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MÜRGGU, FÖRCHBOTZ UND HAMBITZGI 46

Sprachexperte Hans-Peter Schifferle über Schweizer Dialekte. Nr. 24, 14. Juni 2010

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

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CUMULUS-DEALS auf Seite 114/115

Very british

Seit vier Monaten Mutter: So lebt Buchautorin Zoë Jenny in London.


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4 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Viele Aufrechte in Aarau M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

Unser Deutschlehrer an der Bezirksschule liess sich nicht beirren: «Das Fähnlein der Sieben Aufrechten» musste gelesen sein. Logisch, schliesslich spielte das Ende der Geschichte praktisch vor unserer Haustüre, in Aarau. Die Novelle mit politischem Hintergrund handelt von sieben Zürchern, die an das Eidgenössische Schützenfest in Aarau pilgern wollen und Angst haben, bei der Grussbotschaft zu versagen. Und sie begründete Gottfried Kellers Ruhm als Schriftsteller und machte das Schützenfest in Aarau 1849 über die Landesgrenzen hinaus zum Thema.

Eine Familie, ein Ziel 16 Anja und ihr Grossvater Josef Köchli nehmen gemeinsam am Eidgenössischen Schützenfest teil. Und sie sind nicht die einzigen ihrer Familie.

Heute, 160 Jahre später, findet der grösste Sportanlass der Schweiz wieder in Aarau statt. 45 000 «Aufrechte» werden auf dem grossen Feld

in Rupperswil anlegen und gegen 3 Millionen Mal auf die Scheiben schiessen. Mehr als 500 Helfer werden alleine für den geregelten Schiessbetrieb notwendig sein.

MENSCHEN

Zwei Grossväter werden besonders konzentriert dabei sein. Hanspeter

Iten und Josef Köchli begleiten ihre Enkel Anja und Elia Köchli nach Aarau. Die beiden Grosskinder haben die Passion ihrer beiden Grossväter aufgesaugt und gehören heute zu den treffsichersten weitherum. Und die beiden Youngsters haben dabei überhaupt nichts Kriegerisches an sich. Im Gegenteil: Anja hält sich mit Yoga und Volleyball in Form, Elia übt mit dem BMX im Skatepark. Trotzdem: Das Schiessen ist ihre grosse Passion. Obs für einen Kranz reichen wird? (Seite 16).

Die Welt der Philatelisten

28

Altersheim für Pferde

40

Wenn Briefmarken versteigert werden, steigen Preise und Spannung.

INTERVIEW Bilder Keiko Saile, Esther Michel, René Ruis

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

10 16 24

Ein 16-jähriger Zürcher baut jedem Gefährt einen Elektromotor ein.

Diesen hat ein Prominenter am Schützenfest schon fast eingeplant:

Alt-Bundesrat Sämi Schmid hat seit 1969 sämtliche Schützenfeste besucht – und er wird auch Aarau nicht auslassen. Zwar hat er aufgrund diverser Verpflichtungen und Ämter dieses Jahr noch nicht viel trainiert. Doch während seiner bisherigen Schützenlaufbahn hat er bereits über 100 Kranzauszeichnungen geholt. Da dürfte ihm das auch dieses Jahr gelingen.

Kinderflüchtlinge Schützen aus Leidenschaft Elektrisierende Hände

Hans-Peter Schifferle

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DIESE WOCHE

|5

Ein Engel für Pferde 40 Nadia Knöp Knöpfel rettet alte Re Rennpferde vor dem Me Metzger und versüsst ihnen den Lebe Lebensabend.

DAS BESTE

Grillplausch für Stadtindianer

70

Grillieren geht nicht nur auf dem Land. Spiessli schmecken auch in der Stadt.

Eier aus dem Berggebiet 77 Choco loco — süsse Kügelchen 79 Feine Joghurt-Smoothies 81 Auflösung des Osterwettbewerbs 83

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Er hat einen biografischen Roman verfasst und liebt Fischpastete.

Im fabelhaften Kräutergarten

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Was gibts Besseres, als mit frischen Kräutern zu kochen? Tipps und Tricks.

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Neues aus Ihrer Genossenschaft 93 Jung, fremd und allein in einer neuen Welt 10 Was passiert mit jungen Asylsuchenden ohne Eltern? Einige wenige wie Yoftahe haben Glück und finden bei einer Pflegefamilie Unterschlupf.

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Familie: Erziehungsmodelle In Form: Traumfigur im Schlaf

100 105

Tiere: Achtung Grillabfälle Auto: Autotestfamilie gesucht

106

Genug Schlaf ist gut für die Figur.

109

RUBRIKEN

Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Bild der Woche Kolumne: Der Hausmann Glücksgriff Cumulus Rätsel/Impressum

6 9 23 27 45 111 114 117

MEINE WELT

Zoë Jenny

118

Kind, Mann, Herz: Die Welt der Basler Bestsellerautorin befindet sich momentan in London.


6 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

FRISCH IN DER MIGROS

NEWS

Wie macht die Kuh?

Rauchige Delikatesse

Und was macht das Label TerraSuisse? Acht verschiedene Tiere treiben im TerraSuisse-Spiel «Who is Muh?» ihren Schabernack. Die tierische Gratis-App kann online und auf dem iPhone gespielt werden. Einfach das iPhone drehen und wenden: Die Kuh muht, der Specht hämmert — und der «Heugümper»? Mehr erfahren Sie unter www.migros.ch/terrasuisse

Neuer Name, unverändert gut

Seit April 2010 haben die beliebten Bio-Teigwaren Tipo M, Le Connaisseur und Carima eine neue Verpackung. Inhalt und Preis sind gleich geblieben.

NEU

Das geräucherte Bio-Forellenfilet aus der Migros stammt aus biologischer Zucht und wird nach traditionellem Verfahren geräuchert. Nach dem Salzbad werden die Filets eine Stunde lang auf Laubholzspänen heissgeräuchert und erhalten dadurch ihre rauchige Geschmacksnote. Mit frischem Salat, Zitrone und ein wenig Tartarsauce ergibt das geräucherte Filet einen frischen Sommerschmaus.

ALT

Lakeside Festival

Von Mittwoch, 30. Juni, bis Samstag, 3. Juli, feiert das Open Air Hergiswil am See das zehnjährige Jubiläum. Zu den Gratulanten zählen die Hip-Hop-Crew Sens Unik (im Bild), Marky Ramone’s Blitzkrieg (USA), Max Herre (D), Open Season, Gustav & les Hellbrothers und viele mehr. Neben den Konzerten dürfen der Lakejump Contest sowie die Movie Session nicht fehlen. Das Migros-Kulturprozent unterstützt das Lakeside Festival. Leserinnen und Leser des Migros-Magazins können davon profitieren und auf www.migrosluzern.ch 5 x 2 Festivalpässe gewinnen. Teilnahmeschluss ist der 21. Juni. Weitere News zur Migros Luzern ab Seite 93.

Margarine wieder mal vier Nach der neuen Portionierung der M-Budget-Margarine meldeten sich unzählige Kunden bei der Migros. Der Wunsch war einstimmig: Wieder zurück zu den handlichen 4 x 125-g-Portionen und weg

vom 500-g-Block. Die Zufriedenheit der Kunden steht für die Migros an erster Stelle: Per Ende Juli 2010 wird die M-Budget-Margarine daher wieder auf die beliebten 4 x 125-g-Portionen umgestellt.

Bilder: bab.ch/Stock Food, Erich Häsler, Pénélope Henriod

AUS DER REGION MIGROS LUZERN


MIGROSWOCHE

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Der Muni heisst Helveticus

Anfang Juni kam es in Interlaken zu einer feierlichen Munitaufe. Der junge Muni, den die Migros als Hauptsponsor für das legendäre Unspunnen-Schwinget 2011 als Hauptpreis stiftet, wurde auf den Namen Helveticus getauft. Dem Aufruf im Migros-Magazin folgten über 2200 Leser. Taufpatin wurde Domenica Bargetzi aus Blumenstein BE mit ihrem Namensvorschlag Helveticus. Die beiden anderen offiziellen Paten waren der dreifache Schwingerkönig Jörg Abderhalden und Matthias Glarner, auch er Sieger zahlreicher Schwingwettkämpfe.

Gestatten, Helveticus: Der Hauptpreis beim Unspunnen-Schwinget.

Zuverlässig günstig

Ein umfassender Warenvergleich zeigt: Die Migros lässt sich von den Harddiscountern nicht unterbieten. In der Kategorie Gemüse ist sie gar klar günstiger.

I

Migros: Nicht nur ein M besser, auch ein M günstiger als die Konkurrenz.

n ihrer Juni-Ausgabe hat die Konsumentenzeitschrift «Bon à savoir», der «K-Tipp» der Romandie, die Preise der wichtigsten Detailhändler einem Test unterzogen. Auf dem Prüfstand standen 44 Artikel des täglichen Bedarfs. Das Resultat zeigt, dass der Einkauf bei der Migros nicht teurer kommt als bei den Harddiscountern. Für die 44 Produkte bezahlt man bei Lidl praktisch gleich viel wie bei der Migros: Bei Lidl sind es 146.15 Franken, bei der Migros 147.34 Franken. Der Aldi-

Kunde bezahlt rund 5 Franken mehr als der Migros-Kunde. Bei der Kategorie Gemüse liegt die Migros klar an der Spitze. Erst im April dieses Jahres führte das unabhängige Unternehmen LP Marktforschung Schweiz einen Preisvergleich zwischen Migros und Coop durch – auf wissenschaftlicher Basis. Die Studie kam zum Schluss, dass die Migros nach wie vor das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Wer in der Migros regelmässig einkauft, spart mindestens zehn Prozent.


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

MM 23: «Gemeinsam abtauchen», Artikel über das Vorlesen und die Entwicklung von Kindern.

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Eltern, die ihren Kindern Geschichten vorlesen, fördern deren geistige Entwicklung.

Vorlesen ist gut, Erzählen ist besser

Vorlesen ist gut, Erzählen ist besser. In meinem 88-jährigen Leben las ich nie vor. Erzählen ist besser, weil man den Kindern in die Augen schauen kann. Ich erzählte unzähligen Kindern unzählige Märchen und natürlich auch die biblische Geschichte. Und bis heute lassen sich Buben und Mädchen in den Bann ziehen. Trotz aller Möglichkeiten, die sie sonst haben.

Maria Frick 8500 Frauenfeld

MM 23: Interview mit Peter Schneider.

Keine Ahnung von der Kunst des Lebens

Herr Schneider beantwortet die Frage nach Kuschelpädagogik mit dem Hinweis, die Antwort bei jenen zu holen, die diese Begriffe verwenden. Hätschelkinder sind ein Resultat der Kuschelpädagogik. Ein Hätschelkind ist ein Kind, das in materiellen Überfluss hineingeboren wird und immer alles hat. Ausser eine Ahnung vom Leben. Allein durch seine Geburt kommt es in den Besitz eines Status, ohne dass es irgendetwas tun musste. Aus Hätschelkindern werden Damen und Herren, die nur das tun, wozu sie Lust haben, und überzeugt sind, dass sie sich überall und immer so benehmen können, wie es ihnen passt.

Bruno Bänninger 3232 Ins

MM 22: «Misshandelt und vertrieben», Artikel über Scheidungsväter.

Bilder iStockphoto, zvg

Und der weibliche Zusammenhalt?

Als ich die Reaktionen auf den Artikel über die «misshandelten

Männer» las, war ich zutiefst bestürzt. Wie tief sind die Frauen eigentlich gesunken, dass sie Männer dermassen in Schutz nehmen und sämtliche Frauen so durch den Dreck ziehen müssen? Wo bleibt eigentlich der weibliche Zusammenhalt und die Solidarität untereinander? Schliesslich sind es doch wir Frauen, die nach wie vor das Nachsehen haben, wenn es zum Beispiel um die Entlöhnung bei der Arbeit geht. Und wie viele Frauen gibt es wohl, die von ihrem Ehemann misshandelt werden? Wie viele, die noch während der Schwangerschaft verlassen werden, nur weil man(n) zu feige ist, für sein Kind geradezustehen? Wer schaut zu diesen Frauen wenn nicht wir anderen Frauen? Angela Moser

«In diesem lächerlichen Pink wirkt die abgebildete Zelle erst recht beengend und depressiv.»

Hans R. Fasnacht, 4125 Riehen

Behörden hat, ist es bis heute zu keinem Kontakt mit den Kindern gekommen. Für Männer gibt es in solchen Situationen viel zu wenig Hilfe. Kinder brauchen Mutter und Vater! Cornelia Moser MM 22: «Mildes Pink für wilde Kerle», Artikel über die Farbdesignerin Daniela Späth.

mit dieser Farbe angestrichen. Somit wurde dieses Cool Down Pink ebenso von meinen Malern entwickelt, da es sich um ein und dieselbe Farbe handelt. Nicht allen Menschen gefällt unser Haus, doch wir lieben es. Allerdings konnten wir nicht feststellen, dass die Farbe sich günstig auf aggressive Mitbürger auswirkt.

Das Einfamilienhaus pink angestrichen

In diesem lächerlichen Pink wirkt die abgebildete Zelle erst recht beengend und dadurch depressiv. Es ist kaum vorstellbar, dass in dieser grässlichen Umgebung Aggressionen abgebaut werden können. Im Gegenteil! So ein kleiner, schmaler Raum müsste in einer Farbe gehalten werden, die diesem Freundlichkeit und Offenheit verleiht.

3538 Röthenbach

3186 Düdingen

Mein Lebenspartner hat seine drei Kinder bereits über zwei Jahre nicht mehr gesehen. Jeglicher Kontakt wurde ihm von seiner Ex-Frau verweigert. Vor knapp einem Jahr ist sie mit den Kindern plötzlich spurlos verschwunden, und es hat über ein halbes Jahr gedauert, bis man sie dann schliesslich in Italien orten konnte. Obwohl mein Partner ein Besuchsrecht der Schweizer und der italienischen

Wir haben unser Einfamilienhaus (siehe Bild) vor zwei Jahren

Tosca Giordano, per Mail

Hans Rudolf Fasnacht 4125 Riehen

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


10 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

B

änzu schöpft sich eine Portion Spaghetti und schaut dann suchend über den gedeckten Tisch. Es ist ein warmer Frühlingsabend, und zum Nachtessen auf der Terrasse des Einfamilienhauses in Worb BE ist die ganze sechsköpfige Familie Mühlheim versammelt. Als der junge Mann findet, wonach er gesucht hat, fragt er in breitestem Berndeutsch: «Eve, kannst du mir den Tabasco reichen?» Eve Mühlheim, 46, Hausfrau und Spitalassistentin, schmunzelt. «Diese Vorliebe für Schärfe im Essen ist etwas, das er aus Äthiopien mitgebracht hat.» Bänzus richtiger Vorname ist Yoftahe. Der Schwarzafrikaner ist 2002 als Flüchtling in die Schweiz gekommen. Er war damals gerade mal zehn Jahre alt. An seine richtigen Eltern kann er sich kaum erinnern. Er war erst neun Monate alt, als sein Vater, ein regimekritischer Journalist, verschleppt wurde, und sieben, als seine Mutter, die als Krankenschwester bei Ärzte ohne Grenzen gearbeitet hatte, während eines Einsatzes in Nigeria verstarb. Bilder von der Zeit in Äthiopien hat Yoftahe erst seit Kurzem wieder, lange Zeit wusste er gar nichts mehr, er hatte es verdrängt. Yoftahe war wie alle, die als Asylsuchende in die Schweiz gelangen, in Empfangs- und Durchgangszentren untergebracht: zuerst in Vallorbe VD, dann in einem Container in Ostermundigen BE, bevor er ein zweites Mal verlegt wurde, nach Enggistein bei Worb. Kurz zuvor war Familie Mühlheim in die Emmentaler Gemeinde ge-

FAMILIE MÜHLHEIM AUS WORB:

Vorne: Yoftahe (18) mit Hund Miro. Hinten von links: Simon (18), Markus (47), Eve (46), Michelle (16), Dominique (20). Markus Mühlheim sagt: «Eine Integration ist wohl nur im Zusammenleben mit einer Familie möglich und erfolgreich.»

Zu Hause ein Gast

Jedes Jahr gelangen Hunderte von Kindern ohne Eltern in die Schweiz. Die meisten werden Ibrahim von der Elfenbeinküste hatten grosses Glück: Sie haben bei einer Pflegefamilie ein


MENSCHEN FLÜCHTLINGE

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zogen. Eines Tages kam ihr Sohn Simon nach Hause und sagte: «Bei uns in der Klasse hat es einen Neuen. Darf ich ihn mal einladen?» Wenige Tage später sass Yoftahe bei Mühlheims am Esstisch, und ohne viel zu überlegen, sagte Eve zum mittlerweile Zwölfjährigen: «Du bist hier jederzeit willkommen.» Als Yoftahes Sozialarbeiterin wenig später anrief und berichtete, der Junge würde gerne bei ihnen leben, war die bereits dreifache Mutter erst mal überrumpelt. Aber: «Es hat mir wahnsinnig Eindruck gemacht, dass dieser Knirps so klar gesagt hatte: «Ich will in einer Familie leben.» Und so zog Yoftahe ein. 427 Kinder aus armen Ländern sind 2009 ohne ihre Eltern oder andere

Unbegleitete minderjährige Asylsuchende (Uma) in der Schweiz

in Asylzentren untergebracht. Yoftahe aus Äthiopien und neues Zuhause gefunden.

Von den 16 005 Menschen, die 2009 in der Schweiz Asyl beantragten, waren 427 bei ihrer Ankunft Minderjährige, die ohne Begleitung von Eltern oder anderen Nahestehenden gekommen waren. Jeder Zehnte von ihnen war jünger als 15 Jahre. Letztes Jahr kamen die meisten Uma aus Nigeria (52), Afghanistan (43), Somalia (41), Sri Lanka (38), Guinea (37), Guinea-Bissau (27), Elfenbeinküste und Gambia (je 21), Irak (20), Eritrea (15), Mongolei (10), Kosovo (9). Immer wieder verlangen Menschenrechtsorganisationen und linke beziehungsweise christliche Parteien, dass die Schweiz auch bei den Flüchtlingskindern die Kinderrechtskonvention einhält. Erst vor einigen Tagen haben 81 Organisationen den Bundesrätinnen Doris Leuthard und Evelyne WidmerSchlumpf ein Manifest überreicht, das die umfassende Umsetzung des Rechts auf Bildung (inklusive Lehre) fordert sowie den sofortigen Stopp der Ausschaffungshaft Minderjähriger und die Respektierung der UN-Kinderrechtskonvention gegenüber Kindern ohne geregelten Aufenthaltsstatus.


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Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

nahestehende Erwachsene in die Schweiz gereist und haben hier einen Asylantrag gestellt. Man nennt sie im deutschsprachigen Raum Uma – unbegleitete minderjährige Asylsuchende. Viele von ihnen sind aus Kriegsgebieten geflüchtet (siehe Box). Auffallend ist, dass 2009 im Vergleich zu 2007 doppelt so viele der Kinder jünger als fünfzehn Jahre waren, als sie herkamen. Ibrahim aus der Elfenbeinküste ist im März letzten Jahres in die Schweiz gekommen. Wie Yoftahe ist auch er Vollwaise; seine Eltern sind 2007 im Bürgerkrieg umgekommen. Ein gutes Jahr nach seiner Ankunft hier ist Ibrahim ein gross gewachsener, dünner 16-Jähriger, dessen Deutsch noch nicht so gut ist wie das von Yoftahe, aber der durch die täglichen Gespräche zu Hause und die viermal wöchentlich stattfindenden Fussballtrainings schnell dazulernt. Fussball ist Ibrahims Leidenschaft. Stolz erzählt seine Pflegemutter Susanna Portmann, Kindergärtnerin und Hausfrau aus Emmen LU, wie das Jungtalent dank eines Sozialarbeiters im Asylheim zuerst vom lokalen Fussballclub und dann vom FC Luzern entdeckt wurde. Und Ibrahim ist derart talentiert, dass er regelmässig in der U 17-Mannschaft des FCL spielt. Zu Hause in ihrer Wohngenossenschaft schildert die Patchworkfamilie, wie das multikulturelle Zusammenleben funktioniert. «Schwarz und Weiss vereint», meint Vater Ali Bakayoko lachend. Er stammt auch aus der Elfenbeinküste. Seit 2002 ist er mit Susanna Portmann verheiratet. Beide brachten Kinder in die Ehe – er Melissa (12), sie Mattia (12), Leonidas (14) und Nicolas (15). Nicolas war es, der an einem Grümpelturnier Ibrahim entdeckte. Bald darauf war der scheue Neuankömmling zum Essen eingeladen. Ibrahims Wunsch, in einer Familie zu leben, war gross – kein Wunder, seit Monaten lebte er ohne Bezugspersonen und musste sein «Zuhause» in diversen Asylzentren mit hundert anderen Flüchtlingen teilen. Das Ehepaar Portmann-Bakayoko musste nicht lange überlegen. «Aber!», ruft Vater Ali

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«Von den Kindern wird erwartet, dass sie hier arbeiten.» Jean Zermatten (62) ist Vizepräsident des Uno-Ausschusses für die Rechte des Kindes. In Sion leitet er zudem das von ihm gegründete «Internationale Institut für die Rechte des Kindes» (www.childsrights.org). Jean Zermatten, jedes Jahr gelangen Hunderte Kinder aus Afrika und anderen Ländern des Südens ohne Begleitung in die Schweiz. Weshalb?

Die Kinder kommen aus Ländern mit grosser Armut und haben – wie wir alle – den Traum von Wohlstand und Sicherheit. Anders als wir können sie sich diesen Traum in der eigenen Heimat nicht erfüllen. Einige sind auch Waisen. Trotzdem konnten sie sich die Reise hierher finanzieren.

Jemand ist für die Reisekosten aufgekommen – aber irgendwann müssen sie das Geld zurückbezahlen. Von den Kindern wird erwartet, dass sie hier Fuss fassen und eines Tages arbeiten werden. Doch die Realität sieht komplett anders aus, als sie es sich vorgestellt hatten und wie ihnen erzählt wurde. Es gibt hier wenig Perspektiven für diese Kinder, und so sind sie bald einmal desillusioniert.

suchende Kinder in Gastfamilien unterzubringen – aber freilich müssten diese Familien sorgfältig ausgesucht, vorbereitet und begleitet werden. Als Erwachsene ist es schwierig, sich vorzustellen, wie ein Kind empfindet …

... die Situation ist für alle Migranten schwierig, auch für die älteren. Bei Kindern kommt hinzu, dass sie noch nicht reif und zudem abhängig sind, auch wirtschaftlich. Sie haben also besondere Bedürfnisse. Und sie befinden sich in einem kulturellen Konflikt zwischen der Kultur, die sie von zu Hause kennen, und der neuen, mit der sie jetzt konfrontiert sind. Oft dürfen minderjährige Asylsuchende bei uns keine Ausbildung machen. Sie haben also keine Einnahmen, keine berufliche Perspektive.

«Die jungen Menschen müssen viel Druck aushalten.»

Ein paar wenige werden von einer Schweizer Gastfamilie aufgenommen. Ist das eine gute Lösung?

Bei uns ist die Asylpraxis von Kanton zu Kanton verschieden. In manchen gibt es spezielle Zentren für die Minderjährigen; ein Gastfamiliensystem gibt es aber nirgendwo. Ich persönlich würde es eine gute Lösung finden, asyl-

Das Risiko, dass sie sich illegalen Aktivitäten zuwenden, scheint gross.

Ja. Es gibt kriminelle Gruppierungen, die minderjährige Asylsuchende für Einbrüche oder Drogenverkauf benutzen. Ausserdem ist das Risiko, dass das Kind psychisch Schaden nimmt, riesig. Denn es muss viel Druck aushalten, viel Unsicherheit, Perspektivenlosigkeit, es ist ein bisschen verloren. Das kann Konsequenzen haben. Einige stehen das gut durch, andere nicht.

Die Schweiz wurde von der Uno wegen ihres Umgangs mit minderjährigen Asylsuchenden kritisiert.

Die Schweiz könnte tatsächlich einiges besser machen. Zum Beispiel?

Gleich nach seiner Ankunft müsste einem minderjährigen Asylsuchenden ein Rechtsvertreter zur Seite gestellt werden. In einigen Kantonen ist das gewährleistet, in anderen überhaupt nicht. Es braucht diese Regelung dringend in allen Kantonen. Was müsste aus Ihrer Sicht als Wächter über die Kinderrechtskonvention sonst noch verbessert werden?

Es geht nicht an, dass Kinder einfach zu Erwachsenen gemacht werden, wenn man sich ihres Alters nicht sicher ist. Auch, dass Minderjährige ins Gefängnis gesteckt werden, bevor man sie ausweist, ist nicht konform mit der Kinderrechtskonvention. Auch Rückschaffungen von Kindern sind fragwürdig: Gemäss Konvention dürfen wir Kinder nicht in ihr Herkunftsland zurückschicken, wenn es dort nicht sicher ist – gemacht wirds trotzdem. Auch sind die Leute, die man hier zur Betreuung der Kinder einsetzt, oft nicht spezialisiert. Sie kennen sich mit den Kinderrechten ebenso wenig aus wie mit der Situation in den Herkunftsländern, und sie wissen auch nicht, wie man mit Kindern spricht, sie haben keine entsprechende Ausbildung.


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Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

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aus, «zuerst habe ich ernsthaft mit ihm geredet. Ich habe gesagt: Du musst dich immer gut benehmen und die Kultur hier respektieren.» Heute lacht die Familie über die mahnenden Worte von damals.

der Uno benennen Organisationen wie die Pro Juventute und die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi mehrere Missstände. Selbst bei der Behandlung der Asylgesuche werde der Grundsatz des übergeordneten Wohls des Kindes missachtet. Es sei «teilweise ein abwartendes Verhalten festzustellen, bis das Mündigkeitsalter sicher erreicht ist. Das überlässt die Betroffenen einer völligen Perspektivenlosigkeit, statt dass sie an den Voraussetzungen für den weiteren Aufenthalt in der Schweiz oder einer unterstützten Rückkehr in den Herkunftsstaat arbeiten können.» Viele Kinder dürfen beispielsweise nach der Schule keine Lehre antreten.

