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Ausgabe Ostschweiz, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent.bez.A 44631

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Wir versprechen Tuna, uns auch in Zukunft f端r den Schutz der Meere einzusetzen.


Wir versprechen Moritz, dass bis 2020 unser Fischangebot aus nachhaltigen Quellen stammt.

Drei Zeichen für Fisch ohne Nachgeschmack. Damit auch die nächste Generation über einen intakten Lebensraum verfügt, setzt die Migros beim Wildfang genauso wie bei Zuchten auf umweltverträgliche und nachhaltige Quellen. Setzen auch Sie sich gegen die Überfischung ein und achten Sie beim Einkauf auf die Zeichen der führenden Umweltlabels Migros Bio, MSC und ASC.

Migros Bio Sämtliche Fische und Meeresfrüchte in Bio-Qualität stammen immer aus ökologischen Zuchten. Diese gestalten den Lebensraum der Tiere so natürlich wie möglich, ziehen sie artgerecht auf und füttern sie mit Futter, das zu mindestens 90 Prozent aus biologischer Produktion stammt. Unabhängige Stellen kontrollieren die Anlagen regelmässig und prüfen sowohl die Tierhaltung als auch die Qualität des Wassers.

MSC

ASC

(Marine Stewardship Council)

(Aquaculture Stewardship Council)

Der MSC wird seit seiner Gründung 1997 von der Migros unterstützt. Das Label steht für eine unabhängig zertifizierte, nachhaltige Fischerei (Wildfang) und garantiert, dass die Bestände in den Weltmeeren und Seen nicht überfischt werden. Durch lückenlose und unabhängige Kontrollen lässt sich die Herkunft jedes einzelnen Produkts von der Filiale bis zum Fischerboot zurückverfolgen.

Das ASC-Label wurde 2010 vom WWF mitgegründet. Die Fische und Meeresfrüchte mit diesem Gütesiegel stammen ausschliesslich aus Zuchten, die negative Umweltauswirkungen miniminieren und sich für den Schutz des Lebensraums einsetzen. Auch fortschrittliche Sozialstandards wie Sicherheit am Arbeitsplatz und faire Arbeitsbedingungen werden weltweit garantiert. Unabhängige Stellen kontrollieren die Einhaltung der Richtlinien.


Ausgabe Ostschweiz, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent.bez.A 44631

NR. 13 | 25. MÄRZ 2013 www.migrosmagazin.ch

KOCHEN I 62

Spass am Herd mit TV-Star Röbi Koller INSELFERIEN I 80

Tempel, Strände und Vulkane – Bali verzaubert ERZIEHUNGSLÜGEN I 87

Bild: Malu Barben

Dürfen Eltern ihre Kinder anschwindeln?

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 0041(0)71 – 493 24 51, E-Mail: mireg@gmos.ch

Diskreter Helfer

In Sulz AG hat ein guter Geist im Hasenkostüm 20 Jahre lang unerkannt Ostereier verschenkt. Nun findet er, es sei Zeit, im Migros-Magazin das Geheimnis um seine Identität zu lüften. I 14


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DIESE WOchE 6 |

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INhAlt

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NR. 13, 25. MÄRZ 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

EDItORIAl Hans Schneeberger, Chefredaktor

Im Schatten der Vorgänger Es ist irgendwie untrennbar mit der Identität der Schweiz verbunden. Und es ist international bekannter als Roger Federer, die Toblerone oder das Bankgeheimnis. Das Rote Kreuz, vor genau 150 Jahren in Genf gegründet, ist mit Sicherheit die grösste sinnstiftende Aktivität, die die Schweiz der Welt geschenkt hat. Seit einem Dreivierteljahr steht Peter Maurer dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) vor. Der frühere Diplomat tritt dabei in grosse Fussstapfen: Seine letzten beiden Vorgänger waren beides charismatische, starke Persönlichkeiten. Da war Jakob Kellenberger, in seinem ganzen Verhalten der Mann, der lieber arbeitet als repräsentiert, aber gerade durch seine Gradlinigkeit ein hohes Ansehen genoss. Und vor ihm der charmante Diplomat, Denker und Debattierer Cornelio Sommaruga, der sich in jeder Gesellschaft, in jeder Lebenslage so formvollendet bewegen konnte.

36 | SCHAUFENSTER Ostern ist die perfekte Gelegenheit, wieder einmal die ganze Familie an einem Tisch zu versammeln und zusammen zu schlemmen. Ein Kalbskotelettbraten mit Pistazienkruste schmeckt der ganzen Bande.

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

28 | MENSCHEN Peter Maurer ist der neue Präsident des Internationalen Roten Kreuzes. Auch wenn er die Grenzen, die der humanitären Arbeit gesetzt sind, erkennt, ist er topmotiviert bei der Sache.

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Und nun also Peter Maurer. Der frühere Uno-Botschafter in New York agiert in seinem ersten Interview mit dem Migros-Magazin vorsichtig: Ausgewogen die Antworten, neutral die Position, immer versucht, die Unabhängigkeit zu wahren. Kurz: durch und durch schweizerisch. Man glaubt ihm, wenn er sagt, dass das IKRK zwar mit nur noch 35 Prozent Schweizern immer internationaler wird, dass die Organisation aber immer noch sehr schweizerisch sei. Und dass in der angesehensten Organisation des Landes ein Schweizer auf eine gewisse Swissness achtet, kann so schlecht nicht sein (Seite 28).


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diese woche

Migros-Magazin | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

inhalt | 7

108 | Meine Welt ex-Miss-Schweiz Fiona Hefti ist ein echtes Zürcher Meitli: Sie mag die Badi Mythenquai und den Markt am Bürkliplatz. Unterwegs mit der bald dreifachen Mutter.

Migros-Woche

aktuell

8 | Aktuelles

generation M

10 | Schoggi mit Herz Chocolat Frey fördert die nachhaltige Kakaoproduktion an der Elfenbeinküste.

Menschen

14 | Ostern Der Osterhase hat zurzeit viel zu tun. Diese Menschen helfen ihm. 20 | Auf ein Wort/Bild der Woche 22 | Porträt Mechtild Flury-Lemberg hat das Turiner Grabtuch, auf dem das Gesicht Jesu zu sehen sein soll, restauriert. 26 | Porträt Easy-Jazz gleich Liftmusik? Nicht so die Kompositionen von Greg Manning. Zu Besuch beim Schweizer in Los Angeles. 28 | interview Mit IKRK-Präsident Peter Maurer. 33 | Kolumne: Der Hausmann.

34 | Brief an Konrad Pfeiffer Konrad Pfeiffers Tod ist für die MigrosFamilie ein Verlust. Der ehemalige MigrosChef Jules Kyburz nimmt Abschied.

schaufenster

36 | Rezepte für das Osterfestmahl Lachs auf Spargelsalat, Kapernforelle und Kalbskotelettbraten mit Pistazienkruste. 44 | ein feines Fischgericht zu Ostern 47 | thymian-Meersalz-Cracker 49 | toast in allen Varianten 51 | Frische-Wäsche-Duft den ganzen tag 52 | Alles für Kinder und Feinschmecker

saisonküche

62 | lahmacun mit Röbi Koller Sein Vater ist in der Türkei aufgewachsen. Das Migros-Magazin überrascht den TV-Moderator mit einer türkischen Pizza.

ihre region

67 | neues aus ihrer Genossenschaft

leben

73 | Mix 80 | Reisen Surfen und Seelenfrieden: Bali ist bekannt für seine Strände und Tempel. 87 | Familie Sind Erziehungslügen gut oder schlecht? 89 | in Form Fieberbläschen: Plaggeister im Frühling. 91 | Multimedia Tablet oder E-Reader: Was eignet sich besser, um E-Books zu lesen? 93 | Auto VW XL1: Das «Ein-Liter-Auto» im Test.

Meine Welt

108 | Fiona Hefti

rubriken 12 | 95 | 97 | 99 | 106 |

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Forum: leserbriefe Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel & impressum Cumulus


MIGROS-WOCHE 8 |

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AKTUELLES

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RÜCKRUFE

Arad Bodylotion Bei einer Qualitätskontrolle wurde bei der Arad Bodylotion, 250 ml, eine mikrobiologische Verunreinigung festgestellt, die besonders für immungeschwächte Menschen ein Gesundheitsrisiko darstellen kann. Die betroffenen Produkte, die seit September 2012 im Verkauf waren, sind mit den Chargennummern 45295735 und 45303523 gekennzeichnet. Sie können gegen rückerstattung des Preises von 9.50 Franken in die Filialen zurückgebracht werden.

Nr. 13, 25. März 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Bei Gross und Klein beliebt: 58 Prozent der Schweizer schlagen ihre Beisser als Erstes in die Löffel des Schoggihasen.

Alnatura Babygläschen Kürbis mit Kartoffeln und Fenchel

In Deutschland wurde letzte Woche in einem Alnatura Babygläschen ein Glasstückchen gefunden. Alnatura hat die Charge, in welcher der Fremdkörper gefunden worden ist, sofort zurückgezogen. Nun ruft auch Alnatura Schweiz vorsorglich alle Chargen zurück, die an diesem Tag produziert worden sind. Kunden werden gebeten, die Gläschen der Sorte Kürbis mit Kartoffeln und Fenchel (190g, nach 4. Monat) und dem Haltbarkeitsdatum 17.10.14 in eine Alnatura- oder MigrosFiliale zurückzubringen. Sie erhalten selbstverständlich Ersatz.

HINWEIS FÜR ALLERGIKER

Guetsli in falscher Verpackung

Bei der Aktion für Choc-Midor-Suisse-Guetsli im Dreierpack vom 11. bis 16. März 2013 wurde ein Teil der Biskuits in die Schachteln von Choc Midor rondo abgepackt. Anstelle der auf der Verpackung abgebildeten runden und nussfreien Biskuits befinden sich die Choc-Midor-Suisse-Guetsli drin. Diese länglichen Biskuits enthalten eine Haselnusscremefüllung, die für Allergiker ein gesundheitliches risiko darstellen könnte. Die Guetsli können gegen rückerstattung des Verkaufspreises in die Filialen zurückgebracht werden.

Frühling im Park Zugegeben: Momentan sieht es wettermässig nicht nach Frühling aus. Aber mit etwas Glück locken über Ostern dennoch angenehme Tem­ peraturen ins Freie. Ideal, gerade für Familien, sind die Parks «Im Grünen». Bereits vergangenen Sonntag hat im Park «Im Grüene» in Rüsch­ likon ZH die Sommersaison begonnen. Am Ostermontag spielt hier das populäre Kasperlitheater. Auf dem Berner Hausberg, dem Gur­ ten, gibt es Attraktionen wie

REGION OSTSCHWEIZ

Action ist angesagt Nichts los in den Frühlingsferien und Lust auf jede Menge Spass? Dann sind die von der Migros als Presenting-Partnerin unterstützten Kinder-Camps genau das richtige. In diesen Camps ohne Übernachtung können Kinder verschiedene Sportarten ausprobieren. Geleitet werden sie von professionellen Sportlehrpersonen und Fachspezialisten mit Erfahrung im Kindersport. Für die Kinder-Camps in Chur und Schaffhausen (beide vom 22. bis 26. April) sind noch Plätze frei. Weitere Informationen: www.kinder-camps.ch

Impressionen aus den Parks «Im Grünen» in Rüschlikon ZH (oben) und auf dem Gurten bei Bern (rechts).

die Kleineisenbahn mit Zahnrad­ und Dampflocks. Der Park «Im Grünen» Münchenstein BL hat be­ reits vergangenen Sonntag die Neueröffnung der Son­ nenterrasse des Restaurants Seegarten gefeiert. Und in Bougy­Villars VD öffnet der Erholungspark «Pré Vert» am Karfreitag nach einer Modernisierung des Res­ taurants seine Tore. Finanziert werden die Parks «Im Grünen» vom Migros­ Kulturprozent.


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

MIGROS-WOCHE

AKtUEllES | 9

Zuerst müssen die Ohren dran glauben

Anbeissen, Zerschlagen, Kopf abbrechen: Wenn es um den Verzehr von Schoggiosterhasen geht, kennen Schweizer keine Gnade. Dies zeigt eine Umfrage der Migros-Tochter Chocolat Frey.

W

ie isst man einen Osterhasen? Dumme Frage? Nein, denn da gibt es Unterschiede. Gemäss einer Umfrage der Migros-Tochter Chocolat Frey beissen in der Deutschschweiz die Geniesser grossteils in die Ohren, in der Romandie ist dagegen das Zerschlagen des Osterhasen weit verbreitet. In der Umfrage wurden 1004 Personen im Alter von 15 bis 74 Jahren befragt. Ergebnis: ! 58 Prozent aller Schweizerinnen und Schweizer beissen in die Löffel des Hasen.

! 14,6 Prozent zerschlagen den ganzen Schoggihasen. ! 13,7 Prozent brechen ihm den Kopf ab. Interessant ist, dass die Romands eher zu roher Gewalt neigen als die Deutschschweizer: Mit 21,4 Prozent zerschlagen fast doppelt so viele Westschweizer wie Deutschschweizer (12,4 Prozent) ihre Schoggiosterhasen. Was allen Schweizern gemein ist und ein Lob verdient: 87 Prozent der nicht gegessenen Osterhasen landen nicht im Abfall. Die meisten werden zu Schokoladekuchen und Creme verarbeitet, oder sie werden verschenkt.

FRISch IN DER MIGROS

Farbtupfer für die Stube

Bilder: Foodcollection/Keystone, Reto Sinniger/Keystone, Radius Images/Getty Images

Gute Produkte, faire Preise und die kultige M-Budget-Linie sorgen für den Spitzenplatz in der Umfrage.

Junge mögen die Migros Wie steht es eigentlich um das Konsumverhalten der Deutschschweizer Jugendlichen? Konkret: Welche Marken kommen bei ihnen gut an? Nun, es ist die Migros. Dies zeigt eine Studie der Jugend- und Studentencommunity Stucard.ch. Zusammen mit der Agentur Jim & Jim hat sie 4000 Deutschschweizer Jugendliche zu ihrem Konsumverhalten befragt. Resultat: In Sachen Lebensmittel belegt die Migros mit 38 Prozent in der Beliebtheitshitparade den ersten Rang. Massgeblich zum Erfolg beigetragen haben dürften neben guten Produkten mit fairen Preisen auch die rund 700 populären M-Budget-Produkte.

Auch wenn uns dieses Jahr der Winter ungewöhnlich lange in seinen Klauen hielt: Jetzt ist Frühling! Die Tage werden länger und bringen viel Licht mit sich, die Winterträgheit ist wie weggeblasen. Bringen Sie mit bunten Tulpen zusätzlich Farbe in Ihr Zuhause. Pastellfarbige Blumensträusse wirken edel, kunterbunt gemischte Tulpen peppig und fröhlich. Tipp: Tulpen benötigen in der Vase wenig Wasser, dieses sollte aber regelmässig gewechselt werden.


generation M 10 |

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kakao

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Nr. 13, 25. März 2013 | Migros-Magazin |

Für mehr Fairness im Kakaoanbau

Der Kakao aus Westafrika hat einen problematischen Ruf. Trotzdem setzt die Migros-Tochter Chocolat Frey auf die Elfenbeinküste und pflegt seit 2012 eine langfristige Partnerschaft mit einer ivorischen Bauernkooperative. Das Programm UTZ Certified sowie finanzielle Anreize sollen die Bauern zu einer nachhaltigen Kakaoproduktion anregen.

A

usgelaugte Böden, schlechte Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit: Insbesondere Kakao aus westafrikanischen Ländern hat einen zweifelhaften Ruf. Für viele Schokoladeproduzenten sind dies Gründe, den begehrten Rohstoff aus andern Regionen zu beziehen. Nicht so für die Migros. «Wir erreichen mehr, wenn wir zusammen mit den Leuten vor Ort die Herausforderungen angehen», sagt Hans-Ruedi Christen, Chef von Chocolat Frey (siehe Interview). Rund 10 000 Tonnen Kakao kauft der grösste Schweizer Schokoladenhersteller jährlich ein und produziert pro Jahr über 40 000 Tonnen Schokolade. 2012 ging das Migros-Industrieunternehmen eine langfristige Partnerschaft mit der Bauernkooperative Necaayo im Südwesten der Elfenbeinküste ein – dieser sind momentan rund 280 Bauern angeschlossen. Sie ist in der Dorfgemeinschaft Allakro angesiedelt, die vier Siedlungen mit rund 2000 Bewohnern umfasst.

ging es in einer zweistündigen Fahrt über holprige Naturstrassen nach Allakro. «Die Menschen dort leben in Lehmhütten, als Dach dienen Palmblätter oder Blech», erzählt Fabienne Dahinden, Verantwortliche für Nachhaltigkeit bei Chocolat Frey. Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie konnte den Vertretern der Kooperative ein Check über 143 750 Dollar überreicht werden – dies ist die sogenannte UTZ-Prämie, welche die Bauern für ihr Engagement erhalten. «Der Präsident der Kooperative kommunizierte öffentlich die Prämienhöhe und erwähnte zudem, wie die Aufteilung vorgenommen wird», sagt Fabienne Dahinden. Dieses öffentliche Statement soll nicht zuletzt Transparenz schaffen. Konkret finanziert die Kooperative mit dem Betrag unter anderem eine Krankenstation. «Am meisten

beeindruckt hat mich die Aufbruchstimmung, die im Dorf herrschte», sagt Fabienne Dahinden. Hinzu kommt ein weiterer Aspekt: Die Spezialisten von Chocolat Frey stehen in direktem Kontakt mit den Vertretern der Kooperative – das undurchsichtige, weitverzweigte System von Zwischenhändlern entfällt zum grössten Teil. Je weniger Stationen die Kakaobohnen durchlaufen, desto mehr verdient der einzelne Bauer. Damit wird die unheilvolle Spirale von Armut, Korruption und missbräuchlicher Kinderarbeit durchbrochen. Die zwei Besuche der Schokoladenhersteller aus der fernen Schweiz sorgten nicht nur in der Kooperative für Aufsehen: Sie waren auch dem ivorischen Fernsehen sowie Print-und Onlinemedien eine Meldung wert. Texte: Christoph Petermann Bilder: Luc Gnago

Die Prämie ermöglicht den Bau einer krankenstation Die Bauern produzieren die Kakaobohnen in Übereinstimmung mit den Kriterien des internationalen Nachhaltigkeitsprogrammes UTZ Certified (siehe Box). Sie werden von Experten in effiziente Anbaumethoden eingeführt, um so ihre Kakaoernte auf umweltschonende Art zu steigern. Anfang März 2013 nun reisten Vertreter von Chocolat Frey in die Elfenbeinküste – es war bereits der zweite Besuch bei der Kooperative innerhalb eines Jahres. Von der Hafenstadt San Pedro aus

Die Bauernkooperative erhält einen Check über 143 750 Dollar (Bild links). Fabienne Dahinden, Nachhaltigkeitsveranwortliche Chocolat Frey, bei der Grundsteinlegung für eine Krankenstation (Bild rechts).

Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Mehr Informationen finden Sie unter: www.generation-m.ch


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generation m

MIGROS-MAGAZIN | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

KAKAO | 11

«Ein Boykott ist kein sinnvoller Weg»

Hans-Ruedi Christen ist Unternehmensleiter der Chocolat Frey AG Hans-ruedi Christen, welches sind bei der Umstellung auf UtZ-zertifizierten Kakao die grössten Herausforderungen?

Das ist zum einen die Beschaffung selber: Es gibt noch nicht in allen Herkunftsländern UTZ-zertifizierten Kakao. Auch die Qualität des Rohstoffs entspricht nicht in allen Fällen unseren hohen Anforderungen, da die Umstellung mit viel Aufwand verbunden ist.

Wegen sozialer und ökologischer missstände ziehen sich viele Schokoladenhersteller aus der elfenbeinküste zurück. Chocolat Frey ist gerade eine langjährige Partnerschaft mit einer ivorischen Kooperative eingegangen. Warum?

Wir versprechen, bis spätestens 2013 für alle Frey-Schokoladen ausschliesslich Kakao aus nachhaltigem Anbau zu verwenden.

UTZ Certified: Nachhilfe in Sachen Nachhaltigkeit 1997 gegründet, steht UTZ Certified heute für eines der wichtigsten unabhängigen Nachhaltigkeitsprogramme für Kaffee, Kakao und Tee. Es berücksichtigt wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte. So sollen die Ernteerträge der beteiligten Bauern gesteigert und die Qualität verbessert werden. Die Pro-

duzenten werden geschult, Dünger und Pflanzenschutzmittel massvoll einzusetzen, der Bodenerosion und der Wasserverschmutzung vorzubeugen. Die Menschen sollen Zugang zu sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung haben. Kinderarbeit ist verboten. www.utzcertified.org

Das Gold der Elfenbeinküste: Aus dieser Kakaoschote wird einmal feinste Schokolade.

Die Elfenbeinküste ist das grösste Produktionsland von Kakao, und entsprechend sind viele Menschen direkt oder indirekt auf die Einkünfte aus dem Kakaoanbau angewiesen. Aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Bedeutung von Kakao für die Elfenbeinküste ist ein Boykott aus unserer Sicht kein sinnvoller Weg. Wir erreichen mehr, wenn wir zusammen mit den Leuten vor Ort die Herausforderungen angehen und so einen Beitrag zur Verbesserung der Gesamtsituation leisten können. Was zeichnet die Zusammenarbeit mit der Kooperative necaayo aus?

Die Tatsache der langfristigen Partnerschaft. Sie garantiert den Bauern die Abnahme ihrer Ware über einen längeren Zeitraum. Gerade in Anbetracht der politischen Instabilität der letzten Jahre und der wirtschaftlichen Situation der Bauern ist diese Sicherheit ein entscheidender Faktor. Zudem ermöglicht der direkte Kontakt, die Leute kennenzulernen und die Gesichter hinter den Zahlen zu sehen. Das schafft Vertrauen auf beiden Seiten. Und nicht zuletzt haben wir so eine gewisse Kontrolle über die Verwendung der Prämiengelder.

Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil einzusetzen.


FORUM 12 |

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ONlINE

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Diese Woche auf www.migrosmagazin.ch

NR. 13, 25. MÄRZ 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

MM 12: «Wer macht die Arbeit, wer trägt die Kosten?», Artikel über Menschen, die nach der Pensionierung weiterarbeiten.

«Die Realität sieht

MAMMA MIA! Machen wir uns nichts vor: Kinder beschleunigen den natürlichen Alterungsprozess der Eltern. Gut, gibts die Geheimwaffe für ausgelaugte Mamas. Bettina Leinenbach, Mutter einer zwei- und einer vierjährigen Tochter, schreibt wöchentlich über Familienalltag und -anliegen.

thE ScREENSAVERS

Allmächtige Studiobosse entscheiden, was ins Kino und auf die Mattscheibe kommt? Falsch: Die Internet-Sammelaktion für den «Veronica Mars»-Film beweist das Gegenteil. Adrian Spring ist schon ganz aus dem Häuschen. Ein Team von Redaktoren kritisiert, lobt und analysiert regelmässig das Neuste aus der Kino- und TV-Serien-Welt. Weil das Leben zu kurz ist für schlechte Filme und Serien!

DIE SchlUMMERMUttER Ohne Entrümpeln geht es nicht in den gemeinsam genutzten Bereichen des Hauses am Karpfenweg. Doch räumt man endlich mutig etwas weg, erwischt man sicher das Falsche. Die Baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet jede Woche darüber, was sie zu Hause mit jungen Untermietern erlebt.

Heiner Vontobel arbeitet mit seinen 68 Jahren als Leitender Arzt im Teilzeitpensum.

! Im Bericht werden Leute vorgestellt, die unbedingt länger als bis 65 arbeiten wollen. Aber denken diese «Chrampfer» auch, dass sie einem jüngeren den Platz wegnehmen? Wie denn sollen die Jungen den Älteren die AHV finanzieren, wenn sie keinen Job haben? Aber so lange es Leute gibt, die meinen, dass es ohne sie nicht gehe, ist das Problem nicht gelöst. WernerBaltensperger, Hochfelden ! Sie berichten in Ihrem Artikel über Branchen, in denen dank Personalmangel und gutem Management die Möglichkeit da ist, länger als bis zur Pension zu arbeiten. Leider ist dies in vielen Bereichen undenkbar. Die Wirtschaft hat völlig andere Prioritäten: die älteren Semester an soziale Institutionen abzuschieben ist heute mehr als üblich. So lange keine Revision des Arbeitsrechts erfolgt, werden einmal mehr die Ärmeren betrogen. Wir haben es satt, täglich ärmer zu werden und Angst zu haben vor einem traurigen Alter à la Zypern. In Sachen Sozialversicherungen wäre jeder besser dran, wenn er sich selbst um seine Finanzen kümmern würde. Auch da müsste rechtlich endlich etwas erfolgen. Es kann nicht sein, dass wenige die Bevölkerung um Milliarden betrügen und verschont bleiben. Wollen wir dieses

Szenario unseren Kindern nicht ersparen? Das Volk wird und wurde durch Kapitalisten betrogen. Und es ändert sich absolut nichts. F. B., online ! Sie schildern ein paar positive Fälle — wunderbar! Doch die Realität sieht auf breiter Front anders aus. Unternehmen lehnen ältere Wiedereinsteiger und Wiedereinsteigerinnen mit vielen fiesen Scheinbegründungen ab: Ein Bauchansatz, breite Hüften oder eine Glatze passen nicht zum «jugendlichen Image» der Firma. Hochqualifizierte Ältere stellen für jene selbst ernannten aktiv-dynamischen Managerlein eine echte Bedrohung dar — denn wir Älteren können über all diesen pseudo-hektischen Aktivismus nur schmunzeln. Und das ertragen Narzisstinnen und Narzissten

KORRIGENDA

Auto-Extra-Onlinetest ! Infolge einer fehlerhaften Lösungsliste gerieten am 18. März die Antworten zu den Theoriefragen des Online-Tests durcheinander. Das Migros-Magazin entschuldigt sich für die falsche Zuordnung. Die Unstimmigkeiten sind nun behoben.


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FORUM

Migros-Magazin | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

leserbrieFe | 13

ganz anders aus!» schlecht. Wir Älteren haben schlicht zu viel erlebt und erfahren, als dass wir den Rattenfängern der Moderne noch glauben könnten. Wir wissen, dass die wahren Werte eben keine zu vermarktende Ware, sondern echte, mühsam zu erringende Werte sind. Deshalb sollen jene Älteren, die wunderbare innere Werte und fachliche Kenntnisse weitergeben könnten, die sich laufend weitergebildet haben, die bereit wären, auch für die Hälfte des früheren Lohnes zu arbeiten, die weiterhin Beiträge an die Sozialwerke bezahlen würden — die sollten tatsächlich eine zweite Chance bekommen! Wann werden unsere Personalabteilungen in der Industrie, im Gewerbe, in Verwaltung, Kirchen, Schulen usw. endlich das brachliegende Know-how Zigtausender reifer Menschen nutzen? Christian Buschan, 8633 Wolfhausen

MM 12: «Der Wunsch nach einer Amputation», Artikel über Menschen, die an Xenomelie leiden.

«Hoffentlich zahlt das nicht die Krankenkasse»

! Eigentlich habe ich Mühe,Menschen zu verstehen, die unter dem Zwang leiden, eines ihrer gesunden Glieder amputieren zu lassen. Ich sehe diese Selbstzerstörung

am Menschen auch als grosse Belastung für deren Angehörige, was im Artikel auch angedeutet wird, und bisher für Betroffene und deren Umfeld zu keiner Entlastung geführt hat. Peter Vock, 8957 Spreitenbach

drei Regeln zur «Überprüfung» eines Weltbilds lautet: «Ist das, was gesagt wird, für den gesunden Menschenverstand nachvollziehbar?» Gerade ihre Antworten finde ich diesbezüglich nicht sehr befriedigend.

