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HOLLYWOOD-STAR MORGAN FREEMAN 26

«Ich kann Politiker nicht ausstehen — sie lügen gern.»

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MEINE WELT 94

Unsere Swiss Lady

Bilder Christian Benedikt, Gerry Nitsch

Auf ihrem Alphorn bläst Lisa Stoll (13) allen den Marsch.

WELTKÜCHE 41

Reis — weit gereist und heiss geliebt. HUNDSTAGE ZU GEWINNEN 62

Mit Huskys durch den Schnee preschen. Wer hat Lust drauf? Adressänderungen am Postschalter melden oder dem regionalen Mitgliederdienst: Tel. 058 565 84 01 E-Mail: dienstleistungen@gmaare.migros.ch

CUMULUS-DEALS auf Seite 90/91

Nr. 7, 15. Februar 2010


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DIESE WOCHE

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

MENSCHEN

EDITORIAL Barbara Siegrist, stellvertretende Chefredaktorin

Jeden Morgen dasselbe: Um fünf Uhr klingelt der Wecker, ich stelle ihn auf halb sechs, auf sechs, dann auf viertel nach. Mir graut beim Gedanken, dass es jetzt erst einmal ins Schwimmbad geht. Vor mir liegen 1500 Meter Schmerz. Nach den ersten Schwimmzügen aber beginnen die Gedanken zu fliessen und werden klar, vollkommene Gelassenheit überkommt mich. Im seichten, chlorigen Wasser des heillos überfüllten Stadtschwimmbades empfinde ich tatsächlich so etwas wie Glück. Warum nur fällt es immer wieder so schwer, sich aufzuraffen? Als Kind gab es doch nichts Schöneres, als Fangis und Versteckis zu spielen und bei einer Schneeballschlacht dabei zu sein. Wir gingen nicht in die Schule, wir hüpften und spürten die eigene Kraft und Geschmeidigkeit. Irgendwann kommt der Punkt, an dem man sich auf einen Stuhl setzt und nicht mehr aufsteht. Dann ist man erwachsen. Weniger tierischen Ernst als vielmehr kindische Lust beweisen die Wilden vom Berner Gförliclub (Seite 12): Aus purer Freude springen sie auch bei Minustemperaturen in die eiskalte Aare. Und dass Sport nicht Mord ist, zeigt Ihnen unsere Gesundheitsgeschichte auf Seite 16.

barbara.siegrist@migrosmagazin.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). m-infoline@migros.ch; www.migros.ch M-CUMULUS: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). m-cumulus@migros.ch; www.m-cumulus.ch Redaktion Migros-Magazin: Postfach 1751, 8031 Zürich, Tel. 044 447 37 37, Fax 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch;

Bild Christian Schnur

Nichts für Warmduscher

12

Gesundheitsserie: Sport

16

Im Winter in der eiskalten Aare schwimmen — für die Mitglieder des Berner Gfrörliclubs ein Genuss.

Wie wärs mit einer Schneeballschlacht?

* Normaltarif

|5

INTERVIEW Morgan Freeman

Der Hollywood-Star über die Schweiz, Nelson Mandela und die Wankelmütigkeit der Politiker.

26

NEUES AUS DER MIGROS Wichtige Nachtschwärmer

32

Würde in der Schweiz nachts nicht gearbeitet, wäre das Land ruiniert. Nun steht eine Gesetzesänderung an.

Shoppen ohne Gewissensbisse

Mit dem Kauf von TerraSuisseProdukten unterstützt man die Schweizer Flora und Fauna.

37

41 55 58 61

SAISONKÜCHE Eine Hommage ans Gulasch

62

Lauch bleibt Lauch …

68

Langlauflegende Koni Hallenbarter steht auf kalte Winter und heisse Gulaschsuppen.

IHRE REGION Neues aus der Genossenschaft

71

BESSER LEBEN Die Körpersprache verrät viel In Form: Doppelte Abwehr

77 77

Bei Nahrungsmangel schaltet sich im menschlichen Körper ein zweites Abwehrsystem ein.

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Hier isst die ganze Schweiz gern. Und günstig.

«Sport ist Mord», sagt der Volksmund und täuscht sich gewaltig, denn sich regelmässig bewegen hält fit und jung.

Reisen: Auferstehung einer Stadt 78

DAS BESTE Reis erobert den Globus Aha-Erlebnis für Joghurtdrinker M wie mehr Markenprodukte Treffpunkt Kinderzimmer

Schwitzen für die Zukunft 16

2005 zerstörte ein Hurrikan grosse Teile von New Orleans. Nun ist The Big Easy zurück.

Familie: Stumme Kinder

85

Tiere: Das Pudelrudel

86

Je älter die Jungen sind, desto stummer werden sie. Das ist aber nicht immer ein schlechtes Zeichen. Wie die Geburt von fünf Vierbeinern Zweibeiner ins Schwitzen brachte.

RUBRIKEN Migros-Woche Leserbriefe Kolumne Auf ein Wort Rätsel/Impressum

6 9 24 31 93

MEINE WELT Lisa Stoll

94

Die 13-jährige Alphornbläserin über Ziele, Vorlieben und Vorbilder.


6 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

MIGROS-NEWS

LeShop-App startett durch LeShop.ch ist Nummer 1 unter den Gratis-Lifestyle-Applikationen: Bereits 26 000 iPhoneBesitzer haben das Zusatzprogramm von LeShop.ch heruntergeladen und erledigen ihre Einkäufe bequem per iPhone. Auch in der Hitparade der iPhone-Apps auf iTunes schlägt sich der Erfolg nieder. In der Sparte «Gratis-Lifestyle Apps» belegt die LeShop.ch-App Platz 1. Zum Vergleich: Die Apps von Coop und Ebay.ch liegen auf den Rängen 13 bzw. 19.

Migros-Bank expandiert

ZAHL DER WOCHE

32 261

Der Kindermalwettbewerb zur Biodiversität begeistert die MigrosKunden: Sage und schreibe 32 261 Stimmen wurden zu den Werken der kleinen Künstler abgegeben.

Bilder Emanuel Ammon, Pénélope Henriod, Andrew Parsons/Reuters, bab.ch/StockStockfood

Die erfolgreiche Migros-Bank ist an immer mehr Schweizer Orten mit Filialen präsent. Ziel sei es, im Zeitraum von drei Jahren 20 neue Niederlassungen zu eröffnen, die Hälfte sei bereits realisiert, erklärt Mediensprecher Albert Steck. In einer neuen Filiale werden in der Regel bis zu sechs neue Arbeitsplätze geschaffen. Nun kommt die Migros-Bank nach Lenzburg. Der Aargau gehört aufgrund seiner wirtschaftlichen Dynamik und der Kaufkraft zu den Entwicklungsschwerpunkten der Bank.

Die Vikinger haben aus dem Kultsong einen Gassenhauer gemacht.

Fasnacht mit der

Die Titelmelodie aus einem Migros-TV-Spot ist neu Fasnacht zu hören.

E

in Migros-TV-Spot mischt die Fasnacht auf: Die Luzerner Fasnachtsmusik «Vikinger» hat den Song aus dem Spot mit Hühnerstar Chocolate adoptiert. «Vikinger» Ermin Trevisan war

begeistert von der Melodie und witterte den perfekten Song für die Fasnacht. Auf Anfrage erfuhr er, dass das Kultstück eigens für den TV-Spot kreiert wurde. Die Komponisten von Massive Music


MIGROS WOCHE

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DIE MIGROS ENGAGIERT SICH

Klima schonen! Konsumenten können auch beim Hairstyling umweltbewusst handeln: Die klimafreundlichsten Haarsprays der Migros wurden neu mit dem Label «approved by climatop» gekennzeichnet. Die Studie der unabhängigen Organisation zeigt, dass Pumpsprays rund 50 Prozent weniger klimaschädliche Emissionen verursachen als Haarsprays aus der Sprühdose. Ein Kilo Haarspray aus der Sprühdose verursacht im Verlauf seines «Lebens» – also von der Produktion über den Gebrauch bis zur Entsorgung – bis zu acht Kilo CO2. Ein Pumpspray dagegen nur knapp drei Kilo. Die Einsparung entspricht der Menge CO2, die ein durchschnittliches Auto bei einer Fahrt über 35 Kilometer produziert. Das Climatop-Label ziert sieben Haarsprays der Migros-Marken Golden Hair, I am und Magic Styling.

Migros

auch an der Luzerner stellten ihr Werk der Fasnachtstruppe jedoch gerne zur Verfügung. Sie und die Migros freuen sich, wenn das Lied auch an der Luzerner Fasnacht ein Gassenhauer wird.

Setzt auf Schweizer Äpfel: Michelle Obama

Michelles Begleitschutz

Die Gattin des amerikanischen Präsidenten weiss, was ihr Lächeln jung hält: Kosmetik mit dem Extrakt des Uttwiler Spätlaubers, des Schweizer Apfels, der für Regeneration und Zellschutz der Haut sorgt. Der Wirkstoff des Wunderapfels steckt auch in «Zoé Effect PhytoCellTec Night Renewal Booster» und im «Zoé Effect PhytoCellTec Lip & Eye Flash Program». Lange vergriffen, sind die beliebten Produkte ab dieser Woche wieder erhältlich. Die Filialen werden nach und nach beliefert.

FRISCH IN DER MIGROS

Ja zum Genuss!

Kalorien zu zählen stresst. Dies entdeckten US-Forscher der Uni Columbus. Probanden, die auf Kalorien achten, waren weniger belastbar als normale Esser und anfälliger für Viren, so das Fazit. Massvoller Genuss ist das Nonplusultra bei ausgewogener Ernährung. Dazu gehört auch ein Stück Torte. Topseller in der Migros mit 2 Millionen Stück pro Jahr ist die Schwarzwäldertorte, ganz oder im Blister mit zwei Stücken – und natürlich Swiss-made.


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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

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MM 6: «Wenn die Liebe zum Machtkrampf wird» — warum Kämpfen in der Beziehung nicht falsch ist.

«Es kommt so viel Bitterkeit auf» Danke für den Artikel! Er gab mir etwas Hoffnung. Habe nun an eine Beratungsstelle geschrieben. Schade, dass ihn wohl eher Frauen lesen werden als Männer. Es ist so unendlich hart, wenn man nach der Geburt und in der Kinderbetreuung auf solches Unverständnis und solche Rücksichtslosigkeit stösst. Man kümmert sich um das schutzlose und hilfsbedürftige Kind, ist selber erschöpft und dann noch das. Ich bin oft auch am Limit, und wir haben nur ein Kind. Mir scheint mein Mann neidisch zu sein. Sein Kollege sagte mir offen ins Gesicht, du sitzt ja mit dem Kleinen nur zu Hause rum, dabei helfe ich ein klein wenig in unserem Bauernbetrieb mit. Nun arbeite ich wieder. Es gibt etwas Abstand, und irgendwie zählt das mehr – aber zu Hause herrscht dann Chaos. Das Schöne daran? Nun kann er mir nicht mehr vorwerfen, dass ich zu viel Geld ausgebe. Mein Mann hat vorher noch daheim gewohnt, und ihm wurde alles bezahlt. Er hatte keine Ahnung, was das Leben so kostet, und nun sind wir zu dritt. Ich bewundere Kerstin. Es kommt so viel Bitterkeit, Traurigkeit, Enttäuschung und Wut auf, wenn einem das von jemand widerfährt, mit dem man durchs Leben gehen möchte.

Name der Redaktion bekannt

MM 6: «Eier bewiesen», Eveline Widmer-Schlumpf als Frau der Woche.

Bild Plainpicture

«Hoffentlich hat sie überzeugendere»

Bundesrätin Eveline WidmerSchlumpf soll «Eier» (abgeleitet von der wirklich unflätigen Bemerkung von Toni Brunner) bewiesen haben, weil sie aus humanitären Überlegungen zwei Uiguren aus Guantánamo

Der Kampf um die Macht in einer Beziehung treibt viele Paare auseinander.

aufnimmt. Nun, Mitte der Neunzigerjahre bewies die damalige Bundesrätin Ruth Dreifuss auch «Eier»: Sie nahm bei einem Besuch in Bosnien, nach dem Bürgerkrieg, ein Dutzend junger Männer – auch aus humanitären Gründen – mit in die Schweiz. Wie die Presse damals vermeldete, war keine drei Monate später die Hälfte von ihnen straffällig geworden und zeigte sich äusserst anpassungsunwillig. Hoffentlich überzeugen die «Eier» von Eveline Widmer-Schlumpf besser als diejenigen von Ruth Dreifuss.

Giancarlo Zacchia-Huggenberger, 5703 Seon

MM 6: «Asiens Comeback ist eine Rückkehr zur Normalität», Interview mit Asienkenner Kishore Mahbubani.

«Mir fehlt der Chinese»

China ist mehr als nur eine Wirtschaftsmacht; die Chinesen sind Menschen wie du und ich. Manchmal fehlt er mir, der Chinese aus Schanghai, der drei Jahre mit uns in der WG in Zürich lebte. Er war der gute Kollege und Gesprächspartner. Es fehlen mir auch sein Schlürfen beim Essen, die Stäbchen im Geschirrspüler, die sagenhaften

«Unter dem Mantel der Zivilisation ticken die Gesetze der Natur» Manuela Bregenzer, 8640 Rapperswil

«Flühlingslollen», seine Zurückhaltung, sein Fleiss. Er weiss, dass wir möchten, dass China die Todesstrafe abschafft, er möchte es auch. Er versteht, dass wir Uiguren und Tibeter mit ihrer Kultur achten und dass wir keine Hunde und Katzen essen. Er will aber auch, dass alle seine Landsleute Arbeit und Essen haben, und so hat er sich jeweils gefreut, wenn ein WG-Mitglied etwas Günstiges aus China gekauft hat. Wenn China in Cleantech sowie Wind- und Solarenergie führende Nation wird, nützt dies uns mehr, als wenn wir es würden.

Fritz Praxmarer, 8057 Zürich

MM 6: «Schamlos männlich». Warum Männer selten Gewissensbisse haben.

«Erziehung? So ein Quatsch!»

Dass Männer weniger oft Gewissensbisse plagen als Frauen sei auf die unter-


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3. Tag: Fakultativer Ausflug Brioni-Inseln und Pula. Freier Tag am Meer oder fakultativer Ausflug in die Römerstadt Pula mit ihrem beeindruckenden Amphitheater und zu den Inseln im Nationalpark Brioni. Nach einem Stadtrundgang in Pula erreichen wir mit dem Schiff die Inselwelt von Brioni. Mit der Inselbahn gewinnen wir Eindrücke der reichen Pflanzen- und Tierwelt des Nationalparks. Ebenfalls sehenswert sind die Ausgrabungen und Überreste aus der römischen und byzantinischen Epoche sowie die Villen des ehemaligen Staatschefs Tito. 4. Tag: Istrische Riviera mit Porec und Rovinj. Die Küste der Adriatischen Halbinsel, mit den romantischen Fischer- und Fe-

Wir wohnen vier Nächte in einem guten Mittelklasshotel der renommierten Hotelkette Sol Melia, an bevorzugter Lage, direkt oder in unmittelbarer Nähe des Meeres. Die Zimmer sind modern eingerichtet und mit Bad

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LESERBRIEFE

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

schiedliche Erziehung zurückzuführen? So ein Quatsch. Dann müssten ja alle Buben aus derselben Familie dasselbe Einfühlungsvermögen (oder eben nicht) aufweisen. Mann und Frau sind verschieden, und das mit gutem Grund: Als «wir noch Kämpfer und Jäger waren», mussten die Männer ihre Familie/ihr Volk verteidigen. Das wäre wohl mit zu viel «Einfühlungsvermögen» nicht so erfolgversprechend gewesen. Wir wollen einfach nicht wahrhaben, dass wir auch unter dem Mantel der Zivilisation nach wie vor nach den Gesetzen der Natur ticken.

Manuela Bregenzer, 8640 Rapperswil

MM 4: «Schönheit ist messbar», Interview mit dem Schönheitschirurgen Dr. Christoph Wolfensberger.

«Meine Söhne küssen mich gern»

Warum so viel Negatives zum Interview mit Dr. Wolfensberger? Es gibt viele Leute, die es beruflich brauchen, sich vorteilhaft zu präsentieren, und die sind sicher dankbar für einen guten Tipp. Selten gibt jemand zu, dass er etwas an sich hat machen lassen, und in den Medien wird meist nur über misslungene Eingriffe berichtet. Ich weiss, worüber ich spreche – ich war selber in der Modelbranche tätig, wollte eine OP ma-

chen, und lange suchte ich nach einem gut ausgebildeten Arzt. Schliesslich habe ich mich für Herrn Dr. Wolfensberger entschieden. Er selber macht gute professionelle Arbeit. Heute bin ich 75-jährig, und meine Söhne haben nichts dagegen, mich auf die glatte Wange zu küssen.

| 11

doch vor einem Jahr ein 28-jähriger Mann mit ALS für den Tag der Seltenen Krankheiten zur Verfügung gestellt. Nur wenige Monate nachher war er tot. Das hat bei mir einen grossen Eindruck hinterlassen.

Margrith Fischer, per Mail

Tag der seltenen Krankheiten

Helen Eser-Burgener, 8004 Zürich

MM 3: «Leben mit dem Tod vor Augen», Langzeitpatienten.

Der Tag der seltenen Krankheiten findet am Sonntag, den 28. Februar, in Zürich und Basel statt. Im Vortragssaal des Zürcher Kunsthauses und im Kollegiengebäude der Universität Basel.

«Das Schicksal hat mich sehr berührt»

ALS (und damit der ausführliche Beitrag im MM davor) hat mich besonders berührt, hatte sich

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Postfach 1751, 8031 Zürich, oder per Mail an leserbriefe@migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

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12 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

Das Bad in der Aare schweisst zusammen: Der Berner GfrĂśrliclub wagt sich in das knapp fĂźnf Grad kalte Wasser.


MENSCHEN GFRÖRLICLUB

| 13

Klamotten! Raus aus den r Erlaubt sind nu Bikinis. d un en os eh Bad

Schwimmen on the Rocks

Brrrr! Die Mitglieder des Berner Gfrörliclubs kennen keinen Schmerz. Zwischen September und März schwimmen die Unerschrockenen jeden Freitag in der Aare — und sind süchtig nach dem Eiswasser.

B

ern, Aareufer direkt unter der imposanten Kornhausbrücke. Es ist Freitag, halb zwölf am Mittag. Die Lufttemperatur liegt knapp über dem Gefrierpunkt. Entlang dem Fluss bilden sich Eisschollen. Überreste des letzten Schneegestöbers färben das Aareufer weiss. Eine Bise weht. Es ist bitterkalt. Die ruhig vor sich hin treibende Aare zeigt auf dem Thermometer 4,8 Grad an. Ideale Bedingungen für den coolsten Club der Schweiz: den Gfrörliclub.

Was die Russen können, schaffen Berner sowieso

AchtunerschrockeneAareschwimmer stehen am Ufer, reissen sich die wärmenden Kleider vom Leib – Mütze, Schal, Jacke, Pulli –, Badehose und Bikini sind die einzigen Kleidungsstücke, die beim bevorstehenden eisigen Treiben erlaubt sind. Nix mit Neoprenanzug: Echte Berner kennen keinen Schmerz. Der Grundstein dieser unschweizerischen Tradition wurde

an der Berner Uni gelegt. Vor rund drei Jahren nahmen sich Biologie-Studenten die Skandinavier und Russen zum Vorbild und gründeten den Gfrörliclub. Der Name ist jedoch irreführend: Schliesslich sind die Mitglieder alles andere als kälteempfindlich. Seit der Gründung ist der Club stetig gewachsen, heute zählt er rund 40 Gfrörlis. Studenten, Bun-

«Das Gefühl, den inneren Schweinehund überwunden zu haben, ist genial!»

desangestellte, Assistenzärztinnen, Handwerker: Ihre Lebensläufe sind total verschieden, doch die Begeisterung fürs Eisschwimmen vereint die bunte Truppe. Der 62-jährige Ákos Nay gehört zum harten Kern und kassiert den Startbeitrag ein. Er reicht einen Sparfisch aus Plastik durch die Runde. Jeder wirft 50 Rappen in den Clubfisch. «Derjenige, der am Ende der Saison die meisten Meter in der Aare zurückgelegt hat, bekommt zwei Drittel des Potinhalts», erklärt der letztjährige Rekordhalter Ákos. Für den ersten Rang sprang er letztes Jahr 17 Mal ins Wasser. Wenn jemand alleine schwimmen geht, muss er seine Aktion mit einem Foto beweisen – Ákos Frau Annemarie führt penibel Buch darüber. Die 53-jährige Bundesangestellte weiss stets, wer wie oft dabei war und wie viel gerade im Jackpot ist. Jetzt, Mitte Februar enthält der Fisch fast 50 Franken. Wenn sich Ende Saison zeigt, dass zwei gleich oft mitmachten, entscheidet ein Eiswürfel-


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MENSCHEN GFRÖRLICLUB

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

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isch e Kugelsparf Der : 50 Rappen bs lu lic ör des Gfr uss Star tbeitrag m . mer bezahlen jeder Schwim

Geschafft: 30 Meter schwimmen Salome (links) und ihre Freundinnen, um beim Gfrörli-Schwimm-Contest einen Punkt zu ergattern.

wettessen zwischen den fleissigsten Schwimmern über den Sieg. Doch noch ist der Aare-Gfrörli-Schwimm-Contest voll im Gang.