Ibrahims Zukunft ist ungewiss

Aber zum Lachen ist ihnen nicht immer zumute. Ibrahims Zukunft ist ungewiss. Jeden Tag könnte ein Brief kommen, in dem steht, dass er das Land verlassen muss, weil sein Asylgesuch abgelehnt wird. Es gibt keinen Tag, an dem der Junge unbeschwert aufwachen und zur Schule gehen kann. Auf die Frage, wie er damit umgeht, murmelt er ausweichend: «Hier fühle ich mich aufgehoben und Endlich eine sicher.» Susanna Portmann Lehrstelle betrachtet ihren Pflegesohn nachdenklich und Auch für Yoftahe war es sagt, «dass er und all die alles andere als selbstveranderen minderjährigen ständlich, dass er eine LehAsylsuchenden nicht diere machen kann – obwohl er perfekt Schweizerselben Rechte und Möglichkeiten haben wie unsedeutsch spricht und vorre Kinder, keine Lehre maFAMILIE PORTMANN-BAKAYOKO AUS EMMEN: bildlich integriert ist. Vater chen können, gerade mal Ibrahim (16), Susanne (43, Kopf links), Mühlheim: «Einen Lehr73 Franken pro Woche für Mattia (12, Kopf rechts), Leonidas (14, Kopf meister zu finden, der alles, auch Essen, zur Verlinks), Ali (39, Kopf rechts), Melissa (12, einen Jugendlichen mit fügung haben, sprachlich Kopf links), Barthelemy (15, Freund der Flüchtlingsausweis einund kulturell herausgeforFamilie), Nicolas (15, Kopf links). stellt, ist sehr schwierig. dert sind – all das ist bewälGeholfen hat, dass just im tigbar. Aber die permanenrichtigen Moment das Einte Unsicherheit, das Nichtbürgerungsverfahren zum Laufen kam, das konnten wissen, ob sie bleiben dürfen oder nicht, ist eine wir in die Bewerbung reinriesige Belastung. Und die schreiben.» Für Yoftahe ist die Zeit der Unsicherheit begleitet sie pausenlos.» Dieser Zustand des hoffentlich bald zu Ende. Nichtwissens kann für die Durchgemacht haben er betroffenen Kinder Monaund seine Pflegefamilie in te oder sogar Jahre dauern – und ohne die Garantie, dass man ihnen den letzten Jahren einiges. Die vienicht alle können damit umgehen wohlwollend gesinnt ist, einfach len verbalen Attacken, die sich (siehe Interview Seite 13). Vor al- ruhig bleiben und warten, bis über Yoftahe von Jugendlichen und solem von Kindern, die nicht das sie gerichtet wird. Rechte hätten gar Erwachsenen anhören musste, Glück haben, in einer Schweizer sie zwar. Die grundlegenden sind waren noch harmlos. Die UnsicherPflegefamilie unterzukommen, in der von der Schweiz ratifi- heit, jedes Mal, wenn der N- oder was auf die allermeisten zutrifft, zierten Kinderrechtskonvention F-Ausweis wieder erneuert werden wird erwartet, was nicht einmal (KRK) der Uno festgehalten. Aber musste, wie sich Eve Mühlheim für Erwachsene selbstverständlich diese Rechte scheinen den Flücht- erinnert, nagte schon mehr: «Da ist: dass sie ohne familiären Rück- lingskindern hierzulande nur be- wusste man nie, was passiert.» halt, ohne Liebe und Geborgen- dingt zugebilligt zu werden. In Texte Esther Banz heit, praktisch ohne Geld und ihrem zweiten Bericht zuhanden Bilder Esther Michel

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16 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Wenn Alt und Jung

Ab Mitte Juni «tätschts» in Aarau gehörig. Am grössten Schweizer Sportfest die Freiämter Josef «Baba» Köchli, Hanspeter «Böse» Iten und ihre Enkel

Volksfest Schützenfest Am 18. Juni 2010 ist es wieder so weit: Zum Eidgenössischen Schützenfest, das alle fünf Jahre stattfindet, werden 45 000 Schützinnen und Schützen erwartet — diesmal in der Umgebung von Aarau. Am stärksten frequentiert sein wird das Schiesszentrum am 18. und 19. Juni. Die erste Veranstaltung dieser Art fand bereits 1824 statt, ebenfalls in Aarau. Am Volksfest, das sich über 27 Tage erstreckt, braucht es für die 240 000 zu lösenden Stiche (Resultate) rund drei Millionen Patronen. Die Sportler tragen ihre Wettkämpfe mit Gewehren (300 Meter) und Pistolen (25 und 50 Meter) aus. Für den Wettkampfbetrieb sind täglich 45 Funktionäre und gegen 500 Helfer nötig. Als einer von fünf Hauptpartnern ist die Migros verantwortlich für die tägliche Lieferung der Lebensmittel ins Festzelt. Im Ausstellungszelt befindet sich die Delicio-Kaffeebar auf 100 Quadratmetern. Besucher können dort mehrere Kaffeemaschinen gewinnen. Am 4. Juli steht schliesslich ein grosser Festumzug durch Aarau an, an dem die Migros mit einem historischen Wagen und frischen Produkten teilnimmt. www.aarau2010.ch

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Eidgenössisches Schützenfest 2010; 18. Juni — 18. Juli.

Der Schiesssport vereint die Grossväter Köchli und Iten mit ihren Grosskindern

Heute treffen die Enkel besser als ihre Lehrer

S

chiessstand Beinwil im Aargauer Freiamt: Anja Köchli (19) richtet den Lauf ihres Sturmgewehrs 90 auf die 300 Meter entfernten Scheiben, während ihr Grossvater Hanspeter Iten (64) beim Justieren hilft. Gleich daneben liegt Anjas Bruder Elia (17), assistiert von Josef Köchli (78),


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dasselbe Ziel haben

des Jahres, dem Eidgenössischen Schützenfest, werden gegen 45 000 Schützen erwartet. Auch Anja und Elia schultern das Gewehr. Eine Familie im Präzisionsrausch. Gut Schuss dank grossväterlicher Unterstützung: Josef Köchli mit Elia Köchli (links) und Hanspeter Iten mit Anja Köchli.

dem Grossvater väterlicherseits. Die Köchlis aus Waltenschwil AG haben das Schiessen im Blut. Diese gemeinsame Begeisterung sorgt für ein ausgezeichnetes Verhältnis untereinander und zwischen den Generationen. Im Quartett entpuppt sich Hanspeter Iten als Wortführer.

Er ist in der Region als «Böse» bekannt, weil er als Kind das Wort nicht richtig aussprechen konnte. Auch Köchli hat einen Übernamen: Weit über sein Heimatdorf Buttwil hinaus wird er Baba gerufen – Baba für Grossvater. Böse Iten sagt: «Ich war immer ein vergifteter Schütze und wollte

diese Passion mit meinen Enkeln teilen.» Deshalb habe er sie an Schützenfeste mitgenommen.

Kameradschaft ist wichtiger als sportliche Ambitionen

Eines Tages konnten die Grosskinder besser schiessen als er, das freute ihn. Die Resultate sprechen

für sich. Der baumlange Elia mit Schuhnummer 45, der seit fünf Jahren schiesst, war 2009 bester Jungschütze des Kantons Aargau. Anja ist ebenso bekannt als gute Schützin. Wie gut die Form der vier ist, zeigt sich am 18. Juni. An diesem Freitagmorgen wer-


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den sie Ein Team: Anja Köchli profitiert und die Scheibeim Er- von Grossvater Babas Erfahrung. ben noch treföffnungsschiesfe.» Dies seit sen des Eidvier Jahren mit genössischen einem KarabiSchützenfestes ner, nachdem er in Aarau teil30 Jahre lang nehmen. Zum das SturmgeAuftakt stehen wehr 57 und 30 Schüsse an. von 1990 bis Die Wettkämp2006 das Sturmfer haben dafür gewehr 90 lud. nur vier Minuten Zeit. Die SchiessAnja hat langfristigere Ziele. büchlein der Köchlis sind prall Sie will dieses Jahr den Jungschütgefüllt; sämtliche Stiche wurden zenkurs abschliessen und als Junggelöst. Die kameradschaftliche schützenleiterin weitermachen. Stimmung ist den Grossvätern Wenn die zierliche junge Frau erund ihren Grosskindern für ein- folgreich schiesst, macht sie das mal wichtiger als sportliche Ambi- glücklich und stolz – obschon sie tionen mit Spitzenresultaten. weiss, dass sie manchmal wegen Die Jungtalente profitieren ihres Sports schief angeschaut von den Erfahrungen ihrer Gross- wird. «Als Frau werde ich beim väter. Diese wurden 1990 am Eid- Schiessen immer unterschätzt.» genössischen Schützenfest in Winterthur Schweizer Meister für Anja schwört auf Yoga, den Kanton Aargau im Match- Böse auf Vogelgezwitscher schiessen über 300 Meter. Dafür Grossväter und Enkel schiessen haben sie so oft trainiert, dass jeden Mittwoch. Die ältere GeneMaryse Iten ihren Mann, den ration steht der jüngeren immer Bäcker, fragte, ob er überhaupt wieder mit Tipps zur Seite. Spitnoch Brot backen oder nur noch zenresultate, so Iten, lassen sich schiessen möchte. 2002 hat Böse nur durch autogenes Training – Iten zudem beim historischen im wahrsten Sinn des Worts – Morgartenschiessen triumphiert erzielen. Böse Iten hört sich dazu – mit einem Sieg. Er, der unter im Vorfeld der Wettkämpfe eine Arthrose leidet, will so lange CD mit Vogelgezwitscher an. Seischiessen, wie es die Gesundheit nen Enkeln rät er immer wieder: erlaubt. «Richtet euch am Schiessstand sauber ein, schliesst die Augen, Baba Köchli ist auch mit bald atmet tief ein, findet beim Abzug 80 Jahren noch treffsicher den Druckpunkt und drückt für Der bald 80-jährige Baba Köchli die Schussauslösung sauber schiesst seit über 50 Jahren wett- durch.» Schützen wissen es: Die kampfmässig. Er ist bekannt für Schussabgabe muss unbewusst seine eisernen Nerven. Als Land- passieren. Anja hilft dabei Yoga. Es wirt war er einst Besitzer von erhöht ihre Konzentration und Milchkühen und Zuchtschwei- macht sie beweglicher; ihre Arme nen. Bei einer Gruppenausschei- schlafen weniger schnell ein, stellt dung in Merenschwand AG vor sie fest. 14 Tagen erzielte er von 100 mögSowohl Anja als auch Elia halichen Punkten deren 98. «Ich ben in ihrer Freizeit nicht schiesse, solange ich Spass habe nur das Schiessen im Kopf:

«Als Frau werde ich beim Schiessen unterschätzt.»

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Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

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Seit fast 50 Jahren begeisterter Schütze: Alt-Bundesrat Samuel Schmid

Schiesst trotz Arthrose: Böse Iten mit Enkel Elia Köchli.

«Ich wollte diese Passion mit meinen Enkeln teilen.» Anja spielt Volleyball und geht gerne mit Kollegen in den Ausgang nach Luzern oder Zürich, während Elia im Skatepark intensiv Velo fährt. «Damit fangen wir nicht mehr an, gäll Baba», sagt Böse Iten.

Auch beruflich ziehen sie am selben Strang

Mit seinen Enkeln hat er eine andere Gemeinsamkeit: 1941 eröffnete sein Vater eine Bäckerei, die Böse 1973 als Einmannbetrieb erwarb und den Eltern von Anja und Elia 1999 verkaufte. Sie haben 25 Angestellte übernommen. Eine davon ist Anja Köchli, die im elterlichen Betrieb seit einem Jahr als Konditor-Confiseur arbeitet. Elia macht im elterlichen Geschäft eine BäckerKonditor-Lehre und steht vor der Abschlussprüfung. Ob er ins Schwarze trifft, zeigt sich nächstes Jahr bei der Abschlussprüfung. Texte Reto E. Wild Bilder Keiko Saile

www.migrosmagazin.ch Für Neueinsteiger: Wichtige Fakten und Kontakte für angehende Schützen.

Am Eidgenössischen will der ehemalige Militärchef einen Kranz holen B

rauner Rollkragenpullover statt Hemd, eine Wildlederjacke statt Jackett und Manchester- statt Anzugshosen: AltBundesrat Samuel Schmid gibt sich äusserlich locker und fühlt sich in seiner Heimat, dem Berner Seeland, sichtlich wohl. Heimat – das ist für den BDP-Politiker im Ruhestand auch der Schiessstand der Feldschützen von Rüti bei Büren und Arch BE. Hier hat der 63-Jährige den Jungschützenkurs besucht, hier ist er bis heute Mitglied. Rüti/Arch ist seine Gesellschaft. Mit 16 Jahren begann Samuel Schmid zu schiessen. Er ist stolz, seit 1969 in Thun sämtliche Eidgenössischen Schützenfeste besucht zu haben – über 300 Meter und in den vergangenen Jahren mit dem Sturmgewehr 90. «Ich schätze am Schiessen die Kameradschaft und die mentale Vorbereitung, die eine hohe Konzentration erfordert», sagt Schmid. Offenbar liegt die Freude an diesem Sport in der Familie, ist doch Bruder Peter Schmid Ehrenpräsident des Schweizer Schiesssportverbandes.

Und im Naturschutzgebiet schiesst Schmid Bilder

Seit seinem Rücktritt aus dem Bundesrat Ende 2008 hat Samuel Schmid wieder mehr Zeit für sich. Unterbeschäftigt ist er aber nicht. Er blättert auf seinem iPhone und ordnet chronologisch die jüngsten Auftritte ein: Mittagessen mit einem Botschafter, Redner an einem Polizeirapport, Teilnahme an der Generalversammlung der Gesellschaft Weissenstein, die sich für die Weiterführung der Seilbahn einsetzt. Seit knapp zwei Monaten ist Schmid Stiftungsrat von Denk an mich (Ferien für Behinderte), engagiert sich für Menschen, die an Leukodystrophie (Stoffwechselkrankheit) leiden. «Die einstigen Mitglieder der Landesregie-

Samuel Schmid: «Ich schätze am Schiessen die Kameradschaft und die mentale Vorbereitung, die eine hohe Konzentration erfordert.»

rung haben eine anständige Rente. So kann ich auch etwas tun, ohne entschädigt zu werden.» Inzwischen schläft Schmid aus – bis sechs Uhr statt wie zu seiner Zeit als Bundesrat bis fünf Uhr. «Was soll ich anderes machen als aufzustehen, wenn ich frühmorgens wach im Bett liege?» Danach unternimmt er regelmässig Spaziergänge ins Naturschutzgebiet – stets dabei: sein Fotoapparat, eine Nikon D 90.

Im Schiessstand war der Hobbyfotograf dieses Jahr am 2. Juni zum ersten Mal. «Ich war gäng unterwegs», sagt er. Trotz Trainingsrückstand hat er sich zum Ziel gesetzt, am Eidgenössischen in Aarau einen Kranz zu schiessen. Obwohl er von sich sagt, kein Spitzenschütze zu sein, ist ihm das in der Vergangenheit immer wieder gelungen. Davon zeugen die über hundert Kranzauszeichnungen.


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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

UNTERWEGS AN DIE WM (16) Die Freunde Christian Roos, Roland Illi, Daniel Jacot und Francis Schnyder sind auf ihrem Weg an die Fussball-WM nach Südafrika in Moçambique gelandet.

Langsam, aber sicher gibts einen Dresscode: rot-weiss!

Bilder Marcel Bieri/Keystone, zvg

700 Kilometer für ein Fussballspiel «Wir tuckern gemütlich durch die Savanne von Moçambique, als wir erfahren, dass ein lokaler TV-Sender das morgige Spiel Schweiz gegen Italien überträgt. Wir sind wie elektrisiert. Obwohl der nächste Touristenort mit einer funktionierenden Infrastruktur 700 Kilometer entfernt ist, machen wir uns auf den Weg. Und zwar schnurstracks. Wir schaffen es auf die zweite Halbzeit. Und das Spiel unserer Nati gibt uns Hoffnung für die Begegnung gegen Spanien. Nach dem Abpfiff lassen wir unsere Seelen noch etwas baumeln und machen uns dann auf nach Durban. Die südafrikanische Stadt ist noch rund 1000 Kilometer entfernt. Ein Klacks im Vergleich zu den 17 000 Kilometern, die wir schon zurückgelegt haben. Mit jedem Meter, mit dem wir uns dem WM-Land nähern, werden wir aufgeregter und fröhlicher. Wir freuen uns auf ein grossartiges Fussballfest mit vielen rot-weissen Erfolgen und singen schon jetzt stundenlang hopp Schwiiz, hopp Schwiiz, hopp Schwiiz.» Mehr Infos unter www.afrika2010.ch Fortsetzung im nächsten Migros-Magazin.

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RETTER IN DER NOT

«Ich konnte einfach nicht weiter zuschauen» Hans-Ulrich Müller (60) ist Banker bei der Credit Suisse. In seiner Freizeit saniert er mit privatem Geld marode Unternehmen. Vor ein paar Tagen kaufte er die Kartonfabrik Deisswil BE, rettete damit 253 Arbeitsplätze und ist überzeugt, dass der Betrieb erfolgreich sein wird.

bei der Stellensuche, und die Mitarbeitenden bekommen selbstverständlich eine anständige Abgangsentschädigung.

Hans-Ulrich Müller, warum kauften Sie diese Fabrik?

Investoren wollen in der Regel irgendwann ihr Geld zurück, und zwar mit Rendite.

Ich konnte einfach nicht weiter zuschauen, wie Leute, die zum Teil bereits in der vierten Generation in Deisswil arbeiten, um ihre Jobs kämpfen mussten. Also stellte ich eine Gruppe zusammen, analysierte die Lage und wurde aktiv. Welche Pläne haben Sie nun?

Wir dürfen aus vertraglichen Gründen nicht weiter Karton produzieren. Aber wir sind gut gerüstet. Beispielsweise für Altpapierhandel oder als Logistikzentrum. Im Vordergrund steht, den Mitarbeitenden eine Perspektive zu geben. Darum habe ich alle Kündigungen der Vorbesitzer zurückgezogen, indem ich jedem eine Stelle zu den bisherigen Salärbedingungen angeboten habe. Die Arbeitsinhalte werden jedoch ändern, da wir keinen Karton mehr produzieren können. Sie werden aber nicht alle einsetzen können.

Das stimmt. Und ich muss zugeben, ich bin darauf angewiesen, dass einige bereit sind, zu einem anderen Betrieb zu wechseln. So viel Flexibilität muss sein. Wir haben bereits 192 Angebote von anderen Firmen bekommen. Wir haben sehr fähige Leute, helfen

Sie haben Ihr Privatvermögen investiert. Wie viel konkret?

Viel. Für mich sehr viel Geld. Wir haben aber vertraglich Stillschweigen vereinbart.

Mich interessiert nicht der kurzfristige Gewinn. Ich will diese Firma erfolgreich machen, keine Frage, und rechne mit einer langfristigen Wertsteigerung.

Hauptberuflich sind Sie Manager bei der Credit Suisse. Wie lässt sich das mit Ihrem Engagement vereinbaren?

Meine Vollzeitjob darf natürlich nicht darunter leiden. In der Bank beschäftige ich mich ebenfalls mit KMU, ich habe also reichlich Erfahrung und kann von gewissen Verbindungen profitieren. In meiner Freizeit betätige ich mich als Unternehmer. Mein Teil an der Arbeit in Deisswil ist verhältnismässig gering, die Arbeit erledigen die Beschäftigten und natürlich eine fähige Geschäftsleitung, die ich eingesetzt habe.

«Im Vordergrund steht die Perspektive für die Mitarbeiter.»

Sie haben Erfahrung als Retter: Vor 17 Jahren übernahmen Sie Leibundgut in Sumiswald, dann die Mopac Wasen. Wie geht es diesen Betrieben heute?

Die sind sehr erfolgreich. Sumiswald hatte 2008 das beste Ergebnis seiner Geschichte. Allerdings höre ich den Ausdruck Retter nicht gern. Er ist mir unangenehm, es geht nicht um mich. Sie haben ein starkes soziales Engagement. Zahlt sich das für ein Unternehmen wirklich aus?

Davon bin ich total überzeugt. Unser Wohlstand, die Zukunft unseres Landes hängt von den Arbeitskräften ab. Es war beeindruckend zu sehen, welche Energien, welch kreatives Potenzial in Deisswil mobilisiert werden konnte. Motivierte Leute, die sich respektiert fühlen, leisten zehnmal mehr als unzufriedene.

Bleibt Ihnen noch Zeit für Ihren morgendlichen Handstand?

Auf jeden Fall, den mache ich seit Jahren, zusammen mit Dehnungs- und Turnübungen. Ich war früher Kunstturner und will bis ins hohe Alter gewisse Sachen machen können und einfach fit bleiben.

Bringt es Sie auf kreative Ideen, die Welt verkehrt herum anzuschauen?

Die habe ich vor allem beim Joggen. Ich renne zwei, drei Mal pro Woche, das ist mir wichtig.

Haben Sie von der Credit Suisse auch einen Bonus erhalten?

Ja, ich bin zufrieden.

Interview Ruth Brüderlin


24 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Elektro-Boy

Ob Trottinett, Rollschuh oder Velo — vor Michael Zoller ist kein Fahrzeug sicher. Der 16-jährige Zürcher verpasst jedem Gefährt einen Elektromotor.

F

eierabend bei Zollers in Buchs ZH. Karin und Patrick, die Eltern, plaudern am Esstisch. Zwei Söhne sehen fern. Einer fehlt. Michael, der älteste des Nachwuchstrios, verbringt seine Freizeit lieber im Untergrund. Im Keller des Mehrfamilienhauses frönt er seiner Leidenschaft, dem Bau von elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Schon mit 16 Jahren feilt er an seiner Unternehmerlaufbahn. «Ob es klappt, steht natürlich noch in den Sternen», sagt Michael. «Aber hey, ich mag es, darüber nachzudenken, was sein könnte.»

Aus einem Tonbandgerät bastelte er das erste Gefährt

Michael Zoller, der Elektronikerlehrling im ersten Lehrjahr, ist ein Zappelphilipp, spricht wie ein Sturmgewehr, steht ständig unter Strom. Seine Fahrzeuge, ob Kickboard, Inlineskates, Velo oder bald ein Töff, tun es auch, nachdem Michael mit ihnen fertig ist. Und sein Schaffen überzeugt. Mit 30 Kilometern pro Stunde trägt ihn sein zuletzt abgeschlossenes Projekt über das kaum befahrene Quartiersträsschen: ein umgebautes Cruiser-Fahrrad mit Strassenzulassung. Kein einziges Mal tritt Michael dabei in die Pedale. Er dreht nur am rechten Lenkergriff, flitzt davon und lächelt so cool wie Peter Fonda in Easy Rider. Es ist die Schuld von Michaels Vater Patrick, ebenfalls Elektroniker. Immer wieder reparierte er im heimischen Keller das eine oder andere Gerät. Als Michael den Elektromotor eines Tonbandgeräts aus einer Kiste klaubte, war seine Fantasie beflügelt. Er nahm

ein Holzbrett, suchte vier Räder und wollte den Elektromotor als Antrieb verwenden. «Natürlich funktionierte das nicht», sagt Michael. Doch der Misserfolg war für ihn kein Frust, sondern Motivation. Er begann zu recherchieren und zu verstehen, dass die Arbeit mit elektronischen Bauteilen strukturiertes Vorgehen verlangt. «Nach anfänglichen Misserfolgen hat er seine Vorgehensweise professionalisiert», erzählt sein Vater. Das erste fahrbare Resultat verliess Michaels Arbeitskeller, als er gerade zwölf war. Doch das handelsübliche Kickboard, um einen Elektromotor erweitert, dessen Drehbewegung von einer Kette auf das Hinterrad übertragen wurde, überzeugte nicht: «Es war unglaublich lahm, schaffte bloss 15 Kilometer pro Stunde, und den Berg hinauf ging gar nichts», lästert Michael. Also zerlegte er alles Die Bauteile für seine Motoren wieder, ersetzte bestellt Michael Zoller direkt Teile, tüftelte in China. Rechts: Das erste weiter und fahrbare Vehikel, das Elektroschindete damit Kickboard, baute er mit zwölf. weitere 10 Kilometer pro Stunde heraus. Als eine Idee für seine Sek.-Abschlussarbeit gefragt war, sah Michael die Chance für ein weiteres Projekt: Rollschuhe mit Elektroantrieb. «Ich fand die Vorstellung


MENSCHEN TÜFTLER

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Kraftvolle Fahrzeuge mit «geiler Optik» wie sein Elektro-Cruiser-Velo werden die Leute zum Umstieg auf Ökomobile bewegen — nicht der Umweltgedanke, sagt Tüftler Michael Zoller.

praktisch, weil Inlineskates weniger ‹gschtabig› sind als ein Kickboard», erklärt er. Michael investierte sein ganzes Geburtstags- und Weihnachtsgeld und liess sich auch von den geforderten Schreibarbeiten, die er als «obermühsam» bezeichnet, nicht entmutigen. Der schöne Lohn: eine glatte Sechs. Mit dem Folgeprojekt, dem Cruiser-Fahrrad, vollzog Michael eine doppelte Entwicklung: Zum einen verzichtete er erstmals darauf, die Elektroteile aus dem Versandkatalog zu bestellen. «Ich hatte keine Lust mehr, dieses überteuerte Zeug zu kaufen», erklärt er. Lieber suchte er sich das Material übers Internet direkt in

China zusammen. Die Bestellungen verschickt er per Mail in Englisch. Mutter Karin kontrolliert die Rechtschreibung. Zum anderen machte er mit seinem frisierten Velo den ersten Schritt in jene Richtung, in der er sich wirtschaftliche Chancen als Unternehmer ausrechnet. Das Projekt, an dem Michael derzeit arbeitet, ist nämlich ein elektrisch angetriebenes Motorrad.