! Jeder Mensch kann selber entscheiden, wie er mit seinem Körper umgeht. Viele Menschen wären sicher froh, wenn sie noch beide Beine hätten. Ich hoffe nur, dass solche Selbstzerstörungen wie die gewünschte Beinamputation sowie andere Verunstaltungen wie Piercings im Gesicht, Tattoos etc. nicht noch zulasten der Krankenkassen bzw. durch IV-Renten finanziert werden.

! Alle seriösen Sektenberatungsstellen weltweit bewerten die Organisation, die sich als Kirche tarnt, als gefährliche Sekte. Der deutsche Verfassungsschutz beobachtet Scientology seit Jahren, weil die Gefahr besteht, dass Scientology staatsgefährdende Ideen verbreitet. Der Gründer Ron Hubbard verhöhnt denn auch die Demokratie als Staatsform.

Anton Wiss, 4658 Däniken

Dorothee Ott, 4058 Basel

Yvonne Pankratz, 8047 Zürich

MM 11: «Die wundersame Welt des Glaubens», Artikel über die Schweizer Glaubenslandschaft.

«Ron Hubbard verhöhnt die Demokratie»

Schreiben Sie uns

! Hut ab vor diesem Dossier, bei dem man einiges über drei sehr verschiedene Weltanschauungen erfährt. Meiner Meinung nach hat sich Jana Haas vor allem mit ihrer Antwort zur Frage «Wie stellen Sie sich das Leben nach dem Tod vor?» quasi selbst disqualifiziert, da eine ihrer

Wir freuen uns über Briefe und E-Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per E-Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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Neu!

Daten Mai 10., 17., 24., 31.

Juni 7., 14., 21.

Mai 6., 13., 20., 27.

Juni 3., 10.,

Mai 10., 17., 24., 31.

Juni 7., 14., 21.

Mai 7., 14., 21., 28.

Juni 4., 11., 18., 25.

Mai 5., 12., 19., 26.

Juni 9.

Mai 6., 13., 20., 27.

Juni 3., 10.

Mai 7., 14., 21., 28.

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Nr. 13, 25. März 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Verstärkung für den Osterhasen

Es gibt Menschen, die greifen dem Osterhasen gerne unter die Arme. Wie die Familien Haas und Bächli, die für die Schüler in Dierikon Nestchen verstecken. Oder Irmgard Schraner, die jahrelang unerkannt Eier verschenkte. Die Moderatoren von Radio Sunshine wiederum halten mit ihrer Ostershow die Zentralschweiz auf Trab. Sibylle und Sarina Haas verstecken zusammen mit Priska und Sandro Bächli (von links) Osternestchen für die Schulkinder von Dierikon im Kanton Luzern.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 13, 25. März 2013 |

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in Hase, der Eier legt, widerspricht allen Naturgesetzen. Trotzdem hat sich das Symbol des Osterhasen in den letzten Jahrhunderten global durchgesetzt. Im Fricktal heisst er Irmgard und verteilt seine Gaben persönlich in den Dörfern, wie auf den nächsten Seiten zu lesen ist. Im Luzernischen spielen Mütter wie Priska Bächli und Sibylle Haas, Nomen ist hier Omen, im Wald Osterhäschen für die Schulkinder. Und in der Zentralschweiz schicken die beiden Radiohasen Franz Jauch und Christian Bisang Zehntausende auf die Suche nach Nestchen. Dass der Osterhase seine Gaben versteckt, liegt wohl an seinem Vorbild, dem Feldhasen. Der zieht seine Jungen unter Hecken in Erdmulden auf, die mit Gras gepolstert sind. Hasen — und Eier — sind ein Symbol für Fruchtbarkeit und damit für den Kreislauf des Lebens. Das verbindet sie mit Ostern, dem höchsten Fest der Christen. Wir feiern Tod und Auferstehung: Am Karfreitag ist Jesus am Kreuz gestorben, am dritten Tag, also am Ostersonntag, ist Christus auferstanden. Das ist ein Grund zur Freude und wurde früher mit dem Schlachten eines Lamms gefeiert.

Das perfekte Versteck für Männer ist der Kühlschrank Heute beissen wir mehr oder weniger feierlich in Schoggiohren und messen uns im Eiertütschen. Nicht nur Kinder, auch ausgewachsene Mitteleuropäer machen sich zu Ostern euphorisch auf die Jagd. Das macht Spass. Sofern das Nestchen nicht unter einer warmen Motorhaube, dem Sofakissen oder im Katzenkistchen versteckt wurde. Für kleine Kinder nicht so geeignet sind Depots auf Schränken. Die Kleinen könnten in Versuchung kommen, später alleine nachzuschauen, ob der Osterhase eventuell ein zweites Mal da war. Gefahrloser ist, Nestchen draussen am Wäscheständer aufzuhängen, in der Giesskanne oder in der Schaufel des Lieblingsbaggers im Kinderzimmer zu verbergen. Für Erwachsene eignen sich Lampenschirme (Licht löschen!), Sockenschubladen, Töffhelme, Werkzeugkästen oder — speziell für Männer — Kühlschränke. Ein Klischee besagt nämlich, die Herren der Schöpfung seien genetisch bedingt unfähig, in einem Kühlschrank anderes zu erkennen als Bier. Texte: Ruth Brüderlin Bilder: Malu Barben


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an der nestlisuche in Dierikon LU beteiligt sich das halbe Dorf

«Es passiert jedes Jahr, dass wir ein Nestli besonders lange suchen müssen.»

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uf den Osterhasen ist irgendwie kein Verlass. Letztes Jahr versteckte er für Sarina Haas (8) aus Dierikon im Kanton Luzern keine Schoggieili, sondern einen Rollschuh. «In der Küchenschublade», sagt die Drittklässlerin und guckt empört. Den zweiten habe sie zum Glück später auch noch gefunden. Bereits an Weihnachten folgte der nächste Scherz: «Ich bekam einen Schoggiosterhasen geschenkt.» Diesmal steckte aber nicht der Osterhase dahinter, sondern der Götti. Die ganze Familie habe sich gekugelt vor Lachen, erzählt die Mutter, Sibylle Haas (40). In Osterangelegenheiten kennt sie sich aus. Seit vier Jahren organisiert sie zusammen mit Priska Bächli (42) und zwei weiteren Frauen das Nestlisuchen im nahen Hasliwald. Teilnehmen dürfen alle Schulkinder, die auf dem Pausenplatz für sechs Franken einen Bon mit einem Bildchen gekauft haben. Jedes Kind bekommt ein anderes Sujet. Das Gegenstück liegt dann in seinem Nestchen, wie beim Memoryspiel. Mit dem Erlös finanzieren die Frauen die Nestchen: Schokoladeneier, ein Osterhäschen und ein gefärbtes Ei. Alles liebevoll und in einer durchsichtigen Tüte wetterfest verpackt.

Kleine höhlen und mulden unter Baumstämmen sind geeignet

Profis am Werk: Priska Bächli, Sandro, Sarina und Sibylle Haas (oben von links) verstecken im Hasliwald gegen 80 Osternestli für die Schulkinder des Dorfs.

Am Mittwoch vor Ostern um halb zwei gehts los. Wenn die Teilnehmer im Hasliwald eintrudeln, hat ein Team bereits 80 Nestchen versteckt. Wer ein fremdes findet, darf nichts verraten. «Die Verstecke wählen wir aus dem Bauch heraus aus», sagt Priska Bächli. «Kleine Höhlen oder Mulden unter Baumstämmen sind besonders geeignet.» Im Eifer des Gefechts geht da schon mal ein Standort vergessen. «Es passiert jedes Jahr, dass wir nach einem Nestli lange suchen müssen, weil sich beim besten Willen niemand mehr an das Versteck erinnert.» Geklappt hat es noch immer, jedenfalls musste nie ein Kind ohne Nestli nach Hause. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt und ist in Dierikon schon beliebte Tradition. «Jedes Jahr machen ein paar Kinder mehr mit», stellt Priska Bächli fest. Eine Premiere gibt es diesmal für ihren Sohn Sandro (7): Er darf erstmals dem Versteckteam helfen. Und er weiss genau, was an Ostern gefeiert wird: «An Karfreitag hat Papi Geburtstag. Und am Ostersonntag Grosspapi.»

in sulz im Kanton aargau wartet Frau Osterhase vor der Kirche

«Mittlerweile ist meine Tarnung sowieso ziemlich aufgeflogen.»

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er Osterhase wohnt im Aargau. Genauer gesagt im Fricktal. Und er versteckt sich nicht. Im Gegenteil. Am Ostersonntag legt er Familien mit kleinen Kindern ein Nestli vor die Türe, klingelt und winkt den verdutzten Kleinen von Weitem zu, wenn sie öffnen. In der Gemeinde Sulz ist jeder dem Gesellen im braunen Plüschfell mit dem weissen


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Geahnt haben es viele, nun ist es offiziell: Seit 20 Jahren beschenkt Irmgard Schraner ihre Nachbarn mit Ostereiern.

Stummelschwänzchen schon begegnet. Seit über zwanzig Jahren steht er manchmal nach der Ostermesse vor der Kirche und verschenkt farbige Eier. Aber etwas stimmt nicht mit dem Burschen. Die sechsjährige Jana hat das letztes Jahr bemerkt und sofort ihrer Grossmutter Irmgard Schraner (61) erzählt: Der Osterhase hat Menschenaugen. Schraner lacht und erzählt: «Jana erwartet ihn auch dieses Jahr und hat mir versprochen, sofort anzurufen, wenn er auftaucht. Sie möchte unbedingt, dass ich ihn auch mal sehe.»

ein chüngelizüchter ging einmal mit einem holzscheit auf sie los Dass ihre eigene Grossmutter in dem Kostüm steckt, weiss weder Jana noch ihr kleiner Bruder – und bis vor Kurzem konnten auch die Nachbarn nur mutmassen. «Mittlerweile ist meine Tarnung aber ziemlich aufgeflogen», sagt Schra-

ner. «Man hat mich wohl in Verkleidung aus dem Haus gehen sehen, obwohl wir etwas entfernt am Dorfrand wohnen.» Es gibt Leute, die extra ins Fricktal fahren, um den Osterhasen mal persönlich zu Gesicht zu bekommen. Die gefärbten Hühnereier und die Schokoladenhasen bezahlt Schraner aus dem eigenen Sack. Einfach, weil sie Freude hat, anderen eine Freude zu bereiten. Ihr Kostüm kaufte sie vor einigen Jahren von einem Basler Fasnächtler. Das war günstiger, als jedes Jahr eines zu mieten. «Die Kostümverleiherin hat über all die Jahre dichtgehalten», sagt Schraner. Neben ihr waren nur die beiden Töchter Tina und Nadja eingeweiht, sowie natürlich ihr Mann Gerhard (67), der Irmgard im Auto ins Altersheim fährt, wo sie den Senioren einen Osterbesuch abstattet. «Die freuen sich immer besonders, denn das Christkind hat jeder schon gesehen, den Samichlaus sowieso. Aber

den Osterhasen noch nie.» Schon als Kind hatte sich Schraner nichts sehnlicher gewünscht. Darum beschloss sie als Erwachsene, diese Lücke zu füllen und den Job zu übernehmen. Probleme gab es in all den Jahren nur zweimal: Als sie meinte, als Osterhase verkleidet könne sie mal einen Blick auf das Treiben im nahen «Schwulenwäldchen» werfen, wurde sie von einem Aufpasser rüde abgewiesen. Ein anderes Mal ging ein Chüngelizüchter mit einem Holzscheit auf sie los, weil er sie für einen durchtriebenen Dieb hielt. Schraners Begeisterung dämpft das in keiner Weise. Für sie steht fest: «Ich mache weiter, solange ich kann, schliesslich bin ich eine Tradition im Tal.» Nur etwas macht ihr Sorgen: dass ein Unfall passieren könnte, weil verblüffte Autofahrer bei ihrem Anblick fröhlich hupen, statt auf die Strasse zu schauen.


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Die «Ostershow» von Radio sunshine mobilisiert die zentralschweiz

«Wir haben nur einen Tag zeit und gehen exakt nach Plan vor.»

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er hats erfunden? Radio Sunshine. Genauer: Markus Ruoss. Der Gründer und mittlerweile pensionierte Chef von Radio Sunshine versteckte vor 30 Jahren persönlich das erste Osternestli für seine Hörer. Mittlerweile heisst die Veranstaltung «Ostershow» und schickt Zehntausende auf eine Jagd nach den begehrten Trophäen, die noch immer Osternestli heissen, in Tat und Wahrheit aber grosse schwarze Couverts sind. Wasserdicht und wildtiersicher — in der Geschichte der «Ostershow» wurden zwei Schoggihasen von Füchsen verspeist —, in Luftblasenfolie verpackt sowie mit einem Code versehen liegen diese in Industrieröhren und unter Baumstämmen. Bei der Wahl des Verstecks ist äusserste Vorsicht geboten, denn, sagt Moderator Franz Jauch (58): «Die Leute gingen in ihrem Eifer schon mal mit Schaufel und Pickel zu Werke und gruben im Verbund mit einem Dutzend anderen einen privaten Feldweg um.» Zusammen mit seinem Kollegen Christian Bisang (22) versteckt er auch dieses Jahr wieder am Ostersonntag 20 Couvertnester in acht Kantonen. Und es gibt ein Jubiläum: Radio Sunshine wird dieses Jahr das 600. Nest verstecken. «Wir haben nur einen Tag Zeit und gehen exakt nach Plan vor», sagt Jauch. Entscheidend sind die Details: Die Ver-

stecke dürfen nicht in der Nähe von stark befahrenen Strassen oder Flussufern sein, um Unfällen vorzubeugen. Sie müssen gut zugänglich und ohne Hilfsmittel gefunden werden können, um Vandalismus zu vermeiden. «Eine Scheiterbeige zum Beispiel kommt nicht infrage», sagt Moderator Bisang, «die Hörer würden sie ohne lange zu fackeln in ihre Einzelteile zerlegen.»

aufpassen, dass man beim nestli verstecken nicht verhaftet wird Auch keine gute Idee sind Privatgärten oder Hinterhöfe mit weniger als 100 Personen Fassungsvermögen. «Je mehr Nester gefunden werden, desto mehr konzentriert sich die Suche auf die verbliebenen», erklärt Franz Jauch. So kann es vorkommen, dass 500 Leute und 80 Autos am Ättenbergpass bei Wettswil am Albis ZH stehen — und irritierte Nachbarn die Polizei aufbieten; oder, wie 2003, dass 50 Autofahrer gebüsst wurden, weil sie im Fahrverbot standen. Der Sender erreicht in den Kantonen Luzern, Zug, Schwyz, Nidwalden und Obwalden sowie in Teilen von Zürich, Aargau und Uri weit über 100 000 Menschen. Und die Preise, die sich in den Umschlägen verbergen, sind durchaus heiss: Elektrovelos, Plasmabildschirme oder Reisegutscheine im Wert von 500 bis 8000 Franken. Wer was gewonnen

hat, wird erst an der grossen Preisverleihung um 17 Uhr auf dem Parkplatz der Sunshine Studios in Rotkreuz im Kanton Zug offenbart. Bis es so weit ist, stacheln die Moderatoren die Jägermeute mit immer neuen Hinweisen, Liveberichterstattungen von der Front und Hörerkommentaren an. Die Verstecke sind mitunter perfid. Vor Jahren befand sich eines in einer Luftseilbahn im Muotatal — und änderte dauernd seinen Aufenthaltsort. Ein anderes Mal lag ein Nestchen in einem Schliessfach. Der Schlüssel dazu hing an einer Kette um den Hals eines Mannes, der gemütlich auf einer Bank in der Sonne sass. In einem anderen Jahr wiederum lag das Couvert in der Handtasche einer Dame, die auf der Luzerner Kapellbrücke hin und her spazierte. Und dieses Jahr? Christian Bisang und Franz Jauch, Plaudertaschen von Berufs wegen,werden einsilbig. Sie müssten aufpassen, beim Verstecken nicht verhaftet zu werden, sagen sie lediglich. Zwei Männer, die im Morgengrauen durch die Gegend schleichen,erregen mitunter das Misstrauen der Nachbarschaft. «Unsere schlimmsten Feinde aber», sagt Jauch, «sind Hündeler und Jogger, die schon früh unterwegs sind und uns beobachten könnten.» Solange sie nur gucken, haben sie nichts zu befürchten. Aber: Verrätern wird ins Ohr gebissen.

www.migrosmagazin.ch

gesuchT: Die ORginellsTen veRsTecke Schicken Sie uns Ihr Bild!

Wo hat es der Osterhase bei Ihnen am besten getroffen? Senden Sie uns ein Bild vom originellsten, lustigsten oder kompliziertesten Nestchenversteck. Das Mail schicken Sie an: onlineredaktion@migrosmedien.ch. Bitte erwähnen Sie darin Ihren Namen und Ihren Wohnort. Die Einsendungen finden Sie bis nach Ostern laufend auf www.migrosmagazin.ch


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Franz Jauch (links) und Christian Bisang moderieren die «Ostershow» auf Radio Sunshine. Wegen der grossen Zahl der Nestlijäger müssen die Verstecke besonders durchdacht sein. Ausserdem müssen sie ständig Acht geben, dass sie bei der Arbeit nicht beobachtet werden.


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auF ein Wort

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NR. 13, 25. MÄRZ 2013 | Migros-Magazin |

Sind immer öfter auch in Städten anzutreffen: Wildsau mit Nachwuchs.

Frau Der WoCHe

Junge Kabarettistin Als erste Frau überhaupt hat die Berner Kabarettistin Lisa Catena (33) den Swiss Comedy Award gewonnen. Überzeugt hat sie mit ihrem Soloprogramm «Wäutfriede», in dem sie als naives Blumenmädchen die politischen Mechanismen und Akteure satirisch karikiert. Catena kam über die Musik zum Kabarett, und so sind denn Lieder auch immer Teil ihrer Auftritte. Sie hofft, dass der Preis Frauen in der Schweizer Kabarettszene insgesamt einen Schub gibt.

Die WilDsCHWeine KoMMen!

«Wildschweine sind eine Bereicherung» Sie sind klug und anpassungsfähig: Wildschweine vermehren sich enorm und rücken immer näher an die Zivilisation heran. Ziel müsse sein, dass mensch und Wildtier möglichst konfliktfrei zusammenleben können, sagt Zoologin Karin Hindenlang von grün Stadt Zürich.

bilD Der WoCHe

Frühling? Hallo?

Mann Der WoCHe

Alter Schnüffler Am Dienstag geht einer der langlebigsten Detektive der deutschen Fernsehgeschichte in Pension: Josef Matula alias Claus Theo Gärtner (69) löst nach 32 Jahren und 299 Episoden seinen letzten «Fall für Zwei». Die legendäre Krimiserie, die dienstags im ZDF, ORF und SRF lief, wird mit seinem Abgang eingestellt. Offenbar gerät Matula in der letzten Folge in eine tödliche Falle. Ob er wohl überlebt? Reinsehen!

Noch immer warten wir hierzulande vergeblich auf den Frühling. Es bleibt also nur, andere zu beneiden, die sich bereits an ihm erfreuen können, etwa diese Katze im Garten des San Anton Palace in Malta. Kaum tröstlich, schon klar. Also werden wir hier auf dieser Seite so lange Frühlingsbilder aus aller Welt zeigen, bis sich der Lenz auch unser erbarmt und endlich den Winter vertreibt.


Bilder: Darrin zammit Lupi/reuters, Christoph Hoigne, Picture Alliance/dpa, plainpicture/Wild Wonders, Vincenzo Pinto/AFP

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 13, 25. März 2013 |

Karin Hindenlang, auf den ersten Blick wirkt ein Wildschwein ja eher herzig und nicht besonders gefährlich …

Wildschweine sind Wildtiere und durchaus wehrhaft. Aber sie sind auch eine spannende, sympathische und erfolgreiche Tierart, die zu unserer Fauna gehört und nun verstärkt zurückkehrt. Wildschweine sind in erster Linie eine Bereicherung für unsere einheimische Artengemeinschaft. Weil sie äusserst anpassungsfähig sind, ist der Umgang mit ihnen jedoch eine Herausforderung. Was kann denn schlimmstenfalls passieren, wenn man so einer Sau zu nahe kommt?

Einfach so greifen Wildschweine Menschen nicht an. In der Regel passiert das nur, wenn sie verletzt sind, sich in die Enge getrieben fühlen oder ihre Frischlinge zu schützen versuchen. Dann allerdings kann es zu üblen Bisswunden kommen, denn die Tiere haben starke Kiefer und grosse Hauer.

Gab es denn in den letzten Jahren in der Schweiz solche Zwischenfälle?

Persönlich sind mir zwei Fälle bekannt, beide mit Jägern und verletzten Tieren. Das klingt ja nicht so dramatisch. Dennoch führen Sie am 11. April in Zürich eine Informa-

tionsveranstaltung für die Bevölkerung durch, das verleiht dem Thema die Aura einer gewissen Dringlichkeit.

Die Zoologin Karin Hindenlang (47) ist Leiterin Naturförderung von Grün Stadt Zürich.

Es geht uns nicht ums Dramatisieren, auch wenn der Anlass «Mein Nachbar ist ein Wildschwein» heisst. Wir merken an den vielen Anfragen, dass das Thema beschäftigt. Wir möchten über die Tiere informieren und ein paar Verhaltensregeln bekannt machen. Etwa, dass man sie keinesfalls aktiv füttern sollte, und den Hund in Gebieten mit Wildschweinen an der Leine führt. Mit dem nötigen Respekt können Mensch und Wildtier so zusammenleben, dass es möglichst wenig Konflikte gibt. Dann müssen wir uns im Flachland genauso an ein Leben mit Wildschweinen gewöhnen, wie man sich in den Bergen langsam an Wolf und Bär gewöhnen muss?

Genau. Und das braucht ein paar Verhaltensänderungen. Umso mehr, als wir heute in einer 24-Stunden-Gesellschaft leben. Früher hatten die Wildtiere im Wald nachts ihre Ruhe. Das ist heute nicht mehr so. Gibt es noch andere Wildtiere, an die wir uns werden gewöhnen müssen?

Rothirsche und Biber sind auf dem Vormarsch, dazu kommen eventuell Wasch-

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bären, und auch Wölfe sind nicht auszuschliessen. Ein paar Wolfsrudel würden helfen, den Wildschweinbestand zu regulieren, der trotz intensiver Bejagung in den letzten 25 Jahren stark zugenommen hat.

Schon, aber Wölfe im dicht besiedelten Mittelland stellen uns wieder vor ganz neue Herausforderungen. Derzeit sind die Jagd und der Strassenverkehr die einzigen Feinde der Wildschweine.

Wie verhält man sich am besten, wenn man doch mal plötzlich einem Wildschwein oder einer ganzen Rotte gegenübersteht?

Die Wahrscheinlichkeit ist gering, so lange man tagsüber unterwegs ist und auf den Waldwegen bleibt. Aber falls doch, sich erst mal freuen, ausserdem ruhig bleiben, sich keinesfalls nähern, sondern langsam auf Abstand gehen. Normalerweise ziehen die Sauen sich zurück, wenn sie Menschen bemerken. Nun gibt es offenbar Leute, die solche Begegnungen gezielt suchen, gar im Dunkeln mit Nachtsichtgeräten unterwegs sind.

Leider, so werden die Wildschweine unnötig gestört. Wer sie von Nahem sehen will, kann das etwa im Wildnispark Langenberg tun. Interview: Ralf Kaminski

ZItAt DER WOchE

«In Europa ist das Christentum etwas müde geworden. Wir sind Missionsland.» Dies stellte der Schweizer Kardinal Kurt Koch (63) in der «Schweizer Illustrierten» fest. Deshalb sei er auch sehr glücklich über die Wahl des neuen argentinischen Papstes Franziskus. Denn anders als in Europa blühe der Glaube in Lateinamerika.

FRAGE DER WOchE

Warum sind rote Haare so selten? Weil ein Gendefekt für rote Haare verantwortlich ist. Der Farbstoff Melanin bestimmt unsere Haarfarbe, er kommt in zwei Varianten vor: Die eine sorgt eher für dunkle Haare, die andere eher für helle Haare. Die meisten Menschen ha-

ben beide Varianten, die dunkle setzt sich in der regel durch. Bei rothaarigen verhindert ein Gendefekt die Bildung des dunklen Farbstoffs, das beschert ihnen neben rotem Haar auch helle Haut und viele Sommersprossen.


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Sie nennt die kostbaren Stoffe aus vergangenen Jahrhunderten ihre «Patienten»: Textilkonserva­ torin Mechtild Flury­Lemberg.

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Das Turiner Grabtuch zeigt das Bildnis eines Menschen von vorne und hinten. Es wird von Gläubigen als das Tuch verehrt, in dem Jesus nach der Kreuzigung begraben wurde. Mechtild Flury-Lemberg hielt es 2002 für Restaurationsarbeiten in den Händen.

Auf Tuchfühlung mit Jesus

Mechtild Flury-Lemberg hat einen der berühmtesten Stoffe der Welt gerettet: das Turiner Grabtuch. Heute gilt sie als die Koryphäe in der Textilkonservierung.

T

ochter eines norddeutschen Schafbauern, stehe im Internet über sie? «So ein Humbug!», kommentiert Mechthild Flury-Lemberg (84) trocken. Mit Schwung giesst sich die Stadtbernerin mit norddeutschen Wurzeln eine weitere Tasse Tee ein — und macht sich ans Erzählen. Der Vater sei Jurist gewesen, das Elternhaus mitten in Hamburg gestanden. Ein Schaf hätten sie aber tatsächlich gehabt: «Direkt nach dem Krieg war die Lage auf dem Lebensmittelmarkt schwierig, und so hatten wir wenigstens Milch.» Die ebenfalls anfallende Wolle verspinnt und verwebt die damals 16-jährige Mechthild und entdeckt so ihre Liebe zum textilen Handwerk.

grabesfeuchte und Ungeziefer setzen den kostbaren stoffen zu Nach dem Abitur studiert sie Textilgestaltung in Hamburg, dann Kunstgeschichte in Kiel und München, um anschliessend als Textilrestauratorin am Bayerischen Nationalmuseum zu arbeiten. «Ein Grossteil des Museumskom-

plexes lag noch in Schutt und Asche», erinnert sie sich an die Nachkriegsjahre, «Textilkonservierung kannte man damals noch nicht, denn Textilien waren bis dahin in den Museen Stiefkinder gewesen.» 1957 wird sie an das Historische Museum Bern gerufen, zwei Jahre will sie in der Schweiz bleiben. Doch dann lernt sie den Zürcher Textilindustriellen Werner Abegg kennen. Der Liebhaber schöner Stoffe sucht jemanden, der sich für den Erhalt seiner Sammlung einsetzt. Die junge Hamburgerin übernimmt in der Abegg-Stiftung in Riggisberg BE den Aufbau der Abteilung Textilkonservierung und macht sie bis zu ihrer Pensionierung 1994 zu einem weltweit anerkannten Kompetenzzentrum für historische Stoffe. «Ihre Patienten» nennt Mechthild Flury-Lemberg die oft unersetzlichen Kostbarkeiten, die im Laufe der Jahre durch ihre Hände gingen — grossformatige Wandbehänge aus dem spätantiken Ägypten, Kaisergewänder aus dem Mittelalter, Seidengewänder aus

Asien. Und immer wieder Reliquien: die Kutte des heiligen Franziskus von Assisi, die Tunika Christi aus dem Trierer Dom, das Gewand des heiligen Ulrich von Augsburg, aber auch baumwollene Textilreliquien aus dem Himalaya. Grabesfeuchte, Verwesungssäfte, Ungeziefer, aber auch unsachgemässe Lagerung haben vielen der Stücke, die von Museen und Sammlungen aus aller Welt nach Riggisberg gelangen, zugesetzt. Manche, wie die Kutte des heiligen Antonius von Padua, die 1981 bei der Öffnung des Grabaltars in der Basilica del Santo entdeckt wurde, sind nicht transportfähig. Dann reist Mechthild FluryLemberg zum Fundort. Für jedes Objekt muss die Fachfrau eine ganz eigene Behandlungsweise finden, um den Zerfall zu stoppen. Und oft kommt sie sich wie eine Detektivin, eine Puzzlerin, vor, wenn sie eine weitere Kiste voll Stoffitzelchen auf den Tisch bekommt. «Konservatoren brauchen sehr viel Fingerspitzengefühl und Vorstellungskraft», sagt sie denn auch.

