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Migros ist die stärkste Marke der Schweiz.

In der wichtigsten Markenstudie der Schweiz belegt die Migros erstmals Platz 1. SEITE 40

www.migrosmagazin.ch,

vormals WIR BRÜCKENBAUER

Nr. 23, 7. Juni 2010

MEINE WELT 108

Kuhle Lady

Vor ihr geht jedes Rindvieh in die Knie. Zu Besuch bei Kuhlehrerin Anne Wiltafsky und ihren Studentinnen.

ERST SPAZIEREN, DANN GRILLIEREN 48

Feine Rezepte für den Grillplausch in der Natur. Bild Daniel Winkler

ERFRISCHEND RAHMIG 67

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6 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Sonderbare Berufswege

Das Leben zeichnet oft sonderbare Berufswege: Es gibt Menschen, die

* Normaltarif

Dann gibt es diejenigen, die den beschwerlichen, steilen Weg des Aufstiegs nahmen: ein Automechaniker, der sich zum Verlagsleiter einer

der führenden Schweizer Zeitungen hocharbeitete, oder die Schwester einer MM-Redaktorin, die Coiffeuse lernte, dann via Handelsschule ins Kaufmännische einstieg und nun in einer Import-Export-Firma tätig ist. Und dann sind da noch einige, die sich einen Deut um Weiterbildung, Ausstiegsmöglichkeiten oder Karrierechancen scheren. Die den Weg

nehmen, den ihnen die Lust vorgibt. Oder ihr Gewissen. Wie Marion Garaï, die Schaupielerin, die mit 40 noch Biologie studierte, um Elefantenforscherin zu werden. Nach einer abenteuerlichen Laufbahn gehört sie heute zu den führenden Forscherinnen auf diesem Gebiet. Oder Richard Strassmann, den wir letztes Jahr im Migros-Magazin porträtierten. Der frühere Fleischverkäufer der Migros ist heute Pfarrer. Auch mein Bruder ist seinen eigenen Weg gegangen. Einst aufstrebender Jurist und anerkannter Gerichtsschreiber, führt er heute ein kleines Bio- und Chornlädeli in Aarau, hat seine kleine Stammkundschaft und ist glücklich dabei. Glücklich sein in seinem Beruf — dieses Ziel haben fast alle. Aber nur

wenige sind bereit, an der Kreuzung abzubiegen, wenn es sein muss. Ein Exemplar dieser raren Spezies stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe vor. Herzchirurg Markus Studer hat selbiges an die Lastwagen verloren und seine Liebe zu den dicken Brummern vor Jahren zu seinem Beruf gemacht (Seite 26).

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

MENSCHEN

Auf Schnäppchenjagd

12

Tournee im Kosovo

20

Mediziner mit Benzin im Blut

26

Die Schweizer sind ein Volk von Jägern und Sammlern. Ein Bummel über die besten Flohmärkte der Schweiz. Bilder Dominique Meienberg, Lucas Peters, Lea Meienberg

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

an einer Weggabelung einfach abbiegen und in eine neue Richtung gehen. Wie die frühere Journalistin Milena Conzetti, die einmal Gymi-Lehrerin war. Oder der Journalist und Ethnologe Jonas Montani, der heute die Kommunikationsarbeit des Bundesamtes für Migration mitverantwortet.

Alexandra Prusa singt in Pristina. Früher war Markus Studer Herzchirurg. Heute fährt er 40-Tönner.

INTERVIEW

Peter Schneider

Der Satiriker und Psychoanalytiker über den heutigen Erziehungswahn.

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Alle lieben die Migros

Grösste Markenstudie der Schweiz belegt: Die Migros übertrumpft alle.

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32

40


DIESE WOCHE

|7

Zukunftsstimme 20 Mit einem Kulturprojekt setzt sich die Schweiz für einen grünen und umweltfreundlichen Kosovo ein.

Ein Herz für Trucks 26 Vor sieben Jahren hatte Herzchirurg Markus Studer genug vom OP. Heute ist er Lastwagenchauffeur.

Gefährdete Nachtschwärmer

46

Die Migros hilft mit, die Fledermäuse in der Schweiz zu schützen.

DAS BESTE Grillen ist niemandem wurst

48

Ein Feuer, ein Ast, eine Wurst — glücklich sein ist so einfach.

Keine Grillparty ohne Poulet Feines Saison-Birchermüesli Ein Cornet für jeden Geschmack Bunter zmörgele mit Froot Loops Die Sonnencreme für unterwegs Diese Boxen schaffen Ordnung

63 65 67

78

Die Asiaten können nicht nur kochen, n, sie sind auch Meister im Umgang mitt Gewürzen wie Chili, Ingwer und Co.

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 81

BESSER LEBEN Ein Anruf bei Mutter beruhigt Outdoor: Über dem Genfersee

87 88

69

Ein Spaziergang durch die Narzissennfelder oberhalb des Lavaux.

71

Familie: Vorlesen fördert den IQ 97

73

Wer Kindern Märli vorliest, trainiert ihre Fantasie und ihr Sprachgefühl.

74

In Form: Was tun bei Vergiftungen 99 Garten: Seerosen auf dem Balkon 101 102 Auto: Der neue Toyota Auris

SAISONKÜCHE Edith Hunkeler

Würzige Sache

Zu Besuch bei der Rollstuhlsportlerin.

RUBRIKEN RUBR

Migros-Woche Migros-W Leserbri Leserbriefe Kolumne: Der Hausmann Auf ein Wort Bild der Woche Bitte melde me dich! Rätsel/Impressum Räts

8 10 18 24 29 105 107

MEINE WELT M Anne An Wiltafsky

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Ein Besuch bei der Frau, die den Kühen Kü das Fliegen beibringt.

Voll im Leben 74 Fein kochen mit der sportlichen Mama in spe, Edith Hunkeler.

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8 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

NEWS

Wer hat mehr Freunde? Schaffen Sie es, die grösste virtuelle Grillparty auf die Beine zu stellen, welche die Schweiz je gesehen hat? Gründen Sie beim grossen Facebook-Grillparty-Contest der Migros Ihre Grillparty-Gruppe und bewegen Sie so viele Freunde wie möglich, dieser beizutreten. Als Hauptpreis für die erfolgreichste Gruppe gibts eine Grillparty im Wert von 10 000 Franken. Die Plätze 2—16 werden zudem mit einem Kugelgasgrill im Wert von je 768 Franken belohnt. Jetzt teilnehmen unter www.facebook.com/migros

ZAHL DER WOCHE

1200

Insgesamt hat die Migros-Gruppe für August 2010 über 1200 Stellen in über 40 Berufen ausgeschrieben. Gegenwärtig stehen noch über 150 offene Lehrstellen zur Verfügung. Die Migros — als grösste private Arbeitgeberin der Schweiz — beschäftigt gegenwärtig 3264 Lehrlinge.

FRISCH IN DER MIGROS

Saftprotz

Schon gewusst, dass eine der saftigsten Sommerfrüchte zur Familie der Kürbisse gehört? Die Charentais-Melone kommt aus Frankreich und schmeckt süss-aromatisch. Ähnlich wie Papaya. Erfrischend als kalte Suppe oder als Aperitif mit Schinken. Ein Sticker auf jeder Migros-Melone zeigt jetzt die Farbe des Fruchtfleisches an.

AUS DER REGION MIGROS AARE

Die Königin unter den Beeren

Die Erdbeere ist bei uns die zweitbeliebteste Frucht nach dem Apfel. Im botanischen Sinne ist sie aber keine Beere, sondern ein Rosengewächs. In der Schweiz werden jährlich über 400 Hektaren Erdbeeren angebaut. Damit wird nur rund ein Drittel der grossen Nachfrage gedeckt. Die Erdbeere hat einen wesentlich höheren Vitamin-C-Gehalt als die Orange oder Zitrone. Da sie druckempfindlich ist und rasch fault, sollte sie spätestens zwei Tage nach der Ernte verzehrt werden. Die Erdbeeren «Aus der Region. Für die Region.» der Migros Aare werden täglich frisch gepflückt und haben vom 8. bis 21. Juni Hochsaison.

Golf-Weltrekord!

Im Sommer 2009 schrieb die Migros Golfpark Trophy Geschichte: Mit 1086 Teilnehmern war sie das bis heute grösste Golfturnier der Welt. Am 11. Juli 2010 geht der Anlass nun zum zweiten Mal über die Bühne. Das Turnier findet wiederum auf den sechs Migros-Golfparks statt. Ziel ist es, den letztjährigen Weltrekord zu übertreffen. Auch für Fussballfreunde ist vorgesorgt: Im Anschluss an das Turnier kann das WM-Finale vor Ort live mitverfolgt werden. Infos und Anmeldung unter www.golfparks.ch


MIGROSWOCHE

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DIE MIGROS ENGAGIERT SICH

Klima schonen Die Migros zeichnet besonders klimafreundliche Produkte mit dem begehrten CO2-Label aus. Neu trägt auch Tessiner Reis das von der unabhängigen Organisation Climatop verliehene Signet. Er ist um mindestens 40 Prozent klimafreundlicher als vergleichbare Reisprodukte. Climatop bilanzierte die Klimabelastung über den gesamten Lebenszyklus, also vom Anbau und der Weiterverarbeitung, über Transport und Kochen bis zur Entsorgung der Verpackungen. Entscheidend für das gute Resultat ist, dass der Anbau von Tessiner Reis trocken stattfindet. Bei gefluteten Feldern, wie sie beim Reisanbau normalerweise anzutreffen sind, entsteht unter sauerstofffreien Bedingungen das Gas Methan, das 25-mal klimaschädigender als Kohlendioxid ist. Bei der ausgezeichneten Reissorte aus dem Tessin entsteht praktisch kein Methan, da diese ähnlich wie anderes Getreide angebaut wird und keine Überflutung der Felder notwendig ist.

Mit zehn Prozent Rabatt einkaufen: Noch bis 14. Juni können volle Bingokarten an der Kasse abgegeben werden.

Ein Bingo mit vielen Gewinnern

Hunderttausende Migros-Kunden machen bei der Bingomania mit. Jetzt ist die letzte Gelegenheit, Kleber zu sammeln und vergünstigt einzukaufen.

Die Migros macht Golf zum Breitensport.

Bilder bab.ch/StockFood (1), zvg

D Alle CO2-Champions der Migros unter www.migros.ch/co2champion

ie Schweiz im Bingofieber: Mit der Bingomania hat die Migros am 17. Mai ein Sammelspiel lanciert, das die Kunden begeistert. Sie sammeln beim Einkaufen Sticker, kleben diese auf Bingokarten und bekommen für jede volle Karte an der Migros-Kasse zehn Prozent Rabatt. Aber Achtung: Heute Montag ist der letzte Sticker-Sammeltag. Einlösen lassen sich die vollen Bingokarten noch bis 14. Juni.

Am 16. Juni werden die Wettbewerbsteilnehmer ausgelost, die Einkaufsgutscheine bekommen. Zu gewinnen gibts nicht weniger als 10 000 Preise im Gesamtwert von 600 000 Franken. Die drei glücklichen Hauptgewinner könnten eine Riesenkolonne von Einkaufswagen füllen: Sie erhalten nämlich je einen Jahreseinkauf im Wert von 20 000 Franken. M.W. www.migros.ch/bingomania


10 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

MM 22: «Wenn die Sonne lacht, gibts Strom», Artikel über die Solaranlage auf dem Einkaufszentrum Länderpark in Stans.

Die Migros macht es vor

Ich freute mich sehr über den Bericht über die Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Einkaufszentrums Stans. Die Migros macht es vor, was man trotz leider noch hohen Kosten mit solchen Anlagen heute schon erreichen kann, und das mit einer auf 25 Jahre ausgelegten Nachhaltigkeit. Ich frage mich schon seit geraumer Zeit, warum der Bundesrat nicht in die gleiche Kerbe schlägt und die Bauherren von neu zu erstellenden Gebäuden zwingt, auf den Dächern Solarstrom zu erzeugen. Das wäre eine Vorreiterrolle der Schweiz. Klaus Zilly, 8608 Bubikon

Die Solaranlage auf dem Dach des Stanser Einkaufszentrums Länderpark erzeugt jährlich rund 500 000 Kilowattstunden Strom.

MM 22: «Misshandelt und vertrieben», Artikel über Scheidungsväter.

Am meisten leiden die Kinder

Geschiedene Männer sind leider oft genug selber schuld, weil sie eine völlig unpassende Frau heiraten in ihrem fast zwanghaften Nestbau-Wahn-Denken: Das geht dann schon. Das ist keine Basis. Und wer leidet am meisten? Die Kinder. Die schützenswertesten Menschen werden kaputt gemacht. Was mir jedoch sauer aufstösst: Warum dürfen Frauen den Vaterschaftstest verweigern, obwohl die Vaterschaft bis zum 5. Lebensjahr festgestellt werden muss? Warum kriegen Väter die Kinder nur nach einem Kampf, obwohl offensichtlich ist, dass die Mutter

völlig unfähig ist, den Kindern eine Erziehung angedeihen zu lassen? Das sind Punkte, die dringend geklärt werden müssen.

Anuschka Mumenthaler per Mail

Als ich diesen Artikel las, schämte ich mich, dass ich eine (geschiedene) Frau bin. Ich höre leider immer wieder solche Geschichten. Und da ich auch aus einem geschiedenen Elternhaus komme, weiss ich, was in Kindern vorgeht. Es gibt auf beiden Seiten schwarze Schafe. Aber ich bin immer wieder schockiert, was Frauen ihren Kindern antun, wenn es um die Rache am Partner geht. Meine Eltern haben sich vor 30 Jahren getrennt, meine kleine Schwester und ich wuchsen beim Vater auf. Meine Eltern handelten im Sinne der Kinder, da meine

Mutter in eine andere Stadt zog. Sie einigten sich, dass wir da bleiben konnten, wo wir unser Umfeld, unsere Freunde und unsere Grosseltern hatten. Beide versuchten, in unserer Gegenwart den Respekt gegenüber dem Ex-Partner zu wahren. Vater hat alles versucht, um uns durchzubringen. Die finanzielle Situation

«Als ich diesen Artikel las, schämte ich mich, dass ich eine Frau bin.» Barbara Zwingli, per Mail

war teilweise sehr prekär. Meinem Vater möchte ich hier einmal danke sagen für alles, was er für mich und meine Schwester getan hat. Persönlich finde ich, dass Väter oft die besseren Mütter sind, und vielleicht sollten Frauen auch mal über die Bücher. Barbara Zwingli, per Mail Ich danke Ihnen für die Berichte der beiden betroffenen Männer. Es ist mir schon lange unverständlich, dass die Rechtsprechung in Sachen Trennung und Scheidung so einseitig zu Lasten der Männer ist. Was diese beiden erleben und erlebten, spiegelt meine Situation wider. Diffamierung, dauernde Kritik, heruntermachen und teilweise verspotten. Dies alles vor den Kindern und in der Öffentlichkeit. Ich konnte nichts mehr tun, ohne dass sie ihren Senf immer und


LESERBRIEFE

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MM 19: «Ich würde gerne mehr wiegen», Artikel über Untergewicht.

Der Leidensdruck ist enorm gross

Mal endlich ein sehr wichtiger und interessanter Bericht über zu dünne Menschen. Auch ich leide an Untergewicht. Ich bin 164 Zentimeter gross und habe einen BMI von 18. Habe mir gerade gestern vom Arzt wieder anhören dürfen, dass ich magersüchtig sei. So ein Schwachsinn! Ich war 2003 schwanger und hatte 17 Kilo zugenommen. Es hat mir niemand geglaubt, dass drei Monate nach der Geburt schon alles wieder weg war. Dann ging dieselbe Leier wieder von vorne los. Es ist egal, ob jemand zu dick oder zu dünn ist: Der Leidensdruck ist bei beiden enorm gross. Gaby Giger, per Mail Sarah de Botton ist 175 Zentimeter gross und 52 Kilogramm schwer.

überall dazugab. Und sie nahm in Kauf, dass die Kinder unweigerlich darunter leiden mussten. In Klammer, sie hat einen pädagogischen Beruf! Auch mich trieb es in die Krankheit, bis es nicht mehr weiterging und ich ausziehen musste. Mein Rat an alle betroffenen Männer: sofort einen Anwalt beiziehen.

Bilder Saskja Rosset, zvg

B.H. per Mail

Mit Entsetzen habe ich den Bericht über die Schicksale der geschiedenen Väter gelesen. Kein Wunder, werden unsere Kinder zu Egoisten und Tyrannen, wenn wir Erwachsenen uns einfach nehmen, was wir wollen. Neue Frau, neuer Mann, her damit!

Die gemeinsamen Kinder werden zum Spielball in der Beziehung. Was mich mit Wut erfüllt, sind die Familienrichter, die Entscheidungen treffen, ohne das Wohl der Kinder wirklich im Auge zu haben. Die Richter sollten sich darum bemühen, dass die Kinder die Väter nach Möglichkeit in der Nähe haben. Eine Abmachung ist eine Abmachung und muss von Mann und Frau eingehalten werden. Machen wir uns keine Illusionen: Der Kampf der Geschlechter geschieht auf Kosten der Schwächeren, in diesem Fall der Kinder.

Carmela Facineroso per Mail

MM 21: «Charmanter Luftibus», Artikel über Bambus.

Achtung, Bambus breitete sich aus!

Ihr Artikel über den Bambus, der sich in den letzten Jahren einen Platz in unseren Gärten erobert hat, gefällt mir. Wir selber haben wunderschöne Bambusinseln in unserem Garten, als Sichtschutz und weil wir das Grün im Winter sehr schätzen. Aber leider fehlt in Ihrem Artikel das Wichtigste, nämlich die eindringliche Warnung vor dem Drang von Bambus, sich gnadenlos zu verselbständigen! Doris Walder

8155 Niederhasli

Ich habe vor mehr als 20 Jahren im Tessin im Urlaub Bambus erhalten, wurde aber gewarnt, dass er sehr wuchert. Weil in meinem Garten das Wuchern anfangs ausgeblieben war, habe ich trotz aller Warnungen den Bambus zu Hause gesetzt. Mit dem Resultat, dass ich seither jedes Jahr irgendwie versuche, das Gewächs wieder loszuwerden. Es ist mir noch nicht gelungen. Meine Erfahrung ist, dass der Bambus unterirdisch Triebe macht und sich so stark vermehrt. Eine gute Möglichkeit ist sicher, den Bambus in einem Kübel zu haben, so kann er nirgendwohin wuchern. Sigrid Hari,

4805 Brittnau

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


12 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Ramsch mit Charme Sommerzeit ist Flohmarktzeit. Und wenn die Wirtschaft kriselt, boomt der Kauf und Verkauf von Gebrauchtwaren erst recht. Eine Stöberrunde in Basel, Buchs und Zürich.

S

amstag um 11 Uhr auf dem Petersplatz in Basel. Flohmarkthändlerin Susette Kuhn (27) gibt ihre Standortkoordinaten über Handy durch: «Ich sitze im Mittelgang, kurz vor dem Bratwurststand. Super Platz.» Den hat sie sich heute Morgen um sieben Uhr regelrecht erkämpfen müssen. Freund Mischa (37), Musiker und Allrounder, hat das Händlerfieber mindestens genauso gepackt wie seine Freundin. Heute hat er sich von seinem Bruder extra den Smart ausgeliehen, um die fünf Umzugskartons, die darin Platz haben, zum Flohmarkt zu fahren. Rund um den kleinen Campingtisch hat alles Platz, was ihr Haushalt derzeit so hergibt: Portemonnaies, Duftlämpli, Schmuck, Taschen, Schuhe, Kinderbücher. «Die Atmosphäre ist hier so friedlich, die Vielfalt der Menschen einzigartig. Unser Herz schlägt dafür», schwärmen die beiden, die sich auch vom Winter nicht davon abschrecken lassen, ihre Waren anzubieten. «Im Winter gibts weniger Händler, aber genauso viele Käufer. Da gehen die Sachen noch besser weg.» Auf dem Flohmarkt in Basel werden vor allem Dinge verkauft, die schon durch mehrere Hände gegangen sind. Doch was haben gebrauchte Waren mit Flöhen gemeinsam? Pate für die ersten Flohmärkte stand der «Marché aux Puces» in Paris, wo Lumpen-

händler bereits seit dem Spätmittelalter die Kleider der Oberschicht weiterverkauften. Da die hygienischen Bedingungen damals noch zu wünschen übrigliessen, haben sich Flöhe in den abgelegten Kleidern breitgemacht. Die durch die Märkte ausgelöste Flohplage war auch der Grund, warum die Märkte vom Stadtzentrum von Paris an den Stadtrand verlegt wurden. «Auch heute sollte man die Sachen waschen, bevor man sie anzieht», rät Susette Kuhn, die auch Kleider auf dem Petersplatz in Basel verkauft und eine ist, die nichts wegschmeissen kann. «So kam es, dass ich fast jeden Samstag hier verkaufe. Reichtümer lassen sich damit nicht verdienen», gibt die in Teilzeit arbeitende Verkäuferin zu. Aber das will sie auch gar nicht. Wenn am Abend etwas mehr als die Standmiete von 20 Franken rausspringt, sind sie und ihr Freund schon zufrieden. «Ich bin froh, wenn jedes Ding einen neuen Platz bekommt und nicht auf dem Müll landen muss.»

Wenn ein altes Handy zum Streitobjekt wird

Der Flohmarkt ist sowieso ein Platz für Nostalgiker. Viele Flohmarktfans grenzen sich bewusst von der allgemeinen Konsum- und Kaufhauskultur ab und kaufen lieber Gegenstände, die eine Geschichte zu erzählen

Auf dem Petersplatz in Basel präsentieren Susette Kuhn und ihr Freund Mischa auf einem alten Campingtisch ihren Hausrat.


MENSCHEN FLOHMARKT

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SVEN SPRENG (37), SELBSTÄNDIGER GRAFIKER AUS BASEL:

«Auf den Flohmarkt gehe ich ohne feste Kaufabsichten, lasse mich aber immer wieder inspirieren. So wie heute, da habe ich drei alte Velo-Vignetten für 14 Franken erstanden. Mein Jahrgang und die Jahrgänge meiner Freunde. Das sind super Geburtstagsgeschenke.»

KATRIN OMLIN (37), WERBEASSISTENTIN AUS BASEL:

«Dieses fabrikneue Kleid von Motivi habe ich für vier Franken bekommen. Unschlagbar günstig. Ich gehe regelmässig auf den Flohmarkt und kaufe immer irgendetwas — auch dann, wenn ich es nicht wirklich brauche.»

ELLA (20 MONATE) AUS BASEL IST FÜNDIG GEWORDEN: Für einen

Franken haben ihre Eltern den Teletubbie Po gekauft, den sie mit beiden Händen fest umklammert und nicht mehr hergeben will.

MICHAEL HÜBNER (26) AUS LEIPZIG, STUDIERT IN BASEL VISUELLE KOMMUNIKATION UND BILDFORSCHUNG: «An diesem antiken Schränkchen

kam ich einfach nicht vorbei. Der Händler wollte 30 Franken dafür, ich habe es auf 26 runtergehandelt. Jetzt wird er in meiner Wohngemeinschaft wahrscheinlich als Barschrank dienen.»


14 |

MENSCHEN FLOHMARKT

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Die wichtigsten Flohmarktregeln

JÜRG BLATTER (64), ANGESTELLTER AUS NIEDERGÖSGEN SO:

Willy Jäger aus Zürich handelt seit 25 Jahren mit Flohmarktartikeln. Er verkauft Matchbox-Autos, seine Frau Maja hat sich auf Coca-ColaProdukte spezialisiert.

haben. Der Kassensturz zum Feierabend ergibt 58.50 Franken, minus 20 Franken für die Standmiete. Mischa und Susette haben auch schon mehr Geld eingenommen. «Da hatten wir aber bessere Ware. Antiquitäten gehen gar nicht, dafür alles, was aus den Siebzigerjahren stammt. Handys sind gefragt», sagt sie. Bei einem ihrer ersten Flohmarkteinsätze wurde Susette Kuhn geradezu bedrängt, als sie morgens um sieben Uhr ihre Kisten auspackte und ein Mobiltelefon zum Vorschein kam. Sofort stürzte sich ein Interessent auf das Stück. «Wie viel du willst dafür?» ¬ «Zehn Franken». Plötzlich kam ein anderer Mann hinzu und rief: «Ich biete zwölf.» Schliesslich hatten sich etwa zehn 50-jährige Männer um sie geschart, die laut durcheinanderbrüllten und sich um das Handy fast prügelten. «Das ging wie auf einem orientalischen Basar zu.»

«Der Flohmi vor der Migros in Buchs ist der Beste»

Einen Tag später, am Sonntag, herrscht auch auf dem Flohmarkt beim Migros-Wynecenter in Buchs AG Hochbetrieb. An einem Stand

«Ich habe diese alte Bahnlampe von 90 auf 60 Franken runtergehandelt. Sie ist von der Deutschen Bahn aus dem Jahr 1985. Ausserdem habe ich eine antike japanische Schmuckschatulle aus Mahagoniholz für 30 Franken gekauft, die einige hundert Franken wert ist.»

AILEEN (8), AUS OBERSIGGENTHAL AG:

«Ich gehe gern mit meiner Mami auf Flohmärkte, weil ich dort immer was Schönes für mich finde. Dieses Armband gabs für zwei Franken und ausserdem Spielzeug von Polly Pocket.»

mit Haushaltswaren trägt gerade eine junge Frau ein paar Stücke zusammen, während ihr Freund telefoniert. Sie beginnt zu handeln. Ein kleiner Flirt mit dem Verkäufer, ein Lächeln, und schon hat sie ihr Schnäppchen gemacht: «Drei Taschen voller Hausrat für 15 Franken», strahlt sie übers ganze Gesicht, während ihr Freund eher gelangweilt ihre Beute schleppt, immer noch am Handy hängend. Zwei Stände weiter schlägt auch sein Herz plötzlich höher: Ein Tisch bestückt mit etwa 500 Matchbox-Autos weckt sein Interesse. Noch gehören die guten Stücke Willy Jäger (54). Der Zürcher ist ein alter Hase, handelt seit 25 Jahren auf Flohmärkten. Von Konstanz (D) bis Aarberg BE, er kennt sie alle. «Aber

Der richtige Markt: Was habe ich nach dem Entrümpeln zu verkaufen? Sollte viel Antikes oder vielleicht die Briefmarkensammlung von Onkel Urs dabei sein, so macht es Sinn, speziell auf diese Richtung zugeschnittene Märkte anzusteuern. Ausrüstung: Als Verkäufer packst du am besten für deinen Stand ein: Wechselgeld, Tüten, Sonnencreme oder Sonnenschirm, Regenmantel, Tapezieroder Campingtisch, Getränke und Essen für den Hunger zwischendurch. Quantität: Ein übersichtlicher Stand ist die halbe Miete. Nicht die ganze Ware auf einmal auf den Verkaufstisch legen, sondern schön nacheinander. Das erleichtert die Übersicht für die Käufer. Charme: Sei witzig zu deinen Kunden und versuch es mal mit dem Spruch: »Eigentlich kostet die CD acht Franken, aber weil heute die Sonne scheint und du so schöne Augen hast, kriegst du sie für vier.» Anekdoten: Auf dem Flohmarkt hat jede Ware eine Geschichte. Menschen, die auf Flohmärkte gehen, sind nicht nur Warensammler, sondern auch Geschichtensammler. Die alten Wanderschuhe sollten also mindestens mit dir auf dem Mount Everest gewesen sein.

