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spielzeit 2014.2015


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Marcus Signer (Schauspieler), Heidrun Wirth-Metzler (Solo-Fagott)


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Kevin John Edusei (1. Gastdirigent), Milva Stark (Schauspielerin), Milan Kampfer (T채nzer)


StĂŠphane Maeder (Schauspieler)


Henriette Blumenau (Schauspielerin), Andries Cloete (Tenor), Yun-Jeong Lee (Sopran)


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inhalt –  –

WILLKOMMEN PREMIERENÜBERSICHT ERÖFFNUNGSFEST & OPENAIR-KONZERT

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S. 8

S. 16

PREMIEREN SPARTENÜBERGREIFENDE PRODUKTIONEN 

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S. 14

MUSIKTHEATER 

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S. 26

SCHAUSPIEL 

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S. 54

TANZ 

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S. 96

KOOP 

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S. 120

BSO-KONZERTPROGRAMM SYMPHONIEKONZERTE EXTRAKONZERTE 

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S. 132 S. 147

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BEETHOVEN @ BERN 

S. 150

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BSO UNTERWEGS 

S. 152

ARTISTE ÉTOILE 

S. 153

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MUSIK.PUNKT.ZWÖLF 

S. 154

FAMILIENKONZERTE 

S. 156

MATINEEKONZERTE 

S. 159

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NOUVELLE SCÈNE 

S. 162

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KONZERT UND THEATER FÜR KINDER UND IHRE FAMILIEN

S. 166

VERMITTLUNG 

S. 170

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FREUNDE & FÖRDERER 

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S. 182

WEITERE ANGEBOTE & SERVICE 

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S. 188

BILLETTE & ABOS 

S. 200

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MITARBEITER / -INNEN 

S. 228

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spielzeit 2014.15 –  –

PREMIEREN ÜBERSICHT 30. AUGUST 2014 | KULTUR CASINO & BUNDESPLATZ

ERÖFFNUNGSFEST & OPENAIR-KONZERT SPARTENÜBERGREIFENDE PREMIEREN

28. FEBRUAR 2014 | VIDMAR 1 19. APRIL 2014 | VIDMAR 1

DANCING BACH DAS BRENNENDE HAUS EMILIO GARCÍA WEHBI MUSIKTHEATER

AB 12. SEPTEMBER 2013 | VIDMARHALLEN

BIENNALE INTERNATIONALE PLATTFORM NEUES MUSIKTHEATER

28. SEPTEMBER 2014 | STADTTHEATER

ARMIDE CHRISTOPH WILLIBALD GLUCK

23. NOVEMBER 2014 | STADTTHEATER

DIE ZAUBERFLÖTE WOLFGANG AMADEUS MOZART

03. DEZEMBER 2014 | STADTTHEATER

DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER WOLFGANG AMADEUS MOZART

17. JANUAR 2015 | STADTTHEATER  01. MÄRZ 2015 | STADTTHEATER 17. MAI 2015 | REITSCHULE 23. MAI 2015 | VIDMAR 2

SALOME RICHARD STRAUSS L’ORFEO CLAUDIO MONTEVERDI HERZOG BLAUBARTS BURG BÉLA BARTÓK SCHAF SOPHIE KASSIES SCHAUSPIEL

06. SEPTEMBER 2014 | VIDMAR 1 10. SEPTEMBER 2014 | STADTTHEATER 11. SEPTEMBER 2014 | VIDMAR 2 07. OKTOBER 2014 | VIDMAR 1 24. OKTOBER 2014 | STADTTHEATER MANSARDE 25. OKTOBER 2014 | VIDMAR 1 29. OKTOBER 2014 | STADTTHEATER AB 11. JANUAR 2015 14. DEZEMBER 2014 | VIDMAR 1

DIE ILIAS HOMER, ÜBERTRAGEN VON RAOUL SCHROTT FAUST JOHANN WOLFGANG VON GOETHE YELLOW LINE JULI ZEH & CHARLOTTE ROOS MELNITZ CHARLES LEWINSKY HELENA – PLÄDOYER FÜR EINE SCHLAMPE MIGUEL DEL ARCO DER WEIBSTEUFEL KARL SCHÖNHERR DER ZERBROCHNE KRUG HEINRICH VON KLEIST JUDAS LOT VEKEMANS SEYMOUR ODER: WIR SIND NUR AUS VERSEHEN HIER ANNE

LEPPER 17. DEZEMBER 2014 | VIDMAR 2

FRED UND FRANZ ARNO CAMENISCH

06. FEBRUAR 2015 | VIDMAR 1

CYRANO DE BERGERAC EDMOND ROSTAND

01. APRIL 2015 | VIDMAR 2

PICKNICK AUF GOLGATHA RODRIGO GARICÍA

18. APRIL 2015 | VIDMAR 2

TSCHICK WOLFGANG HERRNDORF


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WIR SIND SELIG! MICHÉLE ROTEN

05. JUNI 2014 | HEITERE FAHNE

MERLIN ODER DAS WÜSTE LAND TANKRED DORST

06. JUNI 2014 | VIDMAR 1

TANZ

REQUIEM NANINE LINNING

11. OKTOBER 2014 | STADTTHEATER

GIACOMETTI GEWINNER BERNER TANZPREIS 2014

11. JANUAR 2015 | VIDMAR 1

FRANKENSTEIN ESTEFANIA MIRANDA NACH MARY SHELLEY

20. MÄRZ 2015 | VIDMAR 1

TANZPLATTFORM BERN

29. APRIL – 02. MAI 2015

LSD LABORATOIRE SUISSE DE LA DANSE

AB 15. NOVEMBER 2014 | VIDMAR +

KOOP

BERNER BÜHNE EIN DOKUMENTARTHEATERSTÜCK

21. APRIL 2015 | VIDMAR +

BERNER REDEN WIE WIR LEBEN WOLLEN

AB FEBRUAR 2015 | STADTTHEATER

PARADE ! NACH JEAN COCTEAU

05. / 06. DEZEMBER 2014 | DAMPFZENTRALE

HOCHSCHULE IM HAUS PROJEKTE UND TRY OUTS

AB 04. OKTOBER 2014 | VIDMAR +

BERNER SYMPHONIEORCHESTER

BRUCKNERS ZWEITE 1. SYMPHONIEKONZERT

04. / 05. SEPTEMBER 2014 | KULTUR CASINO

THIBAUDET: SAINT-SAËNS 2. SYMPHONIEKONZERT

16. / 17. OKTOBER 2014 | KULTUR CASINO

CHOPIN / RACHMANINOW 3. SYMPHONIEKONZERT

23. / 24. OKTOBER 2014 | KULTUR CASINO

GALAKONZERT

07. NOVEMBER 2014 | KULTUR CASINO

BRAHMS’ VIERTE 4. SYMPHONIEKONZERT

27. / 28. NOVEMBER 2014 | KULTUR CASINO

PROKOFJEWS VIOLINKONZERT 5. SYMPHONIEKONZERT

04. / 05. DEZEMBER 2014 | KULTUR CASINO

NEUJAHRSKONZERT

02. JANUAR 2015 | KULTUR CASINO

DVOŘÁKS CELLOKONZERT 6. SYMPHONIEKONZERT

22. / 23. JANUAR 2015 | KULTUR CASINO

BERLIOZ EN ITALIE 7. SYMPHONIEKONZERT

12. / 13. FEBRUAR 2015 | KULTUR CASINO

MOZART / MENDELSSOHN 8. SYMPHONIEKONZERT

05. / 06. MÄRZ 2015 | KULTUR CASINO

LA VALSE 9. SYMPHONIEKONZERT

19. / 20. MÄRZ 2015 | KULTUR CASINO

BRAHMS’ ZWEITE 10. SYMPHONIEKONZERT

01. / 02. APRIL 2015 | KULTUR CASINO

SCHUBERTS FÜNFTE 11. SYMPHONIEKONZERT

23. / 24. APRIL 2015 | KULTUR CASINO

PAHUD UND MOZART 12. SYMPHONIEKONZERT

30.  APRIL / 01. MAI 2015 | KULTUR CASINO

BRUCKNERS ACHTE 13. SYMPHONIEKONZERT

22. / 24. MAI 2015 | KULTUR CASINO

SIBLIUS’ KULLERVO 14. SYMPHONIEKONZERT

28. / 29. MAI 2015 | KULTUR CASINO

ANTONINI: HAYDN 15. SYMPHONIEKONZERT

11. / 12. JUNI 2015 | KULTUR CASINO

BEETHOVEN @ BERN FESTIVAL

19 – 21. JUNI 2015 | KULTUR CASINO


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FRISCHER WIND Konzert Theater Bern wird wahrgenommen. Es gibt Diskussionen. Kann man Alfredo in «La Traviata» mit einer solchen Trainings­ jacke auftreten lassen? Und Violetta mit diesem seltsamen Bein­ kleid? Gut, dass darüber gesprochen wird. Gut, dass es so viele sehen wollen. Gut, dass man auch ausserhalb der Region von uns Kenntnis nimmt. Die neue zürcher zeitung schreibt: «Man wagt wieder etwas in Bern. Seit der Fusionierung von Stadttheater Bern und Berner Symphonie­orchester zur Stiftung Konzert Theater Bern weht an der Aareschlaufe ein frischer Wind.» Es ist der Enthusiasmus aller Mitarbeitenden, der Konzert Thea­ ter Bern antreibt. Unser Ansporn ist, Ihnen auch in der Saison 2014.15 Stoff für Diskussion, Stoff zum Nachdenken und Stoff für Freude zu schenken. Neben der intensiven Tätigkeit für Thea­ ter und Musik verlangt der Umbau des grossen Hauses viel En­ gagement. Wir haben uns gefreut über den Vertrauensbeweis, den uns die Stadtberner Bevölkerung bei der Abstimmung über den Sanierungskredit ausgesprochen hat. Vor allem aber ist uns diese Zustimmung, auch im Grossen Rat des Kantons und in vielen Gemeinden, eine Verpflichtung. Es gilt, das Notwendige zu modernisieren und das Kostendach einzuhalten. Das ist in einem über hundertjährigen Haus eine echte Herausforderung. Mittlerweile mussten die ursprünglichen Terminvorstellungen korrigiert werden. Das war im Interesse der Sorgfalt und der Ein­ grenzung des Risikos nicht anders machbar. Es war auch eine Entscheidung für die künstlerische Planungssicherheit – die Saison 2014.15 wird so enden, dass die Saison 2015.16 gut wird beginnen können. Was auch immer hinter der Bühne passiert: auf der Bühne wird für Sie gespielt. Mit allen Mitarbeitenden von Konzert Theater Bern freue ich mich auf Ihren Besuch.

Benedikt Weibel

stiftungsratspräsident konzert theater bern


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die neue spielzeit –  –

LIEBES PUBLIKUM,

SEHR VEREHRTE DAMEN UND HERREN Mit der Saison 2014.15 gehen wir in die erste Spielzeit, die auch für Sie von der Sanierung des Stadttheaters geprägt sein wird. Die erste Phase der Bauarbeiten von Juni bis August 2014 ist für den technischen und damit künstlerischen Theaterbetrieb erheblich wichtig, doch für normale Besucherblicke nicht auffällig; jene Renovationen aber, die im kommenden Sommer vorgenommen werden sollen, werden sich auf «Ihre» Räume, auf die Publikums­ bereiche, auswirken. Dafür müssen wir unser Haupthaus früh verlassen: Ab März werden Sie unsere Produktionen der frühen Sommermonate in anderen Räumen der Stadt finden. Die Sanierung bedeutet uns viel; sie macht uns wieder voll «spiel­ fähig» und sie bedeutet uns gesellschaftlich etwas: 1903, zum Zeitpunkt seiner Errichtung, war das Theater ein Raum der ge­ sellschaftlichen Elite. Von den Logen über die Ränge bis hin zur Mansarde, dem ehemaligen Foyer für die «billigen Plätze» im dritten Rang, und ihrem vom übrigen Zuschauerstrom getrenn­ ten Treppenhaus lässt sich ersehen, wie die Gebäudestruktur den feudalen Gesellschaftsunterschieden entsprach. Auf der Bühne spiegelte das Theater die sozialen Unterschiede wider – weil im Theaterraum, im Gegensatz zur Strasse, eben nicht alle Schichten vertreten waren. Die Kostüme unterschie­ den sich klar von der Strassenkleidung und machten aus dem Erscheinungsbild der Schauspieler Kunstfiguren; sie liessen aber typologisch auf die gespielte Rolle schliessen. Heute behauptet das Theater das Ideal gesellschaftlicher Gleich­ heit: Auf der Bühne ist nicht mehr am Kostüm erkennbar, welcher Schauspieler welche Figur spielt – Faust sieht nicht mehr aus, wie man sich einen Gelehrten der Weimarer Klassik vorstellt; und die Baustruktur bedeutet für das heutige Publikum oft schlechte Sicht auf die Bühne und ungenügende Bewegungsfreiheit.


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Die Sanierung wird das feudale Aussehen des Hauses kaum ver­ ändern und nicht alle Probleme lösen können; sie wird den Raum dem anpassen, was in ihm gelebt wird: zeitgemässes Denken und Sein. Sie soll Schwellenängste abbauen, das Haus einladender und durchlässiger gestalten. Wenn sich die Gesellschaft verändert, verändern sich also auch das Theater und das Konzerthaus als gesellschaftliche Räume – zum Abbild einer offenen Gesellschaft und Spiegel der Öffentlichkeit. je künstlicher die wirklichkeit, umso wirklicher die kunst Heute betonen ihre Künste oft die Alltäglichkeit, das alle Betref­ fende, um darauf hinzuweisen, was das Leben erst ausmacht und seine Erfahrung ermöglicht: das Fremde. Der Zustand einer Gesellschaft zeigt sich am Umgang mit dem ihr Unbekannten – dem begegnen wir jeden Tag, vom Menschen auf der Strasse bis zu politischen Veränderungen, die man zwar mitbestimmt, aber selten ganz versteht. Wie die Welt, so ist auch das Theater, ist der Konzertsaal ein Raum zur Begegnung mit dem Fremden, dem Unbekannten, dem Ande­ ren. Sie sind ästhetische Zugangs- und Fluchtorte für das Leben; sie sind ein der Öffentlichkeit vergleichbarer Raum und spiegeln solche Veränderungen. In bekannter Umgebung halten Theater und Musik immer fremde Welten bereit; wenn wir unseren Ihnen bekannten Raum nun verlassen – bleiben Sie uns und sich treu, kommen Sie mit in die Fremde und bleiben Sie offen! Ihr Stephan Märki

intendant konzert theater bern

« Je künstlicher die Wirklichkeit, umso wirklicher die Kunst. » volksmund


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musiktheater spielzeit 2014.15 –  –

MUSIKTHEATER

SCHAUSPIEL

TANZ

BERNER SYMPHONIEORCHESTER


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SAISONERÖFFNUNG ERÖFFNUNGSFEST & OPENAIR-KONZERT GEMEINSAME PREMIEREN DANCING BACH DAS BRENNENDE HAUS GASTSPIEL DER SPAZIERGANG


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saisoneröffnung –  –

ERÖFFNUNGSFEST & OPENAIRKONZERT TANZFEST

PROGRAMM SAMSTAG, 30. AUG 2014 AB 13:00 UHR ERÖFFNUNGSFEST, KULTUR CASINO BERN 19:30 – 21:00 OPENAIR-KONZERT, BUNDESPLATZ * .BERNER SYMPHONIEORCHESTER .MARIO VENZAGO (DIRIGENT) SOLISTEN AB 21:30 TANZFEST IM KULTUR CASINO BERN BSO-TANZORCHESTER ANSCHLIESSEND LATE NIGHT-PROGRAMM IM KULTUR CASINO BERN

* bei schlechter Witterung im Kultur Casino Bern


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Den Konzerten des Berner Symphonieorchesters bietet das Kultur Casino seit vielen Jahren einen festlichen und atmosphärischen Rahmen. Dass das Gebäude jedoch mehr zu bieten hat als nur ein schöner und wohlklingender Konzertsaal zu sein, wollen wir ihnen am diesjährigen Saison-Eröffnungsfest beweisen. Alle vier Sparten von Konzert Theater Bern werden die Räume des Kultur Casinos erobern und sie in eine aufregende Erlebnis­ welt für Jung und Alt verwandeln. Die Lebenslust und Spielfreude, die sich hinter dem Wort «Ca-­ sino» verbirgt, soll das Motto dieses ausgelassenen Tages sein: Er soll in in vielerlei Hinsicht einen Vorgeschmack auf das Pro­g ramm der neuen Saison ermöglichen. Auch das beliebte Openair-Konzert des Berner Symphonieorchesters auf dem Bun­ desplatz darf nicht fehlen. Diesmal gefolgt von dem bso-Tanz­ orchester, das für beschwingte Atmosphäre sorgen wird. Im Anschluss wird dann zu einer nächtlich-skurrilen «Redoute» im Kultur Casino geladen. Wir würdigen die lange Tradition des Gebäudes als Gesellschaftshaus und bieten allen Besuchern reichlich Gelegenheit, selbst das Tanzbein zu schwingen: Von einer klassischen Milonga über einen Reigen von Strauß bis hin zu Salsa und jazzigen Rhythmen, laden wir zum Tanz ein.

merci!


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musiktheater musiktheater, tanz, bso –  – BESETZUNG choreografie Koen Augustijnen

musikalische leitung Jesko Sirvend bühne Frank Holldack dramaturgie Christoph Gaiser Tanzcompagnie Konzert Theater Bern Berner Symphonieorchester

PREMIERE 28. FEBRUAR 2015 VIDMAR 1 WEITERE TERMINE

DANCING BACH SPARTENÜBERGREIFENDES PROJEKT / URAUFFÜHRUNG

Johann Sebastian Bach hat Zeit seines Lebens keine für den Tanz bestimmte Musik geschrieben – im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen. Dennoch hat sein Werk stets eine besondere An­ ziehungskraft auf Tanzschaffende ausgeübt: Die innere Ruhe seiner Musik, ihre lebendige Rhythmik, ihre Erfindungskraft

04. Mrz 2015

und ihr spiritueller Charakter schaffen beste Voraussetzungen

11. Mrz 2015

für eine Paarung mit choreografierter Bewegung.

13. Mrz 2015 27. Mrz 2015

Der belgische Choreograf Koen Augustijnen, eng verbunden mit

29. Mrz 2015

der Compagnie «Les Ballets c de la B», wird in den Vidmarhallen mit einem aus dem Berner Symphonieorchester gebildeten In­ strumentalensemble und Tänzerinnen und Tänzern der Tanz­ compagnie Konzert Theater Bern eine eigens zusammengestellte Folge von ganzen Werken und einzelnen Sätzen aus Bachs rei­ chem Oeuvre gestalten. Freuen Sie sich auf ein Bühnengeschehen, das Spartengrenzen überwindet und die Schönheit und Zeitlosig­ keit von Bachs Musik feiert!

