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Ausgabe Aare, AZA 1953 Sion Response Zentral, Psdg DP AG, Ent. bez.A 44631

Nr. 8 | 18. Februar 2013

www.migrosmagazin.ch

Landgrabbing i 28

Wie reiche L채nder in Afrika Land aufkaufen migros-bio-produkte i 34

Warum die Preise weiter sinken werden antibiotika -resistenz i 73

Bild: Jorma M체ller

Sind wir bald schutzlos gegen Bakterien?

Bitte Wohnungswechsel der Post melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

Tinkabelles Chefin

auf der b체hne gibt Pops채ngerin Tanja bachmann alias Tinkabelle den Ton an. Zu Hause gehts nach dem Kopf von Katze Gurli. I 94


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DIESE WOCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

INHALT | 5

EDITORIAL

14 | MENSCHEN Viele Menschen fühlen sich in der Schweiz nicht mehr sicher. Im zürcherischen Grafstal sorgt eine Bürgerpatrouille für Ordnung.

Hans Schneeberger, Chefredaktor

Polizei ja, aber Bürgerwehr?

Welche Themen bewegen die Schweiz? Dieser Frage geht der politisch unabhängige Verein Vimentis gemeinsam mit dem Migros-Magazin jeden Frühling nach. Mit einer grossen Online-Umfrage wird so quasi das Sorgenbarometer des Landes erstellt (Seite 14). Was dieses Jahr überrascht, ist nicht die Tatsache, dass Kriminalität und öffentliche Sicherheit im Zentrum standen, sondern wie stark.

AHV, Umweltverschmutzung, Finanzkrise — diese Probleme sind für die Befragten verglichen mit der Sicherheit vernachlässigbar. Immerhin: Man geht das Thema durchaus nüchtern an. So ist eine klare Mehrheit zwar dafür, dass die Polizeikorps aufgestockt werden. Bürgerwehren oder ähnliche Milizaktionen werden aber abgelehnt. Doch was macht eigentlich eine Bürgerwehr? Nathalie Bursac´ist für das Migros-Magazin in Grafstal mit auf Streife gegangen. Ihr Fazit: Was dort passiert, hat wenig mit nächtlicher Ganovenhatz überdrehter Hilfspolizisten zu tun, sondern mit wirklichem Interesse für die Mitmenschen. Ein Ersatz für ein funktionierendes Sicherheitswesen können und dürfen Bürgeraktionen aber nie sein. Die Präsidentin der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates, Chantal Galladé, sieht das auf Anfrage genauso. «Präsenz der Bürger auf der Strasse ist gut. Um mit schwierigen Situationen umzugehen, braucht es aber eine fundierte Ausbildung.» Galladé weiss übrigens durchaus, wovon sie spricht: Sie war selber schon mehrmals nachts mit der Polizei auf Streife.

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

8 | Leichter durchs Leben Mit Training und bewusster Ernährung hat August Brändli 35 Kilo abgenommen.

MENSCHEN

14 | Dossier Vimentis-Umfrage: Am meisten Sorgen macht den Schweizern die Sicherheit. 21 | Auf ein Wort 23 | Porträt Tobias und Lois Loosli stecken mit ihrer Begeisterung fürs Puppentheater das Publikum an. 28 | Interview Autor Fred Pearce über die ruchlose Spekulation mit Land in Afrika. 33 | Kolumne: Der Hausmann.

AKTUELL hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch

Bild: Mirko Ries

Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

34 | Preissenkungen bei Bioprodukten Migros-Bio-Produkte werden günstiger. Marketingchef Oskar Sager erklärt, warum. 39 | Swiss Music Awards Gewinnen Sie Tickets und wählen Sie Ihre Favoriten für die Swiss Music Awards.

SCHAUFENSTER

41 | Vier Cakes wie vom Grosi 43 | Wertvolle Pflege für trockene Haut 44 | Allerlei Neuheiten

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SAISONKÜCHE

54 | Backen mit dem Butter-Meitli Model Sarina Arnold warb früher für Butter. Und die darf auch in einem Orangen-Cupcake nicht fehlen.

IHRE REGION

61 | Neues aus Ihrer Genossenschaft

LEBEN

67 | Mix 70 | Familie Wie wird man Schlummermutter? Migros-Magazin-Kolumnistin Sylvia Frey Werlen gibt Tipps. 73 | In Form Antibiotikum galt lange als Wundermittel. Warum es langsam die Wirkung verliert. 77 | Multimedia Der Fitbit motiviert zu mehr Bewegung. 78 | Auto Schick: der neue Mitsubishi Outlander

MEINE WELT

94 | Tinkabelle Weshalb Musikerin Tanja Bachmann privat öfters Schnauz trägt.

RUBRIKEN 11 | 81 | 83 | 86 | 92 |

Forum / Leserbriefe Bitte melde dich Glücksgriff Rätsel & Impressum Cumulus


Migros-Woche 6 |

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aKtUeLLes

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NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 | Migros-Magazin |

Osterspass für Kinder Kreativität ist gefragt: Passend zu Ostern liegen in allen Filialen ab sofort LilibiggsMalbogen auf; auch im beigelegten Osterprospekt dieser Ausgabe des Migros-Magazins ist einer zu finden. Das darauf abgebildete Osterei kann man bemalen und verzieren. Wenn man sein Werk vom 19. Februar bis 1. April 2013 an der Kasse oder am Kundendienst einer MigrosFiliale abgibt, gibts für die kleinen Künstler ein Ostergeschenk. Ausserdem findet vom 6. bis 24. März 2013 in ausgesuchten Migros-Filialen eine Oster-Roadshow statt. Dort kann man einen Schoggi-Osterhasen verzieren und ihn als Geschenk verpacken.

region aare

Genussvoll heiraten

Die Hochzeit soll zum schönsten Tag werden, den das Brautpaar dank einem reibungslosen Ablauf und mit vielen grossen und kleinen Überraschungen unbeschwert geniessen kann. Für kulinarische Höhenflüge sorgt der Catering Services der Migros Aare mit vielseitigen Hochzeitsangeboten für jeden Geschmack. Häppchen, Menüs, Desserts und Getränke werden zum Pauschalpreis offeriert oder nach individuellen Wünschen kombiniert. Mehr Informationen zum Catering für diesen besonderen Tag unter www.csm-aare.ch in der Rubrik «Heiraten».

Frisch in Der Migros

Ran an den Speck Seinem rauchigen Aroma können nur wenige widerstehen, erst recht im Winter. Bei frostigen Temperaturen wärmt knusprig gebratener Speck schon zum Zmorge. Wer sich tagsüber auf weissen Pisten austobt, dem mundet der Alpkräuterspeck von Heidi als Stärkung zwischendurch oder zum währschaften Apéro.

Mojito-Zahnpasta Welches Aroma muss eine Zahnpasta haben, damit der Morgen gut anfängt? Diese Frage stellte Migipedia, die Online-Plattform für Migros-Kunden, ihren Nutzern. Über 1000 originelle Ideen wurden eingereicht. Die besten wurden in den Labors des M-Industrieunternehmens Mibelle Group in Buchs AG

einer Gruppe von Kunden vorgelegt, um die Auswahl einzuschränken. Schliesslich haben rund 6000 MigrosKunden auf Migipedia.ch abgestimmt: Candida Limited Edition Mojito heisst die neue Zahnpasta. Sie ist in allen grösseren Migros-Filialen zu finden — übrigens garantiert ohne Alkohol.

Bilder: iStockphoto, Zvg

www.migros.ch/ostern


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MIGROS-WOCHE

Migros-Magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

aKtUeLLes | 7

Die Fleckenjagd ist eröffnet

Die Migros erweitert ihr Sortiment an Waschmitteln: Mit Vanish findet sich neu eine weltbekannte Marke in den Verkaufsregalen.

Migros-Lasagne: Wo Rindfleisch draufsteht, ist Rindfleisch drin.

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100 Prozent Rindfleisch Die Migros ist nicht vom europaweiten Lebensmittelskandal um falsch deklarierte Lasagne-Produkte betroffen. Eine aktuelle Qualitätsprüfung hat ergeben, dass sämtliche in der Migros erhältlichen Lasagne-Artikel korrekt deklariert sind: Wo Rindfleisch draufsteht, ist auch Rindfleisch drin. Zudem importiert die Migros keine Lasagne, sondern stellt diese selber her: Das M-Classicsowie das Convenience-Sortiment enthalten zu 100 Prozent Schweizer Rindfleisch.

Einzig für die M-BudgetTiefkühl-Lasagne verwendet die M-Industrie europäisches Rindfleisch. Sie bezieht dieses nicht als Hackfleisch, sondern als ganze Fleischstücke, was Täuschungen schon optisch ausschliesst. Hier arbeitet die Migros ausserdem mit langjährigen Partnern zusammen, die die lückenlose Rückverfolgung der Produkte garantieren. Aufgrund der aktuellen Situation wurden die LasagneProdukte erneut geprüft und für einwandfrei befunden.

b Hausfrau oder Hausmann — jeder kennt das Problem von besonders hartnäckigen Flecken auf der Kleidung. Das nervt besonders, wenn es dabei um die Lieblingsbluse oder das favorisierte Abendkleid geht. Mit Vanish Oxi Action kommt nun neu eine Marke in die Migros-Filialen, die weltweit als Nummer

eins auf dem Gebiet der Fleckentfernung gilt. Vanish Oxi Action eignet sich für alle Waschtemperaturen und Flecken. Insgesamt nimmt die Migros fünf Vanish-Produkte in ihr Sortiment auf, darunter einen Vorwasch-Spray, der sich ideal zur Vorbehandlung von besonders hartnäckigen Flecken eignet.

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GENERATION M 8 |

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FITNESS

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Nr. 8, 18. Februar 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil einzusetzen. Mehr Informationen finden Sie unter: www.generation-m.ch

Guschti light

Die Migros setzt sich ein für mehr Gesundheit in der Bevölkerung. Auch deshalb betreibt sie schweizweit Fitness-Studios. In einem von ihnen trainiert August Brändli. Dank Sport und ausgewogener Ernährung hat er über 35 Kilogramm abgenommen.

R

und 125 Kilogramm. August Brändli (58), genannt Guschti, war ein schwerer Kerl, sehr rundlich, phlegmatisch, unbeweglich. Mit seiner Motorradclique liess er es sich in der Freizeit gut gehen. Cola, Bier und Steak. Ein Genussmensch eben. Irgendwann aber legte dieser schwere Kerl den Hebel um, begann abzunehmen, bekam Spass an der Bewegung. Heute wiegt Brändli 90 Kilogramm. «Wenn ich mir Fotos von damals anschaue, ist das für mich schlimm», sagt der Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe Zürich. Aufwärts mit dem Gewicht gings bei Brändli mit 30. Zuvor hatte er Leichtathletik auf hohem Niveau betrieben und an Militärläufen teilgenommen. «Dann heiratete ich, engagierte mich stark im Beruf und in Weiterbildungen, hatte ins-

gesamt weniger Zeit, mich zu bewegen», erzählt er. Die Gewichtskurve zeigte stetig nach oben. Im Jahr 2001 musste Brändli am Herzen operiert werden. Danach wäre es für ihn von Vorteil gewesen, das Gewicht zu reduzieren. Er tat es nicht. «Mich störte das Gewicht damals nicht. Mir passte mein Leben», sagt Brändli.

Die Kilos purzelten, doch plötzlich ging es nicht mehr vorwärts Das änderte sich. Zum Jahresbeginn 2011 nahm er sich vor, Gewicht zu verlieren. Nach dem Neujahrsvorsatz geschah ein halbes Jahr lang — fast gar nichts. «Ich merkte, dass ich es ohne messbares Ziel nicht schaffe», sagt Brändli. Er nahm sich Mitte 2011 vor, bis im Frühling 2012 35 Kilogramm abzuspecken. Zu diesem

Zweck stellte er in einer ersten Phase nur die Ernährung um: weniger Fett, Zucker und Kohlenhydrate. Es war keine spezifische Diät, Brändli setzte nach eigenem Gutdünken um, was man halt so über Ernährung weiss. Und er notierte seine Gewichtsentwicklung mitsamt BMI fleissig in einer Excel-Tabelle. Es funktionierte. Die Kilos purzelten. «Zeitweise sogar zu schnell», sagt Brändli. Doch nach rund 16 Kilogramm ging es plötzlich nicht mehr vorwärts. Für die zweite Phase kam Brändli der Zufall zu Hilfe. In unmittelbarer Nachbarschaft eröffnete im Herbst 2011 das Activ-Fitness-Studio Dielsdorf. Es ist eines von aktuell 19 Studios, welche die Migros Zürich in der Deutschschweiz betreibt. Brändli war die erste Herausforderung für das neue Studio.


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GENERATION M

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

FITNESS | 9

NACHGEFRAGT

«Für jedes Kilo Fett braucht es zehn Stunden Training»

Phil Jungen ist medizinischer Leiter des Medbase Sports Medical Centers Zürich. Bewegung und ausgewogene Ernährung hält er in jedem Alter für unerlässlich.

geworfen. Häufig sind die gewählten Anfangsbelastungen zu gross. Man überschätzt sich. Welche Sportarten würden Sie für Wiedereinsteiger im mittleren Alter empfehlen?

Erfahrener Sportmediziner: Phil Jungen von Medbase. Guschti Brändli mit Instruktor Remo Robbiani im Activ Fitness Dielsdorf: «Im Studio bin ich Teil einer Fitnessfamilie geworden.»

Gegenüber seinem Betreuer stellte er klar, er wolle Kraft und Ausdauer aufbauen, habe aber überhaupt keine Lust, im Studio zu sein. Die Studiocrew nahm es gelassen. «Es kommt häufig vor, dass Kunden bei uns konkrete Ziele erreichen wollen und nicht unbedingt aus Freude ins Studio gehen», sagt Remo Robbiani, Instruktor von Activ Fitness Dielsdorf. Mit dem Trainingserfolg komme die Motivation zum Studiogang dann häufig von alleine.

Guschtis Töffkumpels nennen ihn heute einen «Spränzel» So war es auch bei August Brändli. «Bewegung gehört heute zu meinem Alltag. Mir fehlt etwas, wenn ich keine Zeit für Sport habe», sagt er. Mehrmals wöchentlich bewegt er sich im Studio. «Ich

schätze die Atmosphäre dort. Man wird als ganzer Mensch akzeptiert und respektiert. Ich bin im Studio Teil einer Fitnessfamilie geworden.» Durch die regelmässige Bewegung und bewusste Ernährung verlor er an Gewicht, bis er sein angestrebtes Ziel, 90 Kilogramm, erreichte. Das habe ihm ein völlig neues Lebensgefühl und mehr Zufriedenheit gegeben, so Brändli. Nun wünscht er sich um den Bauch herum noch fünf Kilo weg. Nach seinem beträchtlichen Gewichtsverlust nennt die Töffclique den Guschti neuerdings einen «Spränzel». Texte: Beat Matter Bild: Christian Schnur

Die Migros betreibt schweizweit über 50 Fitnessund Wellnessanlagen. Siehe auch die Verlosung auf Seite 83 und www.intercity-card.ch

Phil Jungen, nach 30 beginnt bei Männern häufig der Bauch zu wachsen, bei Frauen die Hüfte. Ist falsches Verhalten oder die Natur schuld?

Beides. Über 30 bewegt man sich oft weniger, ist stärker beruflich oder familiär engagiert. Gleichzeitig ernährt man sich, als sei man noch 20. Das hat Konsequenzen. Mit dem Alter wird aber auch stetig Muskelmasse in Fett umgewandelt. Unweigerlich. Was muss man beachten, wenn man nach mehreren passiven Jahren wieder mit sportlicher Betätigung beginnt?

Unbedingt langsam anfangen. Täglich 30 bis 60 Minuten leichtes Training. Welche Auswirkungen kann Fehlverhalten beim Trainingsstart haben?

Oft wird der gute Vorsatz wegen Gelenk- und Muskelbeschwerden über Bord

Ich schlage die TriathlonIdee vor. Drei Sportarten wählen und diese dann je 30 bis 60 Minuten pro Woche ausführen: zum Beispiel Schwimmen, Velo fahren, Joggen, Walking, Crosstrainer, Rudern, Krafttraining, Pilates. Überschüssige Pfunde möchte man schnellstmöglich loswerden. Welches Tempo ist gesund?

In den ersten Monaten eine Reduktion von 300 bis 400 Gramm pro Woche, dann auf 700 Gramm erhöhen. Wer mehr Sport macht, kann das beschleunigen. Pro Kilogramm Fett braucht es rund zehn Stunden intensiveres Training. Gibt es ein Alter, ab dem es sich nicht mehr «lohnt», sich durch Ernährungsumstellung und Bewegung fit zu machen?

Ab 127 Jahren. Aber ernsthaft: Jedes Jahr ohne vernünftige Bewegung und gutes Körpergefühl ist ein verlorenes Jahr.


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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

LESERBRIEFE | 11

Diese Woche auf www.migrosmagazin.ch THE SCREENSAVERS

Die Berner Vorortsgemeinde Köniz arbeitet seit Jahren mit einer gezielten Raumplanung.

MM 5: «Köniz ist die Zukunft», Dossier über die Abstimmung zur geplanten Revision des Raumplanungsgesetzes.

TV-Serien regen dazu an, über das eigene Leben nachzudenken. Besonders anregend sind Freundschaften, findet Christine Kunovits. Aber was in Serien funktioniert, könnte im richtigen Leben zur Trennung führen. Ein Team von Redaktoren kritisiert, lobt und analysiert regelmässig das Neuste aus der Kino- und TV-Serien-Welt. Weil das Leben zu kurz ist für schlechte Filme und Serien!

MAMMA MIA! Sind Kinder im Haus, leben die CDs nicht mehr lange. Ein wenig Skifahren in der Stube und schon ist die Oberfläche zerfurcht wie die Berner Voralpen. Kolumnistin Bettina Leinenbach, Mutter einer zwei- und einer vierjährigen Tochter, schreibt wöchentlich über Familienalltag und -anliegen.

DIE SCHLUMMERMUTTER Nicht nur die Schlummermutter ist manchmal vergesslich, auch die jungen Untermieter wissen nicht immer, wo ihre Sachen sind. Die Baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet jede Woche darüber, was sie zu Hause mit jungen Untermietern erlebt. Wie man Schlummermutter wird, lesen Sie auf den Seiten 70 und 71.

«Die Zeche bezahlt der Steuerzahler» ! Am 3.März 2013 stimmt das Schweizervolk über eine Teilrevision des Raumplanungsgesetzes (RPG) ab. Die Schweizer Wirtschaft, bürgerliche Parteien, Vertreter von Landwirtschaft und viele Gemeindebehörden lehnen die Revision entschieden ab und empfehlen aus folgenden Gründen ein klares Nein: Bodenpreise und Mieten steigen. In vielen Gegenden sind Wohnungen für Familien und den Mittelstand bereits heute nicht mehr bezahlbar. Dies würde sich mit der RPG-Revision, die die Bauzonen begrenzen will, zusätzlich verschärfen. Nur für den «voraussichtlichen Bedarf für 15 Jahre» darf Bauland eingezont bleiben. Diese künstliche Verknappung des Baulands heizt die Bodenpreise und die Mieten an. Die Zeche bezahlt der Steuerzahler: Gemäss Bundesamt für Raumentwicklung müsste Bauland in der Grösse des Kantons Appenzell Innerrhoden zurückgezont werden. Für diese Wertminderungen von insgesamt über 37 Milliarden Franken muss die öffentliche Hand — also wir Steuerzahler — den betroffenen Eigentümern eine Entschädigung zahlen. Denn die Mehrwertabgabe, mit der die Entschädigungen finanziert werden sollten, wird nie ausreichen. Die Situation in Genf ist anders als im Entlebuch. Deshalb sollen die Behörden vor Ort und nicht der Bund die Raumplanung machen. Ohne die regionalen Gegebenheiten zu kennen

und zu berücksichtigen, würde der Bund mit der RPG-Revision schweizweit alle Gebiete über einen Leisten schlagen. Kantone und Gemeinden werden bevormundet.

Hans-Ulrich Bigler, Direktor Schweizerischer Gewerbeverband

MM 7: «Ein Burn-out zu haben, gilt als legitim», Interview mit Thomas Ihde.

«Burn-out ist das neue Modewort»

! Unsere Wohlstandsgesellschaft hat uns viele Annehmlichkeiten gebracht, doch sie hat auch ihre Nachteile. Burn-out ist das neue Modewort und fast schon schick. Wenn ich sage, ich habe ein Burn-out, heisst das, ich habe mich für die Firma aufgeopfert. Habe ich jedoch eine Depression, so heisst das, ich habe versagt. Privatversicherte nehmen eine Auszeit in einer Privatklinik, ein normal Versicherter kann schauen, wo er bleibt. Gerlinde Pemberger

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! Noch nie hat ein Mediziner zum Problem Burn-out/Depression in der Schweiz so Klartext gesprochen wie Thomas Ihde. Trübe Aussichten für die Mehrheit der Betroffenen, die sich die teuren Zusatzversicherungen zur Grundversicherung nicht leisten können! Jacques Feiner 7074 Malix

Arbeiter, Kosovare, Allgemeinversicherter gleich Simulant. So

einfach ist das! Betroffene absolvieren einen Ärzteparcours und werden, wenn sie nicht schnell wieder einsatzbereit sind, vom Arbeitgeber entlassen, andere arbeiten aus Angst vor Arbeitsplatzverlust mit einer Diskushernie weiter. Auf dem Bau! Auf die Zähne beissen hilft. Wollen wir in der Schweiz wirklich ein Gesundheitssystem dieser Art? M.-L. Brütsch-Bloch, 8135 Langnau

MM 7: «Wir von der Jury leiden mit», Auf ein Wort mit Marc Sway.

«Auf die Grimassen der Jury verzichten»

! Wenn Marc Sway sagt, dass es ihm schwerfalle, gerecht zu beurteilen, warum sorgt er nicht dafür, dass alle Kandidaten zuerst ihr Stück zwei Mal vorführen können. Man könnte dafür auf die doofen Grimassen der Jury verzichten. Tony Stocklin, 6312 Steinhausen

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und E-Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per E-Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.


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Nr. 8, 18. Februar 2013 | migros-magazin |

W

as beschäftigt die Schweizer Bevölkerung? Wo in der Politik sieht sie den grössten Handlungsbedarf? Jedes Jahr fühlt der politisch neutrale Verein Vimentis zusammen mit dem Migros-Magazin der Schweiz den Puls. Dabei hat sich herausgestellt, dass unter anderem das Thema Kriminalität stark bewegt. Vimentis wollte wissen, wie die Sicherheit im öffentlichen Raum erhöht werden soll. 19 364 Umfrageteilnehmer aus der ganzen Schweiz beantworteten online Fragen wie «Würden Sie eine Bürgerwehr begrüssen?» oder «Soll in Ihrem Kanton das Polizeikorps erhöht werden?» (siehe dazu die Grafiken auf Seite 15). Die Resultate der Vimentis-Umfrage sprechen eine klare Sprache: Die Schweizer wollen keine Bürgerwehr. Ebenso sind sie der Idee gegenüber abgeneigt, dass private Sicherheitsfirmen mehr Machtbefugnisse erhalten. Hingegen ist eine Mehrheit der Befragten für eine Aufstockung der Polizeikorps und schliesst sich somit jenen Stimmen an, die seit Jahren mehr Schweizer Polizisten und Polizistinnen fordern.

Wie viele Bürgerwehren es in der schweiz gibt, ist nicht bekannt Eine dieser Stimmen ist Max Hoffmann, Generalsekretär des Verbands der Schweizer Polizeibeamten: «In der Schweiz fehlen rund 8000 Polizeibeamte, um einen europäischen Durchschnitt zu erreichen.» Von 8000 mehr Polizeistellen ist die Schweiz aber weit entfernt. Bis 2017 sollen in den kantonalen Polizeikorps 684 neue Stellen geschaffen werden. Ein Blick in die letzte polizeiliche Kriminalitätsstatistik aus dem Jahr 2011 zeigt, dass im Vergleich zum Jahr 2010 die Straftaten im Sinne des Strafgesetz-

buches um sechs Prozent zugenommen haben. Besonders stark war der Anstieg bei den Diebstählen (+16 Prozent). Auffällige Zunahmen gab es in den Grenzkantonen Genf (+13%), Waadt (+13%) und Basel-Stadt (+11%). Kombiniert mit der chronischen Unterbesetzung der Schweizer Polizeikorps bietet das The-

ma «Sicherheit im öffentlichen Raum» grosses Diskussionspotenzial. Während die meisten mehr Polizeipräsenz fordern, orten andere die Lösung bei der Bürgerwehr. Tatsächlich gibt es in einigen Schweizer Gemeinden Bürgerpatrouillen.Beispiele sind Hirschtal AG, wo die freiwillige Feuerwehr pa-

Wer kann uns schützen?

Jedes Jahr führt der politisch neutrale Verein Vimentis eine der wichtigsten politischen Umfragen der Schweiz durch. Eines der Schwerpunktthemen war dieses Jahr die öffentliche Sicherheit. Die Straftaten nehmen zu, der Polizei fehlt es an Personal – sind Bürgerwehren die Lösung?