MARGRIT LUSSI (55) AUS OBERDORF NW:

«Wir haben unseren Sonntagsausflug diesmal auf den Flohmi unternommen. Eine Stunde Anreise ist noch vertretbar. Ich habe einen herzigen Bären für vier Franken und ein Bussi für fünf Franken bekommen.»

Ebay: Grösster Online-Flohmarkt. Statt in Kisten wühlt man auf Webseiten. Vorteil: 24 Stunden geöffnet, findet auch bei schlechtem Wetter statt. Handeln: Als Käufer musst du feilschen. Versuch es mal damit. Wenn der Händler 50 Franken für einen alten Spiegel möchte, zücke deine Brieftasche und zeig ihm, dass du nur noch 40 hast. Er wird auf den Deal eingehen.


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Immer mehr Schweizer werden zu Revolutionären. Revolutionäre Zahlen: Dacia ist die Marke mit dem grössten Wachstumsvolumen.

E

in TV-Spot sorgt für Begeisterung: «Mal wieder Zeit für eine Revolution», verkündet Che Guevara, Seite an Seite mit Fidel Castro im Altersheim. Karl Marx stimmt zu und gibt die ideologische Zielsetzung vor: «Es sollte um die Bedürfnisse der Menschen gehen.» Die Dacia Werbung, die in den letzten Monaten im Schweizer Fernsehen lief, erntete viel Beifall. Denn hinter der Comedy steckt eine klare Botschaft – und die kommt an! Politische Umstürze gehören der Vergangenheit an, revolutionär sind heute Angebote, die auf die Wünsche der Verbraucher eingehen. Insgesamt konnte Dacia 2009 mit einem Plus von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr den grössten Zuwachs aller Autohersteller in der Schweiz verzeichnen.

«Mal wieder Zeit für eine Revolution.»

DREI JAHRE NEUWAGEN GARANTIE Alles nur gutes Marketing? Wohl kaum. Denn die Vorteile eines Dacia liegen auf der Hand: Die Wagen genügen höchsten Qualitätsansprüchen und sind gleichzeitig unschlagbar preiswert. Das ist

über bewusste Kaufentscheidungen definiert – schliesslich gibt es viele schöne Dinge, in die man sein Geld investieren kann.

+60 % Quelle: auto-schweiz, Neuimmatrikulationen von PW und Sachentransportfahrzeugen 2009

möglich, weil die Autobauer sich auf das Wesentliche konzentrieren: Ein Fahrzeug, das seinen Fahrer von A nach B bringt. Zuverlässig und komfortabel, aber ohne überflüssige technische Spielereien. So senkt Dacia die Produktionskosten und macht die Wagen extrem robust. Drei Jahre Neuwagen-Garantie bis 100 000 Kilometer sprechen für sich. MINIMALE KOSTEN = MAXIMALE ERSPARNIS Ein weiterer Pluspunkt ist der Technologietransfer. Dacia kann in der Fertigung auf moderne Renault Motoren und weitere millionenfach bewährte Entwicklungen des Schwesterkonzerns zurückgreifen. Da die Werke auf dem neuesten Stand sind, wird die gesamte

Fahrzeugflotte schnell und zuverlässig an einem Fliessband produziert. So ist eine optimale Auslastung garantiert. Im Vertrieb nutzt Dacia die bereits bestehenden Strukturen des Renault Händlernetzes – ein Vorteil, der die Vertriebskosten auf ein Minimum beschränkt. Das eingesparte Geld hilft, die Endpreise so niedrig wie möglich zu halten.

GROSSER DUSTER FÜR KLEINES GELD Übrigens: Die Revolution ist jetzt auch im 4x4-Segment angekommen – ab sofort können Sie den Dacia Duster bei Ihrem Händler vorbestellen. Noch mehr über die revolutionär günstigen Modelle von Dacia erfahren Sie am Telefon unter der Nummer 0800 000 220 oder ganz einfach im Internet: www.dacia.ch.

Absatzsteigerung Dacia in der Schweiz

+60 % +79 %

+125 %

DIE REVOLUTION IST NICHT MEHR AUFZUHALTEN Dass diese Philosophie den Nerv der Zeit trifft, ist offensichtlich: Weltweit wurden bereits über eine Million Dacia produziert. Mittlerweile ist die Marke auf dem besten Weg, zum Statussymbol einer Generation zu werden, die sich

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Quelle: auto-schweiz

Abgebildete Modelle (inkl. zusätzlicher Ausstattungen): Logan MCV Lauréate 1.6 16V 104 PS, 1 598 cm 3, 5-türig, Treibstoffverbrauch 7,5 l/100 km, CO 2-Emissionen 178 g/km, Energieeffizienz-Kategorie C, Fr. 17 300.–; Logan MCV 1.4 75 PS, 5-türig, Fr. 12 900.–; Sandero Lauréate 1.6 87 PS, 1 598 cm 3, 5-türig, Treibstoffverbrauch 7,0 l/100 km, CO2-Emissionen 165 g/km, Energieeffizienz-Kategorie D, Fr. 14 400.–; Sandero 1.2 75 PS, 5-türig, Fr. 9 900.–; Duster 4x4 Lauréate 1.6 110 PS, 1 598 cm 3, 5-türig, Treibstoffverbrauch 8,0 l/100 km, CO2-Emissionen 185 g/km, Energieeffizienz-Kategorie D, Fr. 24 700.–; Duster 4x4 1.6 110 PS, 5-türig, Fr. 19 900.–. Garantie: 36 Mt./100 000 km (was zuerst eintritt).


16 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

der Flohmarkt vor dem Migros-Center in Buchs ist der Beste», sagt er. Warum? «Weil hier alles super organisiert ist. Und wenn es regnet, findet er in der Parkgarage statt.» Veranstalter Philip Moser (58) freut sich, dass seine Idee, einen Sonntagsflohmarkt auf dem Parkplatz des Migros-Wynecenters ins Leben zu rufen, ein voller Erfolg geworden ist: «Als ich vor einem Jahr damit begonnen habe, kam der erste Markt erst gar nicht zustande: zu wenige Anmeldungen. Inzwischen sind unsere 180 Standplätze immer restlos ausgebucht. Auch weil wir hier in der Region der einzige Flohmi sind, wo man direkt aus dem Auto verkaufen kann. Das ist für die Verkäufer praktisch», sagt er. «Sonntag ist immer ein guter Tag. Die Geschäfte sind zu, aber die Menschen wollen ihr Geld trotzdem unters Volk bringen. Inzwischen kommen die Händler aus Genf, Bern und Zürich. Sogar aus dem Tessin rollen sie mit ihren Autos an», sagt Veranstalter Philip Moser, der für seinen Markt auch kräftig die Werbetrommel rührt. Match-Box-Händler Willy Jäger ist zufrieden. «Nach Buchs kommt viel gehobenes Publikum, das nicht um jeden Rappen feilscht.» Früher habe er Haushaltswaren, Geschirr und Besteck verkauft. Aber das sei heute nicht mehr gefragt, genauso wenig wie Bücher und Langspielplatten. Deshalb hat er sich seit ein paar Jahren auf den Verkauf von Matchbox-Autos spezialisiert, während seine Frau Maja (34) Artikel von Coca-Cola anbietet. Um an seine Autos zu kommen, klappert er selbst unter der Woche sämtliche Brockenhäuser der Schweiz ab. «Kürzlich habe ich auf einem Kinderflohmarkt eine ganze Kiste voller MatchboxAutos für zehn Franken erworben, darunter ein paar echte Raritäten.» Eigentlich wollte der Busfahrer letzten Herbst mit dem Flohmarkthandel aufhören. «Aber es ist wie eine Sucht, ich mache das schon so lange und kann damit einfach nicht aufhören.» Willy Jäger kennt auch die verschiedenen Käufertypen: «Da gibt es die Jäger, die stehen schon hier, wenn wir noch gar nicht aufgebaut haben. Die leben nach dem Motto:

INES NICOLAI (30), TEXTILKAUFFRAU AUS BERN:

«Eigentlich wollten wir Freunde in Zürich besuchen, jetzt sind wir hier auf dem Flohmarkt gelandet, und ich habe die Pajetten-Tasche für sieben Franken gekauft.»

ANJA CADUFF (28), EINKAUFSASSISTENTIN AUS ZÜRICH:

«Mein Freund hasst es, wenn ich immer mit altem Zeug heimkomme. Aber an diesem Küchenschrank konnte ich nicht vorbei gehen. Ich habe 20 Franken dafür bezahlt. Ich werde wohl Bonbons und Süssigkeiten oder meinen Schmuck darin versorgen.»

‹Der frühe Vogel fängt den ersten Wurm.› Wir nennen sie Early Birds, weil sie so früh aufstehen, um das beste Schnäppchen zu machen. Etwas später kommen die Sammler, die mit Scannerblick nach speziellen Objekten suchen und die Preise dafür meist ziemlich genau kennen. Zuletzt kommen die Leute, die einfach nur aus Spass durch den Trödelmarkt spazieren und das bunte Treiben geniessen. Das ist die Käuferschicht, die eigentlich nichts kaufen möchte, aber immer mit mindestens einem unnötigen Gegenstand nach Hause geht.» Willy Jäger wird seine Wochenenden auch künftig auf

Raffaella Pergolis und Mirella Schwarz dem Flohmarkt. «Am besten gehen unsre

dem Flohmarkt in Buchs verbringen, auch wenn der Einsatz hoch ist: «Samstagabend Auto mieten und Ware einpacken, Sonntag früh um 6.30 Uhr Ankunft und Standaufbau. Verkauf von 10 bis 17 Uhr. Um 19.30 Uhr sind wir wieder zu Hause.» Nach Abzug der Kosten für Auto- und Standmiete (160 Franken) bleiben im Schnitt 150 bis 200 Franken übrig.

Jedes Stück erzählt eine Geschichte

JÜRG LEONI (64), RENTNER AUS ZÜRICH:

«Diese Krokodilledertasche für 30 Franken habe ich für meine Frau gekauft. Echtes Krokodilleder — dafür bezahlt man sonst 500 Franken.»

Auf dem Kanzlei-Flohmarkt in Zürich dreht Jürg Leoni (64) seine samstägliche Runde, und er hat schon gute Beute gemacht. Stolz zeigt er die Krokodilledertasche, die er für 30 Franken erstanden hat. «Die ist mindestens 500 wert», meint er. Ein Blick in seine Tasche zeigt die weiteren Errungenschaften: zwei Brotsäcke; ein Käseschaber, noch original verpackt; ein Aschenbecher. Seit 1991 leitet der Verein Flohmarkt Kanzlei Zürich den ganzjährig geführten Flohmarkt.


MENSCHEN FLOHMARKT

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Von Berlin bis Kreuzlingen: Hier tanzen die Flöhe FLOHMÄRKTE INTERNATIONAL BERLIN: Jeden Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr gibt es an der Strasse des 17. Juni am S-Bahnhof Tiergarten einen Trödlermarkt (www.berliner-troedelmarkt.de). Sehr touristisch. Idyllischer ist dagegen der kleine Flohmarkt am Arkonaplatz im Szeneviertel Prenzlauer Berg, jeden Sonntag 10 Uhr bis 16 Uhr (www.trödelmarkt-arkonaplatz.de).

BONNIE BAUMANN (77), RENTNERIN AUS ZÜRICH:

verkaufen zum ersten Mal auf alte Schuhe weg.»

Ein Reglement beinhaltet, was unters Volk kommen darf und was nicht. Waffen, Munition, lebende Tiere, Pornografiedarstellungen, Heilmittel und Kosmetika, Motorfahrzeuge, Computer und Liquidationsposten sind verboten. «Der Kanzleimarkt ist der beste Flohmi in Zürich», findet Jürg Leoni. «Es ist so familiär, die Preise sind moderat», sagt er und macht einen Zwischenstopp am Stand von Raffaella Pergolis (17) und Mirella Schwarz (20). Die beiden Freundinnen aus Dübendorf ZH verkaufen heute zum erstenmal auf einem Flohmarkt: Schuhe, Hosen, Kleider, Taschen, Bleistifte, Bücher, Tücher, Ski, Schmuck. «Wir sind erstaunt, wie gut es für uns läuft. Bisher haben wir zusammen schon 110 Franken eingenommen, und es ist noch nicht mal Mittag», erzählt Raffaella ganz euphorisch, und Mirella fügt hinzu: «Früh aufzustehen hat sich echt gelohnt.» Was am besten läuft? «Erstaunlicherweise unsere alten, abgelatschten Schuhe.»

«Ich gehe jeden Samstag auf den Flohmarkt. Heute habe ich diesen Sparhasen für drei Franken gekauft. Der ist für meine Tochter, die gerade am Haus angebaut hat. Ich werde ihr da einen kleinen Batzen reinstecken.»

WIEN: Der Wiener Flohmarkt am Naschmarkt bietet jeden Samstag von 6.30 Uhr bis 18 Uhr eine Mischung aus Kitsch, Second-HandKleidung und hochwertigen Sammlerstücken.

PARIS: Auf dem über 100 Jahre alten Trödelmarkt von Porte de Clignancourt kann man wunderbar zwischen antiken Möbeln, Klamotten und Schmuck stöbern. Samstag, Sonntag und Montag von 8.30 Uhr bis 18 Uhr. Der Antikmarkt Les Puces de la Porte de Vanves findet jeden Samstag und Sonntag von 7 Uhr bis 13 Uhr statt. LONDON: Auf dem Portobello Road im angesagten Viertel Notting Hill jeden Samstag ab 8 Uhr (www.portobelloroad.co.uk)

NEW YORK : Auf dem Annex Antiques Flair & Flea Market laden neben

Nur die alten Ski will keiner haben. Ein versierter Händler vom Nachbarstand gibt den Mädchen noch ein paar Tipps mit auf den Weg. «Die Menschen erwarten von euch eine Anekdote. Je schwerer die Ware zu verkaufen ist, desto spektakulärer muss die Geschichte dahinter sein. Eure Skier sollten also mindestens ein Lawinenunglück überlebt haben und zwei bis drei grosse Skirennen gewonnen haben. Ihr müsst ja nicht gerade lügen, aber ihr solltet die Kunst beherrschen, eine emotionale oder tragische Geschichte zu erzählen. Das kann beim Verkauf nicht schaden.» Text Anette Wolffram Eugster Bilder Martin Guggisberg

www.migrosmagazin.ch Ratings und Regeln: Darauf sollten Sie bei SecondHand-Käufen im Internet achten.

Antiquitäten auch Schnickschnack zum Kaufen ein (Samstag und Sonntag bei gutem Wetter ab 9 Uhr, Sixth Av. Ecke 24-27th St.)

BANGKOK: Auf dem Chatuchak-Weekendmarkt, dem grössten

Flohmarkt der Welt mit über 10 000 Ständen, werden neben Hunden und Schlangen auch medizinische Kräuter, Antiquitäten und Kunst verkauft. Jeden Samstag und Sonntag von 7 Uhr bis 18 Uhr.

FLOHMÄRKTE SCHWEIZ DER GRENZÜBERSCHREITENDE: Konstanz/Kreuzlingen:

Samstag, 12. Juni, ab 20 Uhr in Konstanz. In Kreuzlingen schon ab 16 Uhr bis Sonntag, 13. Juni, 18 Uhr. Infos über Tel.: 0049/7531-28248-22

DER PRIVATE: Luzern-Kriens: Immer am ersten Sonntag des Monats

von 10.30 Uhr bis 16 Uhr (ausser Juli und August). Platz für 50 Anbieter. Findet bei Wind und Wetter drinnen statt. Infos unter: www.sudpol.ch

DER FLOTTE FLITZER: Wädenswil ZH: 6. Juni, 4. Juli, 8. August,

12. September, 3. Oktober unmittelbar seeseits des Bahnhofs Wädenswil von 8 Uhr bis 16 Uhr. Verkauft wird direkt ab Auto. Auskünfte: flohmarkt@club-interfun.ch Weitere Flohmärkte Schweiz unter:

http://market.local.ch


18 |

DER HAUSMANN

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Hhhhhhallo?!

«Hhhhhhallo?!» Un-

serer Tochter entfuhr dieses entrüstete Hallo mit dem langen, tonBänz Friedli freut sich losen H, als sie am auf die WM. So halb. Radio zum ersten Mal Polo Hofers WM-Song «Manne, mir blybe dranne» hörte: «Hhhhhhallo?! Und was ist mit den Frauen?» Klar, Polo National meint das Nationalteam der Männer – aber einen schlaueren Refrain als den, der alle weiblichen Zuhörer von vornherein verprellt, hätte er sich dennoch einfallen lassen können. Seither trällert Anna Luna immerzu das WM-Liedlein «Wavin’ Flag» des Rappers K’Naan, das die Mädchen und Frauen nicht links liegen lässt: «When I get older, I will be stronger …» Polo kann ihr gestohlen bleiben. Mir gefällt ihr heiliger Zorn. Als sie letzthin am

Schweizer Fernsehen die Ankündigung auf die WM-Berichterstattung sah, mit Löwen und Elefanten und kickenden Kindern, war da sogleich wieder dieses «Hhhhhhallo?!» Die Eigenwerbung zeigt in den Strassenszenen nämlich nur Buben. «Hhhhhhallo?!», empört sich Anna Luna. «Wie heisst der Chef?» – «Der Sportchef? Leutert. Wieso?», sage ich. Schon hat sie ihren Compi aufgestartet und mailt: «Sehr geehrter Herr Leutert, ich möchte Sie fragen, wieso Sie in Ihrem WM-Trailer bei den Fussball spielenAnzeige

den Kindern keine Mädchen zeigen? Ich finde das sehr fies, denn es gibt 22 000 lizenzierte Fussballerinnen in der Schweiz. Und bei uns auf dem Pausenplatz spielen wir Mädchen immer mit! Ich selber spiele seit 5 Jahren beim FC Blue Stars Zürich. Und ich gehe davon aus, dass Sie auch mich, andere Spielerinnen und überhaupt fussballbegeisterte Frauen und Mädchen ansprechen wollen. Mit freundlichen Grüssen, Anna Luna F. (11 Jahre).» Das will nun nicht heissen, dass sie nicht bis

zu deren Ausscheiden – ich sage jetzt mal: nach der Vorrunde – mit unserer Nati fiebern wird, dann mit den Azzurri, bis nach dem Viertelfinal auch die draussen sind, und danach wird Anna Luna mit mir die restlichen Spiele neutral und ungestresst verfolgen, in der Hoffnung, dass wie an der EM 2008 der Beste gewinne (Ich sag jetzt mal: Messi, wenn ihm die anderen Argentinier nicht zu sehr im Wege stehen.). Einem Mädchen bleibt ja nichts anderes übrig, als Männer anzuhimmeln; Frauenfussball wird am TV nie gezeigt. Und dann muss ich in der Zeitung – ich glaube, es war der «Tagi» – lesen, wie ein pensionierter Professor namens Hollstein die «Verweiblichung» der Welt

und die «Diktatur der Frauen» beklagt, die zu einer Verunsicherung von uns armen Männern führe. Hhhhhhallo?! Mir scheinen die Männer, denen wir nun einen Monat lang zujubeln werden, nicht wirklich verunsichert. Kotzbröckchen Cristiano Ronaldo zum Beispiel findet sich «den besten, zweitbesten und drittbesten Fussballer der Welt». Was hingegen sagte die Deutsche Birgit Prinz 2007 nach ihrer grandiosen Direktabnahme zum 1:0 im WM-Final gegen die Brasilianerinnen? Sie schürzte nicht die Lippen, ballte nicht die Faust, klopfte sich nicht auf die Brust, wie ein Kerl es getan hätte, kein Victory-Zeichen, nichts. Sie sag-

«Polo kann ihr gestohlen bleiben.» te nur: «Es war ein schlechter Schuss, ich habe den Ball nicht recht getroffen.» Hhhhhhallo?! Sie hatte soeben die Weltmeisterschaft entschieden! Übrigens: Herr Leutert hat unserer Anna Luna

nicht geantwortet. Chefs haben «Wichtigeres» zu tun.

Bänz Friedli live: 9. 6. Wilen TG, 9 Uhr; 11. 6. Dietikon ZH, 9 Uhr.


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Migros 07.06.10


20 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Alexandra Prusa macht auf die Anliegen kosovarischer Kinder aufmerksam, die sich ein grünere Umwelt wünschen.

Schweizer Stimme für

Alexandra Prusa tourt mit ihrem Jazztrio und Kinderliedern durch den Kosovo. Um der Jugend eine

P

ristina letzte Woche: Kinder spielen auf einem Betonplatz zwischen bröckelnden Backsteinbauten Fussball, Schüler stolpern auf dem Nachhauseweg von der Schule über Abfall. Erwachsene sitzen in den zahllosen Cafés oder schlendern die Fussgängerzone ziellos auf und ab. Nicht einmal die Hälfte der kosovarischen Bevölkerung geht einer geregelten Arbeit nach. Ob auf dem Lande oder in der Hauptstadt Pristina: Das Leben im armen Balkanstaat ist trist, das Umweltproblem gross und an allen Orten sichtbar. Dagegen kämpft eine kleine Schweizer

Musikformation, mit Hilfe der kosovarischen Kinder, die sich ein gesundes und grünes Land wünschen. Und zwar hier und jetzt. Da setzte Alexandra Prusa (49), Zürcher Sängerin und Schauspielerin, an. Sie liess sich durch eine kosovarische TV-Sendung Kinderwünsche vermitteln. Mehr als 60 davon prüfte sie. Die Kinder träumten von mehr Blumen, weniger Abfall im öffentlichen Raum, grünen Spielplätzen. Der Tenor: «Ich bin ein gesundes Kind, deshalb will ich, dass auch meine Umwelt gesund ist.» 20 dieser Wünsche wählte Prusa aus und liess sie von kosovari-

schen Komponisten aller Stilrichtungen und Generationen vertonen. Mit diesem Liedzyklus in albanischer Sprache ist sie nun als Sprachrohr der Jugend auf Tour.

Sie will das Umweltbewusstsein der Kinder in die Köpfe der Erwachsenen pflanzen. Seinen Anfang nahm dieses Projekt bereits vor einem Jahr. Da-

MEINUNGEN ZUM SCHWEIZER PROJEKT

Das Kulturprojekt, da sind sich alle Beteiligten einig, wird im Kosovo etwas bewirken.


MENSCHEN KULTUR FÜR NATUR

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Kinder auf ihrem Schulweg: Das Umweltproblem ist an allen Orten Pristinas sichtbar.

einen grünen Kosovo

lebenswerte Umwelt zu schenken und die Erwachsenen aufzurütteln. mals tourte die Sängerin, die als Schauspielerin einen Kurzauftritt im Bond-Film «A Quantum of Solace» hatte und zuletzt im Schweizer Film «Räuberinnen» spielte,

Fresk Sylhasi (6), Schüler aus Pristina:

mit ihrer Jazzband «Broken Dreams» durch den Kosovo, begleitet vom Weggiser Pianisten John Wolf Brennan (56) und dem Zürcher Peter Gossweiler (35). Sie

«Sagt bitte Nein zu Plastiktaschen und Plastikflaschen, denn die verunstalten überall meinen Schulweg. Der Abfall macht mich krank. Ich bin froh, dass die Schweizer Musikgruppe meinen Wunsch in die Welt hinaus trägt und ich hoffentlich bald in einem sauberen Pristina leben darf.»

Selma Miftari (16), Schülerin aus Pristina:

erlebte viele «kaputte Träume». «Kinder sagten uns immer wieder, dass niemand auf ihre Anliegen hören würde.» Aus den Klagen wurden jetzt Gesänge. Auftakt der

«Mir macht es grossen Eindruck, wie sich die Sängerin Alexandra Prusa bemüht, unsere Sprache zu lernen und zu uns in unseren Worten zu singen. Ich wünsche mir, dass sich die Abfallgruben meiner Stadt bald in Gärten verwandeln. So wird der Kosovo, diese Blume ohne Wasser, wieder blühen.»

neuen Tour war am 1. Juni 2010, dem internationalen Tag des Kindes, in der Fussgängerzone Pristinas. Es herrschte buntes Treiben zu fröhlicher Bal-

Lukas Beglinger (55), Schweizer Botschafter in Pristina:

«Diese Tournee ist viel mehr als nur ein Kulturprojekt. Die Musiker sensibilisieren damit via Jugendliche die Bevölkerung. Kosovo will in die EU, muss also auch im Umgang mit der Umwelt europäische Standards erreichen. Die sehr junge Republik braucht grosses Engagement für Neuerungen.»


22 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

kanmusik. Kinder in Trachten tanzten und malten an einer grünen Zukunft. Sie zeichneten blaue Bäche, grüne Bäume und eine grosse Sonne auf ein grosses Plakat. Lokale TV-Kameras liefen, kosovarische Regierungsleute applaudierten, eine Schweizer Delegation schaute zufrieden zu. Das von den Kindern gestaltete Plakat hing am Abend auf der Bühne des Roten Saales im Jugendpalast der Hauptstadt. 500 Leute beklatschten laut die Musik, als «Broken Dreams» ihre einwöchige Tour startete. Pristina steht ganz im Zeichen des Aufbruchs. Doch die Republik, die vor zwei Jahren unabhängig wurde und damals jubelte, hat heute nur wenig Grund für einen rosigen Blick in die Zukunft. Und doch ist da Licht und Hoffnung: Der Liedzyklus «Kosovambient Song» soll die Bevölkerung im ganzen Land aufrütteln und einer Gesellschaft die Augen öffnen.

