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Ausgabe Neuenburg-Freiburg, AZA 2074 Marin

Nr. 3 | 14. JaNuar 2013

www.migrosmagazin.ch

generation M i 9

Die Migros baut das grösste Solardach doktor rock i 32

Tim Renner denkt und hört digital hyperaktive eltern i 75

Gianina Fabbricatore liebt die asiatische Küche. Für perfekt zubereitete Glasnudeln würde die Finalistin der TV-Castingshow «Popstars» fast alles tun. i 46

Bild: Ornella Cacace

Nicht nur Kinder leiden unter ADHS

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TM

STARS


DIESE WOCHE 4 |

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INHALT

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NR. 3, 14. JANUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

EDITORIAL Hans Schneeberger, Chefredaktor

Hoffnungsträger oder Sargnagel? Nervosität in der Musikbranche: In den kommenden Tagen werden die globalen Umsätze 2012 veröffentlicht. Und man wartet gespannt auf die Zahlen. 2011 haben nämlich die Einnahmen mit gespeicherter Musik erstmals nicht mehr abgenommen. Sollte dies auch 2012 so gewesen sein, dann könnte man tatsächlich von einer Trendwende träumen. Man ist ja schnell zufrieden, dieser Tage... Keine Industrie wurde durch die Digitalisierung derart durchgeschüttelt wie das Musikbusiness. 15,4 Milliarden Dollar betrugen die Umsätze 2011, zwölf Jahre früher waren es noch gut 25 Milliarden gewesen. Durch illegale Downloads und massenhaftes Kopieren wurde das Geschäft mit Musik fast ruiniert. Jetzt tritt mit Spotify ein neuer Anbieter auf, den die einen zum Hoffnungsträger hochjubeln und die anderen als letzten Sargnagel verteufeln: Spotify ist ein Streaming-Portal. Es stellt seinen Nutzern Millionen Songs zu Verfügung, die permanent und – wenigstens in durchschnittlicher Qualität – gratis gehört werden können. Den Künstlern zahlt Spotify eine Gebühr, sich selber wiederum finanziert das Portal über Werbung und Abogebühren. Spotify – und mittlerweile ähnliche Streaming-Dienste – haben riesigen Erfolg. Schon nach zwei Jahren nutzen Millionen Menschen den Dienst, und bereits prophezeien Experten gar den Radiosendern ein schnelles Ende. Wir haben uns mit Musikexperte Tim Renner über die Zukunft der Industrie unterhalten (Seite 32). Tim Renner hat die Brachialrocker Rammstein entdeckt und nun die Schweizer Band The bianca Story unter Vertrag. Ihm gehört ein Musikverlag, eine Radiostation und eine Booking-Agentur. Er sieht die Zukunft weniger düster. Sein Fazit: «Die Risiken der Digitalisierung sind verkraftbar, wenn ich mir die Chancen anschaue.» Sein Wort in Gottes Ohr...

hans.schneeberger@migrosmedien.ch

M-Infoline: Tel. 0848 84 0848* oder Fax 0041 44 277 20 09 (Ausland). www.migros.ch/m-infoline; www.migros.ch Cumulus: Tel. 0848 85 0848* oder +41 44 444 88 44 (Ausland). cumulus@migros.ch; www.migros.ch/cumulus

102 | MEINE WELT In der nationalen Leichtathletikszene ist der Name Elisabeth Graf ein Begriff. Nun will die mehrfache Schweizer Meisterin an der Bob-WM dem Schlitten von Pilotin Fabienne Meyer Schub verleihen. Zu Besuch bei der jungen Sportlerin.

Redaktion Migros-Magazin: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, Tel. 058 577 12 12, Fax 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch; www.migrosmagazin.ch; * Normaltarif

MIGROS-WOCHE 6 | Aktuelles

GENERATION M

9 | Die Migros setzt auf Solarenergie Auf dem Dach der Verteilbetriebe Neuendorf entsteht eine riesige Solaranlage.

MENSCHEN

16 | Porträt Sammler – eine aussterbende Spezies? 23 | Auf ein Wort 25 | Porträt Entwicklungshelferin Anne-Sophie Gindroz wurde aus Laos ausgewiesen. Ihre sieben Kinder leben jedoch immer noch dort. 31 | Bild der Woche

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diese woche

Migros-Magazin | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

inhalt | 5

32 | Menschen Der Berliner Tim Renner gilt als einer der grössten Visionäre der Musikbranche. Im Gegensatz zu vielen Kollegen hat er keine Angst vor der Digitalisierung der Musik.

schaufenster

41 | Joghurt­Kunstwerke von sélection 43 | Kleine Genüsse für zwischendurch 44 | Kinderkleider und Badefreuden

saisonküche

46 | nudeln für die «Popstar»­Finalistin Singen kann Gianina Fabbricatore, ohne Frage. Beim Zubereiten der Glasnudeln ist ihr das Migros-Magazin behilflich.

ihre region

63 | neues aus Ihrer Genossenschaft

leben

69 | Mix 75 | In Form Unter ADHS leiden auch Erwachsene. Viele merken es erst, wenn die Störung bei ihren Kindern festgestellt wird. 79 | Familie Markenkleider in der Schule: Was Eltern tun können, damit ihre Sprösslinge nicht unter dem Konkurrenzkampf leiden. 81 | Multimedia Ob vom PC, Smartphone oder direkt aus der Cloud: Auf WLAN-Druckern lassen sich Dokumente kabellos ausdrucken. 82 | Auto Migros-Magazin-Testfamilie AnlikerFahrni hat den Chevrolet Cruze auf seine Familientauglichkeit hin geprüft.

Meine Welt

102 | elisabeth Graf Die 13-fache LeichtathletikSchweizer-Meisterin zeigt, wie sie wohnt, und erzählt, was sie mag.

rubriken

13 | Forum 85 | Bitte melde dich 91 | Glücksgriff 93 | Rätsel & Impressum 100 | cumulus

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32 | Interview Rammstein-Entdecker und Pop-Professor Tim Renner über die Musikindustrie. 39 | Kolumne: Der Hausmann.

16 | Menschen Bei Knöpfen, Uhren oder Pins können sie nicht widerstehen. sammler wie Moritz camenisch horten unglaub­ liche schätze. Zu Besuch bei fünf sammlern.

Die Schweizer Versandapotheke


MIGROS-WOCHE 6 |

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AKTUELLES

FRISCH IN DER MIGROS

Bleichgesicht mag Süsses

Der Legende nach sollen Bauern ihre Zichorienwurzeln – einen beliebten Kaffeeersatz – zum Schutz abgedeckt haben. Die dicken Knospen des Chicorée kamen so fast ohne Blattgrün aus der Erde – und erst noch mit weniger Bitterstoffen. In den Wintermonaten harmoniert der leicht herbe Chicorée perfekt mit Orangen. Wer ihn milder mag, kann ihn kurz wässern.

Digitec setzt auf Versandhandel und auf Filialen wie zum Beispiel die in Kriens LU.

Digitec plant neunte Filiale Digitec, die bekannte Online-Anbieterin von Unterhaltungselektronik und IT-Produkten, wird im Lauf dieses Jahres eine neunte Filiale in St. Gallen eröffnen. Das Unternehmen betreibt Läden in der Deutschschweiz sowie in der Romandie und ist zudem stark im Online-Versandhandel engagiert. Zusammen mit ihrer Schwesterfirma, dem Online-Warenhaus Galaxus, hat Digitec 2012 noch vor Weihnachten einen Rekordumsatz von erstmals über 500 Millionen Franken erzielt, was einem Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich entspricht. Die Migros ist an beiden Unternehmen beteiligt. www.digitec.ch, www.galaxus.ch

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migros-woche

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

AKTUELLES | 7

Voller Erfolg: Migros-Chef Herbert Bolliger, Migros-Kundin Angela Singer, Josef Felder, Präsident des Stiftungsrats von Pro Juventute, und Stephan Oetiker, Pro-Juventute-Direktor (von links).

Ein Riesenbatzen für Pro Juventute

Die migros und ihre Kunden haben rund 1,5 millionen Franken für die Kinder- und Jugendprojekte von Pro Juventute gespendet.

Bilder: iStockphoto, Nik Hunger

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Vergangene Woche konnte die Migros der Stiftung Pro Juventute einen «Riesencheck» überreichen. Der stolze Betrag von genau 1 518 774 Franken ist dank einer mehrwöchigen Spendenaktion zustande gekommen. Am internationalen Tag der Kinderrechte im November 2012 spendete die Migros für jeden getätigten Einkauf in ihren Filialen einen Franken an Pro Juventute. Auf diese Weise kamen 1 031 837 Franken zusammen.Zur Gesamtspendesumme beigetragen haben schliesslich all die Kunden, die in den folgenden sechs Wo-

chen bei ihrem Einkauf mit speziellen Coupons für einen, vier und sieben Franken, analog der Notrufnummer 147 von Pro Juventute, gespendet haben. «Ich danke nicht nur der Migros, sondern auch jedem einzelnen Kunden von Herzen für die Spende», sagte Stephan Oetiker, Direktor von Pro Juventute. «Diese grosse Summe freut uns enorm und macht Angebote für Kinder wie die Notrufnummer 147 möglich.» Und Migros-Chef Herbert Bolliger hielt fest: «Die Migros unterstützt Pro Juventute bei ihrer wertvollen Arbeit für

das Wohl von Kindern und Jugendlichen − dieses gemeinsame Engagement wird langfristig fortgesetzt.» Die Spende fliesst in Kinderund Jugendprojekte von Pro Juventute wie die Notrufnummer 147. Unter dieser Nummer melden sich täglich um die 400 Kinder und Jugendliche in Not und erhalten rund um die Uhr professionelle Beratung und Unterstützung. Anlass für die Anrufe sind unter anderem Schwierigkeiten in Schule und Beruf, Liebeskummer oder Sexualität. Text: Christoph Petermann


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generation M

Migros-Magazin | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

solarenergie | 9

Strom vom Dach

auf dem Dach der Migros-Verteilbetriebe neuendorf entsteht die grösste Solaranlage der Schweiz. Damit bekräftigt die Migros ihr engagement für erneuerbare energien.

D

ie Migros spart nicht nur Strom, beispielsweise mit energieeffi­ zienten und klimafreundlichen Technologien bei Gebäuden, Anlagen und Fahrzeugen. Sie produziert ihn im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch gleich selbst. Denn nebst der Reduktion des eigenen Stromverbrauchs sind erneuer­ bare Energiequellen ein wichtiger Bei­ trag zum ökologischen Handeln der Migros. So verpflichtet sich die Detail­ händlerin im Rahmen ihres Nach­ haltigkeitsprogramms Generation M, erneuerbare Energien zu fördern. Da die Migros im ganzen Land über grosse Gebäude wie Einkaufscenter und Industriebetriebe verfügt, liegt es nahe, die riesigen Dachflächen für Photo­ voltaikanlagen zu nutzen. Bereits heute sind 24 Solaranlagen auf den Migros­ Gebäuden in Betrieb. Kein anderes Unternehmen in der Schweiz hat derart grosse Solarstromflächen auf seinen Dächern montiert.

strom für rund 1000 einfamilienhäuser Nun baut die Migros die grösste Photo­ voltaikanlage der Schweiz. Auf dem Dach der Migros­Verteilbetriebe Neu­ endorf AG (MVN) lässt sie eine Solar­ anlage installieren, die Strom für rund 1000 Einfamilienhäuser liefert. Die So­ larpanels werden im Frühjahr angeliefert und auf einer Fläche montiert, die fast sieben Fussballfeldern entspricht. Im Spätsommer 2013 wird die Anlage voraussichtlich eingeweiht und ans öffentliche Stromnetz angeschlossen. Mit der neuen Anlage der MVN be­ kräftigt die Migros erneut ihr Engage­ ment, erneuerbare Energiequellen zu fördern. «Die Solarpanels liefern etwa einen Sechstel des gesamten Strom­ bedarfs der MVN. Damit leistet die Migros einen weiteren wichtigen Beitrag

So gross wie sieben Fussballfelder: Auf dem Dach der Migros-Verteilbetriebe Neuendorf AG wird schon bald Strom produziert.

Wir versprechen, erneuerbare Energien zu fördern.

zur Energiewende», erklärt Hans Kuhn, Geschäftsleiter der MVN.

speisereste und grünabfälle im Tank Ein weiteres Beispiel ist das Migros­In­ dustrieunternehmen Midor: Auf dem Dach ihrer Eiswarenfabrik in Meilen ZH hat die Midor eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von jährlich über

84 000 Kilowattstunden installiert und dafür 300 000 Franken investiert. Den erzeugten Strom nutzt sie gleich selbst: Seit letztem August produziert die Mi­ dor kühle Glace mit den warmen Strah­ len der Sonne. Neben der Sonne nutzt die Migros auch andere erneuerbare Energiequel­ len. Im Rahmen von Pilotprojekten dreht sich zum Beispiel jeweils ein kleines Windrad auf den Dächern der Betriebszentralen der Genossenschaf­ ten Migros Ostschweiz in Gossau und der Migros Zürich. Letztere stellt zudem seit 2001 aus eigenen Grünabfällen und Speiseresten Biogas her, mit dem elf Lastwagen für den Gütertransport be­ trieben werden. Text: Andreas Dürrenberger

Mit verbindlichen Versprechen und konkreten Projekten engagiert sich die Migros für die Generation von morgen. Sie verpflichtet sich langfristig, die Umwelt zu schützen, den nachhaltigen Konsum zu fördern, gegenüber Gesellschaft und Mitarbeitenden sozial und vorbildlich zu handeln und sich für einen gesunden Lebensstil einzusetzen.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.generation-m.ch


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vendelfelder haben schon zahlreiche Maler und Schriftsteller inspiriert. 4. Tag: Avignon–Viviers. Dank seiner berühmten Brücke, damals die einzige Möglichkeit zur Überquerung der Rhône im südlichen Rhônetal, ist Avignon seit dem 12. Jh. ein wichtiges Handelszentrum. Nach dem Frühstück Besichtigung des Papst-Palastes, eine wahre Zitadelle erbaut auf einem Felsvorsprung und umgeben von einem Festungswall (*). 5. Tag: Viviers–Lyon. Heute bietet sich die Möglichkeit, die Schluchten der Ardèche zu besichtigen (*). Entdecken Sie diese unvergleichlich schöne Landschaft mit den felsigen Steilhängen, den Basaltschichten und dem tiefblauen Fluss. Lassen Sie sich nachmittags an Bord von der vorüberziehenden Landschaft verzaubern. 6. Tag: Lyon. Sie entdecken während einer Stadtbesichtigung (*) die drittgrösste Stadt Frankreichs, welche am Zusammenfluss von Rhône und Saône liegt. Die ehemalige Hauptstadt Galliens besitzt beeindruckende römische Ruinen, eine Renaissance-Altstadt und ein leb-

7. Tag: Mâcon–(Cluny)–Tournus–Chalon-surSaône. Unternehmen Sie einen Ausflug (*) zu den Burgen, Schlössern und Klöstern im Südburgund mit Weindegustation. Das Burgund war auch die Wiege der zwei grössten klösterlichen Reformbewegungen des Mittelalters mit Cluny. Ein einziger Glockenturm, elegant und mächtig zugleich, ragt hoch in den Himmel und zeugt eindrucksvoll vom Glanz der von der grössten, einflussreichsten und angesehensten Abtei des Mittelalters ausging. 8. Tag: Chalon-sur-Saône–Schweiz. Nach dem Frühstück beginnt die Ausschiffung. Rückreise mit modernem Komfort-Reisebus in die Schweiz zu Ihren Einstiegsorten.

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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

LESERBRIEFE | 13

MM 2: «Der Model-Staat», Artikel über den Thurgauer Daniel Model, der einen eigenen Staat gegründet hat

MM 1: «Es gsunds Neus!», Artikel zum Thema Check-ups im Gesundheitswesen

«Wir alle bezahlen für die «Andere Männer spielen überflüssigen Checks» mit einem Lego-Roboter» ! Sabine Müller schreibt, man solle be-

reits ab relativ jungen Jahren jährliche Körperchecks machen. Da Frau Müller im Kapitel «Herz und Kreislauf» schreibt, dass man ein grosses Blutbild auf eigene Kosten machen könne/solle, liegt der Verdacht nahe, dass alle anderen Körperuntersuchungen gratis sind. Aber das ist leider ein Irrtum. Wir alle bezahlen diese überflüssigen Checks mit den jährlich überproportional steigenden Krankenkassenprämien. Es wäre viel gescheiter, die Menschen würden sich aktiver um ihre Gesundheit kümmern, statt überflüssige Checks zu machen. Hans Wehrli 8800 Thalwil

! Einmal mehr habe ich mit Interesse festgestellt, dass bald überall von den regelmässigen Check-ups geschrieben wird. Wie soll meine Gesundheit besser

Schreiben Sie uns: Wir freuen uns über Briefe und E-Mails zu Artikeln im Migros-Magazin. Je kürzer Ihr Brief, desto grösser die Chance, dass er veröffentlicht wird. Zuschriften können durch die Redaktion gekürzt werden. Per Post an Redaktion Migros-Magazin, Leserbriefe, Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich, oder per E-Mail an leserbriefe@ migrosmagazin.ch. Und vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer anzugeben.

werden mit immerwährenden Checkups? Hat die Gesundheit nicht eher etwas mit Ernährung, bewusster Lebensweise und den Genen zu tun? Urs Müller per E-Mail

MM 2: «Der Kreisel-Knigge», Artikel über das Verhalten im Kreiselverkehr

«Endlich wird das Thema zur Sprache gebracht» ! Für den informativen Bericht über das Verhalten der Verkehrsteilnehmer in Kreiseln möchte ich Ihnen ganz herzlich danken. Endlich, ist man versucht zu sagen, hat man dieses wichtige Thema einmal zur Sprache gebracht. Ich hoffe nun, dass möglichst viele Verkehrsteilnehmer den Artikel lesen und sich von Ihren Hinweisen leiten lassen. Speziell die Punkte nicht im Kreisel überholen, bei Verkehrsüberlastung nicht einfach in den Kreisel einfahren und bei der Ausfahrt rechts blinken, würden den Kreiselverkehr erheblich erleichtern. Jörg Schneider 6032 Emmen

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! Der Herr Model hat sein persönliches Spielfeld gefunden, was ihm zu gönnen ist. Andere Männer spielen mit der Eisenbahn oder mit einem Lego-Roboter. Gallus Kaufmann 6370 Stans

! Was für gute Artikel das Migros-Magazin immer wieder bringt! Der ModelStaat von Daniel Model ist eine geniale Idee! Wo kann ich mich da anmelden? Manuela Bregenzer 8640 Rapperswil

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FORUM

MIGROS-MAGAZIN | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

WWW.MIGROSMAGAZIN.CH | 15 John Tavares (22, links) verstärkte den SCB während 28 Spielen und erzielte dabei 42 Skorerpunkte. Tyler Seguin (21, rechts) spielte für den EHC Biel. Er erzielte in 29 Spielen 25 Tore und erreichte damit die beste Torquote der Liga. www.migrosmagazin.ch

EXKLUSIV ONLINE

Bilder: Keystone

Gutes Essen, nette Leute

25 NHL-Stars spielten wegen eines Lohnstreits in Nordamerika in den letzten Monaten in der Schweiz. Die beiden Kanadier John Tavares und Tyler Seguin erzählen auf www.migrosmagazin.ch, was ihnen hier am besten gefallen hat. Nach der Abreise der NHL-Cracks stehen gewisse Schweizer Hockeyklubs vor einem Scherbenhaufen – die Gewinner und Verlierer.

Die Kolumnen diese Woche auf www.migrosmagazin.ch

THE SCREENSAVERS

MAMMA MIA! Nein, eine Amputation des Daumens kommt nicht in Frage. Obwohl es die einzige Möglichkeit wäre, meiner kleinen Tochter das «Dümele» abzugewöhnen. Oder hätten Sie eine bessere Idee? Kolumnistin Bettina Leinenbach, Mutter einer zwei- und einer vierjährigen Tochter, schreibt wöchentlich über Familienalltag und -anliegen.

DIE SCHLUMMERMUTTER

Trotz Home-Cinema-Anlagen und genialer TV-Serien – das Kino schlägt das Fernsehen doch und ist durch nichts zu ersetzen, schreibt Michael West. Denn nur dort lassen sich gemeinsam mit Wildfremden grosse Gefühle zelebrieren. Ein Team von Redaktoren kritisiert, lobt und analysiert täglich das Neuste aus der Kino- und TV-Serienwelt. Weil das Leben zu kurz ist für schlechte Filme und Serien!

Ein junger Mann mit Charme und Hut bringt gute Anlagen mit, macht das alltägliche Leben aber nicht gerade einfacher. Schliesslich nimmt er den Hut. Das aber mit Anstand. Die Baslerin Sylvia Frey Werlen berichtet jede Woche darüber, was sie zu Hause mit jungen Untermietern erlebt.


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Jäger und Sammler Zinnsoldaten, Postkarten, Pins oder Swatch-Uhren: Jede Epoche hatte ihre Sammelobjekte und Menschen, die ihnen nachjagten. Heute scheint der Trend etwas abzuebben. Doch noch immer finden sich Menschen, deren Sammelleidenschaft ungebrochen ist. Fünf Porträts.

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er Mensch ist und bleibt ein Jäger und Sammler. Doch die Objekte seiner Begierde sind, wie er selbst auch, einem steten Wandel unterworfen. Während in der Blütezeit des Wohlstandes Alltagsgegenstände von geringem Wert Heerscharen fanatischer Sammler mobilisierten, wird im Zeitalter der Kommunikationselektronik der Kreis der Plauschsammler immer kleiner und älter. «Die Jungen sind nur noch an Handys interessiert», klagen die Samm-


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Vom Pin-Fieber angesteckt Zufrieden streift der Blick von Moritz Camenisch (68) aus Kriens LU über die von Pins bedeckte Fläche des grossen Schaukastens. «Es dürften mindestens 1200 sein. Gezählt habe ich sie nicht», gesteht er. Der Schaukasten ist staubdicht. «Staub setzt den Pins zu. Sie werden porös und matt», weiss der Sammler, der gleich neben der Autobahn A2 wohnt. Die grösste Freude bereiten ihm die Ballonpins. Sie waren es, die ihn auf die Pins als Sammlerobjekt aufmerksam machten, nachdem er seine platzraubende Zündholzsammlung in den Fundus des Schweizerischen Zündholzmuseums eingebracht hatte. Das war 1980; der weltweite Run auf Pins aller Art brach gerade los. Unzählige Firmen und Veranstalter fluteten die Samm-

lerwelt mit Pins. Auch Moritz Camenisch konnte nicht widerstehen: Es blieb nicht nur bei Ballonpins. «Ich schätze meine gegenwärtige Sammlung auf etwa 15 000 Pins», sagt er. Er könnte die Anzahl leicht vervielfachen. Denn während man in den 80er-Jahren noch bis zu 25 Franken für Raritäten und acht Franken für besonders schöne Pins zahlen musste, werden heute riesige Sammlungen verschenkt oder gegen andere Sammelobjekte eingetauscht. «Mein Ziel ist es, mich wieder auf Luftfahrzeuge zu konzentrieren. Alles andere will ich loswerden», verrät Moritz Camenisch, der neuerdings auch Hotelseifen sammelt. Und Wanderstock-Embleme − nachdem er eine entsprechende Sammlung als Grundstock geschenkt bekommen hat.

sind wir ler aller Sparten unisono. «127 Mitglieder hatte der von mir vor rund 30 Jahren gegründete Sammlerclub Zentralschweiz in seinen Spitzenzeiten», erinnert sich der Krienser Moritz Camenisch wehmütig. Jeder Sammler war auf mehrere Objekte fokussiert. Heute kämpft der Sammlerclub Zentralschweiz um seine Existenz. Die unzähligen Tausch- und Kaufbörsen von einst sind verschwunden. «Die kommerziellen Händler haben die Szene kaputt ge-

macht», klagt Camenisch. Heute treffen sich unter seinen Fittichen noch bis zu 35 Unverdrossene an den gelegentlichen Tauschabenden. Die Jüngsten sind über 50. Und immer wieder bekommt der Präsident des einstigen Sammlerclubs imposante Sammlungen geschenkt. Weil es den Angehörigen schwerfällt, das Resultat der Leidenschaft eines Verstorbenen einfach wegzuwerfen. Unlängst hat Moritz Camenisch 140 Kilogramm Fasnachtsplaketten zur Entsorgung wei-

tergereicht. Nachdem er einige Kilo mit Tauschpotenzial aussortiert hatte. Texte: Niklaus Wächter Bilder: René Ruis, Niklaus Wächter

www.migrosmagazin.ch

WARUM SAMMELN SIE? Eine Mehrheit der Menschen sammelt. Die Motivation ist aber jeweils völlig unterschiedlich. Fünf Typen und die Umfrage.


