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We M i rbs pro terbi it www.lvh.it Juli/August 2013 t u gra ldu nd m ng m e rskFa z e i t s c h r i f t d e r V e r t r e t u n g f ü r d a s S ü d t i r o l e r H aW nid f D cEhR ntw er ür 20 13 /14 67. JAHRGANG -

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DER

dskills Leipzig 2013 + Worldskills Leipzig 2013 + Worldskills Leipzig 2013

+ Worlds

Aus den Bezirken

Von 9. bis 11. August sehen wir uns bei der großen Wirtschaftsschau 2013 im Sarntal! Seite 7

Worldskills Leipzig 2013

Südtiroler holen fünf Medaillen! Die WM-Betriebe freuen sich. Seiten 12–16

UNIKA 2013

Künstlerische Großprojekte sind von 22. bis 25. August in St. Ulrich zu sehen. Seite 36

Aktuell

• Arbeitslosigkeit: Politik muss handeln • Messen als wichtiges Werbeinstrument • Gesundheitsleistungen mit Sanifonds • F-Gase: Neue Betreiberpflichten

Regionale Handwerkertage

20.–24. Juli 2013

Die Wirtschaftsmacht von nebenan


Werbemitteilung: Diese Anzeige stellt kein Angebot oder Anregung zu einer Anlage dar, weiters handelt es sich weder um eine Finanzberatung noch um eine Investmentempfehlung. Vor Zeichnung den Basisprospekt, der von der Consob am 21.06.2012 genehmigt wurde und die Endgültigen Bedingungen sorgfältig lesen, insbesondere den Abschnitt zu den Risikofaktoren. Vertragliche und wirtschaftliche Bedingungen hinsichtlich der Erbringung der Wertpapierdienstleistungen finden Sie in den Verträgen und in der vorvertraglichen Information. Für die vertraglichen Bedingungen in Bezug auf die Depot- und Verwaltungsdienstleistungen verweisen wir auf das Informationsblatt. Der Basisprospekt, die endgültigen Bedingungen und das Informationsblatt sind in den Filialen und auf www.sparkasse.it verfügbar. Vor Zeichnung der Anlage ist es notwendig die Eignung derselben zu prüfen. Die wirtschaftlichen und vertraglichen Bedingungen betreffend die Finanzierungen sind in den Informationsblättern angeführt, die in den Filialen der Südtiroler Sparkasse zur Einsicht aufliegen und im Internet unter www.sparkasse.it veröffentlicht sind. Die Gewährung von Darlehen/Privatkrediten unterliegt der Genehmigung von Seiten der Bank. * Sparkasse Anleihen mit variabler Verzinsung ** Klein- und Mittelunternehmen mit Firmensitz in Südtirol, mit weniger als 250 Angestellten, einem Jahresumsatz von maximal 15 Millionen Euro und einer Bilanzsumme die 43 Millionen Euro nicht überschreitet.

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Voraussetzungen

Mitarbeiterdokumente

Schulungsunterlagen


Editorial Editorial & Inhalt

Handwerk aktuell

Liebe Leserinnen, liebe Leser, diese Nummer erreicht Sie mit einer kleinen Verspätung. Aufgrund von WorldSkills Leipzig 2013 konnten wir erst am 12. Juli in Druck gehen. Wir wollten für Sie unbedingt frische Meinungen einholen und aktuelle Fotos berücksichtigen. Die Resultate der zwölf Südtiroler Jungs und zwei Mädchen lesen Sie auf den Seiten 12 bis 15 im Überblick. Ein weiteres aktuelles Thema, das mit einer Pressekonferenz am 11. Juli eingeleitet wurde, beschäftigt sich mit dem neuen Trend zur Stärkung lokaler Wirtschaftskreisläufe. Wir weisen auf den Seiten 10/11 auf die Veranstaltungsreihe von 20. bis 24. Juli hin. Die Redaktion verabschiedet sich mit dieser Doppelnummer für einige Wochen in die Sommerpause. Die nächste Ausgabe wird Ende August in Druck gehen.

4 Von Monat zu Monat: Aktuelle Meldungen in Kürze 10 Titelgeschichte: Auf regionale Kreisläufe setzen 12 Thema: Worldskills Leipzig 2013

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WorldSkills entwickelt sich immer mehr zu einer Erfolgsgeschichte. Bei der 9. Teilnahme seit 1997 holte SüdtiWorldskills Leipzig 2013 rol in Leipzig fünf Medaillen.

Gesetze und Richtlinien

16 Gesetze und Richtlinien: Sanifonds

Sonderseiten

Einen schönen Sommer!

Meinungen

Der direkte Draht zur Basis

Wie richten Sie Ihre Geschäfte aus? Regional International

24 Sonderthema: Berufsbekleidung

Innovation

29 Innovation: Open Innovation Südtirol geht weiter

Bezirke

30 Klausen: Bezirksversammlung 31 Vinschgau: Bezirksversammlung

Berufsgruppen

Sowohl als auch

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem aktuellen Thema! Ab sofort im Internet unter www.lvh.it.

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kursdauer 25. September 2013 bis März 2014

infos & anmeldung LVH-Bildungszentrum Tel. 0471 323 370 weiterbildung@lvh.it www.lvh.it

32 Bau: Dachdecker, Baugruppe, Zimmerer, Tiefbau, Maler, Maurer 34 Holz: Gesamttiroler Lehrlingswettbewerb 35 Metall: Kfz-Handwerk, Euromechanic 36 Kunsthandwerk: Unika 2013 37 Installation: Aufzugstechniker, Glaser 38 Installation: Elektrotechniker 40 Lebensmittel: Metzger, Tag der Meister 41 Althandwerker: Wienreise, Ausflüge, Wahlen 42 Frauen: Weiterbildung, Wahlen,

Leserservice

43 LeutevonHeute: Tischlerei Schneider, Windhager Zentralheizung, Roland Benedikter, Herbert Fritz, Bruno Covi, Orthopes Volgger, Eduard Schäfer 46 Weiterbildung, Messen, Termine 47 Lehrstellenbörse Der Handwerker Juli/August 2013

Bezirke

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Foto: LVH

Foto: LVH

Von Monat zu Monat

Südtirols Handwerksvertreter bei der Jahresversammlung von Confartigianato in Rom Generalversammlung Confartigianato

Italiens Handwerk fordert Politik zur Verantwortung auf In den direkten Dialog treten mit den Institutionen, der Regierung die Schwierigkeiten der Kleinbetriebe Italiens näherbringen und die Aufforderung, endlich Verantwortung zu übernehmen – diese Themen standen im Mittelpunkt der heurigen Jahresversammlung der Confartigianato in Rom. Vor Ort war auch eine Delegation mit den höchsten Vertretern des Handwerks aus Südtirol.

I

n den 600 Tagen von November 2011 bis heute, gingen unter der Regierung Monti 60 Millionen Unternehmen verloren, der Steuerdruck ist höher als je zuvor, die Perspektiven der Auftragslage sind weiterhin düster. So lässt sich das aktuelle Bild der wirtschaftlichen Situation in Italien beschreiben. „Und dennoch bemühen sich Italiens Betriebe, nicht Opfer der Rezession zu werden“, betonte Confartigianato-Präsident Giorgio Merletti im Rahmen der Jahresversammlung in Rom, zu der auch eine Delegation aus Südtirol gereist war. Nun müsse die Politik aber wieder Verantwortung übernehmen: Verantwortung für anwendbare Gesetze, für neue Arbeitsplätze besonders für die Jugend und für das (Über-)Leben der zahlreichen Kleinbetriebe und deren Familien. Eines der größten Probleme sind die derzeitigen Zahlungsfristen, nicht nur von Seiten der öffentlichen Hand, sondern auch von den privaten Auftraggebern und den Großunternehmen. „Gerichtliche Ausgleichsverfahren zur Rettung von Großkonzernen können und dürfen nicht auf Kosten der Kleinen gestattet werden“, kritisierte Merletti. Diese fast schon „korrupte zweite Chance“ für Unternehmen in Schwierigkeiten würde skrupellos ausgenutzt zum Schaden des gesamten Wirtschaftssystems. Merletti forderte umgehend eine alternative Lösung im Sinne von Italiens Kleinbetrieben. Nur durch die Eliminierung von zusätzlichen Kosten und Belastungen des Arbeitsmarktes, die Vereinfachung der Beschäftigungsbestimmungen und eine Abänderung des Jugendschutzgesetzes wird das Handwerk in Italien Zukunft haben. „Bürokratiemonster, Liquiditätsprobleme aufgrund des schwierigen Zugangs zu Krediten und ein zum Teil sinnloser Gesetzesdschungel setzen den Kleinbetrieben italienweit schwer zu“, erklärte auch LVH-Präsident Gert Lanz, „wir schließen uns der Forderung von Merletti an die Politik an: Macht keine neuen Gesetze, sondern setzt euch dafür ein, dass die bereits bestehenden funktionieren!“ In Rom waren LVH-Präsident Gert Lanz, LVH-Vizepräsident Martin Haller, LVH-Direktor Thomas Pardeller, LVH-Vizedirektor Walter Pöhl, LVH-Ehrenpräsident Herbert Fritz sowie die LVH-Funktionäre Bruno Covi, Kurt Egger, Johann Erlacher, Heidi Felderer, Eberhard Hofer, Norbert Insam, Erhard Joos, Ronnie Mittermair, Mathias Piazzi, Horst Pichler und Martin Plattner. Ebenso anwesend waren die Südtiroler Kammerabgeordneten Florian Kronbichler und Albrecht Plangger sowie Senator Hans Berger. ramona.pranter@lvh.it

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Der Handwerker Juli/August 2013

Technische Fachoberschule „Max Valier“

Energetisches Sanieren

Förderverein gegründet

Durch erhöhte Förderungen immer interessanter

(mb) Anlässlich des Tages der offenen Tür an der Technischen Fachoberschule „Max Valier“ präsentierten die Schüler/-innen Julius Morandell, Sofia Bontempelli, Clemens von Dellemann (im Bild v. l. n. r.) ihren neu gegründeten Förderverein. Er macht sich zur Aufgabe, mittels Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Einnahmen aus Veranstaltungen Weiterbildung für die Mitglieder zu betreiben. Damit soll den Schülern/-innen Unterstützung beim Erlangen von vertiefendem Fachwissen und bei der Suche nach Praktika geboten werden. Schuldirektorin Barbara Willimek unterstützte das löbliche Vorhaben der drei Initiatoren auf Anhieb, zumal sie den Verein vollkommen selbstständig zur Gründung führten. Falls Sie den Verein unterstützen möchten, kontaktieren Sie Clemens von Dellemann, E-Mail: clemensvondellemann@gmail.com.

(rp/mb) Bis Ende 2013 wurde die Steuerabsetzbarkeit für energetische Sanierungen nicht nur verlängert, sondern auch auf 65 Prozent erhöht. Der LVH freut sich über die-se Entscheidung der Regierung in Rom, die besonders für die Bauwirtschaft eine Chance aus der Krise bedeutet. Gleichzeitig begrüßt der LVH die jüngsten Beschlüsse der Landesregierung, die energetische Sanierung sowohl von Privathaushalten, als auch für öffentliche Gebäude durch ein günstiges Darlehen vorantreiben zu wollen. Auch für Gemeinden, die als solche nicht in den Genuss der staatlichen Steuervorteile kommen können, hat die Landesregierung die Vergabe von günstigen Krediten beschlossen. Damit werden auch Gemeinden und andere öffentliche Körperschaften in ihren Investitionen unterstützt und können so Aufträge an die lokale Wirtschaft vergeben. „Diese Nachrichten kommen

Willkommen

Neue LVH-Mitglieder

• Algund: Bellissima, Schönheitspfleger • Bozen: Cristal SNC d. Gallo Elmar & Co., Reinigungsunternehmen • Brixen: Vontavon GmbH, Metzger • Bruneck: MD – Badservice d. Dikic Milenko, Inst. für Heizung u. sanitäre Anlagen • Eppan: Autoplus OHG, Kfz-Techniker • Kastelruth: Obertimpfler Markus, Elektrotechniker Mair Egon: Elektromechaniker Weissenegger Heiko, Zimmerer • Montan: Mataner Brot OHG d. Wegscheider Gabriel & Co., Bäcker • Naturns: Ölgartner Egon, Bodenleger • Neumarkt: Michina Lioudmila, Schönheitspfleger • Sand in Taufers: Prenn Bernhard, Fotograf Gebr. Werner OHG d. Werner Manfred, Tischler • Sarntal: Innerebner Josef, Elektrotechniker Unterweger Adolf, Maurer • Schabs: Wolf Fenster AG, Tischler • Schlanders: Pohl Michael Konrad, Maler und Lackierer • St. Pankraz: Gruber Egon, Metzger • Vöran: Interior Team Vereinfachte GmbH, Tischler


Von Monat zu Monat

Foto: LVH

Günstige Homepage

im richtigen Moment“, erklärt LVH-Präsident Gert Lanz. „Südtirols Kleinbetriebe, besonders im Bausektor, benötigen konkrete Maßnahmen wie diese, um aus der anhaltenden Krise zu kommen.“ Der LVH bedankt sich bei den SVP-Parlamentariern und bei der Landesregierung, die sich in Zusammenarbeit mit dem LVH für dieses Thema starkgemacht haben. Facility Management

Sechs Handwerker-Netzwerke für den WOBI (mb) Um ordentliche und außerordentliche Instandhaltungsarbeiten von Wohngebäuden des WOBI in ganz Südtirol (Facility management) besser zu koordinieren, ging es in

einer Aussprache Ende Mai zwischen WOBI- und LVHVertretern. Der LVH drängte auf eine Ausschreibung nach Bezirken. Dies soll für einzelne Pilotprojekte in der Größenordnung von bis 500.000 Euro und für einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren geprobt werden. Der Vorteil dieses Systems für das WOBI liege laut LVH-Präsident Gert Lanz darin, mit kompetenten Handwerker-Netzwerken vor Ort auf eine verlässliche und seriöse Dienstleistung zurückgreifen zu können. Rückendeckung erhielt der LVH auch von Thomas Mathà, Präsident der Vergabeagentur für öffentliche Aufträge. Wenn Sie Teil eines Handwerker-Netzwerkes für das WOBI vor Ort sein möchten, erhalten Sie Informationen beim LVH, Baukoordination, Tel. 0471 323270.

Mitglieder neu im Web

(mb) Auf diesen Seiten veröffentlichen wir die neuen Homepages der Mitglieder, die mit dem LVH-Partner Webkit4u einen neuen Internetauftritt gewagt haben: www.falkensteiner.holz.lvh.it; www.witschauftsschau.eggental.lvh.it/. Das neue Angebot des LVH mit der Firma Webkit4u im TIS für Mitglieder, günstig zu einer attraktiven Home-

page zu kommen, hat bereits einige Handwerker angesprochen. Hier finden Sie die neuen Adressen der Mitgliedsbetriebe, die über eine neue, wunderschöne Homepage verfügen. Schauen Sie hinein, und überzeugen Sie sich selbst von der Qualität dieses äußerst günstigen Angebots. Infos beim LVH unter Tel. 0471 323347

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Der Handwerker Juli/August 2013

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Foto: LVH

Auch im kommenden Herbst finden wieder einige für Handwerksbetriebe interessante Messen in Bozen statt. Wir haben für Sie ein paar Gedanken zum Thema Messen sowie eine Vorstellung der Messen in Bozen im kommenden Herbst aufgelistet. Die Messe ist weit mehr als nur Emotionen, die sich klar auf die eine Plattform, um den persönKaufentscheidung auswirken. lichen Kontakt mit Kunden und Messebeteiligung Partnern zu pflegen, der Kongut planen kurrenz über die Schulter zu Eine Messebeteiligung muss schauen und neue Kundschaft gut überlegt sein und zur zu gewinnen. Die Messe ist ein Werbe- und Werbeinstru„Ein Messeauftritt Verkaufsstrament. Alles aus bietet die Chance, tegie Ihres Beunmittelbarer ein greifbares Bild des triebes passen. Nähe mit allen Unternehmens zu Deswegen ist Sinnen zu erpräsentieren, das Image es sehr wichtig, leben – darauf zu stärken und Trends im Vorfeld beruht der fortzu erkennen.“ Informationen währende Erfolg zur jeweiligen von Messen, welMesse einzuholen bzw. sich che bereits vor zehn Jahren mit einige Gedanken darüber zu dem Aufkommen des Internet machen. Hier einige Fragen, und der digitalen Kommunidie Sie sich stellen sollten: kation totgesagt wurden. Mes• Kann ich auf dieser Messe seauftritte wecken nach wie vor Interessenten und Neukunden bei Verkäufern und Käufern im für meinen Betrieb gewinnen? persönlichen Gespräch positive

Think more about 2013

Vom Überfluss zur Suffizienz (mb) Am Kongress für ein nachhaltiges Wirtschaften in Brixen nahmen 400 Personen

Ansätze für eine zukunftsfähige und innovative Unternehmensführung und ein nachhaltiges Wirtschaften. LVH-Präsident Gert Lanz nahm an einer Podiumsdiskussion teil. Infos unter www.thinkmoreabout.com. SWR-Generalversammlung

Neue Märkte und lokale Kreisläufe

teil. 200 Interessierte füllten die Seminare der 3. Auflage der Tage der Nachhaltigkeit „think more about“, die vom im Mai im Forum Brixen und im Bildungshaus Kloster Neustift stattfanden. Über 40 Persönlichkeiten aus aller Welt reflektierten über neue

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Der Handwerker Juli/August 2013

(SWR/mb) Am 24. Juni 2013 fand bei der Firma Selva AG in Bozen die Generalversammlung des Südtiroler Wirtschafsrings (SWR) unter dem Motto „Globaler Markt & lokale Kreisläufe“ statt. Der SWR wollte damit die Aufmerksamkeit auf zwei wichtige Schwerpunkte richten, nämlich die Stärkung des Exports und der lokalen Wertschöpfungsketten. Nach

• Kann ich die Messe nutzen, um bestehende Kundenkontakte zu pflegen? • Erwarten meine Kunden einen Messeauftritt von mir? •S  ind meine Mitbewerber da? • Ist der Veranstaltungsort der Messe für unsere Aktivitäten relevant?

Lassen Sie sich vom LVH beraten!

Die Übergabe verschiedener Aufgaben bei der Messebeteiligung an den LVH kann Ihnen den zeitlichen Aufwand und die Planung sehr erleichtern. Der LVH übernimmt die organisatorische und verwaltungstechnische Abwicklung, Planung, Auf- und Abbau Ihres Messestandes, unterstützt Sie bei den Landesbeiträgen für

der Rede von SWR-Präsident Hansi Pichler und dem Grußwort von Landeshauptmann Luis Durnwalder diskutierten Landesrat Thomas Widmann, Handelskammerpräsident Michl Ebner, Hansi Pichler, Hubert Primisser, Verwaltungsleiter der Selva AG, und Gastreferentin Inga Michler über die Rolle der Familienunternehmen in Umbruchzeiten. Tagungen des LVH

„30 Tage müssen reichen!“ (ao) Im Durchschnitt werden in Italien Rechnungen nach erst 180 Tagen beglichen. Seit

Ihre Messebeteiligung und kümmert sich um die gesamte Medienarbeit. Für Herbst 2013 bietet die Messe Bozen folgende Messen an:

Klimaenergy 2013 19.–21. September

Auf der internationalen Fachmesse für die innovative Anwendung erneuerbarer Energien werden neben Solarpaneelen auch Technologien aus den Bereichen Biomasse, Biogas, Wasserkraft, Geothermie und Kraftwärme-Koppelung sowie Produkte zur Finanzierung, Planung und Realisierung von Anlagen präsentiert. Die vorwiegend italienischen Fachbesucher der Klimaenergy sind Techniker und Entscheidungsträger öffentlicher Verwaltungen, Unterneh16. März 2013 ist nun eine entsprechende europäische Richtlinie in Kraft, die diese Fristen genau regelt (wir berichteten). Gleich zwei Tagungen wurden vom LVH organisiert. Bei einer landesweiten Tagung präsentierten EU-Parlamentarier Herbert Dorfmann, Renate Gebhard, Abgeordnete zum italienischen Parlament, und Eros Magnago, Abteilungsdirektor Finanzen, Autonome Provinz Bozen, die Auswirkungen der europäischen Richtlinie auf Italien und Südtirol. Zu der Tagung lud LVH-Präsident Gert Lanz. Bei einem zweiten Informationsabend diskutierten auf Einladung des Bezirks Bozen Stadt im Palais Pock in Bozen, dem Sitz der Bank für Trient und Bozen, Christof Rainer, Direktor der Garantiegenossenschaft Garfidi, Andrea Corbo, Verantwortlicher für Small Business bei der BTB, sowie Bürgermeister Luigi Spagnolli.

Foto: LVH

Von Monat zu Monat

Herbstzeit ist Messezeit


ferlebnis. Die 66. Auflage der Herbstmesse wird von den Sonderschauen Nutrisan (Fachmesse für Lebensmittelintoleranzen und eine ausgewogene Ernährung) und Biolife (Messe für regional angebaute biologische Qualitätsprodukte) begleitet. Detaillierte Informationen unter www.herbst.messebozen.it

Hotel 2013 21.–24. Oktober

Die internationale Fachmesse für das Hotel- und Gastgewerbe ist in Südtirol allen bekannt. Sie stellt eine der wichtigsten Informationsplattformen für Fachbesucher aus Südtirol, dem Trentino, aus Norditalien und dem angrenzenden Ausland dar und wird am 21. und 22. Oktober von Autochtona, dem Forum für autochthone Weine begleitet. Weitere Informationen unter www.hotel.messebozen.it.

Falls Sie Interesse haben, über den LVH-Gemeinschaftsstand an diesen Messen teilzunehmen, Informationen benötigen oder andere Messeideen haben, wenden Sie sich einfach direkt an den LVH, Kommunikation & Marketing, Lorena Ruaz, Tel. 0471 323344, E-Mail: lorena.ruaz@lvh.it. lorena.ruaz@lvh.it

Herbstmesse 2013 20.–24. November

Videos zur erfolgreichen Messeteilnahme: Folgen Sie einfach dem QR-Code.

Die traditionelle Herbstmesse ist ein Mix aus Informationsplattform, Unterhaltung und Kau-

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Auf zur großen Wirtschaftsscha u ins Sarntal! Venite a vedere l‘economia del Sarentino!

Aussteller wer9.-11. .2013 den live in Aktion treten. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Eberhard Hofer (im Bild mit Bürgermeister Franz Locher und Handwerksreferent Christian Reichsigl) hat sich ein reichhaltiges Programm ausgedacht, mit origineller Unterhaltung und kulinarischen Spezialitäten – Ein idealer Rahmen für einen Ausflug für die ganze Familie. Mehr darüber unter www.mirsarner.com. Astfeld Campolasta SARNTHEIN SARENTINO

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(mb) Die Wirtschaftsschau im Sarntal zieht in die letzte Vorbereitungsrunde! Über 100 Aussteller sind „mir sarner“ aus allen Wirtschaftsbereichen des Tales. Sie überzeugen durch neueste Produkte, Leistungsfähigkeit und bieten Vorträge über Holzbau, biologische Baustoffe, Raumakustik, Wärmepumpen und gesundes Schlafen an. Viele

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Südtiroler Betriebe und Ing. Roubin von der Firma HABAU (ausgezeichnet durch das „Österreichische Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung“) berichten über betriebliches Gesundheitsmanagement als moderne Unternehmensstrategie und Wettbewerbsvorteil für Ihr Unternehmen. Dr. Sinn Helmuth, Direktor der Abteilung Arbeit der Autonomen Provinz Bozen wird einen Vortrag zum Thema „Arbeitsplatz 2040“ halten.

