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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

NR. 18 | 29. APRIL 2013 www.migrosmagazin.ch

ENTLASTUNGSDIENST I 22

Willkommene Pause für Eltern von Behinderten PROVOKANTES BUCH I 38

Autorenpaar fordert: «Hört auf zu arbeiten!»

Bild: René Ruis/Keystone

M-BUDGET-TV I 46

Migros lanciert ein DigitalTV-Angebot

Knick in der Büchse

Ex-Miss-Schweiz Stéphanie Berger trinkt jeden Tag Energydrinks. Nicht zwei, nicht vier, sondern immer exakt drei. Kleine Marotten hat jeder von uns. Doch weshalb ist das so? I 14

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44, Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


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Diese woche 4 |

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inhaLt

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NR. 18, 29. APRIL 2013 | migros-magazin |

eDitoriaL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Welchen Tick haben Sie? Ist es Ihnen schon einmal aufgefallen? Wenn Rafael Nadal über das Spielfeld schreitet, geht er immer mit dem rechten Fuss voran über die Linien. Er macht dies aber so diskret, dass es fast nicht auffällt. Fast. Auf einem Video hat jemand einmal die Szenen eines Matches zusammengeschnitten, und in dieser Dichte fallen die kleinen Ausfallhüpfer, die überlangen Schritte deutlich auf (www.youtube.com, Stichwort «Nadal, right foot first»). Einige nennen es Macken, einige Spleens, andere reden von Ticks, von Marotten. Fakt ist, fast alle haben irgend was, das sie immer genau gleich und nicht anders machen. Auch ich nehme mich da nicht aus: Wenn ich morgens mit dem Velo zum Bahnhof hinunterfahre, versuche ich immer, bei der 30er-Markierung am Boden genau zwischen der 3 und der 0 durchzufahren. Psychologisch gesehen, ist dieses Verhalten bis zu einem gewissen Grad normal, hat Fachpsychologe Hansruedi Ambühl unserer Redaktorin Ruth Brüderlin erklärt (Seite 14): Gewisse Dinge ständig gleich zu tun, würde das Hirn entlasten. Problematisch sei es, wenn die Personen unter seelischen Druck kommen, verzweifelt sind, wenn etwas nicht immer genau gleich ablaufen könne. Diese Zwangsstörungen würden bei zwei bis drei Prozent der Bevölkerung auftreten. Und welche Spleens, liebe Leserin, lieber Leser, haben Sie? Outen Sie sich und schreiben Sie uns!

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

88 | OUTDOOR In der Twannbachschlucht oberhalb des Bielersees ist die Stimmung geradezu mystisch. Meter um Meter verengt sich die Schlucht, die Felswände werden höher. Steinbrocken und Felswände sind mit Moos und Efeu überwachsen.

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diese woche

Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

inhalt | 5

30 | menschen Journalistin Almut Berger macht sich gerne die hände schmutzig — sie ist begeisterte hobbygärtnerin. In ihrem neuen Blog diskutiert sie mit Gartenfreunden über Glück und Frust im Gemüsebeet.

38 | menschen Raus aus dem Jammertal! Die Unternehmensberater Anja Förster und Peter Kreuz erklären, wie man mit mehr elan durchs Berufsleben geht.

Migros-woche 6 | Aktuelles

Bilder: Fabian Unternährer, Bernd Hartung, paolo Dutto

generation M

9 | Waldnutzung mit mass Die Migros setzt auf das FSC-Gütesiegel.

Menschen

14 | Porträt Marotte oder Neurose? Stars, Sternchen und ihre Spleens. 21 | Auf ein Wort 22 | Porträt Spezieller Studentenjob – Altan Yilmaz ist Betreuer des autistischen Nicki. 28 | serie: Ueli steck in der Akklimatisierungsphase darf der Bergsteiger die Geduld nicht verlieren. 30 | Porträt Almut Bergers neuer Gartenblog: Gefragt sind Tipps und Tricks der leser. 34 | Gewinnen sie Beyoncé-Tickets 20 Tickets fürs ausverkaufte Konzert vom 17. Mai in Zürich.

38 | Interview Die Unternehmensberater Anja Förster und peter Kreuz über das Glück, sich mit seinem Job zu identifizieren. 43 | Kolumne: Der Hausmann.

aktUell

46 | m-Budget-TV Digitalfernsehen fürs kleine Budget.

schaUfenster

48 | Kulinarisches heimatgefühl Delikatessen aus der region. 51 | suprême-schoggi Rêve de coco 52 | convenience-Food aus der Region 62 | Geniessen ohne Reue 64 | Kräuter und Blumen für den Balkon 67 | Andi hat die Twisty-Tricks raus 69 | Pflege für haut, hände und Füsse

saisonküche

70 | Linsensalat für den Brotpapst Bäckermeister Michael Kleinert beweist Talent im Umgang mit dem Sparschäler.

ihre region

75 | neues aus Ihrer Genossenschaft

leben

83 | mix 88 | Outdoor Wanderung auf Kommissär Bärlachs Spuren von Magglingen nach Twann. 95 | multimedia Das neue Smartphone Galaxy S4 und eine Digitalkamera im retrolook. 97 | Auto Wissenswertes über Klimaanlagen.

Meine welt

110 | Tomazobi Die Mitglieder der Berner Band verraten, wo sie nach einem Konzert nackt baden.

rUbriken 11 | 99 | 101 | 108 |

Forum: Leserbriefe Glücksgriff Rätsel & Impressum cumulus

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MIGROS-WOcHE 6 |

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AKTUELLES

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Nr. 18, 29. April 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Migros-Kulturprozent prämiert Spielmobil Mit dem «Kebab+-Award» zeichnet das Migros-Kulturprozent jährlich projekte aus, die Jugendliche für eine gesunde Lebensweise und Ernährung sensibilisieren. Der mit 1000 Franken dotierte Hauptpreis ging dieses Jahr an die Kinder- und Jugendfachstelle Zollikofen BE: Diese liess einen renovationsbedürftigen Zirkuswagen von Kindern zum Spielmobil umgestalten, das nun neben einem Schulhaus steht. Eine Woche lang wurde der Wagen abgeschliffen, umgebaut und bemalt. Die Kinder halfen auch mit, gesunde Mittagessen und Zwischenverpflegungen zuzubereiten. Weitere Auszeichnungen gingen an die Jugendanimation der Gemeinde Schwyz, die Jugendarbeit Elgg ZH sowie die offene Kinder- und Jugendarbeit Neuenegg BE. www.kebabplus.ch

Von Kindern gestaltet: Das Spielmobil in Zollikofen.

REGION BASEL

Ein Zirkus voller Emotionen Spätestens wenn die Duftmischung von Sägemehl, pferden, Elefanten, popcorn und Zuckerwatte Kindheitserinnerungen weckt und zauberhafte Momente auf der rosentalanlage verspricht, erliegt Jung und Alt der Faszination des Schweizer Nationalcircus. Günstige Premierentickets für den Circus Knie gibt es dank der Migros Basel schon jetzt im Vorverkauf. Mehr zur Basler Premiere folgt in einer Woche auf den Regionalseiten der Migros Basel, das Programm steht ab sofort auf www.knie.ch

Wettkampf der Berufsleute

Wer zimmert, kocht oder gärtnert am besten? Beim Grossevent «Swiss Skills Bern 2014» werden die besten jungen Berufsleute der Schweiz gekürt. Die Migros ist Presenting Sponsor.

S

ie reparieren komplizierte Auto­ motoren, setzen aus winzigen Einzelteilen Uhrwerke zusammen oder decken in schwindelerregender Höhe Hausdächer. Fähige Berufsleute sind so etwas wie Spitzensportler des Alltags. Im September 2014 werden die besten jungen Handwerker und Dienst­ leister der Schweiz öffentlich zeigen,

was sie können. Die erste nationale Berufsmeisterschaft nennt sich «Swiss Skills Bern 2014» und wird im über­ nächsten Herbst voraussichtlich 200 000 Besucher anlocken. Insgesamt werden Vertreterinnen und Vertreter von rund 130 Berufen am Grossevent teilnehmen, in 80 Berufen finden Meisterschaften statt. Die Aus­


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MigrOs-WOcHE

migros-magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

aKtUeLLes | 7

Frisch in Der migros

Harter Kerl ganz zart Als rohkostknabberei ist der Kohlrabi ein Klassiker. Doch die harte Knolle macht auch als frühlingsfrische Vorspeise eine gute Figur: geschälten Kohlrabi hauchdünn in Scheiben hobeln und diese fächerartig auf den Tellern anordnen – wie bei einem Carpaccio. Darüber kommt eine Vinaigrette aus Weissweinessig, Olivenöl, etwas Senf, Salz und pfeffer.

Städtereisen einmal anders

Bilder: SwissSkills, Fotolia, Keystone

Handwerk als Spitzensport: Bei den «Swiss Skills Bern 2014» messen sich zum Beispiel Zimmerleute.

Ausflüge in berühmte Städte müssen sich nicht auf Shopping und Sightseeing-Busrundfahrten beschränken. Die Reisemarken von Hotelplan Suisse bieten City-Trips an, die Metropolen von einer ungewohnten Seite zeigen: Ein Beispiel ist die Internationale Gartenschau in Hamburg. Dort lassen sich die Pflanzenwelt und die Klimazonen der ganzen Erde erleben. Der Besuch der Ausstellung ist bei Hotelplan buchbar. In den Preis von 249 Franken sind folgende Leistungen eingeschlossen: Zwei Übernachtungen inklusive Frühstück im Drei-Sterne-Hotel, die Eintrittskarte zur Gartenschau sowie eine Hafenrundfahrt. Travelhouse/Sierramar lädt dazu ein, Valencia per Velo zu erkunden. Als Ziel der Radausflüge empfehlen sich die Parkanlage Turia, die in einem trockenen Flussbett liegt, oder das grösste Aquarium Europas namens Oceanogràfic. Ein Aufenthalt im Vier-Sterne-Hotel in Valencia ist pro Person und Nacht im Doppelzimmer bereits ab 79 Franken buchbar.

wahl reicht vom Automobilmechatroniker bis zum Zimmermann, vom Strassen- bis zum Geigenbauer. Der Grossanlass soll einem breiten Publikum die vielfältigen Möglichkeiten der Berufslehre zeigen, die zugleich auf Theorie und Praxis beruht. Der Bund hat die Meisterschaft initiiert, und die Migros ist Presenting Sponsor. Denn die Detailhändlerin ist die wichtigste Schweizer Bildungsanbieterin: Sie bildet aktuell 3358 Jugendliche in über 40 verschiedenen Berufen aus, und sie eröffnet den Jugendlichen auch nach Abschluss der Lehre attraktive Perspektiven. An der Meisterschaft Swiss Skills Bern 2014 wird die Migros präsent sein und Jugendlichen, Eltern und Lehrern Einblick in ihr vielfältiges Bildungsangebot geben. Text: Michael West Infos zur Meisterschaft unter: www.swissskillsbern2014.ch

Gut per Velo zu entdecken: Die spanische Stadt Valencia.

Weitere Tipps für City-Trips unter: www.hotelplan.ch; www.travelhouse.ch


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Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

generation m

gütesiegel fsc | 9

Für gesunde Wälder

Das migros-magazin wird neu auf Papier aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft gedruckt. es ist aber nur eines von vielen migros-Produkten, die das gütesiegel FSC tragen.

W

er im Migros-Magazin blättert, interessiert sich normalerweise für die Berichte, die Sonderangebote der Migros oder knifflige Rätsel. Kaum jemand schenkt hingegen dem Papier Beachtung, auf dem die Zeitung gedruckt ist. Das sollte für einmal anders sein, denn neu wird sie auf Papier aus nachhaltiger Produktion gedruckt. Das Papier fürs Migros-Magazin besteht zu über 90 Prozent aus rezykliertem Altpapier, die übrigen 10 Prozent sind frisches Fasermaterial aus Holzschliff. Dass nicht ausschliesslich Altpapier verwendet wird, hat einen technischen Grund. Die Fasern des Altpapiers zerfallen bei der Wiederverwertung, das Papier wird lichtdurchlässiger. Beim beidseitigen Bedrucken schimmern deshalb die Farben durch, worunter die Lesbarkeit leidet. Abhilfe schaffen frische Papierfasern.

Unabhängige überprüfung vom Wald bis zum endprodukt

Bild: G. Fuchs/FSC Schweiz

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Das Holz für die Herstellung dieser Papierfasern stammt aus umwelt- und sozialverträglicher Forstwirtschaft. Die einwandfreie Herkunft garantiert das Gütesiegel «FSC Mix» des Forest Stewardship Council. Die Waldschutzorganisation knüpft an die Vergabe ihres Labels strenge Bedingungen (siehe Box). Die Einhaltung dieser Richtlinien wird von unabhängigen Stellen entlang der gesamten Lieferkette überprüft — vom Wald bis zum Endprodukt. Die Auszeichnung des Migros-Magazins mit dem FSC-Label ist aber nur ein kleiner Teil des Einsatzes der Migros für die nachhaltige Nutzung von Wäldern. Als Gründungsmitglied des FSC Schweiz und des WWF Global Forest and Trade Network Switzerland setzt sie sich für die Förderung von FSC-Produkten ein. Im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsprogramms Generation M hat die Migros gleich zwei Versprechen zu diesem

Waldbewirtschaftung ja, aber mit Mass: Holzschlag in einem Schweizer Wald.

FSC: Gütesiegel mit strengen Regeln Die internationale Waldschutzorganisation Forest Stewardship Council knüpft an die Vergabe ihres Gütesiegels eine reihe von Bedingungen. FSC-zertifizierte Wälder werden schonend bewirtschaftet. Dazu gehören folgende Auflagen: Ein bestimmter Anteil an der Waldfläche gilt als Schutzgebiet für seltene pflanzen

oder sogar als Totalreservat ohne jede Bewirtschaftung. Eine bestimmte Menge an natürlichem Totholz muss garantiert sein. Waldarbeiter

Thema abgegeben. «Wir versprechen, dass bis 2015 drei Viertel unserer Holzund Papierprodukte nachhaltigen Richtlinien entsprechen», lautet das erste. Mit über 2000 Artikeln führt die Migros bereits heute ein sehr breites Angebot an Produkten mit FSC-Zertifizierung. Die Palette reicht vom Möbelstück über Druckerpapier bis zum Grillzubehör.

auch Verpackungsmaterial und Windeln tragen das gütesiegel Das zweite FSC-Versprechen entlockt einem auf den ersten Blick vielleicht ein Schmunzeln, denn es betrifft — Windeln: «Wir versprechen, dass bis 2014 alle Milette-Windeln FSC-zertifiziert sind.» Windeln bestehen hauptsächlich aus Zellstoff, der aus Holz gewonnen wird. Führt man sich vor Augen, dass ein Baby in seinen ersten Lebensjahren bis zu 6000 Windeln verbraucht, erscheint

verwenden keine umweltbelastenden Stoffe, wie etwa synthetische Motorenöle. in tropischen ländern werden die rechte von einheimischen Bevölkerungsgruppen besonders geschützt. Traditionelle Jagdgebiete oder Orte mit religiöser Bedeutung müssen intakt bleiben. Mehr informationen unter

www.fsc-schweiz.ch

das Versprechen in einem neuen Licht. Denn allein die Migros setzt jährlich über 31 Millionen Einzelwindeln ihrer Eigenmarke Milette ab. Aber auch beim Verpackungsmaterial packt die Migros an. In den letzten zwei Jahren hat sie 3780 Tonnen Papierund Kartonverpackungen auf FSC-Material umgestellt, etwa die Pilzverpackungen, die seit vergangenem Herbst aus FSC-Karton bestehen. Bei 2,4 Millionen verkauften Verpackungen pro Jahr werden 23 Tonnen Karton eingespart. So leisten auch Champignons ihren Beitrag zu einer intakten Umwelt. Text: Andreas Dürrenberger

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Dazu zählt auch die Förderung von verantwortungsvoller Waldwirtschaft. www.generation-m.ch


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forum

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 29. April 2013 |

LESERBRIEfE | 11

mm 17: «Allzu starke ungleichheit wird nicht mehr akzeptiert», Interview mit Wirtschaftshistoriker Jakob Tanner über linke Anliegen wie die Abzocker- und die 1:12-Initiative, die immer mehr menschen in der Schweiz ansprechen.

«Ecopop hat mit der Initiative ein Tabuthema angepackt» ! Professor Tanner unterstellt der Ecopop-Initiative «Populismus pur». Das Anliegen von Ecopop ist es, den Druck der ständig wachsenden Weltbevölkerung auf die UmJakob Tanner ist Professor für welt zu reduzieGeschichte der ren. In der Schweiz Neuzeit in Zürich. wächst die Bevölkerung durch hohe Zuwanderungsraten, weltweit durch hohe Geburtenraten. Die Umweltvereinigung Ecopop hat sich die Mühe genommen, das Thema nicht nur national, durch eine Beschränkung der Nettozuwanderung auf 0,2 Prozent der stän-

mm 16: «mein Gehirn merkt sich nur, was mich fasziniert», Artikel über den Asperger Yves Walker.

Herzliches Dankeschön

digen Wohnbevölkerung, sondern auch global anzugehen. Indem wir mehr Entwicklungshilfegelder für das UN-Menschenrecht auf freiwillige Familienplanung einfordern. Ecopop hat mit ihrer Initiative ein heikles Tabuthema angepackt. Das ist alles andere als populär. Trotzdem haben wir eine hohe Resonanz in der Bevölkerung. Im Gegensatz zu Professor Tanner ist es offenbar vielen MitbürgerInnen bewusst, dass sich die menschliche Spezies in einer endlichen Welt nicht unendlich vermehren kann. Frage an Jakob Tanner: Ist es heutzutage, wenn eine Organisation die Sorgen der Bürgerinnen auf den Nagel trifft, schon populistisch? Andreas Thommen Geschäftsführer von Ecopop

mm 17: «ü90 und noch immer mitten im Leben», Porträts von fünf menschen über 90 Jahre.

«Meiner Mutter hat der Artikel gutgetan»

! Gut geschrieben — klasse! Meine liebe Mutter wurde im Januar auch stolze 90 Jahre alt und kämpft weiter. Ich habe ihr den Artikel vorgelesen. Das hat ihr gutgetan. Danke, Migros-Magazin. Renate Scheller, 8800 Thalwil

! Sechs Seiten mit Porträts über Personen, die dank günstiger Umstände im hohen Alter noch viel leisten können. Weshalb wird Langlebigkeit verbunden mit Leistung so hoch bewertet? Hat jemand, der schon in jungen Jahren krankheitsbedingt mit vielen Einschränkungen selbständig lebt nicht auch viel

Yves Walker (13) sammelt für sein Leben gern Fotokameras. Familienhund Speedy darf oft Modell stehen, liegen oder sitzen.

ich bedanke mich ganz fest bei den vielen lieben Menschen, die mir unerwartet ihre Sammlerstücke von Kameras geben werden. ich bin total überwältigt vor Freude darüber und werde die Stücke gut verwalten. Sie werden in meinen Vitrinen aufbewahrt, bestaunt und sicher auch zum Einsatz kommen. Sie haben mir eine sehr grosse Freude damit gemacht. Yves Walker

Schreiben Sie uns Wir freuen uns über Briefe und E-Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die redaktion gekürzt werden. per post an redaktion Migros-Magazin, leserbriefe, limmatstrasse 152, postfach 1766, 8031 Zürich, oder per E-Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch Und vergessen Sie bitte nicht, ihre Adresse und ihre Telefonnummer anzugeben.


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ForUm

migros-magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

geleistet? Meiner Meinung nach zählt am Ende eines Lebens nicht die Anzahl Jahre, sondern wie viel Wärme und Menschlichkeit während der Lebenszeit an die Mitmenschen gegeben wurde. Vreni Hertig, 8636 Wald

MM 16: «Entscheid über Leben und Tod», Streitgespräch über die Sterbehilfe.

«Für die, die zurückbleiben, ist das sehr hart»

! Eine Freundin von mir, die an Lungenkrebs erkrankt ist, hat sich für Exit ent-

Die Besen tanzen durch die Wälder. Landauf, landab. Hier ein kleiner Einblick in den Hexenalltag der Migrosmagazin.ch-Leserinnen. Seit drei Jahren zelebriert Nicole Heiniger gemeinsam mit ihren Freundinnen die Walpurgisnacht – ohne Männer. Die sind an dem Abend nicht willkommen. Zunächst füllen die Hexen ihre speziell für diesen Anlass gefertigten Besen mit einem frisch zubereiteten Zaubertrank. Damit stellen sich die verkleideten Frauen in einem Kreis auf und leiten die Walpurgisnacht mit Musik, Geschichten oder Gedichten und einem kräftigen Schluck aus dem Besenstiel ein. Natalie Milsom (38) erlebt in ihrer Kindheit eine ganz gruselige Geschichte. immer wenn die Mutter im Estrich die Wäsche aufhängen will, geht automatisch das licht aus. Ein Geist, der

mamma mia!

Nicole Heiniger (vierte von links) feiert mit ihren Freundinnen die Walpurgisnacht im Berner Oberland.

Die Schweiz im Hexenfieber

nur seine ruhe möchte? Nein, natürlich nicht. Man lacht darüber. Bis eines Tages geladene Gäste nach ein paar Gläsern Wein den «Geist» sehen wollen und gemeinsam den Estrich betreten. Einer ruft «lieber Geist, zeige dich!», und exakt in dem Moment wirds dunkel. Ein Jahr später verkauft die Familie das Haus.

Feiern auch Sie Walpurgisnacht? Oder hatten Sie ein ähnliches Erlebnis wie Natalie Milsom? Erzählen Sie es uns und gewinnen Sie das Kinderbuch «Die kleine Hexe». Teilnahme bis spätestens am 5. Mai 2013 per E-Mail an: onlineredaktion@migrosmedien.ch

www.migrosmagzin.ch | 13

Diese Woche auf www.migrosmagazin.ch

schieden. Sie hat mich kurz vor der Einnahme des «Gifts» angerufen, um sich zu verabschieden. Sie wollte nicht im Krankenhaus auf den Tod warten und dort ersticken. Natürlich musste ich ihre Entscheidung akzeptieren und respektieren. Doch für die, die zurückbleiben, ist das sehr hart. Sie sagte nur einmal, sie habe nun etwas gefunden, das ihr helfen werde. Ich dachte, sie rede von einem Medikament. Stattdessen hat sie sich auf den Tod vorbereitet. Es war ein Schock — doch schlussendlich eine Erlösung für sie. D. Buchli, Chur

www.migrosmagazin.ch

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Wenn Buben auf rosa Glitzerballerinas und Prinzessinnenkrönchen stehen, leiden ihre Väter. Das ist völlig unnötig, findet unsere Kolumnistin. Bettina leinenbach, Mutter einer zwei- und einer vierjährigen Tochter, schreibt wöchentlich über Familienalltag und -anliegen.

the screensavers

Ursula Käser ärgert sich über sinnentstellende deutsche Titel und Synchronfassungen von Kinofilmen. Sie würde den Italowestern «Once upon a time in the West» auf keinen Fall mit «Spiel mir das Lied vom Tod» übersetzen! Ein Team von redaktoren kritisiert, lobt und analysiert regelmässig das Neuste aus der Kino- und TV-Serien-Welt. Weil das leben zu kurz ist für schlechte Filme und Serien!

Die schLUmmermUtter Gerne erinnert sich Schlummermutter Sylvia Frey Werlen an ihre Zeit in Frankreich. Sie genoss das Leben als Untermieterin eines noblen Schlossherrn inmitten der feinen Gesellschaft. Die Baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet jede Woche darüber, was sie zu Hause mit jungen Untermietern erlebt.


menschen 14 |

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porträt

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Nr. 18, 29. April 2013 | migros-magazin |

Üppig blühen die Neuröschen

Gewohnheit, Ritual oder ein ausgewachsener Tick? Wir alle haben so unsere Möödeli, und selbst Schweizer Prominente pflegen ihre Marotten.