Eine Thermoskanne wärmt die Füsse

Im Gänsemarsch geht es zum Einstieg. Einer nach dem anderen taucht ins Wasser ein. 30 Meter weiter unten dann das unbeschreibliche Glücksmoment. «Das Gefühl, den inneren Schweinehund überwunden zu haben, ist einfach genial!», erklärt Salome Steiner (25). Die Biologin war von Anfang an beim «Anti-Warmduscherverein» dabei und ist mittlerweile

schon fast süchtig nach der kalten Aare. «Nur das mit den Füssen müsste nicht sein – die sind nämlich auch Stunden nachher noch eiskalt», sagt Salome schlotternd, während sie schnell aus dem Wasser steigt und sofort zu ihrer Flasche greift. Erfahrene GfrörliMitglieder wissen sich und ihren Füssen zu helfen: Heisses Wasser aus der Thermoskanne ist im Moment des Ausstiegs Gold wert. Nach einer Viertelstunde ist das unterkühlte Treiben vorbei. Einige Jogger schauen verdutzt zu den sich trocken reibenden Schwimmern hinüber. Ist man auch noch so sportlich – die Selbstüberwindung der Gfrörlis

Ákos Nay (links) ist eine Art Gfrörli-Vater. Nach dem Bad gehts gemeinsam zum Teetrinken.

«Nur das mit den Füssen müsste nicht sein — die sind noch Stunden nach dem Bad eiskalt.»

beeindruckt selbst gestandene Marathonläufer. «Jetzt aber schnell in die Beiz», ruft Salome. Die Gfrörlis laufen gemeinsam zum nahen türkischen Quartierrestaurant. Dort erwartet sie der Wirt bereits – mit heissem Tee auf dem Tisch und einem bewundernden Lächeln auf den Lippen. Das Gfrörli-Ritual wiederholt sich noch bis März, jeden Freitag um 11.30 Uhr. Ein genaues Ende der Saison gibt es nicht. Nur ein Credo kennen Ákos, Salome und die anderen Gfrörlis: «Wenn es zu warm wird, ist die Saison vorbei.» Logisch, wer will denn schon bei 30 Grad im Schatten in der Aare schwimmen? Text Cinzia Venafro Bilder Marco Zanoni


16 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

GESUNDHEITSSERIE: TEIL 7

Unsere Gesundheit

Die Gesundheitskosten in der Schweiz explodieren: 2007 betrugen sie 55,3 Milliarden Franken, das sind rund zehn Prozent des Bruttoinlandprodukts. 2010 werden sich die Kosten bereits auf 62,1 Milliarden Franken belaufen. Das Migros-Magazin widmet sich in einer losen Folge den unterschiedlichsten Aspekten des Gesundheitswesens. Was kosten Langzeitpatienten? Halten Schönheitsoperationen ewig jung? Welches ist die beste Prävention? Zudem präsentieren Experten neue Lösungsansätze, die zum Nachdenken anregen sollen.

Teil 1 Notstand in der Alterspflege. Die Lösungsansätze. Teil 2 Was wir schon immer von unserem Arzt wissen wollten. Teil 3 Volkskrankheit Rückenschmerzen. Teil 4 Fitte Alte. Altersforscher Peter Gross im Interview. Teil 5 Langzeitpatienten. Martin Zutter leidet an der Muskelkrankheit ALS. Teil 6 Ewig jung? Gespräch mit dem Zürcher Schönheitschirurgen Christoph Wolfensberger. Teil 7 Prävention. Was taugen Wandern, Walken und Joggen? Teil 8 Warum wir uns zu Tode essen. Übergewicht, das grosse Übel des 21. Jahrhunderts.

Wie Sport das Leben verändert

Fast jeder zweite Schweizer treibt mehrmals wöchentlich Sport. Die Motive sind verschieden: Norman Franz kann dank Bewegung schlemmen, ohne zuzunehmen. Tom Wagner joggt leidenschaftlich und konnte dafür das Rauchen lassen. Und im Leben von Slavica und Oliver Backer hat sich dank Basketball alles zum Besten gewendet.

R

adiopionier Roger Schawinski macht es, Publizist Roger de Weck genauso und der ehemalige deutsche Aussenminister Joschka Fischer auch. Die Rede ist vom Marathon über die historischen 42,195 Kilometer. Heute gehört das Bekenntnis zum Sport oder zu einer sportlichen Leistung in den Lebenslauf vieler erfolgreicher Menschen. Wir joggen, biken, wandern, klettern, schwimmen und fahren Ski – und das so oft und intensiv wie noch nie. Der Anteil derjenigen, die regelmässig Sport treiben, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Das Bundesamt für Sport kommt in der Studie «Sport Schweiz 2008» zum Schluss, dass sich zwei von drei Befragten mindestens einmal pro Woche sportlich betätigen. Auch diejenigen, die wöchentlich drei Stunden und mehr Sport treiben, haben mehr Anhänger gefunden: Der Wert ist innert acht Jahren von 36 auf 40 Prozent gestiegen.

Die häufigste Ausrede: «Ich habe keine Zeit für Sport»

Bei Menschen mit höherer Schulbildung ist Sport besonders beliebt: Sie sind fast doppelt so oft sportlich unterwegs wie solche mit obligatorischer Schulbildung. Und: 45 Prozent der Befragten in der Deutschschweiz treiben mindestens drei Stunden pro Woche Sport, während das Tessin nur auf 30 Prozent und die Romandie sogar nur auf 28 Prozent kommt.

Zwischen 2000 und 2008 haben besonders Walking und Wandern zugelegt – mit einem Plus von acht Prozent (siehe Grafik Seite 17). Beim Skifahren ist es mit einem Zuwachs von vier Prozent zu einer Renaissance gekommen, während sich die Velonation Schweiz auf hohem Niveau nochmals leicht steigerte (3 Prozent). Die Kehrseite der Medaille: Noch immer zeigt jeder Vierte dem Sport die kalte Schulter. Als häufigster Grund, besser: Ausrede, wird Zeitmangel genannt.

Gesundheit und Spass gehören zu den wichtigsten Gründen, weshalb die Schweizer Sport treiben. Wie positiv er auf ein Leben einwirken kann, zeigen die Beispiele von Norman Franz, Tom Wagner und dem Ehepaar Slavica und Oliver Backer. An ihnen müsste Sportmediziner Matteo Rossetto seine helle Freude haben. Nur: Die Schweizer Bevölkerung bewegt sich noch nicht genug, sagt er im Interview (Seite 19). Texte Reto E. Wild Bilder Christian Schnur

Gesundheit und Spass sind am wichtigsten Warum Schweizerinnen und Schweizer Sport treiben: Gesundheit fördern Spass haben Abschalten Entspannen Fit und trainiert sein Zusammensein mit Kollegen Erfahren des Körpers Einmalige Erlebnisse Erfahren von Grenzen Besser aussehen Persönliche Leistungsziele Messen mit anderen sehr wichtig wichtig

weniger wichtig

unwichtig

MEHRFACHER NUTZEN: Die Menschen in der Schweiz treiben nicht nur Sport, um die Gesundheit zu fördern. Mentale Gründe wie «Abschalten» sind genauso wichtig. Denn in einem gesunden Geist ist auch ein gesunder Körper. Quelle: Bundesamt für Sport


GESUNDHEITSSERIE PRÄVENTION

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Vom Raucher zum Jogger

Rennen statt paffen: Tom Wagner beim Trainieren nahe seines Arbeitsorts.

17 lange Jahre hat Tom Wagner (36) täglich rund 20 Zigaretten geraucht. Im November 2008 hörte der kaufmännische Angestellte einer Grossbank damit auf. «Schuld» daran ist sein Nachbar einer Wohnsiedlung in Lufingen ZH. Wagner, der mit einer Fitnessinstruktorin verheiratet ist, sah, wie dieser jeden Sonntag um acht Uhr seine Joggingrunden drehte. Der dreifache Familienvater erinnert sich: «Als ich im September 2008 erstmals mitlief, bin ich nach sechs Kilometern fast gestorben. Ich merkte, wie mich das Rauchen behinderte, wie ich bei Kälte einen Schmerz in der Lunge hatte.» So gab Wagner das Rauchen von einem Tag auf den anderen auf. Rückfällig wurde er seither nie, denn er wollte sich vor seiner Familie nicht blamieren.

Dank dem Sport fühlt er sich erholter und dynamischer

Er verdoppelte das wöchentliche Laufpensum von sechs Kilometern und freute sich, dass er beim Joggen immer schneller wurde – und ehrgeiziger. Nach dem 17 Kilometer langen Flughafenlauf in Kloten im Mai 2009 startete Tom Wagner im September am Greifenseelauf über 21,1 Kilometer. Er lief nach zwei Stunden und 14 Sekunden ins Ziel: «Es war ein Mega-Erlebnis. Ich hätte das nie für möglich gehalten. Laufen ist zu meiner Therapie geworden.» Dank dem Sport fühle er sich dynamischer und erholter. Eine Stunde laufen lenke von Alltagssorgen ab. Inzwischen absolviert er wöchentlich 30 Kilometer. Oft dabei ist sein Labrador-Mischling. Tom Wagner ist so begeistert vom Joggen, dass er seine Arbeitskollegen motiviert: «Ihr müsst laufen, statt rauchen. Das ist genauso schön.» Asketisch lebt er deswegen nicht. Er trinkt gerne mal ein Bier – auch am Vorabend eines Wettkampfs. Dieses Jahr will er die 21 Kilometer unter zwei Stunden schaffen.

Lesen Sie weiter auf Seite 19


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Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

GESUNDHEITSSERIE

PRÄVENTION

Liebesgeschichte unter dem Basketballkorb

Velofahren vor Wandern Die beliebtesten Sportarten in der Schweiz

In einer Siedlung der verschlafenen Luzerner Vorortsgemeinde Buchrain wohnen Slavica (34) und Oliver Backer (43) mit Sohn Cedric seit zwei Jahren. Auf dem Parkett des Wohnzimmers liegen zwei Basketbälle – ein Bild mit Symbolcharakter. «Basketball hat unser ganzes Leben verändert. So die grosse Liebe zu finden, ist das Schönste, was einem passieren kann», sagt «Oli», wie ihn seine Freunde nennen. Als seine Frau 15-jährig war, hat sie für ihren Oli, der im Club Trainer einer anderen Mannschaft war, geschwärmt. «Nur hat er nichts davon bemerkt», erinnert sich Slavica. Sie war für ihn ein Mädchen, dem er kaum Beachtung schenkte. Drei Jahre später, 1994, fragte er «Slavi», ob sie in seiner Mannschaft spielen wolle. «Nach langem Hin und Her haben wir zusammengefunden. Allerdings haben wir uns aufgrund des Altersunterschieds nie richtig getraut, zu unseren Gefühlen zu stehen», erinnert sie sich. Und ihr Ehemann hält fest: «Für mich war klar, dass ich nie was mit einer Spielerin haben wollte. Deshalb wurden wir erst nach Saisonende ein Paar.»

35,0 %

Velofahren, Mountainbike

33,7 %

Wandern, Walking, Bergwandern

25,4 %

Schwimmen

21,7 %

Skifahren

16,8 %

Jogging

Eine Minimannschaft ist schon fast zusammen

Es folgten gemeinsame Reisen an Turniere in Ungarn und Österreich, als Zuschauer an die Basketball-Weltmeisterschaft nach Griechenland sowie die Hochzeit in einem kleinen Schloss im österreichischen Zell am See. Seit vier Jahren ist Oliver Backer Präsident des Basketball-Clubs BuchrainEbikon, seine Frau Aktuarin des Vereins mit 64 Mitgliedern. Von der aktiven haben die beiden auf die passive Seite im Sport gewechselt. «Vor eineinhalb Jahren rissen wir fast zum gleichen Zeitpunkt solidarisch das Kreuzband», begründet Oli halb scherzhaft. Seine Frau hat einen noch

| 19

14,0 %

Fitnesstraining

11,7 %

Turnen

Slavica und Oliver Backer: «Basketball hat unser Leben verändert.»

gewichtigeren Grund, weshalb der Sport derzeit vor allem vor dem Fernsehgerät stattfindet: Am 23. Januar 2010, vor gerade mal gut drei Wochen, erblickte mit Luis der zweite Sohn das Licht der Welt. Entsprechend gross ist die Freude beim Basketball-Präsidenten: «Zusammen mit dem Nachwuchs bei den Nachbarn haben

wir so eine Minimannschaft für die Zukunft gesichert.» Cedric macht es heute schon mächtig Spass, in den Ball zu treten. Seine Eltern müssen ihm nur noch erklären, dass das schwere Teil bei dieser Sportart mit den Händen bewegt werden muss …

Lesen Sie weiter auf Seite 20

6,9

Fussball

Angaben in Prozent der Bevölkerung (ein Prozent entspricht rund 57 000 Personen).

SPORTLICHE SCHWEIZER:

2 von 3 Befragten treiben laut der Studie «Sport Schweiz 2008» mindestens 1 Mal pro Woche Sport. Quelle: Bundesamt für Sport


20 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

Runter von Hosengrösse 54 auf 48 Norman Franz (38) aus Zürich sagt es unverblümt: «In der Pubertät bewegte ich mich nie gerne, lag am liebsten auf dem Bett, las und stopfte Chips in mich hinein.» So wog der 1,78 Meter grosse Nordbayer als 20-Jähriger 94 Kilogramm. Gehänselt wurde er weder in der Schule noch während seiner Krankenpflegerausbildung. Franz galt als der Gemütliche, der nicht sehr schnell ist. Die Lektüre eines Artikels sollte sein Leben verändern. Der damals komplett Unsportliche, mit einem Vater, der Fussball gespielt hat, und einer Mutter, die heute noch Jazz- und AerobicLektionen gibt, war beeindruckt vom Erfolg eines Manns, der 15 Kilogramm abgenommen hatte. «Ich versuchte, ebenfalls etwas Gewicht zu verlieren.» Morgens ass Franz nur noch ein, statt zwei Brötchen, mittags nur noch eine Portion, und er stellte seine Ernährung auf mehr Salat und Gemüse um. Der Erfolg

Dem Hochnebel entstiegen: Heute ist der einst stark übergewichtige Norman Franz ein begeisterter Skitourengänger (hier auf dem Bachtel im Zürcher Oberland).

war beachtlich: «Zu Anfang meiner Ausbildung trug ich Hosengrösse 54. 1995 hatte ich Grösse 48 und wog noch 74 Kilogramm – ohne Sport zu machen.» Dank Freunden entdeckte er die Freude an der Bewegung. Badminton und Skifahren wurden die

liebsten Disziplinen. «Ich realisierte, dass ich dank dem Sport schön essen gehen und trotzdem mein Gewicht halten kann.» Und mit dem neuen Wert auf der Waage fiel es dem Bayer im wahrsten Sinn des Worts leichter, Sport auszuüben. Ein Praxis-

semester während des Pflegemanagementstudiums führte ihn vor sieben Jahren nach Davos in seine geliebten Berge. So blieb er in der Schweiz «hängen».

«Wenn ich mich bewege, esse ich, was ich mag»

«Heute bedeutet mir Bewegung viel. Ich muss mindestens dreimal pro Woche schwitzen.» Im Winter stehen alle zwei Wochen Skitouren an, und er geht in Fitnessparks. Im Sommer joggt er, macht alpine Hochtouren oder wandert – auch in den Ferien. Nach wie vor gilt für Norman Franz: «Wenn ich mich bewege, kann ich essen, was ich mag und auch mal einen Wein trinken.» Heute verdient er mit der Bewegung Geld: Seit Dezember 2008 ist er operativer Leiter von Medbase. Das Unternehmen ist auf ganzheitliche Beratung und Betreuung im medizinischen Bereich spezialisiert und betreibt mehrere Gesundheitszentren.


GESUNDHEITSSERIE

PRÄVENTION

| 21

«Täglich 30 Minuten zügig gehen reicht, um gesund zu bleiben»

Matteo Rossetto zählt zu den führenden Schweizer Sportmedizinern und engagiert sich für den Breitensport. Er weiss, was es braucht, um fit zu bleiben und Kosten zu sparen. welches Kapital ein leistungsfähiger Körper darstellt. Andererseits darf man nicht unterschätzen, dass Handwerker von morgens bis abends mehr Energie umsetzen als ein Büroangestellter.

Matteo Rossetto, zwei von drei Schweizern treiben laut Bundesamt für Sport einmal pro Woche Sport. Sind Sie damit zufrieden?

Nein. Wenn man sich die Entwicklung der Gesundheitszahlen vor Augen hält und weiss, dass jeder Dritte in der Schweiz übergewichtig ist, reicht das nicht.

Laut einer Studie soll Sport einen Anti-Aging-Effekt haben.

Wie viel Bewegung braucht es, um gesund zu bleiben?

Täglich eine halbe Stunde zügig gehen würde genügen. Das ist aber im Alltag schwierig umzusetzen. Deshalb plädiere ich dafür, bewusst zwei- bis dreimal pro Woche eine halbe bis eine Stunde in sportliche Aktivitäten zu investieren. Das kann Laufen, Gymnastik oder der Vita-Parcours sein. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Im Sommer jogge ich zwei- bis dreimal pro Woche, ich spaziere mit meinem Hund, spiele Tennis und Golf. Im Winter fahre ich Ski. Was bringt Ihnen der Sport?

Ich kann Spannungen loswerden und mich auf meine Gedanken konzentrieren. Oft habe ich beim Traben die besten Ideen. Vor acht Jahren waren 36 Prozent der Schweizer drei und mehr Stunden pro Woche aktiv. 2008 sind es 40 Prozent. Weshalb diese Zunahme?

Verantwortlich ist eine Bewusstseinsschärfung. Unserem Naturell entspricht es, sich zu bewegen. Entscheidet die Kindheit, ob man auch als Erwachsener Sport machen wird?

Wird ein Kind sportmotorisch nicht gefördert, hat es später mehr

Sportmediziner Matteo Rossetto (50) führt eine Praxis in Münchenstein BL.

Mühe mit körperlicher Aktivität. Kommt dazu, dass Sport im Allgemeinen und Mannschaftssport im Speziellen Lebensschulen sind. Entsprechend gefährlich sind die Tendenzen, in Schulstunden Sport durch andere Bildungsinhalte zu ersetzen. Und: Der Sport gehört zu den einfachsten und effektivsten Massnahmen bei der Integration von Ausländern. Ist das Aufgabe des Staates?

Wenn es um Bildung geht ja. Der Rest ist Eigenverantwortung, wobei viele Betriebe heute schon sensibilisiert auf körperliche Aktivitäten sind. Staatliche Kampagnen für mehr Sport verpuffen aber meist nach kurzer Zeit. Je höher das Bildungsniveau, die berufliche Stellung und das Einkommen, desto sportlicher sind die Schweizer. Sind Sportler deshalb intelligenter?

Wenn jemand gebildeter und in einer verantwortungsvollen Stellung ist, wird er sich eher bewusst,

Das ist definitiv so. Blutdruck, Ruhe- und Belastungspuls, Sauerstoffaufnahmefähigkeit, Kraft und Knochendichte können wir günstig beeinflussen; ein leistungsfähiger Körper zahlt sich im höheren Alter doppelt und dreifach aus. «Wir geben mehr Geld aus, um unsere Gesundheit zu schädigen, als um sie zu pflegen», sagen Sie in einem Interview. Was meinen Sie damit?

Wir zahlen viel Geld für gutes Essen, einen neuen Flachbildschirm, fürs Auto oder zum Rauchen. Statt zu rauchen, könnte man vier bis fünf Paar Laufschuhe pro Jahr oder ein Fitnessabo kaufen. Wie viel könnten wir sparen, wenn wir sportlicher wären?

Ich schätze, dass rund 20 bis 30 Prozent der gesamten Gesundheitskosten mit drei bis vier Stunden Sport pro Woche einzusparen sind. Wir sprechen hier von Milliardenbeträgen. Je älter wir werden, desto mehr Kosten liessen sich dank regelmässiger körperlicher Aktivität einsparen. Zu viel Sport kann aber zu mehr Gesundheitskosten führen.

Sehr wenige machen zu viel, wenige machen genug, aber sehr viele machen zu wenig Sport. Diejenigen, die zu viel Sport treiben, kosten weit weniger als jene, die zu wenig Sport ausüben.

Wie verbreitet ist Doping unter den Breitensportlern?

Weitverbreitet. Doping ist jedoch nicht nur ein Problem im Sport, sondern in der Gesellschaft generell. Wenn Sie überlegen, wie leichtfertig und grosszügig wir Tabletten einnehmen, muss man sich nicht wundern, wenn dieses Phänomen im Sport Einzug hält. Eine Freigabe wäre aber falsch. Wann ist die Grenze von gesund zu schädlich überschritten?

Der Spitzensport hat mit seiner Belastung aufgehört, gesund zu sein. Das ist aber bei unserer Erwartungshaltung nicht anders möglich. Wer gibt sich schon mit einem fünften Platz zufrieden? Und beim Breitensport? Marathon scheint auch auf Gelegenheitssportler eine grosse Anziehung auszuüben?

