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Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

Nr. 18, 27. April 2009

www.migrosmagazin.ch, vormals WIR BRÜCKENBAUER

Bewegte Frauen Helen Eng engagiert sich in Duttweilers Forum elle. > 30

Jung und frech

Preiswerter und trendiger Schmuck für den Sommer. > 49

Kultautor im Interview T. C. Boyle über 100 Tage Obama und die Rettung der Welt. > 21 Bilder Marco Aste, Raphaela Pichler, Esther Michel, Gabi Gerster/Laif, Fred Merz/Rezo, Getty Images

Die Forelle am Rhein

Wie Müeslifan Adrian Gerber auf den Geschmack von Fisch kam. > 55

Der wahre Held der Arbeit

Handtaschen-Hunde Modetrend Chihuahua: Kleines Tier Roland Gretler dokumentiert mit Tausenden Bildern die mit grossen Problemen. > 75 Arbeiterbewegung. Der 1. Mai ist für ihn noch lange nicht tot. Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch Anzeige

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diese woche | 3

Migros-Magazin 18, 27. April 2009

EDITORIAL

INHALT

Hans Schneeberger, Chefredaktor

die migros-woche

>5

leserbriefe

>7

Eben «ein M besser»

scheinwerfer

>8

und Redaktoren von Porträtierten wohl am meisten zu hören kriegen, ist: «Ich hatte keine Vorstellung davon, wie viele Leute diese Zeitung lesen!»

> Der Bub, der die Bomber erspähte: Fritz Kübler war erst 16 Jahre alt, als er sich im Zweiten Weltkrieg als Fliegerbeobachter meldete – jetzt schaut er zurück auf 271 Aktivdiensttage. > 16

porträts Roland Gretler weiss alles über den Kampf der Arbeiter für Gerechtigkeit. Auch am kommenden 1. Mai geht er auf die Strasse, denn es gibt viel zu tun in Zeiten der Krise. > 10

Den Satz, den unsere Redaktorinnen

porträt

>16

kolumne Der Hausmann.

interview T. C. Boyle ist der schillerndste US-Autor der Gegenwart. Im Interview plädiert er für die Legalisierung von Drogen und gesteht seine Abscheu vor dem Tod. > 21

An das Staunen darüber, dass man

das Migros-Magazin wirklich überall wahrnimmt, haben wir uns nachgerade gewöhnt. Trotzdem: Ab und zu überrascht auch mich der Erfolg unserer Zeitung aufs Neue. Sie können sich erinnern – vor zwei Wochen haben wir in der ganzen Ausgabe Wettbewerbe, Aktionen und Leserangebote platziert. Dies, um Ihnen wieder einmal zu beweisen, dass die Migros wirklich «ein M besser» ist. Und das Resultat?

m-aktuell Serie Agrarabkommen: Lebensmittelindustrie. > 26

schaufenster

>34

Bilder Eline Keller-Soerensen, Lotti Bebie, Haas & Castelberg

Mehr als eine Viertelmillion

Leserinnen und Leser haben an diesen Wettbewerben teilgenommen. 3500 etwa würden gerne das Fenchelgratin von Hausmann Bänz Friedli kosten, über 3000 den Magier Iarrera für eine Privatvorstellung gewinnen und mehr als 1000 möchten sich an einem Sonntag von Food-Redaktor Martin Jenni bekochen lassen. Unseren treuen und so aktiven Leserinnen und Lesern an dieser Stelle deshalb ein herzliches Dankeschön!

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

> 19

mein stolz

>86

Forum elle – wo Frauen sich vernetzen.

> 30

Spass für die ganze Familie: Lilibiggs-Kinderkonzerte.

> 32

> schaufenster Frühlingsfrische auf dem Tisch.

> 34

Welcher Kühlschrank-Typ sind Sie? 3. Teil des Wettbewerbs. > 52 à la carte Gedämpfte Forelle mit Gemüse.

> 55

ihre region Neues aus Ihrer Genossenschaft.

> 61

besser leben Humorvolle Paare sind länger zusammen.

> 67

In Form: Topfit und gesund dank der Kraft der Kräuter.

> 68

Erziehung: Stammzellen aus der Nabelschnur.

> 72

Tiere: Chihuahua und Co. sind gefragte Modeaccessoires.

> 75

Auto: Der Skoda Octavia Combi 1.4 TSI.

> 77

rätsel/impressum

> 79

leseraktion

> 84

> mein ganzer stolz Sie tanzt scheinbar schwerelos in luftiger Höhe: Vertikaltuchakrobatin Maja Weiller. > 86

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migros woche

Migros-Magazin 18, 27. April 2009

|5

Gut informiert mit dem Migros-Magazin

Spargeln: Genuss ohne Reue

Preiswürdig: Der Family-Park während der EM 08 in Zürich.

Migros gewinnt

Die Migros zeichnet besonders klimafreundliche Produkte aus. Neu tragen auch frische Spargeln aus Europa das von der unabhängigen Organisation Climatop verliehene CO2-Label. Die Klimabelastung ist bei diesen rund zehn Mal tiefer als bei eingeflogenen frischen Spargeln. Rund 75 Prozent der weissen Spargeln aus Übersee transportiert die Migros mit dem Schiff; diese Produkte schneiden ebenfalls gut ab.

Migros Zürich gewinnt Silbernen Xaver 2009. Die Migros Zürich ist für herausragende und innovative Leistungen in der Kommunikation ausgezeichnet worden. Ihr Familypark-Projekt anlässlich der EM 2008 auf der Zürcher Blatterwiese erhielt den silbernen «Xaver-Award» der

Expo + Swiss Association. In diesem Verband sind mehr als 100 führende, national und international tätige Schweizer Unternehmen im Messe- und Eventbereich vereinigt. www.familypark.ch www.xaver-award.ch

PREISHITS DER WOCHE

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Rücksicht aufs Klima: Auch bei den Migros-Spargeln.

AUS DER REGION MIGROS ZÜRICH

Im Moor FRISCH AUS DER MIGROS

Bilder Tanja Demarmels, Keystone, bab.ch/Stockfood

Der edle Rohe

Koch- oder Rohschinken? Das ist die Frage. Oder alle beide zusammen? Wie auch immer. Der Edle ist und bleibt der Rohschinken. Er passt gut zu Spargeln, im warmen Sandwich, zusammen mit Salat oder als Hauptdarsteller auf dem Teller. Jetzt bleibt nur noch die Frage ob Rohschinken aus Italien, Spanien oder der Schweiz. Tja, mit der Migros hat man die Qual der Wahl.

Das Seleger Moor in Rifferswil bietet von Mitte bis Ende Mai die totale Blütenpracht. Rhododendren und Azaleen auf einer Fläche von 15 Fussballfeldern erfreuen Jung und Alt und bieten eine Augenweide für alle Blumenfreunde. Blumen bewundern und gemütlich flanieren — was gibt es Schöneres? Das Kulturprozent der Migros Zürich unterstützt das Seleger Moor. Mehr dazu und weitere News aus der Migros Zürich ab Seite 61.


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Grill Mi Optigal Poulet-Innenfilet Oriental per 100 g 3.70

Grill Mi Trutenspiess Maxi per 100 g 2.95

Grill Mi Crevetten Butterfly mariniert Zucht, Bangladesh per 100 g 5.80


leserbriefe | 7

Migros-Magazin 18, 27. April 2009

«Umfahrungen sind sinnvoll.» MM Nr. 16: «Señora, geben Sie diese Maschine nie weg!», Leserbrief von Kitty Löwensberg, Uruguay.

Qualität und Wertschätzung

Der Leserinnenbrief von Kitty Löwensberg, in dem sie vom preiswerten Kauf und der Langlebigkeit, dank Reparaturfähigkeit (!), ihrer 1975 in der Schweiz erworbenen Mio-StarHaushaltsgeräte berichtet, spricht für die Qualität und Wertschätzung der Migros für die Kundin. Im Wegwerfzeitalter werden Käufer, die ein defektes Gerät zur Reparatur geben wollen, oft heimlich belächelt oder gar offenkundig als rückständig disqualifiziert. Es kann auch vorkommen, dass Angestellte die Annahme eines Geräts zur Reparatur ablehnen mit der Behauptung, es könnten keine Ersatzteile mehr beschafft werden. Einmal sagte mir ein Verkäufer, er habe das (noch keine fünf Jahre alte)

Modell noch nie gesehen, das Gerät sei hoffnungslos veraltet. Der Vorfall ereignete sich nicht in einer Migros-Filiale. «Nicht der Mühe wert» entspringt einer anderen Haltung als «Ein M besser». Peter Füglister, 3053 Münchenbuchsee MM Nr. 17: «Der wilde Westen wird ruhiger», Artikel über die Eröffnung der Zürcher Westumfahrung.

Viele leiden unter Verkehrslärm

Wir haben auch einen starken Durchgangsverkehr, und zwar ab Luzernerring, Autobahnausfahrt Richtung Hegenheimerstrasse und dort Richtung Frankreich oder Allschwil. Da fahren Tausende – und zwar vom einfachen PKW über den Betonmischer bis zum 40-Tönner, die ins Industrieviertel nach Allschwil abbiegen. Das war früher ein Feldweg, auf dem man spazieren konnte. Hansruedi Leu, per Mail

Nadja Flückiger, 4132 Muttenz

Dass es in der Stadt viel zu viel Verkehr hat und Umfahrungen sinnvoll sind, davon bin ich auch überzeugt. Doch: Wer freiwillig in der Stadt lebt, muss mit Verkehr rechnen. Neben meiner Stube hat es zwei Strassen, die

24 Stunden am Tag befahren werden, und direkt vor dem Schlafzimmer rauscht das Tram im Schnitt alle vier bis fünf Minuten vorbei. Wer mit dem Stadtlärm Probleme hat, soll aufs Land ziehen. Nadja Flückiger, 4132 Muttenz

BRIEF DER WOCHE MM Nr. 17: Leserbriefe zum Thema Ritalin.

Sport für überaktive Kinder

Wer einem Kind Ritalin verschreiben lassen möchte, sollte erst einige Fragen ehrlich beantworten. Hat mein Kind genug Bewegung, etwa im Wald oder mit dem Velo? Sitzt es zu oft am PC oder TV? Beschäftige ich mich genügend mit ihm? Könnte es einem Verein (Kampfsport, Fussball) beitreten? Fahre ich es zur Schule, damit es nicht gehen muss? Mein Sohn war extrem quengelig, überaktiv und hat mich fast zum Wahnsinn getrieben. Jeder Arzt hätte ADS diagnostiziert. Aber wer den Stempel ADS hat, bringt ihn nicht mehr weg. Ich habe ihn zum Fussball geschickt, und er musste per Velo in die Schule. Von da an war er wie ausgewechselt. Daniela Tschaggelar, per Mail Die nächsten 8 Wochen belohnen wir den besten Leserbrief der Woche mit einem Migros-Gutschein im Wert von 50 Franken und publizieren ihn im Migros-Magazin.

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben. Anzeige

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8 | Migros-Magazin 18, 27. April 2009

Die Glarnerin Anna Göldi war die letzte Frau, die in Europa als Hexe hingerichtet wurde.

ZAHLEN DER WOCHE

Tanzende Hexen 2 Bühnen werden auf dem Hexentanzplatz im Harz (D) aufgebaut. Der dortige Berg Brocken gilt als Zentrum, wo Hexen angeblich ein grosses Fest abhalten. Die in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai stattfindende Walpurgisnacht soll auf Bräuche aus der Keltenzeit zurückzuführen sein.

47 Jahre alt war Anna Göldi, als sie 1782 der Hexerei beschuldigt und mit dem Schwert hingerichtet wurde. Die Magd wurde möglicherweise von ihrem Dienstherrn vergewaltigt.

1419 n. Chr. ereignete sich der erste Fall von «Hexery», der von einem Gericht verhandelt wurde. Der Prozess fand in Luzern statt.

1 000 000 Dollar erhält, wer dem Kanadier James Randi, von Beruf Zauberer und Mitglied der Skeptics Society, unter wissenschaftlichen Bedingungen seine übersinnlichen Fähigkeiten beweisen kann. Seit mehr als zehn Jahren ist das niemandem gelungen.

BILD DER WOCHE

Werbung für Sport

Sogar das Hündchen richtet seine Aufmerksamkeit auf die unkonventionelle Werbefläche an einer Baustelle ausserhalb Pekings: Der Kampfsportler mit ausgestrecktem Bein dient als Werbesujet. Denn entgegen den Erwartungen der Machthaber in China haben die Olympischen Spiele das Volk kaum für den Sport begeistert. Zudem war die Hauptstadt des Reichs der Mitte im letzten Halbjahr selten Schauplatz von Sportanlässen.


scheinwerfer | 9 MOMOL!

NACHGEFRAGT Der 1. Mai hat im Zuge der Wirtschaftskrise dieses Jahr eine spezielle Bedeutung. Gudela Grote (48), ETH-Professorin für Arbeits- und Organisationspsychologie, erteilt Tipps für Arbeitnehmer.

«Eine Jobalternative suchen»

NEINEI!

Bis 2010 wird die UBS gestaffelt 1500 Angestellte entlassen. Wie soll man als Arbeitnehmer mit dieser Ungewissheit umgehen?

Chef kann an Erfolgreiche Pfingsten nicht Coiffeuse

Wer in einer solchen Situation eine Jobalternative hat, ist weniger belastet. Das ist freilich leichter gesagt als getan. Aber die Augen zuzumachen und zu hoffen, dass es einen nicht trifft, ist sicher die schlechtere Strategie. Also empfehle ich, sich Gedanken zu machen, Optionen zu prüfen und Netzwerke zu aktivieren.

Die Neuenburgerin Angie Ott (19) hat sich während eines Sprachaufenthalts in Kalifornien für die US-Castingshow «World Showcase» angemeldet und gewonnen. Sie erhält 100 000 US-Dollar und hat sich gegen ursprünglich 400 000 Personen durchgesetzt. Die Sängerin überzeugte mit ihren Songs aus der Sparte Rock und Country. Im August wird sie in die USA reisen, um den Check abzuholen. Ott arbeitet im Coiffeursalon ihrer Mutter in Fontainemelon NE.

HÄTTEN SIES GEWUSST?

Keine Immobilienkrise

Stürzt auch die Schweiz in eine Immobilienkrise? Bei der Hypothekarverschuldung weist unser Land weltweit einen Rekordwert auf, wie Avenir Suisse festhält: Ende 2007 lasteten auf den Schweizer Eigenheimbesitzern Hypotheken von 565 Milliarden Franken. Das entsprach 110 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP). In den USA macht die Hypothekarschuld lediglich 80 Prozent des BIP aus. Nur: Die Schweizer Haushalte haben grosse Vermögenswerte in der 2. und 3. Säule und wenig Schulden. Und von einer Schweizer Immobilienblase kann noch keine Rede sein.

Wie gross ist die Belastung für Arbeitskollegen, wenn diese erfahren müssen, dass der Kollege den blauen Brief erhält?

Bilder Adrian Bradshaw/EPA/Keystone, Peter Klaunzer/Keystone, Franck Faignot, Getty Images

83 Mal fand der Schweizer Fussball-Cupfinal an einem arbeitsfreien Nachmittag statt – meist am Pfingstmontag. Dieses Jahr spielen aber die Young Boys im Berner Stade de Suisse gegen Sitten am Mittwochabend, 20. Mai. Grund: Der Schweizer Verbandsspitze um Ralph Zloczower (76) geht es am Pfingstmontag nicht, weil sie dann an einem Fifa-Kongress auf den Bahamas teilnimmt. Der Cup-Match wäre auch ohne Zloczower ein Fussballfest.

Aus der Forschung wissen wir, dass diejenigen, die bleiben können, nicht nur motiviert und glücklich sind. Diese Arbeitnehmenden sehen eben auch die Ungerechtigkeiten. Die Arbeit wird auf immer weniger Schultern verteilt. Was heisst das für den Einzelnen?

Das Ausmass psychisch bedingter Invalidität steigt. Die Arbeitsverdichtung und die höheren Anforderungen führen dazu, dass Arbeitnehmer, die nicht eine Topleistung erbringen können, aus dem System fallen. Die Krise hat diesen Trend verstärkt. Die Arbeitgeberseite trägt seither der Tatsache weniger Rechnung, dass nicht alle Menschen 130 Prozent leisten können. Ist Teilzeit eine Lösung gegen die steigende Arbeitslosigkeit?

Ich halte nicht viel davon.

Denn von Teilzeitangestellten weiss man, dass sie besonders produktiv arbeiten. Wegen dieser Produktivitätssteigerung entstehen nur eingeschränkt mehr Arbeitsplätze, wenn man die Arbeit auf mehr Köpfe verteilt. Am 1. Mai ist Tag der Arbeit. Was muss in der Schweiz noch besser werden?

Wenn am 1. Mai auf Transparenten die 40-Stunden-Woche gefordert wird, zeigt das, dass im Vergleich zum nahen Ausland noch viel zu tun ist. Wichtig ist, während der Krise nicht Grundrechte der Arbeitnehmenden aufzuweichen. Mittlerweile sind über 22 000 junge Erwachsene ohne Arbeit.

Diese Jugendlichen sind relativ ratlos. Der Druck, den Sprung ins Gymnasium zu schaffen, um eine bessere Ausgangsposition zu haben, wächst enorm. Da stellt sich die Grundfrage, wie man Jugendlichen helfen kann, sich zu orientieren. Und was antworten Sie?

Entscheidend ist, besser abzuschätzen, welche Berufe zukünftig besonders gefragt werden – so schwierig solche Prognosen auch sind. Gut ist, wenn schon in der Schule gezielt gefördert wird, die eigenen Stärken, Schwächen und Interessen realistisch einzuschätzen. Dies ist eine Grundkompetenz, die den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtert. Interview Reto E. Wild


10 | Migros-Magazin 18, 27. April 2009

Der Grossvater der

Roland Gretler, St.Galler Fotograf und Politaktivist, sucht für sein Lebenswerk, das Archiv

I

m Zürcher Kanzleischulhaus ruht ein ganz spezieller Schatz. Versteckt im obersten Stock wuchert eine Sammlung, sprengt fast den Raum. Tausende von Dokumenten, vor allem Schwarzweissfotos, aber auch Bücher und andere Drucksachen, dokumentieren die Arbeiterbewegung in der Schweiz. Wer auch immer sich mit diesem Thema oder mit der Zeit der Industrialisierung befasst und Unterlagen sucht oder an der Geschichte der Fotografie interessiert ist, wird früher oder später in Roland Gretlers Panoptikum zur Sozialgeschichte landen. Doch die Zukunft dieses zeitgeschichtlichen Schatzes ist ungewiss. Der Fotograf und Archivar ist 72 Jahre alt, musste sich Operationen seiner Stimmbänder unterziehen und merkt auch sonst die Zeichen des Älterwerdens. Er und seine Frau suchen nun eine Nachfolgelösung für das Panoptikum, das Resultat ihres engagierten Einsatzes für ihre sozialpolitischen Überzeugungen.

Am Anfang standen die Bilddokumente Das sichtbare Archiv ist bloss ein Bruchteil der gesammelten Informationen. Hinter jedem Blatt Papier, jeder Fotografie steckt eine Geschichte. Diese Geschichten sind nur im Gedächtnis Gretlers gespeichert. Der gewichtige Mann schlängelt sich geübt durch die engen Gassen zwischen Regalen und Schubladen, holt das Foto eines Buben. «Dieser jüdische Knabe aus Budapest wurde 1944 zusammen mit seiner Mutter aus dem Konzentrationslager freigehandelt und landete in St. Gallen. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 13


porträt

Revolution

ROLAND GRETLER | 11

Impression aus Gretlers Panoptikum. «Ich setzte mich gegen den Vietnamkrieg ein.»

für Arbeitergeschichte, einen würdigen Erben.

Anne und Roland Gretler in ihrem Reich: Das Panoptikum zur Sozialgeschichte in Zürich soll verkauft werden. Hier lagern Tausende von Fotografien, Dokumenten und Objekten zur Geschichte der Arbeiterbewegung.


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porträt

Migros-Magazin 18, 27. April 2009

ROLAND GRETLER | 13

Die Kuba-Flasche hat Roland Gretler auf dem Flohmarkt beim Kanzleischulhaus in Zürich gekauft.

«Politische Symbole werden für Kommerz umfunktioniert.»

Gretlers haben sich aus verfallenen Häuschen im französischen Städtchen Montjaux ihr Paradies geschaffen.

Er wurde zu uns Erstklässlern eingeteilt. Wie er vom Konzentrationslager und dem Sterben seiner Familie sprach, das hat mich tief bewegt und bewegt mich heute noch.» Auf das Foto ist Gretler im Bundesarchiv in Bern gestossen. «Er und seine Mutter wurden von den Schweizer Behörden gedrängt, nach Amerika weiterzuwandern,

weil sie dort Verwandte hatten. Ich will ihn suchen, um die Fortsetzung dieser Geschichte zu erfahren.» Er könnte endlos erzählen, eine Geschichte führt zur anderen. Am Herzen liegen ihm vor allem die Bilddokumente, sie waren auch der Auslöser für seine Sammlung. «Ich wollte sehen, wie ein Fabrikarbeiter in den

Umkämpfter Tag der Arbeit Der 1. Mai ist im Kanton Zürich ein offizieller Feiertag. Doch eine parlamentarische Initiative vom 21. Mai 2007 will diesen abschaffen. Zu gross sei der jeweilige Schaden durch die zugereisten jungen Randalierer und den schwarzen Block. Inzwischen hat die Kommission für Stadt und Gemeinden dazu einen Bericht verfasst und empfiehlt, den 1. Mai als Feiertag zu belassen. Der Regierungsrat betont, dass der Tag an die Errungenschaften der Arbeitnehmerschaft (Alters- und Hinterlassenen-Versicherung, Fünftagewoche, bezahlte Ferien) erinnert. Der Kantonsrat will noch vor Mitte 2009 über die Initiative befinden. Der internationale Arbeiterkongress hatte am 20. Juli 1889 zur ersten Maifeier aufgerufen, um für den Achtstundenarbeitstag einzustehen. Die Schweiz ist eines der wenigen europäischen Länder, in denen der 1. Mai seit 1890 ohne Unterbruch gefeiert wird.

Zwanzigerjahren ausgesehen hat, wie die Weber gekleidet waren», erklärt der gelernte Fotograf. «Fotos zeigen dem Betrachter die Geschichte auf, so wie es damals wirklich ausgesehen hat.»

