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Ausgabe Basel, AZA 4002 Basel. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

Nr. 17 | 22. april 2013

www.migrosmagazin.ch

Charmanter Frechdachs

G端lsha Adilji hat sich als Moderatorin beim Jugendsender Joiz einen Namen gemacht. Ihre Markenzeichen: Loses Mundwerk und lautes Lachen . i 102

lohngerechtigkeit i 28

Historiker Jakob Tanner 端ber die 1:12-Initiative reisen i 78

Reif f端r die Insel? Ein Hoch auf die Azoren! donner und doria i 85

Bild: Daniel Winkler

Wenn Kinder schimpfen wie Rohrspatzen

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 575 55 44, Mitglieder.reg@migrosbasel.ch


RubRikentitel 2 |

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Nr. 17, 22. April 2013 | MigRos-Magazin |

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Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

INHALT | 5

EDITORIAL

12 | MENSCHEN Charles Eugster ist 93 und topfit: Nach Rudern und Bodybuilding will er sich neu an die Leichtathletik wagen. Viele Menschen über 90 gehen heute voller Schwung durchs Leben.

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Mit jeder Faser nachhaltig Mit der heutigen Ausgabe beginnt für das Migros-Magazin eine neue Ära. Nicht, dass Sie, liebe Leserin, lieber Leser, etwas davon mitkriegen würden. Trotzdem ist es ein wichtiger Schritt für die Zeitung: Ab dieser Woche wird das Migros-Magazin auf Papier aus konsequent nachhaltiger Produktion gedruckt. Schon bisher wurde das Papier zu 90 Prozent aus rezykliertem Altpapier hergestellt, nun stammen auch die restlichen 10 Prozent frischen Fasermaterials aus umwelt- und sozialverträglicher Forstwirtschaft. Dafür dürfen wir nun auch das Label «FSC-Mix» des Forest Stewardship Council tragen, einer Organisation, die umweltverträgliche Waldwirtschaft auszeichnet. Wieso nicht gleich 100 Prozent Altpapier verwenden, werden Sie sich vielleicht fragen. Das hat einen technischen Grund: Damit bei beidseitigem Bedrucken des Papiers die Farbe weniger durchscheint, wird zur Regulierung der Lichtdurchlässigkeit das Recyclingpapier mit frischem Fasermaterial angereichert. Doch mit diesem Schritt ist die Entwicklung noch nicht zu Ende. Ziel der Migros-Medien ist es, sämtliche unserer Publikationen mit dem FSC-Label zu zertifizieren. Bei unserem Wohlfühl- und NachhaltigkeitsMagazin «Vivai» ist dies bereits der Fall, beim Kochmagazin «Saisonküche» geplant. Und damit es hier auch noch einmal erwähnt ist: Das Migros-Magazin wird Das Papier fürs Migrosin der Deutsch- und WestMagazin stammt aus nachschweiz in insgesamt 2,1 Milhaltiger Waldwirtschaft. lionen Haushalte geliefert und von fast 3 Millionen Menschen gelesen. Für dieses Vertrauen möchten wir uns wieder einmal ganz herzlich bedanken. Ich hoffe, dass Sie an Ihrer nun noch etwas nachhaltigeren Zeitung auch in Zukunft viel Freude haben.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

MIGROS-WOCHE 7 | Aktuelles

GENERATION M

9 | Die SlowUp-Saison ist eröffnet An 18 Sonntagen gehört die Strasse den Velofahrern und Inlineskatern.

MENSCHEN

12 | Porträt Uralt und doch mitten im Leben: Fünf Menschen über 90 erzählen.

18 | SERIE: UELI STECKS HIMALAYAEXPEDITION Gelingt dem Berner die Besteigung des Mount Everest, dürfte ihn dies in den Olymp der besten Höhenbergsteiger hieven. 22 | Kolumne: Der Hausmann. 23 | Auf ein Wort 24 | Porträt Zwei Hexen locken zur Walpurgisnacht neugierige Menschen in den Wald. 28 | Interview Wirtschaftshistoriker Jakob Tanner über die neue Begeisterung der Mittelschicht für linke Ideen.

AKTUELL

Bild: Ornella Cacace

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

33 | Lilibiggs-Kinder-Festivals

SCHAUFENSTER

36 | Aus der Region. Für die Region. Wettbewerb: den Lieblingsproduzenten wählen und einen Brunch gewinnen. 43 | Proteindrink für die Muskeln 44 | Feine Salate im Migros-Restaurant

47 | 48 | 59 | 60 |

Palmen für Garten und Balkon Jagd auf den ersten Twisty-Joker Frischer Wäscheduft mit Elan Allerlei Neuheiten

SAISONKÜCHE

62 | Die Kommissarin und die Cholera Schauspielerin Barbara Terpoorten, bekannt aus dem «Bestatter», bereitet einen Walliser Lauchkuchen zu.

IHRE REGION

67 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

73 | Mix 78 | Reisen Vom Winde verweht: Etwas wetterfest muss man schon sein, wenn man die Azoren entdecken will. Die Inseln locken mit Kultur und spektakulärer Natur. 85 | Familie Verdammt — Kindern macht das Fluchen Spass. Keine Angst, es geht vorüber. 87 | Multimedia Als Werbepartner von Youtube.ch lässt sich gut Geld verdienen. 89 | Auto Hausmannskost auf vier Rädern: der Dokker von Dacia.

MEINE WELT

102 | Gülsha Adilji Die Joiz-Moderatorin zeigt, was sie gerne liest und wo sie am liebsten Bier trinkt.

RUBRIKEN

10 | Forum: Leserbriefe 91 | Leseraktion 93 | Rätsel & Impressum 100 | Cumulus


Ruf Lanz

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MIGROS-WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

AKTUELLES | 7

NEWS

Günstiger Freizeitspass Ab Anfang Mai gibts in der Deutschschweiz die neue Sommeraktionsbroschüre der Migros. Sie liegt beim Kundendienst der Filialen bereit und kann dort von Migros-Genossenschafterinnen und -Genossenschaftern abgeholt werden. Mit der Broschüre lassen sich viele Freizeiteinrichtungen vergünstigt nutzen. Die Auswahl reicht von Schiffen auf dem Zuger- oder Hallwilersee über diverse Bergbahnen, den Zoo Zürich bis zur vielfältigen Badewelt Bernaqua im Freizeitzentrum Westside bei Bern.

REGION BASEL

Artistik der Zukunft

Jedes Jahr pilgern über 200 000 Musikfans zum Paléo. Dieses Jahr können sie dort die legendäre US-Band The Smashing Pumpkins live erleben.

Starglanz in Nyon

Neil Young, Arctic Monkeys und Blur: Am 38. Paléo-Festival treten zahlreiche Superstars auf. Die Migros ist einer der Hauptsponsoren.

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as Programm des diesjährigen Paléo-Festivals,das vom 23.bis 28.Juli 2013 in Nyon VD über die Bühne geht, hat es in sich. Jeden Abend tritt eine Legende auf: Von Neil Young über Santana bis Blur. Im Programm befinden sich auch Nick Cave, die Isländer Sigur Rós, Sängerin Rokia Traoré aus Mali und aus der Schweiz Sophie Hunger. Das «Village du Monde» widmet sich jeweils der Musik und Kultur einer bestimmten Region der Welt, dieses Jahr

dem Indischen Ozean. Im breiten Spektrum des Paléo spielt auch der französische Klarinettist Paul Meyer zusammen mit dem Lausanner Streichensemble Le Concert Européen Werke von Mozart. Die Migros unterstützt das Festival als einer von drei Hauptsponsoren. Die Detailhändlerin verlost ab dem 1.5.2013 mehrere der begehrten Paléo-Tagespässe auf www.m-budget-live.ch. Der offizielle Ticketverkauf startet am Mittwochmittag, 24. April 2013.

Wenn junge Menschen mitten in Basel scheinbar schwerelos durch die Luft wirbeln und Dinge tun, die man nicht für möglich hält, dann kann das nur eines bedeuten: Young Stage! Das internationale Zirkusfestival gastiert vom 25. bis 28. Mai bereits zum fünften Mal auf der Rosentalanlage und zeigt, was Artistik der Zukunft bedeutet. Für Künstler aus aller Welt ist Young Stage mittlerweile zum festen Begriff geworden. So gingen für die diesjährige Ausgabe bei den Organisatoren 167 Bewerbungen aus 35 Nationen ein. Die überzeugendsten 15 Darbietungen werden in der Show zu sehen sein. Mehr dazu auf den Regionalseiten der nächsten Woche und unter www.young-stage.com

Bild: L. Ellert / StockFood, Daniel Zuchnik/FilmMagic/Getty Images

FRISCH IN DER MIGROS

Heiss geliebt Ein paniertes Schnitzel macht glücklich. Am besten schmeckt es, wenn das Fleisch schön dünn geklopft wurde. Das echte Wiener Schnitzel wird mit Kalbfleisch zubereitet. Es spricht aber nichts dagegen, dafür auch Schweinefleisch zu nehmen. Die Fleischwahl wird Ihnen in Ihrer Migros jetzt übrigens vereinfacht: Nach Art geordnet, bekommen die Packungen farbige Balken und eine Illustration des Tiers.


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generation m

Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

slowups | 9

Entspannt in Bewegung

an den diesjährigen SlowUp-erlebnistagen wird wieder gegen eine halbe million menschen die fröhliche Stimmung im autofreien ambiente geniessen. mit von der Partie ist die migros.

Kein Auto weit und breit: An den SlowUps haben die Velofahrer Vorfahrt.

W

er Freude an der Bewegung hat und für einmal auf garantiert autofreien Strassen unterwegs sein will, ist bei den SlowUp-Erlebnistagen richtig: Die abgesperrten Strassen gehören ausschliesslich Fussgängern, Velofahrern und Inlineskatern. Letzten Sonntag ging es mit dem SlowUp im Tessin los, bis im September können Junge und Alte, Familien und Singles an 18 Sonntagen einen Tag in autofreiem Ambiente geniessen. Entlang der Strecke gibt es zahlreiche Attraktionen, die den Anlass zu einem echten Volksfest machen — und die Teilnahme ist gratis. In den letzten Jahren hat sich so eine Bewegung mit jährlich gegen einer halben Million Teilnehmern entwickelt. Im Rahmen von Generation M verspricht die Migros, «als Hauptsponsorin bis 2015 jedes Jahr Laufveranstaltungen für über 200 000 Sportler zu ermöglichen». Aber auch für diejenigen, die sich zwar bewegen möchten, es dabei aber etwas gemütlicher mögen, ist die Migros zur Stelle: Zusammen mit dem Fachmarkt SportXX zählt sie seit Jahren zu den Hauptsponsoren der SlowUp-Veranstaltungen. «Gesundheitsförderung ist ein Eckpfeiler unseres gesellschaftlichen Engagements», sagt Larisa Matkovic-Kilibarda, verantwortlich für die Sponsoring-Aktivitäten der

Migros. «Diesem Prinzip bleiben wir auch in Zukunft treu.»

Bei Famigros gewinnen, bei sportXX in den service An den diesjährigen SlowUps ist die Migros erneut mit ihrem Familienclub Famigros vertreten: Hier können Kinder ihr Glück beim Würfelspiel versuchen, und beim Famigros-Gewinnspiel gibt es zahlreiche Preise. Für ungetrübten Fahrspass sorgen die Garagen von SportXX: Kostenlos können hier Velos und Skates repariert oder Pneus aufgepumpt werden — verrechnet wird einzig das verwendete Material. Am 11. August 2013 wartet übrigens ein Neuling mit seiner Premiere auf: Der SlowUp Brugg Regio verspricht viel Abwechslung: Die südliche Schlaufe führt von Windisch, bekannt für das einstige römische Legionslager Vindonissa, Richtung Flugplatz Birrfeld. Nördlich der Aare verläuft die Strecke entlang der Aargauer Rebberge und der Naturlandschaft «Wasserschloss». Text: Christoph Petermann

sponsoring by Die SlowUp-Erlebnistage finden vom 21. April bis am 22. September 2013 statt. www.slowup.ch

Die SlowUpErlebnistage 2013 28. April 5. Mai 26. Mai 2. Juni 9. Juni 16. Juni 30. Juni 7. Juli 14. Juli 4. August 11. August 18. August 25. August 1. September 8. September 15. September 22. September

Murtensee Werdenbergliechtenstein Solothurn-Buechibärg Valais Schaffhausen-Hegau Hochrhein Jura Vallée de Joux la Gruyère Fêtes de Genève Brugg regio Sempachersee Bodensee Schweiz Mountain Albula Emmental-Oberaargau Basel-Dreiland Zürichsee

Mit verbindlichen Versprechen und konkreten projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden lebensstil einzusetzen. Mehr informationen finden Sie unter: www.generation-m.ch


FORUM 10 |

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LESERBRIEFE

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MM 16: «Martin Luther der Ökonomie», Interview mit Ökonom Ernst Fehr, der bewiesen hat, dass wir in der Wirtschaft stärker nach Gerechtigkeit als nach Gewinn streben.

«Strafe ist nie gerecht»

 «Der Wunsch nach Gerechtigkeit veranlasste viele Drittparteien, die Egoisten zu bestrafen», sagt Ökonom Ernst Fehr. Strafe ist nie gerecht. Der Wunsch zu strafen ist die Fortsetzung des Neids, der will, dass es den anderen schlecht geht. Aus der gleichen Quelle stammt die Belohnung, die demütigt. Ein Forscher stellte vor 200 Jahren bei urtümlichen Menschen im südlichsten Südamerika fest, dass sie weder Belohnung noch Strafe kennen. Neid ist die Grundstimmung des Egoisten, der will, dass es allen schlecht geht, ausser ihm selbst. Andreas Krenzer-Müller, 3902 Glis

MM 16: «Mein Gehirn merkt sich nur, was mich fasziniert», Artikel über das Asperger-Syndrom.

«Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Artikel»

 Vielen Dank für diesen aufschlussreichen Artikel. Es ist immens wichtig, Leute auf diese spezielle und weitgehend noch unbekannte Form von Autismus aufmerksam zu machen. Eigentlich sagt der Titel in einem Satz alles. Wir haben einen achtjährigen Sohn mit Asperger. Zum Glück haben wir sehr früh erkannt, in welche Richtung sein «anderes» Verhalten geht. Er ist ein wunderbarer Jun-

NR. 17, 22. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

ge, doch der Alltag, die Schule und immer wieder spezielle Situationen in der Öffentlichkeit sind grosse Herausforderungen. Ganz wichtig aber ist und bleibt: Asperger ist keine Krankheit und keine Behinderung,sondern eine Besonderheit. Anita Neff, 8807 Freienbach

MM 15: «Auf Grossvaters Spuren durch Afrika», Porträt über Jarreth Merz, der in Ghana die Demokratie fördert.

Kündigung wegen Affären mit Afrikanerinnen

 Ich möchte Ihnen zu Ihrem Artikel gratulieren. Ich kannte Jarreths Grossvater Karl Merz sehr gut. Zu ihrem Porträt eine Berichtigung: Karl Merz kam nicht für die Basel Mission, sondern für die Union Trading Company nach Ghana. Diese Firma war berüchtigt dafür, weisse Angestellte wegen Affären mit afrikanischen Frauen zu entlassen. 1957, nach Ghanas Unabhängigkeit, wurde diese diskriminierende Praxis aufgehoben. Hans Rudolf Roth, alt Generalkonsul 5022 Rombach

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forum

Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

www.MigrosMagazin.ch | 11 diese woche auf www.MigrosMagazin.ch

Bild: Getty images

«Wir hatten unheimlich Glück»

Beim Bombenanschlag am Boston-Marathon am 15. April starben mindestens drei Menschen, fast 200 wurden verletzt. Rollstuhlsportler Heinz Frei und seine Frau Rita entkamen der Katastrophe nur durch Zufall.

rita Frei erreicht eine halbe Stunde vor den Bombenanschlägen am Boston-Marathon das Ziel. Dort wartet ihr Ehemann Heinz Frei, 15-facher Goldmedaillengewinner an den paralympics, auf sie. Er will im Zielbereich noch etwas trinken, sie möchte lieber ins Hotel. Zum Glück. Das Ehepaar erfährt in seinem Hotelzimmer nur dank SMS-Nachrichten aus der Heimat von den 250 Meter entfernten Explosionen. Später, auf dem Weg zum Essen, treffen sie auf Soldaten mit Maschinenpistolen, weinende Menschen und geschlossene restaurants. Viele wurden evakuiert. Auf den Tischen stehen noch volle Teller und Gläser. Auf migrosmagazin.ch schildern Heinz und Rita Frei ihre Erlebnisse rund um die Terroranschläge in Boston.

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MENSCHEN 12 |

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PORTRÄT

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0 9 ü

… und noch immer mitten im Leben

Gut 60 000 Menschen in der Schweiz sind über 90 Jahre alt. Viele sind noch äusserst aktiv und voller Pläne. Das Migros-Magazin gibt den rüstigen Rentnern ein Gesicht.

D

ass die Menschen in westlichen Staaten immer älter werden, ist keine neue Erkenntnis. Neu ist aber, dass immer mehr Menschen in der Schweiz dem 100. Geburtstag entgegengehen und dabei die Themen Krankheit und Pflege in ihren Leben kaum eine Rolle spielen — ausser vielleicht beim 93-jährigen Charles Eugster (Seite 17), der sich beruflich um die Gesundheit von älteren Menschen sorgt. Das Migros-Magazin besuchte in der ganzen Schweiz fünf Menschen über 90, die am Ende ihres Lebens stehen — und doch allesamt mittendrin sind. Sei es die Künstlerin Gertrud Guyer Wyrsch, die bekennt: «Ich musste 70 werden, bis mir der Knopf aufging» und heute an ihrem

Spätwerk arbeitet. Oder Marthe Gosteli, Gründerin des Archivs der Schweizer Frauengeschichte, die sagt, dass sie nicht ruhen werde, bis sie ein Lehrmittel über die Geschichte der Schweizer Frauen in den Händen halte. Ruhe gefunden hat inzwischen Edi Fischer: Mit 95 erhielt er das Kündigungsschreiben für seine Wohnung. Der Herausforderung, im ausgetrockneten Zürcher Wohnungsmarkt ein neues Zuhause zu finden, hat er sich gestellt. Auch wenn sein Alter immer wieder zum Problem wurde: «Viele Vermieter glaubten, dass ich eh in einem Jahr sterben werde, was ich irgendwie sogar verstehen konnte.» Texte: Oliver Demont Bilder: Ornella Cacace

NR. 17, 22. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

91

Jahre: ulen August J

August Julen (91), Ex-Skilehrer und -Bergführer Öffnet August Julen am Morgen im Bett seine Augen, sieht er an nebelfreien Tagen — und es sind nicht wenige in Zermatt — das Matterhorn so, als würde eine Postkartentapete an seiner Schlafzimmerwand kleben. Die Wand ist eine Glasfront und der Berg dahinter das Wahrzeichen eines Orts, den es ohne August Julen in dieser Form nicht geben würde. Zermatt zählt heute zu den funkelnden Wintersportorten des internationalen Jetsets, rund 6000 Einwohner leben im Dorf, und dreimal so viele Menschen besuchen den Ort in den Wintermonaten. Das Leben im kleinen Dorf Zermatt in seiner Kindheit und Jugend sei hart gewesen, erinnert sich Julen, «wir gingen untendurch». Die Mutter arbeitete im Gastgewerbe, der Vater war Bergbauer, einfachste Verhältnisse, zwölf Kinder mussten ernährt werden. Sechs Monate im Jahr besuchten die Kinder die Schu-


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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

93

PORTRĂ„T | 13

er trud Jahre: G yrsch Guyer W

August, Gertrud, Edi, Charles, Marthe: 469 Jahre Lebenserfahrung und immer noch voller Elan.

97

Jahre: er Edi Fisch

93

Jahre: Eugster Charles

95

Jahre: osteli Mar the G


MENSCHEN 14 |

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PORTRÄT

le, in der übrigen Zeit halfen sie im Sommer auf dem Berg und im Winter beim Vater im Betrieb im Dorf. Kaum war August Julen volljährig, stand Europa im Krieg und er selbst bald im Aktivdienst der Schweizer Armee. Dafür kennt sein Leben nach Kriegsende nur noch eine Richtung: aufwärts. Als ausgebildeter Skilehrer und Bergführer reist er vom armen Zermatt ins mondäne Bündnerland, um in Klosters, Davos und St. Moritz Gästen wie Ted Kennedy das Skifahren beizubringen. Zurück in Zermatt, ist er überzeugt: «Was die Engadiner können, können wir auch.» Bergbahnen und Skilifte werden nun gebaut, Hotels renoviert und über 100 neue gebaut. Als erste Skischule weltweit bietet Julen mit seinen Zermatter Skilehrerkollegen die neu entwickelte und kraftsparende «Hochentlastung-Technik» an, bei der man auf das Ausstellen des bogenäusseren Skis verzichtet. «Die Gäste kamen von überall her auf der Welt zu uns, um diese Technik zu lernen.»

Für seine Verdienste wurde Julen mit dem Kulturpreis geehrt Julen unterrichtet als Leiter der Zermatter Skischule Berühmtheiten wie J. Paul Getty, Guccio Gucci und — erneut, diesmal aber in Julens Heimat — Ted Kennedy. Diesen wird er Jahre später auch auf das Matterhorn führen. Dann, in den 50er-Jahren, lernt er als Bergführer auch den Mann kennen, bei dem er sein filmisches Handwerk lernt: Walt Disney. Unter der Regie von August Julen entstehen nun Filme wie «Das Matterhorndorf», «Whympers Weg aufs Matterhorn» und «Menschen am Matterhorn». Julens Sohn, der Künstler Heinz Julen, zeigt diese heute noch regelmässig im Kino des Clubs Vernissage in Zermatt. Vor sechs Jahren wurde August Julen für seine Filme und sein Verdienst um Zermatt mit dem Kulturpreis des Dorfs geehrt. August Julen sitzt mit Norweger-Pullover neben seiner Frau auf dem Sofa, das Matterhorn jederzeit im Blick. Dass Zermatt heute das ist, was es ist, dazu hat er viel beigetragen. Zur Schau stellen mag der 91-Jährige dies trotzdem nicht. Erzählt seine Frau lobend von den Engagements und den tollen Charaktereigenschaften ihres Mannes, ist ihm das sichtlich unangenehm. Er setzt dann seine Sonnenbrille auf und lacht verlegen. Dann sagt er: «Mir ist nur wichtig, dass ich noch lange mit meiner Frau zusammenbleiben kann und irgendwann eine gute Sterbestunde haben werde.» Und wie sieht sein Leben heute aus? Noch bis vor zwei Jahren sei er bei schö-

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NR. 17, 22. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

nem Wetter auf den Ski gestanden, versichert er, jetzt habe er diese aber gegen den Schlitten eingetauscht. Und dann sei da seine grosse Familie, die ihm sehr wichtig ist und mit der er sehr viel Zeit verbringe. Das Gespräch mäandert harmonisch durch harmlose Themen, da äussert sich August Julen ungefragt und pointiert: «Lassen Sie mich das gesagt haben: Diese angeblich von Menschen herbeigeführte Klimaerwärmung ist blödes Geschwätz.» Die Gletscher hätten bereits Tiefpunkte erreicht, da sprach noch niemand von Umweltverschmutzung, sagt Julen. Vielmehr sei es halt wie überall im Leben: «Es gibt einen Sommer und einen Winter. Es gibt ein Leben und ein Sterben.»

Gertrud Guyer Wyrsch (93), Künstlerin Das Buch mit edlem Leineneinband und schönster Typografie zeigt all das, worüber Getrud Guyer Wyrsch «nicht so gut reden kann», wie sie sagt. Öl auf Karton, Knäuelskulpturen aus Holz, eine geschlitzte Stehle aus Stahl. Herausgegeben hat das Buch das Nidwaldner Museum anlässlich Guyer Wyrschs 90. Geburtstag. Ihre Werke werden in Ausstellungen in Zürich, Bern und in der Innerschweiz gezeigt. Seit drei Jahren könnte Guyer Wyrsch von ihrer Kunst leben, wenn sie denn müsste: «Heute bin ich nicht mehr so auf das Geld angewiesen. Die Verkäufe beflügeln, anerkennen aber auch meine Arbeit.»

Früher litt sie unter ihrem mangelnden Selbstwertgefühl Guyer Wyrsch wird in Gersau SZ geboren, wenige Jahre später zieht ihre Familie nach München. Ihr Vater ist Archäologe und Kunsthistoriker, die Tochter besucht in München das Lyzeum. Sie sei schlecht in der Schule gewesen, erinnert sie sich, «verträumt und immer am Zeichnen oder Lesen». Sie arbeitet als Buchhändlerin. In der Freizeit aber, da zeichnet und malt sie weiter, nimmt an Ausstellungen wie «La peinture abstraite en Suisse» in Neuenburg und an der «Saffa 1958» in Zürich teil. Immer wieder verkauft sie Bilder, so auch an die Eidgenossenschaft. Wirtschaftlich voll auf die Kunst setzen mag sie nicht — oder traut sie sich nicht: «Irgendwie wollte ich nie das Risiko eingehen, kein Geld für den Zahnarzt zu haben. Und dann war da in mir auch dieses tief sitzende Gefühl aus meiner Schulzeit, nicht genügen zu

ass ich ichtig, d iner Frau w t is ir e «M ge mit m noch lan ensein kann.» zusamm August Julen lebt noch immer dort, wo er geboren wurde: In Zermatt, dem Bergdorf, dem er zu Weltruhm verhalf.

können.» Erst später erkennt sie, dass ihr mangelndes Selbstwertgefühl als Künstlerin in der damals von den Männern dominierten Kunstwelt als Schwäche wahrgenommen wird: «Wurde meine Kunst an einem Ort abgelehnt, war ich stets bereit einzusehen, dass meine Arbeit schlecht war.» Erst zu Beginn der 90er-Jahre beginnt Guyer Wyrsch mit Schwemmholz zu arbeiten, baut Mobiles und Reliefs und findet zu ihrer «eigentlichen Begabung», dem Formen von Plastiken. Rückblickend sagt sie: «Ich musste 70 werden, bis mir der Knopf aufging. Erst jetzt konnte ich alle Register ziehen, mich in immer neuen Spielarten ausdrücken und entwickeln, und zwar völlig intuitiv. Die Kunst wird durch mich gemacht, ich mache sie nicht.» Im September wird Gertrud Guyer Wyrsch wie jedes Jahr mit ihrem Mann ans Meer fahren und zeichnen. «Mölerle» nennt sie es. Nach drei Wochen halte sie es aber fast nicht mehr aus. «Ich muss dann zurück, um richtig zu arbeiten.» Denn nur dort könne sie alles um sich herum vergessen. «Komme ich aus dem Atelier heraus, bin ich wieder 93.» Nächste Ausstellung: Kulturtankstelle Döttingen AG, 3. Mai bis 16. Juni 2013


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

re te 70 Jah s s u m h «Ic en, bis alt werd nopf aufging.» mir der K

MENSCHEN

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PORTRÄT | 15

Späte Berufung: Gertrud Guyer Wyrsch inmitten ihrer Skulpturen.