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Der Handwerker Juli/August 2013

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Metzgerei Ploner, Lajen

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Foto: LVH

Von Monat zu Monat

Bergamo Gmbh, Meran

Prämierung der Arbeitstreue 2013

Arbeitspaket

27 Unternehmen ausgezeichnet

Maßnahmen „mit Hausverstand“

(HK/mb) Die Handelskammer Bozen hat im Sitzungssaal der Handelskammer zum 61. Mal Unternehmen mit einer mehr als 50-jährigen Tätigkeit und Mitarbeiter/-innen mit 35 und mehr Dienstjahren prämiert. Präsident Michl Ebner und Landeshauptmann Luis Durnwalder gratulierten allen voran der Metzgerei Josef Ploner aus Lajen, die auf beachtliche 170 Jahre zurückblicken kann. Weiters hervorzuheben ist der Industriebetrieb Holzland Fuchs GmbH aus Latsch, der seit 107 Jahren besteht. Hier die ausgezeichneten Unternehmer aus dem Handwerk 1 Electro Universal GmbH – Bozen 41 Jahre 2. Cir Gherdeina des Antonio Insam & C. KG – St. Christina 50 Jahre 3. Elektro Bachmann des I. Bachmann & Co. KG – Tramin 50 Jahre 5. Giancarlo Stefani – Bozen 50 Jahre 7. Prast OHG d. Matthias und Kurt Prast – Unterinn/Ritten 50 Jahre 8. Robert Pescosta & Co. OHG – St. Lorenzen 51 Jahre 9. Pöhl Andreas KG des Andreas Pöhl & Co. – Ritten 51 Jahre 11. Malfertheiner OHG des Malfertheiner Roland & Co. – Völs-St. Anton 56 Jahre 12. Studio Alberti Fotografie der Alberti Cristina – Bozen 57 Jahre 13. Trenkwalder Helga – Sterzing 60 Jahre 15.Bergamo GmbH – Meran 63 Jahre 16. Optic Rapid GmbH – Bruneck 64 Jahre 19. Martin Griesser & Co. KG – Kastelruth-Seiseralm 75 Jahre 20. Tecilla KG des Tecilla Daniel & Co. – Bozen 75 Jahre 21. Auto Pichler OHG des Pichler Norbert – Tramin 84 Jahre 22. A. Tauber des Kleindienst Wilfried – Bozen 86 Jahre 23. Karl Wieland – Ritten-Lengmoos 101 Jahre 24. Jacob Kurt & Peter OHG – Neumarkt 103 Jahre 25. Marmor OHG des Jacob Walter & Co. – Meran 103 Jahre 27. Metzgerei Josef Ploner – Lajen 170 Jahre

(rp/mb) Mit dem neuen Arbeitspaket hat die italienische Regierung das Thema der Jugendarbeitslosigkeit als Priorität definiert. Steuererleichterungen erwarten Unternehmen, die Jugendliche einstellen. „Es braucht gleichzeitig Lockerungen im Bereich Jugendschutzgesetz, Arbeitssicherheit und Bürokratieabbau“, fordern einige Funktionäre des LVH. Südtiroler Gewerkschaften

Zwei Frauen an der Spitze (mb) Tila Mair wurde im Mai zum ersten Mal in der Geschichte des SGB/CISL zur Generalsekräterin ernannt. Eine weitere Frau, und zwar

Südtirol Paket 2013

Sparkasse stellt 100 Millionen Euro für Vorzugskredite zur Verfügung Gemeinsame Aktion mit den Südtiroler Verbänden Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark!“ wurde anlässlich eines Treffens zwischen der Südtiroler Sparkasse und den wichtigsten Südtiroler Wirtschaftsverbänden das „Südtirol Paket 2013“ vorgestellt. Dieses ermöglicht es, kleinen und mittelständischen Unternehmen Finanzierungen zu Vorzugskonditionen zu gewähren. Die Vertreter des Unternehmerverbandes, des LVH, des HDS, des SWR, des HGV sowie der CNA konnten sich im direkten Meinungsaustausch mit der Bank ein Bild über das exklusiv für Südtirol aufgelegte Angebot machen. Dazu Generaldirektor Peter Schedl: „Ich möchte die zen-

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Der Handwerker Juli/August 2013

trale Aufgabe und den Anspruch der Bank unterstreichen, die lokale Wirtschaft aktiv zu unterstützen. Mit dem ,Südtirol Paket 2013‘ und mit zusätzlich bis zu 100 Millionen Euro, die wir für das Land zu Vorzugsbedingungen zur Verfügung stellen, geben wir in diesen schwierigen Zeiten einen kräftigen Impuls.“ Die Sparkasse hat bereits letztes Jahr zum ersten Mal dieses Paket aufgelegt. Rund 150 Südtiroler Betriebe konnten davon profitieren. Über 70 Millionen Euro wurden den Unternehmen bereitgestellt. Die heurige Neuauflage, das „Südtirol Paket 2013“, besteht wiederum aus der Süd-tirol-


Doriana Pavanello

Doriana Pavanello, u. a. auch Mitglied des Landesbeirates für Chancengleichheit, hat die Führung der Gewerkschaft AGB/CGIL übernommen. Risikobewertung

Betriebe haben „die Schnauze voll“

Treffen in Rom

Lanz und Minister Zanonato (rp) Um Italien aus der Rezession zu führen, sind mehrere Maßnahmen noch im Juli umgesetzt werden. In einem Gespräch mit dem Minister für Wirtschaftsentwicklung, Flavio Zanonato, hat LVH-Präsident Gert Lanz in Rom über diese konkreten Maßnahmen gesprochen (siehe auch Kommentar auf Seite 13). Langsam wird das Überleben der Kleinebetriebe ein Wettlauf gegen die Zeit, so Lanz.

Das Organisationskomitee: (v. l. n. r.) Jürgen Obkircher, Markus Lantschner, Gerhard Resch, Horst Pichler, Miriam Pardeller, Sylvia Schroffenegger, Otmar Neulichedl und Robert Welscher (nicht im Bild: Gottfried Major)

Die 1. Eggentaler Wirtschaftsschau stellt sich vor Erfolgreich präsentierte das Organisationskomitee der ersten Eggentaler Wirtschaftsschau das Ausstellungsareal, das Rahmenprogramm und die geplante Medienarbeit. Über 60 Aussteller haben sich zur Ausstellung angemeldet. Nach dem Erfolg der Handwerksschau Eggental im Jahr 2009 findet 2013 die erste Eggentaler Wirtschaftsschau statt. Über 60 Aussteller aus allen Wirtschaftsbereichen werden auf 6000 Quadratmetern Ausstellungsfläche auf der „Hälslwies“ bei Kilometer 8 im Eggental ihre Produkte

präsentieren. „Die Wirtschaftsschau stellt eine ideale Plattform dar, um das Wirtschaftsleben des Eggentals zu präsentieren“, so der LVHOrtsobmann von Deutschnofen und Obmann des OKTeams, Horst Pichler, „die Organisation läuft bereits auf Hochtouren, das breitgefächerte Rahmenprogramm steht, und die Einschreibungen sind fast abgeschlossen.“ Ziel ist es, den Besuchern ein umfassendes Bild vom vielfältigen Angebot der Eggentaler Wirtschaft zu präsentieren, aber auch, informative Beiträge rund um die Wirtschaft und Unterhaltung zu bieten. Weitere Informationen unter http://www.wirtschaftsschau-eggental.lvh.it.

Foto: LVH

(rp/mb) Südtiroler Offensive im Bereich Arbeitssicherheit. Einerseits hat Senator Hans Berger eine Dringlichkeitsanfrage an das Arbeitsministerium gestellt, die Frist für die Risikobewertung mittels Eigenerklärung, die ab 1. Juni 2013

in Kraft getreten ist, zu verlängern. Andererseits hat der LVH in Zusammenarbeit mit dem Kammerabgeordneten Daniel Alfreider einen Antrag zum Aufschub bzw. zur Neuregelung der Risikoerklärung beim italienischen Parlament eingereicht.

Lanz (LVH), Kofler (Sparkasse), Seebacher (Sparkasse), Negri (Unternehmerverband), Stampfl (hds), Corrarati (CNA), Schedl (Sparkasse), Pardeller (LVH), Mooswalder (SWR), Moroder (Sparkasse), Oberhollenzer (Sparkasse) und Gruber (HGV) (v. l.)

Anleihe, die den Anlegern eine attraktive Rendite bietet. Die Sparkasse verdreifacht die gezeichnete Summe zu einem Kreditplafond von bis zu 100 Millionen Euro. Der Betrag wird zu Vorzugskonditionen den Südtiroler Klein- und Mittelunternehmen bereitgestellt. Ein „Sparkasse-Sonderteam“ gewährleistet dafür eine besonders zügige Abwicklung und eine rasche Kreditbearbeitung. Die heimischen

Klein- und Mittelunternehmen stellen die Eckpfeiler der Südtiroler Wirtschaft dar. Mit dem „Südtirol Paket 2013“ wurde nun ein spezifisches Angebot ausgearbeitet, mit dem die Sparkasse den Unternehmen konkret zur Seite steht. Die Südtiroler Verbände werden ihrerseits ihre Informationskanäle entsprechend nutzen und die Mitglieder aktiv informieren, den Plafond in Anspruch zu nehmen. •

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Der Handwerker Juli/August 2013

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Von Monat zu Monat

Foto: LVH

Tila Mair


Titelgeschichte

Südtiroler Handwerk

Regionale Qualität auf kur Regionale Handwerkstage von 20. bis 24. Juli 2013 Von Samstag, 20., bis Mittwoch, 24. Juli 2013, steht in Südtirol eine Woche im Zeichen der Regionalität im Handwerk. Eine Reihe von Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen in den Bezirken zeigt, wie das Südtiroler Handwerk – gerade in Zeiten der Globalisierung – Regionalität lebt.

D

as Handwerk ist in besonderer Weise in den Regionen verankert und übernimmt dort eine

entscheidende Rolle für deren nachhaltige und stabile Entwicklung. Damit gestaltet und sichert das Handwerk die Zu-

Mediengespräch

Südtirol: Regionale Qualität auf kurzem Weg Samstag, 20. Juli 2013, 9 Uhr, Kaltern, Drescherkeller

Die große Bedeutung der Regionalität in Südtirol spiegelt sich in sämtlichen Wirtschaftsbereichen wider. Diskutiert wird dieses Thema auf wirtschaftlicher, politischer und lokaler Ebene im Rahmen eines runden Tisches mit folgenden Teilnehmern: • Manfred Pinzger, Präsident HGV • Walter Amort, Präsident hds • Leo Tiefenthaler, Präsident SBB • Gert Lanz, Präsident LVH • Thomas Widmann, Landesrat für Wirtschaft • Arno Kompatscher, Präsident Gemeindenverband • Daniel Alfreider, Kammerabgeordneter Moderation: Eberhard Daum

Informationsabend

„Ökologie und Ökonomie ist unser Handwerk“ Montag, 22. Juli 2013, 19 Uhr, Waidbruck, Erlacher Innenausbau

Im Handwerk wird die Einheit von Ökologie und Ökonomie praktiziert. Viele handwerkliche Produkte werden speziell in Hinblick auf ökologische Herstellung und lange Haltbarkeit konzipiert. Handwerk steht für hohe Qualität und damit auch für Nachhaltigkeit von Produkten und Dienstleistungen. Eine Schlüsselrolle kommt den Handwerkern auch beim Klimaschutz zu. Sie sind die Fachleute für sparsamen Energieverbrauch und die energetische Sanierung der Gebäude. Eine nachhaltige Entwicklung von Regionen und Städten ist ohne das Handwerk nicht denkbar. Handwerker kommen auf kurzen Wegen und haben ihre Betriebe in der Nachbarschaft ihrer Kunden. Begrüßung Stephan Weiss, Bezirksobmann Klausen Vortrag: Energetische Sanierung – Einsparpotenzial hoch drei Barry van Eldijk, Architekt

10

Der Handwerker Juli/August 2013

kunftsfähigkeit der Gemeinden vor Ort maßgeblich mit. Regionalität ist folglich nicht als Gegenmodell zur Globalisierung zu begreifen, sondern als Schlüssel zur Lösung vieler globaler Fragen durch örtliches Handeln. Starke Regionen sind eine stabile Bezugsgröße in einer immer komplexeren Welt. Wer den Wert der Regionen und der dort hergestellten Güter er-

kennt, kann auch auf globaler Ebene als verantwortungsbewusster Verbraucher agieren. Mit diesen Gedanken präsentierte der LVH im Rahmen einer Pressekonferenz bei der Bäckerei Pichler Reinhard in Eggen die Woche der Regionalität. LVH-Präsident Gert Lanz, die Vizepräsidenten Martin Haller und Ivan Bozzi, Landesrat Thomas Widmann und Arno Kom-

Vortrag und Diskussionsrunde

Wirtschaften im Grenzgebiet

Dienstag, 23. Juli 2013, 18.30 Uhr, Bezirksbüro Bruneck Italien ist das Land mit dem höchsten Steuerdruck Europas, besonders die Südtiroler Gemeinden, welche unmittelbar an die Nachbarländer angrenzen, leiden sehr darunter. Der Konkurrenzdruck ist für Handwerksbetriebe in unmittelbarer Grenznähe zu Österreich ungleich höher als für Betriebe, welche sich abseits der Landesgrenzen befinden. Zusätzlich verschärfen die ungleich hohen Treibstoff- und Grundstückspreise die Wettbewerbssituation. Ob und wie Betriebe in unmittelbarer Grenznähe auf lange Sicht erfolgreich wirtschaften, werden im Rahmen eines Impulsreferates und anschließender Diskussionsrunde erläutert. Begrüßung durch Gert Lanz, LVH-Präsident Vortrag: Wirtschaften im Grenzgebiet Anton Kosta, Direktor Raiffeisenkasse Bruneck Diskussionsrunde mit: • Gert Lanz, LVH-Präsident • Christian Tschurtschenthaler, Bürgermeister von Bruneck • Fritz Egartner, Bürgermeister von Sexten • Rudolf Dantone, Maler aus St. Lorenzen • Eduard Schäfer, Schlosser aus Innichen Ab 20 Uhr Handwerkerdämmerschoppen


patscher, Präsident des Gemeindenverbandes, leiteten eine Zeit des Nachdenkens über die Vorteile von regionalen Kreisläufen für das Gemeinwohl ein. „Einheimisch ist gleich hochwertig, was Herkunft verspricht. Regional ist gleich erfolgreich, weil Transparenz garantiert wird“, leitete Gert Lanz das Thema ein. Das Südtiroler Handwerk übernimmt eine entscheidende Rolle für die nachhaltige und stabile Entwicklung, für die Ausbildung von Jugendlichen und für die Existenz der Familien durch sichere Arbeitsplätze. Das Erfolgsrezept des Handwerks liegt in der Anpassung. Kurzum, im Sozialen, Wirtschaftlichen und Ökologischen leben Handwerker täglich Regionalität. Besonders in Zeiten der Globalisierung ist eine

Rückbesinnung auf regionale Produkte und Dienstleistungen gefordert. Zahlreiche Gründe sprechen für eine Besinnung auf die lokale Stärke des Wirtschaftens. Einige Aspekte werden in den Veranstaltungen angesprochen. Handwerksbetriebe zeigen Weltoffenheit – bei gleichzeitig fester Verwurzelung in der Region, oftmals seit mehreren Generationen. Sie haben Erfolg – gerade dank der Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung. Aufgrund ihrer hohen Qualifikation können sich Handwerksbetriebe an wandelnde Ansprüche flexibel anpassen. Handwerker kennen die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen vor Ort eingehend und wissen, wie man regionale Ressourcen nutzen und weiterentwickeln kann.

LVH-Präsident Gert Lanz Liebe Handwerkerinnen und Handwerker, Regionalität und Globalisierung. Das sind die Schlagwörter der Experten für die Zukunft der Kleinbetriebe. Sie würdigen die lokale Vernetzung der Familienbetriebe, denn für sie steht die soziale Einbindung in der Dorfgemeinschaft ganz oben. Diese aktuellen Erkenntnisse, die heute kommuniziert werden, sind für uns Handwerker eigentlich nichts Neues. Wir stehen seit Generationen mit unserem Einsatz im Dienste der Kunden vor Ort. Wir stehen zu unserem Wort, wir pflegen freundschaftliche Beziehungen zu unseren Partnern auf allen Ebenen. Wir bilden seit jeher die Jugend mit Leidenschaft aus und bereiten sie auf das Berufsleben vor. Das ist uns sehr wichtig. Wir Handwerker verstehen dank der regionalen Einbindung und der persönlichen Betreuung des Kunden neue Marktentwicklungen rasch und passen unsere Betriebe schnell an. Das macht uns stark. Eigentlich fast nicht wegzudenken, so Experten. Die globalen Entwicklungen der Weltwirtschaft hat diese Art des menschlichen Umgangs der Kleinunternehmer wieder in den Mittelpunkt gestellt.

Vortrag

Reparieren statt wegwerfen – Innovation neu gedacht

Mittwoch, 24. Juli 2013, 19 Uhr, Kolpinghaus Meran Entgegen der weit verbreiteten Wegwerfmentalität wird im Handwerk repariert, in Stand gesetzt, gewartet und gepflegt – im wahrsten Sinne nachhaltig gearbeitet. In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit in allen Wirtschaftsbereichen gefordert ist, sollten Produkte neu erdacht und u. a. auch Reparieren wieder salonfähig gemacht werden. Die Dienste und Produkte der Handwerker werden auch dort angeboten, wo der klassische Einzelhandel nicht mehr zu finden ist. Die Betriebe sichern darüber hinaus selbst in strukturell benachteiligten Gebieten qualifizierte wohnortnahe Arbeitsund Ausbildungsplätze. Im Vortrag wird aufgezeigt, welche Modelle sich derzeit in ganz Europa entwickeln und sich durchzusetzen beginnen. Man redet in diesem Zusammenhang von Innovation 3.0. Begrüßung Mathias Piazzi, Bezirksobmann Burggrafenamt Vortrag: Warum es langfristig nicht sinnvoll ist, die Waschmaschine bei Mediamarkt zu kaufen Günther Reifer, Terra Institute

Mit den Handwerkstagen im Juli 2013 möchte wir als LVH die verschiedenen Aspekte dieses Miteinander neu beleuchten. Ich lade Sie persönlich ein, diese Veranstatlungen zu besuchen! Sie sollen aufzeigen, dass Wachstum heute in Zeiten der Sättigung nicht immer nach der Sehnsucht des Menschen nach „Schneller, höher, billiger“ gehen kann. Wir Handwerker können mit unserem Tun aufzeigen, dass es auch anders geht. Wir brauchen in unseren Betrieben mehr Zeit für Besinnung, wir brauchen mehr Zeit für unsere Kunden und für die Entwicklung unserer Produkte und Dienstleistungen. Dann können wir auch international punkten und unsere Kompetenz anderswo gut verkaufen. Wir wollen die Qualität des Südtiroler Handwerks weiter pflegen und besser exportieren. Das geht nur, wenn wir lokal glaubwürdig handeln und das Miteinander leben. Die Lust auf Gemeinsinn läßt außerdem ältere Werte neu entdecken, die unbezahlbar sind: Zeit zu haben für sich und andere. Ihr

Gert Lanz Präsident des LVH

Der Handwerker Juli/August 2013

11

Titelgeschichte Thema AusTitelgeschichte unserer Werkstatt

rzem Weg


SIE KÄMPFTEN GEGEN DEN REST DER WELT ... 543 Punkte

526 Punkte

Fachexperte Lorenz Rier

SILBER

Fachexperte Ernst Seeber

Benjamin Aichner, Hofern/Kiens

Theo Oberhofer, Eppan Installateur für Heizungsund sanitäre Anlagen

Markus Gasser SILBER

Fachexperte Heinrich Trienbacher

Markus Gasser, Brixen Kfz-Techniker

Maurer

WM-Betrieb: Oberhofer Karl, Eppan

WM-Betrieb: Atzwanger Egon, Kiens:

„WorldSkills eineWarmChance, in die Welt hinaus-Benjamin „Ichrealisierte finde eseinwichtig, wenn junge Sichtmauerwerk aus dreiMenschen Modulen: dasdazu Den kompletten Aufbau vonsind Abwasser, und Kaltwasserrohzugehen und sich mit anderen Ländern zu verglei-Leipziger animiert werden, ihrendas Beruf zu optimieren. Die Völkerschlachtdenkmal, Wappen Deutschlands, ren und Heizung nach eigenen Zeichnungen, sowie die Montage chen. Das lange Training mit den Experten kommt Berufs-WM spornt dazu an. Das Training stärkt und das Brandenburger Tor musste in Miniatur nachgebaut eines WCs und einer Duschtasse und die Anfertigung einer Duschder Berufserfahrung zugute. Diese Goldmedaille auch den Charakter der Jugendlichen. Obwohl werden. WM-Betrieb: Atzwanger Egon, Kiens brause musste Theo beherrschen. WM-Betrieb: Oberhofer Eppan ist für Theo und unseren Betrieb dieKarl, Bestätigung wir ein kleiner Betrieb sind, spüren wir von dieser unseres Einsatzes. Wir freuen uns riesig!“ Teilnahme positive Impulse. Meine Mitarbeiter und Karl Oberhofer ich sind über die Silbermedaille Benjamins sehr Tischler glücklich.“ Sozialbetreuer Matthias Gschnitzer Egon Atzwanger Lukas Schweigkofler Fachexperte Christian Bachmann

BRONZE

Kfz-Techniker

Benjamin Aichner

Theo Oberhofer GOLD

537 Punkte Maurer

Sanitärinstallateur

www. allesfoto.com / klaus perterlin

Worldskills Leipzig 2013

wie dem Mut zu neuen Ideen großartige, vor allem aber erfolgreiche Projekte im Handwerk gelingen können. Aus diesem Grund muss sich Italien, aber auch die EU bemühen, die Lehre zu stärken und die duale Ausbildung als europäischen Standard in allen Mitgliedsstaaten einführen. Nur so kann die Jugendarbeitslosigkeit in allen europäischen Ländern wieder auf ein erträgliches Maß gesenkt werden.“ Cesare Fumagalli, Generalsekretär der Confartigianato

Matthias hatte die Aufgabe, ein Kleinmöbelstück in Eichenholz mit aus Fachexperten zu fertigen,Theo bestehend einem FußgestellLorenz mit einer Rier nach vorne zu öffnenden Klappe und einer ausziehbaren Schublade. WM-Betrieb: Barth Innenausbau, Brixen

BRONZE

Fachexperte Christoph Vigl

An Schauspielern, die mit Demenzpatienten imitierten,Ernst galt es bei den SoBenjamin Fachexperten Seeber zialbetreuerInnen die Symptome der Krankheiten und Patientenbedürfnisse zu erkennen und richtig zu reagieren. Täglich wurde Lukas einem Wissenstest unterzogen. WM-Betrieb: LfS f. Sozialberufe H. Arendt, Bozen

WM-Betrieb: Auto Hofer GmbH, Villanders:

Mak ist, wussten Aberandass er sich Silber In„Dass jeweils dreigut Stunden musste wir. Markus verschiedeholt,Werkstücken hat uns ausaus denden Socken gehauen! Bereichen Seit Jänner vernen verschiedensten brachte Mak fast jeden Samstag mit seinem Experten in (Elektronik, Motor, Spur, Bremsen…) Fehler finden und unserer Werkstatt. Ein Englischkurs kam auch noch dazu. diese reparieren. WM-Betrieb: Auto Hofer, Villanders Dass er nebenbei weiterhin den gesamten technischen Bereich unserer Service-Werkstatt mit vier Team-Kollegen gemanaged hat, muss auch noch erwähnt werden. Danke an alle Mitarbeiter für die Unterstützung, anMediendesignerin Mak‘s Experten Heini sowie an den LVH. WIR sind Vize-Weltmeister!“ Cristina Liturri Christian Hofer Fachexperte Wolfgang Töchterle

Jeden Tag ein anderes Thema erwartete die Mediendesigner. Markus mit Fachexperten Heinrich Trienbacher Während Cristina zunächst ein Corporate Design gestalten musste, ging es nachher um Editorial Design, Werbung, Verpackung und Merchandising. WM-Betrieb: Effekt!, Neumarkt

Große Emotionen und fün Landschaftsgärtner

Fliesenleger

Maler

Lukas Oberrauch & Peter Plieger

Thomas Pfattner

Felix Quinz

Fachexperte

Fachexperte Bruno Giongo Südtiroler und 1000

Roland Strimmer Fachexpertin Die 42. Worldskills Leipzig 2013 ist Geschichte. Für die 14 weitere junge WM-Teilnehmer aus Maria Gantioler aller Welt waren dies vier harte Wettkampftage mit großen Emotionen und wichtigen Erfahrungen. Südtirol hat mitgefiebert, und heute schaut es mit Stolz auf das Handwerk zurück.