Ökomobil und Speed sind kein Widerspruch

90 Kilometer pro Stunde soll der lautlose Töff erreichen. «Mehr ist gar nicht nötig, weil das Fahren auf der Autobahn eh keinen Spass

macht», meint er. Zuständig für den Spass seien vielmehr die Kraft und damit die mögliche Beschleunigung des Gefährts. Denn darin liegt für Michael der grosse Vorteil des Elektroantriebs: «Während bei Benzinern zwei Drittel der Energie als Wärme verloren geht, sind beim Elektromotor mehr als 90 Prozent für den Antrieb verfügbar – und zwar ohne Getriebe, ohne lästiges Schalten. Volle Power von Anfang an», schwärmt er. Dass sich «volle Power» schlecht mit ökologischer Gesinnung verträgt, hält Michael für realitätsfremd: «Ein Grossteil der Leute wird niemals ein elektrisch betriebenes Fahrzeug kaufen, nur

um der Umwelt einen Gefallen zu tun. Deshalb werden es nicht lahme Alternativmobile sein, die für den Umschwung sorgen. Sondern alternativ betriebene, kraftvolle Fahrzeuge mit einer geilen Optik und einem guten Preis.» Gerade weil Michael aber zur verzichtfreien Mobilität der Zukunft beitragen will, muss er vorderhand selbst Verzicht üben: Sein Lehrlingslohn reicht nur für kleine Sprünge. «Wenn ich im Ausgang irgendwo Eintritt zahle und noch etwas trinke, rechne ich mir immer aus, welche Teile ich mit dem Geld wieder hätte kaufen können.» Text Beat Matter

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Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

BILD DER WOCHE

| 27

CHINA UND DER UMWELTSCHUTZ

UMDENKEN IN FERNOST: Diese chinesische Arbeiterin setzt täglich das um, was ihr Vize-Premierminister Li Keqiang fordert. In der südöstlichen Provinz Anhui sortiert sie auf einer Recyclinganlage Pet-Flaschen. Bis vor Kurzem war Umweltschutz in ihrem Land ein Fremdwort — doch nach und nach entwickelt auch die Wirtschaftsmacht China ein grünes Bewusstsein. Arbeitskleidung für diese Frau gibts aber immer noch nicht.

FRAGE DER WOCHE

Bilder ChinaFotoPress/Getty Images, Jason Reed/Reuters

Welchen Nachnamen bekommen Findelkinder? Ob im Zug oder in der Kirche ausgesetzt oder in der Babyklappe Einsiedeln deponiert, laut ZGB hat jeder Mensch das Recht auf einen Namen. Bei Findelkindern in Einsiedeln handelt es sich technisch um Patienten des Spitals, die im System eingetragen werden müssen. Darum gibt das Personal dem Bébé einen Vornamen aus einer vorgegebenen Liste sowie ein gängiger Nachname wie Huber oder Kälin. Später erhält der Säugling von der Vormundschaftsbehörde einen neuen Namen und kommt in eine Pflegefamilie. Wird er adoptiert, heisst er nach einer Übergangsfrist gleich wie seine neue Familie. Übrigens: Das nächste Baby, das in der Babyklappe abgegeben wird, bekommt den Namen Deborah beziehungsweise Christoph.

ZITAT DER WOCHE

«Wäre ich Tony Haywards Chef, hätte ich ihn schon längst gefeuert.» US-Präsident Barack Obama (48) kritisiert in einem Interview mit dem TV-Sender NBC das Krisenmanagement von BP-Chef Tony Haywards scharf. Jetzt will er wissen, «wem wir in den Hintern treten müssen».


28 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Martin Eichele, konzentriert w채hrend der Auktion in Wil SG. Seine junge Partnerin ist mehr aus Liebe zu ihm denn aus Interesse vor Ort.


MENSCHEN SAMMLER

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Zu Unrecht abgestempelt Briefmarkensammler gelten als scheu und langweilig. Dabei sind sie, wie Martin Eichele, weltoffen und risikofreudig. Das zeigt ein Besuch an der wichtigsten Auktion des Jahres.

Neu im Besitz von Martin Eichele: Briefmarken aus der Ticino-Sammlung im Wert von 40 000 Franken.


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MENSCHEN SAMMLER

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

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D

er Raum ist in warmes Licht getaucht und edel eingerichtet, die Gesellschaft elitär. Rund 200 Personen aus verschiedenen Ländern haben sich im Untergeschoss des Auktionshauses Rapp eingefunden. Was sie verbindet, ist ihre Leidenschaft für Philatelie, für Briefmarken – und für einige auch noch die Tatsache, dass sie das nötige Kleingeld besitzen, um sich die Teuersten dieser Mini-Wertpapiere zu ersteigern. Denn es ist so: In diesem Untergeschoss des Auktionshauses Rapp in Wil SG kommen während vier Tagen seltene, wertvolle Briefmarken unter den Hammer. Und eine der grössten Sensationen erlebt die Märkeler-Gemeinde gleich zu Beginn: die Versteigerung der Ticino-Sammlung.

Die Auktion ist nicht für Unentschlossene

Diese ist die wertvollste Briefmarkensammlung der Zeit zwischen 1843 und 1854. Sie galt als verschollen ¬ bis Auktionator Peter Rapp eines Tages einen geheimnisvollen Anruf erhielt. Die Person am anderen Ende der Leitung sagte: «Guten Tag. Wir haben da etwas Wertvolles im Familienbe-

D allererste Die ll Briefmarke …

Die Chefs der Auktion in Aktion: Patron Peter Rapp ruft die gebotenen Summen aus, Tochter Bettina Strässle-Rapps Blick entgeht nichts.

sitz.» Inzwischen ist die Sammlung wieder in ihre Einzelteile zerlegt, 400 sogenannte Lose sind es, die an diesem Tag, dem 1. Juni 2010, erstmals seit über vier Jahrzehnten wieder den Besitzer wechseln. Das muss ruck, zuck gehen, Unentschlossene haben hier nichts verloren. Wer der letzte Besitzer war, bleibt geheim. Der Basler Martin Eichele, Experte für Philatelie, Schwerpunkt Postgeschichte, weiss es zwar, denn er

hat einen Grossteil der Bestände, die hier versteigert werden, auf ihre Echtheit geprüft. Aber er verrät nur: «Es war ein Ausländer, der in der Romandie lebte. Ein Unternehmer und wohlhabender Mann. Nachdem er gestorben war, ging die Sammlung an die Erben, die sie jetzt verkaufen.» Eichele fällt im Saal vor allem dadurch auf, dass sein Haar noch nicht ergraut ist. Er sitzt ganz vorne in der zweiten

… heisst Black Penny. 1840 wurde sie in England erstmals verkauft. Die Idee der Briefmarke war, durch das Vorauszahlen das Postsystem zu vereinfachen. Damals war es noch sehr teuer, einen Brief zu verschicken. Durch die Industrialisierung wurde aber mehr und mehr geschrieben, und die Marken wurden billiger.

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MENSCHEN SAMMLER

Die teuerste Marke der Welt …

… ist die schwedische «Gelbe Treskilling», von der es nur noch dieses eine Exemplar gibt. Vor drei Wochen wurde die schon zuvor teuerste Marke (2,875 Millionen Franken) hinter verschlossenen Türen im Genfer Auktionshaus David Feldman an ein internationales Konsortium verkauft — dessen Name und auch der neue Kaufpreis bleiben geheim. Die Marke ist ein Fehldruck aus dem Jahr 1855.

Leitet das Auktionshaus: Marianne Rapp Ohmann (oben). Mediziner Guido A. Zäch (Bild rechts, ganz links) ist ein begeisterter Philatelist.

Reihe. Vor sich den Auktionskatalog und ein weisses Schild, auf dem seine persönliche «Kontonummer» steht. Das Schild wird er in die Höhe halten, sobald er mitbieten will. In die Karten blicken lässt er sich aber nicht. «Es hat tolle Sachen dabei. Mal sehen.» Dieser Tag ist für ihn ein grosser Tag. Seine junge Gattin weiss das. Geduldig sitzt sie aufrecht neben ihm, die Hände gefaltet auf der Tischplatte.

290 000 Franken für ein einfaches Couvert

D teuerste Die Schweizer Marke …

… ist die Rayon 1, hellblau, mit Kreuzeinfassung. Sie wurde bei der Rapp-Auktion 2008 für 384 000 Franken ersteigert. Seither ist sie nicht mehr im Land. Den Namen des Käufers darf das Auktionshaus nicht verraten.

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Es herrscht konzentrierte Ruhe, als Auktionator Peter Rapp das erste Los ausruft. Die Zürcher 4-Rappen-Marke von 1843 wechselt für 6200 Franken den Besitzer, innert weniger Sekunden. Und so geht es weiter, zügig, aber nie hastig kommt ein Los nach dem andern an die Reihe. Eine gute Stunde später – man ist mittlerweile bei Losnummer 154 angelangt –, ist erstmals so etwas wie Spannung im Raum spürbar. Was jetzt unter den Hammer kommt, ist ein Prunkstück. Philateliebanausen sehen zwar nur einen alten Brief mit drei 5-CentimesMarken, abgestempelt in Genf, aber Kenner wissen: Dieser Brief aus dem Jahr 1852 mit gleich drei Neuenburg-Marken – weshalb sie

«Ich sammle alle Marken von Hans Erni. 90 Prozent habe ich. Ganz alle werde ich nie besitzen, denn er hat auch Marken für Uruguay, Äthiopien und Tansania gemacht. Eine Uruguay-Marke habe ich über Ebay gefunden, das war reines Glück. Kürzlich habe ich für zwei Briefe und eine Postkarte 30 Franken F nk bezahlt, b ah ahltlt das war schon relativ hoch. Andere habe ich für weniger als drei Franken gefunden. » Eduard Hürzeler, Hans-Erni-Sammler so heissen, weiss man angeblich nicht – ist eine der grössten Frankatur-SeltenheitenderAltschweizPhilatelie. Peter Rapp verzieht keine Miene, als er «ich starte mit 150 000» sagt. Es vergeht weniger als eine Minute, und der Brief mit den Neuenburg-Marken hat den Besitzer gewechselt. Der neue sitzt im Saal. 290 000 Franken ist ihm das frankierte Couvert wert. Dazu kommen 20 Prozent Kommission und die Mehrwertsteuer. Viel Geld für einen einfachen Briefumschlag, der ursprünglich von einem Drogisten in Genf an einen Monsieur in Bulle, Kanton Freiburg, gesendet wurde.

Auch Guido A. Zäch sammelt Briefmarken

Dieser Brief ist eines der bedeutendsten Stücke der Ticino-Sammlung, erklärt Martin Eichele. Er ist übrigens nicht der einzige Basler

im Raum. Auch der Philatelist Guido A. Zäch, besser bekannt als Gründer der Paraplegiker-Stiftung, ist angereist. Er hat vor Beginn der Versteigerung die Ehre, eine Ansprache zu halten. Zäch scheint nicht nur ein Freund der Briefmarke zu sein, sondern auch einer des Hauses sowie von schmissigen Reden, und so ehrt er Peter Rapp, den Gastgeber und seit 40 Jahren Schweizer Doyen des Briefmarkenauktionswesens, mit Sätzen wie: «Marken sind sein Markenzeichen», «Er ist der Märchenprinz der Philatelie» und «Wer den Rapp nicht ehrt, ist den Franken nicht wert». Rapp zeigt keine Emotionen. Das scheint typisch zu sein für den Patron – Gefühlsregungen sind sein Ding nicht, egal, welch astronomischen Geboten er gerade den Zuschlag gibt. Während der Auktion hört sich

«Ich habe bei der Ticino-Sammlung mitgeboten, aber nichts bekommen. Die Preise waren zu hoch für mich. Ich habe eine schöne Sammlung — Altschweiz, Altitalien und Kirchenstaat. Sie hat einen Wert von etwa 50 000 Franken. Mein Sohn kriegt sie dann mal. Ich hoffe, er interessiert sich dereinst für Briefmarken. Im Moment ist er beruflich zu fest engagiert.» Werner Schunk, Altschweiz-Sammler


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MENSCHEN SAMMLER

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Unter grössten Sicherheitsvorkehrungen dürfen die Teilnehmer vor Beginn der Auktion die Kataloge und die Marken anschauen.

das so an. Peter Rapp: «Losnummer 58. Ich starte mit 150 000. Hier 200 000. Dabei zeigt er mit der Hand in eine Sitzreihe vorne rechts. «210 000.» Jetzt zeigt die Hand zu einer Person hinten im Saal. «Niemand mehr?» Eine StimmeausdererstenReihe:«270000.» Rapp: «270 000. Für Konto 12.»

Früher ein Fehler, heute besonders wertvoll

Auch Los 58 ist eines der Prunkstücke der Sammlung, eine «Doppelgenf». Alle Doppelgenfs der Sammlung erzielen hohe Preise in der Auktion, aber die begehrteste bleibt Los 58. Das Markenduo auf diesem Brief ist vor allem deshalb so wertvoll, weil es vom Postbeamten anstatt waagrecht senkrecht geschnitten wurde, also eigentlich verkehrt rum. Das ist rar. Und

dann befindet sich die verkehrt geschnittene Doppelmarke auch noch auf einem in seiner Gänze erhaltenen Brief – eine weitere Rarität. «Es ist in der Philatelie wichtig, dass etwas ganz erhalten ist», erklärt Experte Martin Eichele. Er selber behielt sein Schild unten, «nicht meine Preisklasse». Es macht den Anschein, als wolle Eichele definitiv nur zuschauen, bis bei Los 107 plötzlich sein Schild in die Höhe schnellt. Und er kriegt sie, die Basler Taube, für 16 000 Franken. Die Taube wurde 1846 in einer kleinen Gemeinde bei Liestal BL abgegeben, an eine Adressatin in der Stadt Basel. Briefe aus Baselland mit einer Basler Taube seien selten, steht im Katalog. «Ausserdem», begründet der glückliche Käufer, «wohne ich selber in Arlesheim, Baselland.»

Der fünfstellige Betrag ist für ihn ein Klacks – er konnte mit dem Verkauf seiner Altschweiz-, Russland- und Südafrika-Sammlungen vor Kurzem viel Geld machen, sehr viel Geld. Wie viel genau, will er aber nicht sagen, «das hänge ich nicht an die grosse Glocke». Briefmarkensammler seiner Kategorie mögens diskret.

Kaufen, warten und dann wieder verkaufen

Immerhin verrät der Kenner, der auch Händler ist: «Dieses Jahr konnte ich die schönste Basler Taube, die es auf Brief gibt, für 50 000 Franken verkaufen. Und die zweitschönste, die ich auch in der Sammlung hatte, brachte in der Auktion über 60 000 Franken.» Über die Marken, die er jetzt erstanden habe – es waren noch drei weitere, insgesamt gab er um die 40 000 Franken aus –, freue er sich nun erst mal. Und «vielleicht finde ich eines Tages jemanden, der noch mehr Freude daran hat und sie zu einem noch höheren Preis haben will.» Es könnte der Eindruck entstehen, Martin Eichele sammle nur wertvolle Stücke, um sie nachher noch teurer verkaufen zu können. Doch dies streitet er vehement ab. «Nein, auf keinen Fall!» Das Briefmarkensammeln

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D erste Die mehrfarbige Briefmarke …

… stammt aus der Schweiz. Es war die Basler Taube, oder «Basler Dybli», wie sie auch genannt wird. Sie wurde 1845 vom Kanton Basel ausgegeben und war nur neun Jahre gültig. Zuerst wurde sie grün gedruckt. Doch die Farbe gefiel der Basler Stadtregierung nicht. Die Basler Taube, die schliesslich in Umlauf kam, war blau-rot. Von der grünen Ausgabe befinden sich einige hundert Briefmarken in Sammlerhänden.

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MENSCHEN SAMMLER

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Sylvain Wyler (links) hat eine der wertvollsten Sammlungen von Schweizer Marken. Bei Auktionen sucht er nach weiteren wertvollen Stücken.

«Ich verkaufe das Erbe meines Vaters, er ist letztes Jahr gestorben. Das ist ein sehr emotionaler Moment für mich. Es ist keine verrückt wertvolle Sammlung, aber sie ist sehr umfangreich. Drei Koffer und zwei Harassen haben wir vor einem Jahr nach Wil geschleppt. Rapp hat alles durchgeblättert, ganz 00 Franken. Frank nken schnell ging das. Ich schätze den Wert auf bis zu 10 000 Sabine Haltmeier, Erbin Mir geht es aber mehr ums Weitergeben.»

Zurückgezogene Marken …

… können an Wert gewinnen. Es kann vorkommen, dass eine perfekt gedruckte Marke vor der Herausgabe zurückgezogen werden muss und deshalb sehr wertvoll wird. So geschehen 2005 mit einer österreichischen Sondermarke zum 70. Geburtstag des Dalai Lama. China bekam Wind davon und übte offenbar derartigen Druck auf unser Nachbarland aus, dass dieses die ganze Millionenauflage einstampfte. Fast die ganze — einige Bogen waren nämlich bereits bei Philatelie-Journalisten eingetroffen. Man findet sie heute an Auktionen wieder, beispielsweise bei Rapps in Wil. Da wurde an der jüngsten Auktion ein Dalai-Lama-Bogen für 10 500 Franken versteigert.

sei Faszination und Leidenschaft, und nur wer sich intensiv damit beschäftige, eigne sich jenes Wissen an, dem jede wertvolle Sammlung zugrunde liegt. Aber Wissen alleine genügt nicht, oder wie Eichele sagt: «Es braucht auch Kreativität. Das Wichtigste beim Sammeln ist das Gedankengebäude, das man selber erstellt.» Briefmarken erzählen Geschichten und machen Geschichte greifbar, auch die ferner Länder – das ist mit ein Grund für die Faszination.

200 000 aktive Sammler, aber der Nachwuchs fehlt

Aber das Sammeln dieser kleinen Wertpapiere, die im eigentlichen Sinne Vorauszahlungen einer postalischen Dienstleistung sind, ist auch hierzulande kein Breiten-

sport mehr. Zwar wird die Zahl der aktiven Sammler in der Schweiz noch immer auf rund 200 000 geschätzt. Aber heute haben die jungen Menschen breit gefächerte Hobbys – und die Welt lässt sich problemlos real bereisen. An der viertägigen Auktion in Wil SG kamen denn auch viele Sammlungen unter den Hammer, denen geduldige Schweizer einen grossen Teil ihrer Freizeit gewidmet hatten, ihr ganzes Leben lang. Viele Erben sind sich des emotionalen Werts dieser Alben zwar bewusst – aber selber sagen ihnen Briefmarken nichts. Und so hofft man eben, dass sie wenigstens etwas wert sind. Der Moment dafür ist nicht schlecht, das zeigt sich auch daran, dass an der diesjährigen Auktion die eigenen Erwartungen des

Hauses Rapp weit übertroffen wurden: 17,2 Millionen Franken Gesamtverkaufsumsatz machte man während der viertägigen Auktion, mit 13 Millionen hatte man gerechnet. 4,5 Millionen brachte alleine die Ticino-Sammlung ein.

Für eine Auktion reisen auch die Russen an

Briefmarken sind eine konservative Wertanlage – und sie bieten sich deshalb in chaotischen Zeiten als ruhigen Rückzugsort fürs Ersparte an. Mitbieten übrigens lässt sich auch übers Internet, in Echtzeit. Doch die meisten bevorzugen es auch heute noch, real anwesend zu sein. Und so gibt es sogar reiche Russen, die selbst anreisen. Marianne Rapp Ohmann, die Tochter des Patrons und künftige Gschäftsleiterin, hat Erfahrung im Umgang mit ihnen und erzählt anlässlich des 40-Jahre-Jubiläums des Familienbetriebs, was man sich alles hat einfallen lassen, um den Ansprüchen der illustren Gäste gerecht zu werden: «Mit den Gattinnen der Russen gehen wir auch an die Zürcher Bahnhofstrasse shoppen. Das gehört heutzutage einfach zum Service.» Text Esther Banz Bilder Daniel Ammann

«I bin in der vierten Generation Posthaltersohn. Meine Vorfahren haben bereits «Ich Marken gesammelt. Als Kind hat mich das auch interessiert, aber ich gab nie Geld dafür Ma aus. au Erst vor zehn Jahren habe ich angefangen zu sammeln, dank dem Internet. Besonders de stolz bin ich auf die Basler Tauben in meiner Sammlung. Eine verkaufe ich an der Au Auktion, eine behalte ich noch. Man muss mal wieder loslassen können.» Matthias Studer, Internetsammler


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40 0 | Mig Migros-Magazin gros s-Ma -Mag ga gaz 24, 14. Juni 2010 2010

LEBENSZIEL

Nadia Knöpfel kämpft für bessere Lebensbedingungen für Rennpferde. Vollblutwallach Aciento wäre heute wohl Wurst, sprich: beim Metzger gelandet ohne sie.


MENSCHEN PFERDEASYL

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Im Galopp in Pension

Nadia Knöpfel kämpft für ehemalige Spitzensportler. Die 29-Jährige, die früher selbst im Pferderennsport tätig war, nimmt ausgemusterte Rennpferde bei sich auf. Einen Renneinsatz möchte sie keinem Pferd mehr antun.

L

autes Wiehern ertönt. Nach einem heftig rauschenden Frühlingsregen wäre es wieder ruhig in Weiach ZH, würden nicht der zehnjährige Vollblutwallach Aciento und ein halbes Dutzend seiner Freunde auf eine neue Weide etwas oberhalb des Dorfs gelassen. Kaum ist der Zaun ge-

schlossen und sind die Leinen von den Halftern gelöst, stürmen die temperamentvollen Galopper übermütig auf und davon. «Was hier herumtollt, wäre eigentlich Wurst», sagt Besitzerin Nadia Knöpfel. Es seien ausgediente Rennpferde, die hätten geschlachtet werden sollen. Die Wiese ist

regennass. Die grösste Angst, die Nadia Knöpfel plagt, ist aber nicht, dass eines ihrer Pferde auf dem glitschigen Untergrund ausrutschen und sich verletzen könnte. Viel mehr beschäftigt die 29-jährige Buchhalterin, Tierpsychologin und Tierkommunikatorin, dass sie die neue Weide von ihrer Woh-

nung aus nicht sehen kann. Es könnte ihr jemand «z Leid werche», fürchtet sie. Denn Pferdenärrin Knöpfel ist wenig diplomatisch, wenn es darum geht, die Pferderennszene mit Vorwürfen einzudecken: «Rennpferde stehen meist 23 Stunden täglich isoliert in der Box und wer-


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MENSCHEN PFERDEASYL

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

DEHNÜBUNGEN

Nadia Knöpfel dehnt das Bein des 22-jährigen ehemaligen Spitzenrennpferds Piri. Piris sehr hohes Alter macht solche Dehnübungen notwendig, sagt Knöpfel.

«Streicheln war Piri so fremd, dass er es als Bedrohung wahrnahm.» den für die restliche Stunde zu Höchstleistungen angetrieben. Es wird in Kauf genommen, dass die Tiere dabei physisch und psychisch völlig kaputtgehen. Und sind sie nicht mehr für die Rennen zu gebrauchen, werden sie abgeschoben, häufig zum Metzger», sagt Nadia Knöpfel und flucht.

Früher war Nadia Knöpfel selbst in der Rennszene

Sie kennt die Szene, war selbst ein Teil davon. Als Trainingsreiterin arbeitete sie für Miro Weiss, der im Pferderennzirkus als Champion-Coach gilt. Stets jedoch habe sie Mitleid verspürt mit den bis an und über ihre Grenzen getriebenen Pferden, sagt Knöpfel. «Mitgemacht habe ich, weil ich glaubte, es komme den Pferden zugute, wenn Menschen mit anderen Vorstellungen dabei sind.» Mit der Erkenntnis, wenig verändern zu können, brach sie schliesslich mit

dem Rennsport und konnte zur gleichen Zeit ein «pensioniertes» Rennpferd übernehmen. Ihm wollte sie ein schönes Leben nach der Rennkarriere bieten und gleichsam beweisen, dass Vollblüter entgegen gängiger Klischees auch als Freizeitpferde taugen. Das sprach sich in der Pferdeszene herum. Immer häufiger bekam sie Anrufe und erfuhr von Schicksalen ausgemusterter Rennpferde. Zeitweise umsorgte sie in ihrer Auffangstation 20 Pferde. Heute sind es zehn Vollblüter, die Knöpfels knappe Freizeit in Beschlag nehmen, die ihr neben der Vollzeitstelle als Buchhalterin bleibt. Sie könne in schlimmen Fällen einfach nicht Nein sagen, erklärt sie, während sie die Flanke des 22-jährigen ehemaligen Spitzensportlers Piri tätschelt. Den nun handzahmen Wallach hielt ihr das Zürcher Veterinäramt zu, nachdem dieser beschlagnahmt worden war. «Streicheln war ihm

so fremd, dass er es als Bedrohung wahrnahm», erinnert sich Knöpfel an die erste Begegnung.