Von der Polizei denunziert Gretler hat Mitte der Siebzigerjahre mit seiner Sammlung angefangen, «da war die Arbeiterbewegung im Schweizer Bildungssystem noch kein Thema. Die ganze Industrialisierung wurde in den Schulbüchern mit wenigen Sätzen abgehandelt.» Heute kann er oft Bildmaterial für Schul- oder Geschichtsbücher liefern. Er war Teil der 68er-Bewegung, entwarf Flugblätter, organisierte Happenings, dokumentierte mit Fotoreportagen das Leben der italienischen Gastarbeiter in Baracken. Doch wegen seines politischen Engagements verlor der selbständig arbeitende Werbefotograf seine Kunden. «Sie sahen zum

Teil Fotos von mir beim Globuskrawall. Gretler mit den langen Haaren», sagt er und lacht, «die hätte ich gerne wieder.» Und dann kam Cincera: «Er war ein Fanatiker, wie McCarthy in Amerika. Ein mässig erfolgreicher Grafiker, mit Sponsoren für seine Schnüffelkampagne. Er gab ein Blatt heraus, das er für 1000 Franken achtmal jährlich an Banken, Warenhäuser und grosse Firmen verschickte. Bei einer Auflage von 1000 Stück muss er eine Million Franken Umsatz mit diesem billigen A4-Heftli gemacht haben. Gretler staunt heute noch. «Darin schrieb er jeweils kurze biografische Abrisse zu allen Leuten, die ihm verdächtig waren. Schon in der ersten Nummer war ich drin als Begründer der Arbeiterfotografen Zürich.» Dass auch die politische Polizei ihn eifrig überwachte, fand er bestätigt, als LESEN SIE WEITER AUF SEITE 14


14 | Migros-Magazin 18, 27. April 2009 Gretler besitzt die wohl erste Fahne der Schweizer Kommunisten — das Geschenk einer Freundin.

Bilder aus Roland Gretlers Panoptikum

«Die Fahne ist für mich kein Bekenntnis.»

Das erste Bild, das Gretler verkaufte: «Die Tat» zahlte ihm für das Bild des Dichters und Chansonniers Georges Brassens 25 Franken.

er seine Fiche einsehen konnte. «Da stand, was ich in meiner Freizeit machte, dass ich Vorträge und linke Kulturveranstaltungen besuchte, aber auch meine Teilnahme am Ostermarsch oder an der 1.-Mai-Demonstration. Das waren Fichen vom Kriminalkommissariat 3 (KK3) in Zürich. «Auch diese politische Polizei denunzierte mich bei meinen Kunden als Linksaktivisten.» «Von der Werbefotografie wechselte ich zur Industriefotografie und sah dadurch die Welt der Arbeiter. Das war ein weiterer Impuls für meine sozialgeschichtliche Bilddokumentation.» Während, wie Gretler meint, der normale Schweizer fürs Geld arbeite, sei es bei ihm umgekehrt gewesen. «Ich musste Geld verdienen, um an meinem Archiv weiterarbeiten zu können.» Der 1. Mai hat für ihn auch heute noch eine zentrale Bedeutung. «Er ist ein Spiegel der sozialen Geschichte, er hat etwas Historisches.» Er wird mit seiner Frau an der Kundgebung in St. Gallen

teilnehmen, unweit seines Wohnorts Herisau. Denn für mehr soziale Gerechtigkeit lohne es sich auch heute noch zu kämpfen. «Ich empfinde Solidarität mit denen, die nicht zur begünstigten Schicht der Bevölkerung gehören.»

Anne Gretlers Einsatz für die Frauen Auch Anne Gretler-Epprecht, seine 70-jährige Frau, engagierte sich in der Bewegung, übersetzte und korrigierte Texte. Sie war Teil der neu gegründeten Frauenbefreiungsbewegung, sammelte unter anderem Unterschriften für die SchwangerschaftsabbruchInitiative. «Viele alte Frauen kamen zu uns und erzählten, wie anders ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie damals nicht ungewollt schwanger geworden wären. Unpolitische Frauen unterschrieben das erste Mal in ihrem Leben eine Initiative.» Doch das Einkommen der vierköpfigen Familie wurde knapp, Anne nahm eine Halbtagsstelle bei der Gewerkschaft VPOD in Zürich an.

Die Gretlers verbindet eine Liebe zu Frankreich. «Wir sind 50 Jahre verheiratet, fast jedes Jahr sind wir nach Frankreich gefahren.» Dank einer Erbschaft konnten sie sich 1988 eine Gruppe winziger Häuser im mittelalterlichen Städtchen Montjaux im Departement Aveyron kaufen. «Die Gegend war damals halb verlassen und viele Häuser am Verfallen», erinnern sie sich. Inzwischen haben sie drei kleine Häuschen zu einem zusammengefügt, bei anderen die untersten Geschosse renoviert. Nun arbeiten sie an der Bestandesaufnahme des Panoptikums. Denn die Zeit für die Übergabe drängt, nicht nur wegen der Gesundheit, sondern auch weil das Kanzleischulhaus neu genutzt werden soll. Interessenten für die Übernahme des Archivs gibt es. «Die Stadt Zürich natürlich, vieles ist hier abgelaufen», sagt Gretler, «aber am besten wäre das Schweizerische Sozialarchiv dafür geeignet, das auch interessiert ist.»

Text Doris Meyer Bilder Fred Merz/Rezo

1947: Konfektionsarbeiterinnen streiken für mehr Lohn in Genf — mit Erfolg. Sie erhielten Verträge.

www.migrosmagazin.ch Was bedeutet der 1. Mai? Umfrage und Wissenstest zum Tag der Arbeit.


porträt

ROLAND GRETLER | 15

1. Mai 1980: Nach dem Kampf um materielle Besserstellung wurde die Kultur zum Thema gemacht.

1. Mai 1968: Roland Gretler (mit Megafon) im Block der Neuen Linken und Fremdarbeiter in Zürich.

1. Mai 1979: Italienische Fremdarbeiter – auch «Gastarbeiter» genannt – an der Demonstration in Zürich.

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16 | Migros-Magazin 18, 27. April 2008

Der Sperber vom Gofersberg

16 Jahre jung war Fritz Kübler, als er sich im Kriegsjahr 19411 als freiwilliger Fliegerbeobachter meldete. Im Kampf gegen Hitler spähte der Zürcher Kantonsschüler den Himmel über seinem Heimatland aus.

H

ier, hier muss es gewesen sein!» Fritz Kübler wirft einen Blick auf das vergilbte Foto, das ihn im Kriegswinter 1941/42 in Uniform und mit Feldstecher in einem militärischen Unterstand zeigt. Im Hintergrund das schneebedeckte Schloss Lenzburg. Schnee liegt zwar keiner mehr an diesem Frühlingstag, doch sonst hat sich auf dem aargauischen Gofersberg nicht viel verändert. Dort, wo der inzwischen 84-Jährige vor 67 Jahren auf der Suche nach fremden Flugzeugen stundenlang in den Himmel starrte, reihen sich auch heute noch Äcker und Wiesen aneinander. Unten im Tal hingegen rauscht der Verkehr auf der A1, im Westen leuchtet die Dampfwolke über dem AKW Gösgen in der Sonne.

Der junge Patriot wollte dem Heimatland helfen 16 Jahre alt war der Zürcher Kantonsschüler, als er beim Fliegerbeobachtungs- und Meldedienst (FLBMD) anheuerte. «Ich war halt sehr vaterländisch gesinnt wie die meisten unter dem Eindruck des Kriegs», erklärt er. Die Schüler lösten jeweils während der Ferien die Männer vom Landsturm ab, um diesen Heimaturlaub zu ermöglichen. Vier Tage dauerte die Schnellbleiche zur

streng verboten gewesen, das Feldtelefon privat zu benützen. Trotzdem habe er es geschafft, mit fünf FHDs gleichzeitig Briefkontakt einzufädeln. Der pensionierte Journalist lacht. «Ich war halt schon damals gut mit Worten.» Fritz Kübler leistete als jugendlicher Hilfsdienstler 271 Aktivdiensttage, wie sein Dienstbüchlein belegt. Dennoch musste er nach Kriegsende in die RS einrücken. Heute kann er herzlich darüber lachen.

Erkennung der einzelnen Flugzeugtypen. Im Februar 1942 traf Fritz Kübler dann mit dem Zug in Lenzburg ein. Die deutsche Armee befand sich im Vorstoss auf Moskau, die Stimmung in der Schweiz war angespannt. Jeweils zu dritt hätten sie nach fremden Flugzeugen gesperbert, in Dreistundenschichten und rund um die Uhr. «Während der Beobachter am Feldstecher die Entfernung und Richtung der Maschinen feststellte, definierte der Kartenleser deren Standort. Der Telefonist schliesslich gab die Angaben an die FHDs, die Frauen vom Hilfsdienst, in die Auswertungszentrale in Baden weiter.» Zwar sei es

Wärmende Briefe für kalte Nächte Feldpostbriefe waren eine willkommene Ablenkung, vor allem in den Nächten mit Temperaturen weit unter null. Zwar schützte der Kaput, der Soldatenmantel, vor dem bissigen Wind. «Dafür waren unsere Füsse in den genagelten Schuhen Eisklumpen.» Dazu kam, dass für das ganze Land Verdunkelung befohlen worden war. «Wir konnten kaum die Hand vor Augen sehen. Umso lauter erschien uns da das Dröhnen der Flugzeugmotoren.» In den ersten drei Kriegsjahren überflogen vor allem britische Bombergeschwader nachts die Schweiz. «Die Briten nahmen die Grenzverletzung bewusst in Kauf, weil sie wussten, dass die Schweizer Armee keine Nachtjäger hatte», erzählt Fritz Kübler. Auch die Fliegerabwehr (Flab) sei keine wirkliche Gefahr gewesen für die hoch fliegenden Maschinen. Bei Brugg als wichtigem Eisenbahnknotenpunkt standen

Von Schweizer Jägern beschossen, musste diese Heinkel He-111 am 16. Mai 1940 bei Kemleten ZH notlanden. Sie brannte aus.

g über Der Luftkrieg Die Schweizer Fliegertruppen mobilisierten am 28. August 1939, drei Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Sie verfügten über lediglich 86 Jagd- und 121 Beobachtungs- und Erdkampfflugzeuge. In der Folge mussten von 21 eingerückten Fliegerkompanien fünf — weil ohne Flugmaterial — wieder entlassen werden. Ende August 1945 verfügte die Flugwaffe dann über 530 Flugzeuge, bis auf die deutschen Messerschmitts 109 alle aus Schweizer Produktion. In den ersten Kriegsmonaten kamen die Fliegertruppen nur sporadisch zum Einsatz. Erst als am 10. Mai 1940 die deutsche Offensive gegen Westen und damit in der Schweiz die zweite Generalmobilmachung ausgelöst wurde, mehrten sich die Grenzverletzungen. Die Flugwaffe schoss über dem Jura im Luftkampf mehrere deutsche Maschinen ab. Am 20. Juni 1940 verbot General Guisan dann auf Druck Nazideutschlands den Luftkampf über der Schweiz


reportage

FLIEGERBEOBACHTER | 17

Zeitreise über Fritz Kübler re: Jah 67 als 16-jähriger Fliegerbeobachter (ganz links) und mit 84 Jahren vor Schloss Lenzburg.

au pieksenden Strohsäcken. Aufauf grund der mageren Kriegsrationen gr war auch die Verpflegung immer wa wieder Thema: «Als es zum x-ten wi Mal ‹Suurchrut› gab, hat die Ma Ma Mannschaft rebelliert und eines der Fässli den Gofersberg hinunde terrollen te lassen.»

der Schweiz

Quellen: Schweizer Luftwaffe — www.lw. admin.ch / Historisches Lexikon der Schweiz — www.hls.ch / www.warbird.ch

Als Al Hitler losbrüllte, gabs ga eine Schlägerei

Akkordeonist: Fritz Kübler sorgte jeweils für Unterhaltung.

Bild www.warbird.ch

(bis November 1943). Auch die Fliegerabwehr (Flab) hatte anfangs wenig zu tun. Später war der Einsatz, insbesondere der schweren Fliegerabwehr, ausgesprochen rege. Zu Kriegsende zählte die Flab ohne Infanterie und Festungen 2000 Kanonen (274 7,5-cm, 278 34-mm, 1448 20-mm). Besondere Bedeutung kam dem Fliegerbeobachtungs- und Meldedienst (FLBMD) zu. Als einzige Nachrichtenquelle für Luftwaffe und Flab stand er auch für Wetter- und Erdbeobachtungen zur Verfügung. Die Schweiz zählte während des Zweiten Weltkriegs 6501 Grenzverletzungen durch fremde Flugzeuge. 198 Maschinen landeten auf Schweizer Hoheitsgebiet, 56 stürzten ab. Durch Bomben der Alliierten starben insgesamt 84 Personen, meist Zivilisten.

vier 7,5-cm-Flab-Kanonen. «Wir sahen von unserem Posten aus jeweils den Schein der Sperrfeuer am Horizont.» In der Baracke auf dem Gofersberg hausten 15 Mann. Postenchefs waren Beamten- oder Offizierssöhne, «rächt ekligi Sieche». Geheizt wurde mit einem qualmenden Kohleöfeli, geschlafen

Fr Kübler hat aber auch viele Fritz positive Erinnerungen. Zum Beipo spiel an den Abend, als die jugendsp lichen Fliegerbeobachter die Lehrli töchter der Lenzburger Stoffe- und tö Woll-Versandfirma Beyeler-NieWo derhauser auf den Berg einladen de durften. «E ganz bravi Sach mit du Kafi und Guetsli», wie er betont. Oder das gemeinsame Hören von Radio Beromünster. Als der Schüler einmal den deutschen Sender einstellte, wo gerade «der Führer» sprach, löste er damit eine Schlägerei aus. Erst sei das Radio runtergefallen, dann das Licht ausgegangen, dann herrschte Totenstille. «Bis auf den Hitler, der hat unbeeindruckt weitergebrüllt!» Für Abwechslung sorgte aber auch das Löwen-Kino

unten in der Stadt. 55 Rappen habe ein Billett für die vorderste Reihe gekostet. «Bei einem Tagessold von nur zwei Franken abzüglich zehn Rappen für Verpflegung haben wir die Genickstarre gern in Kauf genommen.» Insgesamt 271 aktive Diensttage hat Fritz Kübler während des Kriegs geleistet, von der Habsburg AG bis zum Üetliberg ZH, von Kaiserstuhl AG bis zum Zürcher Oberländer Hörnli. Dennoch erhielt er 1947 als Student das reguläre Aufgebot zur Rekrutenschule. «Immerhin war der Schulkommandant von meinem Dienstbüchlein dermassen beeindruckt, dass ich bereits am zweiten Tag zum ‹Gruppenführer ohne Streifen› ernannt wurde.» Am Himmel zieht ein Airbus der Swiss Richtung Deutschland. «Ein A 320», präzisiert Fritz Kübler. Er studiere jeweils die morgens früh über seinem Wohnort Hinwil im Zürcher Oberland einfliegenden Maschinen. «Eine Leidenschaft, die mir aus dem Krieg geblieben ist!» Text Almut Berger Bilder Eline Keller-Soerensen


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Migros-Magazin 18, 27. April 2009

Javelgestank Es schläft sich übrigens fantastisch

in der YB-Bettwäsche. Fan-tas-tisch, sage ich Ihnen! Und, nein, ich träume darin nicht nur von unserem Goalgetter Seydou Doumbia. Apropos Bettwäsche, sagen Sie mal: Wie legen Sie die Fixleintücher zusammen? Es geht gar nicht, stimmts? Am besten würde man sie einfach in den Schrank wursten, denn in eine vernünftige Form sind sie nicht zu bringen, schon gar nicht in eine stapelbare. Manche versuchen sie längs zu dritteln und dann aufzurollen – ergibt einen Wulst, der bei erstschlechtester Gelegenheit auseinanderfällt. Ich probiere meist, sie zu falten, indem ich wie bei einem herkömmlichen Leintuch Ecke auf Ecke lege – nur, wo ist die Ecke? Eben: Es geht nicht. Dachte ich. Stellte dann aber zu meiner Bestürzung in den Frühlingsferien fest, dass Tante Ida, die wir in ihrem wunderbar verwunschenen Haus im Tessin besuchten, die Fixleintücher sogar bügelt und dass es ihr gelingt, sie fein säuberlich zu stapeln. Musste das sein, liebe Ida? Musstest du mir dergestalt meine hausmännische Unzulänglichkeit vor Augen führen? Seither bin ich versucht, mich auf das Inserat einer Zürcher Fachschule zu melden, auf das ich unlängst beim Morgentee stiess: Den «Eidgenössischen Fachausweis als Haushaltleiterin» kann frau in 47 Kurstagen, verteilt auf ein Jahr, erwerben, gelehrt werden Ernährung, Haushaltführung und -pflege, Wäscheversorung, Gesundheit und Soziales, Gästebetreuung und so weiter. Voraussetzung für eine Zulassung zum Kurs sind «gute Grundkenntnisse in allen Fachbereichen». Und ich kann noch nicht mal Fixleintücher stapeln! Ausserdem: Wer besorgt dann während der 47 Kurstage meinen Haushalt? Bänz Friedli (44) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

der hausmann | 19 Haben Sie «Die Putzfrau!» gesagt? Oh, Lord, nein! Kommt

mir nicht mehr ins Haus. Vielleicht muss ich von Maria erzählen, der einzigen Putzfrau, die wir je hatten. Eine durchaus liebenswerte Person, der es genauso an Deutsch- wie mir an Portugiesischkenntnissen gebrach, weshalb wir uns mit Händen und Füssen und offenbar missverständigten. Nie vergesse ich den Montag, da mir beim Heimkommen der Javelgeruch schon im Treppenhaus in die Nase stieg. Sie hatte unseren Asphaltboden im Badezimmer, der nur mit Spezialpflegemittel behandelt werden durfte – das ich am Morgen selbstverständlich bereitgestellt hatte –, mit Javelwasser geschrubbt. In stundenlanger Arbeit trug ich in jener Nacht mehrere Schichten Spezialwachs auf, um den Schutzfilm wiederherzustellen, aber der Boden erholte sich nie mehr ganz. Und noch wochenlang stank es nach Javel. Ach, Maria … Meist kam sie – derweil meine Liebste und ich unseren Jobs nachgingen – mit ihrem Säugling, der dann, was mich weiter nicht störte, fröhlich an unseren Biskuits knabberte, diese Biskuits hernach aber auf unser Sofa kötzelte. Manchmal

«Tante Ida bügelt Fixleintücher.» schickte sie auch ihre in Haushaltdingen noch weniger begabte Schwester, oder es kam gar niemand. Egal. Ob die Putzfrau nun da gewesen war oder nicht, wir putzten sowieso wie blöd nach. Die Gute hatte den Beruf verfehlt, gewiss. Aber ich befürchte, selbst mit einer ausgewiesenen Fachkraft erginge es mir wie den meisten: Ich würde aus Scham aufräumen und vorputzen, ehe sie käme, und am Abend nachputzen, weil eine Haushalthilfe die Arbeit ohnehin nie so erledigt, wie man es gern hätte. Oder, noch schlimmer, sie würde unsere Fixleintücher picobello falten und stapeln. Das würde mein Ego dann echt ankratzen. Bänz Friedli tritt am 2. 5. in Schötz LU am Themenabend «Oh, Mann, diese Weibereien!» auf. Am 7. 5. liest er in Kölliken AG. Details und Diskussionsforum www.migrosmagazin.ch

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interview

Migros-Magazin 18, 27. April 2009

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«Obama soll gleich die ganze Welt retten» T. C. Boyle gehört zu den grössten US-Literaten seiner Generation. Der Ex-Hippie, Rocker und Junkie über rote Schuhe, 100 Tage Präsident Obama und umweltfreundliche Autos.

«Es werden bestimmt bald grosse Umweltkatastrophen kommen!» Literatur-Überflieger T. C. Boyle auf dem Dach des Fleming’s Hotel in Frankfurt.

F

rühstück im schicken Fleming’s Hotel in der Frankfurter Innenstadt: US-Autor T. C. Boyle (59), der am Vorabend in einer Kirche fast 1000 Fans mit einer lebendigen Lesung aus seinem zwölften Roman «Die Frauen» unterhalten hat, sitzt ruhig am Tisch. Er hat ein freundliches Lächeln aufgesetzt, ein Ohrring macht seinem mächtigen Totenkopf-Fingerring Konkurrenz. Die Holzperlenkette am Hals sowie das Kraftband aus Leder am Handgelenk geben dem

einstigen Hippie und Rockmusiker das Aussehen eines ewigen Travellers – seine roten ConverseSportschuhe lassen auf einen mode- und selbstbewussten Menschen schliessen. Boyle spricht ruhig und doch sehr bestimmt, er lacht gerne und macht ironische Witze über sich selbst. Er hat strahlende Augen, schütteres Haar, wirkt zufrieden. Und erst beim Fotoshooting auf dem Hoteldach vor der «Skyline of Mainhattan», wo er mit der Fotografin locker flir-

tet, wird klar, was für ein Hüne der Autor ist: 1.90 Meter. Nicht nur ein Hüne des Worts. Mister Boyle, wieso sind bei Ihnen Autos und Schuhe immer rot?

Wenn Sie fünfjährige Kinder nach deren Lieblingsfarbe fragen, entscheiden die sich immer für Rot. Der Grund dafür?

Rot macht Spass anzuschauen, denn Rot ist einfach eine tolle Farbe. Wenn Sie auf Parkplätzen rumschauen, sind die meisten Au-

tos grau, schwarz oder silbrig. Wie langweilig! Aber wenn Sie ein rotes Auto haben, weiss die Polizei, wo sie Sie finden kann. (lacht). Rot steht aber auch für Liebe, Blut, Aggression, Kommunismus. Vielleicht haben Sie deshalb auch so viele rote Schuhe?

Nein, das ist mir zu psychologisch. Ich habe auch ein paar schwarze – aber ich ziehe doch lieber rote an. Denn als Autor musste ich nie einen bestimmten Kleidercode einhalten, wie etwa


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interview

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ein Banker, ein Aussendienstler oder ein Hotelangestellter. Ich habe keine Sitzungen, keinen Job, keinen Boss. Mir gefällt Rot, weil ich auch gerne ein Kindskopf bin. Und ich bin ein freier Mensch …

T. C. Boyle US-Schriftsteller T. C. Boyle liebt Egomanen, Männer, die sich für «ehrliche Arroganz statt scheinheilige Demut» entscheiden. Etwa den Sexualforscher Alfred Charles Kinsey, dem er sein Buch «Dr. Sex» widmete. Oder den Arzt und Cornflakeserfinder John Harvey Kellogg, den er in «Willkommen in Wellville» würdigte. Dieses Buch wurde von Alan Parker mit Anthony Hopkins und Bridget Fonda verfilmt. Und jetzt hat Boyle seinen grossen neuen Roman «Die Frauen» über den grössten US-Architekten Frank Lloyd Wright (1867—1956) geschrieben, der das Guggen-

Und fühlen Sie sich jetzt mit Barack Obama, seit 100 Tagen US-Präsident, freier als zuvor?

Doch, schon. Obwohl, ich hasse Politik. Weil es mich immer wieder verstört, wenn Menschen von ihr besessen oder geblendet sind. Politiker haben letztlich doch weniger Einfluss auf unsere Gesellschaft als Filmstars, Sexexperten oder Architekten. Über die schreiben Sie auch gerne Romane: Wie jetzt über den US-Architekten Frank Lloyd Wright.

Weil mich Menschen wie er interessieren. Narzisstische Fast-Psychopathen, die grosse Dinge schufen. Vielleicht schreibe ich als Vorsichtsmassnahme über diese Menschen, um nicht ein genauso grosser Egomane zu werden? Aber es wird von Ihnen nie einen Roman über Politiker geben?

«Ich musste nie einen Kleidercode einhalten — ich bin ein freier Mensch!», sagt Boyle beim Interview und zeigt den Totenkopfring am kleinen Finger.