Das Problem liegt im Graben zwischen körperlicher Inaktivität im Alltag und dem Leistungsanspruch im Wettkampf, wie die Beispiele Gigathlon oder Marathon zeigen. Zwar sind viele Teilnehmer gut vorbereitet, aber etliche nehmen als Folge eines Stammtischjuxes teil. Ich frage mich dann auch, ob es sinnvoll ist, wenn jemand innerhalb von 40 Wochen ohne Basis einen Marathon vorbereiten soll. Der Marathonlauf selbst dient der Gesundheit ja eher nicht. Interview Reto E. Wild

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24 |

DER HAUSMANN

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

Weltuntergang Jetzt gehts auch bei

uns los, das Gehyper ums Langzeitgymnasium. Nun gut, losgegangen Bänz Friedli ist im ist es eigentlich Gymistress. schon im letzten Herbst, als die ersten Eltern für ihre Sechstklässler zwecks Gymivorbereitung fiebrig Privatkurse und Nachhilfestunden zu buchen begannen. Im Mai stehen die Prüfungen an. Und ist der Übertritt erst einmal geschafft, folgt im Herbst ein Horrorsemester, in dem gnadenlos gesiebt wird – pro Klasse fliegen sechs bis sieben der neuen Kantischüler gleich wieder raus, weiss ich von Schauergeschichten aus der Nachbarschaft. Man möchte als Vater cool bleiben, das Töch-

terchen (in unserem Fall Anna Luna) keineswegs puschen, ihren Wünschen aber auch nicht im Wege stehen. Also informiert man sich. (Ich darf gar nicht daran denken, wie oft ich im letzten halben Jahr wegen Informationsabenden und Elterngesprächen das Fussballtraining schwänzen musste. Meine Frühjahrsform ist ernsthaft bedroht.) Untätig blieben wir dann doch. Andere haben ihren Kindern längst für 40 Franken den Ratgeber «Ich will ans Gymi» gekauft, dazu zwei Übungshefte mit den Prüfungsaufgaben vergangener Jahre, das Heft à 35 Franken. Und wenn man

im Freundeskreis von Eltern, die man für kühle Köpfe hielt, vernimmt, dass der Sohnemann mittwochs Mathematiknachhilfestunden erhält, dann fragt man sich leis: Sind wir Rabeneltern? Versäumen wir es, für unser Kind das Beste zu unternehmen? Nein, ich finde die glimpfliche Variante an

unserer Schule ausreichend: Wer aufs Gymi aspiriert, besucht zwei Lektionen Vorbereitung pro Woche. Anna Luna verpasst dann einfach zwei reguläre Schulstunden. Und sie hat spezielle Hausaufgaben. «Setze den Satz ‹Der Zyklop forderte Odysseus auf, er solle ihm seinen Namen nennen› in die direkte Rede.» Okay, easy. Aber wie stehts mit der Mathi? «Um eine rechteckige Turnhalle, die 26 m lang und 16 m breit ist, führt ein stets gleich breiter Weg. Er ist aussen mit einem 96,4 m langen Drahtzahn umgeben. Wie breit ist der Weg?» Das ist schon schwieriger. Ich: «Soll ich dir …?» – «Hueresiech, Vati, du darfst mir nicht helfen!!!!» Achtzehn Sekunden später tönts aus ihrem Zimmer: «Diese Aufgaben sind voll gaga mega schwierig! Chumm cho hälfe, Vatiiiii …!»

Am Infoabend in der Kanti reichen die Stühle

nicht aus, so gross ist der Andrang. Vorn beteuern Lehrpersonen fortwährend, es gäbe ja später noch viele Chancen zur Matura; klappe der Übertritt jetzt nicht, sei dies «kein Weltuntergang». Und die Gesichter der Mamis und Papis im Publikum sagen das Gegenteil. Neben mir gluckst Anna Luna aufgeregt. Mich beruhigt, dass ein Prorektor nun sagt, man solle sich «massvoll vorbereiten», professionelle Kurse seien nur in Sonderfällen nötig. Aber

«Man möchte als Vater cool bleiben.» draussen vor der Halle frösteln die Kursanbieter im Dutzend bei minus sechs Grad mit ihren Flugblättern, jeder bietet den noch besseren Kurs an. Eben erzählt eine Mutter, sie habe ihre Melissa für die Sportferien zu einer Intensivwoche angemeldet, Kosten: 2500 Franken … pro Fach. Da fahren wir lieber ins Bündnerland Snowboar-

den. Auch teuer – macht aber mehr Spass.

Bänz Friedlis nächste Lesung: 26.2. Sumiswald BE, «Bären».

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26 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

M

organ Freeman betritt die Suite im Zürcher Nobelhotel Park Hyatt wie ein Staatsmann. Mit einem Augenzwinkern begrüssen wir ihn mit «Welcome Mr. President!». Das entlockt dem Hünen mit den bedächtigen Bewegungen und dem mächtigen Goldring im Ohr ein generöses Lächeln. Charmant ist Morgan Freemans Auftreten, väterlich seine Gesten, sonor seine Stimme. Beim Fototermin zieht er die PR-Frau des Filmverleihers mit vor die Kamera und quittiert die Aufforderung des Fotografen, bitte zu lächeln, mit: «Lächeln? Ich bin kein freundlicher Mensch!» Das ist pures Understatement eines gut gelaunten Menschen, Bescheidenheit eines brillanten Schauspielers, der in viele Rollen schlüpfen kann – wie jetzt in diejenige von Nelson Mandela. In «Invictus» wendet Freemann als Mandela eine Staatskrise ab, indem er ein Rugbyteam in die Politik einspannt und die erneut drohende Apartheid besiegt. Morgan Freeman, Sie sind schon wieder in der Schweiz, nachdem Sie am Zurich Film Festival im letzten September einen Preis für Ihr Lebenswerk erhalten haben. Sind Sie ein Fan der Schweiz?

Ich bin erst zum dritten Mal hier. Ich war einmal an einem Festival in Genf, da konnte ich ein paar Tage ausspannen und die Genferseeregion erkunden. Sehr schön! Und ich habe natürlich zwei, drei Schweizer Uhren – die besten Zeitmesser, die es gibt.

Zeit liessen Sie sich auch mit Ihrem neusten Film: Sie planten die Verfilmung der Vita des südafrikanischen Präsidenten schon lange. Wieso?

Seit 1994, als er seine Biografie «Der lange Weg zur Freiheit» veröffentlichte. Damals fragte ihn die Presse, wer ihn in einer Verfilmung spielen sollte. Er nannte mich – eine grosse Ehre. Wie gefällt der Film Mandela?

Ich sass bei der Premiere an seiner rechten Seite, beobachtete ihn und stellte mit Freude fest, dass er ihn genoss. Er sagte nicht viel, gab auch kein Lob ab wie etwa «tolle

Darstellung!» oder «wunderbarer Film!» – nein! (lacht) Schauen Sie: Mandela ist 91 Jahre alt. Einen langen Film auszusitzen ist in dem Alter schon eine Leistung. Er blieb wach und lächelte viel. Was beeindruckt Sie an Nelson Mandela am meisten?

Seine Persönlichkeit. Ein Mann, der nach 27 Jahren aus einem engen Gefängnis wie auf Robben Island rauskommt und nicht wütend ist, beeindruckt mich. Vielleicht sind 27 Jahre auch zu lange, um wütend zu sein. Mandela kam mit der Sicherheit aus dem Gefängnis, dass er Führer seines Volkes werden könnte. Und auch mit der Sicherheit, dass sein Vergeben die Rettung seines Landes werden würde. Das ist die wahre Grösse des menschlichen Geistes. Der Mann kommt uns manchmal wie ein Heiliger aus einem Märchen vor.

Er ist ein grosser Mann, der Menschen motivieren kann, eine Nation einte und die Apartheid abschaffte. Änderten Sie Ihr Leben, nachdem Sie Mandela gespielt haben?

Nein, um Gottes willen. – Kino ist Showtime, alles nur Karneval! Man darf sich da einfach nicht zu ernst nehmen. Wissen Sie, zu meinen Jugendzeiten waren zwei Schauspieler ganz gross, Spencer Tracy und Henry Fonda. Beide bekamen Paraderollen, sie agierten wie Moralapostel – im Leben waren sie das nicht. Und Sie?

Ich bin Schauspieler, ich bin keine moralische Instanz. Jemand fragte mich: «Sie spielten schon viele Rollen, von welchen blieben Teile in Ihrem Charakter?» Ich antwortete: Ich glaube, von keiner – das ergäbe einen zu bevölkerten Charakter …(lacht). … bei 80 Filmen tatsächlich!

Ich glaube eher, dass ein Teil von all den Rollen, die man spielt, in einem schon von vornherein ein wenig verankert ist. Entscheidend ist, dass man nah an die Person herankommt. Beispiel Mandela: Man hat ihn schon oft am TV ge-

«Ich war der erste schwarze Präsident»

Morgan Freeman (72) spielte Gott, den US-Präsidenten und jetzt Nelson Mandela. Der Hollywood-Star über Wut und Vergeben, Realität und Märchen, Obama und eine Karriere in der Politik.


INTERVIEW MORGAN FREEMAN

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sehen. Aber man muss ihm in die Augen schauen, mit ihm sprechen, um die wahre Grösse dieses Menschen zu erfassen. Südafrika hat bis heute Probleme mit dem Rassismus. Darunter haben auch Sie als Kind gelitten, nicht wahr?

Ich litt nicht darunter, ich erlebte ihn am eigenen Leib. Schon beim Theaterbesuch in Mississippi. Die weissen Kinder durften im Parkett sitzen, wir Schwarzen kamen auf die Balkons. Später zogen wir ins Schwarzenviertel Chicagos. Wie im Rest des Landes gab es aber auch dort die Rassentrennung. Nur verdeckter. Rassismus ist in den USA auch heute noch ein Thema.

Ich bitte Sie, wir haben doch jetzt einen schwarzen Präsidenten!

Apropos Weisses Haus, Sie wissen ja, wie es ist, Präsident zu sein. 1998 spielten Sie in «Deep Impact» den mächtigsten Mann der Welt.

Genau. Ich war vor Barack Obama Präsident der USA. Zumindest im Film. Ich war der erste gewählte schwarze Präsident. Und die Fernsehnation hat es akzeptiert. Es gab keinen Aufschrei. Ich war ein Wegbereiter – ein gutes Omen, oder? Auf jeden Fall. Sind Sie stolz?

Na ja. Manchmal denke ich: Wow, schau, was du geschafft hast. Und dann denke ich wieder: Ach, es ist so banal. Mein Leben ist nicht interessant. Aber ich bin sehr glücklich. Und jetzt schaue ich alter Mann zu, wie es ein junger Mann als Präsident macht. Wie fühlt sich das Altwerden eigentlich an?

Morgan Freeman: Obwohl er politische Rollen spielt, hat er keine Lust auf Politik.

Halt, halt, ich werde älter, nicht alt. (schmunzelt) Was mir bleibt, sind Tausende guter Momente und bereichernder Begegnungen wie diejenige mit Regisseur und Freund Clint Eastwood, mit dem ich schon dreimal zusammenarbeiten durfte. Mein erster und einziger Oscar, den ich für «Million Dollar Baby» gewann, ist das Resultat der fruchtbaren Gemeinschaft mit Clint.


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Wenn Sie in die Politik wechseln möchten, könnte Ihr Freund Clint Eastwood Sie ebenfalls beraten, schliesslich war er zwei Jahre lang Bürgermeister seines Heimatorts Carmel in Kalifornien.

Himmel noch mal, nein! Für ein Politikerleben wäre ich viel zu ungeduldig! Jemand schlug einmal vor, ich solle doch zur Gouverneurswahl von Mississippi antreten. Ich antwortete: «Kommt gar nicht in Frage. Ich würde nämlich gewinnen.»

Das wäre doch was, Morgan Freeman mischt die amerikanische Politik auf.

Nein. Ich kann Politiker nicht ausstehen. Sie lügen gern. Ausserdem verdient man als Politiker zu wenig Geld. Und wenn man viel abkassiert, muss man meist ins Gefängnis.

Seit Sie 2003 im Film «Bruce Almighty» Gott spielten, interessiert Geld Sie sowieso nicht mehr, oder?

Heute bin ich glücklich wie ein König. Gott zu spielen hat Spass gemacht, aber ich habe ihn nur gespielt. Mehr nicht.

Fehlt nur noch ein schauspielerischer Ausflug in die Hölle …

… nicht nur, aber eine Rolle als Teufel würde mich ausserordentlich reizen. Interview Mathias Haehl Bilder Gerry Nitsch

Im Film «Invictus — Unbezwungen» brilliert Morgan Freeman als Nelson Mandela.

Ruhepol Hollywoods Der ehemalige Air-ForceMechaniker Morgan Freeman aus Memphis gehört zu den profiliertesten US-Schauspielern. In Los Angeles nennt man ihn auch «Ruhepol Hollywoods». Für «Street Smart» bekam er 1988 seine erste OscarNominierung. Ein Jahr später eroberte er die Herzen des Publikums als Chauffeur in «Driving Miss Daisy». Eine dritte Oscar-Nominierung gab es für «The Shawshank Redemption» (1994), aber erst für seine Nebenrolle in «Million Dollar Baby» (2005) unter der Regie von Clint Eastwood bekam er die begehrte Trophäe. Für seine Rolle in «Invictus» (Kinostart am 18. Februar) ist er erneut als bester Hauptdarsteller nominiert. Freeman lebt in Mississippi, hat vier Kinder. Nach zwei gescheiterten Ehen soll jetzt seine 27-jährige Stiefenkelin E’ Dena Hines von ihm schwanger sein.

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AUF EIN WORT

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

FRAU DER WOCHE

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SCHULABBRECHER

Chance verspielt

Lindsey Lohan (23) ist Garant für Glanz, Glamour und Skandale. Darum verpflichtete sie der österreichische Bauunternehmer Richard «Mörtel» Lugner als Gast für den diesjährigen Wiener Opernball. Bloss ging das US-Starlett lieber in L.A. shoppen, statt nach Wien zu fliegen, und muss Lugner nun 147 000 Franken Gage zurückzahlen. Als Ersatzgast springt Dieter Bohlen ein.

«Wir wollen wissen, was aus diesen Kindern wird» Margrit Stamm (60) ist Bildungsforscherin an der Universität Freiburg. Sie fand in einer Studie heraus, dass jedes Jahr 5000 Schüler die obligatorische Schulpflicht nicht erfüllen. Das ist erstens verboten und kostet zweitens den Staat mehrere hundert Millionen Franken. Margrit Stamm, muss man sich das konkret so vorstellen: Schulabbrecher tauchen eines Tages einfach nicht mehr auf?

MANN DER WOCHE

Bilder Getty Images, Jeff Vespa/WireImages, Alessandro della Bella/Keystone

Ziel (fast) erreicht

Schon fast prophetischen Weitblick bewies der streitbare Trybol-Chef Thomas Minder (49) als er vor Jahren seine «Abzocker»-Initiative lancierte. Mittlerweile findet sogar Bundesrätin Eveline WidmerSchlumpf, die Banken müssten ihre Lohnpolitik überdenken und mit der SVP zieht nun auch die erste Bundesratspartei mit Minder am gleichen Strick.

Offenbar ist es tatsächlich oft so. Wir hörten die unglaublichsten Geschichten. Zum Beispiel die eines Mädchens, das, nachdem deren Mutter starb, während eines Jahres das Restaurant der Mutter weiterführte, statt zur Schule zu gehen. Wo und wie diese Kinder durch die Maschen fallen, ist für mich rätselhaft. Oft heisst es lapidar, die Familie sei vermutlich weggezogen. Lehrer, Schulpflege, Sozialbehörden — hakt niemand nach?

Offenbar nicht. Es wird zwar ein bisschen nachgefragt, dann aber irgendwann die Akte einfach geschlossen. Das Kind ist aber nicht verschwunden. Es ist vielleicht zu Hause, betreut seine depressive Mutter oder lungert irgendwo herum. Jedenfalls geht es nicht mehr zur Schule. Wir starten in diesen Tagen eine neue Studie, um herauszufinden, was genau passiert ist. Dazu verfolgen wir während der nächsten drei Jahre den Werdegang von 60 Schulabbrechern. Sie eruieren vier Typen von Schulabbrechern: Rebellen, Schulversager, Schulmüde und

Aussenseiter. Wer hat die grössten Chancen, doch noch etwas zu erreichen?

Was können Eltern tun, die merken, dass ihr Kind auf diese Schiene abdriftet?

Können also nur knapp lesen und schreiben?

Kann man die Schulabbrecher einem Milieu zuordnen — Stichwort Migrationshintergrund, bildungsferne Schichten?

Schulmüde haben zwar gute Noten, aber keine Freude mehr am Lernen. Häufig finden sie später irgendwo wieder einen Einstieg. Die problematischste Gruppe sind die Schulversager. Die erfüllen oft nicht mal die minimalen Schulanforderungen.

Genau. Sie haben grosse Mühe mit den Grundkompetenzen, verstehen zum Beispiel nicht, was in einem Rezept steht, oder können keine Anleitung lesen. Die sind schlecht ausgerüstet. Warum brechen gerade diejenigen die Schule ab, die es am nötigsten hätten, noch etwas zu lernen?

Alle untersuchten Fälle haben eine lange Vorgeschichte, die oft schon im Kindergarten begonnen hat. Eltern sollen früh eingreifen, wenn sie sehen, dass ihr Kind in der Schule unglücklich ist, nicht mitkommt oder geplagt wird.

Die hat es zweifelsohne dabei, aber man kann nicht generalisieren. Auffällig viele Schulabbrecher stammen aus gut situierten, engagierten Familien und be-

«Die Schule legt keinen Wert auf Störenfriede.»

Sie sind desillusioniert, weil sie schon immer schlechte Leistungen erbracht haben. Oft stören sie den Unterricht und zeigen unangenehme Verhaltensmerkmale. Teilweise sagten uns diese Schüler, sie seien an der Schule regelrecht hinausgemobbt worden. Natürlich will niemand Störenfriede. Der Abruch ist die Ultima Ratio einer langen Kette von unglücklichen Konstellationen. Die Schulpflicht ist obligatorisch. Sind Sanktionen bei Widerhandlung vorgesehen?

Mir sind keine bekannt. Hingegen gibt es teilweise drastische Bussen beim «Schulschwänzen». Das ist gut, denn damit beginnen viele «Karrieren», die später zum Schulabbruch führen.

suchten ein Gymnasium. Oft ist ein Kind einfach verzweifelt. Wie stehen die Prognosen?

Schätzungsweise ein Drittel findet später doch noch den Rank. Andere können sich auf dem Arbeitsmarkt nicht behaupten, werden fürsorgeabhängig oder delinquent und verursachen Kosten, für die dann die Allgemeinheit aufkommen muss. Der Staat zahlt für jährlich 5000 Schulabbrecher, die lebenslang von ihm abhängig sind, aufgerechnet mehrere Hundert Millionen Franken. Wir wollen wissen, was aus diesen Kindern wird. In etwa einem Jahr haben wir konkrete Daten. Interview Ruth Brüderlin


32 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

Helden der Nacht

Sie backen Brot, führen Güterzüge, drucken Zeitungen. Ohne Menschen, die nachts arbeiten, könnte die Schweiz nicht funktionieren. Jetzt soll ihre Tätigkeit rechtlich neu geregelt werden. Drei Betroffene berichten.

S

tefan Lerfs Arbeit ist der reinste Balanceakt. Mitten in der Nacht steht der 40-Jährige in Schönbühl BE hellwach auf einer Laderampe und dirigiert ein Team starker Männer, das Lastwagen mit Molkereiprodukten und anderen Lebensmitteln vollpackt. Die Ware muss so verteilt werden, dass die LKWs keine Schlagseite bekommen. Während die Schweiz schläft, bereitet Lerf Lieferungen an über 140 Migros-Filialen vor.

Vernehmlassung zur Dauernachtarbeit

Nachtarbeit ist je nach Branche zeitlich anders definiert. Von Dauernachtarbeit ist in der Regel die Rede, wenn Berufsleute länger als zwölf Wochen in Folge während der Nachtstunden im Einsatz sind. In Kürze findet eine Vernehmlassung zur Dauernachtarbeit statt, an der Gewerkschaften, Arbeitgeberorganisationen, Berufsverbände und die Kantone beteiligt sind. Noch im Frühjahr wird der Bundesrat eine neue Verordnungsbestimmung zum Arbeitsgesetz beschliessen. Die Dauernachtarbeit wird dann entweder klar so erlaubt, wie sie seit vielen Jahren schon praktiziert wird. Oder es werden häufigere Wechsel mit Tagarbeit vorgeschrieben.

Lerf arbeitet zur Geisterstunde, damit Kundinnen und Kunden am nächsten Morgen frische Produkte einkaufen können. Ohne Leute wie ihn würde die moderne Schweiz nicht funktionieren: Nachtarbeiter lenken Warenströme, führen Güterzüge, backen Brot, portionieren Fleisch, drucken Zeitungen, damit alle anderen Schweizer tagsüber die gewohnten Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. «Nachtarbeit ist weit verbreitet und unverzichtbar», erklärt Michael Rothen, Verantwortlicher für Arbeitsrecht und Arbeitspolitik bei der Migros. Über 900 000 Beschäftigte in unserem Land arbeiten gemäss dem Bundesamt für Statistik regelmässig zwischen 19 Uhr und 6 Uhr. Ihre Tätigkeit beginnt oder endet in der Nacht. «Auch Dauernachtarbeit kommt in der Schweiz viel häufiger vor, alsgemeinhinangenommenwird», sagt Rothen. «Es gibt dieses Arbeitsmodell nicht nur in Grossunternehmen, sondern auch in vielen kleinen und mittleren Firmen. Erhebungen in den Betrieben zeigen, dass rund 85 000 Personen Dauernachtarbeit verrichten.» Dennoch steht die Dauernachtarbeit rechtlich auf einer wackligen Grundlage. Laut einem Urteil des Bundesgerichts vom März 2009 ist diese Art der Beschäftigung eigentlich nur in Ausnahmefällen erlaubt. «Das entspricht aber nicht der Schweizer Realität und auch nicht den

Formt Brotteig, wenn andere frei haben: Ana Kojic in der JowaGrossbäckerei in Gränichen.

«Das richtige Zeitfenster gefunden» Ana Kojic (44) weiss alles über Brot. «Es gibt in der Migros fast unzählige Sorten», meint die Mitarbeiterin der Jowa-Grossbäckerei in Gränichen AG. Die Aargauerin formt Teig, der aus dem Gärraum kommt, bestreut ihn mit Mehl oder Sesamkernen, schneidet mit dem Messer Muster in die Laibe. «Auch beim Brot isst das Auge mit», ver-

Bedürfnissen der betroffenen Arbeitnehmer», betont Rothen. Das zeigt eine Untersuchung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco): In den Jahren 2006 bis 2008 wurden Dauernachtarbeiter in 64 Betrieben befragt. 86 Prozent der Befragten wollten weiterhin Dauernachtarbeit leisten, weil

sichert sie. Die Schicht von Ana Kojic dauert von 15 Uhr bis 20 Uhr. «Ich habe das richtige Zeitfenster gefunden. So habe ich über den Mittag und auch noch am Abend Zeit für meine Kinder.» Ihre Tochter Milijana (16) und ihren Sohn Djordja (17) will sie so oft wie möglich sehen. «Nicht nur Kinder, sondern auch Teenager brauchen viel Zuwen-

sie sich dabei wohler fühlen und weniger gesundheitliche Probleme haben als bei einer Tätigkeit in Wechselschicht. Auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie war für die Betroffenen wichtig. Demnächst findet eine Vernehmlassung zur Dauernachtarbeit statt (siehe Box). Am Ende


NEUES AUS DER MIGROS

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«Bloss keine Wechselschicht!»

dung. Als Mutter will ich sie nicht einfach aus den Augen verlieren.» Früher stand die Jowa-Mitarbeiterin von 19 Uhr bis 1 Uhr im Betrieb. «Doch der Arbeitstag endete zu spät, das passte nicht zu meinem natürlichen Rhythmus», erinnert sie sich. «Ich bin froh, dass ich die Schicht vorverschoben habe. So habe ich mehr Energie.»

wird der Bundesrat über die Zukunft der Dauernachtarbeit entscheiden. «Die Kontroverse um diese Arbeitsform dauert nun bald zehn Jahre», so Experte Rothen. «Es ist höchste Zeit, dass eine praxisgerechte Lösung gefunden wird.» Text Michael West Bilder Paco Carrascosa

Nachts in Schönbühl BE im Einsatz: Logistiker Stefan Lerf sorgt dafür, dass 140 MigrosFilialen Nachschub bekommen.