« Nicht Bach, sondern Meer sollte er heissen. » ludwig van beethoven


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gastspiel –  –

DER SPAZIERGANG ROBERT WALSER

EINGERICHTET VON Ueli Jäggi und Jürg Kienberger

PREMIERE 29. OKTOBER 2014 VIDMAR 1 WEITERE TERMINE 04. Nov 2014 10. Nov 2014

Robert Walser, 1878 in Biel geboren, war Zeit seines Lebens leiden­­ schaftlicher Wanderer und Spaziergänger. Er lebte als junger Dichter und Commis in Zürich, dann als freier Schriftsteller in Berlin, wiederum in Biel und schliesslich in Bern. 1917 schrieb er in Biel eine seiner schönsten Novellen: «Der Spaziergang», eine Geschichte von leiser Melancholie und verspielter Heiter­ keit, «in einer glücklichen Mischung aus Einfalt und höchster Klugheit», wie schon der Kritiker der neuen zürcher zeitung beim Er­ scheinen der Novelle formulierte. Robert Walser starb 1956 nach Jahrzehnten stiller Zurückgezogenheit als Anstaltspatient in Herisau während einer Wanderung im winterlichen Appen­ zellerland. Franz Kafka, Robert Musil, Hermann Hesse zählten zu seinen grossen Bewunderern. Seit 2009 beherbergt die Stadt Bern an der Marktgasse 45 das Robert Walser-Zentrum mit dem Robert Walser-Archiv. Dies ist nicht der einzige Grund, Ueli Jäggi und Jürg Kienberger mit ihrer Hommage an Robert Walser ein­ zuladen.

« Sammelte ich Blumen, um sie auf mein Unglück zu legen? » robert walser


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musiktheater schauspiel, musiktheater, tanz –  – BESETZUNG regie Maricel Álvarez, Emilio García Wehbi

bühne Frank Holldack kostüme Senta Amacker musik Eunoia Quintett dramaturgie Karla Mäder PREMIERE 19. APRIL 2015 VIDMAR 1 WEITERE TERMINE 25. Apr 2015

DAS BRENNEN­DE HAUS

EMILIO GARCÍA WEHBI

07. Mai 2015

SPARTENÜBERGREIFENDES PROJEKT | NACH MOTIVEN

09. Mai 2015

VON FEDERICO GARCÍA LORCA

16. Mai 2015 21. Mai 2015 12. Jun 2015

Die Witwe Bernarda Alba lebt mit ihren fünf Töchtern, ihrer

16. Jun 2015

alten Mutter und zwei Mägden zusammen in einem Dorf. Ihr tyrannisches Regiment zielt darauf ab, die Fassade der heilen Familie aufrechtzuerhalten, und macht das Haus zu einem Ge­ fängnis für ihre unverheirateten Töchter. Das argentinische Regieduo Maricel Álvarez und Emilio García Wehbi wird eine Überschreibung des berühmten Stücks vor­ nehmen. García Lorca zeigte 1936 die Familie als Hort eines

« Die einzige Kirche, die erleuchtet ist, ist eine, die brennt. »

«Mikrofaschismus», Religion als Unterdrückungsinstanz des frei­ en Willens und das Haus als Ort, an dem die Frauen sich dem phallokratischen Prinzip unterwerfen müssen. Die spartenüber­ greifende Produktion von Álvarez und García Wehbi sucht einen zeitgenössischen Zugang und richtet mit vielfältigen Theatermitteln ihren Fokus auf die Unterdrückungsstrukturen der männlich dominierten Gesellschaft, die auch heute noch in vie­ len Ländern der Erde den weiblichen Körper als Geisel nimmt.

pjotr kropotkin

Mit freundlicher Unterstützung der


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Neben Lorca werden Listen von Pharmaka und Texte des zeitge­ nössischen französischen Philosophen Michel Onfray eine Rolle spielen, der in seiner «Theorie des liebenden Körpers» einen ethischen Hedonismus propagiert, sowie das visuelle und text­ liche Universum des amerikanischen Künstlers Henry Darger (1882 – 1973), der nicht von ungefähr an den Berner Adolf Wölfli erinnert. Auch Darger ist ein Vertreter der sogenannten Outsider-­ Art, dessen Werk «The Story of the Vivian Girls, in What is Known as the Realms of the Unreal, of the Glandeco-Angelinian War Storm, Caused by the Child Slave Rebellion» 15.145 Seiten um­ fasst und mit mehreren hundert Zeichnungen und Aquarellen illustriert ist. Der Stücktitel «Das brennende Haus» ist auch inspiriert von ei­ nem berühmten Satz des im spanischen Bürgerkrieg gestorbe­ nen Anarchisten Buenaventura Durruti, der sich seinerseits auf einen Ausspruch des russischen Anarchisten Pjotr Kropotkin bezieht, der provokant formuliert hat: «Die einzige Kirche, die erleuchtet ist, ist eine, die brennt.»


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Stefano Wenk (Schauspieler)


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Doris Holenstein-Mende (Oboe Solo)


Andri Schenardi (Schauspieler), Winston Ricardo Arnon (T채nzer)


Camille Butcher (Sopran)


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spielzeit 2014.2015 –  –

MUSIK

THEATER


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BIENNALE BERN PLATTFORM FÜR NEUES MUSIKTHEATER BERN  / MÜNCHEN PREMIEREN ARMIDE DIE ZAUBERFLÖTE DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER SALOME L’ORFEO HERZOG BLAUBARTS BURG SCHAF WIEDERAUFNAHME LA CENERENTOLA – ASCHENBRÖDEL


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musiktheater –  –

LIEBES OPERN­ PUBLIKUM Wir blicken auf eine Spielzeit, die von der Umbauphase des Stadttheaters geprägt ist; das Theater ist mehr denn je Verän­ derungen ausgesetzt. Direkt zu Beginn der Spielzeit ermögli­ chen wir in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Künste Bern eine Plattform, die Musikern, Künstlern und Komponisten die Möglichkeit gibt, neues Theater für Musik zu entwickeln. Wir haben im Musiktheater stets an einem dramaturgischen Klangraum gefeilt und dabei der Musik die Fähigkeit abverlangt, Traum- und Zauberwelten zu erschaffen. Dies wird in der neuen Saison besonders gefordert sein. Wir begegnen in den Werken dieser Saison Wesen und Gestalten, die nicht von unserer Welt sind. Sie alle stehen ausserhalb un­ serer Realität und erschaffen sich eine eigene – ein Reich zwi­ schen der erlebten Wirklichkeit und der sich durch den Gesang erschaffenen Welt. Da, wo das Reale und Vertraute verschwin­ det, entsteht im Gesang eine gefühlte Zeit, in der Schmerz, Leidenschaft und Glückseligkeit neue Dimensionen menschli­


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cher Wahrnehmung eröffnen. «L’Orfeo», «Armide», «Herzog Blaubarts Burg» und «Die Zauberflöte» künden davon. Ihre Heroen und Heroinnen offen­baren uns in ihren Welten eine Ausein­ andersetzung mit den Schattenseiten des Lebens. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Traum. In diesem Zwischenraum erlebt Aschenbrödel ihren Liebestraum. Auch Salome folgt der Chimäre, dass das Begehren Liebe sei. Im Tod reicht sie Judith und Armide die Hand: Alle drei Frauen sind gefangen in einer Vorstellung von Liebe, die sich als unmög­ lich erweist. Diese «Tragödien» be­g leiten uns auf dem Weg in «unsere» Welt, um darauf hinzuweisen, wie wir für diese Sorge tragen können. Das «was wäre, wenn»-Spiel begleitet uns auch in den jungen Formaten des Musiktheaters. Eine «Zauberflöte für Kinder» wird parallel zur ‹grossen› «Zauberflöte» angeboten, und mit dem Stück «Schaf» kommt Sophie Kassies’ Klassiker des jungen Musik­theaters in die Vidmar. Die Saison 2014.15 bringt auch Verschränk­ ungen mit dem Konzertprogramm. Beispielsweise wird es zu «Herzog Blaubarts Burg» ein Matineekonzert mit einem Schwer­ punkt auf Werken von Belá Bartók geben.

Ihr Xavier Zuber,

opern- und konzertdirektor


30 musiktheater –  –

robin adams, Bariton *

aris argiris, Bariton **

julien behr, Tenor **

camille butcher, Sopran

miriam clark, Sopran **

andries cloete, Tenor

christina daletska, Mezzosopran **

jörg dürmüller, Tenor **

claude eichenberger, Mezzosopran

davide fersini, Bariton **

michael feyfar, Tenor

michele govi, Bariton **


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johanna greulich, Sopran **

evgenia grekova, Sopran **

yun-jeong lee, Sopran

mark milhofer, Tenor **

diomari montoya, Sopran **

allison oakes, Sopran **

oriane pons, Sopran **

sophie rennert, Mezzosopran

wolfgang resch, Bariton

pavel shmulevich, Bass

john uhlenhopp, Tenor **

kai wegner, Bassbariton * Teilzeitengagement ** Gast


32 chor konzert theater bern –  –


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musiktheater / biennale bern –  – IN KOOPERATION MIT

INTERNATIONALE PLATTFORM NEUES MUSIKTHEATER BERN /  MÜNCHEN

ÖFFENTLICHE VERANSTALTUNGEN IM RAHMEN DER BIENNALE BERN 2014

TERMINE 18. Sep 2014

vidmarhallen

SKIZZENPRÄSENTATION

DER WORKSHOPTEILNEHMER In Zusammenarbeit mit der «Münchener Biennale 2016. Internatio­ nales Festival für Neues Musiktheater» präsentieren wir die Internationale Plattform Neues Musiktheater. In Workshops mit nam­ haften Dozenten und internationalen Experten zeigen Bühnen­ künstler einen Zwischenstand ihrer aktuellen Arbeiten. Eine Jury wählt aus, welche dieser Arbeiten eine Chance auf Ausarbeitung im Rahmen der München Biennale 2016 erhält. Umrahmt wird diese Skizzenpräsentation von ausgewählten Gastspielen.


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JUSTIN CLARK UND DAS TRANZIENT ENSEMBLE CD-TAUFE

BESETZUNG

Der Posaunist Justin Clark spielt mit seinem Ensemble eigene

mit Justin Clark und dem Tranzient Ensemble

Werke sowie Kompositionen von Daniel Schnyder und anderen New Yorker Künstlern – kontrastiert wird diese Auswahl aktuel­­ ler Kompositionen mit Werken Claudio Monteverdis.

TERMIN 12. Sep 2014

vidmar 2

HELMUT LACHENMANN GOT LOST

BESETZUNG

«Got Lost», komponiert für Klavier und hohen Sopran, wurde

szenische realisation & dramaturgie

2011 von der Staatsoper Stuttgart mit dem Württembergischen

Xavier Zuber

Kunstverein Stuttgart in einer Ausstellung von Michaël Borre­

musikalische leitung und klavier

mans szenisch uraufgeführt. Für die Inszenierung gestaltete der Künstler Kostüme und Raum selbst. Für das Gastspiel in Bern kommen die Kunstwerke von Michaël Borremans als Lichtbilder wieder zur Musik zurück.

Stefan Schreiber

sopran Yuko Kakuta TERMIN 13. Sep 2014

vidmar 1

BALTHASAR KÜBLER IM RAUM DES NICHTS

BESETZUNG

Seit Hamlet, der in der Nussschale vom endlosen Raum träumt,

konzept & sprecher Balthasar Kübler

und James Joyces «all space in a nutshell» ist der Raum des Nichts

mit Claude Eichenberger und Barbara Falter

verortet. Balthasar Küblers Programm lotet mit Musik, Stimme und Technik die Grenzen von Sprache und Raum aus. An diesem Abend begibt sich das Publikum auf den Weg in einen mysteriö­ sen Raum, in dem vieles passiert, aber nichts ist.

TERMIN 14. Sep 2014

vidmar 2

SARAH MARIA SUN NONO / BERIO

TERMIN

Die international renommierte Sopranistin und Spezia­listin für

20. Sep 2014

neue Musik begeistert mit Luigi Nonos «La fabbrica illumina­

vidmar 1

ta» und Luciano Berios «Sequenza iii». BESETZUNG sopran Sarah Maria Sun


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musiktheater –  –

ARMIDE

CHRISTOPH WILLIBALD GLUCK

PREMIERE 28. SEPTEMBER 2014 STADTTHEATER WEITERE TERMINE 05. Okt 2014 12. Okt 2014 25. Okt 2014 31. Okt 2014 09. Nov 2014 29. Nov 2014 18. Dez 2014 27. Dez 2014

DRAME HÉROIQUE VON PHILIPPE QUINAULT


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Sie ist schön, sie ist erfolgreich, sie hat Macht. Jeden Mann zieht sie in ihren Bann, alle liegen ihr zu Füssen. Doch trotz ihres bis­ her grössten Triumphs, den soeben errungenen Sieg über die Kreuzritter, scheint das Glück für die Sarazenenzauberin Armide unerreichbar: Sie begegnet Renaud, der sich ihr nicht ergibt, sondern sie in Wahnsinn und Selbstzerstörung treibt. Was lässt sie so rasen: Liebe oder Furcht? 1777 wurde «Armide» am Hof von Versailles im Beisein Ludwigs xvi. uraufgeführt. Christoph Willibald Gluck wagte sich damit

BESETZUNG musikalische leitung Mario Venzago regie Anna-Sophie Mahler bühne Duri Bischoff kostüme Nic Tillein dramaturgie Xavier Zuber chor Zsolt Czetner Chor Konzert Theater Bern Berner Symphonieorchester

nach «Orfeo», den beiden «Iphigenien» und «Alceste» zum ersten Mal an ein französisches Libretto: Ein Jahrhundert zuvor hatte Jean Baptiste Lully die Geschichte der Armide vertont und dabei auf Philipp Quinaults Libretto zurückgegriffen, das auf der «Gerusalemme liberata» von Torquato Tasso basierte. Gluck griff dieses Libretto auf, versuchte jedoch, die Gefühlswelt einer lie­ benden Frau möglichst realistisch in Musik zu fassen. Dabei ging Gluck neue Wege. Die Musik sollte nicht bloss for­ malen Kriterien, sondern dem Drama folgen; sie sollte mit dem Libretto eine Einheit bilden, Melodien im italienischen Stil soll­ ten den Charakteren Seele und Leidenschaft verleihen. Glucks «Armide» ist damit näher bei Mozart und Beethoven als bei Lully und Rameau. Sie zählt zu den schönsten, berührend­s ten und erfolgreichsten Werken des grossen Opernreformers Christoph Willibald Gluck. Unter der musikalischen Leitung von Mario Venzago spürt Kon­ zert Theater Bern im Gluck-Jahr 2014 der Faszination eines der wichtigsten Werke der Musikgeschichte nach und begibt sich mit «Armide» in die Untiefen einer scheinbar selbstsicheren Frau, die durch eine faszinierende Begegnung ihrer Gefühle nicht mehr Herr ist und sich nach und nach selbst zerstört. Regie führt Anna-Sophie Mahler, die in der Schweiz mit der Gruppe «Capri-Connection» bekannt geworden ist.

« … die Einheit zwischen den Worten und dem Gesang muss so eng sein, dass die Dichtung nicht weniger für die Musik gemacht zu sein scheint als die Musik für die Dichtung. » christoph willibald gluck


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musiktheater –  –

PREMIERE 23. NOVEMBER 2014 STADTTHEATER WEITERE TERMINE 25. Nov 2014 30. Nov 2014 07. Dez 2014 * 10. Dez 2014 14. Dez 2014 16. Dez 2014 21. Dez 2014 31. Dez 2014 03. Jan 2015 11. Jan 2015

DIE ZAUBERFLÖTE

WOLFGANG AMADEUS MOZART

20. Jan 2015 24. Jan 2015 06. Feb 2015 03. Mrz 2015 14. Mrz 2015 22. Mrz 2015 28. Mrz 2015 06. Mai 2015 ** 08. Mai 2015 ** 10. Mai 2015 ** 12. Mai 2015 ** *  Mit kostenloser Kinderbetreuung unter dem Patronat der bekb | bcbe **  Gastspiel in Winterthur

EINE DEUTSCHE OPER IN ZWEI AUFZÜGEN


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«Die Zauberflöte ist neben Shakespeares Trauerspiel «Hamlet» und Leonar­ dos Bildnis der Mona Lisa das dritte grosse Rätselwerk unserer Kultur.» Mit dieser pointierten Formulierung trifft der Literaturwissen­ schaftler Peter von Matt ins Zentrum der «Zauberflöte». Erfolg, Wirkung und Geheimnis dieser Oper fallen in eins und machen den Kern des letzten Meisterwerks Mozarts aus. «Die Zauberflöte»

BESETZUNG regie, bühne, kostüme Nigel Lowery chor Zsolt Czetner

dramaturgie Albrecht Puhlmann Chor Konzert Theater Bern Berner Symphonieorchester

zeigt den Komponisten auf der Höhe seiner Kunst; die ausgereif­ te Philosophie seines Musiktheaters lässt Genregrenzen durch­ lässig und Theaterkonventionen zunehmend bedeutungslos werden: Musik und Spiel stehen im Zentrum, metaphysische Ele­ mente werden kühn mit dem Märchen- und Maschinentheater, das Phantastische mit dem Volksstück und der Posse kombiniert. Die linkisch-schöne Mischung aus Traumpoesie und Handwerkerstreiben des Librettisten Emanuel Schikaneder geht in Mozarts wahrhaftiger Menschengestaltung auf. Weit in die Zukunft der Oper blickt dessen Konzept eines allumfassenden Musiktheaters. Jede Generation wird sich am Rätselcharakter dieses Wunder­ werks immer wieder neu messen und eine szenisch-musikalische Antwort auf die Mozartschen Überraschungen, seinen Schwung und seine Abenteuerlust finden. Dem «Missverständnis», dass das von Sarastro propagierte «Reich der Zukunft» mehr sei als Bühnen­show und Treppenwitz, wird diese Aufführung nicht auf­ sitzen. Auf Sarastro warten ausserhalb der Bühne nämlich keine Aufgaben. Nigel Lowery, der seit Mitte der 1990er Jahre in Personalunion als Regisseur und Bühnenbildner in Basel, London und Berlin arbeitet, wird in Bern mit der «Zauberflöte» zum ersten Mal die Phantasie, den Witz und die Poesie seines Theaters vorstellen.