R

afael Nadal (26) ist einer der weltbesten Tennisspieler und berühmt für seine Ticks. Trinkt er einen Schluck, stellt er die Wasserflasche in einem längeren Prozedere zentimetergenau zurück. Muss er zwischen den Ballwechseln eine Linie überschreiten, tut er das mit dem rechten Fuss voraus und berührt sie nicht. Berühmt ist der Spanier auch für das kurze Zupfen an seiner Hose vor dem Aufschlag. Weniger bekannt ist die Angewohnheit von Prinz Charles (64), bei öffentlichen Auftritten fast zwanghaft ständig an seinen Manschettenknöpfen herumzufummeln. Er darf das. Engländer haben den Spleen quasi erfunden und kultivieren ihn als nationales Markenzeichen. Natürlich haben auch ganz normale Mitteleuropäer so ihre Macken. Und das nicht zu knapp. Für die einen ist es tabu, auf die gelben Zebrastreifen zu treten. Andere weigern sich, morgens einen Finger zu rühren, ohne vorher einen Kaffee getrunken zu haben, und wieder andere tippen sich zehnmal hintereinander mit dem Kugelschreiber an die Stirn, wenn sie etwas überlegen.

Bis zu einem gewissen grad sind marotten normal und sinnvoll «Wir alle haben unsere Marotten», sagt Hansruedi Ambühl, Fachpsychologe für Psychotherapie in Bern und Verfasser mehrerer Bücher über Zwangsstörungen. «Bis zu einem gewissen Grad ist es normal, dass wir Dinge auf eine bestimmte Art und Weise machen wollen. Rituale und Gewohnheiten haben eine Funktion.» Vom Abstellen des Weckers bis zum Verlassen der Wohnung laufe das Morgenritual bei den allermeisten

Leuten immer gleich ab, sagt Ambühl. «Das ist wichtig, denn es entlastet das Hirn.» Es ist sinnvoll, sich nicht jeden Morgen neu überlegen zu müssen, ob man zuerst Zähne putzen soll oder unter die Dusche. «Solche Rituale sind ökonomisch, beruhigen und geben Sicherheit», sagt Ambühl, «sie geben die Gewissheit, dass man den Bus um halb acht höchstwahrscheinlich erwischt, wenn man jeden Morgen gleich vorgeht.» Besonders im Sport sind Marotten beliebt: Eishockeyaner tragen gerne rote Socken, Fussballgoalies setzen Maskottchen ins Tor , und Leichtathleten, allen voran Usain Bolt (26), zelebrieren vor dem Start seltsamste Fingergymnastik. Jörg Wetzel ist Coach, Sportpsychologe und Autor des Buchs «Gold — Mental stark zur Bestleistung». Er sagt: «Nicht alle Spleens sind nachvollziehbar. Rituale vor einer Herausforderung geben aber Sicherheit und Selbstvertrauen. Sie sind mentales Placebo. Es ist neuropsychologisch messbar, dass ein Sportler sich besser fühlt, wenn er seine roten Socken trägt. Dass er deswegen eine bessere Leistung zeigt, hingegen nicht.» Die Spleens der Spitzensportler färben offenbar ab. Steffi Buchli (34) ist Sportmoderatorin und ab 3. Mai Gastgeberin der Eishockey-WM-Sendungen auf SRF zwei. Ihren Digitalwecker stellt sie jeden Abend auf 07.00 Uhr. Und zwar auf pünktlich 07.00 Uhr. Nicht 06.59 und nicht 07.01. «Das kommt nicht infrage», sagt Buchli. Klingt einfach, hat aber Tücken. Denn der Wecker hat keinen Rückwärtsgang. Drückt Buchli die Taste nicht vorsichtig genug und landet sie nicht punktgenau, muss sie sich nochmals durch die ganze Skala drü-

cken. Oder auch zwei Mal. Der Wecker klingelt dann pünktlich. Das heisst aber noch gar nichts.«Ich bin ein ausgeprägter Morgenmuffel und Meister der SnoozeTaste», sagt sie. Da ihr Arbeitstag erst um 14 Uhr beginnt — und meist erst kurz vor Mitternacht endet — käme es auf ein paar Minuten Schlummer mehr oder weniger nicht an. «Nein, das geht nicht», sagt Steffi Buchli entschieden. «Es muss um 07.00 Uhr klingeln. Schliesslich muss ich alles am Morgen erledigen, was andere nach Feierabend machen: putzen, grümschelen, mit Freunden käfelen.»

Liegt der papierkram in sauberen stapeln, ist die Welt in ordnung Sorgen macht sie sich wegen ihrer Macke keine. «Ich empfindet sie als ‹nerdisch›, aber nicht weiter beunruhigend.» Buchli mag es generell exakt. So büschelt sie mit Hingabe unerledigten Papierkram zu sauberen Stapeln — und lässt die dann liegen. «Ich bin ein Augenmensch, Hauptsache, die Beige ist schön akkurat. Vielleicht habe ich einfach eine kleine ‹Bildstörung›. Insofern bin ich beruflich am richtigen Ort.» Neuröschen gehören zum Alltag. Schwieriger wird es, wenn sie den Alltag bestimmen. Wie beim ungekrönten Neurosenkönig Adrian Monk. Der TV-Detektiv aus der gleichnamigen Serie vermeidet strikt jeglichen Köperkontakt. Ringt ihm jemand einen Handschlag ab, muss ihm seine Assistentin anschliessend ein Feuchttuch reichen. Er erträgt weder Fusseln auf der Kleidung anderer, noch Regenschirme, deren Griffe nicht exakt in die gleiche Richtung zeigen. Der Mann ist definitiv


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migros-magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

menschen

Porträt | 15

«06.59 oder 07.01 Uhr kommt nicht infrage.» Sportmoderatorin Steffi Buchli muss ihren Wecker auf Punkt 07.00 Uhr stellen.


MENSCHEN 16 |

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PORTRÄT

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Nr. 18, 29. April 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Prinz Charles

Verlegenheitsgeste oder neurotischer Tick? Der englische Thronfolger zupft ständig an seinen Manschetten.

Ignatius von Loyola

Bilder: Getty images (4)

Der baskische Mitbegründer des Jesuitenordens litt unter einer Zwangsneurose. Monatelang bereitete er seine Generalbeichte vor, und kaum war er fertig, begann er damit von Neuem.

krank. Trotzdem liebt ihn die TV-Gemeinde und lacht sich schief über Monks Marotten. «Ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zur Serie und finde sie nicht so lustig», sagt Psychologe Ambühl und verweist auf weitere Filme wie «As good as it gets» mit Jack Nicholson. «Leute mit einer Zwangsstörung haben ein grosses Leiden, denn sie können nicht anders.» Hier sieht Ambühl den entscheidenden Unterschied zur persönlichen Marotte: «Menschen mit Zwangsstörung müssen eine bestimmte Handlung so und nicht anders machen und sind völlig verzweifelt, wenn das nicht möglich ist.» Das ist dann alles andere als lustig. Zwei bis drei Prozent der Bevölkerung leiden unter Zwangsstörungen. Etwas mehr Frauen als Männer. Sie kommen in allen Schichten, Altersgruppen und Kulturen vor. Gewisse Ticks, wie Kratzen am Kopf, obwohl es gar nicht juckt, sind aber unbedenklich und laut Verhaltensforschern bloss Verlegenheitshandlungen. Andere Macken, wie die Weigerung, eine bestimmte Linie zu betreten, gelten als abergläubische Abläufe und sind eng verwandt mit dem Wunsch «toi, toi, toi» oder dem Anfassen von Holz, um drohendes Unglück abzuwenden. So hofft vermutlich Rafael Nadal aus purem

Rafael Nadal

Der Tennisspieler stellt seine Wasserflaschen — es müssen immer zwei sein — nach jedem Schluck exakt wieder in die gleiche Position.

Aberglauben, mit einem Griff an seinen Allerwertesten die Siegesgöttin gnädig zu stimmen. Er tut das unbewusst, wie er einem Reporter versicherte, der ihn auf diesen Tick ansprach. Ihm sei diese Geste noch nie aufgefallen, beteuerte Nadal. Dafür kennt sie der Rest der Welt. «Egal ob bewusst oder unbewusst», sagt Ambühl, «es ist sehr schwer, jemandem ein solch abergläubisches Bannritual auszureden. Da hat Logik keine Chance.» Auch in der helvetischen Showszene sind Marotten verbreitet: Sängerin Melanie Oesch (25) von Oesch’s die Dritten schnüffelt dauernd an ihren Haaren. Sängerkollege Peter Reber (63) erträgt es nicht, hinter anderen Menschen herzulaufen, und Komikerin Stéphanie Berger (34) trinkt. Und zwar genau drei EnergyDrinks pro Tag. Und nur eine bestimmte Marke: M-Budget sugarfree. Die Miss Schweiz 1995 tourt derzeit mit ihrem ersten Soloprogramm «Miss Erfolg» durchs Land und pflegt diese Macke seit der Geburt ihres Sohnes Giulian vor drei Jahren. «Ich habe das Gefühl, nicht mehr ohne Energy-Drinks über die Runden zu kommen», sagt Berger. «Ich mag Kühles, Kohlensäurehaltiges, das einen Kick gibt. Meinen Konsum von drei pro Tag halte ich für grenzwertig, schliess-

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Noch mehr TV-Neurotiker ihm entgeht keine Fussel und kein Mörder. Detektiv Adrian Monk kämpft gegen das Verbrechen und mit seinen Marotten. Er ist nicht der einzige TV-Kriminalist, der von Macken geplagt eigene Ermittlungswege geht. Die amüsantesten Kriminalneurotiker auf: migrosmagazin.ch/screensavers

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Atmung 0,35l Schweiss 0,45l

Urin 1,5l

Wasser VERLUST 2,5 l

Wasser aus Stoffwechselvorgängen 0,3l

Wasser in Lebensmitteln 0,7l

Wasser das wir trinken 1,5l

WasserZUFUHR 2,5 l

Wasser macht 60% des Körpergewichts eines Erwachsenen aus und ist ein lebenswichtiger Nährstoff. Jeden Tag verliert der Körper 2,5 Liter* Wasser, allein schon dadurch, dass er lebt! Diesen Wasserverlust müssen wir durch Zufuhr von 2,5 Litern* Wasser kompensieren, um den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten.

Wussten Sie, dass Kinder?... Kinder sind besonders anfällig für Wassermangel. Daher sollten Sie unbedingt darauf achten, dass sie ausreichend Wasser bekommen. Ihr Bedarf an Flüssigkeit ist im Verhältnis grösser als bei Erwachsenen. Ob zuhause, in der Schule oder bei Freizeitaktivitäten – eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig für ihr Wohlbefinden. Viele Kinder trinken oftmals zu wenig, weil sie es manchmal vergessen, selbst wenn sie Durst haben.

Warum Wasser trinken?

Klares Wasser ist die beste Option für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Es ist ein wichtiger Flüssigkeitslieferant, der dem Körper keine weiteren Elemente zuführt.

1,5 Liter* am Tag trinken? Nichts einfacher als das!

Nach dem Aufwachen

In der Vormittagspause

Am Abend

Zum Mittagessen

Zum Abendessen

Ankunft zu Hause

Mit einer Tasse Kaffee

Am Nachmittag

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Das Trinken von kleinen Wassermengen auf den Tag verteilt ist der beste Weg, um die Wasserverluste auszugleichen, zu denen es im Verlauf des Tages ständig kommt. So kann man den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht halten.

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* Jéquier E and Constant F. Cahiers de Nutrition et de Diététique (2009, im Druck): Pourquoi faut-il boire de l’eau ? Pour maintenir la balance hydrique (Warum müssen wir Wasser trinken? Um den Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten). ** Dies gilt für einen oft sitzenden, gesunden Erwachsenen, der in einem gemässigten Klima lebt. 1 Glas = mindestens 200 ml.

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«Es ist eine bewusste Belohnungspause, ein Ritual.» Komikerin Stéphanie Berger trinkt täglich drei Energy-Drinks. Nur drei. Und nur eine Marke.

Nr. 18, 29. April 2013 | migros-magazin |


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Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

lich weiss man nichts über mögliche Langzeitschäden.» Süchtig ist sie aber nicht, wie sie seit einem Selbsttest weiss: «Ich habe mal eine Woche abstinent gelebt, das ging problemlos. Der Griff zur Büchse hat bei mir mit dem Belohnungssystem zu tun. Ich setze mich hin und kann fünf Minuten durchatmen mit einem kühlen Drink in der Hand. Es ist eine bewusste Belohnungspause, ein Ritual.» Zwar sind in ihrem Kühlschrank zwei Tablare für die Energy-Drinks reserviert. Aber immerhin hat sie noch keinen separaten Kühlschrank angeschafft und hortet auch keinen heimlichen Vorrat. Einzig ihr Garagist hat eine Ahnung von Bergers Tick: «Das Auto ist immer voller Büchsen. Ich entsorge die immer, wenn ich den Wagen in den Service gebe.» Andere Macken, behauptet Berger, habe sie keine. Aber ein Auge für die anderer Leute: «Die fallen mir extrem auf. Ich bin immer in der Beobachterrolle und baue viel von dem, was ich bei anderen beobachte, in mein Bühnenprogramm ein. Das kann ein auffälliger Gang sein, die Art zu reden oder die Gestik.»

«Wenn sich jemand neben mich setzt, stört das meinen Gedankenfluss.» Schauspieler Beat Schlatter hält mit der Wasserpistole ungebetene Nachbarn fern.

Beat schlatters Leiden wegen Wc-Deckeln und Kebabs Gleich mehrere Marotten hat Beat Schlatter (51). Der Komiker ist zurzeit als ernsthafter Schauspieler im Schweizer Kinofilm «Himmelfahrtskommando» zu sehen und präsentiert von Juli bis August auf SRF 1 die neue Sendung «Metzgete», ein heiteres Prominentenraten. Bei sich zu Hause hasst es Schlatter, wenn Speisereste im Küchenabfluss liegen. «Laut Feng-Shui ist das schlecht für den Geldfluss», sagt er. «Und der WC-Deckel muss auch geschlossen sein. Das mag ich nicht vertragen, wenn der offen ist.» Ausserdem schaut er in Hotelzimmern akribisch unter Schränke und Betten, ob nicht irgendwo noch ein vergessenes Kabel liegt. Schlatters grösster Spleen aber richtet sich gegen seine Mitmenschen: Er kann es nicht haben, wenn sich jemand neben ihn setzt. Besonders nicht auf Parkbänken. Dort lernt Schlatter bevorzugt seine Texte auswendig oder arbeitet im Kopf an Projekten. «Wenn sich dann jemand neben mich setzt, stört das meinen Gedankenfluss markant», sagt er. Isst der Störenfried dazu noch Kebab, reisst nicht nur Schlatters Gedankenfluss, sondern mitunter auch sein Geduldsfaden. Um solcher Unbill vorzubeugen, greift er schon mal zur Wasserpistole und spritzt den Platz neben sich nass. Damit ja keiner auf die Idee

kommt, sich dort niederzulassen. «Da sitzt man friedlich am See, die Gedanken sind grad schön im Fluss — und ploff! Kebab», verteidigt Schlatter seine Wasserstrategie. Er befindet sich in bester Gesellschaft. In England sind Spleens quasi ein Must. An europäischen Königshäusern haben Macken Tradition, und laut Psychologe Ambühl litten nicht wenige christliche Heilige unter Zwangsneurosen. Allen voran der heili-

ge Ignatius von Loyola (1491–1556). Er wollte eine Generalbeichte ablegen und bereitete diese monatelang vor. Doch kaum hatte er alles bereut, fielen ihm weitere Sünden ein, und das Prozedere begann von vorn. So ging das drei Tage lang. Der Einzige, der das nachvollziehen kann, ist wahrscheinlich TV-Detektiv Adrian Monk. Und eventuell noch Rafael Nadal. Text: Ruth Brüderlin Bilder: Dan Cermak

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sPitzensPort trotz ePiLePsie

«Das Singen brachte mich zurück»

Der Aargauer Lucas Fischer holte an den Turn-Europameisterschaften in Moskau sensationell die Silbermedaille am Barren. Sensationell deshalb, weil er vor weniger als einem Jahr erneut am Fuss operiert wurde und lange Zeit unter Epilepsieanfällen litt.

Lucas Fischer, Ihre EM-Medaille hat in der Schweiz grosse Emotionen ausgelöst. Sie wurden begeistert empfangen. Was fühlt man in solchen Momenten?

Sie bringen mir unglaublich viel und steht für meinen Kampf, mein Durchhaltevermögen und dafür, dass ich nach meinen grossen Rückschlägen immer wieder aufgestanden bin.

Sie sind vor einem Jahr zum fünften Mal am Fuss operiert worden und haben trotz Medikamenten Epilepsieanfälle gehabt. Wie haben Sie es geschafft, so schnell wieder nach oben zu kommen?

Ich hatte das Glück, dass ich die turnerischen Schwierigkeiten schon vorher in die Übungen integrierte. So musste ich alle Elemente nach meiner Verletzungspause nur repetieren. Dass ich nun fast zuoberst stehe, ist nicht selbstverständlich. Ich bin unglaublich dankbar. Sie untertreiben: Noch im letzten Sommer waren Sie am Boden zerstört, weil sie sich nicht qualifizieren konnten, und schauten die Olympischen Spiele am TV an.

Bilder: Getty images, ruben Wyttenbach, Keystone

Das stimmt. Ich versuchte, meine Gefühle zu verarbeiten. Reden reichte nicht mehr aus. Mein Onkel riet mir, mich zum Sänger auszubilden. Das Singen brachte

mich zurück in die Turnhalle. Es hat mir unglaublich geholfen. Ich kann das nicht in Worte fassen.

zentrum Magglingen. Wir haben die Medikamente immer wieder angepasst. Ich muss diese noch heute täglich einnehmen. Aber sie sind Teil meines Lebens geworden. Ich habe das akzeptiert.

Und als Sie nach den Sommerferien wieder mit dem Turnen angefangen hatten, mussten Sie sieben Kilogramm abspecken?

Ja. Als ich mich nicht für die Olympischen Spiele 2012 qualifizieren konnte, ging es mir am schlechtesten. Mir war alles egal, ich habe nicht mehr viel Sport gemacht und ziemlich alles gegessen. Dann war ich wieder voll motiviert. Heute wiege ich bei meinen 169 Zentimetern 67,5 Kilogramm. Wenn Sportler in einem Tief sind, ziehen sie einen Mentaltrainer zurate. Sie auch?

Ja, ich habe oft mit dem Sportpsychologen Gareth Morgan aus Magglingen zusammengearbeitet. Ihm habe ich all meine Gefühle erzählen können, was mir sehr geholfen hat. Als ich noch nicht trainieren konnte, hatte ich meine Übungen im Kopf visualisiert. Sie hatten vor eineinhalb Jahren den letzten Epilepsieanfall. Wie haben Sie diese Krankheit in den Griff bekommen?

Dank der super Zusammenarbeit mit unserem medizinischen Team am Sport-

Lucas Fischer (22) ist Profiturner und Hobbysänger aus Möriken AG. Nach der Turnkarriere möchte er ins Showbusiness einsteigen.

Ihr grosses sportliches Ziel ist die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen in Rio 2016. Was folgt jetzt auf dem Weg dorthin?

Zuerst nimmt es mich an den Weltmeisterschaften von Ende September 2013 in Antwerpen wunder, wo ich in der Weltspitze stehe. Nächstes Jahr folgen Team-EM und WM-Wettkämpfe. Ich konzentriere mich aufs Turnen und nehme einen Schritt nach dem andern. Sie sind nun also Turner von Hauptberuf und daneben Hobbysänger?

Ja, der Schweizerische Turnverband ist mein Arbeitgeber, und ich habe zusätzlich kleinere Sponsoren auf privater Ebene. Dank meines Erfolgs in Moskau erhalte ich nun auch viele Anfragen für Auftritte als Sänger. Nach der Turnerkarriere möchte ich ins Showbusiness einsteigen und baue mir deshalb dieses zweite Standbein auf. «Halleluja» gehört zu meinen Lieblingsliedern. Es passt zu meiner Geschichte. Interview: Reto E. Wild

mann Der woche

FraU Der woche

Luzerner Querdenker

Ostschweizer Goldmarie

römisch-katholischer priester, Autor, emeritierter professor für ökumenische Theologie in Tübingen und bis vergangene Woche präsident der von ihm gegründeten Stiftung Weltethos: Jetzt zieht sich der luzerner Kirchenkritiker Hans Küng (85) schrittweise ins privatleben zurück. Der bekannte katholische Theologe, der seiner Zeit voraus war, bleibt WeltethosEhrenpräsident und will nun den dritten Band seiner Memoiren fertigschreiben.

Goldmedaille für Giulia Steingruber (19) an der Kunstturn-EM am Sprung! Nach Ariella Kaeslin holt erst zum zweiten Mal eine Schweizer Turnerin einen EM-Titel. Die Ostschweizerin aus Gossau SG wird damit für ihre harte Arbeit belohnt, trainiert sie doch wöchentlich rund 30 Stunden im Sportzentrum Magglingen. Nun beginnen die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele in rio 2014, wo ihr eine Qualifikation für den Sprungfinal zuzutrauen ist.


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Nr. 18, 29. April 2013 | migros-magazin |

Ein vertrauensw체rdiger Begleiter, mit dem die Freizeit mehr Spass macht: Altan Yilmaz mit dem autistischen Nicki im Bowlingzentrum.


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Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

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aut singend kommt Nicki die Treppe herunter. Auf seinem blauen T-Shirt grinsen Bud Spencer und Terence Hill. Nicki freut sich, dass Altan Yilmaz gekommen ist. Erst gemeinsam Pizza essen und danach noch eine Runde Bowling spielen, steht heute auf dem Programm. Eigentlich ein Samstagnachmittag, wie ihn viele junge Männer gemeinsam verbringen. Doch beim 21-jährigen Nicki und dem 28-jährigen Altan ist das Verhältnis anders: Nicki ist Autist und Altan Yilmaz sein Betreuer. «Na ja, offiziell ist das so, aber mittlerweile sind wir Freunde», sagt Yilmaz. Nicki vertraut ihm, und ebenso tun dies seine Eltern.

ein Betreuer, der mit dem sportlichen nicki mithalten kann

Ein Freund und Betreuer für Nicki Mehrmals monatlich unternimmt Altan Yilmaz etwas mit dem autistischen Nicki und verschafft dadurch dessen Familie etwas Luft. Der 28-Jährige arbeitet neben seiner Ausbildung zum Lehrer als Betreuer für den Entlastungsdienst für Angehörige behinderter Menschen. Die Entlastungsdienste sind stets auf der Suche nach neuen Betreuern. Mitmachen!

Der angehende Primarlehrer verbringt seit letztem Sommer rund zwei- bis dreimal pro Monat einen Nachmittag mit Nicki. Die beiden gehen Velo fahren, schwimmen, ins Kino, Theater oder eben zum Bowlen. Die beiden jungen Männer sind sportlich unterwegs. «Zum Glück», sagt Nickis Mutter. «Eine frühere, etwas ältere Betreuerin hatte ihre liebe Mühe mit der sportlichen Art meines Sohns.» Die Mutter freut sich deshalb umso mehr, dass Nicki einen sportlichen Betreuer gefunden hat. Das ist alles andere als einfach, arbeiten doch nur wenige junge Männer als Betreuer beim Entlastungsdienst für Angehörige behinderter Menschen des Kantons Zürich (siehe Interview Seite 26). Yilmaz hatte die Stellenanzeige in einem Newsletter für Medizinstudenten der Universität Zürich entdeckt. «Ich

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

«Ich verbringe gerne Zeit mit Nicki, der Verdienst ist dabei zweitrangig.» bin zwar kein Medizinstudent, aber traute mir die Aufgabe trotzdem sofort zu», erzählt er. Der Pädagogikstudent hatte nicht aktiv nach einer solchen Stelle gesucht, aber als er die Anzeige sah, wusste er sofort, dass die Arbeit als Betreuer das Richtige für ihn ist. Berührungsängste hat er keine und dazu ein ruhiges und geduldiges Gemüt. «Als Primarlehrer kann es sein, dass ich im Rahmen der integrierten Schule behinderte Kinder in meiner Klasse unterrichte. Meine Arbeit als Betreuer behinderter Menschen ist also eine grosse Bereicherung. Ausserdem verbringe ich meine Zeit gerne mit verschiedenen Menschen.» Vor seinem Pädagogikstudium studierte Yilmaz Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Univer-

sität Zürich. Doch der gebürtige Türke spürte schnell, dass er damit nicht am richtigen Ort war. Stattdessen begann er, als Jugend-und-Sport-Lehrer Schulsport zu unterrichten. Die Arbeit mit den Kindern bereitete ihm viel Freude, weshalb er sich für den Lehrerberuf entschied. Die Hälfte des Pädagogikstudiums hat er bereits hinter sich. An zwei Halbtagen pro Woche unterrichtet er eine 6. Klasse im Schulhaus Letten in Zürich. «Ich bin glücklich und im richtigen Beruf angekommen», ist Yilmaz überzeugt. Dass es weitaus lukrativere Nebenjobs für einen Studenten geben würde, interessiert ihn nicht. «Ich verbringe gerne Zeit mit Nicki, der Verdienst ist dabei zweitrangig.» Über die Krankheit Autismus hatte Altan Yilmaz bereits einiges gelesen. Er konnte sich also ungefähr vorstellen, was auf ihn zukommen würde. Vor dem ersten Treffen war er denn auch überhaupt nicht nervös. Und er hat auch keine Angst davor, etwas falsch zu machen im Umgang mit Nicki. Während

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der gemeinsamen Freizeit trainieren Yilmaz und Nicki das Lesen, Schreiben und Rechnen — ganz spielerisch. «Nach jedem Ausflug kleben wir Fotos davon in ein Buch und schreiben einen Satz dazu», sagt Yilmaz. Nicki nickt.

