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LOLI (24) LIEBT OCTAVIO (45) 10

Immer mehr Menschen haben einen älteren Partner. Nr. 11, 15. März 2010

Ausgabe Aare, AZA 3321 Schönbühl-Shoppyland. Psdg DP AG Ent. bez. A 44631

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REGULA FECKER 94

Bilder Christian Benedikt, Esther Michel

«Ich werbe, also bin ich»

Die Werberin des Jahres liebt eine Promenadenmischung, ihr Ruderboot und Tomatenspaghetti.

FAIRER KAKAOHANDEL 30

Chocolat Frey engagiert sich in Afrika. BISKUITS 57

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4 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Faire Bedingungen Es ist so eine Sache mit der Nachhaltigkeit: So ein bisschen wie

mit dem Umweltschutz. Alle sind dafür, aber kosten sollte es dann doch nicht allzu viel. Was las ich da kürzlich in der Zeitung: Die Schweizerinnen und Schweizer essen immer mehr Importschokolade. Deren Anteil hat sich 2009 von 30,9 auf 33,6 Prozent erhöht. Und Importschokolade heisst zum guten Teil auch Billigschokolade.

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Dabei kann man beim Kauf von Schokolade durchaus Engagement

beweisen: Barry Callebaut, weltweit grösster Schokoladenhersteller, fördert seit einigen Jahren den nachhaltigen Anbau von Kakao in der Elfenbeinküste. Ziel ist es, die Zukunftschancen der Kakaobauern mit attraktiveren Konditionen, zinslosen Darlehen und Schulung zu verbessern. Schon heute profitieren 47 Kooperativen und 42 000 Bauern vom Programm «Partenaire de Qualité».

Flanieren in Istanbul 76 Can Isik lebt in St. Gallen und in Istanbul. Der Doppelbürger liebt die türkische Metropole am Bosporus und kennt die spannendsten Orte.

Hans-Ruedi Christen, Chef der zur Migros gehörenden Chocolat Frey,

Bilder Luc Gnago, David Zehnder, Samuel Zuder, Lucas Peters

* Normaltarif

ist von «Partenaire de Qualité» überzeugt. Sämtliche Kakaobohnen aus der Elfenbeinküste werden nur noch aus diesem Programm bezogen, auch wenn dadurch der Endpreis der Schokolade etwas höher ausfällt. «Damit stellen wir sicher, dass wir die Produktionsbedingungen und die Qualität kennen und die Bauern einen fairen Preis erzielen.»

Die Frau und das Meer 24 Meeresbiologin Iris Menn kämpft mit Greenpeace für die Rettung der Weltmeere. Dafür verbringt die 38-Jährige viel Zeit auf hoher See.

Aber profitieren die Bauern denn wirklich? Ressortleiter Daniel

Sidler, als früherer Rotkreuz-Delegierter in Ruanda ein Kenner der Verhältnisse auf dem afrikanischen Kontinent, ist davon überzeugt: «Im Moment profitieren sie von der Hilfe. Aber alles hängt davon ab, ob sich das krisengeschüttelte Land weiterentwickeln kann.» Hoffen wir, dass die Schweizer Hilfe den Prozess der wirtschaftlichen Stabilisierung in Gang hält.

hans.schneeberger@migrosmagazin.ch

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DIESE WOCHE

|5

Süsse Wege zum Glück 42

Ostern ist Julias liebste Zeit. Am meisten freut sie sich auf die Schoggihasen!

MENSCHEN

SAISONKÜCHE

Alt und Jung haben sich gern

10

Liebende müssen nicht immer gleich alt sein, denn verschiedene Generationen befruchten sich.

Adel verpflichtet

22

Fürst Karl von Schwarzenberg ist auch Schweizer. Und er setzt sich für seine Heimat ein.

Iris Menn

Die Meeresbiologin über Fischfang, den harten Alltag an Bord und das kuschelige Fell von Eisbären.

24

NEUES AUS DER MIGROS Faire Kakaoproduktion

30

Die Chocolat Frey AG setzt sich für die faire und nachhaltige Gewinnung von Kakaobohnen in Côte d’Ivoire ein.

Konfi wie zu Grosis Zeiten

36

Seit 100 Jahren stellt die Bischofszell Nahrungsmittel AG Konfitüre her.

Kuh- und Ziegenmilchallergie

40

Wer Milch nicht verträgt, findet in der Migros bekömmliche Alternativen.

DAS BESTE Süsse Nester süss gefüllt

42

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55 57 59 61

Basteltipps für Osternester und gluschtige Schoggihasen.

Zusammen mit dem weltweit grössten Schokoladenhersteller, Barry Callebaut, setzt sich die Chocolat Frey AG in Afrika für faire Bedingungen im Kakaoanbau ein.

62

Blumenkohl, Broccoli und Co.

66

Die vielseitige Sängerin kocht mit der Saisonküche einen feinen Kohlgratin. Wie man sie zubereitet, aufbewahrt und wozu sie gut harmonieren.

IHRE REGION Neues aus Ihrer Genossenschaft 69

INTERVIEW

Politisch korrekte Bohnen 30

Maja Brunner

BESSER LEBEN

Hände hoch für gute Laune Reisen: Musikus am Bosporus

75 76

In Form: Laufsaison eröffnet Familie: Eltern in der Pubertät

83 85

Tiere: Tierische Filmstars Auto: Nissan Cube

86 89

Der St. Galler Sänger Can Isik zeigt dem Migros-Magazin sein Istanbul.

Wenn Teenager rebellieren, ist bei Eltern Fingerspitzengefühl gefragt.

Japanischer Sonderling mit Pfiff.

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Kolumne: Der Hausmann Cumulus Rätsel/Impressum Regula Fecker

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MIGROSWOCHE

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

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NEWS

Der Gämse auf der Spur

In den Pandiamo-Ferienlagern des WWF lernen Kinder spielerisch die Vielfalt der Natur kennen und schätzen.

O

b als Flusspirat den Rhein entdecken, wie Indianer in Tipis leben oder in Begleitung eines Wildhüters den Spuren von Steinböcken und Gämsen folgen: Der WWF Schweiz bietet Kindern und Jugendlichen bis 18 Jahren eine breite Palette von ein- bis zweiwöchigen Ferienlagern an. Junge lernen so spielerisch die Schönheiten der Natur kennen. Gleichzeitig erfahren sie, wie man im Alltag Rücksicht auf die Umwelt nimmt. Die Lager werden von ausgebildeten Leitern organisiert. Die Migros ist seit 2009 Hauptsponsorin des WWF-Kinder- und Jugendprogramms. Dank dieser Partnerschaft kann der WWF den jungen Menschen Umweltanliegen näherbringen.

Christoph Petermann

Kultur online

Das Migros-Kulturprozent hat einen komplett neuen Webauftritt: Bilder, Videos und Hintergrundinformationen illustrieren die vielseitigen Aktivitäten. Zum Start der neuen Webseite winken bei einem Wettbewerb diverse Preise wie zum Beispiel Einkaufsgutscheine und Konzerttickets. www.migros-kulturprozent.ch

Begehrter AugenRoll-on

Alt lehrt Jung: Die Pandiamo-Ferienlager werden von ausgebildeten Leitern organisiert und geführt.

Zum 13. Mal hat die Frauenzeitschrift «Annabelle» den «Prix de b beauté», den Oscar für neu lancierte BeautyProd Produkte, in 16 Kategorien verg vergeben. Der «Zoé MoistProt Protect kühlende AugenRo Roll-on» wurde in der Ka Kategorie «Daisy; bestes Ge Gesichtpflegeprodukt» mi einer Nomination mit be bedacht.

AUS DER REGION MIGROS BASEL

Der Geist in der Lampe

Bilder WWF, bab.ch/StockFood

FRISCH IN DER MIGROS

Rosige Zeiten

Rosa von oben bis unten. Ein küchentechnisches Wunder? Mitnichten. Man muss es nur gelassen nehmen und bei niedriger Temperatur garen – wie die Briten, die Erfinder aller Roastbeefs. Oder man gönnt sich das Rindsstück fertig gegart als Aufschnitt. Für ein frisches Luxussandwich. Frisch? Ja, denn beim Roastbeef zählt jede Minute. Auch in der Vitrine.

Am 11. März hat das ArlecchinoEnsemble für sein Wirken den beliebten Schappo-Preis erhalten. Mit «Aladin und d Wunderlampe», einer Dialektproduktion aus der Feder von Peter Keller, erzählt das Arlecchino-Ensemble die Geschichte von Aladin und dem Zauberer Sharsan. Unter der Regie von Maya Zimmermann wird eines der schönsten Märchen aus 1001 Nacht für Kinder auf die Bühne gebracht. Mehr dazu in einer Woche auf den Regionalseiten der Migros Basel sowie unter: www.theater-arlecchino.ch.


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LESERBRIEFE

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MM 11: «Wir haben sie nicht alle», Reportage über Schweizer Sammler.

2000 Autogramme von Prominenten

Ich kann das Gefühl beim Sammeln total Nachempfinden. Ich sammle seit Jahren Autogramme, schaue meine Ordner fast jeden Tag durch und schreibe immer wieder Briefe an Prominente. Ich habe inzwischen etwa 2000 Stück, und es gibt immer wieder Neue, weil ich im Monat etwa 100 Briefe schreibe – alle von Hand. Ich freue mich jeden Tag auf die Post. Mein grösster Stolz ist, wenn die Briefe persönlich signiert sind. Leider finde ich in der Schweiz zu wenig Leute, die Autogramme sammeln, mit denen ich Doppelte tauschen könnte.

Irene Vogel, per Mail

MM 11: «Umgang mit Kondomen muss man lernen». «Auf ein Wort» mit Sexualpädagogin Esther Elisabeth Schütz.

«Ein seltenes Leseereignis»

Ganz abgesehen vom Thema Jugendkondom gratuliere ich Frau Schütz zu ihren ideologiefreien und von Verständnis und Respekt geprägten Aussagen zur Sozialisierung männlicher Jugendlicher. Im Minenfeld der Geschlechterdiskussion ein wahrlich seltenes Leseereignis!

Jürg Streckeisen, 8038 Zürich

MM 11: Hausmann-Kolumne «Dem Yannik fehlt ein C».

«Wird Hans nicht ge‹häns›elt?»

Also ehrlich: Würden Sie Ihre Kinder nochmals Anna-Luna und Hans taufen? Ich denke, vor

allem Hans dürfte ab und zu in der Schule ge«häns»elt werden, oder? Aber vermutlich hiess ja der Grossvati schon so, oder? Sibylle (mit Ypsilon ;-), Zürich Das Y gab es schon immer. Bei der Maya und bei der Sybille (oder Sibylle, wie auch immer) und der Sylvia. Aber da gab es auch die Mode zur Zeit meiner Mutter und Grossmutter: die Verkleinerungen von Frauennamen wie das Josy, das Anny, das Friedy, das Vreny, das Trudy, das Tildy, Hanny, Lisy, Hildy, Marty. Und in den Sechzigern kamen die Amerikanismen dazu: Mary, Susy und Meggy, die doch vorher einfach Margrit hiess. Männer waren genauso anfällig: der Freddy, der Rudy, der Johnny.

Blanca Steinmann, per Mail

MM 8: Meine Welt «Barbara und Bill». Leben wie in den Dreissigern.

«Die Menschen damals hatten Angst»

Ich fühle mich gedrängt, die darin dargestellte «Schönfärberei» der Dreissigerjahre in ein realistischeres Licht zu rücken. Die Menschen damals hatten vor allem Angst: vor jedem Fremden – und jeder Nachbar war ein Fremder, vor dem man nie sicher sein konnte. Der sogenannte Respekt war Ausdruck übermässiger Anpassung, weil der autoritäre Leitungsstil Familien- und Berufsleben prägte. Das Überangepasstsein hat ja dann auch das Entstehen der KZ- und SS-Gräuel begünstigt. Ich bin froh, dass die heutige Jugend lebendigen Zugang zu ihren Emotionen hat und sich nicht mehr alles gefallen lässt – so wie damals. Ich hoffe auch, dass wir Älteren erkennen, was wir von den Jungen lernen können.

Helena Kangur, 6370 Stans

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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10 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

Liebe kennt keine Altersgrenzen

Der 45-jährige Octavio Bermudez und die 24-jährige Loli Anta lieben sich. Sie pfeifen auf den Altersunterschied und das Getuschel in ihrem Freundeskreis. Mit dieser Einstellung stehen sie nicht alleine da.

L

iebe ist nicht an ein Alter gebunden. Sollte man meinen. Doch so einfach ist die Sache nicht. Zwar gibt es zahlreiche prominente Vorbilder wie etwa Hollywoodstar Demi Moore (47), die mit dem Schauspieler Asthon Kutcher (32) seit Jahren eine offenbar glückliche Ehe führt. Oder der Direktor des Zürcher Opernhauses, Alexander Pereira (62), der seit vier Jahren mit der 22-jährigen Daniela Weisser zusammen ist. Dennoch sind Paare mit grossem Altersunterschied auch heute noch nicht die Regel. Und wer ausserhalb der Normen lebt, über den wird getuschelt, und der überfordert manchmal auch sein Umfeld.

Im Freundeskreis dachte man zuerst an einen Scherz

Dieses Gefühl kennen auch Loli Anta (24) und Octavio Bermudez (45) aus Zürich bestens. Die beiden sind seit zwei Jahren zusammen und erwarten in den nächsten Tagen ihr erstes Kind. Kürzlich, als sie gemeinsam eine Arztpraxis betreten wollten, vernahmen die beiden im Rücken eine forsche Frauenstimme: «Halt, nein, Ihr Vater bleibt im Wartezimmer!» Mit breitestem Grinsen klärte Loli Anta die Frau auf: «Mein Freund ist tatsächlich so

alt, dass er mein Vater sein könnte …!» Octavio Bermudez und Loli Anta krümmen sich noch immer vor Lachen, wenn sie sich an die Szene erinnern. Was andere als Beleidigung quittieren würden, nehmen die beiden mit Humor und betonen, dass Szenen wie diese keine Seltenheit seien. Sogar im Freundeskreis dachte man zuerst an einen Scherz, als Octavio an einem Geburtstagsfest plötzlich mit der blutjungen Loli am Arm auftauchte. «Aber nicht nur die Freundinnen und Freunde», erinnert sie sich, «am meisten waren wohl wir selber darüber erstaunt, uns plötzlich als Liebespaar wiederzufinden.» Man kann zwar nicht direkt von einem Boom sprechen, aber laut François Höpflinger, Professor für Soziologie an der Universität Zürich, zeichnet sich bei den Beziehungen doch ein gewisser Trend zur Auflösung enger Altersnormen ab.

«Mein Freund könnte mein Vater sein.»

Das soziale Umfeld führt Menschen unterschiedlicher Altersklassen zusammen, wie Octavio Bermudez und Loli Anta beweisen. Die beiden sind sich schon vor der Beziehung ab und zu auf Partys im gemeinsamen Bekanntenkreis begegnet. Sie hatten sich gegenseitig aber kaum wahrgenommen. Beide waren frisch getrennt und darum innerlich viel mehr auf Abschiednehmen denn auf Pirsch programmiert.

Ganz schleichend zog Loli bei Octavio ein

Bis dann, während einer langen Barnacht, Octavio irgendwann doch ziemlich eindeutig zweideutige Bemerkungen gemacht habe, erinnert sich Loli. Die sie aber gekonnt ignorierte. Als Prinz Octavio daraufhin Tag für Tag anrief, wurde Prinzessin Loli irgendwann aber doch neugierig und gab ihm an einem Nachmittag eine kleine Audienz. «Und von diesem Tag an ist sie schleichend bei mir eingezogen», sagt der gelernte Matrose Octavio, der zurzeit in einer Schreinerei arbeitet. «Jeden Tag ein Kleidungsstück mehr. Eine Invasion, wie man bei uns auf Kuba sagen würde!» Loli boxt ihn liebevoll. Dass Octavio zu alt für sie sein könnte, daran habe sie


MENSCHEN BEZIEHUNG

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Werden in diesen Tagen Eltern: Loli Anta (24) und Octavio Bermudez (45) aus Z端rich.


12 |

MENSCHEN BEZIEHUNG

keinen Moment gedacht, sinniert die Servicefachangestellte. «Wahre Liebe kennt kein Alter», sagt er.

Octavio war früher mit einer älteren Frau zusammen

Vor 20 Jahren hat der Kubaner nämlich genau das Umgekehrte erlebt: Seine erste Frau war zu Beginn der Beziehung 47, er selber 23. «Die ganze Welt behauptete, das könne nicht gut gehen», erinnert sich der werdende Papa. «Tat-

sache aber ist, dass wir elf Jahre lang und sehr glücklich zusammen waren!» Voraussetzung, dass eine Partnerschaft mit grossem Altersunterschied funktionieren kann, ist laut Octavio Bermudez, dass der jüngere Partner auch geistig etwas zur Partnerschaft beitragen kann, also trotz des zarten Alters eine gewisse Reife mitbringt. «Wenn es einzig der Körper ist, der fasziniert, dann bleibt das Ganze eine Affäre und ist von kurzer Dauer!»,

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

ist der 45-Jährige sicher. Loli wirft ein: «Es sei denn, es gehe um wirtschaftliche Interessen.» Octavio nickt. «Und das ist sicher das einzig Gute an meiner wirtschaftlichen Situation», witzelt er und umarmt seine Loli: «Da ich absolut nichts besitze, weiss ich, dass du sicher nicht des Geldes wegen bei mir bist!» Auch für Christa Trachsler (57) und Beat Kronenberg (45) spielt Geld keine Rolle. Auch Zahlen nicht. Wäh-

DAS SAGT DER EXPERTE

Diese Promis leben es vor

40 JAHRE ALTERSUNTERSCHIED:

Der Zürcher Opernhausdirektor Alexander Pereira (62) mit Freundin Daniela Weisser (22) sind seit vier Jahren ein Paar.

Interview mit Altersforscher François Höpflinger. Der 61-Jährige ist Professor am Soziologischen Institut der Universität Zürich.

«Reiferen Frauen genügt oft eine Ferienliebe»

Und bei den Frauen? Es gibt prozentual sehr wenig Frauen, die einen jüngeren Mann heiraten. Was aber nicht heisst, dass es diese Beziehungen nicht gibt. Es ist nur so, dass es viel seltener zur Eheschliessung kommt. Zum einen mag das daran liegen, dass insbesondere Frauen im reiferen Alter die Sicherheit einer Ehe weniger brauchen. Männer sind emotional oft stärker abhängig von einer Ehefrau an ihrer Seite, und sie gehen deshalb auch häufiger eine weitere Ehe ein. Frauen hingegen können mit dem Alleinleben besser umgehen, und oft genügt ihnen eine Ferienliebe in

einem anderen Land, die sie alle paar Monate besuchen. Gleichzeitig ist der geringe Anteil von Eheschliessungen von Frauen mit viel jüngeren Männern aber auch Ausdruck unserer patriarchalen Gesellschaft, die Frauen mit einem jüngeren Mann an der Seite noch immer belächelt. Währenddem Männer sogar an Ansehen gewinnen, wenn sie eine 15 Jahre jüngere Frau heiraten. Wieso diese Unterschiede? Weil unsere Gesellschaft Vorurteile gegenüber der Sexualität älterer Frauen hat. Wenn eine Frau um die 50 mit einem jüngeren Mann zusammen ist, dann geht es dabei ganz offensichtlich nicht um Fortpflanzung, sondern um Sex. Jahrhundertelang kontrollierten Kirche und Staat die Sexualität der Frau, weil sie Angst hatten, dass sich der Mann sonst zu sehr ablenken oder verführen liesse. Solche tief verankerten Vorstellungen lassen sich natürlich nicht von heute auf morgen verändern. Welche Vorteile kann eine Beziehung mit grossem Altersunterschied haben? Für den älteren Teil der Beziehung funktioniert der junge Partner

sicher als Jungbrunnen. Das ist in der Zeit, wo Jugend alles ist, natürlich willkommen. Und für den jüngeren Partner hat eine solche Beziehung häufig wirtschaftliche Vorteile, sei es in direkter finanzieller Hinsicht oder auch, indem man vom Beziehungsnetz des älteren Partners profitiert. Aber auch im emotionalen Bereich kann der Altersunterschied von Vorteil sein, da der ältere Teil des Paares ja in der Regel auch eine gewisse Lebensreife in die Beziehung hineinbringt. Und wo sehen Sie Nachteile? Schwierig ist nicht die Paarkonstellation 20—40. Schwierig wird es erst mit 60—80. Während der Jüngere noch voll im Leben steht, wird sein Gegenüber gebrechlich und muss vom Jüngeren vielleicht noch gepflegt werden. Wird es künftig generell zu grösseren Altersunterschieden bei Paaren kommen? Ein gewisser Trend zur Auflösung enger Altersnormen bei den Beziehungen zeichnet sich tatsächlich ab. Aber, wie gesagt, davon betroffen sind vor allem die Zweit- und Drittbeziehungen.

Interview Silvana Ceschi

33 JAHRE ALTERSUNTERSCHIED:

Niccel (44) und Emil Steinberger (77). 1999 heirateten sie in der City Hall in New York und leben heute am Genfersee.

5 JAHRE ALTERSUNTERSCHIED:

Das Moderatorenpaar Katja Stauber (47) und Florian Inhauser (42) verliebten sich 2007 ineinander.

12 JAHRE ALTERSUNTERSCHIED:

Der Tennisspieler Stanislas Wawrinka (24) und die Walliserin Ilham Vuilloud (36) sind neu Eltern von Alexia.

Bilder Keystone, RDB (3)

François Höpflinger, bei prominenten Paaren ist ein grosser Altersunterschied gang und gäbe. Wie sieht es beim Rest der Bevölkerung aus? Wir müssen unterscheiden zwischen Erst- und Zweit- oder Drittehen. In der Erstehe hat sich in den letzten 100 Jahren punkto Alter nichts geändert: Der Mann ist oft etwas älter als die Frau, in der Schweiz durchschnittlich drei Jahre. Bei den Zweit- oder Drittehen hingegen wird klar, dass sich der Mann jedes Mal eine noch jüngere Frau sucht.


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MENSCHEN BEZIEHUNG

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

rend des ganzen ersten Jahres ihrer Beziehung habe er gar nicht gewusst, dass Christa zwölf Jahre älter ist als er, erzählt Beat Kronenberg. «Du hast mich aber auch nie danach gefragt», kontert Christa Trachsler schelmisch. «Das ist wahr», nickt er, «dein Alter hat mich tatsächlich keine Sekunde lang interessiert.» Er schaut sie strahlend an, gibt ihr einen Kuss auf den Mund. «Soll ich erzählen, oder willst du?»

UNTERWEGS AN DIE WM (3) Für Christian Roos, Roland Illi, Daniel Jacot und Francis Schnyder aus Zürich geht ein Traum in Erfüllung: Sie fahren auf dem Landweg an die Fussball-WM in Südafrika.

Sie kannten sich nicht und hatten trotzdem Gefühle

Es war an einem Herbsttag vor fünf Jahren: Beat Kronenberg hatte mit einer Freundin abgemacht für ein keltisches Konzert und ärgerte sich auf dem Hinweg fast etwas, dass er sich dazu hatte überreden lassen, wo er als alter Rocker doch herzlich wenig mit dieser Art von Musik anfangen konnte. Kritisch öffnete der Werkzeugmacher die Tür zum Konzertlokal und fühlte sich einen Moment lang wie geblendet von der Frau mit langem blonden Haar, die dort stand und als Konzertorganisatorin die hereinkommenden Gäste begrüsste. «Es war Liebe auf den ersten Blick», bekennt Beat, «noch nie zuvor hatte ich jemanden gesehen, der so viel Kraft und Licht ausstrahlte.» Christa, Schamanin von Beruf oder viel mehr Berufung, erging es ähnlich. Da der unbekannte Beau an der Seite einer Klientin aufgetaucht war, legte sie den Fall aber sogleich ad acta. Auch Beat getraute sich nicht, weitere Schritte zu machen. Das Schicksal liess Christa und Beat ein paar Monate später erneut aufeinandertreffen, aber auch diesmal waren beide in Begleitung, sodass sie wieder nicht viel mehr als ein paar Worte wechselten – diesmal jedoch immerhin ihre Telefonnummern tauschten. Es folgten mehrere zaghafte Versuche, sich auf einen Kaffee zu treffen. Doch beide hatten offenbar Angst vor der Intensität der Gefühle, die sie in sich spürten, obwohl sie sich gar nicht kannten, sodass jedes Mal entweder er oder sie kurzfristig

Der Pannen-VW am Bosporus.

