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MIT ALLER KRAFT 26

Jahrzehnte bewirtschaftete die 70-jährige Heidi Iseli ihren Hof allein. Jetzt ist Schluss. Nr. 20, 17. Mai 2010

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

STIMMWUNDER 98

Bilder Nik Hunger, Tina Steinauer

FRUCHTIGES CREME D’OR 56

Midor tüftelt an einem Glace ganz ohne Chemie. GESUNDER PATRIOTISMUS 60

Heimat heisst auch frische Produkte aus der Region.

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CUMULUS-DEALS auf Seite 130/131

Das Leben ist süss

Lea Lu liebt Desserts. Die Zürcher Sängerin schwört auf Rezepte mit frischen Erdbeeren.


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4 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

MENSCHEN

EDITORIAL

Zweite Chance für Arbeitslose Eine Familie fährt Velo

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Ein Leben voller Arbeit

Aargauischen Zentralmolkerei (AZM) in Suhr waren in meiner Kindheit immer spezielle Höhepunkte. An der Hand meines Vaters, des Käsermeisters und Einkäufers, die langen, dunklen Höhlen abschreiten, irgendwo einen Käse herausziehen, mit dem Hämmerchen auf Löcher und Schwachstellen abklopfen, dann mit der Sonde anstechen und ein «Probiererli» herrlichen Emmentalers herausziehen. Dies alles kam für mich dem Paradies schon gefährlich nahe …

Eine ganz andere Form des «Reifeprozesses» läuft in der Stiftung für Arbeit in St. Gallen. Dort erhalten Hunderte von Langzeitarbeitslosen eine vielleicht letzte Chance. Dank Menschen wie der Geschäftsführerin Daniela Merz können viele sinnvoll in den Arbeitsprozess reintegriert werden. Der Wille der Langzeitarbeitslosen, den Wiedereinstieg zu schaffen, ist gross. Das zeigt folgende Tatsache: Auch wer dank guter Arbeit

in eine höhere Lohnstufe aufsteigt, erhält nur wenig mehr ausbezahlt. Denn im Gegenzug wird die Sozialhilfe gesenkt. Unter dem Strich bleiben auch bei Topleistung oft nur 200 Franken mehr als der volle Sozialhilfesatz. Heisst: Hier wird nicht für mehr Lohn Leistung erbracht, sondern für einen Weg zurück in die Normalität des Arbeitslebens (Seite 12).

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

Ein Leben für Kung-Fu

34

INTERVIEW

Heidi Klum

42

NEUES AUS DER MIGROS

Nicht nur Bären lieben Höhlen

50

Diagnose Knochenschwund

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Natürlicher Glacegenuss

56

Im freiburgischen Ursy reifen Tausende von Käselaiben in einer Sandsteinhöhle. Bilder Keystone, Camera Press, Starlitepics, Leo Rigah, Paolo Fiore, Christian Benedikt, Daniel Ammann

* Normaltarif

26

Über 20 Jahre hat die heute 70-jährige Heidi Iseli ihren Bauernhof alleine bewirtschaftet. Jetzt ist Schluss.

Hunderte Meter langer Höhlen, Tausende von Emmentaler-Käsen, meterhoch gestapelt: Besuche in den riesigen Käsehöhlen der damaligen

Auch die Migros führt in den Höhlen von Ursy FR einen Käsekeller. Die Migros-Tochter Mifroma lässt dort 65 000 Greyerzer reifen. Bei 95 Prozent Luftfeuchtigkeit und 12 Grad sind die Reifebedingungen optimal. Schade, kann nicht jede Migros-Kundin oder jeder -Kunde einmal durch die Höhlen spazieren, ein «Probiererli» ausstechen und dieses einmalige Geschmackserlebnis nachvollziehen. Der Migros-Gruyère scheint der Migros-Kundschaft aber so oder so zu munden. Zurzeit wird bereits ein dritter Keller aus dem Felsen gesprengt (Seite 50).

18

Die fünfköpfige Genfer Familie Tu Quoc reist per Velo nach Vietnam. Mit dabei ist auch ein fünfmonatiges Baby.

Sinnvolle Reifeprozesse M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

12

Die Terz-Stiftung klärt mit einer Kampagne über Risiken auf. Midor produziert die Crème-d’orGlaces nur mit natürlichen Zutaten.

Ein Schritt näher an der Region 60

DAS BESTE

Ein Stück Region auf dem Teller 62

Ob Gemüse, Milchprodukte oder Fisch, Regionales schmeckt gut.

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DIESE WOCHE

|5

Reisen: Einsam auf Menorca 112 Familie: Müde auf der Schulbank 119 In Form: Seitenstechen 121 Tiere: Ihre schönsten Tierfotos 123 Auto: Citroën DS3 125

RUBRIKEN

Migros-Woche Leserbriefe Auf ein Wort Kolumne: Der Hausmann Bild der Woche Bitte melde dich Rätsel/Impressum

6 9 23 25 39 127 133

MEINE WELT Edina Merz

134

Ihre Welt ist das Schminken. Die 28-Jährige Make-up-Artistin träumt von einer eigenen TV-Show.

Es kann nur einen geben 44 Alexander Klug ist Kung-FuWeltmeister. Ohne den täglichen «Kampf» könnte er nicht mehr leben.

Cleveres Model 42 Heidi Klum hats vom Model zur Unternehmerin geschafft. Ausserdem angelte sie sich Popsänger Seal. Genug Stoff für ein Gespräch.

Mister Regional 60 André Waltisberg ist bei der Migros für das Label «Aus der Region. Für die Region.» verantwortlich. Der Luzerner ist ein regionaler Profi.

Engagierte Geschäftsfrau 12 Daniela Merz ist Geschäftsführerin der St. Galler Stiftung für Arbeit. Rund 900 Langzeitarbeitslose erhalten dort eine zweite Chance.

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6 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

NEWS

Die Hotelplan-Tasche ist zurück

Hotelplan feiert sein 75-Jahr-Jubiläum. Deshalb will die traditionsreiche Schweizer Reisemarke Fans von Retro-Mode beglücken und bietet die legendäre Hotelplan-Tasche wieder an. Diese war in den Siebzigerjahren Kultobjekt und prägte die Badestrände. Die Tasche in der Originalausfertigung und im gewohnten schwarz-roten Karo-Look ist ab sofort für 15 Franken in jeder Hotelplan-Filiale oder unter www.hotelplan.ch zu haben.

Bloss kein Futterneid

nst Geniessen Sie einfach und umsonst mit Ihrem guten Namen: Wenn Sie vom 24. Mai bis am 6. Juni Ihren s-Restaurant-Plakate lesen und Namen auf einem der vielen Migros-Restaurant-Plakate ein SMS an die angegebene Adresse senden, gewinnen Sie einen Gutschein für ein Gratisessen im Migros-Restaurant. En Guätä!

FRISCH IN DER MIGROS

Zickig?

Dann empfehlen wir einen ganz besonderen Genuss: Ziegenkäse. Wem die länger gereiften Sorten zu intensiv schmecken, dem sei der milde Frischkäse empfohlen. Auf Brot ein Gedicht, gratiniert mit Honig und Balsamico auf Salat pure Poesie. Ziegenkäse wird immer beliebter – in den letzten acht Jahren hat sich die Produktion in der Schweiz mehr als verdoppelt.

Migros unterstützt OL-Nachwuchs

Der Migros liegt der Nachwuchs am Herzen. Deshalb unterstützt sie Kinder- und Jugendprojekte in den Bereichen Sport, Kultur und Umwelt. Seit diesem Jahr ist die Migros auch Hauptsponsor der Initiative «sCOOL». Diese ist ein Projekt des Schweizerischen Orientierungslauf-Verbandes Swiss Orienteering. Ziel von «sCOOL» ist es, Kinder und Jugendliche für den OL-Sport und für Bewegung an sich zu begeistern. Weitere Informationen: www.scool.ch

EEntspannung mit dem iPhone

Mi Mai 2010 lanciert die Klubschule Migros ihre Mitte er erste iPhone-Applikation. Sie heisst «Just relax by Kl Klubschule» und bietet mehr als 100 Entspannungsüb übungen in neun Kategorien, unter anderem Qi-Gong, Yoga Stretchi Yoga, Stretching, Massage, Meditation oder Atemübungen. Die einfachen Übungen können im Büro, auf Reisen oder zu Hause absolviert werden — wann und wo immer das Bedürfnis nach Entspannung und Stressabbau aufkommt. Die Übungen werden mit Bildern illustriert, die Qi-Gong-Übungen gar mit kurzen Filmen vorgezeigt. Erhältlich ist die App im iTunes-Store.

Logistiker werden in Suhr geprüft

Ohne Saatgut keine Ernte. Und ohne Sortenvielfalt keine Ernährungssicherheit: Zum Uno-Jahr der Biodiversität veranstalten IP-Suisse, BioSuisse, der Schweizerische Bauernverband und Swissaid deshalb eine Saatgutkarawane durch die Schweiz. Die Karawane macht auch in Löhningen und Trasadingen SH halt. Dort steht das Thema «Vogelvielfalt und alte Sorten» auf dem Programm. Von 9 bis 11 Uhr findet eine vogelkundliche Exkursion in Löhningen mit der IG Emmer & Einkorn, der IP-Suisse und der Vogelwarte Sempach statt. Die beiden letztgenannten Organisationen sind Partner des Labels TerraSuisse. Von 11.15 bis 14 Uhr ist die Rüedi-Schüür in Trasadingen Schauplatz einer Gesprächsrunde. Dazu gibt es Emmerotto zu geniessen. Weitere Infos auf www.swissaid.ch/saatgutkarawane

Bilder BAB/Stockfood, Siggi Bucher

DIE SAATGUTKARAWANE KOMMT

Zum ersten Mal findet die Lehrabschlussprüfung der Deutschschweizer Logistiker mit der Fachrichtung Lager im Migros-Verteilzentrum in Suhr AG statt. An verschiedenen Arbeitsstationen können die Prüflinge ihre Fertigkeiten im Annehmen, Einlagern, Kommissionieren und Verladen von Gütern zeigen. Bei bestandenem Abschluss erhalten sie das eidgenössische Fähigkeitszeugnis EFZ oder das eidgenössische Berufsattest EBA. Das Verteilzentrum Suhr bildet selber 17 Logistiker-Lernende aus, darunter auch 10 Lernende, die den Berufsabschluss als Erwachsene berufsbegleitend nachholen.


MIGROSWOCHE

Alle lieben die Migros

S h i i Schweizerinnen und d Schweizer S h i wählten die Migros erneut zum beliebtesten Unternehmen.

F

ür mehr als 54 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer ist die Migros mit Abstand das beliebteste Unternehmen des Detailhandels. Das zeigen die Resultate einer repräsentativen Studie von Marketagent.com Schweiz. Damit wurde das Resultat von

«Das reichhaltige Angebot der Migros überrascht mich immer wieder. Zudem ist die Bedienung stets sehr freundlich, und die Regale sind immer sauber aufgeräumt.» Israel Gross aus Zürich (60)

2009 sogar noch übertroffen. Die Befragten attestieren der Migros ausserdem das beste Preis-Leistungs-Verhältnis und das freundlichste Personal. Mit einer Strassenumfrage hat das Migros-Magazin dieses Resultat bestätigt.

Unsere Strassenumfrage finden Sie auf Seite 59.

RÜCKRUF RÜCKR

Scooter Micro White

Hoch konzentriert: Logistik-Prüflinge im Migros-Verteilzentrum Suhr.

|7

Das Scooter-Modell Micro White des Herstellers Micro Mobility Systems mit der Migros-Artikelnummer 4923.301 wird aus Sicherheitsgründen zurückgerufen. Der Rückruf bezieht sich auf eine begrenzte Anzahl Geräte aus den Produktionsserien B31B00121 bis B31B00840 und B31C00737 bis B31C01312. SportXX hat diese zwischen November 2008 und Mai 2010 zum Preis von 199 Franken verkauft. Die Migros bittet deshalb ihre Kunden, diese Geräte nicht mehr zu benützen und zur Kontrolle an die Verkaufsstellen von SportXX zurückzubringen. Die Mini-Trottinette werden von M-Service überprüft. Sollte das Gerät die Sicherheitsanforderungen nicht erfüllen, wird es kostenlos ersetzt.


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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MM 19: «Fahrt in eine grüne Zukunft», die Migros vermietet und verkauft ab Herbst elektrisch betriebene Autos und Motorräder.

Den Flüsterern gehört die Zukunft Den «leisen Flüsterern» soll die Zukunft gehören. Dass die Benzinzeit sich dem Ende zuneigt, wissen wir – und auch die schreckliche Katastrophe im Golf von Mexiko heisst uns, so rasch wie möglich, Öl und Benzin durch umweltfreundlichere Energien zu ersetzen. Doch ist Elektrizität wirklich so umweltfreundlich? Auch unsere Wasserkraft ist begrenzt, mehr oder weniger fertig ausgebaut. Woher nehmen wir denn all den Strom, den die künftigen Elektrofahrzeuge benötigen? Darauf gibt der sonst sehr ausführliche Artikel leider keine Antwort. Atomstrom? Dann ersetzen wir ein Problem durch das andere, denn die Endlagerung ist nicht gelöst und lässt sich auch nicht wirklich lösen. Deshalb sollte die Migros nicht nur Elektrofahrzeuge lancieren, sondern auch für deren Treibstoff besorgt sein: Kraft aus der Sonne oder dem Wind zum Beispiel. Die Migros sollte für jedes verkaufte Elektrofahrzeug einige Solarpanels oder Windturbinen installieren. Und wer ein solches Fahrzeug kauft, sollte den Nachweis erbringen müssen, dass er oder sie mindestens die Hälfte des benötigten Stroms aus erneuerbaren Energien bezieht. Dann wäre diese Aktion grossartig.

Bild Daniel Boschung

Erica Willi-Castelberg, per Mail

Mit grossem Interesse habe ich das Editorial des Chefredaktors und den Artikel gelesen. Was ich vermisse ist ein ausführlicherer Hinweis auf die Problematik der Stromerzeugung. Die einzig umweltfreundliche Stromerzeugung in der Schweiz, die ich kenne, ist Wasserkraft (Sonne und Wind kann man wohl vernachlässigen, oder?), und die reicht schon jetzt bei Weitem nicht aus, um den Bedarf an

Unter der Führung von Herbert Bolliger erobert die Migros den Markt für Elektromobile.

Strom in der Schweiz zu decken. Was bleibt, sind AKW und Kohlekraftwerke. Beide kann man nun wirklich nicht als umweltfreundlich bezeichnen. Natürlich ist das kein Problem, so lange die Zahl der E-Mobile klein bleibt. Sobald aber eine richtige E-Motorisierung stattfindet, dürfte dieses Problem Wirklichkeit werden.

Robert Wolters, 2543 Lengnau

Solange der Strom hauptsächlich aus Atomkraftwerken kommt, ist die «Fahrt in eine grüne Zukunft» eine Illusion. So wird der Bau neuer Atomkraftwerke noch gefördert. Sauber sind nur Sonnen- und Windenergie.

Irma Walser per Mail

Toll, der Artikel zur neuen Migros-Aktivität in Sachen Umweltschutz und Elektro-

«Die Zukunft gehört weder dem Elektroauto noch dem Hybridfahrzeug, sondern dem Magnetmotor.» Werner Widmer, 6982 Agno

fahrzeuge. Nur: Die Zukunft geh��rt weder dem Elektroauto noch dem Hybridfahrzeug, sondern dem Magnetmotor. Mit einem Magnetmotor könnte nicht nur ohne Öl und Strom gefahren werden, es gäbe noch viele weitere Möglichkeiten, die echten Umweltschutz und Energieeinsparung bedeuten würde. (Was passiert eigentlich, wenn jede Nacht Tausende von Autos am Stromnetz hängen?) Das wäre ein Engagement für die Migros: Magnetmotoren!

Werner Widmer, 6982 Agno

Lesen Sie weiter auf Seite 11


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

MM 19: «Ich würde gern mehr wiegen», das leidvolle Leben mit Untergewicht.

MM 18: «Ein Mann, zwei Leben», das Doppelleben von Max.

Vor allem die Kinder leiden Ich kenne auch einen Max, er heisst Heinz. Heinz hat zwei Kinder (so viel ich weiss) und ist verheiratet. Eines dieser Kinder ist meine Tochter Amanda. Max zahlt immerhin Alimente (Chapeau!), Heinz zahlt keine! So wie Max hat auch Heinz seinen Freundinnen und seiner Frau nie die Wahrheit gesagt, denn sie glauben, sie haben die Lizenz zum Lügen. Sollte nicht jede Frau (oder Mann) selber entscheiden dürfen, ob sie die Wahrheit hören möchte oder nicht? Wenn alle in Kenntnis gesetzt werden, kann Max oder Heinz oder Heiri weitermachen, wie er will! C. S., 8303 Bassersdorf Habe Ähnliches erlebt – er war mein Traummann. Unser Sohn war noch keine zwei, da ertappte ich ihn beim Sex mit einer 19-Jährigen. Ich verliess ihn. Seine Affäre pflegte er schon, bevor wir uns kennengelernt hatten. Bis heute glauben die Verwandten, Freunde und Nachbarn ihm, dem «Netten» aus dem Dorf. Er hat sich nie entschuldigt. Das schmerzt.

A. L., 4601 Olten

Um Gottes willen … wo leben wir denn? Sollen wir die heilige Inquisition wieder einführen? Wie viele Ehen gäbe es eigentlich noch auf dem Papier, wenn eine «andere» Seite nicht so manches kompensieren würde, was es in einer jahrelangen Ehe schon lange nicht mehr gibt, die praktisch nur noch aus dem letzten Loch pfeift. Es wäre angebrachter, mal über die «Pädophilenvereinigung» mit Hauptsitz in Rom zu berichten. Das ist in der Tat eine Megasauerei, was da passiert. Hier wird de facto unendliches Leid.

Bild Keystone

A. van der Meer, per Mail

Die Blicke stören mich nicht mehr

Wie viele Leben Jörg Kachelmann nebeneinander gelebt hat, ist nach wie vor unklar.

Immer wieder wird das Thema Seitensprung/Doppelleben in den Medien rumgereicht, und regelmässig schütteln sich empört die Häupter. Dabei täten wir gut daran, einmal unsere Monogamiemoral zu überdenken. Sicher müssen wir uns auch die Frage stellen, ob Lieben wirklich gleichzusetzen ist mit Besitzen. Lasst doch bitte jedes Paar selbst entscheiden, in welcher Beziehungsform es leben will, dann gibt es auch den Kick des

«Ich kenne auch einen Max, er heisst Heinz und hat zwei Kinder.»

C. S., 8303 Bassersdorf

| 11

Verbotenen nicht mehr für Max und Co.

Y. K., per Mail

Meines Erachtens ist eine Verhaltensweise wie die von Max in jeder Hinsicht verantwortungslos. Im Speziellen auch den Kindern gegenüber. Ich kann nicht verstehen, wie ein Paartherapeut ein solches Verhalten als nicht pathologisch einstufen kann.

Claudia Kahle per Mail

Was für eine niedliche Verharmlosung in diesem Titel. Mal abgesehen vom ganzen emotionalen und psychischen Desaster für alle beteiligten Frauen und Kinder gibt es da noch die ganzen finanziellen Ungerechtigkeiten: Alimente, die nicht oder nur zur Hälfte bezahlt werden.

H. B. per Mail

Wie Sarah de Botton fühlte ich mich auch: Als Baby etwas Speck, und dann war es vorbei. All diese Aussagen, all diese Fragen: Wie, du bist so mager? Bist du krank? Vielleicht sogar magersüchtig, mag mancher gedacht haben. Oft hat es mich belastet, oft habe ich mich nicht akzeptiert gefühlt, verletzt oder mich sogar als krank empfunden. Ich habe eine Grösse von 176 cm und wiege momentan 55 kg. Ich weiss heute: Ich bin, wie ich bin, und die Blicke stören mich nicht mehr, und die Fragen höre ich mir mit einem Lächeln an. Es hat aber lange gedauert, bis ich zu dieser Erkenntnis gekommen bin. Und ich fühle mit allen, die gerne mehr wiegen würden. Ich wünsche allen, die gerne mehr wiegen würden, viel Mut und Vertrauen!

Beate Tonietti 3322 Urtenen-Schönbühl

MM 17: «Der erste Biobauer», bei Mäni Mahler lachen selbst die Hühner.

Nicht der erste Biobauer

Mäni Mahler legt Wert darauf, dass er nicht der erste Biobauer der Schweiz ist, sondern zu den ersten Landwirten gehört, die Bio eingeführt haben. Ausserdem ist es ihm wichtig festzuhalten, dass das daraus entstandene Unternehmen Bio Partner Schweiz AG der grösste Bio-Grosshändler der Schweiz ist.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


12 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Hoffnung für Menschen ohne Hoffnung

Die Stiftung für Arbeit in St. Gallen beschäftigt 900 Langzeitarbeitslose. Viele von ihnen schaffen dank dem Engagement von Daniela Merz den Sprung zurück ins Erwerbsleben.

W

enn Daniela Merz durch die Hallen ihrer Firma in St. Gallen geht, hier und da stehen bleibt, um mit ihren Mitarbeitern ein Schwätzchen zu führen, spürt man, wie die Arbeiterinnen und Arbeiter ihrer Chefin mit Respekt und Hochachtung begegnen. «Natürlich haben sich auch meine Persönlichkeit und mein Leben durch diesen Job stark verändert. Neben der Herausfor-

derung, ein Unternehmen mit 900 Mitarbeitern erfolgreich zu führen, muss ich mich auch täglich mit Themen wie Drogen, Alkohol, Gewalt, Migration, Armut auseinandersetzen. Das geht nicht spurlos an mir vorbei», sagt sie. Die 38-Jährige ist seit acht Jahren Geschäftsführerin der Stiftung für Arbeit, die an den Standorten St. Gallen, Arbon TG, Zürich und Winterthur insgesamt 900 Perso-

nen beschäftigt. Seit 1997 kümmert sich die Stiftung um Langzeitarbeitslose, die fast alle ausgesteuert sind und von den Sozialämtern zugewiesen werden.

Manchmal ist der Unterschied von Job und Freizeit zu gross

«Gewisse Oberflächlichkeiten sind für mich sehr belastend geworden. Es gibt Momente, da ist der Unterschied zwischen mei-

nem Alltag und harmlosem Partygeplauder einfach zu gross», sagt sie. An solchen Tagen bleibt sie lieber zu Hause und motiviert ihren Freundeskreis, nichts wegzuwerfen. Denn alles, was nicht mehr benötigt wird, gibt sie unbürokratisch an ihre Mitarbeiter weiter. «Auch wenn die Menschen hier Arbeit gefunden haben, leben viele von ihnen noch immer am Existenzminimum.»


MENSCHEN CHANCEN

| 13

«Unsere Arbeit ist wertschöpfend.»

Daniela Merz (38):

Seit 2002 leitet die ehemalige Primarlehrerin die Geschäfte der Stiftung für Arbeit. Die Dock St. Gallen AG bietet 900 Arbeitsplätze.

Vassilios T. stellt in einer Fabrik in St. Gallen Spritzen für Zweikomponentenkleber her. «Nicht unbedingt mein Traumjob, aber ich bin dankbar, dass ich überhaupt arbeiten darf», sagt der 23-Jährige. Fast schon aus der Gesellschaft ausgeschlossen, ist er froh, dass ihm die Arbeit hier Stabilität und soziale Integration bringt. Dies verdankt er auch seiner Chefin Daniela Merz.

Vassilios’ Geschichte ist eine von vielen: Die Lehre als Zahntechniker hat er abgebrochen, weil er sich mit seinem Lehrmeister nicht verstand. Danach hielt er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, meist sogar mit Schwarzarbeit. Ein Leben am Abgrund der Gesellschaft. «Seit einem Jahr bin ich jetzt hier. Und es befriedigt mich, dass ich nicht den ganzen Tag daheim rumhänge, sondern für mein

Geld auch etwas tun muss», sagt Vassilios. Er ist inzwischen festen Willens, die Zahntechnikerlehre doch noch abzuschliessen.

Ihre Arbeit wird sonst in Billiglohnländern erledigt

Geschäftsführerin Daniela Merz, Schwiegertochter von Bundesrat Hans-Rudolf Merz, erklärt den Erfolg der Sozialfirma: Finanziert wird die Stiftung zur Hälfte über

staatliche Leistungen, wobei die Sozialämter, die von der Stiftung ausgezahlten Löhne mit den Ansprüchen der Sozialhilfeempfänger verrechnen. Gut die Hälfte der Aufträge kommt aus der Privatwirtschaft. Zulieferer der Autoindustrie sind genauso vertreten wie Giessereien sowie Recyclingoder Montagefirmen. «Wir erledigen Hilfsarbeiten wie das Ummontieren von Steck-


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«Die Firma ist meine zweite Heimat.»

Juni 5 12 1 Woche 695.– 395.–

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Immer im Migros-Ferien-Preis inbegriffen: dosen, die sonst in Billiglohnländer ausgelagert worden wären», sagt Daniela Merz. «Wir betreiben aber keine Beschäftigungstherapie. Unsere Arbeiten sind wertschöpfend. Und solange wir Arbeit aus dem Ausland zurückholen oder preiswerter sind als Automatisierungsprozesse, ist unsere Zukunft gesichert.» Das Lohnprinzip ist für alle gleich. Zu Beginn bekommt jeder Arbeitnehmer etwa zwölf Franken

pro Stunde, und jeder startet mit einem Teilzeitpensum von 50 Prozent. «Damit schaffen wir Gleichheit auf tiefem Niveau, die etwas Befreiendes und zugleich Integrierendes hat. Eine Form der Chancengleichheit, die einen wichtigen Motivationsfaktor darstellt», sagt die Leiterin der Stiftung für Arbeit. Sie weiss, dass ihre Arbeitnehmer schlecht auf Leistungsdruck reagieren und Angst haben zu versagen. «Deshalb werden ihnen bei uns Perspektiven

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16 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

«Ich bin dankbar, dass ich überhaupt arbeiten darf.»

