LOHNENSWERT Ausgabe 1 / 2022

Page 1

vierteljährlich kostenlos

Lohnenswert Jan Feb Mär 2022

Leben und Genießen im Landkreis Würzburg

Sag mir, wo die Blumen sind … in der „Kleinen Werkstatt“ von Frieda & Emil

Wohn- und Lebensqualität in Eisingen

Einkaufen und einkehren in Erlabrunn, Rimpar, Ochsenfurt und Veitshöchheim

Wanderspaß am Dürrbach nach Güntersleben

Markt mit drei Schlössern Seitenblick nach Thüngen


Anzeige

Werde Teil unseres Pflegeteams! Erika (39) und Marcel (25) folgen seit 2016 und 2019 ihren Herzen und lassen im Leben von 34 flegebedürftigen Menschen täglich die Sonne aufgehen.

awo-experts.de

AWO BEZIRKSVERBAND UNTERFRANKEN E. V. Ansprechpartnerin: Isabel Schroth (Referentin für Personalentwicklung) Kantstraße 45 a · 97074 Würzburg · Tel.: 0931 61982-16 · E-Mail: isabel.schroth@awo-unterfranken.de www.awo-unterfranken.de


inhalt

Liebe Leserin, lieber Leser, zum zweiten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie kann unser „Lohnenswert“ nur online erscheinen. Obwohl wir wieder ein interessantes und attraktives Magazin fertiggestellt haben, mussten wir uns dazu entschließen, den Druck und somit die Verteilung einer Printausgabe zu verschieben. Wir müssen angesichts der derzeitigen Situation befürchten, dass weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens folgen werden und sehen keinen Sinn darin, über Dinge zu berichten, die man nicht nutzen oder Veranstaltungen anzukündigen, die man nicht besuchen kann. Auch die flächendeckende Verteilung kann nicht gesichert werden, da viele Auslagestellen geschlossen sind oder aufgrund von Corona-Auflagen nicht besucht werden können. Aufgeschoben ist allerdings nicht aufgehoben: in unserer nächsten Printausgabe (geplant ist ein Erscheinungstermin Ende März) werden alle Beiträge, die Sie hier sehen, wieder zu finden sein. Ausgesprochene Winterbeiträge werden auf die nächste Saison verschoben, Veranstaltungstermine aktualisiert. Es wird also nichts verloren gehen. Bis Sie also wieder ein gedrucktes „Lohnenswert“ in Händen halten können, bedarf es noch etwas Geduld. Umso mehr freuen wir uns, Sie einstweilen mit unserer OnlineAusgabe erfreuen zu können und wünschen Ihnen einen guten Start in das Jahr 2022! herzlichst Ihre Ingrid Schinagl und Silvia Popp

5 Landkreisköpfe Küchentipps vom Fachmann 6 Zwischen zwei Wäldern Der perfekte Tag in Eisingen 10 Restaurant-Tipps In Veitshöchheim und Ochsenfurt 16 Winterrezepte Kartoffelsuppe und Kürbis-Quiche 18 Tante Erla und ein neuer Weltladen In Erlabrunn und Rimpar 22 Wandern im Landkreis Am Dürrbach nach Güntersleben 24 Kirchen im Landkreis Der „Dom vom Gau“ 28 Bühnen im Landkreis Kulturscheune Höchberg 30 Kunst & Kultur Veranstaltungskalender 36 Seitenblick Thüngen Markt mit drei Schlössern 40 Landratsamtliches Infos aus der Zeppelinstraße 44 Sag mir, wo die Blumen sind Zu Besuch bei Frieda & Emil 46 Unterwegs mit Kindern Winterliche Familientipps für draußen 50 Gesundheit & Wissen Lesespaß, Mobilität, Sport und Garten 52 Verlosung | Impressum

Anzeige

vorwort

vorwort | inhalt_3


NEUERSCHEINUNG

Empfehlenswert DER LANDKREIS WÜRZBURG Ausführliche, aktuelle und eigens für dieses Buch erstellte Ortsportraits aller Landkreisgemeinden mit hochwertigem und aktuellem Bildmaterial. Essen, Trinken & Genießen, Kunst & Kultur, Arbeitswelt & Freizeitspaß, Wohnort & Touristenziel: eine bislang nie dagewesene Dokumentation und eine spannende Entdeckungsreise durch eine der schönsten Regionen Mainfrankens. Die moderne grafische Gestaltung in Bildbandqualität und die hochwertige Buchausstattung machen dieses Buch zu einem repräsentativen Unikat und einzigartigen Geschenk. Entdeckenswert: Der Landkreis Würzburg Das Land | Seine Menschen | Seine Schätze 256 Seiten, Format: 23 x 29 cm, ca. 800 Fotos, 29 Euro Erhältlich im örtlichen Buchhandel sowie im Landratsamt Würzburg | ISBN 978-3-00-068541-5

Am Sommerrain 1-3 97241 Bergtheim Telefon: 09367-90930 Internet: www.eev-gmbh.de

4_anzeigen

www.leicht.com

DIE ARCHITEKTURKÜCHE


landkreisköpfe

Küchentipps vom Fachmann

Edle Hölzer oder moderne Kunststoffe, Hightech oder Nostalgie, Küchenzeile oder Kochinsel? Drei ausgewiesene Experten aus dem Landkreis Würzburg sprechen über aktuelle Küchentrends.

Joachim Güntner

Sebastian Spitzhüttl

Jürgen Auinger

Lignum Möbelmanufaktur Winterhausen Eigentlich wollte er Restaurator werden. Bei der dazugehörigen Ausbildung entdeckte Joachim Güntner seine Leidenschaft für das Schreinerhandwerk, was zu Meistertitel und Gründung einer Schreinerei führte. Seit 1989 betreibt er individuellen Küchen-, Möbel- und Innenausbau mit heimischen Hölzern. 2019 eröffnete er eine einzigartige Küchenausstellung am Bahnberg in Winterhausen. Die Massivholzküchen von Lignum zeichnen sich durch eine perfekte Verarbeitung, lange Lebensdauer sowie die Nachhaltigkeit der verwendeten Rohstoffe aus. „Küchen aus Vollholz unterwerfen sich keinem Trend: sie unterstreichen die Schönheit des Materials und wirken zeitlos“, sagt Güntner. Gleichwohl sieht er aktuelle Interessen seiner Kund*innen: „Italienische Standherde mit Gas und Dunstabzugstechnik nach unten sind momentan besonders gefragt“, sagt er. „Außerdem innovative Kochfeldabzüge, Backöfen mit integriertem Dampfgarer, Kühlgeräte mit 0°-Fach, nostalgische Kühlschränke und Kochzentren für Gasenthusiasten.“ Dem Wunsch nach Perfektion trägt man bei Lignum mit „Konzeptküchen“ Rechnung: Im modernen Neubau der Ausstellung in Winterhausen kann man die Linien Premium, Classic, Butcher und Pop Design auf zwei Etagen bewundern.

Spitzhüttl Home Company Neubrunn Sebastian Spitzhüttl führt in dritter Generation das Möbelhaus Spitzhüttl Home Company in Neubrunn. Besonderen Wert legt er darauf, dass sich die Kunden in dem Familienunternehmen wohlfühlen und hervorragenden Service genießen. Küchenplaner mit jahrzehntelanger Erfahrung und eigene Fachmonteure für den Aufbau der Einbauküchen stehen den Kunden zur Seite. Mit insgesamt 70 Ausstellungsküchen in zwei Küchenabteilungen ist in Neubrunn die ganze Vielfalt der Küchenwelt erlebbar. Als aktuellen Küchentrend sieht Sebastian Spitzhüttl den Übergang von der weißen Küche zu dunkleren Grautönen oder Betonoptik, oft in Kombination mit warmen Holztönen. Hochwertige Arbeitsplatten aus Naturstein oder Keramik runden die moderne Küche ab. Dazu ist innovative Küchentechnik gefragt – etwa Kochfeldabzüge, energieeffiziente Kühlgeräte oder Backöfen, die sich per Sprachassistent steuern lassen. Immer mehr Küchengeräte können ins Smart Home integriert werden – oder man lässt einfach Alexa den Kaffee kochen und die Spülmaschine anschalten. Dass die Küche in den letzten Jahren immer mehr ins Zentrum des Wohnraums gerückt ist, freut Sebastian Spitzhüttl besonders. Offene Wohnküchen mit großen Kochinseln vereinen die Familie und dienen als moderne Kommunikationszentren.

Auinger Möbel + Objekte, Zell a. Main Als Sohn eines Handwerkerlehrers wurde Jürgen Auinger der Umgang mit Holz quasi in die Wiege gelegt. Schon als Kind durfte er seinem Vater beim Reparieren von defekten Holzfiguren des Deutschen Aussätzigen-Hilfswerks zur Seite stehen. Dies begründete seine Entwicklung zum Schreinerberuf. 1980 gründete er die Schreinerei Auinger, die bereits mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bedacht wurde, u. a. mit dem 1. Preis „Design im Schreinerhandwerk Unterfranken“ und für „Verdienste für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz“. 2005 wurde Auinger zum ehrenamtlichen Richter am Sozialgericht durch das bayer. Staatsministerium für Arbeit, Sozialordnung, Familie und Frauen ernannt. Supermatte, grifflose, puristische Fronten, Keramik- und Steinarbeitsplatten und einen gut ausgeleuchteten Arbeitsplatz – dies sieht Jürgen Auinger als aktuelle Küchentrends. Dazu große Spülen in Edelstahl oder Silgranit, Mischbatterien in Schwarz, Edelstahl oder Kupfer und innovative Dunstabzüge (Bora) und Kochfelder. Auingers Credo: „Maßgeschneiderte Design-Küchen für ein ganzes Leben!“ Die Ablaufoptimierung in der Küche zeigt sich an Innovationen wie Wasserhähnen, aus denen wahlweise kochend heißes oder eisgekühltes Leitungswasser (still oder sprudelnd) kommt.

www.lignum-moebel.de

www.spitzhuettl.de

www.schreinerei-auinger.de

landkreisköpfe_5


rätselhaft

… rätselhaft: Wo wird hier noch nach Futter unter einer dünnen Schneeschicht gesucht? Auflösung Seite51. Foto: ©Ronald Grunert-Held

6_rätselhaft


rätselhaft_7


Ein perfekter Tag

in Eisingen

Wohn- und Lebensqualität zwischen zwei Wäldern

Wer wissen möchte, welche enorme Entwicklung die Gemeinden in unserem Landkreis in den letzten Jahren genommen haben, der besuche Eisingen. Beispielhaft für den Wandel von ursprünglich landwirtschaftlich geprägten Dörfern hin zu modernen Wohngemeinden mit einer hervorragenden Infrastruktur steht dieser Ort zwischen Guttenberger und Irtenberger Forst wie kaum ein anderer. Bürgermeisterin Ursula Engert zählt auf: „Wir verfügen über alle Einrichtungen einer familienfreundlichen Gemeinde: Krabbelstube, Krippe, Kindergarten, Spielplätze, zahlreiche Sport- und Freizeitanlagen, Ganztagsbetreuung an der Schule und ein Jugendzentrum, ein breit gefächertes Programm der Vereine und ein reges kulturelles Leben. Für Seniorinnen und Senioren gibt es vielfältige Angebote der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden sowie eine Seniorenbeauftragte und eine Tagespflegeeinrichtung. Ein neuer Kindergarten mit drei Gruppen ist im Bau.“ Daneben machen die verkehrsgünstige, stadtnahe Lage, eine gute Nahverkehrsanbindung, optimale Einkaufsmöglichkeiten und die gute medizinische Ver-

8_ein perfekter tag

Eisingens neues Dorfzentrum

sorgung Eisingen zu einem attraktiven Wohnort, der allerdings noch einiges mehr zu bieten hat.

Das TilmanRiemenschneider-Kreuz Die kath. Pfarrkirche St. Nikolaus aus dem Jahr 1838 birgt in ihrem Innern das von Tilman Riemenschneider geschaffene Kruzifix, das der berühmte Bildhauer um 1500 geschaffen hat. Für die evangelischen Christen aus Eisingen, Kist und Waldbrunn findet sich oberhalb von St. Nikolaus die Philippuskirche und das evangelische Gemeindezentrum. Die beiden Kirchen bilden zusammen mit dem Alten Schulhaus und dem Rathaus ein bemerkenswertes Ensemble. Beide Kirchengemeinden bieten ein vielfältiges Programm für Jung und Alt. Der Dialog und die Zusammenarbeit der Konfessionen sind ihnen wichtige Anliegen. Regelmäßige gemeinsame Veranstaltungen bieten Gelegenheiten zum gegenseitigen Austausch und stärken die Gemeinschaft. Das dritte Gotteshaus in Eisingen ist die Kirche im St. Josef-Stift.


Links: Das Tilman-Riemenschneider-Kreuz in der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus Unten: Blick auf die evangelische Philippuskirche

Das neue Dorfzentrum Sehenswert sind auch der nach der Eisinger Partnergemeinde benannte Dorfplatz Place Bernières sur Mer mit Café, der Dorfbrunnen mit Göpelstein sowie das Backhäusle aus dem Jahr 1855. Es ist auch Namensgeber des berühmten „Backhäuslesfests“, ein weit über die Grenzen Eisingens hinaus bekanntes Heimatfest, das immer am letzten Juniwochenende gefeiert wird. Nach der Neugestaltung des Dorfplatzes wurde 2020 gleich nebenan der neue gesellschaftliche, kulturelle und soziale Mittelpunkt Eisingens eingeweiht: das neue Dorfzentrum. Es beherbergt eine Arztpraxis, ein Physiotherapiezentrum,

St. Nikolaus

die Krabbelstube, die neue Bücherei und den Familienstützpunkt. Hier erfahren vor allem junge Familien Unterstützung vielfacher Art. Herzstück des Zentrums ist der Gemeindesaal, ein Multifunktionsraum für Veranstaltungen, Vereinstreffen oder -sitzungen, Seniorentreffs oder andere Gelegenheiten. Bürgermeisterin Ursula Engert ist sichtlich stolz auf die „Neue Mitte“ Eisingens. „Was habe ich dafür gekämpft!“, sagt sie lächelnd. „Aber jetzt ist aus einem hässlichen Autoabstellplatz ein schmucker, neuer Platz der Begegnung und des Miteinanders geworden. Und das neue Dorfzentrum bringt die Menschen noch ein-

mal näher zueinander.“ Die Lebendigkeit ihrer Ortsgemeinschaft mit Angeboten für alle Generationen ist Bürgermeisterin Engert sehr wichtig. „Das sportliche, kulturelle, soziale und gesellige Leben in Eisingen wird von zahlreichen Vereinen und Gruppen getragen und gestaltet. Das zeigt sich in vielen Veranstaltungen wie Empfängen, Festen, Theateraufführungen, Flohmärkten, Konzerten, Turnieren, geselligen Abenden und vielem mehr. Dies ist nur durch Zusammenhalt, Motivation, viel Herzblut sowie die Helfer*innen im Ehrenamt möglich.“ Eisingen hat sogar zwei Pferdesportvereine. Neben dem Sportverein seien noch

Das Eisinger Rathaus

ein perfekter tag_9


Erbachshof

Der Erbachshof und das St. Josef-Stift

Auch umwelttechnisch vorn

der sehr aktive Faschingsverein „Eisinger Schneegänz“ sowie der Musikverein erwähnt, der in einer Bläserklasse auch für eine fundierte musikalische Ausbildung sorgt und dessen Qualität man u. a. beim Eisinger Bockbierfest (immer im März) genießen kann.

Zu Eisingen gehört der Weiler Erbachshof mit seiner großzügigen Parkanlage. Die Galerie der international erfolgreichen Künstler Herbert Mehler und Sonja Edle von Hoeßle zeigt wechselnde Ausstellungen. Hier finden auch zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt.

Essen, Trinken, Freizeit

Das St.-Josef-Stift in Eisingen, eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung, kennt jeder. Es ist die größte Einrichtung dieser Art in Unterfranken und beschäftigt u. a. in den „Eisinger Werkstätten“ mehr als 400 Mitarbeitende. In Eisingen lebt man Inklusion seit über 50 Jahren. Die Bewohner*innen des St. Josefs-Stifts nehmen am örtlichen und geselligen Leben in Eisingen teil. Die Aufführungen der Theaterwerkstatt des St.-Josefs-Stifts und die Bilderausstellungen behinderter Menschen aus der Künstlerwerkstatt „Alte Waschküch“ haben überregionale Beachtung gefunden. Die Menschen, die hier leben, sind eine Bereicherung für die Ortsgemeinschaft.

Auch beim Umweltschutz ist Eisingen vorne mit dabei: Der Ort ist Mitglied der Allianz und Ökomodellregion Waldsassengau. E-Bikes und E-Autos können hier betankt werden. Im Rahmen der Aktion „BienenBlütenReich“ wurden mehrere Blühflächen geschaffen. Die Gemeinde unterstützt alle Maßnahmen, die Energie einsparen und damit dem Klimaschutz dienen. Die energetische Sanierung des Rathauses und des Feuerwehrhauses mit Vereinsräumen ist abgeschlossen, die Schule wird derzeit auf den neuesten Stand gebracht. 2019 wurde die gesamte Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Leuchten umgestellt. Wer Wohn- und Lebensqualität sucht, wird in Eisingen fündig werden. Und das von Bürgermeisterin Engert geforderte und geförderte „Miteinander“ – hier wird es gelebt. Die im Volksmund auch „Schneegänz“ genannten Einwohner der Gemeinde zwischen Guttenberger und Irtenberger Forst werden das gerne bestätigen.