Unfreiwillige Boxenstopps

Grosses Glück am Zürichsee: Beat (45) trägt seine Christa (57) auf Händen.

absagte. Doch dann, zwei Tage nach Beats Scheidung, stand der Hüne unerwartet als Klient in Christas Praxis. Er wolle sich von alten Energien reinigen lassen. Christa begriff sogleich, dass das nur die halbe Wahrheit war. Fast ein Jahr nach ihrer ersten Begegnung trafen sie sich endlich zu ihrem ersten Date. Und einen Monat später zogen sie bereits in Meilen zusammen. Da beide Kinder aus erster Ehe haben, spielte es für ihn nie eine Rolle, dass Christa um einiges älter ist als er. Im Gegenteil. Er schwärmt, wie viel er von seiner Frau lernen könne. Im spiri-

tuellen Sinn, aber ganz allgemein von ihrer Art: So cool und locker und grosszügig sei noch keine gewesen. Was in 20 Jahren sein wird, darüber machen sie sich wenig Sorgen. «Wir geniessen die Gegenwart», erklärt Christa. Eines aber ist für die Schamanin klar. Wenn ihr das Schicksal schon einen so jungen Mann beschert hat, wird sie sicher alles tun, um sich selbst körperlich und geistig fit zu halten. Die tägliche Yoga-Stunde sowie Meditation gehören zum festen Ritual. Texte Silvana Ceschi Bilder Esther Michel

«Dein Alter hat mich keine Sekunde lang interessiert.»

«Dem europäischen Winter mit seinen frostigen Temperaturen wollten wir so schnell wie möglich entfliehen, um möglichst bald bei angenehmen Temperaturen durch die Souks von Damaskus zu schlendern. Nach einem unfreiwilligen Boxenstopp in der Nähe von Belgrad, als die Nockenwelle in drei Teile zerbrach, wurden wir bereits in Adapazari bei Istanbul zu einem weiteren Aufenthalt gezwungen. Während unserem Gefährt in einer VW-Vertretung ein nahezu neuer Motor verpasst wurde, hatten wir Zeit, uns im örtlichen Hamam nach allen Regeln der Kunst durchrubbeln und –kneten zu lassen. Dies war so entspannend, dass wir trotz aller Sorgen wunderbar schliefen. Wenn auch des wunden Rückens wegen nur auf dem Bauch. Von der türkischen Gastfreundschaft sind wir begeistert, und wir freuen uns auf die bevorstehenden zwei Tage in Istanbul. Sobald unser VW LT 45 repariert ist, wird uns allerdings nichts mehr von den Souks in der syrischen Hauptstadt Damaskus und warmen Temperaturen abhalten.» Mehr Infos unter www.afrika2010.ch

Fortsetzung im nächsten Migros-Magazin.


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DER HAUSMANN

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

Die Paragrafenerfinder «Hast du die Schienbeinschoner? Und

ein Frottiertuch? Und deine Trinkflasche?» – «VaBänz Friedli hat ein tiiii! Bin selber Sitzproblem. gross! Du musst mir nicht immer sagen, was ich alles einpacken soll», tönts aus Anna Lunas Zimmer. «Muss ich doch! Letztes Mal hast du die Socken vergessen.» Und einmal ging sie sogar ohne Fussballschuhe ans Auswärtsspiel. Drama, Tränen, Flüche. Und wer war schuld? Ich, natürlich. Diesen Samstag aber müsse sie zur Besammlung für den Match in Herrliberg neben Sportausrüstung und Verpflegung auch einen Kindersitz mitbringen, habe der Trainer gesagt. «Einen was?!» – «Einen Kindersitz, Vati, checkst du es nicht?» Stimmt! Nun tritt ja die stupide Neuerung in Kraft:

Ab dem 1. April – kein Scherz! – müssen Mädchen und Buben bis zwölfjährig im Auto mit, Zitat, «geprüften und gekennzeichneten Kinderrückhaltevorrichtungen gesichert werden», falls sie kleiner als 1,50 Meter sind. Wobei schon die Bezeichnung Kinderrückhaltevorrichtung falsch ist, zurückgehalten wird das Kind ja nicht vom Sitz, sondern vom Gurt. Weil aber der FC unmöglich für jedes Mädchen ein Sitzli anschaffen kann und es den Eltern, die den Fahrdienst übernehmen, nicht zuzumuten Anzeige

ist, ihre Privatautos mit vier, fünf Sitzerhöhungen auszurüsten, hat künftig jede Spielerin ihren eigenen Sitz mitzubringen. Wer ohne erscheine, müsse daheim bleiben. Eben gingen wir knapp daran vorbei, dass Tan-

ten und Göttis eine Lizenz zum Hüten unserer Kinder gebraucht hätten – nun redet uns der Staat schon wieder drein und befiehlt «Schutzvorrichtungen», die nachweislich nicht schützen: Eine seriöse USStudie kam zum Schluss, dass es die Gurten seien, die Leben retten und Verletzungen verhindern würden – der Kindersitz bringe bei Zwei- bis Sechsjährigen keinen zusätzlichen Nutzen. Was, bitte, soll er dann bei Elfjährigen bringen? Lieber Bundesrat! Wer solche Schikanen beschliesst, hat vermutlich noch nie eine Schar Juniorinnen zum Auswärtsspiel gefahren. (Ich schon. Dazu miete ich, da wir ja kein Auto haben, jeweils ein Mobility. Nein, wird mir bei der Carsharing-Genossenschaft telefonisch beschieden, man habe nicht im Sinn, nun alle Wagen mit Kindersitzen auszurüsten, aber ich könne zum Vorzugspreis von 90 Franken den «Sitsac» bestellen, Sitzerhöher und Rucksack in einem.) Die neue Kindersitzregelung bringt

nichts. Ausser Ärger: uns Eltern. Mühsal: den Kindern. Und Stutz: der Kindersitzindustrie. Mir wäre lieber, die Paragrafenerfinder würden meine Kinder schützen, wenn sie zu Fuss unterwegs sind: vor Rasern, unaufmerksamen Lastwagenchauffeuren und Fahrerinnen von Geländewagen, die auf der Suche nach dem Nailstudio volle Pulle durchs Quartier fräsen. Mist, irgendwo muss doch noch dieses Auto-

sitzli sein! Oder haben wir es verschenkt? Statt auf den Sitz stosse ich im Keller auf

«Die neue Kindersitzregelung bringt nichts.» eine Baby-Born-Kutsche, stapelweise Blockflötennoten, Schlitt- und Wanderschuhe aller Grössen und Adventsschmuck. Bestelle ich halt diese «Sitsacs» … Und dann erst haben wir nachgemessen: Anna

Luna ist genau einen Meter dreiundfünfzigeinhalb gross. Sie braucht gar keinen Kindersitz. Bänz Friedli live: 17. 3. Hinterkappelen BE (ausverkauft), 18. 3. Baden AG, 20. 3. Gurmels FR.


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22 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

Der letzte Schweizer Fürst Hierzulande kennt man Karl von Schwarzenberg kaum. Doch der Adlige und ehemalige EU-Aussenminister ist auch Schweizer und setzt sich immer wieder für seine Heimat ein. Jetzt hält er an der Universität Zürich einen Vortrag über die Zukunft Mitteleuropas.

D

er 72-jährige Karl Johannes Nepomuk Josef Norbert Friedrich Antonius Wratislaw Mena Prinz zu Schwarzenberg – so sein vollständiger Taufname – konnte schon immer mehrere Länder als seine Heimat bezeichnen: Tschechien, sein Geburts- und heutiges Wohnland; Österreich, wo er einen grossen Teil seines Lebens verbrachte; Deutschland, wo er ebenfalls lange lebte; und die Schweiz. Denn die adlige Familie Schwarzenberg besitzt das Zürcher Bürgerrecht und damit auch die Schweizer Staatsbürgerschaft. Und das kam so: Die Vorgänger der Schwarzenbergs, die Landgrafen von Sulz am Neckar, besassen vor rund 400 Jahren den Klettgau (in der Gegend des Rafzer Felds). Diesen gaben sie der Stadt Zürich als Lehen. Zum Dank verbündeten sich die Zürcher mit den Sulzern gegen den gemeinsamen Feind Schaffhausen. Später starben die Grafen von Sulz aus. Ihre Erben, die Schwarzenbergs, erneuerten das Bündnis mit der Limmatstadt. Dort war man derart erleichtert, dass die Familie Schwarzenberg das Zürcher Bürgerrecht geschenkt erhielt.

Das Haus des Bruders in Zollikon noch nie gesehen

Überlebenswichtig wurde der Schweizer Pass, nachdem die Familie 1948 durch die Kommunisten aus der Tschechoslowakei vertrieben worden war und fürchten musste, das tschechoslowakische Bürgerrecht zu verlieren. Auf dem Schweizer Konsulat in Salzburg habe er als Elfjähriger zum ersten Mal gemerkt, dass die Schweiz ein Rechtsstaat ist, erinnert sich Schwarzenberg: «Wir kamen nach unserer Flucht beim erstaunten

Herrn Konsul an und teilten ihm mit, dass wir Schweizer Bürger seien und gerne Schweizer Pässe hätten. Er hat uns entgeistert angeschaut, denn das Deutsch, das wir sprachen, war weit entfernt von Schweizerdeutsch. Aber er versprach, die Angelegenheit abzuklären.» Tatsächlich seien nach ein paar Wochen zuverlässig die Pässe für die ganze Familie eingetroffen. «Mit meinem Pass bin ich dann jahrzehntelang durch die Gegend gereist.» Das darf man wörtlich nehmen. Karl von Schwarzenberg ist immer in Bewegung, bis heute. Er habe auch noch nie länger als eine Woche am Stück in der Schweiz verweilt, sagt er. «Das neue Haus meines Bruders, der in Zollikon wohnt, habe ich leider noch gar nicht gesehen.» Das wird sich vielleicht schon diese Woche ändern. Am Donnerstag hält Schwarzenberg an der Universität Zürich einen Vortrag. Danach steht wieder Wahlkampf in Tschechien an. Im Mai sind dort Parlamentsneuwahlen. Schwarzenberg darf sich als Vorsitzender der 2009 gegründeten Mitterechtspartei TOP09 gute Chancen ausrechnen. Bei den Tschechen gilt er als vertrauenswürdig und ist sehr beliebt, seit er als Adeliger 1989 aus Österreich zurückkehrte, um Kanzler in Václav Havels Regierung zu werden. Der 29. Dezember 1989, an dem sein Freund Havel zum Präsidenten gewählt und die Tschechoslowakei endlich frei wurde, «war der schönste Tag in meinem Leben». Und die zwei Hochzeiten mit seiner Frau Therese, mit der er sich kürzlich 20 Jahre nach der Scheidung erneut vermählt hat? «Ach nein, da war ich nur nervös.»

Der ewige Reisende sieht die Eidgenossenschaft als Vorbild für die Europäische Union. «In der Schweiz ist die Autonomie der Gemeinden und des Kantons sehr stark, der Bundesstaat hat nur die wirklich notwendigen Kompetenzen. Genau dieses Subsidiaritätsprinzip muss auch in der EU gestärkt werden; es ist überflüssig, Probleme zu zentralisieren.» Die EU-Bürokratie gehe vielen zu Recht «gehörig auf den Wecker» und es bestehe die Gefahr, dass «der Bürger vergessen geht».

Der Fürst hat sich immer für die Schweiz stark gemacht

Karl von Schwarzenberg weiss, wovon er spricht. Er war EU-Ministerratsvorsitzender – und nahm die Schweizer im Streit um die Steueroasen vor dem ehemaligen deutschen Finanzminister Peer Steinbrück in Schutz. «Meine Sympathien liegen seit je bei den Indianern», parierte er dessen legendären Ausspruch von der Kavallerie, die nicht auszurücken brauche, um Angst zu verbreiten. Schwarzenberg hat eine eigene Art, die Dinge beim Namen zu nennen. Trocken meint der Fliege tragende Pfeifenraucher und Whiskeyliebhaber auf die Feststellung, die Schweiz habe zurzeit aussen- und innenpolitisch einige Probleme: «Wer hat keine?» Auch zum jetzigen Steuerstreit mit Deutschland hat der Fürst eine klare Meinung: «Wir rutschen

ab in Europa. Es hat schon immer Staaten gegeben, die gestohlene Dokumente genutzt haben. Aber dass man sich öffentlich dazu bekennt, geklaute Daten zu kaufen, das ist neu und lässt sich nicht mit einem Rechtsstaat vereinbaren.» Überhaupt geniesse die politische Klasse derzeit vielerorts zu Recht nicht ein ungeheures Ansehen. Eigentlich könnte sich Karl von Schwarzenberg mit seinem geschätzten Vermögen von 200 Millionen Euro schon längst auf eines seiner Schlösser in Bayern, Österreich oder Böhmen zurückziehen und dort Zeit mit seinen vier Enkeln verbringen. Doch er sieht seine Herkunft nicht nur als Privileg, sondern auch als Verpflichtung, sich politisch zu engagieren: «Jedes Geschenk, das man von Gott bekommen hat, ob ein Talent, gute Gesundheit, ein grosses Vermögen oder ein alter Name, ist zugleich Verpflichtung.» Trotzdem sei er mit sich eigentlich nicht zufrieden, sagt er und lacht. «Aber der Vorteil ist, dass die Umwelt nur sieht, was ich geleistet habe. Was ich hätte leisten können und doch nicht getan habe, das gäbe eine viel längere Liste. Nur gut, dass die keiner kennt.» Text Karin Aeschlimann Bild Regina Hügli

Vortrag von Karl von Schwarzenberg: «Gegenwart und Zukunft Mitteleuropas», Donnerstag, 18. März, Universität Zürich, Rämistrasse 71, 18.15 Uhr bis 19.30 Uhr.

«Meine Sympathien liegen seit je bei den Indianern.»


MENSCHEN ENGAGIERTER ADEL

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Seine Durchlaucht

Karl von Schwarzenberg stammt aus einer der reichsten Adelsfamilien Mitteleuropas. Er wurde 1937 in Prag geboren und verbrachte nach der Flucht aus der Tschechoslovakei seine Jugend in Wien. Er studierte Rechtswissenschaft in Wien und Forstwissenschaft in München. Die Adoption durch seinen Onkel machte ihn 1965 zum Erben der Familiengüter in Bayern und Österreich, 1979 wurde er Oberhaupt des ganzen Clans. Er engagierte sich für den antikommunistischen tschechischen Untergrund und war Präsident der Helsinki-Föderation für Menschenrechte. 1989 kehrte er in die Tschechoslowakei zurück, um Kanzler von Präsident Václav Havel zu werden. Seit 2004 sitzt er im Senat, dem Oberhaus des tschechischen Parlaments. 2007 bis 2009 war er Aussenminister der Tschechischen Republik, im ersten Halbjahr 2009 auch EU-Aussenminister. Er trägt zahlreiche Orden.

In den 80er-Jahren unterstützte Frank Zappa mit Schwarzenberg den tschechischen Widerstand. Karl von Schwarzenberg könnte sich zur Ruhe setzen. Geld hat er genug. Doch der Fürst sieht seine Herkunft als Verpflichtung, sich zu engagieren.

1989 erhielt der Fürst mit Lech Walesa den Europäischen Menschenrechtspreis.

Der gläubige Katholik zu Besuch bei Papst Johannes Paul II. Anfang der 90er-Jahre.


24 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

«Wir drohen heute nicht mehr mit erhobenem Finger»

Ihre Welt ist die See. Dafür verzichtet Iris Menn auf eine eigene Familie. Im Dienst von Greenpeace arbeitet die 38-jährige Wissenschafterin fast rund um die Uhr für den Schutz der Meere und deren Lebewesen.

F

ischmarkt in Hamburg. St. Pauli und die Reeperbahn sind nicht weit. Das erinnert an Freddy Quinn und seine Seemannsschnulzen. Doch in einem Hochhaus an der Grossen Elbstrasse wälzt man ganz andere Probleme. Dort hat die Umweltorganisation Greenpeace ihren deutschen Hauptsitz und kämpft um den Erhalt des Planeten Erde. Und mitten drin Iris Menn − wenn die Meeresbiologin nicht gerade auf hoher See gegen die Zerstörung der Meere kämpft. Iris Menn, Sie sind kürzlich von einer grossen Expedition mit dem Schiff «Arctic Sunrise» aus Grönland zurückgekehrt. Das tönt nach Abenteuer.

Es ist nicht so aufregend, wie Sie denken. Als Expeditionsleiterin habe ich vor allem sehr viel organisatorische Fragen zu regeln. Ich muss dafür sorgen, dass die Wissenschafter in Ruhe arbeiten können und dass die Kommunikation mit der Aussenwelt klappt. Wie verläuft ein typischer Tag auf dem Schiff?

Ich muss früh aufstehen. In der Arktis fängt der Tag um vier Uhr morgens an. Dann werden die Forscher auf die Gletscher geflogen, manchmal begleitet von Journalis-

ten. Alles verläuft ziemlich hektisch, bis wir abends gegen 20 Uhr gemeinsam essen, den Tag nochmals durchbesprechen und dann erschöpft ins Bett gehen. Sie haben jetzt mehr als zwei Monate so auf dem Schiff verbracht. Keine Privatsphäre, viel Stress …

… ich fühle mich auf dem Schiff sehr wohl. Es ist eine eigene, kleine Welt, und ich kanns gut mit dieser Welt. Die Besatzung – es waren rund 30 Menschen – ist sehr international zusammengewürfelt. Das führt zu interessanten Begegnungen. Haben Sie Kinder?

Ich habe zwei Neffen und ein Patenkind. Wie kommt man als Meeresbiologin zu Greenpeace?

Zunächst habe ich Biologie studiert. Dann habe ich lange an einem Forschungsinstitut auf der Insel Sylt gearbeitet und dort meine Doktorarbeit gemacht. Erst danach habe ich mich für Greenpeace entschieden. Greenpeace ist mehr als nur ein gewöhnlicher Arbeitgeber, es ist auch eine Mission.

Genau. Ich habe mit 15 angefan-

gen, für Greenpeace zu spenden, weil ich mich mit den Zielen identifizieren kann. Ich mag es, Wissenschaft und Engagement für die Umwelt miteinander zu verknüpfen. Ich will das, was ich wissenschaftlich erforscht habe, vor dem Untergang schützen. Kann man beides gleichzeitig tun? Kann man Wissenschaft und politischen Aktivismus miteinander verknüpfen?

Ich für meine Person kann das sehr gut. Natürlich bin ich als Wissenschafterin nicht mehr an der vordersten Front tätig. Aber die Berichte, die ich schreibe, sind durch wissenschaftliche Fakten belegt. Und gerade diese Seriosität braucht Greenpeace, unsere Forderungen müssen wissenschaftlich fundiert sein. Gibt es im Umweltbereich nicht schon mehr als genug Forschung? Warum muss Greenpeace auch noch ein Schiff in die Arktis schicken?

Mit unserer Expedition wollten wir die aktuellen Auswirkungen des Klimawandels auf die Gletscher Grönlands und das arktische Meer untersuchen. Die bisherigen Prognosen der Klimaforscher sind offensichtlich längst überholt, sodass es nicht genug Forschung in

diesem Bereich gibt. Auch kann es nicht genug geben, da die Auswirkungen die gesamte Erde betreffen, und je genauer wir wissen, was passiert, desto präziser können wir handeln. Greenpeace ist mit spektakulären Aktionen berühmt geworden. Ich erinnere mich an den Kampf gegen die Versenkung der Shell-Bohrinsel Brent Spa oder den Zusammenstoss mit dem französischen Geheimdienst in Neuseeland. Soll jetzt wieder an diese Tradition angeknüpft werden?

Wir haben das nie aufgegeben,

Seefahrerin

Iris Menn (38) hat Biologie studiert und dann am AlfredWegener-Institut für Polar- und Meeresforschung auf Sylt ihre Diplom- und Doktorarbeit gemacht. Die Deutsche arbeitet seit sieben Jahren für Greenpeace und ist dort vor allem für den Meeresschutz zuständig. Dabei organisiert sie internationale Kampagnen zur Einrichtung von Meeresschutzgebieten und zur nachhaltigen Fischerei. Iris Menn war Leistungsschwimmerin und hat Triathlon gemacht.


INTERVIEW IRIS MENN

Auf der letzten Expedition im arktischen Meer hat Iris Menn zum ersten Mal einen Eisbären in freier Wildbahn gesehen. Das hat sie tief beeindruckt.

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aber solche Aktionen können sich abnützen. Ich bin deshalb froh, dass wir heute eine ganze Palette von Arbeiten und Aktionen haben, vom Entwickeln eines Kühlschrankes ohne FCKW bis hin zu Protestaktionen. Die Klimadebatte ist teilweise zu einer Glaubensfrage geworden und wird sehr emotional geführt. Warum eigentlich?

«Kurzfristige wirtschaftliche Interessen dominieren nach wie vor.»

Bilder Samuel Zuder, Greenpeace/Nick Cobbing

Die Menschen haben realisiert, dass es um eine fundamentale Änderung geht. Es wird Konsequenzen haben, wenn wir etwas dagegen unternehmen, aber auch, wenn wir nichts machen. Es steht viel auf dem Spiel, auch wirtschaftlich gesehen. Es gibt wirtschaftlich gesehen auch viel, das für den Kampf gegen den Klimawandel spricht. Es entstehen neue, grüne Arbeitsplätze.

Ich glaube auch, dass ein sogenannter New Green Deal sehr grosse wirtschaftliche Möglichkeiten bieten wird. Nur wurden sie bisher aus verschiedenen Gründen nicht energisch genug angepackt. Das sieht man etwa bei den Offshore-Windanlagen. Das ist noch heute mit so vielen Schwierigkeitenverbunden, dass die Industrie lieber die


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INTERVIEW IRIS MENN

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

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Hände davon lässt. Dabei liegen die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile auf der Hand. Kann das Energieproblem mit moderner Technologie gelöst werden?

Das ist möglich. Wir können mit erneuerbaren Energien unseren Strombedarf decken, keine Frage. Die Technologien sind nicht das Problem. Sie sind da, werden aber noch nicht genügend umgesetzt. Das Problem ist die Politik.

Warum handelt die Politik nicht? Auch in Kopenhagen konnten keine konkreten Massnahmen beschlossen werden.

Hauptsächlich, weil kurzfristige wirtschaftliche Interessen nach wie vor dominieren. Kommt dazu, dass es heute möglicherweise kleine Ermüdungserscheinungen gibt, was die Klimadebatte betrifft. Es ist so viel berichtet worden, dass das Neue, das zu berichten wäre, untergeht. Bekommen Umweltaktivisten von den Medien manchmal nicht fast zu viel Unterstützung?

Das glaube ich nicht. Wenn wir beim Kampf gegen den Klimawandel Fortschritte erzielen wollen, sind wir auf die Unterstützung der Medien angewiesen.

Aber durch diese permanente Medienunterstützung wird bei vielen Menschen auch eine Trotzreaktion erzeugt. Sie wollen sich kein schlechtes Gewissen einreden lassen.

