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vierteljährlich kostenlos

Lohnenswert Jan Feb Mär 2019

Leben und Genießen im Landkreis Würzburg

Typisch untypisch Ilonka Scheuring und ihre Weine

Ein Platz zum Wohlfühlen

Blick hinter die Kulissen

Der perfekte Tag in Estenfeld und Mühlhausen

Neue Serie: Bühnen im Landkreis

Volles Programm Faschingszüge und Kulturhighlights im Frühjahr


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vorwort Liebe Leserin, lieber Leser,

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In den letzten Jahren sind im Landkreis Würzburg zahlreiche Kulturbühnen entstanden – für Konzerte, Theater, Lesungen, Vorträge, Ausstellungen oder andere Veranstaltungen. Damit Sie und wir diese Bühnen besuchen und wunderbare Abende dort verbringen können, ist viel und zum Teil sehr harte Arbeit vonnöten. Programme müssen erstellt, Künstler verpflichtet, Verträge verfasst und abgeschlossen werden. Die Finanzen müssen kalkuliert, Eintrittspreise festgelegt und die Öffentlichkeitsarbeit organisiert werden. Und nicht zuletzt muss der Kartenverkauf geregelt, die Veranstaltung organisiert und eine Abrechnung erstellt werden. Und schon beginnen wieder die Überlegungen für das nächste Programm. Grund genug für uns, den Verantwortlichen für ihre herausragende Arbeit einmal zu danken, indem wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, diese Kulturbühnen im Landkreis näher vorstellen und für Sie hinter die Kulissen blicken. Mit dem Kulturkeller in Zell am Main beginnen wir in dieser Ausgabe auf Seite 19.

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Landkreisköpfe Alternative KITAformen 8

Stadtnah wohnen, naturnah leben Ein perfekter Tag in Estenfeld und Mühlhausen 12

Essen & Trinken Gastrotipps und ein neues Friseur-Café 14

Weinerlebnisse Ilonka Scheuring und viele Tipps rund um den Frankenwein 19

Bühnen im Landkreis Der Kulturkeller im Gasthaus Rose in Zell 20

Kunst & Kultur Musik, Kabarett, Theater, Ausstellungen und vieles mehr 30

Viel Spaß beim Lesen und ein glückliches und gesundes 2019 wünschen Ihnen

Unser Seitenblick nach Rödelsee 33

Ihre Ingrid Schinagl und Silvia Popp Anzeige

Das Kleinod am Heiligen Berg

In Helmstadt gewachsen Bio ab Hof im Landkreis Würzburg

Montessori ¯ so geh t Schule!

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Hier geht’s voran Interview mit Regionalmanager Michael Dröse 36

Montessori: von der Krippe bis zum Abitur

Närrisches Geschlängel im Landkreis Die schönsten Faschingszüge im Landkreis 38

Die Kreative mit Herz Rita Katharina Kolb: eine wunderbare Künstlerin 40

Tiere, Themen und Theater Die schönsten Kinderveranstaltungen 44

Gesundheit & Wissen Lohnenswerte Tipps für Fitness, Garten, Lesen ✓ ✓ ✓ ✓ ✓

spielerisch lernen ohne Notendruck und Hausaufgaben Förderung der Selbstständigkeit durch Freiarbeit mit Halbtagesklassen, Mittagsbetreuung und Hort staatlich anerkannte Abschlüsse: Quali, Mittlere Reife und Fachabitur

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Lohnenswerte Gewinne Mitmachen und gewinnen! Impressum

Weitere Infos unter:

Montessori-Schule Würzburg Kloster Oberzell 16 | 97299 Zell am Main Telefon 0931 32 91 91-0 www.montessori-wuerzburg.de

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Unsere Titelheldin, Winzerin Ilonka Scheuring, wurde fotografiert von Peter Schauwienold.

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Treffpunkt Friseurcafé

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Trendige Frisuren – köstlicher Kaffee Plaudern, genießen, sich verschönern und verwöhnen lassen. Jedes für sich oder alles zusammen.

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ZUM WEINERLEBNIS TAG

14. April 2019 von 10-17 Uhr Lernen Sie bei der Weinbergswanderung viel Wissenswertes über Wein und den Ort kennen, genießen Sie unsere Weinverkostung sowie Spezialitäten aus der Region. Die Kleinen freuen sich über ein tolles Kinderprogramm. Es erwartet Sie ein (Wein)Erlebnistag für die ganze Familie.

Wir sind für Sie da: Mo-Mi 9-18 Uhr, Do + Fr 9-20 Uhr Sa 9-13 Uhr

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Friseur Café Robanus in Kist: Obere Dorfstraße 10 | Tel. 09306 981190

Untere Hauptstraße 1 | D – 97291 Thüngersheim info@divino-wein.de | www.divino-wein.de

in Waldbrunn: Hohe-Baum-Straße 20 Tel. 09306 984508 | Mo 9-18 Uhr und Mi 12-21 Uhr

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Der Tiepolo-Code

auf allen Friedhöfen tätig alle Bestattungsarten freie Grabreden Bestattungsvorsorge Friedwald / Ruheforst

Giovanni Battista Tiepolos grandiose Meisterwerke in der Würzburger Residenz bilden den Höhepunkt der Freskokunst im 18. Jahrhundert. Hans Steidle analysiert, wie Tiepolo nicht nur einen Malstil, sondern seinen malerischen Code entwickelt, der die barocke Symbolwelt in Frage stellt.

Hans Steidle Der Triumph der Malkunst Der Tiepolo-Code und das Würzburger Weltbild 304 Seiten mit Abbildungen. Gebunden · € 29,00 (D)

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4_landkreis würzburg

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landkreisköpfe

Alternative Kitaformen

… drei engagierte Kitaleiter*innen berichten Gisela Ursprung | Ev. Kinderhaus St. Matthäus, Höchberg Nach der Ausbildung zur Erzieherin in Mannheim 1980 brachte Gisela Ursprung den „situationsorientierten Ansatz“ mit nach Bayern. Hier steht das Kind im Mittelpunkt – Beobachtung und Reflexion bestimmen erzieherisches Handeln. 1981 übernahm sie die Leitung des ev. Matthäus-Kindergartens in Höchberg und entwickelte Strukturen, die den Kindern Raum ließen, im Sinne der Montessori-Pädagogik mit selbstbestimmten Erfahrungen ihre Persönlichkeit und Stärken zu entwickeln. Klare Regeln sollen den Kindern Halt geben, sich in Freiheit zu entfalten. Religiöse, sittliche, künstlerische und wissenschaftliche Werte, Vertrauen und Achtung vor allem Leben, Verlässlichkeit und soziale Verantwortung will Gisela Ursprung den Kindern vermitteln. Die Wald- und Erlebnispädagogik spielen für sie eine große Rolle. „Gesunde Ernährung, das Bewahren der Schöpfung, die nachhaltige Gestaltung der Zukunft: hier werden dafür die Grundlagen gelegt“, sagt sie. Aus einem Waldprojekt ist 2012 eine eigene Waldgruppe entstanden. Der Unterschied zu konventionellen Kindergärten besteht darin, dass die Kinder mit ihren pädagogischen Bezugspersonen den Kindergartenalltag in der freien Natur verbringen. Die Natur mit ihren jahreszeitlichen Veränderungen ist pädagogisches Lernfeld bei Wind und Wetter. Im Spannungsfeld Gemeinschaft und Individuum – der Partizipation – bestimmen alle mit: Kinder, Eltern und Team. Seit 2014 können 25 Kinder die Waldgruppe besuchen. www.hoechberg-evangelisch.de

Verena Schmidt | AWO Hort an der Eichendorffschule, Veitshöchheim

Ulrich Pabst | Natur- und Bauernhof-Kindergarten, Giebelstadt

Die Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Master of Arts und Praktische Betriebswirtin (K.A.) leitet seit 2013 den AWO Inklusions-Hort an der Eichendorffschule, den Bildungsort für Kinder der 1. bis 7. Klasse. Ein zweites Zuhause nach der Schule, an dem sie sich wohlfühlen, gesehen, gehört, unterstützt, gefördert und begleitet werden. Führung heißt für Verena Schmidt, Verantwortung zu übernehmen, aber auch Gesellschaft mitzugestalten. Ihre Philosophie ist die Teilhabe und Chanceneröffnung für alle Kinder und Jugendliche. Barrieren abzubauen ist das erklärte Ziel. Das gelingt mit einer Haltung, die Vielfalt auch gegen Widerstände möglich macht. Im AWO Hort ist es normal, verschieden zu sein, hier ist es bunt und vielfältig. Ein multiprofessionelles Team versteht es, vorhandenes Potenzial bei den Kindern zu erkennen und zu fördern, aber auch zu fordern. Die Verleihung des Inklusionspreises 2018 des Bezirks Unterfranken in der Kategorie „Bildung und Erziehung“ ist eine besondere Anerkennung und Wertschätzung ihrer Arbeit, die sie und ihr gesamtes Team sehr stolz macht. Die Auszeichnung zeigt auch, dass gelebte Inklusion gelingt und dass es sich tagtäglich lohnt, für diese Vielfalt und Buntheit mutig einzustehen. Am Samstag, 23.3., öffnet der AWO Hort an der Eichendorffschule wieder seine Türen. Interessierte sind zwischen 12 und 16 Uhr herzlich eingeladen, einmal hinter die Kulissen eines ganz besonderen Bildungsortes zu schauen. www.awo-vhh.de

Ulrich Pabst bewirtschaftet mit seiner Frau, der Fachlehrerin Inge Moser-Pabst, einen 120 ha Biolandbetrieb in Giebelstadt. Als Initiator des Fördervereins L.E.B.E.N. e. V. (Lernen, Erziehung, Bildung, Erneuerung, Nachhaltigkeit) und aus langjährigen landwirtschaftlichen Schul-Projekten entstand 2015 der Verein „Lernort Pabst-Hof“, der heute Träger des Natur- & Bauernhof-Kindergartens in Giebelstadt ist. Als Mitglied der IG „Lernort Bauernhof“ bieten die Pabsts ganzheitliche Lernund Freizeitangebote in Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Lehrmeisterin: der Natur. Der Bauernhof dient dabei als außerschulisches „Klassenzimmer“ für erfahrungs- und handlungsorientiertes Lernen. Die Bildungsanliegen von Ulrich Pabst liegen in den Bereichen Natur/ Umwelt, Nahrungsmittelproduktion und gesunde Ernährung. Seine fünf konzeptionellen Eckpunkte heißen: 1. Immer draußen in Bewegung 2. Immer mit Nutz-Tieren und -Pflanzen 3. Immer mit frischen, gesunden Nahrungsmitteln 4. Immer in kleinen Gruppen 5. Immer in Erziehungspartnerschaft Ulrich Pabst ist überzeugt, dass für uns Menschen die Natur und ein „natürliches Grundverständnis für elementare Zusammenhänge“ zu einer gesunden Entwicklung unerlässlich sind. Hieraus Bindungs- und Beziehungsfähigkeit zu ermöglichen, ist eine wesentliches Ziel. „Der Schöpfer der Welt pflanzt einen Garten und setzt uns Menschen hinein – mehr braucht es nicht!“, sagt Pabst. www.pabst-hof.de

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rätselhaft

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… rätselhafte Nebelschleier – so schön kann der Winter in unserem Landkreis sein. Wie hier bei Kleinrinderfeld am Irtenberger Wald. Foto: ©Ronald Grunert-Held


Ein perfekter Tag

in Estenfeld Stadtnah wohnen, naturnah leben

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Nein, mit „Osten“ hat der Name „Estenfeld“ nichts zu tun – nicht nur, weil der Ort im Kürnachtal nicht im Osten, sondern im Norden Würzburgs liegt. Vielmehr kommt der Name vom „Espinaveld“, dessen erste urkundliche Erwähnung ins Jahr 844 zurückreicht. Estenfeld kann also auf eine lange Geschichte zurückblicken und wird in diesem Jahr seine 1175-Jahr-Feier begehen. Die Geschichte des Dorfes begegnet uns bei unserem Rundgang auf Schritt und

Tritt. Das frühere Leben spiegelt sich rund um die Alte Mauritiuskirche wider, wo viele bauliche Zeitzeugen noch erhalten sind. In der Kirche, einem kostbaren Zeugnis des fränkischen Rokoko und ausgestaltet von dem Estenfelder Portraitund Kirchenmaler Josef Wagenbrenner, finden heute noch Hochzeiten und Maiandachten statt. Dass es sich in Estenfeld gut leben lässt ist keine neue Nachricht. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die


Kirche aufgrund des enormen Einwohnerzuwachses zu klein und die Neue Mauritiuskirche, nicht weit entfernt, wurde 1924 eingeweiht. Ähnlich verhält es sich mit den Gotteshäusern evangelischen Glaubens: die ehemalige Kirche am Ortseingang Richtung Kürnach ist heute das Domizil des Musikvereins und wurde durch die neue Kirche St. Markus am evangelischen Gemeindezentrum ersetzt. Mit der St.-Georgs-Kirche in Mühlhausen, dem Ortsteil von Estenfeld, verfügt die Stadtrandgemeinde also über fünf Kirchen.

Unser Rundgang durch Estenfeld wird zur Entdeckungsreise, bergauf, bergab, mal durch verwinkelte alte Gassen, mal auf breiten Straßen mit modernen Gebäuden. Tradition und Moderne geben sich hier an jeder Ecke die Hand. Wenn man von Tradition in Estenfeld spricht, kommt man an zwei Gebäuden nicht vorbei. Das eine ist der Hofkomplex der Kartause Engelgarten mit seinem bekannten barocken Tor. Die Kartause wurde 1351/52 gegründet und entwickelte sich zum Mittelpunkt der Kartäuser-Grundherrschaft. Durch die Nähe zu

Würzburg entstand hier ein bäuerliches Wirtschaftszentrum. Heute in Gemeindebesitz arbeiten Bürger und Verwaltung gemeinsam in einer Ideenwerkstatt an einer zukünftigen Nutzung der imposanten Anlage. Sogar einen eigenen Verein, den Freundeskreis der Kartause Estenfeld e. V., haben die Estenfelder zu diesem Zweck ins Leben gerufen. Das andere ist die Weiße Mühle in idyllischer Lage am südlichen Ortsrand Estenfelds. Die wechselvolle Geschichte der Mühle geht zurück bis ins 12. Jahrhundert. Der heutige Bau stammt aus dem Jahr 1562. Mit Unterstützung der

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… und Mühlhausen Denkmalpflege wurde die Mühle ab 1983 aufwendig restauriert und um die Mehrzweckhalle erweitert. 1987 wurde die Mühle als Gaststätte eingeweiht und gilt heute als das Vorzeigegasthaus Estenfelds mit wunderschönem Ambiente und hervorragendem Speiseangebot. Ansonsten gestaltet sich die Gastronomie Estenfelds international. Der als besonders gastfreundlich bekannte „Rossini“Wirt (Röntgenstraße) hält mediterrane und deutsche Spezialitäten bereit. Seine Pizzen sind weit über Estenfelds Grenzen hinaus bekannt und beliebt. Im „Porto Bello“ (Obere Ritterstraße) gibt es ebenso wie im „Hasenkühli“ (Am Eichelein) Fernöstliches: indisch, pakistanisch oder deutsch kann man dort vorzüglich genießen. Das Hasenkühli, die Vereinsgaststätte des Kleintierzüchtervereins, ist mit seinem schönen Garten besonders im Sommer Anziehungspunkt von Wanderern, Radfahrern oder Familien mit Kindern; schließlich können diese dort auch

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die Tiere sehen. Das Döner House in der Oberen Ritterstraße gehört zu den besten Adressen türkischer Küche. Und in „Utes heißer Bude“ gegenüber der Tankstelle lässt man sich gerne die Hausmannskost schmecken. Vergessen möchten wir nicht die Gaststätten der vielen Vereine Estenfelds: die Sportgaststätte der TSG in der Maidbronner Straße oder das Sängerheim in der Lengfelder Straße seien beispielhaft genannt. Estenfeld gilt als Start- und Zielpunkt vieler wunderschöner Wander- oder Radtouren. Als Vorzeigeweg, der sich sehr gut auch in der kalten Jahreszeit begehen oder per Rad befahren lässt, ist der abwechslungsreiche Zwei-Bäche-Weg Kürnach-Pleichach auch bei Würzburgern beliebt. Die Wege nach Mühlhausen oder zu den Nachbargemeinden Kürnach, Maidbronn, Rimpar oder Rottendorf führen durch ein herrliches Stück des Würz-

burger Nordens. Für einen Sonntagsspaziergang eignen sich besonders der ebene Weg von Mühlhausen nach Unterpleichfeld, aber auch die innerörtlichen Themenwege Estenfelds. Den genauen Verlauf der Rundwege „Estenfelder Mühlen“, „Estenfelder Linden“ und „Stätten der Estenfelder Geschichte“ findet man ebenso wie drei Bildstockrundwege auf www.estenfeld.net. Die Nähe und die ausgezeichnete Verbindung zur nahen Großstadt genießen die Estenfelder ebenso wie die nahezu städtische Infrastruktur ihres Ortes sehr; ihre Natur und das dörflich-ländliche Leben sind ihnen aber genauso wichtig. So gilt der gemeindliche Zusammenhalt im idyllisch gelegenen Ortsteil Mühlhausen, wo zahlreiche Helfer in Hunderten von Arbeitsstunden das Dorfgemeinschaftshaus errichteten, als sprichwörtlich. Aber auch in Estenfeld selbst geben die zahlreichen Vereine und die zwei Kirchengemeinden mit großem Engagement Zeugnis von ei-


Fotos: R. Grunert-Held Identitätsstiftend wirkt auch ein neues Projekt, das in diesem Jahr seiner Realisierung entgegensieht: Auf 13 Tafeln will die Gemeinde auf ihre reiche Geschichte hinweisen und den Bürgern von heute zeigen, wie es früher einmal in Estenfeld ausgesehen hat. Ehrenbürger Christian Will und der Grafiker Rudolf Studtrucker, beide über 90 Jahre alt, legen in diesen Tagen letzte Hand an die von ihnen gestalteten Tafeln. „Die Gegenwart gestalten und die Zukunft planen kann man

nur, wenn man seine Geschichte kennt“, sagt Bürgermeisterin Schraud, die sich sichtlich über die Fertigstellung ihres Projekts freut. Zur Geschichte Estenfelds gehört auch das „Doppelkreuz“ Am Eichelein. Hierher, hoch über den Ort, führt uns der letzte Weg unseres perfekten Tages in Estenfeld. Dem Doppel- oder auch Patriarchenkreuz wohnt die Aussage inne, dass in dieser Gemeinde nicht der Bischof in Würzburg, sondern die Kartäuser das Sagen hatten. Und weil der Blick auf den schönen Ort im Würzburger Norden

und die gesamte Umgebung von hier aus einzigartig ist, hat man gleich auch eine kleine Aussichtsplattform dazugebaut. „Mein Lieblingsplatz in Estenfeld“, schmunzelt Bürgermeisterin Schraud. Das ist er für uns jetzt auch. Mit herzlichem Dank an Bürgermeisterin Rosalinde Schraud. www.estenfeld.net

Estenfeld und Mühlhausen. Hier fühlt man sich wohl. www.estenfeld.net ein perfekter tag_11

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nem funktionierenden und lebendigen Gemeindeleben.


