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Ausgabe Ostschweiz, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent.bez.A 44631

NR. 22 | 27. MAI 2013 www.migrosmagazin.ch

Die Schweiz im Velofieber Astrid Koller fährt wenn immer möglich mit dem Velo zur Arbeit – 110 Kilometer, jeden Tag. Während der Aktion «Bike to Work» werden wieder Tausende Freiwillige ihrem Beispiel folgen. I 14

Stark: Migros ist

1 . r N

Bild: Daniel Ammann

Die Migros ist die beliebteste Marke der Schweiz. I 36

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)71 – 493 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch


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DIESE WOCHE 4 |

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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Nummer 4 der Schweiz Welche ist die stärkste Marke der Schweiz? Die Kommunikationsagentur Y&R Group beantwortet diese Frage alle zwei Jahr neu in einem ausgeklügelten Test — und kommt zu einem deutlichen Ergebnis: Die Migros ist klar die stärkste Marke der Schweiz (Seite 36). Was uns als Migros-Magazin-Macher besonders freut: In der Hitparade der stärksten Medienmarken rangiert das Migros-Magazin bereits auf Rang 4. Noch vor RTL, «Blick» oder SRF 3. Eine Marke notabene, die es vor zehn Jahren noch nicht einmal gab.

Die stärksten Medienmarken der Schweiz: 1. 2. 3. 4. 5.

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RTL Pro 7 Blick SRF 3 SRF 2

Ein ganz anderes Thema: Will man in der Gesellschaft eine Änderung herbeischreiben, soll man positive Beispiele zeigen, sagt uns die Kommunikationslehre, und nicht die negativen hervorkramen. Will man beim Thema Arbeitsweg also ein Umdenken, so porträtiere man Menschen, die mit dem Velo zur Arbeit fahren, gut gelaunt und fit. Und verkneife sich Hinweise auf SP-Politiker, die sich für ökologische Ideen einsetzen und jeden Tag 1,7 Kilometer mit dem Auto zur Arbeit fahren … Deshalb machen wir hier Astrid Koller zum Thema, die zwei-, dreimal pro Woche die 110 Kilometer hin und zurück mit dem Velo unter die Räder nimmt. Trotz Herzfehler. Oder die Biologielaborantin Barbara Hofstetter, die von Aarburg AG nach Kaiseraugst AG fährt. 80 Kilometer, jeden Tag, mit insgesamt 750 Höhenmetern. Und ich habe auf dem Weg vom Bahnhof nach Hause bei 40 Höhenmetern schon heftigste Schweissausbrüche … (Seite 14)

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

38 | AKTUELL Ab dem 30. August steigen beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest wieder die «Bösen» in die Hosen. Für den Anlass gibt es kaum Tickets im öffentlichen Verkauf. Die Migros verlost 900 Stück!

126 | UNSERE WELT Mit dem neuen Album «Dirty Dynamite» haben die Altrocker von Krokus Platz 1 in der Hitparade erobert. Der neue Gitarrist ist ein Altbekannter und verleiht ihrer Musik wieder den 80er-Jahre-Groove. Willkommen auf Planet Krokus.


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

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MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Zu viele dicke Kinder Das Programm Muuvit animiert Schulklassen zu mehr Bewegung.

22 | MENSCHEN Rosa Oberholzer ist 94 und schwingt noch immer den Kochlöffel in ihrem Restaurant im Zürcher Oberland. Für ihren Rehrücken ist sie weitherum bekannt.

MENSCHEN

14 | Veloaktion «Bike to Work» Im Juni fahren Tausende mit dem Velo statt mit dem Auto zur Arbeit. Andere tun es immer: vier Porträts. 20 | Auf ein Wort 22 | Porträt Seit 71 Jahren wirtet Rosa Oberholzer im Gasthaus Kantonsgrenze. 28 | Bild der Woche 30 | Interview ETH-Rektor Lino Guzzella über den Ansturm von Studenten, Smartphones im Hörsaal und die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft. 35 | Kolumne: Der Hausmann.

Bilder: Sonja Ruckstuhl, Keystone (2)

AKTUELL

36 | Migros ist die beliebteste Marke Was es alles braucht, um die stärkste Marke der Schweiz zu sein. 38 | Live dabei am «Eidgenössischen» Die Migros verlost 900 Tickets. 40 | Forum elle 42 | Serie: M-Industrie Täglich frisches Brot von der Jowa.

SCHAUFENSTER

46 | Entspannt Grillieren Spiessli und Baked Potatoes kommen gut an und sind nicht aufwendig. 51 | Fisch vom Grill 55 | Coole neue Ice-Tea-Sorten 56 | aha!-Produkte für Allergiker

60 | 70 | 73 | 75 | 76 | 79 |

Ein leichtes Café complet Für eine Extraportion Folsäure Raffiniert: Schwarzwälder-Cornet Zarte Biskuits mit Zitronenfüllung Süsses, Knuspriges und Scharfes Stilvoll an den Strand

SAISONKÜCHE

80 | Reportage aus dem Kochtopf Dok-Journalist Reto Brennwald kocht italienisch mit asiatischem Touch: Papardelle mit Frühlingsgemüse.

IHRE REGION

85 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

93 | Mix 98 | Outdoor Mit Ausblick in die Leventina: Wanderung zur Capanna Campo Tencia. 104 | In Form Bei einer starken Zahnfleischentzündung droht der Zahnverlust. 107 | Familie Wenn Kinder keine Freunde haben. 109 | Multimedia Dank der NFC-Technologie kann man mit dem Handy bezahlen und Türen öffnen. 111 | Auto E-Mobil aus Karbon: Der BMW i3.

UNSERE WELT 126 | Krokus

RUBRIKEN 11 | 113 | 115 | 117 | 124 |

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MIGROS-WOCHE 6 |

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AKTUELLES

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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Glückliche Gewinner: Sean Goff (links) und Marco Frigg, in der Mitte Twistymania-Juror Luca Hänni.

Twistygame-Sieger Vergangene Woche kam es in Zürich vor rund 400 Gästen zur feierlichen Vergabe der Twistygame-Awards. Die Pokale wurden von Luca Hänni, dem «DSDS»-Gewinner 2012, überreicht. Das beste Twisty-Bild schoss Marco Frigg. In der Kategorie Video holte Sean Goff den Sieg. Beide bekamen einen Goldpokal und 9999 Franken Siegesprämie. Zudem wurden zwei weiteren Glücklichen ein Silberund Bronzepokal überreicht — zusammen mit 6666 respektive 3333 Franken Prämie. Die Twistymania-Fans konnten ihre Kreiseltrick-bilder und -videos in den letzten Wo-

chen auf www.twistymania.ch hochladen und Stimmen dafür sammeln. Dass die Schweiz im Twistymania-Fieber ist, zeigt nicht zuletzt, dass insgesamt über 1000 Bilder und Videos eingereicht worden sind.

www.migrosmagazin.ch

JOKERSETS GEWINNEN Das Migros-Magazin verlost exklusiv 100 Sets mit allen vier Twisty-Jokern. Infos und die Teilnahme: www.migrosmagazin.ch

REGION OSTSCHWEIZ

Zur Abwechslung ein Spiess Urabstimmung 2013

Ihre Stimme zählt Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter haben ihre persönliche Stimmkarte für die Urabstimmung 2013 in den letzten Tagen erhalten. Mit der Karte können Sie direkt Ihre Stimme abgeben — dabei erfahren die Verantwortlichen der Migros auch gleich, was Sie über unser Unternehmen denken. Die Frage, die wir Ihnen stellen, betrifft die Genehmigung der Jahresrechnung Ihrer Genossenschaft, die im Migros-Magazin 20 publiziert wurde. Bericht und Jahresrechnung werden Ihnen von der regionalen Verwaltung und dem regionalen Genossenschaftsrat zur Annahme empfohlen. Nehmen Sie Ihr Recht zur Urabstimmung wahr! Wir freuen uns über Ihre Beteiligung. Ihre Migros

Grillieren ist im Sommer die Lieblingsbeschäftigung vieler Schweizer. Doch wenn immer nur Würste und Steaks auf dem Grill liegen, weicht der Genuss bald der Langeweile. Die Migros Ostschweiz bietet beim SpiessliFestival diese Woche eine riesige Zahl an verschiedenen Spiessen an. Wie wäre es mit einem Rusticospiessli? Einem Fitnessspiess aus der Region? Einem marinierten Lachsspiess? Fleisch-, Geflügel- und Fischliebhaber kommen in jedem Fall auf ihre Kosten. Weitere Informationen aus der Ostschweiz ab Seite 85

FRISCH IN DER MIGROS

Ein Teig geht fremd Dass man mit dem fixfertigen Pizzateig aus der Migros selbst zum Pizzaiolo werden und ein wenig Bella Italia in die heimische Küche bringen kann, weiss jeder. Doch man kann ihn auch mit nach draussen nehmen und am Lagerfeuer als Schlangenbrot backen. Dafür den Teig zu Würsten formen, die Stecken umwickeln und dann vorsichtig über die Glut halten — so einfach geht das.


mIGroS-WoCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

AKTUELLES | 7

Königlicher Geburtstag Café royal feiert Geburtstag. Die Kaffeekapseln, die mit dem System von Nespresso kompatibel sind, belegen bei Kunden- und Expertentests regelmässig den ersten Platz.

V

or einem Jahr brachte die Migros eigene Nespresso-kompatible Kapseln in ihre Filialen. Mittlerweile haben sich die Kaffeekapseln zu einer eigentlichen Erfolgsgeschichte entwickelt: Café Royal besitzt hierzulande den grössten Marktanteil für Nespresso-kompatible Kapseln. Diesen rasanten Aufstieg verdankt Café Royal nicht zuletzt seinem vor-

Bilder: Monika Halmos/ StockFood, iStockphoto, Jorma Müller

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züglichen Geschmack: Sowohl bei Kunden als auch bei Kaffee-Experten liegt Café Royal in Tests auf dem ersten Platz. So mundete 2012 bei einem Blindtest des «Kassensturzes», an dem 130 Personen teilgenommen hatten, der Espresso von Café Royal den Probanden am besten. Und bei einem Test des Westschweizer Konsumentenportals «Bon à Savoir» mit Kaffee- und Gast-

PREISBAROMETER

Die migros vergünstigt über 40 Ice-Tea-Artikel um durchschnittlich mehr als 10 Prozent. Eine Auswahl: Artikel Ice Tea Pfirsich, 500 ml Ice Tea Zitrone, 500 ml Ice Tea Zitrone, 1,5 l Ice Tea Pfirsich, 1,5 l Ice Tea Lotusblüten, 1,5 l Ice Tea Grüntee, 1,5 l Ice Tea Classic, 700 g Ice Tea Peach, 700 g Ice Tea Peach, 70 g * in Franken

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ronomie-Experten belegte Espresso Forte ebenfalls den ersten Platz. Café Royal ist in den fünf Geschmacksrichtungen Ristretto, Espresso, Espresso Forte, Lungo und Decaffeinato erhältlich. Anlässlich des Geburtstags kosten alle Café-Royal-Kapselsorten 2.90 Franken statt 3.80 Franken Die Aktion dauert vom 28.5. bis 3.6.2013*. *nur solange Vorrat


GENERATION M 8 |

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PROGRAMM MUUVIT

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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Nils Kofmel (11): «Wenn es eine Belohnung gibt, macht Bewegung noch mehr Spass.»

Eine Klasse bewegt sich

Jedes fünfte Kind in der Schweiz ist übergewichtig. Das Unterrichtsprogramm Muuvit soll zu mehr Bewegung animieren. Die Migros unterstützt das Projekt, eine 5. Klasse aus Deitingen macht mit.

M

ontagmorgen in der Primarschule Deitingen SO. Punkt 8 Uhr strömt die 5. Klasse von Lehrer Stephan Tüscher johlend in das Schulzimmer. Die Glocke läutet, es wird still. Doch nach der Begrüssung poltert die Klasse schon wieder aus dem Zimmer. Einen Augenblick später stehen die 20 Schülerinnen und Schüler im Sporttenü auf dem Vorplatz und spielen Fangis. 20 Minuten lang machen sie Laufspiele. Die Kinder spurten, lachen und kreischen. Dann geht es zurück ins Klassenzimmer. Seit zwei Wochen nimmt Lehrer Tüscher mit seiner Klasse am Programm Muuvit teil. Tüscher ist ein sportlicher Typ und hat schon Erfahrungen mit Bewegungsprogrammen gesammelt: «Wir haben bei Bike-to-School mitgemacht. Durch diese Aktion bin ich schliesslich auch auf Muuvit gestossen», erzählt er. Muuvit soll Schulkinder spielerisch zu mehr Bewegung führen. Das kostenlose Programm wurde in Finnland entwickelt und kam im vergangenen Jahr dank einer Zusammenarbeit mit der Migros in die Schweiz. Aktuell verspricht die Detailhändlerin im Rahmen

ihres Nachhaltigkeitsprogramms Generation M, bis ins Jahr 2015 rund 10 000 Schweizer Schulklassen für die Teilnahme an Muuvit begeistern zu wollen.

Für zehn Minuten Bewegung gibts einen virtuellen Reisekilometer Bei Muuvit sammeln Schulkinder durch Bewegung virtuelle Reisekilometer. Pro zehn Minuten, die sich ein Kind bewegt, kann es ein Kreuzchen auf seiner Muuvit-Bewegungskarte machen. Ob tanzen, tschutten oder jäten: Die Bewegung kann in der Freizeit, auf dem Schulweg, in der Turnstunde oder bei sonstigen Gelegenheiten stattfinden. Jedes Kreuzchen auf der Bewegungskarte ist ein Kilometer wert. In der Klasse rechnen Tüschers Schüler die gesammelten Kilometer zusammen, die sie für eine virtuelle Lernreise durch die Städte Europas verwenden können. Innert zweier Wochen hat die Klasse knapp 5000 Kilometer gesammelt. Auf Umwegen ging es nach Sevilla. Die Klasse stimmt jetzt über das nächste Reiseziel ab: Eine klare Mehrheit hebt die Hand für London. Jedes Kind wird in den nächsten Tagen dazu beitra-

Wo geht die virtuelle Reise als Nächstes hin? Die Klasse von Lehrer Stephan Tüscher entscheidet sich für London.

gen, dem Ziel Kilometer für Kilometer näher zu kommen. «Mega cool» findet Schülerin Federica Pierandrei (11) das neue Ziel. Ihre Lieblingsband, One Republic, stamme aus London. Sie werde Extrarunden mit den Rollschuhen laufen, um mehr Punkte zu sammeln, kündigt sie an. Kollege Luca Galli (11) will mit dem Waveboard auf Punktejagd gehen. «Dass wir selbst entscheiden können, wie wir uns bewegen wollen, schätze ich am meisten», sagt er. Bei Sportskanone Nils Kofmel (11) läp-


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

PROGRAMM MUUVIT | 9 NACHGEFRAGT

Luca Galli (11): «Dass wir selbst entscheiden können, wie wir uns bewegen wollen, schätze ich am meisten.»

von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) und dem WWF. Gemeinsam mit der SGE hat das MigrosKochmagazin «Saisonküche» Rezeptvorschläge erarbeitet, die den Reisenden die Städte auch kulinarisch näherbringen sollen. Der WWF hat eine Umweltroute kreiert, die ebenfalls bereist werden kann.

Ein gemeinsames Ziel spornt die Kinder an

pern sich die Kreuze ohne zusätzlichen Effort. «Wenn es eine Belohnung gibt, macht es trotzdem noch mehr Spass», findet er. Die Muuvit-Plattform im Internet stellt zu jeder Stadt Informationspakete und Spiele bereit, welche die Schüler entdecken können. Daneben bietet sie Tipps, um je nach Reisedestination weitere Anreize oder Themen in den Schulalltag zu integrieren: Eine lokale Znüni-Variation, ein paar Brocken der Landessprache oder vielleicht ein Vortrag über die Umweltprobleme in einer Grossstadt. Unterstützt wird Muuvit

«Mega cool» findet Schülerin Federica Pierandrei (11) das neue Reiseziel London.

Aktiver Start in den Schultag: Beim Fangis auf dem Pausenplatz sammeln die Kinder Punkte für ihre Bewegungskarte.

Dass ein Programm wie Muuvit nötig ist, zeigt ein Blick in die Statistik: In der Schweiz ist ungefähr jedes fünfte Kind übergewichtig. Es mangelt an Bewegung und gesunder Ernährung. «Muuvit zeigt, dass Bewegung im Alltag nicht nur gesund ist, sondern vor allem auch Spass macht», beschreibt Natalie Estermann, Projektleiterin Sponsoring beim Migros-Genossenschafts-Bund, den Reiz des Programms. Und es scheint zu funktionieren: «Die Kinder sind mit Spass dabei. Sie sind motiviert, als Klasse das nächste Ziel zu erreichen. Dabei ziehen auch die eher trägen Schüler mit», erzählt Lehrer Tüscher. Der Weg stimmt also. Zur Freude der Kinder, der Gesellschaft und der Migros. Texte: Beat Matter Bilder: Matthieu Spohn

Sponsoring by Muuvit, kostenloses Unterrichtsprogramm für Primarschulklassen in der ganzen Schweiz

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt auch, dass sie bis 2015 10 000 Schulklassen für Bewegung begeistern will. www.generation-m.ch

«Nicht alle Kinder können ihren Bewegungsdrang ausleben» Vincent Brügger, Projektleiter Bewegung bei Gesundheitsförderung Schweiz, über Bewegungsmangel und Muuvit. Vincent Brügger, sind Kinder heute bewegungsfaul?

Nein, ihr Bewegungsdrang ist von Natur aus gross. Leider haben jedoch nicht alle Kinder die Möglichkeit, ihn auszuleben. Mit aktiver Bewegungsförderung und einer ausgewogenen Ernährung soll deshalb dem Bewegungsmangel und der Übergewichtsproblematik entgegengewirkt werden. Welche Gründe führen zu Bewegungsmangel bei Kindern?

Die Ursachen sind vielfältig. Fernseher und Computer, ein gut ausgebautes Verkehrsnetz, Stillsitzen in der Schule, wenig attraktive Spielplätze, gefährliche Schulwege oder der Zeitdruck der Eltern trägt dazu bei. Wie können Eltern abschätzen, ob sich ihr Kind ausreichend bewegt?

Nach heutigen Erkenntnissen sollten Kinder und Jugendliche im Schulalter zusätzlich zu den Alltagsaktivitäten mindestens eine Stunde täglich Aktivitäten mit mittlerer bis hoher Intensität durchführen. Dafür bietet sich eine Fülle von Sport- und Bewegungsaktivitäten an.

Muuvit verknüpft körperliche Betätigung mit dem Anreiz einer virtuellen Lernreise. Was halten Sie von dieser Verknüpfung?

Viel. Kinder erhalten dadurch laufend Ernährungs- und Bewegungstipps, die sie im Alltag umsetzen können. Und nach dem Motto «weniger als eine Stunde vor dem Bildschirm» fördert Muuvit zudem eine kluge und zeitbegrenzte Nutzung des Computers. Detaillierte Information für Lehrer und Eltern: www.muuvit.ch


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forum

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

LESERBRIEFE | 11

mm 21: «Not am mann im frauenverein», reportage über das Nachwuchsproblem von frauenvereinen.

«Herzlichen Dank für den Bericht» Schweiz. Unser Verein bietet zwar viel mehr als nur Kochkurse an. Trotzdem vielen Dank, dass Sie uns für Ihre Rubrik ausgesucht und im Bericht erwähnt haben. Corinne Gautschi-Lienhard,

Der Frauenverein Ermatingen TG löst sein Nachwuchs­ problem prag­ matisch: Die Män­ ner müssen ran.

Präsidentin gemeinnütziger Frauenverein, 4805 Brittnau

chel), ist nicht richtig. Sie beissen (sie haben einen Beissapparat). Versicherungstechnisch ist es ein Unterschied, ob man gebissen oder gestochen wird. Ein Biss ist ein Unfall und ein Stich nicht. Zudem wird eine Borreliose durch Bakterien und die FSME durch ein Virus verursacht. Urban Stegmüller Monte de Oca 4133 Pratteln

mm 20: «Zecken ‒ je kleiner, desto gefährlicher», Artikel über Zecken und deren Gefährlichkeit.

«Zecken stechen nicht, sie beissen»

! Herzlichen Dank für den wunderbaren Bericht über die Freiwilligenarbeit der Gemeinnützigen Frauenvereine in der

! Gut, dass Sie über Zecken geschrieben haben. Ich bin vor etwa acht Jahren an einersehrschwerverlaufendenFrühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), besser bekannt als Hirnhautentzündung, erkrankt und habe mich bis heute nicht mehr erholt. Dass Zecken stechen (Sta-

Schreiben Sie uns

Wir freuen uns über Briefe und E-Mails zu artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die redaktion gekürzt werden. Per Post an redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per E-Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch Und vergessen Sie bitte nicht, ihre adresse und ihre Telefonnummer anzugeben.

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migros-magazin | NR. 22, 27. MAI 2013 |

www.migrosmagazin.ch | 13

Die Online­Kolumnen dieser Woche Karate gegen Schädlinge, täubelnde Mütter und warum nur Filme über unbekannte Musiker gute Biographien sind. mamma mia!

Die schlummermutter

the screensavers

Die Hobby­ gärtnerin or­ tet nach den FKK­Schne­ cken bereits den nächsten Feind im Gar­ ten. Diesmal setzt sie als Abwehrmassnahme auf Karate. Almut Berger, Journalistin, Familienfrau und Hobbygärtnerin, sucht zusammen mit Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, nach Antworten auf die grossen Gartenfragen.

Manchmal wünscht sich die Kolum­ nistin, sie könnte das Mütter­ Hamsterrad für einen Augenblick anhalten. Flugs tauscht sie die Rollen und geniesst ihren eigenen «Täubeli»­Moment. Bettina Leinenbach, Mutter zweier Töchter (2 und 4), schreibt wöchentlich über den Alltag in der Familie.

Warum ver­ schwindet in der Wasch­ maschine immer die Zwillings­ socke? Nach dem Ärger singt die Schlummermutter das Loblied des unvollkommenen Haushalts und denkt an die Ferien von früher. Die Baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet jede Woche darüber, was sie zu Hause mit jungen Untermietern erlebt.

Reto Meisser über Musiker­Biopics. Sein Fazit: Nur Biografien von unbe­ kannten Künstlern ergeben gute Filme. Ein Team von Redaktoren kritisiert, lobt und analysiert regelmässig das Neuste aus der Kino- und TVSerien-Welt. Weil das Leben zu kurz ist für schlechte Filme und Serien!

migrosmagazin.ch/garten

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MENSchEN 14 |

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BIKE TO wORK

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Nr. 22, 27. Mai 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Schweiz sattelt die Drahtesel

Im Rahmen der Aktion «Bike to Work» werden im Juni wieder Zehntausende mit dem Velo zur Arbeit fahren. Das ist gut für Fitness und Umwelt. Es müssen ja nicht gleich 80 Kilometer und mehr sein, wie es die hier Porträtierten tun.

A

ndreas Hopp (43) muss nicht lange überlegen. Auf die Frage, was das Schöne daran sei, frühmorgens mit dem Velo zur Arbeit zu fahren, sagt er: «Die Gerüche, die Geräusche, das Licht — es werden einfach alle Sinne angesprochen!» Wenige Leute im Land legen auf ihrem Arbeitsweg mit dem Velo so viele Kilometer zurück wie der Migros-Aare-Kadermitarbeiter Andreas Hopp (siehe Porträt Seite 18). Aber es müssen nicht 120 Kilometer sein: Velofahren bringt immer einen positiven Effekt, egal, wie lange oder kurz der Weg

ist — und dies für den Velofahrer wie für die Natur und die chronisch überlasteten öffentlichen Verkehrsmittel. Das Bundesamt für Statistik stellte in der Studie «Mobilität und Verkehr 2010» fest, dass die Leute in der Schweiz durchschnittlich einen Arbeitsweg von 12 Kilometern zu bewältigen haben und jeder zweite Arbeitsweg kürzer als 5 Kilometer ist — Distanzen, die von den meisten problemlos mit dem Velo zurückgelegt werden könnten. Und das wäre angesichts der knapper werdenden Ölreserven wünschenswert. Pro Velo

Schweiz, der nationale Dachverband der lokalen Interessenvertreter der Velofahrenden, hat ausgerechnet, wie viel Benzin gespart werden könnte: rund 200 000 Liter täglich! Dies entspricht dem Verbrauch der Autos, die jeden Tag für Arbeitswege unter fünf Kilometer benützt werden und dabei 2,5 Millionen Kilometer zurücklegen. Man könnte also viel Treibstoff sparen, würde man für so kurze Strecken vom Auto aufs Velo umsteigen. Und erst noch die eigene Fitness verbessern. Text: Esther Banz

110 Kilometer trotz Herzfehler

zwei Stunden hat sie für einen Weg. Meistens geniesse sie es, auch wenn sie auf der Strasse fährt. Nur aus dem Nichts auftauchende Töfffahrer machten ihr manchmal Angst. Einen Platten hatte sie noch nie, aber auch das wäre kein Problem für sie: «Ich habe immer einen Schlauch dabei und weiss, wie wechseln.» Astrid Koller ist mit einem Herzfehler zur Welt gekommen. «Ich habe

einenhöherenPulsalsandere.DasHandicap hat mich aber gelehrt, gut auf meinen Körper zu hören», so Koller. «Deshalb schalte ich manchmal auch einen Gang zurück oder mache Pause. Weil es aber nicht selbstverständlich ist, dass ich mich überhaupt körperlich so fordern darf, geniesse ich es umso mehr.» Und wenn sie am Abend nach Hause strampelt und im wahrsten Sinne des Wortes ihren Kopf durchlüften kann, mache sie das einfach nur glücklich.

Mit dem Zug hat sie fast zwei Stunden Arbeitsweg, Auto fährt sie nicht gern. Velo dafür umso mehr. Deshalb schwingt sich Astrid Koller wenn immer möglich auf den Sattel, privat und für den Arbeitsweg. «Aber ich mache das nicht verbissen, ich bin eine Schönwetterfahrerin», lacht sie. Seit zwei Jahren wohnt sie zusammen mit ihrem Freund etwas erhöht im Rheintal, der Weg führt sie durch kleine Dörfer und das schöne Appenzellerland. «Ich habe Glück und sehe fast nur unverschandelte Landschaften», sagt die Sportbegeisterte, die sich beruflich mit Raum- und Verkehrsplanung beschäftigt. Den Arbeitsweg zwei- oder dreimal pro Woche per Velo zurückzulegen, findet sie auch praktisch: «Dann habe ich das Training bereits erledigt, wenn ich am Abend nach Hause komme.» Rund

Route Herisau

ST. GALLEN

Waldstatt

Eichberg Appenzell

Sennwald Gams

Bilder: Ruben Wyttenbach

Ihre Tipps für Bike-to-Work-Einsteiger: ¢ Eine Strecke wählen, die landschaftlich etwas hergibt und abwechslungsreich ist ¢ Möglichst abseits der Hauptverkehrsstrassen fahren


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Astrid Koller (27), Raum- und Verkehrsplanerin ETH. Fährt von: Gams SG nach Herisau AR. Strecke via: Sennwald, Eichberg, Appenzell, Waldstatt. Kilometer hin und zurück: mind. 110. 110 km A Höhenmeter hin und zurück: ca. 1000. Velo: Rennvelo. rbeitswe g mit de m Velo


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BIKE TO wORK

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Immer eine 50er-Note im Sack Sie macht es jeden Tag. «Ausser wenn es schon beim Aufstehen aus Kübeln schüttet», sagt Barbara Hofstetter, die mit Mann und Hund direkt an der Bahnlinie in Aarburg wohnt. «Und die Morgentemperatur muss schon über 5 Grad liegen.» Seit zwei Jahren ist die Laborantin Velopendlerin. Damals nahm sie mit drei Arbeitskollegen erstmals an der Aktion «Bike to Work» teil — und hörte nach dem Monat einfach nicht mehr damit auf, bis tief in den Herbst. Denn sie habe in jenem Juni gemerkt, dass es ihr am Abend viel besser gehe, wenn sie nach der Arbeit mit dem Velo nach Hause fahre: «Ob ein dröhnender Kopf oder sogar Kopfschmerzen — auf dem Velo verfliegt das alles. Ich bin auch ausgeglichener und einfach zufriedener.» Manchmal macht sie den Weg mit dem

Rennvelo, an anderen Tagen mit dem E-Bike. «Bei Letzterem aber nicht mit der maximalen Unterstützung, denn ich möchte ja trainieren», sagt die sportliche Frau, die auch viel rennt und seit diesem Jahr ausserdem Schwimmen trainiert, um an Triathlon-Wettkämpfen teilzunehmen. «Ich bin offen und wage gerne immer mal wieder etwas Neues.» Nur mit der Technik habe sie es nicht so, lacht die Frau eines Velomechanikers, der in Aarburg ein eigenes Geschäft hat. «Keine Ahnung, wie man einen Platten flickt. Ich müsste schon einmal einen Crashkurs bei meinem Mann machen. Bis es so weit ist, habe ich neben dem Ersatzschlauch immer eine 50er-Note dabei, für den Velofahrer, der mir im Ernstfall das Problem behebt», sagt sie lachend.

Ihre Tipps für Bike-to-Work-Einsteiger: ¢ Gute Kleider. Unter anderem über den Schatten springen und eine Velohose tragen, damit das Gesäss nicht ganz so wehtut («denn wehtun wird es am Anfang auch so ganz bestimmt noch!») ¢ Das Ganze langsam angehen ¢ Die Freude soll im Vordergrund stehen, also nicht von Anfang an ans Limit ¢ Man muss eventuell auch Gewohnheiten umstellen, etwa auf das Einkaufen auf dem Arbeitsweg verzichten ¢ Für jemanden, der täglich fährt, eignet sich ein voll ausgestattetes Velo (Licht, Schutzblech, Gepäckträger)

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Route Kaiseraugst

Frenkendorf

Füllinsdorf Sissach

Barbara Hofstetter (40), Biologielaborantin Fährt von: Aarburg AG nach Kaiseraugst AG. Kilometer hin und zurück: rund 80. Strecke via: Olten, Trimbach, Hauenstein, Läufelfingen, Sissach, Frenkendorf, Füllinsdorf. Höhenmeter hin und zurück: ca. 750. Velo: Rennvelo.

