gegen Gewalt in den Fussball- und Eishockeystadien. Wozu eine Arbeitsgruppe?

Inzwischen müssen wir in der Schweiz jede Woche tausend Polizisten einsetzen, um diese Gewalt zu bekämpfen. Das schlägt auf die Moral der Polizisten und kostet den Steuerzahler eine Million pro Woche.


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INTERVIEW KELLER-SUTTER

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«Gewalt in Eishockeystadien gibt es praktisch nur in der Schweiz.» England scheint die Gewalt in den Fussballstadien inzwischen im Griff zu haben. Warum tut sich die Schweiz so schwer?

Gewalt in Eishockeystadien gibt es praktisch nur in der Schweiz. Im Fussball sind andere Länder viel weiter. England und Holland beispielsweise haben jahrelang Konzepte nicht nur erarbeitet, sondern auch umgesetzt. Was machen sie besser?

Sie sind konsequenter, und die Zusammenarbeit von Polizei und Klubs ist systematischer. Mit anderen Worten, in der Schweiz ist man zu brav?

Ja, das sehe ich so. Wir haben die Gewalt in den Sportstadien lange zu wenig ernst genommen. Deshalb hat sich eine gewaltbereite Szene entwickeln können. Sie gehen mit ihren Massnahmen aber anscheinend auch für die Gerichte zu weit. Sechs im Schnellverfahren

Karrierefrau Karin Keller-Sutter (46) ist Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartements des Kantons St. Gallen. Die FDP-Politikerin hat ihre Karriere im Gemeindeparlament in Wil begonnen. 1997 wurde sie Präsidentin der FDP St. Gallen, im Jahr 2000 wurde sie in den Regierungsrat gewählt. Karin Keller-Sutter wird als aussichtsreichste Nachfolgerin von Bundesrat Hans-Rudolf Merz gehandelt. Sie ist verheiratet und lebt in Wil SG.

verurteilte Basler Fans sind jetzt vom St. Galler Kreisgericht wieder freigesprochen worden.

Ich möchte das Urteil nicht kommentieren. Nur so viel: Mit den Schnellverfahren hat das Urteil nichts zu tun. Es geht allein um die Auslegung des Sprengstoffgesetzes. Der Einzelrichter hat gesagt, das Mitführen von Fackeln sei nicht strafbar, nur das Anzünden. Ich begrüsse es, dass die Staatsanwaltschaft das Urteil weiterzieht. Wie bringen Sie Ihre repressive Haltung gegen Fussballfans mit Ihrer liberalen Haltung unter einen Hut?

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Trotzdem laufen der liberalen FDP die Wähler davon.

In der politischen Mitte ist das Angebot viel grösser geworden: Nebst FDP und CVP gibt es nun auch noch die BDP und die Grünliberalen. Zudem leiden wir als älteste Partei der Schweiz darunter, dass alles, was im Staat schiefläuft, der FDP angelastet wird. Wie erklären Sie das?

Ein Grund könnte darin liegen, dass die FDP schon sehr lange an der Macht ist.

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INTERVIEW KARIN KELLER-SUTTER

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Ist der Liberalismus der FDP nicht zur Sonntagspredigt verkommen? Wenn es ernst wird, fallen die Prinzipien. Beispielsweise gerade jetzt beim Fall UBS.

«Sollen wir auf jeden Schokoriegel schreiben: Wer das isst, wird zu dick?»

Die UBS musste gerettet werden. Sonst hätten viele Private und Kleinbetriebe ihr Geld verloren.

Warum werden ehemalige Manager nicht zur Verantwortung gezogen? Gerade die FDP hat mitgeholfen, dass es keine PUK gibt.

kerinnen: die Zürcher Nationalrätinnen Vreni Spoerry und Lili Nabholz. Zudem waren auch die ersten Parlamentarierinnen bürgerlich.

Ich bin St. Galler Regierungsrätin und nicht in der Bundespolitik tätig. Aber ich kann nachvollziehen, dass eine weitere PUK überflüssig ist. Eine parlamentarische Kommission hat nicht das Recht, ein Unternehmen zu untersuchen. Auch dann nicht, wenn das Unternehmen Milliarden an Staatshilfe erhalten hat und sein Kollaps die gesamte Volkswirtschaft bedrohen würde?

Man muss sich auch in dem Fall an die Spielregeln und ans geltende Recht halten. Aber ich bin der Meinung, dass es bei den Banken Handlungsbedarf gibt. Eigenkapital- und Liquiditätsvorschriften müssen verschärft und ein Konkursverfahren ermöglicht werden. Wann werden Marcel Ospel und Co. zur Rechenschaft gezogen?

Missmanagement an und für sich ist kein Straftatbestand. Die Haftung muss zivilrechtlich eingefordert werden. Was meinen Sie zur AbzockerInitiative von Thomas Minder?

Schon vor dieser Initiative habe ich darauf hingewiesen, dass wir uns zur Abzockerproblematik äussern und auf die gesellschaftlichen Gefahren dieser Boni-Exzesse hätten hinweisen müssen.

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Gibt es eigentlich so etwas wie weibliche Politik?

Karin Keller-Sutter hat schon lange vor Boni-Exzessen gewarnt. Die moderne Gesellschaft ist sehr komplex geworden. Deshalb sagt eine neue Richtung des Liberalismus, man müsse den Menschen helfen, indem man sie sanft auf den richtigen Weg schubse.

Damit habe ich Mühe. Zudem, was heisst das konkret? Sollen wir beispielsweise auf jeden Schokoriegel schreiben: Wer das isst, wird zu dick? Wer ehrlich ist, weiss das selbst: Das führt sehr schnell in einen Bevormundungsstaat. Ich möchte den anderen Weg gehen. Ich möchte die Menschen befähigen, sich selbst zu vertrauen. Auch wenn die Kinder heute permanent mit Werbung für Süssigkeiten bombardiert werden?

Werbeverbote sind nicht die Lösung. Konsequent zu Ende gedacht würde das heissen, dass bald jede Bürgerin und jeder Bürger

zwei Sozialarbeiter bräuchten, die sie den ganzen Tag betreuten. Selbst die FDP hat vor nicht allzu langer Zeit mit einer Fettsteuer geliebäugelt.

Da war ich nicht dabei, und das habe ich nicht im Detail verfolgt. Ich mache jedoch immer wieder die Erfahrung, dass die Mehrheit der Menschen weiss, was ihr guttut und was nicht. Ich bin in einem Restaurant aufgewachsen. Als Kind war ich täglich mit Glace und Schokolade konfrontiert. Aber es war klar, dass ich nichts ohne die Erlaubnis der Eltern genommen habe. Sie verkörpern eine neue Generation von Frauen in der Politik: bürgerlich, wirtschaftsfreundlich und erfolgreich.

So neu ist das nicht. Meine Vorbilder waren stets bürgerliche Politi-

Frauen haben oft eine andere Lebensrealität als Männer. Aber in der Politik spielt vor allem die Persönlichkeit eine Rolle. Das Klischee von der einfühlsamen Frau und vom analytischen Mann stimmt auf jeden Fall nicht. Ich habe auch schon mit absolut chaotischen und emotionalen Männern zusammengearbeitet und mit Frauen, die äusserst sachbezogen und analytisch waren. Entscheidend sind letztlich die Werthaltung und die ganze Persönlichkeit, nicht allein das Geschlecht. Viele sehen in Ihnen die FDPHoffnungsträgerin, ähnlich wie einst Doris Leuthard bei der CVP.

Wir sind etwa gleich alt und gehören zur gleichen Politikerinnengeneration. Der Rest ist Sache der Journalisten.

Interview Philipp Löpfe Bilder Daniel Ammann

www.migrosmagazin.ch St. Galler Schnellgericht und die Alternativen: Wie erhöht man die Sicherheit im Fussballstadion?

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52 | Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Elektrische Revolution in den Alpen Bis Ende September können Interessierte das Elektroauto Think im Haslital und im Goms mieten. Ein Testtag im Gebirge kostet 60 Franken.

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eim Alpaufzug im Haslital am 29. Juni fällt der Startschuss: Dann beginnt mit Alpmobil ein Projekt, das eine Revolution der Mobilität in der Schweiz einläuten wird. Schauplatz der Umwälzung ist kein urbanes Zentrum, sondern der alpine Raum im Herzen des Landes – konkret das Haslital im Berner Oberland und das Goms im Wallis. Dort können Interessierte von Ende Juni bis Ende September 60 Elektroautos der Marke Think (siehe Box) tageweise mieten und auf den anspruchs-

vollen Gebirgspässen testen. Den Think anbieten werden Hotels und Tourismusorganisationen in der Region sowie die Bahnhöfe Meiringen und Oberwald. Die Autos können direkt vor Ort oder bequem über ein Reservationssystem im Internet gebucht werden. Die genauen Standorte der Autos sind auf www.alpmobil.ch ersichtlich. Die Miete kostet 60 Franken pro Tag. Lieferantin der Elektrofahrzeuge ist die neue Migros-Tochter M-way, welche die Thinks an Alpmobil vermietet.

«Mit dem Pilotprojekt Alpmobil hat die Öffentlichkeit das erste Mal die Möglichkeit, eine neue Art der Fortbewegung kennenzulernen. Alpmobil ist das bisher grösste Elektroautoprojekt der Welt», sagt Max Ursin voller Stolz. Er ist bei der Kraftwerke Oberhasli AG (KWO) Ressortleiter für Innovation und Umwelt. Die KWO erzeugt mit sieben Stauseen und neun Kraftwerken in der Grimselregion Strom für rund eine Million Menschen. Sie organisiert das Projekt Alpmobil zusammen mit

der Energieregion Goms und dem Landesausstellungsprojekt San Gottardo 2020.

Der Think — ideal für Stadt und Agglomeration

Bei der KWO ist der Think bereits seit drei Jahren als Geschäftsauto im Einsatz. «Die ersten zwei Think kauften wir 2007 am Genfer Autosalon», sagt Max Ursin. Mittlerweile besteht die KWOFlotte aus vier Fahrzeugen. Und die Erfahrungen damit sind gut. «Der Think ist alltagstauglich,


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Blick ins Think-Cockpit: Alles da, was ein ausgewachsenes Auto ausmacht.

Der Think — leise und kraftvoll

Berggängig: Experte Max Ursin fährt schon seit Jahren einen Think und ist begeistert.

sommers wie winters, selbst im Gebirge auf unseren Passstrassen», lobt der KWO-Mann. «Und er ist leise und stösst keine Schadstoffe aus.» Ursin verschweigt aber auch einen Nachteil des Elektrowagens nicht: Die geringe Reichweite. Sie liegt bei einer vollen Batterie bei rund 160 Kilometern. «Der Think ist kein Wagen für lange Strecken, aber ideal für den Stadt- und Agglomerationsverkehr. Die Elektromobilität ist extrem zukunftsträchtig. Denn mit Strom fährt

man mit weniger Energie weiter.» Max Ursin erachtet den Strom als einzige ökologische Alternative, das Erdöl aus dem Mobilitätssektor zu verdrängen. Nur der Strom biete die Möglichkeit, mit erneuerbaren Energien aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse zu fahren. Leider gebe es zurzeit noch zu wenig Produktionskapazität für Batterien, was ein stärkeres Wachstum des Elektroautomarkts hemme. «Think ist schon jetzt der grösste Abnehmer von Batterien», hält Max Ursin fest.

Der zweisitzige Think City mit grossem Kofferraum ist das erste in Serie gebaute Elektrofahrzeug aus europäischer Fertigung mit einer europaweiten Zulassung. Think gehört einer Investorengruppe, darunter sind der norwegische Staat und der finnische Autobauer Valmet. Valmet stellt den Think auch her — in ihrem finnischen Werk in Uusikaupunki, wo für Porsche die Modelle Cayman und Boxster gebaut werden. Ab 2011 sollen dort jährlich 3000 bis 7000 Fahrzeuge vom Fliessband rollen, je nach Verfügbarkeit der Batterien. Die Karosserie des Think besteht aus Kunststoff, das Fahrzeug ist zu 100 Prozent rezyklierbar. Das Elektroauto hat alle Sicherheitstests bestanden und verfügt über zwei Airbags sowie ABS. Angetrie-

Und was passiert mit den Elektroautos nach der dreimonatigen Aktion in den Alpen? Am Ende des Projekts Alpmobil haben interessierte Kunden und Partner des Projekts die Möglichkeit, den Think zu kaufen oder zu mieten. Die übrigen Fahrzeuge gehen in die Elektromobilitätszentren von M-way zur Vermietung und zum Verkauf. Text Daniel Sägesser Bild Paco Carrascosa

ben wird das Auto im Moment noch durch eine Natrium-NickelchloridBatterie. Künftig kommen effizientere Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz. Leer können sie an jeder Steckdose innert zehn Stunden aufgeladen werden. Bei 15 000 gefahrenen Kilometern pro Jahr betragen die Stromkosten rund 400 Franken. Dieselbe Strecke, gefahren mit Benzin, würde dreimal mehr kosten. Mit voller Batterie fährt der Think bis zu 160 Kilometer weit, im Gebirge 80 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 100 km/h. M-way, die neue Migros-Tochter für Elektromobilität, bietet den Think vorerst mit innovativen Mietmodellen an. Wenn das erste Ladenlokal von M-way im Oktober in Zürich seine Türen öffnet, steht der Think auch zum Verkauf.

Schnupperangebot

Wer den Thin k im Gebirge te sten will, kann von einem spezielle n Angebot prof itieren: Eine Ü bernachtung im D oppelzimmer für zwei Personen inklusive reichh altigen Frühstüc ks, eines Aben dessens sowie eines Think fü r einen Tag kostet 24 8 Franken. Die ses Angebot ist nu r bei einer An reise am Sonntag gü ltig und kann direkt bei den Partne rhotels im Gom s und Haslital gebuch t werden. Wei tere Infos auf ww w.alpmobil.ch


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Migros als TVPionier

PREISBAROMETER

Aktuelle Preisveränderungen der Woche Mit der neuen Rubrik Preisbarometer informiert die Migros ab sofort über aktuelle Preisabschläge und Preisaufschläge bei einzelnen Produkten, Marken oder ganzen Sortimenten. Davon ausgenommen sind regionale Angebote und Aktionen.

Als erster Schweizer Elektronikfachmarkt betreibt Melectronics ein Fernsehprogramm. Und gewährt 3-D-Fans Einblick in die dreidimensionale TV-Zukunft.