Gleich drei Gaststätten bewirten in Eisingen ihre Gäste von fränkisch bis italienisch: das gutbürgerliche und beliebte Gasthaus „Zur Linde“, die Weinstube & Café „Fränkischer Garten“ mit seinem Biergarten und das Ristorante mit Pizzeria „Salerno“. Im Café Rösner am Dorfplatz treffen sich die Menschen und der Partyservice von Andrea HeblingGiulio ist nicht nur bei Feiern und Veranstaltungen, sondern auch bei vielen Senior*innen im Ort gern gesehener Lieferant leckerer Speisen. In Eisingen gibt es auch mehrere Angebote von Ferienwohnungen. Die nahe Natur bietet reizvolle Wanderwege in alle vier Himmelsrichtungen. Die bekannteste Route ist der Fränkische Marienweg. Für sportliche Geher haben die Eisinger einen Nordic Walking Rundweg angelegt. Per Fahrrad erkundet man die Umgebung am besten auf dem Welzbachtal-Radweg: Von Würzburg bis zur Tauber und dem 5-Sterne-Radweg „Liebliches Taubertal“.

Schauplatz größerer Veranstaltungen: Die Erbachhalle

10_ein perfekter tag


Wohn- und Lebensqualität

: RUF : RUF BUS BUS Herzlich willkommen in Spielplatz in Eisingen

Eisingen!

Herzlich willkommen in

Eisingen!

Der Landkreis-Bus

Der Landkreis-Bus Der Landkreis-Bus

Der Landkreis-Bus

www.eisingen.de

www.eisingen.de

Eisingens neu gestaltete Dorfmitte mit dem Backhäusle (oben) und dem Place Bernières (unten)

Wohn- und Lebensqualität

Wohn- und Lebensqualität

Herzlich willkommen in

Herzlich willkommen in

Eisingen!

www.eisingen.de Mit herzlichem Dank an Bürgermeisterin Ursula Engert. www.eisingen.de

Eisingen!

www.eisingen.de

ein perfekter tag_11

Anzeigen

Wohn- und Lebensqualität


essen und trinken

Viel Natur im neuen Mondholzhotel

15 exklusiv ausgestattete Zimmer mit Sichtholz bei Innen- wie Außenwänden hat das neue Mondholzhotel in Veitshöchheim seinen Gästen zu bieten. Die Familie Strohofer, seit 2013 Inhaber & Gastgeber des Hotel Müller, Café & Wein, ist stolz auf ihren modernen Neubau und die Erweiterung ihres gastronomischen und touristischen Angebots in Veitshöchheims Bestlage. „Natürlichkeit und Wohlfühlatmosphäre liegen nah beieinander und beides war uns beim Konzept des Mondholzhotels wichtig“, erzählt Emil Strohofer. Viel Ruhe in der Nacht, viel Licht am Tag, belebtes Wasser aus der Leitung, Ökostrom im ganzen Haus und ein eigenes Blockheizkraftwerk im Keller zeugen davon. Das Highlight: pure Holzwände, frei von Schrauben und Leim, die den Duft von massivem, unbehandeltem Mondholz verströmen – Holz, das in der Phase der Winterruhe der Fichten bei abnehmendem Mond geschlagen wird und so besonders trocken und beständig gegen Schädlinge und Feuchtigkeit ist. So ist zum Beispiel auch die Orgel der Elbphilharmonie in Hamburg aus Mondholz gebaut. Aber zurück ins schöne Veitshöchheim:

Es ist die Natur in ihrer schönsten, hochwertigsten und äußerst genussreichen Form, die sich im neuen Mondholzhotel in Veitshöchheim, dem Neubau des Hotels & Café Müller, durch alle Bereiche zieht. Von der Architektur über die ökologische Ausrichtung bis hin zum gastronomischen Angebot im Restaurant der hauseigenen Vinothek.

12_essen und trinken


Schöppeln und genießen Die Natur spielt auch in der hauseigenen Vinothek im Erdgeschoss eine große Rolle, wo man nicht nur die ausgesuchten Weine, darunter auch viele Bio-Weine wie die des Bio-Weinguts Helmut Christ in Nordheim, probieren und erwerben kann – übrigens zu den gleichen Preisen wie in den einzelnen Weingütern ab Hof. Auch kulinarisch ist viel geboten. Ergänzend zum reichhaltigen Frühstück und den vielseitigen Kaffeespezialitäten, leckeren Torten, Kuchen und Pralinen im Café Müller verwöhnt Familie Strohofer in der Vinothek ihre Gäste am Abend mit fränkisch köstlichen Speisen, passend zum Wein. Hier genießt man in gemütlich modernem Ambiente zwischen Regalen aus Weinkisten und einer tollen, langgezogenen Theke aus Fassdauben-Holz frische Salate, Klassiker wie Schweinsbraten mit Klößen, Bratwürste, Rumpsteak, aber auch Zander-Filet, Grillgemüse mit Ziegenkäse und Linsotto, Sellerie-Schnitzel und zum Nachtisch köstliches Nougat-Parfait mit Domina-Zwetschgen. Emil Strohofer und sein Team achten neben persönlichem, zuvorkommendem Service auch bei der Verwendung der Zutaten auf Natürlichkeit, Frische und Regionalität. Und das schmeckt man. Dass man in Veitshöchheim alles andere als hinter dem Mond lebt und sich Gäste aus nah und fern hier gleichermaßen wohlfühlen, ist längst nichts Neues. Das Mondholzhotel passt mit seinem natürlich hochwertigen Konzept hier wunderbar rein. Probieren Sie es aus! MONDHOLZHOTEL Thüngersheimer Straße 8, Veitshöchheim Tel. 0931.980600 www.mondholzhotel.de/

essen und trinken_13


essen und trinken

Johanns Brauhaus in Ochsenfurt Im Kastenhof, der Geburtsstätte der Kauzen Brauerei Ochsenfurt, ist neues Leben eingezogen: Im August 2021 eröffnete das traditionsreiche Unternehmen seinen Brauerei-Gasthof „Johanns Brauhaus“. Wir haben uns das neue Kleinod Ochsenfurts angesehen. Seinen Namen verdankt Johanns Brauhaus dem einstigen „Lehrling“ Johann Jacob Gehring, der in der „Ehemannschen Brauerei“ von 1809 im Kastenhof das Brauer-Handwerk erlernte und sich zu einem genialen Braumeister entwickelte. Er übernahm später die Brauerei,

14_essen und trinken

die heute als Kauzen Bräu in mittlerweile sechster Generation von der Familie Pritzl vor den Toren Ochsenfurts geführt wird. Johanns Brauhaus ist ein modern, aber gemütlich gestaltetes und eingerichtetes Gasthaus mit einem behaglichen Gastraum, einem Nebenraum für Feiern bis zu 30 Personen und einem großen Biergarten. Die Erinnerung an das Geburtshaus der Kauzen Brauerei wird dabei überall lebendig: an alten Bildern und Fotografien an den Wänden, dem Original Wirtshausschild am Haus oder an dem „Senkboden“ im Eingangsbereich, der noch aus dem alten Sudhaus stammt.

Neues Leben an traditionsreicher Stätte Großen Anteil an der erfolgreichen Wiederbelebung des alten Gasthauses hatten Prokurist und „Juniorbrauereichef“ Jacob Pritzl, der viele Ideen, viel Arbeit und eine große Liebe zum Detail einbrachte, sowie Silas Distler. Eine Premium Bierqualität, Räume für Geselligkeit und eine kleine, aber feine Speisekarte, die zu den Bieren der Kauzen Brauerei passt: Das ist die Devise von Gastronom und Pächter Massimo Michel, einem jungen, genialen Koch und vor allem charmanten Gastgeber. Der waschechte Ochsenfurter setzt auf ausschließ-


Massimo Michel (ganz oben) und Impressionen aus Johanns Brauhaus

lich regionale Produkte, bezieht Fleisch, Salate und Gemüse aus Segnitz und aus Betrieben aus dem Ochsenfurter Gau. So stehen Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln (auch als vegetarische Version mit saisonalem Gemüse), Bratwürste, Schnitzel, Brotzeiten, knackige Salate und auch Süßspeisen auf seiner Karte. Verkostet und genossen werden natürlich die Premium Biere der Kauzen Brauerei, u. a. das Kauzen Original Premium Hell: ein süffiges, würziges Helles mit viel Seele. Verschiedenste Kauzen Fass- und Flaschenbiere, dazu Schnäpse und Liköre

der Hofbrennerei Steinmann aus Sommerhausen, einen 10 Jahre alten Bierbrand, Alkoholfreies und Kaffeespezialitäten bilden eine reichhaltige Auswahl. Das Konzept von Jacob Pritzl und Massimo Michel, der in Johanns Brauhaus von seiner Familie unterstützt wird, scheint aufzugehen: Die Ochsenfurter lieben das neue Gasthaus und es haben sich schon mehrere Stammtische etabliert. Aber auch Besucher*innen der Stadt suchen Johanns Brauhaus immer öfter auf. Bei Kauzen ist man zu Recht stolz auf seinen neuen Brauerei-Gasthof. Jacob Pritzl trifft es auf den Punkt: „Ein Ort, an dem man

verweilen kann, Freunde und Bekannte trifft und bei einem guten Glas Bier Gedanken austauscht. Eine Schankstube mit alten Werten, die der Geschichte des Kastenhofs würdig ist.“ Johanns Brauhaus Badgasse 11 | 97199 Ochsenfurt Mo, Mi-So 15–00 Uhr (Dienstag Ruhetag) Tel. 0152.24160546 www.johannsbrauhaus.de

essen und trinken_15


Urfränkisch: Kartoffelsuppe

… aber anders

RE ZEP TE, DIE KÖRPER U N D SEELE WÄ R MEN 16_essen und trinken


Zutaten Kartoffelsuppe 1 große oder 2 kleine Zwiebeln 150-200 g gelbe Rüben 150-200 g Sellerie 1 Petersilienwurzel (ca. 50 g) 800 g Kartoffeln (mehlig oder vorw. festkochend, z.B. Sorte Leila aus Leinach erhältlich in Silvias Hofladen/Gärtnerei Klinger) Salz, Pfeffer, Majoran 1 Brühwürfel mit Gemüse (Bio) 1 L Wasser, 1 EL Rapsöl 1-2 Becher Sahne Einlage: 1-2 Stangen Lauch (je nach Größe) 2 EL Butter außerdem: ein Topf, eine Kartoffelpresse! und eine Pfanne Zubereitung Das Wurzelgemüse + Kartoffeln schälen/ putzen, grob zerkleinern, Würzelgemüse in Öl anbraten, Wasser aufgießen, Kartoffeln zugeben, kurz aufkochen, dann leise köcheln lassen, nach 30 Min. Gewürze dazu, wenn das Gemüse sehr weich zerfällt durch die Kartoffelpresse drücken (nicht pürieren!) und mit reichlich Sahne verfeinern und abschmecken. Für die Einlage: Lauch gründlich putzen, in feine Ringe schneiden und in einer Pfanne mit Butter dünsten. Auf vorgewärmten Tellern servieren. Urfränkisch wäre eine weitere Einlage: in Würfel geschnittene Fleischwurst.

Kürbis-Quiche Zutaten Quiche Für den Teig: 225 g Dinkelvollkornmehl 110 g Butter 1 TL Salz 50 ml Wasser Für die Füllung: 400 g Hokkaidokürbis 2 Zwiebeln ½ Bund Petersilie u. Schnittlauch 250 g Schmand 3 Eier 125 g geriebenen Käse Pfeffer, Salz

Zubereitung Mehl, Butter, Salz und Wasser gut verkneten und den Mürbteig anschließend abgedeckt für eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Währendessen den Kürbis mithilfe eines Mixers in kleine Stücke häckseln. Die Zwiebeln klein schneiden und in etwas Butter glasig dünsten. Die Kräuter fein hacken und mit Zwiebeln, Schmand, geriebenem Käse und Eiern vermengen. Den Kürbis zugeben und die Masse mit Salz und Pfeffer würzen. Den Mürbteig ausrollen und in eine gefettete Springform legen, dabei einen Rand von ca. 3-4 cm hochziehen. Anschließend mit einer Gabel mehrmals einstechen. Die Füllung hineingeben und bei 200 °C ca 40 Minuten backen.

Regional schmeckt’s am besten Wer Suppe oder Quiche den ultimativen Landkreis-Geschmack verleihen will, setzt auf regionale Produkte aus unserer schönen Region. Heimisches Gemüse erhalten Sie zum Beispiel in Silvias Hofladen / ehem. Gärtnerei Klinger in Veitshöchheim (da gibt es die Kartoffel-Sorte Leila aus Leinach), bei Tante Erla in Erlabrunn (siehe Seite 18) oder in feinster Bio-Qualität beim Bioland-Hof Kraus-Egbers Oberaltertheim (Biohofladen Querbeet auf dem Würzburger Bürgerbräugelände oder direkt ab Hof in Oberaltertheim) – dem Bioladen Ursprung in Höchberg und der BioGalerie in Ochsenfurt …

essen und trinken_17


essen und trinken

So grüßen die Erlabrunner Kinder freudig, wenn sie Melanie Bankl auf der Straße begegnen – und das hat einen Grund: Im vergangenen September eröffnete die Erlabrunnerin ihren schönen Dorfladen mit Café in der ehemaligen Bücherei im Schulgebäude. Seitdem verbinden nicht nur die Kinder, sondern ganz Erlabrunn diesen Ort der Begegnung mit dem, wofür Tante-Emma-Läden eben stehen: hochwertige Nahversorgung, Persönlichkeit, Überschaubarkeit, Nachbarschaft, Nähe, Herzlichkeit und Austausch. Und bei Tante Erla gibt es sogar noch köstliche Kaffee- und Kuchenspezialitäten obendrauf. Ein großer Schritt für Melanie Bankl und eine große Bereicherung für Erlabrunn! Es gibt sie immer wieder, die Geschichten von Menschen, die während der Lockdowns Ideen, die schon seit Langem in ihnen schlummerten, in die Tat umgesetzt haben. Melanie Bankls Geschichte und die Entstehung von Tante Erla ist eine davon. Nach langjähriger Erfahrung im Einzelhandel hat die junge Mutter aus Erlabrunn ihren Traum verwirklicht. „Tante Emma 2.0“ nennt sie das Konzept, das sich hinter ihrem Dorfladen verbirgt. Vieles von dem, was klassische TanteEmma-Läden so mit sich bringen, wird hier wieder aufgelebt, aber nicht so verstaubt, sondern modern interpretiert, mit viel Leidenschaft für Schönes, Sinnvolles und Leckeres. Zwar waren die Erlabrunner*innen bislang durch die Gemeinden rundum gut

18_essen und trinken

versorgt, mussten aber ohne dorfeigene Nahversorgung immer ins Auto steigen, um einzukaufen. Die Gemeinde unterstützte Melanie Bankl, ihre Familie und ihr Helferteam von Anfang an. Raus mit dem alten Teppich, rein mit den schönen Möbeln. Es wurde kernsaniert und alles neu gemacht. Und Melanie Bankl hat einfach einen guten Geschmack. Das sieht und fühlt man sofort, wenn man den Laden betritt. Schön hell ist es hier, großzügig, aber auch gemütlich. Mit tollen VintageMöbeln, die Melanie Bankl von überall her bezogen hat. Noch heute kommen die Erlabrunner*innen auf sie zu und bieten ihr das „schöne Nierentischchen aus den Sechzigerjahren“ an, das sie noch im Keller stehen haben. Melanie Bankl ist glücklich und froh, dass ihr Laden so gut

angenommen wird. Das Café ist stets gut gefüllt, im Sommer sitzt man auch auf dem kleinen Vorplatz wunderschön und genießt das Erlabrunner Flair.