«Ändert etwas: Räumt euren Garten auf!»

Alexandra Prusa sagt den Kosovaren schnörkellos ins Mikrofon: «Hier muss sich etwas ändern! Fangt bei euch selber an und räumt euren Garten auf!» Und die Zürcherin fordert: «Ich will die Regierung sowie die Erwachsenen in die Pflicht nehmen.» Vorerst idealistisch, denn Gelder für ihr Anliegen beim kosovarischen Staat zu fordern, scheint bei dieser Armut illusorisch. Unterstützt wird Alexandra Prusa hingegen von der Schweizer Botschaft, Barbara Kohler, die in Pristina als Kulturschaffende fungiert, und vom Kinderhilfswerk Unicef.

Der Zürcherin kann kaum jemand etwas abschlagen, ihr Lächeln verzaubert alle und wandelt jede Forderung in einen Wunsch um. Als sie zur Schauspielschule ging, wollten ihre Mitstudenten Könige oder Heldinnen spielen. Ihre liebste Rolle hingegen war Till Eulenspiegel. «Weil Narren wie Kinder die Wahrheit sagen.» Manchmal sieht sie sich heute noch als Närrin, die sich gegen Mächtige auflehnt und sich jetzt mit den Kindern verbündet. Die Künstlerin kümmert sich so stark um den Kosovo, weil sie im Balkanland viel Ähnlichkeit zu ihrer Heimat sieht. «Die Berge, Wälder und Flüsse hier im Kosovo sind wunderschön, so wie bei uns in der Schweiz.» Doch im Kosovo werde zu Natur und Umwelt keine Sorge getragen. Das hat sie immer wieder mit eigenen Augen erlebt: Abfalldeponien überall, Ölwechsel neben den klarsten Bächen. Das Auto werde hier vergöttert. Und mit Kopfschütteln stellt sie fest: «Sauberes Trinkwasser ist knapp, aber die Autowaschsalons arbeiten mit Hochdruck, und der Kosovare würde seinen Wagen am liebsten dreimal am Tag schrubben.»

Umweltschutz ist im Kosovo purer Luxus

Für den Schweizer Botschafter ist solches Verhalten nicht verwunderlich. Lukas Beglinger (55), seit bald drei Jahren in Pristina, weiss: «Wer um sein Überleben kämpfen muss, für den ist Umweltschutz purer Luxus.» Nicht ohne Stolz erzählt er, wie viel Geld schon von Bern in die junge Republik geflossen ist: Mit rund 600 Millionen Franken unterstützte die Schweiz

Das Schweizer Jazztrio Broken Dreams tourt eine Woche durch den

den Aufbau des bis vor zehn Jahren durch Kriege gezeichneten Kosovos. Das hat seinen guten Grund: Immerhin lebt ein Zehntel aller Kosovaren, rund 170 000, in der Schweiz.

Vieles ist laut Botschafter Lukas Beglinger im armen Land im Umbruch. «Endziel des Aufbruchs ist die EU-Mitgliedschaft.» Doch bis dahin ist es ein weiter Weg, denn das «wirtschaftliche Schlusslicht

«Die Kinder beweisen, dass sie eine grüne Zukunft wollen und diese auch verdienen.» Liburn Jupolli (20), Komponist und Rockmusiker aus Pristina:

«Kunst kann Leben verändern, und mit diesem Songzyklus wird sich in den Köpfen vieler Jugendlicher hierzulande einiges bewegen. Ich habe einen Kinderwunsch mit dramatischer Musik umgesetzt. Und ich freue mich, kann ich auf diese Weise etwas für die Umwelt meines Landes tun.»

Barbara Kohler (52), Projektleiterin in Pristina:

«Dass so viele Leute aus Kultur und Regierung mitmachten, zeigt uns, dass man unser Projekt ernst nimmt. Das ist dringend nötig, denn nur mit Druck lassen sich die täglich begangenen Umweltsünden ausmerzen. Die Kinder beweisen, dass sie eine grüne Zukunft wollen und diese auch verdienen.»

Mahi Yagcilar (49), Umweltminister Kosovos:

«Kinder sind unsere Zukunft, und um ihnen ein Naturbewusstsein mit auf den Weg zu geben, braucht es viel Engagement der Eltern. Die Erwachsenen sollen für einmal den Kindern zuhören. Und wir von der Regierung wollen den Wünschen bald Taten folgen lassen und unser Abfallproblem lösen.»


MENSCHEN KULTUR FÜR NATUR

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Kosovo. John Wolf Brennan, Alexandra Prusa und Peter Gossweiler (von links) werden vom lokalen Schlagzeuger Nesim Maxhuni begleitet.

der Balkanregion» fusse immer noch auf einer mittelalterlichen Vetterliwirtschaft mit hoher Korruption. Das Bruttosozialprodukt beträgt 2300 Dollar pro Kopf und Jahr, verglichen mit 41 300 Dollar

Nesim Maxhuni (27), JazzSchlagzeuger aus Pristina:

in der Schweiz. «Kein Wunder, will jeder zweite Jugendliche auswandern, am liebsten zu uns in die Schweiz.» Jeden Tag stehen 50 Bewerber vor seiner Botschaft. Das Image der Schweiz ist in Pristina

«Ich bin stolz, dass ich mit diesen engagierten Musikern zusammenarbeiten darf. Und ich will, dass mein zweijähriger Sohn einmal in einer grüneren Stadt gross werden darf als ich. Mit wenig Aufwand und einem bewussteren Lebensstil können wir viel erreichen, wenn wir die Dinge anpacken.»

Flandra Syla (21), Radiomoderatorin aus Pristina:

gut, und das Publikum spendet der «Broken Dreams»-Formation viel Applaus. Doch Alexandra Prusa weiss auch, dass man sie in Kosovo nicht nur gerne sieht. «Weil ich meinen Finger auf wunde Punkte

«Es ist wichtig, dass wir Kosovaren auch auf Menschen anderer Länder hören, denn die haben einen anderen Zugang zu ähnlichen Problemen wie wir. Uns fehlt leider das Bewusstsein im Umgang mit unseren Ressourcen noch. Das wird sich dank dieser Konzerte ändern.»

drücke.» Und auch sie hat am Ende des Konzerts einen Wunsch: «Ich hoffe, dass ihr im Kosovo unsere Lieder noch lange weiter singen werdet.» Texte Mathias Haehl

Bilder Dominique Meienberg

Alyssa Milano (36), Schauspielerin und US-Botschafterin des Kinderhilfswerks Unicef:

«Es ist erstaunlich, wie Kinder Kraft entwickeln und andere Menschen beeinflussen können. So werden Verständnis und Bewusstsein für die Umweltprobleme gefördert. Und hoffentlich werden sich bald Luft und Wasser und damit die Lebensqualität verbessern.»


AUF EIN WORT

UNTERWEGS AN DIE WM (15) Die Freunde Christian Roos, Roland Illi, Daniel Jacot und Francis Schnyder sind auf ihrem Weg an die Fussball-WM nach Südafrika in Tansania gelandet.

Trotz Happy End: Lege dich nie mit einem Parkranger an!

Halteverbot in Afrika

«Unterwegs werden wir vom Ranger eines nahegelegenen Nationalparks angehalten. Unter Waffengewalt zwingt uns der Tansanier, ihm zu folgen. Dann fordert er eine Eintrittsgebühr für den Park. Grund: Wir haben unser Fahrzeug gestoppt und Fotos von Elefanten geschossen. Natürlich weigern wir uns zu zahlen, schliesslich stand nirgends ein Halte- oder Fotografierverbot. Der Ranger lässt sich jedoch nicht besänftigen. Wir müssen zu seinem Vorgesetzten. Der lässt uns in seinem Büro ziemlich lange warten, um die Gebühr dann noch vehementer einzufordern. Wir standhaften Helvetier weigern uns aber weiterhin und verlassen das Büro. Nun droht der Chefranger mit der Polizei. Schliesslich kann ein Schweizer, in dessen Lodge wir übernachten, vermitteln. Er hat dem Rangerchef gedroht, die Schweizer Botschaft einzuschalten. Am Abend treffen wir uns in der Lodge und beenden den Streit mit einem Händedruck. Anstelle der Strafgebühr bezahlten wir die Eintrittsgebühr. Aber erst, als wir den Nationalpark wirklich besuchten.»

Mehr Infos unter www.afrika2010.ch Fortsetzung im nächsten Migros-Magazin.

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

TRADITIONEN

«Wir Ausserrhödler neigen zum Aufbrausen» Am 13. Juni stimmt der Kanton Appenzell Ausserrhoden über eine Wiedereinführung der Landsgemeinde ab. Zu den Initianten gehört FDP-Nationalrätin Marianne Kleiner (63). Sie wurde als erste Frau zum Landammann gewählt. Und zwar an der letzten Landsgemeinde. Marianne Kleiner, die Landsgemeinde wurde 1997 mit 54 Prozent Ja-Stimmen abgeschafft. Warum wollen Sie dies rückgängig machen?

Es war eine spezielle Situation, damals. Die Gegner kamen aus verschiedenen Lagern. Die einen argumentierten zu Recht mit juristischen Gründen – und tun das bis heute. Andere störten sich am Frauenstimmrecht, und viele waren wütend wegen des Verlusts der Kantonalbank. Inzwischen haben sich die Wogen geglättet. Es ist also ein guter Moment für einen neuen Anlauf. Es wurde also aus einer «Täubi» heraus gestimmt.

Wir Ausserrhödler neigen zum Aufbrausen. Die «Täubi» ist mittlerweile verraucht, und viele haben gemerkt, dass sie sich mit der Abschaffung selber bestraften. Die Hälfte der Bevölkerung empfindet es als Verlust, dass die Landsgemeinde nicht mehr existiert. Was ist überhaupt erhaltenswert an diesem «alten Zopf»?

Die Landsgemeinde stiftet Identität und lässt Gemeinschaft erleben. Sie bietet Begegnung und zeigt allen Teilnehmenden sichtbar auf, für wen die Entscheide stimmen müssen. Zudem lernt

man im Ring, mutig zu sein. Es ist gut und richtig, wenn man, öffentlich, zu seiner Meinung stehen muss. Aus welcher Ecke stammen die Initianten?

Es ist eine unpolitische Gruppe, das ist eine grosse Chance. Mit Absicht legte das Initiativkomitee im Abstimmungstext nicht fest, wie eine erneuerte Landsgemeinde aussehen könnte. Es geht am 13. Juni nur darum: Wollen wir grundsätzlich wieder eine Landsgemeinde oder nicht? Die Details regeln Sie später?

Das ist die Idee. Bei einem Ja soll von einer breit zusammengesetzten Gruppe die Ausgestaltung einer erneuerten Landsgemeinde erarbeitet werden. Wie früher kann sie nicht mehr aussehen, die juristischen Mängel sind zu gross.

die Bevölkerung auszurüsten?

Seit die Frauen an der Landsgemeinde teilnahmen, galt der Stimmrechtsausweis als Legitimation. Die Landsgemeindedegen waren nur noch Schmuck, wenn auch lieb gewonnener, der sorgfältig gehütet und über Generationen weitervererbt wurde. Die Waffen waren Zeichen der Wehrhaftigkeit. Denn wenn sich in früheren Jahrhunderten sämtliche Männer eines Volks versammelten, mussten sie für einen möglichen Überraschungsangriff gerüstet sein. Wie war die Stimmung früher an der Landsgemeinde?

«Viele Junge wünschen sich wieder eine Landsgemeinde.»

Stichwort geheime Wahl oder vorzeitige Stimmabgabe?

Diese Probleme lassen sich mit elektronischen Mitteln mildern. Über die konkrete Ausgestaltung würde aber wieder abgestimmt. Darum sagen wir: Wer zweifelt, muss Ja stimmen. Nein sagen kann er später immer noch. Engagieren sich im Initiativkomitee auch Junge, die sich selber kaum noch an die Landsgemeinde erinnern?

Ja, es gibt viele Junge, die sich eine erneute Landsgemeinde wünschen. Gibt es überhaupt noch genug Degen, um bei einer Annahme

Sie verlief nach einem strengen Ritual und war sehr feierlich. Die Versammlung begann, indem gemeinsam das Landsgemeindelied gesungen und anschliessend ein Gebet sowie ein Eid gesprochen wurde. Es waren sehr schöne, erhabene Momente. Eine Landsgemeinde wäre für uns Restschweizer eine schöne Gelegenheit, auf eine Bratwurst vorbeizuschauen.

Traditionell gab es Siedwurst. Mit Senf. Und für Daheimgebliebene den «LandsgmendsChrom». Wie gut stehen die Chancen?

Wir werden die Abstimmung wohl verlieren.

Interview Ruth Brüderlin

Bilder Keystone, zvg

24 |


PUBLIREPORTAGE

BRILLIEREN BEIM GRILLIEREN Wie bringen Sie den feinen Buttergeschmack auf den Grill? Mit Bratbuttercrème das Fleisch oder das Gemüse marinieren und eine feine Kräuterbutter dazu servieren. So sind Natürlichkeit und der unverkennbare feine Buttergeschmack auch auf dem Grill vereint.

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Die Butter: für feine Brotaufstriche, fürs Backen, für aromatisches Knoblauchbrot oder feine Kräuterbutter. Die Bratcrème aus Butter: fürs Braten, Dünsten und Dämpfen und dank der weichen Konsistenz für feine Grillmarinaden geeignet.

Die Bratbutter: fürs Braten, Dünsten und Dämpfen.

Wenn es in der Pfanne oder auf dem Grill heiss wird, sind Bratbutter und Bratcrème ideal. Beide sind hoch erhitzbar, spritzen und verbrennen nicht und sorgen für eine knusprige Fleischkruste. Probieren Sie es aus.

FACHMÄNNISCH UND GESUND GRILLIEREN Marinieren Sie das Fleisch 2–3 Stunden vor dem Grillieren oder lassen Sie die Marinade über Nacht einziehen. Geben Sie der Marinade kein Salz bei, damit dem Fleisch kein Wasser entzogen wird. Salzen Sie das Grillgut erst kurz vor oder nach dem Grillieren und nehmen Sie das Fleisch 30 Minuten vor dem Grillieren aus dem Kühlschrank. Marinaden: Legen Sie das Fleisch vor dem Grillieren nicht in Öl ein, sondern

bepinseln Sie es mit Bratbuttercrème, gewürzt mit Kräutern und Knoblauch. Tupfen Sie die Marinade vor dem Grillieren gut ab. Legen Sie das Grillgut trocken auf den Grill und bestreichen Sie es evtl. während des Grillierens mit der restlichen Marinade. Benutzen Sie einen Elektrogrill oder verwenden Sie Holzkohle, die Sie richtig durchglühen lassen, bevor das Grillgut auf den Rost kommt. Stechen Sie das Fleisch während des Grillierens nicht mit einer Gabel an, da sonst der Saft ausläuft. Verwenden Sie zum Wenden eine Grillzange oder eine Grillschaufel.

DIE BRATCRÈME-MARINADE 2 EL Balsamico-Essig 1 EL Senf, nach Belieben grobkörnig 4 EL Bratcrème 1 EL Honig 2 Rosmarinzweige wenig Pfeffer Alle Zutaten verrühren und das Fleisch mit der Marinade bepinseln.

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26 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Lastwagen sind für ihn eine

Doktor Markus Studer ist der berühmteste Lastwagenfahrer der Schweiz. Der Herzchirurg legte

S

eine blauen Augen leuchten mit dem Hemd um die Wette und bilden einen schönen Kontrast zum Magmarot des 460 PS starken, 15 Meter langen Sattelschleppers. Markus Studer trägt wie jeden Tag die «Uniform», Jeans und Jeanshemd samt eingesticktem Namenszug über dem Herzen. «Natürlich bin ich angeschrieben», meint er, «jeder soll wissen, mit wem er es zu tun hat, das gebietet schon der Anstand.» Anstand, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Diese Tugenden sind für den 64-Jährigen zentral, in seinem zweiten Beruf als LKW-Fahrer mehr denn je. Bis vor sieben Jahren arbeitete Markus Studer als Chirurg am renommierten Herzzentrum Hirslanden in Zürich, das er mitbegründet hatte. 10 000 Operationen am offenen Herzen habe er im Lauf seiner Karriere ausgeführt, schätzt er. Einen Haftpflichtfall hatte er nicht ein einziges Mal zu bestehen. Alles lief rund. Dennoch, mit 57 stieg der Starchirurg als selbständiger Fahrer auf den Sattelschlepper um. «Für immer», wie er schon damals wusste. Denn schon als Kind hatte er für Traktoren, Lastwagen und Technik geschwärmt: «Räder sind mein Fortbewegungsmittel Nummer eins», sagt er. Und so ist er 830 000 Kilometer später noch immer überzeugt von seinem Spurwechsel. «Manchmal weinen sich heute Ex-Kollegen an meiner Schulter aus, weil die Spitaladministration immer mühsamer wird», sagt er mit einem Schmunzeln. Er sei unglaublich dankbar für die erfahrene Erweiterung seines Horizonts. Unterwegs habe er sogar zuweilen Freudentränen in den Augen. «Wenn ich am frühen Morgen über die Ardennen fahre, dazu

Verdi in Stereo läuft – das klingt toll in der Fahrerkabine – und lauthals mitsinge, dann komme ich mir vor wie in den Ferien.» Kein Zweifel, Markus Studer liebt seinen zweiten Beruf. Er liebt die Genugtuung, bei einer Höchstlenkzeit von neun Stunden dank exakter Planung nach acht Stunden und 58 Minuten Fahrt am Ziel einzufahren, er liebt das Brummen des Motors, er liebt sein Klappbett in der Führerkabine, und er liebt sogar die Fracht des 15 Meter langen 40-Tönners, nämlich ausschliesslich Lebensmittel in Form von Fruchtsäften, Speiseöl oder Kakaomasse.

Die Ehefrau hat Studer ihren Segen zum Fahren gegeben

Unermüdlich zeigt er auf seiner Homepage immer wieder neue Stimmungsbilder von Schnee, Nebel und Alpenglühn, aufgenommen auf seinen Fahrten quer durch Europa. Noch nie hatte er einen Unfall, noch nie wurde er ausgeraubt (es liegt aber zur Sicherheit ein Baseballschläger hinter dem Sitz bereit), Termindruck, die Gefahren der Strasse und lange Arbeitszeiten stören ihn nicht. Wichtig auch: Studers Gattin Katharina, eine selbständige Ernährungsberaterin, ist damit einverstanden, dass ihr Mann jede Woche mindestens fünf Tage zwischen Rotterdam und Genua unterwegs ist. Nur viel mehr Wasser trinken müsse er während der Fahrt, mahnt sie ihn regelmässig. Indes: Nicht alles ist wunderbar. Studer liegt denn auch eine Botschaft am Herzen: «Manche Berufe werden unglaublich überbewertet. Und andere sind krass unterbewertet, zum Beispiel Lastwagenfahrer. Das ist einfach ungerecht.» In der Schweiz würden

Ein Mann mit Benzin im Blut: Markus Studer war schon als Kind von Lastwagen fasziniert. Nun lenkt er selbst einen.


MENSCHEN JOBWECHSEL

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Herzensangelegenheit

vor sieben Jahren das Skalpell zur Seite und ist seither mit Leib und Seele Fernfahrer.

Doktor Markus Studer bei einer Bypassoperation im Jahre 2002.

viele Leute nicht realisieren, wie wichtig der Gütertransport auf der Strasse für jeden Einzelnen und für die Wirtschaft sei, fährt er fort. «Es ist eine Lüge, dass man die Waren in absehbarer Zeit auf die Schiene bringen kann, denn dafür fehlen die Kapazitäten. Und für viele Transporte ist die Bahn ungeeignet.»

Markus Studer nimmt ab und zu Gäste mit auf Tour

Die Lastwagenfahrer müssten als Sündenböcke für Staus und Luftverschmutzung herhalten und würden erst noch vom Staat geschröpft, sagt der ehemalige Chirurg. An einem durchschnittlichen Fahrtag bezahlt er in der Schweiz über 500 Franken an Abgaben via LSVA und Treibstoffsteuer, und dies bei einem Brutto-Monatsverdienst von 4500 bis höchstens 7000 Franken. Der superkorrekte Markus Studer wäre sogar für einen Warnstreik der LKW-Fahrer zu haben. «Drei Tage ohne Gütertransport auf der Strasse wären viel schlimmer für die Konsumen-

ten als die paar Tage ohne Flugverkehr im April.» Um das Image seines Berufs zu verbessern, hält Studer Vorträge und lässt sich interviewen, sogar ein Buch wurde über ihn geschrieben und ein DOK-Film gedreht (siehe Hinweis). Ausserdem hat er meistens einen Gast in der Führerkabine; als Selbständigem ist ihm das erlaubt. Ein zweites Klappbett ist vorhanden, und der Beifahrersitz ist genauso hydraulisch gefedert wie der Chefsessel. Auf der letzten Fahrt war es Lehrerin Barbara Sidler (48) aus Rothenburg LU, welche die Strasse für einmal aus knapp drei Meter Höhe betrachten wollte. Sie hatte Studer an einem Vortrag kennengelernt und sich spontan für eine Fahrt angemeldet. Nach fünf Tagen Pendeln zwischen der Westschweiz und Holland ist sie schwer beeindruckt: «Ich hatte ja keine Ahnung, wie anstrengend es ist, Lastwagenchauffeur zu sein», betont sie. «Wenn ich das nächste Mal im Laden Grapefruitsaft kaufe, weiss ich besser, was es

braucht, bis der Fruchtsaft im Gestell steht.» Markus Studer hatte schon Polizistinnen, Banker, Ärzte, Verwaltungsangestellte neben sich. Am meisten Eindruck gemacht hat ihm jedoch Simon. Der Bub, der an unheilbarem Knochenkrebs litt, war zweimal auf einer langen Fahrt mit dabei. «Wir parkierten den LKW in Rotterdam auf meinem Lieblingsplatz direkt an der Maas und besuchten den gigantischen Hafen», erzählt Studer, «und Simon hatte unglaublich Freude, obwohl er bereits wusste, wie krank er ist.» Dabei war sicher nicht ganz unwichtig, dass Markus Studer als Arzt medizinische Probleme im Notfall richtig hätte einschätzen können.

Nur die Dankbarkeit der Menschen fehlt ihm

Aus seinem früheren Leben vermisst Studer kaum etwas. Ausser eines: «Die Dankbarkeit der Menschen zu spüren, das war schon fantastisch. Ich bekomme heute noch zu Weihnachten Rollschinkli von ehemaligen Patienten. Wenn ich aber eine Ladung Fruchtsaft pünktlich bei der Migros in Bischofszell ablade, ist noch nie die Dorfmusik für ein Ständchen gekommen.» Text Karin Aeschlimann Bilder Lea Meienberg

Heute Montag, 7. Juni, wird um 22.50 Uhr auf SF 1 der DOK-Film «Fernfahrer mit Doktortitel» von Irene Marty über Markus Studer ausgestrahlt. Buchtipp: «Vom Herzchirurgen zum Fernfahrer, ein Bordbuch» von Markus Maeder (Wörterseh Verlag, Gockhausen, 2009). Markus Maeder liess sich von Studer auf den Beifahrersitz bitten und kutschierte mit ihm von der Nordsee bis ans Mittelmeer.


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Alpenländischer Volksmusik & AlmMusikherbst in Ellmau abtrieb im Zillertal

Kastelruther Spatzenfest im Südtirol

Seit Jahren ist der Alpenländische Musikherbst in Ellmau ein Muss für alle Freunde der volkstümlichen Musik. Das bekannteste Volksmusikfest im Alpenraum hat schon Tausende von Gästen begeistert. Freuen Sie sich mit uns auf ein paar fröhliche Musiktage in den Tiroler Bergen!

Feiern Sie mit den Kastelruther Spatzen vor heimischem Publikum. Lassen Sie sich beeindrucken von der unverfälschten Natürlichkeit und Gradlinigkeit dieser erfolgreichsten Formation der volkstümlichen Musik. Die für Südtiroler typische Lebensfreude der Kastelruther Spatzen, gepaart mit der einzigartigen Kulisse der Dolomiten, macht diese Reise zum unvergesslichen Ereignis.

REISEDATUM 1. 29. September - 03. Oktober 1. Tag: Schweiz - Ellmau - St. Johann 2. Tag: Ausflug Achensee Volkstümliche Starparade 3. Tag: Hartkaiser - Musikantengaudi 4. Tag: Grosser Bauernmarkt Wilder Kaiser Gala 5. Tag: Innsbruck - Rückkehr

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Erleben Sie in dieser faszinierenden Bergwelt die 17. Zillertaler Volkmusik Parade mit den Stargästen Marc Pircher und Francine Jordi im festlichen Saal des Europahauses in Mayrhofen. Wenn der Herbst ins Land zieht und die Bergspitzen mit dem ersten Schnee bedeckt sind, dann wird es Zeit, das Vieh reich geschmückt von den Almen ins Tal zu treiben. Die Bauern feiern die gesunde Rückkehr ihrer Tiere mit einem grossen Fest. REISEDATUM 1. 30. September - 03. Oktober

REISEDATUM 1. 08. - 10. Oktober 1. Tag: Schweiz - Wolkenstein 2. Tag: Ausflug Dolomiten - Kastelruth 3. Tag: Wolkenstein - Innsbruck - Rückkehr

1. Tag: Schweiz - Wattens - Ried 2. Tag: Ausflug Rattenberg Achensee - Mayrhofen 3. Tag: Ausflug Almabtriebsfest Zillertaler Volksmusik Parade 4. Tag: Innsbruck - Rückkehr

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Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

BILD DER WOCHE

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TAUSCHEN WIR NACHHER DAS TRIKOT?

TIERISCHER BALLPROFI: Mitten im Freundschaftsspiel Tunesien gegen Frankreich flitzt eine junges Kätzchen über das Spielfeld im Stadion des 7. November in der tunesischen Hafenstadt Radès. Ob es mit dem Ball spielen wollte, Mama suchte oder den vielen Schwalben hinterherjagte, ist nicht überliefert. Gesichert ist, dass der tunesische Spieler Yassine Mikan sich des Tierchens annahm und es sorgfältig an den Spielrand trug.