Yilmaz schämt sich nicht, wenn nicki auffällt «Hey Nicki, renn nicht so, du kannst mit mir gemeinsam laufen», ruft Yilmaz Nicki hinterher. Die beiden sind in der angesteuerten Pizzeria keine Unbekannten. Und Nicki hat seine Pizza schnell ausgewählt. Mit Salat, bitte schön. Nicki mag Salat. Er arbeitet selber als Koch, und Salatsauce ist eine seiner Spezialitäten. Für Yilmaz hat Nicki auch schon gekocht. Kaum ist das Essen da, wird es still. Nicki konzentriert sich auf das Essen. Es scheint ihm zu schmecken. Yilmaz reicht Nicki ein Stück seiner Pizza. «Ich versuche jedes Mal, Nicki etwas Neues zu zeigen.» Schnell wird aber klar, dass Nicki die Pizza nicht mag: Das bereits

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Nr. 18, 29. April 2013 | migros-magazin |

Das sagt Der exPerte

«Die Angehörigen sind froh, etwas zur Ruhe zu kommen»

Es sei wichtig, dass sich betreuende Angehörige nicht überfordern, sagt Marco Müller, Geschäftsleiter des Entlastungsdienstes des Kantons Zürich.

ihrem Umfeld auf offene Stellen beim Entlastungsdienst hinweisen. Beim Armdrücken hat Altan Yilmaz (noch) die Oberhand.

«Mir ist wichtig, dass Nicki sich wohlfühlt und seinen Spass hat.» gekaute Stück Pizza landet auf dem Teller. «Hoppla, das hat er noch nie ge­ macht», sagt Yilmaz, bleibt gelassen und lässt das Stück in seiner Serviette verschwinden. Solche Reaktionen sind kein Problem für ihn. «Bevor ich mich mit Nicki treffe, stelle ich mich auf die Situation ein.» So schämte er sich auch nicht, als Nicki beispielsweise einmal im Tram zu singen begann. Wieso auch? «Mir ist wichtig, dass Nicki sich wohl­ fühlt und Spass hat», sagt Yilmaz ruhig und lächelt Nicki an. Beim Bowlen schlägt Nicki seinen bis­ herigen Rekord und erreicht über 100 Punkte. «Hast du heimlich geübt?», fragt ihn Yilmaz lachend. Nicki schmun­ zelt, antwortet aber nicht. Das Resultat wird mit einem Foto festgehalten. Das nächste Mal werden es eventuell noch mehr Punkte. Die beiden freuen sich be­ reits darauf. Texte: Sandra Kohler Bilder: René Ruis

Entlastungsdienst für Angehörige behinderter Menschen im Kanton Zürich: Tel. 044 741 13 23 oder www.entlastungsdienst-zh.ch Übrige Schweiz: www.entlastungsdienst.ch

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Marco Müller, ist Geschäfts­ führer des Entlastungs­ dienstes für Angehörige behinderter Menschen im Kanton Zürich. Marco Müller, wie viele Angehörige behinderter Menschen nehmen Ihr Angebot in Anspruch?

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Die sind sehr vielseitig. Oftmals sind die Angehörigen einfach froh, etwas zur Ruhe zu kommen und abschalten zu können. Unsere Entlastung nut­ zen sie beispielsweise für einen frei­ en Abend mit dem Partner, um einen Kurs zu besuchen, Bekannte zu tref­ fen oder auch um ungestört etwas im Haushalt zu erledigen. Die Betreuung von Menschen mit einer Behinde­ rung ist intensiv, zeitlich und emo­ tional. Darum ist es enorm wichtig, dass sich betreuende Angehörige nicht überfordern und Entlastung annehmen können, obwohl ihnen dies oft schwerfällt. Wie werden die Betreuer gefunden?

Wir suchen sehr gezielt nach Betreu­ ungspersonen, die den individuellen Anforderungen der jeweiligen Fami­ lien entsprechen. Dies geschieht primär via Internet, aber auch am Schwarzen Brett von Hochschulen. Vereinzelt schalten wir auch Insera­ te in Regionalzeitungen. Besonders wertvoll sind unsere Betreuungsper­ sonen, die regelmässig Bekannte aus

Wie stellen Sie die Qualität in der Betreuung sicher?

Dies beginnt bereits bei der Suche von neuen Betreuerinnen und Be­ treuern. Sie müssen Einfühlungsver­ mögen, Selbständigkeit, Zuverläs­ sigkeit und gute Deutschkenntnisse mitbringen, dürfen keine Berüh­ rungsängste mit behinderten Men­ schen haben und sollen über eine hohe Sozialkompetenz verfügen. In einem Einführungskurs vermitteln wir den neuen Betreuungspersonen wichtige Grundlagen für ihre Tä­ tigkeit. Professionelle Supervision gehört für uns zum Standard, diese bietet den Betreuenden wertvolle Unterstützung. Unsere regional zu­ ständigen Vermittlerinnen stehen zudem in engem Kontakt mit den Betreuenden und begleiten sie. Wie finanziert sich Ihr Entlastungsangebot?

Die Hälfte der Aufwände werden durch die Beiträge der Familien ge­ deckt, sie zahlen pro Entlastungs­ stunde zwischen 25 und 28 Franken. Ein Viertel stammt aus Geldern der öffentlichen Hand, von Bund und Kanton. Die restlichen Kosten wer­ den von Spenderinnen und Spendern getragen. Welche Ziele hat sich der Verein für die nächsten Jahre gesetzt?

Wir sind daran, unser Angebot wei­ terzuentwickeln. Wir wollen uns noch stärker auf die Bedürfnisse un­ serer Kunden ausrichten und unser Angebot auf andere Bereiche aus­ weiten. Dies könnten beispielsweise Entlastungsangebote in den Ferien sein. Ein derzeit wichtiges Thema ist für uns auch, Kooperationen mit ähnlichen Organisationen zu suchen. Damit wollen wir die verschiedenen Entlastungsangebote in der Öffent­ lichkeit besser bekannt machen.


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NR. 18, 29. APRIL 2013 | migros-magazin |

SERIE: UELI STECK IM HIMALAYA Das lange Warten auf den richtigen Moment Extrembergsteiger Ueli Steck ist zu seiner 16. Himalaya-Expedition abgereist. Das Migros-Magazin beleuchtet die Facetten des Abenteuers. Diese Woche: Im Basislager gilt es, die Nerven zu bewahren.

Geduld ist die wichtigste Tugend im Basiscamp am Mount Everest. Ueli Steck wird nicht vor dem 20. Mai zum Gipfel hochklettern.

Der Countdown läuft

Seit fast vier Wochen befindet sich Ueli Steck in der Akklimatisierungsphase am Fuss des Mount Everest. Frühestens in drei Wochen will er den Gipfel stürmen.

A

lles im grünen Bereich im Himalaya: Seit Ueli Stecks Ankunft herrscht dort, von wenigen Ausnahmen abgesehen, Kaiserwetter. Und die minutiöse Vorbereitung des Bergsteigers zahlt sich aus: «Ich fühle mich sehr gut, viel besser als in den letzten Jahren. Diesen Winter habe ich mich entschieden, keine Vorträge zu halten und mich nur aufs Training zu konzentrieren. Jetzt profitiert mein Körper davon», sagt er.

Präzis wie ein Schweizer Uhrwerk hat der Berner Oberländer seine 16. Himalaya-Expedition vorbereitet und gibt sich bewusst sechs Wochen Zeit zur Akklimatisierung, bevor er mit Crewmitglied Simone Moro (45) den Mount Everest in Angriff nimmt. Steck begründet: «Viele Bergsteiger haben zu wenig Zeit und gehen zu schnell zum Gipfel. Wichtig ist, in dieser Phase Geduld zu haben und zu warten.» Für ihn heisst das:

«Wir fällen den Entscheid, was wir genau machen, nicht vor dem 20. Mai.» Steck wartet auf ein ideales Wetterfenster. Die Statistik sagt, dass Himalaya-Expeditionen zwischen dem 10. und 25. Mai am erfolgreichsten sind. Grund: Zuvor ist es zu kalt und zu windig, danach sorgt der Monsun für riesige Schneemengen und entsprechend erhöhte Lawinengefahr. In den nächsten Tagen wird Steck deshalb in engem Kon-


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Migros-Magazin | NR. 18, 29. APRIL 2013 |

Ueli Steck lässt sich Zeit mit der Akklimatisierung und fordert sich doch: Vor wenigen Tagen ging es auf die 7205 Meter hohe Westschulter des Mount Everest.

www.migrosmagazin.ch

takt mit der Firma Meteotest in Bern ste­ hen, um sich ein genaues Bild über die aktuelle Wetterentwicklung machen zu können. Die Informationen aus Bern werden letztlich mitentscheiden, wann und auf welcher Route er den höchsten Berg der Welt hochklettert. (Details über das Wetter und die Zusammen­ arbeit mit Meteotest in einer der kom­ menden Ausgaben).

steck und sein Partner werden kaum die standardroute wählen Wie bei jedem Sportler, der vor seinem wichtigsten Wettkampf des Jahres steht, geht es jetzt für den 36­jährigen Berner Ausnahmeathleten darum, sich nicht nervös machen zu lassen. «Jetzt nehme ich einen Tag nach dem anderen und denke nicht zu viel darüber nach, was in einer oder zwei Wochen ist», sagt Steck. Das Khumbugebiet, mit so bekannten Achttausendern wie dem Mount Eve­

rest, dem Lhotse und dem Cho Oyu, sei wie eine andere Welt, «in der die Zeit keine Rolle spielt». Er schaue darauf, im Basislager auf 5364 Metern motiviert und gesund zu bleiben, «bis wir unseren grossen Aufstieg versuchen können». Was er mit «grossem Aufstieg» meint, hat Ueli Steck bereits verraten: «Simone und ich suchen unsere eigene Herausforderung am Mount Everest.» Zum Gipfel des Everest führen 20 ver­ schiedene Routen. Es würde überra­ schen, wenn Moro und Steck die be­ kannte Südroute wählen würden. Auch wenn sie ohne zusätzlichen Sauerstoff unterwegs sein werden, wäre diese Stan­ dardroute kaum die Herausforderung, von der sie sprechen. Letztlich entschei­ det das Wetter, welche Route zum Ziel führen soll. Everest­Luft hat Steck be­ reits geschnuppert: Er war vor wenigen Tagen auf der 7205 Meter hohen West­ schulter. Text: Reto E. Wild

sehen sie online

Akklimatisierung im Khumbu Valley Im Film erklärt Ueli Steck (rechts: Simone Moro), weshalb das Khumbu Valley, auch als Everest-Region bekannt, für die Akklimatisierung ideal ist. Schauen Sie täglich, was der Berner Oberländer macht. Auf www.migrosmagazin.ch finden Sie stets die aktuellsten Bilder aus dem Himalaya.


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PORTRÄT

NEU AUF WWW.MIGROSMAGAZIN.CH Bohne, Bluescht & Berger

Was tun, wenn Heerscharen von Schnecken den Garten entern, der Zünsler am Buchsbaum knabbert und der Fussball die Blumen bedroht? Hobbygärtnerin Almut Berger erzählt in ihrem Blog über die Arbeit mit Schaufel und Harke und hofft auf ihre Tipps, Tricks und aufmunternden Worte.

Der Garten ruft

Endlich Frühling! Migros-MagazinJournalistin Almut Berger stürzt sich in den Garten. Um ihn in ein kleines Paradies zu verwandeln, braucht es aber Ihr Wissen. Machen Sie mit im Online-Blog der Hobbygärtnerin!

E

s gibt diese perfekten Augenblicke im Leben von Hobbygärtnerin Almut Berger (45): Frühmorgens an einem schönen Sommertag, sie steht auf der Terrasse, eine Tasse Kaffee in der Hand, und lauscht dem Gezwitscher der Vögel. Bestaunt den geliebten Pfaffenhut und atmet den Duft von blühenden wilden Rosen ein. Mann und Kind schlafen noch. Es ist morgens um halb sieben, und die Welt ist noch in Ordnung. Aber es gibt auch andere Momente: Wenn es Spätsommer ist und die zarten Pflänzchen vom Frühling zu undurchdringlichem Dickicht mutiert sind und sich der Garten gerade daran macht, das ganze Grundstück mitsamt Haus und Bewohnern zu verschlingen. Berger wächst dann alles über den Kopf, sie fühlt sich wie im Dschungel und würde am liebsten «Holt mich hier raus!» schreien. «Dann kommt mein Mann mit der Kettensäge», sagt sie lachend, «und macht Ordnung.»

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Mit beiden Gummistiefeln auf dem Boden: Almut Berger liebt den naturnahen Nutzgarten. Was heuer in den Boden kommt, ist noch offen.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 29. APRIL 2013 |

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PORTRÄT | 33

«Mit dem arbeiten, was die Natur hergibt.» Noch ist es aber nicht so weit. Die Gartensaison hat erst grad begonnen. Almut Berger, Journalistin, Mutter des sechsjährigen Jakob und leidenschaftliche Laiengärtnerin, steht in Illnau ZH mitten in ihrem brachliegenden Gemüsebeet und sieht sich um. «Der Boden wäre bereit», sagt sie, «jetzt könnte ich säen und pflanzen.» Die Frage ist nur, was. Genau das will Berger dank ihrer neuen Onlinekolumne herausfinden. Unter dem Titel «Bohne, Bluescht und Berger» wirft sie ab heute gartentechnische Fragen in die virtuelle Runde und versucht gemeinsam mit den Usern Antworten zu finden. Berger will Tipps entgegennehmen, über eigene Entdeckungen berichten und Diskussionen anzetteln. Und bei allgemeiner Ratlosigkeit auch mal Profis um Hilfe bitten.

Zucchetti gedeihen in rauen Mengen, die Radiesli streiken Themen gibt es genug. Von den politisch korrekten Mischkulturen über den kindgerechten Garten bis zum Rasen, der einen nicht rasend macht, soll alles diskutiert werden, was dem Alltagsgärtner unter den erdverkrusteten Fingernägeln brennt. «Ich wünsche mir, dass wir Gartenfreunde uns als Laien gegenseitig zur Seite stehen», sagt Berger. Für einen Laien hält sie sich auch noch nach 18 Jahren Gartenerfahrung. «Ich glaube, vieles zu wissen, das sich am Ende als komplett falsch entpuppt», sagt sie. Zum Beispiel, dass Kaffeesatz nebst den Menschen auch den Garten anregen soll. Getreu ihrem Motto «machen und staunen» probiert die Hobbygärtnerin vieles einfach aus, mit unterschiedlichem Erfolg: Zucchetti schenkt ihr der Garten «tonnenweise», Radiesli gar keine. Peterli auch nicht, aber den hat sie leichten Herzens aufgegeben, denn die ganze Familie mag ihn nicht. Das Maggikraut gedeiht dafür besser, als der Gärtnerin lieb ist, die Akelei ist ihr eine wachsende Freude. Einen serbelnden Apfelbaum hat Berger jahrelang für ein paar schrumpelige Früchte gehätschelt, bis ihr Mann Reto (43) die Motor-

Der Frühling kann kommen: Das Gemüsebeet ist bereit, die Kompostkiste gut gefüllt. Keimlinge und Kaninchen wollen raus.

säge zückte und Baum wie Frau vom Kampf erlöste. Im Gegenzug sind ihr schon Sämlein für schöne Gewächse vom Winde zugeweht worden, für einen prächtigen Sommerflieder etwa, oder den lang ersehnten Pfaffenhut. Die Überraschungen haben Berger gelehrt: «Man sollte nichts erzwingen, sondern mit dem arbeiten, was die Natur hergibt.» Das Unplanbare gefällt der ansonsten organisierten Frau irgendwie — was sie nicht daran hindert, immer wieder von Neuem zu planen. Konzepte habe sie mehrere, sagt Berger, mit jedem neuen Gartenbuch ein neues. «Ich notiere mir dauernd irgendwelche Namen von Pflanzen», erklärt sie ihr Vorgehen, «nur finde ich die Zettel später nicht mehr.» So steht sie regelmässig im Gartencenter und fragt nach Dingen wie «so eine violette Blume mit langem Stängel».

Den perfekten Garten gibts nur in Büchern Almut Bergers grösster Wunsch wäre ein Garten, der zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter gut aussieht. «Aber das gibt es wohl nur in den Büchern», sagt sie leicht resigniert. Und sowieso, das normale, unprätentiöse Wühlen in der Erde entspreche ihr mehr. Inzwischen hat die Gärtnerin eine Ausrichtung ge-

funden, die sie mit «Tendenz Bauerngarten» umschreibt: Schön, funktional und nutzbar soll der Garten sein. Ausserdem biologisch und naturnah. Tatsächlich haben sich Blindschleichen und Igel rund ums Haus angesiedelt, Libellen kreisen über dem Teich, Vögel nisten im Geäst. «Lebendiger Garten» lautet die Auszeichnung, die Berger von der Gemeinde Illnau-Effretikon bekommen hat. Daran erinnert sie sich immer dann, wenn sie wieder mal raus aus dem Dschungel will. Text: Yvette Hettinger Bilder: Paolo Dutto

Diese Woche in BOHNE, BLUESCHT & BERGER Salat? Will der Sohn nicht. Bohnen? Will der Mann nicht. Was soll also im Gemüsebeet gepflanzt werden? Almut Berger, Journalistin, Familienfrau und Hobbygärtnerin, sucht zusammen mit Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, nach Antworten auf die grossen Gartenfragen.


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Nr. 18, 29. April 2013 | migros-magazin |

Die Glitzerwelt der Beyoncé

Popsängerin Beyoncé Knowles-Carter ist ein Megastar. Auf ihrer Welttournee macht sie auch in Zürich halt. Pepsi verlost exklusiv im Migros-Magazin 20 Tickets fürs ausverkaufte Konzert im Mai.

B

eyoncé Knowles-Carter (31) ist der Inbegriff eines Megastars. Die Popsängerin aus Texas hat bis heute rund 75 Millionen Tonträger verkauft und gehört laut dem amerikanischen Wirtschaftsmagazin «Forbes» zu den 20 einflussreichsten Frauen der Welt. Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr. Die Amerikanerin hat sehr hart an ihrer Karriere gearbeitet. Aufgewachsen in einer texanischen Vorstadt, wusste Klein Beyoncé schon früh, dass sie hoch hinaus will. Als andere noch mit Puppen spielten, gründete sie mit drei Schulfreundinnen ihre erste Band. Im Alter von 14 Jahren hatte sie bereits 30 Talentwettbewerbe gewonnen. Ihre Schwester Solange, ebenfalls Sängerin, sagte der Zeitschrift «GQ»: «Ich kann mich erinnern, wie sie in ihrem Zimmer geprobt hat. Sie hat eine Stelle eines Songs immer wieder geübt, so lange, bis es perfekt klang.» Beyoncés harte Arbeit wurde 1996 belohnt. Als Destiny’s Child unterschrieb sie gemeinsam mit Kelly Rowland, LeToya Luckett und LaTavia Roberson ihren ersten Plattenvertrag. Schon bald feierte die Band Welterfolge. Vater Matthew Knowles managte die vier jungen Frauen, Mutter Tina entwarf die Bühnenoutfits. Das Quartett landete einen Hit nach dem anderen, bis im Jahr 2000 die Krise kam. Luckett und Roberson beschuldigten Beyoncés Vater, sich an der Bandkasse vergriffen zu haben, und wurden rausgeworfen. Nach einigen personellen Querelen machten Destiny’s Child als Trio weiter. Neu mit Mi-

Destiny’s Child war die erfolgreichste Girlieband der 90er-Jahre. LeToya Luckett, LaTavia Robertson, Kelly Rowland und Beyoncé Knowles (von links).

chelle Williams als dritter Sängerin. Der Erfolg blieb zwar bestehen, doch aus den Streitigkeiten waren Gelüste für Soloprojekte entstanden. Diese wurden Anfang 2002 umgesetzt und die Band vorläufig auf Eis gelegt. Beyoncé versuchte sich unter anderem als Schauspielerin in «Austin Powers» und «Dreamgirls» und landete mit «Crazy in Love» ihren ersten Solohit. 2002 traf sie ihre grosse Liebe, den Rapper Jay-Z alias Shawn Carter. In einem Das Ehepaar Carter führt seit Jahren die Liste der bestverdienenden Promis an. Dies ist noch keinem anderen Musikerpaar zuvor gelungen. Töchterchen Blue Ivys Zukunft ist also abgesichert.


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Immer nah bei den Fans: Beyoncé ist die derzeit gefragteste Sängerin der Welt und ist bekannt für ihre sexy Bühnenoutfits.

Interview gestand sie später, nie mit einem anderen Mann als Shawn zusammen gewesen zu sein. Die beiden sind seit 2008 verheiratet und haben seit Januar 2012 eine Tochter namens Blue Ivy.

Miss Perfect hat ein kleines imageproblem Der kleine Lockenkopf ist für den Superstar das Wichtigste im Leben. Es soll Blue Ivy an nichts mangeln. Und in Anbetracht dessen, dass Beyoncé gemeinsam mit ihrem Mann Jay-Z rund

78 Millionen Franken pro Jahr verdient, scheint Mangel keine primäre Gefahr zu sein. Zumindest im materiellen Sinn. Spricht man über die Vorbildfunktion der Mutter, könnte man allerdings diskutieren. Jahrelang war Beyoncé der Inbegriff der Miss Perfect. Das ging so weit, dass selbst der amerikanische Präsident Obama von ihr schwärmte: «Beyoncé könnte kein besseres Vorbild für meine Mädchen sein.» Doch das Image der gradlinigen Texanerin beginnt zu bröckeln. In den jüngs-

ten Schlagzeilen wurde Beyoncé dafür kritisiert, dass sie mit ihrem Ehemann den Hochzeitstag in Kuba gefeiert hatte, wo noch immer ein Einreiseverbot für US-Bürger herrscht. Die Republikaner stiegen auf die Barrikaden. Für viel Furore sorgte auch die sogenannte Lipsync-Affäre um die Amtsvereidigung von Präsident Obama. Dort hatte sie die amerikanische Nationalhymne gesungen. Allerdings nicht live, sondern Playback. Das halbe Land diskutierte danach über Beyoncés Auftritt, und die Kritik

Bilder: Wireimage/Getty images, WENN.com, Ap/Keystone, Dreamworks

Mit etwas glück zum Beyoncé-konzert nach zürich pepsi verlost 10 mal 2 Tickets für das ausverkaufte Beyoncé-Konzert vom 17. Mai 2013 im Hallenstadion Zürich. Details zum Wettbewerb finden Sie online unter www.migrosmagazin.ch


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holte sogar ihre Ex-Destiny’s-ChildKolleginnen zurück auf die Bühne. Auf ihren Auftritt folgte der grösste Stromausfall der Superbowl-Geschichte. Der stolze Ehemann Jay-Z twitterte: «Lichter aus! Noch Fragen?». Am nächsten Tag wurde Beyoncé von den Medien wegen ihrer entgleisten Gesichtszüge verrissen. Unzählige Fotomontagen im Internet präsentierten sie mit gestähltem Körper und verbissenem Mund. Ihre Managerin versuchte, die Bilder zu verbieten. Vergeblich.