Edi Fischer (97), ehemaligerChemiearbeiter Vor zwei Jahren feierte Edi Fischer seinen 95. Geburtstag — zwei Tage später lag die Kündigung seiner Wohnung im Briefkasten. Schockiert sei er gewesen, erinnert er sich. Dann aber habe er sich gesagt: «Ich finde schon noch was, schliesslich bin ich noch gut beieinander und kann noch Waschen und Bügeln. Auch nehme ich kein einziges Medikament, ausser Bienenhonig.» Edi Fischer besichtigt Alterswohnungen und fragt dort nach dem Preis. Als sie ihm die Tagespauschale von 145 Franken nennen, antwortet er: «Dann kann ich ja gerade auf den Friedhof ziehen!» Seine Freundin bietet ihm zwei Zimmer in ihrer Fünf-Zimmer-Wohnung an. Er lehnt ab: «Ich wollte etwas Eigenes.» Die nächsten Monate bewirbt er sich auf etliche Inserate: «Erwähnte ich am Telefon mein Alter, war die Sache meist gelaufen. Viele glaubten, dass ich eh in einem Jahr sterben werde, was ich ja irgendwie sogar verstehen konnte.» Am Ende sind es private Kontakte, die ihm zu seiner heutigen Wohnung verhelfen. Am Tisch in der Stube erzählt Edi Fischer seine Geschichte. Davon, dass er

Edi Fischer geht jeden Tag zu Besuch bei seiner Freundin.

me kein «Ich nehMedikament, einziges ienenhonig.» ausser B nie krank war, obwohl er als Hilfsarbeiter und Meister in einem Chemiebetrieb immer wieder von oben bis unten mit Asbeststaub bepudert war. Der Besuch bei seiner Freundin ist ein Fixpunkt in seinem Alltag. Dann reden sie miteinander, er massiert ihr dabei die Arme. Seine täglichen Besuche seien für sie so, als bestünde ihre Woche aus lauter Sonntagen, habe sie ihm einmal ge-

sagt. Er sagt: «Das macht mich glücklich.» Am Ende des Gesprächs holt Edi Fischer einen Zettel hervor mit den Namen seiner Eltern und Geschwister mit Geburts- und Todesdatum. Auf das einzig leere Feld zeigt er und sagt: «Ich mache dann das Törli zu.» Angst davor habe er nicht, nur schnell soll es gehen. Und: «Ich will nicht noch einmal auf Wohnungssuche gehen müssen.»


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PORTRÄT

Marthe Gosteli (95), Frauenrechtlerin Sie sei nicht mehr ganz so fit wie auch schon, sagt Marthe Gosteli zu Beginn des Gesprächs. Später nennt sie mit viel Entschiedenheit den Grund, warum sie trotzdem noch immer tagtäglich im Archiv der Schweizer Frauengeschichte steht: «Ohne Papier keine Geschichte. Ohne Geschichte keine Zukunft. Das gilt zwar generell, aber für die Frauen im Besonderen. So lange es für die Schule kein gutes Lehrmittel zur Frauenbewegung gibt, braucht es mich hier.» Nichts weniger als die Geschichte der Schweizer Frauen beherbergt die von Marthe Gosteli vor 30 Jahren gegründete Gosteli-Stiftung in einem alten Wohnblock in Worblaufen bei Bern. Zu finden sind hier 400 Archive von Organisationen und Personen, darunter Frauenzeitungen, Bücher, Fotografien und Vereinsprotokolle. Die Frauenbewegung in der Schweiz zählt zu den am besten do-

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kumentierten in Europa. Dafür gesorgt haben die Frauen selbst: «Zahlreiche Chronistinnen in der Schweiz sind nicht müde geworden, auch ohne politische Mitbestimmung ihr Wirken niederzuschreiben», sagt Gosteli. Dass sie alle das Stimmrecht erhielten, ist nebst anderen Pionierinnen auch Gosteli und ihrem Verhandlungsgeschick zu verdanken. «Die dafür nötige Diplomatie habe ich auch bei den Amerikanern gelernt. Und genau die war nötig, um den Souverän zu überzeugen», sagt Gosteli. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete sie im Armeestab, und nach dem Krieg in der Filmabteilung des Informationsdienstes der US-Botschaft in Bern. Wer Gosteli politisch verorten will, stösst auf Widerstand. «Ich musste mit Frauen aus allen Kreisen zusammenarbeiten, von links bis rechts.» Sie sei staatlichen Förderstellen in der Sache der Frau «eher kritisch» eingestellt. Und gar nichts halte sie von Frauen, die sich als politische Samariterinnen zur Verfügung stellen. Auf die Frage, wie

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e es kein «So langhrmittel zur gutes Le ewegung gibt, Frauenb es mich.» braucht

sie das meine, nennt sie das Beispiel der Bundesrätin Eveline WidmerSchlumpf: «Es waren die Männer, die Christoph Blocher 2003 zum Bundesrat gewählt haben. Warum muss sich danach eine Frau zur Verfügung stellen, damit er 2007 abgewählt werden kann?»

Marthe Gosteli arbeitet jeden Tag im Archiv der Schweizer Frauengeschichte.

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

chte die «Ich mö ändern.» Welt ver

Charles Eugster ist topfit und möchte etwas Neues ausprobieren: Leichtathletik.

Charles Eugster (93), Zahnarzt Sitzt Charles Eugster in edle Stoffe gekleidet am blank polierten Holztisch seiner ebenfalls sehr edlen Wohnung in Uitikon bei Zürich, kommt er ins Dozieren — und das ist für den Zuhörer eine Freude. Mit ungeheurer Erzählkraft reiht er Fakten aneinander, erzählt dazugehörige Geschichten und setzt, als eine Art Lockerungsübung, mit britischem Humor Pointen, wenn seine Zukunfts-

szenarien zum Gesundheitszustand der Menschen allzu düster ausfallen. Die Gesundheit ist Eugsters Mission, insbesondere jene von betagten Menschen. Charles Eugster, britisch-schweizerischer Doppelbürger, sagt: «Ich möchte die Welt verändern.» Bis 75 sei er Zahnarzt gewesen, danach hätte er noch bis 82 das «Mitteilungsblatt für Zahnärzte» herausgegeben, und dann sei er acht Jahre arbeitslos gewesen. «Lachen Sie nicht! Das war grausam», entgegnet er. Der Mann ist ein Phänomen, denkt man sich, wenn er von seiner Arbeit als «Fitness Ambassador» in einem Fitnessstudio erzählt. Die zwei letzten Jahre hielt er dort Vorträge und wurde zum Protagonisten in einem Film. Das Thema: Muskelaufbau im Alter. Er selbst sieht sich nüchterner: «Ihr Medien habt doch nur so ein grosses Interesse an mir, weil ich mit über 90 gesund und aktiv bin und kein Medikament zu mir nehme. Das muss uns doch zu denken geben! Denn eigentlich sollte ich mit meiner Gesundheit der Normalfall sein.» Jetzt

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legt Eugster los, spricht von der Fettleibigkeit weltweit und der damit verbundenen Diabetes-Pandemie und davon, dass seit dem Zweiten Weltkrieg die Menschen im Westen durchschnittlich 25 Prozent mehr Kalorien zu sich nehmen würden, sich aber immer weniger bewegen: «Wir werden das, was da auf uns zukommt, gar nicht mehr finanzieren können.» Darum, so denkt er, sollte jedem klar sein, dass er selbst verantwortlich dafür ist, was er sich in den Mund steckt. Charles Eugster will auch in Zukunft Aufklärungsarbeit leisten. Seine Personaltrainerin hat derweil andere Sorgen: Dass er zu wenig Zeit zum Trainieren hat. Unbegründet, findet Eugster. Nach seiner Zeit als Wettkampfruderer und Bodybuilder möchte er nun etwas Neuesausprobieren.Leichtathletik,100-Meter-Lauf oder vielleicht Kugelstossen. Wichtig sei einzig, «dass man immer wieder etwas Neues ausprobiert». www.charleseugster.net

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UELI STECK

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NR. 17, 22. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

SERIE: UELI STECK IM HIMALAYA Das Team des Berners trifft ein Extrembergsteiger Ueli Steck ist zu seiner 16. Himalaya-Expedition abgereist. Das Migros-Magazin beleuchtet die Facetten des Abenteuers. Diese Woche: Bergsteigerlegenden und Stecks Teammitglieder.

Auf dem Weg zum Everest

Ueli Steck gehört zu den weltbesten und schnellsten Solokletterern. Nur noch wenige Kilometer vom Mount davor, sich nun auch unter die grössten Höhenbergsteiger einzureihen – mit seinem neuesten Vorhaben.

V

errückte Welt: Noch vor Wochen kämpfte Extrembergsteiger Ueli Steck (36) auf 3600 Meter über Meer in der Gegend der Mönchsjochhütte mit Temperaturen von gegen minus 30 Grad, eisigen Winden und

Schnee. Vor wenigen Tagen war er wiederum auf 3600 Metern, diesmal in T-Shirt und kurzen Hosen. Dazwischen liegt eine lange Reise: aus der Schweiz in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu und von dort weiter in die Khum-

bu-Region. Im Ort Namche Bazar traf Steck auf Simone Moro (45). Der Extrembergsteiger aus Norditalien sorgte weltweit für Schlagzeilen, als er 2001 die Traverse zwischen Mount Everest und Lhotse beging und auf einen in Not

Diese Bergsteiger haben Geschichte geschrieben:

Edmund Hillary: Premiere am Everest Der neuseeländische Bergsteiger Sir Edmund Percival Hillary (1919–2008) wurde weltberühmt, als er am 29. Mai 1953 mit seinem Sherpa Tenzing Norgay die nachweisbare Erstbesteigung des Mount Everest im Rahmen einer britischen Expedition realisierte. Vor seinem Tod äusserte er sich kritisch zum Besteigungskommerz am Everest.

Jürg Marmet: 1. Schweizer auf dem Everest Zusammen mit Ernst Schmied (1924–2002) gelang Jürg Marmet (1927–2013) am 23. Mai 1956 die zweite Besteigung des Mount Everest. Sie waren die ersten Schweizer auf dem höchsten Berg. Der Allschwiler Bergführer Marmet studierte an der ETH Chemie und schloss mit einem Doktortitel ab. Von 1952 bis 1958 arbeitete er für die Rega.

Dölf Reist: Bergsteiger und Fotograf Der Berner (1921–2000) ist bei der jüngeren Generation vor allem als Fotograf beeindruckender Menschenporträts bekannt (sein Archiv umfasst 70 000 Aufnahmen). Zusammen mit Hansruedi von Gunten gelang dem Bergführer am 24. Mai 1956 die dritte Besteigung des Mount Everest. In jenem Jahr war er Mitglied der Schweizer Everest-Lhotse-Expedition.

Max Eiselin: Pionier am Dhaulagiri Max Eiselin (81), dem Krienser Gründer des ersten Schweizer Bergsportgeschäfts, gelang am 13. Mai 1960 mit sechs Bergsteigern und zwei Sherpas die Erstbesteigung des Dhaulagiri. Dieser ist mit 8167 Meter der siebthöchste Gipfel der Welt und der 13. Achttausender, der bezwungen wurde. 1963 organisierte Eiselin die erste Schweizer Expedition zum Hindukusch.

Reinhold Messner: Alle 14 Achttausender Der Südtiroler Reinhold Andreas Messner (68) gehört zu den erfolgreichsten und bekanntesten Bergsteigern. Gemeinsam mit Peter Habeler erreichte er 1978 als erster Mensch den Gipfel des Mount Everest ohne Sauerstoffmaske. Und: Als Erster hatte er von 1970 bis 1986 alle 14 Achttausender bezwungen. Dies gelang ihm ohne Flaschensauerstoff.


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Everest entfernt, steht der naturverbundene Berner Oberländer

Kaiserwetter im Basiscamp des Mount Everest auf 5364 Metern: Ueli Steck und sein Team mit Simone Moro befinden sich noch immer in der Akklimatisierungsphase. Zum richtigen Zeitpunkt werden die beiden ihre eigene Herausforderung am höchsten Berg der Welt suchen.

geratenen britischen Bergsteiger traf. Moro verzichtete auf seine weitere Begehung und wurde für die Rettung des Briten mit der Trophäe «Pierre de Coubertin World Fair Play» ausgezeichnet. Der Norditaliener aus Bergamo ist im

Marcel Rüedi: Fünf Achttausender in zwölf Monaten Der Winterthurer Metzgermeister Marcel Rüedi (1938–1986) hatte 1984 fünf Achttausender in nur zwölf Monaten bestiegen. 1985 stand er mit Norbert Joos als erster Schweizer auf dem K2, ein Jahr später zusammen mit Peter Habeler auf dem Gipfel des Cho Oyu. Am 25. September 1986 starb Rüedi beim Abstieg vom 8463 Meter hohen Makalu.

Team von Ueli Steck. Inzwischen sind die beiden im nepalesischen Basiscamp auf 5364 Metern am Fuss des Mount Everest angekommen. Der Berner Oberländer sagt über den diplomierten Bergführer: «Er tickt ähnlich wie ich und hat

Doug Scott: Britischer Extrembergsteiger Douglas Keith Scott (71) ist einer der erfolgreichsten Höhenbergsteiger. Er war in den 70erund 80er-Jahren an 45 Expeditionen beteiligt, von denen er 40 Gipfel erreichte. Es waren alles Erstbesteigungen, Erstbegehungen neuer Routen oder Erstbegehungen im Alpinstil (ohne Fremdhilfe, ohne präparierte Route, in einem Zug vom Basislager auf den Gipfel).

Jean Troillet: Mit dem Snowboard am Everest Der Kanada-Schweizer Jean Troillet (65) bestieg 10 der 14 Achttausender (darunter den schwierigen K2), fast alle im Alpinstil und ohne Flaschensauerstoff. 1986 durchstieg er mit Erhard Loretan das Hornbein-Couloir am Everest. Elf Jahre später war er der Erste, der die Nordseite des Mount Everest mit dem Snowboard hinab fuhr.

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den Everest bereits vier Mal bestiegen» und fügt an: «Um die Geschichte zu erzählen, braucht es einen dritten Mann. Jonathan Griffith begleitet unser Team als Kameramann.» Der Brite ist erst knapp 30 Jahre alt, gehört aber zu den Topfotografen der Alpinszene oder, wie es Ueli Steck sagt: «Jonathan ist ein hervorragender Fotograf und ein starker Bergsteiger. Er lebt in Chamonix und hat viele schwierige Begehungen im Mont-Blanc-Massiv und anderswo gemacht.» Das Ziel der 16. Himalaya-Expedition von Steck: Wie schon letztes Jahr möchte er auf den höchsten Berg der Welt, den 8848 Meter hohen Everest. Während die normale Route auf den Mount Everest jährlich aufs Neue von kommerziellen, mit Fixseilen ausgerüsteten Expeditionen überlaufen wird, «suchen Simone und ich unsere eigene Herausforderung an diesem Berg», sagt Steck. Er lege die genaue Route erst während der rund sechs Wochen dauernden Akklimatisierungsphase fest, wobei der Entscheid von den Wetterbedingungen am Everest abhänge. In der Schweiz hat sich der gelernte Zimmermann ohne Bergführerpatent vor allem als Speed-Kletterer einen Namen geschaffen. Die Geschwindigkeit hat er seit geraumer Zeit auch auf den Himalaya übertragen. 2011 durchstieg er im Alleingang die Südwand des 8027 Meter hohen Shisha Pangma in nur 10,5 Stunden. Letztes Jahr stand er auf dem Gipfel des Mount Everest, bewusst ohne

Erhard Loretan: Als Zweiter alle 14 Achttausender Der Freiburger (1959–2011) Kunstschreiner und Bergführer war 1995 der zweite Bergsteiger, dem die Besteigung aller 14 Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff gelang. Ueli Steck sagt über ihn: «Er hat das Speed-Klettern erfunden.» An seinem 52. Geburtstag starb Loretan bei einem Absturz am Grünhorn im Oberwallis – mitgerissen von seiner Freundin.

Norbert Joos: 13 Achttausender Bereits vor seinem 20. Geburtstag bestieg Norbert «Noppa» Joos (52) die drei grossen Nordwände der Alpen: Eiger, Matterhorn und Grandes Jorasses. Zur Besteigung aller Achttausender (1982 bis 2006, jeweils ohne Flaschensauerstoff) fehlt dem Churer der Mount Everest, an dem er im Mai 2008 scheiterte. Er verzichtet auf weitere Versuche.


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Flaschensauerstoff. Frank-Urs Müller, Präsident des Schweizer Alpen-Clubs, urteilt darüber: «Was Ueli Steck macht, ist überirdisch.» Schon mit 18 Jahren durchstieg Ueli Steck die Eigernordwand. 2008 bezwang der Berner dieselbe Wand in zwei Stunden und 47 Minuten — ohne einen der vorhandenen Haken anzufassen und ohne Seilsicherung. Das hat den Profibergsteiger definitiv zu einem der weltbekannten Solokletterern gemacht. Nur hält er von Mystifizierungen und Superlativen nichts. Er möchte auch nicht als «Extrem-Bergsteiger» bezeichnet werden. Die grösste Herausforderung sei, zufrieden zu sein und die kurze Zeit, die man als Mensch auf der Erde zur Verfügung habe, für das zu nutzen, was einem wichtig sei. Bei Ueli Steck ist das Bewegung, Leistung und Weiterkommen. Wie weit ihm das gelungen ist, zeigt der Vergleich mit anderen Bergsteigern, die Geschichte geschrieben haben. Texte: Reto E. Wild

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Nr. 17, 22. April 2013 | migros-magazin |

Die aktuell besten Höhenbergsteiger der Welt – eine Auswahl: Bilder: Keystone (7), Thomas Senf/visualimpact.ch, Stefan Nestler, Doug Scott, mountain.ru, marcel-rueedi.ch, Schweizerische Stiftung für Alpine Forschung

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Simone Moro: Im Team von Ueli Steck Über den 45-jährigen Extrembergsteiger aus dem norditalienischen Bergamo sagt Ueli Steck: «Er tickt ähnlich wie ich. Das ist extrem wichtig. Er ist bekannt für seine Winterbegehungen von Achttausendern und hat den Everest bereits vier Mal bestiegen.» Moro plant, ein eigenes Helikopterunternehmen im Himalaya zu etablieren.

Denis Urubko: Kasachischer Haudegen Ueli Steck über den zweifachen Familienvater: «Denis aus Kasachstan ist in der Armee gross geworden. Er hat eine andere Einstellung zum leben, auch der Tod ist viel akzeptierter als bei uns.» Urubko (39) ist der 15. Bergsteiger, dem die Besteigung aller Achttausender gelang, und der 8., der ohne zusätzlichen Sauerstoff unterwegs war.

Alexey Bolotov: Träger des «Piolet d’Or» Bereits 1997 bestieg Alexey Bolotov (40) den Makalu auf der Westseite und erhielt dafür den «Goldenen Eispickel». Der zweifache Familienvater aus dem russischen Jekaterinburg wurde vier Jahre später bester Alpinist seines landes. 2010 besiegte der Sohn eines ingenieurs den Gasherbrum 1 und 2, ein Jahr später den Broad peak und den Kangchenjunga.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

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Täglich Neues zur Himalaya-Expedition

Steve House: Premiere am K7 Zum US-amerikanischen Extrembergsteiger Steve House (42) aus Colorado sagt Ueli Steck: «Ich bewundere an ihm, wie gradlinig und fokussiert er arbeitet.» House gewann den 15. «Piolet d’Or» für seine Begehung der Rupalwand (weltweit höchste Felswand) am Nanga Parbat. 2007 kletterte er mit zwei Bergsteigern als Erster den K7-Westgipfel hoch.

Sehen Sie auf www.migrosmagazin.ch, welche bergsteigerischen Leistungen Ueli Steck bis anhin gelungen sind. Und: Schauen Sie regelmässig, was der Berner Oberländer macht, ob er durch die nepalesische Khumbu-Region joggt oder wie er mit Simone Moro die Routen plant. Täglich gibts Neues zu Ueli Stecks Expedition im Himalaya.

Stephan Siegrist: Unterwegs zum Makalu In diesen Tagen ist Stephan Siegrist (41) aus Interlaken dabei, den Makalu über den Westpfeiler zu erklimmen – ohne Sauerstoff und ohne Träger. Der ausgebildete Zimmermann und Bergführer durchkletterte die Eigernordwand schon im Alter von 20 Jahren. 2006 gehörte er dem Team an, das den Gasherbrum Ost erstmals über die Nordseite bestiegen hatte.

«Ueli Stecks Leistungen sind überirdisch»

Frank-Urs Müller (55) ist seit 2005 und noch bis zum Juni 2013 Präsident des Schweizer Alpen-Clubs (SAC). Der SAC wird dieses Jahr 150 Jahre alt. Im Interview mit dem MigrosMagazin erklärt Müller, wie Leistungen messbar sind und wie er Ueli Stecks neuste Expedition beurteilt.

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Kolumne

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Nr. 17, 22. April 2013 | migros-magazin |

der hausmann

Kleine und grosse Buben Bänz Friedli geniesst das gelebte Leben.

«Ihr seid doch so Piratenfans und habt mir bestimmt jede Menge Bücher, CDs, Värsli und Lieder», schreibt meine Schwester. Sie ist Kindergärtnerin und will mit ihren Kleinen nach den Frühjahrsferien das Thema Piraten behandeln. Aber ja doch, Hans hatte wie jeder Junge neben der Saurier- und der Ritterauch seine Piratenphase. Und was für eine. Wir sammelten Totenkopfbanner, bastelten Augenbinden, bauten im Garten ein sechs Meter langes Piratenschiff, das gefühlt ein hochseetauglicher Windjammer war. Jedenfalls bot es den Kindern des halben Quartiers Platz. Aye, aye, Käpt’n, wir waren Piratenfans! Was heisst Fans? Echte Piraten waren wir! (Den Vater erwischts in solchen Fällen ja jeweils grad mit.) Aber, jesses, Schwesterherz! Das alles ist die Eeewigkeit von drei, vier Jahren her. Dann kam Harry Potter, dann eine ganze Anzahl weiterer Fantasyromane, es folgten die «Gregs Tagebuch»und die «Top Secret»-Phase, wobei diese Bücher noch in Hans’ Zimmer stehen, zwölf Bände stark die eine, elf Bände die andere Serie. Und dafür musste im Regal Platz geschaffen werden. Ausserdem finden grosse Jungs so Bubizeugs wie Piratenbücher ja irgendwann mal uncool … Erraten: Unsere Piraterie lagert im tiefen Kellerverlies. Und wenn ich «tief» sage, meine ich es. Nein, ich habe ihn noch nicht entrümpelt, den verfluchten Keller. Das ist Punkt 23 auf

«Was heisst Fans? Piraten waren wir!» meiner «To do»-Liste. Kommt noch. Aber meine Schwester brauchte das Piratenzeugs sofort. Ich also runter in den Keller; gesucht, geflucht, volle Kartonschachteln gehievt, Stapel umgestapelt, mich zwischen Fondue-Set und Bohrmaschine durchgezwängt und dabei eine Kiste mit Weihnachtsbaumkugeln zu Boden geschubst. Klirr! Ach, ich erspare Ihnen die Details. Aber nach drei Stunden waren die Piratenbücher gefunden, die Fahnen und Schaumstoffsäbel dazu. Was lernen wir daraus? Wie verdammt schnell die Zeit vergeht — die Zeit mit den Kindern. «Herr Bänz Friedli!», schrieb mir dieser Tage eine Martha aus Schmitten, und ich war ob ihren Zeilen so gerührt, dass ich sie Ihnen zeigen möchte: «Jede Woche lese ich Ihren

Beitrag mit Genuss. Nur schade, ist das bei uns alles Vergangenheit. Ich versichere Ihnen mit Garantie, eines Tages werden Sie das herrliche Durcheinander, das gelebte Leben vermissen!» Sie hätte, schrieb Martha, ihre Enkel leider nur allzu selten zu Besuch, und die Wohnung wirke steril, wenn kein Fernseher, kein Spiegel, rein gar nichts vertapt sei. Martha schloss mit der Frage: «Warum geht die Kinder-Familien-Zeit nur so schnell vorbei?» Just gleichentags berichtete Schreinermeisterin Yvonne mir von ihrem turbulenten Alltag als junge Mutter: «Ich schreinere als Hausfrau und haushalte als Schreinerin, beides Teilzeit.» Und das Familienmanagement sei ganz schön anstrengend. «Jetzt gerade warten ein paar stinkende Windeln darauf, gewechselt zu werden, es wird nach Müesli und Milch geschrien, bald gehts auf ins Kindersingen.» Und ich ertappe mich dabei, wie ich Yvonne mit den Worten tröste, die mich früher nervten, wenn Kollege Hürzi sie aussprach: «Geniess den Stress! Er geht vorbei. Leider.» Hans’ Star-Wars-Phase? Die dauert an. Und weil ich einen 48-jährigen Buben kenne — sehr gut kenne … —, dessen Elvis-Phase kein Ende nimmt, schliesse ich nicht aus, dass unser Sohn noch in 40 Jahren Jedi-Figürchen sammelt. Bänz Friedli (48) lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Zürich.

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OBLIGATORISCHER HUNDEKURS

«Viele sind einfach zu bequem»

Wer sich einen Hund kauft, muss seit 2008 einen Kurs absolvieren. Viele Hundehalter schwänzen und werden von den Kantonen gebüsst. Guido Vogel vom kantonalen Veterinäramt Basel-Stadt über die Gründe der Verweigerer und den Sinn des Kurses. Guido Vogel, 2012 wurden in Zürich 51 Hundehalter verzeigt, die den obligatorischen Hundehalterkurs nicht absolviert haben. So viele wie noch nie. In Basel-Stadt waren es 49 Personen. Wissen Sie, was hinter dieser Verweigerungshaltung steckt?