Läufelfingen Trimbach Olten Aarburg

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Nr. 22, 27. Mai 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Bike to Work: Einen Monat in die Pedalen treten und gewinnen Vom 1. bis 30. Juni 2013 heisst es zum neunten Mal Bike to Work. Die grösste Veloaktion im Land will arbeitenden das Pendeln mit dem Velo schmackhaft machen. Organisiert wird Bike to Work von Pro Velo Schweiz. Der Velodachverband hofft, Pendler damit dauerhaft zum Umsatteln auf das Velo zu bewegen. Rund 50 000 Frauen und Männer aus fast 1500 Betrieben (darunter 1200 Mitarbeitende der Migros) haben letztes Jahr in Viererteams teilgenommen und dabei in nur einem Monat insgesamt 6,8 Millionen Velokilometer zurückgelegt, was 162 Weltumrundungen entspricht. Wer mitmacht und die wenigen und unkomplizierten regeln einhält, nimmt an der Verlosung attraktiver Preise teil. Betriebe können sich noch bis zum 31. Mai für die aktion anmelden auf: www.biketowork.ch

Frühmorgens Eiger, Mönch und Jungfrau geniessen 120 Kilometer an einem Tag — nicht alle, denen Migros-Aare-Mitarbeiter Andreas Hopp von seinem Arbeitsweg mit dem Velo erzählt, verstehen, dass er das auf sich nimmt. «Einige finden, ich spinne», sagt der Gastromanager trocken, «aber es ist einfach praktisch. Wenn ich am Abend nach Hause komme, habe ich das Training bereits erledigt und kann mich der Familie widmen. Ausserdem ist es unbeschreiblich schön, frühmorgens Eiger, Mönch und Jungfrau entgegenzufahren oder der aufgehenden Sonne. Oder zu riechen, wenn es in der Nacht geregnet hat …» Klar, müsse man einigermassen fit sein, aber: «Das Fahren ist nicht die grösste Herausforderung», sagt der ehemalige Koch, der während der Lehre mit dem Velofahren angefangen hat. «Es ist vor allem die Logistik: Wer einen längeren Weg zurücklegt, muss die verschwitzten Kleider irgendwo trocknen können und braucht für die Arbeit eine frische Garderobe. Und manchmal hat man auch Arbeitsunterlagen dabei — die müssen im schmalen Rucksack Platz finden, wenn man mit dem Rennvelo unterwegs ist.» Mit purer Muskelkraft legt Hopp seinen Arbeitsweg vor allem in den Sommermonaten zurück. Wenn es morgens schon früh hell ist. 1 Stunde und 41 Minuten ist sein Rekord für die Strecke. Langweilig wird ihm in der Zeit nicht: «Das Velo ist mein Medium. Es kommen mir während des Fahrens oft gute Ide-

en.» Dummerweise könne er sich einfach nicht alle merken, bis er im Büro oder zu Hause vom Rad steige, sagt der im Bündnerland Aufgewachsene und schmunzelt. Aber einen weiteren Vorteil habe das Velofahren, und der sei unbezahlbar: «Ich komme viel entspannter am Ziel an, als wenn ich stundenlang mit dem Auto im Stau stehen musste.» Seine Tipps für Bike-to-Work-Einsteiger: ¢ Abklären, ob die Arbeitsumgebung diesunterstütztundobesdienotwendige Infrastruktur hat (Dusche, Platz für Kleider) ¢ Distanz und Fitness müssen zusammenpassen ¢ Logistik gut planen

Route Mühlethal

Langenthal

Kirchberg Schönbühl

Andreas Hopp (43), Leiter Food and Beverage (Einkauf, Produktmanagement, Marktbearbeitung). Fährt von: Mühletal AG nach Schönbühl BE. Strecke via: St. Urban, Langenthal, parallel zur A1 nach Bern, via Kirchberg nach Schönbühl. Kilometer hin und zurück: mind. 120. Höhenmeter hin und zurück: ca. 1000. 120 km Velo: Triathlon-Rennvelo. Arbeit sweg m it dem Velo

St. Urban


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

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Durch die Natur in die Stadt

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LESEN SIE ONLINE Welches Gefährt für welche Strecke? Pendler haben die Qual der Wahl: Zehn umstrittene Thesen zum arbeitsweg und infos zu aktuellen Studienergebnissen.

Pfäffikon Hittnau

Zürich Altstetten

Bauma

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Route

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km 100

Seine Tipps für Bike-to-WorkEinsteiger: ¢ Nach der ersten Erschöpfung nicht gleich aufgeben, das ändert sich schnell ¢ Locker rangehen, nicht verbissen ¢ Die Gegend geniessen ¢ Die Qualität des Velos macht den Unterschied, Beratung ist empfehlenswert

Ve lo

Ein Banker, der sich jeden Tag aufs Velo schwingt, um zur Arbeit zu fahren? Ja, das gibts. Er heisst Christian Schepperle — und er sei bei Weitem nicht der Einzige bei der UBS, sagt der Vater von zwei Kindern. Schepperle ist eben erst mit seiner Familie nach Bauma ins Zürcher Oberland gezogen, und noch hat er die optimale Veloroute nach Zürich Altstetten nicht gefunden.Es soll nicht der schnellste Weg, sondern der schönste sein. Bewusst legt er den Weg mit dem Mountainbike zurück. Das ist zwar anstrengender als mit dem Rennvelo, gibt ihm aber die Möglichkeit, fernab der Strassen zu fahren, durch Wälder und an Feldern vorbei. «Morgens um 5 Uhr fahre ich los. Rund zwei Stunden später komme ich im Büro an. Unterwegs sehe ich, wie alles erwacht, ich begegne vielen Wildtieren, heute sogar einem Dachs. Die Stille, die Stimmungen, die Natur — das alles ist wunderschön. Und weil ich immer andere Wege nehme, bleibt es spannend.» Zudem habe man den ganzen Tag mehr Energie. Auch er fing ursprünglich mit dem sportlichen Velofahren an, weil er unregelmässig arbeitete und deshalb keinen Teamsport betreiben konnte. Den Arbeitsweg mit Sport zu verbinden, ist für ihn nebst Genuss auch Training: «Ich will auch in ein paar Jahren noch mit meinen Söhnen mithalten können.» Überehrgeizig sei er aber nicht: «Wenn ich einen Termin mit einem Lieferanten habe, lasse ich das Velo zu Hause. Im Winter sowieso.»

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Christian Schepperle (48), Sourcer-Supply- und Demand-Manager (strategischer Einkauf). Fährt von: Bauma ZH nach Zürich Altstetten. Kilometer hin und zurück: rund 100. Strecke via: variierend, via Tösstal, Pfäffikon und Hittnau. Höhenmeter hin und zurück: ca. 1000. Velo: Mountainbike.


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AUF EIN WORT

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STILETTOLAUF

«Man darf eben nicht stögele»

Am 1. Juni findet in Zürich der 2. Stilettolauf statt. Carmen Mausse gehört zum letztjährigen Gewinnerteam. Sie will wieder antreten und weiss, wie man den 80-Meter-Sprint auf hohen Hacken unbeschadet übersteht.

Carmen Mausse (28) ist Produktmanagerin bei World Vision und kennt die Tricks beim Rennen auf High Heels.

Wir wollen natürlich unseren Sieg verteidigen. Ein definitives Team haben wir noch nicht, wir rühren noch die Werbetrommel. Die Kollegen haben nach dem letzten Mal etwas Angst bekommen, nachdem sie gesehen haben, mit welcher Geschwindigkeit wir vier Frauen auf unseren Absätzen unterwegs waren. Tragen Sie privat auch Stöckelschuhe?

Nein, wir tragen alle keine High Heels. Unser Sieg war also eine Sensation. Es war sehr knapp, aber das Team hinter uns hat kurz vor dem Ziel einen Schuh verloren. Das war wirklich Pech. Sie haben keine High Heels im Schuhschrank?

Nein, ich trage lieber Ballerinas: Ich bin 1,81 Meter gross, mit High Heels fast 1,90. Aber ich besitze ein Paar, mit dem ich an den Start gehe: pinke Pumps mit einem 8-Zentimeter-Bleistiftabsatz. Haben Sie nicht Angst, umzuknicken und sich den Knöchel zu brechen?

Nein. Wenn man genug Platz hat, um auszulaufen, ist es kein Problem. Der

Trick ist ganz einfach: Nicht die Absätze belasten, sondern nach vorne lehnen und auf den Fussballen rennen.

dem Startgeld werden Organisationen wie die Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration Zürich unterstützt.

Gab es beim letzten Mal Nachwehen?

Die Mindesthöhe der Absätze für den Lauf beträgt 7,5 Zentimeter. Welche Schuhe eignen sich am besten für den Spurt?

Ich hatte heisse Füsse, da es an diesem Tag fast 30 Grad war. Aber sonst war alles okay, am ganzen Anlass hat sich zum Glück niemand verletzt. Sind die mitlaufenden Männer eine Konkurrenz?

Das Männerteam aus Bern letztes Jahr war sehr stark. Unser grösstes Ziel war es, die Männer zu schlagen. Ich glaube, die haben den Trick auch entdeckt, dass man eben nicht «stögele» darf. Wie bereiten Sie sich vor?

So wie letztes Jahr: gar nicht. Wir werden einfach am Tag selbst das Beste geben. Schliesslich wollen wir nicht schon mit Blasen ins Rennen gehen. Die Organisatoren wollen mit dem Lauf ein Zeichen gegen den Menschenhandel setzen. Ist der karitative Gedanke eine zusätzliche Motivation?

Auf jeden Fall. Wir machen darauf aufmerksam, dass es auch in Zürich Menschenhandel und Prostitution gibt. Mit

Meine Kollegin hatte beispielsweise Stiefeletten an. Solange der Schuh Halt gibt, geht alles, ausser Sandalen. Ratsam ist es, eine Nummer kleiner zu nehmen: Lieber zu klein und zu eng, sonst wird es gefährlich. Letztes Jahr fehlten 70 Teilnehmer zum Weltrekord. Wird der Rekord von 318 Frauen und Männern dieses Jahr geknackt?

Davon bin ich überzeugt. Der Event ist sehr gut angekommen.

Orthopäden warnen vor den gesundheitlichen Schäden beim Tragen hoher Schuhe. Was sagen Sie dazu?

Jede Frau muss selbst auf ihren Körper hören. High Heels machen tolle Beine und sehen elegant aus. Solange man aber vom Arbeitgeber aus keine tragen muss, sehe ich kein Risiko. Interview: Silja Kornacher

www.stilettolauf.ch

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Mit Kraft performt

Jetzt müssen sich SrF, Joiz und 3+ warm anziehen: Die Luzerner Brüder Philippe (34) und Sebastian Aenishaenslin (30) lancieren einen neuen Schweizer Fernsehsender. ab dem 10. Juni läuft CHTV auf Swisscom TV, Zattoo und YplaY. ringkuhkämpfe im Wallis, Konzerte von Schweizer Künstlern, Filme und Serien aus den USa: Die Brüder setzen auf einen Mix aus Swissness und Hollywood. Wir sind gespannt!

Das Stück «Disabled Theater» der Theatergruppe Hora feiert an Festivals auf der ganzen Welt Erfolge. Mit dabei ist Julia Häusermann (20) aus Dürnten ZH, geboren mit Downsyndrom. in Berlin wurde sie nun für ihre Performance mit dem alfred-Kerr-Darstellerpreis geehrt. Julia spiele mit «immenser Kraft und beängstigender Zartheit», so die Juroren. aktuell tritt die Schauspielerin am Theaterfestival Okkupation in Zürich auf.

Bilder: Manuel Fischer, timcarrphoto.com, zvg, Michael Bause

Carmen Mausse, letztes Jahr haben Sie im Stafettenlauf mit dem Team World Vision den Stilettolauf gewonnen. Welches Ziel haben Sie dieses Jahr?


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Nr. 22, 27. Mai 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Das Restaurant Kantonsgrenze liegt auf der Grenze der Kantone Zürich und St. Gallen. Hier wird sommers gewandert, im Winter Ski gefahren.

E

igentlich habe ich ja den Bauern geheiratet und nicht das Restaurant», schmunzelt Rosa Oberholzer (94) mit rotbackigem munteren Gesicht, nachdem sie dem Stammgast den Zweier Riesling serviert hat. Im Garten des Restaurants Kantonsgrenze im Oberholz bei Wald im Zürcher Oberland zwitschern die Vögel, die Frühlingssonne brennt vom hellblauen Himmel. Die Gäste sitzen im Schatten und plaudern. Und Rosa Oberholzer, im chicen massgeschneiderten Karojupe, weissen Schurz, dunklen Oberteil und mit feinem Goldohrschmuck schaut in der Beiz zum Rechten — und das seit 71 Jahren. Die fitte alte Dame mit Jahrgang 1919 hat auch nicht im Geringsten vor, sich aufs Ruhebänkli zu setzen. Denn die Gäste wissen ihre Gastfreundschaft, die Küche und ihren Charme zu schätzen. Zwar steht sie nicht mehr ganz so oft am Holzherd wie noch vor ein, zwei Jahren. Eine ihrer Töchter und ein Gehilfe gehen ihr zur Hand. Doch im Herbst zauberte sie wieder ihren Rehrücken auf den Tisch, für den sie wie fürs Zürcher Ge-

Hier kocht seit 71 Jahren die Wirtin

Rosa Oberholzer ist 94 und Wirtin des Gasthauses Kantonsgrenze, in der Nähe von Wald im Zürcher Oberland. Während andere Leute in ihrem Alter auf dem Ofenbänkli ausruhen, steht die rüstige Rosa seit 71 Jahren als Köchin am Herd. Und serviert ihren Gästen neben Rehrücken oder selbst geräuchertem Speck immer auch die eine oder andere lustige Anekdote.


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1941 heiratete Rosa den Bauern Gottfried Ober­ holzer und zog zu ihm ins Oberholz. Zum Hof gehörte ein kleines Beizli ‒ in den folgenden Jahrzehnten ver­ pflegte Rosa nicht nur die eigene Familie, sondern stets auch Gäste.


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Migros-Magazin | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

Rosa Oberholzer bereitet auf dem Holzherd eine Rösti zu. Den Butterschmalz kocht die 94-Jährige noch selber aus.

schnetzelte mit Rösti oder den Bauernteller mit Speck und Schinken weit herum bekannt ist. «Ich verarbeite nur frische, qualitativ hochwertige Zutaten», erklärt sie, «Rehrücken vom hiesigen Jäger, Marroni, Rösliköhl, Blaukraut, Austernpilze.» Zum Dessert serviert sie hausgemachten Apfelgratin. «Da flippen die Leute fast aus!» Kochen lernte sie in ihren Lehr- und Wanderjahren nach der Schule, als sie von Netstal im Glarnerland, wo sie aufgewachsen war, als 16-Jährige auszog und als Dienstmädchen bei Herrschaften arbeitete. Sie putzte gerade die Wohnstube, als im September 1939 die Ansage aus dem Radio kam, dass Deutschland in Danzig einmarschiert war und Polen den Krieg erklärt hatte. «Das vergesse ich nie!», sagt Rosa Oberholzer. Die Strassen seien sofort voller Autos und Militärtransporter gewesen. Alle kriegstauglichen Männer wurden

auf der Stelle eingezogen und an die Grenze aufgeboten. «Es waren harte Zeiten. Es gab nichts anderes, als zu arbeiten.» Also packte auch sie kräftig mit an.

am anfang gabs schüblig und ochsenmaulaufschnitt Sie heiratete 1941 den Bauern Gottfried Oberholzer und zog zu ihm ins Oberholz. Der Weiler gehört zur Gemeinde Goldingen im Kanton St. Gallen, liegt aber näher bei Wald ZH, mitten auf der Kantonsgrenze. Im kleinen Beizli, das zum Hof gehörte, fand sie eine Gaststube mit zwei Tischen vor. Das Wasser musste sie draussen am Brunnen holen, aber mit dem zweilöchrigen Holzkochherd konnte sie unmöglich Gäste bekochen. Also gabs am Anfang vor allem kalte Platten: Ochsenmaulaufschnitt, Fleischkäse mit Senf oder selbst geräucherten Schüblig. Die Gäste aus der nahen Höhenklinik

Wald pilgerten in Scharen ins Oberholz. 1954 kam der Ausbau. Rosa und Gottfried erweiterten das Restaurant um eine stattliche Gaststube mit 100 Sitzplätzen. «Die alte Wirtsstube mit dem Kachelofen wollte ich aber unbedingt erhalten.» Und so dient das schmucke Bijoux aus einer anderen Zeit heute als Raucherstübchen. Dazu führte sie die Skihütte und die neu gebaute Lunchstube des Skilifts hinter dem Dorf mit 200 Sitzplätzen. Und während ihr Mann Gottfried zum Hof, den Tieren und dem Wald schaute, war Rosa tagein, tagaus für ihre Gäste da und zog sechs Kinder gross. Ihr einziges Hobby waren die Stoffe. «Für schöne Kleider hatte ich eine Schwäche», sagt sie, «schon immer!» Aber ab Stange kam ihr nichts ins Haus. «In meinem Schrank hängen nur massgeschneiderte Einzelstücke, eines schöner als das andere!» Nicht gerade Armani- oder

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Nr. 22, 27. Mai 2013 | migros-magazin |

Rosa Oberholzer mit Stammgast Heinz im Raucherstübli mit dem alten Kachelofen. In dieser Gaststube mit zwei Tischen begann Rosa einst zu wirten.

sich zog? Jedenfalls hat sie den Fahrausweis unterdessen wieder abgegeben — aus freien Stücken. Mit 87 Jahren war Schluss. Jetzt lässt sie sich lieber von schnittigen jungen Männern durch die Gegend kutschieren. «Ich höre lieber auf, bevor ich das Auto zusammengelegt habe», schmunzelt sie. «Wäre ja schade um das gute Stück.» Dann tritt ein neuer Gast in die Wirtsstube. «Hoi!», begrüsst sie ihn herzlich, setzt sich zu ihm, erzählt, ganz die Gastgeberin, stolz vom Interview, das sie der Journalistin eben gegeben habe, und sagt, ungläubig erstaunt ob so viel Aufmerksamkeit: «Der Artikel erscheint in der ganzen Schweiz!»

Chanel-Kostüme, aber doch edelste Seidenstoffe. Sie war eben mit dem Chef der Seidendruckerei in Mitlödi GL befreundet, der für die Designer in Paris produzierte, und kam deshalb immer günstig zu Stoffrestposten. Eine Schneiderin schneiderte ihr daraus die modernsten Kostüme auf den Leib, für die sie viel Lob und Aufmerksamkeit erntete.

mit 50 entdeckte rosa eine neue Leidenschaft: das autofahren Für Aufsehen sorgte sie auch an der Landesausstellung 1964 in Lausanne, als sie als Zürcher Oberländer Vertreterin für ihre Mixed-Grill-Rehkeulen-Fleischplatte und die eingelegten Reizker-Pilze nach polnischem Rezept die Silbermedaille einheimste, wie sie stolz berichtet. In den 70er-Jahren, als die Kinder gross waren und die Zeiten rosiger, entflammte in Rosa Oberholzer eine neue Leidenschaft, das Autofahren. Mit 50 nahm sie die ersten Fahrstunden. Die Fahrprüfung bestand sie auf Anhieb, nachdem sie sich im «Sternen» mit einem Glas Whisky ein bisschen Mut angetrunken hatte. Fortan rauschte sie an freien Wochentagen mit ihrem flotten Peugeot 504 Coupé die Schweizer

Der Schinken fürs Restaurant wird auf dem Dachboden geräuchert.

Text: Daniela Schwegler Bilder: Sonja Ruckstuhl

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Pässe ab. «Ich bin über fast jeden Pass gefahren, singend und juchzend vor lauter Freude, so schön wars!» Und überall, wo sie anhielt, hätten die Leute immer dieses Auto angeschaut. Oder war es am Ende doch die witzig-muntere Dame selber, welche die neugierigen Blicke auf

Lesen sie onLine Beizen mit langjährigen Besitzern werden immer seltener. Wir haben die letzten aufgespürt. Und: arbeiten auch Sie über 50 Jahre in derselben Firma? Schreiben Sie uns!


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BILD DER wOchE

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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Hängen Sie sich den Frühling an die Wand!

hatte aber Glück: Sie kann sich nun ein Blumenbild an die Wand hängen. Das würde sich auch in so manchem Schweizer Wohnzimmer gut machen, denn die Pflänzchen hierzulande sind wegen Frostgefahr in Wolldecken gehüllt.

ZITAT DER wOchE

FRAGE DER wOchE

«Hockeyspieler sind recht geerdet, auch wenn sie viel Geld verdienen.»

Wird man bei Regen weniger nass, wenn man rennt?

An der Eishockey-WM wurde Roman Josi (22) zum wertvollsten Spieler gekürt. Wie wertvoll er in monetärer Hinsicht ist, wird sich bald zeigen: Bei seinem Club Nashville Predators stehen Vertragsverhandlungen an. Im Interview mit dem «Tages-Anzeiger» lässt Josi verlauten, er wolle jetzt erst einmal seine neue Wohnung einrichten. Gekauft, versteht sich.

In den meisten Fällen schon, denn man ist ja schneller im Trockenen. Wie nass man wird, hängt aber von vielen Faktoren ab: Körperbau, Art des Regens, Windverhältnissen und eben auch Geschwindigkeit. Die Auswirkungen des sogenannten Kopfregens, der Haupt und Schultern durchnässt, lassen sich durch Rennen tatsächlich verringern. Tropfen, die von vorne oder von der Seite kommen, kann man durch einen Sprint aber nicht ausweichen. Hier spielt vor allem die Figur eine Rolle. Wer einen kurzen Oberkörper hat, bekommt weniger Frontregen ab. Doppelt gestraft sind hingegen Menschen mit schmalen Schultern und üppigem Vorbau oder Bierbauch: Sie trifft das Übel von oben und von vorne.

Bilder: Stefan Wermuth / Reuters, Salvatore Di Nolfi/Keystone

Eine Besucherin der Chelsea Flower Show fotografiert hübsch arrangierte Blumen. Die grösste Gartenschau der Welt feiert dieses Jahr ihr 100-Jahr-Jubiläum. Sie gilt als Jahreshöhepunkt für die britische High Society und ist das Paradies für Hobbygärtner. Die Eintrittskarten sind stets innert kürzester Zeit ausverkauft. Die Frau auf dem Foto


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Köstlichkeiten vom Grill Grillieren wie ein Profi

Wie bringen Sie den feinen Buttergeschmack auf den Grill? Fleisch und Gemüse mit Bratcrème aus Butter marinieren und Kräuterbutter dazu servieren. So sind Natürlichkeit und der unverkennbare feine Buttergeschmack auch auf dem Grill vereint. Natürlich nur das Beste

Tipps vom Grillprofi

Butter hat die Eigenschaft, aus jedem Produkt das Beste herauszuholen. Viele Aroma- und Farbstoffe, die von Natur aus in einem Lebensmittel vorkommen, sind fettlöslich. Sie können sich nur mithilfe eines Fettstoffs voll entfalten. Butter ist dazu am besten geeignet: Sie ist wertvoll, sie ist natürlich und für ihre Herstellung braucht es keine Zusatzstoffe.

TIPP 1: Am besten mariniert man das Fleisch zwei bis drei Stunden vor dem Grillieren. Wer mag, kann die Marinade auch über Nacht einziehen lassen. TIPP 2: Beim Marinieren auf Salz verzichten, da es dem Grillgut Wasser entzieht. TIPP 3: Damit das Fleisch schön zart wird, sollte die Marinade eine säurehaltige Zutat wie Zitrone, Jogurt, Wein oder Essig enthalten.

Die Butter Sie ist die perfekte Wahl für würziges Knoblauchbrot und selbst gemachte Kräuterbutter. Bratbutter Zum Anbraten ist Bratbutter die beste Wahl: Sie lässt sich hoch erhitzen und enthält wie alle Buttersorten keine Zusatzstoffe. Bratbutter ist reines Milchfett, der Wasseranteil beträgt gerade noch 0,2 Prozent. Das hat Vorteile: Sie ist nicht nur hoch erhitzbar, sondern kann auch ungekühlt gelagert werden und ist länger haltbar als Butter. Bratcrème aus Butter Sie ist die moderne Form der klassischen Bratbutter. Sie hat eine speziell cremige Konsistenz und lässt sich dadurch sehr gut dosieren. Bratcrème ist ebenfalls hoch erhitzbar und spritzt nicht. Sie ist ein natürliches Produkt und kommt ohne Zusatzstoffe aus. Verwendung: zum Braten, Dünsten und Marinieren.

Warum überhaupt marinieren? • Die Marinade würzt Fleisch, Gemüse und Pilze. • Die Marinade macht Fleisch zarter. • Die Marinade verlängert die Haltbarkeit.

Knoblauch-Kräuter-Marinade Für 4 Personen/ca. 600 g Fleisch 3–4 EL Bratcrème oder weiche Bratbutter 2–3 Knoblauchzehen, gepresst 2–3 EL gemischte Kräuter, z.B. Rosmarin, Thymian und Oregano, fein gehackt 1 TL Senf, nach Belieben grobkörnig 1 TL Zitronensaft Pfeffer Für die Marinade alle Zutaten mit dem Schwingbesen gut verrühren. Fleisch rundum damit bestreichen, zugedeckt 2–3 Stunden marinieren. Fleisch kurz vor dem Braten/Grillieren salzen. Marinade passt zu Rind-, Kalb-, Lamm-, Pouletfleisch oder Gemüse.

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Nr. 22, 27. Mai 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Wir sind Opfer des eigenen Erfolgs geworden»

Seit dem 1. August 2012 ist Lino Guzzella, Sohn italienischer Einwanderer, Rektor der ETH Zürich. Der Professor über die Herausforderung, dem Ansturm von immer mehr Studierenden gerecht zu werden, über das mangelnde Interesse der Frauen sowie Banken, die Lehrstühle finanzieren.

Lino Guzzella, Sie treten am Zürcher Sechseläuten auf und äussern sich in den Medien zu gesellschaftlichen Themen. Wollen Sie damit das Image der ETH Zürich popularisieren?

Mir ist es wichtig, dass die ETH in der Bevölkerung verankert ist. Die ETH lebt von der Schweiz und den Steuerzahlern. Ihnen und dem Land schulden wir, dass wir etwas zurückgeben — in Form von gut ausgebildeten Menschen, Forschungs­ resultaten und gegründeten Firmen. Wir müssen erklären, wer wir sind und was wir machen. Weil die Mehrheit noch immer nicht weiss, wofür die ETH wirklich steht?

Punktuell ist das so. Ich erlebe immer wieder, dass Menschen auf mich zu­ kommen und sagen: «Ah, Sie arbeiten an der ETH, kennen Sie Herrn Sound­ so?» Ich antworte, es tue mir leid, ich kenne nicht alle persönlich. Wir zählen inzwischen rund 18 000 Studierende und fast 8000 Mitarbeitende. Die ETH Zürich ist ein riesiger Laden. Und was wir wirklich machen, ist in der Öffent­ lichkeit noch immer nicht ganz klar. Es ist unsere Aufgabe, das zu erklären. Und das machen wir mit grosser Freude. Wie machen Sie das?

Beispielsweise, indem wir Anlässe wie die «Scientifica» oder den «Treffpunkt Science City» organisieren, wo wir uns mit der Bevölkerung austauschen. Als Rektor der ETH bin ich für die Lehre und Ausbildung zuständig. Und damit gehö­ ren die Gymnasien, Behörden, aber auch die Fachhochschulen zu unseren wich­ tigen Partnern. Wir müssen mit den Menschen reden. Was gibt es sonst noch zu verbessern?

Ich weiss, das hören die Journalisten nicht gerne: Aber uns läuft es sehr gut. Klar, jede Organisation hat Schwach­ stellen. In der Lehre sind wir in gewissen

Departementen ein Opfer des eigenen Erfolgs geworden. Ein Beispiel: In mei­ nem alten Departement, dem Maschi­ nenbau, hatten wir vor Jahren 200 Stu­ dierende pro Jahrgang. Jetzt sind es mehr als doppelt so viele.

Ich habe in früheren Interviews betont und betone es auch heute, wie wichtig eine gute Matura aus ETH­Sicht ist. Sie ist das prüfungsfreie Eintrittsticket in ein Hochschulstudium und darf auf kei­ nen Fall verwässert werden.

Was heisst das im Alltag?

Seit 2004 ist die Zahl der Studierenden um rund 50 Prozent gestiegen. Die Mittel haben wohl kaum im selben Umfang zugenommen.

Wir müssen immer mehr Studierende betreuen und dabei sicherstellen, dass auch in Zukunft die Qualität im Unter­ richt stimmt. Und wir müssen neue An­ sätze mit elektronischen Hilfsmitteln finden. Wie geht das konkret?

Ein Beispiel: Wir haben eine neue App für Smartphones entwickelt, die Studie­ renden hilft, den richtigen Hörsaal oder die Übungsunterlagen zu finden, und sie können während der Vorlesung über diese App Fragen stellen. Ein Doktorand beantwortet diese online. Ich habe diese App in meiner eigenen Vorlesung aus­ probiert, die ich auch als Rektor noch einmal wöchentlich gebe. Sie wollen an der Front sein.

Ja, ich bin überzeugt, man ist kein glaub­ würdiger Leiter, wenn man nicht weiss, was läuft und wovon man redet. Ich will auch als Rektor geerdet bleiben und kein Schreibtischtäter werden. Wie haben sich die Studierenden verändert?

Die Jungen sind noch immer die Gleichen. Sie wollen ernst genommen werden. Der grösste Teil der Studierenden ist hoch motiviert und blitzgescheit. Wir verlan­ gen viel von ihnen, und ebenso erwarte ich von den Professorinnen und Profes­ soren, dass sie engagiert unterrichten. Sie haben in der Vergangenheit kritisiert, die Matura sei zu leicht, und die Jungen zu wenig motiviert. Haben Sie seither Ihre Meinung geändert?

Das ist teilweise richtig. Unsere Mittel wurden so erhöht, dass wir die Inflation und die zusätzlichen Studierenden halb­ wegs bewältigen konnten. Wir sind effi­ zienter geworden und haben den Anteil der Drittmittel stark ausgebaut. Drittmittel heisst Privatwirtschaft?