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Die ganze Welt im Kreditkartenformat «Als ich um 1990 auf die Sammelwelle bei den Telefonkarten aufmerksam wurde, begann ich auch zu sammeln», erinnert sich der einstige Strassenmaler und heutige Reiseorganisator Ueli Brunner (62) aus Zürich. Auch daran, wie er jeweils die Telefonzellen abgraste, um dort zurückgebliebene Karten – in der Schweiz «Taxcards» genannt – aufzustöbern, erinnert er sich. «Es war üblich, sie kurz in den Automaten zu stecken, um festzustellen, ob noch Guthaben drauf war», sagt er. Doch darum ging es den Sammlern nicht. Sondern um das Aussehen der Karten. Wie bei den Briefmarken produzierten die Telekommunikationsdienste aller Herren Länder immer wieder neue Prepaid-Karten mit diversen Sujets. «Samm-

lerziel ist es, alle Karten einer Serie zu besitzen oder alle Karten eines Sujets in allen Varianten oder sämtliche Karten eines Landes.» Doch sämtliche Telefonkarten der ganzen Welt in allen Variationen zu besitzen, scheint unmöglich. Denn alle Länder bis hin zu den ärmsten Entwicklungsländern produzieren ihre eigenen Karten mit immer wieder neuen Aufdrucken. Nicht einmal alle Karten von kleinen Ländern wie Luxemburg, Belgien, Jersey und der Schweiz kann Sammler Brunner sein Eigen nennen. «Da fehlen mir noch einige.» Und das bei einer Sammlung im Umfang zwischen einer halben und einer Million Karten. Sie stapeln sich in zwei Estrichabteilen und in seinen Wohnräumen, und einige davon sind fein säuberlich

in den Plastikmäppchen von Ordnern abgelegt. Tausende davon sind mehrfach vorhanden: Tauschmaterial. «Dank geschicktem Eintauschen und Handeln hat mich die Sammlung keinen nennenswerten Betrag gekostet. Im Gegenteil: Ich konnte durch beschei-dene Gewinne immer wieder die Spesen für die Reisen zu Börsen erwirtschaften.» Doch seit zehn Jahren ebbt die Sammelwelle ab. Die Clubs von einst sind nicht mehr, Börsen haben Seltenheitswert, die Preise für gesuchte Raritäten sind bescheiden geworden. «Hin und wieder tausche ich mit Freunden 5000 Karten dieses Landes gegen 5000 jenes Landes. Dann habe ich wieder andere 5000, die ich auch nicht brauche. Aber der persönliche Kontakt ist mir wichtig.»

Schon die Höhlenbewohner sammelten Muscheln, Tierzähne oder Federn, um daraus Schmuck anzufertigen.

Im Mittelalter waren es Könige und Fürsten, die mit ihrem Sammeltrieb Kunstwerke aus der Vergangenheit und der Gegenwart für die Zukunft retteten.

Mit dem Aufkommen industriell angefertigter Schmuck-, Zieroder Nutzgegenstände wuchs die Zahl der Sammler aus der gesellschaftlichen Oberschicht. Spielpuppen, Zinn- und Porzellanfiguren, aber auch Tafelgeschirr und Keramikwaren oder Tabakpfeifen zählten zu den Sammelobjekten. !

Ab 1860 nutzten die ersten Verkaufsgeschäfte den menschlichen Sammeltrieb mit der Herausgabe von Sammelbildchen. Dieser Bindungstrick wird bis heute in praktisch unveränderter Form angewandt und spricht vor allem Kinder an.

Der erste Alltagsgegenstand, der von der breiten Volksschicht als attraktives und vor allem kostenloses Sammelgut erkannt wurde, war die Zündholzverpackung. Die ältesten Sammelstücke stammen aus der Zeit um 1830.

" 1840 wurde die erste offizielle Briefmarke ausgegeben. 1856 fanden die ersten Sammlertreffen statt. Zehn Jahre später entstand in den USA der erste Sammlerclub. Bis heute ist die Briefmarkensammlung der Inbegriff einer Sammlung schlechthin.

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So alt wie die Menschheit – eine kleine Geschichte der Sammelwut


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

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Seit 1980 nur noch Knopf im Kopf Zu den unspektakulären Leistungen tüchtiger Hausfrauen zählt die Bewirtschaftung einer Knopfschachtel. Mit einer solchen im Handgepäck und einer Freundin an der Seite, sprach Marie-Louise Daeniker (77) aus Bern um 1980 beim Landesmuseum in Zürich vor. Sie wollte in Erfahrung bringen, ob in ihrer Schachtel womöglich Knöpfe von historischem Wert liegen. «Wir erfuhren, dass sich das Sammeln von Knöpfen vor allem in den USA grosser Beliebtheit erfreut. Und dass Knöpfe aus dem 18. Jahrhundert sowie aus der Jugendstil- und Art-déco-Ära die interessantesten Sammelobjekte sein dürften.» Fortan durchstöberten die beiden Frauen Flohmärkte und Antiquitätengeschäfte und reisten den internationalen Knopfbörsen nach. «Wir haben entdeckt, dass alle bedeutenden Errungen-

Ab 1900 wurden die Biergläser in den Wirtshäusern mit werbenden Pappscheiben unterlegt, die sehr bald zum volkstümlichen Sammelgut wurden. " ! Seit 1911 gibt es Fasnachtsplaketten. Und seither werden sie auch gesammelt. ! Ab 1870 kamen bebilderte Neujahrskarten auf – und wurden umgehend zu Sammelobjekten.

In den Jahren 1900 bis 1930 erfreuten sich auch die Bildpostkarten grosser Beliebtheit als Sammelgut. In betuchteren Kreisen wurden in dieser Zeit Drehorgeln, Grammophone, Spieluhren und mechanische Figurenautomaten gesammelt.

schaften einer Epoche in die Gestaltung von Knöpfen miteinbezogen wurden, einschliesslich Materialien und Handwerkstechniken.» Was hat sie im Verlauf ihrer über 30-jährigen Knopfsammlerkarriere ausgegeben? Sie windet sich. Für Raritäten aus der Zeit George Washingtons wurden Spitzenpreise von bis zu 2500 US-Dollar bezahlt. Ausgaben dieser Grössenordnung ersparte sie sich, indem sie antizyklisch sammelte. Marie-Louise Daeniker hat eine vergleichweise kleine Sammlung, die etwa 2000 Knöpfe umfasst. «Klein, aber konsequent, was die Stilrichtung betrifft.» Der von ihr 1987 mitbegründete Knopfclub Schweiz zählt 76 Mitglieder aus der Schweiz und aus den Nachbarländern. Und die Schweizer Knopfsammlerszene präsentiert sich stabil bis wachsend.

Ab 1950 richtet sich das Sammlerinteresse auf alte Fotografien und Kameras. "


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Nicolas Hayek hatte Sammler auf dem Zeiger Als Sohn des grösstem Souvenirhändlers in Luzern hatte Robert Casagrande (59) schon immer eine besondere Beziehung zu Uhren. «Zudem bin ich ein Sammler. Erst habe ich Briefmarken gesammelt, dann Dosen, später Enten. Und stets mit der Motivation, mich näher mit diesen Objekten zu befassen, sie zu verstehen», sagt er. 1983 machte Swatch mit einer ersten Modellserie auf sich aufmerksam. Und weckte gleich Sammlerbegierden. Aber nicht bei Robert Casagrande, der unter anderem auch Swatch-Uhren verkaufte. Der wurde erst auf dieses Sammelobjekt aufmerksam, als ihm Bekannte berichteten, dass sie ein bestimmtes Modell, das sie bei ihm zum Freundschaftspreis gekauft hatten, umgehend zum dreifachen Preis verkauft hätten. Casagrande begann die Swatch-Marketingstrategie zu analysieren. Und wurde getreu seinem Motto «Sammeln, um zu verstehen» zu ei-

nem der grössten und aktivsten Sammler weltweit; er organisierte Auktionen im In- und Ausland Auktionen. Zwischen 1989 und 1992 strömten bis zu 3000 Besucher an den Auktionstagen nach Luzern, um SwatchUhren im Gesamtsammlerwert von 20 bis 30 Millionen Franken zu bestaunen. «Zu jener Zeit sammelten etwa eine Million Landsleute Swatch-Uhren, 95 Prozent davon mit Bereicherungsabsichten», sagt er. Doch die weltweite Sammelwut machte Swatch-König Hayek wütend. «Er begann, den Markt mit vielen neuen Modellen in grossen Stückzahlen zu fluten. Damit wurden sie für Sammler uninteressant.» Heute besitzt er noch etwa 3000 Uhren. «Es ist weltweit die etwa zehntgrösste der bekannten Swatch-Sammlungen», verrät Casagrande. Er träumt davon, im Ruhestand seine Sammlung um die Welt zu schicken.

Kleine Geschichte der Sammelwut

! Ab 1960 entdeckten die Sammler altes Blechspielzeug, das sich seither zu einem sehr hochwertigen Sammelgut entwickelt hat.

Um 1970 herum war das Sammeln der sogenannten Groschenromane in breiten Volkskreisen populär. Doch dann kamen in der Schweiz die Kaffeerahmdeckeli auf und wurden zum populärsten Sammelgut im Land. Bis heute stellen die «Decheler» mit etwa 30000 Akteuren den Grossteil aller Sammler in der Schweiz dar. "

1980 sorgten die Pins für eine neue Sammelwelle.

! 1985 wurden die Swatch-Uhren zum Ärger von Nicolas Hayek weltweit als Sammelgut mit enormem Wertsteigerungspotenzial erkannt.

! 1990 kamen weltweit die Telefonkarten auf und wurden umgehend von den Sammlern entdeckt.


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Bei schönen Zündholzschachteln fängt Beat Wasser Feuer Die Verpackungen für Zündhölzli sind so vielfältig wie die Varianten, sie zu sammeln: leer oder voll, zerlegt – sogenannte Skiletts –, zerschnitten, nur das Etikett, als leere oder volle Briefchen oder als zerschnittene Briefchen. Zündholzschachteln zählen wie Rahmdeckeli zu den Sammelklassikern. Die für die meisten Menschen nutzlosen Schätze aus aller Welt werden in Kisten gehortet, in grossen Flaschen, Glasbowlen und Vitrinen präsentiert, in Sammelmappen eingefügt oder auf Kartons geheftet. Zerschnittene, aufgeklebte oder mit Bostitch bearbeitete Zündholzverpackungen treiben Beat Wasser (62) aus Schönenwerd SO das Wasser in die Augen. «Kaputt und wertlos», klagt er. Und er muss es wissen. Denn immerhin ist er der Initiant und die trei-

bende Kraft des seit Jahren im Entstehen begriffenen Schweizerischen Zündholzmuseums in Schönenwerd. Beat Wasser ist ein notorischer Sammler. Schon als Dreijähriger eiferte er seinem Vater mit dem Sammeln von Briefmarken nach. Bis sein Sammeleifer im Alter von zehn Jahren auf die Zündholzschachteln gelenkt wurden. Das war 1960. Inzwischen hat Beat Wasser eine eigene Sammlung aufgebaut, einen Teil davon verkauft, dann wieder ersetzt, und heute sammelt er Sammlungen mit Zündholzverpackungen aller Art aus aller Welt für die Ausstellung und das Archiv des Zündholzmuseums. Voraussichtlich 2014 wird es eröffnet, aber die Website steht schon (www. zuendholzmuseum.ch). Im Keller stapeln sich Hunderte Kisten, die so dicht

mit Briefchen und Schachteln vollgepackt sind, dass sie mit einem kleinen Gabelstapler transportiert werden müssen. In anderen Regalen reihen sich Ordner und Kartons, gefüllt mit Schaumappen und Präsentierkartons. Die Frage nach der Gesamtanzahl an Sammelstücken aus allen Teilen der Welt bleibt dem Betrachter dieses Lagers im Halse stecken − und die Antwort des Archivars ehrlicherweise auch. Dass es Hunderttausende sein müssen, liegt auf der Hand. Interessant wäre es, die Anzahl Millionen zu kennen. Mit dem Ausklingen der weltweiten Plauschsammelwelle nimmt auch der Bestand an Zündholzsammlern ab. «Wir bezahlen nur in wenigen Ausnahmefällen etwas für komplette Sammlungen, die uns angeboten werden», sagt Beat Wasser.

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Migros-Magazin | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

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auf ein Wort | 23

QualitÄtslabel für kinDertagesstÄtten

«Kitas müssen sich weiterentwickeln» Kinderkrippen erhalten künftig ein Qualitätslabel. Wie Hotels oder Bioprodukte. Das soll das Kita-Angebot verbessern und den Eltern die Wahl erleichtern. Und es zwingt die Krippen, ihr Angebot stetig zu überprüfen und zu verbessern. Thomas Jaun, Betriebskonzept, Raumgrösse oder auch Ausbildung des Personals einer Kita werden bereits heute behördlich geregelt. Warum braucht es jetzt ein Qualitätslabel?

Thomas Jaun (53) ist Präsident des Netzwerks Kinderbetreuung Schweiz (NKS). Der Verein setzt sich aktiv für Qualität in der familienergänzenden Betreuung ein.

Die heutigen Vorschriften betreffen mehrheitlich strukturelle Rahmenbedingungen. Um die pädagogische Qualität einer Krippe zu gewährleisten, reichen diese aber nicht aus. Hier will das Label Abhilfe schaffen. Was nützt mir als Elternteil eine Krippe mit Topzertifikat, wenn mein Kind nicht gerne dorthin geht, weil es beispielsweise die Erzieherinnen nicht mag?

Natürlich wird sich ein Kind in einer Kita, der man von aussen über ein solches Label gute Qualität attestiert, nicht zwingend wohlfühlen. In so einem Fall müssen Eltern auf das, was das Kind signalisiert, Rücksicht nehmen. Ich bin überzeugt, dass die Chance, dass sich ein Kind wohlfühlt, dort viel grösser ist, wo die Erzieherinnen wissen, was sie tun. Dort, wo sie das Kind auf dessen ureigenem Entwicklungsniveau abholen und es gemäss seinen Interessen, Bedürfnissen und individuellen Voraussetzungen fördern. Und dazu braucht es neben einem gewissen «Gspüri» vor allem auch pädagogisches Know-how.

Bilder: Koen Suyk/ANP/Keystone (1), Zvg(3)

frau Der Woche

Das Label will den Eltern unter anderem auch bei der Krippenwahl Hilfestellung geben. Tatsache ist aber, dass das Angebot oft so knapp ist, dass man nimmt, was man kriegt.

Da muss ich Ihnen leider recht geben: Solange das Angebot die Nachfrage nicht zu befriedigen mag, wird eine Zertifizierung bei der Wahl einer Krippe bei den Eltern nicht oberste Priorität haben.

Stellen Sie den Sinn einer Zertifizierung damit nicht gleich selber in Frage?

Nein. Für mich hat das Krippenlabel bereits dann einen grossen Teil seines Zwecks erfüllt, wenn die Kitas zu überlegen beginnen, wo sie ihre Stärken und Schwächen haben. Der Effekt, den ich mir vorerst von der Zertifizierung erhoffe, ist der, dass aus den Kitas lernende Organisationen werden, die verstehen, dass sie sich immer weiter entwickeln müssen und dass ein solches Instrument dabei hilfreich sein kann. Kritiker befürchten, dass die Zertifizierung, die alle drei, vier Jahre erneuert werden muss, die teils schon jetzt sehr hohen Krippengebühren weiter in die Höhe treibt.

Obwohl das Angebot immer noch knapp ist, sind in den vergangenen zehn Jahren unzählige Krippen aus dem Boden ge-

schossen. Bei diesem Aufbau ging es aber immer vor allem um Quantität und viel zu selten um Qualität. Überspitzt gesagt: Es wurden auf Teufel komm raus Krippenplätze geschaffen, ohne dass man sich gross Gedanken darüber machte, wie die Kinder dort betreut werden. Ausser natürlich, man hatte, wie ich selber, ein Krippenkind (lacht). Es ist aber tatsächlich so, dass ein Krippenplatz in den meisten Familienbudgets ein wahnsinniger Kostenfaktor ist. Hier müsste die politische, die gesellschaftliche Diskussion ansetzen: Was sind uns unsere Kinder wert? Wollen wir eine Qualität, von der schliesslich alle profitieren? Gerade auch, weil die Schere zwischen den bildungsnahen und den bildungsfernen Familien immer weiter aufgeht. Hinter dem Qualitätslabel stehen mit dem Verband Kindertagesstätten der Schweiz und der Jacobs Foundation zwei private Träger. Überrascht Sie das?

Wer in der Schweiz etwas verändern will, kann gar nicht anders anfangen als über eine private Initiative. Es braucht immer erst einen Experimentierraum, um der Öffentlichkeit und den Behörden zu beweisen, dass eine neue Idee auch etwas bringt. Interview: Almut Berger

Mann Der Woche

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Sie ist neben dem Militärflughafen von Payerne VD aufgewachsen, ihr Cousin dient im Kosovo: Man kann Karin Suini (33) also eine gewisse Affinität zur Schweizer Armee nicht absprechen. Dort wird die einstige Journalistin als VBSSprecherin künftig Bundesrat Ueli Maurer bei seinen Bemühungen unterstützen, sich auch in der Westschweiz verständlich zu machen. Man parliert untereinander aber nicht en français, sondern auf Hochdeutsch.

Die Universität Bern hat den Biologen und Chemiker Peter Neumann (45) zum ersten Professor für Bienengesundheit in der Schweiz ernannt. Was nach einem Scherz klingt, hat einen ernsten Hintergrund, sind doch im letzten Jahr die Hälfte aller Bienen in der Schweiz gestorben. Die Gründe dafür will Neumann nun erforschen. Albert Einstein soll übrigens einst gesagt haben: Wenn die Bienen ausstürben, würde vier Jahre später die Menschheit folgen.


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Migros-Magazin | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

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Geht es um Menschenrechte, nimmtAnne-Sophie Gindroz kein Blatt vorden Mund.Deshalb ist sie von derRegierung in Laos des Landes verwiesen worden.

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ann komme ich jetzt rüber», schreibt sie per E-Mail, und fünf Minuten später sitzt Anne-Sophie Gindroz am Tisch in einem Café in Udon Thani, einer kleinen Stadt im Norden von Thailand. Die 45-Jährige leitete drei Jahre lang die Arbeit der Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas in Laos, dem bergigen südostasiatischen Land, das zu den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt gehört (siehe Box Seite 28). In der Hauptstadt Vientiane lebte sie zusammen mit ihrem indonesischen Ehemann und den sieben gemeinsamen Kindern, von denen die beiden Jüngsten adoptiert sind. Die zweitälteste Tochter, Amina, macht nächstes Jahr ihren Schulabschluss – und AnneSophie Gindroz hätte sie gerne beim Lernen unterstützt. Aber jetzt ist alles anders. Sie lebt getrennt von ihrer Familie im thailändischen Exil.

ein Brief an ihre Kollegen landete in den falschen händen Auslöser für ihre gegenwärtige Situation war ein Brief, den sie im vergangenen November an ebenfalls in Laos arbeitende Kollegen anderer Entwicklungsorganisationen schrieb. Anne-Sophie Gindroz äusserte sich darin kritisch zur laotischen Regierung und rief ihre Kollegen dazu auf, klarer Stellung zu beziehen für die laotische Bevölkerung (siehe Box Seite 27). Mit Konsequenzen. Die studierte Juristin, die seit über 20 Jahren in der Entwicklungszusammenarbeit tätig ist und zuvor in Mali, China, Indonesien und Ghana gearbeitet hatte, wurde am 7. Dezember 2012 vom laotischen Aussendepartement in ein Büro beordert. Am selben Abend musste sie ihren Kindern erklären, was geschehen war. Die 14-jährige Tochter Fanny fragte: «Müssen wir jetzt gehen?» Ihre Mutter antwortete: «Ihr nicht, aber ich. Innerhalb von 48 Stunden.» Die Regierung begründete den Rauswurf gegenüber Helvetas unter anderem damit, dass Gindroz in ihrem Schreiben deutlich zum Ausdruck gebracht habe, dass sie das politische System von Laos ablehne und die anderen Entwicklungsorganisationen dazu aufgerufen habe, nicht mit der Regierung zusammenzuarbeiten. Egal, mit wem man spricht: Wer Anne-Sophie Gindroz kennt, beschreibt

Mutter Courage fehlen ihre Kinder

Die Schweizerin Anne-Sophie Gindroz hat Mut. Das wurde ihr zum Verhängnis. Die Helvetas-Leiterin in Laos musste das Land nach ihrer Kritik an der Regierung verlassen und lebt seither von ihrer Familie getrennt. Eine Begegnung im thailändischen Exil.


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sie als mutige und kämpferische Person, die sich mit grosser Leidenschaft für diejenigen einsetzt, die nicht das Privileg haben, sich für die eigenen Rechte stark machen zu können. Auch der Schweizer Botschafter für Laos, Christoph Burgener, der Anne-Sophie Gindroz gut kennt, bestätigt: «Sie ist sehr engagiert.» Sie selbst sagt von sich: «Was ich wirklich nicht kann, ist, bei den Grundrechten Kompromisse einzugehen.» Ungerechtigkeit habe sie schon als Kind nicht ausstehen können. Die grossgewachsene, schlanke Frau schloss bereits mit 22 Jahren ihr Jurastudium an der Universität Neuenburg ab – und erwarb mit 25 Jahren den Master in Entwicklungsarbeit an der Universität Genf. Zuvor, 1988, war sie in ihrer Heimatgemeinde Le Landeron bei Neuenburg als jüngstes Mitglied in den Gemeinderat gewählt worden. Ihr erstes Volontariat in der Entwicklungsarbeit machte sie direkt nach Abschluss des Studiums bei einer lokalen Organisation in Ghana. Dort sammelte sie erste Erfahrungen im Bereich

der landwirtschaftlichen Produktion in Ländern, deren grösster Bevölkerungsteil aus Kleinbauern besteht, die für kaum mehr als den Eigenbedarf produzieren können – ein Thema, das sie über all die folgenden Jahre noch stark beschäftigen sollte. Auch zuletzt in Laos: Hier fördert Helvetas die Professionalisierung des ohnehin schon mehrheitlich ökologisch ausgerichteten Anbaus und hilft, die Lebensbedingungen der Menschen in abgelegenen Dörfern zu verbessern – mittels Bildung, Hygieneeinrichtungen und vieler weiterer Massnahmen.

Bauernvereinigungen von der politik toleriert, aber behindert Zu Laos schreibt Helvetas: «Das Einparteisystem übt eine starke Kontrolle über die Bevölkerung aus. Seit kurzem sind zivilgesellschaftliche Organisationen – etwa Bauernvereinigungen – im Prinzip zwar zugelassen, in der Praxis werden ihre Aktivitäten jedoch überwacht und eingeschränkt.» In diesem Umfeld versuchte Anne-Sophie Gindroz während

Nr. 3, 14. JaNuar 2013 | migros-magazin |

dreier Jahre, Grenzen zu verschieben, wie sie es ausdrückt. Dass sie neben den klassischen Landwirtschaftsprojekten die Bauernfamilien auch dabei unterstützte, gegen Zwangsumsiedlung zu kämpfen, war der Regierung ein Dorn im Auge. «Entwicklungszusammenarbeit ist für mein Verständnis nicht nur eine technische Angelegenheit», erklärt sie, «es geht auch darum, demokratische Prinzipien und Menschenrechte zu fördern und dies auch der Regierung gegenüber zu vertreten.» Wer mit Anne-Sophie Gindroz spricht, erfährt innert kurzer Zeit viel über aktuelle Probleme in Ländern des Südens, etwa über Umweltverschmutzung und den Verkauf von Agrarland an ausländische Staaten oder Konzerne, auch «Land Grabbing» genannt. Dass in Ländern mit korrupten Regierungen die Gefahr gross ist, dass Entwicklungshilfegelder in den falschen Taschen landen, ist nichts Neues. Dass gewisse Unternehmen in diesen Ländern – darunter solche mit Sitz in der Schweiz – aber auch

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MENSCHEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

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Wie es zum Landesverweis von Anne-Sophie Gindroz kam Die Ausweisung von Gindroz war ein mediales Thema. So auch in der «Aargauer Zeitung» vom 10. Dezember 2012.

! September 2009: Gindroz nimmt ihre Arbeit als Länderverantwortliche von Helvetas in Laos auf. Sie wird zur Leiterin der organisationenübergreifenden Arbeitsgruppe «Landfragen» gewählt. Diese hilft der Bevölkerung, sich gegen Landenteignung zu wehren.

«Ich will die Menschen dazu ermutigen, die Verantwortung für ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.»

! 5./6. November 2012: Das jährliche Asien-Europa-Treffen (ASEM) findet in Laos statt. Erstmals ist auch die Schweiz vertreten: Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf und Bundesrat Burkhalter nehmen teil. Gindroz ist Mitorganisatorin des parallel stattfindenden People’s Forum (AEPF).

scher Organisationen und der Uno. Sie will dieKollegen dazu ermuntern, keine Kompromisse einzugehen und die wichtigen Themen anzusprechen. Der Brief gelangt in die Hände der Regierung, die Gindroz schon zuvor wegen ihres Engagements verwarnt hat.