Gruppenhaltung scheint nicht möglich zu sein

Ein völlig anderes Bild der Pferderennszene zeichnet Tierarzt Markus Müller. Im Auftrag des Schweizerischen Galopprennsport-Verbands (Galopp Schweiz) ist er bei Pferderennen regelmässig als Rennleitungstierarzt anwesend. «Damit die Pferde Höchstleistungen erbringen, brauchen sie eine in jeglichen Aspekten optimale Haltung», sagt er. Dabei komme es auch auf die psychische Ausgeglichenheit der Tiere an. Denn ein Pferd werde nie zu Höchstleistungen imstande sein, wenn ihm nicht passt, was es tut. Allerdings räumt Müller ein, dass ein «Weidebetrieb in der Rennszene nicht drinliegt». Rennpferde seien absolute Kraftprotze, die sich bei ungestümem Verhalten

auf der Weide leicht selbst verletzen können, erklärt er. Gar undenkbar sei deshalb eine Weidehaltung mit mehreren Pferden im professionellen Rennbetrieb. Das bestätigt Tierärztin Annina Widmer vom Departement für Pferde des Tierspitals der Universität Zürich. Die Tatsache, dass die Rennpferde etwas übermütig sein müssen und zudem oft sehr wertvoll seien, mache eine Gruppenhaltung zu einem Risiko. «Die meisten Schlagverletzungen an unserer Klinik entstehen in Gruppenhaltung mit mehreren Pferden», erklärt sie. Allerdings weiss Widmer von «immer mehr Trainern», die über Weiden verfügen, auf denen sich die Pferde alleine von den Rennen erholen können. «Rennpferde, die man an regelmässigen Weidegang gewöhnt, haben kein erhöhtes Verletzungsrisiko, wie man früher immer behauptete», sagt sie. Einig sind sich die Tierärzte Müller und Widmer wieder, was das Schicksal ausgedienter Rennpferde angeht. «Die meisten finden einen Weg zu privaten Haltern», sagt Müller. «Gute Pferde werden für die Zucht verwendet. Von den Übrigen werden rund 80 Prozent als Freizeitoder gar als Freizeitsportpferde eingesetzt. Es stimmt nicht, dass alle Rennpferde kaputt aus dem Sport kommen», erklärt Widmer. Von solchen Aussagen lässt sich Nadia Knöpfel nicht beirren. Die Argumente beispielsweise gegen die Gruppenhaltung sieht sie Tag für Tag von Neuem entkräftet, wenn sie ihre Vollblutherde auf der Weide betrachtet. Und abgewrackte Rennpferde habe sie schon zur Genüge gesehen. Trotz allem träumte sie eine Zeit lang von einer Rückkehr auf die Rennbahn. «Ich wollte mir einen jungen Vollblüter holen, ihn nach meinem Gutdünken hegen und pflegen, um schliesslich mit ihm auf der Bahn gegen die anderen zu laufen. Das Pferd hätte für mich gewonnen.» Sie hätte das als Beweis für die Richtigkeit ihrer Haltungsart gewertet. Doch den Traum hat Knöpfel mittlerweile aufgegeben: «Ich möchte das keinem Pferd mehr antun», sagt sie. Text Beat Matter Bilder René Ruis


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Leidbilder

Als «Elternteil» von Schulkindern lernt man

Herrgottnochmal,

ich bin kein «Elternteil»! Und meine Frau im Fall auch nicht, Bänz Friedli hats mit damit das – FrauLeitbildern. göttinnochmal! – klar ist. Ich bin Vater, sie Mutter. Lese ich in einer Einladung zu einem «themenspezifischen Info-Workshop» das Wort «Elternteil», bekomme ich Püggeli und melde mich, zwecks Vermeidung weiterer Püggeli, vorsorglich ab. Ich weiss gar nicht, ob es aus der juristischen, der feministischen oder derSozialarbeiterinnen-und-SozialarbeiterEcke kommt, aber das Wort nervt: Elternteil. Sogar der Duden führt den Ausdruck und erklärt, statt ihn als Schwachsinn zu geisseln, er bezeichne «den Teil eines Elternpaares».

allerhand Neudeutsches. Die Erkenntnis, dass manche dem lieben Gott Allah sagen und manche Brahma, derweil wieder andere – was nicht weiter schlimm ist – gar nicht an ihn glauben, heisst nun «konfessionell kooperativer Religionsunterricht»; das landesübliche bisschen Zank auf dem Pausenplatz wird neuerdings Mobbing genannt, und um diesen Zank zu schlichten, werden Schülerinnen und Schüler als «Konfliktlotsen» und «Peace-Maker» losgeschickt – ungeachtet dessen, dass dies eine heillose Überforderung der Kinder ist. Für die Erwachsenen ists halt gäbig, denn so können wir Eltern unsere Verantwortung (nämlich, die Kinder zu erziehen) an die Schule abschieben; diese wiederum überträgt die Verantwortung, schwupps, den Schülern selbst. Und man stelle sich jetzt mal vor, wie eine neunjährige «PeaceMakerin» zwischen zwei sich prügelnden Sechstklässlern schlichtet …

Dass ein Wort sprachlich und logisch falsch ist,

scheint egal zu sein, Hauptsache, politisch überkorrekt und geschlechtsneutral. Eine Bundesstelle regt gar an, statt Vater und Mutter künftig «das Elter» zu sagen, aber das verschweigen wir hier lieber – Püggelialarm! Und dass in Bern die offenbar für Fussgängerinnen diskriminierenden Fussgängerstreifen neu Zebrastreifen heissen sollen, lächert selbst mich als Frauenfussballversteher. Denn seit wann sind Zebras gelb-schwarz? (Es müsste, wenn schon, YBStreifen heissen. Aber item.)

Sollten Sie nach dem Spiel Spanien — Schweiz

eine Aufheiterung brauchen: Googeln Sie Schulleitbilder und lesen Sie sie laut am Familientisch vor! «Die Chancengleichheit für alle, insbesondere die Förderung von

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Begabten und weniger Begabten, ist gewährleistet», verspricht das Adliswiler Leitbild. Die Förderung von Begabten und weniger Begabten … Da wären wir nie draufgekommen! Besonders gespürig wird in Wettingen geschwurbelt: «Wir pflegen einen wertschätzenden Umgang miteinander. Wir greifen Konfliktsituationen auf und suchen konstruktive Lösungsansätze.

«Ein bisschen Zank heisst neu Mobbing.» Wir gestalten lebendigen Unterricht durch Methodenvielfalt.» Mist, wenn ich jetzt ehrlich bin, gerate ich in Konflikt mit dem Leitbild der Schule Diepoldsau. «Wir gehen offen und rücksichtsvoll miteinander um», steht darin. Sage ich nämlich offen, was ich von solchen Leitbildern halte, fällt es möglicherweise nicht besonders rücksichtsvoll aus: Bla, bla, bla. Wie mir dieser ganze Jargon auf den … Hoppla,

fast hätte ich gesagt: auf den Sack geht. Aber diese Formulierung wäre irgendwie überhaupt nicht geschlechtsneutral. Diskutieren Sie mit! www.migrosmagazin.ch

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46 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Hans-Peter Schifferle, zu Beginn möchten wir Sie kurz testen: Könnt Sie miar uft Gmeind genau sega, wo i und mini Kollegin ufkwachsa sind?

Sie klingen wie eine Bündnerin mit sicherlich nicht Walserischen, sondern Churer Wurzeln. Nicht schlecht. Ich bin in Chur aufgewachsen. Das war aber noch relativ einfach zu erraten. Jetzt wirds kniffliger: Woher stammt meine Kollegin Yvette Hettinger?

Frau Hettinger, wie nennen Sie denn den Abend? Oobig.

Wie sagen Sie der Stern? Stäärn.

Dann sind Sie westlich der Linie Reuss/Aare aufgewachsen. Es klingt sehr aargauerisch. Ich habe mal dort gelebt. Aber aufgewachsen bin ich in Zug. Ich scheine den Aargauer Dialekt angenommen zu haben.

Sagen Sie denn füüf oder foif? Füüf.

Dann kann ich Sie beruhigen. Sie haben nicht alles angenommen. Foif bildet nämlich eine geografische Insel mit Zürich und dem Aargau. Rund herum, wie in Zug, sagt man füüf. Füüf, foif — über solche Details streiten die Schweizer gerne. Warum ist der Dialekt für uns ein so emotional besetztes Thema?

«Sie wollen Ihren Dialekt behalten? Wandern Sie aus!»

En Kafi oder äs Ggaffe? Füüf oder foif? Hans-Peter Schifferle weiss, wo man wie spricht. Der Chefredaktor des Dialekt-Wörterbuchs Idiotikon über seine Sympathien für Rap und Babylon im Bundeshaus.

Weil jeder ein Experte ist. Es gibt keine zwei Schweizer, die exakt dieselbe Sprache sprechen. Schliesslich gibt es keine Norm. Und wo es keine Regeln gibt, macht sich jeder seine eigenen. Das Schweizerdeutsche Wörterbuch Idiotikon ist seit 130 Jahren in Arbeit. Sie sind seit bald 25 Jahren dabei und behandeln seither Wörter mit dem Anfangsbuchstaben W. Werden Sie irgendwann fertig?

Drei Viertel unseres sprachlichen Materials ist schon veraltet. Oder

gar ausgestorben. Die Mundart ist eine lebendige Sprache und verändert sich sehr schnell. Der Wörtergrundstock des Idiotikons ist über 100 Jahre alt. Damals haben die Korrespondenten 20 Jahre lang nur Begriffe gesammelt, seither sind wir auf der Redaktion am Abarbeiten. Bisher sind es rund 160 000 Stichwörter; das sind 40

Kilogramm gebundener Schweizerdeutscher Wortschatz. Ganz fertig wird man nie. Ist das nicht frustrierend?

Sicher nicht! Wenn ich sterbende Wörter behandle, verstehe ich die Mechanismen hinter Neukreationen besser. Nichts ist so nah dran am Leben wie Umgangssprache.

Zum Beispiel in alten Gerichtsprotokollen; da kommen halt auch die wüsten Dinge zum Vorschein, solche Schriften sind wahre Schimpfwortfundgruben. In einem Zürcher Gericht betitelte jemand im Jahr 1414 eine Frau als zers kat pfaffenhuor. Zers ist ein sehr altes und vulgäres Wort für Penis und kat bedeutet Kot.


INTERVIEW HANS-PETER SCHIFFERLE

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Was heisst schon wieder ...?

Wir haben auf der Migros-Magazin-Redaktion gesammelt: Welche dieser Dialektausdrücke kennen Sie? Testen Sie Ihren «Schwizertütsch-Wortschatz». 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

Mürggu BE Gluxi BE karisiere BE Glungge BE Pfüderi BE tifig AG/Berner Oberland Chnupesager ZG Gumel Muotathal SZ Fazenettli Muotathal SZ z hinderfür Muotathal SZ Aaheuel Zürcher Oberland Schütti Zürcher Oberland Balle Zürcher Oberland Hambitzgi Zürcher Oberland

Umgangssprache findet man nicht nur auf der Gasse, sondern auch in Internetchats und SMS-Botschaften. Junge Leute schreiben in Dialekt.

Ich durchsuche systematisch Chats, um zum Beispiel herauszufinden, ob ein bestimmtes Wort noch Verwendung findet. Die junge Generation zelebriert ja fast schon die geschriebenen Dialekte. Was mir natürlich zugutekommt. Zelebriert werden auch Anglizismen.

Ja, das ist aber nicht neu. Wörter wie Jeans oder tschutte für Fussball spielen, das vom Englischen to shoot abstammt, gelten heute als Dialektausdrücke. Interessanterweise gibt es gar kein anderes Dialektwort fürs Tschutte. Vereinfacht kann man sagen, im 16. bis 17. Jahrhundert war der italienische Einfluss am grössten, im 18. und 19. Jahrhundert der französische und seither der englische.

Der Herr der Wörter

Hans-Peter Schifferle (56) ist Chefredaktor des Idiotikons, des Schweizerdeutschen Wörterbuches. Der Germanist befasst sich seit über 20 Jahren mit den verschiedensten Dialekten der Schweiz. Das Idiotikon, das sich locker mit dem «Oxford English Dictionary» vergleichen lässt, umfasst mittlerweile 16 Bände und ist ab September auch online abrufbar. Seit 130 Jahren sammelt die Redaktion unseren Wortschatz — heute sind Schifferle und sein Team beim Buchstaben W angelangt. Schifferle ist im Aargau aufgewachsen und lebt in Zürich.

Haben auch wir ein schweizerdeutsches Wort ins Ausland exportiert?

Ja, tatsächlich. Da gibt es das Wort Putsch für einen politischen Aufstand. Es wird in vielen Sprachen verwendet, stammt ursprünglich aber vom Züritüütsch ab. Die Zürischnurre ist schon per Definition negativ besetzt.

15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25.

hädämpfig Mecktig Förchbotz abschwaarte Söderi wädli Flade selewie welewäg patschifig Popi

Appenzell AR Appenzell AR Appenzell AR Appenzell AR Appenzell AR Appenzell AR SG SG SG GR GR

Die Auflösung finden Sie auf Seite 49

Die Berner-, Walliserund Bündnerdialekte hingegen gehören zu den beliebtesten.

Eine gängige Erklärung dafür ist das Feriengefühl, welches die alpinen Dialekte bei uns auslösen. Ich glaube nur bedingt daran. Warum?

Der Klang der Sprache ist ausschlaggebend. Dem Sankt-Gallischen oder Thurgauischen fehlen gewisse offene Vokale, darum empfindet man sie als spitz. Zudem wird das Züritüütsch von vielen Menschen gesprochen, was ebenfalls eine Abwehrreaktion auslöst. Nicht ohne Grund sind in Radio und Fernsehen viele Marginalmundarten vertreten. Sprecher mit peripheren Mundarten sind überdurchschnittlich präsent. Man nimmt sie als exotisch und weniger dominant wahr. Ist diese Dialektvielfalt in der Schweiz aussergewöhnlich?

Weltweit gesehen vermutlich nicht. Aber im deutschsprachigen, und vor allem auf so engem Raum sicher. In Deutschland gibt es aber auch Dutzende verschiedener Dialekte.

Die Deutschen haben aber eine ganz andere Beziehung zu ihrer Mundart als wir. Ihre Dialekte geniessen einen völlig


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INTERVIEW HANS-PETER SCHIFFERLE

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

anderen Status. Sie sind absolute Sozialmarker. Es gilt das Motto: Wer Dialekt spricht, ist zu blöd für das Hochdeutsche. Bereits die Kinder lernen, miteinander Hochdeutsch zu sprechen, obwohl daheim in der Familie Dialekt gesprochen wird.

Auflösung von Seite 47 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13.

Es gibt auch in der Schweiz Bemühungen, Hochdeutsch im Kindergarten zu etablieren.

Ja, es ist aber trotzdem noch ein Tabu, die Empörung gross, wenn die Schriftsprache den Dialekt ersetzen soll. Für uns ist es nun mal befremdlich, wenn eine Lehrerin die Kinder auf den Schulhof statt auf den Pausi schickt. Zudem lernen wir so sicher nicht besser Deutsch. Ich begegnete kürzlich im Tram einer Schulklasse. Da hat eine Zürcher Lehrerin mit den Kindern total umständlich Hochdeutsch gesprochen. Ich musste lachen, die Kids haben sich darüber lustig gemacht. Ist es denn denkbar, dass das Schweizerdeutsch je ausstirbt?

Auf jeden Fall. Dazu bräuchte es aber mehr als standardsprechende Lehrer. Bei der Gründung unseres Idiotikons 1862 sah man die Dialekte durch die aufkommende Reisetätigkeit bereits verschwinden. Erst durch diese Verlustangst konnten unsere Wörterbucharbeit überhaupt beginnen. Damit die Dialekte aussterben, müssten wir unsere Einstellung dazu aber völlig verändern. Zum Glück darf auch im Bundeshaus jeder Politiker seine Dialektwörter verwenden – auch wenn diese manchmal falsch verstanden werden (lacht). Ein Begriff, der je nach Gegend anders verstanden wird, ist das Verstärkungswort «huara». In Chur gilt es nicht als vulgär, sondern als Khurertüütsch.

Der Kraftausdruck stammt entge-

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Brotanschnitt Schluckauf flirten Pfütze süsses Kind schnell, geschwind engstirnige Person Kartoffel Taschentuch verkehrt herum Brotanschnitt Estrich Fensterladen

14. 15. 16. 17. 18. 19. 20. 21. 22. 23. 24. 25.

Ameise dunstig Mittwoch Angsthase verprügeln Griesgram schnell Wähe Es wird schon werden wahrscheinlich/vielleicht gemütlich, ruhig Kleinkind, Baby

Für Hans-Peter Schifferle ist es nicht ausgeschlossen, dass die Dialekte eines Tages aussterben.

«Es gibt keine zwei Schweizer, die exakt dieselbe Sprache sprechen.» gen vielen Behauptungen wirklich vom Wort Hure ab. Man findet es schon in unserem zweiten Band von 1885 mit derselben Bedeutung wie heute. Auch Ausdrücke wie choge guet oder cheibe Siech sind ursprünglich Tabu-Wörter. Ein Cheib ist nämlich ein Aas, ein Siech ein Kranker. Schampar schön, stammt von der Schande der Schönheit. Wer bildet solche Wörter?

Jede Generation hat ihre Verstärkungswörter. Was früher in Luzern rüdig war, ist heute megageil. Das sind aber selten Neukreationen. Gerade geil ist schon vor über 1000 Jahren im Althochdeut-

schen mit der Definition übermütig und zügellos zu finden. Welche Wörter feiern zurzeit wieder ein Revival?

Ich habe kürzlich einen Rapper getroffen, der in seine Liedern Wörter aus alten Schweizer Filmen wiederbelebt. Dinge wie Stärneföifi, schüli oder bigoscht. Das ist ein Trend. Allgemein scheint es, dass der Dialekt in der Musik gerade hochlebt. Der schweizerdeutsche Rap ist populär. Mundartbands feiern Erfolge.

Hip-hop und Rap sind für die Dialekte ein absoluter Glücksfall. Was es hingegen immer weniger gibt, ist Mundartliteratur. Sie ist seit den Fünfzigerjahren fast verschwunden. Es scheint, der Rap hat diese abgelöst.

Jung ist auch der Satz des Jahres «S Beschte wos je häts gits». Ist es vorstellbar, dass sich so ein Wortgebilde je etabliert?

Absolut. Wir haben beobachtet, dass individuelle Kreationen immer wieder in den allgemeinen Wortschatz einfliessen. Apropos: Wie konserviert man seinen Dialekt?

Da gibt es nur einen Rat. Wandern Sie aus! Nur im Ausland wird Ihr Dialekt versteinert. Das schönste alte Züritüütsch hört man von Leuten, die 50 Jahre in Amerika gelebt haben.

Interview Cinzia Venafro und Yvette Hettinger Bilder Nik Hunger

www.idiotikon.ch www.verlaghuber.ch

Sie kennen sich in der Schweizer Rapszene aus?

Ich interessiere mich sehr dafür. Künstler wie Sektion Kuchikäschtli, Bligg oder Greis sind für Dialektforscher sehr inspirierend. Zudem hält diese Musik mich jung.

www.migrosmagazin.ch Ist Mundart eine eigene Sprache? Die Dialektbeispiele, Ihre Meinung und Literaturtipps.

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Globi und die Detektive. In der Ferienregion Lenzerheide ist etwas Schreckliches passiert: Die Piraten vom Heidsee haben Globis Schatz geklaut! Schlüpfen Sie mit Ihrer Familie in die Rolle eines Detektivs und helfen Sie Globi, seinen Schatz wieder zu finden. Ausgestattet mit einem Detektivset machen Sie sich mit Hilfe von kniffligen Hinweisen auf die Suche und erkunden dabei während drei Tagen bzw. sieben Tagen die attraktivsten Familienplätze der Region. Preisbeispiel: 3 Übernachtungen im 3*-Hotel ab CHF 410.— pro Erwachsenen 7 Übernachtungen für 2 Erwachsene und 2 Kinder in einer Ferienwohnung ab CHF 1160.— Gültigkeitsdauer: 5. 6. – 18.10. 2010 Weitere Infos: www.lenzerheide.com/pauschalen


52 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

PREISBAROMETER

Aktuelle Preisveränderungen der Woche Mit der neuen Rubrik Preisbarometer informiert die Migros ab sofort über aktuelle Preisabund -aufschläge bei einzelnen Produkten, Marken oder ganzen Sortimenten. Davon ausgenommen sind regionale Angebote sowie Aktionen.

Sackstarke Preise für Cleverbags Ab sofort bietet die Migros die beliebten CleverbagKehrichtsäcke bis zu 19 Prozent günstiger an — und dies trotz steigender Rohstoffpreise. So kostet etwa die 20er-Rolle Cleverbag Herkules 60 l mit extra starkem Standboden neu 3.40 anstatt 3.60 Franken. Und die 20er-Rolle mit 35 l Inhalt ist neu für nur 2.45 anstatt wie bisher 3 Franken erhältlich.

NEWS

Office World wird grösster Bürofachmarkt Die zur Migros gehörende Bürobedarfshändlerin Office World hat die auf den Versandhandel spezialisierte Schweizer Traditionsfirma Iba AG zu 100 Prozent übernommen. Die 1939 gegründete Iba erzielt mit 142 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 58 Millionen Franken. Mit der Übernahme wird Office World zur stärksten Bürobedarfshändlerin in der Schweiz. Beide Marken bleiben bestehen und ergänzen sich ideal in ihren Online- und Offline-Kompetenzen.

«Wir stehen am Anfang einer Revolution» Mit M-Way übernimmt die Migros eine Pionierrolle im Bereich Elektromobilität. Dieter Berninghaus, Leiter des Departements Handel, über das ambitionierte Projekt.

Dieter Berninghaus, «Die Migros wird zum Autoverkäufer» war in der Presse zu lesen …

… es handelt sich dabei um nur einen Teilaspekt unseres Projekts. Aber dieser fällt am meisten auf.

Ja, insofern, als Elektroautos ein wesentlicher Bestandteil der zukünftigen individuellen Mobilitätswelt sein werden. Aber sie sind eben doch nur einer von vielen Aspekten in unserem umfassenden Engagement für nachhaltige Mobilität. Das müssen Sie erklären.

Der Klimawandel, die zunehmende Urbanisierung, demografische Veränderungen sowie neue Gewohnheiten der kommenden Konsumentengenerationen: All diese Faktoren – und die Reihe ist nicht abschliessend – legen uns nahe, uns heute Gedanken zu machen über die individuelle Mobilität von morgen. Und die Antwort heisst M-Way.

Die Antwort kenne ich nicht, niemand kennt sie heute. Wir sind

aber überzeugt, dass die Elektromobilität auf der Suche nach solchen Antworten eine enorme Bedeutung hat. Und deshalb haben wir uns entschlossen, mit M-Way eine Initiative für Elektromobilität zu lancieren, die wir langfristig zu einem neuen Geschäftsfeld für die Migros entwickeln möchten. Das klingt, mit Verlaub, reichlich vage.

Das Wichtigste ist, die Sache jetzt in Gang zu bringen. Hatte Kolumbus eine klare Vorstellung von Amerika, als er in den Atlantik stach? Mit M-Way stehen wir am Anfang einer Revolution. Wir lernen, Schritt für Schritt. Wie bei vielen Pionierunternehmungen wird nicht alles auf Anhieb klappen. Aber wir glauben fest daran, dass die Elektromobilität Einzug in die Welt unserer Kundinnen und Kunden halten wird und dass sich der Migros mit der Lancierung von M-Way als Drehscheibe für Elektromobilität eine enorme unternehmerische Chance bietet. Wieso Drehscheibe?

Weil Elektromobilität, wie gesagt,

mehr ist als kleine leise Autos. Die Fahrzeuge sind nur ein Teil von neuen Wertschöpfungskreisen, die in den verschiedensten Branchen entstehen werden. Dazu gehören die Batteriehersteller, die Energiewirtschaft, die Telekombranche, Finanzdienstleister. Sie alle betrachten die Mobilität der Zukunft aus ihrem eigenen Blickwinkel. Und mit Vertretern aus all diesen Branchen sind wir im Gespräch. Einige Angebote, die sich aus diesen Kontakten ergeben, sind in der Pipeline. Von anderen wiederum können wir uns heute noch überhaupt keine Vorstellung machen. Denn, nochmals, wir stehen ganz am Anfang. Sind die Schweizer überhaupt bereit für Elektromobilität?

Wir haben den Markt in den letzten zwölf Monaten intensiv analysiert und sind zum Schluss gekommen: Ja, die Zeit ist reif für Elektromobilität in der Schweiz. So hat unsere repräsentative Konsumentenbefragung gezeigt, dass knapp 60 Prozent der Befragten sich vorstellen können, dass


NEUES AUS DER MIGROS

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BALD AUF UNSEREN STRASSEN:

Das Elektromobil Think City (oben). Für Zweiradfans gibt es zum Beispiel einen Elektroscooter (links).

Die Angebote von M-Way Im kommenden Herbst wird M-Way in Zürich ein integriertes Elektromobilitätsangebot auf den Markt bringen. Weitere Städte werden später dazukommen. M-Way bietet: ➔ flexible und preiswerte Dienstleistungen für die individuelle Mobilität von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen (Flottengeschäft). ➔ allen Einkommensschichten den Zugang zur Elektromobilität mit Probefahrten, Miete und Verkauf von zwei- und vierrädrigen Elektromobilen: der Think City als vierrädriges Elektromobil und eine interessante Auswahl an Elektrozweirädern. ➔ Dienstleistungen wie eine clevere Internetplattform oder Versicherungen, Finanzierung, Service, Wartung und Beratung rund um die Elektromobilität.

Was Elektroautos kosten Elektroautos sind teuer. Die Vorbehalte gegenüber Elektromobilität konzentrieren sich vor allem auf den Aspekt Preis. Tatsächlich kostet ein Elektromobil heute rund 15 000 bis 18 000 Franken mehr als ein vergleichbares, konventionell angetriebenes Fahrzeug. Dieser Mehrpreis resultiert aus den zurzeit noch hohen Batteriekosten. Durch die schnellen technischen Fortschritte in der Batterieentwicklung und den Aufbau von Produktionskapazitäten werden diese Preise aber relativ schnell sinken. Im Prinzip wird beim Elektrofahrzeug ein quasi lebenslang voller Tank in Form der Batterie gleich mitgekauft. Weil die Kosten für die Batterieladung sehr gering sind, fallen diese während der Nutzung kaum noch ins Gewicht. Für Elektrofahrzeuge spricht auch, dass deren Wirkungsgrad wesentlich höher ist als bei einem konventionellen Fahrzeug. Das heisst: Ein viel grösserer Anteil der eingesetzten Energie wird tatsächlich in Bewegung umgewandelt.

ihr nächstes Auto ein Elektroauto sein wird. Zurück zum konkreten Angebot: Was dürfen die Kunden erwarten, wenn sie den ersten M-Way-Shop betreten?

