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Roger BRACHMOND übernahm die Präsidentschaft, Jean THILL das Sekretariat, während Paul KOHN für die Finanzen zuständig war. Unter der Leitung des neuen Präsidenten wurde 1973 eine Handballschule ins Leben gerufen, und Louis Schmitz erweiterte den Spielbetrieb mit einer Scolaires-Mannschaft. 1976 stellten die Vereinsverantwortlichen erstmals eine Damenmannschaft auf die Beine, die ab sofort unter der Leitung von Jean-Paul KOHN an der nationalen Meisterschaft teilnahm. 1967 1. Réi: THILL Jos - LEWECK R. - HIENTGEN Emile - WOHL Henri - HAUPERT Sportlicherseits gab es Erfolge 2. Réi: BERTEMES - SCHMITZ - THILL Jean - SCHMITZ louis - HIRTZ

und Misserfolge. Die Jugendarbeit trug die ersten Früchte, die MinimesMannschaft wurde 1977 Landesmeister und Pokalsieger, während dem die erste Mannschaft auf Grund eines schlechteren Torverhältnisses den Weg in die Promotion antreten musste, 1978 aber sofort wieder in die höchste Spielklasse aufstieg. 1976 übernahm Claude Lanners das Amt des 2. VizePräsidenten. Abwechslungsreich war das Jahr 1980. Frank MOLITOR übernahm den Vorsitz und setzte neue Akzente, was den Sponsoring anbelangte, die Minimes-Mannschaft wurde zum zweien Mal Landesmeister, die Damen stiegen in die Nationaldivision auf, die Senioren mussten aber zurück in die Promotion, aus welcher man im folgenden Jahr wieder aufstieg. Damit war auch die Fahrstuhlpolitik beendet, die erste Herrenmannschaft spielt ab 1979 im Oberhaus. Frank MOLITOR wurde 1982 zum Verbandspräsidenten gewählt und gab den Vereinsvorsitz an Jean-Marie ERPELDING ab. Vier Jahre später übernahm Jos NOSBUSCH dieses Amt. Unter seiner Führung wurde 1987 mit Roland DENEVE erstmals ein Berufstrainer eingestellt. Dies war ein wahrer

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50 Jar CHEV Handball Dikrich 1964-2014

Glücksgriff, denn unter seiner Leitung ging der Weg steil nach oben. Mit einem dritten Platz wurde 1988 die Meisterschaft abgeschlossen.

DIE VEREINSFÜHRUNG Der Diekircher Handballverein konnte sich in finanzieller Hinsicht meistens keine grossen Sprünge erlauben. In den ersten 20 Jahren arbeiteten alle Trainer unentgeltlich, die Spieler zahlten ein Teil ihrer Ausstattung selbst und verzichteten meistens auf Erstattung der Fahrunkosten. Selbstverständlich opferten alle Vorstandsmitglieder ihre Zeit umsonst, wobei manche unter ihnen des öfteren einen Griff in die eigene Börse taten, um Löcher zu stopfen. Zu allen Zeiten wurde eine wirksame Jungendarbeit betrieben, was daraus ersichtlich ist, dass fast kein Jahr verging, wo nicht ein oder mehrere Jugendmeistertitel oder Pokalsiege den Weg nach Diekirch nahmen. Immer mehr konnten die Trainer auf die eigene Jugend zurückgreifen und so die Kader der Damen- und Herrenmannschaften auffüllen. Ab 1988 kam der Verein auch nicht mehr daran vorbei, ausländische Spieler nach Diekirch zu holen. Den

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