Bilder Franck Fife/AFP Photo, Ryan Anson/AFP Photo

ZITAT DER WOCHE

«Mein Gott, wir können ein Telefon damit bauen.» Apple-Chef Steve Jobs beschreibt im «Wall Street Journal» den Moment, als er eine brillante Idee hatte. Während er mit seinem Team nämlich an der Konstruktion des iPad tüftelte, merkte er plötzlich, dass sich dieser Glasbildschirm verkleinern und als Telefon benutzen lässt. Geboren war das iPhone. So gelangte das Kind (iPhone) noch vor der Mama (iPad) auf den Markt.

FRAGE DER WOCHE

Essen Pilot und Copilot wirklich nicht dasselbe? Es klingt wie ein Mythos, ist aber tatsächlich so: Bei der Fluggesellschaft Swiss erhält der Pilot niemals das gleiche Essen wie sein Copilot. Dabei spielt weniger die Gefahr einer Vergiftung eine Rolle, sondern die Möglichkeit einer allergischen Reaktion auf einen bestimmten Inhaltsstoff. Schliesslich hängt an der Gesundheit der Piloten das Leben aller an Bord. Doch frisch zubereitete Menüs gibt es selbst für die Piloten nicht: Auch deren Essen wird abgepackt, ins Flugzeug geliefert und in luftiger Höhe auf die richtige Temperatur gebracht. Übrigens: Flugzeugessen schmeckt nur in der Luft. Durch den veränderten Luftdruck müssen die Gerichte überwürzt sein, damit wir hoch oben überhaupt noch etwas schmecken.


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32 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

«Weniger Präventionsgetue wäre nicht schlecht»

Peter Schneider ist der bissigste Satiriker der Schweiz, bekannt aus «Sonntagszeitung» und DRS3. Nun hat der 52-jährige Psychoanalytiker ein Buch über Pädagogik geschrieben. Sein Fazit: Erziehung ist ein gemeinsames Durchwursteln.


INTERVIEW PETER SCHNEIDER Peter Schneider ist mit 18 Jahren aus der Kirche ausgetreten. Religiöse Themen interessieren ihn trotzdem.

Peter Schneider, Sie sind Deutscher. Wie wollen wir uns unterhalten?

In Mundart bitte. Da kann ich flüssiger zuhören. Ich meinerseits werde Ihnen allerdings ein aufgesetztes Schweizerdeutsch ersparen. Übrigens bin ich schon seit fast 20 Jahren kein Deutscher mehr, sondern nur noch Schweizer. Seit 1983 leben Sie in Zürich. Etwa, weil es hier die meisten psychisch angeschlagenen Menschen gibt?

Kaum. Neurotiker gibt es auch anderswo, aber anderswo wäre die Konkurrenz kleiner. Ich könnte durchaus auch in New York, Bern, Berlin oder Basel leben. Aber ich bin nun einmal hier und werde vorerst wohl auch hier bleiben. Und zwar gerne. Weshalb denn?

Mit Zürich bin ich vertraut, und an der Schweiz gefallen mir die Lebensart, der Föderalismus und die direkte Demokratie. Da können sich alle miteinander vorerst ins Gehege geraten und müssen dann trotzdem einen breiten Konsens finden. Diese Art der Entscheidungsfindung ist mir sympathisch. Nicht alles gefällt Ihnen aber hierzulande: Sie reiben sich in Ihren Kolumnen und in Ihren Medienkommentaren an der Schweiz und ihren Einwohnern.

Auch die Schweiz ist ein real existierender Staat mit einer real existierenden Gesellschaft und kein überirdisches Paradies. Vieles ist hier nicht minder stumpfsinnig als anderswo. Die Burkadebatte zum Beispiel ist so was zum Haarölseichen – ein Schwachsinn, der kaum auszuhalten ist. Vor allem, da er bis weit in die Parteispitzen hineinreicht. Zum «Haarölseichen» finden Sie auch die heutige Kindererziehung. In Ihrem neusten Buch «Cool down. Wider den Erziehungswahn» erklären Sie, die Gesellschaft befinde sich in einem Erziehungsnotstand. Es besteht Erklärungsnotstand.

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Erstens: Es ist nicht mein, sondern unser Buch. Die Journalistin Andrea Schafroth und ich haben es gemeinsam verbrochen. Und zweitens: «Erziehungsnotstand» ist nicht unsere Diagnose, sondern eine ironische Zusammenfassung dessen, was vermeintlich alle empfinden beziehungsweise empfinden sollten. Nämlich?

Es herrscht derzeit eine wilde Entschlossenheit zu erziehen – übrigens nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen. Es ist, als ob die sozialistische Utopie vom neuen Menschen plötzlich in die Erziehung gefahren wäre. Inhaltlich hingegen sind diese Debatten sehr wirr. Können Sie etwas konkreter werden?

Dieselben Leute, die gerne so wenig Vater Staat wie möglich hätten und es gar nicht wirtschaftsliberal genug haben können, singen das hohe Lied des väterlichen Machtworts, wenn es um die Familie geht. Und solche, die finden, dass allein die Evolution bestimmt, wo es langgeht, machen den Einfluss der angeblich von den Sechzigerjahren verschuldeten Kuschelpädagogik für alles und jedes verantwortlich. Kuschelpädagogik? Was meinen Sie damit?

Das müssten Sie diejenigen fragen, die mit diesen Begriffen wie Kuschelpädagogik oder Kuscheljustiz um sich schlagen. Das sind blosse Kampfbegriffe, die diejenigen lächerlich machen sollen, welche sich nicht blindlings dieser Grenzen-setzen-Euphorie unterwerfen wollen. Demnach haben Sie bei Ihrem Sohn einen autoritären Erziehungstil gepflegt.

Weder autoritär noch antiautoritär. Ich habe keinen blassen Schimmer, was ich besonders richtig oder besonders falsch gemacht habe. Davon handelt auch unser Buch: Dass man nicht im Voraus wissen kann, was wann, wie und warum aus den Kindern wird. Dass Erziehung kein Programm, sondern allen-


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INTERVIEW PETER SCHNEIDER

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Satiriker und Kolumnist

falls ein nachträglich zu beurteilender Effekt ist. Also haben Sie gar kein Rezept für gelungene Söhne?

Nein. Und auch keines für Töchter. Höchstens, dass es schon mal ein brauchbarer Vorsatz ist, nicht allzu viel offenkundigen Blödsinn im Zusammenleben mit den Kindern anzustellen. Erziehung ist ein gut meinendes, gemeinsames Durchwursteln durch die Fährnisse des Lebens unter Vermeidung allzu versponnener Extreme. Dazu braucht es mancherlei. Präziser bitte!

Eine gute Mischung aus Geduld, Nerven, Liebe, Gelassenheit, Einmischung, Gewährenlassen, Rumschnauzen, Zuhören, Konsequenz ebenso wie Inkonsequenz, Diskussionen und Befehle.

Früher war alles besser! Nein, meint Peter Schneider und verweist auf die Geschichte.

darauf, den Menschenkindern bei jeder Gelegenheit einzubläuen, was sie richtigerweise zu denken und zu glauben haben.

«Ein einziges Mal bin ich in einer Therapiestunde eingeschlafen.» Und wie ist Ihr Sohn herausgekommen?

Mir gefällt er. Aber alles in mir sträubt sich dagegen, von ihm wie von einem gelungenen Werkstück zu sprechen. Müsste man die Erziehung als Schulfach einführen, wie neuerdings postuliert wird?

Es ist eine heutzutage grassierende fixe Idee, aus allem und jedem ein Schulfach machen zu wollen. Mir erscheint das als nichts anderes als eine freundliche Form von Gehirnwäsche. Das gute alte Projekt der Aufklärung zielte eigentlich aufs Selberdenken und nicht

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Und was halten Sie dagegen?

Weniger Präventionsgetue allerorten und stattdessen mehr historisches Bewusstsein wären nicht schlecht – vor allem bei den pädagogischen Untergangspropheten. Wer stets darüber jammert, dass die heutige Jugend keinen Respekt mehr hat und zu immer grausameren Gewalttaten neigt, möge sich doch bitte daran erinnern, dass viele Kriegsfreiwillige des Ersten Weltkriegs noch nicht einmal das Abitur hatten. Oder dass die Manieren der Hitlerjugend durchaus nicht über jeden Zweifel erhaben waren. Wer kritisieren will – und das will ich auch – sollte sich vor Nostalgie hüten.

Man kann also nicht sagen, dass früher

Die Talente des Peter Schneider sind vielseitig. Geboren wurde der 52-Jährige in Dorsten im Ruhrgebiet. In Bochum, Münster und Zürich studierte er Philosophie, Germanistik und «ein wenig Psychologie». Seit 1988 arbeitet er als Psychoanalytiker in eigener Praxis; er publizierte zahlreiche Bücher vor allem zur psychoanalytischen Theorie, aber auch ein paar zu weniger wissenschaftlichen Themen. Schneider hat Lehraufträge an verschiedenen Universitäten, ist Privatdozent an der Uni Bremen und meistbeschäftigter Satiriker und Kolumnist in der Schweizer Medienlandschaft (täglich auf DRS 3, wöchentlich in der «Sonntagszeitung» und im «Tages-Anzeiger»). Mit seiner Frau, einer Psychoanalytikerin und Übersetzerin, und dem Sohn lebt er in Zürich.

www.peterschneider.info

alles besser war?

Reichen Ihnen meine Beispiele denn nicht, um das Heimweh nach vergangenen Zeiten gehörig zu dämpfen? Frühere Zeiten grundsätzlich für bessere zu halten, das kann doch nur jemand, dessen Gedächtnis nicht weiter reicht als bis zur «Blick»-Schlagzeile von gestern. Sie scheinen auf alles eine Antwort zu haben. Wann stösst Peter Schneider an seine Grenzen?

Ständig. Mein Leben ist ein ständiges Wechselbad aus Weiterkommen und Nicht-Weiterkommen und der Einsicht, dass laut Dramatiker Johann Nestroy jeder Fortschritt immer nur halb so gross ist, wie er aussieht – auch in meinem Fach, der Psychoanalyse. Die Psychoanalyse ist also nicht das Allerweltsheilmittel. Was kann sie effektiv leisten?

Zum Beispiel Einsicht in die Grenzen der Veränderbarkeit. Was seinerseits manchmal zu überraschenden Änderungen führen kann.

Sind Sie schon einmal bei einer Therapiestunde eingeschlafen?

Ein einziges Mal – und vom eigenen Schnarchen auch gerade wieder aufgewacht. Mein peinlichster Sekundenschlaf überhaupt. Die Patientin hat es nicht weiter tragisch genommen. Aber ich habe mich zu Recht gehörig geschämt. Wechseln wir das Thema. Wie sieht eigentlich Ihr Gott aus?

Er hat selbstverständlich einen langen Bart, so, wie es sich gehört. Im Ernst: Ich bin mit 18 Jahren aus der Kirche ausgetreten und war auch schon vorher Atheist. Was nicht heisst, dass mich religiöse Fragen nicht interessieren. Zum Beispiel?

Ich staune beispielsweise, dass die evangelische Kirche jetzt für irgendwelche Motorradfahrer, Hundehalter und Spätaufsteher Spezialgottesdienste oder irgendwelchen Schamanenzauber anbietet. Für solche reformtheologische Anbiederei nach dem Motto «Der Hirte soll seinen Schäfchen dorthin nachlaufen, wohin sie weggelaufen sind» habe ich

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INTERVIEW PETER SCHNEIDER

| 37

«Es ist heute eine fixe Idee, aus allem und jedem ein Schulfach machen zu wollen.» glücklichen Internatsalltag von zwei Zwillingsmädchen?

«Ich ziehe die Vielfalt der Einfalt vor.»

nur Hohn und Spott und übrig. Und wie beurteilen Sie den sexuellen Notstand der Priester, der die katholische Kirche in die Schlagzeilen brachte?

Mir leuchtet nicht ein, dass der sexuelle Missbrauch durch Priester letztlich durch das Zölibat verursacht sein soll. Mindestens steht das in ziemlich eklatantem Widerspruch zur Aussage, dass die meisten Missbraucher ganz normale Familienväter sind. Es ist klar: Pädophile sind immer dort zu finden, wo Erwachsene und Kinder in Institutionen zusammenkommen ¬ also auch in weltlichen Internaten und Sportvereinen. Und ein Pädophiler wird ja wohl kaum Altenpfleger. Es sei denn, er ist überzeugt, sich so von unnötigen Versuchungen fernhalten zu können. Was sagen Sie denn zu den nicht abreissenden Enthüllungsgeschichten aus Klosterschulen und Internaten?

Das Erstaunen darüber erstaunt mich. Haben die Leute ihre Kenntnisse über solche Institutionen nur aus Mädchenliteratur wie «Hanni und Nanni» bezogen?

Sie meinen die Jugendbuchreihe von Enid Blyton über den

Ja, genau. Es war doch schon lange bekannt, dass etwa in irischen Heimen Kinder von Nonnen und Mönchen misshandelt wurden. Das Thema solcher Grausamkeiten in Heimen hat in den letzten 40 Jahren ein ganzes Filmgenre von «Bambule» bis «Sleepers» hervorgebracht. Es hat eine gewisse Ironie, dass man heutzutage zur Eindämmung der Jugendgewalt Kinder und Jugendliche am liebsten wieder in Institutionen dieser Machart einsperren will. Man darf dann auf die nächsten Enthüllungen in weiteren 40 Jahren gespannt sein. Auch dann wird wohl Sex ein grosses Thema sein, denn die Sexualität treibt uns am meisten an. Zumindest behauptet das Psychoanalytiker Sigmund Freud.

Auch da bin ich skeptisch, wenn es darum geht, einen letzten Beweggrund, eine letzte Wahrheit finden zu wollen. Ich ziehe die Vielfalt der Einfalt vor.

Interview Mathias Haehl und Reto E. Wild Bilder Gerry Nitsch

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40 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

PREISBAROMETER

Aktuelle Preisveränderungen der Woche Mit der neuen Rubrik Preisbarometer informiert die Migros ab sofort über aktuelle Preisabund aufschläge bei Produkten, Marken oder ganzen Sortimenten. Davon ausgenommen sind regionale Angebote sowie Aktionen.

Die Migros

Die stärkste Marke der Schweiz heisst Migros. Wie sehr das

M-Budget-Energy-Drink noch günstiger Ab dem 7. Juni wird der günstigste Energy-Drink noch günstiger: Die Migros senkt die Preise des gesamten M-Budget-EnergyDrink-Sortiments. So ko kostet die 25 250-ml-Dose ne neu 85 statt 90 Ra Rappen. Beim 12 12er-Pack des be beliebten En Energiegetr tränks beträgt de der Preisna nachlass 80 Rappen. Preissenkung für Sarasay-Nectar-Linie Reich an Nektar und ideal als Aperitif: Sämtliche Fruchtsäfte der aus sonnengereiften Früchten hergestellten Sarasay-Nectar-Linie sind ab sofort über neun Prozent günstiger. So kostet die 25-cl-Flasche neu 1.45 statt 1.60 Franken, das 6er-Pack neu 8.70 statt wie bisher 9.60 Franken. Preisabschlag bei Adiletten Adiletten sind die Lieblinge der Nation. Die berühmten Badelatschen mit den drei weissen Streifen kosten in der Migros ab sofort nur noch 29.90 statt wie bisher 34.90 Franken.

2010

2009

2007

2005


NEUES AUS DER MIGROS

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ganz oben

Unternehmen im Volk verankert ist, zeigt die wichtigste Markenstudie des Landes.

M

anche Marken haben eine kleine, andere eine grosse Fangemeinde. Doch nur wenige Unternehmen schaffen es, regelrecht im Volk verwurzelt zu sein. Am meisten gelingt dies in der Schweiz der Migros, wie die grosse Studie Brand Asset Valuator klar belegt. Die Migros ist

in unserem Land die stärkste Marke. Die aufwendige Untersuchung wird jährlich von der Werbeagentur Young & Rubicam Gruppe durchgeführt. Die Resultate sind repräsentativ für die Deutschschweiz und die Romandie. Keine andere Untersuchung gibt so

detailliert Aufschluss darüber, welche Marken bei den Schweizerinnen und Schweizern bekannt und angesehen sind.

Die Blütezeit des Egoismus ist vorbei

Der «Brand Asset Valuator» durchleuchtet auch die grundsätzlichen Einstellungen und weltanschaulichen Haltungen der Konsumenten. «Die neue Studie zeigt, dass die Schweizer verstärkt Wert auf Sicherheit legen», erklärt Urs Krucker, Projektleiter der Untersuchung. «Klassische Schweizer Tugenden wie Zuverlässigkeit und Fleiss sind wieder

höher im Kurs. Als Reaktion auf die Finanzkrise wird Gemeinsinn klar über Egoismus gestellt.» Für die Migros sind diese Werte zentral, und das wird von der Bevölkerung honoriert. «Die Migros ist sehr nahe beim Volk, als Genossenschaft gehört das Unternehmen sogar der Bevölkerung», sagt Krucker. «Gemeinsinn beweist der Grossverteiler mit seinem sozialen, ökologischen und kulturellen Engagement, für schweizerische und regionale Produkte sowie mit Institutionen wie dem Kulturprozent.» Doch wie genau kommt die Werbeagentur zum

Die Studie auf einen Blick

2003

2000

1997

1995

Aufstieg: Die Migros war stets unter den Top Ten der 1100 wichtigsten Marken. Nun steht sie an der Spitze.

Die Markenstudie Brand Asset Valuator wird in der Schweiz seit 1995 von der international tätigen Werbeagentur Young & Rubicam Gruppe durchgeführt. Experten befragen eine repräsentative Gruppe von 750 bis 1100 Konsumenten zum Image von 1100 bekannten Marken, die auf dem Schweizer Markt präsent sind. So werden Jahr für Jahr die 20 stärksten Marken in der Schweiz ermittelt. International werden im Rahmen des «Brand Asset Valuator» sogar rund 500 000 Konsumenten in 48 Ländern zu 16 000 Marken befragt.

Die 20 stärksten Marken der Schweiz 2010 Migros M-Budget Coca-Cola Emmentaler Google Le Gruyère Ikea Knorr Lindt Magnum Nespresso

Nivea Nutella Ovomaltine Ricola Rivella Thomy Tilsiter Toblerone Zweifel


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Die Migros schlägt sie alle Schluss, dass die Migros die stärkste Schweizer Marke ist? Fest steht, dass dieser Titel nicht einfach zu erringen war. Denn die Migros musste sich in der Konsumentenbefragung gegen 1100 andere bekannte Marken, die auf dem Schweizer Markt präsent sind, durchsetzen. «Die Stärke einer Marke setzt sich aus vier Hauptqualitäten zusammen», erläutert Caspar Coppetti, Strategieleiter der Young & Rubicam Gruppe. «Es geht darum, wie sympathisch, vertraut, wichtig und einzigartig eine Marke in der Wahrnehmung der Konsumenten ist.»

Migros überzeugt gleich vierfach

Die Migros überzeugt in allen vier Punkten. Für Vertrautheit sorgt allein schon die Präsenz des Unternehmens in verschiedensten Lebensbereichen – von Supermärkten über Reisebüros und Schulen bis hin zur Kulturförderung. «Die Migros ist mit ihrem Engagement fast überall gegenwärtig», fasst Coppetti zusammen. Auch die Wichtigkeit des Grossverteilers leuchtet ein. Die Supermärkte haben ein enorm breites Sortiment mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine Rolle spielt zweifellos auch die Geschichte der Migros, die Erinnerung an den idealistischen Gründer Gottlieb Duttweiler. «Doch eine grosse Vergangenheit allein ist noch keine Erfolgsgarantie», meint Krucker. «Eine positive Firmentradition muss immer wieder mit Leben erfüllt werden, und das gelingt der Migros hervorragend.» Michael West

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«Die Frucht guter Arbeit»

In der wichtigsten Schweizer Markenstudie belegt die Migros den ersten Platz. Das ist Ausdruck der grossen Sympathie und des tiefen Vertrauens der Schweizerinnen und Schweizer in ihre Migros. Marketingchef Oskar Sager erläutert die Hintergründe. Oskar Sager, die Migros ist die erfolgreichste Marke der Schweiz. Herzliche Gratulation!

Danke. Im letzten Jahr haben wir den dritten Rang erreicht. Wir freuen uns, erstmals in der Geschichte dieser Markenstudie zuoberst auf dem Podest zu stehen. Wie erklären Sie sich die guten Resultate?

Gute Resultate sind die Frucht guter Arbeit. Unsere Kunden geben uns diese Bestnoten auch, weil sie die Kombination des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses und das soziale, ökologische und kulturelle Engagement sowie die Topleistung aller unserer Mitarbeitenden schätzen. Dann können Sie sich jetzt zurücklehnen, weiter nach oben geht es nicht mehr.

Nein, im Gegenteil! Dieser erste Platz ist Ansporn und Motivation, unsere Leistungen

«Wir nehmen die Anliegen und Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden ernst.»


44 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

auf allen Stufen für unsere Kunden noch weiter zu verbessern. Andere Unternehmen behaupten auch, dass sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis haben.

Aber wir können es beweisen. Die jüngste unabhängige Erhebung belegt, dass wir im Schnitt über zehn Prozent günstiger sind als die Hauptkonkurrenz. Allein seit Anfang Jahr haben wir die Preise weiter durchschnittlich um drei Prozent gesenkt. Bei den Frischeprodukten sind es sogar vier Prozent. Das machen wiederum Preisabschläge von über 100 Millionen Franken aus. Heisst das, dass die Migros früher zu viel verdient hat?

Nein. Wir werden in der Logistik und bei den Prozessen immer effizienter und steigern die Produktivität. Deshalb können wir die Kosten weiter senken. Die Resultate der Studie zeigen, dass traditionelle Werte an Gewicht gewinnen. Ist das mit ein Grund für den ersten Platz?

Die Wirtschaftskrise ist noch spürbar, und die Schweiz steht immer wieder im politischen Kreuzfeuer. In diesen Zeiten der Unsicherheit besinnen wir uns zurück, traditionelle Werte gewinnen an Wichtig-

Der «Brand Asset Valuator» ist nur eine von vielen Studien zu Marken und Unternehmen in der Schweiz.

Auch M-Budget ausgezeichnet

Neben der Dachmarke Migros hat auch die Migros-Marke M-Budget einen Platz unter den 20 stärksten Schweizer Marken erhalten. M-Budget erreicht seit Jahren eine gute Bewertung und ist eine der wenigen Marken, die sich im Umfeld von Traditionsmarken wie Coca-Cola, Toblerone, Ovomaltine, Nivea, Rivella und anderen Marken behauptet.

keit. Demnach legen Marken, die Tradition, Zuverlässigkeit, Glaubwürdigkeit und Authentizität verkörpern, an Stärke zu. Das spüren wir nicht nur bei der Dachmarke Migros, sondern auch bei anderen starken Marken wie «Heidi» oder dem Label «Aus der Region für die Region.» und «TerraSuisse».

Sie ist allerdings die wichtigste Markenstudie in der Schweiz. Die Migros erreicht aber auch bei vielen anderen Erhebungen und Untersuchungen immer wieder Spitzenplätze. Zum Beispiel hat sie bei der europäischen Umfrage Trusted Brands der Zeitschrift «Reader’s Digest» in fünf Kategorien den ersten Platz belegt und wurde als Unternehmen mit der grössten Glaubwürdigkeit in Sachen Umweltschutz bewertet. Letztes Jahr wurde die Migros in Barcelona sogar zum «verantwortungsvollsten Detailhändler der Welt» gekürt. Macht Sie das besonders stolz?

Diese Auszeichnungen sind in erster Linie das Verdienst aller Mitarbeitenden. Sie alle tragen dazu bei, dass wir jeden Tag ein M besser werden. Sie sagen, das beste PreisLeistungs-Verhältnis sei entscheidend für einen Siegerplatz in der Studie. Warum sind die Discounter nicht besser vertreten?

Weil der Preis allein als Kriterium nicht genügt. Die Konsumenten sind glücklicherweise kritisch und möchten wissen, unter welchen

Bedingungen ein Produkt hergestellt wird oder wie die Mitarbeitenden gefördert und entlöhnt werden. Sie verlangen von einem Unternehmen, dass es über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg Verantwortung übernimmt. Von der Migros wissen sie, dass sie das tut. Wie schätzen Sie die Wirkung von Werbung auf die Beurteilung der Marke ein?

Ohne Zweifel hat gut gemachte Werbung einen grossen Einfluss auf die Stärke der Marke.

Dann kann man sich eine starke Marke sozusagen kaufen?

Nein. Wir haben das Werbebudget stark reduziert, damit wir für die Kunden noch günstiger werden. Trotzdem ist es uns gelungen, auch mit weniger Geld qualitativ gute Werbung zu machen. Denken Sie da an den Spot mit dem Huhn Chocolate?

«Wir spornen uns an, jeden Tag noch ein M besser zu werden.»


NEUES AUS DER MIGROS «Diese Auszeichnung ist in erster Linie das Verdienst unserer Mitarbeitenden.»

«Die Migros ist wohl die schweizerischste aller Marken»

Torsten Tomczak, Professor an der Universität St. Gallen, äusserst sich zur grössten Markenstudie der Schweiz und erklärt, warum die Migros eine Erfolgsmarke ist.

Nicht nur. Auch der Spot über Terra Suisse ¬ unser Label, das die Artenvielfalt schützt ¬ oder der neue Bio-Spot mit dem Murmeli kommt gut an. Diese Werbung hat auf der einen Seite Erfolg, weil sie witzig und sympathisch ist. Auf der anderen Seite drückt sie eine klare Botschaft aus.

Gemäss der grössten Schweizer Markenstudie ist die Migros erstmals die stärkste Marke der Schweiz. Was sagt Ihnen dieses Resultat?

Dass die Marke Migros gerade in der heutigen Zeit, in der viele Menschen in der Schweiz verunsichert sind und Angst vor der Zukunft haben, ein besonders vertrauter Garant für Stabilität ist. Die Migros steht aber auch für ein Unternehmen, das sich innovativ und erfolgreich den aktuellen Herausforderungen in Gesellschaft und Umwelt stellt.

Wie kann die Migros die beliebteste Marke bleiben?

Die vielen Auszeichnungen und Preise von Kunden und Fachleuten wie auch die guten wirtschaftlichen Zahlen zeigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind, und spornen uns an, überall und jeden Tag noch besser zu werden. Dazu wird die Migros, ganz im Sinne ihres Gründers Gottlieb Duttweiler, auch künftig im Detailhandel eine Pionierrolle anstreben. Zum Beispiel mit M-way, das die elektrische Mobilität fördert.