Im Musicalfilm «Dreamgirls» spielte Beyoncé 2006 die Geschichte von Diana Ross. Die Kritiker lobten auch ihre Schauspielkünste.

wurde immer lauter. Das liess die Sängerin nicht auf sich sitzen und konterte selbstbewusst: Sie schwieg zehn Tage zu den Vorwürfen und eröffnete dann die Pressekonferenz zum Superbowl 2013, dem Final der amerikanischen FootballSaison, mit einem spontanen Ständchen. Danach fragte sie die verblüfften Journalisten keck: «Noch Fragen?». Am Superbowl selbst, dem grössten Sportereignis der Welt, bescherte sie den Amerikanern dann ein Hitgewitter und

Ärger mit Tierschützer ‒ wegen neuer Turnschuhe Kurz darauf zog Beyoncé die Ressentiments von Tierschützern auf sich, als sie ein Foto ihrer neusten Turnschuhe veröffentlichte, die aus verschiedenen Tierledern angefertigt worden waren. Bei Skandalnudeln wie Rihanna oder Lindsey Lohan hätte man bei diesen Geschichten nur ein müdes Lächeln übrig gehabt. Doch bei Beyoncé, der Miss Perfect, dem Vorbild für Obamas Töchter,

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Nr. 18, 29. April 2013 | migros-magazin |

muten solche Skandälchen seltsam an. Doch die 31-Jährige lässt sich nicht unterkriegen, produzierte für den amerikanischen TV-Sender HBO eine Dokumentation über ihr Leben, in der sie intime Details aus ihrem Privatleben preisgab und sogar über eine Fehlgeburt sprach. Regie führte übrigens — wie könnte es anders sein— Beyoncé. Vor der Erstausstrahlung im Februar erklärte die Sängerin, wieso sie diesen Film gemacht hatte: Ihre Geschichte sei nie richtig erzählt worden, niemand wisse wirklich, wer sie sei. Das wolle sie ändern. Trotz Skandälchen und viel Eigeninszenierung, Beyoncé ist erwachsen geworden. Das zeigt auch der Titel ihres neuen Songs «Grown Woman». Bald soll Blue Ivy ein Geschwisterchen erhalten. Doch erst einmal muss Beyoncé ein wenig arbeiten. Ihre Welttournee dauert noch bis August und umfasst insgesamt 40 Konzerte. Dabei macht die Popkönigin auch halt im ausverkauften Zürcher Hallenstadion. Text: Silja Kornacher


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Nr. 18, 29. April 2013 | migros-magazin |

«Arbeit, die sich gar nicht wie Arbeit anfühlt»

Über 40 Jahre lang freudlos chrampfen, dabei ein Burn-out riskieren und doch nie wirklich Karriere machen? Es gibt einen besseren Weg durchs Arbeitsleben, sind die beiden Unternehmensberater Anja Förster und Peter Kreuz überzeugt. Sie empfehlen, aus dem Job eine «bedeutsame Tätigkeit» zu machen, die man mit Freude anpackt. Als Vorbild nennen sie Rockmusiker Bruce Springsteen und dessen mitreissende Energie auf der Bühne.

Anja Förster, Peter Kreuz: Menschen, bei denen während der Arbeit die Augen funkeln, sind Ihre Idealvorstellung. Warum?

Förster: Augen funkeln nur dann, wenn Arbeit mehr ist, als bloss Geld zu verdienen. Die Frage, die wir in unserem Buch stellen, lautet daher: Wie können wir wieder mehr das tun, was uns inspiriert und uns das Gefühl gibt, in unserem Element zu sein? Kreuz: Auch für Unternehmen sind funkelnde Augen ein gutes Zeichen, denn nur Menschen, die sich mit ihrer Arbeit identifizieren, sind auch kreativ. Schliesslich ist es auch für Mitarbeiter und Kunden viel schöner, mit solchen Menschen zu tun zu haben. Denken Sie beispielsweise an eine Verkäuferin, die echte Freude an ihrem Beruf hat. Wann haben Sie in Ihrem Supermarkt das letzte Mal eine Verkäuferin mit funkelnden Augen angetroffen?

Förster: Das ist nicht die Regel, aber es gibt sie sehr wohl. Das sind die Menschen, bei denen Hände, Hirn und Herz eine Einheit bilden. Sie arbeiten, weil das Arbeiten selbst etwas Befriedigendes ist und weil das, was dabei herauskommt, für sie sinnvoll ist. Kreuz: Wir waren kürzlich auf einer Konferenz und wurden dort an der Kaffeebar von einem Kellner bedient, der eine geradezu ansteckende Freude an seiner Arbeit ausgestrahlt hat. Das sind für mich echte Wow-Momente.

Ist das nicht eher dick aufgetragenes, aber letzten Endes oberflächliches Getue, wie es in den Vereinigten Staaten bis zum Erbrechen zelebriert wird?

Kreuz: Nein, seine Augen haben gefunkelt; und daran sieht man, ob es ernst

gemeint ist oder nicht. Augen können nicht lügen. Aber muss es überhaupt so sein, dass Augen stets funkeln? Gehören Routine und Langeweile nicht ebenso zum Leben, speziell zum Arbeitsleben?

Förster: Klar gehört das auch zum Arbeitsalltag. Schlimm finde ich es, wenn Routine und Langeweile den Grossteil der Arbeit ausmachen. Dann läuft etwas falsch. Denn in einem solchen Klima können weder Kreativität noch Engagement entstehen. Kreuz: Den Fabrikarbeitern ging es nicht besser. Genau das ist das Problem: Wir leben heute in einer digitalen Gesellschaft, aber mental befinden wir uns noch im Zeitalter der Industrialisierung. Viele Unternehmen sind heute strukturell noch Fabriken. Es gibt zwar keine qualmenden Schlote mehr, aber es sind Fabriken, die alte Menschen pflegen, Kunden beraten oder Webseiten designen. Dem wollen Sie mit einer radikalen Forderung zuleibe rücken: «Hört auf zu arbeiten!» heisst Ihr Buch. Reine Provokation – oder steckt da mehr dahinter?

Förster: Da steckt mehr dahinter. Wir wollen die Menschen dazu motivieren, mehr das zu tun, was für sie wirklich zählt.

«Viele Unternehmen sind heute strukturell noch Fabriken.» Peter Kreuz

Aber das ist in der bürgerlichen Gesellschaft doch explizit die Arbeit. Oder nicht?

Förster: Nicht in dem Sinne, dass man einfach ein simples Tauschgeschäft macht: Arbeit gegen Geld und das 40 Jahre lang bis zur Pensionierung. Sie lehnen das ab, was Sie in Ihrem Buch als «gute Arbeit» bezeichnen. Warum?

Kreuz: Unter guter Arbeit verstehen wir die vertraute, nützliche und produktive Arbeit, mit der wir den Grossteil unserer Zeit verbringen. Sie macht uns erfolgreich im Sinne einer guten Karriere. Sie ist wichtig für Unternehmen und sie ist der Schmierstoff für unsere Wirtschaft, damit die Gewinne auch im nächsten Quartal noch fliessen. Und sie ist sozial anerkannt und liefert das Signal: Alles läuft gut, ich komme voran und mache das, was alle empfehlen: Arbeite dich hoch, verdiene mehr Geld, konsumiere mehr. Förster: Gute Arbeit basiert auf dem Höher-schneller-weiter-Anreiz und lässt uns ewig rennen, aber nie ankommen. Es ist wie ein Hamsterrad, das sich immer schneller dreht. Deshalb ist gute Arbeit schlechte Arbeit, weil sie uns zentimeterweise und schleichend von dem abbringt, was für uns wirklich zählt. Sie lässt unsere Augen nicht funkeln. Am meisten fürchten sich die Menschen davor, keine Arbeit zu haben. In Europa hat die Arbeitslosigkeit Rekordwerte erreicht. Ist es da nicht zynisch zu fordern, mit dem Arbeiten aufzuhören?

Kreuz: Es gibt keine Jobsicherheit, das ist ein Mythos. Das Verrückte ist, dass wir Angst um unsere Arbeitsplätze haben, die aber aus Effizienzgründen so oder so wegfallen, ob wir uns nun ducken oder

alles, ausser gewöhnlich

Das Ehepaar Anja Förster (46) und peter Kreuz (46) gehört zu einer neuen Generation von Unternehmensberatern. Sie sind für grosse, börsenkotierte Unternehmen tätig, aber auch für namhafte Mittelständler. Förster und Kreuz sind erfolgreiche Buchautoren. ihr Titel «Alles, ausser gewöhnlich» wurde 2007 zum Wirtschaftsbuch des Jahres gewählt. ihr neuestes Buch trägt den Titel «Hört auf zu arbeiten!».


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Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

Menschen

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nicht. Deshalb macht es keinen Sinn, sich kleinzumachen und zu hoffen, dass dadurch Jobsicherheit entstünde. Die einzige belastbare Sicherheit liegt in uns selbst und unserer Fähigkeit, mit Engagement, klugen Ideen und kreativen Problemlösungen einen Beitrag zu leisten, der nicht so schnell austauschbar ist. Sie schildern eine Wirtschaftswelt, die ziemlich kaputt ist. Lehnen Sie das bestehende System ab?

Kreuz: Wir glauben, dass wir in unserer Arbeitswelt immer häufiger an Grenzen stossen. Wie zuvor erwähnt: Wir befinden uns in einem Hamsterrad. Wir kommen nirgendwo hin, aber wir müssen immer schneller werden, nur um unseren Platz zu halten. Das System produziert damit systematisch Schuldige. Es ist nicht zu schaffen, nie. Und wenn man glaubt, alles für den Job getan zu haben, dann fühlt man sich schuldig, weil man nicht genug meditiert oder für Fitness und Partnerschaft getan hat.

«Schnell zu rennen ist nicht falsch. Pervers ist, wenn man nicht mehr weiss, wohin.» anja Förster Schon Alice im Wunderland wird von der roten Königin belehrt: Man muss sehr schnell rennen, nur um am gleichen Ort zu bleiben. Ist Schnellerlaufen nicht der Preis, den man in einer globalisierten Wirtschaft ganz einfach bezahlen muss?

Förster: Mit dem Resultat, dass wir heute eine riesige Burn-out-Debatte haben? Das ist doch irre. Hunderte von Millionen Chinesen warten darauf, unseren Job zu übernehmen.

Unternehmensberater mit aussergewöhnlichen Ansätzen: Peter Kreuz und Anja Förster.

Förster: Schnell zu rennen ist an sich nicht falsch. Pervers ist es jedoch, wenn man nicht mehr weiss, wohin und warum man rennt. Natürlich müssen auch kreative Unternehmer sehr fit sein. Die Erfinder der Freitag-Taschen beispielsweise mussten zumindest in den ersten Jahren sehr viel rennen. Aber sie hatten ein grosses Ziel, ein Warum. Kreuz: Normale Angestellte hingegen wissen oft gar nicht mehr, wohin die


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

Reise geht. Sie erleben ein Arbeitsum­ feld, in dem aus Effizienzgründen fort­ laufend fusioniert, umstrukturiert und optimiert wird. Eine Restrukturierung jagt die nächste. Da gibt es kein überge­ ordnetes Ziel mehr und auch keine ech­ ten Erfolge. Und wo es kein Ziel gibt, kann auch niemand mehr ankommen.

interview | 41

Ist das nicht einfach ein billiges Spiel mit Worten?

Förster: Mit bedeutsamen Tätigkeiten ist Arbeit gemeint, die sich gar nicht wie Arbeit anfühlt. Wir alle kennen solche Flow­Momente. Wenn wir bei einer Aufgabe das Gefühl haben, voll im Ele­ ment zu sein. Wir fühlen uns mit posi­ tiver Energie aufgeladen, die tief von innen kommt und nach aussen hin spür­ bar ist.

Die logische Konsequenz wäre auszusteigen. Davon haltet Ihr aber auch nichts.

Förster: Es gibt haufenweise Ratgeber mit der Aufforderung: Mach dein Ding. Leider klappt das meist nicht. Das Geld kommt nicht automatisch, nur weil man sich verwirklicht. Wer die Resonanz im Markt und die Bedürfnisse der Kunden vernachlässigt, der scheitert. In Berlin

Als Beispiel eines Flows führt Ihr Bruce Springsteen an. Ist das vom gewöhnlichen Arbeitnehmer nicht ein bisschen viel verlangt?

«Es macht keinen Sinn, nach Chefs zu rufen, die uns besser motivieren.» anja Förster

sind die Cafés voll mit Typen, die ihr Ding machen, mit ihrem Laptop rum­ sitzen und Kaffee trinken, aber keinen müden Euro verdienen.

Kreuz: Wer Bruce Springsteen einmal bei der Arbeit auf der Bühne erlebt hat, weiss, wovon wir reden. Dieser Typ strahlt eine mitreissende Energie aus, gepaart mit einem fulminanten Arbeits­ ethos — keine Pause, keine Vorband, Zu­ gaben ohne Ende. Ist es ein Naturgesetz, dass nur Künstler begeistert und begeis­ ternd tun können, was sie täglich tun? Dass das für gewöhnliche Arbeitnehmer nicht gelten kann? Ich glaube nicht! Förster: Es ist ein weit verbreiteter Irr­ glaube in der Welt der Wirtschaft, dass sich Begeisterung und Leidenschaft an­ leiten oder anreizen lassen können. Das ist Quatsch. Also macht es auch keinen Sinn, nach Chefs zu rufen, die uns doch besser motivieren sollen. Letztlich dreht sich alles um eine Frage: Was mache ich als Individuum? Interview: Philipp Löpfe Bilder: Bernd Hartung

Ihr nennt diese Typen relativ unfein «urbane Penner».

«Ist es ein Naturgesetz, dass nur Künstler begeistert tun können, was sie täglich tun?» Peter Kreuz

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Kreuz: Die urbanen Penner glauben fälschlicherweise, dass alles gut wird, wenn alle sich selbständig machen. Doch es gibt gute Gründe für die Exis­ tenz von grossen Unternehmen. Die Flucht in das eigene Ding an sich kann nicht die Lösung sein. Es geht darum, die Dinge da zu verändern, wo du bist. Eure Lösung lautet: Gute Arbeit muss in eine bedeutsame Tätigkeit umgewandelt werden.

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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

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kolUMne | 43

Der haUsMann

Aufhören! Bänz Friedli mag der Politik nicht mehr zuhören.

Uii, Leute! Ich habe mich getäuscht. Alle führten sie das Schlagwort von der Familie ins Feld, die Politikerinnen und Politiker, behauptete ich hier. Alle von links aussen bis ganz rechts gäben sie vor, sich für uns zu engagieren — aber nur vor den Wahlen. Und dann täten sie ja doch nichts. Jetzt aber stecken wir mitten in der Legislatur, und sie reden noch immer von den Familien. Eben scheiterte ein Familienartikel am Ständemehr, bereits kommt der nächste. Und nun, da die Politik zankt, da Nationalrätinnen und Ständeräte sich fetzen, wäre mir beinahe lieber, sie hätten das Thema bis zum nächsten Wahlherbst ruhen lassen. Denn sie meinen nie wirklich uns alle, sondern bewirtschaften jeweils nur die eigene Klientel. Hat nicht die eine Partei den Familienartikel der anderen aufs Schärfste bekämpft? Nur, um hernach einen eigenen lancieren zu können? Einen, der auf die eigene Wählerschaft zielt, in der viele traditionell leben: Papi geht Vollzeit arbeiten, s Mami schaut zu den Kindern. Wer seine Kinder daheim betreue, solle dies ebenfalls vom steuerbaren Einkommen abziehen können wie diejenigen, die ihre Kinder in Tagesstätten geben, verlangt die Volkspartei. Natürlich würde damit ein hergebrachtes Rollenbild zementiert, das mag ärgerlich sein. Genauso ärgerlich ist freilich, wenn linke Frauen das dann als «Herdprämie» verhöhnen, denn sie verraten damit, wie

«Wir sind keine doofen Heimchen am Herd.» gering sie die Hausarbeit schätzen. (Muss ich es denn wiederholen? Dass es gesellschaftlich, gopferglemmi, keine wichtigere Arbeit gibt, als Kinder grosszuziehen?) Parteipolitik, allenthalben. Verzettelung. Jeder gegen jeden. Dabei geht es immerhin um die Zukunft eines Landes, dem die Arbeitskräfte ausgehen, wenn Frauen den Beruf hinschmeissen, kaum sind sie Mütter. Eines Landes, das — immer gemäss Volkspartei — nicht zu viele Arbeitskräfte aus dem Ausland holen sollte. Eines Landes, das ausstürbe, könnten berufstätige Frauen nicht mehr Mütter werden. Und was tun die Politiker? Die einen propagieren die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die ande-

ren wollen die Mütter belohnen, die nicht berufstätig sind. Manche wollen die Heiratsstrafe bei den Steuern abschaffen — sie reden jedenfalls schon länger davon —; einer verlangt mehr Teilzeitjobs für Männer, meint es aber nur halbherzig; wieder andere möchten steuerfreie Kinderzulagen. Alle bedienen nur die eigene Wählerschaft. Ich will aber keine Geschiedene-Mütter- und keine Einfamilienhüsli-Politik, ich will nicht eine Alleinstehende-Väter-, keine Patchworkfamilien- und auch keine Drillings-Eltern-mit-Genossenschaftswohnung-Politik. Ich wünsche mir eine Familienpolitik. Eine echte. Für uns alle. Ist es zu viel verlangt? Es ist ein Glück, und ich schätze mich privilegiert, dass wir für unsere Kinder keine Fremdbetreuung brauchen. Ich will dafür nicht unbedingt eine «Herdprämie», nur Wertschätzung. Wir Hausfrauen sind nämlich keine doofen Heimchen am Herd. Es gab mal einen Politiker, der uns nicht für blöd hielt: den Dutti. Heuer würde er 125-jährig. Als Gründer der Migros zählte Gottlieb Duttweiler von Anfang an auf «die intelligente Hausfrau, die rechnen kann». Steht eigentlich noch im Impressum, wie er diese Zeitung einst nannte? Lassen Sie mich nachschauen auf Seite 107 …! Ja, es steht noch: «Wochenblatt des sozialen Kapitals.» Das gefällt mir. Bänz Friedli live: 3. Mai, Langenthal BE.

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AKTUELL 46 |

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NEUES AUS DER MIGROS

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NR. 18, 29. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Digitales Fernsehen fürs kleine Budget

A

us den Lautsprechern donnert Zauberer Gandalfs Stimme: «Du kannst nicht vorbei!» Es läuft «Der Herr der Ringe: Die Gefährten» im Fernsehen, und der erste Teil der epochalen Fantasy-Trilogie steuert auf einen Höhepunkt zu. Die Spannung ist kaum mehr auszuhalten. Ebenso kaum mehr auszuhalten ist der Druck der vollen Blase. Was nun? Einfach Pause drücken. Wie das geht? Mit M-Budget-TV. Nach M-Budget-Mobile, Internet und Festnetztelefonie lanciert die Migros mit M-Budget-TV ein weiteres günstiges Angebot. «Mit digitalem TV ergänzen wir unser bisheriges Sortiment optimal», sagt Stefan Weber, bei der Migros zuständig für Telekom-Dienstleistungen. «Und wie immer bei MBudget wollen wir gute Qualität zum besten Preis bieten.» Konkret heisst das in diesem Fall Kosten von fünf Franken pro Monat. Allerdings ist die Voraussetzung für die Nutzung ein Internet-DSL-Abo von M-Budget. Und das kostet knapp 55

Franken pro Monat. Warum braucht es das Internet-Abo? Weber erklärt: «Unser Digital-TV ist ein sogenanntes IPTV-Produkt. Das Fernsehsignal kommt also nicht über den Kabelanschluss, sondern übers Internet. Deshalb ist der Internetzugang von M-Budget nötig. Dafür entfallen der Kabelnetz- und der Festnetzanschluss, die man eventuell von anderen Anbietern abonniert hat.»

Wann Pause ist, legt man selbst fest Für den Fernsehempfang braucht es zudem eine TV-Box, die bei einer Vertragslaufzeit von zwölf Monaten als Promotionsgeschenk kostenlos ist (siehe InfoBox). Die TV-Box wird mit dem InternetModem und dem Fernseher verbunden. Geliefert wird sie nach Abschluss des Abonnements direkt nach Hause. «Die Installation geht schnell und ist kinderleicht», versichert Stefan Weber. Ganz einfach sei auch die Bedienung, sagt er weiter: «Das Fernsehprogramm

kann man sich direkt auf dem Fernsehbildschirm einblenden und die gewünschte Sendung anwählen.» 120 Sender stehen zum Start von MBudget-TV zur Auswahl, darunter auch zahlreiche fremdsprachige Angebote. 30 davon sind in gestochen scharfer HD-Qualität verfügbar. Eine besonders praktische Funktion ist die Live-Pause, mit der eine laufende Sendung beliebig angehalten und später fortgesetzt werden kann. Ist mit der TVBox auch Aufnehmen möglich? «Nein, eine Aufnahmefunktion bieten wir nicht», sagt Weber. «Oder besser gesagt, noch nicht», fügt er sogleich schmunzelnd hinzu. «Wir sind mit M-Budget-TV gerade erst gestartet. Funktionen wie Aufnehmen, Filme auf Abruf oder zeitversetztes Fernsehen sind für die Zukunft durchaus ein Thema.»

M-Budget-TV ist in den meisten Schweizer Haushalten erhältlich Wie bereits bei M-Budget-Mobile arbeitet die Migros beim digitalen

Bild:Tetra Images, Keystone

Mit M-Budget-TV lanciert die Migros ein digitales Fernsehangebot. Für wenig Geld gibts 120 Sender, 30 davon gestochen scharf in HDQualität, sowie Programmübersicht am Bildschirm und Live-Pause.


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AKTUELL

Migros-Magazin | NR. 18, 29. APRIL 2013 |

neUes aUs Der Migros | 47

M-Budget-TV: Was es kostet, was man braucht Ob Fussball- oder Filmabend unter Freunden: Mit 120 Kanälen gibt es etwas für jeden Geschmack.

! M-Budget-TV kostet Fr. 5.– pro Monat ! Wahlweise mit einer Vertragslaufzeit von 12 Monaten oder ohne feste Vertragsdauer erhältlich ! Grundvoraussetzung für den Empfang ist ein Internetanschluss von M-Budget-DSL zum Preis von Fr. 54.80 pro Monat Folgende Kosten fallen einmalig an: Vertragsdauer 12 Monate TV-Box Kostenlos (Promotion) WLAN-Router Kostenlos Aufschaltgebühr DSL-Leitung Fr. 29.–

Keine Fr. 99.– Fr. 49.– Fr. 79.–

Wer Internet, TV und zusätzlich Festnetztelefonie (Fr. 5.– pro Monat, zuzüglich Gesprächskosten) wünscht, profitiert von einem Kombirabatt von Fr. 5.– und bezahlt für das ganze Paket Fr. 59.80 (statt Fr. 64.80) pro Monat. Erhältlich unter www.m-budget-tv.ch oder in jeder Filiale von Melectronics

Senderliste Insgesamt sind 120 Sender in Standardauflösung sowie 30 Sender in HD-Auflösung verfügbar. Eine Auswahl: HD SRF 1 und SRF 2 ARD und ZDF ZDF Neo

TV-Angebot mit einem Technologiepartner der Swisscom zusammen. «Damit haben wir einen zuverlässigen Provider, dessen Infrastruktur dem neusten Stand der Technik entspricht», erklärt Stefan Weber, und er fügt an: «Ein

weiterer Vorteil: Dank dieser Zusammenarbeit ist M-Budget-TV durch die hohe Abdeckung in den meisten Schweizer Haushalten erhältlich.» Wer unsicher ist, ob das Angebot für den eigenen Haushalt verfügbar ist,

Französisch France 2 bis 5 RTS 1 und 2 M6

Italienisch Rai 1 bis 4 RSI La 1 und 2 Italia 1

Englisch BBC 1 und 2 ITV 1 bis 4

kann dies im Internet selbst überprüfen oder in den Melectronics-Filialen nachfragen. So funktioniert auch die Bestellung: Ganz einfach online oder in jedem Melectronics-Geschäft. Text: Andreas Dürrenberger

PREISBAROMETER

Käseliebhaber können sich freuen: Die Migros senkt bei vielen Käsemarken ab sofort und dauerhaft die Preise. Die Preisabschläge betragen im Schnitt zehn Prozent. Einige Beispiele:

Produkt Preis alt* La Vache qui rit 12 Portionen, 200 g 3.10 Galbani Mascarpone, 250 g 3.10 Galbani Ricotta, 250 g 2.90 Xetabel, 200 g 4.30 Philadelphia Nature, 200 g 2.90 Leerdammer Scheiben Delacreme, 150 g 3.90 Leerdammer Scheiben Original, 200 g 3.90 Fol Epi Scheiben, 150 g 3.30 Chavroux Tendre Bûche, 150 g 3.65 *in Franken

Preis neu* 2.75 2.75 2.60 3.85 2.60 3.50 3.50 2.95 3.25

in Prozent –11,3 –11,3 –10.3 –10,5 –10,3 –10,3 –10,3 –10,6 –11,0


SCHAUFENSTER 48 |

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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

Regionales verführt

Wenn man sich das Beste aus den Regionen nimmt, lässt sich ein feiner, bunter Tisch decken. Mit Produkten des Labels «Aus der Region. Für die Region.» lassen sich einfach ganze Menüs kreieren. Das unterstützt nicht nur die Produzenten Ihrer Region, sondern sorgt auch für mehr kulinarisches Heimatgefühl. Alle Produkte auf dem Tisch werden von Produzenten aus den Regionen produziert. Auf dem Tisch sind die Produkte eher nach Warengruppen sortiert.