Erst mit Hilfe der Fotografie erkannte man ein Gesicht auf dem Turiner Grabtuch. Ist es Jesus' Gesicht?


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Textiles Puzzle: Ausschnitt des Dionysos-Behangs aus dem 4. Jahrhundert, bevor Mechtild FluryLemberg ihn rekonstruierte.

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Risse werden mit hauchdünnen Seidenfäden geflickt, besonders brüchige Stellen mit unterstützendem Stoff unterlegt. Ziel sei es, die Sicherungsarbeiten reversibel auszuführen — jedes Stück soll jederzeit wieder in den Originalzustand gebracht werden können. Mit Schaudern erinnert sich die Textilkonservatorin an die 70er-Jahre, als einige Museen begannen, die kostbaren Stofffetzen auf Trägermaterial zu kleben odergarinPlastikfolieneinzuschweissen. «Durch die chemischen Prozesse sind damals viele einmalige Stücke unwiderbringlich zerstört worden», ärgert sie sich noch heute.

mit dem segen des damaligen papstes an die arbeit Bewahren? Zerstören? Zerstören, um zu bewahren? Dieser Diskussion hat sich Mechthild Flury-Lemberg immer wieder stellen müssen. So auch 2002, als sie, bereits pensioniert, nach Turin berufen wurde, um das Turiner Grabtuch zu konservieren. Die berühmteste, aber auch

umstrittenste Reliquie des Christentums zeigt das plastische Bild eines Gekreuzigten. Das Leinentuch habe den Leichnam Jesu bedeckt, nachdem dieser am Kreuz den Tod gefunden hat, sagen die einen. Es sei eine mittelalterliche Fälschung, die andern. Unbestritten ist: Nach einem Brand 1534 in der französischen Schlosskapelle von Chambéry hatten Nonnen die am Tuch entstandenen Brandlöcher mit Flicken bedeckt und das Grabtuch auf einen Futterstoff genäht. Die verbrannten Stellen unter den Flicken zerfielen im Laufe der Zeit zu Kohlenstaub. Dieser Kohlenstaub begann, den hellen Leinengrund des Grabtuchs zu verfärben und hätte das nur wenig dunklere Abbild zum Verschwinden gebracht. Deshalb entschloss die Turiner Grabtuchkommission nach zehnjährigem Hin und Her, die Flicken entfernen zu lassen. Diese Ehre fiel Mechthild Flury-Lemberg zu, selber langjähriges Mitglied der Turiner Grabtuchkommission. Papst Johannes Paul II. persönlich gab seinen

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Segen dazu. Zwei Wochen brauchte die Textilkonservatorin aus Bern, um mit einem Skalpell die 30 Flicken vom 437 Zentimeter langen und 111 Zentimeter breiten Tuch zu entfernen. Mit Hilfe eines kugelschreibergrossen Staubsaugers säuberte sie die Brandlöcher von Russresten. Fachleute und Gläubige aus aller Welt verfolgten gespannt die Arbeiten. Anschliessend kehrte das Tuch zurück in einen mit dem Edelgas Argon gefüllten Edelstahlsarkophag in einer Seitenkapelle des Turiner Doms.

menschen kamen auf sie zu und wollten ihre hände berühren «Es war eine sehr eigene Erfahrung, an einem solch emotional und religiös stark aufgeladenen Stück zu arbeiten», erinnert sich Mechthild Flury-Lemberg. Immer wieder seien Menschen auf sie zugekommen, die ihre Hände berühren wollten, überzeugt davon, dass sie das Grabtuch Jesu angefasst habe. — Hat sie das? Die bekennende Lutheranerin lächelt. «Lassen Sie es mich so formulie-

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Migros-Magazin | Nr. 13, 25. März 2013 |

Die Kutte des heiligen Antonius von Padua, der am 13. Januar 1230 starb: Bei der Öffnung des Grabes 1981 fand man dieses verrottete Häufchen (kleines Bild). Mechtild Flury-Lemberg und ihrem Team gelang es, daraus das Gewand grösstenteils zu rekonstruieren (grosses Bild).

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ren: Ich habe nichts gefunden, das dagegen spricht, dass es sich um das Grabtuch Christi handeln könnte.» Und sie zählt auf: Das Gewebe wie auch die Webart entspreche anderen Gewebeproben aus dem 1. Jahrhundert. Die Wasserfleckenmuster auf dem Leinen belegten, dass es mit einer für die Antike typischen Falttechnik zusammengelegt gewesen sei. Und schliesslich zeige das Bild alle Merkmale, die der gekreuzigte Jesus Christus nach den Beschreibungen in den Evangelien getragen habe. Die Wissenschaften werden weitere Mosaikstückchen ans Licht bringen, doch damit werde sich bestenfalls die Wahrscheinlichkeit der Authentizität erhöhen. «Einen Beweis werden wir nie erhalten», ist sich die Textilexpertin sicher. Dass sich die Kirche selbst bis heute nie zur Echtheit des Turiner Grabtuchs geäussert hat, nennt sie «nur vernünftig». Das Tuch sei ein Erinnerungsstück an Jesus, eine Reliquie. «Der Rest ist Glaube!» Text: Almut Berger Bilder: Marco Zanoni

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Nr. 13, 25. März 2013 | migros-magazin |

Mit Liftmusik nach oben

Der Schweizer Greg Manning hat es mit seinem Smooth-Jazz in die Top Ten der amerikanischen JazzCharts geschafft. Seine Melodien für das Schweizer Fernsehen sind noch erfolgreicher.

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eine Musik klingt entspannt und fröhlich, und genau diese Bezeichnungen treffen auch auf Greg Manning (47) selbst zu. So ist der in Los Angeles wohnhafte Schweizer auch nicht beleidigt, wenn man seinen Sound etwas despektierlich als Liftmusik bezeichnet. «Dass Smooth-Jazz oft als Liftmusik bezeichnet wird, liegt an den vielen ungenügenden Produktionen. Denen haftet dieses Stigma nicht zu Unrecht an», sagt er schmunzelnd. Dass sein eigener Sound nicht in diese Kategorie gehört, bestätigt das amerikanische Publikum: Mannings Single «Dance With You» landete Ende Januar auf Platz eins der Smooth Jazz Most Added Charts. Will heissen: Das Stück wurde von den US-Radios von allen Neuerscheinungen am meisten gespielt. Inzwischen ist der Titel in den Top Ten der Smooth-Jazz-Charts.

«smooth Jazz ist auch in amerika nur eine nische» Ein bemerkenswerter Erfolg für den Schweizer. Leben wie ein Popstar kann Manning davon jedoch nicht. Mit Smooth Jazz kann ein Künstler im Optimalfall gegen 100 000 Einheiten absetzen. Davon ist er trotz des aktuellen Erfolgs weit entfernt. Das Brot, um das Leben in Los Angeles für sich, Ehefrau Toshimi und Sohn Noah finanzieren zu können, verdient er sich als Komponist und Produzent, aber auch mit Studiojobs und Konzerten: «Smooth Jazz ist auch in Amerika nur eine Nische. Aber weil das Land riesig ist, ist auch die Nische riesig.» Dass er nun drauf und dran ist, sich in dieser Szene einen Namen zu schaffen, hätte er nie zu träumen gewagt.Schliesslich hat er bisher vor allem für andere

Greg Manning tritt nicht nur mit der eigenen Band The Jazzmatics auf, er ist auch ein begehrter Gastmusiker.

Stars gearbeitet. Seit vor zehn Jahren der renommierte Singer-Songwriter Jonathan Butler ihn entdeckt und gleich als Musical Director engagiert hat, arbeitet der Zürcher Keyboarder sich stetig nach oben. Mit Grössen wie Brian McKnight, Marc Antoine oder Richard Elliott war Manning auf Tournee, für Blues-Star Keb Mo hat er Songs geschrieben. Und mit seiner Band The Jazzmatics spielt er mit Cracks, die schon für Michael Jackson, Al Jarreau oder Herbie Hancock gearbeitet haben. In der Schweiz machte er zum ersten Mal auf sich aufmerksam, als er in den 90er-Jahren zusammen mit Marco Rima «Keep Cool» auf die Beine stellte, und sich das kleine Musical aus Zug innert kürzester Zeit zum Grosserfolg mauserte. Noch mehr Publikum erreichte Manning mit seiner Arbeit für das Schweizer Fernsehen. Als Kom-

Greg Manning mit Adoptivvater Toni Wachter, der lange Unterhaltungschef des Schweizer Fernsehens war.

ponist für Sendesignete («Swiss Award», «Viktors Spätprogramm») oder als musikalischer Leiter für Unterhaltungsshows wie «Kampf der Chöre» oder «MusicStar» ist sein Soul-Jazz einem Millionenpublikum geläufig. Manning macht keinen Hehl daraus, dass diese Arbeit seine Existenz als ProfiMusiker erst möglich macht. Ein Um-


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stand, der ihn schon negativ in die Schlagzeilen gebracht hat: Weil er Adoptivsohn des langjährigen Unterhaltungschefs des Schweizer Fernsehens, Toni Wachter, ist, wurde ihm vorgeworfen, sein Engagement beim SRF sei das Ergebnis von Vetternwirtschaft. Manning kennt diese Kritik: «Als mein Vater Redaktionsleiter ‹Show & Events> beim Schweizer Fernsehen war, gab es von der Direktion eine klare Regelung, dass Familienangehörige nur bei überdurchschnittlicher Qualifikation für das Unternehmen arbeiten dürfen. Ich wurde stärker geprüft als andere. Ausserdem erhielt ich auch Aufträge, als mein Vater längst pensioniert worden war.» Dieses neidische Denken sei typisch für die Schweiz, sagt Manning. Wütend macht ihn das nicht. Aber er findet es schade, dass man hierzulande oft das Negative sucht, statt sich über den Erfolg anderer mitzufreuen. Dass diese Haltung in Los Angeles anders ist, ist einer der Gründe, weshalb er nach

seinem Studium am Berklee College of Music in Boston vor zehn Jahren in die USA ausgewandert ist.

80 prozent arbeit und 20 prozent glück – die Formel für den erfolg Ein anderer ist, dass er als Musiker mehr Respekt erfährt als in der Schweiz: «Erst wenn man im Ausland Erfolg hat, wird man in der Schweiz respektiert. Das ist schade.» Dass er es mit seiner Single in die Hitparade geschafft hat, will er aber nicht als Revanche an jenen sehen, die sein Talent in Abrede stellen: «Musik ist für mich kein Wettkampf. Der Erfolg ist das Ergebnis von 80 Prozent Arbeit und 20 Prozent Glück. Ich habe für meinen Traum hart gearbeitet.» Das muss er nach wie vor. Statt seiner erfolgreichen Single ein Album nachzuschieben, greift der Musiker weiterhin für andere Stars in die Tasten. Soeben ist er aus Manila zurückgekehrt, wo er mit der US-Saxofonistin Mindi Abair aufgetreten ist. Und im April spielt er mit

Grammy-Gewinnerin Jody Watley in Japan. Daneben arbeitet er an einem Projekt im Bereich R&B und Hip Hop und promotet seine Musik. Eine Plattenfirma hat Manning nicht, er macht alles selbst. Sieht er seinen entspannten Jazz als Kontrast zur hektischer werdenden Welt? «Durchaus. Meine Musik ist auch deshalb beliebt, weil sie auf Menschen im Alltagsstress einen positiven Einfluss ausübt.» Manning hält kurz inne. Dann fügt er lachend an: «Es ist wohl doch Liftmusik.» Text: Lukas Rüttimann Bild: Serge Hoeltschi

www.migrosmagazin.ch

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porträt | 27

Neben seinen eigenen Stücken schreibt Greg Manning auch für andere Musiker. Derzeit arbeitet er an einem R&B- und Hip-Hop-Projekt – assistiert von Hund Ollie.


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Peter Maurer, welches sind neben den Kriegsgebieten Mali und Syrien derzeit die dringendsten Brandherde, die Sie beschäftigen?

Die schlimmsten humanitären Krisen sind nicht unbedingt jene, über die in den Medien prominent berichtet wird. Wenn das Kriterium die Zahl der Menschen ist, die Hilfe brauchen, um zu überleben, sind unsere wichtigsten Operationen im Osten von Kongo, in Somalia, im Jemen, in Afghanistan, im Irak und im Sahel. Am meisten Aufmerksamkeit erhalten derzeit aber Syrien und vielleicht noch Mali und Afghanistan.

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Nr. 13, 25. März 2013 | Migros-Magazin |

IKRK-Präsident Peter Maurer ist nur selten in seinem Genfer Büro anzutreffen. Meist ist er unterwegs in Krisengebieten, wo nötig verhandelt er persönlich mit den involvierten Machthabern.

Ärgert Sie das?

Nein. Aber eine unserer Schwierigkeiten ist es, eine sinnvolle finanzielle Balance zu finden. Natürlich ist es leichter, Geld für Hilfsmissionen in Gebieten zu bekommen, die in den Medien sind. Umso wichtiger ist es, nicht nur Mittel zu erhalten, die für einen spezifischen Konflikt bestimmt sind, sondern auch solche, bei denen wir selbst über die Verwendung entscheiden können.

Wie gross ist der Anteil von solchen frei verfügbaren Mitteln?

Es sind etwas über 40 Prozent, das ist einer der höchsten Anteile unter den humanitären Organisationen. Aber auch wir bekommen zu spüren, dass Geber mehr und mehr Gelder spezifischen Projekten zuweisen. Hintergrund ist unter anderem der zunehmende Rechtfertigungsdruck, Steuergelder sinnvoll zu verwenden. Und das ist ja auch richtig. Sind die Mittel während der grossen Finanzkrise weniger grosszügig geflossen als sonst?

Bis jetzt haben wir noch keine substanziellen Schwierigkeiten, unser Budget zu decken. Aber wir müssen heute sehr viel genauer rechtfertigen, weshalb wir wo Geld einsetzen, müssen beweisen, dass wir damit auch etwas bewirken. Und 60 Prozent unseres Geldes kommt von den Mitgliedsländern der EU, jener Region, die am stärksten von der Krise getroffen worden ist. Wir machen uns Sorgen, dass sich das noch bemerkbar machen wird. Umso wichtiger ist es, dass wir so effizient wie möglich aufgestellt sind. An welchen Einsatzorten haben Sie relativ guten Zugang, wo werden Ihnen Hindernisse in den Weg gelegt?

Der sichere Zugang zu Einsatzgebieten ist ein tägliches Problem. Wir können nicht einfach die weisse Fahne mit dem roten Kreuz schwingen, und man lässt uns durch. Die Hindernisse sind immer andere, aber es gibt fast überall welche.

«Ich empfinde mich nicht als Sisyphus»

Für das IKRK hört die Arbeit nie auf. Endet irgendwo eine Krise, bricht woanders die nächste aus. Der neue Präsident, Peter Maurer, über vergessene Konflikte, knappere Finanzen und die Verschweizerung seiner ausländischen Mitarbeiter.


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Manchmal muss man dann halt mit dem Präsidenten oder mindestens dem Aussenminister reden, in Syrien und Mali war das beispielsweise so. Meistens werden dabei von den Mitarbeitern vorbereitete Entscheide diskutiert und so auf höchster Ebene abgesegnet. Es sind auch Gelegenheiten, wo man versuchen kann, neue Impulse zu geben, das Spielfeld neu zu definieren. Ich erkläre dann, dass wir bis jetzt A, B und C gemacht haben, aber eigentlich bräuchte es nun noch D. Wie bereitet man sich auf ein Gespräch mit ei­ nem Mann wie Syriens Präsidenten Assad vor?

Eigentlich nicht anders als auf andere Gespräche. Man schaut, was bisher diskutiert wurde, welches die heiklen Punkte sind, bereitet die Themen sehr genau vor, ebenso wie die Punkte und Argumente, die man anbringen will. Gibt es da nicht manchmal auch schwierige Begegnungen?

Ab und zu erlebt man positive Überraschungen. Diese Leute entsprechen nicht unbedingt dem Bild, das von ihnen in den Medien vermittelt wird. Ich hatte bisher kaum je eine unangenehme Begegnung. Das wichtigste ist ein Minimum an Empathie. Man kommt nicht darum herum zu versuchen zu verstehen, in was für einer Situation sich der andere befindet. Wir haben ja keine machtpolitischen Mittel, wir können einzig argumentieren. Dann sind Sie nun als IKRK­Präsident noch mehr auf Reisen als zuvor als Diplomat?

ehemaliger Diplomat und Uno-Botschafter

Da sind zum Beispiel Länder, die nicht möchten, dass wir in bestimmten Regionen aktiv sind, obwohl wir dort gerne helfen würden. Zu Regionen im Süden des Sudans etwa haben wir seit Jahren keinen Zugang. Dort kommt es praktisch täglich zu bewaffneten Auseinandersetzungen, und das Regime will keine ausländischen Zeugen. In Syrien wiederum wollen das Regime und die Opposition, dass wir helfen. Aber die grossflächigen kriegerischen Auseinandersetzungen machen es schwierig. Sie versuchen ja immer, mit allen Akteuren eines Konflikts zu sprechen, insbesondere auch mit den Machthabern.

Richtig, und manchmal gibt es Konflikte mit enorm vielen Akteuren, die alle berücksichtigt werden müssen. Wir gehen dabei sehr schweizerisch vor, von unten

Peter Maurer (56) ist seit Sommer 2012 Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK). Vom Hauptsitz in Genf aus führt er 13 000 Mitarbeitende in aller Welt. Der Historiker hat 25 Jahre als Diplomat beim Bund gearbeitet, von 2006 bis 2010 war er Uno-Botschafter der Schweiz in New York und danach Staatssekretär im Aussenministerium. Maurer ist verheiratet, hat zwei Töchter im Alter von 12 und 17 Jahren und lebt in Bern und Genf – wenn er nicht gerade auf Reisen ist.

Ich war schon zuvor viel unterwegs, aber jetzt ist es tatsächlich noch mehr. Zu den Aufgaben, die ich als IKRK-Präsident ohnehin habe, kommt hinzu, dass ich neu im Amt bin und die wichtigsten Operationen kennenlernen will. Sie sind von Ihrer Zeit an der Uno politisch gut vernetzt. Wie weit ist Ihnen das nun fürs IKRK nützlich?

nach oben. Verhandlungen fangen immer vor Ort an, in Verantwortung der Delegationschefs. Erst wenn man so nicht mehr weiterkommt, geht es eine Ebene höher, am Ende bis zu mir.

Davon kann ich sehr stark profitieren. Was auch daran liegt, dass ich während meiner Diplomatenzeit nahe an den Bereichen gearbeitet habe, die nun auch für das IKRK relevant sind. Ich habe mich während rund 15 Jahren mit Friedenssicherung, Menschenrechten, humanitärer Politik und Migration beschäftigt, in Südafrika, Bern und New York.

In welchen Situationen kommen Sie selbst zum Einsatz?

Was hat Sie gereizt, nach 25 Jahren beim Bund zum IKRK zu wechseln?

Wenn Länder oder Gruppen so strukturiert sind, dass praktisch nur der Chef eine Situation deblockieren kann.

Ich bin angefragt worden, ob ich Interesse hätte, das läuft immer so beim IKRK. Gewechselt habe ich nicht etwa,


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Nr. 13, 25. März 2013 | Migros-Magazin |

«Humanitäre Arbeit ist immer nur Pflästerlipolitik. Man versucht, Schlimmeres zu verhindern.» herde auftauchen. Ein Stück weit ist es Sisyphus­Arbeit, nicht?

So würde ich es nicht formulieren, ich empfinde mich nicht als Sisyphus. Aber man kann mit humanitärer Arbeit keine Konflikte lösen, und das muss man akzeptieren. Nehmen wir Syrien, dort würden wir gerne mehr machen und set­ zen uns dafür auch ein. Aber all das wird den Konflikt nicht beenden, das muss politisch oder militärisch geschehen. Es ist ja sogar so, dass Sie nicht einmal Ihre Haltung zum Ausdruck bringen dürfen.

weil ich vom Diplomatenleben frustriert gewesen wäre, ich fand schlicht das Angebot attraktiv. Beim IKRK kann ich sehr viel unmittelbarer etwas Positives bewirken. Als Diplomat sitzt man immer wieder in Gremien, bei denen nicht viel herauskommt — dabei habe ich mich nie sehr wohlgefühlt. Und während ich bis­ her eher Generalist war, liegt der Fokus nun auf einem Bereich, bei dem ich in die Tiefe gehen kann. Das erhöht die Rele­ vanz der Arbeit. Und ganz ehrlich: Es ist auch einfach attraktiv, mal der oberste Chef zu sein. Gibt es auch Nachteile im neuen Job?

Man muss sich bewusst sein, wo die Grenzen der humanitären Arbeit liegen. Man arbeitet nie an der Wurzel eines Problems. Es ist letztlich immer nur Pflästerlipolitik. Man versucht, Schlim­ meres zu verhindern, Menschen zu schützen — und kann dabei auch direkt und konkret helfen. Aber es hat demnach auch Frustrations­ potenzial, weil ja immer wieder neue Krisen­

Man müsse akzeptieren, dass man mit humanitärer Arbeit keine Konflikte löse, sagt Peter Maurer.

So ist es. Wir sind neutral, unabhängig, und unparteiisch — wir müssen also im­ mer aufpassen, dass wir unsere Arbeit nicht dadurch gefährden, dass wir poli­ tisch Stellung nehmen oder nicht alle Seiten einbeziehen. Ansonsten gehen Türen zu, und wir gefährden das Leben unserer Delegierten. Das IKRK wurde in der Schweiz gegründet, ist heute aber sehr international orientiert. Wie viel Schweiz steckt noch im Roten Kreuz?

Wenn man nur auf die Nationalität der Mitarbeiter schaut, wird das IKRK fast jeden Tag ein bisschen weniger schwei­ zerisch. Heute sind es vielleicht noch 35 Prozent Schweizer. Aber von der Kultur her bleibt die Organisation sehr schweizerisch. Die Operationsprinzi­ pien «neutral», «unabhängig» und «unparteiisch» sind stark in unserer politischen Tradition verwurzelt. Dazu kommen die Dezentralisierung und das Prinzip, von unten nach oben zu funktio­ nieren. Bei der Uno staunt man, wie viel Kompetenzen wir unseren Leuten im Feld geben. Diese Kultur überträgt sich auch auf die Ausländer im IKRK, die werden sozusagen eingeschweizert.

Es gibt Kreise, die sprechen relativ verächtlich von einer «Hilfswerkindustrie» – Organisa­ tionen also, die gut davon leben, dass es Leuten auf der Welt schlecht geht, statt Hilfe

zur Selbsthilfe zu bieten. Was halten Sie von dieser Kritik?

Ich habe Mühe damit. Mir scheint auch, sie komme primär aus jenen politischen Kreisen, die lieber gar keine Entwick­ lungshilfegelder in den Staatsbudgets hätten. Das IKRK kriegt solche Vorwür­ fe nicht oft zu hören. Man anerkennt, dass wir versuchen,eine solide Bedürfnis­ analyse zu machen. Aber natürlich ist es wichtig, dass sich ein humanitärer Akteur wieder rechtzeitig zurückzieht, damit man Eigeninitiative nicht ab­ würgt; diesen Moment zu erwischen, ist nicht ganz einfach. Wir versuchen im­ mer zu schauen, dass die lokalen Haupt­ träger eines Projekts dieses irgendwann selbständig weiterführen können. Zum Beispiel?

Wir hatten ein grosses Orthopädie­ programm in Afghanistan, mit dem wir Prothesen für Kriegsversehrte herge­ stellt haben, das konnte dort niemand. Wir zogen das Programm hoch mit meh­ reren Zentren über das ganze Land ver­ teilt; heute werden diese praktisch zu 100 Prozent von früheren Patienten geleitet und betrieben. Wir bieten noch ein bisschen Hilfe im Management an. Ist es nicht schwierig, jeden Tag und immer wieder mit so viel Leid und Elend konfrontiert zu werden?

Ich bin tatsächlich viel stärker direkt mit Leid konfrontiert. So erlebe ich die Zu­ stände in einem malischen Gefängnis oder in einer mobilen Klinik in Syrien, die ich als Diplomat vorher nie gesehen habe. Und selbstverständlich bewegt und erschüttert mich das. Aber aus der direkten Konfrontation entsteht eine ganz andere Form von Motivation zu helfen. Sie ermuntert eher, als sie frust­ riert. Und ich bin in der schönen Lage, tatsächlich etwas tun zu können. Text: Ralf Kaminski, Nathalie Bursac´ Bilder: François Wavre

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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 13, 25. März 2013 |

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KOlUMNE | 33

DER hAUSMANN

Heilsame Töffrennen

Bänz Friedli ist und bleibt eine wandelnde Jukebox.

Väter! Mütter! Ich danke euch. Beschwichtigend wars zu hören, dass ich nicht der Einzige bin, der nervt. Freund Bono singt seinen Liebsten bei jeder unmöglichen Gelegenheit «Irgendeinisch fingt ds Glück eim» vor. Fränzi zitiert beim Aufräumen Polo Hofer: «Stüehl ewägg …!» Und Manfred, dessen Kinder schon erwachsen sind und folglich schon länger einen Vater erdulden, der sich als wandelnde Jukebox gebärdet, versicherte mir gar: «Sie haben mich trotzdem immer noch gern.» Wohlan denn, ich werde weiter Songzitate speien. Dreimal dürfen Sie raten, was ich sang, als in Zypern kein Geld mehr aus den Bankomaten kam! Züri West, natürlich: «Solang no Chöle usechöme, we me ds Chärtli inelaht …» Und just diese Woche hat der unvergleichliche Stille Has mir mit «Böses Alter» ein neues Lied zu einem Phänomen geschenkt, zu dem mir bisher die passende Zeile fehlte: «Sturi alti Manne — ghöre schlächt, hei drum gäng rächt.» Ist nämlich ein Umschlag mit Schreibmaschine beschriftet, weiss ich, ehe ich ihn öffne: Ich habe einen älteren Herrn verärgert. Mit denjenigen Senioren, die ihre Leserbriefe noch in die Maschine hacken, ist nicht zu spassen. Sie schimpfen mich einen «idiotischen Feministen» und «Drecklinken», wobei sie beim K so rabiat auf die Tastatur hämmern, dass es ein Loch ins Papier gibt. Als ich hier unlängst schrieb, die Welt würde wegen der digitalen Medien nicht

sich herausstellte: Der Kleine schaute sich dort Sonntag für Sonntag Töffrennen am TV an.