N

Lukas und Peter hatten die Aufgabe, einen Kräutergarten mit einer Holzliege und einer Sitzbank anzulegen. Weiters musste ein Hügel bepflanzt, eine Fläche gepflastert und ein Brunnen gebaut werden. WM-Betrieb: Pflanzencenter Reider, Bozen bzw. Gärtnerei Schöpf, Schlanders

PROFESSIONELLE BETREUUNG Valentin Piffrader und Gabriel Karnutsch, die Teamleader der Südtirol Mannschaft haben die Mädchen und Burschen nicht nur körperlich, sondern auch mental auf die Wettbewerbssituationen vorbereitet.

ach 40 Jahren war Deutschland wieder Ausrichter für die LeiThomas führte eine Aufgabe bestehend aus drei verschiedenen Nach einem Speed-Wettbewerb lackierte Felix eine Tür samt stungsschau der Modulen aus: Die Verflweltiesung eines Modells des Brandenburger farbig abgehobenem Rahmen, bemalte eine Wand mit FarbabTores, derAuszubildenUmriss des Freistaates Sachsen und die Jahrzahl 2013 bes-ten stufung und fertigte eine Zeichnung mit integriertem Schriftzug samtund Schnitttechnik. WM-Betrieb: Hofer Fliesen & Böden, Barbian an. WM-Betrieb: Quinz, Ritten den jungen Fachkräfte bis 22 Jahren Gert Lanz freut sich. FACHEXPERTE FÜR 2015 in nichtakademischen Berufen. Für Italien gingen 14 Teilnehmer, Christian Pircher war als Fachexperte der Köche in Leipzig vertreten. Er war darunter 2009 zwei Frauen, in 13 der insgesamt Teilnehmer der Berufs-WM in Calgary und 46 offiziellen Wettbewerbsdisziplinen an durfte heuer die andere Seite des Wettbeden Start. werbs kennen lernen. „Die Erwartungen an die italienischen (weiter auf S. 14)

Eröffnungszeremonie am 2. Juli 2013

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG VON: Fliesenleger

Friseure Gasthof Pizzeria Cafe

Installateure

Dorfnerhof Gasthof · Trattoria

12

Der Handwerker Juli/August 2013

Autolackierer

Landschaftsgärtner

Maurer


NACH PUNKTEN IM ÜBERBLICK

„Das Handwerk, die Gastronomie, die Berufe im Dienstleistungssektor haben in Südtirol eine lange Tradition. Unsere Handwerks- und Gastronomiebetriebe stehen für Qualität und Professionalität. Die ausgezeichnete Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter in diesen Betrieben ist das Um und Auf. Die 14 jungen Südtiroler, die sich bei der Berufsmeisterschaft in Leipzig im Wettkampf gemessen haben, sind diejenigen, die diese Qualität in die Zukunft hinein weiter tragen. Sie sind unser Aushängeschild, unsere Botschafter für ein Südtirol, ein Land, welches gerade dem Handwerk einen hohen Stellenwert in der heimischen Wirtschaft einräumt 522 Punkte PunkteWirtschaft macht.“ und es zu einer festen Säule 535 der Südtiroler Luis Durnwalder, Landeshauptmann

Sehr gefreut über die großartigen Ergebnisse und die motivierten WM-Teilnehmer Exzellenzdiplom haben sich die Obmänner der 526 Punkte im LVH. ImmerBerufsgemeinschaften und Berufsgruppen hin hat Südtirol in der Nationenwertung nach Punkten den sensationellen 5. Rang von über 50 Nationen errungen.

Worldskills Titelgeschichte Leipzig 2013

DER MITARBEITER IST DAS UM UND AUF

1. Korea 53 2. Switzerland 52 3. Chinese Taipei 51 4. Iran 51 Friseurin Konditor 5. South Tyrol, Italy 51 Matthias Gschnitzer, Cristina Katja Lukas Ludwig Schweigkofler, Oliver Gasser Litturi,6.Leifers Austria 51 Mediendesignerin Feldthurns Kaltern Fachexpertin Fachexperte 7. Japan 51 Margit Sozialbetreuer Gostner Artur Widmann Tischler 8. Brazil 51 9. China 51 10. United Kingdom 51 SwedenGmbH 51 WM-Betrieb: 11. Effekt! WM-Betrieb: Barth Innenausbau, Brixen Landesfachschule für Sozialberufe, 12. Ireland 50 Neumarkt „Die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmern Germany 50 Bozen „Bei Worldskills 13. geht es um Können, Stressbein seinem erlernten Handwerksberuf zu messen, „Unsere Schule hat für die Vorbereitung von Lukas wältigung und Köpfchen. So wie im Berufsleben 14. Singapore 50 bereichert jeden jungen Menschen. Auf diesen sehr viel investiert. In den letzten Monaten gab es auch. Das Ganze15.verpackt in einen Wettbewerb, ist Netherlands 50 Erfahrungswert sollte keiner verzichten. Durch keine Ferien und keine freien Samstage. Mit Lukas absolut empfehlenswert für all jene, die ihren Horidie Trainings wurde des Matthias in seiner Teamund Schokolade und Marzipan, diezont er erweitern möchten. Dank der professionellen Im Rahmen Wettkampfes galt es für Katja, mehrerehat ein jungerOlivers MannKreationen gezeigt, aus dass soziale Berufe Kommunikationsfähigkeit das kommt unter strengensind. zeitlichen fertigte, wurden von Frisuren sowohl für gestärkt, Damen als auch für Herren zu verschienicht nur „Frauensache“ Wir Vorgaben sind überaus Vorbereitung durch LVH ist schonDER alleinBERUFLICHEN die DASden WELTEVENT BILDU auch dem denen Betrieb zugute. Wir freuen uns über das der Jury besonders nach den Kriterien Aussehen undTeilnahme, unabhängig Themen (modern, Abend, Alltag…) zu gestalten. erfreut über diese Medaille.“ vom Ergebnis, ein enormer tolle Ergebnis und sind sehr stolz auf ihn.“ Geschmack beurteilt. WM-Betrieb: Bäckerei Gasser, Lüsen WM-Betrieb: Salon Irene, Neumarkt Dr. Luigi Mario Loddi Gewinn für Teilnehmer und Betriebe.“ Josef Barth Hier werden Weltmeister gemacht: zwei Jahre treten die be ElmarAlle Thaler Fachkräfte bis zum Alter von 22 Jahren weltweit an, um Champ zu werden. Dabei sind Höchstleistung, Spannung, Emotion un Elektrotechniker Autolackierer internationale Begegnung garantiert. Die spannenden Wettkäm Thomas Gogl Jan Schwienbacher machen Lust auf Ausbildung – ob in traditionellen Berufen oder Fachexperte Fachexperte jungen Disziplinen, ob als Koch, Mechatroniker oder Webdesign Thomas Zöschg David Spechtenhauser Bei dem gigantischen Event treffen sich internationale Fachleute aus Berufsbildung, Wirtschaft und Politik. Ihr Ziel: die Standard beruflicher Bildung immer weiter zu verbessern. Dafür setzen si sich ein und tauschen ihre Erfahrungen aus.

Hinter der WM der Berufe steht die Weltorganisation WorldSkills International mit inzwischen 65 Mitgliedsländern und Regionen. Hinter Lukas stand Fachexperte Christoph Vigl Hinter Cristina stand Wolfgang Töchterle Matthias mit Fachexperten Christian Bachmann Südtirol Fachexperte ist seit 1997 als offi zieller Vertreter Italiens mit dabei. O eller Delegierter ist Herbert Fritz, technischer Delegierter ist Tho Pardeller. Jan lackierte Designs, indem er Farbtöne anpasste und Thomas musste zwei Schaltkästen samt Steuerung montieren mehrfarbig gestaltete. Die Grundierung einer Stoßstanund am Samstag programmieren. Weitere Aufgaben bestanden Informationen über die Teilnahme des ge sowie eine Teillackierung gehörten ebenso zu den in der Anfertigung einer Schaltplanzeichnung sowie in der Fehitalienischen Nationalteams auf Wettbewerbsaufgaben. lerfindung bei einer Schaltung. WM-Betrieb: EN-CO, Ratschings www.worldskills.lvh.it.

nf „Medaillen aus Leipzig Was die Südtiroler Teilnehmer beim diesjährigen Wettbewerb geleistet haben, hat einen unglaublichen Vorbildcharakter für viele andere junge Menschen. Nirgendwo trifft man mehr Nachwuchstalente als bei der Berufsweltmeisterschaft. Herbert Fritz, Offizieller Delegierter Worldskills Italy

WMFILM

1004 Teilnehmer 969 Experten 116 Teamleader 53 Official Delegates 200.000 Besucher 181 ha Wettbewerbsareal

FANPREIS

GRÖSSTE TEILNEHMER ZAHL

hatte Frankreich nämlich 46

WM 2015 In São Paulo, Brasilien, werden die nächsten Weltmeisterschaften der Berufe im Jahr 2015 stattfinden. 2017 werden sie in Dubai organisiert.

BESUCHER

kamenam zur 8. Berufs-WM Abschlussfeier Juli 2013 in Leipzig VOR ORT Tischler

hatten die Teilnehmer aus Neuseeland

LEIPZIG 2013

21.000 Fans in Südtirol ONLINE- Über haben auf Facebook die HöheBESUCH punkte live miterlebt. Knapp 200.000 Besucher

fand der erste WorldskillsWettbewerb in Spanien

WEITESTE ANREISE

Ausstrahlung am Samstag, 13. Juli 2013, 20.20 Uhr Rai Sender Bozen

Lieblings-WM-Teilnehmer der Südtiroler ist der Maler Feli Quinz mit 285 Stimmen

1950

Konditoren

KFZ-Techniker

Maler

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Worldskills Leipzig 2013 www. allesfoto.com / klaus perterlin

Exzellenzdiplom

518 Punkte

Exzellenzdiplom

Exzellenzdiplom

514 Punkte

Lukas Oberrauch, Signat/Ritten Landschaftsgärtner

WM-Betrieb: Pflanzencenter Reider, Bozen

„Wir unterstützten die Berufs-WM und die Teilnahme von Lukas voll und ganz. Sie stellt einen tollen Ansporn für junge Mitarbeiter dar, sich und ihr Können international beweisen zu können. Die tolle Platzierung der beiden bestätigt uns, dass wir ein qualitativ hochwertiger Ausbildungsbetrieb sind.“ Christian Reider

Erfreut zeigt sich der Obmann der Südtiroler Gärtner Valtl Raffeiner

Peter Plieger, Meran

Felix Quinz, Klobenstein/Ritten

Landschaftsgärtner

Thomas Pfattner, Klausen

Maler

WM-Betrieb: Gärtnerei Floricultura Schöpf, Schlanders

„Wir freuen uns mit Peter, dass er durch seinen Einsatz die Möglichkeit bekommen hat, sich mit Landschaftsgärtnern aus aller Welt zu messen. Durch die optimale Vorbereitung von Seiten des LVH und der Schule Laimburg haben die beiden Landschaftsgärtner ein einmaliges Erlebnis genießen können.“ Hanspeter Schöpf

Hinter Lukas und Peter stand Fachexpertin Maria Gantioler

Organisatoren und Gönner der 9. Teilnahme Südtirols an der Berufs-WM in Leipzig: LVH-Vizedirektor Walter Pöhl, LVH-Direktor Thomas Pardeller, Herbert Fritz, offizieller Delegierter Worldskills Italy, Bruno Covi, Präsident der Bilateralen Körperschaft, und Junghandwerkerchef Ronnie Mittermair (v. l.)

511 Punkte

Fliesenleger

WM-Betrieb: Quinz OHG, Klobenstein

„Felix hat im Betrieb zwar gefehlt, für die Chance, sich mit den Besten der Welt zu messen, waren wir jedoch gerne bereit, ihm die notwendige Zeit zur Verfügung zu stellen. Wir sind Stolz, dass er bei einer WM dabei sein konnte.“ Alexander Quinz

Hinter Felix stand Fachexperte Bruno Giongo

WorldSkills-Starter aus dem Handwerk und Dienstleistungsbereich waren hoch, berichtet Herbert Fritz, offizieller Delegierter von WorldSkills Italy. Thomas Pardeller, LVH-Direktor und technischer Delegierter von WorldSkills Italy, bestätigt, dass sich die harte Trainingsarbeit gelohnt und unser duales Ausbildungssystem Attraktivität bewiesen habe. Der internationale Berufswettbewerb WorldSkills, an dem Südtirol/Italien seit 1997 teilnimmt, steht für Spitzenleistungen in der Berufsbildung. „Worldskills ist in diesen Zeiten der hohen Jugendarbeitslosigkeit eine wichtige Botschaft an die

WM-Betrieb: Hofer Fliesen & Böden GmbH, Barbian

„Die Weltmeisterschaft war für Thomas eine tolle Erfahrung. Als Betrieb schätzen wir es sehr, dass er an den WorldSkills teilgenommen hat, und hoffen, dass er seine Erfahrung im Betrieb umsetzen kann. Ein Dank geht auch an den vorherigen Lehrbetrieb von Thomas und an den Ausbilder Norbert Steinegger.“ Pauli Hofer

Thomas mit Fachexperten Roland Strimmer

Gesellschaft“, sagt LVH-Präsident Gert Lanz. Er bietet vor allem aber den Teilnehmern die Chance, sich einem fairen Vergleich zu stellen und ihre Leistungsfähigkeit zu messen. Am 7. Juli wurden schließlich die Berufsweltmeister gekürt. Für Südtirol kann sich das Ergebnis durchaus sehen lassen: 1-mal Gold, 2-mal Silber und 2-mal Bronze. Theo Oberhofer, Benjamin Aichner, Markus Gasser, Matthias Gschnitzer und Lukas Schweigkofler sind die verdienten Gewinner dieses internationalen Wettbewerbs. Sie konnten sich behaupten und zeigten Spitzenleistungen, für sich, ihren Beruf

DUALE AUSBIL GEGEN JUGEND

Unsere Partner:

landesfachschule für sozialberufe

„Die Lehre kann mit e mit dem notwendigen wie dem Mut zu neue Projekte im Handwerk sich Italien, aber auch die duale Ausbildung a staaten einführen. Nur europäischen Ländern Erfolgreiche Teamleader werden.“ Cesare Fumagalli, Gen Valentin Piffrader und

SIE KÄMPFTEN GEGEN DEN REST DER WELT ...

Manfred Pinzger, HGV-Präsident (l.), und Hansi Pichler, SWR-Präsident unterstützen die Berufs-WM.

14

Der GOLD

Christian Pircher (l.) war in Leipzig als Beobachter für den Südtiroler Köcheverband dabei. Geschäftsführer Konrad Spinell (r.) freut sich über die nächste Berufs-WM in Brasililen, wo Pircher, selbst Teilnhemer bei der Berufs-WM in Calgary, als Sanitärinstallateur neuer Fachexperte einen Südtiroler Kochprofi betreuen wird.

Theo Oberhofer

Handwerker Juli/August 2013

Fachexperte Lorenz Rier

SILBER

Gabriel Karnutsch. Maurer

Benjamin Aichner Fachexperte Ernst Seeber

SILBER


Friseurin

WM-Betrieb: Salon Irene, Neumarkt

„Die Berufs-WM bietet tolle Möglichkeiten für junge Frisöre. Unsere Kunden waren von Katjas Teilnahme begeistert. Viele wussten noch nicht, dass es eine Weltmeisterschaft für Handwerker gibt.“ Irene Dorigoni

Hinter Katja stand Fachexpertin Margit Gostner

498 Punkte

Oliver Gasser, Lüsen

Worldskills Leipzig 2013

498 Punkte Katja Ludwig, Montan

SÜDTIROLS JUNGE BERUFSE IST SENSATIONELL!

Konditor

497 Punkte

Thomas Gogl, Wiesen/Pfitsch

489 Punkte

Jan Schwienbacher, St. Walburg/Ulten

Elektrotechniker

Autolackierer

Berufsweltmeisterschaft in Leipzig: Südtirols Handwerker und Sozialbetreuer zählen zu den weltbesten Fachkräften. Die duale Ausbildung gilt nach wie vor als Erfolgsmodell.

Planung der Rohrführungen, da nur sehr wenige M und der Rest komplett selbständig errechnet und k musste“, erklärt der Weltmeister. WM-Betrieb: Bäckerei Gasser WM-Betrieb: EN-CO, Ratschings Spitzenergebnisse erlangten auch der Maurer Ben Betrieb: Karosserie Zöschg KG „Als Betrieb sind wir sehr stolz, dass Siegfried LEIPZIG/SÜDTIROL. & Co. KG, LüsenVier junge Handwerker „Jan hatder dieKfz-Techniker letzten zwei Jahre bei Gasser uns und ein Sozialbetreuer (22) und Markus (21), d Thomas die Chance hatte, an der Be„Wir als Betrieb standen voll und ganz gearbeitet. Er hat die Vorbereitung rufsweltmeisterschaft teilzunehmen, strahlen seit Sonntag Abend mit ihren Medaillen um die Wette. Eine internationalen Berufswettbewerb hinter der WM-Teilnahme von Oliver. sehr ernst genommen und wollteeine sich Silbermeda auch wenn die intensive Vorbereitung Klar fehlte er oft im Betrieb, drei Moausschließlich darauf konzentrieren. Gold-, zwei Silberund zwei Bronzemedaillen sowie vier ExzellenzÜberwältigt nach der Verkündigung der Ergebnisse für uns eine große Belastung war.“ nate war er wegen des Trainings abweWir konnten ihn nicht überzeugen, Robert Steindl diplome sind das Ergebnis, das die Südtiroler Mannschaft, die mit ler Matthias Gschnitzer (20) und Sozialbetreuer L send. Wir hatten aber damit gerechnet während des Trainings im Betrieb zu und für diese einen Ersatz gefunbleiben. Wir sind trotzdem sehr stolz 14Zeit Teilnehmern an der 42. Berufsweltmeisterschaft teilnahm, erzielt kofl er (22), die mit einer Bronzemedaille belohnt w den. Seine Erfahrungen wird er jetzt auf ihn und wünschen ihm alles Gute.“ hat. Erstmals in der Worldskills-Italy-Geschichte hat ein Installateur Jene Teilnehmer mit besonders hoher Punktezahl sicher im Betrieb umsetzen.“ Paul Zöschg Christianerlangt! Gasser Der 19jährige Eppaner Theo Oberden Weltmeistertitel Berufsolympiade mit einem „Medaillon of Excellen hofer meisterte bravourös seine Aufgabe. Mit größter Präzision net. Darüber durften sich die Landschaftsgärtner L und Perfektion baute er nach eigenen Zeichnungen ein komplettes (20) und Peter Plieger (21), Mediendesignerin Cris Rohrsystem mit Abwasser-, Warm- und Kaltwasserleitungen sowie Maler und Lackierer Felix Quinz (19) und Fliesenle Heizungsrohren auf. „Am schwierigsten war die eigenständige Pfattner (20) freuen.

Oliver mit Fachexperten Artur Widmann

Thomas mit Fachexperten Thomas Zöschg

Jan mit Fachexperten David Spechtenhauser

Das Land Südtirol wird von kompetenten Jungs und Mädels hervorragend vertreten. Sie sind unsere Zukunft, so der Landesrat Thomas Widmann, Präsident Arno Kompatscher und Landesrätin Sabina Kasslatter Mur (v. l.). Sie haben die Südtiroler Mannschaft in Leipzig angefeuert und unterstützt: LVH-Vizedirektor Walter Pöhl, LVH-Direktor Thomas Pardeller, Welcomeparty am 8. Juli 2013 auf Schloss Maretsch in Bozen Offizieller Worldskills Italy Delegierter Herbert Fritz, Präsident der Bilateralen Körperschaft Bruno Covi und Junghandwerkerchef Ronnie Mittermair (v.l

und letzten Endes für das kleine, aber AUTONOME PROVINCIA AUTONOMA starke Land Südtirol. Mit Platz 5 in derPROVINZ BOZEN DI BOLZANO ALTO ADIGE Nationenwertung wird Südtirol nur vonSÜDTIROL Korea, der Schweiz, Taiwan und dem Iran übertroffen. Ein herzliches Vergelt’s Gott an die ObKfz-Techniker, Kurt Egger, Obmann der männer der Berufsgemeinschaften im Tischler, Wolfgang Töchterle, Obmann LVH für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Mediendesigner, Rudolf Dantone, der Organisation und Vorbereitung der Obmann der Maler und Lackierer, GünTeilnehmer: Reinhard Ambach, Obmann ther Unterleitner, Obmann der Fliesen-, der Installateure für Heizung und sanitäre Platten- und Mosaikleger, Maria Stella Anlagen, Arnold Fischnaller, Obmann Falcomatà, Obfrau der Friseure, Thomas der Maurer, Dietmar Mock, Obmann der Überbacher, Obmann der Konditoren,

Berufsbildung_Logo12_pant 1spr.pdf

1

24.08.12

08:44

Daniel Weissensteiner, Obmann der Elektrotechniker und Gregor Gross, Obmann der Karosseriebauer. Mehr darüber unter www.lvh.it. Fotos: Klaus Perterlin, Filmproduktion: studiopenn. mb

Der Handwerker Juli/August 2013

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Gesetze & Richtlinien

Gesundheitsleistungen mit Sanifonds Mit der Gründung des staatlichen sektorenübergreifenden Gesundheitsfonds „San.Arti“ wollen die Sozialpartner zusätzliche Gesundheitsleistungen für Betriebsinhaber und Mitarbeiter garantieren. In Südtirol konnte man sich auf einen Landesfonds für das Handwerk einigen. Betriebe müssen jetzt pro Mitarbeiter eine Quote einzahlen.

D

ie Staatlichen Interkonföderalen Abkommen vom 21. November 2008 und vom 21. September 2010, die anschließend in den Kollektivverträgen des Handwerks und der KMU verankert wurden, sehen die Gründung eines bereichsübergreifenden nationalen Gesundheitsfonds mit der Bezeichnung „SAN.ARTI“ vor, mit der Möglichkeit, auf territorialer Ebene zusätzliche Vereinbarungen abzuschließen, um die Leistungen dieses Fonds zu ergänzen und zu verbessern (wir berichteten). Nachdem alle Sozialpartner der Südtiroler Wirtschaft (ASGB, SGBCISL, UIL/ SGK, AGB/CGIL; LVH-APA,

CNA-SHV) am 19. April 2012 eine gemeinsame Absichtserklärung zur Gründung eines territorialen Gesundheitsfonds unterschrieben hatten, wurde im Sinne der Umsetzung dieses Vorhabens am 23. April 2013 ein Abkommen zur Gründung des „Landeszusatzgesundheitsfonds zu Gunsten der Beschäftigten des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe der Autonomen Provinz Bozen“ unterzeichnet, welcher alle Bereiche des Handwerks – mit Ausnahme des Bauhandwerks – betrifft. Der „SANIFONDS“, der mit 1. August 2013 startet, ist den Beschäftigten aller Sektoren des Handwerks auf Landesebene, mit Ausnahme des Baugewer-

bes, gewidmet und schließt alle Mitglieds- und Nicht-Mitgliedsbetriebe der Wirtschaftsverbände ein, nachdem er kollektivvertraglich verankerte Fürsorgeleistungen vorsieht, die zur Ergänzung der finanziellen und beitragsmäßigen Entlohnung des Beschäftigten unabdingbar sind. Mit dem territorialen Abkommen verfällt die Pflicht zur Einzahlung in den nationalen Fonds SAN.ARTI., welcher in vollem Ausmaß durch den territorialen SANIFONDS ersetzt wird, und zwar mit allen daraus erwachsenden Vorteilen für die Beschäftigten der Südtiroler Betriebe. Die Betriebe müssen für jeden einzelnen Beschäftigten rückwirkend ab 1. Februar 2013

den monatlichen Beitrag in Höhe von 10,42 Euro (jährlich 125,00 Euro) in den SANIFONDS einzahlen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Monat der Anmeldung bzw. Abmeldung des Personals für die Beitragsberechnung als voller Monat zählt. Die obgenannten Beiträge sind nicht der Einkommenssteuer zu Lasten des Beschäftigten unterworfen, unterliegen keinen Sozialbeitragsleistungen und sind vom Unternehmenseinkommen absetzbar. Die Quote zu Lasten des Arbeitgebers, monatlich 10,42 Euro pro eingeschriebenem Beschäftigten, ist einem Solidaritätsbeitrag von 10 Prozent zu unterwerfen (Cod. INPS M980, Gesetz 166/91,

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ex-Art. 9-bis). Die Quote von monatlich 10,42 Euro ist für Beschäftigte mit Vertrag auf begrenzte Zeit mit einer Dauer von weniger als zwölf Monaten nicht geschuldet. Die Überweisungen müssen monatlich erfolgen, und zwar für den jeweils betroffenen Entlohnungszeitraum innerhalb 16. des Folgemonats, auf das Bankkontokor-

rent lautend auf SANI-FONDS, Mitterweg 7, Bozner Boden, bei der Sparkasse Bozen, IBAN: IT 45 E 06045 11605 00000 5001118. Die erste Zahlung war innerhalb 16. Juni 2013 vorzunehmen. Für Rückfragen steht Ihnen das Sekretariat des Fonds unter EMail: info@sani-fonds.it zur Verfügung. •

F-Gas

Betriebszertifizierungen und Betreiberpflichten Die Berufsgemeinschaft der Kälte- und Klimatechniker hat am 3. Juli im Haus des Handwerks eine Infoveranstaltung rund um das Thema „F-Gas – Normen, Zertifizierungen und Betreiberpflichten“ abgehalten.