« Ich werde aller Orten an deiner Seite sein. Ich selbsten führe dich, die Liebe leitet mich. » pamina zu tamino, 2. aufzug


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musiktheater –  –

SALOME

RICHARD STRAUSS

PREMIERE 17. JANUAR 2015 STADTTHEATER WEITERE TERMINE 25. Jan 2015 28. Jan 2015 03. Feb 2015 14. Feb 2015 21. Feb 2015 08. Mrz 2015 15. Mrz 2015 * * Mit kostenloser Kinderbetreuung unter dem Patronat der bekb | bcbe

MUSIKDRAMA IN EINEM AUFZUG

Unter dem Patronat des


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Ein perfides Spiel um Macht und Erotik entspinnt sich am Hof des Herodes:

BESETZUNG musikalische leitung Kevin John Edusei

Der König wirft seiner Stieftochter Salome lüsterne Blicke zu

regie Ludger Engels

und ist bereit, ihr jeglichen Wunsch zu erfüllen, wenn sie nur für

bühne Ric Schachtebeck

ihn tanze. Sie hingegen ist dem Propheten Jochanaan verfallen,

kostüme Katrin Wittig

der in der Zisterne eingekerkert ist, da er Herodes’ Frau der Un­

dramaturgie Katja Bury

zucht und Blutschande beschuldigt. Mit wachsender Faszination und Erregung verlangt Salome, Jochanaan zu küssen, doch die­

Berner Symphonieorchester

ser weist sie entschieden zurück. Aus Rache und Schmerz über diese Ablehnung beschliesst sie, für Herodes zu tanzen – und als Preis dafür die Erfüllung ihrer Wünsche zu verlangen. Der letzte Tanz ist getanzt, und Salome fordert den Kopf Jochanaans in einer Silberschüssel als Entlohnung. Ihre Rache ist damit befrie­ digt und ihre blutrünstige Sehnsucht gestillt; Herodes hingegen befiehlt voll Abscheu den Tod der eigenen Stieftochter. Gegenüber der Vorlage des Dramas von Oscar Wilde stellt Richard Strauss’ Musik die grausige Handlung und die Abgründe der menschlichen Seele stärker in den Vordergrund. Neben Bitonali­ tät und Leitmotivtechnik bedient sich der Komponist eines riesi­ gen Orchesters, das Momente erdrückender Spannung herstellt, um dann in die subtile Charakterisierung der psychischen Ver­ fassung der Protagonisten abzugleiten. Besonders im Schlussge­ sang der Salome zeigt sich Strauss’ musikalisches Genie: Indem er die Grenzen der Dur  / Moll-Tonalität überschreitet, zeichnet er ein scharfes Psychogramm der Figur jenseits der Grenzen der Menschlichkeit. Regie führt Ludger Engels, der bereits in der Saison 2012.13 mit seiner psychologisch nuancierten Personenführung bei Verdis «Macbeth» begeisterte. Nach «Peter Grimes» ist «Salome» nun sei­ ne dritte Regiearbeit am Konzert Theater Bern.

« Wenn du für mich tanzest, kannst du von mir begehren, was du willst. » herodes


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musiktheater –  –

L’ORFEO

CLAUDIO MONTEVERDI

PREMIERE 01. MÄRZ 2015 STADTTHEATER WEITERE TERMINE 07. Mrz 2015 12. Mrz 2015 17. Mrz 2015 26. Mrz 2015 29. Mrz 2015

FAVOLA IN MUSICA IN EINEM PROLOG UND FÜNF AKTEN


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Claudio Monteverdis erste Oper zählt zu den Gründungswerken der Gattung und thematisiert die Macht der Musik.

BESETZUNG musikalische leitung George Petrou regie Lydia Steier

Mitten in den Freudentaumel über die bevorstehende Hochzeit

chor Zsolt Czetner

zwischen Orpheus und Eurydike bricht die Nachricht herein,

dramaturgie Katja Bury

dass die Braut beim Blumenpflücken durch den Biss einer gifti­ gen Schlange getötet wurde. Aus tiefem Schmerz fasst Orpheus den Entschluss, seiner Zukünftigen in das Totenreich zu folgen,

Chor Konzert Theater Bern Camerata Bern

um den Herrscher der Unterwelt zur Herausgabe Eurydikes zu bewegen. Dieser willigt ein, erlegt Orpheus aber die Bedingung auf, sich erst dann wieder nach seiner Geliebten umzublicken, wenn sie gemeinsam das Totenreich hinter sich gelassen haben. Als die beiden auf dem Weg zurück in die Welt der Lebenden sind, wird Orpheus vom Zweifel übermannt und wendet sich um – Eurydike ist für immer verloren. Im «Orfeo» führt Monteverdi verschiedene Traditionen der Vor­ läufer der damals neuen Gattung Oper zusammen: Tänzerische Zwischen­aktmusiken wechseln mit streng rezitativischer Mu­ sik sowie grossen Chorszenen von Hirten und Wesen der Un­ terwelt. So schafft Monteverdi verschiedene Sphären, die mit einem ausgewählten Instrumentarium charakterisiert werden. Als eine Alle­gorie des Künstlers wandelt Orpheus durch diese Welten, der durch seinen Gesang und die Kraft der Musik die Naturgesetze auszuhebeln vermag. In der Darstellung des Orpheus beschränkt sich Monteverdi nicht auf die griechische Mythologie; er zeichnet ihn als einen Ver­ zweifelten und setzt mit dieser Charakterisierung neue musika­ lische Massstäbe. Lydia Steier öffnete bereits mit ihrer Inszenierung der «Entfüh­ rung aus dem Serail» eine Wunderkammer der Kuriositäten. Auch mit diesem Werk wird sie die von Monteverdi angelegte Verbindung grosser Chortableaus und intimer Personenführung gekonnt in Szene setzen.

« Du bist tot, mein Leben, und ich atme? Du bist von mir gegangen, um niemals zurück­ zukommen, und ich bleibe? » orpheus, 2. akt


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musiktheater –  –

HERZOG BLAUBARTS BURG

BÉLA BARTÓK PREMIERE 17. MAI 2015 REITSCHULE WEITERE TERMINE 23. Mai 2015 31. Mai 2015 02. Jun 2015

OPER IN EINEM AKT

04. Jun 2015

Unter dem Patronat der


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Béla Bartóks «Herzog Blaubarts Burg» ist ein an Symbolen und psychologischen Motiven reiches Kunstwerk, ein «Mysterium in

BESETZUNG musikalische leitung Kevin John Edusei

einem Akt». Wie schon zuvor u. a. Charles Perrault und Ludwig

regie Joachim Schlömer

Tieck, nahezu zeitgleich Alfred Döblin und später Max Frisch

bühne Heide Kastler und

liess sich der junge Bartók – er war 30 Jahre alt – für seine einzi­

Joachim Schlömer

ge Oper vom Blaubart-Märchen inspirieren.

kostüme Heide Kastler

Dieses erzählt von Judith, die dem geheimnisvollen Blaubart auf seine Burg folgt, wo sie mit ihrem Geliebten in Abgeschieden­ heit leben will. Um sein Innerstes zu erblicken, bittet sie ihn,

dramaturgie Xavier Zuber Berner Symphonieorchester

die sieben Türen der Eingangshalle zu öffnen – und wird nach und nach mit einem Panoptikum des Grauens konfrontiert. Hin­ ter den ersten fünf Türen, die den Blick freigeben auf Folter­ kammer, Waffenkammer, Schatzkammer, Garten und Blaubarts Land, scheint Blut zu kleben. Allen Warnungen zum Trotz, öff­ net sie auch die letzten beiden Türen. Hinter der sechsten liegt ein See voller Tränen verborgen. Aus der siebenten aber treten drei Frauen, die Morgenröte, die Mittagssonne und die Abend­ dämmerung, hervor – und Judith ist verdammt, von nun an als vierte im Bund der verlorenen Frauen als Dunkelheit der Nacht auf ewig in Herzog Blaubarts Burg zu bleiben. Unter dem Eindruck von Richard Strauss’ «Also sprach Zarathus­ tra», bei gleichzeitiger intensiver Auseinandersetzung mit un­ garischer Volks- und Bauernmusik löste sich Bartók in «Herzog Blaubarts Burg» von der Alleinherrschaft des bisherigen Durund Mollsystems. Er schuf um Herzog Blaubart und Judith eine differenzierte Klangwelt, in der das Licht der liebenden Judith immer wieder in der abgrundtiefen Dunkelheit von Blaubarts Burg erstickt wird. Nach seinem grossen Erfolg mit «Fidelio» in der Spielzeit 2012.13 wird der Regisseur Joachim Schlömer nun «Herzog Blaubarts Burg» in die Grosse Halle der Reitschule versetzen – und die von folkloristischen Melodien und Harmonien geprägten, sympho­ nischen Bilder Bartóks auch visuell erfahrbar machen.

« Ich prophezeie, ich weiss es voraus, dass seelische Einsamkeit mein Schicksal sein wird … Sollte ich auch irgendwann einmal jemanden finden, würde sowieso nach kurzer Zeit die Ent­ täuschung kommen. » belá bartók


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musiktheater / familienoper –  – BESETZUNG musikalische leitung Hans Christoph Bünger

regie Lisa Katharina Holzberg bühne Nigel Lowery kostüme Anne-Sophie Raemy dramaturgie Katja Bury Berner Symphonieorchester

ALTERSEMPFEHLUNG Für Kinder ab 6 Jahren

PREMIERE 03. DEZEMBER 2014

DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER WOLFGANG AMADEUS MOZART

STADTTHEATER

Der Vogelfänger Papageno ist wie jeden Tag vergnügt auf der WEITERE TERMINE

Suche nach fetter Beute, als er beobachten muss, wie der Prinz

08. Dez 2014

Tamino von einer gefährlichen Schlange bedroht wird. Zum

11. Dez 2014

Glück muss dieser nicht selbst den Kampf mit der Schlange

14. Dez 2014

aufnehmen (dafür fürchtet er sich viel zu sehr), denn eine un­

15. Dez 2014

bekannte Dame kommt ihm zu Hilfe. Zu allem Überfluss ver­

17. Dez 2014

liebt sich Tamino auch noch in ein Mädchen namens Pamina,

21. Dez 2014

obwohl er sie nur ein einziges Mal auf einem Bild gesehen hat.

22. Dez 2014

Schrecklicherweise wird sie von Sarastro auf einer Burg in einem

26. Dez 2014

ferne Land festgehalten. Tamino beschliesst, Pamina zu befreien,

11. Jan 2015

und nimmt Papageno einfach mit – ob dieser will oder nicht.

24. Jan 2015

« Silber-Glöckchen, Zauber-Flöten sind zu Eurem Schutz vonnöthen. » drei damen, 1. akt

Im adaptierten Bühnenbild der «Zauberflöte» wird die magische Welt der «Zauberflöte für Kinder» in einer 70-minütigen Fas­ sung gezeigt. Im Zentrum steht die abenteuerliche Reise zweier junger Helden, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch sind Tamino und Papageno miteinander verbunden; nur gemeinsam können sie ans Ziel gelangen. Die Themen Freund­ schaft und Liebe stehen an jeder Weggabelung und beeinflussen den Verlauf der Geschichte.


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SCHAF

BESETZUNG musikalische leitung Sonja Lohmiller regie Lisa Katharina Holzberg

SOPHIE KASSIES

dramaturgie Katja Bury

MUSIKTHEATER MIT KOMPOSITIONEN VON HENRY PURCELL,

ALTERSEMPFEHLUNG

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL, CLAUDIO MONTEVERDI

Für Kinder ab 5 Jahren

Schaf weidet auf einer grünen saftigen Wiese, und jeder Tag ist genauso schön wie der vorherige. Doch dann versteckt sich der junge Prinz Lorenzo zwischen der Herde, der auf keinen Fall König werden möchte, wie es alle von ihm verlangen. Er bestimmt Schaf zu seinem Freund. «Ein Freund braucht einen Na­ men», sagt Lorenzo, aber den hat Schaf nicht. Deshalb nimmt es all seinen Mut zusammen und bricht auf in die Welt, um einen Namen für sich zu finden. Schaf erlebt schreckliche und

PREMIERE 23. MAI 2015 VIDMAR 2

WEITERE TERMINE 26. Mai 2015 31. Mai 2015 01. Jun 2015 07. Jun 2015 08. Jun 2015 14. Jun 2015 15. Jun 2015

wunderschöne Begegnungen mit anderen Menschen, und stellt sich zunehmend Fragen: «Wer bin ich? Bin ich jemand besonderes? Bin ich ein Held? Sieht mich jemand? Will ich, dass ich gesehen werde?» Schliesslich erhält Schaf ein kleines Päckchen, in dem sich sein Name befindet, und kehrt stolz zu seiner Herde zurück. Doch nun wollen die anderen Schafe es nicht mehr haben, weil es ja gar kein gewöhnliches Schaf mehr ist. Und Lorenzo? Der hat sich inzwischen entschieden, doch König zu werden. Soll Schaf die Schachtel mit dem Namen nicht doch lieber verschlossen lassen? Eingebettet in Barockmusik von Händel, Monteverdi und Pur­ cell, erzählt Sophie Kassies’ «Schaf» auf sensible und poetische Weise, wie kompliziert es ist, gleichzeitig ein Herdentier, ein Freund und ein spezieller Jemand zu sein.

« Wenn man einen Freund hat, ist man ein spezieller Jemand. Anders als die Anderen. » lorenzo


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musiktheater –  – BESETZUNG musikalische leitung Antonino Fogliani

regie Cordula Däuper bühne Ralph Zeger kostüme Sophie du Vinage chor Zsolt Czetner dramaturgie Katja Bury Chor Konzert Theater Berner Symphonieorchester

WIEDERAUFNAHME 01. FEBRUAR 2015 STADTTHEATER WEITERE TERMINE

LA CENE­REN­ TOLA

ASCHENBRÖDEL ODER DER TRIUMPH DER TUGEND

GIOACHINO ROSSINI

KOMISCHE OPER IN ZWEI AKTEN

In dieser komischen Oper erzählt Rossini die allseits bekannte

05. Feb 2015

Geschichte vom «Kind in der Asche» in musikalischen Bildern.

10. Feb 2015

Der Vater Don Magnifico sowie die beiden Halbschwestern

22. Feb 2015

Clorinda und Tisbe träumen in einer unverschämt offenen Art

10. Mrz 2015

und Weise von ihrem gesellschaftlichen Aufstieg. Angelina hin­

21. Mrz 2015

gegen hat sich ihren heimlichen Traum nach dem richtigen

24. Mrz 2015

Mann, der sie aus ihren beklemmenden Familienverhältnissen befreit, in aller Stille bewahrt. Als nun der reiche Prinz Ramiro

FAMILIEN-SPEZIALPREIS Zwei Erwachsene, die von mindestens einem Kind begleitet werden, erhalten ihre Karten für «La Cenerentola» um 50% rabattiert (begrenztes Kontingent, nicht mit anderen Ermässigungen kombinierbar)

auf der Suche nach einer geeigneten Frau im herunterge­ kommenen Schloss der Familie Halt macht, ist die Aufregung gross: Vater und Töchter überschlagen sich in der Erwartung einer möglichen Heirat mit dem Prinzen, während Angelina ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt und als geheimnisvolle Unbekannte beim grossen Fest im Schloss auftaucht. Die Ge­ schichte nimmt ihren Lauf – und nach vielen Verwechslungen finden Angelina und Ramiro schlussendlich zueinander. «La Cenerentola» war in der für Kinder wie für Erwachsene höchst unterhaltsamen Inszenierung von Cordula Däuper in der Spiel­ zeit 2012.13 ein Publikumsmagnet. Nun gibt es ein Wieder­sehen.


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Stephan M채rki (Intendant), Benedikt Greiner (Schauspieler)


Heidi Maria Glรถssner (Schauspielerin)


Christian Holenstein (Horn, Solo), StÊphane Maeder (Schauspieler), Julia Gräfner (Schauspielerin), Sebastian Schindler (Horn, stv. Solo)


52 Mona Kloos (Schauspielerin), Sophie Hottinger (Schauspielerin), J端rg Wisbach (Schauspieler)


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Marcus Signer (Schauspieler), Jonathan Loosli (Schauspieler)


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spielzeit 2014.2015 –  –

SCHAU

SPIEL


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PREMIEREN DIE ILIAS FAUST

WIEDER­ AUFNAHMEN CABARET

YELLOW LINE

KRIEG – STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER

DIE SCHÖNE HELENA

BUNNY

DER WEIBSTEUFEL

X-FREUNDE

DER ZERBROCHNE KRUG

DER GOALIE BIN IG

JUDAS FRED UND FRANZ SEYMOUR CYRANO DE BERGERAC TSCHICK PICKNICK AUF GOLGATHA WIR SIND SELIG! MERLIN

DIE DREI RÄUBER


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schauspiel –  –

WÜRDEN SIE … … EINEN PAKT MIT DEM TEUFEL SCHLIESSEN? WENN JA, ZU WELCHEM PREIS? Eine neue Schauspielsaison beginnt – und die ewig alten Mensch­ heitsfragen stellen sich in neuer Dringlichkeit: Woran glauben wir eigentlich noch? Warum zerstören wir, wo wir doch erschaffen wollen? Warum zweifeln wir, wo wir doch lieben wollen? In einem der ältesten überlieferten Werke unserer Kulturge­ schichte, der «Ilias», erfahren wir, dass kein Gott im Olymp frei von Rache- und Kriegsgelüsten ist. Und dass die Götter schon mit dem Teufel im Bunde waren, bevor der Mensch die beiden Parteien fein säuberlich in Himmel und Hölle getrennt hat. In fast allen Stücken dieser Spielzeit wird der Frage nachgegan­ gen, welche Bedeutung Glaube und Zweifel für den Menschen haben, sei es im Klassiker aller Klassiker, in Goethes «Faust», in Kleists tragischer Komödie «Der zerbrochne Krug» oder in der Schweizer Erstaufführung «Picknick auf Golgatha» von Rodrigo García. Dabei geht es nicht nur um Religiosität oder Gottesglau­ be, sondern darum, unter welchen Deckmäntelchen wir Eigen­ interessen und Ängste versteckt halten. Die «Ilias» nach Homer in der Neubearbeitung von Raoul Schrott bildet mit Tankred Dorsts «Merlin oder Das wüste Land» die Klammer der Spielzeit. Markiert der eine Text den epochalen Beginn der europäischen Religions- und Menschheitsgeschich­ te und ist eine Wurzel unserer europäischen Kultur, so lässt sich «Merlin oder Das wüste Land» als Endzeitdrama lesen. Die Geburt


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nicht Gottes, sondern des Teufels Sohn ist ein Menschheits­ entwurf und zugleich sein Ende: Nach dem Scheitern der Uto­ pie, nach Betrug und Verrat, erfolgloser Suche nach Gral und Heilsversprechen endet schliesslich jegliche Zivilisation auf un­ serem Planeten. Neun der 14 Neuinszenierungen stammen aus der Feder von AutorenInnen der Gegenwart – die Wiederaufnahmen u. a. von Pedro Lenz’ «Der Goalie bin ig» und Felicitas Zellers «X-Freunde» nicht mitgezählt. Weiter sind zwei Uraufführungen dabei: «Fred und Franz» von Arno Carmenisch und ein Auftragswerk in Zu­ sammenarbeit mit dem Stück Labor Basel. Erstmalig schreibt die Schweizer Journalistin und Buchautorin Michèle Roten für Kon­ zert Theater Bern für die Theaterbühne. Emilio García Wehbi aus Buenos Aires überschreibt einen mo­ dernen spanischen Klassiker neu: «Bernarda Albas Haus» von Federico García Lorca. Gemeinsam mit Wehbi führt Maricel Álvarezin unserem spartenübergreifenden Projekt «Das bren­ nende Haus» Regie, die seit ihrem Hollywood-Debüt 2010 als Schauspielerin neben Javier Bardem in «Biutiful» international erfolgreich ist. Wenn Sie bisher in Ihrem Leben noch keinen Pakt mit dem Teufel abgeschlossen haben sollten: Dann kommen Sie zu uns – wir erwarten Sie.