Vassilios T. (23):

Nach einer abgebrochenen Zahntechnikerlehre war er arbeitslos. Nun hat er eine 50-Prozent-Stelle und will die Lehre beenden.

eröffnet, die nicht an das anfängliche Leistungsvermögen gekoppelt sind. Viele von ihnen haben neben der reduzierten Leistungsfähigkeit, schlechte Deutschkenntnisse und verfügen über eine ungenügende Ausbildung. Aber jeder, der hier anfängt, hat eine neue Chance verdient. Und wer es schafft, drei Monate die vereinbarte Zeit von 80 Stunden pro Monat im Betrieb anwesend zu sein, kann in die nächst höhere Lohnstufe befördert wer-

den. Es gibt keine befristeten Arbeitsverträge. Die finanziellen Anreizmöglichkeiten sind gering, denn je mehr der Lohn steigt, desto mehr sinkt die Unterstützung durch die Sozialhilfe, und unter dem Strich bleiben Ende Monat oft kaum 200 Franken mehr als der volle Sozialhilfesatz.» Die 54-jährige Nengerthai G., die gerade Teile in der Kunststoffabteilung montiert, geht trotzdem lieber für wenig Geld einer Tätigkeit nach, als zu Hause rumzusit-

zen. Die gebürtige Thailänderin hat 16 Jahre lang bei der Post in St. Gallen gearbeitet, bevor sie ihre Stelle wegen Umstrukturierungen verlor. Der Gang zum Sozialamt fiel ihr nicht leicht. «Zwei Jahre lang habe ich jeden Monat zwölf Bewerbungen geschrieben, aber mein Jahrgang schreckt viele Arbeitgeber ab. Dabei bin ich fit und möchte unbedingt arbeiten, am liebsten im Pflegebereich», betont sie. Seit vier Jahren ist Patrick K. bei der

Stiftung für Arbeit. Der 34-jährige ehemalige Heizungsmonteur hat 60 Bewerbungen geschrieben. Ohne Erfolg.

Erfolgsgeschichte: Vom Hilfsarbeiter zum Lageristen

Bei der Stiftung für Arbeit in St. Gallen bekam er eine neue Chance, die er genutzt hat. Innerhalb kürzester Zeit hat er hier eine Blitzkarriere hingelegt, auf die er zu Recht stolz sein kann – vom Hilfsarbeiter zum Lageristen.


MENSCHEN CHANCEN

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«Mein Jahrgang schreckt viele Arbeitgeber ab.»

Nengerthai G. (54):

16 Jahre lang hat die gebürtige Thailänderin bei der Post gearbeitet. Zwei Jahre war sie arbeitslos, bis sie zur Dock-Gruppe kam.

«Inzwischen verdiene ich 3300 Franken brutto, bin nicht mehr von der Sozialhilfe abhängig und schätze es sehr, dass man mir nicht das Gefühl gibt, der letzte Dreck zu sein. Als ich hier anfing, war ich arrogant und hatte ein massives Alkoholproblem», gibt Patrick unumwunden zu. «Heute bin ich trocken, teamfähig und betrachte die Firma als meine zweite Heimat.» Sogar seine Freundin hat er hier am Arbeitsplatz kennengelernt. «Wir haben

ein ähnliches Schicksal, das verbindet», meint er.

Bei der Stiftung für Arbeit erhält jeder eine Chance

Daniela Merz gibt jedem, der sich bei ihr bewirbt, eine Chance: «Ausgeschlossen werden nur Menschen, die aktiv Fremdenhass betreiben», sagt die 38-Jährige. «Bei uns arbeiten Leute aus 23 Nationen, das schliesst Toleranz und Integration ein.» Daniela Merz versucht, den Neuen den Einstieg

leicht zu machen, indem sie Landsleute zusammenarbeiten lässt und sie entsprechend ihren Fähigkeiten einsetzt. Ihre Mitarbeiter empfinden grosse Dankbarkeit, dass sie wieder gebraucht werden. «Sicher gibt es Leute, die das System missbrauchen. Aber ich bin überzeugt, es gibt mehr Steuerbetrüger als Sozialhilfebetrüger in unserem Land», meint die Wirtschaftsfrau. Welche Träume hat eine Macherin wie Daniela Merz noch? «Wenn ich die letzte Arbeitslose der

Schweiz wäre, die in dieser Firma das Licht ausmacht, dann würde mir das passen.»

Text Anette Wolffram Eugster, Angela Weibel Bilder Daniel Ammann

www.migrosmagazin.ch Die aktuellen Zahlen und Infos zu Arbeitslosigkeit und zu den Ausgesteuerten.


18 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Mit dem Drahtesel nach Vietnam

Patrick und Sandra Tu Quoc radeln von Genf nach Hanoi — mit 70 Kilogramm Material und drei kleinen Kindern im Gepäck.

P

atrick Tu Quoc (35) sitzt nicht auf dem Velo, er liegt. Dort, wo normalerweise die Lenkstange ist, ragen bei seinem Modell die Pedalen in die Luft. Im Anhänger sitzen zwei Knirpse eng beieinander: Manu (5) und Leeroy (3∂). Auf dem Gefährt dahinter folgt Mutter Sandra (32) mit dem fünf Monate alten Baby Ella. Die Anhänger sind mit gelben Fähnchen gekennzeichnet. Die ganze Familie trägt leichte, wetterfeste Sportbekleidung. Papa Patrick hat zudem einen kleinen Rückspiegel an seine Brille montiert, was aussieht wie Fühler eines übergrossen Insekts. «Ich will sehen, von wem ich überfahren werde», frotzelt er. Sicherheit hat oberste Priorität auf den gut 20 000 Kilometern, die vor ihnen liegen. Familie Tu Quoc ist unterwegs von Genf nach Hanoi. Auf dem Landweg, per Velo, mit Kind und Kegel. Zwei Jahre

soll die Reise dauern. Am 15. März ist der kleine Convoy in Genf gestartet ¬ und noch nicht sehr weit gekommen. Zurzeit radelt die Familie durch deutsch-österreichisches Grenzgebiet. «Wir haben längere Stopps in meiner Heimat Fribourg und in der Region Zürich eingelegt, um uns von Familie und Freunden ausgiebig zu verabschieden», erzählt Patrick. Es eilt nicht, im Gegenteil. «Wir wollen keinen neuen Rekord aufstellen, sondern die Reise geniessen.» Sie gehen auf Spielplätze, schauen sich lokale Sehenswürdigkeiten an und sitzen auch mal einfach auf einen Latte macchiato in ein Café. Wenn es ihnen gefällt, bleiben sie halt länger. Nur die Visabestimmungen einiger Länder setzen einen gewissen Zeitrahmen. Und natürlich die bereits eingeplanten Aufenthalte in der Türkei, wohin ihnen Grosseltern und Freunde in

den Sommerferien nachfliegen, sowie ein Abstecher per Schiff ins Winterquartier nach Madagaskar.

70 Kilogramm Gepäck muss genügen

Etwa 60 Kilometer will die Familie pro Tag zurücklegen. Nachtlager organisieren sie sich über eine Internetsite für Biker-Enthusiasten, die Gleichgesinnten gerne und gratis ein Bett und eine warme Dusche offerieren. Die drei Kinder sind kein Problem, sondern im Gegenteil ein willkommener Anlass, um ins Gespräch zu kommen. «Kinder brauchen immer irgendetwas», sagt Patrick, «also sind wir gezwungen, auf die Leute zuzugehen und irgendwie zu kommunizieren. Notfalls mit Händen und Füssen.» Schüchtern sind weder Sandra noch Patrick. Beide plaudern leb-

Von Genf nach Hanoi in zwei Jahren Ungarn

Abfahrt Abfa Ab fafahr hrtt Ge hr Genfnf März 2010

Rumänien Bulgarien

Juni 2010 Türkei

September 2010

Usbekistan

Kirgisien

Mai 2011

Turkmenistan

Iran

China

Februar 2011

September 2011 Drei Jahre lang bereitete Familie Tu Quoc die Fahrtroute minutiös vor.

Laos Lao

November 2010 bis Januar 2011

Madagaskar

Anku An Ankunft kunfnfnftt ku März 2012

Vietnam


MENSCHEN VELOFAMILIE

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In den Startlöchern vor dem Uno-Gebäude in Genf: Der fahrende Haushalt der Familie Tu Quoc umfasst zwei Velos und zwei Anhänger. Gesamtgewicht: 70 Kilogramm.


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Migros-Magazin s-Magazin s-Ma -Maga -Ma gaz 20, ga 20, 17 17. Mai ai 2010 201

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haft, lachen viel und haben weder vor Fremdem noch vor Fremden Angst. Diese wiederum revanchieren sich mit wertvollen Hinweisen über lokale Besonderheiten. Zum Beispiel, wo eine ruhige Nebenstrasse mit wenig Verkehr durchführt oder wie ein Berg geschickt umfahren werden kann. Lediglich 70 Kilo Gepäck konnten die Abenteurer mitnehmen, aber sie sind für alle Fälle gerüstet. Zelt, Schlafmatten, Schlafsäcke, Rechaud, Laptop, Geschirr, Fotomaterial, Windeln für zwei Tage, Spielsachen und ein Minimum an Kleidung. Unterwegs wird gewaschen oder zugekauft, und die Eltern sind bereit, auch mal drei Tage das gleiche T-Shirt zu tragen.

Die gemeinsame Zeit ist der wichtigste Antrieb

Sandra ist gebürtige Französin und lernte Patrick während des Studiums in Genf kennen. Mittlerweile ist sie Psychiaterin, er Arzt für innere Medizin. Die Arbeit war unter anderem Auslöser für die Reise. «Durch die Nachtschichten und lange Präsenzzeiten kam das Familienleben zu kurz», sagt Patrick. Der 35-Jährige ist Motor des Unternehmens. Gattin Sandra liess sich erst nach und nach von seinem Enthusiasmus anstecken. «Es ist auch eine Rückkehr zu unseren Wurzeln», sagt sie. «Um die Geschichte unserer Eltern und somit uns selber ein bisschen besser kennenzulernen. Wir sind beide Mischlinge.» Sein Vater stammt aus Vietnam, ihrer aus Madagaskar. «Vielleicht», meint Sandra, «ist die Reise einfach ein Vorwand. Wir können kostengünstig viel Zeit als Familie verbringen und unseren Hang zum Sport ausleben.» Die Freude an Bewegung liegt in der Familie. Der kleinwüchsige Manu liess sich als Baby nur beruhigen, wenn der Vater mit ihm im Anhänger durchs Quartier fuhr. Nach und nach dehnten die Tu Quocs ihren Wirkungskreis aus:

Manu (5) ist für die lange Reise gut gerüstet. Er muss sich aber mit wenig begnügen, denn insgesamt transportiert die Familie nur 70 Kilo Gepäck. Windeln für die Kinder inklusive.

Durch Genf, in die Deutschschweiz bis an den Rhein und vor drei Jahren gings schliesslich vier Wochen lang abseits aller Touristenpfade durch Usbekistan. Da war Leeroy gerade acht Monate alt. «Die Leute waren unglaublich gastfreundlich», erinnert sich Sandra, «überall lud man uns ein. Einige nahmen extra frei oder liehen sich ein Auto, um uns lokale Sehenswürdigkeiten zu zeigen.» Eine Übernachtungsmöglichkeit zu organisieren sei nie schwierig gewesen, sagt Patrick, vielmehr zu erklären, warum sie nach ein, zwei Tagen weiterfahren wollten.

Finanziert wird das Unternehmen mit Ersparnissen sowie durch Privat- und Firmensponsoren, die sie mit Geldbeträgen und hochwertigem Material versorgen. Die Wohnung im Genfer Quartier Plainpalais haben die Tu Quocs aufgegeben. Sie wollen sich nach ihrer Rückkehr im Kanton Freiburg niederlassen und ¬ warum nicht ¬ vielleicht Wurzeln schlagen. Zurzeit aber ist das Gegenteil angesagt: Reisen. Die Tu Quocs fahren entlang der Donau Richtung Osten. «Die Route führt per Definition bergab», grinst Patrick. Wozu sich unnötig abstrampeln,

anstrengend wird es ohnehin. Auch was das Wetter betrifft. «Kein Problem für uns. Auch Regen nicht», sagt Sandra. «Der ist meistens gar nicht so schlimm, wie es von der Wohnung aus aussieht. Wir haben gelernt, wie man sich gut schützt, und den Kindern ist es sowieso egal. Die fühlen sich wohl in der Natur.» Text Ruth Brüderlin Bilder Dorothée Baumann

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

UNTERWEGS AN DIE WM (12) Die Freunde Christian Roos, Roland Illi, Daniel Jacot und Francis Schnyder sind auf ihrem Weg an die Fussball-WM nach Südafrika in Kenia gestrandet.

Wir sehen manchmal vor lauter Vierbeinern die Strasse nicht.

Bilder Keystone/MaxPPP/Philippe de Poulpiquet, SF

Autopanne in Kenia

«Nach einer endlosen Fahrt auf einer Schlamm- und Schotterpiste im Norden Kenias zischt das Kühlwasser unseres Buses plötzlich zwischen den Metallteilen heraus. Die Temperatur erreicht das Maximum. Fazit: An eine Weiterreise ist nicht zu denken. Im Örtchen, wo wir gestrandet sind, erhalten wir den Tipp, auf einer nahe gelegenen Strassenbaustelle Hilfe zu suchen. Dort helfen uns tatsächlich drei ‹Fachpersonen› und machen mit viel afrikanischem Improvisationsgeschick unser Kühlsystem wieder flott. Der Chefmechaniker will unser Gefährt natürlich testen und setzt sich ans Steuer. Seine sorgfältige und langsame Fahrweise überrascht uns. Irgendwann werden wir aber etwas nervös: So kommen wir nie in Südafrika an. Ein Glück, dass uns plötzlich ein Auto ausbremst und einige aufgebrachte Bauarbeiter ihren Chef zurückfordern. Nach dem abrupten Halt, der uns einen unhöflichen Fahrerwechsel ersparte, können wir endlich wieder in normaler Geschwindigkeit weiterreisen. Südafrika, wir kommen.» Mehr Infos unter www.afrika2010.ch Fortsetzung im nächsten Migros-Magazin.

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ASCHE AUF UNSER HAUPT

«Tropische Vulkane haben den stärksten Klimaeffekt» Der isländische Gletschervulkan Eyjafjalla spuckt seit dem 21. März ununterbrochen Asche in die Atmosphäre. Klimatologe und «SF Meteo»-Chef Thomas Bucheli (48) ist sich aber sicher, dass nicht der Vulkan der Grund ist, falls der diesjährige Sommer ins Wasser fällt. Thomas Bucheli, bis jetzt wird der Wonnemonat Mai seinem Namen nicht gerecht. Eine Folge des Ausbruchs des Eyjafjallas am 21. März oder einfach Wetterpech?

Ganz klar Letzteres! Nach einer instabilen Nordwest-Wetterlage plagt uns jetzt halt eine SüdwestWetterlage. Die bringt zwar etwas mildere Temperaturen mit sich, aber auch Nässe. Ein kleiner Trost mag sein, dass der April im Mittelwert zwei Grad wärmer war als sonst. Und auch die Bauern freuen sich über den Regen. Trotzdem: Deutsche Meteorologen drohen, der Sommer werde kalt und verregnet, wenn der Vulkan noch ein paar Wochen länger ascht.

Diese Aussage ist doch ein bisschen gar reisserisch! Zwar können grosse Vulkanausbrüche tatsächlich messbare Auswirkungen auf längere Wetterperioden haben. Nur: Dazu müssten massiv viel mehr Gase und Asche bis in die Stratosphäre gespuckt werden, also weit über die eigentliche Wetterschicht. Dazu kommt, dass die stärksten globalen Klimaeffekte von explosiven Vulkanausbrüchen in Tropennähe verursacht werden. Tatsächlich liess zum Beispiel der Ausbruch des Pinatubo auf den Philippinen

1991 die globale Mitteltemperatur um rund ein halbes Grad sinken. Und das Jahr 1816 ging in der Schweiz als das «Jahr ohne Sommer» in die Annalen, nachdem in Indonesien der Tambora ausgebrochen war. Die tiefen Temperaturen und der viele Regen führten hierzulande sogar zur letzten grossen Hungersnot.

Wie gesagt: Vulkanausbrüche in Tropennähe haben den stärksten Effekt. Zudem erreichte der Tambora auf dem sogenannten Vulkanexplosivitätsindex Stärke 7 von 8. Der Eyjafjalla dürfte aber weiterhin deutlich darunter liegen.

Schön wärs! Leider wäre die Eindämmung der Sonneneinstrahlung durch die Aschenpartikel in der Atmosphäre nur vorübergehend. Anschliessend wären wir wieder gleich weit wie vorher. Sie sind Meteorologe, Klimatologe und Atmosphärenphysiker. Was bedeutet solch ein Ereignis wissenschaftlich gesehen für Sie?

Ein Vulkanausbruch ist sicherlich faszinierend, aber nichts Spezielles. Was mich aber persönlich überrascht hat, war etwas ganz anderes: Da paralysiert ein absolut normales Naturphänomen, das jederzeit auftreten kann, die

«Der April war im Mittelwert zwei Grad wärmer als sonst.»

Experten befürchten nun, dass die Eruptionen am Eyjafjalla den Ausbruch des noch grösseren Nachbarvulkans Katla auslösen könnten. Was würde das für die Schweiz bedeuten?

Jetzt werden wir aber sehr theoretisch! Nehmen wir aber mal an, dass Ganze würde sich zu einem Ereignis à la Tambora entwickeln, dann gäbe es wohl tatsächlich eine Abkühlung. Ich gehe aber davon aus, dass sich der Effekt räumlich und zeitlich beschränken würde, da die Teilchen schnell ausgewaschen würden. Sie sehen: würde, würde, würde. Für uns Schweizer wäre es sicher eine Chance, erneut wunderbare Sonnenuntergänge filmen zu können! (lacht)

Könnte der Vulkanausbruch nicht auch die Erderwärmung abbremsen?

gesamte europäische Fliegerei – und das über Tage! Einfach, weil sich nie jemand darüber Gedanken gemacht hat, was in solch einem Fall zu tun ist respektive ob und wie stark Vulkanasche überhaupt Einfluss auf die Sicherheit des Flugverkehrs hat. Zum Abschluss noch eine wohl nicht ganz unerwartete Frage: Wie wird der Sommer?

Ich sags mal so: Mir und meinen Kolleginnen und Kollegen zuliebe wünsche ich, dass Petrus spätestens auf den Sommeranfang hin ein Einsehen hat. Einen schlechten Mai mögen die Leute ja noch wegstecken, aber einen schlechten Juni, da werden sie alle grausam «uulidig»!

Interview Almut Berger


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

15 Jahr, blaues Haar Okay, wenn es mir

schon schwerfällt – ich habe versprochen, kein Wort mehr über Bänz Friedli ist extrem den Ausgang der peinlich. Meisterschaft zu verlieren. An Fussballmatches findet Anna Luna mich sowieso immer extrem peinlich: an meinen eigenen, weil ich als Aussenverteidiger meist einen Schritt zu spät komme; an ihren, weil ich sie viel zu laut anfeuere; an denjenigen der Young Boys, weil ich im Erfolgsfall beinahe, im Fall einer Niederlage völlig durchdrehe und unflätige Ausdrücke … Lassen wir das! Eine Bekannte, Esther, erzählte mir letzte Wo-

che, ihre 15-jährige Tochter habe sich die Haare blau gefärbt. «Und ich musste die Empörte spielen.» Esther ist für ihre 48 Jahre ziemlich unkonventionell, trägt meist flippige Kleider, hört schräge Musik und malt grelle Bilder. «Eigentlich», sagt sie und nimmt noch einen Schluck Löwenbräu aus der Büchse, «geht es mir ja am Arsch vorbei, wie sie ihre Haare färbt» – Esther sagt wirklich «am Arsch vorbei» –, «aber ich musste dann halt ein bisschen schockiert tun: ‹Und so willst du in die Schule?!› Manchmal muss man theäterlen, nicht?» Stimmt, Esther. Man muss sich als Eltern zuweilen bünzliger geben, als man ist. Welch Enttäuschung

für deine Tochter, wenn du die blauen Haare einfach toleriert hättest! Das Verzwickte ist ja: Zunächst wollen Kinder Ordnung und Klarheit. Das fängt schon mit dreijährig an, wo sie die furchtbar stieren Geschichten von Papa Moll mögen. «‹Bitte, backe einen Kuchen! Chef samt Frau wird uns besuchen.› Dies sagt Papa Moll zur Frau. ‹Schau auf Ordnung auch genau!›» Man selber findet: Jesses, was für ein antiquiertes Familienbild, welch altbackene Moral! Doch genau dies gefällt den Kleinen.

hoven und drehten schon ob der ersten Hendrix-Kassette im Roten, die mein grosser Bruder heimbrachte. Wenn Eltern aber stets die neusten Modetrends mitmachen, die neuste Musik hören und mit ihren 15-Jährigen am Wochenende sogar noch eins kiffen … da brauchts schon extreme Formen der pubertären Auflehnung, um diese Eltern zu schockieren: Jugendliche

«Jesses, diese altbackene Moral!»

Daheim mag es ganz gäbig sein, wenn der Vater den neusten Rap von Eminem, den Anna Luna auf Radio Energy aufschnappt, bereits in seinem Laptop hat und ihn rasch für sie brennen kann. An den Schulbesuchstag aber soll er gefälligst «anständig angezogen» erscheinen und nicht mit Kapuzenpulli und Schlabberhosen. Gegen aussen soll ich möglichst unauffällig auftreten, bieder. Just diese Biederkeit brauchen die Kinder später, um sich davon abzugrenzen. Also muss ich zuweilen Empörung mimen (Wie sagte doch Esther? «Theäterlen»), obschon ihre Energy-Songs mir im Grunde gefallen. Sonst wäre es ja nicht «ihre» Musik. Wir hattens diesbezüglich noch einfacher. Meine Eltern hörten Beet-

treten einer Sekte bei, werden Neonazis oder beschliessen eines Tages, eine Burka zu tragen. Deshalb bin ich nicht auf Facebook. Man sollte

den Kindern früh Raum lassen, anders als die Eltern zu sein. Und wollen Anna Luna und Hans sich bald mal ins Facebook einloggen, sollen sie dort nicht auf ihren peinlichen Alten treffen. Wobei ich mich gerade heute Morgen ganz gern einer FacebookGruppe angeschlossen hätte. Irgendwas mit YB. Bänz Friedli (45) lebt mit seiner Frau und den zwei Kindern in Zürich. Diskutieren Sie mit! www.migrosmagazin.ch

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26 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

S Heidi vom Sterneberg E

s choge Zügs», schimpft Heidi Iseli und fasst sich ans rechte Knie. Gestern ist die 70-Jährige vor ihrem Bauernhaus in Sternenberg ZH so unglücklich ein Bord hinuntergerutscht, dass das Gelenk nun bei jedem Schritt schmerzt. Nun pflegt sie es selber mit Kampfersalbe. Vom Spital soll ihr keiner reden: «Da würden sie mich womöglich gleich behalten.» Zwar liegt das Krankenhaus nur zwei Sonntagsspaziergänge entfernt von der heimischen Scholle, dennoch will die Bäuerin die Kühe abends nicht vergebens im Stall warten lassen. Seit 24 Jahren bewirtschaftet Heidi Iseli den Hof fast allein. Die ersten paar Jahre nach dem Tod ihres Manns habe man ihr noch den einen oder andern «Jugo» zur Seite gestellt. In der letzten Dekade reichte das Geld dazu aber nicht mehr aus. Kinder hat sie keine. Ob sie denn noch die Kraft habe, das alles zu bewerkstelligen? «Man ist sich das Arbeiten doch gewohnt», sagt Heidi Iseli und streicht sich mit der kräftigen, von Rheuma geschwollenen Hand eine Haarsträhne hinters Ohr.

Der Tag beginnt für Heidi Iseli um fünf Uhr morgens

Wie oft bei alten Menschen, die ein Leben voller Arbeit hinter sich haben, scheinen auch bei Heidi Iseli Gesicht und Körper zwei unterschiedliche Geschichten zu erzählen. Während ihr Gesicht glatt schimmert und die vifen hellen Augen bei jeder Erinnerung miterzählen, zwingt der Körper sie, den Alltag gebückt und humpelnd zu bewältigen. Und dieser Alltag fordert viel: um fünf Uhr morgens aus dem Bett, Einfeuern, die Kühe melken, den beiden Haflingerpferden das Blüemliheu verfüttern, Holz scheiten, Ruten schneiden, ‹Hurdeli› bündeln und Spinnweben im Stall runterputzen. Erst am späten Nachmittag gönnt sie sich eine

Sie ist 70-jährig, von Rheuma geplagt und bewirtschaftet ihren Hof seit über 20 Jahren allein. Jetzt tritt Heidi Iseli kürzer und verabschiedet sich von ihren Liebsten, den Tieren.


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STARKES DUO:

Heidi Iseli und Wolga haben eine enge Beziehung. Die 70-Jährige nennt das Pferd liebevoll «Nudle».


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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

MENSCHEN HERZBLUT

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Pause. Sie sitzt in der Stube mit dem grünen Holzofen und der tiefen Decke, selbst der alte Teppich verströmt den Geruch von warmer Milch, und über den Tisch mit Plastiktischtuch spaziert ziellos eine Fliege.

Früh war für sie klar, dass sie Bäuerin werden wollte

«Wir waren mausarm.» Die Eltern brachten die Handvoll Kinder nur mit Mühe durch, vor allem nachdem das Heimetli niedergebrannt war. Der Vater, erzählt Heidi Iseli, sei ein Gutmütiger gewesen, er habe das Geld beim Jassen in der Dorfbeiz jeweils grosszügig verteilt. So lernten die fünf Kinder früh, anzupacken. Geschlafen haben sie zu zweit in einem Bett, Kirschsteinsäckchen schützten vor der Winterkälte. Wärmer war es im Stall. Da schlich sich die kleine Heidi gerne hin und presste den Kühen die Milch aus den Eutern. «Mit sieben molk ich eine ganze Kuh von Hand.» Nach acht Jahren Schule schien es ihr naheliegend, dass sie als Bäuerin das weiterführte, was schon immer zu ihr gehörte: ‹z puure›. Mehr brauchte, mehr wollte sie nicht. Was soll man sich von der grossen Welt verunsichern lassen, wenn die eigene Welt zwar klein, doch so vollkommen ist?

NACH HAUSE: Gemächlich trotten Bäuerin Heidi und Kuh Göldi dem Bauernhof entgegen.

Eine innere Uhr bestimmt, wann gemolken wird

Heidi Iseli genügt es noch heute, auf dem Fernsehgerät aus den Siebzigerjahren Schweizer Fernsehen zu schauen. Eine Reise ins Ausland sei nie in Frage gekommen, erzählt sie. Dann zögert sie einen Augenblick. Doch einmal, da machte sie einen Ausflug ins Fürstentum Liechtenstein. «Aber am Abend war ich zurück, pünktlich zum Melken.» Sie trinkt den letzten Schluck Nescafé, mit viel Milch, knotet das Kopftuch über dem langen grauen Haar und reibt das schmerzende Knie. Ohne auf die Uhr zu schauen, weiss sie: Die Kühe im Stall warten. Auch der junge Käser Urs Preisig wartet – auf die Milch der Bauern aus der Umgebung. Daraus wird er «Sternenberger» herstellen, eine milde und eine würzige Sorte, oder Hörnli-

STALLGERUCH: Schon als Siebenjährige konnte Heidi Iseli eine ganze Kuh melken.