GASTROTIPP

Eva Friedrich

Steak & Burger in Waldbüttelbrunn Das Team vom Libero 53 in Waldbüttelbrunn lädt zum Themenabend „Steak & Burger“ ein. Vom Western Burger, über den Mexico Burger bis zum Veggie Burger: 14 unterschiedliche Burger in köstlichen Varianten stehen zur Auswahl, alle mit Buns vom regionalen Bäcker. Vom Hüftsteak bis zum Filetsteak: Saftiges Fleisch von südamerikanischen Angus-Rindern mit einem Gewicht von 200 - 500g. Gegrillt nach Ihrem Geschmack, serviert mit Knoblauchbrot, auf Wunsch mit Jack Daniel‘s Honey-Pfeffersauce oder Kräuterbutter. Wählen Sie aus zahlreichen Beilagen, wie zum Beispiel Ofenkartoffeln, Süßkartoffelpommes oder Grillgemüse und verschiedenen Salaten! Wir wünschen einen Guten Apettit! 24. und 25.01. 17-22 Uhr, Libero53, August-Bebel-Str. 53 Waldbüttelbrunn Info/Reservierung: 0931.45267777 www.libero53.de

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Schönen Sonntag!

Brückenbaron

Frühstücksbuffet zum Dahinschmelzen – jeden Sonntag bei „Eva’s natürlich lecker“ in Unterpleichfeld

Bolzhausen

Das beste Mittel gegen kalte Wintertage: herzerwärmendes Bio-Soulfood bei „Eva’s natürlich lecker“ in Unterpleichfeld. Immer wieder sonntags verwöhnt uns Eva mit ihrem wunderbaren Frühstücksbuffet. Von 9–13 Uhr kann man hier ganz entspannt und gemütlich schlemmen. Von Müsli über Obstsalat, ChiaPudding, diversen Kuchen, Salate, eingelegtes Gemüse, verschiedene Aufstriche, Käse, Wurst bis hin zu veganen Spezialitäten, Bauernpfanne, Eiern und vielem mehr bleiben keine Wünsche offen. Alles in allem: der gesündeste und leckerste Start in den Sonntag, den man sich vorstellen kann. Gemütlich, vollwertig, biologisch und besonders. Erwachsene schlemmen für 15 Euro und Kinder ab 6 Jahren für 7,50 Euro. Selbstverständlich geht der SchlemmerSonntag bei Eva noch weiter. Ab 12:30 Uhr gibt es Evas Mittagstisch mit wunderbaren Vollwert-Gerichten für die Seele. Und weil Eva niemals still steht und immer gute Ideen hat: Ab Januar beginnen neue Kochkurse und neue Kurse zum Thema Naturheilpraxis und Selbstwertbasiertes Lernen in Zusammenarbeit mit Verena von selbstwertbasiertlernen.com und Katrin aus der naturheilpraxislaug.de. Geballte Frauenpower für das schöne Leben! Eva‘s natürlich lecker: Hauptstraße 12, Unterpleichfeld, Tel. 09367.9865262 Wer es genauer wissen will: Kursinfos und die aktuellen Tagesessen stehen immer aktuell in Facebook unter evasnatuerlichlecker

10.01.2019 – Fire and Ice: Los geht´s mit einem frisch aufgegossenen Glühwein oder Punsch zum Empfang. Köstlichkeiten aus dem Steinbackofen, z. B. Flammkuchen, erwarten Sie. Ein buntes Überraschungsmenü im Winter mit feuriger Herstellung. Der perfekte Abend, um es sich nach der Weihnachtszeit und dem Jahreswechsel in entspannter Atmosphäre gut gehen zu lassen. 26.01.2019 – Magic Dinner: Ein zauberhaftes Menü in vielerlei Hinsicht. Die Profis von „Saruman Fire Magic“ sorgen mit ihren Tricks und Illusionen für staunende Gäste. Direkt vor Ihren Augen und manchmal sogar vor Ihren Händen bieten die Magier innovative Zauberei direkt an den Tischen – wortwörtlich zum Anfassen. Ebenso wird Sie das Küchenteam mIt einem Überraschungsmenü aus drei Gängen verzaubern. 14.02.2019 – Valentinstagsspecial: Einfach mal die Liebe feiern - das verspricht das Valentinstagsmenü. Für frisch oder schon länger Verliebte, die gerne mal wieder Zeit zu zweit bei gutem Essen, Kerzenschein und Klavierbegleitung genießen wollen. 14.03.2019 – Frühlingsgefühle mit Bärlauch-Menü: Der Frühling erwacht und da geht Küchenchef Alex Gläsel in den Wald und sammelt, was die Natur für uns bereithält. Das würzige und farbenfrohe Menü wird aus saisonalen Zutaten mit dem Schwerpunkt Bärlauch erstellt. Genießen Sie einen Abend beim Brückenbaron und lassen Sie sich und Ihre Geschmacksknospen verwöhnen. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter www.brueckenbaron.com


Die Familie Robanus trifft mit einer einfachen Idee den Puls der Zeit. Mit der Eröffnung ihres Friseur Cafés in Kist holen sie ein Stück städtisches Flair in den Landkreis. Dass ein Besuch beim Friseur mehr sein kann als „Waschen, Schneiden, Legen“, sieht, spürt und riecht man sofort, wenn man das Friseur Café Robanus am schönen Kister Dorfplatz betritt. Anstelle des typischen Friseurgeruchs strömt einem hier nämlich der Duft von frisch gemahlenem Kaffee in die Nase. Anstelle von Hektik herrscht hier Ruhe, Entspannung und Gemütlichkeit. Ganz schnell merkt man dann, wie gut das zusammengeht: trendige Frisuren, köstlicher Kaffee und Entschleunigung. Links schneiden, rechts rösten. Eine neue Haarfarbe lassen die Kunden bei einem köstlichen Stück Kuchen auf der Sonnenterrasse einwirken. Oder genießen passend zum frischen Haarschnitt einen frisch gepressten OSaft. Eine Familie mit Talent und Geschmack „Wir verwöhnen unsere Kunden auf ganzer Linie“, erzählt uns Simon Robanus bei einem köstlichen Milchkaffee. Im August 2018 wurde das Friseur Café Robanus er-

Mit Schere, Charme und Espresso öffnet – als Zusammenschluss des längst etablierten Kreativ Salons von Mutter Birgit Robanus in Kist und des Kreativ Salons Robse von Bruder Sebastian Robanus in Waldbrunn. Simon Robanus selbst kommt aus der Gastronomie und bringt seine Erfahrung und seine Kompetenz in die Barista-Bar mit ein. Mit einer guten Idee und viel Geschmack hat die Familie so den ehemaligen Kister Dorfladen in der Oberen Dorfstraße liebevoll gestaltet und neu belebt. Waschen, schneiden, Kaffee! Ein ganzes Team an Stylisten steht für Frisurenberatung, tolle Haarschnitte und neueste Trends zur Verfügung und macht die Welt in Kist noch ein wenig schöner. Ergänzt wird das Angebot durch die Barista-Bar mit herausragenden Kaffeespezialitäten und kleinen Köstlichkeiten in italienischem Stil. Gebäck, Kuchen oder ein Cornetto zum Frühstück. Qualität und Nachhaltigkeit spielen eine wichtige Rolle. Anstelle von pappsüßen

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Spirituosen reicht man hier eine hausgemachte Limonade. Den frisch gerösteten Hochlandkaffee bezieht Simon Robanus von der Würzburger Kaffeemanufaktur, die fairen Handel und nachhaltige Anbaumethoden garantiert. Und pro verkaufter Tasse heißer Schokolade wird irgendwo auf der Welt ein Baum gepflanzt. Entschleunigung auf ganzer Linie „Selbstverständlich kommen unsere Gäste auch einfach zum Kaffeetrinken“, sagt Simon Robanus. Bereits nach dem ersten halben Jahr ist klar, dass das Publikum das Friseur Café nicht nur zum Schneiden, sondern auch als Treffpunkt, zum Plaudern und Genießen aufsucht. Eines weiß die Familie Robanus ganz genau: Menschen mit Stil und Geschmack wohnen nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land. Und wo diese Menschen gerne einen wärmenden Kurkuma-Latte, eine neue Trendfrisur oder einfach nur eine köstliche Tasse Kaffee bekommen, das wissen wir jetzt auch. Friseur Café Robanus, Obere Dorfstr. 10, Kist, Tel. 09306.981190 Mo-Mi: 9-18 Uhr | Do + Fr: 9-20 Uhr Sa: 9-13 Uhr

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Typisch untypisch und richtig lecker:

Ilonka Scheurings Heckenwirtsschaft Erfrischend anders – unter diese Klammer fällt so ziemlich alles, was von der Winzerin Ilonka Scheuring aus Margetshöchheim kommt. Ihre Weine, ihr Auftritt, sie selbst und ihre Heckenwirtschaft. Von 9. März bis 14. April kann man sich selbst davon

einem jungen Pärchen, dass es einen 20km-Fußmarsch hinter sich und sich nun vorgenommen hat, die komplette Speisekarte zu probieren (sie tun es wirklich). Das ältere Ehepaar daneben ist extra aus Bamberg angereist, um Ilonkas Weine zu probieren und um hier zu essen. Alle rutschen zusammen, alle verstehen sich gut und es ist ungezwungen, nett und gemütlich.

überzeugen.

Typisch, untypisch, egal – Hauptsache lecker

Auch wenn uns bei unserem Besuch der Heckenwirtschaft des Weingut Scheuring einiges überrascht, so ist doch vieles auch typisch für eine gut gemachte Hecke, finden wir. Zum Beispiel die Gemütlichkeit, die eine schöne Heckenwirtschaft ausstrahlen soll. Es sind zwar gefühlte zwei Minuten nach Eröffnung fast alle Plätze besetzt (da muss man schnell sein!), aber das Publikum ist bunt gemischt, wie man es eben kennt. Auch bei uns am Tisch ist alles vertreten: Jung und Alt, Mann und Frau, Kenner und Anfänger. Heckentypisch ergibt sich sofort ein nettes Gespräch und wir erfahren von

Dieser abwechslungsreiche Mix aus klassisch und innovativ zieht sich fort, als wir die Speisekarte studieren. Hier gibt es natürlich bodenständig leckere Hecken-Klassiker wie Leberwürste und Knäudel mit Kraut und Brot, eine Winzerplatte oder gebackenen sowie angemachten Camembert. Neugierig machen uns Ilonka Scheurings „Krasse Happen“, innovative Heckengerichte, so ganz untypisch eben. Zum Beispiel das „Hecken Wrap“ mit gebratenem Weißen, Krautsalat, Salat, Radieschen und BBQ-Sauce, „Ilonkas Gipfelstürmer“ oder das „Brätbrot“, knusprig mit Brät und Käse überbacken, frisch aus dem Ofen. Auch nicht unbedingt typisch für eine Hecke (aber

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von uns mit großer Freude begrüßt) ist der Nachtisch. Hier serviert uns Frau Scheuring ein Schokoladen-Soufflé vom Feinsten. Wir könnten noch ewig so weiterschreiben und schwärmen, denn uns schmeckt hier alles. Natürlich auch die wunderbaren Weine aus dem Weingut Scheuring.

Scheuring klingt wie Scheurebe Aber nicht nur weil der eigene Name in dieser Sorte steckt, interessiert sich Ilonka Scheuring für die Scheurebe, einen ihrer Weine aus der Basic Line: einfach, jung und unkompliziert. Die „Weiße Trinkfreu(N)de“ und die Rote Trinkfreu(N) de gehören ebenso dazu wie ein trockener Silvaner. Viel Handwerkskunst steckt in den Weinen der Klassik Linie, trockene Silvaner, Riesling, Grauer Burgunder oder Spätburgunder. Für den besonderen Genuss hält Ilonka Scheuring einen Win-


ng osu 6! l r Ve ite 4 Se zerinnen Sekt, ihren Ethos Nr. 1 Silvaner trocken, ihren Quittensekt Spritz oder den Likörwein Femina Glut bereit. Auf elf Hektar Rebfläche rund um Erlabrunn, Leinach, Thüngersheim bis nach Stetten wachsen Ilonka Scheurings insgesamt 14 Rebsorten, die sie in ihrer Heckenwirtschaft ausschenkt.

zept, hohe Qualität und gute Ideen am Ende des Tages glücklich und zufrieden machen. Diesen Ansatz spürt und schmeckt man auch in der Heckenwirtschaft. Hier genießt man die Klassiker und lässt sich gerne von Neuem überraschen. Eben ganz typisch Scheuring.

Die Heckenwirtschaft ist geöffnet: von 9. März bis 14. April. Hingehen! Winzerin Ilonka Scheuring, Lutzgasse 6, Margetshöchheim Tel. 0931.463633 www.weingut-scheuring.de

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Wengertsboots und Lippenstift Während die Scheurebe übrigens oft als „launische Diva“ abgestempelt wird, gilt das für ihre Namensvetterin, „die Scheuring“, überhaupt nicht. Ilonka Scheuring ist und macht alles ein bisschen anders als man es so kennt. Mit viel Herz, Fingerspitzengefühl und weiblicher Intuition hat die ausgebildete Weinküferin und studierte Weinbau-Technikerin die überwiegend männlich dominierte WinzerWelt revolutioniert und gezeigt, dass es auch anders geht in der nächsten, jungen Winzer-Generation. Dass man (bzw. frau) zu Wengertsboots auch Lippenstift tragen kann und dass ein nachhaltiges Kon-

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WEINTIPPS Weinkost Höchberg Gästeführer Weinerlebnis Franken Frankens vergessene Rebsorten Über 100 verschiedene Rebsorten können in Franken angebaut werden. In den letzten Jahren sind viele Neuzüchtungen darunter viele PiWis (pilzwiderstandfähige) dazugekommen. Der Klimawandel bewirkt, dass immer mehr Rotweinsorten aus dem Süden bei uns heimisch werden. Allerdings werden gleichzeitig immer mehr alt eingesessene Sorten verdrängt. Neun dieser in Vergessenheit geratenen Rebsorten werden in diesem Weinseminar vorgestellt und verkostet. Klangvolle Namen wie Muskateller, Morio Muskat und Huxelrebe, Roter Silvaner und Bukettraube zeigen wie vielfältig und facettenreich die fränkische Rebsortenpalette ist. Das besondere Highlight ist ein Wein vom ältesten Weinberg Frankens. Dieser wurde 1835 angelegt und über fünf Winzergenerationen der Familie Hufnagel gepflegt. Von den 35 verschiedenen Rebsorten sind 19 noch immer nicht identifiziert und bewahren ihr Geheimnis. 09.02., 19 Uhr, Sommerhausen

Best of Gold 2018 Das sind die Besten der Besten eines Jahrgangs. Bei Best of Gold konnten sich alle Frankenweine bewerben, die zuvor bei der Fränkischen Weinprämierung eine Goldmedaille errungen hatten. Aus diesen Spitzenweinen wurden Frankens Top Ten in verschiedenen Kategorien ermittelt. Für alle, die diese Siegerweine gerne kennenlernen möchten, wurde diese informative Weinprobe zusammengestellt, bei der in Wort und Bild der Winzer, der Weinberg und der Wein vorgestellt werden.  Genießen Sie nach einer fränkischen Brotzeit und einem Tischwein das Beste, was Franken an großen Weinen zu bieten hat. 16.02., 19 Uhr, Sommerhausen