«iPad und Pixibüechli, alles mit Mass.»

untergehen, waren sie wieder in Rage: die alten Männer, die gern finden, unsere Jugend sei am Verdummen. Aber auch Jüngeren ist bang ob der angeblichen «digitalen Demenz». Patric, eben Vater geworden, hatte sich vorgenommen, seinem Sohn kein elektronisches Gerät in die Finger zu geben, bis der mindestens vier sei. «Und jetzt schreibst du so etwas, Bänz?» Aber man kann einem Kind doch die Welt, in der es lebt, nicht vorenthalten! Sonst ergehts einem wie einst dem Pfarrer bei uns im Dorf, der seine Kinder ohne Fernseher aufwachsen lassen wollte. Sein Jüngster ging sonntagnachmittags stets zur benachbarten Metzgerfamilie «spielen». Bis

Ich finde, man müsse ein Kind nicht wattieren, verschonen, sondern es an die Welt heranführen. Und das Schöne ist ja: Alsbald führen sie, die Kinder, einen an die heutige Welt heran. Man bleibt à jour. (Und ich hab dank Anna Luna und Hans nun endlich eine Eishockey-App, um live mit meinen Langnau Tigers fiebern zu können.) Ja, Sakrament, ist es denn so schwierig? Den Kindern Bücher und Smartphones in die Finger zu geben, das eine zu tun und das andere nicht zu lassen? Zeichnen und Gamen, iPad und Pixibüechli, alles mit Mass. Und geht es nicht bei allem schlicht darum, ein Kind nicht alleinzulassen, nicht mit «Räuber Hotzenplotz» und nicht mit einem gefürchigen Computerspiel, nicht mit seinen Sorgen, nicht mit seinen Freuden? Mir missfällt Panikmache. «Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.» So schimpfte schon Aristoteles, und das ist immerhin 2350 Jahre her. Und wer sagt, dass nicht schon im alten Griechenland umgekehrt auch Eltern ihren Kindern auf den Geist gingen, mit Songzitaten und so? Er ist übrigens gut geraten, unser Pfarrerssohn. Trotz der Töffrennen. Oder vielleicht sogar ihretwegen.

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NEUES AUS DER MIGROS

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Nr. 13, 25. März 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Kämpfte für das Wachstum der Migros und setzte sich dabei auch für kulturelle und ökologische Anliegen ein: Konrad Pfeiffer im Jahr 1987.

Hotelplan-Online-Buchungen: Kuba vor USA Seit einem halben Jahr ist die neue Hotelplan-Website online. Inzwischen zeigen sich klare Trends: Die Nutzer der Site buchen individueller als die Kunden der Reisebüros, sie wählen seltener fertige Arrangements, kombinieren stattdessen selber Flüge und Hotels. Zudem sind sie kurzentschlossen: 37,5 Prozent der WebsiteNutzer buchen ihre Ferien 30 bis 60 Tage vor Abflug, 3,5 Prozent sogar weniger als zwei Wochen vor Reisebeginn. Die fünf beliebtesten Reiseziele der Website-Nutzer sind für den Sommer 2013 Mallorca, der Europa-Park in Rust, Kreta, Antalya in der Türkei und Berlin. Bei den Destinationen gibt es

teils überraschende Vorlieben: So reisen mehr Passagiere nach Kuba als in die USA. «Das hat aber kaum etwas mit dem politischen Tauwetter in Kuba zu tun», sagt Prisca Huguenindit-Lenoir, Mediensprecherin von Hotelplan. «Viele Schweizer machen in Kuba klassische Badeferien, die sich online sehr leicht organisieren lassen. Die USA werden dagegen intensiver bereist, man unternimmt lange Autofahrten, besucht Nationalparks.» Darum lassen sich viele Schweizer vor USA-Ferien lieber in einer HotelplanFiliale beraten, statt online zu buchen. Text: Michael West

www.hotelplan.ch

Die Trenddestination Kuba wird auf der Hotelplan-Website sehr gut gebucht. Ein Ausflug nach Havanna gehört dazu.


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AKTUELL

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 13, 25. März 2013 |

NEUES AUS DER MIGROS | 35

Den Ideen Duttis verpflichtet

Konrad Pfeiffer, langjähriger Geschäftsleiter der Migros-Genossenschaft Aargau/Solothurn, ist am 8. März verstorben. In einem Abschiedsbrief würdigt ihn der frühere Migros-Chef Jules Kyburz.

«

Wir sind 1952 beide in die Migros eingetreten, und wir arbeiteten noch zehn Jahre unter Gottlieb Duttweiler, unserem verehrten Dutti. Zu dessen 125. Geburtstag wurde — fast genau an Deinem Todestag — eine Dutti-Briefmarke herausgegeben, so als wäre es zu Deinem Abschied. Mit viel Einsatz und Engagement für die Idee der Migros kämpften wir um Umsatz, Kosten, Frische und Marktanteile. Wir wurden beide Geschäftsleiter einer Genossenschaft, Du im Aargau und ich in Bern. Während vieler Jahre arbeiteten wir freundschaftlich zusammen mit dem einen Ziel, unseren Kunden zu dienen, frei nach Dutti: ‹Grosswerden muss in der Demokratie abverdient werden. Wir müssen wachsender materieller Macht stets

noch grössere soziale und kulturelle Leistungen zur Seite stellen.› Keiner, lieber Koni, hat dem so nachgelebt wie Du. Du warst immer dabei, wenn es um ökologische und kulturelle Anliegen ging, sei es bei der MigrosSano oder dem praktischen Vorbild der naturnahen Umgebungsgestaltung beim Neubau im Wynenfeld. Dein Wille zur Leistung und Deine Durchsetzungskraft führten auch im Sport zu Spitzenleistungen, Cupsieg und Schweizer Meister im Handball lassen grüssen, Teamgeist und Fairplay zeichneten Dich aus. Lieber Koni, Du hast Dich mit der Idee Migros identifiziert, ich schätzte Deine Zuverlässigkeit, Deine Loyalität und Deine spürbare Menschlichkeit. Ich werde Dich vermissen.

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Jules Kyburz

Freunde und Migros-Weggefährten: Jules Kyburz (links) und Konrad Pfeiffer im Jahr 2006.

Konrad Pfeiffer: 36 Jahre im Dienst der Migros

Der 1926 geborene Konrad Pfeiffer war ursprünglich Ingenieur Agronom ETH und einst Mitglied der Handball-Nationalmannschaft. Er arbeitete von 1952 bis zu seinem ruhestand im Jahr 1988 für die Migros. Während 21 Jahren war er Geschäftsleiter der Migros Aargau/ Solothurn. In seiner Amtszeit stieg der Umsatz dieser Genossenschaft von rund 222 auf über 900 Millionen Franken. Die Umwelt lag Pfeiffer am Herzen, und er trug wesentlich zum Aufbau von M-Sano bei. Dieses 1974 gestartete Programm war ein Pionierprojekt: Als noch niemand von Nachhaltigkeit redete, förderte die Migros bereits die möglichst natürliche Produktion von Lebensmitteln.

Bilder: ruedi Keller, reinicke/Laif/Keystone, Peter Widmer/Aargauer zeitung

PREISBAROMETER In der Migros schlagen die Preise für einzelne Babynahrungsartikel des Herstellers Nestlé auf. Der Grund dafür sind gestiegene rohstoffpreise, zum Beispiel teureres Milchpulver. zudem kommt es zu Preisaufschlägen bei einzelnen Varianten von Pistazien, Mandeln, Trockenfrüchten, Trockenpilzen, zwei Olivenölsowie acht Balsamicosorten. Die Gründe sind höhere Produktionskosten sowie gestiegene Weltmarktpreise. Einige Preisbeispiele: Artikel Preis alt* Nestlé Beba HA 2, 750 g 22.90 Nestlé Beba Junior 12+, 700 g 17.60 Nestlé Baby Cereals Vollkorn mit Früchten, 250 g 6.20 M-Classic Mandeln geschält, 200 g 3.40 M-Classic Sultaninen, 300 g 1.45 Champignons de Paris, gefriergetrocknet, 15 g 1.65 Morcheln getrocknet, 40 g 17.80 Don Pablo Olivenöl, 1 l 10.80 Ponti Aceto Balsamico, 250 ml 6.10 Party Pistazien, 500 g 6.10 Sun Queen Pistazien, 175 g 4.10

Preis neu* 23.80 18.50 6.50 3.60 1.65 1.75 19.80 11.80 6.20 6.90 4.40

in % 3,9 5,1 4,8 5,9 13,8 6,1 11,2 9,3 1,6 13,1 7,3

*in Franken


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Nr. 13, 25. März 2013 | Migros-Magazin |

r h besse , est noc ) s Osterf Peter Felix (48 a d it m r ) Da te 16 a ( V a c n Lu , habe ), Sohn er gelingt line (43 die Mitarbeit e v E r e Mutt na (9) . hter An gefragt und Toc igros um Rat M r e d

Genussvolle frohe Ostern

Das Festtagsmenü bringt alle Lieben gemeinsam an den Tisch. Passend zu den ersten Frühlingssonnenstrahlen geniesst Familie Felix ein leichtes Menü.

U

nd ist die Familie noch so klein, an Feiertagen kann es ganz schön schwer sein, mit dem Festtagsmenü alle glücklich zu machen. Das kennt Eveline Felix nur zu gut. Aber mit zartem Kalbfleisch von der Fleischtheke und frischem Fisch schafft sie es, dass am Ostertisch keiner ein langes Gesicht macht. Beim Apéro greift Eveline zur fertigen Champagner-Trüffel-Terrine. Auf geröstetem Brot, bestreut mit etwas Pfeffer, gehackten Nüssen und Kresse wird daraus eine kleine Delikatesse. Als Vorspeise gibt es Lachsfilet auf Spargelsalat. Das ist leicht und schnell zubereitet. Viele scheuen sich vor grossen Braten. Völlig zu Unrecht, denn das meiste erledigt sich von selbst im Ofen. Auch

Bio Krausnudeln, 500 g, Fr. 2.10

die Kruste ist keine Hexerei. Eveline weiss, worauf es bei einem Braten ankommt: Er sollte nicht sofort aufgeschnitten werden, wenn er aus dem Ofen kommt. Sonst würde der kostbare Fleischsaft verloren gehen. Also muss Vater Peter noch warten, bis er sich mit dem grossen Messer an die Arbeit machen darf. Für die Fleischmuffel unter den Gästen gibt es eine ganze Forelle — knusprig in der Pfanne gebraten. Beim Nachtisch können auch die Kinder helfen: Sie schneiden die Erdbeeren, die zu den Osterchüechli gereicht werden. Das Schichten von Früchten, Sablés und Mascarpone-Creme ist ganz nach Annas Geschmack. Sie freut sich auch, wenn das trendige Dessert im Glas allen schmeckt. Feine Ostern!

Kartoffeln Patatli, Israel, per kg, aktueller Tagespreis

Auf den saftigen Kalbskotelettbraten mit Pistazienkruste freuen sich schon alle. Papa Peter Felix schneidet das gute Stück an.

Karotten, Schweiz, per kg, aktueller Tagespreis

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Migros-Magazin | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

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Projektleitung und Texte: Jacqueline Vinzelberg, Claudia Schmidt; Bilder: Markus Bertschi, Claudia Linsi; Styling: Mirjam Kaeser, Petra Schlaefle; Hair & Make-up: Vikon Bassil

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Bio Italienisches Olivenöl, 500 ml, Fr. 8.10

Safranfäden, 350 mg, Fr. 4.–

Sélection Fleur de sel, 75 g, Fr. 6.60

Sélection Moscato, 75 cl, Fr. 6.90


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NR. 13, 25. MÄRZ 2013 | Migros-Magazin |

Lachswürfel auf Spargelsalat ZUTATEN 500 g weisse Spargeln, 500 g grüne Spargeln, Salz, ½ Zwiebel, 6 EL Olivenöl, 2 EL Zitronensaft, 1 EL Kräuteressig, Pfeffer, 200 g Lachsfilet ohne Haut, 1 EL Erdnussöl, 8 Blatt Kopfsalat, ½ Bund Dill

Vorspeise für 4 Personen Zubereitungszeit ca. 45 Minuten

ZUBEREITUNG 1. Weisse Spargeln vom Köpfchen weg, grüne Spargeln im unteren Drittel schälen. Enden frisch anschneiden. Weisse und grüne Spargeln in reichlich Salzwasser separat bissfest kochen. In kaltem Wasser abschrecken und abtropfen lassen. In mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebel fein hacken. Mit Olivenöl, Zitronensaft und Essig zu einer Salatsauce mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 2. Lachs in mundgerechte Würfel schneiden. Mit Salz und Pfeffer gleichmässig würzen. Im Erdnussöl rundum anbraten. Mit den Spargeln auf dem Kopfsalat anrichten. Mit der Salatsauce beträufeln und mit Dill garnieren. Rezepte

Champagner-Trüffel-Terrine auf getoasteten, mit etwas Nussöl beträufelten Bürlischeiben, serviert mit Nüssen, Pfeffer und Kresse.

Lachsfilet mit/ohne Haut, Zucht aus Norwegen, per 100 g, aktueller Tagespreis

Spargeln grün, Mexiko/ USA/Spanien, Bund à 1 kg, aktueller Tagespreis

Sélection Terrine au champagne truffée, per 100 g, Fr. 6.90

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4-Tage Fr 29.03.–Mo 01.04. Do 25.04.–So 28.04. Mo 01.04.–Do 04.04.**So 28.04.–Mi 01.05. Do 04.04.–So 07.04.* So 05.05.–Mi 08.05. Do 11.04.–So 14.04. Do 09.05.–So 12.05. Mo 15.04.–Do 18.04. Fr 17.05.–Mo 20.05 Do 18.04.–So 21.04.

2. TAG: AALSMEER – AMSTERDAM (Fakultativer Ausflug) Kurze Fahrt nach Aalsmeer zum Besuch der grössten Blumenbörse der Welt, wo täglich mehr als 10 Millionen Blumen verkauft werden. Weiterreise in die Hauptstadt Amsterdam. Nutzen Sie die Freizeit dazu das „Venedig des Nordens“ bei einer Grachten5-Tage rundfahrt (fakultativ) kennenzulernen. Abstecher So 07.04.–Do 11.04. Mo 29.04.–Fr 03.05. ins romantische Fischerstädtchen Volendam. Di 09.04.–Sa 13.04. Mi 01.05.–So 05.05. So 14.04.–Do 18.04. So 05.05.–Do 09.05. 3. TAG: ALKMAAR – FRIESLAND So 21.04.–Do 25.04. Mo 13.05.–Fr 17.05. (NUR 5-TAGE-REISE) Di 23.04.–Sa 27.04. So 19.05.–Do 23.05.* Ausflug ins geschichtsträchtige Alkmaar, Sa 27.04.–Mi 01.05. Mo 20.05.–Fr 24.05.** dessen berühmter Käsemarkt seit 500 Jahren jeden Freitag stattfindet. Entlang der EUROBUS PLUS Dünen geht es zum imposanten, 30 km langen Abschlussdeich, der die Waddenzee • Schnellbucher profitieren: 8% Rabatt auf vom Ijsselmeer trennt. Auf der anderen Seite Katalogpreis des Deichs erreichen Sie Friesland. Nutzen INBEGRIFFEN Sie den Aufenthalt im „Grünen Venedig“ Giethoorn zu einer romantischen Bootsfahrt • Fahrt im Deluxe-Bus durch die schmalen, idyllischen Dorfkanäle. • Unterkunft im Erstklasshotel, Basis Doppelzimmer 3. ODER 4. TAG: KEUKENHOF – • HP (Nachtessen/Frühstücksbuffet) ROTTERDAM • Eintritt Keukenhof Besuch in der grössten Freilicht-Blumenschau • Hafenrundfahrt Rotterdam der Welt, im Keukenhof. Millionen von Tulpenzwiebeln werden jedes Jahr gepflanzt, welche PREIS PRO PERSON IN CHF von März bis Mai blühen. Das verträumte Katalogpreis 4 Tage 755.– Fayence-Städtchen Delft hat seinen ursprüngFür Schnellbucher 675.– lichen Charakter mit seerosenbedeckten ** Superspartermin - 80.– Grachten bis heute bewahrt. Während einer * Spartermin - 50.– Schiffsrundfahrt in der Metropole Rotterdam beEinzelzimmerzuschlag 150.– staunen Sie das Treiben im weltgrössten Hafen, Aufpreis Zimmer Meersicht 60.– der sich über 30 km bis zur Nordsee hinzieht. Katalogpreis 5 Tage 920.– 4 ODER 5. TAG: DEN HAAG – SCHWEIZ Für Schnellbucher 845.– Rückreise in die Schweiz. ** Superspartermin - 80.– * Spartermin - 50.– HOTEL Einzelzimmerzuschlag 195.– ****Erstklasshotel NH Atlantic (offiz. Aufpreis Zimmer Meersicht 80.– Landeskategorie) an der Nordsee in Den Ausflug Amsterdam (fakultativ) 60.– Haag/Kijkduin.

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NR. 13, 25. MÄRZ 2013 | Migros-Magazin |

Luca und Anna sind ausser Rand und Band: Blödeleien mit Ostereiern.

Hauptgericht für 4 oder Vorspeise für 8 Personen Zubereitungszeit ca. 20 Minuten

Ganze Forelle mit Kapern ZUTATEN ½ Zwiebel, 60 g Kapern, 50 g Paniermehl, Salz, Pfeffer, 4 ganze, küchenfertige Forellen, 80 g Butter, ½ Bund Kräuter, z.B. Petersilie und Schnittlauch ZUBEREITUNG 1. Zwiebel hacken. Mit den Kapern und dem Paniermehl mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. 2. Forellen kalt abspülen und mit Haushaltspapier trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer grosszügig würzen. Etwa die Hälfte der Paniermehlmischung in die Fischbäuche füllen. Forellen in Butter bei schwacher Hitze knusprig braten. Restliche Paniermehlmischung beigeben und kurz mitbraten. Mit gehackten Kräutern servieren. Für eine Vorspeise Forellen filetieren und je 2 Filets pro Person servieren. TIPP Dazu passt Wildreis.

Condy Kapern, 65 g, Fr. 1.80

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Mister Rice Wild Rice Mix, 1 kg, Fr. 4.50

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Migros-Magazin | Nr. 13, 25. März 2013 |

Hauptgericht für 4 Personen zubereitungszeit ca. 20 Minuten + 45–60 Minuten garen

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Kalbskotelettbraten mit Pistazienkruste und Safranbutter ZUTATEN 1,5 kg Kalbskotelett am Stück (beim Metzger vorbestellen), Pfeffer, 2 EL Olivenöl, 2 EL flüssiger Honig, 2 EL milder Senf, 50 g gehackte Pistazien, 50 g Paniermehl, 2 Knoblauchzehen, 1 Eiweiss, Salz Safranbuttter: 1 EL warmes Wasser, 2 Prisen Safranfäden, 100 g Fleur de sel Butter, weich ZUBEREITUNG 1. Für die Safranbutter Wasser mit Safran mischen und kurz ziehen lassen. Mit Butter mischen. Kühl stellen. 2. Backofen auf 120 °C vorheizen. Fleisch pfeffern und mit Öl bestreichen. rundum bei grosser Hitze 8 Minuten anbraten. Mit Honig und Senf bestreichen. Pistazien und Paniermehl mischen. Knoblauch dazupressen. Mit Eiweiss gut mischen. Salzen. Auf die Oberseite des Bratens verteilen, andrücken. 45–60 Minuten garen, bis es eine Kerntemperatur von 58 °C hat. Vor dem Tranchieren circa 5 Minuten ruhen lassen. Mit der Safranbutter servieren. TIPP Dazu passen Teigwaren.

Rolf Rudolf, Spezialist Fleisch und Fisch, Migros MParc Dreispitz

eXperten-tipp Ein ganzer Kalbskotelettbraten lohnt sich nur für grosse Familien. Solch grosse Fleischstücke bestellen Sie am besten an der Fleischtheke vor. Wer lediglich zu zweit ist, brät die Koteletten in der Bratpfanne vor und gart sie dann mit der Kruste im Ofen bei niedriger Temperatur (120 °C) in 15 Minuten fertig. Aus übrigen Knochen lässt sich zudem eine Fleischbouillon kochen.

Sinnvoll schenken In so manchem Osternestli finden sich neben Eili und Schoggihasen oftmals Geldgeschenke. Viel lustiger kommen die Oster-Geschenkkarten mit den Schoggihasen daher. Die Karten lassen sich mit einem Geldbetrag Ihrer Wahl aufladen. Informationen zu den Migros-Geschenkkarten finden Sie unter: migros.ch/geschenkkarte

Peterli gekraust, Italien, pro Beutel, aktueller Tagespreis

Bio Zitronen, Italien/Spanien, Netz à 3 Stück, Fr. 1.70

TerraSuisse Kalbskotelett, per 100 g, aktueller Tagespreis

Sun Queen Pistazien, 175 g, Fr. 4.40


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Nr. 13, 25. März 2013 | Migros-Magazin |

Familie Felix sagt Adieu

Die Kunden der Migros und die Leser des Migros-Magazins hatten Familie Felix von Anfang an in ihr Herz geschlossen: Luca (16), Peter (48), Anna (9) und Eveline (43).

Die Migros war Dauergast im Hause Felix. Jetzt ist die Zeit gekommen, Abschied zu nehmen.

D

rei Jahre lang liess sich Familie Felix bei den Vorbereitungen zu Ostern und Weihnachten von der Migros über die Schulter schauen. Es war eine spannende, fröhliche, aber auch eine intensive Zeit. Unzählige Fotos wurden gemacht, 28 TV-Werbespots gedreht, dabei 480 600 Kaffeebecher geleert und 1500 Traubenzu-

JA

cker gelutscht (allein 275 von Anna). Die Gesichter der Familie lächelten von Plakaten und Einkaufstaschen. Doch auch die schönste Zeit hat irgendwann ein Ende. Jetzt verabschiedet sich das sympathische vierblättrige Kleeblatt von seiner grossen Fangemeinde. Aber nicht ohne allen ein frohes Osterfest zu wünschen.

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Migros-Magazin | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

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Für die Osterchüechli mit Erdbeeren schneidet man 500 g Erdbeeren in feine Scheiben und mischt sie mit zwei Esslöffeln Erdbeersirup. Die Osterchüechli gibt es fixfertig in der Migros.

Dessert für 4 Personen Zubereitungszeit ca. 35 Minuten

Schichtdessert mit Heidelbeeren ZUTATEN ½ Zitrone, 4 EL Zucker, 1 dl Milch, 500 g Mascarpone, 250 g tiefgekühlte Heidelbeeren, vor Gebrauch aufgetaut, 100 g Sablés

ZUBEREITUNG Zitronenschale fein abreiben. Zitrone auspressen. Die Hälfte des Zitronensafts mit der Hälfte des Zuckers aufkochen. Abkühlen lassen. Mit Milch zum Mascarpone mischen. Restlichen Zucker und restlichen Zitronensaft mit den Heidelbeeren kurz aufkochen. Abkühlen lassen. Sablés zerbrechen. Mascarponecreme mit den Sablés und den Heidelbeeren abwechslungsweise in Gläser schichten. Mit wenigen Sabléstücken und Heidelbeeren garnieren. Kühl servieren.

Osterchüechli, 150 g, Fr. 2.60

Erdbeeren, Spanien, Schale à 500 g, Fr. 1.95 Preis gültig vom 26.3. bis 1.4.

Butter Sablés*, 280 g, Fr. 2.80 * in grösseren Filialen erhältlich

Bio Heidelbeeren, Spanien, Schale à 125 g, Fr. 4.90


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naChhaltiger FisCh

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NR. 13, 25. MÄRZ 2013 | Migros-Magazin |

Fisch mit gutem Gewissen geniessen

Sie servieren Fisch an Ostern? Dann legen Sie bitte nicht nur Wert aufs Rezept, sondern auch auf eine verantwortungsvolle Wahl des Fisches. Labels helfen dabei.

F

ischgerichte am Karfreitag haben Tradition. Kein Wunder, denn sie schmecken nicht nur, sie sind auch leicht verdaulich und gesund. Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung rät, ein- bis zweimal Fisch pro Woche zu essen. Das scheinen Schweizerinnen und Schweizer zu befolgen: Im Durchschnitt konsumierten sie 2011

Kräuter-Tätschli mit Crème fraîche und Lachsrogen Vorspeise für 4 Personen Ergibt 8 Stück 300 g mehlig kochende Kartoffeln, 1 Bund Kräuter, z. B. Dill, Petersilie, 1 Frühlingszwiebel , 1 Ei, 1 EL Mehl, Salz, Pfeffer, 2 EL Bratbutter, 4 EL Crème fraîche, 1 Glas MSC Wildlachsrogen à 60 g

Bild: Daniel Aeschlimann

Kartoffeln in Salzwasser weich kochen. Auskühlen lassen und schälen. An der Röstiraffel in eine Schüssel reiben. Etwas Kräuter für die Garnitur beiseitestellen, restliche Kräuter hacken. Frühlingszwiebel fein schneiden. Zwiebel mit Kartoffeln, Kräutern, Ei, Mehl mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. In einer Bratpfanne Bratbutter erhitzen. Je circa 1 EL Masse beigeben. Puffer circa 2 Minuten beidseitig braten. Mit Crème fraîche und Lachsrogen anrichten. Mit restlichen Kräutern garnieren. Servieren. Zubereitungszeit ca. 30 Minuten Pro Person ca. 9 g Eiweiss, 15 g Fett, 16 g Kohlenhydrate, 1000 kJ/ 230 kcal Rezepte

9,1 Kilo Fisch und Meeresfrüchte, das sind 170 g pro Woche. Gesundheitsexperten mag dies freuen. Doch was bedeutet das für die ohnehin knappen Fischbestände der Weltmeere? WWFFischexpertin Mariann Breu warnt: «Die Bestände vieler beliebter Meeresfische sind heute überfischt oder stehen kurz davor.» Deshalb empfiehlt sie,

einheimischen Seefisch oder Fisch aus MSC-zertifiziertem Wildfang zu kaufen. Das garantiere die Erhaltung der Fischbestände. «Viele Leute kaufen wegen der Überfischung Zuchtfisch. Doch Zucht ist nicht gleicht Zucht», warnt die Expertin. In der Zuchtfischproduktion brauche es immense Mengen an Fischen aus Wildbeständen für


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

Die Fisch-Labels im Überblick Wer beim Fischeinkauf auf die Nachhaltigkeitslabels achtet, kann nicht fehlgehen. Folgende Labels führt die Migros: Fische und Meeresfrüchte mit dem Bio-Label stammen aus naturnahen, nachhaltigen Zuchten. MSC (Marine Stewardship Council) steht für eine unabhängig zertifizierte, nachhaltige Fischerei. Die Fische und Meeresfrüchte kommen immer aus Wildfang. ASC (Aquacultur Stewardship Council) steht für eine zertifizierte, verantwortungsvolle Fischzucht. Die Zuchten werden unabhängig kontrolliert und zertifiziert.

die Fischmehlherstellung. Deshalb sei es wichtig, so Mariann Breu, auch bei Zuchtfisch darauf zu achten, dass die Fische aus verantwortungsvoller Zucht, etwa Bio- oder ASC-Zucht, stammen. ASC-zertifizierte Betriebe müssen beispielsweise negative Umweltauswirkungen reduzieren und soziale Standards einhalten.