! 21. November: Im Vorfeld des jährlichen Treffens zwischen Regierung und in Laos tätigen internationalen Organisationen schickt Gindroz, die nicht eingeladen ist, einen persönlichen Brief an fünf teilnehmende Kollegen europäi-

! 7. Dezember: Die Regierung teilt Gindroz mit, dass sie innert 48 Stunden das Land zu verlassen habe. Gleichzeitig geht ein Brief an Helvetas in die Schweiz, in dem die laotische Regierung ihren Entscheid begründet und

und einen neuen Landesverantwortlichen fordert. ! 9. Dezember: Gindroz verlässt mit ihrer Familie Laos. Die Familie kehrt Tags darauf zurück, Gindroz wohnt bis zur gemeinsamen Reise in die Schweiz kurz vor Weihnachten in einem Hotel in Udon Thani, Thailand. ! Januar 2013: Nach Gesprächen mit Helvetas in der Schweiz kehrt Gindroz nach Udon Thani zurück. Ihre Familie reist wieder nach Laos.

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MENSCHEN 28 |

Ein Bild aus ruhigeren Zeiten: Anne-Sophie und Sutikno Gindroz mit ihren Kindern in Laos.

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PORTRÄT

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Laos und Schweizer Entwicklungshilfe Laos ist laut Uno eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt (auf dem 138. von total 187 Rängen). Ein Drittel der Bevölkerung lebt von weniger als 1,25 Dollar pro Tag. Die Demokratische Volksrepublik Laos wird seit 1975 von einer einzigen Partei, der Laotischen Revolutionären Volkspartei, regiert. Während des Vietnamkriegs warfen die Amerikaner derart viele Bomben über das Binnenland in Südostasien ab, dass Laos als eines der meistbombardierten Länder der Welt gilt – mit Auswirkungen bis in die heutige Zeit. Das EDA schreibt: «In weiten Landesteilen stellen Blindgänger und Minen aus dem Vietnamkrieg eine ernst zu nehmende Gefahr dar.» Für die Schweiz ist die Mekong-Region, zu der neben Laos auch Myanmar, Vietnam und Kambodscha gehören, ein Schwerpunktgebiet für die Entwicklungszusammenarbeit. Die Ausgaben in Laos werden bis 2016 von heute 14,5 auf 21 Millionen Franken pro Jahr erhöht. Gemäss Botschafter Christoph Burgener werden die Mittel in Laos in drei

von korrupten Regierungen profitieren, ärgert Anne-Sophie. Doch statt nur die Faust im Sack zu machen, sucht sie das Gespräch mit den Verantwortlichen. Ihr oberstes Ziel aber sei es, «die Menschen zu ermutigen, die Verantwortung für ihre Entwicklung selbst in die Hand zu nehmen». Denn als Schweizerin habe sie das Privileg, in einem Rechtsstaat aufge-

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thematischen Bereichen eingesetzt: zur Förderung der landwirtschaftlichen Produktion und der Ernährungssicherheit der Bevölkerung, zur Stärkung von Gouvernanz und Bürgerbeteiligung sowie zur Schaffung von Einkommensmöglichkeiten, unter anderem durch die Förderung der Berufsbildung.

wachsen zu sein, in dem die Grundrechte nicht zur Debatte stehen und die Menschen sich wehren können. «Das gibt uns die Möglichkeit, uns auch für die Rechte derjenigen stark zu machen, die dieses Glück nicht haben.» Einschränkungen und Drohungen würden sie nur noch mehr darin bestärken, weiterzumachen. Auch Gewalt hat

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sie schon erlebt. Im besetzten Osttimor etwa, wo sie in den 90er-Jahren im Auftrag des Roten Kreuzes erschöpfte Kämpfer über die Menschenrechte aufklärte und ihnen einzuschärfen versuchte, dass auch Feinde noch Rechte haben, dass man sie etwa in Gefangenschaft nicht erschiessen dürfe. Dabei blickte sie eines Tages direkt in den Lauf eines Gewehrs. Oder in Mali, wo sie für Helvetas gegen den Widerstand des Patriarchats mit lokalen Frauen ein Projekt gegen Frauenbeschneidung aufgebaut hat. Bei Helvetas schätzt man die Kadermitarbeiterin, auch wenn ihr unerbittliches Engagement hin und wieder für Ärger sorgt. Als Gindroz Anfang Dezember des Landes verwiesen wurde, schrieb Helvetas in einer Stellungnahme an die Regierung, die Massnahme sei unverhältnismässig. Die Organisation muss jetzt eine neue Landesdirektion zu ernennen, und Gindroz selber weiss noch nicht, in welcher Funktion sie künftig tätig sein wird: «On verra», sagt sie. Das sich öffnende Myanmar, wo Helvetas gerade erst angefangen hat, sich zu engagieren, sei eine Möglichkeit. Bereut sie nicht, dass es so weit gekommen ist? «Nein, ich bin das Risiko bewusst eingegangen und würde es wieder tun.»

Gindroz’ Ehemann kümmert sich in Laos um die Kinder Und die Familie, die noch in Laos ist? Anne-Sophie Gindroz’ Stimme wird sofort leiser. «Die Zwillinge, die wir in Mali adoptiert haben, ein Mädchen und ein Junge, sind sechs Jahre alt. Der Bub, Namori, hat eine Entwicklungsverzögerung; in der französischen Schule in Vientiane haben sie ein sehr gutes Programm, um ihn beim Lernen zu unterstützen. Die Kinder möchten alle das Schuljahr dort beenden. Also bleiben sie sicher die nächsten sechs Monate dort. Mein Mann ist da – er schaut nach ihnen.» Stille. «Als ich ihn kennenlernte, wusste ich: Das ist der Mensch, mit dem ich alt werden möchte. Es passierte einfach, und es passierte ganz ruhig und ganz klar. Ein Jahr später waren wir verheiratet, und ich hatte ein Kind. Das war vor 19 Jahren.» Seit über zehn Jahren arbeitet ihr Mann als Fotograf und kümmert sich viel um die Kinder, zum Beispiel, wenn sie für Projektbesuche unterwegs ist. Über die Festtage hat Anne-Sophie Gindroz mit ihrer Familie die Schweiz besucht. Derzeit lebt sie wieder in Thailand und führt mit ihrer Familie eine Fernbeziehung. Texte: Esther Banz Bilder: Daniel Rihs


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MIGROS-MAGAZIN | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

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BILD DER WOCHE | 31

Das letzte Loch

Bilder: Marina Lacasse/AP/Keystone, Olivier Maire/Keystone

Ein schönes Bild – aber eine lebensgefährliche Situation für den Orca, der in einem kleinen Eisloch auftaucht, um Luft zu holen. Eine Herde von etwa einem Dutzend Schwertwalen hat sich 30 Kilometer vor der Ortschaft Inukjuak im Norden der kanadischen Provinz Quebec unter

dem Eis verirrt. Orcas ziehen normalerweise vor der grossen «Wintergfrörni» weiter nach Süden. Bürgermeister Peter Inukpuk reagierte sofort und bat die kanadische Regierung eindringlich um einen Eisbrecher, der den Tieren einen Weg ins offene Meer bahnen sollte.

FRAGE DER WOCHE

ZITAT DER WOCHE

Warum halten wir beim Gähnen die Hand vor den Mund?

«Das ist genau das, was ich seit zehn Jahren erzähle!»

Was heute als Zeichen einer guten Kinderstube und als Akt der Höflichkeit gilt, ist im Prinzip nichts anderes als ein Überbleibsel mittelalterlichen Aberglaubens. Die Menschen damals lebten in der Angst, ihre Seele könnte bei einem ungeschützten Gähnen aus dem Mund entweichen. Gleichzeitig glaubten sie, dass ein weit aufgesperrter Mund dem Bösen Tür und Tor öffne. Wer häufig dabei beobachtet wurde, wie er ohne Hand vor dem Mund gähnte, galt von finsteren Mächten besessen und als verflucht. In manchen Regionen ging die Angst so weit, dass man sich nach dem Gähnen sogar bekreuzigte oder zur Sicherheit ein Stossgebet gen Himmel sandte.

Seit er aus dem Koma aufgewacht war, hatte der heute schwer behinderte Luca Mongelli (17) behauptet, drei Jugendliche aus dem Dorf hätten am 7. Feburar 2002 in der Nähe des Familienchalets in Veysonnaz VS mit Ästen auf ihn eingeschlagen und ihn halbnackt im Schnee liegen lassen. Jahrelang hatten die Walliser Behörden aber darauf beharrt, Luca sei von Familienhund Rocky so übel zugerichtet worden. Nun kommt ein italienisches Expertenteam zum Schluss, dass die Verletzungen unmöglich von einem Hund stammen können.


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interview

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NR. 3, 14. JANUAR 2013 | MiGros-MaGazin |

«Die grössten Stars können nicht gut singen»

Musikmanager Tim Renner hat Rammstein entdeckt und managt die Schweizer Band The bianca Story. Ein Visionär über wirksame Mittel gegen Musikpiraten und den richtigen Weg für Talente.

Grönemeyer sowieso, der alte Nuschler: Im ersten Call wäre er raus.

Tim Renner, was haben die Bands Rammstein, die Sie einst gross gemacht haben, und The bianca Story aus Basel gemeinsam?

Beide zeichnen sich durch eine klare Identität aus. Rammstein bedient fast klischeehaft ein martialisches Deutschlandbild. Die Band The bianca Story arbeitet immer selbstbewusster mit Elementen ihrer Heimat. Zum Beispiel spricht sie an Konzerten in Deutschland Schweizerdeutsch mit dem Publikum. Diese Authentizität ist ihre Stärke. Darauf muss sie bauen, wenn sie in den nächsten Jahren ihre Karriere vorantreibt.

Authentizität ist wichtiger als Technik?

Es geht um die Frage, ob eine Stimme unverwechselbar ist. Sven Regener von Element of Crime und Peter Brugger von Sportfreunde Stiller können auch nicht singen. Aber an ihrer Stimmfarbe erkennt man sie sofort. Till Lindemann von Rammstein und Campino von den Toten Hosen sind Stimmpersönlichkeiten, die dem Hörer ein Zuhause bieten. Unter dem Namen «Motor» haben Sie ein Imperium aufgebaut, während etablierte Plattenfirmen serbeln. Was machen Sie anders?

So was braucht Zeit; man muss sich hocharbeiten. Ohne TV-Kooperationen, Castingshows und die damit verbundene Werbung schiesst heute kein Künstler mehr von null auf hundert. Am 26. Januar startet in der Schweiz die Castingshow «The Voice». Hätte der Sänger von The bianca Story, Elia Rediger, mit seiner klassisch ausgebildeten Stimme gute Chancen?

In Castingshows geht es nur vordergründig um perfekten Gesang. Solche Formate verkaufen Emotionen. Der Zuschauer verfolgt – scheinbar – den Weg eines Künstlers nach oben. Die Emotionalität liegt also in der Show, nicht beim Künstler. Wenn der nach Hause geht, ist seine Relevanz weg. Im Musikbusiness macht man nicht mit einer besonders guten Stimme Karriere, sondern mit Ausdruck. Die grössten deutschen und Schweizer Stars können nicht gut singen. Sie meinen DJ Bobo?

Der kann nicht singen. Auch die Gesangsfähigkeiten von Yello-Mitglied Dieter Meier halten sich in engen Grenzen. Selbst Sophie Hunger, eine hervorragende Musikerin, ist keine exzeptionelle Sängerin. Sie würde in einer Castingshow ordentlich abschmieren.

Bilder: ZVG

Sie sprechen von Jahren?

Renner machte die Brachialrocker Rammstein (oben) trotz deutscher Texte weltberühmt. Die Basler Formation The bianca Story (unten) will es auf Englisch schaffen.

Visionär mit vielen Talenten Tim Renner gilt als grösster Visionär der Musikbranche. Zu Beginn des Jahrtausends schrieb er als jüngster CEO und Chairman des Major-Labels Universal Deutschland Firmengeschichte. Nach einem Eklat machte sich Renner selbstständig und baute sein Musikimperium Motor auf, zu dem unter anderem ein Radiosender, ein Musikverlag und eine Booking-Agentur gehören. Renner verfügt über viele Talente und setzt sie auch gerne ein. Er bloggt, moderiert Radio- und TV-Sendungen und ist Autor respektive Koautor der Bücher «Kinder, der Tod ist gar nicht so schlimm! Über die Zukunft der Musik- und Medienindustrie» und «Digital ist besser. Warum das Abendland auch durch das Internet nicht untergehen wird». Daneben ist er Professor an der Popakademie Baden-Württemberg. Tim Renner wurde 1964 in Berlin geboren, wo er heute noch lebt. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Unsere Philosophie ist eine andere. Die Majors sind zwar uns gegenüber im Vorteil, weil sie sehr viel mehr Geld haben – und vor allem haben sie einen Katalog, also ein breites, etabliertes Angebot. Sie existieren teilweise seit 100 Jahren und haben in dieser Zeit wahnsinnig viele Rechte angehäuft, Rechte an Künstlern und an Musiktiteln. Davon leben sie heute noch. Sie sind uns gegenüber aber auch im Nachteil: Sie arbeiten noch nach dem alten Geschäftsmodell. Es basiert darauf, dass sie einem Künstler seine Rechte abkaufen und ihn über ein Beteiligungssystem am Gewinn partizipieren lassen. Wir machen es umgekehrt: Die Bands behalten ihre Rechte und bezahlen uns dafür, dass wir für sie arbeiten. Und zwar so lange, wie es für uns beide sinnvoll ist. Beide Seiten können die Beziehung beenden, wenn sie nicht nach Wunsch verläuft. Wenn The bianca Story im Radio gespielt wird, verdient also primär der Künstler?

Er verdient, wenn der Song gespielt wird. Er verdient sehr viel mehr, wenn die CD verkauft wird. Denn er muss nicht indirekt unsere ganze Struktur mitfinanzieren, nicht unsere Flops, sondern er bucht


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MiGros-MaGazin | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

MensChen

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interview | 33

Der Berliner Branchenkenner Tim Renner weiss genau, welche Wege die Musik足 industrie weiter足 bringen und welche in einer Sackgasse enden.


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Auf dieser Reise lernen wir die Baltischen Staaten Estland und Lettland mit ihren Hauptstädten Tallinn und Riga kennen. Höhepunkt aber ist Sankt Petersburg, die ehemalige Hauptstadt des zaristischen Russlands.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Dessau. Fahrt nach Dessau, südwestlich von Berlin. 2. Tag: Dessau–Danzig. Vorbei an Berlin und bei Stettin über die polnische Grenze und durch Nordwestpolen erreichen wir die alte Hansestadt Danzig. 3. Tag: Danzig–Marienburg– Masurische Seenplatte. Die Altstadt von Danzig ist geprägt von Cafés, Geschäften, alten Kornspeichern und Lagerhäusern. Markant ist der älteste hölzerne Kran Europas. Geführte Stadtbesichtigung. Weiterfahrt zur Marienburg, einer der schönsten Profanbauten des Mittelalters. Abends Ankunft in der Masurischen Seenplatte. 4. Tag: Ausflug Masurische Seenplatte. Grüne Wälder, blaue Seen und unendlich scheinende Weiten – die Masurische Seenplatte ist ein Land von unglaublicher Schönheit. Ganztägige Besichtigung mit Schifffahrt, Besichtigung der Wolfsschanze und des heiteren Jesuitenklosters Swieta Lipka. 5. Tag: Masurische Seenplatte–Riga. Grenzüberquerung nach Litauen und Fahrt via Kaunas, Grenze Lettland, Bauska zur alten Hansestadt Riga. FIN Helsinki

Tallin EST

Riga

S

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TS

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LET

Travemünde

Danzig Hannover D

CH

LV RUS

Dessau

PL

Masurische Seenplatte

St. Petersburg RUS

6. Tag: Riga–Tallinn. Die in hellen Farben gehaltenen Kaufmannshäuser in der Altstadt von Riga sowie die erhaltenen Festungsanlagen zeugen vom ehemaligen Reichtum. Interessante Besichtigung der lettischen Hauptstadt. Am Nachmittag Fahrt entlang der Küstenbucht, über die Grenze nach Estland und via Pärnu zur estnischen Hauptstadt Tallinn. 7. Tag: Tallinn. Tallinn bezaubert durch seine wie gemalt wirkenden Häuser. In der fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Altstadt zählt man fast 4500 Baudenkmäler. Kirchen, Handels- und Bürgerhäuser sowie Gassen mit Kopfsteinpflaster prägen das Bild. Geführter Altstadtrundgang und Nachmittag zur freien Verfügung. 8. Tag: Tallinn–St. Petersburg. Weiterreise entlang der Südküste des finnischen Meerarms nach St. Petersburg, auch «Venedig des Ostens» genannt. 9. Tag: St. Petersburg, fak. Ausflug Puschkin. Die ehemalige Hauptstadt des zaristischen Russlands wurde nach ehrgeizigen Plänen von Peter dem Grossen erbaut. Auf der Stadtführung sehen wir die Admiralität, den Panzerkreuzer Aurora, den Newski Prospekt u.v.m. Am Nachmittag fakultativer Ausflug nach Puschkin, der luxuriösen Sommerresidenz von Katharina I. Besichtigung, u.a. mit dem zum Jubiläumsjahr 2003 restaurierten, berühmten Bernsteinzimmer. Abendessen mit Folkloredarbietung in lokalem Restaurant. (Reisen 4,9 und 13: Fak. Besuch EremitageMuseum statt Puschkin.) 10. Tag: St. Petersburg, St. Peter-undPaul-Festung, fak. Ausflug Peterhof. Besuch der St. Peter-und-Paul-Festung, die auf einer kleinen Insel inmitten der Newa liegt. Hier waren Dostojewsky, Maxim Gorki, Trotzki und Lenin inhaftiert. In der St. Peter-und-PaulKathedrale sind die meisten der russischen Herrscher, von Katharina der Grossen bis zu Alexander III begraben. Freier Nachmittag oder fak. Ausflug Peterhof mit Besuch der phantastischen Gartenanlagen. Aufenthalt St. Petersburg, 9.–10. Tag: Programmänderungen vorbehalten.

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MiGros-MaGazin | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

uns als Dienstleister. Er kommt und sagt: «Kinder, wir brauchen von euch TVKommunikation für einen Monat, wir brauchen Funkkommunikation, eine Administration, ein Ablaufmanagement, und ihr müsst den ganzen Steuerkram für uns vorbereiten.» All die Dinge halt, die Künstler ausnehmend ungern tun, übernehmen wir für sie. Denn wir haben die richtigen Leute, die wissen, wie man sich um so etwas kümmert. Dafür werden wir vom Künstler bezahlt. Das rentiert für beide Seiten?

Wir arbeiten auf dieser Basis mit ganz Grossen wie einem Marius Müller-Westernhagen, aber auch ganz kleinen Newcomern. Es rentiert deshalb für beide Seiten, weil der Künstler die wirtschaftliche Verantwortung mitträgt. Unser Job ist es, diese wirtschaftliche Seite im Auge zu behalten, dem Künstler wöchentlich darzulegen, wo er steht, mit ihm die nächsten Schritte zu besprechen und, vor allem, ihn auf mögliche Risiken hinzuweisen. Wir coachen die Künstler

«Die beste Strategie gegen Piraterie ist ein gutes, günstiges, legales Angebot.»

durch die Klippen auf dem Weg nach oben. Aber entscheiden tun sie. Mit diesem System wollen Sie auch die Piraterie aushebeln?

Es kann helfen, wenn User, die illegal Songs downloaden, wissen, dass sie nicht Konzernen, sondern Künstlern schaden. Dann werden sie es sich vielleicht zweimal überlegen. Entscheidend ist aber das Angebot. Die beste Strategie gegen Piraterie ist ein gutes, günstiges, legales Angebot. Da ist die Schweiz viel weiter als Deutschland. Bei euch haben Musikfans Streaming-Services wie Spotify schnell verstanden und akzeptiert. Was ist der Unterschied zwischen Download und Streaming? Fester Besitz gegenüber temporärem Besitz. Was ich downloade, ist meins. Beim Streaming habe ich Zugriff auf einen Server und darf eine Datei darauf hören oder sehen. Die Datei bleibt jedoch auf dem Server. Ich kaufe mir mit einem Abo nur das Zugriffsrecht, nicht aber den

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Besitz. Diese Angebote sind simpler in der Anwendung, als es Piraterie jemals sein kann. Der erste Markt, in dem betont auf diese Weise gearbeitet wurde, ist der schwedische. Der wächst seit zwei Jahren, und mittlerweile laufen 40 Prozent des Musikkonsums über Streaming. Das heisst: Wenn ich den Konsumenten ein legales Angebot liefere, das mindestens so vollständig ist wie das illegale – und dazu noch einfacher und zuverlässiger funktioniert –, wird das auch genutzt. Man ist also bereit, weiterhin für Musik zu zahlen, wenn sie nicht allzu teuer ist?

Richtig. Das beweisen lustigerweise sogar die illegalen Angebote. Die werden ja nicht von Altruisten betrieben, sondern von Leuten, die ebenfalls Geld verdienen wollen. Sie verkaufen auf ihren Plattformen Werbung. Oder Optimierungssoftware, die bis zu 9.90 Euro pro Monat kostet. Für diesen Betrag bekomme ich aber werbefreies Streaming von Spotify und anderen Anbietern. Der Konsument zahlt also immer, wenn auch nicht immer

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interview

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mit Geld. Oft mit Zeit, wenn man sich durch endlose Pop-ups klicken muss, bis man endlich downloaden kann. Sie haben dieses Szenario schon 1993 vorausgesagt – aber keiner glaubte Ihnen damals.

Gorbatschow sagte: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Ich kann aus Erfahrung sagen: Das gilt auch für alle, die zu früh kommen. Ich wurde einst als Universal-Boss bös beschimpft. Es war für gewisse Leute halt zu früh, sich von alten Prinzipien zu lösen. Ich sagte, Kopierschutz mache keinen Sinn, weil er denjenigen bestrafe, der gewillt ist, legal zu kaufen. Heute gibt es keinen Kopierschutz mehr. In meinem Job geht es nicht darum, Dinge früh zu erkennen. Es geht darum, Mittel und Wege zu finden, um den Leuten begreiflich zu machen, was man erkannt zu haben glaubt. Sie haben vieles vorausgesehen. Aber Sie haben sicher auch geirrt. Wo?

Häufig bei Geschwindigkeiten.Ich glaubte, der Wandel vollziehe sich schneller. 1993 nahm ich an, dass 2010 mindestens 80 Prozent der Musikkäufe nonphysisch sein würden, also per Download oder Streaming stattfänden. In einem konservativen Markt wie Deutschland ist es genau umgekehrt. 2010 wurden noch mehr als 80 Prozent der Produkte physisch, also als CD oder Platte, gekauft. Warum kauft die Mehrheit immer noch CDs?

Da gibt es zwei Faktoren. Einerseits gewöhnen sich die Leute nur langsam an Neues. Man gibt nicht gern auf, was man mal gelernt hat, also CDs oder – wie ich – Vinyl benutzen. Der andere Faktor ist die Branche, die bremst. Sie forciert ja nicht das Neue, sie schützt das Alte. Ihr Buch «Digital ist besser» liest sich wie ein Anti-Digital-Angst-Ratgeber.

Digitalisierung ist unvermeidbar, dennoch stemmen sich viele noch dagegen. Nicht umsonst steht vorne als Widmung «für Erfa Renner», das ist meine Mutter. Sie haben zusammen mit Ihrem Bruder also ein Buch für Ihre Mutter geschrieben?

In gewisser Hinsicht: ja. Wir sahen, wie viele Leute verunsichert waren, weil ein Kulturkampf daraus gemacht wurde: digital gegen analog. Frank Schirrmacher etwa, der Herausgeber der FAZ, liess richtige Kampfschriften vom Stapel, die echt Angst machten; seine gewagte These lautete, die Nutzung digitaler Medien führe zu Veränderungen im Hirn. Das ist Panikmache. Wir werden alle doof wegen Wikipedia?

Richtig. Dagegen wollten wir anschreiben. Wir wollten den Leuten die Angst nehmen. Statt sich über Neues zu freuen und zu rufen: «Heureka, schauen wir, was wir damit anstellen können!», herrscht blanke Angst. Natürlich gibt es neben den Chancen auch Risiken – wie bei jeder Neuerung. Aber die Risiken der Digitalisierung sind verkraftbar, wenn ich mir die Chancen anschaue.

Nr. 3, 14. JaNuar 2013 | MiGros-MaGazin |

«Die Risiken der Digitalisierung sind verkraftbar, wenn ich mir die Chancen anschaue.»

Mit Ihrem Radiosender versuchen Sie gerade, eine solche neue Chance umzusetzen.

Wir versuchen, Radio digital so aufzupeppen, dass jeder es individuell nutzen kann. Das funktioniert so: Ein Hörer findet, in der Playlist des Radios fehle ein Musikstück, das er besonders mag. Also lädt er es hoch. Ab sofort ist es auf seiner Playlist und wird regelmässig gespielt. Jeder Hörer kann also mitbestimmen, was sein Radio sendet: Songs raushauen oder eben reinbeamen. Das wird dann aber nur bei besagtem Hörer zu Hause gespielt, bei den anderen Hörern nicht?