Dorfladen, Café und Wohlfühlort Gleich im Eingangsbereich befindet man sich schon mitten im Dorfladen. Das Tante Erla-Team wählt hier ganz sorgsam das passende Sortiment aus. Wichtig ist ihnen Regionalität, so bevorzugen sie stets Produkte aus der Gegend wie Speisekartoffeln aus Karlburg, Getreide, Leinsamen, Kürbis, Karotten und Süßkartoffeln von Korncorner aus Billingshausen, Außergewöhnliches wie fränkischen Amaranth, aber auch Eier und Mehl vom Biohof Preising aus Zellingen. „Wir schauen bei allem zuerst, ob es regional angeboten wird“, erklärt Melanie Bankl. „Am besten auch noch in Bioqualität“. So reihen sich biologische, vegane und vollwertige Produkte an „alles, was man im Alltag so braucht“. Frisches Obst, Gemüse, Tiefkühl- und Milchprodukte, Sanitärund Hygienebedarf etc. „Eben genau so, dass man Erlabrunn eigentlich nicht verlassen muss, um gut und gesund leben zu können“, ergänzt Melanie Bankl. Apropos gut und gesund: Die Backwaren, die Tante Erla im Sortiment hat, kommen von einer regionalen Bäckerei mit viel Liebe zum Handwerk. Doch nicht nur die frischen Brötchen, Hörnchen, Brezeln, Stangen und das gute Brot erfreuen Tante Erlas Gäste, sondern auch die köstlichen Torten und Kuchen, die hier wöchent-


lich am Donnerstag die Vitrinen füllen. Die köstlichen Kuchenspezialitäten backt eine gute Freundin und „wunderbare Lieblingsbäckerin“ Carina mit viel Liebe und Herzblut. Von der Apfel-Walnusstorte über Käse-Mandarinenkuchen, Kürbistorte mit FrischkäseFrosting, veganem MohnKäseKuchen mit Himbeeren bis hin zu QuittenKäseKuchen und vielem mehr – auf Wunsch und Vorbestellung auch ganz individuelle Geburtstagskuchen. Dazu zaubert das Tante Erla-Team köstliche Kaffeespezialitäten (der Espresso kommt von den Röstfreunden in Randersacker) oder reicht ein gutes Glas Frankenwein oder Secco der Erlabrunner Winzer, selbstgemachte Limonade oder frischen Apfelsaft von MainSchmecker aus Margetshöchheim. Frühstück gibt es täglich ab 9 Uhr, Highlight ist Tante Erlas Lieblingsteller für zwei Personen, reich gefüllt mit frischem Brot, selbstgemach-

ten, veganen Frucht- und Schokoaufstrichen, Bio-Rührei, Schinken, Käse, Gemüse, Granola mit Joghurt und Obst, Tomate & Mozzarella, duftenden Waffelpommes und einigem mehr. Damit nicht genug. Denn Melanie Bankls guter Geschmack geht weit über das gastronomische Angebot hinaus. So können auch liebevoll ausgewählte Deko-Artikel (natürlich regional produziert), Postkarten (zum Beispiel des ortsansässigen Künstlers Jürgen Roth, der auch die Logogestaltung für Tante Erla übernommen hatte) und viele schöne Dinge hier bestaunt und erworben werden. Tante Erla hat so viel zu bieten, dass es eigentlich ein Wunder ist, dass alles in den schönen, kleinen Laden hineinpasst, ohne vollgestopft zu wirken. Unsere Empfehlung wäre deshalb: hingehen und in aller Ruhe einkaufen, genießen und sich von den vielen Köstlichkeiten in den Regalen und auf der Theke inspirieren lassen. In vorderster Reihe stehen übrigens die Gläser mit den kleinen Süßigkeiten, Bonbons und Fruchtgummi-Kirschen. Für die Erlabrunner Kinder natürlich, die nun endlich auch wieder selbst im Ort „shoppen“ gehen können. Es ist ja nicht weit zu Tante Erla – und es lohnt sich immer! TANTE ERLA Würzburger Straße 36, Erlabrunn Telefon: 09364.7969827 Geöffnet: Di und Mi 9 – 12 Uhr, Do 9 – 18 Uhr, Fr 9 – 18 Uhr, Sa 9 – 14 Uhr Frischer Kuchen immer ab Donnerstag! Instagram: tante_erla

essen und trinken_19


essen und trinken

Kaffee Ahoi Fair einkaufen in Rimpar im neuen Weltladen Wissen Sie, was „gesegelter Kaffee“ ist? Eigentlich ganz einfach: fair gehandelter Bio-Kaffee von Kleinbauern-Kooperativen aus Nicaragua, der ausschließlich per Segelfrachter nach Europa gebracht wird. Den „Kaffee Ahoi“ gibt es im neuen Weltladen in Rimpar ebenso zu kaufen wie „mafiafreie Feinkost“: sizilianisches Auberginengemüse, eingelegte Cocktailtomaten, Zitronen- oder Orangenmarmelade aus dem mafiabefreiten Land in Italien. All diese Köstlichkeiten stehen stellvertretend für den konzeptionellen Ansatz des Weltladens. Denn es sind mehr als nur Lebensmittel, die hier verkauft werden. Jedes Produkt trägt zur Verbesserung von Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzenten in den Herkunftsländern bei, zum Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit, zu einem

20_essen und trinken

fairen Umgang mit Erzeuger*innen, einer nachhaltigen Handelskette und aktivem Klimaschutz. Und: Diese Produkte machen Freude. Sie sind nicht nur sinnvoll, sondern auch lecker und schön. Mitten in Rimpar befindet sich der neue Weltladen, zwischen Apotheke und Gärtnerei in der ehemaligen Orangerie, die zum Schloss gehört. Trägerverein des Ladens ist der Weltladen Rimpar e.V., Vorsitzende ist Heike Schuster. Wir treffen Verkaufsleiterin Annette Rückert, die uns durch das Sortiment führt. „Wir wollten unseren Kunden von Beginn an ein möglichst vielfältiges Angebot bieten“, erzählt sie. Die Lebensmittelregale sind reich gefüllt mit Kaffee, Tee, Feinkost, Schokolade, Müsli, Keksen, Honig, Kakao, Aufstrichen, Nüssen, Pesto, Soßen,

Gewürzen, Reis, Kichererbsen und vielem mehr. Daneben kann man hier auch schöne Deko- und Handwerksprodukte wie Kerzen- und Teelichthalter, Laternen, Windspiele, Traumfänger, Kochbesteck, Taschen und Körbe, Pflegeprodukte wie Seifen, Schmuck und Textilien wie schöne Halstücher erwerben. Die Tonwaren der ortsansässigen Töpferin Susanne Möhrlein können hier ebenso bestaunt werden wie einzigartige Spiegel, schöne Geldbörsen oder bunte Postkarten. „Der Weltladen soll auch ein Ort der Begegnung sein“, so Annette Rückert. Nicht ohne Grund steht ein großes Sofa prominent im Raum. „Wir möchten unsere Kund*innen einladen, sich auf Spendenbasis einen Kaffee oder Tee zu machen und Platz zu nehmen.“ Hier ist Ruhe und


Auch zum aktiven Ortsgeschehen möchte der Verein beitragen. Mit einem Stand auf Märkten, aktiver Zusammenarbeit mit Schulen und Kitas, mit Infoveranstaltungen und breiter Öffentlichkeitsarbeit.

Wir sind begeistert, dass das Angebot an Fair-Trade-Produkten im Landkreis immer mehr zunimmt. Dass mit Rimpar nun schon der neunte Weltladen eröffnet wurde und wieder eine Gemeinde mehr auf dem Weg zur FairTrade-Town ist, bestätigen auch die Bereitschaft und das Bewusstsein der Landkreisbewohner*innen und nicht zuletzt das großartige Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen. In diesem Sinne wünschen wir viel Freude beim Einkaufen. Und vergessen Sie den gesegelten Kaffee nicht!

Anzeige

Zeit, sich über die Herkunft der Produkte zu informieren oder im Ladenbuch eine Anregung oder einen besonderen Wunsch zu hinterlassen. „Wir freuen uns über Rückmeldungen und tun unser Bestes, Wünsche zu erfüllen“, so Rückert. So soll demnächst auch mehr Kleidung angeboten werden sowie fair gehandelte Bananen und Zitrusfrüchte. Besonders schön finden wir die Geschenkkörbe, die das Weltladen-Team auf Wunsch zusammenstellt. Sinnvoller kann man eigentlich nicht schenken!

Weltladen Rimpar Niederhoferstraße 9, Tel. 0177.5052408 Mo und Di 15 – 18 Uhr, Do 9 – 12 Uhr, Fr 9 – 12 & 15 – 18 Uhr, Sa 9:30 – 12:30 Uhr

Regional, nacHHalTig Und FaiR! Hauptstraße 65 · 97204 Höchberg Telefon 0931 - 40 71 41 Mo – Fr: 8.30 – 18.30 Uhr · Samstag : 8 – 14 Uhr

info@ursprung-naturkost.de

essen und trinken_21


wandern im landkreis

Am Dürrbach nach Güntersleben Im Dürrbachtal – einer stadtnahen Frischluftoase

 40 m |  3 m | Länge: 7.0 km | Dauer: 1.40 h

Streckentour zum Freizeitpark Der Dürrbach ist eine der stadtnahen »grünen Oasen« der Mainmetropole. An ihm entlang läuft es sich entspannt und ohne nennenswerte Höhenunterschiede in dem kleinen Tälchen bis Güntersleben. Dort kann man zum Abschluss im Freizeitgelände Dürrbachpark minigolfen, Boccia spielen oder biergarteln.

 Ausgangspunkt: Bushaltestelle Schafhof, Stadtteil

    

Würzburg-Oberdürrbach, Anfahrt mit Buslinie 13. Rückfahrt nach Würzburg mit Linie 19, Haltestelle Laurenziweg direkt am Dürrbachpark. Parkmöglichkeiten im Wohnviertel. Endpunkt: Güntersleben, Freizeitgelände am nördlichen Ortsende. Rückkehr entweder auf demselben Weg oder wie oben beschrieben mit dem Bus Linie 19 bis Haltestelle »Dürrbachau/B27«, dort umsteigen in die Linie 13 nach Oberdürrbach. Anforderungen: Wanderung verläuft auf einem Mix aus Waldwegen und befestigten Wirtschaftswegen. Markierung: roter Querbalken, Radwegmarkierung nach Güntersleben. Einkehr: Unterwegs keine, Bistro im Dürrbachpark. Karte: ATK 25 E04 Würzburg. Infos: www.guentersleben.de.

22_kultur und natur

Von der Bushaltestelle Schafhof in Würzburg-Oberdürrbach, 213 m, aus sehen wir schon die Radwegemarkierung bzw. den Einstieg in diese entspannte Streckentour, die man auch gut mit der Familie unternehmen kann, denn am Ende lockt ein attraktives Freizeitziel – der Dürrbachpark. Schon nach ein paar Metern durch die auslaufende Bebauung spürt man beim Wandern den leichten Luftzug im vegetationsreichen Tälchen, denn das Dürrbachtal ist eine wichtige Frischluftschneise für den Würzburger Talkessel und die sich abkühlende Luft strömt nach unten Richtung Maintal. Der kombinierte Rad- und Wanderweg folgt dem Lauf des Dürrbachs auf dessen rechter Seite und es gibt einige sehr schöne Wegstücke mit freier Natur und ohne Straße in direkter Nähe. Wildromantische, von Pflanzen überwucherte Brücken und Jägersitze und ein Wechsel von Waldzonen und Offengelände machen den Reiz des ersten Abschnitts der Wanderung aus. Der Dürrbach an sich ist leider oft trocken, was an dem wasserdurchlässigen Untergrund liegt. Mit Pflegemaßnahmen versuchen die Behörden und der Bund Naturschutz, mehr Leben an und in den Bachgrund zu bekommen, beispielsweise mit Bachpatenschaften und landschaftsökologischen Renaturierungsarbeiten.


St. Maternus in Güntersleben

Dürrbachpark – Freizeittreff der Generationen

Am Waldrand ...

... und mit großartigen Ausblicken.

Am Augraben vollführt der Weg eine Biegung nach links, der Untergrund ist jetzt befestigt. Jetzt kommen wir nach Güntersleben, einer mit über 4000 Einwohnern recht großen Landkreisgemeinde mit vielen Pendlern. Die Günterslebener Kirche hatte früher größere Bedeutung als Wallfahrtsstätte, im Inneren finden sich zwei wertvolle Barockaltäre aus den Werkstätten von Wagner und Auwera sowie eine lächelnde Madonna aus dem Jahr 1370. Am Ortseingang von Güntersleben bleiben wir auf der rechten Seite des Dürrbachs, erst auf dem Mühlweg, dann in dessen Verlängerung auf dem Bachweg und dem Heimgartenweg. Am nördlichen Ortsende schon in Richtung Gramschatz sehen wir bereits das Freizeitgelände, 254 m, und wir queren den Bach auf der Jahnstraße. Der Dürrbachpark nennt sich auch »Freizeittreff der Generationen«: Hier gibt es einen Wasserspielplatz, Klettermöglichkeiten, Boccia und ein Beachvolleyballfeld sowie eine große Liegewiese, ein Bistro und Toiletten. Diese Wanderung haben wir selbst begangen. Die Wegbeschreibung, Höhenprofile und die Karte stammen aus dem „Rother Wanderführer“, den wir Ihnen auf Seite 50 vorstellen. Die Bilder stammen von unserer Wanderung, unserem Fotografen Ronald Grunert-Held und dem Autor des Rother Wanderführers, Andreas Friedrich.

kultur und natur_23


SEHEN UND STAUNEN:

Kirchen im Landkreis

DIE PFARRKIRCHE HL. SCHUTZENGEL UND HL. JAKOBUS D. Ä. IN GAUKÖNIGSHOFEN

Der „Dom vom Gau“ Die Pfarrkirche Hl. Schutzengel und St. Jakobus d. Ä. in Gaukönigshofen prägt durch ihre erhabene Lage am nordwestlichen Ortsrand das Bild Gaukönigshofens und ist weit über die Ebene des Ochsenfurter Gaues sichtbar. Doch nicht nur deshalb gilt die „Schutzengelkirche“ als eines der beeindruckendsten Gotteshäuser in unserem Landkreis. Der Rohbau wurde zwischen 1724 und 1730 unter Fürstbischof Christoph Franz von Hutten im Barockstil erstellt, die Pläne fertigte Balthasar Neumann. Der aus Tirol stammende Baumeister Matthias Kolb zeichnete für die Bauausführung verantwortlich. Der „Dom vom Ochsenfurter Gau“, wie die Kirche auch im Volksmund bezeichnet wird, ist umgeben vom Friedhof, dem unmittelbar an die Sakristei angrenzenden Ölberg mit seinen spätmittelalterlichen Figuren und einer Statue der schmerzhaften Muttergottes unter dem Kreuz. Über den Gräbern der letzten in Gaukönigshofen wirkenden Prämonstratenser Patres erheben sich zwei klassizistische Grabsteine.

24_kunst und kultur

Die Südfassade – die Kirche ist dem Marktplatz Gaukönigshofens zugewandt – ist reich gegliedert und mit filigranem Figurenschmuck versehen. Über dem Giebel leuchtet die vergoldete Sandsteinstatue des Schutzengels mit Kind. Den Mittelpunkt der Fassade bildet die schwungvolle Rokokostatue der Immakulata, die als Pforte in die himmlische Herrlichkeit einführt. Zu ihren Füßen tragen zwei Putten das farbige Wappen des Fürstbischofs Christoph Franz von Hutten. Beim Betreten des Gotteshauses verschlägt es uns erst einmal den Atem. So viel Glanz und Herrlichkeit hätten wir nicht in einer Dorfkirche erwartet. Der festliche Innenraum ist mit zahlreichen Engeldarstellungen und vielen Heiligendarstellungen opulent ausgestattet. Die prachtvolle Kanzel von Johann Georg Auwera, drei reich ausgestattete Altäre und vergoldeter Stuck an Wänden und Decke sowie das Deckengemälde von Johann Andreas Urlaub machen den Dom zu einem Himmel auf Erden.

Der prachtvolle, sechssäulige, aus Stuckmarmor geschaffene Hochaltar mit filigranem Figurenschmuck von Ferdinand Tietz füllt das gesamte Chorhaupt aus. Das Zentrum des Altars bildet ein Gemälde von Andreas Leimgrub mit einem Schutzengelmotiv. Das große Deckenfresko im Chor zeigt die Huldigung der Heiligsten Dreifaltigkeit durch die Engel und die Gottesmutter. Die neue Orgel aus dem Jahre 1764 auf der geschwungenen Empore stammt aus der Werkstatt des Würzburger Hoforgelmachers Johann Philipp Seuffert. Trotz mehrerer Renovierungen zu unterschiedlichen Zeiten wirkt die reiche Ausstattung der Pfarrkirche geschlossen. 1775 entschloss man sich zu einer Neustuckierung der alten Decke. Die Planung legte man in die Hände des Würzburger Hofstuckateurs Materno Bossi, dessen Bruder Agostino Bossi die Arbeiten mit dem Maler Johannes Andreas Urlaub in den Jahren 1776/77 über einen Zeitraum von 80 Wochen ausführte.


Links oben: Die Immaculata von Johann Georg Auwera. Darunter das Wappen von Fürstbischof Christoph Franz von Hutten über dem Hauptportal. Rechts oben: Der opulent ausgestattete Chor mit der prachtvollen Kanzel und drei Altären.

Der „Dom vom Gau“ gehört seit 2009 zu der Pfarreiengemeinschaft „Zu den Schutzengeln im Gau“. Pfarrer Klaus König findet schöne Worte zu einem der schönsten Gotteshäuser in unserem Landkreis: „Es ist immer wieder ein großes Vergnügen und ein großer Genuss, im „Gaudom“ die Heilige Messe zu feiern. All die Pracht ist hin geordnet auf den Satz der Präfation: „Darum singen wir mit den Engeln und Heiligen das Lob Deiner Herrlichkeit: Heilig, Heilig, Heilig…“

Deckengemälde „Engelsturz“ von Johannes Andreas Urlaub

www.gaukoenigshofen.de

kunst und kultur_25


MAIN-CENTER

Das etwas andere Frische-Einkaufserlebnis – freuen Sie sich darauf und genießen Sie die Vielfalt! Wir freuen uns

auf Sie – Team.

Ihr Main-Center

Main-Center e.K. | Oberdürrbacher Str. 2 | Veitshöchheim | Tel. 0931 991260 | täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet!