Guido Vogel (47) ist Cheftierarzt der Hundefachstelle beim kantonalen Veterinäramt von Basel-Stadt.

Was wir vor allem zu hören kriegen: keine Zeit oder körperlich dazu nicht in der Lage. Ich denke, viele sind einfach zu bequem oder sehen den Sinn nicht. Letzteres gilt vor allem für diejenigen, die noch nie an einem solchen Kurs waren. Viele, die schliesslich doch gehen, machen danach sogar freiwillig weiter, weil sie es gut finden. Wie kann man denn körperlich nicht dazu in der Lage sein?

Das sind Menschen, die sich zu alt fühlen oder vielleicht eine Behinderung haben. Die Frage ist natürlich, ob diese Leute überhaupt in der Lage sind, einen Hund artgerecht zu halten und ihm einen angemessenen Auslauf zu bieten.

Was lernt man im Kurs?

Bilder: Getty Images, Ruben Wyttenbach, Keystone

Es gibt einen Theoriekurs, der vor dem Hundekauf absolviert werden muss, und einen Praxiskurs danach. Beide bestehen aus je vier einstündigen Lektionen. Im Theoriekurs lernt man, welche Bedürf-

MANN DER WOCHE

nisse ein Hund hat, auf was man achten muss, wo man ihn kaufen sollte und wo sicher nicht. Wo denn nicht?

Wir wissen aufgrund unserer Daten, dass 45 Prozent aller seit 2008 in BaselStadt angeschafften Hunde aus dem Ausland kommen — sicher ein Grossteil via Internet. Wer den Theoriekurs absolviert, lernt dort, dass man das vermeiden sollte, weil man nicht weiss, woher die Tiere kommen. Einige sind auch krank oder kommen aus Qualzuchten. Was lernt man noch?

Wie aufwendig es ist, einen Hund zu halten. Letztlich soll man sich klar werden, ob ein Hund überhaupt etwas für einen ist oder doch besser nicht. Im Praxiskurs geht es dann um die konkrete Erziehung des Tiers. Beide Kurse müssen bei einer spezialisierten Hundeschule absolviert werden, das kostet je nach Schule bis zu 400 Franken. Das ist vermutlich teurer als eine Verzeigung.

Nein. Die erste Verzeigung ist ein bisschen teurer, als der Kurs es wäre. Eine zweite Verzeigung kostet dann schon deutlich mehr: 600 bis 700 Franken.

Und es ist wirklich nötig, dass man diesen Kurs besucht, wenn man sich nur einen harmlosen Schosshund zulegt?

Absolut, so sieht es die Tierschutzgesetzgebung seit 2008 vor. Den Theoriekurs muss man aber nur einmal machen, den Praxiskurs mit jedem neuen Hund. Wie bekommen Sie überhaupt mit, wer einen Hund hat und trotzdem keinen Kurs besucht?

Ein Halter muss seinen Hund bei uns anmelden und auch belegen, dass er die Kurse absolviert hat. Andernfalls gibt es eine Nachfrist und später eine Verzeigung. Das ist aber von Kanton zu Kanton unterschiedlich organisiert. In einigen sind auch die einzelnen Gemeinden zuständig. Und wir gehören eher zu den strengeren Kantonen. Weshalb?

In einem Stadtkanton lebt man enger zusammen, begegnet sich mehr als auf dem Land. Da muss man strenger sein. Wirkt die Strenge?

Wir haben besser ausgebildete Hunde und Hundehalter. Ausserdem stellen wir fest, dass es tendenziell weniger schwere Bissverletzungen gibt als vorher. Interview: Ralf Kaminski

FRAU DER WOCHE

Mutiges Geständnis

Mutiger Schritt

Erst kürzlich ist der Kabarettist der Nation unter grosser öffentlicher Anteilnahme und mit Ehren überschüttet 80 Jahre alt geworden. In seinem neuen Buch «Lachtzig» gesteht Emil Steinberger nun Erstaunliches: Er hatte vor 32 Jahren eine aussereheliche Affäre und hat aus dieser einen zweiten Sohn, der in Deutschland lebt. Als er den Seitensprung Jahre später seiner ersten Frau beichtete, zerbrach die Ehe daran. Ein mutiges Geständnis also – und besser spät als nie.

Jedes Mal wenn der Dalai Lama die Schweiz besucht, gibt es einen diplomatischen Eiertanz, inwiefern die offizielle Politik das geistige Oberhaupt der Tibeter begrüssen soll. Denn jede staatliche Anerkennung des Dalai Lama führt regelmässig zu lautem Grollen aus China. Nationalratspräsidentin Maya Graf (51) hat sich dem chinesischen Druck nicht gebeugt und den hohen Gast empfangen – zum ersten Mal überhaupt ganz offiziell im Bundeshaus.


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Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

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Hopp de Bäse!

Am 30. April ist es wieder so weit: Die Hexen tanzen ums Maifeuer, um böse Geister zu vertreiben. Zwei Frauen aus dem Emmental wollen die Walpurgisnacht mit allen Hexenfreunden feiern.

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ine alte Bauernregel besagt: Ist die Hexennacht voll Regen, wirds ein Jahr mit reichlich Segen. «Für unseren Hexentanz wünschen wir uns natürlich gutes Wetter», sagt Nicole Heimgartner (30). Sie organisiert mit ihrer Arbeitskollegin Regina Gilgen (50) eine Walpurgisnacht. Stattfinden soll der Tanz in den Mai am Abend des 30. April im 1000-Seelen-Dorf Dürrenroth im Emmental. Für einen Abend werden Nicole Heimgartner und Regina Gilgen nur noch die Hexen Nera sein. So nennen sie ihre Gruppe. «Wir sind nicht solche, die laut mit Zaubersprüchen um uns rufen», stellt Nicole Heimgartner klar. Gläserrücken und negative Hexenrituale seien auch nichts für die beiden. Sie leben nach dem Prinzip der dreifachen Wiederkehr: Alles, was von einem ausgeht, fällt dreifach auf einen zurück. So versuchen die beiden Reinigungsfachfrauen, möglichst viel Positives auszustrahlen. Ihr Lieblingszauberspruch: «Mit der Kraft von drei mal drei mach die Augen klar und frei.» Besonders über Kräuterheilkunde tauschen sich die Hexen oft aus. Sie arbeiten gern im Garten, stellen selbst Tee her. Nicole Heimgartner glaubt an die heilende Kraft von Kräutern. «Doch wenn meine Kinder richtig krank sind, bekommen sie auch Antibiotika.» Sie räuchert regelmässig ihr Haus aus, um negative Energien zu vertreiben. «Meine Freunde nennen mich Häxli», erzählt Regina Gilgen. Die Frauen

werden auch wegen ihres Äusseren oft als Hexen bezeichnet, beide haben unter ihren Perücken rote Haare. Die von Nicole Heimgartner sind naturrot. «Als Kind wurde ich deswegen oft gehänselt und Hexe genannt. Seither beschäftige ich mich mit dem Thema.»

auch von den dunklen Kapiteln der hexengeschichte berichten Für die Walpurgisnacht haben die beiden sich intensiv in die Geschichte der Hexenverbrennung eingelesen. «Besonders das Schicksal der letzten hingerichteten Hexe Anna Göldi ist uns sehr nah gegangen», berichten sie. Auch von diesem traurigen Kapitel der Hexen möchten die Frauen an der Walpurgisnacht erzählen. Hexenfans kommen in der Schweiz nicht nur in der Walpurgisnacht auf ihre Kosten: Im aargauischen Auenstein gibt es ein eigenes Hexenmuseum. Auch der Hexenkult wird immer noch rege praktiziert. Dafür gibt es eine eigene Naturreligion: Wicca, altenglisch für Hexe, nennt sich diese Glaubensrichtung. Den Wiccas offiziell angehören wollen Nicole Heimgartner und Regina Gilgen aber nicht. Sie haben für die Walpurgisnacht ihren eigenen Hexenzirkel ins Leben gerufen. Diesen wollen sie in Zukunft rege pflegen. Bald wollen sie noch weitere Mitglieder aufnehmen. «Wir wurden mehrmals darauf angesprochen, ob wir Leute in den Zirkel aufnehmen», erzählt Nicole Heimgartner.

Die Hexen Nicole Heimgartner (links) und Regina Gilgen freuen sich auf die Walpurgisnacht. Dann wollen sie den Menschen die Hexenlehre näherbringen.


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Den idealen Ort für die Walpurgisnachtfeier im Wald haben die beiden Hexen schon gefunden.

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Sogar ein Geschäftsmann habe ihnen «Löcher in den Bauch» gefragt. «Klar, auch Männer sind herzlich willkommen», sagt Regina Gilgen.

tanz um das Feuer, maibowle und schneckenschleim Die Organisation der Walpurgisnacht ist ein lang gehegter Traum für die Frauen. Sie haben sich bei der Arbeit im Hotel Bären in Dürrenroth kennengelernt und

treffen sich nun auch privat: Bei einem Tee tauschen sie sich über Rituale aus und lesen sich gegenseitig vor. «Wir nehmen die Walpurgisnacht sehr ernst. Wir wollen das Ganze nicht ins Lächerliche ziehen, die Leute sollen wissen, dass wir nicht einfach ein Saufgelage veranstalten», sagt Nicole Heimgartner. An der Walpurgisnacht wollen sie von alten Sagen erzählen und eigens kreierte Hexengerichte wie «Schneckenschleim» und Maibowle servieren. Auch der Tanz um das Feuer gehört dazu. «Toll wäre es, wenn die Leute verkleidet kämen, es ist aber kein Muss», sagt Regina Gilgen. Die beiden wollen die Walpurgisnacht dazu nutzen, den Menschen die Hexenlehre näherzubringen.Die Reaktionen waren bisher weitgehend positiv. Natürlich sind einige irritiert über die Hexen Nera: «Als wir verkleidet durchs Dorf gegangen sind, haben uns die Leute schon komisch angeschaut.» Nicole Heimgartners kleine Kinder finden es aber toll, dass ihr Mami eine Hexe ist. Auch die erwachsenen Kinder von

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Regina Gilgen unterstützen die Mutter bei ihrem Hobby. Und die Ehemänner? Die stehen voll hinter ihren «Häxli». Nun setzen die beiden aufs Wetterglück für ihre Hexenfeier und darauf, dass die Bauernregel irrt. «Ich hoffe, dass es auch bei gutem Wetter ein erntereiches Jahr wird», sagt Nicole Heimgartner und streicht über ihren Besen. Text: Silja Kornacher Bilder: Raffael Waldner

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Nr. 17, 22. April 2013 | migros-magazin |

«Allzu starke Ungleichheit wird

Abzocker- und 1:12-Initiative, Erbschaftssteuerreform – einstmals linke Anliegen sprechen in der Jakob Tanner erklärt, wie es so weit gekommen ist, welche Rolle der Populismus dabei spielt und

Jakob Tanner, es brodelt in der Volksseele: Abzocker-Initiative, 1:12, Mindestlohn, Erbschaftssteuer – diese eher linken Anliegen wären in der Schweiz bis vor wenigen Jahren nicht mehrheitsfähig gewesen, heute sieht es anders aus. Was ist passiert?

Das ist eine Reaktion auf den Eindruck wachsender Ungleichheit. Die Staatsform Demokratie basiert ja auf der Idee der Gleichheit aller Bürger. Der Kapitalismus hingegen macht einige sehr reich. Anders hat er noch nie funktioniert. Ein Dilemma also.

Ja. Im Gegensatz zur Zeit vor der Französischen Revolution, wo die krassen sozialen Abstufungen als von Gott gegeben betrachtet wurden, können sie in der heutigen Gesellschaft nur durch Leistung gerechtfertigt werden. Die horrenden Honorare von Spitzenmanagern haben aber weit mehr mit Privilegien zu tun. Es ist ein neuer Geldadel entstanden — und in einer Demokratie hatten es Adlige schon immer schwer. Es braucht also wieder mehr Ausgleich?

Bis gegen Ende des 20. Jahrhunderts spielte ein sozialer Ausgleichsmechanismus. Mit dem Sozialstaat, der die breite Bevölkerung gegen Unfall, Krankheit, Arbeitslosigkeit und Alter versicherte und der mit einem progressiven Steuersystem die gröbsten Gegensätze auszugleichen versuchte, wurden Kapitalismus und Demokratie kompatibel gemacht. Dieses Umverteilungsmodell wird heute von bürgerlicher Seite infrage gestellt. Gleichzeitig nehmen die Verdienstmöglichkeiten an der Spitze der Gesellschaft stark, ja unverschämt zu. Das kann nicht gut gehen. Ist die Akzeptanz dafür auch deshalb gesunken, weil die westliche Welt seit rund fünf Jahren in einer Finanzkrise steckt und dabei auch der Mittelstand unter Druck geraten ist? Deshalb ist er jetzt plötzlich sensibler für dieses Thema als auch schon?

Das würde ich genauso sehen. Der Mittelstand steht tatsächlich unter zunehmendem Stress. Das hängt nicht nur mit steigenden Kosten, sondern auch mit einer schwindenden Zukunftszuversicht


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Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

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nicht mehr akzeptiert»

Schweiz immer grössere Bevölkerungskreise an. Wirtschaftshistoriker was getan werden müsste, um mehr sozialen Ausgleich zu schaffen. zusammen. Die Meinung, die Schweiz hätte die Krise im Gegensatz zum Ausland bestens überstanden, ist schlecht begründet. Es geht zwar vielen gut, und der Konsum hält sich auf hohem Niveau. Gleichzeitig kommen aber immer mehr Familien unter Druck. Und da vergleicht man sich natürlich mit anderen, vor allem mit diesen Managern, deren Boni sich unentwegt nach oben entwickeln, und dies auch dann, wenn es ihren Unternehmen gar nicht gut geht.

Der Mittelstand und speziell Familien geraten in der Schweiz immer mehr unter Druck, sagt Professor Jakob Tanner.

Dass auch der Mittelstand dies nicht mehr goutiert, macht eher linke Initiativen nun plötzlich mehrheitsfähig?

«Die 1:12Initiative wird nicht verhindern, dass einige Leute mit der finanzkapitalistischen Dynamik sehr reich werden.»

Wirtschaftshistoriker Jakob Tanner (62) ist professor für Geschichte der Neuzeit an der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Wirtschafts- und Finanzgeschichte. Tanner ist verheiratet, hat eine Tochter und lebt in der Stadt Zürich.

Jede Mehrheit kommt durch Allianzen zustande. Offensichtlich fühlen sich heute mehr Bevölkerungskreise von linken Anliegen angesprochen. Die Mindestlohn-Forderung der Gewerkschaften gibt es ja schon lange, ebenso die sozialdemokratische Idee einer Erbschaftssteuer oder das Postulat, die Pauschalbesteuerung abzuschaffen. Neu ist, dass diese Forderungen nun in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind. Allzu starke Ungleichheit wird nicht mehr akzeptiert. Man hat vielleicht Verständnis dafür, dass Roger Federer mit seinem exzellenten Tennis zig Millionen Franken pro Jahr verdient. In den mittleren und grossen Firmen sind die Vergütungsverfahren hingegen völlig undurchsichtig. Die UBS etwa musste 2008 vor einem Kollaps gerettet werden. Sie zahlt keine Steuern, macht Verluste und zahlt gleichzeitig Boni in Milliardenhöhe aus. Nur: Helfen Abzocker- und 1:12-Initiative wirklich, das Problem der überdimensionierten Entschädigungen zu lösen? Sind sie nicht eher populistische Beruhigungspillen?

Die Managersaläre stiegen im Windschatten der rasanten Zunahme der Börsenwerte. Die CEOs wollten an dieser Vermögensvermehrung teilhaben. Und die im Geldsegen schwimmenden Aktienbesitzer gönnten ihren Managern das. Warum auch sollten sie ihnen die Löhne kürzen, wenn diese doch den Börsenwert für sie hochtreiben? So gesehen, war die Abzocker-Initiative eine Ventil- und

Überdruck-Vorlage, es ging darum, direktdemokratisch Dampf abzulassen. Wie stark Initiant Thomas Minder populistisch motiviert ist, zeigt sich auch darin, dass er nun die EcopopInitiative unterstützt. Deren Befürworter glauben ernsthaft, sie könnten mit Schweizer Einwanderungsbeschränkungen globale Umweltprobleme lösen. Ecopop ist ein nationalistischer Wolf im ökologischen Schafspelz. Das ist Populismus pur! Und einer, der Folgen hätte.

Die Initiative stellt ein beträchtliches aussenpolitisches Sicherheitsrisiko dar. Sie gefährdet das bilaterale Arrangement zwischen der Schweiz und der EU, ihre Annahme würde die Mehrheit der Schweizer Exportfirmen in grösste Schwierigkeiten bringen. Und sie würde die Fremdenfeindlichkeit in der Schweiz stärken. Dasselbe gilt für die SVP-Initiative gegen die Masseneinwanderung. Eine Mehrheit der Stimmbürger wird das durchschauen, hoffe ich. «1:12» wäre weniger problematisch?

Sie stellt eine Moralfrage und ist eine Reaktion auf die Machtarroganz der internationalen Managerklasse, die ihre Anspruchshaltung laufend hochschraubt. «1:12» ist quasi die postmoderne Form des bürgerlichen Kampfrufs «Friede den Hütten, Krieg den Palästen». Georg Büchner, der hier in Zürich begraben liegt, wollte mit diesem Aufruf in den 1830er-Jahren die radikalen liberalen Kräfte stärken und den Menschenrechten zum Durchbruch verhelfen. Aber wird «1:12» etwas bewirken können?

Nein.Die Initiative wird nicht verhindern, dass einige Leute mit der finanzkapitalistischen Dynamik sehr reich werden — und sie wird auch nicht zu einem Mindestlohn führen. Sie würde am ehesten bei jenen KMU einen Effekt haben,deren Managerlöhne gerade daran sind, die 1-Million-Schallmauer zu durchbrechen. Die Mitarbeiter könnten sich auch für einen etwas besser verdienenden CEO einsetzen, damit ihre eigenen Löhne angehoben werden müssen. Solche Entwicklungen


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interview

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stehen quer zum System der Gesamtarbeitsverträge, für das sich die Gewerkschaften mit guten Gründen starkmachen.

Die vielen aufgeregten Debatten sind tatsächlich eine neue Erscheinung. Initiativen werden von sachorientierten Lösungsvorschlägen zu Mobilisierungsvehikeln für einen permanenten Wahlkampf. Es war die nationale Rechte, die diese Methode entwickelt hat. Die SVP köchelt seit Jahrzehnten eine fremdenfeindliche Suppe, sie setzt nationale Souveränitätsfiktionen gegen das Völkerrecht — und übersieht dabei, dass die Schweiz als Staat ganz wesentlich ein Produkt dieses Völkerrechts ist. Die Ausschaffungs-, die Verwahrungs- und die Minarett-Initiative waren auch Tiefschläge gegen schweizerisches Verfassungsrecht, das eben internationales Recht anerkennt.

Die Gegner der Initiative argumentieren, dass Unternehmen abwandern könnten.

Diese Drohung ist ein altes Lied. Auf jede soziale Verbesserung und sinnvolle Regulierung reagieren einzelne Unternehmen mit solchen Ankündigungen, manchmal singen sie auch im Chor. Allerdings hat die Mobilität des Kapitals mit der Globalisierung tatsächlich zugenommen — die NZZ schrieb auch schon von einem «angelsächsischen Söldnertum». Die Schweiz ist zwar aus verschiedensten Gründen ein attraktiver Standort. Aber der CEO eines multinationalen Unternehmens verdient heute im EU-Durchschnitt um die sechs Millionen — da wird es ihm kaum einfallen, in die Schweiz zu wechseln, wenn er sich hier mit einem Zehntel begnügen soll. Dann haben die Gegner mit ihrer Warnung also einen Punkt.

Das Hauptproblem von «1:12» ist aus meiner Sicht, dass eine starre Lohnbandbreite eine schlechte Basis für eine qualitätsorientierte Standortpolitik ist. Einige Ökonomen haben auch schon abgewinkt und gesagt, die Initiative sei so unbestimmt formuliert, dass sie mit raffinierten Rechtskonstruktionen und dem Outsourcing von Billigpersonal leicht umgangen werden könnte. Da täte sich für den demokratischen Rechtsstaat Schweiz ein weiteres, enormes Problem auf. Die Regulierung multinationaler Konzerne lässt sich nur schlecht in einem nationalen Rahmen machen. Kurz und gut: «1:12» bringt nicht viel? Die Motivation der Initianten ist lobenswert, demokratisch und an sozialen Menschenrechten orientiert. Die Debatte läuft aber sehr stark auf eine Idealisierung der Schweizer Wirtschaft und von «Schweizer Werten» hinaus. Es scheint fast so, als wären die 99 Prozent der Unternehmen, die von der Initiative nicht betroffen wären − vor allem KMU −, leuchtende helvetische Vorbilder im Kampf gegen düstere internationale Mächte. Diese Problemkonstruktion ist kreuzfalsch. Der Wohlstand der Schweiz entstand dank einer grenzüberschreitenden Wirtschaft. Die meisten KMU sind auf Importe und Exporte angewiesen und damit Teil von internationalen Wirtschaftskreisläufen. Ein System, das auch enorme globale Ungleichheiten hervorgebracht hat. Und die sind ja eigentlich viel dramatischer als die nationalen Ungleichheiten.

Nr. 17, 22. April 2013 | migros-magazin |

«Ziel ist nicht Gleichmacherei, sondern Chancengleichheit.»

Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die soziale Ungleichheit entlang der Klassenspaltung kapitalistischer Gesellschaften. Der Industrialisierungsprozess erzeugte verarmte «arbeitende Klassen», während die bürgerlich-kapitalistischen Eliten enorme Reichtümer anhäuften. Im 20. Jahrhundert wurde diese Schere aufgrund von Lohnsteigerungen und sozialstaatlichen Unterstützungsleistungen etwas geschlossen. Gleichzeitig vergrösserten sich aber global die Einkommens- und Vermögensunterschiede. Dort finden sich die wirklich dramatischen Abstufungen. Der Blick auf die nationalen Einkommensunterschiede verbaut häufig die Einsicht in die internationale Ungleichheit, die viel brisanter ist. Wenn Abzocker- und 1:12-Initiative nicht viel bringen, was müsste man denn tun, um die überdimensionierten Entschädigungen einzudämmen und mehr Ausgleich zu schaffen?

Wichtig dafür ist die Einführung eines Mindestlohns. Es gibt auch noch viel kreatives Potenzial bei den Steuern. Eine Erbschaftssteuer wäre eine effektive Option, auch die Rohstoffbranche könnte man stärker besteuern, ohne dass diese Unternehmen gleich wegziehen würden. Die grossen Steuergeschenke, die mit der Unternehmenssteuerreform II gemacht wurden, könnte man wieder rückgängig machen.

Die aktuelle Stimmung im Lande scheint aber populistische Vorlagen zu begünstigen, Stichwort Minarett- und Verwahrungs-Initiative. Die bringen wenig, sind aber ein Trostpflaster für die Volksseele. Es scheint, als könnte das legendär pragmatische Schweizervolk populistischen Schalmeienklängen immer weniger widerstehen?

Aber auch links scheint der Populismus gut zu funktionieren.

Ganz klar. Der «Mittelstand» war einst ein konservatives Schlagwort gegen links. Heute werden die Mittelschichten durch die Linke verteidigt. Und auch diese Parteien argumentieren immer häufiger populistisch und versuchen, mittels der direkten Demokratie starke Signale auszusenden. Dies passt zu einer Medienlandschaft, in welcher der Kampf um Kurzfutternews immer härter geführt wird. Im Ausland kommt diese Symbolpolitik übrigens durchaus an. Die Annahme der Abzocker-Initiative wurde einhellig als Erfolg der Linken interpretiert — und als Signal mit Vorbildcharakter. Dennoch ist die Vorstellung, es könnte je eine Gesellschaft geben, in der es allen gleich gut geht, eine unerreichbare Utopie, nicht?

Ja, aber solche Utopien sind wichtig für eine Gesellschaft, sie setzen produktive Gestaltungskräfte frei. Menschen sind jedoch nun mal unterschiedlich. Diese Diskussion um das Spannungsfeld Gleichheit und Freiheit gibt es seit der Aufklärung. Die Lösung ist ein vernünftiger Ausgleich, eine «Gesellschaft der Ähnlichen». Ziel ist nicht die Gleichmacherei, sondern Chancengleichheit, die ohne staatliche Leistungen nicht zu haben ist. Text: Ralf Kaminski Bilder: Andreas Eggenberger

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Lesen sie onLine Neiddebatte oder fairer Ausgleich? professor Jakob Tanner zur Frage, ob reiche sich zu recht beklagen, dass sie ins Fadenkreuz der politik geraten sind.


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

NEUES AUS DER MIGROS | 33

Operndiva singt für Kinder

Ab sofort sind Tickets für die Lilibiggs-KinderFestivals erhältlich. Zu den Stars gehört die Sopranistin Noëmi Nadelmann, die den kleinen Zuhörern die Welt der Oper nahebringt.