Nein, bei den anderen nicht. Jeder hat sein personalisiertes Radioprogramm. Digitalisierung ist eben auch Demokratisierung: Jeder kann mitmachen. Für uns ist es hochinteressant, denn wir sehen ja, wenn viele Hörer einen bestimmten Song doof finden und löschen respektive Dinge hochladen, die wir gar nicht auf dem Radar haben.

Die Branche beobachtet, was ich mit dem Radio anstelle. Das ist unheimlich.

Noch haben wir keine Lösung, aber theoretisch kann der Konsument diese Informationen blockieren. Aber das fände ich doof, weil er dadurch ja auch Zugriff auf das Hauptprogramm hat. Wenn viele einen bestimmten Song hochladen, wird bei uns die Alarmglocke schrillen. Das ist die Chance für User, Einfluss auf das grosse Ganze zu nehmen. Und es ist eine Chance für vielversprechende Musiktalente, ihre Karriere auszubauen.

Ist Jekami die Zukunft der Musikbranche?

Ja, das muss man möglich machen. Man muss sich öffnen und jedem erlauben, mitzumachen. Wir müssen technische Lösungen finden, die das ermöglichen.

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MensChen

MiGros-MaGazin | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

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kolUMne | 39

der haUsMann

Jede Hausfrau weiss... Bänz Friedli würde Whiskas kaufen, hat aber keine Katze.

Mein Trick, wenn ich mich wieder mal jung fühlen will: Ich gehe an Blueskonzerte. Sogar als bald 48-Jähriger senkt man dort den Altersschnitt. Und jetzt habe ich noch einen Trick: Über uralte Werbeslogans schrieb ich letzte Woche, die mir nicht aus dem Kopf wollen, von meinen Kindern aber – brummle ich sie vor mich hin – mit einem müden «Nid scho wieder, Oldie!» quittiert werden, und mit Oldie meinen sie mich. Slogans der Altersklasse «Katzen würden …». Eben. Und was geschah? Mir wurden haufenweise Sprüche gemeldet, die ich kraft meiner Jugend nicht kannte. Mit jedem eingehenden Mail fühlte ich mich jünger. Da war zunächst Peter aus Bern mit seinem Lieblingsspot aus guter alter Fernsehzeit: Kind im Bett, Pyjamajacke verrutscht. Sprecher: «In diesem Pütschaama darf Ihr Kind nicht schlafen! Seine Lungen sind nicht geschützt.» Das Kind wird mit einem grossen X durchgestrichen, neues Pyjama, sanfte Musik, in der Stimme nun ein warmer Ton: «Richtig ist das CalidaPütschaama! Die Calida-Jacke rutscht nicht hoch, die Calida-Hose sitzt angenehm.» Und dann im Dreiklang gesungen: «Ca-li-daaa!» Hatte ich nie gehört, nie gesehen. Meine Frau schon. Dabei ist sie jünger als ich. Aber bei ihnen daheim stand halt schon früh ein TV-Gerät, wohingegen meine bildungsbürgerlichen Eltern Bücher gescheiter fanden. Den ersten Fernseher gabs erst 1973, und auch

«Ein Jahr lang gratis Zahnpasta…» das nur, weil die Aernis, bei denen wir damals die Mondlandung gesehen hatten, sich einen Farbfernseher anschafften und uns ihre alte SchwarzWeiss-Kiste überliessen. Erst zur Fussball-WM 1982 hatte Vater ein Einsehen, und ich durfte meine Azzurri endlich azurblau sehen. (Und natürlich auch den Spot «Persil. Da weiss man, was man hat. Guten Abend!» in voller Farbpracht.) Beflügelnd der Gedanke, dass es Kampagnen gab, an die ich mich nicht erinnere. Die 70-jährige Ursula trumpfte mit «Eva und ihr Apfel, Adam und seine Parisienne!» auf (man kann sich die Bilder dazu lebhaft vorstellen!) und dem schönen, mir bislang unbekannten Reim: «Ich bin der Kater Moro, ich pflege mich mit Speuz, meine Herrin, die

braucht Voro, sie ist so schön, mich freuts!» Voro war scheints eine Hautcreme und gereimte Werbung anscheinend en vogue. Rentner Ernst aus Wädenswil hat unzählige solcher Verslein im Gedächtnis: «Jede Hausfrau weiss: Wenn Fett und Öl, dann Sais!», «Vitamine A bis D – Aroser Sonne und Pulverschnee», «Miele, Miele, sagt die Tante, die alle Waschmaschinen kannte», wobei man sich unter «Waschmaschine» einen Bottich vorstellen müsse, in dem ein hölzerner Arm die Wäsche hin und her bewegte. Rolf aus Binningen, betagt auch er, entsinnt sich der Losung «Casimir raucht Capitol» und beglückte mich mit dem Müsterchen: «Müller schiesst ein Bombengoal – hätt Meier ‹Lebewohl› genommen, zu diesem Goal wärs nie gekommen.» Das war vor meiner Zeit, Slogans sind ein Generationenbarometer. Und dann hat sich doch tatsächlich das Mädchen aus der «Mami, er hat wieder nicht gebohrt!»-Reklame von 1972 gemeldet. 600 Franken habe sie als Neunjährige dafür erhalten und ein Jahr lang gratis Zahnpasta. Karin Schulze ist längst kein Mädchen mehr und heisst auch nicht mehr Schulze, aber noch sei sie «100 Prozent kariesfrei», wie der Slogan damals verhiess. Soll noch jemand behaupten, Werbung lüge. Bänz Friedli live: als Talkgast in der «Königlichen Residenz» im Hächlerhuus, Lenzburg, 17. Januar

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Blütenzauber Südtirol

Tolle Ausflüge zum Gardasee, zum Schloss Trauttmansdorff, nach Meran und Brixen. 1. Tag Schweiz – Südtirol Sie verlassen die Schweiz im Rheintal und fahren durch den Arlbergtunnel ins Stanzertal, wo Sie den Mittagshalt einschalten. Am Nachmittag folgen Sie dem Inn nach Innsbruck. Sie fahren durchs Wipptal zur italienischen Grenze auf dem Brenner. Kurz danach erreichen Sie das hübsche Städtchen Sterzing. In der Hauptgasse erinnern noch viele alte Wirtshausschilder an die grosse Zeit, als das Städtchen ein wichtiger Umschlagplatz an der Brennerroute war. Danach ist es nur noch ein kurzer Weg bis Brixen. 2. Tag Tagesausflug zum Gardasee Heute folgen Sie zuerst der Etsch, dem zweitlängsten Fluss Italiens. Bei Trient zweigen Sie ab und fahren über den Sattel von Cadine. Ein hübsches Bild bietet sich Ihnen am Lago Toblino, der vom alten Schloss der Bischöfe von Trient geschmückt wird. Nun folgen Sie dem Fluss Sarca, und erreichen bei Riva den Gardasee. Hier in der «Perle des Gardasees» machen

Sie den ersten Halt. Danach führt Sie die Panoramafahrt entlang der berühmten Uferstrasse nach Malcesine zum Mittagsaufenthalt. Am Nachmittag fahren Sie weiter entlang des von Olivenhainen gesäumten Gardasees und treffen in Garda ein. Nach einem längeren Aufenthalt in diesem Städtchen, das dem ganzen See seinen Namen gab, kehren Sie durch das Lagertal wieder nach Brixen zurück.

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kehren nach einem letzten Halt im schmucken Städtchen Brixen in Ihr Hotel zurück.

4. Tag Südtirol – Schweiz Über Bozen und Meran führt Sie der Weg ins Vinschgau, mitten durch unendliche Obstplantagen, die vor allem im April und in der ersten Maihälfte ein riesiges Blütenmeer bilden. Bei der Ortschaft Graun eröffnet sich Ihnen einer der schönsten Ausblicke der Alpen: der Reschen3. Tag Ausflug Schloss Trauttsee im Vordergrund, überragt mansdorff – Meran – Brixen vom schneebedeckten Gipfel Am Morgen fahren Sie zum des Ortlers, dem höchsten Berg Schloss Trauttmansdorff. Hier der Ostalpen. Nach dem Mitbesuchen Sie die Gärten, die tagshalt in Landeck kehren Sie 2005 zum «Schönsten Garten Italiens» gekürt wurden. Selbst- wieder über die Arlbergroute in die Schweiz zurück. verständlich kann auch das Schloss besichtigt werden, in Reisedaten 2013 dem Kaiserin Sissi zweimal zur Winterkur wohnte. Danach fah29.03. – 01.04. A Fr. 415.– ren Sie nach Meran. Mit seinen 03. – 06. April B Fr. 395.– grosszügigen Parkanlagen und 11. – 14. April A Fr. 425.– Promenadewegen hat die Stadt 15. – 18. April B Fr. 425.– viel von dem weitläufigen Char18. – 21. April A Fr. 425.– me eines Nobelkurortes des 19. 22. – 25. April B Fr. 425.– Jahrhunderts bewahrt. Am Nach28.04. – 01. Mai A Fr. 425.– mittag fahren Sie ein Stück auf 05. – 08. Mai B Fr. 425.– der Südtiroler Weinstrasse und

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Frühling am Gardasee Saison-Eröffnungsfahrt zum Sonderpreis. Ausflug zu den «Perlen des Gardasees».

1. Tag Schweiz – Gardasee Ihre Reise führt Sie über die Gotthardroute nach Mailand. Vorbei an Bergamo und Brescia gelangen Sie im Verlaufe des Nachmittags an den südlichsten Punkt des Gardasees nach Peschiera. Das malerische Städtchen bewahrt heute noch umfangreiche Befestigungsanlagen und ausgedehnte Parkanlagen. Nach diesem Aufenthalt fahren Sie entlang der Südküste zu Ihrem Hotel. 2. Tag Gardaseerundfahrt Riva – Garda – Sirmione Heute steht Ihnen ein besonders schöner Tag bevor. Zuerst folgen Sie der Etsch nordwärts bis kurz vor Rovereto, wo Sie das Lagertal verlassen und über den Sattel von Nago fahren. Danach führt die Strasse hinab ins Sarcatal und Sie erreichen Riva. Im alten Hafenstädtchen am Nordende des Sees, das auch den Beinamen «Perle des Gardasees» trägt, machen Sie den ersten Aufenthalt. Danach fahren Sie auf der östlichen Gardesana, wie die Uferstrasse

genannt wird, südwärts. Während Sie auf der einen Seite immer den Bergrücken des Monte Baldo haben, ergeben sich auf der anderen Seite immer wieder schöne Ausblicke auf den von hohen Felsen umgebenen See und auf die malerischen Uferstädtchen. In Garda, das dem ganzen See den Namen gab, machen Sie Mittagshalt. Am Nachmittag erreichen Sie Sirmione. Das Städtchen liegt auf einer Halbinsel, die das südliche Becken des Gardasees in zwei grosse Buchten teilt. Gegen Abend kehren Sie über Desenzano wieder in Ihr Hotel zurück.

3. Tag Ausflug Venedig (fak.) Am Morgen fahren Sie vorbei an Verona, der Stadt von Romeo und Julia und über Padua zum langen Damm, der das Festland mit der Lagunenstadt Venedig verbindet. Auf dem grossen Parkplatz heisst es umsteigen – vom Bus auf ein Boot, das Sie mitten ins Zentrum zum Markusplatz bringt. Die Einzigartigkeit der Inselstadt in der Lagune, die lichtdurchflossene

4 Tage ab Fr. 299.–

Atmosphäre, die unglaubliche Schönheit der Marmorpaläste und ihrer Spiegelungen im Wasser und der Reichtum des künstlerischen Erbes machen aus Venedig ein einzigartiges Kunstwerk an sich, eine der berühmtesten Stätten der Menschheit. Hier haben Sie den ganzen Tag Zeit, um diese einmalige Stadt zu erkunden. Im Verlaufe des Nachmittags kehren Sie dann wieder ins Hotel zurück.

4. Tag Gardasee – Schweiz Über Brescia und Mailand gelangen Sie gegen Mittag nach Lugano, wo Sie den Mittagshalt verbringen. Nachmittags kehren Sie über die Gotthard-Route an die Einsteigeorte zurück.

Reisedaten 2013 04. – 07. März

Fr. 299.–

07. – 10. März

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10. – 13. März

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13. – 16. März

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17. – 20. März

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21. – 24. März

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Fr. 339.–

Abfahrtsorte Bern, Olten, Basel, Zürich, Luzern

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Annullationsschutz Fr. 24.–

Fakultativer GanztagesAusflug nach Venedig mit Bootsfahrt und Führung Fr. 48.–

Einzelzimmerzuschlag Fr. 90.–


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SCHAUFENSTER

MIGROS-MAGAZIN | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

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FOOD | 43

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Vegetarisch gut: Penne mit Rosenkohl und frischem Zitronenaroma.

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Für kleine und grosse Geniesser Cremig Der von Kindern heiss geliebte Kiri-Streichkäse wird mit viel Rahm zubereitet und enthält wichtiges Kalzium und Vitamin A. Jetzt gibt es ihn im Family Pack. Da ist auch für die grossen Fans des feinen Brotaufstrichs noch eine Extraportion drin. Tipp: Feine Rezepte mit Kiri finden sich auf www.kiri-kiri.ch Kiri Doppelrahm, 18 Portionen à 18 g, 324 g, Fr. 4.80 In grösseren Filialen erhältlich.

Knusprig Fischstäbchen zählen zu den Lieblingssnacks von Jung und Alt. Die neuen Knuspersticks von Pelican sind aussen herrlich kross und innen saftig-zart. Das Geheimnis dahinter ist die extra knusprige Panade. Pelican Knusper-Sticks, tiefgekühlt, 12 St., 360 g, Fr. 5.60 In grösseren Filialen.

Schweizerisch Extra schoggig Die Raffinesse dieses Schokoladenkuchens aus der Grosi-Linie verbirgt sich in seinem Innern. Dort verstecken sich echte BranchliSchoggistängeli von Chocolat Frey. Die gluschtige Kombination mit Suchtpotenzial ist der Hit an jedem Kaffeekränzchen. Grosis Branchli-Cake, 420 g, Fr. 4.90

Wer bisher Haferflocken kaufte, musste meist mit Hafer aus Deutschland und Finnland vorliebnehmen. Die Migros konnte Schweizer Bauern überzeugen, das wertvolle Getreide anzubauen. Jetzt gibt es die Haferflocken in Bioqualität aus der Schweiz. Für mehr Swissness beim Zmorge. Bio Schweizer Haferflöckli, 400 g, Fr. 1.95* * In grösseren Filialen erhältlich.


SCHAUFENSTER 44 |

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NONFOOD

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Paradiesisch

Modisch

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Eine trendige Jeans mit breitem, elastischem Krempelbund ist der perfekte Allrounder für Babys erste Garderobe. Das weiche Jerseyfutter sorgt für besonders hohen Tragekomfort. Baby-Jeans, in 3 Waschungen, Gr. 56–98, Fr. 12.90*

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NR. 3, 14. JANUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

RAPPENSPALTE

* In grösseren Filialen erhältlich.

Ab ins Blaue

Beat Schlatter (51) ist Kabarettist, Schauspieler und Drehbuchautor. Sein jüngstes Werk ist sein Buch «Bin gleich zurück. Komisches aus dem Leben von Beat Schlatter».

Zuckersüss

Beat Schlatter, wie haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

Ich habe in Nachbars Garten die Kirschen gestohlen und sie im Nachbardorf den Hausfrauen verkauft.

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Was geben Sie auch für viel Geld nicht her?

Ich finde, dass man nicht zu sehr an materiellen Dingen festhalten sollte.

Wofür geben Sie gerne viel Geld aus?

Für meine Frau und gutes Essen, in dieser Reihenfolge. Welches waren Ihre teuersten Ferien?

Das weiss ich nicht mehr. Ich denke, bei Ferien sollte man nicht an das Geld denken, sonst gerät man unter Druck und kann sie gar nicht mehr geniessen.

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Was ausser Geld befindet sich in Ihrem Portemonnaie?

Obwohl ich nicht katholisch bin, habe ich ein Bild des heiligen Antonius in meiner Brieftasche. Dieser soll einem helfen, dass man etwas wiederfindet, wenn man es verloren hat.

Entspannend Nach einem hektischen Tag ist ein Bad mit natürlichem, ätherischem Patschuliöl und wertvollem Sandelholzextrakt eine Wohltat. Lassen Sie Ihren Geist zur Ruhe kommen, und geniessen Sie den tiefgründigen Duft. Kneipp Badeöl Tiefenentspannung, 100 ml, Fr. 9.80

Haben Sie einen Spartipp für unsere Leser?

Verkaufen Sie das Auto.

Welche Sportart oder Kultursparte sollte mit mehr Geld unterstützt werden?

Jede Sportart, die ohne Geld nicht durchführbar ist. Was kann man für Geld nicht kaufen?

Meine Meinung ist nicht käuflich.

Interview: Jeannine Villiger


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3. TAG: WARSCHAU – MASUREN Geführte Besichtigung der Altstadt (UNESCO) und Weiterreise in die Masuren, «dem Land der Tausend Seen». 4. TAG: MASUREN – VILNIUS Vorbei an geheimnisvollen Wäldern und alten Alleen erreichen Sie Vilnius, dessen bestens erhaltene Altstadt Sie begeistern wird. 5. TAG: VILNIUS – RIGA Stadtspaziergang zum Weissen Dom und Weiterfahrt in die lettische Hauptstadt. 6. TAG: RIGA Riga erinnert an deutsche Hansestädte, spielt mit dem Glanz des 19. Jh. und überrascht mit der lebendigen Atmosphäre einer Grossstadt. 7. TAG: RIGA – TALLINN Tallinn hat wie keine andere Stadt im Baltikum sein mittelalterliches Gesicht bewahrt. 8. TAG: TALLINN – ST. PETERSBURG Reise nach St. Petersburg, eine der grössten Kunst- und Kulturstädte Europas. 9. TAG: ST. PETERSBURG Auf einer geführten Besichtigung entdecken Sie «das Venedig des Ostens» und dessen «russische Seele» mit unzähligen Sehenswürdigkeiten. Fakultativer Ausflug nach Puschkin mit dem eleganten Katharinenpalast. 10. TAG: EREMITAGE (FAKULTATIV) Besuch des im prachtvollen Winterpalast untergebrachten Eremitage-Museums. 11. TAG: ST. PETERSBURG – HELSINKI / ODER RÜCKFLUG IN DIE SCHWEIZ Reise nach Helsinki und Einschiffung. 12. TAG: AUF SEE – HANNOVER Seefahrt und Reise nach Hannover.

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P.


SAISONKÜCHE 46 |

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GIANINA FABBRICATORE

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Nr. 3, 14. JaNuar 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Saisonküche»Köchin Andrea Pistorius (links) legt die getrockneten Shiitakepilze in Wasser ein, während Gianina Fabbricatore ihr beim Schneiden des Chinakohls zur Hand geht.

Die singende Hilfsköchin

Sie ist «Popstars»-Finalistin und Schweizer Hip-Hop-Meisterin. Am Herd ist Gianina Fabbricatore aber noch nicht hitverdächtig. Mit ein wenig Hilfe gelingen die Glasnudeln dennoch.

O

h mein Gott, singen kann sie auch noch! Das war der erste Gedanke meiner Mutter, als sie mich mit zwölf zum ersten Mal bei einem Auftritt singen hörte», erzählt Gianina Fabbricatore (20), Finalistin der deutschen Castingshow «Popstars». Als Neunjährige hatte sie sich bereits den SchweizerMeister-Titel im Hip-Hop geholt, und schon mit vier wusste Wirbelwind Gianina, wo sie hinwollte: auf die Bühne! Der Weg dorthin: steinig, mit vielen Rückschlägen. Aber sie ist immer wieder aufgestanden. «Mit Disziplin und Ehrgeiz kann man mehr erreichen als mit Talent», davon ist die Sängerin, die noch immer mit einem 100-Prozent-Pensum als Inkassobeauftragte für die Amag Leasing AG arbeitet, überzeugt. Mit ihrer souligen Stimme hat es die sympathische Aargauerin bei «Popstars» unter die letzten 8 von 6000 Bewerbern geschafft. Für die Aufnahme in die Band hat es nicht gereicht, doch

Aufgeben ist nicht ihr Ding. Sie hält an ihrem Ziel fest, eine erfolgreiche Sängerin zu werden. Im Februar erscheint ihre erste CD mit souligen und funkigen Songs, zu denen man gut tanzen kann. Das ist der dreifachen Schweizer HipHop-Meisterin, die seit ihrem 14. Lebensjahr Hip-Hop-Unterricht im Badener Tanzcentrum gibt, extrem wichtig.

Wenn es etwas zu essen gibt, ist Hündin Valentia nicht weit Gianina Fabbricatore wohnt mit zwei Geschwistern im Haus ihrer Eltern im ländlichen Waltenschwil AG. Mit einem leisen «Wuff» begrüsst Familienhündin Valentia die Besucher, noch bevor Gianina Fabbricatore die Hand reichen kann. «Wenn es was zu essen gibt, ist sie die Erste, die einem Gesellschaft leistet», erklärt die Sängerin. Sogleich geht es in die grosse offene Küche, die mit viel Liebe dekoriert ist. Die zierliche, fröhliche junge Frau mag

Im Wintergarten ihres Elternhauses geniesst Gianina Fabbricatore


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Farmer’s Best Rahmspinat oder Gartenerbsen, 1 kg tiefgekühlt, z.B. Rahmspinat

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Gesamtes Pancho Villa Sortiment, z.B. Weizenmehl-Tortillas Soft, 8 Stück 3.80 statt 4.80 20%

Ellen Amber Elegance Slip Midi und Maxi im 3er-Pack, z.B. Slip Midi 11.90 Ellen Amber Lifestyle Slip Mini und Maxi im 4er-Pack, z.B. Slip Maxi 9.90

Fol Epi, Frankreich, Packung à ca. 150 g, per 100 g 1.60 statt 2.30

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Basler Leckerli, 1,5 kg 12.– statt 15.–

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Alle Andros Kompotte und Frischsäfte, z.B. Erdbeer-Kompott, 4 x 100 g 2.80 statt 3.50 20%

WEITERE LEBENSMITTEL Ferrero Kinder Artikel in Grossund Mehrfachpackungen, z.B. Kinder Schokolade, 4 x 8 Stück 4.70 statt 5.20 Alle Tetley Tees, z.B. English Breakfast, 25 Beutel 2.10 statt 3.– 30% Schweizer Haferflöckli, Bio, 400 g 1.95 NEU *,**

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Sprayrosen, Max Havelaar, 50 cm, Bund à 10 Stück 10.80 statt 12.80

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

SAISONKÜCHE

GIANINA FABBRICATORE | 59

Aufgetischt ■ Was haben Sie auf Vorrat? Milch, Zucker, Eier, Studentenfutter, Grapefruitsaft und Bifidus. ■ Wie oft kochen Sie pro Woche? Ein Mal, wenn es hoch kommt. Meist etwas mit Reis und Gemüse. Ansonsten helfe ich meiner Mama in der Küche, weil ich ja noch zu Hause wohne und sie jeden Tag für die ganze Familie kocht. ■ Kochen ist für Sie … … Zeit zum Plaudern mit meiner Mama. Beim Kochen hat sie Zeit für mich. Da wir drei Kinder sind, habe ich sie sonst nie für mich allein. ■ Was würden Sie nie essen? Hund. ■ Mit wem würden Sie gern mal essen gehen? Mit Seven. Er ist ein Supertyp, lustig und für mich ein wahrer Musiker. Ich glaube, er hatte es auch nicht immer leicht und musste viel leisten für seinen Erfolg. Ich würde gern wissen, was er so für Ansichten hat.

die Glasnudeln mit Poulet und Gemüse. Hündin Valentia hofft, dass sie auch etwas abbekommt. ! Poulet, Wintergemüse, Shiitakepilze und Glasnudeln sind die Hauptzutaten für das asiatische Gericht. ! Vor dem Anbraten wird das Fleisch mit Sojasauce, Sesamöl und Maisstärke mariniert. Die Maisstärke macht das Fleisch zart. ! Schnipp, schnapp! Die langen Glasnudeln werden nach dem Kochen mit der Schere mehrmals durchgeschnitten.


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SAISONKÜCHE

MIGROS-MAGAZIN | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

asiatisches Essen und hat ein Gericht gewählt, das nicht scharf ist und sich leicht zubereiten lässt. Während «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius die Zutaten ausbreitet, begutachtet Gianina das Objekt ihrer Begierde — die Glasnudeln. Weiss schimmernd, zart und zerbrechlich liegen sie vor ihr. «Ich liebe Glasnudeln, weiss aber nicht, wie man sie zubereitet», gibt die Sängerin zu. «Das ist ganz einfach», erklärt «Saisonküche»-Köchin Andrea Pistorius, «du weichst sie vor dem Kochen 30 Minuten lang in Wasser ein. Dann kochst du sie fünf Minuten, schreckst sie ab und schneidest die langen Nudeln mit der Schere durch.»