26_anzeigen


62.700,Euro für Institutionen und Vereine im Landkreis Würzburg

Im Sparkassen-Beratungscenter Würzburg Hofstraße nahmen Landrat Thomas Eberth und Bürgermeister Peter Juks aus Ochsenfurt einen symbolischen Spendenscheck entgegen. Die Sparkasse Mainfranken Würzburg hat aus Mitteln ihrer Stiftung für den Landkreis Würzburg und des PS-Zweckertrags insgesamt 62.700 EUR für mehr als 80 kulturelle, sportliche, soziale und Umwelt-Projekte zur Verfügung gestellt. Vorstandsvorsitzender Bernd Fröhlich hatte gemeinsam mit Gebietsdirektorin Verena Fischer und dem stellvertretenden Vorstandsmitglied Rainer Ankenbrand zu einem symbolischen Spendentermin eingeladen. Folgende Vorhaben wurden aus Stiftungsmitteln unterstützt:  Gemeinde Waldbüttelbrunn: Fahrrad- und Skateboard Werkstatt  Kreisjugendring Würzburg: Veranstaltung „Jugendleiter Dankeschön“  Leopold-Sonnemann-Realschule Höchberg: Vorstellungsfilm  Musikverein Kist-Altertheim: Lüftungsanlage für den Proberaum  Kleine Patienten in Not: Trösterbären für die Notfallseelsorge  Kommunalunternehmen: Veranstaltungsreihe Kulturbrücken  Aalbachtaler Musikverein Uettingen: Küchenausstattungsgeräte  Pferdesportverein Galopp & Fun Leinach: Ausbildung Voltigierpferde und Sattel  Reitclub Reichenberg: Sanierung Richterhäuschen  Weltladen Rimpar: Grundausstattung und Einrichtung  Ev.-Luth. Kirchengemeinde Zell-Margetshöchheim-Erlabrunn: Dachsanierung der Versöhnungskirche  Würzburg liest ein Buch 2021  Gemeinde Greußenheim: Dreschfest  Senioreneinrichtungen des Landkreises Würzburg: Anschaffung KFZ  Gemeinde Aub: Musik in fränkischen Spitalkirchen  Stadt Aub: Skaterpark  Musikverein Sonderhofen: Klimaanlage für den Proberaum  St. Elisabethen-Verein Goßmannsdorf: Stühle für den Kindergarten

 Kath. Pfarramt Ochsenfurt: Einrichtung eines Pilgerzimmers  Volkshochschule Ochsenfurt: Beamer

Weitere 64 gemeinwohlorientierte Projekte konnten aus Mitteln des PS-Sparens verwirklicht werden. Bild von links: Bürgermeister Peter Juks, Landrat Thomas Eberth, Gebietsdirektorin Verena Fischer, Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Bernd Fröhlich, stellvertretendes Vorstandsmitglied Rainer Ankenbrand. Foto: xtrakt-media Lukas Seufert

Info-Post für Senioren Im Dezember erschien die zehnte Ausgabe der Info-Post für Senioren des Kommunalunternehmens des Landkreises Würzburg. Diese enthält u. a. wieder aktuelle Informationen, Übungen für die körperliche und geistige Fitness sowie unterhaltsame Beiträge von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Landkreis Würzburg. Wir freuen uns über viele interessante Beiträge von unseren Lesern und veröffentlichen diese gerne in kommenden Ausgaben. Neugierig geworden? Auf www.kommunalunternehmen.de können Sie die bisherigen Ausgaben anschauen bzw. herunterladen. Wer die Info-Post erhalten möchte oder jemanden kennt, der sich über entsprechende Post freuen würde, kann sich gerne per E-Mail oder telefonisch melden. Senioren, die die Info-Post für Senioren bereits erhalten haben, bekommen alle weiteren Ausgaben automatisch zugeschickt. Die kostenlose Info-Post für Senioren können die Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Würzburg bestellen bei: Katrin Müller: 0931.80442-38, katrin.mueller@kommunalunternehmen.de

gesundheit und wissen_27


bühnen im landkreis

September 2021: die große Eröffnungsgala in der neuen Kulturscheune Höchberg

Kulturscheune Höchberg: Wie aus alten Mauern ein moderner Kulturtreffpunkt wurde

Es war kein leichter Start für die neueste Bühne im Landkreis Würzburg. Die „Kulturscheune Höchberg“, 2016 vom Höchberger Marktgemeinderat beschlossen, sollte eigentlich schon im April 2020 ihre Pforten öffnen. Bis dahin war auch der ehemalige Dreiseitenhof im Wallweg umgebaut und zu einem hochmodernen Veranstaltungsort gestaltet worden. Aber Corona machte nicht nur hier einen Strich durch die Rechnung, sondern auch ein Jahr später, als man wieder glaubte, endlich öffnen zu können. Doch das ist Geschichte. Nach mehreren „reduzierten“ Probeläufen fand im September 2021 endlich die große Eröffnungsfeier statt. Und die hatte es in sich. Mit Live-Musik und kabarettistischen Einlagen eroberte Moderator Martin Maria Eschenbach alias Angelo Sommerfeld die Herzen der gut gelaunten Gäste im Sturm. Sein „Bühnencheck“, bei dem er den neuen kulturellen Mittelpunkt Höchbergs auf Herz und Nieren „prüfte“, machte die Veranstaltung zu einem der ersten Höhepunkte in der noch jungen Existenz der Kulturscheune.

Verantwortlich für Programm und Organisation zeichnet Franciska Bouma, die seit März 2021 als Kulturmanagerin beim Markt Höchberg angestellt ist und daneben noch selbständig arbeitet. Sie hat klare Vorstellungen von dem, was die Kulturscheune Höchberg bieten soll: „Ein ausgewogenes, aber reichhaltiges Programm, bestehend aus Kabarett, Musik, Theater, Film, Lesungen und Vorträgen sowie zielgruppenspezifischen Veranstaltungsangeboten soll ein breites Publikum erreichen.“ Unterstützt wird sie von Reinhard Klinger, der jahrelang als Kulturreferent Höchbergs mit großem Erfolg die Geschicke des „Kulturstüble“ im Hotel Lamm lenkte. „Seine Erfahrung und seine Kontakte nützen uns sehr“, sagt Franciska Bouma, die neben jungen Helfer*innen auch auf die Unterstützung von Markus und Nicole Ruppert zählen kann, die sich um Haus und Tech-

28_kunst und kultur

nik kümmern. Und das ist nicht wenig: Von der versenkbaren Bühne bis zu vielfältigen Lichtund Toneffekten und einem Super-Beamer ist alles da, was das Veranstalterherz begehrt und was bedient und gepflegt werden will.

An die alte Scheune erinnern heute nur noch einige Bruchsteinmauern im Bereich des Vorplatzes, die dekorativ stehen gelassen wurden. Das Foyer ist großzügig und einladend, der Saal lichtdurchflutet. Was an den großen Fenstern liegt, die zum Außenbereich führen: ein naturbelassener Garten mit Sitzbereich, in dem an lauen Sommerabenden bereits kleine Konzerte stattfanden.

Programm für alle Generationen „Wir wollen niemandem Konkurrenz machen, sondern das Kulturleben in der Region bereichern und ergänzen“, sagt die Kulturmanagerin und studierte Musikwissenschaftlerin Franciska Bouma, die sich dabei vor allem über den Garten freut. „Dies hier ist mit seinem Außenbereich eine ganz besondere Location, wie sie in Würzburg so nicht existiert“, sagt sie und erläutert ihre Planungen. „Wir machen ein Programm, in dem jeder etwas für sich finden kann.“ Und das generationenübergreifend. So sind neben der bekannten Kleinkunst auch Kinderveranstaltungen, Filmvorführungen, Konzerte, Zaubershows, Seniorenveranstaltungen oder Theateraufführungen im Programm oder in Planung. Das 1275-jährige Jubiläum des Marktes Höchberg wirft dabei seine Schatten voraus. Die Kulturmanagerin will die Kulturscheune in die im Jahr 2023 stattfindenden Feierlichkeiten einbinden. Doch die Scheune soll nicht nur für alle Höchberger*innen da sein, sondern auch weit in die Region hinaus strahlen. Franciska Bouma will die „Kulturscheune Höchberg“ zu einer Marke ausbauen. Der erste Schritt, ein elegantes und gut lesbares Logo, ist bereits vollzogen.


Inswingtief spielt im Außenbereich der Kulturscheune

TaTorT Iphofen Franciska Bouma zeichnet für Programm und Organisation verantwortlich.

Zunächst konzentriert sie sich jedoch auf ihr unmittelbares Umfeld, will Vereine und Institutionen Höchbergs mit der Kulturscheune verbinden und zu allen kulturbegeisterten Höchberger*innen einen persönlichen Zugang finden. Sie weiß, dass dies nur gelingen kann, wenn sie ein überzeugendes Programm anbietet. Die ersten Monate haben gezeigt, dass sie dabei auf dem richtigen Weg ist. Die Herzen ihrer Gäste hat die Kulturscheune jedenfalls schon erobert. Nicht nur die Location, sondern auch das Programm begeistern. Ein Blick in unseren Veranstaltungsteil wird vielleicht auch Sie dazu bringen, der „Kulturscheue Höchberg“ einmal Ihre Aufwartung zu machen. Wir können Ihnen versichern: es lohnt sich.

Anzeige

La Finesse begeisterte im Oktober das Publikum in Höchberg

Zwei Tote und ein Schwerverletzter in der Adventszeit – keine guten Aussichten auf »Frohe Weihnachten« in Iphofen. Alle anfänglichen Spuren verlaufen im Sand und es sind keine wirklich Verdächtigen in Sicht. Die Andeutung über eine Schuld aus der Vergangenheit führt ins Iphöfer Stadtarchiv. Wirft eine dort dokumentierte alte Mordgeschichte ihre Schatten bis in die Gegenwart?

Alexander Pelkim Unheilvolle Vergangenheit Tatort: Iphofen

www.kulturscheune-hoechberg.de

319 Seiten · Broschur · € 12,90 (D) ISBN 978-3-429-05588-2

Auch als eBook erhältlich!

83x132_Unheilvolle Vergangenheit.indd 1

www.echter.de

kunst und03.12.2021 kultur_29 11:36:19


kunst und kultur

Theresa Zänglein

Anne Kox-Schindelin

Andreas Kümmert

musik

Andreas Kümmert

„Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus“. Theresa Zänglein (Sopran) und Anne Kox-Schindelin (Harfe). Es erwartet Sie eine Reise durch die Jahrhunderte – getragen von klarer Stimme und perlenden Saitenklängen. Sa, 8.1., 19.30 Uhr | Pfarrsaal Thüngersheim | Karten zu 18 Euro: info@weinkulturgaden.de, Tel. 0170.4198447

2013 hat er die TV-Castingshow „The Voice Of Germany“ gewonnen. 2015 trat er als Sieger des deutschen Vorentscheids für den Eurovision Song Contest unter dem Motto „Unser Song für Österreich“ hervor, verzichtete jedoch vor laufender Kamera auf seine Teilnahme. Mit „always on the road“ macht Andreas Kümmert im Januar einen Stopp in Höchberg. Sa, 15.1., 19.30 Uhr | Kulturscheune Höchberg Eintritt: 22,50/20 Euro | Karten-Tel. 0931.409065

Anzeige

Neujahrskonzert

JA ZU EI NEM S TAR K EN KÖR PER

TESTEN SIE SICH UND UNS. VEREINBAREN SIE JETZT EINEN TERMIN FÜR IHR KOSTENLOSES EINFÜHRUNGSTRAINING. Würzburg

Lauerbach GmbH

Zeller Straße 43 Tel. (0931) 452 92 40 kieser-training.de

30_kunst und kultur

Zu unserem Veranstaltungskalender: Wir haben alle Termine aufgenommen, die uns bis zum Redaktionsschluss bekannt waren. Es ist uns bewusst, dass viele Veranstaltungen wegen der Coronaproblematik nicht stattfinden können. Bitte informieren Sie sich beim jeweiligen Veranstalter bzw. in der Tagespresse. Die Veranstaltungen finden nur statt, wenn die dann aktuellen Hygienevorschriften dies zulassen. Ticketverkauf und Einlass nur bei Akzeptanz der aktuell gültigen Hygienevorschriften. Wir hoffen und freuen uns darauf, das großartige kulturelle Angebot in unserem Landkreis bald wieder uneingeschränkt abbilden und wahrnehmen zu können.


Oliver Thedieck

Bernhard von der Goltz

Felix Wiegand Quartett

Gitarren-Konzert

Jazz: Felix Wiegand Quartett

„Dos para dos“ mit Oliver Thedieck & Bernhard von der Goltz. Zwei gereifte Musikerpersönlichkeiten aus Veitshöchheim und Güntersleben haben sich gefunden. In den charmanten WeinKulturGaden eröffnen sie als erste von sechs „kulturellen Perlen aus dem Landkreis Würzburg“ unsere Konzertreihe zum Landkreisjubiläum. Freuen Sie sich auf einen abwechlungsreichen und vielsaitigen Gitarren-Abend! Sa, 8.1., 19.30 Uhr | Thüngersheim, Ort noch offen Karten zu 16 Euro: info@weinkulturgaden.de, Tel. 0170.4198447

Die Musik des Höchberger Kontrabassisten Felix Wiegand ist ausdrucksstark und verspielt zugleich. Seine Kompositionen werden durch die persönlichen Interpretationen der Musiker zum Leben erweckt. Ein Ausflug in die Stimmungswelten der modernen Musik und des modernen Jazz, von nuancenreich differenziert bis kraftvoll energiegeladen. Fr, 18.2., 19.30 Uhr | Kulturscheune Höchberg Eintritt: 20/16 Euro | Karten-Tel. 0931.409065

Matze Rossi Matze Rossi ist der MacGyver unter den Singer-Songwritern. Der Schweinfurter Ausnahmemusiker polarisierte schon mit seiner Band Tagtraum die Punkrockszene, indem er die Energie des Punkrocks mit gefühlvollen und intelligenten Texten kombinierte. Für seine Solokarriere fokussierte er sich auf seine Texte, Stimme und reduziertes, aber dennoch dynamisches Gitarrenspiel. Sa, 5.2., 19.30 Uhr | Kulturscheune Höchberg Eintritt: 22,50/20 Euro | Karten-Tel. 0931.409065

Jazz: Anton Mangold Quartett Das Anton Mangold Quartett ist im modernen Straight-ahead Jazz verwurzelt, aber auch offen für Experimentelles und Einflüsse aus Pop- und Worldmusic. 2017 gewann das Quartett den „Jungen Deutschen Jazzpreis“ in Osnabrück. 2020 stellten sie ihr neues Album „Da Xia“ vor. Sa, 19.2., 20 Uhr | Altes Rathaus Kürnach | Karten 17/15 Euro: Eva Masuch, 09367.8878, masuch.kkw@gmail.com

musik

kunst und kultur_31


kunst und kultur

La Traviata

Schmitts Katze

La Traviata

Schmitts Katze:

LaTriviata ist Deutschlands erstes und einziges Ensemble für improvisiertes Musiktheater. Das Publikum gibt Themen vor, die das Ensemble aufgreift und bearbeitet – so entsteht eine unmittelbare Beziehung zwischen den Künstler*innen und dem Publikum. LaTriviata gestaltet jeden Abend völlig neu und einzigartig. Dabei bedienen sich die Sänger*innen und der Pianist aller musikalischer und dramaturgischer Mittel, die die Oper zu bieten hat – von Rezitativ, Arie und Duett bis hin zu ganzen Chören. Nichts ist vorbereitet oder gar abgesprochen. Fr, 4.3., 19.30 Uhr | Kulturscheune Höchberg Eintritt: 22,50/20 Euro | Karten-Tel. 0931.409065

Benefiz-Gala

Klezmer und jiddische Lieder Klezmermusik ist das Ertasten der Welten zwischen West und Ost, die SCHMITTS KATZE auf vielfältige Weise zu Gehör bringen. Klarinette, Geige, Mandoline und Kontrabass steigern sich in immer ausgelassenere Melodien. 12.3., 20 Uhr | Kulturkeller Zell a. Main | Eintritt 15 Euro | Karten: 0931.4687816 oder pichler@zell-main.de

Inswingtief Das Würzburger Ensemble stellt sein neues Programm „cookin`“, bestehend aus exquisitem akustischen Gypsy Swing und Welt-

PRICHSENSTADT erleben | genießen | fühlen

Double One Mittlerweile spielt das Duo schon über elf Jahre zusammen LiveMusik. Die Kombination aus Gitarre, Drums, BluesHarp und Bass hat den Erfolg der beiden ausgemacht. Ihr Sound ist unverwechselbar, klar und transparent. Oldie-Klassiker der 60er bis 90er Jahre, Songs von Beatles, Tom Petty, Rolling Stones, CCR, Neil Young, Pink Floyd und anderen. Sa, 5.3., 19.30 Uhr | Kulturscheune Höchberg | Eintritt: 17/15 Euro | Karten-Tel. 0931.409065

musik vor. Die Band ist Gewinner des Contests „Musik aus Bayern 2020“ des BR und präsentiert live die in München produzierten Aufnahmen. Sa, 19.3., 19 Uhr | Kath. Kirche St. Thomas Morus, Im Grund 1, Geroldshausen www.prichsenstadt.de VVK 18 Euro - AK 20, erm. 16 Euro | Karten bei Roland Glaser: 0176.52215123 oder Thomas-Morus-Event@t-online.de

Anzeige

Wussten Sie, dass Prichsenstadt zu einer der kleinsten Städte Bayerns zählt? Hier in Prichsenstadt wird die altfränkische Kultur und Lebensart, gemütliches Beisammensein, Schlemmen mit allen Sinnen und natürlich der Weingenuss noch groß geschrieben. Enge, kleine Gassen, alte Fachwerkhäuser und eine Stadtmauer

www.prichsenstadt.de

32_kunst und kultur

mit Wehrtürmen entführen Sie in die Zeit des Mittelalters. In reizvoller Landschaft liegen um Prichsenstadt herum neun typisch fränkische Dörfer, die sich mit der romantischen Stadt zur Großgemeinde zusammengeschlossen haben.