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Migros-Magazin | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

Dossier | 15

Für mehr Polizei und weniger private Sicherheitsfirmen Die Vimentis-Resultate zum Thema «Innere Sicherheit»:

4

8

4 4

11 10

67

Welche Massnahmen sollen getroffen werden, um die Polizei zu entlasten? ! Eine grosse Mehrheit (67%) ist dafür, die Polizei aufzustocken. Am meisten befürworten dies die über 65-Jährigen. Aufstockung keine Massnahmen

Reduktion

trouilliert, in den Zürcher Gemeinden Volketswil, Wila, Russikon oder Lindau (mehr dazu ab Seite 18) sind es Einwohner und Einwohnerinnen. Genauso wie in Amriswil TG oder Ebikon LU. Ulrich König, Direktor des Schweizerischen Gemeindeverbands, hat seine Vorbehalte, was das Thema Bürgerwehr angeht: «Das sind meistens Leute ohne entsprechende Ausbildung, die folglich nicht mit kritischen Situationen vertraut sind.» In wie vielen Gemeinden eine Bürgerwehr unterwegs ist, weiss König nicht: «Solche Fakten werden gesamtschweizerisch leider nicht erfasst.» Fragt man bei den einzelnen Gemeinden an, so ist der Aufgabenbereich der aufmerksamen Freiwilligen sehr breit: kaputte Strassenbeleuchtungen notieren, Äste auf Fahrbahnen beseitigen, offen stehende Fenster den Hausbesitzern melden, johlende Fussballfans um Ruhe bitten oder einfach nur mit einer Leuchtweste bekleidet durch die dunklen Dorfstrassen spazieren. Texte: Nathalie Bursac´ Bilder: Mirko Ries

Bürgerpatrouille: Thomas Morf, Monika Morf und Rudolf Kläusli (von links) sind im zürcherischen Grafstal unterwegs.

Wie viel Polizeipräsenz braucht es in Ihrem Kanton? ! 54% wünschen sich in ihrem Kanton mehr Polizeipräsenz. Am geringsten ist die Zustimmung in der Zentralschweiz (39%). mehr Präsenz

gleichviel

weniger Präsenz

weiss nicht

7

9 28

Würden Sie in Ihrer Gemeinde eine Bürgerwehr begrüssen? ! 56% der Umfrageteilnehmer will keine Einführung der Bürgerwehr. Einzig SVP-Wähler befürworten Bürgerwehren mit einer Mehrheit von 48%. Ja

Auslagerung

weiss nicht

16 56

Nein

38

54

65

26

Sollen private Sicherheitsdienste bei der Arbeit Schusswaffen auf sich tragen dürfen? ! Zwei Drittel der Befragten (65%) sind gegen Schusswaffen für Sicherheitsdienste.

62

15 31

Sollen Kantone und Gemeinden für polizeiliche Alltagsaufgaben wie Personen- und Verkehrskontrollen private Sicherheitsfirmen beauftragen können? ! Das Nein zu dieser Frage ist deutlich: 62%.

63

22

Soll in Ihrem Kanton das Polizeikorps erhöht werden? ! Rund 63% wollen mehr Polizisten. Stark ist die Zustimmung in den Kantonen Genf (91%) und Waadt (83%).

weiss nicht in Prozent

ViMentis

Dem Volk auf den Zahn gefühlt Initiator der Politumfrage auf www.vimentis.ch ist der politisch neutrale Verein Vimentis. Ziel des Vereins ist es, der Bevölkerung politische Diskussionen näherzubringen und den Bürgerinnen und Bürgern zu helfen, ihre Anliegen in die Politik einzubringen. Der Vorstand des Vereins besteht aus 14 Studentinnen und Studenten unterschiedlicher Fachrichtungen. Sie kommen aus der

ganzen Schweiz und betreiben das Projekt ehrenamtlich. Die Meinungsumfrage wird unterstützt von den Parteipräsidenten Martin Bäumle (GLP), Toni Brunner (SVP), Christophe Darbellay (CVP), Martin Landolt (BDP), Christian Levrat (SP), Philipp Müller (FDP) sowie Regula Rytz (Grüne). Das Migros-Magazin ist Medienpartner von Vimentis.


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Die Bürgerpatrouille kennt jede Treppe und jeden Schleichweg im 1400-EinwohnerDorf Grafstal.

dossier

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Nr. 8, 18. Februar 2013 | migros-magazin |

Dein Nachbar – dein Freund und Beschützer

Sie sind unbewaffnet und wollen ihr Dorf Grafstal sicherer machen, indem sie am Abend spazieren gehen. Ob das wirklich etwas nützt? Beweise gibt es keine. Dennoch würde die kleine Gemeinde zwischen Zürich und Winterthur nur ungern auf ihre Bürgerpatrouille verzichten.

L

astwagen rauschen in der Ferne über die Autobahn. Vom dunklen Himmel fällt sanft, aber unaufhör­ lich Regen. Irgendwo schlägt eine Auto­ tür zu, ein Mann trägt vier Pizzakartons über die Strasse, verschwindet im Haus­ eingang. Die Strassen im zürcherischen Grafstal sind menschenleer, es herrscht dörfliche Freitagabendstimmung. Nur drei Gestalten gehen seit knapp zehn Minuten durch das Dorf. Sie tragen orange Leuchtwesten, Taschenlampen, leuchten hie und da zwischen die Bäu­

me, hinter eine dunkle Hausecke. Sie scheinen keiner bestimmten Route zu folgen, biegen immer wieder ab. Trep­ pen hoch und schmale Gehwege entlang, die zwischen modernen Einfamilien­ häusern hindurchführen.

sie spazieren nicht, sie patrouillieren Es ist kein gewöhnlicher Spaziergang, den Rudolf Kläusli (58) und das Ehepaar Monika (42) und Thomas Morf (45) an diesem Abend machen. Sie spazieren

nicht, sie patrouillieren. Sie sind drei von insgesamt 38 Dorfbewohnern, die dem freiwilligen Patrouillendienst in Grafs­ tal angehören. Als Ruedi, Moni und Töme stellen sie sich vor. Ein kaufmännischer Angestell­ ter, eine Familienfrau und Sachbear­ beiterin sowie ein SBB­Monteur. «Und Kiara, sie ist sechs Jahre alt», sagt Moni und streichelt der schwarzen Flat­Coa­ ted­Retriever­Hündin über den Kopf. Schnell wird klar: Das Grüppchen kennt sich bestens. Während die drei einen


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

Meter um den anderen zurücklegen, plaudern sie angeregt, machen Scherze. Sie wohnen in der gleichen Strasse, verbringen auch ausserhalb der Abendpatrouillen Zeit miteinander. Ruedi sei quasi der Grosspapi ihrer beiden Söhne, erzählt Moni Morf lachend. «90 Prozent der Einbrüche geschehen in der Dämmerung», weiss Ruedi Kläusli. Das hat er an der Versammlung gelernt, welche die Gemeinde jedes Jahr veranstaltet. Letztes Mal habe ein Vertreter der Kantonspolizei Zürich Kriminalitätsstatistiken präsentiert. Und da hiess es eben: 90 Prozent. Ruedi Kläusli trägt auf dem Kopf einen breitkrempigen, schwarzen Cowboyhut, den er am letzten Countryfestival gekauft hat. Er weiss, dass in Amerika ganze Siedlungen eingezäunt sind, darob kann er aber nur den Kopf schütteln. Man könne es auch übertreiben mit den Sicherheitsvorkehrungen. Ruedi Kläusli weiss, dass er keinen der Einbrüche verhindern kann, obwohl die Patrouille meistens beim Eindunkeln durchs Dorf geht. «Unsere

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Aufgabe ist es, Präsenz zu markieren, zu beobachten und Auffälligkeiten zu melden», erklärt er. Selber einzugreifen, davon sei ihnen ausdrücklich abgeraten worden. Haften tun Ruedi Kläusli, Moni und Töme Morf selber. Darum ist das Interesse bei allen dreien auch nicht besonders hoch, einen Einbrecher auf eigene Faust dingfest zu machen. Auf der Homepage des Patrouillendienstes Graftal steht unter Punkt Nr. 9, Intervention/Meldepflicht: «Auffällige, fremde Personen sind anzusprechen und nach ihren Bedürfnissen zu fragen. Verdächtige Autos sind mit Marke, Farbe und Autonummern zu notieren und zwecks Überprüfung der Polizei zu melden.»

«Unsere Aufgabe ist, Präsenz zu markieren und zu beobachten.» Rudolf Kläusli

Aussergewöhnliche Vorfälle hat es in all den Jahren nicht gegeben Ruedi, Moni und Töme müssen einige Sekunden lang überlegen, wenn man sie fragt, ob sie in ihrer langjährigen Patrouillenlaufbahn aussergewöhnliche Vorfälle erlebt haben. «Nein, eigentlich

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nicht.» Was öfters vorkomme, sei, dass sie die Bewohner informierten, wenn irgendwo eine Tür offensteht oder das Licht noch brennt. «Es ist doch jeder froh, wenn er solche Unterstützung erhält», sagt Töme Morf. Seit dem Jahr 2000 gibt es in Grafstal, das zur politischen Gemeinde Lindau gehört, einen Patrouillendienst. Dasselbe gilt für Lindau selbst sowie für die anderen Ortsteile Winterberg und Tagelswangen. Laut Manuela Fehr, Leiterin der Abteilung Sicherheit der Gemeinde Lindau, ist die Idee, Bürger und Bürgerinnen in der Nacht auf Patrouille zu schicken, in der Gemeinde 1998 zum ersten Mal aufgekommen. Damals habe es vermehrt Einbrüche gegeben. Zwei Jahre später veranstaltete die Gemeinde einen Infoabend. Heute liegt die Verantwortung für die Koordination der Abendeinsätze bei vier Hauptverantwortlichen, die in je einem der Ortsteile wohnen.

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Da es sich um ausdrückliche Freiwilligenarbeit handelt, ist der Dienst formaljuristisch weder bei der Gemeinde noch bei der Polizei angegliedert. Trotzdem: 10 000 Franken budgetiere die Gemeinde Lindau jährlich, um allen Freiwilligen einmal im Jahr ein Essen als Dankeschön zu offerieren, sagt Manuela Fehr. Bei der Gemeindeverwaltung ist man froh um die Hilfe der Bürger und Bürgerinnen. Die Idee sei, dass sich die Patrouillierenden wie aufmerksame Nachbarn verhalten. Und so für die Dorfgemeinschaft einstehen. Manuela Fehr ist überzeugt, dass sich die Einwohner sicherer fühlen, wenn die Freiwilligen patrouillieren. Das könne man zwar schlecht messen, aber «als Gemeindepolitiker ist man stets in Kontakt mit den Bürgern und erhält viele Rückmeldungen.» Sicherheit, so Fehr, sei ein Stück weit Lebensqualität. Und immerhin sind die Kriminalitätsstatistiken der Gemeinde in den letzten Jahren relativ stabil geblieben. Der Lichtkegel der Taschenlampe streift Regenwürmer, die wie betäubt auf dem nassen Asphalt liegen. Eine Frau kommt mit ihren zwei kleinen Töchtern der Patrouille entgegen. Sie bleibt kurz stehen, schwatzt mit den drei, man scheint sich zu kennen. Hinter den beleuchteten Häuserfenstern sitzen Familien vor dem Fernseher. Ein einzelner Bewohner schaut neugierig hinaus. Als er die orangen Leuchtwesten erkennt, scheint er beruhigt zu sein und wendet

«Die Patrouille war eine ideale Gelegenheit, um uns im Dorf einzuleben.» Thomas Morf

sich wieder seinem Computer zu. Es regnet unaufhörlich, doch Ruedi, Moni und Töme sind warm angezogen. Sie bleiben immer wieder mal stehen: «Hey Moni!» «Was?» «Schau, die haben ein neues Chüngeli-Gehege!» «Ah ja, sieh an!» «Sieht gut aus, oder?» «Ja, sehr cool, ist schöner als unseres!» Wer so wie Morfs ein- bis zweimal im Monat auf Patrouille geht, weiss, wer gerade einen neuen Gartengrill angeschafft hat, wer ein neues Auto fährt oder die Weihnachtsdekoration noch nicht abgehängt hat. «Manchmal», erzählt Moni Morf, «schreiben uns Bewohner ein Briefchen, sie seien in den Ferien, und bitten uns, bei ihrem Haus vorbeizuschauen.» Im Sommer, so Moni Morf, schwatze man viel mit den Grafstalern, oft werde man auch auf ein kühles Bier in die Vorgärten eingeladen. Gross ist das Dorf nicht. Lediglich schnell gewachsen ist es in den letzten sechs Jahren. 1099 Einwohner zählte es 2006. Heute sind es rund 1422. «Es wurden viele neue Häuser gebaut, viele Neuzuzüger kennen wir gar nicht», sagt Töme Morf. «Als wir nach Grafstal kamen, war die Bürgerpatrouille eine ideale Gelegenheit, um rasch Leute kennenzulernen und uns im


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Weitere Umfrageergebnisse 18 43

40

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Monika Morf und Rudolf Kläusli beobachten aufmerksam die Nachbarschaft. Einen Einbrecher schnappen wollen sie aber nicht, das wäre ihnen zu gefährlich.

Dorf einzuleben.» Es wäre schön, sagt Töme Morf, wenn die Neuen sich auch beim Patrouillendienst engagieren würden.

Den Erfolg der Patrouillen kann man nicht an Zahlen festmachen Laut Werner Benz, Chef der Kommunikationsabteilung der Kantonspolizei Zürich, kann man den Erfolg der Patrouillen nicht an Zahlen festmachen. Dennoch könne eine Bürgerpatrouille das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung positiv beeinflussen. «Wichtig ist aber, dass die Mitglieder solcher Bürgerpat-

«Ich fühle mich in Grafstal sehr sicher.» Monika Morf

rouillen über keinerlei polizeiliche Befugnisse verfügen.» Ihre Aufgabe sei lediglich das Beobachten und Melden von verdächtigen Vorfällen. «Ich wohne sehr gerne in Grafstal und fühle mich sehr sicher hier», hält Moni Morf fest. Ihr Mann und Ruedi Kläusli pflichten ihr bei. Dass es in der Nachbarsgemeinde Kemptthal am Bahnhof ein Durchgangsheim für Asylbewerber hat, störe sie nicht, sagen die drei. Sie halten nichts von Vorurteilen. «Ich hatte noch nie ein Problem mit den Bewohnern», so Moni. Ruedi und Töme nicken einstimmig. Sie verstehe aber, wenn gewisse Leute Angst hätten, nachts zum Kemptthaler Bahnhof zu gehen. «Es ist halt immer eine Frage des Auftretens», weiss Moni Morf. Zusammen mit ihrem Mann war sie vor Jahren in einem Selbstverteidigungskurs. Seither wissen die beiden: Aufrechte Körperhaltung, sicherer Schritt, so signalisiert man Selbstbewusstsein. Seit 90 Minuten sind die drei nun unterwegs. Es ist Zeit für einen kleinen Zwischenhalt im Restaurant Frieden: zwei Stangen, ein Zwetschgen-Lutz. Bier und Schnaps gegen Einbrecher? Ruedi Kläusli lacht. «Wir sind völlig frei in der Gestaltung unserer Patrouillen, schliesslich machen wir das alles freiwillig.» Meistens aber würden sie darauf achten, dass sie mindestens zwei Stunden im Dorf unterwegs sind. Und so brechen die drei, nachdem die Gläser geleert sind, auch wieder auf, um die restlichen 30 Minuten Fussmarsch hinter sich zu bringen. Schliesslich wartet daheim die warme Stube, ein spannender Film oder ein gutes Buch. Und da sind sich alle drei einig: Es darf gerne ein Krimi sein!

Sollen die AHVBeiträge erhöht werden? ! Eine knappe Mehrheit von 43% befürwortet höhere AHVBeiträge.

32 Denken Sie, Ihre Rente ist sicher? ! 40% denken, ihre Rente sei sicher. Das sind 7% mehr als im Vorjahr.

9

17 54

29

Soll verdichtetes Bauen durch den Staat mit Subventionen gefördert werden? ! 54% der Umfrageteilnehmer sind gegen eine Subventionierung von verdichtetem Bauen.

Ja

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Nein

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45

Sollen jeder werdende Vater und jede werdende Mutter einen obligatorischen Kurs besuchen, in dem ihnen die wichtigsten Grundkenntnisse der Kindererziehung vermittelt werden? ! Bei dieser Frage halten sich Pro und Contra die Waage: 46% sind gegen einen Kurs, 45% dafür.

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Migros-Magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

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winterhilfe für Vögel

«Ein naturnaher Garten nützt mehr» Soll man bei Schnee und Frost wild lebende Vögel füttern, oder ist es besser, der Natur ihren Lauf zu lassen? Michael Schaad von der Vogelwarte Sempach erklärt, was sinnvoll ist und warum man mehr für die Vögel tut, wenn man den Rasen nicht allzu oft mäht. Michael Schaad, soll man in der Stadt im Winter Vogelfutter streuen?

Michael Schaad (36) ist Biologe und Medien­ sprecher der Vogelwarte Sempach.

Das kommt darauf an, was man beabsichtigt. Möchte man Vögel aus der Nähe beobachten, ist das eine gute Methode. Und wenn man es richtig macht, schadet man den Vögeln auch nicht. Glaubt man jedoch, man könne mit der Fütterung die rote Liste der gefährdeten Brutvogelarten verkürzen, irrt man sich. Die wirklich bedrohten Arten leben im Landwirtschaftsgebiet und an Gewässern. Da hilft Winterfütterung nichts. Es reicht also, auf Mutter Natur zu vertrauen?

Vögel, die in der Schweiz überwintern, sind gut an die klimatischen Bedingungen angepasst. Sie überleben also auch bei Eis und Schnee. Aber sie sind darauf angewiesen, genügend Nahrung zu finden. Das kann für Einzelne schwierig werden, wenn der Boden gefroren ist oder es an den Sträuchern keine Beeren mehr hat. Dann kann Fütterung eine Überlebenshilfe sein. Wichtig ist, dass es richtig gemacht wird. Und wie füttert man Vögel richtig?

bilder: bab.ch/vario imgages, Kai Pfaffenbach/reuTerS

Das Futter darf nicht nass werden, und die Vögel sollen nicht darauf koten können, sonst könnten sich Krankheiten auf

andere Vögel übertragen. Darum darf man das Futter nicht auf den Boden streuen. Ideal ist ein klassisches Vogelhäuschen mit Dach, in das man am Morgen eine kleine Portion Futter gibt.

ze von einem Rotmilan geholt wurde. Es sind zwar ziemlich neugierige Vögel, aber es ist nichts Schwerwiegendes zu erwarten, wenn Sie in Ihrem Garten häufig Greifvogelbesuch haben.

Gekauftes oder selbst gemachtes?

Unter Bauern ist es weit verbreitet, Greifvögel zu füttern. Gibt es da Einwände?

Gekauftes sollte nicht zu viel Getreide enthalten. Nur Tauben und Spatzen schaffen es, diese harten Samen zu verwerten. Gut und auch für Amseln und Rotkehlchen geeignet ist eine Mischung aus Sonnenblumenkernen, Hanfsamen und in einheimischem Öl getränkte Haferflocken sowie getrocknete Rosinen. Auch fixfertige Fettknödel in Netzen sind beliebt — ausser bei Amseln, die sind nicht so akrobatisch. Ihnen kann man einen in Schnitze geschnittenen Apfel in einer Schale hinstellen. In ländlicheren Gebieten bedienen sich Greifvögel gerne in Komposthaufen. Ist das gut?

Wegen der Verrottungswärme frieren Komposthaufen nur selten ein und sind mit Regenwürmern durchsetzt. Das ist gutes Futter. Aber die Katze sollte in Sicherheit gebracht werden?

Bisher ist kein Fall belegt, dass eine Kat-

Mann der woche

Ex­Papst oder Altpapst? Die Welt fiel aus allen Wolken, als Papst Bene­ dikt XVI. (85) letzte Woche seinen rücktritt bekannt gab. Die reaktionen waren überall gleich: erst ungläubiges Staunen, dann viel Lob für den mutigen Schritt des Pontifex, sein amt freiwillig niederzulegen, weil er sich den anforderungen körperlich und geistig nicht mehr gewachsen fühlt. am 28. Februar 2013 um 20 uhr abends tritt benedikt XVI. also ab. und ist dann – ja, was? Der begriff ex-Papst ist in keinem

Wörterbuch vorgesehen. Im Codex Iuris Canonici ist zwar ein amtsverzicht erwähnt und geregelt, nicht aber, welche rolle ein «altpapst» nach seiner abdankung spielt oder in welchem Verhältnis er zu seinem Nachfolger steht. Laut dem Vatikan will sich benedikt XVI. in ein Kloster zurückziehen, wohl unter seinem zivilen Namen Josef ratzinger. Sicher ist: er wird nicht am Konklave teilnehmen, in dem 117 Kardinäle bis Ostern einen neuen Heiligen Vater wählen.

Wichtig ist, nur Muskelfleisch auszubringen. Auf Fett und Innereien sollte man verzichten, es ist schwer verdaulich. Gefährlich ist es, in der Nähe von Strassen oder freihängenden Leitungen zu füttern. Da kommt es oft zu Unfällen, darum überlässt man das besser Profis. Mit einem naturnah gestalteten Garten kann man sowieso viel mehr für Vögel tun, als mit Winterfütterung. Inwiefern?

Büsche, möglichst mit Dornen, dienen als Versteck und zum Nisten. Wird der Rasen nicht so oft gemäht, bilden sich Grassamen, und Insekten werden angelockt. Das liefert Nahrung für die Brut. Pflanzt man zudem noch Büsche, die auch im Winter Beeren tragen — Pfaffenhütchen, Holunder oder Eberesche —, hat man das ganze Jahr quasi gratis Vogelfutter vor der Haustür. Interview: Ruth Brüderlin


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menschen

migros-magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

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PortrÄt | 23

Argwöhnisch beäugt Huhn Gakri den Landstreicher Illi, während es den Platz fegt. Fast vergisst man, dass Tobias und Lois Loosli die Puppen führen.

Familie Loosli lässt die Puppen tanzen Seit zwei Generationen begeistert die Zürcher Familie Loosli mit ihrem Puppentheater kleine und grosse Kinder. Und die Begeisterung für die Marionetten ist ungebrochen.

U

ngeduldig rutschen die Kinder der Unterstufe Bürglen TG auf ihren Stühlen herum und warten darauf, dass es losgeht. «Guten Morgen, Kinder», begrüssen Tobias (59) und Lois (55) Loosli ihre jungen Zuschauer und erzählen, welches Stück heute gespielt wird. «Was ist denn ein

Landstreicher, habt ihr eine Idee?» — «Einer, der auf den Landstrassen geht», tönt es aus dem Publikum. «Und wieso geht er auf den Landstrassen?» — «Weil er kein Zuhause hat», schreien die Kinder zurück. Die Looslis verstehen es, die Kinder miteinzubeziehen, und routiniert dirigieren sie

Das junge Publikum ist begeistert: Die Looslis verstehen es, die Kinder ins Stück miteinzubeziehen.


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Menschen

Migros-Magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

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www.migrosmagazin.ch

die Antworten zum Spielanfang. Musik ertönt, und pfeifend kommt Illi der Landstreicher auf die Bühne, die gerade von Huhn Gakri gefegt wird. Dahinter stehen, leicht erhöht, Tobias und Lois Loosli im Halbdunkel und führen die Puppen an Fäden. Mucksmäuschenstill sitzen die Kinder auf ihren Plätzen und verfolgen fasziniert das Geschehen auf der Bühne. «Die Puppen bewegen sich, sprechen, singen und tanzen fast wie Menschen, sind aber viel kleiner, kleiner noch als die Zuschauer. Schon das allein macht sie sympathisch», wissen die Looslis. Und Kindergärtnerin Doris Frei, die den Landstreicher Illi nach Bürglen geholt hat, ergänzt: «Auch die Handlung verläuft in einem Tempo, das dem kindlichen Aufnahmevermögen entspricht. Viele Fernsehprogramme sind viel zu schnell und überfordern die Kinder.» Das Licht der Welt erblicken die Puppen wie der Landstreicher Illi, das Huhn Gakri oder der Zwerg Muggestutz im Dorf Herschmettlen im Zürcher Ober-

land. Drei Generationen Looslis wohnen dort im alten Schulhaus unter einem Dach. In der Scheune, die als Werkstatt dient, stellt der gelernte Schreiner Tobias Loosli die Puppen und Bühnenbilder in Handarbeit her.

Das beste aus Der puppenstube Die Lieblingsfiguren von «Puppenvater» Tobias Loosli. Zum beispiel der Kleine Prinz, Hans Dampf im Schnäggeloch oder Zwerg Muggestutz. Der kann übrigens ein Tuch halten und sogar seine Schuhe ausziehen.