Dieses Problem haben wir erkannt. Wir drohen heute nicht mehr mit dem erhobenen Finger, sondern wir bieten konkrete Lösungen an. Beispielsweise?

Beispielsweise einen Fischratge-

Iris Menn verbringt jährlich viele Wochen auf hoher See. Obwohl das Privatleben nur wenig Raum hat, möchte sie ihren Platz nicht tauschen.

«Ich versuche das, was ich predige, auch zu leben.» ber, der nicht das Essen von Fischen verdammt, sondern darauf hinweist, welche Fische man problemlos essen kann und welche man eher meiden sollte. Dieses Prinzip gilt auch für alle anderen Bereiche. Es gibt immer mehr Menschen auf der Erde und diese Bevölkerungszunahme macht jeden ökologischen Schritt wieder wett. Führen Sie nicht einen Kampf gegen Windmühlen?

Gerade die Zunahme der Weltbevölkerung zwingt uns dazu, schonender mit unseren Ressourcen umzugehen. Für uns, die Menschen in den reichen Ländern, bedeutet dies aber auch Verzicht. Da dürfen wir nicht drum herumreden. Die Erde hat nun mal eine begrenzte Oberfläche.

Sie haben den Fischführer von Greenpeace erwähnt. Befür-

worten Sie auch Fischfarmen?

Wenn man eine nachhaltige Fischerei betreibt, kann man im Meer genügend Fische fangen. Fischfarmen sind nicht die Lösung gegen die Überfischung der Meere. Wir benötigen einen ökologisch nachhaltigen Wildfang, ebenso wie eine ökologisch nachhaltige Fischzucht. Nur beides zusammen kann auch im Hinblick auf die steigende Weltbevölkerung die notwendigen Eiweissressourcen liefern.

Wie halten Sie es selbst mit dem Umweltschutz? Mit dem Essen beispielsweise?

Ich versuche das, was ich predige, auch zu leben. Ich esse Fisch, aber nur den, den ich mit gutem Gewissen essen darf. In der Klimadiskussion wird häufig argumentiert, dass die Menschheit vor der letzten

Chance steht. Werden wir die Kurve noch kriegen?

Ich bin optimistisch, auch wenn wir täglich mit schlechten Nachrichten überflutet werden. Gerade deshalb sage ich mir immer wieder: Wir müssen weitermachen. Sie werden bald wieder auf eine neue Expedition aufbrechen. Woraus schöpfen Sie die Kraft?

Aus der Natur, sie ist überwältigend schön. Bei der letzten Expedition habe ich erstmals einen Eisbären auf freier Wildbahn gesehen. Das ist ein unbeschreibbares Erlebnis. Er sieht so kuschelig aus. Aus solchen Momenten kann man Kraft schöpfen. Und wir erleben nicht nur Niederlagen, wir haben auch Erfolge in unserer Arbeit. Und wir wissen: Wir tun das für unsere Neffen, für unsere Kinder. Interview Philipp Löpfe

www.migrosmagazin.ch Dafür setzt sich GreenpeaceAktivistin Menn ein: Die Bilder aus dem arktischen Eismeer.

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30 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

Gemeinsam für fairen Kakao

Die weltweit grösste Schokoladeherstellerin Barry Callebaut engagiert sich für eine nachhaltige Gewinnung von Kakaobohnen in Côte d’Ivoire. Mit von der Partie ist die Migros-Tochter Chocolat Frey AG.

G

ligbeadji, eine Dorfgemeinschaft im Südwesten von Côte d’Ivoire, liegt knapp 100 Kilometer von der Hafenstadt San Pedro entfernt, unweit der liberianischen Grenze und eingebettet zwischen riesigen Palmen, Farngewächsen, Kakao- und Kautschukbäumen. Kinder in zerlumpten Kleidern rennen um die einfachen Lehm- und Holzhütten; fliessendes Wasser und Strom gibt es nicht. Hier dreht sich alles um Kakaobohnen. Kiloweise trocknen sie unter der tropischen Sonne, ausgelegt auf Bambusmatten. Vor rund 18 Tagen wurden die farbigen Früchte geerntet, von den Bauern aus Gligbeadji mit ihren Macheten von den rund vier Meter hohen Bäumen geschlagen und geöffnet, das Fruchtmus mit den darin liegenden, noch hellen Bohnensamenherausgelöst.Anschliessend gären die Bohnen während einer Woche, von den Frauen des Dorfes zuvor säuberlich mit Bananenblättern zugedeckt.

Überalterte Plantagen und kranke Kakaobäume

«Der Kakaobaum ist eine sensible Pflanze, die nur in einem ganz spezifischen Umfeld in der Nähe des Äquators gedeiht», erklärt Petra Heid den langwierigen, handverlesenen Prozess einer erfolgreichen Ernte. Die Geoökologin arbeitet für die in Zürich ansässige Barry Callebaut, international grösstes Verarbeitungsunternehmen von Kakao- und Schokoladeprodukten. In Côte d’Ivoire ist Heid regelmässig, denn

von hier kommen rund 35 Prozent der jährlich rund dreieinhalb Millionen Tonnen umfassenden weltweiten Kakaoernte. Doch der Ertrag ist rückläufig, viele Plantagen sind überaltert und die Bäume von Krankheiten befallen. «Der Kakaobaum ist sehr anfällig, verträgt keine pralle Sonne und braucht den Schatten von höheren Bäumen wie Bananenstauden und Kokospalmen», sagt Heid und zeigt auf einige alte, frei stehende

Baumbestände, die wohl bald keine Früchte mehr tragen werden. Bäume, die älter als 20 Jahre sind, verlieren rasch an Ertragskraft. Schokolade, das begehrte Endprodukt, ist zwar noch weit entfernt von den langsam trocknenden Bohnen in Gligbeadji, doch der süssliche Duft liegt bereits in der Luft. Den Dorfbewohnern ist das einerlei, sie kennen den Geschmack von Schokolade nicht. Aber ihr Leben hat sich verbessert.

«Partenaire de Qualité» Barry Callebaut lancierte 2005 das Programm «Partenaire de Qualité», das Kakaobauern in Côte d’Ivoire zu einem besseren Einkommen und Lebensstandard verhilft. Zum Programm gehören unter anderem die Schulung von Kleinbauern in landwirtschaftlicher Praxis, den Zugang zu medizinischer Versorgung und Ausbildung für ihre Kinder, Prämien für hochwertigen Kakao sowie zinslose Darlehen an die Partnerkooperativen. Heute profitieren bereits 47 Kooperativen oder rund 42 000 Bauern direkt davon. Barry Callebaut will das Programm weiter ausbauen und den Anteil der von Kooperativen bezogenen Kakaobohnen vergrössern.

Mit dem Messer öffnen die Bauern jede einzelne Frucht und trennen das Fruchtfleisch mit den Bohnen von der Schale. Nach dem Gären werden die Kakaobohnen in der prallen Sonne getrocknet und regelmässig gewendet.


NEUES AUS DER MIGROS

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AFRIKA Côte d’Ivoire

Côte d’Ivoire

Die Bauern bringen ihre Bohnen jetzt in die nahe gelegene Kooperative und sind nicht mehr auf die vielen Zwischenhändler angewiesen, die die Preise nach Belieben drücken. Von der Kooperative erhalten sie einen fairen Preis, der sich sogar erhöhen lässt, wenn die Qualität der Kakaobohnen weiter steigt. Gleichzeitig lernen sie, dass es sich nicht lohnt, schützende Schattenbäume zugunsten grossräumiger Plantagen zu fällen. Das haben sie früher oft getan oder sind ausgewichen auf die vorübergehend lukrativere Kautschukernte. Sie zerstörten die Kakaopflanzen und setzten stattdessen auf die genügsameren Kautschuk-

bäume. Heute pflanzen sie wieder Maniok, Bananen und Mais zwischen ihren Kakaobäumen.

Kakao wächst nicht auf Grossplantagen

«Wir engagieren uns bewusst vor Ort mit einem Programm, das den Lebensbedingungen der Bauern möglichst gerecht wird», erklärt Jürgen Steinemann, oberster Chef von Barry Callebaut. Er weiss, dass die Kakaoproduktion einzig in kleinbäuerlichen Strukturen Zukunft hat: «Industrielle Grossplantagen wie etwa bei Soja wird es in der anspruchsvollen Kakaogewinnung nie geben», so Steinemann. Rund 90 Pro-

Das westafrikanische Land mit dem exotisch anmutenden Namen erhielt vor 50 Jahren seine volle Unabhängigkeit von Frankreich. Es zählt zu den 20 ärmsten und gleichzeitig korruptesten Ländern der Welt. Obwohl die Ernten wegen Misswirtschaft laufend zurückgehen, ist Côte d’Ivoire nach wie vor die weltgrösste Kakaoproduzentin. Der Bürgerkrieg, der das Land 2002 in zwei Teile zerriss, ist zwar seit dem Friedensvertrag von 2007 offiziell beendet, eine politische und wirtschaftliche Stabilität ist aber nicht in Sicht. Nach wie vor sind Uno-Blauhelme und französische Soldaten im Land stationiert. Innerhalb von fünf Jahren hat die Regierung versprochene Wahlen schon sechsmal verschoben.


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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

zent des weltweit verfügbaren Kakaos werden nach wie vor auf kleinen Farmen von einem bis zehn Hektaren Land angebaut. In Côte d’Ivoire sind es etwa eine Million Bauern, die ihren Lebensunterhalt mit dem Kakaoanbau verdienen. Um diese Kleinbauern zu erreichen, müssen Unternehmen vor Ort präsent sein. Barry Callebaut tut dies mit dem Programm «Partenaire de Qualité» (siehe Box Seite 30). Die Resultate machen den Menschen in Gligbeadji Hoffnung: Nicht nur die Menge der geernteten Kakaobohnen hat sich seitdem erhöht; auch die Qualität verbessert sich zusehends. Für Kouassi Kra de Gaulle, den über 80-jährigen Dorfchef, bringt die Zusammenarbeit allen Beteiligten etwas: «Ihr braucht Kakao, wir brauchen eure Hilfe.»

«Mit einem Verzicht lösen wir keine Probleme»

Noch sind die Bauern von Gligbeadji eine Minderheit in einem Land, das zu den ärmsten Staaten der Welt zählt. Rund ein Viertel der Bevölkerung von Côte d’Ivoire ist von der Kakaoproduktion abhängig; fruchtbares Plantagenland

Statt zur Arbeit auf den Kakaoplantagen ihrer Eltern gehen diese Kinder jetzt zur Schule: Vom Partnerprogramm profitieren Hunderte von Bauernkindern, wie hier im Kakaoanbaugebiet von Bas Sassandra.

ist wegen der abgeholzten Wälder und ausgelaugten Böden rar geworden. Das Ende des langjährigen Bürgerkriegs und die Liberalisierung im Wirtschaftssektor haben den meisten Bauern keine Verbesserungen gebracht. Im Gegenteil: Die Regierung von Côte d’Ivoire hat die seit fünf Jahren versprochenen Wahlen unlängst zum sechsten Mal verschoben, und so gedeiht vor allem

die weit verbreitete Korruption und verrotten die leer stehenden Fabrikationsanlagen des Landes. Auch die missbräuchliche Kinderarbeit bis hin zur Kindersklaverei ist noch immer nicht ausgerottet.

Mindeststandards schaffen faire Bedingungen

Für viele Schokoladeproduzenten sind das gute Gründe, den Kakao aus anderen Ländern zu beziehen.

«Nachhaltig auf der ganzen Linie»

Hans-Ruedi Christen, was raten Sie dem kritischen Konsumenten, der ohne schlechtes Gewissen Schokolade essen will? Wer persönlich einen Schwerpunkt setzen will, tut dies durch den Kauf einer zertifizierten Schokolade, zum Beispiel Bio oder Fairtrade. Im Gegensatz zum Kaffee ist allerdings erst ein geringer Teil der weltweit verarbeiteten Kakaoernte mit solchen Gütesiegeln versehen. Zudem verfolgen die einzelnen Labels unterschiedliche Ziele — vom Schutz des Regenwaldes über den kontrollierten Anbau von Rohstoffen bis hin zu sozialen Engagements und ethischen Standards. Als Hersteller mit einem breiten Sortiment setzen wir uns für Nachhaltigkeit in allen Bereichen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ein.

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Was heisst das? Neben der Rohstoffgewinnung handeln wir auch bei den Packmaterialien, der Transportkette, der Herstellung und dem Vertrieb von Schokoladeprodukten nachhaltig. Wichtig ist zudem die Herkunft der Zutaten wie Zucker und Milchpulver, die wir aus der Schweiz beziehen.

Wie engagiert sich Chocolat Frey bei der Rohstoffgewinnung? Wir beteiligen uns am Partnerprogramm von Barry Callebaut und importieren sämtliche Kakaobohnen aus Côte d’Ivoire einzig aus diesem Programm. Damit stellen wir sicher, dass wir die Produktionsbedingungen, die Qualität und den Ursprung der Bohnen genau kennen und die Bauern einen fairen Preis erzielen. Das gleiche Ziel

verfolgen wir auch mit unserem Ausbau des Angebots an Bio- und Fairtrade-Schokoladentafeln. Bei entsprechender Nachfrage bauen wir dieses Sortiment weiter aus. Was kann die Schokoladenindustrie für eine nachhaltige Kakaobohnengewinnung tun? Es muss der Industrie gelingen, weltweit einen Branchen- oder Mindeststandard zu definieren und diesen auch durchzusetzen. Damit die Kakaobauern in der Lage sind, solche Standards zu erfüllen, müssen sie einen höheren Preis erhalten — wie etwa im Partnerprogramm von Barry Callebaut. Und schliesslich müssen die Rohstoffspekulationen ein Ende finden. Was meinen Sie damit? Die Kakaopreise werden zu einem wesentlichen Teil an den inter-

Nicht so für Hans-Ruedi Christen, Chef der Migros-Tochter Chocolat Frey AG: «Mit einem Verzicht auf Kakao aus Côte d’Ivoire lösen wir keine Probleme.» Die grösste Schweizer Schokoladeproduzentin hat sich daher für eine Teilnahme am Programm von Barry Callebaut entschlossen. Mit gutem Grund: Obwohl die Schweizer Schokoladenindustrie nur gerade ein Hans-Ruedi Christen ist Unternehmensleiter der zur Migros-Industrie gehörenden Chocolat Frey AG.

nationalen Rohstoffbörsen in New York und London gemacht. Und zwar nicht von der verarbeitenden Industrie, sondern vor allem von kurzfristig orientierten Spekulanten. Der Kakaopreis befindet sich derzeit auf dem höchsten Stand seit rund 30 Jahren. Damit werden die Endprodukte künstlich verteuert, aber davon profitieren die Bauern nicht. Ich bin der Ansicht, dass Börsenspekulanten in der Nahrungsmittelproduktion nichts zu si suchen haben.


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Hannover

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Wahrzeichen der Stadt ist das ehrwürdige Schloss, welches auf einer Insel im Schweriner See steht und zu den schönsten Bauwerken des 19. Jh. gehört. Nach einem geführten Altstadtspaziergang haben wir freie Zeit. Rückfahrt nach Wismar und freier Aufenthalt. Ein Bummel durch den mittelalterlichen Stadtkern und ein Besuch des Hafens gibt uns einen guten Eindruck über die ehemalige Handelsstadt. 4. Tag: Wismar, Ausflug Ostseebäder und Dampfbahnfahrt Molli. Unseren ersten Stopp machen wir im Ostseebad Kühlungsborn. Nach einem Spaziergang auf der 240 Meter langen Seebrücke und dem Genuss der frischen Meeresbrise, besteigen wir die Dampfeisenbahn Molli. Auf schmaler Spur geht es via Heiligendamm nach Bad Doberan. Anschliessend individuelle Mittagspause in der Hansestadt Rostock und Aufenthalt im Ostseebad Warnemünde. 5. Tag: Wismar, fak. Ausflug Mecklenburger Seenplatte. Unser heutiger Ausflug führt uns in die weite Landschaft der Mecklenburger Seenplatte. Ausgangsort ist Waren mit seinen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern. Das hübsche Städtchen liegt an der Müritz, dem grössten deutschen Binnensee. Während einer Schifffahrt geniessen wir die Fauna und Flora dieser reizvollen Gegend. 6. Tag: Wismar–Lübeck–Fulda. Vormittags Besuch von Lübeck, der «Königin der Hansestädte». Das Zentrum mit seinen KirSchloss Schwerin

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

Prozent des weltweiten Verbrauchs an Kakaobohnen selber verarbeitet, ist unsere Schokolade auf der ganzen Welt ein Begriff. Und mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von rund 12 Kilogramm belegen wir seit Jahren die Spitzenposition unter allen Konsumländern. Zwar spielt Kakao aus Côte d’Ivoire eine Nebenrolle, denn weniger als vier Prozent unseres Kakaoimports stammen von dort. Die Nachfrage wird wieder wachsen, wenn die Ernteerträge wieder steigen und sich die Herkunft der Kakaobohnen zurückverfolgen lässt. Heute passiert ein grosser Teil der landesweiten Kakaoernte das undurchsichtige, weitverzweigte System von Zwischenhändlern. Und je mehr Stationen die Kakaobohnen durchlaufen, desto weniger verdienen die einzelnen Bauern daran. Damit dreht sich die unheilvolle Spirale von Armut,

Frauen mit ihren Kindern vor dem Gesundheitszentrum in Goh: Rund 18 000 Menschen aus der Region erhalten hier medizinische Notfallhilfe.

Korruption und missbräuchlicher Kinderarbeit immer wieder von Neuem.

Weltweite Standards sind gefordert

Das Beispiel von SACO, der Tochterfirma von Barry Callebaut in Côte d’Ivoire, zeigt den anderen

Weg. Allein die Kakaofabrik in San Pedro verarbeitet jährlich rund 95 000 Tonnen angelieferter Bohnen zu Kakaomasse. Gegen 40 Prozent des total im Land eingekauften Kakaos stammen aus dem Partnerprogramm. «Unser Ziel ist es, die Mittelsmänner und Zwischenhändler wenn möglich ganz

auszuschalten und eines Tages sämtliche Bohnen direkt von Kooperativen zu beziehen, die wir kennen», umreisst Guillaume Brou, Werksleiter von SACO in San Pedro, die Herausforderung. Um das Ziel zu erreichen, muss sich die Kakao- und Schokoladenindustrie weltweit auf einen gemeinsamen Branchenstandard verpflichten – einen Mindeststandard, der Kleinbauern als vollwertige Partner in die gesamte Wertschöpfungskette der Kakaoproduktion und -verarbeitung einbindet und ihnen einen fairen Lohn für ihre Leistungen ermöglicht. Für uns Konsumenten bleibt die Erkenntnis: Wollen wir künftig einzig Schokolade aus nachhaltiger Produktion essen, werden wir deutlich mehr dafür bezahlen müssen, als wir heute zu zahlen bereit sind.

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36 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

Nicht jede Milch macht Muh

Für Kuhmilchallergiker gibt es Alternativen: Produkte auf Sojaund Reisbasis. Die Migros hat diese se und über 50 weitere mit dem te Gütesiegel von aha! ausgezeichnete ent . Produkte für Allergiker im Sortiment. hExperte Georg Schäppi über Milchallergie und Laktoseintoleranz. Georg Schäppi, trinken Sie Milch?

Ja, das tue ich, und gerne.

Dann gehören Sie also nicht zu den rund 100 000 Menschen mit Milchallergie in der Schweiz. Wie äussert sich diese?

Bei einer Milchallergie reagieren Betroffene auf bestimmte Eiweisse in der Milch. Die Symptome reichen vom harmlosen Juckreiz im Mundbereich über belastende Hautausschläge zu schweren Atemstörungen und Beschwerden im Verdauungstrakt. Von Milchallergien sind häufig Kinder betroffen.

Bilder Superbild

Soll ein Mensch mit Milchallergie oder Laktoseintoleranz auf Ziegen- oder Schafsmilch ausweichen?

Nein! Die Eiweisse in der Kuhmilch, welche die Allergien auslösen, sind in gleicher oder ähnlicher Form auch in der Milch von Ziegen Georg Schäppi ist oder Schafen enthalten. Geschäftsleiter Und Laktose ist sowieso von aha! Schwei- in der Milch fast aller Säugetiere enthalten. zerisches Zentrum für Allergie, Haut und Asthma.

Neben der Milchallergie gibt es auch die Laktoseintoleranz.

Der Sojapflanze sei Dank: Menschen mit Kuhmilchallergie können auf Produkte auf Sojabasis ausweichen.

gend Laktase vorhanden ist. Kann die Laktose nicht verdaut werden, kann dies Blähungen und Durchfall verursachen.

Ja, normalerweise wird die Laktose, also der Milchzucker, im Dünndarm mittels des Verdauungsenzyms Laktase in seine Bestandteile aufgespalten und kann so vom Körper verwertet werden. Eine Intoleranz besteht, wenn nicht genü-

Gibt es Alternativen?

Menschen mit Kuhmilchallergie können beispielsweise auf Produkte auf Soja- oder Reisbasis ausweichen. Wer eine Laktoseintoleranz hat, kann auf ein breites Sortiment von laktosefreien Produkten mit dem Gütesiegel von aha! zugreifen. Kann Milch auch versteckt in Produkten enthalten sein?


NEUES AUS DER MIGROS Ein Volk von Allergikern In der Schweiz leiden rund 30 Prozent der Bevölkerung an Allergien, zwei bis vier Prozent der Erwachsenen und acht bis zehn Prozent der Kinder an Nahrungsmittelallergien. Rund 20 bis 30 Prozent der Nahrungsmittelallergien gehen auf Milch zurück. Zirka 20 Prozent oder 1,5 Millionen Menschen sind von einer Laktoseintoleranz betroffen. Die Migros bietet deshalb 55 Lebensmittel und Kosmetika an, die das Allergiegütesiegel tragen. Diese Produkte sind für Personen mit Allergien und anderen Unverträglichkeiten besonders geeignet. Da Allergiegütesiegel wird durch Das di Service Allergie Suisse SA die (w (www.service-allergie-suisse.ch) ve vergeben. Diese ist eine Tochterge gesellschaft von aha! Schweizerisc sches Zentrum für Allergie, Haut un Asthma in Bern und (w (www.ahaswiss.ch).

Nein. Milch als Zutat muss zwingend in der Zutatenliste deklariert werden. Häufig liest man auf Verpackungen aber «Kann Milch enthalten». Was heisst das?

Es kann im Produktionsprozess zu unbeabsichtigten Verunreinigungen kommen. Mit diesem Hinweis wird darauf aufmerksam gemacht.

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Schwarze Schokolade, Backwaren, Trockensuppen und -saucen beispielsweise können Spuren von Milch enthalten. Müssen Milchallergiker auf solche Produkte verzichten?

Ja, wer sichergehen will, wird auf solche Produkte verzichten. Welche Alternativen gibt es, damit Allergiker auf der sicheren Seite sind?

Produkte mit unserem AllergieGütesiegel. Dieses zeichnet Artikel aus, die für Personen mit Allergien und anderen Unverträglichkeiten besonders geeignet sind. Die ans Produkt gestellten Anforderungen sind dabei strenger als die gesetzlichen Vorgaben. Milchallergiker können auf Produkte mit dem Gütesiegel zurückgreifen, die als «ohne Milch» gekennzeichnet sind.

Ist das Siegel wirklich nötig? Welcher Unterschied besteht denn zwischen einer Sojamilch mit und einer ohne Allergiegütesiegel?

Eine Sojamilch mit Allergiegütesiegel – deklariert «ohne Milch» – wird in der Produktion zusätzlich kontrolliert und gegen allfällige Verunreinigungen durch Milch abgesichert. Zusätzlich wird deklariert, bis zu welchem Gehalt die Milchfreiheit gesichert ist, nämlich bis zur analytischen Nachweisgrenze.