Sie werden die Welt der Elektromobilität im wahrsten Sinne des Wortes «erfahren». Sie können Fahrzeuge testen, mieten, sich zu Finanzierungsmöglichkeiten beraten lassen und selbstverständlich auch Fahrzeuge kaufen. Auch hier sind wir ein echter Pionier im Schweizer Markt: Der Think City ist das erste europäische, als echtes Elektroauto entwickelte Fahrzeug in Serienproduktion – und in der Schweiz kriegt man es nur bei uns. Darüber hinaus werden wir unseren Kunden eine Vielzahl an Informations-, Beratungs- und sonstigen Dienstleistungen rund um die Elektromobilität anbieten. Und wir stellen sicher, dass unsere Kunden sich in dieser neuen Welt auch täglich problemlos bewegen können. Können Sie das präzisieren?

Wir werden über spezielle Ser-

vicecenter die Fahrzeugwartung sicherstellen, flächendeckend Ladestationen für das Stromladen aufbauen, wichtige Assistanceleistungen mit unserem Partner, der Zurich Versicherung, anbieten und unseren Kunden auch Spass an der Mobilität der Zukunft über entsprechende iPhone-Apps und diverse Wettbewerbe bieten. Eine letzte Frage: M-Way ist bei der Migrol angesiedelt, die in erster Linie fossile Brennstoffe verkauft. Wäre es nicht sinnvoller, eine eigene Firma zu gründen, mit Personen vom Fach?

Elektromobilität ist eine Pionierbranche, in der selbst die Automobilhersteller und die Energieversorger erst Erfahrungen sammeln. Wir haben Manager mit diesem wertvollen Know-how an Bord. Nach einer erfolgreichen Startphase wird sich die Frage einer eigenständigen Firmengründung möglicherweise stellen. Für die Aufbauphase bietet die Infrastruktur der Migrol jedoch eine ideale Plattform. Interview Luzi Weber


Kappadokien

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ab 349.- CHF

Im Herzen Anatoliens gelegen zählt Kappadokien zu einer der faszinierendsten Regionen der Welt. Die bizzare Landschaft wurde durch Vulkanausbrüche, die vor drei Millionen Jahren die ganze Hochebene mit Tuff bedeckten, geschaffen. Wind und Regen haben daraus surrealistisch anmutende Felsen und Schluchten geformt. Jedes Jahr bereisen zahlreiche Touristen Kappadokien um dieses Naturwunder zu bestaunen. Felsformationen wie aus einer Phantasiewelt ragen überall empor und laden zu langen Spaziergängen und zum Staunen ein. Ausgangspunk für Kappadokien - Erkundungen ist das kleine Örtchen Ürgüp.

1. TAG

Abflug Schweiz-Antalya

2. TAG

Nach dem Frühstück Fahrt Richtung Provinzhauptstadt Konya. Unterwegs besichtigen Sie im Konya - Tal die Kervansaray Sultanhani. Diese Kervansaray wurde im 13. Jh. zu Ehren für Sultan Alaeddin Keykubat errichtet und gilt als die Grössterhaltene in Kleinasien. Besonders das phantastische Eingangsportal wird Sie begeistern. Übernachtung im Raum Antalya.

INFOCOKTAIL und halbtägiger Orientierungsfahrt (inkl.)

Am Vormittag beschreiben unsere Reiseleiter bei einem alkoholfreien Cocktail die Hotelanlage sowie die Umgebung und geben wissenswerte Information über die Ausflüge und das Programm der Woche. Am Nachmittag findet de halbtägiger Fahrt statt.

3. TAG

ANTALYA

7. TAG

An diesem Tag werden wir die Schönheit der türkischen Riviera sehen.Besichtigung des Yachthafens und der Altsatdt, den berühmten Karpuzkaldiran Wasserfall, den Textilmarkt und Einkaufsmöglichkeiten für Schmuck und Leder. Übernachtung im Raum Antalya.

ANTALYA – KAPPADOKIEN

Nach dem Frühstück Fahrt durch das Taurusgebirge nach Konya, das seit der römischen Epoche als die Kornkammer Kleinasiens bezeichnet wird. Konya ist die Stadt der tanzenden Derwische bzw. Mevlana. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt von Konya, entlang der Ihlara Schlucht durch die Steppenlandschaft nach Kappadokien, die so genannte Mondlandschaft, die einst von den Hethitern das Land der schönen Pferde genannt wurde. Abendessen und Übernachtung in Kappadokien.

4./5. TAG

KAPPADOKIEN – ANTALYA

6. TAG

Flug ab Schweiz und Ankunft in Antalya. Empfang durch Ihre Reiseleitung und Transfer zum 4- 5 Sterne Hotel im Raum Antalya.

ABFLUG NACH SCHWEIZ

8. TAG

Die Transferzeiten zum Flughafen, sowie die Rückflugzeiten werden einen Tag vor Abflug auf der Infotafel ım Hotel bekannt gegeben. * * * *

KAPPADOKIEN

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Nach dem Frühstück Fahrt in eine der interessantesten Landschaften der Welt, die in Millionen von Jahren durch Erosion entstanden ist. Auf dem Programm stehen zwei volle Tage für das Gebiet von Kappadokien. Göreme war mit seinen hunderten, in den Tuffsteinfelsen gehauenen, frühchristlichen Kirchen, der bekannteste Wallfahrtsort der byzantinischen Welt. Hier besuchen Sie eine der zahlreichen unterirdischen Städte, wo sich die damaligen Einwohner bei Gefahr zurückzogen und in den unterirdischen Stockwerken versteckten.

Preise & Termine 2010

11./18./25. September CHF *449.-

02. /16./23./30. Oktober CHF *479.-

INKLUSIVLEISTUNGEN • Flug von Schweiz nach Antalya und zurück mit SunExpress oder Pegasus Air • Transfers und Rundreise • 4 Übernachtung auf Basis HP 5* Komforthotel im Raum Antalya • 3 Übernachtungen auf Basis HP 4* Komforthotel in Kappadokien • Unterbringung in Doppelzimmern • Qualifizierte, erstklassige Reiseleitung

6. /13. November CHF *349.-

Telefon

043 288 40 90

*Einzelzimmerzuschlag 170.- CHF / 1 Woche Badeverlängerung in 5* Hotel möglich. Buchbar bis 15. Juli 2010. WeitereTermine auf Anfrage.

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Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

NEUES AUS DER MIGROS

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Bio zum Anfassen und Geniessen

Vom 18. bis 20. Juni findet in der Altstadt von Zofingen wieder der grösste Biomarkt der Schweiz statt. Die Migros unterstützt auch den 11. «Bio Marché» als Hauptsponsorin.

Flanieren Flan Fl anie an iere ie ren re n u und nd g geniessen: enie en iess ie ssen ss en:: De en Derr «B «Bio io M Marché» arch ar ché» ch é» iin n Zofi Zo fing fi ngen ng en iist st d er g röss rö sste ss te S chwe ch weiz we izer iz er B ioan io anla an lass la ss u nd Zofingen der grösste Schweizer Bioanlass und bietet viele Attraktionen rund um biologisch erzeugte Produkte.

Bilder Florian Nidecker

D

rei Tage lang Bioprodukte neuen Kleid verkauft. Der Erlös schlemmen und degustie- der verkauften Produkte geht an ren, dazu Preise gewinnen die Migros-Kids-School in Indiund Livemusik geniessen – der en, die Tausenden von Kindern 11. «Bio Marché» in der wunder- Bildung für eine bessere Zukunft schönen Altstadt ermöglicht. von Zofingen AG Auch dem Spieltrieb kann machts möglich. Aussteller aus der gefrönt werden: ganzen Schweiz Mit etwas Glück und dem benachund einem gebarten Ausland schickten Händpräsentieren wiechen am Glücksder ihre duftenden rad gewinnen die Tees,süssenFrüchMarktbesucher te, zarten Fleischsogar eine Fahrt spezialitäten, ihr Der 11. «Bio Marché» in den Sommerknackiges Gemüse findet vom Freitag, 18., himmel – mit und vieles mehr bis Sonntag, 20. Juni dem neuen Migan über 100 Marktros-Bio-Heissluft2010, in der Altstadt ständen und bilballon. von Zofingen AG statt. den eine unverWie immer Die Öffnungszeiten: gleichliche Flaunterstützt die niermeile rund Migros den ➔ Verkaufsmarkt und 11. «Bio Marché» um biologisch Kinderparadies: auch als Haupthergestellte ProFreitag: 14—21 Uhr dukte. sponsorin. Dieses Samstag: 10—21 Uhr Herzstück des Engagement für Sonntag: 10—18 Uhr Migros-Auftritts die Vielfalt des Leam «Bio Marché» bens ist im inter➔ Gastronomie ist die Biofiliale, nationalen Jahr und Kultur: die ausgewählte der Biodiversität Freitag: 14—24 Uhr Bioartikel aus dem ganz besonders Samstag: 10—24 Uhr erweiterten Miwichtig. Sonntag: 10—20 Uhr gros-Sortiment im Infos: www.biomarche.ch Daniel Sägesser

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Mit etwas Glück können die Besucher des «Bio Marché» Fahrten mit dem Migros-Bio-Heissluftballon gewinnen.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Matthias Diemer, Leiter Abteilung Internationale Projekte beim WWF

«Die Migros hat eine Pionierrolle übernommen» Matthias Diemer, wie beurteilen Sie das Engagement der Migros in Sachen nachhaltiges Palmöl? Die Migros hat eine Pionierrolle übernommen. Bereits 1999 erarbeitete sie zusammen mit dem WWF Kriterien für nachhaltiges Palmöl und war massgeblich an der Gründung des Roundtable on Sustainable Palm Oil beteiligt. Dazu gehört auch, dass die Migros wie im aktuellen Fall das allfällige Fehlverhalten eines RSPO-Mitglieds lückenlos aufklärt und die notwendigen Konsequenzen zieht.

Migros will faires Palmöl

Die Migros ist Pionierin für nachhaltig produziertes Palmöl. Nun fordert sie Sanktionen gegen schwarze Schafe unter den Produzenten.

Gibt es Alternativen? Allein in Europa verbrauchen wir pro Jahr fünf Millionen Tonnen Palmöl. Woher sollte die riesige Menge von Pflanzenöl herkommen? Hinzu kommt, dass Soja- oder Rapsöl nicht unproblematisch für die Umwelt ist. Genau deshalb ist es unser Ziel, den Palmölanbau so nachhaltig wie möglich zu gestalten.

Palmöl ist weltweit ein begehrter Rohstoff. Deshalb gibt es unzählige Plantagen, wie hier in Borneo.

W

as haben Backwaren, Suppen, Seife, Waschmittel und Margarine gemeinsam? In diesen und vielen weiteren Produkten ist Palmöl enthalten. Der Rohstoff ist weltweit heiss begehrt. Besonders die Nahrungsmittelindustrie ist auf die Ressource angewiesen. Palmöl ist

bereits bei Zimmertemperatur fest und muss deshalb nicht gehärtet werden – ein grosser Vorteil, da bei der Härtung von Pflanzenöl ungesunde Transfettsäuren entstehen. Die Kehrseite der grossen Nachfrage: Immer mehr Tropenwälder fallen in Ländern wie Indo-

nesien der Brandrodung zum Opfer, um Plantagen anzulegen. Dagegen setzt sich die Migros seit mehr als zehn Jahren tatkräftig ein. Die Detailhändlerin gehört zusammen mit dem WWF zu den Gründungsmitgliedern des «Roundtable on Sustainable Palm Oil» (RSPO). Dieser

Wird die Nachfrage nach Palmöl zunehmen? Ja. Die aktuellsten Prognosen gehen von einer Verdoppelung der weltweiten Nachfrage zwischen 2000 und 2020 aus — besonders in China und Indien steigt der Verbrauch rasant.

Bilder Nicolas Cornet / Agentur Focus, VISUM, zvg

Der RSPO geriet in die Kritik. Die strengen Richtlinien des RSPO gewährleisten einen umwelt- und sozialverträglichen Anbau von Palmöl. Die über 400 Mitglieder arbeiten aktiv daran, dass schmutziges Palmöl der Vergangenheit angehört. Deswegen ist aber das Rodungsproblem noch nicht behoben. Es braucht noch viel Arbeit.


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Gemüse

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Charcuterie Chily-Snacks Schweizer Fleisch, 8 Stück, 225 g 4.70 statt 6.30

Käse Müller-Thurgau-Käse per 100 g 1.65 statt 2.10

Bauernspeck Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 4.25 statt 5.10

Dallenwiler Käse per 100 g 1.65 statt 2.10

Alpstein Salami Schweizer Fleisch, Schale, per 100 g 3.50 statt 4.20

Schafchäsli Weichkäse, 180 g 6.20 statt 7.80

Milchprodukte

Fisch Erhältlich in Filialen mit Frischfisch-Verkauf Forelle küchenfertig, Zucht aus der Schweiz, per 100 g 1.70 statt 2.10

Erhältlich an der Bedienung Schweinscarré ganz aus der Zentralschweiz, ca. 7,5 kg, per kg 12.50 statt 15.–

Früchte

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Fleisch

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

internationale Zusammenschluss aus Verteilern, Produzenten und Umweltorganisationen fördert weltweit die nachhaltige Herstellung von Palmöl. RSPO-Produzenten verpflichten sich, keine Urwälder zu roden und die Rechte der Ureinwohner zu wahren. Heute bezieht die Migros jährlich rund 6500 Tonnen Palmöl aus nachhaltiger Produktion. Umso mehr sorgte kürzlich die Kritik des Bruno-Manser-Fonds für Aufsehen: Die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation kritisierte den malaiischen Palmölkonzern IOI, Mitglied des RSPO und einer der Lieferanten der Migros, die Nachhaltigkeitsrichtlinien massiv verletzt zu haben. Der Bruno-Manser-Fonds verlangte von der Migros, die Zusammenarbeit mit dem malaiischen Palmöllieferanten zu beenden. Was die Migros dazu meint, lesen Sie in unten stehendem Interview.

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Aus Palmölfrüchten wird Öl gepresst.

Texte Christoph Petermann

Rote Karte für schwarze Schafe

Robert Keller, Palmölfachmann der Migros-Industrie, zur Kritik des Bruno-Manser-Fonds. den Ausschluss des betroffenen Produzenten aus dem RSPO nach sich ziehen.

Robert Keller, der malaiische Palmölkonzern IOI, der auch die Migros beliefert, soll verbotenerweise Regenwald brandgerodet und die Landrechte der Urbevölkerung verletzt haben.

Auch der RSPO steht in der Kritik, zu wenig gegen die Brandrodungen von Tropenwald zu unternehmen. Ist die Organisation noch glaubwürdig?

Ich war bestürzt. Dies ist ein schwerer Rückschlag in unseren Bemühungen, die Herstellung von nachhaltigem Palmöl zu fördern. Wie reagiert die Migros?

Wir werden IOI direkt mit den Vorwürfen konfrontieren und nach genauer Prüfung der Fakten die notwendigen Konsequenzen ziehen. Was heisst das konkret?

Die Migros fordert vom RSPO, den Fall genau zu untersuchen und gegebenenfalls Sanktionen zu ergreifen. Welche Sanktionen werden in einem solchen Fall angewendet?

Im schlimmsten Fall könnte das

Robert Keller, Leiter Food bei der Migros-Tochter Mifa.

«Wir werden den Druck auf die Palmölproduzenten erhöhen.»

Der RSPO ist heute die einzige Organisation, die sich weltweit für die nachhaltige Herstellung von Palmöl einsetzt. Bedenken Sie, dass die Zertifizierung von nachhaltigem Palmöl erst seit 2008 erfolgt. Wir stehen am Anfang eines Prozesses, der sehr viel Zeit und Geduld erfordert. Es gilt, gerade jetzt den RSPO zu stärken. Wäre es nicht einfacher, die Migros würde ganz auf Palmöl verzichten?

Nein, das wäre die billigste Lösung. Damit schaffen wir erstens das Problem der Brandrodungen

nicht aus der Welt. Und zweitens wäre die Verlagerung auf Soja- und andere Pflanzenöle keine Alternative: Für Sojaöl braucht es zum Beispiel eine dreimal so grosse Anbaufläche wie für die Herstellung von Palmöl, und auch für Soja wird Urwald brandgerodet. Nein, wir müssen unser Engagement für nachhaltiges Palmöl verstärken. Für jede Tonne Palmöl, das die Migros heute verarbeitet, wird eine Tonne nachhaltig produziert. Das ist der richtige Weg, den wir weiter beschreiten wollen. Wie kann die Migros auf die Produzenten Einfluss nehmen?

Als Gründungsmitglied des RSPO können wir Sanktionen gegen schwarze Schafe fordern. Gleichzeitig werden wir – zusammen mit anderen europäischen Detailhändlern – den Druck auf die Palmölproduzenten erhöhen, auf nachhaltigen Anbau umzustellen.


66 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Hier sind die Kunden die Experten

Das sagen erste Migipedia-User Einige Stimmen von MigrosKundinnen und -Kunden, die auf Migipedia bereits Produkte kommentiert haben.

Willkommen auf Migipedia, der offenen Onlineplattform der Migros. Sie gehört ganz den Kundinnen und Kunden. Ihre Meinung ist gefragt, ihr Wissen lässt die Website wachsen.

F

ür die Anliegen seiner Kunden hatte Gottlieb Duttweiler immer ein offenes Ohr. Der Migros-Gründer hatte grössten Respekt vor den Konsumenten und sah sie sogar «als Souverän über allem Handel» stehen. Dutti ging stets auf die Menschen zu. Typisch, dass er die allerersten Migros-Produkte 1925 mit rollenden Verkaufsläden direkt zu den Leuten bringen liess. Weil ihm die Meinung der Konsumenten so wichtig war, hätte sich Dutti garantiert über Migipedia gefreut. Seit einer Woche ist diese neue Website online – eine offene Plattform für alle Kundinnen und Kunden. Auf www.migipedia.ch ist nur eines gefragt: das Lob, die Kritik, die Erfahrung der Menschen, die in der Migros einkaufen.

Die Benutzer erschaffen Migipedia selbst

«Migipedia ist kein Werbeinstrument der Migros», betont Ben Proske, Gesamtverantwortlicher für die Onlineplattform. «Es handelt sich um eine offene Community, die allen gehört und an der alle teilhaben können. Das Wichtigste an Migipedia sind die Menschen und deren Wissen über unsere Produkte.» Zensur wird es auf Migipedia nicht geben. Einzig persönliche Angriffe und Beschimpfungen würden entfernt. Sonst aber darf und soll alles gesagt werden. Anfänglich sind auf der Website rund 5000 Migros-Produkte mit Bildern aufgelistet. Jeden dieser Artikel können die User auf tech-

Gesucht: 100 Produktetester

Für die neue Plattform Migipedia sucht die Migros 100 Produktetester. Alle Interessierten können sich ab sofort auf www.migipedia.ch/test melden. Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2010. Die 100 Tester bekommen gratis ein Paket mit Migros-Produkten. Im Gegenzug sollen die Tester diese Produkte auf Migipedia detailliert kommentieren und bewerten.

nisch einfache Art kommentieren. Mit einem einzigen Mausklick lassen sich Lebensmittel und andere Erzeugnisse zum Beispiel mit Sternen bewerten. So ergibt sich eine laufend aktualisierte Produktehitparade. User können Gastkommentare verfassen oder gleich zu festen Mitgliedern der Community werden. Sie können sich mit Bild und Namen zu erkennen geben oder auch völlig anonym bleiben. Auch Audio- und Videokommentare lassen sich hochladen.

Mit der Zeit wird es immer mehr Funktionen geben

Bis im Herbst befindet sich Migipedia in der sogenannten Betaphase, das heisst, die Plattform ist im Aufbau begriffen. Mit der Zeit wird sie immer mehr Möglichkeiten und Funktionen bieten. «Wir stellen bewusst keine fixfertige Lösung ins Netz», er-

klärt Proske. «Die Kunden selber können die Plattform nach ihren Wünschen gestalten, indem sie dazu Feedbacks geben.»

Nützliche Tipps von anderen Migros-Kunden

Wichtig ist die Entstehung einer ständig wachsenden Gemeinschaft. Die User werden immer vielfältiger kommunizieren und sichgegenseitigberaten:Schmeckt Bio-Milch wirklich anders, und wie wird sie produziert? Wie kriegt man Obstflecken aus Seidengewebe? Wer weiss, wie man aus Joghurt und Holunderblütensirup selber Glace machen kann? Auf Migipedia sind die MigrosKunden die Experten. «Das entspricht der Grundidee des Web 2.0», sagt der Internetkenner Dominik Landwehr, der beim Migros-Kulturprozent den Bereich Pop und neue Medien leitet. «Im neuen Internet werden Sites nicht bloss konsumiert, sondern von den Usern erschaffen. Ein Onlinelexikon wie Wikipedia beruht auf dem Wissen der vielen.» Mit anderen Worten: Viele Laien sind wenigen Spezialisten überlegen, wenn es ums Zusammentragen von Informationen geht. Darum hofft die Migros auf eine schnell wachsende Migipedia-Community. Je mehr Menschen mitmachen, desto besser und nützlicher wird die neue Plattform.

Zur Schokolade Tourist: «Eine meiner Lieblingsschokoladen kommt am besten in der grossen Variante. Erinnert vielleicht unbewusst an die Schoggi-Spiele von früher.»

Zu Zündhölzern: «Dieses Videotutorial zeigt, wie man aus wenigen MigrosArtikeln kostengünstig ein Boot bauen und versenken kann. Vorsicht: explosiv!»

Text Michael West Bild Keiko Saile

Alles Weitere unter www.migipedia.ch

Ob Eistee oder Zündhölzer: Auf der


NEUES AUS DER MIGROS

Zu Bio-Ice-TeaAlpenkräuter: «Super-Eistee, zwar noch die alte Packung auf der Website, aber die gefiel mir eh besser.»

Bis im Herbst ist Migipedia noch in der Aufbauphase, so lange enthält das Logo den Zusatz Beta.

Zu Anna’s Best Gnocchi Ripieni Caprese: «Als ich in der Migros diese Gnocchi entdeckt habe, verzichtete ich, ohne zu zögern, auf die Einladung meiner Mutter zum Nachtessen …»

Onlineplattform Migipedia tauschen sich Konsumenten über die verschiedensten Migros-Produkte aus.

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Badespass

Herbst Rimini auch im

in Bella Italia

Hotel Villa Panda** Rimini

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Rimini – die pulsierendste Partylocation Europas, wo international bekannte DJ’s so richtig einheizen. Unzählige Bars, Pubs, Discos und Night-Clubs laden dazu ein, die Nacht zum Tag zummachen. Beste Erholung für die müden Glieder bietet der enorm lange, schöne Sandstrand. Dazu tolle Sport-möglichkeiten, trendige Boutiquen und Sonne, Meer, Party und Spass!!

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Abseits vom Massentourismus findet auf Elba der Individualist sein innigst gesuchtes Badeferienparadies: herrlich feinsandige, flachabfallende Badebuchten, glasklares Wasser, faszinierende Landschaften. Kurz, ein Schmuckstück des Thyrrenischen Meeres, hügelig und immer grün. Das nur 223km2 grosse Elba ist die bekannteste Insel des Toskanischen Archipels.

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Hotel Oceanic*** Das gemütliche Hotel zeichnet sich durch die zentrale Lage und die komfortable Einrichtung aus. Schöne Zimmer mit Dusche/WC, Sat-TV, Balkon. Familienzimmer auf Anfrage. Schwimmbad mit Sonnenterrasse, Liegestühle und Sonnenschirm am Privatstrand und am Pool gratis.

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Entdecken Sie die unzähmbare Nordsee mit den nordfriesischen Inseln, das mondäne Sylt und die ländlichen Halligen. Als Kontrast dazu die stolzen Hansestädte Hamburg und Lübeck.

Lassen Sie sich vom Charme der alten Hansestädte Lübeck, Rostock und Stralsund verzaubern und geniessen Sie die Impressionen von Küsten und Inseln.

1. Tag: Schweiz – Hannover 2. Tag: Hamburg – Schleswig In Hamburg schnuppern Sie Seeluft und bestaunen die Ozeanriesen. 3. Tag: Fak. Inselwelt Halligen Ausflug ins faszinierende Wattenmeer. 4. Tag: Inseln Rømø und Sylt Besuch der beiden Nordseeinseln. 5. Tag: Holst. Schweiz – Lübeck Die Hansestadt Lübeck begeistert mit gotischer Backsteinarchitektur. 6. Tag: Lüneburger Heide – Celle Reise durch die Lüneburger Heide nach Celle. Stadtbesichtigung. 7. Tag: Hann. Münden – Schweiz

1. Tag: Schweiz – Hannover 2. Tag: Celle - Lübeck Via Lüneburger Heide und Celle erreichen Sie das majestätische Lübeck. 3. Tag: Schwerin - Stralsund Stadtrundgang in Schwerin, Halt in Rostock. 4. Tag: Fak. Insel Rügen Ganztägige Rundfahrt auf der Ostseeinsel. 5. Tag: Insel Usedom Sanddünen, Steilküsten und „Kaiserbäder“ 6. Tag: Mecklenburger Seen Reise von Stralsund zur Mecklen. Seenplatte. Halt am Müritzer See. 7. Tag: Leipzig – Schweiz

Reisedaten 2010 So. 01.08. – Sa. 07.08. So. 22.08. – Sa. 28.08.

