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vierteljährlich kostenlos

Lohnenswert Aug Sep Okt 2020

Leben und Genießen im Landkreis Würzburg

Wanderlust im Würzburger Land Beliebte und neue Routen

Das Drei-Flüsse-Dorf : Der perfekte Tag in Bieberehren

Ein Familienbetrieb blüht auf: Zu Gast in Obereisenheim

Unser neuer Landrat: Im Gespräch mit Thomas Eberth

Wundervolles Weikersheim: Seitenblick ins Taubertal

Ein neues LandkreisHighlight: Der Frankenturm in Eibelstadt Ab in den Garten: Aktuelle Tipps vom Profi


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vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, Wenn Sie diese Zeilen lesen, hat sich die Lage in der Corona-Krise sicher schon wieder verändert. Vieles wird vielleicht wieder möglich sein, vielleicht auch schon wieder nicht mehr.

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Landkreisköpfe Sie setzen unsere Heimat ins Bild 8

Das Drei-Flüsse-Dorf im Taubertal Der perfekte Tag in Bieberehren 12

Wir wollen optimistisch sein und hoffen darauf, dass nicht nur Handel und Gewerbe, sondern auch der Kulturbereich langsam wieder zur Normalität zurückfindet. Da es uns bei Redaktionsschluss unmöglich war, die Lage zuverlässig einschätzen zu können, haben wir dieses Heft zu einer Ausgabe für alle „Im-Sommer-Daheimbleiber“ gemacht – mit Tipps für Wanderungen, die wir extra für Sie erwandert haben.

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Wir möchten die Bitte an Sie richten, sich über die Aktivitäten unserer Kulturschaffenden zu informieren und ihnen den Weg zurück zur Normalität mit Ihren Besuchen zu erleichtern. Die vielen Menschen im Kulturbetrieb arbeiten hart an einem Restart und brauchen eine Perspektive. Bedanken möchten wir uns auch bei unseren Anzeigenkunden, die uns in der Krise unterstützt und ihre Solidarität gezeigt haben. Und natürlich bei Ihnen für viele Anrufe, Briefe und Mails, nachdem unsere letzte Ausgabe nur online zu sehen war. Wir wünschen IhSchreib Dich jetzt ein und nen einen wunmach Deine Fachhochschulderschönen Somreife in den Fachrichtungen: mer, selbst wenn ■ Gestaltung ■ Sozialwesen der geplante Aus■ Wirtschaft & Verwaltung landsurlaub ausfallen sollte. Diese Ausgabe soll Ihnen helfen, in unserem Landkreis an ein paar schönen Ecken wieder Neues zu entdecken.

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Das iPad stellen wir Dir ab dem ersten Unterrichtstag zur Verfügung.

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in kleinen Klassen/Lerngruppen  im Präsenzunterricht vor Ort, aber auch digital  in gutem Miteinander  individuell ohne Ziffern-Noten, dafür erhältst Du eine individuelle Rückmeldung zu dem jeweiligen Lernfortschritt  in einer wertschätzenden Feedback-Kultur  mit Coachingangeboten

In fos un ter:

Zu Gast in Obereisenheim 14

Von Hand, mit Herz, für‘s Leben Zu Besuch in der Ölmühle Kürnach 17

Essen & Trinken Aktuelle Genuss- und Weintipps 18

Wein & Wissenschaft Ein zweiter terroir f-Punkt in Thüngersheim 20

Im Gespräch Unser neuer Landrat Thomas Eberth 22

Natur & Wissen Aktuelle Gartentipps vom Profi 23

Kunst & Kultur in Coronazeiten Informationen und Adressen 24

Wandern im Landkreis Beliebte und neue Wanderwege 36

Wundervolles Weikersheim Unser Seitenblick ins Taubertal 40

Lesen macht Spaß Neuerscheinungen aus unserer Region 41

Landratsamtlich Neues aus dem Landratsamt Würzburg 42

Ein neues Landkreis-Highlight

Herzlichst

Der Frankenturm in Eibelstadt 44

Ihre

Unterwegs mit Kindern

Ingrid Schinagl

Angebote aus der Landkreis-Ideenfabrik 45

und Silvia Popp

Gesundheit & Wissen Tipps für Training und den ÖPNV 46

Lohnenswerte Gewinne

Die wichtigste Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss ist Deine eigene Motivation! montessori würzburg

Ein Familienbetrieb blüht auf

fachoberschule

Mitmachen und gewinnen! Impressum

Montessori-Fachoberschule | Kloster Oberzell 16 | 97299 Zell a. Main Telefon 0931/26 08 08 01 | www.montessori-wuerzburg.de

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Essen. Feiern. Gemeinsam genießen.

Genießen Sie frische Speisen und Wohlfühlatmosphäre. Moderne und traditionelle Gerichte. Absolute Frische und professionelle Zubereitung. Bio-Produkte, hausgemachtes Olivenöl sowie regionale und saisonale Köstlichkeiten. Ganz gleich, ob ein Dinner zu zweit oder Feierlichkeiten mit Ihrer Familie oder Firma. Lassen Sie sich von uns verwöhnen. Wir sind für Sie da: Montag 12-20 Uhr, Dienstag bis Sonntag 12 -22 Uhr.

der eichenfür st.

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Familie Ruppert-Khemakhem & das Eichenfürst Team | Eichenfürst 9 97828 Marktheidenfeld | Tel. 09391 8827 www.der-eichenfuerst.de

Frankenliebe

entdecken erleben erfahren Ein Ausflug für die ganze Familie. Erleben Sie den Wald aus einer anderen Perspektive.

Dieser Band stellt 33 Orte in Mainfranken vor, die abseits der großen Straßen liegen und die auf ihre eigene Weise reizvoll sind: Wasserfälle, Höhlen, Grotten, Klöster, Kornbrandwege und vieles mehr. Die Fotos und Texte lassen den besonderen Charme und die spirituelle Kraft dieser Orte erahnen und laden ein, diese selber aufzusuchen.

barrierefrei Wildgehege Gastronomie Wandern schöner Spielplatz ...uvm.

Georg Magirius Frankenliebe 33 Orte zum Staunen und Verweilen 144 Seiten mit zahlreichen Farbabbildungen 12 × 21,5 cm. Broschur. € 12,00 / € 12,40 (A) ISBN 978-3-429-05437-3

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landkreisköpfe

Sie setzen unsere Heimat ins Bild Nicht nur, aber auch für die Nachwelt halten diese Fotokünstler/innen aus dem Landkreis unsere Region in eindrucksvollen Bildern fest.

Daniel Günther

Judith Menth

Waldbrunn Der gebürtige Waldbrunner ist seit 2010 als freier Fotograf für Firmen und Privatleute unterwegs. Neben Hochzeits-, Familien- und Veranstaltungsfotos gilt sein Augenmerk vor allem Portraits und Naturfotos. Aus diesem zunächst rein privaten Hobby entstand mit den Jahren eine Leidenschaft, die mit zunehmender Professionalisierung einherging. Zusammen mit Ronald Grunert-Held unternahm Daniel Günther bereits zahlreiche Foto-Touren im Landkreis, später auch in den Alpenländern und in Skandinavien. Die Faszination von Lichtstimmungen und Naturphänomenen und seine eigene Kreativität helfen Daniel Günther dabei, außergewöhnliche Fotos entstehen zu lassen. Seit einigen Jahren hat der Blickwinkel aus der Luft Daniel Günthers Repertoire erweitert. Per Drohne entlockt er bekannten Motiven völlig neue Ansichten. Seit 2016 gibt er seine Begeisterung für Landschaft, Natur und Fotografie auf Fotoreisen hauptsächlich nach Island und Norwegen weiter (www.fotoreiseworkshops.de). Eine Ausstellung seiner besten Fotos ist in Planung. www.creative-light.eu

Aub Seit 1926 – in der dritten Generation – besteht das Fotostudio Menth inmitten der historischen Altstadt von Aub. 1994 übernahmen die Meisterin im Fotografenhandwerk Judith und Fotograf Patrick Menth das Geschäft von ihrem Vater und modernisierten und erweiterten es kontinuierlich bis heute. Seit 2015 steht sogar ein liebevoll hergerichtetes Garten- und Scheunenareal als traumhafte Kulisse für moderne oder romantische Outdoor- und Scheunenshootings zur Verfügung. Neben der Personenfotografie zu allen Anlässen widmet sich die Fotografenmeisterin Judith Mendt auch gerne ihrer Heimat, der sie immer wieder neue und überraschende Ansichten entlocken kann – zum Beispiel bei Festen, Märkten oder Veranstaltungen in ihrer Heimatstadt Aub. Kerngeschäft des Teams um Judith Menth ist allerdings nach wie vor die Personenfotografie - in einem ihrer Fotostudios oder on location an einem Ort nach Wahl ihrer Kunden. Modernste Technik und das Bearbeiten und Printen der Fotos im eigenen Digitallabor sind hier bei ihren Kunden geschätzte Qualitätsmerkmale. www.foto-studio-menth.de

Ronald Grunert-Held Veitshöchheim Eigentlich gibt es ihn gar nicht. Denn Ronald Grunert-Held wurde in Bielefeld geboren. Und Bielefeld existiert ja bekanntlich überhaupt nicht. Das kümmerte die Landesbildstelle NRW wenig. 1975 erteilte sie dem jungen Fotografen dessen erste Fotoaufträge. So entstand nicht nur eine Ausbildung zum Meisterfotograf, sondern auch eine Entwicklung zu einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Medium Foto. Grunert-Helds Ziel: das andere Bild. Mit geschultem Auge und einem außergewöhnlichen Blick für Ansichten, Perspektiven, Details und Stimmungen ist der Wahl-Veitshöchheimer in unserer Region in Sachen Fotos unterwegs. Ronald Grunert-Held setzt Landschaften, Orte und Objekte ins richtige Licht – als Werbefotograf für Gewerbe und Industrie, aber auch für viele Gemeinden in Sachen Präsentation und Tourismus. „Lohnenswert“-Leser*innen können sich von der Fotokunst Grunert-Helds Ausgabe für Ausgabe überzeugen. Die regelmäßig erscheinenden „Rätselhaft“-Bilder sowie seine Gemeindeportraitfotos machen sein Anliegen deutlich: Alltägliches anders sehen, anders fotografieren und immer wieder neu zeigen. www.frankenbild.de

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rätselhaft

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Ein rätselhafter Anblick, ein mystischer Ort, ein magisches Naturdenkmal: Die Kunigundenlinde bei Buch soll mindestens so alt sein wie die daneben stehende Kapelle – also gute 800 Jahre. Foto: ©Ronald Grunert-Held

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Ein perfekter Tag

in Bieberehren

Flussidylle an der Tauber

Das Drei-Flüsse-Dorf im Taubertal Nein, stehengeblieben ist die Zeit auch in Bieberehren nicht. Abzulesen ist dies an architektonisch modern gestalteten Häusern, Funksendemasten und anderen Dingen. Aber ein klein bisschen zurückversetzt in eine Zeit ohne Hektik, Stress und dem Hecheln nach immer neuen Kicks fühlt man sich dort, in der äußersten Südostspitze unseres Landkreises, schon. Dies liegt nicht nur, aber vor allem an der Natur, in die Bieberehren mit seinen Ortsteilen Klingen und Buch eingebettet ist. Eine sich weitende Talaue dreier Flüs-

Brücke über die Gollach

8_ein perfekter tag

Rathaus

se und sanfte, bewaldete Höhen bestimmen die Landschaft. Die Gollach und die Steinach münden in der Gemarkung von Bieberehren in die Tauber, weshalb der Ort auch das „Drei-Flüsse-Dorf“ genannt wird. Anlass für uns, die Umgebung ein bisschen zu erkunden, bevor wir uns von Bürgermeister Engelbert Zobel Bieberehren näher zeigen lassen.

Bieberehrener BilderBuch So heißt der ca. 10 km lange Europäische Kulturweg, der zwischen den Ortsteilen Bieberehren und Buch sowie der Kuni-

gundenkapelle verläuft und den wir uns für unsere Erkundung ausgesucht haben. Ausgehend vom ehemaligen Gelände der Gaubahn erwandern wir zunächst die Sehenswürdigkeiten Bieberehrens: den gotischen Bildstock (1432), die neoromanische Pfarrkirche St. Peter und Paul, den hübschen, zweigeschossigen Bau des historischen Rathauses mit vorgekragtem Fachwerkobergeschoss (1612), die Marienkapelle mit ihrem einzigartigen Altar (1741) und den Turmberg mit herrlichem Panoramablick.

Bieberehrener BilderBuch


Weiter geht es oberhalb des Gollachtals zum Ortsteil Buch. Dieser bietet mit der neugotischen Dorfkirche (1859), dem prächtigen Pfarrhaus und bäuerlichen Anwesen aus örtlich abgebautem Muschelkalk ein unverwechselbares Dorfbild. Seit fast 800 Jahren sind die Bucher in ganz besonderer Weise mit der Kunigundenkapelle verbunden, ihrem Kleinod auf dem Altenberg. Dorthin gehen wir talwärts, überqueren die Gollach und steigen zur Anhöhe hinauf. Der Blick von der Wallfahrtskirche aus dem 13. Jahrhundert ins Gollachtal ist grandios und erinnert fast ein wenig an das Allgäu.