Interview Daniel Sägesser

Unbekannte Landschaften in Italien

Kalabrien

Traumhafte Buchten mit wunderschönen Stränden ■ Dichte Wälder und geheimnisvolle Seen ■ Grossartige Kulturdenkmäler

1. Tag: Hinflug Zürich–Lamezia Terme. 2. Tag: Monte Poro. Wir steigen auf über Felder und Weiden mit herrlicher Aussicht auf Capo Vaticano und das Meer. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 3. Tag: Mühlen und Sarazenentürme. Die heutige Wanderung führt uns ins Flusstal, an einem Wildbach entlang bis zu einer alten, noch funktionstüchtigen Mühle. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 4. Tag: Pietra Cappa. Heute wandern wir auf der ionischen Seite Kalabriens. Unterwegs verpflegen wir uns mit einem Picknick. Wanderzeit ca. 5 Stunden. 5. Tag: Monte S. Elia. Diese Wanderung bietet ein grossartiges Panorama auf der tyrrhenischen Seite Kalabriens. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 6. Tag: Galasia-Wasserfälle und Monte Tre Pizzi. Nochmals steht eine spektakuläre Wanderung im Aspromonte Nationalpark an. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 7. Tag: Tropea. Vormittags besuchen wir den Markt von Tropea mit genügend Zeit zum Einkaufen und Verweilen. 8. Tag: Rückflug Lamezia Terme–Zürich.

1. Tag: Hinflug Zürich–Podgorica. 2. Tag: Bergmassiv Pastrovici. Unsere Wanderung führt uns durch das eindrückliche Bergmassiv Pastrovici mit Blick auf das blaue Meer. Wanderzeit ca. 3½ Stunden. 3. Tag: Halbinsel Vrmac. Fahrt zur Halbinsel Vrmac. Wir wandern der Bergflanke entlang zum typischen Bergdorf Gornja Lastava. Besuch einer montenegrinischen Familie mit typischem Mittagessen. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 4. Tag: Nationalpark Lovćen. Durch dichten Buchenwald wandern wir im Nationalpark Montenegros. Wanderzeit ca. 4 Stunden. 5. Tag: Bergdorf Nieguši–Stadt Kotor. Nachmittags entdecken wir während einer Besichtigung die Hafenstadt Kotor, eine der schönsten Städte Montenegros. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 6. Tag: Bootsfahrt auf dem Skadar-See. Wir wandern in ein verlassenes, altes Dorf und geniessen von dort eine beeindruckende Bootsfahrt. Wanderzeit ca. 1 Stunde. 7. Tag: Bootsfahrt in der Kotor Bucht. Wir überqueren zu Fuss einen Höhenzug am Vrmac Gebirge und erreichen nach einer angenehmen Bootsfahrt eine kleine Insel in der Bucht. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 8. Tag: Rückflug Podgorica–Zürich.

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Die Migros ist offizielle Partnerin des Nationalen Allergietags. Mehr zum Thema Allergie erfahren Sie unter www.migros.ch/allergien

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Unsere Leistungen SWISS Charterflug gemäss Programm Flughafentaxen Begleitbus für Ausflüge und Transfers Unterkunft im Mittelklasshotel Il Gabbiano in Ricadi, Basis Doppelzimmer Halbpension, zusätzlich 3 Mahlzeiten Alle aufgeführten Wanderungen, Ausflüge, Eintritte und Besichtigungen IMBACH-Reiseleitung und lokale Wanderleitung Nicht inbegriffen Fr. Einzelzimmerzuschlag 190.– Kombinierte Annullations62.– und Extrarückreiseversicherung Wander-Informationen Wanderungen mittel. Ihr Ferienhotel Wir wohnen im Mittelklasshotel Il Gabbiano (off. Kategorie 4 Sterne) direkt am Strand in Ricadi. Alle Zimmer sind mit Bad oder Dusche/WC ausgestattet. m m

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8 Tage Fr. gemäss Programm Daten und Preise Fr. Teilnehmerzahl min. 12 Pers./max. 25 Pers. Sonntag–Sonntag

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In der Schweiz leiden jedes Jahr über eine Million Menschen unter den Folgen des Pollenflugs. Deshalb steht am zweiten Nationalen Allergietag des Schweizerischen Zentrums für Allergie, Haut und Asthma (aha!) die Pollenallergie im Mittelpunkt. Am Samstag, 20. März 2010, können sich Interessierte in fünf Migros-Centern über die Allergieproblematik sowie Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten informieren. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, sich von Spezialistenteams am Unterarm auf Allergien testen zu lassen. Die Informationsanlässe finden von 10 bis 16 Uhr an folgenden Standorten statt: Stadt Zürich: MM Limmatplatz Allschwil BL: MMM Paradies Abtwil SG: MM Säntispark Sant‘ Antonino TI: MMM Centro Sant’ Antonino Yverdon-les-Bains VD: MMM Métropole

Montenegro

Tyrrhenische und ionische Küstengebiete ■ Wandern im Aspromonte Nationalpark ■ Wilde Bergwelt mit Mittelmeervegetation ■

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20. März: Nationaler Allergietag

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Sensationelle Traumreise durch die Welt der Fjorde. Stadtführungen in Bergen und Oslo. 1. Tag Schweiz – Kassel Fahrt entlang dem Rhein und durch Hessen nach Kassel. 2. Tag Kassel – Kiel Durch Niedersachsen und entlang der reizvollen Lüneburger Heide gelangen Sie nach Hamburg und bei Kiel an die Ostsee. Hier beziehen Sie die Kabinen auf einem modernen Fährschiff. 3. Tag Göteborg – Ringebu Am Morgen legt Ihr Schiff in Göteborg an. Sie fahren nun der Küste entlang Richtung Norden. Über Uddevalla gelangen Sie zum Svinesund, der hier die Grenze zwischen Schweden und Norwegen bildet. Danach führt Sie die Reise zuerst entlang dem Oslofjord und danach ins Gudbrandtal, einem der wenigen grossen überregionalen Talzüge Norwegens. Sie folgen nun dem Mjösasee und kommen so in die Olympiastadt Lillehammer und anschliessend nach Ringebu. 4. Tag Ringebu – Trollstiegen – Geirangerfjord – Stryn Sie fahren zuerst durchs Romstal und erreichen so kurz vor Andalsnes den Trollstigveien, eine atemberaubende Strasse, die in Serpentinen hinüber nach Linge

führt. Nach einer kurzen Fährüberfahrt befinden Sie sich auf der Adlerstrasse, einer kühn angelegten Hochgebirgsstrasse, die Sie nach Geiranger am gleichnamigen Fjord bringt. Am Nachmittag fahren Sie zum Dalsnibba, von wo sich eine grossartige Aussicht auf die Berge und den tief unten liegenden Geirangerfjord bietet. Über Videsetter erreichen Sie Stryn. 5. Tag Stryn – Sognefjord – Bergen Sie befinden sich nun im Gebiet des Jostedalsbreen, des grössten Firnfeldes in Europa. Durch einen Tunnel gelangen Sie nach Sogndal am Sognefjord. Dieser ist nicht nur der tiefste aller Fjorde, sondern auch der längste. Sie überqueren diesen Fjord und erreichen am Nachmittag den beliebten Ferienort Voss. Die Weiterreise führt Sie nun in die zweitgrösste Stadt Norwegens, nach Bergen. 6. Tag Bergen – Geilo Am Vormittag lernen die Stadt Bergen näher kennen. Gleich in der Nähe des Marktplatzes, wo täglich der malerische Fischmarkt abgehalten wird, befindet sich

Litauen, Lettland und Estland – ein Stück faszinierende «neue Welt». 1. Tag Schweiz – Eisenach Fahrt entlang dem Rhein und durch Hessen nach Eisenach. 2. Tag Eisenach – Posen Entlang des Thüringer Waldes führt Sie die Reise über Leipzig und vorbei an Berlin zur polnischen Grenze. Durch Grosspolen erreichen Sie am Abend Posen. 3. Tag Posen – Masuren Sie verlassen Posen und fahren nach Torun. Die Stadt am Südrand des Kulmerlandes liegt zu beiden Seiten der Weichsel und war seit jeher ein wichtiges Handelszentrum, das auch lange Zeit zur Hanse gehörte. Am Nachmittag erreichen Sie die masurische Seenplatte, das grösste zusammenhängende Feuchtgebiet Europas. 4. Tag Masuren – Vilnius Vorbei an zahllosen Seen führt Sie die Reise an die litauische Grenze und nach Trakai, einer sehr ungewöhnlichen, gut erhaltenen Kleinstadt, die zu den grössten Sehenswürdigkeiten Litauens zählt. Gegen Abend treffen Sie dann in Vilnius ein. 5. Tag Vilnius – Klaipeda Die Hauptstadt Litauens überrascht durch die Fülle und Viel-

falt ihrer Sehenswürdigkeiten. Nach der Stadtbesichtigung von Vilnius führt Sie die Fahrt über Kaunas nach Klaipeda an der Küste des kurischen Haffs. 6. Tag Vilnius – Kurische Nehrung – Riga Am Vormittag ist die Kurische Nehrung Ihr Ziel. Wer hierher kommt, findet ein in Europa einmalig schönes Wechselspiel der Landschaft vor; an die Sahara erinnernde Sandflächen, die höchsten Dünen Europas, endlos scheinende Strände, weite Buchten, Schilfwiesen, Kiefern und Buchenwälder, in denen man mit einigem Glück sogar Elche sieht. Auf der Weiterreise machen Sie Halt in Siauliai, wo Sie den «Berg der Kreuze» besuchen. Abends erreichen Sie Riga. 7. Tag Riga Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von Riga, einer Stadt mit vielen Gesichtern. Einmal erinnert sie den Besucher an alte Hansestädte wie Bremen oder Lübeck, ein anderes Mal zeigt sie sich im Glanz des 19. Jahrhunderts, oder sie überrascht mit der Atmosphäre einer typischen Grossstadt.

9 Tage Fr. 1'395.– das eigentliche Wahrzeichen der Stadt, die Bryggen, die noch aus der Zeit stammen, als Bergen ein wichtiges und aktives Mitglied der Hanse war. Am Nachmittag überqueren Sie den Hardangerfjord und gelangen am Abend nach Geilo. 7. Tag Geilo – Oslo Abwechslungsreiche Fahrt durch Buskerud nach Oslo. Am Nachmittag lernen Sie die norwegische Hauptstadt auf einer Stadtrundfahrt kennen. Am Abend beziehen Sie Ihre Kabinen auf einem Fährschiff zur Überfahrt nach Dänemark. Ein besonderes Erlebnis ist das Auslaufen des Schiffes durch den über 100 Kilometer langen Oslofjord. 8. Tag Frederikshavn – Hannover Am Morgen erreicht Ihr Schiff in Frederikshavn die Nordspitze der Halbinsel Jütland, die Sie anschliessend in südlicher Richtung durchfahren. Über Flensburg und vorbei an Hamburg gelangen Sie nach Hannover. 9. Tag Hannover – Zürich Rückreise durch das Weserbergland und entlang dem Taunus in die Schweiz.

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12 Tage Fr. 1'695.– 8. Tag Riga – Tallin Sie verlassen Riga und folgen der Küste der Ostsee und erreichen Pärnu, den beliebtesten Ferienort Estlands. Im Verlaufe des Nachmittags treffen Sie in der estnischen Hauptstadt Tallin ein. 9. Tag Tallin – Einschiffung Am Vormittag steht eine Stadtrundfahrt in Tallin auf dem Programm. Sehenswert sind die Oberstadt, die AlexanderNewski-Kathedrale, die Stadtmauer mit 24 Türmen und Bastionen, sowie das Rathaus mit dem Rathausplatz. Abends beziehen Sie Ihre Kabinen auf einem modernen Fährschiff zur Überfahrt nach Schweden. 10. Tag Stockholm – Göteborg Fahrt durch die malerische Seenlandschaft Südschwedens nach Göteborg zur Einschiffung nach Deutschland. 11. Tag Kiel – Kassel Am Morgen Ankunft in Kiel und Weiterreise über Hamburg und entlang der Lüneburger Heide Kassel. 12. Tag Kassel – Schweiz Rückreise durch das Weserbergland und entlang dem Taunus in die Schweiz.

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40 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

Ihr Job ist ein Schleck

Die Bischofszell Nahrungsmittel AG stellt seit 100 Jahren Konfitüren her. Tradition vereinigt mit Innovation heisst das Erfolgsrezept des Migros-Industriebetriebs.

P

atrick Bommer nimmt mit einer kleinen Schaufel gefrorene Heidelbeeren aus der Schachtel und gibt sie in die Pfanne auf der Lebensmittelwaage. Hinzu kommt abgemessener Kristallzucker aus Schweizer Rüben. Die Mischung lässt er auf dem Kochherd aufkochen, dann gibt er Geliermittel aus Zitrus- oder Apfelschalen hinzu und verrührt das Ganze. Ein betörender Duft von frischen Beeren steigt dem Beobachter in die Nase. Wäre der Ort des Geschehens nicht eine nüchterne, hohe Fabrikhalle, so wähnte man sich in der Küche, zu Hause bei Patrick Bommer. Er ist aber auch kein versierter Hausmann, sondern Lebensmitteltechnologe, der bei der Bischofszell Nahrungsmittel AG (Bina) neue Konfitüren kreiert und testet.

Jährlich werden 100 neue Varianten entwickelt

Nun streicht er etwas von der schwarz-blauen Masse auf ein Instrument, das aussieht wie ein Mikroskop. Mit diesem Refraktometer prüft er den Zuckergehalt. Anschliessend gibt er noch etwas Zitronensaft in die Pfanne – und fertig ist ein neues Produkt. «Am Anfang steht immer eine Idee», sagt Patrick Bommer.

«Wenn wir zum Beispiel im Internet auf eine unbekannte Frucht stossen, wie die neuseeländische Boysenbeere, versuchen wir, daraus eine Konfitüre zu machen.» Er testet immer wieder neue Kombinationen aus bekannten und neuen Früchten und weiteren Zutaten. So lieferte die Bina Muster einer Konfitüre mit Schokolade in die USA. Bommer experimentiert auch mit Gewürzen wie Safran oder Kokos. «Brombeeren mit Kaffee – das schmeckt erstaunlich gut», schwärmt er.

13 Millionen Gläser Konfitüre aus der Bina

Jährlich kreiert Bommer über 100 neue «Konfi»-Varianten in seiner Experimentierküche, zehn bis 15 gelangen schliesslich in die Regale der Detailhändler. Dabei sind die Ansprüche der Konsumenten wichtig, und die wollen «echten, natürlichen Fruchtgeschmack». Die neu erfundene Konfitüre lässt Bommer einen Tag lang abkühlen. Danach wird sie vom Fachteam degustiert. Erachtet das Team sie für gut, bietet die Bina die neue Kreation ihren Kunden, beispielsweise der Migros, an. Entscheidet sich die Migros für das Produkt, nimmt Bommer

Entwickler Patrick Bommer kreiert neue Mischungen: «Brombeeren mit Kaffee

100 Jahre «Konfi»-Geschichte ➔ 1909: David Tobler gründet die Konservenfabrik in Bischofszell. ➔ 1910: Beginn der Konfitürenproduktion. ➔ 1911: Ankunft des ersten Eisenbahnwaggons mit frischen Erdbeeren. ➔ 1939 bis 1945 (Kriegsjahre): Konfitüren sind rationiert. Ersatzverpackungen: Blech-

eimer werden durch Holzkübel für Konfitüren und Marmeladen ersetzt. ➔ 1945: Die Migros übernimmt den Betrieb. ➔ 1946: Die ersten Kühlräume werden eingebaut. ➔ 1960: Wendepunkt in der Konfitürenproduktion: Inbetriebnahme der neuen Fabrik. Die neuen Konfitüren


NEUES AUS DER MIGROS

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«Unsere Produkte wecken Erinnerungen an die gute alte Zeit» Anda Brügger, Bina-Konfitüren gibt es seit 100 Jahren. Was ist das Erfolgsrezept? Wir studieren das Kaufverhalten, die Bedürfnisse und Lebensweisen unserer Kunden seit 100 Jahren und kennen deshalb deren Vorlieben. Wird es auch in 100 Jahren noch Bina-Konfitüren geben? Ja, denn mit Konfitüren kann man Früchte am besten haltbar machen. Das bedeutet, dass die Bina auch in 100 Jahren noch Konfitüren mit den beliebtesten Früchten und in der praktischsten Verpackung produzieren wird.

«Konfi» ist und bleibt der tägliche Aufsteller am Morgen. Was muss eine Konfitüre auszeichnen, damit sie auf dem Markt Erfolg hat? Unsere Produkte wecken Erinnerungen an die gute, alte Zeit, als die Grosmutter in ihrer Küche Konfitüre kochte. Sie schmecken nach frischen Früchten und nach «Daheim». Wie sieht die Konfitüre der Zukunft aus? Die Beschaffenheit der Konfitüre wird altbewährt bleiben. Aber mit en. Aktuell sind immer neuen Früchten.

Anda Brügger ist Produktmanagerin für Konfitüren bei der Bina. das beispielsweise Boysenbeeren aus Neuseeland. Wir könnten aber neu auch funktionale Konfitüren entwickeln, die einen Zusatznutzen bieten — zum Beispiel eine Konfitüre, die Energie gibt.

Probieren am lau laufenden Band: Während jeder Phase der Herstellung kontrolliert Produktionsleiter Urs Fend die Qualität der Bina-Konfitüren. schmecken erstaunlich gut.» können nun das ganze Jahr über aus tiefgekühlten Früchten produziert werden. ➔ 1966: Umbau Konfitürenfabrikationsabteilung, automatisierte Füll-, Etikettierungsund Verpackungslinie. ➔ 1973: Einführung von Favorit-Konfitüren mit hohem Fruchtanteil. ➔ 2010: Das grosse Jubiläum. Seit 100 Jahren stellt die Bischofszell Nahrungsmittel AG (Bina) Konfitüren her.

auf einer kleinen Maschine eine Probekochung vor. Funktionierts auch hier, übernehmen die «Konfi»-Kocher von der Fabrik und bereiten als Test in ihren grossen Kesseln eine Tonne des neuen Produkts zu. «Wichtig ist dabei, dass wir es ständig degustieren und die Qualität kontrollieren, damit wir den Kundenwünschen optimal entsprechen können», erklärt der Lebensmitteltechnologe. «Dass die Qualität immer stimmt, ist bei der grossen Menge, die wir herstellen, eine Herausfor-

derung», sagt Urs Fend, Leiter der Fabrikation und Chef von 28 Mitarbeitern. «Wir füllen pro Jahr rund 13 Millionen Gläser ab.» Im letzten Jahr produzierte die Bina Konfitüren aus über 40 Fruchtsorten. «Wir sind darauf angewiesen, dass die Verfügbarkeit der Rohstoffe gewährleistet ist», erklärt Fend. Deshalb betreibt die Bina ein grosses Tiefkühllager. Hauptabnehmerin der Bina«Konfi» ist natürlich die BinaBesitzerin Migros. Aber es wird auch nach Deutschland und in die USA verkauft.

So wenig Konfitüren HightechEntwicklungen sind, so wenig suchen die Konsumenten nur das Exotische: «Der Geschmackstrend geht ganz klar Richtung altbekannte Früchte wie Quitten, Johannisbeeren oder schwarze Kirschen – Hauptsache, sie schmeckt wie die Konfi der Grossmutter», sagt Produktmanagerin Anda Brügger. «Allerdings mit einem Schuss Innovation. Erdbeeren mit Passionsfrucht ist zurzeit ein Renner.» Text Daniel Sägesser Bilder Daniel Ammann


42 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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NR. 12 OSTERBRUNCH / NR. 13 OSTERMENÜ

Julia hats schon gefunden Gibt es hinter Büschen und Hecken etwas Feines zu entdecken, ist klar: Ostern ist da.

J

ulia jauchzt, als sie ihr Osternest entdeckt. Denn da steht der Piraten-Osterhase mit der roten Augenklappe, den sich die Vierjährige fest gewünscht hatte. So findet jeder Osterhase seinen Fan: vom Babyhasen für den frischgebackenen Vater bis zum Fussballhasen für den Nachbarjungen, der sich auf die WM freut. Oder mal was Scharfes? Dann sind die ChiliOhren genau das Richtige. Es gibt für jeden Geschmack das Passende. In der Schweiz gehen pro Jahr 13 Millionen Osterhasen in den Verkauf. Wussten Sie, dass die Erfolgsgeschichte der Schokolade 1528 begann? Damals brachte Hernando Cortez Kakaobohnen und Schokolade von Mittelamerika nach Europa. In die Schweiz gelangte die Schoggi im 17.Jahrhun-

dert. Heute verzehrt jede Schweizerin und jeder Schweizer 11,7 Kilogramm pro Jahr. Übrigens: Viele Hasen von Chocolat Frey sind Unikate, denn die Augen werden von Ursula Bickel Hand aufgemalt. Heidi Bacchilega

Ein beliebtes Mitbringsel

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44 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

OSTERN KANN KOMMEN

Bringen Sie Abwechslung in Ihr Osternest

Fussball-Hase im Sprudelbad

Für kleine und grosse Fussballfans ist dieses Osternestli die perfekte Überraschung. Das gefüllte Körbchen zum Schluss mit Bändern verzieren — zum Beispiel in den Farben des Lieblingsfussballclubs. Frey Fussball-Hase, 245 g, Fr. 9.90, Frey Kids Milchcreme-Eili, 150 g, Fr. 5.90, Frey Kids Spruso-Eili, 165 g, Fr. 4.50*, Kugelschreiber Blume, Fr. 2.90, Korb, rund, Fr. 5.90, Ostergras, nature oder grün, Fr. 2.50

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Fontina Svizzera Schweizer Halbhartkäse, vorverpackt, per 100 g 1.45 statt 1.80

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Milchprodukte

Charcuterie M-Classic Aufschnitt Schweizer Produkt, geschnitten, in der MidiSchale, per 100 g 1.50 statt 1.95

Convenience Cornatur Quorn Geschnetzeltes nature hergestellt in der Schweiz mit Quorn aus England, Schale à 460 g 8.45 statt 12.10 Anna’s Best Kopfsalat mit Herz Herkunft: siehe Verpackung, Packung à 150 g 2.65 statt 3.30

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Wasch-/Putzmittel

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Gourmessa

Früchte

Berliner Bretzel per Stück 1.70 statt 2.–

Bananen, Bio, Max Havelaar Peru/Ecuador, per kg 3.10

Teegebäck per Stück 1.20 statt 1.40

Frühstücks-/Warmgetränke

Käse

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Président Coulommiers französischer Weichkäse, Stück à 350 g 4.40 statt 6.20 Tomme Rustique Schweizer Weichkäse, Duo-Pack à 2 x 100 g 3.10 statt 3.80

Osterkuchenstück Stück à 180 g 2.80 statt 3.50

M-Quick Indianer Kakaogetränk im 3er-Pack 3 x 1 kg 12.20 statt 18.30

Biedermeier-Käse Schweizer Halbhartkäse, vorverpackt, per 100 g 1.75 statt 2.15

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Schwedenschnitte per Stück 2.20 statt 2.70 Mini Poulet Cordon bleu per Stück 1.70 statt 2.–

Schweizer Gold Schweizer Hartkäse, vorverpackt, per 100 g 2.25 statt 2.70

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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CHOCOLATE EMPFIEHLT

Bilder Lukas Peters, Styling Karin Aregger

Katzengras kann man auch selber ziehen. Es wächst bis zu 4 cm pro Woche. Die Samen finden Sie in der Pflanzenabteilung der Migros.