Sc Schwarzwu wurzeln we werden gü günstiger Ab 28. Juni se senkt die Mi Migros den Preis für Sc Schwarzwurzeln geschnitten in der Dose. Neu kosten diese noch 2.70 Franken. Der alte Preis betrug 2.80 Franken. Grund für den Preisabschlag ist eine verbesserte Logistik.

S

eit dem weltweiten Erfolg des Science-Fiction-Epos «Avatar» erlebt die oft totgesagte 3-D-Technik ein Comeback. Kinos rüsten sich mit teurer Hardware für den Boom, dabei könnte die Zukunft des Trends im heimischen Fernsehgerät liegen – ohne lästige 3-D-Brille, wohlgemerkt. «Die Hersteller sind daran, 3-D-Fernseher zu testen, bei denen der Zuschauer keine entsprechende Brille benötigt», erklärt Max Matter, Projektleiter bei Melectronics. Noch steckt die Technik aber in den Kinderschuhen. In der Winterthurer Melectronics-Filiale können die Kunden jedoch bereits heute einen Blick in die digitale Zukunft werfen: Hier läuft ein Pilotversuch mit einem der neuartigen 3-D-Fernsehapparate.

Auch Kinder kommen auf ihre Kosten

Die Fernsehwand in der Filiale verfügt noch über kein 3-D – dafür flimmert ein Programm über die Bildschirme, das in der Schweiz einmalig ist: Als einziger Elektronikfachmarkt der Schweiz macht Melectronics ein eigenes TV-Programm namens Mel-TV. Europaweit ist das sogenannte In-StoreTV ein grosses Thema: «Hier nehmen wir ganz klar eine Pionier-

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Stolz auf sein Projekt: Max Matter leitet den hauseigenen Fernsehkanal Mel-TV von Melectronics.

rolle ein», sagt Max Matter sichtlich stolz. Über die Fernsehwände in allen 109 Melectronics-Fililalen läuft heute ein einheitliches TVProgramm. Im Vordergrund stehen Informationen über die ganze Palette von Produkten, die Melectronics anbietet. Der hauseigene TV-Kanal erlaubt es, direkt mit dem Kunden zu kommunizieren. «Wir haben so zum Beispiel die Möglichkeit, TV-Spots über Produkte, die ausverkauft sind, sofort zu entfernen», so Matter. Jede Filiale hat zudem die Möglichkeit, lokale Themen wie Wettbewerbe oder Aktionen ins Programm einzuspeisen. Auch für Unterhaltung und Entspannung ist gesorgt: Mel-TV zeigt die neuesten Kino-Trailer und diverse Tier-Dokus. Bei den

Kindern sind die Trickfilme ein Renner. «Die langweilen sich nicht, und die Mutter hat Gelegenheit, sich in aller Ruhe umzusehen – das haben wir schon oft beobachtet», erklärt Matter. Mel-TV entstand in exklusiver Zusammenarbeit mit Sony. Verwendet wird die neueste HD-Qualität, die Kunden sehen also brillante Bilder in höchster Auflösung. Bis Ende September werden übrigens zehn Melectronics-Filialen mit 3-D-Fernsehgeräten ausgerüstet. Wie sieht Matter die Zukunft? «Sobald neben Filmen auch Live-Übertragungen in 3-D verfügbar sind, wird es einen entsprechenden Hype geben», orakelt er. Ob mit oder ohne 3-D-Brille: Melectronics ist für die Zukunft gerüstet. Text Christoph Petermann Bild Tanja Demarmels

Handcremes von I am schlagen auf Bei drei Handcremes der Pflegelinie I am muss die Migros die Preise leicht erhöhen. Grund sind gestiegene Kosten für Inhaltsrohstoffe: ➔ Die Intensiv-Handcreme mit Sheabutter und Vitamin E für sehr trockene Hände kostet neu 3.80 Franken. Der alte Preis betrug 3.40. ➔ 4.60 Franken kostet neu die Handbutter Honig mit Bienenwachs und Vitamin E für sehr trockene und raue Hände. Vorher waren es 4.20 Franken. ➔ Bei der Handbutter Kokos mit Kokosextrakt für sehr trockene und raue Hände ist die Preiserhöhung dieselbe: Von 4.20 auf 4.60 Franken.


72 | Migros-Magazin 26, 28. Juni

2010

Bingo, so sehen Sieger aus

«Ein Jahr lang gratis einkaufen»: Die Bingomania ist vorbei, und das Los hat drei stolze Hauptgewinner erkoren, die nun einen Gutschein im Wert von 20 000 Schweizer Franken bei der Migros einlösen können.

S

trahlend nehmen die Bingomania-Sieger Monika Brühlmeier (41), René Schmidhäusler (69) und Rolf Imhof (32) je einen Einkaufsgutschein im Wert von 20 000 Schweizer Franken entgegen. Überreicht wird ihnen der Preis durch MigrosChef Herbert Bolliger. Pläne, was mit der Summe alles angestellt werden könnte, schmieden die drei bereits während der Übergabe. So geht Familie Brühlmeier zusammen auf Reisen, durchforstet den Fachmarkt Melectronics und trifft sich beim ausgiebigen Lunch im Migros-Restaurant: «Der Gewinn soll lange in Erinnerung bleiben und nicht nur in Sirup und Cervelats investiert werden», meint die vierfache Mutter und Verwaltungsangestelte lachend. Knapp 8700 Würste wären selbst für die Aargauer Grossfamilie ein wenig viel.

Gewinne, die vielseitig Freude bringen

Der pensionierte René Schmidhäusler aus Fribourg tritt die Hälfte seines Gewinns an seinen Nachwuchs ab: «Unsere fünf Kinder erhalten je eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 2000 Franken. Das Geld können sie nach Lust und Laune ausgeben.»

Und auch der Dritte im Bunde, Rolf Imhof aus dem Zürcher Oberland, investiert nicht nur in ein neues Flachbildfernsehgerät, sondern spendet auch Naturalien für einen guten Zweck: «Mit dem Gutschein kaufe ich unter anderem Güter für ein Hilfswerk in Südafrika, das ich bereits vor Ort unterstützen konnte.» Geteilte Gewinne machen eben doppelt Freude!

Text Angela Weibel Bild Keiko Saile

Die Bingomania war ein voller Erfolg!

Drei Wochen lang konnten Konsumentinnen und Konsumenten an den Migros-Kassen Bingo spielen. Wer fleissig Stickers sammelte und diese auf die Bingokarte klebte, erhielt auf einen einmaligen Einkauf 10 Prozent Rabatt. Volle oder leere Bingokarten, die bis zum 14. Juni in den Sammelboxen landeten, nahmen zusätzlich am Bingomania-Wettbewerb teil. Zu gewinnen gab es attraktive Preise im Gesamtwert von über 600 000 Franken. Darunter Einkaufsgutscheine à 50, à 100, à 1000 und je drei Haupttreffer im Wert von 20 000 Schweizer Franken.


NEUES AUS DER MIGROS

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Herbert Bolliger (links) übergibt den Bingo-ManiaGewinnern René Schmidhäusler, Rolf Imhof und Monika Brühlmeier je einen Gutschein im Wert von 20 000 Franken.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

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Im Dienst der Biodiversität Neben dem Hirten-Hilfe-Projekt engagiert sich der WWF Schweiz noch in vielen weiteren Biodiversitätsprojekten. Einige Beispiele: ➔ «10 000 Aktionen für die Biodiversität»: Gemeinsam mit der Migros und weiteren Partnern hat der WWF die grosse Mitmach-Kampagne lanciert: www.wwf.ch/biodiversität ➔ Bärenthemenwege im Münstertal und im Nationalpark sowie die Entwicklung von bärensicheren Abfallcontainern ➔ Förderung der Rückkehr des Atlantischen Lachses in Schweizer Flüssen ➔ GPS-Naturforscherpfad für Kinder in Ardez GR Mehr zum Hirten-Hilfe-Projekt: www.wwf.ch/herdenschutz

Eines der von der Migros mitfinanzierten WWF-Projekte: Der Hirten-Hilfe-Kurs mit Kursleiterin Riccarda Lüthi.

Beitrag für eine vielfältige Natur

Der WWF hat von der Migros einen Check über 40 000 Franken erhalten. Das Geld stammt aus dem Verkauf von Migros-Taschen und hilft, Biodiversitätsprojekte zu finanzieren.

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WWF-Projektleiter Kurt Eichenberger zum Hirten-Hilfe-Projekt

Bild E. T. Studhalter / WWF Schweiz

und 5000 Kinder haben sich am Malwettbewerb der Migros und des WWF rund um die Biodiversität beteiligt. Die besten Bilder zieren jetzt bunte Migros-Tragtaschen. Aus dem zu erwartenden Verkaufserlös der Taschen hat Migros-Chef Herbert Bolliger nun einen Check über 40 000 Franken an WWF-Geschäftsführer Hans-Peter Fricker übergeben. Das Geld verwendet der WWF Schweiz für Biodiversitätsprojekte wie das der Hirten Hilfe. Dabei schult der WWF Freiwillige, die im Sommer professionellen Hirten auf der Alp helfen, Schafe und Ziegen vor Wolfsangriffen zu schützen.

Kurt Eichenberger, der WWF bildet Hirten-Hilfen aus, die vor Wolfsangriffen schützen sollen. Ist das nicht gefährlich? Nein, gefährlich ist das nicht. Wölfe sind scheu und meiden den Menschen. Die Arbeit in den Alpen ist aber anspruchsvoll: HirtenHilfen sind mit Schafen unterwegs und müssen wissen, was zu tun ist, wenn sie von Nebel oder einem Gewitter überrascht werden. Was hat Hirten-Hilfe mit Biodiversität zu tun?

Mit der natürlichen Rückkehr des Wolfs erobert sich eine ursprünglich heimische Art wieder ihren angestammten Platz in unserem Land zurück, womit unsere Natur etwas vielfältiger wird. HirtenHilfen leisten einen Beitrag, dass die Kleinviehhalter in den Alpen nicht darunter leiden müssen. Was lernen die Freiwilligen bei ihrer Ausbildung? Sie lernen das Verhalten von Herdenschutzhunden kennen, zäunen Weiden ein und können Wetter- und Naturgefahren richtig einschätzen. Zudem beschäftigen

sie sich auch mit möglichen Konflikten, die entstehen können, wenn Grossraubtiere wie Wolf, Luchs oder Bär auftauchen. Wozu wird das Geld der Migros dabei konkret verwendet? Wir sind daran, dieses seit zwei Jahren vom WWF finanzierte Projekt auf eigene Füsse zu stellen. Die Unterstützung der Migros kommt goldrichtig und ermöglicht uns ein drittes Betriebsjahr. Wir können eine Stiftung oder einen Verein sorgsam aufbauen, um das ds Projekt weiterzuführen.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Die Eistee-Prinzessin

Alexandra Braunwalder zählt zu den fleissigsten Nutzerinnen der neuen Online-Plattform Migipedia. Die junge Baselbieterin schwärmt vom klassischen Migros-Eistee.

A

uf den ersten Blick wirkt Alexandra Braunwalders Wohnzimmer wie eine Schatzkammer. Das Sonnenlicht bricht sich in durchsichtigen Gefässen voller bunter Glasperlen. An einer Wand hängt eine Auswahl an feinen Ketten aus Silberdraht und farbigen Glaskügelchen. Den schillernden Schmuck fertigt die 25-Jährige aus Allschwil BL auf Wunsch für Kunden an. Ganz verschiedene Erlebnisse können die kreative Baselbieterin dazu anregen, eine Halskette mit neuen Farbkombinationen herzustellen. «Manchmal inspiriert mich eine knallbunte Zeichnung meiner kleinen Tochter oder eine Frau mit pink gefärbten Haaren, die ich zufällig auf der Strasse sehe.» Eigentlich ist Alexandra Braunwalder Verkäuferin in einem Optikergeschäft. Das Kunsthandwerk ist ihr liebstes Hobby. Eine andere Freizeitbeschäftigung, der sie mit Leidenschaft nachgeht, ist das Schreiben von Kommentaren

für Migipedia. So heisst die neue Online-Plattform der Migros, die seit drei Wochen im Netz ist. Auf Migipedia zählt nur die Meinung der Kundinnen und Kunden: Sie tauschen sich über Produkte aus, loben oder kritisieren das MigrosSortiment.

Online-Tipps für junge Mütter und Lob für Pfannen

Kaum eine andere MigipediaNutzerin hat bisher so viele Einträge geschrieben wie Alexandra Braunwalder. Anderen jungen Müttern hat sie Produkte für Babys empfohlen – etwa den BioGemüsereis von Hipp mit Poulet. Sie hat die M-Budget-Bratpfanne gelobt: «Ist sehr günstig und bei mir zu Hause sogar dreimal vorhanden.» Auch kritische Anregungen hat die fleissige Userin beigetragen. So findet sie die Portionen bei manchen M-BudgetProdukten zu gross. Die absolute Perle im MigrosSortiment ist für die Schmuck-

macherin der klassische Eistee mit Zitronenaroma. «Dieser Geschmack hat mich durch meine Kindheit begleitet. Heute liebt meine zweieinhalbjährige Tochter Mia den Eistee.» Das Sommergetränk darf nicht fehlen, wenn das Mädchen einen Ausflug in den Basler Zolli macht und seinen Lieblingsäffchen zuwinkt. Doch warum macht Alexandra Braunwalder so engagiert bei Migipedia mit? «Ich möchte anderen jungen Müttern Tipps geben», meint sie. «Ausserdem finde ich es gut, dass sich die Migros für die Meinung ihrer Kunden interessiert.» Der Baselbieterin gefällt es auch, dass sich auf Migipedia mit einem einzigen Mausklick Produkte bewerten lassen und dass sich daraus eine ständig aktualisierte Hitparade ergibt. Was sie besonders freut: Ihr Favorit, der Eistee, behauptet von Anfang an einen Spitzenplatz in diesen Charts. Text Michael West Bild Keiko Saile

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Migipedianerin: Eisteefan Alexandra Braunwalder findet es gut, dass sich die Migros für die Meinung ihrer Kunden interessiert.

Viele Nutzer

Auf www.migipedia.ch können Migros-Kunden 5000 Produkte kommentieren. Je mehr User so engagiert mitmachen wie Alexandra Braunwalder, desto interessanter wird die Website. Seit dem Start hat Migipedia rund 40 000 Besucher. Die neue Internet-Plattform hat im Online-Kanal Twitter ein starkes Echo ausgelöst. Ein Twitter-Nutzer schrieb: «Migipedia — ganz smarte Idee.» Ein anderer Kommentar lautet: «Genial! Die Schweizer Migros zeigt den anderen Supermarktketten, wo Social Media hingeht.»