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GIANINA FABBRICATORE | 61

Gebratene Glasnudeln mit Pouletfleisch

Die Sängerin vereint das Beste aus drei Nationen In der Schweiz als Tochter einer deutschen Mutter und eines italienischen Vaters aufgewachsen, hat Gianina von allen drei Nationen etwas in sich vereint. «Meine Genauigkeit ist typisch schweizerisch, meine direkte Art habe ich von Mama und das Temperament vom Papa», sagt sie. Auch in der Küchenkunst werden im Hause Fabbricatore die drei Nationen gekonnt verbunden. Schweinsbraten kommt genauso häufig auf den Tisch wie Pastagerichte oder Rösti. Wenn Gianina mal selbst am Herd steht, kocht sie meist Reis mit Fisch. Weil die Aargauerin noch meilenweit davon entfernt ist, eine Meisterköchin zu sein, dürfen es dann auch mal die Filets Gourmet à la Provençale aus der Migros sein. Mittlerweile sind die Glasnudeln mit Poulet und Gemüse fertig. Gianina probiert: «Hm, fein — da ist sogar Ingwer drin. Ein Wundermittel für jeden Sänger, weil es die Stimme vor Heiserkeit schützt», sagt sie und streichelt liebevoll Hündin Valentia, die neben ihr Platz genommen hat und so dreinschaut, als wären Glasnudeln ihr Leibgericht. Text: Anette Wolffram Eugster Bilder: Ornella Cacace

ZUTATEN

100 g Glasnudeln 25 g getrocknete Shiitakepilze 400 g Pouletbrust 2 EL Sesamsamen 2 Knoblauchzehen 15 g Ingwer 1 Frühlingszwiebel 2 Karotten 300 g Chinakohl 2 EL Erdnussöl ½ dl Geflügelfond 3 EL Sojasauce ½ Bund Koriander Marinade: 2 EL Sojasauce 1 EL Sesamöl 1 TL Maisstärke

ZUBEREITUNG 1. Nudeln und Shiitakepilze separat 30 Minuten in Wasser einweichen. 2. Für die Marinade alle Zutaten mischen. Pouletbrust in 1 cm dicke Streifen schneiden. Mit der Marinade mischen und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. 3. Sesamsamen in einer beschichteten Bratpfanne ohne Fett rösten. Knoblauch und Ingwer fein hacken, Frühlingszwiebel in Ringe, Karotten in Scheiben, Chinakohl in Streifen schneiden. Pilze abgiessen, die Stiele ab- und Köpfe in Streifen schneiden. Nudeln aus dem Wasser heben, in kochendem Wasser 4 Minuten kochen. Abgiessen, kalt abspülen, mit einer Schere 3–4 Mal durchschneiden und beiseitestellen. 4. In einem Wok oder einer Bratpfanne Öl erhitzen. Fleisch samt Marinade beigeben und scharf anbraten. Zwiebel, Karotten, Pilze, Chinakohl, Knoblauch und Ingwer beigeben, 2–3 Minuten mitbraten. Mit Fond und Sojasauce ablöschen und aufkochen. In Schälchen anrichten. Mit Sesam bestreuen und einige Korianderblättchen darüberzupfen.

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Hauptgericht für 4 Personen Zubereitung ca. 20 Minuten + ca. 30 Minuten marinieren und einweichen. Pro Person ca. 26 g Eiweiss, 17 g Fett, 36 g Kohlenhydrate, 1650 kJ/400 kcal


Die Zwiebel, die auf Ihrem Küchenbrett lieg t, w urde fleg t. p e g d n u t g e h e g g n la te a n o m ,

ier t den Setzling oll ntr ko Er : ers au seb mü Ge s de en nd Hä n de Alles beginnt in t wird. Von nun an wird tte be ge e Erd re ke loc die in n he zc än Pfl s da bevor ngt, belüf tet und dü ge rt, sse wä be rn ite be Ar n ige iss fle von el die kleine Zwieb tagein, tagaus gehegt, bis sie d wir So ht. nic ihr t ch rei es all s da ch Do t. gewärm ennt. Die Knolle erk ld Fe m de er üb r me him Sc n ne au br en ein r der Baue ch der Ernte wird die muss jetzt möglichst schnell aus der Erde. Na iten getrocknet. Se en all von g ssi mä ich gle gen Ta nd hre wä el Zwieb len, das Kraut Geschickte Hände entfernen die äusseren Scha . Vom Bauer am Zwiebelhals wird vorsichtig abgeschnitten ins Geschäft ein letztes Mal blankpoliert, wird die Zwiebel chüssige geliefert. Dort zupft ihr eine Angestellte, übers Schalenreste ab.

n ze Sorgen Sie da für, dass die ga ac hen Arbeit nic ht umsonst war. M iebel: Sie etwas Gutes aus der Zw

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ihre region

MIGROS-MAGAZIN | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

MIGROS NEUENBURG-FREIBURG | 63

Die Rückkehr der Kutteln

NEUENBURGFREIBURG

Was gibt es Besseres als einen feinen Kutteleintopf? Das Gericht begeistert Innereien-Kenner. Kutteln werden im Winter verzehrt und sind weiss und ganz, geschnitten sowie in Scheiben oder schwarz und gewürfelt erhältlich. Ein Gericht, das viele im Winter zu schätzen wissen.

Roger Jendly singt Lamoureux Roger Jendly hörte Robert Lamoureux in den 1950er-Jahren während seines Aufenthalts in Paris sowie im «Les Trois Baudets». Jetzt wird ein Traum wahr: eine Kabarettvorstellung rund um diesen Künstler am 18. und 19. Januar. Reservationen: www.lebilboquet.ch/ oder unter 026 350 11 00.

Gut gerüstet für den Schulanfang

Die Mitarbeiter der Klubschule Migros stehen in den Startlöchern und sind bereit, ihr Bestes zu geben. Die Klubschule in Kürze: Zahlen und Fakten Die Klubschule der Genossenschaft Neuenburg-Freiburg steht für:

Bilder: Kost, Shutterstock, LDD

! 4 Zentren in Neuenburg, La Chaux-deFonds, Freiburg und Bulle, ! 2 Regionalstellen im Val-de-Travers und im Val-de-Ruz, ! über 400 angebotene Kurse, ! Berufsbildungen in allen Sparten des Stellenmarkts, ! 40 Mitarbeitende, verteilt auf alle Zentren, ! zirka 450 Lehrkräfte, ! über 11 000 Kursteilnehmer im Jahr 2012, ! eines der Projekte, die vom Kulturprozent unterstützt werden, ! eine EduQua-Zertifizierung, die Qualität im Bildungsbereich garantiert, ! eine Erfolgsgeschichte seit über 60 Jahren.

Ein Jahr voller Neuheiten steht der Klubschule Migros bevor.

S

eit einigen Wochen geht es in den vier Zentren der Genossenschaft bereits zu wie in einem Ameisenhaufen im Frühling. Unter den Mitarbeitenden, Ausbildern und Lehrkräften herrscht reges Treiben, um für einen erfolgreichen Schulanfang 2013 in den Klubschulen der Genossenschaft zu sorgen. Wie gewohnt, wird es auch dieses Jahr viele Neuheiten geben, und zwar in

allen Bereichen, sowohl punkto Kurse (regional) als auch bei den Berufsbildungen (national). Die Qualität der Klubschule Migros ist erwiesen. Die Lehrkräfte haben zwar alle verschiedene Hintergründe, aber eines haben sie gemeinsam: Sie können einen reichhaltigen Lebenslauf vorweisen sowie solide praktische Erfahrung. Nach der Anstellung werden sie von den

Produktmanagern (den Ausbildern) betreut, begleitet und kontinuierlich unterstützt. Vorschläge für neue Kursangebote sind übrigens immer willkommen. Text: Pascal Vuille Informationen zu den Berufsbildungen in den verschiedenen Regionen stehen hier zur Verfügung: www.klubschule.ch


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migros neuenburg-freiburg

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Nr. 3, 14. JaNuar 2013 | migros-magazin |

Acht leidenschaftliche Porträts über die Produktmanager der vier Klubschulen der Genossenschaft.

V

or dem Schulanfang verraten die Produktmanager der vier Klubschulen Migros der Genossenschaft Neuenburg-Freiburg, wie stolz sie darauf sind, für den Schweizer Marktführer in der Erwachsenenbildung zu arbeiten.

Die acht Produktmanager der vier Klubschulen verbindet eine hohe Motivation, welche bei jedem Schulbeginn wieder erneuert wird.

➊ Joëlle ruellan, zuständig für ausbilderinnen und ausbilder sowie management und Wirtschaft Sie hat nicht nur eine abwechslungsreiche Arbeit, bei der sie über grosse Selbständigkeit verfügt, sondern liebt ausserdem den Kontakt mit Menschen, sowohl mit ihren Kollegen als auch mit den Ausbildern und den Kunden. Für diese wird alles mit höchstem Qualitätsanspruch erledigt. Die Kursteilnehmer haben die Möglichkeit, aktiv an ihrer Ausbildung mitzuwirken, dank kleiner Lerngruppen, die den fruchtbaren Austausch fördern. Auch Kurse, die auf eine schnelle Anwendung in einem professionellen Kontext ausgelegt sind, helfen dabei. Seit drei Jahren können die Kurse für Erwachsenenausbilder einen immer grösseren Erfolg vorweisen, ebenso wie die Ausbildungen für das medizinische Sekretariat und die Buchhaltung.

➋ Laurence hirschi, zuständig für unternehmen und institutionen Bilder: Stéphane Gerber, Pierre-William Henry

ihre region 64 |

Jeden Morgen beginnt sie ihren Arbeitstag mit einem einzigen Gedanken: dem der Zufriedenheit der Kunden der Klubschule. Sie arbeitet mit einem Team, das dieses Ziel teilt, und ist sich dessen bewusst, dass sie eine gemeinnützige Arbeit verrichtet. In Abstimmung mit den Bildungsverantwortlichen der Unternehmen setzt sie massgeschneiderte Ausbildungsgänge um. Dies ist ein enger Kontakt, den sie als äusserst wertvoll erachtet. In ihrem Bereich sind

Sprach-, Informatik- und Managementkurse am gefragtesten. Unternehmen müssen sich auf zwei- oder gar dreisprachige Mitarbeitende verlassen können. Aber auch die Kurse Gesundheit im Unternehmen und Teambuilding erfreuen sich einer immer grösseren Nachfrage. Stress an der Arbeit besser bewältigen mit Yoga ist die grosse Neuheit des Jahres.

➌ Didier Leuba, zuständig für informatik und neue medien

Eine herzliche Atmosphäre, grosse Selbständigkeit, eine bereichernde Zusammenarbeit in der Romandie sowie eine nationale Struktur in drei Sprachen – das sind die Dinge, die der gelernte Informatiker an der Klubschule am meisten zu schätzen weiss. In der

Adressen der Klubschulen: Neuenburg: rue du Musée 3, 2001 Neuenburg, Tel. 058 568 83 50. Freiburg: rue Hans-Fries 4, 1700 Freiburg, Tel. 058 568 82 75. Kurse im Val-de-Travers: Tel. 058 568 84 75. Kurse im Val-de-Ruz: Tel. 058 568 84 75. Internet: www.ecole-club.ch


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Migros-Magazin | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

ihre region

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Migros neuenburg-freiburg | 65

Produktmanager steht darin, günstige Kurse mit kurzer Dauer anzubieten, die praxisorientiert sind und in kleinen Gruppen stattfinden (drei bis acht Teilnehmer).

diesem grossen Vorteil kommt noch hinzu, dass die Kosten für die Kurse in Raten bezahlt werden können.

➐ isabelle fieramosca (freiburg ➍ sabine burri igwe, zuständig für und bulle) und bewegung und Wohlbefinden ➑ Corinne Decorges (neuenburg

Sie sagt von sich, dass sie 200-prozentig motiviert sei, um ihre Kompetenzen in den Dienst der Klubschule zu stellen, und gibt gerne zu, dass kein Tag dem anderen gleicht. Ihr macht es besonders grossen Spass, neue Kurse zu entwickeln. Sie ist immer auf der Suche nach neuen Trends und hat für 2013 die Kurse bodyART, Balance your Body und Taebo auf die Beine gestellt. Es sind Disziplinen, die Fitness mit Wohlbefinden verbinden, dank einer Mischung aus Kampfkunst, Muskelaufbau und Entspannung. Im Moment stehen in dem boomenden Sektor die Kurse Zumba (für Spass und körperliche Verausgabung), Pilates (für die Stärkerung der Tiefenmuskulatur und zur Formung des Körpers) und Yoga (um neue Kraft zu tanken) hoch im Kurs.

und La Chaux-de-fonds), zuständig für Kultur und Kreativität

Sie empfehlen die Klubschule Migros, weil sie die Qualität der Kurse, die Kompetenzen der Lehrkräfte und das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis kennen. Auch wissen sie es zu schätzen, dass sie ihre eigenen Ideen und ihr Wissen (aber auch ihre Energie und ihre Dynamik) in die Bildungsinstitution einbringen können, die für Erwachsene die Nummer eins in der Schweiz ist. Dies vor allem, da ihr Interesse auch privat den Bereichen gilt, in denen sie tätig sind (Kreation, Kochen, Musik und persönliche Entwicklung). Bereiche, in denen ständig neue Trends entstehen. Unter den Neuheiten können die beiden vor allem die Degustationsworkshops für Olivenöl und Schokolade empfehlen.

➎ sheilaja Juillard (neuenburg und La Chaux-de-fonds) und

➏ stefano Mordasini (freiburg ➐

Klubschule hat er eine Arbeitgeberin gefunden, die seinen Fähigkeiten und seinen Interessen gerecht wird. Er empfiehlt die brandneuen Kurse für Mac, Windows 8 und iPad und betont, dass Grundlagen- und Grafikkurse besonders im Kommen sind, da die Kenntnisse vieler noch nicht ausreichen, um einen Computer effizient zu nutzen. Die Stärke der Klubschule be-

und bulle), zuständig für sprachen

Der Kontakt mit den Lehrkräften und den Teilnehmern verschiedener Herkunft und verschiedener Nationalität, aber auch die Bewältigung von unterschiedlichen Situationen gehört zu den Aufgaben dieser beiden leidenschaftlichen Ausbilder. Wenn zum Beispiel massgeschneiderte Kurse oder Sprachkurse in Griechisch oder Russisch gefragt sind, kümmern die beiden sich darum. 2013 wird das Angebot mit Business-Kursen für Englisch und Deutsch auf 18 Sprachkurse ausgebaut. Diese Kurse erlauben es den Teilnehmern, in ihrem eigenen Rhythmus zu lernen. Zu

La Chaux-de-Fonds: rue Jaquet-Droz 12, 2300 La Chaux-de-Fonds, Tel. 058 568 84 00. Bulle: rue de Toula 20, 1630 Bulle, Tel. 058 568 83 25.

Texte: Pascal Vuille


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www.klubschule.ch

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Leistungen - Alles schon dabei! ✓ Fahrt im komfortablen Extrabus in die Region von Zell am See und zurück ✓ 3 Übernachtungen in der gewählten en Hotelkategorie ✓ 3 x ausgiebiges Frühstücksbuffet

IHRE REISEHÖHEPUNKTE: - Tolle Konzerte mit Hansi Hinterseer, den Amigos & den Kastelruther Spatzen! - Wunderschöner Wolfgangsee mit dem «Weissen Rössl» - Das bekannte Gut Aiderbichl & seine Tiergeschichten

Die Amigos

Kastelruther Spatzen

✓ 1 x feines Abendessen im Hotel ✓ Herrliche Panorama-Schifffahrt auf dem Wolfgangsee ✓ Kaffee und Kuchen im „Weissen Rössl“ ssl“ in St. Wolfgang ✓ Ausflug Gut Aiderbichl inkl. Führung hrung

Hansi Hinterseer

Ihr Reiseprogramm: Donnerstag, 30. Mai 2013 - Anreise ins schöne Salzburgerland Fahrt ab dem gewählten Einsteigeort via Vorarlberg, Innsbruck, durchs schöne Salzburgerland in die Region von Zell am See! Nach der herzlichen Begrüssung in Ihrem Hotel erwartet uns die Küche mit einem feinen Abendessen. Freitag, 31. Mai 2013 - Salzkammergut, Wolfgangsee, «Weisses Rössl» & Gala-Nacht Der Frühling bringt die schönsten Seiten des Salzkammergutes zum Vorschein. Überall schmiegen sich bezaubernde Orte an die Ufer der zahlreichen Seen und die erhabene Bergwelt verleiht der Region ihren einmaligen alpinen Charakter. Gleich nach dem Frühstück führt uns die Fahrt durch diese traumhafte Landschaft bis nach St. Wolfgang am Wolfgangsee. Hier erwartet uns zuerst eine herrliche Schifffahrt auf dem wohl schönsten See Österreichs– lehnen Sie sich zurück und geniessen Sie die traumhaften Landschaftsbilder! Später besuchen wir das berühmte Romantik Hotel „Weisses Rössl“ und geniessen direkt am Ufer Kaffee und Kuchen. Am Abend erwarten uns dann in Zell am See ein Konzert der Superlative mit den Amigos und Hansi Hinterseer. Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Abend! Samstag, 1. Juni 2013 – Gut Aiderbichl & Abschlussabend Unser heutiger Besuch auf dem wunderschön gelegenen Gut Aiderbichl wird Sie begeistern! Der renommierte Gutshof ist eine einzigartige Begegnungsstätte zwischen Mensch und Tier. Es dient als Zufluchtsort für Tiere, die sich in einer aussichtslosen Situation befanden. Beim geführten Rundgang über den Hof erfahren Sie viel Wissenswertes, berührende Tiergeschichten sowie von der ganzheitlichen Philosophie des Gutshofes! Zum Abschluss besteigen wir den Aiderbichler-Bummelzug und erleben dabei das herrliche Panorama mit dem Wallersee und den Alpen. Zurück in Zell am See erwarten uns in der Festhalle die legendären Kastelruther Spatzen und Laura Wilde mit schönen Melodien zum Abschlussabend!

Reisehit 57

✓ Fahrt mit dem „Aiderbichler“ Bummelzug ✓ 2 x Abendeintritte und reservierte Sitzplätze für die Konzerte in Zell am See ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während der ganzen Reise

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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

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IT’S A WILD WORLD

Vom Hotel Kulm in den Eiskanal von St. Moritz

Tourismusprofi und Redaktor Reto E. Wild

Wertewandel in der Gesellschaft: Kinder und Familie haben wieder einen höheren Stellenwert.

Ihr Kinderlein kommet

Nach vielen Jahren mit rückläufigen Zahlen melden die Spitäler rekordhohe Geburtenraten.

Bilder: Blickwinkel/bab.ch, Reto E. Wild

S

eit drei Jahren steigt die Zahl der Neugeborenen in der Schweiz stetig, schätzungsweise 80 000 pro Jahr sind es inzwischen. Im Vergleich zu vor zehn Jahren ein Zuwachs von rund zehn Prozent. Die Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) bestätigt auch Daniel Surbek (50), Chefarzt und Professor für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Frauenklinik des Inselspitals Bern: «Wir haben tatsächlich wieder mehr Geburten zu verzeichnen. Mit 1454 Babys allein im Inselspital waren es 2012 so viele, wie seit 32 Jahren nicht mehr.» Warum das so ist, sei schwer zu sagen, so Daniel Surbek. Das Argument, wonach vor allem die zunehmende Migration zu volleren Gebärsälen führe, stimmt seiner Beobachtung nach keineswegs: «Auch in der Schweizer Bevölkerung scheinen mir Kinder und Familie

wieder einen grösseren Stellenwert bekommen zu haben. Es gibt wieder mehr Zwei- und Dreikindfamilien, und das Thema Sterilisation gleich nach der Geburt wird viel weniger oft angesprochen als noch vor einigen Jahren.» Begünstigt werde dies auch durch die solide wirtschaftliche Situation in der Schweiz, vermutet Surbek. Denn die Zunahme der Geburten sei keineswegs europaweit zu beobachten – in vielen ärmeren Nachbarländern seien sie rückläufig. Zwei weitere Gründe für den Babyboom führt Daniel Surbek an: die Zunahme an künstlichen Befruchtungen und das gestiegene Durchschnittsalter der Gebärenden. Laut Studien führt rund jede fünfte künstliche Zeugung zu Mehrlingsgeburten. Ebenfalls belegt ist, dass mit zunehmendem Alter der Mütter auch die Wahrscheinlichkeit für die Geburt zweieiiger Zwillinge steigt. Doch nicht alle Schweizer Spitäler können mehr Geburten melden. Das hat laut Daniel Surbek vornehmlich strukturelle Gründe: «Einige Spitäler haben ihre Kapazitätsgrenzen erreicht.» Beim Inselspital sei es zwar noch nicht so weit, aber man habe aufgrund der vielen Geburten auch bereits mehr Leute einstellen müssen. Text: Andrea Fischer Schulthess

www.migrosmagazin.ch

STIMMEN SIE AB Erfreulich, mutig oder verantwortungslos? Was halten Sie von den wachsenden Geburtenraten in der Schweiz?

Vom 21. Januar bis 3. Februar 2013 findet in St. Moritz die Bob-WM statt. Die Tourismusstrategen hoffen, damit beste Werbung für Olympische Winterspiele im Jahr 2022 zu machen. ■ Das Fünfsternehotel Kulm (173 Zimmer, 5 Restaurants) ermöglicht seinen Gästen, den Adrenalinkick im Eiskanal von St. Moritz nach Celerina selbst zu erfahren. Mit einem routinierten Piloten erleben Touristen die 1722 Meter lange Natureisbahn in einem Bob hautnah – selbstverständlich nur vor und nach den Weltmeisterschaften. Das Starthaus der aus 10 000 Tonnen Schnee bestehenden Bobbahn befindet sich nur 500 Meter vom «Kulm» entfernt.

■ Am 15. Dezember 2012 hat im

«Kulm», 1856 das erste Luxushotel von St. Moritz, ein neues Spa mit einer grossen Saunalandschaft, einem Hallenbad und einem Aussenwhirlpool mit 34 Grad warmem Wasser (Bild) eröffnet. Von hier hat man eine fantastische Aussicht auf die Engadiner Berge. Im 2000-Quadratmeter-Wellnesstempel fühlen sich auch junge Gäste wohl. Ansonsten ist das Kulm ein klassisches Grandhotel alter Schule: Im Hauptspeisesaal besteht abends Vestonpflicht. ■ Gut zu wissen: Erstmals bieten über 100 Engadiner Hotels ihren Kunden ab zwei Übernachtungen den 73 Franken teuren Skipass für 25 Franken pro Person und Tag an –auch das Hotel Kulm. Dort kosten Doppelzimmer inklusive Halbpension und WLAN ab 575 Franken. Eine Bobfahrt kostet 250 Franken.


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Nr. 3, 14. JaNuar 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

5 FRAGEN

Der Spion, der dich liebt

Ein Zürcher Elternpaar spionierte dem 16-jährigen Sohn im Ausgang nach – und geriet prompt in die Schlagzeilen. Psychologin Sonya Glanzmann erklärt, warum übertriebene Kontrolle kontraproduktiv ist. Sonya Glanzmann (43) ist Psychologin und Psychotherapeutin in der Klinik für Kinder und Jugendliche des Stadtspitals Triemli in Zürich.

1

Sonya Glanzmann, Eltern, die ihren Kindern nachspionieren,wenn sie ausgehen – Ist das völlig daneben oder gibt es Situationen, die solches Tun rechtfertigen?

Das sollte sicher die grosse Ausnahme sein und ist nur in speziellen Fällen angemessen, zum Beispiel bei Suizidgefahr oder Suchterkrankungen. Grundsätzlich sollte elterliche Kontrolle möglichst transparent sein. Das heisst, wenn Eltern Zweifel an den Aussagen oder am Umgang ihrer Kinder haben, können sie durchaus ankündigen, dass sie sich selbst ein Bild von der Situation im Ausgang machen oder andere Massnahmen ergreifen werden.

2

Woherkommt deroft übermässigeWunsch nach Kontrolle der Kinder?

Zum einen sind viele Eltern verunsichert, weil ihnen die Welt, in der ihre Kinder aufwachsen, fremd ist. Chatrooms, Facebook und Co. gab es zu ihrer Zeit nicht, es fehlen daher entsprechende Erfahrungen, auf die sie zurückgreifen könnten. Diese Verunsicherung kann zum Wunsch nach vermehrter Kontrolle führen. Zum anderen haben wir weniger Kinder und stecken sehr viel Zu-

MEIN GARTEN

Erste Blüten lösen den Christbaum ab Gartenexpertin Haia Müller staunt über blühenden Löwenzahn.

Die Eltern schlugen sich die Nächte um die Ohren und beobachteten – stets gut versteckt –, was ihr Sohn in der PartyPartyszene so alles treibt (20min.ch).

Kaum sind die dürren Christbäume entsorgt und die letzte verstaubte Adventsdekoration abgeräumt, bricht der Frühling aus. Nicht nur in den Läden blühen Tulpen und Primeln um die Wette, auch die Natur beschleunigt ihren Lauf. Die Meteorologen melden Höchsttemperaturen für den Januar, auf der Wiese zeigen sich Gänseblümchen, und in meinem Garten habe ich sogar eine vorwitzige Löwenzahnblüte gefunden. Quasi als stillen

neigung, Zeit und Geld in den Nachwuchs. Das verstärkt das Bedürfnis, ihn möglichst umfassend zu beschützen.