Altar in der Kreuzkapelle

Kreuzkapelle und Station am Kreuzweg

In der kath. Pfarrkirche St. Peter und Paul

Kirche St. Georg in Klingen

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6 Kirchen und 15 Brücken Vor Burgerroth nach links geht es über die Höhenkante des Gollachtals, begleitet von herrlichen Ausblicken, zurück nach Bieberehren. Weit über die Region hinaus bekannt ist das Bieberehrener Käppele auf dem Eulenberg. Über 240 Stufen des Stationenwegs erreichen wir es am Gipfel- und Endpunkt des Kreuzwegs. Das neogotische Ensemble von HeiligKreuzkapelle, Kreuzweg-Stationen, Stationenweg und Ölbergkapelle wurde von den Bieberehrener Bürgern zwischen 1852 und 1881 errichtet und vor ein paar Jahren mit viel ehrenamtlicher Arbeit restauriert. Auch in der Gegenwart führen Wallfahrten und Pilgergänge hierher und es kommen einzelne Pilger oder auch Gruppen, um für sich oder andere zu bitten oder um für eine erfüllte Bitte zu danken.

Blick von der Kreuzkapelle

10_ein perfekter tag

Bürgermeister Engelbert Zobel erzählt uns die Geschichten und Sagen, die zur Entstehung all dieser Gotteshäuser in Bieberehren und seinen Ortsteilen geführt haben. Er berichtet aber auch vom nicht nachlassenden Engagement der Bürgerschaft, ihre Kirchen und Sehenswürdigkeiten, ja den ganzen Ort, in zahllosen Arbeitsstunden zu erhalten, zu restaurieren und zu pflegen. Nicht ohne Stolz zeigt er uns den Platz vor dem „Haus der Vereine“, der in Rekordzeit von einer Vielzahl freiwilliger Helfer erweitert und neu gestaltet wurde. Bei jedem Satz, den Bürgermeister Zobel an uns richtet, wird deutlich, dass hier jemand mit Liebe und Stolz über seine Heimat spricht. Er zeigt uns die vielen Brücken und Stege über die drei Flüsse, den Grillplatz am Wartturm, die moderne Anlage des Sportvereins, er berichtet vom

Kunigundenkapelle im Ortsteil Buch

Chor des Gesangvereins, dessen Repertoire auf hohem Niveau von modernen Liedern über klassische Volksmusik bis zur Kirchenmusik reicht. Mit leuchtenden Augen schildert er uns die schier unerschöpfliche Anzahl an Wander- und Radwegen, die wahlweise über die Höhen oder in den malerischen Flusstälern verlaufen, und er zeigt uns die katholische Filialkirche St. Georg im Ortsteil Klingen, einen neugotischen Bau mit Dachreiter und Spitzhelm. Auch hier fühlen wir uns beim Blick auf den Ortsteil von der Höhe aus an Landschaften im südlichen Bayern erinnert. Dass Bieberehren nicht nur direkt an der Romantischen Straße liegt, sondern auch von 4 großen FernRadwegen gekreuzt wird, macht den Ort auch für Übernachtungsgäste interessant – das Angebot an Ferienwohnungen ist reichlich.


Blick von der Kunigundenkapelle

Jubiläumsfest des Musikvereins

Zum Einkaufen zieht es die Bieberehrener zumeist in die nahe gelegenen Städte Creglingen, Aub oder Röttingen. Zu Hause genießen sie eher die Ruhe und Abgeschiedenheit ihrer Heimat im „lieblichen“ Taubertal, den Zusammenhalt in der Gemeinde und die Vorzüge einer nahezu perfekten Natur, in der sie leben und die auch wir nun ein bisschen kennenlernen durften. Mit herzlichem Dank an Bürgermeister Engelbert Zobel www.bieberehren.de

links: Dorfansicht, oben: Turm der Marienkapelle, rechts: Pfarrhaus in Buch

Herzlich willkommen in Bieberehren! Das Drei-Flüsse-Dorf im Taubertal.

www.bieberehren.de

Bäckerei-Café Roth im Taubertal Ausgezeichneter Geschmack und Frische durch regionale Produkte, traditionelle Backkunst und natürliche Rohstoffe. Von unseren Brot und Brötchen, über Feingebäck, unserer großen Tortenauswahl, bis zum leckeres Eis und unseren Nudeln - alles aus eigener Herstellung. www.rothbaeckerei.de

Besuchen Sie unser Café in Röttingen! Hauptstr. 24, Tel 09338/207 Riedenheim | Kirchstr. 6, Tel 09338/210 Sonderhofen | Hauptstr. 27

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Treffpunkte der Bieberehrener sind u. a. das Gasthaus/Pizzeria „Adler“ in der Hauptstraße oder an warmen Tagen der Platz am ehemaligen Sportgelände, wo es sich nicht nur genussvoll verweilen und entspannen, sondern auch in der vorbeifließenden Tauber erfrischen lässt. Gefeiert wird in Bieberehren am „Autofreien Sonntag im Taubertal“ am 2. August, wenn sich die Bürger mit Gästen aus nah und fern am Lindenplatz treffen. Alljährlich findet am Pfingstmontag an der Kunigundenkapelle das weithin bekannte „Kunigundenfest“ statt und die Trachtenkapelle Bieberehren feiert in diesem Jahr ihr 55-jähriges Jubiläum. Das große Musikfest zum Juniläum musste Coronabedingt leider ausfallen, wird jedoch hoffentlich bald nachgeholt. (Näheres unter www.musik-bieberehren.de)


essen und trinken

Ein Familienbetrieb blüht auf Passend zum Sommer, in dem sie uns in den Gärten nur so verzaubern, haben wir auch in Obereisenheim eine blühende Rose entdeckt. Im gleichnamigen Hotel und Gasthof wächst und gedeiht ein Familienbetrieb nämlich genauso gesund und bezaubernd wie seine Namensgeberin. Zu Besuch bei Familie Bregenzer in der „Rose“.

Bereits in dritter Generation führt die Familie Bregenzer das Hotel und Gasthaus „Zur Rose“ im schönen Obereisenheim. Hier, mitten im fränkischen Weinland am beginnenden Bogen der Volkacher Mainschleife, ist von Hektik oder Lärm nichts zu spüren – so auch in der „Rose“. In der traditionell gemütlichen Gaststube begrüßt die Familie ihre Gäste Montag bis Samstag ab 17 Uhr und verwöhnt sie mit wechselnden regionalen und saisonalen Gerichten, traditionell fränkisch, mit frischen und möglichst unbehandelten Zutaten – ganz im Stil einer authentischen Wirtshausphilosophie. Jetzt im Sommer stehen Kalbsherz in Silvanersoße, Zanderfilet in der Meerrettichkruste mit Kerbelrahmsoße, geschmorte Ochsenbacken und zahlreiche Wildspezialitäten aus eigener Jagd auf der Karte. Selbstverständlich dürfen auch Pifferlinge in Rahm mit angebratenen Serviettenknödeln nicht fehlen. An schönen Tagen können die Gäste auch vor dem Haus mit Blick auf den Marktplatz oder im gemütlichen Innenhof Platz nehmen.

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Eine Familie packt an. Das große Glück der Familie Bregenzer: Alle können etwas! Klassische Arbeitsteilung nennen das manche, hier heißt es einfach Familienbetrieb. Jeder hat seine Aufgaben und sein ganz eigenes Fachgebiet: angefangen bei den beiden Familienoberhäuptern Juliane und Franz-Josef Bregenzer. Juliane kümmert sich um das Frühstück für die Hotelgäste, gerne auch schon ab 6 Uhr morgens. Franz-Josef koordiniert die Buchungen des Gasthofs sowie der beiden Gästehäuser „Hühnerhaus“ und „Silvanerhaus“ und kümmert sich um seine Traktoren und sein Boot

„Hans-Heinrich“, einen alten Fischer­ kahn, mit dem er gerne Gäste auf dem Main umherschippert. Auch zu einer Weinbergsfahrt mit dem Planwagen und einem Schoppen in den Weinbergen wird gerne geladen. Die Familie Bregenzer hat viele gute Ideen für ihre Gäste und die paradiesische Mainschleifengegend bietet für Wanderer, Radfahrer, Wasserfreunde und Naturliebhaber sowieso ein ideales Urlaubs- und Ausflugsdomizil. Die beiden Bregenzer-Töchter sind im Familienbetrieb aufgewachsen und haben von Kindesbeinen an mitgeholfen. Sie haben zwar beide später eine andere

berufliche Laufbahn eingeschlagen, aber dafür – wir sagen es mal ganz unverblümt – wahre Traummänner geheiratet. Maximilian, Schwiegersohn 1, ist Jäger und sorgt für frisches heimisches Wild auf der Speisekarte der „Rose“. Simon, Schwiegersohn 2, ist gelernter Gastronom und seit einiger Zeit schon mit eingestiegen. Die Gründe dafür waren für ihn ganz klar: das hohe Ansehen des heimischen Betriebs, das Verhindern des allgemeinen Gasthofsterbens und natürlich das, was die „Rose“ ausmacht: die Freude, Gästen aus nah und fern mit heimischen Gerichten und liebevoll zubereiteten Speisen zu verwöhnen. „Das gibt einem so viel zurück“, bekennt er freimütig. So dürfen sich die beiden Senioren demnächst mehr und mehr um ihre inzwischen vier Enkelsöhne kümmern und wissen die Rose in den besten Händen. Insgeheim ist allen klar: Franz-Josef und Juliane werden auch künftig ihre Unterstützung anbieten und den Schwiegersöhnen weiterhin in alter Wirtshausmanier beim Verwöhnen der Gäste helfen. So eine Familie kann eben nicht anders! Gasthof-Hotel „Zur Rose“, Marktplatz 5, 97247 Eisenheim, Tel. 09386 97220, www.rose-hotel.de Montag bis Samstag ab 17 Uhr, Sonnund Feiertage geschlossen. Um vorherige Reservierung wird gebeten.

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essen und trinken

g sun ! o l 6 r Ve ite 4 Se

Zu Besuch in der Ölmühle Kürnach Wir behaupten einfach mal: gutes Olivenöl oder Sonnenblumenöl kennen und nutzen die meisten. Doch wie sieht es mit Aprikosenkernöl, Sesamöl, Zitronenkernöl oder Borretschöl aus? Schon mal gehört oder gar probiert? Wir jedenfalls nicht. Und waren bei unserem Besuch in der Ölmühle Kürnach mehr als überrascht, woraus sich Öl erzeugen lässt. Fasziniert von Öl waren auch Margarete Bach und Gerhard Schmautz von Anfang an. Beide auf der Suche nach einer Neuausrichtung, weg vom gedankenlosen, schnellen Konsum hin zum Ursprung, dem bewussten Erleben und achtsamen Umgang entdeckten sie nicht nur die Liebe zueinander, sondern auch zu „lebendigem Leinsamenöl“, das sie bei einer Fortbildung kosten durften. Dieses kalt gepresste, naturbelassene und ungefilterte Öl selbst herzustellen, war der Antrieb für die Ausbildung zur/m Ölmüller/ in und viel essenziellem Wissen über Öle, Gesundheit, Heilweisen und Ernährung.

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Ihr Wissen und Können geben die beiden schon seit 2015 in der Ölmühle im Kürnacher Weidenhof gerne weiter. Als „gläserne“ Mühle verstehen sie sich, in der jeder täglich zusehen kann, wie Öl hergestellt wird. Hier entstehen hochwertige Essenzen mit der wassergekühlten Mühle in Kaltpressung (max. 37°C) und Bio-Qualität. Die Samen, Nüsse und Kerne beziehen die Ölmüller von ausgesuchten RohkostLieferanten und wenn möglich regional ansässigen Landwirten.

Borretsch-, Sesam-, Walnussöl „Täglich pressen wir Leinsamenöl frisch. Jeder, der will, kann zuschauen und kosten“, erzählt Margarete Bach und gerät direkt ins Schwärmen: „Dieses Öl erfreut und erquickt den ganzen Körper, Geist und Seele. Leinöl macht glücklich! Wir nennen es das blaue Ernährungswunder“. Doch nicht nur Leinsamen verwandelt sie in hochwertige Öle: „Von A-Z, wie Aprikosenkern-, Borretsch-, Granatapfelkern-, Hanf-, Sesam-, Wildrosen-, Koriandersamen- und Zitronenkernöl, pressen wir

alle Öle selbst. Ein ausgesuchtes Olivenöl aus einer sehr alten Bergolive Liguriens, in der Steinmühle gepresst, bereichert unser Sortiment, sowie Essig, Bio-Wein, Tees, Kaffee, Honig und Nudeln von regionalen Herstellern bzw. Manufakturen“. „Im Herbst kommen unsere Kunden auch mit ihrer Walnussernte und lassen sich von uns ihr ganz eigenes, individuelles Walnuss-Öl pressen, das sie anschließend genießen oder verschenken“, ergänzt Gerhard Schmautz. „So wie die Natur


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Angebote und Termine unter: e www.gaestefuehrer-weinerlebnis.d

im Wandel der Jahreszeiten, erneuern sich auch unsere Zellen immer wieder. Wir empfehlen jetzt besonders Mariendistelöl zur Entgiftung der Leber, Schwarzkümmelöl fürs Immunsystem sowie unterstützend bei Allergien und Unverträglichkeiten“. Wir jedenfalls sind begeistert, was Öl alles kann und welch Reichtum an hochwertigen und köstlichen Ölen hier in Kürnach liebevoll von Hand entsteht. Die Ölmühle | Prosselsheimer Straße 23 | 97273 Kürnach Öffnungszeiten: Mo. Mi. Fr. 10 - 13 und 14 - 18 Uhr, Sa. 9 - 13 Uhr | www.dieoelmuehle.de

Konnis Tour

Der vielleicht schlauste Traktor der Welt lädt dazu ein, mit Hilfe einer App den Würzburger Norden kennen zu lernen. An 100 Stationen verbergen sich Videos, Hörbeiträge, 360-Grad-Touren oder Bildergalerien, die per QR-Code freigeschaltet und dann erlebt werden können. Mehr Infos unter www.konnis-tour.de

So geht’s Alles, was man benötigt, ist ein Smartphone und die Traktor-Konni-App: 1. Kostenlose App im Apple App Store oder bei Google Play laden (einfach nach 2. Stationen nach Orten „Konnis Tour“ suchen). oder Themen auswählen und herunterladen. 3. Vor Ort die Stationen finden, den QR-Code einscannen und erleben.