Iris Laufenberg

schauspieldirektorin


58 schauspiel –  –

henriette blumenau

michael frei, Schauspielmusik

heidi maria glössner *

pascal goffin

julia gräfner *

benedikt greiner

sophie hottinger

peter jecklin *

christian kerepeszki *


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mona kloos

nico link *

jonathan loosli

stéphane maeder

andri schnenardi **

marcus signer **

milva stark

stefano wenk

jürg wisbach * Gast ** Teilzeitengagement


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schauspiel –  –

DIE ILIAS HOMER, ÜBERTRAGEN VON RAOUL SCHROTT PREMIERE 06. SEPTEMBER 2014 VIDMAR 1 WEITERE TERMINE 10. Sep 2014 25. Sep 2014 30. Sep 2014 17. Okt 2014 11. Nov 2014 28. Nov 2014 30. Dez 2014 22. Jan 2015 13. Feb 2015

SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG DER ÜBERSETZUNG


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Die archäologischen Grabungen von Heinrich Schliemann bewie­ sen 1873 die Existenz des lange Zeit nur literarisch beglaubigten Troja. Plötzlich wurde Realität, was bis dahin Fiktion war: Hektor, Achill, Odysseus, die schöne Helena, die Seherin Kassandra –

BESETZUNG regie Volker Hesse bühne & kostüme Stephan Mannteuffel dramaturgie Karla Mäder

sie alle waren höchstwahrscheinlich Menschen aus Fleisch und Blut. Homers «Ilias», die den Kampf um Troja (Ilion) schildert, bildet eine der Säulen unserer abendländischen Kultur und ist eine der ältesten literarischen Überlieferungen. In den Grund­ zügen kennt sie wohl fast jeder und seit der «Troja»-Verfilmung mit Brad Pitt und anderen Hollywood-Helden aus dem Jahre 2004 erst recht. Troja war das an der Westküste von Kleinasien (heute Türkei) ge­ legene Reich des mächtigen Königs Priamos. Dessen Sohn Paris verliebte sich in die schöne Griechin Helena, die er mit deren Einwilligung in seine Heimat entführte. Die riesige Flotte des griechischen Heeres rüstete daraufhin zu einem Krieg, der zehn Jahre lang vor der Stadtmauer Trojas wütete. Die «Ilias» schildert neben der Vorgeschichte die entscheidenden Schlachten der letzten 56 Tage dieses langen Krieges. In beiden Lagern griffen die Götter ein, und am Ende siegten die Griechen durch eine List des schlauen Odysseus, weil sie sich mit Hilfe eines hölzer­ nen Pferdes Zugang zum Inneren der bis dahin uneinnehmba­ ren Stadt verschaffen konnten. Raoul Schrott dichtete in seiner Übertragung von 2008 Homer mit grosser Modernität nach; er schildert, wie göttliche Zwie­ tracht unter den Menschen Not und Leid verursachen. Kleinli­ che Streitereien, persönliche Beleidigtheiten und verletzte Eitel­ keiten im Olymp entfesseln einen grossen Krieg auf der Erde, in dem die Menschen ihr von den Göttern aufgezwungenes Schick­ sal erleiden müssen.

« ach zeus! kein mensch / und kein gott – heisst es – ist weiser als du; und dann lässt du / das alles zu? »


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schauspiel –  –

FAUST

PREMIERE 10. SEPTEMBER 2014 STADTTHEATER

JOHANN WOLFGANG VON GOETHE

WEITERE TERMINE 18. Sep 2014 27. Sep 2014 08. Okt 2014 17. Okt 2014 21. Okt 2014 08. Nov 2014 * 22. Nov 2014 28. Nov 2014 20. Dez 2014 22. Jan 2015 15. Feb 2015

* 18 Uhr Eröffnungsfeier der «Nacht der Religionen» im Stadttheater Eintritt um 30 % ermässigt dank kulturprozent der migros aare

Unter dem Patronat der


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Darauf hat der Teufel nur gewartet: Der Wissenschaftler Heinrich Faust, von Zweifeln an seiner Erkenntnisfähigkeit, der Last sei­ nes irdischen Lebens und Strebens niedergedrückt, würde er alles für einen Moment andauernder Befriedigung geben. Mephisto bietet sich Faust als Diener an, der in der Lage ist, seinem Herrn jeden Wunsch auf Erden zu erfüllen. Sobald jedoch Faust zu

BESETZUNG regie Claudia Bauer bühne Patricia Talacko kostüme Laura Clausen musik Peer Baierlein dramaturgie Sabrina Hofer

einem einzigen Augenblick sagen will: «Verweile doch, du bist so schön!», soll seine Seele im Jenseits dem Teufel gehören. Faust schlägt ein und Mephisto fängt an zu arbeiten. In einem Spiegel erkennt der von einem Zaubertrank verjüngte und wieder von lebensbejahender Leidenschaft erfüllte Faust das himmlische Bild eines Wesens, das ihm bald leibhaftig gegenübertritt. Es ist das junge, tiefgläubige Gretchen, das sich wider alle Ver­ nunft in Faust verliebt. Am Ende ist Gretchens Mutter vergiftet, ihr Bruder getötet, ihr Kind ertränkt, und die Kindsmörderin sitzt – wahnsinnig geworden – im Gefängnis. Bei einer letzten Begegnung mit Faust und Mephisto erkennt sie den Teufel und unterwirft sich der Gnade Gottes. Doch auch wenn sie von der Stimme eines deus ex machina als «gerettet» bezeichnet wird, ha­ ben sich am Ende jene Worte nicht bewahrheitet, mit denen sich Mephisto seinem Partner vorgestellt hat: «Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.» Goethes Faust-Dichtung gilt als eines der grössten Werke der Welt­literatur. Seine lebenslange, sechzig Jahre andauernde Be-­­ schäftigung mit dem Stoff reicht zurück bis in die «Sturm und ­Drang Zeit» seiner Strassburger Studententage. Auf einem mit­ telalterlichen Mythos basierend formuliert der Dichter in sei­ nem «Faust» grosse philosophische und religiöse Fragen, die bis heute Anlass zu Interpretationen liefern.

« Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt, /  Und selbst am Ende bravo sagt, /  Da muss es was Gescheites werden. »


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schauspiel –  – BESETZUNG regie Jan Stephan Schmieding

bühne & kostüme Anne-Sophie Raemy dramaturgie Iris Laufenberg PREMIERE 11. SEPTEMBER 2014 VIDMAR 2 WEITERE TERMINE 19. Sep 2014 15. Okt 2014 08. Nov 2014

YELLOW LINE JULI ZEH & CHARLOTTE ROOS SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG

20. Dez 2014 07. Jan 2015

Der Libyer Asch-Schamich ist verzweifelt. Von «Frontex»-Soldaten

15. Feb 2015

aus dem Mittelmeer gefischt, glaubt ihm niemand, dass er gar nicht

03. Mrz 2015

aus seiner Heimat fliehen und in Europa sein Glück suchen wollte. Andererseits klingt seine Geschichte, eine Kuh sei vom Himmel

« Die Kuh war ein Dämon! Vom Himmel herabgefahren, um mein Leben zu zerstören! Der Herrgott prüft seine Kinder hart! »

gefallen und habe sein Fischerboot versenkt, auch reichlich un­ wahrscheinlich. Derweil versteigert sich einige hundert Kilometer weiter nördlich die Aktionskünstlerin Helene selbst zugunsten der Rebellen in Nordafrika. Darüber ist ihr Freund Paul nicht gerade erfreut. Der Webdesigner rastet wenige Tage später beim Start in den gemeinsamen Pauschalurlaub aus, als er eine gelbe Linie im Sicherheitsbereich des Flughafens übertritt und verhaftet wird. Pa­ rallel dazu stellt ein redegewandter Vertreter der Agrarindustrie ein neues, «humanes» Herden-Management-System vor, das den Tages­ablauf von Milchkühen intelligent und vollautomatisch regelt. Schliess­l ich geistern immer wieder Medienberichte von der Prob­ lem-Kuh Yvonne über die Szene, die vor dem Gang zum Schlacht­ haus ausgerissen ist. «Yellow Line» ist eine temporeiche, böse Komödie über Freiheits­ suche, Bedürfnisgemeinschaften und das Glück der Selbsteinsper­ rung, in der die Grenzen zwischen Pauschalurlaub, Massenzuwan­ derung und Massentierhaltung verschwimmen.


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HELENA

BESETZUNG

MIGUEL DEL ARCO

PREMIERE

WEITERE TERMINE

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

06. Nov 2014

regie Patricia Berchtold mit Heidi Maria Glössner

PLÄDOYER FÜR EINE SCHLAMPE

24. OKTOBER 2014 STADTTHEATER MANSARDE

30. Okt 2014 29. Nov 2014

Die schöne Helena, Tochter des Zeus, Schwester der Klytäm­ nestra, Gattin von Menelaos, ist vor allem als Auslöserin des Trojanischen Krieges bekannt. Obgleich die Zahl der Bewerber um Helena gross war, schworen all ihre Freier, Helenas Wahl

13. Dez 2014 20. Dez 2014

Rahmenprogramm zu «Die Ilias»

anzuerkennen und sie vor allem zu beschützen. Dieser Schwur hatte Folgen: Im berühmten Schönheitsstreit zwischen den drei Göttinnen versprach Aphrodite dem Streitschlichter und trojanischem Königssohn Paris die Liebe der Helena, wenn er sie zur schönsten Göttin wählen würde. Paris entführte Helena nach Troja, und ihrem Schwur getreu zogen die griechischen Fürsten in den trojanischen Krieg. Nach dem Tod von Paris heiratete Helena dessen Bruder Deiphobos. Nach Trojas Fall nahm Menelaos Helena, verführt von ihrer Schönheit, wieder auf und brachte sie heim nach Sparta. Im Monolog des spanischen Autors Miguel del Arco ist Helena alt geworden. Und mehr als das: Zeus verhängte die Strafe des ewigen Alterns und des Nicht-sterben-könnens über sie: in der Erinnerung der Menschen lebt sie weiter. Eine Interpretation des Kriegsgeschehens um Troja aus weib­ licher Sicht, die die Kriegshelden, von denen die «Ilias» berichtet, in anderem Licht erscheinen lässt.

« Wofür? Wofür diese endlosen zehn Jahre voll Tod und Zerstörung auf beiden Seiten? Ehre nannten sie es, und Habgier war es. »


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schauspiel –  –

DER WEIBS­ TEUFEL

KARL SCHÖNHERR PREMIERE 25. OKTOBER 2014 VIDMAR 1 WEITERE TERMINE 06. Nov 2014 12. Nov 2014 21. Nov 2014 27. Nov 2014 16. Dez 2014 28. Dez 2014 * 20. Jan 2015 08. Mrz 2015 * Mit kostenloser Kinderbetreuung unter dem Patronat der bekb | bcbe

Im Dialog mit


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Auf den Tag genau sechs Jahre ist das Älpler-Ehepaar verheiratet. Als ein neuer Grenzjäger in der Region auftaucht, gerät das hin­ ter der pittoresken Fassade gut getarnte Schmugglergeschäft der beiden in Gefahr. Um seine im Keller lagernden Waren in

BESETZUNG regie Claudia Meyer musik Michael Wilhelmi dramaturgie Karla Mäder

Sicherheit zu bringen und das lukrative Hehlergeschäft weiter­ betreiben zu können, setzt der Mann seine Frau kurzerhand auf einen jungen und ehrgeizigen Polizisten an. Sie soll ihm den Kopf verdrehen, um ihn von seinem Auftrag abzulenken, «den Kapitalfuchs da oben» zu überführen. Zunächst scheint das gewagte Spiel aufzugehen: Der Jäger geht der jungen Frau ins Fangeisen. Doch dann wendet sich das Blatt; von ihrer neuen Stärke berauscht, dreht die Ehefrau den Spiess um und spielt die Männer gegeneinander aus – solange, bis der eine tot in der Stube liegt, der andere ins Zuchthaus einfährt und sie allein das neue Haus in der Stadt beziehen kann. Karl Schönherrs Fünfakter von 1914 zeichnet in kräftiger, gro­ ber Sprache und einfachen Alltagssituationen das Kräftemessen innerhalb einer «ménage à trois» nach. Zunächst vom eigenen, angeschlagenen Mann als Lockvogel missbraucht, macht sich die Frau nach und nach zur Sachwalterin ihrer eigenen Interessen. Aus dem verbalen und erotischen Spiel wird blutiger Ernst. Doch was aus männlicher Sicht wie teuflisches Treiben anmuten mag, hat vielgestaltige Sehnsüchte zur Ursache – nach Liebe, Mutterschaft, Anerkennung, Selbstbestätigung und Selbst­be­ stimmung. Karl Schönherr deckt in seinen Figuren schonungslos egoistische und narzisstische Züge auf: Schuldig machen sich in dieser Dreiecksbeziehung alle Akteure; der Habgier, des Neides, des Ehrgeizes, der Lust. Und der (Weibs-)Teufel muss als Sünden­ bock für den Menschen und seine Verfehlungen herhalten.

« Zuerst habt ihr mich aufg’rissen bis auf den Grund, und jetzt möcht’s ihr mich wieder zudrehn, wie einen Wasserhahn. »


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schauspiel –  –

DER ZERBROCHNE KRUG

PREMIERE

HEINRICH VON  KLEIST

29. OKTOBER 2014 STADTTHEATER WEITERE TERMINE 02. Nov 2014 * 19. Nov 2014 13. Dez 2014 10. Jan 2015 18. Jan 2015 31. Jan 2015 07. Feb 2015 28. Feb 2015 13. Mrz 2015 20. Mrz 2015 25. Mrz 2015 * Mit kostenloser Kinderbetreuung unter dem Patronat der bekb | bcbe

Unter dem Patronat des

Im Dialog mit


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Gerichtstag in Huisum. Schon der kommt Dorfrichter Adam herzlich ungelegen. Findet sein Schreiber ihn doch am Mor­ gen in kläglichem Zustand vor: klaffende Wunden an Kopf und Schienbein, das richterliche Ornat sichtlich ramponiert, von der Perücke fehlt gar jede Spur. Was genau dem Würdenträger

BESETZUNG regie Mathias Schönsee bühne Doreen Back kostüme Dorothee Scheiffarth dramaturgie Jan Stephan Schmieding

über Nacht zugestossen ist, bleibt zunächst im Dunklen. Und jetzt auch noch das: Gerichtsrat Walter hat kurzfristig seinen Besuch angekündigt, um das Amt zu revidieren, Kassen und Re­ gistraturen zu prüfen und Adams Prozessführung zu begut­ achten. Als dann noch die aufgebrachte Marthe Rull mitsamt ihrer Tochter Eve und einem über Nacht auf so mysteriöse wie wüste Weise zerbrochenen Krug bei Gericht erscheint, wird die Lage im Gerichtssaal unübersichtlich. An diesem Tage geht es, so wird nach und nach deutlich, nicht bloss um ein unersetzba­ res irdenes Erbstück aus dem Hause Rull, sondern um die Ehre des Fräulein Eve, um die ihres Verlobten Ruprecht Tümpel und nicht zuletzt um die des Dorfrichters höchstselbst. Hier ist ein Richter gezwungen, über seinen eigenen Sündenfall zu Gericht zu sitzen. Mit «Der zerbrochne Krug» schuf Heinrich von Kleist eine der brillantesten und bösesten Komödien der deutschsprachigen Theaterliteratur. Das 1808 bei der Uraufführung in Weimar beim Publikum noch durchgefallene Lustspiel hat seitdem Zuschauer wie Spieler durch seine bildhafte und pointenreiche Sprache und die ins Groteske spielende Suche nach Recht und Wahrheit in seinen Bann gezogen. Entstanden aus einem Dichterwett­ streit mit Ludwig Wieland erzählt «Der zerbrochne Krug» den Sündenfall des Adam, der über seine Gier nach Eve stolpert und darüber den Krug und seine Ehre mit in die Tiefe reisst. Dass Kleist seinen tragikomischen, mit der Erbsünde belegten Anti­ helden auch noch mit einem Klumpfuss ausstattet, macht ihn zu einem Verwandten von Ödipus und dem Leibhaftigen selbst; ihm bei seinen (Aus)Flucht- und Rechtsbeugungsversuchen zu­ zuschauen, ist ein fast schon göttliches Vergnügen.

« Zum Straucheln braucht’s doch nichts als Füsse. »


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schauspiel –  – SPIELORTE & TERMINE

St. Josef Köniz 11. Jan 2015

Matthäuskirche Bern 23. Jan 2015

Reformierte Kirche Burgdorf 18. Feb 2015

Reformierte Kirche Bümpliz 19. Feb 2015

Petruskirche Bern 22. Feb 2015

Chäppeli Schwarzenburg 24. Feb 2015

Pfarrei Heiliggeist Belp 25. Feb 2015

Markuskirche Thun 26. Feb 2015

Reformierte Kirche Langenthal 01. Mrz 2015

Friedenskirche Bern Termin wird noch bekannt gegeben

Katholische Kirche St. Martin Worb 07. Mrz 2015

Reformierte Kirche Ostermundigen 08. Mrz 2015

Reformierte Kirche Konolfingen 10. Mrz 2015

Heiliggeistkirche Bern 14. Mrz 2015

St. Mauritius Betlehem 21. Mrz 2015

Marienkirche Bern 22. Mrz 2015

Nydeggkirche Bern 28. Mrz 2015

St. Franziskus-Kirche Zollikofen 29. Mrz 2015

Schlosskirche Münchenwiler 02. Apr 2015

Reformierte Kirche Kirchenthurnen 24. Apr 2015

JUDAS

LOT VEKEMANS

SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG


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Er ist aus der Hölle emporgestiegen, um seine Geschichte zu er­­ zählen. Nicht bloss, um seinen Namen reinzuwaschen, denn der steht unauslöschbar für Verrat. Ist es der Versuch eines Schuldbekenntnisses oder eher der Rechtfertigung? War er ein Werkzeug oder ein Opfer des Schicksals? Was waren die Grün­

BESETZUNG regie Markus Kubesch bühne & kostüm Frank Holldack dramaturgie Karla Mäder mit Jürg Wisbach

de, die hinter seinem Tun standen? Was trieb ihn, Judas Iskari­ oth, an? Wie wäre die Geschichte des christlichen Abendlandes weitergegangen, wenn er Jesus nicht verraten und falsches Zeugnis abgelegt hätte? Hätte es einfach ein anderer getan? Die flämische Autorin Lot Vekemans bietet in ihrem Monolog der Ikone des Verrats ein Plenum. Fast 2000 Jahre nach seiner Tat präsentiert sich Judas auf dem Theater und lässt uns an seiner Geschichte teilhaben. Der Text ist Augenzeugenbericht, Verteidigungsrede, Image-Kampagne und Eingeständnis desje­ nigen, der «schwärzer wurde als schwarz», weil alle anderen die Schuld am Tode des Messias auf ihn abladen konnten: «Ich wa­ sche meine Hände in Unschuld». Vekemans lässt Judas über seine Wut, seine Enttäuschung und seine Sehnsüchte reden, ohne die Verantwortung für sein Han­ deln zu leugnen. Aber ist Zweifel nicht ein viel produktiverer Zustand als Glaube? Schliesslich hätte es ohne ihn und seine Tat auch Kreuzigung und Auferstehung nicht gegeben. Und so ging des einen Weg gen Himmel, während der andere zur Hölle fuhr. Das Stück wird in zahlreichen Kirchenräumen in Stadt und Kan­ ton Bern gespielt. Ein Vorverkauf findet nicht statt, Eintritt als Kollekte am Veranstaltungsort. Die genauen Anfangszeiten finden Sie in unseren Monatsspielplänen und auf unserer Web­ seite.