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Käse, Brot und Wein III Die neuen Sorten Zum dritten Mal hat sich Werner Mündlein in der Welt der Käse umgeschaut und fünf weitere internationale KäseSpezialitäten für Sie ausgesucht. Diese hat er mit Weinen aus dem Weingut im Pastoriushaus verkostet und für Sie zusammengestellt. Denn wenn zum guten Wein das passende Brot mit dem richtigen Käse zusammenkommt, potenziert sich der Genuss. Fünf ausgesuchte Rohmilchkäse aus Frankreich, Italien und Spanien erwarten Sie. Informationen über die Herstellung und kurzweilige Geschichten geben Einblick in die Welt des Käses. Fünf Brotsorten von drei Bäckern aus der Region werden unsere Käse unterstützen. Zu jedem Käsebrotpaar wurden zwei harmonierende Weine aus dem Weingut im Pastoriushaus ausgesucht. Sie können für sich entscheiden, welcher für Sie die erste Wahl ist. Erleben und genießen Sie eine weitere Trilogie des Genusses. 23.02., 19 Uhr, Sommerhausen Alle Veranstaltungen im Weingut im Pastoriushaus, Plan 4, Sommerhausen Mehr Informationen über die Veranstaltungen, Preise und Anmeldungen erfahren Sie unter www.gaestefuehrer-weinerlebnis.de

Weißweinseminar In diesem Seminar werden die wichtigsten Weißwein-Sorten erklärt und die entsprechenden Tropfen – von Pinot Blanc bis Riesling, von Chardonnay bis Sauvignon Blanc verkostet. Dabei widmet man sich der Frage, was einen Weißwein überhaupt zum Weißwein macht. Hierfür ist ein ausgewiesener Experte und Weinbautechniker als Referent an Bord. Sie erhalten einen fundierten Sortenvergleich sowie einen umfassenden Überblick über die weiße Weinwelt. Am Abend stehen zehn verschiedene Weißweine zur Verkostung bereit. Sie werden mit Tafelwasser, Brot sowie, zur Pause, einer leckeren Brotzeit samt ausgesuchten Käsespezialitäten und feiner Salami versorgt. 24.01. und 05.04. 18.30 Uhr

Deutsche Anbaugebiete Dass Deutschland mehr kann als Müller, Silvaner & Spätbur­gunder werden Sie spätestens nach diesem Abend wissen. Lassen Sie sich überraschen und verbringen Sie einen wunderschönen Abend. 15.03. 18.30 Uhr

Rotweinseminar Hier lernen Sie die wichtigsten Rebsorten kennen. Welche Methoden wendet der Winzer bei der Herstellung an und wie lässt sich das Maximum an Geschmack aus den roten Trauben extrahieren? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Ihnen ein waschechter Weinbautechniker, der Sie durch den Abend führt und Ihnen faszinierende Einblicke in die Welt des Rotweins vermittelt. Natürlich kommt dabei auch das Verkosten nicht zu kurz – Sie probieren edle Rote aus der ganzen Welt, von Cabernet Sauvignon bis Shiraz, von Dornfelder bis Spätburgunder. Im Laufe des Abends werden insgesamt zehn Rotweine verkostet. Sie werden rundum versorgt – mit Tafelwasser, Brot sowie, zur Pause, einer leckeren Brotzeit samt ausgesuchten Käsespezialitäten und feiner Salami. 20.2. und 24.4. 18.30 Uhr


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Event-Location mit fränkischem Flair

Die Bergmühle Arnstein Lukullische Genüsse und urige Gemütlichkeit: Elke Steinmetz und ihr Team haben die Bergmühle, romantisch vor den Toren Arnsteins gelegen, zu einem gesuchten Ausflugsziel und einer beliebten Event-Location gemacht. Ihre Zutaten: die mit viel Liebe zum Detail geschaffene Einrichtung, eine vielfältige Auswahl von fränkischen Traditionsgerichten bis zu einer kulinarischen Mittelmeerreise und ein Team, das mit großer Herzlichkeit seinen Gästen das Gefühl vermittelt, zu Hause bei Freunden zu sein. „Vielseitigkeit und Qualität sind unsere Prinzipien“, sagt Elke Steinmetz und erläutert ihr Konzept einer Event Location: „Wir gehen auf die Wünsche der Gastgeber ein und können das auch!“

Vom Traum-Menü bis zur Dekoration Ob Hochzeiten (auch freie Trauungen), Geburtstags- und Familienfeiern oder Firmenveranstaltungen: Elke Steinmetz sorgt nicht nur für einen reibungslosen, sondern auch originellen Ablauf jeder Feier. Mit vielen Ideen, Herzlichkeit und perfekter Organisation. Gerne öffnet die Bergmühle ihre Pforten auch für Rad- oder Wandergruppen, Vereine, Freunde oder Kongressteilnehmer ab 20 Personen. Nötig ist nur eines: eine rechtzeitige Voranmeldung. Feine fränkische Küche Wer einmal die geschmorten Ochsenbäckchen mit Apfelrotkohl und Kartoffelklößen nach altfränkischem Rezept und anschließend Apfelküchle mit hausgemachter Vanillesoße genossen hat, weiß wieder, wie es zu Omas

Zeiten geschmeckt hat. Es versteht sich von selbst, dass die Zutaten weitestgehend aus der Region stammen und möglichst Bio-Qualität aufweisen. Schon Kult: Der Mühlenbrunch Der traditionelle Sonntags-Mühlenbrunch mit Kult-Charakter findet in diesem Frühjahr am 27.1., 17.3. und 7.4. statt. Bitte unbedingt voranmelden, da regelmäßig ausgebucht! Wirtshaus zur Bergmühle und Partyservice Elke Steinmetz Bergmühle 1 | 97450 Arnstein Brunch- und Veranstaltungstermine: www.partyservice-steinmetz.de Verbindl. Voranmeldung für Brunch, Veranstaltungen, Gruppen ab 20 Pers. 0175 2067531 oder 09728 9217 (9-13 Uhr)

Blindverkostungen Bei einer Blindverkostung geht es darum, auf den Geschmack zu kommen – im wahrsten Sinne des Wortes. Jeder muss trinkend herausfinden, welche Beschreibung zu welchem Wein gehört. Nebenbei werden die einzelnen Regionen der Weine vorgestellt. So wird neben dem Spaß auch Schluck für Schluck etwas Wissen vermittelt. Bei der Blindverkostung entpuppt sich erfahrungsgemäß der ein oder andere Gelegenheitstrinker als heimlicher Sommelier und so manch selbst ernannter Weinexperte als handfeste Bluff-Nummer. Der Verlierer spült die Gläser. Natürlich von Hand!

Veranstaltungsort: Weinkost Hauptstraße 83, Höchberg Tel. 0931.40476767

17.01., 18.30 Uhr Blindverkostung: Italienischer Abend 25.01., 18.30 Uhr Blindverkostung: Deutschland vs. Frankreich 31.01., 18.30 Uhr Blindverkostung: Christopher Full vs. Stefan Strebel 09.02., 18.30 Uhr Blindverkostung: Riesling vs. Italien 21.02., 18.30 Uhr Blindverkostung: Biodynamische Weine aus Europa 28.02., 18.30 Uhr Einsteiger-Blindverkostung 07.03., 18.30 Uhr Blindverkostung: Pinot in allen Farben 09.03., 18.30 Uhr Blindverkostung: Weine für den Frühling 14.03., 18.30 Uhr Blindverkostung: Liebe auf den ersten Blick – Roséweine 22.03., 18.30 Uhr Blindverkostung: Weingut Hemberger & Weingut Bunzelt

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Wein-Tipps Weinfrühling in Randersacker Wo kann man einen guten Schoppen stilvoller genießen als beim Erzeuger zuhause? Und weil dem so ist, hier die schönsten Heckenwirtschaften im Landkreis:

Zwei Tage lang dreht sich in der Sonnenstuhlhalle alles um die besten Weine aus Randersacker. Bei zwei ganz unterschiedlichen Veranstaltungen.

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Sa, 16.03., 14:00 Uhr: geführter Spaziergang durch Weinberge oder Keller. Treffpunkt: Place de Vouvray, „goldene Badewanne“

02.01.-13.01. Heckenwirtschaft Otto Götz Thoma-Rieder-Straße 15, Margetshöchheim, Tel. 0931.463666 täglich ab 12 Uhr

05.01.-03.03. und 05.03. Weingut Jung Hohlweg 2, Eisenheim, Tel. 09386.352 Sa, So u. Feiertag ab 14 Uhr

11.01.-02.03. Weingut Breunig Würzburger Straße 9, Eibelstadt, Tel. 09303.1560 Fr ab 17 Uhr, Sa ab 15 Uhr

10.01.-20.01. Weingut Stefan Bauer „Heckernest“ Bühlstraße 19, Thüngersheim, Tel. 09364.1300 Do-Sa ab 15 Uhr, So und Feiertag ab 12 Uhr

12.01.-27.01. u. 16.02-05.03 Weinbau Urlaub Holzgasse 9, Theilheim, Tel. 09303.1543 Sa ab 17 Uhr, So ab 15 Uhr

Sa, 16.03., 18:30 Uhr: Gala-Abend

Im Weinparadies, Eisenheim, Tel. 09386.388 Sa, So und Feiertag 12-20 Uhr, Mo-Fr Gruppen mit Voranmeldung

Geboten wird ein Menü, bestehend aus fünf Gängen, gekocht von den Randersackerer Gastronomen vom Gasthaus Bären, Weinhaus Spielberg, Gasthaus Löwen und Käse Hammer. Dazu passend werden zehn ausgewählte Randersackerer Weine gereicht und der Secco vorneweg darf natürlich auch nicht fehlen. Eine erfrischende Moderation führt Sie durch den Abend mit musikalischer Begleitung vom Jugendorchester „swing & brass selection“ aus Kleinrinderfeld. Karten zu 72 Euro gibt es nur im Vorverkauf in der Touristinfo Randersacker (Tel. 0931.705317)

15.03.-07.04. Winzerhof Grünewald

So, 17.03., 13-18 Uhr: Weinverkostung

07.02.-24.02. Heckenwirtschaft Emmert Steinbruchweg 18, Thüngersheim Do-Sa ab 15 Uhr, So und Feiertag ab 13 Uhr

09.03.-14.04. Weingut Scheuring Lutzgasse 6, Margetshöchheim Tel. 0931.463633 Do-Di ab 17 Uhr, So und Feiertag ab 15 Uhr, Mi Ruhetag

30.03.-30.06. Weingut Hirn

Kleinochsenfurter Straße 53, Ochsenfurt, Tel. 09331.804637 Fr und Sa ab 17 Uhr, So ab 15 Uhr

15.03.-14.04. Weinbau Neubert Günterslebener Straße 15, Rimpar, Tel. 09365.9488 Fr u. Sa ab 17 Uhr, So u. Feiertag ab 15.30 Uhr

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15.03.-14.04. Die Weinwerkstatt Schubert Röntgenstr. 3a, Waldbrunn, Tel. 09306.8858 oder 985330 Fr und Sa ab 17 Uhr, So ab 15 Uhr

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Circa 100 Weine werden hier von ihren Erzeugern präsentiert. Eine einmalige Gelegenheit sich einen umfassenden Überblick über die guten Tropfen der Randersackerer Winzer zu verschaffen. In lockerer Atmosphäre kann man für 12 Euro so viel probieren, wie man möchte. Zudem gibt es Kaffee und Kuchen und eine Kunst- und Handwerksausstellung. Karten sind an der Tageskasse oder im Vorverkauf in der Touristinfo Randersacker erhältlich. Ein toller Service an beiden Tagen ist der kostenlose Pendelbusverkehr von der Haltestelle Maingasse zur Sonnenstuhlhalle.


bühnen im landkreis Vorhang auf für den Kulturkeller im Gasthaus Rose in Zell a. Main Nach einem aufwendigen Umbau konnte sich die Marktgemeinde Zell im November 2006 in die stolze Reihe der Landkreisgemeinden mit einer offenen Kulturbühne einreihen: Der Kulturkeller im Gasthaus Rose wurde von Anfang an Treffpunkt und Attraktion für die Bürger von Zell sowie das kulturelle Aushängeschild Zells für Besucher und Gäste aus dem Umland. Der Gewölbekeller begeistert durch seine wunderbare und stimmige Atmosphäre und ist so zu einem beliebten Ort für Kleinkunst geworden. Für den Erfolg des Kulturkellers zeichnen maßgeblich die engagierten Mitglieder des Arbeitskreises Kultur verantwortlich, hier insbesondere das Kulturkellerteam. Sie präsentieren bei Kerzenlicht und guter Stimmung ein großartiges Programm aus Musik, Kabarett, Lesungen und Theater. Besondere Highlights waren u. a. die Auftritte der Kabarettistinnen Birgit Süß und Heidi Friedrich, des in Zell lebenden Künstlers und Schriftstellers Er-

hard Löblein, des französischen TV-Stars Alfons und Irlands Folklegende Andy Irvine. Aber auch viele Nachwuchstalente fanden hier den Weg auf die Bühne. Das Angebot der Marktgemeinde, den Raum für Vereinsfeiern und private Feste gegen einen Unkostenbeitrag zu nutzen, wird von Bürgern und Gästen gerne genutzt. So wurde der Kulturkeller ein wichtiger Bestandteil und eine Bereicherung des Gemeindelebens und der Kultur in Zell und in der Region. Sprecher des ehrenamtlichen Kulturkellerteams sind Alfons Feuerbach, Elisabeth Reinhart, Werner Reinhart, Klaus Büttner und Carmen Nistor-Büttner. Bei den Veranstaltungen werden sie nicht nur von vielen Helferinnen und Helfern aus der Bevölkerung, sondern auch von der Marktgemeinde unterstützt: Kulturund Öffentlichkeitsarbeit, Kartenvorverkauf, Abrechnungen, Verträge und vieles andere mehr wird im Zeller Rathaus angestoßen und erledigt.

Der große Erfolg des Kulturkellers als stimmungsvoller Raum für öffentliche und private Veranstaltungen spornt das Team um Alfons Feuerbach zu weiteren Vorhaben an. So ist man im vergangenen Jahr eine Kooperation mit dem Folkclub Würzburg e. V. eingegangen. Außerdem wird es 2019 eine Zusammenarbeit mit dem Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg geben. Es ist eine Veranstaltungsreihe zur Schaffung eines kulturellen Angebots für Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen geplant. Der Kulturkeller als barrierefreie Bühne wird hier mit Unterstützung der Marktgemeinde auch im kulturell-sozialen Bereich aktiv werden. Die erste Veranstaltung findet am Sonntag, 2. Juni um 15 Uhr statt. Durch den Nachmittag wird die Künstlerin Silvia Kirchhof führen. Das aktuelle Programm des Kulturkellers finden Sie auf www.zell-main.de sowie im Veranstaltungsteil von „Lohnenswert“.

Fotos: Markt Zell a. Main

Das Kulturkellerteam von links nach rechts: Werner und Elisabeth Reinhart, Klaus Büttner, Carmen Nistor-Büttner, Alfons Feuerbach

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kunst und kultur kabarett

Birgit Süß und Heidi Friedrich

Jahresrückblick Inventur 2018 Ja ist es schon wieder so weit? So regelmäßig wie das Christkind steht die fränkische Fusion von Heidi Friedrich (Bamberg) und Birgit Süss (Würzburg) jedes Jahr vor der Tür und auch bei ihrer verflixten siebten Inventur wird es sicher alles andere als eine „Stille Nacht“ werden. Mit ihrer energiegeladenen Show lassen die beiden Kabarettistinnen das Jahr 2018 Revue passieren und Sie werden sich wundern, dass es 2018 sogar etwas zu lachen gab.