Schlichtes mit Spassfaktor

Mögen Sie es lieber ungewöhnlich? Auch aus einem Eierkarton entsteht ein tolles Osterkörbchen. Einfach den Deckel abtrennen, eine farbige Masche darumbinden und aus Papier einen Henkel montieren. Ein Highlight ist auch der Inhalt: viel Süsses und ein Tiger-Handyhalter. Frey Hase Mahony Noir, 100 g, Fr. 3.20, Zuckereili klein und gross, je Fr. 2.30, Handyhalter, diverse Sujets, Fr. 6.90

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Wer steht denn da im Rasen?

Der Pretty-in-Pink-Hase in echtem Gras ist mal etwas anderes: Das Nest ist einfach gemacht und erzielt eine grosse Wirkung. Gras in die plastifizierte Schale legen und das Nest mit allem füllen, was das Herz begehrt. Frey Hase, blau, grün, pink, 170 g, Fr. 6.20, Frey Bugsy-Häschen, 5 Stück à 15 g, Fr. 2.90, Osterteller Eiform, Fr. 5.—, Katzengras, regionaler Preis

Notizbuch Wiro, A5, rot, grün, blau,

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Frey Rochelino-Eili, 170 g, Fr. 9.90

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin Migros Mig ros-Ma ros -Magaz -Ma gaz 11, 15. 15. März März 20 2010 10

Ostern auf Italienisch

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NEU IN DER MIGROS

Nicht nur Langohren aus Schokolade feiern jetzt Hochsaison, sondern auch zarte österliche Gebäcke buhlen um Aufmerksamkeit. Die Osterblume in Rosenform bezaubert Auge und Gaumen gleichermassen. Das feine Mandelbiskuit entfaltet ein leichtes süsses Maraschino-Aroma. Die weiche Paste di Mandorle mit viel Honig und Mandeln ist eine Spezialität aus Sizilien. Der Geschmack erinnert an Amaretti, das Gebäck wird von Hand verziert. Osterblume mit Maraschino-Aroma, 2 St., 180 g, Fr. 3.50, Paste die Mandorle, 80 g, Fr. 2.—* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

GUT & GÜNSTIG

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Apéro-Brötchen Für 6 Personen, zirka 24 Häppchen

➔ 100 g grüne und 75 g schwarze entsteinte Oliven in ein hohes Gefäss geben. 2 EL Olivenöl, 1 EL Kapern, 1 EL flüssiger Honig, 1 TL Salz und wenig Pfeffer beifügen. Mit dem Stabmixer pürieren. Zirka Fr. 2.90 ➔ 150 g Pariserbrot in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Zirka Fr. 1.50 ➔ 200 g Chavroux der Länge nach halbieren. Beide Hälften je in zwölf Stücke schneiden. Brötchen mit der Paste bestreichen und Käse darauf verteilen. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Während 20 Minuten in der Ofenmitte backen. Zirka Fr. 4.50 Tipp: Anstelle von Olivenpaste grünes oder rotes Pesto verwenden.

+

+

Noch mehr Frische

In Asien trinkt man Grüntee schon seit 5000 Jahren. Auch bei uns ist er nicht nur wegen seines herben Geschmacks in aller Munde: Grüntee wird wegen seiner Gerbstoffe eine positive Wirkung auf das Wohlbefinden nachgesagt. Nun gibt es Grüntee auch als Ice Tea mit Pfefferminzaroma. Ein bisschen herb und sehr frisch — die ausgewogene Kombination in der grünen Pet-Flasche bietet eine willkommene Abwechslung im Ice-Tea-Sortiment. Ice Tea Grüntee mit Pfefferminzaroma, 1,5 l,

Fr. 2.10

NEU IN DER MIGROS

NEU IN DER MIGROS

Ein Genuss für Branche(n)-Kenner Dass Eimalzin-Fans ein wenig verschleckt sind, weiss man schon lange. Jetzt können sie ihren geliebten Gerstenmalzextrakt in einer weiteren Variante geniessen. Die Milchschokolade-Branchli haben eine zarte EimalzinFüllung. Für ein tolles Mundgefühl sorgen die kakaohaltigen Weizencrispies. Branches Eimalzin, 5 St., 125 g, Fr. 2.60* * Nur in grösseren Filialen erhältlich


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PREISE

8 Tage

Schottland mit Edinburgh Glasgow - Fort William - Loch Ness - Inverness - Braemore - York 6. Tag, Edinburgh: Auf einer geführten Stadtrundfahrt entdecken Sie die stolze Hauptstadt Schottlands. Elegante Architektur wird durch schöne Parks und Gartenanlagen ergänzt. Rest des Tages zur freien Verfügung (bei der Reise 3: Möglichkeit zur Teilnahme am Military Tattoo). Frühstück.

Landschaften mit Burgen und Schlössern, in denen es spukt, Lochs mit unergründlichen Geheimnissen, unbeugsame Menschen, die den Kilt tragen und ihren Traditionen nachgehen - so kennen wir Schottland. Auch der berüchtigte schottische Geiz sowie Gespenster und Ungeheuer kommen vor, doch handelt es sich hierbei lediglich um Legenden, die vielleicht gerade am Leben erhalten werden, um den tatsächlichen Zauber des Landes noch zu vergrössern. 1. Tag, Schweiz - Rotterdam - an Bord: Fahrt vom Einsteigeort nach Rotterdam. Einschiffung zur Fährüberfahrt nach Hull. Halbpension. 2. Tag, Ripon - Glasgow: In Ripon lernen Sie eine kleine Bischofsstadt kennen. Anschliessend durchqueren Sie England und gelangen in nördlicher Richtung nach Glasgow. Auf einer geführten Stadtrundfahrt entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten dieser ehemaligen Industriestadt, welche sich zur Kulturstadt gewandelt hat. Besonders beeindruckend sind die gotische Kathedrale und das prachtvolle Rathaus. Halbpension. 3. Tag, Fort William - Inverness: Über Fort William gelangen Sie ins Schottische Hochland zum berühmten Loch Ness. Hier gibt es nur wenige Einwohner,

die an der Existenz des Seeungeheuers «Nessie» zweifeln. Weiterfahrt nach Inverness, der Hauptstadt der Highlands. Halbpension. 4. Tag, Ausflug nordwestliche Highlands: Traumhafte Landschaften erwarten Sie auf dieser Strecke durch die nordwestlichen Highlands. In Braemore können Sie die 30 m herabstürzenden Wasserfälle der Corrieshalloch-Schlucht bewundern. Einzigartig sind die tropischen Inverewe Gardens bei Poolewe, die mit ihrer bunten Pflanzenpracht und aussergewöhnlichen Vielfalt im Norden Schottlands überraschen. Halbpension.

7. Tag, York - Hull - an Bord: Fahrt über Jedburgh durch die Gegend des Hadrianswalls. Dies ist eine von den Römern gebaute Schutzmauer zwischen Schottland und England. Danach gelangen Sie nach York. Die alte Stadt hat mit den zahlreichen Fachwerkhäusern, dem prachtvollen Münster, den engen Gassen und den mächtigen Wallmauern mit den reich verzierten Stadttoren viel von ihrem mittelalterlichen Flair behalten. Gegen Abend erreichen Sie Hull. Einschiffung zur Fährüberfahrt nach Rotterdam. Halbpension. 8. Tag, Rotterdam - Rückkehr: Nach der Ausschiffung verlassen Sie Rotterdam und fahren über Eindhoven - Bonn Strassburg zurück in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

LEISTUNGEN

• Reise in luxuriösem 5-Stern Nichtrauchercar

• 7 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet

• 6 Abendessen • Fährüberfahrten Rotterdam • • •

Hull - Rotterdam in Kabinen mit Dusche, WC Whiskydegustation Stadtrundfahrt/-gang in Glasgow und Edinburgh Eintritte und Besichtigungen gemäss Programm

HOTELS Gutes Hotel in Inverness Sehr gute Hotels in Glasgow, Edinburgh EINSTEIGEORTE Route A Kallnach*, Biel, Bern, Zürich!*, Basel Route B Kallnach*, Bern, Zürich!*, Basel *Parkmöglichkeiten

5. Tag, Perth - Edinburgh: Was wäre Schottland ohne «Lebenswasser» oder «flüssiges Gold»? Beim Besuch einer Distillerie werden Sie in die Geheimnisse der Whisky-Produktion eingeweiht. Via Grantown-on-Spey - Tomintoul gelangen Sie durch die eindrucksvolle schottische Berglandschaft nach Perth, der ehemaligen Hauptstadt Schottlands. Später fahren Sie über den berühmten Firth of Forth und erreichen Edinburgh. Halbpension.

Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale.

Reservationen: 032 391 0 222 Ernst Marti AG, 3283 Kallnach • Email: marti@marti.ch

Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG

CHF 1'595.-

Doppelzimmer / Doppelkabine innen Doppelzimmer / CHF 1'640.Doppelkabine aussen Einzelzimmer / CHF 2'025.Einzelkabine innen Einzelzimmer / CHF 2'115.Einzelkabine aussen Oblig. Annullationskosten-/ CHF 25.SOS-Versicherung Option Doppelsitz zur Alleinbenützung CHF 160.Military Tattoo CHF 110.-

Doppelsitz zur Alleinbenützung


DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

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Für kostbare Momente

Bild Jorma Müller

Hauchdünn, knusprig fein oder zart schmelzend: Die Biskuitkreationen von Créa d’Or aus Schweizer Herstellung verwöhnen Gaumen und Sinne – ein kleiner Luxus für zwischendurch.

E

ndlich Zeit für sich haben. Die Beine hochlegen und den Alltag hinter sich lassen. Was gibt es Schöneres, als diese kostbaren Momente mit feinen Biskuits zu veredeln? Mit Leckereien, die auf der Zunge zergehen die Sinne auf Reisen zu schicken? Die Mandelplätzli, belegt mit caramelisierten Mandelstücken, getunkt in feinste Schweizer Milchschokolade, ein wahrhaft königlicher Genuss. Die leichten knusprigen Waffelröll-

chen Nobilé, gefüllt mit zartschmelzender Haselnussfüllung, umhüllt von dunkler Zartbitterschokolade sind kleine Sünden, die man sich beinahe ohne Reue gönnen kann. Die Buttersnacks verführen durch hauchzarten Biss, auserlesene Mandeln und feinsten Buttergeschmack. Im vielfältigen Créa-d’OrSortiment gibt es für jeden Geschmack etwas: für SchoggiPrinzessinnen, Waffel-Gräfinnen oder Nuss-Königinnen. SB

Drei von vielen exquisiten Biskuitkreationen von Créa d’Or: Mandelplätzli, 100 g, Fr. 2.95, Nobilé, 175 g, Fr. 3.50, Buttersnacks, 125 g, Fr. 3.40


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

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Frühlingserwachen

Schweben Sie fit in den Lenz. Die Migros-Restaurants verwöhnen Sie mit leichten saisonalen Köstlichkeiten.

I

n den Migros-Restaurants hält der Frühling Einzug – mit einem bunten Strauss an kreativen Angeboten. Dazu gehören auch die leichten Spezialitäten der Délifit-Linie: Lust auf Birchermüesli mit Erdbeeren, Spargelsalat mit Bärlauchvinaigrette oder

Frühlingskartoffeln an Honigsauce mit Frühlingslauch und Radiesli? Sie können diese und viele andere Köstlichkeiten erst noch in rauchfreier Umgebung geniessen. So raucht einem bei der grossen Auswahl in den Migros-Restaurants höchstens mal der Kopf. DH

Délifit: Kalorienarm und ausgewogen

Bild Gerry Nitsch, Styling Caroline Busch

Heben Sie mit Leichtigkeit in die wärmere Jahreszeit ab.

Délifit ist die feine, leichte Linie der Migros-Restaurants. Die Gerichte sind kalorienarm, ausgewogen und saisonal zusammengestellt. Délifit ist als Menü mit maximal 600 Kalorien pro Portion erhältlich. Oder Sie können sich am Buffet Ihren Délifit-Teller selber zusammenstellen. Rezepte unter www.delifit.ch.


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DAS BESTE AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

Schnell behandelt

NEU IN DER MIGROS

Gut gereinigt

Im Bus, im Tram, beim Shoppen: Wo viele Menschen sind, wimmelt es von Bakterien, Pilzen und Viren. Wer sich schnell säubern möchte, kann mit der neuen HändeDesinfektionslösung von M-Plast auf Nummer sicher gehen. Selbst gefährliche Bakterien oder Influenzaviren werden damit abgetötet. M-Plast Hände-Desinfektionslösung, 100 ml, Fr. 5.50* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Es juckt, es brennt und ist zudem noch ansteckend: Lippenherpes ist lästig. Fast 90 Prozent der Schweizer Bevölkerung trägt das Virus in sich, ohne dass es jedoch bei allen ausbricht. Hilfe verspricht das Kieselsäure-Gel, das die Bläschen gezielt austrocknet und die Beschwerden lindert. Sanactiv Lippenherpes-Gel, 2 g,

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NEU IN DER MIGROS

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RAPPENSPALTE

Jaël Krebs (31), Hitsängerin aus Bern, ist mit ihrer Band Lunik seit Mitte März wieder auf grosser Schweizer Tournee. Jaël Krebs, wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Am Mittwochnachmittag habe ich jeweils unser Quartierblatt «Gäbeler» zusammengefalzt und ausgetragen. Und in den Schulferien im Frühling beim Schulhausputz mitgeholfen. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Für einen Offroader. Ich bin mit den ÖV und dem Velo unterwegs. Und wenn ich Auto fahren müsste, dann nur mit einem, das die Umwelt so wenig wie möglich belastet. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

NEU IN DER MIGROS

Einfach entspannt

Fix und fertig nach einem anstrengenden Tag im Büro? Der Kopfmassagekamm hilft bei der sanften Entspannung von Körper und Geist. Durch die Massage der Kopfhaut können Glückshormone freigesetzt werden — wohltuend auch bei leichten Kopfschmerzen. Einfach auf den Kopf setzen und dabei den Kamm senken und leicht drehen. Kopfmassagekamm Deluxe,

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Persönliche Briefe, Fotos, Tagebücher, Andenken, meinen Partner, meine Familie und meine Freunde. Wo trifft man Sie abends?

Meistens zu Hause. Wenn ich mal ausgehe, dann ins Kino, in den Club Sous Soul oder in den Progr am Waisenhausplatz, weil da immer wieder gute Konzerte stattfinden, oder ins Ballett im Stadttheater. Sind Sie gerne prominent?

Jein. Ich liebe meinen Beruf. Dazu gehört halt auch das Prominentsein.

Eugen Baumgartner


62 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

KOHL UND CO.: Alles, was es für

einen feinen Gratin braucht. DER GRATIN: Die richtige Mischung machts aus. IN DER KÜCHE: Maja Brunner zeigt nicht nur hier viel Temperament. VIELSEITIG INTERESSIERT: Die Künstlerin liest ausgesprochen gerne. Sie liebt Biografien und befasst sich auch mit spirituellen Themen. Die Lehre des Buddhismus versucht sie zu leben.

Kein Kohl, Maja Brunner Volksmusikstar Maja Brunner mag harte Gitarrenriffs und Kohlgemüse in allen Variationen. Wieso welche Wünsche bisher in Erfüllung gingen und wie ein «Bravo» ihre ganze Karriere beeinflusst hat.


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

Maja Brunner

at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si en lon Ananas und Me Früchte wie Äpfel, Und Gemüse. — je nach Saison. äbli, rn esse, sind Kohlr ge Was ich irrsinnig ! te uk od pr . Und Milch Rüebli und Gurken ? he oc W Sie pro ➔ Wie oft kochen Viermal. Sie … ➔ Kochen ist für be, etwas sehr ha it Ze ich … wenn Sinnliches. sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si ht nic r . Aber was ich ga Ich probiere alles n. er st Au erzügs» wie mag, ist so «Schlud al m n Sie gern ➔ Mit wem würde essen gehen? finde rald Schmidt. Ich Mit Talkmaster Ha wissen, e rn ge e rd und wü ihn so ambivalent wie er privat ist.

D

ie Wände erstrahlen in zartem Pastellgelb, glänzende Nippes und edle Porzellanvasen und -teller sind akkurat in der Wohnung platziert. Kein Zweifel – hier wohnt eine Dame. «Ich mag es, wenn es glitzert und glänzt», schwärmt Maja Brunner (58). Mit viel Liebe hat der Volksmusikstar seine Dachwohnung in Schindellegi SZ eingerichtet. Schon bald soll der Kamin himbeerrot gestrichen werden. Und natürlich wird die Powerfrau den Pinsel selber in die Hand nehmen. «Wände streichen ist für mich Erholung», erklärt sie. In der Küche ist Andrea Pistorius, Köchin der «Saisonküche», daran, einen leichten Kohlgratin

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vorzubereiten. Perfekt, denn Maja Brunner liebt Broccoli, Blumenkohl und ganz besonders Romanesco. Auf Brot und Pasta verzichtet sie möglichst. «Die wichtigen Kohlenhydrate nehme ich durch das Gemüse zu mir, etwa in Form von Kartoffeln.» Denn: Als Teenager musste Maja Brunner ganze 30 Kilogramm abnehmen. Seitdem achtet sie streng auf ihr Gewicht. «Fettzellen bilden sich in der Kindheit und verschwinden nicht einfach so», erklärt sie. Da ist ernährungstechnischer Durchhaltewillen gete fragt, fr denn Sport ist nicht gerade ih Ding. Entsprechend widerwilihr lig steigt die Sängerin auf ihren li Hometrainer. Dafür geht auf der Ho Bühne die Post ab. Da kann sie Bü zw zwei Stunden am Stück alles geben. Maja Brunner bringt jeden ge Sesselkleber dazu, sich zu erheben Se und mitzusingen und zu tanzen. Gerade teilt Köchin Andrea Pistorius die Kohlköpfe in kleine Röschen. Maja Brunner macht begeistert mit. «Radio hören und dabei Gemüse rüsten, ist für mich Entspannung pur», verrät sie.

Mit Tina Turner singen und tanzen wie Michael Jackson

Bei AC/DC dreht sie dann das Radio immer besonders laut auf, denn auf Hardrock steht Brunner schon seit ihrer Jugend. Den Ausschlag für ihre künstlerische Laufbahn gaben neben ihrer musikalischen Familie aber auch vier Pilzköpfe aus England. Sie erinnert sich genau: «1963 kaufte ich das ‹Bravo›. Auf dem Titelbild waren die Beatles. Und genau so wollte ich Musik machen.» Im Jugendzentrum in Küsnacht

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

liebt AC/DC

sie seit 40 Jahren auf ihr Gewicht achtet,

Maja Brunner liebt gedämpftes Gemüse und nascht ununterbrochen. Zum Schreck von Köchin Andrea Pistorius, welche die benötigte Menge genau berechnet hat.


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1. Tag: Schweiz–Passau. Anreise nach Passau im bequemen Reisecar. Als einen der sieben schönsten Orte der Erde bezeichnete Alexander Humboldt die DreiFlüsse-Stadt Passau. Einschiffung. Um 15.30 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Bratislava. Flussfahrt auf der schönen blauen Donau. Abends Ankunft in Bratislava, der Hauptstadt der noch relativ jungen Republik Slowakei. Entdecken Sie die im Jahr 907 erstmals erwähnte Stadt mit ihrer interessanten, von vielen verschiedenen Kulturen geprägten Altstadt auf einem Spaziergang (EUR 8.–). 3. Tag: Esztergom–Budapest. Am Vormittag können Sie am Ausflug zu den Schönheiten der ungarischen Donau in Esztergom teilnehmen. Die Landschaft an der nach Süden fliessenden Donau wird auch die ungarische Wachau genannt (EUR 36.–). Flussfahrt nach Budapest, auch «Königin der Donau» genannt, wo Sie das Parlamentsgebäude besichtigen (EUR 20.–), oder an einer Rundfahrt bei Nacht (EUR 32.–) teilnehmen können.

4. Tag: Budapest. Budapest ist eine der schönsten Städte Europas und entstand 1873 aus Buda und Pest. Das malerische Budapest, eine Stadt voller Lebensfreude, erleben Sie auf einer Rundfahrt (EUR 23.–). Die prachtvollen Bauwerke wie das Parlamentsgebäude, der Burgbezirk, die Kettenbrücke und die Fischerbastei prägen das unverwechselbare Stadtbild. Der Ausflug in die nahegelegene Apajpuszta führt Sie auf eine typisch ungarische Czarda, wo ein unterhaltsames Programm geboten wird (EUR 33.–). Erleben Sie die Stimmung der weiten Puszta. 5. Tag: Flussfahrt Donau. Geniessen Sie einen Tag an Bord und lassen Sie sich von den landschaftlichen Schönheiten verzaubern. 6. Tag: Wien. Wien steckt voller Charme. Ob Wiener Prater, das Riesenrad aus dem Filmklassiker «Der dritte Mann» oder der 137m hohe Steffel, der Südturm des gotischen Stephansdoms. Schwelgen Sie nach Herzenslust in den Zeiten der Donaumonarchie und entdecken Sie Wien auf einer Stadtrundfahrt (EUR 24.–). Nachmittags haben Sie die Möglichkeit, Schloss

Schönbrunn, das bevorzugte Domizil der Kaiserin Maria Theresa, zu besichtigen (EUR 27.–). Abends können Sie an einem Konzert (EUR 39.–) oder an einer Rundfahrt bei Nacht (EUR 29.–) teilnehmen. 7. Tag: Melk. Heute erreichen Sie Rossatz, von wo aus Sie zu einem Ausflug in die Wachau starten. Die Wachau sonnt sich in einem besonders milden Klima und heisst zu Recht Marillen- und Weinland. Die Gegend kommt verschiedensten Interessen und Wünschen entgegen. Entdecken Sie auf einem kombinierten Ausflug die Schönheiten der Wachau mit Melk (EUR 29.–). Wiedereinstieg der Ausflugsteilnehmer in Melk. Geniessen Sie am Nachmittag die Flussfahrt mit einem herrlichen Ausblick auf die lieblichen Weinberge der Wachau. 8. Tag: Passau–Schweiz. Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise in Ihrem Reisecar zu Ihren Einsteigeorten in die Schweiz.

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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

am Zürichsee rockte sie, was das Zeug hielt. «Mit Schulkollegen, die ihr Instrument gerade zu Weihnachten geschenkt bekommen hatten.» Die Sechziger prägten sie musikalisch und politisch stark. Besonders beeindruckt ist Maja Brunner von Aretha Franklin: «Immer wänn die Mueter im Fernsehe chunnt, knallts.» An ihren Konzerten bebt der ganze Saal. Überhaupt mag die Sängerin starke Frauenstimmen. Ein Duett mit Tina Turner wäre ihr Traum. Und «tanzen zu können wie Michael Jackson», fügt sie lachend hinzu, während sie die verquirlten Eier zur Sauce fügt. Inzwischen sind die gedünsteten Kohlköpfe, die noch Biss haben, in der Gratinform gelandet und werden mit der Rahmsauce übergossen. Welches ihr Leibgericht ist, möchte Andrea Pistorius wissen. «Polenta mit Chüngel finde ich irrsinnig. Essen muss Spass machen», fügt sie hinzu und schiebt den Gratin in den Ofen.