«Politiker haben weniger Einfluss auf unsere Gesellschaft als Filmstars oder Sexexperten.»

Wohl kaum. Aber ich habe Barack Obama gewählt. Denn ich bin Demokrat. Und glücklich, dass er sich daran macht, die desaströsen Folgen der Politik von Bush und seinen Kumpanen zu beseitigen. Welche Folgen meinen Sie?

George W. Bush war ein verrückter Typ: An seinem ersten Tag als Präsident strich er ein 400-Millionen-Budget, das die Geburtenkontrolle von Frauen in der Dritten Welt unterstützt hatte. Damit hatten diese die Grösse ihrer Familie beschränken, arbeiten oder sich bilden können. Aber durch diesen Erlass wurden diese Frauen wieder zu Sklavinnen, die Kinder produzierten. Wir müssen diese Stammesregeln aus vergangenen Zeiten doch endlich überwinden! Die waren vielleicht in einer dunklen Zeit noch in Ordnung, als man Krieger zeugen

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musste. Aber das ist doch 2000 Jahre her, meine Güte. Welches sind die heutigen Hauptprobleme in Ihrer Heimat?

Überbevölkerung, Abhängigkeit vom Öl und das Verbot von Drogen. Vielleicht müssten wir auch unseren Sozialstaat aufgeben. Seit Lyndon B. Johnson Präsident war – 1963 bis 1969 –, schufen wir einen Stand von Millionen von Leuten, die nicht arbeiten. Die sind abhängig vom Staat, als ob der Gott wäre. Sie arbeiten nicht, bilden sich nicht, vegetieren in den Tag hinein. Da droht Langeweile. Ich würde an deren Stelle auch Crack rauchen. Die Menschen brauchen doch eine Aufgabe! Wie stellen Sie sich das vor bei der grassierenden Arbeitslosigkeit?

Man könnte viel mehr Menschen Teilzeit anstellen, ihnen statt 10

besser 25 Dollar Stundenlohn zahlen und so die Milliarden der Sozialinstitute verteilen. Das dürfte locker reichen – und allen wäre gedient. Präsident John F. Kennedy sagte, man solle sich nicht dafür interessieren, was der Staat für einen tun kann, sondern was man selber für den Staat tun kann.

Genau. Doch heute ist es anders: Wenn eine junge unverheiratete Frau Babys in die Welt setzt, bekommt sie mit jedem neuen Kind noch mehr Geld vom Staat. Und gebärt also noch mehr … Kein Wunder, wollen alle zu uns: Wir haben in den USA mehr legale Einwanderer pro Jahr als alle anderen Länder der Welt zusammen. Von den Illegalen nicht zu sprechen. Das sind Bauern, die ihre kräftigen Rücken anbieten, aber die brauchts immer weniger, weil Roboter und Fliessbänder sie ersetzen. Dagegen tritt jetzt Obama an.

Zum Glück! Doch er ist inzwischen zu einer Popikone von fast ausserirdischer Strahlkraft verklärt worden: cool, charismatisch, jung, dynamisch, ein grosser Performer. Obama ist nicht nur ein Weltpräsident, nein,

«Mir gefällt Rot, weil ich auch gerne ein Kindskopf bin» — T. C. Boyles Converse-Schuhe. heim-Museum in New York schuf. Boyle lebt mit Frau und zwei Kindern seit 15 Jahren in Wrights 100-jährigem Haus mit 1700 Quadratmeter Wohnfläche und 107 Fenstern in Montecito, 140 Kilometer vor Los Angeles. Durch die Beschreibung seiner drei Frauen und seiner Geliebten nähert Boyle sich im Roman in gewohnt witziger, ja sarkastischer Weise dem Titanen Wright an und schildert ihn als Abenteurer, Workaholic, Autonarr und Pferdesportler, Maul- und Frauenheld. Doch das Schaffen des wohl bedeutendsten Architekten der neuen Welt erhält leider keine literarische Würdigung: 1000 Studien, über 135 gebaute Häuser, utopische Entwürfe für Städte und Erfindungsreichtum — das kommt alles kaum zum Tragen. T. C. Boyle: Die Frauen. Erhältlich bei www.exlibris.ch für Franken 38.15 Infos: www.tcboyle.de


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interview

T.C. BOYLE

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gleich der Weltenretter soll er sein! Aus der grossen Frustration über die Verwüstungen unter Bush sind nun gigantomanische Erwartungen an ihn entstanden. Die Leute treiben es auf die Spitze, projizieren all ihre Hoffnung auf diesen Mann, von dem sie nun nichts weniger als eine Weltrevolution erwarten: Alles, wirklich alles soll er ändern.

Wie wäre es für Sie als umweltbewussten Zeitgenossen, mit einem Hybrid oder mit einem Elektroauto zu fahren?

Ich glaube an Wasserstoffautos. BMW hat eines konstruiert und wollte auch, dass ich das teste. Als Diktator erliesse ich, dass in fünf Jahren alle Autos so angetrieben würden. Das wäre einfach mit einem Gesetz durchzuführen. Das würde unser Land vom Fluch der Bush-Jahre entheben, in den Ländern, die Öl haben, Krieg zu führen.

Wird Obama daran scheitern?

Ich bin kein Zyniker, ich bin nur Pessimist. Aber es geht ja auch gar nicht darum, ob wir jetzt alle Mülltrennung machen oder nicht. Das eigentliche Problem ist, dass es zu viele von uns gibt. Der grösste Verbrecher der Erde ist für mich daher der Papst, weil er gegen Geburtenkontrolle ist. Die Überbevölkerung wird den Planeten einst kaputt machen.

Sie wären gerne Diktator?

Immerhin haben die Kirchen wieder Zulauf. Sind Sie religiös?

Nein, ich wäre lieber selber ein Gott. (lacht) Ich bin glücklich, dass ich leben darf. Aber ich mag nicht, was auf mich zukommt … Was denn?

Den Tod! Man verrottet. Seien Sie doch glücklich, dass Sie nicht wissen, was kommt!

«Überbevölkerung und Umweltzerstörung sind die Probleme. Mein Plan, damit umzugehen, ist zu sterben.»

Woody Allen sagte philosophisch:«Ich will kein unsterbliches Wesen durch mein Werk sein, ich will unsterblich sein, indem ich nicht sterbe.» Da schliesse ich mich an. Es ist doch eine betrübliche Zeit, in der wir leben. Ach ja?

Wir haben nicht nur keinen Gott mehr. Wir machen auch unser Anzeige

«Ich mag nicht, was auf mich zukommt: den Tod. Man verrottet.» Autor Boyle im Paternoster seines Frankfurter Hotels.

Lebensumfeld kaputt. Die Gründe: Überpopulation und die Zerstörung der Umwelt. Und es werden bestimmt bald grosse Umweltkatastrophen auf die Menschheit zukommen. Mein Plan, mit dem umzugehen, ist zu sterben.

Lieber schreibe ich Bücher! Aber ich glaube zu wissen, was alle wollen. Deshalb könnte ich mir das schon vorstellen. Ich würde alle Drogen und Medikamente legalisieren und in der Apotheke verkaufen lassen. So würde man Kolumbien und Afghanistan stabilisieren. Alle Drogenkartelle und Gangs hätten plötzlich ein Problem. Stellen Sie sich vor: In jedem zweiten Gefängnisbett in den USA schläft einer aus der Drogenkriminalität. Man könnte Drogen doch gleich besteuern wie Alkohol, oder? Sie selbst waren ja in Sachen Drogen auch kein Waisenknabe.

Aber Sie leben ja auch lustbetont. Immerhin fahren Sie gerne Auto. Welche denn?

Ich habe einen roten BMW M3. Aber das ist nur ein Werkzeug, wie ein Schraubenzieher, um von A nach B zu kommen. (schaut ernst) Das war ein Witz! (grinst) Aber grün ist heute doch in ...

Genau, und ich bin ja umweltmässig besorgt. Ich fahre zwar gerne schnell – und ich weiss, da widerspreche ich mir. Aber ich muss doch all diese Idioten überholen, die beim Fahren am Handy hängen.

Ich war jung, lebte wild und sehr gefährlich, ich habe alle Drogen ausprobiert, wurde aber nie zum süchtigen Junkie. Dann kam die Wende, ich habe die eine gegen die andere Droge ausgetauscht: Schreiben als Therapie. Ich fühle mich einfach nicht gut, wenn ich nichts erschaffe. Und Romane schreiben ist der tollste Spass. Denn sie sind wie Rockkonzerte: Entweder du bringst die Leute zum Lachen und Tanzen, oder sie feuern dir Bierdosen an den Kopf.

Interview Mathias Haehl Bilder Gaby Gerster/Laif


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26 | Migros-Magazin 18, 27. April 2009

Serie

Agrarabkommen Schweiz - EU

«Wachstum ist unbedingt nötig»

Migros-Industrie-Chef Walter Huber über die Chancen eines Agrarabkommens mit der EU für die Lebensmittelindustrie und die Landwirtschaft in der Schweiz.

Die Die S Schweiz chweiz verhandelt mit der EU über ein Agrarabkommen. Das Migros-Magazin beleuchtet in einer Serie die Chancen eines solchen Vertrags.

Walter Huber, was bringt ein Agrarabkommen zwischen der Schweiz und der EU der MigrosIndustrie?

Für die Migros-Industrie bedeutet das Abkommen mit der EU vor allem den freien Zugang zu einem riesigen Absatzmarkt von gegen einer halben Milliarde potenzieller Kundinnen und Kunden. Die Schweiz dagegen ist ein kleiner und in vielen Bereichen gesättigter Markt. Es ist hier schwierig, zu wachsen und dadurch Grössenvorteile zu nutzen. Wachstum ist aber unbedingt nötigt. Weshalb?

1. Die Schweizer Landwirtschaft 2. Die Situation der Landwirtschaft in der EU 3. Die Schweizer Lebensmittelindustrie 4. Die Schweizer Konsumenten 5. Die Haltung der Migros

Die Grenzen werden im Agrarbereich bei verarbeiteten Produkten durchlässiger, und der Wettbewerb im Inland wird immer härter. Gleichzeitig müssen die inländischen Nahrungsmittelhersteller die Rohstoffe immer noch teurer einkaufen. Bleiben unserer Industrie deshalb Wachstumsund damit Zukunftschancen verbaut, müssen wir Teile der Produktion ins Ausland verlagern. Ein Abkommen mit der EU bietet uns zudem Planungssicherheit. Wir wissen, was auf uns zukommt. Das ist besonders für Investitionen wichtig – und damit auch für den Arbeits- und Werkplatz Schweiz. Denn allein die MigrosIndustrie investiert hier jährlich über 200 Millionen. Und sichert Arbeitsplätze …

Ja. Diese Investitionen sind ein wichtiger Beitrag für die Siche-

rung der rund 10 000 Arbeitsplätze bei der Migros-Industrie. Aber nur durch weitere Absatzmöglichkeiten und offene Märkte können wir neue Arbeitsplätze schaffen. Würde die Migros-Industrie künftig ihre Rohstoffe vor allem aus dem Ausland beziehen?

Nein, das ist weder unser Ziel noch unsere Absicht. Wir wollen auch in Zukunft mit Schweizer Rohstoffen produzieren. Unsere Kernkompetenz ist die Produktion hochwertiger Schweizer Produkte. Die wollen wir weiterentwickeln und auch international erfolgreich vermarkten. In Bereichen, in denen die Kunden jedoch nicht bereit sind, die höheren Schweizer Rohstoffkosten zu bezahlen, werden wir auf ausländische Rohstoffe zurückgreifen müssen. Schon heute findet man im Ausland häufig Migros-Produkte in den Geschäften. Wie wichtig ist der Export für die Migros?

Ich denke, die Zahlen sprechen für sich: Wir exportieren in über 50 Länder und erzielten damit im letzten Jahr einen Umsatz von 350 Millionen Franken. Unsere HauptexportmärktesindDeutschland, Österreich, England, Frankreich, die USA und Kanada. Dabei beliefern wir auch grosse Handelsketten. Welche Migros-Produkte sind im Ausland besonders gefragt?

Exportschlager sind unsere Schokoladeprodukte von Frey. Aber auch unsere Sortimente aus dem Guetsli- und Backwarenbereich sind sehr beliebt. In Frankreich sind unsere Milch- und Käseprodukte seit Jahren nicht mehr wegzudenken. Besonders stolz sind wir jedoch auf unsere weltweiten Erfolge im Kosmetikbereich. Herstellerin Mibelle exportiert 50 Prozent ihrer Produktion! Mit einem Abkommen kämen wohl noch mehr ausländische Anbieter in die Schweiz. Damit würde doch auch für die Migros die Konkurrenz grösser?

Bereits heute haben wir im Bereich des Detailhandels offene Grenzen – ausgenommen bei vielen Agrarprodukten. Die Migros ist dem Wettbewerb schon jetzt voll ausgesetzt. Dieser wird sich künftig noch stärker im Regal abspielen: Hier müssen sich die Schweizer Produkte gegen ausländische Waren durchsetzen. Und da unsere Industriebetriebe ihre Produkte in der Migros genauso verkaufen müssen, wie andere Anbieter, wird der Wettbewerbsdruck spürbar grösser. Vor diesem Hintergrund sind wir täglich gefordert, unsere Wettbewerbskraft weiter zu stärken – zugunsten unserer Kundinnen und Kunden. Teilweise sind die Grenzen schon heute offen. Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?

Mit den bilateralen Verträgen II


m-aktuell

| 27

LEBENSMITTELINDUSTRIE

Hinblick auf den Energieverbrauch und den Umweltschutz. Zudem haben die Schweizer Lebensmittel weltweit einen sehr guten Ruf, die Leute haben Vertrauen in unsere Produkte. Mit einem Agrarabkommen würde es noch besser?

Ja. Denn es gibt Faktoren, welche die Schweizer Lebensmittelindustrie im Wettstreit mit ihren ausländischen Konkurrenten aktuell noch behindern. Viele davon eliminiert das Abkommen zwischen der Schweiz und der EU jedoch, indem es ähnliche Voraussetzungen schafft, beispielsweise im Lebensmittelrecht. Auch die höheren Beschaffungskosten werden mit dem Abkommen sinken. Aber der Konkurrenzdruck würde grösser.

Das stimmt, der Konkurrenzdruck wird weiter zunehmen. Deshalb geht es auch darum, noch kostengünstiger zu produzieren. Wir wollen diesem Anspruch genügen, indem wir die Effizienz weiter steigern. Dies darf jedoch nicht auf Kosten der Umwelt, der Nachhaltigkeit oder der Mitarbeitenden geschehen. Vor allem von Seiten der Bauern hört man die Forderung nach Begleitmassnahmen.

Bild Christian Benedikt

Walter Huber: «Unsere Kernkompetenz ist die Produktion hochwertiger Schweizer Produkte.»

ist der Aussenhandel mit landwirtschaftlichen Verarbeitungsprodukten 2005 liberalisiert worden. Resultat: Bereiche wie Schokolade, Teigwaren, Kaffee oder Getränke haben sich sehr positiv entwickelt. So exportiert die Schweiz beispielsweise rund 13 Prozent ihrer Teigwarenproduktion.

«Die Migros exportiert Industrieprodukte in mehr als 50 Länder.»

Wie konkurrenzfähig ist die Schweizer Lebensmittelindustrie?

In vielen Bereichen ist sie stark. Wir stellen qualitativ sehr hochwertige Lebensmittel her, die auch höchsten Anforderungen genügen. Unsere Betriebe sind technisch und technologisch auf dem neusten Stand – auch im

Die Bauern sind generell in einer schwierigen Situation und dürfen in der Transformationsphase nicht allein gelassen werden. Schweizer Produzenten sollen Absatz- und Innovationsförderungen erhalten, wie dies in der EU üblich ist. Die Migros ist die grösste Abnehmerin von Produkten aus der Schweizer Landwirtschaft. Es liegt daher in unserem ureigensten Interesse, dass sie leistungs- und wettbewerbsfähige Strukturen aufweist. Zusammen mit unserer Industrie können so die Chancen eines offenen Markts genutzt werden. LESEN SIE WEITER AUF SEITE 29


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Migros-Magazin 18, 27. April 2009

m-aktuell

LEBENSMITTELINDUSTRIE | 29

Serie

Agrarabkommen Schweiz - EU

Die Migros-Industrie exportiert Die Migros ist nicht nur eine erfolgreiche Lebensmittelverkäuferin, ihr gehören auch namhafte Nahrungsmittelindustriebetriebe. Diese Firmen versorgen einerseits den Schweizer Markt, produzieren andererseits aber auch mit Erfolg für den Export.

Will die Lebensmittelindustrie Subventionen?

Nein. Flächendeckende Unterstützungszahlungen halten wir nicht für angebracht. Jedoch finden wir es sinnvoll, beispielsweise Investitionsbeihilfen für Verarbeitungsbetriebe zu gewähren, um im Vergleich mit den europäischen Betrieben analoge Rahmenbedingungen zu schaffen. Wir wollen gleich lange Spiesse – nicht längere! Befürchten Sie nicht, dass die Migros-Kunden bei offenen Grenzen vor allem billige Produkte im Ausland kaufen werden?

Das wird sich zeigen. Die Kundinnen und Kunden erhalten eine grössere Auswahl. Wir sind aber überzeugt, dass ein Grossteil davon Schweizer Lebensmittel vorzieht, die einen klaren Mehrwert haben, wie zum Beispiel unsere beliebte «Aus der Region»-Linie oder unsere «Terra Suisse»Produkte, mit denen die Artenvielfalt gefördert wird und die aus einer garantiert naturnahen und tierfreundlichen Schweizer Landwirtschaft stammen.

Interview Gabi Buchwalder

zirka 20 Länder, primär in Europa (Deutschland, Frankreich, Benelux) sowie nach Übersee (USA, Hongkong, China). Dort werden Bina-Produkte wie Eistee, Saucen, Rösti, Konfitüren und Spezialitäten wie Smoothies, Marronipüree und Kaffeegetränke geschätzt. Die Bina macht im Ausland rund 30 Millionen Umsatz.

Di Die Milch- und Mi Milchprodukteverarbe beiterin Elsa/Mifroma führte letztes Jahr 10 000 Tonnen Käse und Ultrafrisch-Produkte wie Joghurt, Crème Dessert und Milk Drink im Wert von rund 90 Millionen Franken aus. Dies entspricht neun Prozent des Gesamtumsatzes. Hauptabnahmeländer für Käse sind Frankreich sowie via die Tochterfirma Mifroma France Italien, die Benelux-Staaten, Spanien und Portugal. In Frankreich hält Mifroma France 50 Prozent des Marktanteils an Schweizer Käse. Auch Deutschland ist ein wichtiger Absatzmarkt für Migros-Milchprodukte. Ne Neben Käse ist Sc Schokolade ein Sc Schweizer Exportklassiker. Die D Chocolat Frey AG ist Nummer eins auf dem Schweizer Schokolademarkt und im Export ebenfalls sehr stark: Heute führt das Unternehmen seine Produkte in mehr als 50 Länder auf allen fünf Kontinenten aus. Der grösste Teil geht nach Grossbritannien, wesentlich sind auch die Märkte in Deutschland, den USA und Kanada. Selbst in China, Australien, Südafrika, Mexiko, Singapur, Russland und auf den Philippinen sind Chocolat-Frey-Erzeugnisse wie Schokoladetafeln und Confiserieprodukte, aber auch Kaugummi

Di Midor AG exporDie tier ihre Biskuits in 35 tiert Lä Länder, die wichtigsten Nachb sind die Nachbarstaaten der Schweiz. Hinzu kommen Kanada und Grossbritannien. Midor-Produkte werden unter anderem ebenfalls in China, Australien, Thailand, Indonesien, Saudiarabien, der Ukraine und Russland verkauft. Der Export-Umsatz beträgt 50 Millionen Franken, das sind 20 Prozent des gesamten NettoUmsatzes von einer Viertelmilliarde Franken. Die Spitzenreiter der exportierten Feinbackwaren im gehobenen Segment heissen Amandelle, Truffino und Japonais.

Mit Qualitätsprodukten hat Chocolat Frey weltweit Märkte erobert.

erhältlich. 115 Millionen Franken Nettoumsatz stammen aus dem internationalen Geschäft. Di Bischofszell Die Na Nahrungsmittel AG (B (Bina) liefert in

Au die MigrosAuch Fl Fleischverarbeiterin Mi Micarna hat begonnen, Auslandge im Auslandgeschäft mitzumischen: So beliefert sie Märkte in Deutschland, Frankreich und Schottland. Erste Testlieferungen gehen nach Griechenland und Hongkong. Angaben zu Mengen und Umsatz macht die Micarna im Moment noch keine. In den Regalen im Ausland finden die Kunden bereits Bündnerfleisch, Kalbsbratwürste, Cervelats, Wienerli, Toggenburgerli, Alpensalami sowie Geflügelrohwürste der Micarna.

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30 | Migros-Magazin 18, 27. April 2009

Gemeinsam sind wir stark Forum elle: So unterschiedlich wie das Angebot der Migros-Frauenorganisation sind ihre Mitglieder. Drei Frauen aus drei Generationen sagen, wieso sie sich engagieren. Getrud Masson: Obwohl ihrem Vater verboten war, in der Migros einzukaufen, wurde sie ein Migros-Kind.

Für aktive Frauen Forum elle ist eine Interessengemeinschaft für Frauen, die sich mit Gesundheits-, Familien-, Wirtschafts- sowie Umwelt- und Kulturfragen beschäftigt. Der politisch und konfessionell neutrale Verein steht jeder Frau offen und zählt mehr als 10 000 Mitglieder in der ganzen Schweiz. Forum elle Zentralsekretariat Strittackerstrasse 31 8406 Winterthur Mehr Infos: www.forumelle.ch

Gertrud Masson (85)

«Die Jungen können gar nicht verstehen, wie das war, damals»

«Das war eine andere Zeit, damals», sagt Gertrud Masson. Damals, das war 1963, als die heute 85-Jährige mit zehn anderen Frauen zu den Gründungsmitgliedern der Sektion Schaffhausen des Schweizerischen Bundes der Migros-Genossenschafterinnen (SBMG) gehörte, der sich vor neun Jahren in Forum elle umtaufte. Als sie gefragt wurde, ob sie beim Migros-Frauenbund mitmache, zögerte Masson keinen Augenblick. «Wenn wir uns als Frauen zusam-

menschliessen, sind wir eine Macht», dieser Leitgedanke habe ihr sofort eingeleuchtet. Ein Jahr nach der Gründung hatte die Sektion Schaffhausen bereits 60 Mitglieder, die sich vielfältig engagierten: So strickten die Frauen beispielsweise für bedürftige Menschen oder kämpften für die Einführung des allgemeinen Frauenstimmrechts. «Wir besuchten Vorträge, diskutierten und machten vor allem Mundpropaganda», so Masson. Sie und

ihre Mitstreiterinnen legten sich auch ins Zeug, wenn es um spezifische Migros-Anliegen ging; dann sammelten sie Unterschriften. Woher kommt eigentlich diese Begeisterung für die Migros? «Die jungen Leute können sich das nicht mehr vorstellen, aber dank der Migros konnten die Frauen ihren Familien daheim mit wenig Geld etwas Gutes auf den Tisch stellen.» Ihre Mutter erzählte ihr, wie das in den 30er-Jahren war,

als der Widerstand der Konkurrenz, Wirtschaftsverbände und Politik enorm war. «Mein Vater war Postangestellter, es war ihm offiziell verboten, in der Migros einzukaufen», erklärt Masson. Der Mutter war dies egal, sie wurde eine treue Migros-Kundin – und ihre Tochter Gertrud ein Mitglied der Migros-Frauen von Forum elle, das seit nicht weniger als 46 Jahren für die Belange der Frauen wie diejenigen ihrer Migros einsteht.


m-aktuell

«Dutti ist heute hochaktuell»

Regula Pfister (60)

«Mix aus Wellness und Weiterbildung» «Das Frauenherz ist der sicherste Aufbewahrungsort für unser Ideengut», sagte Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler, auf dessen Initiative Forum elle zurückgeht. Ausserdem wandte sich Dutti «an die intelligente Frau, die rechnen kann». Passt das noch in die heutige Zeit? «Absolut», meint Regula Pfister, die seit Jahren bei Forum elle dabei ist. Die ehemalige Zürcher Gemeinde- und Kantonsrätin ist Geschäftsführerin der ZVF-Unternehmungen und sitzt im Verwaltungsrat der Genossenschaft Migros Zürich. Tatsache sei ja, dass in den meisten Chefetagen Männer das Sagen hätten. Aus

Elena Mattle, Präsidentin der Frauenorganisation Forum elle.