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Inbegriffen • Fahrt im 5-Stern-Bus • HP (Nachtessen, Frühstück) • Ausflug Rømø, Sylt, Lübeck • Reiseleitung 3. – 5. Tag • Stadtführungen Hamburg, Celle Preis pro Person 7 Tage HP EZ-Zuschlag Zuschlag 15.08.-28.08. Fak. Ausflug Halligen

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Hotel Sie logieren im exzellenten ****Best Western Hotel Frisia in Leer. Reisedaten 2010 Mo. 05.07. – Sa. 10.07. So. 29.08. – Fr. 03.09.*

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Inbegriffen • Fahrt im 5-Stern Bus • HP (Nachtessen, Frühstück) • Reiseleitung 3. Tag • Stadtführung Bremen, Münster • Fähre Langeoog, Kutschenfahrt Preis pro Person 6 Tage HP *Spartermin EZ-Zuschlag Fak. Ausflug Langenoog

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Zu Besuch bei Mozart und am Wörthersee

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Abwechslungsreich und eindrücklich präsentiert sich das Salzburger Land mit seinen eisbedeckten Bergen. Die Begegnung mit der Mozartstadt ist ein ganz besonderes Erlebnis! 1. Tag: Schweiz – Salzburg Reisedaten 2010 Fahrt ins malerische Bad Tölz, der Stadt Mo. 26.07. – Fr. 30.07. Mo. 16.08. – Fr. 20.08. aus der Fernsehserie. Mo. 06.09. – Fr. 10.09. Mo. 11.10. – Fr. 15.10.* 2. Tag: Gut Aiderbichl Führung durch das berühmte Gut Inbegriffen Aiderbichl. Geführte Besichtigung der • Fahrt im 5-Stern Bus Stadt Salzburg. • 3 x HP (Nachtessen, Frühstück) 3. Tag: Fak. Ausflug Wörthersee • 1 x ZF (Zimmer, Frühstück) Ausflug zum berühmten gelben Schloss • Besichtigung Salzburg am Wörthersee. Rückfahrt via Gross• Besuch Gut Aiderbichl glockner Hochalpenstrasse. • Halt beim Bullen von Tölz 4. Tag: Mondsee – Bad Ischl In Bad Ischl erinnert die Sommerresidenz Preis pro Person an die reizende Sissi. Fak. Nachtessen 5 Tage Fr. 865.am Abend. *Spartermin Fr. 785.5. Tag: Salzburg - Schweiz EZ-Zuschlag Fr. 130.-

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Sa. 14.08. – Fr. 20.08. Sa. 21.08. – Fr. 27.08. Sa. 28.08. – Fr.03.09.

Hotel

Ostfriesland – Land der Deiche

6. Tag: Münster - Schweiz

Reisedaten 2010 Sa. 10.07. – Fr. 16.07. Sa. 24.07. – Fr. 30.07. Sa. 31.07. – Fr. 06.08.

Ostschweiz 071 446 14 44 Zentralschweiz 041 496 96 66

Fak. Dinner & Concert Fak. Wörthersee

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70 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

DIE SCHWEIZ GRILLIERT 22: GRILLPARTY, 23: GRILLFLEISCH, 24: GRILLAPÉRO, 25: GRILLGEMÜSE

Manche mögens heisser

Rauchzeichen in der City: Die Tipps von Grilllmeister Ueli Bernold und die Apéro-Rezeptee der «Saisonküche» machen auch verwöhnte te Grossstadtindianer heiss auf ein Barbecue.

W

er sagt denn, dass man nur im Wald oder am See grillieren kann? Ein urbaner Grillplausch mitten im Grossstadtdschungel hat auch seinen Reiz. Die S-Bahn rauscht im Hintergrund über die Brücke, Autos hupen, und Mütter rennen ihren Kindern hinterher – ein typischer Tag in der Stadt. Genau der richtige Moment für einen Afterwork-Grillapéro. Marc hat den Grill organisiert, Laura und Alba sorgen für das leibliche Wohl. Damit auf Teller und

Gabel verzichtet werden kann, wird alles auf Holzspiesschen hen gesteckt. Egal, ob Poulet, Jacobscobsmuscheln oder Tofu – für alle Geschmäcker ist etwas dabei. Übrigens: Unter www.migros. gros. ch/grillieren finden Sie jeden eden Tag aktuelle Grillhit-Aktionen onen und weitere attraktive Angebote ote rund um den heissen Rost. Und: Was beim Grillieren von Fischh zu beachten ist, verrät Ihnen der Schweizer Grillmeister 2008, 008, sten Ueli Bernold, auf den nächsten Seiten. Heidi Bacchilega ega

Afterwork-Grillplausch Outdoorchef Holzkohlengrill Rover 570, Fr. 328.—*, Korb mit Griff, rechteckig, Fr. 11.90, Grillzange Inox, Fr. 18.90*, Zweifel Chips Paprika, 280 g, Fr. 4.50** statt Fr. 5.65 * Nur in grösseren Filialen erhältlich. ** Aktion gilt vom 15. bis 21. Juni.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Kleine Polenta-Taler mit geschmolzenem Käse

Bilder René Ruis, Styling Caroline Busch

2-Minuten-Polenta gemäss Packungsanleitung kochen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech ausstreichen und auskühlen lassen. Taler ausstechen, auf Alufolie legen, mit einer Scheibe Camembert belegen, mit Pfeffer und Oregano würzen. Alufolie schliessen und direkt auf dem Rost 5 Minuten garen.

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Ueli Bernold, Schweizer Grillmeister 2008: www.grillueli.ch

Feines für den Grillapéro

Zweifel Salt & Vinegar, 170 g,

Party Erdnüsse, 250 g,

Fr. 3.15** statt Fr. 3.95

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** Aktion gilt vom 15. bis 21. Juni, nur in grösseren Filialen erhältlich.

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Anna’s Best Oliven mit Weichkäse, 150 g,

Ganze Artischocken, 410 g, Abtropfgewicht 240 g, Fr. 5.90*

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SOMMER S PEZIAL

Bluthochdruck, Diabetes, Stress? Dr. med. Roland Ballier, Leitender Arzt Fachkurhaus Seeblick: «Die Teilnehmer der Kurwochen lernen, die speziell für sie entwickelten Konzepte in die Praxis umzusetzen. Wir sind spezialisiert auf die ursächliche und komplementärmedizinische Behandlung von Stoffwechselstörungen. Dabei handelt es sich vor allem um Übergewicht, Diabetes, HerzKreislauferkrankungen, Blutdruckstörungen und deren Folgen.» ___________________________________ Weg mit überflüssigen Kilos Entgiften und vitalisieren Sie Ihren Körper. In einer Vitalkur- und Kurswoche lernen Sie Übergewicht, Bluthochdruck, zu hohes Cholesterin, Diabetes sowie Erschöpfungs- und Müdigkeitszustände in den Griff zu bekommen. Sie erzielen schon nach kurzer Zeit überzeugende Fortschritte. Erfolglos habe ich mich von Diät zu Diät gehungert Dies ist die Aussage von vielen Hilfesuchenden. Schuld am Misserfolg hat der sogenannte Jo-Jo-Effekt, das Zusammenspiel von Verhaltensmustern und körperlichen Grundbedürfnissen. Die daraus entstehende Negativwirkung wird unterschätzt, denn sie erschwert die Behandlung ernährungsabhängiger Störungen. In einer Vitalkur- und Kurswoche wird Ihnen gezeigt, wie Sie dank der EPD-Ernährungstherapie diese Probleme lösen. Informationen zu EPD finden Sie auf www.epd-ernaehrungsprogramm.ch. Lesen Sie die Seeblick Erfolgsgeschichten auf: www.seeblick-berlingen.ch

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«Ich war der personifizierte Stress und zugleich unglaublich müde, ich schlief viel. Ausserdem hatte ich oft ein Schwächegefühl mit Zitteranfällen und Gelüsten auf Süsses. Irgendwas stimmte nicht mit meinem Blutzucker. Im Seeblick war ich genau richtig: Schon am ersten Tag hatte ich keine Gelüsteanfälle mehr. Mein Schlafbedürfnis hat sich auf ca. 7 Stunden pro Nacht reduziert, ich habe 2 kg abgenommen und fühle mich fit wie ein Turnschuh!»

Spezial-Angebot Die siebentägige Intensiv-Vitalkur- und Kurswoche oder ein mehrwöchiger Kuraufenthalt im spezialisierten Fachkurhaus Seeblick ist der Anfang zu einer ausgezeichneten Gesundheit. Spezialpreis ab Fr. 995.- (im DZ) statt Fr. 1‘235.- inkl. Verpflegung, Kurse, Kursunterlagen, Benutzung von Whirlpool, Tepidarium usw. (Sauerstofftherapie & andere verschiedene Therapien, Massagen im Haus).



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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

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DIE SCHWEIZ GRILLIERT LIERT LIERT Feines für den Grillapéro

Optigal Poulet Ailerons Paprika, Schweiz, Fr. 2.20* per 100 g

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Schweins-Cipollata Schweiz, Schwei Schweins-Cipollata, 7 Stück, Fr. 2.70 per 100 g

Früchtespiesse mit Tofu Thunderstorm, 8 Stück, Fr. 6.—** statt Fr. 7.50 ** Aktion gilt vom 15. bis 21. Juni.

Crème d’or Cornet Chocolat, 6 St., Fr. 7.60** statt Fr. 9.50

Tofu in 2 cm grosse Würfel schneiden. Mit Olivenöl, Salz und Curry marinieren. Früchte wie Ananas, Pfirsiche, Aprikosen oder Bananen in mundgerechte Stücke schneiden. Zusammen mit dem Tofu auf Spiesse stecken und rundum grillieren.

** Aktion gilt vom 15. bis 21. Juni.

DER GRILLMEISTER GIBT ANTWORT

Welches Brennmaterial eignet sich zum Grillieren? Die Wahl des Brennmaterials ist wichtig. Geeignet sind nd Holzkohle oder Grillbriketts. Zum Anzünden der Kohle keinen Brennsprit verwenden. Ist die Kohle nach etwa 40 Minuten durchgeglüht, kann das Grillgut aufgelegt werden. Aber nicht direkt über die Glut. Denn tropfendes Fett kann den krebserregenden Stoff Benzpyren entwickeln.

Pouletspiessli mit MangoChutney Mango-Chutney: 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 EL getrocknete Cranberrys. 1 TL Mandelstifte 10 g Ingwer 2 Peperoncini 1 Mango 1 EL Weissweinessig 0,5 dl Wasser Salz, Pfeffer Für das Chutney: Zwiebel, Knoblauch, Cranberrys, Mandelstifte fein hacken. Ingwer reiben. Peperoncini entkernen und klein würfeln. Mango würfeln. Alles zusammen mit den restlichen Zutaten 20 Minuten köcheln, mit Salz und Pfeffer würzen. Heiss in ein Glas füllen, verschliessen und auskühlen lassen. Für Spiessli: Pouletbrustschnitzel längs in zirka 8 mm dicke Scheiben schneiden und auf Holzspiess stecken. Salzen und pfeffern.


74 | Migros-Magazin

24, 14. Juni 2010

DIE SCHWEIZ GRILLIERT

Tipp: Die Holzspiesschen vor dem Grillieren ins kalte Wasser legen. So verbrennen sie nicht auf dem Grill.

Feines für den Grillapéro

Grana Padano Bröckli, Fr. 2.10** statt Fr. 2.75 per 100 g

Gruyère Scheiben, 160 g,

** Aktion gilt vom 15. bis 21. Juni, nur in grösseren Filialen erhältlich.

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Fr. 4.10*

Köstlichkeiten vom Grill Party Brezel, 230 g,

Fr. 1.90, Grillspiesschen mit Griff aus Bambus, 18 cm, 100 St., Fr. 2.50*, Grillspiesschen aus Bambus, 25 cm, 100 Stück, Fr. 1.80

Grill Cheese Steak, 2 x 110 g, Fr. 4.80** statt Fr. 6.05

Thomy Senf, mild, 200 g,

Fr. 1.60

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

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Gewinnen Sie tolle Grillpreise im Wert von über 1700 Franken Wer die Wettbewerbsfrage richtig beantwortet, gewinnt mit etwas Glück eine Grillparty oder einen der beiden Gasgrills. FRAGE: Wie werden Fische gemäss Grillueli am besten gewürzt? 1) Gar nicht 2) Mit Zucker und Zimt 3) Mit frischen Kräutern

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Ein Gasgrill Brisbane 4 von Outdoorchef im Wert von Fr. 648.—

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Ein Gasgrill Grillino von Campingaz im Wert von Fr. 104.—


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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DER GRILLMEISTER ER R GIBT ANTWORT RT

Jakobsmuschel-Spiesschen Von 2 Zitronengrasstängeln die äusseren Blätter entfernen, Innenteil ganz fein hacken. Mit 2 EL Limettensaft, 4 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer mischen. 16 Jakobsmuscheln 1 Stunde darin marinieren, auf Spiesschen drücken und beidseitig kurz grillieren.

Rezepte von der «Saisonküche»

Mehr auf www.saison.ch

Wie grilliert man Fisch, und welche Arten eignen sich dazu? Grundsätzlich kann man jeden Fisch grillieren. Am besten ist es jedoch, wenn man Fische mit der Haut oder ganze Fische auf den Grill legt. Sobald die Rückenflosse ohne grossen Widerstand herausgezogen werden kann, ist der Fisch gar. Gewürzt wird nur innen mit vielen frischen Kräutern.


Das grosse Herbstfest der Alpen im schönen Salzburgerland! Exklusivreise vom 23. - 26. September 2010

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Wenn im Herbst die Bauern mit Ihren prächtig geschmückten Kühen von den Alpen ins Tal zurückkehren, ist Feststimmung im Dorf angesagt. Feiern Sie einfach mit und freuen Sie sich auf ein tolles Reiseprogramm mit traditionellem Alpabtriebsfest, Heimatabend, dem eindrücklichen Gut Aiderbichl, der bekannten Salzburger Schaukäserei und natürlich auf das abschliessende Exklusivkonzert der Amigos! Festliche Stimmung beim Bauernfest im Salzburgerland

Ihr tolles Reiseprogramm vom 23. bis 26. Sept. 2010: Donnerstag 23. September 2010 Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort via Vorarlberg, Innsbruck, durchs schöne Salzburgerland in die Region von Zell am See! Hier werden wir vom Hotelier schon mit einem Begrüssungstrunk und einem feinem Nachtessen erwartet. Freitag 24. September 2010 Heute morgen geht es nach dem Frühstück zur berühmten Salzburger Schaukäserei in Schleedorf. Bei einer eindrücklichen Führung erleben Sie hautnah, wie wertvolle Milch in mehreren Schritten zu Käse verarbeitet wird. Natürlich darf dabei auch eine Verköstigung nicht fehlen! Am Nachmittag folgt mit dem Besuch des Gut Aiderbichl ein weiterer Höhepunkt: Beim geführten Rundgang über den Hof erfahren Sie viel Wissenswertes, berührende Tiergeschichten und die ganzheitliche Philosophie des berühmten Gutshofes. Nach dem Abendessen erleben Sie im festlich geschmückten Festzelt in Maishofen einen geselligen Pinzgauer Heimatabend mit Trachtenkapellen, Schuhplattler, Tanzmusik und Alphornbläser. Samstag 25. September 2010 Nach dem reichhaltigen Frühstück laden wir Sie heute zu einem ganz besonderen Programmpunkt ein: Wir besuchen ein traditionelles Alpabtriebfest der Region mit Trachtenmusik, großem Bauernmarkt, Schau mähen, Pinzgauer Spezialitäten, Schnapsbrennen und vielem mehr. Bestaunen Sie die bunt geschmückten Kühe und sehen Sie zu, wie die Bauern und Bäuerinnen ihr Vieh zurück in die Ställe treiben. Nach einem frühen Abendessen in Ihrem Hotel folgt der ganz grosse Höhepunkt dieser Reise: Das exklusive Konzert der Amigos im geschmückten Festzelt in Maishofen. Die sympathischen Brüder verzaubern mit Ihren Liedern Jung und Alt und wurden soeben wiederum mit der begehrten «Krone der Volksmusik» für ihr Schaffen ausgezeichnet!

Sonntag 26. September 2010 Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck die Heimreise Richtung Schweiz an! Ankunft in der Schweiz am späten Nachmittag.

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Leistungen – Alles schon dabei! ✓ Busfahrt im komfortablen Extrabus ab der Schweiz ins schöne Salzburgerland und zurück ✓ 3 Übernachtungen in der gewünschten Kategorie ✓ 3 x reichhaltiges Frühstücksbuffet ✓ 3 x feines 3-Gang Abendmenü ✓ 1 x Eintritt zum Pinzgauer Heimatabend ✓ Besuch der Salzburger Schaukäserei mit Führung und Verköstigung ✓ Besuch und Führung Gut Aiderbichl ✓ Bummelzug-Fahrt zur Aiderbichl-Pferdekoppel ✓ Besuch der Feste und Märkte des Alpabtriebes in Maria Alm ✓ 1x Eintritt und reservierte Sitzplätze für das Konzert der Amigos am 25.9.2010 ✓ Bei Buchung bis zum 12.7.10 eine Überraschungs-CD

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Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

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W

as wäre ein Sonntag ohne ein frisches Frühstücksei? Besonders gut schmecken die neuen Heidi-Freilandeier aus dem Schweizer Berggebiet. Das Beste: Wer wissen will, von wel-

chem Bauernhof sein Zmorge stammt, geht auf www.migros.ch/ eier und gibt den ProduzentenCode ein, der auf jedem Ei aufgestempelt ist. Hier erfährt man Details zum Produzenten und

kann sich h dank der Fotogalerie gleich selbst elbst ein Bild von dessen Bergbauernhof machen. Die Heidi-Eier stammen von Hühnern mit viel Auslauf auf der Weide. Bei kühlerem Wetter zie-

hen sich die Tiere in den Wintergarten zurück. Sie leben in einem Stall mit Tageslicht, Sitzstangen, Legenestern und genügend Einstreu. Kein Wunder, schmecken die Heidi-Eier so gut. AW


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Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

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Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010 10

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Diese Regionen Frankreichs werden Sie beeindrucken: Die Normandie mit den vielen Obstgärten, den weiten, grünen Weiden und den traumhaften Küstenlandschaften. Diese Gegend beherbergt auch viele historisch bedeutende Sehenswürdigkeiten. Der Mont-StMichel, diese eindrückliche Felseninsel mit dem Spiel der Gezeiten. Und die Bretagne mit ihren verschlafenen Fischerdörfern, den einsamen Heide- und Moorgebieten - eine Landschaft voller Legenden. 1. Tag, Schweiz - Orléans: Fahrt vom Einsteigeort nach Orléans. In der sympathischen, arkadengeschmückten Altstadt treffen Sie auf das Denkmal der berühmten Jeanne d’Arc. Halbpension. 2. Tag, Chartres - Fougères - MontSt-Michel: In Chartres haben Sie die Möglichkeit, die berühmte Kathedrale, die als Meisterwerk der Architektur gilt, zu besichtigen. Via Le Mans gelangen Sie nach Fougères, welches als einstige Festungsstadt eine gewaltige Burg mit 13 Türmen besitzt. Weiterfahrt bis MontSt-Michel. Halbpension.

3. Tag, Mont-St-Michel - Ausflug St. Malo: Am Vormittag besichtigen Sie den Mont-St-Michel. Dieser berühmte Klosterberg befindet sich auf einem riesigen Granitfelsen im Wattenmeer vor der Atlantikküste. Lassen Sie das Naturschauspiel von Ebbe und Flut auf sich wirken. Anschliessend besuchen Sie die alte Korsarenstadt St. Malo. Auf einem individuellen Bummel entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten dieser Hafenstadt. Vielleicht unternehmen Sie einen Spaziergang auf der hohen Ringmauer, welche die ganze Stadt umgibt. Geniessen Sie die herrliche Aussicht auf die Küste und das Meer. Halbpension.

6. Tag, Rouen - Paris - Sénart: Via Honfleur erreichen Sie die «Pont de Normandie», eine der längsten Spanndrahtbrücken der Welt. Danach gelangen Sie zur mittelalterlichen Stadt Rouen und weiter in die französische Hauptstadt Paris. Auf einer geführten Stadtrundfahrt lernen Sie die wichtigsten Sehenswürdigkeiten dieser pulsierenden Metropole kennen. Am Abend beziehen Sie Ihr Hotel in Sénart, einige Kilometer südlich von Paris. Halbpension.

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7. Tag, Sénart - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

4. Tag, Ausflug Dinan - Cap Fréhel Rance: Am Vormittag besuchen Sie das mittelalterliche Städtchen Dinan. Nützen Sie die freie Zeit für einen Bummel durch die malerischen Altstadtgassen mit den Fachwerkhäusern, hübschen Plätzen und dem Glockenturm. Anschliessend fahren Sie weiter zum Cap Fréhel. Dieses bietet ein grossartiges Naturschauspiel: die hohen Klippen werden vom Meer tosend umspült. Über Rance mit dem Gezeitenkraftwerk fahren Sie nach Mont-StMichel zurück. Halbpension.

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Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Strahlen um die Wette: Miss Schweiz 2006 Christa Rigozzi überreicht Gewinnerin Nadine Amstutz den Schlüssel für ihren Fiat 500.

Der Schlüssel zum Glück

Die 19-jährige Nadine Amstutz gewinnt beim Osterwettbewerb von Chocolat Frey einen Fiat 500. Der kleine Italiener ist ihr erstes Auto.

S

ie hat ein goldenes Händchen: Nadine Amstutz aus Huttwil im Kanton Bern strich beim Schoggihasenwettbewerb «Wie soll der süsse Hase heissen?» (MM vom 8. März) von Chocolat Frey den Hauptgewinn ein. «Ein Scherz!», dachte die Berufsmaturandin erst. Dass es keiner war, merkte Nadine spätestens, als sie Glücksfee Christa Rigozzi traf, die ihr die Schlüssel für den nagelneuen Fiat 500 übergab.

Die Miss Schweiz von 2006 hatte dabei nur Augen für die Schoggi. «Bei mir ist der Hase weg, bevor er einen Namen bekommen hat.» Beim Wettbewerb gingen rund 60 000 Vorschläge ein. Wie die drei Hasen heissen werden, erfahren wir allerdings erst nächste Ostern. Bis dahin hält Chocolat Frey weitere Überraschungen bereit. Zum Beispiel die beiden süssen Neuheiten Suprême White Blueberry und die Dragées Fruit Pearls. TG

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Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

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Milde Reinigung für die Beisserchen: Die Zahnpasta Elmex Sensitive Plus hilft bei freiliegenden Zahnhälsen und empfindlichen Zähnen. Mit den Jahren oder durch falsche Putztechnik kann sich das Zahnfleisch zurückbilden und somit den Zahnhals freilegen. Der Zahnhals ist weich und reagiert empfindlich auf Kontakt mit extremen Temperaturen sowie sauren und süssen Reizen. Elmex Sensitive Plus schützt mit Aminfluorid gegen empfindliche Zähne und bildet eine äussere Deckschicht um den Zahn.

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Berlin Alexanderplatz, in Rick’s Buena Vista Bar.

Und wo garantiert nicht?

Im Spielcasino.

Sind Sie gerne prominent?

Wenn ich mit meiner Prominenz Gutes bewirken kann, dann ja. Obwohl das Privatleben immer ein wenig darunter leidet.

Eugen Baumgartner


86 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

ZUTATEN: Lachs, Dill, Spinat, ein Ei, Zwiebeln, Pilze und mehr.

PRÄCHTIG: Die Pastete ist bereit,

der Ofen ruft. Eine Stunde später ist die Delikatesse genussbereit. ZUFRIEDEN: Nicht nur sein Roman ist ein Meisterwerk — auch das Rezept der Fischpastete von René Simmen überzeugt. DENKER: Rund 6000 Bücher liegen und stehen zu Hause in Stäfa und im Ferienhaus in Südfrankreich.

Russische Fischpastete

René Simmen liebt und schreibt Bücher und isst gerne Kubliaka, die russische Fischpastete, Simens, Schnee im August?!» hochleben lässt. Die Geschichte spielt in New York, den Fisch


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

René Simmen

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si chter, To r re ivenöl unse Das sizilianische Ol is. Re d un r lati, Bulgu Borlottibohnen, Pe ? he oc W o Sie pr ➔ Wie oft kochen Woche. Dann aber die l ma ein Nur noch richtig. Sie … ➔ Kochen ist für ückseligkeit. … so etwas wie Gl sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si der es n en Kugelfisch. W Fugu, japanischer tig. gif se es at rd die Delik Koch nicht kann, wi al m rn n Sie ge ➔ Mit wem würde n? essen gehe s Hans Berner Haudegen Mit dem Geist des n zu fragen, wo er de Franz Nägeli, um ihn en der Waadt zusamm bei der Eroberung versteckt hat. geraubten Schatz

B

ücher und nochmals Bücher, so weit das Auge reicht. Kunst an den Wänden, eine funktionelle Küche, ein Küchentisch, Stühle und noch mehr Bücher. Und mittendrin René Simmen (83), der «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius mit einem Augenzwinkern begrüsst. Sogleich entkorkt er eine Flasche Rebensaft und beginnt zu erzählen. Reden gibt Durst, zuhören auch. Und wer der Idee verfällt, mit René Simmen über Kochen, Beizen und Bücher zu diskutieren, kann ihn gleich um Käse, Wurst und Brot, oder noch besser, um Zahnbürste und Gästezimmer bitten. Kurz, die Zeit er-

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trinkt in der nicht versiegen wollenden Wörterquelle des Autors. Sein Wissen ist enorm. Seine rund drei Dutzend Bücher, die er zu Theater, Volkskunde, Kulturgeschichte und Gastronomie geschrieben hat, sind vergriffen. Er wird geschätzt. Auch als Verfasser zahlreicher feuilletonistischer Beiträge in den Zeitungen «NZZ» und «Die Zeit». Simmen hat unzählige Ideen gesponnen und davon nur einen Teil umgesetzt – für den Rest bräuchte er drei weitere Leben. Mindestens. Aber das Wi Wichtigste, sozusagen sein Lebenswerk, der von ihm verfasste be biografische Roman «Aber Sibi mens, Schnee im August?!» kam me zustande und ist geschrieben, prozu duziert, gedruckt, gebunden und du erfolgreich im Verkauf. er

B Beinahe mit einer CCervelat malträtiert

Eines ist sicher: Kurz vor der Vollendung seines Romans hatte das Umfeld von René Simmen genug – und genug Gründe den Autor mit einem Cervelat oder einem alten Kochbuch zu malträtieren. Das ist zwar übertrieben, wer aber so akribisch nach Fakten sucht, pedantisch Geschichten mit Gerichten zusammenträgt, niederschreibt, streicht, neu schreibt, wer so intensiv nach allem und jedem forscht, nie zufrieden ist, wer das ganze Haus mit Notizen und Manuskripten belegt, wer seine Copains und die Wirte seiner Stammbeizen mit Fragen und mit Geschichten zum Buch monatelang plagt, der muss sich wegen nichts mehr wundern. Gut, wer schon ein Buch geschrieben hat, der fühlt mit. Vor-

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

in Stäfa?!

die er in seinem biografischen Roman «Aber backen er und die «Saisonküche» in Stäfa.