Nicht nur. Ein grosser Teil der zusätzli­ chen Gelder stammt vom Nationalfonds, aber auch von EU­Fördergeldern. Die ETH und die Schweizer Hochschulen sind generell sehr erfolgreich im Anwer­ ben von EU­Geldern. Wir strecken uns also nach allen Richtungen. Laut ETH-Rat werden die Studiengebühren von 1160 Franken frühestens ab dem Herbstsemester 2015 verdoppelt.

Der Entscheid über die Studiengebühren liegt nicht bei der ETH und schon gar nicht bei Lino Guzzella. Der muss einfach mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln etwas Vernünftiges anfangen. Wir müssen an der ETH noch besser werden mit sozialen Stipendien, und ich muss mich aktiv darum küm­ mern, dass der Lehre mehr Gelder zu­ fliessen. Das Letzte, was ich als Secondo will, der in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen ist: dass jemand, der mo­ tiviert und talentiert ist, nicht an der ETH studieren kann, weil ihm das Geld fehlt. Das darf es nicht geben. Der Ansturm ausländischer Studierender mit teilweise minderwertigen Abschlüssen «ge-


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

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Es dürfe nicht sein, dass jemand nicht an der ETH studieren kann, weil ihm das Geld fehlt, sagt Lino Guzzella, der selbst aus einfachen Verhältnissen stammt.

«Seit ich an der ETH bin, machen wir alles, um den Frauenanteil zu erhöhen.» fährdet die Qualität der Ausbildung», sagte der Präsident der ETH Zürich schon vor gut zwei Jahren. Hat sich das Problem bei einem Ausländeranteil von 36 Prozent verschärft?

Wir hatten nie ein Ausländerproblem. Vor zwei, drei Jahren wurden wir jedoch überrollt von Bewerbungen aus dem Ausland für ein Masterstudium bei uns. Mittlerweile haben wir ein gut funktionierendes System mit klaren Anforderungsprofilen für die einzelnen Studiengänge. Jene, die bei uns studieren, bereichern die ETH. Drei Viertel von

ihnen bleiben nach dem Studium in der Schweiz und leisten für unser Land einen grossen wirtschaftlichen Beitrag. Bleiben wir bei den Zahlen: Elf Prozent der Professuren an der ETH sind von Frauen besetzt, bei den Studierenden machen die Frauen knapp ein Drittel aus. Was sagen Sie dazu?

Verzweiflung (lacht). Seitdem ich an der ETH bin, unternehmen wir alles, um den Frauenanteil zu erhöhen. Wir haben für Studentinnen und Nachwuchswissenschafterinnen spezielle Programme. Wir führen Robotikwochen für junge Frauen durch. Bei Professorenwahlen entscheiden wir uns bei gleichwertigen Kandidaten für die Frau. Zudem haben wir Assistenzprofessuren eingeführt, hier stellen Frauen ein Drittel aller neu berufenen

Personen. Wenn wir in den Gymnasien anfangen, Mädchen für mathematische, technische oder naturwissenschaftliche Fächer zu begeistern, sind wir schon zu spät. Eigentlich müssten wir bereits im Kindergarten oder in der Primarschule damit anfangen. Weshalb machen Sie es nicht?

Ich habe schon an Kinderuniversitäten Vorlesungen gehalten und die Werbetrommel für den Ingenieurberuf gerührt. Das neue Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie hat bei den Neueintritten einen Frauenanteil von 50 Prozent. Weniger gut sieht es in meiner früheren Heimat aus, in der Elektrotechnik und im Maschinenbau. Es braucht Zeit, es braucht Medien, die im-


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Dynamischer Akademiker

mer wieder darüber schreiben, wie faszinierend das Ingenieurwesen ist. Dort hat man viel mit Teamarbeit, Kommunikation und Kreativität zu tun. Das müsste doch auch Mädchen interessieren.

Lino Guzzella (55) ist seit dem 1. august 2012 rektor der ETH Zürich und damit für die Lehre und die ausbildung an der Technischen Hochschule verantwortlich. Nach seiner Promo­ tion 1986 (er studierte im Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik) arbeitete der Zürcher mit italienischen Wurzeln für Sulzer in Winterthur und Hilti in Schaan (FL). 1993 kehrte er als assistenzProfessor an die ETH zurück. ab 1999 war er ordentlicher Professor. Lino Guzzella ist verheiratet und gibt auch als rektor immer noch Vorlesungen.

Zu einem anderen Thema: Die EU-Kommission finanziert das «Human Brain Project» der ETH Lausanne mit einer Milliarde Euro. Zürich geht leer aus. Was macht Lausanne um Präsident Patrick Aebischer besser?

Ich freue mich für die Kollegen in Lausanne. Letztlich waren bei der Kommission noch vier Projekte im Rennen, drei davon mit Schweizer Beteiligung. Stellen Sie sich vor, an den Ski-WM rangieren drei Schweizer unter den ersten vier. Wie würde da die Presse jubeln! Jetzt haben wir die gleiche Situation in der Wissenschaft. Das ist doch super. Ich verstehe nicht, wie das als Misserfolg der ETH Zürich interpretiert werden kann. Nun, die ETH Zürich zieht gegenüber Lausanne den Kürzeren.

Na und, man kann nicht immer zuoberst auf dem Treppchen stehen! Ich persönlich habe ein sehr freundschaftliches Verhältnis mit meinen Kollegen aus Lausanne. Ich habe die ganze ETH Lausanne nach Zürich eingeladen. Sie führt hier Mitte September ihre Wissenschaftstage durch. Am Abend werden wir zusammen nachtessen und ein Glas Wein trinken. Es ist doch das Beste, was passieren kann, dass wir in der Schweiz zwei sehr gute technische Hochschulen haben. Davon profitiert unsere Wirtschaft. Klar, wir sind auch Konkurrenten. Aber, was ich nicht will, ist Rivalität. Die können wir uns als kleine Willensnation nicht leisten. Die UBS finanziert an der Universität Zürich fünf Lehrstühle. Andere Unternehmen zahlen Projekte und Lehrstühle an der ETH Zürich. Wie stehen Sie dazu?

Die Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit der ETH gehören zu unseren zentralen Werten, und es wäre geradezu töricht, wegen ein paar Millionen diese Werte aufs Spiel zu setzen. Andererseits will es aber das ETH-Gesetz, dass wir zum Wohl des Landes mit der Wirtschaft zusammenarbeiten. In den letzten 20 Jahren haben ETH-Absolventen fast 300 Spin-Offs gegründet. Diese Firmen sind teilweise sehr erfolgreich. Dass Google und Disney nach Zürich gezogen sind, dass IBM ein Forschungszentrum betreibt, hat damit zu tun, dass die ETH eine hervorragende Technische Hochschule und offen für die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft ist.

Nr. 22, 27. Mai 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Die Unabhängigkeit gehört zu unseren zentralen Werten, und es wäre töricht, wegen ein paar Millionen diese Werte aufs Spiel zu setzen.»

Sie haben sich lange mit der Entwicklung von alternativen Antriebssystemen beschäftigt und gelten als Ökopionier.

Danke, das höre ich gerne.

Sie wissen also am besten, auf welche Energieform die Schweiz in Zukunft setzen sollte.

Energie gehört zu den zentralen Voraussetzungen für eine funktionierende und moderne Gesellschaft. Welche Energien die Schweiz ausnützen will, muss die Politik entscheiden. Den Beschluss der Gesellschaft versuchen wir so sinnvoll wie möglich zu unterstützen — in der Forschung und Ausbildung. Wir bilden junge Menschen aus, die dann in fünf oder zehn Jahren die Gesellschaft in Energiefragen unterstützen. Sie sind Sohn italienischer Einwanderer und in Zürich aufgewachsen.Waren Ihre Eltern Arbeiter oder ebenso gebildet wie Sie?

Meine Eltern haben einzig eine fünfjährige Primarschule besucht. Mein Vater musste nach dem Zweiten Weltkrieg Militärdienst leisten, meine Mutter kam mit 18 Jahren in die Schweiz. Mein Vater kam aus Venezien und arbeitete zuerst bei den Zürcher Ziegeleien, meine Mutter aus Ravenna und war Köchin. Die konnte kochen, Mamma mia! Sie haben sich hier kennengelernt und geheiratet, ich kam 1957 in Zürich auf die Welt. Leben Ihre Eltern noch?

Nein, leider nicht. Das gehört zu den grossen privaten Tragödien meines Lebens. Sie haben sich frühzeitig pensionieren lassen und in Italien ein Häuschen gebaut, um den alten Traum aller

Immigranten zu verwirklichen. Beide starben kurze Zeit später. Sie sagen, der Unterschied zwischen Rektor und Professor sei ein Kilogramm pro Jahr. Sie sehen noch immer schlank und rank aus.

Ich bin auch noch nicht ganz ein Jahr im Amt (lacht). Fragen Sie mich in zehn Jahren wieder. An Apéros versuche ich, nur Wasser zu trinken, und ich treibe einmal pro Tag Sport. Im Sommer komme ich mit dem Velo zur Arbeit, und als Vorbereitung auf die Sola-Stafette (Laufstaffete im Kanton Zürich, Anm. der Red.) von Anfang Mai ging ich regelmässig joggen. Sie gehen schon morgens um 5 Uhr aus dem Haus und kommen teilweise erst abends um 22 Uhr zurück. Wie erholen Sie sich?

Es ist immer schön, wenn die Wochenenden frei sind. Am Freitagabend mache ich zu Hause eine Flasche Wein auf. Und am Samstag und Sonntag spiele ich zwei Tage Käfer, liege auf dem Rücken und erhole mich mit Lesen. Ich lese sehr gerne wissenschaftliche oder technische Bücher. Romane finde ich nicht mehr so spannend. Interview: Reto E. Wild und Silja Kornacher Bilder: Florian Kalotay

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

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DER HAUSMANN

Sicher ist sicher Bänz Friedli hetzt durchs Quartier.

Die Französischaufgaben an sich wären nicht das Problem. Man müsste sie nur ins Aufgabenbüchlein eingetragen haben. Hat man dies versäumt und findet dann kurz vor dem Eindunkeln heraus, was man auf den nächsten Tag lernen müsste … Dann bräuchte man nur noch das Franzbuch, in dem die zu lernenden Vokabeln stehen. Man hat es natürlich in der Schule liegen lassen. Und wenn ich «man» sage, meine ich unseren Sohn. Den Ihren vermutlich auch. Denn sosehr ich mich gegen Geschlechterstereotypen sperre, die lieben Söhne sind schon etwas eifriger im Vergessen und Verdrängen und Grad-etwas-anderes-im-Kopf-Haben als die Töchter, nicht wahr? (Gegenbeispiele willkommen an leserbriefe@migrosmagazin.ch!) Also: Der Bub hat Franzufzgi, aber das nötige Material nicht dabei. Den Eden, der gleich nebenan wohnt, brauchen wir gar nicht zu fragen. Er ist französischer Muttersprache, ihm können die Ufzgi folglich gestohlen bleiben; und wenn, dann hätte auch er das Buch bestimmt nicht dabei — so oft, wie der hier schon angeklopft hat, ob er die fälligen Seiten im Mathi-Buch kopieren dürfe … Bleibt Simon, unten am Stutz. Und weil ich ein Lieber bin, der Hans noch Akkordeon üben sollte und ohnehin schon recht verzweifelt ist, gehe ich persönlich zu Simon runter. Doch dort wird mir beschieden, was ich geahnt habe: Auch er hat sein Franzbuch nicht. Elena, viel-

«Grad etwas anderes im Kopf …» leicht, Alma, Lorenzo? Ich starte meine übliche Tour durchs Quartier. (Bitte keine Zuschriften an obige Adresse, ich solle die Saugoofen nicht so verwöhnen, wer etwas versäumt habe, müsse das selber ausbaden — sonst lernten sie es nie … Das weiss ich alles. Theoretisch.) «We don’t need no education», singt Hans unlängst beim Mittagessen vor sich hin, «we don’t need no thought control …» — «Woher hast du das denn?», entfährt mir, «aus der Nostalgiehitparade?» Darauf Hans, Bratkartoffeln mampfend: «Wir singen es in der Schule.» Sie singen «Another Brick in the Wall» von Pink Floyd, den Song wider alle Autoritäten, insbesondere schulische, in der Schule?! Da handelt es sich ja wohl um ein klassisches Paradox.

Wäre in meiner Kindheit nicht möglich gewesen, dass wir im Unterricht den englischen Satz «Lehrerinnen, Lehrer! Lasst uns Kinder in Ruhe» hätten singen müssen. Damals, 1979, war «The Wall» ja ganz frisch, schon fast verstohlen hörten wir uns die Doppel-LP immer und immer wieder an, sie hatte den Ruch des Verbotenen. Und dass ein Musiklehrer seinen Kinderchor an der Aufnahme hatte mitwirken lassen, geriet in England zum Skandal. «Aber weisst du, Vati», raunt nun unser Zwölfjähriger, nachdem er sein Glas Rivella in einem Zug geleert hat, «der Text ist bescheuert: ‹Wir brauchen keine Erziehung, keine Bildung …› Wären diese Musiker nämlich nicht gebildet gewesen, hätten sie das Lied gar nicht schreiben können.» Schon hat der Junge den romantischen Schwachsinn, den ich einst inbrünstig mitsang, als solchen entlarvt. Eben, die Franzwörtli. Die Möglichkeiten, sich vergessene Schulunterlagen zu beschaffen, sind ja zunehmend mannigfaltig. Die Kinder fotografieren Aufgabenblätter und Buchseiten ab und schicken sie sich per iPad, Mail und WhatsApp zu. Dennoch, ich schwörs, werde ich im nächsten Schuljahr verfahren wie Nachbarin Maria, Mutter zweier Söhne: Sie hat daheim zu Beginn des Semesters das gesamte Französischbuch fotokopiert. Sicher ist sicher. Bänz Friedli live: 6.6. Lueg ob Burgdorf BE.

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AKTUELL 36 |

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NEUES AUS DER MIGROS

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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Die Migros ganz oben

Die stärkste Marke der Schweiz 2013 ist die Migros, dies belegt die wichtigste Schweizer Markenstudie. Zudem schafften es M-Budget und M-Cumulus in die Top 20.

Der Trend geht hin zu mehr Idealismus «Die Stärke einer Marke beruht auf vier Pfeilern», erläutert Urs Krucker, Marketingexperte bei der Y&R Group Switzerland. «Dies sind ihre Einzigartigkeit, ihre Relevanz, die Wertschätzung sowie ihre Vertrautheit.» Die Migros überzeugt in allen vier Punkten. «So schafft sie es, sich in der Masse der Marken von den anderen abzuheben», sagt Krucker. Der Erfolg der Migros gehe unter anderem einher mit dem Wertewandel der Konsumenten hin zu mehr Idealismus. Was heisst das konkret? «Der Trend der Konsumenten zu mehr Idealismus widerspiegelt sich auch in aktuell geführten gesellschaftspolitischen Diskussionen wie zum Beispiel jener im Rahmen der Minder-Initiative», so Krucker. Konkret belegt die Studie, dass Aussagen wie «Ich bezahle regelmässig mehr für umweltfreundliche Produkte» oder «Ich vermeide Marken mit tiefen moralischen und ethischen Werten»

eine deutlich höhere Zustimmung erfahren. Und genau hier punktet die Migros. «Die Migros steht für Idealismus», erklärt Krucker. Sie sei genossenschaftlich organisiert und lebe nach den Prinzipien Konsens, Demokratie, Föderalismus und ohne absoluten Anspruch auf Gewinnmaximierung. «So gibt sie zum Beispiel einen Teil ihres wirtschaftlichen Erfolgs via Kulturprozent wieder an die Bevölkerung zurück», sagt Urs Krucker, «Dies ist in der Schweiz einzigartig und wird von der Öffentlichkeit geschätzt.»

Die Migros ist bei Jungen wie älteren Semestern beliebt Etwas fällt bei der aktuellen Studie auf: Die Migros punktet in allen Alterskategorien — sie befindet sich bei Jungen wie älteren Semestern unter den Top Ten. Wie erklärt sich das Marketingexperte Krucker? «Bei den Älteren spielen Gottlieb Duttweiler und die Werte, die er vertrat, bestimmt noch eine wichtige Rolle», sagt Krucker, «bei den Jungen hingegen kaum noch.» Aber gerade bei der Jugend stellt die Migros ihre Beweglichkeit unter Beweis: Ein gutes Beispiel ist hier die Marke M-Budget, die Kultstatus geniesst. Ein weiterer wichtiger Punkt für die Popularität der Migros ist ihr Auftritt auf den Social-Media-Kanälen — und damit die Einbindung der Online-Community. Bei der Migros geschieht dies via ihre Kundenplattform Migipedia. Hier können die Nutzer diskutieren, ihre Meinung äussern, auch zu Produkten. Sie können sogar mitbestimmen, wie diese aussehen oder schmecken sollen, wie zum Beispiel beim kultigen Ice-Tea. Die Einbindung des Kunden wird in Zukunft immer wichtiger. «Die Migros lebt diesen Gedanken und wird so auch den Bedürfnissen einer neuen Generation gerecht», resümiert Marketingexperte Urs Krucker. Text: Christoph Petermann

Die Studie auf einen Blick Bilder: Nik Hunger, Fotolia

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eute gelingt es nur wenigen Marken, sich im Bewusstsein der Kundinnen und Kunden zu verankern. Anders die Migros: Die Detailhändlerin ist hierzulande die stärkste Marke. Dies belegt die Studie Brand Asset Valuator. Ausserdem schaffen es die Tiefpreislinie M-Budget und das Bonusprogramm M-Cumulus unter die Top 20 — wie bereits 2011. Der Brand Asset Valuator ist die grösste Markenstudie der Schweiz, die alle zwei Jahre von der Kommunikationsagentur Y&R Group Switzerland durchgeführt wird. Die Resultate sind repräsentativ für die Deutschschweiz und die Romandie. Keine andere Studie gibt so detailliert Aufschluss darüber, welche Marken bei den Schweizerinnen und Schweizern beliebt sind. Doch was bedeutet das eigentlich, «stärkste Marke»?

In der wichtigsten Markenstudie der Schweiz, dem sogenannten Brand Asset Valuator, ist die Migros die stärkste Marke der Schweiz. Weiter schafften es die Tiefpreislinie M-Budget sowie das Bonusprogramm M-Cumulus unter die Top 20 — nach 2011 bereits das zweite Mal. Für die Untersuchung hat die Werbe- und Kommunikationsagentur Y&R Group Switzerland 1500 Konsumenten zu ihren Vorlieben bei 1100 in der Schweiz vertretenen Marken befragt. Weltweit werden im Rahmen der Studie 45 000 Marken in 49 Ländern untersucht.


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

NEUES AUS DER MIGROS | 37

1 . r N

«Das Allerwichtigste sind die Mitarbeitenden»

In der wichtigsten Schweizer Markenstudie belegt die Migros den ersten Platz. Migros-Chef Herbert Bolliger erläutert, welche Faktoren zum Spitzenresultat beigetragen haben. Herbert Bolliger, die Migros ist nach 2010 und 2011 erneut die stärkste Marke der Schweiz. Das belegt der Brand Asset Valuator, die grösste unabhängige Markenstudie der Schweiz. Freut Sie das?

Klar! Das Ergebnis zeigt, dass unsere Werte von der Bevölkerung geschätzt werden. An welche Werte denken Sie?

Weil die Migros kein gewinnmaximierendes Unternehmen ist und keine exzessiven Löhne bezahlt, können wir uns mit dem verdienten Geld für gesellschaftliche Anliegen engagieren. Wir haben das Kulturprozent, die Gesundheit der Bevölkerung liegt uns am Herzen, wir setzen uns für eine intakte Umwelt und soziale Bedürfnisse ein, wir bieten mit unseren Produkten und Dienstleistungen ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis an, die Migros ist eine zuverlässige Arbeitgeberin. Entscheidend ist auch, dass wir dieses Engagement so ernsthaft und strategisch wie die Kosten und Umsätze führen. Und das wissen die Konsumenten?

Sie wissen es vermutlich nicht so konkret, spüren es aber im Umgang mit der Migros und vertrauen uns deshalb. Zudem haben wir es mit Generation M geschafft, eine kommunikative Klammer um diese Wertethemen zu bilden und diese in der Bevölkerung zu verankern. Nehmen solche Werte an Bedeutung zu?

Die 10 stärksten Marken der Schweiz 1. Migros 2. Toblerone 3. Google 4. Rega 5. Rivella

6. Ikea 7. Gruyère 8. Lego 9. Ragusa 10. Wikipedia

M-Budget und M-Cumulus befinden sich unter den Top 20.

Davon bin ich überzeugt. Das zeigen auch alle Erhebungen. Die Globalisierung, die vernetzte, weltweite Kommunikation, durch die wir ständig von unzähligen, auch negativen Ereignissen erfahren, die wirtschaftlich angespannte Lage oder Lebensmittelskandale sind alles Faktoren, die das Bedürfnis nach Sicherheit, nach einer intakten Welt, nach Orientierung verstärken. Deshalb werden Transparenz, Ehrlichkeit, Anstand, Integrität, Loyalität und Authentizität immer bedeutender. Sie erwähnen «Transparenz». Wer transparent sein will, muss kommunizieren.

Freut sich über den 1. Platz: Migros-Chef Herbert Bolliger.

«Weil die Migros kein gewinnmaximierendes Unternehmen ist, können wir uns für gesellschaftliche Anliegen engagieren.» Die Verantwortlichen der Studie schreiben in ihrer Analyse, dass es die Migros verstanden hat, auch ihre Kommunikation im Zuge der Digitalisierung anzupassen und sich weiterhin auf Augenhöhe mit ihren Kunden auszutauschen. Markenbildung heisst zunehmend auch Community Management, also zuhören, verstehen, beeinflussen und beteiligen. Mit Migipedia sei die Migros pionierhaft unterwegs. Was tun Sie, damit die Migros beim nächsten Brand Asset Valuator wieder an der Spitze ist?

Das Allerwichtigste sind die Mitarbeitenden. Sie erbringen die Leistungen, die hinter all dem stehen. Sie erarbeiten jeden Tag das Vertrauen der Kunden von Neuem, sei es mit harter Knochenarbeit, mit Ausdauer, Kreativität, Hilfsbereitschaft, ihrer guten Laune oder ihrem Lächeln. Sie helfen alle mit, die Strategiepapiere umzusetzen, die es auch in finanzieller Hinsicht für erfolgreiches Handeln und eine klare Positionierung braucht.


AKTUELL 38 |

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NEUES AUS DER MIGROS

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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Am«Eidgenössischen» 2010 holte sich Kilian Wenger den Königstitel, und auch dieses Jahr wird er wieder um den Siegerkranz kämpfen.

Neues Betätigungsfeld: Kilian Wenger beim Backen von Schwingerbänzen in der MigrosHausbäckerei in Burgdorf.

Migros-Bescherung: 900 Tickets für das «Eidgenössische» Die Nachfrage nach Tickets für das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest wird auch 2013 deutlich grösser sein als das Angebot. Von den insgesamt 52 013 Tickets gehen 31 500 an den Eidgenössischen Schwingerverband und dessen 169 Schwingklubs. Nur 4000 Tickets gelangen in den öffentlichen Verkauf. Der Rest geht an Sponsoren, Partner und an die Burgdorfer Bevölkerung. Für Nichtschwinger wird es also schwer, ein Ticket zu ergattern – anders für die Kunden der Migros: Die Detailhändlerin verschenkt 900 der begehrten und raren Tagestickets. Zwischen dem 4. Juni und dem 5. August verkauft die Migros in allen Migros-Filialen der Deutschschweiz Schwingerbänzen, die mit einem Gewinncode ausgestattet sind – wer Glück hat, erhält so zwei Tagestickets als Sofortpreis. Gratisteilnahme auch unter: www.migros.ch/esaf2013.


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aktuell

Migros-Magazin | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

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neues aus der Migros | 39

Hünentreff im Sägemehl

Das 28. Eidgenössische Schwing- und Älplerfest findet in Burgdorf im Emmental statt. Die Migros ist als Königspartnerin mit von der Partie – und auch sonst fördert die Detailhändlerin den Schwingsport auf vielfältige Weise.

Bild: Keystone/Urs Flueler

B

esucher: 250 000; Würste: 80 000; Sägemehl: 100 Tonnen — das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (Esaf) 2013 in Burgdorf wird ein Sportanlass der Superlative. Nachdem die Migros bereits 2007 und 2010 als Königspartnerin in die Hosen gestiegen ist, unterstützt sie das «Eidgenössische» erneut als einer der Hauptsponsoren. «Als wir jung waren», sagte der Schweizer Kabarettist Franz Hohler einmal in einer TV-Dokumentation über den Schweizer Nationalsport, «da waren wir sicher: Das Schwingen stirbt aus. Wir haben uns geirrt.» In der Tat: Schwingen ist hip. Schwingen, Hornussen und Steinstossen überflügeln kurzfristig sogar populäre Sportarten wie Fussball oder Tennis. Und gerade das «Eidgenössische» ist ein Ort, an dem Stadt und Land für einmal nicht getrennt sind: Hier kommen vom Bundesrat über führende Personen aus der Wirtschaft über trendbewusste Städter bis hin zum Alpsenn die verschiedensten Menschen zusammen. Auch die Migros

versteht sich als Teil einer modernen und gleichzeitig heimatverbundenen Schweiz. Das «Eidgenössische» bewahrt Tradition und Brauchtum, präsentiert sich aber zeitgemäss — «Swissness» in Reinkultur also. Beim Schwingen geht es jedoch nicht nur um Sport und schweizerische Identität — das «Eidgenössische» ist auch ein gigantisches Volksfest mit Entertainment und vielen Verpflegungsmöglichkeiten. Hier sorgt die Migros mit Foodständen für die nötige kulinarische Vielfalt.

«Die Migros ist wie der Schwingsport zugleich traditionsverbunden und modern.»

die Migros unterstützt auch den schwingernachwuchs Neben dem Esaf unterstützt die Detailhändlerin auch diverse andere Schwingfeste. Ausserdem fördert die Migros als Partnerin des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV) den Nachwuchs. Sie finanziert den nationalen SchwingerSchnuppertag, der am Samstag, 7. September 2013, stattfindet. Knapp 100 Schwingklubs in der ganzen Schweiz laden dann Mädchen und Jungen dazu

ein, den Schwingsport kennenzulernen. Erfahrene Sportler führen den Nachwuchs in die Kunst des Schwingens ein. Am Schnuppertag kann jeder testen, ob er das Zeug dazu hat, ein «Böser» — also ein erfolgreicher Schwinger — zu werden. Auch für Schwingerkönig Kilian WengermachtsichdieMigrosalsHauptsponsorin stark. Was hat ihn bewogen, exklusiv mit der Migros eine Partnerschaft einzugehen? «Die Migros ist wie der Schwingsport zugleich traditionsverbunden und auch modern. Beide haben viele junge Fans, das gefällt mir», sagt Wenger. Bereits während der SpitzensportRS im vergangenen Winter stand für Wenger die Vorbereitung auf das Esaf in Burgdorf im Vordergrund. «Das ‹Eidgenössische› ist mein Saisonhighlight.» Text: Christoph Petermann Bilder: Severin Nowacki

sponsoring by Esaf 2013 in Burgdorf im Emmental 30. August–1. September 2013

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NEUES AUS DER MIGROS

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«Wir Frauen leiden unter dem eigenen Erfolg»

Ist überzeugt, dass Gottlieb Duttweilers Thesen noch immer aktuell sind: Esther Girsberger, Präsidentin des Forums elle.

Seit einem Jahr leitet Esther Girsberger die Frauenorganisation der Migros, das Forum elle. Die Präsidentin erklärt, vor welchen Herausforderungen die Vereinigung steht und was sie Frauen von heute bietet.

A

ls Gottlieb Duttweiler die Organisation 1957 gründete, war das Frauenstimmrecht in der Schweiz noch eine Utopie. Im öffentlichen Leben gaben Männer ganz selbstverständlich den Ton an. Dass Frauen überhaupt in einem Verein zusammenkamen, um über gesellschaftliche Themen zu reden, war ungewohnt. Anfänglich trug das Forum elle den Namen Schweizerischer Bund der Migros-Genossenschafterinnen, und Dutti sah in den Mitgliedern Botschafterinnen seiner Ideale. Heute gehören über 10 000 Frauen zu der politisch unabhängigen Organisation, die sich als Vernetzungsplattform von Frauen für Frauen versteht. Die Veranstaltungen des Forums reichen von Expertenvorträgen über medizinische Themen, Karriereplanung und verschiedene Arbeitszeitmodelle bis zur Besichtigung von M-Industriebetrieben. Publizistin Esther Girsberger (52) ist seit einem Jahr Präsidentin von Forum elle.

Bild: Daniel Boschung

Esther Girsberger, welche Projekte haben Sie in Ihrem ersten Jahr als Präsidentin in Gang gebracht?

Wir haben unseren Medienauftritt stark verändert: Das Forum elle hat eine moderne Website mit frischem Design und besserer Navigation; wir sind auf Facebook und Twitter präsent. Auch unsere Mitgliederzeitung wurde stark umgestaltet; sie greift unter anderem gesellschaftliche Themen der heutigen Zeit auf, die Frauen aus unterschiedlichen Generationen ansprechen. Wollen Sie also vermehrt auch jüngere Mit­ glieder gewinnen?

NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Ja. Die meisten Forum-elle-Mitglieder sind heute über 55 Jahre alt. Dieses Alterssegment pflegen wir sehr. Aber uns liegt auch der Nachwuchs am Herzen. Deshalb ergänzen wir unser Angebot mit Veranstaltungen, die auch jüngere Frauen ansprechen, zum Beispiel mit unserer Reihe Lunchbreak im Migros-Genossenschafts-Bund am Limmatplatz in Zürich. Diese monatlichen Veranstaltungen finden über Mittag statt, sodass sie in den Alltag von Berufstätigen passen. Als Referenten traten zum Beispiel der Kinderarzt Remo Largo, der Social-Media-Experte Daniel Graf oder Brida von Castelberg auf, die 19 Jahre lang die Frauenlinik des Zürcher Stadtspitals Triemli geleitet hat.

«Wir ergän­ zen unser Angebot mit Veranstal­ tungen, die auch jüngere Frauen an­ sprechen.»

Suchen Sie eigentlich die Zusammenarbeit mit anderen Frauenorganisationen?