ET : 27.12.17 Publikation: mwu Auftrags-Nr .:

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Fr, 11.1., 20 Uhr | Alte Kirche Waldbüttelbrunn Eintritt: 12 / 10 / 8 Euro | Karten: Bibliothek Waldbüttelbrunn, Gemeindeverwaltung oder AK Sa, 12.1., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt Eintritt 17 Euro, erm. 14 Euro | Karten-Tel. 09334.99917 So, 13.1., 17 Uhr | Kulturkeller Rose in Zell Eintritt 16 / 14 Euro | Karten-Tel. 0931.4687814 Mi, 23.1., 20 Uhr | Casablanca Kino Ochsenfurt Eintritt 14 Euro VVK (Buchhandlung am Turm o. Kino), 16 Euro AK Fr, 25.1., 20 Uhr | Musikschule Rottendorf Karten zu 16/10 Euro im Rathaus, Tel. 09302.90909 o. an der AK Sa, 26.1., 20 Uhr | Kulturbühne Alte Feuerwehr Gerbrunn Eintritt 17 Euro | Karten-Tel. 0931.70280-103 Sa, 2.2., 20 Uhr | Kulturstüble Höchberg Eintritt: Euro 18, erm. Euro 15 | Karten-Tel. 0931.409065

Altinger ist mit Mitte vierzig noch so jung, wie man noch zu keiner Zeit mit Mitte vierzig war. Da geht also noch was! Na dann, worauf warten wir? Wir sind noch immer sexy und brauchbar! Also lasst uns alle zu Leittieren werden und eine neue Religion stiften! Dazu wird Altinger erst einmal Verantwortung übernehmen. Und zwar für sich. Fr, 25.1., 20 Uhr | Altes Rathaus Kürnach Eintritt: 21 Euro (SPD- und KKW-Mitglieder 19 Euro). Karten: Otto Rüger 09367.1615 oder otto.rueger@t-online.de


Oti Schmelzer, Foto: Roland Oberreuter

Andy Sauerwein

Oti Schmelzer:

Andy Sauerwein: Mathias Tretter: Zeitgeist Kabarett POP In seinem neuen Programm geht der Würzburger Musikkabarettist Andy Sauerwein dem Mysterium des Zeitgeists auf den Grund. Witzig, irrsinnig, hintergründig und mit packender Musik schafft es der Künstler, den abstrakten Zeitgeist zu fassen und auf den Alltag herunterzubrechen. Sa, 9.2., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt | Eintritt 17 Euro, erm. 14 Euro | Karten-Tel. 09334.99917

Rena Schwarz:

Was mit Casting-Shows begann, erreicht mit Donald Trump nun seinen sturmfrisierten Höhepunkt: Das Zeitalter des Amateurs. Die Welt ist ins Schlingern geraten, dass es selbst Profis schlecht wird. Nicht aber Mathias Tretter, der „beste und großartigste Kabarettist der Welt“ (O-Ton D. Trump): Lebendiger denn je, böse wie nie, mit dem Programm der Stunde: PopPolit-Komik ohne Predigt. Sa, 23.3., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt | Eintritt 20 Euro, erm. 17 Euro | Karten-Tel. 09334.99917

„Wenn‘s läfft, dann läfft‘s“ oder „Simmer doch amol ehrlich!“ Erleben Sie im Kulturkeller Zell am Main das legendäre Programm von und mit Oti Schmelzer! Bekannt aus fränkischen Kult-TV-Sendungen wie „Fastnacht in Franken“ oder „Kabarett in Franken“ parodiert Oti in seinem aktuellen Programm alles, was sich fränkisch anfühlt. Ein äußerst vergnüglicher Abend wartet auf Sie! Sa, 23.3., 19.30 Uhr | Kulturkeller Rose in Zell | Eintritt 18 / 16 Euro Karten-Tel. 0931.4687814

Supertussies packen aus Die SUPERTUSSIES von Rena Schwarz sind eine farbige Collage voller Augenblicke, charmant-fieses Typenkabarett in allen Farben, Formen und Schattierungen. Als Zuschauer ertappt man sich oft dabei, sich über Typen zu amüsieren, die dem eigenen ICH doch sehr nahe kommen, und wir begreifen: auch auspacken kann packend sein! Fr, 1.3., 20 Uhr | Kulturbühne Alte Feuerwehr, Hauptstraße 7, Gerbrunn Eintritt 15 Euro Karten-Tel. 0931.70280-103

Michael Altinger

Tilman Lucke:

Verdummungsverbot Die Welt ist in Schieflage, aber der Berliner Kabarettist Tilman Lucke stemmt sich der Volksverdummung entgegen. Endlich mal ein Kopf, der aus dem richtigen Holz geschnitzt ist: aktueller als das Internet, frecher als Erdogan und musikalischer als Andrea Nahles! Sa, 23.3., 20 Uhr | Kulturbühne Alte Feuerwehr, Hauptstraße 7, Gerbrunn Eintritt 13 Euro, erm. 11 Euro Karten-Tel. 0931.70280-103

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Exquisiten akustischen Swing zwischen Gypsy und Weltmusik präsentiert InSwingtief. Vier erfahrene, aber doch unterschiedliche Musiker, die sich gegenseitig bereichern. Der Funke springt über und die Ohren der Zuhörer „reden einfach mit“, wenn InSwingtief gleich zweimal im Landkreis loslegt: Fr, 25.1., 20 Uhr | Musik Butik (Schloßstraße 19, Darstadt) im Rahmen der „Darstädter Gitarrenkonzerte“ Karten zu 10 Euro unter 09331.9840544 oder info@musik-butik.de Sa, 23.3., 20 Uhr | „WeinKulturGaden“ Thüngersheim Karten zu 14 Euro bei s.kaspers@thuengersheim.bayern.de, Tel. 09364.81350

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InSwingtief, Foto: Michael Pietschmann

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musik

The Quints, Foto: Nicolas Manger

Spanischer Abend

The Quints

Vokalensemble A Cappella Fünf junge Männer, fünf eindrucksvolle Stimmen: das sind „The Quints“. Das Vokalensemble verfügt über ein großartiges Repertoire, das von kunstvollen Madrigalen der Renaissance über geistliche und weltliche Männerchorsätze der Klassik und Romantik bis hin zu Musik des 20. und 21. Jahrhunderts den Bogen spannt. Mit ihrem besonderen Charme und Witz halten sie ihr Publikum immer bei Laune und hinterlassen bleibende Eindrücke. Sa, 2.2., 20 Uhr | Kulturkeller Rose in Zell | Eintritt 16 / 14 Euro | Karten-Tel. 0931.4687814 oder im Falkenhaus Wü

„Horch, von fern ein leiser Harfenton!“ Serenade zum 20jährigen Bestehen des Kulturforums

Raphael Lanz (Klarinette), Nico Rosenberger (Tenor, Harfe), Charlotte Koschnick (Mezzo-Sopran), Nora und Tibor Lemke (Klavier) sowie Amélie Kraus (Sopran) gehören zu Würzburgs „Jungen Virtuosen“ (u.a. Preisträger bei „Jugend musiziert“). Mit Konzertsätzen, Arien und Liedern von Mozart, Wagenseil, Schumann und Schubert locken sie den Frühling herbei. Sa, 9.2., 20 Uhr | Alte Kirche Waldbüttelbrunn | Eintritt: 12 / 10 / 8 Euro Karten: Bibliothek Waldbüttelbrunn, Gemeindeverwaltung oder AK

Liebe, Leben, Leidenschaft: das ist Agua y Vino. Flamencotanz und Spanische Folklore sind nur eine Facette des breitgefächerten Repertoires des Künstler-Trios. Mitreißende Gitarrenmusik, leidenschaftlicher Gesang, temperamentvoller Tanz und Kastagnettenklänge lassen Erinnerungen und Sehnsüchte aufleben. Sa, 16.2., 20 Uhr | Kulturstüble Höchberg | Eintritt: Euro 15, erm. Euro 13 Karten-Tel. 0931.409065

Jochen Volpert

Blues-Rock-Jazz-Country. Jochen Volpert ist ein absoluter Freigeist an der Gitarre – immer offen und flexibel für Neues und Altes, für Experimentelles sowie Bewährtes. Begleitet von hochkarätigen Musikern, die seine Leidenschaft für anspruchsvolle Live-Konzertauftritte

mit viel Raum für Improvisation teilen, ist er nun live on stage mit seinem neuen „Best-of“-Progamm zu erleben. Sa, 9.2., 20 Uhr | Kulturstüble Höchberg Eintritt: Euro 15, erm. Euro 13 Karten-Tel. 0931.409065 Anzeige

Jochen Volpert & Band

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kunst und kultur

one more once

One more once Das Höchberger Jazzquartett präsentiert zum 15. Mal sein Jahresprogramm im Kulturstüble. Das besondere Augenmerk legen die Kulturpreisträger des Marktes Höchberg auf Stücke, die selten oder gar nicht mehr gespielt werden. Mit viel Liebe zum Detail präsentieren sie bei diesem Konzert die Uraufführung der Latin Suite, komponiert von Klaus Bühre. Unterstützt wird das Ensemble wie in den Vorjahren von Gastsänger Thomas Cimander. Sa, 23.2., 20 Uhr und So, 24.2., 19 Uhr | Kulturstüble Höchberg Eintritt: Euro 13, erm. Euro 10 | Karten-Tel. 0931.409065

Three4fun spüt´s STS Klimaneutrale Produktion mit Emissionsausgleich Ausschließlich Naturpapiere Mineralölfreie Ökodruckfarben Alkoholfreier Druck Vollständige umweltbewusste Produktion im eigenen Haus 100% Ökostrom 100% klimaneutrales Erdgas

Ein Austria-STS-Abend und drei Typen, drei Musiker, eine Band: Uwe Heppenstiel (Gesang, Gitarre), Thomas Detter (Gitarre) und Stefan Schön (Schlagzeug, Gesang). Dazu gefühlvolle Einwürfe von der wundervollen Susanne Buld an Saxophon, Querflöte und Bratsche. Was braucht man mehr? Mo, 4.3., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt Eintritt 13 Euro, erm. 10 Euro | Karten-Tel. 09334.99917

Karan: Lieder für‘s Leben eine Marke der bonitasprint gmbh Tel. +49 (0)931 90083 830. info@printzipia.de

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Karan singt Gedichte. Dem Lärm der Zeit trotzt die Sängerin und Liederschreiberin mit ihrer Gitarre und mit der Macht der leisen Töne. Begleitet wird sie dabei vom Perkussionisten Sven Scholz (Cajon). Sa, 9.3., 20 Uhr | Kulturbühne Alte Feuerwehr, Hauptstraße 7, Gerbrunn | Eintritt 10 Euro | Karten-Tel. 0931.70280-103


musik

Cornelius Wünsch

Solid Ground

Café Sehnsucht Cornelius Wünsch:

Seit 18 Jahren begleitet Solid Ground den Zuhörer auf eine musikalische Reise durch Irland, England und Schottland. Wenn großartige Musiker/innen die klare weibliche Folkstimme von Simone Papke umrahmen, fühlt man sich an die Schauplätze versetzt, die große Dichter zu ihrer Poesie inspirierten. William Butler Yeats, Arthur O’ Shaughnessy, Lord Byron, William Blake und einige mehr, kommen musikalisch zu Wort. Sa, 16.3., 20 Uhr und So, 24.2., 19 Uhr | Kulturstüble Höchberg | Eintritt: Euro 15, erm. Euro 13 | Karten-Tel. 0931.409065

Gedanken- und Tastenspiele geben sich die Hand und gehen eine Liaison mit facettenreichen Interpretationen ein: Silvia Kirchhof (Gesang) und Achim Hofmann (Text/Musik, Klavier) präsentieren ihr eigenes Liederprogramm. Sa, 16.3., 20 Uhr | Altes Rathaus Kürnach | Eintritt: 15 Euro (CSU- und KKW-Mitglieder 13 Euro). Karten (ab 1.2.): Siggi Bayerl (09367.551 oder sieglindebayerl@t-online.de)

Trio Lusingando: Amadeus Musik mit 3 Bassethörnern + Rezitation: Programmschwerpunkt des Trio Lusingando sind die Divertimenti für 3 Bassetthörner von W. A. Mozart. Aber auch Werke von Beethoven und Stadler kommen zur Aufführung. Texte und Szenen über Mozart von Hermann Hesse, Arthur Schopenhauer und Peter Shaffer, gesprochen von Martin Kratzsch. Fr, 15.3., 20 Uhr | Kulturbühne Alte Feuerwehr, Hauptstraße 7, Gerbrunn Eintritt 19 Euro Karten-Tel. 0931.70280-103

Pop & Klassik- Gala

Klassik im Keller

Verleihung des Nachwuchsförderpreises für Musik an Cornelius Wünsch mit anschließendem Konzert des Preisträgers. In Aub aufgewachsen, studierte Wünsch Saxophon in Würzburg und in Lyon. Zahlreiche Konzerte als Solist, mit Kammermusikensembles sowie in großen Orchestern führten ihn bereits in mehrere Länder Europas. Sein Repertoire reicht von der klassischen Kammermusik über Jazz bis zu moderner zeitgenössischer Musik. Do, 21.3., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt | Eintritt frei

Die Musik-Gala zugunsten der „Station Regenbogen“ am Universitätsklinikum Würzburg. Für jeden Musikgeschmack ist etwas geboten: aus den unterschiedlichsten Genres wurde wieder ein exclusives und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Den Zuhörer erwarten Titel mit Ohrwurm-Garantie. Die Künstler und das Organisationsteam mit Dr. Helmut Strohmeier und Anne Kox-Schindelin vom Verein „Hilfe durch Spaß e. V“ engagieren sich Jahr für Jahr

für die gute Sache, die die Elterninitiative der Station Regenbogen für die tumorerkrankten Kinder und ihre Familien unterstützt. Fr., 22. + Sa., 23. März, 19.30 Uhr Mainfrankensäle Veitshöchheim Karten von 29 bis 34 Euro (erm. 14,50 bis 17 Euro) unter Tel. 0931.78090025 oder touristik@veitshoechheim.de

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kunst und kultur musik theater Theatergruppe Kürnach, Foto: Matthias Demel

Philippe Huguet: Guten Abend Monsieur Brel Die Lieder des belgischen Chansonniers Jacques Brel begeistern noch heute. Wenn der gebürtige Franzose und ausgebildete Opernsänger Philippe Huguet die Bühne betritt, ist es so, als käme der große Künstler zurück. Huguet umgarnt sein Publikum, bringt es zum Lachen und zum Träumen. Sa, 23.3., 20 Uhr | Musikschule Rottendorf | Karten zu 10 Euro im Rathaus, Tel. 09302.9090-0, oder an der AK

Früh(lings)schoppen

Double One

Als „fast komplette Band mit dennoch nur 2 Musikern“ ermöglichen es Gunter Jüttner und Wolfgang „Mike“ Popp ihren begeisterten Zuhörern, Musikgeschichte „absolutely live“ zu erleben. Von der Presse gelobt und vom Publikum gefeiert, spielen sie Oldie Klassiker der 60er, 70er und 80er Jahre - Songs von Beatles, Kinks, Rolling Stones, John Lennon, George Harrison, Traveling Wilburys, CCR, Neil Young u.v.m. Sa, 30.3., 20 Uhr | Kulturstüble Höchberg | Eintritt: Euro 13, erm. Euro 10 Karten-Tel. 0931.409065

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Mit moderner Blasmusik (BrässBändl) und literarischer Lesung (Landrat Eberhard Nuß). Begrüßen Sie mit uns – bei Frühschoppen, Brotzeit und freiem Eintritt – den Frühling! So, 24.3., 11 Uhr | Altes Rathaus Kürnach

Kaviar und Hasenbraten

Gärtnerei Karl-Heinz Hupp Tel. 0931 407140 Otto-Hahn-Straße o.Nr. info@gaertnereihupp.de 97204 Höchberg www.gaertnereihupp.de Gewerbegebiet

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Die Theatergruppe Kürnach des Gesangvereins Eintracht Kürnach e. V. spielt 2019 dieses Lustspiel in drei Akten von Regina Rösch. Fr, 4.1., 19.30 Uhr, Sa, 5.1., 19.30 Uhr, So, 6.1., 16 Uhr, Fr, 11.1., 19.30 Uhr, Sa, 12.1., 19.30 Uhr, jew. im Pfarrzentrum am 6.1., 12.1. und 13.1. ist das Sängerstüble geöffnet. Karten: am Mi, 2.1. und 9.1. von 18.19.30 Uhr im Sängerstüble oder unter 09367.9861870 und an der Abendkasse

Theater Sommerhaus Ab sofort heißt es „Herzlich Willkommen“ im neuen Theater in der Kirchgasse in Winterhausen! Die Mühen haben sich gelohnt. Ein schönes neues Theater zum Wohlfühlen ist hier entstanden. Bitte nutzen Sie die Parkplätze am Main. Natürlich gibt es auch 2019 viel zum Gucken, denn es gibt jede Menge Programm – von Publikumslieblingen aus früheren Jahren bis zu den Neu-Produktionen „Die weiße Rose“ und „Tour de Farce“. Weitere Infos und Termine gibt es unter www.theater-sommerhaus.de, Karten unter Tel 09333.9049867.


ausstellung Markus Grimm … spielt Jekyll & Hyde

„Es menschelt im Getier“ Der Schweinfurter Schauspieler Peter Hub präsentiert ein lebendiges Programm über tierisch-menschliche Befindlichkeiten. Er verwandelt sich beim Vortrag von Gedichten und Balladen von Goethe, Heine, Busch, Morgenstern, Ringelnatz, Kästner, Jandl, Tucholsky, Erhard u.a. immer wieder neu. Mit dem Schalk im Nacken lebt er die Texte schauspielerisch aus, Gedichte werden zum Theater. Sa, 2.2., 19.30 Uhr | WeinKulturGaden Thüngersheim | Eintritt 12 Euro | Karten: s.kaspers@thuengersheim.bayern.de, Tel. 09364.81350

Markus Grimm

Trinkwasser für Unterfranken Sauberes Trinkwasser ist für uns in den westlichen Industriestaaten eine Selbstverständlichkeit. Und dennoch ist das Grundwasser diversen Gefahren ausgesetzt, die Schutzmaßnahmen erforderlich machen. Die Ausstellung beleuchtet die atmosphärischen und geologischen Voraussetzungen für die Entstehung von Grundwasser, die Trinkwassergewinnung, die Grundwassergefährdung und den Grundwasserschutz in unserer Region. 19.1. bis 24.2. Sa + So 10 bis 18 Uhr Vernissage 19.1., 19 Uhr WeinKulturGaden Thüngersheim Eintritt frei

… spielt „Die Brüder Grimm“ Es ist die Geschichte zweier Brüder, die sich auf den Weg machen, die Sprache zu entdecken. Ein Leben voll dramatischer Wechselfälle in den unruhigen Zeiten der Revolutionskriege. Markus Grimm präsentiert die Brüder Grimm ganz persönlich: als Menschen mit alltäglichen Sorgen und großen Plänen. Seine preisgekrönte Darstellungskunst lässt sie lebendig werden. In ihren Gesprächen, ihren Auseinandersetzungen und ihren Gedanken entfaltet sich dabei ihre große Vision: die Schätze der Sprache zu heben. Sa, 23.3., 20 Uhr | Kulturstüble Höchberg | Eintritt: Euro 13, erm. Euro 10 | Karten-Tel. 0931.409065

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WeinKulturGaden

Erzähltheater der Extraklasse: ohne Requisiten und Kostüme erweckt Markus Grimm Literatur zum Leben. Seine Figuren werden mit unwiderstehlicher Intensität lebendig und erzählen literarische Geschichten sichtbar, hörbar, fühlbar und erlebbar. Dr. Jekyll & Mr. Hyde, den Bühnenklassiker von Robert Louis Stevenson, interpretiert er auf hohem Niveau. So, 10.2., 17 Uhr | Bürgersaal des historischen Rathauses Sommerhausen Tickets bei der Tourist-Information, Tel. 09333.8256

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kunst und kultur

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Kurt Ewald: So war´s Die Kunst von Kurt Ewald (1928 -2016) prägt nicht nur den öffentlichen Raum der Marktgemeinde Giebelstadt, sondern bleibt an vielen Orten präsent. In der von seiner Frau, der Künstlerin Uschi Maurer initiierten Retrospektive werden hauptsächlich Bilder und Bronzearbeiten zu sehen sein. Sie würdigt auch die Person und das umfangreiche Lebenswerk Ewalds. Der Shanty-Chor aus Würzburg schlägt bei der Vernissage eine musikalische Brücke zu Kurt Ewalds norddeutscher Heimat und seinem Beruf als Schiffsbauingenieur. Fr, 25.1. – Mo, 28.1. | Vernissage: 25.1., 19 Uhr, Matinee mit Lesung und Imbiss 27.1., 10 Uhr, 28.1. 17-21 Uhr Kartoffelkeller Giebelstadt

Wanderparadies und Silvaner-Ecke Frankens. Immer einen Besuch wert. www.roedelsee.de

Wald ist leben.