3

Wie viel Kontrolle beim Nachwuchs ist noch gut, und wann wird es krankhaft?

Kinder brauchen Kontrolle – ebenso

Protest gegen diese Zeitrafferei habe ich mir ein paar Zyklamenstöcke gekauft. In Rot, Rosa, Pink und natürlich Zyklam. In der Pflege sind die auch als Alpenveilchen bekannten Pflanzen anspruchslos, sie brauchen nur regelmässig Wasser. In geheizten Räumen fühlen sie sich nicht sehr wohl, sie stehen bei mir deshalb im Gang vor der Wohnungstür. Weil mir die Zyklamen mit ihrer verspielten Form und den satten Farben so gut gefallen, habe ich vor einigen Jahren auch ein paar Alpenveilchenknollen fürs Freiland in den Garten unter einen Busch gesetzt. Dort gedeihen sie prächtig – sie haben sich bereits vermehrt. Mit ihren Schwestern in den Blumentöpfen können sie sich allerdings in Sache Grösse nicht messen: Sie werden nur ein paar Zentimeter hoch. Dafür vermehren sie sich brav und bilden schon einen kleinen Teppich.

brauchen sie aber auch Freiräume und Vertrauen. Sobald die Bedürfnisse und Ängste der Eltern mehr Gewicht bekommen als die gesunde Entwicklung des Kindes, wozu die erwähnten Freiräume zwingend notwendig sind, läuft etwas falsch.


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MIGROS-MAGAZIN | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

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. abatt bis 31.1 Frühbucherr n o ro Pers 25 Franken p

4

Elternsein hat auch viel mit Loslassen zu tun. Wie verläuft denn eine natürliche Ablösung?

Das Loslassen beginnt schon bei der Geburt. Schritt für Schritt öffnet sich das Kind der Welt und will sie erkunden. Das geht nur im Wechsel von Schutz und Loslassen. Letztlich sollen Kinder sich zu eigenständigen Individuen entwi­ ckeln, die ihren Platz in der Gesellschaft finden.

5

Wandern an der Côte d'Azur

Wie können Eltern besser mit der oft schmerzhaften Ablösung umgehen?

Wenn Eltern begreifen, warum ihr Kind sich schrittweise ablösen muss, können sie oft besser damit umgehen. Auch der Austausch mit dem Partner, der Familie und Freunden kann hilfreich sein – und ebenso das Gespräch mit der Kinder­ gärtnerin oder den Lehrpersonen. Zum Teil sind Kinder nämlich auswärts viel selbstständiger und kompetenter als daheim. Wenn die Ablösung zu einem Problem wird, stecken dahinter mög­ licherweise auch Schwierigkeiten der Eltern, denen diese sich stellen sollten. In diesem Fall kann eine therapeutische Unterstützung der Eltern hilfreich sein.

Unser Reiseziel Saint-Cyr-sur-Mer liegt inmitten von Rebbergen an der Schnittstelle von Provence und Côte d’Azur. Auf unseren Wanderungen erkunden wir die zerklüftete Küste, streifen durch Garrigue, Macchia und lichte Pinienwälder und geniessen von markanten Aussichtspunkten den Rundblick über das Meer. Ein Besuch der lebhaften und geschichtsträchtigen Hafenstadt Marseille lässt uns in ins mediterrane Leben eintauchen.

Interview: Andrea Fischer Schulthess

www.migrosmagazin.ch

DISKUTIEREN SIE MIT Wie viel Kontrolle ist sinnvoll? Das Handy der minderjährigen Kinder kontrollieren oder ihnen gar in den ausgang nachsteigen? Wo sehen Sie die Grenzen?

Auch als Alpenveilchen bekannt: Zyklamen blühen am schönsten in ungeheizten Räumen.

1. Tag: Schweiz–Südfrankreich Anreise in modernen Komfort-Reisebus. 2. Tag: Golf d‘Amour Wir wandern dem Golf d’Amour entlang zum Palmenstrand von Banderol. Der Duft der Aleppo-Kiefern und der Blick auf das azurblaue Meer begleiten uns. Wanderzeit ca. 2½ Stunden. 3. Tag: Marseille Heute besuchen wir Marseille. Auf dem Stadtrundgang stossen wir auf Zeugen der Vergangenheit und das bunte Alltagsleben. Zeit zur freien Verfügung und für einen Pastis im Bistro. 4. Tag: Massif de la Sainte Baume Fahrt ins Hinterland zur Felsbarriere Massif de la Sainte Baume. Wir wandern durch einen urzeitlichen Wald mit mächtigen Eichen und Buchen zum Aussichtspunkt St. Pilon. Unterwegs besuchen wir die Grotte der Maria Magdalena – einen berühmten Wallfahrtsort der Region. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 5. Tag: Küstenwanderung an der Bucht von Cassis Auf einem Höhenweg blicken wir auf die weissen Steilklippen, welche zu den Naturwundern der Region gehören. Nach dem Mittagessen fakultative Bootsfahrt in die fjordähnlichen Buchten der Calanques. Wanderzeit ca. 3 Stunden. 6. Tag: Insel Porquerolles Bus- und Bootsfahrt zur idyllischen Insel Porquerolles. Inselwanderung durch Föhrenwälder zu Felsklippen und herrlichen Sandbuchten. Wanderzeit ca. 3 Stunden 7. Tag: Rückfahrt in die Schweiz

Wanderungen Die Wanderungen führen teilweise über steinige Pfade, einige kürzere, aber steile Auf- und Abstiege.

Unterkunft Das Grand Hôtel les Lecques (off. Kategorie 3 Sterne) liegt in einem grossen Park mit Palmen und Pinien und verfügt über einen Swimmingpool. Zum Strand sind es ca. 200 m. Alle Zimmer verfügen über Bad oder Dusche/WC, Föhn und Klimaanlage.

Inbegriffen ■ ■

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Fahrt mit modernem Komfort-Reisebus Unterkunft im Grand Hôtel les Lecques in Saint-Cyr-sur-Mer Halbpension Bootsfahrt zur Insel Porquerolles Alle aufgeführten Wanderungen, Ausflüge und Besichtigungen IMBACH-Reiseleitung und Wanderführung

Reisedaten 2013 Jeweils Samstag–Freitag 20.04. bis 26.04. 04.05. bis 10.05. 31.08. bis 06.09. 07.09. bis 13.09. 28.09. bis 04.10.

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Weitere Wanderreisen mit freien Plätzen: 16.02. bis 23.02. 02.03. bis 17.03. 23.03. bis 30.03. 28.03. bis 04.04. 06.04. bis 13.04.

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leben

Migros-Magazin | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

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Migros-bank-ratgeber

Bei der AHV herrscht Flaute Stimmt es, dass die AHV-Renten seit Jahren kaum noch steigen? Und was bedeutet das für meine Altersvorsorge?

Daniel Lang, Leiter Produktmanagement bei der Migros Bank

Entsprechend käme die heutige Maximalrente auf einen Wert von 2600 Franken pro Monat zu liegen.

Die säule 3a eignet sich, um die lücke der ahV zu füllen Die Erhöhung der AHV-Rente fällt auch

dieses Jahr sehr knausrig aus: Seit Januar beträgt die monatliche Minimalrente der Altersversicherung 1170 Franken, die Maximalrente 2340 Franken. Das entspricht einem Anstieg um gerade mal 10 bis 20 Franken. Doch weshalb bezahlt die AHV nicht mehr? Der Bund passt die Rente alle zwei Jahre an, nach dem sogenannten Mischindex. Dieser entspricht dem Mittelwert zwischen Lohnentwicklung und Teuerung. Momentan ist die Inflationsrate sogar leicht negativ. Trotzdem liesse sich eine höhere AHV-Rente durchaus rechtfertigen, denn der Mischindex hinkt der Realität hinterher. Zunächst punkto Lohn: Das Bundesamt für Statistik (BfS) zeigt die Lohnentwicklung einer Person, die immer in der gleichen Branche arbeitet. Tatsächlich bilden sich aber viele Leute weiter und wechseln in Bereiche, in denen sie mehr verdienen. Dies berücksichtigen die Daten der ETH-Konjunkturforschungsstelle (KOF). Demnach sind die Löhne seit der 10. AHV-Revision im Jahr 1997 nicht um 20,6 Prozent gestiegen, sondern um 34,2 Prozent.

Zudem zeigt auch die Inflationsrate nur die halbe Wahrheit, insbesondere für ältere Menschen: Die Gesundheitskosten fliessen in die Teuerungsberechnung nämlich nur mit einem Anteil von 14,6 Prozent ein. Das mag für die Durchschnittsbevölkerung zutreffen, ist für Rentner aber viel zu wenig. Ihre Ausgaben für Pflegeheime, Medikamente oder Zusatzversicherungen bei der Krankenkasse sind in letzter Zeit massiv gestiegen — seit 1997 um rund 50 Prozent. Im Schnitt kostet uns die Gesundheit mittlerweile rund 8000 Franken pro Jahr und Person. Doch mit dem Alter nimmt dieser Betrag rasant zu: Bei den 76- bis 80-Jährigen sind es bereits mehr als 22 000 Franken, wovon die Krankenkasse nur einen Teil übernimmt. Freilich, die Finanzlage der AHV würde einen stärkeren Rentenanstieg kaum zulassen. Allein die Erhöhung per Anfang 2013 führt zu jährlichen Mehrausgaben von 340 Millionen Franken. Das gleiche Bild bei den Pensionskassen: Auch hier sind die Renten unter Druck. Bleibt also die dritte Säule un-

Die ahV-rente bleibt weit zurück 150 145 Gesundheitsausgaben

140 135 130

Lohnentwicklung gemäss KOF

125 120 115 110

Lohnentwicklung gemäss BfS

105

AHV-Rente

Inflation

100 1997 1999 2001 2003 2005 2007 2009 2011 2013

Vor allem die Gesundheitskosten, aber auch die Löhne steigen deutlich stärker als die AHV-Renten.

serer Altersvorsorge, die steuerbegünstigte Selbstvorsorge. Die Migros Bank verzinst das Guthaben in der Säule 3a mit 1,75 Prozent. Ausserdem lassen sich die Einzahlungen von der Steuer abziehen. Ab diesem Jahr beträgt der Maximalbetrag für Angestellte 6739 Franken — eine sinnvolle Investition. Wie beurteilen Sie die Entwicklung der AHV-Rente? Diskutieren Sie mit unter: www.facebook.com/migrosbank

sChweiz in listen

Pseudonyme berühmter Schweizer

Bilder: Dominik Adam, Keystone (4)

Viele Künstler ersetzen ihre Hinz-und-Kunz-Namen mit einem einzigartigen und originell klingenden Fantasienamen. 1. endo anaconda alias andreas Flückiger, Musiker

2. Claude anet alias Jean schopfer, schriftsteller

3. DJ bobo alias Peter rené baumann, sänger

Endo Anaconda (Jahrgang 1955) ist Singer-Songwriter. Bekannt ist er als Bandleader und Sänger der Berner Mundartband Stiller Has.

Anet (1868–1931) schrieb populäre Reiseberichte aus Persien sowie aus Russland während der Revolution, die er als Augenzeuge miterlebte.

DJ Bobo (Jahrgang 1968) ist Popsänger, Tänzer, Komponist und Musikproduzent. Er gehört zu den erfolgreichsten zeitgenössischen Schweizer Musikern.

4. blaise Cendrars alias Frédéric sauser, schriftsteller Cendrars (1887–1961) bereiste die ganze Welt und schrieb Romane, Erzählungen und Reiseberichte. Sein Gesamtwerk umfasst etwa 40 Bände.

Quelle: «Die Schweiz in Listen – 2000 Antworten auf das Phänomen Schweiz», Hannes Bertschi, Faro im Fona Verlag, 2012; www.fona.ch

5. le Corbusier alias Charlesedouard Jeanneretgris, architekt Le Corbusier (1887–1965) gehört zu den bedeutendsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Er war auch Stadtplaner, Maler, und Möbeldesigner.


Glucosamin + Chondroitin für die Gelenkbeweglichkeit

NEU TE BR AUSE TA BLE T Mit jeder körperlichen Bewegung beanspruchen wir ein oder mehrere Gelenke. Bei stetiger Überbeanspruchung, Fehlbelastung und mit zunehmendem Alter können Abnutzungserscheinungen auftreten und die Gelenkbeweglichkeit wird eingeschränkt. Insbesondere Sportler und Menschen im fortgeschrittenen Alter sollten daher auf den Erhalt ihrer Gelenkbeweglichkeit achten. Axamine Mobility® Brausetabletten mit 600 mg Glucosamin und 450 mg Chondroitinsulfat, Vitamin C und E, Zink, Selen, Kupfer und Mangan.

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Glucosamin und Chondroitinsulfat sind wichtige Bestandteile des Bindegewebes, der Bänder und der Gelenkknorpel. Eine genügende Versorgung kann dem Erhalt der Gelenkbeweglichkeit dienen. Vitamin C ist notwendig für gesunde Knochen und Blutgefässe. Vitamin E ist wichtig zur Erhaltung der Muskelfunktionen. Zink unterstützt Stoffwechselfunktionen zur Energiegewinnung. Selen hat antioxidative Eigenschaften zum Schutz des Organismus. Die Mineralstoffe Kupfer und Mangan sind für den Stoffwechsel unerlässlich.

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Migros-Magazin | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

leben

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Erst nach der ADHSDiagnose bei seinem Sohn begriff Ronald Schaulin, dass er selbst von denselben Symptomen betroffen ist.

R

onald Schaulin ist 50 Jahre alt und nimmt es heute gelassener.«Das H, das in ADHS für Hyperaktivität steht, hat sich mit den Jahren aus­ gewachsen», sagt er und lacht. Doch die übrigen Symptome der Aufmerksam­ keitsdefizit­ und Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, begleiten ihn immer noch: «Wenn mich ein Thema nicht interes­ siert, kann ich kaum bei der Sache blei­ ben, das war in der Schulzeit wie im Be­ rufsleben so.» Wenn er allerdings etwas spannend finde,neige er dazu,sich exzes­ siv damit zu beschäftigen. Viele Kollegen hatte er nie; die meisten schienen genervt von seinem Redebedürfnis, und mit sei­ nem grossen Bewegungsdrang konnten oder wollten viele nicht mithalten.

Meistens sind gleich mehrere in einer familie betroffen Lange galt ADHS als Kinderkrankheit. Mittlerweile geht man davon aus, dass die Symptome nur bei der Hälfte der jungen Patienten verschwinden. Meist wissen die Betroffenen lange Zeit nicht, dass die Ursache ihrer Probleme im Gehirn zu suchen ist und dass sie eine neurobiologische Störung haben. Darauf kommen sie oft erst, wenn bei ihren eigenen Kindern ADHS diagnostiziert wird. Forscher vermuten, dass die Krankheit vererbt wird, da meist gleich mehrere Personen in einer Familie be­ troffen sind. Auch Ronald Schaulin er­ kannte sich in den Symptomen seines Sohnes wieder. Doch als er sie bei sich selbst abklären liess, konnte er das Er­ gebnis kaum glauben. «So ein Quatsch, krank sind die anderen, nicht ich», habe er gedacht. «Dabei kannte ich die typi­ schen ADHS­Symptome nur zu gut.» Irene Wehrli * aus Bern gehört auch zu den etwa vier Prozent Erwachsenen weltweit, die unter der neurobiologi­ schen Störung leiden. Die 54­Jährige weiss noch genau, wie fahrig sie als Kind war. Dass sie oft ihre Hausaufgaben ver­ gass, dass sie nie länger als fünf Minuten still sitzen konnte. Aber auch sie be­ schäftigte sich erst mit dem Thema, als ihr Sohn positiv getestet wurde. «Vor * Name der Redaktion bekannt.

Erwachsen und noch immer zappelig

Unruhig und kaum zu bändigen: Dieses Verhalten ist typisch für ein ADHS-Kind. Heute weiss man, dass mehr als die Hälfte der Kinder ihre Symptome ein Leben lang behalten. Und viele merken erst spät, was mit ihnen los ist.


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Nr. 3, 14. JaNuar 2013 | migros-magazin |

«Es war, als liefen in meinem Kopf drei Radios gleichzeitig. Mit verschiedenen Sendern.» Irene Wehrli, ADHS-Betroffene

der Abklärung fragte ich mich immer: Warum kann ich nur mein Potenzial nicht ausschöpfen?» Dann wusste sie, warum.

dern.» Einfach mal auf dem Sofa liegen und entspannen – für sie undenkbar. Diese Defizite haben lange Zeit an ihrem Selbstwertgefühl genagt. Heute kann sie auch ihre Stärken sehen: ihre zerstreutheit ist kein symptom, Kreativität, ihre Flexibilität, ihre Sensi­ sondern ein Wesenszug bilität und die Fähigkeit, sich in andere Tatsächlich zeigen sich die Kernsymp­ Menschen hineinzuversetzen. Typische tome bei Erwachsenen leicht anders als Eigenschaften ADHS­Betroffener. Irene bei Kindern: Zwar sind Aufmerksamkeit Wehrli geht sogar noch einen Schritt und Impulsivität noch immer gestört, weiter: «Wenn es einen Knopf gäbe, um aber die Hyperaktivität hat eher nach­ ADHS abzustellen, ich würde ihn nicht gelassen. Leichter macht dies die Dia­ drücken.» gnose nicht. «Bei Erwachsenen kommen Auch Ronald Schaulin weiss um seine noch andere Krankheiten wie etwa eine Stärken. Er hat Spediteur gelernt, nach manisch­depressive Störung als Ursa­ 30 Jahren in diesem Beruf arbeitet er che in Frage», sagt ADHS­Expertin heute in der Industrie, in einem spedi­ Ursula Ammann (51) aus Lau­ tionsnahen Bereich – und fen BL. Deshalb werden beim sieht sich nach wie vor am richtigen Platz. Hier sind Erwachsenen vier weitere seine schnellen Problemlö­ Kernsymptome abgeklärt: Temperament, emotionale sungsstrategien, seine Flexi­ Überreagibilität, Affektlabili­ bilität und sein Talent für Fremdsprachen gefragt. Er tät sowie Desorganisation. Doch «Hitzköpfigkeit», ge­ selbst habe auch weniger un­ ringe Stressresistenz oder ter der Krankheit gelitten als Zerstreutheit allein sind noch sein Umfeld. Vor etwa zwei Jahren hat Ronald Schaulin keine Beweise für ADHS, im Einzelfall sind es sogar ganz Ursula Ammann ist mit einem Coaching angefan­ normale Wesenszüge. Ent­ ADHS-Coach und gen. Auf Bitten seiner Frau. scheidend bei der Diagnose Vorstandsmitglied Hier lernt der Familienvater seien die Summe der Symp­ der SchweizeStrategien, die ihn im Alltag tome, ihr Ausprägungsgrad rischen Fachruhiger reagieren lassen. In und die Dauer ihres Auftre­ gesellschaft ADHS Konfliktsituationen erst tief tens, betont Ursula Ammann. in Laufen BL. durchatmen – dann antwor­ Irene Wehrli hat vier Beru­ ten, zum Beispiel. Zusätzlich fe. Sie ist Maschinenzeichnerin, Spiel­ nimmt er das Medikament Concerta, das gruppenleiterin, Lehrerin für kirchli­ wie Ritalin den Wirkstoff Methylpheni­ chen Unterricht und Mediatorin. Dass dat enthält. Der amphetaminähnliche sei so, weil sie vielseitig interessiert sei. Wirkstoff mache ihn nicht wacher, aber «Meinen ersten Job in einem Maschi­ aufnahme­ und arbeitsbereiter, auch nenbauunternehmen habe ich geliebt», wenn es gerade langweilig werde, sagt er. erinnert sie sich. Aber am Ende habe sie behandlungserfolg hängt vom kündigen müssen. Nach einem Chef­ arzt und vom medikament ab wechsel hatte sich das Betriebsklima verändert. Viel zu sensibel habe sie dar­ «Nicht jeder Betroffene braucht Medi­ auf reagiert, jede schlechte Stimmung kamente, aber jeder, der sie braucht, auf sich bezogen. Sich nicht abgrenzen sollte sie nehmen», betont Ursula Am­ können, alles persönlich nehmen, auch mann. Bei ihr seien das etwa 20 bis 30 das gehöre zu ihrer ADHS­Symptoma­ Prozent der Klienten; bei anderen auf tik. Ihre anderen grossen Baustellen: ADHS spezialisierten Psychiatern sei die Haushaltsführung und die Unfähigkeit, Rate höher, da diese es oft mit stark be­ innerlich zur Ruhe zu kommen. «Es war, troffenen Patienten zu tun hätten. als liefen in meinem Kopf drei Radios Für Irene Wehrli übertraf die Wirkung gleichzeitig. Mit verschiedenen Sen­ von Methylphenidat alle Erwartungen:

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ritalin oder focalin Welche und wie viele Tabletten brauchts? Einige erwachsene aDHS-Betroffene benötigen Medikamente. Infos zu Wahl und Dosierung des Mittels.

«Plötzlich konnte ich mit meinem Sohn Hausaufgaben machen, ohne die Geduld zu verlieren», erinnert sie sich. Trotz­ dem kenne sie Nebenwirkungen wie Kopfweh oder Schwindel. Wie in einer «chemischen Zwangsjacke» – so wer­ den Ritalin und Co. oft bezeichnet – habe sie sich aber nie gefühlt. Sie räumt aber ein: «Der Behandlungserfolg hängt entscheidend davon ab, ob man einen kompetenten Arzt findet, der einen rich­ tig auf das Medikament einstellt.» Wä­ re das die Regel, würden der Krankheit vielleicht weniger Vorurteile entgegen­ gebracht – und den Betroffenen mehr Verständnis. Das wünscht sie sich. Text: Evelin Hartmann Bilder: Basile Bornand

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Ronald Schaulin bewegt sich gerne und viel. Am liebsten fährt er Fahrrad.


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Migros-Magazin | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

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faMilie | 79

Das können Eltern tun ! Sich mit anderen Eltern austauschen: Wie handhaben sie die Wünsche nach Smartphone und teuren Markenartikeln? ! Dem Kind Verantwortung übertragen: Es soll sich den Markenartikel zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünschen. ! Gefühl für Wert fördern: Das Kind soll sich Markenartikel mit dem Taschengeld ersparen, um ein Gespür für Preis und Wert zu entwickeln. ! Selbstwertgefühl fördern: Sportaktivitäten wie Wandern, Fahrradfahren oder Klettern sind ideal, um andere wichtige Werte und ein gutes Selbstwertgefühl zu vermitteln.

Markensammlung einmal anders: Ein auf Luxusartikel fixiertes Umfeld kann ganz schön einschüchtern.

Markendruck in der Schule

iPhone, Abercrombie, Gucci & Co.: Teure Markenprodukte sind Teil des Wettbewerbs unter Jugendlichen. Damit das Selbstwertgefühl keinen Schaden nimmt, sind auch die Eltern gefordert.

L

Illustration Nicolas Bischof

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arissa (11) möchte unbedingt ein iPhone, viele in der Schule haben ja auch schon eins. Ausserdem ist da dieser coole grüne Kapuzenpulli von Abercrombie & Fitch. Seit sie ihn im Laden gesehen hat, liegt Larissa ihrer Mutter damit dauernd in den Ohren. Ihre Eltern wissen nicht recht: Sollen sie ihrer Tochter einfach alles kaufen? Und wenn nein, wird sie in der Schule dann zur Aussenseiterin? Je nach Ort und Schulhaus kann der Druck, Markenartikel zu besitzen, sehr gross sein. Dieser variiert aber stark: In ländlichen Gegenden sind Markenpro­ dukte weniger wichtig als in Städten, manchmal herrscht aber auch in einer einzelnen Klasse eines Schulhauses ein Markenboom, während er in den ande­ ren Klassen kein Thema ist. «Am besten ist es, wenn die Eltern die ‹Gspänli› des Kindes kennenlernen», sagt Psychologin Anna Flury (53), die 15 Jahre lang beim Elternnotruf Zürich

gearbeitet hat. «So merken sie, inwiefern die Mitschülerinnen und Mitschüler mit Smartphone und Markenkleidern ausge­ rüstet sind.»