Fantasievolle Frisuren und wunderschöne Kleider Die Figuren haben nicht nur ganz eigene Charakterzüge, sie tragen auch unterschiedliche Frisuren, manche auch Bärte oder Brillen, und alle tragen wunderschöne Kleider. Eineinhalb Wochen brauchen die Looslis, um eine Puppe zu fertigen. «Der Körper ist aus Holz und besitzt anatomisch korrekte Gliedmassen, Arme, Beine, Hände und Füsse und manchmal sogar einen beweglichen Daumen», erklärt der Puppenmacher. Zuerst modelliert Lois Loosli den Kopf aus Ton, erst dann wird er von Tobias Loosli aus Holz geschnitzt. Der Tonkopf dient ihm als Modell. Die Kleider, für die früher Mutter Trudi Loosli verantwortlich war, fertigt heute Lois

Loosli. Immer wieder sucht sie nach ganz besonderen Stoffen, verarbeitet diese liebevoll und gibt den Puppen so ihr eigenes Aussehen. «Schon meine El-

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Menschen

Migros-Magazin | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

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porträt | 27

Pioniere der Kleinkunst Über 50 Jahre hat der Gründer von Looslis Puppentheater, Peter W. Loosli, gemeinsam mit seiner Frau Trudi das Puppenspiel geprägt, die Schweiz und Europa bespielt und mit Stücken wie «Pinocchio» oder «Rumpelstilzchen» unzählige Kinderherzen höher schlagen lassen. Für seine Interpretation des «Kleinen Prinzen» von Saint-Exupéry wurde Loosli sogar vom französischen Kulturministerium als «Chevalier» in den Orden der Künste und der Literatur aufgenommen. Looslis Inszenierung des «Kleinen Prinzen» erschütterte 1955 die Welt des Puppentheaters: Erstmals trat er als Erzähler sichtbar mit den Puppen auf, was bis dahin verpönt gewesen war. Die Neuheit schuf ein Figurentheater auch für Erwachsene, und Loosli verschaffte damit dem Kleinkunstgenre ein Ansehen weit über die klassischen Kindervorstellungen hinaus. 2011, als Peter W. Loosli und seine Frau Trudi mit dem Ehrenpreis für ihr Lebenswerk im Bereich Kleinkunst ausgezeichnet worden waren, nahmen Lois und Tobias Loosli gemeinsam mit Schauspieler Jeannot Hunziker den «Kleinen Prinzen» wieder ins Programm auf. Im Dezember 2012 starb Peter W. Loosli im Kreis seiner Familie. www.looslispuppentheater.ch

tern kreierten ihre Figuren und auch die Bühnenbilder mit viel Herzblut hier in der Werkstatt», erzählt Tobias Loosli. Mehr als 50 Jahre haben Peter W. Loosli und seine Frau Trudi das Puppenspiel geprägt. Dieses Erbe der Eltern wollen Tobias und Lois bewahren und weiterführen. So haben sie einerseits Stücke wie «Die Kinderbrücke» von den Eltern Loosli übernommen, auf der anderen Seite Stücke wie «Muggestutz dä Haslizwerg» neu inszeniert und dafür auch die Figuren hergestellt. War für Tobias Loosli denn immer klar, dass er einmal das Puppentheater übernehmen würde? Er verneint. Zirkus und Zaubern, das habe ihn fasziniert, aber nach seiner Lehre als Möbelschreiner wollte er vor allem auswandern. Nach einem ersten Amerikatrip gründete er mit seinem Kollegen Jaco Palaveri den Strassenzirkus «Paff und Staff». «Mit unserem Döschwo fuhren wir vor, bauten unseren Zirkus auf und spielten ein Stück, bei dem es vor allem ums Paffen ging», lacht Loosli. Erste Auftritte als Zauberer Buccini kamen dazu. Doch eigentlich wollte er weg aus der engen Schweiz. Erst zog es ihn nach Neuseeland, wo er als Zauberer und Jongleur arbeitete, dann nach Kalifornien. Ein selbstbestimmtes Leben wollte er

führen, Geld spielte dabei eine Nebenrolle. Wichtiger waren ihm der Respekt gegenüber anderen, Humor, Theater und Kunst. Auch die Amerikanerin Lois lebte einfach und selbstbestimmt. Nett habe sie ihn gefunden, den gemütlichen Schweizer, sagt sie heute und schmunzelt. Nach vier unbeschwerten Jahren im sonnigen Kalifornien zog es die beiden zurück in die Schweiz, wo auch ihre beiden Kinder Nina und Alexander zur Welt kamen. «Tobias und ich teilten uns die Kinderbetreuung, so habe ich auch noch auswärts arbeiten können», erzählt Lois.

Der spieler muss sich in die puppen hineinversetzen können Tobias spielte dann häufiger mit dem Vater und übernahm die Handpuppenspiele «De Hansdampf im Schnäggeloch» und «Rumpelstilzli». Mit «Muggestutz dä Haslizwerg» produzierten und spielten Lois und Tobias erstmals ein Stück gemeinsam, weitere, darunter auch «Illi de Landstriicher», folgten. Und wie schafft man es, dass eine Puppe täuschend echt auf einer Gitarre spielen kann? «Man muss den Puppen eine Seele geben, sich in sie hineinversetzen», sagen Lois und Tobias. Bei den Proben werde jeder Wechsel mehrmals

wiederholt, jede Minute sei durchchoreografiert, und geübt werde auch schon mal vor dem Spiegel. Wichtig sei, dass man die Puppen nicht zu stark bewege. So steht das Huhn Gakri im «Illi» manchmal bockstill auf der Bühne, und auch der Hase Hoppla fällt nicht dauernd über seine Füsse. In Bürglen klatschen die Kinder, als die Geschichte vom «Illi» doch noch gut ausgeht. Mit den Kleinsten wird Kindergärtnerin Doris Frei später die Geschichte nacherzählen. Und auch eine Freundschaftssuppe, die im Stück eine zentrale Rolle spielt, kochen. Tobias und Lois freuen sich über den Applaus. Für sie sind die Stücke aber mehr als reine Unterhaltung. «Wir spielen mit Lust und Spass, aber unsere Geschichten haben eigentlich immer eine Moral», erklärt Loosli. Und diese Moral heisse meist, offen und nett zueinander zu sein, einander nicht auszugrenzen und dass zusammen alles besser geht. So wie im «Illi», einem Stück, das von der Angst vor dem Fremden handelt und der Erfahrung, dass andere Kulturen unser Leben bereichern. Eine simple Moral mit grosser Aktualität, die Kinder fast noch besser verstehen als viele Erwachsene. Text: Martina Gradmann Bilder: Vera Hartmann

In der Werkstatt in Herschmettlen im Zürcher Oberland baut Tobias Loosli alle seine Figuren in sorgfältiger Handarbeit.


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interview

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Nr. 8, 18. Februar 2013 | migros-magazin |

«Land ist das Gold von morgen»

In Afrika wird immer mehr Ackerland aufgekauft. Länder wie China oder Saudi-Arabien wollen die Ernährung ihrer Bevölkerung sichern, und Spekulanten hoffen auf grosse Gewinne. Es sei schlimmer als während des Kolonialismus, findet der Brite Fred Pearce, der ein Buch über dieses Phänomen geschrieben hat.

Fred Pearce, Landgrabbing ist ein heisses Thema geworden. Ist das bloss ein Medienhype, oder steckt mehr dahinter?

Landgrabbing ist kein neues Phänomen. Wir sitzen hier in London, dem Zentrum der Landräuberei im 19. Jahrhundert. Und niemand hat je dieses Metier besser beherrscht als wir Briten. Das Empire ist untergegangen. In den letzten 50 Jahren waren die Börsen der Ort, wo viel Geld verdient wurde. Die Spekulanten stürzten sich auf Dinge wie Dotcom-Aktien oder komplexe Finanzinstrumente.

Das stimmt, doch in den letzten fünf Jahren hat es wieder einen Trendwechsel gegeben. Seit 2008 sind die Preise für Getreide massiv gestiegen. Das hat dazu geführt, dass Länder wie Saudi-Arabien oder China beschlossen haben, im grossen Stil Ackerland in den Entwicklungsländern aufzukaufen. Daher kam es zu einem allgemeinen Run auf Land, oder eben dem Landgrabbing.

Der ehemalige Partner des amerikanischen Investors George Soros, der Financier Jim Rogers, spricht bereits davon, dass bald die Bauern Ferraris kaufen und Banker Sozialhilfe beziehen werden. Hat er recht?

In Finanzkreisen wird tatsächlich in dieser Art und Weise über den neuen Rohstoffboom gewitzelt. Auch George Soros sagt Dinge wie «Land ist das Gold von morgen». Derzeit muss man auf dem Land nicht einmal etwas anbauen, um Geld zu verdienen. Es reicht, wenn man es kauft und auf die Wertsteigerung wartet. Deshalb wird heute in Land investiert wie nie zuvor.

Kann man also von einem neuen Kolonialismus sprechen?

Es ist in vielerlei Hinsicht sogar schlimmer geworden. Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Einheimischer irgendwo in Afrika, sagen wir in Äthiopien. Eines Tages kommt die Regierung und sagt Ihnen, dass Sie Ihr Dorf verlassen und in ein anderes umziehen müssten, weil sie soeben Ihr Land an einen multinationalen Konzern, an China oder einen Ölscheich verkauft hat. Wie würden Sie sich fühlen? Selbst im Kolonialismus, so schlimm er war, wäre das kaum möglich gewesen. Es gab ein Mindestmass an Berechenbarkeit seitens der Regierung, an der man sich orientieren konnte. Man könnte einwenden: Die Regierung ist gezwungen, so zu handeln, weil die traditionelle afrikanische Landwirtschaft viel zu wenig effizient ist. Trotz des Reichtums an fruchtbarem Land muss Afrika heute rund ein Viertel seiner Nahrungsmittel einführen.

Auf den ersten Blick ist das ein überzeugendes Argument.

Und auf den zweiten?

Ohne Zweifel braucht Afrika riesige Investitionen, in die Infrastruktur und auch in die Landwirtschaft. Doch wenn diese Investitionen spekulativer Natur sind, wenn die Investoren sofort wieder verschwinden, wenn die Rendite nicht mehr stimmt, dann richtet dies mehr Schaden als Nutzen an.

Trotzdem kommen positive Wirtschaftsnachrichten aus Afrika. Optimisten bezeichnen Afrika als den Kontinent der Zukunft.

gespür für heisse themen

Fred Pearce (62) ist ein britischer Wissenschaftsjournalist und buchautor. er hat mehrere auszeichnungen für seine arbeit gewonnen. Seine bücher wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. bis 1992 hat Pearce als redaktor für die Zeitschrift «New Scientist» gearbeitet. Danach hat er als freier Journalist die Welt bereist und für bekannte Zeitungen wie den «Guardian» und den «Daily Telegraph» oder die Zeitschrift «Foreign Policy» gearbeitet. Das neuste buch von Fred Pearce heisst «Land Grabbers» und ist soeben auch in deutscher Übersetzung im Verlag Kunstmann erschienen.

Das stimmt, wenn man nur das Wachstum des Bruttoinlandprodukts im Auge hat. Dieser Eindruck täuscht. Oft ist dafür ein Boom eines ganz speziellen Rohstoffs verantwortlich, Öl in Angola und Nigeria beispielsweise. Davon profitiert nur eine kleine Elite. Die Masse der Menschen hat kaum etwas davon. Selbst wenn die Agrarwirtschaft für das Wachstum verantwortlich ist — beispielsweise die Palmölplantagen in Liberia —, haben die Einheimischen wenig davon. Diese Plantagen werden mechanisch bewirtschaftet und brauchen wenig Arbeitskräfte. Was ist mit den Chinesen in Afrika? Über ihre Rolle wird sehr kontrovers diskutiert. Nützen sie den Eingeborenen oder schaden sie ihnen?

Schwer zu sagen. Wenn China ein Gegengeschäft macht und beispielweise


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MiGros-MaGazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

Menschen

Der britische Wissenschaftsjournalist Fred Pearce glaubt, dass nur eine kleine Elite in den Ländern von den Landkäufen profitiert.

«Derzeit muss man auf dem Land nicht einmal etwas anbauen, um Geld zu verdienen.»

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interview | 29


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MensChen

Migros-Magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

sagt, wir bauen euch diese Strasse oder diese Eisenbahnlinie, falls wir dafür Öl oder andere Rohstoffe bekommen, dann kann das die Entwicklung eines Landes tatsächlich fördern. Anderseits ist auch bekannt, dass die Chinesen bei den Menschenrechten gerne ein Auge zudrücken und fragwürdige Regimes unterstützen. Sicher ist, dass der Wettbewerb zwischen China und dem Westen in Afrika den Einheimischen tendenziell nützt.

es für Lebensmittel inzwischen weltweit die gleiche Rolle spielt wie China in der Industrie. Wird es also gelingen, bald zehn Milliarden Menschen auf diesem Planeten zu ernähren, ohne ihn zu zerstören?

Grundsätzlich schon. Heute wird in den Entwicklungs- und Schwellenländern die Hälfte der Lebensmittel vergeudet, weil sie nicht fachgerecht aufbewahrt werden. In den reichen Ländern wird fast die Hälfte weggeworfen. Es ist also nicht so, dass es zu wenig Nahrungsmittel gäbe. Wir Menschen sind einfach noch nicht sehr geschickt darin, mit ihnen sinnvoll umzugehen.

Es gibt selbst in Fachkreisen heute eine hitzige Diskussion darüber, ob Kleinbauern oder industrielle Landwirtschaft das Ernähungsproblem lösen können. Wer hat in dieser Diskussion die besseren Argumente?

Je mehr ich mich damit befasse, desto mehr neige ich zur Überzeugung, dass eine Landwirtschaft von in Genossenschaften zusammengeschlossenen Kleinbauern das beste Resultat bringt. Selbst die Weltbank sagt dies inzwischen, obwohl sie in der Praxis nach wie vor primär industrielle Landwirtschaftsprojekte unterstützt.

Stellen Sie sich erneut vor, Sie wären ein Einheimischer. Macht es für Sie einen Unterschied, ob Sie von der Regierung, einem Spekulanten oder einem ökologisch motivierten Milliardär von Ihrem Land vertrieben werden? Ohne diese Greengrabbers würden Wilderer noch mehr Elefanten und Nashörner töten, oder nicht?

Haben wir westlichen Umweltschützer das Recht, so zu argumentieren? Schliesslich leben die afrikanischen Einheimischen seit Menschengedenken mit diesen Tieren zusammen, ohne sie ausgerottet zu haben.

Wird es auch in Zukunft möglich sein, dass diese grossen und teilweise sehr gefährlichen Tiere auf einem enger werdenden Raum zusammen mit Menschen leben? In der Schweiz beispielsweise haben wir Bären und Wölfe ausgerottet und tun uns sehr schwer mit einer Wiederansiedlung.

Auf diesen Standpunkt stellen sich auch die Afrikaner. Doch es gibt einen grossen

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«Wir sind noch nicht geschickt genug, mit Lebensmitteln sinnvoll umzugehen.»

Aufgrund seines Reichtums an fruchtbaren Böden müsste Afrika eigentlich Lebensmittel exportieren. Braucht es nicht eine industrielle Landwirtschaft?

Es gibt auch Landgrabbers mit edlen Motiven: sehr reiche Menschen, die riesige Landparzellen kaufen, um sie in Parks umzuwandeln. Was ist von diesen sogenannten Greengrabbers zu halten?

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Trotzdem befürchten viele Menschen, dass es bald zu wenig Wasser und fruchtbares Land geben wird. Ist diese Angst berechtigt?

Unterschied. In der Schweiz gab es nie ein Tourismusgeschäft, in dem Bären und Wölfe eine wichtige Rolle gespielt hätten. Bei Löwen, Elefanten, Giraffen und Nashörnern in Afrika ist dies heute der Fall. Sie sind die Stütze des Tourismus geworden. Es gibt daher nicht nur ein idealistisches, sondern auch ein starkes wirtschaftliches Interesse, diese Tiere zu erhalten. Ich bin überzeugt, dass es möglich sein wird, Tierschutz und die wirtschaftliche Entwicklung unter einen Hut zu bringen. Woher nehmen Sie diesen Optimismus?

Schauen Sie die Entwicklung in Brasilien an. Dort sind es vor allem die in den Städten lebenden Brasilianer, die heute dafür sorgen, dass die Umwelt und die Artenvielfalt im Amazonasgebiet geschützt wird. Nicht nur im Westen, auch in den Schwellenländern leben die Grünen vor allem in den Städten. Sie setzen die Regierung immer mehr unter Druck, dass sie die Umwelt erhalte. Brasilien ist besonders wichtig in dieser Frage, weil

Kleinbauern, die sich in Genossenschaften organisieren, könnten das Ernährungsproblem in Afrika lösen, ist Fred Pearce überzeugt.

Nur bedingt. Nehmen Sie Wasser: Ohne Zweifel gibt es eine Verknappung. Aber es herrscht auch nach wie vor eine riesige Verschwendung. Der weitaus grösste Teil des Wassers wird in der Landwirtschaft gebraucht. Viele Bauern fluten ihre Felder, anstatt sie gezielt zu bewässern. Mit neuen Technologien gibt es noch viel Potenzial für Verbesserungen.

Im Westen können wir neuerdings beobachten, dass Gemüse in den Städten angepflanzt wird. Ist dieses «Urban Farming» ökologische Romantik oder sinnvoll?

Das ist sogar sehr sinnvoll und historisch gesehen auch nicht so neu. Urban Farming hat es schon in früheren Zeiten gegeben. Im 19. Jahrhundert wurde in Paris ein guter Teil des verzehrten Gemüses in der Stadt selbst angepflanzt. Kann das Ernährungsproblem der Menschen in Zukunft gelöst werden?

Ich bin grundsätzlich optimistisch. Es gelingt, die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen immer vernünftiger zu nutzen. Zudem geht die industrielle Revolution mit ihrem rasanten Bevölkerungswachstum zu Ende. Selbst in Bangladesch, einem armen und streng muslimischen Land, gehen die Geburtenraten stark zurück. Mit ein wenig Glück könnte das 21.Jahrhundert also ein Jahrhundert der Stabilität werden. Interview: Philipp Loepfe Bilder: Muir Vidler


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Zürich – Longyearbyen 16.45 Flug via Oslo mit Swiss/SAS, Transfer, Hotelübernachtung. Longyearbyen (Norwegen) Rundfahrt, Transfer zum Schiff, Einschiffung. Ny Alesund (Spitzbergen) 07.00 12.30 Nördlichste Siedlung der Welt Magdalenenfjord (Norwegen) 17.30 22.00 Bezaubernde Landschaften Bäreninsel (Norwegen) Früher Zentrum der Wal- und Walrossjagd, heute Heimat Honningsvag (Norwegen) Nordkap (Norwegen) Hammerfest (Norwegen) Tromsø (Norwegen) Auf See Molde (Norwegen) Bergen (Norwegen) Stavanger (Norwegen) Auf See Bremerhaven – Zürich

einer der grössten Seevogelkolonie des Nordatlantiks 18.00 22.00 Nördlichste Stadt der Welt 08.00 15.00 Passage Nordkap Meridiansäule (UNESCO-Weltkulturerbe) 07.00 15.00 ‹Paris des Nordens› Geniessen Sie den Tag an Bord. 08.00 14.00 ‹Stadt der Rosen und des Jazz› 07.00 18.00 Romantische Hafenstadt 07.00 19.00 Fjorde und Wasserfälle Tag zum Entspannen 06.00 16.15 Ausschiffung, Transfer nach Hamburg. Rückflug mit Swiss nach Zürich. Individuelle Heimreise.

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Migros-Magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

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KolUMne | 33

der haUsMann

Gelernt ist gelernt Bänz Friedli vernimmt sein eigenes Echo.

Ihr Name war Deborah,und am nächsten Tag tat mir alles weh. Nein, nicht, was Sie jetzt wieder denken! Snowboardunterricht hat die junge Frau mir erteilt. Am Abend gönne ich mir ein heisses Bad. Etwas, das ich daheim nie tue. Aber in den Sportferien ein liebgewonnenes Ritual, stets unter Anwendung eines Badezusatzes, der scheints den Muskelschmerz lindert. Ich also entspannt am Planschen … «Vati!», kommt Hans ins Badezimmer der Ferienwohnung gestürzt, «du musst mir antworten!» Ich: «Aber ich war doch … ähm … Hatte grad den Kopf unter Wasser.» — «Du musst antworten, wenn ich rufe!», insistiert mein Sohn, «ich mache mir sonst Sorgen.» Dreimal dürfen Sie raten, woher er das hat. Wenn er zu Hause badet, und ich rufe aus der Küche: «Hans? Alles in Ordnung?», kommt nie Antwort, denn er kann mich gar nicht hören um all die Ecken. Ausserdem wird ein Zwölfjähriger ja wohl nicht in der Wanne ertrinken. Und ohnehin beaufsichtigt man ihn entweder, oder man vertraut darauf, dass nichts passiert. Rufen ist albern. Trotzdem lasse ich vom ewigen «Alles in Ordnung?» nicht ab. Und das habe ich nun davon: Er imitiert meine Kontrollrufe, weist mich im selben Ton zurecht. Am nächsten Abend kocht Hans eine seiner Spezialitäten, «Spaghetti TomaMo»: Gehackte Zwiebeln in reichlich Olivenöl andünsten, Tomatenschnitze mitdünsten, mit Pfeffer, Oregano und

tue, die Musik ab. (Schade, Ben Harper und Charlie Musselwhite bluesten grad so schön … Aber die Regel «Keine Berieselung während des Essens» stammt ja von mir.) Merke: Meine Kinder werden ihre Kinder mit denselben Sprüchen nerven, mit denen schon meine Eltern mich genervt haben.

«Dreimal raten, woher Hans das hat …» Meersalz würzen. Die entstandene Sauce über die abgetropften Spaghetti leeren, in Stückchen geschnittenen Mozzarella und frisches Basilikum dazugeben, mischen, fertig! «Hans, wie war das gleich mit den Gänsen und Schafen?», rufe ich aus der Stube. Er erwidert: «Muesch nid dür d Wohnig päägge!» Er verstehe mich nicht, das Brutzeln und der Dampfabzug seien zu lärmig. «Wie oft muss ich dir noch sagen, dass du in die Küche kommen sollst, wenn du mich etwas fragen willst?» Hoppla, das ist Originalton Bänz Friedli. Man vernimmt sein Echo aus dem Mund der eigenen Kinder. Anna Luna zu mir: «Psst, du siehst doch, dass ich am Telefon bin!» Hans zu ihr: «Jetzt ist fertig am Handy rumgefingert. Wir essen!» Und dann stellt er, wie ich es daheim stets

Ehe ichs vergesse: Ich wurde gebeten, die Rechnung von Bauer Schmids Wiese aufzulösen. «Es laufen 152 Beine umher, und es gibt 61 Köpfe. Wie viele Gänse und wie viele Schafe hat es?» Wären alles Gänse, hätte es 122 Beine; es hat aber 30 Beine mehr, also 15 Schafe. Folglich sind es 46 Gänse. Es ist kein Geheimnis, dass ich für gründlichen Hauswirtschaftsunterricht neben all dem kniffligen Schulstoff bin. Nun sollen die Hauswirtschaftskurse an den Zürcher Gymnasien aber gestrichen und ins Untergymi abgeschoben werden. Dabei ist der «Husi»-Kurs für die 17-Jährigen beste Vorbereitung aufs Leben. Die Jugendlichen lernen, ihr Budget einzuteilen, werden aufgeklärt über die CO2-Bilanz von Mozzarella — und dass Tomaten im Februar nicht Saison haben … Das hab ich unseren Kindern noch nicht klargemacht. Dafür snowboarden sie super. Und auch ich kanns schon ganz ordeli, Deborah sei Dank! Die hat mir Kniffe beigebracht, auf die ich nie gekommen wäre. Manchmal muss Unterricht einfach sein.

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neUes aUs der Migros

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NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 | Migros-Magazin |

Bio für alle

Die Migros senkt die Preise bei 100 Bioartikeln um durchschnittlich zehn Prozent. Zudem will die Detailhändlerin ihren Kunden mehr Bioprodukte aus einheimischer Produktion anbieten.