Ab Mitte Jahr bieten wir eine Reihe an, die wir zusammen mit anderen Frauenorganisationen auf die Beine stellen. Wir beleuchten verschiedene Aspekte der «Energie» — Kernkraft und erneuerbare Energien, Arbeitsenergie, spirituelle

Der Forum-elle-Tag Am 5. Juni ist in der ganzen Schweiz Forum-elle-Tag. Die 16 regionalen Sektionen der Frauenorganisation sind dann bei grossen Migros-Filialen präsent, verteilen Info-Material und teilweise auch kleine Geschenke. Die Standorte sind auf der Website von Forum elle ersichtlich. forum-elle.ch

Energie. Die Idee geht nicht zuletzt auf Migros-Verwaltungspräsident Andrea Broggini zurück. Er ermunterte mich im Gespräch, bei aller Unabhängigkeit von Forum elle doch auch politischer zu werden. Es ist ein Zeichen der Zeit, dass verschiedene Frauenorganisationen unter Wahrung ihrer Unverwechselbarkeit zusammenspannen. Das alles klingt sehr optimistisch. Steht das Forum elle auch vor Herausforderungen, die Ihnen Sorgen machen?

Freiwilligenorganisationen wie Forum elle sind auf die Mitarbeit engagierter Frauen angewiesen, die praktisch ehrenamtlich Verantwortung übernehmen. Wir Frauen leiden unter dem eigenen Erfolg: Dadurch, dass wir besser ausgebildet sind als früher und deshalb auch vermehrt im Erwerbsleben stehen, engagieren wir uns primär in Familie und Beruf. Die Freiwilligentätigkeit verliert dadurch leider an Attraktivität. 2013 ist ein Dutti­Jahr: Der Migros­Gründer würde im August 125 Jahre alt. Wie steht das Forum elle denn heute zu Gottlieb Duttweilers Ideen?

Wir sprechen Frauen an, die hinter den Werten der Migros stehen können. Ich bin überzeugt, dass Gottlieb Duttweilers Thesen noch immer aktuell sind, auch wenn man sie in einzelnen Punkten neu formulieren muss. Von Frauen in Führungspositionen hielt er zum Beispiel nicht viel. Andererseits passt seine Grundidee einer sozialen Marktwirtschaft sehr gut in unsere Zeit. Wohin Gewinnstreben als Selbstzweck führen kann, hat uns die weltweite Finanzkrise gezeigt. Interview: Michael West


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5. Tag: Rüdesheim – Mannheim – Germersheim. Am Nachmittag bieten wir Ihnen zwei Ausflüge an: einen geführten Spaziergang durch Heidelberg, die Stadt mit der ältesten Universität Deutschlands, inkl. Fahrt zum Schloss (*). Sie haben auch die Möglichkeit, Schwetzingen mit einem der schönsten barocken Schlossgärten zu besuchen (*). 6. Tag: Kehl (Strassburg) – Breisach. Strassburg ist eine der schönsten Städte Frankreichs – nicht zuletzt wegen des Wahrzeichens der Stadt, dem berühmten Münster. Führung und freie Zeit (*).

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aktuell 42 |

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neues aus der migros

Die M-Industrie gehört mit 18 Unternehmen im Inland und 3 Betrieben im Ausland zur Migros-Gruppe. Sie stellt mehr als 20 000 Produkte her: von der Konfitüre bis zum Waschmittel. Mit über 11 000 Mitarbeitenden — darunter 415 Lernende in mehr als 20 Berufen — ist die M-Industrie einer der bedeutendsten Arbeitgeber der Schweiz

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und zählt weltweit zu den grössten Produzenten von Eigenmarken. Sie beliefert nicht nur die Migros, sondern exportiert Schweizer Qualitätsprodukte in mehr als 50 Länder. In einer losen Serie porträtiert das MigrosMagazin verschiedene Unternehmen der M-Industrie. Weitere Informationen unter: www.mindustry.com

NR. 22, 27. MAI 2013 | migros-magazin |

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Jowa – die Migros-Tochter bringt täglich frisches Brot auf den Tisch.

Weg wie frische Weggli F

ederleicht fliegen die Finger von Jean-Luc Harter (46) über den fein mit Mehl bestäubten Arbeitstisch. Mit dem Gefühl eines routinierten Masseurs greift er die Teigballen, drückt und zupft sie etwas, um sie gleich wieder in eine runde Form zu drehen. Hier sitzt jeder Handgriff. Das muss er auch, denn das Arbeitstempo ist hoch im eingespielten Team in der Hausbäckerei des Shoppylands in Schönbühl BE — schliesslich werden hier nicht nur 700 Weggli pro Tag gebacken. Der Teig aus Weissmehl von IP Suisse, Butter, Hefe, Salz, Magermilchpulver und Wasser wird vor Ort in grossen Knetmaschinen während 15 2 Minuten geknetet: «Es kann auch mal länger dauern», sagt Bäcker Harter. Entscheidend ist die Fensterprobe, die gerade sein Kollege Pascal Schwab (37) vornimmt. Dabei wird ein Stück des frischen Teigs so lange auseinandergezogen, bis ein durchsichtiges Fenster entsteht: «Reisst der Teig vorher, muss er noch länger geknetet werden. Diesen Test kann man auch zu Hause machen, wenn man sein eigenes Brot bäckt», erklärt der Routinier, der seit 17 Jahren bei der Jowa

arbeitet, die letzten acht in der Hausbäckerei im Shoppyland.

die kunden können den Bäckern bei der arbeit zusehen Vor dem Umbau des grossen Shoppingcenters nahe bei Bern war seit 1975 die Hausbäckerei im ersten Stock untergebracht. Die acht Bäcker und die beiden Konditorinnen hatten von dort einen guten Blick auf die Kundenfrequenz im Ladenlokal und konnten ihre Produktion entsprechend anpassen. Seit sieben Jahren nun empfängt die Kundinnen und Kunden der unvergleichliche Duft frisch gebackenen Brots gleich nach dem Eingang. Keine Glasscheibe trennt die Bäckerei von der Kundschaft, der Blick ist frei auf den geschäftigen Handwerksbetrieb. «Kunden sprechen uns immer wieder an, schauen uns bei der Arbeit zu oder suchen Rat», sagt Harter. «Ich komme aus dem Elsass und bin bilingue. Das ist ideal für unsere Region. Die Leute finden es sympathisch, wenn ich ihnen auch auf Französisch Auskunft geben kann.» Gesprochen wird bei der Arbeit kaum. Nicht, dass sich Bäcker schlecht verste-

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aktuell

Migros-Magazin | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

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1) Die Zutaten für die Weggli sind bereit: Mehl, Hefe, Butter, Salz und Magermilchulver. Fehlt nur noch das Wasser.

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hen würden, im Gegenteil. Drei von ihnen arbeiten seit über 20 Jahren bei der Jowa, weitere drei können auf ein gutes Jahrzehnt bei der Migros-Hausbäckerei zurückblicken. Nach einer kurzen Vorbesprechung weiss jeder, was er zu tun hat und für welchen Arbeitsschritt er verantwortlich ist: «Sonst gibt es ein Chaos», weiss Jean-Luc Harter. Er drückt gerade den abgewogenen und ausgeruhten Teig — «Er muss rund 20 Minuten liegen bleiben, damit er sich gut teilen lässt» — auf einem Aufschleifteller mit 30 Vertiefungen. Die rote Kunststoffplatte kommt anschliessend in eine Schneidmaschine, die den Teller nach dem Schnitt ins Rotieren bringt und so 30 gleich grosse Kugeln formt.

Jede stunde gibt es herrlich duftende frische Brote Kaum fertig, greift sich der emsige Elsässer das Tablett und legt 20 Teiglinge fein säuberlich auf ein mit Folie ausgelegtes Blech. In einem Wagen gestapelt kommen sie für 30 Minuten in den 36 Grad warmen Garraum, wo sie ihr typisches Aroma entfalten können. In

2) Bei der Fensterprobe zieht Pascal Schwab den Teig, bis er durchsichtig wird. 3) Jean-Luc Harter wiegt gleich grosse Teigstücke ab, die dann auf den sogenannten Aufschleifteller gedrückt werden. 4) In der Aufschleifmaschine werden aus dem Teigfladen 30 kleine Kugeln geformt.

Wussten sie schon, dass … … die Jowa die grösste Abnehmerin von Schweizer Getreide ist? … das Weggli das meist hergestellte Produkt der JowaBäckereien ist? … die Jowa über 200 Brotsorten herstellt? … in der ShoppylandHausbäckerei jede Woche über 5000 Zöpfe von Hand geflochten werden?


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NEUES AUS DER MIGROS

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5) Fein säuberlich auf Blechen ruhen die Teigkugeln im 36 Grad warmen Garraum. 6) Damit die Weggli ihren typischen Glanz erhalten, werden sie zweimal mit Ei bestrichen.

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Die Hausbäckerei im Shoppyland stellt über 30 Sorten Brot her.

6 dieser Zeit werden die Hände nicht in den Schoss gelegt, sondern das nächste Brot wird in Angriff genommen: Zopf. 30 bis 35 Sorten Brot stellt die Bäckerei im Shoppyland her. Das Angebot variiert je nach Saison, aber auch das Wetter spielt eine grosse Rolle: «Unser Bestseller ist der Krustenkranz, der besonders zur Grillsaison beliebt ist, weil er sich einfach teilen lässt und mit seiner bekömmlichen Kruste gut schmeckt», erklärt Harter. Sieben bis acht Mal am Tag gibt es frische Krustenkränze. Jede Stunde kommen neue Brote aus den Öfen, die eine wohlige Wärme abgeben, die letzten eine Viertelstunde vor Ladenschluss.

«Und auch die verkaufen wir», sagt der Bäcker nicht ohne Stolz. An manchen Samstagen, wenn es bereits morgens um zwei Uhr — die erste Schicht beginnt sonst um fünf Uhr — mit der Herstellung des beliebten Zopfs losgeht, heisst das knapp vier Tonnen Frischgebackenes. Inzwischen sind die Teigkugeln schön aufgegangen. Den Petits pains au lait, wie die Weggli in der Romandie heissen, drückt Jean-Luc Harter mit einem Kunstgriff die typische Delle in die Mitte, er stempelt sie mit einem Tempo, das jeden Posthalter vor Neid erblassen liesse. Kaum erledigt, folgt der nächste Schritt. Die Weggli werden mit Ei bestri-

BERUFSBILDER

«Wir stellen alles von Grund auf her» Seit dem Abschluss seiner Stifti ist Beat von Arx (53), Leiter der Hausbäckerei Shoppyland, für die Jowa tätig. Das ist 33 Jahre her. Wenn er über seinen Beruf spricht, schwingt Begeisterung in den Worten des gelernten Bäcker-Konditors mit. «Im Zentrum unserer Tätigkeit stehen Backwaren wie Brot, aber auch feine Patisserie gehört dazu», sagt der Bäckermeister. Im Vergleich dazu hat ein BäckerConfiseur mehr mit Schokoladeprodukten zu tun. «In der Hausbäckerei stellen wir alles von Grund auf her. Das Schöne dabei ist die Arbeit mit Naturprodukten. Man sieht, was man mit den eigenen Händen gefertigt hat.» 97 Prozent der verarbeiteten Rohstoffe stammen aus der Schweiz. Das war nicht immer so. Früher wurde mehr ausländisches Mehl verwendet, aber, so von Arx: «Die Qualität unseres Mehls ist hervorragend, weshalb wir weit weniger Zusatzstoffe benötigen als beispielsweise Deutsch-

land.» Neben dem Bäckerhandwerk steht für Beat von Arx der Kundenkontakt in der Hausbäckerei klar im Vordergrund: «Wir nehmen gerne Kundenwünsche entgegen. Einmal haben wir einen zwei Meter langen und sieben Kilo schweren Zopf gebacken. Leider mussten wir ihn dann halbieren, weil der Kunde ihn sonst nicht hätte transportieren können», erinnert er sich. Stolz ist er auch auf die riesige Torte, die sein Team für eine Plattentaufe von Polo Hofer hergestellt hat: «Sie war so breit, dass man sie fast nicht durch die Tür brachte.» Aber auch kleine Wünsche werden erfüllt. Wenn jemand seinen Zopf etwas dunkler gebacken mag, machen das die Shoppyland-Bäcker gerne: «Während die Kunden einkaufen gehen, stecken wir den Zopf einfach noch einmal in den Ofen. Das ist doch selbstverständlich», findet von Arx und greift sich einen Mehlsack für den Teig des nächsten Brots, das frisch gebacken sein soll.

Beat von Arx ist Bäckermeister und Leiter der Hausbäckerei Shoppyland.


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7) Im Ofen werden die Weggli 8 bis 12 Minuten lang gebacken. 8) So müssen sie sein: goldbraun und mit einem verführerischen Glanz. 9) Kaum aus dem Ofen, kommen die frischen Weggli direkt ins Verkaufsregal.

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3 FRAGEN AN

Marcel Bühlmann, Unternehmensleiter der Jowa AG

9 chen. «Ist der erste Anstrich trocken, machen wir einen zweiten. Dieser verleiht den Brötchen ihren typischen Glanz», erklärt der Elsässer. Und wiederum sind gut 20 Minuten Ruhe für den Teig angesagt, danach geht es in den Ofen. Im Jahr stellen die Haus- und Regionalbäckereien 14 Millionen Weggli her, die damit zu den zehn beliebtesten Produkten der Migros zählen.

«Die Leute müssen das Brot schmöcken» Ein herrlicher Duft erfüllt den Eingangsbereich der Migros Shoppyland. «Die Leute müssen das Brot im Laden schmöcken», hat Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler bereits 1950 gefordert und damit den Grundstein für die Hausbäckereien gelegt. Die Gesichter der Kunden erhellen sich, als sie an der Brotauslage vorbeischlendern und den Bäckern zuschauen. «Samstags sind es oft Väter mit ihren kleinen Kindern, die sie auf ihren Schultern tragen und unsere Arbeit verfolgen», sagt Beat von Arx (53), Leiter der Shoppyland-Hausbäcke-

rei (siehe Berufsbild links). «Wenn das Brot aus dem Ofen kommt, gibt es Applaus. Das macht wirklich Freude.» Als das fast leere Wegglifach nachgefüllt wird, wartet ein Herr geduldig auf die frischen Brötchen. Er weiss, dass es sich lohnt. «Die Weggli müssen weich sein», erklärt Jean-Luc Harter. Entscheidend dabei ist die Backzeit von acht bis zwölf Minuten. Bleiben sie zu lange im Ofen, werden auch sie knusprig wie ein Bürli. Die Delle muss symmetrisch liegen und das Teilen leicht machen. Diese Eigenschaften sind es, die das Weggli zum meistverkauften Brötchen machen. Eine Vollkornvariante davon gibt es nicht. Ein Weggli ist ein Weggli ist ein Weggli, könnte man sagen. Und das Petit pain au lait begleitet viele von frühster Kindheit an: «Eltern kaufen ihren Kindern gern ein Weggli, und wenn sie besonders brav sind, gibts vielleicht noch ein Schoggistängeli dazu», weiss Beat von Arx. «Solche Erlebnisse prägen einen eben fürs Leben.» Texte: Marc Bodmer Bilder: Nik Hunger

«Brot ist ein emotionales Produkt» Marcel Bühlmann, was macht die Jowa einzigartig?

Die Jowa ist die Schweizer Bäckerei schlechthin. Wir stellen an rund 100 Standorten frisches Brot, Feinbackwaren, Torten, Cakes und Patisserie her. In den 90 Hausbäckereien der grösseren Migros-Filialen können uns die Kunden sogar direkt beim Brotbacken zuschauen. Wo liegt Ihre grösste Herausforderung?

Brot ist nicht nur ein wichtiges Grundnahrungsmittel, Brot ist auch ein sehr emotionales Produkt. Wir wollen weiterhin sicherstellen, dass die traditionelle Handwerkskunst mit zeitgemässer Technologie im Einklang steht. Wo sehen Sie die Jowa in zehn Jahren?

Wir leben eine nachhaltige Partnerschaft mit unseren IP-Suisse-Getreidebauern, sind ein grosser und wichtiger Arbeitgeber in der Schweiz und bieten unseren Kunden weiterhin sehr gute Produkte zu vernünftigen Preisen an.


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GRILLIEREN

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Feste feiern, wie sie fallen

NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Auf dem Dancook7400-HolzkohleGrill (Fr. 99.90 bei Do it + Garden Migros) findet locker ein Dutzend Spiessli Platz. Er ist ideal für die Grillparty.

Ein Grillabend mit Freunden ist ein entspanntes Sommervergnügen. Überraschend dabei: Der Organisationsaufwand hält sich in Grenzen.

M

it Facebook, Doodle, Spontacts oder WhatsApp ists im Prinzip total easy und unkompliziert, spontan ein paar Freunde für ein Grillfest zusammenzutrommeln. Noch partytauglicher als die klassischen Chlöpfer und Bratwürste sind vor allem Spiessli. Sie machen optisch viel her und bringen Abwechslung auf den Teller. Ohnehin startet jetzt als Auftakt zur Grillsaison das grosse Spiessli-Festival in der Migros, sodassmansichnichtmalumsMarinieren kümmern muss.Diese Woche gibts an den Theken oder in der Selbstbedienungsabteilung Spiesse in allen Varianten. Der anspruchsvollere Teil bei der Organisation einer Grillparty hingegen ist, ein gutes Händchen für die richtigen Mengen zu haben. Meistens sind nämlich die Augen des Gastgebers beim Einkaufen grösser als der Magen der Gäste. Als Faustregel gilt: pro Person 200 Gramm Fleisch oder Fisch, 200 bis 250 Gramm verschiedene Salate,

Zweifel Chips Nature, 300 g, Fr. 5.70

100 Gramm Dips oder Saucen und 150 Gramm Brot. Besonders effektvoll sind Baked Potatoes, die man bereits grillfertig in Alufolie verpackt kaufen kann. Hier lohnt sich der kleine Mehraufwand von dreimal zehn Minuten, um die Gäste mit selbst gemachten Saucen zu verwöhnen (siehe Rezepte). Sie passen auch gut zu Fleisch. Übrigens: Mit der GrillApp für Smartphones (iOS und Android) kann überhaupt nichts mehr schiefgehen. Die kleine, interaktive Applikation für die Hosentasche ist so etwas wie der heilige Christophorus der Grilleure — ein patenter Nothelfer in allen Fragen rund um den Grill. Text: Dora Horvath Bilder: Mirjam Graf Styling: Esther Egli

Bio Pinienkerne, 100 g, Fr. 6.50

M-Classic Dressing Dijon*, 700 ml, Fr. 4.50 * nur in grösseren Filialen erhältlich

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

GRILLIEREN | 47

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Schweins-Spareribs Carre*, mariniert, per 100 g, Fr. 2.20

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GRILLIEREN

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Ein sommerlicher Znacht: Würzig marinierte Spiesse und Baked Potatoes mit schmackhaften Saucen. Jetzt ist gerade Spiessli-Festival in der Migros. Dabei kommen auch Fischliebhaber voll auf ihre Kosten.

ZitronenKräuter-Sauce Sauce für 4 Personen 1 Zitrone, 1 Bund Kräuter, z.B. Oregano, Petersilie, 100 g Crème fraîche, 200 g Frischkäse, z.B. Philadelphia, Salz, Pfeffer Zitronenschale fein abreiben. Kräuter hacken. Beides mit Crème fraîche und Frischkäse verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Belieben mit Zitronensaft verfeinern. Zubereitung ca. 10 Minuten Pro Person ca. 4 g Eiweiss, 19 g Fett, 4 g Kohlenhydrate, 850 kJ/200 kcal

Optigal Pouletspiessli mariniert, Schweiz, pro 100 g, Fr. 3.55 Nur in grösseren Filialen

Bio Crevetten-Spiess mariniert, pro 100 g, Fr. 4.95

Bio Zitronen, Netz à 3 Stück, Spanien/Italien, Fr. 2.–

Bio Kopfsalat, pro Stück, aktueller Tagespreis


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GRILLIEREN | 49

Donnerwetter! Nicht jedem ist das Wetterschmöcker-Gen gegeben. Ob das Wetter partytauglich wird, erfährt man auf www.migros.ch/grill. Hier kann man die lokalen Wetterprognosen aufrufen. Witzig ist auch eine kleine Wolkenkunde. Schliesslich ist es von Nutzen, rechtzeitig zu erkennen, wann man das Feld räumen sollte.

TIPPS FÜR GRILLFREUNDE

Zwiebel-Salsa

Lachsspiessli

Salsa für 4 Personen 1 Frühlingszwiebel, ½ rote Zwiebel, 1 Bund Schnittlauch, 1 dl Olivenöl, Salz, Pfeffer Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Zwiebel hacken. Schnittlauch fein schneiden. Mit Öl mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zubereitung ca. 10 Minuten Pro Person ca. 1 g Eiweiss, 23 g Fett, 1 g Kohlenhydrate, 850 kJ/200 kcal Rezepte

Korianderpesto Pesto für 4 Personen 1 Bund Koriander, 3 EL Pinienkerne, 2 Knoblauchzehen, 1 dl Olivenöl, 2 EL geriebener Parmesan, Salz, Pfeffer Koriander samt Stiel mit Pinienkernen und Knoblauch hacken. Öl und Käse dazugeben und gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Natürlich kommt nur das Beste auf den Rost: zarte Fleischstücke, saisonales Gemüse und frischer Fisch. Wir lieben Abwechslung, wenn es am Grill heiss zugeht. Doch der versierteste Grilleur und die beste Hausfrau haben meist Respekt, eine Forelle, einen Dorsch oder Fischspiessli zu grillieren. Unser Tipp: Probieren Sie doch mal marinierte Lachsspiessli in der Aluschale. Mit dem festfleischigen Lachs sind auch Grillieranfänger auf der sicheren Seite. Diese Woche findet in der Migros ein Spiesslifestival mit diversen Fleisch-, Fisch-, Charcuterieund Geflügelspezialitäten statt. Unbedingt zugreifen!

Zubereitung ca. 10 Minuten; pro Person ca. 4 g Eiweiss, 29 g Fett, 3 g Kohlenhydrate, 1200 kJ/290 kcal

Lachsspiessli mariniert, Zucht aus Norwegen, per 100 g, Fr. 2.20* statt 2.80 Bio Zwiebeln, Netz à 500 g, aktueller Tagespreis

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Aus dem Urwald auf den Tisch: Im Läderach-Schoggi-Erlebnis folgen Sie der Spur der Schokolade.

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Der Glarner Industrieweg: Hier erleben Sie Geschichte.

Auf dem Glarner Industrieweg erfahren Sie zu Fuss oder mit dem Velo viel Interessantes über die mehr als 200-jährige Glarner Industriekultur, insbesondere über die berühmte Textilindustrie. Der gut ausgeschilderte Themenweg führt über 50 Kilometer von Linthal nach Ziegelbrücke und Elm bis nach Schwanden. sbb.ch/freizeit

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Teilnahmeschluss für die Verlosung ist der 30. Juni 2013. Die Verlosung findet Anfang Juli statt. Gewinner/innen werden schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz über die Verlosung geführt. Mitarbeitende der SBB sowie der am Wettbewerb beteiligten Unternehmen sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Verlosungsteilnehmer/innen sind damit einverstanden, dass die SBB deren Adresse für weitere Marketingzwecke verwenden darf. Keine Barauszahlung der Preise. MIDEOS1

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

SCHAUFENSTER

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NACHHALTIGER FISCH | 51

Mit gutem Gewissen bräteln

Fisch und Meerestiere sind eine schmackhafte Alternative auf dem Rost, die Ihren Gästen Eindruck machen wird. Achten Sie beim Kauf auf die bewährten Labels, die garantieren, dass Forelle und Co. aus nachhaltigen Quellen stammen.

G

rillgut aus Meer und See setzt sich immer mehr durch. Kein Wunder, denn Fische und Co. sind eiweissreich, leicht verdaulich und erst noch delikat und abwechslungsreich im Geschmack. Für viele Konsumenten ist der Fischkauf eine Vertrauenssache. Und das ist gut so. Ob ein Fisch frisch ist, kann man noch einigermassen selbst beurteilen: Die Kiemen müssen schön rot sein, die Augen klar. Ob der Fisch aber aus verantwortungsvoller Zucht oder nachhaltigem Wildfang stammt, können wir den Tieren leider nicht ansehen. Da sind wir auf die Angaben der Verkäufer und Grossverteiler angewiesen. Die Migros setzt sich diesbezüglich vorbildlich für eine Beschaffung aus nachhaltigen Quellen ein — sei es bei Wildfang oder Zucht. Das Label MSC beispielsweise garantiert die Erhaltung der zertifizierten Fischbestände. Die beiden Zuchtlabels Bio und ASC wiederum sind Garanten dafür, dass diverse Umweltkriterien eingehalten werden. Ein sicherer Wert sind hierzulande immer auch einheimische Süsswasserfische aus Wildfang, wie etwa Felchen. Zum Grillieren eignen sich jegliche Fischsorten und Meeresfrüchte. Am besten legt man das Gut auf eine Grillschale oder in einen Fischwender, um zu vermeiden, dass etwas anhaftet. En Guete! Text: Anna-Katharina Ris Bilder: Claudia Linsi

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Die Umstellung auf nachhaltigen Fisch bis 2020 ist ein Teil davon.

Eine heimische Forelle schmeckt vorzüglich mit Speck umwickelt und macht sich gut neben dem MSC-Lachsfilet und den Bio-Crevetten.


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NACHHALTIGER FISCH

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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Beitrag zum Schutz der Meere Fisch ohne schlechtes Gewissen geniessen? Achten Sie auf nachhaltige Labels wie Migros Bio, MSC oder ASC. Fische und Meeresfrüchte mit dem Bio-Label stammen aus naturnahen und nachhaltigen Zuchten.

MSC (Marine Stewardship Council) steht für eine unabhängig zertifizierte, nachhaltige Fischerei. Die Fische und Meeresfrüchte kommen immer aus Wildfang.

ASC (Aquacultur Stewardship Council) steht für eine zertifizierte, verantwortungsvolle Zucht. Die Zuchten für Fische und Meeresfrüchte werden unabhängig kontrolliert und zertifiziert.

Mit Speck umwickeln Haben Sie schon einmal eine Forelle mit Speck umwickelt? Was bei Würsten oder Pouletbrüstchen schon längst gang und gäbe ist, schmeckt auch an der Forelle vorzüglich. Und da die Forelle zu den fettarmen Fischen zählt, trocknet sie dank ihres saftigen Mantels erst noch weniger aus und erhält dadurch einen ganz aparten Geschmack.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

SCHAUFENSTER

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NACHHALTIGER FISCH | 53

Tipps & Tricks Den Bauch füllen Fische werden normalerweise küchenfertig verkauft, das heisst geschuppt und ausgenommen. Der hohle Bauch bietet sich also förmlich an, mit feinen Zutaten gefüllt zu werden. Grundsätzlich passen alle Kräuter, und es ist auch nicht unbedingt nötig, sie zu zerkleinern. Die Bio-Dorade auf dem Bild ist mit Frühlingszwiebeln, Limetten und scharfen Chilis gefüllt.

ASC Pelican Tilapiafilets*, tiefgekühlt, Indonesien, 300 g, Fr. 7.50

MSC Pelican Pazifik Wildlachsfilets, tiefgekühlt, Alaska, 250 g, Fr. 7.90

* nur in grösseren Filialen erhältlich

MSC Pelican Atlantische Kabeljau Rückenfilets, tiefgekühlt, Nordostatlantik, 400 g, Fr. 10.40

MSC Pelican Kleiner Seehecht, ohne Kopf, tiefgekühlt, Südostatlantik, 1–2 Stück, per Kilo, Fr. 10.50

Bio-Krevettenspiesse, mariniert, Zucht aus Ecuador, per 100 g, Fr. 4.95

ASC Pangasiusspiesse, mariniert, Zucht aus Vietnam, per 100 g, Fr. 3.–

Bio-Bachforellenfilets*, tiefgekühlt, Zucht aus Deutschland, 250 g, Fr. 12.30

MSC Wildlachs mariniert*, Wildfang aus Alaska, per 100 g, Fr. 4.20

Auf die Grillschale geben Fische und Fischfilets sind zarte Geschöpfe und zerfallen beim Wenden leicht auf dem Grill, da sie meist kleben bleiben. Eine Grillschale (unten) oder ein Fischwender (unten links) sind die perfekten Helfer dafür.


ALLES FÜRS GRILLIEREN.


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

Kalt gestellt: Alle drei neuen IceTea-Sorten sind in der praktischen 50-cl-Pet-Flasche erhältlich.

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ICE TEA | 55

Heiss begehrte Eistees

Lange werden sie wohl kein Geheimtipp bleiben: Die drei neuen Sorten der Migros-Kultmarke Ice Tea haben das Potenzial, die erfrischenden Durstlöscher dieses Sommers zu werden.

Bild: Pia Grimbühler

Ü

ber beachtliche 136 000 Likes kann der Migros-Ice-Tea auf Facebook verzeichnen. Nun hat die beliebte Ice-Tea-Familie erneut Zuwachs erhalten. Die drei jüngsten Kreationen: Ice Tea Zitrone Zero, mit Grüntee sowie eine limitierte Fan Edition mit Beeren und Rhabarber. Im Gegensatz zum beliebten MigrosIce-Tea Zitrone enthält die Zerovariante null Zucker, aber den vollen Geschmack. Für Grünteefans gibt es neu den Ice Tea Green Tea mit erfrischender Zitronennote und herbem Grünteearoma. Wie seine Geschwister aus schwarzem Tee

wird auch der Grüne aus UTZ-zertifiziertem Tee und — wie alle anderen KultIce-Teas — nicht aus Konzentrat hergestellt, sondern frisch aufgebrüht. Die limitierte Fan Edition Berry & Rhubarb schliesslich ist der Sieger des Wettbewerbs, bei dem Fans eine Ice-Tea-Sorte selber kreiern konnten. Diejenigen Sorten mit den meisten Stimmen wurden in Produktion gegeben und von einer Fachjury degustiert und bewertet. Das Resultat: ein mit einem Mix aus süssem Erdbeer-, Himbeer- und säuerlichem Rhabarbersaft verfeinerter Schwarztee. Text: Nicole Ochsenbein

! Ice Tea Green Tea, 50 cl, Fr. 1.10 ! Ice Tea Fan Edition Berry & Rhubarb, 50 cl, Fr. 1.10 ! Ice Tea Zitrone Zero, 50 cl, Fr. 1.–


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AHA!