«Einmal war ich in Liechtenstein, aber am Abend war ich zurück, pünktlich zum Melken.»


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MENSCHEN HERZBLUT

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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käse und Brie für das Premiumsegment. Damit beliefert er die Migros Ostschweiz. Heidi Iseli sei ein Unikum, sagt Urs Preisig, die Letzte, die noch ein Stück des Weges zur Molkerei mit Ross und Zweiradwagen zurücklege. Schade, dass sie damit aufhört. Die Milch ihrer braunen Kühe sei nämlich prima und entspreche im Fett- und Eiweissgehalt perfekt den Vorgaben.

Das Leben bedeutet Arbeit, nicht Gefühlsduselei

Derweil reibt Heidi Iseli im Stall die Zitzen ihrer «Braunen» mit Holzwolle sauber. Göldi, Bella, Pia, Mella und Wanda – «bei mir haben die Tiere noch Hörner und Namen», sagt sie stolz und setzt die Schläuche der Melkmaschine an, welche die Milch im Rhythmus aus den Eutern saugt. So war es während der letzten 30 Jahre, so könnte es weitergehen, für immer. Wenn bloss «das choge Zügs» nicht wäre: Das Knie, die Hüfte, die Hände, alles streikt. Je länger, je mehr. Und deshalb, sagt Heidi Iseli in ihrer forschen Art, deshalb sei für sie jetzt Schluss mit der Milchwirtschaft. Nun fahre sie nicht mehr hoch zur Chäsi und bringe Göldi und Bella auf den Schlachthof. Als erfasse sie die Bedeutung ihrer eigenen Worte erst jetzt, bricht ihre Stimme, bahnen sich Tränen einen Weg über die Wangen. Doch dann scheint sich Heidi Iseli darauf zu besinnen, dass das Leben Arbeit bedeutet und nicht Gefühlsduselei. Mit einem Holzschieber bugsiert sie den Mist mit kräftigen Stössen Richtung Güllenloch. Drüben im Stall scharrt Wolga bereits mit den Hufen. «So, Nudle, jetzt gahts obsi», ruft Heidi Iseli dem Haflinger zu. Sie zieht dem Pferd das Geschirr über den Kopf und spannt es mit zwei, drei geübten Handgriffen vor das zweirädrige Hüttenwägeli. Beim Aufladen der beiden grossen Kannen braucht die alte Frau die Hilfe ihrer Nachbarin. Auch das Aufsteigen geht heute nur mühsam. Einmal oben, löst Heidi Iseli die Bremse und braust Richtung Chäsi davon. Als würde es immer so weitergehen. Text Manuela von Ah Bilder Tina Steinauer

EINE PFERDESTÄRKE: Heidi Iseli ist die einzige, die ihre Milch noch mit Ross und Wagen in die Käserei bringt.

HEIMETLI: Der Iseli-Hof in Sternenberg.

GESELLSCHAFT: Besuch von Nachbarskind Emma (4).

CHEFIN: Die Bäuerin dirigiert ihre Kühe nach Hause.


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34 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

«Kung-Fu gibt mir einen Der Weltmeister im Kung-Fu ist kein Chinese, sondern ein Schweizer: Alexander Klugs ganze Liebe

K

urz bevor Alexander Klug den Trainingsraum betritt, ballt er die rechte Hand zur Faust und deckt diese mit der linken ab. «So zolle ich der Trainingsfläche, wo wir unsere Kunst erlernen, meinen Respekt. Das ist, wie wenn ich in einer Wohnung die Schuhe ausziehe», begründet der 20-Jährige das Ritual. Der Schweizer, der im bayrischen Neu-Ulm im September 2009 Weltmeister im traditionellen Kung-Fu wurde, fällt mit seiner Körpergrösse von 173 Zentimetern – abgesehen von den kräftigen Oberarmen – nicht besonders auf. Erst wenn er sich bewegt, zeigt er, wie viel Kraft in ihm steckt. Jeder Hand- und Fussgriff sitzt, wenn er Kung-Fu ausübt. Klug verfügt über eine enorme Sprungkraft und führt die athletischen Bewegungen in der chinesischen Kampfkunst hoch konzentriert aus.

Kung-Fu lehrt Respekt — auch Frauen gegenüber

Die Bewegungen sitzen, seine Sätze auch. So sagt der MultimediaElektronik-Lehrling: «Ich bin ein kontrollierter, aber kein kontrollierender Mensch. Kung-Fu gibt mir einen Sinn im Leben, den ich für nichts in der Welt hergeben würde – auch nicht für eine Freundin.» Der Kampf einer gegen einen sei der ehrlichste auf der Welt. Der Single betont: «Diese Reinheit und Haltung beeinflussen mich im Umgang mit Frauen. Ich behandle sie mit Respekt und nicht wie ein Objekt, wie das viele Männer in meinem Alter tun.» Der Kampf um Sieg oder Niederlage ist alles andere als harmlos. Bei seinem ersten Vollkontakteinsatz 2008 in Ulm – später der Ort seines grössten sportlichen Erfolgs – musste Klug einen brutalen Schlag einstecken. Danach hustete er fürchterlich, und die herbeigeeilten Ärzte kontrollierten, ob sein Kehlkopf


MENSCHEN KUNG-FU

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Sinn im Leben»

gilt dem asiatischen Kampfsport. Für keine Frau auf der Welt würde er diesen opfern.

Alexander Klug im Training an der Kung-Fu-Schule Martin Sewer in Zürich: «Ein einziger Reflex entscheidet, wer recht hat und wer nicht.»


DER SCHNELLE KICK FÜR AUSGEDEHNTE SHOPPINGTOUREN.

KONZENTRIERTE ENERGIE VON RED BULL. DER SHOT, DER FLÜGEL VERLEIHT.


MENSCHEN KUNG-FU eingedrückt war. Sonst hätte man Alexander Klug mit einem Kehlkopfschnitt das Leben retten müssen.

Mit Vollkontakt-Kämpfen die Wahrheit ergründen

Kung-Fu ist seit rund zehn Jahren Klugs Lebensinhalt. Das Feuer für diese Sportart haben die Filme von Bruce Lee entfacht, die sich Alex mit zehn anschaute. Er war begeistert von den Kung-Fu-Darstellern, die sich mit ihren Techniken unbesiegbar machten. Damals lernte er noch Geige und wusste, dass das nicht so sein Ding war. An seiner heutigen Passion schätzt er: «Im Kung Fu entscheidet ein einziger Reflex, wer recht hat oder nicht.» Heute führt er als Instruktor die Martin-Sewer-Schule in Zollikerberg ZH. In seinem bis ins Detail durchorganisierten Wochenplan dreht sich alles um Kung-Fu. Wenn er nicht selbst trainiert, leitet er Trainings, und täglich ste0 Liegestützen und hen je 20 Hantelzüge ge sowie 40 Rumpfbeugen eugen vor dem Schlafengehen gehen auf dem Programm. mm. Eine DVD anzuschauen uen sei für ihn heute zeitlich itlich ein purer Luxus.Mittelfristigschwebt ittelfristigschwebt Klug vor, eine eigene KungFu-Filiale zu eröffnen.

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Trotz des Vorfalls mit dem gefährlichen Schlag an den Kehlkopf möchte er vermehrt Vollkontaktkämpfe bestreiten. «So erfahre ich mehr über mich und die Wahrheit», sagt er. Dazu hat der Weltmeister das Kampftraining intensiviert. Diesen Monat reiste er mit seinem Vater in den Schwarzwald, nur um sich für seine Lehrabschlussprüfung vorzubereiten und zu trainieren. Mit seinen KungFu-Brüdern wird er im Sommer an einem Vollkontaktturnier im Ausland, wahrscheinlich in Deutschland, teilnehmen. Wettkampfziele hegt der Träger des schwarzen Gürtels dort keine. Sein nächstes sportliches Ziel ist der Meistergrad Zweiter Dan. Deshalb schaut Alexander Klug auf die Ernährung, trinkt keinen Kaffee und selten mal ein Bier, wenn er mit Kollegen im Ausgang ist. Brenzlige Situationen gab es da noch nie – seine Technik musste er bisher noch nie einsetzen. Nur einmal wurde er an einem Open Air grundlos ange angegriffen. Klug parierte den Angreifer aber einzig mit Worten: «Ich will nicht kämpfen. Und du?», fragte er ihn bestimmt. Das machte er so überzeugend, dass der Gegner wortlos abzog.

«Ein einziger Reflex entscheidet, cheidet, wer rechtt hat oder nicht.»

Text Reto E. Wild Bilder Paolo Fiore

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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

BILD DER WOCHE

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FEST IM SESSEL

NUR IM BESTEN LICHT: Bundesrat Hans-Rudolf Merz schaut reichlich skeptisch in die Linse von Fotograf Gaëtan Bally. Dabei hat der von seiner Bildagentur Keystone nur den Auftrag bekommen, alle sieben Magistraten neu zu porträtieren. Das Misstrauen des gebeutelten Finanzministers ist irgendwie verständlich. Es sitzt sich einfach nicht sehr bequem auf einem Stuhl, an dem von allen Seiten ein bisschen gesägt wird.

Bilder Keystone/Martin Rütschi, Sandro Bross

ZITAT DER WOCHE

«Mein modisches Flair habe ich von meiner Mutter. Doch der Körper, der kommt vom Vater.» Der neue Mister Schweiz Jan Bühlmann (22) ist nicht nur ansehnlich gebaut, er verfügt auch über eine beachtliche Portion Humor, wie er mit dieser Aussage im Promi-Magazin «Glanz & Gloria» des Schweizer Fernsehens bewies. Man stelle sich vor, es wäre umgekehrt.

FRAGE DER WOCHE

Was ist ein Grolar-Bär?

Etwas, was es eigentlich gar nicht gibt: eine Kreuzung zwischen einem Grizzly und einem Eisbären. Normalerweise lebt der eine auf dem Festland, der andere in der Arktis — und wenn sie sich zufällig begegnen, kommt es in der Regel zum Kampf, nicht zur Brunft. Dennoch wurde bereits zwei Mal ein solcher Hybrid gesichtet — und sogleich von Jägern versehentlich erlegt. Der erste vor vier Jahren auf der zu Kanada gehörenden Insel Banks, der zweite am gleichen Ort, aber erst vor wenigen Tagen. Die Sensation diesmal: Bereits die Mutter dieses Grolar-Bären war ein Mischling gewesen — und hatte sich mit einem Grizzly gepaart. Das ergaben DNA-Tests. Experten glauben, dass diese neue Spezies künftig häufiger vorkommen könnte. Schuld ist die Klimaerwärmung, welche die Eisbären immer weiter südlich treibt.


Graubünden bezahlt Ihre Familien-Ferien! «Häsch ghört vom Gian?» Gian? Richtig: Gian, das ist der Kumpel von Giachen und die beiden Prachtskerle gehören zur Steinbock-Familie, welche mit ihren träfen Sprüchen das vielfältige Angebot der Schweizer Ferienregion Nr. 1 in die grosse Welt hinausträgt. In Graubünden, der Heimat von Giachen und Gian, machen sich jetzt Mensch, Tier und Natur bereit für einen unvergesslichen Bergsommer. Die Bündner Hotels haben sich in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen lassen und spezielle Familienangebote zusammengestellt: Vom Töpferkurs übers Gold waschen bis hin zum Kinderkino – in den Pauschalen sind immer auch noch tolle Erlebnisse für die ganze Familie inklusive! Alle Angebote finden Sie gebündelt auf www.graubuenden.ch/familien. Falls Sie eher nach einem Kurz-Trip Ausschau halten, orientieren Sie sich nach den Pauschalen mit dem Code «Gian». Und wenn es Sie für eine Woche in die Bündner Berge zieht, dann werden Sie bei den Packages mit dem Zusatz «Giachen» fündig. Buchen Sie jetzt eines der attraktiven Familien-Angebote «Giachen» oder «Gian». Mit etwas Glück gehören Sie zu einer der fünf Familien, welchen die Kosten für Ihre Ferien erstattet werden. Mitmachen ist ganz einfach: Informieren Sie uns auf www.graubuenden.ch/gratisferien kurz über die von Ihnen gebuchten Ferien in Graubünden. Und schon nehmen Sie an der Verlosung teil. Buna fortuna – Viel Glück!

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42 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Wenn Heidi Klum l채chelt, kann niemand widerstehen. Auch um Seal war es vor sechs Jahren sofort geschehen.


INTERVIEW HEIDI KLUM

«Ich bewundere Leute, die ausmisten können»

Wider alle Erwartungen — auch die eigenen — ist Heidi Klum mit 36 Jahren gefragter denn je. Mit Reality-Shows beidseits des Atlantiks ist das deutsche Model inzwischen zur Unterhalterin mit eigenem Unternehmen geworden. Wie sie nebenbei noch das Herz eines Popstars erobert hat und vier Kleinkinder grosszieht, erzählt sie im Interview.

Heidi Klum, Sie haben das Klischee vom dummen Model widerlegt und sind zur gewieften Geschäftsfrau mit Reality-Shows wie «Germany’s Next Topmodel» in Deutschland und «Project Runway» in den USA geworden …

Bild Keystone, Camera Press, Starlitepics, Leo Rigah

… mich nimmt wunder, wie es zu diesem Vorurteil, Models seien dumm, überhaupt gekommen ist. Vielleicht, weil sie früher nicht reden durften. Vielleicht, weil die Leute das Gefühl haben, man lebe rund um die Uhr wie eine Prinzessin. Aber so ist es nicht. Modeln ist ein Job. Man lacht oder schmollt in die Kamera – je nachdem, was der Kunde verlangt. Wie haben Sie es geschafft, Ihre Modelerfahrung in eine Fernsehkarriere umzumünzen?

Ich habe in den USA mit den Produzenten Desirée Gruber und Harvey Weinstein «Project Runway» entwickelt, und die Show wurde zum Hit. Aber es war ein langer Weg. Als ich als Model angefangen habe, gab es viele Mädchen, die viel hübscher waren als ich, aber nie so erfolgreich wurden. Sie gingen halt lieber an Partys, ins Kino und an den Strand, während ich Test-Shoots mit noch

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unbekannten Fotografen machte. Die haben neue Models eingesetzt, und das zahlte sich langfristig aus. Eine Hand wäscht die andere. Sie haben also Ihre Ziele mit Fleiss und Networking erreicht?

Ja, wenn mich die Agentur an drei Castings schickte, liess ich sie immer wissen, dass ich auch zehn machen könnte. Ich wollte so viele Designer, Fotografen und Agenturen wie möglich treffen. Denn man kann zwar Ziele verfolgen, man weiss aber nie, wie es rauskommt. Ich musste zum Beispiel zuerst mit «Project Runway» erfolgreich sein, bis die Deutschen auf mich aufmerksam wurden und mit mir arbeiten wollten. Ist Ihnen die Anerkennung in Ihrer Heimat wichtig?

Ehrlich gesagt ist mir Anerkennung nicht sonderlich wichtig. Ich will meine Arbeit gut machen, aber ich wache nicht mit dem Gedanken auf, dass ich irgendwo anerkannt sein möchte. Ich mache meinen Job gerne und schätze, was er mir bringt. Aber am Schluss ist es einfach ein Job. Was mir wirklich wichtig ist, ist das Wohlbefinden meiner Kinder und eine gute Mutter zu sein.


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INTERVIEW HEIDI KLUM

Die Vermarkterin

Heidi Klum kam 1973 im deutschen Bergisch Gladbach zur Welt. Ihr Vater arbeitete in der Kosmetikbranche, ihre Mutter als Coiffeuse. Mit 18 gewann Klum einen Modelwettbewerb. In den USA machte sie sich als «Victoria Secret»-Unterwäschemodel einen Namen. 2004 erfand sie mit Produzent Harvey Weinstein die Designer-Reality-Show «Project Runway». Seit 2006 produziert und moderiert sie für Pro 7 den Reality-Hit «Germany’s Next Topmodel». Privat machte Klum Schlagzeilen, als sie von Formel1-Manager Flavio Briatore schwanger wurde. Bald darauf heiratete sie den britischen Sänger Seal, der Tochter Leni (6) adoptierte. Danach kamen Henry (4), Johan (3) und Tochter Lou (7 Monate) zur Welt.

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Eine der bekanntesten Grossfamilien: Heidi Klum und Seal mit Kindern.

Beim Modeln muss man sich als Person öffnen. Es reicht nicht, nur ein hübsches Äusseres zu haben. Man muss etwas in den Augen lesen können, und das kommt von innen. Man muss etwas von seiner Seele preisgeben. Das versuche ich aus den Mädchen herauszuholen. Deshalb bin ich bei allen Fotoshootings als Coach dabei.

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Wir werden sehen. Erfolgreich zu werden ist sehr schwierig und gelingt nur ganz wenigen. Darüber muss man sich im Klaren sein – ob als Model oder als Schauspielerin. An den Castings sitzen 50 Mädchen, die gleich aussehen, und nur eine kriegt den Job. Fällt es Ihnen leicht, die Models zu beurteilen?

Ja, das ist ja mein Fachgebiet. Ich verbringe mehr Zeit mit meinen Models in «Germany’s Next Topmodel» als mit den Designern in «Project Runway», denn ich nähe ja selber nicht. Und da geht es um die Mode, weniger um die Person.

Sie geben Ihren Models Tipps, wie sie sich verbessern können. Worin kann sich Heidi Klum noch verbessern?

In vielem. Zum Beispiel beim Frühjahrsputz. Ich habe wahnsinnig Mühe, mich von Dingen zu trennen. Ich bewundere Leute, die, ohne mit der Wimper zu zucken, ausmisten können. Ich hebe Kleider zehn Jahre lang auf, weil ich immer denke, dass ich sie mal wieder trage. Und wenn ich sie dann wieder tragen will, passen sie mir nicht mehr. Dabei sind Sie nach jedem Baby im Nu wieder schlank …

… mein Körper hat sich nach vier Kindern schon verändert, und das ist auch okay für mich. Aber Sie haben ja gefragt, was ich noch besser machen möchte. Zum Beispiel lerne ich gerade mit den Kindern

«Manchmal träume ich von einem geregelten Leben.» Lesen und Schreiben. Das fällt ihnen nicht leichter als mir damals. Ich versuche Eselsbrücken für sie zu schaffen, damit sie sich Sachen merken können. Einer meiner Söhne schlägt musisch ganz dem Papa nach, aber in der Schule tut er sich schwer. So machen wir aus Regeln, die er nicht behalten kann, Lieder zum Singen. Sind Ihre Kinder zweisprachig?

Ja, und sie haben auch einen deutschen und einen britischen Pass. Viele Mütter sind mit einem Kind bereits stark gefordert. Wie machen Sie das mit vier?

Der Vorteil von vier Kindern ist, dass sie sich gegenseitig aushelfen und beschäftigen können. Wenn man nur eins hat, ist man die ganze Zeit Bezugsper-

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INTERVIEW HEIDI KLUM

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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«Ich lerne nicht gern Texte auswendig. Ich rede lieber drauflos.» son. Kinder wollen ja unterhalten sein. Darüber zerbreche ich mir am meisten den Kopf – wie ich sie unterhalten kann und sie dabei gleichzeitig etwas lernen. Und gesundes Essen ist etwas, das ich ihnen bis zum Gehtnichtmehr eintrichtere.

Bild Dukas, Shooting Star

Sie sind seit sechs Jahren mit Soulsänger Seal verheiratet. Wie schützen Sie sich vor dem verflixten siebten Jahr?

Heidi Klum findet, das kleine Schwarze gehöre in jeden Schrank.

Man muss die Märchenmomente beibehalten. Wenn wir ausgehen, freue ich mich immer noch wie ein kleines Mädchen. Ich ziehe ein tolles Kleid an und fühle mich wie eine Prinzessin. Und wenn ich die Treppe runterkomme, wartet mein Prinz gespannt auf mich.

Ich kämpfe jedes Jahr darum, Weihnachten an Heiligabend zu feiern. Das ist quasi der einzige Streitpunkt, den Seal und ich haben. Ich will am 24. am Abend und mit Knödeln feiern, Seal am 25. am Morgen, weil wir uns das so gewohnt sind. Jetzt wechseln wir ab – ein Jahr so, ein Jahr anders: Kompromisse in einer Ehe.

Sie feiern Ihren Hochzeitstag jedes Jahr im grossen Stil.

Wie haben Sie und Seal sich eigentlich kennengelernt?

Ja, mit einer Kostümparty – ich habe noch alle meine Hochzeitskleider. Der ganze Anlass ist immer völlig übertrieben, mit Riesenkuchen, manchmal warten Schwabbel-Kopf-Puppen in den Gästezimmern – Hauptsache, schräg. Vielleicht sagen die Kinder mal, dass wir total verrückt gewesen seien, sie jedes Jahr für diese Party nach Mexiko zu schleppen. Das mag vielleicht etwas einfältig erscheinen, aber uns macht es Spass. Und Spass ist doch wichtig in einer Beziehung. Es macht uns Freude, uns zu sagen, wie gern wir uns haben. Man muss solche Dinge durchziehen. Auch mit den Kindern: Wenn mein Mann auf Tournee ist, bastle ich mit ihnen grosse «Willkommen daheim»Karten. Damit zelebrieren wir die Familie, so kreiert man Erinnerungen. Haben Sie typisch deutsche Familientraditionen?

Das war in einer Hotel-Lobby in New York. Es war Liebe auf den ersten Blick. Und ich habe den ersten Schritt gemacht. Reden Sie mit, wenn er Songs schreibt?

Mehr, als es ihm wohl lieb ist. Aber das wusste er schon, als er mich heiratete. Ich sage ihm immer, wenn mir was gefällt und wenn nicht. Und wenn er mal nicht mehr weiter weiss, improvisiere ich mit ihm. Und den Kindern werden die Songs natürlich auch vorgeführt: Wenn sie tanzen, sind sie gut. Ihre älteste Tochter Leni stammt aus Ihrer Beziehung mit Flavio Briatore …

… unsere Familie ist eine Familie mit einem Vater, einer Mutter und vier Kindern. Punkt. Da gibt es keine Frage zu Herkunft, Hautfarbe oder sonst irgendetwas. Wir sind einfach eine ganz normale Familie.

Wie sieht ein normaler Tag in Ihrem Leben aus?

So etwas gibt es bei uns gar nicht. Heute habe ich Leni in die Schule gebracht, und die Jungs bleiben zu Hause, weil sie erhöhte Temperatur haben. Normalerweise dürfen sie nicht viel fernsehen. Aber wenn sie krank sind, lasse ich sie. Später am Nachmittag holt Seal Leni von der Schule ab, und ich gehe in die Jay-Leno-Show, dann rase ich nach Hause, damit ich den Kids noch gute Nacht sagen kann. Manchmal träume ich von einem geregelten Leben: Mein Mann hätte einen normalen Job und ich würde ihn am Abend an der Tür erwarten und ihn nach seinem Tag fragen. Aber so war mein Leben nie, seit ich Deutschland verlassen habe. Sie haben in einer Episode der Kultserie «Desperate Housewives» mitgewirkt. Werden Sie jetzt doch noch Schauspielerin?

Ich glaube nicht, dass ich besonders gut wäre. Ich lerne nicht gern Texte auswendig. Das haben die Kinder von mir. Ich rede lieber drauflos. Aber es hat Spass gemacht. Hollywood-Star Eva Longoria und ich sind schon ziemlich lange gut befreundet, und sie fragte mich, ob ich eine kleine Gastrolle spielen wollte. Mehr steckt nicht dahinter. Die Ferienzeit naht: Welches war Ihr schönster Urlaub?

Vor drei Jahren liessen mein Mann

und ich die Kinder zu Hause und reisten quer durch Indien. Das war etwas ganz Besonderes – ich heulte zwar, dass ich die Kinder zurücklassen musste, und bereitete ein kleines Geschenk für jeden Tag bis zu unserer Rückkehr vor. Obwohl: Ihnen machte es weniger aus. Sie winkten freudig, als wir gingen. Vor zwei Jahren machten wir in Italien Ferien, auf einem Boot, das war auch toll. Wir legten einfach da an, wo wir gerade Lust hatten. Ich könnte mir gut vorstellen, auf einem Boot zu leben und von Ort zu Ort zu reisen. Ihr Mann Seal sagte in einem Interview, er würde gerne in der Schweiz leben. Und Sie?

Das sagt er immer mal wieder. Vielleicht später einmal. Im Moment haben wir in Los Angeles noch zu viel zu tun. Zum Schluss ein paar Tipps: Was gehört in jeden Kleiderschrank?

Das kleine Schwarze, die perfekte Jeans und ein perfekt sitzendes T-Shirt, ein gutes Paar High Heels, eine grossartige Lederjacke, ein Trenchcoat und ein guter Anzug. Diese Teile sorgen immer für einen guten Auftritt. Was gehört in die Handtasche?

Ich habe immer Lip Gloss und ölabsorbierendes Blotting-Papier dabei, um den Glanz auf der Haut wegzutupfen. Denn wenn man immer nachpudert, hat man am Schluss eine ganz dicke Schicht Make-up aufgespachtelt. Und welche Schönheitstipps verschönern wirklich?

Viel Wasser trinken, gesund essen und Sport treiben. Das tönt zwar deprimierend, aber es ist leider so.

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50 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Dieser Käse schmeckt wie anno dazumal

In einer der grössten natürlichen Sandsteinhöhlen Europas reifen 65 000 Gruyère-Laibe. Sie befindet sich im freiburgischen Ursy und gehört zu Mifroma, einem Unternehmen der M-Industrie.

T

oc, toc, toc. Käsemeister Michel Oberson klopft mit seinem Käsehämmerchen auf einen Gruyère-Laib. Hat der 34 Kilo schwere Käse Löcher? Hat er Risse? Ähnlich wie ein Arzt mit seinem Stethoskop, der den Patienten auf Herz und Nieren prüft, horcht Oberson in seinen Gruyère hinein. Beim Klopfen «höhlelet» es ein wenig. Denn ein paar ¬ kleine ¬ Löcher muss der Gruyère haben. Aber Risse? Nein, die soll er nicht haben. Auf der Kehrseite des Hämmerchens befindet sich die «Sonde»; der Käsemeister steckt sie mitten in den Käse hinein; heraus zieht er ein zehn Zentimeter langes Käsewürmchen und degustiert es. Er nickt, alles in Ordnung. Wir befinden uns mitten in einer Sandsteinhöhle mit 65 000 Käselaiben, aufgetürmt auf Hunderten von Holzpaletten, bis zu 30 Käse hoch.