Kommunale „Allianz Würzburger Norden“ e.V. Vertreten durch Bürgermeister Konrad Schlier, 1. Vorsitzender Am Marktplatz 8, 97241 Bergtheim Kontakt: Telefon: 0 97 63 / 9 30 04 90, info@Wuerzburger-Norden.de

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Ein Projekt der AWO Integration gGmbH Öffnungszeiten: Mi, Do, Fr 12 - 22 Uhr Sa 14 - 22 Uhr So 10 - 19 Uhr Mo, Di Ruhetag Bistro Belvedere Skyline-Hill-Straße 2 97074 Würzburg Tel. 0931.78086452

NEU am Hubland in Würzburg

Das Integrations-Bistro Belvedere mit der grandiosen Aussicht!  Kaffeespezialitäten & Tees  hausgemachte Limonaden  Frühstück  Salate  Burger, Snacks  und vieles mehr!

Im Bistro Belvedere gibt es ein vielfältiges Angebot aus der fränkischen Küche, gepaart mit eigenen Kreationen des Küchenchefs. Eine zusätzliche Wochenkarte mit saisonalen Gerichten und Getränken lässt zudem keine Langeweile aufkommen. Dabei wird besonders Wert gelegt auf regionale Lieferanten und frische Zutaten ohne Zusatzstoffe.

MAIN-CENTER

Das etwas andere Frische-Einkaufserlebnis – freuen Sie sich darauf und genießen Sie die Vielfalt! Wir freuen uns

auf Sie – Team.

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Main-Center e.K. | Oberdürrbacher Str. 2 | Veitshöchheim | Tel. 0931 991260 |täglich von 7 bis 20 Uhr geöffnet!

Mit der Kulturlinie Würzburg entdecken Der Sommer lädt ein, rauszugehen und die Natur zu entdecken. Da dieses Jahr nicht alle Urlaubsziele erreicht werden können, wie wäre es mit Urlaub in der Heimat? Jährlich besuchen viele Touristen unsere Region. Und das aus gutem Grund: Wir leben da, wo andere Urlaub machen. Es ist das spezielle Wohlgefühl, das sich in Würzburg einstellt. Die Mischung aus Kultur und Atmosphäre, Welterbe und Weinfest, Pop und Barock. Dazu liefert die Stadt eine stimmige, historische Kulisse. Wir haben so schöne Ausflugsziele direkt vor der Haustür. Entdecken Sie die größten Würzburger Sehenswürdigkeiten be-

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quem mit der Kulturlinie der WVV. Alle 30 Minuten fährt die Buslinie 9 neben der Residenz auch zum Mainfranken Theater, am Bürger- und Juliusspital vorbei, zum Alten Kranen, weiter zum Kulturspeicher und hoch zur Festung Marienberg mit dem Museum für Franken.

Unser Tipp: Nutzen Sie die Tageskarte für Ihre persönliche Hop-On-Hop-Off-Tour und die 3-Tageskarte für einen längeren Würzburg-Besuch. Einfach vor Fahrtbeginn stempeln. Weitere Infos unter www.wvv.de/kulturlinie.


Genießer-Tipps

schöppeln BEIM WINZER

Wo kann man einen guten Schoppen stilvoller genießen als beim Erzeuger zu Hause?

27.08.-06.09., 08.-11.10. „Heckernest“ im Weingut Stefan Bauer Bühlstraße 19, Thüngersheim, Tel. 09364.1300, Do-Sa ab 15, So ab 12 Uhr

Bis 31.10. Weinerlebnis Stühler Vinothek mit Sonnenterrasse Landwehrstraße 1, Untereisenheim Tel. 09386.243 Sa, So u Feiertag 14-18 Uhr

12.-27.09. Weingut Jung Hohlweg 2, Eisenheim, Tel. 09386.352 Sa, So und Feiertag ab 14 Uhr

Sommerfreuden des Fürstbischofs Öffentliche Führung durch den Rokokogarten Veitshöchheim Die Gartenanlage um das kleine Sommerschloss der ehemaligen Würzburger Fürstbischöfe zählt zu einem der besterhaltenen Rokokogärten Deutschlands. Spiegelnde Wasserflächen, zierliche Pavillons, versteckte Nischen mit einladenden Bänken, eine Fülle an Gartenskulpturen, plätschernde Wasserspiele und romantische Laubengänge – Gartenkunst

in höchster Vollendung und, was dahinter steckt, zeigen Ihnen unsere Gästeführer. Jeden Samstag bis 17. Oktober | 11 Uhr Dauer: ca. 1 Std | Treffpunkt: Fasanentor (Obere Maingasse) Kosten: 6 Euro / Person (Tickets in der Tourist-Information oder beim Gästeführer)

Biergartenzeit im Brückenbaron Seele baumeln lassen bei lecker Essen und frischen Getränken Viel Platz und Biergartenflair bei jeder Wetterlage verspricht der Biergarten beim Brückenbaron. Das See-Areal ist geschützt und Sie sitzen sowohl im Schatten als auch im Trockenen mit Blick auf die ehemalige Segnitzer Mainbrücke. Der kleine See strahlt Ruhe aus und lädt ein, die Seele baumeln zu lassen. Die Kinder spielen am Eisenbahn-Spielplatz währen die Großen die Füße im Kneipp-Becken erfrischen. Viele kleine Rückzugsinseln mit Loungemöbeln oder Holzliegen laden zum Ausruhen und Verweilen ein. Samstags, sonn- und feiertags kann bereits ab 12 Uhr  gestartet werden. Die

Gäste können sich aus der feinen und abwechslungsreichen Karte regionale Schmankerln aussuchen. Nachmittags gibt es natürlich die hausgemachten Kuchen und Torten mit Kaffeespezialitäten. Donnerstags und freitags ist der Brückenbaron ab 16 Uhr das ideale Ausflugsziel. Genießen Sie Ihren Feierabend mit einem Sundowner auf dem idyllischen Gelände. Bitte informieren Sie sich immer über evtl. Schließtage aufgrund von Wetter oder geschlossenen Gesellschaften. Brückenbaron Am Mühläcker 97255 Bolzhausen, Tel. 09337.996899 www.brueckenbaron.com

Schoppenfetzer trifft: Sandhas‘, Schnecke & Amerika Wandern Sie mit uns durch die herrliche Weinlage „Sommerhäuser Ölspiel“ und erleben Sie Interessantes rund um den Frankenwein und Sommerhausen - dem Tor zu Kunst und Weinkultur. Genießen Sie Sommerhäuser Weine unter freiem Himmel – werden auch Sie zum Schoppenfetzer und Fan des Fränkischen Weinlandes! 05.09. 11 Uhr, Zum Goldenen Ochsen, Sommerhausen Mehr Informationen über die Veranstaltungen, Preise und Anmeldungen erfahren Sie unter www.gaestefuehrer-weinerlebnis.de Außerdem stehen alle Gästeführer für individuelle Gruppenführungen mit max. 15 Personen zur Verfügung. Aufgrund der unsicheren Lage zu Redaktionsschluss bitten wir Sie, sich kurzfristig im Internet bei den Veranstaltern direkt über eventuelle Änderungen zu informieren.

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terroir F

Neuer Magischer Ort des Frankenweins

Der neue terroir f-Punkt in Thüngersheim Thüngersheim, die größte Weinbaugemeinde in unserem Landkreis, ist jetzt um eine ganz besondere Attraktion reicher geworden: nach dem terroir f-Punkt „Wein und Mythologie“ am Fischberg wurde nun ein zweiter „Magischer Ort des Frankenweins“ in Thüngersheim installiert. „Wein und Wissenschaft“ ist das Thema der ca. 300 Quadratmeter großen Fläche inmitten der Weinberge am Scharlachberg. Bei den terroir f-Standorten handelt es sich um „magische“ Orte, die auf ganz besondere Weise die Vielschichtigkeit einer Region ausstrahlen. Es sind Orte, die man im Gedächtnis behält. Orte, an denen einem der Ausblick den Atem raubt, die einen in der Landschaft lesen lassen wie in einem offenen Buch und die sich im Weinland Franken mit verschiedenen Themen rund um den Wein beschäftigen: Weinbau, Wissenschaft, Brauchtum, Mythologie und andere Wissensfelder werden auf inzwischen 17 terroir f-Punkten behandelt. Allein sieben dieser Orte befinden sich in unserem Landkreis, einer in Würzburg selbst.

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Wein

&

WISSENSCHAFT

Von der B27 an der Ausfahrt „Staustufe“ abfahrend lässt man am Stutel das Auto stehen und begibt sich auf einen ca. halbstündigen Aufstieg. Die Serpentinenführung der Weinbergswege macht den Anstieg nicht nur recht komfortabel, sondern auch erlebnisreich: mit jedem Meter weitet sich der Blick ins Maintal. Die Holzkonstruktion des Hauptgebäudes kennen wir bereits von der Würzburger Landesgartenschau 2018: dort war das „Vinomax“ eines der Wahrzeichen, Schmuckstücke und Hauptattraktionen. Der Name wurde dem Begriff „Audimax“, dem größten Hörsaal einer Universität, entlehnt und stellt somit den Bezug zum Wein, wie auch zu Forschung und Bildung, den zentralen Aufgaben der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim (LWG) her. Das einem Schneckenhaus nachempfundene Haus beherbergt – versorgt von einer Photovoltaikanlage – ein kleines Kino, in dem die Besucher in Wort, Bild und Film mehr über die die fränkischen Weinanbaugebiete und über die Forschungsarbeit der LWG erfahren. Diese ist nämlich nicht nur Besitzerin

des Grundstücks und Betreuerin des „Vinomax“, sondern forscht auch am Scharlachberg zu den Themen Artenvielfalt, Klimawandel, Steillagenbewirtschaftung sowie neue und alte Rebsorten. Allen anderen „Magischen Orten“ gemeinsam ist der phantastische Ausblick. Über Weinberge, kleine Wälder und Obstplantagen reicht der Blick über den Main auf Erlabrunn und Richtung Norden nach Thüngersheim, Karlstadt bis in den Spessart. Die kleine Sitzgruppe neben dem „Vinomax“ ist also nicht nur eine hübsche Rastgelegenheit, sondern auch Aussichtspunkt für spektakuläre Ansichten des Maintals. Die innovative Architektur des Gebäudes orientiert sich übrigens am Leitfossil des Fränkischen Muschelkalks, dem Ceratit Nodosus. Sie ist eingebettet in einen Schau- und Lehrweingarten, der als historischer „Alter Satz“ die Geschichte des Silvaners und internationaler Rebsorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot oder Chardonnay darstellt. Ein Rundgang lohnt sich: zum einen erfährt man auf zahlreichen unterwegs aufgestellten Schildern


mehr über die Forschungsarbeit rund um den Wein, wie zum Beispiel die Anpflanzung von Trüffelkulturen in einem Weinberg, zum anderen steigt man dabei noch ein paar Meter höher, kann den terroir fPunkt auch mal von oben betrachten und weitet noch einmal seinen Blickwinkel in die herrliche Flusslandschaft. Der bequeme Abstieg über die Wege des Scharlachbergs gibt uns die Gelegenheit, uns diese beeindruckende wie vielgestaltige Weinbergsanlage etwas genauer anzusehen. Der kleine Waldgürtel oberhalb der Weinberge schützt vor kalten Ostwinden, Streuobstplantagen und Hecken rahmen die Weinberge ein. Interessant ist auch das Vorkommen gleich zweier geologischer Gesteinsformen: Buntsandstein und Muschelkalk. Entstanden aus einer tektonischen Verwerfung, vermutlich mit der Gebirgsbildung der Alpen, wie wir uns sagen lassen. Die Zahl der entgegenkommenden Wanderer, die den Aufstieg zum „Vinomax“ angehen, zeugt von einem lebhaften Interesse an diesem neuen terroir f-Punkt in Thüngersheim.

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im gespräch

Der neue Landrat Thomas Eberth

Am 11. Mai leistete der neu gewählte Landrat des Landkreises Würzburg Thomas Eberth seinen Amtseid. Der langjährige Bürgermeister von Kürnach hatte sich in einer Stichwahl deutlich gegen die Grünen-Bewerberin Karen Heußner durchgesetzt. Wir haben ihm einige Fragen gestellt.

Herr Eberth, nochmals unseren herzlichen Glückwunsch zur Wahl zum Landrat des Landkreises Würzburg! Wie haben Sie die ersten Wochen im Amt erlebt? Erstmal Danke für die Glückwünsche. Das beherrschende Thema meines Amtsantritts war von Beginn an die weitere Bewältigung der Corona-Pandemie und die besondere Situation des damit einhergehenden Katastrophenfalls. Eine normale Verabschiedung aus dem Amt des Bürgermeisters war deswegen leider nicht möglich und auch der Start im Amt war dann natürlich gleich mit 100 Prozent. Neben dem Arbeiten in Corona-Strukturen standen viele persönliche Gespräche, das Kennenlernen der Kolleginnen und Kollegen, des Hauses und der Strukturen auf dem Programm. Insgesamt kann ich sagen, es waren erlebnisreiche, auch anstrengende, aber erfolgreiche Tage. Wir haben motivierte und gut ausgebildete Kolleginnen und Kollegen im Landratsamt und im Kommunalunternehmen. Mit diesen möchte ich die Herausforderungen meistern, den Menschen helfen und engagiert die Zukunftsfragen beantworten. Das Amt ist herausfordernd und macht mir Freude!