Regula Pfister war Zürcher Gemeinde- und Kantonsrätin.

ihrer langjährigen Berufserfahrung wisse sie, dass Frauen nicht so leicht «domestizierbar» seien wie Männer. Wie bitte? «Frauen sprechen Missstände früher und klarer an, das empfinde ich so.» Für Forum elle spreche allgemein

der Mix aus Gesundheits- und Wellnessthemen, Tipps für Weiterbildungsmöglichkeiten und Ausflüge. Und was ganz wichtig sei: «Gerade ältere Frauen kommen so aus ihren vier Wänden und treffen Gleichgesinnte.»

Helen Eng (47)

Helen Eng schätzt am Forum elle den Verzicht auf «Vereinsmeierei».

FORUM ELLE | 31

«Unter sich sind Frauen mutiger» Helen Eng trat vor einem Jahr der Sektion Solothurn von Forum elle bei.«Mir passt die lockere Art des Zusammentreffens, es besteht kein Zwang, von Vereinsmeierei kann keine Rede sein.» Etwas anderes wäre für die Hausfrau und Mutter von zwei Kindern schon zeitlich nicht in Frage gekommen, zumal sie diverse Hobbys pflegt. An Forum elle schätze sie das breite Angebot: «Letzthin hielt eine Juristin ein sehr lehrreiches Referat über Erbrecht, dann war ich an einem Vortrag über Alternativmedizin, und an einem Floristiknachmittag kreierte jede Frau unter professioneller Betreuung ein eigenes Frühlingsbouquet.» Gerade bei juristischen Themen empfindet Helen Eng es als sehr positiv, dass keine Männer dabei sind. «Ich glaube, dass Frauen unter sich bei sensiblen Themen mehr Mut haben, Fragen zu ihrer persönlichen Lebenssituation zu stellen.» Texte Christoph Petermann Bilder Esther Michel

Elena Mattle, vom «Yoga für Frauen» bis hin zum «Coachen für weibliche Führungskräfte»: Es gibt unzählige Weiterbildungsangebote und Netzwerke für Frauen. Wozu braucht es da das Forum elle? Gerade wegen des hohen Masses an Spezialisierung! Forum elle richtet sich mit einem sehr breiten Angebot an Frauen aus allen Schichten. Unser Anliegen ist es, bei Vorträgen und Diskussionsrunden die komplizierten Zusammenhänge unserer Welt aufzuzeigen. Dazu kommen der Besuch kultureller Anlässe, Treffen und Ausflüge. Die steigenden Mitgliederzahlen zeigen, dass wir hier eine Marktnische besetzen. Die Mehrheit der Mitglieder ist um die sechzig. Wie wollen Sie junge Frauen begeistern? Indem wir die Vorstände verjüngen und vermehrt Veranstaltungen anbieten, die vom Thema her auch ein jüngeres Publikum anziehen. Forum elle ging auf eine Initiative von Gottlieb Duttweiler zurück. Inwiefern spielen seine Ideen heute noch eine Rolle? In Zeiten eines scheiternden Casinokapitalismus sind Duttis Ideen hochaktuell. Er war überzeugt, der Mensch müsse im Mittelpunkt des Wirtschaftsgeschehens stehen. Zudem nahm seine Philosophie moderne Begriffe wie Nachhaltigkeit schon vor Jahrzehnten vorweg. cp


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KINDER

Der andere Bond

Jetzt gibts Tickets für die LilibiggsKinderkonzerte. Mit dabei ist der Sänger Andrew Bond, der die Kinder zu Akteuren in einem Piratenmusical macht.

Tanken Sie Sonne! Tunesien (HM/K/MIR/SOLSEL)

Ab Zürich nach Monastir mit Tunis Air am Di. 5., 12.5.09 Ab Zürich nach Monastir mit Tunis Air am Sa. 9., 30.5.09 Hotel El Mouradi Club Selima, Port El Kan. ***, Doppel mit All Inclusive

1 Wo. 599.–

statt 849.–

Zypern (HM/K/LCA/TASMAR)

Ab Zürich nach Larnaca mit Air Berlin am Sa. 2., 9., 30.5.09 Ab Basel nach Larnaca mit Hello am Fr. 1., 8., 15., 22., 29.5.09 Hotel Tasia Maris Sands ***, Ayia Napa, Doppel mit Frühstück

1 Wo. 599.–

statt 1129.–

Türkei (HM/K/AYT/MELLAR)

Ab Zürich nach Antalya mit Belair am Fr. 1., 8.5.09 Hotel Melas Lara ****, Lara, Doppel mit All Inclusive Kinderklassiker: Wenn Andrew Bond und seine Band auf der Bühne stehen, singt das Familienpublikum begeistert mit.

S

ein Name erinnert an den berühmten Filmspion, aber Andrew Bond ist völlig ungefährlich. Der Zürcher Sänger englischer Abstammung ist im Sommer mit den Lilibiggs-Kinderkonzerten auf Tournee. Auch alle anderen Stars der Kindermusikszene treten auf – von der Gruppe Schtärneföifi bis zum Barden Linard Bardill. Bond und seine Band machen die Mädchen und Buben zu Akteuren in einem Piratenmusical: Fiese Seeräuber entführen den Sommerkönig. Schlagartig wird das Wetter grau und stürmisch. Mit Stampfen und Trommeln sorgt das Publikum für den richti-

gen Gewittersound. Bond weiss, welche Lieder sein Publikum begeistern. «Es braucht eingängige Reime und Themen aus der Lebenswelt der Kinder. Unter einem verregneten Sommer können sich alle etwas vorstellen.» Bei Bonds Klassiker «Sunnestrahl tanz emaal» singt das Publikum auswendig mit. Besonders stark ist die Stimmung bei den Konzerten mit Familiencamping: Jedes der Events wird zum MiniWoodstock für Kinder.

Michael West

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Lilibiggs Kinderkonzerte

Lilibiggs Kinderkonzerte 2009 Liestal, 6. und 7. Juni. Zürich, 13. und 14. Juni. Bern, 20. und 21. Juni. Grüningen, 27. und 28. Juni. Zug, 4. und 5. Juli. Meiringen, 25. und 26. Juli. Urnäsch, 1. und 2. August. Lenk, 8. und 9. August. Bischofszell, 29. und 30. August. Windisch, 5. und 6. September. Chur, 12. und 13. September. Tickets und Programminfos: www.lilibiggs-kinderkonzerte.ch

1 Wo. 749.–

statt 1399.–

Mexiko (HM/K/CUN/BAHPRI)

Ab Zürich nach Cancún mit Edelweiss Air am Do. 7., 14., 21., 28.5./4.6.09 Hotel Gran Bahia Principe Tulum ****, Tulum, Doppel mit All Inclusive 1 Wo. 1899.– statt 2398.–, Verl.-Woche 700.–

Ägypten (HM/K/SSH/JAZMIR)

Ab Zürich nach Sharm el-Sheikh mit Belair am Fr. 8.5.09 Ab Genf nach Sharm el-Sheikh mit Hello am Fr. 1., 8.5.09 Hotel Jaz Mirabel Park ****, Nabq, Doppel mit All Inclusive

1 Wo. 899.–

statt 1549.–

Kos (HM/K/KGS/LAGAEG)

Ab Zürich nach Kos mit Air Berlin am So. 3., 10., 31.5.09 Ab Basel nach Kos mit Air Berlin am Mi. 13.5.09 Hotel Lagas Aegean Village ****, Kardamena, Doppel mit Halbpension

1 Wo. 699.–

statt 1059.–

Malediven (HM/K/MLE/EMBUDU)

Ab Zürich nach Malé mit Edelweiss Air am Sa. 2., 9., 23., 30.5./6.6.09 Hotel Embudu ***, Süd Malé Atoll, Doppel mit Vollpension 1 Wo. 1699.– statt 2499.–, Verl.-Woche 800.– Preise in Franken pro Person inkl. Flughafen- / Sicherheitstaxen und aktuelle Treibstoffzuschläge. Kinderermässigung: 20% 2 – 12 Jahre (exkl. Taxen/Treibstoffzuschlag). Inbegriffen: Hin- & Rückflug in Economy-Class, Transfers, Übernachtung und Mahlzeiten gemäss Angebot, Betreuung. Nicht inbegriffen: Oblig. Kombi-Versicherungspaket Fr. 30.– bis Fr. 45.–, Ägypten-Visum Fr. 40.–. Evtl. Bearbeitungsgebühren Ihrer Buchungsstelle. Die Platzzahl ist beschränkt. Es gelten die Allgemeinen Vertrags- / Reisebedingungen von MTCH AG, M-Travel Switzerland.

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34 | Migros-Magazin 18, 27. April 2009

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Tortelloni mit Ricotta-SpinatFüllung, 250 g, Fr. 3.90

Grill-Cheese-Spiess, 2 x 100 g, Fr. 6.60

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Hauptgericht für 4 Personen 500 g grüne Spargeln, Salz, 2 Frühlingszwiebeln, 4 Eier, 6 EL Rahm, Pfeffer aus der Mühle, Paprikapulver, edelsüss 1 EL Olivenöl, 4 EL Crème fraîche nach Belieben

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Spargeln schälen, in Stücke schneiden. In kochendem Salzwasser blanchieren, kalt abschrecken. Zwiebeln in Ringe schneiden. Eier aufschlagen, Rahm dazugiessen, mit dem Schneebesen verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen. Öl in beschichteter Pfanne erhitzen. Zwiebel andünsten. Spargeln dazugeben und unter Rühren bei kleiner Hitze 5 Min. braten. Eiermasse dazugiessen. Zudecken und bei kleiner Hitze ca. 5 Min. stocken lassen. Wie Rösti mit Hilfe eines Deckels wenden. Ca. 3 Minuten fertig braten. Nach Belieben mit Crème fraîche servieren.


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Produkte aus der Migros > MARKTFRISCH Mit Morchel-Risotto gefüllte Kohlrabi Hauptgericht für 4 Personen 50 g getrocknete Morcheln, 4 grosse oder 8 kleine Kohlrabi, 2 l Gemüsebouillon, 1 Zwiebel, 2 EL Olivenöl, 200 g Risottoreis, 70 g Edamer, 2 EL Butter Morcheln einweichen. Kohlrabi schälen, 15 Minuten in Bouillon kochen. Herausheben, abkühlen lassen. Bouillon aufbewahren. Zwiebel hacken. Morcheln waschen, Wasser durch feines Sieb giessen, aufbewahren. Pilze in Scheiben schneiden. Kohlrabi mit Kugelausstecher aushöhlen. Hälfte vom Fruchtfleisch klein schneiden. Zwiebel im Öl dünsten. Reis mitdünsten. Morcheln und Kohlrabifleisch zugeben. Mit Pilzwasser ablöschen. Unter Rühren nach und nach Bouillon dazugiessen, bis der Reis sämig ist, aber noch Biss hat. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Käse reiben, mit der Butter in den Risotto mischen. Kohlrabis füllen, in Gratinform in der Ofenmitte 10 —15 Minuten garen. Rest anderweitig verwenden.

Feta-Krautstiel-Hirse-Strudel

Hauptgericht für 4 Personen 250 g Hirse, 5 dl Gemüsebouillon, 400 g Krautstiel, 1 Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 150 g Feta, 1 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 Blätterteig, rechteckig ausgewallt, 370 g, 1 Eiweiss zum Bestreichen Hirse heiss waschen. Bouillon aufkochen, Hirse dazugeben, 10 Min. köcheln. Abgeschaltet 15 Min. zugedeckt quellen lassen. Vom Krautstiel Rispen abschneiden, würfeln. Blätter in Streifen schneiden. Zwiebel hacken, Knoblauch pressen. Feta würfeln. Zwiebel, Knoblauch und Rispen im Öl dünsten. Blätter, Hirse und Feta unterheben. Salzen, pfeffern. Auskühlen lassen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Füllung auf dem unteren Blätterteigdrittel verteilen, Ränder einschlagen. Strudel satt einrollen. In der unteren Ofenhälfte ca. 40 Min. goldbraun backen. Nach 30 Min. mit Eiweiss bestreichen.

Frühlingsgemüse schmecken nicht nur in Salaten ausgezeichnet. Wie wärs mit überbackenen Kohlrabi oder Frühlingszwiebeln im Kartoffelgratin?

Lust auf Frische Die Migros gleicht it einem i b t zurzeit bunten Gemüsemarkt: Rüebli, Spargeln, Kohlrabi und viele andere Frühlingsgemüse warten nur darauf, liebevoll zubereitet zu werden — was gibt es Schöneres, als an einem sonnigen Tag zartes Gemüse zu geniessen? Das ist Lebensfreude pur! LESEN SIE WEITER AUF SEITE 36


36 | Migros-Magazin 18, 27. April 2009

Peperoni

Zubereiten: Roh zu Dips oder in Salaten, mit Hackfleisch überbacken oder gedünstet mit anderen Gemüsen. Für manche ist die Peperonihaut schwer verdaulich, also entweder roh schälen oder kurz im Ofen grillen, bis die Haut Blasen wirft. Aufbewahren: Möglichst frisch verwenden, da sonst wertvolle Vitamine verloren gehen. Im Gemüsefach des Kühlschranks einige Tage haltbar.

Anna’s Best Fiori Spargel, 200 g, Fr. 5.20

Philadelphia Nature, 200 g,

Fr. 3.20

Sieb, Kunststoff, 20 cm, orange, pink, grün, je Fr. 7.90

Spargeln

Rührschüsselsatz, Kunststoff, 3-teilig, 22/25/28 cm, grün, rot, blau, Fr. 26.90

Zubereiten: In einem Sud aus Salzwasser, Zucker und Butter aufkochen und warm an einer Vinaigrette geniessen oder kalt als Salat. Tipp: Sud aufheben und Spargelsuppe machen. Aufbewahren: In ein feuchtes Tuch eingewickelt, bleiben sie im Gemüsefach des Kühlschranks noch etwa zwei Tage frisch. Zum Einfrieren die (weissen) Spargeln schälen und nicht blanchieren.

Frühlingszwiebel Zubereiten: Roh in Blattsalaten als milde Zwiebel, gedämpft oder gedünstet als Zutat in Aufläufen oder als Beilage von Fleischgerichten. Auch ganz im Ofen gebacken. Aufbewahren: Möglichst frisch verwenden, nicht länger als zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.


schaufenster

MARKTFRISCH | 37

Krautstiele

Zubereiten: Krautstiele nie roh verzehren! Blätter und Stiele trennen, weil sie unterschiedlich lange Garzeiten beanspruchen. Stiele in Stücke schneiden, dämpfen oder dünsten. Die Blätter können wie Spinat zubereitet werden. Aufbewahren: In ein feuchtes Tuch gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert, bleiben sie einige Tage frisch.

Kohlrabi

I

m Frühling ist es besonders einfach, sich ausgewogen zu ernähren – die Lust auf Frischkost kommt automatisch mit den ersten warmen Sonnenstrahlen. Und bei einer so vielfältigen Auswahl an Erntefrischem werden sogar Gemüsemuffel schwach und beissen einfach mal in ein Kohlrabi. Das ist gut so, denn die Frühlingsgemüse sind besonders zart und erfrischend. Zudem enthält Gemüse kaum Fett und trotzdem viele gesunde und sättigende Ballaststoffe, die erst noch die Verdauung auf Trab halten. Auch in Bezug auf die schlanke Linie ist Gemüse zu essen empfehlenswert: Heute ist in der Schweiz ein Drittel der Bevölkerung übergewichtig. Deshalb setzt sich das Bundesamt für Gesundheit dafür ein, dass Herr und Frau Schweizer vermehrt Früchte und Gemüse geniessen. Die Kampagne «5 am Tag» erinnert daran, täglich fünf Portionen Früchte und Gemüse zu essen. Eine Portion entspricht dabei etwa einer Handvoll oder 120 Gramm, also etwa 600 g pro Tag. Immer mehr Forschungsergebnisse weisen zudem darauf hin, dass Früchte und Gemüse vor Krebs schützen können. Deshalb setzt sich auch die Krebsliga Schweiz für den Gemüsegenuss ein. Text Anna-Katharina Ris Bilder Lotti Bebie

Zubereiten: Roh im Salat, in Stangen geschnitten zu Dips. Ansonsten dämpfen oder dünsten. Die kleinen, zarten Blätter ebenfalls verwenden. Aufbewahren: Blätter entfernen, so sind sie im Gemüsefach etwa eine Woche haltbar. In ein feuchtes Tuch eingewickelt, halten sie länger.

Karotten

Zubereiten: Roh als Pausenmahlzeit oder als Salat. Mit ein wenig Öl oder Nüssen geniessen, damit der Körper das fettlösliche Provitamin aufnehmen kann. Werden sie gedämpft oder gedünstet, entfaltet sich ihr Aroma ideal. Auch für Süssspeisen geeignet! Aufbewahren: kühl, dunkel und trocken im Sand oder in ein feuchtes Tuch eingewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks.

Spielvergnügen Haben Sie Lust auf etwas erfrischende Unterhaltung? Unter www.migros.ch/frischeknaller wartet ein Online-Spiel auf Sie: Indem Sie Gemüse und Früchte auf dem Marktstand sortieren, sammeln Sie Punkte und steigern das Level — je schneller, desto frischer!


38 | Migros-Magazin 18, 27. April 2009

GUT UND GÜNSTIG FR. 8.60

Rhabarber mit Amaretti Für 4 Personen

> 600 g Rhabarber schälen, in ca. 2 cm lange Stücke schneiden. 1 Zitrone auspressen. Alles mit einem halben Glas Wasser zu Kompott kochen. Nach Belieben süssen.

Ca. Fr. 6.50

> Ofen auf 200 Grad vorheizen. ½ Paket harte Amaretti zerdrücken, 50 g Butter schmelzen.

Ca. Fr. 2.10

> Eine feuerfeste Form ausbuttern. Rhabarberkompott hineingeben. Amarettibrösel mit Butter mischen und darüber verteilen. In der Ofenmitte während 10—15 Minuten überbacken. Tipp: Mit Vanilleglace servieren. Preise können regional variieren.

+ +

Traditionell Wer Grossmutters Griessköpfli mag, wird die Griess-Crème mit Apfel und Zimt heiss lieben. Sie ist etwas flüssiger als die Köpfli, durch das Griess leicht körnig und dank 13 Prozent Rahm sehr samtig. Dazu steuert der Apfel eine erfrischende, der Zimt eine warme Note bei. Griess-Crème Apfel/Zimt, 150 g,

Fr. 1.30

Hellwach

Der Bona-Dea-Wake-Up-Grüntee hält, was sein Name verspricht: Dank dem enthaltenen Teein, das wie Koffein belebt, werden auch Morgenmuffel im Nu hellwach. Dem Grüntee im praktischen Pyramidenbeutel – er lässt den Teeblättern viel Platz, um sich zu entfalten – wurden Grapefruit- und Zitronenaromen beigegeben, für einen feinen, erfrischenden Geschmack.

Bona-Dea-Wake-Up-Grüntee, 15 Beutel, Fr. 4.50* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.


schaufenster Sündhaft gut

Premium Brownies, 6 St., 180 g,

Fr. 5.80

AUFGEGABELT

Genuss auf Sizilianisch Wer träumt nicht davon, sich mal durch eine sizilianische Gelateria durchzuprobieren, so verlockend sind Namen und Kombinationen. Auch die Glacehersteller von Midor haben sich von der Mittelmeerinsel inspirieren lassen und drei neue Crème-d’or-Rahmglaces kreiert: Ricotta & Marsala – mit Ricotta, einmarmorierter Marsalasauce und gerösteten Mandelstiften; Mandorla & Arancia – Mandelglace mit einmarmorierter Orangensauce, Mandel- und Pistazienstückchen; Fragola, Limone & Basilico – Erbeeren- und Zitronenglace mit Basilikumsauce. Wer kann da widerstehen? Crème d’or Sicilia Mandorla & Arancia, 1 l, Fr. 11.20*, Fragola, Limone & Basilico, 1 l, Fr. 11.20, 200 ml, Fr. 3.40*

* Nur saisonal erhältlich.

Sommertraum Die warme Zeit naht in Riesenschritten, der Durst wächst und damit die Lust auf frische Säfte. Leicht, fruchtig und erfrischend müssen sie sein, genau wie der neue, saisonale Gold Summerdream. Die Fruchtsaftmischung aus Orangen, Äpfeln und Pfirsichen garantiert ein sommerliches Trinkvergnügen. Wie alle Gold-Fruchtsäfte enthält auch diese Special Edition keinen Zucker. Gold Summerdream, 1 l, Fr. 2.30

Verführung hoch zwei «Soll ich nun zu einem Stückchen Schokolade oder zu einem feinen gebrannten Wasser greifen?» lautete bisher die Gretchenfrage nach einem ausgiebigen Essen. Vorbei die Zeiten. Neu gibt es feine Milchschokolade, gefüllt mit flüssigem Kirsch oder Williams. Nur regional erhältlich sind schwarze Schokoladetafeln, die einen feinen Grappa oder einen kräftigen Absinth enthalten. Klar, dass diese doppelte Verführung nicht nur nach einem Essen verlockt. Milchschokolade mit Williams- oder Kirsch-Füllung, 100 g, je Fr. 2.10*

* Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Bild Gian Vaitl

Premium Brownies enthalten viel, viel Schokolade und sind deshalb von einer cremigen, feuchten Konsistenz, die dem Gaumen schmeichelt. Für das Überraschungsmoment sorgen die vielen knackigen Baumnüsse. So entsteht das unwiderstehliche Geschmackserlebnis, das eine Sünde wert ist – ob zu Hause, in der Freizeit oder bei der Arbeit.