Höhlenklima ist ideal für viele Käsesorten

Die Mifroma im freiburgischen Ursy gehört zur M-Industrie und ist für die Lagerung und Reifung der Käse verantwortlich. Mifroma führt eine der grössten natürlichen Käsehöhlen der Schweiz wenn nicht Europas. Neben dieser Höhle für Gruyère – sie hat eine Länge von 220 Metern und ist 18

Meter breit ¬ gibt es in Ursy noch einen zweiten grossen GruyèreStollen und fünf andere Höhlenräume für die kurzfristige Lagerung von Käsesorten wie Emmentaler, St. Paulin, Sbrinz, Raclette, oder Tête de Moine. Ein dritter Gruyère-Keller wird momentan aus dem Felsen gesprengt (siehe Box). Bis 1964 wurde in diesem Felsen bei Ursy Sandstein für verschiedene Bauunternehmen abgebaut. Nach der Stilllegung des Stollens stellte man fest, dass diese Sandsteinhöhle ein ideales Klima für die Reifung von Käse bietet: Die Mifroma entstand. Warum aber eignet sich eine Sandsteinhöhle so gut für die Reifung von Käse? Der Sandstein sei wie ein Schwamm, meint Mifroma-Direktor Jean-Luc Menoud: «Er lebt, er nimmt und gibt Feuchtigkeit. Mit Beton oder mit Plastik würde man nie denselben Effekt erzielen.» Hier im Sandsteinkeller beträgt die Luftfeuchtigkeit ideale 95 Prozent, und die Temperatur liegt während des ganzen Jahres auf optimalen 12 Grad. Michel Oberson, er ist der Chef des Käsekellers, legt sein Hämmerchen zur Seite. «Hier ist es wie vor 100 Jahren, wir lassen den Käse wie anno dazumal reifen. Das gibt die besten Ergebnisse.» Auch die Lagerung erfolgt wie

Herr über 65 000 Gruyère-Laibe: Käsemeister Michel Oberson in der Höhle von Ursy.


NEUES AUS DER MIGROS

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Laib an Laib reift der Gruyère wie anno dazumal im Höhlenklima.

Neue Höhle für feinsten Gruyère

Seit 1602, als die Fribourger Regierung den Delegierten der französischen Botschaft 14 Laibe schenkte, ist der Greyerzerkäse oder Gruyère urkundlich belegt. Eine spezielle Variante ist der höhlengereifte Gruyère AOC, wie er in den Sandsteinhöhlen von Ursy während 5 bis 15 Monaten reift und dabei seinen unverkennbaren Geschmack entwickelt. Die Nachfrage im In- und Ausland ist derart gross, dass Mifroma eine weitere Höhle sprengen liess. Die Arbeiten dafür sind noch in vollem Gang. Ab Dezember 2010 werden in der neuen Höhle zwischen 35 000 und 40 000 Gruyère-Laibe reifen. In den Ausbau der rund 100 Meter langen und 10 Meter hohen Sandsteinhöhle hat die Migros insgesamt rund 6,5 Millionen Franken investiert.

früher: auf Holzpaletten. Ein Traditionshandwerk also. Oberson arbeitet bereits seit 28 Jahren bei der Mifroma. Der Mann, der früher in einer regionalen Käserei Käse herstellte, ist hier für die Reifung der Laibe verantwortlich. Denn die Mifroma kauft die fertigen Käselaibe von regionalen Molkereien auf, sie stellt also selber keinen Käse her. Hier, in Ursy werden die Gruyère-Laibe dann gelagert, bis sie unters Messer – und zwischen die Zähne – kommen. Vom milden Gruyère bis zum edelsten, dem «Gruyère vieux», reift der Käse zwischen 5 und 15 Monaten vor sich hin. Jeder der 65 000 Laibe wird dabei einmal pro Woche mit Salzlake gebürstet.

Modernste Technologie erst nach der Reifung

Ab Dezember in Betrieb: Die neue Sandsteinhöhle von Mifroma.

Ein Gabelstapler rast vorbei. Natürlich werden die 34 Kilo schweren Laibe nicht mehr von Arbeitern herumgeschleppt wie anno dazumal. Der Stapler fährt zu einem Palettenturm, hier befinden

sich die rund 1000 Bio-GruyèreLaibe. Der Stapler schnappt sich sechs Paletten und führt sie zum nächsten Raum. Spätestens ab hier befinden wir uns nicht mehr im 19. Jahrhundert. Die Käse-Laibe werden Stück für Stück den automatischen Salzbürsten zugeführt und dann zurück in den Keller gebracht. Erst nach dem Reifungsprozess setzt in Ursy die neue Technologie ein. Ausserhalb des Felsstollens wird der Käse vollautomatisch entrindet und geschnitten, verpackt, mit Etiketten versehen. In der Verarbeitungsabteilung arbeiten wesentlich mehr Arbeitskräfte als im Reifungskeller. Die Mifroma beschäftigt in Ursy über 230 Mitarbeitende. Zurück zu Käsemeister Michel Oberson. Er, der den ganzen Tag Käse beschnuppert und degustiert: Mag er Käse überhaupt noch riechen? Oberson schmunzelt und meint: «Ja, ich esse ihn auch häufig mit meiner Familie, und zwar in jeder Form.»

Text Lisa Hörler Bilder Nicolas Righetti/Rezo


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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Auf den Geschmack von Milch gekommen: Giannina Meienhofer ernährt sich ausgewogen und kalziumreich.

Zurück zur inneren Stärke

Die St. Gallerin Giannina Meienhofer litt an Knochenschwund, jetzt geht es ihr dank Kalzium und viel Sport besser. Ganz im Sinn der Kampagne «Blib fit», die von der Migros unterstützt wird.

E

s ist der Wonnemonat Mai, doch im kleinen St. Galler Dorf Lenggenwil herrscht nicht T-Shirt-, sondern Pulloverwetter. Ein unangenehm kalter Wind bläst, über den Dächern ballen sich bleigraue Wolken zusammen, und die nahen Hügelzüge verschwinden schon hinter Regenschleiern. Doch Giannina Meienhofer lässt sich vom miesen Wetter nicht bremsen. Mit energischen Schritten folgt sie einem Feldweg, der

aus dem Dorf auf eine bewaldete Anhöhe führt. Der Pfad ist ziemlich steil, doch die 56-Jährige kommt kein bisschen ausser Atem. Ihr Hund, ein herziger Malteser, rennt auf kurzen Pfoten voraus. Kein Wunder, dass Herrin und Hund so gut in Form sind: Zweibis dreimal täglich unternimmt die Hausfrau ausgedehnte Spaziergänge, immer in schweisstreibendem Tempo. Giannina Meienhofer strahlt Gesundheit und Selbstvertrauen aus. Kaum

Infos in Migros-Zentren

In sechs Migros-Zentren können Interessierte mehr über die Kampagne «Blib fit» der Terz-Stiftung erfahren: 20.—22.5.10, MMM Paradies, Allschwil BL. 20.—22.5.10, MM Romanshorn-Hubzelg, Romanshorn TG. 27.—29.5.10, Herblinger Markt, Schaffhausen. 27.—29.5.10, M Bülach Süd, Bülach ZH. 27.—29.5.10, MMM Surseepark, Sursee LU. 8.6.10, MM Interlaken, Interlaken BE. Mit Ausnahme von Romanshorn und Bülach besteht vor Ort die Möglichkeit, die Knochendichte messen zu lassen. Die Terz-Stiftung setzt sich für die Interessen älterer Menschen ein. Sie wird von der Migros seit der Gründung unterstützt. Infos unter www.terzstiftung.ch


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

EXPERTENTIPPS Sabine Bochenek leitet den Bereich Ernährung und Gesundheit bei der Migros.

Hund als Fitnesstrainer: Bis zu dreimal täglich geht die ehemalige Osteoporosepatientin weite Strecken.

zu glauben, dass die St. Gallerin vor sechs Jahren mit einer beunruhigenden Diagnose konfrontiert war: Ärzte stellten bei ihr Osteoporose in fortgeschrittenem Stadium fest. Sie litt an einer Krankheit, die im Volksmund Knochenschwund heisst und über den altersbedingten Knochenabbau hinausgeht, der bei jedem Menschen ab etwa 40 Jahren einsetzt. «Ich war schockiert», erinnert sich Giannina Meienhofer. «Ich fühlte mich so zerbrechlich wie Glas und fürchtete mich vor Stürzen, weil mir Knochenrisse drohten. Ich begann, mich besonders vorsichtig durch den Alltag zu bewegen.»

Den Kampf mit der Krankheit aufgenommen

Doch die Mutter dreier erwachsener Kinder liess sich von der Krankheit nur kurz einschüchtern. Stattdessen packte sie das Problem entschlossen an, wie es ihrem energischen Temperament entspricht. «Ich schlucke seither regelmässig Kalziumpräparate», erklärt Giannina Meienhofer. «Ausserdem brachte ich mich auf den Geschmack von kalziumreichen Milchprodukten.» Sie trinkt nun täglich Milch und isst oft

Käse, am liebsten milden Tilsiter. Ihr früher bewegungsarmes Leben krempelte die Frau um, indem sie sich einen Hund anschaffte. «Dank seines starken Bewegungsdrangs ist der kleine Hund ein Fitnesstrainer», meint sie lachend. Zudem festigt sie ihre Muskulatur mit Übungen auf einer Power Plate, einem Fitnessgerät mit vibrierender Standfläche. Die unermüdliche Anstrengung lohnt sich. «Neue Messungen der Knochendichte haben gezeigt, dass sich die Osteoporose stark zurückgebildet hat», sagt Giannina Meienhofer. «Auf diesen Erfolg bin ich mächtig stolz.» Die Turbospaziergängerin verhält sich genauso, wie es die TerzStiftung empfiehlt. Diese Institution, die von der Migros unterstützt wird, setzt sich für ein gesundes und erfülltes Alter ein. In ihrer neuen Kampagne «Blib fit» zeigt die Stiftung, wie sich mit einem aktiven Lebensstil und kalziumreicher Ernährung der Abbau der Knochendichte in den späteren Lebensjahren entscheidend verlangsamen lässt. Dass die Kampagne nötig ist, zeigen Zahlen, die im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit in den Jahren 1997 bis 2000 für den

fünften Schweizer Ernährungsbericht erhoben wurden. Demnach nehmen 70- bis 75-Jährige in unserem Land pro Tag im Schnitt nur 928 Milligramm Kalzium zu sich. Empfohlen wäre aber ein ganzes Gramm.

Ein Klassikchor als geistige Stütze

Doch die Kampagne «Blib fit» reduziert den Begriff Gesundheit nicht auf solche Zahlen. Die TerzStiftung rät nämlich nicht nur zu ausgewogener Ernährung und regelmässigem Sport, sondern auch zu geistigen Herausforderungen und Geselligkeit. Auch an diese Empfehlung hält sich Giannina Meienhofer. Die Hobbysopranistin wirkt mit Leidenschaft im Kammerchor Oberthurgau mit. Vor Kurzen hat sie mit den anderen Sängerinnen und Sängern im St. Galler Dom vor grossem Publikum Haydns Paukenmesse vorgetragen. «Das Zusammengehörigkeitsgefühl im Chor tut mir gut», sagt die klassikbegeisterte Frau. «Und auch die grandiose Musik meines Lieblingskomponisten Haydn gibt mir innere Stärke.» Texte Michael West Bilder Jorma Müller

Sabine Bochenek, müssen Ältere literweise Milch trinken, um den Knochenabbau zu bremsen? Nein, es ist ausreichend, wenn ältere Menschen pro Tag drei bis vier Portionen Milchprodukte zu sich nehmen. Eine Portion wäre zum Beispiel ein Becher Joghurt oder ein Glas Milch. In Absprache mit dem Arzt können zusätzlich Kalziumund Vitamin-D-Präparate eingenommen werden. Was tun nun aber Menschen, die keine Milch vertragen? Wer nur den Milchzucker nicht verträgt, kann auf Käse oder laktosefreie Spezialprodukte ausweichen. Für Personen mit einer Allergie auf Milcheiweiss sind Lebensmittel auf Sojabasis eine gute Alternative. Auch ein Mineralwasser wie Aproz ist kalziumreich. Welche Rolle spielt Sport beim Kampf gegen den Knochenabbau? Regelmässige körperliche Bewegung, und zwar von Kindsbeinen an, hilft dem Körper, das aufgenommene Kalzium in die Knochen einzulagern. Der Knochenstoffwechsel wird angeregt. Gerade für ältere Menschen ist auch Muskeltraining wichtig, weil Muskelkraft Stürze vermeiden hilft. Bewegung im Freien soll besonders guttun. Ja, denn das Sonnenlicht hilft dem Körper, Vitamin D zu produzieren. Und dieses Vitamin kurbelt ebenfalls den Knochenstoffwechsel an.


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56 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Die Glace-Magier vom Zürichsee

Neu werden Crème-d’or-Glaces von Midor nur noch mit natürlichen Aromen hergestellt. Vier Entwickler tüftelten dafür zwei Jahre lang.

Gaumenakrobaten unter sich: Urs Flachsmann, Emil Schoch, Irene Geilinger und Urs Buchegger (von links).

W

as suchen Brennnessel, Holunder und Kürbis in einer Glace? Sehr viel, zumindest wenn man es sich auf die Fahnen schreibt, bei der Herstellung seiner Glaces komplett auf künstliche Zusatzstoffe zu verzichten. Nichts weniger als das macht die zur M-Industrie gehörende Midor: Eigelb anstelle von Emulgator E 471, Zitronensaft anstatt Säuerungsmittel und Fruchtund Gemüseextrakte von Kirschen oder eben Kürbis statt künstlicher Farbstoffe. Künftig werden alle Speiseeise der Crème-d’or-Linie nur noch mit natürlichen Aromen und pflanzlichen Farbstoffen hergestellt.

Hunderte Versuche waren nötig

Vor zwei Jahren haben die GlaceEntwickler rund um Irene Geilinger mit der Umstellung begonnen. «Hunderte von Versuchen waren

nötig, bis wir zufrieden waren», erinnert sich die Entwicklungsleiterin und Chefin der Qualitätssicherung bei Midor. Heute ist das Ziel erreicht: Alle 45 Glacesorten von Crème d’or sind frei von künstlichen Zusatzstoffen. Midor stellt jährlich rund 1500 Tonnen der kühlen Versuchung her. Warum hat die Midor überhaupt einen solchen Aufwand betrieben? «Glace ohne Zusatzstoffe ist ein weltweiter Trend und wird die Zukunft bestimmen», erklärt Irene Geilinger. Die Lebensmittelingenieurin muss es wissen: Midor ist in der Schweiz die führende Glace- und Biskuitherstellerin. Insgesamt produziert das zur Migros-Industrie gehörende Unternehmen in Meilen ZH über 9000 Tonnen Glace. Der wichtigste Grund für die Umstellung: «In der Schweiz wünschen sich immer mehr Konsumenten natürliche Produkte»,

betont Irene Geilinger. «Dieses Bedürfnis können wir nun erfüllen.» Doch es war ein weiter Weg. «Ohne mein Team wäre das unmöglich gewesen», sagt Irene Geilinger. Ihr Team, das sind Emil Schoch, Urs Flachsmann und Urs Buchegger. «Die erste Herausforderung war die Grundrezeptur», erzählt Urs Flachsmann. Und Herausforderung will bei dem Mann etwas heissen. Er arbeitet seit über 30 Jahren bei der Midor und ist Geschmacksspezialist.

Randensaft gibt dem Erdbeereis die rote Farbe

Geschmack haben auch MidorGlaces. Die Grundrezeptur besteht aus Rahm, Milch und diversen natürlichen Zuckerarten. Früher gehörte ein Emulgator dazu. Das Bindemittel half, die Glace schmackhaft zu machen: cremig und nicht zu kalt. «Heute benüt-

Farbencheck: Ist das Rot schon rot genug?

zen wir Eigelb», hält Urs Flachsmann fest. «Und Fruchtzucker hat das künstliche Sorbit, das die Eiscreme weich und portionierbar macht, aus den Crème-d’or-Glaces verdrängt.» Auch künstliche Farbstoffe sind passé. Randensaft zum Beispiel gibt dem Erdbeereis zusätzliche rote Farbe. Noch schwieriger war die Umstellung bei den Vanille- und


NEUES AUS DER MIGROS

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GLACEMACHERIN Irene Geilinger, Entwicklungsleiterin und Chefin der Qualitätssicherung bei Midor. Irene Geilinger, die Midor setzt bei Glaces von Crème d’or ausschliesslich auf natürliche Zutaten. Waren die künstlichen gesundheitsschädigend? Nein, die Zusatzstoffe sind unbedenklich, sonst wären sie in der Schweiz nicht zugelassen. Natürliche Zutaten kosten mehr. Trotzdem werden die Crème-d’or-Glaces nicht teurer. Wieso? Wir verzichten auf einen Teil unserer Marge. Geholfen hat auch die Beschaffungssituation bei den Rohstoffen im letzten Jahr. Rahm und Milch wurden beispielsweise günstiger. Dass Mehrwerte für den Kunden nicht gerade höhere Verkaufspreise bedeuten, ist typisch Migros.

Feine Nase: Urs Flachsmann testet die Qualität einer Vanilleschote, die den Aromastoff Vanillin ersetzt.

Schokoladeglaces, den wichtigsten Sorten der Midor. «Das war eine echte Knacknuss», erinnert sich der ehemalige Chemielaborant Emil Schoch. Was die wenigsten wissen: Nicht in allen Vanilleglaces ist überhaupt Vanille vorhanden. Der Hauptaromastoff Vanillin sorgt bei diesen dafür, dass es trotzdem nach Vanille schmeckt. Bei der Midor veredeln nun echte Vanille-Extrakte aus Madagaskar die Glaces. «Die Umstellung auf eine natürliche Zutat war jedoch nur das eine», erklärt Spezialist Buchegger. «Jeder Konsument hat eine eigene Vorstellung davon, wie ein Vanilleglace zu schmecken hat.» Und Irene Geilinger ergänzt: «Oftmals prägt uns, wann und wo wir als Kind eine Glace probiert haben. Eine Vanilleglace in Italien unterscheidet sich aber sehr von unseren. Auch die deutschen Glaces schmecken anders. Viel

butteriger als in der Schweiz.» Nicht nur mit den Vanilleglaces kehrt Midor «back to the roots» ¬ so enthalten auch Schokoloadeund Erdbeereis sowie alle übrigen Crème-d’or-Glaces nur noch natürliche Zutaten und schmecken wie zu Grossmutters Zeiten.

Enttäuschung beim ersten, Erfolg beim zweiten Test

Wie reagieren die Kunden auf diese Geschmacksveränderung? «Wir haben die neuen Rezepturen in einem grossen Test von über 100 Personen probieren lassen», antwortet Irene Geilinger. Die Testpersonen verglichen dabei die neue und alte Rezeptur und Glace von einem Konkurrenten. «Beim ersten Test unterlagen die neuen Glaces klar.» Glacespezialist Urs Buchegger ergänzt: «Bei unserem Job braucht es Durchhaltevermögen. Anders geht es nicht.» Die Experten verschwanden wieder in

ihrem Labor, tüftelten, diskutierten, stritten und fanden neue Lösungen – und diesmal die richtigen: Im zweiten Test wurden die neuen Crème-d’or-Glaces mit Abstand am besten bewertet. Welche Voraussetzung ausser Durchhaltevermögen braucht es sonst noch, um neue Glaces zu kreieren? «Das Wichtigste ist ein ausgeprägter Geschmackssinn und die Liebe zu gutem Essen», meint Urs Buchegger. Sagts, verlässt das Labor und kehrt mit einer Dose zurück, deren Inhalt von einem durchdringenden Grün ist. «Das ist ein Pistazienpüree, das aus Sizilien stammt. So schmecken echte Pistazien!» Eins ist nach dem Besuch bei der Midor klar: Hier sind Gaumenmagier am Werk, die uns auch in Zukunft mit tollen Geschmackserlebnissen verzaubern werden. Texte Christoph Petermann Bilder Paco Carrascosa

Rohstoffe wie zum Beispiel Vanille unterliegen grossen Preisschwankungen, oder es kann zu Lieferengpässen kommen. Stossen Sie da nicht an Ihre Grenzen? Ja, manchmal gibt das schwierige Situationen, vor allem bei Rohstoffen, die nur in wenigen Ländern angebaut werden. Da kann das Wetter oder die politische Situation schnell zu Versorgungsproblemen führen. Deshalb kaufen wir Rohstoffe wie Vanille aus Madagaskar oder Zimt aus Ceylon in grösseren Mengen ein. Natürlich sind auch unsere Lieferanten gefordert. Diese haben in den Produktionsländern gute Kontakte und kennen die Situation.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Michele Kuringer aus Einsiedeln, 15 Jahre «Ich mag den M-BudgetEnergydrink, der ist günstig und wirkt.»

Bashkim Ilazi aus Wollishofen, 33 Jahre «Ich bin Stammkunde, weil mich das reichhaltige Angebot überzeugt und der Preis stimmt.»

Chindy Schatt aus Einsiedeln, 15 Jahre «Mir gefällt, dass die Produkte trotz guter Qualität nicht so teuer sind.»

Ampika Huber aus Feusisberg, 44 Jahre «Ich freue mich immer wieder über das frische Obst und Gemüse.»

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Barbara Schneider aus Bern, 26 Jahre «Gut, dass die Migros ihre Biolinie weiter ausbaut und die Auswahl stets grösser wird.»

Bilder Siggi Bucher

Darum lieben wir die Migros

Marta Meier aus Menzingen, 58 Jahre «Mich überzeugt das gute Preis-Leistungs-Verhältnis und die freundliche Bedienung.»

Herbert Frutiger aus Pfäffikon/SZ, 51 Jahre «Die Angestellten sind stets freundlich, und der Preis stimmt auch.»

Vreni Sieber aus Zürich, 58 Jahre «Ich schätze vor allem die Frische des Gemüses und der Fleischprodukte.»

Rashid Dkhili aus Zürich, 27 Jahre «Ich schätze das M-Budget-Angebot und dass es in der Migros keinen Alkohol gibt.»

Alfred Hostettler aus Zürich, 63 Jahre «Das Angebot in der Migros ist riesengross, und der Preis stimmt auch.»

Richard Fuchs aus Unteriberg, 43 Jahre «Ich schätze das günstige Mittagsmenü und den Kaffee, der einfach ausgezeichnet schmeckt.»

Eine neue Studie zeigt: Die Migros baut ihre Position als Nummer eins aus.

S

chon im vergangenen Jahr stand die Migros auf dem Siegerpogerpo41,9% dest und hat nun weiter ter Coop, Aldi, Manor Food, aufgeholt: Von 1000 der zwiiLidl, Volg, schen 14 und 59 Jahre alten Spar, Pam, Befragten bezeichnen 54,2 54,2% andere Prozent die Migros als ihr Migros liebstes Detailhandels-unternehmen. Die repräsentative Studie von 0,4% Marketagent.com Schweiz zeigt 3,5% Globus Delicanoch mehr: Die Migros hat das Denner tessa beste Preis-Leistungs-Verhältnis und das freundlichste Personal. Die Migros ist Das meinen auch die von uns und bleibt das spontan Befragten in Zürich und beliebteste Einsiedeln. Unternehmen.

Rolf Branschen aus Zürich, 60 Jahre: «Ausser Wein bekomme ich in der Migros alles. Ich bin rundum zufrieden mit der Qualität.»

Marianne Rudolf aus Zürich, 70 Jahre «Ich bin eine langjährige Kundin und fühle mich in der Migros ganz einfach zu Hause.»

Ramona Filli aus Einsiedeln, 30 Jahre «Toll ist, dass Produkte kurz vor dem Ablaufdatum günstiger angeboten werden.»

Esti Lengen aus Einsiedeln, 33 Jahre «Ich liebe die Migros, weil mir ihre Produkte vertraut sind, etwa das Wasser von Aproz.»

Max Rey aus Zürich, 83 Jahre «Mir liegt die Migros gut am Weg, und das Brot ist immer frisch und schön luftig.»


60 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

André Waltisberg, warum hat die Migros 1999 das Gütesiegel «Aus der Region. Für die Region.» (AdR) eingeführt?

Mit ihren zehn regionalen Genossenschaften war die Migros seit je in den Regionen verankert. Die Nähe zu Konsumenten und Produzenten hat sie schon immer gelebt. Sie arbeitete bereits seit Jahrzehnten mit regionalen Lieferanten und Produzenten zusammen. Nur wurde dieser Mehrwert gegenüber den Konsumenten zu wenig hervorgehoben. Aber Ende der Neunzigerjahre war die Zeit reif dafür, dies zu ändern. Weshalb?

In Europa gab es Lebensmittelskandale. Beim Fleisch waren BSE und die Maul- und Klauenseuche grosse Themen, bei den pflanzlichen Lebensmitteln die hohen Pestizidrückstände. Das schwächte das Vertrauen der Konsumenten in die Lebensmittelsicherheit. Zudem beunruhigte die Globalisierung die Menschen. Die Migros erkannte dies und antwortete da-

rauf mit ihrem AdR-Programm. Denn AdR steht für Sicherheit, Transparenz, Rückverfolgbarkeit und eben – Regionalität. Ist AdR nicht vor allem eine Herkunftsbezeichnung?

Doch. Aber darüber hinaus garantiert das Label den Kunden, dass mindestens zwei Drittel der Wertschöpfung eines AdR-Produkts in der jeweiligen Region erwirtschaftet werden.

Was versteht die Migros ros eigentind das die lich unter «Region»? Sind Kantone oder die Gebiete iete der enschaften? zehn Migros-Genossenschaften?

Eine Region, so wie wirr sie verstehen, entspricht in etwa dem GenossenGebiet einer Migros-Genossenschaft. Was bringt AdR den Kunden? unden?

Die Konsumenten unterstützen mit ihrem Kauf die regionale Landwirtschaft und eine ine nachhaltige Produktion. Sie wissen, issen, dass AdR-Produkte gut sind, das schafft Vertrauen und ein Gefühl der

«Die Migros lebt die Nähe zur Region»

Mit dem Label «Aus der Region. Für die Region.» setzt die Migros auf regionale Produkte. Der für das Gütesiegel er Verantwortliche, André Waltisberg, über enge Heimatgefühle, zufriedene Kunden, strenge hinken. Reglemente und Muotathaler Urwaldschinken.

Sicherheit. Ausserdem vermitteln AdR-Produkte den Konsumenten Heimatgefühle. Gibt es neben guten Gefühlen auch handfeste Vorteile?

