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Bauchfellkrebs Bei etwa 10 bis 15% der Frauen mit einem diagnostizierten oder mutmasslichen Eierstocktumor bildet sich im Bauchfell (siehe S. 8) ein Tumor. Ist das der Fall, spricht man von einem Peritonealkarzinom oder von einem extra-ovariellen Karzinom. Es wird auf dieselbe Weise behandelt wie Eierstockkrebs. Häufiger breitet sich ein Eierstockoder Eileiterkrebs (oder der Tumor eines anderen Bauchorgans) ins Bauchfell aus, was als Peritonealkarzinose bezeichnet wird.

Tumorartige Ableger in den Eierstöcken Ausgehend von Krebserkrankungen zum Beispiel des Magens, des Darms oder der Brust können sich Tumorzellen in den Eierstöcken ablagern. Dies ist zwar selten, kann aber zu tumorartigen Metastasen in den Eierstöcken führen. Solche Tumorbildungen haben nichts mit Eierstockkrebs zu tun und müssen entsprechend anders behandelt werden. Diese Art Tumorableger werden auch als «Abtropfmetastasen» oder als «Krukenberg-Tumoren» (nach ihrem Entdecker Friedrich E. Krukenberg) bezeichnet.

Mögliche Ursachen und Risiken Peritonealkarzinose Eierstock- oder Eileiterkrebs oder der Tumor eines anderen Bauchorgans kann sich auf das Bauchfell ausbreiten, was als Peritonealkarzinose bezeichnet wird. Manchmal sind einzelne Teile des Bauchfells befallen, manchmal das ganze, was zu lebensbedrohlichen Komplikationen führen kann.

Es gibt keine eindeutige Ursache für Eierstockkrebs. Gewisse Faktoren und Lebensumstände können das Erkrankungsrisiko erhöhen, führen aber nicht zwingend zu Eierstockkrebs. Am höchsten ist das Risiko, wenn eine Person gleichzeitig mehreren Risikofaktoren ausgesetzt ist.

Eierstockkrebs

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