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Kohlgratin Hauptgericht für 4 Personen (für 1 Gratinform à 30 x 20 cm) Zubereitung ca. 35 Minuten + ca. 25 Minuten gratinieren Pro Person ca. 32 g Eiweiss, 43 g Fett, 44 g Kohlenhydrate, 2900 kJ/700 kcal

Heimliche Wünsche und ein voller Terminplan

Maja Brunner ist davon überzeugt, dass positives Denken schöne Auswirkungen fürs eigene Leben hat. Vielleicht haben sich auch deshalb gleich zwei Wünsche zu Beginn des Jahres für die attraktive Lady erfüllt. In der «Kleinen Niederdorfoper» durfte sie als «Irmeli» in die Fussstapfen der legendären Schweizer Volksschauspielerin Margrit Rainer treten. Und sie wurde die neue Werbebotschafterin für ein Produkt der Marke Garnier in der Schweiz. Der Spot wurde gerade abgedreht. «Ich finde den mit Iris Berben so toll», sagt sie. Im Sommer beginnen die Proben für den nächsten Lachner Weihnachtszauber mit ihrem Bruder Carlo. Und eine neue CD ist bereits in Arbeit: «Querbeet von Volksmusik bis Rock – garantiert allesamt in Schweizerdeutsch gesungen.» Doch gut Ding will Weile haben: «Sie erscheint erst Anfang 2011.» Doch jetzt geniesst der Wirbelwind den Frühling mit einem leichten Gratin und viel Glücksgefühl. Text Ursula Bickel Bilder Jorma Müller

www.maja-brunner.ch

ZUTATEN

4 grosse festkochende Kartoffeln je 1 kleiner Blumenkohl, Romanesco und Broccoli 4 dl Gemüsebouillon 2 EL Maisstärke 2,5 dl Vollrahm, 4 Eier Salz, Pfeffer, Muskatnuss 1 EL Zitronensaft je 1 Bund Dill und Petersilie Butter für die Form 150 g Reibkäse

ZUBEREITUNG 1 Kartoffeln in der Schale weich kochen, abgiessen und auskühlen lassen. 2 Blumenkohl, Romanesco und Broccoli in kleine Röschen teilen. Gemüse

kurz in der kochenden Bouillon zugedeckt knackig garen, damit möglichst wenig Wasser verdampft. Gemüse herausheben und kalt abschrecken. Maisstärke mit dem Rahm verrühren. In die Bouillon giessen und köcheln lassen, bis die Sauce dickflüssig ist. Etwas abkühlen lassen. Eier verquirlen und langsam in die Sauce rühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken. Dill und Petersilie hacken. Die Hälfte unter die Sauce rühren.

3 Backofen auf 220 °C vorheizen. Die Gratinform mit Butter ausfetten.

Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und in die Form legen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Etwas Kräuter darüber streuen. Gemüse darüber verteilen und mit der Sauce begiessen. Restliche Kräuter darüber streuen. Mit Käse bestreuen und in der Ofenmitte ca. 25 Minuten gratinieren. Tipp Kartoffeln vom Vortag verwenden.

Jetzt abonnieren oder am Kiosk kaufen

Abo bestellen: 0848 87 77 77, aboservice@saison.ch Mehr Rezepte unter www.saison.ch


66 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Krause Köpfe

Kohl ist mehr als nur eine Beilage. Andrea Pistorius, Köchin der «Saisonküche», verrät Ihnen Wissenswertes rund um das vielseitige Gemüse.

B

lumen- und Chinakohl, Broccoli, Cima di Rapa und Wirz gehören der Gemüseart Kohl an. Diese wahren Vitaminbomben enthalten viel Vitamin C, K und B sowie Folsäure (B9), das Arteriosklerose vorbeugen kann.

Alle Kohlsorten können im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Blumenkohl: ungewaschen mehrere Tage. Broccoli: ein bis zwei Tage. Er ist licht-, wärme- und druckempfindlich und sollte deshalb rasch verzehrt werden. Cima di Rapa: bis zwei Tage. Chinakohl: in Frischhaltefolie eingepackt bis zu einer Woche. Wirz: rund zwei Wochen.

in Salzwasser einlegen, um Insekten zu entfernen. Broccoli: Portionenweise in Salzwasser oder über Dampf 6 bis 8 Minuten garen. Wegen der zarten Blütenknospen sollte Broccoli nicht im Dampfkochtopf gegart werden. Cima di Rapa: Die festeren Stielenden werden wie Spargel geschält, die groben Blätter entfernt. In mundgerechte Stücke schneiden und im Salzwasser fünf Minuten kochen. Wer die Bitterkeit nicht mag, kann Blätter und Stängel eine Minute blanchieren, bevor sie ins Salzwasser kommen. Chinakohl: Grob geschnittene Blätter können gedämpft oder auch in Öl gebraten werden. Blanchierte grosse Blätter lassen sich mit Reis, Getreide, Fleisch oder Fisch füllen. Wirz: Schmeckt toll als Roulade mit Fleisch gefüllt. Die Blätter sind kurz gedünstet und mit Rahm verfeinert eine ideale Beilage zu Fleischgerichten. Tipp: Grünes Gemüse nach dem Garen im Eiswasser abschrecken. Das erhält die Farbe.

So garen Sie den Kohl

Kohl im Tiefkühler

Blumenkohl: In Salzwasser oder über Dampf 10 bis 15 Minuten garen. Mit einem Schuss Essig oder Milch im Wasser behält er die weisse Farbe. Essig hält zudem die Röschen zusammen. Alternative: im Dampfkochtopf 2 bis 3 Minuten dämpfen, dann kalt abschrecken. Im Dampfkochtopf sollte keine Milch beigegeben werden. Der Essigtrick funktioniert aber. Eine mitgekochte Brotrinde oder ein Lorbeerblatt mildern den Kohlgeschmack. Tipp: Im Sommer den ganzen Blumenkohlkopf vor dem Kochen etwa 30 Minuten kopfüber

Blumenkohl und Broccoli: Feste, noch nicht aufgeblühte Köpfe in Röschen teilen. In Salzwasser 2 bis 3 Minuten blanchieren. Kalt abschrecken und anschliessend gut abtropfen lassen. Im Tiefkühler sind die Köpfchen 6 bis 12 Monate haltbar. Cima di Rapa: Der Stängelkohl ist nicht zum Einfrieren geeignet. Chinakohl: Den in Streifen geschnittenen Chinakohl roh und trocken einfrieren. Für den Gebrauch noch gefroren dämpfen. Wirz: In Salzwasser 2 Minuten blanchieren, einfrieren. Er ist 8 bis 10 Monate haltbar.

Saftig beim Einkauf

Feste Köpfe ohne braune Verfärbungen und saftiges Blattwerk sind für alle Kohlsorten ein Zeichen von Frische. Beim Broccoli sollten die feinen Blütenknospen noch grün und nicht geöffnet sein.

So lange bleibt er frisch

Cima di Rapa

Der Intensive: Er verfügt über einen leicht bitteren Kohlgeschmack und ist auch unter dem Namen Stängelkohl bekannt. Alle Pflanzenteile können gegessen werden: die kleinen Blüten wie auch die geschlossenen Knospen, Stängel und feinen Blätter. Wenn Cima di Rapa zu lange gekocht wird, kann er noch bitterer werden.

Blumenkohl

Der Lichtscheue: Er schmeckt nur dezent nach Kohl. Weiss bleibt sein Kopf, weil die nach innen gedrehten grossen Herzblätter ihn vor der Sonne schützen. Blumenkohl kann auch roh gegessen werden. Gekocht ist er leichter verdaulich. Er enthält neben Vitaminen die Mineralstoffe Kalium und Magnesium.


SAISONKÜCHE

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AUFGEGABELT

Broccoli

Die Spargel: Broccoli wird in England auch «italienische Spargel» genannt. Ursprünglich stammt er aus Kleinasien. Wie Blumenkohl kann auch Broccoli roh gegessen werden. Broccoli wird nicht gedünstet, sondern gekocht oder gedämpft. Er ist wie Blumenkohl leicht verdaulich und enthält wertvolle Vitamine, Betacarotin und Magnesium.

Chinakohl

Der Milde: Er verursacht keine Blähungen. Chinakohl schmeckt wenig nach Kohl, wie sein Name vermuten lässt, und kann roh oder auch gekocht gegessen werden. Die Senföle im Chinakohl sollen die Verdauung fördern und die Abwehrkräfte steigern. Mit zwölf Kalorien pro 100 Gramm ist Chinakohl sehr energiearm.

Der Zeitlose: Wirz wird auch Wirsing und in Österreich einfach nur Kohl genannt. Es gibt frühe, mittelfrühe, Herbst- und Wintersorten. Er verfügt über einen starken Kohlgeschmack. Als Rohkost ist er nicht geeignet. Er ist reich an Vitamin C, Kalium, Magnesium, Ballaststoffen und hat besonders viel Folsäure.

Bongo Man

Bilder iStockphoto (3), bab.ch/Stockfood (2), Gian Vaitl

Wirz

Martin Jenni, Food-Redaktor

Vor 31 Jahren war ich sechs Wochen lang in Jamaika. Mit meiner Freundin und mit einer vor Ort gemieteten «Norton», die einen Höllenkrach machte, uns aber sicher durch die Insel «führte». Gleich bei meiner Ankunft wurde auf der Karibikinsel ein musikalisches Feuerwerk gezündet. Im Fussballstadion von Montego Bay spielten vor über 30 000 Menschen die Reggae-Legenden Bob Marley, Peter Tosh, Inner Circle und mein Liebling Jimmy Cliff. Reggae pur und andere Düfte hingen in der Luft. Und wie sich die Einheimischen bewegten. Ob dick oder dünn: Alle schienen elastisch zu sein. Ausser vier Damen aus dem Kanton Solothurn. Die passten mit ihren Verrenkungen so gar nicht ins Bild. Sechs Schweizer waren wir in einem Meer voller lachender und tanzender Jamaikaner. Unvergesslich für mich, wie ein altes Krauskopfrezept meiner Oma, das so geht: Sie nehmen zwei grosse Broccoli, schneiden die Köpfe ab, blanchieren und richten sie an mit gekochten Eiern, grob geschnittenen Zwiebeln, Essig, jungem Olivenöl, Salz und Pfeffer aus der Mühle. Dazu Bongo Man von Jimmy Cliff. Yeah.


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IHRE REGION MIGROS BASEL

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

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Das Clubfestival in Basel

KULTURTIPPS

6 Tanzstunden in 6 Wochen Di, 16. März, 20 Uhr (Premiere A) und Do, 18. März, 20 Uhr (Premiere B), Förnbacher Theater, Badischer Bahnhof Basel. Leichtfüssige Dialoge erzählen von der Freundschaft eines der charmantesten Tanzpaare seit Ginger Rogers und Fred Astaire. Preise: Fr. 52.50 bis Fr. 60.-. Reduktionen für M-Genossenschafter/-innen Fr. 10.- exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten). Reguläre Karten und Infos unter Telefon 061 361 90 33, www.foernbacher.ch

BScene findet auf acht Bühnen statt und ist das Clubfestival in Basel.

Tommy Emmanuel Donnerstag, 18. März, 20 Uhr, Stadtcasino Basel. Der Weltstar der Gitarrenmusik begeistert. Preise: Fr. 35.- bis 65.-, je nach Kategorie. M-Reduktion: Fr. 10.- pro Karte, exklusiv im M-Vorverkauf (siehe unten). Reguläre Karten unter Ticket-Hotline: 0900 552 225 (Fr. 1.-/Min.) Infos: www.topact.ch Ausser Kontrolle Sonntag, 28. März, 20 Uhr, Schauspielhaus Basel. In dieser Komödie von Ray Cooney werden Schäferstündchen als Nachtsitzung getarnt. Preise: Fr. 30.-/46.-. Vorverkauf nur im Theater Basel, Telefon 061 295 11 33. Vortrag über Kambodscha Freitag, 9. April, 14.30 Uhr, Restaurant Seegarten, Münchenstein. Der Basler Arzt Dieter Thürig berichtet über den Aufbau seiner Stiftung in Kambodscha. Anmeldung: Meta Berger, Telefon 061 713 20 25.

Migros-Vorverkauf In Basel: Info-Schalter Migros Claramarkt, 1. Stock Kundendienst MParc Dreispitz, 1. Stock In Füllinsdorf: Kundendienst Migros Schönthal In Allschwil: Kundendienst Migros Paradies Weitere Infos: www.migrosbasel.ch

Die Band Mañana tritt am Freitagabend in der Kaserne auf (oben). Lee Everton spielt am Samstagabend im Parterre (rechts).

U

nter dem Motto «Singen, feiern, lieben» stürmen Musikerinnen und Musiker zusammen mit ihren Fans die insgesamt neun Bühnen von acht Basler Clubs. Neben den altbekannten wie Kaserne, Kuppel, Nordstern, Bird’s eye, Parterre und Alter Zoll besetzt die BScene zudem das Sudhaus und mit einem tränenden Auge zum letzten Mal das NT-Areal. Mit nur einem Ticket kann man sich selbst ein Programm aus den über 50 Acts zusammenstellen. Zu den Highlights gehören Mañana, der Bad-Boy Griot, Brandhärd und Schwellheim mit Black Tiger sowie das Grand Beatbox Battle und die Burlesque Show. Wer aber die BScene kennt, weiss, dass meist die weniger bekannten Bands die Bomben platzen lassen und für Überraschungen sorgen. Dies gründet auf den verschiedenen Kooperationen, welche die BScene zum Beispiel mit Regiomusik.de, dem Stimmenfestival, TrocK und dem Rockförderverein pflegt.

Geheimtipps für Fans der sanften Stimmen sind die Singer-Songwriter Giacun Schmid, Andrea Wellard oder David Howald sowie Ines Brodbeck alias Inez, Union Soul mit Bettina Schelker oder die vier Musketiere von The Amber Unit (Ex-Whysome). Wer sich musikalisch lieber in die erste Hälfte

des 20. Jahrhunderts zurückkatapultieren lassen möchte, begibt sich ins Sudhaus. Neben dem Berliner Punk Cabaret Kamikaze Queens, dem Soultrio The Kitchenettes und den Rockabillys von den Rocket Wheels gibt es dort die explosive Burlesque Show zu geniesn. sen. Priska M. Th Thomas Braun

Singen, feiern und lieben Die 14. BScene geht am Freitag, 26. und Samstag, 27. März ab 20.30 Uhr über verschiedenste Basler Bühnen. Programm unter www.bscene.ch Preise im Vorverkauf: 2-Tagespass Fr. 36.(reduziert: Fr. 31.-)

1-Tagespass Fr. 24.(reduziert: Fr. 21.-) An der Abendkasse wird ein Zuschlag von Fr. 4.- und über Starticket ein Aufpreis von Fr. 2.pro Ticket erhoben. Vorverkauf: Karten sind im Migros-Vor-

ve verkauf er erhältlich, si siehe Spalte links. Die reduzierten Preise gelten nur für Schüler, Lehrlinge, Studenten und Arbeitslose. Es gibt keine Vergünstigung für Genossenschafterinnen und Genossenschafter.


70 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

Ein schwieriges Jahr gut Werner Krättli, Geschäftsleiter Migros Basel, zum Geschäftsjahr 2009.

Werner Krättli, derzeit liest man in der Schweizer Presse immer wieder von einer stagnierenden Migros. Trifft diese Stagnation auch auf die Genossenschaft Basel zu?

Verglichen mit der Umsatzzunahme von 3,6 Prozent beziehungsweise von 36,8 Millionen Franken von 2008 könnten die Zahlen für das Jahr 2009 auch für die Migros Basel tatsächlich besser sein. Ich möchte aber daran erinnern, dass 2008 der gesamte schweizerische Detailhandel ausgezeichnet lief. Das Jahr 2009 hingegen war ein Rezessionsjahr. Das sich aber bloss sukzessive als solches zeigte.

Viele Beschäftigte in unserer Region hatten Anfang 2009 mehr Geld in der Lohntüte. Entsprechend erfreulich entwickelten sich die Umsätze im ersten Quartal. Die Leute leisteten sich etwas – den schlechten Nachrichten zum Trotz. Leider rissendieseschlechtenWirtschaftsnachrichten dann nicht ab, sondern verdichteten sich. Diese Ängste beeinflussen auch das Konsumverhalten von jenen, die nicht direkt betroffen sind.

Verraten Sie uns schon die relevanten Zahlen per Ende 2009?

Die Nominalumsätze, das heisst die teuerungsbereinigten Umsätze verliefen in etwa auf Vorjahresniveau. Wie beurteilen Sie dieses Ergebnis?

Obwohl die Zahlen besser sein dürften, haben wir zusammen mit unseren motivierten Mitarbeiten-

den ein schwieriges Jahr gut gemeistert. Ferner reagierten wir schon früh auf das durch das Finanzdebakel ausgelöste Stottern der Realwirtschaft. Zu den wichtigsten Massnahmen zählten und zählen weiterhin auch 2010 ein striktes Kostenmanagement und die Erweiterung von Synergien. Wie weit spürt die Migros Basel die deutschen Discounter, die nun nicht mehr nur hinter der Grenze, sondern auch bei uns mit forscher Werbung und Lockvogelangeboten agieren?

Mit der Situation der deutschen Hard Discounter sind wir schon lange vertraut. Klar ist, dass jede zusätzliche Verkaufsfläche bei stagnierenden Märkten den Verdrängungswettbewerb zusätzlich verschärfen wird.

Wie geht das weiter? Wie lauten Ihre Prognosen für die Zukunft des Detailhandels in unserer Region?

Basel als Wirtschaftsmetropole der Nordwestschweiz bleibt für den Detailhandel auch in Zukunft attraktiv. Ich bin zuversichtlich, dass die Realwirtschaft im zweiten Semester 2010 wieder an Fahrt aufnimmt, was auch für die Detailhändler positive Auswirkungen hat.

braucht aber wie jedes neue Einkaufszentrum eine mindestens zweijährige Anlaufzeit. Seine Attraktivität durch Mietermix, Architektur und Parkplätze wird langfristig für den Erfolg sorgen.

Wie zuversichtlich sind Sie für die Migros Basel?

Heisst das, die Migros Basel wird weiter expandieren?

Die 2009 modernisierten Filialen Gorenmatt in Binningen und Lutzert in Muttenz arbeiten seit ihrem jeweiligen Umbau bedeutend besser als davor. Ebenfalls gut etabliert hat sich das 2008 eröffnete Drachen-Center. Auch das im gleichen Jahr modernisierte und erweiterte Schönthal-Center in Füllinsdorf läuft gut. Grosse Hoffnungen haben wir für unseren grosszügigen und überaus attraktiven Laden im neuen Stücki-Center, der im Herbst 2009 eröffnet wurde. Das Stücki

Stillstand bedeutet Rückschritt. Wir haben sehr gute Projekte in der Pipeline, die wir zurzeit bearbeiten. Was wird das kosten?

In den letzten beiden Jahren haben wir 110 Millionen investiert. Für das laufende Jahr sind 45 Millionen Franken vorgesehen. Wie geht es den drei MigrosFrischemärkten in Deutschland?

Der gesamte deutsche Einzelhan-

del war 2009 rückläufig. Dieser Entwicklung konnten auch wir uns nicht entziehen. Wie geht es in Deutschland weiter?

Wir eröffnen Ende September in Ludwigshafen einen Migros-Frischemarkt im neuen Rheincenter, das von der Grösse her mit dem Stücki-Center vergleichbar ist. In welchen Bereichen will die Migros Basel im laufenden Jahr wachsen?

Wachstum zu erzielen, wird dieses Jahr sehr schwierig sein. Diesen Erwartungen entsprechend haben wir auf Vorjahresniveau budgetiert. Dürfen die Konsumentinnen und Konsumenten in absehbarer

Bild: Dominique Milani

A

nlässlich der Mitte Woche stattfindenden Jahresmedienkonferenz der Migros Basel beantwortet Geschäftsleiter Werner Krättli dem Migros-Magazin Fragen zum Berichtsjahr.


IHRE REGION MIGROS BASEL

gemeistert

Cartons du Coeur Die Pakete, die von Herzen kommen, stossen auf ein positives Echo.

G

Werner Krättli, Geschäftsleiter der Migros Basel.

Zukunft erwarten, dass ein Teil der Konsumgüter noch günstiger wird?

Die Minusteuerung hält an. Im Januar und Februar dieses Jahres verzeichnen wir sowohl im Food wie auch im Non Food eine Minusteuerung von zwei Prozent.

Was unternimmt die Migros Basel, um weiterhin erfolgreich zu bleiben?

Unsere Schwerpunkte heissen: Mehrwert für die Kundschaft, Regionalität, Frische, gutes PreisLeistungs-Verhältnis und Nachhaltigkeit. Damit stellen wir die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen in allen Bereichen in den Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Ferner werden wir unser Filialnetz weiter optimieren beziehungsweise revitalisieren.

Gilt dies neben den Lebensmitteln auch für die Fachmärkte?

Die genannten Kriterien gelten auch für den Bereich Non Food. Als Mehrwert kann ich zum Beispiel die Zwei-JahreGarantie bei Melectronic hervorheben. Und natürlich pflegen wir auch hier die gute Qualität zum fairen Preis und bleiben am Ball, was Innovationen angeht. Im Berichtsjahr liefen vor allem Melectronic und die Sportartikel gut. Priska M. Thomas Braun

➔ Geschäftsbericht Migros Basel 2009: www.migrosbasel.ch ab 17. März 2010.

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egen Ende 2009begann die Migros Basel, mit dem Verein «Cartonss du Coeur» zusammmenzuarbeiten. Sie stellte in drei Filialen Sammelboxen für Lebensmittelspenden auf. «Cartons du Coeur» hilft über Direktspenden. Die Kundinnen und Kunden der Migros entscheiden, wie viele und welche haltbaren Lebensmittel an die gemeinnützige Organisation gehen. Der Verein wurde 1993 im Kanton Neuenburg gegründet: Im Laufe der Jahre sind über 40 Regionalstellen in der ganzen Schweiz entstanden. Die Migros Basel unterstützt den hiesigen Verein, der sich selbsterklärend «Cartons du Coeur, Lebensmittelhilfe Baselland» nennt. Da dieses Engagement der Migros bei der Kundschaft auf ein sehr positives Echo stiess, wurde es neu auf sechs Filialen im Kanton

Ba Baselland ausgedehnt. de Für die Kundschaft bedeutet dies, sc dass sie neu in sechs da Filialen zum Beispiel Fi eine zusätzliche Paei ckung Nudeln oder ein zusätzliches Kilo Reis kaufen kann und in den eigens dafür bereitgestellten Behälter legt. Der Inhalt wird von den freiwilligen Helferinnen und Helfern von «Cartons du Coeur» regelmässig an die Bedürftigen der Region verteilt. Dabei sind keine Frischeprodukte, sondern in erster Linie haltbare Lebensmittel sowie hygienische Produkte des täglichen Bedarfs gefragt. Zu den bisherigen Filialen Schönthal Füllinsdorf, Migros Gelterkinden sowie Bubendorf sind kürzlich neu die Migros in Oberwil, im Einkaufsparadies in Allschwil sowie in Muttenz dazugekommen. Priska M. Thomas Braun www.cartonsducoeur-bl.ch

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Drei Migros-Filialen am Sonntag geöffnet Jeweils im Frühjahr präsentieren in Basel rund 2000 Unternehmen aus den Bereichen Uhren, Schmuck, Edelsteine und verwandte Branchen ihre Neuheiten und Innovationen an der Baselworld. Dieses Jahr sind die bekanntesten Marken der Welt vom 18. bis am 25. März exklusiv an dieser einzigartigen Uhren- und Schmuckmesse präsent. Gegen 100 000 Besucherinnen und Besucher reisen aus allen Kontinenten nach Basel, um die aktuellen Trends und die neuesten Kreationen aus der Uhren- und Schmuckbranche zu entdecken.

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Migros-Magazin 11, 15. März 2010

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PSYCHOLOGIE

Hände hoch macht froh Enthält grosse Mengen an Vitamin D: fettreicher Lachs.