Wer sich an die Umwelt-Labels hält, kann nichts falsch machen Für den Konsumenten scheint es kompliziert zu sein, «korrekten» Fisch zu kaufen. WWF-Expertin Mariann Breu gibt Entwarnung: Wer sich an die Labels mit Umweltkriterien hält, könne nicht viel falsch machen. Zudem sei gerade die Migros sehr fortschrittlich, was nachhaltigen Fisch angehe. Bereits heute sind neun von zehn Fischen im Sortiment nachhaltig gefangen, oder sie stammen aus ökologischen Zuchtbetrieben. Be-

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drohte Fischarten werden zudem konsequent aus dem Sortiment genommen. Die Bestrebungen gehen noch weiter: Im Rahmen von Generation M verspricht die Migros, bis 2020 ausschliesslich Fisch aus nachhaltigen Quellen zu verkaufen. Ob auch künftige Generationen vom vielfältigen Fischangebot der Weltmeere profitieren können, bestimmen also letztlich die Detailhändler und die Konsumenten. Unter wwf.ch/fisch finden Fischliebhaber einen praktischen Onlineratgeber, der beim Einkauf behilflich ist. Und mit der WWF-RatgeberApp ist man jederzeit und überall bestens informiert. Text: Anna-Katharina Ris

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. Wir versprechen der Generation von morgen, dass bis 2020 unser Fisch- und Meeresfrüchteangebot aus nachhaltigen Quellen stammt.

MSC Wildlachsrogen, 60 g, Fr. 9.60

MSC Kaltwassercrevetten, 80 g, Fr. 3.60

MSC Wildlachs Sockeye, 100 g, Fr. 6.60

Bio Rauchlachs Scotland, 100 g, Fr. 8.60

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ASC Tilapiafilet geräuchert*, per 100 g, Fr. 4.90 * nur in grösseren Filialen erhältlich


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Migros-Magazin | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

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Bild: Vera Studer

lévita, das Traditionsgebäck der Migros, ist seit jeher sehr beliebt. Das Getreidegebäck mögen Kinder und Erwachsene gleichermassen gern. Bei der grossen Auswahl an verschiedenen salzigen und süssen Varianten findet bestimmt jeder seine Lieblingssorte. Auf der Onlineplattform migipedia.ch hatten die Fans von Blévita ThymianMeersalz ihren Wunsch nach einer Grossverpackung geäussert. Bis anhin gab es das Gebäck mit dem mediterranen Aroma ausschliesslich in Portionengrösse. Die Kundenwünsche haben gewirkt:JetztistBlévitaThymian-Meersalz auch im praktischen Stangenformat erhältlich. Ob über Social Media oder direkten Kontakt via M-Infoline: Solche Inputs sind für die Migros sehr wichtig, um den Bedürfnissen ihrer Kundinnen und Kunden gerecht zu werden. Das beliebte Dinkelgebäck ist zuckerarm und wird ohne Zuckerzusatz hergestellt. Zusammen mit Früchten, Gemüse, aber auch mit Bündnerfleisch, Käse oder Cottage Cheese ist es ein leichter Snack, der lang anhaltend sättigt. Blévita ist reich an natürlichen Ballaststoffen und Folsäure und wird von der Midor AG in Meilen am Zürichsee produziert. Text: Dora Horvath

Blévita ist ein ballaststoffreicher Snack, der lange sättigt: Blévita Thymian-Meersalz, 295 g, Fr. 3.50 Nur in grösseren Filialen.


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Migros-Magazin | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

schaUFenster

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oLiver’s toast | 49

Einen Toast auf den Toast

Alle Sorten von Oliver’s Toast werden ausschliesslich aus hochwertigen Schweizer Zutaten hergestellt.

M

it Toast, Ei, Kaffee und Konfitüre kann der Tag so richtig beginnen. Ob Vollkornbrot oder Vitality – Oliver’s Toastbrotsorten sorgen für Vielfalt auf dem Zmorgentisch. Aber auch als Toast Hawaii oder Schinken-KäseToast schmecken die Röstbrote prima. Ist der Hunger grösser, kann man die Toasts auch als Hamburger geniessen. Mit Salat, frischen Hamburgern, Röst-

TerraSuisse steht für eine naturnahe und tierfreundliche Landwirtschaft. Das Nachhaltigkeitsprogramm stützt sich auf die Richtlinien von IP-Suisse, der Schweizer Vereinigung integriert produzierender Bauern.

zwiebeln, Senf und Ketchup lässt sich so eine sättigende Mahlzeit auf den Tisch zaubern. Die Produkte der Linie Oliver’s Toast werden ausschliesslich in der Schweiz aus hochwertigen Schweizer Zutaten hergestellt und sind mit dem TerraSuisse-Label zertifiziert. Alle Verpackungen sind wiederverschliessbar, das ist praktisch in der Handhabung. Man kann die Scheiben sowohl getoastet als auch direkt aus der Verpackung geniessen. Der Vollkorntoast ist der einzige in der Schweiz erhältliche Toast, welcher zu 100 Prozent aus Vollkorn hergestellt wird. Vitality-Toastscheiben sind extragross, sie eignen sich sehr gut für Sandwiches. Text: Anette Wolffram

Bild: Veronika Studer

Generation M steht für das nachhaltige Engagement der Migros. TerraSuisse leistet dazu einen wertvollen Beitrag.

Oliver’s Toast, TerraSuisse: ! XL Vitality, 365 g, Fr. 2.– ! XL Vitality, 730 g, Fr. 3.40 ! Vollkorn, 280 g, Fr. 2.10 ! Vollkorn, 620 g*, Fr. 3.50 * nur in grösseren Filialen erhältlich

Ein Zmorgen, wie es jeder gern mag: Toast mit Obst, Konfitüre, Saft und Ei.


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schaUFenster

Migros-Magazin | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

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eXeLia | 51

Frische den ganzen Tag

Die Weichspüler von Exelia machen die Wäsche flauschig weich und lassen sie den ganzen Tag wie frisch gewaschen duften.

E

Bild: Getty Images

s geht nichts über kuschlig weiche, frisch gewaschene Wäsche direkt aus dem Wäscheschrank. Für ein lang anhaltendes Dufterlebnis sorgen die Weichspüler von Exelia. Es gibt sie im Beutel in den Duftnoten Florence, Orchid, Peach, L’air du matin, Summer Fresh sowie Sensitive. Fruchtig oder blumig — für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Innovation: Spezielle, mit Duft gefüllte Mikrokapseln docken an den Textilien an und setzen ihren Duft frei, sobald man über das Gewebe streicht. So riechen die Kleider den ganzen Tag frisch, sauber und gepflegt. Der Weichspülbalsam macht die Wäsche zudem samtig weich, schützt das Gewebe vor Abnutzung und verhindert dessen elektrostatische Aufladung. Die Verträglichkeit ist in dermatologischen Tests bestätigt. Text: Dora Horvath

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Mikrokapseln docken an den Textilfasern an und setzen Duft frei, wenn man darüberstreicht.

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SCHAUFENSTER 52 |

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FOOD

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NR. 13, 25. MÄRZ 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Quinoasalat mit Ziegenkäse

für circa Fr. 7.–

Vorspeise für 4 Personen ■ 125 g Quinoa nach Packungsanweisung gar kochen. Abkühlen lassen. 100 g Salatspinat grob zerkleinern. 125 g Ziegenfrischkäse abwägen. Circa Fr. 5.50 ■ Für die Salatsauce 1 Schalotte fein würfeln. Mit dem Saft einer Zitrone und 1 EL Dijon-Senf vermischen. Langsam 5 EL Olivenöl unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Circa Fr. 1.50 ■ Abgekühlten Quinoa mit Spinat und der Sauce vermischen. Ziegenkäse in kleinen Stücken zum Salat mischen und diesen sofort servieren.

Feines Trio: Quinoa, auch Inkareis genannt, Salatspinat und Ziegenfrischkäse.

Gefeierte Jubilarin Agnesi-Teigwaren sind seit 60 Jahren in der Migros erhältlich. Anlässlich dieses Jubiläums gibt es jetzt vier traditionelle ligurische Pastaformen in einer Limited Edition im Retro-Look: Penne Ricce und Quadrate, Trofie und Trenette Liguri. Agnesi Penne Ricce, 500 g, Fr. 1.90 In grösseren Filialen. 20-fach Cumulus-Punkte noch bis 1.4.2013

Frühlingsbote

Mit der Angel gefangen Für den MSC-Rosa-Thunfisch in Öl von M-Classic wird jeder Fisch einzeln mit der Pole-&-Line-Methode, also mit der Angelrute, gefangen. So vermeidet man Beifang, und Jungfische werden wieder zurück ins Meer geworfen. Der Thunfisch stammt aus MSC-zertifizierter, nachhaltiger Fischerei. M-Classic MSC Rosa Thunfisch in Öl, 80 g, Pole & Line, Fr. 1.25

Süsses Hasilein Mrs. Bunny ist eine Hasendame aus feinem Mürbeteig. Sie ist mit einer fruchtigen Aprikosenkonfitüre gefüllt. Und weil sie so süss ist, ist sie bereits unter der Haube: Der Glückliche heisst Mr. Bunny – eine feine Haselnussmasse macht ihn unwiderstehlich. Mrs. Bunny, Mr. Bunny, je 90 g, Fr. 2.80

Der erfrischende saisonale Smoothie aus Erdbeere und Rhabarber ist wieder im Sortiment. Der sämige Fruchtsaft wird ohne Zuckerzugabe aus frischen Früchten hergestellt. Anna’s Best Smoothie Saison Erdbeer Rhabarber, 25 cl, Fr. 2.70 In grösseren Filialen im Kühlregal


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schaUFenster

Migros-Magazin | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

DisneyOutfits für die Kleinsten

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nonFooD | 61

rappenspaLte

Auch die Kleinsten lieben bedruckte Shirts. In der Migros gibts neu Minnie, Daisy, Mickey, Donald oder Winniethe-Pooh als Mädchenund Buben-Ensemble. Die neuen Frühlingsfarben bringen den Nachwuchs ganz bestimmt zum Strahlen. Baby-Ensembles für Mädchen oder Buben, aus 100% Baumwolle, Gr. 68– 98, je Fr. 12.90

Rapper Greis alias Grégoire Vuilleumier (34) erhielt 2010 den European Music Award als bester Schweizer Künstler. 2012 erschien sein viertes Soloalbum «Me Love», 2013 sein erstes französisches Album «Greis Anatomy».

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Greis, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Funktionelles für Kids Erleichterung für Mami und Papi Das Kleinste im Wagen, das Grössere an der Hand. Verkehr, viele Leute – die Eltern immer auf der Hut. Zum Glück gehts mit dem Buggy Board Maxi leichter: Das Trittbrett für das laufende Kind kann in wenigen Minuten am Kinderwagen befestigt werden. Mami hat die Hand frei. Dank des leichten Easy-FitSystems ist kein Werkzeug nötig. Buggy Board Maxi, schwarz, jetzt neu Fr. 98.– statt Fr. 124.– in grösseren Filialen

Die neuen, trendigen Trekkingjacken für Mädchen und Jungs sind atmungsaktiv und wasserabweisend. Reflektoren schützen bei Dunkelheit. Zu den verschiedenfarbigen Jacken gibts passende Hosen. Diese sind schnelltrocknend und haben einen UV-Schutz. Trevolution, Mädchenjacke, türkis, Gr. 122–176, Fr. 89.90 nur in SportXX-Filialen oder unter www.sportxx.ch

Ballspass für die ganze Familie Das wäre doch eine tolle Geschenkidee zu Ostern: Dank dem Street-Tennis-Set gibts vielleicht schon bald Konkurrenz für Roger Federer. Das Set enthält zwei Schläger, zwei Bälle, ein Netz, eine Tasche sowie eine Schachtel Kreide zur Markierung des Tennisfelds. Spass garantiert. Set Street Tennis, Fr. 89.90 in ausgewählten SportXX-Filialen erhältlich oder unter www.sportxx.ch

Ich habe nach der Schule in einem französischen Buchladen nahe dem Bundeshaus gearbeitet und in den Ferien am Fliessband in einer Getränkefabrik.

Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Den Grossteil meiner Vintage-Sonnenbrillen-Sammlung. Ich bin aber immer wieder gezwungen, einige Brillen zu verkaufen, um für neue Platz zu schaffen.

Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für Hip-Hop-Klamotten aus den 80ern. Welche waren Ihre teuersten Ferien?

Letztes Jahr war ich mit meiner Freundin in Japan. Ich könnte mir gut vorstellen, eine gewisse Zeit in diesem Land zu leben. Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Ein Generalabonnement und ein Kaffeepass. Jeder elfte Kaffee ist gratis.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Pop, Rock und Rap werden im Vergleich zu Jazz und Klassik immer noch zu wenig unterstützt.

Mit wem würden Sie auf Shoppingtour gehen?

Mit dem US-Rapper Rick Ross. Er hat wie ich ein Faible für Vintage-Sonnenbrillen und Goldketten.

Interview: Jeannine Villiger


SAISONKÜCHE 62 |

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RÖBI KOLLER

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NR. 13, 25. MÄRZ 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Happy Meal für Röbi Koller

In seiner TV-Show «Happy Day» macht Röbi Koller Menschen glücklich. Nun bereitet ihm das Migros-Magazin mit türkischer Pizza Glücksgefühle im Bauch.

A

Kochen soll auch Spass machen. Röbi Koller und «Saisonküche»Köchin Janine Neininger verstehen sich ausgezeichnet.

AUFGETISCHT ! Was haben Sie auf Vorrat? Spaghetti, Pelati, Kaffee, Butter, Milch, Käse und Tiefkühlbrötchen für den Notfall. ! Wie oft kochen Sie pro Woche? Im Schnitt zwei bis drei Mal. ! Kochen ist für Sie … … lustvoller Genuss. Vom Lesen eines Rezepts übers Einkaufen und Rüsten bis zum Essen. ! Was würden Sie nie essen? Katze, Hund und Pferd aus Kanada. ! Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit dem Chefkoch des weltbesten Restaurants, des Noma in Kopenhagen.

ls Hobbykoch mag sich Röbi Koller (55) nicht bezeichnen lassen. «Hobbyköche kochen ein Mal im Monat für Gäste ein aufwendiges Menü, verwandeln die Küche in ein Chaos — und die Frau darf hinterher aufräumen. Ich bin ein Hausmann, der gerne und oft kocht.» Seit 14 Jahren lebt Röbi Koller mit Ehefrau Esther Della Pietra (49) in Zürich-Wipkingen. Die Regisseurin beim Schweizer Fernsehen und der Moderator wohnen in einem Altbau, im dritten Stock. «Was für eine schöne Küche!», sagt «Saisonküche»Köchin Janine Neininger und zeigt sich beeindruckt, «sogar mit Gasherd.» Und schon haben sich zwei gefunden, die leidenschaftlich über die Vorteile eines Gasherds diskutieren können. «Dieses Modell hat zwei Ringe. Das hat den Vorteil, dass man eine Sauce auch auf kleinstem Feuer köcheln lassen kann», erklärt Röbi Koller nicht ohne Stolz. Die Küche ist ganz klar sein Refugium, hier fühlt er sich wohl. So wohl, dass er sie nur zögerlich der Köchin überlässt und sich an den farbigen, runden Mosaiktisch setzt. Der Stuhl wird positioniert, alles muss in seinem Blickfeld sein. «Vorsicht, meine Messer sind brutal scharf», warnt er Janine Neininger. Die scharfen Messer sind akkurat nebeneinander angeordnet. Überhaupt ist in der Küche alles an seinem Platz. «Ich liebe es, neue Küchenaccessoires zu kaufen. Und was seit zwei Jahren nicht mehr gebraucht wurde, wird entsorgt.» Während er spricht, schwenkt sein Blick immer wieder in die Küche. «Schneidest du die Stängel vom Peterli mit?», fragt er

Für ein Lahmacun, eine türkische Pizza, braucht es Zwiebeln, Knoblauch, Hackfleisch, geschälte Tomaten und frischen Peterli.

Der fein gehackte Peterli wird am Schluss beigegeben.

Den Pizzateig zu dünnen Ovalen auswallen.

Die Enden des Teigs gut zusammendrücken und die Ovale leicht in die Länge ziehen.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 13, 25. März 2013 |

SAiSoNküCHE

RÖBI KOLLER | 63

Pfefferminze gibt den Lahmacun orientalischen Pfiff. Röbi Koller hat einen speziellen Bezug zur Türkei – sein Vater ist dort aufgewachsen.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

erstaunt. Janine Neiniger legt das Messer weg. «Ja, das gibt eine spezielle Würze. Die grossen Stücke nehme ich heraus, die kleinen, feinen lasse ich drin.» Seit 1981 moderiert Röbi Koller in Radio und Fernsehen. Für die Liveübertragung der Besteigung der Eiger-Nordwand 1999 wurde er mit dem «Tele»Preis ausgezeichnet. «Ich liebe die Berge, die Macht und die Ruhe, die von ihnen ausgehen.» Röbi Koller kommt ins Schwärmen. «Als Schweizer muss man die Berge einfach gern haben.» Der Wahlzürcher hat momentan allerdings wenig Zeit für die Berge. «Happy Day» muss vorbereitet werden. Die Sendung, in der Träume wahr werden, ist neu auch eine Lotterieshow, die eine Million Franken verlost. «Es wird anders als bei ‹Benissimo› sein, aber ich telefoniere auch mit dem Gewinner. Mehr kann ich dazu noch nicht verraten.»

Text: Heidi Bacchilega Bilder: Ornella Cacace

Nächste Sendung am Samstag, 30. 3., auf SRF 1, www.srf.ch/happyday

RÖBI KOLLER | 65

Lahmacun – türkische Pizza

Allergisch reagiert er nur auf zu lange Menükarten «Dann verrat mir doch bitte, warum wir ein Lahmacun, eine türkische Pizza, zusammen backen»,will Janine Neiniger wissen. «Mein Vater ist 1928 in der Türkei geboren und aufgewachsen, als Sohn von Schweizern. Nach dem Krieg kam er zurück in die Schweiz und heiratete.» Das türkische Kulturgut gehört ganz selbstverständlich zur Familie Koller. Kerzenständer, Serviertabletts, türkische Teppiche, frische Kräuter und feine Gewürze — Röbi Koller ist im exotischen Umfeld aufgewachsen. Der Fernsehmoderator ist nur auf eines allergisch: zu lange Menükarten. «Das ist ein sicheres Zeichen, dass nichts frisch ist. Ich mags klein, fein und lokal. Wie in ‹Zinnenlaufs Gaststube› in Küsnacht.» Dort gibt es genau zwei Tische, gekocht wird nur auf Voranmeldung, mit frischen Zutaten und viel Handarbeit. Der richtige Ort für einen kulinarischen happy Day.

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Zubereitung ca. 30 Minuten + ca. 1 Stunde ruhen lassen + ca. 12 Minuten backen Pro Stück ca. 17 g Eiweiss, 10 g Fett, 50 g Kohlenhydrate, 1500 kJ/360 kcal

Hauptgericht für 4 Personen: ergibt 8 Stück. ZUTATEN 1 Zwiebel 3 Knoblauchzehen 1 Bund glattblättrige Petersilie 1 EL Olivenöl 300 g Hackfleisch, z.B. Rind oder Lamm 220 g gehackte geschälte Tomaten aus der Dose 2 EL Tomatenpüree 1½ TL edelsüsses Paprika ca. 1 TL Salz ca. 1 EL Zitronensaft Pfeffer 2 Zweige Pfefferminze TEIG 500 g Mehl 2 TL Salz

½ TL Zucker 20 g Hefe 3 dl Wasser, lauwarm 2 EL Olivenöl

Paprika und Salz würzen. Circa 5 Minuten köcheln lassen. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie beigeben und mischen.

1. Für den Teig Mehl, Salz und Zucker mischen. In der Mitte eine Mulde formen. Hefe in etwas Wasser auflösen. Mit Öl und restlichem Wasser in die Mulde giessen. Alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig verarbeiten. Teig zugedeckt circa 1 Stunde um das Doppelte aufgehen lassen.

3. Backofen auf 220 °C Umluft vorheizen. Teig achteln und portionenweise auf wenig Mehl zu dünnen Ovalen auswallen. Teige auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Fleischmasse auf den Teigböden dünn ausstreichen, dabei einen Rand frei lassen. Enden des Teigs gut zusammendrücken und Ovale leicht in die Länge ziehen. Lahmacuns im Ofen circa 12 Minuten backen. Zum Servieren Pfefferminze in feine Streifen schneiden und Lahmacuns damit bestreuen.

2. Inzwischen Zwiebel, Knoblauch und Petersilie separat hacken. Zwiebel und Knoblauch im Öl andünsten. Fleisch beigeben und mitdünsten. Tomaten und Püree beigeben. Mit

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ihre region

Migros-Magazin | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

Migros ostschweiz | 67

AdR-Produkt der Woche Egal, ob in der Bratpfanne oder im heissen Salzwasser zubereitet: Die luftigen Eierspätzli der MigrosTochter Bischofszell Nahrungsmittel AG sind ein Genuss. 500 Gramm kosten Fr. 2.80.

Klubschul-Angebot Nähen, stricken und handarbeiten ist wieder im Trend. Dazu starten im Frühling an der Klubschule Migros Ostschweiz zahlreiche Kurse, wie zum Beispiel Alte Kleider – neues Styling, Handweben, Kleider selber stylen, Nähen als Kurs und als Workshop, Nähen – flicken – ändern oder Taschen & Co – selbst gemacht. Unter fachkundiger Kursleitung nehmen dabei individuelle Ideen Gestalt an.

www.ausderregion.ch

Kursdetails: www.klubschule.ch

ostschweiz

Zweites Leben für leere Plastikflaschen

in ihrem nachhaltigkeitsprogramm generation M verspricht die Migros, bis ende Jahr alle Plastikflaschen zurückzunehmen. neun Monate vor Ablauf der Frist ist die Migros ostschweiz auf Kurs.

Bei Röbi Zwingli in der Entsorgung der Migros Ostschweiz gehen seit Anfang Jahr auch Shampoo- und Putzmittelflaschen ein.

P

ET-Flaschen in die eine, Milchflaschen in die andere Öffnung – so lief bis anhin das Entsorgen in den Migros-Filialen. Doch wohin mit leeren Shampoo- und Putzmittelflaschen? Im

Rahmen des Nachhaltigkeitsprogramms von Generation M hat sich die Migros das Ziel gesetzt, bis Ende 2013 in allen Filialen sämtliche Plastikflaschen kostenlos zurückzunehmen und zu rezyk-

lieren. Langfristig sind das 2000 Tonnen im Jahr. Schon heute bieten die meisten der über 90 Ostschweizer Migros-Filialen diesen Service an. «Wir liegen sehr gut


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migros ostschweiz

in der Zeit. Schon im Spätherbst soll die Umrüstung abgeschlossen sein», meint Projektleiter René Meier. Sämtliche Standorte werden bereits geprüft. René Meier und sein Team erarbeiten gegenwärtig unterschiedliche Lösungen für differierende räumliche Gegebenheiten. «Vom Recycling-Tower bis zu Palettengebinden ist alles vorstellbar», erklärt Meier, «dennoch sollen die Annahmestellen im wiedererkennbaren Generation-M-Look erscheinen.»

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NR. 13, 25. MÄRZ 2013 | migros-magazin |

Edle Fische aus Seit zehn Jahren beliefert Degonda Delikatessen die

Die rückgewinnung findet in eschlikon statt Nur wenn die Plastikflaschen in den richtigen Behälter geworfen werden, ist eine optimale Wiederverwertung möglich. «Hier versprechen wir uns vom neuen visuellen Auftritt eine klare Verbesserung», erklärt Röbi Zwingli, Leiter Entsorgung bei der Migros Ostschweiz. Die Wiedererkennung ist für ihn deshalb von grosser Bedeutung. Mit der grösseren Vielfalt an Retouren komme man bestens zurecht, sagt Zwingli. Die Plastikflaschen werden in der Betriebszentrale in Gossau zu Ballen gepresst und dann zur Firma InnoRecycling in Eschlikon überführt. Diese gewinnt aus den Flaschen Rohstoffe für Kabelummantelungen, Plastikrohre und vieles mehr. So schont die Migros Ressourcen und hilft bei der CO2Reduktion.

Neu in der Migros: Geräucherte Lachstranchen mit Mohn (oben).

Text und Bild: Nico Canori

Recycling-Tower Die Migros nimmt nicht nur Plastikflaschen, sondern auch diverse andere Materialien zurück. Einige Migros-Filialen erhalten zusätzlich zu den bestehenden Annahmestellen einen Recycling-Tower. Diese Türme verfügen über mehrere Öffnungen für unterschiedliche Recyclinggüter. So können Batterien, CDs, Rahmbläserkapseln, LED- und Energiesparlampen sowie Wasserfilterkartuschen eingeworfen werden. Diese Wertstoffe werden zu 100 Prozent dem Recycling zugeführt. Was man wo rezyklieren kann, erfährt man auf www.recycling-map.ch

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS OSTSCHWEIZ, 9201 Gossau, Tel. 071 493 24 51. E-Mail: mireg@gmos.ch

Mario und Max Degonda mit einem Rotlachs (links).

W

ährend Fisch früher gesalzen und geräuchert wurde, damit er länger haltbar blieb, steht heute das Geschmackserlebnis im Vordergrund. Dem Räuchern als Veredelungsprozess hat sich die Degonda Delikatessen GmbH in Gossau SG verschrieben. Max Degonda war nicht nur passionierter Hobbyfischer, sondern auch ein echter Tüftler. So begann er vor vielen Jahren, zu Hause in einem selbst gebauten Ofen Bodenseefelchen zu räuchern. Sein Sohn Mario, ein diplomierter Koch,

unterstützte ihn dabei, seine Leckerbissen bekannt zu machen. Bald schon waren Max Degondas Räucherspezialitäten über die Region hinaus bekannt. Er war bereit für eine neue Herausforderung. Sein Kundenkreis ermunterte Max Degonda, sich im Räuchern von Lachs zu versuchen, denn für Feinschmecker war es damals kein leichtes Unterfangen, Alternativen zu industriell hergestelltem Rauchlachs zu ergattern. So liess sich Max Degonda für die Idee begeistern und begann zu experimentieren, zunächst mit


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migros-magazin | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

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dem Rauch

Migros ostschweiz mit geräuchertem Fisch. Neu gibt es MSC-Rotlachs mit Mohn.