Stefan Lerf (40) muss sich für seine Arbeit warm anziehen. In dicken Kleidern steht er in einer neonhellen Riesenhalle, in der es nie wärmer als zwölf Grad wird. Lerf leitet ein 20-köpfiges Team, das Nacht für Nacht weiss lackierte Kühllastwagen der Genossenschaft Migros Aare mit Milch, Joghurt, Quark, Salat und weiteren Frischeprodukten vollpackt. Von der Halle in Schönbühl BE schwärmen die LKWs aus und beliefern noch vor der Ladenöffnung Migros-Filialen in den Kantonen Bern, Solothurn und Aargau. «Meine Schicht dauert zum Beispiel von 21 Uhr bis 6.30 Uhr», berichtet der Logistiker. «Ich bin also rechtzeitig zu Hause, um mit meiner 14- und meiner 17-jährigen Tochter zu frühstücken.» Einzuschlafen bereitet ihm nie Mühe, selbst wenn draussen die Sommersonne scheint. Die Nachtarbeit bietet für Lerf klare Vorteile. «Ich muss mich nicht in den Pendlerströmen bewegen, habe tagsüber Zeit für Einkäufe. Und ich bekomme Zulagen von 25 Prozent.» Da lassen sich auch mal spezielle Ferienträume realisieren, zum Beispiel eine Reise auf die Malediven. Bei einem früheren Arbeitgeber hat Stefan Lerf Wechselschichten erlebt. «Bloss nicht wieder», meint der heutige Dauernachtarbeiter. «Ich mag nicht ständig die innere Uhr verstellen, sonst läuft sie irgendwann nicht mehr richtig.»


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«Immer bei Tageslicht Feierabend»

Beliefert 300 Restaurants: Metzger Markus Altorfer.

Markus Altorfer (50) setzt eine Familientradition fort. «Schon mein Vater war als Metzger ein extremer Frühaufsteher. Meine Arbeit beginnt sogar schon um 2.30 Uhr.» Altorfer leitet bei der Firma Gastro Metzg AG bei Regensdorf ZH ein Team, das Fleisch portioniert und mariniert. Er sorgt dafür, dass Schnitzel, Jägersteaks und Spiesschen rechtzeitig bei über dreihundert Kantinen und Restaurants im Grossraum Zürich ankommen. «Um 15 Uhr endet mein Arbeitstag, ich habe also immer bei Tageslicht Feierabend.» So bleibt dem Fleischspezialisten genügend Zeit, um mit seinen Töchtern Sandrine (13) und Ariane (15) reiten zu gehen. Die Familie hat drei eigene Pferde. Am Sechseläuten reitet Altorfer als Zunftmitglied jedes Jahr mit rotem Waffenrock und Dreispitz durch Zürich. Dann geht er für einmal später ins Bett. Sonst aber weicht er ungern von seinem gewohnten Rhythmus ab. «Ich möchte nicht abwechselnd Tag- und Nachtarbeit leisten. Da fühlt man sich dauernd, als habe man einen Jetlag.»

Rolf Büttiker, Sie wollen die Dauernachtarbeit weiterhin zulassen. Warum? Jeder Arbeitnehmer soll seinen eigenen Rhythmus wählen dürfen. Dauernachtarbeit beruht auf Freiwilligkeit. Warum soll man Beschäftigten dieses Modell verwehren, wenn es ihnen und ihren Familien persönliche Vorteile bringt?

Besteht denn gar keine Gefahr, dass Arbeitnehmer gegen ihren Willen in der Nacht beschäftigt werden? Nur wenn in Zukunft ein allgemeiner Zwang zu Wechselschichten besteht. Wenn kleine Betriebe nämlich ihre Dauernachtarbeiter zeitweise am Tag aufbieten müssen, heisst das doch ganz klar: Die Tagarbeiter müssten in die Lücke springen und zeitweise nachts in den Betrieb kommen. Kleine Firmen können es sich ja kaum leisten, extra zusätzliche Nachtarbeiter anzustellen. Welches besondere Interesse haben die Arbeitgeber an der Dauernachtarbeit? Hohe Produktivität ist nur mit motivierten Mitarbeitern möglich. Ich bin überzeugt, dass erzwungene Wechselschichten diese

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«Jedem seinen eigenen Rhythmus» Der Solothurner Ständerat Rolf Büttiker (FDP) beschäftigt sich seit Jahren politisch mit dem Thema Nachtarbeit. Er ist auch Präsident des Schweizerischen Fleischfachverbandes.

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Motivation schmälern würden. Die Umfrage in Betrieben, die das Sekretariat für Wirtschaft 2006 bis 2008 durchgeführt hat, zeigt die Zufriedenheit der Schweizer Dauernachtarbeiter. Warum ist Nachtarbeit in der modernen Gesellschaft überhaupt so wichtig? Wenn Sie morgens aufstehen, profitierern Sie sofort von den Dienstleistungen der Nachtarbeiter. Die aktuelle Zeitung oder das frische Brötchen auf dem Arbeitsweg sind nur zwei kleine Beispiele. Auch die S-Bahnen könnten ohne Nachtarbeit nicht fahren. Die vielen Verbindungen im SBB-Personenverkehr sind tagsüber ja nur möglich, weil die meisten Güterzüge nachts über die Schienen rollen.

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NEUES AUS DER MIGROS

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

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Den grossen Wert der Biodiversität erkennen

Setzen sich gemeinsam für Natur und Landschaft ein: Bernhard Kammer (links) von der Migros und IP-Suisse-Landwirt Christian Schürch mit TerraSuisse-Weizen.

Einkaufstour für die Natur

Mit TerraSuisse fördert die Migros die Biodiversität. Über 20 000 Schweizer Bauern produzieren für dieses Label.

D

ie Migros setzt sich für die Lebensqualität ihrer Kunden ein. Zu dieser Lebensqualität trägt die biologische und landschaftliche Vielfalt – also die Biodiversität – entscheidend bei. So liegt es auf der Hand, dass die Biodiversität ein wichtiges Anliegen der Migros ist. Deshalb hat sie vor drei Jahren gemeinsam mit den IP-SuisseBauern und der Schweizerischen Vogelwarte das Label TerraSuisse lanciert. «Die Migros will ihren Kunden mit TerraSuisse naturnahe und tierfreundliche Produkte aus der Schweiz bieten», erklärt Bernhard Kammer die Beweggründe, das Label gemeinsam mit den Partnern gegründet zu haben. Kammer ist zuständig für TerraSuisse bei der Migros und besucht

Landwirt Christian Schürch in Reinach BL. IP-Suisse-Bauern wie Schürch halten ihre Tiere in Gruppen in tierfreundlichen Stallungen mit regelmässigem Auslauf ins Freie. Im Pflanzenbau darf Schürch Hilfsstoffe nur beschränkt und nach genauer Abklärung des Bedarfs einsetzen. Zusätzlich müssen sich die Bauern zu ökologischen Massnahmen auf ihrem Betrieb verpflichten, die seltenen Pflanzen und Tieren zugute kommen. Christian Schürch zum Beispiel hat Buntbrachen angelegt, pflegt Hecken und Hochstammbäume. Er kann dabei aus einem Katalog von möglichen Massnahmen diejenigen wählen, die zu seinem Betrieb am besten passen. Die

Massnahmen werden mit Punkten bewertet, und die Bauern müssen eine gewisse Punktzahl erreichen. Dies wird vor Ort auf den Höfen kontrolliert. Die Vogelwarte klärt zudem ab, wie sich der Lebensraum für seltene Pflanzen und Tiere im Lauf der Zeit aufgrund der getroffenen Massnahmen entwickelt.

Keine Konkurrenz, sondern Ergänzung zu Bio

TerraSuisse leistet einen wichtigen Beitrag zur Förderung der Biodiversität in der Schweiz. Mit Schürch und den anderen IPSuisse-Bauern sind es 20 Prozent aller Schweizer Landwirte, die sich für ökologischen Zusatznutzen und mehr Biodiversität einsetzen. «Die Masse machts», sagt Bern-

Die Uno hat 2010 zum Internationalen Jahr der Biodiversität erklärt. Biodiversität steht für den Reichtum der Arten, die genetische Vielfalt der Lebewesen und die Vielfalt der Lebensräume. Auch die Migros engagiert sich dafür. Neben der naturnahen Gestaltung von Firmenarealen — die Migros wurde dafür ausgezeichnet — hat sie in enger Zusammenarbeit mit über 20 000 IP-SuisseBauern und der Schweizerischen Vogelwarte Sempach das Label TerraSuisse lanciert. Im Jahr 2010 setzt sich die Migros zusammen mit dem WWF und weiteren Partnern dafür ein, dass die Menschen den Wert der Biodiversität erkennen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Kinder- und Jugendbildung. Auftakt bildete ein Malwettbewerb im MigrosMagazin; die schönsten Kinderzeichnungen zieren im Sommer die Mehrwegtaschen der Migros. www.migros.ch/biodiversitaet

hard Kammer. Gemeinsam erzielen die IP-Suisse-Bauern eine beachtliche ökologische Leistung. «Eine Landschaft mit Buntbrachen, Hecken und alten Bäumen macht auch den Erholungsraum für uns alle attraktiver.» «Mit ihrem Kaufentscheid für TerraSuisse-Produkte haben Kunden die Möglichkeit, die Mehrleistungen der Landwirte für Mensch, Tiere und Natur zu honorieren», lobt Schürch die Konsumenten. TerraSuisse ist keine Konkurrenz zu Bio, sondern eine Ergänzung, und stärkt das Engagement der Migros im Bereich der Nachhaltigkeit. Die Kunden erhalten einen Warenkorb zum besten Preis-Leistungs-Verhältnis. In diesen Korb gehören neben Bio- auch TerraSuisse-Produkte. ds


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Dubrovnik und die dalmatinische Küste Plitvice - Trogir - Sibenik - Zadar - Insel Krk - Portoroz Die atemberaubend schöne dalmatinische Küste war schon immer Kroatiens grösster Trumpf. Sie verfügt über beeindruckende Landschaften und bedeutende Denkmäler. In dieser Region treffen die mitteleuropäischen und mediterranen Kulturkreise aufeinander und verschmelzen zu einer eigenständigen Kultur. Das wohl eindruckvollste Erbe der bewegten Vergangenheit ist die Städtebaukunst, welche in Dubrovnik besonders gut sichtbar ist. Zu den landschaftlichen Höhepunkten gehören die Krka-Wasserfälle und der im Hinterland liegende Nationalpark mit den Plitvicer Seen, einem Naturwunder Europas. Reiseprogramm 1. Tag, Schweiz - Lovran: Fahrt vom Einsteigeort an Mailand, Venedig und Triest vorbei nach Lovran. Halbpension. 2. Tag, Plitvice: Sie verlassen die Küste und gelangen zu den Plitvicer Seen. Diese wunderschöne Region - in welcher

LEISTUNGEN

6. Tag, Krka-Wasserfälle - Zadar: Fahrt zum Nationalpark der Krka-Wasserfälle: Auf einer Strecke von 400 m fallen 12 Wasserfälle über 20 m in die Tiefe. Sie geniessen eine Rundfahrt an Bord eines Schiffes und erleben dieses einmalige Naturschauspiel. Anschliessend haben Sie von der eindrucksvollen Panoramastrasse aus einen herrlichen Blick auf das Meer und die unzähligen vorgelagerten, kleinen Inseln. Mit Zadar erreichen Sie eine wichtige Touristen-, Handels- und Industriestadt Dalmatiens. Frühstück. viele Karl-May-Filme gedreht wurden erklärte man zum Nationalpark. 16 verschieden grosse Seen reihen sich wie Perlen aneinander und das Flüsschen Korana stürzt sich über hohe Kaskaden zu Tal. Halbpension. 3. Tag, Dubrovnik: Durch Dalmatien führt die Reise weiter bis ans Südende von Kroatien, in die Stadt Dubrovnik. Halbpension. 4. Tag, Dubrovnik: Auf einem geführten Stadtrundgang lernen Sie die Sehenswürdigkeiten der «Perle der Adria» kennen. Diese Stadt ist eines der wichtigsten Denkmäler europäischer Geschichte im Mittelmeerraum. Von der begehbaren Festungsmauer mit den imposanten Wehrtürmen aus erhalten Sie einen schönen Überblick über die Stadt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Nützen Sie die Zeit für einen Bummel über die «Flaniermeile» Placa. Halbpension.

7.Tag, Insel Krk - Portoroz: Sie folgen der Küste bis Kraljevica und gelangen dann über die 1,3 km lange Betonbrücke auf die Insel Krk. Sie lernen dort das besterschlossene kroatische Eiland mit malerischen Städtchen aber auch unberührter Natur kennen. Gegen Abend erreichen Sie Slowenien, die Stadt Portoroz liegt auf der istrischen Halbinsel. Halbpension. 8. Tag, Portoroz - Rückkehr: Heimreise in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

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5. Tag, Trogir - Sibenik: Sie folgen der Küste und erreichen via Split das malerische, mittelalterliche Städtchen Trogir. Der vollständig erhaltene Altstadtkern ist reich an kulturhistorischen Schätzen. Weiterfahrt in die Nähe von Sibenik zur Übernachtung. Halbpension.

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viele Besucher mit belebten Tavernen, Kunsthandwerk- und Souvenirgeschäften. Aufenthalt von 7.30 bis 16.30 Uhr. 5. Tag: Erholung auf See. Heute passieren Sie die Dardanellen. Weiter geht es durch die Meerenge Bosporus. 6. Tag: Jalta (Ukraine). Jalta wird auch die «Perle der Krim» genannt. Die zauberhafte Lage am Meer und die exotische Vegetation machen den Reiz dieser grünen Hafenstadt aus. Machen Sie mit dem berühmten Liwadija-Palast, der ehemaligen Sommerresidenz der Zaren, genauso Bekanntschaft wie mit der Alexander-Newskij-Kathedrale und ihrer wunderschönen Kuppelarchitektur. Aufenthalt von 9 bis 17 Uhr. 7. Tag: Odessa (Ukraine). Dieser elegante Kurort mit seiner langen und bewegten Geschichte wird Ihnen sicher gefallen. Statten Sie dem prunkvollen klassizistischen Opernhaus einen Besuch ab, sehen Sie die bekannte Potemkin-Treppe und das Ensemble des Primorski-Boulevards. Aufenthalt von 7 bis 13 Uhr. 8. Tag: Istanbul (Türkei). Istanbul – Stadt zwischen zwei Welten. Die

aufregende und exotische Stadt am Bosporus, die Europa und Asien verbindet, Tradition mit Moderne vereint und die Liebe zur eigenen Kultur mit einem kosmopolitischen Lebensstil in Einklang bringt. Aufenthalt von 9 bis 17 Uhr. 9. Tag: Erholung auf See. 10. Tag: Katakolon (Griechenland). Katakolon ist ein kleiner Hafenort mit Souvenirund Juwelierläden. Das klassische Ausflugsziel ist Olympia. Die Besucher erreichen die in den Hügeln des Peloponnes gelegenen, antiken Ruinenstätte. Aufenthalt von 8 bis 13 Uhr. 11.Tag: Dubrovnik (Kroatien). Das im 7. Jh. gegründete Dubrovnik erstrahlt heute in altem Glanz und liegt auf einem Felsvorsprung an der Adriaküste. Die gut erhaltenen und restaurierten mittelalterlichen Stadtmauern, Paläste und Kirchen geniessen Weltruf. Freuen Sie sich auf einen Spaziergang durch die herrliche Altstadt. Aufenthalt von 8 bis 14 Uhr. 12. Tag: Venedig (Italien)–Schweiz. Ankunft in Venedig gegen 9 Uhr. Ausschiffung und Rückfahrt mit komfortablem Reisecar zu Ihren Einstiegsorten in der Schweiz.

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Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

DAS BESTE AUS DER MIGROS

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WILLKOMMEN IN ASIEN Zahlreiche Reissorten, welche die Migros verkauft, werden in Thailand und Indien angebaut.

Ein Korn auf Weltreise E

gal, ob man ihn mit Stäbchen, von Hand, mit dem Löffel oder mit der Gabel isst, Reis ist ein wahrer Globetrotter. Das weisse Korn wird zu 90 Prozent in Asien kultiviert, reist von da aus rund um die Welt – und wird immer beliebter. Allein in Mitteleuropa hat sich der Konsum in den letzten 30 Jahren verdreifacht. Man kann sich kein spanisches Volksfest ohne eine riesige Paellapfanne vorstellen. Das Dorf Sueca bei Valencia ehrt das Gericht jeweils Anfang September sogar mit einem Festival. Etwas mehr als fünf Kilo Reis verzehrt ein Schweizer pro Jahr. Und

Die Rezepte finden Sie ab Seite 42

hätten Sie gewusst, dass Riz Casimir eine schweizerische Erfindung ist? 1952 zum ersten Mal auf der Speisekarte der Gastrokette Mövenpick zu finden, avancierte das Gericht als Inbegriff des Exotischen sofort zum letzten Schrei. Der Reisring mit der Currysauce erfreut sich auch heute noch einer ungebrochenen Beliebtheit. Weltmeister im Reisessen sind die Burmesen, die jährlich bis zu 200 Kilo verzehren. Den Burmesen wie auch den Südafrikanern haben wir in den Kochtopf geschaut. Ihre Küche wurde von Indien und Malaysia beeinflusst. Lassen Sie sich von unseren Rezepten inspirieren.

Bild Alamy

Von Asien aus hat der Reis seinen Siegeszug um die Welt angetreten. Wir zeigen Ihnen, welche Rezepte in Europa, Afrika und Asien Wurzeln schlagen konnten. Darunter befindet sich auch eine überraschende Schweizer Kreation.


42 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

WILLKOMMEN IN ASIEN Reis ist nicht nur als Beilage beliebt:

Reiswaffeln mit dunkler Schokolade, 100 g, Fr. 2.—

Trotz Exotik echt schweizerisch: Zum Riz Casimir gehören Dosenfrüchte, wie Ananas, Pfirsiche, Herzkirschen und der klassische Reisring. Besitzt man keine Ringform, so macht man mit der Suppenkelle eine Mulde.

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Hauptgericht für 4 Personen

ZUTATEN

Milchreis Vanille, 200 g, Fr. 1.35

Wild Rice Mix, 1 kg, Fr. 3.60** statt Fr. 4.50

40 g Butter 2 EL Mehl 2 EL Curry 2,5 dl Hühnerbouillon 1 dl Milch 1 dl Rahm 1 kleine Dose Ananas 2 EL Öl 600 g Kalbsgeschnetzeltes 1 Bananen 1 Kiwi 4 Pfirsichhälften einige Herzkirschen aus der Dose

ZUBEREITUNG

aha! Reis Drink UHT, 5 dl, Fr. 1.65

Butter schmelzen. Mehl und Curry auf kleiner Stufe unter ständigem Rühren anschwitzen. Mit Bouillon, Milch und Rahm ablöschen. Während 15 Minuten auf kleiner Stufe köcheln. Von der Ananasdose

5 cl Flüssigkeit in die Sauce giessen. Öl in einer Bratpfanne erhitzen. Fleisch rundum anbraten. In die Sauce geben und warm stellen. Inzwischen Wildreis nach Packungsanleitung kochen, mit Hilfe einer Ringform als Ring auf einer Platte anrichten. Fleisch mit der Sauce in die Mitte verteilen. Früchte dekorativ dazu servieren. Tipp Nach Belieben können die Früchte kurz in Butter angebraten und das Riz Casimir mit gerösteten Mandelscheiben bestreut werden.


DAS BESTE AUS DER MIGROS

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EUROPA

Spanische Paella de Mariscos

Max Havelaar Langkornreis parboiled, 1 kg, Fr. 3.—

Hauptgericht für 4 Personen

ZUTATEN

1 Zwiebel 3 Knoblauchzehen 300 g Seezungenfilets 4 EL Olivenöl 12 Crevetten 200 g Tintenfischringe 1 TL Paprikapulver 2 Briefchen gemahlener Safran 600 g Parboiled-Reis

400 g gehackte Tomaten aus der Dose 1 l Fischbouillon 300 g Miesmuscheln ½ Bund glatte Petersilie 1 Zitrone

ZUBEREITUNG

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Fischfilets in kleine Stücke

schneiden. Öl in einer Paellapfanne oder grossen Bratpfanne erhitzen. Crevetten kurz anbraten, herausnehmen und beiseitenlegen. Tintenfisch und Fisch in die Pfanne geben und anbraten. Zwiebel und Knoblauch dazugeben und dünsten. Paprika, Safran, Reis und Tomaten dazugeben. Mit der Fischbouillon ablöschen. Alle

Muscheln und Crevetten dekorativ in der Pfanne anordnen und locker mit Aluminiumfolie zudecken. Bei mittlerer Hitze während zirka 20 Minuten fertig garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Petersilie hacken und auf der Paella verteilen. Zitrone in Schnitze schneiden und dazureichen.

In Spanien gibt es unzählige Paellavarianten, nie jedoch darf der Safran fehlen. Der Name Paella bezeichnet die Pfanne (Paellera), in der das Reisgericht zubereitet wird. Traditionellerweise über dem Holzfeuer.