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Als Bürgermeister von Kürnach waren Sie 12 Jahre lang „direkt vor Ort“, Sie kennen die Sorgen, Nöte und Wünsche der Kommunen. Inwieweit helfen diese Erfahrungen jetzt in Ihrem Amt als Landrat?

„Man muss auch mal fünf gerade sein lassen und unkompliziert unterstützen“ Die „Lehrjahre“ als Bürgermeister sind eigentlich die optimale Vorbereitung für das Amt des Landrats. Dort hat man gelernt abzuwägen, zu überlegen und dann Entscheidungen zu fällen. Auch im Amt des Landrats gilt mein liebster Bürgermeistersatz: „Allen Menschen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann“. Manchmal stößt man an Grenzen und muss auch „nein“ sagen können. Andererseits muss man auch einmal fünf gerade sein lassen, um unkompliziert zu unterstützen. Als Bürgermeister hatte ich schon viele Schnittpunkte ins Amt, so dass der Übergang fließend ist und auch viele Themen gleich weiterbearbeitet werden können. Aus der Zeit als Kreisvor-

sitzender des bayrischen Gemeindetags und somit Interessensvertreter der Bürgermeister durfte ich bereits die Herausforderungen vieler Gemeinden erfahren, daher freue ich mich auch auf die Zusammenarbeit mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und will mit diesen den Landkreis Würzburg für unsere Bürgerinnen und Bürger positiv weiterentwickeln. In Kürnach haben Sie gezeigt, wie eine Ortsentwicklung „von innen“ funktionieren kann. Ist das ein besonderes Steckenpferd von Ihnen? Lebendige Ortskerne mit Erhalt der historischen Bausubstanz, die Revitalisierung von Leerständen, städtebauliche Kanten bewahren und steingewordene Geschichte mit neuem Leben füllen, Aufenthaltsqualität mit Grün- und Begegnungsflächen und neue Funktionalitäten in den Altorten sind nicht nur elementare Stichworte, sondern müssen in allen Gemeinden gelebt, geliebt und umgesetzt werden. Das ist eine der zentralen Aufgaben und sicherlich mein Steckenpferd. Daher werden wir mit einer Task-Force Innenentwicklung auch mit der Städte-


bauförderung oder dem Amt für ländliche Entwicklung dieses Thema mit den Gemeinden und den Bürgerinnen und Bürgern voranbringen, um aus dem Funktionsverlust der Ortskerne Kapital für Wohnraum, Dienstleistung und Gewerbe oder Gastronomie zu schlagen. Darauf freue ich mich.

„Eine Bereicherung für alle Menschen der Region“ „Leben und genießen im Landkreis Würzburg“ ist das Motto unseres Magazins. Dazu gehört auch eine stetig wachsende und lebendige Kulturszene, wie Sie am Beispiel der KürnacherKulturWerkstatt ja hautnah miterlebt haben. Wird der Landkreis in Sachen Kultur zu einem Konkurrenten der Stadt? Kultur spielt nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land eine wichtige Rolle. In den 52 Gemeinden des Landkreises Würzburg wird durch Vereine und Verbände, Kirchen und Organisationen, aber auch Unternehmen und Kleinbühnen ehrenamtlich oder hauptamtlich in den verschiedenen Bereichen Hervorragendes geleistet. Damit können wir den Bürgerinnen und Bürgern – aus Stadt und Landkreis – ein breite kulturelle Palette bieten. Daher sind wir keine Konkurrenz, sondern eine logische und gute Ergänzung des Angebotes der Kulturschaffenden in Würzburg Stadt – eben eine bunte Blumenwiese, auf der sich jeder die Blume pflückt, die ihm am besten gefällt. Also ganz klar eine Bereicherung für alle Menschen der Region. Worin sehen Sie persönlich die Schwerpunkte Ihrer Arbeit als Landrat, was ist Ihnen am wichtigsten? In den ersten Tagen meiner Amtszeit durfte ich schnell feststellen, dass eine Schwerpunktsetzung schwer möglich ist. Der Landkreis mit seinem Kommunalunternehmen und den Zweckverbänden steht für verschiedene Aufgaben und deckt ein breites Spektrum ab. Als Landrat ist man hierfür verantwortlich. Daher gilt, das Leben mit den Alltagssorgen der Menschen, von der Kinderbetreuung zur Schule, vom Arbeitsplatz zur Rente, über Mobilität, Sicherheit, Freizeit und Nah-

erholung bis zum Ehrenamt zu meistern und die Anliegen der Menschen ernst zu nehmen und diese nach Möglichkeit professionell, mit Herz und Verstand anzugehen. Daneben steht die Aktivierung der Ortskerne mit Wohnraumschaffung, die Digitalisierung, der Ausbau des Landratsamtes und die weitere Stärkung des Ehrenamtes an. Ich möchte mich aber auch anderen Themen, z. B. der medizinischen Versorgung, der Seniorenarbeit, der Landwirtschaft, der Mobilität, die Sanierung der Förderschulen oder dem Arten- und Klimaschutz widmen. Glauben Sie, dass wir aus der Coronakrise Schlussfolgerungen ziehen müssen und welche wären das? Schlussfolgerungen aus der Coronakrise sollte jeder persönlich für sich, die Gesellschaft, aber auch wir in der Politik ziehen. Insgesamt sind wir im Landkreis Würzburg in allen Bereichen sehr gut aufgestellt. Dank der Vernunft der Bürgerinnen und Bürger und der hervorragenden Arbeit verschiedenster Zuständigkeiten von Medizin, Sicherheit und Politik hat die Eindämmung der Ausbreitung des Covid-19 Virus insgesamt sehr gut funktioniert. Die Leistungsbereitschaft in der Gesellschaft, im Gesundheitssystem, in den Senioren- und Pflegeheimen, bei den Blaulichtorganisationen und auch in den Ämtern war im Katastrophenfall sensationell. Darauf können wir zukünftig bauen. Als Schlussfolgerung wäre mir wichtig, dass wir erkennen, wie schön unser Leben durch das Ehrenamt und die sozialen Kontakte ist, welchen ökologischen Wert unsere Region hat und welche Vielfalt wir genießen dürfen. Freizeit und Naherholung machen unsere Region mit den Wäldern, Feldern, Weinbergen, Flüssen,

Bächen und Aulandschaften besonders lebenswert. All dies sollten wir öfter genießen, daran müssen wir festhalten und dies ausbauen. Entschleunigung, kleine Dinge genießen und Unterstützung des Ehrenamtes für unsere Heimat – das ist eine wichtige Schlussfolgerung. Worauf freuen Sie sich in Ihrem Amt am meisten und auf welches Ergebnis Ihrer Arbeit dürfen sich die Menschen im Landkreis Würzburg am meisten freuen? Die Menschen zu treffen und dabei auf die vielen Begegnungen auf Feuerwehrfesten, Sportvereinsjubiläen, Kulturtagen, Siebenertreffen oder einfach bei den Terminen vor Ort ist sicherlich eine große Freude. Mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Amt und im Kommunalunternehmen, mit dem Kreistag und den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern die richtigen Antworten auf die entscheidenden Fragen der Menschen zu geben, wird sicherlich eine Herausforderung. Die Menschen dürfen sich, wenn der Kreistag dem folgt, auf eine sanierte Main-Klinik, auf eine gute medizinische Versorgung, auf beste Bildung, auf neue Konzepte in der Seniorenarbeit, auf einen Neubau am Landratsamt, auf einen guten ÖPNV, auf sanierte Straßen, auf die weitere Stärkung des Ehrenamtes und auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Würzburg Stadt und Land freuen. Wir wollen bei solider Haushaltspolitik den Landkreis mit seinen Gemeinden und Ortsteilen weiter positiv prägen. Herr Eberth, dazu wünschen wir Ihnen viel Glück und Erfolg und bedanken uns für dieses Gespräch.

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natur & wissen Warum wir Blumen brauchen und unseren Pflanzen danken sollten Jeder kann etwas beitragen!

Alle Bäume, Blumen und Pflanzen sind ein kleines Wunder für sich: Sie produzieren Sauerstoff, den wir Menschen dringend zum Leben brauchen – unsere Luft zum Atmen. Ein ausgewachsener Baum „versorgt“ täglich ca. 15 Menschen mit Sauerstoff. Wissen tun wir es alle: Je mehr Pflanzen wir in unserer Umgebung haben, desto besser ist die Luft zum Atmen. Auch kleinere Gewächse im Hausgarten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse sind ein wichtiger Beitrag, um die durch Abgase und Verbrennung fossiler Brennstoffe verschmutzte Luft zu reinigen. Und nicht nur das: Pflanzenreichtum sichert unsere Artenvielfalt. Nicht nur unsere geliebten Bienen benötigen alle Arten von Blumen und Pflanzen, auch viele weit weniger populäre Insekten sind dankbar für alles, was vom Frühjahr bis zum Herbst rund ums Haus blüht – sofern es auch gepflanzt wurde.

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Ohne eine intakte Pflanzenwelt zerbricht unser sowieso schon angeschlagenes Ökosystem langsam, aber sicher. Wir können diesen Prozess aufhalten, wenn wir beginnen, weltweit wieder aufzuforsten. Natürlich sind da die Politik und die Industrie gefragt – aber das kann dauern. Jeder Einzelne kann aber im kleinen Rahmen durch das Pflanzen von Blumen, Stauden, Bäumen und Sträuchern viel für uns und unsere Umwelt tun und damit einen großen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Und nicht nur das – Blumen und Pflanzen sind gleichzeitig Balsam für Körper, Geist und Seele und wir fühlen uns um ein Vielfaches besser, wenn wir von „Grün“ umgeben sind. Grüne Oasen entschleunigen, geben Kraft und sorgen für Ausgeglichenheit und Ruhe. In den inzwischen meist zu warmen Sommermonaten senken Bäume und Sträucher regional sogar die Umgebungstemperatur und sorgen durch das Verdunsten von Wasserdampf für ein angenehmeres Kleinklima. Darüber hinaus sind unsere Nutzpflanzen ein wichtiger Baustein für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Nicht nur schmackhafte, frische Kräuter lassen sich auf Balkon oder Terrasse ziehen, auch kleine Apfelbäume oder Beerensträucher sind problemlos zu pflanzen und zu pflegen.

Raus aus dem Alltag, rein in die Vielfalt Neben all den Vorteilen, die eine blühende und gesunde Vegetation für das Klima, die Insekten und unsere schöne Heimat mit sich bringt, können auch wir selbst nur davon profitieren. Die Arbeit im Garten oder auf dem Balkon und das Pflegen und Ernten sind eine wunderschöne Freizeitbeschäftigung, die für Freude, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden sorgt. Auf dem Weg zu einem blühenden und gesunden Lebensumfeld mit geringem Arbeitsaufwand unterstützen wir Sie jederzeit. Wir geben Ihnen Anregungen und Tipps und beraten Sie ganz gezielt in unserer Gärtnerei, welche Pflanzen an welchem Standort sinnvoll und richtig sind. Oder wenden Sie sich unter www.gaertnereihupp.de direkt an mich. Ihr Karl-Heinz Hupp Gärtnermeister Karl-Heinz Hupp ist Inhaber der Gärtnerei Hupp in Höchberg, und Obermeister der Gartenbaugruppe Würzburg. Otto-Hahn-Straße, Höchberg, Tel. 0931.40140. www.gaertnereihupp.de


kunst und kultur in Coronazeiten Die Kulturschaffenden hat die Corona­ krise besonders hart getroffen. Die Arbeit vieler Monate war umsonst, alle Veranstaltungen fielen aus, die Einnahmen brachen weg, die Kosten blieben. Nun tastet man sich Schritt für Schritt wieder in die „Normalität“ zurück. Sie können sich vorstellen, dass dies nicht einfach und mit einem hohen organisatorischen Aufwand verbunden ist. Sie können unseren Bühnen, Kellern und Theatern aber helfen, indem Sie die neuen Veranstaltungen zahlreich besuchen. Aufgrund der unsicheren Lage zu Redaktionsschluss können wir hier nicht auf einzelne Veranstaltungen hinweisen – aber es passiert viel. Informieren Sie sich einfach kurzfristig im Internet bei den Veranstaltern direkt, auch über die Vorgaben, die einzuhalten sind. Hier sind die Adressen:

Probenfoto: Katharina-Friedl und Armin-Hägele „Die meisten Afrikaner können nicht schwimmen“ unten: Foyer Torturmtheater

www.kulturbuehnealtefeuerwehr.de Tel. 0931.70280–103

Mainfrankensäle Veitshöchheim

Torturmtheater Sommerhausen Das Torturmtheater spielt wieder. 2020 ausschließlich im Foyer. Mit allen Vorgaben, dem nötigen Abstand und einer starken Lüftungsanlage. Im Foyer kann Abstand gehalten werden und gleichzeitig wird der Besuch einer Vorstellung zu einem exklusiven, fast privaten Erlebnis, da auch im Foyer nur eine geringe Anzahl von Plätzen zur Verfügung steht. Los geht’s am 9. Juli mit der Uraufführung von „Die schönste Frau der Welt“. Ab 6. August folgt ein perfides, aufregendes und lustvolles Duell: „Die meisten Afrikaner können nicht schwimmen“ von Holger Böhme. Eine Komödienshow, spannend wie ein Krimi. www.torturmtheater.de | Tel. 09333.268

Theater Sommerhaus Auch das Theater Sommerhaus spielt wieder. Alle Vorgaben werden befolgt, die Lüftungsanlage läuft. Das Programm wird vorerst „auf Sicht“ gefahren. Alle Infos unter: www.theater-sommerhaus.de Tel. 09333.9049867

Kulturbühne Alte Feuerwehr Gerbrunn

www.mainfrankensaele.de Tel. 0931.780 900–0

Kartoffelkeller Giebelstadt Programm ab 11. Oktober. www.kulturverein-giebelstadt.de Tel. 09334.99917

Kürnacher Kulturwerkstatt www.kuernach.de/freizeit-kultur/kuernacherkulturwerkstatt | Tel. 09367.1615

Kulturkeller „Rose“ Zell a. Main www.zell-main.de/de/freizeit/kultur/ kulturprogramm-aktuell Tel. 0931.46878-14

Kulturscheune Höchberg www.facebook.com/kulturscheunehoechberg | Tel. 0931.497070

Brückenbaron Bolzhausen www.brueckenbaron.de Tel. 09337.996899

WeinKulturGaden Thüngersheim www.weinkulturgaden.de Tel. 09364.8135-0

Alte Kirche Waldbüttelbrunn www.kulturforumaltekirche.de Tel. 0931.780999-00

Das Vogelhaus Sommerhausen www.vogelhaus-sommerhausen.de Tel. 0173.3172851

Ars Musica Aub www.ars-musica.de | Tel. 09335.999-10 oder 09335.8162

Bockshorn Würzburg Die Würzburger Kabarettbühne mit Sommerhäuser Wurzeln nimmt im September ihren Betrieb wieder auf. Hinweisen möchten wir vor allem auf die Veranstaltungen in den Mainfrankensälen Veitshöchheim: LISA ECKHART am 10. September, URBAN PRIOL am 2. Dezember und MAX UTHOFF am 10. Dezember. Tickets und Infos unter www.bockshorn.de.