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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Genuss ohne Wenn und Aber

Das Allergiker-Sortiment mit dem aha!-Label wächst stetig. Und dank überarbeitetem Verpackungsdesign wissen Betroffene jetzt noch schneller, welche Produkte sie ohne Bedenken geniessen können.

aha! Käse-Zwiebel-Snack, glutenfrei, ohne Weizen, 100 g, Fr. 2.80

M

enschen mit einer Lebensmittelintoleranz oder gar einer Nahrungsmittelallergie sind beim Einkaufen auf Klartext angewiesen. Die mit dem aha!-Label gekennzeichneten Produkte sind klar deklariert und erleichtern ihnen den täglichen Einkauf in der Migros. Die Nahrungsmittel werden unter speziellen Bedingungen produziert und durch die SAS (Service Allergie Suisse) geprüft. Das Allergiker-Sortiment umfasst rund 70 Produkte und wird laufend erweitert. Soeben wurden neben sechs

aha! Frischkäse nature, laktosefrei, 150 g, Fr. 3.50

Das Gütesiegel von aha! kennzeichnet Produkte, die auch bei einer Allergie oder Intoleranz besonders verträglich sind.

neu rezeptierten Brotsorten (das MigrosMagazin Nummer 20 hat darüber berichtet) weitere Produkte neu lanciert. Im Bereich Milchprodukte gibt es neu eine Crème fraîche, einen Frischkäse sowie eine pasteurisierte Milch in der Halbliterpackung — alle drei laktosefrei. Menschen mit Zöliakie (Glutenintoleranz) oder einer Weizenallergie finden in der Migros neu Bio-Cornflakes und eine Pizza Margherita, beide sowohl glutenfrei als auch ohne Weizen. Ebenfalls neu: zwei Glaces mit Vanille- respektive Kakaoaroma, beide ohne Milch und Eier, laktosefrei und vegan. Zudem wurden alle Verpackungen vollkommen überarbeitet und neu

aha! Hamburger, glutenfrei, ohne Weizen, laktosefrei, ohne Milch, ohne Ei, tiefgekühlt, 2 x 90 g, Fr. 3.60


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

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AHA! | 57

Alles klar! Das Verpackungdesign der aha!-Produkte ist übersichtlicher geworden. Für Betroffene sind dabei die farbigen Häckchenpiktogramme wichtigste Informationsquelle: Sie zeigen, welchen Auslöser von Allergien oder Intoleranzen das jeweilge Produkt nicht enthält.

aha! Frifrench Salatsauce Vitafrench, glutenfrei, ohne Weizen, laktosefrei, ohne Milch, ohne Sellerie, 250 ml, Fr. 3.20

Laktosefrei

Glutenfrei

Ohne Milch

Ohne Sellerie

aha! Crème fraîche, laktosefrei, 200 g, Fr. 3.–

aha! Pizza Margherita, glutenfrei, ohne Weizen, tiefgekühlt, 285 g, Fr. 6.20

Ohne Weizen

Ohne Nüsse

Ohne Senf

Bio-Cornflakes, aha! Bioglutenfrei, ohne Weizen, 300 g, Fr. 2.20

aha! Milchgetränk, laktosefrei, 500 ml, Fr. 1.20

Alle abgebildeten aha!-Produkte – mit Ausnahme des Milchgetränks – sind nur in grösseren Filialen erhältlich.

Ohne Ei

Nebst dem aha!-Gütesiegel tragen alle glutenfreien aha!-Produkte auch das Zeichen einer durchgestrichenen Ähre der IG Zöliakie.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

gestaltet. Sie sind jetzt noch stärker auf die Bedürfnisse der Betroffenen ausgerichtet und übersichtlicher geworden. Insbesondere sieht man jetzt auf den ersten Blick, auf welche Eigenschaften hin das jeweilige aha!-Spezialprodukt geprüft wurde. Es ist klar angegeben, welche Unverträglichkeitsauslöser nicht enthalten sind. Darüber, welche Zutaten enthalten sind, gibt wie bei allen anderen Produkten die Zutatenliste Auskunft. Nicht nur mit dem Ausbau des Sortiments, sondern auch mit dem neuen Design vereinfacht die Migros den Betroffenen das Leben und ermöglicht dank grösstmöglicher Sicherheit unbeschwerten Genuss. Denn geniessen tun wir doch alle gern. Text: Dora Horvath

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AHA! | 59

Zartschmelzender Glacegenuss ohne Beschwerden

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. aha! leistet dazu einen wertvollen Beitrag.

Bild: Veronika Studer

aha! Eis mit Kakaogeschmack, laktosefrei, ohne Milch, ohne Ei, tiefgekühlt, 1000 ml (500 g), Fr. 6.80

Ein Sommer ohne Glace ist nur ein halber Sommer. Damit auch Allergiker bedenkenlos eiskalten Genüssen frönen können, wurden zwei neue aha!-Glaces in den beliebten Sorten Vanille und Kakao lanciert.

aha! Eis mit Vanillegeschmack, laktosefrei, ohne Milch, ohne Ei, tiefgekühlt, 1000 ml (500 g), Fr. 6.80

Alle abgebildeten aha!-Produkte sind nur in grösseren Filialen erhältlich.


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LÉGER

Leicht, luftig und schmackhaft Viele Schweizer mögen es abends leicht und unkompliziert. Ein Café complet mit Léger-Produkten ist dafür geradezu ideal.

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Nr. 22, 27. Mai 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

F

rüher tischten Hausfrauen das ehrwürdige Café complet aus Budgetgründen auf. Für eine Tasse Kaffee, Brot, Butter, Konfitüre und allenfalls ein Stück Käse reichte es allemal. Die urschweizerische Mahlzeit, die sich gar mit einem Duden-Eintrag brüsten kann, ist immer noch in aller Munde. Doch heute gibt es andere Gründe, weshalb das kalte Abendessen so beliebt ist: Meist haben wir über Mittag schon üppig zugeschlagen. Und so soll es abends zu Hause lieber leicht sein und schnell


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Alle Café Royal Kapseln –.90 günstiger, z.B. Espresso, 10 Kapseln 2.90 statt 3.80 Alle Instantkaffees im Beutel, z.B. Noblesse Oro, Beutel, 100 g 4.20 statt 5.30 20% Tetley Cold Lemon & Lime und Green Tea Peppermint, z.B. Green Tea Peppermint, 20 Beutel 3.90 NEU *,**

20x

Kellogg’s-Artikel im Duo-Pack, z.B. Special K, 2 x 500 g 7.90 statt 9.90 20% Farmer Soft Brownie, 6 Riegel, 156 g 4.50 NEU *,**

20x

Alle Backmischungen und Dessertpulver, z.B. Backmischung Brownies, 490 g 4.25 statt 6.10 30% Alle Delicious und TerraSuisse Kartoffelspezialitäten, tiefgekühlt, z.B. Delicious Pommes Duchesse, 600 g 3.85 statt 4.85 20%

Sternenberger mild «Aus der Region.», per 100 g 1.80 statt 2.30 Xetabel und Xetabel Provençale Duo, z.B. Xetabel, 2 x 200 g 6.15 statt 7.70 20% M-Classic Toastauflage, Herkunft siehe Verpackung, per 100 g 2.60 statt 3.30 20%

BLUMEN & PFLANZEN

Pelican Crevetten Tail-on, gekocht, tiefgekühlt, 750 g 14.15 statt 20.25 30% Crème d’or Cornets Schwarzwälder, Limited Edition, 20x 6 Stück, 732 ml 9.80 NEU *,** Rahmglacestängel Vanille, Schokolade oder Erdbeer im 24er-Pack, z.B. Vanille, 24 Stück, 1368 ml 7.20 statt 14.40 50% Alle M-Classic Glace-Dosen, 2000 ml, z.B. Vanille-Glace 4.10 statt 5.90 30%

Pfingstrosen, Bund à 5 Stück 11.80 statt 13.80 Phalaenopsis, 2 Rispen, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 13.40 statt 16.80 Topfrosen grossblumig, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 7.80 Minirosen, Fairtrade, Bund à 20 Stück 10.80 statt 12.80 Tillandsiaschale bepflanzt, pro Schale 19.80 statt 24.80

Sommerflorampel Spezial, «Aus der Region.», mit diversen Petunien, pro Stück 24.– statt 34.– Basilikum, Bio, «Aus der Region.», pro Pflanze 3.90 statt 4.90 Staudenwelt, «Aus der Region.», z.B. Rittersporn, Lupinen, Bartnelken, Mädchenauge, pro Pflanze 9.80 statt 12.80

WEITERE LEBENSMITTEL Frey Tafelschokoladen assortiert im 20er-Pack, mit Gratis-Kühltasche, 20 x 100 g 21.60 statt 36.–

20x

M-Classic Forellenfilets, Zucht aus Dänemark, 125 g 2.85 statt 3.60 20%

Quadretti Milch oder Milch/Nuss, z.B. Milch/Nuss, 100 g 2.40 NEU *,**

20x

Alle Doraden, Zucht aus Griechenland, z.B. Goldbrasse, per 100 g 2.– statt 2.90 30%

Trident Kaugummi im Duo-Pack, z.B. Twist Berry, 2 x 46 g 7.– statt 8.80 20%

Cornatur im Duo-Pack, z.B. PfefferSteak, 2 x 200 g 8.80 statt 11.– 20% Alle Energy Drink 3 x 330 ml, z.B. Erdbeer 2.60 statt 3.90

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Garnier Skin- und BodySortiment (ohne Handpflege), z.B. BB Creme Anti-Age, Medium, 50 ml 11.10 statt 13.90 20% Gesamtes L’Oréal Skin- und BodySortiment (ohne Men-Produkte), z.B. Age Perfect Renaissance Cellulaire Serum, 30 ml 21.20 statt 26.50 20% Syoss und Taft Styling Produkte im Duo-Pack, z.B. Syoss Volume Lift Haarspray, 2 x 400 ml 13.20 statt 16.60 20% Diverse Esthetic White Lotus Ginger Produkte, z.B. Cream Gel White Lotus Ginger, 20x 250 ml 8.80 NEU *,** Nivea Duschprodukte in Mehrfachpackungen, z.B. Cremedusche Supreme Touch, 3 x 250 ml 8.– statt 10.05 Damen Top sowie Radler-Leggings im Duo-Pack, erhältlich in diversen Farben, z.B. Damen Shirt im Duo-Pack, Gr. S–XXL 14.90 Herren und Damen Top im DuoPack, erhältlich in diversen Farben, z.B. Herren Top im Duo-Pack, Gr. S–XXL 14.90 Kinder Tank-Top im Duo-Pack, Gr. 104–164 9.80 Total Waschmittel in 5-Liter-Flaschen, z.B. Color 19.75 statt 39.50 50%

Alle Coca-Cola in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Coca-Cola Classic 8.80 statt 13.20 6 für 4

Total Waschmittel Pulver, Classic oder Color mit Gratis-Waschmittelbehälter, 2 x 2,475 kg 19.– statt 31.80 40%

Alle Sarasay Säfte und Nectare, z.B. Florida Orange, 1 Liter 2.35 statt 2.95 20%

Yvette Feinwaschmittel im Duo-Pack, z.B. Black Royal, 2 x 2 Liter 17.80 statt 22.40 20%

Monini Classico oder Delicato Olivenöl im Duo-Pack, z.B. Classico, 2 x 1 Liter 19.– statt 25.40 25%

Calgon Profitpack, z.B. Gel im Duo-Pack, 2 x 750 ml 14.90 statt 19.–

Alle M-Classic Senfe und Mayonnaisen, z.B. Mayonnaise Tube, 265 g –.75 statt 1.55 50%

Nelken Teneriffa gefüllt, «Aus der Region.», pro Pflanze 3.80 statt 4.80

Frey Swiss Chocolate Matterhörnli, 115 g 6.90 NEU *,**

Pouletgeschnetzeltes im Duo-Pack, «Aus der Region.», 2 x 250 g 11.35 statt 16.25 30%

Skai Cola Kaugummi, Limited Edition, 20 g 1.30 NEU *,**

Heinz Ketchup im Duo-Pack, 2 x 700 g 4.75 statt 6.80 30% M-Classic Thon in Öl oder Wasser im 6er-Pack, 6 x 155 g oder 6 x 80 g, z.B. in Öl, 6 x 155 g 7.20 statt 9.– 20% M-Classic Chips im XL-Beutel, Paprika oder Nature, z.B. Paprika, 400 g 3.– statt 6.– 50% Dessertpreussen, 500 g 3.20 statt 4.80 33% Nussrollen im Duo-Pack, 2 x 440 g 4.25 statt 6.40 33% Alle Torten 2er-Stück 1.– günstiger, z.B. Erdbeer-Torte, 2 x 282 g 4.50 statt 5.50 Alle Frifrench Salatsaucen 25 cl, 50 cl und 1 Liter, z.B. French, 5 dl 4.05 statt 5.10 20%

Soft Toilettenpapier in Mehrfachpackungen, z.B. Comfort Color, FSC, 30 Rollen 12.40 statt 17.75 30% Alle Twist Bodenreinigungsartikel, z.B. Wet Ersatztücher, 20 Stück 5.25 statt 6.60 20% ** Alle Titan und Cupero KochgeschirrSerien, z.B. Titan InduktionsBratpfanne, hoch, Ø 28 cm 34.50 statt 69.– 50% ** Papeteria Kopierpapier im 3er-Pack, FSC, A4, weiss, 80 g/m2, FSC, 3 x 500 Blatt 11.85 statt 23.70 50% Lenco MES-403 Twin DVD-Player, 2 x 9 ˝ LCD-Monitor, Wiedergabe von DVD +/-R/RW, CD-R/RW, SD Cardslot, USB-Anschluss, inkl. Befestigungsset für Kopfstütze 169.– statt 229.– Transcend USB Stick Jet Flash 300 USB 2.0, 32 GB 28.60 statt 35.80

M-Classic Cappelletti im 3er-Pack, 3 x 250 g 9.– statt 12.90 30%

Alle Cucina & Tavola Geschirrserien aus Porzellan, Steingut, Keramik, Bone China und Glas, z.B. Teller flach Melody, Porzellan 4.90 statt 9.80 50% **

Anna’s Best Fettuccine im 3er-Pack oder Gnocchi Basilikum im Duo-Pack, z.B. Basilikum-Gnocchi, 2 x 500 g 7.20 statt 9.–

Gesamtes John Adams und Nick Tyler Tagwäsche-Sortiment (ohne Sloggi), z.B. Herren Shorts 5.85 statt 9.80 40%

Genossenschaft Migros Ostschweiz *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 10.6. Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.


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PUNKTE


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

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LÉGER | 69

Pimp my Café complet: Ein frischer Salat passt perfekt zu Brot, Käse, Fleisch und Co. Die passende, leichte Salatsauce gibts von Léger gleich dazu. Léger Proteinbrot, 400 g, Fr. 4.50

Léger Käseplättli*, per 100 g, Fr. 2.35

Léger Chocodrink, 250 ml, Fr. –.60

gehen. Die Léger-Produkte bieten sich dafür an. Sie haben 30 Prozent weniger Kalorien, Fett oder Kohlenhydrate als vergleichbare Produkte. Léger ist somit eine ideale Alternative für alle, die es leicht mögen und trotzdem auf nichts verzichten wollen. Praktisch stehen die Léger-Produkte im Kühlschrank bereit und werden flugs auf dem Terrassentisch serviert. Einem gemütlichen Tête-à-tête steht damit nichts mehr im Weg. Text: Anna-Katharina Ris Bilder: Andrea Diglas

Léger Lyoner, 130 g, Fr. 2.70

Léger Joghurt Mokka, 180 g, Fr. –.60

Gemüsestängeli dippen schmeckt köstlich. Wer keine Zeit hat, die Dipps selber zu machen, darf auch mal zur Mayonnaise greifen – solange sie Léger ist.

Léger Halbfett-Margarine, 250 g, Fr. 2.–

Léger Salame Gran Leggero, 123 g, Fr. 4.75

Léger Zitronensirup*, nensirup 75 cl, Fr. 3.70 3. * erhältlich nur in grösseren Filialen

Léger Crackers pur geniessen? Mit Käse? Oder doch lieber süss mit Konfitüre? Wie dem auch sei, fein sind sie alleweil.


SCHAUFENSTER 70 |

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FOLSÄURE

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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Vitamin B fürs Leben

Folsäure, ein B-Vitamin, ist lebenswichtig für den menschlichen Organismus und gerade bei Frauen mit Kinderwunsch unabdingbar.

Farmer Milch Getreidestängel, 6 Stück, Fr. 3.60

Besonders gute Quellen für Folsäure sind Leber, grüne Blattgemüse (folium = Blatt) wie Spinat, Nüsslisalat, Endivie, Grünkohl, Rosenkohl und Broccoli. Auch Früchte und Beeren, Milch- und Vollkornprodukte sowie Weizenkeime und Hefe sind wichtige Folsäurelieferanten. Manche industriell hergestellten Getränke, Milch- und Getreideprodukte werden zudem mit Folsäure angereichert.

Folsäureangereicherte Produkte in der Migros Seit 2005 ist die Migros Hauptpartnerin der «Stiftung Folsäure Offensive Schweiz» (siehe Kasten) und führt ein breites Sortiment an folsäureangereicherten Produkten. Auch Präparate für Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere, die deren erhöhten Tagesbedarf abdecken. Text: Anna Bürgin

Califora Kakaogetränk mit Schokolade, UTZ-zertifiziert, 500 g, Fr. 5.90

Bild: Getty Images

F

olsäure greift im Stoffwechsel an einer lebenswichtigen Stelle ein, bei der Zellteilung, und ist somit ein wichtiges Vitamin für alle Wachstumsprozesse im Körper. So wird Folsäure beispielsweise für die Blutbildung, insbesondere für die Entstehung der roten Blutkörperchen, benötigt. Eine wichtige Rolle spielt Folsäure in der Schwangerschaft: Für die gesunde Entwicklung des Neuralrohrs (aus dem später das Rückenmark wird) ist das ungeborene Kind darauf angewiesen, dass die Mutter ausreichend mit Folsäure versorgt ist. Die Bedeutung von Folsäure für unsere Gesundheit wurde bis jetzt wohl unterschätzt. Aktuelle wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass wir von diesem Vitamin noch viel erwarten können.

Blévita mit Sesam, 6 Portionen, 228 g, Fr. 3.35

Blévita mit Thymian und Meersalz, 6 Portionen, 228 g, Fr. 3.55


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

Maria Walliser (50) ist Präsidentin der «Stiftung Folsäure Offensive Schweiz». Ihre Tochter Siri kam vor 21 Jahren mit Spina Bifida zur Welt.

Seit rund 13 Jahren infomiert die Stiftung die Bevölkerung über die lebenswichtige Funktion der Folsäure. Leider wurde in der Schweiz der beste Weg, den Folsäuregehalt der Bevölkerung zu erhöhen, nicht begangen: Brot mit dem Vitamin zu versehen. Aus meiner Sicht ist das ein politischer Fehlentscheid. Studien aus Ländern mit der obligatorischen Folsäureanreicherung zeigen, dass damit Fehlbildungen wie Spina Bifida oder Herzfehler bei Neugeborenen um bis zu 50 Prozent reduziert werden. Deshalb war ich sofort von der Idee einer privaten Offensive begeistert, als mich deren Initiator, Erich P. Meyer, bat, das Patronat zu übernehmen. Was bewirkt die Offensive?

Das Resultat unserer Kampagne ist beachtlich: Heute kennen über 75 Prozent der Bevölkerung das Vitamin Folsäure. Und unsere Partner haben rund 100 mit Folsäure angereicherte Produkte eingeführt. Was bewegt Sie zu Ihrem Engagement?

Meine Motivation ist meine Tochter Siri. Sie ist eine lebensfrohe junge Frau von 21 Jahren, die an der Uni Luzern

Bio Hofbrot Keimkraft, 320 g, Fr. 2.90

Actilife Bun Di Fruchtsaftgetränk, 1 l, Fr. 1.85

FOLSÄURE | 71

Folsäure-Offensive: Eine Kampagne, die viel bewirkt

Maria Walliser, was ist die «Folsäure Offensive Schweiz»?

Gerade für Schwangere ist Folsäure unentbehrlich.

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Actilife Crunchy Mix Plus, 600 g, Fr. 5.65

studiert. Ihre Spezialität, sagt Siri, ist, das Leben zu geniessen — so gut das eben geht im Rollstuhl mit Spina Bifida. Wann sollten Frauen bei Kinderwunsch mit der Einnahme von Folsäurepräparaten beginnen?

Jede Frau mit Kinderwunsch sollte unbedingt zwei bis drei Monate vor Empfängnis mit der täglichen Einnahme eines Folsäurepräparats beginnen. Denn ob sich das Rückenmark richtig schliesst oder nicht, entscheidet sich in den ersten 22 bis 25 Tagen der Schwangerschaft — also schon vor dem Ausbleiben der Monatsblutung. Ist damit das Risiko eines offenen Rückens vollständig gebannt?

Leider nein. Es gibt auch genetische Gründe, die für die Krankheit verantwortlich sind. Aber bei entsprechender Vorsorge kann das Risiko um rund die Hälfte reduziert werden.

Für wen alles ist Folsäure wichtig?

Neue Studien bringen Folsäure mit Depressionen, Demenz und HerzKreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang. Deshalb ist es für Männer und Frauen jeden Alters wichtig, auf eine ausreichende Versorgung mit Folsäure zu achten.

Actilife Pro Natal Folsäure, 30 Tabletten, Fr. 5.70 Nur in grösseren Filialen erhältlich


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

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CRÈME D’OR | 73

I d Hose, Schleckmäuler!

Glace- und Schwingfans aufgepasst: Mit etwas Wettbewerbsglück gehts als VIP ans Eidgenössische Schwingfest.

Bild: Jorma Müller; Styling: Regula Wilson

Auch starke Männer stehen auf süsse Abkühlungen. Jungschwinger Patrick (links) und Cyrill gönnen sich nach dem Training eine feine Glace: Crème d’or Cornet Schwarzwälder, Limited Edition, 6 x 122 ml, Fr. 9.80. Nur in grösseren Filialen

P

atrick Burkhart und Cyrill Kühne fiebern dem Sommer entgegen. Beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) im Emmental sind sie dabei. Nur alle drei Jahre findet dieses Sportereignis statt — das Grösste seiner Art in der Schweiz und zugleich ein Riesenvolksfest für Jung und Alt. Die beiden Nachwuchsschwinger teilen noch eine andere Leidenschaft: Glace. Bei den vielen feinen Sorten von Crème d’or fällt

die Wahl nicht leicht. Mit dem neuen Schwarzwälder-Cornet hat jetzt eine raffinierte Rezeptur Premiere: Ein fruchtiger Saucenkern sorgt für extra Kirscharoma, die dunkle Waffelhülle schmeckt herrlich schokoladig. Wer diese gluschtige Kombination mag, sollte sich einen Vorrat anlegen. Die Sorte gibts diesen Sommer nur als Limited Edition. Und mit etwas Glück gewinnt man erst noch eine Reise zum ESAF. Text: Jacqueline Vinzelberg

Mitmachen und gewinnen! Wer die Antwort auf die Wettbewerbsfrage weiss, kann 1 von 222 Migros-Geschenkkarten im Wert von Fr. 50.– gewinnen und nimmt an der Hauptverlosung teil. Hauptpreis sind zwei VIP-Packages für 8 Personen (Wert Fr. 4200.–) für das Eidgenössische Schwingund Älplerfest 2013. Teilnahme auf jeder 6er-Packung Cornets und unter www.creme-d-or.ch.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

Verführerische Leichtigkeit

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CRÉA D’OR | 75

Der Garten lockt mit viel Grün und warmen Temperaturen. Ideal zum sommerlichen Nachmittagstee im Freien – mit Passion de Citron, den neuen Schaumbiskuits von Créa d’Or mit einer luftig-leichten Zitronenfüllung.

S

tatt in der guten Stube trifft man sich bei angenehmen Temperaturen lieber draussen im Freien. Die Tasse Tee wird mit einem Spritzer Zitrone erfrischt, dazu reicht man ein paar luftige Biskuits von Créa d’Or — und fertig ist der sommerliche Zvieri. Bei Passion de Citron, der neusten Kreation aus der edlen Créa-d’Or-Linie, haben die Patissiers aus Meilen am Zürichsee sprichwörtlich viel Leidenschaft und ihr ganzes Können eingebracht. Das dünne, hauchzarte Schaumbiskuit erhält durch die feinen Mandelblättchen eine ganz besondere Note. Zwischen zwei dieser knusprigen Träume geben die Meister ihres Fachs eine leichte Portion Joghurt-Zitronen-Füllung. Diese kommt ohne Konservierungs- oder Farbstoffe aus und verzichtet auch auf künstliche Aromen. Das Resultat: ein zarter Hauch von Genuss. Und wer Créa d’Or Passion de Citron kennengelernt hat, wird auch Romance zu schätzen wissen: Diese Biskuitherzen überraschen mit einer fruchtigen Erdbeercreme, sind ebenso luftig-leicht, allerdings — im Gegensatz zur Zitronenvariante — nur kurze Zeit als Limited Edition erhältlich.

Bild: Veronika Studer

Text: Claudia Schmidt

Knusprig-zart und sommerlich-leicht: feines Schaumgebäck mit einer JoghurtZitronen-Füllung. Créa d’Or Passion de Citron, 80 g, Fr. 2.90


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FOOD

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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Für aktive Frauen In Asien werden die natürlicherweise isoflavonhaltigen Sojapflanzen schon seit Langem geschätzt. Actilife Ladies enthält solche Isoflavone aus Soja und Rotklee. Die im Produkt enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sind zusätzlich speziell auf die Bedürfnisse von jüngeren als auch älteren Damen abgestimmt. Bereits 2 Tabletten liefern wesentliche Gehalte an diesen Nährstoffen. Actilife Ladies*, 60 Tabletten, Fr. 14.50

Für Salattiger An heissen Tagen ist der Gluscht nach einem knackigen Salat oder einem Insalata Caprese gross. Doch oft fehlt die Zeit, eine köstliche Salatsauce zuzubereiten. Schnell geht es mit den fixfertigen Dressings Italian oder Dijon, beide ohne Konservierungsstoffe. So können Sie Ihren Appetit auf Grünes sofort stillen. M-Classic Dressing Italian, 7 dl, Fr. 3.10, M-Classic Dressing Dijon, 7 dl, Fr. 4.50

Für Ferienhungrige

Für Knusperfans

Die exotische Trockenfrucht-Nuss-Mischung mit Kokoswürfeli, Ananasstückchen, Blueberries und Mandeln weckt Erinnerungen an ferne Länder. Für alle, die zurzeit von Ferien träumen, der ideale Snack für zwischendurch. Sun Queen World Tour Exotic Island*, 175 g, Fr. 3.90

Wer knabbert nicht gerne ab und zu. Die neuen, fettreduzierten Chips mit Rohschinkengeschmack passen hervorragend zu Grilliertem, Melonenschnitzen – oder einfach so. Terra Chips Aperitivo de Serrano, 100 g, Fr. 3.50

* nur in grösseren Filialen erhältlich


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

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FOOD | 77

GUT & GÜNSTIG

Spargeln im Filoteig

für circa Fr. 8.40

Apéro für 4 Personen ■ Ofen auf 220 °C vorheizen. Von 12 grünen Spargeln (circa 400 g) die Enden anschneiden. Spargeln 2 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Herausnehmen und abtropfen lassen. Circa Fr. 4.40 ■ 3 Filoteigblätter mit je 1 TL flüssiger Butter bestreichen und aufeinanderlegen. Mit 3 EL geriebenem Sbrinz bestreuen. In 6 Rechtecke schneiden. Diese diagonal teilen, sodass 12 Dreiecke entstehen. Circa Fr. 3.30 ■ Je eine Spargelstange auf ein Filoteigblatt geben und wie einen Gipfel aufrollen. Alle Stangen auf ein Backblech legen. Mit 2 EL geriebenem Sbrinz bestreuen. 8–10 Minuten backen. Warm servieren. Circa Fr. –.70

Spargeln als knuspriges Fingerfood: eingewickelt in Filoteig, überbacken mit etwas Sbrinz.