44 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

WILLKOMMEN IN ASIEN SÜDAFRIKA

Cape Malay Curry

Basmati Reis, 4 x 125 g, Fr. 3.90

Hauptgericht für 4 Personen

80 g getrocknete Aprikosen 700 g Rindsvoressen 2 Zwiebeln 2 Knoblauchzehen 15 g Ingwer 1 grüne Peperoni 1 Peperoncino 1 Aubergine 3 EL Öl 3 EL Curry ½ TL Zimtpulver 4 Gewürznelken

2 Lorbeerblätter 400 g gehackte Tomaten aus der Dose 1 TL Rotweinessig 500 ml Rindsbouillon 5 EL Aprikosenkonfitüre 180 g Nature-Joghurt Salz und Pfeffer

ZUBEREITUNG

Aprikosen während 2 Stunden in warmem Wasser einlegen. Fleisch

in mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch hacken, Ingwer fein reiben. Peperoni und Peperoncino entkernen. Peperoni in Würfel schneiden, Peperoncino fein hacken. Aprikosen in Streifen, Aubergine in Würfel schneiden. Hälfte vom Öl in einer weiten Pfanne erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Ingwer unter Rühren dünsten. Gewürze dazugeben und braten, bis es duftet. Zwiebelmischung herausnehmen und beiseitestellen.

Restliches Öl erhitzen, Fleisch rundum kräftig anbraten. Zwiebeln und alle restlichen Zutaten, ausser der Konfitüre und des Joghurts, dazugeben. Mit einem Deckel schliessen und auf kleiner Hitze etwa 40 Minuten köcheln, bis das Fleisch zart ist. Vor dem Servieren die Aprikosenmarmelade und das Joghurt unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Basmatireis und Bananenscheiben servieren.

Es gibt sie nicht, die typische südafrikanische Küche. Sie ist ein buntes Potpurri an Einflüssen der malaiischen, indischen, burischen und englischen Küche. Bekannt ist die Cape-Malay-Küche. Viele Buren beschäftigten malaiische Köchinnen, die aus den holländischen Kolonien stammten.

Bilder Ruth Küng

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Blumen/Pflanzen Cymbidium-Rispe mit Grün pro Stück 10.90

Charcuterie Hirtenstab aus Frankreich, 250 g 8.70 statt 10.90

Fisch Krevetten-Sommerrollen 230 g 8.20 statt 9.20 Sushi California Roll ca. 120 g 5.50 statt 6.90

Fleisch Rindsgeschnetzeltes aus der Schweiz, kg 25.– statt 37.– Rindsgeschnetzeltes Stroganoff aus der Schweiz, kg 25.– statt 38.– Kaninchen Vorderteil kg 8.– statt 14.50

Frisch und fertig Anna’s Best Monatssalat 20% günstiger 200 g 3.10 statt 3.90

Geflügel Poulet Nuggets paniert 500 g 6.50

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Menü-Beilagen/-Zutaten Gesamtes Knorr Sortiment 15% günstiger z. B. Knorr Gemüsebouillon, 109 g 2.65 statt 3.15

Milchprodukte Valflora Schlagrahm in der Dose im Duo-Pack, 2 x 250 ml 7.30 statt 9.20 Alle M-Classic Quark Séré im 4er-Pack, 4 x 125 g 20% günstiger z. B. Erdbeer 2.20 statt 2.80 Alle Lactaform Drinks 4 x 100 g und Jogurts 4 x 125 g 20% günstiger z. B. Drinks Vanille 2.80 statt 3.50

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M-Traiteur Fleischpastete aus der Schweiz, 2 Stück 4.80 statt 5.30 1 Stück 2.40 statt 2.70

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DAS BESTE AUS DER MIGROS

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Die burmesische Küche ist milder als die thailändische und weniger üppig an Gewürzen als die indische Küche. In Myanmar (Burma) macht Reis den Löwenanteil einer Mahlzeit aus. Zusammen mit Gemüse wird Reis sogar zum Frühstück gegessen — immer mit den Fingern der rechten Hand.

ASIEN

Burmesisches Chicken-Curry

Thai Kitchen Reisnudeln, 250 g, Fr. 2.30* * Nur in grösseren Filialen erhältlich.

Hauptgericht für 4 Personen

ZUTATEN

Max Havelaar Parfümreis, 1 kg, Fr. 3.50

3 Zitronengrasstängel 2 Zwiebeln 4 Knoblauchzehen 15 g Ingwer 4 Pouletschenkel 2 EL Erdnussöl Salz schwarzer Pfeffer 1 TL Cayennepfeffer 1 TL Kurkuma ½ TL gemahlener Koriander 230 g gehackte Tomaten aus der Dose 2,5 dl Kokosmilch 2 EL Fischsauce 2 festkochende Kartoffeln 1 Bund Koriander

Pouletschenkel die Haut abziehen und entsorgen. Schenkel halbieren. Öl in einer grossen Pfanne erhitzen. Schenkel darin rundum anbraten, herausnehmen und beiseitestellen. Zwiebel und Knoblauch im gleichen Öl dünsten. Poulet wieder dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen. Zitronengras, Kurkuma, Koriander, Tomaten, Kokosmilch und Fischsauce dazugeben. Während 30 Minuten köcheln. Kartoffeln in 1 cm grosse Würfel schneiden und dazugeben. Während weiteren 30 Minuten köcheln, bis das Fleisch und die Kartoffeln gar sind. Koriander fein hacken und darüberstreuen. Parfümreis dazu servieren.

Rice Snacks oriental Mix, 50 g, Fr. 1.50

ZUBEREITUNG

Vom Zitronengras die äusseren, harten Blätter entfernen, Innenteil fein hacken. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Von den

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Basel – Amsterdam – Antwerpen mit MS Spirit of Caledonia**** Reiseprogramm 1. Tag Basel – Speyer Individuelle Anreise nach Basel. Einschiffung, um 16.00 Uhr heisst es «Leinen los!». Begrüssungs-Cocktail und Dinner an Bord. 2. Tag Speyer/Heidelberg Ankunft am Vormittag in Speyer. Nachmittags Busausflug* nach Heidelberg. Heidelberg gilt als eine der schönsten Städte Deutschlands. Rückfahrt zum Schiff nach Speyer. 3. Tag Speyer – Köln Geniessen Sie diesen Tag an Bord. Sie passieren das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Mittelrheintal mit Schlössern, Burgen und der sagenumwobenen Loreley. Ankunft am Abend in Köln. Bummeln Sie am Abend durch die Domstadt. Urkölsche Atmosphäre finden Sie in einem der kölschen Brauhäuser. 4. Tag Köln – Amsterdam Am Vormittag Stadtrundgang* durch die alte Domstadt. Acht Brücken überqueren im Stadtgebiet den Rhein. Dreh- und Angelpunkt der Stadt ist der Dom. Südlich davon schliesst sich die Altstadt mit ihren Kneipen und Cafés an. In der Nähe befinden sich einige der bedeutendsten Museen und Einkaufsstrassen. Berühmtester Sohn der Stadt ist Heinrich Böll, der 1972 den Nobelpreis für Literatur erhielt. Weiterfahrt Richtung Amsterdam am Mittag. 5. Tag Amsterdam Am Vormittag Stadtrundfahrt/ -gang* durch die Grachtenstadt. Alte Grachtenhäuser, gemütliche Cafés, Trödelmärkte neben moderner Architektur, Szenelokalen und schrillen Läden. Ausflug zum Keukenhof* am Nachmittag. Millionen von Blumenzwiebeln blühen in einer herrlichen Parkanlage. Lassen Sie sich von wunderschönen Blumenausstellungen und dem grossen Skulpturengarten inspirieren. Nach dem Abendessen romantische Grachtenfahrt* durch Amsterdam. Weiterfahrt am späten Abend nach Rotterdam.

Amsterdam

REISEGARANTIE

6. Tag Rotterdam – Veere Stadt- und Hafenrundfahrt* Rotterdam. In einigen Becken werden Waren verladen und das Waterstadgebiet ist heute touristischer Treffpunkt mit Museen, Cafés, Restaurants und Diskotheken. Am Mittag Weiterfahrt nach Veere auf der Insel Walcheren am Veeremeer. Bummeln Sie am Abend durch den Jachthafen und die kleinen Geschäftsstrassen. 7. Tag Veere – Antwerpen Am Nachmittag Stadtrundfahrt/-gang* durch die kosmopolitische Stadt und das Zentrum des Diamantenhandels. Im reizvollen, gut erhaltenen historischen Stadtzentrum befinden sich Bauwerke aus dem 16./17. Jh. Besuch des berühmten Diamantmuseums. Es gibt einen Überblick über das Diamantjuwel vom 16. Jh. bis zur heutigen Zeit. 8. Tag Antwerpen – Basel Ausschiffung und Rückreise per Bus nach Basel und individuelle Heimreise zu Ihrem Wohnort. * Ausflug im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar. Programmänderungen vorbehalten.

Nicht inbegriffen An/Rückreise nach/von Basel zum/vom Schiff, Ausflüge, Versicherungen, Getränke, Trinkgelder Auftragspauschale: Fr. 35.– pro Auftrag (entfällt bei Buchung unter www.thurgautravel.ch)

MS Spirit of Caledonia**** (ex Viking Seine) Auf dem modernen, komfortablen Schiff finden max. 150 Passagiere Platz. Alles aussen liegende Kabinen mit Dusche/WC, Klimaanlage, Haartrockner, Telefon und Safe. Die Deluxe-Kabinen (14 m²) auf dem OD/MD sind mit 2 Sofabetten und zu öffnenden Panoramafenstern, die Standardkabinen (11 m²) auf dem MD/HD mit Sofa- und Klappbett sowie kleineren Fenstern ausgestattet. Zur Bordausstattung gehören Restaurant (eine Tischzeit), Aussichtssalon mit Bar, Bibliothek/Lesezimmer, Bordshop, Internet-Corner, grosses Sonnendeck. Nichtraucherschiff.

Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug) 2-Bettkabine Hauptdeck hinten 1690.– 2-Bettkabine Hauptdeck 1790.– 2-Bettkabine Mitteldeck vorn 1990.– Einzelkabine Mitteldeck 2090.– 2-Bettkabine deluxe Mitteldeck° 2190.– 2-Bettkabine deluxe Oberdeck° 2290.– Zuschlag zur Alleinbenutzung 2-Bettkabine 490.– 2-Bettkabine deluxe 990.– Ausflugspaket 7 Ausflüge 270.– Annullationsversicherung 29.– ° mit Fenster zum Öffnen

Restaurant

Rathausstrasse 5, 8570 Weinfelden Tel 071 626 55 00, info@thurgautravel.ch

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58 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

Willkommen in der Migros Coca-Cola, Thomy, Pampers und Nescafé sind ebenso starke wie beliebte Marken. Jetzt sind sie in allen grösseren Filialen der Migros zu finden: als attraktive Abrundung des Sortiments.

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Markenverbundenheit gilt natürlich auch für die Pepsi-, Milette-, Noblesse- und die M-ClassicFraktion. Also keine Angst: Die beliebten Marken und MigrosEigenmarken bleiben Ihnen auch weiterhin allesamt erhalten. Durch die Abrundung des Sortiments ist die Migros nun noch attraktiver für Sie und bietet unter einem Dach ein vielfältiges Angebot zu besten Preisen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Sie haben die Wahl. Dora Horvath

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Coca-Cola-Fans finden nicht nur das normale Coca-Cola im Angebot, sondern auch das kalorienarme Light und Zero (siehe Bild). Die Migros bietet aber auch die koffeinfreie Variante an. Zero und Regular ist auch in der Dose erhältlich.

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KÖNIGSKLASSE REISEN 2010

gültig bis 07

Normandie–Calvados–Côte Fleurie Loiretal und Champagne Vier Übernachtungen im zentral gelegenen Hotel in Caen ■ Malerisches Honfleur Giverny, auf den Spuren von Claude Monet ■ Côte Fleurie und die Alabasterküste Fr.

Die Champagne mit Reims und Troyes ■ Schlösser und Gärten an der Loire Geschichtsträchtige Städte Tours, Blois und Bourges ■ Beaune und das Burgund Fr.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Le Coudray-Montceaux. Fahrt via Basel, Belfort und Troyes in die Region von Paris. 2. Tag: Le Coudray-Montceaux–Giverny– Rouen–Caen. Nach dem Frühstück Fahrt nach Giverny. Individuelle Besichtigung der MonetGärten. Anschliessend Weiterfahrt nach Rouen. Altstadtführung durch die malerischen Gassen mit ihren Fachwerkhäusern. Gegen Abend erreichen wir Caen, die Hauptstadt des Calvados. 3. Tag: Caen und der Calvados. Geführte Besichtigung von Caen mit ihren zahlreichen Kirchenbauten. Gegen Abend Fahrt durch das malerische Pays d’Auge zum Château du Breuil, das eine der bekanntesten Calvados-Brennereien der Region beherbergt. Führung und anschliessend Abendessen mit lokalen Köstlichkeiten und dem hauseigenen Calvados. 4. Tag: Caen, fakultativer Ausflug Invasionsküste–Bayeux. Auf der Fahrt an die Invasionsküste sehen wir die Pegasus-Bridge als erstes Mahnmal der Geschehnisse im zweiten Weltkrieg. In Arromanches geführte Besichtigung des Musée du Débarquement. Danach verlassen wir die Küste in Richtung Bayeux. Besichtigung des Musée de Tapisserie mit dem berühmten Wandteppich. 5. Tag: Caen, Ausflug Côte Fleurie und Alabasterküste. Der heutige Ausflug führt uns zuerst in den mondänen Ferienort Deauville an der Côte Fleurie. Danach Weiterfahrt ins pittoreske Seefahrerstädtchen Honfleur. Am Nachmittag überqueren wir die grösste Schrägseilbrücke Europas, die «Pont de Normandie». In Étretat bummeln wir entlang der steil abfallenden Kreideklippen der Alabasterküste. Zum Schluss Besuch der Abbaye de Jumièges. 6. Tag: Caen–Lisieux–Beaune. Fahrt nach Lisieux mit seiner frühgotischen Kathedrale im Zentrum sowie der Basilika St. Thérèse, einem bekannten Pilgerziel. Führung durch die Altstadt mit Besichtigung der Kathedrale. Weiterfahrt nach Beaune und typisches Burgunder Abendessen in einem gepflegten Restaurant zum Abschluss unserer Reise. 7. Tag: Beaune–Schweiz. Vormittag zur freien Verfügung in Beaune. Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten. Gültig für beide Reisen: Auftragspauschale Unsere Auftragspauschale von Fr. 20.– pro Person entfällt für Mitglieder im Excellence-Reiseclub oder bei Buchung über www.twerenbold.ch

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Preise pro Person 7 Tage gemäss Programm Daten 2010 Sonntag–Samstag 1: 30.05.–05.06. 2: 13.06.–19.06. 3: 20.06.–26.06. Unsere Leistungen

Fr. 1275.–

-Luxusbus Unterkunft in guten Mittelklasshotels, Basis Doppelzimmer Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Mahlzeiten: – 5 x Halbpension (Abendessen und Frühstücksbuffet), davon 2 x Abendessen in lokalen Restaurants am 3. und 6. Tag – 1 x Frühstücksbuffet am 4. Tag Alle aufgeführten Ausflüge und Besichtigungen (ausg. fak. Ausflug Invasionsküste–Bayeux am 4. Tag) Geführte Stadtbesichtigungen in Rouen, Caen und Lisieux Eintritte: Monet-Garten und Abbaye de Jumièges Führung und Degustation im Château du Breuil Erfahrener Reisechauffeur Nicht inbegriffen Einzelzimmerzuschlag 320.– Fak. Ausflug Invasionsküste–Bayeux 50.– Annullationsschutz 20.– Ihre Hotels Wir wohnen vier Nächte im modernen guten Mittelklasshotel Mercure Caen Centre Port de Plaisance T-" " "+ (off. Kat.***). Das Hotel liegt zentral gegenüber des Yachthafens von Caen, in unmittelbarer Nähe der Fussgängerzone. Das Hotel verfügt über ein Restaurant und eine Bar. Die 129 modernen Zimmer sind alle klimatisiert und mit Bad oder Dusche/WC, Direktwahltelefon, TV, Radio, Minibar, Safe und Haartrockner ausgestattet. Hin- und Rückreise Je eine Übernachtung im guten Mittelklasshotel in der Region Paris und auf der Rückfahrt in Beaune im Burgund. ■

Abfahrtsorte 06:15 Wil !, 06:30 Burgdorf !, 06:40 Winterthur, 07:00 Zürich-Flughafen !, 07:20 Aarau SBB, 08:00 Baden-Rütihof !, 09:00 Basel SBB

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Nancy–Reims. Fahrt via Basel und das Elsass nach Nancy. Individuelle Besichtigung der Hauptstadt Lothringens, bevor wir die Weiterreise nach Reims antreten. 2. Tag: Reims und der Champagner. Geführte Stadtbesichtigung in Reims, das vor allem für seine gotische Kathedrale und den Champagner bekannt ist. Führung und Degustation in einer Champagner-Kellerei. Abendessen mit lokalen Spezialitäten in einem Landgasthof. 3. Tag: Reims–Troyes–Amboise. Weiterfahrt nach Troyes. Auf einer Stadtführung werden uns die schönsten Gassen und Plätze der Stadt in der Champagne gezeigt. Weiterfahrt nach Amboise, wo wir die nächsten drei Nächte bleiben werden. 4. Tag: Amboise, fakultativer Ausflug Toursund das Loiretal. Stadtführung in Tours. Anschliessend besuchen wir ein Prunkstück unter den Loireschlössern, das Schloss Azayle-Rideau. Danach gehen wir in den Gärten von Schloss Villandry spazieren, die zu den schönsten Gärten Frankreichs gehören. Den Abschluss unseres Ausfluges bildet der Besuch von Schloss Amboise. Das mächtige Schloss thront hoch über der Loire und bietet einen der schönsten Ausblicke über das Loiretal. Abendessen in einem typischen Gewölberestaurant am Ufer der Loire. 5. Tag: Amboise, Ausflug Blois und Chambord. Blois ist eine der sehenswertesten Städte an der Loire. Führung durch das beindruckende Renaissanceschloss und individuelle Besichtigung der Altstadt. Am Nachmittag besichtigen wir das Schloss Chambord, eines der schönsten Renaissanceschlösser der Welt. 6. Tag: Amboise–Bourges–Beaune. Heute verlassen wir das Loiretal und fahren via Orléans nach Bourges. Die Türme der Kathedrale St. Etienne erheben sich über der Stadt. Geführte Stadtbesichtigung. Danach Weiterfahrt nach Beaune. Zum Abschluss unserer Reise geniessen wir hier gemeinsam ein typisches Burgunder Abendessen (fakultativ). 7. Tag: Beaune–Schweiz. Individuelle Besichtigung von Beaune und anschliessend Rückfahrt in die Schweiz zu den Einsteigeorten.

1295.–

Preise pro Person 7 Tage gemäss Programm Daten 2010 Sonntag–Samstag 1: 09.05.–15.05. 2: 23.05.–29.05. 3: 06.06.–12.06. Unsere Leistungen

Fr. 1295.–

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Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

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NEU BEI SPORTXX

In der Lehre. 1979 war ich knapp 15 Jahre alt und verdiente 300 Franken. Für mich als «Emigrantentochter» viel Geld damals. Wofür würden Sie nie Geld ausgeben?

Das Wort nie gibt es bei mir eigentlich nicht. Da ich jedoch wenig Alkohol konsumiere, gebe ich dafür auch kein Geld aus. Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Meine private und berufliche Unabhängigkeit. Was gibt es kostenlos in Ihrer Stadt?

NEU IN DER MIGROS

Die Streetparade. Nirgends sonst in der Schweiz gibt es kostenlos so viele schräge Vögel zu sehen, zusammen mit der Sicht auf den Zürichsee. Wo trifft man Sie abends?

Immer dort, wo ein guter, anspruchsvoller Film läuft. Ich bin ein Filmfreak. Und wo garantiert nicht?

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Sind Sie gerne prominent?

Ich kenne das Prominentsein tatsächlich nur von der positiven Seite. Darum ganz klar: ja.

Eugen Baumgartner


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1

2 1) REISEPROVIANT: Kartoffeln,

Gemüse, Fleisch, Gewürze — viel mehr braucht eine währschafte Gulaschsuppe nicht. 2) EINTOPF: Rein mit dem Zubehör. 3) WAU WAU: Gestatten, Onuk mein Name. 4) BASISLAGER: Gegessen und geschlafen wird in der Jurte. 5) LEBENDE LEGENDE: Olympia-Teilnehmer Koni Hallenbarter in seinem Element — auf Langlaufskiern.