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wandern im landkreis

Neue Ochsenfurter Wanderwege

Abwechslungsreicher Wanderspaß Drei neue attraktive Wanderwege haben die Ochsenfurter mit Hilfe des Spessartbundes, der Tourist-Info und vielen ehrenamtlichen Helfern erschlossen. Vom „Spaziergang“ zur Wolfgangskapelle (3,5 km) bis zur Tagestour „Maindreieck-Runde“ nach Marktbreit, Segnitz und Frickenhausen (17 km) finden Wanderfreunde neue attraktive Wanderrouten vor.

Wir haben uns für die mittlere Variante, den rund 10 Kilometer langen Weg „Im Ochsenfurter Forst“ entschieden und beginnen unsere Wanderung am Flugplatz in den Weinbergen nördlich von Ochsenfurt, an der höchsten Stelle der Zeubelrieder Steige (Hinweisschilder an der B 13 auf Höhe der Mainbrücke). Wir folgen der ausgezeichneten Beschilderung und genießen auf den ersten Metern den grandiosen Ausblick ins Maintal und auf die Stadt. Wenig später schon sind wir allein mit der Natur und wenden uns auf leicht begehbaren Wegen Richtung Norden. So abwechslungsreich wie die Wege ist auch die Natur, die uns umgibt: mal geht es direkt am Waldrand entlang, dann durch Wiesen, Felder, Auen, immer wieder unterbrochen durch

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kleine Waldstücke. Wer beim Wandern gerne den Blick schweifen lässt und die Abwechslung liebt, kommt hier auf seine Kosten. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz: Nachdem wir etwa die Hälfte des Ochsenfurter Forsts hinter uns gebracht haben, leiten uns die Schilder nach links zu einem Abstecher an den Ochsensee, ein idyllisches Stück Natur, das zu einer kleinen Rast einlädt. Abwechslung und schöne Ausblicke sind auch auf der weiteren Route unsere Begleiter. Als wir an der nördlichsten Stelle unserer Wanderung aus einem kleinen Waldstück treten, quert ein kleines Rudel Rehe in atemberaubender Geschwindigkeit unseren Weg und verschwindet schnell am Horizont. Hundebesitzer sollten deshalb ihre Vierbeiner stets an der Leine halten. Auf der Höhe von Erlach geht es nach einigen Kilometern über freies Feld zurück in den Wald: auf einer schnurgeraden Strecke genießen wir nun das „Walder-


Wasserschloss in Erlach

lebnis pur“ und kommen nach gut zwei Stunden Wanderzeit wieder zum Ochsenfurter Flugplatz zurück. Das heißt, so ganz stimmt das nicht: Wir statten nämlich den beiden am Rand der Wanderroute liegenden Ochsenfurter Stadtteilen einen Besuch ab: In Erlach ist das Wasserschloss aus dem 12./13. Jahrhundert unser Ziel, eine imposante, achteckige Anlage. Das Schloss befindet sich heute im Besitz der katholischen Kirche und enthält die Kapelle „Maria Immaculata“. Beim Schlendern durch den Ort entdecken wir auch den Hofladen der Familie Nagler, die Edelbrände, Liköre, Fruchtaufstriche, Walnüsse, regionalen Honig, regionales Mehl, regionale Weizen- und Dinkelnudeln und verschiedene Weine aus Sommerhausen anbietet. Der Naglerhof ist u. a. bekannt für seinen leckeren Apfelsaft – hier kann man auch seine eigenen Äpfel zu Saft oder Süßmost pressen lassen.

Die kleine, aber feine Baumschule Schramm hilft beim Verwirklichen von Gartenträumen: Hier findet man Obstgehölze, Bäume, Sträucher, Stauden, Gräser, Rosen und vieles mehr. Jedes Gewächs scheint hier seinen eigenen Charakter zu haben. In Zeubelried, bekannt durch das gleichnamige Moor und das Linsenspitzerfest (3. Wochenende im August) besichtigen wir die kath. Kirche St. Blasius mit der nördlich anschließenden, sehenswerten Ölbergkapelle. Die geschnitzten Holzfiguren sind aus dem frühen 15. Jahrhundert. Der Wanderweg „Im Ochsenfurter Forst“ gehört für uns zu den schönsten Wegen in der Region. Er vereint in sich leicht begehbare Routen mit herrlichen Ausblicken, einem äußerst hohen Abwechslungsgrad und vielen Naturerlebnissen. Die Mühen, diesen Weg zu erschließen, haben sich gelohnt. Ochsenfurt ist um eine richtige Attraktion reicher geworden. Wegstrecke: ca. 8 km Dauer: ca. 2 Std. Schwierigkeit: leicht Steigungen: nur kurze, leichte Anstiege

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wandern im landkreis

Wandern in Gaukönigshofen

Die Weite des Ochsenfurter Gaus Schon in grauer Vorzeit lockten die fruchtbaren Böden des Ochsenfurter Gaus Siedler an. Die Gemeinde Gaukönigshofen im Thierbachtal wurde erstmalig im Jahre 741 als Königshof Karls des Großen erwähnt und ist damit eine der ältesten Gemeinden im Landkreis Würzburg. Wir möchten die Landschaft des Gaus näher kennenlernen und entscheiden uns für einen Rundwanderweg rings um Gaukönigshofen. Unser Startpunkt ist die Kirche in Acholshausen.

bäude der Dr. Werner‘schen Spitalstiftung und steigen hinab zum Thierbach. Wir gehen ein kurzes Stück den Thierbach entlang, der sich idyllisch durch Acholshausen schlängelt, und überqueren am Ortsende die Straße nach Gaukönigshofen. Dort befindet sich ein wunderbarer Abenteuerspielplatz und Bolzplatz für Kinder und Junggebliebene. Ergänzt wurde dieser Platz jetzt durch einen neuen Mehrgenerationen-Spielplatz.

Von der Höhe des Kirchbergs überblicken wir das ganze Dorf und schon weite Teile unseres geplanten Weges. Wir bewundern die Baugruppe des ehemaligen Stift Haug’schen Amtshauses aus dem frühen 18. Jh. mit vorgelagertem Stiftungsge-

Wir begleiten die Straße nach Gaukönigshofen auf der rechten Seite, im Blick immer die „Schutzengelkirche“, die mächtig auf einer Anhöhe thront und deshalb auch der „Dom vom Gau“ genannt wird. Auf halber Strecke verlassen wir die Straße und biegen rechts in einen Wirtschaftsweg in Richtung Wolkshausen ein.

St. Bartholomäus in Acholshausen

Am Thierbach

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Nun haben wir das typische Bild des Ochsenfurter Gaus vor Augen: Felder, so weit das Auge reicht, immer wieder unterbrochen von bewaldeten Hügeln, Hecken und Dörfern. Auf jeder kleinen Anhöhe genießen wir den Ausblick bis zum Horizont. Der Kirchturm von Wolkshausen ist unser Wegweiser. Über Feld- und Wirtschaftswege erreichen wir den Ort. Wir besichtigen die kath. Pfarrkirche St. Markus mit ihrer Fassade in römischem Barock, einer Terrasse mit Balustraden und Freitreppe sowie der Ölbergkapelle. Wolkshausen wird auch das „Solardorf“ genannt, weil es durch das Engagement der ansässigen Firma „Suntec“ dreimal so viel Strom erzeugt wie benötigt wird.

Schutzengelkirche in Gaukönigshofen


Der „Dom vom Gau“

St. Markus in Wolkshausen

Rathaus in Gaukönigshofen

Am „See“ verlassen wir Wolkshausen und wandern am Klingenbach entlang in Richtung Gaukönigshofen. Dort bewundern wir das prachtvolle Gotteshaus des „Doms vom Gau“ aus dem 18. Jahrhundert. Direkt daneben ergänzt das im Jahr 1607 erbaute Renaissance-Rathaus mit seinem Volutengiebel die Mitte des Ortes, die zusammen mit dem Pfarrhaus ein eindrucksvolles Ensemble bildet.

Nach einem kurzen Spaziergang durch den Ort verlassen wir Gaukönigshofen im Thierbachtal, wo uns der Gaubahn-Radweg wieder nach Acholshausen führt. Die Wanderung ist leicht, verzeichnet nur wenige kurze Anstiege, dafür viele faszinierende Ausblicke und lässt sich mit Abstechern zu den Gaukönigshofener Ortsteilen Eichelsee und Rittershausen wunderbar ergänzen. Vor allem aber vermittelt sie einen trefflichen Eindruck von der Vielfalt und der Weite des Ochsenfurter Gaus.

Weg nach Wolkshausen

Wegstrecke: ca. 8,5 km Dauer: ca. 2 Std. Schwierigkeit: leicht Steigungen: nur kurze, leichte Anstiege Einkehrmöglichkeiten in Gaukönigshofen: Gasthof zum Gaugrafen, Mühlstraße 14, Tel. 09337.623

Gaukönigshofen

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wandern im landkreis

Sommerhausen

Von Sommerhausen nach Eibelstadt

Wandern in den Weinbergen Große Teile unseres Landkreises sind vom Weinbau geprägt. Neben der Nähe zum Wein, der Schönheit der Landschaft und der schier unerschöpflichen Auswahl an passenden Wegen gehören die phantastischen Ausblicke zu den besonderen Attraktionen einer Weinbergswanderung. Wir haben eine leichte Tour im Herzen unserer Weinbaugebiete ausgesucht, die beliebig erweiterbar ist. Wir beginnen unsere Wanderung am Würzburger Tor (Torturmtheater) in Sommerhausen. Nach ca. 70 Metern biegen wir rechts ab in die Ölspielstraße und wenden uns nach weiteren ca. 90 Metern hinter der Raiffeisenzentrale nach links. Wir überqueren die Straße nach Erlach

Sommerhausen

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und gelangen in die Weinberge. Am Trafohaus teilt sich der Weg. Der untere ist der bequemere nach Eibelstadt, schöner ist der weiter oben, den wir nach etwa 150 Metern erreichen, nachdem wir geradeaus weitergehen und uns am Strommast links halten. Sommerhausen und Winterhausen liegen nun vor unseren Augen, dazwischen der Main. Schon jetzt reicht der Blick weit bis zu unserem Ziel Eibelstadt. In der Ferne erkennen wir die Würzburger Festung. Die Wege sind überwiegend asphaltiert, der kurze Anstieg mühelos zu bewältigen. Wir genießen den Sonnenschein, freuen uns am bequemen Laufen und an dem grandiosen Panorama. Auf dem Main entdecken wir Stehpaddler.

Nach ca. 45 Minuten erreichen wir die Weinberge von Eibelstadt. Hier haben wir die Wahl weiterzugehen oder abzusteigen und in Eibelstadt einzukehren. Zurück nach Sommerhausen stehen uns viele Möglichkeiten offen. Wir könnten auf dem gleichen Weg, alternativ am Main entlang oder mit dem Bus (ab Ortsmitte Eibelstadt) nach Sommerhausen gelangen. Wir entscheiden uns für eine andere Variante: Oberhalb unseres Hinweges können wir am Waldrand zurücklaufen. Dieser Weg ist zwar länger, weil er am Ende eine kleine Schleife in Richtung Erlach macht, dafür von der Strecke her abwechslungsreicher, weil er auch durch kleine Waldstücke führt. Der Ausblick ist grandios. Nach ca. 90 Minuten sind wir wieder am Torturmtheater.


Winterhausen

Gerade die Region Sommerhausen/Eibelstadt bietet eine Fülle abwechslungsreicher und spektakulärer Möglichkeiten, in den Weinbergen zu wandern. Eine interessante Alternative bieten die Gästeführer Weinerlebnis Franken, die im gesamten Weinbaugebiet Franken eine Reihe interessanter Führungen zu den verschiedensten Themen anbieten. Im Einklang mit der Natur pflegen unsere Winzer in den sonnenverwöhnten Steillagen die Reben, an denen unsere erlesenen Trauben reifen. Von Eisenheim bis Thüngersheim und von Rimpar bis Güntersleben oder Leinach gibt es in unserem Landkreis eine Fülle von attraktiven Wanderwegen in den Weinbergen. Gemeinsam ist ihnen allen ein schier unerschöpfliches Wegenetz, viel Wissenswertes über den Wein und großartige Ausblicke in unsere wunderschöne Landschaft. Wegstrecke: Hinweg ca. 3 km, Rückweg ca. 4 km Dauer: ca. 2 Std. Schwierigkeit: leicht Steigungen: nur kurze Anstiege Einkehrmöglichkeiten Zahlreiche Gasthäuser und Cafés in Sommerhausen, Winterhausen und Eibelstadt

Eibelstadt

Die Weinberge bei Eibelstadt

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wandern im landkreis

Wandern in Geroldshausen

Auf den Spuren Florian Geyers 15 km südlich von Würzburg liegt die Gemeinde Geroldshausen mit ihren beiden Ortsteilen Geroldshausen und Moos. Geschichtliche Bedeutung erlangte der fast 800 Jahre alte Ort, als 1525 hier die „Schwarze Schar Florian Geyers“ im Bauernkrieg letzte Kämpfe gegen die bischöflichen und ritterlichen Verfolger ausfocht. Hier möchten wir das Land zwischen Geroldshausen und seinem Ortsteil Moos erkunden.