Überrascht Sie das Resultat?

Nein.

Wie definieren Sie das Erfolgsrezept, wenn ein Unternehmen wie die Migros seit 1995 unablässig zu den 20 stärksten Marken des Landes zählt?

Bilder Siggi Bucher

Das ist mutig, denn die Nutzer werden ja nicht nur positive Kommentare schreiben.

Wir werden nicht besser, wenn wir uns der Kritik verschliessen. Wollen wir auch künftig das Vertrauen der Kunden erhalten, müssen wir offen und transparent bleiben, ihre Anliegen ernst nehmen und auf die Bedürfnisse eingehen. Nur so bleibt die Stärke der Marke Migros erhalten.

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anderen findet die Migros auch immer wieder neue Lösungen für relevante Probleme, beispielsweise durch die Einführung der M-Budget-Linie im Niedrigpreisbereich. Zudem gehört die Migros-Markenkommunikation schon seit Jahrzehnten zum Besten, was es in Sachen Kommunikation im europäischen Detailhandel gibt. Die Migros ist sympathisch und vielfach humorvoll. Höchstwahrscheinlich gehörte die Marke Migros schon vor 1995 zu den 20 stärksten Marken der Schweiz. Damals wurde aber diese Markenstudie noch nicht durchgeführt.

«Die Migros bestätigt seit Jahren die Menschen in der Schweiz.»

Die Migros bestätigt die Menschen in der Schweiz seit Jahren täglich mit ihren Angeboten, mit ihrem Engagement und mit ihrem gesamten Auftreten. Was die Marke Migros verspricht, wird auch eingehalten. Zum

2005 kürten die Schweizerinnen und Schweizer die Schweiz selbst zur stärksten Marke des Landes, fünf Jahre später belegt die Migros den ersten Platz. Sehen Sie Gemeinsamkeiten?

Ja. Beide Marken stehen in besonderer Weise für Werte wie Qualität, Tradition und Verlässlichkeit. In diesem Sinn kann durchaus gesagt werden, dass die Marke Migros für die Men-

Torsten Tomczak Der in Berlin geborene Torsten Tomczak (51) ist seit 1993 Professor für Betriebswirtschaftslehre und Marketing an der Universität St. Gallen. Zusammen mit Professor Andreas Herrmann gründete er die Forschungsstelle für Customer Insight (FCI), die er heute als Direktor leitet. Zudem ist er Direktor des Center for Innovation der Universität St. Gallen. Von 1994 bis 2008 war Torsten Tomczak Direktor des Instituts für Marketing und Handel (IMH), von 2007 bis 2009 Vorstand der Betriebswirtschaftlichen Abteilung der Universität St. Gallen. Er hat nahezu 30 Bücher sowie national und international über 250 Artikel publiziert.

schen in der Schweiz die schweizerischste Marke und damit ein expliziter Teil ihrer Heimat ist. Was muss die Migros Ihrer Meinung nach tun, um weiterhin einen Spitzenplatz unter den stärksten Schweizer Marken zu halten?

So weitermachen wie bisher und noch besser werden. Das heisst, die Migros muss den schwierigen Spagat zwischen Tradition und Innovation bewältigen. Interview Daniel Sidler


46 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Fledermaus:

Die Migros und der WWF setzen sich gemeinsam für die Artenvielfalt in der Schweiz ein. Zu den bedrohten Tieren gehören die Fledermäuse. Ein Besuch bei der Fledermausschutz-Beauftragten des Kantons Zug, Karin Baumgartner.

D

ie Zweifarbenfledermaus schmatzt beim Essen. Mit Genuss verschlingt sie den Mehlwurm, den ihr Karin Baumgartner mit der Pinzette reicht. Hat das nachtaktive Tier zu Anfang noch verschlafen geblinzelt, wird es in der Wärme von Baumgartners Hand immer munterer. Man schliesst das zarte, um die 20 Gramm leichte Wesen mit seinem flaumigen Fell sofort ins Herz. Trotz seiner eindrücklich scharfen Zähnchen. Diese braucht es, um Insekten zu fangen und deren harte Panzer zu knacken. Es frisst riesige Men-

gen davon, pro Nacht die Hälfte des eigenen Körpergewichts.

«Wo Fledermäuse leben, ist die Umwelt intakt»

Die Fledermaus ist am Flügel verletzt, vermutlich wurde sie in einem Rollladenkasten eingeklemmt. Nun wird sie von einer speziell ausgebildeten Fledermausschützerin gesund gepflegt und dann wieder in die Freiheit entlassen. Karin Baumgartner, Fledermausschutz-Beauftragte des Kantons Zug, sagt dazu: «Fledermäuse sind sehr zerbrechliche Tiere. Wer eine findet, sollte auf jeden Fall den

Die Zweifarbenfledermaus in der Hand von Karin Baumgartner gehört zu den bedrohten Tierarten. Der Winzling frisst jede Nacht rund die Hälfte des eigenen Körpergewichts an Nahrung.


NEUES AUS DER MIGROS

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alles andere als ein Graus Fledermausschutz seines Kantons kontaktieren oder das Fledermaus-Nottelefon benützen.» Die 55-jährige Forstingenieurin hat seit 2003 die Leitung des Fledermausschutzes im Kanton Zug inne. «Ich finde Fledermäuse sehr spannend. Sie sind die einzigen fliegenden Säugetiere und auch die einzigen Tiere, die in der Nacht fliegende Insekten fressen. Damit belegen sie eine ökologische Nische. Wo Fledermäuse leben, ist die Umwelt intakt.» Solche Fledermäuse und andere Tierarten werden in den WWF-Erlebniswochen präsentiert (siehe Box). Fledermäuse gehören zu den gefährdeten Tierarten, weil ihr

Lebensraum sowie ihre Quartiere zerstört werden, sie an Pestiziden sterben und sich nur langsam vermehren. Der WWF half dem Fledermausschutz bei der Finanzierung von 1000 Fledermauskästen im Kanton Zug. Wer einen Beitrag leisten möchte, achtet bei Bauten und Renovationen auf Fledermausfreundlichkeit und zeigt Toleranz gegenüber den Tieren, wenn sie sich in einem Haus einquartiert haben. Denn, so Karin Baumgartner: «Fledermäuse lassen sich nicht einfach umquartieren. In China sagt man übrigens, dass sie Glück bringen.» Text Anja Eigenmann Bilder Keiko Saile

WWF-Erlebniswochen zu Biodiversität

Die kantonalen WWF-Sektionen laden zu faszinierenden Naturerlebnissen ein. Vom 12. bis 27. Juni werden im Rahmen der WWF-Erlebniswochen verteilt über die ganze Schweiz über 60 Events durchgeführt. Ob Fledermäuse, Biber oder Auerhühner ¬ Fachleute geben vor Ort überraschende Einblicke in die Biodiversität. Der WWF will im Jahr der Biodiversität Aktionen für eine vielfältige Natur auslösen. Zusammen mit der Migros und weiteren Partnern ¬ IP-SuisseBauern, SVS/BirdLife, Vogelwarte Sempach, Forschungsinstitut für biologischen Landbau und Stiftung Natur & Wirtschaft ¬ lanciert er eine Mitmachkampagne, bei der 10 000 Aktionen für die Biodiversität realisiert werden. Dabei werden die besten Projekte mit Preisen ausgezeichnet; die Gesamtpreissumme beträgt über 50 000 Franken. Mehr Infos unter: www.wwf.ch/biodiversität; www.migros.ch/biodiversitaet Detailprogramm Internet: wwf.ch/erlebniswochen

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48 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

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Gefülltes Brot

1 längliches Brot, z. B. Pane Passione classico, 3 EL Pesto alla Genovese, 1 Avocado, 150 g Mozzarella, 1 Tomate, ½ Salatgurke, 150 g Schinken 1 Vom Brot das obere Drittel wie einen Deckel abschneiden. Weichen Innenteil des Brots herausschneiden und anderweitig verwenden. Brotrand innen mit Pesto ausstreichen. Schinken innen verteilen. 2 Restliche Zutaten in Scheiben schneiden und das Brot damit füllen. Deckel wieder aufsetzen, das Brot in Sandwichpapier wickeln und mit einer Kochschnur umbinden. Für 1—2 Stunden kühl stellen. Als Füllung eignen sich auch Antipasti wie Olivenpaste, Rohschinken und getrocknete, eingelegte Tomaten. M-Classic Apfelsaft, 1 l, Fr. 1.30 Taschenmesser mit Essbesteck,

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Heiss auf Wurst

Ab in den Wald: Mit Tipps und Tricks von Grillmeister Ueli Bernold und Rezepten der «Saisonküche» erleben Sie pure Lagerfeuerromantik.

W

as macht noch viel mehr Freude als ein Waldspaziergang mit der Familie? An einem schönen Ort ein Feuer machen und feine Würste braten zum Beispiel. Die Kinder sind nicht nur wild aufs Fleisch, sondern

gern auch bereit, Holz anzuschleppen: Wer am meisten findet, hat gewonnen! Und so sollte es auch mit dem Feuer klappen: feines Holz aufhäufen, die groben Holzscheite tippiähnlich darüberlegen und

mit Holzwolle als Anzündhilfe zum Brennen bringen. Idealerweise befindet sich die Feuerstelle in der Nähe von Wasser. So können Sie die Glut nach dem Grillplausch bestens löschen. Was beim Bräteln in der

Natur sonst noch zu beachten ist, verrät Ihnen Ueli Bernold auf den nächsten Seiten. Er ist Schweizer Grillmeister von 2008 und Gründungsmitglied der Swiss Barbecue Association und der World Barbecue Association. Tina Gut


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Wann ist das Feuer ideal, um Würste zu braten? Feuer ist nie gut, ideal ist eine schöne, mit feiner weisser Asche bedeckte Glut. Erst die Haut der Wurst regelmässig fein einschneiden und die Wurst je nach Grösse mehr oder weniger lang bräteln. Eine gute Wurst braucht rund 12 Minuten, bis sie durchgebraten ist. Statt am Stock können die Würste auch in einer Aluschale auf den Rost gelegt werden.

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1 grosse Tomate fein würfeln, in einem Sieb die Flüssigkeit abtropfen lassen. 1 Schalotte fein hacken, 1 Knoblauchzehe dazupressen. 1 Bund Schnittlauch fein schneiden. Alles mit 5 EL Mayonnaise und 1 EL Zitronensaft mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zu Baked Potatoes servieren.

Süss-saurer Gurkensalat 1 Salatgurke mit dem Sparschäler in Streifen schneiden. Sauce aus 2 EL Aceto balsamico bianco, 4 EL Olivenöl, 2 TL Zucker, ½ TL Salz, Pfeffer und fein gehackten Kräutern wie Dill oder Peterli beimischen.

Bowl, Keramik, Ø 14,5 cm,

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Rezepte von der «Saisonküche»

Mehr auf www.saison.ch


52 | Migros-Magazin

23, 7. Juni 2010

DIE SCHWEIZ GRILLIERT Rund um die Grillsaison

Marshmallows nd Marshmallows auf einen Stock aufspiessen und zirka 20 cm über dem Feuer goldbraun werden lassen. Nicht in die Flammen halten. Bevor man was reinbeisst, etwas en. auskühlen lassen. Apfelschorle Bio, 6 x 50 cl,

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Was ist beim Grillieren im Wald zu beachten?

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Wichtig ist die Sicherheit. Darum erst rund um die Feuerstelle feines Laub und Holz entfernen und den Boden befeuchten. Das Feuer nicht unbewacht lassen und zum Schluss entweder mit Hilfe eines kleinen Feuerlöschers oder Wasser löschen. Zum Anzünden eignet sich umweltfreundliche, in Paraffin getränkte Holzwolle oder auch alte Zeitungen.

Erst pusten, dann beissen! Die Marshmallows werden beim Grillieren in der Mitte flüssig und sehr heiss.


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Käse in Bedienung: Brebiou per 100 g 2.60 statt 3.30

Grillbratwurst 20% günstiger Schweiz, 2 x 140 g 4.70 statt 5.90

Milchprodukte

Landjäger pro Netz Schweiz, 3 x 100 g 4.80 statt 5.70

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Mostbröckli geschnitten Schweiz, per 100 g 6.90 statt 8.20

Migros-Restaurants

Cipollata, TerraSuisse 25% günstiger 8 x 25 g 3.50 statt 4.70

vom 7.6. bis 12.6. Wochenhit: Panierte Pouletbrust (Herkunft: Schweiz) mit Countrycuts und Zucchetti 13.80

Fisch Dorade Royal aus Griechenland/Zucht, per 100 g 2.25 statt 2.70

Fleisch

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Rindsbraten, TerraSuisse 20% günstiger Schweizer Fleisch, per 100 g 2.40 statt 3.–

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

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Aussen knusprig, innen zart und saftig: So muss ein Pouletbrüstchen sein. Dazu ein knackiger Salat, und fertig ist die leichte Sommermahlzeit.

Der Grillparty Flügel verleihen

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Die fixfertigen Poulet-Produkte von Optigal bereichern jede Grillparty. Ob Flügeli, Spiessli, Schenkel oder Schnitzel — rassig gewürzt sind sie alle.

Bild iStockphoto

N

ichts ist einfacher, als einen spontanen Grillabend zu organisieren. Dank SMS und Facebook sind die Freunde schnell informiert. Ebenso fix und unkompliziert ist fürs Kulinarische gesorgt. Optigal sei Dank. Die Marke steht für qualitativ hochstehende Geflügelprodukte aus Schweizer Produktion. Das saisonale Grillsortiment umfasst fixfertig marinierte oder feurig gewürzte Pouletschnitzel, Spiessli, Flügeli und Schenkel bis hin zur Grillplatte, dem Paprika-

und dem scharfen Diavolo-Poulet. Das Fleisch bleibt innen zart und saftig, wenn man das Grillgut eine Stunde vor dem Grillieren aus dem Kühler nimmt und die Garzeiten beachtet. Spiessli und Schnitzel sind in 6Ω8 Minuten fertig. Flügeli benötigen 10, Schenkel mindestens 15 Minuten, ein ganzes Poulet etwa eine Stunde. Wichtig ist, dass der Rost heiss genug ist. Benützen Sie zum Wenden eine Grillzange, da beim Anstechen mit einer Gabel der Fleischsaft entweichen würde. DH

Poulet Paprika, Fr. 1.05* per 100 g, Pouletschnitzel mariniert, Fr. 3.45* per 100 g, Pouletspiessli mariniert, Fr. 3.50* per 100 g * Nur in grösseren Filialen erhältlich.


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Idyllische Wachau und Wien

Romantische Strasse

Wohnen in der Barockstadt St. Pölten ■ Unesco-Weltkulturerbe Wachau ■ K & K-Residenzstadt Wien

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–St. Pölten. Fahrt via München und Salzburg nach St. Pölten. Unser Hotel liegt zentral, in Gehdistanz zur Altstadt. 2. Tag: Unesco Weltkulturerbe Wachau mit fakultativer Schifffahrt. Fahrt nach Melk, ins Herzen der Wachau. Wir besuchen das Stift Melk. Als Wahrzeichen der Wachau gehört es zum Unesco-Welterbe und ist gleichzeitig die grösste Klosteranlage des österreichischen Barocks. Nachmittags fakultative Donauflussfahrt (oder Busfahrt). Mittelalterlichen Burgruinen, Weindörfer und wildromantische Gärten prägen das Bild. Weinverkostung mit acht feinen Tropfen im Weingut Domäne Wachau. 3. Tag: Wien. Ganztägiger Ausflug nach Wien. Entlang der Ringstrasse sehen wir imposante Prachtbauten, die Staatsoper, das Museumsquartier, die Hofburg, das Burgtheater u. v. m. (alle von aussen). Danach Führung durch die Prunkräume des Schlosses Schönbrunn, der einstigen kaiserlichen Sommerresidenz und freier Nachmittag in Wien. 4. Tag: St. Pölten – Fakultative Fahrt Mariazeller Schmalspurbahn. Altstadtrundgang St. Pölten. Hier treffen sich Barock, Jugendstil und moderne Architektur. Danach fakultative Fahrt nach Mariazell. Teils mit Bus und mit Bahn auf der landschaftlich schönsten Teilstrecke erreichen wir den bekannten Kur- und Wallfahrtsort. Individueller Aufenthalt. Abends Rückkehr mit dem Bus zum Hotel. 5. Tag: St. Pölten–Schweiz. Am Morgen heisst es Abschied nehmen. Rückfahrt via Salzburg, Inntal und Arlbergtunnel zu den Einsteigeorten.

Gültig für beide Reisen Auftragspauschale: Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch Annullationsschutz: Fr. 15.–

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Ihr Hotel Unser modernes, gutes Mittelklasshotel Metropol T- + (off. Kat.****) liegt an ruhiger und zentraler Lage in St. Pölten. Die Flaniermeilen Schreinergasse, Kremser Gasse oder Wiener Strasse sind alle in Gehdistanz erreichbar. Alle 82 Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/WC, Haartrockner, Satelliten- und Pay-TV, Direktwahltelefon, Safe, Minibar und Internetzugang. Weitere Einrichtungen: Restaurant, Bar, Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine. Abfahrtsorte 06:30 Burgdorf , 06:45 Basel, 07:20 Aarau, 08:00 Baden-Rütihof , 08:30 Zürich-Flughafen , 08:50 Winterthur, 09:15 Wil 

Mittelalterliche Städte Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl Unesco-Weltkulturerbe Residenz Würzburg ■ Schifffahrt durch das Fränkische Weinland 5 Tage ab ■

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Ulm−Nördlingen. Fahrt nach Ulm mit dem imposanten Münster. Seine Bekanntheit verdankt es dem Turm – mit 161 m höchster Kirchturm der Welt. Individueller Aufenthalt. Am Nachmittag Weiterreise nach Nördlingen, wo wir die nächsten vier Nächte wohnen werden. 2. Tag: Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl. Am Morgen besuchen wir Rothenburg o. T. Während eines geführten Stadtrundganges besichtigen wir schöne Fachwerkhäuser, die gänzlich erhaltene Stadtmauer mit Toren und Türmen sowie das alte Rathaus. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Dinkelsbühl. Es verfügt über eines der am besten erhaltenen spätmittelalterlichen Stadtgebilde Deutschlands. Individueller Aufenthalt. Rückfahrt nach Nördlingen. Abendessen im Fürstlichen Keller zu Wallerstein, Teil des Schlosses Wallerstein. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Altmühltal. Fahrt nach Weissenburg. Bei einem Stadtrundgang erfahren wir vieles zur Baugeschichte der ehemaligen Römer- wie mittelalterlichen Reichsstadt. Weiterreise durch das mittlere Altmühltal nach Pappenheim und weiter in die landschaftlich schönste Region des Altmühltals, vorbei an Solnhofen nach Dollstein. Auf dieser Strecke bestaunen wir die Felsengruppe der «12 Apostel». Am Nachmittag besuchen wir Eichstätt. Die Barock-, Bischofs- und Universitätsstadt liegt mitten im Naturpark Altmühltal. 4. Tag: Würzburg und Fränkisches Weinland. Würzburg befindet sich inmitten des Fränkischen Weinlandes und wird von der Festung Marienburg überragt. Wir besichtigen die fürstbischöfliche Residenz, eines der bedeutendsten Barockschlösser Europas. Die Residenz gehört heute zum Unesco-Weltkulturerbe. Am Nachmittag Fahrt nach Volkach. Von dort aus unternehmen wir eine Schifffahrt rund um die Volkacher Mainschlaufe, vorbei an den fränkischen Winzerdörfern. Anschliessend Zeit zur freien Verfügung in Volkach. 5. Tag: Nördlingen−Augsburg−Schweiz. Fahrt nach Augsburg. Sehenswert ist die Innenstadt mit der Maximiliansstrasse und den Renaissance- und Barock-Fassaden der Paläste und Burgerhäuser. Heimreise in die Schweiz.

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Katalog- SofortPro Person in Fr. Preis Preis 5 Tage gem. Programm 605.– 545.– Daten 2010 Sonntag–Donnerstag 1: 04.07.–08.07. 2: 11.07.–15.07. 3: 25.07.–29.07. 4: 08.08.–12.08. 5: 15.08.–19.08. 6: 22.08.–26.08. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft im guten Mittelklasshotel NH Klösterle Nördlingen, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 3 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) davon 1 x Abendessen im Fürstlichen Keller zu Wallerstein – 1 x Frühstücksbuffet (3. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Altmühltal am 3. Tag) Geführte Stadtbesichtigung in Rothenburg ob der Tauber Eintritt und Führung Residenz Würzburg Schifffahrt Volkacher Mainschlaufe Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 135.– Fakultativer Ausflug Altmühltal 49.– ■

Ihr Hotel Wir wohnen vier Nächte im zentral gelegenen guten Mittelklasshotel NH Klösterle Nördlingen T- + (off. Kat.****) in Nördlingen an der Romantischen Strasse. Das Hotel ist verbunden mit dem historischen Trakt der Klosterkirche und liegt inmitten der Altstadt. Alle 98 Zimmer verfügen über Bad/WC, Telefon, Sat.-TV, Minibar, Safe, Internetzugang und Haartrockner. Weitere Einrichtungen: Restaurant, Bar, Sauna und Fitnessraum. Solarium und Massagen gegen Gebühr.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin gazin 23, 7. Juni Ju 2010 201

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Das Plus von Anna’s Best

Das Anna’s Best Sommerbirchermßesli ist mit frischen Frßchten zubereitet. Die Saisoniali enthält thäl weder de spezialität Dosenfrßchte, Kristallzucker noch Farb- oder Konservierungsstoffe.

Beerenstarker Saisonstart

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Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

Eins für dich, eins für mich

Jetzt erobern die feinen Cornets wieder die Kühlregale. Die Glaces von Crème d’or sind wunderbar rahmig und werden mit hochwertigen Zutaten hergestellt.

D

Bild Bernd Emmerling, Styling Eva Müller-Emmerling

ie kleine Anna geniesst ihr Himbeercornet sichtlich. Und hin und wieder bekommt sogar Mami Sarah einen Schleck von der feinen Rahmglace. Die Cornetauswahl von Crème d’or ist gross: Vanille, Himbeer, Cappucchino, Caramel, Stracciatella, Pistache und Jamaica liegen im Kühlregal bereit. Das Beste: Die süssen Hörnchen gibt es für den kleinen «Gluscht» auch im Miniformat. Die Minis mit Vanille- und Schoggi-Geschmack haben dafür genau die richtige Grösse. Die Cornets von Crème d’or schmecken dank hochwertiger Zutaten so gut, dass man von ihnen nicht genug bekommen kann. Die Zahlen sprechen für sich: Vier Millionen Cornets werden in der Migros pro Jahr verkauft. UB

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Peppige Ringchen

Die Migros hat die beliebten Froot Loops von Kellogg’s in ihr Sortiment aufgenommen. Angereichert mit Vitaminen, Kalzium und Eisen ist das leckere Frühstück frei von künstlichen Farb- und Aromastoffen. Der amerikanische Klassiker geniesst seit Jahren Kultstatus. In Europa enthalten die Loops weniger Zucker und schmecken dennoch wunderbar süss. Kellogg’s Froot Loops, 350 g, Fr. 4.60

NEU IN DER MIGROS

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G UT & GÜNSTIG GUT FR. 7.50

Kartoffelsalat Vorspeise für 4 Personen

➔ 800 g festkochende Kartoffeln mitsamt Schale im Dampfkochtopf garen oder in Wasser kochen. Noch heiss schälen und in Würfel schneiden. 1 dl heisse Bouillon darübergiessen Zirka Fr. 1.90 ➔ Aus 1 TL Senf, 1 EL Mayonnaise, 4 EL weissem Aceto balsamico und 4 EL Olivenöl eine Sauce mischen. Pikant mit Salz und Pfeffer würzen. Über die Kartoffeln giessen und einige Stunden ziehen lassen. Zirka Fr. 1.10 ➔ Kurz vor dem Servieren 300 g abgetropften Thon aus der Dose und 2 Handvoll Rucola unter den Salat mischen. Zirka Fr. 4.50 Tipp: Nach Belieben mit Oliven und Kapern ergänzen.

NEU IN DER MIGROS

Süsse Stängel

Der beliebte Schokoriegel Risoletto gibts jetzt als Eis am Stil: Der Kern besteht aus feinstem Caramel, das zart schmelzende Caramelglace ist mit Milchschokolade und Rice-Crispies überzogen. Auch Giandor bietet kühle Freuden für Schokoliebhaber: feine Pralinéglaces, die mit Mandelcreme überzogen sind. Risoletto Ice, 8 Stück, Fr. 8.20 Giandor Ice, 6 Stück, Fr. 8.50

Knusprige Tessiner

Amaretti-Liebhaber aufgepasst: Neu ist das feine Guetsli mit weichem Kern auch im XL-Format erhältlich. Das Tessiner Gebäck wird in allen Landesteilen gerne mit einem Kaffee oder Tee serviert. Das extra grosse Amaretto aus der Migros eignet sich aber auch bestens für unterwegs. Amaretto Ticinese, 50 g, Fr. 2.10

NEU IN DER MIGROS

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Mit dem neuen Suitenschiff RV Thurgau Exotic**** auf Entdeckungsreise durch Burma  nagelneues Schiff fßr max. 21 Gäste  beidseitiger Zugang von den Suiten auf die Promenadendecks  einzigartige Gastfreundschaft  Tempel mit goldenen Pagoden

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Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

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Für Stadt-Miezen und Natur-Mamis gibts jetzt den idealen Sonnenschutz für unterwegs: Sun Look Mini, das Must-have für diesen Sommer.

Bild Yves Roth, Styling Karin Aregger

L

adys aufgepasst: Ihr braucht nun in der Drogerie nicht mehr verlegen nach SonnencremeMüsterchen zu fragen, um für unterwegs gerüstet zu sein. Die neuen Miniflaschen von Sun Look passen in jede Handtasche und bieten sicheren Schutz vor UV-Strahlen, die das Risiko für vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs erhöhen. Ein chemischer Schutzfilter verhindert, dass die schädlichen UV-Strahlen tief in die Haut ein-

dringen können. Im Gegensatz zu natürlichen mineralischen Schutzfiltern werden chemische Sonnenschutzfilter den neuen EU-Richtlinien gerecht. Dies ergab der neuste Test des Konsumentenmagazins «Saldo», das acht Sonnenschutzmittel unter die Lupe genommen hat. Sun Look schnitt mit einem «sehr gut» ab. Mit Sun Look Kids können sich auch ihre Kleinen gut geschützt von der Sonne küssen lassen. TG


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

NEU IN DER MIGROS

Besser verstaut

Die neuen Boxen aus der Migros beweisen, dass Ordnung auch stylisch sein kann. Die Staumöbel gibts in verschiedenen Grössen — als Kartonbox in Schwarz und Weiss oder mit robustem Polyester überzogen. Sie sind besonders widerstandsfähig und im Nu aufgestellt. Und der geflochtene Korb bringt ein bisschen Mittelmeerfeeling in Ihr Zuhause. Textilbox, gross,

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RAPPENSPALTE

Cédric Wermuth (24) aus Baden AG ist Vizepräsident der SP Schweiz und Präsident der Jungsozialisten.