N

ormalerweise tritt die gefeierte Sängerin vor einem Publikum auf, das Abendgarderobe trägt. Diesmal sind das Tenü und die Stimmung lockerer. Die Schweizer Operndiva Noëmi Nadelmann wird an den Lilibiggs-Kinder-Festivals auftreten. Mit einem Potpourri aus verschiedenen Opern wird die berühmte Sängerin den kleinen Zuhörern die Welt der Klassik nahebringen. Jetzt gibts Tickets für die LilibiggsKinder-Festivals. Von April bis September finden die Events an 13 Orten in der Deutschschweiz und der Romandie statt. Das Konzept der Veranstaltungsreihe hat sich verändert: Neu wechseln sich die Welt der Manege und die Hits der Kindermusik ab. Auf Aufführungen des Zirkus Chnopf folgen Konzerte der Kinderzimmerstars Schtärneföifi, Marius & die Jagdkapelle, Linard Bardill oder Christian Schenker. An einzelnen Veranstaltungsorten erinnern die Festivals an ein Woodstock für Familien: Camping, eine Disco für

20 Prozent Preisnachlass auf Familienpässe

Dank einer Cumulus-Aktion gibts auf Familien-Festivalpässe einen Preisnachlass von 20 Prozent, und zwar an allen Spielorten der Lilibiggs-Kinder-Festivals: www.migros.ch/cumulus-ticketshop

Gross und Klein am Abend und ein besonderes Aufwachprogramm am Sonntagmorgen machen diese Events zu besonders eindrücklichen Erlebnissen. Die Migros sorgt vor Ort mit Wettbewerben für zusätzliche Unterhaltung, und natürlich sind auch die Lilibiggs Hugo, Nina und Tobi leibhaftig anzutreffen. Text: Michael West

Infos zum Programm: www.lilibiggskinder-festivals.ch

PREISBAROMETER

Begeistert Kinder für Klassik: Noëmi Nadelmann gibt sich an den Lilibiggs-KinderFestivals die Ehre.

Die Migros unterstreicht erneut ihr Engagement für tiefe Preise. Ab sofort werden unter anderem alle M-Classic-Teige um durchschnittlich 10 Prozent günstiger. Einige Beispiele:

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Nr. 17, 22. April 2013 | MigRoS-MAgAziN |

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N Heimvorteil Global denken, regional handeln war eine der ideen, die vor 14 Jahren die Migros luzern zur Gründung des labels «Aus der region. Für die region.» inspiriert haben. Heute tragen rund 8000 produkte das label mit den blauen Bergen.

icht von dort, sondern von hier. Was sich so einfach anhört, ist gar nicht mehr überall so selbst­ verständlich. Längst können wir alles kaufen, auch wenn es aus den ent­ legensten Winkeln der Erde kommt. Die Migros setzte diesem Trend vor 14 Jah­ ren — zunächst die Migros Luzern — etwas entgegen. Man erkannte, was im Tageszeitungsjournalismus eine Binsenweisheit ist: Im Lokalen steckt das Besondere. So entstand aus einer Vision das Label «Aus der Region. Für die Region.». Ob es die Haselnusswurst aus der Migros Aare ist, der Weizen aus Genf, der Käse aus dem Wallis, Forellen aus Neuenburg/Freiburg, der Vollrahm aus Zürich, die Himbeeren aus Basel oder Käse aus Luzern, die Nudeln aus der Ostschweiz oder die Kartoffeln aus der Waadt — sie alle prägen unsere Vorlie­ ben beim Essen und unser kulinarisches Heimatgefühl. Und das macht stolz. Auch die Produzenten sind stolz darauf,

was sie — oft als echtes Handwerk — produzieren. Und damit «regional» kein leeres Wort bleibt, gibt es ihre Produkte auch nur in den jeweiligen Migros­Regio­ nen. Das macht aber auch neugierig, bei Reisen durch die Schweiz das lokale Angebot anzuschauen und manch klei­ nen Schatz als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen. Über 8000 Produkte tragen mittlerweile das begehrte Label «Aus der Region. Für die Region.».

genuss und Arbeitsplätze für die unterschiedlichen Regionen Die Förderung lokaler Produkte ist aber noch mehr: Mit seinem guten Namen steht jeder einzelne Produzent für die Lebensmittel, die er produziert, und auch für seine Region. Und natürlich ist das Bekenntnis zur Regionalität auch ein Beitrag zur Erhal­ tung von Arbeitsplätzen. So schliesst sich der Kreis von Bauern, Produzenten, Migros, Kundinnen und Kunden, die global denken und regional handeln.

Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen 27 Produzenten mit ausgewählten regionalen Produkten aus neun Genos­ senschaften vor. Die Migros und die Migros­Medien wollen wissen: Wer sind die beliebtesten regionalen Produzenten in den Regionen? Die Genossenschaften der Migros Aare, Basel, Genf, Luzern, Neuenburg/Freiburg, Ostschweiz, Wal­ lis, Waadt und Zürich haben dafür je drei Produzenten ausgewählt, welche die Migros mit Produkten wie Trocken­ fleisch, Kartoffeln oder Käse beliefern, die das Label «Aus der Region. Für die Region.» tragen. Wählen Sie jetzt die Lieblingsproduzenten der Schweiz. Zu gewinnen gibt es in jeder Region einen Brunch für zehn Personen im Wert von je 500 Franken. Ausserdem werden 100 Geschenkkarten à 50 Franken verlost. Lesen und erfahren Sie mehr zu den Wettbewerbsbedingungen unter www.migrosmagazin.ch/ausderregion. Text: Claudia Schmidt Bilder: Mirko Ries

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Vom Apfel bis zum Ziegenkäse bieten Produzenten unter dem Label «Aus der Region. Für die Region.» in Ihrer Migros eine breite und bunte Palette an feinen Lebensmitteln an. Wählen Sie Ihren Lieblingsproduzenten, und gewinnen Sie einen Zmorgen beim Gewinner Ihrer Region.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 37

REGION AARE

Seit über 70 Jahren Gutes aus Milch und Rahm

Feines aus eigener Schlachtung Ohne Zwiebeln geht nichts und Räucherkammer auf dem Hof und in der Küche

Seit 1941 produziert die Molkerei Lanz in Obergerlafingen Milchprodukte wie Joghurt, Quark oder auch Trinkmolke. Die Milch stammt von integriert produzierenden Bauernhöfen aus der Nachbarschaft. Für Margrit und Andreas Lanz, welche die Geschicke des Familienunternehmens leiten, ist es Ehrensache, dass sie bei ihren Produkten – etwa dem Joghurt nature – auf möglichst natürliche Produktionsweisen ohne Zusatzstoffe setzen.

Fleisch, Wurst und Charcuterie – darum dreht sich alles in der Metzgerei Gygax AG in Lützelflüh. «Ich liebe Würste über alles», sagt Adrian Gygax, der das Unternehmen zusammen mit seiner Frau Monika führt. Die Räucherkammer befindet sich wenige Kilometer entfernt in einem alten Haus. Dort heizt der MetzgerSenior tagsüber dem Räucherofen ein, während Würste wie die Haselnusswurst das Holzaroma erhalten.

Kaum ein Gericht kommt ohne sie aus: Die Zwiebel ist aus unseren Küchen nicht wegzudenken. Für Nachschub sorgen Hans Ulrich Gugger und Sohn Christian auf ihrem Hof in Ins. Gugger senior übernahm den Hof 1978 von den Schwiegereltern. Langsam zieht er sich aus dem Gemüseanbau zurück, dann übernimmt der Sohn den Hof komplett. Er zieht in die Nähe seiner Felder, Mutter und Vater bleiben im Bauernhaus.


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

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REGION BASEL

Hahn im Korb unter vielen 1000 Hühnern

Ganz schweizerisch: Pastavariationen für jedermann

Seit über 35 Jahren Beeren für die Migros

Die Hühner von Jörg Rieder aus Gelterkinden legen alle weisse Eier. Das wissen die Migros-Kunden ganz besonders zur Osterzeit zu schätzen. Vor 16 Jahren übernahm der Geflügelfachmann den Betrieb von seinen Eltern. Auf seiner Geflügelfarm sind die Hennen täglich draussen. Bei schönem Wetter auf der Wiese, bei Regen, Sturm und Schnee im überdachten Aussenbereich.

Gute Teigwaren müssen nicht zwangsweise aus Italien kommen. Im beschaulichen Böckten produzieren Andrea und Remo Sutter in ihrer Teigwarenproduktion Pasta Avanti frische und getrocknete Pasta: von den Urdinkel-Nudeln über raffiniert gefüllte Ravioli bis zu speziellen glutenfreien Teigwaren. Remo Sutters Mutter Rita trifft man oft im angeschlossenen Lädeli an, wo alle Produkte auch direkt verkauft werden.

Idyllisch liegt der Eichhof von Familie Fiechter in Zunzgen im Baselland. Thomas Fiechter bewirtschaftet seine Beerenkulturen zusammen mit Eleonor und Sohn Moritz. Neben den äusserst beliebten Himbeeren bauen die Fiechters auch noch Brombeeren und Johannisbeeren an. Zur Erntezeit beschäftigt die Familie viele Helfer, ohne die es nicht möglich wäre, alle reifen Beeren zeitnah zu ernten.

REGION GENF

Aromatisches Öl aus eigener Produktion

Bestes Getreide für bestes Brot aus der Region

Für guten Traubensaft braucht es einen guten Winzer

Kalt gepresste Öle sind die Spezialität von Hansruedi Roder auf seinem Bauernhof von Mâchefer in Versoix. Das schonende Verfahren bewahrt die wertvollen Bestandteile der Öle und belohnt den Ölspezialisten mit einem wunderbaren Aroma. Das gilt für alle seine Öle, aber besonders für das Leinöl. Neben der Ölproduktion baut Roder Linsen an, die ebenfalls das «Aus der Region. Für die Region.»-Logo tragen.

Raphaël Party ist Getreidebauer in Chancy. Neben Gerste und Weizen baut er auf 79 Hektar Land aber auch Sonnenblumen, Raps und Futtererbsen an. Sein Weizen wird in der Migros-Bäckerei beispielsweise zum Genferbrot (Pain Genevois) verbacken. In seiner Freizeit beschäftigt er sich auch gern mit Traktoren: Raphaël Party besitzt eine respektable Sammlung an älteren Zugmaschinen.

Emile Battiaz und sein Sohn Samuel sind Winzer in Soral. Hauptsächlich produzieren sie Wein. Die Trauben liefern die Rebstöcke in Grenznähe zu Frankreich – auf 17 Hektar. Produziert wird der Traubensaft Moût de Raisin de Genève in der Kellerei Cave de Genève nicht weit entfernt von Soral. In einem sind sich Vater und Sohn einig: Die Trauben müssen unbedingt von Hand gepflückt werden, auch wenn das arbeitsintensiv ist.


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REGION LUZERN

Feiner Käse für die Menschen und Molke für die Schweine

Kraftvolles Zubeissen auf dem Obsthof in Buchrain

Würste und mehr vom jüngsten Familienspross

Seit über 70 Jahren wird in der Bergkäserei Aschwanden Käse hergestellt. 15 Milchbetriebe der Umgebung liefern die Milch für den feinen Seelisberger Bergkäse von Hans und Heidi Aschwanden. Da bei der Käseproduktion viel Molke anfällt, fand Hans Aschwanden es nur logisch, auch Schweine zu halten, an welche die Molke verfüttert werden kann. So bleibt von der Milch nichts übrig.

«An apple a day keeps the doctor away» – das sagt ein altes englisches Sprichwort. Es scheint zu stimmen. Für Albert Stirnimann und seine Frau Agi Baumann gehört der tägliche Apfel zum Pflichtprogramm. Seit 47 Jahren werden auf dem Obsthof in Buchrain Äpfel, Birnen und Zwetschgen angebaut. 80 000 Bäume stehen auf 21,5 Hektar Land. Aus den frischen Äpfeln wird auch Süssmost gepresst.

Eigentlich hatten seine älteren Geschwister das Metzgerhandwerk gelernt, doch nach Umwegen über Fotoschule und Hotelfachschule entschied sich Beni Lustenberger, die Metzgerei Lustenberger zu übernehmen. Lustenberger bezieht sein Fleisch von Produzenten aus der Napf-Region und der Zentralschweiz, die alle die Grundlagen der IP-Produktion erfüllen. Eine seiner Lieblingswürste ist die Napf-Goldwäscherwurst.

REGION NEUENBURG/FREIBURG

Gemüse vom Murtensee in der dritten Generation

24 regionale Produkte aus Epagny

Das Fischen ist den Wolfs in die Wiege gelegt

Sein Grossvater kam ursprünglich aus Polen und liess sich unweit des Murtensees nieder. In der dritten Generation baut Yannick Stabrowski nun schon Gemüse an. Seine Cherrytomaten wachsen in Gewächshäusern, sonst könnte er nicht so früh in die Tomatensaison starten, zu unstet ist das Wetter. Einen kleinen Teil des Ertrags des Obst- und Gemüsehofs verkauft Stabrowski im kleinen Hofladen.

Peter Gerber, Geschäftsführer der Produits Epagny SA, und Ernst Buchs, Verkaufsleiter, kennen sich schon lange. Buchs fing vor 30 Jahren als Metzger in dem Betrieb an, der von der bekannten Knoblauchwurst bis zum beliebten Rohschinken oder auch Trockenfleisch aus Gruyères viele feine Produkte herstellt. Das Unternehmen beliefert die Region Neuenburg/Freiburg mit 24 verschiedenen regionalen Produkten.

Der Fischereibetrieb von Familie Wolf in Chevroux ist speziell: Nicht nur Papa Bernard, sondern auch zwei seiner drei Kinder und Ehefrau Paloma fischen. Während der Familienvater mit seinen beiden Söhnen auf dem Neuenburgersee fischt, überwacht seine Frau das Bereitstellen der Zuchtforellen für die Migros. Die Fische, die morgens gefangen wurden, sind mittags bereits in der Migros.


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION.

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REGION OSTSCHWEIZ

Bündner Teigwaren und italienische Lebensart

Alles Gute vom Poulet aus Märwil

Der Chicorée gedeiht im Dunkeln

In vierter Generation stellt Geschäftsführer Christoph Caprez nun schon traditionelle italienische Pasta wie Schinkentortellini und Gnocchi in der Pasteria Fattoria in Landquart her. 14 verschiedene Pastaformen verlassen den Betrieb. Besonders stolz ist Caprez auf die Bündner Teigwarenspezialitäten wie die Pizokel nature, die nach den alten Originalrezepten hergestellt werden.

90 Geflügelhöfe beliefern die Frifag AG in Märwil, einige von ihnen schon so lange es den Betrieb gibt: seit 25 Jahren. Seit 13 Jahren arbeitet Geschäftsführer Andi Schmal in dem Betrieb, der neben Pouletfleisch wie den beliebten Ostschweizer Pouletschnitzeln auch Truten im Programm hat. Wichtig ist Schmal, dass alle Höfe kontrolliert werden und dass das Futter keine gentechnisch veränderten Rohstoffe enthält.

Auf den Feldern wächst der Eisberg bei Gamper Gemüsekulturen in Stettfurt. Wer den Chicorée von Erwin Gamper und seiner Tochter Michaela bewundern will, muss in eine dunkle Halle gehen. Nur dort treibt das Zichoriengewächs mit bleichen Blättern aus, wie wir den Chicorée lieben. Erwin Gamper ist natürlich lieber auf dem sonnigen Feld, wo die Salatköpfe wachsen und der Kohl zu runden Prachtstücken wächst.

REGION WALLIS

Zwei Walliser Originale und ihre Käse

Grosse Eier haben dünnere Schalen

Rindfleisch aus dem Wallis vom Eringer Rind

Eddy Baillifard ist nicht nur seit 27 Jahren Käser, sondern auch Käser aus Leidenschaft. Inzwischen gibt er sein Kow-how auch an seinen Sohn Jonathan weiter, der ebenfalls Käser gelernt hat. Ein grosser Hit ist sein Bio Valdor Brebis. Er könnte durchaus mehr davon produzieren, doch leider hat er nicht genug Lieferanten für Schafmilch. Gerade einmal ein Bauer liefert ihm die kostbare Schafsmilch für seinen Käse.

Seit 1976 gibt es Cocorico in Aproz. Der Geflügelhof wird von Jean Ulmann und seinen Söhnen Christophe und Daniel geführt. 12 000 Hühner leben in den Ställen. Die frischen Eier werden hart gekocht. Platzen dabei zu viele Eier, liegt das meist an deren Grösse, da grössere Eier leichter platzen. Nach dem Kochen werden die Picknickeier rot gefärbt, was nicht nur der Optik dient, sondern auch die Haltbarkeit verlängert.

Die Rinder von Maurice Coppex der Domaine des Barges sind keine beliebigen Rinder. Beim Eringer Rind handelt es sich um eine alte Hausrindrasse, die vor allem im Wallis gehalten wird. Die Tiere sind verglichen mit Hochleistungsrindern eher klein. Sie gelten als anspruchslos und können problemlos auf Höhenweiden und Alpwiesen weiden. Kein Wunder, dass das Entrecôte ein besonderer Genuss ist.


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AUS DER REGION. FÜR DIE REGION. | 41

REGION WAADT

Fest- oder mehligkochend? Hauptsache, Kartoffeln

Drei für einen Käse – ein Käse für alle

Kurze Wege garantieren beste Metzgerei-Qualität

Jean-Christophe Guex aus Boulens kann sich gar nicht mehr daran erinnern, je etwas anderes als Kartoffeln angebaut zu haben. Schon in der dritten Generation pflanzt und erntet er die nahrhaften Erdäpfel. Ob feine Amandine, die ab Juni reifen, oder herkömmliche, festkochende Kartoffeln – der Kartoffelbauer hat keine besonderen Lieblinge und hat alle seine Sorten gern.

Die Familie von Jean-Michel Rapin hat sich einem einzigen Käse verschrieben: Le Maréchal. Während sich der Vater immer mehr aus dem operativen Geschäft der Fromagerie Le Maréchal SA in Granges-près-Marnand zurückzieht, starten seine Söhne Grégory, Mathias und Kevin richtig durch. Ihr viel prämierter Kuhmilchkäse schmeckt ihnen auch heute noch – pur oder im Fondue.

Sein Fleisch bezieht Metzger Vincent Bolay von Höfen aus maximal acht Kilometer Entfernung. Die direkten Kontakte und kurzen Wege sowie die eigene Schlachtung sichern die hohe Qualität der Produkte aus der Boucherie de Sévery SA in Sévery. Besonders fein und rauchig: Saucisson sec fumé. Die nimmt er auch gern einmal mit und geniesst sie bei einem Picknick auf den umliegenden Wiesen.

REGION ZÜRICH

Milch, Rahm, Butter und Joghurt für Zürich

Räuchern ist Familiensache – jedenfalls in Saland

Knackige Salate aus dem Züribiet

Die Molkerei Neff in Wald ZH ist ein Familienbetrieb: Vater Albert Neff und Sohn Thomas kümmern sich um Produktion und Geschäftsleitung, Mutter Margrith kümmert sich um den kleinen Waldner Laden, in dem man noch offene Milch bekommt. Margrith Neff kocht besonders gern mit Crème fraîche oder mit Vollrahm. Die Milch für die Molkereiprodukte stammt von 31 Bauern aus der Region.

Um das operative Geschäft der Tösstaler Schinkenräucherei kümmern sich die Geschwister Cornelia und Adrian Lötterle. Wer sich beim Tösstaler Goldschinken ein wenig an Schwarzwälder Rauch erinnert fühlt: Karl Lötterle senior kam vor vielen Jahrzehnten aus dem Schwarzwald. Auch Saland liegt nah am Wald, und die Luft ist klar – beste Voraussetzungen für eine naturnahe Produktion in Naturrauchkammern.

Brigitte Schurter, Inhaberin von Eymann Gemüse & Co. in Winkel, hat Salat gern. Besonders schätzt sie ihn, wenn das Dressing dazu leicht süsslich ist. Um die 10 000 Salatköpfe baut sie gemeinsam mit ihrer Tochter Susanne gleichzeitig an. Letztere hat den Gemüseanbau auch gelernt. Sie mag den Kopfsalat zwar auch gern, ihre Leidenschaft als Gemüsebäuerin gilt allerdings einem anderen Gemüse: den Gurken.


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Sonntag–Freitag 1: 16.06.–21.06. 2: 07.07.–12.07. 3: 14.07.–19.07. 4: 28.07.–02.08. 5: 04.08.–09.08. Unsere Leistungen ■

Städte-Highlights Berlin und Dresden Biosphärenreservat Spreewald Fakultativ: Potsdam, Schloss Sanssouci und Havelseerundfahrt KÜnigsklasse: Audio-System auf Rundgängen ■

Die neuen Bundesländer bieten dem Besucher neben vielen geschichtlichen Informationen wie z. B. ßber den 2. Weltkrieg, den Mauerbau und die Wiedervereinigung Deutschlands auch einmalige Naturlandschaften! Rund ein Drittel der Landesfläche sind Grossschutzgebiete. Das Schloss Sanssouci (fakultativ), welches der preussische KÜnig Friedrich der Grosse in den Jahren 1745 bis 1747 nach seinen eigenen Skizzen bauen liess, ist eines der ßber 500 SchlÜsser und Herrenhäuser Brandenburgs. Es steht heute mit seinem weitläufigen Park als Weltkulturerbe unter Schutz der Unesco und wird auch als preussisches Versailles bezeichnet.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Berlin. Hinfahrt via Memmingen, Ulm, Nßrnberg, Bayreuth, Leipzig nach Berlin. 2. Tag: Berlin. Am Vormittag unternehmen wir eine Stadtrundfahrt durch Deutschlands Hauptstadt und sehen unter anderem das Brandenburger Tor, den Boulevard Unter den Linden, den Kurfßrstendamm, die faszinierende Architektur am Potsdam

Berlin

Elbe

Dresden

CZ

NĂźrnberg CH

LĂźbbenau e

Lichterfeld

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D

Spreewald

Potsdamer Platz und Reste der Berliner Mauer. Am Nachmittag haben wir Zeit, Berlin individuell zu entdecken. 3. Tag: Fakultativer Ausflug Potsdam. Am Morgen Besichtigung Potsdams und SchlÜsserrundfahrt. Die Schifffahrt entlang der einstigen Grenzline zwischen Ost und West, widmet sich in besonderer Weise den Parks und SchlÜssern der Hohenzollern-Dynastie. Preussens KÜnige und berßhmte Baumeister erschufen diese zum Unesco Weltkulturerbe gehÜrende Landschaft. Am Nachmittag geniessen wir eine Fßhrung durch Schloss und Park Sanssouci, den ehemaligen Sommersitz Friedrichs des Grossen. Die Lage des Schlosses auf den berßhmten Weinbergterrassen und die original erhaltenen Raumausstattungen aus dem 18. Jahrhundert lassen uns in die Welt des Philosophen eintauchen. 4. Tag: Berlin–Spreewald–Lichterfeld– Dresden. Der Spreewald mit seiner Auen- und Moorlandschaft besitzt fßr den Naturschutz eine ßberregionale Bedeutung und ist als Biosphärenreservat geschßtzt. Wir erkunden die Region mit einer Kahnfahrt von Lßbbenau aus. Das komplett unter Denkmalschutz gestellte Inseldorf Lehde war ßber Jahrhunderte ausschliesslich auf dem Wasserweg zu erreichen. Noch heute verfßgen praktisch sämtliche Grundstßcke ßber einen eigenen Zugang zu einem der vielen Flßsse, die weitgehend die Funktion von Strassen haben. Am Nachmittag Fahrt nach Lichterfeld. Hier besichtigen wir die AbraumfÜrderbrßcke F60 und erhalten Einblick in die Geschichte des Braunkohlebergbaus. Der Stahlgigant (502 Meter lang, 240 Meter breit, 80 Meter hoch, 11 000 Tonnen schwer) diente der Freilegung der Braunkohle von den Erdmassen. Weiterfahrt nach Dresden. 5. Tag: Dresden. Am Vormittag steht eine gefßhrte Stadtrundfahrt auf dem Programm. Auf Grund der stilvollen Neugestaltung während des 18. Jahrhunderts nannte man Dresden auch das

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Florenz des Nordens. Die Auswirkungen der ZerstÜrung durch einen Luftangriff der Alliierten im Februar 1945 konnten zwar nicht ganz behoben werden, aber es ist gelungen einige der schÜnsten Bauwerke sorgfältig wieder aufzubauen. Dazu zählen die Frauenkirche, die Semperoper, die Hofkirche und vor allem der Zwinger, eine kunstvolle Barockanlage, in der sich heute mehrere Museen befinden. Der Nachmittag steht fßr individuelle Besichtigungen zur Verfßgung. 6. Tag: Dresden–Schweiz. Rßckfahrt via Chemnitz, Hof, Nßrnberg, Ulm und Memmingen in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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6: 18.08.–23.08. 7: 01.09.–06.09. 8: 15.09.–20.09. 9: 29.09.–04.10.

-Luxusbus – Spardaten im Komfortklasse-Bus Unterkunft in Erstklasshotels, KÜnigsklasse resp. gute Mittelklasshotels Komfortklasse, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 4 x Halbpension (Abendessen und Frßhstßcksbuffet) – 1 x Frßhstßcksbuffet (5. Tag) Alle aufgefßhrten Ausflßge und Besichtigungen (ausg. fakultativer Ausflug Potsdam am 3. Tag) Stadtfßhrungen in Berlin und Dresden Kahnfahrt im Spreewald Fßhrung AbraumfÜrderbrßcke F60 Audio-System auf Rundgängen (nur KÜnigsklasse) Erfahrener Reisechauffeur

Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 150.– Fak. Ausflug Potsdam 65.– Annullationsschutz 20.– Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt fßr Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung ßber www.twerenbold.ch Abfahrtsorte 05:30 Burgdorf  05:45 Basel 06:20 Aarau 07:00 Baden-Rßtihof  07:30 Zßrich-Flughafen  07:50 Winterthur 08:15 Wil 

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Ihre Hotels Auf dieser Reise haben wir fĂźr Sie folgende oder gleichwertige Hotels reserviert: Hotel

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

Palmenhain für daheim

Warum gross von der Reise in den fernen Süden träumen, wenn man sich seine kleine Ferienoase vor der eigenen Balkontür leisten kann?