Ev. Kirche in Geroldshausen

Startpunkt unserer Tour ist die evangelische Kirche in Geroldshausen aus dem Jahr 1590. Das kleine schmucke Gotteshaus ist allein schon wegen seiner beeindruckenden Empore sehenswert. Über die Brunnengasse und den Klingenbach verlassen wir den Ort in südwestlicher Richtung. Wir befinden uns bereits im Ochsenfurter Gau, der vor allem landwirtschaftlich geprägt ist. So führt unsere Tour oftmals über asphaltierte Wirtschaftswege, über Wiesen, am Klingen- und Riedbach entlang oder über Feldwege. Den genauen Wegverlauf kann jeder selbst bestimmen, geraten doch Start- und Zielpunkt unserer kleinen Wanderung nie aus dem Blick. Lediglich von der Verbindungsstraße GeroldshausenMoos mit dem parallel verlaufenden Radweg halten wir etwas Abstand. Ständige Begleiter sind die Frankenbahn Würzburg-Stuttgart sowie unser Rastziel, der Wasserturm oberhalb von Moos, der uns die Richtung vorgibt. Nach knapp einer Stunde empfängt uns das Ortsschild in Moos.

Die Frankenbahn bei Moos

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Café im Dorfladen in Geroldshausen

Wir nehmen uns die Zeit, uns den Ortsteil etwas anzusehen. Das Areal um die Pfarrkirche St. Nikolaus und der ehemalige Klosterhof der Prämonstratenser aus Oberzell, der heute das Gut Moos beherbergt, gefallen uns in dem hübschen Ort besonders gut. An der Bahnschranke verlassen wir Moos und wandern die kleine Anhöhe zum Wasserturm hinauf. Dort befindet sich der „Siebener Tisch“, an dem wir eine kurze Rast einlegen. Die Gemarkungssteine rund um den siebeneckigen Tisch sind mit den Abkürzungen der angrenzenden Nachbarn versehen: Kirchheim, Sulzdorf, Geroldshausen, Kleinrinderfeld, Staatswald und Königs„Siebener Tisch“ in Moos wald. Der Ausblick von dort auf die Landschaft hat Bilderbuchcharakter. Man sieht im Vordergrund Moos und im Hintergrund Geroldshausen, am Horizont den Schwanberg und den Waldrand Richtung Kleinrinderfeld. Ausgeruht und gestärkt treten wir den Rückmarsch an. Vom Siebener Tisch aus haben wir eine andere Route entdeckt, die wir nun gehen wollen. Verlaufen können wir uns nicht – unser Startpunkt Geroldshausen ist nie aus unserem Blickfeld verschwunden.

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Gut Moos

Wegstrecke: ca. 7 km | Dauer: ca. 2 Std. | Schwierigkeit: leicht Steigungen: Kurzer Anstieg zum Wasserturm in Moos Einkehrmöglichkeiten Ein Besuch des Dorfladen-Cafés in Geroldshausen lohnt sich immer. Öffnungszeiten: Mo – Fr: 6 – 12:30, Mo, Mi, Fr: 15 – 18, Sa: 7 – 12 Uhr, Hauptstraße 30, Tel. 09366.9800490

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wandern im landkreis

Von Zell bis Thüngersheim

Laurentiusbrücke Zell

Der Zauber des rechten Mainufers Wanderungen an Flussufern haben ihren ganz eigenen Reiz: Der Fluss als ständiger Begleiter, eine ebene Strecke ohne Anstiege, schöne Täler und immer wieder neue Blicke auf die Wasserlandschaft. So auch im nördlichen Mainland zwischen Würzburg und der Landkreisgrenze bei Thüngersheim.

Wir beginnen unseren Weg in Zell an der Laurentiusbrücke. Den Main überqueren wir auf der rechten Seite, denn direkt nach der Brücke führt uns ein Weg hinunter zum Mainufer. Ein letzter Blick hinüber zum pittoresken Kloster Oberzell, dann wenden wir uns am Fluss entlang Richtung Norden.

Am Gebäude der Veitshöchheimer Feuerwehr verlassen wir das Unterholz. Weiter geht es an der schicken Veitshöchheimer Mainlände, vorbei an den Mainfrankensälen und schönen Veitshöchheimer Gärten. Fast parkähnlich ist das Gelände am Steg nach Margetshöchheim, den wir links liegen lassen.

Wer als Wanderer den asphaltierten Weg und den Radverkehr auf der linken Mainseite scheut, dem eröffnen sich auf der rechten Mainseite flussabwärts völlig neue Eindrücke, die dort so vielfältig sind wie das „Geläuf“: von glattem Asphalt bis zum federnden Waldboden ist hier alles vertreten.

Auf asphaltiertem Weg passieren wir einen Kranen und das Versorgungsschiff im Hafengelände, auf der anderen Mainseite Zell mit dem Altort, dem renovierten Kloster Unterzell und dem Zeller Berg immer im Blick. Kurz bevor wir Veitshöchheim erreichen, tauchen wir in einen kleinen Dschungel ein: auf einem schmalen, gewundenen Pfad wird der Weg zwischen Fluss und Hafenmauer fast zu einem kleinen Abenteuer.

Der Blick weitet sich nun, die Flusslandschaft des Mains liegt jetzt in ihrer ganzen Pracht links neben uns. Auf der rechten Seite die Weinberge, auf der linken die Streuobsthänge von Margetshöchheim. Auf halbem Weg zur Staustufe Erlabrunn wird der Weg natürlich – der Asphalt ist verschwunden.

Kloster Oberzell

Garten in Veitshöchheim

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Staustufe bei Erlabrunn

Der Boden ist nun angenehm weich, die Flusslandschaft wird zunehmend idyllischer. Zahlreiche Altwässer begleiten uns, Boote auf dem Main und verwunschener Uferbewuchs. Auch die Bäume werden immer größer und mächtiger und kurz nach Erlabrunn tauchen wir wieder in den Wald ein. Noch immer sind wir direkt am Mainufer, jetzt aber beschirmt von hohen Bäumen, was angesichts der fortschreitenden Hitze an diesem Tag sehr angenehm ist. Unsere Schritte federn auf dem weichen Waldboden. Immer wieder gibt die Uferböschung einen Blick auf das Wasser frei. Jetzt ist hier endgültig Ruhe eingekehrt und wir genießen die Stille und die Geräusche der Natur. Schon bald tauchen die ersten Weinberge und Gärten als Vorboten von Thüngersheim auf. An der Thüngersheimer Mainlände machen wir eine kurze Rast und

Kurz vor Thüngersheim

überlegen uns, ob wir auf dem gleichen Weg zurückgehen oder den Tag im wunderschönen Thüngersheimer Freibad mit anschließendem Abendessen beschließen. Denn zurück nach Zell oder Würzburg kommen wir ganz bequem auch mit dem Zug oder dem Bus.

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Bei Erlabrunn erlauben wir uns einen kleinen Abstecher auf die Brücke der Staustufe, bewundern den schönen Ort vom Main aus gesehen und ein Schiff beim Schleusen. Anschließend setzen wir unseren Weg mit einem kurzen Gruß an das Erlabrunner Käppele hoch oben auf dem Volkenberg fort.

Wer gerne am Main unterwegs ist, die Ruhe vorzieht und einen leichten, aber abwechslungsreichen Weg mit vielen schönen Ausblicken und Eindrücken liebt, ist auf der rechten Mainseite zwischen Zell und Thüngersheim genau richtig. Wegstrecke: ca. 9,5 km Dauer: ca. 2 Std. Schwierigkeit: leicht Steigungen: keine Einkehrmöglichkeiten In Erlabrunn: Meisnerhof, Mainleite 1, Tel. 09364.80870 Landgasthof zum Löwen, Würzburger Str. 5, Tel. 09364.1327 In Thüngersheim: Landgasthof zum Bären, Kirchgasse 1, Tel. 09364.7267 und natürlich Heckenwirtschaften

Freibad in Thüngersheim

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im Landkreis … und darüber hinaus Umgeben von Weinbergen, gesäumt von malerischen Orten, gut ausgebaut, beschildert und befahrbar: so präsentieren sich die Radwege in unserem Landkreis. Ob Tagesausflug oder Etappenreise: hier eine Auswahl der schönsten Routen.

Der Klassiker: MainRadweg Als erste Route wurde der MainRadweg vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club als „Qualitätsradroute mit fünf Sternen“ ausgezeichnet. Dieses Gütesiegel garantiert höchsten Radgenuss, und so warten unterwegs viele unvergessliche Eindrücke auf die Radfahrer. Von Frickenhausen bis Thüngersheim fahren Sie auf ebener Strecke 40 km ohne nennenswerte Anstiege durch unseren Landkreis. | www.mainradweg.com

Der Gaubahn-Radweg Der Gaubahn-Radweg ist eine 26 km lange und vergleichsweise leicht zu befahrende Querverbindung zwischen dem Main-Radweg in Ochsenfurt und dem Taubertal-Radweg in Bieberehren. Der Radweg ist durchgehend asphaltiert und in einem guten Zustand. Durch seine nahezu autoverkehrsfreie Führung ist er auch für Familien mit Kindern gut geeignet. www.bayerninfo.de/rad/Gaubahn-Radwanderweg

Der Aalbach-Radweg Der Aalbach-Radweg führt von Würzburg durch das reizvolle Aalbachtal bis zur Mündung des Aalbaches in den Main. Die 32 km lange Strecke ist ein familienfreundlicher Radwanderweg mit abwechslungsreicher Wegeführung durch die Natur und dörfliche Bereiche. Lediglich von Würzburg kommend bis zur Gemeindegrenze Waldbüttelbrunn ist eine ca. 5 km lange moderate Steigung zu überwinden. Danach geht es bis Bettingen leicht bergab. Der Radwanderweg verläuft überwiegend auf ebenen, separaten und asphaltierten Wegen, meist abseits vom Straßenverkehr über autofreie Feld- und Waldwege. www.bayerninfo.de/rad/Aalbach-Radweg

Der Main-Tauber-Radachter

Das Traditions-Druckhaus in Würzburg

Diese insgesamt 153 km lange, herrliche Strecke führt sowohl durch Franken als auch durch das Württembergische Hohenlohe und durch den Badischen Odenwald. Die östliche Schleife führt von Wertheim bis Ochsenfurt entlang des Mainradwegs. Dann folgt sie dem Gaubahnradweg südlich nach Tückelhausen, Gaukönigshofen und Bieberehren. Die Schleife schließt sich über Weikersheim, Bad Mergentheim, Lauda und Tauberbischofsheim. Bei Lauda schließt die westliche Schleife an, die über Buchen und Miltenberg wieder nach Wertheim führt. Ab und zu führt der Weg vom Fluss weg in die Weinberge. Diese Anstiege sind jedoch ohne große Schwierigkeiten zu bewältigen. www.liebliches-taubertal.de

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Die APG-FreizeitBusse Die APG-FreizeitBusse sind zwischen Mai und Anfang Oktober immer am Wochenende und feiertags für Sie in Mainfranken unterwegs. Als praktisches, sehr gruppen- und familienfreundliches Angebot für die Urlaubs- und Ausflugsplanung laden sie Sie ein, Ihre Tour individuell zu planen – ob mit oder ohne Fahrrad!

MaintalSprinter Mit Bike und Bus zu Stadt, Land, Fluss: planen Sie Ihre individuelle Tour zwischen Erlabrunn im westlichen Landkreis Würzburg über den Gaubahnradweg bis nach Röttingen an der Tauber. Auf der Route mit elf Stationen längs des MainRadweges wird Ihr Fahrrad bequem und sicher transportiert. Als Schätze am Wegesrand warten Städte, Ortschaften und typisch fränkische Dörfchen auf Sie. Verbinden Sie Ihre Fahrradtour am Main oder eine Etappe Ihrer persönlichen Route mit einer landschaftlich, historisch, kulturell und kulinarisch vielfältigen Entdeckungsreise durch den Landkreis Würzburg. Selbstverständlich kann der Maintal-Sprinter auch ohne Fahrrad genutzt werden. Haltestellen: Erlabrunn, Zell am Main, Würzburg, Randersacker, Sommerhausen, Ochsenfurt, Sonderhofen, Gelchsheim, Baldersheim, Bieberehren, Röttingen.