« Zweifel ist das schwarze Loch zwischen zwei Handlungen. »


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schauspiel –  –

FRED UND FRANZ

ARNO CAMENISCH

PREMIERE 17. DEZEMBER 2014 VIDMAR 2 WEITERE TERMINE 22. Dez 2014 06. Jan 2015 28. Jan 2015 17. Feb 2015

URAUFFÜHRUNG

10. Mrz 2015

Im Dialog mit


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Der Franz hat rote Haare und Schlag bei den Frauen. Sie schen­ ken ihm ihre Gunst und zahlreiche Liebesabenteuer, erzählt er, allerdings weiss man nie so genau, wie viel davon wahr und wie viel davon erfunden ist. Seit die Ana den Frauenhelden vor Jah­

BESETZUNG regie Mario Matthias bühne Andreas Mayer dramaturgie Jan Stephan Schmieding

ren verlassen hat, kommen und gehen die Frauen jedenfalls, wie sie wollen, und sobald es ernst wird, läuft der Franz davon. Ak­ tuell hat er Liebeskummer, weil die Magdalena ihren Mann für ihn nicht verlassen will. Und auch der Fred leidet, weil die Maria ihn verlassen hat. Keine andere Frau interessiert ihn mehr. Und irgend­wann sitzt der Fred sogar im Knast, weil er einen Abfall­ sack am falschen Tag rausgestellt und die Busse nicht bezahlt hat. Laurel und Hardy, Wladimir und Estragon, Starsky und Hutch, Statler und Waldorf – das männliche Duo ist eine beliebte Ver­ suchsanordnung, um die angeblich schweigsamere Hälfte der Menschheit in einen Dialog über die grossen Fragen des Le­ bens zu bringen. Und so reden Fred und Franz hauptsächlich über Autos, Frauen, Sport. Sie gehen wandern, angeln und ins Casino, sitzen in der Sauna, hacken Holz, stehen am Kiosk, hängen in der Seilbahn fest oder bauen einen Hasenkäfig für die Grossmutter von der Maria. Der Fred raucht wie ein Schlot und beide saufen wie die Löcher: Schnaps oder Bier sind meist in Reichweite und helfen beim Philosophieren über Gott, die Welt, die Liebe und den Tod, der immer nah und immer prä­ sent ist. Nach seiner erfolgreichen Trilogie aus den Bündner Bergen («Sez Ner», «Hinter dem Bahnhof», «Ustrinkata»), deren letzter Teil in der vorletzten Spielzeit in der Vidmar 1 auf die Bühne kam, hat Arno Camenisch nun zwei Männer erfunden, die jünger, mo­ derner und urbaner wirken als ein Grossteil ihrer dörflichen Vor­ gänger. Geblieben sind einige wiedererkennbare Details und Charaktere; geblieben ist auch der unvergleichliche, melan­ cholisch-humorvolle «Camenisch-Sound», der die Lebensweis­ heiten seiner Protagonisten in eine melodiöse Kunstsprache mit bündnerischen und romanischen Lehnworten verpackt.

« Menschsein ermüdet, sagt der Fred. »


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schauspiel –  –

SEYMOUR

ODER: WIR SIND NUR AUS VERSEHEN HIER

ANNE LEPPER

PREMIERE 14. DEZEMBER 2014 VIDMAR 1 WEITERE TERMINE 17. Dez 2014 27. Dez 2014 23. Jan 2015 01. Feb 2015 12. Feb 2015 14. Mrz 2015 24. Apr 2015 12. Mai 2015

SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG


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Leo, Heidi, Oskar, Robert und Max müssen abspecken. Ihre El­ tern haben sie für viel Geld in die Obhut von Dr. Bärfuss gegeben, der in den Bergen hoch über der Baumgrenze ein renommier­

BESETZUNG regie Dominic Friedel dramaturgie Sabrina Hofer

tes Kurhaus betreibt. Tagsüber übt sich die adipöse Jugend bei Liege- und Sonnenkuren streng in der vom Klinikchef vorgege­ benen Disziplin, nachts kommt es zum – ebenfalls geplanten – Schokoladen- und Kuchenexzess. Als Vorbild und Motivation ha­ ben die fünf den dünnen Sebastian vor Augen, der allerdings seltsam regungslos auf der Gemeinschaftscouch der Station liegt. In der Abgeschiedenheit und Untätigkeit des Klinikalltags wünschen sich die jungen Kurgäste bald zu ihren Familien ins Tal zurück, sehnen sich sogar nach der Schule. Da aber die Pa­ tienten trotz aller Mühsal nicht an Gewicht verlieren und auch die erlösende Generaluntersuchung durch Dr. Bärfuss auf sich warten lässt, ist an ein Ende des Martyriums nicht zu denken. In Leos Kinderzimmer daheim wohnt ohnehin bereits – bis zu seiner Entlassung, so lautet die Abmachung – sein schlanker Cousin Seymour aus England. Kleingeld, um seine Eltern anzurufen, hat Leo schon lange nicht mehr, und als dann Max’ Mutter plötzlich aufhört, ihrem Sohn Kuchen zu schicken, bekommen es die jungen Patienten langsam mit der Angst. Zwischen «Frühlingserwachen», «Der Zauberberg» und «Warten auf Godot» pendelnd, hat Anne Lepper mit «Seymour» eine düs­ ter-groteske Parabel auf den postmodernen Op­timierungswahn des Menschen und die permanente Angst, nicht zu genügen, geschrieben. Die Autorin dieses böse-melan­cholischen Werkes gehört zu den profiliertesten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsdramatik. Jahrgang 1978, absolvierte sie nach ih­ rem Geschichts- und Literaturstudium am Literaturinstitut in Biel ein Masterstudium in Literarischem Schreiben. «Seymour» entstand 2011 als Werkauftrag für den Stückemarkt des Berliner Theatertreffen.

« Aber man muss doch nicht gleich Gewicht verlieren, nur weil man ein bisschen dicker ist. »


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schauspiel –  –

CYRANO DE BERGERAC

EDMOND ROSTAND PREMIERE 06. FEBRUAR 2015 VIDMAR 1 WEITERE TERMINE 14. Feb 2015 27. Feb 2015 07. Mrz 2015 12. Mrz 2015 15. Mrz 2015 22. Apr 2015 26. Apr 2015 05. Mai 2015 13. Mai 2015 15. Mai 2015 23. Jun 2015


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Seine Nase eilt ihm (fast) genauso weit voraus wie sein Ruhm. Und wer es wagt, ihn wegen seines allzu stark ausgebildeten Riech­ organes aufzuziehen, hat wenig zu lachen. Schliesslich führt der Dichter Cyrano de Bergerac seinen Degen ebenso treffend

BESETZUNG regie Markus Bothe kostüme Justina Klimczyk dramaturgie Jan Stephan Schmieding

wie er seine Worte zu setzen vermag; Rede- und Fechtduelle mit ihm sind gleichermassen gefürchtet. Und doch ist der vielbegab­ te Dichter und Soldat untröstlich weil hoffnungslos verliebt in seine schöne Cousine Roxane. Er schämt sich einfach zu sehr für sein Äusseres, fühlt sich der Auserwählten unwürdig und fürch­ tet die Zurückweisung mehr als zu riskieren, ihr seine Liebe zu gestehen. Als er erfährt, dass ein Kamerad seines Regiments, der junge Adelige Christian de Neuvillette, seiner Roxane ebenfalls verfallen ist, leiht ihm der empfindsame Poet heimlich sein Ta­ lent, um Roxane für Christian zu gewinnen. Mit Erfolg: Roxane heiratet den attraktiven, aber etwas einfältigen Kadetten heim­ lich, bevor dieser in den Krieg zieht. Als der Kommandeur der französischen Truppen, Graf Guiche, von der Verbindung erfährt, schickt er, von Eifersucht gepackt, de Neuvillette und Cyrano umgehend an die vorderste Front – mit fatalen Folgen. Edmond Rostands berühmtes Liebesdrama über den ersten Ghostwriter der Literaturgeschichte feierte im Winter 1897 in Paris Premiere. Im französischen Original in Alexandriner ge­ fasst begeistert «Cyrano de Bergerac» seither sein Publikum im Theater wie im Kino durch treffsichere Pointen, mitreissende Gefechte, vollendete Poesie und anrührende Liebesszenen. Als ernsthafteres Vorbild der heutigen romantischen Komödien stellt Rostands Klassiker klug wie charmant die Frage danach, wie altruistisch wahre Liebe sein kann und sollte, was äusserer Schein mit inneren Werten zu tun hat und ob im Krieg und in der Liebe wirklich alles erlaubt ist.

« Schlägt man sich nur in Hoffnung auf den Sieg? »


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schauspiel –  – BESETZUNG regie Claudia Bossard bühne Konstantina Dacheva kostüme Anne-Sophie Raemy dramaturgie Sabrina Hofer PREMIERE 01. APRIL 2015 VIDMAR 2 WEITERE TERMINE 21. Apr 2015 03. Mai 2015

PICKNICK AUF GOLGATHA RODRIGO GARCÍA SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG

09. Mai 2015

Was bleibt Gottes gefallenen Engeln heute noch zu tun? Das Böse ist schon lange in der Welt, die Menschen haben es selbst erfunden. Im freien Fall schauen diese Engel auf die Erde. Hier hat sich der Mensch in einem von Götzen und Heilsbringern dominierten Konsumtempel mehr oder minder bequem einge­ richtet. In seinem Ringen um Anerkennung und Lebenssinn hat er sich seine eigene Hölle geschaffen, sich selber versklavt. Das Inferno sind wir, ist hier. Rettung ist nicht in Sicht; funktions­ fähige Flügel lassen sich eben leider nicht bei Ebay ersteigern … Rodrigo García, geboren 1964 in Buenos Aires, hält mit «Pick­ nick auf Golgatha» eine mehrstimmige Brandrede auf den Zu­ stand der Welt. Der Fall der Engel auf die Schädelstätte wird nicht nur zu einer Auseinandersetzung mit falschen Heilsver­ sprechen, sondern auch zum Versuch, mit dem In-die-Welt-ge­

« Der Mittelpunkt unserer finsteren Träume sind wir. »

worfen-Sein fertig zu werden. Denn sterben muss jeder, und die Angst vor dem Tod ist furchtbar. Das 2011 vom Autor selbst ur­ aufgeführte Stück zeigt die Kultur und Ikonographie des christ­ lichen Abendlandes als Quelle der Gewalt. Es ist eine wütende Abrechnung mit der Haltungslosigkeit unserer Welt, die allein in der Bewahrung Sinn findet, aber nur durch Zerstörung Neues schaffen kann.

Im Dialog mit


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TSCHICK

WOLFGANG HERRNDORF EIN STÜCK JUGEND FÜR MENSCHEN AB 14 JAHREN

BESETZUNG regie Benedikt Greiner mit SpielerInnen des Jugendclubs u 21 PREMIERE 18. APRIL 2015 VIDMAR 2 WEITERE TERMINE finden Sie im Monatsspielplan und auf www.konzerttheaterbern.ch

Es ist der erste Tag der Sommerferien. Die Mutter des 14-jähri­ gen Maik ist beim jährlichen Entzug, sein Vater mit der Gelieb­ ten auf Geschäftsreise. Der Rest der Klasse ist beim Geburts­ tagsfest der Jahrgangsschönsten eingeladen. Nur Maik sitzt mit 200 Euro Taschengeld allein in der elterlichen Villa. Da taucht Andreij Tschichatschow, genannt Tschick, vor Maiks Haustür auf. Der russlanddeutsche Junge aus der Hochhaussiedlung ist neu in Maiks Klasse und fällt eher durch seinen Alkoholkonsum als durch seine schulischen Leistungen auf. Trotzdem steigt Maik in den Lada ein, den Tschick geklaut hat. Die beiden fah­ ren in Richtung Walachei, wo sie Tschicks Familie besuchen wollen, aber schon bald cruisen sie mit offenen Fenstern ein­ fach ziellos durch die Landschaft, als Soundtrack im Autoradio die einzig verfügbare Kassette: Richard Claydermans «Solid Gold Collection» … «Tschick» ist die Geschichte einer sommerlichen Reise, getragen von dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer, und gleich­zeitig voller Wehmut, weil sie nicht ewig dauern wird. «Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen. Aber besser, man fängt gleich damit an», empfiehlt die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Süddeutsche meint: «‹Tschick› ist ein Buch, das ei­ nen Erwachsenen rundum glücklich macht und das man einem Altersge­ nossen seiner Helden jederzeit schenken kann.»

« Alles ist sinnlos. Auch die Liebe. Carpe diem. »


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schauspiel –  –

WIR SIND SELIG!

MICHÈLE ROTEN PREMIERE 05. JUNI 2015 HEITERE FAHNE DORFSTRASSE 22 /24 3084 WABERN Tram Nr. 9 Richtung Wabern bis Haltestelle Gurtenbahn

WEITERE TERMINE 10. Jun 2015 11. Jun 2015 13. Jun 2015 17. Jun 2015 18. Jun 2015 19. Jun 2015 24. Jun 2015 25. Jun 2015

URAUFFÜHRUNG

26. Jun 2015

In Zusammenarbeit mit


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Die Prosaautorin und Journalistin Michèle Roten beschäftigt sich als Hausautorin in dieser Spielzeit mit aktuellen Glaubens­

BESETZUNG regie Nina Gühlstorff dramaturgie Sabrina Hofer

fragen und versucht herauszufinden, woran die Menschen heu­ te alles so glauben können, dürfen oder wollen. Im Rahmen von Stück Labor Basel wird sie ihr Theaterdebüt schreiben, das die Regisseurin Nina Gühlstorff («Beute Mensch») in der ehemaligen Brauereiwirtschaft «Heitere Fahne» in Wabern uraufführen wird. Die Suche nach möglichen Ersatzreligionen hat für Michèle Roten bereits begonnen: «Auf die Frage nach dem Zustand des Glaubens in der Schweiz fällt mir sofort ein Gespräch ein, von dem ich mit einer Freundin zusammen Zeugin wurde: Wir hatten zu dieser Zeit die Ange­ wohnheit, uns halblegal zu berauschen und in diesem Zustand nächtelang die Call-In-Sendung des berühmten Schweizer Eso­ terikers Mike Shiva zu schauen. Die folgende Konversation soll als Beispiel gelten für ein Land, das den Glauben vielleicht ver­ loren hat, ihn (oder einen von ihnen) (oder so etwas Ähnliches, eine Überzeugung, eine Handlungsanweisung oder einen Stock, irgendwas) aber dringend wiederfinden will. Weil der Mensch nicht anders kann. Darum wird es in dem Theaterstück ge­ hen: um die Suche, denn das ist der gemeinsame Nenner aller Religions­bestrebungen. Der Rest ist immer Glaubensfrage.

mike shiva: Was häsch du für e Frag, liebi Salome. salome: Ja, ich han da so Schulterproblem, und han au müese ope­ riere letscht Jahr und jetzt isches wieder schlächter worde und darum würd ich gern wüsse, öb ich ächt nomal mues operiere oder nöd.

mike shiva: Ja, lueged mer emal. Guet. Aso d Charte säged, dass da scho no mal Problem uf dich zuechömed.

salome: Ou nei. mike shiva: Ja. Das isch also no nöd verbii mit däre Schultere. Salome: (seufzt)

mike shiva: Aber wotsch es nöd vilicht mal mit Homöopathie oder so probiere?

salome: (lacht auf ) Nei, also a so öppis glaub ich nöd.

« Der Rest ist immer Glaubensfrage. »


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schauspiel –  –

MERLIN ODER DAS WÜSTE LAND

TANKRED DORST PREMIERE 06. JUNI 2015 VIDMAR 1 WEITERE TERMINE 10. Jun 2015 18. Jun 2015 19. Jun 2015

MITARBEIT: URSULA EHLER

25. Jun 2015

Im Dialog mit


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Der Teufel hat ein Kind gezeugt: Merlin. Dieser Sohn soll mit Zauberei, prophetischer Gabe, Phantasie und einer Jahrhunderte andauernden Lebenskraft die Menschen zum Bösen verführen. Da die Mutter Merlins zwar eine Hure, aber eine fromme Frau war, streiten sich in Merlin das Böse und das Gute. Tragisch ist,

BESETZUNG regie Jan-Christoph Gockel bühne Julia Kurzweg puppenbau Michael Pietsch dramaturgie Jan Stephan Schmieding

dass er nie weiss, wie seine Taten am Ende ausschlagen. Merlins Schüler ist Artus, dem er lebenslang als Berater zur Seite steht. König Artus versucht, ein friedliches Miteinander zu etablieren und das «wüste Land» zu zivilisieren. Seine Tafelrunde ist ein runder Tisch, an dem jede Stimme gleich ist. Doch alle Versuche, Ordnung ins Chaos zu bringen, enden in neuer Konfusion, da die einflussreichen Ritter ihre eigenen Interessen verfolgen und schliesslich Artus’ Sohn Mordred mit seinem Machtgelüst die ganze Welt in den Untergang reisst. Irgendwann, wenn alles Leben auf der Erde erloschen ist und die Überreste der Zivilisation auf unserem Zwergplaneten von extraterrestrischen Wesen höherer Intelligenz erforscht werden, könnten diese feststellen: «Sie entwickelten vermutlich eine gewisse Kultur mit primitiven Religions- und Gesellschaftsformen und erreichten wohl zu gewissen Zeiten ein schwaches Bewusstsein ihrer Vergänglich­ keit. Es ist nicht erwiesen, inwieweit sie das Ende des Planeten voraussa­ hen oder sogar herbeiführten. Die wenigen Spuren ihrer Existenz bleiben rätselhaft.» Tankred Dorsts monumentales Drama schildert in 97 Szenen eine Welt im Chaos. Es erzählt von Artus und seiner Gemahlin Ginevra, von Lancelots unglücklicher Liebe zu Ginevra, von Par­ zivals Suche nach dem Gral. Dorst lässt hunderte von Figuren auftreten, darunter den Teufel, einen Clown, Merlins Mutter, die Hure und sogar Mark Twain, der seinerseits versucht, Ord­ nung in das Wirrwarr der Mythen zu bringen. Die Zeitenwende, in der die alten Götter vom christlichen Monotheismus abge­ löst worden sind, der sich nirgendwo mani­festiert; sie spiegelt unsere Gegenwart, die nach neuen Werten und Orientierun­ gen sucht.