Besuchen Sie uns im Evangelisch-Lutherischen FriedWald am schwanberg. Entdecken Sie den Schwanberg als Ort für die letzte Ruhe. Die Schwestern der Communität Casteller Ring führen Sie durch den Wald, zeigen Ihnen die besonderen Orte und erläutern die Möglichkeiten der Bestattung unter Bäumen.

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Jetzt zur kostenlosen Führung anmelden! Termine und Anmeldung unter: www.friedwald.de/schwanberg oder tel. 06155 848-200


ausstellung vortrag lesung Der Klimawandel und seine Folgen für Unterfranken

„Tee – Bilder und Objekte“ Walter Bausenwein zeigt Bilder und Kleider-Objekte aus Teebeuteln. Er entdeckte die optische und haptische Qualität des Gegenstandes Teebeutel und gestaltete Materialbilder, dann Objekte und Installationen. Hier wird Recycling zur Verzauberung des Materials. Alltagsdinge rücken in den Fokus und lassen uns die Dimensionen unserer Verbrauchsgesellschaft bewusst werden. 9.3. bis 5.5. Sa + So 10 bis 18 Uhr Vernissage 9.3., 19 Uhr WeinKulturGaden Thüngersheim Eintritt frei

Wetterextreme und Witterungsanomalien haben in den letzten Jahren verdeutlicht, dass der menschgemachte Klimawandel auch in unserer Region angekommen ist. Heiko Paeth, Universität Würzburg, skizziert den wissenschaftliche Kenntnisstand zum globalen Klimawandel und zeigt regionale Folgen für Unterfranken auf – vom Weinbau über die Landwirtschaft bis zur menschlichen Gesundheit. Di, 12.2., 19.30 Uhr | WeinKulturGaden Thüngersheim | Eintritt 12 Euro an der AK

Eine Jugend im Osten In ihren lebhaften Erinnerungsbildern an eine Jugend im östlichen Nachkriegsdeutschland formuliert Anette Schmidt eine Liebeserklärung an ihr Dorf, ihre Eltern und ihre Freunde. Eine Lesung mit musikalischer Begleitung. Do, 28.2., 19.30 Uhr | Gemeindebücherei Waldbüttelbrunn Eintritt: 8 / 6 / 4 Euro Karten: Bibliothek Waldbüttelbrunn, Gemeindeverwaltung oder AK

Ich hoo den Wooche oo hölf schiiab Grammatikalische und syntaktische Besonderheiten der Dialekte in Unterfranken. Ein Vortrag von Dr. Monika FritzScheuplein. Mi, 13.2., 19 Uhr | Altes Rathaus Kürnach | Eintritt frei

Wenn’s schön werden soll! Kommunion, Konfirmation, Geburtstag, Taufe, Hochzeit, Frühlingsfest ... Wer Feste besonders schön feiern will, holt sich Ideen und Anregungen für floralen Tisch- und Raumschmuck bei der Alten Gärtnerei in Waldbüttelbrunn. Hingehen und inspirieren lassen! Fr, 15.3. 8-18 Uhr, Sa, 16.3., 8-16 Uhr, So, 17.3., 11-16 Uhr Alte Gärtnerei, Blumen-Brüger, Würzburger Straße 9, Waldbüttelbrunn

Benediktushof Holzkirchen Zen & Kontemplation am Samstag Einladung im Sitzen und Gehen gemeinsam in Stille Meditation zu praktizieren. Sa, 19.1., 10-13 Uhr | kostenfrei und ohne Anmeldung Tango Milonga Argentinische Leidenschaft am Benediktushof. Alle Freundinnen und Freunde des Tangos sind herzlich eingeladen mitzutanzen! So, 10.2., 16 – 19 Uhr kostenfrei und ohne Anmeldung

Weitere Infos: Bendiktushof, Klosterstraße 10, Holzkirchen, Tel. 09369.98380, www.benediktushof-holzkirchen.de

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blicke

Rödelsee Das Kleinod am Heiligen Berg Mitten in Mainfranken verbindet die markante Erhebung des Schwanbergs das Maintal mit dem Wandergebiet Steigerwald. Zu seinen Füßen und geschützt von seinen steil abfallenden Hängen liegt eine ganz besondere Perle Weinfrankens: Rödelsee. Das günstige Kleinklima, das sich vor dem Berg aufbaut sowie ein tiefgründiger Boden prägen die gebietstypischen Weiß- und Rotweine der weltbekannten Lagen „Küchenmeister“ und „Schwanleite“ auf ca. 110 ha Rebfläche. Der Ort am „Heiligen Berg“ der Kelten kann auf eine fast 1000-jährige Geschichte zurückblicken, deren Zeugnisse wir auf

unserem Rundgang an jeder Ecke finden. Empfangen werden wir dabei von einem Schloss und zwei Kirchen: die katholische und die evangelische Kirche liegen fast direkt nebeneinander und heißen tatsächlich beide „St. Bartholomäus“. Davor passieren wir das Crailsheimer Schloss mit seinem Volutengiebel aus dem 17. Jahrhundert und dem von dekorativen Löwen bewachten Hoftor. Hier befindet sich der GWF-Winzerkeller Schloss Crailsheim. Eine herausragende Stellung im Dorfbild nimmt das Gasthaus „Löwenhof“ ein, einst das Castell-Rüdenhausener Wirts-

haus und zugleich Casteller Zehnthaus. Es wurde vor 1648 im Renaissancestil erbaut. Der „Ebracher Hof“, ein ehemaliger Zehnthof des Zisterzienserklosters Ebrach an der Ebracher Straße (heute Privatbesitz) datiert ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert. Das geschichtsträchtige Elfleinshäusla (An den Kirchen), eine ehemalige Schmiede und Wagnerei, zeigt in einem Dorfmuseum Wohnen und Arbeiten unter einem Dach im 19. Jahrhundert. Rödelsee bietet das Flair, das für mainfränkische Winzergemeinden typisch ist: alteingesessene Weingüter, heimelige,

Im Elfleins Häusla, Foto: Zippelius

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verwinkelte Gassen, schöne und liebevoll restaurierte Häuser. Und doch hat Rödelsee etwas ganz Besonderes: eben den See. Der kleine Dorfsee inmitten des Ortes ist übrig geblieben von der ehemaligen Wasserburg Rödelsee. Hier, wo die Rödelseer und ihre Gäste für gewöhnlich einen Ort der Erholung finden, steigt alle zwei Jahre zur Kirchweih das berüchtigte Weinfassrennen. Sehenswürdigkeiten bietet auch der in unmittelbarer Nachbarschaft liegende Ortsteil Fröhstockheim: hier liegt das Wasser-Schloss Crailsheim (Privatbesitz). Der stattliche zweigeschossige Bau macht mit seinen vier angelegten Flügeln um einen

Innenhof und seinen vier Rundtürmen einen imposanten Eindruck. Auch die kleine Kirche St. Laurentius sowie das Museum zur Kolonialgeschichte sind in Fröhstockheim einen Besuch wert (Führungen bei Norbert Linke, Tel. 09323 1510).

Wanderparadies Schwanberg Die Region Schwanberg ist ein wahres Dorado für Wanderer. Viele naturnahe oder befestigte und gut ausgeschilderte Wanderwege laden zu jeder Jahreszeit dazu ein, die Ruhe und die frische Steigerwald-Luft zu genießen und viel Interessantes auf und rund um den „Heiligen Berg“ zu entdecken. Entlang der Wege

finden sich immer wieder Informationen, Schutzhütten und Ruhebänke, die zu einer Rast einladen. Interessante Wandervorschläge rund um Rödelsee und den Schwanberg erhält man im Tourismusbüro im Rathaus (Ortsmitte) oder unter www.roedelsee.de. Natürlich besteigen wir den Schwanberg. Je höher wir kommen, desto schöner wird die Aussicht auf das Maintal, desto spürbarer wird aber auch die ganz besondere Atmosphäre, die dieser Berg ausstrahlt. Für Menschen, die abschalten, zur Ruhe und auch zu einer gewissen Einkehr kommen wollen, ist dieser Berg wie geschaffen.

Friedwald, Foto: Friedwald GmbH

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blicke

Foto: Simon Gottschlich

Fröhstockheim: Wasserschloss Crailsheim

Dazu trägt auch die „Communität Casteller Ring“ bei, eine Ordensgemeinschaft von Frauen innerhalb der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Die Gemeinschaft lebt nach der Regel des Heiligen Benedikt und führt das Geistliche Zentrum Schwanberg, zu dem auch ein Café sowie Gästehäuser gehören. Und natürlich der „Friedwald“, eine Naturbegräbnisstätte als Alternative zum herkömmlichen Friedhof. Viele Menschen – auch aus Stadt und Landkreis Würzburg – sind dort schon bestattet oder haben sich zu Lebzeiten „ihren Baum“ reservieren lassen (www.friedwald.de). Der bekannteste Aussichtspunkt des Schwanbergs ist der sogenannte „Kapellrangen“ knapp unterhalb des Schlosses. An klaren Tagen kann man von hier aus bis in die bayerische Rhön blicken. Auch ein Spaziergang im Schlosspark mit Neptunbrunnen und Mausoleum ist lohnenswert. Zum Abschluss lädt das Café & Wein auf dem Schwanberg ein.

kische Küche mit Pfiff, ebenso wie das Gasthaus „Winzerstube“ (Wiesenbronner Straße). Das Restaurant „Zum Rödelseer Schwan“ (Am Buck) ist einem Hotel angegliedert und drei Heckenwirtschaften bewirten ihre Gäste in Rödelsee: Das WeinCafé Heß (Alte Iphöfer Straße), die Häckerstube & Weingut Vollhals (Crailsheimstraße) und das Brotzeitstüble Martin Roßmark (Bachgasse).

Zurück in Rödelsee haben wir auf der Suche nach Essen und Trinken die große Auswahl: Der bereits erwähnte „Löwenhof“ (An den Kirchen) bietet leckere frän-

Mit herzlichem Dank an Alexandra Müller-Ehrlich und 1. Bürgermeister Burkhard Klein www.roedelsee.de

Wir genießen noch eine Weile das ganz besondere Flair, das dieses wunderschöne Weindorf aufweist. Die Ruhe des mächtigen Berges strahlt über den Ort und lässt die Hektik des Alltags zurücktreten. Genau die richtige Stimmung, sich jetzt noch bei einem der acht ansässigen, inzwischen fast ausschließlich von Jungwinzern geführten Weingütern mit besten Rödelseer Weinen einzudecken. Und stellen dabei fest: Nicht umsonst nennt man die Region um den Schwanberg die „Silvaner-Ecke Frankens.“

… und Kirche

Lohnenswerte Veranstaltungen in Rödelsee 2019 Rödelseer Frühling (27. & 28. April) Schwandertag (Wandertag rund um den Schwanberg, 1. Mai) Rödelseer Landpartie (Jahrgangsverkostung Weinbauverein, 19. Mai) Schlossschoppenfest (16. Juni) Weinfest (Fr bis Mo, 5. bis 8. Juli) Kirchweihfeste: (Fröhstockheim: 9. bis 12. August., Rödelsee: 30. August bis 2. September) Erntedankmarkt (5. bis 6. Oktober) Christkindles Werkstätten im Schloss Crailsheim (22. bis 24. November)

Foto: W. Müller Foto: A. Hammer

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In Helmstadt gewachsen in Helmstadt zu kaufen Heimat genießen!

Im Rahmen der Ökomodellregion Waldsassengau engagiert sich der Betrieb zudem bayernweit für nachhaltigen Ökolandbau. Den Hofladen gibt es seit 2015. Hier kann man gesunde, naturbelassene und leckere Lebensmittel direkt vom Erzeuger kaufen. Neben eigens angebauten Kartoffeln, Kürbissen und Zwiebeln führen die Rappelt-Fiederlings zusätzlich ein Sortiment an Gemüse und Salaten der Biogärtnerei Gahr aus Kitzingen sowie Eier und Nudeln vom Biohof Haaf aus Wittighausen. Weitere Naturkostprodukte der Firmen Sonnentor, Zwergenwiese, Byodo, Bohlsener Mühle, La Selva sowie Bio Weine der Vinothek Divino in Thüngersheim runden das Angebot ab. Auch wer

auf der Suche nach einem kleinen Geschenk ist, wird hier fündig. Je nach Jahreszeit gibt es hier wunderschöne Deko zu kaufen – vom Ostergesteck bis zum Adventsschmuck oder frische Schnittblumen. Wirklich schön, hochwertig und gemütlich haben die Rappelt-Fiederlings den Hofladen eingerichtet. Mit einer tollen Auswahl an Produkten, viel Liebe zum Detail, viel Holz und schönen alten Möbeln. Sehr liebe- und geschmackvoll – passend zum Sortiment. Biohof Familie Rappelt-Fiederling, Uettinger Straße 24 in Helmstadt Biohofladen geöffnet: Fr 15-18 Uhr, Sa 9-12 Uhr | Weitere Infos unter www.biohof-helmstadt.de Fotos: Ökomodellregion Waldsassengau

TraumRunden Wanderglück im Kitzinger Land 15 Rundwanderwege von leicht bis anspruchsvoll laden zum Entdecken und Genießen ein. Broschüre „TraumRunden“ und Tourenportal: www.wanderglueck-kitzingerland.de Kitzinger Land I tourismus@kitzingen.de

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Schon fünf Generationen haben seit Ende des ersten Weltkriegs den landwirtschaftlichen Familienbetrieb Rappelt in Helmstadt bewirtschaftet. Jede Generation auf ihre ganz eigene Art und Weise. Da waren der Tobias, der Ludwig, der Karl und der Albert und heute steht ganz selbstverständlich Jungbauer Bernd Rappelt-Fiederling auf dem Hof in der Uettinger Straße. Er allerdings hat einen großen und mutigen Schritt in eine neue Richtung gewagt: die Umstellung auf den ökologischen Landbau nach BiolandRichtlinien. Nach wie vor baut er hier in Helmstadt hauptsächlich Getreide wie Winterweizen, Sommergerste, Hafer und Dinkel an. Doch wachsen und gedeihen nun auch gesunde Kartoffeln und feines Bio-Gemüse auf seinen Feldern. Unterstützt wird Bernd von seiner großen Familie. Immer noch vier Generationen helfen hier fleißig mit, inklusive Bernds Frau und Söhnchen Theo, der immer mit dabei ist.


„Hier geht’s voran.“ Und wie genau, Herr Dröse? main wein garten Kooperation als Erfolgsfaktor – unter diesem Motto startete 2016 das Projekt „Regionalmanagement im Landkreis Würzburg“. Wir wollen wissen, was sich seitdem getan hat. Michael Dröse, Leiter der Abteilung Kreisentwicklung und Regionalmanager im Landratsamt, gibt Auskunft. Herr Dröse, mit welchen Zielen sind Sie 2016 gestartet? Das Regionalmanagement ist ein Instrument der Landesentwicklung. Durch den Aufbau regionaler, fachübergreifender Netzwerke in den Landkreisen Bayerns soll es zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen. Wir wollen das vorhandene Potenzial optimal nutzen: Stärken ausbauen, Schwächen kompensieren, die eigenverantwortliche Entwicklung nachhaltig stärken. Welche Entwicklungsfelder haben Sie dabei erkannt? Wir gestalten und steuern die Projektarbeit in den fünf Handlungsfeldern Demografischer Wandel, Wettbewerbsfähigkeit, Siedlungsentwicklung, regionale Identität und Klimawandel/Energie. Können Sie uns das näher erläutern? Was heißt zum Beispiel Demografischer Wandel? Die Lebenserwartung in Deutschland steigt, die Geburtenrate sinkt. Für den Landkreis Würzburg wird bis ins Jahr 2036 ein Bevölkerungsrückgang um rund 500 auf 160.500 Personen prognostiziert. Das Durchschnittsalter wird sich im Zeitraum von 2016 mit 44,3 auf 47,2 Jahre in 2036 erhöhen. Die Folgen dieser Entwicklung werden die Leistungsfähigkeit einzelner Gemeinden übersteigen. Nur eine strategische und strukturierte Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg kann diese Herausforderungen meistern.

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Deshalb die „Interkommunalen Allianzen“ im Landkreis? waldsassengau Genau. Auf der Karte sehen Sie unsere fünf großen Allianzen, die wir personell und finanziell unterstützen. Daneben gibt es noch weitere Aktionsgruppen. Das Regionalmanagement vereint die gemeinsamen Interessen, moderiert, stößt an, gibt Impulse und entwickelt gemeinsame Strategien. Können Sie uns dafür ein Beispiel geben? Gerne. Der „Fränkische Süden“ versucht, Strategien gegen die Landflucht und für eine nachhaltige Innenentwicklung in den Gemeinden umzusetzen. Wir unterstützen dabei, Leerstände und Baulücken darzustellen, zu informieren und zu vermarkten. Darüber hinaus weisen wir auf Nahversorgungsdefizite hin und versuchen, diese zu schließen bzw. Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Ergebnisse unserer Arbeit sind z. B. die Installation einer Immobilienbörse unter www. landkreis-wuerzburg.de, eine interaktive Landkreiskarte mit allen Nahversorgern oder die Vernetzung per „virtuellem“ oder die Unterstützung eines real existierenden Dorfladens.