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3

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Mit 16 Hundestärken durch

Wenn Langlauflegende Koni Hallenbarter und Hundespezialist Ruedi Grütter aufeinander treffen, Hundeschlittenfahrt besser als eine feurige Gulaschsuppe? Mit unserem Wettbewerb haben Sie


SAISONKÜCHE Nachgefragt bei

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at? e immer auf Vorr ➔ Was haben Si , tti he ag iser Wein, Sp Hirschwurst, Wall . se mü hte und Ge Honig, frische Früc Sie pro Woche? en ch ➔ Wie oft ko e lich. Eigentlich koch Das ist unterschied . he oc W r l in de ich gerne, so einma e… Si r fü t is en ➔ Koch e willkommene ein d un g un nn pa … Ents Abwechslung. sen? e nie im Leben es ➔ Was würden Si kopf. Kutteln und Kalbs n Sie gern mal ür ➔ Mit wem w de essen gehen? ihm r. Am liebsten mit Mit Roger Federe . en mm ela zusa und Nelson Mand

S

echzehn Hunde, zwei Männer, eine Jurte, viel Schnee und eine Gulaschsuppe. Das sind die Ingredienzen für einen perfekten Wintertag im eiskalten Goms. Und das sind die Zutaten für den Beginn einer wunderbaren Männerfreundschaft zwischen Koni Hallenbarter und Ruedi Grütter. Zugegeben, mit ein bisschen Hilfe von «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius. Aber fangen wir von vorne an. Ohrenbetäubendes Gejaule begrüsst Langlaufskilegende Koni Hallenbarter. Der 57-Jährige nahm mehrmals an Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften teil. Drei Mal hat er den Engadin Skimarathon gewonnen. Heute packt

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ihn die Lust auf eine Spritztour der speziellen Art: eine Hundeschlittenfahrt. Das ist für Koni Hallenbarter nichts Unbekanntes. Vor Jahren durchquerte er auf Langlaufskiern mit einem Schlittenhundegespann Grönland. Bei minus 40 Grad! Diesmal führen ihn die Energiebündel auf vier Pfoten durch seine Heimat, das Oberwallis. Hier sind es «nur» minus 24 Grad. Mit den Tieren wartet bereits Ruedi Grütter (68). Der Tierpfleger hat 16 Huskys. Das ergibt zwei Achtergespanne. Und die Schlitten sind startbereit, Un um mit Koni Hallenbarter durch den Schnee zu preschen. «Die de ra rassigen Rennhunde sind mein ganzer Stolz», sagt Ruedi Grütter. ga Die Tierliebe verbindet die beiden Di Mä Männer. Ruedi Grütter arbeitet seit 20 Jahren mit Indianerhunden. Eine Leidenschaft, die der Berner neuerdings mit Touristen teilt. Er fährt Gäste mit seinen Schlitten durch die stillen Wälder im Obergoms. Zu seiner kirgisischen Jurte, in der heute eine Gulaschsuppe statt dem obligaten Fondue wartet. Sonnenuntergang und Hundegeheul inklusive. Und was gibt es Schöneres, als nach einem aufregenden Winterausflug eine dampfende Gulaschsuppe zu geniessen?

Feine Zutaten für ein wärmendes Wintermahl

Ein Könner ist Hallenbarter nicht nur auf Skiern, sondern auch in der Küche. Das würde er zwar niemals zugeben. Aber er weiss, was gut schmeckt, und so kocht er auch. Hinter dem Herd zu stehen ist für ihn eine schöne Abwechslung. «Ich liebe es,

Kochen mit der «Saisonküche» «Saiso

den Schnee

gehts ab. Und was passt nach einer rassigen die Chance, einen Huskyausflug zu gewinnen.

Auf dem Holzofen kann man nicht nur Suppe kochen, er wärmt auch. Selbst bei minus 24 Grad Celsius. Koni Hallenbarter und «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius freuts.


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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

Suppen oder ein ‹Gomer Gsottus› zu kochen», schwärmt die Sportlegende vor der Jurte. «Was um Himmels willen ist Gsottus?», hakt Andrea Pistorius nach. «Eine Spezialität, du Unwissende», stichelt Hallenbarter. «Sie setzt sich zusammen aus luftgetrocknetem Schweine-, Lammund Rindfleisch und wird mit Sauerkraut und Kartoffeln gegessen.» Ja, ja, die Walliser und ihre Sprache. «Noch ein Beispiel?», fragt die Köchin. «Klar! Cholera ist keine Krankheit», weiss Hallenbarter, «sondern ein Teigkuchen aus Kartoffeln, Zwiebeln, Äpfeln, GomerBergkäseundeinemEigelb.» Die spinnen die … Andrea Pistorius will ans Werk: «Männer, schnappt euch die Messer und rüstet schon mal die Kartoffeln, Zwiebeln und den Knoblauch!» Kälte macht hungrig.

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Gulaschsuppe Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung: ca. 20 Minuten + ca. 65 Minuten köcheln lassen Pro Person: ca. 30 g Eiweiss, 15 g Fett, 24 g Kohlenhydrate, 1650 kJ/390 kcal

Gulaschsuppe — schnelle Zubereitung, langer Genuss

Über dem offenen Feuer dampft der Kessel. Hier schmeckt das Kochduo Hallenbarter und Grütter die Suppe mit Majoran ab. Andrea Pistorius feuert den Holzofen ein. «Wie schnell es in einem Naturzelt warm wird», freut sie sich. Die Huskys müssen allerdings draussen bleiben! Sie können nicht verstehen, was an einer Gulaschsuppe so besonders ist und brechen unisono in Geheule aus. «Huskys brauchen einen Leitwolf, den sie respektieren und dem sie vertrauen können. Der bin ich», erklärt Hundekenner Grütter. Man glaubt es ihm aufs Wort, sieht man ihn mit seiner Meute arbeiten. Aber zurück zum Essen: «Gulaschsuppe ist schnell zubereitet und schmeckt Stunden später noch besser», schwärmen die Männer. «Und sie wärmt Naturburschen», fügt Andrea Pistorius an. Der Tag geht, der Fendant kommt. Und mit ihm die Nacht im kirgisischen Zeltlager.

ZUTATEN

300 g Zwiebeln 600 g Rindsvoressen 3 EL Sonnenblumenöl 2 EL Mehl 2 EL Tomatenpüree 2 EL mildes Paprikapulver 1 TL scharfes Paprikapulver 1 TL Kümmel 1 l Rindsbouillon 2 fest kochende Kartoffeln 1 rote Peperoni, 1 Karotte 100 g Knollensellerie 2 Knoblauchzehen ½ TL getrockneter Majoran Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG

Zwiebeln hacken, Fleisch in kleine Würfel schneiden. Zwiebeln in der Hälfte des Öls in einer grossen Pfanne goldbraun anbraten. Herausnehmen und beiseite stellen. Fleisch mit Mehl bestäuben und im restlichen Öl anbraten. Zwiebeln, Tomatenpüree, Paprika und Kümmel dazugeben. Mit Bouillon ablöschen. 40 Minuten köcheln lassen. Kartoffeln und Peperoni in Würfel schneiden. Karotte und Sellerie in feine Scheiben schneiden. Gemüse zum Gulasch geben. Knoblauch dazupressen. Suppe zirka 25 Minuten zugedeckt köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist. Mit Majoran, Salz und Pfeffer abschmecken. Tipp Nach Belieben mit Crème fraîche servieren.

Text Martin Jenni Bilder Daniel Winkler

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Auf den Spuren Rosamunde Pilchers. Sagenumwobene mystische Orte und wildromantische Küsten. Malerische Dörfer und liebliche Landschaften.

1. Tag Schweiz – Reims Bei Basel verlassen Sie die Schweiz und durchfahren das Elsass. Durch die Hügellandschaft von Lothringen erreichen Sie die Champagne. 2. Tag Reims – Windsor – Newbury In zügiger Fahrt gelangen Sie nach Calais. Von hier bringt Sie ein Fährschiff über den Ärmelkanal nach Dover. In Windsor, das sich im Kern noch heute im malerischen mittelalterlichen Kleid zeigt, machen Sie Halt. Die kleine Stadt wird von seinem Schloss beherrscht, das seit über 900 Jahren als Sommerresidenz der königlichen Familie dient. 3. Tag Newbury – Stonehenge – Exeter – Dartmoor – Plymouth Fahrt durch Wiltshire nach Stonehenge. Sie besuchen die weltberühmten Steinkreise. Nach einer abwechslungsreichen Fahrt durch die sanfte Hügellandschaft von Somerset und Devon gelangen Sie nach Exeter, dessen Altstadt von der mächtigen Kathedrale beherrscht wird. Am Nachmittag durchqueren Sie den Dartmoor-Nationalpark, einen legendenumwobenen, geschichtsträchtigen Landstrich und erreichen dann Plymouth an der Mündung des Tamar Rivers. 4. Tag Cornwall – Land's End (fakultativ) Dank seiner bizarren Naturschönheiten, Felsklippen und Moore, der subtropischen Parks und romantischen Fischerdörfer, der zahlreichen Mythen und Folklore ist Cornwall eines der beliebtesten Feriengebiete Grossbritanniens. Während der abwechslungsreichen Fahrt machen Sie Halt in der Mount's Bay, von wo Sie einen schönen Blick auf die Gezeiteninsel St. Michael's Mount haben. Am Mittag besuchen Sie Land's End, den westlichsten Punkt des englischen Festlands, wo die bizarren Granitfelsen der 60 Meter hohen Steilküste ins tosende Meer abstürzen. Am Nachmittag fahren Sie weiter nach St. Ives mit seinem malerischen Hafen und den charmanten Gässchen. 5. Tag Plymouth – Mount Edgcumbe Den heutigen Tag verbringen Sie in Plymouth und Umgebung. Sie unternehmen einen Bootsausflug, der Sie zuerst durch die Hafenanlagen und dann zum alten Herrensitz der Earls of Mount Edgcumbe, einem schönen Beispiel für die Innenarchitektur des 18. Jahrhunderts führt. Das Herrenhaus liegt in einem farbenprächtigen Park, der europäische Vegetation mit exotischen Pflanzen aus Übersee vereint. 6. Tag Plymouth – Tintagel – Clovelly – Bristol Am Vormittag besuchen Sie Tintagel, bekannt durch die Sagen um König Artus und den Gral. Es ist wohl das berühmteste Dorf in Cornwall. Gegen Mittag treffen Sie dann in Clovelly ein. Das gesamte Fischerdorf ist unter Denkmalschutz gestellt und liegt auf einem steilen Kamm, der fast senkrecht ins Meer abfällt. Am Nachmittag Weiterreise durch Devon in die westbritische Hafenstadt Bristol. 7. Tag Bristol – Reims Über Swindon und Reading erreichen Sie wiederum Dover, von wo Sie ein Fährschiff wieder zurück auf das europäische Festland bringt. 8. Tag Reims – Schweiz Über die Höhenzüge der Vogesen kehren Sie in die Schweiz zurück.

Reisedaten 2010 29. 05. 12. 19. 26. 10. 17. 24. 31. 07. 14.

Mai – 05. Juni – 12. Juni – 19. Juni – 26. Juni Juni – 03. Juli – 17. Juli – 24. Juli – 31. Juli Juli – 07. August – 14. August – 21. August

Abfahrtsorte Zürich, Bern, Olten, Luzern, Basel

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8-tägige Fahrt mit modernem 4-Sterne-Fernreisecar mit Toilette, Klimaanlage etc. 7 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels Alle Zimmer mit Bad oder Dusche/WC Fährüberfahrten mit modernen Fährschiffen von Calais nach Dover und zurück Halbpension während der ganzen Reise Besichtigung von Clovelly Bootsausflug zum Herrensitz von Mount Edgcumbe inkl. Eintritt Besichtigung von Stonehenge

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Fremdwährungen Euro und Englisches Pfund

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SAISONKÜCHE

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

Gewinnen Sie ein Wochenende im Obergoms

Lieben Sie Schnee, Fondue und Hunde? Dann beantworten Sie unsere Wettbewerbsfrage. Wettbewerbsfrage: Mit welchen zwei Gentlemen würde Koni Hallenbarter gerne einmal essen gehen? 1 Mit Dario Cologna und Barack Obama 2 Mit Alex Frei und Rudolf Merz 3 Mit Roger Federer und Nelson Mandela

So machen Sie mit: Per Telefon: Rufen Sie 0901 560 039 (1 Franken/Anruf) an und nennen Sie Ihre Lösungszahl, Ihren Namen und Ihre Adresse. Per SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text GEWINNEN und Ihrer Lösungszahl und Ihrer Adresse an die Nr. 920 (1 Franken/SMS). Beispiel: GEWINNEN 0 Beat Muster Musterstr. 1, 9999 Musterdorf.

Per Post: Senden Sie eine Postkarte mit der Lösung A-Post an: Migros-Magazin, Schlittenfahrt, Postfach, 8099 Zürich Einsendeschluss: 21. Februar 2010 Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Keine Barauszahlung. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Zwei Naturburschen in Fahrt: Koni Hallenbarter (sitzend) und Ruedi Grütter.

Holen Sie sich einen der vier tollen Preise für je zwei Personen! 1. Preis: eine Husky-Schlittenfahrt mit Fondue und Übernachtung in der Jurte, eine Langlaufstunde bei Koni Hallenbarter inkl. Mietmaterial und Loipenpass im Wert von Fr. 950.— 2. Preis: eine Langlaufstunde bei Koni Hallenbarter inkl. Mietmaterial und Loipenpass, Übernachtung im 3-Sterne-Hotel Grimsel in Obergesteln; Doppelzimmer mit Frühstück, im Wert von Fr. 410.— 3. Preis: zwei Wochenkarten für die Loipe Goms und die MGBahn von Niederwald bis Oberwald im Wert von Fr. 134.- und ein 100-Franken-Gutschein für das Restaurant Mühle in Geschinen. 4. Preis: eine Übernachtung im Doppelzimmer inkl. Frühstück, freie Dampfbad- und Internetbenützung im Hotel Landhaus in Münster im Wert von Fr. 215.—.

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68 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

KLEINE KÜCHENKUNDE

Die Durchlauchten

Beilage oder Beigabe: «Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius erklärt, wie man mit Lauchgewächsen umgeht und wie sie am besten schmecken.

L

auch, Zwiebel, Frühlingszwiebel, Schnittlauch und Knoblauch – eine Küche ohne Lauchgewächse wäre undenkbar. Sie geben den Speisen Pfiff oder sind der perfekte Begleiter zu einem Gericht. Zum Beispiel Lauch, der im Waadtland zusammen mit der Saucisson und der Kartoffel als «Papet Vaudois» der Klassiker schlechthin ist. Oder Knoblauch: Ohne ihn gäbe es Spaghetti «aglio e olio» gar nicht. Hier einige Tipps und Tricks zum Lauchgewächs.

Zubereiten Lauch: Wurzel wegschneiden, Stängel der Länge nach halbieren, unter fliessendem Wasser auseinanderblättern und gut spülen. Erst kurz vor der Zubereitung in Ringe oder Stücke schneiden. Lauch schmeckt gedämpft, in Butter oder Olivenöl gedünstet oder als Suppe zubereitet. Schnittlauch: Nicht mitkochen oder stark erhitzen, da er so an Aroma und Vitalstoffen verliert. Am besten mit einer Schere direkt über ein fertiges Gericht schneiden. Nicht mit dem elektrischen Mixer zerdrücken oder hacken, da der Geschmack modrig wird.

Aufbewahren Lauch: Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich Lauch bis zu zwei Wochen. Da er einen ausgeprägten Geruch ausströmt, packt man ihn in Klarsichtfolie ein. Schnittlauch: Ihn verwendet man am besten frisch. Im Plastikbeutel bleibt er im Kühlschrank mehrere Tage frisch. Zwiebeln: Sie müssen dunkel und trocken aufbewahrt werden. So

Zwiebel

Der Heuler: Mit ihrer goldbraunen Schale ist die Speisezwiebel die bekannteste unter den Zwiebelarten. Sie ist kräftig im Aroma und roh eher scharf. Tipp: Zwiebel schälen, blanchieren, in grobe Ringe schneiden. Mit Essig, Öl beträufeln und mit Salz würzen.

sind sie bis zu einem Monat haltbar. Tipp: Kartoffeln nicht neben Zwiebeln lagern, da Kartoffeln so schneller keimen.

Noch mehr Nützliches Lauch: Wer magenempfindlich ist, würzt ihn mit Anis oder Kümmel und geniesst den Lauch mit Kartoffeln. Schnittlauch: Im Topf kaufen, garantiert die tägliche Frische. Der mehrjährige Stock verträgt büschelweise Schnitte. Entfernt man die essbaren violetten Blüten, reagiert er mit kräftigem Wuchs. Mit lauwarmen Wasser giessen. Zwiebeln: Benötigt es viele Zwiebeln, diese mit kochendem Wasser übergiessen und nach 2 Minuten kalt abgeschrecken. Die Schale lässt sich mühelos abziehen. Knoblauch: Die einzelnen Zehen längs halbieren und den grünen Trieb herausschneiden. So wird der Knoblauch milder.

Knoblauch einmachen Rezept für ein 3-dl-Glas: 200 g Knoblauchzehen schälen, längs halbieren, grünen Trieb entfernen. 1 rote Chilischote mit Nadel mehrmals einstechen. Alles mit 1 TL weissen Pfefferkörnern, 2 Nelken, 1 Zweig Rosmarin, 1 Lorbeerblatt, 3 dl Obstessig und 1 EL Salz in einer Pfanne erhitzen. Kurz köcheln lassen, der Knoblauch soll heiss, aber nicht gar sein. In einem Sieb abtropfen. Ungefähr 1 dl Olivenöl auf 80 Grad erhitzen. Den gut abgetropften Knoblauch samt Gewürzen in ein Glas geben, mit dem heissen Öl auffüllen und verschliessen. Mindestens 2 Wochen ziehen lassen. Die Haltbarkeit beträgt etwa ein Jahr.

Frühlingszwiebel

Die Junge: Die Frühlingszwiebel ist auch als Bundzwiebel bekannt. Verwendung findet die silberweisse Knolle samt dem Grün. Tipp: Die äussere Haut der Zwiebel entfernen und das Grün zur Hälfte abschneiden. Gewaschene Zwiebeln in caramelisiertem Zucker mit Butter gar schmoren.


SAISONKÜCHE

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AUFGEGABELT

Knoblauch

Der Scharfe: Die Wunderknolle ist von einer weissen Hülle umgeben und besteht aus einer Hauptzehe, an der die Nebenzehen angeordnet sind. Sein Geschmack ist scharf, der Saft von klebriger Konsistenz. Tipp: Kocht man den Knoblauch in der Schale mit, ist er auf einem gerösteten Brot eine Delikatesse.

Martin Jenni, Food-Redaktor

Laucherei

Lauch

Der Aromatische: Wie Zwiebeln und Knoblauch gehört Lauch in die Familie der Liliengewächse. Das Gemüse ist als zartgrüner Früh- oder Sommerlauch und als dunkelgrüner Herbst- und Winterlauch erhältlich. Tipp: In Omeletten oder zu Fisch ist er eine überraschende und würzige Beilage.

Der Feine: Die hohen grashalmähnlichen Blätter haben einen milden Zwiebelgeschmack. Er verdankt seinen charakteristischen Gout schwefelhaltigen ätherischen Ölen. Tipp: Schnittlauch fein schneiden und unter den Kartoffelstock ziehen.

Bilder iStockphoto (5) Gian Vaitl

Schnittlauch

Als Kind war mir Lauch suspekt. Heute liebe ich das Gewächs. Obwohl: Wie der riecht, wenn er im Kochtopf dampft… Und wie die Kleider danach stinken! Als käme man von einer üblen Beizentour. Und wie es danach die Bettdecke lüpft. Alles zwingende Argumente, auf den Lauch zu verzichten. Aber eben: Lauch ist pflegeleicht, schnell zubereitet und ein dankbares Gemüse. Er ist ein raffinierter Begleiter zu Fisch, Wurst und Fleisch. Ich denke da an ein leichtes Zanderfilet, an eine saftige Brühwurst oder an ein paniertes Schnitzel. Und da kommt mir noch ein aromatisches Stück Kochspeck in den Sinn. Mit ein Grund, auf den Lauch zu kommen. Wie wäre es mit Lauchjulienne in einer Rahm-Zitronen-Sauce zu hauchdünnen Tajarin oder einfach als lauwarmer Gemüsesalat im Absinth gegart und mit Fenchelsamen serviert – einfach nur wunderbar. Nebenbei. Am liebsten esse ich die grünen Stängel in der Beiz. Und da die Kleider dann ohnehin stinken, nehme ich als Supplement eine Zigarre. Probieren Sie einmal bei den Romands eine Papet vaudois im Café du Centre in Lutry VD oder im Café de Paudex in Paudex VD.


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Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

IHRE REGION MIGROS WALLIS

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Jean-Pierre Emerys mystische Bilder sollen dazu animieren, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.

Wie aus einer andern Welt

«Herbst in der Bretagne» — eine Foto-Ausstellung mit mystischen Bildern von Jean-Pierre Emery in der Galerie Klubschule in Brig bis am 5. April.

D

ie Klubschule in Brig schafft es immer wieder, die Besucher mit besonderen Ausstellungen zu überraschen. Zurzeit sind es 35 Werke des bekannten Unterwalliser Fotografen JeanPierre Emery. Mystische Fotografien, die teilweise auf den ersten Blick ein Déjà-vu-Erlebnis suggerieren, die Besucher jedoch zugleich auffordern und herausfordern, sich eingehend mit den Bildern zu befassen. Erst dann eröffnen sich dem Betrachter die Perspektiven, die der Fotograf mit

seinem geschulten Auge mit der Linse festzuhalten vermochte. Eine Ausstellung, bei der sich definitiv der berühmte zweite Blick lohnt.

Traum oder Wirklichkeit — sagenumwobene Bretagne

Emerys Fotografien zum Thema «Herbst in der Bretagne» sind unisono Bilder mit Hintergrund, in denen die einzigartige, sagenumwobene Natur der Bretagne mit all ihren Facetten die Hauptrolle spielt.

«Wälder, badend in einer irrealen Atmosphäre von Licht und Farben. Sonnenstrahlen, die sich durchs Dickicht zwängen, Nebel, Nieselregen, Sprühregen, Szenen von Meer und Gischt. Das Ende der Welt, das nie endet.» So beschreibt es der Künstler JeanPierre Emery, der 10 Monate in der Bretagne gelebt hat. Seit über 20 Jahren ist er als Natur- und Reisefotograf auf dem Globus unterwegs. Jean-Pierre Emery war in Afrika, Asien, Südostasien und Südamerika und na-

türlich in ganz Europa unterwegs, zuletzt in der Bretagne. Wie viele seiner Bilder bereits in Büchern, Hochglanz-Magazinen oder Illustrierten veröffentlicht wurden, weiss Emery wohl selber nicht mehr so genau. Doch viel mehr gibt er zu seiner Person nicht preis. Seine Fotografien sollen wirken, erfreuen und zum Nachdenken anregen. Sie sollen die Betrachter animieren, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und dabei der Natur ihre Geheimnisse zu entlocken. bb


72 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

S

ie ist erst 34 – und hat schon unzählige Reisen gemacht. Isabelle Vayrons erste grosse Leidenschaft sind die Pferde: Im Alter von 22 Jahren reist sie mit einem Stipendium für eine grosse Fotoreportage nach Neukaledonien, zu den Cowboys des Pazifiks. Neukaledonien ist eine paradiesische Landschaft, die zum Träumen einlädt. Die junge Reporterin lebt hier bei einem Volksstamm, der lieber sammelt als fernsieht und sich praktisch selbst versorgt. Etwa fünfzehn Männer kontrollieren ein riesiges Territorium. Vayron lässt ihr Herz sprechen: «Abenteuer heisst, aus sich herausgehen. Sich öffnen. Die Arbeit mit dem Pferd ist wunderschön und einmalig. Vor allem in einer solchen Umgebung.»