Buchautor René Simmen freut sich auf die Dinge, die da kommen. Andrea Pistorius hat die russische Fischpastete Kubliaka im Griff wie eine alte Babuschka.


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bei! Die Mühen haben sich gelohnt. Seine Frau Barbara, seine Kinder und die Copains seiner Zürcher Stammbeizen Bodega Española und Weisse Rose sind froh, dass sein «Schnee im August?!» Schnee von gestern ist – und haben ihm zu Ehren die Korken knallen lassen.

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Kubliaka — russische Fischpastete

Kubliaka — eine edle russische Fischpastete

«Als Vorspeise würde es einen Apfel-Sellerie-Salat geben, als Hauptgericht Kubliaka, eine russische Fischpastete, und als Dessert ist eine Saint-Honoré-Torte vorgesehen», zitiert Simmen aus seinem Buch und beginnt zu erklären. Das dauert ... Heute fallen in der Küche in Stäfa Vorspeise und Dessert weg – die Pastete steht im Mittelpunkt. Auch ist der Lachs nicht vom Washington Market in New York, sondern aus der Migros in Stäfa. Und am Herd steht nicht einer der Meisterköche aus Simmens Roman, sondern die unbeschwert kreative Andrea Pistorius, die rüstet, schneidet, abschmeckt und dem Autor die Füllung zum Probieren gibt. Der schnalzt mit der Zunge und scheint zufrieden. «Etwas weniger Bulgur und mehr Spinat», hört man ihn murmeln. Nochmals zum Buch: Henry Simens, ein Urgrossonkel von René Simmen, lässt sich in New York durch die Wahrheiten und Legenden von Manhattan treiben. In dem Gaunerroman ist Flunkern so normal wie das Amen in der Kirche, wobei das Buch auf der wahren Geschichte der aus dem Tessin in die USA eingewanderten Familie Delmonico basiert, die es zu gastronomischem Ruhm bringt. Das Werk ist mit vielen Kommentaren, Fussnoten, Ergänzungen, Illustrationen und Zeichnungen angereichert. «Es gibt keinen angenehmeren Anblick als den einer wahren Feinschmeckerin», hört man René Simmen zu Andrea Pistorius hauchen. Aha! Auch noch ein Charmeur. Kein Wunder, bei der Fischpastete. Text Martin Jenni Bilder Lucas Peters

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3 dl Wasser, Salz, 150 g Bulgur 250 g Blattspinat 1 Zwiebel, 2 EL Butter 4 EL Sauer-Halbrahm, Pfeffer 100 g Champignons 3 EL Zitronensaft 1 Knoblauchzehe, 1 Bund Dill 500 g Lachsfilet ohne Haut Muskatnuss 2 achteckig ausgewallte Blätterteige à 270 g, 1 Ei

ZUBEREITUNG

1 Wasser aufkochen, salzen. Bulgur einstreuen. Bei kleiner Hitze 8 Minuten köcheln lassen. Pfanne vom Herd nehmen, beiseitestellen. Spinat waschen und gut abtropfen lassen. Zwiebel fein hacken. In der Hälfte der Butter andünsten. Spinat dazugeben und mitdünsten, bis der Spinat zusammenfällt. Köcheln lassen, bis die Flüssigkeit vollständig verdampft ist. Die Hälfte des Sauer-Halbrahms beigeben. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2 Champignons in Scheiben schneiden, mit der Hälfte des Zitronensafts beträufeln. Knoblauch und Dill fein hacken. Restliche Butter erhitzen. Knoblauch und Champignons andünsten. Dill und restlichen Sauer-Halbrahm beigeben. Mit dem Bulgur mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Lachs in 1,5 cm grosse Würfel schneiden. Mit restlichem Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. 3 Backofen auf 220 Grad vorheizen. 1 Blätterteig mitsamt Backpapier in die Springform legen. Überschüssigen Teig den Rand entlang hochziehen. Boden dicht mit einer Gabel einstechen. Ei trennen. Eiweiss verquirlen und den Teigboden damit bestreichen. Bulgur darauf verteilen, mit Lachswürfeln belegen, Spinat darüber verteilen. Zweiten Teig darauflegen, überstehenden Teig abschneiden. Teigränder verschliessen. In der Mitte des Teigdeckels ein Loch als Kamin einstechen. Deckel mit Teigresten dekorieren. Mit Eigelb bestreichen. In der unteren Ofenhälfte 10 Minuten backen, Hitze auf 180 Grad reduzieren und weitere 50 Minuten goldbraun backen. Vor dem Servieren 5 Minuten ruhen lassen.

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90 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Taufrisch

Kräuter, direkt aus dem Garten, sind etwas Wunderbares. Was man damit alles anstellen kann, weiss Andrea Pistorius, Köchin der «Saisonküche».

L

ieben Sie den Duft frischer Gartenkräuter am Essen? Himmlisch! Und mit den folgenden Tipps hält der Geschmack, auch nachdem sie geschnitten wurden, lange an.

Beim Kochen Die Kräuter kocht man nicht mit, sondern fügt sie erst am Schluss dem Gericht bei, damit alle Aromen zur Geltung kommen und nicht verkochen. Ausnahme: die glattblättrige Petersilie.

So bleiben sie frisch

Am besten schmecken die Kräuter frisch geerntet. Wenn sie geschnitten gekauft werden, können sie in einem Plastiksack oder in einer Frischhaltebox aufbewahrt werden. Ganze Zweige oder Blätter sind auch im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage haltbar. Zarte Kräuter halten sich gut, wenn sie zusätzlich locker in einem feuchten Haushaltpapier eingewickelt sind.

Praktische Box

In den grösseren Filialen der Migros gibt es eine spezielle Kräuteraufbewahrungsbox, in der die Kräuter bis zu dreimal länger frisch bleiben.

Haltbar gemacht

Einfrieren: Petersilie, Dill, Basilikum und Schnittlauch überstehen das Einfrieren ohne Geschmackseinbussen. Die gehackten Kräuter werden einzeln oder nach Belieben gemischt und in Eiswürfelbehälter gelegt, die zu zwei Drittel gefüllt werden. Wasser zugeben und einfrieren. Gefrorene Würfel herauslösen und in Tiefkühlbeutel

umfüllen. Petersilie und Dill lassen sich im Bund einfrieren. Sie werden danach zerbröselt und in Tiefkühldosen aufbewahrt. Trocknen: Pfefferminze eignet sich gut zum Trocknen. Die Kräuter nicht waschen, sondern nur ausschütteln. Einige Stängel zusammenbinden und an einem trockenen und luftigen Platz aufhängen. Geeignet sind Dachböden, weniger die Küche, da dort die Luft oft feucht ist. Zum Schutz vor Staub stülpt man einen perforierten Papiersack über die Kräuter. Erst wenn diese vollkommen trocken sind, streift man die Blätter ab und schichtet sie in ein dunkles Glas mit Schraubverschluss. Getrocknete Pfefferminze ergibt einen exzellenten Tee. Mit Öl: Erntefrische Kräuter hacken, mit Salz und Pfeffer würzen und mit einer kleinen Menge Öl vermengen. Das Fett intensiviert das Eigenaroma, und die eingelegten Kräuter behalten so ihr frisches Aussehen. Tiefkühlen: Petersilie und Pfefferminze fein hacken, Schnittlauch in Röllchen schneiden und vom Dill die Spitzen zupfen. Basilikum am besten als Pesto mit Öl einfrieren.

Feiner Kräutersalat

Mit gemischten Kräutern können auch Salate zubereitet werden, oder sie ergänzen weniger aromatische Blätter wie Kopfsalat, Batavia und Babyleaves. Sehr gut schmeckt ein Tomaten-GurkenZwiebel-Salat mit vielen frisch gehackten Kräutern wie Petersilie, Minze, Koriander und Dill. Verfeinert wird der Salat mit einer Sauce aus Limmettensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer.

Basilikum

Der Beliebte: Obwohl es unterschiedlichen Basilikum gibt (auch kraus oder rot), wird vorwiegend der einfache grüne Basilikum im Küchenalltag benutzt. Klassiker, wie Tomaten-Mozzarella-Salat ohne Basilikum? Unvorstellbar. Tipp: Vom gekochten Suppenhuhn das Fleisch in Streifen schneiden und mit frischem Basilikum vermengen.

Petersilie

Die Alleskönnerin: Ob kraus oder glattblättrig, ist Geschmackssache. Die glattblättrige Petersilie ist aromatischer und kann mitgekocht werden. Tipp: Den Stängel in feine Rädchen schneiden und mit verwenden. Er liefert eine feine Frischenote. Petersilie passt sehr gut zu Kaninchenfleischsalat.


SAISONKÜCHE Pfefferminze

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AUFGEGABELT

Die Diva: Die Minze polarisiert. Man liebt oder hasst sie. Lamm mit Minze? Gott bewahre! Dabei schmeckt es wunderbar ... Tipp: Frühlingskartoffeln im Salzwasser dämpfen, in Butter schwenken und mit kleinen Pfefferminzeblättern vermengen. Minze harmoniert zudem exzellent mit einem Orangen- oder Ananassalat. Gut schmeckt sie auch im kalten Lindenblütentee.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Urwaldhus,...

Schnittlauch

Dill

Der Feingliedrige: Sehr fein und zart ist das Kraut des Dills. Geschmacklich ist er mit Anis und Kümmel verwandt. Tipp: Spitzen nicht mitkochen, sondern gezupft über das fertige Gericht streuen. Klassisch passt Dill gut zu Gurkensalat oder zu kalter Gurkensuppe, aber auch zu Jakobsmuscheln. Speziell schmeckt er zu Huhn.

Bilder iStockphoto (5), Gian Vaitl (1)

Der Scharfe: Obwohl Schnittlauch sehr aromatisch, manchmal richtig scharf ist, zählt er in der französischen Küche wie Estragon, Kerbel und Petersilie zu den «Fines Herbes». Tipp: Eine Schnittlauch-ButterSauce passt ideal zu einer Forelle blau. Gut schmeckt der Schnittlauch auch einfach fein geschnitten auf dem Butterbrot.

... Tierhag, Ochsenhütte & Co.! Nein, ich habe weder einen Sonnenstich, noch ist mir sonst etwas nicht bekommen. Ich will auch nicht suggerieren, dass Thymian im Urwald wächst. So weit muss man für Gartenkräuter nicht gehen – die Migros reicht. Und das Urwaldhus liegt nicht in Afrika, sondern im tiefsten Appenzellerland. Dort, wo die Appen leben. Aber das ist eine andere Geschichte, die der geniale und vor drei Jahren verstorbene Kabarettist César Keiser stets so brillant erzählte. Wo jetzt das Urwaldhus genau steht, liest man im Buch (siehe Titel) von Werner Bucher und Jolanda Fäh, das im OrteVerlag erschienen ist. Ihnen ist der etwas andere Beizenführer gelungen, der Jetziges und Vergangenes einfängt und sich so als guter Begleiter quer durch die Ostschweiz erweist. Nicht zum ersten Mal, sondern in der 6. Auflage. Dabei fällt auf, dass diverse Beizenoasen für immer geschlossen haben, sie aber im Buch aus Wehmut und zur Erinnerung an vergangene Stunden weiter aufgeführt sind. Was da im Verlauf der Jahre so alles verloren ging, wird wohl jeden passionierten Beizengänger melancholisch stimmen.


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Migros-Magazin -Magaz -Maga gazin 24, 14 gazin gaz 14.. JJuni uni 2010 2010

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NEWS

Produkt der Woche

Das Fruchtfleisch der Wassermelone Solinda ist süss und knackig. Die Melone aus dem Mittelmeerraum hat eine sehr dünne Schale und keine Kerne. Ob als energiespendendes Frühstück oder als Snack – die Wassermelone Solinda schmeckt immer.

Klubschul-Tipp der Woche Mit taufrischen Gräsern, Blüten und Blättern binden Sie Ihre eigenen Sträusse und stellen floristische Kreationen her: In den Trendfloristikkursen machen Sie Ihre Blumenträume wahr und lernen die Tipps und Tricks der Floristik kennen. Nächste Kurse: im Juni/Juli 2010 in Luzern, Zug und Sursee www.klubschule.ch Suchwort: Trendfloristik Tel. 041 418 66 66

Käse-Jackpot geknackt Yarek Huber (9) aus Luzern ist der glückliche Gewinner des Käse-Jackpots. Am Freitag, 21. Mai, konnte er seinen Gewinn, einen Einkaufsgutschein im Wert von 4800 Franken, in der Migros Schönbühl in Luzern entgegennehmen.

Yarek Huber freut sich über den grossen und grosszügigen Gutschein.

Das Jodlerfest in Baar bringt gute Laune.

Juchzen und Jodeln

Unter dem Motto «es gfreuts Fäscht» findet vom 25. bis 27. Juni in Baar das 57. Zentralschweizerische Jodlerfest statt.

J

odlerfeste haben in der Zentralschweiz eine lange Tradition und sind fest in der Innerschweizer Brauchtumskultur verankert. Dieses Jahr wird Baar für drei Tage zum Treffpunkt Tausender aktiver Jodlerinnen und Jodler, Alphornbläser, Fahnenschwinger und Zuschauer.

Festumzug als Schlussbouquet

Am Freitagabend gibt die Jury den Startschuss für das Jodlerfest. Der Samstag steht dann ganz im Zeichen der Wettvorträge. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein attraktives und vielseitiges Vortragsprogramm in den drei Sparten Jodeln, Alphorn- und Büchelblasen sowie Fahnenschwingen. Wer sich zwischen den Wettvorträgen stärken möchte, kann dies in den vielen Festwirtschaften tun, die über das ganze Festgelände verteilt sind. Der Höhepunkt findet mit dem Festakt und Festumzug am Sonntag statt. Gleichzeitig bil-

det der Umzug das Schlussbouquet des Festes. Als Presenting-Partnerin ist die Migros am Jodlerfest mit dabei. Die M-Art-Fotoklasse der Klubschule Migros Zug wird bei der RathusSchüür ein Fotostudio für Jodlerinnen und Jodler einrichten. Alle Interessierten können sich in ihrer schönen Tracht professionell fotografieren lassen und so ein Anden-

ken an das Zentralschweizer Jodlerfest mit nach Hause nehmen. Auf dem Festplatz kann man beim überdimensionalen Einkaufskorb der Migros Früchte und gesunde Snacks kaufen. Eva Erni Infos über das Zentralschweizerische Jodlerfest in Baar und ein SBB-Fahrplan mit direkten Verbindungen nach Baar sind unter www.jodlerfestbaar.ch zu finden.

Mit etwas Glück ans Jodlerfest Baar

Die Migros Luzern verlost 7 x 2 Festabzeichen für das Jodlerfest in Baar vom 25.-27. Juni. Einfach den Talon ausfüllen und einsenden an: Genossenschaft Migros Luzern, Redaktion Migros-Magazin, Postfach, 6031 Ebikon Vorname/Name: Adresse: PLZ/Ort: Einsendeschluss: 17. Juni 2010

Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Bei jeder Konsumation pro Fr. 5.– in einem Migros-Restaurant der Genossenschaft Migros Luzern erhalten Sie vom 17. Mai bis 10. Juli 2010 einen FOOTBALL-Kleber. Kleben Sie Ihre gesammelten FOOTBALLS in die dafür vorgesehen Felder im dazugehörenden Sammelpass ein und tauschen Sie den vollen Sammelpass bis am 31. Juli 2010 in einem Migros-Restaurant der Genossenschaft Migros Luzern gegen Ihre gewünschte Prämie ein. Weitere Informationen zu den Prämien und zur Sammelpromotion finden Sie im Internet unter www.migrosluzern.ch.

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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

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Abenteuer Camping

SportXX bietet ein umfassendes Angebot im Bereich Zelt und Campingzubehör an. Die Zeltausstellungen machen Lust auf einen Camping-Ausflug.

Kevin Fuchs (r.), Stellvertreter Leiter Fachmarkt Zugerland, erklärt der Familie Vögtle die Vorzüge der verschiedenen Zelte.

E

gal ob für das nächste Open Air, den Trekking-Ausflug oder für den Familienurlaub – das vielseitige Angebot von SportXX bietet für jeden Ausflug das richtige Zelt. Wer mehr über das grosse Angebot an Zelten und Campingausrüstung wissen will, kann die Zeltausstellungen in den Einkaufscentern Zugerland Steinhausen, Mythencenter Schwyz und Surseepark besuchen.

Robuste Zelte für draussen

Doch worauf muss man beim Kauf eines Zelts achten? Kevin Fuchs, Fachmarktleiter Stv. SportXX Zugerland, erklärt, worauf es ankommt. «Grundsätzlich hängt die Wahl des Zelts stark von dessen Einsatz ab. Während OpenAir-Besucher eher ein kleines, günstiges Zelt suchen, wollen Fa-

milien ein grosses, robustes Zelt und Wanderer ein leichtes, robustes und wasserdichtes Zelt.» Für Trekkingzelte spielt insbesondere das Gewicht, das Verpackungsvolumen und die Wasserdichte eine grosse Rolle. Fachmann Kevin Fuchs weiss: «Ein Trekkingzelt sollte nicht schwerer als fünf Kilogramm sein und zusammengepackt gut auf einen Velopackträger passen.» Ein weiterer wichtiger Punkt ist die stabile Verarbeitung des Gestänges. «Es ist wichtig, dass das Gestänge stabil ist, da in der Wildnis ein Ersatzteil kaum zu beschaffen ist. Am besten sind die Stangen aus robustem Aluminium. Zudem muss darauf geachtet werden, dass sie beim Zusammenstecken einen sauberen Übergang bilden.» Die Wasserfestigkeit wird mit der Masseinheit Wassersäule ge-

messen. Diese Masseinheit gibt an, bei wie viel Millimeter Regen pro Quadratzentimeter das Zelt noch dicht ist. Für den europäischen Raum genügt eine Wassersäule von 2000 mm, wobei die meisten Zelte sogar 3000 mm erfüllen.

Geräumige Zelte für die ganze Familie

Während Trekkingzelte klein sein sollen, dürfen Familienzelte etwas grösser sein. «Trotz der geräumigen Zelte sollte man zuerst das Zelt kaufen und erst dann die passende Campingausrüstung. So kann man die Campingausrüstung der Grösse des Zelts anpassen.» Auch bei den Familienzelten ist eine Wassersäule von 3000 mm Standard, sodass auch ein regnerischer Ferientag nicht ins Wasser fällt.

Neben den traditionellen Zelten boomt zurzeit auch der Verkauf von sogenannten Pavillons. Die Schattenspender mit UVSchutz sieht man immer häufiger an den Stränden. Die Pavillons schützen Gross und Klein vor der Sonne und den UV-Strahlen. Text: Eva Erni Bild: Corinne Baschung

Zeltausstellungen von SportXX Zugerland: 2. Juni—31. Juli Mythen Center: 7. Juni—22. Juli Surseepark: 14. Juni—24. Juli Weitere Infos unter: www.sportxx.ch und www.migrosluzern.ch


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IHRE REGION MIGROS LUZERN

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Golferlebnis ab dem ersten Schlag Tees und Pitch, Putting und Chipping — auch wer diese Begriffe noch nicht kennt, kann das Angebot «Golf für 33 Franken» nutzen und die trendige Sportart kennenlernen.

Golf für 33 Franken Ohne Vorkenntnisse direkt auf die 6-LochAnlage des Golfparks Oberkirch inkl. Apéro für 33 Franken. Oder für 66 Franken mit einem zusätzlichen 3-Gang-Menü im neu eröffneten Restaurant Oase. Weitere Informationen und Anmeldung zu diesem einzigartigen Angebot unter: www.golf-ab-33-franken.ch oder www.golfpark-oberkirch.ch

➔ Golfkurs: Der Grundkurs wird in kleinen Gruppen (max. sechs Teilnehmer) an drei Wochentagen von 18-20.15 Uhr durchgeführt. Die Kurse starten jede Woche.

Echtes Golferlebnis auf der 6-Loch-Anlage des Golfparks Oberkirch.

D

er Golfpark Oberkirch bietet ein einzigartiges Angebot für Golfinteressierte an: Mit dem neuen Golf-Package «Golf für 33 Franken» kann die trendige Sportart auf der 6-Loch-Golfanlage kennengelernt werden, ohne dass dafür Vorkenntnisse oder gar eine Platzerlaubnis notwendig sind. Im Package inbegriffen sind drei Spielbälle, Golfschläger, Driving-Range-Bälle zum Üben sowie das Greenfee (Eintrittsticket) und ein an-

Weitere Informationen und Kursdaten unter www.klubschule.ch, Suchwort: Golf Grundkurs

schliessender Apéro. Einzige Voraussetzung für das «Golf für 33 Franken»-Package ist die Begleitung durch eine Golferin oder einen Golfer mit mindestens Platzreife. Marco Popp, Leiter Freizeitanlagen, versichert: «Für absolute Neulinge stehen genügend Begleitpersonen zur Verfügung. Man muss einfach bei der Anmeldung angeben, dass man eine fortgeschrittene Golferin oder einen fortgeschrittenen Golfer als Begleitung braucht.»

«Die Leute sind begeistert, dass sie gleich auf einem richtigen Golfplatz spielen können. Zudem merken sie, dass Golf ein spannender Sport für alle ist und nicht nur einer gewissen Gruppe vorbehalten ist», weiss Marco Popp. Und für alle, die das Golfieber gepackt hat, empfiehlt er, den GolfGrundkurs der Klubschule Migros beim Golfpark Oberkirch zu besuchen. Die Einsteiger machen sich mit verschiedenen Schlagvarianten vertraut und können anhand

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS LUZERN, 6031 Ebikon, Tel. 041 455 70 38, E-Mail: genossenschaftsregister@migrosluzern.ch

der Video-Analyse ihre Haltung verbessern. Nach der ersten Einführung ins Putting (Bälle einlochen), Chipping (kurzer, flacher Annäherungsschlag) und Pitching (kurzer, hoher Annäherungsschlag) können die Teilnehmenden das Erlernte auf der 6-LochAnlage ausprobieren. Über ihr Handicap und ihre tollen Abschläge können sich die Golferinnen und Golfer anschliessend in der «Oase», dem Restaurant des Golfparks, austauschen. Eva Erni


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

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FAMILIE

Starke Bande

Akupunkturnadeln aktivieren schmerzstillende Substanzen.

B

IN FORM

Bilder Gettyimages (2), Masterfile

Heilende Nadeln Nadeln, an den richtigen Stellen professionell gesetzt, können Leiden lindern. Doch warum das so ist, vermochten selbst Akupunkturanhänger bisher nicht zu sagen. Die New Yorker Rochester Universität liefert nun eine Erklärung: Tests an Mäusen zeigten, dass ein Einstich in die Haut bei den Nagern ein schmerzstillendes Molekül namens Adenosin aktivierte. Dieses unterbricht die Nervensignale und wirkt entzündungshemmend. Genveränderte Mäuse, deren Adenosinrezeptor ausgeschaltet war, reagierten nicht auf die Akupunktur. Einfach nur stechen genügt aber nicht: Die Nadeln wurden im Versuch auf die gleiche Weise gesetzt und gedreht wie es bei Menschen gemacht wird.

Eine intakte Familie schützt Kinder vor Drogenmissbrauch.

ei Kindern, die sich in ihrer Familie geborgen fühlen, ist die Gefahr einer Drogenabhängigkeit geringer als bei Altersgenossen aus schwierigen Familienverhältnissen. Das zeigt eine von der Europäischen Kommission finanzierte Studie unter der Leitung der Newcastle University in Grossbritannien. Für die Untersuchung befragte das Forscherteam 4000 Jugendliche aus verschiedenen europäischen Städten über ihren Drogenund Alkoholkonsum. Das Ergebnis: Von den 14- bis 15-Jährigen, die von beiden Eltern grossgezogen werden und zu Hause Geborgenheit erfahren, hat nur jeder Sechste schon Drogen konsumiert. Bei denjenigen, die beide Gegebenheiten nicht kennen, beträgt die Drogenmissbrauchsrate hingegen 42 Prozent. Allerdings ist der schützende Effekt der Familie in Gefahr, wenn die Jungen in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis leicht Zugang zu Rauschmitteln haben. Noch stärker wiederum als die Verlockung ist aber die Wirkung der Mutter: Hat ein Kind eine starke Bindung zu ihr, haben Drogen kaum eine Chance.