IN FORM

Bilder Getty, Ullstein, Corbis

Vitamin D weckt das Immunsystem Die zentrale Rolle von Vitamin D für starke Knochen und den Kalziumstoffwechsel des Körpers sind bekannt. Zusätzlich ist das Vitamin aber auch der Schalter, der unser Immunsystem scharf macht, wie ein dänisches Forscherteam herausgefunden hat. Denn die Waffen der Immunabwehr, die sogenannten Killer- oder T-Zellen, befinden sich in einem schlafähnlichen Zustand, aus dem sie das Vitamin D sozusagen herausreisst und für den Angriff von Krankheitserreger aktiviert. Vitamin D wird vor allem in unserer Haut unter der Einwirkung von Sonnenlicht gebildet. In grösseren Mengen kommt es auch in fettreichen Fischen oder in Eiern vor. Die notwendige Tagesdosis an Vitamin D ist etwa in 20 Gramm Hering, 30 Gramm Lachs oder 2 Hühnereiern enthalten.

O

b wir «im Hoch» sind oder uns «down» fühlen, können wir beeinflussen – durch die Körperhaltung: Nach oben gerichtete Bewegungen verstärken positive Gefühle, Abwärtsbewegungen rufen Negatives wach. Diesen Zusammenhang wiesen holländische Forscher nach. In einem Experiment mussten die Versuchsteilnehmer Glasmurmeln in eine hoch und eine niedrig angebrachte Ablage legen. Gleichzeitig sollten sie den Forschern von einem positiven Erlebnis erzählen. Das

Ergebnis: Die Erinnerung an ein erfreuliches Ereignis setzte schneller ein, wenn die Probanden die Murmeln in die höher gelegene Ablage legten. Bereits frühere Studien hatten Zusammenhänge zwischen Körperhaltung und Mimik und den Hirnaktivitäten aufgezeigt: Lächeln und aufrechtes Sitzen fördert positive Gedanken, hängende Mundwinkel und in sich zusammengesacktes Sitzen begünstigt negative Gefühle. Daniel Schifferle

ONLINE-UMFRAGE: ZUSAMMENLEBEN

Schluss mit freundlich!

Di Die eigene Haut retten, ohne Rücksicht auf andere. So funktioniert der Me Mensch in plötzlich eintretenden lebensbedrohlichen Situationen. Soziales Ve Verhalten stellt sich erst ein, wenn Zeit zum Überlegen bleibt. Das zeigt die Au Auswertung der Passagierlisten der gesunkenen Luxusschiffe «Lusitania» un «Titanic» durch Forscher der Universität Zürich. Die «RMS Lusitania» und gi am 7. Mai 1915 nach einem Torpedoangriff in nur 18 Minuten unter, ging üb die Hälfte der fast 2000 Passagiere verloren ihr Leben. In den über Re Rettungsbooten verschafften sich die kräftigen 16- bis 35-Jährigen Platz. Ga anders bei der «Titanic», die am 14. April 1912 in 160 Minuten sank: Ganz Hi erhielten viele Frauen und Kinder den Vortritt. www.wissenschaft.de Hier Beim Untergang der «Titanic» nahmen Männer Rücksicht.

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Einfaches Rezept gegen düstere Gedanken: Hände in die Höhe strecken.

We ich gestresst bin ... ➔ ... habe ich keine Zeit für Freundlichkeiten Wenn ➔ ... gebe ich mir erst recht Mühe ➔ ... atme ich dreimal tief durch

Frage von letzter Woche

Wenn jemand laut und lange lacht … So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

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… geht es der Person darum, aufzufallen.

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Schmelztiegel der Kulturen

Basar-Rummel wie in Afrika und Clubleben wie in New York — in Istanbul trifft Dorfcharakter auf Grossstadt. In der Metropole am Bosporus scheint nichts unmöglich. Pop-Sänger Can Isik liebt das eurasische Lebensgefühl.

I

stanbul ist Kulturhauptstadt 2010, Schmelztiegel der Künste und Religionen: 20 Millionen Menschen leben hier, 2400 Moscheen und 360 Kirchen locken die Gläubigen an. Auf dem Grossen Basar herrscht ein Riesengedränge. An einem der 3500 Läden wird Can Isik (ausgesprochen: Dschan Ischik) von Händlern umworben. Denn der Mann mit dem Kopftuch auf dem rasierten Schädel fällt auf. Der 40-jährige St. Galler mit türkischen Wurzeln ist ein Wanderer zwischen den Kulturen: Can Isik pendelt zwischen der Schweiz und der Türkei hin und her. Physisch und psychisch. Wie sein Vater, der 1962 als Buchbinder in die Schweiz kam. Und blieb. In St. Gallen heiratete Vater Isik eine Ostschweizerin. Die Basar-Händler wollen Can Isik morgens Tee, Gewürze oder türkischen Honig verkaufen. Er erliegt dem Werben, das sich wie ein Singsang anhört. «Yavas, yavas», antwortet er – «Immer mit der Ruhe!» Das ist die beste Losung im stets fiebrigen Istanbul. Ob auf dem Markt oder im Verkehr – die Stadt scheint immer kurz vor dem Nervenzusammenbruch zu stehen. Es herrschen Hektik, Lärm und ein rasender Rhythmus. Inmitten dieses Pulsierens steht Can Isik als

Can Isik hatte mit «My Istanbul» einen Radiohit und war in 14 Jahren rund 50 Mal am Bosporus.

ruhender Pol. Erst prüft er, ganz Schweizer, geduldig den feinen Honig. Dann wird Isik zum Türken und handelt hart. Denn Feilschen ist in Istanbul Pflicht.

Can Isik ist in Istanbul eine kleine Berühmtheit

«Ich fühle mich in der Türkei, vor allem in Istanbul Zuhause», sagt Can Isik und seine Augen leuchten. Wenn er mittags seine Lieblingsplätze in den Gassen der türkischen Trendstadt zeigt, ist er glücklich. Er kennt sie fast auswendig, da er in den letzten 14 Jahren rund 50 Mal hier war. In einer versteckten Beiz an der Nevizade-Strasse empfiehlt er Meeresfrüchte, an einem Stand probiert er gefüllte Miesmuscheln. «Die Vielfalt in Istanbul ist einzig-

artig, und nach jeder Ecke kannst du mit einer Überraschung rechnen.» Tatsächlich: Hier entdeckt er den neuen Club Bronx, dort hört er in einer Gasse spontanes Musizieren, und immer wieder stolpert er in ein Fest im Freien. «Die Wohnungen bieten wenig Raum, deshalb drängt es die Istanbuler auf die Strassen und öffentlichen Plätze», weiss Can Isik. Abends dann führt er stolz durch den Musikclub Ghetto, wo er als Sänger der Popgruppe Mizan (Türkisch für Waage der Seele) schon vor Hunderten Fans seinen Hit «My Istanbul» gesungen hat. Das Lied war 2008 der zweitpopulärste Song der städtischen Radios, das Musikfernsehen MTV Turkey sendete das Video rund 500 Mal. In dieser Zeit traten Mizan in vielen TV-Shows auf. Von der Musik kann Can Isik jedoch nicht leben. Der 40-Jährige verdient seinen Lebensunterhalt als Werbefachmann in St. Gallen. Doch sein Herz hat der türkischschweizerische Doppelbürger an die 1996 von ihm gegründete Band Mizan verloren. Sie ist vor allem am Bosporus bekannt und bietet eine spezielle Mischung von Musikstilen: rockende Popsongs mit englischen Texten, in denen dank türkischer Instrumente auch orientalische Einflüsse dominant sind. Europa trifft

Bilder David Zehnder, Frank Siemers/Laif, Anamaria Dinulescu/Laif, Getty Images

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BESSER LEBEN REISEN

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PULSIEREND: Die Istan-

buler leben in engen Wohnungen, deshalb feiern sie oft draussen. Wie hier im Cafe Evim Nargile (oben). Musik und (Bauch-)Tanz sind in der Kulturhauptstadt 2010 allgegenwärtig.

YENI CAMII: Die neue Moschee ist eine der grössten in Istanbul.


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Migros-Magazin 11, 15. 15. März März 20 2010 10

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FARBENFROH: Diee

Blaue Moschee e beeindruckt mitt sbunten Fenstern (links). Auff n dem Grossen en Basar locken e feurige e. Gewürze.

auf Asien. Eine ähnliche eurasische Schnittstelle ist Istanbul selber. Die vitale Stadt hat Einflüsse aus Ost und West, aus dem Morgenland wie dem Abendland: Die 31 Kilometer lange Bosporus-Meerenge trennt die beiden Erdteile Asien und Europa und verbindet das Schwarze Meer mit dem Marmarameer. In der riesigen Metropole, die viermal so gross wie der Bodensee ist, trifft Kultur auf Kommerz. Die Stadt lebt von Widersprüchen und Kontrasten. Can Isik: «Ich liebe diese kulturelle Lebendigkeit. Istanbuler sind hip, modern, aber

trotzdem stolz auf ihre Traditionen.» Istanbul, wo 20 Prozent aller Türken leben, ist vorwiegend islamisch. Und doch sehr kosmopolitisch, weil hier während Hunderten von Jahren Juden, Griechen und Armenier gelebt haben und Araber, Bulgaren und Wikinger die zentrale Stadt immer wieder belagerten.

Am besten mit Turnschuhen durch die Stadt

Vor allem die vielfältige Musikszene wurzelt in den verschiedenen historischen Einflüssen. Aber in der Kulturhauptstadt 2010 gibts

auch viel Zeitgenössisches zu hören. Wer will, kann im Reina-Club abends mit den Reichen und Schönen zu neustem House und Rock abtanzen. Oder in der 360°-Bar lässigen Lounge hören und den Rundumblick vom Hochhausdach geniessen. Da funkeln orientalische Kuppeln im goldenen Abendlicht und ragen spitze Minarette aus engen Gassen. Im Norden und Osten reicht der Blick über das Häusergeflecht und die Minarette der Neustadt bis zum Bosporus mit seinen Kreuzfahrtschiffen und Sportbooten.

Am besten ausgerüstet für den Stadtbummel ist man in bequemen Turnschuhen, so wie Sänger Can Isik. Denn wer in schicken Lederschuhen rumläuft, wird diese sicherlich auf den unebenen Trottoirs ruinieren – und ausserdem heftig umworbener Kunde einer Meute von Schuhputzern. Es sind meistens aus Anatolien hierher verschlagene Kurden, die Tag und Nacht ihre Story runterbeten: «Bad day today, Mister – please shoeshine!» Der Überlebensdruck in Istanbul ist gross. 40 000 Waisenkinder soll es in der

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Migros-Magazin 11, 15. März 2010

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➔ Das Ghetto im Quartier Beyoglu bietet im ersten Stock schickes Essen, während unten Rockbands spielen. ➔ Im 5.kat treffen sich Künstler, Musiker und Schauspieler, zudem bietet sich hier eine tolle Aussicht über die Stadt. ➔ Diverse Casinos nahe Kumpaki spielen am Samstagabend traditionelle Musik.

RESTAURANTS:

➔ Haci Abdullah Lokantasi, eines der ältesten Restaurants der Stadt, bietet unter beeindruckender türkisblauer Kuppel klassische osmanische Küche. ➔ In der Fischpassage der Nevizade-Strasse kann man keinen Missgriff machen. Tipp: mit Reis gefüllte Miesmuscheln.

Goldenes Horn (Haliç)

Beyogˇ lu

ManzaraAppartements

Bosporus

AtatürkBrücke GalataBrücke

E U R O P A Eminönü Sultanahmet

Hagia Sophia Blaue Moschee

Kadiköy

1 km

➔ Kleine Locantas bieten überall in der Stadt an Buffets frische Köstlichkeiten von Lamm über Braten bis hin zu Fisch und leckeren Gemüsespezialitäten.

ÜBERNACHTEN:

➔ Das Manzara Istanbul bietet 35 kleine Wohnungen mit Blick aufs Meer oder über den Bosporus, Apartments ab 80 Franken. Geführt von Erdogan Altindis, einem Architekten, der in München aufgewachsen ist. Infos: www.manzara-istanbul.com

KULTUR:

➔ Buch; «Istanbul — Erinnerungen an eine Stadt» von Nobelpreisträger Orhan Pamuk. ➔ Film: «Crossing the Bridge — The Sound of Istanbul» von Regisseur Fatih Akin.

ASIEN

➔ Sonntags mit der Fähre für fünf Franken von Eminönü im Zickzack zur Burg an der Mündung zum Schwarzen Meer fahren. ➔ Den Zug nach Florya nehmen und von dort durch das malerische Quartier Yesilköy südlich des Flughafens schlendern. ➔ Das Topkapi-Panorama ist ähnlich imposant wie das Bild im Luzerner Bourbaki und zeigt die Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen. ➔ Das Künstler- und Studentenquartier Kadiköy ist eine Art buntes Klein-Istanbul, allerdings ohne die Touristenströme.

➔ Musik: Das Musiklabel Doublemoon hat Künstler wie Mercan Dede oder Burhan Öcal unter Vertrag, die traditionelle türkische Musik mit modernen Soundelementen mischen. ➔ Kunst: Die Biennale Istanbul macht die Stadt und ihre historischen Gebäude zur Ausstellung.

SHOPPING:

➔ Anstatt Touristenpreise im Grossen Basar zu bezahlen, lässt sich günstiger auf den Märkten der Einheimischen oder in Aussenquartieren wie Bakirköy, Kadiköy oder Üsküdar einkaufen. ➔ Shoppingmalls wie Kanyon, Cevahir oder Istinyepark bieten alles, was das Herz begehrt. ➔ Türkische Süssigkeiten gibts im Hafiz Mustafa.

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Metropole geben. «Die Stadt ist wie ein stürmischer Ozean», sagt Can Isik. Die Leute versuchen, nicht unterzugehen. Niemals untergehen werden die leuchtenden Lichter Istanbuls, die sich in den Wassermassen immer und immer wieder spiegeln. Und wie das Wasser ist auch Allah allgegenwärtig. Er wird von unzähligen Muezzins immer und immer wieder gepriesen. Wem die Hektik und der Lärm zu viel wird, der lässt sich im Cemberlitas Ha-

mam durchkneten. Masseur Mustafa ist fast so breit wie hoch und lässt seine Pranken auf die müden Glieder krachen. Selbst das zarte Supermodel Kate Moss geriet Mustafa schon unter die Hände. Sie lobte ihn in einem Interview: «Das Hamam ist allein schon eine Reise wert!» Für Can Isik ist Istanbul nicht nur eine Reise wert, sondern eine grosse Liebesgeschichte. «Manchmal grollt man über die Stadt, dann begehrt man sie wieder.»

Wenn der St. Galler Türke sich spätabends im Apartment von «Manzara Istanbul» (siehe oben) ins Bett legt, hört Can Isik den allgegenwärtigen Istanbuler Rhythmus: Musik zwischen SufiKlängen und Türk-Pop. Vor lauter Rummel will oder kann er oft nicht schlafen. Dann lächelt Can Isik und nimmts locker. «Yavas, yavas – immer mit der Ruhe!»

Texte Mathias Haehl

Infos zu Mizan: www.mizanmusic.com


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Migros-Magazin 11, 15. März 2010

Auf die Plätze, fertig, los!

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ABNEHMEN TEIL 8

Laufbegeisterte können sich freuen: Die beliebten Laufsportanlässe finden auch dieses Jahr statt und bieten einige tolle Neuigkeiten.

Vittorio Lella (43) wird zum Pendler: mal gehts ein Kilo rauf, mal ein halbes Kilo runter.

Die Waage ist Vittorios Feind

Beliebt bei Jung und Alt: Die 33. Ausgabe des Luzerner Stadtlaufs findet dieses Jahr am 24. April statt.

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ald heisst es wieder: Auf die Plätze, fertig, los! Zuerst beim Kerzerslauf, danach bei zwölf weiteren Volksläufen in allen Regionen der Schweiz. Die Migros unterstützt die beliebten Events seit Jahren als Hauptsponsorin. Auch dieses Jahr hält sie für die Teilnehmenden wieder viele lässige Angebote bereit. Eines davon ist die Laufschuhanalyse, die in Zusammenarbeit mit SportXX durchgeführt wird. Oder der Migros-Finisher-

Clip, mit dem die Sportler ihren Zieleinlauf später bequem als Video von zu Hause aus noch einmal miterleben, analysieren und an Freunde weitersenden können (www.migros-finisherclip.ch). Wer die Ziellinie passiert hat und ein Knurren im Bauch verspürt, kann die Bio-Artikel der Migros degustieren, die zum Verzehr bereitliegen. Selbstverständlich dürfen dies auch die Zuschauer, denn Anfeuern macht ebenfalls hungrig. Karin Zahner

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➔ 20. März Kerzerslauf ➔ 24. April Luzerner Stadtlauf ➔ 22. Mai Grand-Prix von Bern ➔ 30./31. Juli Swiss Alpine Marathon Davos ➔ 10./11. September Jungfrau Marathon ➔ 25./26. September StraLugano ➔ 2./3. Oktober Murtenlauf ➔ 16. Oktober Hallwilerseelauf ➔ 31. Oktober Lausanne Marathon ➔ 27. November Basler Stadtlauf ➔ 4. Dezember Escalade Genève ➔ 12. Dezember Zürcher Silvesterlauf

Nächste Woche: Warum Lella plötzlich schneller arbeitet.

Bild Tina Steinauer

➔ 60 Startplätze Luzerner Stadtlauf ➔ 30 Startplätze Grand-Prix von Bern ➔ 30 Startplätze Swissalpine Marathon Davos Teilnahme unter: www.migros.ch/wettbewerbe. Oder senden Sie eine Postkarte mit Ihrem Namen, Ihrer Adresse und dem gewünschten Lauf an: Migros-Genossenschafts-Bund, «Laufwettbewerb», Sponsoring und Eventmarketing, Postfach, 8099 Zürich.

Anfang Dezember 2009 wog Vittorio Lella 82,5 Kilo. Fünf Kilo wollte er verlieren und hat sich mittlerweile bis auf ein Kilo an sein Ziel herangearbeitet. Mehr oder weniger. Denn mal zeigt seine Waage 78,5 Kilo an, mal 79, dann wieder 79,5. «Es ist zum Verzweifeln, ich werde das Ding jetzt einfach verstecken und eine Weile nicht mehr benützen», schimpft Vittorio. Verständlich, aber keine gute Idee. Kleine Gewichtsschwankungen sind normal. Das hängt mit Wassereinlagerungen im Körper zusammen und bei Frauen zudem mit dem Monatszyklus. Laut Studien halten Menschen nach einem Gewichtsverlust ihre neue Form deutlich besser, wenn sie täglich auf die Waage stehen. Dann sehen sie sofort, wenn der Zeiger auffällig nach oben zeigt und können subito Gegensteuer geben: Etwa, indem sie noch am selben Tag aufs Nachtessen verzichten.

www.migrosmagazin.ch Intervall und richtiger Bewegungsablauf: Die wichtigsten Tipps für Laufanfänger.

www.migrosmagazin.ch Nicht stets aufs Zielgewicht schauen: Konzentration auf die Aktivität bringts.


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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

Wenn Junge rot sehen und Eltern durchdrehen

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DAS BIN ICH

Kinder stellen sich vor

Julia findet sich hässlich, Felix schlägt zu und Simon hört nur noch düstere Musik. Die Pubertät wird für Familien zur Zerreissprobe.

W

orin unterscheidet sich ein Teenager von einem Kleinkind, das gerade seine Trotzphase durchmacht? Oft nur in den Themen, welche die Rebellion auslösen. An der Tagesordnung sind Szenen wie diese: Anja (13) kommt aus der Schule. Als Begrüssung sagt sie nicht «Hallo!», sondern: «Ich will an Jessica’s Party!» Die Mutter ist wenig erfreut: «Ausgerechnet die frühreife Jessica, die schon beim Rauchen erwischt wurde!» und sagt spontan: «Nein.» Das kontert Anja mit wüsten Flüchen, Beschimpfungen, Tränen, Türenknallen und lauter Musik im Zimmer.

Schwierige Suche nach sich selber: Die Zeit der Pubertät.

Interesse zeigen, aber die Privatsphäre respektieren

Wie gehen Eltern am besten mit Stimmungsschwankungen ihrer Teenager um? Erziehungsberaterin und Jugendcoach Sarah Renold empfiehlt Gelassenheit. «Auch wenn es nicht immer leicht fällt, sollten die Eltern ein Fels in der Brandung sein und sich nicht von Tränen und Gefühlsausbrüchen verunsichern lassen», erklärt Renold. Eltern sollten aber auch nicht alles verbieten, denn Teenager müssen Erfahrungen sammeln können. Sie rät deshalb Anjas Mutter, die 13-Jährige an die Party zu lassen und vorher gewisse Regeln schriftlich festzuhalten. Die Probleme der Teenager sind ganz unterschiedlicher Natur: Julia (14) beispielsweise findet sich hässlich. Felix (12) zettelt immer wieder eine Schlägerei an. Simon (14) zieht sich zurück und hört nur noch düstere Musik. Wie unterstützen Eltern ihr pubertierendes Kind am besten? «Echtes Interesse an ihrer Welt stärkt ihr Selbstbewusstsein», weiss Sarah Renold. Eltern sollten öfters nach-

Hauptsache Feingefühl fragen: Wieso hörst du nur noch so traurige Musik? Mit welchem deiner Kollegen verstehst du dich am besten? Allerdings hat gesundes Interesse auch Grenzen. Renold: «Das Tagebuch oder die Post des Jugendlichen sind für die Eltern tabu.» Cristina Maurer Frank

www.migrosmagazin.ch Stimmungsschwankungen der Kinder wahrnehmen und mit den eigenen umgehen: die Tipps.

➔ Ruhe bewahren ➔ Teenager anhören ➔ Gefühl des Teenagers benennen («Du bist traurig, weil …») ➔ Hilfe oder Unterstützung anbieten ➔ Bedenkzeit einfordern: Sich nicht zu vorschnellen Versprechen oder Verboten verleiten lassen, sondern beispielsweise: «Wir reden heute nach dem Znacht.» ➔ Blitzpause: Droht ein lautstarker Streit, verlässt der Elternteil kurz den Raum oder der Jugendliche wird in sein Zimmer geschickt, bis er sich beruhigt hat

Möchtest auch du diesen Fragebogen ausfüllen? Du findest ihn unter: www.migrosmagazin.ch Dort kannst du auch alle anderen eingeschickten Fragebögen anschauen.

TIPP DER WOCHE

Singen und Rappen für Kinder Im Gare des Enfants in Basel können Kindergartenkinder ihre Lust an Rhythmen und Musik auf einem fantasievollen Bewegungsparcours ausleben. 45 Minuten recken und strecken, rappeln und zappeln, singen und rappen. Nächste Termine: 23. März und 13. April. Ort: Gare du Nord im Badischen Bahnhof Basel. Infos unter: www.garedunord.ch «gare des enfants» anklicken.


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BESSER LEBEN TIER & GARTEN

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

MEIN GARTEN

Als erster Vierbeiner brillierte Hündin Scraps 1918 an der Seite von Charlie Chaplin in «A Dog’s Life».

Haia Müller, Gartenexpertin, über das Gespür der Pflanzen

Bei ihr überlebe keine Pflanze länger als drei Monate, klagte eine Bekannte kürzlich. Trotzdem lässt sie sich immer wieder dazu verleiten, neue Töpfe heimzuschleppen. Vermutlich weil auch sie spürt, dass Pflanzen der Seele guttun. Einen Rat konnte ich ihr nicht geben. Ich hatte den Eindruck, dass das Grünzeug ihr nicht wirklich was bedeutet und sie es lediglich als dekoratives Lifestyle-Attribut betrachtet. Dabei sind die meisten Pflanzen gar nicht besonders anspruchsvoll. Sie verlangen weder, dass man mit ihnen spricht, noch dass man sie verhätschelt. Doch neben Wasser und Dünger schätzen sie auch ab und zu ein bisschen Zuneigung. Sie wollen spüren, dass man sich um sie kümmert. In die Wiege gelegt wird uns die Freude an allem, was wächst, wohl nicht. Ich erinnere mich, dass meine Mutter uns Kindern an Regentagen jeweils Watte und Linsen in die Hände drückte. Aus der Watte formten wir ein Bettchen, wässerten es ausgiebig und legten ein paar Linsen darauf. Mit Erstaunen schauten wir zu, wie die Böhnchen aufquollen und nach einigen Tagen daraus Keimlinge sprossen. Verstanden habe ich den Vorgang damals nicht, aber ich bin sicher, dass meine Mutter mir mit diesem simplen Experiment die Liebe zum Grün eingepflanzt hat.