AArE

! Joghurt nature ! Haselnusswurst ! Zwiebeln

Lebenskultur

«Aus der region. Für die region.» ist in den Migros-Genossenschaften kein laues lippenbekenntnis. Jede einzelne Genossenschaft der Migros ist ein regionales Unternehmen und bietet eine grosse Vielfalt an produkten an, die nur in dieser region hergestellt und verkauft werden. in der gesamten Schweiz sind es über 8000 produkte, die das begehrte label tragen.

BASEl

! Himbeeren ! Urdinkelnudeln ! Eier aus Freilandhaltung

GENF

! Holzerbrot (Pain Forestier) ! Traubensaft Moût de Raisin de Genève ! Leinöl

lUZErN

! Seelisberger Bergkäse ! Apfel Braeburn ! Napf-Goldwäscherwurst

NEUENBUrG/ FrEiBUrG

! Trockenfleisch de la Gruyère ! Zuchtforelle ! Cherrytomaten

OSTSCHWEiZ

! Chicorée ! Pouletschnitzel ! Pizokel nature

WAADT

! Käse Le Maréchal ! Saucisson Sec fumé ! Kartoffeln

WAlliS

! Rote Picknickeier ! Bio Valdor Brebis ! Entrecôte vom Rind

ZÜriCH

! Kopfsalat ! Tösstaler Goldschinken ! Vollrahm

Brunch zu gewinnen!

Wählen Sie den lieblingsproduzenten ihrer region, und gewinnen Sie einen Zmorge beim Gewinner ihrer region oder eine Migros-Geschenkkarte. Alle informationen unter: www.migrosmagazin.ch/ausderregion

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Nr. 18, 29. April 2013 | MIGROS-MAGAZIN |


Migros-Magazin | NR. 18, 29. APRIL 2013 |

SCHAUFENSTER

aUs Der region. f端r Die region. | 49

Bild: Pia Grimb端hler

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Ihr Reiseprogramm

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1. Tag: Schweiz–Hyères. Hinreise via Genf und Valence nach Hyères. 2. Tag: Fak. Genuss-Wanderung Halbinsel Giens.* Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der kleine Hafen La Madrague. Von dort aus wandern wir gemütlich quer über die Halbinsel Giens bis zum gleichnamigen Dorf (Wanderzeit: ca. 3 Std.). Die frühere Insel Giens ist durch zwei jeweils 4 km lange Sandstreifen mit dem Festland verbunden. Nachmittags individueller Besuch des hübschen Städtchen Hyères. 3. Tag: Cassis–Marseille. Fahrt nach Cassis, dem malerischen Fischerhafen, der von der höchsten Steilküste des Landes und den traumhaften Felsenbuchten der Calanques eingerahmt wird. Am Nachmittag erreichen wir Marseille, die älteste Stadt Frankreichs und eine der bedeutendsten Hafenstädte Europas. Stadtrundfahrt vom alten Hafen, wo sich die noblen Yachten an den Stegen drängeln, bis zur Basilika NotreDame de la Garde. 4. Tag: Fak. Genuss-Wanderung Porquerolles.* Bootsfahrt zur kleinen Insel Porquerolles. Sie bezaubert durch ihr türkisblaues Meer, schattige Pinienwälder, steile Felsklippen und herrlichen Sandbuchten. Wir entdecken diese naturgeschützte Insel auf einer Rundwanderung (Wanderzeit: ca. 3 Std.). 5. Tag: Grand Canyon du Verdon. Fahrt entlang des Grand Canyon du Verdon, dem grössten Canyon Europas. Ohne Zweifel gehört er zu den beeindruckendsten Landschaftsszenarien im Süden Frankreichs. Die Schönheit der Schlucht mit ihrer üppigen Vegetation und den umliegenden Bergdörfern, entdecken wir bei unserer Panoramafahrt. 6. Tag: St. Tropez und Port Grimaud. Auf einem ganztägigen Ausflug besichtigen wir das ursprüngliche Fischerdorf St. Tropez. Heute ist der Ort Treffpunkt von Künstlern und Prominenz. Anschliessend treffen wir in Port Grimaud, dem «Klein-Venedig» Südfrankreichs ein. Gemächliche Bootsfahrt durch die Kanäle. 7. Tag: Hyères–Schweiz. Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten. * Mindestteilnehmerzahl bei Wanderungen erforderlich! Das Wanderpaket mit zwei Ausflügen ist im Voraus buchbar. Sie sparen min. 10 %. Einzelbuchungen der Wanderungen vor Ort möglich.

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1. Tag: Schweiz–Istrien. Fahrt via Tessin, Mailand und Triest nach Umag. 2. Tag: Fak. Genuss-Wanderung «Due Castelli»–Limfjord*. Fahrt in die verlassene Stadt Dvigrad, einst «Due Castelli» genannt. Hier hat man einen traumhaften Blick auf das Tal. Wanderung zum Limfjord, einem schmalen Meeresarm zwischen Vrsar und Rovinj. Hier geniessen wir die herrliche Aussicht auf den Fjord und das Meer (Wanderzeit ca. 2 ½ Std.). 3. Tag: Bezauberndes Istrien und Motovun. Im Hinterland Istriens erwarten uns bezaubernde Landschaften. Wir besichtigen das traumhaft gelegene Groznjan und Motovun, das schönste mittelalterliche Städtchen Istriens. Besichtigung einer Weinkellerei mit Degustation und kleinem Imbiss. 4. Tag: Fak. Genuss-Wanderung Pazin und das Tal der Mühlen*. Wanderung durch das Istrische Hinterland. Fahrt nach Pazin, Altstadtspaziergang. Auf unserer Wanderung zum Tal der Mühlen durchqueren wir die Paziner Höhle und wandern auf dem römischen Pfad, dem Bach entlang, wo früher 16 Wassermühlen standen (Wanderzeit ca. 2 ½ Std.). 5. Tag: Brioni-Inseln und Pula. Ausflug in die Römerstadt Pula mit ihrem Amphitheater und zu den Inseln im Nationalpark Brioni. Nach einem Stadtrundgang in Pula erreichen wir mit dem Schiff die Inselwelt von Brioni. Mit der Inselbahn gewinnen wir Eindrücke der reichen Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks. 6. Tag: Istrische Riviera mit Porec und Rovinj. Die Küste der Adriatischen Halbinsel mit den romantischen Fischerstädtchen wird Sie begeistern. In der Altstadt von Porec bewundern wir Baudenkmäler einer bewegten Geschichte. Rovinj ist die «italienischste Stadt Kroatiens». In der auf einem Hügel liegenden malerischen Altstadt reihen sich Kunstgalerien und Boutiquen aneinander. 7. Tag: Istrien–Rückreise in die Schweiz. * Mindestteilnehmerzahl bei Wanderungen erforderlich! Das Wanderpaket mit zwei Ausflügen ist im Voraus buchbar. Sie sparen min. 10 %. Einzelbuchungen der Wanderungen vor Ort möglich. ■ ■

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schaUFenster

migros-magazin | NR. 18, 29. APRIL 2013 |

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chocoLat FreY | 51

Süsse Schokoträume ! Frey Suprême Rêve de Coco, Limited Edition, 100 g, Fr. 2.90 Vom 30. April bis 13. Mai gibt es auf diese Neuheit 20-fache Cumulus-Punkte.

Man muss nicht ins Paradies reisen, um höchste Genüsse zu erfahren. Ein Biss in die neueste Schokoladenkreation der Suprême-Linie von Chocolat Frey weckt ebenfalls Glücksgefühle: Rêve de Coco ist eine gelungene Liaison aus weisser Schokolade und exotischen Kokosraspeln — und als limitierte Auflage

ausschliesslich diesen Frühling und Sommer erhältlich. Wie alle Tafelschokoladen von Chocolat Frey trägt auch Rêve de Coco das UTZ-Gütesiegel für fair gehandelten Kakao. Das weltweit wirksame Nachhaltigkeitsprogramm steht für zukunftsgerechten Anbau mit Respekt für Mensch und Umwelt.

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PUNKTE


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BIScHOfSZELL

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Nr. 18, 29. April 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Herkunft macht den Geschmack

Regionale Nähe, Tradition, Schweizer Qualität und bester Geschmack – auf diese Werte setzt der Lebensmittelproduzent Bischofszell bei seiner gleichnamigen Convenience-Linie.

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ualität und Transparenz sind für den Konsumenten gerade im Lebensmittelbereich von grösster Wichtigkeit. Die Thurgauer Bischofszell Nahrungsmittel AG legt als Betrieb der MigrosIndustrie bei der Lebensmittelproduktion seit jeher viel Wert auf Sorgfalt, Sicherheit und Qualität. Dazu gehört auch die nahtlose Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe. Anhand der gleichnamigen Convenience-MarkeBischofszell lässt sich das besonders gut aufzeigen. Bei der original Schweizer Butterrösti dokumentiert die Packungsrückseite akribisch die Herkunft der Kartoffeln, die am Ende des aufwendigen Produktionsprozesses in die Beutel gelangen. Bischofszell verwendet ausschliesslich beste Rohstoffe aus weitestgehend einheimischem Anbau. Im Fall der Butterrösti sind das hauptsächlich gelbfleischige Kartoffelsorten regionaler Produzenten. Nach einer ersten Qualitätskontrolle durchlaufen die Knollen Kiste um Kiste mehrere Waschvor-

gänge, bevor sie im Dampfverfahren nährstoffschonend geschält werden. Bei einem erneuten Check werden sie auf optische Fehler untersucht und aussortiert. Zum Schluss werden die sauberen, fein gehobelten Späne blanchiert, gewürzt und sofort im Beutel vakuumiert. Hitze macht sie schonend haltbar — und Konservierungsstoffe überflüssig. Jetzt nur noch schnell und unkompliziert zubereiten, und fertig ist die schmackhafte Rösti. En Guete! Text: Jacqueline Vinzelberg

Butterrösti, 400 g, Fr. 2.60

Welche Kartoffeln von welchem Bauern stammen, wird exakt dokumentiert. Nachzulesen ist das auf der Rückseite der Röstipackung.

Apfelmus Jonagold, 300 g, Fr. 2.50

Tomatensuppe, 420 g, Fr. 2.90

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Alle Frey Pralinés in Schachteln 20% günst iger z.B. Pralinés Prestige, 250 g

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Alle Oliven in Beuteln, Gläsern und Dosen 20% günst iger z.B. spanische schwarze Oliven, 200 g

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Alle Tradit ion Biscuits beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.6 0 günst iger z.B. Cremisso, 175 g

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1.40 statt 1.80

Alle Glace Portionenbecher 20% günst iger z.B. M- Classic Ice-Coffee, 165 ml

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Alle Knorr Bouillons beim Kauf ab 2 Produk ten, jedes 1.– günst iger z.B. Hühnerbouillon, 113 g

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18.90 statt 27.–

Handymatic Supreme im Duo-Pack oder XXL-Packungen z.B. Supreme Power Pearls Tabs Lemon, 88 Tabs

1.455 statt 1.8

Alle Apfelsaf tgetränke 1,5 Liter und 6 x 1,5 Liter 20% günst iger z.B. Apfelsprudel, TerraSuisse, 1,5 Liter

2.30 statt 2.90

Gesamtes Sortiment der Marke Bischofszell 20% günst iger z.B. Tomatensuppe, 420 g

50% 2.250 statt 4.5

Alle Cucina & Tavola Besteckserien z.B. Gabel Gültig bis 13.5.

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8.50 statt 17.–

Megastar im 12er-Pack Vanille, Almond, Cappuccino, z.B. Almond, 12 Stück, 1440 ml

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Alle Pepsi in Packungen à 6 x 1,5 Liter z.B. Pepsi Regular

50%

24.10 statt 48.20

Total Waschmittel im XXL-S parpack Color oder Classic, 7,5 kg


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Damen Longshirt und Capri-Leggings erhältlich in verschiedenen Farben, z.B. Damen Longshirt, Gr. S–XXL

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Gesamtes Damen Tag- und Nachtwäsche-Sort iment (inkl. Sloggi/ ohne DIM) 20% günst iger z.B. Ellen Amber Classic Slip Ma xi im Duo-Pack Gültig bis 13.5.

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FRÜCHTE & GEMÜSE

WEITERE LEBENSMITTEL

Cherrytomaten am Zweig, Schweiz/ Italien/Spanien, Schale à 500 g 2.40 Birnen Kaiser Alexander, Südafrika, per kg 2.40 statt 3.70 33% Anna’s Best Nüsslisalat, 100 g 2.80 statt 3.50 20% Zuckermais, Marokko/Senegal, per kg 5.– statt 7.20

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL M-Classic Gewürzschinken, geschnitten, Schweiz, per 100 g 2.60 statt 3.75 30% Bündnerfleisch, geschnitten, Schweiz, 131 g 7.90 statt 9.90 20% M-Classic Forellenfilet, geräuchert, Zucht aus Dänemark, 3 x 125 g 7.20 statt 10.80 33% Cipollata mit Speck im Duo-Pack, TerraSuisse, 12 Stück, 520 g 7.70 statt 11.– 30% Rapelli Salami Gran Riserva, Schweiz, Stück à ca. 800 g, per kg 28.– Mixed Grill-Spiess, TerraSuisse, per 100 g 2.90 statt 3.70

BROT UND MILCHPRODUKTE Die Butter, Mödeli à 250 g 2.80 statt 3.– Grana Padano, Stück, per 100 g 1.40 statt 2.– 30%

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Emmentaler Surchoix, per 100 g 1.25 statt 1.60

BLUMEN & PFLANZEN

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

Lilien-Rosenstrauss Linda, pro Strauss 14.90 Orchideen-Mix, im 12-cm-Topf, pro Pflanze 18.20 statt 22.80 Sommerflor Ampel, diverse Sorten, im 24-cm-Topf, pro Pflanze 19.80 statt 24.80

20x

Alle Apfelsaftgetränke, 1,5 Liter und 6 x 1,5 Liter, z.B. Apfelsprudel, TerraSuisse, 1,5 Liter 1.45 statt 1.85 20% Agnesi Teigwaren 750 g, mit 50% mehr Inhalt, z.B. Cravattine, 500 g + 250 g gratis 1.90 statt 2.85 Alle Around the World Saucen, z.B. Exotic Grill Sauce, 20x 200 ml 3.40 NEU *,** Alle Heinz Grillsaucen 220 ml, z.B. Curry-Mango-Sauce 3.30 NEU *,**

Gesamtes Nivea Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Visage DNAge Repair Tagescreme, 50 ml 18.20 statt 22.80 20% ** Diverse Nivea Produkte inkl. Men in Mehrfachpackungen, z.B. Body Lotion im Duo-Pack, 2 x 400 ml 11.65 statt 14.60 Molfina Damenhygieneprodukte im Duo-Pack, z.B. Slipeinlagen Bodyform Air, 2 x 36 Stück 2.70 statt 3.40 20% I am Hand Aloha from Honolulu, 100 ml 3.60 NEU **

20x

Alle Oliven in Beuteln, Gläsern und Dosen, z.B. spanische schwarze Oliven, 200 g 1.70 statt 2.15 20%

Pedic Sommerfussbutter White Tea & Tangerine, 150 ml 7.50 NEU *,**

20x

Gesamtes Kellogg’s Sortiment, z.B. Special K, 500 g 3.95 statt 4.95 20%

Gesamtes Sortiment der Marke Bischofszell, z.B. Tomatensuppe, 420 g 2.30 statt 2.90 20%

Damen Longshirt und Capri-Leggings, erhältlich in verschiedenen Farben, z.B. Damen Longshirt, Gr. S–XXL 12.90

Sun Queen Nussmischung oder Cranberries im Duo-Pack, z.B. Cranberries, 2 x 150 g 3.40 statt 4.30 20%

Alle Bon Chef Saucen im Tetrapak, z.B. Sauce Stroganoff, 250 ml 2.90 NEU *,**

Alle Herren Hemden und Krawatten, z.B. Business-Hemd, S = 37/38–XXL = 45/46 31.85 statt 39.80 20% **

Alle Tradition Biscuits, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.60 günstiger, z.B. Cremisso, 175 g 2.70 statt 3.30

Avocados, Peru/Südafrika, pro Stück 1.40 statt 1.90 25%

20x

Petit Beurre Chocolat au Lait im 4er-Pack, 4 x 150 g 5.50 statt 9.20 40%

Kiwi, Italien, pro Stück –.30 statt –.45

Rosen, Fairtrade, grossblumig, Bund à 7 Stück 15.80

Alle Frey Pralinés in Schachteln, z.B. Pralinés Prestige, 250 g 11.10 statt 13.90 20% Frey Suprême Rêve de Coco Tafelschokolade, Edition Limitée, 100 g 2.90 NEU *,**

Pfirsiche, Marokko, per kg 5.20 statt 7.50 30%

Galbani Orecchiette, 125 g 2.95 NEU **

Smarties Maxi Pouch, Smarties Family im Duo-Pack und Hexagonal im 3er-Pack, z.B. Smarties Maxi Pouch, 550 g 4.70

Guaraná Antarctica, 330 ml 1.40 NEU *,**

M-Classic Käseplätzli im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 10 Stück 8.95 statt 12.80 30%

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Alle Knorr Bouillons, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes 1.– günstiger, z.B. Hühnerbouillon, 113 g 2.30 statt 3.30

Baby Mädchen Kleid, Gr. 68–98 19.– NEU **

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Yvette Feinwaschmittel, z.B. Color, 2 Liter 7.50 statt 11.20 33% **

Farmer’s Best Schweizer Blumenkohlröschen, tiefgekühlt, 500 g 2.90 NEU **

20x

Farmer’s Best Schweizer Broccoliröschen, tiefgekühlt, 500 g 3.70 NEU **

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Farmer’s Best Schweizer Broccoli, tiefgekühlt, 750 g 4.90 NEU **

M-Classic Popcorn Choco oder Caramel im Jumbo-Beutel, z.B. Popcorn Choco, 300 g 2.45 statt 3.10

20x

Alle American Favorites Produkte NEU **

Schweizer Blumenkohl, Bio, tiefgekühlt, 500 g 4.– NEU **

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Schweizer Broccoli, Bio, tiefgekühlt, 500 g 3.80 NEU **

Handymatic Supreme im Duo-Pack oder XXL-Packungen, z.B. Supreme Power Pearls Tabs Lemon, 88 Tabs 18.90 statt 27.– 30%

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M-Classic Frischback-Semmeli und -Weggli, gekühlt, z.B. Semmeli, 800 g 3.60 statt 4.80 25% Alle Minitörtli im 4er-Pack, z.B. Linzertörtli, 300 g 3.90 statt 5.20 25%

Soft Recycling Color Toilettenpapier, CO2, 30 Rollen 12.40 statt 15.50 20%

M-Classic Ravioli im 3er-Pack, z.B. Ravioli Käse/Pesto, 3 x 250 g 9.– statt 12.90 30%

Intex Gästebett, mit integrierter Pumpe, 157 x 203 x 47 cm 59.90 statt 99.90 **

Pizza Margherita oder 4 Stagioni im Duo-Pack, z.B. Pizza Margherita, 2 x 330 g 9.50 statt 13.60 30%

Gesamtes Damen Tag- und Nachtwäsche-Sortiment (inkl. Sloggi/ ohne DIM), z.B. Ellen Amber Classic Slip Maxi im Duo-Pack 7.80 statt 9.80 20% **

Seehecht Rückenfilet, MSC, 400 g, Atlantik-Lachsfilet 250 g, AtlantikKabeljau Rückenfilets, MSC, 400 g, und Pangasiusfilets, 500 g, tiefgekühlt, z.B. Atlantik-Kabeljau Rückenfilets, MSC, 400 g 8.30 statt 10.40 20% Megastar im 12er-Pack, Vanille, Almond, Cappuccino, z.B. Almond, 12 Stück, 1440 ml 8.50 statt 17.– 50% Alle Glace Portionenbecher, z.B. M-Classic Ice-Coffee, 165 ml 1.40 statt 1.80 20% Hamburger, aha!, tiefgekühlt, 100% Schweizer Rindfleisch, 2 x 90 g 3.60 NEU *,**

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Alle Pepsi in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Pepsi Regular 5.50 statt 11.– 50%

Gesamtes Jaipur und Al-Fez Sortiment, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.80 günstiger, z.B. Jaipur Curry-Paste, 210 g 2.80 statt 3.60

20x

Cornatur im Duo-Pack, z.B. Spinat-Käse-Schnitzel, 2 x 240 g 9.70 statt 13.– 25%

NEAR-/NON-FOOD Gesamtes Matzinger und Vital Balance Dog Hundefutter-Sortiment, z.B. Matzinger Adult Huhn, 3 kg 8.15 statt 10.20 20% I am Body Express Repair, 250 ml 4.80 NEU **

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Total Waschmittel im XXL-Sparpack, Color oder Classic, 7,5 kg 24.10 statt 48.20 50% Total Waschhilfsmittel im Sparpack und Duo-Pack, z.B. Oxi Booster Color, 1,5 kg 14.50 statt 20.85 30%

Alle Cucina & Tavola Besteckserien, z.B. Gabel 2.25 statt 4.50 50% ** Alle Frottierwaren (ohne Kids), z.B. Handtuch Paloma, 100% Baumwolle, 50 x 100 cm 11.90 statt 14.90 20% ** Gesamtes Damen und Herren Strumpfsortiment (ohne DIM), z.B. Strumpfhose Compact 8.40 statt 14.– 40% **

Genossenschaft Migros Basel *Erhältlich in grösseren Migros-Filialen. **Gültig bis 13.5. Genauere Informationen zu Preisen, Produkten und Rabatten entnehmen Sie bitte den Preiszetteln der jeweiligen Produkte in diesem Flyer.


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Alle Heinz Grillsauce n 220 ml z.B. Curry-MangoSauce

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PUNKTE


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 29. April 2013 |

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Vom Feld auf den Teller

Bilder: Markus Bertschi

! Nach Waschgang und Dampfschälen folgt die Qualitätskontrolle. ! Nur die Besten schaffen es an der strengen, handverlesenden Jury vorbei ins produktionsfinale. ! Kleine Schönheitsfehler werden von Hand entfernt. ! perfekt geschnitzelt und gewürzt, gehts ab in die Verpackung.