S

Bild: Friedrich Strauss

ommer, Sonne, Palmen — das ist der Stoff, aus dem Ferienträume sind. Der Sommer ist bald da und bringt hoffentlich auch viel Sonnenschein mit. Bliebe noch die Palmenfrage. Wer einen Garten oder Balkon sein Eigen nennt, kann mit wenig Aufwand sein ganz privates Palmenparadies erschaffen. Beispielsweise mit der Chinesischen Hanfpalme (Trachycarpus), die in den Alpenländern auch als Tessiner Palme bekannt ist. Zu Hause, in den subtropischen Gebirgsregionen Zentralchinas, wächst sie auf bis zu 2300 Metern über Meer. Sie ist eine der kälteresistentesten der rund 1200 Palmenarten und verträgt an einem geschützten Ort bis zu minus 10 Grad, ausgepflanzt sogar bis zu minus 17 Grad. Dennoch sollte man sie bei bevorstehenden Frostperioden mit

einem entsprechenden Winterschutz versehen. Chinesische Hanfpalmen lieben die Sonne und können es auch hierzulande auf gute 15 Zentimeter Stammzuwachs im Jahr schaffen. Ausgiebiges Bewässern im Sommer regt das Wachstum an. Zum Einpflanzen eignen sich Gefässe aus Keramik, Eternit, Kunststoff, Beton oder imprägniertem Holz. Idealerweise verwendet man durchlässiges, saures Substrat und achtet unbedingt auf Wasserabflusslöcher. Da Staunässe zu Fäulnis führt, sollte man auch Unterteller regelmässig leeren. Palmen im Topf müssen ausserdem regelmässig gedüngt werden. Fertig! Und während andere noch immer in ihren Feriensehnsüchten schwelgen, träumen Sie schon längst — unter eigenen Palmen. Text: Jacqueline Vinzelberg

Füreinander bestimmt:  Chinesische Hanfpalme (Trachycarpus), im Topf (35 cm), Fr. 89.90

 Mioplant Kübelpflanzenerde, 30 l, Fr. 8.95  Mioplant Palmendünger, 500 ml, Fr. 3.95

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SCHAUFENSTER 48 |

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TWISTYMANIA

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NR. 17, 22. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Gestatten: Königin Lamira, die Magnetische Am Mittwoch, dem 24. April, startet die Jagd auf den ersten Twisty-Joker. Königin Lamira ist so schön, dass sie sogar in der Dunkelheit leuchtet. Und das ist noch lange nicht alles.

Remo (10) hat die Twistymania auf sein iPad geholt und übt schon mal das Kreiseln via App.

J

oker-Königin Lamira kann man am Mittwoch, dem 24. April, bei einem Einkauf ab 60 Franken in allen Migros-Filialen, Migros-Fachmärkten und bei Le Shop ergattern. Mit ihrem magnetischen Körper kann die KreiselQueen Dinge tun, die vor ihr noch kein Twisty geschafft hat. Das gibt neuen Zündstoff für die Twistygames. Hast du deinen Trick schon fotografiert oder gefilmt? Dann nichts wie rauf damit auf die Website. Alle Tricks, die bis zum 9. Mai im Web sind, nehmen am Wettkampf, den Twistygames, teil und haben die Chance auf den Hauptgewinn von 9999 Franken. Wer seinen Trick nicht selber filmen will oder kann, hat an drei Tagen die Möglichkeit, dies von einem professionellen Filmteam

machen zu lassen (siehe Box «Twisty Events», rechts). Wenn du noch eine Eingebung für deinen Trick brauchst, lass dich über die Twistymania-Website inspirieren. Neben Infos zu allen Kreiseln, Planeten und der Twisty-Tour in den Migros-Filialen gibts auch Spiel-

ideen für zu Hause sowie coole Videos und Fotos von Twisty-Fans — und eine Twisty-App zum Runterladen. Wer den Überblick über seine TwistySammlung auch cybermässig im Griff haben will, kann per Online-Codes, die es zu jedem Twisty gibt, die gesammel-


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Gesamtes Tangan Sort iment 20% günstiger z.B. N° 11 Frischhalte- und Mikrowellen-Folie Gültig bis 6.5.

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Happy Hour Schinkengipfel, KnoblauchBaguette, Bruschetta und Apéro-Rollen tiefgekühlt 20% günstiger z.B. Schinkengipfel, 12 Stück

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Alle Aquella in Packungen à 6 x 1,5 Liter 20% günstiger z.B. Aquella blau

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Alle Cucina & Tavola Küchenmesser und -scheren sowie VICTORINOX Küchenmesser z.B. VICTORINOX Brotmesser Gültig bis 6.5.

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Cleverbag Herkules 35-Liter-Säcke, 5 Rollen

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Picknick-Decke Danilo erhältlich in diversen Farben, 130 x 170 cm Gültig bis 6.5.

Alle Migros Fresh Lufterfrischer (ohne Mehrfachpackungen und Einführungsangebote) 20% günstiger z.B. Lavender Bouquet Natural Perfume, 100 ml Gültig bis 6.5.

59.90

Durabase Mikrowelle Chief schnelles Kochen, Aufwärmen und Auftauen von Speisen, 17 Liter Garrauminhalt, 700 W Leistung Gültig bis 6.5.


SPARZETTEL ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 23.4. BIS 29.4.2013, SOLANGE VORRAT Campanula Summerbells Lady, im 11-cm-Topf, pro Pflanze 6.80

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Trauben rosé, Chile/Südafrika, per kg 2.90

WEITERE LEBENSMITTEL

Erdbeeren, Spanien/Italien, Schale à 500 g 1.90

Alle Ferrero Kinder SchokoladenArtikel, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.30 günstiger, z.B. Kinder Überraschung, 3 Stück 2.40 statt 2.70

Eichblattsalat grün und rot, «Aus der Region.», Schweiz, pro Stück 1.80 statt 2.80 33% Kartoffeln festkochend, neue Ernte, Ägypten, Tragtasche à 1,5 kg 2.70 statt 3.90 30% Lauch grün, «Aus der Region.», Schweiz, per kg 3.60 statt 4.80 Champignons weiss und braun, «Aus der Region.», Schweiz, per kg 8.– statt 12.– 33% Papayas, Brasilien, pro Stück 2.70 statt 3.60

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Kalbsbratwurst, TerraSuisse, 3 x 280 g 8.60 statt 14.40 40% Don Pollo Trutenbrust, hauchdünn geschnitten, Brasilien/Frankreich, 2 x 144 g 4.90 statt 7.– 30% Rapelli Salami Classico, Schweiz, 159 g 4.90 statt 7.– 30% M-Classic Pouletschnitzel, Deutschland/Ungarn, per 100 g 1.60 statt 2.– 20%

Goldbuttfilets, MSC, Wildfang aus dem Nordostatlantik, per 100 g 1.95 statt 2.80 30% Schweinskoteletts mager, TerraSuisse, per 100 g 1.80 statt 2.30

BROT UND MILCHPRODUKTE

Frey Tafelschokoladen 100 g im 10er-Pack, z.B. Milch extra, 10 x 100 g 12.60 statt 18.– 30% Alle Blévita Stangen und 6erPortionen, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.60 günstiger, z.B. Blévita Sesam, 295 g 2.70 statt 3.30

BLUMEN & PFLANZEN Minirosen, Fairtrade, Bund à 20 Stück 10.80 statt 12.80

Schweizer Gemüsekonserven und Apfelmus im 3er-Pack, z.B. Erbsen mit Karotten, 3 x 260 g 3.60 statt 4.50 20% Baby Ananas, Bio, 425 g 2.60 NEU *,**

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Surprise Cars oder Surprise Princess, z.B. Surprise Cars, 300 ml 1.70 NEU *,**

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Alle Aquella in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Aquella blau 2.60 statt 3.30 20%

Tencha White Tea Holunderblüten, 440 ml 1.20 NEU *,**

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Alle Mifloc Kartoffelstock, z.B. Kartoffelstock, 4 x 95 g 3.60 statt 4.55 20% Rote Linsen, Bio, 500 g 2.50 NEU *,**

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Alle Longobardi Saucen, z.B. Sugo al basilico, 700 g 2.– statt 2.50 20%

Herren Kurzsocken im 4er-Pack 9.80 Herren Sportsocken im 5er-Pack 9.80 Bio Cotton Knaben T-Shirt, 100% Baumwolle (Bio), Gr. 134–164 19.– NEU *,**

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Elan Waschmittel und Exelia Weichspüler, z.B. Exelia Weichspüler Florence, 1,5 Liter 3.25 statt 6.50 50% **

Alle Anna’s Best und Bio Fertigsalate mit Sauce, 150–400 g, z.B. Maissalat, 220 g 1.35 statt 1.70 20% Anna’s Best Fiori oder Fettuccine im 3er-Pack, z.B. Fiori al limone, 3 x 250 g 9.80 statt 14.70 33% Anna’s Best Pizza Lunga im 3er-Pack, z.B. Pizza Prosciutto/Mozzarella, 3 x 210 g 9.80 statt 14.70 33% Delicious Rösti-Kroketten, 1 kg, tiefgekühlt 5.60 statt 8.05 30% Schweizer Eier, «Aus der Region.», aus Freilandhaltung, 6 Stück à 58 g+ 3.10 statt 3.90

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20x

Damen Feinstrumpfsöckchen im 7er-Pack 5.90

Russenzopf, Mandelstollen und Dänenstollen, z.B. Russenzopf, 330 g 3.35 statt 4.20 20%

Alle Rüebli-Patisserie-Artikel, z.B. Rüeblitorte, 520 g 6.20 statt 7.80 20%

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Damen Feinstrumpf-Slipper im 5er-Pack 8.90

Baby und Kinder Sneaker und Kurzsocken in Mehrfachpackungen, z.B. Kinder Sneaker im 5er-Pack 7.90

Happy Hour Schinkengipfel, Knoblauch-Baguette, Bruschetta und Apéro-Rollen, tiefgekühlt, z.B. Schinkengipfel, 12 Stück 4.95 statt 6.20 20% Don Pollo Poulet Nuggets, tiefgekühlt, 1 kg 7.05 statt 14.10 50%

Damen Sneaker im 5er-Pack 8.90

M-Classic Chips im XL-Beutel, Paprika oder Nature, z.B. Paprika Chips, 400 g 3.– statt 6.– 50%

Dessertpreussen, 500 g 3.20 statt 4.80 33%

Alle Sirupe in PET-Flaschen, z.B. Fruchtsirup Himbeer, 1,5 Liter 3.55 statt 4.45 20%

Höhlengold Gruyère, per 100 g 2.05 statt 2.60

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Alle Nescafé Produkte, z.B. Gold de Luxe Smart, 150 g 7.10 statt 8.90 20%

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Alle Bon Chef Beutel- und InstantSuppen, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.40 günstiger, z.B. Fleischkügeli mit Fideli, 74 g 1.– statt 1.40

Alle Exquisito Kaffees, z.B. Exquisito gemahlen, 500 g 5.20 statt 6.50 20%

Alle Pain Création –.40 günstiger, z.B. Rusticobrot, 400 g 3.40 statt 3.80

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Hakle Toilettenpapier in Mehrfachpackungen, z.B. Arctic White, FSC, 24 Rollen 8.90 statt 17.85 50% Alle Migros Fresh Lufterfrischer (ohne Mehrfachpackungen und Einführungsangebote), z.B. Lavender Bouquet Natural Perfume, 100 ml 5.50 statt 6.90 20% ** Gesamtes Tangan Sortiment, z.B. N° 11 Frischhalte- und MikrowellenFolie 2.35 statt 2.95 20% ** Alle Bratpfannen Greenpan, Cupero, Titan und alle Bratpfannendeckel mit Dampfventil, z.B. Bratpfanne Kyoto flach, Ø 28 cm 27.50 statt 55.– 50% ** Alle Cucina & Tavola Küchenmesser und -scheren sowie VICTORINOX Küchenmesser, z.B. VICTORINOX Brotmesser 11.10 statt 22.20 50% ** Picknick-Decke Danilo, erhältlich in diversen Farben, 130 x 170 cm 14.80 ** Durabase Mikrowelle Chief, schnelles Kochen, Aufwärmen und Auftauen von Speisen, 17 Liter Garrauminhalt, 700 W Leistung 59.90 ** Gesamtes DIM StrumpfwarenSortiment, z.B. Strumpfhose Teint de Soleil 11.15 statt 15.90 30% Cleverbag Herkules, 35-Liter-Säcke, 5 Rollen 12.90 statt 17.– Gesamtes Reisegepäck-Sortiment und alle Portemonnaies, z.B. Titan Xenon+, Grösse 53 cm, erhältlich in 3 Grössen und verschiedenen Farben 97.30 statt 139.– 30% **

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PUNKTE


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

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TWISTYMANIA | 57

Twisty Events Das professionelle Filmteam ist wie folgt anzutreffen: Zürich: 24. April Bern: 30. April Lausanne: 8. Mai Ort und Zeit findet man hier: twistymania.ch Infos  Tour  Twisty Events

Achtung: Anmeldung über Facebook erforderlich. facebook.com/ twistymania

Auf der Twisty-Website twistymania.ch gibt es Spannung, Spiel und Spass.

ten Kreisel über ein Tool eintragen. So sieht man übers Internet immer, welche der Twistoxia-Bewohner im Team noch fehlen. Text: Anna Bürgin Bild: Nik Hunger

www.twistymania.ch

Joker-Königin Lamira Dank spezieller Magnete fühlt sie sich von magnetischen Oberflächen magisch angezogen. So kann sie, was keiner ihrer Kollegen schafft: kopfüber unter einem Löffel surrlen. Das ist aber nicht alles: Lamira leuchtet im Dunkeln und glitzert dank Spezialsticker im Sachet schon bald im Sammelalbum.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

Eine frische Brise Pazifik

Mit dem neuen Waschmittel Elan Pacific Dream duftet die Wäsche den ganzen Tag wie eine zarte Meeresbrise. Frischeperlen machens möglich.

Wie ein Tag am Meer: Mit dem neuen Waschmittel duftet die Wäsche anhaltend frisch.

F Bild: Getty Images

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rüher hängte man Duftsäckchen in den Kleiderschrank. Mit den Waschmitteln von Elan erübrigt sich das, denn die Frischeperlen sorgen für lang anhaltende Frische. Neueste Kreation von Elan ist Pacific Dream mit dem Duft einer vitalisierenden Meeresbrise. Das Innovative daran: die Frischeperlen, die sich auf das Gewebe legen und bei jeder Berührung Duft freisetzen. Dies

garantiert einen lang anhaltenden Duft. Das Universalwaschmittel ist für weisse wie bunte Textilien geeignet, reinigt und schützt Fasern sowie Farben effektiv. Die volle Waschkraft von Elan wirkt schon bei tiefen Temperaturen ab 15 Grad. Am besten zum Waschen niedrige Temperaturen wählen, da die Waschmaschine zum Aufheizen am meisten Energie verbraucht. Ein Beutel reicht für 33 Waschgänge. Text: Dora Horvath

Elan Pacific Dream, 2 l, Fr. 13.90* * Aktion vom 23.4. bis 6.5.: Elan Waschmittel 50% günstiger, Fr. 6.95 statt Fr. 13.90

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ELAN | 59


SCHAUFENSTER 60 |

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FOOD

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NR. 17, 22. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Eier auf Kräuter-Frischkäse für circa Fr. 10.30

Kleine Mahlzeit für 4 Personen ■ 4 Eier (Grösse M) in 8–9 Minuten hart kochen. Circa Fr. 2.80 ■ 360 g griechisches Joghurt nature mit 300 g Frischkäse zu einer Creme verrühren. 10 g Schnittlauch in Röllchen schneiden, 20 g Petersilie hacken. Kräuter mit Frischkäsecreme und Senf glatt rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf vier Teller verteilen. Circa Fr. 6.50 ■ Eier schälen und vierteln. Auf den Kräuter-Frischkäse verteilen. Mit je 1 EL gemischten Sprossen bestreuen. Circa Fr. 1.– TIPP Dazu passen geröstetes Brot oder Gschwellti.

Frühling in der Küche: Frischkäse, Eier und Kräuter für eine leichte Mahlzeit.

Extra cremig

Mischlinge

Sie ist der weisse Klassiker unter den Saucen: die vielfältige Sauce Béchamel. Diese hier von Thomy schmeckt fast wie hausgemacht. Mit ein bisschen Parmesan verfeinert passt sie nicht nur zu Blumenkohl und anderen feinen Gemüsesorten, sondern macht auch jede Lasagne zum cremigen Genuss. So einfach kann Kochen sein. Thomy Sauce Béchamel, 250 ml, Fr. 3.50

Pilztoasts, Rahmgeschnetzeltes oder Gerichte aus dem Wok: Mit der Pilzkonserve im Glas aus ganzen Shiitake, Namekotake, Champignons und Reisstrohscheidlingen haben Sie im Nu ein Menü auf den Tisch gezaubert. M-Classic Mischpilze*, 200 g, Fr. 2.60

Schnell gebacken Muss öfters schnell was Süsses her, legt man sich besser einen Vorrat an MuffinsBackmischungen an. Dank optimierter Rezeptur werden die Muffins noch luftiger und feuchter. Mit dabei in der Packung sind Backförmchen und ein Pack Schoggiwürfel. Backmischung Muffins, 290 g, Fr. 4.–

Geschmackvoll Die Pommes Duchesse sind neu mit frischen Alpenkräutern wie Brennnesselkraut, Apfelminze und Petersilie verfeinert. Die tiefgekühlten Herzoginnenkartoffeln werden aus Schweizer Kartoffeln hergestellt und können im Ofen gebacken oder in der Friteuse frittiert werden. Terra Suisse Pommes Duchesse mit Kräutern*, tiefgekühlt, 500 g, Fr. 5.40 * nur in grösseren Filialen erhältlich


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

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RAPPENSPALTE

Wetterfest Modisches, flottes Design, sportlicher Schnitt und ein attraktiver Preis: Die Seven-J-Regenjacke von Helly Hansen ist ein verlässlicher Schutz gegen Wind und Wetter: Die verschweissten Nähte der Jacke halten Männer bei jeder Witterung trocken. Seven J Jacket Men, Fr. 129.–

Die Rheintalerin Sara Hildebrand (26) moderiert auf SRF 1 das People-Magazin «Glanz & Gloria» und studiert an der Uni Zürich Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaften.

In den Filialen von SportXX und Outdoor by SportXX erhältlich

Sara Hildebrand, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Im Kindergarten verkaufte ich Blumen und Sirup auf der Strasse. Mit 13 Jahren arbeitete ich in einem Altersheim für 7.35 Franken pro Stunde. An diesen absurden Betrag erinnere ich mich noch genau.

Hochwertig Knallorange und aus feinstem Leder: Dieses hübsche Portemonnaie mit Blumenornamenten ist ein Kind des Frühlings. Es verfügt über viel Platz für EC-, Master- und Cumulus-Karten. Das Portemonnaie ist in verschiedenen Farben und Grössen erhältlich. Damen-Portemonnaie, orange, Fr. 59.–

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Eine Uhr von meinem Grossvater.

Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für Ferien.

Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Zwei Wochen auf den Malediven.

Nur in grösseren Filialen

Haben Sie einen Spartipp für unsere MigrosMagazin-Leser?

Vermeintlich leere Cremetuben aufschneiden — da steckt immer noch eine Menge drin.

Butterzart Bald stellen wir wieder unsere Füsse in Sandalen zur Schau. Um sie optimal darauf vorzubereiten, bietet sich die neue limitierte Fussbutter von Pedic an, die mit ihrem Duft nach Mandarine und weissem Tee die Füsse umschmeichelt. Pedic Sommerfussbutter Tangerine & White Tea, 150 ml, Fr. 7.50

Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

Maskulin Der Duft aus Zitrone und Mandarine, würziger Muskatnuss und Moschus versprüht Männlichkeit und Leidenschaft. Tonino Lamborghini Prestigio steht für maskuline Verführungskunst. Ein Must-have für Männer mit Stil. Tonino Lamborghini Prestigio (Gold), Edt, 50 ml, Fr. 19.80

Für ein gutes Essen. Zum Beispiel für Gemüse und Polenta, dazu Fisch oder Geflügel und zum Dessert einen warmen Schoggigugelhopf mit Vanilleglace. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Gefühle.

Mit wem würden Sie gern auf Shoppingtour gehen?

Mit Bill Gates. Er dürfte alles bezahlen, und es würde ihm kein bisschen wehtun. Interview: Jeannine Villiger


SAISONKÜCHE 62 |

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BARBARA TERPOORTEN

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NR. 17, 22. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Hochgradig ansteckend

Als TV-Hauptkommissarin löst Barbara Terpoorten an der Seite des «Bestatters» Kriminalfälle. Auch fürs Migros-Magazin begibt sich die Schauspielerin auf Spurensuche – nach der Cholera.

C

holera? Die Vorfreude, mit einer Schauspielerin zu kochen, die sich an ein Gericht wagt, das einen derart abstossenden Namen trägt, ist gross. Dabei ist Cholera ein gänzlich harmloser Gemüsekuchen. Einzig sein verführerischer Geschmack ist hochgradig ansteckend. Aber dazu später mehr. Der Hauptgrund, weshalb Barbara Terpoorten fürs Migros-Magazin dieses Rezept gewählt hat, ist indes weniger die gfürchige Bezeichnung als vielmehr die Tatsache, dass Cholera ein genialer Resteverwerter ist. «Wir verschwenden heute so viel», entrüstet sich die engagierte 37-Jährige in ihrer Wohnung in Zürich-Wipkingen. Schätzungen gehen von knapp hundert Kilogramm Lebensmittel aus, die jeder in der Schweiz pro Jahr wegwirft. «Damit kann man eine ganze Schweizer Stadt ernähren!»

«Auch in der Gastronomie und im Handel wird viel aussortiert» Terpoortens Unmut über den fahrlässigen Umgang mit unserer Nahrung war auch die Initialzündung für ihr Theaterstück «A Cook’s Night Out». Terpoorten: «Wir dachten, dass wir unbedingt etwas zum Thema ‹Essen und Kultur› machen müssen.» Erfahrungen in der Gastronomie hatte sie in jungen Jahren gesammelt: Mit 18 arbeitete sie bei Manora in Lausanne und lernte dort die Stationen von der Tellerwäscherin bis zur Köchin kennen. Für ihr Theaterstück machte sie zudem bei der Initiative «Tischlein deck dich» mit, bei der Übriggebliebenes aus Lebensmittelhandel und Gastronomie an Bedürftige weitergeleitet wird. Daher weiss sie: «Auch dort wird viel aussortiert. Ein absoluter Skandal.»

AUFGETISCHT

Barbara Terpoorten (37), Schauspielerin Die Walliserin absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Theaterhochschule Zürich und stand in der Schweiz, Deutschland und Frankreich auf bekannten Bühnen. Sie spielte in mehreren Kinound TV-Produktionen mit, darunter «Tatort» und «Der Bestatter», der 2014 mit

sechs Folgen in die 2. Staffel geht. Besonders stolz ist sie aufs Theaterstück «A Cook’s Night Out», bei dem sie auch Regie führte. Für das interaktive Stück durchforstete sie mit Kollegen die «Abfälle» von Supermärkten. Dass so viel weggeworfen wird, ist für sie ein Skandal unserer Zeit.

 Was haben Sie auf Vorrat? Spaghetti, Pelati, Olivenöl, Parmesan. Sobald ich merke, dass Pasta aus ist, muss ich nachkaufen.  Wie oft kochen Sie pro Woche? Wenn ich zu Hause bin, sieben bis zehn Mal.  Kochen ist für Sie … … eine Leidenschaft, manchmal aber auch ein Müssen. Unter Stress und Hektik macht es keinen Spass.  Was würden Sie nie essen? Gammelfleisch.  Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Ich habe so viele Essen offen. Da würde ich gern einmal mit allen Freunden und Verwandten zusammen essen gehen.

Käse, Äpfel, Lauch, Zwiebeln, Speck und Kartoffeln – damit wird der Kuchenteig gefüllt. Das Ei dient zum Bestreichen.


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SaiSonküche

Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

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Teamarbeit: Barbara Terpoorten und «Saisonküche»Köchin Annina Ciocco legen den ausgewallten Teigdeckel auf die Füllung.

Die Gschwellti werden erst Mit dem Gemüseschäler lässt sich der Apfel besonders geschält und dann in dünne Scheiben geschnitten. sparsam schälen.

Das gedünstete Gemüse wird zusammen mit Käse und Kartoffeln in die Form gefüllt.

Für Glanz und schöne Bräunung wird der Teigdeckel vor dem Backen mit Eigelb bestrichen.


FRISCHE AUS DEM SOMMERGARTEN. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 23.4. BIS 29.4.2013, SOLANGE VORRAT

1.80

Eichblattsalat rot Schweiz, pro Stück

2.10

Rucola, Bio* Italien, Beutel à 100 g

3.60

Kopfsalat, Bio Schweiz, pro Stück

7.50

Lattich Schweiz, per kg

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Genossenschaft Migros Basel * Erhältlich in grösseren Migros-Filialen.

2.20

Salatmix* Spanien, Beutel à 20 g

Thymian* Spanien, Beutel à 20 g


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

Sagts und wendet sich mit grosser Entschlossenheit der Cholera zu. Das Gericht stammt aus dem Wallis, der Heimat der Schauspielerin. Da man zu Zeiten der Cholera im 19.Jahrhundert nicht wusste, dass die Epidemie auf schlechte Wasserversorgung zurückzuführen war, verhängte man kurzerhand eine Quarantäne für betroffene Orte. Die Menschen mussten mit dem auskommen, was die Vorratskammer hergab. So entstand auch der Gemüsekuchen, der fortan Cholera genannt wurde. Beim Rüsten von Äpfeln und Lauch zeigt sich Barbara Terpoorten jetzt sehr versiert. Am grossen Küchentisch arbeiten die Mimin und «Saisonküche»Köchin Annina Ciocco lässig nebeneinander her. «Eine Cholera ist praktisch. Da kann man nicht nur Reste verwerten, sondern auch nicht mehr ganz so schöne Äpfel hineinschummeln», sagt die Mutter zweier Kinder. Annina Ciocco packt derweil einen Walliser Bergkäse aus. «Passt der?», fragt sie. «Ich verwende Raclettekäse. Den haben wir immer im Haus. Allerdings nur, weil mein deutscher Mann den so gerne mag», sagt die Walliserin lächelnd. «Aber Bergkäse ist natürlich auch fein.»