NEWS | 39

Martin Jenni, Food-Redaktor

Süsse Momente Der britische Gentleman pflegte den Müssiggang stets auf hohem Niveau. Ging ihm dabei das Geld aus, lieh er es sich. Funktionierte das nicht, verabschiedete sich der Pleitier stilecht mit Schiesspulver oder machte sich – weniger dramatisch – bei Nacht und Nebel aus dem Staub. Zum Beispiel nach Afrika. Dort versuchte sich der Gestrandete dann als Safariführer oder Schürzenjäger. Ging er mit der Gesellschaft auf die Pirsch, überzeugte er die Damen mit seinen praktischen und doch stilechten Utensilien, wie etwa der im Bild gezeigten wasserdichten Zuckerdose. Szenenwechsel: Weniger nützlich war hingegen die Bekleidung der Briten bei ihren ersten Gehversuchen in den Alpen. Die Ladys kamen im Kleid, die Gents mit Schlips und im Tweed. Doch der Tourismus boomte, und selbst an den abgelegensten Orten wurden Paläste erbaut. Solch ein Juwel befindet sich im Val d’Anniviers VS. Das Hotel Weisshorn strahlt die verblichene Noblesse des Fin de Siècle aus. Ein wahres Refugium gegen Alltagsbeschwerden. Mehr unter www.weisshorn.ch Apropos Zuckerdose: Wann haben Sie das letzte Mal in ein Zuckerbrot gebissen?


40 |

schaufenster

HEIDI

Migros-Magazin 18, 27. April 2009

Heidi-Mozzarella hat eine cremige Konsistenz und schmeckt nach frisch gemähter Bergwiese.

Schweizer Genuss H

eidi-Mozzarellamundet. Und wie! Denn er wird nach einem uralten Familienrezept hergestellt, was bedeutet, dass nur natürliche Rohstoffe verwendet werden: Vollmilch aus den Schweizer

Bergen, Salz aus dem Schweizer Jura und natürliches Lab. Fertig. Ganz der Tradition verpflichtet, verzichten die Käser bewusst auf chemische Zusatz-, Farb- und Konservierungsstoffe. Nicht einmal die Milch wird entrahmt,

denn der Heidi-Mozzarella soll mit seiner cremigen Beschaffenheit dem Gaumen schmeicheln. Ob er dabei mit Tomaten kombiniert, mit Olivenöl beträufelt oder aufs Brot gelegt wird, ist Nebensache. RG

Heidi-Mozzarella, 2 Kugeln, 120 g, Fr. 2.40* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Bild Ruth Küng

Im Heidi-Mozzarella steckt 100 Prozent Schweizer Natur — mit i seinem i G Genuss tauchen h Bild Bilder von blüh blühenden d Alpwiesen Al i auf. f


Noch günstiger Gültig vom 28.4. bis 4.5.

50%

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Steak & more Hamburger im 12er-Pack tiefgekühlt, hergestellt in der Schweiz mit Fleisch aus der Schweiz und Deutschland 12 Stück / 1080 g Solange Vorrat

2.–

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Don Pollo Trutenbrust geschnitten Import per 100 g

12

35

30%

8

85

statt 24.75

Hakle Toilettenpapier in Grosspackungen Beispiel: Hakle Kamille 30 Rollen 12.35 statt 24.75 Solange Vorrat

statt 12.70

Tortelloni mit Fleisch im Duo-Pack, 2 x 500 g Solange Vorrat

Bei allen Angeboten sind M-Budget, Sélection und bereits reduzierte Artikel ausgenommen.


Noch günstiger Gültig vom 28.4. bis 4.5.

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1.–

Gurken Schweiz, Spanien pro Stück

statt –.70

Bio Joghurt Nature Becher à 180 g

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2

Becher à 500 g 1.30 statt 1.55

10

1

65

statt 3.60

statt 2.05

Schweins-Medaillon in Selbstbedienung Deutschland per 100 g

Thurgauer Rahmkäse Schweizer Halbhartkäse per 100 g

30%

2

2

35

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PouletGeschnetzeltes Schweiz per 100 g

10 statt 2.60

Mexicaine Steak Schweiz per 100 g

2

80

Äpfel Maigold Schweiz per kg

3

30 statt 4.20

Anna’s Best Royalsalat Beutel à 200 g

440

Charentais Melone Marokko, Spanien pro Stück

2

10 statt 2.80

Kalbfleischwurst geschnitten per 100 g

Genossenschaft Migros Zürich


4

2

90 statt 6.10

Camembert Suisse à la crème 300 g Solange Vorrat

–.85

80 statt 3.60

Alle Soft Cakes Orange, Himbeer und Cassis 300 g Solange Vorrat

statt 1.05

Alle Müesli 150 g

3

75 statt 5.–

Alle Minitörtli im 4er-Pack 25% günstiger Beispiel: Linzer-Törtli 4 x 75 g 3.75 statt 5.– Solange Vorrat

2

1

90

Cherry-Tomaten am Zweig Spanien/Italien/ Marokko Schale à 500 g

90 statt 2.35

Grana Padano per 100 g

1

20

Reibkäse 120 g 2.– statt 2.50

statt 1.50

Alle geraffelten Salate Anna’s Best 200 g 20% günstiger Beispiel: Karottensalat 200 g 1.20 statt 1.50

33%

12

90

Strauss Surprise Midi pro Bund Solange Vorrat

9

60

statt 14.40

Anna’s Best Pizza Lunga Prosciutto im 3er-Pack 3 x 270 g Anna’s Best Pizza Lunga Toscana im 3er-Pack 3 x 280 g 9.60 statt 14.40 Solange Vorrat


Noch günstiger Gültig vom 28.4. bis 4.5.

4

3

80 statt 5.10

Choco-Schümli 350 g Schümli 290 g 3.30 statt 4.40 Solange Vorrat

95 statt 6.20

Alle Gelateria Glace 20% günstiger Beispiel: Vanille Glace 2 Liter 4.95 statt 6.20

–.95

statt 1.20

1

10 statt 1.40

4

70

Alle Kaugummis 20% günstiger Beispiel: Skai Peppermint 20 g –.95 statt 1.20

statt 5.50

Alle Voncafé 100 g –.80 günstiger 200 g 1.60 günstiger Beispiel: Voncafé Noblesse, Beutel 100 g 4.70 statt 5.50

Alle Bon Chef Beutelsaucen und Bratensaucen 20% günstiger Beispiel: Curry-Sauce 24 g 1.10 statt 1.40

350

statt 4.40

4

Alle Teigplätzli gefüllt tiefgekühlt 20% günstiger Beispiel: Käse-Plätzli 6 Stück/360 g 3.50 statt 4.40

85 statt 6.10

Alle Frühstücksgetränke 20% günstiger Beispiel: Disney M-Quick Kakaogetränk 1 kg 4.85 statt 6.10

6 für 4

3.–

statt 4.50

Aquella Mineralwasser in Packungen à 6 x 1,5 Liter

1

90 statt 2.40

Alle Konfitüren und Gelées in Gläsern und Beuteln 185 g - 500 g beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger Beispiel: Aprikosenkonfitüre Extra 500 g 1.90 statt 2.40

285

statt 3.60

Gomz Gummibonbons im Duo-Pack Beispiel: Saure Fische 2 x 150 g 2.85 statt 3.60 Solange Vorrat


5

10

320

8

statt 3.90

Deos im Duo-Pack 25% günstiger Beispiel: I am Deo Roll-on Fitness im Duo-Pack 2 x 50 ml 5.10 statt 6.80 Solange Vorrat

95

Zweifel Snacketti im Duo-Pack 2 x 75 g Solange Vorrat

statt 6.80

statt 11.20

Agnesi Tomatensauce mit Basilikum im 4er-Pack 4 x 400 g Solange Vorrat

350

50%

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Gesamtes Hygo WC-Sortiment beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger Beispiel: Hygo WC plus Power Mousse (Warnung auf der Packung beachten) 500 ml 3.50 statt 4.10 Gültig bis 11.5.

2

45

3.–

Alle Besteckserien Beispiele: Esslöffel oder Essgabel “4ever” 2.45 statt 4.90 Tafelmesser “4ever” 4.45 statt 8.90 Gültig bis 11.5.

statt 3.80

Linsoft Kosmetikund Taschentücher Beispiel: Linsoft Personalized Cube im Duo-Pack (kann mit persönlichem Foto versehen werden) 2 x 90 Stück 3.– statt 3.80 Solange Vorrat

50%

27

statt 4.90

95

statt 55.90

Alle Bratpfannen der Serien Titan und Ceramica Beispiel: Bratpfanne “Titan” flach, ø 28 cm, antihaftbeschichtet, innen Hartgrundbeschichtung, für alle Herdarten (ausser Induktion). 27.95 statt 55.90 Solange Vorrat Erhältlich in grösseren MigrosFilialen.

1820

statt 22.80

Calgon Wasserenthärter 20% günstiger Beispiel: Calgon Ultra 2-PhasenPulver 1,5 kg 18.20 statt 22.80 Gültig bis 11.5. Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

14

80 statt 19.80

Yvette Feinwaschmittel im Duo-Pack 5.– günstiger Beispiel: Yvette Care, für Wolle und Seide, Nachfüllbeutel 2 x 1,5 Liter 14.80 statt 19.80 Solange Vorrat

50%

11

45

statt 22.90

Alle Mivit und Victorinox Küchenmesser Beispiele: Victorinox Brotmesser 11.45 statt 22.90 Mivit Tranchiermesser 13.45 statt 26.90 Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.


Noch günstiger Gültig vom 28.4. bis 4.5.

50%

29.–

statt 58.–

49

90

je

Trevolution Damen- oder Herren-Trekkingjacke Damen: Farbe Rot, Gr. S - L Herren: Farbe Schwarz, Gr. M - XL Solange Vorrat Erhältlich in grösseren MigrosFilialen und SportXX.

9

12

90

Herren Boxer Short im Duo-Pack Solange Vorrat

39

12

90 statt 17.80

Herren Slip oder Short Bogart Slip Short 19.90 statt 27.80 Solange Vorrat

90

Kinder- und BabyTagwäsche in Mehrfachpackungen Beispiele: Knaben Boxer Short im Duo-Pack 9.90 Baby Body kurzarm im 3er-Pack 16.90 Solange Vorrat Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

Büroboxen im Duo-Pack Beispiel: Spacebox, 5 Schubladen mit Auszugssicherung, stapelbar 29.– statt 58.– Solange Vorrat Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

14

90

Damen Shorty Solange Vorrat

9

90

Badeslipper für die ganze Familie Beispiele: Kinder Badeslipper 9.90 Damen Badeslipper Pink, Gold oder Silber 9.90 Solange Vorrat

90

Nackenstützkissen Tine Inhalt: 100% Memory Foam, Bezug: Velours, Baumwolle/ Polyester, 2 Stück, 32 x 47 x 10 cm Solange Vorrat Erhältlich in grösseren Migros-Filialen und Micasa.

14

90

13

90 statt 18.–

Cleverbag Herkules, 35 Liter im 5er-Pack Solange Vorrat

Damen Tagwäsche in Mehrfachpackungen Beispiel: Damen Panty im Duo-Pack 14.90 Solange Vorrat Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.


Weitere Aktionen Biscuits/Feingebäck Gültig vom 28.4. bis 4.5. Alle Preussen 20% günstiger Beispiel: Dessert-Preussen 220 g 1.50 statt 1.90 vom 28.4. bis 4.5. Bananita-Roulade Stück à 460 g 4.80 statt 6.– Blumen/Pflanzen Gültig vom 28.4. bis 4.5. Bio Küchenkräuter (Rosmarin, Thymian, Salbei, Petersilie, Basilikum, Schnittlauch, Minze und Lavendel) pro Pflanze 3.90 Gültig vom 28.4. bis 4.5. Margeriten Liliput pro Pflanze 2.90 Charcuterie vom 28.4. bis 4.5. Bärlauch Brätkügeli per 100 g 1.60 statt 2.– vom 28.4. bis 4.5. Engadiner-Platte per 100 g 5.25 statt 6.60 vom 28.4. bis 4.5. Gewürzschinken geschnitten per 100 g 3.20 statt 4.– vom 28.4. bis 4.5. Olma Bratwurst 2 Stück, 320 g 4.30 statt 5.40 vom 28.4. bis 4.5. Rohesspeck Duo Pack per 100 g 9.80 vom 28.4. bis 4.5. Wurstspezialitäten Weisswürstli 220 g 4.10 statt 5.10 Debreziner 220 g 4.40 statt 5.50 Käsewürstli 220 g 4.70 statt 5.90 Convenience vom 25.4. bis 8.5. Cornatur Hit Quorn Schnitzel nature Schale à 340 g 6.50 statt 9.30 Fisch vom 28.4. bis 4.5. Gewürzlachs Duo-Pack Zucht aus Norwegen 2 x 100 g 10.90 statt 13.80 vom 28.4. bis 4.5. Loup de mer ausgenommen Zucht aus Griechenland nur in Bedienung per 100 g 2.30 statt 2.90

CH

CH

CH

Genossenschaft Migros Zürich

vom 28.4. bis 4.5. Sushi California Roll ca. 140 g 5.20 statt 6.90 Sushi Thon & Paprika ca. 160 g 5.20 statt 6.90 Sushi Maki Mix ca. 160 g 7.90 statt 10.50

Donnerstag, 30.4. Schweinshaxe Cremolata (Herkunft Fleisch: Schweiz), Rotweinsauce mit Gemüsewürfeli, Pilzrisotto, Blattspinat Freitag, 1.5. Feiertag Montag, 4.5. Walliser Rösti

vom 28.4. bis 4.5. Zanderfilets Wildfang aus Holland per 100 g 3.90 statt 4.90 Fleisch vom 28.4. bis 4.5. Schweins-Früchtesteak in Bedienung Schweiz per 100 g 3.50 statt 4.50

CH = nationale Aktion

Notizen

vom 28.4. bis 4.5. Schweinshals Schweiz per 100 g 1.90 statt 2.40 vom 28.4. bis 4.5. Schweinsnierstück Schweiz per 100 g 3.30 statt 4.20 Frisch und fertig Gültig vom 28.4. bis 4.5. Alle Anna’s Best geschnittenen Früchte in Schale 20% günstiger Beispiel: Ananaswür fel 350 g 4.30 statt 5.40

CH

vom 28.4. bis 4.5. Anna’s Best Ravioli Galbani Riccotta Mozzarella 3 x 200 g 11.90 statt 15.90 Geflügel vom 28.4. bis 4.5. Poulet Nuggets Brasilien 500 g 6.50 Menübeilagen/-zutaten vom 28.4. bis 4.5. Kräutersauce Duo Pack Rosetten 12 x 10 g 5.90 statt 8.40 Milchprodukte vom 28.4. bis 4.5. Züribieter Crème fraiche Nature Becher à 200 g 2.50 statt 2.90 Migros-Restaurants Profitieren Sie Montag bis Freitag von unserem Mittags-Hit für 10.50. Dienstag, 28.4. Adrio gebraten (Herkunft Fleisch: Schweiz/Brasilien), Kräuterrahmsauce, Spiralnudeln, Broccoli Mittwoch, 29.4. Rindfleischvogel (Herkunft Fleisch: Schweiz), an Rotweinsauce, Spätzli, Gourmetgemüse

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Fun Cornets im 16er-Pack 8 x Vanille und 8 x Erdbeer Solange Vorrat

Tiefgekühlt


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Leerdammer Nussig-mild im Geschmack. 8 Scheiben/200 g 4.80

Spring Edition Scotland Rauchlachs Mit Knoblauch, Zitrone und Kräutern. Hergestellt in Schottland mit schottischem Zuchtlachs. per 100 g 8.50 Mini-Suprême Tafelschokoladen: Coeur de Macadamia, Bouquet d’Orange oder Noir Authentique Die beliebten Suprême-Tafeln neu im praktischen Kleinformat; ein Genuss für unterwegs! 30 g 1.20

Léger Jogurt Schokolade 180 g –.75

Larry’s Pastillen Die neuen zuckerfreien, zweifarbigen Gummibonbons vereinen zwei verschiedene Geschmacksrichtungen. Im praktischen, kleinen Böxli für unterwegs. Beispiel: Larry’s Mint-Menthol- oder Cola-Lemon Pastillen 23 g je 2.10 (Weitere Geschmacksrichtungen: Erdbeer-Rhabarber, Eukalypthus-Mentol, Pêche-Melba, Cranberry-Lime und Lakritz)

Torrone Schokoladekugeln Kleine Geschenkbox gefüllt mit Torrone Kugeln und verschiedenen Glückwunschkarten 170 g 7.90

Zweifel Graneo Original oder mild Chili Ein hochwertiger Mehrkornsnack aus fünf verschiedenen Getreidesorten. Graneo - der genussvolle Snack für Zwischendurch. 100 g je 2.95

Fanjo Douche Gel Sorbet Zitrone oder Himbeere Eine eiskalte Erfrischung mit leicht kühlender Wirkung. Hautverträglichkeit dermatologisch bestätigt, ph-Hautneutral. 250 ml 3.80

Esthetic Flüssigseife Babassuöl Kokosmilch Nachfüllbeutel Wertvolles Öl aus der BabassuPalme und Kokosmilch verwöhnen Ihre Haut und machen sie geschmeidig und zart. Hautverträglichkeit dermatologisch bestätigt, ph-Hautneutral. 250 ml 3.90

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Migros-Magazin 18, 27. April 2009

Augenblicke

NEWS | 49

RAPPENSPALTE

Es sind die prickelnden Momente, die das Leben aufregend machen. Ein Blick, der mehr sagt als tausend Worte. Mit Essence zaubern Sie im Nu ein Augen-Make-up, dem kein Mann widerstehen kann.

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Schmucke Stücke

Nik Thomi (29)

moderiert mit viel Charme jeden Sonntag die Hitparade auf DRS 3.

Nik Thomi, wann und wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Mit 14 Jahren putzte ich in einer Druckerei Folien und klebte SBB-Schreibblöckli, bis ich wegen einer Lungenentzündung aus dem letzten Loch pfiff. Wo und was speisen Sie am liebsten auswärts?

Im Migros-Take-away im Bahnhof Bern ein saugutes Thon-Sandwich für Fr. 5.40. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Bild Raphaela Pichler

Die neuen Accessoires der Migros sind nichts für brave Mädchen. Ob zur Uni-Garderobe oder mit floralen Stoffen kombiniert, beim Schmuck gilt: bloss keine Zurückhaltung! Gemixt wird, was gefällt – sommerlich leicht und frech. So verleihen Sie mit verspielten Ketten und Armbändern sowie bunten Haaraccessoires jedem Outfit einen Hauch von Hippie-Chic.

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Annaberg-Buchholz und Seiffen im Erzgebirge Böhmisches Bäderdreieck und königliche Stadt Loket ■ Fakultativ: Die «Goldene Stadt» Prag ■

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Oberwiesenthal. 2. Tag: Panoramafahrt durchs Erzgebirge. Auf einer geführten Tour im Markus-RöhlingStolln haben wir die Gelegenheit in die Welt des Silber- und Kobalt-Bergbaus einzutauchen. Anschliessend individueller Rundgang in der alten Bergbaustadt Annaberg-Buchholz. Weiterfahrt durch die hügelige Landschaft nach Seiffen, das Zentrum der Holzspielwarenindustrie und Heimat der Nussknacker und Räuchermännchen. Besuch einer Schauwerkstatt und Zeit zur freien Verfügung. 3. Tag: Böhmische Bäderstädte und mittelalterliches Loket. Am Vormittag statten wir dem reizvollen Städtchen Loket einen Besuch ab. Nach einer Fahrt durch die lieblichen Naturlandschaften von Westböhmen erreichen wir den schönen Kurort Marienbad. Wir fühlen uns wie in der Zeit der Belle Epoque und geniessen den Anblick der prunkvoll restaurierten Villen und Kolonnaden. Am Nachmittag besichtigen wir den mondänen Badeort Karlsbad, an der Mündung von Tepla und Eger gelegen. Nach einer geführten Stadtbesichtigung Rückreise nach Oberwiesenthal. 4. Tag: Fakultativer Ausflug nach Prag. Das Stadtbild wird vom Hradschin beherrscht, einer hoch über der Moldau gelegenen Burg. Unterhalb liegt die reizvolle Kleinseite mit ihrem mittelalterlichen Charakter, zahlreichen Palästen sowie verschiedenen Plätzen und Gärten. Die legendäre Karlsbrücke verbindet diesen Stadtteil mit der Altstadt. Bekannte Zentren der Neustadt sind der Wenzelsplatz und der Karlsplatz. Wir lernen diese Stadt auf einer geführten Besichtigung näher kennen. 5. Tag: Oberwiesenthal – Soos / Franzensbad – Eger – Deggendorf. Unseren ersten Stopp widmen wir dem einzigartigen Naturschutzgebiet Soos und sehen eine faszinierenden Moorlandschaft. Bei einem Spaziergang durch den beliebten Kurort Franzensbad, der ebenfalls zum Böhmischen Bäderdreieck gehört, treffen wir auf gelb/weisse Häuserfassaden, die dem Ort einen mediterranen Stil verleihen. Das Markenzeichen von Eger ist der grosse Hauptplatz mit Zierbrunnen, vielen farbigen Fachwerkhäusern und reichlichen Strassencafés und Restaurants. Über die Landesgrenze und via Regensburg fahren wir unsere Reise nach Deggendorf fort. 6. Tag: Deggendorf – Schweiz. Im Laufe des Morgens Abfahrt von unserem Hotel und Rückreise via Landshut, München und Memmingen in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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6 Tage inkl. Halbpension 660.– 595.– Daten 2009 Sonntag – Freitag 14.06.–19.06. 19.07.–24.07. 12.07.–17.07. 26.07.–31.07. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft in guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 5 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Prag am 4. Tag) Geführte Stadtbesichtigung in Karlsbad Eintritt Bergwerk, Schauwerkstatt Seiffen und Naturreservat Soos Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 0.– Fakultativer Ausflug Prag inkl. Mittagessen 55.– Annullationsschutz 15.– ■

Ihre Hotels Das gute Mittelklasshotel Best Western Birkenhof T-•••+ (off. Kat.****) liegt im Kurort Oberwiesenthal. Die 172 ruhigen Zimmer sind komfortabel und mit vielen Annehmlichkeiten ausgestattet und verfügen über Telefon, Satelliten-TV, Radio, Minibar und Haartrockner. Zum Hotel gehören zwei Restaurants, eine Bar und ein Wellness- Bereich mit Fitness, Bad, Sauna, Solarium und Massage. Auf der Rückreise: Übernachtung im guten Mittelklasshotel in Deggendorf. Auftragspauschale gültig für beide Reisen Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch

Südböhmens Natur und grandiose Baudenkmäler Die «Goldene Stadt» Prag ■ Fakultativ: Ausflug Böhmerwald und Krumau ■

ab Fr.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz – Budweis. 2. Tag: Budweis, fakultativer Ausflug Böhmerwald. Wir besuchen die Region des grossen Moldaustausees und fahren entlang dem gleichnamigen Fluss durch Rosenberg und Hohenfurt. Durch eine reizvolle Naturlandschaft geht es weiter nach Krumau. Historische Häuser, zwischen denen das Areal des Schlosses (Unesco-Weltkulturgut) und die Kirche des heiligen Veits dominieren, bilden einen Altstadtkern von seltener Harmonie und Schönheit. Anschliessend Fahrt zurück nach Budweis. Gemeinsamer Spaziergang durch den Stadtkern mit seinem Markplatz. 3. Tag: Budweis – Trˇebonˇ – Tábor – Burg Sternberk – Prag. Unseren ersten Stopp machen wir in Trˇebonˇ, seit dem 16. Jh. das Zentrum der Karpfenzucht. Der Stadtkern besteht aus dem Markplatz mit schönen Bürgerhäusern, dem Renaissance-Rathaus und dem Schloss. Weiter geht es durch das BiosphärenReservat, mit vielen Seen und Teichen. Eine weit grössere Stadt ist Tábor, wo wir ein phantastisches Altstadtensemble antreffen. Nicht weit von Prag besuchen wir die Burg Sternberk, die stolz über dem Fluss Sasau steht. 4. Tag: Prag mit Altstadtbesichtigung. Zum imposanten Stadtbild von Prag gehören die Karlsbrücke mit neunundzwanzig Heiligenstatuen, die Prager Burgstadt (Hradschin), die Altstadt mit den fröhlichen Märkten sowie verschiedene Kirchen, u. a. die Teynkirche, mit der ältesten Orgel Europas. Am Vormittag unternehmen wir, unter kundiger Führung, eine Besichtigung der Altstadt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. 5. Tag: Der Prager Burgberg. Vormittags interessante Besichtigung der Prager Burg. Hier befindet sich die offizielle Residenz des tschechischen Staatspräsidenten. Jede Stunde kann man heir die Wachablösung der in rot-weiss-blauen Uniformen gewandeten Soldaten verfolgen kann. Von den Gärten der Festungsanlage hat man einen schönen Blick über die Stadt. Freier Nachmittag für individuelle Entdeckungen und Einkäufe. 6. Tag: Prag – Schweiz.