Vorläufig befindet sich die OnlinePlattform Migipedia noch im Aufbau — in der sogenannten Beta-Phase.


78 | Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Kraft hat eine Farbe

Blühende Rapsfelder sind nicht nur ein Fest für die Sinne. Die gelben Pflanzen liefern auch ein Speiseöl, das es in sich hat. Besonders wertvoll und natürlich ist das Rapsöl von TerraSuisse.

I

ntensiver Rapsblütenduft weht von den Hügeln des Jurafusses herunter ins Dörfchen Montricher VD. Oben, in einem Meer aus Gelb und Grün, empfängt Didier Amez-Droz (52) das MigrosMagazin. Hier produziert er in dritter Generation Raps – ganz natürlich, ohne Insektizide und Fungizide, mit Erholungszeiten

und Freiräumen für die Natur. So, wie es die strengen IP-SuisseRichtlinien vorsehen. «Probieren Sie mal», sagt der Landwirt und serviert Brot und eine Schale seines gelben Pflanzenöls. «In diesem Öl schmeckt man die Sonne und die Natur. Ich esse das schon, seit ich klein bin.» Das ist dem quirligen Landwirt

Trend: Warum Rapsöl wieder so beliebt ist h durch einen

Rapsöl zeichnet sic fach ungesättigten hohen Anteil an ein d a-3 Fettsäuren un Fettsäuren, Omeg öl ps Ra l ffe Esslö Vitamin E aus. Ein arf an Alphaed sb ge Ta n deckt de r pflanzlichen Linolensäure (eine t re) zu 100 Prozen Omega-3-Fettsäu en rund 30 Proz t. und an Vitamin E zu

offenbar gut bekommen. Er freut sich, dass Rapsöl wieder an Renommée gewonnen hat. Schon seit über zehn Jahren produziert er nach IP-Suisse-Richtlinien – aus Überzeugung. Zum ersten Mal allerdings befürchtet er Einbussen: Gefrässige Stengelrüssler und Glanzkäfer werden die Jahresernte von im Schnitt 80 Ton-

Rapsöl, TerraSuisse,

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nen auf rund 50 reduzieren. «So ist das, wenn man nicht mit Chemie oder Gentechnik antwortet. Das ist der Gang der Natur», meint er. «Und in den sollten wir so wenig wie möglich eingreifen. Auch wenn es platt klingt: Wir müssen die Erde schützen, für unsere Kinder.» Er muss es wissen, er hat deren fünf. SB


Bild Jorma Müller

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Auf dem Terrain von Didier Amez-Droz (Bild links) werden deutlich mehr als die vom Gesetz geforderten sieben Prozent besonders ökologisch bewirtschaftet. Hier entdeckt man Schmetterlinge wie den Geometridae.

Einst ein Rapsfeld, wird dieses drei Hektar grosse Areal während sechs Jahren nur von Wildpflanzen bewachsen.

Förderung der Artenvielfalt

2008 lancierte die Migros mit IP-Suisse und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach das Label TerraSuisse. Heute produzieren bereits über 14 000 Landwirte für das Label. TerraSuisse steht für naturnahe und tierfreundliche Schweizer Landwirtschaft — heute, morgen und übermorgen. Das Label setzt sich vor allem für den Erhalt des Artenreichtums in Flora und Fauna — die Biodiversität — ein. Denn ein konventioneller, intensiver Anbau gibt viele Pflanzen- und Tierarten dem Aussterben preis. Bauern der IP-Suisse, die ihre Produkte unter TerraSuisse verkaufen, müssen strenge ökologische Kriterien einhalten. Raps und

Getreide zum Beispiel werden umweltschonend angebaut: Minimale Düngung, kein Einsatz von Wachstumsregulatoren und Schädlingsbekämpfungsmitteln wie Fungizide und Insektizide. Zusätzlich müssen die Bauern nach einem Punktesystem besonders ökologisch wertvolle Flächen für seltene Pflanzen und Tiere schaffen. In blumenreichen Wiesen mit Altgras können sich zum Beispiel die Raupen von Schmetterlingen gut entwickeln. Rehkitze sind in spät gemähten Wiesensäumen in Waldrandnähe optimal geschützt. TerraSuisse stärkt neben dem Label Migros Bio das Engagement der Migros im Bereich Nachhaltigkeit. www.migros.ch/terrasuisse

Zwei, die sich für die ökologische Vielfalt der Erde einsetzen: TerraSuisse und die Uno. Letztere hat 2010 zum «Internationalen Jahr der Biodiversität» erklärt.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

NEU IN DER MIGROS

Wiener Apéro

Nach der österreichischen Hauptstadt benannt, ist die weltbekannte Brühwurst auch hierzulande äusserst beliebt. Ob mit oder im Brot, Wienerli eignen sich ausgezeichnet zum Apéro oder als leichte Kost beim Fernsehen. So auch die neuen Mini-Wienerli im knusprigen Blätterteig der Linie Happy Hour. Happy Hour Mini Wienerli im Teig, tiefgekühlt, 28 Stück, Fr. 5.40

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Burger-Party

Es geht nichts über einen Hamburger. Bisher waren die tiefgekühlten Rinds- oder PouletBurger unter der Marke Steak & More zu finden. Jetzt werden die bewährten Klassiker in einer neu gestalteten Verpackung unter der Marke M-Classic verkauft. Die Rezeptur bleibt unverändert. So richtig stilecht wird die Hamburger-Party mit getoasteten Buns, Ketchup, Gurken und Cole Slaw Salad. M-Classic Hamburger, tiefgekühlt, 8 x 90 g,

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Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Rauf aufs Velo

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Mit meinen Freundinnen fabrizierten wir Sirup und verkauften an heissen Sommertagen viele Liter. Die Hälfte haben wir jedoch selber getrunken, bis uns allen übel wurde.

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Eugen Baumgartner


86 | Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

DER BESTE

Für Stelios ist der Feta der Migros der beste Feta. Der griechische Schafs- oder Ziegenkäse darf auch beim Kochen mit der «Saisonküche» nicht fehlen.

GROSSER HUNGER

Die Zucchetti-Puffer, Kolokithakia-Keftedes genannt, sind bereit, der Salat gemischt. Stelios (rechts) und Seigi lassen es sich schmecken.

KURZ VOR DER VOLLENDUNG

Die Zucchettimasse wird 30 Minuten stehen gelassen, damit die Flüssigkeit richtig abtropfen kann.

Bei diesen Griechen geht die

Seigi und Stelios Sterkoudis sind perfekte Gastgeber: Sie organisieren seit acht Jahren erfolgreich Kochen geht, überlassen die beiden Brüder die Arbeit aber gerne jemand anderem. Zum Beispiel


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Seigi und Stelios

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si tenglace. der Dose und Rake Seigi: Thunfisch in k. üc pro Tag zwei St Von denen esse ich Fladenbrot er od ller Ruchbrot Ga . St ! ot Br : os Steli cht Fladenbrot Frau Natascha ma ine Me ig. Te oBi s au ich! eckt einfach herrl mit Kräutern. Schm ? he oc W Sie pro ➔ Wie oft kochen eine tolle Frau ist zum Glück ine Me . ht Seigi: Gar nic pe su r. Sandwiches sind Köchin. Aber meine Ich habe das nur Salatsaucen. Stelios: Ich mache cht einfach toll. meiner Frau. Sie ko grösste Glück mit Sie … ➔ Kochen ist für zum Zweck. Seigi: … ein Mittel Aufwand. Stelios: ... nur ein sen? e nie im Leben es Si n ➔ Was würde . iza gir Ma d Kutteln un Sie sind sich einig: al m rn n Sie ge ➔ Mit wem würde n? essen gehe llen von Tölz. rghammer, dem Bu Seigi: Mit Benno Be n. n der Serie gesehe Ich habe alle Folge so cool und de Niro, der sieht Stelios: Mit Robert . so r ist sicher auch gemütlich aus. De

H

erzlich begrüsst Stelios SterSt koudis (46) Köchin Andrea Pistorius und offeriert ihr gleich einen starken Kaffee. Da trifft auch schon Stelios jüngerer Bruder Seigi im Einfamilienhaus im aargauischen Wettingen ein. Seigi, mit Dreitagebart und ebenso blond wie Stelios, sieht verschlafen aus: Am Abend zuvor ging die fünfmonatige Saison seines Tanzclubs Pöstli in Davos zu Ende, den der 39-Jährige mit seiner Freundin führt. Seigi und Stelios beobachten gespannt, welche Köstlichkeiten Köchin Andrea Pistorius aus den Taschen holt. Zucchetti, griechisches Joghurt und natürlich Olivenöl. Es gibt griechische Zuc-

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chetti-Puffer. Was das leibliche Wohl betrifft, sind Seigi und Stelios sonst keine typischen Griechen. Beide mögen kein Lammfleisch, trinken keinen Ouzo, und mit der Magiriza, der griechischen Ostersuppe mit Schafsinnereien, können sie ganz und gar nichts anfangen. Und als die Köchin fragt, wie es mit Schweizer Küche, zum Beispiel mit Metzgete, ausschaut, schüttelt es beide gleich synchron.

Seigi und Stelios gibt es nur im Doppelpack

Die beiden Brüder verstehen und ergänzen sich wunderbar. Laut wird diskutiert, und wenn einer einen Satz beginnt, beendet ihn der andere. Während Stelios ein Workaholic ist, nimmt sich Seigi auch mal eine Auszeit. Stelios, eigentlich ein «riesengrosser Töfffreak», kaufte sich aus Respekt vor der Mutter – die Angst davor hatte, dass sich ihr Sohn verletzen könnte – lange kein Motorrad. Seigi hingegen erwarb sich schon am 18. Geburtstag eine Höllenmaschine. «Seigi ist aber nicht egoistisch», verteidigt Stelios den jüngeren Bruder. Worauf dieser ergänzt: «Mein Bruder ist eben ein äusserst verantwortungsvoller Mensch.» Ein Herz und eine Seele? Ja. «Wir haben schon immer alles zusammen gemacht und haben nie Streit.» Und schon sind wir wieder beim Kulinarischen. Stelios erzählt von den Essgewohnheiten in seiner zweiten Heimat. «Essen ist für uns Griechen besonders wichtig. Der Grieche isst zu Mittag und überlegt sich dabei bereits, wo er am Abend essen soll.»

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Rechnung auf

die legendären Mykonos-Partys. Wenn es ums der «Saisonküche».

Lust auf mehr: Andrea Pistorius, Kochprofi der «Saisonküche», zeigt den Partykönigen Seigi (links) und Stelios, wie es in der Küche läuft.


www.

.ch seit 108 Jahren dem Reisen verpflichtet

Toskana mit Florenz

Kroatischer Inselzauber

Lido di Camaiore - Carrara - Cinque Terre

Krk - Plitvicer Seen - Cres - Mali Losinj

In der Toskana findet man zahlrei- REISEDATEN che, oft gegensätzliche Merkmale, 1. 05. - 09. September die diese Region prägen: einerseits 2. 12. - 16. September mit Pinien und Zypressen bewach3. 19. - 23. September sene Hügel, malerische Höhenzüge und weite Küsten mit romantisch 4. 26. - 30. September verträumten Inseln. Andererseits existieren in den Kunststädten die grossartigen Schöpfungen der bedeutendsten Baumeister, Bildhauer, Maler und Dichter.

Krk wird seit uralten Zeiten die gol- REISEDATEN dene Insel genannt. Entdecken Sie 1. 05. - 09. September ihre Reize und Reichtümer, durch2. 12. - 16. September streifen Sie die verschiedenartigen 3. 19. - 23. September Ortschaften, besuchen Sie tausendjährige Denkmäler und spazieren 4. 26. - 30. September Sie auf den romantischen Promena5. 03. - 07. Oktober den entlang des Meeres.

1. Tag, Schweiz - Lido di Camaiore: Fahrt vom Einsteigeort nach Lido di Camaiore an der Versiliaküste. 2. Tag, Ausflug Carrara - Degustation: Carrara ist durch die imposanten Marmorbrüche weltberühmt geworden. Während einer Führung lernen Sie Interessantes über die Geschichte, Kultur und Verarbeitung des Marmors. Anschliessend nehmen Sie an einer Degustation lokaler Spezialitäten teil. Geniessen Sie ein Glas Wein und degustieren Sie den berühmten Lardo und Käse aus der Region. 3. Tag, Ausflug Cinque Terre: Sie besuchen die Cinque Terre, den felsigen Küstenstreifen von La Spezia bis Monterosso. Mit dem Zug, dem Schiff und zu Fuss erkunden Sie diese reizvolle Gegend. Die kleinen Dörfer mit verschachtelten, bunten Häusern liegen neben den mit Reben bepflanzten, steilen Hängen, die schroff ins Meer abfallen. 4. Tag, Ausflug Florenz: Auf einem geführten Rundgang entdecken Sie die faszinierende Stadt Florenz. Fast keine andere Stadt hat so viele bedeutende Künstler hervorgebracht, keine beherbergt eine solche Fülle von Kunstwerken, Palästen, Kirchen, Klöstern und Museen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 5. Tag, Lido di Camaiore - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

PREISE

5 Tage

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CHF 695.-

Doppelzimmer Einzelzimmer CHF Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung CHF Option Doppelsitz zur Alleinbenützung CHF

815.25.-

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LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Nichtrauchercar • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 4 Abendessen • Spezialitäten-Degustation • Schifffahrt in den Cinque Terre • Stadtrundfahrt/-gang in Florenz HOTEL Hotel Sole e Mare, Lido di Camaiore (off Kat. ***) Gutes Hotel mit Restaurant und Sonnenterrasse. Lage: im Zentrum, direkt an der Strandpromenade.