Zuchtlachs, später mit Alaska-Rotlachs aus Wildfang. Die Umstellung brachte vielfältige Herausforderungen bezüglich Räuchertechnik wie auch Ausrüstung mit sich. Nachdem diese gemeistert waren und auch Degondas Rauchlachs immer mehr begeisterte Abnehmer fand, entschlossen sich Max und Mario Degonda, alles auf diese Karte zu setzen: Der Vater liess sich frühzeitig pensionieren, sein Sohn kehrte der Gastronomie den Rücken, und gemeinsam gründeten sie die Degonda Delikatessen GmbH. Das war vor 13 Jahren. Heute ist die Firma unter der Führung von Max‘ Sohn Mario Degonda in Gossau SG beheimatet. Zusammen mit seinen Eltern, seiner Partnerin, einer Angestellten und einer Teilzeit-Hilfskraft verarbeitet er neben Felchen und Saibling aus dem Bodensee in erster Linie Rotlachs.

handarbeit macht den Unterschied Genau wie vor 13 Jahren wird auf Handarbeit besonderen Wert gelegt: «Durch das sorgfältige Filettieren von Hand geht kaum wertvolles Fischfleisch verloren. Auch beim Entgräten der Filets erreicht eine Maschine nicht die Qualität behut-

samer Handarbeit», erklärt Mario Degonda.

rotlachs aus msc-zertifizierter Fischerei Gerade der Rotlachs ist in der Verarbeitung äusserst heikel. Ihn bezieht Degonda ausschliesslich über eine einzige Fischerei aus Alaska, die mit dem MSCZertifikat für nachhaltige Fischerei ausgezeichnetist.«Dienachentsprechenden Vorgaben gefangenen Lachse gelangen in gefrorenem Zustand auf dem Seeweg nach Europa», erläutert Mario Degonda. «Wir tauen den Fisch im Wasser auf. Anschliessend wird er von Hand filettiert und gesalzen, wodurch dem Filet Wasser entzogen wird. Das Salz lassen wir 48 Stunden einwirken – ein weiterer Unterschied zu Grossbetrieben, die dem Salz kaum ausreichend Zeit lassen, seine Wirkung zu entfalten.» Das eigentliche Räuchern dauert rund einen halben Tag. Mario Degonda räuchert seine Lachse in aller Regel im Kaltrauch. Neben der Temperatur ist auch die Art des verwendeten Holzes entscheidend. Degonda setzt auf Buchenholz. Nach dem Räuchern lässt er den Fisch abkühlen. Danach wird der Lachs

pariert: Die zähe dunkle Haut, die sich beim Räuchern auf dem Filet gebildet hat, wird mit einem speziellen elektrischen Messer als dünne Schicht entfernt.

spezialitäten von Degonda in der migros Seit rund zehn Jahren führt die Migros Ostschweiz Fischspezialitäten von Degonda in ihrem Angebot. Degonda beliefert die Migros täglich – mit durchschnittlich 1300 bis 1500 geräucherten Fischfilets im Monat. Neben AdR-Felchen und AdR-Saibling aus dem Bodensee finden sich in den Regalen der Migros auch Lachsforellen und Filettranchen vom MSC-Rotlachs (Sockeye)– aus dem Heissrauch, mit Mohn.

Die zähe Rauchhaut wird entfernt (links). Beim Entgräten der Rotlachsfilets ist Fingerspitzengefühl gefragt (rechts).

Text und Bilder: Thomas Steccanella

Nachhaltig produzierter Fisch in den Migros-Restaurants In den Migros-Restaurants der Ostschweiz lässt sich Fisch mit gutem Gewissen geniessen. Als Mitglied der WWF Seafood Group garantiert die Migros, dass auch in ihren Restaurants keine bedrohten Fischarten angeboten werden. Zudem stammen sämtliche Wildfische von MSC-zertifizierten Fangbetrieben.


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NR. 13, 25. MÄRZ 2013 | migros-magazin |

Hoch hinaus am Seil

nach der Winterpause ist der Seilpark gründenmoos ab Freitag, 29. märz, wieder offen und bietet abenteuer in luftiger Höhe.

Im «Pizolpark» in Mels können Kinder vor Ostern ihren eigenen Schoggihasen verzieren.

Bild: Nico Canori

Hasen giessen für Kinder

Seilparkleiter Gianni Frapolli ist bereit für den Saisonstart.

E

s ist wahrlich ein Erlebnis, ein Besuch im Seilpark Gründenmoos. In vier bis zwölf Metern Höhe können sich Actionliebhaber von Baumwipfel zu Baumwipfel schwingen sowie über schwankende Brücken, Balken und Seile balancieren. Angst haben müssen die Besucherinnen und Besucher dabei keine: Dafür, dass nichts passieren kann, sorgt ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem mit zwei Karabinern für jeden Kletterer. Ein unbeabsichtigtes Ausklinken vom Tragseil ist damit nicht möglich.

seilpark: ein spass für die ganze Familie Der Seilpark Gründenmoos bietet fünf Parcours in verschiedenen Schwierigkeitsstufen. Die zwei einfachsten Routen sind für Kinder ab neun Jahren geeignet, alle anderen sind ab einem Mindestalter von zwölf Jahren freigegeben. Den Partnerparcours kann man nur zu zweit erfolgreich bezwingen. Der schwarze Parcours ist eine Grenzerfahrung mit Übungselementen, die den Kletterern

alles abverlangen. Kinder ab drei Jahren dürfen sich unter Aufsicht auf dem extra für sie angelegten Kinderparcours vergnügen. Damit ist der Seilpark Gründenmoos ein attraktives Ausflugsziel für die ganze Familie.

attraktive angebote auch für gruppen Auch für Firmen, Vereine und Schulen ist ein Besuch im Gründenmoos ein spezielles Erlebnis. Im Teamparcours wird die Zusammenarbeit und der Teamgeist trainiert und gefördert. Das gemütliche Restaurant mit Gartenterrasse ist ideal, um solche Ausflüge ausklingen zu lassen. Zudem besteht die Möglichkeit von Kombiangeboten Seilpark/Säntispark oder Seilpark/Tennis. Kinder im Alter von drei bis acht Jahren können im Seilpark einen abwechslungsreichen Geburtstag feiern. Text: Natalie Brägger Weitere Informationen und Öffnungszeiten: www.gruendenmoos.ch

Ostern ohne die köstlichen Schokoladenhasen von Chocolat Frey? Unvorstellbar! Rund 6 Millionen Frey-Schokoladenfiguren versüssen uns jedes Jahr das Osterfest. Am 27., 28. und 30. März bietet sich im «Pizolpark» in Mels die Gelegenheit, beim Hasengiessen hautnah zuzusehen. Bei diesem Event können Kinder kostenlos ihre Hasenform nach Lust und Laune mit farbiger Schokolade schminken. Anschliessend wird köstliche Schokolade von Chocolat Frey in die Form gegossen, und die Chocolatiers stellen den ganz persönlichen Schokoladenhasen fertig – das lässt jedes Kinderherz höherschlagen! Die Kinder dürfen den selbst bemalten Osterhasen am Schluss mit nach Hause nehmen.

«Tricks & Tracks»: Eine ungewöhnliche Zaubershow im Casinotheater Winterthur.

Magie, Comedy und Musik «Tricks & Tracks – Zaubershow mit Beats und Rhymes» ist ein aussergewöhnliches Erlebnis. Kabarettist Michel Gammenthaler, Comedy-Dichter Helge Thun, Magier Topas und Tricktechniker Nils Bennett mixen zusammen mit Rapper Knackeboul Magie, Beatboxen, Hip-Hop und Comedy. Dabei lassen sich die Künstler vom Publikum herausfordern. Die Zuschauer sind aufgefordert, möglichst ungewöhnliche Gegenstände mit ins Casinotheater zu nehmen. Das Migros-Kulturprozent als Förderer des Casinotheaters Winterthur verlost für die exklusive Vorpremiere von «Tricks & Tracks – Zaubershow mit Beats und Rhymes» vom 24. April, 20 Uhr, 25 x 2 Tickets. Für die Teilnahme an der Verlosung eine Postkarte senden an: Genossenschaft Migros Ostschweiz, Silvia Giger, Postfach, 9200 Gossau. Teilnahmeschluss ist der 8. April.


Ihr Sprachunterricht startet mit Einstufungstest und Probelektion Wer Sprachen spricht, hat mehr vom Leben! Wenn auch Sie von dieser Aussage überzeugt sind, können Sie bei der Klubschule Migros Ostschweiz jederzeit einsteigen in den Sprachunterricht. Und schon bald machen Sie sich mit der Sprache Ihrer Wahl vertrauter.

Eine Sprache zu lernen, ist wie Neuland zu betreten. Sie begegnen spannenden Kommunikationsmustern und Umgangsformen, lernen neue Menschen kennen und kommen in Kontakt mit neuen Lernmethoden und Lernmedien. Sie gewinnen neue (Er-) Kenntnisse und Denkweisen und entwickeln dabei Kreativität und Innovationsgeist. Welche Sprache Sie auch sprechen wollen, die Klubschule Migros ist die verlässliche Wegbegleiterin auf Ihrer Reise in eine fremde Kultur.

Neue Computer adaptive Einstufungstests Um das eigene Sprachniveau grob einzuschätzen, erweisen sich Einstufungstest als gute Instrumente. Die Klubschule Migros verfügt über neue, verbesserte Einstufungstest für den Sprachunterricht in

Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Auch die Anweisungen zu den Tests sind in den fünf Sprachen erhältlich. In nur 20–30 Minuten wird Ihr Sprachniveau von A1 – neu C2 des Europäischen Referenzrahmens ermittelt. Dabei passt sich der Schwierigkeitsgrad des Tests automatisch an, und es werden verschiedene Kompetenzen inklusive Hörverständnis mit einbezogen. Die sechs verschiedenen Niveaus sind jeweils auch bei den Kursangeboten vermerkt.

übereinstimmen. Sie haben Gelegenheit, das verwendete Lehrmittel kennen zu lernen und erhalten einen Eindruck von der Kursgruppe und der Lernatmosphäre. Schnell merken Sie, ob Sie künftig in dieser Gruppe mitlernen möchten. Ein weiterer wesentlicher Vorteile der Probelektion: Sie erleben vor Ort, wie der Kursleiter den Sprachunterricht gestaltet und wie er mit den Teilnehmenden umgeht. Übrigens sind die Kursleitenden informiert, wenn jemand eine Probelektion besucht. So können sie auf Fragen eingehen und professionellen Rat erteilen.

Kostenlose Probelektion

Das ganze Sprachangebot und den neuen online-Einstufungstest finden Sie im Internet unter www.klubschule.ch, wo Sie sich direkt anmelden können. Auskünfte, Beratung und Anmeldung für eine kostenlose Probelektion erhalten Sie auch im Klubschulsekretariat Ihrer Region.

Nach dem Einstufungstest können Sie eine kostenlose Probelektion auf der ermittelten Stufe besuchen. So bekommen Sie Klarheit in mehreren Punkten und finden heraus, ob Ihre eigenen Sprachkenntnisse mit dem sprachlichen Niveau der Kursgruppe

Das Sprachkurs-Angebot im Überblick Niveau A1

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Sie können einfache Fragen verstehen und beantworten. (80–150 Lektionen)

Sie können sich in vertrauten Situationen mit kurzen Sätzen verständigen. (80–150 Lektionen)

Sie finden sich in fast allen Alltagssituationen sprachlich zurecht. (80–150 Lektionen)

Sie können Ihre Meinung zu vielen Themen spontan und klar aus­ drücken. (100–180 Lektionen)

Sie kommunizieren fliessend, differenziert und praktisch fehlerfrei. (100–180 Lektionen)

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LEBEN

Migros-Magazin | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

MiX | 73

Zu zweit durch dick und dünn

Übergewicht ist in Partnerschaften ansteckend. Will nur einer von beiden abnehmen, klappt dies meist nicht. Teamwork ist gefragt.

H

and aufs Herz, wer kennt es nicht: Der Partner geht in die Küche, und man ruft ihm nach: «Bringst du mir auch was zum Knabbern?» Oder man verzichtet auf die geplante Wanderung, weil der Partner lieber auf dem Sofa lümmeln will. Tatsächlich stecken Paare einander in Sachen Faulheit und Übergewicht an. Oder wie Corina Berli (28), Psychologin an der Nationalfonds-Professur für Gesundheitspsychologie an der Universität Bern, sagt: «Es gibt eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Paare, entweder

zusammen dick zu werden oder gemeinsam schlank zu bleiben. Dass sich beide Partner in eine jeweils unterschiedliche Richtung entwickeln, ist eher selten.» Warum das so ist, erforscht sie derzeit mit der Studie «Körperliche Aktivität & Partnerschaft». Dafür werden übergewichtige Paare gesucht, die bereit sind, einen Bewegungsmesser zu tragen — diesen abzulegen ist nur zum Schlafen erlaubt. «Ziel ist es herauszufinden, wie man Paare unterstützen kann, sich gegenseitig zu mehr Bewegung und letztlich zum Abnehmen zu motivieren. Denn der Partner oder die Partnerin spielt dabei eine zentrale Rolle», sagt Corina Berli. Das Problem ist eigentlich etwas Schönes, nämlich die Tatsache, dass Partner in der Regel dazu neigen, sich gegenseitig das Hüftgold zu verzeihen. Das ist zwar gut für die Stimmung, aber schlecht für die Gesundheit. Die Paare werden während rund sechs Monaten begleitet. Dabei gewinnen beide Seiten: Die Forscherinnen finden heraus, warum wir uns gegenseitig zu Couch-Potatoes machen und wie wir aus der Faulheitsfalle wieder rauskommen. Und die Paare tun gemeinsam etwas für Figur und Gesundheit. Übrigens: Parallel läuft eine Studie zum Thema «Rauchverhalten & Partnerschaft». Denn auch beim Qualmen gilt: Eine Verhaltensänderung hat alleine, ohne Unterstützung des Partners, oft schlicht und einfach keine Chance. Text: Andrea Fischer

Bilder: Image Source/Keystone, Reto E. Wild

www.migrosmagazin.ch

stiMMen sie aB Wie viel Unterstützung muss der Partner leisten, damit eine Umstellung von Ernährung und Bewegung gelingt?

Zu zweit nimmt man einfacher ab, verzeiht sich aus lauter Liebe aber auch gerne überflüssige Pfunde. Die Uni Bern erforscht, was es braucht, damit Paare sich gegenseitig zu mehr Fitness motivieren.

it’s a wiLD worLD

In Arles auf den Spuren von Picasso und Van Gogh

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild Seit Sommer 2012 hat die südfranzösische Stadt Arles ein neues Boutiquehotel: Le Cloître wird mit seinen elf Zimmern und dem verrückten Design als coolste Herberge gehandelt (Doppelzimmer ohne Frühstück ab 90 Euro). ■ Arles ist für Kunstfreunde ein Muss: Nur 350 Meter vom Le Cloître entfernt befindet sich die Fondation Vincent van Gogh, die im Sommer 2013 wieder eröffnet. Im Musée Réattu kann man zudem 57 Picasso-Radierungen bewundern. Der Maler besuchte Arles immer im Sommer, wenn jeweils Stierkämpfe im Amphitheater stattfinden. Rund um den historischen Bau ist die alte römische Stadt besonders malerisch.

■ Van Gogh wurde vom intensiven Licht Südfrankreichs magisch angezogen und schuf hier in 15 Monaten 300 Werke. Unbedingt besuchen: die Place du Forum (Bild). Hier stellte der Maler an einem Septemberabend seine Staffelei auf und malte «Le Café de Nuit». Ebenfalls an diesem Platz nächtigte Picasso jeweils im Hotel Nord Pinus oder im Du Forum. Samstags findet ein Markt mit 700 Ständen statt. Restauranttipp: Le Plaza, Tel. 0033 490 96 33 15 (französische Küche, Fünfgänger zu 35 Euro). ■ Gut zu wissen: In der Altstadt von Arles befindet sich mit dem Hôtel de l’Amphithéâtre eines der weltweit schönsten Zweisternehotels (Zimmer ab 69 Euro). Ausflugstipp: Die Camargue ist nur eine halbe Fahrstunde entfernt.


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LeBen

Migros-Magazin | Nr. 13, 25. März 2013 |

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5 Fragen

Mein garten

«Schule in die Pflicht nehmen»

Schnee weg – freier Blick auf das Desaster

Schweizer eltern unterschätzen die gefahren des internets für ihre Kinder nach wie vor. experte Dominik Petko fordert, dass die Schulen das thema internet in den Lehrplan aufnehmen sollen.

1

im internet können Kinder schnell auf inhalte stossen, die nicht jugendfrei sind. Wissen das die eltern wirklich nicht?

Generell schätzen Eltern die Gefahren zwar einigermassen realistisch ein, aber gerade Eltern von betroffenen Kindern sehen oft nicht, dass ihre Kinder Risiken ausgesetzt sind. Dominik Petko (42) ist Professor und Leiter des Instituts für Medien und Schule an der Pädagogischen Hochschule Schwyz.

2

Dass man nicht mit Unbekannten abmacht, wissen mittlerweile wohl die meisten eltern. Wo liegen die anderen gefahren im internet?

Im Internet gibt es für Kinder unangemessene Inhalte wie Pornografie und Gewalt, Webseiten mit radikalen oder sektiererischen Inhalten, Viren und Trojaner, die persönliche Daten klauen sowie generell Datenschutzprobleme. Hinzu kommen Kostenfallen wie Klingeltöne, für die man plötzlich ungewollt ein teures Abo zahlen muss, sowie Copyrightprobleme, wenn das Kind etwas gratis herunterlädt, das urheberrechtlich geschützt ist. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist das Suchtpotenzial von Internet und Games. Und natürlich Cybermobbing. Hier sind Kinder teils Opfer und teils Täter.

3

Wie schädlich sind Cybermobbing, Pornografie oder gewalt im internet für Kinder?

Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Das, womit die einen locker fertigwerden, kann andere stark belasten. Es hängt vom Alter der Kinder ab und davon, wie stabil oder labil sie sind. Wichtig ist auch ihre Medienkompetenz.

4

Wie können eltern ihre Kinder vor gefährlichen inhalten schützen – soll man ihnen das Surfen verbieten?

Verbote und Strafen nützen nichts, im Gegenteil. Die Kinder kommen heute im Internet ohnehin mit Themen wie Sex und Gewalt in Kontakt. Das lässt sich weder vollständig verhindern, noch

Sex- und Gewaltbilder, Cybermobbing, gefährliches Chatten: Eine Studie der Uni Zürich zeigt, dass schon jedes zweite Kind im Internet heikle Situationen erlebt hat (Tages Woche vom 1. März).

kontrollieren — auch nicht mit technischen Mitteln. Es ist daher umso wichtiger, mit ihnen darüber zu reden und ein offenes Ohr dafür zu haben, was sie erleben. So können Eltern und Kinder gemeinsam abmachen, wie sie mit welchen Situationen umgehen wollen.

5

Vereinbarungen mit den Kindern zu treffen, ist ja schön und gut. Können eltern nicht noch mehr tun?

Eltern müssen die Schule in die Pflicht nehmen. Sie müssten sich daran stören, dass für Medien und Informatik im neuen Lehrplan 21 immer noch kein eigenes Fach vorgesehen ist. Das Thema ist so wichtig und komplex, dass es längst nicht mehr einfach kurz nebenher vermittelt werden kann. Zudem birgt es ja nicht nur Gefahren, sondern auch unglaubliche Möglichkeiten — und die zu kennen, ist wichtig für die Zukunft unserer Kinder. Interview: Andrea Fischer

gartenexpertin Haia müller hat genug vom langen Winter.

Endlich ist der Schnee weg, und es zeigt sich, was er angerichtet hat. Nachdem im letzten Winter viele Pflanzen erfroren sind, haben sie dieses Jahr unter der isolierenden Schneeschicht gut überlebt. Nur hatte die dicke Decke leider auch ihre Nachteile. Einiges ist unter dem Druck in die Brüche gegangen oder zeigt sich jetzt gramgebeugt. Zum Glück habe ich im letzten Herbst erstmals seit langer Zeit wieder die Strauchrosen zusammengebunden, so haben sie die Last problemlos überstanden. Das winterblühende Geissblatt, einen stattlichen Strauch, hatte ich leider vergessen. Und das hat sich gerächt: Er ist ziemlich aus der Form geraten. Doch er scheint mir meine Nachlässigkeit nicht nachzutragen, schmückt er sich doch dieses Jahr mit besonders vielen der wunderbar duftenden kleinen Blüten. Ich stellte auch fest, kaum war der Schnee weg, dass die Mäuse sich eine neue Route durch meinen Garten gesucht haben. Der Wiesentrampelpfad zwischen Gartentür und Brunnen ist löchrig und gleicht einem Acker. Das Eis im Brunnen mit dem gesammelten Wasser der Dachtraufe ist endlich aufgetaut, und ich bin froh, dass ich es wieder für meine Topfpflanzen nutzen kann. Allerdings ist es noch so kalt, dass ich die Giesskanne zuerst im Haus etwas stehen lasse, damit meine Banane nicht gleich einen Kälteschock erleidet. So halten sich beim ersten Kontrollgang durch den Garten Frust und Lust die Waage, wobei die Vorfreude auf ein neues Gartenjahr alle Enttäuschungen aufwiegt.


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Zubereitung: Spargeln frisch anschneiden. Je nach Dicke längs halbieren und in ca. 3 cm lange Stücke schneiden. Von den Tomaten 4 EL Öl in eine Pfanne geben. Dörrtomaten grob hacken. Frühlingszwiebeln und Schnittlauch grob schneiden. Spargeln im Öl 5 Minuten braten. Tomaten, Zwiebeln und Schnittlauch dazugeben und alles bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten fertig braten. Mit Salz und Chiliflocken abschmecken. Warm halten. Wein, Fond und Lachs in eine Pfanne geben. Fisch leicht salzen. Zugedeckt bei kleiner Hitze 8–10 Minuten gar ziehen lassen. Spargel- DörrtomatenGemüse anrichten. Fisch vorsichtig aus dem Sud heben und auf dem Gemüse anrichten. Zubereitungszeit ca. 35 Minuten Pro Person ca. 32 g Eiweiss, 28 g Fett, 7 g Kohlenhydrate, 1700 kJ/400 kcal

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 13, 25. März 2013 |

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MIX | 77

MIGROS-BANK-RATGEBER

Das Goldvreneli ist für Liebhaber Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

Zunächst eine Quizfrage: Welchen Wert haben sämtliche bisher geprägten Goldvreneli zusammen? Nun, der Betrag beläuft sich auf stolze 16 Milliarden Franken. So viel Geld geben die Schweizer in etwa aus, um ein Jahr lang in der Migros einzukaufen. Wie die Grafik zeigt, hat sich der Wert der Münze seit 2005 glatt verdreifacht, was ihren Kultstatus nochmals gesteigert hat. Besonders rar allerdings ist das Goldvreneli nicht. Immerhin 59 Millionen Stück der 20-Franken-Münze wurden in den Jahren 1897 bis 1949 produziert. Dafür brauchte es insgesamt 340 Tonnen Gold, was dem Gewicht eines voll beladenen Jumbo Jets entspricht. Und dennoch hätten alle diese Goldvreneli Platz in einem einzigen VW-Bus — aufgrund der extrem hohen Dichte des Edelmetalls. Das Goldvreneli fasziniert. Doch eignet sich die Münze primär für Sammler oder als Geschenk, beispielsweise bei bestandenem Lehrabschluss. Als Geldanlage dagegen hat das «Vreneli» einen wesentlichen Nachteil, nämlich die grosse Differenz zwischen dem Ankaufs- und dem Verkaufspreis (auch als

Spread bezeichnet). Kostet das Goldvreneli beim Kauf 300 Franken, so beträgt der Erlös beim Verkauf lediglich 270 Franken, also 10 Prozent weniger. (Die konkreten Preise variieren je nach Tag und Händler).

50 45

Die populärsten ausländischen Münzen (Maple Leaf, Krügerrand und American Eagle) haben einen Spread von rund 6 Prozent. Noch kleiner ist diese Differenz bei den leicht handelbaren Goldbarren: Beim 20-Gramm-Barren mit einem Wert von knapp 1000 Franken macht der Spread 2 Prozent aus,beim 100-GrammBarren sogar nur 1 Prozent. Entsprechend schneller kommt die Anlage in die Gewinnzone. Bei Ihrem Entscheid stellt sich somit die Frage,ob der grössere emotionale Wert einer Münze den Aufpreis gegenüber einem schlichten Barren rechtfertigt.Wer es ganz nüchtern mag, kann das Gold auf ein Metallkonto einbuchen lassen oder einen Indexfonds (ETF) erwerben. Seit Jahrhunderten schon dient Gold als Tauschmittel und Wertanlage. Die ersten historisch überlieferten Goldmünzen stammen aus dem Königreich des Krösus in der heutigen Türkei, rund 550 vor Christus. Noch heute besitzt Gold den Charakter einer Währung.

35

Tonic Water gegen Katzendreck Bilder: Getty Images

So haben sich der Goldpreis in Franken und die Inflation seit 1992 entwickelt.

Gold hat den Status einer Währung

TRICK 77 Das Migros-Magazin präsentiert jede Woche eine Auswahl der besten Hörertipps von Radio SRF 1.

Wer Katzendreck in seinem Garten vorbeugen will, bestreut Beete, Wiesen oder Wege mindestens fünf Tage lang mit Kaffeesatz, zum Beispiel immer morgens. Wichtig ist, dass man die Durchgangswege der Katze trifft und an ihren Pfoten Kaffeesatz zurückbleibt. Putzt die Katze nun ihre Pfoten, bleibt ihr ein bitterer Geschmack im Mund zurück. Als Alternative kann Tonicwasser eingesetzt werden. Der im Tonic enthaltene Bitterstoff

Gold kaufen hat sich gelohnt

Chinin wirkt auf Katzen unangenehm. Auch hier gilt die Anwendung bei trockenem Wetter während mindestens fünf Tagen. Trick 77 im Radio: Jeden Freitag um 11.20 Uhr auf SRF Musikwelle und am Samstag um 11.10 Uhr auf Radio SRF 1. Trick-77-Taschenbücher Teil 1 & 2, erhältlich bei: www.exlibris.ch, www.shop.srf.ch.

Goldpreis pro Gramm in Franken Inflation (angeglichen)

40

30 25 20 15

Quelle: Migros Bank

Als Notreserve möchte ich eine gewisse Menge Gold halten. Wie beurteilen Sie die Idee, 20 Goldvreneli zu kaufen?

10 5 0 1992

1996

2000

2004

2008

2012

Deshalb bezahlen Sie beim Kauf von Gold keine Mehrwertsteuer, im Gegensatz zu Silber, Platin oder anderen Metallen. Auch die Schweizerische Nationalbank hält weiterhin eine ansehnliche Goldreserve: mit 1040 Tonnen sind es rund drei Mal so viel wie Goldvreneli in unserem Land. Investieren Sie in Gold? Diskutieren Sie mit unter: www.facebook.com/migrosbank


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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Prag. Anreise nach Prag mit modernem Komfort-Reisebus. Einschiffung. 2. Tag: Prag. Die goldene Stadt Prag ist voller Sehenswürdigkeiten, Kunst und Kultur aus vielen Jahrhunderten. Stadtrundfahrt (*). 3. Tag: Sächsische Schweiz–Dresden. Ausflug (*) durch die Sächsische Schweiz zur Festung Königstein und der Bastei. 4. Tag: Dresden–Meissen. Stadtrundfahrt (*) Dresden, eine der schönsten Residenzstädte. Stadtrundgang Meissen mit dem Besuch einer Porzellanmanufaktur (*). 5. Tag: Wittenberg–Magdeburg. Ausflug (*) nach Wittenberg und in den Wörlitzer Landschaftspark. 6. Tag: Magdeburg. Auf einer Stadtrundfahrt (*) entdecken Sie die fast 1200-jährige Elbestadt Magdeburg. 7. Tag: Potsdam–Berlin. Ausflug nach Potsdam. Besichtigen Sie die Stadt am Mittellauf der Havel, welche vor allem durch das Schloss, den Park Sanssouci und den Cecilienhof berühmt geworden ist (*). 8. Tag: Berlin–Jena. Nach dem Frühstück Ausschiffung. Stadtrundfahrt Berlin (inbegriffen). Anschliessend Weiterfahrt nach Jena. Hotelübernachtung. 9. Tag: Jena–Schweiz. Nach dem Frühstück Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten. Ihr Flussschiff Die kleine feine «MS Swiss Ruby» verfügt über 43 komfortable Aussenkabinen und sind mit Radio, Sat. TV, Safe, Föhn, Dusche/WC, 220V, Klimaanlage ausgestattet. Die Oberdeckkabinen mit französischem Balkon, die Hauptdeckkabinen mit einem Panoramafenster (nicht zu öffnen). Elegante Eingangshalle mit Rezeption, Bordboutique, Nichtraucher-Restaurant, Salon mit Tanzfläche, Panorama-Bar, Sonnendeck. Im Restaurant erwartet Sie jeden Morgen ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Mittags und abends werden Sie von der Küchenbrigade mit mehrgängigen Wahlmenüs verwöhnt.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 13, 25. März 2013 |

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MIX | 79

Känguru Jay ist nicht zu fassen

Jay hat einen Hautpilz. Die Behandlung erfordert viel List, denn das junge Känguru ist extrem scheu.