Flipper begeisterte Millionen von Fernsehzuschauern auf der ganzen Welt.

Diese Stars spielen tierisch gut

Beim Wort Filmstar denkt man an George Clooney oder Audrey Hepburn. Doch auch Tiere können das Kinopublikum begeistern — und sogar einen Oscar gewinnen.

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enn im Horrorfilm «Season of the Witch» mit Nicolas Cage Wölfe über die Kinoleinwand stürmen, dann steckt Zoltan Horkai dahinter. Er ist einer der wenigen Wolfstrainer, die es weltweit gibt. Der Ungar trainiert seine 26 Wölfe für Filme und Werbespots. Da Wölfe zwar Kommandos verstehen, sich aber nicht darum scheren, greift Zoltan Horkai in die Trickkiste. Muss ein Wolf ein Pferd verfolgen, wird dem Pferd beispielsweise ein Stück Fleisch an den Schweif gehängt. Einfacher geht die «Schauspielerei» mit Hunden. Ob Lassie oder Kommissar Rex: Sie arbeiten grundsätzlich gerne mit den Menschen zusammen. Der Rüde Pal, erster Lassie-Darsteller, erhielt sogar einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Warum ein Rüde? Männchen geben punkto Auftreten und Fellqualität meist

Die Huhn-Trainerin

Lassie (oben) und Fury (links) sind die absoluten Topstars unter den Tierdarstellern.

mehr her. Delfin Flipper dagegen war ein Weibchen und hiess eigentlich Mitzi. Sie sorgte beim US-TV-Sender NBC für riesige Werbeeinnahmen. Am meisten verdiente indes ein Pferd in den Fünfziger- und Sechzigerjahren. Trainer Ralph McCutcheon kaufte Fury mit 15 Monaten für ein paar hundert Dollar. Als Filmstar verdiente der Rapphengst 5000 Dollar pro Woche – mehr als die meisten menschlichen Mitakteure.

48 kleine Schweinchen erhielten den Oscar Eine der bekanntesten Tiertrainerinnen im deutschsprachigen Raum ist Tatjana Zimek (Bild). Die Deutsche trainierte auch das Kult-Huhn Chocolate, das im Migros-TV-Spot zu sehen ist. Tatjana Zimek hat eine Filmtierschule mit eigenem Tierbestand und betreut viele Tiere für Filme und Werbung. Wenn in einem TV-Krimi oder einem Kinostreifen ein Tier auftaucht, stehen die Chancen gut, dass die Trainerin Tatjana Zimek heisst.

Auch Tiere aus dem Stall eroberten die Kinoleinwand. Schweinchen Babe schaffte es, selbst einem hartgesottenen Fleischesser für einige Augenblicke zumindest ein schlechtes Gewissen anzuhängen. Für die Rolle von Babe wurden 48 Ferkel ausgebildet. Sie erhielten, zusammen mit anderen Mitwirkenden, den Oscar für Spezialeffekte. Übrigens, der erste vierbeinige Star auf der Kinoleinwand war Hündin Scraps. Sie spielte an der Seite von Charlie Chaplin.

Dagmar Steinemann

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Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Brüssel. 2. Tag: Brüssel–Amsterdam, Einschiffung. Besichtigung von Brüssel. Ab Amsterdam Schiffspassage nach England mit Übernachtung an Bord. 3. Tag: Newcastle–Stranraer–Belfast. Entlang dem Hadrian’s Wall erreichen wir Stranraer. Tagespassage nach Belfast. 4. Tag: Belfast–Antrimküste–Derry. Stadtrundfahrt Belfast und Fahrt an die Antrimküste, wo wir den fantastischen Giant’s Causeway mit den über 40 000 Basaltsäulen besichtigen. Weiterfahrt nach Derry. 5. Tag: Derry und Ausflug Glenveagh Nationalpark. Die alte Hafenstadt Derry und die Schönheien des Glenveagh Nationalparks prägen den heutigen Tag. Besuch von Glenveagh Castle mit Gärten. 6. Tag: Derry–County Mayo, Claremorris. Besuch der Grabstätte des Schriftstellers Wiliam B. Yeats mit seinem riesigen Kreuz und des 6000 Jahre alten Megalithen-Friedhofs Carrowmore. 7. Tag: Castlebar, fak. Ausflug Achill Island. Das Naturidyll Achill Island mit dem Cottage von Heinrich Böll, einem typischen Pub-Lunch sowie dem Museum of Irish Life in Castlebar werden Sie begeistern. (Durchführung des Ausfluges mit irischem Bus). 8. Tag: Claremorris–Connemara–Galway. Panoramatag im wildromantischen Connemara mit Besuch der Kylemore Abbey. 9. Tag: Galway–County Kerry–Tralee. Fahrt zu den eindrucksvollen Cliffs of Moher. Weiterer Höhepunkt ist das Bunratty Castle mit angrenzendem Heimatmuseum. Über Adare mit seinen reetgedeckten Häusern erreichen wir Tralee. 10. Tag: Tralee, Ausflug Dingle Halbinsel. Wunderbare Fahrt um die Dingle Halbinsel, den nördlichsten der fünf Finger im Westen Irlands. Abends fak. Siamsa Tire Theater mit Musik und Tanz. (Anmeldung anlässlich Ihrer Buchung erforderlich.) 11. Tag –14. Tag: Wie 8.–11. Tag «Irland – die grüne Insel».

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Ihre Hotels In Irland neun Übernachtungen gemäss Programm in guten Mittel- (1 x) und Erstklasshotels (8 x) T-" " "+ / T-" " " ".

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Von Irlands Hauptstadt Dublin nach Tralee Karstlandschaft Burren und Cliffs of Moher ■ Rundfahrt Ring of Kerry ■ Fakultativ: Ausflug Connemara ■

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Lens. 2. Tag: Lens–Birmingham. Fährüberfahrt nach Grossbritannien. Quer durch England erreichen wir Birmingham. 3. Tag: Birmingham–Holyhead–Dublin. Fahrt nach Holyhead und Überquerung der Irischen See. Abends Ankunft in Dublin. 4. Tag: Dublin–Galway. Stadtrundfahrt Dublin und Besichtigung der St. Patrick’s Kathedrale. Unterwegs nach Galway sehen wir das Kloster Clonmacnoise. 5. Tag: Galway, fak. Ausflug Connemara. Panoramatag in den wildromantischen Landschaften von Connemara mit Besichtigung der Kylemore Abtei. 6. Tag: Galway–Burren–Cliffs of Moher– Tralee. Durch das karge Burren Gebiet erreichen wir die eindrucksvollen Cliffs of Moher. Weiterfahrt über Limerick und Adare mit seinen reetgedeckten Häusern nach Tralee. 7. Tag: Tralee, Ausflug Ring of Kerry. Wunderbare Fahrt um den Ring of Kerry mit Besuch im nostalgischen Muckross House. 8. Tag: Tralee–Midleton–Wexford. Grafschaft Cork mit Blarney Castle und Whiskey-Degustation in Midleton. 9. Tag: Wexford–Rosslare–Fishguard– Reading. Über die Irische See und durch Südwales erreichen wir Reading. 10. Tag: Reading–Dover–Calais–Reims. Fahrt über den Ärmelkanal und weiter nach Reims. 11. Tag: Reims–Rückreise Schweiz.

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Preise pro Person 11 Tage inklusive Halbpension Reduktion Reise 4 Daten 2010 Donnerstag–Sonntag 1: 24.06.–04.07. 2: 15.07.–25.07. 3: 29.07.–08.08. 4: 12.08.–22.08. Unsere Leistungen

Fr. 2125.– – 100.–

-Luxusbus Unterkunft in guten Mittel- und Erstklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC 10 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet) Tagespassagen mit renommierten Fährgesellschaften: Dover–Calais–Dover (Ärmelkanal) sowie Holyhead–Dublin und Rosslare–Fishguard (Irische See) Alle aufgeführten Ausflüge (ausg. fak. Ausflug Connemara am 5. Tag) Besichtigungen und Eintritte: St. Patrick’s Kathedrale Dublin, Kloster Clonmacnoise, Mukross House, Blarney Castle, JamesonDistillerie Geführte Stadtbesichtigungen in Dublin Lokale, Deutsch sprechende Reiseleitung in Irland vom 4. Tag bis 8. Tag (5. Tag fak.) Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 385.– Fakultativer Ausflug Connemara 45.– Annullationsschutz 25.– Auftragspauschale 20.–

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BESSER LEBEN AUTO

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

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Manuelles vs CVT-Getriebe

Die coole Kiste aus Japan

Nicht alle Kleinwagen sind kugelig-rund gestylt. Der neue Nissan Cube soll sich mit kantigen Formen und asymmetrisch platzierten Fenstern aus der Masse kleiner Autos abheben.

I

n Japans Hauptstadt Tokio ist es für Autos eng. Weil die Strassen häufig verstopft und Parkplätze knapp geschnitten und überhaupt Mangelware sind, konstruieren japanische Autohersteller ihre Modelle für den Heimmarkt oft mit kleiner Grundfläche, aber grosser Höhe. Weil die Passagiere dann aufrechter sitzen können, bleibt ihnen trotz geringer Länge ausreichend Platz für die Knie. Genau nach diesem Prinzip wurde der Nissan Cube konzipiert. Schon seit 1998 wird er in Japan angeboten, aber erst seine neue dritte Generation schafft es auch nach Europa. Der geräumige und vor allem helle Innenraum überrascht mit aussergewöhnlichen Details. Der Dachhimmel weist eine gewellte Struktur auf. Und das serienmässig angebotene Panoramadach lässt sich mit einer

wie Reispapier wirkenden Jalousie abdecken. Praktisch ist die um 24 Zentimeter verschiebbare Rückbank, die entweder mehr Gepäckraum oder mehr Beinfreiheit auf der Rückbank gewährt.

Erfreulich umfangreiche Ausstattung

Den Antrieb besorgen ein Benziner und ein Diesel mit je 110 PS, wie sie auch vom Kooperationspartner Renault angeboten werden. Bei der Wahl steckt man in einem Dilemma: Für Kleinwagen mit geringer Jahresfahrleistung ist ein Benziner wirtschaftlicher. Aber beim Cube schafft nur der 2500 Franken teurere Diesel die Energieeffizienz-Kategorie A. Das liegt nicht nur am relativ geringen Verbrauch: Weil bei der Berechnung der Energieeffizienz-Kategorie schwere Autos rechnerisch

Neben einem manuellen Sechsganggetriebe ist für den Nissan Cube mit Benzinmotor auch ein CVT-Getriebe lieferbar. Bei dieser Getriebeart werden keine Gangstufen eingelegt, die Motorkraft wird vielmehr stufenlos über Riemen oder Gliederbänder übertragen. Theoretisch arbeitet der Motor so immer in seiner optimalen Drehzahl und besonders verbrauchsgünstig und leise. Dazu ist aber ein besonders gelassener und gleichmässiger Fahrstil nötig. Denn wenn man ständig anhalten und wieder beschleunigen muss, erhöht sich der Verbrauch gegenüber einem manuellen Getriebe. Warum? In der Phase des Beschleunigens geht bei dieser Übertragungsart viel Motorkraft als Reibungswärme verloren, und der Wirkungsgrad des Antriebs sinkt. Zusätzlicher Mehrverbrauch entsteht, weil der Motor beim zügigen Beschleunigen sehr hoch dreht.

besser dastehen, spielt auch sein gegenüber dem Benziner höheres Gewicht eine Rolle. Die Ausstattung des Cube ist umfangreich, die Aufpreisliste daher erfreulich kurz. Auch hier ist der Cube anders als viele Konkurrenten. Andreas Faust

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90 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

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Berlin, Sachsen und Böhmen mit MS Johannes Brahms**** Reiseprogramm Berlin – Dresden – Prag 1. Tag Schweiz – Berlin – Ketzin Anreise im ICE nach Berlin Spandau. Stadtrundfahrt* durch die deutsche Hauptstadt Berlin. Einschiffung, Begrüssungscocktail und Abendessen während der Fahrt über den Wannsee. 2. Tag Ketzin (– Potsdam) – Magdeburg Busausflug* nach Potsdam. Die ehemalige Residenzstadt mit ihren vielen Parkanlagen und Schlössern lernen Sie bei einer Stadtrundfahrt mit Spaziergang durch den Park von Sanssouci kennen. Schifffahrt nach Magdeburg. 3. Tag Magdeburg – Dessau Stadtrundfahrt* Magdeburg. Der mächtige Dom thront über der Elbe und ist das Wahrzeichen der Hauptstadt von SachsenAnhalt. Am Nachmittag schöne Elbefahrt entlang naturbelassener Uferpartien nach Dessau. 4. Tag Dessau – Wittenberg Ausflug* Lutherstadt Wittenberg und Wörlitzer Landschaftspark (beide UNESCO-Weltkulturerbe). In Wittenberg schlug der Reformator Martin Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche. Geniessen Sie das Bordleben während der Flussfahrt stromaufwärts. 5. Tag Meissen–Dresden Besichtigungstour* durch Meissen, der Wiege Sachsens, mit Besuch der weltberühmten Porzellanmanufaktur der «Blauen Schwerter». Nachmittag Stadtrundfahrt* Dresden mit Besichtigung seiner zahlreichen Baudenkmäler wie Semperoper, Zwinger, Brühlsche Terrasse, Schloss und wieder aufgebaute Frauenkirche.

Sächsische Schweiz

Stralsund

REISEGARANTIE

Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden Tel 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

2-Bettkabine OD netto nur Fr. 1690.–

6. Tag Dresden – Pillnitz – Bad Schandau – Zernoseky Ausflug* zu den Zwillingsschlössern von Pillnitz und zum Aussichtsfelsen Bastei mit Blick über die Sandsteinfelsen der Sächsischen Schweiz. Rückkehr an Bord in Bad Schandau. Weiterfahrt auf tschechischer Seite bis zum Übernachtungsort. 7. Tag Zernoseky – Melnik – Prag Fahrt bis Melnik, wo die Moldau in die Elbe mündet. Busausflug* in die «Goldene Stadt» Prag. Wenzelsplatz, Altstädter Rathaus mit der Astronomischer Uhr liegen am rtechten Moldau-Ufer. Gegenüber beherrscht die Burg Hradschin mit dem Veitsdom das Stadtbild. Verbunden werden beide Stadtteile durch die berühmte Karlsbrücke. 8. Tag Prag – Schweiz Ausschiffung und Transfer zum Bahnhof. Rückfahrt per Bahn via München. * Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar Programmänderungen bei Hoch- oder Niedrigwasser vorbehalten. MS Johannes Brahms**** In 40 komfortabel ausgestatteten Kabinen finden max. 80 Personen Platz. Alle Kabinen liegen aussen, sind mit grossen Panoramafenstern, zwei unteren Betten, Dusche/WC, Fön, Telefon, TV, Minibar, Safe und Klimaanlage ausgestattet. Im Restaurant werden Sie mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Zur Bordausstattung gehören grosszügige Lounge und Sonnendeck. Nichtraucherschiff.

Dresden

Kabine

Gratis-Nummer 0800 626 550 verlangen Sie Marcel Ammann

Unsere Leistungen • Kreuzfahrt in der gebuchten Kategorie • Vollpension an Bord • Bahnfahrt 2. Kl. ab/bis Ihrem CH-Wohnort, Basis ½-Tax-Abo inkl. ICE-Zuschlägen und Platzreservationen • Schleusen- und Hafengebühren • Thurgau Travel-Bordreiseleitung Nicht inbegriffen Versicherungen, Ausflüge, Getränke, Trinkgelder, Zuschlag ohne ½-Tax-Abo/GA 2. Klasse Fr. 95.–/ 1. Klasse Fr. 115.– Auftragspauschale: Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchungen über www.thurgautravel.ch) Preise pro Person in Fr. Kabine Normal Aktion 2-Bett Hauptdeck 1890.– 1390.– 2-Bett Oberdeck 2190.– 1690.– Zuschläge 2-Bettkabine zur Alleinbenutzung HD 690.– 2-Bettkabine zur Alleinbenutzung OD 990.– Bahnfahrt 1. Klasse 145.– Flug 220.– Ausflugspaket (8 Ausflüge) 410.– Annullations- und Extrarückreiseversicherung 48.–

Restaurant

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GEWINNRÄTSEL

Migros-Magazin 11, 15. März 2010

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Der Preis

Gewinnen Sie eine von fünf MigrosGeschenkkarten im Wert von je Fr. 100.—.

So machen Sie mit Mit Postkarte (A-Post): Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8957 Spreitenbach Per Internet: www.migrosmagazin.ch/raetsel Per SMS: Senden Sie MMD und das Lösungswort an die Nummer 919 (Fr. 1.—/SMS) Per Telefon: Wählen Sie 0901 56 06 56 (Fr. 1.— pro Anruf vom Festnetz, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 21. März 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Lösung Rätsel Nummer 10

Treppenlifte + Aufzüge

Meier + Co. AG • 062 858 67 00

Lösungswort: Weisheit Treppenlifte www.hoegglift.ch

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Gewinner Rätsel Nummer 9

Je 1 Reka-Rail-Check à Fr. 100.— gewinnen Silvio Klauser, 6596 Gordola; Maria Schwager, 9500 Wil; Willy Hersche, 8708 Männedorf; Ida Waser, 4217 Birsfelden; Marie-Louise Haab, 3053 Lätti.

IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 344 000 (WEMF, MACH Basic 2009-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

Publizistische Leitung: Monica Glisenti Geschäftsleiter Limmatdruck AG: Jean-Pierre Pfister Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Projekte und Events: Ursula Käser (Leitung), Denise Eyholzer Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS) Stellvertreterin des Chefredaktors: Barbara Siegrist (BS) Stv. Chefredaktorin: Jacqueline Jane Bartels (jjb) Produzent: Andrej Abplanalp (AA)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantw. Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Ruth Brüderlin (brü), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung), Benjamin Bögli (BB, Produzent), Heidi Bacchilega

(HB), Silke Bender (SB), Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR) Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithografie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi (Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky

Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Nadia Falce verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Lesermarkt: Jrene Shirazi (Leitung), Simone Saner Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Thomas Brügger, Nicole Costa, Yves Golaz, Hans Reusser, Kurt Schmid, Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Maya Matzenauer,

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Wenn Sie unsere Legatsbroschüre bestellen möchten, rufen Sie uns bitte an unter 0848 88 80 80. WWW.MSF.CH | PK 12-100-2

Janine Meyer, Jasmine Steinmann Media-Services: Patrick Rohner (Leitung), Eliane Rosenast anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 50 Fax: 044 447 37 47 Abonnemente: Sonja Frick (Leitung) abo@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 36 00 Fax: 044 447 36 24 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino AG, Bern DZO Druck Oetwil a.S. AG Tamedia AG, Zürich


94 | Migros-Magazin 11, 15. März 2010

Regula Fecker Regula «Regi» Fecker ist die «Werberin des Jahres». Ihrer Promenadenmischung Oskar zuliebe wohnt die Mitbegründerin der Zürcher Agentur Rod Kommunikation seit einem halben Jahr im Grünen. Ihren Schaffensmittelpunkt hat die 31-Jährige aber noch immer in Zürich. Hier liegt auch ihr Skiff, ein Einpersonenruderboot, mit dem sie die Hektik ihres Berufs hinter sich lässt.

Name: Regula Fecker (31) Sternzeichen: Widder Wohnort: 8704 Herrliberg ZH Wieso leben Sie hier? Wegen meines Hunds. Vorher haben wir im Kreis 4 in Zürich gewohnt. Oskar fand aber all die rumliegenden Spritzen nicht wirklich toll. Wo würden Sie gerne leben? Auf einem Boot. Ich liebe Wasser. Beruf und Lebenslauf: Nach der Matur 1998 bin ich direkt in die Werbung eingestiegen, zuerst als Beraterin, dann als Strategin. Vor zwei Jahren habe ich die Agentur Rod Kommunikation mitbegründet. Meine Lebensphilosophie: Ich glaube daran, dass alles eine Frage der eigenen Perspektive ist und Chancen an jeder Ecke liegen. Was ich mag: Leute mit Charakter. Dass ich mich nicht verbiegen musste, um dorthin zu kommen, wo ich heute bin. Was ich nicht mag: Zürichs zunehmende Arroganz. Die Miesmuschelmentalität mancher Leute. Behörden. Was ich an mir mag: Dass ich extrem geradeaus bin und mir auch als harter Geschäftsfrau meinen weichen Kern bewahrt habe. Was ich nicht an mir mag: Mein kaputtes Knie, «Opfer» einer Yoga-Stunde. Mein Lieblingsessen: Tomatenspaghetti. Mein Tick: Ich pfeife immer vor mich hin, ohne es selber zu merken. Meine Lieblingskampagne: Ich mag die Werbung von Apple, Axe und Virgin. Und die Kampagne für «The Best Job in the World». Intelligent gedacht und gemacht. Mein berufliches Ziel: Immer besser zu werden, ohne dabei zum Arschloch zu mutieren. Text Almut Berger Bilder Christian Benedikt

MEINE SAMMLUNG «Die neun Figürli habe ich von meiner Reise durch Mexiko heimgebracht. Jedes steht für einen Mitarbeiter unserer Agentur. Da wir unterdessen 17 Mitarbeiter haben, wäre eigentlich wieder einmal eine Mexiko-Reise fällig!»

MEIN DING «Mein Schlüsselbund. Ich ‹verhühnere› ihn mindestens einmal pro Tag — und treibe damit mein gesamtes Umfeld in den Wahnsinn.»

MEIN FLUCHTORT

MEINE TROPHÄE «Der ‹Egon›, die Auszeichnung der Fachzeitschrift ‹Werbewoche› für den besten Werber. Er fährt seit der Verleihung vom 4. Februar im Hundekorb im Kofferraum meines Subaru mit.»

«Der Zürichsee. Ich liebe es, allein und fast schwerelos mit meinem Skiff über das Wasser zu gleiten. Bereits als Elfjährige habe ich mit dem Rudern angefangen. Leider war ich für eine professionelle Sportlerkarriere zu klein.»


MEINE WELT MEINE BEIZ «Der ‹Bederhof› in der Enge. Die ehemalige ‹Chnelle› wurde angenehm unaufgeregt renoviert. Ich esse hier sicher zwei- bis dreimal pro Woche zu Mittag. Das Personal hat mir zu meinem Sieg einen Altar gebastelt.»

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MEINE SUCHT «Kafi. Ich bin Frühaufsteherin aus Leidenschaft und meist auch die erste in der Agentur. Da ist der Griff zur Kaffeemaschine programmiert.»

MEINE LEKTÜRE «Mein ultimatives Lieblingsbuch ist der autobiografische Roman ‹Shantaram› von Gregory David Roberts. Ich durfte Roberts an einer Benefizlesung zu unserer ‹Médecins-sansfrontières›-Kampagne kennenlernen. Ein faszinierender Typ mit einer noch faszinierenderen Lebensgeschichte!»

MEIN LIEBSTER VIERBEINER «Hund Oskar, ein Appenzeller-BoarderLabi-Mix vom Bauernhof. Oskar ist sehr intelligent, vertuscht das aber manchmal ganz bewusst.»


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Migros Magazin 11 2010 d BL  

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