N

eben der detaillierten Erklärung der EU-Normen und der staatlichen Bestimmungen wurde auch die Frage über den Begriff des „Betreibers“ erörtert. Weiters wurde die vom LVH ausgearbeitete Zertifizierungsprozedur für Betriebe vorgestellt, welche in die EU-Verordnungen 842/2006 bzw. 303/2008 (Kälte- und Klimaanlagen, Wärmepumpen, Brandschutzanlagen) fallen. Aufgrund der Tatsache, dass die ersten provisorischen Firmenzertifikate mit Mitte September verfallen, besteht für diese Betriebe die Möglichkeit, ihre Vorbereitung zur Zertifizierung bereits über die Sommermonate zu starten. Sämtliche Infos zur Veranstaltung, Kurse zum „patentino frigoristi“ und Anmeldung für die Betriebszertifizierung sind im Internet unter www.lvh.it/fgas erhältlich. Die Anmeldungen zur F-GasBetriebszertifizierung sind an die E-Mail-Adresse fgas@lvh.it zu senden. Alle weiteren Infos beim LVH unter Tel. 0471 323308. mirko.cutri@lvh.it

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Im Rahmen dieser Rubrik sind Sie als Mitglied eingeladen, Ihre ganz individuellen Fragen zu stellen. Die Experten aus der Anwaltskanzlei Corti, Deflorian & Partner in Bozen gehen auf Ihre Fragen ein und antworten darauf mit Tipps und Empfehlungen. Schicken Sie Ihre Fragen an E-Mail: media@lvh.it. Wir veröffentlichen Ihre Beiträge anonym in der nächstmöglichen Ausgabe.

Betriebsschulden und Trust Ich bin Inhaber eines Handwerksbetriebs in Form eines Einzelunternehmens. Kann ich mein Privatvermögen im Falle von Betriebsschulden vor Gläubigern und Banken schützen, indem ich die persönlichen Güter – insbesondere mein Familienhaus – in einen Trust einbringe?

B

evor ich auf die Frage eingehe, ist eine kurze Einführung zum Trust notwendig. Der Trust ist ein Rechtsinstitut angelsächsischen Ursprungs, das in die italienische Rechtsordnung aufgrund der Haager Konvention, ratifiziert mit Gesetz Nr. 364/1989, in Kraft getreten am 1. Jänner 1992, eingeführt wurde. Dies bedeutet, dass es kein eigentliches italienisches Gesetz gibt, das den Trust regelt. Die italienische Rechtsordnung ermöglicht jedoch die Begründung eines Trusts und die Wahl des ausländischen Rechts, das zur Anwendung kommt. Mittels Errichtung eines Trusts überträgt eine Person (Settlor) ihr Vermögen ganz oder teilweise an eine andere Person (Trustee), welche dasselbe im Interesse eines Begünstigten oder zu einem bestimmten Zweck verwaltet. Der Trust weist folgende Elemente auf: • die Trustgüter bilden eine getrennte Masse und sind nicht Teil des Vermögens des Trustees; • die Trust-Güter werden auf den Trustee übertragen; • der Trustee hat die Befugnis und die Verpflichtung, die Güter gemäß den Vorgaben des Trusts und unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen zu verwalten und darüber zu verfügen. Eine der primären Auswirkungen des Trusts ist die Abgrenzung des Trust-Vermögens vom Privatvermögen des Settlors und von jenem des Trustees. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Gläubiger des Settlors oder Trustees auf das TrustVermögen zurückgreifen können. Klarerweise muss der Trust – bei sonstiger Nichtigkeit – einen erlaubten Zweck haben (wie z. B. die Regelung der Unternehmensnachfolge oder der Erbfolge) und muss die italienische Gesetzgebung respektieren, darunter auch die Gesetze zum Schutz der Gläubiger. Besteht der einzige Zweck des Trusts darin, den Gläubigern und Banken das persönliche Vermögen des Settlors vorzuenthalten, so ist der Trust ungültig bzw. unwirksam, mit der Folge, dass die Gläubiger auf die Trust-Güter zurückgreifen können, um ihre Forderung zu befriedigen. Ich rate daher, beizeiten an den Schutz des persönlichen Vermögens zu denken, um zu vermeiden, dass der Trust Gegenstand von Anfechtungsklagen wird. Ra Dr. Isabel Brunner

Der Handwerker Juli/August 2013

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Gesetze & Richtlinien

Die Experten antworten


Unternehmensführung

Vertrieb – Große Chance und großes Hindernis Die Wichtigkeit der Vertriebstätigkeit war bereits in der Februar-Ausgabe Thema unserer Artikelserie. Aufgrund von Erfahrungen in Südtiroler Kleinbetrieben aus den letzten Monaten möchten wir diese Thematik nochmals aufgreifen und fünf Kernpunkte, die uns in zahlreichen Gesprächen mit verschiedenen Unternehmern aufgefallen sind, näher beleuchten.

Von Dr. Josef Erlacher (oben) und Dr. Armin Rainer

G

rundsätzlich sei vorweggenommen, dass das Thema Vertrieb weiter an Wichtigkeit zunehmen wird, da die Faktoren Preis und Konkurrenzkampf den heimischen, aber auch internationalen Markt weiterhin beherrschen.

1. Vertrieb ohne Planung

In der Produktionsplanung wird jeder Schritt, von der Bestellung bis zur Auslieferung oder Montage, genau

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Der Handwerker Juli/August 2013

geplant. Hohe Qualität und Termineinhaltung werden garantiert. Abweichungen werden genau analysiert und verbessert. Dies ist eine große Stärke der Südtiroler Unternehmen. Im Idealfall verläuft die Planung so, dass man genau weiß, was am Ende herauskommt. Betrachtet man aber auf der anderen Seite die Vertriebstätigkeit, so ist eine strukturierte Planung nur sehr selten zu erkennen. Wenn die Planung für die Produktion dermaßen wichtig ist, erscheint es dann nicht logisch, dass man das Ergebnis des Vertriebs durch eine entsprechende Planung auch entscheidend beeinflussen kann?

2. Blauäugigkeit

Eine entscheidende Frage ist: Wie vermittle ich meinen potenziellen Kunden, dass es mich gibt und dass ich besser bin als meine Konkurrenten? Deshalb investieren Unternehmen Tausende von Euro in Werbeschaltungen, Homepage, Image-Kataloge, Rund-

schreiben usw. Viele machen dann aber den Fehler, zu glauben, dass es damit getan ist, und warten darauf, dass der Kunde zur Tür hereinspaziert. Tatsache ist, dass tolle Flyer und Werbeinserate heutzutage in der großen Masse an Informationen untergehen. Werbeinitiativen sind nur der erste Anstoß. Was darauf folgen muss, ist eine konsequente aktive Nachverfolgung.

3. Ungleichgewicht

Viele Unternehmen wissen, wie sie ihr Geld in den nächsten Jahren ausgeben werden. Sie bauen große Hallen, kaufen hochwertige Maschinen, schaffen Arbeitsplätze für zusätzliches Personal. Als verantwortungsbewusster Unternehmer muss ich dann aber auch wissen, wie ich auf der anderen Seite mein Geld in den nächsten Jahren verdienen werde. Bei vielen Unternehmen ist dieses Ungleichgewicht deutlich zu erkennen. Sobald ein Auftrag im Haus ist, wird dieser

ausgeführt. Erst danach wird daran gedacht, den nächsten Auftrag zu akquirieren. Dieses kurzfristige Denken birgt ein enormes Risiko und kann ein Unternehmen von einem Tag auf den anderen in Schwierigkeiten bringen. Unternehmer bemerken, dass Kunden immer mehr kurzfristig entscheiden, und so herrscht sehr wenig Planungssicherheit. Der Kunde entscheidet heute und möchte in sehr kurzer Zeit die vereinbarte Leistung erhalten. Der Unternehmer steht also in den darauf folgenden Wochen ständig unter Stress, hat aber längerfristig noch keine Aufträge im Haus. Hier ist es sicher hilfreich, den Kunden so früh wie möglich zu erreichen, um so besser planen zu können.

4. Angst vor Zurückweisung

Diesen Punkt möchten wir mit einer Metapher aus dem Weltkrieg veranschaulichen. Auch damals war es für einen Soldaten leichter, einen Feind


Unternehmensberatung

um dieses Vertrauen aufzubauen ist das persönliche Gespräch das wirkungsvollste Werkzeug.

5. Mangelnde Initiative

„Der Chef macht’s!“ Diese Einstellung trifft man in Kleinunternehmen häufig an, wenn es darum geht, wer die Kunden akquiriert. Auf der anderen Seite ist der Chef zusätzlich in der Produktion eingespannt und hat keine zeitlichen Ressourcen mehr frei. Deshalb ist für erfolgreichen Vertrieb die Eigeninitiative der Mitarbeiter gefragt. Der Vertrieb darf nicht nur an der Geschäftsleitung hängen bleiben. Erfolgreiches Wachstum, auch in der Krise, ist dann möglich, wenn der Vertrieb gut geplant wird, nicht nur vom Chef abhängig ist und genügend Auswahl an potenziellen Kunden da ist, um so nicht nur den Preis als einzige strategische Alternative nutzen zu müssen, um Aufträge zu erhalten. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere Unternehmer in den beschriebenen Problematiken wieder. Natürlich gibt es viele Hebel, an denen man ansetzen muss, um die Zukunft erfolgreich zu gestalten, allerdings gehört die Vertriebstätigkeit mit Sicherheit dazu. Davon sind wir überzeugt. Der Artikel soll Sie einladen, kurz über die Situation in Ihrem Unternehmen zu reflektieren.

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aus 200 Meter Entfernung zu erschießen, als zu ihm hinzugehen und ihn mit dem Bajonett zu erstechen. Diese Metapher ist zwar grausam, beschreibt aber deutlich das Verhalten der Menschen, und im modernen Zeitalter werden im Krieg sogar unbemannte Drohnen eingesetzt. In der Vertriebstätigkeit ist dieses distanzierte Vorgehen auch gut erkennbar. Hier nehmen Unternehmen viel Geld in die Hand, um den Kunden zu erreichen, meiden jedoch den persönlichen Kontakt. Es ist einfacher, Flyer zu verschicken oder Werbeschaltungen zu beauftragen, als den Telefonhörer in die Hand zu nehmen oder zu einer fremden Firma zu fahren, um sich vorzustellen. Dies ist auch auf unsere Südtiroler Kultur und auf die Entwicklung der Gesellschaft zurückzuführen, die heute generell mehr durch E-Mails als durch Sprechen miteinander kommuniziert. Die Erfolgschancen einer persönlichen Kontaktaufnahme sind aber deutlich höher als der Verlass auf „Standard-Marketingaktionen“. Hier geht es auch um das Thema Vertrauen, das im Vertrieb sehr wichtig ist. Zudem verkaufen die meisten Handwerker Produkte, die sie erst herstellen müssen. Der Kunde vertraut also in die persönliche Leistungsfähigkeit des Handwerkers, und


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Wichtige Steuertermine Dienstag, 16. Juli • IRPEF: Zahlung der Lohnsteuer auf die im Monat Juni 2013 bezahlten Entgelte aus nichtselbstständiger Tätigkeit und Zahlung der Steuerrückbehalte auf die im Vormonat getätigten Vergütungen an Freiberufler und Handelsvertreter – Mod. F24 Mittwoch, 17. Juli • MODELL UNICO 2013: Bis heute sind spätestens die laut Steuererklärung Unico 2013 geschuldeten Saldo- und Vorauszahlungen der IRPEF-, der IRAP-, der IRES-Steuer, der INPS-Beiträge und der Handelskammergebühr mit einem Aufschlag von 0,4 Prozent zu entrichten – Mod. F24 (Achtung, dies gilt nicht für alle Steuersubjekte!). Samstag, 20. Juli • BAUARBEITERKASSE: Zahlung der Beiträge und Hinterlegungsgelder des Monats Juni 2013 Donnerstag, 25. Juli • INTRASTAT – MONATLICHE MELDUNG: Abgabefrist der den Monat Juni 2013 betreffenden INTRA-Listen beim Zollamt (monatliche Abrechnung) • INTRASTAT – TRIMESTRALE MELDUNG: Abgabe der INTRA-Listen betreffend die Steuerpflichtigen mit trimestraler Intrastat-Meldung (Trimester April–Juni 2013) Mittwoch, 31. Juli • MOD. 770/2013 – VEREINFACHTER VORDRUCK: elektronische Übermittlung des Mod. 770 Bezugjahr 2012 an das Finanzamt • MOD. 770/2013 – ORDENTLICHER VORDRUCK: Bis heute muss das Modell 770 in telematischer Form an das Finanzamt (selbst oder durch einen berechtigten Vermittler) versendet werden. • MITTEILUNG UNI-EMENS: elektronische Versendung an das INPS der Entlohnungsdaten der Arbeitnehmer des Monats Juni 2013 • BLACK LIST – MONATLICHE MELDUNG: telematischer Versand des Modells der Mitteilung der Umsätze des Vormonats (für Steuerzahler mit monatlicher Abrechnung) • BLACK LIST – TRIMESTRALE MELDUNG: telematischer Versand des Modells der Mitteilung der Umsätze des Trimesters April–Juni 2013 (für Steuerzahler mit monatlicher Abrechnung • RÜCKFORDERUNG BZW. KOMPENSATION TRIMESTRALE MWST.: telematischer Versand des Antrages um Rückforderung bzw. Kompensation des MwSt.-Guthabens des 2. Trimesters 2013 • EINHEITLICHES LOHNBUCH: Innerhalb heute müssen die Eintragungen des Vormonats vorgenommen werden. Dienstag, 20. August • MODELL UNICO 2013: Bis heute sind spätestens die laut Steuererklärung Unico 2013 geschuldeten Saldo- und Vorauszahlungen der IRPEF-, der IRAP-, der IRES-Steuer, der INPS-Beiträge und der Handelskammergebühr mit einem Aufschlag von 0,4 Prozent zu entrichten – Mod. F24 F24 (Achtung, dies gilt nicht für alle Steuersubjekte!). • IRPEF: Zahlung der Lohnsteuer auf die im Monat Juli 2013 bezahlten Entgelte aus nichtselbstständiger Tätigkeit und Zahlung der Steuerrückbehalte auf die im Vormonat getätigten Vergütungen an Freiberufler und Handelsvertreter – Mod. F24 • IRPEF-ZUSCHLÄGE: Zahlung der regionalen und kommunalen IRPEF-Zuschläge, welche vom Arbeitgeber auf die bezahlten Entgelte aus nichtselbstständiger Tätigkeit einbehoben werden – Mod. F24 • MONATLICHE MWST.-ABRECHNUNG: Zahlungstermin für die Steuerzahler mit monatlicher Abrechnung (MwSt.Schuld Monat Juli 2013) – Mod. F24 • TRIMESTRALE MWST.-ABRECHNUNG: Zahlungstermin für die Steuerzahler mit vierteljährlicher Abrechnung (MwSt.-Schuld April–Juni 2013) – Mod. F24 • MWST.-ABSICHTSERKLÄRUNGEN: elektronische Versendung der erhaltenden Absichtserklärungen • INPS – GETRENNTE SONDERVERWALTUNG: Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge auf im Monat Juli 2013 ausbezahlte Vergütungen – Mod. F24 • INPS: Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge von Seiten des Arbeitgebers für die Arbeitnehmer betreffend den Vormonat – Mod. F24 • INPS-BEITRÄGE HANDWERKER u. KAUFLEUTE: Frist zur Zahlung der 2. Fixrate für die Rentenversicherung 2013 an das INPS – Mod. F24 • INAIL-Zahlung: Zahlung der 3. Rate der INAIL-Prämie 2013 – Mod. F24 • BEITRAG BILATERALE KÖRPERSCHAFT: Einzahlung des monatlichen Pflichtbeitrages in den Fonds zur Sicherung des Einkommens und der beruflichen Qualifikation (F. S. E.) – Mod. F24 • BAUARBEITERKASSE: Zahlung der Beiträge und Hinterlegungsgelder des Monats Juli 2013 Montag, 26. August • INTRASTAT – MONATLICHE MELDUNG: Abgabefrist der den Monat Juli 2013 betreffenden INTRA-Listen beim Zollamt (monatliche Abrechnung)

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Der Handwerker Juli/August 2013

Die Reise des Herrn Maier

Umsatz steigern in Zeiten wie diesen! Geschichte aus dem Alltag eines Handwerksunternehmers und über die Fähigkeit, innehalten zu können.

H

err Maier ist Unternehmer. Er führt eine Tischlerei mit 15 Angestellten in einem Südtiroler Seitental. Er fährt wie jeden Tag um 6.30 Uhr in der Früh in die Firma. Er fühlt sich müde, ist er doch gestern erst um 22 Uhr von einer Baustelle nach Hause gekommen. In seinem Kopf kreisen die Gedanken um einen Auftrag, den er nicht bekommen hat. Obwohl der Preis schon sehr knapp kalkuliert war, hat ein Konkurrent diesen um sage und schreibe 25 Prozent unterboten. „Wie schaffen die das bloß?“, denkt sich Herr Maier. „Was um alles in der Welt mache ich falsch?“ Es steigen Ärger und Wut auf. Als er die Firma erreicht, kommt ihm schon sein Produktionsleiter entgegen: Ein Kunde habe angerufen. Alles falsch auf der Baustelle. Man habe die falschen, alten Pläne umgesetzt. Und nun passt die Einrichtung nicht mehr in die Wohnung. Der Schaden sei groß und leider unser Fehler und … Langsam, ganz langsam leert sich der Kopf von Herrn Maier. Er hört seinen Mitarbeiter nur mehr aus weiter Ferne. Ruhe kehrt ein bei ihm. Entschlossen geht er zum Fahrzeug und verlässt das Unternehmen. Er fährt einige Kilometer, um auf eine nahe gelegene Alm zu gehen. Oben angekommen, hat er wieder einen klaren Kopf: Er trinkt und isst etwas. Die Alm wird von einem alten Senner bewirtschaftet. Herr Maier kommt mit ihm ins Gespräch und schildert seine Situati-

on. Und dieser sagt etwas, was Herr Maier nicht mehr aus dem Kopf gehen wird: „Ihr habt das Innehalten verlernt! Ihr wartet, bis euch eine Krankheit dazu zwingt. Und dann beginnt ihr, nachzudenken. Mich zwingt die Natur dazu, und das ist gut so. Und dann hab’ ich gelernt“, so der Senner, „wenn es schwierig wird, einen Schritt nach dem anderen zu machen. Je schwieriger die Situation wird, umso kleinere Schritte mache ich und umso langsamer gehe ich. Stell dir vor“, sagte der alte Mann, „ein starkes Gewitter kommt auf, und ich eile den Schafen entgegen. Was würde deiner Meinung nach passieren, wenn ich die Herde hektisch einmal in die eine Richtung und dann wieder in die andere treibe. Der Hund würde wohl zuerst den Überblick verlieren und seinen Frust an den Schafen auslassen, was die Situation verschlimmert. Und dann würden die Tiere durch mein Verhalten völlig die Orientierung und das Vertrauen verlieren. Und wahrscheinlich gingen einige meiner Schafe verloren.“ Herr Maier denkt noch lange über das Gesagte nach. Schließlich borgt er sich einen

Zettel und schreibt auf, was er nun machen will: • Ich habe mich entschlossen, Unternehmer zu werden, und werde es bleiben, und das ist gut so! • Ich werde meine Situation nun aktiv ändern! • Gute Kunden suchen! Umsatz steigern! • Dem Kunden besser zuhören und dadurch Aufträge gewinnen. • Mich als Geschäftsführer freispielen. • Die drei besten Mitarbeiter zu Führungskräften machen! Einen davon als Produktionsleiter einsetzen. • Die Firma neu organisieren.

Unternehmensführung als Lebensreise

Herr Maier hat also beschlossen, sein Unternehmen nachhaltig zu führen. Das bedeutet, sich konsequent auf eine Lebensreise zu begeben. Eine Vision zu verfolgen. Dabei ist eines wichtig: Wir benötigen vorerst keine umfangreiche Analyse! Viel wichtiger ist, dass man seine Ideen kurz und prägnant zu Papier bringt. Es sollte der Unternehmensplan auf einer Seite in einfachen Worten zusammengefasst werden können.


Herr Maier hat aber auch richtig erkannt, dass, nachdem die Entscheidung, etwas zu ändern, gefallen ist, der Verkauf höchste Priorität hat. Es ist immer wieder erstaunlich, dass Unternehmen über Jahre Geschäftsrückgänge beobachten, ohne den Verkauf aktiv in Angriff zu nehmen. Herr Maier erstellt am Beginn des Projektes „Neuanfang“ eine Liste ehemaliger und bestehender Kunden. Diese will er anschreiben. Weiters beschließt Herr Maier als persönliches Zeichen des Neuaufbruchs, einen Tag der offenen Tür zu veranstalten. Dort wird er – nachdem ihm Privatkunden ganz wichtig sind – einen Vortrag über Stressvermeidung von einem bekannten Psychologen organisieren. Parallel dazu wird er Bilder von seinen Möbelstücken ausstellen, welche mit dem Thema etwas zu tun haben (Kosten für 500 Briefe ca. 500 Euro, Veranstaltung 3000 Euro).

Zuhören steht am Beginn des Verkaufs

können punktgenaue Angebote geschrieben werden.

Wen will ich? Und nicht: Wer will mich!

Langfristig geht es um die Frage, welche Kundengruppen man in Zukunft ansprechen will: Es liegt auf der Hand, dass die allgemeine 20 Seiten umfassende Unternehmensbroschüre wenig zielführend ist. Die Kosten stehen in keinem Verhältnis zu deren Nutzen. Ein Werbemittel muss die Zielgruppe exakt ansprechen. Es macht einen großen Unterschied, ob Herr Maier seine Inneneinrichtungen an Hoteliers oder an Privatkunden verkaufen will. Den Hotelier werde ich damit erreichen, dass ich über Zeiteinsparung durch pflegeleichte Oberflächen und termingenauen Einbau spreche. Beim Privatkunden „Familie“ hingegen werde ich Wohlbefinden, die Familie und die Entwicklung und Gesundheit der Kinder in den Vordergrund stellen. Es ist wichtig, die Menschen bei ihren speziellen Problemen abzuholen und ihnen dafür Lösungen anzubieten.

Als Herr Maier so weiter überlegt, wird ihm klar, dass er in letzter Zeit immer froh war, wenn er keine Kunden sehen musste. Und das hat zu Fehlern geführt und dazu, dass man Dinge angeboten hat, die der Kunde gar nicht wollte. Dass Aufträge auch aus Selbstverschulden verloren wurden, wird ihm mehr als deutlich. Deshalb wird er sich dem Thema Kundeneinbindung und Kundenbindung intensiv widMarketing muss men. Der Verkaufsprozess ist nicht teuer sein, aber einer der wichtigsten Markeprofessionell! ting-Instrumente überhaupt: Dabei gibt es unterschiedliche Wenn es gelingt, den Kunden Instrumente wie Falter (unsystematisch durch ein Gegefähr 400 bis 500 Euro pro spräch zu führen, an dessen Ausgabe), Postkarten (ungeEnde der Kunde und der Unfähr 100 Euro pro Ausgabe), ternehmer Klarheit über dessen Zeitungsinserate (ab ungefähr Wünsche haben, ist ein wich400 Euro pro Inserat), aber tiger&Schritt getan. Erst GmbH dann Research Consulting Dreiheiligenstraße

auch das Internet (ab ca. 3000 Euro) und die sozialen Medien. Es ist klar, dass man für jede Zielgruppe eigene kleine, einfache Broschüren benötigt, die man den Rechnungen, Zeitungen usw. beilegt oder welche versendet werden. Wie ist das bisher im Unternehmen des Herrn Maier gelaufen? Man schaltete einen Grafiker ein. Der Auftrag umfasste die Erstellung einer tollen Broschüre. Es wurde viel Text grafisch schön verpackt. Dass dies nicht funktionieren kann, liegt auf der Hand. Will man den Kunden ehrlich erreichen, muss man das Unternehmen gut durchdenken. Verkaufen kann man nur, wenn es gelingt, die Produkte und Dienstleistungen so anzubieten, dass sie der Kunde auch versteht. Ziel muss es sein, dass auf dem Weg vom Briefkasten zum Papierkorb Interesse geweckt wird, das Unternehmen, inklusive Logo, im Kopf bleibt und die zentralen Produkte vermittelt wurden.