Wer nicht mithalten kann, fühlt sich ausgegrenzt Die materiellen Dinge sind heutzutage immer ein Thema, egal, wie hoch der Markendruck ist. «Vor allem für schwä­ chere und schlecht integrierte Schüler kann es ein Problem sein, wenn sie im­ mer als Einzige materiell nicht mithalten können», erklärt Anna Flury. «Sie füh­ len sich schnell einmal ausgeschlossen.» Gerade im Schulalter sind die Kinder da­ ran, ihren Platz in der Gruppe zu finden. Ganz schlimm kann es für Kinder aus armen Familien werden, die auf Fürsorge angewiesen sind. In einer markenorien­ tierten Umgebung sind sie schnell aus­ geschlossen, weil die Eltern sich die teu­ ren Produkte nicht leisten können. In diesen Fällen sollten die Eltern mit den

zuständigen Sozialarbeitern darüber sprechen – sie können beispielsweise dabei helfen, einen Ferienjob für das Kind zu finden. Nicht selten neigen ausge­ rechnet Eltern mit knappem Haushalts­ budget dazu, ihren Kindern den Kauf von Luxusprodukten zu ermöglichen, auch wenn sie es sich vom Munde absparen müssen. Sie sehen es als Möglichkeit, ihre Armut zu verbergen und nach aussen den schönen Schein zu wahren. Ist der Markenartikel zu teuer oder unnötig, kann man als Eltern auch mal Nein sagen und konsequent dabei blei­ ben – Kinder verstehen das. Ist es bei­ spielsweise zu früh für ein Smartphone, teilt man dies dem Kind klar mit und sagt ihm, wann es alt genug dafür ist. Ein Anrecht auf Besitz habe ein Kind nicht. «Aber es hat ein Recht auf Bezie­ hungen und Kontakt», sagt Psychologin Anna Flury. Eltern sollen ihre Kinder mit anderen Kindern spielen lassen und selbst eine gute Beziehung zu ihren Kin­ dern pflegen. Denn so wird das Mate­ rielle automatisch weniger wichtig. Text: Claudia Langenegger

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ausgrenzung Kleider sind das Hauptproblem Die Pro und Kontras zur Einführung einer Schuluniform und die Leserdiskussion zum Thema.


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Eruptionen veränderten die Gegend kontinuierlich. Das Resultat sind bizarre Steinformationen und atemberaubende Landschaftsbilder. 4. Tag / Kappadokien: Heute bestaunen Sie das „Weltwunder Kappadokien“ mit ihren beeindruckenden Mondlandschaften. Kappadokien war auch das Zentrum des Christentums in der frühchristlichen Zeit. Die damalige Bevölkerung baute hier Höhlen, Klöster und riesige, unterirdische Städte, in denen bis 40’000 Menschen lebten. 5. Tag / Kappadokien – Göreme: Fahrt durch das Göreme-Tal, Besichtigung der mit Fresken geschmückten Höhlenkirche (UNESCO-Kulturdenkmal), der Höhlenwohnungen, Felsenkirchen und Besuch eines Handwerkzentrums mit Einblick in die traditionelle Verarbeitung lokaler Produkte. 6.Tag / Göreme – Obrukhan: Wir verlassen Kappadokien und fahren zur berühmten Seldschukischen Karawanserei Obrukhan. Weiterfahrt durch das wunderschöne Taurusgebirge Richtung Antalya, wo Sie die letzten 2 Nächte verbringen. 7.Tag / Antalya: Geniessen Sie den heutigen Tag in der kontrastreichen Stadt Antalya, wo Ihnen die Reiseleitung, unter anderem, den malerischen Hafen und den bunten Basar zeigt. Abschliessend Besuch des Karpuzkaldran Wasserfalls. 8.Tag / Rückflug Antalya – Zürich oder Beginn Ihrer Verlängerungswoche: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Zürich oder Transfer zu Ihrem Verlängerungshotel in Belek.

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

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MULTIMEDIA | 81

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orbei die Zeiten, als man ausschliesslich einzelne Computer per Kabel mit dem Drucker verbinden musste, um Dokumente oder Fotos auszudrucken. Die neuen Multifunktionsgeräte integrieren sich im Heimnetzwerk und ermöglichen mehreren PCs und Notebooks, aus verschiedenen Räumen darauf auszudrucken. Das ist insbesondere bei einem Drucker, den die ganze Familie verwendet, sehr praktisch. Auch das Drucken direkt ab Handy, Tablet-PC und manchen Digitalkameras ist möglich. Entsprechende Apps gibt es von allen grossen Druckerherstellern wie HP (ePrint), Canon (EasyPhotoPrint) oder Epson (iPrint). AppleGeräte wie iPhone, iPod touch oder iPad sind mit der Software AirPrint ausgerüstet, um kabellos zu drucken. Allerdings können die Mobilgeräte nicht alle Formate drucken. Zudem sind die Möglichkeiten, etwa die, Fotos zu bearbeiten, eingeschränkt. Wer möchte, kann Druckaufträge auf neuere HP-Geräte sogar per E-Mail senden. Dazu erhält der ePrint-fähige Drucker eine eigene ePrint-E-Mail-Adres-

Welches Internetradio ist Ihr Geheimtipp?

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Welches Musikstück holt Sie aus der Krise?

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Welcher Film rührt Sie zu Tränen?

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Mit welchem Game haben Sie bisher am meisten Zeit verbracht?

«Ds Hippigschpängschtli» von Peter Reber. Ich lache jedes Mal, wenn das arme Ding durchs Schlüsselloch donnert. … «Sense of an Ending» von Julian Barnes und «Unterm Rad» von Hermann Hesse. Ich schluchze noch heute leise, wenn in «Lion King» King Mufasa stirbt und Simba nach seinem Papa fragt.

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Bei NZZ und «Tages-Anzeiger», auf srf.ch/sport und dailymail.co.uk. Aufgezeichnet von: Daniel Schifferle

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MEHR MULTIMEDIA Was tun, um Fotos von älteren Handys auszudrucken? Die Tipps, Links zu Ski-Apps und mehr zu Videos mit der Lumix FZ200.


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AUTO

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NR. 3, 14. JANUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

NEWS Ford Fiesta: mit Jugendschutz

Mit neuer Front und frischer Technik rollt der Ford Fiesta an. Dieser drei- oder fünftürige Kleinwagen ist ab 16250 Franken zu haben und bietet neue Motoren wie den 3-Zylinder-Benziner mit 65 bis 125 PS (ab 4,3 l/100 km Verbrauch). Neu gibt es auch ein System, mit dem Eltern für ihre Kinder via Zweitschlüssel das Höchsttempo und die Musiklautstärke im Fiesta limitieren können.

Ein Amerikaner für die Familie

Der Chevrolet Cruze ist in der Schweiz ein Verkaufsrenner. Nun gibt es den Amerikaner auch als Kombi. Die Migros-Magazin-Leserfamilie Anliker-Fahrni aus dem Berner Oberland hat ihn auf seine Familientauglichkeit getestet.

Mazda 6 ist Schweizer Auto des Jahres 2013

Bei der Wahl «Schweizer Auto des Jahres 2013» hat eine Fachjury den Mazda 6 zum Sieger unter 42 Neuheiten erkoren – vor Opel Adam und VW Golf. Der Titel «Grünstes Auto der Schweiz» geht an den Fiat Panda Natural Power (Erdgasantrieb), die Publikumswahl «Lieblingsauto der Schweizer» hat die Mercedes A-Klasse gewonnen.

Abgaswartung entfällt meistens

Seit 1. Januar müssen Autos mit On-BoardDiagnosesystem (OBD) nicht mehr zur Abgaswartung – sondern «nur» in den Service, falls die Warnlampe aufleuchtet. Für die 40 Prozent der Autos, die noch kein OBD haben, bleibt es aber bei der zweijährlichen Abgaswartung.

Gleiten ist Trumpf. Aber nur bei den Schlitten, nicht beim Auto! Familie Anliker-Fahrni aus Hünibach BE geniesst das Winterwetter und den Chevrolet Cruze Station Wagon.


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LEBEN

MIGROS-MAGAZIN | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

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atürlich weiss Migros-MagazinTester Andy Anliker (28), dass die vor 102 Jahren gegründete und heute zum US-Konzern General Motors gehörende Marke Chevrolet Schweizer Wurzeln hat: Der 1878 in La Chaux-deFonds geborene Louis Chevrolet wanderte 1901 nach New York aus, heuerte bei De Dion-Bouton an, dem damals grössten Autohersteller der Welt.Gleichzeitig startete der Schweizer eine erfolgreiche Rennfahrerkarriere. Im Jahr 1911 gründete er zusammen mit einem Partner die Chevrolet Motor Car Company. Die Chevrolet-Modelle erleben auch in der Schweiz eine laufend steigende Nachfrage. Einen grossen Anteil daran hat der Cruze – und die neue Kombivariante dürfte dafür sorgen, dass das Kaufinteresse so schnell nicht nachlässt. Auch die Migros-Testerfamilie Anliker-Fahrni ist vom kompakten Station Wagon sehr angetan. «Für unsere dreiköpfige Familie hat er genau die richtige Grösse», sagt Andy Anliker. «Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass das Platzangebot bei zwei Kindern und mit Reisegepäck doch etwas eng wird», gibt der passionierte Gleitschirmflieger und Boarder zu bedenken. Beim Fahrverhalten haben ihm die direkte Lenkung und der gute Federungskomfort gefallen. «Das Auto fährt sich sehr ruhig und hat kurze Schaltwege. Auch das Geräuschniveau ist sehr tief.» Der 1,7-Liter-Turbodieselmotor mit seinen 131 PS konnte die Testerfamilie, die normalerweise mit einem siebenjährigen Renault Mégane Kombi unterwegs ist, überzeugen. «Bis 3500 Touren ist die Leistungsentfaltung gut, danach spürt man den fehlenden Hubraum», urteilt Andy Anliker. «Aber für unseren

STECKBRIEF

Chevrolet Cruze Station Wagon 1700 VCDi Antrieb: R4-Turbodiesel, 1686 ccm, 131 PS, 300 Nm/2000 min, 6-Gang-Getriebe, Frontantrieb Fahrleistungen: 0–100 km/h in 10,4 s, Spitze 200 km/h Abmessungen: L x B x H = 4,68 x 1,80 x 1,52 m; Gewicht 1620 kg, Laderaum 500–1478 l Verbrauch: 4,5 l/100 km = CO2-Ausstoss 119 g/km (Werksangaben), Energieeffizienzklasse A Preis: ab 25 690 Franken (Basismodell 1600: ab 19 990 Franken)

Alltag», meint Andrea Fahrni (25), «ist die Leistung absolut ausreichend. Und positiv überrascht sind wir von dem geringen Verbrauch.» Das Werk verspricht 4,5 Liter − der durchschnittliche Verbrauch der Migros-Testerfamilie pendelte sich bei knapp 6 Litern ein. Aber nicht nur die Testerfamilie hat Gefallen am Cruze gefunden: «Meine Grossmutter wurde 86-jährig, und wir organisierten ein grosses Familienfest: Die halbe Verwandtschaft, ausgenommen die Frauen, unternahm mit dem

Auto eine Spritztour, und alle waren sehr begeistert», sagt Andy Anliker mit einem Schmunzeln. Gäbe es den Chevrolet Cruze Station Wagon auch mit 4x4-Antrieb («Wir sind im Winter häufig in den Bergen unterwegs», sagt Andy Anliker), würde ihn die Testerfamilie vermutlich sofort kaufen. «Denn in unseren Augen ist nicht nur das Auto hübsch anzuschauen, sondern auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt.» Text: Raoul Schwinnen

EXPERTE

Chevrolet Cruze Station Wagon 1700 VCDi

Zeit zum Abspecken

Bilder: Mirko Ries

170

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161 155 149 142 136 130

119 g/km

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Für eine dreiköpfige Familie bietet der Cruze Station Wagon ausreichend Platz. Das interessiert Loris (3) nicht, er will endlich schlitteln.

CO2-RICHTWERTE

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Im Jahr 2015 sollen die Neuwagen in der Schweiz im Schnitt nur noch 130 g/km ausstossen. Geht man von einer kontinuierlichen Senkung des zuletzt ermittelten Werts (2011: 155 g/km) aus, bedeutet das für 2013 einen Richtwert von 142 g/km. Der Testwagen liegt mit 119 g/km bereits darunter. Weitere Informationen zum Bewertungssystem unter: www.migrosmagazin.ch

Schweizer Kunden bestellen traditionell eher üppige Autos. Der oft überflüssigen Leistung und der Grösse dürfte es aber bald an den Kragen gehen. Denn seit 1. Januar 2013 gilt in der Schweiz die zweite Stufe der CO2-Vorschrift, wonach 75 Prozent aller Neuwagen den CO2-Mittelwert von 130 g/km erfüllen müssen (2012 genügten noch 65 Prozent). Schon letztes Jahr schafften einzelne ImporKurt Egli, teure das Ziel nicht und mussten SankUmweltberater tionszahlungen entrichten. Herr und Frau Schweizer werden beim Downsizing freilich mitmachen müssen. Andernfalls droht ein Preisanstieg, denn die Branche wird die Sanktionszahlungen über kurz oder lang auf die Kunden abwälzen.


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Mitschüler aus Gattikon ! Gesucht werden ehemalige Mitschüler aus Gattikon ZH zwischen 1970 und 1976, für ein erstmaliges Klassentreffen. Aus der Primarschule, Klasse 1−3, bei Lehrer Weiss, sowie Klasse 4 4–6, bei Lehrerin Nüesch, fehlen noch sechs Mitschüler: Birgit Rademakers, Evelyne Bärlocher, Beatrice Notz, Brigitte Schönberger, Hans und Aldi Willems. Kontakt per E-Mail: joyastriezli@bluemail.ch

! Ich suche Maria Stadler aus Rebstein. Wir haben um circa 1965 zusammen in der Clinica San Rocco in Lugano gearbeitet. Ich würde mich sehr freuen, von Maria ein Lebenszeichen zu erhalten. Kontakt per E-Mail: rosemarie.tobler@besonet.ch ! Ich suche dringend die nette junge Frau, circa 37 Jahre alt, die ich am 21. Juli 2011 im Zug von Bern nach Luzern (Abfahrt um 9 Uhr) traf. Ich musste in Sursee umsteigen, gab ihr im letzten Moment die Adresse unseres Sohnes – leider mit falscher Handynummer. Gretli Thompson Wangentalstrasse 86 3172 Niederwangen Telefon: 031 981 28 63 ! Wädi, wo bist du? Wer kennt Walter Gass, der 1966 nach Amerika ausgewandert ist? Ich weiss nicht, ob ich dich am 22. November eventuell im Tram gesehen habe. Leider habe ich zu spät reagiert. Wer weiss, wo er ist, soll sich doch bitte dringend melden bei: Sylvia Zahnd-Sager Limmattalstrasse 380/23 8049 Zürich Telefon: 043 333 04 36

Welschlandjahr mit Renate

! Gesucht wird: Renate Frey oder Frei (lediger Name), Aargau oder ganze Schweiz. Wir waren im Sommer 1981 in Genf im Welschlandjahr als Au-

pairs tätig. Du hattest bei deiner Familie Zwillingsbrüder (Teenager). Kannst du dich noch erinnern?: Diese hatte «Fensterpuppen» zu Hause, die die Brüder ankleideten. Ausserdem besuchten wir ein Konzert von «Pupo». Wir hatten es immer sehr lustig. Nach dem Aufenthalt in Genf besuchte ich dich zu Hause (wo du mit deiner Mutter und deinem Bruder lebtest) in Spreitenbach, Neuenhof oder Baden– ich kann mich an den damaligen Ort nicht mehr genau erinnern. Erkennst du dich auf dem Foto von 1981? Es ist eine Aufnahme am Genfersee; wir waren am Baden. Bitte melde dich, ich würde mich nach so vielen Jahren über ein Wiedersehen sehr freuen. Manuela Galbier, Buchs Kontakt per E-Mail: manu1711@bluewin.ch

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MIGROS-MAGAZIN | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

Schüler vom Petersschulhaus ! Liebe Ehemalige, für ein Klassentreffen bin ich noch auf der Suche nach aktuellen Adressen von Klassenkameradinnen und Klassenkameraden des Petersschulhauses in Basel, 1951 bis 1955. Folgende Anschriften fehlen noch: Monique Gapany, Vreni Hopf, Anneli

Jermann, Trudi Küry, Jeanette Metzger, Ulrich Meyer, Käthi Moll, Dorli Thurnherr, Marianne Wedel. Ich freue mich auf jedes Zeichen. Georgine Oberli-Gruny E-Mail: goberli@oberlibuch.ch Telefon: 061 422 10 60

! Ich suche Agnes Odermatt (lediger Name), geboren um 1942 plus oder minus ein Jahr, damals wohnhaft in Dallenwil NW. Wir haben uns 1957/1958 in Zürich kennengelernt. Ich war Malerlehrling bei der Firma A. Schnetzer und Sohn und 17 Jahre alt. Du hast bei der Familie unseres Chefs, der Familie Josef Schnetzer am selben Ort ein Haushaltslehrjahr gemacht. Du warst wie ich eine begeisterte Skifahrerin und spieltest Laientheater. Du wurdest streng katholisch erzogen. Leider passte es unserem Chef nicht, dass es zwischen uns funkte. So wurdest du plötzlich zu einer anderen Familie versetzt. Alle Bemühungen, herauszufinden, wo du warst, brachten keinen Erfolg! Erinnerst du dich noch an diesen «schüchternen Malerstift»? Liebe Agnes, ein Lebenszeichen von dir würde mich sehr freuen. Oder weiss jemand wo sich Agnes Odermatt aufhält? Hans Künzli, Hembergerstrasse 2, 9630 Wattwil E-Mail: hans-knzli@bluewin.ch

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Sardinien und Korsika Festungsstädte und Handwerksdörfer ■ Landschaftliche Schönheiten Sardiniens und Korsikas ■ Mini-Kreuzfahrt Livorno–Olbia und Bastia–Marseille Königsklasse: Audio-System auf Rundgängen

Auf Sardinien stehen die berühmte Küstenregion der Costa Smeralda, ein Abstecher in die Meeresgrotte am Capo Caccia sowie die Hafenstadt Alghero auf dem Programm. Die Schönheiten Korsikas werden uns verzaubern. Wir besuchen die stolze Hafenstadt Bonifacio, Calvi mit seiner Zitadelle sowie die faszinierende Calanche.

Ihr Reiseprogramm 1. Tag: Schweiz–Livorno – Einschiffung. In Livorno Einschiffung auf ein Fährschiff der Moby Lines. Die Überfahrt nach Olbia dauert etwa 8 Stunden. 2. Tag: Ankunft in Olbia–Costa Smeralda– Tempio Pausania–Sassari–Alghero. Am frühen Morgen Ankunft in Olbia. Anschliessend Fahrt entlang der Costa Smeralda. Skurrile Felsen, weisse Strände und ein Hauch von Luxus in den Küstenorten sind bezeichnend für diesen Küstenstrich. Weiter gehts über Tempio Pausania nach Alghero. 3. Tag: Alghero, Ausflug Neptunsgrotte. Bootsfahrt von Alghero zum Capo Caccia und Besuch der faszinierenden Tropfsteinhöhlen der Neptunsgrotte, welche eine der schönsten und grössten Meeresgrotten ist. Anschliessend Rückfahrt nach Alghero und Nachmittag zur freien Verfügung. Alghero ist eine lebendige Hafenstadt, die von einer zinnenbewehrten Stadtmauer mit mehreren Türmen umgeben ist. CH

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4. Tag: Alghero, fakultativer Ausflug Bosa– Nuraghe Santu Antine. Ein atemberaubendes Erlebnis ist die Fahrt auf der einsamen, 45 km langen Küstenstrasse von Alghero nach Bosa. Für viele ist Bosa mit dem landschaftsbeherrschenden Castello dei Malaspina die schönste Stadt Sardiniens. Stadtbesichtigung mit anschliessendem typisch sardischen Mittagessen und Weinverkostung. Danach besichtigen wir die bekannte Nuraghe Santu Antine im Hinterland. Die aus tonnenschweren Steinblöcken errichteten Megalithbauten der Nuragher gibt es nur auf Sardinien. 5. Tag: Alghero–Bonifacio–Ajaccio. Wir reisen der Küste entlang nach Santa Teresa Gallura. Von dort bringt uns die Fähre nach Bonifacio, auf Korsika. Die stolze Hafenstadt thront hoch über einer 1,5 km langen fjordähnlichen Bucht, auf einer schmalen Halbinsel aus weissem Kalk. Kurzer Aufenthalt und Weiterfahrt nach Sartène. Die festungsartigen Häuser der Stadt haben sich ihr mittelalterliches Aussehen bewahrt. Gegen Abend erreichen wir Ajaccio, die Hauptstadt der Insel. 6. Tag: Ajaccio–Calanche–Algajola. Ajaccio ist die Geburtsstadt von Napoleon Bonaparte. Die Stadt liegt an einer wundervollen Bucht, die von Bergen umgeben ist. Geführter Stadtrundgang. Danach geht es weiter der Küste entlang in eine Märchenwelt aus Stein. Les Calanches, das sind bizarre Felsformationen, monströse Gebilde roten Porphyrgesteins in einer Landschaft mit Flüssen und grünen Weiden. Anschliessend fahren wir weiter nach Algajola, im Norden der Insel. 7. Tag: Algajola–Calvi–Balagne–Bastia – Einschiffung. Morgens Fahrt nach Calvi. Im 15. Jahrhundert errichteten die Genuesen hier, auf einem Felsvorsprung oberhalb des Hafens, eine Zitadelle. Von dort aus hat man eine hervorragende Aussicht auf das Mittelmeer, das Hinterland und die Küste. Geführte Besichtigung. Nun widmen wir uns ganz der Region Balagne, einem fruchtbaren Gebiet zwischen Küste und Bergland. Wir besuchen die sehenswerten Orte Sant’Antonino und Corbara. Anschliessend Einschiffung in Bastia.

8. Tag: Ankunft in Marseille–Schweiz. Nach Ankunft in Marseille, Fahrt über Orange und Genf zurück zu den Einsteigeorten.

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Ihr Flussschiff

Ihre Reiseroute

und erleben die älteste und geschichtlich bedeutendste Stadt an der Wolga. 9. Tag: Moskau. Fahrt durch den MoskauWolga-Kanal in Richtung Russlands Hauptstadt Moskau. Auf einer Stadtrundfahrt (*) am Nachmittag erleben Sie das beeindruckende Moskau mit dem Roten Platz, der Basilius-Kathedrale, dem grössten Kaufhaus GUM und der Maria-Himmelfahrtskathedrale. 10. Tag: Moskau. Der Besuch des Kreml mit 20 Festungstürmen, der Machtmetropole Russlands gehört einfach in jedes Ausflugsprogramm (*). 11. Tag: Moskau–Zürich. Ausschiffung und Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Zürich-Kloten.

Moskau–St. Petersburg

Route 2

Zuschläge Reisen 19.06., 08.07., 27.07.

95.–

Unsere Leistungen ■

Linienflug in Economy-Klassee Zürich– St. Petersburg und Moskau–Zürich mit Swiss Flughafentaxen ca. Fr. 154.– inbegriffen Visagebühr Fr. 125.– inbegriffen Transfers in St. Petersburg und Moskau Schifffahrt in der gebuchten Kabine Vollpension an Bord Gebühren, Hafentaxen Willkommenscocktail, Kapitänsdinner Deutschsprechende Bordreiseleitung Die mit (*) gekennzeichneten Ausflüge sind bereits inbegriffen

Nicht inbegriffen ■

Die «MS Koshevoy***» wurde 1988 gebaut Kishi und immer wieder teilrenoviert. Die max. PasONEGASEE sagieranzahl liegt bei 280 Pax und 90 Besatzungsmitglieder. Das Schiff verfügt über 2 LADOGASEE Restaurants, 2 Bars, Souvenir-Shop, FriseurMandrogi Salon, Sauna, Konferenzsaal, Wäscheservice, Gorizy einen Bordarzt. Alle Kabinen sind liegen ausFINNISCHER St. Petersburg sen und verfügen über grosse zu öffnende MEERBUSEN RYBINSKER Panoramafenster, die Kabinen auf dem UnterSTAUSEE deck verfügen über nicht zu öffnende Bullaugen. Die Kabinen sind mit individuell regulierbarer Klimaanlage/Heizung, Dusche/WC, Jarosla Mini-Kühlschrank, Bordradio und WandUglitsch schrank ausgestattet. Die Stromspannung an Bord ist 220 Volt. Moskau Willkommen an Bord!

Aktion Route 2 2195.– 2355.– 2455.– 2795.– 2555.–

Auftragspauschale pro Person Fr. 20.–, bei Buchung über www.mittelthurgau.ch Reduktion Fr. 20.– pro Person Persönliche Auslagen und Getränke Trinkgelder Fakultative Ausflüge (an Bord buchbar) Kombinierte Annullationskosten- und Extrarückreiseversicherung auf Anfrage

Reiseformalitäten, Wissenswertes Schweizer Gäste benötigen einen gültigen Reisepass, der noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein muss und ein Visum. Das Visum holen wir gerne für Sie ein.

13 hrten 20 «Flussfa da! ist

Gratis-Buchungstelefon:

0800 86 26 85

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Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG Oberfeldstrasse 19, 8570 Weinfelden Tel. 071 626 85 85, Fax 071 626 85 95 www.mittelthurgau.ch, info@mittelthurgau.ch

Internet Buchungscode

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1534

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Wolg

a

1. Tag: Zürich–St. Petersburg. Flug von Zürich nach St. Petersburg. Transfer zur Schiffsanlegestelle und Einschiffung. 2. Tag: St. Petersburg. Heute werden Sie eine der schönsten Städte der Welt entdecken, das «Venedig des Nordens». Lassen Sie sich während der Stadtrundfahrt bezaubern (*). 3. Tag: St. Petersburg. Besuch des weltberühmten Eremitage-Museums, das neben dem Louvre in Paris, der Nationalgalerie, dem Britischen Museum in London und dem Metropolitan Museum of Art in New York eines der grössten der Welt ist (*). 4. Tag: Mandrogi. Entspannen Sie sich und geniessen Sie die Fahrt durch die herrlichen Gewässer und Flusslandschaften. Auf der 74 km langen Newa gelangen Sie zu Europas grösstem See, dem Ladogasee inmitten der herrlichen Seenlandschaft von Karelien. Am «Grünen Anleger» des Künstlerdorfes Mandrogi an der Swir macht Ihr Schiff fest. Rundgang (*).