Für den Pizzakenner

Für Schleckmäuler Den beliebten Schoggiriegel von Risoletto gibt es auch als Minis neu im frischen Design und wieder verschliessbaren Stehbeutel. So haben Schleckmäuler ihre tägliche Süssration immer mit dabei. Risoletto Blanco Minis, 210 g, Fr. 3.50

Die Longobardi-Pizzasauce mit Basilikum passt ganz genau auf eine knusprige Blechpizza. Dank der dickeren Konsistenz, im Gegensatz zu einer Pastasauce, lässt sie sich auch einfach auf den Teig aufstreichen. Longobardi Pizzasauce mit Basilikum*, 200 g, Fr. 1.30 * nur in grösseren Filialen erhältlich

Nicht immer gleich scharf Für den Zmorge Den Tag mit einem herrlichen Frühstück zu beginnen, verleiht viel Energie. Mit dem Sélection-Gelée aus Innerschweizer Streuobstäpfeln wächst die Lebenslust zusätzlich. Ein toller Mix aus verschiedenen Sorten, mit einer ausgewogenen Balance zwischen Süss und Sauer. Sélection Apfelsüssmost Gelée*, 250 g, Fr. 3.95

Haben Sie gewusst, dass für alle Curryprodukte von Thai Kitchen ausschliesslich natürliche und kräftige Chilis verwendet werden? Da das Wetter die Ernte und somit die Schärfe der Chilis beeinflusst, kann es – trotz gleich bleibender Rezeptur – zu saisonalen Schwankungen kommen. Sollten Sie also mit einem Thai-Kitchen-Curryprodukt nicht zufrieden sein, schicken Sie einfach ein Mail mit einer kurzen Begründung an info@thaikitchen.ch – und Sie erhalten Ersatz. Thai Kitchen Rote Curry Paste, 225 g, Fr. 4.30


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

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NONFOOD | 79

RAppENSpALTE

Gut verstaut Im Sommer ist eine grosse Badetasche ein absolutes Must-have. Natürlich soll sie zudem modern aussehen und viel Platz bieten, damit sich bequem alle möglichen Accessoires darin verstauen lassen. Badetasche, Canvas, rot-weiss gestreift (auch in Navy erhältlich)*, Fr. 39.80

Bea Petri (57) ist eine der bekanntesten Make-upArtistinnen der Schweiz. Für ihre Zürcher Schminkbar wurde sie 2012 zur Schweizer Unternehmerin des Jahres gewählt. Wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

In der Apotheke meines Vaters in Bern. Ich durfte die goldenen Kräuterdosen abstauben und habe dafür 5 Franken erhalten. Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Perfekt verhüllt Jetzt ist T-Shirt-Zeit, und die Damen zeigen vermehrt Dekolleté. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie einen kleinen Busen haben oder Cup D tragen: Einzig der BH muss unter dem Shirt perfekt sitzen und darf nicht abzeichnen. Soft BH, A+B Cup, schlamm, Fr. 24.80

Trendig und sommerlich Keine Frage, auch am Strand und in der Badi will jede Frau eine gute Figur machen. Dafür müssen Sie nicht tief in die Tasche greifen. Die Migros führt trendige Bikinis in diversen Farben und Formen. Triangle Bikini*, Fr. 19.80; Bikini Slip*, Fr. 14.80

Richtig geschützt Zusammen mit der Krebsliga Schweiz bietet die Marke Cerio exklusive Sonnenbrillen in unterschiedlichen Formen und Farben an. Denn Sonnenschutz für die Augen ist wichtig. Von jeder gekauften Sonnenbrille wird ein Franken zugunsten der Krebsliga gespendet. Sonnenbrille Krebsliga Schweiz*, Kunststoff, Fr. 49.90 * nur in grösseren Filialen erhältlich

Als meine Kinder noch klein waren und wir uns Ferien zu dritt gönnten, musste ich an allen Ecken und Enden sparen, um mir das Geld für diesen damals sehr grossen Luxus leisten zu können. Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Nebst Visitenkarten, Quittungen und Karten bewahre ich darin auch noch Schrauben, Nägel, Schlüsselchen und Haarnadeln auf. Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Denken Sie zwei Mal über einen Kauf nach. Wie oft gibt man Geld für Kleider oder Nahrungsmittel aus, die dann nicht getragen respektive gegessen werden. Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Der Tanz. Ich bin Präsidentin des Fördervereins der Cinévox Junior Company in Neuhausen SH, wo talentierte Tänzer aus der ganzen Welt weitergebildet werden. Leider ist die finanzielle Basis ungenügend. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Glück, Harmonie, Liebe und Zufriedenheit. Interview: Jeannine Villiger


SAISONKÜCHE 80 |

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RETO BRENNWALD

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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Knoblauch, der Wind und das Meer

Der Dok-Reporter vom Schweizer Fernsehen steht fast täglich für seine Familie am Herd. Das Migros-Magazin wetzt für ihn die Messer, Reto Brennwald verzichtet auf den geliebten Knoblauch.

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a, Zollikon liegt am Zürichsee, an der berühmten Goldküste. Nein, Reto Brennwald logiert nicht in einer luxuriösen Villa mit Seeanstoss. Der Winterthurer lebt mit seiner Familie und dem Hauskater Keilash im Zolliker Dorfkern, in einem umgebauten Fachwerkhaus. Die Frage, was der Moderator den ganzen Tag mache, amüsiert. Reto Brennwald lächelt, holt Luft und erklärt: «Ich bin mit einem Teilzeitpensum beim Schweizer Fernsehen angestellt, im Dokumentarfilmbereich. Daneben manage ich alles rund ums Haus, koche für die ganze Familie, mache Hausaufgaben mit meinem Sohn Noah und entsorge das Altpapier.» Ehefrau Maja leistet als Kinderärztin im Kinderspital Zürich ein 80-Prozent-Pensum, das selten eingehalten wird. «Ist schon unglaublich, wie viel Ärzte arbeiten müssen. Darum verwöhne ich meine Frau gerne mit einem guten Abendessen.»

Während Reto Brennwald die Rüebli rüstet, den Spargel schneidet und die Zwiebeln viertelt, erzählt er von seiner Knoblauchleidenschaft. «Ich habe eine neue Knoblauchpresse gekauft und an alles, einschliesslich an die Salatsauce, immer einen Knobli gepresst. Meiner Frau wurde das zu viel. Sie könne nicht mit einer Knoblauchfahne im Spital auf-

tauchen.» Verständlich. Darum schneiden wir den Knoblauch heute etwas grösser, dann schmeckt er nicht so stark. Zurzeit arbeitet der Dok-Reporter an einer Reportage über die Energiewende. Dafür dreht er mit Bundesrätin Doris Leuthard. «Ich versuche, Themen aus meiner politischen Erfahrung einzubringen. Die Umsetzung ist nicht immer

AUFGETISCHT

Reto Brennwald (50), Reporter und Moderator beim Schweizer Fernsehen Reto Brennwald erwarb sich seinen Ruf als souveräner Interviewer und Gesprächsführer als Moderator des wöchentlichen Polit- und Wirtschaftsmagazins «Rundschau». Danach

Das Messerwetzen will gelernt sein Heute wird italienisch mit asiatischem Hauch gekocht, Dinkel-Papardelle mit Frühlingsgemüse. «Saisonküche»-Köchin Margaretha Junker zeigt, wie gross das Gemüse geschnitten wird. Dazu brauchts ein scharfes Messer und etwas Konzentration. Letzteres ist vorhanden, Ersteres muss organisiert werden. Gekonnt zieht die Köchin dafür den Wetzstahl aus dem Messerblock und erklärt: «Wichtig ist, die gesamte Länge der Schneide in einem Zug abzuziehen. Und das in einem Winkel von circa 45 Grad.»

Die Mischung aus frischem Gemüse und Zitronengras sorgt für den asiatischen Hauch.

Hört die News beim Frühstück oder beim Kochen.

moderierte er drei Jahre die Politsendung «Arena». Für «Fernweh» besuchte er spannende Orte wie Dubai, La Paz und Brasilia. Reto Brennwald ist verheiratet und Vater eines achtjährigen Sohns.

! Was haben Sie auf Vorrat? Pelati, Spaghetti und Kochwasser. ! Wie oft kochen Sie pro Woche? Fast jeden Tag. ! Kochen ist für Sie … … die pure Entspannung. ! Was würden Sie nie essen? Frittierte Vogelspinnen. Dieses Angebot habe ich auf einer Reportage in Kambodscha herzhaft abgelehnt. ! Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Richard Branson – er müsste mir von seinen Weltraumplänen erzählen.


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SAISoNKüCHE

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Die Gewürze werden von Hand gemörsert.

Das Gemüse wird gleichmässig auf dem Blech verteilt.

Die selbst gemachten Papardelle müssen nicht auf den Millimeter genau gleich breit sein. Die Unregelmässigkeit macht den Charme dieser Pasta aus.

Reto Brennwald und «Saisonküche»­Köchin Margaretha Junker beim Entwirren der Papardelle.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

ganz einfach. Wie zeigt man Strom im Film?» Dem Reporter ist es wichtig, aufzuzeigen, dass die natürlichen Ressourcen gezielt genutzt und Energie nicht verschwendet wird: «Lokal und regional leben und einkaufen. Ich trinke selten einen Wein aus Südafrika, Südamerika oder Australien. Obwohl der sehr gut ist. Es ist sinnlos, den Wein um die halbe Welt zu schiffen.»

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Dinkelpapardelle mit Frühlingsgemüse

«Ich hätte gern ein Haus am Meer. Zum Überwintern» Als Journalist lernt Reto Brennwald Länder von einer ganz anderen Seite kennen. Für die Dok-Serie «Panamerica» war er mehrere Wochen unterwegs. Auf zwei Kontinenten, in zehn Ländern und über 20 000 Kilometer. Mit seiner Familie verbringt er die Ferien gern am Zürichsee, wo er sich mit einem Kollegen ein Segelboot teilt. «Wenn das Wetter stimmt, finde ich es hier einfach wunderschön.» Zudem ist er begeisterter Kitesurfer, als Student jobbte er im Sommer als Windsurf-Instruktor. Dafür muss er schon mal etwas weiter fliegen. Auf die Kapverdischen Inseln oder nach Italien. Beim Thema Meer kommt der Moderator ins Schwärmen. «Ein kleiner Traum von mir wäre ein Haus am Meer. Zum Überwintern. Viel Wind, viel Sonne, etwas recherchieren, beraten oder schreiben. Und viel kitesurfen.» Seine Frau teilt diesen Traum nicht — noch nicht. Reto Brennwald winkt ab und relativiert. «Sie ist viel realistischer als ich. Dann hätten wir ja zwei Häuser, das heisst auch doppelt so viel Arbeit.» Reto Brennwald, der seine Kochkünste als «mehr begeistert als begabt» beschreibt, hat noch einen Wunsch. «Ich würde gern mit guten Freunden einen Kochkurs machen. Im kleinen, feinen Rahmen.» Da wird ihm seine Frau sicher nicht widersprechen, schliesslich profitiert die ganze Familie von diesem Vorhaben. Na dann, viel Spass. Text: Heidi Bacchilega Bilder: Bruno Bolliger

ZUTATEN

400 g wilde Spargeln 400 g Karotten 4 Frühlingszwiebeln 6 Zehen frischer Knoblauch 4 EL Olivenöl 1 Stängel Zitronengras ½ TL Szechuanpfeffer, aus dem Delikatessgeschäft ½ TL schwarze Pfefferkörner 1 TL rosa Pfeffer, aus dem Delikatessgeschäft 1 TL Fleur de sel 2 Zweige Basilikum 3 Zweige glattblättrige Petersilie PAPARDELLETEIG 200 g Dinkelmehl classic 2 Eier 2 EL Wasser Mehl zum Auswallen

ZUBEREITUNG 1. Für die Papardelle Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken. Eier und Wasser in die Mulde geben. Alles zu einem elastischen Teig kneten. In Klarsichtfolie verpackt ca. 1 Stunde ruhen lassen. 2. Backofen auf 170 °C vorheizen. Spargelenden frisch anschneiden. Spargeln in 5 cm lange Stücke, Karotten in 5 mm dicke Scheiben und Zwiebeln in 5 cm lange Stücke schneiden. Gemüse auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Ungeschälte Knoblauchzehen dazugeben. Alles mit Öl beträufeln. In der Ofenmitte 25–30 Minuten bissfest garen. 3. Vom Zitronengrasstängel die harten Blätter entfernen. Zitronengras sehr fein schneiden. Mit allen Pfeffern und Salz in einen Mörser geben und zerstossen. Ca. 10 Minuten vor Ende der Garzeit das Gemüse damit bestreuen. 4.Teig dritteln. Auf wenig Mehl zu 1–2 mm dünnen, langen Teigstreifen auswallen. Teigstreifen mehlen, mehrfach falten und mit einem scharfen Messer in ca. 5 mm breite Streifen schneiden. Papardelle nochmals mit Mehl bestäubt auf einem Küchentuch beiseitestellen. Pasta in reichlich Salzwasser ca. 2 Minuten sieden. Abgiessen, gut abtropfen. Mit dem Gemüse mischen. Basilikum und Petersilie grob hacken und daruntermischen.

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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

MIGROS OSTSCHWEIZ | 85

AdR-Produkt der Woche Für Milchallergiker ist sie aus dem Sortiment der Migros Ostschweiz kaum mehr wegzudenken: die Appenzeller Ziegenmilch aus dem Betrieb von Mathias Koch in Gonten. Ein halber Liter kostet Fr. 2.40. www.ausderregion.ch

OSTSCHWEIZ

Klubschul-Angebot Inhaltliche Sicherheit allein genügt nicht für eine gute Rede. Vielmehr geht es darum, Mittel zu finden, um das Publikum zu fesseln und Spannung und Aufmerksamkeit zu erhalten. Das Rhetorikseminar der Klubschule Migros Ostschweiz hilft, das eigene Redeverhalten zu verbessern. Die nächsten Gelegenheiten dazu: Klubschule St. Gallen, 6./7.Juni, 8.15– 17 Uhr; Klubschule Winterthur, 27./28 Juni, 8.15–17 Uhr. Weitere Informationen: www.klubschule.ch

Eier für einen guten Zweck

Eier kaufen und damit Gutes tun: Das kann man in den kommenden drei Wochen in allen Ostschweizer Migros-Filialen. Unterstützt wird der HPV Rorschach, ein Verein im Dienste für Menschen mit Behinderung.

G

eschäftige Stimmung in der Werkstatt des HPV Rorschach: 24 Jugendliche und Erwachsene mit einer Behinderung sind daran, Eier zu verzieren. Sie kleben Schmetterlingssticker auf die Eier, tupfen Farbe darauf und nehmen die Sticker danach wieder ab – ohne Druck, einfach in ihrem Tempo. 20 000 Mal erledigen sie diesen Arbeitsvorgang, denn 20 000 Eier dürfen sie für die Migros bemalen. Kaufen kann man diese Eier ab sofort in allen MigrosFilialen: Ab 27. Mai sind 6er-Packungen mit gefärbten Picknick-Eiern erhältlich, die zwei vom HPV bemalte Eier enthalten. Eine Schachtel kostet Fr. 3.75, davon gehen bei jedem Kauf Fr. 1.20 direkt an den HPV.

Bilden, begleiten, beschäftigen, betreuen Für einen Aussenstehenden scheint das Eiermalen monoton zu sein – und trotzdem ist diese Arbeit viel wert. «Tagesstrukturen sind für Menschen mit Behinderung wichtig», erklärt HPV-Geschäftsleiter Erwin Ganz, «zudem haben viele bei uns grosse Freude an kreativen Aufgaben.» Der HPV Rorschach ist seit über 60 Jahren im Dienste für Menschen mit Behinderung tätig. Er betreibt die Sonderschule Wiggenhof, in der 80 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden, und bietet 15 Kindern in einem Schülerwohnheim Platz. In sieben Wohngemeinschaften und sieben Aussenwohngruppen betreut der HPV insgesamt 91 Erwachsene. 205 Jugendliche und Er-

Freude an der kreativen Arbeit: Eine Mitarbeiterin der Werkstatt des HPV Rorschach.

wachsene, begleitet und unterstützt von Fachpersonal, haben in den Werkstätten eine Beschäftigung. Sie lackieren Teile von Kaffeemaschinen, stellen im Auftrag von Stadler Rail Zugteile her, bügeln Wäsche, bereiten Versände vor, stellen

Textilprodukte her und vieles mehr. Jeder und jede wird dem eigenen Talent entsprechend gefördert. Mit seinen 40 Ausbildungsplätzen ist der HPV auch ein gefragter Ausbildungsbetrieb. Text und Bild: Natalie Brägger


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migros ostschweiz

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NR. 22, 27. MAI 2013 | migros-magazin |

Ein Börger für die Hosen

Am Sonntag, 9. Juni, rockt die AFG Arena: Zu Gast ist an diesem Abend die deutsche Kultband Die Toten Hosen. Um das leibliche Wohl der Konzertbesucher kümmern sich die Catering Services Migros.

N

ach der grossartigen Show von Campino und Co. im Sommer 2012 am Openair St. Gallen kommt die Band diesen Sommer wieder in die Ostschweiz. Damit findet im Stadion des FCSG erstmals ein grosser Konzertanlass statt. Organisatorin ist die FC St. Gallen Event AG. Die kulinarischen Geschicke der Veranstaltung liegen jedoch bei der Migros Ostschweiz – in den Händen von Martin Zehnder, dem stellvertretenden Leiter Catering Services und seinem Team. Für das Catering-Team der Migros sind Einsätze in der AFG Arena an sich nichts Neues. «An den Heimspielen des FC St. Gallen betreuen wir die VIP-Logen und den Business-Bereich», führt Martin Zehnder aus. «Und dank Aufträgen an den Openairs St. Gallen und Frauenfeld, am Arboner Summerdays Festival und am Stars in Town Schaffhausen verfügen wir auch über Erfahrung im Catering an Konzertanlässen. Am Auftritt der Toten Hosen werden erstmals diese beiden Erfahrungsbereiche verschmelzen.»

«Der HosenBörger passt bestens zur Musik der Toten Hosen.»

währschafter Burger mit pikanter sauce

Martin Zehnder, stv. Leiter Catering Services der Migros Ostschweiz.

Am Grillstand brutzelt an diesem Tag zudem ein ganz besonderer Leckerbissen auf dem Grillrost: der Hosen-Börger! «Ja, das ö ist Absicht», sagt Martin Zehnder lachend und fügt an: «Der Hosen-Börger ist ein richtig währschafter Rindfleischburger mit pikanter Sauce – passt bestens zur Musik dieser Band.»

Dreistündiger apéro mit feinem Fingerfood für 200 ViPs Im Public-Bereich im und um das Stadi-

on herum werden die Catering Services Migros 14 Essens- und Getränkestände betreuen. Das Angebot für die Konzertbesucher reicht von der klassischen Olma-Bratwurst mit Bürli über Kebab und Dürüm bis hin zu asiatischen Gerichten.

Für 200 der insgesamt 27 000 Konzertbesucher wird der Auftritt der Toten Hosen zum ganz speziellen Genuss: Sie werden die Show in den acht- beziehungsweise zwölfplätzigen VIP-Logen im fünften und sechsten Stockwerk des Stadions

Blick in den VIP-Bereich der AFG Arena.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ,


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Migros-Magazin | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

ihre region

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Migros ostschweiz | 87

Die Catering Services der Migros Ostschweiz haben extra füs Konzert der Toten Hosen in St. Gallen einen Hosen-Börger kreiert.

zusammengestellt und auf seine Umsetzbarkeit überprüft. Das Erstellen von Infrastruktur- und Stromplänen steht als Nächstes auf der Aufgabenliste, gefolgt von Überlegungen zu optimalen logistischen Abläufen.

Bild: © Carla Meurer

10 000 Bratwürste und eine tonne Dönerfleisch

erleben. Nach einem Apéro gibt es für die Logengäste exquisite Vier-Gang-Menüs. «Die Menüs sind vergleichbar mit dem, was Logengästen an Fussballspielen gereicht wird», erklärt Martin Zehnder. «Was sich hingegen vom Service an FCSG-Matches unterscheidet, ist der ausgedehnte Apéro mit Fingerfood, der von 15 bis ca. 18 Uhr dauern wird. Schliesslich muss das Angebot der vergleichsweise langen Veranstaltungsdauer angepasst werden.» Gehoben geht es auch im Businessbereich in der vierten Etage zu und her, wo das Catering-Team rund 500 Gäste verpflegen wird. Um den Besucheransturm bewältigen und alle Hosen-Fans angemessen ver9201 Gossau, Tel. 071 493 24 51. E-Mail: mireg@gmos.ch

pflegen zu können, werden über 200 Catering-Mitarbeitende im Einsatz sein – gegen 140 im Public-Sektor und ungefähr 70 im VIP- und Businessbereich.

Vorbereitungen laufen seit november letzten Jahres Die Organisation dieses Catering-Einsatzes lief bereits im November 2012 an. «Startpunkt aller Planung ist eine Begehung, bei der man sich die Lokalität ansieht, sich ein Bild der Grössenverhältnisse macht und versucht, daraus die Anforderungen und Bedürfnisse in Bezug auf das Catering abzuleiten», erläutert Martin Zehnder. Dann wird in groben Zügen ein mögliches Angebot

Rückt der Anlass näher, müssen Lebensmittel und Getränke bestellt werden. Das Abschätzen der benötigten Mengen stellt eine besondere Herausforderung dar, da die Konsumfreude des Publikums an diesem spezifischen Tag von einer Vielzahl von Faktoren abhängt. Basierend auf Erfahrungswerten, wurde rund eine Tonne Dönerfleisch bestellt und werden 10 000 Bratwürste direkt in der Betriebszentrale in Gossau hergestellt. Ist der 9. Juni endlich da, trifft sich Martin Zehnder frühmorgens vor Ort mit seinem vierköpfigen Kernteam, um letzte Punkte zu besprechen. Zwei Stunden vor Türöffnung treffen die Verantwortlichen der 14 Stände in der AFG Arena ein, eine Stunde später dann die Mitarbeitenden. Schliesslich beginnt der Run der Konzertbesucher. Martin Zehnders Aufgabe besteht dann darin, den reibungslosen Ablauf vor Ort sicherzustellen. Bleibt eine grosse Frage zum Schluss: Was essen die Toten Hosen selbst vor ihrem grossen Auftritt in der AFG Arena? «Die Band reist mit ihrem eigenen Tour-Catering an», erzählt Martin Zehnder. «So kommen Campino und Co. in St. Gallen wohl nicht einmal in den Genuss einer echten Olma-Bratwurst.» Wenn die wüssten, was ihnen da entgeht! Text: Thomas Steccanella


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MIGROS OSTSCHWEIZ

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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Feststimmung dank vier Jubiläen Vom 30. Mai bis zum 1. Juni feiert die Migros an den Standorten Effretikon, Uzwil, Diessenhofen und Goldach ihre Jubiläen – mit attraktiven Angeboten für die Kundschaft.

Die Ostschweizer dürfen auf einem riesigen Bignik-Tuch Platz nehmen.

Bignik mit der Migros

Freuen sich auf das 35-Jahre-Jubiläum in Uzwil: Restaurantleiterin Manuela Bösch (ganz links) und Filialleiterin Regula Feltscher (Zweite von links) mit einem Teil ihres Teams.

S

chon seit 35 Jahren ist die Migros mit einem Supermarkt und einem Restaurant in Effretikon präsent. 35 Jahre dürfen auch der Supermarkt und das Migros-Restaurant in Uzwil feiern. In Diessenhofen blickt man auf 25 erfolgreiche Jahre zurück, und die Migros Goldach ist seit 20 Jahren für ihre Kundinnen und Kunden da. Im Rahmen der Feierlichkeiten vom Donnerstag, 30. Mai, bis Samstag, 1. Juni, profitiert die Kundschaft in vielfältiger Weise. So gibt es an allen vier Standorten fünffache Cumulus-Punkte. Auch die Festgrills stehen jeweils ab 10.30 Uhr

bereit: Die Bratwurst mit Bürli kostet nur Fr. 2.50, mit einem Gratismineralwasser dazu. Auch Wettbewerbe und eine süsse Überraschung gibt es für die Kundinnen und Kunden während der Jubiläumstage. Zudem ist an allen vier Standorten für Unterhaltung gesorgt. In Uzwil bietet sich am Samstag, 1. Juni, ausserdem die Chance, einen Apfel direkt aus den Händen der Apfelkönigin zu erhalten. Text: Thomas Steccanella

Die vollständigen Jubiläumsprogramme finden sich auf www.migros-ostschweiz.ch

Ein Picknicktuch für die ganze Bevölkerung auf einer Fläche von rund 100 Fussballfeldern – das ist die Vision der Region Appenzell AR-St. Gallen-Bodensee, einer Vereinigung von 43 politischen Gemeinden und weiteren Organisationen aus Wirtschaft, Tourismus und Bildung. Zusammen mit den Konzeptkünstlern Frank und Patrik Riklin, den Erfindern der Idee, und der ganzen Bevölkerung wollen die Initianten ein riesiges Tuch nähen und anschliessend zum Bignik einladen. Mittlerweile hat das Tuch die Grösse von drei Fussballfeldern erreicht, das entspricht 3 Prozent der Bignik-Vision. Das erste offizielle Volkspicknick findet nun an einem schönen Sonntag im Juni (entweder 2., 9., 16. oder 23. Juni) beim Ruggisberg in Wittenbach statt. Bei schlechtem Wetter wird der Anlass jeweils um eine Woche verschoben. Die Migros Ostschweiz unterstützt diesen verbindenden Anlass: Alle Bignik-Teilnehmenden erhalten kostenlos ein Produkt «Aus der Region. Für die Region.». Die Filialen in der Region St. Gallen bieten zudem ein ausgewähltes Sortiment mit Picknickprodukten an. Weitere Informationen: www.bignik.ch

Fit durch den Sommer

Das Sommerabo der Migros Ostschweiz: Flexibles Training während dreier Monate an acht Standorten.

Drei Monate flexibel an acht verschiedenen Standorten trainieren und sich sommerfit machen – das ermöglicht das Sommerabo der Migros Ostschweiz. Das Sommerabo kann bis am 30. Juni für 299 Franken gelöst werden und ist ab dem ersten Training drei Monate gültig. Es berechtigt zu

Trainings, Gruppenkursen und Wellness in den M-Fit-Trainingszentren in Chur, Frauenfeld, Schaffhausen und Wil, im Säntispark Abtwil, Fitnesspark Einstein St. Gallen sowie Fitnesspark Banane Winterthur. Weitere Infos: www.migros-fitness.ch


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Salzburg rückt näher zur Schweiz

Tourismusprofi und Redaktor Reto e. Wild Seit dem 2.April fliegt InterSky dreimal täglich Zürich—Salzburg in 75 Minuten (Preis ab 99 Euro). Der Railjet benötigt für die gleiche Strecke fünf Stunden.

Das Problem ist nicht neu: In Quartieren mit einem hohen Anteil an fremdsprachigen Kindern leidet die Qualität des Schulunterrichts.

Der Mix solls richten

Der Anteil fremdsprachiger Schulkinder ist in einzelnen Basler Quartieren sehr hoch. Deshalb wird in der Stadt eine SchweizerdeutschQuote für Kindergärten und Schulen diskutiert. Doch die idee ist umstritten.

Bilder : Keystone, PD

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it dem Antrag der baselstädtischen SP ist ein Problem in den Fokus gerückt, das schon seit Längerem existiert: In Ballungszentren wie Basel oder Zürich gibt es Schulklassen mit so vielen fremdsprachigen Kindern, dass der Unterricht darunter leidet. «Das ist nicht neu», sagt Beat W. Zemp (58) Präsident des Schweizer Lehrerinnen- und Lehrerverbands. «Aber weil in Basel wegen der Schulharmonisierung neue Primarschulkreise gebildet werden müssen, ist die Quotendiskussion wieder aktuell geworden.» Er ist überzeugt, dass die jetzige Situation aus den Fehlern der sozialen Raumplanung der 80er-Jahre resultieren. Zwar sind schweizweit weniger als ein Drittel der Kinder fremdsprachig, doch die meisten leben in schlecht durchmischten Quartieren der grossen Städte.

Der Vorschlag, eine fixe Klassenquote einzuführen (mindestens 30 Prozent deutschsprachige Kinder und höchstens 30 Prozent pro andere Sprache), wäre laut Zemp zwar wünschenswert, aber nicht umsetzbar: «Man müsste die Kinder dafür zum Teil in weit entfernte Schulhäuser bringen. Das ist ökologischer Unsinn, zudem gäbe es zu viele Rekurse der betroffenen Eltern.» Doch welche Lösungsansätze gibt es sonst? «Es ist hilfreich, wenn alle Kinder zwei Jahre den Kindergarten besuchen, wo sie möglichst früh Deutsch lernen. Vor allem aber müssen städtebauliche Massnahmen ergriffen werden, um die Quartiere besser zu durchmischen. Auch Tagesschulen erleichtern die Integration», sagt Beat W. Zemp. Ebenfalls interessant sei der Ansatz des Kantons Zürich: Hier werden den Schulen mit einem hohen Anteil an fremdsprachigen Kinder zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt. Damit können insbesondere die Deutschkenntnisse gefördert werden, um die Integration in die Regelklassen zu verbessern. Text: Andrea Fischer Schulthess

www.migrosmagazin.ch

ONLINE-ABSTIMMUNG Sollte es in Schulen eine Quote an Schweizerdeutsch sprechenden Kindern geben?

■ Salzburger

Geburtstagskinder: Das Museum der Moderne (MdM) Rupertinum wird 30 Jahre alt (im MdM Mönchsberg steht das Gourmetrestaurant M32, das eine tolle Aussicht bietet), und das Salzburger Marionettentheater feiert das 100-Jahr-Jubiläum. Seit diesem Mai gibt es Spezialführungen durch das Theater. Vormerken: Vom 1. bis 7. Juli findet in der Altstadt das Puppenfestival statt. ■ Meine Tipps für Salzburg: Arthotel Blaue Gans im Zentrum der Altstadt (auch zum Essen, ältestes Gasthaus, seit 1350), die Konditorei Fürst an der Getreidegasse (nur hier gibt es die Original Mozartkugeln), «Mozart Dinner Concert» im Stiftskeller St. Peter (Dreigänger zu Mozart-Musik), das Gourmetrestaurant Ikarus mit seinem Gastkochkonzept am Salzburg Airport, Wein & Co am Salzburg Platzl mit Bar und einem Sortiment von 2000 Weinen oder ein kurzer Ausflug mit dem Velo entlang der Salzach bis nach Anif (auf dem dortigen Friedhof ruht Herbert von Karajan). ■ Gut zu wissen: Am 22.6.2013 findet Österreichs bester Ultra-Panoramalauf Mozart 100 statt (www.mozart100. com). 2014 werden die Bauarbeiten für den Museumsrundgang im Domquartier mit fünf Museen abgeschlossen.


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5 FRAGEN

«Der Schulweg ist auch Erlebnisweg»

Weil sie von den Eltern in die Schule chauffiert werden und auch in der Freizeit kaum mehr in die Pedale treten, fahren immer mehr Kinder schlecht Velo. Im Kanton Bern rasselt jedes sechste Kind durch die obligatorische Veloprüfung.

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Bruno Spichiger (54), Dienstchef Verkehrssicherheit der Kantonspolizei Bern

Die Veloprüfung schafft heute längst nicht mehr jedes Kind. Schuld daran sind die Eltern (20 Minuten vom 15. Mai).

Bruno Spichiger, warum fahren die heutigen Kinder so schlecht Velo?

Sie haben allgemein vermehrt motorische Defizite, und es fehlt ihnen an Übung. In der Stadt gehen sie oft zu Fuss zur Schule, oder sie werden von den Eltern in die Schule chauffiert. Einzelne Kinder können nicht radfahren, weil dies in ihrer Familie keinen Stellenwert hat. Das Gefälle Stadt-Land ist jedoch gross. In den ländlichen Gebieten fahren die Kinder besser, weil das Fahrrad auf dem Schulweg und in der Freizeit öfters verwendet wird.

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Ist der Strassenverkehr in der Stadt im Vergleich zum Land zu gefährlich?

Nicht generell. In der Stadt ist das Verkehrsaufkommen aber meistens grösser, und die Verkehrsteilnehmer müssen in kurzer Zeit mehr Informationen verarbeiten — das Radfahren ist somit anspruchsvoller. Der Verkehr ist aber nicht grundsätzlich gefährlicher. Die Stadt Bern hat in den letzten Jahren zudem viel in die Infrastruktur für Velofahrer investiert. Ein Problem ist aber auch, dass es den Kindern mehr und mehr an Vorbildern fehlt, die sich an die Regeln halten.