L

etztes Jahr verzeichnete die Migros bei den Bioprodukten ein Umsatzwachstum von rund neun Prozent. Das zeigt: Immer mehr Schweizer legen Wert auf eine gesunde und nachhaltige Lebensweise. Nun senkt die Migros die Preise in ihrem Biosortiment — und macht dieses damit noch attraktiver für die Kundinnen und Kunden. Ab sofort werden 100 Bioprodukte aus dem gesamten Food- und Frischesortiment im Durchschnitt um zehn Prozent günstiger. Wie ist diese Preissenkung möglich? Die wachsende Beliebtheit von Bioprodukten erlaubt es der Migros, entsprechend grössere Mengen einzukaufen, was zu geringeren Beschaffungs- und Logistikkosten führt. In bewährter Migros-Tradition gibt die Detailhändlerin diese Einsparungen direkt an ihre Kunden weiter. «Unser Ziel ist es, Bio für jedermann erschwinglich zu machen. Nicht zuletzt sind die Preissenkungen auch eine Investition in den Biomarkt», sagt Renato Isella, Labelverantwortlicher bei der Migros. Zurzeit führt die Migros mehr als 1000 Bioprodukte. Das Sortiment wird weiter ausgebaut. So gelangten in den letzten Monaten Bio-Honig und Bio-

Haferflöckli in die Filialen. Gemeinsam Die Detailhändlerin unterstützt ist diesen Produkten, dass sie zu Projekte des Forschungs100 Prozent aus einheimischer Produk- instituts für biologischen (FiBL) im tion stammen, welche die Migros Landbau fördern will. So beispielsweise beim aargauischen Frick. Die Getreide. Konkret unterstützt die Zusammenarbeit wird Migros Schweizer Bauern, die ihre Äcker 2013 ausgebaut. auf Bio umstellen. In diesem Jahr sollen «All diese Massnahmen so 48 Produzenten ihren Hof auf bio- zielen darauf ab, die Biologischen Anbau anpassen. Dies ge- landwirtschaft zu stärken und schieht nach den strengen Vorgaben letztlich unseren Kunden mehr von Bio Suisse, der führenden Bio-Or- Schweizer Bioprodukte anbieganisation der Schweiz und Partnerin ten zu können», resümiert Renato der Migros. Die Partnerschaft ent- Isella. Texte: Christoph Petermann wickelt sich stetig weiter. So werden Bild: Lee Jakob im Frühling 2013 Bio-Suisse-Milch- Preisabschlag: Ausgewählte Beispiele bauern in rund 60 Migros-Filia- Artikel Preis alt Preis neu 5.40 4.85 len anzutreffen Rispentomaten, Bio, per kg 2.50 2.25 sein. Kunden bie- Gurken, Bio, St. 1.90 1.70 tet sich dort die Zitronen, Bio, Netz à 360 g 9.60 8.60 Möglichkeit, ver- Griechisches Olivenöl, Bio, 500 ml 2.10 1.90 schiedene Milch- Kuchenteig, Bio, 270 g 3.40 2.90 produkte zu de- Kartoffelgnocchi, Bio, 300 g 4.60 4.10 gustieren und den Mischsalat, Bio, 250 g 2.30 2.15 Biobauern Fragen Joghurt Mokka, Bio, 4 x 125 g 7.00 6.30 zu stellen. Auch im Schwarzwald Rohschinken, Bio, per 100 g 1.45 1.30 Bereich der For- Ice Tea Schweizer Alpenkräuter, Bio, 1 Liter 3.50 2.95 schung engagiert Haselnusskerne, Bio, 200 g 1.10 0.95 sich die Migros: Pfefferminz Tee, Bio, 20 Beutel, 28 g

Veränd. in % –10,2 –10,0 –10,5 –10,4 –9,5 –14,7 –10.9 –6.5 –10,0 –10,3 –15,7 –13,6

naChgeFragt

Mehr Bioproduzenten dank der Migros

Der steigende Umsatz des Bio-Sortiments motiviert viele Bauern, umzustellen.

Daniel Bärtschi ist Geschäftsführer von Bio Suisse.

Daniel Bärtschi, wie beurteilen Sie das Bio-Engagement der Migros?

Die Migros leistet einen wertvollen Beitrag, indem sie einerseits unseren Bioproduzenten mehr Absatzmöglichkeiten bietet, andererseits auch die Bindung der Konsu-

menten zu den Schweizer Biobauernfamilien im Allgemeinen stärkt. Die Migros arbeitet schon länger mit Bio Suisse zusammen. Welches sind die zentralen Punkte dieser Zusammenarbeit?

Die strengen Bio-Suisse-

Richtlinien bilden den Rahmen für ein verlässliches Angebot an Schweizer Biorohstoffen im Migros-Sortiment. Damit garantiert die Migros ihren Kundinnen und Kunden Schweizer Bioqualität erster Güteklasse und stärkt gleichzeitig die Posi-

tion von Schweizer Bio in der Schweiz. Sehr begrüssenswert wäre, wenn künftig auch Importbioprodukte unserem Bio-Suisse-Standard näher kommen. Der Umsatz beim Migros-BioSortiment hat 2012 um rund neun


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AKTUELL

Migros-Magazin | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

neUes aUs der Migros | 35

«Wir schaffen Preisvorteile für unsere Kunden» Waren aus dem Inland hätten ihren Preis, sagt Marketingchef Oskar Sager. Preissenkungen wird es aber auch künftig geben.

Mehr Produkte zu günstigeren Preisen: Der Bio-Einkaufskorb füllt sich.

Bilder: Nik Hunger, Lee Jakob

Prozent zugenommen. Wie beurteilen Sie diese Entwicklung?

Der Erfolg trägt ganz allgemein dazu bei, die Position von Bio im Schweizer Lebensmittelmarkt zu stärken. Zudem wirkt die positive Entwicklung motivierend auf weitere Bauern, ebenfalls auf Bio umzustellen. Weshalb soll ich als Kunde Bioprodukte kaufen?

Bio heisst ganzheitliches Wirtschaften im Einklang mit

der Natur. Biobauern verzichten auf Gentechnologie, chemisch-synthetische Spritzmittel und Kunstdünger und setzen dafür natürliche Mittel ein. Sie schützen dadurch Boden, Wasser, Luft und Klima und tragen zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Zudem führen Tiere auf den Bio-Suisse-Bauernhöfen ein artgerechtes Leben. Strikte Kontrollen sorgen dafür, dass unser anerkannt hoher Standard eingehalten wird.

B

ranchenexperten und Ökonomen rechnen für das laufende Jahr nur mit geringen Preissenkungen, teils sogar mit Preiserhöhungen im Detailhandel. Die Prognose kommt nicht überraschend, sorgt aber hier und dort für rote Köpfe. Oskar Sager, eben haben wir in den Zeitungen gelesen, die Preise im Detailhandel würden zulegen. Nun senkt die Migros ihre Preise im Biosortiment. Wie ist das zu verstehen?

Unsere Preisgestaltung basiert nicht auf Prognosen oder Schlagzeilen, sondern richtet sich nach den realen Begebenheiten im Markt. Wenn mehr Menschen Bioprodukte kaufen, können wir das Sortiment entsprechend vergrössern und die Preise senken. Das steht im Ein-

Oskar Sager ist Mitglied der Generaldirektion des MGB und leitet das Departement Marketing.


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neUes aUs der Migros

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Nr. 8, 18. Februar 2013 | Migros-Magazin |

«Wir haben 2013 schon 15 Millionen Franken in günstigere Preise investiert.» die Preise hierzulande auf das Niveau unserer europäischen Nachbarländer senken, müssten wir zuerst bei den Löhnen und Mieten sparen, und das wäre wohl der Anfang vom Ende unseres Wohlstands. Solche Lösungen will niemand, sie schaden der Volkswirtschaft und damit jedem Einzelnen.

Für Oskar Sager zählen die realen Entwicklungen am Markt mehr als Prognosen oder Schlagzeilen.

klang mit unserem Bekenntnis, Bioprodukte für immer mehr Menschen in der Schweiz erschwinglich zu machen. Wer bezahlt diese Preissenkungen?

Solche Preissenkungen erfolgen zum grössten Teil auf unsere Kosten und werden vor allem dort vorgenommen, wo grössere Preisunterschiede zwischen konventionellen und biologisch hergestellten Produkten bestehen. Trotzdem: Für den Schweizer Detailhandel rechnet sogar eine Studie der Credit Suisse mit einer Kehrtwende in der Preisentwicklung. Wird jetzt einfach alles teurer?

Nein, die vergünstigten Preise in unserem Biosortiment beweisen das Gegenteil. Der Preisdruck im schweizerischen Detailhandel wird hoch bleiben. Wer allerdings heutzutage Prognosen zur Preisentwicklung wagt — und sei es nur für ein einziges Jahr —, wirft einen Blick in die berühmte Kristallkugel. In den letzten Jahren haben die Preisturbulenzen massiv zugenommen, Ausschläge nach oben wie nach unten sind stärker geworden. Bei vielen Rohstoffen etwa sind langfristige Preisentwicklungen einfacher vorhersagbar als kurzfristige. Wie sieht die aktuelle Preisentwicklung bei der Migros aus?

Im vergangenen Jahr haben wir unsere Preise um insgesamt 1,4 Prozent oder

210 Millionen Franken senken können. In den ersten beiden Monaten dieses Jahres konnten wir bisher Preise im Wert von rund 25 Millionen Franken senken, mussten aber gleichzeitig Preiserhöhungen für zehn Millionen Franken vornehmen. Wir haben also jetzt schon 15 Millionen Franken in günstigere Preise investiert. Wie entwickeln sich die Preise bei den Frischprodukten?

Bei sehr vielen Frischprodukten hatten wir über die letzten drei Jahre hinweg andauernde Preissenkungen. Es ist normal, dass es punktuelle Gegenbewegungen gibt. So haben wir jüngst die Preise für Optigal-Geflügel wegen steigender Futtermittelpreise aufschlagen müssen. Im grenznahen Ausland sind diese Produkte günstiger.

Der Vergleich hält nicht stand. Die Migros bezieht einen grossen Teil ihrer Produkte von einheimischen Produzenten, die hohe Qualitätsansprüche erfüllen und nachhaltig produzieren. Das hat seinen Preis, den wir im inländischen Vergleich aber nicht scheuen müssen. Meinen Sie nicht, dass der Einkaufstourismus Auftrieb erhält durch Preissteigerungen?

Wenn wir nicht mehr preiswerte, sondern vor allem billige Waren haben wollen, mag das stimmen. Würden wir

Was sagen Sie einem Kunden, der dauerhaft sinkende Preise erwartet?

Ich zeige ihm auf, dass er für den Einkauf, den er vor drei Jahren bei der Migros für 100 Franken getätigt hat, heute nur noch 90 Franken bezahlt. Auch eine aktuelle Studie von BAK Basel zeigt, dass die Preise in den Läden und Supermärkten im vergangenen Jahr um 2,5 Prozent und damit unter das Niveau von 1992 gefallen sind. Teuer wird das Leben ausserhalb des Supermarkts: Die stetig und rasant steigenden Ausgaben für Gesundheit, Verkehr oder Wohnen belasten das Haushaltsbudget ungleich stärker als noch vor drei Jahren. Nachdem die Migros ihren Erlös im vergangenen Jahr gesteigert hat, erwarten viele Konsumenten weitere Preissenkungen. Ist diese Erwartung gerechtfertigt?

Ja, das ist sie. Wir setzen uns täglich für eine optimale Beschaffung ein und schaffen damit Preisvorteile für unsere Kunden. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung für unsere heimische Volkswirtschaft, für die Produzenten und Bauern in der Schweiz, für die «Swissness». Würden wir die Produktion ins Ausland verlagern oder die ausländische Beschaffung forcieren, könnten wir leicht weitere Preissenkungen realisieren. So etwas stand und steht aber nicht zur Debatte. Sehen Sie noch Spielraum für weitere Preissenkungen?

Dieser Spielraum wird für uns alle enger, in vielen Bereichen sind wir von den internationalen Märkten abhängig. Gleichzeitig sind wir laufend gefordert, unsere Produktivität noch weiter zu verbessern. Die dadurch erzielten Einsparungen können wir für günstigere Preise nutzen. Interview: Daniel Sidler Bilder: Nik Hunger


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aktuell

Migros-Magazin | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

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neues aus der Migros | 39

Swiss Music Awards live

Am 1. März ist es wieder so weit: Die Schweizer Musikindustrie vergibt die Swiss Music Awards. Mit ein wenig Glück laufen Sie mit den Promis über den roten Teppich.

B

ereits zum sechsten Mal feiert die Musikbranche ihre Künstler. Eine Fachjury nominierte unter den nationalen und internationalen Stars mit den besten Verkaufszahlen die Kandidaten. Das Publikum kann bis am 24. Februar 2013 um Mitternacht online für seine Lieblingsmusiker stimmen (siehe Box unten). Einer bekam Anfang Februar am Pre-Event in Lausanne bereits einen Pokal in Form eines Betonwürfels überreicht: Bastian Baker (21). Er gewann in der Kategorie «Best Act Romandie». Ein weiterer Award geht an den Anfang Jahr verstorbenen Claude Nobs. Der Gründer des Montreux Jazz Festivals wird mit einem «Tribute Award» geehrt.

setzt rapper stress seine siegesserie fort? An nationaler Prominenz wird es nicht mangeln. Denn egal, ob nominiert oder nicht: Wer kommen kann, der kommt. Gespannt sein darf man auf die Outfits. Zwar wird ausdrücklich Galakleidung verlangt, doch der Dresscode wird ab und zu recht frei interpretiert. So tauchte zum Beispiel Rap-

per Gimma mit Flipflops auf dem roten Teppich auf. Auch 2013 dabei sein wird Seriensieger Stress. Der Rapper aus der Romandie hat bisher die meisten Auszeichnungen bekommen, insgesamt sechs, und ist dieses Jahr wieder nominiert. Beim Jahrgang 2013 fällt— anders als in früheren Jahren — eine gewisse Männerlastigkeit auf. Hoffnung machen dürfen sich unter anderem die Herren von Pegasus und Züri West sowie der falsche Türke Müslüm.

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amy Macdonald holte den Preis persönlich ab Jedes Jahr nominiert sind auch internationale Stars — diesmal Gotye und Lana Del Rey. Amy Macdonald gab sich 2011 die Ehre und holte ihren Betonklotz für das «Best Album Pop/Rock International» persönlich ab. Dieses Jahr stehen die britischen Elektropopmelancholiker Hurts als Liveact auf der Bühne des Schiffbaus in Zürich. Den Anlass moderiert erneut ein bewährtes Duo: Melanie Winiger und der witzige SRF-3-Moderator Mario Torriani.

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Bild: Keystone

Wer ist der beste Livemusiker? Die Migros ist neu Presenting Partner der Swiss Music Awards, der wichtigsten Schweizer Musikpreisverleihung. Am 1. März wird im Rahmen der Award-Show erstmals in der Kategorie «M-Budget Best Live Act National» ein Preis an diejenigen Musiker verliehen, die mit zahlreichen Liveauftritten am meisten überzeugt haben. Nominiert sind Stress, Patent Ochsner und Sophie Hunger. Ab sofort können alle Musikfans online auf einer speziellen Website von M-Budget abstimmen, welcher dieser Interpreten den grünen M-Budget-Betonwürfel gewinnt. Auch über alle anderen Kategorien der Swiss Music Awards lässt sich auf dieser Site abstimmen. www.m-budget-live.ch

Bastian Baker freut sich über seinen Siegerwürfel: Der Lausanner wurde Anfang Februar als «Best Act Romandie» ausgezeichnet.


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SCHAUFENSTER

Migros-Magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

grosis CaKe | 41

Cakes mit Tradition

Die vier Kuchenklassiker aus der Jowa-Backstube sind so gut, als ob sie Grosi gebacken hätte.

Herzstück: Das Schoggistängeli von Chocolat Frey im Branchli-Cake wird von Hand eingelegt.

W

ie wäre es mit einer Einladung zu einem gemütlichen Kaffeeklatsch mit den besten Freundinnen? Dazu gehören ein schön gedeckter Tisch und ein feiner Kuchen. Gastgeberinnen, die fürs Selberbacken keine Zeit haben, kommen mit den Cakes der Linie Grosis immer bestens an. Die vier Cakes sind nach bewährten Rezepten hergestellt, schliesslich werden sie genau so zubereitet, wie sie die Grossmutter noch gebacken hat — einfach, gut und traditionell. Der Schoggi-

Cake mit Haselnüssen, flüssiger Schokolade und Schokosplittern ist so, wie ein guter Schokoladencake sein muss: intensiv im Aroma und alles andere als trocken. Auch der Branchli-Cake mit dem Schoggistängeli von Frey in der Mitte erinnert an verschleckte Kindertage. Unschlagbar sind auch die beiden Klassiker: der Plum-Cake mit kandierten Früchten und der Zitronen-Cake, der mit Zitronensaft hergestellt wird. Text: Dora Horvath Bild: Claudia Linsi

! Grosis Branchli-Cake, 420 g, Fr. 4.90 ! Grosis Plum-Cake, 440 g, Fr. 5.– ! Grosis Schoggi-Cake, 420 g, Fr. 4.90 ! Grosis Zitronen-Cake, 350 g, Fr. 3.60


AKTION

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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

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pH-BALANCE | 43

Wertvolle Hautpflege

Die kalte Jahreszeit kann für Menschen mit trockener Haut zum Leidensweg werden. Da hilft die reichhaltige Pflegelinie von pH Balance mit dem roten Deckel, die sich für besonders trockene Haut eignet.

Bild: Getty Images

Die Produkte von pH Balance sind hypoallergen und vom Inselspital Bern klinisch getestet.

E pH Balance Duschöl, 200 ml, Fr. 4.80 pH Balance Duschcreme, 250 ml, Fr. 4.60*

pH Balance Hautpflegeöl, 200 ml, Fr. 6.80 pH Balance Handcreme mit Urea, 100 ml, Fr. 5.80* * Nur in grösseren Filialen.

s kratzt und schuppt. Wer an trockener Haut leidet, freut sich nicht besonders auf den Winter mit seiner erbarmungslosen Heizungsluft: Die Haut fühlt sich wie Schmirgelpapier an. Da hilft nur eins: Cremen und Einfetten. Und zwar am besten mit der Hautpflegelinie von pH Balance, die sich bereits seit 30 Jahren um die Bedürfnisse besonders sensibler und trockener Haut kümmert. Die Linie mit dem

roten Deckel enthält zum Teil den Harnstoff Urea, der Feuchtigkeit zu binden vermag und so die Haut zuverlässig vor dem Austrocknen schützt. Urea war übrigens der erste organische Stoff, der synthetisch gewonnen werden konnte. Die Linie umfasst fünf Hautpflegeprodukte, wie etwa ein Duschund Hautöl mit besonders reichhaltigen Rezepturen und wertvollen Ölen. Text: Nicole Ochsenbein


SCHAUFENSTER 44 |

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FOOD

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NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

GUT & GÜNSTIG

Blätterteigschnecken

für circa Fr. 10.20

Apéro für 4 Personen ■ Ofen auf 200 °C vorheizen. 200 g Frischkäse in einer Schüssel mit 1,5 EL Milch und 1 EL Meerrettichcreme zu einer Creme verrühren. Circa Fr. 3.30 ■ Einen ausgewallten Blätterteig (270 g) entrollen. Frischkäsecreme draufgeben und gut verstreichen, dabei ringsherum einen Rand von 2 cm lassen. Circa Fr. 1.50 ■ 150 g geräucherte Lachsforelle in Streifen schneiden, auf dem Teig verteilen, pfeffern. Blätterteig satt aufrollen, in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Circa Fr. 5.40 ■ Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und circa 12 Minuten backen, bis die Schnecken leicht gebräunt sind. Warm servieren.

Blätterteig, geräucherte Lachsforelle und Frischkäse – perfekt für den Apéro.

Feine Tafeln Etwas Besonderes für Schokoladenliebhaber sind die neuen, mit speziellen Zutaten bestreuten Tafeln von Sélection. Da harmoniert leicht herbe Schokolade mit Fleur de Sel und Pistazien oder Milchschokolade mit Mandel-Honig-Krokant. Sélection Florentin, 100 g, Fr. 4.50 Sélection Noir Pistaches Salées, 80 g, Fr. 4.10

Neue Aromen In Italien werden Amaretti gerne zum Kaffee gereicht, und auch bei uns sind die einfachen, aber raffinierten Makronen sehr beliebt. Neu gibt es von Sélection Amaretti CioccolataArancia, die fein nach Kakao und Orangen schmecken. Sélection Amaretti Cioccolata-Arancia, 200 g, Fr. 7.70

Super Mischung

Edle Oliven Ob für Salatsaucen oder zum Kochen: Olivenöl von Monini ist sehr beliebt. Die schönsten Tafeloliven haben Herr Monini und sein Team bei der 2012er-Ernte aber zurückbehalten. Die gibts jetzt im Glas. Monini, Nocellara del Belice (D.O.P.), 160 g, Fr. 3.90

Cranberrys und Rhabarber mag man vor allem wegen ihrer säuerlichherben Aromen. Dazu sind sie reich an Antioxidantien, Mineralien und Vitaminen. Echte Superfruits eben. Nun kann man beide Früchte entspannt als Tee schlürfen – für einen rundum gesunden Genuss. Tetley Superfruits Cranberry & Rhubarb, 20 Beutel, 35 g, Fr. 3.50 In grösseren Filialen erhältlich.


MEGAFRISCH UND

ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.2

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50% 1.750 statt 3.5

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Alle Party Nüsse 20% günst iger z.B. Nussmischung, gesalzen, 200 g

Alle Actilife Nahrungsergänzungsmittel und Säfte 20% günst iger z.B. Magnesium Citron Brausetabletten, 20 Stück

Alle Bifidus Drinks z.B. Erdbeer, 6 x 65 ml

20% 1.75

statt 2.20

Cremeschnit ten im 2er-Pack 20% günst iger z.B. 2 Stück, 157 g

1.400 statt 1.8

Le Gruyère rezent 20% günst iger per 100 g

8.40.50 statt 10

Alle Frey Schokoladen-Eili im 500 -g-Beutel z.B. Pralinor- und Giandor-Eili, assortiert, 500 g

5.–

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Bärentat zen 760 g, Nuss-Stengeli 1 kg und Butter-Sablés 560 g 20% günst iger z.B. Bärentatzen, 760 g

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9.80 statt 14.–

Frey Tafelschokoladen 100 g im 10er-Pack z.B. Milch-Nuss, 10 x 100 g

3.200 statt 3.8

Alle Café Royal Kapseln –.6 0 günst iger z.B. Royal Espresso, 10 Kapseln


D SUPERGÜNSTIG.

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Atlantische KabeljauRückenfilets, MSC, im Duo-Pack tiefgekühlt, 2 x 400 g

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Alle Bon Chef Beutel- und Instant-Suppen beim Kauf ab 2 Produk ten, jedes –.4 0 günst iger z.B. Fleischkügeli mit Fideli, 74 g

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2.850 statt 3.6

Gesamtes Farmer’s Best TiefkühlSortiment 20% günst iger z.B. Bohnen fein, 750 g

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Alle M- Classic Teigwaren beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.4 0 günst iger z.B. Hörnli gross, 500 g

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40% 7.20.– statt 12

M- Classic Apfelsaf t im 10er-Pack 10 x 1 Liter

50%

1.50 statt 1.90

Gesamtes Condy EssiggemüseSortiment 20% günst iger z.B. Gewürzgurken, 270 g

7.300 statt 9.3

Manella Fruit Edition im 3er-Pack 2.– günst iger z.B. Watermelon, 3 x 500 ml

29.50 statt 59.–

Cucina & Tavola Bratpfannen und Bratpfannendeckel mit Dampfventil z.B. Titan Induktion Bratpfanne flach, Ø 28 cm Gültig bis 4.3.


DAS GROSSE SPARVERGNÜGEN. ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.2. BIS 25.2.2013, SOLANGE VORRAT

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Gesamtes pH-Balance Sortiment (ohne Mehrfachpackungen) 15% günst iger z.B. Duschgel, 250 ml

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Herren Socken im 4er-Pack

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Herren Socken kochfest im 3er-Pack

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Alle Damen Feinstrumpfwaren (ohne Best Price und DIM), z.B. Strumpfhose Compact 40 den

19.80 Fabiano Kuscheldecke 100% Polyester, 150 x 200 cm, diverse Farben Gültig bis 4.3.


SPARZETTEL ANGEBOTE GELTEN NUR VOM 19.2. BIS 25.2.2013, SOLANGE VORRAT

FRÜCHTE & GEMÜSE M-Classic Eisbergsalat, 350 g 2.70 statt 3.40 20% Kopfsalat grün, Italien, pro Stück 1.20 statt 1.50 20% Cherrytomaten am Zweig, Italien/Spanien, Schale à 500 g 1.90 statt 3.20 40% Broccoli, Italien/Spanien, per kg 2.50

Alle Bifidus Drinks, z.B. Erdbeer, 6 x 65 ml 1.75 statt 3.50 50% Sanissa au beurre im Duo-Pack, 2 x 500 g 5.50 statt 6.90 20% Alle Coupe Chantilly inkl. Léger im 4er-Pack –.45 günstiger, z.B. Chocolat, 4 x 125 g 1.55 statt 2.–

Bananen Chiquita, Costa Rica/ Panama, per kg 2.10 statt 2.80 25%

Le Gruyère rezent, per 100 g 1.40 statt 1.80 20%

Bananen, Bio, Max Havelaar, Peru/ Ecuador, per kg 2.40 statt 3.20 25%

Hello Kitty Käse, Portionen, 6 x 15 g 2.80 NEU **

Lauch Extra, Türkei, abgepackt, per kg 5.60 Blondorangen, Spanien, per kg 1.80 statt 2.40 25% Blondorangen, Spanien, Netz à 2 kg 3.15 statt 4.20 25% Erdbeeren, Spanien/Italien, Schale à 250 g 2.20

FISCH, FLEISCH & GEFLÜGEL Saucisson Tradition, TerraSuisse, per 100 g 1.15 statt 1.70 30% Waadtländer Saucisson, Schweiz, per 100 g 1.35 statt 1.70 20% Ofenschinken, Schweiz, per 100 g 3.05 statt 3.85 20% Don Pollo Trutenbrust, hauchdünn geschnitten, Brasilien/Frankreich, 2 x 144 g 4.90 statt 7.– 30% Optigal Convenience Produkte gegart, z.B. Poulet-Nuggets, 20x 230 g 5.30 NEU ** Optigal Poulet ganz, 2 Stück, Schweiz, per kg 6.60 statt 9.50 30% M-Classic Schweizer Pouletschenkel im 2-kg-Beutel, tiefgekühlt 7.65 statt 15.30 50% Wildlachs Sockeye, MSC, im DuoPack, Wildfang aus Alaska, 2 x 100 g 9.20 statt 13.20 30% Atlantische Kabeljau-Rückenfilets, MSC, im Duo-Pack, tiefgekühlt, 2 x 400 g 14.55 statt 20.80 30%

Für Ihren Einkauf hier ausschneiden.