Fr. 12.90*

Cédric Wermuth, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Korb geflochten, klein, Fr. 11.90* Kartonbox, klein, 2er-Set, Fr. 14.90*

Ich trug Zeitungen aus. Zudem gab ich Nachhilfeunterricht in Französisch. Dafür kassierte ich 20 Franken die Stunde.

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für ein teures Auto. Zurzeit ist aber eigentlich jedes Auto zu teuer für mich.

Mehr in der Tasche

Praktisch: Der neue faltbare Shopping Bag ist reissfest und abwaschbar. Zudem schützt er die Umwelt, weil man die Tasche mehrmals benützen kann. Zu finden ist der handliche Bag in verschiedenen knalligen Farben in der Kassenzone. Shopping Bag, diverse Farben, Fr. 1.90

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Das Recht, mein Mobiltelefon auch einmal ein paar Stunden abzustellen.

NEU IN DER MIGROS

Länger haltbar

NEU IN DER MIGROS

Wer gerne kocht, liebt auch frische Kräuter. Im Bund gekauft, reichen die gesunden Zutaten meistens für mehr als eine Mahlzeit. Schade nur, dass die zarten Geschmacksträger oft innert kurzer Zeit erschlaffen. Abhilfe schafft die neue Kräuter-Aufbewahrungsbox der Migros. Einfach in der Handhabung, hält die clevere Box Schnittkräuter aller Art und sogar Spargeln im Kühlschrank bis zu dreimal länger frisch. Kräuter-Aufbewahrungsbox, Fr. 19.90* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Wo trifft man Sie abends?

In einer der vielen Bars oder Beizen in Baden. Zum Beispiel im Rebstock, in der Unvermeidbar, im Trotamundos, in der Nouba oder im Casanova. Wer mich sucht, der findet mich auch. Und wo garantiert nicht?

In Baden gibts diesen Ort zum Glück nicht.

Sind Sie gerne prominent?

Oft sprechen mich Leute auf der Strasse an und diskutieren mit mir. Das finde ich sehr spannend. Aber es gibt auch die negativen Seiten – wenig Freizeit und Privatsphäre.

Eugen Baumgartner


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FRISCH UND WÜRZIG: Limetten, Chili,

Lauch und Saucen bilden eine temperamentvolle Mischung — von sauer bis ultra-scharf. FEIN UND KLEIN: Bei asiatischer Küche ist Rüsten das A und O. DIE SCHÖNE: Edith Hunkeler ist in jeder Lebenssituation fotogen. Auch beim Schnippeln. DICK UND DÜNN: Aus dem Thunfischfilet werden Steaks geschnitten und à la minute gebraten.

Täglicher Boxenstopp in

Rollstuhlsportlerin Edith Hunkeler ist schön und schnell. Und um den Herd hat sie noch nie einen gutes Essen. Wie sie auch grosse Belastungen locker wegsteckt, verrät die werdende Mutter


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Edith Hunkeler

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si müse. Ge d he Früchte un Rivella, Milch, frisc ? he oc Sie pro W ➔ Wie oft kochen ends. ab s en Täglich, meist e… Si r fü t is ➔ Kochen s gen — vor allem da nü rg Ve s se … ein gros Essen hinterher. sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si was , es n, Schnecken. All Muscheln, Auster glitschig ist. n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? dem mit Karl Schregle, Immer wieder gern . eiz hw -Benz Sc CEO von Mercedes terhalter, den ich un ch Tis te Der witzigs be. je kennengelernt ha

G

anz schön. Und ganz schön schwanger. So kocht Edith Hunkelermit«Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius. Die Ausnahmeathletin ist mittlerweile im sechsten Monat. Ein Wunschkind? «Absolut!» Ob sie besondere Gelüste habe, die beim Rezept einfliessen sollten, will die Köchin wissen. «Nein, gar nicht, ich esse genauso wie vorher, überrasche mich ruhig», sagt die Sportlerin. Mit einem asiatischen Thunfischfilet hat die Köchin genau den Geschmack getroffen. «Junge oder Mädchen?», legt Andrea Pistorius nach. Das wisse sie noch nicht, aber es sei ihr auch egal. «Obwohl, mein Freund Mark ist überzeugt, Vater einer Tochter

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zu werden, ich tippe auf einen Sohn.» Schwangerschaft und Rollstuhl, ein heikles Thema. «Ich verstehe die Unsicherheit im Umgang mit Behinderten mittlerweile», kommt Edith Hunkeler uns entgegen. «Bitte fragt mich so, wie ihr jede andere werdende Mutter auch fragen würdet.» Also: Ja, die Schwangerschaft verläuft nicht anders als andere auch. Ja, sie wird ihr Kind oberhalb des Bauches spüren. Ja, sie wird mit Kaiserschnitt gebären. Und ja, den Haushalt wird sie bis kurz vor der Geha burt noch ganz alleine schmeisbu sen, inklusive Putzen. «Sind wir se nicht alle ein bisschen behinni dert?», lächelt sie. Seit ihrem Autode unfall vor 16 Jahren ist sie querun schnittgelähmt und an den Rollsc stuhl gebunden. «Bei mir ist es st nuroffensichtlich.Behinderungen nu im Herzen, in der Seele oder im Kopf – die sieht man nicht.» Die 37-Jährige rollt mit einem Affenzahn durch das ParaplegikerZentrum in Nottwil LU. Tempo ist ihre Disziplin. Eine Spitzensportlerin auf 400, 800, 1500 und 5000 Meter sowie Marathon. Zu Fuss hält Andrea Pistorius, zumal schwer bepackt mit den Zutaten, nicht mit.

In Nottwil fahren auch die Hängeschränke

In den behindertengerecht konzipierten Wohnungen des Zentrums ist alles ein wenig anders. Die Hängeschränke können auf- und abfahren, die Tischplatte ist ebenfalls höhenverstellbar – per Knopfdruck und absolut geräuschlos. Für Andrea Pistorius bedeutet das: sich bücken. Denn der weisse Thunfisch liegt zwar

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

der Küche

grossen Bogen gemacht, erst recht nicht um beim Zubereiten von weissem Thunfischfilet.

Spitzensportlerin Edith Hunkeler (rechts) und «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius kochen auf unterschiedlichen Ebenen. Aber gemeinsam. Und nur darauf kommt es ja an.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

vor ihr, aber auf Oberschenkelhöhe. Beim Aufrichten – rumms – macht ihr Kopf Bekanntschaft mit den Hängeschränken. Wie gesagt, alles bewegt sich geräuschlos. «Stelle es dir umgekehrt vor: Wie muss es sein, sich dauernd in einer Welt zu bewegen, die nicht auf deine Höhe ausgerichtet ist», kommentiert Hunkeler den Zwischenfall. Edith Hunkeler hat hier in Nottwil ihr neues Leben kennenund akzeptieren gelernt und sinniert: «Das wichtigste im Leben sind jedoch Freunde und Familie, die dich unterstützen.» Nur so hätte sie es zur erfolgreichsten Sportlerin der Schweiz gebracht, deren Laufbahn 2008 bei den Paralympics in Peking mit Gold- und Bronze gekrönt wurde. Zurück nach Nottwil. «Warum spricht dich die asiatische Küche so an?», möchte Andrea Pistorius wissen und übergiesst die Glasnudeln mit kochendem Wasser. «Die Aromenvielfalt und die unkomplizierte Zubereitung», schwärmt Hunkeler beim Schnippeln von Koriander und Ingwer.

Bald darf sie ihr eigenes Baby im Arm halten

Schwangerschaft und Sport, Engagement in Schulen und weltweit Vorträge halten über Behindertensport. Jeder Normalsterbliche wäre am Ende eines Hunkeler-Tags fix und fertig. Der 37-jährigen Powerfrau scheint ein voller Terminkalender nichts anhaben zu können. «Eine Folge meiner ausgewogenen Ernährung», erklärt sie. «Kochst du viel?», fragt Andrea Pistorius. «Und ob. Mein Wok ist oft im Einsatz: Reis mit Curry, frischem Gemüse, mal mit, mal ohne Fleisch», so die Sportlerin. Sie sei auf einem Bauernhof aufgewachsen, Mutter und Schwester seien überirdisch gute Köchinnen. Bei einem derartigen Talentschuppen habe sie früh gelernt, am Herd mitzukämpfen. Jetzt wird aber erst einmal vom weissen Thunfisch probiert. Einen solchen habe sie bis anhin noch nie gegessen. «Hmm, köstlich», schwärmt sie. Das Leben geniessen, das kann Edith Hunkeler – und bald als bildschönes Mami. Text Andreas Tölke Bilder Lucas Peters

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Weisses Thunfischfilet auf Glasnudelsalat Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 35 Minuten Pro Person ca. 38 g Eiweiss, 22 g Fett, 29 g Kohlenhydrate, 1950 kJ/460 kcal

ZUTATEN

100 g Glasnudeln 1 Limette, 3 EL Sojasauce 1 EL Fischsauce 2 EL Sesamöl, 1 Chilischote 15 g Ingwer, 1 Karotte 3 EL Sonnenblumenöl 1 kleiner Chinakohl 2 Frühlingszwiebeln ½ Bund Koriander ½ Bund Pfefferminze Salz, Pfeffer 600 g weisses Thunfischfilet

ZUBEREITUNG

1 Glasnudeln in eine Schüssel geben, mit kochendem Wasser übergiessen. 7 Minuten ziehen lassen, abgiessen und kalt abschrecken. Limette heiss waschen, Schale fein abreiben. Limette auspressen. Limettensaft mit Soja-, Fischsauce und Sesamöl mischen. Chili längs halbieren, entkernen, fein hacken und dazugeben. Ingwer fein dazureiben. 2 Karotte in feine Streifen schneiden (am besten mit dem JulienneSchneider). In der Hälfte des Öls 5 Minuten dünsten. Die Hälfte der Soja-Fisch-Sauce dazugiessen. Mit den Nudeln mischen. Chinakohl und Frühlingszwiebeln in feine Streifen schneiden und daruntermischen. Kräuter fein schneiden, die Hälfte beiseitestellen, den Rest untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 3 Thunfischfilet in 2 cm dicke Scheiben schneiden, im restlichen Öl beidseitig kurz anbraten, sodass sie in der Mitte roh bleiben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Salat auf Teller verteilen, Thunfisch darauflegen und mit den restlichen Kräutern und der restlichen Sauce servieren. Tipp Wer es weniger scharf mag, verwendet anstelle von Chili einen halben Peperoncino.

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Ingwer

KLEINE KÜCHENKUNDE

Exoten mit Pepp

Asia-Gewürze verleihen den Gerichten Pfiff. Was es mit den fernöstlichen Ingredienzen sonst noch auf sich hat, weiss «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius.

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elche Geheimnisse birgt ein thailändisches Curry? Oder eine indische Masala-Gewürzmischung? Und wie verwendet man Chili und Koriander? Hier einige Tipps.

Chili Klein und höllisch scharf – die roten oder grünen Schoten haben es in sich. Darum sollte man die kleinen Teufel nur mit Handschuhen bearbeiten: einfach längs halbieren, die Samen entfernen, und schon sind die Schoten weniger scharf. Trotzdem: Wer die Handschuhe beim Rüsten vergisst, sollte die Hände vor dem Waschen mit Öl einreiben. Denn Capsaicin, der Scharfmacher im Chili, ist fett-, aber nicht wasserlöslich. Wem die Sache im Mund zu heiss wird: Joghurt, Milch oder Käse kühlen am besten. Kleingehacktes Chili an Suppen und Saucen ersetzt den Pfeffer. Aber: Sehr sparsame Verwendung ist ungeübten Chili-Konsumenten angeraten. Übrigens: Auch Schokokuchen oder selbst gemachten Glaces verleiht Chili Pepp.

Ingwer Verschiedene Sorten des Gewürzes sind frisch, getrocknet oder gemahlen erhältlich. Herkunft als auch Erntezeitpunkt haben Einfluss auf das fruchtig-scharfe Aroma: Wird die Wurzel, das Rhizom, früh geerntet, ist sie recht dünn und mild. Später geerntet, kann sie bis zu zehn Zentimeter dick und äusserst scharf sein. In der fernöstlichen Küche kennt man Ingwer vor allem als Gewürz für Currys. Frischer Ingwer wird geschält, nach Belieben in dünne

Die Knolle: Ingwerknollen müssen fest sein und eine glatte Haut haben. Sind sie schrumpelig, vertrocknet die Knolle von innen. Frischer, ungeschälter Ingwer hält sich mit Küchenpapier umwickelt in einem luftdicht abgeschlossenen Behälter im Gemüsefach des Kühlschranks 1—2 Wochen frisch. Geschälter Ingwer, der dann geraspelt oder gehackt wird, kann in Salzwasser oder, noch besser, trockenem Sherry, mehrere Monate im Kühlschrank gelagert werden.

Scheiben oder kleine Stücke gehackt und mitgekocht. Roh gegessen, auf das Brot geraspelt oder im Grüntee zum Frühstück ist er ein scharfer Wachmacher. In der ayurvedischen Medizin wird Ingwer als Allheilmittel eingesetzt, da die ätherischen Öle schleim- und krampflösend wirken sollen.

Koriander Man liebt Koriander oder man hasst ihn. «Seifig» finden seine Feinde den Geschmack. Wegen der optischen Ähnlichkeit zu Petersilie tauchen in Rezepten für Koriander bisweilen Namen wie «indische» oder «chinesische Petersilie» auf. Das Kraut ist reich an Vitamin A und C, enthält Eisen und Kalzium. In der Thai-Küche wird die ganze Pflanze verwendet. Blätter, Koriandersaat und Wurzeln haben jeweils ihr eigenes typisches Aroma. Das Grün wird wie Petersilie fein gehackt, aber nicht mitgekocht, sondern am Ende über Suppen und Salate gegeben. Die Samenkörner kurz vor der Verwendung trocken in einer Pfanne anwärmen, dann entfalten sich die ätherischen Öle. Anschliessend im Mörser zerstossen und den Gerichten beigeben.

Zitronengras Von der Pflanze wird nur der untere Teil des Stängels verwendet. Er passt zu pikanten Fleischgerichten. Damit sich das Aroma entfaltet, das Zitronengras vor der Zubereitung zerdrücken oder den Innenteil klein schneiden. Ganze Stängel müssen vor dem Essen entfernt werden. Die vier Exoten sind in grösseren Migros-Filialen erhältlich.

Zitronengras

Das Lange: Das empfindliche, mehrjährige tropische Gewächs ist dicht mit duftenden, dünnen, langen Blättern besetzt und wird bis zu zwei Meter hoch. Sein mild scharfer, leicht zitroniger Geschmack ist typisch für Südostasiens Küche. Es hält sich im Tiefkühler Monate frisch. Sogar Parfüms und ätherische Öle werden aus Zitronengras gewonnen.


SAISONKÜCHE

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AUFGEGABELT

Chili

Die Scharfen: Die pikanten Schwestern der Paprika gibt es in über 350 Sorten. Ihre Schärfe misst sich in Scoville, die Skala geht bis zehn. Danach macht die Schärfe keinen spürbaren Unterschied mehr. Chilis können ganz eingefroren werden und müssen vor der Weiterverarbeitung nicht mal aufgetaut werden. Vorsicht bei der Verarbeitung: Sollten die Hände doch mal brennen: Speiseöl hilft.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Ingwerbar

Der Frische: Das Kraut gibt Salaten und Suppen den Frischekick. Kleingehackt wird es am Ende zugegeben und nicht mitgekocht. Koriandersamen sind licht- und luftempfindlich. Sie sollten dunkel und luftdicht gelagert werden. Als Gewürz passen sie zu Fisch- und Fleischgerichten, grob gemahlen zu Lamm, Ziege, Schwein. Er hat ein nussiges und orangenartiges Aroma.

Bilder iStockphoto, Gian Vaitl

Koriander

Die Briten sagen zum Ingwer Ginger, und «Ginger and Fred» ist eine wunderschöne Filmsatire von Kultregisseur Federico Fellini. Ginger heisst auch der Kater meines Nachbarn, der mich ab und zu besucht und Peppone, meine piemontesische Trottoirmischung, ärgert. Oft gerade dann, wenn ich mir einen WhiskyMac kredenze – einen english old-fashioned Drink für Ladys, der mir trotzdem schmeckt und auf Gingerwein und Whisky basiert. Gingerbier gäbe es bei den Briten auch – aber genug davon. Zurück zum Kochen, zurück zum geschälten Ingwer, den ich sehr gerne und oft verwende. Zum Beispiel lege ich eine in Stücke geschnittene Ananas mit Ingwer und Limettensaft ein – sehr erfrischend das Ganze. Oder ich schneide ihn klein und stopfe die Würfel unter die Poulethaut, oder ich ziehe ihn gerieben unter den lauwarmen Kirschenkompott. Caramelisiert liebe ich ihn zur Entenbrust, und kandiert esse ich ihn zu einer Tasse Rauchtee. Ganz schön scharf, die Geschichte. Nebenbei: Ingwertee wurde mir auch schon vorgesetzt – da halte ich mich trinktechnisch lieber an den «Mac».


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Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

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NEWS

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Ferien zu Hause dank Sommerkursen in der Klubschule.

Klubschulangebot GesundheitsMasseur/in (Modul 1): Machen Sie sich mit der klassischen Massage vertraut und verhelfen Sie gesunden Personen zu mehr Wohlbefinden! Das anschliessende Modul 2 - Klassische Massage öffnet Ihnen die Türe zum therapeutischen Bereich. Vereinbaren Sie ein persönliches und unverbindliches Beratungsgespräch. Tel. 0844 373 654 www.klubschule.ch/business

InterMezzo Kürzlich kam ein Redaktor einer Fachzeitschrift extra aus Schweden angereist, weil er persönlich mit VerkaufsstellenPlaner Erich Hürlimann über dessen neues Ladenkonzept für die Migros sprechen wollte. Erst im Shoppyland Schönbühl bemerkte der Redaktor, dass die Batterie seines Fotoapparats ihren Geist aufgegeben hatte. Weil weder Saturn noch Melectronics (ME) eine passende Stromquelle im Sortiment haben, liess man den Schweden mit einer Kamera aus dem ME-Sortiment gewähren, gegen Kauf eines entsprechenden SkanDisks. Als Sicherheit musste er allerdings seinen Pass im ME hinterlegen. So öppis.

Erholung vom Alltag

Einladung zu körperlicher und geistiger Fitness, zu Kreativität und Wohlbefinden: Sommerferienkurse der Klubschule Migros Aare.

A

uch wer den Sommer zu Hause verbringt, wird durch die Klubschulen aus dem Alltagstrott geholt.

Sommerferienkurse sind ideal für alle

Für Kreative und für Kopfarbeiter, für Gesundheitsbewusste, für

Sprachkünstler und für Geniesser: Die Sommerferien sind die ideale Zeit, um vom umfangreichen Kursangebot der Klubschulen zu profitieren. Die Vielfalt der Kurse lässt sich anhand einiger Beispiele zeigen, die in alphabetischer Reihenfolge aufgelistet sind: Anti-

pasti / Brasilianisch / Desserts / Englisch / Fitnesswoche / Fotos digital bearbeiten / Glasperlenschmuck / Hip-Hop / Inlineskating / Italienisch / Jodeln / Kulinarische Reise / Lerntechnik / Partnermassage / Office 07 / Tastaturschreiben / Spanisch / Steelpan oder Yoga. ks

Beratung und Anmeldung Das ganze Sommerferienprogramm und Infos für die einzelnen Angebote in der Klubschule sind erhältlich auf www.klubschule.ch oder unter der Nummer 0844 844 900. Zudem kann ein Gesamtprogramm mit allen Informationen zu den Kursen und Lehrgängen angefordert werden.


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Fussball-WM live, in gemütlicher LoungeAtmosphäre auf dem Gilberte-deCourgenayPlatz im Westside.

Public Viewing im Westside

Die WM auf Grossbildschirmen hautnah erleben, verpflegt in der Rasenbar und im Lounge-Zelt.

G

eteilte Freude ist doppelte Freude: Im Westside kann man sich die Tore der Fussball-WM gemeinsam statt einsam anschauen. Das Public Viewing auf dem Gilberte-de-CourgenayPlatz im Westside verbindet spannende Fussballerlebnisse auf Grossbildschirmen mit gemütlicher Lounge-Atmosphäre. Fürs leibliche Wohl sorgt die Rasenbar, und ein Lounge-Zelt garantiert auch bei Regen trockene Füsse.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten WM-PublicViewing und Rasenbar: 11.6.-11.7.: Mo-So 15.30-23.30 Uhr Öffnungzeiten Lounge und Rasenbar nach der WM: 12.7.-21.8.: Mo-Mi 15.30-22 Uhr, Do-Sa 15.30-23.30 Uhr Weitere Infos: www.westside.ch

Das WM-Public-Viewing im Westside eignet sich aber auch hervorragend für eine Party mit Freunden, einen Abend mit der Firma oder mit Kunden. Ab sofort kann ein Teil der Lounge für private Anlässe reserviert werden. Buchungen: Westside The Shop, Tel. 031 556 93 20, the-shop@westside.ch

Selber im Stade de Suisse spielen

Schon einmal im Tempel der Young Boys eingelaufen und selber auf

dem heiligen Rasen Fussball gespielt? Nach ein paar guten Tipps der YB-Stars gehts mit der selber zusammengestellten Mannschaft durch die «Tube» hinein ins Stade de Suisse. «Win & Play»: Einfach Wettbewerbstalon (www.westside.ch) ausfüllen und bei der Rasenbar im Westside einwerfen. Wer seine Einkäufe im Westside erledigt, erhält zudem an der Rasenbar für jede Westside-Quittung ab Fr. 50.¬ ein Getränk geschenkt. ag


IHRE REGION MIGROS AARE

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Sommer-Specials sorgen für Laune und Action

Speziell günstig und attraktiv: Sommerkarte und Pass im Bernaqua - Erlebnisbad & Spa.

Achtung: Revision!

Aufgrund der jährlichen Revision sind alle Bereiche von Bernaqua Erlebnisbad & Spa vom Montag, 21. Juni, bis Freitag, 2. Juli, geschlossen. Ab Samstag, 3. Juli, ist das Bernaqua - Erlebnisbad & Spa wieder geöffnet.

Rock-it-Stars aus der Region Zuerst beim Schutten mitfiebern und in den Pausen bei einem Konzert abrocken? Kein Problem: Jeden Freitag geht die Post ab im Westside. Westside ist Hauptsponsor des ersten Rock-it-Festivals in Gümmenen, das am 14. und 15. August stattfindet. Deshalb bietet Westside jungen Bands aus der Region vorab schon einmal eine Plattform für den grossen Auftritt. Jeden Freitag vom 11. Juni bis 6. August kann man neue Rock-Talente im Westside erleben Programm: Pablopolar, Bern, 11.6., 19 Uhr im Food Court Flourish, Freiburg, 18.6., 19 Uhr im Food Court Luk von Bergen, Bern, 25.6., 19 Uhr im Food Court Gfrierpunkt, Bern, 2.7., 19 Uhr im Food Court Habit of a Rabbit, Bern, 9.7., 19 Uhr im Food Court Jo, Freiburg, 16.7., 19 Uhr im Food Court Fate, Freiburg, 23.7., 19 Uhr im Food Court Death by Chocolate, Biel, 30.7., 19 Uhr Food Court Läärguet, Büren a. Aare, 6.8., 19 Uhr Food Court Frifusion, Freiburg, 6.8., 20.30 Uhr im Food Court

Alle Infos zu Bernaqua - Erlebnisbad & Spa unter: www.bernaqua.ch Sommer(s)Pass im Bernaqua: Damit auch die kleinen Wasserratten auf ihre Kosten kommen.

D

en Sommer im Bernaqua Erlebnisbad & Spa im Westside geniessen: Attraktive Angebote überraschen während der Sommermonate Gross und Klein. Neben den attraktiven 10er-Sommerkarten für Erwachsene und Kinder, dem Sommer(s)Pass oder den Spa-SommerSpecials bietet das Bernaqua auch Männersache oder Babypause an. Oder schon einmal an einem Gummibootrennen mitgemacht?

18 Becken laden zum sommerlichen Spass

Auch im Sommer werden Erholung, Entspannung und Wohlbefinden im Bernaqua gepflegt. Mit rund 2000 Quadratmetern Wasserfläche wird den Gästen ein Badebereich der Superlative ge-

boten. Achtzehn unterschiedliche Becken drinnen und draussen laden zum Schwimmen und Relaxen ein. Das Spa wartet ausserdem mit speziellen SommerVerwöhnprogrammen auf.

Sparen mit Sommerkarten und Sommer(s)Pass 2010

Ab dem 1. Juni bis zum 31. August bietet das Bernaqua 10erSommerkarten an. Für Erwachsene kosten 10 Tageseintritte für Sauna und Erlebnisbad nur Fr. 230.– anstatt 550.–; Kinder zahlen Fr. 170.– anstatt 400.–. Im Sommer(s)Pass enthalten sind fünf Tageseintritte ins Erlebnisbad, zwei Saunabesuche, ein Eintritt ins Römisch-Irische Bad, eine Aroma-Öl-Massage und ein Fitness-Training. Für nur Fr. 190.– anstatt 330.– sind fünf Mal

Entspannung und Wohlbefinden garantiert. Erhältlich ist der Spass direkt vor Ort oder im Onlineshop auf www.bernaqua.ch. Die Karten können bis zum 12. September eingelöst werden. Im Bernaqua Spa wird man von Kopf bis Fuss verwöhnt. Vom Römisch-Irischen Sommer bis hin zu Luxus pur. Alle Angebote sind auf der Homepage von Bernaqua zu finden.