625.–

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Pro Person in Fr.

6 Tage gem. Programm 695.– 625.– Daten 2009 Sonntag – Freitag 12.07.–17.07. 23.08.–28.08. 26.07.–31.07. 30.08.–04.09. 09.08.–14.08. 06.09.–11.09. Unsere Leistungen Fahrt mit modernem Komfort-Fernreisebus Unterkunft in Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 3 × Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) – 2 × Frühstücksbuffet (2. und 4. Tag) Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Böhmerwald am 2. Tag) Geführte Stadtbesichtigungen in Trˇebonˇ, Tábor und 2 × in Prag Führung Burg Sternberk Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 120.– Fakultativer Ausflug Böhmerwald 45.– Annullationsschutz 20.– ■ ■

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Migros-Magazin 18, 27. April 2009

schaufenster

NEWS | 51

Ein Hase für die Nase

Duften ist eine Typfrage. Also, sind Sie a) der Geniesser, der von der schnittigen Jacht schwärmt, b) der Draufgänger, der Glücksspiele liebt, c) der Szenetyp, den man auf dem roten Teppich findet oder d) der Athlet, der auf allen Wellen surfen kann? Für jeden Typ bietet die neue Herrenduftlinie Playboy den passenden Lockstoff als Bodyspray, Eau de Toilette und After Shave: «Miami» mit der frisch-holzigen, «Vegas» mit der sinnlich-erdigen, «Hollywood» mit der orientalischen Note und «Malibu», der wie eine Ozeanwelle belebt. Playboy Miami Bodyspray, 150 ml, Fr. 8.90* After Shave, 100 ml, Fr. 19.90* Eau de Toilette, 50 ml, Fr. 19.90* * Nur in ausgewählten grösseren Filialen.

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52 | Migros-Magazin 18, 27. April 2009

Welcher Kühlschrank Letzte Folge! Diese Woche stellen wir Ihnen zwei weitere Extreme vor: Gourmet ebenfalls guten Geschmack, aber sie muss auf jeden Rappen achten. Ob nun WG-Engell

U

nd, wissen Sie jetzt, ob Sie eher zu den Frische-, Anna’s-Best-, Sélection-, M-Budget-, oder Fleisch-Typen gehören? Sie sind sich noch nicht ganz sicher? Dann lesen Sie heute in unserer letzten Folge, worauf der selbständige Malermeister Roland Alispach und die Stu-

dentin der Publizistik- und Kommunikationswissenschaften Birte Rinas aus Zürich beim Einkaufen achten. Auch diese Woche können Sie, liebe Leserin, lieber Leser, an unserem Wettbewerb «Welcher Kühlschrank-Typ sind Sie?» teilnehmen – allerdings zum letzten Mal. Und auch diese

1. Welcher Kühlschrank-Typ ank-Typ ist Birte Rinas? A) M-Budget-Typ B) Anna’s-Best-Typ C) Sélection-Typ D) Migros-Topline-Typ

❏ ❏ ❏ ❏

1. Das hat Studentin Birte Rinas (22) aus Zürich im Kühlschrank: rischen Birtes Kühlschrank ist gefüllt mit frischen Zutaten für feines Essen in grosserr Runde, Rüeb eblili, Sa Sala lat, t, aber für kleine Geldbeutel: Käse, Rü Rüebli, Salat, s. Teures Tomaten, Camembert und Joghurts. Rindfleisch gibts selten, dafür viel Poulet. Ihre n in allen Spezialität: frisch gekochte Suppen orrat. Dank Variationen. «Ich koche gern auf Vorrat. Topl To plin ine hält hält den Frischhaltedosen von Migros Topline ucher gibts alles länger, und für Spontanbesucher immer eine warme Mahlzeit. So sieht Birte aus: 1,68 Zentimeterr gross, n trage ich schlank und sportlich. «Am liebsten schu sc huhe he u nd Jeans, ein hübsches Oberteil, Turnschuhe und ganz viel Schmuck.» So ist Birte als Partnerin: Mit ihr kann man rt ohne entspannt und vor allem garantiert hen. Wenn es Zickenalarm um die Häuser zu ziehen. er dieser Frau Ihnen gelingt, die fürsorgliche Ader für sich anzuzapfen, werden Sie in jeder Hinicht ic ht n ur sicht profitieren. Diese Frau kann n nicht nur kochen, sondern auch zupacken.

Woche gibt es für Sie als Hauptpreis wieder einen Gutschein in Höhe von 500 Franken für einen Kühlschrank Ihrer Wahl von melectronics zu gewinnen. Sie müssen lediglich erraten, zu welchen Kühlschrank-Typen unser WGEngel Birte Rinas und der Gourmet Roland Alispach gehören.

Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Mitraten. Die Auflösung finden Sie nächste Woche im Migros-Magazin. Redaktion Jacqueline Jane Bartels, Ursula Bickel Bilder Nik Hunger Styling Kim Dang Haare und Make-up Katja Jaisli


schaufenster

MITRATEN | 53

-Typ sind Sie?

Roland Alispach gibt für allerhöchsten Genuss Geld aus. Birte Rinas liebt oder Feinschmecker — beide schätzen die Frische in der Migros. Migr 2. Welcher KühlschrankTyp ist Roland Alispach? A) Frische-Typ B) M-Budget-Typ C) Anna’s-Best-Typ D) Sélection-Typ

❏ ❏ ❏ ❏

2. Das hat Roland Alispach (55) aus Arlesheim im Kühlschrank:

Ob feinstes Bündnerfleisch, edle Käsesorten von Sélection oder frische Bio-Produkte wie Kräuter und Gemüse — Roland Alispach legt grossen Wert auf beste Qualität. «Bio bedeutet, dass wir langfristig etwas für eine gesunde Erde leisten.» Saisonale Produkte, nachhaltige Fischerei, keine Tiere aus Massenhaltung und kurze Transportwege sind für den Feinschmecker Pflicht. So sieht Roland aus: Gut genährt, aber gesund, mit kleiner Ausprägung der Körpermitte: «Ich habe zwölf Kilo abgenommen. Aber wer gern gut essen geht und selbst kocht, der kämpft mit überflüssigen Pfunden.» So edel wie seine Vorräte seine Hemden und Schuhe. Ein Bonvivant eben. So ist Roland als Partner: Er kann kochen und einkaufen, aber nur Spitzenprodukte wie von Sélection. Auf seinen Bauch achtet er — so oder so. Sie werden sein Candle-Light-Dinner lieben.

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Migros-Magazin 18, 27. April 2009

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Kochen mit der «Saisonküche» > ADRIAN GERBER

Adrian Gerber ist ein Original, trotz Forelle nur halbherziger Fischer, Taxifahrer auf dem Rhein, Bachliebhaber und begnadeter Lebenskünstler.

Bach auf dem Bach

Das Fischen überlässt er der Migros, das Kochen der «Saisonküche». Adrian Gerber lebt am Tag mit Bach auf dem «Bach» und träumt nachts von seinem Lebensstilzentrum.

W

arum ist es am Rhein so schön?», singen die deutschen Nachbarn feuchtfröhlich, während die Elsässer musikalisch zum Rhein schweigen. In Basel wird «Z’Basel an mym Rhy. Jo, dert mecht i sy» intoniert, und aus Adrian Gerbers Fährboot erklingen Johann Sebastian Bachs «Brandenburgi-

sche Konzerte». Bach passt gut zum «Bach», wie die Basler zu ihrem Rhein sagen. Trotzdem: Adrian Gerber (57) schätzt am meisten die Ruhe auf dem Wasser. In der milden Herbstsonne, an einem leicht nebligen Novemberabend oder wenn die warmen FrühlingstemperaturendieRheinborde begrünen. Dann wird es

wieder Zeit für seine tägliche Siesta am oder auf dem Rhein, die je nach Geschäfts- und Wellengang lange dauern kann.

Eine Kerze für Gans Hugo in Mariastein Wehmütig erzählt er «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius von der Moschusgans Hugo, die

er im Basler Hafenbecken kennenund lieben gelernt hat. Nach einer Zwischenlandung ist das Federvieh einfach nicht mehr weitergeflogen. Also gab er ihm einen Namen. Obwohl Hugo – übrigens wie alle Gänse – nie sprach, war LESEN SIE WEITER AUF SEITE 56


56 | Migros-Magazin 18, 27. April 2009

es der Augenaufschlag, der Gerber verzauberte. «Hugo hat mir jeden Morgen bei meiner Fahrt ins Hafenbecken zugezwinkert. Nun ist er verschwunden. Dies nach Jahren der Treue», erläutert er der «Saisonküche»Köchin seine Trauer. Er vermute – da Hugos Leiche nie aufgetaucht ist –, dass dieser im Kochtopf sein trauriges Ende gefunden hat. Darum habe er für die Moschusgans in der Gnadenkapelle im nahen Wallfahrtsort Mariastein SO eine Kerze angezündet, erzählt er weiter, wobei der Zuhörer bei Adrian Gerber nie so genau weiss, ob der nun flunkert oder nicht.

im Kies und lassen sich den Fisch mit dem Gemüse schmecken.

Ein Zentrum für Lebensführung Der Lebenskünstler Gerber erzählt beim Essen von seinen vielfältigen Berufen, seinen Erlebnissen als Limousinenchauffeur, von seiner Idee und Gründung des ersten Rhytaxis in Basel, von den neuen Booten, die im Mai auf dem Rhein verkehren werden und

von seinen Stammpassagieren, die schon fast Freunde sind. Er spricht über sein abgebrochenes Medizinstudium und von seinem grossen Traum, in der ehemaligen Schlafklinik im solothurnischen Mariastein ein Zentrum für eine nachhaltige Lebensart zu gründen, in dem sich Fachleute mit Laien austauschen können. «Viele unserer sogenannten Zivilisationserkrankungen sind vermeidbar», betont Gerber. Noch hat er keine

Am Rhein und im Kochpapier zur gedämpften Forelle A

B

D

E

Birchermüesli, Cervelat und scharfer Senf Zwar steht heute gedämpfte Forelle mit Gemüse auf dem Speisezettel, aber seine zwei bevorzugten Sommergerichte sind Birchermüesli und «Waldfescht», also ein Cervelat mit scharfem Senf und knusprigem Brot. Fisch gibt es bei ihm nur an speziellen Tagen oder wenn das Migros-Magazin mit an Bord ist. Und diese besagte Bio-Forelle dampft schon seit einigen Minuten im Topf auf dem Feuer vor sich hin. Dies mitten in der Stadt, direkt auf dem vom Wasser freigegebenen Kies- und Lehmboden. «Hier halte ich stets meine Siesta ab», sagts und legt sich für einen Augenblick flach hin. So ein Mittagsschlaf verursache Durst, und den lösche er nach der Siesta gegenüber bei Hugo. Hugo? Ja, es gebe noch einen zweiten auf dem Rhein. Der könne aber nicht fliegen und habe auch keine Flügel, sondern sei kochender Gastgeber im Restaurant MS Veronica, das zum Rheinbad Breite gehöre. Die Forelle scheint gar zu sein. Pistorius hebt den Deckel. «Wie das duftet», bemerkt Gerber anerkennend zur Köchin. Und schon sitzen die beiden am Rheinbord

Mehr Rezepte: www.saison.ch

Geldgeber für seine komplexe Vision gefunden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Wie so vieles im Leben von Adrian Gerber. «Nur ein richtiger Fischliebhaber wird nicht aus mir. Auch wenn diese Forelle die beste meines Lebens war», verabschiedet er sich charmant von Andrea Pistorius, die an diesem Tag einmal mehr nicht weiss, ob der sympathische Lebenskünstler sie anflunkert oder nicht. Wie

A Alles frisch von der Migros. Auch die Bio-Forellen. B Kochen leicht gemacht. Fisch, Gemüse, Kräuter und Kochpapier. C Viele Kochutensilien benötigt dieses Rezept nicht. Die DampfKonstruktion besteht aus einer gelöcherten Alu-Schale. D Die Mittlere Brücke naht. E Wenn der Köder nichts taugt und die Fische nicht beissen — die Migros hat sie, die frischen Fische.

C


à la carte

auch immer. Bei Adrian Gerber ist alles im Lot und auf dem Bach. Zwar wird er für Gesellschaften auch auf seinen neuen Fährbooten keinen Fisch anbieten, aber dafür Fondue, «Waldfescht» und natürlich Birchermüesli. «Das Beste», wie er sagt.

ADRIAN GERBER | 57

Im Kochpapier gedämpfte Forelle

Für 4 Personen

Text Martin Jenni Bilder Marco Aste

www.baslerrhytaxi.ch www.msveronica.ch www.badhysli.ch

Zutaten 2 Karotten 1 kleiner Sellerie 1 Lauch 2 Frühlingszwiebeln 2 Knoblauchzehen 1 Bio-Zitrone 4 kleine Bio-Forellen Salz, Pfeffer 1 Bund glattblättrige Petersilie 1 TL Wacholder 1 TL Pfefferkörner 50 g Butter

Zubereitung 1) Karotten, Sellerie, Lauch und Zwiebeln in feine Streifen schneiden, am besten mit einem Julienneschneider. Knoblauch und Zitrone in feine Scheiben schneiden. 2) Forellen mit kaltem Wasser abspülen, mit Haushaltspapier trocken tupfen. Innen und aussen mit Salz und Pfeffer würzen. Hälfte der Petersilie sowie einige Zitronenscheiben in die Bäuche verteilen. 3) Das Gemüse auf 4 grosse Stücke Kochpapier verteilen. Hälfte der Zitronen- und Knoblauchscheiben und des Wacholders sowie der Pfefferkörner darauf verteilen. Fische auf das Gemüse legen. Restliche Zitronen- und Knoblauchscheiben auf

die Fische legen, mit den restlichen Körnern bestreuen. Butter in Flocken auf den Fischen verteilen. 4) Papiere oben verschliessen und falten. Enden zusammendrehen. Wasser in einem grossen Topf oder Bräter mit Deckel aufkochen. Sieb oder Dämpfeinsatz hineinlegen, sodass dieses das Wasser nicht berührt. Fische auf den Dämpfeinsatz legen, Bräter mit Deckel verschliessen und Fische ca. 20 Minuten im Dampf garen. Dazu passen Salzkartoffeln oder ein knuspriges Brot.


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à la carte

KOCHTIPPS

Migros-Magazin 18, 27. April 2009

TIPPS DER WOCHE

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Dank Züchtungen der Forschungsanstalt Wädenswil gedeihen auch in der Schweiz Fenchelsorten, die eine Ernte von Mai bis November erlauben. Bei uns sind Sommer- und Herbstsorten auf dem Markt.

len an den Stielen sollten nicht angetrocknet sein. Fenchel hält sich im Gemüsefach des Kühlschranks problemlos mehrere Tage. Der Vitalstoffe wegen sollte man Fenchel möglichst frisch und roh verwenden.

> Ernährungsinfo: Fenchel enthält Vitamin C und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Eisen. Die ätherischen Öle Anethol und Fenchon sorgen für die erfrischende Wirkung und den anisartigen Geschmack. Roh ist der Fenchel leicht verdaulich und regt die Darmtätigkeit an. 100 Gramm enthalten 1,1 g Eiweiss, 0,3 g Fett, 5,6 g Kohlenhydrate und 68 kJ/16 kcal.

> Vor- und Zubereiten: Kraut, Stängel und Wurzel werden weggeschnitten, die Knolle wird gewaschen und

> Einkaufen und Aufbewahren: Fedriges und leuchtendes Grün ist ein Zeichen für Frische. Die Schnittstel-

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halbiert. Zarte Stängel kann man mitverwenden und das Kraut über ein fertiges Gericht schneiden. Zum Rohessen als Salat oder Brotbelag sollte Fenchel für ein intensives Aroma ganz fein geschnitten oder gehobelt werden. Als Gemüse in Olivenöl knackig dünsten, oder für einen Gratin in Salzwasser kurz vorkochen. > Serviertipps: Roh als Saft, Salat oder Carpaccio ist Fenchel sehr erfrischend und am vitaminreichsten. Er lässt sich ausgezeichnet mit Fisch und Meeresfrüchten kombinieren. Mit Raclettekäse oder Mozzarella überbacken, ergibt er mit Salat eine vollwertige Mahlzeit. Als Gewürz harmoniert Safran besonders gut mit Fenchel.

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Migros-Magazin 18, 27. April 2009

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MIGROS ZÜRICH

KULTURPROZENT

NahReisen: Albisrieden

Beat Haas, Stadtarchäologie Zürich, und Hans Amstad, Präsident des Vereins Ortsmuseum Albisrieden, stellen die alten Dorfhäuser vor, deren Geschichte teilweise bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Sie führen auf einem Spaziergang am Stadtrand in eine zum Teil traditionell anmutende Landschaft mit überraschender Aussicht auf die Stadt. Sa, 9. / Do, 21. Mai, 14.30 Uhr Treffpunkt: Vor dem Albisriederhaus Eine Veranstaltungsreihe von Grün Stadt Zürich und MigrosKulturprozent. www.nahreisen.ch

Betört mit Farben und Düften: das Seleger Moor mit Hunderten von Azaleen und Rhododendren.

Bild: Bruno Bolinger

KleinkunstGenuss Im Migros-Hochhaus, Limmatplatz, Theatersaal Fr, 8., Sa, 9. Mai, 20 Uhr Tobias Mann — Man(n) sieht sich! Ein Endzwanziger in Wort und Lied: Der vielfach preisgekrönte Kabarettist liefert obendrein tagesaktuelle Kommentare und Kabinettstückchen, ironischsatirische Lieder, um dem Humor auf den Grund, sich selbst auf den Geist und in Glanz und Gloria aus sich herauszugehen. Billette zu Fr. 23.– / 18.– (ermässigt). Vorverkauf: Billett-Service, Migros City, Tel. 044 221 16 71, und Hotelplan Limmatplatz, Abendkasse ab 19 Uhr. Konzept und Realisation: Migros-Kulturprozent www.im-hochhaus.ch

«Amoore mio» — das Seleger Moor

Ab 1. Mai wieder zu bestaunen im Seleger Moor in Rifferswil ZH: Hunderte blühender Rhododendren und Azaleen.

W

enn die Rhododendren und Azaleen ab Mitte Mai blühen, dann lockt das Seleger Moor in Rifferswil ZH mit all seinen Reizen zum Besuch. Eine tolle und farbenprächtige Rhododendrenund Azaleenschau sowie der grösste Farngarten der Schweiz verzaubert Jung und Alt auf über 120 000 Quadratmetern. Dazu eine Parkanlage, in der man mehrere Stunden gemütlich spazieren kann. Am Wegrand laden romantische Parkbänke zum Verweilen und Geniessen ein. Einfach abzuschalten und die Natur zu geniessen, fällt im Seleger Moor leicht.

Der Park zeigt sich zu jeder Jahreszeit wieder in einem anderen Kleid. Ständig blüht Neues, das Bild des Moors verändert sich alle zehn Tage. Aktuell verzaubern Scheincallas und früh blühende Rhododendren die Besucher.

Altes Hochmoor der Nachwelt erhalten Oft sind Maler im Park anzutreffen, welche die Schönheit des Moors auf Leinwand bannen. Neben der blühenden Flora begeistert der Park auch mit einer spannenden Fauna. Das Seleger Moor wurde von Robert Seleger

vor 56 Jahren gegründet. Er liess den Park immer wieder vergrössern, achtete aber stets darauf, dass es den Eindruck einer natürlich gewachsenen Landschaft beibehält. Die Kombination von einheimischen Gehölzen und fremden Pflanzen bietet neben einem besonderen botanischen auch einen grossen ästhetischen Reiz. Im Jahr 1978 überführte Robert Seleger den Park in eine Stiftung, damit das Seleger Moor der Nachwelt erhalten bleibt. Zehn Jahre später ging der Park eine Patenschaft mit der Migros Zürich ein, die bis heute besteht. Fabian Pöschl


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Migros-Magazin 18, 27. April 2009

NEWS

MIGROS ZÜRICH | 63

Aromatisches aus der Region

Die Migros Zürich bietet hauptsächlich Küchenkräuter aus der Region an — biologisch angebaut. Thai-Massage im Fitnesspark Rhythmische Akupressur entlang der Körper-Energielinien: Die Thai-Massage — auch als Thai-Fussmassage möglich — aktiviert Kräfte und Lebensenergien. Dies kann bei Beschwerden oder Krankheiten helfen, und es steigert das leibliche wie das geistige Wohlbefinden. www.fitnesspark.ch

Gartenmaschinen bei OBI Jetzt gibts bei OBI Bülach Süd und Volketswil alles, um den Garten auf Vordermann zu trimmen: Rasenmäher, Balkenmäher, Motorhacken, Vertikutierer und Elektrohäcksler, Motorsägen (Elektro oder Benzin), Heckenscheren (Elektro, Benzin oder Akku), Rasentrimmer (Elektro, Benzin oder Akku) und Rasenkantenscheren (Akku). www.obich.ch

Haushalt-Messe Meilen Vom 28. April bis 2. Mai führt die Firma Braun in der Migros Meilen ihre Produkte vor. Daneben gibt es auf das gesamte HaushaltElektro-Sortiment 10 Prozent Rabatt (ausgenommen Verbrauchsartikel).

Seit Jahren Migros-Lieferant: Gärtner Hansjürg Imhof mit Frau Elaine und den Söhnen Adrian und Daniel.