PRICHSENSTADT erleben | genießen | fühlen


Birgit Süss und Heidi Friedrich

zugunsten der Station „Regenbogen“ Es ist ein Benefizkonzert der besonderen Art. Crossover-Highlights, unterschiedlichste Interpretationen bekannter Melodien aus Pop, Rock und Klassik, präsentiert mit Liebe zum Detail von 17 Top-Künstlern, die seit inzwischen fast 16 Jahren die Heilung und Betreuung krebs- und tumorkranker Kinder unterstützen. Fr, 25.3. und Sa, 26.3., jew. 19:30 Uhr | Mainfrankensäle Veitshöchheim | Karten unter www.benefizkonzert-regenbogen.de sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen Alle bereits gekauften Tickets für die verschobenen Konzerte 2020 behalten Gültigkeit für die gleichen Plätze

Holger Paetz Hageln wird es heftige Backenstreiche für all die politischen Pappnasen und Sich-selbst-Erhöher. Solchen Elementen gehört standgepaukt und heimgeleuchtet. Ihr Sündenregister ist übervoll. Mag der Zorn des Herrn ungewiss sein, der des Paetz ist es mitnichten! Fr, 18.3., 19.30 Uhr | Kulturscheune Höchberg Eintritt: 22,50/20 Euro | Karten-Tel. 0931.409065 Anzeige

Benefiz-Gala

Holger Paetz

kabarett

Jahresrückblick Inventur 2021 Sie sind wieder da! Live! Auf der Bühne! Heidi Friedrich und Birgit Süss feiern ihre verrückt verflixte 11. Inventur. Ein Best–of-Jahresrückblick mit den wirklich besten Nummern der besseren letzten besten zehn Jahre, inclusive eines Tunnelblicks auf das Jahr 2021. Sa, 8.1., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt Eintritt 23/20 Euro | Karten-Tel. 09334.99917 So, 16.1., 17 Uhr | Maintalhalle Zell | Ausverkauft Sa, 22.1., 20 Uhr | Altes Rathaus Kürnach Karten: 20/18 Euro bei Ilse Gebhardt-Gögercin, 09367.7663, ille.goegercin@web.de Mi, 2.2., 20 Uhr | Casablanca Kino Ochsenfurt Eintritt 18 Euro VVK (Buchhandlung am Turm oder Kino), 20 Euro AK | Sa, 29.1., 19.30 Uhr | Kulturscheune Höchberg Eintritt: 20/18 Euro | Karten-Tel. 0931.409065

Weinerlebnisse vom Feinsten: e www.gaestefuehrer-weinerlebnis.d

Hans Well & Wellbappn Hans (Ex-Biermösl-Blasn), Sarah, Tabea und Jonas Well nehmen kein Blatt vor den Mund! In ihrem Musikkabarett fallen sie über ihre Mitmenschen und politische Köpfe her und sorgen mit geistreichen Texten und fein gesäten Pointen für große Lacher. Fr, 28.1., 20 Uhr | Kartoffelkeller Giebelstadt Eintritt 20 Euro, erm. 17 Euro | Karten-Tel. 09334.99917 So, 30.1., 17.30 Uhr | Kulturkeller Zell Eintritt 20 Euro | Karten: 0931.4687816 oder pichler@zell-main.de

kabarett kunst und kultur_33


kunst und kultur vortrag

Ist ADHS eine Modekrankheit? Vortrag von Prof. Dr. Wolfgang Lenhard. Veranstalter: Universitätsbund Würzburg in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kürnach und der KürnacherKulturWerkstatt e.V. Mo, 21.2., 20 Uhr | Altes Rathaus Kürnach Eintritt frei | Infos unter www.unibund.de

malkurs

„Mal-Zeit“ am Morgen

theater

THEATER SOMMERHAUS Eine ganz heiße Nummer Komödie von Andrea Sixt

In einem kleinen Dorf in der Provinz mangelt es seit der Schließung der Glashütte an wirtschaftlicher Perspektive. Auch der Lebensmittelladen von Waltraud, Maria und Lena steht vor der Pleite. Da kommt Maria auf eine geniale Idee: ein erotischer Telefonservice – im erzkatholischen Provinznest eine echte Marktlücke. Mit selbstgedruckten Handzetteln und dem Slogan „Das Allerbeste aus unserer Heimat“ werben die drei für ihre „ganz heiße Nummer“ – und schon bald sorgen „Maya“, „Sarah“ und „Lolita“ im Dorf für Furore …

Mademoiselle Molière Komödie von Gerard Savoisien

Was könnte riskanter sein als das Zusammentreffen von Jean-Baptiste Poquelin und Madeleine Bejart? Er, Sohn eines Pariser Bourgeois, sie eine exkommunizierte Schauspielerin. Ihre Beziehung dauerte jedoch fast zwanzig Jahre, vereint durch ihre gemeinsame Leidenschaft für das Theater. Doch dann beschließt Jean-Baptiste alias Moliere, seine Geliebte zu verlassen, um deren Tochter zu heiraten. Das Paar Moliere und Madeleine, das Genie und die Liebe zum Theater vereint, ist modern, lustig, schmerzhaft und für immer ein Teil des Theaters. Infos über weitere Stücke (darunter zwei Premieren), die genauen Termine und Eintrittspreise finden Sie auf www.theater-sommerhaus.de. Karten-Telefon 09333.9049867

34_kunst und kultur

Farberlebnisse für Erwachsene

Beutelboxer Vier sympathische und spritzige Schauspieler sowie ein wunderbarer Pianist, die seit Jahren in der fränkischen Metropole für Furore sorgen, werden Ihnen unvergessliche Geschichten nach Vorgaben des Publikums erzählen, ein Feuerwerk von spontanen Ideen und Kreativität. Ein absolutes Highlight, ein unvergesslicher Abend der besonderen Klasse. Improtheater vom Feinsten. Fr, 4.2., 19.30 Uhr | Kulturscheune Höchberg | Eintritt: 17/12 Euro Karten-Tel. 0931.409065

lesungen Meuchelmord und Lavendellikör Kulinarische Mordsgeschichten und bissige Szenen von und mit Eleonore Daniel („Rosenheim Cops“, „Der Komödienstadel) und Jürgen Wegscheider. Eine köstliche Reise bis zum letzten Tropfen! Sa, 19.3., 20 Uhr | Altes Rathaus Kürnach | Karten 19/17 Euro: Eva Masuch, 09367.8878, masuch.kkw@gmail.com

MainLit 2022 Auch im Frühjahr 2022 findet mainfränkische Literaturfestival Mainlit in Würzburg und Umgebung statt. Neben bekannten Autor* innen aus der Literatur, bietet das Festival auch Lesungen aus den Bereichen Sachbuch, Unterhaltung und Politik an. Im Landkreis finden zahlreiche Lesungen statt. Nähere Infos und Termine finden Sie auf www.main-lit.de

Lassen Sie sich ein auf die wunderbare und heilsame „Welt der Farben“, welche unseren Alltag und unser ganzes Leben prägen. In meiner lichtdurchfluteten KUNSTOASE gibt es genügend Platz für jeden Teilnehmer und viele Materialien für die Kunst. Wir malen und experimentieren mit diversen Farben, wie Gouache, Aquarell und Acryl sowie mit verschiedenen Kreiden und erfahren viel über deren Eigenschaften und Möglichkeiten. Alle Techniken bieten uns eine große Bandbreite um Erfahrungen zu sammeln. Jede Farbe hat eine gewisse Symbolik, welche sich uns im Laufe der Zeit erschließen wird. Nebenbei hören Sie einiges über den Ursprung und die psychologische Wirkung der Farben zum Beispiel in der Mode oder im Alltagsleben. Mittwoch vormittags jeweils von 9:30 - 11 Uhr 7 Einheiten 2022 - 12.1., 19.1., 26.1. 2.2., 9.2.,16.2.,23.2.2022 KUNSTOASE35, (Untere Hauptstr. 35) Thüngersheim Leitung: Rita Katharina Kolb, Künstlerin und Pädagogin Kursgebühr: 157,50 Euro inklusive Material! Anmeldung bei Rita K. Kolb rita.kolb@t-online.de oder 09364.5489 Voraussetzung: Keine Malerfahrung nötig, aber möglich Weiterführende Einheiten sind nach den Faschingsferien geplant.


Anzeigen

führungen

„Drei Königs“- Wanderung Das Winzerle ist auch im Winter unterwegs! Dieses Mal geht es nach Kleinochsenfurt, zum Wartturm und über den Südhang zurück nach Ochsenfurt. Bei diesem Rundgang erzählt das Winzerle von der Geologie der Region, vom fränkischen Humor und was ihr noch so einfällt! Do, 6.1., 11 bis ca. 14 Uhr | Treffpunkt: Alte Mainbrücke, Altstadtseite Ochsenfurt Kosten: keine; Spendenaktion! | Anmeldung notwendig unter info@franken-erlebnis.de, kurzfristige Änderungen vorbehalten! Informationen unter www.franken-erlebnis.de

Anzeige_85x126_H_M_L_Kauzen_Bräu.pdf

1

23.11.21

09:22

„Fastnachtstour“ in Veitshöchheim Rudi Hepf zeigt Faschingsfans die „Hochburg“ Veitshöchheim. Besichtigt werden die Ausstellung „Die Welt von Fastnacht in Franken“ und andere kultische Orte. Als alteingesessener Fastnachter und Mitglied im örtlichen Carneval Club verfügt der Gästeführer über eine Fülle von Insider-Wissen und ein Repertoire unterhaltsamer Geschichten zur Fastnacht in Franken und zur langen örtlichen Fastnachts-Tradition. Sa, 5.3., 15 Uhr | Treffpunkt: Tourist-Information, Mainlände 1 Dauer ca. 1,5 Std. | 7 Euro p.P. | Anmeldung 0931.780900-25 C

M

Y

CM

MY

CY

CMY

„Hört ihr Leut…“ Der Nachtwächter erzählt K

Bei einem kleinen Abendbrot und einem Gläschen Wein begrüßt der Nachtwächter Dr. Karl-Peter Sorge, Kenner des Altortes und der Veitshöchheimer Geschichte, die Besucher. Ausgerüstet mit Laterne, Horn und Hellebarde nimmt er sie mit zu einem abendlichen Rundgang durch den Altort. Viel Interessantes und auch Pikantes über Brauchtum und Alltagsleben vergangener Zeiten weiß er zu berichten. Sa, 19.3., 17.30 Uhr | Treffpunkt: Erwin-Vornberger-Platz, Veitshöchheim| Dauer ca. 1,5 Std. | 10,50 Euro p.P. | Anmeldung 0931.780900-25

ausstellungen

Historische Ritterburgen

„Entdeckung der Natur“

Der Thüngersheimer Restaurator zeigt einige besonders alte und seltene Ritterburgen und entführt uns in eine Zeit, als die Spielzeugindustrie in Europa in den Kinderschuhen steckte und nur eine kleine Zielgruppe in Bürgertum und Adel bediente. Bis 6.2., Sa + So 10-18 Uhr | WeinKulturGaden Thüngersheim Eintritt frei

In dieser Ausstellung widmet sich der Maler explizit seinen Bildern zum Thema Natur. Sein malerischer Ansatz ist ein sehr freier, surrealer bis hin konzeptioneller, mit welchem er Themen aus der Natur bearbeitet. 12.2. bis 17.4., Sa + So 10-18 Uhr | Eröffnung 12.2., 19 Uhr WeinKulturGaden Thüngersheim Eintritt frei

Vom Spielzeug zum Sammlerobjekt. Aus der Sammlung von Bernhard Schmitt

Bilder von 1975 bis heute von Wieland Jürgens.

kunst und kultur_35


blicke

Markt mit drei Schlössern Thüngen Mühlen, Burgen, Schlösser – durch ein zauberhaftes Tal zwischen Würzburg und Schweinfurt schlängelt sich die kleine, wendige Wern, ein über 70 Kilometer langer Nebenfluss des Main. Das Werntal lädt vielerorts zum Verweilen ein. Zum Beispiel in Thüngen, der Marktgemeinde mit den drei Schlössern zwischen Zellingen/Retzbach und Arnstein. Der kleine Ort im Landkreis Main-Spessart blickt auf eine über 1200-jährige Geschichte zurück. Alte, Schatten spendende Bäume beherrschen den großzügigen Eingang des ehemaligen Städtchens. Die idyllische Lage im Werntal spiegelt sich in dem malerischen Ortsbild mit schönen Gärten, verwinkelten Gassen, fränkischem Flair und restauriertem Fachwerk wider. Am „Planplatz“, dem Mittelpunkt Thüngens, finden wir die ev. St. Georgskirche mit sehenswerten Grabsteinen der Familie von Thüngen. Die mächtige Ludwigs-Linde in der Platzmitte geht auf die Anwesenheit des Prinzen Ludwig von Bayern am 18. Mai 1892 zurück, als hier die Linde gepflanzt wurde. Gegenüber sehen wir das Rathaus aus der Gründerzeit, in dem auch die Bücherei untergebracht ist. Die kath. Kirchengemeinde St. Kilian hat ihr Gotteshaus auf dem Wendelberg.

36_seitenblicke

Burgschloss (links) und Spitalschloss

Die Freiherren von Thüngen und ihre Schlösser Wir treffen Lorenz Strifsky, den Bürgermeister der ca. 1350 Einwohner zählenden Marktgemeinde. Er erzählt uns von der Geschichte Thüngens, die eng verknüpft ist mit der Familie des alten fränkischen Adelsgeschlechts der Freiherren von Thüngen, die hier ihr Stammhaus haben und in 22. Generation im Ort leben. Die Familie, die im Ort gleich drei Schlösser unterhält, betreibt u. a. Landwirtschaft, eine Brauerei und Forstwirtschaft. Auf einem 40 Hektar großen Feld des „Hofguts von Thüngen“ wurde im Jahr 2010 ein Solarpark errichtet – eine der größten Anlagen in Bayern, die 5.300 Haushalte mit Ökostrom versorgen kann. Sie liegt nördlich des Ortes auf dem Riedberg.


Die Thüngener Schlossanlage. Ganz oben: Spitalschloss. Links: Orangerie. Rechts: Der Alte Stock

Die Eigentümer der Thüngener Schlösser sind die Familien von Hanskarl von Thüngen und Eric von Thüngen. Östlich der Hauptstraße entdecken wir inmitten der Parkanlage „Bangerts“ das „Burgschloss“ aus dem 16. Jahrhundert. Es besteht aus einem barocken Obergeschoss und einem Renaissance-Teil darunter. Der daran angebaute östliche Teil, der durch seinen neugotischen Stil mit Türmen und Zinnen auffällt, ist das „Spitalschloss“. Zur Burganlage gehört außerdem das älteste Gebäude im Schlosshof, der „Alte Stock“. Er wurde erstmals im Jahre 997 urkundlich erwähnt. Umgeben ist die Burg von einem Graben, in dem sich nie Wasser befunden hat. Die alte Zugbrücke wurde vor vielen Jahren durch eine Steinbrücke mit drei Bogen ersetzt. Das Betreten des Schlosses durch Fremde ist nicht erwünscht, da sie den beiden Familien von Thüngen als Wohnsitz dient. Außerhalb der Schlossanlage, gegenüber dem Schlosstor, bewundern wir die ehemalige „Orangerie“. Der Barockbau wurde wahrscheinlich 1741 nach Entwürfen von Balthasar Neumann errichtet. Die Jahreszahl ist über der Türe zum Garteneingang

sichtbar. Überliefert ist, dass der „Kaiserliche Rat“ Philipp Christoph Dietrich von Thüngen den Saal- und Terrassenbau zu Repräsentationszwecken nutzte und hier seine Festgesellschaften empfangen hat. Das „Burgsinner Schloss“ westlich der Hauptstraße (ebenfalls aus dem 16. Jh.) dient vorwiegend wirtschaftlichen Zwecken (Gutsverwaltung, Schlossbrauerei). Besonders sehenswert ist das einstige Amtszimmer von Konrad II. von Thüngen (1466 – 1540), dem ehemaligen Herzog von Franken, Würzburger Fürstbischof und Erbauer des Schlosses. In dem mit prachtvollen Intarsien und einem Eichenportal mit Einlegearbeiten aus zwanzig verschiedenen Holzarten ausgestatteten RenaissanceSaal werden in historischem Ambiente seit 2002 standesamtliche Trauungen durch den Thüngener Bürgermeister vollzogen. Wir sagen es ganz offen: hier hätten wir auch gerne geheiratet. Neben dem Burgsinner Schloss befindet sich die Brauerei „Herzog von Franken“. Hauptprodukt ist das Herzog von Franken Bier, das in Zusammenarbeit mit der Brauerei Max Bender in Arnstein produziert wird. Die neueste Kreation der Brauerei ist der Herzog von Franken Single Malt Whiskey.

seitenblicke_37


blicke

Am Mühlgraben

Eine funktionierende Gemeinschaft Grabstein der Familie von Thüngen in der St. Georgskirche

Die Jubiläumsallee an der Wern Zurück im Ortskern Thüngens bewundern wir an der Wern ein historisches Wehr, das bis in die 1950er-Jahre zur Bewässerung der Wiesen diente sowie das „Waaghäuschen“, eine ehemalige Viehwaage. Bürgermeister Strifsky zeigt uns die neue Kneippanlage an der Wern, die sich im Sommer großer Beliebtheit bei Alt und Jung erfreut. Zu ihr gehört auch eine „Kneippstube“, in der man sich treffen, ausruhen oder auch feiern kann. Hier, am nördlichen Ortseingang, startet auch der „Freizeit- und Naturlehrpfad am Werntal-Radweg“, der mit interaktiven Stationen zum Mitmachen einlädt. Dort entdecken wir die „Jubiläumsallee“, eine Idee des Bürgermeisters. Bis jetzt 85 Bäume säumen den Weg entlang der Wern, größtenteils gestiftet von Thüngener Jubilaren. Die angebrachten Plaketten erzählen von Erinnerungen und Lebensereignissen ihrer Stifter. So wurde dieser Weg nicht nur zu einem Erholungs-, sondern auch Begegnungs- und Geschichtenort. Neben dem Werntal-Radweg gibt es rund um Thüngen auch drei herausragende Wanderwege. Der „Schau ins Land“ ist 6,7 km lang, führt in den Süden und glänzt mit herrlichen Panoramablicken. „Ins Werntal“ führt auf 5,6 km am Flüsschen entlang Richtung Osten und „Um die Wengert“ auf 5,5 km nach Norden. Alle drei Wege sind leicht zu begehen und zeigen Thüngen mit seinen beeindruckenden Schlössern aus verschiedenen Blickwinkeln. Übernachten kann man in Thüngen im Stiftshaus von Dr. Georg v. Wedemeyer und am Schlossberg bei Hugo Kämpf.