ONLINE-UMFRAGE: WOHLGERÜCHE

Liebe geht auch durch die Nase

Al Allein die Erfahrung entscheidet darüber, ob wir einen Geruch als an angenehm oder abstossend empfinden. Dabei ist gemäss der a amerikanischen Psychologin Rachel Herz der emotionale Zustand ma massgebend, in dem ein Geruch das erste Mal wahrgenommen wi Einige ihrer Probanden waren gut gelaunt, als sie einen wird. u undefinierbaren, süsslichen Mief aus Matsch und gebuttertem Popcorn ro rochen. Sie empfanden den gleichen Geruch später als angenehm. Um Umgekehrt wurden Rosen-, Vanille- und Zitronendüfte als übel taxiert, we sie mit schlechten Erinnerungen verknüpft waren. weil

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch Ne Ob man sich riechen kann, hängt von der Erfahrung ab.

We Welcher Geruch versetzt Sie in Hochstimmung? ➔ der Körpergeruch meines Partners ➔ frisch gebrühter Kaffee ➔ Düfte aus meiner Kindheit

Yvette Hettinger

Frage von letzter Woche

Mit meinem Partner will ich … So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

7%

… nichts mehr zu tun haben!

34 %

… einfach mal gemütlich zusammen sein

59 %

… gemeinsam Neues erleben


100 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Kinder brauchen vor allem Liebe

Wer ist in der Erziehung wichtiger, Mutter oder Vater? Egal, sagen Betroffene. Hauptsache, es gibt nicht zu viele Bezugspersonen.

E

s ist noch nicht lange her, da wurden Väter gelobt, wenn sie mit ihren sonntäglich herausgeputzten Kindern im Park spazierten. Heute ist es selbstverständlich, dass Väter die Kleinen mit dem Velo in die Krippe bringen, frei nehmen, wenn die Masern daheim ausgebrochen sind, und dem Sandkastengspänli die Spielregeln erklären, wenn dieses dem Töchterchen das Sandkesseli über den Kopf ausleert. Aber auch die Aufgaben von Mama beschränken sich längst nicht mehr auf die klassische Mutterrolle. Heute machen alle alles. Oder fast. Die Eltern entwickeln nach der Wickelphase immer neue Kernkompetenzen im Umgang mit ihren Kindern. Und kaum ist die Ausbildung abgeschlossen, müssen sie umlernen: Loslassen ist gefragt, die Kinder ziehen aus.

Täglich mit neuen Aufgaben konfrontiert

«Wenn meine Kinder Schmerzen haben, dann wollen sie die Mama bei sich haben. Es besteht einfach eine ganz natürliche, enge Bindung zwischen Mutter und Kind. Die beginnt in den ersten Wochen der Entwicklung und hört mit der Geburt nicht auf», sagt Bruno Brechbühl (40). Sonst aber ist der Papa gefragt. Der Hausmann kümmert sich seit der Geburt seiner zwei Töchter täglich um die beiden. Nicht nur seine Bastelquali-

täten sind beliebt, auch seine Schinkengipfeli werden von der ganzen Familie gelobt. Besonders von seiner Frau, die zu 100 Prozent als Lehrerin arbeitet. «Mutterliebe ist kein natürlicher, hormonell bedingter oder angeborener Instinkt, sie ist vielmehr eine kulturelle Erscheinung», schreibt die französische Philosophin Elisabeth Badinter in ihrem Buch «Die Mutterliebe». Darin widerlegt sie die verbreitete Meinung, dass Mütter seit Jahrtausenden die perfekte Einstellung zu ihren Kindern haben. Warum haben dann immer noch viele Frauen Gewissensbisse, wenn sie ihre Kinder fremdbetreuen lassen, während sie ihrem Beruf nachgehen? «Das kommt vom Muttermythos. Heute können Frauen weitgehend selbst entscheiden, ob, wann und wie viele Kinder sie wollen. Das hat die Anforderungen an eine gute Mutter erhöht», sagt Margrit Stamm, Professorin für Erziehungswissenschaften an der Uni Freiburg (siehe Interview auf Seite 103). Das Familienleben in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Sieben Familien berichten aus ihrem ganz persönlichen Alltag. Texte Elisabeth Schwab-Salzmann Bilder Rolf Siegenthaler

Lesen Sie weiter auf Seite 102


BESSER LEBEN FAMILIE ➔ AURELIE CROTTET (19), PFLEGEASSISTENTIN, MIT MÄEL (2) IN FRIBOURG.

| 101

«Meine Mutter kümmert sich tagsüber um den Kleinen, da ich alleinerziehend bin und im Pflegeheim arbeite. Grand-Maman ist konsequenter als ich. Wenn ich Mäel etwas verbiete, muss ich oft lachen dabei. Manchmal möchte ich mich gern wie andere Mütter immer um ihn kümmern. Ich träume davon, eine Ausbildung zu machen und anschliessend selbständig zu sein. Ich wünsche mir manchmal mehr Eigenständigkeit.»

«Ich muss keine Karriere machen.»

«Ich wünsche mir manchmal mehr Eigenständigkeit.»

➔ Bruno Brechbühl (40), Hausmann und Feinmechaniker, mit Noa (2½) und Mai (7) in Wünnewil FR. «Ich muss keine Karriere machen. Ich bin glücklich, zu Hause meine drei Frauen zu umsorgen. Ein Tag pro Woche auswärts genügt mir. Mir macht alles Freude: in die Krabbelgruppe mit der Jüngsten zu gehen, putzen, kochen. Nur Wäsche bügeln hasse ich.»

«Ein Kind hat ein geregeltes Familienleben zugute.»

➔ Jessica Fischer (31), Spielgruppenleiterin, mit Lynn Sophie (1) in Wünnewil FR. «Lynn ist ein Bilderbuchkind. Sie entwickelt sich prächtig und ist glücklich. Schon in der Schwangerschaft war ich allein. Jetzt helfen mir das Gotti von Lynn und mein neuer Freund. Ich finde, ein Kind hat ein geregeltes Familienleben zugute. Wir schaffen das zusammen. Es ist mir klar, ich werde immer für sie verantwortlich sein, was auch kommt.»


102 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

«Leona ist bei der gleichen Tagesmutter wie ich vor 30 Jahren.» ➔ Cornelia Lehmann (30), kaufmännische Angestellte, mit Leona (1) und Tagesmutter Annemarie Gutknecht (67) in Ulmiz FR. «Bei uns war von Anfang an klar, dass ich zuerst zu Hause bleibe. Jetzt arbeite ich wieder zwei Tage pro Woche. Ein Tag ist Leona bei meiner Schwägerin, ein Tag bei der Tagesmutter. Dort waren mein Bruder und ich übrigens vor 30 Jahren die ersten Tageskinder.»

SEKRETÄRIN LISELOTTE LUTZ (60), MIT TOCHTER ANNE (24), STUDENTIN, UND MANN CONRAD (57), ARCHITEKT, IN LA CORBAZ FR.

«Wir hatten immer viel Betrieb im Haus mit unseren drei Kindern Noé (28), Jonas (30) und Anne (24) sowie den Nachbarskindern und der Arbeit. Es gab keine Aufgabenteilung zwischen Erziehung und Erwerbsleben. Vielleicht waren wir während der Pubertät der Kinder eher streng. Aber, wir hatten nicht den Anspruch, die besten Freunde der Kinder zu sein.»ß

«Wir hatten nicht den Anspruch, die besten Freunde unserer Kinder zu sein.»


BESSER LEBEN FAMILIE YOLANDA GASSER (51), AU-PAIR-VERMITTLERIN, MIT TOCHTER FLORENCE (18), FRIBOURG. «Ich ging von der Idee aus, mit meinem Mann die drei Kinder grosszuziehen. Seit 1997 bin ich aber allein. Herausfordernd waren die täglich zu treffenden Entscheidungen und Diskussionen. Während der Pubertät war es intensiv, da fehlte der Partner besonders. Kinder brauchen beide Elternteile. In jedem Alter. Jetzt geniesse ich es, am Wochenende mit der Familie zusammen zu sein.»

«Während der Pubertät war es intensiv, da fehlte der Partner besonders.» «Constantin zeigt uns jeweils, wohin es gehen soll.»

Alissa Dénervaud (35), Pflegeassistentin, und Jean-Claude (47), Musiker, mit Constantin (3) in Fribourg. «Ich stillte mein Kind über ein Jahr lang. Jetzt teilen wir uns die Kinderbetreuung. Constantin ist auch zwei Tage in der Krippe. Wir haben uns viel Gedanken gemacht, bevor Constantin zur Welt kam. Aber dann lief doch alles anders, als wir es uns vorgestellt hatten. Unser Kind zeigt uns jeweils, wohin es gehen soll, dabei setzen wir natürlich Grenzen, beim Schlafen oder Essen zum Beispiel. Gemeinsam finden wir immer eine Lösung.»

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DAS SAGT DIE EXPERTIN Margrit Stamm (60) ist Professorin im Departement für Erziehungswissenschaften an der Universität Freiburg.

«Es gibt keine Eltern, die Kinder erziehen, ohne Fehler zu machen» Margrit Stamm, wie wichtig ist die mütterliche Fürsorge und Betreuung für die seelische Entwicklung der Kinder? Fürsorge, Geborgenheit und Zuwendung sind zentral für eine gute Entwicklung des Kindes. Die Forschung zeigt, dass Väter dies den Kindern genauso mitgeben können wie Mütter. In den ersten zwei Lebensjahren braucht das Kind ein oder zwei stabile Bezugspersonen, die ihm diesen Bindungs- und Beziehungsaufbau ermöglichen. Es ist deshalb einem Elternteil zu empfehlen, den grösseren Teil des ersten Lebensjahres beim Kind zu verbringen. Viele Mütter haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie ihre Kleinkinder für einige Stunden oder Tage in fremde Obhut geben. Woher kommt dieses negative Gefühl? Vom Muttermythos. Vielleicht ist die Wiederentdeckung des Muttermythos eine Folge der wirtschaftlichen Krisen. Heute gilt wieder: Modern sein heisst, zurück zu den natürlichen Ursprüngen zu gehen. Das ist die dominante Ideologie geworden. Frauen, die ihr Kind nicht stillen, Windeln nicht selber waschen, Brei nicht zubereiten, sind schlechte Mütter. Und wenn sie das Kind noch in eine Krippe bringen, dann erst recht. Auf die Frauen wird auf diese Weise zunehmend moralischer Druck ausgeübt. Damit bringt man sie dazu, sich schuldig zu fühlen. Die Familie ist wichtiger als die Arbeit — und noch wichtiger als alles andere sind die Kinder. Das ist problematisch.

Kann man die Kinder auch überbehüten? Sehr wohl. Das sicherste Mittel, ein Kind unglücklich zu machen und lebensuntüchtig, ist, es daran zu gewöhnen, dass es alles bekommt. Überbehütung ist ein genauso schlimmer Erziehungsfehler wie Vernachlässigung. Der Kindererziehung wird immer mehr Gewicht beigemessen. Eltern konsultieren Fachliteratur, besuchen Kurse. Sind damit die heutigen Kinder glücklicher und erfolgreicher als früher? Von körperlichen Züchtigungen haben sich heutige Eltern zwar weitgehend befreit, aber viele Eltern erziehen ihr Kind dennoch nicht richtig. Einmal streng, dann liberal, dann partnerschaftlich. Das nützen Kinder aus. Besser ist es, statt dauernd neue Erziehungsratgeber zu konsultieren, einen klaren Kurs gemeinsam einschlagen und durchziehen. Klare Regeln festlegen und die dann nicht mehr diskutieren. Autorität zeigen, aber ohne Gewalt. Das Kind loben, ihm Anerkennung vermitteln, gemeinsame Familienaktivitätenw planen, ehrlich sein und an sich selber als Erzieher glauben. Es gibt keine Eltern, die Kinder erziehen, ohne Fehler zu machen.

www.migrosmagazin.ch Was Kinder brauchen: Anforderungen an die Eltern und wie man sie aufteilen soll.


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Figurbewusst schlafen

Wer sich zu wenig Nachtruhe gönnt, wird dick. Doch wer sich dünn schlafen will, darf nicht übertreiben, sonst nimmt er doch wieder zu.

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HERZ & SEELE

Stress beim Umzug

Tipps gegen den Umzugsstress von Urs Peter, Psychotherapeut und Coleiter der Swissmem Kaderschule in Winterthur ZH: Wer einen Umzug als bedrohlich wahrnimmt, gerät wahrscheinlich in eine Stressreaktion. Diese kann sich durch erhöhten Blutdruck oder Puls, Kopfweh, Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Anspannungsgefühl und Gereiztheit zeigen.

Die richtige Schlafmenge verhilft zu einer guten Figur.

Illustration Christian Lindemann

W

er statt zu schlafen die Nächte durchtanzt oder vor dem Computer verbringt, wird durch die Nachtaktivität nicht leichter. Im Gegenteil. Er bringt sogar mehr Pfunde auf die Waage als diejenigen, die sich ausreichend Schlaf gönnen. Dies belegen Studien. So zeigte beispielsweise eine Untersuchung in Cleveland, USA, dass Kurzschläferinnen im Schnitt drei Kilo mehr wogen als Studienteilnehmerinnen, deren Nachtruhe täglich mindestens sieben Stunden dauerte. «Im Schlaf wird das appetithemmende Hormon Leptin ausgeschüttet, weshalb wir auch nach neun Stunden Nachtruhe nicht vom Hunger gequält werden», erklärt Wolfgang Schmitt vom Zentrum für Schlafmedizin des Inselspitals Bern. Wer jedoch wenig schläft, produziert auch weniger Leptin, dafür umso mehr Ghrelin – und dieses regt den Appetit an. Ein weiterer Grund: Die Wachstunden verbringen «Nachtvögel» selten aktiv, häufig sitzen sie vor dem Bildschirm und greifen

dabei gerne zu kohlehydrat- und fetthaltigen Snacks.

Die Schlafdauer nimmt immer mehr ab

Allerdings hat man festgestellt, dass Kurzschläfer sogar dann zunehmen, wenn sie weniger Kalorien zu sich nehmen als Langschläfer. «Dafür ist vermutlich ein verminderter Stoffwechsel verantwortlich», so Schmitt. Die Schlafdauer hat massiv abgenommen. Schlummerten Amerikaner 1920 noch jede Nacht rund neun Stunden, sind es heute gerade

noch sieben. Ursache sind die Lebensumstände. Man kann heute rund um die Uhr malochen oder sich vergnügen. Wer sein Gewicht halten oder abnehmen möchte, tut also gut daran, genug zu schlafen. Doch Vorsicht, Menschen, die zu viel Zeit im Bett verbringen, neigen ebenfalls zu Übergewicht – weil sie sich weniger bewegen. Veronica Bonilla Gurzeler

www.migrosmagazin.ch Mehr Informationen zu den Hormonen wie Leptin oder Ghrelin.

Wie viel Schlaf brauchen Sie?

Gehen Sie zwei Wochen, am besten in den Ferien, zur gleichen Zeit ins Bett und schlafen Sie aus. Die Tage sollten nicht mit Aktivitäten vollgestopft, der Alkoholkonsum moderat sein. In der zweiten Woche zeigt sich, wie hoch Ihr natürlicher Schlafbedarf ist. Kurzschläfer (weniger als 5) und extreme Langschläfer (10 Stunden) sind selten. Die meisten Menschen brauchen sieben bis acht Stunden Schlaf.

➔ Reduzieren Sie den Stress durch eine gute Organisation. ➔ Nehmen Sie Umzuglisten aus dem Internet zu Hilfe oder beauftragen Sie professionelle Zügelleute. ➔ Verzichten Sie bei der Vorbereitung des Umzugs auf Perfektionismus. ➔ Lassen Sie sich von Freunden und Bekannten helfen. ➔ Planen Sie entspannende Aktivitäten ein. ➔ Bewegung ist ein guter Stressabbau-Mechanismus, weil dabei die ausgeschütteten aktivierenden Hormone verbrannt werden. Also hilft auch das Mitanpacken beim Umzug. ➔ Nehmen Sie am neuen Ort Kontakt mit den Nachbarn auf, damit Sie sich schneller heimisch fühlen.

STIMMTS?

Wasser wirkt Wunder Stimmt! Wasser hat viele segensreiche Wirkungen. Die neuste haben nun US-Wissenschaftler entschlüsselt. Wer nicht sicher ist, ob eine getroffene Entscheidung richtig war, sollte laut den Forschern möglichst bald nach der Entscheidungsfindung die Hände waschen. Damit waschen sich Betroffene offenbar gleichzeitig die Restzweifel ab. Die physische Handlung des Sich-Reinwaschens wirkt sich demnach direkt auf die Psyche aus.


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BESSER LEBEN TIERE

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

LIEBLING DER WOCHE

Dass ein bisschen Training nicht schadet, beweist Muskelkatzenfrau Shania. Von einem solchen Sixpack träumt manch ein Bodybuilder ... Bild von Beat Häfliger aus Schaffhausen

Was auf den ersten Blick putzig aussieht, kann tödlich enden.

Tatort Grillplatz

Sommerzeit ist Brätelzeit — gerade in der Natur. Dass viele Grilleure ihre Abfälle liegen lassen, hat schlimme Folgen für die Wildtiere.

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erbrochene Glasflaschen, Büchsen und Plastiksäcke am Waldrand zeugen von einem feucht-fröhlichen Sommerabend. Für das heimische Wild werden solche Hinterlassenschaften jedoch häufig zur lebensbedrohlichen Falle: Rehe verletzen sich an Scherben, Igel verheddern sich in Verpackungen. Und selbst Jungvögel können an Unterkühlung sterben, wenn ihre Eltern das Nest mit Plastik auslegen, der das Regenwasser staut.

Essensreste sind nicht immer gut für Tiere

Urs Philipp, Leiter der Fischereiund Jagdverwaltung im Kanton Zürich, kennt das Problem: «Unlängst sah ich ein Foto eines Dachses, dessen Kopf in einer Büchse steckte. Er war elend verendet», erzählt er. Auch vermeintlich harmloser Abfall wie Wurstpapier oder Styropor kann gefährlich sein. Philipp: «Wenn es gut riecht, reizt es Füchse oder Wildschweine zum Fressen. Es kann zum Darmverschluss kommen, das Tier stirbt.» Und selbst was die Grilleure an Essensresten zurücklassen, ist fürs Wild nicht immer be-

kömmlich. Der Fachmann appelliert deshalb an den gesunden Menschenverstand: «Wir geben unseren Haustieren ja auch nicht alles, was wir essen», sagt er. Genaue Zahlen, wie viele Tiere aus Unachtsamkeit oder Gleichgültigkeit der Waldbesucher umkommen, gibt es nicht. Zwar werden tot aufgefundene Wildtiere gezählt, aber nicht immer ist es möglich, die genaue Todesursache zu bestimmen. Doch nicht nur der Abfall kann zum Problem werden, sondern auch die Grillparty selbst. Urs Philipp: «An manchen Grillplätzen herrscht bei schönem Wetter fast schon ein 24-StundenBetrieb. Das Radio läuft, und die Party geht auch im Gelände weiter. Fürs Wild sind solche Störungen vor allem in der Dämmerung und nachts eine Plage.» Trotzdem ist er überzeugt, dass ein Nebeneinander von Mensch und Tier möglich ist: «Wer seinen Abfall mit nach Hause nimmt, verhindert nicht nur mögliche Dramen. Er verhindert auch, dass ein lauschiger Ort zu einer Müllhalde verkommt!» Und damit ist ja allen gedient – Mensch wie Tier. Dagmar Steinemann

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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

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Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

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Beim Gehen in Form kommen

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Die Idee ist so einfach wie auch genial!

Genial: Weil Reduzell-Kapseln dafür sorgen, dass dickmachendes Fett aus der Nahrung, das zu den Fettzellen gelangen will, gleich gebunden und abgeführt wird. Einfach: Weil dadurch erhalten Ihre Fettzellen keine neue Nahrung mehr und hungern so aus. Ihr Körper braucht aber Fett für seinen Energieaufwand. Deshalb greift er somit auf Ihre vorhandenen Fettreserven um Fett zu erhalten und baut so Kilo um Kilo Ihrer Fettpolster ab.

Wieso werde ich schlank?

Weil das vom Körper benötigte Fett für Energie aus Ihren Fettreserven aufgelöst wird und über die Blutbahnen zurück an die Muskeln weiter geht. Dort wird das Fett zur Energiegewinnung verbraucht. Das Ergebnis: Lästige Fettpolster werden abgebaut. Sie werden wieder sexy schlank, vor allem an den typischen Fett-Problemzonen wie am Gesäss, an den Hüften, den Schenkeln, am Bauch und an den Armen und Waden.

Das berichten Frauen und Männer !

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Kann Reduzell meiner Gesundheit schaden?

Habe schon viel übers Fettabsaugen gelesen. Wollte es aber zuerst mit REDUZELL probieren. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Dank der Intensiv-Kur habe ich schnell 8,4 Kilo abgenommen und mein Mann 7,3 Kilo. Super!! (Foto: Hier kann Reuzell helfen )

Ich möchte Ihnen mitteilen, daß ich ca. 11 Kilo abgenommen habe, ohne gross umzustellen. Diese REDUZELL-Kapseln sind wirklich echte “Fettfresser”, ich trage heute wieder meine frühere Kleidergröße 36.

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114 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

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5 Tage von Venedig nach Savona: 1. Tag: Busfahrt von der Schweiz nach Venedig. Einschiffung nach Ankunft. Ihr Schiff Costa Fortuna sticht am frühen Abend in See. 2. Tag: Am Mittag legen Sie in Bari an. Bari ist die Hauptstadt der Region Apulien. Die Stadt liegt an der Adriaküste und lädt zum gemütlich flanieren ein. 3. Tag: Heute haben Sie die Gelegenheit die griechische Insel Korfu näher kennenzulernen. Ihr Schiff fährt nach Mittag weiter.

Innenkabine Standard

698.–

Innenkabine Superior

860.–

Aussenkabine Superior

960.–

Aussenkabine mit Balkon Standard

1150.–

Aussenkabine mit Balkon Superior

1260.–

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Preis für Kinder und Alleinbenützung auf Anfrage.

4. Tag: La Valletta ist die Hauptstadt von Malta. Entdecken Sie die Stadt auf eigene Faust oder nehmen Sie an einem Ausflug von Costa teil.

Inbegriffene Leistungen • Busfahrt von der Schweiz nach Italien und zurück • Kreuzfahrt gemäss Programm • Vollpension an Bord • 24h-Kabinenservice

5. Tag: Morgens Ankunft in Neapel. Machen Sie einen Ausflug zur verschütteten Stadt Pompeji oder entdecken Sie die Stadt auf einer Rundfahrt.

Ihr gemütliches Restaurant

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 312 000 (WEMF, MACH Basic 2010-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Ursula Käser (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Benjamin Bögli (BB, Produzent), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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118 | Migros-Magazin 24, 14. Juni 2010

Zoë Jenny

Die Buchautorin Zoë Jenny lebt und liebt Englisch: Ihr Baby kam in London zur Welt, wo sie heute mit Mann Matthew lebt. Seit sieben Jahren pendelt die Baslerin zwischen Rhein und Themse. Und neuerdings schreibt sie sogar in ihrer neuen Sprache. Name: Zoë Jenny (35) Sternzeichen: Fische Wohnort: Hampstead, London, England Wieso leben Sie hier? Weil ich hier mitten in einer Weltstadt bin und den grössten Park Londons, den Parliament Hill, vor meiner Haustüre habe. Wo würden Sie gerne leben? Ich tendiere dazu, meine Träume in die Realität umzusetzen. Deshalb lebe ich im Moment hier in London. Beruf und Lebenslauf: Ich bin 1974 in Basel geboren. Mit 23 Jahren erschien mein erster Roman «Das Blütenstaubzimmer». In meinen Zwanzigerjahren reiste ich durch die USA, China und Japan und lebte in New York und Berlin. In dieser Zeit schrieb ich drei weitere Romane sowie ein Kinderbuch. Jahrelang lebte ich aus dem Koffer, bis ich mich 2005 schliesslich in London niederliess und 2008 heiratete. Jetzt erscheint mein Roman «The Sky Is Changing». Mein Ziel: Nie anzukommen, mich immer weiterzuentwickeln, offen und neugierig zu bleiben. Oder ganz schlicht: unterwegs zu sein. Mein Lebensmotto: Das Beste kommt noch. Was ich mag: Den Geruch meiner Tochter. Sonne im Gesicht. Das Geräusch des Meeres. Was ich nicht mag: Dummheit. Menschen, die sich über andere stellen und sich dabei wichtig vorkommen. Was ich an mir mag: Meine Neugier an der Welt und die Fähigkeit mich zu freuen, auch für andere. Text Mathias Haehl Bilder Joschi Herczeg

MEIN FLUCHTORT «Der Parliament Hill im grössten Garten Londons, Hampstead Heath. Wir gehen hier regelmässig spazieren und geniessen den spektakulären Blick über London.»

MEIN BEGLEITER

«Meine überdimensionierte Handtasche. Mein ganzes Leben hat darin Platz.»

MEINE SAMMLUNG «Kunst, Bücher, Fotografien, Briefe. Ich habe es gerne, wenn man sich die Zeit nimmt, einen Brief zu schreiben.»


MEINE WELT

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MEINE LIEBSTEN «Meine vier Monate alte Tochter Naomi, mein Mann Matthew (30) und unser Mops Otis. Ich kann mir ein Leben ohne meine Familie nicht mehr vorstellen.»

MEIN DING

«Mein MontblancFülli und mein Hermes-Kalender aus Leder, der Jahr für Jahr schöner wird.»

MEIN LIEBLINGSORT «Mein Garten im Sommer, wenn alles blüht. Ein Ort der Ruhe!»

MEIN LIEBSTES RESTAURANT «Das ‹Hollybush Inn›, ein kleines Pub in Hampstead — dort gibt es den perfekten Sonntagsbraten. Und in der Kategorie ‹fine dining› ist es ‹The Fat Duck› von Heston Blumenthal. Er serviert vermutlich das Beste, was die Gourmetküche derzeit zu bieten hat.»


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Migros Magazin 24 2010 d LU