J

etzt gibt es in der Migros Zürich wieder Biokräuter. Basilikum, Peterli, Schnittlauch, Rosmarin und viele andere Kräuter, aber auch den in der asiatischen Küche so beliebten Koriander bezieht die Migros Zürich aus der Bio-Gärtnerei Imhof in Schwerzenbach. «Zu dieser Jahreszeit kommen fast alle unsere Kräuter aus der Umgebung und sind biologisch. Nur ganz früh im Frühling, wenn hierzulande die wärmende Sonne noch fehlt, wer-

den Kräuter aus Italien bezogen», erklärt Christoph Büttler, Leiter Marketing Blumen der Migros Zürich die Philosophie der Migros.

Bio: schmackhaft und aromatisch Nicht nur die Migros, auch die Kunden bevorzugen Biologisches aus der Region: «Die Nachfrage nach Biokräutern aus der Gegend steigt. Die Kunden möchten wissen, woher ihr Essen kommt»,

Impressum: Migros-Magazin, Region Zürich, Redaktion: Andreas Reinhart (ar), Eve Pfeiffer (EPF) Genossenschaft Migros Zürich, Corporate Communications, Postfach, 8021 Zürich, E-Mail: regio@gmz.migros.ch

fährt Christoph Büttler fort. «Die Kräuter aus der Region sind durch die kurzen Transportwege frischer, Biokräuter sind aber auch besonders schmackhaft und aromatisch.» Als biologische Kräuter bezeichnet werden laut Büttler Pflanzen, die naturgemäss kultiviert sind, die also natürlich wachsen. Kräuter mit dem Biosiegel müssen in der Schweiz strenge Auflagen erfüllen. «Und das ist auch gut so!» ergänzt Christoph Büttler. Fabian Pöschl


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MUSICAL

Der «Storm» kommt näher!

MIGROS ZÜRICH

Migros-Magazin 18, 27. April 2009

Die Wand ruft!

Klettern ist im Trend: Die Kletterzentren Milandia und Schlieren bieten alles fürs Klettertraining.

S

portklettern im heutigen Sinn nahm in Kalifornien um 1970 als Ausdruck eines neuen Lebensgefühls seinen Anfang und hat sich zu einem attraktiven Breitensport entwickelt. Während der letzten zwei Jahrzehnte wurden in der Schweiz Hunderte von Klettergärten, alpinen Routen und Bouldergebieten eingerichtet. Inzwischen sind im Alpenraum jährlich rund 2 Millionen Outdoor-Sportler unterwegs, ein grosser Teil davon kletternd.

In einer Grossstadt am Meer tobt eines Abends ein Jahrhundertsturm. Der unbeirrbare Barman AJ entschliesst sich trotz des Unwetters, seine Bar zu öffnen. Das stürmische Chaos treibt ihm die unterschiedlichsten Charaktere an den Tresen, alle mit ihren ganz eigenen Sorgen und Nöten. «Die Geschichte von ‹Storm› in einer Bar umzusetzen, wo in kurzer Zeit fremde Menschen viel übereinander erfahren, ist eine grosse Herausforderung für mich,» bemerkt Markus Buehlmann, der unter anderem bei «Ewigi Liebi» für die Choreografie verantwortlich war. «Wir werden das tolle Skript so umsetzen, dass trotz des aktuellen Bezugs zu den Krisen unserer Zeit die Besucher gut gelaunt und zuversichtlich nach Hause gehen.» Zurzeit probt die Truppe unter Buehlmanns Regie in Dietikon und zieht Ende April zusammen mit der Liveband nach Bülach um. Das Musical «Storm» spielt vom 1. Mai bis 21. Juni 2009 in der Stadthalle in Bülach. Alle weiteren Infos unter: www.stormthemusical.com

Eldorado für Hallenkletterer Die topmodernen Kletterhallen im Milandia in Greifensee sowie im Gaswerk Schlieren sind perfekte Eldorados für Indoor-Kletterer. Zahlreiche Plaisir-Routen, diverse Bereiche für spielerisches und anspruchsvolles Bouldern und ein vielfältiges und interessantes Kursangebot bieten Einsteigern und Profis Coachingund Weiterbildungsmöglichkeiten. Damit lassen sich die persönliche Klettertechnik und das Know-how im Umgang mit Seil und Sicherungsgeräten vertiefen.

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Klettern für alle — drinnen oder draussen: Kletterzentrum Milandia und Schlieren.

Wir verlosen 5 x 2 Tickets für eine beliebige Vorstellung (ausser Premiere). Senden Sie ein E-Mail mit dem Vermerk «Storm» und Ihrer Postadresse an regio@gmz.migros.ch; Einsendeschluss ist der 5. Mai 2009.

Was? Wie? Wo? Kletterzentrum Milandia Grossried 8606 Greifensee Tel. 043 366 58 37

Kletterzentrum Gaswerk Kohlestr. 12b 8952 Schlieren-Zürich Tel. 044 755 44 33 info@kletterzentrum.com www.kletterzentrum.com

Wer lieber draussen klettert oder den Sprung von der Halle in den Klettergarten wagen will, dem bieten die Kletterzentren interessante Weiterbildungskurse an. An vier Abenden oder zwei Samstagen lehren diese Kurse unter stressfreien Bedingungen die improvisierte Bergrettung für sich selber oder einen Partner sowie die outdoorspezifische Handhabung des Seils und der Seiltechnik. So können sich ambitionierte Kletterer vorbereiten, sich auch draussen sicher und selbständig zu bewegen. Miriam Dudek


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besser leben

Migros-Magazin 18, 27. April 2009

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Gut beraten mit dem Migros-Magazin > NEWS

LIEBE

ONLINEUMFRAGE

Mit einem Lächeln H

at Ihr Partner Humor? Und lachte er bereits als Jugendlicher viel? Dann dürfen Sie sich auf eine lange Beziehung freuen. Den Zusammenhang zwischen Humor und langer Partnerschaft entdeckten Forscher der DePauwUniversität in Indiana (USA). Sie warfen einen Blick in die Fotoalben von 650 Testpersonen im Alter zwischen 21 und 87 Jahren. Das Resultat: Diejenigen, die in der Jugend bereits viel lachten, waren Jahre später dreimal so selten geschieden wie jene, die auf den Fotos eher griesgrämig dreinblickten. Und der Grund laut den Wissenschaftern: Menschen mit fröhlichem Gemüt arbeiten eher an Partnerschaftsproblemen als weniger glückliche. Und sie wählen Partner, die ihre positive Lebenseinstellung teilen.

Neue Frage Worüber lachen Sie am meisten? > Über Stammtischwitze. > Meistens über andere. > Am liebsten über mich selbst. > Ich habe nichts zu lachen.

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Frage von letzter Woche Ist Ihr Kind am frühen Morgen überfordert? > Nein, mein Kind ist morgens voller Energie. > Ja, es kämpft gegen die Müdigkeit. > Kinder sollen sich der Schule anpassen, nicht umgekehrt. 28 % Kinder sollen sich der Schule anpassen.

39 % Ja, es kämpft gegen die Müdigkeit.

Fröhliche Menschen haben die besten Chancen für eine lange Partnerschaft.

MULTIMEDIA

IN FORM

Weltkultur per Mausklick

Leistung b beginnt im Kopf

Nach vier Jahren Vorbereitung ist die World Digital Library nun online. Die digitale Weltbibliothek bietet über das Internet eine riesige Fülle an Materialien wie Bücher und andere Druckerzeugnisse, Fotos und Musik aus dem weltweiten Kulturgut. Das Angebot kann von jedermann kostenlos genutzt werden. www.worlddigitallibrary.org

Bilder Look-foto, Getty Images, Keystone

33 % Nein, mein Kind ist morgens voller Energie.

ERZIE ERZIEHUNG

Zw Zwanglose Spiele

Ki Kinder unter sich spielen ohne Ko Konkurrenzgedanken. Das ändert sich sc schlagartig, wenn Erwachsene dabei si und die Regeln definieren: Gemäss ss sind de Universität Boston (USA) steht der da das Gewinnen im Vordergrund. dann Unge Ungeleitetes Spiel fördert hingegen Fairne und Gruppengefühl. Fairness

Keiner läuft schneller: Usain Bolt.

Energydrinks wirken selbst dann leistungssteigernd, wenn sie bloss als Mundspülung verwendet werden. Das wiesen Forscher der Uni Birmingham (GB) nach. Radsportler spülten den Mund mit zuckerhaltigen Getränken, durften aber nicht schlucken. Das Resultat: Obschon die Sportler keine zusätzlichen Kalorien aufnahmen, wurden sie schneller. Rezeptoren im Mund melden dem Gehirn offenbar die Zufuhr von Zucker, was allein schon die Leistungsfähigkeit der Muskeln erhöht.


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PROFIS RATEN Martin Hugi, Leiter Haus und Freizeit, Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu), Bern

Sich gut fühlen mit dem Medizinschrank, den die Natur zur Verfügung stellt: Kräuter wirken sanft und ohne Nebenwirkungen.

Stolpersteine im Alltag 300 000 Personen in der Schweiz stolpern, rutschen oder stürzen jedes Jahr im Haushalt und in der Freizeit. Fast 1100 Menschen sterben dabei. Schützen Sie sich, z. B. mit rutschfesten Hausschuhen, Anti-Rutsch-Matte in Dusche und Badewanne. Stolperfallen wie lose Teppiche und Telefonkabel entfernen oder besser sichern. Infoblätter zu diversen Themen: gratis bei info@bfu.ch oder www.bfu.ch

STIMMTS?

Nur Pillen helfen Stimmt nicht! Zum Beispiel kann ein schönes Gemälde — ausser Freude bereiten — auch Schmerzen lindern. Das konnten italienische Forscher nachweisen: Testpersonen, die Bilder von Leonardo da Vinci oder Botticelli betrachteten, waren weniger schmerzempfindlich als solche, die hässliche Gemälde oder die blanke Wand anstarren mussten.

MANN OH MANN

Wer flirtet, wird strenger Paradox: Flirten Männer mit einer anderen Frau, macht sie das gegenüber ihren Partnerinnen streng. Laut einer kanadischen Studie sind die Männer nach einem Flirt weniger bereit, ihrer Freundin oder ihrer Frau einen Fehler nachzusehen. Sogar nur zwölf Prozent wollten ihren Partnerinnen eine Unehrlichkeit verzeihen.

Mit Kräuterpower durch den Tag Dank Kräutern den ganzen Tag fit. Tipps für angehende Energiebündel.


besser leben

Der Wecker schrillt. Der Körper beginnt das Hormon Cortisol zu produzieren und stellt so die Energie fürs Aufstehen bereit. Machen Sie ein paar Stretchingübungen im Bett oder einige Atemübungen am Fenster: Das weckt die Lebensgeister. Danach tut ein grüner Tee gut. Er regt den Kreislauf an und macht Sie fit. Wer mag, trinkt danach ein grosses Glas Wasser und isst eine eingeweichte Pflaume. So kommt die Verdauung in Schwung. Wer nun etwas zu sich nimmt, sollte Früchte, Joghurt, Käse, Vollkornbrot oder Vollkornflocken wählen. > 09:00 Uhr: Zeit für ein Züni, Zeit für eine Tasse Schachtelhalmtee. Letzterer wirkt harntreibend und entschlackend. Wer aufs Frühstück verzichtet hat, sollte nun zugreifen: Ein Stück Vollkornbrot, ein Joghurt und ein Apfel oder Birchermüesli mit Vollkornflocken. Wer schon Zmorge gegessen hat, wählt lediglich eine – möglichst saisonale – Frucht. > 11:00 Uhr: Der Morgen ist bereits fortgeschritten, die Konzentration beginnt nachzulassen: Greifen Sie zu Gingkotabletten oder -tropfen. Diese bringen das «Oberstübli» wieder auf Vordermann. Trinken Sie dazu ein Glas Wasser, damit der Flüssigkeitshaushalt im Lot bleibt. > 13:00 Uhr: Der Bauch knurrt, Zeit fürs Mittagessen. Trinken Sie vor dem Essen eine Tasse Tausendgüldenkrauttee – er regt Leber und Galle an und wirkt wie ein Apéro. Schöpfen Sie sich viel buntes Gemüse und Salat auf den Teller, dazu etwas Fleisch und Vollkornreis, oder -nudeln, Kartoffeln oder Hülsenfrüchte wie Linsen oder Kichererbsen. Nicht fehlen darf ein grosses Glas Wasser. Laufen Sie nach dem Essen eine Runde um den Block oder machen Sie ein Nickerchen. Danach trinken Sie eine Tasse AnisFenchel-Kümmel-Tee, der wirkt gegen Blähungen. > 15:00 Uhr: Lust auf eine Zigarette oder Kaffee? Zumindest heute können Sie diese Kombination vergessen. Trinken Sie ein Glas Wasser und eine Tasse Ingwertee. Ingwer wärmt und heizt uns so >07:00 Uhr:

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Für (fast) alles ist ein Kraut gewachsen

Wohltuend für Galle und Blase: Die Blätter der Bärentraube.

Die Pflanzenheilkunde — auch Phytotherapie genannt — wird seit Jahrhunderten genutzt, um Beschwerden zu lindern oder das Wohlbefinden zu steigern. Trotzdem wurde die Wirkung der Kräuter von der Wissenschaft lange unterschätzt. Inzwischen hat sich das Bild aber verändert. Die Kraft der Pflanzen ist an Universitäten als Forschungsgebiet und Lehrfach verankert. Und es existieren für einige Pflanzen wissenschaftliche Studien, die positive Effekte auf unseren Körper beweisen. Was schon unsere Grossmütter wussten, hat nun auch in der modernen Medizin einen Platz erobert: > Johanniskraut wird heute als Stimmungsheber verordnet. > Mönchspfeffer und Traubensilberkerze gegen Wechseljahrsbeschwerden.

richtig ein. Gönnen Sie sich dazu etwas schwarze Schokolade, das ist gut fürs Herz. > 17:00 Uhr: Es ist Apéro-Time: Anstelle von Cüpli oder einem Drink steht heute Wermuttee auf dem Programm. Denn dieser weckt ermüdete Lebensgeister und dämpft den Hunger.

> Bärentraubentee gegen Blasenentzündungen. > Arnika, Wallwurz und Weidenrinde haben eine günstige Wirkung auf Rheuma. In welcher Form die Pflanzenmedizin eingenommen wird, hängt von den individuellen Vorlieben ab. Die Inhaltsstoffe der Pflanzen kommen als Tee, in Form von Tabletten oder Kapseln, als Tinkturen oder als spagyrische Essenzen zur Anwendung. Die Spagyrik ist ein uraltes ganzheitliches Naturheilverfahren, das Körper, Seele und Geist als eine im Gleichgewicht stehende Einheit betrachtet. Durch ein spezielles Herstellungsverfahren werden die Wirkstoffe der Heilpflanze in eine für den Körper gut aufnehmbare Form gebracht.

> 19:00 Uhr: Das Abendessen steht

bereit: Pfeffern Sie das Menü nach Herzenslust. Das hilft verdauen und peppt den Znacht auf. Dieser sollte jedoch nicht allzu üppig ausfallen: Gemüsesuppe, ein bunter Salat, oder eine Portion Vollkornspaghetti mit Tomatensauce reicht meist


PUBLIREPORTAGE

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gensburg. Busfahrt nach Prag. Einschiffung. 2. Tag Prag – Obere Moldau – Prag Schifffahrt auf der Oberen Moldau. Busfahrt ins Obere Moldautal.* Rückfahrt ab Trebenice nach Dawle. Stadtrundfahrt / -gang in Prag.* 3. Tag Prag – Mühlhausen – Melnik Fahrt auf der Moldau. In Mühlhausen Besichtigung Geburtshaus von Dvorak und Schloss, auch «kleiner Louvre von Tschechien» genannt. Besuch der Parkanlagen des Schlosses Veltrusy.* Weinprobe* im Schloss in Melnik. 4. Tag Melnik – Leitmeritz – Aussig Ab Leitmeritz Ausflug nach Theresienstadt.* Fahrt entlang der «Böhmischen Pforte» (ähnlich der Loreley-Strecke) nach Aussig. Abends Live-Musik an Bord.

5. Tag Aussig – Dresden – Aussig Ausflug in die Sächsische Schweiz (UNESCO-Weltkulturerbe) mit Bus und Elbeschaufelraddampfer (inkl. Mittagessen). Besuch Bastei und Dresden.* 6. Tag Aussig – Melnik – Brandys Passage der Böhmischen Pforte. Ab Melnik Ausflug zur Burg Kokorin.* Fahrt auf der Kleinen Elbe. Am Abend Unterhaltung an Bord. 7. Tag Brandys – Neuenburg – Podiebrad Fahrt auf der Kleinen Elbe bis zur Bäderstadt Podiebrad mit Halt in Neuenburg. Ausflug Köln an der Elbe und Kuttenberg (UNESCO-Weltkulturerbe mit Silbertradition).* 8. Tag Podiebrad – Regensburg – Schweiz

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besser leben

Migros-Magazin 18, 27. April 2009

Das richtige Kraut für jedes Bedürfnis Egal, ob Sie zur Ruhe kommen, die Batterien aufladen, die Verdauung anregen oder dem Stress entgegenwirken wollen — mit einer Tasse Kräutertee liegen Sie immer richtig. Übrigens: Auch zu mischen ist erlaubt. > Kräuter, die anregen Ob grün, schwarz oder weiss — die Blätter der Teepflanze regen an und wecken die Lebensgeister. Die verschiedenen Sorten unterscheiden sich in der Verarbeitung der Blätter. Vor allem dem Grüntee (Bild) wird eine gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen. Auch Matetee bringt Körper und Geist in Schwung. > Kräuter, die entspannen Eisenkraut, Melisse, Lavendel (Bild), Hopfen, Baldrian und Passionsblume entspannen und eignen sich für Abendgetränke. Auch wenn der Stress während des Tages überhand nimmt — eine Tasse dieser Kräutertees hilft abzuschalten. > Kräuter zum Apéro Löwenzahn, Artischocke (Bild) und Wermut, aber auch Pfefferminz regen die Tätigkeit von Leber und Galle an. Vor allem die bitteren Inhaltsstoffe von Artischocke und Wermut machen Tees zum geeigneten Apéro. Die Kräuter sind aber auch eine gute Verdauungshilfe nach einem fetthaltigen Essen. > Kräuter nach einer Mahlzeit Die ätherischen Öle in Anis (Bild), Fenchel und Kümmel helfen bei Blähungen. Eine Tasse Tee nach einer üppigen Speise kann Wunder wirken. Ist der Magen in Aufruhr, dann hilft Kamille.

aus. Trinken Sie Wasser und, wenn Sie Lust haben, ein Glas Rotwein. Dieser stärkt das Herz. Ein Pfefferminztee erfrischt und hilft beim Verdauen. > 21:00 Uhr: Der Tag ist vorüber – wer erschöpft ist, findet nun Zeit, aufs Sofa zu liegen und sich zu entspannen. Das klappt am besten mit einer Tasse Eisenkrautoder Melissentee, die beruhigend wirkt. Auch ein Lavendelbad entspannt Körper und Geist. > 23:00 Uhr: Das Bettmüpfeli wartet: Wer Mühe hat, die Hektik des Tags hinter sich zu lassen, greift zu schlaffördernden Baldriantropfen. Dasselbe bewirkt auch ein Deziliter Milch mit etwas Honig. Massieren Sie Ihre Füsse vor

IN FORM | 71

DAS SAGT DIE EXPERTIN Ohne die richtigen Lebensmittel, fehlt uns trotz Kräuterkraft die Power für den Tag. Tipps von Christine Brombach von der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wädenswil ZH für einen energiereichen Tag.

Was wir wann essen sollten, um fit zu bleiben > Zmorge Viele meinen, dass man ohne Frühstück nicht aus dem Haus darf. Das gilt aber nicht für alle Menschen. Beim Aufwachen wird der Körper mit dem körpereigenen Hormon Cortisol überschwemmt, was die Energiereserven mobilisiert. Viele mögen deshalb noch nichts essen, weil ihnen diese Energie reicht. Dann kann man das Frühstück auslassen und lediglich ein Glas Wasser oder Tee trinken. Das Gleiche gilt für Kinder. Wer etwas isst, sollte zu Früchten, Joghurt, Käse, Vollkornbrot oder Vollkornflocken greifen. Denn Vollkornprodukte sättigen länger.

dem Zubettgehen mit Ringelblumenöl ein. Das ist wohltuend, pflegt die Haut und heilt Risse.

Karin Zahner

Mitarbeit: Beatrice Baumer, Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften, Wädenswil ZH

> Znüni Im Verlauf des Morgens sollten aber diejenigen, die das Haus ohne Frühstück verliessen, etwas zu sich nehmen. Auch die Kinder. Sonst gibt es irgendwann einen Hungerast. Zum Znüni eignen sich die gleichen Lebensmittel wie zum Frühstück. Das Gipfeli sollte die Ausnahme sein. Kaffee ist okay, solange man damit nicht den Durst stillt. Dafür ist das Wasser da.

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> Zmittag Zu einer ausgewogenen Mahlzeit gehören viel Gemüse, eine Proteinquelle und stärkehaltige Produkte wie Kartoffeln, Reis, Teigwaren oder Brot. Die Hälfte des Tellers sollte mit buntem Gemüse und/oder Salat gefüllt sein, je ein Viertel mit Fleisch,

Fisch, Eierspeisen oder Tofu, der andere Viertel mit stärkehaltigen Produkten oder Hülsenfrüchten. Letztere sollten ohnehin vermehrt auf den Tisch kommen, da sie wertvolle Eiweisse, Vitamine und Spurenelemente liefern. Zudem sollte man möglichst saisonale Produkte kaufen, am besten frische Ware aus der Region. Verwenden Sie beim Kochen Gewürze. Sie unterstützen die Verdauung und geben dem Mahl die besondere Note. > Zvieri Wer nicht widerstehen kann oder sich bald sportlich betätigen will, darf sich ein Paar Guetsli oder eine Reihe dunkle Schokolade gönnen. Auch eine Frucht ist gut — oder gar nichts. Ausser natürlich Wasser oder Tee. Denn wir sollten pro Tag zwei Liter Wasser oder ungezuckerten Kräutertee trinken. > Znacht Je nachdem, wie viel man über den Tag verteilt schon gegessen hat, kann dieser grösser oder kleiner ausfallen. Auch hier ist Gemüse, Obst und Salat wieder ein Muss. Ob man nun aber eine eiweiss- oder kohlenhydratreiche Kost isst, spielt keine Rolle. Eine neue Studie hat gezeigt, dass, wer abnehmen will, auf die Kalorienmenge achten muss und nicht auf die Nährstoffzusammensetzung der Lebensmittel. Wer mehr isst, als er verbrennt, nimmt zu — ganz egal, was er isst.


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Lebenselixier in der Aus Nabelschnurblut können wertvolle Blutstammzellen gewonnen werden. Doch wem soll man sie zur Verfügung stellen? Elke und Maurizio Minoli haben sich für eine private Lagerung und Verwendung entschieden.