Gummibootrennen im Bernaqua

Vom 5. Juli bis 13. August findet jeweils am Mittwoch- und Freitagnachmittag von 14 bis 16 Uhr ein Gummibootrennen im Flussbad statt. Angetreten wird jeweils in 2er-Teams. Vorbeikommen und mitmachen ist die Devise.

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RÄTSEL SUDOKU/KAKURO

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

DIE RÄTSELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS.

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So lösen Sie Sudoku: Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3 x 3-Blöcke nur ein Mal vorkommen.

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Die Auflösungen dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/raetsel. Bitte auf Freizeiträtsel klicken.

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So lösen Sie Kakuro

07010000450

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei müssen zwei Regeln eingehalten werden: ➔ Die Summe in jedem Block muss der vorgegebenen Zahl entsprechen. Diese steht bei Zeilen links, bei Spalten oberhalb des Blocks. ➔ Pro Block darf jede Zahl nur ein Mal vorkommen.


BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

BABY CLUB

Kleine Helfer Ist die Abneigung, im Haushalt mitzuhelfen, angeboren? Nein! Gerade Kleinkinder sind sehr begierig, alles nachzumachen, was die Grossen tun. «Ich bin doch viel schneller, wenn ich alleine die Spülmaschine ausräume», sagt sich manche Mutter. Ganz klar. Doch das gemeinsame Erlebnis Haushalt sollte mehr zählen als die Effizienz. Kinder fühlen sich wichtig und geliebt, wenn sie Mama zur Hand gehen dürfen. Wenn ab und zu ein Bravo dazukommt, sind die Kleinen umso eifriger in ihrem Tun. Auch Mama und Papa freuts, denn Haushaltsmuffel entstehen so gar nicht erst.

Bilder Blickwinkel, Westend61/Keystone, Kids Images

Alles über Schwangerschaft und das Leben mit Kleinkindern unter www.migrosbaby club.ch

PSYCHOLOGIE

ONLINE-UMFRAGE: SEX & LIEBE

Ab ins Grüne S

onntags lange ausschlafen, stundenlang frühstücken und den Tag kuschelnd im Bett verbringen – das war einmal. Nur gerade noch jeder Fünfte träumt von solchen Wochenenden. Stattdessen will die grosse Mehrheit der Schweizer Paare (70 Prozent) gemeinsam Neues erleben, etwa bei einem Ausflug in die Natur. Das zeigt eine neue Umfrage der Online-Partneragentur Parship.ch. Laut dieser zählen zudem für die meisten Menschen hierzulande (79 Prozent) die «inneren Werte». Für

dieses an und für sich erfreuliche Resultat gaben aber die Frauen den Ausschlag: Nur jede siebte (13 Prozent) findet, auf die Dauer sei das Äussere wichtiger, aber beinahe jeder dritte Mann (29 Prozent) vertritt diese Ansicht. Einmal mehr zeigt sich, wie unterschiedlich Männlein und Weiblein in der Liebe funktionieren. Daniel Schifferle

Frage von letzter Woche

Wie erlebten Sie die ersten Monate mit Baby?

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

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als grenzenloses Glück

es war die Hölle auf Erden

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schön, aber mühsam

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Mit meinem Partner will ich … ➔ … gemeinsam Neues erleben ➔ … einfach mal gemütlich zusammensein ➔ … nichts mehr zu tun haben!

Ein Ausflug in die Natur gehört zu den Lieblingsbeschäftigungen verliebter Schweizerinnen und Schweizer.

Telefonischer Kontakt mit der Mutter wirkt wie eine Umarmung von ihr.

Telefon Mama gegen strapazierte Nerven

Wenn die Nerven blank liegen, gibts nur eine Lösung: zum Hörer greifen und die tröstende Stimme von Mama hören. Das wirkt entspannend wie eine Umarmung. Dies beobachteten US-Forscher bei Mädchen zwischen sieben und zwölf Jahren. Die Kinder mussten

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schwierige Rechenaufgaben lösen und vor Publikum sprechen. Anschliessend wurden die Mitglieder der einen Gruppe von der Mutter umarmt, diejenigen der zweiten von ihr angerufen. Eine dritte Gruppe durfte sich von einem Film ablenken lassen.

Das Ergebnis: Bei den beiden Gruppen, die Kontakt mit der Mutter hatten, schüttete der Körper im selben Ausmass das Wohlfühlhormon Oxytocin aus. Der Film vermochte die Oxytocinwerte hingegen nicht zu erhöhen.


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Narziss im Auenland

Zwei Männer suchen das Narzissenmeer und finden ein Gourmetrestaurant mit majestätischer Aussicht über den Genfersee. Ein Ausflug von Chardonne nach Chexbres.

N

arziss heisst der Schönling aus der griechischen Mythologie, der sich in sein eigenes Spiegelbild im Wasser verliebt, es zu umarmen versucht, dabei ertrinkt und nach seinem Tod zu einer Narzisse wird. Genau diese botanische Reinkarnation von Narziss erhoffen wir auf unserer Wanderung von Chardonne VD über den Mont Pèlerin ins Winzerdorf Chexbres VD zu finden. Denn im April und Mai sollen die Narzissen hier zu Tausenden blühen und die Wiesen in durchgehende weisse Flächen ver-

wandeln. Daher kommt auch die Bezeichnung «La neige du mai» – Maischnee. Bis Mitte des letzten Jahrhunderts stand der Maischnee für das Ende der Tourismussaison hier am Genfersee, und die oft gut betuchtenWinterkurgästeschleppten die Narzissen gleich kartonweise nach Hause.

Ein bisschen wie bei «Herr der Ringe»

Mit der über 100-jährigen Standseilbahn sind wir – Claudio und Üsé – von Vevey aus hinauf nach

Chardonne gefahren. Kaum aus dem Ort hinaus, führt ein steiler Pfad durch den Wald hinauf zum Hügelzug des Mont Pèlerin. Wir folgen den hölzernen Wegweisern mit der Blüte einer Narzisse darauf und sind deshalb frohen Mutes, die Blumen mit ihrem betörenden Duft auch zu finden. Auf der ersten Wiese, die wir passieren, blüht aber nichts. Weiter geht es den Laubwald hinauf. Über uns das im Sonnenlicht hellgrün leuchtende Blätterdach, rund um uns dunkelgrün wuchern-

der Farn, das braune Laub des letzten Herbstes, kreuz und quer herumliegende Äste und Baumstämme, ein trockenes Bachbett und einzelne, von Moos und Efeu überwachsene Nagelfluhfelsen. Es kommt einem das Auenland aus Tolkiens Buch «Herr der Ringe» in den Sinn: lieblich, friedlich, mystisch. Würde jetzt ein fröhlicher, grossfüssiger Hobbit hinter dem Felsen hervorspringen – wir wären wenig überrascht. Wir selbst fühlen uns jedoch eher wie der hässliche Gollum aus dem gleichen


BESSER LEBEN OUTDOOR

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Lange haben sie sich vor Claudio versteckt — die betörend duftenden Narzissen vom Mont Pèlerin.

VON EINHEIMISCHEN EM

Buch, auf der Suche nach unserem «Schatzzzz», dem Maischnee. Doch die weissen Blumen scheinen nichts von selbstverliebten Narzissten zu haben, die ihre Schönheit einem gerne aufdringlich zur Schau stellen. Im Gegenteil: Sie verstecken sich vor uns – denn auch auf der nächsten Waldlichtung ist keine Narzisse zu entdecken. Zehn Minuten später stehen wir vor einer gelben Tafel: «Merci de ne pas marcher dans cette prairie et de ne pas cueillir les narcisses.» Tatsächlich – etwas

weiter oben in der Wiese stehen vereinzelte weiss blühende Narzissen. Ohne Tafel hätten wir sie glatt übersehen. Es ist zwar nicht der erhoffte Maischnee, aber dennoch knien wir uns andächtig in die feuchte Wiese um den süssen Duft der Blüte zu inhalieren. Nun haben wir auch wieder Augen für anderes: für das Panorama vom «Plein Ciel», dem Fernsehturm, der sich auf dem mit 1080 Meter über Meer höchsten Punkt des Mont Pèlerin befindet. Aus 65 Meter Höhe

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ardonne über Tipp: Wanderung von Ch ➔ Mein persönlicher dem Essen im sen ies chl Chexbres mit ans den Mont Pèlerin nach ernier. Restaurant Le Baron Tav en, klare Luft, erlandschaft, feines Ess nd Wa he blic ➔ Warum: Lie tiefer. die Nebel liegen meistens erge, Waldwege endes Panorama, Weinb ub era mb Ate ts: ➔ Highligh der Genfersee. und hinter jedem Hügel 2009. t gemacht: Im Sommer ➔ Das letzte Mal selbs r de g Beim Abendessen gin ➔ Erinnerung daran: haft. den Genfersee war traum er Mond auf, die Sicht üb


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Mittelalter in Vergessenheit geriet. Doch der Mythos Troja hielt weiter viele in seinem Bann und die Wiederentdeckung der Stadt durch Heinrich Schliemann 1871 gab der Geschichte wieder neuen Inhalt. Sie bestaunen Sie Türkei heute die Trojanische Stadtmauer mit ihren Toranlagen, die Türme, Tempel und Heiligtümer, die der Menschheit über Jahrhunderte verborgen blieben. Weiterfahrt nach Ayvalik. Auf dieser fantastischen Reise lernen Sie, nebst der pulsieÜbernachtung in Ayvalik. renden Grossstadt Istanbul, die wunderschöne Gegend rund 5.Tag / Ayvalik – Pergamon – Ayvalik: Fahrt entlang der Küste um das Marmarameer kennen. Die geschichtsträchtigen Orte nach Bergama, dem antiken Pergamon. Spaziergang entlang haben schon im Altertum die Menschen tief bewegt und Orte der Akropolis von Pergamon, wo Sie das steilste Theater der wie Troja und Pergamon sind Zeugen einer längst vergangenen Antike, Fundamente des Zeusaltars, Stadtanlagen, Tempel und Kultur mit einmaligem Charakter. Nirgendwo finden Sie so viele die Reste der einst weltberühmten Bibliothek besichtigen. Sie Zeugen der Geschichte der abendländischen Kultur. Begleitet war neben Alexandria die größte ihrer Zeit. Übrigens wurde werden Sie auf unserer Reise von einem sehr erfahrenen Reidort das „Pergament“ erfunden. Am Nachmittag besuchen Sie seleiter der Ihnen Land, Geschichte und Leute auf seine einmaeine traditionelle Teppichknüpferei, in der wir den gesamten lige Art und Weise vermittelt und erst noch sehr charmant ist. Prozess der traditionellen Teppichherstellung (von der RohDarum ist unsere Reise nicht nur irgend eine Reise sondern ein stoffgewinnung bis hin zum fertiggeknüpften Produkt) kenganz besonderes Reiseerlebnis. nenlernen. Rückfahrt nach Ayvalik und Übernachtung. 6.Tag / Ayvalik – Bursa: Abfahrt nach Bursa mit Stadtrund1.Tag / Zürich-Istanbul: Flug mit der renommierten Pegasus fahrt in Bursa, der ehemaligen osmanischen Hauptstadt. BeAirlines von Zürich nach Istanbul. Begrüssung durch Ihre Reisichtigung der Ulu Moschee und des wunderschönen Seidenseleitung am Flughafen. Anschliessend Orientierungsfahrt in basars. Übernachtung in Bursa. der Altstadt und Transfer zum Hotel. Übernachtung in Istanbul. 7.Tag / Bursa – Istanbul – Süleymaniye Moschee – Ägyp2.Tag / Märchenhaftes Byzanz: Heute besuchen Sie die Hagia tischen Bazar: Abfahrt von Bursa nach Istanbul über die BoSophia – einst die größte Kirche der Christenheit und heute sporus-Brücke. Besichtigung der Süleymaniye Moschee, die das bedeutendste Meisterwerk der byzantinischen Kunst und als die schönste und eindrucksvollste Moschee Istanbuls gilt. ein Symbol für die atemberaubende Historie des religiösen Anschliessend geht es weiter zum Gewürz Basar mit seinen Schmelztiegels Istanbul. Höhepunkt dieses Tages ist der Beorientalischen Düften und Farben. Einkaufsmöglichkeiten für such der berühmten „Blauen Moschee, die als einzige Moschee Schmuck und Leder. sechs Minarette besitzt, die ihr ein königliches Aussehen ver8.Tag / Rückflug Istanbul – Zürich: Transfer zum Flughafen leihen. Am Nachmittag Besichtigung des Topkapi Palastes, der und Rückflug nach Zürich. auf auf einem der sieben Hügel Istanbuls zwischen Goldenem Horn, Bosporus und Marmarameer liegt. 3.Tag / Istanbul – Canakkale: Wunderschöne Fahrt entlang des Marmarameeres und über die Meerengen der Dardanellen nach Canakkale. Die Stadt liegt am Rande der Dardanellen, die Meerenge die den asiatischen Kontinent von dem europäischen Kontinent trennt. Çanakkale bildet den Anfang der türkischen Ägäis. Während einer Stadtrundfahrt zeigen wir Ihnen die Sehenswürdigkeiten von Canakkale. Übernachtung in Canakkale. 4.Tag / Canakkale – Troja – Ayvalik: Troja - kaum ein anderer Mythos hat die Menschen über Jahrtausende so bewegt und gefesselt wie Homers Dichtung über den trojanischen Krieg. Bis weit in die Spätantike wurden der Ort und seine sagenhaften Helden im römischen Reich hoch verehrt, bis seine Lage im Troja

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BESSER LEBEN OUTDOOR 91 |

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Vom Winde verweht: Claudio (links) und Üsé auf dem Fernsehturm «Plein Ciel».

Über Treppen gehts hinauf zum Mont Pélerin. Das Lavaux hoch über dem Genfersee gehört zu den schönsten Gegenden der Schweiz.

blicken wir von der Besucherplattform über die Hügel, Wiesen und Wälder im Norden, erahnen hinter den Wolken den Chasseral im Nordwesten und den Moléson im Osten. Etwas südlicher schweift unser Blick über den Lac Léman, zu den schneebedeckten Gipfeln auf der französischen Seite, und im

Westen verliert sich der Genfersee im Dunst.

Gelber Blumenteppich statt weisser Maischnee

Weiter führt unser Weg nun hinunter über Asphaltstrassen, Waldund Feldwege, vorbei an Blumenwiesen, die uns mit einem gelben Meer von Löwenzahn und Butter-

blumen für den ausgebliebenen Maischnee entschädigen. Die letzten 20 Minuten bis Chexbres laufen wir in den steilen, terrassierten Weinhängen des Lavaux, das sich von Lausanne bis Vevey erstreckt und zum Unesco-Weltnaturerbe gehört. Das Restaurant Le Baron Tavernier in Chexbres rühmt sich damit «un des plus beaux panora-

mas de la région» zu haben. Und das ist nicht übertrieben: Von hier bietet sich dem Spaziergänger ein grandioses 180-Grad-Panorama über den Genfersee. Derweil draussen auf der Terrasse die Gäste die Aussicht und den Apéro geniessen, ist drinnen bereits Küchenchef Henri Faucherau am Herd zugange. Eglifilets


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BESSER LEBEN OUTDOOR 93 |

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Lassen Sie sich von unseren Tipps inspirieren und erkunden Sie die Schweiz. Die Migros ist offizieller Partner von SchweizMobil. Mit diesem Engagement trägt die Migros dazu bei, dass die schönsten Wegnetze der Schweiz gepflegt werden und erhalten bleiben.

Auf der Terrasse des Restaurants Le Baron Tavernier wird man nie ganz satt vom 180-Grad-Panoramablick.

brutzeln im Öl-ButterGemisch und Gambas auf der heissen Bratplatte. Letztere und der Loup de Mer sind die Spezialitäten des 42-jährigen Franzosen, der von Gault Millau mit zwölf Punkten ausgezeichnet wurde.

Kein Hunger mehr und doch nicht ganz satt

Während Faucherau die Eglifilets in der Pfanne schwungvoll wendet und daneben noch die Currysauce für die Gambas köchelt, ist Simon

Lavigne am Spargelnrichten und Bohnenkochen. «Dépêche-toi, Simon … on y va», treibt Faucherau seinen Mitarbeiter an. Jetzt, so kurz vor dem Nachtessen, ist Stress angesagt. Das Ergebnis lassen wir uns schmecken: Felchenfilet mit Olivenölsauce und Zitrusfrüchten, Gambas an Madras-Curry-Sauce und Simmentaler-Kalbssteak à la provençale. Spätestens nach dem Dessert ist unser Hunger gestillt. Satt sind wir aber noch nicht: Die Abendstimmung über dem See,

die Lichter von Vevey und Montreux, die Berge – an diesem Panorama kann man sich nicht satt sehen. Text Üsé Meyer, Bilder Daniel Rihs

www.migrosmagazin.ch Viel Reben und wenig Regen: Weitere Ausflugstipps in der Genferseeregion.

Attalens

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Chexbres

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➔ Anreise/Rückreise: Mit Bahn bis Vevey und mit Standseilbahn zur Bergstation Mont Pèlerin. ➔ Route: Chardonne «Station de Mont Pèlerin»—Chalet Volet—Fernsehturm «Plein Ciel»—Le Défiran – Paully—Cremières—Lignieres —Chexbres. ➔ Dauer: zirka 3,5 Stunden Anforderung: Durchschnittliche Kondition. ➔ Saison: April bis November (Narzissenblüte April/Mai). ➔ Ausrüstung: Wanderkleider, Regenschutz, Sonnenschutz. ➔ Fernsehturm: Besucherplattform offen von Ostern bis Oktober. Kosten: Fr. 5.— Franken (Kinder bis 16 Jahre Fr. 3.—). ➔ Restaurant/Hotel: Le Baron Tavernier, 1071 Chexbres,

Mo

Karte WSGrafik

Wandern und Essen mit Panorama

Chardonne

Lac Léman

Tel. 021-926 60 00, www.barontavernier.com (Tischreservation empfehlenswert).

Vevey

➔ Übernachtung/Infos: Montreux-Vevey Tourisme, www.montreux-vevey.com.

Der Caumasee wird von warmen Quellen gespeist.

Blau, wie Blau nur sein kann Mit dem Rad in die Berge, sich dabei aber wie im warmen Süden fühlen? Geht das? Natürlich! Am Caumasee, durch dessen Türkisfarbe man sich in die Karibik versetzt fühlt. Unter den unzähligen Seen im Alpenraum ist der Caumasee oberhalb von Flims GR einer der schönsten. Gespeist von warmen unterirdischen Quellen, hat er eine angenehme Temperatur und eignet sich optimal für einen Sprung hinein. Zum See gelangt man zum Beispiel über die SchweizMobil-Route 249, eine Rundtour im Flimserwald mit Start- und Zielort Flims. Sie ist zwölf Kilometer lang und technisch wie auch konditionell dank breiter Wege und sanften Steigungen leicht zu bewältigen und ideal für Familien geeignet. Mountainbike-Tipps online auf: www.migros.ch/schweizmobil


Ferien für Gross und Klein – natürlich in Graubünden.

Empfohlen ab 0 Jahren. Die Kochtöpfe scheppern – die Suppe brodelt. Die Köche der Hotelküche würzen, rühren und kosten. Mit den Fingern, versteht sich. Denn diese Köche sind Kinder. Sie nehmen an einem der Kinderferienprogramme teil, welches die meisten Ferienorte in Graubünden anbieten. Dabei suchen die Kids heute einen Schatz, besuchen morgen die Feuerwehr oder gehen an einem dritten Tag Bogenschiessen. Gemeinsam geniessen Sie beim Wandern oder beim Baden im erfrischenden See die Bündner Bergwelt. Bereits ab einer Übernachtung sind übrigens in zahlreichen Ferienorten die Bergbahnen inklusive – so können Sie, so oft Sie wollen, den Berg hoch- und runterfahren. Mit speziellen Familienangeboten haben sich in diesem Sommer auch unsere Hotels ganz auf den Nachwuchs eingerichtet. Vom Töpferkurs übers Gold waschen bis hin zum Kinderkino – in den Pauschalen sind immer auch tolle Erlebnisse für die ganze Familie inklusive! Alle Angebote finden Sie auf www.graubuenden.ch/familien. Für einen Kurz-Trip orientieren Sie sich nach den Pauschalen mit dem Code «Gian». Und wenn es Sie für eine Woche in die Berge zieht, dann werden Sie bei den Packages mit dem Zusatz «Giachen» fündig. Buchen Sie jetzt eines der attraktiven Familien-Angebote «Giachen» oder «Gian». Mit etwas Glück gehören Sie zu einer der 5 Familien, welchen die Kosten für Ihre Ferien erstattet werden. Mitmachen ist ganz einfach: Informieren Sie uns auf www.graubuenden.ch/gratisferien kurz über die von Ihnen gebuchten Ferien in Graubünden. Und schon nehmen Sie an der Verlosung teil. Buna fortuna – Viel Glück! Es besteht kein Kaufzwang: Falls Sie kein Angebot buchen aber trotzdem an der Verlosung von Familienferien teilnehmen möchten, finden Sie auf www.graubuenden.ch/gratisferien Informationen zur Teilnahme. Sämtliche Preise sind Richtpreise. Preisänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.


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Engadin St. Moritz – Family Special: Zwei Kinder bis 12 Jahre gratis. Buchen Sie jetzt beispielsweise 6 Nächte schon ab CHF 1500.— in einem 3*-Hotel Ihrer Wahl inkl. Halbpension (2 Erwachsene, 1 bis 2 Kinder im Zimmer der Erwachsenen gratis). Das Family Special ist zwischen zwei und sieben Nächten in allen Hotelkategorien (von Backpacker bis 5*-Hotel) buchbar. Mit der zweiten Übernachtung sind in zahlreichen Hotels auch die 13 Anlagen der Bergbahnen inklusive. 2 Erwachsene im 3*-Hotel: ab CHF 1500.— | Preis pro Kind: 2 Kinder bis 12 Jahre gratis Gültigkeitsdauer: 1.Mai – 31. Oktober 2010 | Anreisetage: ganze Woche Kontakt: Engadin St. Moritz, Tel. +41 (0)81 830 00 01, www.engadin.stmoritz.ch | allegra@estm.ch

Madrisa Land – Abenteuer für die ganze Familie. Lassen Sie sich von den sagenhaften Themen- und Erlebniswelten von Davos Klosters verzaubern. Der erste alpine Erlebnispark Madrisa-Land beinhaltet verschiedene Sagenwelten, einen Tierpark, eine Turmburg mit diversen Rutschen, Kletterwänden, Hüpfburg und mehr. Im Madrisa Land können sich auch körperlich- und sehbehinderte Kinder vergnügen. Öffnungszeiten 2010: 5. Juni – 3. Juli nur an den Wochenenden; 3. Juli – 24. Oktober täglich von 10:00 – 16:45. Betriebszeiten Madrisabahn: Montag – Freitag 08:15 – 12:20 und 13:30 –17:00; Samstag und Sonntag 08:15 –17:00 (reduzierter Betrieb bei schlechtem Wetter) Pro Person: ab CHF 8.— ; Kinder /Jugendliche: ab CHF 4.— Details und Buchung bei www.davos.ch oder www.klosters.ch

Arosa – All-Inclusive. Arosa neu mit erstem Angebots-integriertem Seilpark der Welt! Die Arosa Card bietet allen Gästen bereits ab einer Übernachtung die kostenlose Nutzung der Arosa Bergbahnen, des Ortsbusses, des Parkhauses und der Zugfahrt mit der Rhätischen Bahn zwischen Langwies und Arosa. Freizeitangebote wie der Eintritt ins Heimatmuseum, den Seilpark, Natur-Strandbad, Schlittschuhlaufen in der Eishalle, sowie der Tretbootverleih am Obersee sind darin ebenfalls eingeschlossen. Tagesgäste können die Arosa Card für CHF 13.— erwerben. Arosa war nicht nur die erste Schweizer Feriendestination mit einem «All-Inclusive» Angebot, sondern ist ab Sommer 2010 auch die erste Destination, welche einen Seilpark ins Angebot integriert. Mehrwert pur für die Gäste! www.all-inclusive.ch

Savognin – Familienhit 2010. 7 Übernachtungen in einer Ferienwohnung | Forscherkit | Pinocchio-Pass | Pinocchio-Express | Minigolf | Wanderbus | Eintritt Museum Regiunal | Parc Ela Wanderkarte | Eintritt Schwefel-Bad Alvaneu | Postauto im Tal und Savognin Bergbahnen ab CHF 638.— für 2 Erwachsene und 2 Kinder in einer 2½ Zimmerwohnung. Exklusiv: Endreinigung, Bettwäsche und Kurtaxen Gültigkeit: vom 19. Juni bis 24. Oktober 2010 Kontakt: Savognin Tourismus im Surses, Tel. +41 (0)81 659 16 16, www.savognin.ch


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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

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DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

Das lieben Kinder: Mit Mutter oder Vater in Bilderbüchern blättern und etwas vorgelesen bekommen.

Gemeinsam abtauchen

Vorlesen fördert die geistige Entwicklung von Kindern. Und die Kleinen lieben die Geborgenheit, die beim gemeinsamen Schmökern entsteht.

J

akob hat seit wenigen Tagen ein neues Bilderbuch, das von einem Drachen handelt. Der Dreijährige liebt es, wenn seine Eltern ihm daraus vorlesen. Während sich der Papa akribisch an den Text hält, interpretiert die Mama das Werk eher frei. Beides ist für den Knirps in Ordnung. «Es kommt nicht darauf an, wie jemand vorliest beziehungsweise ob er Schriftdeutsch oder Mundart spricht», sagt Maria Riss von der Pädagogischen Hochschule in Brugg AG. «Viel wichtiger ist, dass sich die Eltern Zeit nehmen, um gemeinsam mit dem Kind in fremde Welten abzutauchen.» Meist hat Jakob beim Vorlesen Fra-

gen. Da der Junge kein Drachenkind ist, weiss er wenig über diese Wesen. Es ergeben sich Anknüpfungspunkte für Gespräche. «Das Vorlesen fördert nicht nur den Spracherwerb, es regt auch die Fantasie an», so die Pädagogin.

Schon Babys sind von Büchern fasziniert

Damit aus einem Kind später auch ein Leser wird, muss der Kontakt zum Medium Buch frühzeitig hergestellt werden. Schon Babys sind von gehefteten Seiten fasziniert. Stoffbücher knistern, und Pappbücher können problemlos mit dem Mund erkundet werden. Die ersten Bilderbücher sollten wenig

Bild iStockphoto

Der Vorleser wohnt im Computer

Hörbücher bieten eine Alternative zum Vorlesen. Die meisten Kleinen haben viel Spass, eine Geschichte auf CD zu hören. Einen ähnlichen Weg geht der Kinderbuchverlag Nordsüd: Mit dem Kauf des Bilderbuchs erwirbt man das Recht, sich das Werk online vorlesen zu lassen.