38_seitenblicke

Jedes Jahr am letzten Septemberwochenende richtet der FC 1920 Thüngen e. V. die „Thüngener Kirchweih“ aus. Der Fußballclub ist der größte Ortsverein und bietet in den verschiedenen Abteilungen zahlreiche sportlich sowie gesellschaftlich attraktive Angebote für Jung und Alt. Eine Marktgemeinde hat natürlich auch ihre Märkte: den „Matthias-Markt“ im Februar und den „Kiliani-Markt“ im Juli. Bekannt ist auch die Musiksommernacht im Juni, wenn Nachwuchskünstler aus der Region auf dem Planplatz auftreten. Und die „Thüngener GlühWeihnacht“ (Sonntag vor Weihnachten) ist ein besonders stimmungsvoller Weihnachtsmarkt. Das Backhaus an der Wern, das vom „Freundeskreis Backhaus“ ehrenamtlich betrieben wird, ist nicht nur ein Kleinod der altehrwürdigen Marktgemeinde – mit seinen regelmäßigen Backtagen und manch geselligem Beisammensein steht es auch sinnbildlich für eine funktionierende Dorfgemeinschaft. Bürgermeister Lorenz Strifsky hat es selbst erlebt: „Als gebürtiger und sehr aktiver Retzbacher mit zahlreichen Ehrenämtern hätte ich mir niemals träumen lassen, auch woanders leben zu können – bis es mich nach Thüngen verschlagen hat. Von diesem herrlichen Stück Erde mit seinen wunderbaren Menschen bringen mich heute keine zehn Pferde mehr weg. Ich habe mich von Anfang an hier so wohlgefühlt, dass ich es bis zum Bürgermeister gebracht habe.“ Ein, wie wir finden, ebenso schönes wie berechtigtes Kompliment an diesen wunderbaren Ort und seine Bewohnerinnen und Bewohner. Mit herzlichem Dank an Bürgermeister Lorenz Strifsky. www.markt-thuengen.de | www.stiftshaus-thuengen.de | www.hugokaempf.de | www.herzog-von-franken.de


Burgsinner Schloss

Feiern am Backhaus

Brauerei Herzog von Franken

Am „Planplatz“. Bürgerhaus ... ... und Rathaus

Blick auf Thüngen und den Solarpark am Riedberg

Zwischen Würzburg und Schweinfurt

Attraktive Gewerbegrundstücke zu verkaufen Bis zu 12.000 qm. Auf Wunsch mit Wohnhaus-Bauplatz. Markt Thüngen Bürgermeister Lorenz Strifsky Tel. 0171 9575976

seitenblicke_39

Anzeige

Wern-Idylle in Thüngen


aus dem landratsamt Regionalmanagement im Landkreis Würzburg: Viele Ideen und erfolgreiche Umsetzungen

Michael Dröse, Leiter der Kreisentwicklung, präsentierte in der Steuerungsgruppe Regionalmanagement den Fortschritt aktueller Projekte.

Beispiel Chancenbörse. Fotos: Lucas Kesselhut

Die regionalen Netzwerke stärken und gemeinsam mit Umsetzungsprojekten die Region Würzburg voranbringen – das sind zwei Bestandteile erfolgreichen Regionalmanagements. Das Regionalmanagement setzt als Instrument der Landesentwicklung auf die Potentiale und Entwicklungschancen der bayerischen Regionen – und dieses Förderinstrument nutzt auch der Landkreis Würzburg.

Chancen in allen Bereichen schaffen. Die vielfältigen Projekte bieten unserer Region wertvolle Entwicklungschancen und tragen dazu bei, gleiche Lebensbedingungen im gesamten Landkreis zu ermöglichen“, sind sich Dröse und Grimm einig.

Ziel ist es, den Landkreis Würzburg gemeinsam mit den Partnern aus Gemeinden, Allianzen, Verbänden und Vereinen, noch lebenswerter zu gestalten. Hierzu knüpft die Kreisentwicklung am Landratsamt Würzburg Netzwerke zwischen den Partnern und stößt gezielt Projekte an. „Wir sind eine Region der Kooperationen. Ich bedanke mich bei allen beteiligten Partnern, die mit dafür sorgen, unseren Landkreis bestmöglich für die Gegenwart und Zukunft zu stärken“, betont Landrat Thomas Eberth.

Vier Handlungsfelder im aktuellen Förderzeitraum In der Lenkungsgruppe Regionalmanagement arbeiten die fünf Kommunalen Allianzen im Landkreis Würzburg, die vier allianzfreien Gemeinden, die Stadt Würzburg, die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Wein, Wald, Wasser und das Landkreis-Regionalmanagement zusammen. Gemeinsam setzen sie seit 2019 Projekte in den Handlungsfeldern demografischer Wandel, Wettbewerbsfähigkeit, regionale Identität und Klimawandel um. Gefördert wird dies durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat. Der Förderzeitraum läuft zum Jahresende aus. Michael Dröse, Leiter der Kreisentwicklung, und Regionalmanager Sebastian Grimm ziehen ein positives Fazit auf Basis der begonnenen, laufenden und bereits abgeschlossenen Projekte. „Wir wollen zusammen mit unseren Kooperationspartnern Potenziale und

40_landkreis würzburg

Handlungsfeld „Demografischer Wandel“ Wie kann ein gutes und soziales Leben im gesamten Landkreis Würzburg auch zukünftig sichergestellt werden? Im Rahmen des Regionalmanagements hat der Landkreis eine Daseinsvorsorgestrategie ausgearbeitet. Kommunale Steckbriefe zeigen die Stärken und Lücken der örtlichen Infrastruktur. Wie oft fährt der Bus, wie schnell ist das Internet und gibt es noch einen Bäcker vor Ort? Über 2.000 Datensätze geben Aufschluss über die jeweiligen Herausforderungen in den Gemeinden, sodass Handlungsbedarfe noch schneller erkannt werden können.

Handlungsfeld „Wettbewerbsfähigkeit“ Die im Zuge des Regionalmanagements gegründete Vermittlungsplattform „Chancenbörse“ bietet Unternehmen in der Region die Möglichkeit, sich potenziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu präsentieren. Aktuell sind 409 Betriebe mit insgesamt 522 Standorten (Filialen/Zweigstellen) unter www.stadt-land-wue.de online gelistet. Auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels haben sich der Landkreis Würzburg (Fachbereich Kreisentwicklung), die Stadt Würzburg (Fachbereich Wirtschaft- Wissenschaft-Standortmarketing), die FHWS sowie die IHK Würzburg-Schweinfurt und die HwK Unterfranken zum „Wertebündnis Region Würzburg“ zusammengeschlossen, um gemeinsam mit den Arbeitgebern in der Region gute Beispiele auszutauschen sowie Leitlinien für ein verantwortungsvolles und wertebewusstes Handeln zu erarbeiten und umzusetzen.


Anzeige

Die Druckerei mit nachhaltiger Wirkung.

Tag der Innenentwicklung

19. September 20 21

Handlungsfeld „Regionale Identität“ Unter der Marke „Echt kultig: Kulturregion Landkreis Würzburg“ geht es um die Vernetzung vorhandener Kulturnetzwerke und die gezielte Bewerbung kultureller Angebote im gesamten Landkreis. Ein Online-Portal befindet sich derzeit in der finalen Aufbauphase und wird dann mehr als 1.300 einzelne Highlights listen, die die Kommunen im Landkreis bieten. „Jedes einzelne Angebot trägt zum hervorragenden Standortprofil aller Gemeinden bei, schafft regionale Identität, steigert die Lebensqualität in den Gemeinden und darüber hinaus“, betont Landrat Thomas Eberth.

Handlungsfeld „Klimawandel“ Corona-bedingt hat sich der Start des lange geplanten und konzipierten regionalen Mitfahrerportals verschoben. Das Portal soll in einer ersten Phase Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Öffentlichen Dienst und vergleichbaren Tätigkeiten zusammenbringen. Die Wiederaufnahme des Projektes mit verbundener Testwoche ist für das Frühjahr 2022 angesetzt. Beim jüngsten Treffen der Steuerungsgruppe Regionalmanagement gab es viel Lob für den Landkreis Würzburg von Sarina Hüben vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Auch Marina Klein von der Regierung von Unterfranken sieht großes Potential in den vielfältigen Projekten, die die Kreisentwicklung laufend weiterentwickelt.

Hier spielt nicht nur die Musik! Der Landkreis Würzburg punktet dank seiner vielfältigen Kulturnetzwerke mit einem bunten und nahezu flächendeckenden Angebot. Das ist all denjenigen zu verdanken, die sich als Kunst- und Kulturschaffende engagieren – sei es auf und hinter den Landkreis-Bühnen, in Orchestern oder Chören, in unseren Landkreis-Museen und Büchereien oder bei den zahlreichen Ausstellungen und Festen. So entsteht Jahr für Jahr ein Kulturangebot, das so vielfältig und reichhaltig ist wie unser Landkreis.

Das Traditions-Druckhaus in Würzburg Max-von-Laue-Straße 31 · 97080 Würzburg Telefon 0931-90083-0 mail@bonitasprint.de · www.bonitasprint.de www.printzipia.de

Regionalmanagement Bayern

Anz_Lohnenswert_100919_83x261.indd 1

landkreis würzburg_41 10.09.19

16:15


aus dem landratsamt

42_landkreis würzburg


Das Jubiläums-Logo spiegelt die Vielfalt und das bunte Leben im Landkreis wider: Kultur, Genuss, Tradition, Innovation und Geselligkeit!

Jeder Moment WERTvoll: 50 Jahre Landkreis Würzburg 2022 wird gefeiert: Der Landkreis Würzburg wird 50 Jahre alt. Schon seit Langem beschäftigt sich ein eigener Arbeitskreis mit dem großen Jubiläum und so gilt es zu hoffen, dass die vielen schönen Ideen sich auch umsetzen lassen und das JubiläumsJahr allen Bewohner*innen im Landkreis Anlass zur Freude gibt! Jeder Moment WERTvoll, so lautet das Jubiläums-Motto und viele solcher wertvollen Momente werden sich durch das ganze Jahr und durch alle Landkreis-Gemeinden ziehen. Dafür sorgt die Veranstaltungsreihe 52 x 52 = 50 Jahre Landkreis Würzburg, bei der in allen 52 Wochen des Jahres wechselnde Veranstaltungen in allen 52 Gemeinden stattfinden werden, soweit es die Umstände der Pandemie ermöglichen. Die Gemeinden selbst und ihre Bewohner*innen werden sich an der Aktion „5B: Mein Lieblingsplatz im Landkreis“ besonders erfreuen. Denn der Landkreis Würzburg spendet jeder Gemeinde einen neuen Lieblingsplatz, bestückt mit einem Baum, einer Bank, Blühstauden, einem Bienenhotel und der entsprechenden Beschilderung.

Neben vielversprechenden, interaktiven Aktionen wie einem Fotowettbewerb, einer umfassenden Festschrift, einem Kinderbuch und einer Wanderausstellung, liegt die Konzentration des Planungsteams vor allem beim großen Jubiläumswochenende im Juli. Auch wenn sich manche derzeit noch nicht vorstellen können, bald wieder ausgelassen zu feiern, sollten Sie sich das erste Juli-Wochenende freihalten. Nach dem Festakt mit geladenen Gästen am 1. Juli wird am 2. Juli der Tag des Ehrenamts stattfinden, zu dem die Inhaber*innen der Ehrenamtskarte eingeladen sind. Am 3. Juli findet dann der große Tag der offenen Tür im Landratsamt statt. Was Sie alle dort erwarten wird, lesen Sie in unseren nächsten Ausgaben und vorab unter www.landkreis-wuerzburg.de/Landkreisjubiläum

landkreisköpfe_43


Sag mir, wo die Blumen sind Da kann der Winter noch so grau sein – wir wissen, wo

die Blumen und die Farben sind: bei Frieda & Emil in Gerbrunn, Anja Wagenbrenners kleinem Label für handgemachte Upcyclingprodukte, liebevolle Kreationen aus Trockenblumen und besondere Dekoelemente. Wir waren zu Besuch in ihrer neu eröffneten „Kleinen Werkstatt“.

Aus Alt mach Neu. So einfach es zunächst klingt, es gehört eine Menge an Handwerkskunst, Geschmack für Design, Herzblut und Leidenschaft dazu, ausrangierte Kleidung in schicke Beutel oder getrocknete Sommerblumen in schmuckvolle Kränze zu verwandeln. Anja Wagenbrenner hat all diese Talente und vereint sie in ihrem Label Frieda & Emil, benannt nach ihrer Bobtail-Hündin und ihrem Sohn. „Begonnen hat alles mit Musselintüchern, die ich eingefärbt habe“, erzählt Anja. Die große Nachfrage nach den Stilltüchern hat die gelernte Erzieherin damals selbst überrascht. Für ihren kleinen Sohn war Anja selbst auf der Suche nach printfreier Babykleidung. Textilien, die ebenso hochwertig wie frei von Aufdrucken sind, waren nur schwer zu finden. Also setzte sie sich selbst an die Nähmaschine. Bis heute trägt der kleine Emil zum Beispiel eine wunderschöne Hirtenweste, gefertigt aus dem alten Fellmantel seiner Uroma.

44_kunst und kultur

Dann kam Corona. Noch vor dem ersten Lockdown rief das Gesundheitsmagazin „Lebenslinie“ gemeinsam mit Frieda & Emil zum „Maskenball“ auf und Anja nähte 1.600 Mund-Nasenbedeckungen im Akkord. „Die ganze Großfamilie war hier involviert, heute betrachte ich diese Zeit als endgültiges ,Go‘ für Frieda & Emil“, erinnert sich Anja.

Raum schaffen für gemeinsame Zeit Was Anja am Großfamilien-Leben so schätzt, gibt sie in ihrer Arbeit an andere weiter. „Es macht mir einfach Freude, wenn gemeinsam etwas entsteht. In meinen Workshops binden wir Kränze aus Trockenblumen, batiken ausrangierte Klamotten, nähen Beutel, Taschen und viele weitere schöne Dinge aus alten Stoffen.“ Anja kommt auf Wunsch auch in Unternehmen, zum Beispiel um gemeinsam mit dem Team aus firmeneigenem „Abfall“ Neues zu produzieren. Mit einem regionalen Hersteller von Markisen verwandelt sie aktuell zum Beispiel Materialreste in einzigartige Einkaufstaschen.

So liebt sie nicht nur die Arbeit mit tollen Materialien, die einfach viel zu schade zum Wegwerfen wären, sondern auch die Zeit mit den Menschen, die sich von ihr inspirieren lassen und gerne lernen, wie Upcycling funktioniert. Vielleicht liegt das daran, dass Anja selbst lange als Erzieherin gearbeitet hat. Oder weil sie das älteste von sieben Kindern ist und bis heute im Drei-Generationen-Haus mit ihrer kleinen und großen Familie lebt. „Meine beiden Omas haben mir einiges mit auf den Weg gegeben“, erzählt Anja. „Eine ist Floristin und eine Schneiderin“, lacht sie. Doch die Liebe zu den Blumen kam auch durch das gemeinsame Blumenpflücken mit ihrem kleinen Sohn. „Es ist erstaunlich, was man alles trocknen kann“, erzählt Anja und zeigt uns Tulpen, Ranunkeln, Rosen, Heidekraut, Pampasgras und all die schönen bunten Sträuße, die überall zum Trocknen hängen. „Viele liebe Menschen denken an mich, wenn sie ihr Staudenbeet zurückschneiden. Den wunderschönen ,Abfall‘ bekomme ich dann.“


Mitten auf dem Familiengrundstück hat eine dieser beiden Omas nun ihren Blumen-Überwinterungs-Raum geopfert, damit daraus ein Blumen-KreationsRaum werden kann. Hier hat Anja fleißig renoviert und – geschmackvoll wie sie ist – ihre gemütliche Kleine Werkstatt entstehen lassen, in der nun ihre Workshops stattfinden können. Freund*innen, Junggesell*innenabschiede, kleine Schulklassen, Stammtische, Teams, Paare oder Familien kommen hier her, um gemeinsam mit Anja kreativ zu werden, Blumenkränze oder -haarschmuck zu binden, gemeinsam einen Beutel, Geburtstagskronen oder Wimpelketten zu nähen. „Geht nicht gibt’s nicht!“ ist Anjas Motto, „wir probieren es auf jeden Fall“. „Raum für gemeinsame Zeit“ ist das, was ihr am Herzen liegt und wofür sie mit der Kleinen Werkstatt eben diesen Raum geschaffen hat.

Machen, begeistern, freuen Anja Wagenbrenner ist eine, die nicht lange fackelt, sondern einfach macht. Mit viel Offenheit, Tatkraft und Leidenschaft setzt sie ihre Herzensprojekte um. Ob bei der Gründung eines Waldkindergartens in Gerbrunn oder natürlich bei ihrem Label, den vielfältigen Workshops bis hin zu den zahlreichen Kooperationen, die seitdem schon entstanden sind. Mit Connis Töpferei, ebenfalls aus Gerbrunn, veranstaltet Anja kleine Märkte und näht aus ausrangierten Stoffen Tücher als Arbeitsunterlage zum Töpfern. Gemeinsam mit der Grafikdesignerin Marina Greb von Moonpaperbox entstand die Marke MOMWOW, „die dafür steht, dass Mütter bedingungslos lieben“. Eine von Anjas Ideen, die Marina in einen tollen Schriftzug verwandelte, der faire & vegane T-shirts, Connis getöpferte Tassen und vieles mehr in limitierter Auflage ziert.