Reisen ins Abenteuer

Isabelle Vayron ist jung, mutig und hat grosses Talent. Sie überträgt ihren Lebenshunger auf ihre Foto-Reportage. «Exploration du monde» zeigt die fesselnde virtuelle Reise zu den fünf Kontinenten.

Macho-Kultur der Cowboys in Neukaledonien

Über die Cowboys sagt sie: «Das ist eine MachoΩKultur. Man muss sich immer beweisen. Aber es ist auch ein Spiel: Denn in der Art und Weise, wie die Männer über die Natur denken und sie behandeln, liegt weibliche Sensibilität.» Und mit einem Lachen fügt sie hinzu: «Im Rodeo-Reiten hielt ich mich 12 Sekunden auf dem Pferd. Damit war ich akzeptiert!» Die natürliche und offene junge Frau kann das Publikum in den Bann ziehen. Im originell gemachten Film wechseln sich Videoauszüge und Fotos ab, die von stimmungsvollen Geräuschen untermalt sind. Gleich fühlt man sich mit Isabelle Vayron verbunden. Manchmal fehlen ihr die Worte, aber ein Lächeln sagt alles: «Hier fühle ich mich richtig wohl.»

Nächste Etappe Paris—Peking mit dem Velo

Die nächste Etappe ist ParisΩ Peking mit dem Velo. Der Cousin ist mit dabei, gemeinsam entdecken sie die traditionelle Musik in Europa, Nordafrika, im Nahen und Mittleren Osten, in Asien und Brasilien. Manchmal geraten die zwei aneinander. Dann trennen sie sich ein paar Wochen, um sich

danach – toleranter – wieder zu finden. «Wir passen uns unserer Gegensätzlichkeit an», meint sie. Das lohnt sich: Dieser ethnografische und zugleich musikalische Reiseabschnitt ist absolut packend. Vayron beherrscht die Einsamkeit. «Angst darf man sich nicht erlauben. Also habe ich keine!» Wenn in der tiefen Nacht trotzdem Zweifel aufkommen, denkt sie an jenen brasilianischen Seefahrer, den sie im Film zitiert: «Den schlimmsten Schiffbruch erleidet, wer gar nicht zur See fährt.»

Auf der nächsten, beeindruckenden Reise von Paris nach Kabul ist sie mit dem Motorrad unterwegs. 2003 öffnet die Grenze zu Afghanistan, und Vayron bereist ein Land, aus dem sie uns wunderschöne Bilder und eine packende Hommage an entschlossene Frauen zurückbringt, die an eine bessere Zukunft für ihre Kinder glauben. Logischerweise gehört sie anschliessend zu den Kamerateams vom ehrgeizigen Projekt «6 milliards d’autres» (sechs Milliarden andere) des Franzosen Yann Arthus Bertrand.

Adressänderungen: nur noch der Post melden. Die Zeitung wird dann automatisch an die neue Adresse geliefert. Abonnentenservice: MIGROS WALLIS, 1920 Martigny, Tel. 027 720 42 59. E-Mail: sarah.rywalski@migrosvs.ch www.migroswallis.ch

Doch auch eine Weltenbummlerin muss mal einen Zwischenstopp einlegen. Diesen verbringt sie auf einem Boot, wo sie das Erlebte verdauen und die nächste Reise vorbereiten will. Der Austausch mit verschiedenen Menschen hat sie bereichert: «Dank all diesen Begegnungen habe ich tiefstes Vertrauen ins Leben.» Und nachdenklich fügt sie hinzu: «Wer seine Verletzungen nicht zugeben kann, wird eines Tages explodieren.» Für Vayron ist Reisen keine Flucht, sondern Atmen. Und sie kann auch das Publikum davon überzeugen. Eliane Fournier


IHRE REGION MIGROS WALLIS

Die Reise beginnt bei den Cowboys in Neukaledonien.

Besuch bei den Bewohnern der Oase Ghat in Libyen während einer Reise zur Entdeckung traditioneller Musik.

Mädchen vor zerstörter Buddhastatue in Bamian, Afghanistan.

Reise zu den fünf Kontinenten Film und Vortrag von Isabelle Vayron Siders Cinéma du Bourg: 22. Februar

Wie aus einem Märchen: Ein sehr markantes Gesicht — getroffen auf einer der Reisen.

Vorverkauf und Reservationen Migros-Markt av. Général-Guisan 3960 Siders Telefon 027 451 24 42 Isabelle Vayron und ihr Cousin Xavier in Meidum, Ägypten.

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FREIZEIT

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

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DIE SPIELSEITE DES MIGROS-MAGAZINS

Knobeln Sie mit

Finden Sie das Lösungswort und gewinnen Sie eine Migros-Geschenkkarte im Wert von Fr. 100.—.

Kreuzworträtsel Nummer 7 Waagrecht 1 anregendes Heissgetränk 6 einheimische Eulenart 9 Aufwendungen, Kosten 10 auf Gefahr hinweisen 12 biblischer Priester 13 japanische Sekte 14 bestimmter franz. Pluralartikel 16 Stacheltier 18 Fischeier 21 Kartenspiel zur Weissagung 23 italienisch: gut 24 englisch: Sonne 26 hin und … 27 Abk. Bundesamt für Energie 29 deutscher Frauenname 31 Gast 32 französisch: Schlüssel 33 Männername

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So machen Sie mit

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Auflösung des Rätsels

Mit Postkarte (A-Post):

Freizeit, Verlag Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8099 Zürich. Per Telefon: Wählen Sie 0901 59 19 41 (Fr. 1.— pro Anruf, ohne Vorwahl) und sprechen Sie das Lösungswort und Ihre Adresse aufs Band. Mit SMS: Senden Sie ein SMS mit dem Text FREIZEIT und Ihre Lösung und Adresse an die Nummer 920 (Fr. 1.—/SMS). Muster: Freizeit Sonnenschirm Michi Muster, Exempelstrasse 5, 8000 Zürich. Termin: Ihr Lösungswort muss bis spätestens Sonntag, 21. Februar 2010, 18 Uhr, bei uns eingetroffen sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Senkrecht: 1 Emirat am Persischen Golf 2 amerikanischer Bauer 3 Spass (englisch) 4 südeuropäisches Nutztier 5 deutscher TV-Moderator (Fritz) 6 Hafenstadt auf Honshu (Japan) 7 Griechen in der Antike 8 Wortteil: einheitlich 11 Teil eines Sinnesorgans 15 Abkürzung: Südostbahn AG 17 Lotterieschein 19 Teil des Zentralnervensystems 20 griechischer Meeresgott 22 Trommelwirbel 25 Hauptstadt von Okinawa (Japan) 27 britischer Fernsehsender 28 elektrostatische Einheit (Abk.) 30 Glocke einer brit. Turmuhr: Big

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Die Auflösung dieses Rätsels finden Sie ab Montag der nächsten Woche in der Internetausgabe des Migros-Magazins unter der Adresse www.migrosmagazin.ch/ raetsel

GENAU HINSEHEN

Rätsel Bromundt

Schauen Sie sich die beiden Bilder gut an und finden Sie die elf Fehler, die sich eingeschlichen haben.


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BESSER LEBEN MIX

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

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Auch eine gute Aussicht: Ist der Esstisch leer, schaltet die Immunabwehr einen Gang höher.

ABNEHMEN TEIL 5

Vittorio Lella (43) gibt nicht auf — und hat einen unerwarteten Erfolg.

Bilder Getty Images (2), Tina Steinauer

Es nützt — aber nicht bei ihm Schuld waren die kleinen Sünden am Wochenende. Vor allem das reichhaltige Frühstück, das seine deutsch-russische Frau Irina so wunderbar zubereitet. Letzte Woche brachte Vittorio Lella ein knappes Kilo mehr auf die Waage. Ein heilsamer Schock, denn nun hält er sich wieder strikt an seine eigenen Vorgaben: wenig Brot, kaum Teigwaren, keine Kohlenhydrate am Abend. Die Auswirkungen sind deutlich sichtbar — bei seiner Frau. Irina Lella nahm zwei Kilo ab. Erstens hatte sie im Büro mehr als sonst zu tun und rannte darum oft durch die Gänge. Zweitens isst sie abends, was der Gatte kocht. «Viel gedämpftes Gemüse, mit Olivenöl verfeinert», erkärt Lella den Speiseplan. «Dazu gibt es mageres Fleisch vom Poulet oder Kalb. Das reicht, um angenehm satt zu werden.» Nächste Woche: Vittorio Lella entwickelt kleine Tricks.

www.migrosmagazin.ch Was soll der Partner bei einer Diät essen? Die Tipps für das gemeinsame Kochen.

IN FORM

Hungern stärkt die Abwehr B

ei Nahrungsmangel gibt das Verteidigungssystem unseres Körpers alles: Es produziert in einem solchen Notstand Eiweissstoffe, die wie Antibiotika wirken und angreifende Bakterien unschädlich machen. Diese hoch effiziente Abwehrfront funktioniert unabhängig vom eigentlichen Immunsystem. Deren entscheidender Vorteil, den

deutsche Forscher im Fachmagazin «Nature» beschreiben: Das zusätzliche Abwehrsystem beansprucht zur Bekämpfung von Eindringlingen kaum Ressourcen. Ganz im Gegensatz zur normalen Immunabwehr, die für ihre Arbeit viel Energie verbraucht – Energie, die jedoch bei Nahrungsknappheit fehlt. In solchen Zeiten schwindet der Energievorrat in

ONLINE-UMFRAGE: PSYCHOLOGIE

In die Zukunft lehnen

Was im Kopf abgeht, bestimmt auch die Körperhaltung: Mal beugt sich der Körper vor, mal zurück, je nachdem, ob wir an Künftiges oder Vergangenes denken. Das stellten schottische Psychologen fest. Sie forderten Jah od zwanzig Personen auf, sich an einen Tag vor vier Jahren zu erinnern oder sich ein Ereignis in vier Jahren vorzustellen. Das Ergebnis: Wer an Künftiges dachte, lehnte sich leicht vor. Die Körperhaltung derjenigen, die sich in die www.wissenschaft.de Vergangenheit versetzten, neigte eher nach hinten.

Neue Frage auf www.migrosmagazin.ch

Achten Sie auf die Sprache des Körpers? ➔ Ja, Menschen lassen sich so besser einschätzen ➔ Nein, alles Mumpitz ➔ Mir verrät ein Blick in die Augen alles

jeder einzelnen Körperzelle. Der zeitgleich sinkende Insulinspiegel aktiviert ein Steuergen, das schliesslich das alternative Abwehrsystem hochfährt. Mit dieser Entdeckung erwarten die Forscher nun Antworten auf die Frage, weshalb Menschen mit Diabetes oder Übergewicht übermässig stark von Infektionen betroffen sind. Daniel Schifferle Frage von letzter Woche

In welcher Situation haben Sie oft Schuldgefühle?

So haben unsere Leserinnen und Leser geantwortet:

12 %

Im Job

56 %

In der Beziehung zu den Eltern/ Kindern

32 %

In der Beziehung


78 8 | Migros-Magazin Migros Mig Migros-Magaz ros gaz 7, 15. Februar 2010

OBDACH: Nach «Katrina»

fanden viele im Stadion der Saints Zuflucht.

WUNDER: Saints-Quarterback Drew Brees ist für viele Sinnbild der Auferstehung von New Orleans.

The Big Easy

Viereinhalb Jahre nach Hurrikan «Katrina» blüht New Orleans auf. Und wie! Die «nördlichste Stadt der Karibik» hat dieses Jahr viele Gründe zum Feiern. Eine Reise in den Süden der USA.

M

anchmal schreibt das Leben die besten Geschichten. Vor viereinhalb Jahren zerstörte ein Hurrikan die Stadt New Orleans fast vollständig. Die Bilder der verzweifelten Menschen vor ihren kaputten Häusern sind unvergessen. Dieselben Menschen lagen sich vor einer Woche in den Armen und feierten mit einer Begeisterung, wie sie die Stadt schon lange nicht mehr gesehen hat. Die New

Orleans Saints hatten eben gegen Indianapolis den Superbowl, die American-Football-Meisterschaft, gewonnen. Und dies als krasser Aussenseiter und nach einem 0 : 10-Rückstand. Damit bescherten die Sportler einer vom Schicksal arg gebeutelten Region einen süssen Glücks-


BESSER LEBEN REISEN

FRENCH QUARTER: QUARTER ER TOLLHAUS: Party nach

dem Superbowl-Sieg an der Bourbon Street.

Architektonische Spuren der spanischen und französischen Kolonialzeit.

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ECKE BOURBON/CANAL STREET:

Die Fahrt im malerischen Tram kostet etwas über einen Dollar.

holt wieder Luft moment. Die Bourbon Street im Herzen des French Quarters verwandelte sich im Nu in eine Festhütte.

Nach der Superbowl-Party der Mardi-Gras-Rummel

Normalerweise wird die Bourbon Street von Touristen in Beschlag genommen. Sobald es eindunkelt, füllt sie sich mit Menschen, die sich im über 200 Jahre alten Old Absinthe House einen DaiquiriShot gönnen oder im Café Beignet ein Gericht aus der kreolischen Küche probieren. Jazz- und Rockklänge dringen hier aus jeder Mauerritze. Auch vor den Häusern aus der spanischen und französischen Kolonialzeit regiert der Jazz. Hier spielen Strassenmusiker wie Lawrence H. Ketchens II

und seine Frau Doreen auf, die mit ihrer Formation «Doreen’s Jazz» auch schon in der Schweiz aufgetreten sind. So richtig aus dem Häuschen gerät das French Quarter aber erst am 16. Februar. Dann ist «Fat Tuesday»: Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts verfolgt am Mardi Gras Day die eine Hälfte der verkleideten Einwohner, wie die andere Hälfte mit bunten Kostümen und Musik den grossen Fasnachtsumzug zelebriert. Das Quartier mit der stadtweit höchsten Konzentration von Restaurants ist aber nicht einfach nur Partymeile: Rund um das Hotel Monteleone säumen Antiquitätengeschäfte die Royal Street. Im Beauregard-Keyes-Haus an der 1113 Chartres Street (heute ein

LAWRENCE H. KETCHENS II: «Jazz ist unser Leben. Wir sind auch schon in der Schweiz aufgetreten.»

sehenswertes Museum) wohnte im 19. Jahrhundert ein Schweizer Konsul, und an der Ecke Decatur Street/Bourbon Street steht eine kleine Zigarrenfabrik. Fast acht Millionen Touristen besuchen das French Quarter jährlich. Die Zukunft des Quartiers ist allerdings ungewiss, denn es besteht ein Nachwuchsproblem. Oder wie es die rüstige Reiseleiterin Mary B. LaCoste augenzwinkernd ausdrückt: «Entweder sind die Einheimischen hier pensioniert wie ich oder schwul.»

In New Orleans sein Lebensglück gefunden

Musik spielt in der Heimatstadt des grossen Jazztrompeters Louis Armstrong eine besondere Rolle. Einheimische ziehen dazu das

östlich ans French Quarter angrenzende Viertel Marigny rund um die Burgundy Street oder die Frenchmen Street vor und feiern etwa im Palm Court Jazz Café oder im Mimi’s In the Marigny. Manchmal trifft man dort auch auf den Schweizer Andi Hoffmann (48). Er


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BESSER LEBEN REISEN

«NATCHEZ»: Das einzige Dampf«NAT

schiff legt noch immer mehrmals täglich in New Orleans ab.

wanderte 1993 von Bern nach Louisiana aus. «Ich reiste in die USA und war auf der Suche nach einem Ort zum Leben. Von New Orleans war ich vom ersten Moment an fasziniert.» Hoffmann liebt die Wärme der Menschen und deren Offenheit, die Musikkultur und das rassige Cajun-Essen. Und als Gitarrist fühlte er sich besonders wohl. Doch dann kam der 29. August 2005. Der Hurrikan «Katrina»

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

ANDI HOFFMANN: Hurrikan

«Katrina» hat das Leben des Schweizers verändert.

DON HOUGHTON: Der Kapitän ist

stolz auf seine «Natchez».

verwüstete weite Teile der Stadt. «Das war ein dramatisches Ereignis. Überall sah es aus, als ob Bomben eingeschlagen hätten. Von einem Tag auf den anderen waren meine Freunde verstreut und Schulen geschlossen», erinnert sich Hoffmann. Fast 2000 Menschen starben. Die auf die Dammbrüche folgenden Fluten erreichten 80 Prozent aller Stadtteile, die in bis zu sechs Meter hohen Wassermassen

MAGAZINE STREET: Trendige Läden, Cafés und Restaurants.

untergingen. Sie stoppten nur gerade fünf Strassenzüge vor seinem Haus. Vor «Katrina» lebten 460 000 Menschen in New Orleans. Heute sind es noch 300 000. 65 000 Häuser sind verschwunden oder weiterhin unbewohnbar. Das hat dazu geführt, dass die Mieten um mehr als 30 Prozent stiegen. Andi Hoffmann bilanziert: «Das einzig Gute an «Katrina» ist, dass in unserer Gesellschaft eine Kultur der Freiwilligenarbeit entstan-

Tipps: Essen, schlafen und einkaufen in New Orleans ➔ Einkaufen: The Shops & Canal Place (Montag bis Samstag von 10 bis 19 Uhr, Sonntag von 12 bis 18 Uhr). Das mehrstöckige Einkaufszentrum befindet sich an der Ecke Canal Street/N. Peters Street und führt Läden von Banana Republic, Kenneth Cole, L’ Occitane sowie ein Fitnesscenter, ein Hotel und Kinos. Allgemeine Informationen: Verkehrsbüro New Orleans, 2020 St. Charles Avenue, Tel. 001 504 566 50 11, www.foreverneworleans.com

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Bilder Keystone (3), Blake Gordon (7), Reto E. Wild (2)

265 04 21, www.coquette-nola. com. Bistro direkt an der trendigen Magazine Street, internationale Gerichte wie Ceviche, Thai-Curry oder Cochon de lait im französischen Stil; Orleans Grapevine, 720 Orleans Avenue, Tel. 001 504 523 19 30. Gepflegtes Tafeln im Herzen des French Quarters, schöne Weinauswahl. ➔ Trinkgelder: Sie sind auch in New Orleans nicht inbegriffen. 15—20 Prozent sind angemessen.

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➔ Anreise: Flugverbindungen via New York, Chicago oder Miami (Retourbillett New York ab rund 600 Franken, New York—New Orleans mit JetBlue ab 200 US-Dollar). ➔ Reisezeit: Ganzjährig mit Ausnahme von August bis Mitte September. Dann ist die Hurrikangefahr am grössten, und es ist schwül-heiss. ➔ Unterkünfte: Das historische Maison Dupuy Hotel liegt in einer ruhigen Strasse im French Quarter. Doppelzimmer ab 99 Dollar, www.maisondupuy.com. Die Hotellerie von New Orleans ist sehr preiswert. Im French Quarter gibt es Hotelzimmer schon ab 79 Dollar. ➔ Restaurants: Gumbo Shop, 630 Saint Peter Street, Tel. 001 504 525 14 86, www.gumbo shop.com. Für Liebhaber der kreolischen Küche im French Quarter; Coquette, 2800 Magazine Street, Tel. 001 504

den ist – ganz im Sinn von Präsident Obama.» Hoffmann selbst hat die Organisation Green Light New Orleans auf die Beine gestellt, um mit umweltfreundlichen Glühbirnen den CO2-Ausstoss zu reduzieren.

Trendige Magazine Street und historisches Schiff

Apropos freiwillig. Wer nicht freiwillig in die Magazine Street geht, ist selbst schuld. Die Strasse ist ein Geheimtipp und hat sich zu einer attraktiven Einkaufsmeile entwickelt. Bekannter sind die Fahrten mit dem einzigen Dampfschiff von New Orleans, der «Natchez», auf dem Mississippi. Zur Blüte der Dampfschifffahrt vor über 100 Jahren verkehrten mehr als 10 000 Schiffe auf dem Old Man River. Umso stolzer ist Kapitän Donald Houghton (46) auf seinen Job. Das Navigieren auf dem Strom sei nicht einfach, sagt er: «Jeder Tag zeigt sich der Mississippi von einer anderen Seite. Und vor mehreren Wochen habe ich in der Nähe des Hafenquais sogar Alligatoren gesehen.» Hinzu kommt, dass New Orleans aufgrund seiner Nähe zum Golf von Mexiko ein hektischer Hafen mit hohem Verkehrsaufkommen ist. An New Orleans liebt Donald Houghton die verschiedenen kulturellen Einflüsse. Er ist nicht der Einzige. Texte Reto E. Wild

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BESSER LEBEN REISEN

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

Zu Besuch in Tom Sawyers Heimat Das amerikanische Städtchen Hannibal ist weltberühmt. Dank Mark Twain, dem Erfinder von Tom Sawyer und Huckleberry Finn.

Erlebnis Südstaaten: Spirit of the South

MARK TWAIN:

Dem Antlitz des Autors begegnet man in Hannibal an jeder Ecke.

In diesen Häusern lebte Mark Twain. Heute locken sie als Museum jährlich 70 000 Besucher aus aller Welt an.