«

Zolli-Tierarzt Stefan Hoby (37) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Bilder: Zoo Basel

Im letzten Frühling verliess das männliche Känguru Jay erstmals den schützenden Beutel seiner Mutter Whimpy. Im Gegensatz zu den übrigen neun Gruppenmitgliedern sind die beiden nicht sehr zutraulich und fliehen bei der geringsten Unsicherheit mit eindrücklichen Sprüngen. Diese Charaktereigenschaft lernten wir bei der Behandlung von Jays Hautpilzerkrankung besonders kennen. Jay gehört zu den Westlichen Grauen Riesenkängurus, die im Busch- und Grasland im Süden Australiens leben. Nach einer kurzen Trächtigkeit von nur 30 bis 40 Tagen ziehen die Mütter ihre Jungtiere während neun Monaten im Beutel gross. Wenn Nahrungsknappheit droht, entscheidet die Mutter, ob das Junge im Beutel bleibt oder nicht. Es war Spätherbst, als unser Tierpfleger Marc Brandenberger bei Jay mehrere rundliche, haarlose Fellveränderungen am Schwanz entdeckte. Wir mussten das Jungtier genauer untersuchen, doch Jay war mit zehn Kilogramm Körpergewicht bereits sehr kräftig, flink und liess sich nicht leicht einfangen. Der Tierpfleger schaffte es aber bald, den Kängurujüngling kurz

Der Tierpfleger füttert die Kängurus mit Bananen. Der scheue Jay bekommt Bananenstücke, die zuvor mit Medikamenten präpariert worden sind. Nur so gelingt die Behandlung seiner Pilzerkrankung.

festzuhalten, so dass ich eine Hautprobe entnehmen konnte. Unser Verdacht bestätigte sich: Das veterinärbakteriologische Labor der Universität Zürich wies Hautpilze nach. Zuerst wollen wir die Behandlung per Blasrohrpfeil durchführen, damit beginnt das Problem aber erst. Die Behandlung gelingt nämlich nur drei Mal, danach ist der immer scheuer werdende Jay nicht mehr zu überlisten! Da wir keine Besserung beobachten, ist guter Rat teuer. Wie sooft in solchen Situationen ist die Zusammenarbeit mit dem

Tierpfleger entscheidend. Diesem gelingt es in nützlicher Frist, Jays Vertrauen wiederzugewinnen. Ich besorge ein Medikament, das über die Nahrung aufgenommen werden kann. Die Tierpfleger stecken dieses in Bananenstücke, die bei den Kängurus besonders beliebt sind. Zum Fressen getraut sich Jay zwar nicht bis zur ausgestreckten Hand des Pflegers, ein gezielter Bananenwurf zu Jays Fressplatz garantiert aber die tägliche Behandlung. Die Freude ist gross, als auf den haarlosen Stellen wieder erste Haare spriessen!

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STARK & SCHÖN

Leben als Rockstar: Männertraum oder Alptraum? Herr Rossi erklärt die Männerwelt.

Bald strömen die Rockstars wieder in die Schweiz, denn die Openair-Saison steht vor der Tür. Rockstar, das ist der Traumberuf jedes vernünftigen Mannes. Flexible Arbeitszeiten, Gratisbier und weibliche Bewunderung à gogo: Was will man mehr? Doch vor Antritt der Lehrstelle sollte man sich mit einem branchenkundigen Berufsberater treffen. Denn Rockstar ist nicht gleich Rockstar. Der Arbeitsalltag eines Rockstars in den USA sieht folgendermassen aus

(Montag bis Sonntag): ausschlafen, aufstehen, Groupies nach Hause schicken, Kaffee trinken, Konzertkritiken lesen, Soundcheck, Backstage abhängen, Konzert, Party. Der Alltag eines Schweizer Rockstars unterscheidet sich da etwas: aufstehen, arbeiten, mittags im Fitnesscenter trainieren, arbeiten, einkaufen, Tagesschau/Dienstagskrimi/Rundschau gucken, schlafen. Am Freitag ersetzt eine Bandprobe den Tagesschauabend.

Samstag: aufstehen, Kaffee trinken, mit dem Hund Gassi gehen/mit den Kindern spielen/Hausputz erledigen, Reise an den Konzertort, Soundcheck, Backstage abhängen, Konzert, Reise nach Hause. Sonntag: aufstehen, Kaffee trinken (vier bis sechs Einheiten), mit dem Hund Gassi gehen/mit den Kindern spielen/ spazieren, Abendessen, Tatort gucken. Rockstar im Alpenland Schweiz: Traum oder Alptraum? Entscheiden Sie selbst.


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Nr. 13, 25. März 2013 | Migros-Magazin |

Insel der Gelassenheit

Grüne Reisterrassen, traumhafte Strände, Tempel an allen Ecken und überall freundliche, entspannte Menschen: Das ist Bali. Monica Peter und Roman Gerber haben ihren Traum verwirklicht und leben auf der indonesischen Insel.

D

unkel ist es, die Luft warm und feucht. Menschen schwatzen, kichern. Leuchtreklamen erhellen die Nacht, auf der Strasse wird gehupt, und die Motoren kleiner Töffs heulen auf. Wir sitzen in Roman Gerbers Balcony-Restaurant in Kuta, das — wie in Bali üblich — offene Fenster hat, also eine gedeckte Veranda ist. «Als ich erstmals hierherkam, gab es nichts als Palmen und Strand. Es waren Hippies da und Surfer. Hotels gab es keine, man übernachtete in Gästezimmern», erzählt der Hausherr. Der Thuner war 1974 zum ersten Mal in Bali, inzwischen lebt er seit 35 Jahren auf der Insel, ist Indonesier geworden und dreifacher Grossvater, Hotelier und Gastronom. Da, wo einst ein Palmenwald stand, liegt heute die Stadt Kuta, die voller Touristen und Angebote für sie ist: Bars, Restaurants, Läden, Diskotheken.

Die Touristen kehrten nach den anschlägen zurück nach bali Der 63-Jährige erzählt mit leiser Stimme seine Geschichte auf Bali. Bald nach seinem ersten Besuch auf der Insel begann der gelernte Maschinenmechaniker, indonesische Stoffe in die Schweiz zu importieren: Batikmuster, wie sie die Hippies liebten. Er liess sich in Bali nieder, heiratete eine einheimische Frau. Man gründete eine Familie und bald eine Fabrik, um selbst Kleider zu produzieren, beschäftigte bis zu 60 Näherinnen. Ende der 80er-Jahre eröffnete Gerber dann sein erstes Restaurant. «Ich hatte keine Ahnung von Gastronomie», sagt er. Entsprechend harzig war der Beginn, und weil er die Fabrik vernach-

lässigte, ging diese «den Bach runter». Als sein Hotel Un’s 1991 im Rohbau stand, brach der Erste Golfkrieg aus — und der Tourismus zusammen. Gerbers Projekt überlebte, weil er den Bau nicht mit Krediten, sondern aus Eigenmitteln finanziert hatte. Bald aber besuchten die Westler Bali wieder — so zahlreich wie nie zuvor. Bis im Oktober 2002: Da tötete ein Bombenanschlag vor der Diskothek Sari über 200 Menschen. Gerbers Hotel liegt ganz in der Nähe. «Alle Gäste reisten ab. Im Hotel waren nur noch zwei Zimmer besetzt», erinnert er sich. Als es drei Jahre später endlich wieder aufwärtsging, folgten weitere Attentate. Manche gaben Kuta Beach keine Chance mehr. Gerber schon. Für wenig Geld kaufte er Land. 2011 reisten rund 2,8 Millionen Touristen nach Bali — mehr als doppelt so viele wie vor den Anschlägen. Entsprechend sind die Grundstückspreise gestiegen. Kuta Beach, dieser endlose Sandstrand, vor dem sich die Wellen brechen, ist ein beliebter Surfspot. Nicht weit davon entfernt liegt Gerbers Hotel. Es ist der Ort, wo die Surfer logieren. Das hat viel mit dem braungebrannten jungen Mann zu tun, der an unseren Tisch kommt. «Mein Sohn Marlon», stellt ihn Gerber vor. Marlon ist Profisurfer. Surfbretter zieren auch die Restaurantwände. Zahllose Fotos hängen da, auf denen gut gebaute junge Männer zu sehen sind, wie sie tollkühn auf Wellen reiten. Stars wie Kelly Slater oder der verstorbene Andy Irons — alles Freunde und Bekannte von Marlon. Geführt wird das Restaurant von Gerbers älterer Tochter, die mit einem Ex-

Mit den kilometerlangen Stränden und dem wellenreichen Meer ist


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Migros-Magazin | Nr. 13, 25. März 2013 |

LeBen

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Tänzerin in einem traditionellen Barong-Theater, malerische Reisterrassen – die bekannteste Seite von Bali.

Oben: Der Thuner Roman Gerber besitzt den indonesischen Pass. Seit 35 Jahren lebt er im balinesischen Kuta, wo er ein SurferHotel führt.

Bali ein Mekka für Surfer.

Links: Monica Peter aus Zürich liebt das balinesische Handwerk. Seit vier Jahren wohnt sie in Bali und sucht für westliche Kunden Einrichtungsobjekte.


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Dieses Bild lässt die Herzen von Eisenbahnliebhabern höher schlagen

Mit der Dampflok durch Sachsen ■ ■

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Heute, wo täglich Millionen von Reisenden in modern ausgestatteten Eurocity-Zügen das bald grenzenlose Europa durchqueren, scheint es beinahe anachronistisch, dass immer mehr Menschen ihr Interesse an der dampfenden und fauchenden Grossvatergeneration heutiger Schienenfahrzeuge entdecken. Vielerorts in Sachsen haben sich Eisenbahnenthusiasten zusammengefunden, um die noch vorhandenen Schmalspurbahnen mit ihren Loks und Wagen zu erhalten und ihnen einen neuen touristischen und technikgeschichtlichen Inhalt zu geben. Auf dieser Reise befahren wir fünf der heute noch in Betrieb stehenden Schmalspurstrecken. Gleichzeitig erleben wir die landschaftliche Schönheit Sachsens und lernen Zeugnisse einer einmaligen Kunst- und Kulturgeschichte kennen.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Dresden. Hinfahrt via Memmingen, Ulm, Feuchtwangen, Nürnberg, Bayreuth, Hof, Chemnitz in die Elbmetropole Dresden. 2. Tag: Dresden–«Lössnitzdackel» Radeburg–Radebeul. Perlen sächsischer und italienischer Barockkunst prägen das historische Zentrum Dresdens. Auf einer geführten Stadtrundfahrt lernen wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten näher kennen. Nach der Mittagspause Fahrt mit der Dampfschmalspurbahn «Lössnitzdackel», die uns von Radebeul durch die Weinberge des Elbtals führt. Endstation ist Radeburg (16,5 km, etwa 1 Stunde). Dort steigen wir in den Bus um. Auf dem Rückweg nach Dresden machen wir einen Foto-Stopp beim Schloss Moritzburg, einem der schönsten Wasserschlösser Europas. 3. Tag: Elbschifffahrt–Rathen– «Weisseritztalbahn». Am Morgen Besuch der Bastei wo wir die schöne Aussicht ins Elbtal geniessen können. Am Mittag erwartet uns eine unvergessliche

Schifffahrt auf der Elbe von Pirna nach Rathen. Wir haben die Möglichkeit die Ausstellung «Eisenbahnwelten» individuell zu besichtigen oder die freie Zeit zu geniessen. Carfahrt nach Dippoldiswalde. Mit der Weisseritztalbahn fahren wir nach Freital-Hainsberg (15 km, 45 Min.). Diese Strecke, welche im Jahr 2002 durch das Hochwasser zerstört und im Dezember 2008 wieder in Betrieb genommen wurde, gilt durch ihre landschaftliche Vielfalt als eine der schönsten Strecken Deutschlands. Rückfahrt nach Dresden. 4. Tag: Fürst-Pückler-Park–Waldeisenbahn Muskau. Nach einem Info-Stopp über den Braunkohletagebau in Weisswasser unternehmen wir eine Planwagenfahrt durch den berühmten Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau. Danach erleben wir eine besondere Bahnfahrt. Wir fahren mit der grössten «Museumseisenbahn in Deutschland» (600 mm Schmalspur) von Bad Muskau nach Weisswasser und anschliessend nach Kromlau. Die Geschichte der Bahn geht auf das Jahr 1895 zurück. Sie trug wesentlich zur Industrialisierung dieses Gebietes bei. Unterwegs haben wir bei verschiedenen Stopps die Möglichkeit Fotos zu machen. Ausserdem werden wir während der Bahnfahrt mit einem traditionellen Mittagessen verköstigt. Rückfahrt im Car nach Dresden. 5. Tag: Pressnitztalbahn–Fichtelbergbahn– Oberwiesenthal. Fahrt durch das Erzgebirge nach Jöhstadt. Nach einem kurzen Rundgang durch den Museumsbahnhof mit Lokomotivschuppen besteigen wir die Pressnitztalbahn und fahren nach Steinbach und zurück. Am Nachmittag geht es weiter nach Annaberg-Buchholz. Führung durch das älteste Museum der Stadt – das Frohnauer Hammerwerk. Weiterfahrt nach Cranzahl. Hier erwartet uns die letzte Dampfbahnfahrt dieser Reise: mit der Fichtelbergbahn bis zum Kurort Oberwiesenthal. Die 1897 in Betrieb genommene Bahn mit einer Streckenlänge von (17,3 km Fahrzeit etwa 1 Stunde) trug um die Jahrhundertwende in hohem

Reizvolles Sachsenland ■

Masse zur Entwicklung des Fremdenverkehrs um Oberwiesenthal bei. Bis heute ist die Region ein beliebtes Ausflugsgebiet geblieben. 6. Tag: Oberwiesenthal–Schweiz. Erfüllt mit neuen Eindrücken treten wir heute die Heimreise in die Schweiz an.

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Wir wohnen vier Nächte im guten Mittelklasshotel Ramada Dresden T-� � �+ (off. Kat.****). Das Hotel am Stadtrand verfügt über 262 moderne Hotelzimmer mit Bad oder Dusche/WC, Telefon, Fernseher und Haartrockner. Weitere Einrichtungen sind ein Restaurant, eine Bar, der Top-Fit-Club mit Saunalandschaft, Whirlpool, Fitnessraum und gegen Bezahlung ein Solarium. Die letzte Nacht verbringen wir im Best Western Birkenhof, Oberwiesenthal, T-� � �+ (off. Kat.****). Die total 172 ruhigen Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC, Haartrockner, Telefon, Satelliten-TV, Radio und Minibar ausgestattet.

Unterwegs mit dem Spezialisten Auf dieser Reise begleitet Sie unser erfahrener Reisechauffeur Ralf Simon. In der ehemaligen DDR aufgewachsen, wird er als Spezialist für die Neuen Bundesländer seine profunden Kenntnisse über die Region und deren Entwicklung an Sie weitergeben. ■ ■

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Migros-Magazin | Nr. 13, 25. März 2013 |

Profisurfer verheiratet ist. «Wir betrei­ ben ein Familiengeschäft», sagt Gerber. Er erzählt, wie er sich von der jungen Generation zu einem neuen Vorhaben hat inspirieren lassen: einem Resort an der Südküste der Nachbarinsel Java. «Die Wellen dort seien Weltklasse, sa­ gen meine Surfer», erzählt Gerber. Er sieht aus, wie einer, der sich gerne draussen bewegt: drahtige Gestalt, led­ rige Haut. Roman Gerber ist eher Berg­ ler als Surfer. Seine Leidenschaft sind die Vulkane. Allein 50 Mal hat er den Gunung Agung bestiegen, den mit 3142 Metern höchsten Gipfel Balis. «Das ist der Schweizer in mir», sagt der gebürti­ ge Berner Oberländer — und empfiehlt weniger geübten Berggängern, den we­ niger hohen Gunung Batur zu besteigen. Die Reise geht nach Kintamani im Nordosten der Insel. Hier findet man sich am Rand eines riesigen Kraters wie­ der, in dem ein See glitzert, aus dem sich wiederum ein Vulkan erhebt, dessen Spitze von Wolken vernebelt ist: der Gu­ nung Batur. Mit einem Führer ist er in zwei Stunden zu Fuss erreichbar, am bes­ ten frühmorgens, um bei Sonnenaufgang und klarer Sicht auf dem Gipfel zu sein.

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Im Tirta-Empul-Tempel im Inselinnern reinigen die Gläubigen Geist und Körper mit heiligem Quellwasser. MALAYSIA

Farbenprächtige zeremonien, opfergaben für die götter Kintamani ist touristisch, auf der Fahrt dorthin durchquert man aber das alltäg­ liche, ländliche Bali. Man sieht grüne Reisfelder, in denen bunte Fahnen we­ hen, welche die Vögel vertreiben sollen, Büffel, die angebunden auf Wiesen gra­ sen. In jeder Häusergruppe steht min­ destens ein mit Fabelwesen verzierter Tempel — die Balinesen sind zu 90 Pro­ zent Hindus. An Strassenrändern, vor Hauseingängen und bei Geschäften lie­ gen Opfergaben: Schälchen mit Blumen und Esswaren. Am Boden jene für die bösen, erhöht jene für die guten Geister. An der Route liegt auch der Tirta­Empul­ Tempel mit dem heiligen Wasser. Und immer wieder begegnet man Zeremo­ nien: mit farbig leuchtenden Gewändern festlich herausgeputzten Menschen. «Diese Zeremonien sind irrsinnig schön, und die Farben hauen mich heu­ te noch um», sagt Monica Peter. Vor zehn Jahren weilte die Zürcherin erst­ mals auf Bali und stellte fest: «Ich fühle mich hier wie zu Hause — als hätte ich immer hier gewohnt.» Monica Peter war begeistert von der Exotik der hinduistischen Kultur. Sie war beeindruckt davon, dass die Leute «immer happy sind — zumindest ver­ mitteln sie diesen Eindruck». Sie such­ te nach Möglichkeiten, regelmässig auf

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Vulkane, Götter und Legenden

Die riesenhaften Komodowarane leben vor allem auf Komodo, einer Insel nahe Bali.

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Zu Besuch bei den wilden Drachen auf Komodo Auf der Insel Komodo, die von Bali aus mit Flugzeug und Boot in einem guten halben Tag zu erreichen ist, kann man urzeitliche riesenechsen in freier Wildbahn beobachten. Die Indonesier nennen diese riesenhaften reptilien Drachen. Dazu reisetipps für Bali und weitere Bilder.

Schalen von Baumwoll- und Lotusblüten liegen am Boden. «Ich liebe es, selbst Objekte zu entwickeln», sagt Monica Peter. Bald will sie mit ihrer eigenen Marke starten. Sie zeigt uns verschiedene Varianten eines geflochtenen Korbes; sie ist auf der Suche nach der perfekten Form.

«Wer stresst, macht zweiter – dann lächeln sie dich einfach an» Handwerk hat auf Bali Tradition. Produkte wie die Körbe sind Gemeinschaftswerke ganzer Dörfer, die wie Genossenschaften funktionieren. Die Techniken werden von Generation zu Generation weitergegeben. Vielerorts werden Holzund Steinskulpturen an Strassenrändern zum Verkauf angeboten — alles Handarbeit. «Maschinen wären viel zu teuer», sagt Monica Peter. «Die Menschen hier sind unglaublich kreativ, es ist wunderbar, mit ihnen zusammenzuarbeiten.» Sie seien gelassen, was sehr angenehm ist, aber auch anstrengend sein könne. Etwa dann, wenn sich eine Lieferung nach dem Motto «wenn nicht heute, dann morgen» verspätet. Oder wenn ein Objekt anders als besprochen eintrifft. Da müsse man ebenfalls Gelassenheit zeigen, sagt Monica Peter. «Wer stresst, macht Zweiter.

Dann lächeln sie dich einfach an.» Unterstützung erhält sie von ihrem Mann Dewa Artawan, den sie auf Bali kennengelernt hat. Er kümmert sich um die Kommunikation mit den Leuten in den Dörfern. Monica Peter spricht zwar Indonesisch, nicht aber Balinesisch, die Sprache der Einheimischen. Das Paar lebt zurzeit im schicken Seminyak neben Kuta, denn Südbali ist das Handelszentrum für Handwerkskunst. Doch ihre Sehnsucht nach dem Inselinnern, der Heimat von Dewa Artawan, ist gross. Pendeln geht in Bali nicht, trotz kleiner Distanzen: Die Strassen sind jeden Tag verstopft. Doch die beiden haben vor, in der Stadt Ubud ein Haus zu bauen. «Dort ist Bali noch ursprünglicher. Es ist grün, man hört die Frösche quaken und die Grillen zirpen», sagt sie. Die Insel begeistert an vielen Orten mit ihren sattgrünen Reisfeldern. Am schönsten sind sie in der Region Gianyar, wo ihr Mann herkommt, findet Monica Peter. «Vor den Hängen des Vulkans Gunung Agung durch die Reisfelder zu spazieren, ist wunderbar», schwärmt sie. Text: Michael Lütscher Bilder: Tanja Demarmels

Diese Reise wurde ermöglicht durch das indonesische Tourismusministerium.

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Migros-Magazin | Nr. 13, 25. März 2013 |

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faMilie | 87

Kinder an der Nase herumführen

Wenn die Lüge stimmen würde, dass man vom Lügen eine lange Nase bekommt, hätten Mütter und Väter allesamt einen Mords Riecher. Doch wie gut oder wie schlecht sind sogenannte Erziehungslügen eigentlich?

D

ie Batterien sind leer, und wir haben keine neuen», sagt die Mutter. Gar nicht wahr. Erst vor einer halben Stunde hat sie diese eigenhändig aus dem Bagger ent­ fernt, weil sie das nervige Ding ein­ fach nicht mehr ausgehalten hat. Die Batterienlüge gehört zu den häufigsten Elternlügen. Denn auch wenn die meisten Eltern ihren Kin­ dern das Lügen verbieten: Fast alle greifen in der Erziehung selbst auf Unwahrheiten zurück. Das bestätigt auch eine Studie im Magazin «Inter­ nal Journal of Psychology». Darin geben vier von fünf Eltern zu, ihren Kindern schon mal eine Lüge auf­ getischt zu haben, um sie zu einem bestimmten Verhalten zu bewegen.

Illustration: Nicolas Bischof

Wenn lügen routine wird, läuft etwas schief in der erziehung Laut Renato Meier (53), Leiter der Familien­, Paar­ und Erziehungs­ beratung Basel (fabe), ist das grund­ sätzlich in Ordnung. «Aber wenn das Lügen zu einem Muster wird, dann läuft etwas schief in der Beziehung zwischen Eltern und Kind», relati­ viert er. «Denn letztlich werden die Lügen ja eingesetzt, um eine be­ stimmte Reaktion des Kindes zu verhindern.» Ein typisches Beispiel dafür ist die Behauptung: «Ich habe nicht genug Geld dabei», wenn das Kind im Supermarkt etwas Süsses oder ein Spielzeug will. Damit will die Mutter leidige Diskussionen oder gar einen Trotzanfall vermeiden. «Das ist verständlich», sagt der Ex­ perte. «Aber auf lange Sicht ist es

keine Lösung. Denn wenn Eltern ihre Beziehung zu den Kindern auf Unwahrheiten aufbauen, fehlt es an Vertrauen und verhindert Nähe. Zudem drücken sie sich vor wichti­ gen Erziehungsaufgaben.» Darum rät er den Eltern, ihrem Kind zu er­ klären, dass es nicht das Recht dar­ auf hat, immer etwas zu bekommen, und warum das so ist. «Klar, geht das meist nicht grad vor Ort an der Kas­ se. Darum regeln Eltern solche Dinge am besten schon, bevor sie zum Ein­ kaufen gehen. Nur so lernen es die Kinder.» Abgesehen davon merken sie schon, was wahr ist und was nicht, sagt er. Und wie sieht es aus mit der häu­ figsten Erziehungslüge: «Wenn du etwas nicht tust, dann gehe ich»? Diese Drohung ist laut Renato Meier absolut tabu: «Kleine Kinder glau­ ben, die Mutter oder der Vater wür­ de sie wirklich verlassen. Das stürzt sie in grosse Verunsicherung, weil die sichere Bindung infrage gestellt wird. Darum sollten Eltern auf diese Lüge unbedingt verzichten.» Eine ganz andere Kategorie von sogenannten Lügen sind Märchen­ und Fantasiegeschöpfe wie der Os­ terhase oder die Zahnfee. «Sie pas­ sen in die magische Welt der Klein­ kinder. Solche Geschichten helfen ihnen, die für sie noch nicht fassbare Welt zu ordnen, sagt der Experte. Fazit: Erziehungslügen sind nicht gleich Erziehungslügen. Es gibt schädliche, verzeihliche und sogar wunderbar magische. Text: Andrea Fischer

Erziehungslügen: Von nützlich bis schädlich ! essenslügen – «spinat macht stark»: Solche Bilder sind nützlich und entsprechen ja meist auch ein bisschen der Wahrheit. ! «Wenn du das nicht tust, gehe ich»lügen: Unbedingt vermeiden! Das verursacht bei Kindern grosse Verunsicherung. ! «Wenn du dich jetzt nicht benimmst, dann …»-lügen: Wer immer etwas androht und die Drohung dann nicht wahrmacht, wird unglaubwürdig. ! geldlügen – «ich habe grad kein geld dabei»: Sie sind im Supermarkt als Notlügen möglich. Grundsätzlich sollten Kinder jedoch verstehen lernen, warum sie nicht alles haben können. ! «Das hast du gut gemacht»-lügen: Bestätigung tut einem Kind gut. Allerdings nur, wenn sie nicht übertrieben wird – zu viel elterliches Lob schadet der Glaubwürdigkeit. ! Märchenlügen: Christkind, zahnfee und Co. bereichern die Welt eines Kleinkinds. Wenn die zeit reif ist, wachsen sie von allein aus dem Osterhasenalter heraus.

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Mehr infos online Wie reagieren, wenn Kinder lügen? Nicht nur Eltern, auch Kinder schwindeln, dass sich die Balken biegen. Weshalb das so ist und wie Eltern damit umgehen sollten.

Eine Notlüge im Dienste der Erziehung kann nicht schaden. Aber aufgepasst: Kinder haben ein Näschen für Schwindeleien.


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Migros-Magazin | Nr. 13, 25. März 2013 |

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in ForM | 89

Wen juckts?

Die warme Frühlingssonne lässt nicht nur Blumen spriessen. Mit der erhöhten UV-Strahlung haben auch Fieberbläschen wieder Saison. Doch wer gesund lebt und die Haut vor der Sonne schützt, hat nichts zu befürchten.