1. Tag, Schweiz - Insel Krk: Fahrt vom Einsteigeort an Mailand, Venedig und Triest vorbei nach Kraljevica in der Kvarner Bucht. Dort verlassen Sie das Festland und gelangen über eine Brücke auf die Insel Krk nach Njivice. 2. Tag, Inselrundfahrt: Während einer Rundfahrt lernen Sie mit einem einheimischen Führer die grösste Adriainsel kennen. Das Franziskanerkloster, welches auf dem Inselchen Kosljun steht, werden Sie nach einer kurzen Bootsfahrt erreichen. Danach steht die Besichtigung der Hauptstadt Krk auf dem Programm. 3. Tag, Ausflug Plitvicer Seen: Sie fahren ins Hinterland Kroatiens und erreichen die Plitvicer Seen, welche in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen wurden. Diese wunderschöne Region zählt zu den grossen Naturwundern Osteuropas. 4. Tag, Ausflug Cres - Mali Losinj: Einst waren diese beiden Inseln über eine Landbrücke verbunden, während der Römerzeit trennte sie ein Kanal und heute sind sie erneut durch eine Brücke vereint. Sonst aber gibt es wenig Gemeinsamkeiten: Cres ist gross, wild und karg. Losinj hingegen ist kleiner, bewaldet und bietet viele Ferienorte mit schönen Stränden. 5. Tag, Insel Krk - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern Route B Kallnach*, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern

PREISE

5 Tage

25.40.-

100.-

HOTEL Hotel Jadran, Njivice (off. Kat. ***) Gutes Hotel mit Restaurants, Bar und Panoramaterrassen. Lage: direkt am Meer, ca. 200 Meter vom Zentrum entfernt.

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale.

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

660.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Stern Nichtrauchercar • 4 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • 4 Abendessen • Lokale Reiseleitung am 2. Tag

*Parkmöglichkeiten

Ernst Marti AG, 3283 Kallnach • Email: marti@marti.ch

CHF 625.-

Doppelzimmer Einzelzimmer CHF Oblig. Annullationskosten-/ SOS-Versicherung CHF Zuschläge Reisen 1, 2 CHF Option Doppelsitz zur Alleinbenützung CHF

EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern Route B Kallnach*, Basel, Bern, Zürich*, Olten, Luzern

*Parkmöglichkeiten

Reservationen: 032 391 0 222

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Doppelsitz zur Alleinbenützung


SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Ebenso wichtig ist das Feiern. An Ostern wird in Griechenland im Garten ein Lamm am Spiess gegrillt. Überall duftet es dort dann nach Fleisch, und die Gastfreundschaft wird grossgeschrieben. Auch völlig Fremde sind herzlich willkommen. Speziell zu Ostern gehört der süsse Zopf Tsourékia, zu dem man hartgekochte und rotgefärbte Ostereier reicht. Rot ist für die Griechen die Farbe des Lebens und der Liebe. Ausserdem wird das «Eiertütschen» mit Wettbewerben förmlich zelebriert. «Seid ihr über Griechenlands finanziellesDesasterüberrascht?», fragt Köchin Pistorius, während sie die Zucchetti-Keftedes formt. «Nicht wirklich», sagt Seigi. «Griechenlands Vetternwirtschaft muss aufhören, denn die reichen Leute werden immer reicher, die Armen immer ärmer.» Seigi und Stelios können indes nicht klagen. Seigi ist mit dem Tanzclub Pöstli erfolgreich, Stelios mit dem Vertrieb der Modelabels Leonardo und Scotch & Soda. Gemeinsam teilen sie sich den Erfolg der glamourösen MykonosPartys, die schweizweit viele Fans gefunden hat. Die 1500 Eintrittskarten für das Fest im Zürcher Lakeside und die 800 Tickets für die Party auf der MS «Berner Oberland» sind stehts rasch weg.

Eine Erfolgsgeschichte ganz in Weiss

Den Grundstein zur Party legten die beiden natürlich auf Mykonos, wo Stelios im Jahr 2002 Natascha heiratete. Aus aller Welt beherbergten sie 140 Gäste für mehrere Tage. Kaum zurück in der Schweiz, zeigten sie ihr Hochzeitsvideo einem erweiterten Freundeskreis im Zürcher In-Klub Kaufleuten. Der Dresscode «ganz in Weiss» wurde vorgegeben, um sich von den anderen Kaufleuten-Gästen, die ab 23 Uhr in den Saal kamen, zu unterscheiden. Das Fest wurde ein grosser Erfolg. Bis heute sind die Mykonos-Partys legendär geblieben. Zwar soll der Event ab 2011 etwas kleiner werden, gefeiert wird aber auch im kleinen Rahmen – ausgelassen und ganz in Weiss. Text Ursula Bickel Bilder Lucas Peters

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Kolokithakia-Keftedes mit Tsatsiki Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 30 Minuten + 30 Minuten ziehen lassen + 1 Stunde ruhen lassen. Pro Person ca. 29 g Eiweiss, 38 g Fett, 34 g Kohlenhydrate, 2500 kJ/600 kcal

ZUTATEN

1 kg Zucchetti, ½ TL Salz zum Entwässern, 1 Zwiebel, ½ Bund Petersilie, ½ Bund Oregano, 4 EL Olivenöl, 100 g Paniermehl, 200 g geriebener Greyerzer, 2 Eier, Salz, Pfeffer, 3 EL Mehl Tsatsiki: ½ Salatgurke, 180 g griechisches Joghurt natur, 1 EL Olivenöl 2 TL Weissweinessig 3 Knoblauchzehen Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG 1 Zucchetti an der Bircherraffel fein reiben. Mit Salz mischen und 30 Minuten ziehen lassen. 2 Zucchetti kalt abspülen, abtropfen lassen und gut ausdrücken. Zwiebel, Petersilie und Oregano fein hacken. Zwiebel in wenig Öl dünsten. Zucchetti, Zwiebel, Kräuter, Paniermehl, Greyerzer und Eier mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Falls der Teig zu dünnflüssig ist, etwas Mehl hinzufügen. Im Kühlschrank 1 Stunde ruhen lassen. 3 Für das Tsatsiki Gurke samt Schale an der Röstiraffel reiben. In einem feinmaschigen Sieb abtropfen lassen, restliche Flüssigkeit gut ausdrücken. Mit Joghurt, Öl und Essig mischen. Knoblauch dazupressen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 4 Aus der Zucchettimasse Bällchen formen und diese flach drücken. Im Mehl wenden. Restliches Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Zucchettipuffer beidseitig goldbraun braten. Auf Haushaltspapier abtropfen lassen. Warm oder kalt mit dem Tsatsiki servieren. Tipp: Dazu passt ein griechischer Salat.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.—


90 | Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Raus aus dem Schatten Auberginen, Chilis, Peperoni und Tomaten: Andrea Pistorius, Köchin der «Saisonküche», erklärt die Vorzüge der Nachtschattengewächse.

N

achtschattengewächse – welch ungewöhnliche Bezeichnung für Gemüsesorten, die so prächtig an der Sonne gedeihen! Der Name hat natürlich seinen guten Grund. Denn früher brachte man praktisch alle Nachtschattengewächse in Verbindung mit Wahnsinn, aufwühlenden Albträumen, düsteren Halluzinationen, mit der Dunkelheit, mit dem Schatten der Nacht eben. Sie sind in vielen Kulturen bekannt als Rausch- und Kultpflanzen. Dies, weil Aubergine und Co. Giftstoffe, wie die sogenannten Solane und Alkaloide, enthalten. Aber ich kann Sie beruhigen. Diese Giftstoffe machen sich nur bemerkbar, wenn Sie Unmengen an Auberginen roh essen oder aus unreifen Tomaten einen Salat zubereiten würden. Und das tut ja nun wirklich niemand. Also keine Angst vor Nachtschattengemüse. Es bringt Farbe ins Essen und regt zugleich den Appetit an.

Verwendung in der Küche

Die violetten Auberginen, auch Eierfrüchte genannt, sind in der mediterranen und orientalischen Küche nicht wegzudenken. Sie zählen zu den wenigen Gemüsesorten, die man nicht roh essen kann. Auberginen schmecken gebraten oder gebacken am besten. Früher enthielten die Eierfrüchte reichlich Bitterstoffe, die bei den heutigen Sorten aber weitgehend weggezüchtet wurden. Auberginen harmonieren wunderbar mit Tomaten, Zucchetti und Peperoni. Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Mayoran und Basilikum sowie Knoblauch sind ideale Begleiter. Damit sie weniger bitter sind,

kann man sie etwa fünf Minuten vor dem Braten mit etwas Salz bestreuen. Tomaten gehören zu den kalorienarmen Gemüsesorten. Sie bestehen zu 94 Prozent aus Wasser. Unreife Teile von Tomaten enthalten das Glykoalkaloid Solanin, ein unverträglicher Stoff. Schneiden Sie aus diesem Grund den Stielansatz heraus. In der Küche eignen sich Tomaten, ob gelb und saftig, rot und fleischig, klein oder gross für jegliche Salate und Saucen. Wollen Sie hingegen ein Curry oder ein Gulasch aufpeppen, dann bringt Chili als Pulver, roh geschnitten, eingelegt oder zerhackt den nötigen Drive. Chilis gibt es in verschiedenen Schärfen. Weniger scharf werden die kleinen Schoten, wenn man Kerne und Häutchen entfernt. Die Mutter der Chili ist die Gemüsepaprika, Peperoni oder Paprika genannt. Eine Peperoni enthält bereits ein Viertel der empfohlenen Vitamin-C-Menge. Und das ist längst nicht der einzige Vorteil, den die grünen, roten, gelben, orangen oder gar violetten Schoten liefern. Ein Glück, dass sich dieses Gemüse in der Küche so vielfältig einsetzen lässt. Sie können es roh, gedünstet oder grilliert geniessen. Gefüllt mit Hackfleisch und Reis sind Peperoni ein Gedicht.

Griechischer Bauernsalat

2 Tomaten, 1 Salatgurke, 1 Peperoni, 1 grosse Zwiebel und 150 g Feta klein schneiden, mischen. 50 g schwarze Oliven dazugeben. Mit einer Sauce aus 3 EL Aceto Balsamico bianco, 5 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer sowie getrocknetem Oregano mischen.

Peperoni

Die Bunte: Wie die Chili stammen auch die Peperoni aus Mittel- und Südamerika. Richtig lagern: Eine hohe Luftfeuchtigkeit, um die 10 °C ist optimal. Bewahren Sie daher Peperoni in einem Plastikbeutel im Gemüsefach des Kühlschranks auf.

Chili

Die Schlanke: Es gibt sie von mild bis höllisch scharf. Richtig lagern: Frische Chilischoten lassen sich problemlos bis zu drei Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Gemahlene Varianten hingegen sollten Sie trocken, kühl und dunkel lagern, weil sonst schnell Schärfe, Aroma und Farbe verloren gehen.


SAISONKÜCHE

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AUFGEGABELT

Die Vielseitigen: Die Spanier haben die Tomaten bei den Azteken entdeckt und im 16. Jahrhundert mit der Kartoffel nach Europa gebracht. Richtig lagern: Die Liebesäpfel vertragen keine Kälte und gehören daher nicht in den Kühlschrank, sie vertragen auch nicht die Gesellschaft von Blumenkohl, Zuccetti oder Gurken.

Auberginen

Die Subtropischen: Auberginen stammen aus Indien und sind roh ungeniessbar. Richtig lagern: Sie halten sich im Gemüsefach im Kühlschrank gut, etwa eine Woche. Achtung: Nicht neben Tomaten oder Äpfel aufbewahren. Dies verkürzt die Haltbarkeit.

Bild Gian Vaitl

Tomaten

Martin Jenni, Food-Redaktor

Beim Zeus

Kennen Sie den weltberühmten Fussballtrainer Giovanni Trapattoni? Er, der in seiner Zeit als Trainer des Fussballklubs Bayern München nach einem verlorenen Spiel gegen Schalke 04 mit seiner Aussage an der Pressekonferenz in die Analen des deutschen Fussballs einging: «Was erlauben Strunz, ware schwach wie eine Flasche leer.» Wie eine Flasche leer müssen sich auch die Griechen fühlen, zumindest ist in ihrer Staatskasse Ebbe. Ihre Verwalter haben alleine gehandelt, statt Götterbote Hermes, der auch Gott des Handels ist, anzufragen. Allerdings ist er auch Gott des Diebstahls – haben sie ihn also doch gefragt? Mag Griechenland auch bankrott sein, aufgeben werden die Griechen noch lange nicht. Dazu mein Sparrezept: Nehmen Sie einen 200 g schweren Feta-Käse und legen Sie ihn in eine kleine feuerfeste Auslaufform. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle bestreuen, mit jungem Olivenöl (50 ml) beträufeln und mit zwei Thymianzweigen belegen. Ab gehts für 15 Minuten in den 220 Grad vorgeheizten Backofen, bis der Käse langsam zerläuft. Dazu passen junge geschwellte Kartoffeln.


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IHRE REGION MIGROS BASEL

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

KULTUR-TIPPS Robin Hood in der Arena Bis Sonntag, 8. August, täglich um 15 und 17 Uhr. Am 1. August fallen die Vorstellungen aus. Arena «Park im Grünen», Münchenstein. Das Arlecchino-Ensemble gastiert mit einer wilden Story im Park im Grünen. Der Eintritt ist gratis, eine finanzielle Unterstützung beim Austritt freiwillig. Reservierungen sind nicht möglich. Auskunft über die Durchführung bei unsicherem Wetter: 061 331 68 56 ab 13 Uhr.

Jazz unter freiem Himmel

Regionale, nationale und internationale Bands spielen am beliebten Open Air «Jazz uf em Platz» in Muttenz.

Die Details

Swing, Latin, Boogie-Woogie, Blues & Soul: Hene Wirz Band and Guests.

26. Jazz uf em Platz in Muttenz Samstag, 10. Juli, ab 17.30 Uhr. Dorfplatz: The Kansas City Renewal Band, Allotria Jazz Band (München), Olivier Franc’s Tribute to Bechet Band (Paris), Hene Wirz Band and Guests, Paul Haag & The Horns Plus Mittenza Parkplatz: Dixie-Surprise, RiverstreetJazzband, Boogie Connection Eintritt frei: Infos: www.jazzufemplatz.ch

Fünf traumhafte Destinationen Natur und Kultur geniessen. Auskunft über vier Naturparklandschaften und ihre Restaurants und Aktivitäten sowie Infos zur Bergbahn auf den Monte Generoso unter: www.parkimgruenen.ch (058 575 80 00) www.gurtenpark.ch (031 970 33 33) www.parkimgruene.ch (044 724 01 66) www.signaldebougy.ch (021 821 59 30) www.montegeneroso.ch (091 630 51 11) Verlangen Sie im Restaurant Seegarten in Münchenstein den attraktiv aufgemachten Prospekt, der alle fünf Stiftungen umfasst und in Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch erhältlich ist.