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Sind die Eltern zu ängstlich?

Teilweise schon, und die Angst der Eltern kann sich auf die Kinder übertra-

gen. Wird ein Kind täglich von den Eltern zur Schule gefahren, ist dies kontraproduktiv: Die Elterntaxis bewirken zusätzliches Verkehrsaufkommen bei der Schule, und die Kinder können nicht lernen, sich im Verkehr sicher zu bewegen. Ein Kind muss sukzessive an den Strassenverkehr herangeführt werden, damit es sich Verkehrskompetenz aneignen kann. Der Schulweg ist zudem auch Erlebnisweg, der dem Kind nicht vorenthalten werden sollte.

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Bräuchte es intensiveren Verkehrsunterricht an den Schulen?

Unser Verkehrsunterricht ist umfassend: Er fängt im Kindergarten an, und in der zweiten Klasse beginnt die Ausbildung im Verkehrsgarten. Kann ein Kind zu

TRIcK 77 Das Migros-Magazin präsentiert jede Woche eine Auswahl der besten Hörertipps von Radio SRF.

Bild: Fotolia

Etiketten sauber entfernen Bei hitzebeständigen Gläsern oder Flaschen lassen sich Etiketten gut ablösen, indem man die Gefässe mit kochendem Wasser füllt. Die Etikette muss dabei trocken bleiben. Nach ein paar Minuten lässt sich die Etikette an einem Stück abziehen. Ist das Füllen mit Wasser nicht möglich, lassen sich folienartige Etiketten gut mit dem Föhn erwärmen und ablösen. Kleberreste beseitigt man mit etwas Wundbenzin oder

anderen benzinhaltigen Mitteln. Vorsicht bei Kunstglas! Dieses kann bei der Verwendung von Nagellackentferner dauerhaft matt werden. Trick 77 im Radio: jeden Freitag um 11.20 Uhr auf SRF Musikwelle und am Samstag um 11.10 Uhr auf Radio SRF 1. Trick-77-Taschenbücher Teil 1 & 2 erhältlich bei: www.exlibris.ch, www.srfshop.ch

diesem Zeitpunkt noch nicht radfahren, können wir jedoch lediglich den Anstoss geben — velofahren lernen muss es selber. Können die Eltern nicht radfahren, gibt es beispielsweise bei Pro Velo Fahrkurse für Eltern und Kinder.

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Wer sollte die Fähigkeit der Kinder fördern: Schule, Gemeinde oder die Eltern?

Am Anfang stehen immer die Erziehungsberechtigten. Im Idealfall sind die Eltern leidenschaftliche Velofahrer und gute Vorbilder. Für freudvolle Veloerlebnisse braucht es aber auch fahrradfreundliche Verkehrswege und gute Schulung — und dies ist eine gemeinsame Aufgabe von Behörden, Schule und der Polizei. Interview: Claudia Langenegger


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Justine Biber im Zolli

Tiere kommen manchmal freiwillig in den Zoo Basel. Wie der Biber, der mitten in der Nacht vor dem Eingangstor auf Einlass wartete.

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Bilder: Zoo Basel

Zolli-Tierarzt Christian Wenker (45) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Da staunte der Nachtwächter nicht schlecht: Vor dem verschlossenen Eingangstor zum Zoo sitzt mitten in der Nacht ein Biber. In der Annahme, dass es sich um einen Ausreisser aus dem Zoo handelt, öffnet er das Tor und lässt den Biber herein. Doch leider halten wir gar keine Biber im Zoo Basel. Es handelt sich also um ein wild lebendes Tier, das auf der Suche nach einem neuen Territorium Einlass in den Zolli begehrt hat. Der Biber wurde in der Schweiz Anfang des 19. Jahrhunderts ausgerottet. Grund waren sein Fleisch, sein Pelz und das Castoreum, ein Drüsensekret, mit dem der Biber sein Revier markiert und dem Heilkräfte nachgesagt wurden. Bis 1977 wurden 141 Tiere an 30 Stellen ausgesetzt, heute leben rund 2000 Biber in der Schweiz. Der Baumeister von Stauwehren und Burgen aus Holz hat sich vom Genfer- bis zum Bodensee entlang der Wasserwege des Mittellandes ausgebreitet. Der Biber, der bei uns im Zolli auftauchte, ist der erste Nachweis an der Birsig. Er muss vom Rhein durch die Stadt Basel hierhergelangt sein. Obwohl in den nächsten zwei Tagen der Biber im Zoo nicht zu sehen ist, hinterlässt er seine typischen Nagespuren an Sträuchern und Bäumen. Am dritten Tag entdecken wir ihn frühmorgens am Kormoranweiher und fangen ihn mit einem grossen Kescher. Die Tierpfleger taufen ihn auf den Namen Justin. Bei der Untersuchung unter Narkose stelle ich jedoch fest, dass es ein weibliches Tier

Der Biber wird dingfest gemacht und dann untersucht.

ist. Aus Justin wird Justine. Sorgfältig untersuche ich das eindrückliche Nagergebiss, die Lunge, das Herz, den Bewegungsapparat, die Haut und das dichte Fell: Es ist alles in Ordnung, und der Biber ist kerngesund. Doch was nun? In Rücksprache mit der Biberfachstelle des

Bundes und den kantonalen Wildhütern entscheiden wir, den Biber an einem geeigneten Ort, wo schon ein einzelner Biber lebt, auszusetzen. Noch am gleichen Tag wird der Patient so in die Wildbahn entlassen. Wann besucht wohl der nächste Biber den Zolli?

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STARK & SCHÖN

Wenns im Getriebe kracht Herr Rossi erklärt die Männerwelt.

«Aus! Aus! Aus! Aus – das Spiel ist aus!» Legendäre Worte, die einst Radioreporter Zimmermann anlässlich des Wunders von Bern euphorisch heraus schrie. Solch starke Emotionen weckt nur der Fussball im Manne . Nun ist dieser Tage aber nicht nur das Spiel, sondern die ganze Fussballsaison aus. Und auch das weckt Emotionen, nur leider

keine positiven. Vorbei die Zeiten kämpferischer Cup-Matches und mitreissender Meisterschaftspiele. Wenn der Fussball Sommerpause macht, schleicht sich beim Mann ein Gefühl der Leere ein. Denn Fussball ist für ihn mehr als nur ein Sport: Er ist die Ausrede, für ein Bier unter Freunden im Pub; er ist das Gespräch im Lift mit dem CEO; er ist die einzige

Gemeinsamkeit mit dem unausstehlichen Schwiegervater. Fussball ist der soziale Schmierstoff, der den männlichen Alltag geschmeidig macht. Wenn es also in den nächsten Wochen öfter mal kracht im Umgang mit Männern, nehmen Sie es nicht persönlich: Wahrscheinlich ist es ein Fussballfan, dem das Öl im sozialen Getriebe fehlt.


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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

WEITERE SAC-HÜTTEN-HIGHLIGHTS IM MIGROS-MAGAZIN IN AUSGABE 26: TURTMANNHÜTTE | AUSGABE 28: WILDHORNHÜTTE

150 Jahre Schweizer Alpen-Club SAC Eine Schweiz ohne Alpen-Club? Ebenso undenkbar wie eine Schweiz ohne Berge! Auf Initiative des Berner Chemikers und Geologen Rudolf Theodor Simler wurde der AlpenClub am 19. April 1863 gegründet. Man wollte den englischen Touristen, die seinerzeit sehr zahlreich die Schweizer Gipfel erklommen, Paroli bieten. Im selben Jahr wurde die erste Hütte in den Glarner Alpen errichtet – die legendäre, heute geschlossene Grünhornhütte. Viele kennen den SAC durch seine 152 Hütten in den Schweizer Alpen. Dass der Alpen-Club aber weit mehr zu bieten hat, möchte er mit seinen Jubiläumsaktivitäten unter dem Motto «Mehr als Bergsport» aufzeigen: So ist der SAC mit 140 000 Mitgliedern der fünftgrösste Sportverband der Schweiz, engagiert sich für Natur, Umwelt und Kultur, publiziert Skitouren-, Wander- und Kletterführer, stellt die Nationalmannschaften im Sportklettern und Skitourenrennen und trägt Wettkämpfe aus. Zudem ist der SAC zusammen mit der Rega Mitbegründer der Stiftung Alpine Rettung Schweiz. Die Migros ist seit Januar 2012 Hauptsponsorin des Schweizer Alpen-Club SAC und exklusive Jubiläumspartnerin. Einen Überblick zu den wichtigsten Jubiläumsanlässen finden Sie auf: www.sac-cas.ch/150jahre

Der Stolz der SACSektion Ticino: Die Capanna Campo Tencia auf 2140 m ü. M. Seit 17 Jahren ist Franco Demarchi hier Hüttenwart.

Im Reich von Franco Demarchi «Gehen wir zu Dema», sagen die Wanderer, wenn sie sich zur Capanna Campo Tencia in der oberen Leventina aufmachen. Seit 17 Jahren heisst der Hüttenwart dort franco «Dema» Demarchi. Der gelernte Innenarchitekt zaubert in der Hütte Tessiner Spezialitäten auf den Teller.


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in mutiger Alpinist muss man nicht sein, um vom abgelegenen Tessiner Bergdorf Dalpe zur Capanna Campo Tencia hochzuwandern. Vielmehr lohnt es sich hier, am Startpunkt der Wanderung in der Nähe von Faido und Prato, knapp 1200 Meter hoch über Meer, die Sinne zu schärfen und die Ruhe zu geniessen — abseits des Durchgangsverkehrs der Gotthardachse. Obwohl Dalpe nur 180 Einwohner hat, befindet sich vis-à-vis vom Parkplatz ein Alimentari für letzte Einkäufe. Die Wanderschuhe sind richtig geschnürt, Socken und Hosen sitzen, der Rucksack ebenso: Es kann losgehen. Schon ein paar Dutzend Meter oberhalb des Parkplatzes weist ein Wegweiser in

einer Steinmauer zur Hütte hoch. Der Weg ist steil, aber gut ausgebaut und eignet sich auch für Kinder. Und wer zum ersten Mal ausser Atem gerät, findet vielleicht Kraft in einer Marienstatue, die am Wegrand von einer kleinen Kapelle sanftmütig auf die Wanderer blickt. Nach dem ersten Aufstieg öffnet sich ein breites Tal mit dem Fluss Piumogna als rauschendem Begleiter, untermalt von Kuhglockengeläut und Wasserfällen aus der Ferne. Erstmals zeigt sich auch der Pizzo Campo Tencia, der einzige Dreitausender, der sich ganz auf Tessiner Boden befindet und der Hütte ihren Namen gab. Die Bergspitze, selbst namenlos bis zur Erstellung der Nationalkarte von Gene-

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Der Neubau der Capanna Campo Tencia wurde im Herbst 1977 eingeweiht, zwei Jahre nach dem verheerenden Brand.

Verbrannte Träume in der ersten Tessiner Berghütte 2012 konnte die Capanna Campo Tencia ihren 100. Geburtstag feiern. Am Sonntag, dem 11. August 1912, im gleichen Jahr als die «Titanic» an einem Eisberg zerschellte, war am Fuss des 3072 Meter hohen Pizzo Campo Tencia die erste Berghütte der Südschweiz feierlich eingeweiht worden – mit dem traditionellen Wurf einer Champagnerflasche gegen die Wand. Die Hütte auf 2140 Metern bestand aus zwei Räumen, dem Speise- und dem Schlafsaal für 18 Personen. Unter dem Dach auf einem Heulager konnten weitere 20 Personen übernachten. 5600 Franken kostete der Hüttenbau, der Hüttenwart bezog einen Tageslohn von 1.30 Franken. 31 Jahre später verschlang der erste Umbau (Federmatratzen statt Stroh) 10 660 Franken. In der Nacht zum 22. August 1975 vernichtete ein Feuer die Anstrengungen von Jahrzehnten. Der Bruder des Hüttenwarts ging in den Keller, um eine neue Gasflasche zu holen. Sein Sohn gab ihm mit einer Kerze Licht. Als der Hüttenwart das Sicherheitsventil der Gasflasche abschraubte, entwich das Gas unter grossem Druck und fing durch das Kerzenlicht sofort Feuer. Sohn und Vater wurden mehrere Meter weit gegen eine Wand geschleudert und retteten

sich zur Alp Crozlina. Am nächsten Morgen standen nur noch die Aussenwände der Hütte und die beiden Schornsteine. 1976 wurden 70 Pferde eingesetzt, die täglich 6 Tonnen Baumaterial aus Sand, Kies und Steinplatten für den Neubau hochtrugen. Das Militär stellte sechs Soldaten zur Verfügung, die sich um die Verkleidung der Decken, Böden und der Schlafsäle kümmerten. Das neue Gebäude bestand aus einer tragenden Stahlstruktur, die isoliert und verkleidet wurde. Die sechs Schlafsäle konnten 90 Gäste beherbergen. Am 25. September 1977 fand die Einweihungsfeier statt – unter dem jubelnden Gesang des Chors «Coro delle Cime», wie in der Chronik «1912–2012 Capanna Campo Tencia» nachzulesen ist. In den letzten Jahren wurde die Hütte laufend renoviert, heute bietet sie in sieben Zimmern 70 Schlafplätze an. Ganzjährig geöffnet, der Hüttenwart ist von Mitte Juni bis Mitte Oktober anwesend sowie auf Voranmeldung. Die Übernachtung kostet für SAC-Mitglieder 19, für Nicht-Mitglieder 30 Franken. Der Halbpensionszuschlag (Abendessen und Frühstück) beträgt 37 Franken. Weitere Informationen unter: www.campotencia.


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Die Migros unterst체tzt den Schweizer Alpen-Club SAC, weil die nachhaltige und respektvolle Nutzung der Gebirgswelt unser gemeinsames Ziel ist.


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ral Dufour von 1858, heisst übrigens wegen ihrer dunklen Farbe so. Der eisenhaltige Fels des schwarzen Gesteins sieht wie verbrannt aus. Im Tessiner Dialekt wird eine Person, die von Russ, Schweiss und Staub dunkel ist, «tencia» genannt. Dieser 3072 Meter hohe Campo Tencia also ist wie ein Vorbote für einen der schönsten Streckenabschnitte auf der Wanderung: Der Weg wird schmaler, gesäumt von Wurzeln, Moos und dicht stehenden Lärchen. Die Szenerie erinnert an einen Märchenwald. Würde hier plötzlich eine Fee auftauchen, wäre man nicht verwundert. Statt eines Fabelwesens reisst einen eine alte Holzbrücke an der Weggabelung von Sgnòi aus dem Reich der Träume. Dalpe liegt hier eine Wanderstunde im Rücken, die Hütte 80 Minuten in der Zukunft. Nun geht es Meter um Meter einen Trampelpfad in engen Serpentinen hoch. Der Schweiss tropft, der Atem wird schwerer, doch die Seele ist leicht und beschwingt beim Anblick der Bergketten. Die kleinen Höhlen in den Wiesen oberhalb des Trampelpfads und kreisende Raubvögel verraten, dass hier Murmeltiere leben. Die Murmeli haben sich uns nicht gezeigt. Dafür zeigt sich endlich der Stolz der SAC-Sektion Ticino: die Capanna Campo Tencia mit

den tibetischen Gebetsfahnen auf 2140 Meter über Meer — knapp 1000 Meter höher als der Parkplatz in Dalpe. Noch nie hat eine kühle Apfelschorle so erfrischend geschmeckt wie bei Franco Demarchi. Der 55-jährige Tessiner, der neben Italienisch auch Deutsch, Englisch und Spanisch spricht, ist hier seit 17 Jahren Hüttenwart. Er mag seinen Beruf über alles: «Ich liebe das Kochen und die Berge. Das passt wunderbar zusammen.» Er sei gelernter Innenarchitekt und für diesen Beruf müsse man Fantasie mitbringen. Diese brauche er nun auch als Koch. Zu seinen Spezialitäten gehören Gnocchi, Risotto mit Kräutern, schwarze Tessiner Polenta mit im Merlot gekochtem Brasato, Pizzoccheri, Minestrone und hausgemachte Kuchen. Eine Flasche des rubinroten und würzigen Riflessi d’Epoca 2009 von Spitzenwinzer Guido Brivio aus dem Mendrisiotto kostet hier nur 49 Franken. «Ich verdiene mein Geld mit Essen und Getränken und muss für die Hütte eine Miete bezahlen», sagt Franco Demarchi und erzählt von den Italienern, die bei ihm nur einen Kaffee bestellen und draussen vor der Hütte ihre Esswaren auspacken. Verhindern kann das der in Bellinzona wohnhafte gebürtige Luga-

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Wie in einem Märchenwald: Der Aufstieg zur Hütte führt durch einen dicht bewachsenen Lärchenwald.

Die Hütte ist nur noch eine halbe Wanderstunde entfernt. Die Aussicht auf die Leventina entschädigt für den Aufstieg.

MEINE LIEBLINGS-SAC-HÜTTE

«Die 180-Grad-Aussicht von der Monte-Bar-Hütte ist wunderschön»

Bild: Keystone

Fulvio Pelli ist seit 1995 Tessiner FDP-Nationalrat.

Für den langjährigen FDP-Parteipräsidenten Fulvio Pelli ist klar: «Die Campo Tencia ist die Hütte meiner Jugend. Weil wir ein Ferienhaus in Dalpe und in Ambri hatten, habe ich die Capanna und den 3072 Meter hohen Pizzo Campo Tencia oft besucht und eine emotionale Bindung entwickelt.» Die steile Karriere des Rechtsanwalts brachte es mit sich, dass er erst wieder im Alter von über 40 Jahren zur Hütte hochwanderte. Das 62-jährige SAC-Mitglied schätzt deren spezielle Lage: «Sie befindet sich in einer Sackgasse und hat deshalb weniger Besucher als ein Wanderweg, der zum Maggiatal führt, oder etwa die CristallinaHütte, wo man für einen Platz fast kämpfen muss.» Eigentlich hätte der liberale Politiker jetzt wieder mehr Zeit zum Wandern – etwa zu seiner zweiten favorisierten SAC-Hütte: die Capanna Monte Bar auf 1620 Meter über Meer. Sie hat

die sich von der Monte Bar präsentiert. Man erreicht sie ab Lugano via Tesserete und Bidogno. Bei klarer Sicht zeichnet sich am Horizont der Mailänder Flughafen Malpensa ab, das Monte-Rosa-Massiv und die Berner Alpen mit dem Finsteraarhorn. Gut zu wissen, dass auf der Karte Tessiner Spezialitäten stehen wie Minestrone, ein «Piatto ticinese di salumi e formaggi nostrani» oder «Polenta e coniglio». Buon Appetito!

Tolle Aussicht auf den Luganersee und die Poebene: Die Capanna Monte Bar ist ab Lugano gut erreichbar. für den Luganese den Vorteil, dass er sie von seinem Wohnort aus viel schneller erreichen kann als die Campo Tencia. Und Pelli schwärmt von der 180-Grad-Aussicht auf den Luganersee,

www.migrosmagazin.ch

IHR SAC-AUSFLUGSZIEL Welche Hütte ist Ihr Favorit? Verraten Sie uns Ihren Tipp auf www.migrosmagazin.ch. Ausserdem: Die Karte zur LeventinaWanderung mit den Highlights.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

weise von Piumogna über die MorghiroloAlp zur Hütte und richtet sich an Schulen und Familien. Diese Region ist so etwas wie ein Geheimtipp im nördlichen Tessin. Die beliebteste Route, die Wanderer, Kletterer und Familien anlockt, führt von Rodi über Tremorgio zur Capanna Campo Tencia und von dort Beliebter Ort, um das faszinierende Bergpanorama mit 3000ern zu geniessen: Terrasse der Capanna Campo Tencia. nach Dalpe. FDP-Nationalrat Fulvio Pelli, nese nicht. Zur Hochsaison im Juli und der hier gross geworden ist, empfiehlt: August fliegen Helikopter zwei-, drei- «Nur 45 Minuten von der Hütte befindet mal pro Woche vom Tal Brot, Gemüse sich der Lago Morghirolo. Den See finde und Salat hoch. «Wir bereiten alles ich sehr schön.» Angetan ist der Politifrisch zu», betont der Hüttenwart. ker auch vom kleinen Lago Leit. «Von Franco Demarchi lebt von Mitte Juni bis dort kann man nach Dalpe hinunterwanMitte Oktober in der Leventiner Berg- dern. Das ist eine attraktive Tour.» welt und arbeitet dazwischen jeweils als Franco Demarchi beabsichtigt, drei, Architekt Teilzeit, weil sonst das Geld vier weitere Jahre als Hüttenwart zu arnicht reiche. beiten, falls ihn die Sektion weiterhin «Die Berge sind mein Leben. Der wolle. Dafür gibt es einen triftigen Kontakt mit den Wanderern ist sehr be- Grund: Die meisten Wanderer sagen reichernd», sagt der Hüttenwart. Ge- inzwischen nicht mehr, sie würden zur meinsam mit dem Maggiatal möchte er Capanna Campo Tencia hochwandern. die Obere Leventina mit dem Piumo- «Sie sagen nur: Ich gehe zu Dema.» Und gnatal bekannt machen und tüftelt dazu Dema ist der Übername von Franco stets zusätzliche Wandermöglichkeiten Demarchi. Texte: Reto E. Wild aus. Ein neuer Lehrpfad führt beispielsBilder: Claudio Bader

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Gut zu wissen ! Anfahrt: Mit dem Zug bis nach Airolo. Weiterfahrt mit dem Postauto bis nach Dalpe. ! Hinweg: Von Dalpe (1192 Meter) zur Capanna Campo Tencia (2140 Meter). Schwierigkeitsgrad auf der SAC-Wanderskala: T2. ! Alternativer Rückweg: Von der Capanna Campo Tencia via Lago Tremorgio (1848 Meter) nach Rodi in der Leventina (Aufstieg 650 Meter, Abstieg 350 Meter, 3½ Stunden). ! Dauer Dalpe – Capanna Campo Tencia: 2½ bis 3 Stunden. ! Höhenunterschied: 950 Meter. ! Capanna Campo Tencia: Franco Demarchi, Telefon: 091 867 15 44 oder Mobil: 079 445 20 28. E-Mail: info@campotencia.ch Dalpe

Stüei

Crespiana

Capanna CAS Campo Tencia

«Durch die Übernahme der Präsidentschaft will ich mit gutem Beispiel vorangehen» Françoise Jaquet (56) ist die erste Präsidentin des Schweizer Alpen-Club SAC.

Françoise Jaquet, mit Ihnen übernimmt am 1. Juni 2013 zum ersten Mal in der Geschichte des Schweizer Alpen-Clubs eine Frau das Präsidium. Eine Revolution in der eher von Männern geprägten Welt der Berge?

Ja, das kann man so sagen. Denn: Man darf nicht vergessen, dass Frauen 1907 aus dem SAC verbannt wurden und erst 1979 wieder Mitglied werden konnten, lange nach der Einführung des Frauenstimmrechts 1971. Heute ist es aber zum Glück absolut normal, dass eine Frau mit einem Mann bergsteigen geht. Gibt es Ihrer Meinung nach eine weibliche Herangehensweise an die Berge?

Es gibt sicher Unterschiede. Zum Beispiel haben Männer eher die Leistung im

Blick und sind abenteuerlustiger. Frauen haben hingegen wohl öfters Angst, dass sie nicht mithalten können. Kaum ein Drittel der Mitglieder des SAC sind Frauen. Und auch weibliche Bergführer sind stark untervertreten. Was werden Sie dagegen tun?

Durch die Übernahme der Präsidentschaft will ich mit gutem Beispiel vorangehen und allen Frauen sagen, dass sie sich nicht scheuen sollen, sich zu engagieren. Aber ihren Anteil zu erhöhen, gehört nicht zu meinen obersten Prioritäten. Welche Aufgaben wollen Sie denn als Erstes anpacken?

Seit zwei Jahren arbeitet der SAC an einer neuen Strategie für die Zukunft. Dies sind die wichtigsten Stossrichtungen und Aufgaben: die Suche nach Freiwilligen für verschiedene Aufgaben, die Finanzierung von Renovationen der Hütten, die Sensibilisierung für den Klimawandel, die Förderung des Wettkampfsports im Alpinismus. Diese Ziele müssen wir weiter vorantreiben, damit wir die Berge weiterhin so nutzen und schützen können, wie wir das heute tun. Interview: Pierre Wuthrich

Sponsoring by Die Migros ist seit Januar 2012 Hauptsponsorin des Schweizer Alpen-Club SAC.


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Nr. 22, 27. Mai 2013 | migros-magazin |

Kleine Katastrophe im Mund A

m Anfang klang alles recht harmlos. Als Stefan Dübendörfer* vor über zehn Jahren von seinem Zahnarzt erfuhr, dass sich bei ihm eine Zahnfleischtasche gebildet habe — also eine Stelle, wo sich das Zahnfleisch vom Zahn löst —, die man beobachten müsse, dachte er sich nichts weiter. Trotzdem putzte der Informatiker aus Olten SO seine Zähne noch gewissenhafter als vorher. Dann ging sein Zahnarzt in Pension und eine jüngere Berufskollegin übernahm die Praxis. «Weil die neue Zahnärztin die Zahnfleischtasche bei den regelmässigen Kontrolluntersuchungen nicht mehr erwähnte und ich auch keine Schmerzen hatte, dachte ich, es sei alles in Ordnung», erinnert sich der 58-Jährige. Ein Trugschluss. Vor anderthalb Jahren kamen die Schmerzen. Das Zahnfleisch war mittlerweile stark entzündet, ein Zahn wackelte und fiel aus, ein zweiter Zahn war ebenfalls lose. Über Umwege landete Stefan Dübendörfer schliesslich bei Anton Sculean, Direktor der Klinik für Parodontologie an der Universität Bern. Dieser diagnostizierte eine stark fortgeschrittene Parodontitis, also eine Ent* Name von der Redaktion geändert

zündung des Gewebes, das den Zahn im Kieferknochen verankert. Schuld daran war die nicht behandelte, mit Bakterien gefüllte Zahnfleischtasche. «Durch die Zahnfleischentzündung wird der Zahnhalteapparat — also die Fasern und Knochen rund um die betroffenen Zähne — abgebaut, was zur Bildung von Zahnfleischtaschen führt», erklärt Experte Sculean. «Durch den Verlust von Knochen um die Zahnwurzel wird der Zahn in der Folge beweglich, was bei ausbleibender Therapie zum Zahnverlust führen kann.»

Der zahnarzt konnte viele zähne retten, aber nicht alle Um Stefan Dübendörfers Paradontitis zu behandeln, erfolgte als Erstes eine Tiefenreinigung unter Lokalanästhesie, da hierfür das Zahnfleisch aufgeschnitten werden musste. Um die Entzündung zu bekämpfen, wurde ein Antibiotikum verschrieben. Und anhand der Laboranalyse der entnommenen Keime legten die Zahnexperten die genaue Therapie fest. Seit Beginn der Behandlung hatte Stefan Dübendörfer mehr als 20 Termine in den Zahnmedizinischen Kliniken der Uni Bern, da die Behebung einer so hef-

tigen Parodontitis eine interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordert. «Ich bin froh, dass sich die Fachleute alle an einem Ort befinden und die aufwendige Therapie sich mit meinen beruflichen Verpflichtungen vereinbaren liess», sagt der Informatiker. Anton Sculean konnte viele von Dübendörfers Zähnen retten. Aber nicht alle. «Insgesamt habe ich fünf Zähne verloren, zwei oben rechts, zwei unten links sowie einen Schneidezahn», so der Patient. «Drei wurden ersetzt, die beiden hintersten Kauzähne fehlen. Sie zu ersetzen, ist nicht unbedingt notwendig.» Vielleicht mache er dies noch, sagt Dübendorfer. Aber das sei eine KostenNutzen-Rechnung, «denn bisher hat mich das Ganze schon weit über 20 000 Franken gekostet.» Diese Summe können nicht alle Betroffenen aufbringen, schliesslich bezahlt keine Krankenkasse eine solche Zahnbehandlung. Neben viel Geld musste Stefan Dübendörfer auch eine Menge Zeit investieren. Für die Behandlung, aber auch für die Mundhygiene. «Ich hatte die Zahnpflege neu zu erlernen und muss nun zweimal täglich eine halbe Stunde lang die Zähne putzen, weil mein Gebiss jetzt ganz spezielle Bedürfnisse hat.»

Bilder: iStockphoto, Fotolia

An einer leichten Zahnfleischentzündung leidet fast jeder einmal. Weitet sich diese jedoch aus, kann sie irreparable Schäden hinterlassen. Vorbeugen lässt sich der Parodontitis mit einer optimalen Mundhygiene und regelmässigen Kontrolluntersuchungen.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

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EXpERTENINTERvIEw

«Die Erkrankung verläuft heimtückisch»

Zahnarzt Anton Sculean über Vorbeugung, Entstehung und Behandlung von Zahnfleischentzündungen. Anton Sculean, wie entstehen Zahnfleischentzündungen?

Durch bakterielle Zahn­ beläge, die beim Putzen nicht entfernt werden. Zudem können sie weiter zu Zahnstein verkalken, was die Zahnfleischent­ zündung verschlimmert. Welche sind die Symptome?

Natürlich ist Stefan Dübendörfer bei Weitem nicht der Einzige, der mit den Folgen einer schweren Zahnfleischent­ zündung zu kämpfen hat. Dazu Anton Sculean: «Alle Menschen zeigen bei un­ genügender Mundhygiene stellenweise eine Zahnfleischentzündung. Hält diese an, kann sich der gesamte Zahnhalteap­ parat entzünden. Hiervon sind vorwie­ gend Menschen ab 45 Jahren und selten auch junge Menschen unter 20 Jahren betroffen.» Würde Stefan Dübendörfer rückbli­ ckend etwas anders machen? «Ja, ich hätte sofort zu einem Parodontologen gehen sollen, als mein Zahnarzt die Zahnfleischtasche bemerkte», sagt er. «Wäre ich damals korrekt behandelt worden, wären mir viele Schmerzen, Schäden und Kosten erspart geblieben.» Text: Lisa Basler

www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Zahnputzirrtümer und Adressen Die zehn grössten irrtümer rund ums Zähneputzen und wichtige anlaufstellen für Menschen mit Zahnfleischproblemen.

Die Zahnzwischenräume reinigt man am besten mit Zahnseide. Sonst bildet sich dort Plaque, auf die das Zahnfleisch mit einer Entzündung reagiert.