Eine gute Entscheidung! Meist sind die Unternehmensstrukturen über Jahrzehnte gewachsen und deshalb zu überdenken. Wir arbeiten in Zeiten neuer Herausforderungen mit Methoden von gestern. Nachdem Herr Maier erkannt hat, dass er sich freispielen muss, ist es unabdingbar, die Mitarbeiter in die Neuausrichtung zu integrieren. Darüber hinaus ist Herr Maier nun fest entschlossen, sich ein Führungsteam aufzubauen, welches ihn unterstützt und mit dem er sich austauschen kann. Am Ende plant Herr Maier, das Unternehmen völlig neu zu strukturieren: Er will die Verwaltung schlanker machen, Planung und Arbeitsvorbereitung professionalisieren und die Produktion umstellen. Eines will er dabei in Erinnerung an den Senner auf der Alm beherzigen: Er wird und will nicht alle diese Maßnahmen auf einmal durchziehen. Dadurch würde im Unternehmen sehr viel Unruhe entstehen und das Gegenteil von dem erreicht, was er will. Er wird den Weg Schritt für Schritt gehen. Herrn Maier geht es wieder gut, seit er beschlossen hat, aktiv zu werden. Es geht deshalb nicht alles leichter, aber die neue Vision führt dazu, dass er wieder Freude an der Arbeit hat. Die Struktur gibt Herrn Maier ein Gefühl der Stabilität und der Sicherheit. Und er ist stolz, Unternehmer zu sein und es zu wagen. (Fortsetzung folgt …)

lich wieder Geld verdienen – Finalmente guadagnare! Um die Umsetzung der SteigeMarketing. Märkte besser nutzen – Sfruttare meglio i mercati rung des Verkaufs zu sichern, braucht es einen MarketingNeukunden gewinnen – Guadagnare clienti nuovi Plan. Dieser enthält die geplanten Maßnahmen für die 2 Produkte entwickeln – Sviluppare prodotti nächsten 24 Monate, mit groEM bem Terminplan, Kosten und wer für was verantwortlich ist. Förderungen nutzen – Sfruttare i contributi E²M Research & Consulting GmbH

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Innovationsberatung

Der Verkauf als Motor


Qualitätsmanagement

Weltumwelttag – ein Beispiel für klare Zeichen setzen Anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni soll ein Thema aufgegriffen werden, das vielleicht nicht so aktuell ist wie Energieeffizienz, aber weltweit ein Problem darstellt, weil es volkswirtschaftlich, ökologisch und soziale Folgen im großen Maßstab hat – der illegale Holzeinschlag. Aber es gibt auch hoffnungsvolle Gegenströmungen, wenn man sich die Entwicklungen von FSC und PEFC anschaut.

Der illegale Holzeinschlag ist ein globales Problem und kein Kavaliersdelikt

Die Weltbank verzeichnet einen hohen Anstieg der kriminellen Aktivitäten in Bulgarien während der letzten Jahre und rechnet mit derzeit fünf bis 15 Prozent. Für Rumänien gibt es kaum nachvollziehbare Zahlen. Indonesien weist eine der höchsten absoluten Entwaldungsraten der Erde auf. Prognosen des Umweltprogrammes der Vereinten Nationen zufolge werden bis zum Jahr 2022 98 Prozent der Wälder degradiert oder verschwunden sein. Der illegale Holzeinschlag als einer der Haupttriebkräfte wird seit langer Zeit in diesem Zusammenhang diskutiert und als entscheidendes Problem für die Entwicklung des Forstsektors des Landes wahrgenommen. Schätzungen des CIFOR belaufen sich auf etwa 80 Prozent der Produktion des Forst- und Holzsektors. Die American Forest & Paper Association stuft 60 Prozent der Produktion, 55 Prozent der Sperrholzexporte und 100 Prozent der Rundholzexporte aus Indonesien als „verdächtig“ ein. Schätzungen von Greenpeace für Russland belaufen sich auf 20 Prozent

des eingeschlagenen Holzes. Der WWF errechnet für Russland den Anteil auf illegal geschlagenes Holz auf 27 bis 36 Prozent. In einzelnen Regionen können die Anteile jedoch stark variieren. Der Anteil illegal geschlagenen Holzes erreiche im Fernen Osten 50 bis 70 Prozent und im Kaukasus gar 70 bis 100 Prozent.

Vertrauen am Point of Sale

FSC CoC und PEFC CoC sind hier das Maß der Dinge, um Vertrauen am Point of Sale zu stiften. Auch die Zertifizierung für nachhaltige Holz- und Papierprodukte nach FSC (Forest Stewardship Council Chain of Custody) und PEFC CoC – eine Norm für die Einhaltung von Grundsätzen einer naturnahen Waldbewirtschaftung unter Gewährleistung ökologischer, sozialer und ökonomischer Kriterien – erfreut sich wachsender Nachfrage. Unter den Anwendern finden sich Säge- und Hobelwerke, Tischlereibetriebe, Zimmereien, der Holzhandel wie auch die Papierindustrie, Druckereien und Verlage. Die verstärk-te Nachfrage führen wir unter anderem darauf zurück, dass sich Konsumenten zunehmend Produkte wünschen,

die nach sozialen und ökologischen Kriterien hergestellt sind und nicht illegal geschlagen wurden.

Selbst ein Zeichen setzen

Die Einhaltung dieser Normen garantieren den Konsumenten, dass das Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt: Die Erhaltung von Schutzwäldern, die Wahrung biologischer Vielfalt und der Verzicht auf Kahlschläge gehören ebenso zu den Kriterien wie auch Bestrebungen, die Beziehungen zur lokalen Bevölkerung zu schützen und zu erhalten. Man unterscheidet bei beiden internationalen Standards jeweils Forest Management (FM) und Chain of Custody (CoC). CoC kann man als „Reinheitsgebot“ sehen, denn es werden Hölzer aus nachhaltigen Wäldern in der Wertschöpfungskette verarbeitet, Hölzer aus illegalen oder dubiosen Quellen werden hier systematisch ausgeschlossen.

Daten und Fakten über FSC und PEFC weltweit und in Italien

Mit Stand Ende 2012 sind weltweit 169 Millionen Hektar in 80 Ländern nach FSC Forest Management zertifiziert. Wei-

ters wurden in 109 Ländern über 24.400 FSC-Chain-ofCustody-Zertifikate ausgestellt. In Italien gibt es 14 Inhaber eines Forest-Management-Zertifikates, die in Summe 52.000 Hektar umfassen. Weiters wurden über 1400 Chain-of-Custody-Zertifikate ausgestellt. Während in Deutschland knapp 1900 FSC-CoC-Zertifikate ausgestellt wurden, sind es in der Schweiz über 500 und in Österreich knapp 200. Gemäß dem PEFC-ForestManagement-Standard sind weltweit 244 Millionen Hektar Wald zertifiziert, und es wurden knapp 10.000 Chain-ofCustody-Zertifikate ausgestellt. In Italien zählt PEFC 21 zertifizierte Forstmanagements und knapp 800 Chain-of-CustodyZertifikate. Beide Zertifizierungssysteme FSC und PEFC wachsen stetig, von Jahr zu Jahr an.

Entwicklung in der D.A.CH.Region zum Vergleich

Während FSC CoC und PEFC annährend ähnlich verbreitet sind (PEFC CoC in Deutschland liegt bei über 1500 Zertifikaten), ist in Österreich mit über 560 PEFC-CoC-Zertifikaten stärker nachgefragt als FSC CoC. In der Schweiz

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Der Handwerker Juli/August 2013


ist es umgekehrt, hier ist FSC CoC mit über 500 Zertifikaten populärer als PEFC CoC mit knapp 150 ausgestellten Zertifikaten. Der Bekanntheitsgrad des FSCSiegels für nachhaltige Waldwirtschaft stieg in Deutschland von 13 Prozent im Jahr 2010 auf 16 Prozent im Dezember 2011. In der Schweiz liegt der Bekanntheitsgrad von FSC noch höher. 24 Prozent der Schweizer Bevölkerung antwortet auf die Frage, ob sie ein Label für Holzprodukte kennt, spontan mit „FSC“. Sogar zwei Drittel der Bevölkerung antworten mit „Ja“, wenn man sie fragt, ob sie das FSC-Label kennen. „Für Unternehmen, die auch exportieren, werden FSCCoC und PEFC-CoC-Zertifizierungen immer wichtiger“, weiß der CoC-Experte Sattler aus den Rückmeldungen der qualityaustria-Kunden im Audit. Je nach Exportland kann FSC pder PEFC wichtiger sein: Zum Beispiel für die Schweiz als Zielland ist es sicher FSC CoC, sollen Waren nach Österreich gehen, ist PEFC CoC in der Regel gefragter.

Nutzen für die zertifizierten Unternehmen

„Beide Standards lassen sich gut integrieren, da die Zielsetzungen, der Aufbau der Standards und vor allem die Anforderungen sehr ähnlich sind. Der Teufel steckt aber manchmal im Detail. Ein bestehendes Qualitäts- und/oder Umweltmanagement ist hilfreich für die effektive Umsetzung der Anforderungen, aber nicht zwingend. Ein wesentlicher Nutzen für das Unternehmen liegt im Recht, auch das Zertifizierungslogo nicht nur auf den Drucksorten, im Web usw. zu nutzen, sondern auch die zertifizierten Produkte zu labeln. Damit haben Konsumenten bei der Kaufentschei-

dung ein klares Zertifizierungszeichen als Orientierungshilfe. Für KMU ergibt sich zusätzlich der Nutzen, mit einer weltweit registrierten und bekannten Marke werben zu können und sich als verantwortungsbewusstes Unternehmen ohne großen Aufwand positionieren zu können. Auch öffentliche Einrichtungen fragen hier nach und bewerten entsprechende Zertifizierungen positiv.

Aktuellste Entwicklungen in der EU

Mit dem „Forest Law Enforcement, Governance and Trade“ Aktionsplan, kurz FLEGT, hat die EU einen Maßnahmenkatalog beschlossen, um das globale Problem des illegalen Holzeinschlags zu bekämpfen. Ein wichtiger Pfeil im Köcher des FLEGT-Aktionsplans ist dabei die Europäische Holzhandelsverordnung (EUTR = European Timber Regulation). Im Kern fordert diese von allen europäischen Marktteilnehmern, sich ihrer Verantwortung bei der weltweiten Beschaffung von Holz und Holzprodukten zu stellen. Das Gesetz, das am 3. März 2013 in Kraft getreten ist, fordert vor allem von importierenden Unternehmen zentrale Nachweise für den Ausschluss von illegalen Holzquellen. Dazu muss jeder Importeur ein betriebliches Sorgfaltspflichtverfahren umsetzen, das sich auf drei zentrale Kriterien stützt: Informationsbeschaffung, Risikobewertung und Risikominderung.

Kontakt:

Quality-Austria-Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs-GmbH DI Peter Sattler, qualityaustriaProduktmanager FSC CoC und PEFC CoC, Mobil +43 (0) 664 / 5236386, E-Mail: peter.sattler@qualityaustria.com, www. qualityaustria.com

Training und Zertifizierung für Integrierte Managementsysteme n Qualitätsmanagement – ISO 9001 – RT 05 für Bau- und Baunebengewerbe – ISO 3834 für Schweißbetriebe – EN 1090 für Stahl- und Aluminiumtragwerke n Umweltmanagement ISO 14001 n Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz: BS OHSAS 18001 n PEFC CoC und FSC CoC

Quality Austria ist akkreditiert vom BMWFJ.

Quality Austria ist auch bei ACCREDIA für die ISO 9001/RT05 als internationale Zertifizierungsgesellschaft anerkannt und gelistet.

Quality Austria Trainings-, Zertifizierungs- und Begutachtungs GmbH Customer Service Center Am Winterhafen 1/1 4020 Linz, Austria Tel.: (+43 732) 34 23 22 Fax: (+43 732) 34 23 23 E-Mail: office@qualityaustria.com

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Branchenfokus

Wenn’s zur Sache geht …

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Erfolgreiche Handwerker zeichnen sich heute durch hohes planerisches Geschick, starke Handelsqualitäten beim Waren- und Materialeinkauf und professionelles Auftreten aus. Hohes handwerkliches Geschick wird heute einfach vorausgesetzt! Wer so vielseitig ist, sollte stolz auf sich und seinen Beruf sein.

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ie Fähigkeiten, heute ein Handwerksunternehmen erfolgreich zu führen, setzen vielseitige Fertigkeiten voraus, die meistens durch die Erfahrung reifen. Hier machen Südtirols Handwerksfirmen, meistens seit Jahrzehnten in Familienhand, ihren Job gut. Und die Anerkennung fehlt nicht. Die richtige Handwerkskleidung setzt einen wichtigen Akzent drauf. Nicht nur professionelle Arbeit zählt heute zu den Erfolgsfaktoren eines Betriebes. Auch der kompetente Auftritt stärkt heute das Image der Firma wesentlich. In Südtirol gibt es auf dem Gebiet der Arbeits- und Berufsbekleidung ein vielseitiges Angebot an Partnern, die wissen, worum es geht. Dabei zeichnet sich der Fachhandel durch einen hohen Wissensstand aus und kann Handwerksbetriebe individuell beraten. Snickers Workwear ist in Europa eine der führenden Marken der Arbeitskleidungsbranche und in über 20 Ländern vertreten. Seit über 30 Jahren treibt die Firma die Entwicklung topmoderner

ENJOY & JOB Die neue Schuhkollektion von BURATTI Bozen Die neue Kollektion bietet innovative Schuhe nach den Normen EN 20345/2011: High-tech gepaart mit modernem Design. - EXTRA LEICHT - ABSOLUT WASSERUNDURCHLÄSSIG - ATMUNGSAKTIV - SCHUHSPITZE AUS KARBONFASERN - HÖCHSTE DURCHTRITTSSICHERHEIT - METALL FREE - SOHLE „VIBRAM“

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Der Handwerker Juli/August 2013


Schwerpunkt Sicherheitsschuhe

Der Schwerpunkt liegt seit Jahren auf der Arbeitssicherheit, besonders bei den Schuhen, denn Fußschutz ist in vielen Berufen und bei vielen Arbeiten Vorschrift.

Innovation bei Buratti mit dem Schuh Pro & Pro Montana

Für eine regelrechte Revolution im Bereich der Sicherheitsschuhe sorgt in diesem Sommer der Fachbetrieb Buratti in Bozen. In den Werkstätten von Buratti in Bozen wurde in Zusammenarbeit mit der Firma Pro & Pro Montana ein Sicherheitsschuh entwickelt, der einmalige Merkmale aufweist und neue Maßstäbe setzt. Beim Schuhoberteil wurde das

Leder durch eine innovative Materialmischung ersetzt, die die Oberfläche extrem leicht, absolut wasserundurchlässig und sehr atmungsaktiv macht. Die Innovation besteht darin, dass der Schuh dank des Einsatzes einer hochtechnologischen netzförmigen Oberschicht nach den Erkenntnissen von highperformance Sympatex® den Schweiss aufsaugt und ihn nach außen transportiert. Das Ergebnis ist ein immer trockener Schuh mit hohem Nässe-

Der Handwerker Juli/August 2013

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Branchenfokus

Berufskleidung voran und orientiert sich dabei stets am praktischen Bedarf erfahrener Handwerksprofis. „Snickers Workwear bietet hochwertige Berufskleidung für Profis, die in Sachen Sicherheit, Schutz und Funktionalität bei der Arbeit höchste Ansprüche stellen“, betont Christian Geier, Geschäftsführer von Hultaforts Group Italy GmbH. Zu den MussThemen wie Funktionalität, Sicherheit und Komfort kommen Betreuung und Kundenservice für zufriedene Kunden. „Wir bemühen uns, jeden Tag in puncto Funktionalität, Tragekomfort, Sicherheit und Langlebigkeit unserer Bekleidungsprodukte neue Maßstäbe zu setzen. Dies tun wir, um den Berufsalltag hart arbeitender Profis einfacher, sicherer und produktiver zu gestalten“, sagt Geier. So ziemlich jeden Bereich und jede Facette der Arbeitswelt greift auch Gartenmarkt der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft auf. Robuste Arbeitsbekleidung für die Baustelle, die Werkstatt und die Landwirtschaft in jeder Jahreszeit werden ebenso angeboten wie die richtige Arbeitsbekleidung für die anspruchsvolle Forstarbeit.


Persönlicher Einsatz für bessere Arbeitskleidung Snickers Workwear ist in Europa eine der führenden Marken der Arbeitskleidungsbranche und in über 20 Ländern vertreten. Seit über 30 Jahren treiben wir die Entwicklung topmoderner Berufskleidung voran und orientieren uns dabei stets am praktischen Bedarf erfahrener Handwerksprofis, die sich auf unsere Produkte verlassen können. Neuheit des Jahres 2013: LEFT & RIGHT GLOVES. SOLD ONE BY ONE In einem Gespräch mit dem Geschäftsführer der Firma Hultafors Group Italy GmbH, Herrn Christian Geier, berichtete uns Folgendes: Herr Geier, was hat Snickers dazu bewogen, neue Arbeitshandschuhe zu entwickeln? Christian Geier: Wir bemühen uns, jeden Tag in puncto Funktionalität, Tragekomfort, Sicherheit und Langlebigkeit unserer Bekleidungsprodukte neue Maßstäbe zu setzen. Dies tun wir, um den Berufsalltag hart arbeitender Profis einfacher, sicherer und produktiver zu gestalten. Damit sie weiterhin an vorderster Front ihre Arbeit machen. Wie kamen sie dazu? Christian Geier: Durch den ständigen Kontakt mit unseren Kunden haben wir festgestellt, dass einer der Handschuhe in einem wesentlich besseren Zustand war als der andere, bei unterschiedlichen Arbeitsbereichen. Wir haben herausgefunden, dass Ihre Hände verschieden sind. Sie tun verschiedene Dinge, während sie eine Aufgabe ausführen, und deshalb benötigen sie variablen Schutz, festen Griff und Fingerfertigkeit. Deshalb haben wir entschieden, sie einzeln zu verkaufen, nicht paarweise. Ab jetzt sind Handschuhe nicht mehr untrennbar. Sozusagen eine Innovation? Christian Geier: Ja. Das ist die revolutionierende Neuigkeit. Jeder Handschuh ist ein eigenes Werkzeug und Teil Ihrer Hand. Sie können jeden Handschuh nach Bedarf auswechseln und immer den unterschiedlichen Bedürfnisse anpassen. Sie entscheiden, welcher Handschuh am besten für Sie ist! •

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Bozen - Sigmundskronerstr. 4 Klobenstein - Schlernweg 17 Leifers - Bahnhofstr. 1 B Sarnthein - Industriezone 1 Der Handwerker Terlan - Andrianerstr. 16 Juli/August 2013

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Bruneck - Joh.-Georg-Mahl Str. 2 Niederdorf - Schatteleweg 1 St. Martin i. T. - Gran Ega Str. 2c

Eisacktal - Wipptal Brixen/Vahrn - Konrad-Lechner Str. 2 Klausen - Leitach-Spitalwiese 17 Sterzing - Thuins, 113

Vinschgau Latsch - Hauptstr. 1 B Mals - Glurnserstr. 14 Prad - Hauptstr. 4 C Schlanders - Holzbruggweg 2


Branchenfokus

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schutz, der seine Leistungen mit dem ständigen Tragen sogar verbessern kann. Die Schuhspitze aus Karbonfasern garantiert Zehenschutz und extreme Leichtigkeit. Die zertifizierten Einlagen sorgen für Durchtrittssicherheit, können dank des Systems „memory foam“ einwandfrei gereinigt werden, sind dank speziellen Luftpolstern extrem atmungsaktiv und garantieren eine ideale Passform für jeden Fuß. Die Sohle nach dem bewährten System Vibram besteht aus leichtem und dennoch widerstandsfähigem Hi-Tech-Material mit rutschfestem Profil nach den geltenden Normen. Der neue Pro-&-Pro-Montana-Sicherheitsschuh by Buratti ist in allem metallfrei, umweltfreundlich und kann in der Waschmaschine gewaschen werden. Buratti ist nicht nur ein Traditionsbetrieb in Südtirol, wenn es um Schuhe geht. Er beweist mit diesem innovativen Arbeitsschuh große Kompetenz für die Zukunft. Roland Buratti ist überzeugt, dass das Recht des Menschen auf Gesundheit und Komfort bei der Arbeit Hand in Hand mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit und des Umweltschutztes geht. Deswegen legt Buratti bei der Entwicklung auf langlebige Produkte Wert, die letzten Endes Ressourcen auf jedem Gebiet sparen lässt. Roland Buratti hat schon viele Modelle selbst getestet und kann bestätigen, dass der Pro-&-Pro-Montana-Sicherheitsschuh sogar bequemer und angenehmer in Sachen Tragekomfort ist als so mancher Freizeitschuh. Schließlich müssen Menschen ihn mindestens acht Stunden am Tag tragen. Margareth Bernard

Werkzeug zum Anziehen Der GARTENmarkt der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft ist ein wichtiger Partner bei der Arbeits- und Berufsbekleidung. Durch ein flächendeckendes Zweigstellennetz von 26 Filialen in ganz Südtirol wird die Eigenmarke WERKSTOFF vertrieben. Werkzeug zum Anziehen, ganz in Ihrer Nähe.

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iele Handwerker sind bereits zufriedene Kunden vom GARTENmarkt der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft. Neben den Bereichen Garten, Motoristik, Bedarf für Heimtiere, Haus und Hof und dem landwirtschaftlichen Fachbedarf kommt der Arbeits- und Berufsbekleidung eine immer größere Bedeutung zu. In den 26 Filialen Südtirols werden führende Marken angeboten, die hohe Ansprüche an Resistenz und Sicherheit, Komfort und Design setzen. Hervorzuheben ist jedoch die Eigenmarke WERKSTOFF, die exklusiv vom GARTENmarkt der Landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft vertrieben wird. Das Preis-Leistungs-Verhältnis von WERKSTOFF kann sich sehen lassen und überzeugt immer mehr Handwerker.

WERKSTOFF führt eine komplette Kollektion, die sich durch ausgesuchte Qualität, höchste Funktionalität und hervorragenden Tragekomfort auszeichnet. Jedes einzelne Kleidungsstück von WERKSTOFF – von der Hose bis zur Socke – ist aus ausgezeichneten Materia-

lien gefertigt. Kontinuierliche Kontrollen während der gesamten Produktion und eine gewissenhafte Endkontrolle der fertigen Berufskleidungsstücke gewährleisten, dass das gesamte WERKSTOFF-Sortiment dem hohen Qualitätsstandard entspricht. • Der Handwerker Juli/August 2013

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Branchenfokus

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Sicherheitsschuhe – Klassen im Überblick Die Anwendungsbereiche für Arbeitsschuhe und Sicherheitsschuhe in den verschiedenen Klassen sind sehr vielfältig. Aber schließlich geht es um Ihre Gesundheit. Hier eine Zusammenfassung der Sicherheitsklassen: • Klasse S1 – Zehenschutz, ideal für Innen- und trockene Außenarbeiten; •K  lasse S1P – Zehenschutz, Durchtrittsicherheit, ideal für Innen- und Außenarbeiten ohne Nässeeinwirkung; • Klasse S2 – Zehenschutz, Nässeschutz und somit ideal für Außenbereiche; • Klasse S3 – Zehenschutz, Durchtrittsicherheit, Nässeschutz und somit ideal für Arbeiten im Freien. Der Zehenschutz kann dabei z. B. durch eine Kunststoff-, Alu-, Titan- oder Stahlkappe realisiert werden. Die Kappe muss einem Druck von 200 J entsprechend der Norm DIN EN ISO 20345 Stand halten. Die Wahl der Sicherheitsklasse ist dabei abhängig, ob der Einsatz der Schuhe in Innenbereichen (hier ideal S1 und S1P) oder in Außenbereichen (hier ideal S2 und S3) erfolgen. Weiterhin muss beurteilt werden, ob Gefährdungspotenziale eine Durchtrittsicherheit erfordern (hier S1P oder S3) oder nicht (dann sind auch S1 und S2 möglich). •

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Ein Handwerker ist täglich acht, zehn und manchmal sogar zwölf Stunden bei seiner Arbeit. Die Belastung für die Füße und Gelenke ist dabei enorm. Die beste Investition für die Gesundheit ist daher ein bequemer Arbeits- und Sicherheitsschuh. Schuhe mit Fersendämpfung reduzieren die Druck- und Stoßbelastungen auf die Gelenke, Bandscheiben und Wirbelsäule während des Gehens und Laufens. So beugen sie Ste Brandsohle mit gewichtsabhängiger Schmerzen und eventuellen Fersendämpfung – Foto: Steitz Secura chronischen Leiden vor. Um einen optimalen Schutz zu erhalten, muss die Dämpfung individuell Schmiedgasse 9a an das Gewicht des Trägers angepasst werden können. Tel. 348 2831980 •

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Alle Menschen haben unterschiedliche Fußlängen und -formen. Spezialisierte Schuhhersteller wie das deutsche Traditionsunternehmen Steitz Secura bieten deshalb ein Mehrweitensystem an, wodurch der Schuh individuell auf den Träger angepasst werden kann. Dem Fuß wird damit auch in der Breite genügend Platz geboten, ohne auf den nötigen Halt zu verzichten. Damit verringert sich das Risiko von Arbeitsunfällen wie Ausrutschen, Umknicken oder Stolpern deutlich.