«Cholera kann man prima aufwärmen oder kalt essen» Zum Schluss heben Schauspielerin und Köchin die Teigdecke gemeinsam auf die Füllung. Zu zweit geht das schneller als im Alleingang. Und schon kann die Cholera in den Ofen. Punkt 12 Uhr duftet es verführerisch. Auch SchauspielerEhemann Siegfried Terpoorten («Der Schuh des Manitu») ist mittlerweile zur Tischrunde gestossen und stürzt sich lustvoll auf den Lauchkuchen. «Und wenn was übrig bleibt?», will Annina Ciocco wissen. Barbara Terpoorten antwortet mit einem Grinsen: «Die Gefahr ist gering. Und falls es doch passiert: Cholera kann man prima aufwärmen oder kalt essen.» Text: Claudia Schmidt Bilder: Mirjam Graf

www.barbara-terpoorten.ch

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BARBARA TERPOORTEN | 65

Cholera – Oberwalliser Lauchkuchen

ZUTATEN

1 grosse Zwiebel 300 g Lauch 60 g Speckwürfelchen Muskat Salz, Pfeffer 250 g Gschwellti vom Vortag 2 Äpfel 150 g Raclettekäse Butter und Mehl für die Form 500 g Kuchenteig 1 Eigelb

ZUBEREITUNG 1. Zwiebel hacken. Lauch in dünne Ringe schneiden und gut waschen. Speck kurz anbraten. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. Zwiebeln und Lauch zugeben und mit dem Speck dünsten. Gschwellti schälen und in dünne Scheiben schneiden. Äpfel schälen, entkernen und in Schnitze schneiden. Diese in dünne Scheiben schneiden. Käse grob reiben. Mit Äpfeln, Gschwellti und gedünstetem Gemüse mischen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken. 2. Backofen auf 200 °C vorheizen. Springform ausbuttern und mit Mehl bestäuben. Teig in ein grösseres (2⁄3 des Teigs) und ein kleineres Stück (1⁄3 des Teigs) teilen. Beide Teile rund und circa 3 mm dick auswallen. Das grössere Teigstück in die Springform legen. Füllung hineingeben. Das kleinere Teigstück drauflegen. Überlappende Teigränder des Deckels abschneiden. Teigrand des Bodens über den Teigdeckel legen und mit einer Gabel andrücken. Deckel einstechen und mit Eigelb bestreichen. In der Ofenmitte circa 45 Minuten backen.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–

Ergibt ca. 8 Stück für eine Springform à 24 cm Ø Zubereitungszeit ca. 35 Minuten + ca. 50 Minuten backen Pro Stück ca. 12 g Eiweiss, 23 g Fett, 37 g Kohlenhydrate, 1700 kJ/400 kcal


Aktuell vom 23. bis 29. April 2013

Spargelbrötli ab 3.10 Stück

Laugen-Tessinerli

5.80

mit grünem Spargel und Schinken Stück

Hors d’œuvre Spargeln mit Schinken Stück

Spargel-Wähe

¼-Stück

8.90

3.60

Erdbeerbisquitkuchen 16.– statt 20.– 950 g

Teegebäck Stück

1.20 statt 1.50

Genossenschaft Migros Basel, erhältlich exklusiv in Ihrer Gourmessa.


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ihre region

migros-magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

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LitComedy mit Klüpfel & Kobr

basel

Volker Klüpfel (r.) und Michael Kobr (l.) treten in Basel auf.

Open Air für Klein und Gross

Lilibiggs-Kinderfestivals im Park im grünen in Münchenstein: Tanzen und singen mit der ganzen Familie am 1. und 2. Juni.

Was passiert, wenn ein grantiger Kommissar von einem überspannten landarzt zum Yoga genötigt wird? Man könnte den neuesten Kluftinger-roman lesen, um die Antwort darauf zu erfahren. Oder aber man besorgt sich Karten für die litComedy-Show mit Klüpfel & Kobr. Doch was, kreuzkruzifix, ist eigentlich LitComedy? Eine fulminante Mischung aus saukomischen Texten und handfester Allgäuer Comedy mit vollem Körpereinsatz.

Programm der Lilibiggs-Festivals n Samstag, 1. Juni: 14.00–15.00 Uhr: linard Bardill & die grosse röhre 15.45–16.45 Uhr: Zirkus Chnopf n Sonntag, 2. Juni 13.30–13.50 Uhr: Tischbombe 14.00–15.00 Uhr: Bruno Hächler & Band 15.45–16.45 Uhr: Zirkus Chnopf n Tickets: im Migros-Vorverkauf gibt es Tickets mit 20 prozent Vergünstigung. Nur im Mparc Dreispitz und am infoschalter im Claramarkt Basel. Bitte Mitgliederkarte vorweisen. n Preise inkl. Vorverkaufsgebühren: Familienpass 4 pers.: Fr. 52.– statt Fr. 65.–. Familienpass 5 pers.: Fr. 62.40 statt Fr. 78.–. Kinder bis drei Jahre gratis. n Buchung: www.migros.ch/cumulusticketshop; Einzeltickets sind für Fr. 18.– unter www.ticketcorner.ch erhältlich. Weitere Informationen auf: www.lilibiggs-kinder-festivals.ch

Familienpässe zu gewinnen

Zum Lachen, zum Staunen, zum Mitsingen und Mittanzen: An den Lilibiggs-Kinderfestivals kommen die Kleinen voll auf ihre Kosten.

Bilder: zVg

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m ersten Juni-Wochenende gastieren die Lilibiggs-Kinderfestivals im Park im Grünen in Münchenstein. Den Auftakt macht Linard Bardill, der nach seinen klassischen Programmen nun jazzwärts geht. Gemeinsam mit drei Jazz-Musikern singt und spielt er das Programm von Luki und der Geiss Wil-

helmine. Die Compagnie Zirkus Chnopf verbindet Musik, Artistik, Theater und Tanz miteinander. Trotz fehlender Tiere ist Zirkusmagie garantiert. Am Sonntag geht es mit der Band Tischbombe weiter: Mit ihrem zweiten Album «Auf grosser Fahrt» laden die drei Zürcher Musiker Gross und Klein

Die Migros Basel verlost 10 Familienpässe für vier Personen für die lilibiggsKinderfestivals im Gesamtwert von Fr. 650.–. postkarte mit Name, Adresse und gewünschtem Festival-Tag (1./2. Juni) an: Migros Basel, pr + Kultur, Stichwort «lilibiggs-Kinderfestivals», postfach, 4002 Basel. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

auf eine Abenteuerreise ein. Bruno Hächler bittet mit Groove die ganze Familie zum Tanz. Das wird ein Wochenende, das die Augen leuchten lässt und die Hüften in Schwung versetzt – bei den ganz Kleinen wie auch bei den Eltern und den Grosis. Text: Janine Wagner


IHRE REGION 68 |

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MIGROS BASEL

Da gibt es eigens für die Show gefilmte Spassreportagen, gelesene Texte, die live mit Multimediaeffekten versehen werden, und vollen Körpereinsatz der beiden Autoren – mit einer klassischen Lesung hat das Ganze wenig zu tun. Sieben Kluftinger-Romane haben Volker Klüpfel und Michael Kobr bislang veröffentlicht. Zwei davon wurden verfilmt. Der bodenständige Allgäuer Kommissar Kluftinger ist heute bereits Kult. Es wird Zeit, dass er auch die Baslerinnen und Basler mit seinem

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schrägen Humor verzaubert.  Kluftinger – Die Show. Freitag, 31. Mai, 19.30 Uhr, Stadtcasino Basel  Preise: Fr. 25.– bis Fr. 50.–. Im M-Vorverkauf gibt es für Migros-Genossenschafter/-innen eine Reduktion von Fr. 10.– pro Karte. Reguläre Karten unter Ticket-Hotline: 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min., Festnetztarif)

NR. 17, 22. APRIL 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Im Angebot des Migros-Fitnesscenters Frenkendorf ist auch das TRX-Workout, bei dem an einem Gurtsystem trainiert wird.

Infos: www.actnews.ch und www.ticketcorner.ch

Die Lösung heisst viel Bewegung

Das Migros-Fitnesscenter in Frenkendorf wird bald eröffnet. Bereits sind viele Abos verkauft worden.

Oliver Michl ist der Leiter des neuen MigrosFitnesscenters in Frenkendorf.

Herr Michl, wie kamen Sie in die Fitnessbranche?

Ich bin gelernter Gross- und Aussenhandelskaufmann. Mit dem Krafttraining startete ich, weil ich mehr Muskeln wollte; ich war früher ziemlich dünn. Vor 16 Jahren begann ich schliesslich, mich im Fitnessbereich aus- und weiterzubilden. In den vergangenen sechs Jahren war ich als Leiter eines Fitnesscenters tätig. Wird man Sie in Frenkendorf auch persönlich sehen, oder sitzen Sie dort hauptsächlich im Büro?

Geplant ist, dass ich mit 30 bis 40 Prozent auf der Trainerfläche mitarbeite.

Der Rest wird Organisation und Mitarbeiterführung sein. Der Vorverkauf läuft ja bereits seit geraumer Zeit. Sind Sie mit der Nachfrage zufrieden?

Ja, sehr. Wir haben bereits rund 700 Abos verkauft. Das ist toll – und natürlich auch eine Verpflichtung. Schliesslich wollen die Leute, die sich bereits für eine Mitgliedschaft entschlossen haben, auch zeitnah ihr Einführungstraining absolvieren. Da müssen wir, neben der Stammbesetzung, zusätzliches Personal aufbieten. Wir sind zuversichtlich, dass wir den Ansturm gut bewältigen, können aber die eine oder andere Wartezeit nicht ganz ausschliessen. Von welchen Trainingsmöglichkeiten profitieren Ihre Kunden?

Der erste Milon-Premium-Zirkel der Schweiz wird in Frenkendorf installiert. Hier kann man an modernsten Geräten in einem Zirkel-Training sowohl Ausdauer als auch Kraft trainieren. Im Groupfitnessbereich ist das TRX-Workout hervorzuheben, bei dem mit einem Gurtsystem der ganze Körper gekräftigt

und geformt wird. Natürlich haben wir auch klassische Kurse wie Zumba und Indoor Cycling im Programm. Und es gibt einen Wellnessbereich, in dem man sich im Anschluss ans Training erholen kann – mit separater Zone nur für Frauen. Wie halten Sie sich selber fit?

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS BASEL, 4002 Basel, Tel. 058 575 55 44.

Bilder: Dominique Milani, zVg

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m Wochenende vom 27. und 28. April ist es endlich so weit: Das Migros-Fitnesscenter in Frenkendorf öffnet seine Tore. Mit am Start ist Oliver Michl, der Leiter der neuen Sport- und Wellnessoase im Baselbiet. Das Migros-Magazin hat sich mit dem sportlichen jungen Mann über seine neue Aufgabe und die kommende Bikini-Saison unterhalten.


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IHRE REGION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

Hanteltraining, Bewegung, Kraftund Maschinentraining: Damit kommt Frau zur Bikinifigur.

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MIGROS BASEL | 69

Ein gutes Resultat

Im Zentrum der 335. Sitzung des Genossenschaftsrates stand das anspruchsvolle Geschäftsjahr 2012.

Ich jogge gerne. Und natürlich mache ich auch klassisches Krafttraining mit Hanteln und Seilzügen, zwei Mal in der Woche. Plus/minus komme ich auf – ich darf es gar nicht sagen – drei Stunden Training pro Woche. Aber drei Stunden sind doch super?

Als Bewegungsmensch sind für mich drei Stunden Sport zu wenig. Aber wichtig ist natürlich die Qualität der Bewegung und nicht die aufgewendete Zeit. Eine Stunde qualitativ gutes Training pro Woche kann Wunder bewirken. Der Sommer naht. Was ist Ihr Tipp für alle Damen, die einen knackigen Hintern und einen flachen Bauch wollen?

Auf die Schnelle ist da leider nichts zu machen! Die Lösung heisst Bewegung, am besten in Kombination mit Krafttraining. Maschinen- und Hanteltraining fordern am meisten Kalorien, auch nachhaltig. Ich erkläre es gerne in der Autosprache: Wenn du ein Auto hast mit vier Zylindern und eines mit sechs, dann verbraucht dasjenige mit sechs Zylindern auch im Standgas mehr Sprit. Mehr Muskeln erhöhen den Grundumsatz, und dies führt dazu, dass auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbraucht werden. Interview: Janine Wagner

Eröffnungsfeier Fitnesscenter Frenkendorf  Wann: Samstag, 27. und Sonntag, 28. April, 10–17 Uhr  Wo: Niederschönthalstrasse 2, 4402 Frenkendorf  Was: Besichtigung des Centers (kein Trainingsbetrieb!)  Speziell: Noch bis am 30. April können alle Abos mit einer Ermässigung von Fr. 100.– gekauft werden. Weitere Infos unter www.migrosfitnesscenter.ch E-Mail: mitglieder.reg@migrosbasel.ch

N

ach einleitenden Worten vom Präsidenten des Genossenschaftsrates, Andreas Brenner, griff Dr. Rudolf Grüninger, Präsident der Verwaltung, das kürzlich mit Herbert Bolliger, Vorsitzender der Geschäftsleitung des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB), in der «Bilanz» zum Deutschlandgeschäft veröffentlichte Interview auf. Dabei beruhigte er die Anwesenden und sagte, die Pläne der Migros Basel würden, wie früher kommuniziert, weiterverfolgt. Stefano Patrignani, Geschäftsleiter Migros Basel, berichtete über Neuheiten der MGB-Verwaltung, besonders über die Idée Migros und die Entwicklung von Corporate Governance, der hängigen Initiative des MGB. Diese hat der Rat bereits auf Empfehlung der Verwaltung abgelehnt. Eine endgültige Entscheidung stehe im November an, hielt Stefano Patrignani die Anwesenden auf dem Laufenden. Ferner blickte er mit einer Tour d’Horizon auf das vergangene Jahr zurück. Dabei schnitt er vom Grenztourismus über Food Safety und Nachhaltigkeit bis zu Investitionen im Filialnetz auch andere für die Migros Basel relevante Themen an.

Detaillierte Jahresrechnung folgt Wie es der Rat an seiner Sitzung vor der Jahresmedienkonferenz gewohnt ist, erläuterte Finanzchef Urs Meier die Jahresrechnung. Die Zahlen und Details 2012 stehen auf www.migrosbasel.ch und werden in der Ausgabe Nr. 20

des Migros-Magazins auf diesen Seiten veröffentlicht. Verwaltungspräsident Dr. Rudolf Grüninger bedankte sich bei der Geschäftsleitung, beim Kader und bei allen Mitarbeitenden der Migros Basel, die mit viel Engagement zum Ergebnis beigetragen haben. Auch der Genossenschaftsrat würdigte die Arbeit aller, indem er, gestützt auf den Bericht der Revisionsstelle, die Erfolgsrechnung 2012, den Antrag auf die Verwendung des Reinertrages und die Entlastung der Verwaltung einstimmig zuhanden der Urabstimmung verabschiedete. Abschliessend hiess der Rat alle sieben von Regula Recher, Präsidentin der Kommission für soziale und kulturelle Aktionen, gestellten Anträge auf Unterstützung gut. Total 15 000 Franken gehen an die folgenden Gesuchsteller: ans Open Air Birsfelden 2013; an Dock, eine Gemeinschaft von 270 Künstlerinnen und Künstlern; an den Gare des enfants; ans Theater im Teufelhof; ans Gässli Film Festival; ans Zig Open Air Kino und an die Stiftung Pro Klingentalmuseum Basel. Die Sitzung beschloss Ratspräsident Andreas Brenner mit der Meldung, dass sich fürs Kundenforum sieben Genossenschaftsrätinnen angemeldet hätten. Ferner verabschiedete er Priska M. Thomas Braun, die nach 25 Jahren als verantwortliche Redaktorin der Regionalseiten Basel/Jura des Migros-Magazins Ende April in den Ruhestand tritt, und stellte ihre Nachfolgerin Janine Wagner vor. Text: PMT


Die Zwiebel, die auf Ihrem Küchenbrett lieg t, w urde fleg t. p e g d n u t g e h e g g n la te a n o m ,

ier t den Setzling oll ntr ko Er : ers au seb mü Ge s de en nd Hä n de Alles beginnt in t wird. Von nun an wird tte be ge e Erd re ke loc die in n he zc än Pfl s da bevor ngt, belüf tet und dü ge rt, sse wä be rn ite be Ar n ige iss fle von el die kleine Zwieb tagein, tagaus gehegt, bis sie d wir So ht. nic ihr t ch rei es all s da ch Do t. gewärm ennt. Die Knolle erk ld Fe m de er üb r me him Sc n ne au br en ein r der Baue ch der Ernte wird die muss jetzt möglichst schnell aus der Erde. Na iten getrocknet. Se en all von g ssi mä ich gle gen Ta nd hre wä el Zwieb len, das Kraut Geschickte Hände entfernen die äusseren Scha . Vom Bauer am Zwiebelhals wird vorsichtig abgeschnitten ins Geschäft ein letztes Mal blankpoliert, wird die Zwiebel chüssige geliefert. Dort zupft ihr eine Angestellte, übers Schalenreste ab.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

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Die umstrittene Sexbox zeigte: Aufklärung ist ein heisses Eisen.

IT’S A WILD WORLD

Abba-Premiere im königlichen Stockholm

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Kinder nicht alleine lassen

Am 7. Mai 2013 eröffnet das weltweit erste Abba-Museum in Stockholm. Es befindet sich auf der Insel Djurgården und wird Teil der ebenfalls neuen, 5000 Quadratmeter grossen «Swedish Music Hall of Fame» sein.

Das nationale Kompetenzzentrum für Sexualpädagogik in Luzern schliesst. Zuständig für die Aufklärung Jugendlicher sollen nun die Kantone sein. Doch was soll Aufklärung heute alles umfassen?

Bilder: Georgios Kefalas/Keystone, Anders Hanser©Premium Rockshot (ABBA)

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inder müssen aufgeklärt werden. Aber wie? «Ganz wichtig ist es, auf Alter und Entwicklungsstand des Kindes Rücksicht zu nehmen», erklärt der Berner Sexualpädagoge Bruno Wermuth (49). Und Sexualität dürfe nicht mit Reproduktion verwechselt werden. «Sexualerziehung beinhaltet das ganze Spektrum der psychosexuellen Entwicklung», sagt Bruno Wermuth. «Dazu gehören Mannsein und Frausein, der Umgang mit Körper und Lust, die Biologie, der Umgang mit Medien und das Wissen, wie man sich vor aufdringlichen Berührungen oder unerwünschter Schwangerschaft schützt.» Die Schliessung des Kompetenzzentrums in Luzern ist für Bruno Wermuth ein «Schritt in die falsche Richtung». Mit dem Internet sind Kinder mit viel mehr Material konfrontiert als früher, auch mit Pornografie. Aufgeklärter ist der Nachwuchs deswegen aber nicht. Im Gegenteil. «Heute sind Kinder und Jugendliche genauso allein gelassen wie früher», sagt Bruno Wermuth. Eltern fällt es oft nicht leicht, ihre Kinder in ihrer sexuellen Entwicklung zu begleiten. «Die meisten wurden selber unzurei-

chend aufgeklärt, und es ist ihnen peinlich», sagt Bruno Wermuth. So ist die Schule oft die wichtigste Instanz, die ein Minimum an Wissen vermittelt. Doch dies geschieht nur in der obligatorischen Schulzeit. Wenn zwischen 16 und 18 Jahren die ersten sexuellen Erfahrungen gemacht werden, ist der Sexualkundeunterricht meist schon lange vorbei. Werden Kinder nicht aufgeklärt, kann dies schaden: «Sie lernen nicht, wie man sich körperlich abgrenzt, oder sie werden sexuell sehr früh aktiv, weil sie alles selbst ausprobieren müssen — entsprechend steigen die Risiken für frühe Schwangerschaften oder sexuell übertragbare Krankheiten.» Doch insgesamt sei die Sexualpädagogik im Aufwind, so Wermuth. Eins ändert sich wohl aber nie: Aufklärung bleibt eine Herausforderung. Text: Claudia Langenegger www.migrosmagazin.ch

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gebiet der Könige und nur 15 Fussminuten vom Zentrum entfernt, beherbergt das Vasa-Museum (mit dem gleichnamigen Kriegsschiff), Skansen (der schwedische Ballenberg) oder den Vergnügungspark Gröna Lund. Die Umgebung ist ideal zum Joggen, Bootfahren und Rollerbladen. ■ Am malerischsten zeigt sich die Altstadt Gamla Stan. Dort verankert liegt das Schiff Rygerfjord, mit 54 Kabinen die spektakulärste Jugendherberge der Welt. Trendiger ist der Stadtteil Södermalm mit Galerien, Bars und Restaurants (Ausgangspunkt Medborgarplatsen, U-Bahn-Station Södermalm). ■ Die wichtigsten Adressen: Restaurant Veranda im Grand Hôtel (hier gibt es das authentische schwedische Buffet Smörgåsbord). In-Clubs: «Berns» im Berzelii-Park (auch Hotel und Restaurant) oder Café Opera. Höchste Partydichte: rund um den Platz Stureplan. ■ Gut zu wissen: Der Hochgeschwindigkeitszug Arlanda Express fährt in 20 Minuten vom Flughafen zum Hauptbahnhof (Retourpreis 490 SEK oder 71 Franken). Tipp: Unbedingt eine Fahrt unternehmen zur Stockholmer Schärenwelt mit ihren über 30 000 Inseln!


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zahlreiche Vogelarten und jede Menge andere Tiere. 12.-14.12. Erholung auf See. 15.12. Lima/Callao (Peru) Ankunft 07.00 Die Altstadt von Lima, mit ihren schachbrettartig angelegten Straßen und prächtigen Bauten aus der Kolonialzeit, steht seit 1991 unter dem Schutz der UNESCO und gehört damit auch zum Weltkulturerbe der Menschheit. Fühlen Sie die Gegenwart der längst vergangenen Kultur der Inkas, denn Lima ist der ideale Ausgangspunkt zu diversen Inka-Stätten des Landes. 16.12. Lima / Callao (Peru) Abfahrt 18.00 17.12. Pisco / San Martin (Peru) 08.00-17.00 Die Hafenstadt Pisco liegt im Süden Perus und gab dem berühmten Weinbrand den Namen. Die Stadt liegt schön zwischen Meer und Wüste und bietet eine beeindruckende Natur im Paracas Nationalpark, wo es ausserdem vielfältigste Tierarten gibt, sowie einzigartige archäologische Ausgrabungen, die bis auf 900 v.Chr. zurückgehen. 18.-19.12. Erholung auf See. 20.12. La Serena / Coquimbo (Chile) 07.0018.00. Das Elqui-Tal im Kleinen Norden Chiles ist ein Ort voller Mystik, Genuss und Entspannung. Das Tal des Flusses Elquí im Norden Chiles ist nicht nur bekannt für sein trockenes Klima und die vielfältige Vegetation an Kakteen, Obst und Gemüse, sondern auch für seine Magie. Es lohnt sich frühzeitig einen Tagesausflug in das fruchtbare Elqui Tal zu buchen. Buchen Sie unser optionales Ausflugspaket. 21.12. Santiago / Valparaiso (Chile) Ankunft 05.00. Nach der Ausschiffung Transfer und Stadtrundfahrt durch Valparaiso, welche im Jahre 2003 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt worden ist. Die Tour endet Mittags am Flughafen Santiago de Chile. Anschliessend Rückflug in die Schweiz. 22.12. Ankunft in Zürich.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

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MIX | 75

MIGROS-BANK-RATGEBER

Der Trugschluss vom Wachstum Obwohl die Emerging Markets boomen, bringen die Aktien aus dieser Region nur wenig Rendite. Haben Sie eine Erklärung dafür?

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

Wenn ich mein Geld in Ländern mit starkem Wachstum investiere, profitiere ich von einer überdurchschnittlichen Rendite. Klingt einleuchtend. Auch viele Börsenprofis würden den Satz wohl unterschreiben. Doch er ist falsch. Nehmen wir das Beispiel China: Seit 20 Jahren wächst das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) Jahr für Jahr um bis zu 10 Prozent. An der Börse dagegen erreichte die Jahresrendite in der gleichen Periode lediglich rund 3 Prozent — nicht einmal halb so viel wie die Schweizer Börse mit einem jährlichen Plus von 7,6 Prozent. Die nebenstehende Grafik zeigt das gleiche Ergebnis für die asiatischen Schwellenländer insgesamt seit dem Jahr 1991. Aber ist eine solch extreme Abweichung zwischen Wirtschaft und Börse überhaupt möglich? Wenn ein Land oder eine Region über viele Jahre boomt, so müsste man eigentlich annehmen, dass auch die Aktionäre besonders gut daran verdienen. Die Wissenschaft allerdings kommt zum gegenteiligen Schluss. Verschiedene Studien, zum Teil mit Daten seit 1900, belegen, dass kein statistischer Zusammenhang zwischen dem

BIP-Wachstum eines Landes und dessen Börsenentwicklung besteht. So verblüffend das Resultat erscheinen mag, es lässt sich begründen. Für ein hohes Wachstum braucht es Investitionen. Deshalb besteht in schnell wachsenden Ländern ein grösserer Kapitalhunger. Geldquellen können Unternehmen auf zwei Arten anzapfen: Sie behalten die erarbeiteten Gewinne zurück und zahlen nur eine kleine Dividende an die Aktionäre. Oder sie führen eine Kapitalerhöhung durch. Dadurch muss der Konzerngewinn auf mehr Aktionäre verteilt werden, was den Ertrag pro Aktie ebenfalls schmälert.

Wir sollten Europa nicht zu früh abschreiben Umgekehrt ist die Situation bei Aktien aus dem «alten Kontinent»: Trotz tiefem Wirtschaftswachstum erzielen sie ansehnliche Renditen. Viele schweizerische wie auch europäische Unternehmen sitzen auf dicken Kapitalpolstern. Und weil bei den Investitionen kein Nachholbedarf besteht, schütten sie den Grossteil des Gewinns an die Aktionäre aus. Zudem sind viele Schweizer Konzerne frühzeitig in die Emerging Markets expandiert und profitieren somit ebenfalls vom dortigen Boom, namentlich ABB, Givaudan, Holcim, Nestlé, Richemont, SGS, Swatch oder Syngenta (vgl.

TRICK 77 Das Migros-Magazin präsentiert jede Woche eine Auswahl der besten Hörertipps von Radio SRF.

Wenn das Handy ins Wasser fällt

Wichtig ist, dass bei nassen Handys keine Tasten mehr gedrückt werden, sonst kann es einen Kurzschluss geben. Nasse Telefone so weit als möglich auseinanderbauen und bei Raumtemperatur ein bis zwei Wochen trocknen lassen. Laut Hörerberichten können robuste Telefone auch für ein paar Stunden in den Backofen gelegt werden. Aber vorsicht: Dies darf nur bei Umluft und der niedrigsten Stufe (35 bis 40 Grad) geschehen. Eine sehr schonende Alterna-

tive: Man bettet das Handy in eine Schale mit trockenem Reis. Nach ein paar Tagen sollte der Reis die Feuchtigkeit entzogen haben.