Ja. Die Kunden können aufgrund der Herkunftsbezeichnung feststellen, von welchem Produzenten aus der Region das Produkt stammt. Vielleicht kennen sie ihn sogar persönlich. Wir schreiben

André Waltisberg Der studierte Betriebsökonom André Waltisberg (43) ist Leiter Supermarkt/Verbrauchermarkt bei der Genossenschaft Migros Luzern und für die gesamte Migros zuständig für das Label «Aus der Region. Für die Region.» Er lebt in Horw LU, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. In seiner Freizeit verbringt er Zeit mit seiner Familie, bewegt sich gerne in der Natur, schätzt gutes Essen und guten Wein. Als echter Luzerner verzichtet er nie auf die Fasnacht.

wann immer möglich den Produzenten und den Produktionsort auf dem Artikel an. Aber bei Milch ist es beispielsweise nicht möglich, auf jeder Flasche anzugeben, von welchem Hof ihr Inhalt stammt. Hier geben wir die Molkerei an. Unsere AdR-Bio-Milch stammt aus dem Schwyzer Milchhuus, die Milchproduzenten und die Kühe sind rund um die Rigi zu Hause.


NEUES AUS DER MIGROS Schätzen die Kunden AdR-Erzeugnisse?

Ja, und wie! AdR-Produkte sind bei den Kunden von Anfang an extrem gut angekommen. Sie schätzen es mehr denn je, Lebensmittel aus der Region zu kaufen, in der sie leben und die sie kennen. Schlägt sich dies auch in den Verkaufszahlen nieder?

Gewiss. 2009 erzielte die Migros mit AdR-Artikeln einen Umsatz von 747,5 Millionen Franken. Dies ist gleich viel, wie mit der Kultmarke M-Budget umgesetzt wurde. Wie qualifiziert sich ein Produkt dafür, das Label AdR zu tragen?

Bezüglich der Herkunft der Zutaten gibt es strenge Vorschriften, die im Reglement der Interessensgemeinschaft Regionalmarken festgeschrieben sind. In dieser Organisation sind auch andere Firmen als die Migros vertreten. Diese Vorschriften sind also keine Erfindung der

Breites Angebot: Innerschweizer AdR-Produkte.

AdR — ein Erfolg 1999 startete die Genossenschaft Migros Luzern das «Au der Region. Programm «Aus Region (AdR). Seit Für die Region.» al Genossen2006 bieten alle AdR-P schaften AdR-Produkte an. gib bei der Gesamthaft gibts 80 AdRMigros rund 8000 2 Erzeugnisse. 2009 erzielte die Migros mit AdR-Artikeln einen Umsatz von 747,5 Millionen Franken. Fran

Migros. Sie besagen, dass ein Erzeugnis, das nur aus einer Zutat besteht, wie beispielsweise Milch oder Salat, zu 100 Prozent aus der Region stammen muss. Bei zusammengesetzten Produkten muss der Hauptbestandteil aus der Region stammen und 75 Prozent der Gesamtmenge der Rohstoffe ebenfalls. Auch muss, wie erwähnt, die Wertschöpfung zu zwei Dritteln in der Region erfolgen. Können Sie dies an einem Beispiel konkretisieren?

Nehmen wir ein Schafmilchjoghurt mit Kirschen. Der Hauptbestandteil Schafmilch muss aus der Region stammen, der Zucker und die Kirschen kommen von ausserhalb.

Schafmilchjoghurt ist ja kein Massenerzeugnis. AdR berücksichtigt also auch kleine Hersteller?

Ja. Bei der Migros Luzern stammt beispielsweise der Engelberger Klosterkäse aus einer Dorfkäserei. Ein Familienbetrieb stellt unseren Urwaldschinken aus dem Muotathal her. Dieser wird mit Holz geräuchert, das aus dem grössten Fichtenurwald Europas stammt, der im Muotathal liegt. In unserem AdR-Sortiment führen wir so Exotisches wie Kiwis aus Sempach. Und wir arbeiten auch mit sozialen Einrichtungen zusammen: Bioprodukte beziehen wir unter anderem vom Hof der Strafanstalt Wauwilermoos oder vom Werk- und Wohnheim Murimoos. Sie sehen, es gibt keine Ansprüche an die Mindestgrösse eines Produzenten. Wie viele Produzenten liefern ihrer Genossenschaft AdRErzeugnisse?

Vom Produzenten direkt zum Konsumenten: André Waltisberg pr präsentiert die neue AdRWerbekampagne.

Wir führen von 750 Erzeugern 800 Produkte. Dies entspricht dem gesamten Standardsortiment eines deutschen Discounters. Müssen die Produzenten eine Mindestmenge anbieten?

Entscheidend dafür, ob wir ein Produkt ins AdR-Sortiment aufnehmen, ist das Kundenbedürfnis danach. Erfreulich ist, dass wir mit AdR auch kleinere Produzenten berücksichtigen können, voraus-

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gesetzt, sie sind innovativ, konkurrenzfähig und können regelmässig liefern. Stellt die Migros-Industrie auch AdR-Produkte her?

Ja, klar, wenn die Rohstoffe aus der Region stammen und die Fabrikation in der Region geschieht. Gibt es Waren, die das AdR-Gütesiegel nicht tragen können?

Alle Non-Food-Artikel. Das Label beschränkt sich auf Lebensmittel. Wie garantiert die Migros, dass ein Produkt die Bezeichnung AdR zu Recht trägt?

Dafür sorgen unabhängige Zertifizierungsstellen, welche die Herstellung der Produkte regelmässig kontrollieren. Werden die AdR-Produkte immer in der definierten Region produziert, verarbeitet und verpackt?

Grundsätzlich ja. Es kann aber sein, dass es in der Region beispielsweise keine Mühle oder keinen Schlachthof gibt. Dann darf das Mahlen oder Schlachten ausserhalb der Region einen Drittel des Werts des Produkts nicht überschreiten. Sonst ist es kein AdRProdukt mehr. Gerade geschlachtet werden darf nicht überall. Bei der Schlachtung gilt es, strenge Tierschutzbestimmungen und Hygienevorschriften einzuhalten. Diese gelten nicht nur für die Migros, sondern auch für die anderen Mitglieder der IG Regionalmarken. Wie sehen Sie die weitere Entwicklung von AdR?

Ich bin überzeugt, dass das Bedürfnis der Konsumenten nach Sicherheit im Lebensmittelbereich weiter zunehmen wird. Die Herkunft der Produkte ist heute schon wichtig, ebenso die Transparenz. Diese Anforderungen erfüllen die Produkte aus der Region optimal.

Interview Daniel Sägesser Bilder Christian Benedikt

Lernen Sie die regionalen Produzenten der Migros kennen.


62 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

So gut schmeckt die Heimat

«Aus der Region. Für die Region.» ist der perfekte Dreiklang von Produzent, Handel und Konsument. Der Nachbar ist der Kunde, sein Antrieb ist die Freude am regionalen Genuss. Für die Produzenten ist das Label Verpflichtung und für die Migros eine Frage des Vertrauens.

T

aufrische Rispentomaten aus dem Genfer Hinterland schmecken dem Stadtgenfer besser als die roten Schwestern aus Spanien. Und Milch aus dem Züribiet hat für den Stadtzürcher sicher mehr Geschmack als Milch aus Basel. Logisch! Heimat ist immer mit Emotionen verbunden. Heimat beginnt beim Einkauf, wenn die eigene Region, der regionale Produzent berücksichtigt wird. Ein Schangnauer Bauer

wird in Italien seinen Büffelmozzarella noch mehr rühmen als zu Hause im Emmental. Gesunder Lokalpatriotismus nennt sich das.

«Mitenand» für Frische, Heimat und Umwelt

Die Konsumenten kaufen heutzutage lieber hier statt dort ein. Ihr Einkaufsverhalten ist überlegt, sie wollen wissen, von wo was stammt. Und sie wollen wissen,

wer es produziert. «Aus der Region. Für die Region.» befriedigt diese Ansprüche. Und es ist nicht nur ein Label, sondern es versinnbildlicht den gemeinsamen Gedanken – zwischen den Produzenten, der Migros und den Kunden. «Mitenand» für Frische, Heimat und Umwelt. «Mitenand» heisst auch die aktuelle Plakatkampagne, die in den regionalen Migros-Genossenschaften anläuft und aufzeigt,

dass es nur «mitenand» gehen kann. Kein Wunder, ist die Zahl von anfänglich 100 Produzenten für «Aus der Region. Für die Region.» vor elf Jahren auf heute über 7500 gewachsen. Aus Überzeugung für die Sache und die Migros. Fazit: Das Label mit den blauen Bergen und der gelben Sonne tut gut, und seine Produkte sind gut. Martin Jenni

Wettbewerb: In die Region mit «SF bi de Lüt» «SF bi de Lüt — über Stock und Stein» ist eine Reisesendung, die quer durch die Schweiz führt — gesponsert vom Migros-Label

«Aus der Region. Für die Region.» In der aktuellen Staffel unternimmt das Wanderduo Nik Hartmann und Hundedame Jabba einen Abste-

cher ins Fürstentum Liechtenstein, bevor sich die zwei von Osten in Richtung Innerschweiz und Wallis bewegen. Ziel ist die Dufourspitze.

Die Sendung läuft itag um jeweils am Freitag 20.05 Uhr auf SF 1. Mehr Infos: www.migros.ch/ausderregion

Beantworten Sie folgende Frage: In welcher Migros-Genossenschaft befindet sich die Wanderroute Vitznau—Engelberg in der Sendung «SF bi de Lüt » vom 21. Mai 2010? 1) Tessin, 2) Luzern, 3) Waadt

sendem Konzertbesuch für vier Personen. GM Aare: Essen in der historischen Beiz zum Wilden Mann in Ferrenberg BE für zehn Personen. GM Neuenburg-Fribourg: Nachtessen in der Pinte de Meyriez und Übernachtung im Le Vieux Manoir in Murten für zwei Personen. GM Genf: Nachtessen und Übernachtung in der Domaine de Châteauvieux in Satigny GE für zwei Personen.

GM Zürich: Besuch im Zoo Zürich und Nachtessen im Restaurant Bederhof für acht Personen.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Bodenständig: Gemüsegärtnerin Jessica Bigler und Melanie Siegrist von der Migros Luzern.

Bilder Wirz

Die Migros Luzern schwört auf Gemüse aus Emmen

Aus der Region: Lauch, aktueller Tagespreis

Seit 35 Jahren beliefert der Familienbetrieb Bigler-Gemüse aus Emmen die Migros Luzern. Acht landwirtschaftliche Mitarbeiter sorgen dafür, dass ein Feuerwerk an regionalen Produkten angeboten werden kann: Nüsslisalat, Lattich, Lauch, Schnittlauch, Zuckerhut, Eisbergsalat, San-MarzanoTomaten, Bärlauch und vieles mehr. Und sonst? Drei Fragen an Betriebsleiterin Jessica Bigler (32): Können Sie mit Ihrem Beruf ausschlafen?

Nur am Sonntag. Und auch das nur, wenn es der Hund zulässt. Was ist das Schönste an Ihrem Beruf? Meine abwechslungsreiche Tätigkeit, das Bodenständige. Wenn ich sehe, wie etwas Natürliches aus dem Boden wächst, und ich weiss, dass ich daran mitbeteiligt bin. Was ist Ihre Spezialität? Minigemüse Blumenkohl und Broccoli oder aktuell unsere Frühlingszwiebeln.


64 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Früh auf den Beinen: Käser Michael Jaun und Heidi Pfäffli von der Migros Aare.

Aus der Au de Region: Regi Schangnauer Büffel-Mozzarella,

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Die Migros Aare verkauft Schangnauer Käse

Die Bergkäserei Marbach wirbt mit ihrer Käsekultur. Und wer schon einmal den Dorfkäse oder die Butter gekostet hat, weiss was die 21 Mitarbeiter unter Käsekultur verstehen. Jährlich werden rund 11 500 000 Kilo Kuh- und 145 000 Kilo Büffelmilch verarbeitet. Der Migros Aare liefert die Käserei ihren delikaten Schangnauer BüffelMozzarella. Und sonst? Drei Fragen an den Geschäftsführer und Käsemeister Michael Jaun (34): Können Sie mit Ihrem Beruf ausschlafen? Leider nein. Die Arbeiten in einer Käserei beginnen früh. Wir arbeiten in der Produktion in vier Schichten. Die erste Schicht beginnt bereits um 3.30 Uhr. Mein Arbeitstag beginnt normalerweise um 5.30 Uhr. Was ist das Schönste an Ihrem Beruf? Ich übe in einem modernen Umfeld ein uraltes Handwerk aus. Was ist Ihre Spezialität? Speziell ist natürlich unser Schangnauer Büffel-Mozzarella.


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Poulet Minifilets Optigal (Midi) Schweiz, per 100 g 3.– statt 3.70 nur in der Selbstbedienung

Gemüse Rispentomaten Schweiz/Niederlande, per kg 3.20 statt 5.20

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Kopfsalat Salanova Duo aus der Region, pro Schale 2.50 statt 3.80

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Käse

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Gruyère surchoix per 100 g 1.60 statt 2.– Berner Alpkäse aus der Region, per 100 g 2.– statt 2.45 Käse in Bedienung: Flösserkäse per 100 g 2.– statt 2.55

Fisch Pangasiusfilets Vietnam/Zucht, per 100 g 2.50 statt 3.–

Käse in Bedienung: Lenker Kräuterkäse aus der Region, per 100 g 2.10 statt 2.65

Fleisch

Menübeilagen/-zutaten

Schweinsbraten/-plätzli Hals Schweizer Fleisch, per 100 g 1.85 statt 2.20 in der Selbstbedienung Schweinsfilets Schweizer Fleisch, per 100 g 4.20 statt 4.95 in der Selbstbedienung

Frisch und fertig Anna’s Best Menü Asia im Duo-Pack 4.– günstiger z. B. Anna’s Best Bananen Gemüse-Curry, 2 x 360 g 11.80 statt 15.80

Früchte

Agnesi Spaghetti, Penne oder Cravettine, 750 g z. B. Agnesi Cravettine, 500 g + 250 g 2.05 statt 3.05

Milchprodukte Quarkcrème Vanille aus der Region, 500 g 2.50 statt 3.10

Süsswaren/Schokolade

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Guter Fang: Fischer Philippe Wolf und Anne-Laure Bonnet von der Migros Neuenburg-Fribourg.

Frischer Fisch für die Migros Neuenburg-Fribourg

Aus der Region: Silberfelchen, aktueller

Tagespreis

Der Urgrossvater gründete in Chevroux VD die Fischerei, heute hat die Bernard Wolf SA zehn Mitarbeiter. Ins Netz gehen unter anderem Hecht und Silberfelchenfilets. Und sonst? Drei Fragen an Fischer Philippe Wolf (29): Können Sie mit Ihrem Beruf ausschlafen? Wir sind am Morgen schon vor 6 Uhr auf den Beinen und auf dem See. Was ist das Schönste an Ihrem Beruf? Die Sonne geht auf, der Tag beginnt. Der See ist spiegelglatt, Ruhe, alles schläft, ausser die Natur und wir Fischer. Was ist Ihre Spezialität? Wir räuchern viele Fische, davon auch Silberfelchen. Die werden von den Konsumenten der Migros Neuenburg-Fribourg sehr geschätzt.


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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Vom Feld direkt in die Migros Genf

Aus der Region: Rispentomaten, aktueller Tagespreis

Grossvater Louis gründete 1925 den Familienbetrieb. Heute arbeiten in der Firma von Bernard Janin 10, in der Hochsaion 25 Mitarbeiter. Freude bereitet dem Patron, dass seine Zwillingssöhne Claude und Damien in die Firma miteingestiegen sind. Die Migros Genf wird nebst Rispentomaten, Erdbeeren auch mit Petersilie, Lauch, Zwiebeln, Nostranogurken und mehr beliefert. Und sonst? Drei Fragen an Geschäftsführer Bernard Janin (54):

Können Sie mit Ihrem Beruf ausschlafen? Leider nein. Meine Freizeit ist knapp bemessen. Was ist das Schönste an Ihrem Beruf? Die Genugtuung, etwas herzustellen, vom Saatkorn bis hin zum fertigen Produkt für den Konsumenten. Was ist Ihre Spezialität? Mara-des-Bois-Erdbeeren und Rispentomaten.

Spezialität aus erster Hand: Tomatenzüchter Bernard Janin und Antonio Sordillo von der Migros Genf.


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Ihr Reiseprogramm: 1.Tag: Busfahrt Schweiz-Savona, Einschiffung. Auslaufen 17.00h. 2.Tag: Neapel 13.00-19.00h 3.+4.Tag: auf See 5.Tag: Port Said (Ägypten) 08.00-24.00h 6.Tag: Suezkanal Passage 7.Tag: Sharm El-Sheikh (Ägypten) 07.00-19.00h 8.Tag: Safaga (Ägypten) 07.00-22.00h 9.+10.Tag: auf See 11.Tag: Aden (Jemen) 09.0020.00h 12.Tag: auf See 13.Tag: Salalah (Oman) 09.00-18.00h 14.Tag: auf See 15.Tag: Muscat (Oman) 08.30-18.00h 16.Tag: Fujairah (V.A.E.) 17.+18.Tag: Dubai. 2 Tage zur freien Verfügung. 19.Tag: Dubai. Ausschiffung am Abend, Transfer zum Flughafen und Rückflug in die Schweiz. 20.Tag: Ankunft Pauschalpreise pro Person in CHF: Kat I1 I3 I4 E2 B1 B2 B3 B4 B6

Kabine 2-Bett Innen Standard 2-Bett Innen Standard 2-Bett Innen Superior 2-Bett Aussen Standard 2-Bett Aussen Balkon 2-Bett Aussen Balkon 2-Bett Aussen Balkon 2-Bett Aussen Bakon 2-Bett Aussen gr. Balkon

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Der neue ****+ Diamant der Costa Flotte Dieses Schiff wird Sie faszinieren. An Bord erwarten Sie einzigartige Ferienerlebnisse. Jedes Detail der Costa Deliziosa ist der perfekte Ausdruck von Kunst, Form und Schönheit: Insgesamt 1130 Kabinen, davon 52 mit direktem Zugang zum Spa, 662 mit privatem Balkon 4 Restaurants, inklusive Club Deliziosa und Samsara Restaurant 11 Bars, inklusive der Cognac & Cigar Lounge und der Coffee & Chocolate Bar 4 Whirlpools, 3 Swimmingpools - einer mit ausfahrbarem Glasdach Samsara Spa: WellnessBereich auf 3.500 m² über zwei Decks - mit Fitnesscenter, Thalassotherapie, Sauna, Türkischem Dampfbad, Solarium 4D-Kino, Theater über 3 Decks, Kasino, Discothek Grand-Prix Simulator und Golf-Simulator

Inbegriffen: Busfahrt Schweiz nach Savona, Kreuzfahrt inkl. Vollpension und Bordveranstaltungen, Hafentaxen, Transfer Hafen-Flughafen Dubai, Direktflug mit Swiss Dubai-Schweiz, Flughafentaxen, Treibstoffzuschläge. Nicht inbegriffen: Landausflüge, Annullationskosten-Versicherung, oblig. Service Entgelt (Euro 108.- pro Person)

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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Weisses Gold: Milchbauer Ulrich Hollenstein und Martin Mühlemann von der Migros Zürich.

Aus der Region: Züribieter Vollmilch, 1 l, Fr. 1.55

Frisch gemolken für die Migros Zürich

Der Milchwirtschaftsbetrieb Hollenstein in Dürnten hat eine eigene Aufzucht in den Voralpen in einer Hügelzone auf 700 m ü. M. Die landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt 27,5 Hektaren, hinzu kommen 3,5 Hektaren Wald sowie 22 Kühe und 16 Stück Jungvieh. Produziert wird Milch, Heu und Holz. Die Molkerei Neff verarbeitet 140 000 Kilo Milch von den Kühen der Familie Hollenstein und liefert der Migros Zürich daraus Pastmilch, Joghurt und Butter. Und sonst? Drei Fragen an den Betriebsleiter Ueli Hollenstein (53), der den Betrieb mit seiner Frau leitet. Beide arbeiten neben ihrem Betrieb noch Teilzeit. Können Sie mit Ihrem Beruf ausschlafen? Nein. Eigentlich nicht. Ich nehme mir zehn Tage Ferien im Jahr. Dann schlafe ich an gewissen Tagen aus. Was ist das Schönste an Ihrem Beruf? Die Selbständigkeit und die Arbeit in der Natur, das schätze ich. Was ist Ihre Spezialität? Gutes «Grundfutter» produzieren.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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Fruchtbecher

Das Bio-Joghurt im 500-g-Becher gibt es neu auch in der Sorte Aprikose. Das feine Vollmilchjoghurt stammt aus Schweizer Produktion und besteht aus rein natürlichen Zutaten. Ob für zwischendurch oder als süsse Speise danach — die Aprikosenstücke machen aus dem Joghurt eine fruchtig leichte Versuchung. Joghurt, Aprikose, Bio, 500 g, Fr. 2.15

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➔ Von 1 Bund grünem Spargel jeweils die holzigen Enden abschneiden. Unteres Drittel schälen. Spargeln in 2 cm lange Stücke schneiden. Mit je 1 Prise Salz und Zucker sowie 1 TL Butter in kochendem Wasser während rund 10 Minuten bissfest garen. Zirka Fr. 7.50 ➔ Inzwischen 10 g Ingwer fein reiben, 1 kleine Knoblauchzehe dazupressen. Mit 1 EL Ahornsirup, 3 EL Apfelessig, 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette mischen. Zirka Fr. —.90 ➔ Spargeln auf 4 Teller mit je 3 Kopfsalatblättern verteilen und Vinaigrette darüberträufeln. Nach Belieben mit frischem, gehacktem Koriander bestreuen. Zirka Fr. 1.20 Tipp: Rüstabfälle im Sud auskochen und als Basis für eine Spargelsuppe weiterverwenden.

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Fruchtdessert

Fruchtmischung

Sie klingen exotisch und sind es auch: Die Skai-Kaugummis in der Geschmacksrichtung Ananas und Kokosnuss. Die neuen «Chätschis» erscheinen im praktischen Pocketbeutel und sind in limitierter Auflage erhältlich. Für weitere Gaumenfreuden sorgen nach wie vor die Skai-Klassiker Peppermint, Cinnamon, Fantastic Berry, White Fruit und viele andere feine Sorten. Skai Ananas-Coco, 20 g, Fr. 1.20

Die Lieblingsglace selber zu machen ist jetzt ganz einfach. Bananen, Erdbeeren, Kirschen, Äpfel — die gewünschten Früchte pürieren und mit der Pulvermischung Ice Dream schaumig mixen. Die Masse anschliessend in Glaceförmchen ins Tiefkühlfach legen, sechs Stunden abwarten, und schon ist das erfrischende Sommerdessert fertig zum Geniessen. Ice Dream, 250 g, Fr. 3.10

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Wunderbare Impressionen A-Rosa – Flussfahrt für alle Sinne

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise nach Passau im komfortablen Reisecar. Einschiffung. Um 16.30 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Wien. Geniessen Sie den Morgen an Bord und die vielen Annehmlichkeiten dieses Flussschiffes. Ankunft nach dem Mittagessen in Wien. Schwelgen Sie nach Herzenslust in den Zeiten der Donaumonarchie und entdecken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (ca. EUR 35.–). 3. Tag: Budapest. Ankunft nachmittags in der Hauptstadt Ungarns, auch «Königin der Donau» genannt. Budapest ist eine der schönsten Städte Europas. Das malerische Budapest, eine Stadt voller Lebensfreude erleben Sie auf einer Rundfahrt (ca. EUR 35.–). 4. Tag: Bratislava. Mittags Ankunft in Bratislava, der Hauptstadt der noch relativ jungen Republik Slowakei. Entdecken Sie die im Jahr 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen verschiedenen Jahrhunderten und Baustilen geprägten Altstadt auf einem Stadtrundgang (ca. EUR 19.–). 5. Tag: Krems–Melk. Die Stadt Krems verfügt über eines der besterhaltenen Altstadtensembles in Mitteleuropa mit der Gozoburg aus dem 13. Jh. Das Benediktinerstift Melk gilt als schönste Barockkirche nördlich der Alpen. Besuchen Sie die auf einem steilen Bergrücken hoch über der Donau liegende Stiftskirche (ca. EUR 39.–). 6. Tag: Passau–Schweiz. Rückreise in die Schweiz.

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1495.– 1895.– 2155.– 2555.–

Unsere Leistungen ■ ■ ■ ■ ■ ■

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Ihr Reiseprogramm

Reisedaten 2010 02.07.–07.07. 22.07.–27.07.

Burgund, Provence und Camargue MS Maribelle auf Rhône und Sâone

Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kategorie Vollpension an Bord Willkommenscocktail Mineralwasser zu den Hauptmahlzeiten Nutzung der meisten Bordeinrichtungen (Sauna, Wellness, Swimmingpool) Unterhaltung an Bord Deutschsprechende Bordreiseleitung

Nicht inbegriffen Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch; Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Ausflüge (an Bord buchbar) Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung (auf Anfrage) Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Abfahrtsorte ■

05.45 Basel SBB 07.00 Baden-Rütihof  07.30 Zürich-Flughafen  07.50 Winterthur-Rosenberg 08.15 Wil 

23.07.–30.07.

13.08.–20.08.

Preise pro Person Kat. Kabinentyp 1 2 3 4

Fr. Katalog- Aktionspreis preis

2-Bett-Kabine, Mosel-Deck 2050.– 2-Bett-Kabine, Rhein-Deck 2250.– 2-Bett-Deluxe-Kabine, Rhein-Deck 2550.– 2-Bett-Deluxe-Kabine, Donau-Deck 2750.–

1695.– 1895.– 1995.– 2195.–

Zuschläge Ausflugspaket mit 6 Ausflügen 2-Bett-Kabine zur Alleinbenützung Abreise 13.08.

Fr. 195.– 895.– 50.–

Unsere Leistungen ■ ■ ■ ■ ■ ■

Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Schifffahrt in der gebuchten Kategorie Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail Erfahrene Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht inbegriffen Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Fak. Ausflüge (an Bord buchbar) Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage Sitzplatz-Reservation Car 1.–3. Reihe Abfahrtsorte

Ihr Flussschiff Elegant, harmonisch und anspruchsvoll präsentiert sich die «MS Maribelle****+ ». Entdecken Sie so auf einzigartige Weise das Land des «Savoire Vivre» und erleben Sie die Landschaften Rhône und Saône aus einer ganz neuen Perspektive. Alle Kabinen liegen aussen und sind mit Dusche/WC, individuell regulierbarer Klimaanlage, Telefon, TV, Fön und Safe ausgestattet. Die Deluxe-Kabinen verfügen ausserdem über ein zu öffnendes Panoramafenster. Bordausstattung: Nichtraucher-Restaurant, Aussichtssalon mit Bar, Sonnen-Deck mit Whirlpool, Aussichtspromenade, Bordshop, Bibliothek.

06.15 Wil  06.40 Winterthur-Rosenberg 06.45 Basel SBB 07.00 Zürich-Flughafen  07.20 Aarau SBB 08.00 Baden-Rütihof  09.00 Burgdorf 

773

Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl für den Bustransfer behalten wir uns vor die An-/ Rückreise per Bahn zu organisieren.