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Die Erkenntnisse und Ergebnisse unserer Bemühungen geben wir an die anderen Allianzen weiter. Diese müssen das Rad nun nicht noch einmal neu erfinden. Was bedeutet in diesem Zusammenhang „Wettbewerbsfähigkeit“? Der Landkreis Würzburg hat aufgrund seiner zentralen Lage innerhalb Europas und Deutschlands sowie der hervorragenden Wirtschafts-, Wissenschafts- und Forschungs-Infrastruktur eine solide Ba-


Das Team Regionalmanagement, von links: Michael Dröse, Leiter des Stabsstellenfachbereichs Kreisentwicklung mit Beteiligungsmanagement, Heidrun Groeger, Brigitte Schmid, Gudrun Beck, Sebastian Grimm (stellv. Fachbereichsleiter). Foto:Schmelz Fotodesign

sis für wirtschaftliche Erfolge. Hier sind alle Branchen und Betriebsgrößen - vom Tante Emma-Laden über das Tech-StartUp bis hin zum international agierenden Großunternehmen vertreten. Mit einer konzentrierten Unternehmensvernetzung und aktiver Unterstützung durch das Regionalmanagement haben wir eine Fachkräfte- und Nachwuchsoffensive gestartet, um jungen Menschen Ausbildungs- und Berufschancen in ihrem unmittelbaren Umfeld aufzuzeigen. Ein weiteres Netzwerk betrifft die Förderberatung, die gerade für Kleinbetriebe existenziell sein kann. Unsere lebendigen Gemeindezentren drohen vielerorts an Attraktivität zu verlieren. Die Siedlungsentwicklung findet meist außerhalb des Ortskerns statt, der Erhalt von Versorgungs- und Infrastruktureinrichtungen wird zunehmend erschwert. Was tun Sie, um den Ortszentren wieder zu neuem Leben zu verhelfen? Ein wichtiger Punkt, gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel und den Klimaschutz. Das Problem der zunehmenden Entfernung der Menschen

von den Versorgungseinrichtungen und der Versiegelung von Flächen lässt sich durch eine gemeinsame und strategische Planung von neuen Gewerbegebieten und von einem Ortsentwicklungskonzept „Innen vor Außen“ eindämmen. Hier arbeiten wir eng mit der Stadt Würzburg zusammen. Unser Konzept zielt auf ein gemeinsames Gewerbeflächenmanagement ab. Eine Datenbank dient als Analyseinstrument und als Grundlage für eine gezielte Innenentwicklungsstrategie im ländlichen Raum. Was meinen Sie, wenn Sie die regionale Identität ansprechen? Wollen die Kommunen ihre Zukunftsfähigkeit im ländlichen Raum sichern, ist eine aktive Neubürgergewinnung von zentraler Bedeutung. Hier wollen wir eine landkreisweite „Willkommenskultur“ für Neubürger schaffen, damit diese sich an ihrem neuen Wohnort schnell einleben und wohlfühlen. In Ihrem „Lohnenswert“ ist ja Ausgabe für Ausgabe gut nachzulesen, welch pralles Kulturangebot unser Landkreis für seine Bürger bereithält. Dies wollen wir stärken, indem wir Netzwerke errichten,

in denen die Kulturschaffenden voneinander profitieren können. Ein Museumsund ein Theaternetzwerk gibt es bereits; derzeit beschäftigen wir uns mit einem Musiknetzwerk, das die vielfältigen Angebote – z. B. in der musikalischen Früherziehung und Ausbildung – zusammenführt und erweitert. Wie gestalten sich Klimaschutz und Energiewende im Landkreis? Energieeffizienz, Verbrauchsreduzierung und Klimaschutz sind wichtige Themen des Regionalmanagements. Hier haben wir etliche Maßnahmen auf den Weg gebracht: Der beschleunigte Ausbau von Ladestationen für E-Autos zählt ebenso dazu wie die kostenlose Energieberatung für Hausbesitzer und Mieter. Da unsere Kinder von heute die Verbraucher von morgen sind, gehen wir verstärkt auch in Kitas und Schulen und bringen schon den Kleinsten einen nachhaltigen Umgang mit unserer Natur und unseren Ressourcen näher. Herr Dröse, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

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feiern mit freunden Höchberg, Foto Matthias Ernst

Eibelstadt, Foto Pixelschmidt

Aub

Närrisches Geschlängel im Landkreis

Uettingen

Kostüme raus, Helau gerufen und Bonbons gefangen! Kist: Der Faschingszug in Kist findet am Faschingssonntag, 3. März statt. Er startet in der Siedlungsstraße. Weiterer Zugverlauf: Am Rosengarten, Am Friedhof, Altertheimer Straße, Turmstraße, Waldbrunner Straße, Untere Dorfstraße, Rinderfelder Straße, Lehmgrubenstraße. Ende des Zuges ist an der Otto-SeubertHalle, in der anschließend noch der Ausklang stattfindet. Rimpar: Der Faschingszug in Rimpar findet am Samstag, den 2. März statt. Er startet um 14:11 Uhr in der KasparSchnetter-Straße, weiter über die Austraße, Niederhoferstraße und klingt in der Turnhalle Neue Siedlung aus. Maidbronn: Der Faschingszug in Maidbronn findet am Faschingsdienstag, 5. März statt. Er beginnt um 14 Uhr in der Wiesenstraße in Maidbronn, verläuft über die Riemenschneiderstraße, AlbinJörg-Straße, in die Riemenschneiderstraße zurück und klingt dort in der Ortsmitte mit Musik, Getränken und Imbiss aus. Eibelstadt: Der Eibelstadter Faschingszug schlängelt sich alljährlich am Faschingsdienstag durch die Straßen des Altorts. Aufstellung ist am 5. März um 13:30 Uhr am Maintor. Der Gaudiwurm startet um 14:11 Uhr und zieht über Maingasse, Hauptstraße und Heumarkt zum Marktplatz. Dort sorgen die Eibelstadter Vereine für beste Stimmung und das leibliche Wohl der Narren. Im Anschluss findet die traditionelle KehrausParty der KaGe Elferrat direkt im Rathauskeller statt.

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Aub: Bei der Auber Faschingsgaudi darf natürlich der närrische Umzug nicht fehlen, der traditionell immer am Faschingsdienstag stattfindet. Er startet am 5. März um 14:11 Uhr in der Uffenheimer Straße, führt vorbei am neuen Seniorenheim über Angersberg, Marktplatz, Etzelstraße und die Johannes-Böhm-Straße wieder zum Marktplatz. Nicht nur die Auber Vereine zeigen mit ihren originellen Wägen ihre lustige Seite. Auch Vereine aus den Nachbarortschaften nehmen am Auber Faschingstreiben teil. Ihren Abschluss findet das närrische Treiben auf dem Marktplatz, wo mit DJ und Musik Jung und Alt gemeinsam bis in die späten Abendstunden feiern.

Höchberg: Der beliebte Höchberger Faschingszug startet im Jubiläumsjahr am 5. März um 14 Uhr zum 44. Mal. Aufstellung und Start an der Kister Straße, von dort aus Bergstraße – Heidelberger Straße - Hauptstraße – Wallweg – Friedrich-Ebert-Straße – Jägerstraße – Martin-Wilhelm-Straße – Ecke Heidelberger Straße-Ende (Umleitung der großen Wagen: ab Wallweg über Roter Rain, Theodor-Heuss-Straße-Fasanenstraße, Martin-Wilhelm-Straße). Verpflegungsstände der Fußballer, Handballer, 4 und hemm an der Bergstraße und des Verschönerungsvereins an der Ecke Roter Rain / Friedrich-Ebert-Straße. Für Musik sorgen die Musikfreunde Höchberg e. V. und Musikwagen.

Uettingen: Der Kleinpariser Faschingszug des KFC Uettingen startet am 5. März um 13:33 Uhr am Startpunkt Furtweg und führt über die Raiffeisenstraße, Schäfergasse, Obertorstraße, Birkenfelder Weg, Frankenstraße, Kirchbergstraße, Helmstadter Straße bis zum Kirchplatz / ev. Kirche (Zwischenstopp mit Glühwein). Es werden auch in diesem Jahr wieder fantastische selbstgebaute Wägen sowie zahlreiche Fußgruppen mit Bollerwagen erwartet. Für beste Unterhaltung sorgen die Aalbachtaler Musikanten. Im Anschluss findet der Faschingskehraus mit Livemusik in der Aalbachtalhalle statt. Kirchheim: In Kirchheim findet am 3. März um 14:11 Uhr ein Faschingszug quer durch Kirchheim statt. Anschließend ist ein Buntes Faschingstreiben in und rund um die Turnhalle. Thüngersheim: Selbstverständlich gibt es in Thüngersheim einen Faschingszug! Er startet am Faschingssonntag, den 3. März um 14:11 Uhr in der Veitshöchheimer Straße. Der Thüngersheimer Zug zeichnet sich vor allem durch die vielen Fußgruppen aus. Die Route des Faschingszugs führt durch den historischen Altort mit seinen Gassen und Geschäften, und seit einigen Jahren auch durch das halbe Dorf. Die Auflösung und die AfterZug-Party finden am FcT Clubheim, dem Hirtentor, statt. Hier wird eine Prämierung der teilnehmenden Gruppen durch-

Eine kleine Auswahl an diesjährigen Faschingszügen Stand: Dezember 2018!


Ochsenfurt

RoKaGe

Aub

Ochsenfurt: Die Kostüme sind genäht, das Wurfmaterial eingekauft und die Wägen gebaut – Ochsenfurt steht nach vielen Wochen der Kreativität und Organisation in den Startlöchern für den alljährlichen Faschingszug. Der Ochsenfurter Gaudiwurm startet am Faschingssonntag, den 3. März um 13:30 Uhr in der Floßhafenstraße und verläuft durch das Klingentor, über die Hauptstraße und das Obere Tor bis zum Bahnhof. Von dort geht es wieder zurück durch das Obere Tor in die Haupt- und Brückenstraße bis zum Vorhof, wo der Gaudiwurm dann aufgelöst wird. Die „Partymeile“ in der Innenstadt startet direkt nach Ende des Zuges. Für die Ausgabe der Freigetränke werden die Besucher gebeten, ein eigenes Gefäß mitzubringen.

Rottendorf: Nach dem Motto „Durch die Epochen der Zeit“ beginnt der Rottendorfer Faschingszug am 5. März mit der Aufstellung ab 14 Uhr in der Bahnhofstraße. Er schlängelt sich anschließend durch die Hauptstraße, die Estenfelder Straße, die Parkstraße, am Grasholz, Hofstraße, Würzburger Straße und endet am Rathaus mit Schlüsselübergabe und gefüllter Rathauskasse. Mit dabei: der Prinzenwagen mit Elferrat, die Feuerwehr und verschiedene Fußgruppen wie die Damengruppe, Schautanz, Männerballett, Prinzengarde, blaue Garde, Purzelgarde, Tanzzwerge, Starlights und viele mehr.

Veitshöchheim: 51. Rosenmontagsumzug in Veitshöchheim am 4. März um 12:50 Uhr! Der Faschingszug, bestehend aus Motivwägen, Fuß- und Musikgruppen, schlängelt sich, beginnend in der Gartensiedlung, Heidenfelderstraße über die Günterslebener Straße in den Altort. Dort findet im Anschluss eine Party im Rathausinnenhof, Erwin-VornbergerPlatz, statt. Der schönste motorisierte Wagen und die schönste Fußgruppe werden prämiert.

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Kürnach: In Kürnach gibt es zwar keinen Faschingszug, aber dafür wird getanzt: Der Rosenmontagstanz findet am 4. März mit der Gruppe Intakt im Pfarrzentrum Kürnach statt. Beginn: 20:11. Uhr. Kostümierung erwünscht. Für Verpflegung ist bestens gesorgt. Kartenvorverkauf ab, 12.2. im Pfarrbüro oder telefonisch unter 09367.99256. Kleinrinderfeld: Der Förderverein Musiktreff Kleinrinderfeld veranstaltet den Rosenmontagszug Kleinrinderfeld am 4. März. Zugstart ist um 13:11 Uhr. Um die 30-40 Gruppen setzen sich dann in Bewegung. Leinach: Am Sonntag, den 3. März wird sich der Leinacher Faschingszug „Gaudiwurm“ wieder durch die Straßen von Leinach schlängeln. Beginn ist um 13:33 Uhr am Sportheim der Spielvereinigung Leinach. Der Zug findet bei jeder Witterung statt.

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geführt, die ihr ganzes Herzblut in ihr Motto, die Kostüme und auch die Wägen stecken. In den letzten Jahren nahmen zwischen 25 und 30 Gruppierungen teil. Natürlich auch die Garden und Akteure des FcT. Musikalisch unterstützt hierbei jedes Jahr der Musikverein Thüngersheim.

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Rita Katharina Kolb Die Kreative mit Herz Rita Katharina Kolb in eine Schublade zu stecken ist ungefähr genauso schwer, wie ein Bild ohne Farben zu malen. Die Thüngersheimerin ist Mitbegründerin einer Jugendkunstschule, Malerin, Kunst-Dozentin, Kursleiterin und vieles mehr. Doch in erster Linie: eine wunderbare Künstlerin.

„Facettenreich“ hieß eine ihrer zahlreichen Ausstellungen in und rund um Würzburg. Und ebenso vielfältig ist ihr Werk. Rita Katharina Kolb möchte sich weder auf eine Richtung, noch auf bestimmte Motive oder Techniken festlegen. Gott sei Dank, denn nur so sind all die wunderbaren Kunstwerke entstanden, die heute viele Wände von Würzburg bis nach Japan zieren.

Von Bäumen, Engeln und Glücksmomenten „Ich arbeite in Phasen und lasse mich immer wieder neu inspirieren“, sagt sie. Als Quelle der Inspiration dient Rita K. Kolb das Leben. Fasziniert von der Natur hat sie eine Serie lang nur „Seelenbäume“ gemalt („den ganzen Sommer über bin ich in den Wald gegangen und habe vor Ort die Bäume gezeichnet“) oder eine Bilder-Serie mit Mohnblumen-Motiven entwickelt („die habe ich im Mohnfeld gezeichnet“). Sie hat ebenso „phasenweise“ (übrigens ebenfalls der Titel einer ihrer Ausstellungen) Engel gemalt und wunderschöne Dorfsilhouetten aus

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Thüngersheim. Manche Motive entstehen auch aus einem Buch, Hörbuch oder einem Musikstück heraus. In einer Geschichte war von „Glücksmomenten“ die Rede, daraus ist eine Bilderserie entstanden. Die farbenfrohen Energiebilder stellen ihren Schwerpunkt dar und werden am häufigsten von Kunden gewünscht. Zu ihrem Repertoire gehört aber auch eine humorvolle Serie in Schwarz-Weiß, die „Vegetabilen Posen“. Rita K. Kolb kreiert und zaubert mit Kohle, Bleistift, Pinseln, schwarz-weiß bis knallbunt, in Aquarell, mit aufgeklebten Glasteilen oder Mosaiken.

Ein Atelier im Wolkenschiff Vieles, wenn auch nicht alles, entsteht in ihrem „Atelier im Wolkenschiff“, das aufgrund seiner Form, die an einen Schiffskörper erinnert, und des wunderbaren Ausblicks über die Dächer Thüngersheims so heißt. Für die JuKu-Karawane, die Jugendkunstschule, die sie 2003 mitgegründet hat und in deren Vorstand sie seit 8 Jahren aktiv ist (seit 4 Jahren als 1. Vorstand), geht sie in Schulen, führt Pro-

jekte mit Kindern durch und gibt Kurse für Menschen zwischen 3 und 93. „Mit Kindern zu arbeiten ist einfach wunderbar und immer wieder überraschend“, sagt sie. Doch auch bei ihrer Arbeit im Antoniushaus des Klosters Oberzell ist sie begeistert über die Kreativität der Schwestern und freut sich vor allem, wenn diese von sich selbst überrascht sind.

„Ich kann all diesen Menschen Feuer geben“ Was Rita K. Kolb neben ihren wunderschönen und facettenreichen Bildern so einzigartig macht, ist ihre positive Ausstrahlung, ihre Leidenschaft und ihre Lebensfreude, die sofort ansteckt. „Farbe ist Leben und Farbe ist Licht“ sagt sie. „Oft weiß ich selbst am Anfang nicht, was am Ende rauskommt, aber genau das macht es so spannend. Und genau das möchte ich meinen Schülern mitgeben. Die Kunst, sich auf etwas einzulassen und sich selbst leiten und bewegen zu lassen.“


Aktivistin, Ideengeberin, Macherin „Wenn mich eine Idee befeuert, dann renne ich los“, gesteht sie uns. Sei es, um den Wald in Thüngersheim zu retten, um mit Kindern, Führungskräften oder Senioren neue Werke zu gestalten, in ihrer Funktion als Kulturbeirat der Stadt Würzburg oder als Mitglied im Ausschuss Kunstausstellungen der Weinkulturgaden in Thüngersheim, die sie ebenfalls mitgegründet hat. Oder, um die Thüngersheimer Unterführung zu verschönern – ein Projekt, das sie erst im Sommer 2018 beendet hat. Über Jahre hinweg hat sie hier an einem großen Wandbild aus Tausenden von Mosaiksteinen gearbeitet, das Bahnreisenden ein Lächeln ins Gesicht zaubert und die Thüngersheimer Unterführung mit Sicherheit zur schönsten weit und breit macht. „Kunst muss nicht immer schwermütig sein. Sie soll aufbauen und Freude machen“, strahlt sie. Und Rita Katharina Kolbs Kunst macht Freude. Denn sie trifft mitten ins Herz.