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Die Verwendung natürlicher Materialien in Verbindung mit einer optimalen Passform ist ein wichtiger Beitrag zur Atmung des Schuhes und damit förderlich für einen angenehmen Arbeitsalltag. Das bequemere und sicherere Arbeiten mit Qualitätsschuhen wirkt sich nicht nur vorbeugend auf die Gesundheit aus, sondern erhöht automatisch auch das Leistungsvermögen des Mitarbeiters.

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„Das (r)evolutionäre Kinderbett“ Die Comunity wurde gefragt, wie das adaptierbare Kinderbett der Zukunft aussehen?

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o lautete der Aufruf zum mittlerweile sechsten Ideenwettbewerb auf der Plattform Open Innovation Südtirol. Der Inneneinrichter Complojer aus Wengen hat sich zum Ziel gesetzt, ein neues Geschäftsfeld zu erschließen und zukünftig ein innovatives Einrichtungskonzept für Kinderzimmer anzubieten. Unter dem Motto „Das (r)evolutionäre Kinderbett“ suchte der Betrieb Complojer nach kreativen Ideen und Konzepten für ein innovatives Kinderbett, das vielseitig verwendbar ist und sich den Entwicklungsstufen des Kindes anpassen kann. Diesem Aufruf sind 92 Mitglieder gefolgt, die in einem Zeitraum von sieben Wochen 83 Ideen eingereicht haben und in 154 Beiträgen sich rege darüber ausgetauscht haben. Am

Open Innovation Südtirol

Handbuch vorgestellt

Martha Gärber, Christian Haberfellner, Davide Complojer, Daniela De Francesch, Sandra Kainz (v. l.)

18. Juni fand das Jury-Meeting statt, um die besten Ideen zu ermitteln. Gewonnen haben Cristian Gho und Sabrina Doro mit dem Konzept „Mutato“, welches sich durch vielseitige Kombinationsmöglichkeiten einzelner Grundelemente auszeichnet und es Eltern und Kindern zu jedem Zeitpunkt erlaubt, das Bett individuell zu gestalten. Den zweiten Platz belegte Manuela Dasser, die mit der Idee „quattro per tutti“ ein sehr

schlichtes, aber präzises Projekt vorschlägt, das aus vier Grundelementen besteht, welche man jeweils in der Mitte verlängern kann. Den dritten Platz belegt Sara Salvadori mit der Idee „Bed Bookshelf“. Im Mittelpunkt dabei steht die Transformation einer Wiege mit Wickeltisch in ein Einzelbett mit Regal. Nun startet für Davide Complojer die Weiterentwicklungsarbeit, in der aus den Ideen realistische Produkte werden sollen. •

Start des Wettbewerbs „Ei sucht Verpackung“ Die Online-Plattform Open Innovation Südtirol lud zum siebten Innovationswettbewerb ein.

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ie 5000 Freilandhühner des Buchhütterhofes am Ritten legen täglich über 3000 Eier. Für den Verkauf werden die Eier in klassische Sechser- und Viererschachteln verpackt. Nun soll das Angebot erweitert

I

Innovation

werden und in Zukunft Eier auch in Zweier- und Dreierschachteln angeboten werden. Durch dieses Angebot sollen vermehrt allein stehende Personen angesprochen werden, für die herkömmliche Eierpackungen schlicht zu groß sind.

Bis zum 9. Juli hatte die Comunity die Möglichkeit, unter www.openinnovation-suedtirol.it ihre Ideen einzureichen und ein kreatives Design vorzuschlagen. Es winkten tolle Preise.

(ao) Die Plattform www. openinnovationsuedtirol.it (OIS) ist nach über einem Jahr zu beachtlicher Größe herangewachsen. „Es gab Beiträge aus über 100 Ländern der Welt mit mehr als 300.000 Besuchern“, so Kurt Matzler, Professor für strategisches Management an der Universität Innsbruck, der das Projekt OIS mitbetreut. Er, Christian Haberfellner, E2M Research & Consulting GmbH, Johann Füller, Innovationsagentur Hyve AG, Landesrat Roberto Bizzo und LVH-Vizepräsident Martin Haller präsentierten vor Kurzem ein Handbuch, das die Handwerker in ihrem Innovationsbestreben unterstützen soll. Darin wird der Weg zum erfolgreichen Ideenwettbewerb beschrieben.

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Der Handwerker Juli/August 2013


Themen der Wirtschaft im Bezirk standen im Mittelpunkt der Jahresversammlung des Bezirks Klausen im LVH. Josef Felderer wurde an der Spitze des Bezirks vom Mietwagenunternehmer Stephan Weiss abgelöst.

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er stellvertretende Bezirksobmann Martin Gebhard leitete in entschuldigter Abwesenheit von Josef Felderer die Versammlung. In den Grußworten ging LVH-Präsident Gert Lanz auf die immense Steuerbelastung und die Bürokratie ein. Er spendete zugleich Mut und erwähnte die Chancen für Kleinbetriebe am Südtiroler und am internationalen Markt. Für ihre langjährige Tätigkeit zum Wohle des Handwerks wurde Arnold Fischnaller, Hubert Aichner, Gottfried Krapf und Martin Gebhard die Verbandsehrennadel in Silber überreicht.

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Der Handwerker Juli/August 2013

Bei den anstehenden Wahlen wurde der Bezirksausschuss neu bestimmt, und zwar mit den Ortsobleuten Hannes Prader, Stephan Weiss, Christian Fischnaller, Lorenz Hofer und Gottfried Krapf, sowie aus Thomas Ploner, Matthias Obexer, Markus Gantioler, Martin Fledersbacher, Franz Torggler und Jonas Baumgartner sowie der Bezirksobfrau der Frauen im LVH, Barbara Waldboth. Bei der ersten Sitzung des Ausschusses wurde, in Anwesenheit von LVH-Vizepräsident Ivan Bozzi, Stephan Weiss zum Bezirksobmann, Gottfried Krapf zu seinem

Foto: LVH

Bezirke

Neue Führung im LVH-Bezirk Klausen

Stellvertreter gewählt. Er will vor allem die öffentlichen Arbeiten in den Mittelpunkt des Handelns setzen. Auch den Zusammenhalt unter den Handwerkern will Weiss ganz besonders fördern. andreas.obexer@lvh.it

Der Bezirksausschuss Klausen: Vizebezirksobmann Gottfried Krapf, Thomas Ploner, Franz Torggler, Matthias Obexer, Jonas Baumgartner, Bezirksobmann Stephan Weiss, Lorenz Hofer, Frauen-Bezirksobfrau Barbara Waldboth, Christian Fischnaller, Josef Felderer, LVH-Vizepräsident Ivan Bozzi (v l.).


Vinschgau: Bei der Jahresversammlung der Bezirke oberer- und unterer Vinschgau wurde eines klar: Der Widerstand gegen Belastungen muss erhöht werden. Bei der ersten Sitzung der jeweiligen Bezirksausschüsse wurden Erhard Joos und Andreas Nagl als Bezirksobmänner bestätigt.

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ie Bezirksobmänner Erhard Joos und Andreas Nagl verfolgen mit Sorge die Wirtschaftskrise in und außerhalb Südtirol. Mit Weitblick denken sie über die Wirkung mancher Entscheidungen nach. Im Gespräch stellt Andreas Nagl vor allem den Faktor Arbeit in den Mittelpunkt und behauptet, es sei notwendig, eine ganzheitliche Sicht an den Tag zu legen, wo Herz, Kopf und Hand gleichwertig zum Tragen kommen. „Da sind wir beim Handwerk am richtigen Ort“, sagte Nagl und unterstrich vor versammelten Handwerkern und Ehrengästen – darunter LVH-Präsident Gert Lanz, die Vizepräsidenten Martin Haller und Ivan Bozzi, der Bezirksobmann des Burggrafenamtes, Mathias Piazzi, LVH-Direktor Thomas Pardeller, L.- Abg. Sepp Noggler und Referent Dipl. Ing. Kambiz Poostchi – wie wichtig es sei, nicht unten, sondern oben zu sparen. Die Lohnnebenkosten machen uns zu schaffen, sagte Nagl und sprach die INPS-Beiträge und den neuen Sanitätsfonds an. „Der Einsatz

der produktiven Gesellschaft muss sich wieder lohnen“, forderte er und sprach dabei die ständigen Steuererhöhungen und die bürokratische Belastung an, die die Arbeit regelrecht vernichten würden. Ein Lichtblick für das Handwerk stellt in den letzten Jahren, so Nagl, das Thema rund um die energetische Sanierung dar, wo viel Aufklärungsarbeit im Bezirk geleistet wurde und somit Aufträge an die Profis im Handwerk ergangen sind. Auch das neue Landesgesetz für öffentliche Ausschreibungen bewertete Nagl als positiv. Wie es bereits in Latsch und in Laas der Fall war, haben die Gemeindeverwaltungen jetzt die Rechtsgrundlage, auf die hiesigen Kleinund Mittelbetriebe zurückzugreifen. Die Bezirke oberer -und unterer Vinschgau zählen insgesamt 900 Mitgliedsbetriebe, die über 4000 Arbeitsund Ausbildungsplätze aufweisen. „Sie garantieren Nahversorgung, Ausbildungsplätze und machen unsere Dörfer attraktiv“, so Nagl in seinem Referat. Aufklärungsarbeit wurde im Bezirk auch über

das Landesportal für öffentliche Ausschreibungen www. ausschreibungen-suedtriol.it geleistet, das noch manches Kopfzerbrechen verursacht. Zur Sprache kamen ferner das neue Landeslehrlingsgesetz und die Vereinheitlichung der Kollektivverträge in puncto Dauer der Lehre, wobei er sich bei den Zuständigen der Berufsschule Schlanders für die gute Zusammenarbeit bedankte. Anschließend forderte Nagl bei der Strompolitik Gespräche auf gleicher Augenhöhe mit dem Vinschger Handwerk ein, die zu einer Reduzierung der hohen

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Betriebskosten und somit zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit führen sollen. Bei der Jahresversammlung wurde der ehrenamtliche Einsatz vieler Funktionäre in der Vergangenheit und heute gewürdigt: Oswald Weithaler, Josef Moser, Michael Schwienbacher und Altbezirksobmann Raffael Egger. Vizebezirksobmann Günther Gemassmer wurde die silberne Ehrennadel für zehn Jahre ehrenamtlicher Mitarbeit verliehen. Ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ der Raiffeisenkasse Latsch für den Umtrunk. margareth.bernard@lvh.it

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Infoabend: Öffentliches Vergabewesen (mb) Die Bezirksgemeinschaft organisierte am 4. Juni im Bürgersaal des Vereinshauses von Algund gemeinsam mit dem LVH-Bezirk Burggrafenamt und dem Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol eine Informationsveranstaltung über das Thema der Vergabe von öffentlichen Arbeiten, Dienstleistungen und Lieferungen. Der Präsident der Agentur für die Verfahren und die Aufsicht der öffentlichen Bau-, Dienstleistungs- und Lieferaufträge, Dr. Thomas Mathà, referierte über die gesetzlichen Grundlagen und erklärte die praktische Anwendung der Bestimmungen anhand von Beispielen.

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Der Handwerker Juli/August 2013

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Bezirke

Foto: LVH

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B Foto: LVH

Maler

Erste Partner für die Sanierung Dachdecker: Viele sind sie nicht. Die rund 20 Südtiroler Fachbetriebe der Berufsgemeinschaft sind jedoch hoch qualifiziert und erste Ansprechpartner, wenn es um die energetische Sanierung am Dach geht. Am 10. Mai lud Obfrau Renate Gamper zur Vollversammlung mit Neuwahlen ein.

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(mb) In der Landesberufsschule Schlanders fand ein Treffen des Berufsbeirats der Maler mit Direktorin Virginia Tanzer, den Fachlehrern und dem Teilnehmer an Worldskills 2013 zum Thema Ausbildung statt. Es ging um den Lehrlingswettbewerb, die Landesmeisterschaft und um Leipzig 2013. Anschließend besuchten sie die Werkstatt. Obmann Rudolf Dantone gratulierte Virginia Maria Tanzer zur bestandenen Prüfung und offiziellen Ernennung zur Direktorin der Landesberufsschule Schlanders (im Bild).

ie Vollversammlung stand heuer im Zeichen der Wahlen. Obfrau Renate Gamper überraschte die Anwesenden mit einer stimmungsvollen Bilderpräsentation über die Höhepunkte der Tätigkeit der letzten fünf Jahre: die regelmäßige Teilnahme an der Fachmesse Klimahouse, Sitzungen, Lehrfahrten und immer wieder gesellige Ausflüge. Hervorzuheben sie die Jahresversammlung 2012. Im Rahmen eines Preiswattens verbrachten 60 Kollegen, Sponsoren, Lieferanten, Freunde und Gönner einen schönen Tag im Zeichen der Kollegialität. „Treffen dieser Art sind für die Branche äußerst wertvoll“, betont Renate Gamper

„denn sie stärken das Miteinander in schwierigen Zeiten wie diesen.“ Anschließend wurde sie im Amt einstimmig bestätigt. Nach der Vollversammlung sagte Renate Gamper, dass sie als Obfrau auf den sozialen Aspekt der Verbandsarbeit besonders viel Wert lege. Bei der Ausarbeitung der großen Themen des Handwerks bietet die kleine Berufsgemeinschaft selbstverständlich Unterstützung an. Dafür bedankten sich in ihren Grußworten LVH-Präsident Gert Lanz, der Obmann der Baugruppe, Markus Bernard, der Obmann der Spengler, Hubert Trenkwalder, und der Obmann der Zimmerer Richard Nagler. Im feierlichen Rahmen der

Kellerei Tramin wurden heuer Ehrungen vorgenommen. Für zehn Jahre ehrenamtliche Mitarbeit im Berufsbeirat wurden Helmuth Amplatz, Ernst Parth und Hubert Thaler mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet. Ein großes „Vergelt’s Gott!“ ging für die langjährige Mitarbeit an Stefan Pinter, Thomas Rottensteiner und Luis Mumelter. Neben Obfrau Renate Gamper wurden folgende Mitglieder in den Berufsbeirat gewählt: Ernst Parth, Hubert Thaler, Alois Mumelter, Alex Rottensteiner, Philipp Pinter und Walter Locher. Alexander Paris und Andreas Plank werden in den Beirat kooptiert. margareth.bernard@lvh.it

Zimmerer unter sich (tr) Vor Kurzem fand ein Treffen zwischen Vertretern der Berufsgemeinschaft und dem Verein der Südtiroler Zimmerleute statt. Thema waren die Marktlage im Holzbau und die Lehrlingsausbildung. Die Obmänner Richard Nagler und Andreas Raffeiner möchten den Austausch untereinander regelmäßig pflegen.

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Der Handwerker Juli/August 2013

Impressionen über die rege Tätigkeit der Dachdecker, 2008–2013.

Foto: LVH

Baugruppe


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Baugruppe

Wenig los am Bau

Maurer in ganz Tirol

Baugruppe: Ende Mai wurden bei der Sitzung der Baugruppe im LVH aktuelle Themen besprochen. LVH betreut über 1500 Mitgliedsbetriebe. Foto: LVH

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er Obmann der Baugruppe im LVH, Markus Bernard, begrüßte die neuen bzw. bestätigten Obmänner bzw. Obfrau der Berufsgemeinschaften, die zur Baugruppe gehören, nämlich Renate Gamper für die Dachdecker, Rudolf Dantone für die Maler und Lackierer, Arnold Fischnaller für die Maurer, Anton Maier für die Tiefbauer, Günther Unterleitner für die Fliesen-, Platten- und Mosaikleger, Stefan Theil für die Hafner, Hans Karl Trojer für die Steinmetze und Steinbildhauer und Richard Nagler für die Zimmerer und Paul Fischnaller für die Bodenleger (Neuwahlen sind im Herbst geplant). Der Obmann dis-

Bei der Sitzung der Baugruppe dankte Obmann Markus Bernard den scheidenden Obmännern Paul Jaider (Fliesenleger) und Mario Sacco (Zimmerer) für ihren langjährigen Einsatz.

kutierte mit den Anwesenden über die schwierige Lage der Bauwirtschaft und ging auf mögliche Lösungen ein. Er erklärte zudem die aktuelle Situation der SLBK. Thomas Rauch, verantwortlicher Mitarbeiter der Baugruppe im LVH, berichtete über die Fortschritte der Arbeitsgruppe über die Schnittstellen am Bau,

über die neuen gesetzlichen Verpflichtungen im Bereich Arbeitssicherheit, über Kurse und Risikobewertung, über die Entwicklung der Berufslehre in Italien, über die aktuelle Lage der öffentlichen Ausschreibungen mit Aufteilung nach Gewerken und über das Landesportal für Ausschreibungen.

(mb) In Franzensfeste traf sich vor Kurzem der Berufsbeirat der Maurer mit der Landesinnung Tirol. Hauptthema der Gespräche, so Obmann Arnold Fischnaller, war die Lehrlingsausbildung. Der Austausch über aktuelle Themen am Bau mit den Tiroler Kollegen soll mit einem weiteren Treffen im Herbst weitergepflegt werden.

margareth.bernard@lvh.it

Tiefbauer

Foto: LVH

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(mb) Die Auftragslage der Tiefbauunternehmer ist zurzeit sehr kritisch. Um Bewegung auf den Markt zu bringen und die Mitglieder bei der Überbrückung der andauernden Krise zu unterstützen, geht der Berufsbeirat mit Obmann Anton Maier in die Offensive. Vor Kurzem fanden Gespräche mit Thomas Mathà, Präsident der Agentur für die Verfahren und die Aufsicht der öffentlichen Bau-, Dienstleistungs- und Lieferaufträge (im Bild), mit dem Landesrat für öffentliche Arbeiten, Florian Mussner, und mit Senator Karl Zeller statt.

Die Lehrgänge (Faszikelnr. 2/259/2012 und 2/256/2012) sind kostenlos und werden von der Europäischen Union, vom ESF Amt der Provinz Bozen und vom Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik unterstützt.

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H Holz

(mb) Insgesamt 57 Einreichungen sind für den Wettbewerb für Gestaltung und Tischlerhandwerk Holz.Werk 2013 eingegangen und haben die Jury (im Bild von links: Prof. Guido Callegari, Politecnico di Torino – DAD – Dipartimento di Architettura e Design, Prof. Franco Laner, Università IUAV Venezia, Georg Steixner, Innungsmeister Tirol, Arch. Carmen Mundorff, Architektenkammer Stuttgart, Prof. Gerhard Glüher, Freie Universität Bozen – Fakultät für Deisgn und Künste) auf eine harte Probe gestellt. Im Rahmen des Innovationsfestivals Ende September in Bozen werden die Ergebnisse gelüftet.

Tischler: Die Tiroler Fachberufsschule für Holztechnik in Absam war Anfang Juni wieder Schauplatz einer ganz besonderen Leistungsschau. Foto: LVH

Wettbewerb Holz.Werk 2013

Junge Tischler messen sich Engl ohg, Sand in Taufers, und Michael Masoner aus Bozen von der Tischlerei Schneider GmbH aus Frangart.

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und 70 Nachwuchskräfte aus Mitteleuropa gingen am 8. Juni in Absam beim Landeslehrlingswettbewerb der Tischler und Tischlereitechniker unter den kritischen Blicken einer fachkundigen Jury ans Werk. Mit Teilnehmern aus Tirol, Südtirol, der Schweiz, Bayern und Ungarn war die Konkurrenz international. Organisiert wird der Wettbewerb jährlich von der Innung der Tischler und des holzgestaltenden Gewerbes Tirol. Die Lehrlinge aus Südti-

rol zeigten tolle Leistungen und konnten insgesamt eine sehr gute Platzierung erreichen.

Die Ergebnisse

Zweites Lehrjahr: Wettbewerbssieger wurde Ulrich Brugger, Sarntal, von der Tischlerei Gasser Gmbh, Sarntal. Eine gute Platzierung erreichten auch Thomas Holzknecht, Lüsen, Schüler an der Berufsschule Brixen, Armin Schanung, St. Martin in Thurn, Tischlerei Mobilart Pezzei, St. Martin in Thurn, Daniel Innerbichler, Ahrntal, Tischlerei

Drittes Lehrjahr: Philipp Zingerle, Untermoj, von der Tischlerei Verginer Günter, Untermoi war der beste Südtiroler. Mitgemacht hat auch Markus Lercher, Gais, von der Tischlerei Lercher, Gais. Beeindruckt zeigten sich die Direktoren der Landesberufsschulen von Bozen und Brixen, Josef Andreas Haspinger und Martin Rederlechner, der Landesinnungsmeister von Tirol, Georg Steixner, Bundesrätin Annelies Junker sowie die Tischler-Beiräte Karl Keim und Elmar Obexer. margareth.bernard@lvh.it

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Der neue Beirat der Karosseriebauer: Stefan Schenk, Markus Sagmeister, Georg Thaler, Gregor Gross, Andreas Anrather und Klaus Pitschieler (v. l. n. r.; nicht im Bild Sarah Perathoner)

Der neue Beirat der Kfz-Mechatroniker (Kfz-Techniker): Karlheinz Telser, Ronnie Mittermair, Markus Perathoner, Dietmar Mock, Markus Moser, Christian Hofer, Lukas Kerschbaumer und Norbert Zöschg (v. l. n. r.; nicht im Bild Richard Irsara und Thomas Rabanser)

Schwerpunkt Ausbildung

Meisterkurs für Kfz-Techniker

Kfz-Techniker: Die Neuerungen in der Lehrlingsausbildung, aber auch die unzähligen bürokratischen Auflagen waren Thema der Jahresversammlung der Kfz-Techniker und der Karosseriebauer im LVH. Während Obmann Dietmar Mock für die KfzTechniker in seinem Amt bestätigt wurde, wurde Harald Freitag von Gregor Gross an der Spitze der Karosseriebauer abgelöst.

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n beiden Kfz-Berufen ist die Anzahl der Lehrjahre mit dem neuen Lehrlingsgesetz auf vier festgelegt worden. Laut Obmann Dietmar Mock sei es für den Betrieb trotz weniger Arbeitsstunden in der Werkstatt am Ende besser, wenn seine Lehrlinge gut ausgebildet würden. Auch bei den Karosseriebauern ist die Ausbildung der Lehrlinge stets ein Thema, sagte Obmann Harald Freitag. Die Obmänner blickten jeweils auf ein tätigkeitsreiches Jahr zurück. Neben der Organisation von Weiterbildungskursen und dem Vierländertreffen der Kfz-Techniker gibt es auch bei der Namensgebung der Berufsgemeinschaft der KfzTechniker Neues zu vermelden: Als eigene Berufsbezeichnung

wurde „Kfz-Mechatroniker“ vorgeschlagen. Auf der Tagesordnung stand auch das leidige Thema F-Gas. Bis 12. Juni mussten all jene Kfz-Betriebe, die Klimaanlagen in Autos auffüllen oder reparieren wollen, sich auf nationaler Ebene registrieren. „Die Anmeldung übernimmt zwar der LVH, viele müssen aber noch den betreffenden achtstündigen Kurs absolvieren“, so Obmann Mock. Mittelfristig verfolgt die Berufsgemeinschaft das Ziel, dass dieser Kurs in die Ausbildung an der Berufsschule integriert wird. Im Rahmen der Verbandswahlen wurden die Beiräte der beiden Berufsgemeinschaften neu bestellt. Während Dietmar Mock in seinem Amt bestätigt wurde, stellte sich Harald Frei-

Foto: LVH

Metall

tag nicht mehr als Obmann zur Verfügung. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig Gregor Gross gewählt. Der Beirat der Kfz-Techniker besteht für die nächsten fünf Jahre aus Christian Hofer, Richard Irsara, Lukas Kerschbaumer, Ronnie Mittermair, Markus Moser, Markus Perathoner, Thomas Rabanser, Karlheinz Telser und Norbert Zöschg, für die Karosseriebauer werden für die nächsten fünf Jahre Andreas Anrather, Sarah Perathoner, Klaus Pitschieler, Markus Sagmeister, Stefan Schenk und Georg Thaler im Beirat sitzen. LVH-Präsident Gert Lanz und LVH-Direktor Thomas Pardeller, die der Jahresversammlung beiwohnten, gratulierten herzlich.

