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Karl Plattner, Michael Gaismair, 1975 PUBLIZIERT IN Kunst im Südtiroler Landtag, 2024
Demokratische Selbstbegrenzung
Andreas Gross erörtert das demokratiepolitische Geheimnis der Schweiz.
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Juan Cruz Dìaz und Santiago Ott analysieren den raschen Aufstieg Javier Mileis in Argentinien.
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Kulturlandesrat Philipp Achammer steht Rede und Antwort zur Südtiroler Kunstund Kulturförderung.
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Josef Prackwieser erklärt die Bedeutung von Michael Gaismair und seiner Neuen Landesordnung für Tirol.
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– geopolitisch langfristige Abhängigkeiten und beeinflussen politische Systeme.
Markus Pfeifer gewährt uns einen Einblick in seine Novelle Springweg brennt.
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Zweitens scheint Künstliche Intelligenz ohne genauere Einbettung in Demokratie (was nicht automatisch gleichbedeutend mit Regulierung sein muss) im Begriff zu sein, Demokratie eher auszuhöhlen als zu festigen. KI und Chatbots laden dazu ein, Entscheidungen nach mathematischen Erfolgswahrscheinlichkeiten zu treffen statt mittels Mehrheits- und Konsenssuche, Dialog und Einbeziehung. Effizienz und Geschwindigkeit werden Kompromiss und Beteiligung vorgezogen. Deshalb wurden bis dato keine überzeugenden Wege gefunden, die Künstliche Intelligenz aktiv in den Dienst der Demokratie zu stellen. Zudem scheinen Chatbots wie ChatGPT4, Gemini oder DeepSeek, die das Wissen der ganzen Welt auf Knopfdruck jedem bereitstellen und Analysen vornehmen, plötzlich alle Politiker gleich informiert und intelligent zu machen. Wen soll ich also wählen?
Die SAAV – Südtiroler Autorinnen und Autoren Vereinigung – stellt Irene Moroder vor.
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Herausforderungen der Demokratie
Roland Benedikter
Europas Demokratien gelten weltweit als vorbildlich – vor allem, was Beteiligungsmöglichkeiten und die pluralistische Qualität der Entscheidungsfindung betrifft. Doch auch europäische Gesellschaftskonzeptionen werden von den großen Entwicklungen weltweit beeinflusst – und zwar immer stärker. Als politisches und Werte-System ist die Demokratie heute mit neun Grundsatzproblemen konfrontiert. Erstens gerät Demokratie durch die weltweite Konkurrenz mit – zumindest nach außen – erfolgreichen autoritären Systemen unter Druck. Diese heften Zukunft und Zukunftsbereitschaft immer effizienter an ihre Fahnen, während Demokratien in der Kultivierung von Vergangenheiten zu stagnieren scheinen. Wachsender Konkurrenzdruck kommt von Autokratien oder Schwellensystemen in China, Arabien und Lateinamerika. Obwohl diese selbst von innen heraus unter Druck stehen, erzeugen sie – etwa in Ost- und Südosteuropa
Inhalt
GALERIE Indra Moroder zeichnet mit links und rechts. FOTOSTRECKE Abbildungen aus dem Buch Kunst im Südtiroler Landtag veranschaulichen die Bedeutung der Kunst im öffentlichen Raum.