BROT UND MILCHPRODUKTE

Äpfel Jazz Extra, süss-säuerlich, Schweiz, per kg 3.65

Orangen Tarocco, Bio, Italien, Netz à 1 kg 2.80

M-Classic Pangasius Knusperli Hergestellt in der Schweiz mit Pangasius aus Vietnam/Zucht, 900 g 13.80 statt 19.80 30%

Schulter-Rollschinkli geräuchert, Schweiz, per kg 11.– statt 19.– 40% Bündnerfleisch La coupe im Duo-Pack, geschnitten, Schweiz, per 100 g 2.75 statt 4.60 40% Schweinskoteletts, TerraSuisse, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.60 statt 2.30 30%

20x

Frischfondue Moitié-Moitié im DuoPack, 2 x 400 g 12.60 statt 15.80 20% Alle Joghurt im Glas im Trio-Pack, «Aus der Region.», z.B. Himbeer/ Vanille, 3 x 180 g 2.20 statt 3.– * Käse in Bedienung: Jura Rebell, «Aus der Region.», per 100 g 2.30 statt 2.85 Käse in Bedienung: Lenker Bergtummeli, «Aus der Region.», per 100 g 2.20 statt 2.75 Luzerner Rahmkäse, per 100 g 1.50 statt 1.85 Flösserkäse, «Aus der Region.», per 100 g 2.– statt 2.45 *

BLUMEN & PFLANZEN Tulpen, Bund à 30 Stück 11.80 statt 19.80 40% Primula, im 9-cm-Topf, pro Pflanze –.95 statt 1.90 50% Sprayrosen, Max Havelaar, Bund à 10 Stück 10.80 statt 12.80 Phalaenopsis, 2 Rispen, pro Pflanze 14.70 statt 24.50 40%

WEITERE LEBENSMITTEL Frey Tafelschokoladen 100 g im 10er-Pack, z.B. Milch-Nuss, 10 x 100 g 9.80 statt 14.– 30% Alle Frey Bunny Family Osterartikel und Babuschka-Ei, z.B. farbiger Pet-Hase, 170 g 6.50 20x 20x PUNKTE Alle Frey Schokoladen-Eili im 500-gBeutel, z.B. Pralinor- und Giandor-Eili, assortiert, 500 g 8.40 statt 10.50 20% Bärentatzen 760 g, Nuss-Stengeli 1 kg und Butter-Sablés 560 g, z.B. Bärentatzen 760 g 5.– statt 6.40 20%

Alle Konfitüren und Gelées in Gläsern und Beuteln 185–500 g, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.50 günstiger, z.B. Aprikosen-Konfitüre Extra, 500 g 2.20 statt 2.70 Alle Actilife Frühstücksprodukte, z.B. Crunchy Mix Plus Müesli, 600 g 4.50 statt 5.65 20% Farmer Soft Getreideriegel Nuss & Choco «Limited Edition», 20x 150 g 4.50 NEU ** M-Classic Lasagne Verdi mit Fleischfüllung, tiefgekühlt, 600 g 5.50 NEU **

20x

Gesamtes Farmer’s Best TiefkühlSortiment, z.B. Bohnen fein, 750 g 2.85 statt 3.60 20% Alle Jarimba Süssgetränke in Packungen à 6 x 1,5 Liter, z.B. Himbo 4.95 statt 9.90 50% Aloe Vera Traube oder Pfirsich, z.B. Aloe Vera Traube, 20x 300 ml 1.80 NEU ** M-Classic Apfelsaft im 10er-Pack, 10 x 1 Liter 7.20 statt 12.– 40% Alle Actilife Nahrungsergänzungsmittel und Säfte, z.B. MagnesiumCitro-Brausetabletten, 20 Stück 4.55 statt 5.70 20% Alle M-Classic Teigwaren, beim Kauf ab 2 Packungen, jede –.40 günstiger, z.B. Hörnli gross, 500 g 1.10 statt 1.50 Alle Premium und Tradition Teigwaren, z.B. Premium Tagliatelle, 500 g 3.10 statt 3.90 20% Gesamtes Condy EssiggemüseSortiment, z.B. Gewürzgurken, 270 g 1.50 statt 1.90 20% Alle Bon Chef Beutel- und InstantSuppen, beim Kauf ab 2 Produkten, jedes –.40 günstiger, z.B. Fleischkügeli mit Fideli, 74 g 1.– statt 1.40 Alle Hollandaise-Flüssigsaucen, ungekühlt, z.B. Bon Chef Hollandaise, 250 ml 2.30 statt 2.90 20% Alle Party Nüsse, z.B. Nussmischung, gesalzen, 200 g 1.75 statt 2.20 20% M-Classic Frischback-Semmeli oder -Weggli, gekühlt, z.B. Semmeli, 800 g 3.60 statt 4.80 25% Alle Grosi’s Cakes, z.B. Schoggicake, 420 g 3.90 statt 4.90 20% Dessertpreussen, 500 g 3.20 statt 4.80 33% Cremeschnitten im 2er-Pack, z.B. 2 Stück, 157 g 1.75 statt 2.20 20% Alle Frifrench Salatsaucen 50 cl und 1 Liter, z.B. französische Salatsauce, 50 cl 4.05 statt 5.10 20%

Hackbraten, Schweizer Fleisch, per 100 g 1.25 statt 1.80 30%

Alle Café Royal Kapseln –.60 günstiger, z.B. Royal Espresso, 10 Kapseln 3.20 statt 3.80

Optigal Poulet-Hackfleisch, Schweiz, 500 g 8.20 statt 9.50

Alle Nescafé Produkte, z.B. Gold de Luxe Smart, 150 g 7.10 statt 8.90 20%

M-Classic Tortelloni ricotta e spinaci im Duo-Pack, 2 x 500 g 7.70 statt 11.60 33%

Diverse Frischfische, MSC, z.B. Kabeljaurückenfilet, MSC, per 100 g 3.20 statt 4.10 20%

Alle Klostergarten Tees, z.B. Albertus Beruhigungstee, 20 Beutel 1.90 statt 2.40 20%

Cornatur im Duo-Pack, z.B. Gemüsefrikadellen, 2 x 240 g 7.80 statt 9.80 20%

Knöpfli im Duo-Pack, 2 x 500 g 5.40 statt 6.40 15%

Schweizer Eier, Bodenhaltung, 15 Stück à 53 g+ 4.90 statt 5.90 Linzertorte, 400 g 2.50 statt 3.20

NEAR-/NON-FOOD I am face, body und young in Mehrfachpackungen, z.B. I am face Reinigungsmilch im Duo-Pack, 2 x 200 ml 5.85 statt 7.80 25% Nivea Hair Styling-Produkte im Duo-Pack, z.B. Ultra Strong Haarlack, 2 x 250 ml 8.80 statt 9.80 Candida Mojito Zahnpasta «Limited Edition», 75 ml 3.60 NEU **

20x

Gesamtes pH-Balance Sortiment (ohne Mehrfachpackungen), z.B. Duschgel, 250 ml 3.20 statt 3.80 15% Nivea Duschgels in Mehrfachpackungen, z.B. Cremedusche Happy Time im 3er-Pack, 3 x 250 ml 8.– statt 10.05 I am Natural Cosmetics in Mehrfachpackungen, z.B. Duschgel Mandel im Duo-Pack, 2 x 200 ml 7.20 statt 9.– Damen Kurzsöckchen im 4er-Pack 7.90 Damen Sportsöckchen im 5er-Pack 9.80 Leggings 80 den im Duo-Pack, Gr. S–XXL 8.90 Herren Socken kochfest im 3er-Pack 12.80 Herren Socken uni im 5er-Pack 9.80 Herren Socken im 4er-Pack 9.80 Diverse Nick Tyler HomewearArtikel, z.B. Herren Shirt, Gr. XS–XL 19.80 NEU **

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Total Waschmittel, z.B. Liquid, 2 Liter 7.95 statt 15.90 50% Yvette Feinwaschmittel im Duo-Pack, z.B. Color, 2 x 2 Liter 17.80 statt 22.40 20% Manella Fruit Edition im 3er-Pack 2.– günstiger, z.B. Watermelon, 3 x 500 ml 7.30 statt 9.30 Hakle Toilettenpapier in Mehrfachpackungen, z.B. Sunny Orange, FSC, 24 Rollen 12.45 statt 17.85 30% Cucina & Tavola Bratpfannen und Bratpfannendeckel mit Dampfventil, z.B. Titan-Induktions-Bratpfanne flach, Ø 28 cm 29.50 statt 59.– 50% ** Fabiano Kuscheldecke, 100% Polyester, 150 x 200 cm, diverse Farben 19.80 ** Alle Damen Feinstrumpfwaren (ohne Best Price und DIM), z.B. Strumpfhose Compact 40 den 9.80 statt 14.– 30%

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PUNKTE


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schaUFenster

migros-magazin | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

nonFooD | 53

raPPensPaLte

Makellos Sonnenschutz und ein makelloser Teint in einem – und das ist nicht alles, was die Dream-Fresh-BB-Creme von Maybelline kann: Sie spendet zudem Feuchtigkeit, verpasst der Haut ein natürliches Strahlen und verstopft nicht die Poren. Ausserdem ist die Creme 100% ölfrei. Maybelline Dream Fresh BB, 30 ml, Fr. 14.90

Gian Gilli (54) ist Chef Leistungssport und Missionschef von Swiss Olympic. Momentan kümmert er sich um die Bündner Olympiakandidatur für 2022.

Farbecht Ein gepflegter Kussmund, der lange hält? Keine Hexerei mit dem ContinuousColor-Lipstick von Covergirl. Dieser enthält den Color-LockComplex, der Stunde um Stunde Farbe abgibt. Die Vitamine A und E pflegen und spenden Feuchtigkeit. In sechs Farbnuancen erhältlich. Covergirl Continuous Color Lipstick, Fr. 10.50

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Gian Gilli, wie verdienten Sie Ihr erstes Geld?

Beim Kühehüten auf der Alp im Engadin. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Abenteuerlich Jake und seine Nimmerlandspiraten lieben Abenteuer. Dank Rennfloss und Piratenschiff schaffens die kleinen Piraten immer wieder, den gierigen Käpt’n Hook von der Insel zu vertreiben. Neu gibts die Figuren des gleichnamigen Disney-Cartoons in der Migros. Fisher-Price Nimmerland-Rennfloss, Fr. 19.80

Den Wohnsitz in meiner Heimat Oberengadin. Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für Sportgeräte, sonst lebe ich bescheiden. Was waren Ihre teuersten Ferien?

Hawaii, ist aber schon eine Weile her. Was befindet sich ausser Geld in Ihrem Portemonnaie?

Kreditkarten, Ausweise und Quittungen.

Wetterfest Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung: Dank verschweissten Nähten, praktischer Kapuze, strapazierfähigem, beschichtetem Polyester und wärmendem Fleece hält dieses Kinder-Regenoutfit Wind und auch Nässe mühelos stand. Bestehend aus Latzhose und Regenjacke, bei 40 Grad waschbar. Kinder-Regenhose, Fr. 14.90 Kinder-Regenjacke, Fr. 19.90

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Der Nachwuchsleistungssport, weil er mehr professionelle Unterstützung verdient. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Eigenmotivation, Lebensfreude, Mut, Zuversicht, Gesundheit. Mit wem würden Sie auf Shoppingtour gehen?

Mit meinen drei Töchtern. Ihre Beratung passt, aber es wird teuer. Wofür würden Sie die letzten 100 Franken ausgeben?

Für ein schneesicheres Zelt — so hat man wenigstens ein Dach überm Kopf. Haben Sie einen Spartipp für die MM-Leser?

Kaufen Sie weiterhin und immer in der Migros ein! Interview: Jeannine Villiger


SAISONKÜCHE 54 |

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SARINA ARNOLD

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Sarina Arnold, einst Werbeträgerin für Butter, zeigt «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius, wie man die Buttercrème aufträgt.

Süsse Versuchungen

Model Sarina Arnold, das ehemalige Butter-Meitli, zeigt dem Migros-Magazin, wie man mit Liebe zum Detail jeden Cupcake in ein Schmuckstück verzaubert.

S

chon als Kind hing ich ständig am Rockzipfel meiner Mutter, um in ihre Kochtöpfe zu schauen», erzählt die gebürtige Urnerin Sarina Arnold (32). Heute lebt sie mit Ehemann Raphael Fischer (37), einem Immobilienmakler, und Tochter Felice Alyssa (4) in einem Reiheneinfamilienhaus mit freiem Blick auf den Zürichsee. Nach einer herzlichen Begrüssung führt sie «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius direkt in ihre moderne Küche. Auf einem Teller liegen dort schon ausgestochene Marzipanblüten und Schmetterlinge bereit, die aus den kleinen unscheinbaren Küchlein farbenprächtige Kunstwerke werden lassen. Die Hausherrin hat den süssen Schmuck selbst gemacht: die Marzipanrohmasse eingefärbt, ausgestochen und mit Perlen belegt. Denn Cupcakes sind ihre grosse Leidenschaft. Das Model von der Zürcher Goldküste wird sich im Laufe des Nachmittag als wahre Cupcake-Königin entpuppen. Andrea Pistorius muss am Ende neidlos eingestehen: «Ich habe noch nie erlebt,

dass eine Person, für die ich koche oder backe, mit so viel Kreativität und Herzblut ihrer Leidenschaft nachgeht.» Für die Zubereitung der Cupcakes ist Sarina Arnold bestens ausgerüstet. Aus aller Welt hat sie Perlen, Verzierungen

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Nudeln, Kartoffeln, Mehl und Zucker. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Täglich, wenn ich zu Hause bin. ■ Kochen ist für Sie … … Leidenschaft. Dabei kann ich experimentieren. und es ist nicht so tragisch, wenn mal was nicht gelingt. ■ Was würden Sie nie essen? blutwurst, Metzgete, Kutteln. ■ Mit wem würden Sie gerne mal essen gehen? Da kommt mir niemand in den Sinn. am liebsten esse ich mit der Familie.

Nr. 8, 18. Februar 2013 | MIGROS-MAGAZIN |


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migros-magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

SaISONKüCHe

sarina arnoLD | 55

! Eier, Butter, Zucker, Orangen und Mehl bilden die Grundlage für Cupcakes. ! Nadelprobe: Wenn kein Teig am Stäbchen bleibt, sind die Muffins fertig gebacken. ! Sarina Arnold hat die Marzipanblümchen liebevoll selbst ausgestochen. ! Das Frosting und ein Blümchen bilden den krönenden Abschluss eines Cupcakes.


U E N

Ein Löffel ACK M H C S E G R E VO LL ht zu jedem Geric

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Migros-Magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

und Cupcake-Backbücher zusammengetragen. Zwei Mal pro Woche backt sie die gluschtigen Küchlein. Ausreichend Sport und eine gesunde Ernährung mit viel Gemüse erlauben dem Model hin und wieder auch eine solch süsse Sünde. «Seit der Geburt meiner Tochter bin ich sogar noch schlanker», sagt sie und beisst genussvoll in eine der Kalorienbomben aus ihrem Vorrat.

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sarina arnold | 57

Orangen-Cupcakes

sie mag die rolle der perfekten hausfrau und Mutter Seit Kurzem ist Sarina Arnold unter die Schmuckdesigner gegangen. «Jewels for you» heisst ihre filigrane Schmuckkollektion, die man bei Redbox in Zollikon ZH kaufen kann. In erster Linie ist sie aber Hausfrau und Mutter einer Tochter, deren Start ins Leben nicht der einfachste war. Felice wurde mit einer LippenKiefer-Gaumenspalte geboren. Als Botschafterin der AWD-Stiftung Kinderhilfe (Allgemeiner Wirtschaftsdienst) engagiert sich Sarina darum selbst für Kinder mit Gesichtsfehlbildungen in Kirgistan. «Meiner Tochter wurde geholfen. Nun möchte ich mich dafür einsetzen, dass diese Kinder auch eine Chance auf ein normales Leben erhalten.» Mit Herzenswärme und viel Engagement nutzt sie ihre Popularität, um Geld zu sammeln, damit den Kindern vor Ort eine Operation ermöglicht werden kann. Inzwischen sind die Küchlein gebacken und abgekühlt. Jetzt gehts ans «Frosting» — der englische Fachbegriff steht für die Buttercrème, welche die Cupcakes als köstliche Haube ziert. Gekonnt platziert Sarina die Crème mit einem Spritzbeutel und verziert diese liebevoll mit ihren selbst gemachten Marzipandekorationen. Abnehmer ihrer Kreationen, die so klangvolle Namen haben wie «Pretty in Pink» oder «Orange for you», sind vor allem die Familie und die Nachbarschaft. Irgendwann könnte sich Sarina Arnold sogar vorstellen, ein eigenes Cupcake-Café zu eröffnen. Aber alles zu seiner Zeit. Text: Anette Wolffram Eugster Bilder: Tobias Sutter

Zutaten für 12 Stück: 12 Papier-Muffinförmchen à 7 cm Ø 250 g Mehl 1 tL Backpulver 250 g Butter, weich 250 g Zucker, Salz 1 tL Vanillepaste 1 Orange 4 eier, Zimmertemperatur FROStInG: 200 g Butter, weich 200 g Puderzucker 200 g Frischkäse 2 tL Vanillepaste 1 Orange Zuckerdekor

ZuBeReItunG 1. backofen auf 180 °C vorheizen. Papierbackförmchen in SilikonMuffinformen verteilen. Mehl und backpulver mischen, beiseitestellen. butter, Zucker, Salz mit dem Handrührgerät zu einer hellen Masse rühren. Vanillepaste beigeben. 1 eL Orangenschale fein abreiben, beigeben. alles verrühren. abwechselnd etwas Mehlgemisch und ein ei nach dem anderen dazurühren, bis beides aufgebraucht ist. 2 eL Orangensaft dazupressen. Teig in die Förmchen füllen. In der Ofenmitte circa 30 Minuten backen. Nadelprobe machen: Wenn kein Teig am Stäbchen kleben bleibt, Muffins aus dem Ofen nehmen. 2. Für das Frosting butter und Puderzucker mit dem Mixer zu einer hellen Masse rühren. Frischkäse und Vanillepaste dazurühren. 2 eL Orangenschale fein abreiben, beigeben und mischen. Nach belieben einige Tropfen gelbe und rote Lebensmittelfarbe dazugeben. Das Frosting mit einem Spritzsack mit Stern- oder Lochtülle auf die Muffins spritzen und nach belieben mit Zuckerdekor verzieren. tIPP Sarina arnold dekoriert ihre Cupcakes mit per Lebensmittelfarbe gefärbten und ausgestochenen Marzipanblüten. bei kleinen Förmchen verkürzt sich die backzeit auf circa 20 Minuten.

Jetzt an Ihrem Kiosk für Fr. 4.90 oder unter www.saison.ch im Jahresabonnement, 12 Ausgaben für nur Fr. 39.–

Dessert für 12 Personen Zubereitung ca. 40 Minuten + ca. 30 Minuten backen Pro Cupcake ca. 7 g eiweiss, 39 g Fett, 56 g Kohlenhydrate, 2500 kJ/ 600 kcal


Blütenzauber Südtirol

Tolle Ausflüge zum Gardasee, zum Schloss Trauttmansdorff, nach Meran und Brixen. 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren durch den Arlbergtunnel ins Stanzertal, wo Sie den Mittagshalt einschalten. Am Nachmittag folgen Sie dem Inn nach Innsbruck. Sie fahren durchs Wipptal zur italienischen Grenze auf dem Brenner. Kurz danach erreichen Sie das hübsche Städtchen Sterzing. In der Hauptgasse erinnern noch viele alte Wirtshausschilder an die grosse Zeit, als das Städtchen ein wichtiger Umschlagplatz an der Brennerroute war. Danach ist es nur noch ein kurzer Weg bis Brixen. 2. Tag Tagesausflug zum Gardasee Heute folgen Sie zuerst der Etsch, dem zweitlängsten Fluss Italiens. Bei Trient zweigen Sie ab und fahren über den Sattel von Cadine. Ein hübsches Bild bietet sich Ihnen am Lago Toblino, der vom alten Schloss der Bischöfe von Trient geschmückt wird. Nun folgen Sie dem Fluss Sarca, und erreichen bei Riva den Gardasee. Hier in der «Perle des Gardasees» machen

Sie den ersten Halt. Danach führt Sie die Panoramafahrt entlang der berühmten Uferstrasse nach Malcesine zum Mittagsaufenthalt. Am Nachmittag fahren Sie weiter entlang des von Olivenhainen gesäumten Gardasees und treffen in Garda ein. Nach einem längeren Aufenthalt in diesem Städtchen, das dem ganzen See seinen Namen gab, kehren Sie durch das Lagertal wieder nach Brixen zurück.

4 Tage ab Fr. 395.–

kehren nach einem letzten Halt im schmucken Städtchen Brixen in Ihr Hotel zurück.

4. Tag Südtirol – Schweiz Über Bozen und Meran führt Sie der Weg ins Vinschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, die vor allem im April und in der ersten Maihälfte ein riesiges Blütenmeer bilden. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Alpen: der Reschen3. Tag Ausflug Schloss Trauttsee im Vordergrund, überragt mansdorff – Meran – Brixen vom schneebedeckten Gipfel Am Morgen fahren Sie zum des Ortlers, dem höchsten Berg Schloss Trauttmansdorff. Hier der Ostalpen. Nach dem Mitbesuchen Sie die Gärten, die tagshalt in Landeck kehren Sie 2005 zum «Schönsten Garten Italiens» gekürt wurden. Selbst- wieder über die Arlbergroute in die Schweiz zurück. verständlich kann auch das Schloss besichtigt werden, in Reisedaten 2013 dem Kaiserin Sissi zweimal zur Winterkur wohnte. Danach fah29.03. – 01.04. A Fr. 415.– ren Sie nach Meran. Mit seinen 03. – 06. April B Fr. 395.– grosszügigen Parkanlagen und 15. – 18. April B Fr. 425.– Promenadewegen hat die Stadt 18. – 21. April A Fr. 425.– viel von dem weitläufigen Charme eines Nobelkurortes des 19. 22. – 25. April B Fr. 425.– Jahrhunderts bewahrt. Am Nach- 28.04. – 01. Mai A Fr. 425.– mittag fahren Sie ein Stück auf 05. – 08. Mai B Fr. 425.– der Südtiroler Weinstrasse und

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Ganztägiger Ausflug zum Gardasee mit Aufenthalten in Riva, Malcesine und Garda Ausflug zum Schloss Trauttmansdorff (inkl. Eintritt), nach Meran und Brixen

Nicht inbegriffen: Annullationsschutz Fr. 24.– Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–

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Frühling am Gardasee Saison-Eröffnungsfahrt zum Sonderpreis. Ausflug zu den «Perlen des Gardasees».

1. Tag Schweiz – Gardasee Ihre Reise führt Sie über die Gotthardroute nach Mailand. Vorbei an Bergamo und Brescia gelangen Sie im Verlaufe des Nachmittags an den südlichsten Punkt des Gardasees nach Peschiera. Das malerische Städtchen bewahrt heute noch umfangreiche Befestigungsanlagen und ausgedehnte Parkanlagen. Nach diesem Aufenthalt fahren Sie entlang der Südküste zu Ihrem Hotel. 2. Tag Gardaseerundfahrt Riva – Garda – Sirmione Heute steht Ihnen ein besonders schöner Tag bevor. Zuerst folgen Sie der Etsch nordwärts bis kurz vor Rovereto, wo Sie das Lagertal verlassen und über den Sattel von Nago fahren. Danach führt die Strasse hinab ins Sarcatal und Sie erreichen Riva. Im alten Hafenstädtchen am Nordende des Sees, das auch den Beinamen «Perle des Gardasees» trägt, machen Sie den ersten Aufenthalt. Danach fahren Sie auf der östlichen Gardesana, wie die Uferstrasse

genannt wird, südwärts. Während Sie auf der einen Seite immer den Bergrücken des Monte Baldo haben, ergeben sich auf der anderen Seite immer wieder schöne Ausblicke auf den von hohen Felsen umgebenen See und auf die malerischen Uferstädtchen. In Garda, das dem ganzen See den Namen gab, machen Sie Mittagshalt. Am Nachmittag erreichen Sie Sirmione. Das Städtchen liegt auf einer Halbinsel, die das südliche Becken des Gardasees in zwei grosse Buchten teilt. Gegen Abend kehren Sie über Desenzano wieder in Ihr Hotel zurück.

3. Tag Ausflug Venedig (fak.) Am Morgen fahren Sie vorbei an Verona, der Stadt von Romeo und Julia und über Padua zum langen Damm, der das Festland mit der Lagunenstadt Venedig verbindet. Auf dem grossen Parkplatz heisst es umsteigen – vom Bus auf ein Boot, das Sie mitten ins Zentrum zum Markusplatz bringt. Die Einzigartigkeit der Inselstadt in der Lagune, die lichtdurchflossene

4 Tage ab Fr. 299.–

Atmosphäre, die unglaubliche Schönheit der Marmorpaläste und ihrer Spiegelungen im Wasser und der Reichtum des künstlerischen Erbes machen aus Venedig ein einzigartiges Kunstwerk an sich, eine der berühmtesten Stätten der Menschheit. Hier haben Sie den ganzen Tag Zeit, um diese einmalige Stadt zu erkunden. Im Verlaufe des Nachmittags kehren Sie dann wieder ins Hotel zurück.