Vakuumierung und Hitze machen die Rösti lange haltbar. Konservierungsstoffe sind überflüssig. Tortellini Verdure, 430 g, Fr. 3.90

Rindsragout mit Kartoffeln, 420 g, Fr. 4.80


schaUFenster 62 |

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Bereit für den Sommer? Die Badesaison steht vor der Tür, und das Bäuchlein muss weg? Hier kann Sie Figure Control unterstützen. Der Ersatz von zwei täglichen Mahlzeiten durch einen Figure-Control-Shake (mit Milch zubereitet) oder -riegel trägt im rahmen einer kalorienarmen Ernährung zur Gewichtsabnahme bei. Zudem deckt dieser Mahlzeitenersatz ein Drittel des Tagesbedarfs an Vitaminen und Mineralstoffen. Figure Control Mahlzeitenersatz Shake Vanille, 450 g, Fr. 18.50

Nr. 18, 29. April 2013 | migros-magazin |

Crèmiger Traum Das luftige Dessert ist rasch zubereitet und muss nicht gekocht werden. Die packung enthält eine Crème mit Mango und passionsfrucht sowie eine neutrale Crème, die man auch mit Joghurt anrühren kann. Crème Tropical*, 140 g, Fr. 2.80

Süsses für Veganer Sich hin und wieder eine süsse Gummiapfelnudel zu gönnen, ist nicht nur bei Kindern beliebt. Die Apfelnudeln von Gomz mit dem erfrischenden Geschmack sind auch geeignet für alle, die sich vegan ernähren. Gomz Apfelnudeln*, 100 g, Fr. 2.40 * nur in grösseren Filialen erhältlich

Kick für den hektischen Alltag Stress, Hektik, Termindruck sind Faktoren, die zu unserem heutigen Berufsalltag gehören. Das fordert uns heraus, körperlich und geistig, und kann ganz schön müde machen. Die in Actilife iQ performance enthaltenen B-Vitamine und Vitamin C tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Zink unterstützt die normale kognitive Funktion und pantothensäure die normale mentale leistung. Actilife iQ performance ist zusätzlich mit Coenzym Q10 und phosphadidylserin angereichert. Actilife IQ Performance*, 30 Kapseln, Fr. 19.50


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 29. APRIL 2013 |

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FOOD | 63

GUT & GÜNSTIG

Spargelpizza für circa Fr. 11.–

Hauptgericht für 4 Personen ■ Ofen auf 230 °C vorheizen. Von 12 grünen Spargeln (circa 400 g) die Enden anschneiden. Spargeln 2 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Herausnehmen und abtropfen lassen. Circa Fr. 4.40 ■ 3 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Mit 200 g Crème fraîche und dem Abrieb einer Bio-Zitrone vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Circa Fr. 3.80 ■ 300 g Pizzateig dünn auswallen. Auf Backpapier legen. Crème fraîche auf den Teig streichen. Spargeln längs halbieren und auf der Pizza verteilen. Circa Fr. 1.90 ■ 4 EL geriebenen Sbrinz drüberstreuen, mit circa 1 EL Olivenöl beträufeln und circa 10–12 Minuten backen, bis Teig und Käse schön gebräunt sind. Circa Fr. –.90

Frühlingshafter Belag für den Pizzateig: Grüne Spargeln und rezenter Sbrinz.

Vorgeschnitten mit Oliven Das Schlangenbrot bekommt Konkurrenz. Neu gibts das vorgeschnittene Ciabatta mit Oliven. Einfach in den Ofen schieben oder auf den Grill legen und mit Mozzarella und Rohschinken geniessen. Das Ciabattabrot ist mehrere Tage gekühlt haltbar und beim nächsten Picknick griffbereit. Frischback Ciabatta mit Oliven, gekühlt, 1 Stück, 320 g, Fr. 3.50

TIPPS FÜR GRILLFREUNDE

Poulet durchgaren

Frischkäse mit Aha! Nun kommen auch Menschen mit Laktoseintoleranz in den Genuss von cremigem Frischkäse. Der Aha!-Frischkäse nature wird laktosefrei aus Schweizer Milch hergestellt. Mit salzigen oder süssen Zutaten ein köstlicher Brotaufstrich. Aha! Frischkäse Nature laktosefrei*, 150 g, Fr. 3.50

Bild: StockFood

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Pouletfleisch passt dank seines angenehm zurückhaltenden Aromas zu jeder Beilage. Es ist zudem ein wertvoller Eiweissspender. Grillmeister sollten besonders darauf achten, dass die Schenkel durchgegart sind: Sticht man mit einem spitzen Gegenstand in die Haut, sollte der austretende Fleischsaft klar sein und nicht mehr blutig. Tritt kein Saft mehr aus, ist es höchste Zeit, das Poulet vom Grill zu nehmen. Optigal Pouletschenkel gewürzt aus der Schweiz, per kg, Fr. 14.–

Weniger Zucker Der Fruchtsirup Grapefruit Stevia ist da. Er hat 30% weniger Zucker, da er mit Steviol-Glykosiden aus der Steviapflanze gesüsst ist. Zudem enthält er keine Farbstoffe. Fruchtsirup Grapefruit Stevia*, 75 cl, Fr. 3.05


ScHAUfENSTER 64 |

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BALKONPfLANZEN

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Bio Fresh und Trendy, in Gelb, Pink, Rot oder bunt erhältlich, aktueller Tagespreis

Sommerflorampel, 24 cm Ø, je Fr. 19.80* statt Fr. 24.80 Aktion vom 30.4. bis 6.5.

Mikrokapseln docken an den Textilfasern an und setzen Duft frei, wenn man darüberstreicht.

Fuchsia-Busch im Topf (14 cm), aktueller Tagespreis

Bilder: bab.ch/living4media, bab.ch/Photononstop

Hängepetunia, kleinblumig, 10 cm Ø, aktueller Tagespreis

Auszeit vom Alltagsstress: ein buntes, blühendes und fein duftendes Nebeneinander auf der Terrasse mitten in der Sadt.

NR. 18, 29. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 29. April 2013 |

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BALKONPfLANZEN | 65

Alles für die grüne Stadtoase

Ein Garten mitten in der Stadt? Wer seinen Balkon oder seine Terrasse in eine Oase verwandeln will, sollte die Pflanzenwahl auf den Standort abstimmen. Mit Tipps vom Profi wächst dann alles fast wie von selbst.

S

ind Sie schon reif für Balkonien? Die kleine, private Ferienoase in der Grossstadt erfreut sich wachsender Beliebtheit. Sie lockt den ganzen Sommer über zur täglichen Erholungsreise nach dem Feierabend. Am schönsten ist es, wenn es dort blüht und duftet. Versuchen auch Sie es mit «Urban Gardening», dem Gärtnern in der Stadt. Pflanzen Sie Kräuter, Salate, Gemüse und verwandeln Sie so Balkon oder Dachterrasse in ein städtisches Gartenparadies, aus dem Sie nach Herzenslust naschen können. Wie üppig die Pracht ausfällt, hängt davon ab, ob sich die Pflanzen wohlfühlen. Auf Balkon oder Terrasse

sind sie grösseren Belastungen durch Wind und Sonne ausgesetzt als im Garten. Deshalb ist es wichtig, die Pflanzen nach den jeweiligen Standortbedingungen auszuwählen. Ost- oder Westbalkone bringen die ideale Mischung von Sonne und Schatten. Hier wächst alles gleich gut. Überlebenskünstlerin für den schattigen Norden ist die Fuchsie, die sich auch ohne Sonne pudelwohl fühlt. Die Mittagshitze auf der Sonnenseite schliesslich ist für tropische Arten kein Problem: Geranie, Petunie oder Husarenkopf sind perfekte Kandidaten für die Südseite. Text: Jacqueline Vinzelberg

Bio Rosmarin im Topf (13 cm), aktueller Tagespreis

Bio Salbei im Topf (13 cm), aktueller Tagespreis

So gedeihts bestimmt:

Tomaten aus dem eigenen Gärtchen schmecken am besten. Viele Gemüsepflanzen eignen sich für den Balkon.

! pflanzgefässe lieber eine Nummer grösser wählen. Dann haben die Wurzeln platz zu wachsen, und die Erde trocknet nicht so schnell aus. ! Erde bildet die Wachstumsbasis. Deshalb auf hochwertige Erde achten. Deren Wasserspeicherkapaziät ist zudem grösser. ! Standort mit Bedacht wählen. Während Geranien und lobelien die Sonne lieben, bevorzugen Fuchsien und Begonien ein Schattenplätzchen. Filigrane pflanzen windgeschützt aufstellen, damit sie nicht abknicken. ! Qualität zeigt sich auch beim Wurzelwerk. Es sollte gut ausgebildet sein. Nach dem Einsetzen die Erde gut andrücken, um Hohlräume zu verhindern, wo sich sonst gern Fäulnis bildet. ! Vertrocknete Blüten entfernen, dann geht die ganze Kraft in die neue Blütenpracht statt in die Fruchtkörperbildung. ! Frisch Gepflanztes gut angiessen, das fördert die Wurzelbildung. Sonst morgens oder abends giessen, nicht in der prallen Mittagshitze, da die lupenwirkung der Wassertröpfchen Verbrennungen verursacht. Staunässe vermeiden, sonst faulen die pflanzen von unten.

Dipladenia im Topf (10 cm), aktueller Tagespreis

Margeriten im Topf (14 cm), aktueller Tagespreis


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schaUFenster

migros-magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

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twistYmania | 67

Andi, der Twistybändiger Wenn einer weiss, wie man die Twisties zähmt, dann ist das Andi (26). Er ist Trickentwickler der Twistymania und weiss genau, wie man die quirligen Ausserirdischen zur Bestform trimmt.

E

Bild: Nik Hunger

r liebt Brettspiele, Basketball, Snowboarden. Auch wenns auf den ersten Blick nicht so scheint: Das sind die Aktivitäten, die ein echter Twistybändiger wohl einfach mögen muss. Total verspielt muss man nämlich sein — und neugierig. Zudem brauchts ganz viel Fingerspitzengefühl, wenn Andi (26) seinen Lieblingskreisel Zooshy auf dem Handrücken surren lässt. Sonst macht der Twisty einen ziemlich schnellen Abgang. «Als ich den Auftrag als Trickentwickler annahm,dachte ich, das ist nur etwas für Kinder.» Kaum fing er aber mit den Surrlis an zu spielen, leckte der Kreative Blut, konnte fast nicht mehr aufhören. «Ich habe sicher 50 Stunden investiert, bis ich wusste, welche die

Wer surrt denn da so zahm auf Andis Handrücken? Es ist Zooshy, einer von Andis Lieblingstwisties.

Joker King Aurus

King Aurus ist von oben bis unten goldig. Er surrt besonders gerne mit Queen lamira, denn die beiden ziehen sich wegen ihrer Magnete im innern an und stossen sich wieder ab. Ergattern kann man Aurus mit etwas Glück am Dienstag, 30. April, bei einem Einkauf ab 60 Franken in allen Migros-Filialen, Fachmärkten und bei le Shop. Äs hät, solangs hät!

beste Spielunterlage ist, wie ich die längste Drehzeit pro Surrli schaffe und welchen Winkel eine Spielbahn haben muss, damit meine Tricks gelingen.» Was aussieht wie eine Halfpipe, ist eine Spielbahn aus Holz. Andi lässt einen Twisty nach dem anderen darauf runtersausen. Während Wynaa elegant von links nach rechts wedelt, torkelt Franok wie beschwipst den Hang hinunter. Alvin, als Letzter gestartet, saust allen voran durch die Zielgerade. Erstaunlich, wie die Abfolge der Surrlis je nach Spin immer wieder anders ist! Im Vorteil ist, so Andi, wer den Twisty mit Daumen und Zeigefinger nach rechts und nach links andrehen kann. So verpasst man dem Twisty beliebig einen Rechtsoder Linksdrall, was gerade beim Wettkampf oder beim Twisty-Bowling (mehr dazu an den Twisty-Events) für einen Sieg unentbehrlich ist. «Ich bin gespannt, wie kreativ die Migros-Kunden sind», meint Andi. «Elementar ist herauszufinden, welcher Twisty einem am besten liegt. Und dann heisst es: üben, üben, üben!» Text: Anna Bürgin


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migros-magazin | NR. 18, 29. APRIL 2013 |

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Jede Sportart, die dazu beiträgt, Kinder und Jugendliche von den TV-Geräten und Computern zurück in die Natur zu bringen. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Glück und Zufriedenheit.

Interview: Jeannine Villiger


SAISONKÜCHE 70 |

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MICHAEL KLEINERT

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Nr. 18, 29. April 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Hier kocht der Brotpapst

Dem Brot zu mehr Popularität verhelfen, das ist eine Mission von Bäckermeister und Lebensmittelingenieur FH Michael Kleinert. Fürs Migros-Magazin griff er aber auch gern zum Gemüseschäler.

D

er ungarische Jagdhund Roque ist ein verlässlicher Wachhund und begrüsst das Migros-Team mit Gebell. «Aber er tut nichts», versichert Michael Kleinert in seiner Maisonettewohnung in Steinhausen ZG. Der Hund schenkt den Einkäufen von «Saisonküche»-Köchin Janine Neininger keine Aufmerksamkeit. Er muss schon von Weitem geschnuppert haben, dass sich in der Tasche weder Hundekräcker noch Fleisch befinden. Heute wird vegetarisch gekocht. «Meine Frau ist Vegetarierin, und ich esse auch nur wenig Fleisch.» Ein Verlangen nach Fleisch überkommt Kleinert vor allem dann, wenn der Duft eines feinen Poulets im Körbli an ihm vorbeizieht. Doch heute steht ein lauwarmer Gemüse-Linsen-Salat mit Burratina auf dem Plan fürs Mittagessen. Dazu natürlich feines Brot. Doch vor den Genuss hat Köchin Janine Neininger das Gemüserüsten gestellt. Das Schälen der Rüebli geht dem Brotprofi leicht von der Hand.

«Qualität ist keine Frage der Grösse, eher eine der Psychologie» Die Zeit reicht leider nicht, um das Brot zum Salat selbst zu backen. Da muss ein gekauftes reichen. Als gelernter Bäckermeister und Lebensmitteltechnologe kennt er kleine Bäckereien ebenso wie Grossbäckereien. Wer backt besser? Auf solche Fragen ist Kleinert vorbereitet, und so kommt die Antwort dementsprechend schnell: «Qualität ist keine Frage der Grösse, eher eine der Psychologie.» In unserer kollektiven Wahrnehmung kommt das beste Brot aus den kleinen Bäckereien. Aber genau das ist heute eher eine Form von verschleiernder Romantik. Die Wirklichkeit ist auch in

AUFGETISCHT

Michael Kleinert, Bäckermeister, Lebensmittelingenieur FH und Brotaromaforscher Als Bäckermeister in vierter Generation fühlt sich der gebürtige Deutsche dem Handwerk verpflichtet. Die stiefmütterliche Behandlung des Brots störte ihn schon lange, und so entwickelte der leiter des instituts für lebensmittel- und Getränkeinnovation das Brotaroma-

rad. Damit möchte er dem Brot zu einer Sprache verhelfen, wie sie heute bei Wein oder Käse üblich ist. Seine Vision: Brot soll mit Genuss gewählt werden. Dafür braucht es vor allem gute Bäcker, die auch wissen, wie sie Kunden bei der Brotauswahl beraten können.

! Was haben Sie auf Vorrat? Nudeln und Kräuter für selbst gemachtes pesto. Und möglichst saisonales und regionales Gemüse. ! Wie oft kochen Sie pro Woche? Maximal 1 Mal. ! Kochen ist für Sie … … mir bewusst Zeit nehmen. ! Was würden Sie nie essen? Exotische Gerichte mit innereien. Dafür bin ich noch nicht bereit. ! Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Hermann Hesse und Jamie Oliver.

Linsen, Rüebli, Radiesli, Lauchzwiebeln und Kohlrabi für einen Frühlingssalat. Haselnussöl betont die Nussigkeit der Linsen.


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SAiSoNküCHE

migros-magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

michaeL KLeinert | 71

Man lebt nicht nur von Brot allein: Michael Kleinert und «Saisonküche»Köchin Janine Neininger beim Gemüserüsten.

Die Granatapfelkerne werden Kohlrabi, Lauch und Rüebli werden in gleich grosse Stücke mit einem Löffel herausgelöst. So bleiben die Hände sauber. geschnitten.

Eine pikante Note bekommt die Vinaigrette durch zwei Esslöffel würzigen Senf.

Das Gemüse wird nur kurz gedünstet, damit es für den Salat schön knackig bleibt.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 29. April 2013 |

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MICHAEL KLEINERT | 73

kleinen Bäckerei eine andere als die, die man sich vorstellt. «Genau aus diesem Grund verkosten wir Brote bei uns im Institut generell blind.» Sensorisch trainierte Brottester beschreiben bis zu 60 charakteristische Aromen. Analytisch findet man bis zu 500 Moleküle und Verbindungen. Bei dieser Aromavielfalt ist es fast ein Skandal, dass selbst Gourmets nicht grossartig differenzieren. «Für Wein gibt es schon lange standardisierte Bewertungsmöglichkeiten. Aber selbst ausgewiesene Weinkenner finden beim Brot nur Wertungen wie ‹schmeckt gut›. Das hat mich geärgert», so Kleinert. Dieser Missstand in Sachen Brot führte dazu, dass er das Brotaromarad entwickelte. Mit diesem Rad haben Bäcker die Möglichkeit, ihre Brote präziser zu beschreiben und zu vermarkten.

Warum nicht zum Blauschimmelkäse ein Früchtebrot anbieten? Janine Neininger möchte wissen, ob es bald Beschreibungen beim Brot gibt, wie man sie vom Wein kennt. «Das wäre vielleicht übertrieben. Aber ich möchte erreichen, dass man zu einem Blauschimmelkäse auch einmal ein Früchtebrot empfohlen bekommt.» Bei Tasting-Events, die Kleinert gelegentlich durchführt, sind die Leute immer überrascht, wenn man ihnen verschiedene Kombinationen anbietet. «In einer Weinhandlung wird man auch gefragt, wozu man den Wein trinken möchte.» Mittlerweile sind die Linsen gekocht, ist das Gemüse gerüstet und das Dressing angerührt. Die «Saisonküche»Köchin zupft ein wenig an den Burratinen, die sich cremig über den lauwarmen Salat schmiegen. Zeit zum Mittagessen. Als Michael Kleinert eine Scheibe Brot in die Hand nimmt, interessiert sich auch Hund Roque wieder für das Geschehen in «seiner» Wohnung. Da merkt man wieder, dass Herrchen durch und durch ein Bäcker ist. Text: Claudia Schmidt Bilder: Tina Sturzenegger

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Linsensalat mit Burratina ZUTATEN

150 g grüne Linsen 150 g Lauch 150 g Kohlrabi 2 Karotten 2 Frühlingszwiebeln 1 Bund Radieschen ½ Granatapfel 2 EL Olivenöl ½ Bund Pfefferminze 2 Zweige Petersilie 2 EL grobkörniger Senf 4 EL Aceto balsamico invecchiato 6 EL Haselnussöl Salz, Pfeffer 4 Burratine à 120 g

ZUBEREITUNG 1. linsen ohne Salz in Wasser circa 20 Minuten weich kochen. linsen abgiessen und abtropfen lassen. 2. lauch, Kohlrabi und Karotten in circa 5 cm lange Stängelchen schneiden. Frühlingszwiebeln längs vierteln und in circa 5 cm lange Stücke schneiden. radieschen halbieren und in Schnitze schneiden. Granatapfelkerne mit einem Teelöffel auslösen. Karotten, Kohlrabi und lauch im Olivenöl andünsten. radieschen und Frühlingszwiebeln beigeben und circa 5 Minuten mitdünsten. linsen und Granatapfelkerne beigeben und mischen. 3. Kräuter hacken. Senf, Balsamico und Haselnussöl verrühren. Mit Salz und pfeffer würzen. Wenig Sauce beiseitestellen. restliche Sauce mit den Kräutern zu den linsen geben und gut mischen. Mit Salz und pfeffer abschmecken. Salat mit den Burratinen anrichten. Käse mit restlicher Sauce beträufeln und servieren.

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ihre region

migros-magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

migros basel | 75

Tanzen, bis die Sohlen glühen Bereits zum sechsten Mal macht das Tanzfest Basel vom 3. bis am 5. Mai die Kunstform Tanz in einer spielerischen und verständlichen Art einem breiten publikum zugänglich. Um möglichst viele Menschen von der Magie des Tanzes zu begeistern, haben Tänzer, Choreografen, Tanzschaffende und Tanzbegeisterte der region ein programm ausgeheckt, das Körper und Seele bewegt. So gibt es zum Beispiel Schnupperkurse zu diversen Tanzstilen, einen Street-Dance-Workshop, einen bewegten Spaziergang, einen Workshop mit dem grossen Ballettmeister Richard Wherlock und verschiedene

basel

Gibt Einblick in die Tanzwelt: Das Tanzfest Basel.

Bühne frei für junge Artisten

Das internationale Circusfestival Young Stage gastiert vom 25. bis am 28. Mai auf der rosentalanlage in Basel.

Für die Artisten ist das Basler Festival ein wichtiger Karriereschritt, denn jedes Jahr reisen auch in- und ausländische Showproduzenten, Agenten und Circusdirektoren ins Zelt, um bei Young Stage neue Talente zu entdecken. So waren Künstler, die sich bei Young Stage präsentiert hatten, später unter anderem beim Cirque du Soleil, im Circus Monti oder im Europa-Park zu sehen. Wie schon in den vergangenen Jahren wird der Moderator Max Loong durch die Bühnenshow führen und dem Publikum einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen. Als spezielles Highlight gibt es am Sonntagnachmittag erstmals eine Family Show, in der eine Kinderjury den Young Star vergeben darf. Am Finale werden unter den Künstlern der Goldene, der Silberne und der Bronzene Stern verliehen. Young Stage, das ist Artistik der Zukunft. Wer hochprofessionellen, charmanten, jungen Circus mag, darf sich diese Show nicht entgehen lassen. Text: Janine Wagner

Bilder: Guillaume perret, zVg

Enormes technisches Können, Körperbeherrschung und Geschicklichkeit: 30 Artisten aus der ganzen Welt präsentieren bei Young Stage ihre moderne Bühnenshow.

B

ereits zum fünften Mal wird Basel zum Treffpunkt der internationalen Artistik- und Showszene: Vom 25. bis 28. Mai findet auf der Rosentalanlage Young Stage statt, das einzige internationale Circusfestival der Schweiz. Über 160

junge Artisten aus aller Welt haben sich dafür beworben, 15 Acts mit insgesamt 30 Artisten aus 11 Nationen werden auf der Young-Stage-Bühne zu sehen sein. Mit dabei sind auch vier Schweizer Acts aus dem Wallis und der Westschweiz.

Was? Wann? Wo? Circusfestival Young Stage Datum: 25. bis 28. Mai; Ort: rosentalanlange Basel; Eintritt: Fr. 29.– bis Fr. 75.– Tickets und weitere Infos über Ticketcorner, auf www.daszelt.ch oder www.young-stage.com

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44. E-Mail: mitglieder.reg@migrosbasel.ch

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! In Basel: infoSchalter Migros Claramarkt, Kundendienst Mparc Dreispitz. ! In Füllinsdorf: Kundendienst Migros Schönthal ! In Allschwil: Kundendienst Migros paradies Mitglieder der Genossenschaft erhalten einzelne Veranstaltungen vergünstigt. Erkundigen Sie sich vor Ort. Tickets können auch mit Kreditkarte bezahlt werden. Weitere Infos auf: www.migrosbasel.ch


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Migros basel

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Tanzperformances auf Bühnen und mitten in der Stadt. im Electro Swing Club wird die Nacht zum Tag getanzt, und wer seine Tanzkünste nicht öffentlich zur Show stellen mag, kann mit seinem oder seiner liebsten im Turmstübli Warteck für die Dauer eines liebesliedes die romantische Atmosphäre 30 Meter über Basel geniessen. Eine tolle Gelegenheit, um die Frühlingstage in guter laune voller rhythmus und Bewegung zu feiern. Weitere Informationen und das vollständige Programm auf: www.dastanzfest.ch

An der Geburtstagsparty im Migros-Restaurant Paradies dürfen die kleinen Pizzabäcker ihre Kochmütze, selbst bemalen.

Nr. 18, 29. April 2013 | Migros-Magazin |

Goodbye Priska – hello Janine

1988 hat Priska Thomas die Verantwortung für diese Regionalseiten übernommen: Nun ist Janine Wagner an der Reihe.