(mb) Anfang 2014 startet der fachtheoretische und fachpraktische Teil des Kurses für die Meisterprüfung. Hier einige Eckdaten: • 700 Unterrichtsstunden in 1,5 Schuljahren; • Inhalte und Prüfungsmodalitäten unter www. provinz.bz.it/meister; • Voraussetzungen: – Gesellenprüfung und anschließend zwei Jahre Berufserfahrung oder – Fachschule und anschließende 3-jährige Berufserfahrung oder – eine mindestens 6-jährige qualifizierte Berufserfahrung; • Antrag um Zulassung unter www.provinz.bz.it/ meisterstellen; • Infotreffen im Oktober 2013; • der Kurs wird nur bei genügender Teilnehmerzahl stattfinden.

andreas.obexer@lvh.it

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Kunsthandwerk

Unika 2013 ganz groß

UNIKA 2013

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ie Veranstaltung, die in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf Großprojekte legt, gilt als Höhepunkt im Südtiroler Kunstkalender. Die Künstler zeigen dort vom 22. bis zum 25. August ihre Werke: „Ob zeitgenössisch oder doch eher klassisch, eines haben alle Schöpfungen gemeinsam: Sie werden von Hand gefertigt und sind absolute Einzelstücke, echte Unikate also“, erklärt UNIKA-Präsident Filip Moroder Dados“. Zu der

1994 gegründeten, gleichnamigen Künstlervereinigung UNIKA gehören heute insgesamt 39 Künstler aus dem Grödner Tal. 28 von ihnen (24 Bildhauer, vier Kunstmaler) stellen in diesem Jahr aus. Als Sonderausstellung überraschen heuer die Organisatoren mit selbst initiierte Großprojekten und Projekten, die infolge von Wettbewerben und Ausschreibungen verwirklicht wurden. Insgesamt 170 Werke und

Eine Marke von Daimler AG.

28 Künstler Schwerpunkt: Künstlerische Großprojekte Eintritt: 7 Euro (bis 18 Jahre Eintritt frei!) Ort: Tennis-Center St. Ulrich (Runggaditsch) Wann: 22. bis 25. August jeweils von 10 bis 19 Uhr Vernissage: 21. August um 18 Uhr

Kunsthandwerk: Jahr für Jahr präsentieren Grödner Künstler ihr Schaffenswerk im Rahmen der renommierten Skulpturenmesse UNIKA. Von 22. bis 25. August stellen 28 Bildhauer und Maler einige ihrer Exponate im Tennis-Center St. Ulrich (Runggaditsch) aus.

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15 Projekte der Grödner Künstler werden im Rahmen der 19. UNIKA ausgestellt. Als Einstimmung auf die UNIKA 2013 beginnt bereits einen Monat früher, und zwar am 15. Juli (Vernissage am 19. Juli um 19 Uhr), eine Ausstellung von UNIKAKünstlern in der Galerie Lilie in Sterzing. Dabei werden 80 Werke von Bildhauern und Malern zu sehen sein. Die Ausstellung bleibt bis 15. September zugänglich. www.daviso.com


Aufzugstechniker: Im Rahmen der Jahresversammlung blickte die jüngste Berufsgemeinschaft im LVH auf eine reichhaltige Tätigkeit zurück. Gianni Tenan wurde als Obmann bestätigt.

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er Beruf des Aufzugstechnikers ist als Handwerksberuf aus der Kompetenz der Mitarbeiter von großen Aufzugsfirmen entstanden. Aufgrund der großen Nachfrage bei der Reparatur und der Nachfrage nach individuellen Einzelanfertigungen ist eine Marktnische entstanden, die Schritt für Schritt junge Fachkräfte mit verschiedener Ausbildung zu einer eigenen Tätigkeit animiert haben. „Es ist die Zeit gekommen, unserem Beruf einen offiziellen Status zu verleihen“, sagt Obmann Gianni Tenan. Deshalb hat der Berufsbeirat an ihrem Berufsbild gearbeitet, der zur Genehmigung vorgelegt wurde.

Um die Stärkung ihrer vielseitigen Kompetenz ging es hingegen bei einem Weiterbildungskurs 2012 mit der Firma Kone. Und erstmalig wurde auch ein Richtpreisverzeichnis für öffentliche Ausschreibungen erarbeitet. Die Kunden der Aufzugstechniker kommen hauptsächlich aus der Hotellerie. Deshalb präsentierte sich die neue Berufsgemeinschaft 2012 bei der Hotel-Messe. Gianni Tenan präsentierte seinen Beruf auch im Rahmen der Schulbesuche und erntete großes Interesse bei den Mittelschulen. Für die Zukunft setzt der neu gewählte Berufsbeirat, be-

stehend aus Gianni Tenan als Obmann, Matteo Andrighetto, Roberto De Vito, Georg Trippacher und Marco Sartorio auf eine verstärkte Sichtbarkeit des Berufs. Es ist außerdem ein Treffen mit der Berufsfeuerwehr geplant, um an einer gemeinsamen Fortbildung zu arbeiten. Der Jahresversammlung wohnte auch Bruno Covi, Berufsgruppenobmann und Präsident der Bilateralen Körperschaft, bei und referierte über den Kollektivvertrag Installation und über die Leistungen der Bilateralen Körperschaft für Betriebsinhaber und Mitarbeiter.

I Foto: LVH

Aufzugstechniker im Aufwind

Installation

Floristen

Brennende Liab & Co. (mb) Die Floristen beteiligten sich an der Veranstaltung „Brennende Liab & Co.“ in Klausen. Im Garten des Kapuzinerklosters präsentierten knapp 30 Aussteller alles rund um den blühenden Garten. Am Stand der Floristen gab es Hunderte von Kakteen und Fettpflanzen zu bestaunen und zu kaufen. Vor dem begeisterten Publikum wurden Schalen gepflanzt, Sträuße und Gestecke aus Sukkulenten gefertigt. Die sachkundige Beratung wurde sehr gefragt.

margareth.bernard@lvh.it

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Installation

E-Marke: Vertrag unterzeichnet Elektrotechniker: Im Rahmen der Jahrestagung des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) in Erfurt haben die Elektrotechniker im LVH den Vertrag zur Übernahme der in Deutschland erfolgreichen „E-Marke“ für Südtiroler Elektrobetriebe unterzeichnet. Zu diesem Thema wurden in ganz Südtirol Informationsabende abgehalten.

(mb) Die Berufsgemeinschaft unter Obmann Horst Pichler organisierte Anfang Juni eine Lehrfahrt nach Maniago (Prov. Pordenone) zur „ZML Industries“, Alu- und Grauguss sowie Kupferdrahthersteller. Auf dem Programm war auch ein Ausflug zum Stausee Vaiònt, der 1963 durch einen Bergrutsch am Monte Toc eine Flutwelle durch das Piavetal verursachte.

Euromechanic in Wien zu Gast

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ine Delegation des LVH besuchte vor Kurzem die Jahrestagung des ZVEH in Erfurt. „Einerseits wollten wir die guten Kontakte zu unseren Kollegen in Deutschland pflegen“, so Martin Haller, LVH-Vizepräsident und Vizeobmann der Berufsgemeinschaft der Elektrotechniker im LVH, „andererseits war der Zweck unserer Reise den Vertrag für die Übernahme der E-Marke auch für Südtiroler Betriebe zu besiegeln.“ Bei der E-Marke handelt es sich um ein Qualitätszeichen, das besonders qualifizierte Betriebe aus dem Elektro-handwerk kennzeichnet und so dem Kunden Sicherheit bieten und Qualität garantieren soll. „Das Leistungsspektrum im Elektrohandwerk ist in den letzten Jahren umfangreicher geworden denn je“, so LVHDirektor Thomas Pardeller, „viele Betriebe sind heute keine typischen Elektrohandwerker

Foto: ZVEH/Sommariva

METALL NEWS Lehrfahrt der Schmiede und Schlosser

Besiegelten den neuen E-Markenpartnervertrag: ZVEH-Justiziar Alexander Neuhäuser, ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi, LVH-Vizepräsident Martin Haller, ZVEH-Präsident Walter Tschischka und Geschäftsführender Direktor des LVH, Dr. Thomas Pardeller (v. l. n. r.).

mehr, sondern Fachbetriebe für Gebäudetechnik und Informationstechnik.“ Um sich für die Führung der E-Marke zu qualifizieren, müssen Elektrotechnikbetriebe einen Qualifizierungsbogen mit entsprechenden Nachweisen ausfüllen. Sie müssen nicht nur fachlich äußerst kompetent sein, sondern auch pünktlich und zuverlässig sein, korrekt auftreten sowie ihre Arbeiten sauber und präzise ausführen. Um den Wünschen der Kunden entsprechen

zu können, reicht es für einen Elektrotechniker heutzutage nicht mehr aus, Handwerker und Auftragsempfänger zu sein. „Der Elektrotechniker muss Berater und Experte für alles sein, was mit der Erzeugung und effizienten Nutzung von Energie zu tun hat“, so Martin Haller. Im Rahmen von verschiedenen Informationsabenden wurden Südtirols Elektrotechniker über die Vorteile der E-Marke informiert. ramona.pranter@lvh.it

(mb) Die internationale Tagung der Euromechanic, deren Präsident der Südtiroler Bernold Weithofer ist, wurde heuer in Wien ausgetragen. 38 Maschinenbaumechaniker und Werkzeugmacher aus ganz Europa, darunter auch eine Delegation aus Südtirol, verbrachten von 22. bis 25. Mai Tage des Austausches auf höchstem Niveau. Die nächste Fachtagung findet 2014 in Südtirol statt.

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Glaser: Auf eine bessere Abstimmung mit anderen Gewerken, wenn es um das Material Glas geht, das forderten die Glaser bei ihrer Jahresversammlung. Neuer Obmann ist Peter Pfanzelter.

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ichtiges Thema für die Berufsgemeinschaft ist die Kooperation und eine bessere Kommunikation mit anderen Gewerken, die Glas als Material verarbeiten. Die Schlosser verarbeiten Glas für die Fassaden, die Tischler verarbeiten Glas für Türen und Fenster, die Fliesenleger und Installateure für Heizungs- und sanitäre Anlagen verarbeiten Glas für Wände und Bäder. Und

wo bleibt die Kompetenz der Glaser? Darüber und über getrennte Ausschreibungen für Glaser sprach der Berufsbeirat in Vergangenheit auch mit Landesrat Florian Mussner. Bei den Wahlen wurde Peter Pfanzelter zum Obmann gewählt. Er bildet mit dem scheidenden Obmann Carlo Madia und Wolfram Ladurner den Beirat. Der Jahresversammlung wohnten auch LVH-Präsident Gert Lanz und

Foto: LVH

Foto: LVH

Fachbetrieb Glaser

Berufsgruppenobmann Installateure und Präsident der Bilateralen Körperschaft, Bruno Covi, bei. Ein Fachvortrag von LVH-Mitarbeiterin Fontelina Lopez befasste sich mit dem Landesportal für öffentliche Ausschreibungen des Landes. margareth.bernard@lvh.it


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Installation

Weiterbildung höchste Priorität Kaminkehrer: Bei der Jahresversammlung der Kaminkehrer am 31. Mai standen Werte wie Teamgeist, Erfahrung und Idealismus im Vordergrund, vor allem aber die Bereitschaft zur Weiterbildung. Richard Schupfer wurde als Obmann der Kaminkehrer bestätigt. bessere Dienstleistung, Beratung und Lösungen anbieten können, bilden wir uns ständig weiter, um stets auf dem neuesten Stand der gesetzlichen Bestimmungen und der technischen Neuheiten zu sein“, so Schupfer. Einer der Höhepunkte der Jahrestätigkeit und ein voller Erfolg war mit 250 Teilnehmern der Kaminkongress in Bozen, an dem neben den Kaminkehrern, Hafner, Installateure und Vertreiber von Feuerstellen teilnahmen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Sicherheit, Gesundheit, Brandschutz, energieeffizientes Heizen und Installieren. Im Rahmen der Jahresver-

Der neue Beirat der Kaminkehrer: Hannes Huber, Christian Resch, Obmann Richard Schupfer, Giorgio Bergamo, Manfred Baumgartner und LVHPräsident Gert Lanz (v. l. n. r.)

sammlung wurde Richard Schupfer als Obmann der Berufsgemeinschaft bestätigt. Christian Resch, Hannes Huber, Manfred Baumgartner und Giorgio Bergamo stellen den Berufsbeirat der Kaminkehrer.

Foto: LVH

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ie strengen Auflagen der Arbeitssicherheit und die zunehmende Bürokratie waren die wichtigsten Themen der Kaminkehrer im Jahre 2012. „Vor allem Einmannbetriebe, welche 85 Prozent aller Kaminkehrerbetriebe ausmachen, sind dadurch stark betroffen“, erklärte der Obmann der Kaminkehrer im LVH, Richard Schupfer, bei der Jahresversammlung. Der Kaminkehrer sei mittlerweile zum Fachmann geworden, der die Kunden über sämtliche Themen rund um die verschiedenen Feuerungsanlagen, Anlagenwartung, Brandschutz und Heiztipps berät. „Damit wir unseren Kunden eine ständig

Neu in der Handwerksordnung (lr) Vorgestellt wurden bei der Jahresversammlung auch die Neuerungen der Handwerksordnung sowie das Erlangen und die Anerkennung der beruflichen Voraussetzungen für das Installationsgewerbe über die Handelskammer Bozen, durch die die Kaminkehrer nun vollständig ins Installationsgewerbe eingetreten sind. Infos beim LVH, Mirko Cutrì, Tel. 0371 323308, E-Mail: installation@lvh.it.

lorena.ruaz@lvh.it

PR-Info

Guntamatic

Gelebte Partnerschaft mit Heizungsbauern Der österreichische Kesselproduzent GUNTAMATIC spezialisierte sich auf die Entwicklung und Produktion innovativer und hochqualitativer Pellets-, Stückholz- und Hackschnitzelheizungen – ein Erfolgsprinzip, das mittlerweile seit 1963 seinen Lauf nimmt.

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UNTAMATIC weiß, wie Heizungsbauer von der sehr guten Qualitätslinie langfristig profitieren können: „Unsere hochwertigen Produkte mit geringsten Folgekosten schaffen eine extrem hohe Kundenzufriedenheit. Auch wenn sich Kunden dazu häufig nicht äußern, profitieren Heizungsbauer mit Folgegeschäften und einer überdurchschnittlichen Kundenbindung“, beschreibt Vertriebsleiter Helmut Auer die Win-Win-Situation. Dazu ste-

hen bei GUNTAMATIC ausschließlich top ausgebildete Experten beratend zur Seite. Selbst bei Pelletsheizungen schafft GUNTAMATIC einen klaren Qualitätsvorteil. Viele Anlagen arbeiten im

Ein-/Aus-Betrieb mit geringem Jahresnutzungsgrad und verbrauchen so deutlich mehr Brennstoff als moderne Niedertemperatur-Pelletsanlagen, welche die Leistung an die tagesaktuellen Anforderungen anpassen können. Zudem können Nutzungsgradverluste und hohe Anschaffungskosten durch die Notwendigkeit von größeren Pufferspeichern vermieden werden. Die Baureihe BIOSTAR der österreichischen Marke GUNTAMATIC funktioniert mit einer von drei

bis 23 Kilowatt stufenlosen Biomodularverbrennung und gilt als eine der sparsamsten Pelletsheizungen am Markt. Hochwertige Materialien und Antriebskomponenten sorgen für den geringen Wartungsaufwand und garantieren beste Lebensdauer. Information und Vertrieb von GUNTAMATIC-Pellet-, Stückholz- und Hackschnitzelheizungen: Firma A.M.E, Tel. 0472 970342, E-Mail: info@ametechnik.com, www.guntamatic.com

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Lebensmittel

Exzellenter Start in die Grillsaison Metzger: Endlich wird das Wetter besser – der Sommer ist da, und mit den ersten warmen Abenden startet auch die Grillsaison in ihre heiße Phase. Um stets am Ball zu bleiben, haben die Metzger im LVH zu diesem Anlass an einem Grillseminar teilgenommen.

Foto: LVH

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Johann Stabauer gibt einem interessierten MetzgerTipps zum Grillen von Fleisch.

Die Teilnehmer lauschen den Ausführungen des Grilltrainers.

wanzig Metzger aus dem ganzen Land haben sich am 10. Juni im Innenhof des Hauses des Handwerks zu einem Grillseminar mit dem Grillexperten mit Zertifikat der Organisation „Agrarmarkt Austria“ (AMA), Johann Stabauer, in Bozen getroffen. „Einerseits kommen die Metzger in meine Seminare, um Inputs zu bekommen, damit sie diese selbst anwenden können“, so Stabauer,

„andererseits aber möchte ich die Metzger auch dazu bringen, dass sie selbst zu Grilltrainern werden und so ihren Kunden die bestmögliche Beratung bieten können.“ Neben der Qualität der Ware ist eine qualifizierte Beratung eben auch in Grillfragen das wichtigste Merkmal, das eine Metzgerei von einem Supermarkt unterscheidet, wissen die Metzgermeister. ramona.pranter@lvh.it

Tag der Meister (rp) In diesem Sommer wird in den LVH-Mitgliedsmetzgereien die Broschüre „Heiß aufs Grillen“ aufliegen, die zahlreiche Tipps, Tricks und Rezeptideen rund ums Grillen enthält. Ein Grund mehr, bei einer Metzgerei vorbeizuschauen, wenn es ums Grillen geht!

Am 30. Mai fand an der Landesberufsschule „Emma Hellenstainer“ die 5. Auflage der Veranstaltung „Tag der Meister“ statt. Das Thema „Verantwortung übergeben, Verantwortung übernehmen macht erfolgreich“ zog zahlreiche Gäste an.

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m Wesentlichen ging es um die These, dass in erfolgreichen Unternehmen die Identifikation der Mitarbeiter mit den Unternehmenszielen stark ausgeprägt ist. Durch die Bereitschaft des Unternehmers, Verantwortung zu übergeben, und engagierte Mitarbeiter, die Verantwortung übernehmen wollen, wird die betriebliche Wertschöpfung gesteigert. „Der Tag der Meister hat das Ziel“, so Direktorin Brigitte Gasser Da Rui, „uns mit unseren Meisterabsolventen und

den Wirtschaftstreibenden austauschen. Nur dann gelingt die bestmögliche Ausbildung für junge Leute.“ Nach den Referaten von Sabine Pichler, Institut für Regionalentwicklung und Standortmanagement der EURAC, Klaudia Palfrader, Koordinatorin des Arbeitsvermittlungszentrums Brixen, und Ilse Steurer, Direktorin der Volksbank Brixen und Bruneck, diskutierten unter der Moderation von Evi Keifl Direktorin Brigitte Gasser Da Rui, L-Abg. Martha Stocker, Alexandra

Foto: LVH

„Heiß aufs Grillen“

Leitner, Personalentwicklung Firma Loacker, Ritten, Heinrich Dorfer, Sport- und Wellnessresort Quellenhof, und Roland Margesin, Direktor Parkhotel Laurin, Bozen. Elisabeth Stürz, LBS „Emma Hellenstainer“/mb

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Althandwerker

Wien fasziniert immer wieder Althandwerker: Vom 9. bis zum 12. Mai besuchten an die 50 Althandwerker die ehemalige Kaiserstadt Wien. der glorreichen Vergangenheit. Die Habsburgerfamilie bestimmte jahrhundertelang die politische Geschichte Europas. Wien rückte somit ins Zentrum des alten Kontinents, und die Kultur konnte aufblühen. Heute ist Wien eine Weltstadt, wo verschiedene UN-Organisationen ihren Sitz haben. Eine Führung durch Wiens Kaffeehäuser, der Prater mit dem Riesenrad und abschließend der Heurige in Grinzing, wo die Reisegruppe

die Wiener Küche von ihrer schmackhaftesten Seite kennenlernte, vervollständigten das schöne Bild der Stadt. Der Weg nach Hause führte die wunderbare Südtiroler Gruppe über eine der kostbarsten landschaftlichen Perlen Österreichs, die Wachau (Unesco-Weltkulturerbe). Ein ganz besonderer Dank geht an PRIMUS-Touristik für die perfekte Organisation, an den Fahrer Oscar und an die Reiseleitung. angelo.angerami@lvh.it/mb

Kulturfahrt der Althandwerker Gröden Wie jedes Jahr organisierte die Gruppe der Althandwerker Gröden die traditionelle Frühlingskulturfahrt. Dieses Jahr ging die Fahrt nach Venetien.

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m 22. Mai starteten 51 Althandwerker mit Ehefrauen Richtung Süden. Der erste Stopp war in der Kellerei „Mionetto“ mit Verkostung der Prosecco- und Cartizze-Weine. Die Altstadt von Treviso mit dem Dom und den idyllischen Kanälen war der wunderbare Rahmen für das gemeinsame Mittagessen. Dann wurde das Hotel in Jesolo erreicht. Am zweiten Tag stand „der Zauber der Lagune Venedigs“ auf dem Programm. Mit einem Motorboot besuchten wir die Inseln Murano, die Insel der Glasbläser, Torcello, die Kircheninsel der Lagune mit der antiken Kathedrale

Foto: LVH

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chon die Busreise war mit einem Zwischenstopp am idyllischen Mondsee zum Mittagessen wunderbar. Am Abend kam die Reisegesellschaft in die ehemalige Kaiserstadt, wo sich Geschichte, Kultur und Musik die Hand geben. Eine abwechslungsreiche Führung zeichnete den interessierten Althandwerkern ein faszinierendes Bild von Wien. Die wunderschönen Gebäude im Jugendstil zeugen von

S. Maria Assunta, in welcher sich byzantinische Mosaike von unschätzbarem Wert befinden, Burano, die Insel mit den Kanälen und den bunt bemalten Häusern. Hier werden auch die typischen „merletti“, die handgeklöppelten Spitzen hergestellt. Der dritte Tag galt der Lagune von Caorle mit dem Besuch des Naturparkes. Trotz einer starken „Bora“ konnte bei

einem windumtosten Spaziergang über die Hafenmauer zur Kirche S. Maria das Hafenviertel erkundet werden. Ein gutes Fischessen im Ristorante al Sole krönte die erlebnisreiche Dreitagesfahrt ab, bevor wir zufrieden und voller Eindrücke die Heimfahrt nach Gröden antraten.

„Wahlfieber“ (mb) Innerhalb Ende des Jahres sind alle Bezirke aufgefordert, mindestens zwei Vertreter zu wählen. Der neu gewählte Landesausschuss wählt dann den neuen Landesobmann und zwei Stellvertreter. Den Anfang haben die Bezirke unteres und oberes Pustertal gemacht. Als Bezirksobmann fürs obere Pustertal wurde Hubert Schneider, zu seiner Stellvertreterin Maria Klara Villgrater Kamelger gewählt. Als Bezirksobmann fürs untere Pustertal wurde Günther Gremes, zu seinem Stellvertreter Federico Ploner gewählt. Ein besonderer Dank gilt den scheidenden Vertretern Anna Baur und Sebastian Brugger für ihren großen Einsatz.

Für die Gruppe Althandwerker Gröden Josef Mussner Zorz

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Frauen im LVH

Im Aufstieg begriffen 16 Frauen besuchten den Aufbaukurs „Aufstiegsqualifizierung für Frauen im Handwerk“. Nach 200 Stunden ging der Kurs im Juni zu Ende. Wir haben drei Teilnehmerinnen dazu befragt, was ihnen am Kurs besonders gefällt und was sie vom Kurs in ihrem jeweiligen Betrieb mit nach Hause nehmen können.