4. Tag Gardasee – Schweiz Über Brescia und Mailand gelangen Sie gegen Mittag nach Lugano, wo Sie den Mittagshalt verbringen. Nachmittags kehren Sie über die Gotthard-Route an die Einsteigeorte zurück.

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07. – 10. März

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10. – 13. März

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13. – 16. März

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17. – 20. März

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21. – 24. März

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Abfahrtsorte Bern, Olten, Basel, Zürich, Luzern

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4-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar mit Toilette, Klimaanlage etc.

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Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC und Farbfernseher etc.

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Halbpension im Hotel Ganztägiger Ausflug um den Gardasee mit Besuchen in Riva, Garda und Sirmione

Nicht inbegriffen:

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Annullationsschutz Fr. 24.–

Fakultativer GanztagesAusflug nach Venedig mit Bootsfahrt und Führung Fr. 48.–

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ihre region

migros-magazin | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

migros aare | 61

Klubschul-Angebot

Produkt der Woche

Nordische Sprachen: Der kühle Norden zieht mit seiner rauen Schönheit immer mehr Reisende in seinen Bann. Diese Gegend ist ein Zuhause für Naturliebhaber mit grossem Herz für Gastfreundschaft. Tipp: Die Türen zu warmen Stuben öffnen sich leichter, wenn man die jeweilige Landessprache beherrscht. Darum kann man an der Klubschule Migros folgende Sprachen lernen: Dänisch, Finnisch, Norwegisch und Schwedisch.

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aare Was? Wann? Wo?

Rebekka Bakken «Intimate» Kaleidoscope String Quartet Zentrum Paul Klee Bern, Mittwoch, 6. März, 20 Uhr Preise: Fr. 65.–, Fr. 50.– (nummerierte Sitzplätze) Vorverkauf: www.allblues.ch; www.ticketcorner.ch Alle Ticketcorner, die Post, Manor, SBB, Tel. 0900 800 800 (Fr. 1.19/Min., Fest­ netztarif)

Nomadin im Leben und in der Musik: Rebekka Bakken.

Musik-Nomaden

Bilder: Tina Axelsson, zVg

rebekka Bakken und Kaleidoscope String Quartet: Pendeln zwischen Klassik, Jazz, rock und Pop.

N

ew York war ihr grosses Ziel, als sie mit 24 Jahren ihre Heimat verliess. Danach lebte sie in Prag und Wien, dann auf einer Pferdefarm in Schweden. Doch der Big Apple liess sie nicht los, sie kehrte wieder dorthin zu-

rück. «Ich brauche die Musik mehr, als sie mich braucht», sagt die norwegische Sängerin Rebekka Bakken ganz offen. Mit ihrer tief unter die Haut gehenden Drei-Oktaven-Stimme pendelt sie seit Jahren zwischen Jazz und Pop.

«September» heisst ihr aktuelles Album mit zwölf selbstbewussten, schnörkellosen Songs, die sie in Bern mit einer stark reduzierten Band intim und unplugged interpretieren wird. Deshalb steht der Abend unter dem Motto «Intimate». Den von Migros-Kulturprozent-Jazz präsentierten Konzertabend am 6. März im Zentrum Paul Klee eröffnet das Kaleidoscope String Quartet. Angeführt vom Berner Violinisten Simon Heggendorn, kreiert es eine neue, ganz eigene Klangsprache, weg von klassischen Interpretationsmustern hin zu Jazz, Rock und Pop. Text: KP


IHRE REGION 62 |

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MIGROS AARE

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NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

InterMezzo Heutzutage spricht man bekanntlich immer mehr in/mit Abkürzungen (macht sich ja so gut), sodass der eine oder die andere dann und wann schon mal ins Schleudern kommt, wenn das – Achtung, Kürzel! – ABS nicht funktioniert. Kürzlich an einer Sitzung der Geschäftsleitung der Migros Aare: «Es geht nach IP», sagt Finanzboss Sydney Peter Allanson. «IP? Was hat das mit YB zu tun?», fragt EKC-Chef Anton Gäumann spasseshalber. Derweil, wer weiss, geht Reto Sopranetti (Leiter des Direktionsbereichs Supermarkt und Gastronomie) möglicherweise die Integrierte Produktion der Schweizer Landwirtschaft durch den Kopf. Dabei ging es lediglich um den Investitionsplan.

Kein Tag wie jeder andere

Der Catering Services Migros Aare macht Stimmung mit Eventgastronomie. Yvonne Hänni erklärt, wie 1000 Gästen zur richtigen Zeit das richtige Menü serviert wird.

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as A und O jeder Veranstaltung ist ein perfekter Ablauf, bei dem alle Programmpunkte ineinander greifen. Die kulinarische Komponente ist das Spezialgebiet des Catering Services Migros Aare. Von der Traumhochzeit auf dem Schloss über das Galadinner für Hunderte von Seminarteilnehmern bis hin zum Volksfest – die Profis für die passende Verpflegung planen Monate im Voraus, was den Gästen beim Anlass schmecken wird.

Gute Planung für zufriedene Gäste «Die Vorbereitungen für die Events verlaufen alle nach einem ähnlichen Schema – nur die Dimensionen variieren», erklärt Yvonne Hänni, die als Leiterin Verkauf die vielseitigen Kundenwünsche koordiniert. Im Idealfall melden sich die Veranstalter frühzeitig bei ihr, und gemeinsam werden sämtliche Fragen geklärt. Wann und in welchem Umfang findet der Anlass statt? Gibt es ein Motto? Welche Erwartungen haben Veranstalter und Gäste? Vor jedem Event wird ein passendes Menü zusam-

Yvonne Hänni, Leiterin Verkauf, Catering Services Migros Aare.

mengestellt – nach Möglichkeit aus saisonalen und regionalen Zutaten. Je grösser der Anlass, desto früher beginnen die Vorbereitungen. Infrastruktur, Zutaten, Getränke, Mitarbeitende – alles muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

Ein Erlebnis – auch für die Mitarbeitenden Der Transport und das Einrichten vor Ort nehmen ein bis zwei Tage in Anspruch. «Am grossen Tag sind alle etwas nervös», verrät Yvonne Hänni. «Zwar ist der Ablauf sorgfältig geplant, aber

dennoch ist jeder Anlass einzigartig, und möglichen Abweichungen müssen wir uns anpassen können.» Am Schauplatz des Geschehens werden letzte Besprechungen geführt. Die Mitarbeitenden erhalten ihre Arbeitskleidung und Anweisungen zu den zugeteilten Arbeiten. Für die Bewirtung von 1000 Personen sind rund 60 Mitarbeitende des Catering Services im Einsatz.

1000 hungrige Gäste werden verpflegt In der Küche wird bereits vor- und zubereitet, während Tische und Dekorati-

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS AARE, 3321 Schönbühl, Tel. 058 565 84 01.


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ihre region

Migros-Magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

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Migros aare | 63

Hinter einem Essen für 1000 Gäste stehen einige Tage Arbeit. Nach spätestens acht Stunden ist aber nichts mehr zu sehen vom Catering Services der Migros Aare.

on im Eventlokal ihren Platz finden. Jeweils 1000 Teller mit Vorspeise, Hauptgang und Dessert werden laufend mit Köstlichkeiten bestückt. Schliesslich nehmen die Gäste an den gedeckten Tischen Platz, und das Cateringpersonal übernimmt das Servieren der verschiedenen Gänge und passenden Getränke. Nach jedem Gang werden 1000 Teller, Messer, Gabeln und Löffel wieder abgeräumt, sortiert und für den Rücktransport verpackt. Nach eineinhalb bis zwei Stunden sind alle Gäste verpflegt und folgen dem weiteren Verlauf des Events, während der Catering Services seine InE-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

frastruktur wieder für den Transport vorbereitet. Nach sechs bis acht Stunden Abbau hinterlässt das Team am Veranstaltungsort als einzige Spur eine grosse Schar zufriedener Gäste.

stammkunden vertrauen dem Catering services Migros blind Nach dem Event erhält Yvonne Hänni ein Feedback des Veranstalters, das über die Zufriedenheit und allfällige Verbesserungsmöglichkeiten Aufschluss gibt. Yvonne Hänni: «Mit unseren Stammkunden verstehen wir uns mittlerweile ohne grosse Worte. Wir kennen die Er-

wartungen und geniessen das Vertrauen, dass alles so läuft wie beim letzten Mal.» Das Team lässt sämtliche Events Revue passieren und sammelt wertvolle Inputs für den nächsten Einsatz. Hochzeiten, Firmenanlässe, Konzerte, VIP-Betreuung, der Survival Run oder das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest – der Catering Services Migros Aare begleitet jährlich rund 2000 Anlässe. Mit kulinarischen Highlights, freundlichem Service und viel Herzblut für jede Veranstaltung, die den Gästen in bester Erinnerung bleiben soll. Text: sb


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

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IT’S A WILD WORLD

Frostige Premiere: Camping in der Antarktis

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Ewige Liebe dank Tabletten?

Was bisher nur Forschern erlaubt war, können nun auch Touristen: Das Expeditionsschiff «MS Fram» der norwegischen Reederei Hurtigruten bietet Interessierten diesen Winter erstmals an, in der Antarktis an Land zu übernachten — in einem Antarktis-Camp mit Winterschlafsäcken und Expeditionszelten. Der Ausflug wurde mit dem Norwegischen Polarinstitut konzipiert, um die fragile Umwelt nicht zu beeinträchtigen.

Mit einer Pille wollen Forscher die grosse Liebe zwischen Verheirateten oder Lebenspartnern unbeschränkt haltbar machen. Der Berner Psychologe René Hess ist skeptisch: Paarprobleme liessen sich nicht auf rein biologische Ursachen reduzieren.

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Bilder: Getty Images, Reto E. Wild

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inmal verliebt, immer verliebt, und zwar in die gleiche Person: Wie schön wäre das doch, und wie viel einfacher wäre das Leben. Ganz in diesem Sinn schlagen drei Philosophen von der Universität Oxford (GB) vor, Medikamente einzusetzen, um Beziehungen zu retten und Scheidungen zu verhindern. Sie betrachten die Liebe als neurologischen, biochemischen Prozess, den man mit entsprechenden Mitteln stimulieren kann. An der Pille, welche die Liebe zurückholt, wird intensiv geforscht, und zweifelsohne dürfte die Pharmaindustrie irgendwann geeignete Präparate präsentieren. Doch wäre das tatsächlich ein geeigneter Weg, um Liebe und Lust zurückzuholen, die sich inmitten von Routine, Alltag und Kindergeschrei verflüchtigt haben? «Nein», sagt der Berner Psychologe und Paartherapeut René Hess (45). «Paarprobleme lassen sich nicht auf biologische Probleme reduzieren. In einer Beziehung spielen die unterschiedlichsten gesellschaftlichen, soziologischen und psychologischen Aspekte eine Rolle.» Mit einer Liebespille würden nur falsche Hoffnungen geweckt — als liessen sich Beziehungsprobleme einfach so

rasch aus der Welt schaffen. «Würden wir diese Aufgabe sogenannten Lovedrugs überlassen, statt den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen, gäben wir unnötig Verantwortung ab», sagt René Hess. Und wenn die Wirkung des Medikaments nachlässt und das Kribbeln im Bauch sich davonmacht, bliebe nur der Griff zur nächsten Pille. Ein Teufelskreis der Abhängigkeit wäre die Folge. Da helfen nur althergebrachte Rezepte, um eine Beziehung lustvoll und lebendig zu halten: «Man muss sich Zeit füreinander nehmen und sich bemühen, einander zum Blühen zu bringen», erklärt Hess. Die Anstrengung ist unausweichlich, denn es ist normal, dass sich das Liebesgefühl mit der Zeit verändert. «Ewige Verliebtheit ist ein Mythos», sagt Hess. Und diese lässt sich auch nicht mit einer Pille herbeizaubern. Text: Claudia Langenegger

www.migrosmagazin.ch

DIE LIEBE REANIMIEREN Routine in der Beziehung: Wie reagieren Sie auf das Nachlassen des Verlangens? Die Umfrage.

■ Die Antarktis gehört zu den letz-

ten Tourismusabenteuer und gilt als stürmischster aller Kontinente. Man kann ihn fast nur mit dem Schiff erreichen. Der argentinische Hafen Ushuaia ist zwei Tage vom Südpolargebiet entfernt. Bei einer Kreuzfahrt sollte unbedingt Südgeorgien auf dem Programm stehen (2000 Kilometer östlich von Ushuaia, riesige Gletscher, Königspinguinkolonie mit 250 000 Vögeln!) und die Antarktische Halbinsel (mit dem landschaftlich reizvollen Lemaire-Kanal und der Paradiesbucht). Mein Tipp, weil an Bord auch das Essen und die Vorträge stimmen: die «MS Hanseatic» von Hapag-Lloyd. ■ Gut zu wissen: Antarktis-Kreuzfahrten sind nur während des Sommers möglich, also von November bis Anfang März. Dann ist es etwa so kalt wie der Winter im Schweizer Mittelland. Achtung, Finger weg von Kreuzfahrten, die an der Antarktis nur vorbeifahren und nicht Mitglied der Antarktis-Reiseveranstalter IAATO sind (www.iaato.org).


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

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NEUES VOM ZOO-DOKTOR

Herr Rossi erklärt die Männerwelt.

STARK & SCHÖN

Ein richtiger Mann mag einfach nid! Er hat Haare auf der Brust und unter den Armen. Er trinkt seinen Kaffee schwarz. Wenn er stolpert, flucht er wie ein Bauarbeiter. Er hat Muskeln und will jeden Freizeitkick gewinnen, egal, was es kostet. Blaue Flecken und verstauchte Knöchel sind für ihn Trophäen. Wenn er nicht auf dem Fussballplatz steht, kämpft er in der freiwilligen Feuerwehr. Er hat früher Töffli frisiert und findet es schade, dass heute alle auf Unisexrollern ohne Sexappeal herumgurken. Sowieso war früher alles besser. Und schneller. Und schöner. Und einfacher, viel einfacher. Eigentlich sollte er sich der Zeit anpassen, weiblicher werden, feinfühliger und menschenfreundlicher. Er sollte Teilzeit arbeiten, sich an Haushalt und Kindererziehung beteiligen und Yoga machen. Er sollte fleischlos kochen und mit den Kindern, Wälder putzen gehen, statt Baumhäuser zu bauen. Er sollte nur noch Wein und Prosecco trinken und aufs Bier verzichten. Wegen der stinkenden Fahne! Auch gewünscht ist eine Grundausbildung in Farbenlehre, damit er beim Einrichten der Wohnung mitbrainstormen kann. Nicht zwingend, aber sicher nützlich wären ausserdem Kenntnisse in Sachen Homöopathie: süsse Kügeli statt böser Pillen! Doch er mag einfach nid! Und genau deshalb ist er ein richtiger Mann.

Bald ist der Kleine der Grösste

Ein Straussenküken im Zoo Basel kränkelt. Ursache könnten Sand und Steinchen sein, die der hungrige Jungvogel mit der Nahrung aufpickt. Zolli-Tierarzt Christian Wenker hilft dem Kleinen auf die Beine.

Dank Christian Wenker geht es dem Straussenküken wieder gut. Bald darf es mit den Zebras und Flusspferden die Afrika-Anlage teilen.

«

Gelb Links gehe es nicht so gut, meldet der Tierpfleger. Gelb Links ist ein Straussenküken, das einen gelben Plastikring am linken Fuss trägt. Zehn Straussenküken sind Ende Dezember im Zoo Basel geschlüpft. Ausgerechnet sie, welche die stärksten aller Eischalen zu durchbrechen haben, besitzen keinen Eizahn. Kurz vor dem Schlupf bilden sie vorübergehend im Nacken und an den Oberschenkeln mächtige Polster aus. So sprengen die Baby-Bodybuilder die Schale stossend und stemmend auf. Gelb Links ist mit 850 Gramm das kleinste von allen. Dem Tierpfleger Bruno Stöckli ist aufgefallen, dass es nicht ganz fit ist, obwohl er es gerade noch beim Fressen beobachtet hat. Junge Strausse picken den ganzen Tag alles auf, was da so vorhanden ist. Sie benötigen sehr viel Kalzium, das sie für den Aufbau ihrer rasch wachsenden Knochen brauchen. Da kann es manchmal vorkommen, dass sie zu viel Sand und Steinchen schlucken, obwohl ihr Futter extra mit Kalzium angereichert ist. Zur Abklärung bringen wir das Straussenküken in die Tierarztstation, wo wir mit einem Röntgenbild feststellen wollen, ob möglicherweise zu viel

Zolli-Tierarzt Christian Wenker (44) berichtet regelmässig aus dem Zoo Basel.

Bilder: Zoo Basel

Sand im Magen Schmerzen verursacht. Das Straussenküken fiept während der ganzen Untersuchung: Es ruft nach seinen Geschwistern und den Elternvögeln, die es ja sonst vor allerlei Gefahren beschützen. Mit dem Röntgenbild können wir allerdings bald Entwarnung geben: Der Magen enthält zwar eine beachtliche Menge Sand, aber doch zu wenig um eine gefährliche sogenannte Sandanschoppung zu verursachen. Trotzdem verabreichen wir dem jungen Strauss via Magensonde unsere Hausmischung für Straussenküken: 40 Milliliter Paraffinöl, eins zu eins mit warmem Wasser gemischt, Laktobakterien für Vögel, ein Viertel einer Kalziumbrausetablette und fünf Multivitamintropfen für Kinder. Diese Mischung wirkt einerseits abführend und soll gleichzeitig die normale Verdauung anregen. Einige Tage später meldet der Tierpfleger: «Alle zehn Straussenküken haben zugenommen, Gelb Links auch.» Kaum zu glauben: Im Frühling wird auch Gelb Links 40 Mal schwerer sein als heute, und bald als grösster Vogel der Erde mit Zebras und Flusspferden auf der Afrika-Anlage herumlaufen.

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leben 70 |

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familie

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Nr. 8, 18. Februar 2013 | migros-magazin |

Das Zeug zur Schlummermutter

Die Kolumnen von Schlummermutter Sylvia Frey Werlen stossen auf reges Interesse. Und plötzlich überlegen Leserinnen, ob sie sich auch Untermieter ins Haus holen sollen. Hier die wichtigsten Tipps, damit das Experiment gelingt.

D

ie Kinder sind ausgeflogen, in den eigenen vier Wänden hat es plötzlich viel zu viel Platz. Und nun? Vor dieser Frage stand Sylvia Frey Werlen (67) vor elf Jahren. Sie entschloss sich, das Experiment Schlummermutter zu wagen — dank dem Rat einer Bekannten mit viel Erfahrung bei der Untervermietung von Zimmern und weil sie selbst positive Erinnerungen an ihre eigene Zeit als junge Untermieterin hatte. Seit damals vermietet Sylvia Frey Werlen ihre beiden Mansardenzimmer an junge Menschen und bereut dies bis

heute nicht. Was sie dabei alles erlebt, beschreibt sie in ihrer Kolumne auf der Homepage des Migros-Magazins. Nebst dem schönen finanziellen Zustupf schätzt die Basler Schlummermutter den Kontakt. «Viele sehen nur die Nachteile von fremden Menschen im Haus. Wenn ich aber beispielsweise ein Problem mit meinem Computer habe, ist doch Unterstützung etwas Gutes», sagt Sylvia Frey Werlen. Mit der Kontaktfreudigkeit übertreiben sollte man es aber nicht. «Als Vermieter muss man sein eigenes Leben haben, man darf

nicht an den Mietern kleben und glauben, sie seien persönliche Unterhalter», weiss Sylvia Frey Werlen. «Eine mittlere Distanz ist gut. Das heisst, man kann einander Dinge erzählen, muss aber nicht.» Mieter müssen nicht zwingend enge Freunde werden.

innere und äussere Voraussetzungen Auch die Zimmer sollten nur spärlich eingerichtet sein, damit sich die Mieter ihr eigenes Reich schaffen können. Elf Nationen haben sie und ihr Mann bereits


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Weitere Varianten des Zusammenlebens ! In einer Wohngemeinschaft werden alle Räume ausser dem eigenen Zimmer geteilt. Meist kocht man zusammen. So sind viele Absprachen notwendig. ! Das Bed & Breakfast ist ein kleiner Hotelbetrieb mit definiertem Service. Der Aufwand mit Kochen und Putzen ist relativ gross, dafür verdient man als Gastgeber auch mehr. ! Beim «Wohnen für Hilfe» arbeitet der Mieter pro bewohnten Quadratmeter eine Stunde pro Monat für den Vermieter: Vielbeschäftigte Eltern oder hilfebedürftige Senioren erhalten so Unterstützung bei Betreuung, Einkäufen oder Gartenarbeit. (www.conviva-plus.ch)

Zehn goldene Regeln von Silvia Frey Werlen ! Zimmer ausschreiben: An Anschlagbrettern an Universitäten, dort schauen auch Zimmersuchende vorbei, die nicht an der Uni studieren. Auch andere grosse Schulen eignen sich.

Oben: Kerstin in ihrem heimeligen Mansardenzimmer. Links: Sylvia Frey Werlen und «Schlummertochter» Kerstin Greschenk (32) beim fröhlichen Austausch am Küchentisch.

bei sich zu Hause einquartiert — manche für ein, zwei Monate, andere bis zu zwei Jahre. Bisher musste sie erst ein Mal einen Mieter vor die Tür stellen. Bei der Auswahl ihrer «Schlummerkinder» hatte sie ein gewisses Geschick. Zunächst erhält sie meist ein Mail, danach telefoniert sie mit Interessierten und macht sich so ein erstes Bild. Erst dann lädt sie sie zu sich nach Hause ein. «Mir gefällt, wenn jemand prägnante Fragen stellt und sich das Zimmer in Ruhe anschaut», erzählt sie. Interessenten sollten aber auch zuhören können und über eine Grundhöflichkeit verfügen. Und die Schlummermutter? Welche Eigenschaften braucht sie? «Hier gibt es keine absolute Antwort, ich kann lediglich von meinen Erfahrungen erzählen», sagt Sylvia Frey Werlen. Ihrer Meinung nach gibt es äussere und innere Voraussetzungen: Von den räumlichen Gegebenheiten her ist ausreichend Platz von Vorteil, damit man sich zurückziehen kann, wenn man das Bedürfnis hat. Auch zwei WCs sind hilfreich. Die inneren Voraussetzungen betreffen die eigene Person. Man sollte Freude und Interesse an anderen Menschen haben. Gegenseitiger Respekt ist wichtig. «Und man sollte Probleme gleich ansprechen, ohne zu moralisieren», rät Sylvia Frey Werlen. Texte: Sandra Kohler Bilder: Gerry Nitsch

Die Schlummermutter-Kolumne von Sylvia Frey Werlen jede Woche auf: www.migrosmagazin.ch

! Bei Firmen: Unternehmen, die regelmässig ausländische Mitarbeitende oder Praktikanten unterbringen müssen, sind für Ausschreibungen ideal.

! Mietpreis festlegen: Sich über die marktüblichen Preise für ähnliche Objekte informieren (in der Nachbarschaft, in Zeitungsinseraten, bei Immobilienverwaltungen). Oder man rechnet die ortsüblichen Mietpreise für Wohnungen auf die Grösse (Quadratmeter) des Angebots um. Mit zu berücksichtigen sind die mitbenutzten Räume und die Lage des Zimmers. ! Zuschlag für möblierte Zimmer: Ein Aufpreis von maximal 20 Prozent der Nettomiete ist in Ordnung. ! Haushaltskosten: Individuell zu vereinbaren. In den Mietpreisen von Sylvia Frey Werlen ist alles inklusive, ausser den Telefonkosten. Zusätzlich verlangt sie, dass Untermieter zu Beginn eine Rolle Abfallsäcke mitbringen,

dann ist das erledigt. Dinge wie Öl und Essig werden gemeinsam benützt und abwechslungsweise aufgefüllt. ! Mietvertrag erstellen: Sylvia Frey Werlen legt nur das Nötigste schriftlich fest: Mietbeginn, Mietdauer (wenn bekannt), Kündigungsfrist, mitbenutzte Räume, wer was putzt. Ausführlichere Verträge findet man unter: www.mieterverband.ch ! Kündigungsfrist für möblierte Mietobjekte: Gemäss Obligationenrecht zwei Wochen jeweils auf Ende Monat (Art. 266e). Man kann aber auch individuell längere Kündigungsfristen festlegen. ! Kaution: Sylvia Frey Werlen verlangt als Kaution eine halbe Monatsmiete bei zweiwöchiger Kündigungsfrist. Für längere Mietverhältnisse ist auch mehr möglich. ! Versicherungen: So lange die Schlummermuttertätigkeit ein Nebenerwerb bleibt, sind keine besonderen Versicherungen notwendig. Eine Privathaftpflicht ist aber ratsam, für den Vermieter wie auch für den Mieter. ! Bewilligungen: Eigentümer brauchen keine Bewilligung. Wer selber Mieter ist, muss den Vermieter über die Aufnahme eines Untermieters informieren (Art. 262 OR). Für weitere Fragen rund um Mietverträge, Kündigungsfristen etc.: www.mieterverband.ch

AufRuf

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leben

Migros-Magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

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Antibiotika – der endlose Kampf gegen die Keime

Das erfolgreichste Arzneimittel in der Medizingeschichte verliert immer mehr an Wirkung: Immer öfter sind Bakterien resistent gegen Antibiotika – mit fatalen Folgen.