E Ein wahrhaft paradiesischer Tag Das Migros-Restaurant Paradies in Allschwil organisiert Geburtstagspartys für kleine Gäste.

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er schönste Tag im Jahr ist der Geburtstag. Vor allem, solange die Anzahl der Kerzen auf dem Kuchen noch überschaubar ist. Vor diesem wichtigen Tag ist man als Kind nervös, fiebert dem dekorierten Tisch, den Gästen, dem «Happy Birthday» und natürlich den Geschenken entgegen. Und die Eltern? Die sind jedes Jahr aufs Neue gefordert, um ein unvergessliches Geburtstagsfest auf die Beine zu stellen. Nun bekommen sie Unterstützung von der Migros. Seit Kurzem bietet das MigrosRestaurant Paradies in Allschwil Geburtstagspartys für kleinen Gäste an. Kinder von vier bis zehn Jahren können mit ihren Freunden einen abwechslungsreichen Nachmittag mit Basteln, Spielen, Pizzabacken und diversen Überraschungen erleben. Speziell geschulte Kinderbetreuerinnen moderieren den Nachmittag. Sie organisieren das Unterhaltungs-

programm, das Essen und die Geburtstagstorte. Natürlich wird auch gesungen! Zum Schluss gibt es für das Geburtstagskind noch ein Gruppenfoto zur Erinnerung, und jeder Gast bekommt ein Präsent mit auf den Heimweg. Einer unvergesslichen Party steht somit nichts mehr im Weg. Text: Janine Wagner

Kindergeburtstag im Migrosrestaurant Paradies

Angebot: feiern, basteln, spielen und essen unter fachkundiger Anleitung Alter: Kinder zwischen 4 und 10 Jahren Gruppengrösse: 8 bis 12 personen Preis: Fr. 14.50 pro Kind für 90 Minuten

Weitere Informationen im MigrosRestaurant Paradies in Allschwil oder unter 058 575 70 24

s begann bei beiden mit Unterrichten: Priska war vor ihrer Zeit bei der Migros Basel als Englischlehrerin für Erwachsene tätig. Ihre Ausbildung zur Journalistin am MAZ Luzern schloss sie erst später ab. Nach ihrem Germanistikstudium brachte Janine Teenagern Deutsch bei. Später entdeckte sie die PR sowie die Print- und elektronischen Medien und baute zuletzt für die BaZ die inzwischen nicht mehr existierende Kulturwebsite www. bluebanana.ch auf. Etwas weiter zurück bereiste Priska die Welt, das heisst, sie durchquerte Asien und Afrika, und sie arbeitete in Australien, Deutschland, Italien, Israel und England. Janine stand jahrelang als Mitglied der Band The Kitchenettes auf der Bühne. Mehr war ihr zu ihren wilden Jahren nicht zu entlocken – und dies auch erst, nachdem ihre Freundin Nicole The Voice of Switzerland wurde. Die Vermutung liegt nahe, dass die Migros Basel bei der Wahl ihrer Journalistinnen neben der fundierten Berufsausbildung auf einen möglichst bunten Lebenslauf achtet. Die Leserinnen und Leser dieser Seiten spüren das Engagement und die Lebensfreude wöchentlich. Priska war der Aufgabe 25 Jahre lang treu. Nun geht sie in Pension und übergibt Janine die Verantwortung. Anlässlich der Jobübergabe haben die beiden einige kurze Fragen beantwortet.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 29. April 2013 |

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MIGROS BASEL | 77

Vom Reden und Küssen Berge oder Meer?

Janine: Meer, am liebsten rundherum und kein Land in Sicht. Priska: Weder noch. Grosse schöne Wälder. Arvenwälder, Birkenwälder, Tannenwälder. Theater oder Konzert?

Priska: Theater, am liebsten unterhaltsames Schauspiel. Ich bin ein Fan des Theaters Basel. Janine: Ich liebe Konzerte! Ska, Rock ’n’ Roll, ElectroSwing, 60ties Soul bis hin zu Singer-Songwriter. Früh ins Bett oder lange ausschlafen?

Priska: Bis um zwei Uhr morgens lesen und dann ausschlafen. Janine: Ich schlafe wahnsinnig gerne, darum: beides. Ordnung oder Chaos?

Priska: Bei der Arbeit Ordnung, privat lieber geordnetes Chaos. Janine: Ordnung, überall und immer. Ich bin da etwas neurotisch. Süss oder salzig?

Priska: Süss natürlich: Janines gebrannte Mandeln. Janine: Salzig, es geht nichts über einen guten Landjäger! Fasnacht oder Herbstmesse?

Priska: Herbstmesse, der Petersplatz ist wunderbar stimmig. Fasnacht ist mir zu laut. Janine: Ebenfalls Herbstmesse. Die Waggis jagen mir Angst ein.

Janine Wagner (35, links) übernimmt die Verantwortung für die Regionalseiten von Priska Thomas (59).

Geld sparen oder ausgeben?

Janine: Ich gebs ganz gerne aus. Man kann nie genug Schuhe haben. Priska: Bis jetzt habe ich eisern gespart, per sofort werde ich alles ausgeben!

Migros oder Coop?

Priska: Was für eine Frage! Ich bin ein Migros-Kind. Mit meiner Grossmutter ging ich aber auch ab und zu ins Konsi, weil es einfach näher lag. Janine: Auch ich bin ein Migros-Kind. Im Coop finde ich irgendwie nie, wonach ich suche. Radio oder Schallplatte?

Priska: Radio, immer und überall. Sogar beim Trainieren via MP3-Player. Janine: Ich habe einen alten Plattenspieler mit Röhrenverstärker zu Hause, der läuft fast täglich. Reden oder küssen?

Priska: Zuerst reden, dann küssen. Oder: küssen, sobald das Reden schwierig wird. Natürlich nur meinen Mann! Janine: Ich finde ja, es wird grundsätzlich zu wenig geküsst. Würde aber trotzdem nicht jeden Frosch küssen. Cabrio oder Motorrad?

Priska: Einmal bin ich mit dem Motorrad bis nach Griechenland gefahren. Damals noch ohne Helm. Heute fahre ich begeistert Cabrio. Janine: Cabrio. Motorradfahren finde ich auf Dauer unbequem. Städtische Hektik oder ländliche Idylle?

Priska: Lieber ländliche Idylle. Gerne hätte ich eine Grossstadt in der Nähe. London, eine Viertelstunde vom nördlichen Schwarzwald entfernt, wäre ideal. Janine: Gerne städtische Idylle. Basel bietet diese in Vollendung. Drama oder Komödie?

Janine: Drama, weil ich da so schön heulen kann. Priska: Auf der Bühne Drama, im Leben Komödie.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 18, 29. APRIL 2013 |

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IT’S A WILD WORLD

In Lima boomt die Gastronomie

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Um nicht ausgegrenzt zu werden, brauchen Kinder minimale materielle Voraussetzungen. Doch wie schafft man Chancengleichheit?

Bei den World Travel Awards wurde Peru als weltweit attraktivstes Reiseziel in Sachen Kulinarik gewählt — noch vor China, Frankreich, Italien oder Japan.

Kinder in der Armutsfalle

Der neuste Unicef-Bericht zeigt: Jedes zehnte Schweizer Kind leidet unter Armut. Die Folgen reichen von Ausgrenzung bis Schulschwäche.

Bilder: Keystone, Getty Images

A

nja kriegt nur selten Taschengeld, und wenn, dann viel weniger als die andern. Auch vom Tanzkurs, den ihre Gschpänli besuchen, kann sie bloss träumen. Es ist einfach kein Geld da. Sie ist eines der vielen Kinder, die Armut täglich am eigenen Leib erleben. Hierzulande ist jedes zehnte Kind davon betroffen, das zeigt der neueste Bericht des Uno-Kinderhilfswerks Unicef. «Der Wohlstand eines Landes sagt leider nichts darüber aus, wie viele Kinder arm aufwachsen», sagt Fleur Jaccard (38), Leiterin Kinderrechte bei der Unicef. Besonders betroffen sind Kinder von Alleinerziehenden, Arbeitslosen, Grossfamilien und Migranten. «Elementar ist, ob die Kinder am sozialen Leben teilhaben können und welche Entbehrungen sie ertragen müssen», sagt Fleur Jaccard. «Wichtig sind etwa, Sackgeld zu haben, Freizeitbeschäftigungen und zu Hause ein ruhiger Platz für die Hausaufgaben.» Können Kinder nicht bei Alltäglichem mitmachen — etwa mit den Gschpänli am Kiosk etwas kaufen oder sie zum Spielen nach Hause einladen — werden sie schnell ausgegrenzt. Die Folgen sind fatal: «Kinderarmut beein-

trächtigt die körperliche und seelische Entwicklung der Kinder», sagt Fleur Jaccard. «Oft kommen Verhaltensauffälligkeiten und Schulschwäche dazu.» Die Ausbildungsmöglichkeiten schwinden auf ein Minimum — die Armutsfalle schnappt zu. «Das Risiko ist gross, dass die Familien dieser Kinder später auch wieder arm sind.» Deshalb ist es wichtig, früh einzugreifen. «Den Kindern muss man Chancengleichheit ermöglichen», sagt Fleur Jaccard. Gefordert ist die Politik. Steuererleichterungen und Ausgleichszahlungen für Familien würden viel bringen. Armut ist leider nach wie vor ein Tabuthema, Kinder schämen sich deswegen so sehr wie ihre Eltern. Umso wichtiger ist es, dass man darüber spricht — und Kindern wie Anja eine Chance gibt. Text: Claudia Langenegger

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ONLINE-ABSTIMMUNG Essen, Kleidung, Bildung: Was fehlt armen Kindern am meisten?

■ Perus gastronomische Hochburg

ist Lima am Pazifik. Die peruanische Hauptstadt mit gegen acht Millionen Einwohnern profitiert vom sechsprozentigen Wirtschaftswachstum, was sich in neuen Hotels, Bars und Spitzenrestaurants niederschlägt. Das zeigt sich besonders im Stadtteil Miraflores und dort entlang der Avenida La Paz. Typische peruanische Gerichte bestehen aus Meeresfrüchten, Ceviche (Bild; roher Fisch, Limettensaft, Zwiebeln, Chili), Mais, Kartoffeln oder Cuy (Meerschweinchen). Meine Tipps: Astrid y Gastón, Rafael, Malabar oder Mayta (für Pisco, peruanische Version von Grappa). ■ Die touristisch interessantesten Stadtteile neben Miraflores sind die Altstadt mit der Plaza Mayor und der Plaza Martín (Unesco-Weltkulturerbe, nur bei Tageslicht besuchen) sowie das Künstlerviertel Barranco. Im Internet unter audioguias.peru.travel kann man sich Fussgängertouren mit englischen oder spanischen Kommentaren auf Smartphones herunterladen. ■ Gut zu wissen: Vom 6. bis 15. September findet in Lima die Gastronomiemesse Mistura statt (500 000 Besucher!). Initiant ist Chefkoch Gastón Acurio, der Übervater der peruanischen Küche. Von Mai bis November scheint in Lima die Sonne selten (Hochnebel).


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 18, 29. April 2013 |

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Geht es nach Mario Imhof (62), Berner FDP-Stadtrat, sollen auch Velofahrer für die Nutzung des öffentlichen Raums bezahlen: 12 Franken pro Jahr. (20 Minuten vom 8. April).

«Radfahrer sind privilegiert» Der Berner FDP-Stadtrat Mario Imhof fordert in einem Vorstoss die Schaffung einer VeloParkplatzvignette – auch Radfahrer sollen für die Nutzung des öffentlichen Raums bezahlen.

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Mario Imhof, warum arum stören wild abgestellte Velos?

Weil sie in den Gassen und Lauben stehen, Eingänge verstellen und so das Stadtbild verunstalten. In Bern haben wir genug Veloparkplätze, die für die Radfahrer geschaffen wurden, und diese sollen auch benützt werden. Wie die Auto- und Töfflifahrer müssen auch die Velofahrer ein paar Schritte zum Laden gehen.

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Eine Vignette soll 12 Franken pro Jahr kosten. Für Familien kann das schnell ins Geld gehen.

Für eine Familie mit zwei Kindern sind das 48 Franken pro Jahr für 4 Velos — das ist verkraftbar. Die markierten Parkplätze sollen so wie bisher gehandhabt werden: Bei den meisten braucht keine Extragebühr bezahlt zu werden, wie es ja bereits heute der Fall ist, nur die Parkstationen kosten. Ich denke, dass Kinder sowieso kaum mit dem Velo in die Stadt fahren, sondern das Fahrrad für den Schulweg oder beispielsweise die Fahrt in die Badi brauchen. Und dort hat es ja jeweils Parkplätze auf privatem Grund, für die man keine Vignette braucht.

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Trotzdem: eine weitere Gebühr. Das nervt. Die Schweiz ist schon überreguliert.

Man könnte darüber diskutieren, ob Kindervelos gratis sind. Denn es geht mir nicht darum, den Velofahrern die Lust am Radfahren zu nehmen. Doch sie sind im Vergleich zu anderen Verkehrsteilnehmern privilegiert. Sie bezahlen beispielsweise keine Steuern auf ihr Fahrzeug. Die Mentalität, es soll alles gratis sein, ärgert mich.

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Velofahrer als vollwertige Verkehrsteilnehmer ernst zu nehmen, ist gut. Müsste man aber nicht gleichzeitig für sicherere Velospuren und -wege sorgen?

Darum kümmert sich schon die Fachstelle für Fuss- und Veloverkehr der Direktion der Stadt Bern. Mir geht es nur um die Umsetzung eines konkreten

Anliegens: Jeder soll für die Benützung des öffentlichen Raums bezahlen. Die Einnahmen aus der Gebühr können für die Schaffung und den Unterhalt von Parkplätzen sowie für Markierungen verwendet werden.

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Wäre der Aufwand für Umsetzung und Kontrolle nicht zu gross?

Meiner Ansicht nach nicht. Die Polizei kontrolliert ja schon jetzt. Herrenlose Velos, die niemand mehr abholt, könnten sie problemlos einsammeln: Ohne Vignette wird das Fahrrad abtransportiert. Damit könnte man viele freie Parkplätze schaffen. Ich staune immer wieder, wie viele Fahrräder Tag und Nacht herumstehen. Da sind sicher diverse darunter, die man einfach stehengelassen hat. Interview: Claudia Langenegger

STARK & SCHÖN

Wir Muskelkater lieben den Sommer Herr Rossi erklärt die Männerwelt.

Wenn es wärmer wird, freut sich der Mann. Endlich kann er wieder zeigen, was er auf der Rippe hat. Knackige Wädli, kräftige Oberarme, ein muskulöser Bauch. Im Winter wurde er noch belächelt, als er fünf Mal pro Woche ins Fitnessstudio fuhr. Manch eine wollte ihm da sogar eine Krankheit einreden. Fast je-

den Tag Hanteln stemmen? Ist das noch normal? Könnte man da nicht schon von einem Zwang sprechen? Midlifecrisis? Adoniskomplex? Nun aber kann der Mann die Früchte der harten Arbeit ernten. Bewundernder Blick von rechts, neidisches Schielen von links. Das tut gut. Und wenn der Mann sich dann streckt und reckt wie ein Ka-

ter, knackt es erotisch in den Knochen. Wenn das nicht männlich ist, wenn das nicht anziehend wirkt. Und wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser nun meinen, der moderne Mann definiere sich nur über seinen Körper, dann glauben Sie noch immer ganz fest an Klischees und sollten sich fast ein wenig dafür schämen!


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Schlaf, Säuli, schlaf!

Wildschweine narkotisieren ist schwierig, die schlauen Tiere halten sich gegenseitig wach. Tierarzt Christian Wenker braucht eine List.

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Zolli-Tierarzt Christian Wenker (45) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Bilder: Zoo Basel

Wildschweine sind heikle Patienten: schreckhaft, aber auch schlau und etwas unberechenbar. Darum habe ich ein mulmiges Gefühl, als es darum geht, im Tierpark Lange Erlen zwei einjährige Tiere, einen Keiler (so nennt man männliche Wildschweine) und eine Bache (und so die weiblichen), abzuholen. Für den Verlad ist eine Narkose notwendig. Glücklicherweise konnte Tierpfleger Urs Wassmer sie bereits zusammen in einem Vorhof von ihrer Gruppe trennen. Da wir beide zugleich behändigen müssen, ist ein doppelter Blasrohrschuss nötig. Auf «eins, zwei, drei» gelingt Kollegin Marina Euler und mir eine nahezu simultane Betäubungsmittelabgabe. Die Tiere beruhigen sich nach dem Schuss rasch und beginnen sogar wieder zu fressen. Wir ziehen uns etwas zurück und beobachten die Tiere aus der Distanz. Nach einigen Minuten beginnen beide zu taumeln. Eines der Tiere legt sich hin. Dies passt dem zweiten aber überhaupt nicht, es stupft den Artgenossen mit dem Rüssel, bis auch dieser wieder wach ist. So geht das 15 Minuten. Schliesslich entschliessen wir uns, eine zweite Dosis zu verabreichen. Der Effekt ist ähnlich: Der jeweils Schlafende wird vom anderen immer wieder geweckt. Mehr als ein Halbschlaf liegt einfach nicht drin. Nun kommt Plan B zum Zug: Wir stellen die beiden Transportkisten direkt ins Gehege und lotsen die Tiere

Mit etwas Glück gelingt es ZolliTierarzt Stefan Wenker, auch die Bache in der Transportkiste zu behandeln.

hinein. Erst in der Dunkelheit und im Schutz dieser «Hülle» entscheidet sich der Keiler zum tiefen Narkoseschlaf. So kann ich den Mikrochip implantieren und gefahrlos eine Spritze zur Entwurmung verabreichen. Die Bache erweist sich als standhaft. Doch auch hier gelingt es, die Behandlungen mit etwas

TRICK 77 Das Migros-Magazin präsentiert jede Woche eine Auswahl der besten Hörertipps von Radio SRF.

Ein Schluck Wasser gegen die Tränen

Um beim Zwiebelschneiden Tränen zu vermeiden, nimmt man vor dem Schneiden einen Schluck Wasser in den Mund. Das Wasser erst ausspucken, wenn die Zwiebeln geschnitten und in der pfanne sind. Als Alternative wird empfohlen, während des Schneidens mit geschlossenem Mund ein Stück Brotrinde zu

kauen. Andere Hörer schneiden die Zwiebeln am offenen Fenster oder unter dem Dampfabzug. Eine weitere Möglichkeit: Zwiebeln und Schneidebrett mit reichlich Wasser benetzen. Ein sehr scharfes Messer ist zusätzlich hilfreich.

Trick 77 im Radio: jeden Freitag um 11.20 Uhr auf SRF Musikwelle und am Samstag um 11.10 Uhr auf Radio SRF 1. Trick-77-Taschenbücher Teil 1 & 2 erhältlich bei: www.exlibris.ch, www.srfshop.ch

Glück durchzuführen. Schon erhalten sie ein Gegenmittel, denn wir transportieren Wildtiere wenn immer möglich wach, auch wenn der Weg in den Zolli kurz ist. Das Ausladen verläuft ohne Probleme. Am nächsten Morgen besuche ich sie im Stall: Beide schlafen noch friedlich, ganz ohne Narkose.

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SCHAUPLATZ Viele Schweizer Orte und Regionen haben berühmten Filmen, Büchern oder Musikstücken einen Hintergrund, eine Heimat gegeben. Einige dieser Schauplätze stellt das Migros-Magazin im Lauf dieses Jahres vor. Diesen Monat:

Buch: Der Richter und sein Henker Autor: Friedrich Dürrenmatt Erstveröffentlichung: Der Roman erschien von Dezember 1950 bis März 1951 in acht Folgen im Magazin «Der Schweizerische Beobachter» Verlag: Diogenes Verlag, Zürich Verfilmung: Das Buch wurde diverse Male verfilmt – unter anderem 1975 von Maximilian Schell.

Ausblick von Magglingen auf das Berner Mittelland: Biel mit dem Nidau-BürenKanal. Dem Wald abgetrotzte Weideflächen auf der Magglingematten (rechts).

In den Fels gehauener Wanderweg: Meter um Meter verengt sich


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Auf Dürrenmatts Spuren Die Wanderung von Magglingen nach Twann führt durch die mystische Twannbachschlucht, wo Friedrich Dürrenmatts Kommissär Bärlach einen mysteriösen Mord aufzuklären hatte.

die Twannbachschlucht, während die Felswände links und rechts höher werden.

r ist ein komischer Kauz, der alte Kommissär Hans Bärlach aus Bern. «Ich bin ein grosser alter schwarzer Kater, der gerne Mäuse frisst», sagt er über sich selbst. Bärlach, ein schlauer aber bärbeissiger Inspektor von altem Schrot und Korn, kann den modernen Polizeimethoden seines Vorgesetzten Dr. Lutz nichts abgewinnen und provoziert diesen gerne mit seiner Raucherei: «… zündete sich ein Zigarre an und ging in Lutzens Büro, wohl wissend, dass sich der jedesmal über die Freiheit ärgerte, die sich der Alte mit seinem Zigarrenrauchen herausnahm». In Friedrich Dürrenmatts Roman «Der Richter und sein Henker» hat Bärlach den Mord an seinem fähigsten Polizeibeamten, Ulrich Schmied, aufzuklären. Dieser wurde erschossen in seinem Wagen ausgangs der Twannbachschlucht oberhalb des Bielersees gefunden. Und genau dorthin machen wir uns an diesem stürmischen Tag auf den Weg. Mit der Standseilbahn gehts von Biel hinauf nach Magglingen, dem Startpunkt unserer Wanderung. Hier oben bläst ein frischer Wind, weiss-graue Wolkenformationen ziehen in entsprechendem Tempo vorüber, verdüstern mal die Szenerie um gleich wieder aufzureissen und den Blick auf den blauen Himmel freizugeben. Weit geht der Blick heute nicht: Gipfel wie Mont Blanc, Eiger oder Tödi können wir nur erahnen. Anstatt in die Ferne zu schweifen, konzentrieren wir uns also auf das Naheliegende: die Stadt Biel oder den NidauBüren-Kanal, der pfeilgerade in den Bielersee fliesst, über dessen Oberfläche wiederum Schaumkrönchen vom Wind seeaufwärts gepeitscht werden.

Zu Fuss unterwegs auf der Sprachgrenze Die dramatische Stimmung passt zu einer Kriminalromanwanderung. Ein Waldweg führt uns entlang des Hangs in Richtung Twannberg. Niemand ausser uns ist heute unterwegs. Linkerhand öffnet sich hie und da der Blick hinunter auf den See, und rechts steigt der Hang steil an, die noch laublosen Bäume neigen sich im Wind, und der Waldboden ist übersät mit einem herrlichen Durcheinander aus weissen Jurafelsbrocken und altem Fallholz. Die Szenerie wechselt, als wir zur Magglingematten kommen, wo dem Wald Weideflächen abgetrotzt worden sind. Noch offener wird das Feld auf dem Plateau des Twannbergs. Hier öffnet sich der Blick rechts zu den Hügelzügen des Berner Juras mit Mont Sujet und dem schneebedeckten Chasseral.

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Beim Hotel und Restaurant Twannberg lassen wir uns von der 80er-Jahre-Architektur nicht abschrecken und legen eine Mittagsrast ein.

Dann wird das Rauschen des Twannbachs lauter Weiter gehts über den Muliweg, ein Karrensträsschen aus dem Mittelalter, das mit Rundsteinen gepflastert ist. Rechterhand liegt das Dörfchen Lamboing. In Dürrenmatts Roman ist Bärlach zusammen mit dem Ortspolizisten Clenin einmal auf dem Weg zum Tatort und thematisiert den ungewöhnlichen Ortsnamen: «Bärlach verwunderte sich über den Namen Lamboing. ‹Lamlingen heisst das auf Deutsch›, klärte ihn Clenin auf. ‹So, so›, meinte Bärlach, ‹das ist schöner.›» Wir sind sozusagen auf der Sprachgrenze unterwegs. So heisst das Flüsschen, dem wir nun in Richtung Schlucht entlanglaufen, hier noch «Douanne» und wird wenige Meter weiter zum «Twannbach». Das Wasser fliesst am Eingang Orvin

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Bauernhöfe beim Dörfchen Lamboing: In dieser Gegend begab sich Kommissär Hans Bärlach zusammen mit dem Ortspolizisten Alphons Clenin zum Tatort.