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Schloss und Schlossgarten Weikersheim

Wundervolles Weikersheim Gerade mal 40 km südlich von Würzburg liegt eine Perle des Main-Tauber-Kreises: die Stadt Weikersheim. Der staatlich anerkannte Erholungsort im „Lieblichen Taubertal“ an der Romantischen Straße ist vor allem durch das Schloss der Grafen von Hohenlohe berühmt geworden – und das zu Recht. Malerisch erhebt sich das ehemalige Wasserschloss, das als das schönste der hohenlohischen Schlösser gilt, mit seinen mächtigen Ziergiebeln und Türmen aus der Weikersheimer Altstadt empor. Bei einem Rundgang um und durch den wunderschönen Renaissancebau geraten wir ins Schwärmen. Der Begriff „hohenlohisches Versailles“ trifft es vor allem angesichts des herrlichen Schlossgartens vor dem prachtvoll ausgebauten Südflügel mit der Orangerie, dem Herkulesbrunnen und der Zwergengalerie ganz gut. Eine Schlossführung ist nicht nur wegen der barocken Innenausstattung, der reichen Kunstschätze und des beeindruckenden Rittersaals ein „Muss“ für jeden Besucher. Nach diesem ersten Highlight unseres Besuchs in Weikersheim erkunden wir zu

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Fuß die Altstadt. Unser Rundgang wird zu einem aufregenden Aufeinandertreffen von Geschichte und Gegenwart. Fachwerkhäuser, Turmspitzen und denkmalgeschützte Gebäude werden immer wieder in Bezug gesetzt zu gelungenen Neubauten und restaurierten Ensembles. Das einstige Stadttor, der „Gänsturm“, beherbergt heute ein Museum der Weikersheimer Stadtgeschichte. Durch die vielen Gassen und heimeligen Winkel erreichen wir schließlich das „Wohnzimmer“ der Stadt: den Marktplatz. In architektonischer Harmonie wirken hier Bauwerke verschiedener Epochen. Von der Stadtkirche St. Georg über den Rokokobrunnen, vorbei am barocken Rathaus und dem Tauberländer Dorfmuseum im ehemaligen Kornbau reicht unser Blick zum halbkreisförmigen Zugang des Weikersheimer Schlosses. Cafés, Weinstuben und Restaurants verleihen dem Platz ein fast schon mediterranes Flair. Uns fällt das für eine Stadt mit ca. 7500 Einwohnern ungewöhnlich große gastronomische Angebot auf. Ob Sterne-Restaurant, gemütliche Weinstube oder gut-


Skulpturenweg

Tauberländer Dorfmuseum

bürgerlicher Gasthof – hier bleiben keine Wünsche offen. Heimische Gerichte und Weine aus Tauberfranken beherrschen die Szene, aber auch Bierliebhaber kommen u. a. mit den leckeren Sorten aus der unweit gelegenen Distelhäuser Brauerei auf ihre Kosten.

Kulturstadt Weikersheim Wir treffen Bürgermeister Klaus Kornberger und fragen ihn nach Kunst und Kultur in Weikersheim. Er verweist auf ein vielfältiges Kulturprogramm mit bedeutsamen Ausstellungen wie die „Skulpturen.SCHAU!“, die seit 2008 im öffentlichen Raum gezeigt wird. In diesem Jahr wird die Würzburger Künstlerin Angelika Summa einige ihrer Werke ausstellen (17.5.-21.9.). Auch der Markt für feines Kunsthandwerk, der immer am 1. Juliwochenende stattfindet, lockt viele Besucher an. Zudem gibt es eine attraktive Kleinkunstbühne und viele Konzerten mit namhaften Solisten, Orchestern und Chören. Was vor allem einen ganz besonderen Grund hat: „Die Musikakademie Schloss Weikersheim unter städtischer Trägerschaft ist eine der größten Musik-

TauberPhilharmonie

akademien Deutschlands“, betont Kornberger. „Mehr als 15.000 junge Musiker sind jedes Jahr bei uns zu Gast.“ Die Akademie wird betrieben von der Jeunesses Musicales Deutschland (JMD). Mit dem Schloss, dem herrlichen Park und der Musikakademie ist Weikersheim ein magischer Ort für Musik, für inspirierende Probenarbeit und Begegnungen. Seinen Ausdruck findet der Charakter Weikersheims als bedeutendes Musikzentrum auch in der neuesten, großartigen Attraktion der Stadt: Mitte 2019 öffnete die TauberPhilharmonie vor den Toren Weikersheims ihre Pforten. Als Nachfolgerin der alten Stadthalle ist das Kultur- und Veranstaltungshaus nicht nur ein Ort, an dem hochkarätige Konzerte stattfinden, sondern auch Heimat für

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Bürger/innen und Vereine. Der in einem Architekturwettbewerb gefundene Entwurf überzeugt durch seine Modernität, das Aufgreifen und Widerspiegeln der historischen Stadt und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Bei der Ausbreitung – oder Nichtausbreitung – von Schall und Klang ging man beim Bau der Philharmonie völlig neue Wege.

Wanderer finden eine große Auswahl an attraktiven Routen vor: entweder im Tal an der Tauber oder auf den Höhen rings um die Stadt, die gleich zwei Landschafts- und ein Naturschutzgebiet aufweist: die Schutzgebiete Weikersheim und Creglingen sowie die Steinriegellandschaft zwischen Weikersheim und Elpersheim, ein 77 Hektar umfassendes Naturschutzgebiet.

Herrliche Rad- und Wanderwege

Gefeiert wird in Weikersheim vor allem im September, wenn das große Traditionsfest der „Kärwe“ mit dem Festzug in historischen Kostümen und Pferdegespannen steigt. Auch bei vielen anderen Wein- und Straßenfesten zeigen die Weikersheimer ihre Gastfreundschaft.

Das Taubertal, insbesondere aber die Region um Weikersheim, gilt als ein Dorado für Erholungssuchende, Wanderer und Radwanderer. Die Stadt liegt an gleich zwei der schönsten Radwege Deutschlands: dem „fränkischen Radachter“ und dem „Tauberradweg“.

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Unsere Frage nach seinem Lieblingsplatz in Weikersheim kann Bürgermeister Kornberger nicht eindeutig beantworten. „In einer Stadt wie unserer fällt das schon


Stadtkirche St. Georg

Dem können wir uns nur anschließen. Mit herzlichem Dank an Bürgermeister Klaus Kornberger und Astrid Hackenbeck

Weitere Tipps & Veranstaltungshinweise: www.weikersheim.de und www.tauberphilharmonie.de.

Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Weikersheim eignet sich hervorragend als Übernachtungsort auf einer TauberRadweg-Tour.

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schwer“, meint er, entschließt sich aber dann doch, uns drei Orte zu nennen: „In unserem gigantischen Schlosspark gefällt es mir ebenso gut wie auf dem Marktplatz mit seinem fränkisch-mediterranen Flair. Neu ist allerdings die TauberPhilharmonie: die Architektur und die Grundschwingungen, die dieses Gebäude ausstrahlt, machen das Haus für mich zu einem richtigen Wohlfühlort.“

WEIKERSHEIM im Lieblichen Taubertal

Schloss und Schlossgarten gehören zu den beliebtesten Ausflugszielen im Land und ziehen jährlich zahlreiche Besucher an. Auch das neue Konzerthaus „Tauber-Philharmonie“ begeistert mit hochkarätigen Konzerten und Veranstaltungen das Publikum. Kunst, Kultur und Musik sind die Schwerpunkte der Stadt. Die weltweit größte Jugendmusikorganisation Jeunesses Musicales Deutschland hat hier ihren Sitz wie auch die große Musikakademie Schloss Weikersheim.

Der Gänsturm

Touristinformation Weikersheim Marktplatz 2 l 97990 Weikersheim Telefon 07934 10-255 E-Mail tourismus@weikersheim.de

Über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist die Junge Oper, welche im Turnus von zwei Jahren aufgeführt wird. Ausstellungen im öffentlichen Raum, sowie der hochwertige Markt für feines Kunsthandwerk locken kunstinteressierte Gäste an. Aktivurlauber profitieren von Radund Wanderwegen, die durch die idyllische Landschaft von Weinbergen, Wald und Wiesen führen. Gönnen Sie sich eine Auszeit in Weikersheim!

www.weikersheim.de

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lesen bildet Frankenliebe Oft sind es nicht so sehr die bekannten, größeren Städte, die Franken so liebenswert machen, sondern die kleinen, charmanten, manchmal verborgenen Flecken. Dieser Band stellt 33 Orte in Mainfranken vor, die abseits der großen Straßen liegen und die auf ihre eigene Weise reizvoll sind: Wasserfälle, Höhlen, Grotten, Klöster, Kornbrandwege und endlos wirkende Alleen, Gasthöfe, verschwiegene Pavillons, Ruinen, Weinhäusla, Hexenbäume und zu Säulen erstarrtes Vulkangestein, Kapellen, knarzende Flussstege, Cafés, Badeseen, Burgen, Berge und gepflegte Biergärten. Die Fotos und Texte lassen den besonderen Charme dieser Orte erahnen und laden ein, diese selber aufzusuchen. Hinweise zu Einkehrmöglichkeiten und viele weitere nützliche Tipps runden diese Einladung ab. Georg Magirius Frankenliebe 33 Orte zum Staunen und Verweilen, Ca. 128 S., zahlreiche Farbabbildungen, Broschur 12 Euro ISBN 978-3-429-05437-3 Echter Verlag Würzburg

Simon Kerner ist zurück! Simon Kerner ist nach Südafrika ausgewandert. Dort hat er sich als Leiter einer Rangerstation niedergelassen und eine neue Lebensgefährtin gefunden. Die Krankheit seiner kleinen Tochter lässt ihn jedoch nach Deutschland zurückkehren, wo er sich in Würzburg als Anwalt niederlassen will. Doch es kommt ganz anders: Sein Freund Eberhard Brunner gerät unter Mordverdacht und flüchtet aus dem Polizeigewahrsam. Er bittet Kerner um Hilfe. Günter Huth Jenseits des Spessarts Ein Simon Kerner Thriller Ca. 280 S., Klappenbroschur, 12,95 Euro ISBN 978-3-429-05471-7 Echter Verlag Würzburg

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jugend amtlich Mit dem Ferienpass durch den Sommer Auch in diesem Jahr wird es den Ferienpass des Landkreises Würzburg geben. Vom 24. Juli bis 7. September warten 2020 120 Seiten voller Spaß und Abenteuer darauf, entdeckt zu werden. So bietet der Pass neben freien Eintritten in Schwimmbäder und Museen viele Workshops, Kurse und Gutscheine an, um die Ferien abwechslungsreich zu gestalten. Teilnehmen können alle Kinder und Jugendlichen ab 6 Jahren, die im Landkreis Würzburg wohnen oder dort ihre Ferien verbringen. Wie bereits im letzten Jahr können sich auch Schüler*innen und Auszubildende freuen, denn der Pass ist wieder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres erhältlich (Nachweis erforderlich). Der neue Ferienpass ist für fünf Euro bei der jeweiligen Wohnortgemeinde erhältlich. T NPASS GIL DER FERIE R*INNEN R SCHÜLE AUCH FÜ EN! 20 JAHR BIS 18 N VO

Hinweis: Aufgrund des CoronaVirus kann es zu Verschiebungen, Abänderungen, oder kurzfristigen Absagen einzelner Angebote sowie der Schließung von Einrichtungen kommen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Ferienpass (und ggf. die Sommerferienkarte) kostenlos ausgegeben werden:  ab dem dritten Kind einer Familie, sofern der Ferienpass vom ersten und zweiten Kind käuflich erworben wurde  Kinder von Arbeitslosengeld II-/Sozialhilfe-Empfängern  Kinder von Asylbewerbern  arbeitslose Jugendliche  behinderte Kinder und Jugendliche und junge Erwachsene (bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres)  Kinder in Pflegefamilien  Kinder von Wohngeld- und Lastenzuschuss-Empfängern  Anspruchsberechtigte ab 18 Jahren müssen einen eigenen Nachweis vorlegen.

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unterwegs mit kindern Ein echtes Highlight in Eibelstadt

Frankenturm heißt der neue Hochseilgarten in Eibelstadt. 10 Meter Höhe, ein besonderes Konzept und ein außergewöhnliches Klettererlebnis machen den Turm zum neuen Landkreis-Highlight.

g sun ! o l 6 r Ve ite 4 Se Eine sechseckige Stahlkonstruktion, schon von Weitem erkennbar, macht den Frankenturm nicht nur zu einer optischen Attraktion, sondern verrät das besondere Kletterkonzept auf den ersten Blick. Denn anstelle linear verlaufender Kletter-Routen gelangt man hier über Treppen auf zwei Ebenen und von dort aus zu jeweils acht Meter langen Kletterpassagen. Gipfelstürmer von Klein bis Groß können so immer wieder neu entscheiden, welchen Schwierigkeitsgrad sie klettern wollen, können Schritt für Schritt an Höhe gewinnen, Pausen machen oder einfach die Lieblingsstrecke immer wieder klettern. Auch Staus oder Anstehzeiten gibt es hier nicht. Ist eine Station besetzt, klettert man einfach solange eine andere. Schön am Kletter-Hexagon ist, dass erwachsene Begleiter oder Mitkletterer die eigenen Kinder nie aus den Augen verlieren. Von den Veranstaltungsplattformen aus hat man immer alles im Blick, hier kann man auch einfach nur als Zuschau-

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er live dabei und ganz nah dran sein. Ein echtes Gemeinschaftserlebnis also. Für garantierten Spaß sorgen herausragende Kletterideen. An allen denkbaren Kon­ struktionen aus Holz oder mit Seilen kann man hier hangeln, kraxeln, schaukeln und kriechen. Mal „fährt“ man auf einem Fahrrad über den Parcours, hangelt sich an überdimensionalen Weintrauben entlang, kriecht durch einen Holz-Tunnel, balanciert auf einem Bobbycar oder einem Jetski oder chillt in luftiger Höhe auf einer Liegebank und genießt die Aussicht auf den Main. Wer den echten Nervenkitzel sucht und sich traut, kann aus 9 Metern Höhe in die Tiefe springen. Absolute Sicherheit ist nicht nur durch die massive Stahlkonstruktion gegeben, sondern auch durch eines der modernsten Sicherungssysteme, das über Magnetverschlüsse funktioniert. Ausgebildete und geprüfte Trainer weisen alle Besucher zu Beginn ein und leisten jederzeit Hilfestellung.