Migros-Vorverkauf In Basel: Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock In Füllinsdorf: Kundendienst Migros Schönthal In Allschwil: Kundendienst Migros Paradies Genossenschafter/innen und Inhaber/innen der CumulusKarte erhalten einzelne Veranstaltungen vergünstigt. Erkundigen Sie sich vor Ort. www.migrosbasel.ch

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K

ein Mensch geht zum «Jazz uf em Platz» nach Muttenz. Viel zu banal. Zu diesem einzigartigen Open Air pilgert man. Die Prozession der Jazzbegeisterten führt zur St. Arbogastkirche im historischen Dorfkern. Hunderte von Menschen geniessen hier vor und nach dem Abendgeläute Jazz vom Feinsten. Viele der rund 2500 Sitzplätze sind erfahrungsgemäss schon kurz nach fünf Uhr besetzt. Dies nicht zuletzt, weil neben dem erstklassigen Sound auch der passende Food zu fairen Preisen lockt. «Sobald es es dann aber so richtig swingt, schwingen mehrere tau-

send Fans in Muttenz mit», sagt Veranstalter Jürg Honegger zur einzigartigen Stimmung dieses traditionellen Muttenzer Abends. Gruppen wie The Kansas City Renewal Band, Allotria Jazz Band (München), Olivier Franc’s Tribute to Bechet Band (Paris), DixieSurprise, Boogie Connection, die Riverstreet-Jazzband, wie auch die Hene Wirz Band begeistern die Fans. Als «Special» treten dieses Jahr Paul Haag & The Horns Plus auf, die mit ihrer zeitgenössischjazzigen Alpenmusik für eine grossartige Stimmung sorgen. Priska M. Thomas Braun

Au Muttenz het sy Jazz 1985 machte ein Defizit in der Kasse des Turnvereins Muttenz aus der Not eine Tugend: Man wollte den Daheimgebliebenen in den Sommerferien etwas Besonderes bieten und das Budget-Defizit stopfen. Die Idee, ein Jazzkonzert zu organisieren, gab das im Jahr zuvor in Basel erfolgreich gestartete Festival «Em Bebbi sy Jazz». Vor über 25 Jahren erhielt damit auch Muttenz «sy Jazz», für das sich seither jährlich über 250 Ehrenamtliche engagieren. Vor zwei Jahren wurden Jürg Honegger, Mitbegründer und treibende Kraft des «Jazz uf em Platz», und das Organisationskomitee für ihre grossen Verdienste um den Jazz in der Region Basel mit der goldenen JAP-Note ausgezeichnet.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


94 | Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Neue Trends sprechen an

In der Migros finden sich wechselnde Accessoires für Sommer-Partys.

V

erschiedenste Sujets symbolisieren jeweils die Jahreszeiten. Wer nun aber denkt, Blau stehe jeweils für wolkenlosen Himmel, Gelb für die Sonne und ein paar fröhliche Streifen machten schon einen Sommer, täuscht sich. Die Migros-Verantwortlichen richten ihre Sujets Jahr für Jahr auf neue Trends und aktuelle Ereignisse aus, ohne dabei die Evergreens und Dauerbrenner zu vergessen. Wer sich in einer der grösseren Filialen oder in einem der beiden MParcs der Migros Basel umschaut, entdeckt bei den HaushaltAccessoires wechselnde Angebote für jeden Gusto. Mehr als früher dominieren heute die Symbole unseres Landes den Alltag. Unabhängig davon, wie erfolgreich die Schweizer Fussballer an den Weltmeisterschaften im fernen Südafrika abschneiden, die Swissness ist und bleibt im Trend. Dies spiegelt sich zusammen mit der regionalen Verwurzelung sowohl beim Kauf von einheimischen Lebensmitteln wie auch bei der Dekoration der Tafel.

Swissness vom Brotsack bis zur Serviette

Auf den Modebegriff Swissness antwortet die Migros Basel mit der neuen Kollektion «Tour de Suisse». Unter diesem Motto findet die Kundschaft in den mittleren und grösseren Filialen ab dem 20. Juli einen Monat lang neben verschiedenen Dekorationen für ein schönes Sommerfest auch praktische Gegenstände für den täglichen Haushalt. «Das Sortiment beginnt mit B wie Brotsack und hört mit S wie Servietten auf», erklärt Petra Koberstädt, Merchandiserin Non Food bei der Migros Basel. Petra

Petra Koberstädt, Merchandiserin Non Food.

Auf den 1. August hin wird alles rot-weiss. rot-weiss

Christian Hasler, Leiter Marketing Non Food.

Blaue Party-Accessoires sind diesen Sommer angesagt.


IHRE REGION MIGROS BASEL

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Koberstädt schwärmt selber von den rotweissen Victorinox-Rüstmessern, von den passenden Tischtüchern, Sparschälern, Trinkflaschen und von Tassen, Bechern und Gläsern mit Schweizer Kreuzen.

Kunterbunte Topfhandschuhe, farblich abgestimmte Sets

Wer seinen Gästen das Essen mit einem farblich zu Papiertischtuch und Sets abgestimmten Topfhandschuh servieren möchte, wird derzeit ebenfalls fündig. «So zum Beispiel die echten Patrioten, die den Genuss von Schweizer Fleisch an ihrem Grillfest mit roten Topflappen mit weissem Kreuz unterstreichen möchten. Sie finden diese auf den ersten August hin in allen grösseren Filialen», ergänzt Christian Hasler, Leiter Marketing Non Food bei der Migros Basel. Wenn der Kochtopf dann noch auf einem roten Untersatz steht, ist das Bild vollkommen. Während der nächsten zwei Wochen dominieren hingegen bunte Sommerfarben und luftigleichte Dessins im ganzen Haushaltbereich. Trendige Küchentextilien kosten übrigens nicht viel und bringen ein total neues Ambiente an den Herd oder an den Grill. Sie eignen sich auch perfekt als kleines Mitbringsel für jede Party. Warum also nicht einmal eine Küchenschürze schenken? «Mit originellen Küchenschürzen, deren Sujets eventuell sogar auf das Essen abgestimmt sind, zeigt der Gast seine Vorfreude auf die Einladung und der Gastgeber kocht damit vielleicht sogar besser, wer weiss?», mutmasst der begeisterte Hobbykoch Christian Hasler mit einer klar erkennbaren Prise Humor.

Schürze tragen beim Brutzeln

Er jedenfalls empfiehlt nicht nur den Hausfrauen, sondern vor allem auch den Grillmeistern unter der Leserschaft, eine passende Schürze beim Brutzeln zu tragen. Wenn diese zu den anderen Accessoires des Abends passt, wird der Koch oder die Köchin neben den Komplimenten fürs Essen auch solche für eine professionelle Erscheinung ernten.

Praktisch sind die ausgeklügelten M-Topline-Behälter.

Ideal für Haushalt und Picknick Der Name M-Topline steht seit Jahren für ein ausgeklügeltes, praktisches System von Dosen und Geschirr für das Aufbewahren, Kühlen und Tiefkühlen von Lebensmitteln. Die verschiedenen Behältnisse erleichtern der Hausfrau oder dem Hausmann die tägliche Küchenarbeit in allen Belangen. Seien es Bananen, Eier oder Spaghetti, sei es Milch, Butter, Käse, Brot oder Joghurt – mit den Behältnissen von M-Topline findet man stets die richtige Aufbewahrungslösung. Auch Geschirr für das gesunde und schnelle Zubereiten von Speisen in der Mikrowelle gehört zum Sortiment. Jetzt in der warmen Jahreszeit, wo man vielleicht ein gemütliches Picknick mit der Familie oder mit Freunden plant, erweist sich der neue «Salatbutler Cool & Fresh» als sehr nützlich. Eine Kühlfüllung sorgt dafür, dass der Salat in der Dose bis zu fünf Stunden knackig und absolut frisch

Apropos: Wer eine Sommerparty organisiert, trifft den Zeitgeist genau. Besonders heuer, wo man kaum mit Sonne verwöhnt wurde, möchte man das Leben unter freiem Himmel geniessen. Für die kurzfristige Organisation der Sommerparty ist gut zu wissen: Die Migros offeriert immer wieder Leckerbissen der feinen Grillspezialitäten zum Aktionspreis (siehe Box). Bei den stetig wechselnden Sortimenten lohnt es sich, nur die benötigten Mengen für die Party einzukaufen und vor dem nächsten

bleibt. Der zu 100 Prozent dichte Behälter eignet sich nicht nur für das Picknick am See, sondern auch für die Rast auf einer Reise oder das Mittagessen im Büro oder in der Schule. Die mitgelieferte Kühlflüssigkeit ist lebensmittelecht und ökologisch unbedenklich. Ein sehr praktischer Begleiter ist ebenfalls der «Salatshaker Take & Shake» von M-Topline. In diesem Behältnis können Saucen getrennt vom Salat mitgeführt werden. Zusätzlich hat es in einem Spezialbehälter unter dem Deckel Platz für weitere Salatzutaten wie zum Beispiel Brotwürfel. Bei Bedarf werden der Salat und der Inhalt des Bechers vermengt, im Shaker gut gemischt und auch gleich daraus verzehrt. Der Salatshaker besitzt ein Volumen von rund einem Liter und eignet sich bestens, um sich gesund am Arbeitsplatz, in der Schule oder auf Reisen zu ernähren.

Fest wieder in der Migros vorbeizuschauen. Die Chance, in den Haushaltabteilungen total neue Farben und aktuelle Dessins zu entdecken, ist gross. Text und Bilder: Rolf Zenklusen

Spartipp der Woche:

Ab dem 29. Juni ist Schweinshalsbraten, der sich bestens für den Grill eignet, in Aktion erhältlich.


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Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

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DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 26 Waagrecht 1 schnelle Raubkatze 6 israelitischer Stamm 8 See in Kasachstan: …see 9 Segelkommando: Wendet! 10 kleiner Tumult 12 Abkürzung nördliche Breite 14 hebräischer Frauenname 15 ägyptischer Gott des Nils 17 Aufgabengebiet 18 durch Regeln vereinheitlicht 20 indischer Bundesstaat 21 Abkürzung Eidgenössische Alkoholverwaltung 23 dicht zusammen 24 Mandelentzündung 26 griechischer Buchstabe 27 Sohn Evas (AT) 28 russischer Herrschertitel 29 senkrechter Mauerstreifen

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Senkrecht: 1 Ackerpferd 2 auffrischen 3 Fremdwortteil: gegenüber 4 Leichtmetall (Kurzwort) 5 männliches Mannequin 6 Berater der japanischen Kaiser 7 Trinkbedürfnis 11 akademischer Vorlesungsraum 13 Volk in Hinterindien 16 kaufmännisch: Bestand 17 poetisch: Zweig, Schössling 18 Vorname von Schauspieler George 19 zentralafrikanischer Staat 21 einheimischer Nadelbaum 22 altrömischer Abschiedsgruss 25 flüchtiger Brennstoff

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So machen Sie mit

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Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich.

Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.—/Anruf vom Festnetz, ohne

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6

Diese Woche können Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von 100 Franken gewinnen.

Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


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BESSER LEBEN MIX

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BABY CLUB

Einfühlsame Babys

IN FORM

Gefährliche Vuvuzelas D

ie zurzeit allgegenwärtige Plastiktröte Vuvuzela ist nicht nur laut und gefährlich fürs Gehör. Sie kann auch mit Erkältung und Grippe anstecken, wie eine englische Wissenschafterin aufgezeigt hat. Weil beim Blasen viel Atemluft durch das Inst-

Bilder Peter Klaunzer/Keystone, Gettyimages, Ute Grabowsky/ photothek.net

Säuglinge erkennen, ob Mama traurig oder fröhlich ist. Schon mit sieben Monaten merken Babys, ob Mama in bedrückter oder fröhlicher Stimmung ist. Sie können das am Klang ihrer Stimme erkennen. Das fanden Forscher der Universität London heraus. In einer Studie spielten sie siebenmonatigen Babys Sätze mit verschiedener Betonung vor. Einmal klang die Stimme neutral, einmal glücklich, einmal wütend. Ergebnis: Auf die emotionalen Melodien reagierten die entsprechenden Hirnregionen deutlich anders als auf die neutrale Stimme.

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rument gehe, könnten sich Infektionen deutlich stärker verbreiten als beim Husten oder Schreien. Für die Fussballfans in vollgepferchten Stadien und PublicViewing-Areas auf der ganzen Welt heisst das: Achtung vor der Virenschleuder. Daniel Schifferle

Viel Puste transportiert auch viele Krankheitserreger.

Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www.migrosbaby club.ch

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

Knapp daneben macht süchtig

De grossen Gewinn abgeholt oder knapp verpasst ist für das Gehirn von Den Sp Spielsüchtigen einerlei. Das entdeckten englische Forscher auf der Suche na einer Antwort auf die Frage, warum die meisten Menschen gelegentnach lich Glücksspiele ohne Folge spielen können, während andere süchtig we werden. Bei einem Spielsüchtigen reagiert das Hirn offenbar genau wie be einem Beinahetreffer — es stachelt zum Weiterspielen an. Zuständig bei da ist das Belohnungszentrum im Hirn, das bei Spielsüchtigen dafür so sowohl bei Treffern als auch bei Fasttreffern aktiviert wird — ein fataler Me Mechanismus, der erfahrungsgemäss nur in Ausnahmefällen auch den er ersehnten Riesengewinn beschert.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch Ne Fataler Optimismus: Das Gehirn spielt Süchtigen einen Streich.

Gl Glücksspiele … ➔ … sagen mir nichts ➔ … kann ich nicht lassen ➔ … haben mir schon viel Geld beschert

Frage von letzter Woche

Welcher Lebensbereich verursacht bei Ihnen am meisten Stress?

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

27 % 42 %

Die Familie

Meine Arbeit

31 %

Streitereien mit Freunden


100 | Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

HERZ & SEELE Hinweise und Tipps zum Schlafwandeln von Eva Birrer Strassfeld, Psychotherapeutin FSP, Schlafspezialistin DGSM, Klinik für Schlafmedizin, Luzern.

Schlafend unterwegs

STIMMTS?

Rastlose Beine sind vererbbar Stimmt! Das Restless-LegsSyndrom ist eine Erbkrankheit. Kanadische Forscher haben entdeckt, dass Verwandte von Betroffenen ein erhöhtes Risiko aufweisen, ebenfalls an der Nervenstörung zu erkranken. Sie ruft unangenehme Gefühlsstörungen in den Beinen sowie unbändigen Bewegungsdrang hervor. 77 Prozent der Testpersonen hatten Verwandte mit dem Restless-Legs-Syndrom.