1695.–

Reisedaten 2010

1. Tag: Schweiz–Lyon. Fahrt mit komfortablen Reisecar nach Lyon. Einschiffung. 2. Tag: Tournus–Chalon-sur-Saône. Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug (*) zu den Burgen, Schlössern und Klöstern im Südburgund mit Weindegustation. Am Nachmittag nimmt Ihr Schiff Kurs auf Chalon-sur-Saône. 3. Tag: Mâcon. Von Mâcon aus besuchen Sie den Felsen «La Roche de Solutré», einen grossartigen Steilhang aus Kalkstein mit einem auffälligen Profil sowie das Schloss Pierreclos (*). 4. Tag: Viviers. Heute bietet sich ab Viviers ein Ausflug (*) in das Ardèche-Gebiet an. Entdecken Sie diese unvergleichlich schöne Landschaft mit den felsigen Steilhängen. 5. Tag: Arles. Morgens bieten wir Ihnen einen Stadtrundgang in Arles (*) an. Nebst der römischen Arena ist Arles auch berühmt als Wirkungsstätte des Malers Vincent Van Gogh. Nachmittags besteht die Möglichkeit für einem abwechslungsreichen Ausflug (*) in die Camargue. 6. Tag: Avignon. Dank seiner berühmten Brücke ist Avignon seit dem 12. Jh. ein wichtiges Handels-zentrum. Besichtigen Sie den Papst-Palast, eine wahre Zitadelle erbaut auf einem Felsvorsprung und umgeben von einem Festungswall (*). 7. Tag: Avignon–Lyon. Geniessen Sie heute Ihre Fahrt auf der Rhône an Bord der MS Maribelle. 8. Tag: Lyon–Schweiz. Rückreise in die Schweiz.

Ihr Flussschiff Die A-Rosa Flussschiffe sind die schneeweissen Schiffe der neuesten Generation mit der berühmten Rose. An Bord der «A-Rosa Riva****+» befinden sich Rezeption, Boutique, Buffet-Restaurant, Grillbuffet, Café-Bar, Bar, Lounge, Wellness- und Fitnessbereich, Sauna, Sonnendeck mit Swimmingpool, Shuffleboard, Boule und Schach. Komfortable Aussenkabinen (z.T. mit frz. Balkon) mit Farb-TV, Safe, Fön, Dusche/WC, 220 V, Klimaanlage. Stilvolle Einrichtungen, grosszügige Dimensionen und elegante Details machen Ihren Aufenthalt an Bord unvergesslich.

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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nach dem Öffnen der Flasche erhalten. Die Halbliterflasche mit dem farbigen wiederverschliessbaren Sportdeckel ist praktisch für unterwegs und somit der ideale Begleiter für aktive Menschen. Und in den kommenden Sommer-

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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Ob auf der Velotour, beim Wandern oder in der Mittagspause: Die Produkte von Anna’s Best bringen Abwechslung auf die Picknickdecke.

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ie Sonne scheint, die Temperaturen steigen. Nichts wie raus an die frische Luft! Egal, ob man einfach nur faulenzen möchte oder sich bewegen – der kleine Hunger kommt bestimmt. Das Take-away-Sortiment von Anna’s Best bietet für jeden Geschmack etwas: Wie wäre es

etwa mit einem saftigen GurkenTomaten-Sandwich, einem aromatischen Caprese-Salat mit frischen Tomaten, MozzarellaKugeln und einem fixfertigen Dressing, einem kernigen Birchermüesli oder dem fruchtigen Smoothie aus Ananas, Bananen und Orangen? Die Leckereien

passen in jede Tasche und zu jeder Gelegenheit. Alle Produkte von Anna’s Best sind sicher verpackt, sodass es im Rucksack oder in der Handtasche nicht zu bösen Überraschungen kommt. Und das Besteck liegt auch dabei. Also einfach aufmachen und geniessen. SB

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Qualität, Frische und Take-away-Ernährung sind bei Anna’s Best keine Widersprüche: Die Produkte werden tagesfrisch zubereitet, ohne Konservierungsstoffe und künstliche Zusätze.

Mit den Produkten von Anna’s Best lässt es sich draussen gemütlich machen: Smoothie Orange-Banane-Ananas, 50 cl, Fr. 3.60*, Dreiecksandwich Gurke/Tomate, 180 g, Fr. 3.90*, Saladbowl Caprese, 250 g, Fr. 4.90*, Birchermüesli, 190 g, Fr. 3.—


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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

Bewegte Powerfrau

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Die Vorbereitung auf den New-York-CityMarathon findet auch in Veronika Edalinis Küche statt — mit vitaminreichen Mahlzeiten.

Veronika Edalini ist fast schon berühmt. Nachdem das Migros-Magazin berichtet hat, dass sie am NewYork-City-Marathon teilnehmen würde, gratulierten ihr auf der Strasse wildfremde Menschen. Die 43-Jährige hatte sich auf eine Ausschreibung im MM gemeldet und setzte sich im Casting um einen Startplatz am wohl berühmtesten Marathon der Welt durch. Die nd Reaktionen motivieren die Mutter, Pflegefachfrau und Fusspflegerin aus Biberist ungemein. Auch ihr Mann 0) Christian (52) und die Kinder Rico (14) und Shana (10) er wollen sie tatkräftig unterstützen, bis am 7. November im Big Apple der Startschuss fällt. «Seit Langem mache ich endlich etwas ganz für mich», freut sie sich. Zum Ernährungsplan gehört auch Erdinger nk alkoholfrei. Das Weissbier erfrischt und versorgt dank en seiner isotonischen Wirkung den Körper mit wichtigen Vitaminen, Aminosäuren und Mineralstoffen. Erdinger Weissbier alkoholfrei, 6 x 33 cl, Fr. 8.40

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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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Bild Ruth Küng

Die beiden neuen Heidi-Glaces aus reiner Schweizer Bergmilch und feinem Bergrahm schmecken unverfälscht natürlich.

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as intensive Glücksgefühl während einer Wanderung durch eine sommerliche Berglandschaft kann man nicht kaufen. Man muss es sich erkämpfen. Doch ein bisschen dieses Glücks erlebt man, wenn man eine der beiden neuen Rahmglaces – Erdbeer und Haselnuss – von Heidi auf der Zunge zergehen lässt. Dabei tut man nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern unterstützt auch die Berglandwirtschaft. Denn Milch und Rahm stammen aus dem Schweizer Berggebiet. Getreu der Heidi-Linie schmecken die beiden Glaces natürlich und unverfälscht: Geröstete Nussstückchen mit leichtem Biss geben der Sorte Haselnuss ein intensiv nussiges Aroma. Und die Erdbeerglace enthält viele fruchtige Erdbeerstückchen. Wer den vollen Rahmglacegeschmack auskosten möchte, lässt das Eis vor dem Genuss etwas weich werden. Und damit man die Heidi-Glaces auch unterwegs geniessen kann, ist im Portionenbecher ein Löffel enthalten. DH

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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Augen zu und kauen

Bild Gettyimages

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ellness auf dem Bürostuhl: Einen Kaugummi in den Mund schieben, Augen schliessen und einen Moment der Ruhe geniessen. Forscher haben herausgefunden, dass Kaugummikauen nicht nur die Konzentra-

tionsfähigkeit steigern, sondern dass man damit auch Stress abbauen kann: Bei Stress verspannen sich häufig die Gesichts- und Nackenmuskeln. Regelmässiges Kauen kann die Muskulatur lockern. Der Balance Papaya-Aloe

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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ndlich wieder Sonne! Sie sorgt für gute Laune und ist zuständig für die Bildung von Vitamin D, das der Körper für den Knochenaufbau benötigt. Wer jedoch zu viel Sonne tankt, riskiert unschöne Falten und Hautkrankheiten. Kleine und grosse Sonnenfans greifen darum frühzeitig zu einem Sonnenschutzmittel. Sun Look hat 40 Jahre Erfahrung im Sonnenschutz. Die neuen

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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Andrina, wie hast du dein erstes Geld verdient?

Natürlich mit Musik. Obwohl ich ja noch zur Schule gehe, kassiere ich bereits Gagen für meine öffentlichen Auftritte. Wofür würdest du nie Geld ausgeben?

Für Computergames. Ballergames sind für mich der reinste Horror. Stundenlang gamen, käme mir nie in den Sinn.

NEU IN DER MIGROS

Weg mit den Härchen

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Ab in den Ausgang

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Abendkleid und BH-Träger: zwei, die sich nicht mögen und das Gesamtbild stören. Da Frau im Sommer jedoch gerne Rücken und Schultern zeigt, ohne auf das stützende Kleidungsstück verzichten zu wollen, muss eine Alternative her. Am besten eine Variante, die auch optisch was hergibt. Dafür gibts in der Migros die perlbesetzten Rocaille-Träger. Einfach in der Handhabung, können die elastischen Bänder bei jedem Multiway-BH eingehakt werden. Egal, ob überkreuzt, als Neckholder oder klassisch über die Schultern getragen — dieses modische Accessoire sorgt für Halt und Glamour. Rocaille BH-Träger,

Wo trifft man dich abends?

Mit meinen Freunden verbringe ich den Abend gerne am See oder im Starbucks-Café beim Bellevue. Manchmal gehen wir auch ins Kino. Am liebsten bin ich aber zu Hause, schreibe neue Songs oder lese Bücher. Bist du gerne prominent?

Ich bin dankbar, dass ich das Privileg habe, all das zu erleben. Für mich zählt hauptsächlich die Musik und der Spass an der Arbeit. Ein bisschen prominent sein gehört halt einfach dazu.

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94 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Als Nächstes dürfen sich vier Gewinner über einen Tisch und sechs Stühle freuen. Mehr Infos: www.micasa.ch

Vom Marsfluch befreit

Die originellste Bewerbung kam von René Krause (28) aus Spreitenbach AG. «Bitte helft mir, ich bin von Marsmenschen überfallen worden. Ihre Forderung: Gewinn das Ruben-Bett — oder die Menschheit ist zur Schlaflosigkeit verdammt.» Das konnte die Jury von Micasa und Migros-Magazin natürlich nicht verantworten und liess dem PostChauffeur das Bett zukommen. Das tut nicht nur seinem Rücken gut — der junge Mann muss bei seiner Arbeit schwer schleppen —, sondern auch dem Liebesleben: Die Freundin möchte jetzt öfter zu ihm kommen, weil sie nicht mehr auf zwei alten Matratzen ohne Lattenrost schlafen muss.

Für wilde Sonntage

Scheiden tut weh — und ist teuer. Seit letztem Oktober lebt Debora Marçal (31) allein mit ihren zwei kleinen Söhnen Daren (4) und Jordan (2) in der neuen Wohnung — ohne Bett, nur mit einer Matratze. Die junge Mutter aus Bellinzona TI wollte ihren beiden Buben aber unbedingt eine neue Kuschelstätte bieten und fand das Ruben-Bett dafür ideal: «Die abgerundeten Ecken sind perfekt für Kinder. Da gibt es nicht so schnell Beulen, wenn das sonntägliche Toben mal aus dem Ruder läuft.» Als Krankenschwester weiss sie ganz sicher, wovon sie spricht.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Um ein Bett reicher

Jetzt können sie wieder ruhig schlafen: Unter den rund 500 Bewerbern überzeugten diese vier die Jury beim Micasa-Homestorys-Wettbewerb und sicherten sich je eines der RubenBetten aus massivem Eichenholz. Zudem liessen sich die Sieger in den Micasa-Filialen professionell beraten und durften für sie passende Einlegerahmen und Matratzen auswählen.

Bilder René Ruis

Hoffnung entfacht

Im November letzten Jahres ging das Bett von Susan Lee Martin (60) in Flammen auf — ein Feuer im Nachbarhaus zerstörte auch ihr Heim. Seitdem lebt die Mönchaltorferin mit ihrem Mann in einer Handwerker-WG neben der Baustelle. «Wir arbeiten jeden Tag von morgens bis abends am Wiederaufbau unseres alten Hauses von 1851. Der Gewinn des Bettes hat uns wieder Mut gemacht.» Als Vorsichtsmassnahme im frisch sanierten Schlafzimmer hat sie einen Feuerlöscher angeschafft. «So kann ich meinen Ruben in Zukunft besser verteidigen», freut sich die quirlige Trödelhändlerin.

Bühne frei für den Familien-Rock

Neun Jahre lang schliefen Catherine (47) und Alain Moix (45) auf einem Provisorium: Alte Matratze und ein zu kurzer quietschender Lattenrost. Mit dem Gewinn des Ruben-Bettes hat das jetzt zum Glück ein Ende genommen. «Das Bett ist schlicht, robust und unkompliziert, es passt perfekt zu uns», schwärmen die beiden. Das vielbeschäftigte Lehrerehepaar aus Forel VD konnte sich bisher nämlich nicht so richtig um die Bettsuche kümmern: Die zwei Adoptivkinder Jocelin (9) und Sunita (7) aus Nepal halten sie ganz schön auf Trab. Dazu kommt noch eine Pflegetochter aus Sri Lanka, die bereits in Lausanne die Matura macht.


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98 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

VOR DEM GROSSEN AUFTRITT:

Gut vorbereitet, ist halb gekocht. Noch warten die Erdbeeren auf ihren grossen Einsatz. KLEINARBEIT: Die Erdbeeren werden mundgerecht zugeschnitten. SYMBIOSE: Süsse Erdbeeren und erdbeerroter Mund. LEIDENSCHAFT: Die Griess-Nocken sind geformt, gebraten, gemischt und werden zum Schluss mit Leidenschaft vernascht.

Erdbeermund mit grosser

Sie ist talentiert, attraktiv und auf dem Weg, ein Star zu werden: Die 25-jährige Zürcher Musikerin mal mit melancholischen, mal mit heiteren Texten. Für die «Saisonküche» hat sie ein Dessert in


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at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si , sto rosso, Rahm Pasta, Tomaten, Pe nig. Schwarztee und Ho Sie pro Woche? en ➔ Wie oft koch Drei bis vier Mal. Sie … ➔ Kochen ist für nn es. Beim Kochen ka ar rb de … etwas Wun Es n. tu s te Gu s wa d mir et ich alleine sein un tä ali t. für mich Lebensqu entspannt und ist sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si getarierin. Fleisch. Ich bin Ve n Sie gern mal ➔ Mit wem würde essen gehen? an besten, wenn er cle Mit Miles Davis, am ihn n er nd so s fragen, ist. Ich würde nicht sen. las n hle einfach erzä

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ch bin so wild nach deinem Erdbeermund» – auf wen könnte dieses berühmte Zitat des deutschen Schriftstellers Paul Zech besser zutreffen als auf Lea Lu? Die Newcomerin am Schweizer Pophimmel bringt nicht nur das entsprechende Aussehen mit, sondern sie ist auch noch sehr talentiert – und ein grosser Erdbeerfan. Heute möchte sie ein leckeres Dessert zaubern – mit erntefrischen Erdbeeren. Die 25-Jährige wohnt im 600 Jahre alten Elternhaus mitten in der Zürcher Altstadt. Die Stufen knirschen und knacken verdächtig, als «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius bachnass vom Regen mit ihren Einkaufstaschen die steile

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Treppe emporsteigt. Können Erdbeeren so schwer sein? «Herzlich willkommen», flötet es der Köchin entgegen, als sie oben ankommt. Während die Frauen die Einkaufstaschen auspacken, plaudert Lea Lu fröhlich über ihren musikalischen Werdegang, der vom Seebad Enge in Zürich über die Tonhalle zur Hochschule Luzern führt. Aber schön der Reihe nach. Eigentlich wollte Lu Elvis Presley heiraten. Bis sie ihr Vater in die Zürcher Tonhalle mitnahm, wo Klassik gespielt wurde. Sie war gerade mal vier, als die Freude ihres ra Vaters für klassische Musik auf Va Klein Lea überschwappte. Als FünfKl jährige begann sie mit dem Geigenjä spiel. Heute studiert sie an der sp Ho Hochschule Luzern Jazz und schliesst diesen Sommer mit dem sc Master ab. Wer sie live erleben Ma möchte, kann sie am 25. Mai in der Jazzkantine Luzern sehen. Beim Thema Musik weicht die vornehme Zurückhaltung von Lea Lu ihrer Leidenschaft. Wer sie dann erlebt, denkt an einen Vulkanausbruch. Genau. Es bricht richtiggehend aus ihr heraus: ihre Augen leuchten, ja funkeln. Lus Sound bewegt sich zwischen Pop und Jazz. Bereits 2002 war sie mit der Band Nexus als Leadsängerin unterwegs. Bald brachte sie sich auch als Songwriterin ein. Mit Nexus gewann sie einen Musikernachwuchspreis und trat am Montreux Jazz Festival auf. Seit 2007 ist sie als Solokünstlerin unterwegs. Nach einem Auftritt, an einem Sommerabend im Seebad Enge, einem Zürcher Szenetreffpunkt, wurden auch die Medien auf die junge Frau aufmerksam. 2009 kam ihr

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

Stimme

und Sängerin Lea Lu verzaubert ihr Publikum ihrer Lieblingsfarbe Rot zubereitet.

Rhabarbar ist vielseitig einsetzbar: Sängerin Lea Lu und Köchin Andrea Pistorius bereiten ein süsses Dessert mit saurer Note zu.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

erstes Soloalbum auf den Markt, das sich in der Schweizer Hitparade etablieren konnte. Ihr Hintergrund ist multikulturell. Sie hat polnische, französische und spanische Wurzeln. Das macht ihren besonderen Charme aus: Mann und Frau lassen sich gleichermassen von ihrem Antlitz bezaubern. Besonders ist auch ihre Begabung: «Ich bin Synästhetikerin», sagt sie. Andrea Pistorius, zieht die Augenbrauen hoch: «Synähhh … wie …?». Lu klärt auf: «Ein Synästhetiker kann mehrere Sinne gleichzeitig erleben, zum Beispiel Musik sehen und Geschmäcker hören. Ich sehe Farben, wenn ich Töne höre. Diese verwandeln sich geistig in ein Gemälde. So sind meine Songs alles auch Kunstwerke. Alles klar?» Na ja, fast. Mit der «Saisonküche» kocht sie in ihrer Lieblingsfarbe Rot. Rot sind die Erdbeeren, die mit den Rhabarbern zu einem frechen Kompott gemischt werden. Dazu gibt es Kokos-Griess-Nocken.

Ein Schleckmaul mit Flair für den Körper

«Ich liebe Süsses», sagt Lu, «vor allem Glace. Ich möchte einmal selber Eis herstellen – aussergewöhnliche Kreationen, wie etwa mein Lieblingsgeschmack mit Safran, dazu süssen Rahm.» Da fragt man sich, warum die Kalorien bei der feingliedrigen Schönheit eigentlich nicht ansetzen. «AlexanderTechnik», verrät Lea. Mit ihrem Trainer Noam Renen arbeitet die 25-Jährige intensiv an ihrer Körperhaltung. Das ist wichtig, denn: «Ein Musiker muss Verantwortung für den eigenen Körper übernehmen. Je nachdem, wie die Körperspannung ist, klingt ein Instrument oder Ton ganz anders», sagt sie. Und was macht die Zürcherin, wenn sie keine Songs schreibt, Texte übt oder Süsses vertilgt? «Klatschheftchen lesen. So kann ich am besten abschalten.» Dafür bleibt ihr allerdings nicht mehr viel Zeit. Denn seit ihrem unvergesslichen Soloauftritt im Seebad Enge vor knapp drei Jahren ist Lea Lu eine gefragte Sängerin. Text Heidi Bacchilega Bilder Nik Hunger www.lealu.ch

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Kokos-Griess-Nocken mit Erdbeer-Rhabarber-Kompott Dessert für 4 Personen Zubereitung zirka 35 Minuten + auskühlen lassen Pro Person zirka 9 g Eiweiss, 30 g Fett, 85 g Kohlenhydrate, 2950 kJ/700 kcal

ZUTATEN

4 dl Milch 2 dl Wasser 1 TL Vanillepaste 1 Bio-Zitrone 100 g Hartweizengriess 50 g Kokosraspel 4 EL Kokosmilchpulver 1 EL Zucker 200 g Rhabarber 150 g Zucker, 2,5 dl Rosé 1 Zimtstange 400 g Erdbeeren 2 EL Maisstärke Butter zum Braten

ZUBEREITUNG

1 Milch und Wasser aufkochen. Vanillepaste beigeben. Zitronenschale fein dazureiben. Griess einrieseln lassen und unter gelegentlichem Rühren zu einem dickflüssigen Brei einkochen. Kokosraspel, Kokosmilchpulver und Zucker beigeben und mischen. Auskühlen lassen. 2 Für das Kompott Rhabarber schälen, längs halbieren und in 5 mm lange Stücke schneiden. Zucker in einer Pfanne leicht caramelisieren. Rhabarber dazugeben, mit Wein ablöschen. Zimtstange beigeben und 1—2 Minuten köcheln lassen. Erdbeeren in Stücke schneiden. Maisstärke mit wenig Wasser verrühren. Unter Rühren zum Rhabarber geben, köcheln lassen, bis der Sirup bindet. Pfanne vom Herd nehmen, Erdbeeren beigeben und alles etwas abkühlen lassen. 3 Butter in einer Bratpfanne erhitzen. Von der Griessmasse mit einem Löffel Nocken abstechen. In der Butter goldbraun braten. Mit dem Kompott servieren. Tipp Nach Belieben mit Pfefferminze, Kokosraspel und Puderzucker servieren.

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102 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Ein schönes Paar

Ob als Paar oder einzeln, Erdbeeren und Rhabarbern sind der Renner. «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius über das süss-saure Duo.

F

ragaria chiloensis hiess die süsse Fracht, die der französische Seeoffizier Fraisier im Jahr 1712 aus dem fernen Südamerika nach Hause brachte und die ihm zu Ehren im französischen Sprachraum bald «la fraise» genannt wurde. Der Rhabarber kommt ursprünglich von der anderen Seite der Welt – aus China. Heute sind sie oft gemeinsam unterwegs und bescheren uns wunderbare Dessertvarianten.

Die Königin der Beeren Im Gegensatz zu einigen anderen Früchten reifen Erdbeeren nicht nach. Die süssen Beeren sollten möglichst rasch gegessen werden. Angeschimmelte Früchte wegwerfen, eine Beere steckt die andere schnell an. Die Erdbeeren übrigens immer erst kurz vor dem Servieren zuckern, sonst verlieren sie zu viel Saft. Aufbewahren: Höchstens drei bis vier Tage. Am besten ungewaschen auf einem mit Küchenpapier belegten Teller zugedeckt im Gemüsefach des Kühlschranks. Waschen: Mit einem schwachen Wasserstrahl abbrausen oder nur kurz in kaltes Wasser tauchen. Gut abtropfen lassen und vorsichtig trocken tupfen. Stiele und Kelchblätter erst nach dem Waschen entfernen, damit sich die Früchte nicht mit Wasser vollsaugen. Einfrieren: Ohne Zucker lose vorgefrieren und portionenweise in geeigneten Behältern oder Beuteln einfrieren. Besser ist es, sie gleich als Beerenpüree tiefzukühlen und später für Desserts zu verwenden. Bei grossen Mengen können Beeren portionenweise

eingefroren und später nach Bedarf zu Konfitüre eingekocht werden. Früchte sind tiefgekühlt sechs bis zwölf Monate haltbar.

Rhabarber — sauer bis mild Der Rhabarber ist eigentlich ein Gemüse, obwohl er praktisch nur in süsser Form auf den Tisch kommt. Seit 3000 vor Christus galt der Rhabarber in der chinesischen Kultur als Heilpflanze. Von China gelangten die Rhabarberstauden nach Russland und von da wurden sie um 1850 nach Mitteleuropa gebracht. Das Wort Rhabarber bedeutet «fremdländische Wurzel». Aufbewahren: In Klarsichtfolie verpackt, kann man die Stängel einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Rhabarber verträgt sich nicht mit Aluminium, deshalb nicht in Alufolie wickeln und nicht in Alubehältern einfrieren. Schälen: Die roten Sorten brauchen nicht geschält zu werden. Grünstieliger Rhabarber ist ungeschält herb-säuerlich und wird etwas milder im Aroma, wenn man die Stängel schält. Einfrieren: Rhabarber braucht zum Tiefkühlen nicht blanchiert zu werden. In Stücke schneiden und in Gefrierbeuteln möglichst ohne Lufteinschlüsse verpackt einfrieren. Sommerpause: Ab Johanni (24. Juni) soll kein Rhabarber mehr geerntet werden, sagt eine Regel. Grund: Damit sich die Wurzelknolle wieder erholen kann, sollte man dem Rhabarber eine Pause gönnen. Die Ernte im kommenden Jahr fällt dann umso reichlicher aus.


SAISONKÜCHE Rhabarber

| 103

AUFGEGABELT

Der Saure: Der Rhabarber ist nicht immer gleich sauer. Der Saft kann wie reiner Essig schmecken, oder wenn er etwas milder ist, wie ein saurer Wein. In Rhabarbersaft und Getränken, die auch als Aperitif, Digestiv, Bitter und Rhabarberwein erhältlich sind, entfalten sich Geschmack und Aroma wohl am besten. Rhabarber mit Erdbeeren ist der Klassiker. Rhabarber schmeckt aber auch hervorragend zu Fleisch oder Fisch. Probieren Sie Leber oder Kabeljau auf Rhabarbersauce — ein Gedicht.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Süsse Tradition

Die Süsse: Kleine Häppchen und Salate werden — herausgeputzt mit Erdbeeren — zu verlockenden Appetitmachern, die immer gut ankommen und Lob ernten. Schlichter Käse oder knackiger Salat wird in Gesellschaft der Königin der Beeren zu einem kulinarischen Meisterwerk. Erdbeeren eignen sich auch besonders gut für Bowlen. Versuchen Sie mal eine Erdbeerbowle mit Rosenblütenblättern. Schmeckt nicht nur gut, sondern sieht auch schön aus.

Bilder iStockphoto, Gian Vaitl

Erdbeere

Seit der Eröffnung vor 133 Jahren stehen in Wimbledon Tennis, Wetter und Erdbeeren im Mittelpunkt. Mit den knallroten Früchten promenieren angehende Ladys durch die elitäre Gesellschaft und halten mit zuckersüssem Mund bei nicht minder süsser Frucht Ausschau nach dem geeigneten Gentleman. So geht das, so will es die Tradition – und alles ist beim Alten geblieben. Na ja, nicht ganz. Dem Centre Court wurde ein mobiles Dach verpasst, der Dresscode hat sich gelockert, und die Erdbeere ist heute genormt. Allerdings wird sie immer noch im flüssigen Rahm ertränkt. Und sonst? Zu den Erdbeeren genehmigen sich die Damen ein Glas Champagner, während sich die Gents mit Pimms, dem englischen Sommergetränk schlechthin, die Lippen benetzen. Pimms No. 1 setzt sich aus Gin, Chinin und einer geheimen Kräutermischung zusammen. Gemixt wird das Getränk mit Limonade (7 up) oder Ginger Ale, geadelt wird es mit Champagner. Hinzu kommen Gurken-, Orangen- und Zitronenschnitze, Minze und Erdbeeren. Cheers auf den wahren Star der All England Championships – die Erdbeere.