E

in indischer Wandteppich und Masken aus Afrika zieren das Einfamilienhaus von Elke (36) und Maurizio (39) Minoli aus Cadro TI. Bevor ihr Sohn Samir vor einem Jahr gesund und sehnsüchtig erwartet auf die Welt kam, waren beide durch die Kontinente gereist und hatten im Ausland gearbeitet. Als Krankenschwester hatte Elke Minoli mit Schwerkranken und ihren Angehörigen zu tun: Aids und Tuberkulose, multiple Sklerose und Tumore. «Diese Patienten und ihre Angehörigen wollten jede Chance nutzen, die Krankheit vielleicht doch zu besiegen.» Diese Erlebnisse haben sie geprägt: Als sie während ihrer Schwangerschaft von der Möglichkeit erfuhr, Blutstammzellen für ihr Kind aufzubewahren, mussten sie und ihr Mann nicht lange diskutieren. «Wir würden uns grosse Vorwürfe machen, wenn Samir eines Tages Blutstammzellen benötigen würde und wir hätten keine für ihn aufbewahrt», sagt Elke Minoli. An der Verwendung von Stammzellen wird rege geforscht. Möglicherweise können damit eines Tages Organe gebildet werden (siehe Interview Seite 73).

Stammzellen bieten keine Garantie Natürlich seien die eingefrorenen Zellen keine Garantie, aber doch eine Chance für die Genesung von allfälligen Krankheiten, sagt Maurizio Minoli. Ausserdem wisse man heute noch nicht, welche Krankheiten in Zukunft mit Blutstammzellen heilbar seien. «Wir hoffen natürlich, dass wir die Stammzellen für Samir gar nie brauchen», fügt er an.

Was macht man mit Stammzellen? Das Blut, das sich nach der Geburt eines Kindes in der Nabelschnur befindet, ist reich an blutbildenden Stammzellen. Diese können sich zu Blutzellen und Abwehrzellen des Immunsystems entwickeln. Stammzellen können transplantiert werden und sind für die Heilung von schweren Krankheiten wie zum Beispiel Leukämie wertvoll. Lagerung von Stammzellen > Neben zwei öffentlichen Nabelschnurblutbanken in Basel und Genf gibt es in der Schweiz auch vier private Institute, die Stammzellen aufbewahren. Öffentliche Banken lagern gespendetes Nabelschnurblut anonym. Es wird in einem internationalen Register eingetragen und steht weltweit allen Menschen zur Verfügung, die es benötigen. Für die Spender entstehen keine Kosten. > Private Banken konservieren Stammzellen gesunder Neugeborener im Auftrag der Eltern. Die Zellen stehen dann nur dem Kind und allenfalls Angehörigen zur Verfügung. Zwanzig Jahre Lagerung kosten rund 3000 Franken.

Vor der Geburt informierten sich die Eltern über die verschiedenen Möglichkeiten der Aufbewahrung von Nabelschnurblut (siehe Box oben) und entschieden sich für ein privates Institut: «Falls Samir jemals Blutstammzellen braucht, sollen es seine eigenen sein», findet die Mutter. Denn in den Zellen seien sämtliche Informationen über einen Menschen gespeichert, die nur für ihn bestimmt seien. Zudem möchten die Minolis vermeiden, dass mit den Stammzellen unkontrolliert geforscht wird.

Für eine Spende wird der Nabelschnur unmittelbar nach der Geburt Blut entnommen. Mutter und Kind spüren davon nichts.

Unmittelbar nach der Geburt entnahm die Hebamme Samirs Nabelschnur Blut und füllte es in Beutel ab. Ein Kurier brachte es zur privaten Bank ProCrea Stem Cells, wo es seither in flüssigem Stickstoff lagert. Für die Dienste inklusive zwanzigjährige Aufbewahrung der Stammzellen zahlen die Minolis rund 3200 Franken. «Das kostet gleich viel wie zwei Zigaretten pro Tag» rechnet Vater Minoli vor, der vor Samirs Geburt mit Rauchen aufgehört hat. Seine Frau ergänzt: «Wenn die Stamm-

zellen Samir dereinst von einer sonst unheilbaren Krankheit retten können, spielen die Kosten sowieso kaum eine Rolle.»

Text Milena Conzetti Bild Rémy Steinegger Illustration Anoushka Mathus

www.migrosmagazin.ch Stammzelle ist nicht gleich Stammzelle: Infos zu postnataler oder embryonaler Entnahme.


besser leben

ERZIEHUNG | 73

Nabelschnur Elke und Maurizio Minoli: Das Nabelschnurblut ihres Samir soll ihm im Notfall helfen.

DAS SAGT DIE EXPERTIN Gwendolin Manegold (31) ist Ärztin am Universitäts-Frauenspital Basel und seit mehreren Jahren beim Basler Nabelschnurblutprojekt aktiv. Im Basler Uni-Frauenspital befindet sich eine der beiden öffentlichen Nabelschnurblutbanken der Schweiz. www.bloodstemcells.ch

«Theoretisch kann man in Zukunft Organe züchten» Der medizinische Nutzen von privaten Nabelschnurblutspenden ist umstritten. Warum? Wer öffentlich spendet, stellt die wertvollen Stammzellen allen Menschen zur Verfügung, die sie benötigen. Wer privat spendet, hofft, die Stammzellen nie benutzen zu müssen. Forscher schätzen heute die Wahrscheinlichkeit als sehr gering ein, dass im Verlauf des Lebens eine Erkrankung eintritt, die durch eigenes Nabelschnurblut

therapiert werden kann. Zudem stellt sich die medizinische Frage: Warum soll man eigene Stammzellen verwenden, wenn diese doch zur Krankheit geführt haben?

Warum gibt es immer mehr private Nabelschnurblutbanken? Was werdende Eltern in ihrer Entscheidung beeinflusst, sind die Angst vor schweren Krankheiten des Kindes und die Verlockung eines «privaten Ersatzteillagers».

Theoretisch ist zwar denkbar, dass man in Zukunft Organe mit Stammzellen züchten kann. Aber die Forschung daran ist noch jung und bewegt sich im experimentellen Bereich.

Was sind weitere Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Banken? Öffentliche Banken lagern nur Blut ein, das internationale Qualitätsstandards bei der Nabelschnurblut-

entnahme und -verarbeitung erfüllt. Wer eine private Spende macht, bekommt vom Institut ein Entnahmeset mit einer Anleitung und nimmt das alles zur Geburt mit. Nicht alle Spitäler und privaten Banken arbeiten nach den internationalen Richtlinien. Nabelschnurblut für öffentliche Banken kann momentan in Basel, Bern, Genf, Lugano und Liestal entnommen werden.

Interview Milena Conzetti


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TIERE | 75

Kleine Hunde mit grossen Problemen

Sie kommen gross raus im Kino, Paris Hilton machte sie gar zum Accessoire: Doch Chihuahuas und anderen Trendhunden geht es nicht immer gut.

K

lein ist in. Und mit ihrem Kindchengesicht – runde Köpfchen und Kugelaugen – schmeicheln sich die Vierbeiner in die Herzen der Damenwelt. Auch wenn man nicht das Luxusleben einer Paris Hilton hat, ein Zwerghündchen als besten Freund kann praktisch jede auf dem Arm tragen. Kinofilme haben einer Hunderasse noch nie gutgetan. Nach dem Film «101 Dalmatiner» oder «Beethoven» schnellte vor allem in den USA die Nachfrage nach Tüpfelhunden oder Bernhardinern in die Höhe. Einige Monate später fanden sich viele in Tierheimen wieder. Nun werden die Chihuahuas mit dem Film «Beverly Hills Chihuahua» geehrt.

Die Vierbeiner werden praktisch frei Haus geliefert. «Die Händler kommen mit zwanzig bis achtzig Welpen im Auto in die Nähe der Schweizer Grenze. Für den Preis von sechs- bis achthundert Franken können die Welpen abgeholt werden», berichtet Tierärztin Julika Fitzi, Leiterin des Fachbereichs Hunde beim Schweizer Tierschutz (STS). Die meisten

Bild Gandee Vasan/Getty Images

ins Tuch gehen. Doch nicht nur mit dem Auto werden die Welpen durch halb Europa gekarrt, auch Flugzeugtransporte sind keine Seltenheit. Julika Fitzi: «Abnehmer sind Hundezüchter, für die ein solcher Zwischenhandel lukrativer ist, als selbst zu züchten.» Ein Vierbeiner, ob gross oder klein, ist ein Freund fürs ganze Hundeleben. «Das Geschäft sollte nicht auf Kosten des Welpen gehen. Als tierliebender Käufer sollte man daher mafiose Zustände nicht unterstützen», so Fitzi. Chihuahua Chloé und ihre vierbeinigen Freunde würden dieser Aussage sicher beipflichten. Dagmar Steinemann

Mehr Informationen: www.tierschutz.com

Auf und davon aus der Louis-Vuitton-Tasche Statt seine vier Beine zu gebrauchen und dabei auch noch mit der Nase eine interessante Duftspur aufzunehmen, wird Hündchen Chloé in einer Louis-Vuitton-Tasche getragen. Als Chloé in Mexiko verloren geht, sieht der Vierbeiner ein, dass ihm das Leben als Accessoire nichts bringt. Der Film, Paris Hilton, Modeaufnahmen mit Mops – sie alle tragen dazu bei, dass Minihunde in sind. Neben Chihuahua und Mops sind auch Havaneser und Malteser im Trend. Da seriöse Schweizer Züchter die grosse Nachfrage kaum decken können und viele künftige Hundebesitzer nach Schnäppchenpreisen ausschauen, blüht der Internethandel. Vor allem die Länder Slowakei, Ungarn, Bulgarien, Tschechien und Slowenien betreiben ein lukratives Geschäft mit der Ware Hund.

Tiere sind unter acht Wochen alt. Sie dürften nach EU-Gesetz gar nicht ohne ihre Mutter transportiert werden. Rund die Hälfte der Welpen stirbt auf dem langen Transport. Oder die Kleinen werden schwer krank an die neuen Besitzer abgegeben. Was zuerst wie ein Schnäppchen ausgesehen hat, kann mit den Tierarztkosten gross

Das sollten Sie beim Hundekauf beachten:

Sieht leicht plemplem aus und erobert die Herzen der Damenwelt trotzdem: Chihuahua.

> Einen Rassehundwelpen kauft man bei einer anerkannten Hundezucht. > Seriöse Züchter drängen nicht zum Kauf, sie stellen selber viele Fragen. Und sie verkaufen nicht via Telefon oder Internet. > Bestehen Sie auf einem schriftlichen Kaufvertrag und erkundigen Sie sich vorgängig beim Rasseklub oder Zuchtverband über den Wert der versprochenen Ahnentafeln. > Gute Züchter stehen auch nach dem Verkauf eines Hundes helfend zur Seite. > Skepsis ist angebracht bei Inseraten, die grosse Versprechungen machen oder gegenüber verlockenden Angeboten im Internet. > Kein gutes Zeichen ist, wenn die Mutterhündin nicht bei den Welpen ist.


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AUTO | 77

STECKBRIEF

FAMILIE SCHWINNEN TESTET

Vorweggenommener Final? Raoul Schwinnen für die Schweiz und Sohn Jan für Kanada auf dem Klotener WM-Eis.

Skoda Octavia Combi 1.4 TSI Elegance Motor/Antrieb: 4-Zylinder-Benziner, 1390 cm³, 122 PS, 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe DSG, Frontantrieb. Fahrleistungen: 0—100 km/h in 9,8 s, Spitze 201 km/h. Abmessungen: L x B x H = 4,57 x 1,77 x 1,47 m, Kofferraum 580 bis 1620 l, Gewicht: 1375 kg. Verbrauch: 7,1 l/100 km (Testverbrauch), 6,3 l/100 km (Werksangabe). Energieeffizienz-Kat. B, CO2-Ausstoss (Werksangabe) 147 g/km. Preis: ab 33 900 Franken, Basispreis (Skoda Octavia Combi 1.4 TSI Classic, Benziner, 122 PS, Frontantrieb) ab 25 900 Franken.

Doppelt spart besser

Den Skoda Octavia gibts jetzt auch mit sparsamem Doppelkupplungsgetriebe. Testfamilie Schwinnen ist aber ebenso vom neuen Interieur des meistverkauften Kombis der Schweiz begeistert.

E

igentlich steht Jan Schwinnen ja auf Fussball. Aber jetzt während der Eishockey-WM (bis 10. Mai) in Bern und Kloten ZH fiebert er bei jedem Spiel der Schweizer Nati mit. Sein grösster Wunsch: einmal im Stadion sein. Aber nicht auf der Tribüne, sondern mitten auf dem Eis. Aber er denkt sich nichts dabei, als sein Vater Raoul ihn bittet, am Nachmittag doch bitte kurz mit zum Do-It-Yourself zu kommen, um ihm beim Einkaufen zu helfen. Auch auf dem Weg kommt ihm kein Zweifel, obwohl Raoul eine Route wählt, die definitiv nicht zum Baumarkt führt.

Ein Hauch von Luxus im Innenraum Jan schaut sich lieber das neue Interieur des gerade gelifteten Octavia an. «Das sieht ja richtig edel aus», lobt er. Die Bedienelemente von Klimaanlage und Radio sind neu gestaltet und die Tasten von Chromringen einge-

fasst. Und der Instrumententräger besteht zwar noch aus Plastik. «Aber er sieht nicht mehr so aus», stellt er fest. «Clever ist aber auch das Doppelkupplungsgetriebe, das bei VW DSG heisst, und das der Konzern schon länger einsetzt», stellt Raoul fest. Aber beim Tochterunternehmen Skoda wird es erst jetzt im Octavia eingebaut; wie auch der 122 PS starke Benziner mit sparsamer Direkteinspritzung und Turbolader.

Gangwechsel bei optimaler Drehzahl «Und wie funktioniert dieses DSG?», fragt Jan. Raoul bringt es kurz auf den Punkt: Ein Doppelkupplungsgetriebe verfügt über zwei Kupplungen; eine für die geraden und eine für die ungeraden Gänge. Der Vorteil des automatisierten Schaltprozederes sind blitzschnelle Gangwechsel, die immer bei der optimalen Drehzahl erfolgen und so beim Spritsparen helfen.

Die Urteile der Testfamilie

Edles Interieur: Feine Materialien, schönes Design und bequeme Sitze.

«He, wo sind wir denn jetzt?» Jan wurde so abgelenkt von Raouls Erklärungen, dass er das Klotener Eisstadion erst bemerkt, als sie schon vor dem Tor der KolpingArena stehen. Mit leuchtenden Augen zieht Jan die Schlittschuhe an und das T-Shirt über, die Raoul im Laderaum versteckt hatte. «Hoffentlich hat das Auto noch Winterpneus – sonst müssen wir es nachher vom Eis schieben», sagt Jan lachend. Text Andreas Faust Bilder Oliver Lang

Raoul Schwinnen: Leise, sparsam, durchzugsstark: Mit dem 122-PS-Benziner überzeugt der Skoda Octavia voll. Die feine Gangabstufung des Doppelkupplungsgetriebes hält den Motor zudem immer im günstigsten Drehzahlbereich. Conny Schwinnen: Feinere Materialien, neues Design und super bequeme Sitze — so gefällt mir der Innenraum. Und punkto Technik und Zuverlässigkeit fährt der Octavia ja auch auf VWNiveau. Kein Wunder, dass er das zweitmeist verkaufte Auto in der Schweiz ist. Jan Schwinnen: Der Laderaum des Skoda Octavia Combi ist ja riesig! Da passen selbst die Eishockeysachen all meiner Kollegen hinein. Und mit der neu gestalteten Front sieht der Kombi auch viel besser aus als sein Vorgänger.


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Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projektleitung: Ursula Käser Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stv. Chefredaktorin: Barbara Siegrist (BS) Produzent: Beat A. Stephan (BAS) Chef vom Dienst: René von Euw (RvE) Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (SBL, Leitung), Almut Berger (ALB), Carl A. Bieler (CB),

Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Cinzia Venafro (CV), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Gaston Haas (ha, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Heidi Bacchilega, Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Ruth Gassmann

(RG), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, Ester Unterfinger

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Silvia Frick, Alexandra Gatto, Yves Golaz, Adrian Holzer, Janine Meyer, Marceline Moella, Janina Prosperati, Hans Reusser, Patrick

Rohner, Eliane Rosenast, Kurt Schmid, Sonia Siciliano, Jasmine Steinmann, Marc Suter, Nicole Thalmann anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: DZ Espace Media, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich

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Spritzige Darbietung: Die Trainer im Conny-Land haben mit den Delfinen eine völlig neue Show eingeübt.

W

er einen vielseitigen Freizeitpark erleben will, muss nicht nach Florida fliegen. Es genügt die Fahrt nach Lipperswil TG am Bodensee. Zum Conny-Land gehört eine grosse Open-Air-Lagune, an deren Ufer das Publikum garantiert in Ferienstimmung kommt. Die Besucher können hier die Delfine und die im Park

zur Welt gekommenen Babytümmler Shadow und Angel beobachten. Die Delfintrainer haben mit ihren Schützlingen eine neue Show eingeübt. Zum grössten Freizeitpark der Schweiz gehören Attraktionen für jeden Geschmack – von der gemütlichen Fahrt auf der nostalgischen Parkeisenbahn über die rasante Schussfahrt auf

der Riesenrutsche und die Begegnung mit Dinos bis zum simulierten Flug ins Weltall. Ab Juni gibts eine interaktive Bootsfahrt für die ganze Familie. Sie führt zu einer geheimnisvollen Insel, auf der die Besucher ein harmloser Gruselspass erwartet. Profitieren Sie also von unserer Leseraktion und erleben Sie den Park zum Spezialtarif. Michael West

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Tanz durch die Luft Maja Weiller hängt gern rum — am liebsten in luftiger Höhe. Am Vertikaltuch überwindet sie die Schwerkraft.

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lein ist sie. Ein Meter sechzig. Eine zierliche junge Frau, der man die dicke schwarze Tasche abnehmen möchte, in der sie ihr Tuch durch den Alltag schleppt. Allein die Stahlaufhängung muss mehrere Kilo wiegen, dazu zwanzig Meter Stoff. Doch der Schein trügt. In den Jeans über schwarzen Stiefeln steckt das reinste Kraftpaket, verbergen sich stahlharte Oberschenkel, die sich lässig in Bewegung setzen – gradewegs nach oben. Maja Weiller (32) aus Winterthur ZH ist Berufsakrobatin. Ihre Spezialität: das Vertikalseil oder eben das Vertikaltuch. Schon als Kind, sagt Weiller, habe sie sich gern bewegt, habe Stunden genommen und in Tanzprojekten mitgemacht, später auch Akrobatik geübt – «Handstand und so». Nach der Matur wusste sie, dass sie eins davon zum Beruf machen wollte, Tanz oder Akrobatik. Und in der Zirkusschule Circomedia in England entdeckte sie es dann – ihre Leidenschaft, ihr «ein und alles»: das Seil. «Was mich daran fasziniert ist das Pure, Schlichte. Da ist einfach dieses senkrechte Seil, das runterhängt – sonst nichts.»

Ein Tanz in alle Richtungen Ganz ähnlich, nur weicher und gefälliger, wirken ihre «Luftsachen» am Vertikaltuch. «Mit dem Tuch kann man mehr machen, weil es ja zwei Tücher sind und man sich zusätzlich darin einwickeln kann», sagt Weiller. «Das Seil ist härter, es hat nicht diesen Bungee-Effekt. Ich mag das Seil eigentlich lieber, aber es ist schon eher speziell. Das Tuch gefällt einfach allen.» Mit beidem versuche sie, Geschichten zu erzählen, welche die Menschen berühren.

Schauspielhaus Zürich oder auf Singapur-Tournee mit dem Taipan Circus. «Einmal war ich bei einem Tanzstück im Wald dabei. Da wurde viel an den Bäumen, auf den Bäumen, zwischen den Bäumen getanzt», erzählt die Akrobatin. Die brenzligste Erfahrung erlebte sie aber an einem Baukran. «Das war am Eröffnungsspektakel der Winterthurer Musikfestwochen. Da hatten die extra für mich diesen riesigen Kran herbeigeschafft – und dann fing es an zu regnen. Das Tuch wurde immens schwer, und unten standen die Leute mit Regenschirmen herum. Aber ich habe es geschafft, und es ist nichts passiert.» Maja Weiller konzentriert sich vor ihrem Auftritt. Dabei wird sie sich in luftiger Höhe dramatisch schnell aus ihrem Kokon auswickeln.

Alles jugendlich Zarte fällt von der Artistin ab, sobald sie sich geschmeidig am Tuch nach oben schlängelt. Die Musik hebt an, und aus dem weissen Stoffkokon entpuppt sich eine fremde Kreatur, ein träges Tier, das die Zeit verlangsamt und die Schwerkraft ausser Kraft setzt, das entspannt kopfüber hängt und kontrolliert am Seil herabgleitet, eine Sphinx in bizarrer Schwebeposition, ein urwüchsiges Geschöpf in einem Element, das zäher ist als Wasser und leichter als Luft. Geschmeidig, gesammelt und völlig bei sich zelebriert Maja Weiller ihren Tanz über den Köpfen der Zuschauer. Ihr Blick fixiert einen unsichtbaren Punkt in der Ferne, sodass es seltsam anmutet, wenn sie erzählt, dass sie während der Vorstellung durchaus die Reaktionen des Publikums wahrnimmt. «Das ist das Schönste am Auftritt, diese Spannung, die sich da aufbaut. Diese hun-

dertprozentige Konzentration.» Einzig ein Äderchen auf der Stirn, eine grünlich hervortretende Sehne verraten, welch ungeheure Anstrengung hinter der eleganten Luftakrobatik steckt. «Da muss man schon stark sein», meint Maja Weiller, die auch Kinder und Erwachsene unterrichtet. Angst habe sie in der Senkrechten nie gehabt, von Anfang an nicht. Respekt aber schon, schliesslich gibt es am Vertikalseil oder -tuch keine Sicherung. Alle Figuren probt Weiller daher zunächst auf niedriger Höhe, ehe sie sich nach oben schraubt. «Das Risiko gehört dazu, dessen bin ich mir bewusst. Einmal zu wenig gewickelt, und du bist unten», gesteht sie nachdenklich. Dann lacht sie ihr freches Koboldlachen und fügt hinzu: «Man muss sich halt immer gut konzentrieren.» Neben den Einzelauftritten gibt es immer wieder längere Engagements, zum Beispiel am

Ein Stahlträger ist schon mal beruhigend Zur Einschätzung ihrer eigenen Sicherheit muss Maja Weiller sich oft auf ihr Bauchgefühl verlassen. «So ganz genau weiss man selten, wie viel die Aufhängung wirklich verträgt. Manchmal denken Kunden tatsächlich, ich sei ja so leicht, dass jedes Treppengeländer das aushält», sagt sie schmunzelnd. Dabei braucht sie mindestens 1000 Kilo Tragkraft für ihre Kunst. «Wenn ich einen Stahlträger sehe, ist das schon mal beruhigend.» Eine spezielle Versicherung hat sie nicht. «Man darf sich auch nicht verrückt machen. Ich hoffe einfach, dass mein Körper noch möglichst lange mitmacht und ich noch viele Jahre meine Passion leben kann.» Text Sonja Bonin Bilder Maurice Haas

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Maja Weiller bewegt sich kopfüber durch den Raum. «Einmal zu wenig gewickelt, und du bist unten», gibt sie zu, «aber ich konzentriere mich immer gut.»


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