Text und einfache, übersichtliche Bilder enthalten. Wenn die Kleinen die ersten Wörter sprechen, kommt die Zeit der Wimmelbücher. Hier gibt es viele Details zu entdecken, der Wortschatz wächst in Rekordgeschwindigkeit. Nun stehen klassische Bilderbücher, in denen eine einfache Geschichte erzählt wird, hoch im Kurs. Spätestens im Kindergartenalter können auch Texte, die ohne begleitende Bilder auskommen, vorgelesen werden. Übrigens: «Auch wenn das Kind schon selber lesen kann, hat es noch immer Freude, wenn man gemeinsam mit ihm liest», sagt Maria Riss. Bettina Leinenbach

www.migrosmagazin.ch Mehr zum Thema: Die Tipps zur Leseförderung und ideale Bucheinstiege für die Kleinen.

Möchtest auch du diesen Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch Dort kannst du auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

TIPP DER WOCHE

Wer zwitschert denn da?

Jetzt zwitschern die Vögel in voller Lautstärke und mit unzähligen Stimmen. Für alle, die wissen wollen, welcher Vogel da gerade singt oder welchen man sieht: Unter der Rubrik «Vögel der Schweiz» findet man auf vogelwarte.ch eine Liste der rund 200 Vogelarten der Schweiz mit je einem Zwitscherbeispiel jedes Vogels und viele weitere Informawww.vogelwarte.ch tionen.


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BESSER LEBEN IN FORM

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Die Zeiten sind giftig

HERZ & SEELE

Immer häufiger klingelt das Telefon beim Toxikologischen Informationszentrum Zürich. Die Zahl der Vergiftungsunfälle mit Medikamenten, Chemikalien, Körperpflegemitteln und Pflanzen nehmen stark zu.

Ü

ber 34 000 Anfragen beantwortete das Schweizerische Toxikologische Informationszentrum 2009 – fast 700 mehr als im Vorjahr. «Bei häuslichen Unfällen sind oft Putzmittel im Spiel. Besonders gefährlich sind Berufsunfälle, weil häufig hochgiftige Chemikalien involviert sind», berichtet Christine Rauber-Lüthy, leitende Ärztin am Tox-Zentrum. Eine Vergiftung hat – abhängig von der Substanz – unterschiedliche Konsequenzen. Hautspritzer mit Säuren verursachen Verätzungen, die Überdosierung von Antidepressiva kann ein Koma, epileptische Krampfanfälle oder Herzrhythmusstörungen zur Folge haben, während der Verzehr von Knollenblätterpilzen die Leber dauerhaft schädigen kann.

Bild Visum

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Rasch reagieren und Fachleute kontaktieren

«Bei Haut- und Augenspritzern muss unabhängig von der Substanz sofort mit Wasser gespült werden, und nach dem Einatmen von Giften braucht es frische Luft», sagt Christine Rauber-Lüthy. Nach dem Verschlucken von giftigen Substanzen Erbrechen zu provozieren sei allerdings nicht ratsam, da längst nicht alles Gift aus dem Körper eliminiert wird und die Gefahr besteht, Erbrochenes einzuatmen. «Massnahmen wie die Einnahme von Flüssigkeit, Aktivkohle oder eines Gegengifts sollen nur nach Absprache mit einem Arzt erfolgen», erklärt Christine Rauber-Lüthy. Nach der ersten Hilfe braucht es Fachleute. Haben die Betroffenen noch keine Beschwerden oder nur leichte Vergiftungssymptome, das Tox anrufen (Tel. 145, 24-Stunden-Dienst). Bei schweren Vergiftungserscheinungen brauchts einen Krankenwagen (Tel. 144).

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Für Kinder äusserst gefährlich: Putzmittel und Chemikalien.

Das muss der Arzt wissen Bei Vergiftungsverdacht sind für den Arzt folgende Informationen wichtig: ➔ Alter, Gewicht, Geschlecht der betreffenden Person, Telefonnummer für Rückruf ➔ Alles, was Sie über die betreffende Substanz oder das Produkt sagen können. ➔ Versuchen Sie, die maximal mögliche aufgenommene Menge und, die seit dem Vorfall verstrichene Zeit abzuschätzen. ➔ Welches sind die ersten beobachteten Symptome? Welche Massnahmen wurden bereits getroffen?

STIMMTS?

Vitamine sind immer wohltuend Stimmt nicht! Allzu viel ist ungesund gilt auch für manche Vitamine. Kanadische Forscher, zeigten, dass eine Vitamin-BÜberdosis bei Diabetikern Nierenerkrankungen beschleunigt. Zusätzlich verdopple sich das Risiko für Schlaganfall und für Herzkrankheiten. Bisher hatten Mediziner geglaubt, eine Vitamin-B-Therapie verlangsame die Abnahme der Nierenfunktion.


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BESSER LEBEN GARTEN

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

MEIN GARTEN

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Schwebende Nymphen

Wasser belebt jeden Garten. Optimalerweise schwimmen darauf Seerosen. Haia Müller, Gartenexpertin, über ihren Abwehrkampf gegen die Goldrute.

Bild Plainpicture

Angriff von Süden Mir steht eine Invasion bevor. Klammheimlich hat sich über den Winter die Goldrute vor meinem Garten in Stellung gebracht. Die Truppe, die sie zusammengezogen hat, beherrscht bereits ein Landstück von mehreren Quadratmetern. Mit ihren unzähligen grünen Pfeilspitzen demonstriert die Pflanze eindrücklich, wozu sie fähig ist: Die aggressive Eroberung fremder Territorien. Zwischen dem Angreifer und meinem Garten liegen zwar noch ein Wanderweg, ein steiles Bord und eine Buchenhecke. Doch die Vorhut hat dieses Abwehrdispositiv bereits überwunden. Die Mutigen starben einen Opfertod, ich habe sie mit Stumpf und Stiel ausgerissen. Mein Enkel, der im Kindergarten gerade die Ritter behandelt, schlägt einen Wassergraben mit Ziehbrücke als Verteidigung vor. Mein Problem ist, dass ich die gelben Wedel eigentlich hübsch finde. Trotzdem kenne ich kein Erbarmen. Die Goldrute steht nämlich auf der schwarzen Liste der invasiven Neophyten. Das sind gebietsfremde Pflanzen, die sich so stark und rasch ausbreiten, dass sie andere Pflanzen rücksichtslos verdrängen. Mein Kampf gegen sie ist also gewissermassen Bürgerpflicht.

Jedes Früjahr wachsen die Seerosen neu vom Grund des Wassers empor.

S

eerosen sind die Königinnen der Gartenteiche. Ihre prachtvollen kompakten Blüten treiben an der Wasseroberfläche, als ob sie schwimmen könnten. Vielleicht beflügeln sie deshalb die Fantasie. Nymphaea ist ihr botanischer Name, hergeleitet von den Nymphen, den Naturgöttinnen, die aus dem Meer oder einer Quelle entsteigen. Doch der Schein trügt: Die Pflanzen stehen fest verankert in der Erde. Gewöhnliche Gartenerde oder Kompost behagt ihnen allerdings nicht. «Am besten bekommt ihnen spezielle Teicherde, die leicht sauer, lehmig und nicht kalkhaltig ist», sagt Adolf Meyer aus Flamatt FR, der sich auf Wasserpflanzen spezialisiert hat. Gepflanzt werden Seerosen gleich im Topf, in dem sie angeboten werden. «Am wichtigsten ist die Wahl der passenden Sorte, sie muss dem Wasserstand angepasst sein», rät Adolf Meyer. Die kleins-

Die Miniversion für den Balkon ten Exemplare kommen schon mit einer Wassertiefe ab zehn Zentimeter aus, die grössten gründen zwei Meter tief. Blaue und auch gelbe sind meist nicht winterhart, sie müssen im Herbst ausgegraben und frostfrei überwintert werden. Die meisten weissen und rosa Sorten sind hingegen unserem Klima angepasst und bleiben über Winter draussen. Was Seerosen nicht mögen, ist bewegtes Wasser. Ein Wasserlauf oder auch nur ein Springbrunnen behagt ihnen nicht.

Warum nicht eine Seerose statt Geranien?

Seerosen sind nicht die einzigen Blumen, die gerne im Wasser stehen. Auch verschiedene Irisarten, die einheimische Sumpfdotterblume oder Rohrkolben gesellen sich gerne als hübsche Begleiter zu der Primadonna. Diskreter sind die kleinblättrigen einheimischen Schwimm-

Wer statt eines Gartens nur einen Balkon hat, muss nicht auf Seerosen verzichten. Auch in einem Zuber lässt sich ein kleiner Wassergarten anlegen. Adolf Meyer empfiehlt dafür die Mini-Seerose Nymphaea tetragona. Sie ist winterhart und kommt bereits mit einem Wasserstand von zehn Zentimetern aus.

pflanzen wie Froschlöffel oder Fieberklee. «Viel braucht es nicht», erklärt Adolf Meyer. An einer Hausecke stand bei ihm ein Pflanzgefäss mit Geranien. Niemand habe sie eines Blickes gewürdigt. Kurzerhand hat er die Geranien ausgerissen, das Gefäss abgedichtet und eine Seerose gesetzt. Meyer: «Kaum war sie gepflanzt, spazierte auch schon ein Wasserläufer auf der Wasseroberfläche herum. Wenn das kein Hingucker ist!» Haia Müller


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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Mit dezenten Retuschen an Grill und Scheinwerfern wurde der Auris aufgefrischt.

Schneidiger Knirps

Sein Vorgänger namens Corolla verkaufte sich millionenfach. Nach gründlicher Überarbeitung soll jetzt auch der Toyota Auris auf die Erfolgsstrasse einbiegen.

N

amen seien Schall und Rauch, und Beinfreiheit als sonst in der kompakte Autos werden zum grosbehauptet der Volksmund. In Kompaktklasse gewohnt. Verbes- sen Teil im Nahbereich gefahren. der Welt des Automarketings sert wurden aber die Innenraum- Sparsamere, aber in der Anschafmarkieren Namen aber vor allem materialien; und neu mahnt eine fung teurere Diesel lohnen sich das Image eines Modells. Behält Schaltpunktanzeige zum Gang- für solch tiefe Jahresfahrleistunein Autohersteller beim Modell- wechsel im optimalen Moment. gen noch nicht. Der 1,33-Literwechsel den Namen bei, kann er Benziner mit 99 PS im Auris ist sich meist der Treue seiner Der kleine Benziner hat bei häufigem Kurzstreckenbetrieb Stammkundschaft, die schon den die Nase weit vorn punkto Verbrauch eine gute Wahl. Die Motoren – drei Diesel zwi- Auch die Stopp-Start-Automatik Vorgänger fuhr, sicher sein. Bei Toyota markierte der schen 90 und 177 PS und drei Ben- trägt zum recht geringen Durst Namenswechsel für das Kompakt- ziner von 99 bis 147 PS – wurden von im Schnitt 5,9 l/100 km bei. modell im Jahr 2007 aber eine Zä- vor allem im Hinblick auf den VerWeil eine straffere Abstimsur. Statt des seit rund 40 Jahren brauch optimiert. Als besonders mung und eine direktere Lenkung gewohnten «Corolla» ziert der empfehlenswert kann dabei der auch die Fahreigenschaften spürSchriftzug Auris das Heck. Prompt Einstiegsbenziner gelten. Gerade bar verbessert haben, könnte der monierten potenzielle Auris wieder mehr Kunden loKunden mangelnde Percken. Und vielleicht sogar den sönlichkeit und auch ein legendären Corolla vergessen wenig die Qualität, die den machen. Andreas Faust Corolla noch zum weltweit meistverkauften Auto geS STECKBRIEF macht hatte. Bei der aktuellen Über-arbeitung zur Modellhalb-- Verbesserte Matezeit blieb die Grundform rm rialien im Innenraum. ➔ Motor/Antrieb: 1,3-l-Vierzylinderdes Auris erhalten, dafürr B Benziner, 1329 cm³, 99 PS, manuelles wurde aber die Optik von on Sechsganggetriebe, Frontantr Frontantrieb. Front, Spiegeln, Felgen und Heck ➔ Fahrleistungen: 0—100 km/h in 13,1 s, Spitze 175 km/h. überarbeitet. Keinen Bedarf für ➔ Abmessungen: L x B x H = 4,25 x 1,76 x 1,52 m, Kofferraum 354 bis Änderungen gab es beim Platz1335 l, Gewicht 1295 kg. angebot: Dank relativ hoher Dach➔ Verbrauch: 5,9 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. A, linie und langem Radstand bietet CO2-Ausstoss (Werksangabe) 136 g/km. der Fünfplätzer etwas mehr Kopf➔ Preis: ab 24 200 Franken.

TToyota Auris 1.33 Linea Terra

Auris bald auch als Hybrid Bei der Umweltfreundlichkeit belegt Toyotas Hybrid Prius einen Spitzenplatz, kostet aber auch mindestens 39 700 Franken. Ab Spätsommer rollt auch der kleinere Auris mit kombiniertem Benzin-Elektro-Antrieb zu den Händlern. Dieser soll 136 PS leisten und prinzipiell dem des Prius entsprechen: Beim Beschleunigen unterstützt der Elektromotor; beim Bremsen wirkt er als Generator und speichert Energie in der Batterie. Rein elektrisches Fahren liegt für etwa zwei Kilometer drin. Im Schnitt soll das Kompaktmodell so nur 3,8 l/100 km verbrauchen und einen CO2-Ausstoss von lediglich 89 g/km aufweisen. Beim Preis unterbietet der Toyota Auris Hybrid mit ab 33 900 Franken sein Schwestermodell deutlich.


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Sylvia berichtet uns, weshalb sie entschlossen war, sich einen Magenball einsetzen zu lassen und wie sie dank einer revolutionären Behandlung noch vor der OP ganze 22 Kilos in 7 Wochen abgenommen hat. eine Geschichte ist, wie jede andere Geschichte Mauch, eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte. Kurz gesagt, zwischen meinem 23. Lebensjahr, dem Geburtsjahr meines einzigen Sohnes und gestern, wenn ich das mal so sagen darf, waren 10 Jahre vergangen und ich hatte inzwischen 25 Kilo Übergewicht. Ich hatte so viele "Wundermethoden" ausprobiert, dass ich an nichts mehr glaubte. Ich fand nichts mehr zum Anziehen und traute mich nicht wegzugehen und Schwimmen gehen wurde zur reinsten Qual. Am schlimmsten jedoch, waren die Bemerkungen meines Mannes und meines Sohnes, die ich an dieser Stelle nicht nennen möchte. Schliesslich hat sogar mein Liebesleben darunter gelitten. Und dann habe ich eines Tages im Fernsehen eine Sendung über Magen-OPs gesehen, für Personen mit Übergewicht und die einfach nicht abnehmen können. Tatsächlich wird bei diesem Eingriff ein Magenball eingesetzt. Folglich kann man nicht viel essen und nimmt ab. Ich war zu allem bereit, um wieder eine attraktive Frau zu werden. Also habe ich meinen Arzt aufgesucht. Ich habe ihm gesagt, dass ich diese Operation machen lassen wollte. So haben wir schliesslich einen Termin für den Eingriff vereinbart. Am nächsten Tag hab ich meine beste Freundin über mein Vorhaben aufgeklärt. Am Tag darauf rief sie mich an und teilte mir mit, dass ihr Mann, der als Biologieingenieur arbeitet, von einem revolutionären Produkt gehört hat, bei dem der gleiche Effekt erzielt wurde, nur ohne die Unannehmlichkeiten eines operativen Eingriffs. Es handelte sich dabei um eine Art Pulver, das im Magen um ein Vielfaches aufquillt und somit den gleichen Effekt wie ein Magenball erzielte. 2 Tage später stand sie mit der Packung in der Hand vor meiner Tür. In ihr war das berüchtigte Pulver, das in Kapselform einzunehmen ist. Als ich die Zusammensetzung durchlas, stellte ich fest, dass es sich bei diesem Pulver um ein 100 % natürliches und zertifiziertes Medizinprodukt handelt, das frei von schädlichen Nebenwirkungen ist.

Ich dachte vor allem an meine Operation, die immer näher rückte (in 10 Tagen). Ich sagte mir, das wäre eine gute Gelegenheit, mich daran zu gewöhnen. Also habe ich eine halbe Stunde vor jeder Hauptmahlzeit drei Kapseln eingenommen. Die Wirkung war sofort spürbar. Ich ass, was ich wollte, aber ich verspürte nicht mehr den Reiz, ständig etwas knabbern zu wollen. Nach 3 Tagen hatte ich 1,5 Kilo verloren und am Ende der Woche zeigte die Waage 3,5 Kilo weniger an. Mir blieben noch drei Tage bis zur Operation. Ich rief meinen Arzt an und erzählte ihm, was gerade mit mir geschah. Als ich ihm die Zusammensetzung von PLANTOSLIM erzählte (so heissen diese Kapseln, die dieses Wunderpulver enthalten), war er nicht überrascht. Er meinte, ich hätte damit auf natürlichem Weg genau das erreicht, was ich durch die Operation hatte erreichen wollen. Wir beschlossen gemeinsam, meine Operation abzusagen und die Ergebnisse jede Woche gemeinsam zu verfolgen. Natürlich nahm ich weiter regelmässig ab. Nach dem ersten Monat hatte ich genau 13 Kilos verloren. Ich strengte mich überhaupt nicht an. Ich ass was ich wollte, bis ich satt war und das mit einem Sättigungsgefühl, das ich seit Langem vergessen hatte. Ich fühlte mich in Topform. In sieben Wochen habe ich 22 kg abgenommen. Da hat mir mein Arzt gesagt, stopp, das genügt. Ich hatte Angst, nach dem Absetzen von PLANTO-SLIM wieder zuzunehmen. Um den berüchtigten Jojo-Effekt zu vermeiden, nehme ich vor kalorienreichen Mahlzeiten einfach 2 Kapseln PLANTO-SLIM ein. Ansonsten nicht mehr. Ich habe endlich die Figur, von der ich schon immer träumte und mit meinem Mann ist das Liebesleben so schön wie nie zuvor.

WARUM PLANTO-SLIM WIE EIN NATÜRLICHER MAGENBALL WIRKT

PLANTO-SLIM wirkt nach dem gleichen Prinzip wie die operativ eingesetzten Magenkugeln (bei denen man einen Ballon einsetzt, der den Magen füllen soll). Mit dem Unterschied, dass PLANTO-SLIM 100% natürlich ist. Jeden Tag nehmen Sie ohne quälendes Hungergefühl ab. Lesen Sie unten, warum:

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Mit Wasser eingenommen, wirken diese Kapseln wie ein 100 % natürlicher Magenball


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SG in den Sommerferien. Dort lernte ich ein Mädchen kennen, dessen Name ich nicht mehr weiss. Du warst bei der Familie Kläger in der Stelz und ich bei der Familie Gämperle in der Mühlehalde. Falls du diese Zeilen liest und dich erinnerst, würde mich ein Zeichen von dir freuen.

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Rolf Schmutz, Mettlenstr. 14 d 9524 Zuzwil, Telefon 071 944 34 10 schmutz.rolf@gmx.ch

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 312 000 (WEMF, MACH Basic 2010-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Ursula Käser (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Benjamin Bögli (BB, Produzent), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Stephan Gartenmann (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid Innendienst: Nicole Thalmann

(Leitung), Verena De Franco, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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108 | Migros-Magazin 23, 7. Juni 2010

Anne Wiltafsky Anne Wiltafsky bildet in ihrer Kuhschule in Kilchberg ZH Kühe zu Reitund Zugrindern aus. Doch die Rindviecher können nicht nur chrampfen, sie sind auch intelligent: Deshalb bringt die 35-jährige Philosophin ihnen auch Kunststücke wie Treppensteigen oder Hindernisspringen bei.

Name: Anne Wiltafsky Alter: 35 Sternzeichen: Zwillinge Wohnort: Adliswil ZH Wieso leben Sie hier? Aufgewachsen im Sauerland (D), bin ich vor vier Jahren in die Schweiz gezogen. Mein Mann fand hier eine Arbeit als Physiker im zürcherischen Rüschlikon. Wo möchten Sie gerne leben? In einer Wohnung über dem Kuhstall auf einem Bauernhof in Berlin. Wobei Berlin ruhig in den Bergen liegen und ans Meer grenzen könnte. Beruf und Lebenslauf: Kuhtrainerin und Leiterin der ersten Kuhschule der Schweiz, Pferdepflegerin, Regie-Assistentin, Staatsexamen in Philosophie, Kunst und Sozialwissenschaften. Mein Ziel: Ein bisschen so zu werden wie die Kühe: gelassen und eigensinnig, mit Gras zufrieden, langsam leben und genau hinsehen. Mein Lebensmotto: Hab Acht vor dem bequemen Weg. Der kann unerträglich werden. Was ich mag: Mit offenem Mund in eine Melone rennen. Wenn mein Mann mich und sich selber nachmacht. Wenn mein Vater einen Vogel findet und seinen Tag danach ausrichtet. Was ich an mir mag: Meine Geduld und die Fähigkeit zur Selbstironie. Was ich an mir nicht mag: Dass meine Garantie langsam abläuft und dass überall Knochen herausstehen. Meine Lieblingsmahlzeit: Die Pflaumenknödel meiner Mutter. Bester Entscheid: Meinen Mann zu heiraten und natürlich die Kuhschule.

Text Barbara Ryter Bilder Daniel Winkler

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MEINE LEIDENSCHAFT «In den letzten Jahren habe ich zwölf Kühe und Ochsen ausgebildet, als Reit- und Zugrinder. Ich bringe ihnen auch kleine Kunststücke bei. Bis jetzt konnte ich alle Tiere erfolgreich unterbringen, als Zug-, Reit- und Streichelrinder. Im Moment suche ich für Rind Steffi ein neues Zuhause.»

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WAHLFREIHEIT: WAS WOLLEN SIE HÖREN? Mit dem benutzerfeundlichen Zubehörprogramm DEX werden die CLEAR440 Hörsysteme zu kabellosen Ohrhörern. Über eine Bluetooth-Verbindung ist das Sysem mit den meisten Handymodellen kompatibel. Telefonate kommen absolut synchron auf beide Ohren. Mit einfachem Tastendruck (nur eine von verschiedenen Optionen) besteht die einzigartige Möglichkeit, alle Umgebungsgeräusche während des Telefonats auszublenden, damit man sich voll auf das Telefongespräch konzentrieren kann.

PERFEKTES, GEZIELTES RICHTUNGSHÖREN Die Natur hat uns zwei Ohren gegeben, die im Team arbeiten. Genau so arbeiten auch zwei CLEAR440 Hörsysteme zusammen. Bis zu 21 Mal pro Sekunde tauschen sie relevante Daten aus und gleichen alle empfangenen Signale ab. Dank seiner «digitalen Ohrmuschel» ermöglicht CLEAR440 die perfekte Ortung von Schallquellen. Dies hilft z. B., einzelne Stimmen aus der Umgebung herauszufiltern. Per Tastendruck lässt sich zudem eine beliebige Hörrichtung festlegen – links, rechts, selbst nach hinten! Unverbindliche Informationen erhalten Sie mit dem Coupon auf der Rückseite bei Widex Hörgeräte AG · Postfach · 8304 Wallisellen · Tel. 043 233 42 42 · Fax 043 233 42 43 · info@widex.ch

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DAS ERLEBNIS NATÜRLICHEN KLANGS ➜➜➜ Die WIDEX CLEAR440 Serie umfasst eine runde Modellpalette, welche für die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Hörsystem-Trägers das Passende bietet – sowohl technologisch als auch ästhetisch. Und mit dem Zubehörsortiment DEX erhalten Sie noch mehr Möglichkeiten, die gesamte Klangwelt für sich zu nutzen und zu geniessen. CLEAR440 verfügt über herausragende Eigenschaften: transparenter, natürlicher Klang diamantklares Verstehen auch im Lärm brillanter Musikgenuss in HiFi-Qualität edles Design und kaum zu sehen sparsamer Batteriekonsum freie Wahl der Hörrichtung drahtlose Multimedia/Telefon-Anbindung absolut lippensynchron ZEN-Antistressmelodien

ZEN – NATÜRLICHE ENTSPANNUNG Die positiven Auswirkungen von Musik auf das menschliche Wohlbefinden sind vielfach belegt, insbesondere zur Unterstützung von Entspannung und Stressabbau. Das Widex-exklusive Entspannungsprogramm ZEN nutzt diese Erkenntnis auch in den CLEAR440 Hörsystemen. Mit ZEN kommt der Hörsystem-Träger in den Genuss harmonischer und wohltuender Klänge, die dafür ausgelegt sind, ihm beim Stressabbau und Konzentrieren zu helfen, und die sogar Tinnitusbeschwerden lindern können.

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UNVERBINDLICHE INFORMATIONEN

Unverbindliche Informationen erhalten Sie mit untenstehendem Coupon kostenlos bei Widex Hörgeräte AG · Postfach · 8304 Wallisellen · www.widex.ch · info@widex.ch ·Tel 043 233 42 42 · Fax 043 233 42 43 LUST AUF HÖREN – JA, DAS HABE ICH! Das Ziel von Widex ist es, durch Kreativität, Zielstrebigkeit und Zuverlässigkeit hochwertige Hörsysteme zu entwickeln, damit Schwerhörige die gleichen Kommunikationschancen wie Normalhörende haben.

Senden Sie mir bitte unverbindliche Informationen über das Klangwunder Clear440 von Widex. Teilen Sie mir ebenfalls mit, wo ich – sofern ich das möchte – Clear440 von Widex darauf testen kann, wie dieses Hörsystem sich laufend auf meine persönlichen Bedürfnisse einstellt. Rufen Sie mich bitte an, damit wir einen Termin für einen Hörtest und eine unverbindliche persönliche Beratung bei einem von Widex empfohlenen Hörgeräte-Akustiker vereinbaren können. Vorname/Name: _______________________________________________________________________ Strasse: _________________________________________________________________________________ PLZ/Ort: ________________________________________________________________________________

Telefon: _________________________________________________________________________________

(nur falls Sie angerufen werden möchten)

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