Bereit für den grossen

Für viele scheinen sie unerreichbar, die majestätischen Gipfel der Alpen. Mit einfacheren Viertausenders aber auch für Normalsportliche möglich. Tipps

G

eschafft! Nach anstrengendem Aufstieg erreicht die Frauenseilschaft den Gipfel. Über dem Kopf endloses Blau, zu ihren Füssen die Engadiner Bergwelt, im Herzen ein unbeschreibliches Gefühl von Freiheit und Glück. Claudia Schönberger wird diesen Moment nie vergessen, ganz oben auf dem Piz Palü. Knapp 4000 Meter ist er hoch, und mit seinem markanten Dreiergipfel der schönste Berg der Berninagruppe im Engadin. Die Schaffhauserin ist weder Spitzen- noch Bergsportlerin, im Gegenteil. In der Kindheit war sie zwar oft mit ihren Eltern und

Schwestern in den Bergen unterwegs, trieb aber keinen Sport. Vor wenigen Jahren noch schnellte ihr Puls bei Belastung zu rasch in die Höhe. Ihr Ziel, auf den knapp 4000 Meter hohen Piz Palü zu steigen, hat die 38-Jährige Schritt für Schritt erreicht – mit einem sorgfältigen Aufbautraining.

vierte später zwei weitere Marathons. Heute hält sie sich dreimal wöchentlich mit Krafttraining und Joggen in Form. Dieses Programm hat Claudia Schönberger auch in der Vorbereitung für die Besteigung des Piz Palü nicht gesteigert. Aber so einfach, wie sie sich das vorgestellt hatte, war die Tour dann doch nicht. Weiche Knie, Herzrasen oder Atemnot – ist ein 4000er für Nichtberggänger vielleicht ein etwas gar hohes Ziel? «Viele Menschen haben unnötig falsche Befürchtungen», beschwichtigt Bergführer Peter Schoch aus Frutigen BE. «Es gibt in der Schweiz

Einige 4000er sind auch für Nichtbergsteiger machbar

Über eine Grundkondition verfügte die Schaffhauserin dank Nordic Walking bereits. Nun fing sie zusätzlich an zu joggen, lief schliesslich im Team den Swiss Alpine Marathon in Davos mit und absol-

Prolog zur Königsetappe

Stimmt Ihre Fitness? Gut. Jetzt noch etwas technisches Wissen, dann kanns losgehen. Ein Grundkurs in Eistechnik und/oder Gletscherspaltenrettung gibt die nötige Sicherheit für die Tour auf einen leichten 4000er mit Bergführer. Viele Kurse finden vor der Hochtourensaison statt, sind also bereits vorbei, einige sind vor der eigentlichen Tour auf einen 4000er-Gipfel vorgesehen, wie zum Beispiel dieser: Grundkurs Schnee und Eis im Turtmanntal VS. Grundausbildung mit einfacher Tour zum Bishorn (4153 m ü.M.) für Einsteiger. Inhalt: Pickel- und Steigeisentechnik, Knoten, Seilhandhabung, Anseilen in der Seilschaft, Selbstrettungstechniken, Tourenplanung, Routenwahl und Wetterkunde. 4 Tage, Fr. 825.— Infos: www.bergundtal.ch

VITAPARCOURS Illustrationen © Zurich vitaparcours

➔ 30 Prozent aller Kinder schlafwandeln mindestens einmal, am häufigsten im Alter von vier bis sieben. Bei Erwachsenen sind es weniger als 1 Prozent. ➔ Die Neigung ist genetisch bedingt. Begünstigend wirken Stress, auswärtiges Übernachten, Fieber, starker Alkoholgenuss, andere Schlafstörungen, Medikamente. ➔ Schlafwandler haben die Augen geöffnet, sind aber selten ansprechbar. Ihre Reaktionsbereitschaft ist reduziert. ➔ Anzeichen für Schlafwandeln: Dinge sind verstellt, die Person wacht woanders auf. ➔ Wecken Sie den Schlafwandler nicht, ausser er gefährdet sich oder andere.

Via Wald auf den Berg

Joggen und Training in einem: Ein gutes Aufbautraining bietet der Vitaparcours. Standorte siehe: www.vitaparcours.ch


BESSER LEBEN IN FORM Mit Joggen und Nordic Walking hat Claudia Schönberger den Grundstein für ihre 4000erBesteigung gelegt.

Gipfelsturm

der richtigen Vorbereitung ist die Besteigung eines und Hinweise für ein unvergessliches Erlebnis. einige einfache Viertausender, die man auch als Nichtbergsteiger gut schaffen kann – etwa das Allalinhorn bei Saas Fee oder das Breithorn bei Zermatt. Man fährt mit der Bahn auf rund 3500 Meter respektive 3800 Meter Höhe, steigt dann in zwei bis drei Stunden bis zum Gipfel. Für normal Trainierte mit einer gewissen Grundkondition ist dies kein Problem.»

Minimum an Vorbereitung ist für den Gipfelsturm nötig

Trotzdem braucht es für die Besteigung eines 4000ers ein Minimum an Vorbereitung. Eine konditionelle Basis, wie sie sich Claudia

Übung 1: Training der Oberschenkelmuskulatur

Ein 4000er geht in die Beine, genauer in die Oberschenkel. Neben häufigem Treppensteigen holen Sie sich mit dieser Übung die nötige Kraft für steile Passagen.

Schönberger durch regelmässiges Joggen erarbeitet hatte, ist Voraussetzung. «Zusätzlich kann man beispielsweise gezielt die Oberschenkelmuskulatur trainieren, die besonders beansprucht wird», sagt Peter Schoch. Etwa durch häufiges Treppensteigen, durch Joggen am Berg, im Kraftraum an den entsprechenden Geräten oder auf dem Vitaparcours (siehe Box unten). Auch die Trittsicherheit lässt sich trainieren, etwa auf Geröllfeldern im Freien, aber auch daheim oder im Fitnesscenter auf eigens dafür konzipierten Balance-Boards. Wande-

Übung 2: Trittsicherheit

Wer sich in einem Geröllfeld bewegen will, braucht einen sicheren Tritt. Diesen trainieren Sie auf dem Rundholz. Die Übung ist aber auch eine hervorragende Gleichgewichtsübung.

Übung 3: Trittsicherheit und Gleichgewicht

Eine weitere Übung für die Trittsicherheit. Weiter fördern Sie damit Ihr Gleichgewichtsvermögen. Aber Achtung: Auf einem Berggrat ist von der Standwaage abzuraten.

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BESSER LEBEN IN FORM

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Atemberaubende Aussicht in totaler Stille: Wer mal oben war, vergisst dies nie.

DAS SAGT DER EXPERTE

Den Umgang mit Pickel und Steigeisen lernen

Ein Grundkurs in Eistechnik oder Spaltenrettung kann ausserdem das nötige Wissen im Umgang mit Eispickel und Steigeisen sowie den Anforderungen am Berg oder bei einem Notfall bringen. Am besten aber schliesst man sich für die erste grosse Tour einem Bergführer an. So wie die Schaffhauserin und ihre beiden Freundinnen. Sie und ihr Bergführer sind im September 2007, am Vortag der Gipfeltour, über den Morteratschgletscher zur Diavolezza aufgestiegen. Die Einführung in den Umgang mit Eispickel und Steigeisen erfolgte unterwegs. Zeit genug, sich mit den ungewohnten Bergsteigerutensilien ein klein wenig Routine anzueignen. Nicht nur aus psychologischen, sondern vor allem aus Sicherheitsgründen empfiehlt

Nächste Woche: Hoch hinaus

Einige «leichte» 4000er hat er schon hinter sich. Jetzt wagt sich unser Outdoor-Spezialist Üsé Meyer mit Extremsportlerin Evelyne Binsack auf den Mönch (4107 m ü. M). Lesen Sie nächste Woche, wie es ihm dabei ergeht.

Bergführer Peter Schoch, mindestens zu dritt zu einer Tour ins Hochgebirge aufzubrechen. «Stürzt beispielsweise jemand in eine Gletscherspalte, ist es einfacher, ihn zu zweit zu halten als alleine», sagt der Experte. Auch bei körperlichen Beschwerden ist es von Vorteil, in einer Gruppe unterwegs zu sein. «Wenn man zu schnell geht, kann es zu Atemnot kommen», weiss der Bergführer. «Schon im wenig steilen Gelände sollte man gemütlich gehen. In steileren Abschnitten muss das Tempo erneut gedrosselt werden.» Bei Höhenkrankheit empfiehlt Peter Schoch aber, umgehend abzusteigen. Claudia Schönberger und ihre Seilkameradinnen erreichten den Gipfel des Piz Palü nach sechs Stunden Aufstieg gegen Mittag. Drei Stunden später waren die Frauen nach einem problemlosen Abstieg wieder zurück auf der Diavolezza. «Das wars mit den 4000ern», sagt Claudia Schönberger. «Es hat für mich gestimmt, diese Tour war einzigartig. Nun habe ich andere Pläne. Es sei denn, es biete sich zufällig eine Gelegenheit für einen weiteren 4000er …». Caroline Doka

Walter Kistler ist Sportarzt und Co-Chefarzt am Spital Davos.

«Abstieg ist die beste Reaktion bei Anzeichen von Atemnot» Ist die Besteigung eines Viertausenders für Normaltrainierte eine grosse körperliche Strapaze? Natürlich ist eine solche Anstrengung kein Zuckerschlecken. Dabei kommt es aber auf den Berg, die Route und das Wetter an, aber auch darauf, wie viel Zeit man sich nimmt. Machbar ist es sicher. Stellt die Höhe ein Problem dar? Ja durchaus. Zwar haben die meisten Menschen bei Höhen unter 2000 Meter keine Probleme. Doch beim Aufstieg auf weitere Höhen ergeben sich Veränderungen im Körper, die zu teilweise schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen führen können, zur sogenannten Höhenkrankheit.

Mehr Infos zu Peter Schoch und geführten Touren auf Viertausender unter: www.bergvagabund.ch Bilder Getty Images, Philipp Dubs, Blickwinkel, Thomas Senf

rungen in den Bergen mit Übernachtung in Hütten tragen überdies dazu bei, dass der Körper sich an die Strapazen und die Höhe gewöhnt. «Wer seine Schwächen kennt, kann gezielt daran arbeiten», sagt der Bergführer. Claudia Schönberger, die nicht ganz schwindelfrei ist, hat deshalb auf kleineren Wanderungen gezielt geübt, schmale Grate zu überqueren.

Weshalb ist das so? Höhe heisst zunächst einmal Sauerstoffmangel: So steht im Vergleich zur Meereshöhe bei 4000 Meter Höhe nur noch 50 bis 60 Prozent des Sauerstoffs zur Verfügung, was der Körper mit vermehrter Atemarbeit und der Ausschüttung von Stresshormonen kompensiert. Höhe heisst aber auch Kälte, Trockenheit und aggressivere Sonneneinstrahlung. Die akute Höhenkrankheit äussert sich meist in Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit, Schlaf- und Konzentrationsstörungen.

Was tun, wenn man höhenkrank wird? Bei Beschwerden soll man zunächst eine Pause einschalten und erst dann langsam höher steigen, wenn diese sich wieder zurückgebildet haben. Bei dauernden Beschwerden muss man sich auf den Abstieg begeben, dies vor allem möglichst schnell bei Anzeichen von Atemnot respektive Bewusstseinsstörung. Es gibt Medikamente, die in dieser Situation hilfreich sein können, der Abstieg ist aber nach wie vor das beste Mittel. Medikamente sollen zudem nur in Absprache mit dem Arzt eingenommen werden. Was gehört in die Notfallapotheke? Neben Verbandmaterial und Desinfektionsmittel für kleinere Blessuren kann auch eine «Kopfwehtablette» wie Paracetamol hilfreich sein. Worauf muss man bei der Ernährung achten? Genügend zu trinken ist in der trockenen Atmosphäre wichtig, dabei können je nach Anstrengung mehrere Liter täglich nötig sein. Der Aufenthalt in grossen Höhen ist zudem kräftezehrend, der Appetit häufig reduziert. Darum lohnt es sich, energiereiche Riegel oder Gels mitzunehmen.

Interview Caroline Doka


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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010 10

Ohne Eltern verreisen

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DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

Jeder Teenager will irgendwann allein in die Ferien. Dazu braucht es eine gewisse Reife und das Vertrauen der Eltern.

D

ie 16-jährige Laura hat genug von Familienferien, sie will mit Freundinnen ins Tessin. Ihre Eltern sind aus drei Gründen dafür, wie die Mutter erklärt: «Laura hält sich an Absprachen, sie lässt sich nicht so leicht von anderen zu Blödsinn anstiften, und sie hat bewiesen, dass sie mit Geld umgehen kann.» Zudem hat der Teenager bereits in Pfadilagern das Alleinsein «geübt» und verspricht, sich jeden Abend bei den Eltern zu melden. So lange ein Kind noch nicht 18 ist, tragen Vater und Mutter die Verantwortung, wenn es Schäden anrichtet. Das gilt auch, wenn jemand, dem das Kind oder der Jugendliche anvertraut wurde – zum Beispiel die Gotte oder die Eltern der Freundin –, seine Aufsichtspflicht verletzt hat. Deshalb sollten Eltern spätestens vor den ersten unabhängigen Ferien des Nachwuchses unbedingt eine Privathaftpflichtversicherung abschliessen. Und falls es trotz allem ein oder zwei Jahre zu früh sein sollte: Betreute Jugendreisen ermöglichen Jugendlichen erstmals elternfreie Ferien (siehe Interview). Text Karin Aeschlimann Illustration Christian Lindemann

www.migrosmagazin.ch Was brauchts für ein gerechtfertigtes Vertrauen in allein reisende Teenies? Der Elterntest.