E

ine Blasenentzündung zwang vor ein paar Wochen Natascha Gysin ihren Hausarzt aufzusuchen. Er verschrieb ihr ein Antibiotikum. Aber nach fünf Tagen verschwanden die Schmerzen nicht, wie sie sollten. Also konsultierte sie ihren Arzt noch einmal. Er gab ihr ein anderes Antibiotikum — zwei Tage später waren die Beschwerden weg. Der Befund des Labors: Der Erreger dieser Erkrankung war resistent gegenüber dem ersten Mittel. So unspektakulär dieser Einzelfall anmuten mag, so besorgniserregend ist die starke Zunahme von Antibiotikaresistenzen in den letzten Jahren. Das europäische Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten stellte jüngst eine allgemeine Zunahme von Antibiotikaresistenzen bei bestimmten Erregern fest, insbesondere von solchen, die Harnwegsinfekte oder auch Lungenentzündungen verursachen. Zugenommen haben ebenfalls die Bakterien, die gegenüber mehreren Antibiotika gleichzeitig resistent sind. Besonders gefürchtet sind die sogenannten MRSA-Keime in den Spitälern. Die Resistenz hat zur Folge, dass bei Patienten mit lebensbedrohlichen Infektionen, zum Beispiel Blutvergiftungen, nur wenige Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stehen. Besonders gefährlich ist dies für geschwächte Menschen wie Ältere oder Frühgeborene.

lange wurden antibiotika allzu sorglos eingesetzt Wie kam es zu dieser Situation? Antibiotikaresistente Erreger kommen vermehrt dort vor, wo ständig Antibiotika verwendet werden. So wurden Antibiotika früher in der Humanmedizin, aber auch in der Tiermedizin, teilweise bedenkenlos eingesetzt. Antibiotika töten in der Regel fast alle Erreger ab. Jedoch können einige wenige überleben, wenn sie aufgrund einer Mutation gegenüber dem angewendeten Antibiotikum resistent sind. Diese resis-

Was sind Antibiotika? antibiotika sind arzneimittel zur behandlung bakterieller Infektionskrankheiten wie Keuchhusten, Tetanus oder Hirnhautentzündung. Der Wirkstoff wird aus den Stoffwechselprodukten von Mikroorganismen gewonnen. Die bedeutung der antibiotika als Heilmittel wurde anfang der 40er-Jahre erkannt.

antibiotisch angegangen werden, betont der Hausarzt. Um die Mediziner in dieser Frage weiter zu sensibilisieren, setzt Späth auf die ständigen Fortbildungen und Schulungen der Ärzte. Umgekehrt erwartet er auch seitens der Patienten ein wachsendes Bewusstsein. So würde gerade bei der aktuellen Grippewelle öfters der Wunsch des Patienten nach einem Antibiotikum laut, obwohl dieses gegen die Grippeviren gar nicht wirke. «Zurückhaltung, Geduld wäre das Gebot, dazu gehört aber eine gute Aufklärung der Patienten», sagt Späth. Hausarzt Hansueli Späth nimmt einer Patientin Blut ab, um den Krankheitserreger genau zu bestimmen.

neu entwickelte antibiotika werden als «reserve» benötigt tenten Individuen vermehren sich umso mehr, je mehr Antibiotika verschrieben werden. Die ursprünglichen Antibiotika sind dann gegenüber diesen Keimen wirkungslos. «Antibiotika sollen nur dann eingesetzt werden, wenn sie wirklich notwendig sind», sagt Hansueli Späth, Hausarzt in Langnau am Albis ZH. Selbstkritisch fügt er hinzu: «Wir Ärzte waren in den vergangenen Jahren oft etwas sorglos und haben es lieber einmal zu oft als zu wenig verwendet.» Heute sei dies anders, und neue Abklärungsmethoden würden helfen, die Erreger genau zu identifizieren. Virale Infekte bräuchten primär kein Antibiotikum, und auch nicht jede Angina oder Nebenhöhlenentzündung müsse unbedingt

Gefordert ist auch die Pharmaindustrie: «Um Erfolg auf diesem Geschäftsfeld zu haben, müssen in ständig kürzeren Abständen neue Wirkstoffe entwickelt werden», sagt Roland Schlumpf vom Branchenverband Interpharma. Hinzu komme, dass die neuen Produkte von Swissmedic, der Schweizerischen Zulassungs- und Aufsichtsbehörde, zunächst nur als «Reservetherapie» zugelassen würden. Ziel ist, wo immer möglich die alten Antibiotika einzusetzen, damit die neuen Medikamente nicht «flächendeckend», sondern nur gezielt dort verwendet werden, wo die alten nicht wirken. Damit will man vermeiden, mit den neuen Antibiotika zu rasch wieder ein Resistenzproblem zu erzeugen. Ärzten und Krankenkassen wiede-


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Prächtige Städte, landschaftliche Höhepunkte und einmalige historische Bauwerke säumen die Donau und die Moldau und weisen den Weg für unsere Reise, über Deutschland nach Österreich und in die Tschechische Republik. Dem behaglichen Auftakt mit der Schiffsreise von Passau nach Linz folgen städtebauliche Höhepunkte in Südböhmen: Wir logieren in Budweis und besuchen den Böhmerwald (fakultativ) mit dem malerisch, in einer Moldauschleife gelegenen Krumau. Danach verbringen wir drei Nächte in der «Goldenen Stadt» Prag, die wir unter kundiger Führung entdecken.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Deggendorf. Hinfahrt via Memmingen, München, Landshut ins Donaustädtchen Deggendorf vor Passau. 2. Tag: Deggendorf–Passau–Linz–Budweis. Unsere Reise beginnt mit einer unvergesslichen Donauschifffahrt auf dem vorwiegend natürlichen Flusslauf zwischen Passau und Linz. Die Strecke ist gesäumt von zahlreichen Schlössern, Kirchen und Burgen. Anschliessend Besichtigung der oberösterreichischen Stadt Linz mit ihrem sehenswerten Hauptplatz. Fahrt über die österreichisch-tschechische Grenze nach Budweis. 3. Tag: Budweis, fakultativer Ausflug Böhmerwald und Krumau. Wir besuchen die Region des grossen Moldaustausees und fahren entlang dem gleichnamigen Fluss durch die historischen Orte Rosenberg und Hohenfurt. Durch eine liebliche Naturlandschaft geht es weiter nach Böhmisch CZ

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Krumau. Mehr als dreihundert historische Häuser, zwischen denen das Areal des Schlosses (zweitgrösste Anlage nach der Prager Burg und Unesco-Weltkulturgut) und die Kirche des heiligen Veits dominieren, bilden einen Altstadtkern von seltener Harmonie und Schönheit. Anschliessend Fahrt zurück nach Budweis. Beim gemeinsamen Spaziergang durch den Stadtkern mit seinem quadratischen Marktplatz erfahren wir Interessantes über die gut erhaltenen Renaissance- und Barockbauten. 4. Tag: Budweis–Südböhmisches Teichenund Burgenland–Prag. Nicht weit von Budweis machen wir unseren ersten Stopp in Hluboká. Grund dafür ist das gleichnamige Schloss, das unübersehbar über der Moldau thront. Basteien und Türme, Zinnen, Erker und spitzbogige Fenster verleihen dem Schloss etwas märchenhaftes. Daher auch der Name «Tschechisches Neuschwanstein». Nach einer Führung geht es weiter durch das südböhmische Teichenland zur stimmungsvollen Burg Klingenberg mit dem über 30 Meter hohen Turm. Anschliessend unternehmen wir eine gemütliche Bootsfahrt auf dem Orlikstausee zum prunkvollen Schloss Orlik (Aussenbesichtigung). An diesem herrlichen Ort haben wir Zeit für eine individuelle Mittagspause. Entlang der Moldau erreichen wir am Abend die «Goldene Stadt» Prag. 5. Tag: Prag mit Altstadtbesichtigung. Die tschechische Hauptstadt ist gleichzeitig auch die grösste Stadt des Landes. Zum imposanten Stadtbild gehören die Karlsbrücke mit neunundzwanzig Heiligenstatuen, die Prager Burgstadt (Hradschin), die Altstadt mit den fröhlichen Märkten, wo auch heute noch traditionelle Handwerkskunst dem Besucher Einblicke in vergangene Tage gewährt sowie verschiedene Kirchen, u.a. die Teynkirche, mit den Klängen der ältesten Orgel Europas. Heute Vormittag unternehmen wir, unter kundiger Führung, eine Besichtigung der Altstadt. Nachmittag zur freien Verfügung. 6. Tag: Der Prager Burgberg. Am Vormittag interessante Besichtigung der Prager Burg, einem in jeder Hinsicht überragenden Bauwerk. Hier befindet sich auch die offizielle Residenz des tschechischen Staats-

präsidenten, so dass man jede Stunde die Wachablösung der in rot-weiss-blauen Uniformen gewandeten Soldaten verfolgen kann. Von den Gärten der Festungsanlage hat man einen schönen Blick über die Stadt. Freier Nachmittag für individuelle Entdeckungen und Einkäufe. 7. Tag: Prag–Schweiz. Rückfahrt über Pilsen, Nürnberg, Ulm zu den Einsteigeorten.

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leben

Migros-Magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

rum ist es dadurch möglich, Nach­ ahmerprodukten (Generika) den Vorzug zu geben. Insgesamt wird so das Ge­ schäft mit neuen Antibiotika für die Pharmaindustrie weniger lukrativ. Um der lebenswichtigen Antibiotika­ forschung wieder neue Impulse zu geben, wurde eine europäische Partner­ schaft zwischen der Pharmaindustrie und öffentlichen Institutionen wie Universitäten, Spitälern, Zulassungs­ behörden oder Patientenorganisationen gegründet. Unterstützt wird die Initia­ tive von einem Fonds der EU. Texte: Stefan Müller Bilder: Vera Hartmann

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Das sagt Der experte

«Fieber soll nicht mit Antibiotika behandelt werden» Christoph Berger ist Co-Leiter der Abteilung Infektiologie und Spitalhygiene des Kinderspitals Zürich.

Christoph berger, wie kann der arzt den antibiotikaverbrauch möglichst tief halten? Bei der Anwendung muss auf folgende drei Punkte streng geachtet werden: ! Fieber soll nicht mit antibiotika behandelt werden. Die ursache ist oft eine Virusinfektion, und auch nicht jede bakterielle Infektion braucht antibiotika. ! Die Wahl des antibiotikums spielt eine wichtige rolle: Die Therapie soll möglichst gezielt gegen den vermuteten erreger und nicht breit gegen alle möglichen erreger erfolgen. Wo immer möglich soll vor Therapiebeginn eine Probe abgenommen und mikrobiologisch der erreger bestimmt werden.

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gezielt einsetzen Wie wirken antibiotika, und wie werden sie am besten eingesetzt? und was vermögen sie gegen Viren auszurichten?

! ebenfalls wichtig ist es, die empfehlungen zur Therapiedauer einzuhalten. eine zu kurze behandlung tötet nicht alle Keime ab, und eine zu lange ist unnötig und fördert die resistenz anderer Keime.

Was kann der Patient selbst tun?

! Den arzt frühzeitig aufsuchen, damit dieser eine exakte Diagnose stellen und beurteilen kann, ob eine antibiotikatherapie nötig ist. und der Patient ist angehalten, sich genau an das vereinbarte Prozedere und die allenfalls verordnete antibiotikatherapie (mit Dosis und Dauer) zu halten. Wenn die behandlung in der vereinbarten Zeit nicht anspricht, ist es wichtig, dass sich der Patient umgehend wieder beim arzt meldet, um Diagnose und Therapie allenfalls anzupassen.

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

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MULTIMEDIA | 77

GEFÄLLT MIR

«Ich verschlinge Jerry Cotton» Macht Beine: Der kleine Fitbit zählt jeden Schritt, jede Treppenstufe und jeden zurückgelegten Kilometer.

Doping, aber gesund Kleine Tracker-Gadgets motivieren zu mehr Bewegung, indem sie jeden Schritt und jedes zu Fuss bewältigte Stockwerk zählen.

Z

u Fuss gehen statt mit dem Auto, Treppen steigen statt Lift fahren: Dass mehr Bewegung im Alltag dazu beiträgt, die Gesundheit zu erhalten und zu verbessern, wissen wir dank Kampagnen des Bundesamtes für Gesundheit oder der Krankenkassen längst. Wenn es aber bei der Motivation hapert, hilft vielleicht ein kleines Gerätchen, das die zurückgelegten Schritte, die ungefähre Distanz in Kilometern, die Anzahl der bewältigten Stockwerke und die verbrannten Kalorien zählt. Im Alltag kommt da so einiges an Schritten zusammen. Verzichtet man auf den Lift, geht zu Fuss statt mit dem Bus zur Arbeit oder legt gar eine Joggingrunde ein, erreicht man die von der WHO empfohlenen 10 000 Schritte pro Tag auch als Büroangestellter.

Ein solcher Tracker ist der Fitbit One. Dieser wird ständig in der Hosentasche mitgeführt oder an ein Kleidungsstück geklemmt, wo er mit Hilfe seiner Sensoren die Aktivitäten registriert. Die Daten speichert das Gerät minutengenau und sendet sie kabellos an den PC oder das Smartphone (Gratis-App für iOS und Android), wo die täglichen und wöchentlichen Statistiken eingesehen werden können. Eine zusätzliche Motivationsspritze für mehr Bewegung ist die Fitbit-Community: Die Mitglieder vernetzten sich online in Gruppen, wobei man sehen kann, wie viel sich die andern bewegt haben oder wer zuoberst auf der Aktivitäts- oder Schritterangliste steht. Der Fitbit One kostet bei Digitec 129 Franken. Texte: Felix Raymann

DAS DING

APP DER wOCHE

Kamera für hohe Ansprüche

Satellitenbilderpuzzle

Trotz ihres Vollformatsensors ist die Spiegelreflexkamera Canon EOS 6D relativ kompakt. Der Sensor mit 20 Megapixeln sorgt für hohe Lichtempfindlichkeit, exakte Steuerung der Schärfentiefe und rauscharme Bilder, auch bei wenig Licht. Die Kamera ist W-Lan-fähig und lässt sich per Smartphone-App fernsteuern. Preis bei Digitec inkl. Objektiv (24–105 mm): 2689 Franken.

Die als Gehirntraining bezeichnete App Oko zeigt Satellitenbilder der Nasa, die in Ringe unterteilt sind und sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten drehen. Nun geht es darum, diese Ringe im richtigen Augenblick zu stoppen, sodass korrekte Bilder der Landschaften entstehen. Oko wurde von einer Jury bei den Swisscom Apps of the Year in der Kategorie Best iOS App zur Gewinnerin gekürt. Gratis-App, für iPad.

Hans Itten (55), Fachleiter Melectronics, Wädenswil ZH

! Welcher Radiosender ist Ihr Favorit? Country Radio Switzerland. Ich liebe Countrymusic über alles. ! Welches Musikstück holt Sie aus der Krise? «Let Your Love Flow» von den Bellamy Brothers. Erinnert mich an den Sommer 1976 — unvergesslich. ! Welches ist Ihr Lieblingsbuch? Ich verschlinge Jerry-Cotton-Romane. ! Meine Lieblingsfernsehserie ist … … «Ein Fall für zwei», tolles Teamwork. ! Welcher Film rührt Sie zu Tränen? «The Green Miles» nach dem Roman von Stephen King. Weil der Hauptdarsteller ein Bär von einem Mann ist und trotzdem sanft und sensibel sein kann. ! Meine Lieblings-Website ist … … www.search.ch, Wetterprognosen, TV-Programm, Routenplaner und vieles mehr — hier finde ich fast alles. ! Wenn ich 15 Minuten nur für mich habe … … löse ich ein Kreuzworträtsel. ! Welches ist Ihre unterhaltsamste Seite auf Facebook? «Die Männerseite», hier gibt es Beiträge, die zu komisch sind. ! Welches ist Ihre Lieblings-App? «Tune!It», spielt Radiostationen aus der ganzen Welt. ! In meiner Freizeit liebe ich es … … im Sommer Töff zu fahren, Freunde treffen und faulenzen zu jeder Jahreszeit. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

www.migrosmagazin.ch

MEHR MULTIMEDIA Mehr zur Datensynchronisation, Online-Extras und Alternativen bei Fitbit sowie Infos zur Canon EOS 6D und dem Satellitenpuzzle.


LEBEN 78 |

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AUTO

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Nr. 8, 18. Februar 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

VIER FRAGEN AN

«Weniger Gewicht, weniger Verbrauch»

bernd Hoch (48), Geschäftsführer, Mitsubishi Motors Schweiz Der neue Mitsubishi Outlander ist eine Augenweide.

Was tut Mitsubishi beim Outlander zur CO2-reduktion?

Zurück auf der Strasse

Nach langer Neuheitenabstinenz ist Mitsubishi wieder da: Der neue Outlander ist ein kompakter Familien-SuV mit bis zu sieben Sitzen.

V

or neun Jahren stand es nicht gut um Mitsubishi: Von der Asienkrise getroffen und als Juniorpartner in der Daimler-Chrysler-Ehe zerrieben, schien die Marke 2004 in die Pleite zu treiben. Doch Finanzkrise und ruinösem Yen-Kurs zum Trotz haben sich die Japaner erholt, mit Modellen wie dem ASX Terrain zurückerobert — und lancieren 2013 mehrere Neuheiten, darunter den Outlander als Plug-in-Hybrid (siehe Interview rechts). Ehe es so weit ist, fährt schon mal der «normale» Outlander vor. Die dritte Auflage setzt optisch Zeichen: Schluss mit rustikal! Schick steht er da und wirkt stattlicher, als er ist. Gut so, denn das erspart in der Innenstadt den Parkhaushorror. Es gibt geräumigere KompaktSUV, aber Familie und Gepäck kommen prima unter. Die aufklappbaren Sitze sechs und sieben sind je nach Modell Serie, wobei sie, wie bei dritten Sitzreihen üblich, nur für Kids taugen. Unterwegs

Bis 2020 will Mitsubishi die CO2Emissionen der Produktion wie der Produkte um 20 Prozent senken. Im Outlander bewirken effiziente Motoren mit Stopp-Start und 4x4 mit EcoModus 19 Prozent weniger Verbrauch.

Einzeln umklappbare Sitze: Auch bei grossen Familien haben alle einen Sitzplatz.

federt der Outlander ordentlich und fegt gerne durch Kurven, nur rumpeln die Achsen auf üblen Pisten. Schade. Innen ist alles top: schöne Materialien, gute Qualität, umfangreiche Ausstattung. Optional sind sogar Assistenzsysteme wie ein Abstandsradar zu haben. Beim Antrieb stehen ein Diesel und ein Benziner mit je 150 PS zur Wahl. Ab sofort verfügbar sind die Varianten mit Automat und 4x4-Antrieb. Im Frühjahr folgen weitere, darunter mit Frontantrieb und Handschaltung. Wir raten zum 2,3-Diesel, der nach der Anfahrschwäche wuchtig durchzieht und nur dezent brummt. Testverbrauch mit Automat im Eco-Modus: 7,9 l/100 km (Normwert 5,8 l/100 km = 153 g/km CO2). Fazit: Der Outlander bietet unspektakuläre, aber gelungene Kost — zum attraktiven Preis ab 30 999 Franken (4x2) bzw. 42 499 Franken für den 4x4-Diesel mit Automat. Text: Timothy Pfannkuchen

Folgen auf den Mitsubishi i-MieV weitere elektro- oder Hybridautos?

Alle künftigen Modelle sind auch als Elektro- oder Plug-in-Hybridvarianten vorgesehen. So auch der Outlander, der ab September der erste Plugin-Hybrid-SUV der Welt ist: mit 4x4 und 52 km rein elektrischer Reichweite unter 60 000 Franken. Zudem sinkt neu der Preis des i-MiEV um 8000 auf 24 999 Franken. Meist wachsen neue Modelle. Der Outlander nicht. Warum?

Der neue Outlander ist mit 4,66 Meter exakt gleich lang wie der Vorgänger. Aber er ist dafür nun bis 145 Kilo leichter und verbraucht so weniger. Mitsubishi hatte eine lange Durststrecke an Neuheiten. Was folgt 2013 noch?

Am Genfer Salon zeigen wir den Space Star, der unterhalb des Colt positioniert ist. Motto: «Weniger Gewicht, weniger Verbrauch, mehr Farben». Auf 3,72 Meter Länge bietet er ab 4,0 l/100 km viel Platz. Im August folgt der ASX 4x4-Diesel mit 6-Gang-Automat, im September der Outlander Plug-in-Hybrid.


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Sardinien und Korsika zweitgrösste Stadt Korsikas kennen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Halbpension.

Tauchen Sie ein in die bewegte Geschichte der Inseln und lassen Sie sich von faszinierenden kleinen Küstenorten verführen. Die vielfältige Landschaft variiert zwischen bizarren Felsen und schroffen Küsten bis hin zu lieblichen Buchten und reicher Vegetation. Die Nuraghen und Gigantengräber sind ebenso Zeugen der Vergangenheit auf Sardinien wie die Spuren Napoleons auf Korsika.

6. Tag, Les Calanches - SpeluncaSchlucht - L'Ile Rousse: Fahrt zu den faszinierenden Calanches. Wild verwittertes rotes Porphyrgestein bildet bizarre Formationen. Via Porto gelangen Sie zur gewaltigen Spelunca-Schlucht. Am Abend erreichen Sie das Hafenstädtchen L'Ile Rousse. Halbpension. <wm>10CAsNsjY0MDQx0TU2NLE0MAUAmu9Wcw8AAAA=</wm>

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1. Tag, Schweiz - Livorno - an Bord: Fahrt vom Einsteigeort nach Livorno. In der Nacht Fährüberfahrt auf die Insel Sardinien. Frühstück. 2. Tag, Golfo Aranci - Sassari - Alghero: Nach dem Frühstück betreten Sie in Golfo Aranci die Insel Sardinien. In Sassari besichtigen Sie die Kirche «Trinità di Saccargia». Sie war im Mittelalter eines der wichtigsten Gotteshäuser der Insel. Weiterfahrt nach Alghero. Ein Schiff bringt Sie zu den Neptunsgrotten, die zu den schönsten und grössten Tropfsteinhöhlen des Mittelmeers zählen. Halbpension.

3. Tag, Orgosolo - Costa Smeralda: Bald verlassen Sie die westliche Küste und gelangen ins Landesinnere nach Orgosolo. Dort haben Sie Zeit, die «Murales» - über 200 politische Wandmalereien zu besichtigen. Anschliessend geniessen Sie ein typisch sardisches Essen mit gegrilltem Fleisch, sardischer Wurst und Käse, das Hirten für Sie vorbereitet haben. Am Nachmittag fahren Sie via Olbia zur blaugrünen Costa Smeralda. Vollpension. 4. Tag, Arzachena - Santa Teresa Bonifacio - Ajaccio: Bei Arzachena besichtigen Sie geheimnisvolle Zeugnisse aus der Bronzezeit. Lu Coddu Vecchio gilt als das schönste nuraghische Gigantengrab. Die Anlage stammt aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. Bei Santa Teresa verlassen Sie die Insel Sardinien und werden mit der Fähre nach Bonifacio auf der Insel Korsika gebracht. Diese Stadt liegt auf einem 60 m hohen Kalksteinplateau, welches an drei Seiten steil ins Meer abfällt. Weiterfahrt nach Ajaccio, der Geburtsstadt Napoleons. Halbpension.

7. Tag, Calvi - Bastia - an Bord: Am Morgen haben Sie die Möglichkeit, den hübschen Küstenort Calvi auf eigene Faust zu entdecken. Gegen Mittag fahren Sie nach Bastia. Nutzen Sie die freie Zeit für einen Bummel durch die malerischen Gassen um den alten Hafen, bevor Sie zur Fährüberfahrt aufs Festland einschiffen. Frühstück. 8. Tag, Toulon - Rückkehr: Am Morgen legt die Fähre in Toulon an. Danach Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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Die Preise gelten bei Buchung über www.marti.ch. Andere Buchungsstellen erheben in der Regel eine Auftragspauschale. Es gelten die allgemeinen Reise- und Vertragsbedingungen der Ernst Marti AG.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

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Bild von Glaus ! Gesucht wird im Rahmen einer geplanten Ausstellung: Originalbild in Öl und Farbe «Mutter mit Kind» des Schweizer Künstlers Karl Glaus. Karl Glaus ist 1925 geboren und arbeitete in seinem Atelier in Zürich-Albisrieden. Zuletzt wurde das Bild vor einigen Jahrzehnten in einer Wohnung in Albisrieden gesehen, möglicherweise bei einer Familie Borer. Ich freue mich über jeden Hinweis zum Verbleiben des Bildes sowie weiterer verschollener Bilder von Karl Glaus. Vielen Dank im Voraus! Jacqueline Domeniconi Mail: jdomeniconi@gmail.com

Schulgspändli ! Wir organisieren das erste Klassentreffen unserer 4.—6. Primarklasse von Othmar Gubler aus dem Schulhaus Ahorn in Zürich Schwamendingen aus den Jahren 1958—1961. Dieses findet am Sonntag, 16. Juni 2013, statt. Gesucht werden: Rita Berwert, Hanni Holenweg, Hanspeter Huber, Rainer Metzler und Enrica Piana. Meldet euch bei: Erwin Richter Brunnenwiesenstrasse 14 8212 Neuhausen am Rheinfall Telefon: 052 659 32 49 Mail: erwin.richard@richter.ch

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GLÜCKSGRIFF

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

INTERCITY-CARD | 83

Fit in der ganzen Schweiz

Die Migros betreibt über 50 Fitness- und Wellness-Anlagen in 45 Schweizer Städten. Die Intercity-Card öffnet die Türen zu all diesen Wohlfühloasen. Das Migros-Magazin verlost zwei dieser Generalabonnements für Bewegung und Gesundheit.