« ‹Ich dachte›, sagte König Artus, ‹wenn ich noch einmal geboren würde, dann möchte ich ein Ein­ siedler sein: nur Gott und ich, ein Mensch ohne Geschichte.› »


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wiederaufnahmen –  – BESETZUNG

musikalische leitung Michael Frei regie Mathias Schönsee choreographie Patrick Stauf bühne Doreen Back kostüme Christine Haller dramaturgie Karla Mäder mit Henriette Blumenau, Heidi Maria Glössner, Marie-Christine Kaßner, Bettina Schurek, Corinne Steudler, Leila Vallio, Sven Olaf Denkinger, Benedikt Greiner, Jonathan Loosli, Stefano Wenk, Andri Schenardi, Patrick Stauf, Berner Symphonie­orchester, Herren des Extrachores von Konzert Theater Bern

WIEDERAUFNAHME

CABARET

JOHN KANDER, FRED EBB, JOE MASTEROFF MUSICAL

Der Amerikaner Cliff und die Engländerin Sally begegnen und ver­

27. AUGUST 2014

lieben sich in Berlin, durchleben rauschhafte Partynächte, auf

VIDMAR 1

die das verkaterte Erwachen folgt. Während Sally alle Zeichen einer heraufziehenden Gefahr ignoriert und sich an die mehr

WEITERE TERMINE

als zweifelhafte Aussicht auf eine Karriere im Showbiz klam­

07. Sep 2014

mert, sucht Cliff das Weite und verarbeitet seine Erlebnisse lite-­­

11. Okt 2014

rarisch. Parallel zu den beiden jungen Leuten erleben auch die

15. Nov 2014

ältere Frau Schneider und ihr Untermieter Herr Schulz eine

07. Dez 2014

ähnlich scheiternde letzte Liebe. Ein hartes Musical ohne Happy

31. Dez 2014

End über Liebe in Zeiten des Umbruchs, das mit der schillern­

24. Jan 2015

den Atmosphäre des Kit-Kat-Clubs und den Songs von seines dia­

08. Feb 2015

bolischen Conferenciers und seines naiv-unersättlichen Stars

21. Mrz 2015

Sally Bowles Kultstatus erlangt hat. «Regisseur Mathias Schönsee wollte sich nicht auf das Berlin der 20er Jahre festlegen. So sind nirgends Symbole des aufziehenden Nationalsozialismus zu sehen. Die Braunen sind grau geworden. Schönsee hat die globalisierte Krise als Metapher im Auge. Er inszeniert ebenso grotesk den Tanz ums Goldene Kalb wie jenen des Conférenciers mit dem Totengerippe. (...) Man kann ihm nicht absprechen, dass ihm starke Szenen gelingen.»

berner oberländer, 19.12.2013

merci!


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KRIEG – STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER JANNE TELLER

SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG EIN STÜCK FÜR JUGENDLICHE AB 12 JAHREN & ERWACHSENE

BESETZUNG regie Patricia Berchtold kostüm Simona Germann dramaturgie Jan Stephan Schmieding

mit Mona Kloos WIEDERAUFNAHME 29. AUGUST 2014 VIDMAR 2 UND MOBIL

Was wäre, wenn wir die Flüchtlinge wären, die Bittsteller, die Verfolgten, die Ungewollten? Ein einfaches Gedankenexperiment führt vor Augen, was die Würde des Menschen wert ist.

Anfragen für mobile Vorstellungen: karla.maeder@konzerttheaterbern.ch 031 329 51 61

«Die Inszenierung berührt dort am meisten, wo sich das persönliche Schicksal der Figur in ganz kleinen Dingen zeigt. Eine aus dem Abfall gefischte Süssigkeit wird zur Delikatesse (…). Hier offenbart sich die menschliche Tragödie am deutlichsten.» berner zeitung, 19.10.2012

BUNNY

VON JACK THORNE SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG FÜR JUGENDLICHE AB 16 JAHREN & ERWACHSENE

BESETZUNG szenische einrichtung Jan Stephan Schmieding

bühne Elisa Alessi kostüm Senta Amacker

Katie ist gut in der Schule und hat die Aufnahmeprüfung an der

mit Henriette Blumenau

Uni bestanden. Katie ist aber auch sexuell ziemlich aktiv und hängt mit komischen Typen rum. Eine Coming-of-age-Geschichte

WIEDERAUFNAHME

über die Suche nach dem Platz im Leben.

13. OKTOBER 2014

«Der Monolog über eine junge Erwachsene hat Tempo und schauspieleri­ sche Klasse.» berner zeitung, 07.02.2013

VIDMAR 2 «Bunny» kann an einem Termin Ihrer Wahl als geschlossene Vorstellung für Sie disponiert werden. Anfragen dafür an: karla.maeder@konzerttheaterbern.ch 031 329 51 61


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wiederaufnahmen –  – BESETZUNG regie Franziska Marie Gramss / Jan-Stephan Schmieding 

bühne & kostüme Barbara Pfyffer musik Niko Meinhold dramaturgie Karla Mäder mit Milva Stark, Stefano Wenk, Jürg Wisbach

WIEDERAUFNAHME 24. SEPTEMBER 2014 VIDMAR 2 WEITERE TERMINE 18. Okt 2014 18. Nov 2014 30. Nov 2014 23. Dez 2014 25. Jan 2015

X-FREUNDE

FELICIA ZELLER SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG

Ein Bildhauer, eine Unternehmensberaterin und ein Spitzenkoch führen vor, wie man sich als Ich-ag fühlt: ausgebeutet aus eige­ nem Antrieb, dauererschöpft, Burnout-gefährdet, stark vernetzt und überkommunikativ, zur Originalität verpflichtet, von Termindruck bedroht, zur Selbstvermarktung verdammt. Zellers Sprach­ kunstwerk, das von der Fachzeitschrift theater heute zum «Stück des Jahres 2013» gekürt wurde, führt den modernen Menschen in seiner tragikomischen Lächerlichkeit vor. «Dem Publikum gefiel die dynamische, glamouröse Version des ‹Stücks des Jahres 2013› ausnehmend gut.» sda, 16.12.2013 «Felicia Zeller hat mit ‹X-Freunde› ein Stück geschrieben, das den Nerv der Zeit trifft. Sie legt ihren Figuren eine messerscharfe Sprache wie eine Waffe in den Mund.» srf2, 26.11.2013 «Zellers Sprachkonzert ist witzig und beklemmend zugleich, erhält durch das präzise und reduzierte Spiel der drei ausgezeichneten Darsteller in der Schweizer Erstaufführung viel Raum, um seine Wortgewalt und sei­ nen Sog zu entfalten.» der bund, 22.11.2013 «Die zügige Inszenierung wie auch der komplexe Text fordern agile Dar­ steller. Milva Stark, Stefano Wenk und Jürg Wisbach gestalten Individuen mit je einer eigenen Geschichte.» neue zürcher zeitung, 22.11.2013


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DER GOALIE BIN IG PEDRO LENZ

BESETZUNG regie Till Wyler von Ballmoos bühne & kostüm Evi Bauer dramaturgie Sabrina Hofer mit Jonathan Loosli WIEDERAUFNAHME 20. NOVEMBER 2014 VIDMAR 1

URAUFFÜHRUNG WEITERE TERMINE

So richtig viel Glück hat er nicht gehabt im Leben, der Goalie. Zuletzt war da diese dumme Sache mit einem Gefallen, den er seinem Kumpel Ueli getan hat und für den er ein Jahr in den Knast gewandert ist. Pech gehabt! Ein Jahr später ist alles Schnee von gestern, die Strafe abgesessen, die Rechnung beglichen, Goalie wagt einen Neuanfang. Er findet eine Wohnung (über Beziehungen) und sogar einen Job (über Beziehungen). Und als die schöne Regula, Bedienung in seiner Stammbeiz «Maison», um die er ausdauernd, aber bislang vergeblich und teilweise ehrlich gesagt auch ziemlich dämlich geworben hat, mit ihm nach Spanien in die Ferien fährt, ist das Glück fast schon zum Greifen nah. Aber wie so oft schlägt das Schicksal Goalie auch hier wieder ein Schnippchen … Ein sympathisches Stehauf­ männchen ist der Goalie von Pedro Lenz, der es immer wieder schafft, sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen, in den er immer wieder fällt. «Ein ziemlich berauschender Abend: Pedro Lenz’ Erfolgserzählung ‹Der Goalie bin ig› überzeugt auch als Theaterstück auf der Vidmar-Bühne.»

der bund, 17.12.2012 «Im Zusammenspiel mit der Bühne, die sich nach und nach in ein Schlacht­ feld aus Schneematsch verwandelt, begeistert Jonathan Loosli mit Timing und Körpereinsatz.» berner zeitung, 17.12.2012

merci!

25. Nov 2014 26. Nov 2014 03. Dez 2014 * 21. Dez 2014 23. Dez 2014 10. Feb 2015 28. Mrz 2015 * Gastspiel in Langenthal


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wiederaufnahme –  – BESETZUNG regie Benjamin Schaad, Mathias Schönsee

bühne & kostüme Stephan F. Rinke musik Michael Frei dramaturgie Karla Mäder mit Henriette Blumenau, Sophie Hottinger, Mona Kloos, Milva Stark, Pascal Goffin, Benedikt Greiner, Andri Schenardi, Stefano Wenk, Klasse 7a der Sekundarschule Münchenbuchsee

DIE DREI RÄUBER

NACH DEM BUCH VON TOMI UNGERER UND DEM ANIMATIONSFILM VON HAJO FREITAG FÜR KINDER AB 4 JAHREN

musiker Juliette du Pasquier, Michael Frei, Marc Schäfers

Eines Nachts überfallen die drei Räuber eine Kutsche, in der das WIEDERAUFNAHME

Mädchen Tiffany sitzt, die auf dem Weg ins Waisenhaus ist. Des­

06. DEZEMBER 2014

sen Leiterin hat ein Laster: Zucker! Also lässt sie die ihr anver­

STADTTHEATER

trauten Waisenkinder auf dem Zuckerrübenfeld und in der Süssig­ keiten-Fabrik schuften. Ihr Motto: «Ohne Rübe keine Liebe!»

WEITERE TERMINE

Im Angesicht der drei Räuber wittert die gewitzte Tiffany die

09. Dez 2014

Chance, anstelle eines Lebens als Arbeitssklavin im Waisenhaus

10. Dez 2014

ein lustiges Räuberleben zu führen. Freiwillig begibt sie sich als

12. Dez 2014

Geisel in die Hände der Räuber und bringt fortan deren Leben

16. Dez 2014

gehörig durcheinander.

24. Dez 2014

Fünfzig Jahre alt ist der Kinderbuchklassiker von Tomi Ungerer,

21. Jan 2015

der 2007 kongenial als abendfüllender Animationsfilm adaptiert

22. Jan 2015

wurde und die Handlung des Bilderbuchs um einen Handlungs­ strang erweitert. Es ist ein Stück über Anarchie, Mut, Frechheit und die Kraft des Miteinander. Nach dem grossen Erfolg in der Spielzeit 2012.13 machen die drei Räuber in dieser Weihnachts­ zeit wieder das Stadttheater unsicher!

merci!


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«Aus der Bilderbuchgeschichte wird ein ausgewachsenes Bühnenaben­ teuer mit überraschend viel Action. Es gibt keine Sekunde Langeweile, (…) während die beiden Regisseure angesichts ihres Publikums ganz zu Recht auf Slapstick und Wortwitz setzen und, bei allem Tempo, doch viel vom verschrobenen, subversiven Geist des Buchs bewahren.»

der bund, 3.12.2012 «Mit sichtlicher Freude und viel Körpereinsatz hauchen die Schauspielerin­ nen und Schauspieler des Theaterensembles ihren Figuren aus dem Kin­ dermärchen ‹Die drei Räuber› Leben ein.»

berner kulturagenda, 29.11.2012 «Benedikt Greiner, Pascal Goffin und Andri Schenardi sind als Malente, Flint und Donnerjakob hinreissend.» berner zeitung, 3.12.2012 «Schad / Schönsee bauen den Waisenhaushintergrund mit der strengen und zuckersüchtigen Tante fürs heurige Weihnachtsmärchen im Stadtthe­ ater ebenso fantasievoll und tempostark wie komödiantisch aus.»

berner oberländer, 8.12.2012

« Babumm, babumm, ergebt euch gleich, ansonsten ist es aus! »


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extras –  – BESETZUNG konzeption & leitung Fabio Bechtold, Michael Frei

TERMINE 28. Mai 2015

TRÈSOHR

EIN LIEDERABEND ZUSAMMEN MIT BEJAZZ

30. Jan 2015 23. Apr 2015

In der Vidmar 2 wird wieder gerockt, gejazzt und gefeiert bis

28. Mai 2015

die Wände beben. Auf Grund des Erfolges der letzten Spielzeit

vidmar 2

wiederholen wir die TrèsOhr-Liederabendreihe. Das Ensemble von Konzert Theater Bern und die MusikerInnen von BeJazz hei­ zen an drei Konzerten wieder so richtig ein.

PREDIGTEN

VON MICHÈLE ROTEN Michèle Roten, bekannt als Kolumnistin, setzt sich als Haus­ autorin von Konzert Theater Bern auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Glaube auseinander. Sie wird sich in dieser Spielzeit mit der Bibel beschäftigen und einige Bibelstellen kommentieren. Zwischen einer Predigt und einer Kolumne lie­ gen zwar Welten, doch sind sie sich nicht gänzlich unähnlich: Beide Formate kommentieren gesellschaftlich Themen, und obwohl sie sich auf unterschiedliche Quellen beziehen, haben beide eine ähnliche Art, den LeserInnen bzw. ZuhörerInnen die Augen zu öffnen. Rotens Predigten werden von Schauspieler­

« Der Glaube ist nicht jedermanns Ding. » bibel 2.thess. 3, 2

Innen des Ensembles in unterschiedlichen Gotteshäusern in der Stadt und Region Bern vorgetragen.


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MELNITZ

CHARLES LEWINSKY STÜCKFASSUNG VON ADRIANA ALTARAS UND WOLFGANG BÖHMER

BESETZUNG regie Adriana Altaras bühne Jörg Reinhard Zielinski kostüme Yashi Tabassomi musik Wolfgang Böhmer dramaturgie Brigitte Heusinger produktion Walter Küng, wk kulturwerk

mit Verena Buss, Àgota Dimén, Sina Ebell, Sabine Martin, Sebastian Edtbauer, Peter Kaghanovitch, Walter Küng, Reinhold Moritz, Florian Steiner

URAUFFÜHRUNG | GASTSPIEL

PREMIERE

Der jüdische Viehhändler Salomon Meijer lebt mit Frau, Toch­ ter und Ziehtochter in Endingen, einem Dorf im Kanton Aarau. 1871 steht unerwartet ein entfernter Verwandter – Mischpoche! – vor der Tür: der aus dem Elsass stammende Janki Meijer. Jan­ ki bleibt und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Das politische Bild Europas zwischen 1871 und 1945 spiegelt eine Epoche, die von wirtschaftlicher Entwicklung, und Aufstiegschancen und

07. OKTOBER 2014 VIDMAR 1 WEITERE TERMINE 08. Okt 2014 09. Okt 2014 10. Okt 2014

schlimmsten Katastrophen für die jüdische Bevölkerung ge­ prägt ist. Anhand individueller Liebes- und Leidensgeschichten wird die Historie des Judentums in der Schweiz erzählt. Charles Lewinskys Geschichte einer jüdischen Familie war 2006 eine echter Überraschungserfolg – nicht nur auf dem Schweizer Buchmarkt; auch international stand der Roman mehrfach auf den Bestsellerlisten. «Es ist ein äusserst anspruchsvolles Unterfangen, dieses 750-seitige Werk auf die Bühne zu bringen. Adriana Altaras, Schauspielerin, Regisseurin und Autorin – im Roman »Titos Brille« geht sie der Geschichte ihrer ei­ genen jüdischen Familie nach –, hat sich an diese Aufgabe gewagt. Die Schauspieler spielen alle mindestens drei Rollen – und bieten dem Pu­ blikum damit eine gewaltige Leistung.» neue zürcher zeitung, 20.10.2013

« Vergessen? Sie vergessen nichts. Die Wahrheit vielleicht, aber nicht die Lügen. »


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Norikazu Aoki (T채nzer)


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Henriette Blumenau (Schauspielerin), Emanuel B端tler (Viola)


Jonathan Loosli (Schauspieler), Christina Keller-Blaser (Violoncello), Gyรถrgy Zerkula (1. Violine)


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spielzeit 2014.2015 –  –

TANZ


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PREMIEREN REQUIEM GIACOMETTI FRANKENSTEIN TANZPLATTFORM BERN NEXT GENERATION INTERNATIONALE GASTSPIELE I & II BERNER TANZPREISE WIEDERAUFNAHMEN DIE GAZA MONOLOGE LSD (LABORATOIRE SUISSE DE LA DANSE)


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tanz –  –

DAS LEBEN FEIERN Verehrtes Publikum Danke für den herzlichen Empfang, den Sie uns, der neuen Tanz­ compagnie Konzert Theater Bern, in der vergangenen Saison be­ reitet haben. Danke für Ihre Neugier und Ihre Bereitschaft, sich auf neue Gesichter, neue Formen, neue Erlebnisse einzulassen. Die grosse Begeisterung, auf die unsere Produktionen bei Pub­ likum und Presse gestossen sind, und die vielen ausverkauften Vorstellungen der letzten Spielzeit motivieren uns umso mehr, Ihnen auch in der Spielzeit 2014.15 Tanz auf höchstem Niveau zu präsentieren. Wir begeben uns auf Spurensuche nach den Bedingungen der Schöpfung, wollen Anfang und Ende umkrei­ sen und im Bewusst­sein der Vergänglichkeit das Leben feiern. Den Auftakt macht – nach dem grossen Erfolg von «Zero» – eine weitere Arbeit von Nanine Linning: In ihrer neuen Choreografie «Requiem» befasst sie sich mit Verschränkungen von diesseitigem und jenseitigem Dasein. In «Giacometti» thematisieren wir das Wunder der Entstehung eines Kunstwerks aus dem buchstäbli­ chen Nichts, in «Frankenstein» wenden wir uns der alten Obses­ sion der Menschheit zu, sich der göttlichen Schöpfungsmacht gleichsetzen zu wollen. Den beiden letztgenannten Projekten ist der Bezug zur Schweiz gemeinsam: Alberto Giacometti hat seine Verbindung zum hei­


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matlichen Bergell nie verloren; Mary Shelleys Roman «Franken­ stein» ist nicht nur am Genfer See entstanden und lässt den Pro­ tagonisten aus Genf stammen, sondern siedelt zentrale Szenen in der majestätischen Landschaft der Alpen an. Auf die Anfänge in der Kunst wollen wir auch mit unseren wei­ teren Produktionen, Projekten und unserem Festival das Augen­ merk richten: sei es die im vergangenen Jahr so erfolgreich ge­ wesene und nun neu aufgelegte Reihe «lsd / Laboratoire Suisse de la Danse», oder die «Tanzplattform Bern» – hier wird die Inno­­ vationskraft internationaler Nachwuchschoreografen zelebriert und durch die Vergabe der «Berner Tanzpreise» gefördert. Nicht zuletzt freuen wir uns auf zwei spartenübergreifende Projekte: In «Dancing Bach» widmen wir uns mit dem Berner Symphonieorchester der besonderen Rhythmik von Johann Se­ bastian Bach; mit «Das Brennende Haus» zeigen wir die künstle­ rischen Synergien von Musiktheater, Schauspiel und Tanz. Ich freue mich auf eine inspirierende und belebende Spielzeit mit Ihnen!