Gemeinschaftserlebnis ohne Ende Die Eigentümer, Ideengeber und Betreiber des Frankenturms, Carmen SchuppeMichel und Gunter Schuppe, haben sich viele Gedanken gemacht. Sie sind selbst Eltern und wissen, was ein perfektes Familienerlebnis ausmacht. „Ab ca. 6 Jahren können Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersklassen bei uns klettern. Die Eltern dürfen gerne, müssen aber nicht zwangsläufig mitklettern“, erklärt Carmen Schuppe-Michel. „Und wir haben keine zeitliche Begrenzung. Alle dürfen so lange bleiben und klettern, wie sie wollen und können. In unserer ,Proviantbox‘ halten wir kalte und warme Getränke und Snacks wie Waffeln, Eis und gesunde Smoothies bereit. Und seit diesem Jahr haben wir zwei Grillstellen, an denen man Stockbrot grillen kann. Natürlich dürfen alle auch ihr eigenes Picknick mitbringen und sich jederzeit stärken“.


Die perfekte Lage in Eibelstadt direkt am Main, brachte die Familie SchuppeMichel auf neue Ideen. „In Kooperation mit der YOLO-Board Stand-Up-Paddeling Station am Würzburger Stadtstrand bieten wir in diesem Jahr einen kleinen SUP-Verleih an. Außerdem können Besucher einfach mit dem Fahrrad über den Mainradweg zu uns kommen und gerne auch ihr E-Bike bei uns laden. Außerdem können wir in diesem Sommer ein vielfältiges Kulturprogramm bei uns im Hochseilgarten anbieten“, erzählt Gunter Schuppe, denn neben dem Kletterspaß dient der Frankenturm auch als ideale Freiluftbühne für Kulturveranstaltungen aller Art. Näheres und Aktuelles dazu auf der Webseite des Frankenturms. Neben Einzelpersonen und Familien sind natürlich auch ganze Klettergruppen hier

bestens aufgehoben. Ob für Teambuilding-Maßnahmen in luftiger Höhe, für Schulklassen beim Wandertag, Kindergeburtstage oder als außergewöhnliche Party-Location – hier im Frankenturm ist vieles möglich, was großen Spaß macht. Man sieht und spürt, dass die Familie Schuppe-Michel sich hier ein wirklich rundes Konzept überlegt hat, bei dem neben Nachhaltigkeit und Sicherheit vor allem eines im Vordergrund steht: ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis. Und das wird jeder Besuch im Frankenturm ganz bestimmt! Hochseilgarten Frankenturm, Am Sportpark 5, 97246 Eibelstadt In den Sommerferien täglich von 10-20 Uhr geöffnet Infos, Preise, Buchung, Events unter www.hochseilgarten-frankenturm.de

Kultursommer am Frankenturm: 31.07. Dieter Baumann Sport-Kabarett 07.08. Michael von Zalejski Merci Udo 14.08. André Carswell & Michael Hauck – Konzert 21.08. Mäc Härder „Wir haben nicht gegoogelt, wir haben überlegt!“ – Kabarett 28.08. Stefan Eichner „äußerst EICH-haltig!“ – Kabarett 04.09. Wulli & Sonja – Konzertkabarett 11.09. Markus Grimm – Erzähltheater der Extraklasse, Soloperformance „Wilhelm Busch“ 18.09. Andreas Kümmert – Singer & Songwriter Beginn jeweils 20:00 Uhr. Infos unter www.kulturereignisse.com/ kultursommer-frankenturm

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unterwegs mit kindern Eine neue Kunstoase in Thüngersheim

Rausgehen, mitmachen, Spaß haben, Gutes tun! Liebe junge und erwachsene Leserinnen und Leser und liebe Eltern, normalerweise finden Sie in unserer Rubrik „Unterwegs mit Kindern“ zahlreiche Veranstaltungstipps für den Sommer. Wir kündigen regelmäßig die Stücke der Kinderfestspiele Giebelstadt bzw. des Theater Sommerhaus an, die Theaterfreizeiten des 3f Studio Sey im Gramschatzer Wald, die Kindertheaterstücke der Frankenfestspiele in Röttingen, den Circus Wirbelwind, das bunte Programm des

Walderlebniszentrums Gramschatz, die vielen schönen Veranstaltungshighlights des Tierpark Sommerhausen, das Programm der kommunalen Jugendarbeit und vieles mehr, was der Landkreis Familien zu bieten hat. In diesem Jahr ist alles anders und zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe von lohnenswert stand überhaupt nichts Konkretes fest. Deshalb bleibt uns an dieser Stelle nur zu sagen: Dabeisein hilft.

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Sollte es Ihnen und Ihren Kindern möglich sein, unterstützen Sie bitte die Kulturschaffenden und nutzen Sie das vielfältige Freizeitangebot für Kinder im Landkreis. Informieren Sie sich im Internet direkt bei den Anbietern, den Veranstaltern und den Einrichtungen. Wir wünschen viel Freude und einen tollen Landkreis-Sommer!

Dass die Künstlerin Rita Katharina Kolb in Thüngersheim wunderschöne Kunst für Groß und Klein kreiert, ist nichts Neues. Aber: Bisher entstanden ihre Werke in ihrem Atelier im Wolkenschiff, hoch oben unter dem Dach, wo die Mitgründerin der JuKu-Karawane auch Kunstkurse für Kinder gab, die gerne angenommen wurden. Nun hat sie sich für ihre spannenden und vielseitigen Projekte ein neuen Raum geschaffen. Im Erdgeschoss des Hauses in der Unteren Hauptstraße ist seit einiger Zeit der Lebensmittelladen ausgezogen und es wurde auch kein Nachfolger mehr gefunden. Somit zieht nun die Kunst in die Räume ein. Frau Kolb wird hier voraussichtlich ab dem 21. September Kunstkurse und Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geben sowie kleine Ausstellungen veranstalten. Der Raum ist groß genug, um auch in Coronazeiten die nötigen Abstände einhalten zu können. Die Eröffnung der neuen „Kunstoase“ findet am 9. Oktober um 18 Uhr statt. Da wegen der Pandemie nur eine gewisse Anzahl von Menschen dabei sein können, sollten Interessierte sich vorher direkt bei der Künstlerin anmelden (Tel. 09364.5489 oder rita.kolb@t-online.de). Wer zur Eröffnung nicht kommen kann, hat am 10. und 11. Oktober jeweils von 13 - 18 Uhr die Möglichkeit, vorbeizuschauen (Maske bitte nicht vergessen). Die Künstlerin freut sich auf Besuch. Nähere Informationen über die neuen Kurse finden Sie ab August im Internet unter www.rita-kolb.de

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gesundheit & wissen Kieser Training-Spezialtipp von Michael Lauerbach

Schwachpunkt Nacken – das lässt sich lösen Das Smartphone wird zunehmend zum täglichen Begleiter: jeden Tag schauen die Menschen in Deutschland im Durchschnitt 2 Stunden und 32 Minuten auf ihr Handy. Die Nutzung von Tablets und Laptops kommt noch dazu. Was in aufrechter Haltung für die Muskeln kein Problem ist, bedeutet in der Vorbeuge Schwerstarbeit. Wer auf das Display schaut, beugt meist den Kopf nach vorne – und damit auch die Halswirbelsäule. Um den Kopf in dieser Position zu halten, müssen Nacken- und Schultermuskeln enorme Kräfte aufbringen.

Die computergestützte Nackenmaschine CE

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CE – das steht für Cervical Extension (Nackenstreckung). Der 730 Kilogramm schwere Koloss ist das Paradepferd unter den Nackenmaschinen. Denn er erlaubt das isolierte Training der Nackenstrecker. Diese sind mit herkömmlichen Methoden nur schwer zu erreichen.

Für viele Kieser Training-Kunden ist die Nackenmaschine CE ein wahrer Segen. Menschen, die früher oft mit Nackenschmerzen zu kämpfen hatten, wurden diese innerhalb kürzester Zeit los. Regelmäßige Besuche bei der Krankengymnastik, die den Schmerzen und Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich zu Leibe rückte, gehören der Vergangenheit an. Auch Schmerzpatienten können angstfrei an ihre muskulären Grenzen gehen – dank der Eins-zu-eins-Begleitung durch unsere ausgebildeten Instruktoren. Wie genau das Kieser Training funktioniert und welche Vorteile es gegenüber herkömmlichen Trainingsmethoden noch bietet, zeigen wir Ihnen gerne bei einem kostenlosen Probetraining. Michael Lauerbach, Dipl.-Sportwissenschaftler, Geschäftsführer von Kieser Training Würzburg. Tel. 0931.4529240 www.kieser-training.de

KASKADE Restaurant Traditionelle frankische Kuche in Bio-Qualitat und neu interpretiert! regional – nachhaltig – lecker Das Restaurant Kaskade in Veitshöchheim eröffnet unter neuer Führung mit tollem Mittagessen zu kleinen Preisen und wöchentlich WECHSELNDEN GERICHTEN. Am Nachmittag gibt’s leckeren KUCHEN und TORTEN unserer HAUSEIGENEN KONDITORIN. Am Abend erwartet Sie eine moderne, FRÄNKISCHE KÜCHE mit regionalen Köstlichkeiten in Bio-Qualität. Samstags, sonntags und an Feiertagen bieten wir Ihnen ein außergewöhnliches BRUNCH-BUFFET wie Sie es noch nie gesehen haben. Der Brunch startet ab 10 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Wir öffnen für Sie:

Dienstag bis Sonntag von 12 bis 23 Uhr.

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impressum Herausgeber & V.i.S.d.P: Ingrid Schinagl & Silvia Popp GbR Redaktionsadresse: Lohnenswert | Neue Straße 48 l 97299 Zell a. Main Chefredakteur: Winfried Popp | Tel. 0931.99114272 Mail: kontakt@lohnenswert-wue.de Grafik: Ingrid Schinagl | Tel. 0931.460088-0 Mail: grafik@lohnenswert-wue.de Anzeigen: Michael Kretschmer | Tel. 0175.2042362 Mail: mi.kr@posteo.de + kontakt@lohnenswert-wue.de Bildnachweis: Ronald Grunert-Held: Titel Wandern in Winterhausen, rätselhaft/„Kunigundenlinde“ S. 6-7, Bieberehren S. 8-11, terroir f Thüngersheim S. 18-19, Geroldhausen S.30, Zell a. Main S. 32, S. 13 unten, Rokokgarten S.17, Sommerhausen S. 28 unten links, Dürrbachpark Güntersleben S. 44 oben (Tel. 0171.6901660); Stadt Weikersheim: S. 36-39; shutterstock: KathoMenden, JakkritLaipaet, Coatesy (S. 22); Veranstalter, Künstler, unsere Unternehmen und Gemeinden, Landratsamt Würzburg, W. Popp, I. Schinagl: Lohnenswert-Redaktion Distribution: Auslage im ganzen Landkreis und in der Stadt Würzburg. In Rathäusern, Touristinfos, Büchereien, Arztpraxen, Apotheken, in der Gastronomie, in Kinos, beim Frisör, Winzer, im Einzelhandel und bei Dienstleistern aller Art. Druck: bonitasprint, Würzburg, Auflage 10.000 Exemplare Sonstiges: Alle Veranstaltungsangaben ohne Gewähr. Wir bemühen uns sehr, alle Termine und Fakten richtig darzustellen, können aber bei dieser Fülle Fehler nicht ausschließen. Veranstalter, die Fotos an uns senden, tragen etwaige Honorarkosten selbst. Urheberrechte für Anzeigengestaltungen, redaktionelle Beiträge, Vorlagen sowie die gesamte Gestaltung bleiben beim Herausgeber. Der Nachdruck von Fotos, Zeichnungen, Artikeln und Anzeigen – auch auszugsweise – bedarf der ausdrücklichen Zustimmung des Herausgebers. Für unaufgefordert eingesendete Fotos, Texte und Unterlagen übernehmen wir keine Haftung. Bearbeitung und Abdruck behält sich der Herausgeber vor. Dank: Unser Dank geht an alle, die uns mit Rat, Tat, Terminen, Tipps und Anzeigen unterstützen und die somit dafür sorgen, dass dieses Magazin seinen Auftrag erfüllen kann – nämlich zu zeigen, wie vielfältig und schön, wie reich an Kultur und Freizeitmöglichkeiten unser Landkreis ist. Lohnenswert eben.

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Gärtnerei und Gartenbaumschule In unserer weitläuugen Gärtnerei in Höchberg nden Sie eine Vielzahl an Stauden und Gehölzen, die Sie bei der Gestaltung Ihrer Gartenanlage benötigen. Zudem bieten wir Ihnen ein reichhaltiges Sortiment verschiedenster Obstgehölze und Beerenfrüchte sowie eine große Auswahl an Bäumen, Formschnitte und Gartenbonsais der Extraklasse. Wir produzieren umweltverträglich und ressourcenschonend viele Beet und Balkonppanzen, Frühjahrsblüher und Gewürze in unseren Gewächshäusern selbst. Genießen Sie bei einer botanischen Entdeckungsreise die Vielfalt an betörenden Düften, die leuchtenden Farben und die außergewöhnlichen Formen von Blumen und PPanzen, die wir mit viel Liebe und Fachwissen für Sie in Szene setzen. Wir stehen Ihnen nicht nur bei der Auswahl Ihrer PPanzen fachgerecht zur Seite, sondern helfen Ihnen auch gerne bei Fragen rund um die Ihre Balkon- oder Terrassenbeppanzung. Wir arbeiten täglich an individuellen Lösungen rund um den Garten, damit Sie auch in vielen Jahren noch sagen können:

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Lohnenswert Ausgabe 3 2020  

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