E

s kribbelt, es juckt, es spannt; aber noch ist nichts zu sehen. Wer wie rund 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung gelegentlich unter Lippenherpes leidet, weiss nur zu gut, wie sich eine «Fieberblaatere» ankündigt. Einige Stunden nach Beginn des Kribbelns zeigt sich irgendwo an der Lippe ein gelbliches Bläschen. Klein zwar, aber doch unübersehbar — das zumindest finden die Betroffenen, weil sie sich völlig entstellt vorkommen. «Lippenherpes bildet sich immer dann, wenn das Immunsystem geschwächt ist», erklärt Dermatologe Vadym Volpov. «95 Prozent der Men-

Bild: iStockphoto

Lippenherpes bildet sich, wenn das Immunsystem geschwächt ist. schen infizieren sich im Lauf des Lebens mit dem Herpes-simplex-Virus Typ 1. Bei vier von zehn Menschen wird das Virus danach immer wieder aktiviert. Zum eigentlichen Ausbruch der oberflächlichen Hauterkrankung kommt es meist während einer Erkältung oder bei Stress, wenn man ohne UV-Schutz intensiver Sonnenstrahlung ausgesetzt ist oder

Herpesbläschen berühren ist tabu, sie aufkratzen ein Fehler – denn dann entstehen zusätzliche Infektionen.

wenn man sich vor etwas ekelt», erklärt der Experte mit Praxen in Zürich und Feuerthalen ZH. Treten die Fieberbläschen nur wenige Male im Jahr auf und sind sie auf ein kleines Hautareal beschränkt, kann man ihnen gut mit den gängigen Mitteln beikommen. Die rezeptfrei erhältlichen Cremen und Salben oder Pflaster mit dem Wirkstoff Aciclovir sollen die Bläschen austrocknen, damit unter der Kruste die Infektion besser abheilt. «Hausmittel wie Alkohol, Zahnpaste, Zinksalbe oder Teebaumöl haben eine ähnliche Wirkung», erklärt der Hautarzt. «Wunder könne man allerdings keine erwarten, da es sich um eine oberflächliche Behandlung der Symptome handelt.» Der Verlauf mit Bläschenbildung, Austrocknen, Krustenbildung und Abheilen der Kruste und des darunter liegenden empfindlichen Gewebes dauert mindestens eine Woche. «Neben der lokalen Behandlung muss man unbedingt auch das Immunsystem stärken. Dazu gehören klassische Massnahmen wie gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung sowie Stressabbau», rät Vadym Volpov. Virenhemmende Tabletten, sogenannte Virostatika, sollten erst dann angewendet werden, wenn oberfläch-

Küssen verboten! Damit sich die in den Herpesbläschen enthaltene Flüssigkeit nicht verbreitet und zusätzlich bakterielle Infektionen vermieden werden, gilt: ! Die betroffenen Hautstellen möglichst nicht berühren oder sofort die Hände waschen. ! Auf keinen Fall aufkratzen. ! Aufs Küssen verzichten. ! Von Säuglingen Abstand halten.

liche Behandlung und immunverstärkende Massnahmen nichts nützen. Wenn die Herpesinfektion alle drei bis vier Wochen einen grösseren Bereich der Lippen, des Naseneingangs oder der Augenpartie befällt, wenn eventuell die Lymphknoten anschwellen und der Betroffene über ein schlechtes allgemeines Befinden klagt, ist ein Arzt aufzusuchen. «Ausser den Schulmedizinern haben auch Homöopathen und Alternativmediziner Behandlungsmethoden gegen Lippenherpes auf Lager, zum Beispiel die Eigenbluttherapie oder homöopathische Konstitutionsmittel», sagt Vadym Volpov. Auch diese haben zum Ziel, das Immunsystem zu unterstützen und damit die winzigen Bläschen in Schach zu halten. Text: Martina Novak


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Migros-Magazin | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

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Auch mit einem Tablet-PC lassen sich digitale Bücher lesen. Sind E-Book-Reader also überflüssig? Die Parku-App hilft bei der langwierigen Suche nach einem Parkplatz. Mit der Anwendung lassen sich Parkplätze, die Geschäften oder Einzelpersonen gehören, im Voraus oder in Echtzeit reservieren. Pro Stunde kostet ein Parkplatz drei Franken, wobei ein Platz stundenweise oder auch einen ganzen Tag gemietet werden kann. Wer einen Parkplatz zu vermieten hat, kann ihn über die Website von Parku anbieten. Vorerst gibt es die Parkplatzvermittlung nur in Zürich. Künftig soll das Angebot auf weitere Schweizer Städte wie Bern, Basel, Winterthur sowie Genf und Lausanne ausgedehnt werden. Gratis-App für iOS, demnächst auch für Android.

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zialisierten Reader besser bedient. Möchte man aber nur ab und zu lesen, eignen sich die kleinen 7- und 8-Zoll-Tablets am besten. Mit einem Mini-Tablet ist das Lesen im Zug oder im Bett deutlich komfortabler als mit einem grossen, relativ schweren, herkömmlichen Tablet. Zu den Klein-Tablets gehören das iPad mini, das Google Nexus 7 oder das Samsung Galaxy Tab 2 7.0. Kaum grösser als ein Taschenbuch ist der neue E-Reader PocketBook Touch. Das Gerät lässt sich per Touchscreen bedienen, was beim Umblättern der virtuellen Seiten praktisch ist. Mit einem Fingertipp können Begriffe im Wörterbuch nachgeschlagen und übersetzt werden. Texte: Felix Raymann

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! Welches ist Ihr Lieblingsradiosender? RRO — Radio Rottu Oberwallis, weil man regional gut informiert wird. ! Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? Oberkrainerlieder stellen mich auf, wann und wo immer ich sie höre. ! Mein Lieblingsbuch heisst … Ich mag Kochbücher, weil ich gerne neue Rezepte ausprobiere. ! Der Song meines Lebens ist … Calimeros: «Wie ein Blitz ins Herz». ! Welche Filme rühren Sie zu Tränen? Alte Heimatfilme in Schwarz-weiss. ! Wie heisst Ihre LieblingsWebsite? www.obergoms.ch, weil man dank der Webcam sieht, wie das Wetter ist. ! Meine Lieblings-App heisst … … Immoscout. Ich finde es spannend zu sehen, was zu haben ist, wie Wohnungen aussehen und wie teuer sie sind. ! Wo möchten Sie auf keinen Fall von Ihrem Handy gestört werden? In der Kirche. ! In meiner Freizeit liebe ich es … …langzulaufen und Schneeschuh zu laufen im Winter, zu wandern im Sommer. ! Wo holen Sie sich Ihre News? Ich lese den «Walliser Boten».

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Migros-Magazin | Nr. 13, 25. März 2013 |

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auto | 93

Sparsame Rarität

Ende 2013 soll VW das lange versprochene Ein-Liter-Auto XL1 in Kleinserie auf den Markt bringen. Eine Testfahrt im Plug-inDieselhybrid.

Ü

ber Sinn oder Unsinn darf man streiten: Während andere Autohersteller bereits Familienwagen mit vergleichbarer Technik in Grossserie herstellen, baut VW seinen ersten Plug-in-Hybrid nur 250 Mal. Der XL1 ist damit über den Prototypstatus hinaus, aber natürlich alles andere als ein Alltagsauto. Vielmehr demonstriert der VW mit der spektakulären Optik höchst eindrucksvoll, wie sparsam Autos heute sein können. Der Einstieg ist dank der Flügeltüren sehr bequem, und in den zwei Sitzen des mit 1,15 Meter sehr flachen XL1 kommt statt Beklemmung Sportwagengefühl auf. Futuristik dagegen sucht man im Cockpit, das bis auf zwei Monitore (statt der Aussenspiegel) sehr sachlich gehalten ist, vergeblich. Der Zweisitzer gleitet schön leise elektrisch durch die City, was laut VW dank 27-PS-Elektromotor 50 Kilometer

weit klappen soll. Ist der Akku leer oder wird Kraft gebraucht, schaltet der Hybrid unter deftigem Geknatter den 0,8-Liter-Zweizylinderdiesel mit 48 PS im Heck zu. Der Akku wird während der Fahrt oder an der Steckdose («Plug-in») geladen. Kraftorgien bleiben zwar aus, aber dank seiner nicht mal 800 Kilo fährt sich der XL1 sogar bergauf richtig flott. Bei Bedarf beschleunigt er in 12,7 Sekunden auf 100 km/h. Trotz der rumpligen Federung bleibt der Komfort gut.

auf sparflamme statt mit bleifuss den Pass hinauf Der Verbrauch pendelt sich bei sparsamer Testfahrt über zwei Alpenpässe gegenüber dem Normwert (0,9 l/100 km = 21 g/km CO2) bei 1,6 l/100 km ein. Im Alltag dürfte er gut zwei Liter betragen. Wie viel der XL1 kostet, ist noch geheim — ein Hinweis darauf, dass der

Neuer Pfupf für den Cinquecento-Van Stimmiges Raumkonzept, enorm Platz, günstiger Preis — aber viel zu müde Motoren: Mit diesem Handicap startete der Fiat 500L vor einem halben Jahr als Vanversion des Cinquecento. Nun bietet Fiat den 500L mit quirligeren und sparsamen Motoren an. Die 105 PS des Twinair-Benziners versprechen Tempera-

ment: Der 0,9-Liter-Zweizylinder soll nur 4,8 l/100 km (= 112 g/km CO2; Normwert) brauchen. Ebenfalls neu ist der 1,6-Liter-Diesel mit 105 PS (4,5 l/100 km = 117 g/km CO2). Der 500L kostet ab 20 900 Franken. Übrigens: Ab Sommer ist der Retrovan als Abenteuervariante 500L Trekking (Bild) zu haben.

Futuristisches Design, geringer Verbrauch: Doch der genügsame VW XL1 bleibt wohl ein rares Liebhaberobjekt.

Preis jenseits normalbürgerlicher Budgets liegen wird? Das Fazit der Testfahrt: Neu sind solche Sparkonzepte nicht. Sinn macht die Technologie erst 2014. Dann soll die XL1-Technik im VW Golf Plug-in-Hybrid auf den Markt kommen — mit nur rund eineinhalb Litern Normverbrauch. Text: Timothy Pfannkuchen


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Siegessäule (links) und Alexanderplatz (oben): Berlin ist geschichtsträchtig und trendy zugleich .

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as Erkunden einer fremden Stadt inspiriert und belebt. Erst recht, wenn es sich dabei um Berlin handelt, die Hauptstadt Deutschlands. Denn in Berlin lassen sich nicht nur die Spuren der bewegten Geschichte der Stadt, die einst in Ost und West geteilt war, bestaunen. Man hat daneben auch die Gelegenheit, in eine äusserst leben­ dige Szenestadt einzutauchen.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Metro­ pole zählen beispielsweise die Muse­ umsinsel, die zum Unesco­Welterbe ge­ hört, der Berliner Dom, der Reichstag, das Kanzleramt oder die Siegessäule. Empfehlenswert ist auch eine gemütli­ che Rundfahrt auf der Spree. In Berlin können Städtereisende aus­ giebig shoppen, ausgehen sowie gut und günstig essen. Als Zwischenverpflegung sollte man unbedingt Berlins berühm­ teste Gaumenfreude ausprobieren: die Currywurst. Mitten in der pulsierenden Stadt, fünf Minuten Fussweg entfernt vom Pots­ damer Platz, steht das Hotel der bekann­ ten Mövenpick­Kette. Das Viersterne­ haus liegt im historischen Siemenshaus und wurde kürzlich umfassend renoviert. Die S­Bahnstation befindet sich direkt vor dem Hotel. Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche, WC, Föhn, Telefon, TV, Radio, WLAN (gegen Gebühr), Minibar, Gratissafe und Klimaanlage ausgestattet. Infos: www.migros-ferien.ch/staedtereisen

! Wettbewerbsfrage: In welchem Land liegt Berlin? ! Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 591 912 (1 Fr. pro Anruf ab Festnetz) und nennen Sie Ihre Lösung, Ihren Namen und Ihre Adresse. ! Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK, dem Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Fr. pro SMS). Beispiel: GLÜCK, Lösungswort, Beat Beispiel, Beispielstrasse 1, 9999 Exempelstadt ! Per Internet: Gratis auf www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ! Per Postkarte: Senden Sie eine Postkarte (A-Post) mit Ihrem Lösungswort und Ihrer Adresse an Migros-Magazin, «Berlin», Postfach, 8099 zürich ! Einsendeschluss: Sonntag, 31. März 2013 Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, der rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Die Mitarbeitenden der Migros-Medien sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Preise, die nicht bis spätestens am 29. Oktober 2013 durch den Gewinner eingelöst werden, verfallen ersatzlos.

Das Mövenpick-Hotel in Berlin liegt nahe dem Potsdamer Platz.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 13, 25. März 2013 |

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So nehmen Sie teil

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Die Gewinner Nr. 11 finden Sie unter: www.migrosmagazin.ch/raetsel


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AUFFÜHRUNGEN Aida (Neuinszenierung) / Nabucco Nabucco / La Traviata Aida / Rigoletto <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2tLAwtQAA7bKEOw8AAAA=</wm>

<wm>10CFWMMQ6EMAwEX-Ro13aIcy5PdIgC0adB1Py_Aq67YpuZ0S5L1oLfvvO6z1sSdBdjRI2swUJohmqBt4RRFbQPm5Noffrrxb3RgPE2AhPq4CQO6cM7IoLj8fbi5wBaruO8AU5b99iDAAAA</wm>

3. Tag, Verona - Rückkehr: Heimreise via Mailand in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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Hotel Giberti Doppelzimmer Einzelzimmer Doppelzimmer zur Alleinbenützung

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HOTELS Hotel Mastino, Verona (off. Kat. ***) Gutes Garni-Hotel. Lage: ca. 5 Gehminuten von der Arena entfernt. Zimmer: alle mit Dusche, WC, Telefon, Radio, TV, Minibar und Klimaanlage. Hotel Giberti, Verona (off. Kat. ****) Sehr gutes Hotel mit eleganter Atmosphäre. Lage: ca. 10 Gehminuten von der Arena entfernt. Zimmer: alle mit Bad oder Dusche, WC, Föhn, Telefon, Radio, TV, Minibar und Klimaanlage.

1. Tag, Schweiz - Verona: Fahrt vom Einsteigeort nach Italien. Gegen Abend Ankunft in der berühmten Festspielstadt Verona. Individueller Besuch der Aufführung. 2. Tag, Verona: Am Vormittag Stadtführung in Verona. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung oder Sie haben die Möglichkeit, an einem Ausflug nach Sirmione teilzunehmen. Sirmione, auch Perle am Gardasee genannt, liegt auf der vier Kilometer langen Halbinsel am Südufer des Gardasees. Entdecken Sie die verwinkelten Gassen der Altstadt und die zahlreichen Bauten der Römer, die das Bild von Sirmione prägen. Individueller Besuch der Aufführung.

CHF 595.CHF 730.-

LEISTUNGEN • Reise in luxuriösem 5-Sterne-Car • 2 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet • Stadtrundfahrt/-gang in Verona • Audio-System bei Rundgängen • Besichtigungen gemäss Programm

Festspielreisen Verona Verona, die berühmte Provinzstadt an der Etsch, besitzt bedeutende Kunstdenkmäler und eine malerische Altstadt. Auf der grössten Opernbühne der Welt, im besterhaltenen Amphitheater der Antike, finden jeden Sommer grandiose Opernaufführungen statt: Es agieren bis zu 2000 Mitwirkende, gewaltige Chöre singen, erstklassig besetzte Solistenparts und eine phantastische Ambiance machen die Arena di Verona zum einmaligen Erlebnis.

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RESERVATIONEN: 032 391 0 222 Ernst Marti AG, 3283 Kallnach, marti@marti.ch

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Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 13, 25. März 2013 |

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2

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UnterhaltUng | 101

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Keine Jahresringe haben ...? W Buchen

F

Eichen

R Palmen

So nehmen Sie teil

2. Welcher Kanton hat am wenigsten Einwohner pro km2? I

Tessin

E

Graubünden

L

Jura

T

Rohrpost

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

3. Welches unterirdische Projekt nannte sich Swissmetro? U Erdölbohrung

S Magnetschwebebahn

4. Aus welcher Zeit stammen die meisten Megalithen in Westeuropa? G Altsteinzeit

E

Jungsteinzeit

D Mittelalter

5. Wo kommt ein Herbstscharnier zum Einsatz? R Unterkiefer

H Beckenboden

Z

Kniegelenk

Teilnahmeschluss: Sonntag, 31.3.2013, 24 Uhr

6. Was ist ein Nesselwicht? A Giftpilz

E

Zwerg

V Bodenwanze

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

7. Wo fand 1995 die Toblerone-Affäre statt? U Schweiz

A Schweden

E

Slowenien

8. Wie viel Prozent der Fläche der Niederlande liegen unter dem Meeresspiegel? G ca. 10%

T

ca. 25%

Auflösung Nr. 11: HEIZROHR

S ca. 50%

Gewinner Nr. 10: Raphael Henninger, Endingen AG; Hedy Horat, Aadorf TG; Ursula Schudel, Dinhard ZH

Lösungswort: 1

2

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5

6

7

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PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

2 1 4

E

3 5

APER I T I F AUSAPERN BAKTER I E ERTRAGEN GERATTER GRAND I OS KL I ENTEL N I EDL I CH PELER I NE RATGEBER

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 12: NAGEL Gewinner Nr. 11: Ulrich Schwander, Thun BE; Veronika Erni, Buttisholz LU; Ernst Roeleven, Seedorf UR

Teilnahmeschluss: Sonntag, 31.3.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 13, 25. März 2013 |

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UnterhaltUng | 103 3

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü3 4 4 2 cken und Verbindungen mit mehr 2 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 1 3 3 www.raetsel.ch/bruecken

2 3 5 1

2

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Auflösung Nr. 11:

1 1

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RÄTSELSPASS

ACH DU DICKES EI

Weisst du, welches Tier welches Ei legt? Übertrage die Lösungsbuchstaben des Rätsels in den Kasten, und wenn du richtig geraten hast, ergibt es ein Frühlingsgemüse. 1. O Dinosaurier T Adler S Wachtel

2. B Frosch P Huhn A Rochen

3. K Osterhase A Pinguin I Geier

4. R Emu H Papagei C Wellensittich

5. L Schildkröte S Rotkehlchen G Amsel

6. E Strauss M Spatz H Blindschleiche

7. V Elster L Krokodil B Spinne

6 3

1

2 3 3

2

3 2 2

4 3 3

5 Auflösung Nr. 11:

1

4

2

2

3 2

2

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2 3 3 3

2 2 3

1

4

2

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3

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4

3 1 2 2 5

3 8 2

2 3 1 3 3

1 3

4 2 4 2

4

Es geht sportlich zu im Garten der Lilibiggs. Hugo spielt Fussball, Nina übt ihren neusten Minigolfschlag, und Tobi dribbelt gekonnt mit dem Basketball quer durch den Garten. Kannst du die Bälle dem richtigen Netz oder Tor zuordnen?

4

B

1 2

3

A

E

C

D

5

KOMM IN DEN LILIBIGGS- CLUB 5

6

7 Lösung: SPARGEL

3

4

3

4

2

Lösung: A=4, B=3, C=5, D=2, E=1

2

2

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 13, 25. März 2013 |

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UnterhaltUng | 105

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 7

6

2

1 7 6 3 4 3

So nehmen Sie teil

5 3 9 7 4 6 1 3 5 8 4 1 3 7 8 8 5 2 9 7

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts. Auflösung Nr. 12: 596 7 9 5 6 2 3 4 1 8 Gewinner Nr. 11: 6 3 8 4 1 5 9 7 2 Willi Balmer, 2 1 4 7 8 9 5 6 3 1 4 2 3 7 8 6 9 5 Wilderswil BE; 8 7 3 5 9 6 1 2 4 Alfred Roost, 9 5 6 1 4 2 3 8 7 5 8 1 9 3 7 2 4 6 Schaffhausen SH; 3 2 9 8 6 4 7 5 1 Fritz Zimmermann, 4 6 7 2 5 1 8 3 9 Wynigen BE; Meinrad Abegg, Teilnahmeschluss: Sonntag, 31.3.2013, 24 Uhr Rothenthurm SZ; Jacqueline Schild, Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Vallorbe VD Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi

Beglaubigte Auflage: 1 556 546 Exemplare (WEMF 2012) Leser: 2 384 000 (WEMF, MACH Basic 2012-2)

Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS)

Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 zürich Telefon: 058 577 12 12

Produktion: Andrej Abplanalp (AA, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto E. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), Andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), Anna Meister (APM), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Eveline Schmid (ES, Leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi Bacchilega (HB), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole

Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), Anette Wolffram (A.W.)

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Layout: Daniel Eggspühler (Art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma

Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), Alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian Berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea Burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern, Tamedia AG, zürich, ringier Print Adligenswil AG


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meine welt 108 |

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fiona Hefti

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Nr. 13, 25. März 2013 | migros-magazin |

«Im Alltag schminke ich mich 2004 wurde Fiona Hefti zur Miss Schweiz gekürt, jetzt ist sie Markenbotschafterin für das Kosmetiklabel Covergirl. Wenn die Zürcherin nicht gerade mit ihren Kindern in der Badi Mythenquai herumtollt, engagiert sie sich für das Opernballett. Oder sie fischt Joghurtdeckeli aus dem Abfall – der Umwelt zuliebe.

Name: Fiona Hefti (32) Sternzeichen: Stier Wohnort: Linkes zürichseeufer

Warum wohnen Sie am linken Zürichseeufer? Mein Mann, Christian Wolfensberger (42), arbeitet in Zug, da war die Zürcher «Pfnüselküste» ein guter Kompromiss. Ich bin in Zürich aufgewachsen, ein «Stadtmeitli». Mit Kindern — Juri ist jetzt dreieinhalb, Polina 20 Monate alt, und unser Drittes kommt im April — ist es auch von Vorteil, nicht gerade mitten «im Chueche» zu wohnen. Wo würden Sie gerne leben? Da ich bereits zwei Jahre in Paris leben durfte, vielleicht in London. Zurzeit bin ich aber familiär wie auch beruflich stark in der Schweiz verankert. Es bleibt also beim Traum. Beruf und Karriere: Nach dem Gymnasium habe ich in Zürich das Primarlehrerseminar absolviert, dann aber mit dem Sieg bei der Miss-Schweiz-Wahl 2004 beruflich umgesattelt. Heute arbeite ich als Moderatorin, Präsentatorin, Model, Coach der aktuellen Miss-SchweizKandidatinnen und ganz neu als Schweizer Aushängeschild der Kosmetikmarke Covergirl. Was ich mag: Englischen Humor, möglichst trocken. Englischen Rock im Stil von Mumford & Sons oder auch Joy Division. Gutes Essen, sprich: saisongerechte Zutaten mit Liebe zubereitet. Was ich nicht mag: Hinterhältigkeit und Unehrlichkeit — Notlügen, um Menschen nicht zu verletzen, ausgenommen.

Was ich an mir mag: Ich bin ein freundlicher Mensch und unvoreingenommen, erwarte das aber auch von meinem Gegenüber. Äusserlich: meine Augen und mein Lachen. Was ich weniger an mir mag: Ich nehme mir vieles viel zu stark zu Herzen. Weil ich es allen recht machen will, bleibe ich oft selber auf der Strecke. Mein Tick: Ich trenne alles von A bis Z. Das geht so weit, dass ich die Aludeckeli der Joghurtbecher, die mein Mann weggeworfen hat, wieder aus dem Kübel fische. Mein Vorbild: Ich orientiere mich gern an Menschen mit Idealen. Ich bewundere jeden, der mit Leidenschaft für etwas einsteht. Mein grösster Wunsch: Eine längere Reise mit der ganzen Familie, bevor für die Kinder mit der Schule der Ernst des Lebens beginnt. Text: Almut Berger Bilder: Jorma Müller

www.migrosmagazin.ch

fiona Hefti in action Sehen Sie das Making-of des Lash-BlastVolume-Mascara-Spots mit Fiona Hefti auf: www.migrosmagazin.ch

mein lieblingsprodukt

«Covergirl war die erste Kosmetikmarke, die ich bewusst wahrgenommen habe. Dank dem guten Bürsteli gibts bei der Lash Blast Volume Mascara tolles Volumen ganz ohne Fliegenbeine. Im Alltag schminke ich mich möglichst natürlich: Foundation, Mascara, Gloss. Abends lass ich es dann je nach Anlass auch gern mal so richtig krachen.»

mein lieblingskafi «Nach dem Marktbummel lande ich oft im La Stanza. Hier gibts den besten Cappuccino der Stadt, und auch was den Lärmpegel angeht, könnte die Espressobar statt in zürich auch in rom oder Neapel sein.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 13, 25. MÄRZ 2013 |

FIONA HEFTI | 109

möglichst natürlich» MEIN MARKT

«Wenn immer möglich gehe ich dienstags und freitags auf den Markt auf dem Zürcher Bürkliplatz. Viele der Marktfahrer kenne ich inzwischen persönlich. Neben Gemüse, Obst und Käse kaufe ich immer auch Blumen.»

MEIN ENGAGEMENT

«Ich bin im Vorstand der Ballettfreunde des Zürcher Opernhauses. Wir sammeln Gelder und bemühen uns um ein gutes Umfeld für die Tänzer. Als Kind habe ich selber Ballett getanzt, heute fasziniert mich vor allem der Blick hinter die Kulissen.»

MEIN GEDÄCHTNIS

«Meine Agenda ist mein Gedächtnis. Sie ist mit unzähligen Terminen, Gedanken, Ideen gespickt. Liesse ich sie liegen, würde mein Leben auf einen Schlag von 100 auf 0 gebremst.»

MEIN AUSGLEICH

«Ich bin eine Wasserratte. Als ‹Seemeitli› schwimme ich am liebsten in natürlichen Gewässern. Das Strandbad Mythenquai in Zürich-Wollishofen ist für die Kinder ideal. Oftmals steige ich schon an Ostern erstmals in den See, wir kommen aber auch im Winter zum Herumtollen her.»

MEINE SAMMLUNG

«Mein Mann sagt immer, dass ich mit meinem Schlüsselbund wie eine Gefängniswärterin aussehe. Das lederne Herz hat mir mein Mami damals als Glücksbringer nach der Miss-Schweiz-Wahl geschenkt.»


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Pionierin und Visionärin aus Überzeugung. Die Migros. Der Schutz der Meere und Seen hat bei der Migros bereits eine lange Tradition. So stammen in unserem Sortiment bereits heute neun von zehn Fischen nachweislich aus nachhaltigen Quellen. Damit die Artenvielfalt auch für kommende Generationen erhalten bleibt, engagiert sich die Migros auch in Zukunft für nachhaltigen Wildfang und ökologische Zuchten.

1997 schlossen wir uns als eines der ersten Unternehmen dem MSC an (Marine Stewardship Council). 2008 verpflichteten wir uns als Mitglied der WWF Seafood Group, gefährdete Arten aus dem Sortiment zu nehmen. 2012 führten wir als einer der ersten Detailhändlerinnen Produkte mit dem ASC-Gütesiegel ein. 2012 eröffneten wir im Mekongdelta die weltweit zweite zertifizierte Bio-PangasiusZucht. 2013 nimmt die Migros, als erste Detailhändlerin Europas, rosa Thunfisch ins Sortiment, der ausschliesslich mit der Angelrute (Pole & Line) gefangen wurde und das MSC-Gütesiegel trägt. 2013 bis 2020 finanzieren wir weitere Projekte wie z. B. des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) zur Förderung von biologischen Fischzuchten in der Schweiz. Spätestens 2020 wird unser gesamtes Fischangebot aus nachhaltigen Quellen stammen. Das versprechen wir Ihnen und der Generation von morgen.

Bei der traditionellen Angelrutenfischerei (Pole & Line) wird jeder Thunfisch von einheimischen Fischern einzeln mit der Angel gefangen.


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