Rita Katharina Kolb erleben Am Donnerstag, den 9. Mai um 18 Uhr wird eine neue Ausstellung von und mit Rita Katharina Kolb im Rathaus Veitshöchheim eröffnet.

Neue Kurse für Kinder: Im Rahmen der JuKu-Karawane bietet Rita K. Kolb auch in diesem Jahr wieder ihre Kreativsamstage in ihrem Atelier im Wolkenschiff in Thüngersheim an. Die Themen sind: 19. Januar: Einfache Drucktechniken mit großer Wirkung 26. Januar: Meine Traumbilder in Gouache 2. Februar: Lustige Tiere aus Gips und Draht – Gipsfigur gestalten 9. Februar: Lustige Tiere aus Gips und Draht - Gipsfigur beenden und bemalen 16. Februar: Die faszinierende Wirkung von Collagen 23. Februar: Spannende Experimente mit Pigmenten 2. März: Die vielfältigen Möglichkeiten des Zeichnens

Die Kurse finden jeweils von 14-16:30 Uhr statt und kosten pro Kurs 25 Euro inkl. Material und Tee mit Keksen (nur bei den Gipstieren kommen 5 Euro Materialkosten hinzu) Alter der Kinder: 6-12 Jahre Bitte mitbringen: Hausschuhe, ältere Kleidung anziehen Kursort: Atelier im Wolkenschiff, Untere Hauptstraße 35, Thüngersheim Die Kurse sind einzeln buchbar, aber bitte eine Woche vorher anmelden!

Erwachsenenkurs: Jeweils Mittwoch von 18:30-20:00 Uhr Termine: 30.1., 6.2., 13.2., 20.2., 27.2., 13.3. | Kosten: 90 Euro inkl. Material Anfragen und weitere Infos unter: 09364.5489 Ausführliche Infos zu allen Kursen, Projekten und Angeboten unter www.juku-wuerzburg.de Weitere Infos über Rita Katharina Kolb unter www.rita-kolb.de

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unterwegs mit kindern Tiere, Themen und Theater

Kleiner König aus der Hutschachtel Puppentheater von und mit Thomas Glasmeyer

Alles außer Langeweile: ein volles Winter-Programm für Landkreis-Kinder

Der kleine Prinz Schauspiel nach Antoine de Saint-Exupéry IM THE ATER SOMMERHAUS Ein Motorschaden hat den Flugzeugpiloten gezwungen, in der Sahara notzulanden - weit und breit kein Brunnen, kein Mensch. Doch da bekommt er unerwartet Besuch von einem anderen Stern: den kleinen Prinzen. Als er dem notgelandeten Piloten begegnet, hat der kleine Prinz schon seine sechs NachbarAsteroiden besucht und auch mit der Erde und ihren Lebewesen Bekanntschaft gemacht. Wie hatte der kleine Fuchs, den er zum Freund gewonnen hatte, noch gesagt? „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Und so verwandeln sich jetzt viele Dinge für den kleinen Prinzen und den Piloten, dem er davon erzählt. Termine: 10. März, 15 Uhr; 15. März, 20 Uhr; 16. März, 20 Uhr; 17. März, 15 Uhr; 22. März, 20 Uhr; 23. März, 20 Uhr; 24. März, 15 Uhr; 5. April, 20 Uhr Theater Sommerhaus, Kirchgasse 11, 97286 Winterhausen www.theater-sommerhaus.de Tickets: 09333.9049867

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ZaPPaloTT taucht ab Ein unglaubliches Unterwasserabenteuer

K ÜRN AC H ERK ULT URWERK STAT T Zauberer ZaPPaloTT ist zurück und zaubert, albert und singt was das Zeug hält. Im Gepäck hat er ein spannendes Unterwasser-Abenteuer für Badewannenplanscher und Schwimmflügelakrobaten. Dem Zauberer ZaPPaloTT ist super-megalalala-langweilig. Was soll er nur tun, an diesem trüben Schlechtwettertag? Hoppla! Durch einen verrückten Zufall taucht er gemeinsam mit den Kindern ab in eine fantastische Unterwasserwelt. Für Kinder zwischen 3 und 10 Jahren! Samstag, 2. Februar, 15 Uhr, Altes Rathaus, Hauptstraße 1, Kürnach Veranstalter: KürnacherKulturWerkstatt e. V., Eintritt: 6 Euro, Kartenvorverkauf: Otto Rüger, Tel. 09367.1615 od. otto.rueger@t-online.de

Es war einmal ein kleiner König. Als es wieder einmal um das Geburtstagsfest ging, und er, wie immer, Gäste laden wollte, da sagten Haushofmeister und Kinderfrau: Kinder? Womöglich bürgerliche? (wie jedes Mal, übrigens…) Nein, wir feiern so, wie immer! Geschenke auspacken, Blindekuh spielen und reichlich essen. (nach der Empfehlung des Küchenchefs - klar, so wie immer…) Aber auf »so wie immer« hatte unser kleiner König diesmal keine Lust! Diese kleine Geschichte erzählt davon, wie schön es sein kann, mal etwas anders als »so wie immer« zu machen, und wie »noch viel viel schöner« es ist, wenn man dies mit Freunden tun kann. Vor und nach dem Theater schlemmen die kleinen und großen Gäste Waffeln und selbst gemachte Kuchen aus der Brückenbaron-Küche. Und vor und nach dem Sitzen wird auf dem Eisenbahnspielplatz getobt. Beginn: 15:30 Uhr; Einlass ab 15 Uhr Eintritt: Kinder 5, Erwachsene 7 Euro. Reservierung bitte über Telefon 09337.996899 oder per Mail kontakt@brueckenbaron.com

Thomas Glasmeyer

ZappaloTT

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Hinaus, hinaus!

In die Umweltstation Tierpark Sommerhausen: Das Taschenmesser als Werkzeug in der Hosentasche Sa. 12.01., 11 – 15 Uhr (Für Kinder ab 6 Jahre, Jugendliche und Erwachsene) Lamatrekking wie in den Anden So. 13.01., 13 – 16.30 Uhr (Für Familien mit Kindern ab 8 Jahre) Mit dem GPS durch den Tierpark Sa. 19.01., 14.30 – 16.30 Uhr (Für Kinder ab 8 Jahre) Winter-Kaninchen Sa. 26.01., 14.30 - 16 Uhr (Für Kinder ab 6 Jahre) Grundkurs Korbflechten Fr. 01.02., 16-19 Uhr + Sa. 02.02., 9.30-15 Uhr (Für Jugendliche und für Erwachsene) Unsere kleinen Kaninchen Di. 05.02., 15 – 16.30 Uhr (Für Kinder ab 2 Jahre mit ihren Eltern!) Kupfer-Käfer und andere – wir basteln Tiere aus Metall Sa. 09.02., 11 - 15 Uhr (Für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre mit handwerklichem Können und Erwachsene) Wir besuchen unsere Schäfchen Do.14.02., 15 – 16.30 Uhr (Für Kinder ab 2 Jahre mit ihren Eltern!) Winterspaziergang mit unseren Lamas So. 17.02., 13 – 16.30 (Für Familien mit Kindern ab 8 Jahre) Mit unseren Eseln unterwegs So. 24.02., 14-17 Uhr (Für Kinder ab 6 Jahre) Der Tierpark bei Nacht Fr. 01.03., 17.30-19 Uhr (Für Familien) Filzen für kleine und große Wollfans Mi. 06.03., 8.30 – 12.30 Uhr (Für Kinder ab 6 Jahre) Winter beim Michel auf Katthult Do. 07.03., 08.30 – 12.30 Uhr (Für Kinder ab 6 Jahre) Eichelhäher, Specht & Co Fr. 08.03., 08.30 – 12.30 Uhr (Für Kinder ab 6 Jahre) Mit dem Tierpfleger unterwegs Sa. 09.03., 14.30 – 17.00 Uhr (Für Kinder ab 6 Jahre) Unsere kleinen Kaninchen Di. 12.03., 15 – 16.30 Uhr (Für Kinder ab 2 Jahre mit ihren Eltern!) Survival für Kids

Sa. 16.03., 14 – 16 Uhr (Für Kinder ab 6 Jahre) Rund um`s Huhn Sa. 23.03., 14 – 16.30 Uhr (Für Kinder ab 5 Jahre) Lamatrekking wie in den Anden So. 24.03., 13 – 16.30 Uhr (Für Familien mit Kindern ab 8 Jahre!) Keine Angst vor Tieren! – Kinder begegnen zum ersten Mal Tieren hautnah Mi. 27.03., 15 – 16.30 Uhr (Für Kinder ab 2 Jahre mit ihren Eltern) Das Taschenmesser als Werkzeug in der Hosentasche Sa. 30.03., 11 - 15 Uhr (Für Kinder ab 6 Jahre, Jugendliche und Erwachsene) Als Forscher auf Tierparksafari Sa. 30.03., 14 – 16.30 Uhr (Für Kinder ab 6 Jahre) Weitere Informationen finden Sie unter www.tierparksommerhausen.de. Anmeldungen (bitte bis spätestens drei Tage zuvor) unter 09333.902810 oder unter umweltstation@tierparksommerhausen.de.

Sonntag, 13. Januar: Wald erlesen: Tiere im Winterwald Für Familien mit Kindern ab 4 J., Anmeldung besonders wichtig! Beginn: 14:15 Uhr. Dauer ca. 2 Stunden. Teilnahmebeitrag: 10,- Euro pro Familie. Sonntag, 20. Januar: Landart im Winter Ausschließlich Naturmaterialien die wir im Wald vorfinden werden wir benutzen, um wie der englische Landartkünstler Andy Goldsworthy vergängliche Werke zu schaffen. Führung für Familien. Beginn: 14:15 Uhr. Dauer: 2 Stunden.

Regional, nacHHalTig Und FaiR! Hauptstraße 65 · 97204 Höchberg Telefon 0931 - 40 71 41 Mo – Fr: 8.30 – 18.30 Uhr · Samstag : 8 – 14 Uhr

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Ab in den Wald! Mit dem Walderlebniszentrum Gramschatzer Wald Samstag, 09. Februar: Was die Tiere im Winter machen Umweltbildungsreferentin Janina Kempf vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) möchte die geheimen Überwinterungstricks der Tiere mit euch zusammen aufdecken! Kinder ohne Elternbegleitung ab 6 bis 11 Jahre. Beginn: 15:00 Uhr. Dauer: 2 Stunden. Anmeldung spätestens bis 06.02.

Sonntag, 27. Januar: Waldwichtel in Not Durch Erzählungen aus dem Wichtelleben stimmen wir uns auf die Bedürfnisse dieser kleinen Wesen ein und bauen ihnen anschließend neue kuschelige Behausungen aus Naturmaterialien. Führung für Familien mit Kindern von 4 bis 8 Jahren. Beginn: 14:15 Uhr. Dauer: 1 ½ Stunden.

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unterwegs mit kindern Für die Jahresplanung: Räubertheater-Termine Sonntag, 10. Februar: Herstellen und malen mit Pflanzenfarben für Erwachsene und Familien Im Workshop werden zusammen mit der Naturpädagogin Christina Specht verschiedene Techniken der Farbherstellung ausprobiert. Erwachsene und Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Beginn:14:15 Uhr. Dauer: 2 Stunden. Teilnehmerbeitrag: Kinder 5,- Euro, Erwachsene 10,- Euro, Familien 18,- Euro inkl. Material. Anmeldung nur bis Do. 7. Februar möglich!! Max. 10 Teilnehmer. Mittwoch, 13. Februar: Waldwerkstatt – Grundkenntnisse Grünholzschnitzen Wer schnitzt, der sitzt, guckt wie eine Eule und achtet auf seine Umgebung … Schnitzmesser können gestellt werden. Für Kinder ab 6 Jahren. Beginn 14:15 Uhr. Dauer: 1 1 /2 Stunden.

Freitag, 01. März: Feuerzauber Ein Nachmittag rund ums Feuer mit Försterin und Naturpädagogin Anke Camphausen. Für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Beginn: 15:00 Uhr. Dauer: 2 1/2 Stunden. Anmeldung besonders wichtig. Teilnahmegebühr: 12,- Euro. Sonntag, 24. März: Kräutersalbenkochen für Erwachsene und Familien Mit Naturpädagogin Christina Specht werden Wildkräuter nach alten Rezepten zu einer Salbe verarbeitet, die natürlich mit nach Hause genommen werden kann. Erwachsene und Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Beginn 14:15 Uhr. Dauer 2 Stunden. Teilnehmerbeitrag: Kinder 5,-Euro, Erwachsene 10,-Euro, Familien 18,- Euro inkl. Material. Anmeldung nur bis Do. 21. März möglich! Infos und Anmeldung: Tel. 09360.9939 801 und www.walderlebniszentrum-gramschatzer-wald.de

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Sonntag, 24. Februar: Feuer und Flamme Heute darf die ganze Familie zündeln. Gemeinsam mit Ihren Kindern versuchen Sie unter Anleitung von Försterin und Wildnispädagogin Anke Camphausen, ein Feuer ohne Feuerzeug und Streichhölzer anzuzünden. Für Familien mit Kindern ab 6 Jahren, Anmeldung besonders wichtig! Beginn: 14:30 Uhr. Dauer ca. 2 Stunden. Teilnahmebeitrag: 5,- Euro pro Erwachsene, 3.Euro pro Kind.

Auch 2019 bietet das Team rund um Angela Sey wieder die wunderbaren Theaterworkshops für Kinder und Jugendliche im Gramschatzer Wald an. Wer jetzt schon in die Ferien-Planung gehen will, findet alle Termine und Infos unter www.3fStudioSey.de

Aus dem Jahresprogramm der Jugendarbeit des Landkreis Würzburg: Kreativ-Workshop „Farbenspiel“ 22./23. Februar Grundschule Bergtheim In diesem Kreativ-Workshop können Kinder zwischen 8-12 Jahren ihrer Fantasie freien Lauf lassen und die Leinwand in ein individuelles Meisterwerk verwandeln. Anmeldeschluss ist der 1. Februar, Kosten 25 Euro inkl. Material. ZaPPaloTT- Zauberworkshop 7. März im Jugendzentrum Kist Kids zwischen 9-12 Jahren lernen mit ZaPPaloTT spielerisch einige Zauberkunststücke und erfahren dabei spannende Hintergründe der Zauberkunst. Anmeldeschluss ist der 15. Februar 2019, Kosten 25 Euro inkl. Material. Mehr Angebote & Infos & Anmeldung: www.landkreis-wuerzburg.de ( Fachbereich Jugend, Soziales, Gesundheit / Jugendamt) bzw. Mail: s.schmitt@lrawue.bayern.de, Tel. 0931.8003-5824

Wenn man einen Finanzpartner hat, der Vereine und Projekte in der Region fördert.

Verbundenheit ist einfach. 42_unterwegs mit kindern

gut-fuer-mainfranken.de


Mittagstisch für Senioren: das neue Genussbuch ist da Ein Erfolgsmodell startet in die zweite Runde: der Mittagstisch für Senioren. 2018 von Elisabeth Kahr und Tobias Konrad, den Pflegeberatern im Dienst des Kommunalunternehmens im Landkreis Würzburg, gegründet, weitet sich dieses Angebot immer weiter aus. Im neuen Genussbuch, das in den Rathäusern und dem Landratsamt Würzburg zum Mitnehmen ausliegt, werden Interessierte 17 Gasthäuser und Restaurants finden, die mitmachen – sechs mehr als in der Startauflage.

So werden Gasthäuser zu kleinen regelmäßigen Treffpunkten für diejenigen, die sonst zu Hause allein am Tisch säßen. Das Genussbuch enthält neben Öffnungszeiten und Hinweisen zur jeweiligen Küche auch eine detaillierte Beschreibung der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Neu aufgenommen werden künftig Hinweise hinsichtlich der Barrierefreiheit der teilnehmenden Gasthäuser. Essensgästen rät Kahr, möglichst vorher kurz im Restaurant der Wahl anzurufen. Mehr Infos unter Tel. 0931.80442-21 oder 80442-58 oder im Internet: www.kommunalunternehmen.de (Beratung und Unterstützung/Mittagstisch für Senioren).