Für den Würzburger Jupitermondverlag entwickelte Frieda & Emil kleine DIY-Sets zum Bilderbuch „Magali“. Passend zur Titelheldin kann sich jede*r kleine Leser*in nun ein eigenes TrockenblumenHaarband herstellen. Bei Nullsechsmini in Höchberg, einem Concept Store für Kinderbedarf, gibt es Frieda & Emil Produkte ebenso zu kaufen wie zeitweise im Fred Concept Store in Würzburg oder bei JAC in der Augustinerstraße. Immer und ständig zu bestaunen und zu erwerben sind Frieda & Emil Produkte auch bei Optik Wagenbrenner in der Bronnbachergasse, dem „Lädele meines Mannes“, wie Anja es so schön sagt. Man merkt es schon: Anja gehen die Ideen nicht aus und sie weiß, wie man andere begeistert! Uns hat sie jedenfalls mit ihrer Lebendigkeit, ihren einzigartigen Unikaten und ihrem nachhaltigen Konzept voll überzeugt. Instagram & Facebook: friedaundemil E-Mail friedaundemil@gmx.de Frieda & Emil / Kleine Werkstatt, Schulstraße 4, Gerbrunn

kunst und kultur_45


unterwegs mit kindern

ZaPPaloTT und der AuZerirdische – Ein Welt(T)raum Am Sonntag, 23. Januar, 15 Uhr im Alten Rathaus in Kürnach Ein Magisches-Mitmach-Theater über das Fremd- und Anderssein. Zauberei, Clownerie, Theater und Lieder, die ins Ohr gehen … Zauberer ZaPPaloTT ist im Sternenfieber und zaubert, albert und singt mit den Kindern was das Zeug hält. Alles wäre in Ordnung, würde da nicht ständig das Telefon klingeln. Und plötzlich bekommt ZaPPaloTT unerwarteten Besuch …aus dem Weltraum! Eine Geschichte über Sternenstaub, ferne Planeten und einen frechen AuZerirdischen mit etwas Heimweh … Ein galaktisches Abenteuer für Weltraumforscher und Sternschnuppensammler von 3 - 99 Jahren. Veranstalter: KürnacherKulturWerkstatt e.V., Eintritt: 6 Euro, Kartenvorverkauf: Eva Masuch, (09367.8878 oder masuch. kkw@gmail.com), Infos unter www.faszinierungen.de Bitte beachten: Die KürnacherKulturWerkstatt übernimmt für Minderjährige während der Veranstaltung keine Aufsichtspflicht!

46_unterwegs mit kindern

Frische Luft: mit Sicherheit für alle gut! Das Walderlebniszentrum im Gramschatzer Wald hält auch im neuen Jahr ein spannendes Programm für die ganze Familie bereit. Für wen genau die Veranstaltung geeignet ist, entnehmen Sie bitte dem beschreibenden Text. Bitte melden Sie sich bis 2 Tage vor der Veranstaltung unter Tel. 0931.801057-7000 oder per E-Mail: wez-gramschatz@aelfkw.bayern.de an und informieren Sie sich über die jeweils geltenden Corona-Regeln. Eintritt: 1,- Euro für Kinder, 2,- Euro für Erwachsene, 4,- Euro für Familien. Informationen zum Programm im Internet unter: www.walderlebniszentrum-gramschatzer-wald.de

Mittwoch, 12.01.: Waldnaturschutz – Biotopbäume und Totholz im Wald Der winterliche Wald regt zum Nachdenken über den Kreislauf des Lebens an. Um dafür einen Denkanstoß zu bekommen, besuchen wir heute junge und alte Bäume, die vor allem als Lebensraum für andere Lebewesen dienen – und abgestorbene Bäume, die intensiv das Waldleben bereichern. Führung für Erwachsene und interessierte Jugendliche. Beginn: 14:15 Uhr.

Sonntag, 16.01.: Wald bewegt - Wanderung zum Wolfsbild Wir wandern zum „Wolfsbild“, einem über 300 Jahre alten Bildstock mit herrlichem Ausblick über Rimpar bis in den Steigerwald. Wir erfahren dort, was der Legende nach zu der Aufstellung geführt hat, sowie einiges zur Biologie der Wölfe.

Auf der Waldwanderung erfahren Sie auch Interessantes zu Wald und Forstwirtschaft. Wanderung für Geübte. Beginn: 14:15 Uhr.

Mittwoch, 19.01.: Waldnaturschutz – Nachhaltigkeit am Beispiel der Waldbewirtschaftung! Seit mehreren Hunderten von Jahren versuchen Waldbesitzer und Förster den heimischen Wald so zu bewirtschaften, dass auch die nachfolgenden Generationen denselben Nutzen aus dem Forst ziehen können wie ihre Vorfahren. Förster Wolfgang Graf wird Ihnen bei einer kleinen forstlichen Exkursion im Gramschatzer Wald zeigen, wie man das erreichen kann. Führung für Erwachsene und interessierte Jugendliche. Beginn: 14:15 Uhr.


Sonntag, 23.01.: Wanderung im Winterwald Auch im neuen Jahr tut Bewegung im Wald gut. Deshalb laden wir Sie heute zu einer Wanderung ein, bei der Sie Wissenswertes über den Wald erfahren. Bei einer Runde, bei der wir auch einige „besondere“ Bäume besuchen werden, erhalten Sie Eindrücke von ökologisch besonders wertvollen Orten des Gramschatzer Waldes! Bitte festes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung tragen! Wanderung für Familien mit Kindern ab 9 Jahren. Beginn: 14:15 Uhr.

Mittwoch, 26.01.: Bäume und Sträucher des Waldes erkennen und nutzen Fichte sticht, Tanne nicht – durch einfache Merkmale lernen wir heute, die häufigsten Baumarten des Gramschatzer Wald auch im Winter zu erkennen. Bei einer Wanderung zeigen wir Ihnen, wie man sie unterscheidet und welchen Nutzen der Mensch aus den jeweiligen Hölzern ziehen kann. Führung für Erwachsene und interessierte Jugendliche. Beginn: 14:15 Uhr.

Sonntag, 30.01.: Landart im Winter Ausschließlich Naturmaterialien, die wir im Wald vorfinden werden wir benutzen, um wie der englische Landartkünstler Andy Goldsworthy vergängliche Werke zu schaffen. Bevor diese dann den Ein-

wirkungen von Wind und Wetter überlassen werden, fotografieren wir sie – Bitte Fotoapparat oder Ähnliches mitbringen, um das eigene Kunstwerk für die Nachwelt festzuhalten. Führung für Familien. Beginn: 14:15 Uhr.

Freitag, 04.02.: Nachtwanderung mit allen Sinnen Wenn es Nacht ist im Wald, sind unsere Sinne besonders gefragt. Wir lauschen den Geräuschen des nächtlichen Waldes, tasten uns durchs Dunkle und wünschen uns, dass vielleicht der Schatten eines neugierigen Käuzchens an uns vorbeihuscht. Familientaugliche Führung mit Kindern ab 8 Jahren. Beginn: 18:00 Uhr.

Sonntag, 06.02.2022: Wald bewegt – Winterspaziergang Der Winter ist eine Ruhezeit für den Wald, aber keine tote Zeit. Der Wald lebt – auch jetzt im Februar gibt es im Wald vieles zu entdecken. Am Beispiel von ausgesuchten Pflanzen und Tieren erfahren Sie, was sich die Natur für die kalte Jahreszeit hat einfallen lassen. Führung für Familien mit Kindern ab 9 Jahren. Beginn: 14:15 Uhr.

Freitag, 11.02.: Wertschöpfung im Wald: Vom Baum zum Brett Bei einem Waldbegang bekommen Sie heute Informationen über den Baum von der Keimung bis zur Ernte. Sie erleben dabei eine Baumfällung durch einen erfahrenen Waldarbeiter. Am Ende zeigen wir Ihnen, welche Produkte das Sägewerk aus einem solchen Baum machen kann. Aktivität für Erwachsene und interessierte Jugendliche. Beginn: 15:00 Uhr.

Mittwoch, 16.02.: Wald bewegt: Labsal für Körper und Geist Tauchen Sie mit uns ein in die Tiefen des Waldes. Der Wald wirkt sich positiv auf unser Wohlbefinden aus und umso mehr je intensiver wir uns auf ihn einlassen. Begleiten Sie uns auf eine Reise durch den spätwinterlichen Wald, der sowohl unserer Seele als auch unserem Körper guttut. Führung für Erwachsene. Beginn: 15:00 Uhr.

Sonntag, 20.02.: Tierspuren im Wald Wenn Schnee liegt ist es einfach, Tierspuren im Wald zu entdecken, doch mit guten Augen und Aufmerksamkeit werden wir auch ohne Schnee eine Vielzahl von Spuren der scheuen Waldbewohner finden und unter kundiger Anleitung auch lesen können. Führung für Familien mit Kindern ab 7 Jahren. Beginn: 14:15 Uhr.

unterwegs mit kindern_47


unterwegs mit kindern

Mittwoch, 23.02.: Perspektivenwechsel Lernen Sie den Wald aus ungewohnten Perspektiven zu betrachten, auch wenn Sie den Wald oft besuchen. Es lohnt sich immer, Bekanntes aus einem anderen Blickwinkel zu „erfahren“. Förster Wolfgang Graf begibt sich mit Ihnen auf diese etwas andere Walderkundung. Familientaugliche Führung mit Kindern ab 10 Jahren. Beginn: 15:00 Uhr.

Sonntag, 27.02.: Sinneswandeln Gemeinsam wollen wir den Pfad „Sinneswandeln“ im Gramschschatzer Wald erkunden. Sie sind eingeladen an fünf Stationen mit allen Sinnen den Wald wahrzunehmen. Das sinnliche „Wald erleben“ wird garniert mit kleinen und wohl dosierten Wissens-Häppchen zum Wald. Dabei baden wir Körper und Geist bei bester Waldluft in einer herrlichen Waldatmosphäre. Aktivität für Familien mit Kindern ab 5 Jahren. Beginn: 14:15 Uhr.

Mittwoch, 02.03.: Historische Holzfällung Zwei erfahrene Waldarbeiter zeigen Ihnen Fällung und Aufarbeitung eines Baumes aus der Zeit, als die Motorsäge noch nicht im Wald eingesetzt wurde. Beim Entasten und Entrinden können sie selbst Hand anlegen. Die Veranstaltung mit Geschichten über die alte Zeit lassen wir am Lagerfeuer ausklingen. Führung für Interessierte. Beginn: 15:00 Uhr.

48_unterwegs mit kindern

Donnerstag, 03.03.: Waldwerkstatt – wir bauen eine Nisthilfe für Vögel Fast alle Vögel werden im Frühjahr wieder Nester bauen. Einige von ihnen sind Höhlenbrüter und freuen sich, wenn ihnen ein Nistkasten zur Verfügung gestellt wird. Aus vorgefertigten Teilen basteln wir eine Nisthilfe in der Werkstatt des Walderlebniszentrums. Die Nisthilfen hängt ihr bei euch zu Hause für unsere gefiederten Freunde auf. Aktivität für Kinder ab 8 Jahren. Da maximal 5 Kinder teilnehmen können ist die Anmeldung besonders wichtig. Beginn: 14:15 Uhr. Zum Teilnehmerbeitrag kommen 7,Euro für Materialkosten.

Freitag, 04.03.: Geocaching – elektronische Schnitzeljagd durch den Wald Geocaching erfreut sich weltweit großer Beliebtheit, mehrere tausend „Caches“ (versteckte Lager) sind über die ganze Welt verteilt. Auch im Gramschatzer Wald befinden sich solche Lager. Mit Hilfe von GPS– Geräten und im Wald versteckten GPS-Koordinaten machen wir uns auf die Jagd nach dem „Schatz“; Auf dem Weg dorthin sind knifflige Aufgaben zu erfüllen. Abenteuer pur für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Beginn: 14:15 Uhr.

Sonntag, 06.03.: Waldwichtel in Not Durch den Winter sind die Behausungen der Waldwichtel ungemütlich geworden. Die Wichtel wandern frierend durch den Wald und suchen nach neuen Behausungen. Durch Erzählungen aus dem Wichtelleben stimmen wir uns auf die Bedürfnisse dieser kleinen Wesen ein, suchen nach ihnen im Unterholz und bauen ihnen anschließend neue kuschelige Behausungen aus Naturmaterialien an einem märchenhaften Platz im Wald. Führung für Familien mit Kindern von 4 bis 8 Jahren. Beginn: 14:15 Uhr.

Freitag, 11.03.: Biodiversität live – Der Baum als Lebensraum Bei diesem Waldbegang erfahren Sie, warum viele Lebewesen des Waldes darauf angewiesen sind, dass besonders ausgewählte Bäume im Wald stehen bleiben und warum sich deren Wert kaum in Euro beziffern lässt. Einige dieser „Biotopbäume“ werden Sie bei dieser Waldführung kennenlernen. Führung für Erwachsene und interessierte Jugendliche. Beginn: 16:00 Uhr.

Sonntag, 13.03.: Frühlingserwachen – Herzschlag der Bäume Die Natur erwacht jedes Frühjahr zu neuem Leben. Heute wollen wir versuchen, den „Herzschlag der Bäume“ zu hören und mit offenen Sinnen die erwachende Natur wahrzunehmen. Führung für Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Beginn: 14:15 Uhr.


Donnerstag, 17.03.: Waldspaziergang für kleine Entdecker Mamas, Papas, Omas oder Opas mit Kindern von zwei bis zu vier Jahren erkunden mit uns den Winterwald. Bei dieser kleinen Waldtour sind die Sinne gefordert und einige kleine Aufgaben zu erfüllen, die vor allem Körperbeherrschung erfordern. Für Eltern/Großeltern mit Kindern von 2-4 Jahren. Beginn: 15:00 Uhr.

Freitag, 18.03.: Nachhaltigkeit weltweit – Leben und Arbeiten in Westafrika Viele Menschen denken darüber nach, wie man sich für eine bessere Welt engagieren kann. Manche kommen dann auf die Idee für einen bemessenen Zeitraum in einem fernen Land ihre Fähigkeiten in den Dienst der Entwicklung und des Aufbaues zu stellen. Förster Wolfgang Graf hat diesen Schritt gemacht und war von 1990 bis 1999 in der Entwicklungszusammenarbeit in Togo und Ghana tätig. Gewinnen Sie Einblicke in seine Erfahrungswelt und wie diese sich durch seine Tätigkeit und das Leben in einer anderen Kultur nachhaltig verändert hat. Herr Graf hat sich auch privat langfristig an Togo gebunden und hat deshalb bis heute einen intensiven Austausch mit Land und Leuten in diesem sehr interessanten Land in Westafrika. Vortrag für Erwachsene und Jugendliche. Beginn: 17:00 Uhr. Dauer: 2 Std. Diese Veranstaltung wird im Rahmen des Programms Bildung trifft Entwicklung (BtE) angeboten und unterstützt.

Sonntag, 20.03.: Wald schützen und nutzen Der Gramschatzer Wald hat alte und ehrwürdige Bäume, die auch mal über 300 Jahre alt sein können. Besuchen Sie mit Förster Wolfgang Graf einige jüngere und ältere Bäume und erfahren Sie, was von der Keimung bis zur ökonomischen oder ökologischen Reife im langen Baumleben so alles passieren kann und wie Förster bei der Waldbewirtschaftung beides im Blick behalten. Etwas intensiver wollen wir dabei den Baum des Jahres 2022, die Rotbuche, betrachten. Führung für Erwachsene. Beginn: 14:15 Uhr.

Mittwoch, 23.03.: Unser Wald im Klimawandel – was kommt auf uns zu? Das Frühjahr steht vor der Tür und hoffentlich wird es regenreicher und kühler als die letzten Jahre. Förster Wolfgang Graf wird Ihnen die aktuellen lokalen Waldklimadaten vorstellen und deren Bedeutung für die Waldbewirtschaftung, auch im Hinblick auf die Zukunft unserer Wälder. Sie erhalten und diskutieren aktuelle Daten zum Klimawandel auf der Fränkischen Platte und deren bereits sichtbare Auswirkungen auf den örtlichen Wald. Führung für Erwachsene und interessierte Jugendliche. Beginn: 15:00 Uhr.