Aktion Route 1 2-Bett-Kab. Hauptdeck 2350.– 2-Bett-Kab. Oberdeck 2510.– 2-Bett-Kab. Bootsdeck 2610.– Juniorsuite Bootsdeck 2950.– Einzelkab. Bootsdeck 2710.–


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rätsel & spiele

MiGros-MaGazin | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

UnterrhaltUnG| 93

KREUZWORTRÄTSEL: GESAMTWERT 750 FRANKEN

ZUSÄTZLICH: Eine von 5Migros-Geschenkkarten im Wert von je 50 Franken für das blau eingefärbte Feld!

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken!

Teilnahmeschluss: Sonntag, 20.1.2013, 24 Uhr

A LO REG R TA CA U • DEA CA LO RTE REGA CA C A R TA E • AU • ART CADE KK CARTE H E NA R T E • E SECN K K GE G CNH S CEHSG SEGCEHSEG K K A R T E • C A R T E C A D E A U • C A R TA R E G A LO CE H ENK NKKAR TE • C KA ARTE RTE CADE • C AU • C A R TA ART REGA E C LO AD EAU • C A R TA REG A LO

Telefon Wählen Sie die 0901 560 065 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD5 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS) Chancengleiche WAP-Teilnahme ohne Zusatzkosten http://m.vpch.ch/MMD12315 (gratis übers Handynetz)

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MM_2012

Treppenlifte

www.garaventalift.ch Telefon 041 854 78 80

Auflösung Nr. 2: GEOLOGE

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 041 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD1 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD1 SOMMER Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Kreuzworträtsel, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel Teilnahmeschluss: Sonntag, 20.1.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

Treppenlifte

CH-9620 Lichtensteig Tel. 071 987 66 80

www.hoegglift.ch

Gewinner Nr. 1: Arthur Huber, Basel BS; Hans Jörg Jacober, Haslen GL; Therese Ryser, Contra TI; Ruth Bonetti, Münchenstein BL; Marcel Gloor, Winterthur ZH Gewinner «Zusatz» Nr. 1: Werner Ackermann, Weisslingen ZH; Martin Riesen, Zofingen AG; Walter Camenzind, Gersau SZ; Jakob Merz, Binningen BL; Therese Riser, Lotzwil BE


inzige e s in n e b e L Einmal im l der Welt? e t o H 7

DUBAI

Wir machen es möglich. Das Burj al Arab ist in der Zwischenzeit zu einem Wahrzeichen von Dubai geworden. Ein eigener Butler der sich um alles kümmert, ein Zimmer auf zwei Etagen und ein Luxusbad. Das sind nur einige der Annehmlichkeiten die das Burj al Arab*******, eines der besten Hotels der Welt, bietet. Dazu drei Nächte im wunderschönen Jumeirah Zabeel Saray***** auf der Palm Jumeirah. Das Hotel, im arabisch/maurischen Stil lässt (fast) keine Wünsche offen. Ein riesiger SPA Bereich mit 42 Behandlungsräumen, einem „Schneezimmer“, drei Saunas und zwei Salzwasserpools sorgen für entspannte Ferien.

0on.–* 2‘p7ro 5 Pers CHF

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Tägliche Abflüge mit SWISS nonstop nach Dubai ab 1. Juni bis 25. September 2013. Preise pro Person/Basis Doppelzimmer, inkl. Flüge, sämtlichen Steuern und Taxen, 3 Übernachtungen im Zabeel Saray und 2 Übernachtungen im Burj al Arab, Halbpension in beiden Hotels sowie sämtliche Transfers auf privater Basis. Verlängerungsnächte auf Anfrage möglich.

däre n e g le s in l a m Oder lieber ce in Oman? Al Bustan Pala

1‘p3ro 5Pers7o.n–*

OMAN

CHF

*

Das Al Bustan Palace***** präsentiert sich wie ein Märchen aus 1001 Nacht. Wenn Sie das Hotel betreten, tauchen Sie ein in diese Märchenwelt und werden verzaubert. Es erwartet Sie eine orientalische Pracht die sich im ganzen Hotel fortsetzt. Die grosszügige Gartenanlage bietet ein Maximum an Privatsphäre und der Service ist einmalig. Geniessen Sie diesen Luxus und lassen Sie sich verwöhnen. Muscat, die Hauptstadt von Oman, liegt ca. 15 Fahrminuten vom Hotel entfernt. Ideal also, um die einmalige Moschee oder den lebhaften „Souk“ zu besuchen. Auch Tagesausflüge ins Landesinnere lohnen sich.

Tägliche Abflüge mit SWISS nach Muscat ab 1. Mai bis 25. September 2013. Preise pro Person/Basis Doppelzimmer, inkl. Flüge, sämtlichen Steuern und Taxen, 5 Übernachtungen im Al Bustan Palace, Zimmer/Frühstück sowie Privattransfers. Verlängerungsnächte auf Anfrage möglich.

Zeit Nur für kurze is en zu diesen Pre buchbar.

Dufourstrasse 157 - 8034 Zürich Telefon 044 384 93 93 www.bischofberger-reisen.ch


rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

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UnterhaltUng | 95

QUIZ: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Ermitteln Sie für jede Quizfrage den richtigen Lösungsbuchstaben. Der Reihe nach in die acht Lösungsfelder eingetragen, ergibt sich das Lösungswort. 1. Wer kommt aus Schilda? L

Nichtbürger

G Tafelbürger

M Schildbürger

So nehmen Sie teil

2. Welches Raubtier hat Pinsel an den Ohren? E

Tiger

I

Luchs

Telefon Wählen Sie die 0901 560 042 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD2 gefolgt vom Lösungswort, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD2 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Quiz, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

A Löwe

3. Als beliebtester männlicher Hundename galt 2010 in der Schweiz …? O Bello

N Rocky

B Rico

T

I

4. Die neun Musen sind … von Zeus. A Tanten

Nichten

Töchter

5. Welchen FIFA-Preis erhält der Schütze des schönsten Fussballtores des Jahres? G Puskás

O Eusebio

N Platini

Teilnahmeschluss: Sonntag, 20.1.2013, 24 Uhr

6. Wer gilt als Mitbegründer der Dargebotenen Hand? G Meinrad Inglin

E

Kurt Furgler

O Gottlieb Duttweiler

7. Wenn 1 = 5, 2 = 25, 3 = 325 und 4 = 4325, was ist dann 5 = ? L

1

S 54325

I

64325

F

Vallemaggia

8. Wo liegt der einzige Marmor-Steinbruch in der Schweiz? E

Valle di Blenio

R Centovalli

Auflösung Nr. 2: FORMTEST Gewinner Nr. 1: Peter Maier, Kloten ZH; Rolf Schnell, Riehen BS; Eva Wilson, Biel BE

Lösungswort: 1

2

3

4

5

6

7

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

8

PAROLI: GESAMTWERT 300 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 3 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! Füllen Sie die zehn Wörter in das Rätselgitter ein. Das Lösungswort ergibt sich aus den Buchstaben in den Feldern 1 bis 5.

5 2 4

T 1 3

AEROTAX I BRUENETT ERFASSEN ESOTER I K FOERSTER GEALTERT H E RME L I N LOTTER I E ME T R O N OM WA L H A L L A

1

2

3

4

So nehmen Sie teil

Telefon Wählen Sie die 0901 560 043 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD3 gefolgt vom Lösungscode, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD3 AHESR Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Paroli, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

5

Auflösung Nr. 2: LINSE Gewinner Nr. 1: Silvia Winkelhausen, Kriegstetten SO; Hulda Zech, Oberglatt ZH; Ursula Balmer, Biberist SO

Teilnahmeschluss: Sonntag, 20.1.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.


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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

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UnterhaltUng | 97

BIMARU

BRÜCKEN

Die Zahl bei jeder Spalte oder Zeile bestimmt, wie viele Felder durch Schiffe besetzt sind. Diese dürfen sich nicht berühren und müssen vollständig von Wasser umgeben sein, sofern sie nicht an Land liegen. www.bimaru.ch

Jeder Kreis stellt eine Insel dar. Die Zahl darin gibt an, wie viele Linien (Brücken) dort enden. Brücken sind nur zu horizontal oder vertikal benachbarten Inseln erlaubt. Diese dürfen mit einfachen oder doppelten Brücken verbunden werden. Am Schluss sollen alle Inseln miteinander verbunden sein. Kreuzungen, diagonale Brü2 3 3 cken und Verbindungen mit mehr 3 3 als 2 Linien sind nicht erlaubt. 2 6 1 2 www.raetsel.ch/bruecken

1 5 2 2

3

0 3

Auflösung Nr. 2:

3

0 3

3

1 3 1

0

6

1

1

4

1

3

1

1

2

RÄTSELSPASS

IM REICH DER SCHNEEMÄNNER

Der Winter hat die Gegend rund um das unendliche Baumhaus fest im Griff. Was gibt es da Schöneres, als draussen im Schnee zu spielen? Die Lilibiggs und ihre Freunde haben je einen Schneemann gemacht. Findest du heraus, von wem welcher Schneemann stammt?

F

4

3

4 3 2

2 2

3 2

1

Auflösung Nr. 2:

3 2

2

1

5

8

3 3 2

2 2

4

3

3

2 4

2

4 2 3

1 1 3

3 1 3 6 5

2

3 5 2 2 3

2 3 2

4 3 3 2

2

E

D

Nicht alle Tiere können wie manche Vögel dem Winter entfliehen. Deswegen hinterlassen Katzen, Hirsche und Pferde auch Spuren im Schnee. Errätst du, welcher Fussabdruck zu welchem Tier gehört? Verbinde das Tier mit seiner Spur.

1.

2.

3.

4.

5.

6.

C

4

5 A Lösung: 1=B, 2=C, 3=A, 4=D, 5=E, 6=F

B 6

3

3

3

3

Lösung: 1. Katze, 2. Kuh, 3. Wildschwein, 4. Reh, 5. Krähe, 6. Hund

3

2

2

2

7

SPUREN IM SCHNEE

KINDEREGGE

1

3

3

3

KOMM IN DEN LILIBIGGS- CLUB

Für dich gibts Prämien, Spiele, Rätsel, das Club-Magazin und tolle Veranstaltungen. Kostenlos anmelden unter:

www. lilibig gs.ch


Gesundheit

Lourdes

Interdiözesane Wallfahrt der Westschweiz zu unserer Lieben Frau von Lourdes Begleitet von mgr. Charles morerod, Bischof von Lausanne Genf und Freiburg

vOm 12. bis 18. mai 2013

Wir reisen mit dem Zug, Car und Flugzeug (Flug ab Genf)

Anmeldeformulare können ab Januar 2013 bei den Pfarrämtern oder dem Organisator bezogen werden. Sie sind bis spätestens am 15. März 2013 an die Dienststelle Wallfahrtswesen, Postfach 355, 1951 Sitten zu senden.

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Spendenkonto PC 60-19191-7

www.fastenopfer.ch

Sie haben auch die Möglichkeit sich direkt über Internet www.pelerinagelourdes.ch Version Deutsch – Anmeldung – Deutschsprachiger Teil der Diözesen Sitten und Deutschfreiburg anzumelden. Kranke Pilgerinnen und Pilger benötigen ein spezielles Anmeldeformular. Es kann beim Organisator bezogen werden.

Ferien

Ferienwohnung

KANADA, Ranchaufenthalt

mit Englischschule, Reiten, Fischen, Kanufahren, Campen, Ausflüge usw.

5 Tage

Großes Angebot an privaten Ferienwohnungen und Villen rund um den Lago Maggiore. Fast alle Objekte mit Traumseesicht, Pool und / oder Privatstrand. Ruhige und sonnige Bestlagen. Geschmackvoll möbliert. Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

inkl. 5 Tg. Skipass

Ab 50,- / Tag. | 2 bis 15 Personen. Tel. 0049 228 620 930 | www.lago-reisen.de

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Inserat von Partnern ermöglicht

Organisator: Karl Hutter, Rue Hermann Geiger 13, 1950 Sitten Tel. und Fax 027 323 12 12 / E-Mail: kari.hutter@netplus.ch

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rätsel & spiele

Migros-Magazin | Nr. 3, 14. JaNuar 2013 |

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UnterhaltUng | 99

SUDOKU: GESAMTWERT 500 FRANKEN

Gewinnen Sie eine von 5 Migros-Geschenkkarten im Wert von je 100 Franken! 1

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Füllen Sie die leeren Felder mit den Zahlen von 1 bis 9. Dabei darf jede Zahl in jeder Zeile, jeder Spalte und in jedem der neun 3×3-Blöcke nur ein Mal vorkommen. Die Lösungszahl ergibt sich aus den orangen Feldern von links nach rechts.

8 So nehmen Sie teil

3

Telefon Wählen Sie die 0901 560 044 (Fr. 1.–/Anruf ab Festnetz) SMS Senden Sie MMD4 gefolgt von der Lösungszahl, Ihrem Namen und Ihrer Adresse an die 920 (Fr. 1.–/SMS). Beispiel: MMD4 234 Hans Mustermann Musterstrasse 22 8000 Musterhausen Postkarte (A-Post) Migros-Magazin, Sudoku, Postfach, 8074 Zürich Internet www.migrosmagazin.ch/raetsel

Auflösung Nr. 2: 845 9 3 2 7 1 6 5 4 8

4 7 8 2 3 5 1 9 6

5 1 6 9 4 8 2 7 3

6 8 9 5 7 3 4 2 1

1 4 3 8 9 2 6 5 7

2 5 7 4 6 1 8 3 9

3 9 5 1 8 4 7 6 2

7 2 1 6 5 9 3 8 4

Teilnahmeschluss: Sonntag, 20.1.2013, 24 Uhr Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt. Keine Barauszahlung. Computergesteuerte Massenteilnahmen sind nicht gewinnberechtigt.

8 6 4 3 2 7 9 1 5

Gewinner Nr. 1: Ursula Oehry-Herzog, St. Margrethen SG; Trudi Cornu, Breganzona TI; Ramona Imhasly, Fieschertal VS; Francine Clerc, Courgenay JU; Hanspeter Oppliger, Hilterfingen BE

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iMpressUM MIGROS-MAGAZIN vormals: Wir Brückenbauer Wochenblatt des sozialen Kapitals Organ des MigrosGenossenschafts-Bundes www.migrosmagazin.ch

Fax: 058 577 12 08 redaktion@migrosmagazin.ch Publizistische Leitung: Monica Glisenti Leiter Migros-Medien: Lorenz Bruegger Kommunikation & Medien-Koordination: Eveline Schmid (Leitung), rea Tschumi

Beglaubigte Auflage: 1 556 546 Exemplare (WEMF 2012) Leser: 2 384 000 (WEMF, MaCH Basic 2012-2)

Chefredaktor: Hans Schneeberger (HS)

Adresse Redaktion und Verlag: Limmatstrasse 152, Postfach 1766, 8031 Zürich Telefon: 058 577 12 12

Produktion: andrej abplanalp (aa, Leitung), Philipp Jordan (pj, Chef vom Dienst), Gerda Portner (GP, Produzentin), Heinz Stocker (Korrektor)

Ressort Reportagen: Sabine Lüthi (sbl, Leitung), almut Berger (aLB), ruth Brüderlin (brü), Nathalie Bursac´ (nb, Volontärin), Yvette Hettinger (YH), ralf Kaminski (rK), Daniel Schifferle (dse, verantw. Leben), reto E. Wild (rw) Ressort Migros Aktuell: Daniel Sidler (si, Leitung), Jean-Sébastien Clément (jsc), Béatrice Eigenmann (be), andreas Dürrenberger (DÜ), Christoph Petermann (cp), anna Meister (aPM), Michael West (M.W.) Ressort Shopping & Food: Eveline Schmid (ES, Leitung), Frank Dittersdorf (FD), Heidi Bacchilega (HB), Dora Horvath (DH), Sonja Leissing (SL), Fatima Nezirevic, Nicole

Ochsenbein (NO), Claudia Schmidt (CS), Jacqueline Vinzelberg (JV), anette Wolffram (a.W.)

New Media: Sarah Ettlinger (Leitung), reto Meisser, Nicole Demarmels, Pascal Ochsenbein

Layout: Daniel Eggspühler (art Director), Marlyse Flückiger, Werner Gämperli, Nicole Gut, Petra Hennek, Gabriela Masciadri, Tatiana Vergara

Sekretariat: Stefanie Zweifel (Leitung), Imelda Catovic Simone, Nicolette Trindler Honorarwesen: Nadja Thoma

Lithografie: rené Feller, reto Mainetti Prepress: Peter Bleichenbacher, Marcel Gerber, Felicitas Hering Bildredaktion: Olivier Paky (Leitung), Benjamin Krüger, Franziska Ming, Susanne Oberli, Helen van Pernis

Geschäftsbereich Verlag: rolf Hauser (Leitung), alexa Julier, Margrit von Holzen verlag@migrosmagazin.ch Tel: 058 577 13 70, Fax: 058 577 13 71 Anzeigen: Thomas Brügger (Leitung), Yves Golaz, Hans reusser, Gian Berger, Kurt Schmid anzeigen@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 73 Fax: 058 577 13 72

Innendienst: Nicole Thalmann (Leitung), Verena De Franco, Christine Kummer, Janine Meyer, Danielle Schneider, Jasmine Steinmann Lesermarkt: Carina Schmidt (Leitung), Marianne Hermann Media-Services: Patrick rohner (Leitung), Tabea Burri, Katrin Kappelmüller Abonnemente: Sonja Frick (Leitung), Sibylle Cecere abo@migrosmagazin.ch Telefon: 058 577 13 00 Fax: 058 577 13 01 Herausgeber: Migros-Genossenschafts-Bund Druck: Büchler Grafino aG, Bern, Tamedia aG, Zürich, ringier Print adligenswil aG


PUNKTEN. SPAREN. ERLEBEN. «MUSICAL ROCKS!» – EIN ENERGIEGELADENES SPEKTAKEL «Musical Rocks!» vereint atemberaubende Hits aus Tanz der Vampire, We Will Rock You, Dirty Dancing, Lion King, Mamma Mia, Grease, Hair, Elisabeth, Phantom der Oper, Jesus Christ Superstar, Saturday Night Fever und vielen mehr. Ein energiegeladener Abend mit tollen Künstlern erwartet Sie. Termin: 2. und 3. Februar 2013, Zürich Preis: Fr. 70.– statt Fr. 88.– / Fr. 62.– statt Fr. 78.– / Fr. 46.– statt Fr. 58.– / Fr. 30.– statt Fr. 38.– Buchung: www.migros.ch/cumulus-ticketshop

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DER CHINESISCHE NATIONALCIRCUS GASTIERT IN DER SCHWEIZ «Feng Shui – Balance des Lebens» heisst die neue Show des Chinesischen Nationalcircus’. Feng Shui hat das Ziel, Harmonie herzustellen. Im Einklang müssen auch die Artisten der chinesischen Akrobatik sein, um ihre waghalsigen und zugleich poetischen Übungen und Kunststücke in höchster Vollendung zu praktizieren. Termin: 10. April, Zürich / 11. April 2013, Basel Preis: Zürich: Fr. 64.– statt Fr. 80.– / Fr. 52.– statt Fr. 65.– / Fr. 40.– statt Fr. 50.–. Basel: Fr. 70.40 statt Fr. 88.– / Fr. 62.40 statt Fr. 78.– / Fr. 54.40 statt Fr. 68.– / Fr. 46.40 statt Fr. 58.– Buchung: www.migros.ch/cumulus-ticketshop

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MONTSERRAT CABALLÉ

DIE MUSIKSTARPARADE

Ihr Repertoire ist riesig. Ihre Popularität unumstritten. Montserrat Caballé ist die Grand Dame der Oper. Sie hat alle grossen Rollen des Standardrepertoires gesungen: von «Luisa Miller» bis «Salome», von «Isolde» bis «Pamina». Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Liederabend mit der Sopranistin.

Ende April ist es wieder soweit: Beliebte Schlagerstars der Volksmusik wie Oesch’s die Dritten, Alpenland Sepp & Co., Fantasy, ComBox, Diana oder OLAF «von den Flippers» treffen sich zur traditionellen Musikstarparade. Lassen Sie sich anstecken von der mitreissenden Musik und der einzigartigen Stimmung.

Termin: 28. April 2013, KKL Luzern Preis: Fr. 135.– statt Fr. 180.– / Fr. 105.– statt Fr. 140.– / Fr. 75.– statt Fr. 100.– / Fr. 52.50 statt Fr. 70.– Buchung: www.migros.ch/cumulus-ticketshop

Termin: 27. April 2013, Lyss (BE) Preis: Fr. 76.– statt Fr. 95.– / Fr. 60.– statt Fr. 75.– / Fr. 56.– statt Fr. 70.– / Fr. 48.– statt Fr. 60.– / Fr. 32.– statt Fr. 40.– Buchung: www.migros.ch/cumulus-ticketshop

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MEINE WELT 102 |

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ELISABETH GRAF

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NR. 3, 14. JANUAR 2013 | MIGROS-MAGAZIN |

«Meine Knie sind im Ziel immer blau»

Elisabeth Graf ist 13-fache Schweizer Meisterin in der Leichtathletik. Nun startet die Mehrkämpferin ihre erste Bobsaison und Ende Januar an der WM in St. Moritz-Celerina. Name: Elisabeth Graf (23) Sternzeichen: Fisch Wohnort: Mosnang SG

Weshalb leben Sie in Mosnang? Ich bin hier aufgewachsen und wohne noch immer im Elternhaus. Mosnang ist das schönste Dorf im Toggenburg. Hier kennt man sich noch. Wo würden Sie gerne leben? An einem Ort mit Bergen in der Nähe für meine Aktivitäten und einem See, wo ich mich entspannen kann. Beruf und Lebenslauf: 2009 habe ich meine Ausbildung als Fachangestellte Gesundheit abgeschlossen. Seit November 2012 bin ich Profisportlerin. Im Sommer konzentriere ich mich auf den Siebenkampf und das Diskuswerfen, im Winter auf den Bobsport. 2009 bis 2012 wurde ich Schweizer Meisterin im Diskuswerfen, 2012 erstmals im Kugelstossen. 2010 habe ich im Fünfkampf in der Halle bei den unter 23-Jährigen einen Schweizer Rekord aufgestellt. Mein Ziel: An der WM möchte ich den Bob mit Pilotin Fabienne Meyer so anschieben, dass ich jeden Schritt mit voller Kraft umsetzen kann. Das Fernziel ist die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Sotschi 2014. Zudem findet 2014 die Leichtathletik-EM in Zürich statt. Mein Lebensmotto: Tu, was du kannst, wo du bist, mit dem, was du hast. Was ich mag: Geduldige und liebevolle Menschen. Was ich an mir mag: Meine Ehrlichkeit. Was ich an mir nicht mag: Meine Unschlüssigkeit. Mein Lieblingsessen: Omeletten in allen Variationen – beispielsweise mit Bananen und Nutella. Text: Reto E. Wild Bilder: Daniel Winkler

MEIN LIEBLINGSPRODUKT

«Weil ich oft im Zug unterwegs bin, ist ein Joghurt für mich eine praktische Zwischenmahlzeit. Am liebsten mag ich Schoggijoghurt.»

MEINE LEIDENSCHAFT

«Ich finde es faszinierend, wie man den 200 Kilogramm schweren Bob in kurzer Zeit auf ein hohes Tempo anschieben kann. Die Herausforderung besteht darin, eine gute Sitzposition zu finden, um den Schlägen auszuweichen. Trotzdem sind meine Knie im Ziel immer blau.»

MEIN LIEBLINGSORT

«In Mosnang gibt es viele schöne Naturwege, wo ich jogge und spaziere. Bei schönem Wetter sieht man die Churfirsten und den Säntis.»

UNSER HUND

«Der Mischling Kira ist der Hund meiner Schwester Manuela. Ich gehe mit ihm joggen und spazieren.»


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MEINE WELT

MIGROS-MAGAZIN | NR. 3, 14. JANUAR 2013 |

ELISABETH GRAF | 103

MEIN VORBILD

«Mein Vater begegnet jedem Menschen unvoreingenommen. So möchte ich das auch handhaben. Er unterstützt mich immer in dem, was ich tue, und gibt mir gute Ratschläge und Lebensweisheiten mit auf den Weg.»

MEIN DING

«Diese Scheibe ist ein Kilogramm schwer. Diskuswerfen ist für mich eine Disziplin mit harmonischen Bewegungen. Das tut mir gut. In dieser Sportart habe ich meine grössten Erfolge gefeiert.

MEIN ZUHAUSE

«Hier sind meine lieben Leute – hier kann ich Energie tanken, hier schalte ich ab. Meine lieben Leute sind mein Freund, meine Eltern, meine vier Schwestern und mein Bruder. Ich bin die Zweitjüngste.»


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