I

m amerikanischen Niemandsland zwischen Kansas City und St. Louis liegt ein kleines Städtchen namens Hannibal. Ein 17 000-Seelen-Ort am Mississippi, in den sich nur selten ein Fremder verirrt. Könnte man denken. Doch Hannibal ist bekannter als manch grosser Touristenort. Und diesen Ruhm verdankt das Städtchen einem berühmten Mitbürger: Mark Twain. Der Erfinder von Tom Sawyer und Huckleberry Finn wuchs in Hannibal auf und blieb bis 1852 dort. In dieser Zeit sammelte der Schriftsteller viele Eindrücke, die er später in seine Bücher einfliessen liess und die dem Städtchen heute viele Touristen bescheren. Rund 70 000 Besucher zieht es jährlich ins Mark-Twain-Museum. Dieses beschäftigt sich mit der Kindheit des Schriftstellers, der

mit bürgerlichem Namen Samuel Langhorne Clemens geheissen hat. Der Erfinder von Tom Sawyer und Huckleberry Finn hat vor seiner literarischen Karriere als Schiffslotse auf dem Mississippi gearbeitet. Aus dieser Zeit stammt auch sein Künstlername. Mark Twain bedeutet beim Messen der Flusstiefe mit dem Lot zwei Faden Wassertiefe oder 3,7 Meter. Zum Glück für das Städtchen Hannibal und für Hunderttausende von Mädchen und Jungen liess der Amerikaner seine Karriere als Lotse sausen.

Schlemmen im ehemaligen Bordell Lulla Belle’s

2010 werden wohl besonders viele Menschen ins keine Städtchen im Bundesstaat Missouri pilgern, denn in Hannibal stehen zwei

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Jubiläen an: Am 18. Februar vor 125 Jahren erschien «Die Abenteuer und Fahrten des Huckleberry Finn» erstmals auf dem Buchmarkt, und am 21. April vor 100 Jahren starb Mark Twain im Alter von 72 Jahren. Wer vor lauter Tom Sawyer und Huckleberry Finn mal etwas Ruhe braucht, kann sich eine der 53 Kirchen von Hannibal zu Gemüte führen, Häuser aus dem 19. Jahrhundert bewundern oder im Lulla Belle’s, einem früheren Bordell und heutigen Restaurant, gediegen speisen. Ganz nach dem Motto von Schriftsteller und Lebemann Mark Twain: «Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.» Wieso nicht im amerikanischen Niemandsland. www.twain2010.org www.marktwainmuseum.org

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BESSER LEBEN FAMILIE

Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

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Das Schweigen der Teenies

Zu Hause erzählen, wie es in der Schule läuft? Ausgeschlossen! Kaum kommt das Thema auf den Tisch, verwandeln sich sonst dauernd schnatternde Teenager in verstockte Wesen.

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s ist immer das gleiche Spiel: Beim Nachtessen will die Mutter von ihrem 14-jährigen Sohn wissen, wie es gerade in der Schule läuft. Ein dahin gemurmeltes «Okay», ein Halbsatz, und schon wechselt der Junge das Thema. «Es ist grundsätzlich normal, dass Heranwachsende zu Hause wenig aus ihrem Schulalltag erzählen», sagt der Schaffhauser Jugendpsychologe Fritz Kubli. «Je älter die Kinder werden, desto häufiger wenden sie sich an gleichaltrige Gesprächspartner und versuchen, kleinere Probleme eigenverantwortlich zu lösen.» Das Schweigen beim Nachtessen kann also durchaus positiv gewertet werden: Der Bub wird langsam erwachsen.

Sturkopf: Wenn Jugendliche nichts von der Schule erzählen, bringt Druck der Eltern wenig.

ihrer Kinder halten, wonach sie nicht mit der Klassenlehrerin sprechen dürften, weil dies zu peinlich sei. Heranwachsende sind nämlich häufig nicht in der Lage, die Tragweite eines Problems zu erfassen. Bettina Leinenbach

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Im Notfall müssen Eltern den Kontakt zur Schule suchen

Nicht selten blocken die Jugendlichen aber auch, um sich vor überzogenen Leistungsansprüchen der Eltern zu schützen. Der Jugendpsychologe ist überzeugt, dass jedes Kind in der Schule erfolgreich sein will. «Wenn es dann nicht wie gewünscht klappt und die Eltern noch zusätzlich Druck aufbauen, kann das für die Buben und Mädchen sehr belastend sein.» Da ist es naheliegend, die Dinge einfach totzuschweigen. Nun sind Mütter und Väter in zweifacher Hinsicht gefragt: Einerseits sollten sie die an ihre Kinder gestellten Anforderungen kritisch überprüfen. Müssen es immer nur Bestnoten sein? Genügt es nicht auch, wenn der Nachwuchs im Mittelfeld mitschwimmt? Andererseits dürfen sich Eltern nicht davor scheuen, aktiv zu werden. «Wenn es offensichtlich ist, dass das Kind leidet, zu Hause aber beharrlich schweigt, müssen sie den Kontakt zur Schule herstellen», rät Fritz Kubli. Keinesfalls sollten sich Eltern in solchen Situationen an Anordnungen

Familien-Hit

So klappt es besser mit der Kommunikation

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86 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

NEUE SERIE: DAS PUDELHAUS

Der grosse Wurf

Zwanzig Beine mehr: Die Geburt von fünf Welpen hielt unsere Tierkolumnistin Dagmar Steinemann und ihre Familie auf Trab.

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ine Geburt ist immer ein besonderes Ereignis. Mein Mann Marius und ich sind schon bei 18 Welpengeburten dabei gewesen, trotzdem sind wir gespannt. Marius schaut, dass er zu Hause ist, und unsere Töchter Alana und Emia lassen alle Verabredungen sausen. Und Vreni, unsere Hebammen-Supervisorin, hofft, dass Hündin Baja ihren Terminkalender berücksichtigt. Am Sonntag passiert nichts. Fast nichts. Ausser dass Baja ihr Nest immer wieder richtet und häufig hinaus will. Am Montag scheint dann die Geburt aber doch in Gang zu kommen. Die Hündin wird immer unruhiger. Mal will sie rein, mal will sie raus. Wir spulen die Kilometer ab. Kurz vor Mittag beginnt Baja zu hecheln. Erste Wehen setzen ein. Marius wird vom Einkauf zurückgepfiffen und Vreni informiert.

schon sind seine Lebensgeister geweckt. Kaum zurück bei der Mutter, sucht er blind, wie Welpen in den ersten zehn Tagen noch sind, die Zitzen. Eine Viertelstunde später erscheint die nächste Fruchtblase. Ein schwarzes Pfötchen ist erkennbar. Noch einmal pressen, und ein Weibchen ist auf der Welt. Der erste Welpe, der 400 Gramm auf die Waage bringt, hat den Weg für seine Geschwister geebnet.

Wo sind eigentlich Nummer sechs und sieben?

In den ersten zehn Tagen sind die Welpen blind. Dank Instinkt finden die Tiere die Zitzen ihrer Mutter trotzdem mit Leichtigkeit.

Die Welpen sind in den ersten zehn Tagen blind

Es ist Bajas erste Geburt. Sie ist anlehnungsbedürftig. Wir versuchen ihr Sicherheit zu geben. Die Wehen kommen immer häufiger und intensiver. Um 16 Uhr wird eine Fruchtblase sichtbar. Baja lässt sich zum Hundebett führen. Sie winselt herzzerreissend. Noch ein Pressen, Vreni erscheint unter der Tür – und in diesem Augenblick kommt ein kleiner, weisser Rüde zur Welt. Die Hündin scheint ihre Schmerzen vergessen zu haben. Sie wendet sich dem Jungen zu und beginnt die Nabelschnur durchzubeissen. Baja leckt den Kleinen, stupst ihn mit der Nase, noch atmet er nicht regelmässig. Menschliches Eingreifen ist gefragt: Der Kleine wird trocken gerubbelt, und

Fast wie beim Menschen: Die jungen Hunde werden nach der Geburt gründlich untersucht und die Resultate notiert.

Während sich Baja um die Neugeborenen kümmert, notieren wir uns die wichtigen Daten. Wir halten die Geburtszeit fest, wägen jeden Welpen und beurteilen dessen Äusseres: Körperlänge, Halslänge, Kopfform, Winkelung der Läufe und bei den Weissen auch die Pigmentierung. In den ersten zwei Tagen kann man am ehesten abschätzen, wie der erwachsene Hund einmal aussehen wird. Die Proportionen verändern sich während des Wachstums immer wieder, daher ist es schwieriger, sich ein Bild zu machen. Diese Fragen stellen sich natürlich nur bei Rassehunden. Baja pausiert nach der Geburt des dritten Welpen fast eine Stunde. Sie hegt und pflegt die Kleinen, und die rupfen und zupfen an ihren Zitzen und machen den Milchtritt. Das heisst, sie stimulieren mit den Pfoten Bajas Milchdrüsen, damit die Milch fliesst. Welpe Nummer vier ist ein feiner Rüde, der nur 290 Gramm auf die Waage bringt. Seine Atmung ist schwach. Vreni schwingt ihn in Richtung Boden, damit er den Schleim raushustet. Um 18.25 Uhr leckt Baja den fünften Welpen, ihr zweites schwarzes Mädchen, tro-


BESSER LEBEN TIERE

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Pudelhündin Baja ist stolz auf ihre fünf Jungen.

cken. Auch sie hat nichts anderes im Sinn, als möglichst schnell zu den Zitzen zu gelangen, wo ihre Geschwister bereits Vorarbeit geleistet haben. Die Milch fliesst, man hört ein zufriedenes Schmatzen. Baja erweckt den Eindruck, als wäre sie stolz, echter Mutterstolz eben. Doch wo bleiben Welpe sechs und sieben, die wir vor vier Wochen auf dem Ultraschall gesehen haben? Wir warten und entschei-

«Auch wir Menschen sind eben Rudeltiere.»

den uns, die Pizza zu bestellen, wir würden das Festmahl für einen weiteren Welpen sofort unterbrechen. Nach vier Stunden fragen wir uns, ob es vielleicht doch nur fünf sind. Aber um ganz sicher zu gehen und um ja nichts zu verpassen, packen wir Baja, der das gar nicht gefällt, ins Auto und fahren ins nahe gelegene Tierspital. Das Röntgenbild zeigt eindeutig: Hier wartet kein Welpe mehr auf seine Geburt. Offenbar wurden –

wie das bei Tieren möglich ist – ein oder zwei Föten von der Gebärmutter wieder aufgelöst. Meist handelt es sich bei diesen um missgebildete Welpen, oder die Blutversorgung war ungenügend. Fünf gesunde Welpen sind in unserem Haus. Nach einer halben Stunde ist Baja wieder bei ihren Jungen. Wir zügeln alle in unser Schlafzimmer. Auch wir Menschen sind eben Rudeltiere.

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Sylvia berichtet uns, weshalb sie entschlossen war, sich einen Magenball einsetzen zu lassen und wie sie dank einer revolutionären Behandlung noch vor der OP ganze 22 Kilos in 7 Wochen abgenommen hat. eine Geschichte ist, wie jede andere Geschichte Mauch, eigentlich eine ganz gewöhnliche Geschichte. Kurz gesagt, zwischen meinem 23. Lebensjahr, dem Geburtsjahr meines einzigen Sohnes und gestern, wenn ich das mal so sagen darf, waren 10 Jahre vergangen und ich hatte inzwischen 25 Kilo Übergewicht. Ich hatte so viele "Wundermethoden" ausprobiert, dass ich an nichts mehr glaubte. Ich fand nichts mehr zum Anziehen und traute mich nicht wegzugehen und Schwimmen gehen wurde zur reinsten Qual. Am schlimmsten jedoch, waren die Bemerkungen meines Mannes und meines Sohnes, die ich an dieser Stelle nicht nennen möchte. Schliesslich hat sogar mein Liebesleben darunter gelitten. Und dann habe ich eines Tages im Fernsehen eine Sendung über Magen-OPs gesehen, für Personen mit Übergewicht und die einfach nicht abnehmen können. Tatsächlich wird bei diesem Eingriff ein Magenball eingesetzt. Folglich kann man nicht viel essen und nimmt ab. Ich war zu allem bereit, um wieder eine attraktive Frau zu werden. Also habe ich meinen Arzt aufgesucht. Ich habe ihm gesagt, dass ich diese Operation machen lassen wollte. So haben wir schliesslich einen Termin für den Eingriff vereinbart. Am nächsten Tag hab ich meine beste Freundin über mein Vorhaben aufgeklärt. Am Tag darauf rief sie mich an und teilte mir mit, dass ihr Mann, der als Biologieingenieur arbeitet, von einem revolutionären Produkt gehört hat, bei dem der gleiche Effekt erzielt wurde, nur ohne die Unannehmlichkeiten eines operativen Eingriffs. Es handelte sich dabei um eine Art Pulver, das im Magen um ein Vielfaches aufquillt und somit den gleichen Effekt wie ein Magenball erzielte. 2 Tage später stand sie mit der Packung in der Hand vor meiner Tür. In ihr war das berüchtigte Pulver, das in Kapselform einzunehmen ist. Als ich die Zusammensetzung durchlas, stellte ich fest, dass es sich bei diesem Pulver um ein 100 % natürliches und zertifiziertes Medizinprodukt handelt, das frei von schädlichen Nebenwirkungen ist.

Ich dachte vor allem an meine Operation, die immer näher rückte (in 10 Tagen). Ich sagte mir, das wäre eine gute Gelegenheit, mich daran zu gewöhnen. Also habe ich eine halbe Stunde vor jeder Hauptmahlzeit drei Kapseln eingenommen. Die Wirkung war sofort spürbar. Ich ass, was ich wollte, aber ich verspürte nicht mehr den Reiz, ständig etwas knabbern zu wollen. Nach 3 Tagen hatte ich 1,5 Kilo verloren und am Ende der Woche zeigte die Waage 3,5 Kilo weniger an. Mir blieben noch drei Tage bis zur Operation. Ich rief meinen Arzt an und erzählte ihm, was gerade mit mir geschah. Als ich ihm die Zusammensetzung von PLANTOSLIM erzählte (so heissen diese Kapseln, die dieses Wunderpulver enthalten), war er nicht überrascht. Er meinte, ich hätte damit auf natürlichem Weg genau das erreicht, was ich durch die Operation hatte erreichen wollen. Wir beschlossen gemeinsam, meine Operation abzusagen und die Ergebnisse jede Woche gemeinsam zu verfolgen. Natürlich nahm ich weiter regelmässig ab. Nach dem ersten Monat hatte ich genau 13 Kilos verloren. Ich strengte mich überhaupt nicht an. Ich ass was ich wollte, bis ich satt war und das mit einem Sättigungsgefühl, das ich seit Langem vergessen hatte. Ich fühlte mich in Topform. In sieben Wochen habe ich 22 kg abgenommen. Da hat mir mein Arzt gesagt, stopp, das genügt. Ich hatte Angst, nach dem Absetzen von PLANTO-SLIM wieder zuzunehmen. Um den berüchtigten Jojo-Effekt zu vermeiden, nehme ich vor kalorienreichen Mahlzeiten einfach 2 Kapseln PLANTO-SLIM ein. Ansonsten nicht mehr. Ich habe endlich die Figur, von der ich schon immer träumte und mit meinem Mann ist das Liebesleben so schön wie nie zuvor.

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90 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

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Lösung Rätsel Nummer 6,

Lösungswort: Werktags Treppenlifte Weitere Informationen: www.hoegglift.ch

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Gewinner Rätsel Nr. 5:

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IMPRESSUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch Beglaubigte Auflage: 1 568 210 Exemplare (WEMF Oktober 2009) Leser: 2 344 000 (WEMF, MACH Basic 2009-2) Adresse Redaktion und Verlag: Postfach 1751, 8031 Zürich Telefon: 044 447 37 37 Fax: 044 447 36 01 redaktion@migrosmagazin.ch

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Almut Berger (ALB), Mathias Haehl (hae), Yvette Hettinger (YH), Daniel Schifferle (dse, verantwortlich Besser Leben), Cinzia Venafro (CV, Volontärin), Reto E. Wild (rw), Anette Wolffram (A.W.) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Béatrice Eigenmann (be), Jonas Hänggi (JH), Florianne Munier (FM), Christoph Petermann (cp), Daniel Sägesser (ds), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Jacqueline Jane Bartels (jjb, Leitung), Eveline Schmid (ES, stv. Leitung),

Benjamin Böggli (BB, Produzent), Heidi Bacchilega (HB), Silke Bender (SB), Ursula Bickel (UB), Anna Bürgin (AB), Tina Gut (TG), Dora Horvath (DH), Martin Jenni (MJ), Fatima Nezirevic, Nicole Ochsenbein (NO), Anna-Katharina Ris (AKR), Layout: Daniel Eggspühler (Leitung), Diana Casartelli, Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Bruno Hildbrand, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara Lithographie: René Feller, Martin Frank, Reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Tobias Gysi

(Leitung), Anton J. Erni, Franziska Ming, Susanne Oberli, Olivier Paky, David Zehnder Korrektorat: Heinz Stocker Online: Reto Meisser Sekretariat: Jana Correnti (Leitung), Imelda Catovic, Cornelia Kappeler, Sylvia Steiner (Honorarwesen) Geschäftsbereich Verlag: Bernt Maulaz (Leitung), Simone Saner verlag@migrosmagazin.ch Telefon: 044 447 37 70 Fax: 044 447 37 34 Marketing: Jrene Shirazi (Leitung) Anzeigen: Reto Feurer (Leitung), Nicole Costa, Verena De Franco, Yves Golaz, Maya Matzenauer,

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94 | Migros-Magazin 7, 15. Februar 2010

Lisa Stoll

Name: Lisa Stoll (13) Sternzeichen: Widder Wohnort: Wilchingen SH Wieso lebst du hier? Meine Eltern haben den Hof auf dem Plomberg vor 17 Jahren vom Grossvater übernommen. Möglicherweise geht er einmal an meine kleine Schwester Tina: Sie spricht bereits heute davon, später «zbuure». Wo würdest du gerne leben? Nur auf dem Land – Städte sind gar nicht meine Welt. Wien würde ich mir aber schon gern mal näher ansehen; während des «Silvesterstadls» hatte ich leider kaum Zeit. Beruf und Lebenslauf: Kindergarten, Primar, 1. Sek: Bis jetzt bin ich immer in unserem Dorf zur Schule gegangen. In einem Jahr werde ich mich entscheiden müssen, wie es weitergeht: Stifti oder Kanti. Mein Ziel: Dass meine CD «Alphornliebe» ein Erfolg wird. Ich könnte mir nämlich vorstellen, eine zweite CD aufzunehmen: Es hat Spass gemacht! Mein Lebensmotto: Alles mit Freude anzupacken. Was ich mag: Mein Alphorn, meine Familie, unseren Berner Sennenhund Filou. Was ich nicht mag: Undankbare Menschen. Eigentlich geht es uns doch allen gut – warum also immer jammern? Was ich an mir mag: Meine Fröhlichkeit. Die Tatsache, dass ich Kritik vertrage. Und meine Zuverlässigkeit. Was ich an mir nicht mag: Da fällt mir jetzt grad nichts ein. Mein bisher tollster Moment: Der Sieg beim «Silvesterstadl», das war schon ein Riesenerlebnis. Mein musikalisches Vorbild: Habe ich keins, einfach, weil ich fast niemanden kenne, der auch Alphorn spielt. Text Almut Berger Bilder Christian Benedikt

www.lisastoll.ch

Lisa Stoll ist unsere neue «Swiss Lady». Mit dem Alphornstück «Tanz der Kühe» hat die 13-Jährige aus Wilchingen SH den Nachwuchspreis des «Silvesterstadls» in Wien gewonnen. Ihre Auszeichnung steht noch immer in der Küche — weil ihr Papa so stolz darauf ist.

UNSER BAUERNHOF «Zu unserem Hof gehören 35 Hektaren Land. Obwohl wir in einem Weinbaugebiet leben, baut mein Vater keine Reben an. Er setzt auf Mutterkuhhaltung. In unserem Laufstall stehen 40 Kühe, 40 Kälber — vor allem Braunvieh und Simmentaler — und ein Angusstier.»

MEINE FAMILIE «Meine Mutter Virginia (45) und mein Vater Walter (48) unterstützen meine Musik, wo sie nur können. Ich musste aber versprechen, dass die Schule nicht zu kurz kommt. Meine Schwester Tina (11) findet es cool, dass sie mit nach Wien kommen durfte.»

MEIN FLUCHTORT

«Der alte Wohnwagen ist Treffpunkt meiner Clique ‹Die wilden Hühner›. Wir sind sieben ‹Meitli›, die bis in die Sechste in eine Klasse gingen. Den Wohnwagen haben wir gratis bekommen, weil er nicht mehr verkehrstauglich ist.»


MEINE WELT

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MEINE BESTE ENTSCHEIDUNG «Mit dem Alphornspiel zu beginnen. Vor drei Jahren traten an einem Fest Alphornspieler auf. Ich durfte mal reinblasen, und es ist grad etwas ‹usechoo›. Mein Instrument ist 3 Meter 40 lang, 4 Kilo schwer und Gesgestimmt. Im Sommer übe ich draussen, im Winter im Gang zwischen Küche und Stube.»

MEINE LEKTÜRE «Ich lese sehr gern. Am liebsten mag ich Krimis — je spannender, desto besser. In ‹Inkasso Mosel› von Mischa Martini geht es um den Mord an einer Studentin.»

MEIN ÄMTLI «Ich bin für Güggel Karl und sein Harem zuständig. Die drei Hühner sind schon recht alt und legen nicht mehr so viele Eier. Im Suppentopf würden sie aber deswegen nie landen.»

MEINE TROPHÄE

«Der ‹Stadlstern›, der Nachwuchspreis des ‹Silvesterstadls›. Zurzeit steht er bei uns in der Küche. Der Papa möchte ihn noch ein bisschen ‹aaluege›. Er ist halt recht stolz auf mich.»

MEIN FAHRBARER UNTERSATZ «Wenn ich 14 Jahre alt werde, möchte ich sofort die Traktorenprüfung machen. Mein Vater und ich ‹chlutered› an einem 55-jährigen Kramer-Traktor herum. Es wäre schön, wenn er bis dann laufen würde. Später hätte ich gerne ein knallrotes Mini-Cooper-Cabriolet.»


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Migros Magazin 07 2010 d VS