104 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Erfolgsrechnung 2009

2009 (in TCHF)

2008 (in TCHF)

Nettoerlöse > Detailhandel 3 037 271 3 041 472 > Grosshandel 33 770 28 130 > Gastro/Hotel 160 606 163 624 > Freizeit/Fitness 25 075 16 832 > Bildung/Kultur 36 409 35 642 > Dienstleistungen 44 078 44 577 Nettoerlöse ohne MwSt 3 337 208 3 330 278 Sonstige Erträge > Andere betriebliche Erträge 1) 65 363 54 910 Total betrieblicher Ertrag 3 402 572 3 385 188 Betrieblicher Aufwand > Waren- und Dienstleistungsaufwand - 2 325 008 - 2 339 271 > Personalaufwand 2) - 558 392 - 554 824 > Mietaufwand - 67 135 - 60 028 > Anlagenunterhalt - 36 300 - 37 586 > Energie und Verbrauchsmaterial - 63 209 - 57 629 > Werbeaufwand - 29 615 - 31 895 > Verwaltungsaufwand - 20 085 - 23 750 > Übriger Betriebsaufwand 3) - 57 071 - 52 609 Total betrieblicher Aufwand - 3 156 815 - 3 157 592 > Abschreibungen auf Sach- und Finanza) - 226 931 - 196 863 anlagen EBIT (Ergebnis vor Zinsen und 18 825 30 732 Steuern) > +/- Finanzergebnis 4) - 11 665 - 23 240 > +/- Ausserordentliches Ergebnis 5) 2 048 428 Gewinn vor Steuer 9 209 7 921 > - Steuern - 2 931 - 1 791 Gewinn 6 278 6 129 a) Aufgrund der Ertragslage konnten die Abschreibungen auf Sachanlagen erhöht werden. Gegenüber den betriebswirtschaftlich erforderlichen Werten sind Mehrabschreibungen von TCHF 7 118 (Vorjahr TCHF 12 333) vorgenommen worden.

Anmerkungen zur Erfolgsrechnung 2009 1)

2)

3)

4)

5)

2009 2008 (in TCHF) (in TCHF) Andere betriebliche Erträge 65 363 54 910 > Aktivierte Eigenleistungen 1 816 1 663 > Andere betriebliche Erträge 63 547 53 247 Personalaufwand 558 392 554 824 > Löhne und Gehälter 446 478 442 196 > Sozialversicherungen 47 362 45 468 > Personalvorsorgeeinrichtungen 48 164 46 132 > Sonstiges 16 387 21 029 Übriger Betriebsaufwand 57 071 52 609 > Übriger betrieblicher Aufwand 48 485 44 671 > Gebühren und Abgaben 8 586 7 938 Finanzergebnis - 11 665 - 23 240 > Finanzertrag 17 910 7 226 > Finanzaufwand - 29 575 - 30 466 Ausserordentliches Ergebnis 2 048 428 > Gewinn aus Veräusserung von Anlagevermögen 2 073 436 > Verlust aus Veräusserung von Anlagevermögen - 25 -7

Jahresrechnung

(Alle aufgeführten Beträge sind gerundet. Daher kann ei

Bilanz

per 31. Dezember 2009 vor Gewinnverwendung Aktiven Umlaufvermögen > Flüssige Mittel > Kurzfristige Forderungen - gegenüber Unternehmen des Konzerns - aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten - Sonstige gegenüber Dritten > Warenvorräte > Aktive Rechnungsabgrenzung Total Umlaufvermögen Anlagevermögen Finanzanlagen > Langfristige Forderungen - gegenüber Unternehmen des Konzerns - gegenüber Dritten > Beteiligungen - an Unternehmen des Konzerns - an Dritten Sachanlagen > Grundstücke und Bauten > Technische Anlagen und Maschinen > Betriebseinrichtungen > Anlagen im Bau Total Anlagevermögen BILANZSUMME Passiven Fremdkapital Kurzfristiges Fremdkapital > Kurzfristige Verbindlichkeiten - gegenüber Unternehmen des Konzerns - aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten - Sonstige gegenüber Dritten > Personal- und M-Partizipationskonten > Passive Rechnungsabgrenzung Langfristiges Fremdkapital > Langfristige Verbindlichkeiten - gegenüber Unternehmen des Konzerns - gegenüber Dritten > Baukredite/Hypotheken - bei Unternehmen des Konzerns - bei Dritten > Langfristige Rückstellungen Total Fremdkapital Eigenkapital > Genossenschaftskapital > Gesetzliche Reserven > Andere Reserven > Bilanzgewinn Total Eigenkapital BILANZSUMME

6)

2009 (in TCHF)

2008 (in TCHF)

38 122

46 357

55 779 11 712

62 276 11 494

6 679 100 000 1 366 213 658

18 698 100 000 2 014 240 838

448 887 2 679

490 467 1 736

103 365 613

103 365 613

528 566 530 776 29 513 29 938 487 62 159 917 107 428 1 274 028 1 264 386 1 487 686 1 505 224

65 213 101 099

193 726 94 564

7)

61 712 38 722 40 894

62 062 38 065 39 010

8)

927 700 7 753

815 200 8 284

1 650 12 330 9) 35 114 1 292 185

14 150 12 330 38 820 1 316 211

4 679 4 617 3 196 3 196 10) 180 811 174 662 6 816 6 538 195 501 189 013 1 487 686 1 505 224


IHRE REGION MIGROS AARE

2009

Anhang

ne minimale Differenz bei den Totalbeträgen bestehen.)

Anmerkungen zur Bilanz 2009 6)

Aktive Rechnungsabgrenzung > Vorausbezahlte Aufwendungen > Übrige Aufwendungen 7) Passive Rechnungsabgrenzung > Klubschulerträge > Freizeitanlagen > Zinsabgrenzung > Mieten > Übrige Abgrenzungen 8) Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Dritten > Bankverbindlichkeiten > Sonstiges 9) Langristige Rückstellungen > AHV-Ersatzrente > Sonstige langfristige Rückstellungen 10) Andere Reserven > Freiwillige Reserven a) > Reserve Kulturprozent a)

Zusätzlicher Zuwachs infolge Fusion mit Mass AG per 01.01.2009.

2009 2008 (in TCHF) (in TCHF) 1 366 2 014 1 354 1 824 12 190 40 894 39 010 11 127 10 459 4 505 3 956 155 40 25 223 24 439 7 753 8 284 7 753 35 114 34 449 665 180 811 180 811 -

8 284 38 820 38 121 699 174 662 172 271 2 391

Aufwendungen für kulturelle, soziale und wirtschaftspolitische Zwecke 2009 2008 (in TCHF) (in TCHF) > Kulturelle Zwecke 1 562 1 688 > Bildung 10 892 11 786 > Soziales 378 408 > Freizeit und Sport 1 906 1 913 > Wirtschaftspolitische Zwecke 161 170 > Anteilmässige Verwaltungskosten/Rückstellungen 209 195 Total 15 108 16 160 > ½% des massgebenden Umsatzes 15 980 16 020 > Auflösung laufendes Jahr 2 391 > Vortrag aus Vorperioden 2 391 > Bestand Reserve Kulturprozent per Jahresende -

Verwendungen des Bilanzgewinnes Antrag der Verwaltung > Gewinnvortrag vom Vorjahr > Gewinn des laufenden Jahres > Auflösung Reserven Kulturprozent gemäss Statuten und Reglement > Bilanzgewinn zur Verfügung der Urabstimmung > Zuweisung an freiwillige Reserven > Vortrag auf neue Rechnung

| 105

2009 (in TCHF) 538 6 278 -

2008 (in TCHF) 409 6 129 2 391

6 816 6 500 316

8 929 8 391 538

Grundsätze der Rechnungslegung Die Rechnungslegung erfolgt nach den Vorschriften des schweizerischen Aktienrechts. Informationen zur Bilanz 2009 2008 (in TCHF) (in TCHF) > Brandversicherungswerte - Mobilien 941 996 1 073 167 - Immobilien 2 121 536 2 102 096 > Bürgschaften, Garantieverpflichtungen, 29 355 27 980 Pfandbestellungen zu Gunsten Dritter aufgrund der Vorjahresabschlüsse > Eigentumsbeschränkungen für eigene Verpflichtungen - Bilanzwert 148 747 168 970 - Verpfändung, Zessionen, Eigentumsvorbehalte - Pfandbestellungen Beanspruchung 13 980 26 480 > Verbindlichkeiten gegenüber Vorsorgeeinrich9 353 tungen Beteiligungen Firma/Sitz Migros-GenossenschaftsBund, Zürich Time-Out, Moosseedorf Shoppyland, Shoppy, Moosseedorf Shopping-Center Brünnen AG, Bern Voi AG, Moosseedorf Neue Brünnen AG, Bern FlowerPower Fitness und Wellness AG, Mosseedorf* Gäu Park AG, Egerkingen LFS AG, Moosseedorf cha cha AG, Moosseedorf

Zweck

Gesamt kapital in TCHF 15 000

Anteil

Namensschutz Namensschutz

100 100

100,0 100,0

Liegenschaftsverwaltung Detailhandel Betrieb des Freizeitund Einkaufszentrums WESTside Fitnesscenter

918

100,0

100 1000

100,0 100,0

100

100,0

5 000 200 1 000

100,0 34,0 100,0

Grosshandel

Einkaufszentrum Gastronomielizenzen Gastronomiebetrieb

in % 19.7

* ehemals Skyline AG, Aarau Risikomanagement: Die Genossenschaft Migros Aare verfügt über ein Risikomanagement. Die Verwaltung stellt sicher, dass die Risikobeurteilung zeitgerecht und angemessen erfolgt. Sie wird regelmässig durch die Geschäftsleitung über die Risikosituation der Unternehmung informiert. Anhand einer systematischen Risikoanalyse hat die Verwaltung und die Geschäftsleitung die für die Genossenschaft wesentlichen Risiken identifiziert und hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und finanzieller Auswirkungen bewertet. Mit geeigneten, von der Verwaltung beschlossenen Massnahmen werden diese Risiken vermieden, vermindert oder überwälzt. Die selbst zu tragenden Risiken werden konsequent überwacht. Die Resultate der Risikobeurteilung berücksichtigt die Verwaltung angemessen in ihrer jährlichen Überprüfung der Geschäftsstrategie. Die Verwaltung hat die letzte Risikobeurteilung am 25.08.2009 vorgenommen und festgestellt, dass die Risiken durch Strategien, Prozesse und Systeme grundsätzlich gut abgedeckt sind. Es bestehen keine weiteren nach OR 663b ausweispflichtigen Sachverhalte.


106 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Der Geschäftsbericht als Kochbuch Der Geschäftsbericht 2009.

W

ie kommt man auf die Idee, einen Geschäftsbericht als Kochbuch zu gestalten? Nun, die Frage ist einfach beantwortet: Man nehme einen Koch der «Mutzechu-chi Bern» und den Verant-wortlichen der Migros Aare re für den Geschäftsbericht, settze die beiden an einen Tisch, ch, serviere ihnen ein Glas feinen en Roten und lasse ihrer Fantasie freien Lauf. Tatsache ist: Das ganze Konzept zum Rechenschaftsbericht 2009 Ω oder ist es in erster Linie ein Kochbuch? Ω kam innert

So sieht eine Innenseite des Geschäftsberichts 2009 aus.

zehn Minuten zustande, ein Wort ergab das andere. Die Umsetzung indes brauchte schon etwas länger. Die «Mutzechuchi» wurde vor 50 Jahren gegründet, als einer der

Bericht der Revisionsstelle

An die Gesamtheit der Mitglieder der Genossenschaft Migros Aare (Urabstimmung), Moosseedorf

Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Jahresrechnung der Genossenschaft Migros Aare, bestehend aus Erfolgsrechnung, Bilanz und Anhang, für das am 31. Dezember 2009 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Verantwortung der Verwaltung Die Verwaltung ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Statuten verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder

Irrtümern ist. Darüber hinaus ist die Verwaltung für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich. Verantwortung der Revisionsstelle Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur

Für den kulinarischen Teil des Geschäftsberichts der Migros Aare zuständig: Der Männerkochklub Mutzechuchi Bern.

ersten Männerkochklubs der Schweiz. Der Klub besteht aus 16 Köchen, die jeweils in Vierergruppen ans Werk gehen. Die Männer arbeiten in den verschiedensten Berufen und beschäftigten sich «nur» in ihrer Freizeit mit Kochen. Voller Freude und Erwartungen treffen sie sich einmal pro Monat zu einem Kochabend, der «Chochete». Nach der jeweils vorange-

gangenen Menübesprechung werden die verschiedenen Gänge auf die vier Gruppen aufgeteilt und anschliessend zubereitet. Beim Essen am festlich gedeckten Tisch werden die einzelnen Gänge von allen Mitgliedern gewürdigt, durchaus auch kritisch. Die Vielfalt der Vorlieben schlägt sich auch bei der Menüauswahl im Geschäftsbericht nieder, wo nebst

Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung also Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber, um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der

vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden. Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2009 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweizerischen Gesetz und den Statuten. Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz (RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbare


IHRE REGION MIGROS AARE Liebe Genossenschafterinnen und Genossenschafter In diesen Tagen erhalten Sie per Post die Stimmkarte für die

Regionale Urabstimmung 2010 zugestellt mit der Bitte, zu folgender Frage Stellung zu nehmen: Genehmigen Sie – unter Entlastung der Verwaltung – die Jahresrechnung 2009 und die vorgeschlagene Verwendung des Bilanzgewinns?

Eigenkreationen auch Spezialitäten aus der ganzen Welt in die Pfannen und auf den Tisch kommen. Und eben diese Köche der «Mutzechuchi Bern» sind für den «Kürteil» des Geschäftsberichts verantwortlich, der in jeder Migros-Filiale kostenlos zu haben ist. Lassen Sie sich überraschen und verführen. E Guete! Bo

Sachverhalte vorliegen. In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen wir, dass ein gemäss den Vorgaben der Verwaltung ausgestaltetes internes Kontrollsystem für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert. Ferner bestätigen wir, dass der Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinns dem schweizerischen Gesetz und den Statuten entspricht, und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen. MITREVA Treuhand und Revision AG: Hj. Müller, Revisionsexperte G. Federer Wenger, Revisionsexpertin, Leitende Revisorin Zürich, 24. Februar 2010

Erläuterungen zur Abstimmungsfrage: Die Jahresrechnung mit dem Bericht der Revisionsstelle, der Antrag der Verwaltung auf Verwendung des Bilanzgewinns sowie ein Auszug aus dem Jahresbericht unserer Genossenschaft sind in dieser Ausgabe publiziert. Diese Dokumente liegen ausserdem zusammen mit dem vollständigen Jahresbericht am Sitz unserer Genossenschaft Migros Aare, Abteilung Finanzen, Industriestrasse 20, 3321 Schönbühl, zur Einsichtnahme durch die Mitglieder auf. Dies nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung (Telefon 058 565 98 20). Die Stimmkarten werden den Stimmberechtigten (gemäss Mitgliederregister) spätestens zehn Tage vor dem Wahltag (5. Juni 2010) durch die Post zugestellt. Allfällige Beschwerden über nicht erhaltene oder unrichtige Stimmkarten sind frühestens sechs, spätestens drei Werktage vor dem Urabstimmungstag bei der Abteilung Dienstleistungen unserer Genossenschaft zuhanden des Wahlbüros geltend zu machen. Mitglieder des Wahlbüros: Adelheid Cordella, Präsidentin, 3073 Gümligen Kurt Schmid, Vizepräsident, 3634 Thierachern Sonja Bieri, 3052 Zollikofen; Ruth Meier, 3063 Ittigen; Erika Wälle, 4800 Zofingen Die Urabstimmung wird nach den Bestimmungen der Statuten und des Wahlreglements durchgeführt. Diese Dokumente können von den Mitgliedern gegen Vorweisung des Anteilscheines/Mitgliederausweises am Sitz unserer Genossenschaft in Schönbühl eingesehen werden. Bitte füllen Sie die Stimmkarte so rasch als möglich aus. Wenn Sie sie in die Abstimmungsurne in Ihrer nächsten Migros-Filiale legen, helfen Sie mit, Porto einzusparen. Die Urnen sind während den üblichen Verkaufszeiten zugänglich. Sie können die Stimmkarte aber auch in den nächstgelegenen Briefkasten werfen. Das Porto wird von der Migros bezahlt. Spätester Termin für die Rücksendung (oder Rückgabe) der Stimmkarte:

Samstag, 5. Juni 2010 Mit Ihrer Teilnahme an dieser Urabstimmung machen Sie nicht nur von Ihrem statutarischen Mitbestimmungsrecht Gebrauch, Sie würdigen damit auch die Anstrengungen unserer Mitarbeitenden im vergangenen Geschäftsjahr. Herzlichen Dank im Voraus. Schönbühl, 17. Mai 2010

Genossenschaft Migros Aare Die Verwaltung

| 107

NEWS DES JAHRES

Produkt

M-Budget-Mineralwasser in 1,5-l-Flaschen. Die Anfang Oktober eingeführten 2-l-Flaschen haben bei vielen Kunden wenig Anklang gefunden. Die Migros nimmt Kundenanliegen ernst und hat umgehend wieder auf die handlichen 1,5-l-Flaschen umgestellt.

Klubschulangebot Seit über 60 Jahren bietet die Klubschule Migros Ausund Weiterbildungen für Karriere und Freizeit. 2009 wurde die garantierte Durchführung im Freizeitbereich eingeführt. Die ausgewählten Angebote werden also in jedem Fall durchgeführt, unabhängig von der Anzahl angemeldeter Personen. Die Klubschule Migros Aare blickt auf ein erfolgreiches 2009 zurück. Was bedeutet dies in Zahlen? 10 Klubschulcenter 600 verschiedene Kurse und Lehrgänge 2200 Kursleiter/-innen 150 Mitarbeiter/-innen 108 000 Kurs- und Lehrgangsteilnehmer/-innen

InterMezzo Der Geschäftsbericht 2009 der Migros Aare ist als eigentliches Kochbuch erschienen. Nun gibt es dazu eine ganz und gar verrückte Story, nachzulesen auf den Seiten 72/73. Da finden Freunde einer Mitarbeitenden der Migros Aare bei einem Spaziergang ein von Lastwagen mehrfach überfahrenes A4-Blatt, das den E-Mail-Verkehr in Sachen Kochbuch-Geschäftsbericht zwischen Migros Aare und «Mutzechuchi Bern» dokumentiert. Deshalb gilt: Wirklich Wichtiges gehört in den Schredder und nicht in den Papierkorb.


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Charmante Hotelad adressen in Eu Europa, wo Fr Frauen sich wo wohlfühlen.

| 111 111

Mit dem Laptop im Bett vergeht die Nacht wie im Flug.

REISEN

Das richtige Hotel für Frauen Allein reisende Frauen wissen: Das passende Hotel zu finden, ist fast so schwierig, wie den Mann fürs Leben. Dabei wollen Frauen nur eins: sich wohlfühlen am fremden Ort. Um sich wohlzufühlen, braucht es Atmosphäre, Stil und interessante Gäste, mit denen sich die allein reisende Frau unaufdringlich unterhalten kann. Diese Hotels gibt es. Man findet sie im eben erschienenen Buch «Ein Hotel für jede Stimmung» von der Reisejournalistin Susanna Heim. Sie reiste für die «NZZ am Sonntag» und weitere grosse Zeitungen durch die Welt und hat viele Tage und Nächte in Hotels verbracht. Heute ist Susanna Heim Chefredaktorin von Vivai, dem Wohlfühlmagazin der Migros.

Bilder Gettyimages, ges, KEYSTONE/www.facebook.com/Robert Federer

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ONLINE-UMFRAGE: FAMILIE

Schlaf als Schulfach K

inder sollen im Bett schlafen und nicht während des Unterrichts. Das Problem ständig übermüdeter Schülerinnen und Schüler gehen Schulen in Schottland jetzt mit frischen Ideen an: Einige haben Schlafen als Schulfach eingeführt. Mit dem Schlafunterricht wolle man den Kindern beibringen, mindestens neun Stunden täglich zu schlafen. Und nicht mit Handy, Laptop

oder Spielkonsole die halbe Nacht wach bleiben. Obwohl Experten Kindern mindestens neun Stunden Schlaf empfehlen, seien es bei einigen nur vier, zitiert n-tv.de die Leiterin des schottischen Projekts, Jane Ansell von der Stiftung Charity Sleep Scotland.

Frage von letzter Woche

Wenn ich Pillen schlucke … So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

Lesen Sie mehr zum Thema auf Seite 119

23% 45%

… will ich wissen, was drin ist.

Ich misstraue Medikamenten generell.

32%

… vertraue ich vollkommen meinem Arzt.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Haben Sie schon mal in der Schule geschlafen? ➔ Ja ➔ Nein ➔ Nein, aber dafür geschwänzt und daheim ausgeschlafen

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Premiere auf Facebook: Roger und Mirka Federer zeigen ihre Zwillingstöchter Myla Rose und Charlene Riva.

Ro Roger Federer machte es vor: Das erste Bild seiner Zwillinge gabs auf Facebook. In Inzwischen verkünden immer mehr Eltern die Geburt ihres Kindes auf sozialen Plattforme Statt handgefertigte Geburtskärtchen basteln Eltern ein eigenes Facebook-Profil für men. ih ihren Goldschatz. So flattern plötzlich Freundschaftsan anfragen eines lachenden Babys in die virtuellen Alles über Briefkästen der Online-Gemeinde. Vorteil: Die Schwangerschaft Am Verwandten in Amerika können den Frischling ohne Zeitverschiebung und das Leben mit best bestaunen. Und die glücklichen Eltern brauchen zum Basteln weder Kleinkindern unter Schere noch Klebstoff, sondern nur eine Digitalkamera. Wer keine Familie www.migrosbaby in Übersee hat, aber immerhin ähnlich viele Freunde wie Roger Federer, club.ch kann als Argument gesparte Portokosten ins Feld führen.


112 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Immer mit der Ruhe

Auf Menorca ticken die Uhren ein wenig langsamer. Die Menschen haben noch Zeit, und Stress kennt man auf der Baleareninsel nicht. Im Schatten von Mallorca ist ein kleines Ferienparadies mit menschenleeren Stränden und idyllischen DÜrfern entstanden.


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Unberührte Strände wie die Cala Mitjana im Süden, die Windmühle des beschaulichen Dorfs Sant Lluís in der Nähe der Hauptstadt Mahon sowie 3400 Jahre alte Megalithgräber: Die Baleareninsel Menorca bietet immer wieder überraschende Begegnungen.

S

maragdblau glänzt das Meer vor der Bucht Cala Mitjana im Süden Menorcas. Die Farbe erinnert an Sardinien oder das fast 24 Flugstunden entfernte Französisch-Polynesien im Pazifik. Es duftet nach Pinien. Gerade mal ein Spaziergänger flaniert den kurzen Strand entlang. Zu hören sind einzig die Wellen und der Ruf des Kuckucks. Die Zeit auf Menorca tuckert langsam wie ein Töffli dahin – ganz im Gegensatz zu Mallorca. Dort kommt man sich eher wie auf einer Rennpiste vor.

Menorca, eine Insel zum Entschleunigen

«Menorca ist eine Insel, die entschleunigt», sagt Hotelier Erich Wasserfallen. Der 55-jährige Murtener lebt seit zehn Jahren auf der Baleareninsel und führt ein Hotel mit 13 Zimmern und 12 Angestellten (siehe Seite 115). Ein Schweizer Hausbesitzer, einer von 20 Eidgenossen auf Menorca, habe ihm den Tipp mit dem Hotel an der Cala Santandria südlich von Ciutadella gegeben. Seine Karriere startete Wasserfallen mit Hoteleröffnungen in Saudi-Arabien.

«Ich hätte nie gedacht, dass es auf Menorca so schön ist. Die Menschen nehmen das Leben gelassener. Die Kioskfrau hat Zeit für einen Schwatz. Hektik ist ein Fremdwort», schwärmt der Familienvater. «Schön» muss man auf Menorca beim Wort nehmen: Seit 1975 dürfen Hotels nur dreistöckig gebaut werden und müssen mindestens 500 Meter von der Küste entfernt sein. Auswüchse des Massentourismus wie etwa an der Playa de Palma auf Mallorca gibt es nicht. 46 Prozent der Inseloberfläche Menorcas stehen unter Landschafts- und Naturschutz; die Unesco hat die Insel mit den rund 100 Sandstränden und Buchten zum Biosphärenreservat erklärt. Eigentlich müsste man auch die wenigen Dörfer auf der Insel mit den insgesamt 80 000 Einwohnern unter Schutz stellen – und die Insulaner gleich dazu. Deren Beschaulichkeit und Authentizität gefällt offenbar auch dem spanischen König Juan Carlos, der die Insel regelmässig mit seiner Jacht ansteuert. Er wurde schon in Es Grau im Norden von Mahon und im kleinen Dorf


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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

| 115

Ciutadella mit seinem pittoresken Hafen und den engen Gassen (Bild oben und ganz links) ist ebenso ein Besuch wert wie die Bar Cova d’en Xoroi (rechts). Der Wacholderschnaps Gin ist ein beliebtes und typisches Souvenir aus Menorca (links).