AKTIVITÄT IM NATURWALDRESERVAT WALDKUGEL ZWISCHEN HEIDINGSFELD UND REICHENBERG

Sonntag, 13.02.: Waldnaturschutz: Naturwaldreservat Waldkugel – ein ökologisches Kleinod in Großstadtnähe. Heute, am Internationalen Tag zur Erhaltung der Artenvielfalt/Biodiversität, laden wir Sie zu einem besonderen Waldspaziergang ein. Denn nur 5 Kilometer vom Zentrum Würzburgs entfernt überlassen wir Menschen auf einer 70 Hektar (= 700.000 Quadratmeter) großen Fläche den Wald sich selbst. Es muss nicht immer Afrika, Amerika oder Asien sein – hier entsteht Ihr Urwald vor der eigenen Haustüre. Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise und staunen Sie. Achtung: Treffpunkt ist zwischen Heidingsfeld und Reichenberg unter der B-19 Brücke am Parkplatz an der Bahnunterführung; Beschilderung „Naturwaldreservat Waldkugel“ beachten. Eine Bushaltestelle der Linie 311 oder 312 befindet sich in unmittelbarer Nähe. Führung für interessierte Waldliebhaber. Beginn: 14:30 Uhr. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

unterwegs mit kindern_49


lesen & wissen Günter Huth

Andreas Friedrich

Der Schoppenfetzer und der untote Winzer

Rund um Würzburg

Erich Rottmanns achtzehnter Fall Der Winzer Gernot Siebenheilig ist in einem seiner Weinberge verunglückt, doch bleibt er seit seinem Unfall unerklärlicherweise verschollen. Daher bittet die Winzergattin ihren Freund Erich Rottmann um Hilfe. Kaum hat der Ex-Kommissar sich des Falles angenommen, geschieht Seltsames auf dem Weingut: der Kellermeister wird tot in der Trommelpresse der Kelter gefunden, der Cousin des Weinbaupräsidenten, ebenfalls tot, aus einem Bottich mit Maische herausgefischt. In beiden Fällen liegen Gewalttaten vor, doch vom Täter keine Spur! Ein Fall, der den nüchtern denkenden ExKommissar über den Glauben an untote Winzer nachdenken lässt, er einem körperlichen Angriff ausgesetzt und darüber hinaus massiv mit Elvira Starks Eifersucht konfrontiert wird. 176 S., 12 x 19 cm, Broschur | 9,90 Euro ISBN 978-3-429-05531-8 | Echter Verlag Würzburg Das eBook finden Sie im Online-Shop des Echter Verlags als PDF und ePub: ISBN 978-3-429-05104-4 / 8,99 Euro (PDF) ISBN 978-3-429-06494-5 / 8,99 Euro (ePub)

Wandern in Weinbergen, Wäldern und am Wasser. Der gebürtige Würzburger Autor und passionierte Wanderer Andreas Friedrich hat für seinen Wanderführer 42 leichte bis mittelschwere Halbtageswanderungen aus seiner fränkischen Heimat zusammengestellt, von Stadtwanderungen mit Besichtigungen, gemütlichen Touren durch Weinberge bis zu tagfüllenden Unternehmungen. Bei allen bleibt stets genügend Zeit, den Hinweisen zu Sehenswürdigkeiten und Gastronomie nachzugehen. Die Region zwischen der Saale und dem Werntal im Norden und der Tauber im Süden bietet vielfältige Wandermöglichkeiten in traditionellen Weinlagen, oft mit Maintal-Panorama. In kleinen Winzerstädtchen und Weinorten mit historischen Ortsbildern findet man traditionelle Einkehrstationen und entdeckt in den Heckenwirtschaften kulinarische Köstlichkeiten. Im Kontrast zum Touristentrubel stehen Wanderungen in ruhigen Waldgebieten wie im Guttenberger Forst und Gramschatzer Wald. Fast alle Touren-Startpunkte können klimafreundlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Zudem stehen GPS-Daten zum Download von der Internetseite des Rother Bergverlags bereit. 184 S., 127 Bilder, 43 Wanderkarten | 14,90 Euro ISBN 978-3-7633-4579-3 | Bergverlag Rother Oberhaching www.rother.de

ÖPNV-Tipp von Madeleine Wohlfeil:

APG-RUF:BUS – Dein Anschluss unter dieser Nummer … Der APG-RUF:BUS bringt Sie im südlichen Landkreis wie ein normaler Linienbus von A nach B. Wichtig: Der APG-Ruf:BUS fährt nur auf Bedarf. Das bedeutet, dass Sie Ihre Fahrt vorher telefonisch anmelden müssen. Mit dem RUF:BUS gelangen Sie zu den Bahnhöfen Ochsenfurt, Reichenberg und Giebelstadt mit Anschlussverbindung nach Würzburg und natürlich auch wieder zurück in Ihre Gemeinde. Der RUF:BUS ist in den regulären Fahrplan integriert, sodass Sie einfach im Fahrplanheft, der vvmApp oder in der Fahrplanauskunft des interaktiven Liniennetzplans nach der nächsten Fahrt schauen können. Aber wie genau funktioniert das System „APG-RUF:BUS“? Eine Stunde bevor Ihre Tour stattfinden soll einfach kostenlos unter 0800.8118811 anrufen und die gewünschte Fahrt anmelden. Danach müssen Sie nur noch an der gewünschten Bushaltestelle warten bis der RUF:BUS kommt. Aber nicht wundern: Es kommt kein großer Linienbus, sondern ein Taxi. Sie werden dann ganz bequem an Ihren Anschlussbahnhof gefahren, von wo ein Anschluss nach Würzburg oder wieder zurück in Ihre Gemeinde besteht.

50_lesen und wissen

Für Ihre Fahrt im RUF:BUS benötigen Sie einen Fahrschein. Diesen können Sie auch im RUF:BUS selbst erwerben. Das klingt doch zu kompliziert? Dann rufen Sie einfach in unserem Kundenzentrum unter 0931.45280-0 an. Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen gerne persönlich. Madeleine Wohlfeil ist beim Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg für Marketing und Vertrieb der APG verantwortlich.


gesundheit & wissen Bogenhanf

Kieser Training Spezialtipp von Michael Lauerbach

Von drinnen nach draußen Solange es draußen noch winterlich zugeht, freuen wir uns an schönen Zimmerpflanzen, die unser Zuhause aufblühen lassen. Ob grün oder bunt, groß- oder kleinblättrig, stachelig oder ganz schlicht – die Auswahl ist riesig. Und dabei zählt bei Weitem nicht nur der optische Aspekt. Pflanzen nehmen schädliches Kohlenstoffdioxid auf und wandeln es in „sauberen“ Sauerstoff um. Sie fungieren wie eine Art Luftfilter. Manche sind sogar in der Lage, Ausdunstungen von Lösungsmitteln, Rauchstoffe, Allergene oder aber auch bestimmte Viren oder Bakterien zu absorbieren und die Luft davon zu befreien. Unsere Top 3 für saubere Luft: Bogenhanf (Sansevieria), Einblatt (Spathiphyllum) und Dieffenbachia.

Und der Winter wird zum Frühling Bunte Frühlingsblüher läuten schon bald das Ende der tristen Zeit ein. Narzissen, Tulpen, Primel, Viola, Hyazinthen und viele mehr erfreuen Auge und Herz. Wir packen einige davon in unsere bunten Frühlingskisten und -schalen, die Sie gerne bei uns abholen können. Ebenso naht der Valentinstag: Blumen sagen mehr als 1000 Worte, Sie wissen Bescheid! Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl. Ob Strauß, blumige Dekoration oder etwas Frühlingshaftes – wir haben für jeden Valentin etwas Passendes. Und dann geht’s ja schon wieder ans Planen: Sollten Sie über Gesundes und Leckeres aus dem eigenen Garten nachdenken, empfehlen wir Ihnen unser Anzucht-Set. Darin enthalten ist alles, was Sie für einen erfolgreichen Start zum Gärtnern@home benötigen, inklusive Anzuchtkalender mit hilfreichen Tipps. In diesem Sinne: Lassen Sie den Frühling rein! Eine ausführliche Beratung und eine große Auswahl bekommen Sie bei uns in Höchberg und online. Ihr Karl-Heinz Hupp Gärtnermeister Karl-Heinz Hupp ist Inhaber der Gärtnerei Hupp in Höchberg und Obermeister der Gartenbaugruppe Würzburg. Otto-Hahn-Str. o. Nr., Höchberg, Tel. 0931.407140 www.gaertnereihupp.de

Vom Sinn und Unsinn des Aufwärmens Neben der Steigerung der Leistungsbereitschaft dient das Aufwärmen beim Sport dem Schutz vor Verletzungen. Ein Aufwärmen des gesamten Bewegungsapparates ist sinnvoll, wenn mehrere Muskeln und Muskelgruppen gleichzeitig einer sehr hohen Beanspruchung ausgesetzt sind.

90% des Kieser Trainings ist Aufwärmen Im Gegensatz zum Sport wird bei Kieser Training die Muskulatur einzeln trainiert. Es ist nicht sinnvoll, Muskeln aufzuwärmen, die erst 20 Minuten später trainiert werden. Daher erfolgt die Vorbereitung bei Kieser Training gesondert für jeden einzelnen Muskel bzw. jede Muskelgruppe. Dieser separate Aufwärmeffekt vollzieht sich in allen Maschinen innerhalb der Übungsdauer von 60 – 90 Sekunden und macht ca. 90% der Trainingszeit aus. Während der ersten 55 – 80 Sekunden wird der Muskel „angewärmt“ und so auf die Anstrengung der letzten Sekunden, die den eigentlichen Kraftwachstumsreiz auslösen, vorbereitet. Durch das spezifische Aufwärmen bei Kieser Training erreichen wir zweierlei: Erstens hat das Nervensystem genügend Zeit, möglichst viele Fasern zu mobilisieren; zweitens erhält der Muskel die ideale „Betriebstemperatur“. Dies sind ideale Trainingsvoraussetzungen und Sie können sich zusätzliche Aufwärmübungen sparen. Durch die langsame und kontrollierte Bewegungsausführung besteht kein höheres Verletzungsrisiko als bei der Ausübung von Alltagstätigkeiten. Muskelverletzungen wie Zerrungen oder Muskelfaserrisse aufgrund fehlenden Aufwärmens sind bei Kieser Training ausgeschlossen. Wie genau das Kieser Training funktioniert und welche Vorteile es gegenüber herkömmlichen Trainingsmethoden noch bietet, zeigen wir Ihnen gerne bei einem kostenlosen Probetraining Michael Lauerbach, Dipl.-Sportwissenschaftler, Geschäftsführer von Kieser Training Würzburg. Tel. 0931.4529240 | www.kieser-training.de

rätselhaft … von S. 6/7: Die Pferde finden das Futter auf der Weide beim Schloss Wolfskeel in Uettingen.

gesundheit und wissen_51


osu

rl Ve en

Ve

lohnenswerte gewinne

Bei uns können Sie gewinnen.

Anzeigen

ng

su rlo

en

g Verlosun

Einfach eine E-Mail mit dem Wunschgewinn und Ihren Kontaktdaten als Betreff an kontakt@lohnenswert-wue.de oder eine Postkarte an Lohnenswert, Neue Straße 48, 97299 Zell. Einsendeschluss ist der 25.04.2022. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Barauszahlungen der Gewinne nicht möglich. Nur die Gewinner werden benachrichtigt. Die persönlichen Daten der Teilnehmer werden zum Zweck der Gewinnermittlung gespeichert. Nähere Informationen in unserer Datenschutzerklärung: www.lohnenswert-wue.de/datenschutz. Viel Glück!

Drei Wanderführer zu gewinnen Andreas Friedrich Rund um Würzburg 42 leichte bis mittelschwere Halbtageswanderungen rund um Würzburg. Wir verlosen 3 Wanderführer.

impressum

Gärtnerei Karl-Heinz Hupp Tel. 0931 407140 Otto-Hahn-Straße o.Nr. info@gaertnereihupp.de 97204 Höchberg www.gaertnereihupp.de Gewerbegebiet

Bestattungen Papke alle Bestattungsarten Friedwald und Ruheforst freie Grabreden auf allen Friedhöfen tätig

0931-4173840 Wörthstraße 10, 97082 Würzburg www.bestattungen-papke.de

Herausgeber & V.i.S.d.P: Ingrid Schinagl & Silvia Popp GbR

Druck: bonitasprint, Würzburg, Auflage 10.000 Exemplare

Redaktion: Lohnenswert | Neue Straße 48 l 97299 Zell a. Main

Sonstiges: Alle Veranstaltungsangaben ohne Gewähr. Wir bemühen uns sehr, alle Termine und Fakten richtig darzustellen, können aber bei dieser Fülle Fehler nicht ausschließen. Veranstalter, die Fotos an uns senden, tragen etwaige Honorarkosten selbst. Urheberrechte für Anzeigengestaltungen, redaktionelle Beiträge, Vorlagen sowie die gesamte Gestaltung bleiben beim Herausgeber. Der Nachdruck von Fotos, Zeichnungen, Artikeln und Anzeigen – auch auszugsweise – bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Herausgebers. Für unaufgefordert eingesendete Fotos, Texte und Unterlagen übernehmen wir keine Haftung. Bearbeitung und Abdruck behält sich der Herausgeber vor.

Chefredakteur: Winfried Popp | Tel. 0931.99114272 Mail: kontakt@lohnenswert-wue.de Grafik: Ingrid Schinagl | Tel. 0931.460088-0 Mail: grafik@lohnenswert-wue.de Anzeigen: Michael Kretschmer | Tel. 0175.2042362 Mail: mi.kr@posteo.de + kontakt@lohnenswert-wue.de Unter Mitarbeit von: Theresa Schinagl (Grafik), Katharina Popp (Redaktion), Kristina Popp (Redaktion), Tobias Kretschmer (Logistik und Vertrieb). Bildnachweis: Ronald Grunert-Held (0171.6901660): Ein perfekter Tag in Eisingen, Kirchen im Landkreis, Rätselhaft, Landkreis Würzburg Buch, Wanderweg …; Winfried Popp: Wanderweg, …; Kristina Popp; Daniel Peter: KU; Wolfgang Heß (S. 45 Backhausfoto); AdobeStock: Felix; Veranstalter, Künstler, unsere Unternehmen und Gemeinden, Landratsamt Würzburg, Lohnenswert-Redaktion (Winfried Popp) Distribution: Auslage im ganzen Landkreis und in der Stadt Würzburg. In Rathäusern, Touristinfos, Büchereien, Arztpraxen, Apotheken, in der Gastronomie, in Kinos, beim Frisör, Winzer, im Einzelhandel und bei Dienstleistern aller Art.

52_impressum | verlosung

Dank: Unser Dank geht an alle, die uns mit Rat, Tat, Terminen, Tipps und Anzeigen unterstützen und die somit dafür sorgen, dass dieses Magazin seinen Auftrag erfüllen kann – nämlich zu zeigen, wie vielfältig und schön, wie reich an Kultur und Freizeitmöglichkeiten unser Landkreis ist. Lohnenswert eben. Die nächste Ausgabe (Apr/Mai/Jun 2022) erscheint am 29.03.2022


Neujahrsgrüße DER KREISBRANDINSPEKTION WÜRZBURG LAND Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, die Feuerwehrführungskräfte des Landkreises Würzburg und die Feuerwehren wünschen Ihnen mit Landrat Thomas Eberth ein gutes, gesundes neues Jahr 2022! Inmitten einer schwierigen Zeit für unser ganzes Land möchten wir Ihnen sagen: Wir sind für Sie da – Tag und Nacht einsatzbereit und hochmotiviert, um Ihr Leben, Ihr Hab und Gut und unsere Umwelt vor Schäden durch Feuer, Unwetter und andere Katastrophen zu schützen.

Tierrettung - im Schnitt rücken wir jedes Jahr zu rund 5.700 Einsätzen aus. Und auch die wöchentlichen Übungen bereiten unsere Kameradinnen und Kameraden für viele Einsatzszenarien vor.

Bestens gerüstet für alle Einsätze sind wir durch eine erprobte und professionelle Struktur, die im 2020 erstellten Feuerwehrbedarfsplan für den Landkreis Würzburg festgelegt ist. Hierzu Wenn Sie die 112 wählen, gehören der Atemschutzwenn die Sirene heult, wenn pool, mit dem alle Ortsfeudie Einsatzwagen durch erwehren mit stets gewardie Straßen fahren, könteten Atemschutzgeräten nen Sie sicher sein: Hier versorgt werden, zwei neue eilen ehrenamtliche FeuerRüstwägen und das den akwehrfrauen und -männer, tuellen Bedürfnissen angeengagierte Menschen mit passte Feuerwehrzentrum großem VerantwortungsbeKlingholz. Auch die neue wusstsein und hoher KomFeuerwehrführungsstruktur petenz zur Hilfe, wo und Ihre Kreisbrandinspektion im Landkreis Würzburg und Landrat im Landkreis Würzburg mit Thomas Eberth (2.v.l.) wünschen Ihnen ein gesundes Jahr 2022 (v.l.): wann immer sie nötig ist. der Aufteilung in vier GeKreisbrandrat Michael Reitzenstein und die Kreisbrandinspektoren Markus Fleder, Markus Dürr, René Herbert und Karsten Ott. biete und Fachbereiche von Im Landkreis Würzburg leisten derzeit rund 700 Frauen Alarmierungsplanung bis Digitalfunk trägt dazu bei, und 5.200 Männer ihren „Dienst am Nächsten“ bei alle Herausforderungen zu meistern. Fortbildungen und einer der 112 Freiwilligen Feuerwehren. Ob Brandbe- Workshops zu den Aufgaben der Feuerwehr und auch kämpfung, Helfer vor Ort, Schneebruch oder Unwetter, zur Stärkung der internen Kommunikation gehören Verkehrsunfall oder Wohnungsöffnung, Personen- oder selbstverständlich dazu.

Wir sind gut aufgestellt – damit Sie sich auf uns verlassen können! Gott zur Ehr‘ – dem Nächsten zur Wehr. Ihre Kreisbrandinspektion des Landkreises Würzburg

Kreisbrandrat Michael Reitzenstein

Landrat Thomas Eberth

KBI Markus Fleder

KBI Markus Dürr

KBI Karsten Ott

KBI René Herbert


IG W I CH T e für di

WAS HABE ICH?

OXWA LL B N G RU FÖ R D E

Ökostrom?

Ja, hast Du. Seit 11 Jahren. Ohne Aufpreis. Seit 2010 liefern wir ausschließlich Ökostrom an alle. Manche Versorger lassen sich den Ökostromtarif teuer bezahlen. Bei uns bekommt jeder Ökostrom ohne Aufpreis. Und wer sein Elektroauto mit unserem Ökostrom tankt, kann für seine Wallbox 900 Euro Förderung bekommen. Wenn Sie Kunde von uns sind, können Sie sich zurücklehnen und über Ihren Klimabeitrag freuen. Falls nicht, wird es höchste Zeit, zu wechseln. Einfach anrufen unter 09353 7901 99801 oder online abschließen: www.die-energie.de.


Millions discover their favorite reads on issuu every month.

Give your content the digital home it deserves. Get it to any device in seconds.