Herzlich, Estefania Miranda

direktorin tanz


100 tanz –  –

paula alonso gómez

winston ricardo arnon

norikazu aoki

maria demandt

milan kampfer

martina langmann

franklyn lee

izabela orzelowska

izumi shuto


101

evan schwarz

marion zurbach

yu-min yang


102

tanz –  –

REQUIEM

NANINE LINNING PREMIERE 11. OKTOBER 2014 STADTTHEATER WEITERE TERMINE: 19. Okt 2014 * 26. Okt 2014 30. Okt 2014 16. Nov 2014 12. Dez 2014 17. Dez 2014 23. Dez 2014 28. Dez 2014 04. Jan 2015 16. Jan 2015 04. Feb 2015 08. Feb 2015 * Mit kostenloser Kinderbetreuung unter dem Patronat der bekb | bcbe

SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG


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Nach dem grossen Erfolg von «Zero» in der Saison 2013.14 freuen wir uns nun auf eine weitere Choreografie von Nanine Linning: In ihrer neuen Arbeit nimmt sie den Text der lateinischen Toten­

BESETZUNG musikalische leitung Dietger Holm konzept & choreografie Nanine Linning

messe zum Anlass für einen Tanzabend im Zeichen der Ent­

bühne & kostüme Les deux garçons,

grenzung. Zwanzig Tänzer, Sänger, Chor und Orchester lassen

Nanine Linning

dieses Gesamtkunstwerk zu einem einmaligen Erlebnis werden.

musik Gabriel Fauré, Michiel Jansen, Henry Purcell

Es eröffnet mit einer begehbaren Ausstellung, in der die Zu-

lichtdesign Loes Schakenbos

­schauer auf die Bühne geführt werden: Sie werden über drei­

choreinstudierung Zsolt Czetner

zehn Exponate, die aus den Körpern von Tänzern, Sängern und

dramaturgie Caecilia Thunnissen,

anderen Darstellern geformt sind, ins Staunen geraten. Das

Dorit Schleissing

niederländische Künstlerduo «Les deux garçons» hat diesen ersten Teil des Abends als Kabinett surrealer Figuren und Situationen

Tanzcompagnie Konzert Theater Bern

gestaltet, inspiriert von mythologischen Bildern und kostümiert

Yun-Jeong Lee, Sopran

in blendendes Weiss.

Marco Vassalli, Bariton

Die zweite Hälfte des Stücks steht vor den wirkmächtigen Bil­ dern des Jenseits und der überlieferten Vorstellung der End­

Chor Konzert Theater Bern Berner Symphonieorchester

lichkeit des Daseins auf Erden. Zu Gabriel Faurés Requiem-Ver­ tonung gestaltet sie eine Choreografie, die Leidenschaft und Begeisterung für die Kraft und Schönheit des Lebens entfacht. Befördert wird dies durch die Musik Faurés, die sich – anders als viele Requiem-Kompositionen – nicht auf die dramatischen Bilder des «dies irae» stützt, sondern in jenen Textpassagen ihre wahre Erfüllung findet, die von Ruhe, Milde und Befreiung künden. In diesen klanglichen Kosmos ist eine Neukomposition von Michiel Jansen eingearbeitet, die dem Geschehen eine zu­ sätzliche Ebene verleiht; kombiniert mit Videoprojektionen vervielfachen Ton, Bild und Choreografie den Beziehungs- und Asso­ ziationsreichtum des Geschehens auf und vor der Bühne.

« Wenn man sich des eigenen Todes bewusst ist, wird die Passion für das Leben grösser. » nanine linning


104

tanz –  –

GIACOMETTI

GEWINNER BERNER TANZPREIS 2014 PREMIERE 11. JANUAR 2015 VIDMAR 1 WEITERE TERMINE 13. Jan 2015 21. Jan 2015 25. Jan 2015 31. Jan 2015 11. Feb 2015 22. Feb 2015 01. Mrz 2015

URAUFFÜHRUNG


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Geboren in eine Künstlerfamilie, aufgewachsen in der idyllischen Bergwelt des Valle Bregaglia und gereift durch den Kontakt mit Künstlern aller Couleur in Paris, avancierte Alberto Giacometti

BESETZUNG choreografie Gewinner Berner Tanzpreis 2014

dramaturgie Christoph Gaiser

zu einem angesehenen Maler und einem der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts. Die Liste seiner Weggefährten

Tanzcompagnie Konzert Theater Bern

liest sich wie ein «Who is Who» der Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts. In seinen unverwechselbaren Skulpturen rückt Giacometti den menschlichen Körper ins Blickfeld und unterzieht ihn einer ge­ nauen Betrachtung. Dies allein wäre Anlass genug, ihn zum Ge­ genstand eines Tanzstückes zu machen. Die im Kunstmuseum Bern gezeigte Ausstellung «Die Farbe und ich», die das Schaffen seines Onkels Augusto würdigt, liefert jedoch einen zusätzli­ chen Anknüpfungspunkt. Wie sehr die familiären Umstände ein Künstlerleben beeinflussen können, wie sehr die Familie Ruhepol und Stütze, aber auch Reibungsfläche sein kann, wird eine der Ausgangsfragen sein, die sich dem Gewinner der berner tanzpreise 2014 für die Gestaltung dieses Stückes stellen wird. Andere Fragen sind jene nach der Bedeutung eines sozialen Mili­eus für Kreativität, nach der Relevanz inspirierender Men­ schen, nach der wechselseitigen Befruchtung von Literatur, Philo-­ sophie, Kunsttheorie, Musik und Bildender Kunst. In Ausein­ander­ setzung mit Texten von André Breton, Simone de Beauvoir, JeanPaul Sartre, Jean Genet, Samuel Beckett, Giacomettis eigenen Schriften sowie der Musik von Igor Stravinskij und anderen entsteht ein vielgestaltiges Tanzstück, das den Genius Giaco­ mettis und den Geist einer ganzen Epoche würdigen wird. In Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Bern ist das Ange­ bot einer intermedialen Passage geplant: Dieses kombiniert zu ausgewählten Terminen eine moderierte Betrachtung von Giaco­ mettis Werken in der ständigen Sammlung des Kunstmuseums Bern mit anschliessendem Vorstellungsbesuch.

« Ich bin eine unklare Persönlich­ keit, ein bisschen verschwommen. » alberto giacometti


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tanz –  –

FRANKENSTEIN

PREMIERE

ESTEFANIA MIRANDA NACH MARY SHELLEY

20. MÄRZ 2015 VIDMAR 1 WEITERE TERMINE 22. Mrz 2015 26. Mrz 2015 21. Apr 2015 23. Apr 2015 06. Mai 2015 08. Mai 2015 10. Mai 2015 * 19. Mai 2015

URAUFFÜHRUNG * Mit kostenloser Kinderbetreuung unter

FREI NACH DEM GLEICHNAMIGEN ROMAN

dem Patronat der bekb | bcbe

Unter dem Patronat des


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Viktor Frankenstein, ein ehrgeiziger junger Wissenschaftler aus Genf, erwirbt an der Universität Ingolstadt das Wissen, tote Ma­

BESETZUNG regie & choreografie Estefania Miranda

terie mit Leben zu erfüllen. Sein verbissenes Bestreben, einen

bühne & kostüme Gabriele Wasmuth

künstlichen Menschen zu erschaffen, hat Erfolg; Frankenstein

musik Jeroen Strijbos, Rob van Rijswiijk

aber ist von seiner Kreatur so angewidert, dass er vor ihr die

video Yoann Trellu

Flucht ergreift. Als er ins Labor zurückkehrt, ist sein Geschöpf

dramaturgie Christoph Gaiser

verschwunden. Frankenstein versucht, das Geschehene zu ver­ gessen, doch ein grausamer Mord in seiner Familie zwingt ihn,

Tanzcompagnie Konzert Theater Bern

sich den Konsequenzen seines Handelns zu stellen. Es kommt zur Begegnung zwischen Frankenstein und seinem Geschöpf, woraufhin weitere Menschen ihr Leben lassen müssen. Eine Jagd durch Europa schliesst sich an, die im ewigen Eis der Arktis ihr Ende findet, wo Frankenstein entkräftet stirbt. Über den Tod ihres Schöpfers und die Auswirkungen des eigenen Handelns bestürzt, bereitet die Kreatur ihrem Dasein selbst ein Ende. Mary Shelleys Roman, der den Untertitel «Der moderne Prome­ theus» trägt, entstand 1817 am Genfer See und gilt heute als Klas­ siker der Schauerliteratur. Er ist ein wichtiger künstlerischer Reflex auf die nie veraltende Frage, warum der Mensch nach gottähnlicher Schöpferkraft sucht und in welche Verantwor­ tung derjenige geworfen ist, der im Namen der Wissenschaft die Geheimnisse des Lebens umkreist. Estefania Mirandas Tanzstück wird vor allem an der Figur des Unholds ansetzen, jenem namenlosen Geschöpf Frankensteins, das zunächst über keine Sprache verfügt und seine grausamen Taten ohne Bewusstsein von Schuld und Verbrechen begeht. Wie sich Denken und Handeln mit dem Aneignen von Sprache verändern und welche Prozesse sich in der nunmehr ermög­ lichten Kommunikation zwischen Schöpfer und Geschöpf voll­ ziehen, steht im Mittelpunkt ihrer künstlerischen Recherche.

« Leben und Tod erschienen mir wie geistige Fesseln, die ich als erster durchbrechen sollte. » viktor frankenstein


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tanz –  – BESETZUNG choreografie & bühne Marcel Leemann

bühnenbildassistenz Jimena Cugat kostüme Myriam Casanova musik Tim & Puma Mimi video Oliver Neubert vermittlung Gabriele Michel-Frei dramaturgie Christoph Gaiser produktionsleitung Estefania Miranda Tanzcompagnie Konzert Theater Bern Schüler des Gymnasiums Hofwil Jugendliche aus Bern und Umgebung

WIEDERAUFNAHME 01. NOVEMBER 2014 VIDMAR 1 WEITERE TERMINE

DIE GAZA MONOLOGE WIEDERAUFNAHME TANZSTÜCK | FREI NACH DEN GLEICHNAMIGEN TEXTEN JUGENDLICHER AUS DEM GAZASTREIFEN

31 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren ha­ ben dieses Stück geschrieben, doch keiner von ihnen wird zur Aufführung ihrer Texte kommen können. Sie alle leben im Gaza­streifen, jener Krisenregion zwischen Israel und Ägypten, deren Einwohner seit Jahrzehnten unter der anhaltenden Ab­ riege­lung leiden.

07. Nov 2014

Die Jugendlichen haben ihre Gedanken und Gefühle in Monolo­

09. Nov 2014

gen niedergeschrieben. Sie schildern ihr Leben und ihre Träume

13. Nov 2014

während des Krieges. Sie beschreiben das Gefühl der Angst und

14. Nov 2014

der Möglichkeit, dass sie schon im nächsten Augenblick tot sein

22. Nov 2014

könnten. Da die Jugendlichen den Gazastreifen nicht verlassen können,

« Wisst ihr, dieses Land ekelt mich an, obwohl ich es liebe. »

bat das «Ashtar Theatre Ramallah» über 40 Theater, diese Texte aufzuführen. 2010 kamen schliesslich 22 junge Schauspieler aus 18 Ländern nach New York, um die «Gaza Monologe» in 13 Sprachen zu präsentieren. Sie spielten auch vor dem Komitee der Vereinten Nationen, das am Aufführungstag zur Frage einer Lösung des isra­ elisch-palästinensischen Konflikts tagte. Lässt sich fremdes Leid, das Schicksal eines Altersgenossen nachvollziehen oder gar dar­ stellen? Der Berner Choreograf Marcel Leemann geht dieser Frage gemeinsam mit Jugendlichen aus Bern und Umgebung nach.

tamer aus gaza

Eine Koproduktion von Konzert Theater Bern und «Marcel Leemann Physical Dance Theater», in Kooperation mit dem Gymnasium Hofwil. Ein Teil der Eintrittsgelder kommt dem «Ashtar Theatre Ramallah» zugute.


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Miryam García Mariblanca (Tänzerin), Martina Langmann (Tänzerin), Iris Laufenberg (Schauspieldirektorin)


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tanz –  –

TANZPLATTFORM BERN

FESTIVAL TANZPLATTFORM BERN 29. APRIL – 2. MAI 2015 VIDMAR 1 TERMINE Next Generation 29. Apr 2015 Gastspiele i 30. Apr 2015 Gastspiele ii 01. Mai 2015 Berner Tanzpreise /  Verleihung und Tanz-Gala 02. Mai 2015 Detaillierte Informationen auf den folgenden Seiten.

INTERNATIONALE GASTSPIELE | NEXT GENERATION | TANZGALA INTERNATIONALES TANZFESTIVAL FÜR NACHWUCHS­CHOREOGRAFEN


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Hier dreht sich alles um die Leidenschaft, Kraft und Poetik des bewegten Menschen. Internationale Gastspiele und eine Gala

BESETZUNG konzept & künstlerische leitung Estefania Miranda

laden zu einer Entdeckungsreise in die Welt des Tanzes ein. Die Tanzplattform Bern ist ein internationales Tanzfestival zur Förderung von Nachwuchs­choreografen. Es bietet den jungen

Tanzcompagnie Konzert Theater Bern Internationale Gäste

Choreografen der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern und internationalen Nachwuchschoreografen die Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen, ihre Arbeiten zu präsentieren und einen der Berner Tanzpreise zu gewinnen. Diese werden von einer Fachjury und dem Berner Publikum vergeben. Die ausgewählten Choreografen sollen sich durch eine individuelle künstlerische Handschrift, grosses choreografisches Talent und Risikofreude auszeichnen. An drei Abenden präsentieren die Anwärter auf die Berner Tanz­ preise ihre Wettbewerbsbeiträge. Die Tanzcompagnie Konzert Theater Bern ist in «Next Generation» zu erleben, gefolgt von auswärtigen Künstlerinnen und Künstlern in den «Internationa­ len Gastspielen i und ii». Zum Abschluss am 2. Mai werden die «Berner Tanzpreise» bei einer Tanzgala verliehen. Die Tanzplattform Bern fördert langfristig neue Talente, ist Schau­ fenster aktueller choreografischer Entwicklungen und trägt da­ mit auch zur Vernetzung der Tanzszene innerhalb der Schweiz bei. Ersichtlich wird dies nicht zuletzt an der Zusammenarbeit mit der Stanley Thomas Johnson Stiftung zur Unterstützung von Nachwuchschoreografen.

« Ich würde nur an einen Gott glauben, der zu tanzen verstünde. » friedrich nietzsche


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tanz –  – BESETZUNG choreografie & tanz

Tanzcompagnie Konzert Theater Bern

dramaturgie Christoph Gaiser TERMIN 29. Apr 2015

vidmar 1

TANZPLATTFORM BERN

NEXT GENERATION

MEHRTEILIGER TANZABEND MIT WETTBEWERBSBEITRÄGEN ZU DEN BERNER TANZPREISEN

Die Tänzer der Compagnie wechseln die Seiten und stellen sich als Choreografen der internationalen Konkurrenz. Verheissungsvolle choreografische Talente sollen durch die «Berner Tanzpreise» entdeckt werden. Über ein offenes Bewer­ b­u ngs­­verfahren wird dieser Wettbewerb international ausgeschrieben. Gemeinsam mit dem Berner Publikum vergibt eine Fachjury mehrere Preise. Aber natürlich gibt es auch in der Tanz­ compagnie Konzert Theater Bern «ungeschliffene Diamanten», die 15 – 30-minutige «Tanzjuwelen» entwickeln. Ensemblemit­ glieder erhalten so die Möglichkeit, sich mit eigenen Choreo­ grafien um die Berner Tanzpreise zu bewerben. Bereits in der Tanzreihe lsd haben die Tänzer die Chance, ihr Betätigungs­ feld zu erweitern und in ungezwungener Atmosphäre eigene Ideen und Ausdrucksformen zu erforschen. Die besten Beiträge zu dieser Tanzreihe werden für «Next Generation» ausgewählt und weiterentwickelt. Das Publikum ist eingeladen, diese neuen Impulse der «Next Generation» auf sich wirken zu lassen und einen Blick in die

« Körper lügen nie. » agnes de mille

Zukunft zu wagen. Stimmen Sie für die beste Choreografie ab und entscheiden Sie mit über den Beginn einer neuen choreo­ grafischen Karriere!


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TANZPLATTFORM BERN

BESETZUNG

GASTSPIELE I & II

Internationale Choreografen

SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNGEN

vidmar 1

MEHRTEILIGE TANZABENDE MIT WETTBEWERBSBEITRÄGEN ZU DEN BERNER TANZPREISEN

Welchen Tanz möchten Sie sehen? Was ist eine innovative Choreo­ grafie? Und wer ein vielversprechendes Talent? Entscheiden Sie mit und stimmen Sie ab! Die wichtigsten Auswahlkriterien für die neuen Berner Tanzpreise sind Professionalität, choreografi­ sches Handwerk, eine eigene künstlerische Handschrift und Bereitschaft zum Risiko. Bewerben können sich professionelle Choreografen mit einer aktuellen Arbeit von 15 bis 40 Minuten Dauer. Die ausgewähl­ ten Produktionen werden zum Wettbewerb nach Bern eingela­ den und in den Vidmarhallen gezeigt. Eine Fachjury vergibt ge­ meinsam mit dem Berner Publikum mehrere Auszeichnungen, darunter zwei Produktionspreise, die den Gewinnern ermög­ lichen, mit der Tanzcompagnie Konzert Theater Bern zu ar­ beiten und das Resultat dem Berner Publikum zu präsentieren. Erleben Sie Tanzabende mit verschiedenen choreografischen Handschriften und innovativen Tanztechniken. Vergleichen Sie internationale Choreografien und verfolgen Sie kühne künstle­ rische Visionen!

TERMINE Gastspiele I 30. Apr 2015 Gastspiele II 01. Mai 2015


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tanz –  – BESETZUNG

Tanzcompagnie Konzert Theater Bern und internationale Gäste

TERMIN 02. MAI 2015 VIDMAR 1

TANZPLATTFORM BERN

BERNER TANZPREISE

PREISVERLEIHUNG | TANZGALA UND FEST

Tanzstücke von internationalen Newcomern treffen auf hoch­ karätige Tanzgäste und ungewöhnliche Choreografien aus der Region. Den Höhepunkt der «Tanzplattform Bern» bildet die Verleihung der Berner Tanzpreise. Der erste und der zweite Preis sind Produk­ tionspreise: Sie ermöglichen dem Gewinner, eine eigene Choreo­ grafie am Konzert Theater Bern mit Tänzern der Compagnie zu enwickeln. Dazu gehören eine Produktionsresidenz sowie die Uraufführung des neuen Werkes am Konzert Theater Bern. Im Rahmen der Gala werden die besten Wettbewerbsbeiträge, Höhepunkte aus den eigenen Tanzproduktionen sowie exquisite Gastdarbietungen präsentiert. Der Reiz dieses Abends liegt in der Aktualität der Choreografien und in der Vielfalt der ge­ zeigten Stile. Das Publikum unternimmt eine Reise durch den Kosmos des Tanzes. Freuen Sie sich auf einen Abend voller Überraschungen und fei­ ern Sie mit uns die zweite Auflage der «Tanzplattform Bern»!