Fornells beim Genuss eines Langusteneintopfs gesehen. Im Fjord vor Mahon, bekannt für die Miesmuschelzucht, steht die gut abgeschirmte Villa von Fussballstar Raúl – in Nachbarschaft zum britischen Unternehmer Richard Branson. Wie die Prominenz schätzen auch die Besucher den Rhythmus des Lebens, die Abgeschiedenheit, die Sicherheit, die exzellente Wasserqualität und die ökologische Vorreiterrolle: Auf Menorca befindet sich Spaniens erste Kompostieranlage, die Biomüll verarbeitet. In den Dörfern stehen separate Abfalleimer für Papier, Glas, Speiseöl, Batterien, Dosen und Plastik – Schweizer Verhältnisse am Mittelmeer. Trotzdem verlief der Start von Erich Wasserfallen, einziger deutschsprachiger Hotelier auf Menorca, eher harzig. «Es vergingen drei Jahre, bis die ersten Spanier auf meiner Terrasse zum Essen kamen.» Heute haben ihn die Insulaner ins Herz geschlossen. Seine Lieblingsbucht ist die Cala d’es Talaier im Süden, die nur über einen Feldweg erreichbar ist. Dieser ist Teil des

Ciutadella

Geheimtipps zu Menorca ➔ Anreise: Vom 23. Mai bis zum 17. Oktober 2010 jeweils am Sonntag Direktflug mit Edelweiss Air Zürich—Menorca. Preisgünstige Alternativen mit Swiss oder Air Berlin via Mallorca oder Barcelona. ➔ Reisezeit: Der Frühling beginnt Ende Februar. Richtig warm wird es ab Mitte Mai, ab Oktober muss man häufig mit Regen rechnen. ➔ Unterkünfte: Während auf Mallorca gut 285 000 Betten zur Auswahl stehen, sind es auf Menorca rund 50 000 (23 000 davon in Ciutadella). Hotel Bahia, Tel. 0034 971 38 26 44, www. bahia-poseidon.de (Drei-SterneHotel des Schweizers Erich Wasserfallen an der Cala Santandria mit eigener Tauchbasis, Doppelzimmer ab 40 Euro pro Person/Nacht inkl. Halbpension). ➔ Restaurants: Cafè Balear, Port de Ciutadella, Tel. 0034 971 38 00 05 (in der ersten Reihe des malerischen Hafens, Tische unter freiem

El Toro

Cala Santandria

Himmel, diverse Fischspezialitäten, abends ab eschlangen, 21 Uhr grosse Warteschlangen, deshalb unbedingt reservieren!); Ses 4 Bovedes, Carrer Carnisseria 9, Ciutadella, Tel. 0034 971 48 26 67 (mitten in der Altstadt persönlich geführtes Lokal mit traditionellen menorquinischen Spezialitäten); Marivent, Moll de Llevant, Port de Maó, Tel. 0034 971 36 98 01 (täglich, ausser dienstags, von 13 bis 15.30 Uhr sowie von 20 bis gegen 24 Uhr geöffnet. Modernes Lokal im Hafen von Mahon. Siebengängiges Degustationsmenü mit Tapas, Carpaccio vom Zackenbarsch, Salat, CorvinaFisch mit schwarzem Reis, Fleisch, Ananas-Carpaccio und Schokoladen-Mousse kostet 35 Euro). ➔ Einkaufen: Es Celleret de Cas Comte, Carrer Major des Born 6 in Ciutadella, Tel. 0034 971 38 50 09 (Inselspezialitäten wie MenorcaKäse, Weine und Gin); viele

MENORCA

Cala Galdana

Mahon

Playa de Son Bou Cala'n Porter

Schuh- und Lederwarengeschäfte in Mahon und Ciutadella. ➔ Bar: Cova d’en Xoroi, Cala n’Porter, www.covadenxoroi.com (täglich ab 11.30 Uhr geöffnet. Die terrassenförmig in einer Grotte angelegte Bar gehört weltweit zu den spektakulärsten Lokalen). ➔ Strände: Der Son Bou im Süden ist mit drei Kilometern der längste und auch touristischste Strand der Insel. Malerisch sind die Cala Mitjana (bei Galdana) und die Cala d’es Talaier im Süden, unberührt die Platja de Cavalleria im Norden der Baleareninsel. Allgemeine Informationen: Spanisches Fremdenverkehrsamt, Tel. 044 253 60 50, www.spanieninfo.ch, www.illesbalears.es.


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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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Menorca Auf Menorca gibt es viele unbebaute Strände, versteckte Buchten und ursprüngliche Landschaften mit malerischen Dörfern. Die Insel eignet sich somit für Familienferien und für Freunde der Natur.

Hotelier Erich Wasserfallen aus Murten FR lebt schon seit zehn Jahren auf Menorca. Die Hauptstadt der Insel, Mahon (Bilder links), eignet sich zum Flanieren und zum Einkaufen des Käses Mahon-Menorca. Dessen Geschmack erinnert an altes Holz und gegerbtes Leder. Er ist leicht pikant.

200 Kilometer langen Wegs «Cami de Cavals» – ein Paradies für Reiter und Wanderer. Während die Küste im Süden ideal für Familien ist, präsentiert sich der Norden der Insel von der rauen Seite. Das lockt die Surfer nach Fornells, die Naturliebhaber an die abgelegene Platja de Cavalleria mit dem ockerfarbenen Strand. Die Wellen schlagen dort laut an die Küste und übertönen das Zirpen der Grillen.

Historisch Interessierte kommen nicht zu kurz

Das Kontrastprogramm zum Naturerlebnis bilden die beiden grössten Städte. Nur 50 Kilometer beträgt die Distanz zwischen der Inselhauptstadt Mahon im Osten und Ciutadella im Westen. Mahon mit 25 000 Einwohnern klebt an einem Kalkfelsen und begeistert mit der Fussgängerzone Carrer Nou und Europas grösstem Naturhafen. Die Markthallen sind im Kreuzgang eines Karmelitenklosters untergebracht. Zum Angebot gehören Keramik, Hüte, Schuhe, Silberschmuck und Käse. Das von den Phöniziern gegründete Ciuta-

della, ein Florenz im Kleinformat, strahlt mit zahlreichen Gotteshäusern einen klerikalen und aristokratischen Charakter aus. Das ganze Städtchen ist aus dem Häuschen, wenn im Juni zu den «Festes de Sant Joan» Männer mit Pferden durch die engen, mittelalterlichen Gassen reiten. Abends nach 21 Uhr bildet sich im Hafen von Ciutadella vor dem Cafè Balear eine riesige Warteschlange. Wer einen freien Tisch ergattert, erhält zum Auftakt Messer- und Miesmuscheln, mit Tomaten belegte Brötchen, Garnelen und die obligate, weissliche Mayonnaise mit viel Knoblauch. Apropos Mayonnaise. «Eine Legende besagt, dass die Mätresse des französischen Herzogs Richelieu die Mayonnaise erfunden hat», erzählt Wasserfallen. Als sie den Hunger des Herzogs für einmal mit etwas Öl, Eier und Essig gestillt hatte, war Monsieur begeistert. In Anlehnung an die Stadt Mahon, wo die Mätresse wohnte, soll die Mayonnaise ursprünglich Mahonnese genannt worden sein. Für an Geschichte Interessierte hält Menorca eine weitere

Überraschung bereit: die grösste Ansammlung von über 3000 Jahre alten Megalithbauten im Mittelmeerraum. Die Grabstätten erinnern an das englische Stonehenge. Von der vorchristlichen Siedlung Torre d’en Galmés, die sich im Süden auf einem Hügel befindet, liegt einem Menorca zu Füssen. Von hier erschliesst sich dem Blick, wie flach die Insel im Gegensatz zu Mallorca ist. Eine Geschichte zum Schmunzeln schreibt die Neuzeit: Als einheimische Fischer vor mehreren Jahrzehnten die ersten Touristinnen beim Nacktbaden ertappten, jagten sie diese davon. Heute sind die Einheimischen wesentlich toleranter. Texte Reto E. Wild Bilder Roger Wehrli

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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Das grosse Gähnen im Klassenzimmer

| 119

DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

Teenager sind in der Schule oft übermüdet, weil sie zu spät ins Bett gehen. Sinkt die Leistung in der Schule, müssen die Eltern eingreifen.

Wie viel Schlaf in welchem Alter? Unten stehende Angaben sind nur Richtwerte: Wenn eine 14-Jährige nach sechs Stunden Schlaf erfahrungsgemäss fit ist und keine Schulprobleme hat, sollte man sie nicht zwingen, früher ins Bett zu gehen. Schlafbedürfnis 11,5 Stunden 11 Stunden 10,5 Stunden 10 Stunden 9 Stunden

Quelle: Online-Familienhandbuch des Staatsinstituts für Frühpädagogik IFP

Schlaf ist gesund, aber bitte am richtigen Ort.

M

anchmal stösst der Unterricht von Ulrike Spitznagel (46) auf wenig «Interesse». «Es gibt immer wieder Schülerinnen oder Schüler, die mitten am Vormittag den Kopf aufs Pult legen, weil sie so müde sind», berichtet die Lehrerin, die eine Klasse von 13-jährigen Sek-A-Schülern in Hombrechtikon ZH unterrichtet. Am Nachmittag hingegen seien die Jugendlichen viel wacher. Im Teenageralter verschiebt sich oft der Schlafrhythmus nach hinten. Spürt das Kind nicht selber, wann es ins Bett muss, um am nächsten Tag leistungsfähig zu sein, müssen die Eltern eingreifen. «Damit kann man aber nicht plötzlich in der Oberstufe anfangen», sagt Andrea Lanfranchi (53), Dozent an der Hochschule für

Heilpädagogik Zürich und Psychotherapeut. «Die Kinder müssen von klein auf allmählich lernen, Eigenverantwortung zu entwickeln.» Eine Faustregel (siehe Tabelle) besagt, dass 12- bis 13-Jährige neun bis zehn Stunden Schlaf brauchen. Klingelt der Wecker um sieben, sollte also spätestens um 22 Uhr Lichterlöschen sein.

Computer und TV besser nicht im Schlafzimmer

Sicher nicht verkehrt ist, wenn Compi und TV im gemeinsamen Bereich der Wohnung platziert sind und nicht im Schlafzimmer der Teenager. Oder wenn sie wenigstens ausser Reichweite verstaut werden können. Sonst ist die Versuchung gross, vor dem Schlafen noch «mal eben» ein wenig zu

chatten, zu surfen oder zu zappen. Dabei vergisst man die Zeit – und dann ist das Weckerklingeln am nächsten Morgen noch brutaler. Grundsätzlich ist das Schlafbedürfnis sehr individuell. «Es gibt grosse Unterschiede, sogar zwischen Geschwistern», bestätigt Andrea Lanfranchi. Seine Tochter (13) schläft acht bis neun Stunden und ist danach ausgeruht, der Sohn (16) benötigte im Alter der Schwester mindestens zehn Stunden Schlaf. Karin Aeschlimann

www.migrosmagazin.ch Tipps, wie Kleinkinder und Teenager problemlos und rechtzeitig (ein-)schlafen.

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Alter 5—6 Jahre 7—9 Jahre 10—11 Jahre 12—13 Jahre 14—16 Jahre

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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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Seitenstechen adieu S

o viel ist klar: Seitenstechen ist medizinisch betrachtet völlig harmlos. Unangenehm ist es trotzdem. Denn wenn der stechende Schmerz unter dem Rippenbogen einsetzt, bringt das jeden aus dem Konzept. Er führt dazu, dass ein Training unterbrochen oder ein Wettkampf sogar aufgegeben werden muss. «Eine allgemein anerkannte Ursache des Seitenstechens gibt es nicht», sagt Peter Jenoure, Sportarzt an der Crossklinik in Basel. Es existieren aber verschiedene Theorien. Eine geht von einer Minderdurchblutung und somit auch reduzierten Sauerstoffver-

sorgung der Verdauungsorgane aus, die durch die sportliche Leistung noch verstärkt wird. Eine andere besagt, dass es in Leber oder Milz Blutstauungen gibt, was auf deren Kapseln Spannungen und auf den aufhängenden Bändern Zug erzeugt. Wieder eine andere Theorie vermutet einen Krampf des Zwerchfels als Ursache für das Seitenstechen. In der Regel leiden Anfänger häufiger an Seitenstechen als routinierte Athleten. Meist trifft es Läufer oder Schwimmer, bei gleitenden Sportarten wie Langlaufen oder Inlineskating sticht es seltener. Seitenstechen lässt sich be-

Bild Plainpicture

Warum es zum Seitenstechen kommt, bleibt zwar rätselhaft. Vorbeugen kann man aber.

So beugen Sie vor: Gut gegen Seitenstechen: Legen Sie sich flach ins Gras oder auf den Boden und atmen Sie durch.

handeln, indem man die Trainingsintensität zurücknimmt oder sogar kurz anhält. Dabei den Oberkörper leicht nach vorne beugen und bei gleichzeitiger tiefer Atmung auf die schmerzende Stelle drücken. Hilft das nicht, sich flach ins Gras oder auf den Boden legen und die Hüfte etwas anheben. Lisa Basler

➔ Laufen Sie nicht am Limit. ➔ Essen Sie vor der sportlichen Belastung nicht zu viel. ➔ Atmen Sie mit Hilfe der Bauchdecken tief aus, um das Zwerchfell zu entlasten. ➔ Trinken Sie regelmässig, um Muskelkrämpfe infolge «Trockenheit» zu verhindern. ➔ Für Menschen, die zu Seitenstechen neigen, sind Einlaufen, Dehnen sowie die graduelle Steigerung der Belastung besonders wichtig.

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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Neue S erie

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Ihre schönsten Tierfotos

Das Migros-Magazin sucht die herzigsten Bilder ihres tierischen Lieblings. Alle zwei Wochen zeigen wir an dieser Stelle unseren Favoriten.

L

iebe Leserin, lieber Leser, wir haben uns herrlich amüsiert undimmerwieder«jöööhhh» gerufen! Nach unserer Ausschreibung vor zwei Wochen gingen Hunderte wunderschöner Tier-

bilder bei uns ein. Herzlichen Dank! Vom süssen Katzenbaby über das rätselhafte Chamäleon bis zur selbstbewussten Bulldoge waren die meisten Haustiere vertreten. Es fiel uns nicht leicht, aus

Peter Rigling, Ramsen SH: «Mein Continenta l Bulldog Aragon liebt es , auf Stühlen zu sitzen .»

Gabriela Zahn, Fraue nfeld TG: «Meine Katze Solana ge niesst de en n Tiefschlaf in der Hängem atte.»

der Vielzahl witziger Fotos eine erste Auswahl zu treffen. Hier ist sie. Künftig finden Sie an dieser Stelle alle zwei Wochen das von der Redaktion ausgewählte bezauberndste Tierbild.

Und so machen Sie mit: Fotografieren Sie Ihren tierischen Liebling, beschreiben Sie kurz, was Sie an ihm begeistert und mailen Sie Bild und Text an tierbild@migrosmagazin.ch

r kam das mutterlose pelen BE: «Vor einem Jah kap uen Fra a, gar Sa ice Beatr Ersatzmama Kiana wohl.» sieht, fühlt sich Bagheera bei n ma Wie . uns zu en zch Kät

Familie Stocco, Ober urnen GL: «Momo liebt es, in Papie rtasche en n gliazu schlüpfen.» Carmen Maffiolini, Ma etbe up Ha die ist n öse so TI: «D ckel.» schäftigung unserer Da

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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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Technisch gesehen basiert der DS3 auf dem Citroën C3.

Klein und fein

Hübsche und edel ausgestattete Kleinwagen liegen im Trend. Beim neuen Citroën DS3 lassen sich sogar die Farbe des Dachs und andere Details speziell aussuchen.

V

orbei die Zeiten, als Kleinund Kleinstwagen zwar sparsame, aber karg ausgestattete Fortbewegungsmittel mit wenig emotionaler Ausstrahlung waren. Klimadiskussion, gestiegene Spritpreise und die Frage der sozialen Akzeptanz grosser Autos steigern aufs Neue das Kundeninteresse an kleinen Modellen. Doch auf den gewohnten Komfort mögen viele nicht verzichten. So bietet sich für die Autoproduzenten eine wirtschaftlich existenzielle Chance: Im Kleinwagensegment sind die Erlöse vergleichsweise gering, sie können aber gesteigert werden, wenn die Kunden bereit sind, für noble Ausstattung und auffällige Optik ein paar Franken mehr auszulegen.

Mit dem neuen DS3 verfolgt Citroën jetzt diese Strategie. Technisch basiert das erste Modell der neuen Edellinie Distinctive Styling auf dem nicht übermässig auffälligen Citroën C3, was Entwicklungsund Fertigungskosten spart.

Design ist zusätzlich individualisierbar

Markantes Unterscheidungsmerkmal ist die komplett neu gestaltete Optik des dreitürigen DS3: senkrechte Tagfahrlichter mit LED, grosse Glasflächen und die Blechfinne auf Höhe der mittleren Fenstersäule in Haifischflossenform. Auch im Innern edle Anmutung: Solide Materialien und gute Verarbeitung deuten darauf hin, in einem

DIE AUTO-TEST-FAMILIE

Anmelden und Probefahren Testen Sie für das Migros-Magazin den Renault Grand Scénic. Bewerben Sie sich online unter www.migrosmagazin.ch und fahren Sie mit etwas Glück vom 2. bis zum 7. Juni 2010 den siebenplätzigen Kompaktvan zur Probe. Die Bedingung: Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und bereit, über Ihre Testerfahrungen im Migros-Magazin Auskunft zu geben. Anmeldeschluss ist Sonntag, 23. Mai 2010. Aus allen Anmeldungen wählen wir die Glücklichen aus. Zum Auswahlverfahren wird keine Korrespondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

eher hochpreisigen Auto zu sitzen. Wer mag, kann seinen DS3 noch individualisieren: mit vier Dachfarben, acht Interieurdekors, zwölf Felgendesigns und diversen Dekorfolien für aussen und innen. Das schöne Äussere schränkt allerdings den Nutzwert ein. Bloss 280 Liter fasst der Kofferraum mit aufgestellter Rücksitzlehne – man sitzt etwas beengter als im C3. Die Motorenpalette, drei Diesel und zwei Benziner zwischen 90 und 120 PS, entspricht der des Schwestermodells. Zudem wird ein gemeinsam mit BMW entwickelter Turbobenziner mit 150 PS angeboten. Wermutstropfen: Die DS3-Basisversion ist teurer als die des Edelkleinwagens Mini. Andreas Faust

STECKBRIEF

Citroën DS3 1.6 HDI «So Chic» Motor/Antrieb: 1,6-l-Vierzylinder-Turbodiesel, 1560 cm³, 90 PS, manuelles Fünfganggetriebe, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 11,5 s, Spitze 182 km/h. Abmessungen: L x B x H = 3,95 x 1,72 x 1,46 m, Kofferraum 285 l, Gewicht 1165 kg. Verbrauch: 3,8 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. A, CO2Ausstoss (Werksangabe) 99 g/km. Preis: ab 26 700 Franken (Basis: 1.4 Chic, 1,4-l-Benziner, 95 PS, ab 21 700 Franken).

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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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➔ Drogerie zur Post in Müntschemier, Mai bis August 1958: Ich suche Therese aus Frutigen (Jg. 1940). Wir arbeiteten zusammen bei Frau Schürch, der Posthalterin. Du warst zuständig für die Lebensmittel, ich für die Drogerie. Einmal warst du bei mir in Zürich auf Besuch.

Holger Nielsen Paradiesstrasse 14, 8645 Jona Telefon 055 214 41 05 holger1935nielsen@swissonline.ch

➔ Klassenkameraden/Mitschüler, Schulhaus Bühl B, 1956–1957. Nach über 50 Jahren treffen wir uns im April/Mai zu einer Klassenzusammenkunft. Bitte meldet euch.

Evelyne Hayoz, Höhe 654 9427 Wolfhalden Telefon 071 888 21 91 evelyne.hayoz@bluemail.ch Anzeige

➔ Für das Jahrgangstreffen 2010 suche ich alle Schulabgängerinnen und -abgänger von 1975 der Klasse Walter, Pestalozzi-Schulhaus Thun. Wer sich oder andere auf dem Klassenfoto erkennt, soll sich bitte bei mir melden.

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Gesucht: Die Geranten

Rolf Mettler, Ulmenweg 65 3604 Thun Telefon 033 336 73 30 riro.mettler@hotmail.com

➔ Liebe Claudia Berger (lediger Name). Wir haben zusammengearbeitet im Restaurant Plaza in Bern, 1998. Ich war am Buffet und du im Service. Zuletzt hast du im Bahnhofbuffet in Bern gearbeitet. Du hast damals in Zollikofen gewohnt und ich in Biel. Ich würde mich freuen, etwas von dir zu hören. Sandra Fasel-Schaad Bielstrasse 78, 2560 Nidau fasel.sandra@gmail.com

➔ Für eine Klassenzusammenkunft suche ich Hansjörg Hunziker (Jöggu). Er hat Jahrgang 1949 und hat die letzten Schuljahre in Leimiswil besucht. Während dieser Zeit wohnte er bei Familie Kä … in der Käserhausgasse. Fritz Sommer, Hausmattweg 12 3323 Bäriswil frisobaer@besonet.ch

➔ Ich suche das Gerantenehepaar Weiss, das um 1966 in Olten das Hotel Löwen führte. Zusammen lösten wir eine knifflige Angelegenheit … Adolf Burkhalter, Fliederweg 13, 4562 Biberist

➔ Auf Wunsch meiner Schwester, Deanna Gattiani (sie lebt in Italien), suche ich dich, Sonja Weidmann (lediger Name). Du hast 1956–1958 an der alten Römerstrasse in Oberwinterthur gewohnt. Sie spricht sehr oft von

dir und würde sich enorm freuen, von dir zu hören.

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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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Kameraden gesucht ➔ Ich suche alte Klassenkameradinnen und -kameraden aus der Primarklasse 1969 oder 1970 bei Lehrer Bächler (Jahrgänge 1959 und 1960), um eine Klassenzusammenkunft zu organisieren. Brigitte Odermatt-Mohler Hauptstrasse 29a 4441 Thürnen Telefon 061 981 53 23 ku.odermatt@vtxmail.ch

➔ Ehemalige Angehörige der Inf Motf RS 17 im Frühling 1964 (bei Kommandant Messikommer und Leutnant Frei usw.) treffen sich am Freitag, 28. Mai 2010, ab 11 Uhr bei der alten Kaserne in Wangen a.A.

Rudolf Spinnler, Hauptstrasse 84 4411 Seltisberg, 061 911 06 85 rudolf.spinnler@eblcom.ch

➔ Ich suche: Priska von BürenWagner, Yvonne Gerber, Leonardo di Girolamo, Beatrice Ryf, Matthias Wyss, Rosmarie Wyss und

Corina Zinniker. 1973–1979 in der Primarschule im Sälischulhaus in Olten. Bitte meldet euch für eine Klassenzusammenkunft. Wäre toll, wenn ihr auch dabei wärt.

Maja Walther Nebel, Platanen 35 4600 Olten, Telefon 062 213 83 50 majawalther@gmx.ch

➔ Suche Maria Osmetti, Stadt Zürich, 1957–1959. Hallo Maria, ich habe in meinen Fotos gestöbert und dich neben mir gefunden, an meiner Konfirmation.

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Walter Müller, In der Ey 45 8047 Zürich Telefon 079 209 01 77 wr_mueller@bluewin.ch

➔ HD-Soldaten im GrimselGranit. Ich suche Kontakt zu den Kameraden, die 1954 und später (u. a. 1962, 1964, 1966, 1968 und 1970) den Einführungskurs für HD-Telefonisten in Kloten absolviert und Dienst in der Festung Grimsel geleistet haben.

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130 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 312 000 (WEMF, MACH Basic 2010-1) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Ursula Käser (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Chef vom Dienst: Philipp Jordan (pj) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Benjamin Bögli (BB, Produzent), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid, Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco,

Maya Matzenauer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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134 | Migros-Magazin 20, 17. Mai 2010

Edina Merz

Die Zürcherin Edina Merz liebt Kosmetika seit Teenagertagen. Vor vier Jahren liess sich die kaufmännische Angestellte zur Make-up-Artistin ausbilden und gewann 2010 die Schweizer Make-upMeisterschaften. Nächstes Ziel sind im Oktober die Europameisterschaften in München. Ihr grösster Traum: Eine eigene TV-Show, in der sie Frauen verschönern hönern darf. Name: Edina Merz (29) Wohnort: 5303 Würenlingen AG Wieso leben Sie hier? Mir gefällt die Lage zwischen Brugg und Baden, die Zentralität und Landleben kombiniert. Ausserdem gibt es gute Einkaufsmöglichkeiten. Wo würden Sie gerne leben? In Rapperswil. Ich bin dort in der Nähe aufgewachsen und liebe das Ambiente, das Flair, die Leute und fühle mich einfach wohl, wenn ich mal wieder dort bin. Beruf und Lebenslauf: KV-Lehre, seit sechs Jahren Personalsachbearbeiterin bei der Firma Atlas Personal. Vor vier Jahren Ausbildung zur Visagistin an der Make Up Artist School in Spreitenbach AG. 2010 Schweizer Meisterin in Make-up und fünfter Platz bei den Internationalen Meisterschaften in Düsseldorf. Nebenher gibt sie Schminkkurse, schminkt Bräute und arbeitet als Visagistin für Fotografen. Mein Ziel: Ich würde gern in einer TV-Show mitwirken, wo Frauen umgestylt werden. Mein Lebensmotto: Wer sät, der erntet. Was ich mag: Grosszügigkeit, Humor, Kochen, Backen, Malen, Walken, Natur, Kino, die Farbe Pink, Schuhe, Taschen, die Kombination von Alt und Neu, Kinderlachen. Was ich nicht mag: Egoismus, Unzuverlässigkeit, Ungerechtigkeit, gekünstelte Menschen. Was ich an mir mag: Meine kommunikative und kontaktfreudige Art, auf Menschen zuzugehen. Meine Lieblingsmahlzeit: Kljukuša, eine Art Kartoffelauflauf aus Bosnien, der Heimat meiner Eltern. Text Anette Wolffram Eugster

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MEIN LIEBLINGSCAFÉ «Im ‹Rondo› in Döttingen AG bin ich im Sommer oft mit meinen Liebsten. Hier gefällt mir das Ambiente, das freundliche Personal, und es gibt super Glace und Frappé.»

MEIN VORBILD

MEIN ARBEITSRAUM «Hier gebe ich Kosmetikberatungen und schminke Bräute. Ich mag breite Gesichter, weil man da den grössten Vorher-nachher Effekt rausholen kann.»

MEIN TICK

«Ich sammle Schmuck und trage alles gern. Je nach Kombination mit den Kleidern mal elegant, mal sportlich, mal flippig. Weil ich viel verliere, kaufe ich keinen teuren Schmuck.»

«Catherine Zeta-Jones ist eine Frau, die Klasse besitzt. Eine reife Schönheit, die ausserdem noch eine gute Schauspielerin ist.»


MEINE WELT

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MEINE LEIDENSCHAFT

«Schon als Teenager habe ich mit Begeisterung meine Freundinnen geschminkt. Der Pinsel ist mein wichtigstes Arbeitsinstrument.»

MEIN HOBBY «Das Künstlerische wurde mir in die Wiege gelegt. Früher habe ich viel gemalt, heute habe ich kaum Zeit dafür. Aber die Malerei hilft mir, nach einem anstrengenden Tag abzuschalten.»

MEIN LIEBLINGSPRODUKT «Der Nagellack Resist & Shine von L’Oréal, Farbe Beige. Er hält gut, ist natürlich und passt zu jedem Outfit.»

MEINE LIEBSTEN «Mein Sohn Nedo (7) und mein Freund René (43) verstehen sich prima. Mein Kind ist eine Frohnatur und schenkt mir jeden Tag viel Freude. An meinem Freund schätze ich seine aufmerksame und liebevolle Art.»


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Migros Magazin 20 2010 d AA