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Runter in die Schlucht ! An- und Rückreise: Mit der Bahn bis Biel und mit der Standseilbahn bis Magglingen. Retour ab Twann mit Bahn oder Schiff ! Wanderung: Magglingen (875 m)–Twannberg (868 m)– Twann (434 m) ! Dauer: Circa 2¾ Stunden ! Länge/Höhenmeter: 9,5 Kilometer, 115 Meter hinauf, 560 Meter hinab ! Anforderung: Konditionell leicht ! Saison: Der Schluchtweg ist von circa Anfang April (oft Osterwochenende) bis Ende Oktober geöffnet. ! Ausrüstung: Wanderausrüstung, gutes Schuhwerk (v.a. wichtig bei Nässe) ! Kosten: Für die jährliche Instandhaltung des Schluchtwegs steht am Ende des Wegs eine Kasse bereit: Erwachsene 2, Kinder 1 Franken. ! Infos/Übernachten: Bielersee Tourismus, Twann, Telefon: 032 315 76 67, www.bielersee-tourismus.ch

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Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

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Von Areuse bis Viamala Die umfangreichen Ausflugstipps in andere bekannte und gut erreichbare Schluchten der Schweiz.

Am Ausgang der Twannbachschlucht: Der Blick öffnet sich auf das schmucke Dörfchen Twann und die lang gezogenen Weinberge am Ufer des Bielersees.

zur Twannbachschlucht noch gemächlich. Links oben sind die Leitplanken der Strasse von Lamboing nach Twann zu sehen — auf dieser ist auch Bärlach mehrmals unterwegs: Der des Mordes verdächtige Gastmann bewohnt in der Nähe von Lamboing eine Villa. Bärlach und Gastmann verbindet eine 40 Jahre andauernde private Fehde zwischen Gut und Bös. Bärlach droht Gastmann einmal: «Ich habe dich gerichtet, Gastmann, ich habe dich zum Tode verurteilt. Du wirst den heutigen Tag nicht mehr überleben.» Nur so viel sei verraten: Bärlach spielt zwar den Richter, aber die Rolle des Henkers schiebt er gewieft einem anderen zu.

Sonne, vor uns der Bielersee mit der St.Petersinsel, in der Ferne die Gipfel der Gantrischkette, links unter uns das schmucke Dörfchen Twann mit den engen Gässchen und dahinter die lang gezogenen Weinberge. «Wie ist der Wein

dieses Jahr?», fragt Bärlach den Twanner Dorfpolizisten Clenin. «Ein Glas Neuen möchte ich jetzt gerne trinken», fügt der Kommissär an. Dem haben wir nichts hinzuzufügen. Text: Üsé Meyer Bilder: Fabian Unternährer

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Mystische stimmung in der twannbachschlucht Nun wird das Rauschen des Twannbachs lauter, das Wasser stürzt sich über erste kleine Kaskaden. Meter um Meter verengt sich die Schlucht, während die Felswände links und rechts höher werden. Der über längere Abschnitte in den Fels gehauene Weg ist stets mit einem Geländer gesichert. Unter uns umfliesst der Bach unzählige von dunkelgrünem Moos überdeckte Steinbrocken. Und selbst an den Wänden dominiert die Farbe Dunkelgrün: Der Fels ist mit Gräsern, Moos und Efeu überwachsen. Obwohl jetzt die Sonne scheint, fällt leichter Nieselregen — feine Wassertropfen schweben leuchtend zum Schluchtboden. Schweigend geniessen wir die mystische Stimmung. Dann wird die Schlucht wieder weiter, das Tosen des Twannbachs zum sanften Rauschen, und bald passieren wir die Twannbachhöhle, die von fünf zum Teil sehr seltenen Fledermausarten bewohnt wird. Schliesslich treten wir aus dem Wald an die

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migros-magazin | NR. 18, 29. APRIL 2013 |

Galaxy S4 hängt Konkurrenz ab Das Galaxy S4 ist Samsungs neustes Tophandy: Viele neue und spielerische Funktionen machen es zum noch nützlicheren Begleiter.

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usserlich bringt das Galaxy S4 kaum Neues — es sieht aus wie das Vorgängermodell S3. Technisch jedoch segelt das neue Samsung-Flaggschiff der Konkurrenz davon. Einerseits ist da die herausragende Hardware: Das Handy hat einen grossen 5-Zoll-Bildschirm, der dank seiner FullHD-Auflösung eine sehr detailreiche und scharfe Darstellung von Fotos und Filmen ermöglicht. Dazu kommen die 13-Megapixel-Kamera und der leistungsfähige Vierkernprozessor. Damit nicht genug: Interessant sind die neuen Funktionen des Geräts, die man so noch in keinem anderen Smartphone findet. Manche sind ganz nützlich, andere eher Spielerei. Ein paar Beispiele: Mit dem S4 kann man durch Webseiten scrollen, indem man das Handy nach unten oder nach oben neigt. Mit der Funktion «Air View» lässt sich das Gerät bedienen, ohne dass man es berührt, nur indem man den Finger über dem Bildschirm bewegt. Weiter hat das Handy ein eingebautes Thermometer und ein Barometer und mit dem S Translator eine sprachbasierte Übersetzungsfunktion: Sofern eine Internetverbindung besteht und man deutlich ins Mikrofon spricht, übersetzt das Handy neun

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Das Ding:

Aussen retro, innen topmodern Die neue X20 von Fujifilm sieht auf den ersten Blick aus wie eine antiquierte Analogkamera, ist aber mit modernster Technologie ausgestattet: Mit dabei sind ein CMOS-Sensor mit 12 Megapixeln, der leistungsstarke EXR-Prozessor und ein lichtstarkes Objektiv mit vierfachem Zoom (28–112 mm). Prak-

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Bildbearbeitung am Smartphone Mit Photoshop touch lassen sich die Fotos direkt am Smartphone bearbeiten. Ähnlich wie bei der PC-Software Photoshop stehen Ebenen, Auswahlwerkzeuge und Filter zur Verfügung. Zudem können Farbkorrekturen

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Kühle Köpfe fahren besser

Lange hat sich der Frühling Zeit gelassen – doch nun sind die wärmeren Temperaturen da und mit ihnen die Klimaanlagezeit. Wer einen kühlen Kopf bewahrt, fährt besser. Wie man Airconditioning ideal nutzt. ! Fenster auf — und zu: Bei der Ab­ fahrt Fenster gegen den Hitzestau öff­ nen, aber bald wieder — und stets ganz — schliessen: Nur bei geschlossenen Fenstern arbeitet die Anlage korrekt. ! Temperatur nicht zu tief: Bei Tem­ peraturautomatik 20 bis 24 Grad einstel­ len. Eine tiefere Einstellung bringt keine schnellere Abkühlung, aber zu kalte Luft verursacht Unwohlsein. In der Regel ist die Stellung «Auto» ideal. Bei manuel­ len Anlagen nur kurz auf hohe Lüftungs­ stufe und tiefe Temperatur stellen und dann bald wieder auf normales Niveau. ! Umluft kühlt flotter: Einstellung «Umluft» nur für kürzere Zeitspannen wählen, sonst beschlagen die Scheiben. ! Keine direkte Kaltluft: Kühle Luft direkt auf den Körper sorgt für Erkältun­ gen, bei nur zur Scheibe hin gerichtetem Luftstrom verpufft der Kühleffekt. ! Regelmässig nutzen: Die Klima­ anlage mindestens einmal im Monat nutzen, das hilft, Schäden zu vermeiden. Im Winter die Klimaanlage ebenfalls ge­ legentlich nutzen: So entfeuchtet man Scheiben und verhindert Beschlag. ! Ausschalten spart Sprit: Neuere Autos haben «intelligente» Anlagen, bei älteren hilft der Griff zum Schalter «AC» (aus) oder «Eco» (an). So spart man vor allem bei kleinen Motoren in der City bis zu einem Drittel Sprit. Bei Aus­

sentemperaturen bis zu 25 Grad reicht meistens die Lüftung oder in der City das offene Fenster. Aber: Nicht um jeden Preis sparen! Wer bei 35 Grad Hitze im Auto sitzt, reagiert wie mit 0,5 Promille Blutalkoholgehalt. ! Wartung: Das Auffüllen von Kälte­ mitteln und das Desinfizieren sollte man Fachleuchten überlassen.

! Gefahr Kältemittel? Das alte Kälte­ mittel «R134a» ist wegen Klimaschäd­ lichkeit für die neuen Autos verboten, das neue Mittel «R1234yf» hingegen ist wegen Entzündlichkeit und Giftstoffen bei einem Brand umstritten. Die Indus­ trie arbeitet an einer Verringerung der Gefahren.

Eine Wohltat bei heissen Tempe­ raturen: Die Klima­ anlage sorgt für einen klaren Kopf und Wohlbefinden.

Text: Timothy Pfannkuchen

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Toyota Auris Hybrid Antrieb: Benzin-Elektro-Hybrid, 136 pS (r4, 1798 cm³, 99 pS, 142 Nm; E-Motor, 60 kW, 207 Nm), stufenloser Automat, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0–100 km/h in 10,9 s, Spitze 180 km/h. Abmessungen: l x B x H = 4,28 x 1,76 x 1,46 m, laderaum 360 bis 1200 l, Gewicht 1385 kg. Verbrauch: 3,8 l/100 km = CO2-Ausstoss 87 g/km (Werksangaben). Energieeffizienz A. Preis: ab 35 500 Franken (Basis: 99-pS-Benziner, ab 23 900 Franken).


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Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

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Am Festival La Perla in Pfäffikon zu sehen: Verdis «Aida».

«Aida» am Pfäffikersee

Das Migros-Magazin und das festival la Perla verlosen 12 x 2 Tickets für die generalprobe von «Aida» am 7. August.

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it einer Grossinszenierung von «Aida» wird im Sommer das Seequai von Pfäffikon im Zürcher Oberland zur Opernbühne: Vor malerischer Naturkulisse und unter freiem Himmel findet dort vom 9. bis 18. August das Festival La Perla statt. Über 200 Mitwirkende führen die beliebte Verdi-Oper in vier Akten auf, pro Vorstellung werden knapp 4000 Zuschauer erwartet.

Bekannte solisten und ein umweltschonendes konzept Auf der Bühne zu sehen sind internationale Solistinnen und Solisten wie Paolo Battaglia, Manrico Signorini, Tiziana Carraro, Sanja Anastasia, Gustavo Porta, Ernesto Grisales, Franco de Grandis, Gregor Rozycki, Marcello Lippi, Gianfranco Montresor, Oreste Cosimo, Vilislava Gospodiva sowie die Schweizerinnen Noëmi Nadelmann und Barbara La Faro. Die künstlerische Leitung obliegt Sergio Fontana, Gründungsmitglied und während 16 Jahren künstlerischer Direktor des Opernfestivals Avenches. Als Regisseur konnte Pier Francesco Maes-

trini gewonnen werden. Chorleiter ist der Engadiner Claudio Danuser. Organisator George Egloff, langjähriger CEO und Mitinhaber von Ticketcorner, schafft mit dem Festival La Perla im Verdi-Jahr ein neues Angebot in der Deutschschweiz. Er legt bei der Produktion besonderen Wert auf ein umweltschonendes Vorgehen und auf ein ökologisch verträgliches Verkehrskonzept. So gibt es Spezialangebote für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ziel ist es, dass 80 Prozent aller Besucher auf diese Weise ans Festival kommen. Mittels Myclimate-Kompensation wird ausserdem der voraussichtliche Energieverbrauch der Opernproduktion ausgeglichen. Weder der Pfäffikersee noch seine Umgebung sollen als Naherholungs- und Naturschutzgebiet beeinträchtigt werden. Für die Anwohner und Spaziergänger sollen keine Unannehmlichkeiten entstehen. Dafür werden vor Ort weitere Massnahmen umgesetzt, wie beispielsweise die Erhebung eines Depots auf Gläser. Weitere Infos und Tickets: www.festival-la-perla.ch

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und das Festival la perla verlosen unter allen leserinnen und lesern des Migros-Magazins 12 x 2 Tickets der Kategorien premium, A, B und C für die Generalprobe der «Aida» vom 7. August im Gesamtwert von Fr. 3372.–. Wettbewerbsfrage: in welcher Ortschaft wird «Aida» aufgeführt? Teilnahme per Telefon: rufen Sie 0901 560 039 an (1 Fr./Anruf ab Festnetz) und nennen Sie ihre lösung, ihren Namen und ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie eine SMS mit dem Text GEWiNNEN, dem lösungswort, ihrem Namen und ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr./SMS). Beispiel: GEWiNNEN, lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt Per Internet: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff Per Postkarte: Senden Sie eine postkarte (A-post) mit ihrem lösungswort und ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Aida», postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: Sonntag, 5. Mai 2013 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen.


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Tag | Destination | Programm/Ausflug 1 Schweiz – Passau Bahnfahrt bis München. Bustransfer zum Schiff. Einschiffung, «Leinen los». 2 Melk – Wien Schifffahrt durch die Wachau. Ausflug Stift Melk.* 3 Wien Stadtrundfahrt.* Ausflug Schloss Schönbrunn (fak.). 4 Budapest Stadtrundfahrt.* «Budapest bei Nacht» (fak.). 5 Budapest – Donauknie Ausflug zu einer «Csárda» mit Vorführung akrobatischer Reitkunst (fak.). Fahrt durch das «Donauknie». 6 Bratislava Stadtrundgang* mit Krönungskirche und Altstadt. 7 Wachau Ausflug «Schönheiten der Wachau»,* Kapitäns-Dinner. 8 Passau – Schweiz Ausschiffung. Bustransfer nach München, Bahnrückfahrt. * Ausflug im Ausflugspaket (Fr. 150.–) enthalten | Auftragspauschale Fr. 35.– | Details und Zuschläge siehe www.thurgautravel.ch oder Katalog

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

UnterhaltUng | 101

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

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Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.5.2013, 24 Uhr

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Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz)

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.5.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Auflösung Nr. 17: KLAUSEL Gewinner Nr. 16: Martha Perren, Glis VS; Anita Keller, Salmsach TG; Marie-Theres Haas, Obernau LU; Fritz Moser, Meikirch BE; Zita Lagodny, Luzern LU; Kathrin Burkhart, Winkel ZH; Felix Marti, Muri b. Bern BE; Beatrice Maienfisch, Derendingen SO; Annemarie Egli, St. Gallen SG, Barbara Elkour, Thalwil ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 16: Ruth Rogenmoser, Morgarten ZG; Michèle Killer, Möhlin AG; Christian Plüss, Rothrist AG; Hanspeter Blättler, Magden AG; Beatrice Ritzmann, Volken ZH


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

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UnterhaltUng | 103

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Welche Stadt liegt am nächsten zur Schweizer Grenze? J

Mailand

D Toulouse

E

Wien

So nehmen Sie teil

2. Welcher dieser Pässe weist die grösste maximale Steigung auf? H Wolfgang

O Weissenstein

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

R Brünig

3. Manekineko, die winkende Katze, ist ein Glücksbringer aus ... ? E

Indien

C Japan

A Ägypten

4. Wie wird lautes Lachen im Netzjargon dargestellt? G LIL

K LAL

H LOL

5. Wie schnell dreht sich die Erde um die Sonne? B ca. 30 km /s

S ca. 70 km /s

R ca. 100 km /s

Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.5.2013, 24 Uhr

6. Welche Frucht darf in der U-Bahn von Singapur nicht verzehrt werden? A Papaya

E

Durian

T

Mango

E

200

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Karl May war angeblich in mehr als ... Prozesse verwickelt. I

50

C 150

8. Welche Tiere hatte die Apollo 17 dabei? N Mäuse

R Spinnen

Auflösung Nr. 17: OPTIMIST

H Hasen

Gewinner Nr. 15: Walter Hess, Wetzikon ZH; Erica Affourtit, Sugiez FR; Reto Rieder, Burgdorf BE

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

1 3

E 5

2 4

A S T R O N OM CROSSA I R DER I VANS E I SVOGEL POTENTAT ROTFEDER SE EST ERN SERNF TAL TESS I NER Z I STROSE

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 17: HIRSE Gewinner Nr. 16: Esther Wyttenbach, Hinterkappelen BE; Rahel Koch, Bäretswil ZH; Sonja Steiner, Leuk-Stadt VS

Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.5.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

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UnterhaltUng | 105

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 cken und Verbindungen mit mehr 3 2 1 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. www.raetsel.ch/bruecken

3 0 1 1 1 4

Auflösung Nr. 17:

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4

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0 3

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KINDEREGGE

2 1

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2 2 4

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3 2 3

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Auflösung Nr. 17:

3 2

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2

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DAS LILIBIGGS RÄTSEL

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Als Mitglied im Lilibiggs-Club verfolgst du all die spannenden Geschichten, die Nina, Hugo und Tobi so erleben. Doch wie gut kennst du die Lilibiggs wirklich?

1. Wo hält sich Tobi am liebsten auf? A bei den Radieschen in seinem Garten B unter Wasser C in einem Iglu ohne Blumen

2. Wo waren die Lilibiggs noch nie?

Welches Puzzleteil fehlt im Bild?

A bei den Dinosauriern B auf Safari in Südafrika C im Gefängnis

A

3. Welche Farbe be-

kommen Nina und Hugo, wenn sie einen Sonnenbrand haben?

B

w w w .l ili b ig g s .c

Lösung: B

Für dich gibts Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin Club-Magazin und tolle Veranstaltungen. Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter: h

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Lösung: 1A, 2C, 3B

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A Grün mit gelben Punkten B Rot-weiss-gestreift C Schwarz-lilarosa-geringelt


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

UnterhaltUng | 107

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SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 7 8 9

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So nehmen Sie teil

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Auflösung Nr. 17: 587 2 3 4 7 5 9 8 1 6

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Teilnahmeschluss: Sonntag, 5.5.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Gewinner Nr. 16: Jasmine Etter, Sugiez FR; Erwin Keller, Untereggen SG; Beatrice Murer, Frauenfeld TG; Therese Hostettmann, Ipsach BE; Christine Vollet, Sion VS

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Wir Blinden helfen gerne, bitte helfen Sie uns auch. www.szb.ch Spenden: PC-90-1170-7

iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 556 546 Exemplare (WEMF 2012) leser: 2 384 000 (WEMF, MACH Basic 2012-2) Adresse Redaktion und Verlag: limmatstrasse 152, postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

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ruth Brüderlin, Silja Kornacher (Volontärin), Yvette Hettinger, ralf Kaminski, Daniel Schifferle (Verantwortlicher leben), reto E. Wild

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tomazobi

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Nr. 18, 29. April 2013 | migros-magazin |

«Unsere Nebelmaschine heisst Kirsten Dunst»

obi

Mit geklauten Melodien und deftigem Humor haben Nick, Obi, Maze und Tobi 1999 als Tomazobi angefangen. Mit ihrem neuen Album «Affehuus» sind sie nun auf Tour. Als fünftes Bandmitglied dabei: Kirsten Dunst.

Nick – Nick Werren (42), Wassermann Obi – Mark Oberholzer (36), Skorpion Maze – Mathias Künzle (36), Widder Tobi – Tobias Heim (33), Stier Wohnort: Bern

Warum wir in Bern leben: Wir sind hier aufgewachsen und haben Freunde und Fami­ lie hier. Zwar hat man in Bern immer wieder Lust, wegzu­ gehen, aber auch Lust, wieder zurückzukommen. Die Mu­ sikwelt ist szenenübergrei­ fend und abwechslungsreich. Wo wir auch wohnen möchten: Grossstädte wie Berlin und London oder Affoltern am Albis. Da läuft kulturell und musikalisch viel. Unser peinlichster Moment: Wir haben ein Konzert im «Bären» in Münchenbuchsee. Als wir ankommen, denken wir: «Komisch, haben die den Eingang umgebaut?» Als wir sagen: «Wir spielen heute hier», gibt es lange Gesichter. Da merken wir: Wir sind im «Löwen», nicht im «Bären». Unser Maskottchen: Tobi. Er ist der Schönste von uns. Wenn er dabei ist, spie­ len wir besser. Unsere Süchte: Von Himbeersirup über Mu­

sik, Frauen bis hin zu Zigaret­ ten. Wir versuchen, mit allem aufzuhören. Der Einzige, ders geschafft hat, ist Tobi. Unser Studio: Wir wollten in Obis Keller aufnehmen. Doch der war zu klein, so stellten wir den Gitarristen in die Waschküche — und waren überrascht: Es tönte richtig gut. Unser Tick: Unser «Gschnurr»: Wir schwatzen an den Konzerten zwischen den Liedern oft länger, als die Lieder dauern. Unsere Karriere: Wir sind als Troubadourband 1999 an einer Hochzeit von Freunden erstmals aufge­ treten. Das ist uns und dem Publikum so eingefahren, dass wir weitermachten. 2005 kam das erste Album «Chue». Mit «Affehuus» zelebrieren wir einmal mehr unseren Troubadouren­Trash­Ulk. Unser bester Entscheid: Zu viert ein Trio zu sein: Wir sind zu dritt auf der Bühne und haben mit Allrounder Nick ein viertes Bandmit­ glied, das einspringt, wenn einer nicht kann. Für die Releasetour von «Affehuus» sind wir zu viert unterwegs, weil wir nebst Gitarre auch Bass und Schlagzeug haben. Was wir nicht mögen: Den Kater am Tag danach. Text: Claudia Langenegger Bilder: Fabian Unternährer

tobi

maze

Unsere KleininstrUmente Unser lieblingsort

«Wenn wir in lauen Sommernächten von einem Konzert zurückkommen, gibst nichts Besseres als einen Sprung in die Aare. Splitternackt. Für Maze ist es das zweite Badezimmer. Er hat nur eine Dusche im Keller.»

«Kazoo, Megafon, Tute, Schellenkranz, Blockflöte sind fixe Bestandteile der Tomazobi-instrumentenfamilie.»


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meine Welt

Migros-Magazin | Nr. 18, 29. April 2013 |

toMazobi | 111

Unser spielplatz

«Wir haben als Kind alle auf dem ‹längmuurSpili› gespielt, Maze ist hier mit seiner ersten Band aufgetreten und hat Zivildienst geleistet. Heute kommen Obi, Nick und Tobi mit ihren Kindern hierher. Auch das Jubiläumsfest im Sommer geht nicht ohne Tomazobi.»

nick

Unsere nebelMaschine

«Die Nebelmaschine ist unser fünftes Bandmitglied. Seit dem rauchverbot nebeln wir damit das publikum ein. Je nach Stimmung heisst sie Kirsten Dunst, Smokey robinson oder louis de Funès.»

Unser lieblingsprodUkt

«Ohne Schoggijoghurt gäbe es keinen Auftritt und keine Band. Es ist Grundnahrungsmittel von Nick, der all unsere Konzerte organisiert. Jeden Tag eins, seit immer.»

Unser büro

«Der Koffer mit CDs, Suisa-listen, Stageplan, Einzahlungsscheinen, Bierdeckeln, Autogrammkarten, Hustentäfeli und Halswehtabletten ist unser Büro. Es ist schon das vierte: Das erste haben wir überfahren, das zweite ebenfalls, das dritte gab altersschwach den Geist auf, beim jetzigen ist jetzt gerade ein Verschluss zu Bruch. Bald gibts Büro Nr. 5.»

Unsere gitarre

«Das ist TMO (ToMazObi) Nummer 3. Die letzte ging an einem Konzert auf dem Bielerseeschiff kaputt. Als Maze die Gitarre cool von der linken in seine rechte Hand werfen wollte, vergass er, dass die Decke niedrig ist. Sie ist an die Decke geknallt, schlug auf dem Boden auf, der Hals war entzwei. Das Konzert ging a capella weiter.»

Unser zweites zUhaUse

«Sind wir auf Tour, ist der Bus unsere Zweitwohnung. Hier muss alles platz haben, was wir unterwegs brauchen. Am Steuer sind Nick, Obi oder Tobi. Nur Maze fährt nie, er hat keinen Ausweis. Dafür hilft er auch nie ein- und ausladen.»


30 . APR I L 2013

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