Trick 77 im Radio: jeden Freitag um 11.20 Uhr auf SRF Musikwelle und am Samstag um 11.10 Uhr auf Radio SRF 1. Trick-77-Taschenbücher Teil 1 & 2 erhältlich bei: www.exlibris.ch, www.srfshop.ch

Asien als grosse Enttäuschung Vom asiatischen Wirtschaftswunder haben die Aktionäre kaum profitiert. 800 700

Wirtschaft Börse

600 400 300 200 100 0 1991 1994 1997 2000 2003 2006 2009 2012

Bruttoinlandprodukt und Börsenperformance in Asien ohne Japan, inflationsbereinigt in Dollar.

(Indexiert 1991=100)

auch MM 23/12 «Sieh, das Gute liegt so nah!»). Dass Europa schon bald aus seiner chronischen Stagnation herausfindet, ist leider nicht zu erwarten. Ein Trost immerhin bleibt: Für den Aktionär lohnt es sich, den einheimischen Firmen die Treue zu halten. Setzen Sie auf europäische Aktien? Diskutieren Sie mit unter: www.facebook.com/migrosbank


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (37) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

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Mit viel Geduld lockt Tierpfleger Urs Tschopp Stier Dario zum Transportfahrzeug.

Rosa Brille für eine entspannte Reise

Abschied für immer: Die Schottischen Hochlandrinder verlassen den Basler Zoo. Für den Transport muss Zoo-Tierarzt Stefan Hoby dem Stier Dario ein Beruhigungsmittel spritzen.

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Heute geht eine Ära zu Ende: Die seit 1979 im Zolli gehaltenen Schottischen Hochlandrinder verlassen uns. Ich begleite die drei letzten Rinder Dario (6), Mimmie (19) und ihre gemeinsame Tochter (1) bis zum Schluss. Schottische Hochlandrinder werden seit Jahrhunderten im Nordwesten Schottlands gezüchtet. Seit den 90er-Jahren setzt eine wachsende Anzahl Bauern auch in der Schweiz auf diese urtümliche Rinderras-

se. Die genügsamen Rinder eignen sich sehr gut für eine schonungsvolle Landschaftspflege. Stier Dario ist zwar umgänglich, doch ich befolge den Rat des erfahrenen Tierpflegers Urs Tschopp, dem Stier — ein etwa 700 Kilo schwerer Kraftprotz —eine Beruhigungsspritze per Blasrohr zu verabreichen, bevor es auf die Reise in die Romandie in eine Weidehaltung geht. Die Behandlung führe ich bereits

drei Tage vor dem Transport durch, denn die Wirkung des Medikaments, bei uns auch als ‹Rosa Brille› bekannt, ist verzögert und hält bis zu einer Woche an. Als Erstes verladen wir die junge Kuh. Dann ist Dario an der Reihe. Da ist Geduld gefragt, denn der Stier muss erst einmal den für ihn ungewohnten Anhänger und die von unseren Schreinern speziell gefertigten, mobilen Absperrungen beschnuppern. Danach gelingt es uns, den Stier mit gutem Zureden und Äpfeln als speziellen Leckerbissen in den Anhänger zu locken. Von der alten Kuh Mimmie müssen wir uns leider trennen. Sie hat Altersbeschwerden, und wir erlösen sie von ihren Leiden. Das Fleisch geht später als Futter für Löwen, Wildhunde und Schneeleoparden in den Nahrungskreislauf des Zolli. Durch die Abgabe der Schottischen Hochlandrinder können wir den Bisons eine erweiterte und attraktivere Anlage zur Verfügung stellen.

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MEIN GARTEN

Goldgelbes Blütenmeer – aus Plastik

Gartenexpertin Haia Müller weiss, wie man Forsythien richtig stutzt.

Die Meteorologen warnten vor einer Explosion, und tatsächlich spriesst und grünt es mit dem warmen Wetter überall in Rekordtempo. Kürzlich noch kahle Büsche, stehen die Forsythien nun in voller Blüte. Und das bringt in unserer Familie eine alte Geschichte aufs Tapet. Mein Schwager hatte vor Jahren den Strauch rigoros zurückgeschnitten, im folgenden Frühling blieb er fast blütenlos, was ihm den Spott meiner Schwester eintrug. Umso mehr staunte sie, als sie nach der Geburt der Tochter im

Herbst aus dem Spital nach Hause kam: Die Forsythie stand in voller Blüte. Doch die goldgelben Blüten waren aus Plastik, ein Überraschungscoup meines Schwagers. Damit Ihnen nicht das gleiche Malheur passiert, hier die Anleitung, wie Forsythien zu schneiden sind: Der Strauch blüht an den einjährigen Trieben und den Seitentrieben des zwei- und dreijährigen Holzes. Deshalb sollten im Turnus von zwei bis drei Jahren nur die ältesten stark verästelten Zweige ausgelichtet werden. Man schneidet sie bis zu

einer kräftigen Knospe oder einem jungen, nach oben wachsenden Trieb zurück. Etwa alle drei Jahre müssen zusätzlich etwa ein Drittel der alten Grundtriebe an der Basis weggeschnitten werden und die überhängigen Zweige bis zu einem aufrecht wachsenden Trieb gekappt werden. Der beste Zeitpunkt dafür ist nach der Blüte, dann hat der Strauch Zeit, um neue Triebe zu bilden, an denen er im nächsten Jahr blühen wird. Und Sie müssen nicht wie mein Schwager zu Plastikflor greifen.


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reisen

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Nr. 17, 22. April 2013 | Migros-Magazin |

Ein Hoch auf die Azoren Die Azoren liegen mitten im Atlantik, zwischen Portugal und Nordamerika. Abgeschiedener geht es kaum. Und genau dort liegt ein Ferienparadies für Geniesser, Kulturinteressierte und wetterfeste Naturfreunde. Ein Besuch auf der Hauptinsel São Miguel.

N

ein, das Azorenhoch entsteht nicht über den Azoren. Seinen Namen trägt es nur in Ermangelung eines anderen Fixpunktes mitten im Atlantik. Dennoch ist die portugiesische Inselgruppe eine Wetterküche. Sonnenschein und Regen wechseln sich rasant ab. Kommt dazu, dass es ständig windet. So können dem Besucher in den Bergen

schon mal Wolken um die Ohren fliegen, denn mitten im Atlantik sind die Azoren die einzigen Wolkenbremsen. Obwohl man hier durchaus baden kann, sogar in vulkanisch gewärmtem Wasser, zählen die Azoren nicht zu den typischen Badezielen. Dafür sind sie ein gutes Terrain für entdeckungsfreudige Natur- und Kulturreisende.

Auf blumigen Umwegen geht die Autofahrt von der Hauptstadt Ponta Delgada nach Furnas. Die Strassen sind oft von Hortensien gesäumt, und wenn sie im Juli in voller Blüte stehen, ist die Fahrt farblich geradezu berauschend. Hinter den Hortensienhecken grasen Kühe. Sie mögen diese Pflanze nicht, und so wirken Hortensien wie ein natürlicher

Ein Fischer entlädt Thunfische im Hafen des alten Fischerorts Ribeira Quente.


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leben

Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

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Baden in eisenhaltigem Thermalwasser: Pool im botanischen Garten von Furnas.

Hermano Mota produziert exquisiten Biotee in der fünften Generation.

Zaun. Ganz anders die Kamelien, die als Windschutz gepflanzt werden. Sie sind als grüne Schranke ungeeignet, denn die Kühe würden sie sogleich wegfuttern. Weitere Farbtupfer sind Azaleen. Sie sind meist so geschnitten, dass sie wie Blumensträusse aussehen. Bei der Chá Goreana wird ein Stopp eingelegt, sie ist eine der beiden letzten noch verbliebe-

nen Teeplantagen Europas und Besuchern zugänglich. Hermano Mota (70) pflegt die seit 1883 aktive Teefabrik in fünfter Generation und mit viel Herzblut. Er produziert grünen und schwarzen Tee und freut sich mit schelmischem Glanz in den Augen, dass seine uralte Verpackungsmaschine die geschmacklich besseren Resultate für Beuteltee liefert, als die moderne, schnellere, die er mal ausprobiert hat. Abschliessend darf man sich durch die frei von Luftverschmutzung, Pestiziden und anderen Giften gewachsenen Teesorten probieren. Gestärkt gehts weiter Richtung Osten. Schon von Weitem sieht man weisse Schwaden aufsteigen, das untrügliche Zeichen, dass Furnas mit seinen heissen Quellen naht. In den Caldeiras blubbert, brodelt und dampft es, und es riecht etwas nach Schwefel. Doch das Beste: Im

Familie Pandiscia fand im Westen der Insel ein neues Zuhause.

vulkanisch geheizten Erdboden verbuddeln die Leute von Furnas grosse Töpfe mit allerlei Gemüse, Fleisch, ChorizoSalami und Blutwurst. Nach etwa sieben Stunden ist der Eintopf gar und wird den Gästen aufgetischt. Da es sich beim Cozido das Furnas um eine Spezialität handelt, muss sie in vielen Restaurants vorbestellt werden. Es lohnt sich!

im botanischen garten liegt die wohl grösste badewanne europas Nach dem feinen Mahl ist etwas Bewegung angesagt. Man könnte in etwa drei Stunden um den Kratersee Lagoa das Furnas wandern oder im Terra-NostraPark spazieren gehen. Er ist ein riesiger botanischer Garten und beherbergt 3000 Bäume und 300 Kamelienarten. Zum Park gehört auch die wohl grösste Badewanne Europas, gefüllt mit 35 bis 40 Grad warmem Thermalwasser. Der


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Das 2012 erbaute Luxusschiff bietet in 69 komfortablen Kabinen und einer Suite (28 m²) bis zu 141 Gästen Platz. Alle Kabinen verfügen über DU/WC, Telefon, Safe, Haartrockner und regulierbare Klimaanlage. Die Kabinen auf dem Ober-/Mitteldeck (15 m²) sind mit franz. Balkon sowie mit Tisch und 2 Sesseln ausgestattet. Auf dem Hauptdeck (13 m²) haben die Kabinen kleinere, nicht zu öffnende Fenster. Zur Bordausstattung gehören Foyer mit Shop, grosszügiges Restaurant, grosse Panorama-Lounge mit Tanzfläche und Bar, Sauna- und Fitnessbereich, Sonnendeck mit Whirlpool, Liegestühlen und Sonnenschirmen. Lift vorhanden (nicht bis Hauptdeck). Nichtraucherschiff (Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Unsere Leistungen

• Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie • Vollpension an Bord (Sommer und Herbst) • Mahlzeiten gemäss Programm (Schnupperfahrt) • Alle Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau-Travel-Bordreiseleitung Nicht inbegriffen: An-/Rückreise zum/vom Schiff,

Versicherungen, Getränke, Trinkgelder (Empfehlung € 5 – 7 p.P./Tag), Ausflüge, Treibstoffzuschläge vorbehalten, Auftragspauschale Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung über www.thurgautravel.ch) Preise pro Person in Fr.

2-Bettkabine

vor Rabattabzug SchnupSommer/Herbst perfahrt

Hauptdeck hinten 1590 Hauptdeck 1690 Mitteldeck hinten* 1890 Mitteldeck* 1990 Oberdeck* 2190 Suite Oberdeck* 2790 Zuschlag Alleinben. HD 590 Zuschlag Alleinben. MD 890 Zuschlag Alleinben. OD** 990 Ausflugspaket (9/2 Ausflüge) 290 Annullationsversicherung 39 * mit französichem Balkon | **exkl. Suite

Neuf-Brisach

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Gratis-Nr. 0800 626 550 Rathausstrasse 5 | 8570 Weinfelden Tel. 071 626 55 00 | Fax 071 626 55 16 | info@thurgautravel.ch

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leben

Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

stattliche Pool wird von Quellen ge­ speist, die vulkanisch aufgeheiztes, un­ durchsichtig braunes und eisenhaltiges Wasser liefern.

eine schweizer Familie fand hier ein stück heile Welt Ganz am anderen Ende, im Westen von São Miguel, lebt das Schweizer Ehepaar Paolo (54) und Jolanda (52) Pandiscia. Die beiden bieten im Ort Ginetes Ferien­ unterkünfte an. Dass die Auswanderer gerade hier gelandet sind, liegt am Azo­ renhoch, das sie neugierig gemacht hat. Sie haben einen Neuanfang im Ausland gesucht, die Schweiz war ihnen zu eng geworden. Aber mit einem kleinen Kind musste die Auswahl vorsichtig getrof­ fen werden. Sohn Valentino war damals gerade zweijährig. Nach mehreren Fe­ rienaufenthalten war klar, dass São Miguel passt und alles bietet, was wich­ tig ist; von der gut ausgestatteten Klinik bis zur Universität. 2004 war es dann

so weit: Jolanda, Paolo und Valentino wanderten aus, während die beiden an­ deren, bereits volljährigen Söhne in der Schweiz blieben. «Ein Jahr lang haben wir einfach das Leben genossen und gefaulenzt», er­ innert sich Paolo, der früher in der Informatikbranche arbeitete und mit Jolanda im Tessin, dann in Basel und schliesslich wieder im Tessin lebte. Dann ging es daran, die Zukunft aufzu­ bauen. Seit 2006 stehen den Ferien­ gästen zwei Bungalows zur Verfügung, und seit letztem Jahr dient auch das einstige Wohnhaus der Pandiscias, ein traditionelles azorisches Steinhaus, als Ferienunterkunft. Sie selber sind in ein neues Haus gezogen, samt ihrem klei­ nen Zoo. Paolo zählt auf: eine Kuh, ein Schwein, eine Eselin, Ziegen, Schafe, Enten, Hasen, Wachteln, Hühner, Gän­ se sowie Hund und Katze. «Die machen natürlich etwas Arbeit, aber auch viel Freude.» Die Pandiscias geniessen

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reisen | 81

Männer holen einen gegarten Eintopf aus der heissen Erde.

nicht nur den Kontakt mit den Leuten des Dorfs und den Feriengästen, sondern auch die Ruhe, die Gelassenheit, die Landschaft, die saubere Luft — Dinge, die man mit Geld nicht aufwiegen kann. «Wir sind hier zwar immer ein wenig vom Winde verweht», witzelt Paolo, «aber auf einer Insel gelandet, auf der die Zeit scheinbar stehen geblieben ist. Erinnern Sie sich an den Bäcker, der sein

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

REISEN | 83

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Azoren CORVO Madrid

Lissabon

TERCEIRA

GRACIOSA

Madeira

S. JORGE

Rabat

FLORES

8 Tage / 7 Nächte

S. MIGUEL FAIAL

PICO

Ginetes

Furnas

Ponta Delgada 50 km

Diese Reise wurde unterstützt von Travelhouse/ Sierramar.

S. MARIA

Faszinierende Inselwelt

Bilder: iStockphoto, Alamy

Brot mit einem Wagen ausgetragen und verkauft hat? Oder an die kleinen Läden, in denen man die Einkäufe in ein Büchlein eintrug und Ende des Monats bezahlte? In der Schweiz gibt es das nicht mehr — hier schon!» Als Reisender spürt man die Urtümlichkeit nicht so intensiv wie Jolanda und Paolo. Doch wer bei ihnen wohnt, kommt in den Genuss ihrer echten Herzlichkeit und Hilfsbereitschaft. Zwei Eigenschaften, denen man auf der Insel neben heiterer Betriebsamkeit und Gelächter ohnehin häufig begegnet. Ein guter Flecken Erde, für freiheitsliebende Auswanderer und wetterfeste Feriengäste, die auslüften wollen. Texte und Bilder: Inge Jucker

www.migrosmagazin.ch

LESEN UND SEHEN SIE ONLINE

Von Anreise bis zum Znacht Die besten Reisetipps zur Entdeckung der Azoren mit Unterkünften, Wissenswertes zur Insel und allgemein Infos sowie weitere Bilder zur Reportage.

Inselhüpfen Montanha

Die meisten Azoren-Besucher bleiben nicht nur auf der Hauptinsel São Miguel. Denn wenn man schon mal dort ist, lohnt sich auch die Weiterreise zu anderen Inseln, die per Flugzeug oder Schiff erreichbar sind.  Terceira Portugiesische Seefahrer entdeckten Terceira als dritte Insel der Azoren im 15. Jahrhundert. Dank der Amerikaner, die hier seit dem Zweiten Weltkrieg eine Basis betreiben, verfügt Terceira über einen grossen Militärflugplatz, der auch zivil genutzt wird. Sehenswert sind der Monte Brasil, die Altstadt von Angra do Heroísmo (Unesco-Weltkulturerbe), die Vulkanhöhlen sowie Biscoitos mit dem Naturschwimmbad und Weinmuseum.  Faial Während São Miguel den Übernamen «grüne Insel» trägt, wird Faial «blaue Insel» genannt. Die fünftgrösste der Azoreninseln hat ihren Spitznamen den ausserordentlich vielen blauen Hortensien zu verdanken. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Stadt Horta, der Jachthafen, der Aussichtspunkt Cabeço Gordo sowie die Grotten und Lavabrücken von Lajina und Ponta Furade.  Pico Nur acht Kilometer von Faial entfernt liegt Pico. Hier liegt die mit 2351 Metern höchste Erhebung ganz Portugals: die Montanha do Pico. Die Geschichte der Insel ist eng mit Weinbau und Walfang verknüpft, wobei heute keine Wale mehr getötet, sondern für Walbeobachter aufgespürt werden. Sehenswert sind der Berg Pico, die Felsformationen von Arco do Cachorro, das Wein- und das Walfangmuseum sowie die Basis der Walbeobachter Espaço Talassa.  Flores Die Insel hiess ursprünglich Ilja de São Tomás. Doch weil so viele Blumen auf der Insel gedeihen, wurde sie in Flores umbenannt. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Felsformationen Bordões, Frade und Freira, der Gipfel des Sete Pés und der Aussichtspunkt Morro Alto.

Entdecken Sie während einer Woche gleich drei verschiedene Welten! Die sanften Hügel auf São Miguel, das Vulkangebirge in Faial und den alles überragenden Pico auf der gleichnamigen Insel. REISEDATEN: Mietwagenrundreise, täglich, ab/bis São Miguel Weitere lnformationen zur Reise: www.travelhouse.ch/PDL7008 PREIS: 8 Tage ab Fr. 715.– pro Person im Doppelzimmer lm Preis inbegriffen:  7 Übernachtungen in Mittelklassehotels inkl. Frühstück  Mietwagen Kat. B auf jeder Insel; unlimitierte Kilometer  Transfer zum Hafen Horte; Fähre nach Madalena  Transfer Flughafen–Hotel–Flughafen Nicht inbegriffen:  Flug Schweiz–Azoren retour  Taxen für Mietwagenrückgabe  Besichtigungen, Eintritte  Trinkgelder und persönliche Auslagen  Kombi-Versicherungspaket  Evtl. Bearbeitungsgebühren lhrer Buchungsstelle TIPP VOM SPEZIALISTEN: Kombinieren Sie diese Erlebnisreise mit aktiver Erholung auf der Insel Madeira. AUSKÜNFTE, KATALOG PORTUGAL UND RESERVATIONEN: Sierramar, Travelhouse Sägereistrasse 20, 8152 Glattbrugg Tel. 058 569 95 07 Mail: info.sierramar@travelhouse.ch www.travelhouse.ch Spannende Reiseberichte unserer Spezialisten: blog.travelhouse.ch


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leben

Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

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FaMilie | 85

Fluchen macht halt vertammi Spass! Sprache fasziniert Kinder. Besonders die Welt der Schimpfwörter hat es ihnen angetan. Ein Trost für entsetzte Eltern: Die Fluchphase geht vorüber.

illustration: Nicolas Bischof

D

u doofe Kuh», beschimpft Levin die zarte Alina, als sie ihm die Schaukel aus der Hand reisst. «Du Gaggifudi», entgegnet Alina. Peinliche Stille. Kinder lernen täglich neue Wör­ ter — ob auf dem Spielplatz oder in der Schule. Diese Wörter sind nur Ausdruck davon, dass die Kinder jetzt nicht mehr die Sprache der Eltern lernen, sondern die Gleichaltrigensprache. Allerdings lernen Kinder auch extrem schnell: Schimpfwörter bezeichnen etwas als negativ, werten ab und ziehen die Auf­ merksamkeit auf sich. Elterntrainerin Kathrin Buholzer, Gründerin der Eltern­ plattform www.elternplanet.ch: «Klei­ ne Kinder lieben Schimpfwörter, bei denen Erwachsene grosse Augen be­ kommen oder erröten. Sie finden es lustig, und es geht vor allem darum zu gucken, wie wir darauf reagieren. Am besten reagiert man nicht, solange es nur ein Ausprobieren und Austesten ist.» Werden Kinder aber älter und setzen die Schimpfwörter ganz bewusst ein, um andere zu beleidigen, muss man hin­ sehen und Grenzen setzen. «Und zwar sofort, bestimmt und konsequent», rät Kathrin Buholzer. Bei Schimpfwörtern Schulkollegen gegenüber handelt es sich oft um Eifersüchteleien, Ohnmacht oder Ungerechtigkeiten. Auch Schimpftira­ den den Eltern gegenüber haben Grün­ de: «Fragen Sie Ihr Kind, was denn pas­

siert sei, dass es so wütend ist. Erklären Sie, warum Sie sich verletzt fühlen. Er­ klären Sie die Bedeutung des Wortes. Kinder müssen die Wirkung von Wör­ tern erst lernen. Halten Sie dem Kind den Spiegel vor: Wie ist es, wenn ich dich beleidige? Fühlen Sie sich als Eltern von der Bedeutung des Wortes verletzt, versuchen Sie, herauszufinden, warum das Kind zu diesem Mittel greift», so die Elterntrainerin. Kinder lernen vor allem durch Nach­ ahmung, besonders in den ersten sieben Lebensjahren. Von ihren Eltern erfahren Levin und Alina, wie wichtig Verhaltens­ weisen wie Freundlichkeit, Hilfsbereit­ schaft oder Rücksichtnahme sind. Wenn Erwachsene laut fluchen, lässt das Kind die vulgären Ausdrücke ohne Umwege ins Langzeitgedächtnis wandern. Buhol­ zer: «Man kann von einem Kind nicht verlangen, dass sie einen anständigen Umgangston pflegen, wenn man beim Auto fahren oder beim Fussballmatch selber laut flucht.» Text: Pia Bühler www.migrosmagazin.ch

lesen sie online Von Heilanddonner bis Schafseckel Das sind die lieblingsschimpfwörter der Migros­Magazin­redaktion. Und wie fluchen Sie am liebsten? Sagen Sie es uns!

«Kinder müssen die Wirkung von Wörtern erst lernen. Halten Sie dem Kind den Spiegel vor.»

So reden Kinder nicht wie kleine Matrosen Das Umfeld trägt bei Kindern viel zum exzessiven Gebrauch von Schimpfwörtern bei. Einige Tipps: n Vorbild sein: Schimpfwörter in der eigenen Sprache vermeiden. n Gelassen bleiben: Sich vom Kind nicht provozieren lassen. Wenn es geht, die Schimpfwörter ignorieren, so entfällt für das Kind der reiz am Fluchen. n Dem Kind Alternativen zeigen: Vermitteln, dass es mit Freundlichkeit viel mehr erreicht, und dem Kind klarmachen, dass Schimpfwörter verletzend sind. Wenn die Wut einfach mal raus muss, mit dem Kind auf witzige Alternativworte wie Gurkenhals, Quakballon, Gesichtsmatratze oder Klapperkopp suchen und mit ihm dar­ über lachen. n Grenzen aufzeigen: Dem Kind klar­ machen, dass zu Hause ein anderer Umgangston herrscht und auch draussen nicht so geredet wird. Nehmen die schmut­ zigen Wörter überhand, können Eltern auch Konsequenzen ankünden und diese bei Nichtbefolgen umsetzen. n Schimpfwörter für immer verbannen: Schimpfwörter, die man nicht mehr hören will, auf einen Zettel schreiben, in einen Sack legen, zubinden, und im Feuer oder in der Bratpfanne verbrennen.


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app der Woche

Musik machen wie Yello Aus Geräuschen eigene Musik machen – das kann man auch ohne musikalische Erfahrungen mit der App Yellofier. Dazu nimmt man per App mit dem iphone oder ipad Umgebungsgeräusche (oder auch Gesang, instrumente) auf. Die einzelnen Soundateien werden als farbige Klötzchen auf dem Display angezeigt und können nun per Finger angeordnet, in einen rhythmus gebracht und mit Effekten versehen werden. Die ausgeklügelte App stammt von Boris Blank, dem musikalischen Mastermind von Yello. Gratis, für iOS.

Bilder: 20 Minuten Online (Youtube)

leben

Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

Mit Youtube Geld verdienen

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MultiMedia | 87

gefällt Mir

«Da werde ich wieder zum Kind»

Nun hat auch die Schweiz eine eigene Youtube-Plattform. Populäre Schweizer Videos stehen hier im Zentrum. Und mit etwas Geschick kann jeder als Werbepartner Geld verdienen.

Videoblogge­ rin Nilam Farooq kann von Youtube leben. Das will auch Beat­ boxer Andre­ as Fraefel.

A

ufderneuenWebsiteYoutube.ch stehen stets jene Clips zuvorderst, die in der Schweiz am häufigsten angesehen werden und die am schnellsten an Popularität gewinnen. Wie bereits in 53 anderen Ländern gibt es nun auch hierzulande eine eigene, lokale Youtube-Plattform. Natürlich sind auf dieser auch die vielen Millionen anderen YoutubeVideos zu finden. Und diese werden immer mehr: Jede Minute laden die Benutzer weltweit rund 72 Stunden neues Filmmaterial auf Youtube hoch. Die neue Youtube-Plattform wurde nicht nur für Zuschauer, sondern auch für Privatpersonen, Künstler und Unternehmen gemacht, die eigene Videos hochladen und damit Geld verdienen wollen. Dazu muss man

Partner werden und Werbung in seinen Filmen zulassen. Die damit generierten Einnahmen teilen sich dann Youtube und die Person, die das Video veröffentlicht hat bzw. die Rechte für den Film besitzt. Je mehr Klicks die Videos generieren, umso mehr Geld verdient man. Dass diese Werbeplattform nicht nur für Unternehmen interessant ist, sondern auch für jede Person, deren Filme oft angeschaut werden, beweist die deutsche Videobloggerin Nilam Farooq alias Daaruum: Mit ihren Beautytipps verdient sie auf Youtube genug Geld, um davon Leben zu können. Erster offizieller Partner von Youtube.ch ist der Schweizer Beatbox-Künstler Pepouni alias Andreas Fraefel. Texte: Felix Raymann

das ding

Fetter Sound für das Heimkino Die Komplettanlage sorgt nicht nur für guten Sound, wenn man sich am Fernseher Filme ansieht, über sie lässt sich auch Musik hören – via Musikanlage, iphone oder ipad kabellos via Airplay. Das Set besteht aus einem receiver, einem Blu-ray-player und einem 5.1-lautsprechersystem (sechs Boxen). Der receiver und der player können mittels AV Controller App von Yamaha mit dem Smartphone und Tablet (iOS und Android) gesteuert werden. Preis bei Melectronics: 1295 Franken.