Foto: LVH

J Lehrfahrt der Frauen (mb) Im Rahmen des ESF-Kurses „Aufstiegsqualifizierung für Frauen im Handwerk“ wurde auch eine Lehrfahrt nach Nordtirol organisiert. Die Frauen besuchten die FA Nessler Medizintechnik, das Atelier der Graveurin Angelika Sterner in Rum, Parzinger Fashion in Achenkirch. Sie trafen sich außerdem mit der Gleichbehandlungsanwältin Monika Groser, mit Sabine Wiesflecker und Brigitta Zollner von der Organisation „Frauen in der Wirtschaft“ in der Wirtschaftskammer Tirol. Zurück in Südtirol besuchten die Frauen den Südtiroler Landtag und das Frauenbüro in Bozen, wo ihnen Ulrike Oberhammer, Präsidentin des Landesbeirates für Chancengleichheit ein Referat hielt.

udith Sattler aus Völs ist beim Hackschnitzelproduzenten JUMA in Seis beschäftigt und hat bereits den ersten Teil des Kurses besucht. Besonders die MentoringStunden, die im Rahmen des Kurses angeboten werden, haben ihr sehr gut gefallen. „Das Gute daran ist, dass sie für den Betrieb etwas bringen“, ist Judith Sattler überzeugt. Genauso hilfreich waren die Coaching-Einheiten beim ersten Teil des Kurses und die Bereiche Präsentation, Rhetorik und Kommunikation. „Aus diesen Einheiten kann man auch selbst vieles mitnehmen“, so die Völserin.

Am ersten Teil des Kurses nicht teilgenommen hat Monika Pfeifer. Die junge Tierserin ist im elterlichen Zimmereibetrieb „Pfeifer“ hauptsächlich im Büro tätig, hat aber auch die Gesellenprüfung abgelegt und legt durchaus auch mal selbst Hand an. „Der Aufbaukurs war für mich sehr interessant“, so Monika Pfeifer, die gerne daran teilgenommen hat. Der Kommunikationsteil, die Persönlichkeitstests, aber auch die Bewertung einer Bilanz oder Personalführung sind Bereiche, die der jungen Tierserin besonders viel bringen. Auch Brana Grujic, die bei der Karosseriewerkstatt und La-

ckiererei Carmeter am Ritten beschäftigt ist, hat bereits der Grundkurs sehr gut zugesagt. Besonders der Mentoring-Teil des Kurses hat ihr so gut gefallen, dass so Brana, „durchaus etwas länger sein könnte.“ Wie auch die beiden anderen Kursteilnehmerinnen ist auch sie begeistert von den Methoden des Referenten Hagen Kasslatter. Der Kommunikationsteil hat Brana Grujic ebenso zugesagt wie das Kapitel „Führung ist Chefinnensache“ zur Mitarbeiterführung. Allerdings hat Frau Grujic auch viel vom Controlling-Teil des Kurses profitiert. andreas.obexer@lvh.it

Rege Tätigkeit Klausen: Die Frauen im LVH, Bezirk Klausen, hielten ihre Jahresversammlung mit Neuwahlen ab. Barbara Waldboth wurde als Bezirksobfrau bestätigt.

I

n Anwesenheit von Landesfrauenvorsitzender Marlies Dabringer, dem neuen Bezirksobmann Stephan Weiss und dem LVH-Referenten Martin Vikoler, vom Bezirksbüro Brixen, berichtete Bezirksobfrau Barbara Waldboth über die rege Tätigkeit der LVH-Frauen der letzten Jahre im Bezirk: Die Mithilfe

Ausflug der Wipptaler Frauen

(mb) Am ersten Wochenende im Juni haben 15 Wipptaler Handwerkerfrauen einen Ausflug zum Gardasee unternommen. Auf dem Programm stand der Besuch der „Marmitte dei Giganti“ in Torbole, eine Fahrt entlang des Gardasees bis Peschiera mit Stadtbummel und Schifffahrt, die Besichtigung des Parco Sigurtà und des malerischen Städtchens Valleggio sul Mincio. Bei lang ersehntem Sonnenschein genossen es die Handwerkerfrauen desJuli/August Wipptales, die Seele baumeln zu lassen und ihre 42 Der Handwerker 2013 Freundschaft zu vertiefen.

beim Mittelschultag in Klausen, eine Führung durch die Festung Franzensfeste, Lehrfahrten nach Pieve di Cadore zu einer Brillenfabrik und nach Tscherms zum Kränzelhof, ein Preiswatten, ein Englischkurs, ein Kurs über die Arbeitssicherheit, die Teilnahme an der Familienwanderung in Tisens, Vorträge über Steuern und Wirtschaft, über die Eurokrise und die Regierung Monti und über die Rentenreform mit L-Abg. Martha Stocker, die Besichtigung der Brauerei Forst, fünf Ausschusssitzungen im Jahr, die Teilnahme an den landesweiten Sitzungen und Veranstaltungen. Für diesen großen Einsatz ernteten Bezirksobfrau Barbara Wald-

both und ihr Ausschuss Lob und Anerkennung. Bei den Neuwahlen wurde Barbara Waldboth im Amt bestätigt. In den Bezirksausschuss wurden gewählt: Elisabeth Prader als Stellvertreterin, Erika Tabernar, Karin Ploner, Franziska Unterfrauner, Maria Kerschbaumer, Herlinde Gruber Gasser, Ehrentraud Blasbichler und Gertraud Urthaler. margareth.bernard@lvh.it


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Frauen im LVH

Aktive Frauen für das Handwerk: (v. l.) Gertraud Telser, Hildegard Spechtenhauser, die neue Bezirksobfrau Rita Egger, Barbara Fleischmann, Annemarie Rieger, Vizebezirksobfrau Maria Wallnöfer, Waltraud Malloth, Landesvorsitzende Marlies Dabringer, Rosmarie Aster, ehemalige Landesvorsitzende

Wechsel an der Spitze Vinschgau: Bei der Jahresversammlung der Gruppe der Frauen im LVH, Bezirk Vinschgau, wurde Rita Egger an die Spitze gewählt.

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ach der Begrüßung der scheidenden Bezirksobfrau Maria Wallnöfer hielt ihre Stellvertreterin Barbara Fleischmann einen Rückblick über die Tätigkeit der vergangenen Jahre. Die Gruppe der Frauen im Handwerk des Vinschgaus hat eine lange Tradition und erfreut sich regen Interesses bei den verschiedenen geselligen oder fachspezifischen Veranstaltungen. „Es geht jetzt darum, einen geordneten Generationswechsel einzuleiten“, sagt Maria Wallnöfer. Die Herausforderungen an die mitarbeitenden Frauen oder die Mitgesell-

schafterinnen wachsen ständig und bedürfen eines hohen Einsatzes. „Umso wichtiger ist der Zusammenhalt in der Gruppe unter Gleichgesinnten, um sich zu informieren oder gegenseitig den Rücken zu stärken“, sagt Barbara Fleischmann. Sie entschied sich, nach 20 Jahren aktiver Mitarbeit für die Frauen im Bezirk, jetzt Jüngere an die Ruder zu lassen. Der Versammlung wohnte auch die Landesvorsitzende Marlies Dabringer bei, die auf die Rolle der Frau im Handwerk einging. Peter Hofer, Leiter des Bezirksbüros in Schlanders, erläuterte die ak-

tuelle Lage im Steuer- und Gesetzesbereich. Bei den Wahlen wurde Rita Egger als Bezirksobfrau des als ein Bezirk geführten gesamten Vinschgaus gewählt, zu ihrer Stellvertreterin wurde Maria Wallnöfer bestimmt. Die Frauen bemühen sich, ein Gleichgewicht zwischen oberem und unterem Vinschgau zu erreichen. In den Ausschuss wurden außerdem gewählt: Gertraud Telser aus Schlanders, Hildegard Spechtenhauser aus Martell, Annemarie Rieger aus Laas, Waltraud Malloth aus Taufers und Carmen Rinner aus Latsch.

So schnell vergeht die Zeit! (mb) Barbara Fleischmann, sympathische Obfrau der Frauen im unteren Vinschgau, legte nach über zwei Jahrzehnten das Amt nieder. Um diesen Schritt gebührend zu begehen, lud sie den neu gewählten Ausschuss und die Landesvorsitzende Marlies Dabringer nach Kaltern ein, wo Anny Runggaldier für sie im einzigartigen Dominikuskeller eine Marende organisierte.

margareth.bernard@lvh.it

Voller Zuversicht in die Zukunft Wipptal: Bei der Jahresversammlung der Frauen im LVH in Gasteig wurde Bezirksobfrau Petra Holzer in ihrem Amt bestätigt.

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evor es an die Neuwahl ging, führte Kommunikationstrainerin Luise Vieider die Handwerksfrauen in einem Vortrag in die Geheimnisse der Körpersprache ein. Anschließend bedankten sich LVH-Bezirksobmann Karl Keim und die Landesvorsitzende der Frauen im LVH, Marlies Dabringer, bei Bezirksobfrau Petra Holzer und ihrem AusRE NA RM I EM FO P-S DUL O T MO IN

INFOS & ANMELDUNG: LVH-Bildungszentrum Tel. 0471 323 370 weiterbildung@lvh.it www.lvh.it

schuss für ihren Einsatz für das Handwerk. „Verbandsarbeit wäre ohne den ehrenamtlichen Einsatz zahlreicher Funktionärinne und Funktionären nicht möglich“, so die Landesvorsitzende der Frauen im LVH. In den neuen Bezirksausschuss wurden Frauen aus fast allen Gemeinden des Wipptals gewählt: Vize-Bezirksvorsitzende Annemarie Gschnitzer und Hel-

ga Staudacher kommen aus Ratschings, Petra Hofer aus Pfitsch, Helga Gasser aus Sterzing, Christine Mayr aus der Gemeinde Brenner und Cindy Kofler aus Freienfeld. In Zukunft wollen die Frauen ihre Tätigkeit auf zwei Schwerpunkte konzentrieren, Weiterbildung fördern und den Zusammenhalt der Frauen untereinander stärken. andreas.obexer@lvh.it

Helga Gasser, Bezirksobfrau Petra Holzer, Helga Staudacher, Petra Hofer, Christine Mayr, Annemarie Gschnitzer, Cindy Kofler, Landesvorsitzende Marlies Dabringer (v. l.)

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(ms) Im Rahmen einer Feier wurde Herbert Mair für seine 35-jährige Tätigkeit in der Tischlerei Schneider in Rasen geehrt. Bereits mit 15 Jahren begann er dort seine Lehre und ist der Tischlerei Schneider seither immer treu geblieben. In einer kurzen Ansprache würdigten Seniorchef Hubert Schneider und Juniorchef Georg die Leistungen des geehrten Jubilars, der dank seiner Erfahrung und seines Könnens zu den Stützen der Tischlerei zählt. Als Dank wurde Herbert Mair eine Ehrenurkunde überreicht.

Besuch bei Windhager Zentralheizung

Zwei Ehrungen für Roland Benedikter

(mb) Auf Einladung der Firma Imperial aus Bruneck besuchten die Inhaber der Fachbetriebe für Heizungs- und sanitäre Anlagen, Ploner Moritz, Huber Josef, Stoll und Schenk vor Kurzem die traditionsreiche Firma Windhager Zentralheizung in Seekirchen bei Salzburg, die in der Heizkesseltechnologie marktführend ist. Was im Jahr 1921 als kleine Schlosserwerkstatt begann, ist heute einer der führenden Heizkesselhersteller für Holzund Pelletsheizsysteme sowie ein etablierter Anbieter von Heizsystemen für alle Brennstoffe und Solaranlagen. Ein herzliches Vergelt’s Gott an die Firma Imperial für die interessante Lehrfahrt!

(gmk) Er war bei der Delegiertenversammlung des LVH Hauptreferent und überzeugte mit seinen Thesen: Roland Benedikter (46) erfuhr innerhalb von sechs Monaten zwei internationale Ehrungen. Im Januar 2013 wurde er zum Vorstandsmitglied (Trustee) der Toynbee Prize Foundation Boston gewählt, der wichtigsten Einrichtung, die sich im Gefolge der Ideen des Historikers Arnold Toynbee mit der Zukunft der angloamerikanischen Welt beschäftigt. Im Juni 2013 folgte für den gebürtigen Pusterer aus Sand in Taufers die Wahl zum Vollmitglied des Club of Rome. Benedikter schreibt unter anderem für „Foreign Affairs“,

Foto: LVH

Ehrenpräsident Herbert Fritz feierte runden Geburtstag

Am 24. Juni feierte Ehrenpräsident Herbert Fritz seinen 80. Geburtstag. Herbert Fritz wurde von der LVHOrtsgruppe Schlanders in aller Herrgottsfrühe aufgeweckt und standesgemäß gefeiert. In Bozen gratulierten ihm alle LVH-Mitarbeiter, allen voran LVH-Direktor Thomas Pardeller und LVH-Vizedirektor Walter Pöhl (im Bild). Als offizieller G AN RG UND H LE R KT BE PA ERGE HMER M KO ÜB RNE R FÜ ÜBE

Delegierte für Worldskills Italy bereitete er sich für die Abreise mit der Mannschaft nach Leipzig vor. Er ist immer mit großer Leidenschaft dabei. Wir wünschen dem Ehrenpräsidenten an dieser Stelle alles Gute, vor allem Gesundheit und viel Humor.

Ehemaliger LVH-Vizepräsident Bruno Covi wurde 75! Einen Tag danach, am 25. Juni, feierte Bruno Covi seinen 75. Geburtstag. Der Präsident

„The National Interest“ und „Die Welt“ und ist seit 2009 Europäischer Stiftungsprofessor für multidisziplinäre Politikanalyse und politische Antizipation an der Universität von Kalifornien in Santa Barbara und an der Stanford Universität, Nr. 2 der Welt, in Silikon Valley, USA.

Foto: LVH

Ehrung für 35-jährige Betriebstreue

Foto: LVH

Foto: LVH

Leute LeuteVonHeute von Heute

Tischlerei Schneider

der Bilateralen Körperschaft, Gewerkschaftsbeauftragter des LVH und Berufsgruppenobmann Installation war an seinem Geburtstag wie immer im Büro und nahm zahlreiche Termine wahr. Weiterhin viel Gesundheit, Energie und Schaffenskraft!

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Neu ist die Orthopädie Volgger in Meran eigentlich nicht. Doch unter neuer Führung sind seit Kurzem Geschäft und Werkstatt in der Freiheitsstraße 182/P. Christof Volgger führt den Familienbetrieb, den er einst gemeinsam mit Bruder Markus leitete. Mit seinen Kindern Brigitte, Sabine, Joachim und der Nichte Margherita Rudig ist schon die dritte Generation am Werk. Christof stammt aus der Schuhmacherfamilie Peter Volgger aus Moos in Passeier. Der traditionsreiche Familienbetrieb wurde im Jahr 1956 von Vater Peter Volgger gegründet. Dort lernten beide Söhne Markus und Christof das Handwerk von der Pike auf. 1990 wurde eine Filiale in der St.- LeonhardStraße in Meran eröffnet, 1994 folgte die Betriebsübernahme durch beide Söhne. Im Herbst 1999 siedelte der Betrieb in die Freiheitsstraße um. Mit dem Einstieg der jeweiligen Kinder entschieden sich 2013 die beiden Brüder für zwei eigenständige Be-

Gelungene Theateraufführung (mb) In Innichen feierte die Theaterwerkstatt mit ihrem neuen Stück „Cowboy, Cowboy“ im Mai einen großen Erfolg. Schauplatz war die ehemalige Werkstatt der Firma E. Schäfer, die von den Mitarbeitern der Theaterwerkstatt Innichen in einen Saloon irgendwo im Wilden Westen

triebe. Markus führt den Betrieb in Moos und St. Leonhard weiter, während Christof in Meran die Führung übernommen hat. Gleichzeitig wurde in der Freiheitsstraße eine Betriebserweiterung vorgenommen. Der Betrieb kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Peter Volgger gehörte in Südtirol zu den Pionieren im Bereich der orthopädischen Maßanfertigungen – bereits 1972 erlangte er den Titel Orthopädieschuhmachermeister und konnte somit Aufträge über das INAIL sowie die Sanitätseinheiten verrechnen – er war auch vielfach ehrenamtlich tätig. Für seinen langjährigen Einsatz, unter anderem als LVH-Ortsobmann von Moos, erhielt er die goldene Verdienstmedaille des Landes Tirol. Heute kann Christof, als erfahrener Schuhmachermeister und Orthopädieschuhmacher, auch auf die Kompetenz und Motivation seiner Kinder zurückgreifen. Tochter Brigitte ist Orthopädietechnikerin mit Abschluss an der Universität Bologna, während Sabine die Landesberufsschule für

Leute LeuteVonHeute von Heute

Volgger Orthopes neu in Meran

Foto: Hubert Gögele

Foto: Hubert Gögele

Foto: Katharina Maria Garber

Orthopädieschuhmacher in Hall in Tirol abgeschlossen hat. Sohn Joachim lässt sich derzeit ebenfalls, nach erfolgter Matura an der Sportoberschule in Mals, an der Landesberufsschule in Hall als Orthopädieschuhmacherin ausbilden. Bei Volgger Orthopes werden Kunden betreut, die für ihre Füße fachmännische Beratung brauchen, vor allem ältere Menschen, Diabetiker, Kinder und Sportler. Durch eine gezielte, individuelle Versorgung können klassische Fußfehlstellungen korrigiert sowie bei akut auftretenden Schmerzen wie z. B. im Vorfuß, bei Fersensporn oder Achillessehnenentzündung eine wesentliche Schmerzreduzierung erzielt werden. Erkenntnisse der Medizin bestätigen: Die Kör-

perhaltung hängt wesentlich von gesunden Füßen (Schuhen) ab. Um Sportler besser versorgen zu können, wird in Zukunft neben den bestehenden Fußanalysen ein weiterer Raum zur Verfügung stehen, um Gang- und Laufanalysen durchführen zu können. Großes Augenmerk hat bei Volgger Orthopes die Weiterbildung. Nur so kann der Fachbetrieb bei den öffentlichen Sanitäts- und Unfall-einrichtungen akkreditiert bleiben. In den neuen Räumlichkeiten finden die Kunden eine noch breitere Auswahl an gesunden und gleichzeitig attraktiven Schuhen für Kinder und Erwachsene und eine „familienstarke“, individuelle Betreuung für alle Bedürfnisse. margareth.bernard@lvh.it

Foto: LVH

Foto: Hubert Gögele

verwandelt wurde. Im Bild die Ehrengäste bei der Premiere (v. l. n. r.) Rosa Schäfer (Inhaberin Firma E. Schäfer), Landesobfrau der LVH-Frauen, Marlies Dabringer, Kathrin Janach (Darstellerin), Edi Schäfer (Inhaber Firma E. Schäfer), Werner Tschurtschenthaler, Bürgermeister von Innichen, Harald Kraler, Obmann der Theaterwerkstatt Innichen und L-Abg. Martha Stocker.

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Informieren Sie sich beim LVH-Bildungszemtrum, Tel. 0471 323370 – 0471 323372, Fax 323380, www.lvh.it. Täglich von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 14 bis 17.15 Uhr. Denken Sie daran: Weiterbildung ist alles! ESF-Lehrgang abgeschlossen

Handwerk goes international

Phönix aus der Krise

ESF-Kurs abgeschlossen

Bei der Abschlussfeier des ESF-Existenzgründerlehrganges betonten die Teilnehmer, wie hilfreich Seminare für die Gründung eines Betriebs seien. Alle waren sich einig, dass Professionalität, eine durchdachte Planung und die mentale Bereitschaft, sich auf Unbekanntes einzulassen, Grundvoraussetzungen für den Aufbau eines eigenen Betriebes sind. Der Lehrgang, der im März 2012 mit 200 Kursstunden startete, sah neben dem frontalen Unterricht auch eine Lehrfahrt, persönliches Coaching und Mentoring für die 15 Teilnehmer vor.

(ao) Der ESF-Kurs lief über neun Monate mit 136 Theoriestunden. Zusätzlich gab es eine ausführliche Coaching-Phase zur Ermittlung der geeigneten Produkte und Märkte mit individueller Marktforschung zur Risikominimie- Mit einer kleinen Diplomfeier wurden Diplome für die Teilnahme am Kurs rung und Überprüfung der die übergeben. erarbeiteten Strategien. Eine Lehrfahrt nach Ost- und Nordtirol rundete das Angebot ab. Johanna Matscher aus Eppan wollte ihren Bodenlegerbetrieb im Ausland mit seinen Besonderheiten besser vermarkten und ist mit dem Kurs sehr zufrieden. Auch Karl Mantinger aus Auer, Inhaber des Betriebes Newtec Innovation, fand den Kurs sehr hilfreich für seinen Betrieb.

Messen & Ausstellungen 15. Juli–15. September 2013

Temporäre Ausstellung der UNIKA

Herausforderung Betriebsübergabe in KMU

Zusammenschluss von Künstlern und Kunsthandwerkern. Galerie Lilie in Sterzing (Neustadt 49) 9.–11. August 2013: Wirtschaftsschau 22.–25. August 2013: Unika, (St.

Sarntal

Ulrich)

13.–15. September 2013: Kreativ, (Messe 19.–22. September 2013:

Bozen)

Eggentaler Wirtschaftsschau

19.–21. September 2013 KLIMAMOBILITY 2013 Internationale Fachmesse für nachhaltige Mobilität gemeinsam mit KLIMAENERGY 2013 Internationale Fachmesse der erneuerbaren Energien für Gemeinden und Unternehmen. Messe Bozen 11. Oktober 2013: Tag

des Handwerks

21.–24. Oktober 2013: Hotelmesse

(Messe Bozen)

20.–24. November 2013: Herbstmesse

(Messe Bozen)

22.–24. November 2013 Nutrisan 2013 Fachmesse für Lebensmittelintoleranzen und eine ausgewogene Ernährung, Bozen

Kleinanzeiger Zu vermieten

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Der Handwerker Juli/August 2013

Kompaktlehrgang für Übergeber und Übernehmer Ab September wird im Haus des Handwerks in Bozen ein ESF-Lehrgang zum Thema Betriebsübergabe bzw. -übernahme angeboten. Ziel dieses Lehrgangs ist es, dem Generationswechsel und damit der Betriebsübergabe eine besondere Bedeutung zukommen zu lassen. Wichtige Inhalte sind: • Loslassen für den Übergeber; • Planung und Vorbereitung der Übergabe; • rechtliche Aspekte und Rechtsformen; • Steuern und Nachfolge; • Business-Plan; • Anpassung der Unternehmensstrategie; • Altersvorsorge und Übergabe; • Personalmanagement und Arbeitsrecht; • die Nachfolge finanzieren; • Kommunikationskultur bei der Nachfolge; • Lehrfahrt zu einem musterhaften Betrieb; • Coachings. Der Kurs dauert 168 Stunden ab September 2013, wird in deutscher Sprache abgehalten und kostet nur 200 Euro pro Teilnehmer. DER

Impressum

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Berufsgemeinschaften Verena Kaufmann Tel. 0471 323200 info@lvh.it

Rechtsberatung Alexander Benvenutti Tel. 0471 323240 rechtsberatung@lvh.it

Kreditberatung Alexander Watschinger Tel. 0471 323276 Baukoordination kredit@lvh.it Armin Ragginer Tel. 0471 323230 baukoordination@lvh.it Bildungszentrum Karin Unterkofler Tel. 0471 323370 weiterbildung@lvh.it

Patronat Inapa Evi Mahlknecht Tel. 0471 323263 inapa@lvh.it

Innovation Sandra Kainz Tel. 0471 323225 innovation@lvh.it

Kommunikation & Marketing Ramona Pranter Tel. 0471 323340 presse@lvh.it

Gewerkschaften und Verträge Annamaria Losavio Tel. 0471 323253 info@lvh.it

LVH-Bezirksbüros Bozen Stadt Mitterweg 7 Tel. 0471 323460, Fax 0471 323470 E-Mail: bozen@lvh.it

Brixen Konrad-Lechner-Weg 7 – Vahrn Tel. 0472 802500, Fax 0472 802502 E-Mail: brixen@lvh.it

Bozen Land Mitterweg 7 Tel. 0471 323460, Fax 0471 323470 E-Mail: bozen@lvh.it

Sterzing c/o Raiffeisenkasse Wipptal, Neustadt 9 Tel. 0472 767739, Fax 0472 767759 E-Mail: sterzing@lvh.it

Neumarkt Rathausring 27 Tel. 0471 812521, Fax 0471 812244 E-Mail: neumarkt@lvh.it

Bruneck Brunecker Straße 14/A – St. Lorenzen Tel. 0474 474823, Fax 0474 474155 E-Mail: bruneck@lvh.it

Meran Kuperionstraße 30 Tel. 0473 236162, Fax 0473 210334 E-Mail: meran@lvh.it

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