Die APG führt ein günstiges Ticket für Schüler und Azubis ein Schon jetzt übernimmt die APG, eine Einrichtung des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg (KU), die vollständigen Kosten zur Berufsschule, wenn diese nicht mit der Fahrkarte zum Betrieb erreichbar ist. Neu hinzu kommt jetzt das APG-Schülerticket, mit dem ab Januar 2019 alle Schülerinnen und Schüler sowie Azubis, die bisher ihre Karte selbst bezahlen müssen, für ihre Ausbildungskarte nur noch so viel wie Jugendliche in der Stadt Würzburg zahlen – egal, welche Strecke zurückgelegt wird. Den Differenzbetrag übernimmt das KU. Voraussetzung ist, dass das Ziel im Verkehrsverbund Mainfranken VVM liegt, der Jugendliche im Landkreis Würzburg wohnt und Monatskarten für das gesamte Schuljahr (September – August) abnimmt. „Von diesem Projekt profitieren vor allem Teenager, die vor der Wahl zwischen Öffentlichen Nahverkehr und individueller Mobilität stehen.“, so KU-Vorstand Prof. Dr. Alexander Schraml bei der Vorstellung des Tickets. „Mit dem APG-Schülerticket können Jugendliche weiterhin mit dem ÖPNV mobil sein, auch wenn sie das Ticket nicht mehr über die Schulwegkostenfreiheit erhalten.“

v.l.n.r.: Dominik Stiller, Betriebsleiter der APG, Prof. Dr. Alexander Schraml, Vorstand des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg, Frank Weth, stv. Hauptgeschäftsführer der HWK und Max-Martin Deinhard, stv. Hauptgeschäftsführer der IHK WürzburgSchweinfurt (Foto: KU)

Ein Gewinn ist das neue APG-Angebot vor allem für Schüler und Azubis, die eine Fahrkarte für mindestens 2 Waben benötigen. Beim Durchfahren von 3 Waben beträgt der Zuschuss 35 Prozent, bei 5 Waben sogar 57 Prozent. „Wir wissen, dass wir die Jugendlichen nur im ÖPNV halten können, wenn neben dem Preis auch die Anbindung stimmt“, so Dominik Stiller, APG-Betriebsleiter. „Aber junge Erwachsene haben häufig nur ein geringes Budget zur Verfügung. Diese wollen wir ganz gezielt entlasten.“ Weitere Informationen sowie den genauen Ablauf erhalten Sie unter www.apg-info.de.

Sparkasse Mainfranken Würzburg: 33.700 Euro für gemeinnützige Projekte im Landkreis Würzburg Die Sparkasse Mainfranken Würzburg hat im ersten Halbjahr 2018 gemeinnützige Projekte im Landkreis Würzburg mit Spenden aus dem PS-Zweckertrag über 33.700 Euro unterstützt. Repräsentanten von verschiedenen geförderten Institutionen und Vereinen waren der Einladung des stellvertretenden Sparkassen-Gebietsdirektors Andreas Mahler zu einer symbolischen Scheckübergabe gefolgt.

Einen symbolischen Scheck über 33.700 Euro übergab der stellvertretende Gebietsdirektor Andreas Mahler (ganz links) an Repräsentanten von Vereinen, Institutionen und kommunalen Einrichtungen im Landkreis Würzburg. Bild: xtrakt Verlag/ Thomas Düchtel

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lesen macht glücklich Edwin Balling, Wolfgang Subal

Ä p f el u n d B ir ne n i n Fr a n k e n

Streuobstsorten im Landkreis Würzburg Apfelsorten | 1

Die Weinmacher Der Tiepolo-Code

Äpfel und Birnen in Franken

Giovanni Battista Tiepolos grandiose Meisterwerke in der Würzburger Residenz bilden den Höhepunkt der Freskokunst im 18. Jahrhundert. Hans Steidle analysiert, wie Tiepolo nicht nur einen Malstil, sondern seinen malerischen Code entwickelt, der die barocke Symbolwelt in Frage stellt. Die Staatsbilder im Kaisersaal und das Weltbild im Treppenhaus untersucht er als vielschichtige und widersprüchliche Kunstwerke, die in vielerlei Weise das Weltbild um 1750 zwischen Absolutismus und Aufklärung verbildlichen und ausdrücken. Steidle verdeutlicht, wie die Malkunst Tiepolos, die eine überraschende Modernität besitzt, über die politischen Ziele der absoluten Fürstenmacht triumphiert. Hans Steidle, Der Triumph der Malkunst, 302 Seiten, ISBN 978-3-429-05328-4, 29 Euro Echter Verlag Würzburg

Monat

2007 startete im Landkreis Würzburg das Projekt „Obstsorten-Kartierung“ mit dem Ziel, alte Apfel- und Birnensorten zu kartieren und deren genetisches Material zu sichern. Ein Ergebnis des Projekts war das Buch „Äpfel und Birnen in Franken“, in dem die Pomologen Edwin Balling, Alfons Miethaner und Wolfgang Subal rund 80 Apfel- und Birnensorten vorstellten. Jetzt ist eine überarbeitete, ergänzte und neu gestaltete Auflage des Buches erschienen. Der Pomologe Wolfgang Subal nahm mit Unterstützung von Hubert Marquart die Ergänzungen und Überarbeitung vor. Die Gestaltung besorgte Schinagl GraphicDesign aus Veitshöchheim. Das Buch ist an der Bürgerinformation des Landratsamtes Würzburg für 9 Euro erhältlich.

Der Weintourismus boomt, die Qualität überzeugt: Schon seit Jahren räumen fränkische Winzer mit ihren Rot- und Weißweinen regelmäßig nationale und internationale Preise ab. Höchste Zeit, dieser traditionsreichen und lebendigen Szene ein Porträt zu widmen, das sich mit ihren Besonderheiten, aber auch ihren Ecken und Kanten beschäftigt! Großformatige Bilder, persönlich geführte Interviews und anschauliche Kurztexte zeigen den authentischen Alltag in über 25 fränkischen Weingütern, zeigen die unterschiedlichen Arbeitsschritte vom Rebschnitt über die Traubenentwicklung bis hin zur Weinlese. Ein Buch, das Lust macht, noch viel mehr über den Wein und seine Macher zu erfahren! Stefan Bausewein / Julia Schuller Die Weinmacher, 216 S., 102 farbige Bilder, 35 Euro ISBN 978-3-86913-992-0 Versandkostenfrei unter www.die-weinmacher-franken.de oder im Buchhandel

Adersleber Kalvill

Foto: Ronald Grunert-Held

Erste deutsche Kreuzung von edlen Eltern

Diese Sorte gilt als erste gezielte Kreuzung auf deutschem Boden. Sie entstand im Klostergut Adersleben bei Halberstadt um 1830 als Sämling von Weißem Winterkalvill und Gravensteiner. Bei solch vornehmen Eltern kein Wunder, dass er eine vorzügliche Liebhabersorte wurde, die allerdings auf Grund der Abstammung etwas anspruchsvoll ist. Er liebt warme Lagen mit gutem Boden und wächst besser auf schwacher als auf starker Unterlage. Die Pflückreife beginnt Ende September, für bestes Aroma sollte erst Ende Oktober geerntet werden. Genussreif ist die Sorte von Dezember bis Februar.

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Die Frucht ist mittelgroß, grüngelblich, zart hellrot angehaucht. Sie besitzt deutliche Kanten und eine markant breite Stielgrube. Die Kelchhöhle zieht oft bis ins Kernhaus. Die Samen sind oft gestrichelt. Das Fleisch schmeckt aromatisch, angenehm säuerlichsüß. Der Baum wächst kräftig, meist etwas in die Breite, und trägt ziemlich bald. Eine frühe Blüte und geringe Ansprüche an Boden und Lage sind positiv hervorzuheben. Allerdings leiden die Früchte oft an Schorf (Fusicladium).

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PRIVAT-WEINGUT SCHMITT Mit Weinbergen in Bergtheim, Thüngersheim, Retzbach, Escherndorf und Handthal sind die 30 Hektar Rebfläche des Privat-Weinguts Schmitt in ganz Franken auf die Regionen Mittelmain, Volkacher Mainschleife und Steigerwald verteilt. Dabei legt das Weingut Wert auf naturnahe Bewirtschaftung; die Herstellung des Weins erfolgt mit regenerativen Energien. Spät geerntete Trauben werden möglichst schonend gepresst und im Weinkeller in Edelstahlfässern – Spitzenweine in Eichenholzfässchen – gelagert. Seit drei Jahrzehnten erzielt der Bergtheimer Familienbetrieb bei Wein- und Sekt-Prämierungen nationale wie internationale Auszeichnungen, unter anderem bei AWC Vienna, International Wine Challenge London, Challenge International du Vin und Vinitaly.

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gesundheit & wissen Michael Lauerbach, Dipl.Sportwissenschaftler, Geschäftsführer Kieser Training Würzburg, Tel. 0931 4529240 www.kieser-training.de

Kieser Training-Spezialtipp von Michael Lauerbach

Kraft- und Ausdauertraining im Winter Kraft- und Ausdauertraining ergänzen sich ausgezeichnet, denn Ausdauertraining ist nichts anderes als Krafttraining für das Herz. Im Sommer tragen die meisten Menschen diesem Umstand Rechnung, indem sie joggen, wandern, Fahrrad fahren, schwimmen oder sich anderweitig mehr bewegen als im Winter. Herz- und Kreislauftraining ist wichtig – auch im Winter Die beim Kieser Training gewachsenen Muskeln helfen entscheidend bei jeder Bewegungssportart. Sie stützen, beugen Verletzungen vor und ökonomisieren die Bewegungen. Sie müssen aber auch ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. So intensivieren Sie den Sauerstofftransport beim Krafttraining Hier gibt es eine einfach Methode, beim Kieser Training auch das Herz-Kreislaufsystem zu stärken: gehen Sie im Winter einfach etwas zügiger von Gerät zu Gerät. Machen Sie zwischen den Übungen keine großen Pausen, sondern halten Sie Ihre Atmung auf einem bestimmten Level. Auf diese Weise trainieren Sie beim Kieser Krafttraining Ihr Herz-Kreislaufsystem gleich mit. Wir empfehlen trotzdem, auch im Winter die Ausdauer zu trainieren. Treppensteigen, Wandern, Nordic Walking – all das ist auch im Winter möglich. Einen kleinen Ausgleich für die trotz allem reduzierte Bewegung in der kalten Jahreszeit haben Sie aber jetzt mit diesem Tipp. Für Neueinsteiger: Wie genau Krafttraining funktioniert und dass dies auch noch Spaß machen kann, zeigen wir Ihnen gerne bei einem kostenlosen Probetraining.

Die Winterzeit sinnvoll nutzen Wenn die Natur auch noch scheinbar schläft und idealerweise Schnee und Regen auf unsere Böden fallen, dann ist es bereits Zeit, an das kommende Frühjahr zu denken. Nachdem in unserem schönen Mainfranken meist kein langer und tiefer Winter zu erwarten ist, kann vor allem bei Obstgehölzen bereits im Januar ein gezielter Rückschnitt erfolgen. Sommerblühende Sträucher wie z. B. Hibiskus oder Weigelien können ebenfalls beschnitten werden. Lediglich die Pflanzen, die im zeitigen Frühjahr blühen, sollten nicht mehr eingekürzt werden, da sie ihre Knospenanlagen schon angelegt haben. Bei milden Temperaturen ist sogar eine Bodenbearbeitung möglich. Achten sie bitte darauf nicht zu tief zu graben, da sonst die so wichtigen Mikroorganismen gestört werden. Das abgefallene Laub sollten Sie zwar von der Rasenfläche entfernen, um Fäulnis zu vermeiden, aber möglichst im Garten belassen und auf die Pflanzbeete verteilen. Dies bildet die Grundlage für ein intaktes Bodenleben im kommenden Frühjahr. Sollten wir von Mutter Natur doch einmal mit viel Schnee und Frost bedacht werden, können Sie diese Zeit auch gut zum Pflegen Ihrer Gartenwerkzeuge nutzen. Dies spart im Frühjahr Zeit und Geld. Denken sie bitte auch daran, empfindliche Pflanzen wie z. B. die Glanzmispel oder den Ilex vor Sonne und kaltem Wind zu schützen. Oft genügen ein paar Tannenzweige, um die direkte Sonneneinstrahlung zu brechen. Ziergräser können bei extremer Kälte einfach zusammengebunden werden, um sie vor Frost zu schützen. Bitte nicht den ganzen Winter zuschnüren, sonst faulen die Pflanzen von innen heraus. Vergessen Sie bei all dem nicht, Ihren winterlichen Garten zu genießen. Es gibt so viele schöne Dinge zu beobachten – auch wenn die Blütenpracht noch etwas auf sich warten lässt. Für heute verbleibe ich Ihr Gärtnermeister Karl-Heinz Hupp Pflegetipps von Gärtnermeister Karl-Heinz Hupp: Inhaber der Gärtnerei Hupp in Höchberg und Obermeister der Gartenbaugruppe Würzburg. Otto-Hahn-Straße, Höchberg, Tel. 0931.40140 www.gaertnereihupp.de

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Bei uns können Sie gewinnen. Einfach eine E -Mail mit dem Wunsch-Gewinn und Ihren Kontaktdaten als Betreff an kontakt@lohnenswert-wue.de oder eine Postkarte an Lohnenswert, Neue Str. 48, 97299 Zell. Einsendeschluss ist der 25.2.2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Barauszahlungen der Gewinne nicht möglich. Nur die Gewinner werden benachrichtigt. Viel Glück!

Verwöhnnachmittag bei Robanus in Kist Trendige Frisuren und köstlichen Kaffeegenuss bietet das neue Friseur Café Robanus in Kist. Wir verlosen einen Verwöhnnachmittag für zwei Personen mit einem Kaffeegedeck (Heißgetränk + Gebäck nach Wahl) und einem Haarschnitt/Hochsteckfrisur/Kopfmassage im Anschluss.

Zwei Karten für die Weinpräsentation der Randersackerer Winzer

Erstklassiger Frankenwein aus Margetshöchheim Wer wissen möchte, wie gut die Weine vom Weingut Scheuring schmecken, hat bei uns die Gelegenheit, einen Einkaufsgutschein im Wert von 25 Euro zu gewinnen.

Zum elften Mal richtet die Blaskapelle Eisingen am Samstag, 23. März (ab 19 Uhr) dieses Traditionsfest aus. Mit besonderen Bierspezialitäten und einem abwechslungsreichen Programm lockt das Bockbierfest regelmäßig viele Besucher nach Eisingen in die Erbachhalle. So heißt es Kräfte messen beim Maßkrugstemmen oder Feingefühl zeigen beim Holzgewichtsägen. Den Höhepunkt des Abends bildet der Kampf um den Siegertitel bei der legendären „Eisinger Kombination“. Hier geht es um die Kombination von Schnupfen, Trinken und Sägen.

46_impressum | verlosung

Herausgeber & V.i.S.d.P: Ingrid Schinagl & Silvia Popp GbR Redaktionsadresse: Lohnenswert Neue Straße 48 l 97299 Zell a. Main Chefredakteurin: Silvia Popp | Tel. 0931.99114272 Mail: kontakt@lohnenswert-wue.de Grafik: Ingrid Schinagl | Tel. 0931.460088-0 Mail: grafik@lohnenswert-wue.de Anzeigen: Michael Kretschmer Tel. 0175.2042362 | Mail: mi.kr@posteo.de + kontakt@lohnenswert-wue.de

Fotonachweis: Ronald Grunert-Held: Beitrag Estenfeld, Rätselhaft (Seiten 6-11 0171.6901660), Veranstalter, Künstler, Unternehmen und Landkreis-Gemeinden, Landratsamt Würzburg; S.18 studiovin/shutterstock.com; S.16: AfricaStudios, Elenathewise/fotolia. com; Lohnenswert-Redaktion. Distribution: Auslage im ganzen Landkreis und in der Stadt Würzburg. In Rathäusern, Touristinfos, Büchereien, Arztpraxen, Apotheken, in der Gastronomie, in Kinos, beim Frisör, Winzer, im Einzelhandel und bei Dienstleistern aller Art … Druck: bonitasprint, Würzburg, Auflage: 10.000 Exemplare

Über 100 Weine präsentieren Ihnen die Randersackerer Winzer am Sonntag, 17. März in der Sonnenstuhlhalle. Sie können sich die 12 Euro Eintritt sparen, wenn Sie gewinnen. Wir verlosen zwei Karten!

Eisinger Bockbierfest

I M P R E SSU M

Für das leibliche Wohl ist in Eisingen bestens gesorgt. So gibt es vom zünftigen Obazdn bis zum Schnitzel mit selbst gemachten Salaten alles, was das Herz begehrt. Neben dem obligatorischen frisch gezapften Bockbier gibt es natürlich auch Pils und Weißbier. Doch auch die NichtBiertrinker und Weinliebhaber werden bei den Eisingern gut umsorgt. Für die richtige Stimmung sorgen „Die Eisinger“. Sie bieten dem Publikum ein breit gefächertes Programm durch alle Musikrichtungen. Neben zünftiger Blasmusik, die bei einem Bockbierfest nicht fehlen darf, haben die stets gut gelaunten jungen Musiker viel Tanz- und Stimmungsmusik im Programm. Infos: www.facebook.com/die.eisinger

Sonstiges: Alle Veranstaltungsangaben ohne Gewähr. Wir bemühen uns sehr, alle Termine und Fakten richtig darzustellen, können aber bei dieser Fülle Fehler nicht ausschließen. Veranstalter, die Fotos an uns senden, tragen etwaige Honorarkosten selbst. Urheberrechte für Anzeigengestaltungen, redaktionelle Beiträge, Vorlagen sowie die gesamte Gestaltung bleiben beim Herausgeber. Der Nachdruck von Fotos, Zeichnungen, Artikeln und Anzeigen – auch auszugsweise – bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Herausgebers. Für unaufgefordert eingesendete Fotos, Texte und Unterlagen übernehmen wir keine Haftung. Bearbeitung und Abdruck behält sich der Herausgeber vor. Dank: Unser Dank geht an alle, die uns mit Rat, Tat, Terminen, Tipps und Anzeigen unterstützen und die somit dafür sorgen, dass dieses Magazin seinen Auftrag erfüllen kann – nämlich zu zeigen, wie vielfältig und schön, wie reich an Kultur und Freizeitmöglichkeiten unser Landkreis ist. Lohnenswert eben.

Die nächste Ausgabe (Apr/Mai/Jun 2019) erscheint am 28.03.2019

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Lohnenswert Ausgabe 1 2019  

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