Patrick Lienhard (40), Administration/ Leiter Controlling, Chocolat Frey, Buchs AG

n Welches ist Ihr Lieblingsradiosender? Radio Argovia und Radio SRF 1, früher war es DRS 3 — ich wurde älter! n Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? «Smells Like Teen Spirit» von Nirvana. n Der Song meines Lebens ist … …«Engel» von Rammstein. n Welcher Film rührt Sie zu Tränen? …«Iris» von Richard Eyre, der geistige Zerfall eines Menschen während fast 90 Minuten ist bittere und traurige Kost. n Meine Lieblings-TV-Serie ist … …«Die Simpsons», Realsatire in Gelb. n Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe … …fläze ich mich mit dem iPad auf dem Sofa und surfe durch die virtuelle Welt. n In meiner Freizeit liebe ich es … …mit meinen Kindern im Kinderzimmer zu sitzen, da werde ich selbst wieder zum Kind. n Mein Lieblingsbuch heisst … …«1984» von George Orwell — düster und paranoid, da gibts mehr als einen kalten Schauer über den Rücken. n Wo holen Sie sich Ihre News? Morgens um 6 Uhr am Radio bei der Fahrt zur Arbeit, so bin ich bestens upgedatet für den Tag. n Meine Lieblings-Website ist … …Hattrick.org, hier werde ich online zum Fussballmanager.

Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

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lesen sie online Mehr infos zum Teilen von Yellofier-Tracks, zur Yamaha-Soundanlage und TV-inhalten auf Youtube.


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Was für den Schutz der Meere getan werden muss Veganer auf dem Vormarsch: Mehr als nur ein Ernährungsstil

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leben

Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

Währschaft, aber gut

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auto | 89

Vier Fragen an …

Beim Niedrigpreisspezialisten Dacia hagelt es Neuheiten: Kaum ist der neue Sandero da, folgt ab weniger als 13 000 Franken der Raumriese Dokker. José-Antonio Feijoo (36), Brand Manager Dacia, Renault Suisse SA

Kantig ist nur das eine: Der äusserlich unspektakuläre Dacia Dokker überzeugt mit soliden inneren Qualitäten.

E

s muss nicht immer Rindsfilet sein, auch Älplermagronen schmecken: Damit fährt die rumänische Renault-Tochter Dacia auf Erfolgskurs. Aktuell tritt Dacia mit dem einfachen, aber erschwinglichen Dokker in der Cityvan-Liga gegen Fiat Doblo, Renault Kangoo und VW Caddy an. Optisch bietet der Dokker wie schon der Dacia Lodgy unaufgeregte Hausmannskost, jedoch kantiger und hinten rechts mit Schiebetür (die linke kostet 600 Franken Aufpreis). Dahinter verbergen sich fünf Sitze und 800, bei runtergeklappten Sitzen gigantische 3000 Liter Stauraum. Im Cockpit macht sich der Tiefpreis (ab 12 900 Franken) bemerkbar: Vieles ist identisch mit anderen Dacias. Zwar vermisst man stilistische Raffinesse, aber alles ist sehr sauber verarbeitet. Ein Tipp: Das multifunktionale Multimedia-Navi für 700 Franken lohnt sich. Selbstredend ist der Dokker weder Sportler noch Sänfte. Aber welcher Cityvan ist das schon? Man fährt beschwerdefrei, die Federung gleicht Unebenheiten aus, die Lenkung lenkt — nicht mehr, nicht weniger. Den veralte-

«Einfache und zuverlässige Autos» José-Antonio Feijo, was tut Dacia zur CO2Reduktion, und sind Hybrid- oder E-Autos geplant?

Dacia nutzt die bewährte Technik der Renault-Gruppe — auch bei den sparsamen Motoren mit ihren hervorragenden Werten. So weist der neue Sandero CO2Werte ab 99 g/km auf. Hybrid- oder E-Antrieb entspricht nicht den Kundenerwartungen. Was steckt hinter den tiefen Preisen, wie kann Dacia so günstig sein?

ten Basismotor (1,6/82 PS) sollte man meiden. Quirliger wirkt der Turbo (1,2/115 PS bei laut Norm 6,2 l/100 km = 140 g CO2/km). Empfehlenswert ist der mit 16 300 Franken noch immer sehr günstige, angenehme Diesel (1,5/90 PS, Norm 4,5 l/100 km = 118 g CO2 km). Was fehlt, ist ein sechster Gang. Und Topresultate beim Crashtest: Zu erwarten sind drei Sterne (von fünf). Doch diesen Kritikpunkt sollte man relativieren. Alles Wichtige (vier Airbags, ABS) ist da. Punkte kosten fehlende Assistenzsysteme (ESP kostet 500 Franken extra) und das Fussgängerrating. Beim Insassenschutz und der Kindersicherheit schneidet er gut ab. Sicherer als eine ältere Occasion ist er auf jeden Fall. Da fragt man sich: Wozu mehr Geld ausgeben für einen Cityvan? Texte: Timothy Pfannkuchen

Die Kunden erwarten von uns einfache, zuverlässige und erschwingliche Autos — unsere pragmatischen Modelle erfüllen das. Die Autos sind nach dem «Carry-over»-Prinzip gebaut — also aus Elementen, die sich in anderen Autos bewährt haben —, und Teile werden für mehrere Modelle verwendet. Auch die transparente Preisstrategie spielt eine wichtige Rolle: Der angekündigte Preis ist der tatsächliche, ohne Rabatt. Schnappt der Dokker dem Kangoo von Mutterfirma Renault Käufer weg?

Das macht uns keine Sorgen, da der Kangoo hochwertiger ist und eine viel breitere Modellpalette bietet — so kann man zum Beispiel den Renault Kangoo mit sieben Sitzen oder als Automat kaufen. Welche Dacia-Neuheiten kommen 2013 noch auf den Markt?

Bereits im Juni geht es weiter: Nach dem Sandero samt Stepway, dem Dokker und der Duster-Sonderserie «Destination» folgt der neue Kombi Logan MCV.


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LESERAKTION

MIGROS-MAGAZIN | NR. 17, 22. APRIL 2013 |

MITTELMEERKREUZFAHRT | 91

Schwimmendes Ferienparadies

Das Migros-Magazin bietet seinen Leserinnen und Lesern eine Mittelmeerkreuzfahrt zum Sonderpreis auf der imposanten MSC Fantasia.

Buchen und profitieren Acht Tage auf dem Mittelmeer mit der MSC Fantasia zum Spezialpreis für Leserinnen und Leser des MigrosMagazins. Reisedaten: Jeden Sonntag vom 26. Mai bis 27. Oktober 2013, ausgenommen 4. bis 25. August. Aktionspreise für MM-Leser z. B. Abreise vom 26.5. bis 2.6. oder vom 1.9. bis 27.10.  Innenkabine Fr. 560.- anstelle von Fr. 1500. Aussenkabine Fr. 705.- anstelle von Fr. 1880. Balkonkabine Fr. 805.- anstelle von Fr. 2130.Kinder bis 18 Jahre reisen GRATIS in der Kabine von zwei Vollzahlenden. Sie bezahlen lediglich die Hafentaxen von Fr. 165.- Weitere Daten auf Anfrage.

Die MSC Fantasia bietet ihren Passagieren allen Komfort, darunter drei Schwimmbecken und vier Whirlpools.

K

reuzfahrten sind praktisch: Man muss nur einmal die Koffer packen und entdeckt dennoch jeden Tag einen anderen Ort. Besonders komfortabel ist so eine Reise auf dem Kreuzfahrtschiff MSC Fantasia. Zu den Annehmlichkeiten des Schiffs gehören ein Theater, ein Casino, eine Disco, ein 4D-Kino, diverse Bars und Salons, drei Schwimmbecken — davon eines mit Schiebedach — vier Whirlpools, ein Internetcafé, viele Boutiquen,

Bibliothek, Geldwechsel- und Landausflugsbüro. Für das leibliche Wohl stehen zwei Hauptrestaurants, À-la-carteRestaurants und ein Café zur Auswahl. Die 1637 Kabinen, auf neun Decks verteilt, sind alle mit Bad oder Dusche, WC, Föhn, Minibar, interaktivem TV, Telefon, 24-Stunden-Kabinenservice, Klimaanlage und Safe ausgestattet. Die Suiten und die meisten Aussenkabinen verfügen über einen Balkon. Kinderpools, Miniclub mit Planschbecken, Spielplätze und verschiedenste Aktivitäten sorgen für Spass bei Gross und Klein. Teens erfreuen sich an der Wasserrutsche. Für sportliche Gäste hält die MSC Fantasia ein sehr grosses Angebot an Aktivitäten bereit, vom Fitnesscenter über eine Joggingbahn bis zu Sportplätzen für Basketball, Tennis und Squash. Totale Entspannung ist im MSC-Aurea-SPA angesagt. Hier werden die Reisenden mit einem umfangreichen Angebot an Behandlungen verwöhnt.

Im Preis inbegriffen: Kreuzfahrt in gebuchter Kabinenkategorie Vollpension an Bord Getränkepaket «Cheers» (alle Getränke während den Mahlzeiten) für Buchung einer Balkonkabine Vielfältige Unterhaltung an Bord Hafentaxen Betreuung durch mehrsprachige Hostessen Reisedokumentation

land an 7.30 Uhr; ab 16.30 Uhr. 6. Tag: Korfu, Griechenland an 13.30 Uhr; ab 19.30 Uhr. 7. Tag: Dubrovnik, Kroatien an 8 Uhr; ab 14 Uhr. 8. Tag: Venedig, Italien an 8 Uhr.

Buchbar vom 22. April bis 15. Mai 2013 Es gelten die allgemeinen Vertragsund Reisebedingungen der MTCH AG. Bei Annullierung gelten die Bedingungen der Reederei.

Die Reiseroute (8 Tage, 7 Nächte) 1. Tag: Venedig, Italien ab 17 Uhr. 2. Tag: Bari, Italien an 12 Uhr; ab 18 Uhr. 3. Tag: Katakolon (Olympia), Griechenland an 11.30 Uhr; ab 17.30 Uhr. 4. Tag: Santorini, Griechenland an 8 Uhr; ab 18 Uhr. 5. Tag: Piräus (Athen), Griechen-

Nicht inbegriffen: Hin- und Rückreise. Getränke und geführte Landausflüge. Serviceentgelt an Bord (7 Euro pro Erwachsener und Nacht), Annullierungskostenversicherung, evtl. Bearbeitungsgebühren. Hin- und Rückreise: Im komfortablen Reisebus ab diversen Einsteigeorten (Fr. 215.-, Kinder bis 18: Fr. 110.-) oder Anreise mit Privatwagen. Überwachtes Parking in Venedig: ca. 10 Euro pro Tag. Buchungen und Informationen: Hotelplan, Tel. 043 211 72 51 E-Mail: glattbrugg@hotelplan.ch


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WELLNESS IM AARGAU

Bad Schinznach

Bad Schinznach besitzt die stärkste Schwefelquelle der Schweiz. Im Aquarena fun über die 65 Meter lange Grottenrutsche gleiten und in die Unterwasserwelt eintauchen. Neben einem Flussbad und Sprudelliegen, haben sportliche Schwimmer die Möglichkeit im 25-Meter-Schwimmbecken ihre Bahnen zu ziehen. Im Thermi spa – einer modernen Wohlfühloase mit einzigartigem Thermenparadies, Saunabereich, Cocon-Haman und einem vielfältigen Massage- und Kosmetikangebot – wartet ein Vollbad für die Sinne. Ausserdem: Golfspass für Jedermann auf dem Kurzgolfplatz Pitch & Putt.

Wellness-Welt sole uno

Seit dem 19. Jahrhundert wirkt in Rheinfelden die Kraft des Meeres. Die «Rheinfelder Natursole®» entspannt und vitalisiert zugleich: im sprudelnden Aussenbecken, beim Schweben im IntensivSolebecken oder beim Durchatmen in der Inhalationsgrotte. Wer wechselwarmen Wassergenuss schätzt, kommt im Feuer- und Eisbad oder unterm Tropenregen auf seine Kosten. Die grosszügige Saunalandschaft bietet Entspannung pur, in der finnischen Erd- oder Feuersauna, beim WenikRitual in der russischen Banja oder beim Sonnenbad im Park.

Thermalbad Zurzach

Die grosszügige Badelandschaft mit vier Aussenbecken, einem Papa Moll-Kinderbereich und einer Wasserfläche von über 1300 m2 bietet ein einzigartiges Badevergnügen. Zahlreiche Wasserattraktionen wie Massagedüsen, Nackenbrausen, Sprudelliegen, das Kristall-Dampfbad sowie stündliche Wassergymnastik laden zum Baden ein. Ab Sommer 2013: Bade- und Wellnessanlage Sal Aqua Natura mit einer Wasserfläche von rund 2000m2. Besondere Highlights: 3-stöckige Sauna, erste zwei Textilsaunen der Schweiz sowie ein Solebecken mit Liquidsound.

Velo- und FLYER-Land AARGAU!

Erfahren Sie eine oder mehrere Wellness-Destinationen im Aargau mit dem (Elektro-)Velo. Bereits ab CHF 165! (inkl. Übernachtung, Vollpension und Badeintritt) Buchen Sie noch heute unter aargautourismus.ch Bad Schinznach AG, www.bad-schinznach.ch Täglich 8-22 Uhr, Kassenschluss 1 Std. früher

Wellness-Welt sole uno, www.soleuno.ch Täglich 8-22.30 Uhr

Thermalbad Zurzach, www.thermalbad.ch Mo-Sa 7-22 Uhr, So 7-20.30 Uhr

ThermalBaden Zur Zeit geschlossen.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

UnterhaltUng | 93

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.4.2012, 24 Uhr

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.4.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Auflösung Nr. 16: BEGLEITUNG

Die Gewinner Nr. 15 finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/raetsel


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

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UnterhaltUng | 95

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Was gehört nicht auf eine Pizza Hawaii? R Schinken

O Muscheln

V Ananas

So nehmen Sie teil

2. Wie heisst der grösste, ganz im Kanton Aargau gelegene See? I

Breitsee

E

Flachsee

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

P Egelsee

3. Wer schrieb die Musik zu «Ich war noch niemals in New York»? N Falco

T

Udo Jürgens

I

Dieter Bohlen

4. Wer sagte die Geburt von Dornröschen voraus? I

Frosch

S Vogel

O Katze

5. Was sind die Trainer der Super Bowl XLVII-Finalisten? T

Lebensgefährten

M Brüder

W Cousins

Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.4.2012, 24 Uhr

6. Wie viele internationale Dreiländerecke gibt es in Europa? H 13

E

24

I

48

S Südatlantik

E

Pazifik

N Hosenform

T

Frisur

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Wo liegt Napoleons Verbannungswohnsitz St. Helena? I

Mittelmeer

8. Was ist ein «Combover»? K Musikstil

Auflösung Nr. 15: KOPFBALL Gewinner Nr. 14: Ruth Häfliger, Selzach SO; Fridolin Steiner, Adliswil ZH; Susanne Fuchs-Moeri, Sissach BL

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

S

1 4

5 2 3

APOTHEKE B I OETH I K DEPESCHE EHESTAND H I STOR I K PHYS I SCH RO EME R I N S C H I MM E L S EME S T E R TSCHECHE

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 16: RITEN Gewinner Nr. 15: Beatrix Kuhn, Villmergen AG; Josef Brändle, Rafz ZH; Alois Mathis, Engelberg OW

Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.4.2012, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

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UnterhaltUng | 97

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 3 5 3 cken und Verbindungen mit mehr 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 2 1 4 www.raetsel.ch/bruecken

2 3 2 0 1 2

Auflösung Nr. 15:

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DER SPIELGARTEN

KINDEREGGE

RÄTSELSPASS

«Tor!», ruft Hugo. «Das macht 2:2 für mich.» Die Lilibiggs spielen im Garten Fussball, und zur Erinnerung an den Spielnachmittag macht Nina ein Foto. Doch nun haben sich zehn Fehler auf der zweiten Kopie eingeschlichen. Findest du sie?

Der Nachwuchsspieler zum Vereinsmanager: «Wie hoch ist denn me in Gehalt?» «Zunächst 10 000 Franken pro Mo nat, später dann mehr. » «O.K., dann komme ich später wieder.»

«Bis jetzt m Fernseher: de r vo t tz si z Fran e Tore!» l. Fehlen nur di ein Superspie «Bist du ttelt den Kopf: Seine Frau schü ch zwei!» d? Da sind do in bl g lli vö t tz je Nach der erneuten Niederlage mac ht der Trainer mit seiner Mannschaft einen Rundgang durch das Stadion: «So , Jungs», sag t er, «wo die Fotografen sind, wisst ihr ja. Den Standort der Fern sehkameras kennt ihr auch. Und nun zeige ich euch noch, wo die Tore stehen!»

nem chied zwischen ei Was ist der Unters nem Fussballstar? Bankräuber und ei ich gt: «Geld her oder Der Bankräuber sa d el «G ssballstar sagt: schiesse!» Der Fu se nicht!» her oder ich schies

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

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UnterhaltUng | 99

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 2 7 7 3 9 4 5 6

6 1 8

9

1 4 9

8 4 7 4

7 6

5 6 8

3

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil 6 Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 5 8 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen

1 6 4 9

Auflösung Nr. 16: 597 4 2 7 1 5 3 6 8 9 Gewinner Nr. 15: 8 9 3 7 2 6 5 1 4 Ruth Beuggert, 5 6 1 8 4 9 3 2 7 St-Sulpice VD; und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 9 8 5 3 6 4 1 7 2 6 1 2 5 9 7 4 3 8 Ruth Morueco, Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen 3 7 4 2 1 8 9 5 6 Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich 2 3 6 4 7 5 8 9 1 Beringen SH; 7 4 8 9 3 1 2 6 5 Willi Sacher, Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel 1 5 9 6 8 2 7 4 3 Zeiningen AG; Max Kindhauser, Teilnahmeschluss: Sonntag, 28.4.2012, 24 U Wiesendangen ZH; Werner Augstburger, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Reinach AG Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt. 06010009383

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 556 546 Exemplare (WEMF 2012) leser: 2 384 000 (WEMF, MACH Basic 2012-2) Adresse Redaktion und Verlag: limmatstrasse 152, postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12 Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: lorenz Bruegger

ruth Brüderlin, Silja Kornacher (Volontärin), Yvette Hettinger, ralf Kaminski, Daniel Schifferle (Verantwortlicher leben), reto E. Wild

Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (leitung), rea Tschumi

Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (leitung), Jean-Sébastien Clément, Béatrice Eigenmann, Andreas Dürrenberger, Christoph petermann, Anna Meister, Michael West

Chefredaktor: Hans Schneeberger Produktion: Andrej Abplanalp (leitung), philipp Jordan (Chef vom Dienst), Gerda portner (produzentin), Bettina Bucher (produzentin), Heinz Stocker (Korrektor) Ressort Reportagen: Sabine lüthi (leitung), Almut Berger,

Ressort Shopping & Food: Eveline Schmid (leitung), Stefan Kummer (produktionsleiter) Frank Dittersdorf (produktion), Heidi Bacchilega, Dora Horvath, Sonja leissing, Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein, Anna-Katharina ris, Claudia Schmidt, Jacqueline Vinzelberg, Anette Wolffram

Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering

Sekretariat: Stefanie Zweifel (leitung), imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71

Bildredaktion: Olivier paky (leitung), Benjamin Krüger, petra lieberherr (Volontärin), Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van pernis

Anzeigen: Thomas Brügger (leitung), Gian Berger, Yves Golaz, Hans reusser, Angela Scasascia, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

New Media: Sarah Ettlinger (leitung), reto Meisser, reto Vogt, Nicole Demarmels, pascal Ochsenbein

Innendienst: Nicole Thalmann (leitung), Verena De Franco, Michael Glarner, Christine Kummer, Janine Meyer, Jasmine Steinmann

Lesermarkt: Carina Schmidt (leitung), Marianne Hermann Media-Services: patrick rohner (leitung), Tabea Burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Tamedia AG, Zürich


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ERLEBEN UND ENERGIE TANKEN

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meine welt 102 |

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gülsha adilji

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Nr. 17, 22. April 2013 | migros-magazin |

meine leidenschaft «ich habe mir immer gewünscht, jeden Tag aufzustehen und mich auf die Arbeit freuen zu können. Seit dem 1.1.2011 lebe ich mein leben so. Hätte es hier im Studio eine Dusche, ich schwöre, ich würde meine ganze Zeit hier verbringen.»

«Ich bin diszipliniert»

Gülsha Adilji moderiert beim Jugend-TV-Sender Joiz. Und zwar so unverkrampft und frech, dass sie als «Newcomer-Journalistin des Jahres 2012» ausgezeichnet wurde. Neben dem Talent fürs Quasseln bringt die gebürtige Toggenburgerin absolute Leidenschaft für ihren Job mit.

Name: Gülsha Adilji (27) Sternzeichen: Waage Wohnort: 8055 Zürich

Wieso lebst du hier? An Zürich gefällt mir alles. Ich wohne schon lange hier. Ich geniesse das breite Angebot: Kino, Eiskunstbahn, Zoo. Wo würdest du gerne leben? Ich würde immer die Schweiz präferieren. Allerdings gefällt mir auch Amsterdam. Ich war 2010 das erste Mal dort und habe mich sogleich sehr wohlgefühlt. Beruf und Lebenslauf: Aufgewachsen im Toggenburg, Lehre als Pharmaassistentin, Berufsmatur und ein paar Semester Biotechnologie-Studium. Seit 2011 Co-Moderatorin der Sendung «Noiz» beim Jugendsender Joiz. Mein Ziel: Jeden Tag aufstehen und mich freuen, arbeiten zu gehen. Ich will, dass mich

jeder einzelne Tag glücklich macht. Zumindest seit dem 1.1.2011 lebe ich mein Leben so. Denn seit dem Zeitpunkt arbeite ich bei Joiz. Was ich mag: Gute Menschen, gutes Essen, Bier, gute Bücher, Instant-Pulverkaffee, gute Filme, warme aber nicht zu heisse Temperaturen, meinen Geburtstag, meine Freunde, meine Familie, meine Sendung «Noiz», warm duschen, Fussmassagen, ein wenig Muskelkater, Open Airs und frische Luft. Was ich nicht mag: Arroganz, Überheblichkeit, Borniertheit, wenn sich Menschen zu ernst nehmen, Gewalt (ich bin eine Pazifistin), Ungerechtigkeiten, wenn es an Open

Airs kein warmes Wasser gibt zum Duschen, wenn ich nicht einschlafen kann, Langeweile, zu viele unbeantwortete E-Mails. Was ich an mir mag: Dass ich nicht alles ernst nehme, dass ich sehr entspannt bin im Umgang mit der Umwelt und mir selber, dass ich diszipliniert bin, dass ich unter Druck nicht einbreche, meine Grosszügigkeit und mein Lachen. Was ich an mir nicht mag: Dass ich ein Chaot bin, in den falschen Momenten ironisch oder sarkastisch bin und so einen komischen Eindruck hinterlasse. Und dass ich keinen Kleiderstil habe. Text: Natalie Bursac´ Bilder: Daniel Winkler


Migros-Magazin | Nr. 17, 22. April 2013 |

meine Welt

gülsha adilji | 103

Mein fluchtort

«Eine halbe Stunde in der Maske bei unserem Make­up­ Artist Dario und mir geht es gleich viel besser. ich fände es noch viel cooler, wenn er mich nach der Arbeit auch gleich noch abschminken würde.»

Mein lieblingsprodukt

«An dieses Joghurt kommt kein anderes ran: das Marroni­Joghurt aus der Migros – the best ever!»

Meine lieblingsbar

«Jetzt, wo der Früh­ ling endlich da ist, werde ich wieder in der longstreet Bar an der Zürcher lang­ strasse anzutreffen sein. ich sitze gerne draussen auf dem Sitzplatz neben dem Grill und trinke Bier.»

Bild: Keystone

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Mein ding

Mein Markenzeichen

«Das ist Köbi Junior. Meine Freunde schä­ men sich, wenn ich damit angeradelt komme. Klar, Köbi ist kein geiles Fixievelo, sondern nur ein Mountainbike, aber ich liebe mein Velo. Wenn ich damit zur Arbeit fahre, fühle ich mich wie auf Speed.»

«ich lache oft, und laut. Das ist leider nicht gerade von Vorteil, wenn man wie ich in einem Grossraumbüro ar­ beitet. ich hoffe, mei­ ne Arbeitskollegen gewöhnen sich eines Tages daran.»

Meine lektüre

«ich lese gerne Autoren wie richard David precht oder Michael Schmidt­Salomon. Von letzterem habe ich alle Bücher gelesen, mal abgesehen von seinen Kinderbüchern.»


24 . APR I L 2013

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– A R I M A L QU EENLAXIE ZUM LEUCHTEN.

B R I N GT D I E G A

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Lass dich auch von den anderen coolen Twisty-Jokern überraschen: Am 30. April gibt’s den goldenen King Aurus, am 8. Mai den durchsichtigen Ghost Fantom und am 15. Mai den Launcher Swirly, der deine Twisties noch schneller macht. Die Joker gibt es ab einem Einkauf von Fr. 60.- bei allen Migros-Filialen, Do it + Garden Migros, melectronics, Micasa, SportXX inkl. Outdoor, OBI oder auf LeShop.ch. Jeden Joker gibt es nur solange Vorrat; max. 3 Joker pro Einkauf.


Migros-Magazin-17-2013-d-BL