Lockere und unschöne lange Zähne. Die Kau­ fähigkeit und die Ästhe­ tik werden also beein­ trächtigt. Wie lange dauert die Heilung?

Bei einer Erkrankung des Zahnhalteapparats ist die Zahnfleischentzün­ dung bei guter Mund­ hygiene zwei bis drei Monate nach Ende der Therapie abgeheilt. In den Nachkontrollen wird die Mundhygiene immer wieder beurteilt und über zusätzliche Massnahmen entschieden.

Das Zahnfleisch blutet beim Zähneputzen oder wenn man in einen Apfel beisst. Es ist auch gerö­ tet, geschwollen, kann schrumpfen und die Anton Sculean ist Zahnhälse entblössen. Direktor der Klinik für Manchmal sind die Zahn­ Parodontologie an fleischentzündung und der Universität Bern. der Zerstörungsprozess Wie kann man einer Zahnfleischentzündung des Zahnhalteapparats allerdings nicht direkt sichtbar, da der vorbeugen? Entzündungsprozess in den tieferen Durch eine optimale Mundhygiene, Bereichen des Gewebes stattfindet. gesunde Ernährung und regelmässige Die Erkrankung verläuft heimtückisch, Kontrollen beim Zahnarzt und bei der Schmerzen kommen nur selten oder Dentalhygienikerin. Zahnpasten und im fortgeschrittenen Stadium vor. Um Mundspülungen sind wichtig bei der dies rechtzeitig entdecken und be­ Vorbeugung von Zahnkaries, können handeln zu können, braucht es regel­ aber nicht Plaque und Zahnstein mässige Kontrollen bei Zahnarzt und mechanisch entfernen. Bei der Dentalhygienikerin. mechanischen Entfernung von Zahn­ belägen steht nach wie vor die Reini­ gung mit der Zahnbürste im Vorder­ Was sind die möglichen Spätfolgen einer unbehandelten Zahnfleischentzündung? grund.

Die richtige Zahnreinigung Die Zähne müssen mindestens zweimal täglich geputzt werden. Nach dem Genuss von säurehaltigen Lebensmitteln mit der Reinigung 20 Minuten warten, weil der Zahnschmelz von den Säuren aufgeweicht wird und beim Putzen beschädigt werden könnte. Laut neusten Studien ist das Putzen der Zähne vor dem Essen genauso effektiv wie nach dem Essen, weil sie so bereits vor dem ansturm der Bakterien gestärkt werden. Die beste Putztechnik: Bürste in einem 45 Grad Winkel aufsetzen, in kurzen Bewegungen mit leichtem Druck die Zähne bürsten, anschliessend abgelöste Plaque mit leichten Drehbewegungen in richtung Zahnkrone auswischen. Diesen Vorgang an jeder Stelle mehrfach wiederholen.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

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FAMILIE | 107

Wenn Kinder einsam sind Hat ein Kind keine Freunde, stecken dahinter meist tiefere Gründe. In dieser Situation ist es wichtig, dass die Eltern richtig reagieren.

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ich zum Fussballspielen treffen, stundenlang im Kinderzimmer tuscheln oder auf einer Schnitzeljagd durchs Quartier streifen: Das macht Kindern unheimlich Spass. Doch nicht jedes Kind hat Freunde, mit denen es solch unbeschwerte Stunden verbringen kann. Es gibt Kinder, die an ihren freien Nachmittagen zu Hause sitzen, einsam und alleine. Wie können Eltern ihren Nachwuchs in einer solchen Situation unterstützen? Zuerst sollte man sich Gedanken über das Warum machen. «Bitten Sie die Krippenleiterin, eine Lehrkraft oder andere Personen, die das Kind gut kennen, um eine Einschätzung», rät Entwicklungspsychologin Françoise Alsaker (63) von der Universität Bern. Und natürlich sollte man auch das Kind nach seiner Meinung fragen. Nach solchen Gesprächen stellen die Eltern zuweilen fest, dass das Problem gar nicht so gross ist: «Manche Kinder sind nach dem Schultag gern alleine, haben weniger grosse soziale Bedürfnisse und wissen durchaus sich mit sich selber zu beschäftigen. Andere wiederum haben vielleicht einfach keinen besten Freund, sind aber ansonsten gut in der Gruppe integriert», sagt Françoise Alsaker.

Bild: Getty Images

Wird das Kind ausgeschlossen, ist der Handlungsbedarf gross Hellhörig sollte man werden, wenn sich das Kind zu sehr zurückzieht und offensichtlich unter Einsamkeit leidet. Dann ist Handeln angesagt. Eltern können ihre Kinder bei der Suche nach Freunden unterstützen, indem sie soziale Situationen gezielt herbeiführen: «Konkret kann dies der Vorschlag sein, ein anderes Kind nach Hause einzuladen, in einem Sportverein zu schnuppern oder eine andere Aktivität zu unternehmen», so Françoise Alsaker. Wichtig dabei sei jedoch, dass das Kind nicht überfordert

Traurige Kleine: Am freien Nachmittag alleine statt mit den Gschpänli unterwegs.

So unterstützen Sie Ihr Kind beim Aufbauen von Freundschaften ! Nach den Gründen suchen: Versuchen Sie herauszufinden, warum Ihr Kind keine Freunde hat, indem Sie andere erwachsene Bezugspersonen um ihre Meinung bitten. ! Freundschaften eine Chance geben: Führen Sie soziale Situationen gezielt herbei. Überfordern Sie das Kind dabei aber nicht. ! Bei Mobbing die Lehrkraft in die Pflicht nehmen: Lehrpersonen aller Stufen stehen Methoden zur Verfügung, um die Gruppendynamik positiv zu beeinflussen. ! Positiv bleiben: Machen Sie das Kind nicht verantwortlich für die Situation. Bieten Sie konstruktive Lösungsansätze und motivieren Sie das Kind zu eigenen Vorschlägen. Buchtipp: Françoise D. Alsaker: «Mutig gegen Mobbing in Kindergarten und Schule», Huber-Verlag 2012. 271 Seiten, 39.90 Franken.

werde. «Gerade sehr schüchterne Kinder können sich nur für das Mitmachen in einer Gruppe begeistern, wenn sie dort schon jemanden kennen.» Wird das Kind von seinen Schulkameraden

gezielt ausgeschlossen, ist der Handlungsbedarf besonders gross: «Mobbing ist kein Kinderspiel», zitiert Alsaker den Titel eines von ihr mitverfassten Arbeitshefts gegen sozialen Ausschluss. Täter wie Opfer brauchen in dieser Situation Unterstützung durch Erwachsene. Hier seien vor allem die Lehrpersonen gefordert, die mit stufengerechten Methoden in die negative Gruppendynamik eingreifen sollten. Manchmal müssen Eltern auch feststellen, dass ihr Kind von Gleichaltrigen gemieden wird, weil es die nötigen sozialen Kompetenzen nicht mitbringt — und zum Beispiel schnell aggressiv wird, nicht verlieren kann oder andere grundlegende Verhaltensregeln missachtet: «Auf keinen Fall sollten sich Erwachsene in solchen Situationen zu Schuldzuweisungen hinreissen lassen», sagt Alsaker. Hier sei es wichtig, positiv zu bleiben und konstruktive Lösungen vorzuschlagen. Damit auch kontaktarme Kinder beim Spielen nicht mehr im Abseits stehen. Text: Andrea Freiermuth www.migrosmagazin.ch

LESEN SIE ONLINE Auch Harry Potter und Pippi Langstrumpf sind Einzelgänger. Die besten Filme und spannendsten Bücher, die Kindern zeigen, dass Alleinsein gar nicht so schlimm ist.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

Das Handy als Portemonnaie Im Laden bezahlen, Daten übertragen oder verschlossene Türen öffnen: Die NFC-Technologie bringt neue Funktionen fürs Smartphone.

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euere Smartphones wie beispielsweise Sonys Xperia Z oder das Samsung Galaxy S4 verfügen über einen NFC-Chip (Near Field Communication, «Nahfeldkommunikation»). Damit können Daten über einen Direktkontakt beziehungsweise eine kurze Distanz bis etwa vier Zentimeter kabellos übermittelt werden. Um Fotos, Musik, Dokumente oder auch nur Kontaktdaten von einem Gerät auf ein anderes zu übertragen, hält man das Handy einen Moment lang nahe an den NFCChip des empfangenden Geräts.Letzteres kann etwa ein PC oder ein Smartphone sein, eine NFC-fähige Musikanlage oder

ein Billettautomat. Mancherorts kann man per NFC-Smartphone bezahlen. Die Migros rüstet dazu ihre Kassenterminals bis Ende 2013 aus. Ebenso ist es möglich, NFC als Schlüsselersatz zu benützen. Entsprechende Anwendungen gibt es etwa bei Hotel- oder BüroSchliesssystemen und bei Autotüren (zum Beispiel bei Hyundai). NFC hat einige Vorteile: Es ist flexibel einsetzbar, einfach zu nutzen und überträgt Daten relativ sicher, indem man die Übertragung am Display auslöst (bei einer Bezahlung mit PIN) und diese mit einem kurzen Kontakt mit dem NFCChip abwickelt. Texte: Felix Raymann

Bilder: Fotolia, PD

Schnell und sicher: Im Laden oder beim Coiffeur einfach das Handy an den Zahlterminal halten, schon ist die Rechnung beglichen.

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Tief durchatmen oder die Luft anhalten?

Statt mit einem Zettel am Kühlschrank oder auf dem Küchentisch kann man Familienmitglieder oder Mitbewohner auch per Videoclip informieren. Mit dem kleinen Video-Memo-Gerät Play von Native Union lassen sich kleine Videos sehr einfach aufnehmen und auch gleich anschauen. Das Gerätchen ist nicht vernetzt und bietet keine weiteren Funktionen. Dank eines Magnets kann man es am Kühlschrank befestigen.

Wenn es wieder wärmer wird, steigt auch die Ozonbelastung an. Soll man bei Sonnenschein joggen gehen oder sich doch lieber in den Schatten setzen? Wer sich über die Luftbelastung durch Feinstaub, Ozon und Stickstoffoxid informieren will, erhält mit der App AirCHeck Auskunft. Die App greift auf die Daten der kantonalen und nationalen Messstationen und -netze zu und zeigt die Luftqualität von jedem beliebigen Ort in der Schweiz an.

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MULTIMEDIA | 109

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«Queen holt mich aus der Krise»

Marc Moretti (29), Küchenchef, Restaurant Oase beim Golfpark Oberkirch LU

! Welches Internetradio ist Ihr Geheimtipp? Wefunkradio.com — guter Soul, Funk und RnB ausserhalb des Mainstreams. ! Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? «Bohemian Rhapsody» von Queen. ! Welcher Film rührt Sie zu Tränen? «Intouchables». Ein verstorbener Freund war sehr ähnlich wie die behinderte Hauptfigur. ! Mein Lieblingsbuch heisst … … «Das Kochbuch von Land und Meer» von Johannes King. ! Welche App nutzen Sie am häufigsten? Google Maps. ! Ihre Lieblingsfernsehserie? «Elementary», spannende Krimiserie! ! Mit welchem Spiel haben Sie bisher am meisten Zeit verbracht? Mit «Tiger Woods 13», 15 bis 20 Stunden habe ich das schon gespielt. ! Meine Lieblingswebsite ist … … Kicker.de: alles Wichtige über Fussball und andere Sportarten weltweit. ! Welches ist Ihre unterhaltsamste Fanseite auf Facebook? «Tattoos» und «Tattoo Art»: Kunstwerke von bekannten und unbekannten Tattoo-Artisten. ! Wo holen Sie sich Ihre News? Bei Blick.ch, Sport.ch, 20min.ch und Tagesanzeiger.ch.

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

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LESEN SIE ONLINE Weitere Infos und Links zu bargeldloser NFCBezahlung, dem AirCHeck und der Play Video Memo.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

Leicht in die Zukunft

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Gebannt verfolgt die Autoindustrie ein Milliardenprojekt von BMW. Der elektrische i3 wird im Herbst das erste Massenauto aus dem leichten Wundermaterial Karbon.

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ein, transparente Türen wird er in der Serie nicht haben: Unsere Bilder zeigen die Studie des i3, das Seriendesign hält BMW noch geheim. Bereits bekannt sind erste Technikdetails. Der i3 ist ein 3,85 Meter kurzer Microvan, der mit dem 125 kW (170 PS) starken E-Motor im Heck 130 bis 160 Kilometer je Akkuladung fahren soll. Optional gibt es den Range Extender: Dieser zusätzliche Benziner erzeugt, wie im Chevrolet Volt und Opel Ampera, bei leerem Akku Fahrstrom. Vor allem ist der i3 das allererste Gross-Serienauto aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK), sprich: Karbon. Der Hightechstoff ist höchst stabil und zugleich viel leichter als Stahlblech, dadurch wiegt der i3 weniger (1250 Kilo) als andere Stromer und benötigt einen kleineren Akku. Nur ist Karbon eben auch um ein Vielfaches teurer als Blech. Doch soll der i3 ab etwa 42 000 Franken zu haben und für BMW sogar rentabel sein. Der Trick: Zwar ist Karbon teuer, aber es entfallen Stahlpresse und Lackiererei (Hülle aus lackierten Plastikteilen). Zudem braucht es weniger Teile. Und: BMW härtet die Karbonteile, indem das dazu nötige Harz unter hohem Druck eingespritzt wird. So entfällt das bisher nötige, tagelange «Hartbacken» im Ofen. Dann werden die Teile verklebt. Klingt wenig vertrauen-

Designstudie: Die Karosserie des BMW i3 aus Karbon ist stabil und leichter als Blech.

erweckend, doch die Karbonzelle ist weit stabiler als Blech. Beim Crash ergeben sich sogar Vorteile. Das Chassis schluckt einen grossen Teil der Energie. Reicht das nicht, absorbiert die Karbonzelle Kraft, ohne sich so stark zu verformen wie Blech, bei dem die Struktur «mitarbeitet». So verklemmen sich

beim frontalen Crashtest die Türen des i3 nicht, und im Normseitencrash dringt der Pfahl nur halb so tief ein. Zudem gelobt BMW allerhöchste Nachhaltigkeit in Produktion wie Recycling. Wir sind gespannt — auch, ob die Kunden so mutig sind wie BMW. Text: Timothy Pfannkuchen

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1958 bis 1962: Sandgruben Basel ! Für unser erstes Klassentreffen im Juli bis September 2013 suchen wir noch Klassenkameraden, die mit uns von 1958 bis 1962 die Primarschule Sandgruben Basel besucht haben. Von folgenden Gschpänli suchen wir noch die

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Migros-Magazin | NR. 22, 27. MAI 2013 |

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Neben spektakulären Showchoreografien in Oerlikon findet am Zurich Tattoo auch eine Parade durch Zürichs Innenstadt statt.

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Das Migros-Magazin verlost 12 x 2 Tickets für das Polizei- und Militärmusikfest Zurich Tattoo. Machen sie mit und seien sie mit etwas glück am 10. Juli gratis dabei.

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om 10. bis 13. Juli steckt Zürich im grossen Tattoo-Fieber — und erlebt eine Premiere: Zum ersten Mal nimmt Jordanien an einem Schweizer Polizei- und Militärmusikfest teil. Zu hören gibt es exklusiv die Highlights des weltbekannten Edinburgh Tattoos. Das kommt nicht von ungefähr, denn der renommierte britische Musikdirektor Graham O. Jones zeichnet für das Programm in Zürich genauso verantwortlich wie für dasjenige in Edinburgh. Fünf internationale Spitzenbands aus Jordanien, Singapur, Mexiko, Schweden und England sowie die Polizeimusik ZürichStadt präsentieren in Zürich Oerlikon ihre spektakulären Showchoreografien.

tattoo-arena unter freiem himmel In der eigens für dieses Grossereignis aufgebauten Tattoo-Arena Liguster in Zürich Oerlikon finden vor stimmungs-

Wettbewerbsfrage: Wo findet das Zurich Tattoo statt?

voller Kulisse vier rund zweistündige Abendshows und eine Samstagnachmittagsvorstellung statt. Das Musikerlebnis wird verstärkt durch überraschende Lichtinstallationen des Lichtkünstlers Gerry Hofstetter. Der Schweizer Künstler setzte bereits Eisbären in der Antarktis, die Pyramiden von Gizeh oder das Matterhorn mit seiner Lichtkunst in Szene. Christoph Schwegler, dessen Stimme dem Schweizer Radiopublikum bestens bekannt sein dürfte, führt durch das vielseitige und eindrucksvolle Programm. Auf der angrenzenden Tattoo-Plaza sorgen zahlreiche Verpflegungsstände für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher. Das Tattoo-Gelände liegt in der Nähe des Bahnhofs Oerlikon und ist zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Tickets und Infos: www.zurichtattoo.com

! Per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. ! Per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Text GEWINNEN, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt ! Online: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ! Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Zurich Tattoo», Postfach, 8099 Zürich ! Einsendeschluss: 2. Juni 2013. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht am 10. Juli bezogen werden, verfallen ersatzlos.


Reise-Hits: Reise-H Dampf & Alpen

Reise-Hit: Dampfromantik

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1. Tag: Anreise via Nürnberg in den Raum Dresden, Hotelbezug und Nachtessen. 2. Tag: Vormittags Dampfzugfahrt durch beschauliche Weinberge nach Radeburg und Besuch des Märchenschlosses Moritzburg. Am Nachmittag Besichtigung von Dresden mit freiem Aufenthalt. 3. Tag: Vormittags Dampfzugfahrt über 34 Brücken nach Dippoldiswalde und mit dem Car Richtung Müglitztal ins Elbsandsteingebirge. Besuch der imposanten Basteibrücke (Mittagshalt). Nachmittags erleben Sie die grosse Elbschleife auf dem Dampfschiff bis Pirna. In Pillniz bleibt noch Zeit um die Schlossgärten zu bestaunen. 4. Tag: Gemütliche Fahrt in die Heimat.

1. Tag: Via Luzern – Brünig – Grimsel – Furka – Lukmanier – Oberalppass mit Pausen unterwegs, reisen wir ins Tessin. Hotelbezug in Lugano und Nachtessen. 2. Tag: Nach dem Frühstück fahren wir vom Luganersee zum Comersee und dem Seeufer entlang Richtung Sondrio. Auf der Veltliner Höhenstrasse gelangen wir nach Tirano, Mittagshalt. Mit dem Car oder dem «Bernina-Express»* (fak.) geht die Reise über den Berninapass und weiter ins zollfreie Livigno, Hotelbezug und Nachtessen. 3. Tag: Heute geniessen Sie die Reise über den Passo D’Eria – P. di Foscagno – Umbrail – Reschen bis nach Samnaun (zollfrei), Mittagshalt. Heimreise via Arlberg.

Hotel: ****Waldhotel Weinböhla, 20min von Dresden mit Wellnesscenter, Bar, etc. Alle Zimmer mit Bad/ Dusche, TV, etc.

Hotel: Gute ***Hotels in Lugano/ Livigno Alle Zimmer mit Bad/ Dusche, WC, TV, etc. Im Preis von Fr. 379.- inbegriffen: Reise im ****Komfortcar, Halbpens., Buchungspauschale bei Buchung bis 21 Tage vor Abreise, Zuschlag Einzelzi. Fr. 55.-, Oblig. Anullationsschutz Fr. 16.- (falls keine eigene) * Zugfahrt „Bernina-Express-Strecke“ fakultativ, 2. Klasse Fr. 25.- HT Fr. 12.50

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Die schönsten Alpenrouten! 8.- 10. Juli / 16.- 18. Juli / 1.- 3. Aug. 2013

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rätsel & spiele

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

UNTERHALTUNG | 117

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

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UnterhaltUng | 119

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Durch welchen Prozess wird Milch zu Käse? J

Konjugation

W Fermentation

B Infusion

So nehmen Sie teil

2. Wie wird der Ständerat umgangssprachlich auch genannt? I

Stäckli

A Pflöckli

E

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Stöckli

3. Wie viel kostet eine Fahrt mit einem 1. -Klasse-Billett von Chur nach Genf? H 105 CHF

L

188 CHF

S 237 CHF

4. Woher hat das Gestein Suevit seinen Namen? R Süden

A Schweden

T

Schwaben

5. Ein Mandala-Dach basiert auf einem meist ... Grundriss eines Gebäudes. R achteckigen

B viereckigen

N dreieckigen

Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.6.2013, 24 Uhr

6. Welcher Fussballclub hat am meisten nationale Titel gewonnen? E

Olympique Lyon

I

Grasshoppers Zürich

A Glasgow Rangers

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Wo liegt der «Genfer Sporn»? C Mont Salève

U Mount Everest

E

Chaumont

8. Wie lange dauerte die Ehe zwischen Britney Spears und Jason Alexander? M Ca. 58 Stunden

N Ca. sechs Tage

Auflösung Nr. 21: VITRINEN

H Ca. drei Monate

Gewinner Nr. 19: Karin Amstutz, Belp BE; Claudia Busch, Chur GR; Heinz Werner, Winterthur ZH

Lösungswort: 1

2

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5

6

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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

4 3 5 2 1

N

ABHANDEN CAUSER I E E RMA N N E N L I C H T A RM MI N I ATUR PETENT I N R U HMA S S E STANDARD UNTERAAR ZYPRESSE

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5

Auflösung Nr. 21: SEELE Gewinner Nr. 20: Heidi Metzger, Beckenried NW; Leo Trösch, Langendorf SO; U. Werner, Chur GR

Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.6.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

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UnterhaltUng | 121

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Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 3 6 3 2 cken und Verbindungen mit mehr als 2 Linien sind nicht erlaubt. 2 2 1 www.raetsel.ch/bruecken

2 3 1 2 3 2

Auflösung Nr. 21:

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REINE FORMSACHE

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

TOBIS SPEZIAL-SUDOKU

Jeden Tag grübelt Tobi über einem neuen Sudoku. Er löst sie immer schneller. Und jetzt hat er ein eigenes Sudoku für dich entwickelt. Statt Zahlen hat er lustige bunte Symbole genommen, die du nun ergänzen musst. Und so geht es: In dem grossen Kasten unten erkennst du sechs mit dickeren schwarzen Linien abgegrenzte Bereiche. In jedem dieser Bereiche dürfen die Symbole wie Haus, Gesicht, Fisch, Eis, Tanne oder Sonne nur einmal vorkommen. Auch in den Zeilen und den Spalten darf sich keines wiederholen. Damit es schön bunt bleibt, kannst du die fehlenden Symbole in den vorgegebenen Farben malen.

Wir tauchen ab!

Erkennst du die Schweizer Seen an ihrer Form? Wenn du nicht mehr weiterweisst, hilft dir eine Schweizer Landkarte. Bodensee, Langensee (Lago Maggiore), Bielersee, Genfersee (Lac Léman), Vierwaldstättersee, Zürichsee.

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Migros-Magazin | Nr. 22, 27. Mai 2013 |

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

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1

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3 5 4 Auflösung Nr. 21: 378 9 So nehmen Sie teil 6 1 3 2 7 6 5 9 8 4 Gewinner Nr. 20: Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 4 7 8 9 2 3 6 1 5 4 1 Margreth Henn, SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen 5 9 6 8 1 4 3 2 7 und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 3 6 1 5 4 2 7 9 8 Sissach BL; 6 2 7 8 5 6 9 1 2 4 3 Sabine Affolter, Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 9 2 4 3 7 8 1 5 6 Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 2 4 3 1 5 7 8 6 9 Oekingen SO; 1 2 8 6 1 7 4 8 9 5 3 2 Myrtha Ritter, Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 8 5 9 2 3 6 4 7 1 Lupsingen BL; 6 1 Max Harr, Teilnahmeschluss: Sonntag, 2.6.2013, 24 Uhr 9 Lausanne VD; Elisabeth Urfer, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. 8 4 Boltigen BE Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. 06010009388

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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger

ruth Brüderlin, Silja Kornacher (Volontärin), Yvette Hettinger, ralf Kaminski, Daniel Schifferle (Verantwortlicher Leben), reto E. Wild

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (Leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, andreas Dürrenberger, Christoph Petermann, anna Meister, Michael West

Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: andrej abplanalp (Leitung), Philipp Jordan (Chef vom Dienst), Gerda Portner (Produzentin), Bettina Bucher (Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (Leitung), almut Berger,

Ressort Shopping & Food: Eveline Schmid (Leitung), Stefan Kummer (Produktionsleiter) Frank Dittersdorf (Produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja Leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, anna-Katharina ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, anette Wolffram

Layout: Daniel Eggspühler (art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering

Strasse PLZ/Ort Telefon

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Petra Lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Hans reusser, angela Scasascia, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, reto Vogt, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea Burri Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund

Druck: Tamedia aG, Zürich,


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UNSERE WELT 126 |

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KROKUS

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NR. 22, 27. MAI 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

UNSER MASKOTTCHEN

WICHTIGE EINFLÜSSE

«Jimi Hendrix hat mit seinem Gitarrenspiel die Rockmusik revolutioniert. Neben den Beatles und den Stones war er einer unserer grössten Einflüsse.»

Name: Mandy Meyer (52) Sternzeichen: Jungfrau

Name: Fernando von Arb (60) Sternzeichen: Steinbock

«Wir sind bereit für den Krokus im dritten Frühling: Mit «Dirty Dynamite» eroberten die Solothurner Rocker Platz eins in der Schweizer Hitparade. Und bevor die Band auf den Festival-Bühnen ihr Hitfeuerwerk zündet, öffnen Chris von Rohr, Mandy Meyer und Fernando von Arb dem Migros-Magazin die Tür zu ihrem ganz privaten Rockuniversum.

Warum wollen Sie ewig rocken? In einer echten Rockband zu spielen, das ist in dieser unverbindlichen, computerisierten, digitalen Zeit eines der letzten grossen Abenteuer. Wir haben eine tolle Stimmung bei Krokus und sind bereit, mit den besten Gefühlen in den Rock’n’-Roll-Sonnenuntergang zu reiten.

GEILSTER KLUBAUFTRITT

«Als Beatles-Fans war es für uns ein unvergessliches Erlebnis, im Star-Club in Hamburg aufzutreten. Hier spielten die Fab Four kurz vor ihrem grossen Durchbruch mehrere Konzerte.»

Name: Chris von Rohr (61) Sternzeichen: Skorpion

Sind Sie zufrieden mit Ihrer bisherigen Karriere? Krokus haben eine kleine Fussspur in der Geschichte des Hardrocks hinterlassen: Wir sind die einzige Schweizer Band, die sowohl in den USA als auch in Kanada mit Gold- und Platinalben ausgezeichnet wurde. Ausserdem haben wir in vielen weltberühmten Clubs und in den grössten Stadien der Welt gespielt. Da darf man schon stolz sein. Aber wir bleiben demütig und sind dankbar dafür, dass unsere Karriere so verlaufen ist. Unser Credo Wie Aerosmith-Sänger Steven Tyler es einmal schön formuliert hat: Rock ’n’ Roll ist Rhythmus. Um das geht es auch bei uns. Das musst du zur Perfektion bringen.

Unsere Einstellung Wir rocken weiter, solange wir gesund sind. Aber der Job ist ein harter Fight. Es geht bei uns ums echte Leben, um reale CD-Verkäufe und um tatsächlich verkaufte Konzerttickets. Wir sind keine Plastikband aus einer Castingshow. Was wir mögen Good Time Rock and Roll! Wir lieben, was wir tun, und müssen uns nicht neu erfinden. Es muss einfach echt und dreckig rocken und nach Krokus klingen. Was wir nicht mögen Ungerechtigkeit, Unehrlichkeit, Windfahnen, fiese Bandabzocker und Heuchler. Menschlich kommen wir heute bestens klar. Im Gegensatz zur Politik werden bei uns Probleme nicht zerredet. Sie werden gelöst. Unser bester Entscheid Die Wiedervereinigung. Wir mussten viel alten Stuss aufarbeiten. Dabei sind Blut, Schweiss und Tränen geflossen. Das war hart, aber es hat sich gelohnt. Text: Lukas Rüttimann Bilder: Paolo Dutto

Bild: Keystone

«Chris war schon immer für das Design der Plattenhüllen verantwortlich. Diesmal haben wir uns gesagt: Totenköpfe gibts wie Sand am Meer. Auch die Kuh kennen wir. Aber gibt es eigentlich ein Album nur mit einem Hund drauf? So entstand die Idee mit Bulldogge Da Dög.»


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 22, 27. MAI 2013 |

UNSERE WELT

KROKUS 127

ARBEITSWEISE

«Wir sind eine demokratische Band, wie man an dieser Pendenzenliste sieht. Allerdings schätzen wir, dass Chris als Produzent die Fäden in der Hand hält.»

UNSERE LIEBSTEN

«Unsere Familien geben uns den Halt, um in der verrückten Rock-’n’-Roll-Welt zu überleben. Auf dieser Gitarre hat sich Chris’ Tochter mit einem Spruch verewigt: ‹Ich bin kein fauler Pelz›.»

ALTE ERINNERUNGEN

«Mandy hat unserem Sound das melancholische Element zurückgebracht. Er war Anfang der 80er schon mal bei Krokus. Beim Konzert 1981 im Volkshaus Zürich hat er sich vom Merchandising-Stand diesen Pin geholt und brav gefragt, ob er ihn behalten darf.»

Rock-’n’-Roll-Sonnenuntergang» UNSER WOHLFÜHLRAUM

«Im Wohnzimmer bei Chris in Solothurn entstehen oft erste Ideen für neue Songs. Wir lachen viel und schätzen uns gegenseitig. Wir haben gemerkt, dass das, was uns verbindet, stärker ist als das, was uns trennt. Nämlich die gemeinsame Liebe zur Musik.»


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–––––––––––––––––––––––––––––––––––– Zutaten: ½ rote Zwiebel, 150 g Feta, 1 Eichblattsalat, 200 g griechische Oliven, 5 EL Olivenöl, 3 EL Kräuteressig, Salz, Pfeffer, 4 Fackelspiesse Zubereitung: Zwiebel hacken. Feta in Würfelchen schneiden. Salat rüsten, mit Feta und Oliven anrichten. Öl, Essig und Zwiebel mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dressing über den Salat träufeln. Fackelspiesse bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten grillieren. Mit Feta-Oliven-Salat anrichten. Zubereitungszeit ca. 30 Minuten Pro Person ca. 38 g Eiweiss, 54 g Fett, 4 g Kohlenhydrate, 2700 kJ/650 kcal


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