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin und die Migros-Fitness-, -Wellness- und -Aquaparks verlosen zwei Intercity-Cards, zudem werden 50 Mal 2 Einzeleintritte für die Fitnessparks verlost.

! Wettbewerbsfrage: In wie vielen Schweizer Städten kann man mit der Intercity-Card trainieren? ! Teilnahme per Telefon: Rufen Sie 0901 591 912 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) an und nennen Sie das Lösungswort, Ihren Namen und Ihre Adresse. ! Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GLÜCK, dem Lösungswort und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GLÜCK, Lösung, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt ! Per Internet: www.migrosmagazin.ch/ gluecksgriff ! Mit Postkarte: Migros-Magazin, «Intercity-Card», Postfach, 8099 Zürich ! Einsendeschluss: Sonntag, 24. Februar 2013

Ob Fitnesskurs oder Entspannung: Die Migros bietet beides.

M

it mehr als 50 Fitness-, Wellness- und Aquaparks ist die Migros die grösste Anbieterin von Fitness und Wellness in der Schweiz. Neben einem ausgezeichneten PreisLeistungs-Verhältnis verfolgt die Migros auch das Prinzip von Spannung und Entspannung: Alle Anlagen überzeugen durch eine abwechslungsreiche Kombination aus Fitness-, Wellnessund Kursangeboten.

In 45 Schweizer Städten trainieren und geniessen Über sieben Millionen Besucher pro Jahr und mehr als 120 000 Mitglieder machen die Trainingsanlagen der Migros zum bedeutendsten Fitnessverbund in der Schweiz. Neben den regionalen Abonnements gibt es mit der Inter-

city-Card eine übergreifende Jahresmitgliedschaft, gültig in allen Anlagen in 45 Schweizer Städten — eine Art Generalabonnement für Bewegung und Gesundheit. Die Intercity-Card ist ideal für Menschen, die beruflich viel unterwegs sind und mit einem einzigen Abonnement in der ganzen Schweiz trainieren möchten. Ebenfalls eignet sie sich für Reisende, die während ihres Ausflugs nicht auf Fitness verzichten oder ihre Reise mit einem Wellnesserlebnis bereichern wollen. Mit etwas Glück können Leserinnen und Leser des MigrosMagazins eine Intercity-Card — ein Jahr gültig in allen Anlagen — oder zwei Gratiseintritte für die

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es erfolgt keine Barauszahlung, und der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Fitnessparks gewinnen und dort nach Belieben schwitzen und relaxen. Der Weg in eine aktive und gesunde Zukunft führt nicht nur über die Hantelbank, sondern auch durchs Dampfbad und über den Massagetisch. www.freizeitanlagen.ch www.intercity-card.ch


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18.11.13 Erholung auf See Geniessen Sie einen gemütlichen Tag auf See. 19.11.13 Ho Chi Minh City/Saigon, Vietnam Bestaunen Sie wunderschöne Sakralbauten wie die neo-romanische Kathedrale aus Backstein, die bunte Jade-Pagode oder besuchen Sie das Kriegsmuseum.

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Diese Reise wird durch eine deutschsprachige Reisebegleitung betreut. Sie erhalten an Bord folgende zusätzliche Serviceangebote: Ein- und Ausschiffungsgespräch, tägliche Sprechstunden, Bordzeitung in deutscher Sprache, Menükarten auf Deutsch, deutschsprachiger Ansprechpartner bei Fragen und Problemen, sowie einige ausgewählte fakultative deutschsprachige Ausflüge. Zusätzlich beste Betreuung erfolgt durch unsere eigene Schweizer Reiseleitung (ab 25 Gästen). Einreisebestimmungen Schweizer Bürger benötigen für diese Reise einen Reisepass, der mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig ist sowie ein Visum für Australien (Fr. 20.-), das wir gerne für Sie einholen. Das Visum für Vietnam (ca. US$ 30.-) und Bali/Indonesien (ca. US$ 25.-) erhalten Sie direkt an Bord. So viel ist inbegriffen: • Linienflüge mit Emirates via Dubai • alle Taxen (Wert Fr. 590.-) • Transfers und Stadtrundfahrten in Singapur und Sydney gemäss Programm • 1 Übernachtung in Singapur inkl. Frühstück • Kreuzfahrt gemäss Programm in der gewählten Kabinenkategorie • Vollpension an Bord • Teilnahme an allen Bordaktivitäten. Nicht inbegriffen: • Persönliche Auslagen und Getränke • fakultative Landausflüge • oblig. Trinkgelder (US$ 11.50 pro Nacht/pro Person, an Bord zahlbar) • Visum für Australien Fr. 20.- • Visum für Vietnam (ca. US$ 30.-), Visum für Bali/Indonesien (ca. US$ 25.-, an Bord zahlbar) • Annullierungsschutz- und Reisezwischenfallversicherung • Reservationsgebühr Fr. 10.-.

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GLÜCKSGRIFF

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

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MÄRCHENZAUBER | 85

Bald im Heimkino: Feenzauber mit Tinkerbell und Unterwasserspass mit «Findet Nemo».

Abtauchen in Märchenwelten

Die Disney-Filmhits «Tinkerbell» und «Findet Nemo» erscheinen auf DVD und Blu-ray, Letzterer ist jetzt in 3-D im Kino zu sehen. Passend dazu verlost das Migros-Magazin Familienferien im Märchenhotel.

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© Disney

Bald auf DVD und Blu-ray: «Tinkerbell – Das Geheimnis der Feenflügel» und «Findet Nemo». Letzterer ist im Kino in 3-D zu sehen.

eit fast 60 Jahren gehört Tinkerbell zu den beliebtesten Disneyfiguren überhaupt und ist ihren kleinen und grösseren Fans auf der ganzen Welt als Glitzerstaub sprühende Gastgeberin zahlreicher Disney-Serien bekannt. Nach dem grossen Erfolg auf der 3-D-Kinoleinwand ist «Tinkerbell — Das Geheimnis der Feenflügel» nun schon bald auf DVD und Blu-ray fürs Heimkino erhältlich und wird die ganze Familie bezaubern. Ein anderer Disney-Welterfolg ist «Findet Nemo». Mit kultverdächtigen Gags, Spannung, dass einem die Flossen bibbern, und genauso liebenswerten wie schrulligen Meeresbewohnern gelang den genialen Machern von Pixar mit «Findet Nemo» ein wahrer Geniestreich, ein Oscar in der Kategorie «Bester Animationsfilm» inklusive. Zum Zehn-Jahre-Jubiläum des weltweit fünfterfolgreichsten Animationsfilms

tauchen der beliebte Clownfisch und seine unvergesslichen Gefährten nun endlich wieder auf — diesmal fürs Familienheimkino. «Tinkerbell — Das Geheimnis der Feenflügel» ist ab 28. Februar 2013 auf DVD und Blu-ray erhältlich. «Findet Nemo» gibt es seit dem 14. Februar 2013 in 3-D im Kino zu sehen und ab 28. Februar auf DVD, Blu-ray und Blu-ray 3-D.

Im Hotel Bellevue gibts für Kinder jeden Abend eine Märchenstunde Passend dazu verlost das Migros-Magazin vier Nächte im Märchenhotel Bellevue in Braunwald GL. Jeden Abend vor dem Kindernachtessen lauschen Kinder gespannt der Märchenfee oder dem Märchenonkel Junior, die gleichzeitig auch Hoteliers und Gastgeber sind. Gleich anschliessend geht es zum gemeinsamen Kindernachtessen in den Saal der Könige.

Mitmachen und gewinnen Das Migros-Magazin verlost vier Nächte im Märchenhotel Bellevue in Braunwald GL für eine Familie mit zwei Erwachsenen und 1 bis 3 Kindern in einer luxuriösen Familiensuite inklusive 6-Gang-Diner mit Auswahlmenü im Hauptgang und ProseccoFrühstücksbuffet sowie einer 60 Minuten langen Kutschenrundfahrt im Wert von über 3300 Franken. Angebot nach Verfügbarkeit. Infos: www.maerchenhotel.ch ! Wettbewerbsfrage: In welchem Kanton befindet sich das Märchenhotel Bellevue? ! Teilnahme per Telefon: Wählen Sie 0901 560 039 (1 Franken pro Anruf aus dem Festnetz) und nennen Sie das Lösungswort, Ihren Namen und Ihre Adresse. ! Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Keyword GEWINNEN, dem Lösungswort und Ihrer Adresse an die Nummer 920 (1 Franken pro SMS). Beispiel: GEWINNEN, Lösung, Beat Beispiel, Musterstrasse 1, 9999 Exempelstadt ! Per Internet: www.migrosmagazin.ch/gluecksgriff ! Per Postkarte: Migros-Magazin, «Märchenhotel», Postfach, 8099 Zürich ! Einsendeschluss: Sonntag, 24. Februar 2013 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.


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Nr. 8, 18. Februar 2013 | Migros-Magazin |


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Migros-Magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

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Gewinner Nr. 6: Franz Kappeler, Sarnen OW; Hans Mathys, Reinach BL; Annegret Eugster, Schaffhausen SH; Erika Chaudri, Gelterkinden BL; Laurent Sturm, Adliswil ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 6: Patrizia Nigg, Wangen bei Dübendorf ZH; Yvonne Grünenfelder, Frauenfeld TG; VORSTAND Ettorino Hässle, Basel BS; Martina Kühne, Chur GR; Dominik Pauli, Thun BE

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So nehmen Sie teil


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1. Tag: Schweiz–Hamburg–Bremerhaven. Flug von Zürich nach Hamburg, anschliessend Bustransfer nach Bremerhaven oder Anreise per Bahn aus der Schweiz bis Bremerhaven. Anund Rückreisepaket gegen Zuschlag. Einschiffung auf Ihr Kreuzfahrtschiff «MS Artania». Um 18 Uhr heisst es «Leinen los». 2. Tag: Erholung auf See. 3. Tag: Thorshavn (Färöer Inseln). Als kleinste Hauptstadt des Nordens hat Thorshavn spezielle Sehenswürdigkeiten zu bieten. Aufenthalt von 14 bis 20 Uhr. 4. Tag: Erholung auf See. 5. Tag: Reykjavik (Island). Von Reykjavik führen herrliche Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten Südislands wie dem Gullfoss, dem berühmten «Goldenen Wasserfall» und dem Gebiet des «Grossen Geysirs». Aufenthalt von 7 bis 17 Uhr. 6. Tag: Kreuzen im Eiyjafjord–Akureyri (Island)–Überqueren des Polarkreises. Akureyri – die «Perle des Nordens» – liegt am Fuss von bis zu 1400 Meter hohen Bergen. Das überraschend milde Klima sorgt für einen überwie-

n: estelle Jetzt btalog «Artania & a eue K

rten Der n Kreuzfah Amadea 4» ist da 2013–1

gend trockenen und warmen Sommer. Aufenthalt von 14 bis 21 Uhr. 7. Tag: Passage der Insel Jan Mayen. 8. Tag: Kreuzen im Nordpolarmeer. 9. Tag: Ny Ålesund/Königsfjord//Magdalenenfjord (Spitzbergen)+**. Die Magdalenenbucht ist einer der berühmtesten Plätze des Archipels. Lassen Sie die herrliche Polarfjordlandschaft und die blumenübersäten Inseltäler auf sich wirken. Spaziergänge auf Ny Ålesund**+. 10. Tag: Eisfjord/Longyearbyen/Barentsburg (Spitzbergen)+**. Spaziergänge**+ in Longyearbyen. Anschliessend Passage von Barentsburg. 11. Tag: Honningsvåg/Nordkap (Norwegen). Honningsvåg ist Ausgangspunkt für die Ausflugstour zum Nordkap. Das Nordkap-Plateau befindet sich auf Mageroya ca. 1300 Meilen südlich vom Nordpol und ist eine Hauptattraktion dieser Reise. Aufenthalt von 21 bis 1 Uhr. 12. Tag: Kreuzen in der nordnorwegischen Innenpassage–Tromsø (Norwegen). Die kleinen Gassen der nördlichsten Universitätsstadt Tromsø haben ein beinahe mediterranes Flair. Aufenthalt von 14 bis 20 Uhr. 13. Tag: Überquerung des Polarkreises–Rørvik (Norwegen). Sie überqueren den Polarkreis und

erreichen Rørvik. Aufenthalt von 20 bis 24 Uhr. 14. Tag: Trondheim (Norwegen). Besuchen Sie die alte Königsstadt Trondheim. Einen guten Überblick bietet die «Gamble Bybrua». Aufenthalt von 9 bis 18 Uhr. 15. Tag: Ålesund/Geirangerfjord–Geiranger (Norwegen)+. Sie fahren heute nach Ålesund, der wunderschönen Jungendstilstadt. Aufenthalt von 7 bis 9 Uhr. Kreuzen im Geirangerfjord und Weiterfahrt nach Geiranger. Das kleine Städtchen, das in einer Senke am östlichen Ende des Geirangerfjords eingebettet liegt, zählt zu den schönsten Flecken in ganz West-Norwegen. Aufenthalt von 14 bis 20 Uhr. 16. Tag: Bergen (Norwegen). Fahrt durch die Schären. Das 1070 als Fischerdorf gegründete Bergen hat einen eigenen Charme, nicht zuletzt wegen der einzigartigen Lage zwischen sieben Hügeln. Aufenthalt von 10 bis 20 Uhr. 17. Tag: Erholung auf See. 18. Tag: Bremerhaven–Hamburg–Schweiz. Ankunft in Bremerhaven um 9 Uhr. Anschliessend Ausschiffung. Transfer bis Hamburg und Flug nach Zürich oder Rückreise in die Schweiz per Bahn.

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Das wunderschöne Kreuzfahrtschiff «MS Artania****» verbindet modernen Komfort mit klassischer Kreuzfahrt-Tradition. Das feine überschaubare Schiff fasst max. 1200 Passagiere. Alle Aussenkabinen sind ab 15 m2 gross, davon viele mit Balkon. Die Kabinen sind mit Dusche/ WC, Klimaanlage, Sat-TV, Telefon, Minibar und Föhn ausgestattet. Es hat 2 Hauptrestaurants, 7 Bars, grosszügige Salons, Panorama-Lounge, Bibliothek und Internet-Café. Sport und Entspannung finden Sie im grossen Wellnessbereich mit Fitnesscenter, Massage, Sauna und Whirlpools. Bordarzt. Willkommen an Bord!

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An- und Rückreisepaket mit Flug Zürich–Hamburg inkl. Taxen und Transfers nach/von Bremerhaven 695.– An- und Rückreisepaket mit Bahn bis Bremerhaven/ab Hamburg Basis ½-Preis-Abo, 2. Kl. und Transfers 395.– Unsere Leistungen ■

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Kreuzfahrt in der gewählten Kabinenkategorie Vollpension an Bord ab Abendessen Einschiffungstag bis Frühstück Ausschiffungstag Hafentaxen, Sicherheitsgebühren Freier Tischwein zu den Mittag und Abendessen Freie Teilnahme an allen Bordveranstaltungen Deutschsprechende Bordreiseleitung

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Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion von Fr. 20.– pro Person An- und Rückreisepaket mit Flug 695.– An- und Rückreisepaket mit Bahn 395.– Persönliche Auslagen, Getränke, Trinkgelder Deutschsprachig geführte Landausflüge Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage

Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Bürger benötigen eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Reisepass. **Passagen und Landgänge in den markierten Gebieten vorbehältlich der Wetter- und Eissituation sowie Kapitänsentscheidung.

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Ihr Reiseprogramm


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

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UnterhaltUng | 89

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

U

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4

3 2 1 5

1

2

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So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 7: RESTE Gewinner Nr. 6: Mariann Wickihalter, Menziken AG; Paul Schmatz, Rüfenacht BE; Sonja Sterki, Thun BE

Teilnahmeschluss: Sonntag, 24.2.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

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RÄTSELSPASS

Es ist eiskalt, kein Wunder, ist der See in der Nähe des unendlichen Baumhauses vollkommen zugefroren. Nina dreht mit ihren Schlittschuhen ein paar Runden auf dem See. Findest du heraus, wo sie losgefahren ist? Fahre ihrer Spur mit einem Stift nach bis zum Ausgangs-Buchstaben.

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Wir machen es möglich. Das Burj al Arab ist in der Zwischenzeit zu einem Wahrzeichen von Dubai geworden. Ein eigener Butler der sich um alles kümmert, ein Zimmer auf zwei Etagen und ein Luxusbad. Das sind nur einige der Annehmlichkeiten die das Burj al Arab*******, eines der besten Hotels der Welt, bietet. Dazu drei Nächte im wunderschönen Jumeirah Emirates Towers***** einem spektakulären Turm der selbst den Eiffelturm überragt. Acht Restaurants und sieben Bars sorgen für Abwechslung und ein Gratis Bus bringt Sie zu den Jumeirah Hotels am Strand wo Sie den Tag verbringen können. Der Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt, liegt nur wenige Minuten entfernt.

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Das Al Bustan Palace***** präsentiert sich wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Wenn Sie das Hotel betreten, tauchen Sie ein in diese Märchenwelt und werden verzaubert. Es erwartet Sie eine orientalische Pracht die sich im ganzen Hotel fortsetzt. Die grosszügige Gartenanlage bietet ein Maximum an Privatsphäre und der Service ist einmalig. Geniessen Sie diesen Luxus und lassen Sie sich verwöhnen. Muscat, die Hauptstadt von Oman, liegt ca. 15 Fahrminuten vom Hotel entfernt. Ideal also, um die einmalige Moschee oder den lebhaften „Souk“ zu besuchen. Auch Tagesausflüge ins Landesinnere lohnen sich.

Tägliche Abflüge mit SWISS nach Muscat ab 1. Mai bis 25. September 2013. Preise pro Person/Basis Doppelzimmer, inkl. Flüge, sämtlichen Steuern und Taxen, 5 Übernachtungen im Al Bustan Palace, Zimmer/Frühstück sowie Privattransfers. Verlängerungsnächte auf Anfrage möglich.

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 8, 18. Februar 2013 |

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UnterhaltUng | 91

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 8 9 4 6 2

6

8

2

Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

So nehmen Sie teil 5 4 7 Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) 9 7 4 SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans 6 Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen

2 8 7 2 5 7 9 8 4 1

8 7 9 2 3

Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Auflösung Nr. 7: 697 1 6 5 7 4 2 9 3 8

3 7 4 9 8 6 2 1 5

9 2 8 1 3 5 6 7 4

2 3 6 5 9 7 4 8 1

8 4 9 6 1 3 5 2 7

5 1 7 8 2 4 3 9 6

4 9 1 3 6 8 7 5 2

7 8 2 4 5 9 1 6 3

Teilnahmeschluss: Sonntag, 24.2.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

6 5 3 2 7 1 8 4 9

Gewinner Nr. 6: Evelyne Zonca, Pully VD; Gérard Farine, Biel BE; Rudolf Gosswiler, Neuenkirch LU; Margrith De Kaenel, Lufingen ZH; Christa Jost, Riniken AG

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Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi

Beglaubigte Auflage: 1 556 546 exemplare (WeMF 2012) Leser: 2 384 000 (WeMF, MaCH basic 2012-2)

Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS)

Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

Produktion: andrej abplanalp (aa, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), almut berger (aLb), ruth brüderlin (brü), Nathalie bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto e. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), béatrice eigenmann (be), andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), anna Meister (aPM), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: eveline Schmid (eS, Leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi bacchilega (Hb), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole

Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), anette Wolffram (a.W.)

New Media: Sarah ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Layout: Daniel eggspühler (art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma

Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-bund Druck: büchler Grafino aG, bern, Tamedia aG, Zürich, ringier Print adligenswil aG


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Das Alpamare in Pfäffikon SZ ist der grösste überdachte Wasserpark in Europa. Seit über 30 Jahren bietet es das ganze Jahr Spass, Action und Erholung. Sie suchen den Adrenalinkick? Auf den elf einzigartigen Wasserrutschbahnen kommen Sie garantiert auf Ihre Kosten. Einen besonderen Nervenkitzel verspricht «Kingcone». Auf einem Schlauch sitzend überwinden Sie während der 153 Meter langen Fahrt durch Haarnadelkurven fast 17 Höhenmeter. Oder wollen Sie sich lieber im warmen Wasser entspannen? Die Alpa-Therme hilft beim Abschalten und die Sole-Therme bietet besonders bei eisiger Kälte ein ganz spezielles Erlebnis.

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MEINE wELT 94 |

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TINKABELLE

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Nr. 8, 18. Februar 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Ohne Milch kann ich nicht sein» Name: Tanja bachmann alias Tinkabelle (31) Sternzeichen: Wassermann Wohnort: Forch ZH

Die Schweizer Pophoffnung Tanja Bachmann alias Tinkabelle ist zurück auf der Bühne. Am 18. Februar beginnt ihre grosse Tournee. Die Aargauerin liebt Bruce Springsteen, bunkert Milchreserven im Kühlschrank und hat ein Herz für streunende Katzen.

Wieso leben Sie in Forch? Ich komme ursprünglich aus dem Aargau und bin vor einigen Jahren zu meinem Freund hergezogen. Wo würden Sie gerne leben? Mein Traum wäre eine Wohnung oder ein Haus direkt am See. An welchem, ist egal. Beruf und Lebenslauf: Nach der Kantonsschule studierte ich Musik an der WIAM in Winterthur. Kurz darauf, Anfang 2009, entstand meine Band TinkaBelle. Zudem gebe ich Gesangsunterricht an zwei Schulen im Kanton Aargau. Mein Ziel: Immer mit tollen Menschen Musik machen zu können. Das macht mich unendlich glücklich. Mein Lebensmotto: Life is what you’ll miss when you start to plan it. Was ich mag: Zeit mit den Menschen zu verbringen, die ich liebe.

MEIN FLUCHTORT

«Vom Waldrand unseres Dorfs aus habe ich einen tollen blick auf den Greifensee. Hier komme ich gerne einfach so hin oder mache halt nach einer Joggingrunde.»

Was ich nicht mag: Vorurteile, Neid, Unehrlichkeit. Was ich an mir mag: Ich kann jeden schönen Moment geniessen und bin sehr bodenständig. Was ich an mir nicht mag: Ich bin extrem selbstkritisch und stehe mir damit manchmal selber im Weg. Mein Lieblingsessen: Selber gemachte Älplermagronen. Meine Lieblingsmusik: Sheryl Crow, Bruce Springsteen, Mark Knopfler, Lady Antebellum, Mumford and Sons, Zac Brown und 1000 andere Bands. Mein bester Entscheid: Musik zu meinem Lebensinhalt zu machen. Mein peinlichster Moment: Während eines Konzerts wollte ich das Publikum zum Mitsingen bringen — da fiel mir das Mikrofon im grossen Bogen in die Menge. Text: Barbara Ryter Bilder: Jorma Müller

MEINE SUCHT

«Milch! Ich habe immer mindestens fünf Liter Milch im Kühlschrank und kann ohne nicht sein.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 8, 18. FEBRUAR 2013 |

TINKABELLE| 95

MEINE BAND

«Ich mit meinen drei Jungs auf der Bühne während eines Konzerts. Mit dem Banjospieler und Gitarristen Res (rechts) schreibe ich die meisten unserer Songs.»

MEIN TICK

«Vor einem Konzert setze ich diese Brille auf und gehe den Auftritt vor dem inneren Auge durch. So betrete ich entspannt die Bühne.»

MEIN ARBEITSORT

«Viele Lieder entstehen bei uns auf dem Sofa im Wintergarten. Hier sitzen Res mit seinem Banjo und ich mit der Gitarre oft zusammen und hecken neue Songs aus.»

MEIN HAUSTIER

«Gurli ist uns vor ein paar Jahren zugelaufen und geblieben. Sie liebt es, wenn ich mich mit ihr beschäftige. Und ich liebe es, mit ihr in der Wohnung herumzutollen.»

Bilder: Bruno Torricelli, iStockphoto

MEIN LIEBLINGSORT

«Irland! Ich reiste sicher schon 15 Mal dorthin – zuerst nach der Matur, zuletzt um ein paar Lieder für das neue Album aufzunehmen. Ich liebe die Natur und dass in jedem Pub immer Livemusik gespielt wird.»

MEIN VORBILD

«Ich verehre Bruce Springsteen, schon seit ich ein Teenager bin. Ich kenne alle seine Lieder auswendig, war an mehreren seiner Konzerte und träume davon, ihn richtig kennenzulernen.»


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Gültig im Februar für Famigros-Mitglieder.

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