DAS SAGT DER EXPERTE Hans-Peter Stocker ist seit 20 Jahren Geschäftsführer des grössten Schweizer Anbieters für betreute Jugendreisen, www.feriencamps.ch

«Seriöse Anbieter vermitteln Referenzen» Hans-Peter Stocker, für welche Jugendlichen sind organisierte Reisen geeignet? Jugendferien sind eine gute Alternative, wenn ein Teenager noch nicht die Selbständigkeit hat, um längere Zeit ganz ohne Aufsicht zu verbringen, vor allem auch im Ausland. Und wer will, kann in den Camps auch etwas lernen: z. B. Sprachen, Computerkenntnisse oder Sportarten. Wie können die Eltern sicher sein, einen seriösen Anbieter ausgewählt zu haben? In der Schweiz gibt es kein Gütesiegel für Jugendreisen. Auf Wunsch sollte ein guter Veranstalter Referenzen vermitteln, und eine Betreuungsperson

sollte für höchstens fünf bis acht Jugendliche zuständig sein. Wie werden heikle Bereiche gehandhabt, wie Alkoholoder Drogenkonsum? Mit der Anmeldung erklärt man sich automatisch mit schriftlichen Regeln einverstanden: keine Drogen, kein Alkohol, kein aggressives Verhalten. Wir haben auch schon Jugendliche nach Hause geschickt, die sich nicht daran gehalten haben. Ab welchem Alter sind Auslandaufenthalte sinnvoll? In der Regel ab zehn Jahren, wobei es natürlich immer auf die individuelle Reife des Kindes ankommt.

Möchtest auch du diesen Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch Dort kannst du auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

TIPP DER WOCHE

Ausflug ins All

Ein Besuch in der Sternwarte ist ein unvergessliches Erlebnis, auch für Kinder. Einige Observatorien bieten für sie spezielle Führungen an. So die Sternwarte Urania in Zürich an jedem ersten Samstag des Monats. Aber auch in anderen Sternwarten sind Kinder willkommen. Die Daten der öffentlichen Führungen findet man auf den Websites der Sternwarten. www.urania-sternwarte.ch, www.eschenberg.ch, www.sternwarte-mirasteilas.ch


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BESSER LEBEN TIERE

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

LIEBLING DER WOCHE

«Dicke Freundschaft zwischen West und Ost: Unsere Deutsche Dogge Ghandi und die kleine Balou, ein russischer Bolonka Zwetna, sind unzertrennlich.» Bild von Manuela Sturzenegger, Gossau SG

Varroamilben und Bakterien haben in zehn Jahren rund 100 000 Bienenvölker ausgerottet.

Bienen auf Stör

Das Bienensterben zwingt Beeren- und Obstbauern dazu, die emsigen Insekten zu mieten.

Bilder Keyston, AP

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ie Zahl der Bienenvölker ist in den letzten zehn Jahren in der Schweiz von 340 000 auf 240 000 zurückgegangen. Nach diesem Winter sollen es gar noch ein Drittel weniger sein. Eine der Bienenräuberinnen ist die Varroamilbe, welche die Bienenbrut aussaugt und so innerhalb weniger Tage ganze Völker zerstören kann. Aber auch die beiden bakteriellen Krankheiten Faul- und Sauerbrut dezimieren die Bestände. Rund 18 000 Imker kümmern sich in der Schweiz um die Bienen, 20 davon professionell. Und das grosse Bienensterben lässt erfinderisch werden: Inzwischen vermieten Imker ihre Bienenvölker an Obst- und Beerenbauern. So auch Jakob Künzle aus Oberhelfenschwil SG. Er ist vor rund zwei Jahren ins Geschäft eingestiegen und kann die Nachfrage nach Mietbienen selbst mit seinen gegen 300 Bienenvölkern nicht befriedigen. Der Imker fährt mit seinen Bienen zum gewünschten Standort des Bauern und öffnet dort die Fluglöcher. Künzle: «Die Insekten können sich sehr rasch am neuen Ort orientieren.» Haben sie nach rund 14 Tagen ihren Auftrag erfüllt, schliesst Jakob Künzle nach

dem Eindunkeln die Einfluglöcher des Stocks und nimmt die Bienen wieder nach Hause. Kosten für den Bauern: 80 bis 150 Franken. Das ist günstig, verglichen mit Süddeutschland, wo der Bestäubungsservice gegen 450 Franken pro Auftrag kosten kann. Jakob Künzle rechnet vor: «Für die Bestäubung von Kernobst arbeiten sechs bis acht Bienenvölker pro Hektare. Bei Steinobst braucht es acht bis zehn.»

Die effizienteren Wildbienen schaffen es nicht alleine

Wildbienen sind als Bestäuber fast so erfolgreich wie Honigbienen. Als genügsame Einzelkämpfer verlieren sie keine Zeit mit der Herstellung von Honig und sind daher sogar effizienter. Insbesondere die rote und die gehörnte Mauerbiene, Vertreter der 620 Schweizer Wildbienenarten, haben sich optimal für die Zucht erwiesen. Sie können direkt in der Obstplantage in Kartonröhren oder Bambusstängeln gezüchtet werden. Doch Mauerbienen haben lediglich als Ergänzung eine Zukunft. Gemäss Fachleuten ist die Honigbiene über das ganze Jahr gesehen nach wie vor die effizienteste Bestäuberin. Dagmar Steinemann

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Fotografieren Sie Ihren tierischen Liebling, schreiben Sie uns kurz, was Sie an ihm begeistert, und mailen Sie Bild und Text mit Ihrem Wohnort an: tierbild@migrosmagazin.ch

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108 | Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

NEWS

Blaue Bewegung

Mit neuen BlueMotion-Technology-Einstiegsmodellen startet der VW Tiguan durch. Ab sofort gibt es den kompakten SUV neu als 1.4 TSI (Benzin, 122/150 PS, 6,5/6,7 l/100 km) und 2.0 TDI (110/140 PS, je 5,3 l/100 km). Damit sie möglichst wenig verbrauchen, werden alle vier Modelle statt mit Allrad-, erstmals beim Tiguan, nur mit Frontantrieb angeboten. Dafür sind in diesem Sondermodell Value viele Komfortfeatures inklusive. Die Preise beginnen bei 35 900 Franken.

Allrad mit Diesel

Diesel 4 x 4: Der Opel Insignia mit ESP für Anhängerbetrieb. Obwohl in Europa jeder zweite Kunde den Opel Insignia als 4 x 4 ordert, gab es Allrad bisher nur mit Benzinmotor. Neu sind Kombi wie Limousine mit 160-PS-Turbodiesel und Vierradantrieb ab 48 500 Franken erhältlich. Der Verbrauch soll laut Werksangabe 6,0 l/100 km betragen. Weil das Modell ideal für Anhängerbetrieb ist, verhindert das ESP per Anhängerstabilisierung das berüchtigte Pendeln.

Energieeffizienz Wegen des technischen Fortschritts erreichen immer mehr Autos die Energieeffizienz-Kategorie A. Deshalb verschärft das Uvek per 1. Juli bereits nach zwei Jahren erneut die Anforderungen. Der Grund: Die Verschärfung soll bewirken, dass maximal ein Siebtel aller Autos in Kategorie A fällt. Übrigens: 2009 sank der Verbrauch aller neu zugelassenen PWs im Schnitt erstmals unter die Sieben-Liter-Grenze.

Ein Franzose auf dem

Immer mehr Kompaktvans bieten klappbare Zusatzsitze. Auch der Renault

W

ir sind quasi eine halbe Fussballmannschaft», erläutert Mélanie Zahno Eugster schmunzelnd, weshalb sie sich mit ihrer Familie für den Lesertest des Renault Grand Scénic beworben hat. In der Tat: Als sechsköpfige Familie sind die Eugster-Zahnos beim Auto vor allem auf eines angewiesen: Platz. Kein Wunder, fahren der 46-jährige Lehrer Roland und die 36-jährige Familienfrau Mélanie einen klassischen grossen Van, einen über fünf Meter langen Chrysler Grand Voyager von 2004. Bei den automobilen Multitalenten für Familien ist der Trend zu kompakteren Autos nichts Neues: Seit Jahren nehmen kompakte den grossen Vans Marktanteile ab, weil sie bei ebenfalls viel Raum handlicher sind. Beispiel Renault: Galt früher der Espace als erste Wahl, ist es heute der fünfsitzige Scénic – und als Zwischenlösung dessen verlängerte und optional siebensitzige Variante Grand Scénic.

Top Fahrgefühl, souveräner Motor — aber durstig ist er

Voll des Lobes ist die Testfamilie von Anfang an für den Fahrkomfort des letztes Jahr erneuerten Grand Scénic. «Das Fahrgefühl ist schlicht herrlich! Besonders gut gefallen hat mir auch das System mit Chipkarte statt Schlüssel – man steigt ohne Schlüssel ein und startet per Druck auf den Startknopf», lobt Mélanie. Ihr Ehemann Roland ergänzt: «Mir gefällt die Technik: souveräner Motor, hervorragendes Getriebe und super Lenkung – und eben der Fahrkomfort.» Kritik erntet dagegen der Verbrauch von rund zehn Litern auf hundert Kilometer – schliesslich liegt die Werksangabe gut zweieinhalb Liter tiefer. «Der Benzinverbrauch dürfte wirklich geringer sein», sagt Roland, «aber das liegt

wohl auch etwas an der Topografie des Appenzellerlandes.» Dem neunjährigen Noah hat es ein Detail angetan: die Rückfahrkamera. Wie seinen fünfjährigen Bruder Matteo fasziniert ihn, wie gut man sieht, was hinter dem Auto ist. Ein nützliches Detail, ebenso wie das Navigationssystem – der Favorit des siebeneinhalbjährigen Luca. Ohnehin gefällt das elegante und futuristisch anmutende Cockpit. «Die Bedienung ist super einfach», bemerkt Mélanie dazu. «Die Übersichtlichkeit ist bestens», fügt Roland an. «Dafür ist der Einstieg hinten eher knapp – im Gegensatz zu vorne.»

Fünfköpfige Familie passt, bei sechs wirds knapp

Womit der wichtigste Kritikpunkt des an sich sehr geräumigen Grand Scénic zur Sprache käme: Während eine vier- bis fünfköpfige Familie den Laderaum nutzen kann, sitzen bei Eugsters die Und ... Action! Die Rückfahrkamera hat es auch Lisa angetan.

sechsjährige Lisa und Matteo auf den ausklappbaren Sitzen der dritten Reihe. Zwar betont Lisa, dass sie «besonders gerne im Kofferraum» sitze, aber dahinter bleibt nur Raum für ein paar Taschen. Deshalb würde die Hobbyimkerfamilie den Grand Scénic bei aller Sympathie für den Franzosen auch

nicht kaufen, um jährlich 15 000 Kilometer zum Einkaufen oder für die Ferienfahrt zurückzulegen: «Der Espace wäre eher für uns geeignet: Der sehr gute Grand Scénic bleibt für eine sechsköpfige Familie unter dem Strich doch zu klein.» Text Timothy Pfannkuchen Bilder Oliver Lang


BESSER LEBEN AUTO

Prüfstand

Grand Scénic. Grossfamilie Eugster-Zahno aus Appenzell hat ihn getestet.

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EXPERTE Kurt Egli, Umweltberater

Rivalität tut gut Mit 7,4 l/100 km und 173 g/km CO2-Ausstoss (Werksangaben) verpasst der getestete Grand Scénic TCe 130 die Energieeffizienzkategorie B nur knapp — ironischerweise, weil er etwas leichter ist als mancher Konkurrent. Doch andererseits verschärft sich eben auch unter den Kompaktvans der Wettbewerb bezüglich Effizienz, dies zum Wohle der Kundschaft und der Umwelt. Besser schneiden etwa vergleichbare Modelle wie VW Touran 1.4 TSI (7,2 l/100 km, CO2 166 g/km) oder Opel Zafira 1.6 (6,7 l/100 km, CO2 155 g/km) ab. Greift man zur Erdgasversion (CNG), brilliert der Zafira gar mit dem CO2-Niedrigwert 139 g/km.

CO2-RICHTWERTE 180 170 160

Noch ein Spielchen, dann wird getestet: Die Migros-Magazin-Testfamilie Mélanie und Roland Eugster-Zahno mit einem Teil ihrer «halben Fussballmannschaft» (von links: Luca, Noah und Lisa) vor dem Grand Scénic.

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STECKBRIEF

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Renault Grand Scénic TCe 130 Motor/Antrieb: 4-Zylinder-Turbobenziner, 1397 cm³, 131 PS, manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 11,5 s, Spitze 190 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,56 x 1,85 x 1,65 m, Kofferraum 208 bis 2063 l, Gewicht 1505 kg. Verbrauch: 7,4 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. C, CO2-Ausstoss (Werksangabe) 173 g/km. Preis: ab 32 600 Franken (als Siebensitzer).

150

173 g/km

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2008 2009

2010 2011

2012

Renault Grand Scénic TCe 130 Bis 2012 sollen Neuwagen in der EU im Schnitt nur noch 120 g/km CO2 ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Emissionen aus, bedeutet dies für das Jahr 2010 einen Richtwert von 147 g/km. Unser Testwagen liegt mit 173 g/km darüber.

Roland Eugster-Zahno lobt das Getriebe und die Lenkung des Renaults.

Weitere Informationen zu unserem Bewertungssystem finden Sie unter www.migros-magazin.ch


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➔ Wir suchen für unsere Zusammenkunft der Primarschulklassen (1966–1972), Schulhaus Erb in Küsnacht (Frau R. Mütsch), unser «Klassengschpändli» Irène Geiger (lediger Name). Du wohntest, so glaube ich jedenfalls, am Höhenweg. Damit wir dir eine Einladung schicken können, solltest du dich melden bei: Bettina Fürrer, Stationsstrasse 9 8606 Nänikon, 044 941 68 27 bettina.fuerrer@hotmail.com

➔ Für unseren Ehemaligentreff des Jugendchors Collegium Voca-

Andreas Hertach, Alt-Ferrachstrasse 37a, 8630 Rüti ZH zurich.oberland@bluewin.ch

➔ Meine Freunde, Kimberly und Chris Duncan-Lasich aus Chicago, besuchen dieses Jahr zum ersten Mal Europa und freuen sich riesig darauf. Nun haben sie erfahren, dass die Vorfahren von Chris zum Teil aus der Schweiz stammen, aus Trub. Chris möchte sehr gerne eventuelle Nachkommen finden und auch treffen. Sein Vorfahre Hans Dreier aus Trub wurde 1535 in Bern hingerichtet. Ein Nachkomme, Michael Treier, kam 1734 nach Amerika. Die Urgrossmutter von Chris hiess Mary Troyer. Eine andere Verwandte hiess Magdalena Mast. Sie war mit einem Michael verheiratet und hatte zwölf Kinder. Ausserdem gibt es noch einen David Troyer und Maria Coblentz. Der Urgrossvater von Chris hiess Klaus Borntraeger und stammte ab von Kasper Borntraeger, Hieronymus Borntraeger und Phillip Borntraeger, die ursprünglich aus Witzenhausen Deutschland (im 15. und 16. Jahrhundert) stammen. Margrit Edwards, Erlacherweg 22 2503 Biel, 032 365 62 87 schneeschuh1943@sunrise.ch

le vom 18. September 2010 suche ich diejenigen Sängerkameradinnen/-kameraden, die von 1985 bis 2003 unter Ueli Bietenhader im Jugendchor in Altstätten SG mitgesungen haben.

Norbert Bont, Bettenstrasse 28 9212 Arnegg, 071 278 25 50 norbertbont@gmx.ch

➔ Gesucht wird Sozialpädagogin Margrit Fischli, die ihr Praktikum an der Waldschule Horbach geleistet hat. Das letzte Lebenszeichen von ihr erhielt ich aus Näfels. Doch seither verliert sich leider die Spur. Ich möchte sie gerne wieder einmal sehen und erfahren, was in der langen Zwischenzeit so alles geschehen ist.

➔ Felix Bumann kam aus Herisau. Er arbeitete während der Wintersaison 1971 /72 als Koch im Hotel Britannia in Saas-Fee. Ich arbeitete in der City-Metzgerei. Unsere Freunde waren Peter, Margrit aus Appenzell und Anita aus Deutschland. Letzter Kontakt 1974, zu unserer Hochzeit. Sein Brief kam aus dem Ausland, von einer Insel. Wenn jemand Felix kennt, freue ich mich über jeden Hinweis.

Realschule Aesch sucht

➔ Für eine Klassenzusammenkunft der Realschule 2a in Aesch BL, Klassenlehrer Pius Kramer, suche ich noch einige Klassenkameraden. Bitte meldet euch bei mir, ich bin froh um jede Info. Silvia Lienhard, Weyermattweg 11, 4222 Zwingen, 061 267 93 64, silvia.lienhard@bs.ch

und Lisbeth Zemp aus Schüpfheim. Meine Schwester Lisbeth und ich würden uns über ein Wiedersehen mit dir freuen. Monika Zemp, Sagirain 30 6404 Greppen monika@z@bluewin.ch

➔ Gesucht wird Herr Claude Walbot, geboren am 4. Juli 1968 in Pieterlen BE. Die Lehre hat er

Katharina Birrer-Wyss Muehlerainstrasse 1 4654 Lostorf, 062 29802406 k.birrer@bluewin.ch

➔ Hallo Rita, Anfang der 70erJahre hattest du bei uns zu Hause ein Zimmer bezogen, da du ein Praktikum auf der Post absolviertest. Unsere Eltern hiessen Ruedi

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Seither fehlt jede weitere Spur von ihm. Monika W., Bifangstrasse 2542 Pieterlen monikawu@bluewin.ch

➔ Ich suche Herrn Häfliger aus Luzern, der am 23. März 2009 im Gäupark in Egerkingen zwischen 16.40 und 18.15 Uhr im Coop-Restaurant war. Er kam zu uns an den Tisch. Anschliessend musste er ins Büro Sursee. Ich weiss nur, dass er eine Tochter hat, die als Lehrerin im Sankt-Karli-Schulhaus in Luzern tätig ist oder war. Es würde mich freuen, ihn wiederzusehen, und ich wäre dankbar, wenn mir jemand weiterhelfen könnte. Ingrid Meyer, Bächlen 7 4457 Diegten, 079/298 18 22 r.j.m@bluewin.ch

bei Metzger Luginbühl in Biel gemacht. Danach ist er nach Zürich gezogen und hat da in der Metzgerei Niedermann gearbeitet.

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Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

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Fritz Kobel, Thorbach 6173 Flühli LU thekobels@gmail.com oder Elisabeth Blunier-Maurer Eichmattstrasse 9, 6005 Luzern Telefon 041 534 05 27 eblunier@bluewin.ch

➔ Rosmarie Sänger und Erika Schläpfer, wo seid ihr? 1962–1963 besuchten wir sechs Mädchen aus der Deutschschweiz während eines Jahres das Institut in Marseille (Cours Ste. Thèrëse d’Avila, 160, Av. du Prada), um Französisch zu lernen. Zu viert treffen wir uns jährlich zum Plaudern. Ruth Nuss-

müller, Monika Dumas und Monika Noger (ledige Namen) würden sich freuen, von euch zu hören.

Monika Rutz-Noger, Ifangweg 9 9423 Altenrhein, 071 855 44 15

➔ Ich suche meine Pflegefamilie. Im Jahr 1963 nahmen meine Eltern (Italiener) mich in die Schweiz mit und gaben mich zu Pflegeeltern in Obhut. Leider weiss ich weder Name noch Adresse, nur dass sie zu dieser Zeit in Kloten wohnten. Ich war noch ein Kleinkind, mein Name Sabatino Rossano. Möchte euch gerne wiedersehen.

Sabatino Rossano, Oberhof 6014 Littau, 041 281 27 60 theri2110@gmx,ch

➔ Ich suche Elisabeth Werner (lediger Name). Du warst einige Jahre (1963–1964) in Winterthur-Töss in einer Bäckerei mit Tea-Room hauptsächlich im Laden angestellt, wo ich dich kennenlernte. An unseren freien Tagen haben wir immer viel unternommen. Entweder waren wir beim Minigolf, zur damaligen Zeit mit dem Bus nach Kloten zu ei-

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Primarschule Steffisburg 1976

➔ Ich suche für eine Klassenzusammenkunft noch zwei Mitschüler, und zwar Jürg Wittwer und Thomas Murer. Beide, eingekreist auf Foto, besuchten mit uns 1976 die Primarschule Steffisburg Schönau 2. Franziska Gennari-Büsser, Freiburgstrasse 513, 3172 Niederwangen 079 316 42 41, franziskagennari@bluewin.ch

nem Apéro gefahren. Im Restaurant Walfisch sassen wir an den berühmten Tischchen mit Telefonanschluss, und im Cafè Kränzlin in Winterhur haben wir uns beim Tanzen amüsiert. Während dieser Zeit wohntest du noch bei deinen Eltern in Wülflingen. Viele Jahre habe ich dich nicht mehr gesehen oder von dir gehört. Deshalb würde ich mich riesig freuen zu wissen, wo du bist und wohnst. Ich arbeitete damals im Cafè Claus in Winterhur im Sevice («die kleine Berner Oberländerin»).

Myrta Steiner-von Allmen Schorren f 1, 3807 Iseltwald 033 845 10 86 oder 079 423 41 66 myrta.steiner@bluewin.ch

➔ Peter Nagler, Nik, Fredi und Marco suchen Simone. Sie reiste mit ihnen 1959 zur Weltausstellung in Brüssel. Peter Nagler, Unterdorfstrasse 14 8126 Zumikon, 044 918 09 85 peter.nagler@bluewin.ch

➔ Wer war mit mir von Juni bis August 1962 an der Anglo Continental School in Bournemouth? Ich suche euch, André Zbinden, Kurt Wasserfallen, Max (?) Hänni, Susanne Knuchel, Beatrice Grossmann usw., für ein allfälliges Treffen in … Klaus Mathies, Reherstrasse 12 9016 St. Gallen, 071 333 37 70 kmmathies@bluewin.ch

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GLÜCKSGRIFF

Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

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Traumhafte Kulisse: Schon das Musical «Heidi» (Bild) fand auf der WalenseeBühne statt.

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Am 22. Juli feiert das Musical «Die Schwarzen Brüder» in Walenstadt Premiere. Die Geschichte der Kaminfegerbuben Giorgio und Alfredo wird sich in die Herzen der Zuschauer spielen.

Bilder Swiss Image, zvg

D

ie Familie von Giorgio aus dem Verzascatal lebt in bitterer Armut. Vater Roberto sieht sich nach einem harten Winter gezwungen, seinen Sohn an Luini, den Mann mit der Narbe, zu verkaufen. So kommt Giorgio zusammen mit Alfredo als «lebendiger Besen» nach Mailand. Die beiden müssen Kamine reinigen – wie so viele Kaminfegerkinder vor 100 Jahren. Der Jugendroman «Die Schwarzen Brüder» von Lisa

Tetzner über Ausbeutung, Liebe, Freundschaft und Hoffnung liefert die Vorlage für das neuste Musical auf der Walensee-Bühne in Walenstadt SG.

Imposante Bühnenbilder vor beeindruckender Kulisse

«Die Schwarzen Brüder» wird vom 22. Juli bis zum 21. August auf der 700 Quadratmeter grossen Seebühne mit 26 Profidarstellern aufgeführt. Dahinter der See und die Bergkette der Churfirsten.

Roman und Inszenierung mit beeindruckenden Bühnenbildern wie Mailand vor 100 Jahren oder dem Tessin erinnern an die 6- bis 14-jährigen Verdingkinder aus der Südschweiz, die «Spazzacamini». Die wenigen Franken, welche die Eltern für ihre verdingten Kinder erhielten, linderten keine Not. Entscheidend für das Überleben der armen Tessiner Bergbevölkerung waren ein paar hungrige Mäuler weniger am Tisch. Reto E. Wild

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 312 000 (WEMF, MACH Basic 2010-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Ursula Käser (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Benjamin Bögli (BB, Produzent), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Keiko Saile

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

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(Leitung), Verena De Franco, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich


118 | Migros-Magazin 26, 28. Juni 2010

Claude Nobs

Claude Nobs besitzt ein Haus voller Kunst, er lebt ein Leben voller Musik. Der Ex-Koch holte als Erster die Rolling Stones in die Schweiz und veranstaltet seit 44 Jahren eines der weltweit bekanntesten Musikfestivals. Neben der Musik liebt «Mr Montreux Jazz» Modelleisenbahnen und Flipperkästen. Name: Claude Nobs (74) Wohnort: Caux VD Wieso leben Sie hier? Ich komme aus Montreux und finde, meine beiden Chalets liegen hier, auf 1200 Meter Höhe zwischen See und Bergen, in der schönsten Gegend der Welt. Hier oben geniesse ich Ruhe und Weitblick. Wo würden Sie gerne leben? Allenfalls in einer Altbauwohnung im Quartier Latin in Paris, dem Studenten- und Künstlerviertel. Lebenslauf und Ziel: Ich lernte Koch, ging zum Tourismusbüro von Montreux und leitete dieses als 31-Jähriger. Vor 44 Jahren gründete ich das Montreux Jazz Festival, es kamen Charles Lloyd und Keith Jarrett. Herbie Hancock ist mit 28 Mal der treueste Gast geblieben. Bald gebe ich die operative Führung des Festivals ab, um vermehrt meine Chalets zu geniessen und Freundschaften zu pflegen. Mein Lebensmotto: Nie aufgeben. Was ich mag: Ehrlichkeit; das ist mir bei Menschen viel wichtiger als Erfolg oder Geld, das alle anzustreben scheinen. Was ich an mir mag: Ich gebe nie auf. Und ich vergesse schnell, dass ich auf jemanden wütend war. Was ich an mir nicht mag: Meine Wutausbrüche. Ich kann sehr temperamentvoll sein. Je älter ich aber werde, umso weniger Lärm mache ich. Mein Tick: Ich erwarte von den anderen, dass sie machen, was ich vielleicht nur gedacht habe, ohne es zu sagen. Nach dem Motto «Das hättet ihr aber wissen sollen!». Meine Lieblingsmahlzeit: Alle Sorten Glace, am liebsten Himbeersorbet. Text Mathias Haehl Bilder Nicolas Righetti

www.montreuxjazz.com.

MEIN LIEBSTER «Thierry Amsallem (46) ist seit mehr als 20 Jahren an meiner Seite. Wir funktionieren mittlerweile wie ein altes Ehepaar, das Höhen und Tiefen erlebte und mit Esprit fühlt und lebt. Thierry ist mir nicht nur Freund, sondern auch bester Mitarbeiter, der mein Musikarchiv betreut. Und meine beiden Berner Sennenhündinnen Kiku und Kuki umsorgt.»

MEIN LIEBLINGSKUNSTWERK «Neben Porträts von Keith Haring oder Phil Collins ist mir das Selbstporträt von David Bowie am liebsten. Ich habe es 1980 an seiner Ausstellung in Montreux gekauft. Mittlerweile sind wir Freunde: Ich half ihm ja bei der Wohnungssuche am Genfersee, und er will das Ölbild wieder zurückkaufen.»

MEIN LIEBSTES RESTAURANT «Wenn ich nicht bei Philippe Rochat im Restaurant de l’Hôtel de Ville in Crissier VD esse, dann zieht es mich auf die Terrasse des Saxo im ‹Montreux Palace›. Dort bestelle ich meine Leibspeise Eglifilets mit einem Glas Yvorne-Weisswein aus der Region.»


MEINE WELT

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MEIN FLUCHTORT «Die Terrasse meines Chalets, weil mich hier keiner stört. Im Liegestuhl, kann ich in Ruhe denken, lesen oder Radio hören.»

MEIN LIEBLINGSORT «Mein Schlafzimmer, das alles bietet: ein Bett, ein Bad, einen Schrank, ein Büro, eine Musikanlage und einen herrlichen Blick über See und Berge. Und das ohne eine Wand oder Türe dazwischen.»

MEIN VORBILD

MEINE LEKTÜRE «Als ich unlängst im Spital war, erhielt ich die Millenniums-Trilogie des Schweden Stieg Larsson. Die habe ich im Nu verschlungen. Genial, wie er in seinen Krimis ‹Verblendung›, ‹Verdammnis› und ‹Vergebung› Orte und Personen auf packende Weise beschreiben kann. Die Verfilmungen sind nicht schlecht — die Bücher erste Klasse!»

MEINE LIEBLINGSMUSIK «Das wechselt bei mir je nach Wetter. Immer aber kann ich den Blues hören oder Aretha Franklin, die 1968 und 1971 bei uns am Festival auftrat. Sie war wie eine Bombe: Man wusste nie, was passieren würde.»

«Daniel Filipacchi (81), war Verleger der Magazine ‹Elle›, ‹Paris Match› oder ‹Salut les Copains›. Er gründete auch Radio Europe 1. Als ich 17 war, hörte ich seine Sendung ‹Für die, die den Jazz lieben›. So brachte er mich zur Musik — und ist heute einer meiner besten Freunde.»

MEIN SCHÖNSTES M MUNDHARMONIKASOLO M «I lasse es mir bei Blueskonzerten oft «Ich nich nicht nehmen, als Gastsolist aufzutreten. Ic Ich spielte schon oft mit B. B. King oder De Deep Purple, die ihren Hit ‹Smoke on the Water› hier in Montreux geschrieben ha haben.»


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