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LSD LABORATOIRE SUISSE DE LA DANSE |

TANZWERKSTATT UND KOMMUNIKATIONSLABOR

Die in der vergangenen Spielzeit so erfolgreich gestartete Reihe geht in Serie: Bestehend aus einer Mischung aus Improvisati­ onen, Repertoireausschnitten und Gesprächen ist jeder Abend ein Unikat mit eigenem Thema. Die intime Atmosphäre ermög­ licht es allen Tanzliebhabern, bei einem Glas Wein die Künstler hautnah zu erleben und Einblicke in die kreativen Prozesse des Tanzes zu erhalten. Die Tänzer der Compagnie testen gemeinsam mit Künstlern der Berner Szene ihre Kreativität und berauschen sich an ihrer Tanzlust.

merci!

BESETZUNG dramaturgie & moderation Christoph Gaiser Tanzcompagnie Konzert Theater Bern und Gäste

TERMINE 15. Nov 2014 29. Nov 2014 13. Dez 2014 24. Jan 2015 06. Jun 2015


116 Hans-Christoph B체nger (Studienleiter, 2. Kapellmeister), Stephan M채rki (Intendant)


117

Izabela Orzelowska (T채nzerin)


118


119

Michael Frei (Schauspielmusik), Maria Demandt (T채nzerin)


120

koop –  –

KOOP

ERATIONEN


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KOOP BERNER BÜHNE BERNER REDEN PARADE HKB – PROJEKTE UND TRYOUTS


122

koop –  – BESETZUNG regie Nele Jahnke ausstattung n. n.

dramaturgie Sophie Thérèse Krempl konzept Emmanuel Alloa, Sophie Thérèse Krempl, Jörg Metelmann mit Bürgerinnen und Bürgern aus Bern PREMIERE

BERNER BÜHNE

EIN DOKUMENTARSTÜCK AUS BERN FÜR BERN Wer macht eigentlich Theater? Wer kann spielen? Wer will spie­ len? Und wen oder was spielt man dann?

21. APRIL 2015

Wenn einer der Leitsätze des Theaters, nach dem der Mensch

VIDMAR +

nur da ganz Mensch sei, wo er spielt, stimmt, lässt sich am ein­

WEITERE TERMINE 23. Apr 2015

fachsten beim Spielen herausfinden, was uns bewegt, durch unser Leben treibt, uns beeinträchtigt.

25. Apr 2015

Wenn Rollen nicht im «wahren» Leben, sondern im Theater ge­

29. Apr 2015

spielt werden, und auf der Bühne nicht Schauspieler, sondern

30. Apr 2015

Menschen stehen, entsteht ein Theaterstück der «Berner Büh­

BEWERBUNGEN & ANMELDUNG info@konzerttheaterbern.ch

IN KOOPERATION MIT Institut für Theaterwissenschaft der Universität Bern

ne». Die Spieler auf der Bühne sind keine Profis mit angelernter Rolle, sondern Bürgerinnen und Bürger von Bern. Hier stehen jene Menschen im Rampenlicht, die in Theaterstücken üblicher­ weise im Zuschauersessel sitzen: In Castings werden Interessierte, die Lust auf diesen Rollen­ wechsel haben, ausgewählt. Am Ende wird eine Gruppe von Ber­ nerinnen und Bernern ihre eigene Rolle haben. Sie werden «um ihr Leben spielen» – und um das, was sie auf der Theaterbühne zeigen wollen. Ein professionelles Regieteam wird anhand be­ stimmter Leitlinien mit den Laien und ihren Erzählungen das Stück entwickeln. In gemeinsamer Arbeit und anhand der Inte­ ressen und Fähigkeiten aller Beteiligten entstehen während des

Insitut für Philosophie der Universität St. Gallen

Probenprozesses der Text, die Bilder, die Handlung. Die einzige Vorgabe für eine Teilnahme ist das Leben der «Lebensbühnen»Spieler und ihre Lust, die Theaterbühne zur Bühne ihres Lebens zu machen.


123 TERMINE

BERNER REDEN

An drei Montagen ab Februar 2015

WIE WIR LEBEN WOLLEN In der vergangenen Spielzeit haben wir in den «Berner Reden» Fragen danach gestellt, welches Herz die Schweiz hat, wie es sich zeigt, im Kleinen und im Grossen. Die diesjährige Gesprächs­ reihe schliesst daran an. Die Frage danach, «wie wir leben wol­ len», liegt unseren individuellen Lebensentwurfen ebenso wie unseren politischen Selbstverstandnissen zugrunde. Ob die Initiative gegen die sogenannte Masseneinwanderung oder die «1:12»-Initiative – auch auf die nicht unmittelbar Betroffenen haben solche politischen Entscheidungen starke Auswirkungen. Die Frage danach, «wie wir leben wollen», liegt unseren indivi­ duellen Lebensentwürfen ebenso wie unseren politischen Selbst­ verständnissen zugrunde. Ob die Initiative gegen die sogenann­ te Masseneinwanderung oder die «1:12»-Initiative – auch auf die nicht unmittelbar Betroffenen haben solche politischen Ent­ scheidungen starke Auswirkungen. Was bedeutet eine heterogene und heterokulturelle Gesellschaft für die Ökonomie, die eigene Arbeit und ein kollektives Selbst­ verständnis? Natürlich verbinden sich damit Fragen des demokratischen Ge­ sellschaftsentwurfs: Ist Demokratie die Herrschaftsform des Mehr­ heitsrechts oder des Minderheitenschutzes? Muss eine gerechte Gesellschaftsform Egalität für alle ermöglichen oder grösstmög­ liche Vielfalt? Welche Rolle spielt die Freiheit der Einzelnen in der Organisation des Gemeinwesens? Was bedeutet Freiheit für die Einzelnen: Schutz der Identität und Anonymität oder grenzen­ lose Kommunikation und Bewegung? Wo sind Ansprüche und Zwänge vereinbar, wo liegen ihre Widersprüche? An drei Terminen werden wieder jeweils zwei renommierte Gäste über all dieses sprechen; entlang eines Schlagworts, das den Abend leiten wird – musikalisch begleitet.

merci!

Unter dem Patronat der

stadttheater


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koop –  – TEAM PARADE 1 konzept Adam Linder

tanz choreographie Delphine Gaborit,

PARADE!

Adam Linder, Kotomi Nishiwaki

EIN DOPPELABEND NACH JEAN COCTEAU

bühne Shahryar Nashat

VON ADAM LINDER UND FABIAN CHIQUET

kostüm Tobias Kaspar, Iva Wili

UND THE BIANCA STORY

musikalisches arrangement

«Parade» ist ein Tanzstück, das Jean Cocteau für das Ballets Russes

Brendan Dougherty

geräusche Stephane Brunclair voiceover Jared Gradinger licht Andreas Harder TEAM PARADE 2 konzept & regie Fabian Chiquet bühnenbild Blanka Radoczy

entwickelt hatte und 1917 am Pariser Théâtre du Châtelet ur­ aufgeführt wurde. Obgleich – oder gerade weil Pablo Picasso das Bühnenbild gestaltet und Erik Satie die Musik komponiert hatte, war die Premiere ein Skandal: Der nur rund 20-minütige Abend dreht sich um Hedonismus und Grössenwahn, um Homo­ erotik und Avantgarde und eine erfolglose, sich bis zur Erschöp­ fung verausgabende Gruppe von Jahrmarktartisten.

kostüme Claudia Irro

An zwei Doppelabenden zeigen Dampfzentrale und Konzert The­a­

komposition musik Jannik Giger,

ter Bern zwei Adaptionen dieses Stückes, das für das Leben der

Lukas Huber

weltberühmt gewordenen Künstler Satie, Picasso und Cocteau

dramaturgie Corinne Maier

stehen kann. Konzert Theater Bern präsentiert die Adaption des

choreografie Jessica Huber

Musikers Fabian Chiquet, die Dampfzentrale die Produktion des

tanz Jonas Furrer, Jonas Althaus

Choreographen Adam Linder:

spiel Victor Moser, Natalina Muggli, Oliver Götschel

Der australische Choreograph Linder kreierte einen Abend, der

musik Elia Rediger, Joel Fonsegrive,

Cocteaus «Parade» reinterpretiert und in die zeitgenössische

Lorenz Hunziker

Sprache des corporate ballet übersetzt. In Körpersprache, Bühnen­

tontechnik Stefan Uiting

bild und Kostümen stellt der Abend die Theaterkonventionen

lichtdesign Tobi Moosmann

bewusst aus und schafft auf diese Weise drei Personen-Collagen

projektleitung Annette von Goumoens

zwischen inneren Fantasien und den Illusionen der Bewegung.

TERMINE

Der Schweizer Musiker, Künstler und Regisseur Fabian Chiquet erzählt Cocteaus «Parade» aus einem anderen Blickwinkel: Zu­

Fr, 05. Dez 2014, Parade i & ii

sammen mit der Band «The bianca Story» zelebriert seine In­

Sa, 06. Dez 2014, Parade i & ii

szenierung das Spektakel und die auf Voyeurismus getrimmte

Bonuskonzert «The bianca Story»

Gesellschaft und zeigt den Jahrmarkt der Eitelkeiten als ein

dampfzentrale IN KOOPERATION MIT

Kuriositätenkabinett. Dabei stellt er die Entstehung des Stücks seiner Aufführung gegenüber. Am 6. Dezember 2014 geben «The bianca Story» im Anschluss an die Vorstellungen ein Bonus-Kon­ zert aus ihrer Album-Tour «Digger».


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HOCHSCHULE IM HAUS PROJEKTE UND TRY OUTS JUNGER SCHAUSPIELERINNEN

Es ist inzwischen mehr als ein Geheimtipp: Wer Theater im Ent­ stehen erleben will, muss Schauspielschüler bei ihrer Arbeit be­ obachten. Unsere Zusammenarbeit mit dem Studiengang The­ater

ORT Vidmar +

TEAM Studierende des Studiengangs Theater der Hochschule der Künste Bern

der Berner Hochschule der Künste geht nun in die dritte Spiel­

TERMINE

zeit und bietet unserem Publikum wieder die Gelegenheit mit­

tryouts

zuerleben, wie die Arbeit des Schauspielers funktioniert – wie

04. Okt 2014

er sich Rollen aneignet und umsetzt.

10. Dez 2014 30. Mai 2015

An fünf Abenden bieten wir in zwei verschiedenen Formaten

projektpräsentation

Einblicke in Szenenstudien und Projektentwicklungen der Schau­

23. Jan 2015

spielstudierenden und SchauspielerInnen: In try outs präsen­ tieren die jungen SchauspielerInnen Monologe aus der klassi­ schen Theaterliteratur. Von «Antigone» über «Hamlet» bis zu Protagonisten aus Romanen des 20. Jahrhunderts entfaltet sich in diesen Figurenstudien oft das ganze Stück, aus dem nur we­ nige Seiten Text auf die Bühne kommen. In schneller Abfolge zeigen sich so schlaglichthaft die Charaktere des klassischen Theaters. In projektpräsentationen erarbeiten die Studierenden kleine, in sich geschlossene Szenen, die in Formatauswahl und Textvor­ lage frei gestaltet werden. Die einen präsentieren Variationen auf Stückszenen, andere schreiben ihre Texte selbst. Gemein­ sam ist allen Projektpräsentationen, dass sie von den Studieren­ den eigenständig in Szene gesetzt und gestaltet – und dass sie von einer hochschulinternen Jury vorausgewählt wurden.

IN KOOPERATION MIT


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spielzeit 2014.2015 –  –

BERNER SYMPHONIE ORCHESTER

KONZERT


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SYMPHONIEKONZERTE EXTRAKONZERTE BEETHOVEN @ BERN DAS BSO AUF REISEN ARTISTE ÉTOILE: OLIVER SCHNYDER FAMILIENKONZERTE MUSIK.PUNKT.ZWÖLF MATINEEKONZERTE

Die Symphonie- und Familienkonzerte werden unterstützt durch


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berner symphonieorchester –  –

DIESES ORCHESTER IST (M)EIN GLÜCK

Musik als spirituelle Kunst ist – obwohl nicht unabhängig von ihren kulturellen Wurzeln – an keine Sprache gebunden. Brahms’ zweite Symphonie, Mendelssohns Violinkonzert oder Rachma­ ninows drittes Klavierkonzert können alle Menschen anrühren. Dennoch gibt es einen Gleichklang, der auf geheimnisvolle Weise an die «Heimat» gebunden ist. Othmar Schoeck zum Beispiel, dessen pastoralem Intermezzo «Sommernacht» wir uns in dieser Saison widmen, wäre ohne Vierwaldstättersee und Lac Léman sicher nicht geworden, was er ist. So gibt es doch ein ver­bindendes Gefühl der «Swissness» unter «uns» Interpreten und Komponisten. In unserem Konzertkalender ist dieser Schweizer Reichtum ge­ wichtig, aber diskret versteckt. Insbesondere die neue Musik, die wir zur (Ur)aufführung bringen, hat enge Bande zu unserer Stadt und stammt von Komponisten, die unter uns leben. Mit dem Russlandschweizer Paul Juon – einst gefeiert als «russischer Brahms», heute leider nur selten aufgeführt – beschäftigen wir uns mit einem Komponisten, zu dessen Renaissance wir auch durch eine kommende cd-Einspielung beitragen. Gleichzeitig pflegen wir mit Werken von Camille Saint-Saëns, Henri Dutilleux und Vicent d’Indy weiterhin den «französischen Klang». Nicht ohne Skepsis habe ich mich Vincent d’Indy wegen seiner antisemitischen Überzeugungen genähert. Die schillernde Partitur seiner zweiten Symphonie elektrisiert mich jedoch so ungemein, dass ich Werk und Autor trennen möchte – hier kön­ nen wir ein Stück historische Bewältigungsarbeit leisten.


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Mit «Beethoven @ Bern» geht ein langgehegter Traum in Erfül­ lung: An drei Tagen erklingt in geballter Form all das, was Beet­ hoven für Orchester und Klavier (sein ureigenes Instrument) komponiert hat: die fünf Klavierkonzerte, aber auch die so ge­ nial-verrückte «Chorfantasie», die alle Gattungsgrenzen sprengt, und die Klavierfassung des Violinkonzertes, die Beethoven einst seinem Assistenten Carl Czerny (dem gefürchteten Klavieretü­ den-Komponisten) anvertraute. Es ist keine Übertreibung, dass unsere Bruckner-Einspielungen für das Label cpo Furore gemacht haben. Die internationale Presse schreibt von einem «ganz neuen Bruckner». Da ein guter Ruf verpflichtet, spielen wir in den kommenden Monaten zwei Sym­ phonien, die im Charakter sehr unterschiedlich sind: Die «Zwei­ te» ist für mich die «Symphonie der Herzen», in der «Achten» bäumt sich Bruckner noch einmal auf und schreibt seine «Hiob»Symphonie. Es ist der wohl komplizierteste und längste Diskurs der Musikgeschichte über Nihilismus und Gottesgeborgenheit. Wie in allen Jahren zuvor, so ist auch diese Saison eine Begeg­ nung mit vielen international gefeierten, zum Teil sehr jungen Solisten und zahlreichen Debüts. Nach fünf Jahren mit dem Berner Symphonieorchester kann ich eines sagen: Dieses Orchester ist ein Glücksfall – und ein besonderes Glück für mich als Chef­ dirigent. Wir haben einen langen und erfolgreichen Weg hinter uns gebracht und können gemeinsam noch vieles mehr erreichen. Unter diesen Vorzeichen gehen wir in eine neue, in jeder Hinsicht abwechslungsreiche und spannende Saison. Mario Venzago

chefdirigent bso


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berner symphonieorchester –  –


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« Ich habe mich in meinen Komposi-­ ­tio­nen nie darum bemüht, originell, romantisch, national oder etwas anderes zu sein. »

symphoniekonzerte –  –


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symphoniekonzerte –  –

* Mit Lauschen & Geniessen (Informationen S. 193) ** Mit Konzertliebe – www.konzertliebe.ch (Informationen S. 193)


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symphoniekonzerte –  –


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* Mit Lauschen & Geniessen (Informationen S. 193) ** Mit Konzertliebe – www.konzertliebe.ch (Informationen S. 193)

« Nur selten ist bei einem Künstler sein äusserer Ausdruck in so vollkommener Harmonie mit seiner Kunst wie bei diesem grossen Meister. » jean sibelius über antonín dvoˇrák


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symphoniekonzerte –  –

« Bartók  … hatte die äussere Gestalt eines feinnervigen Gelehrten … Sein Wesen atmete Licht und Helligkeit. » paul sacher


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symphoniekonzerte –  –


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symphoniekonzerte –  –


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* Mit Konzertliebe – www.konzertliebe.ch (Informationen S. 193)

symphoniekonzerte –  –


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symphoniekonzerte –  –

* Mit Lauschen & Geniessen (Informationen S. 193)


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OPENAIRKONZERT & TANZFEST


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extrakonzerte –  –


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musik.punkt.zwölf –  –

(Weitere Informationen S. 163)


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«Ich glaube an Gott, Mozart und Beethoven», so lautet ein berühmtes Bonmot von Richard Wagner. Vergleichbare Äusserungen finden sich zuhauf. An Ludwig van Beethoven messen sich auch heute noch sämtliche Interpreten. In der Saison 2014.15 gehen Beethoven und Bern wiederum eine glückliche Liaison ein. Nach­ dem bereits der «Ur-Fidelio» unter der Leitung von Berns Chef­ dirigent Mario Venzago ein «Knüller» geworden war und mit der Aufführung der C-Dur-Messe, der «Missa solemnis» und der neunten Symphonie auch die Chorwerke gewichtig vertreten waren, ehrt die Bundesstadt den grossen Klassiker nun mit einem mehrtägigen Fest. Sämtliche Klavierkonzerte, die ungewöhnliche Chorfantasie (ein Werk, das vom Solo bis zum symphonisch be­ setzten Chor- und Orchesterwerk alle Gattungen vereint) und das Violinkonzert (in Beethovens eigener, sensatio­neller Bear­ beitung für Klavier) stehen dabei an drei Tagen auf dem Pro­ gramm. Hierfür wurde eine Schar junger und aufstrebender Solisten verpflichtet. Zum Teil haben sie in Bern studiert oder sind hier entdeckt worden; alle haben sie inzwischen beachtliche internationale Karrieren begonnen. Das bso hat in den letzten Jahren einen eigenen, international beachteten Beethoven-Stil entwickelt. Diesen zusammen mit den jungen Star-Pianisten in den wohl beliebtesten Klavierkonzerten der Literatur weiter zu entwickeln, dürfte aufregend und Aufsehen erregend wer­ den und «dem Manne (und der Frau) Feuer aus dem Geiste schlagen» (Beethoven). Auch von daher ist es nur folgerichtig, mit dem Beethoven-Fest wiederum ein Zeichen zu setzen – und mehr noch: ein kulturelles Ereignis zu stiften, das Bestand haben wird. Beethoven kompakt an drei Tagen!


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familienkonzerte –  –


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48 154

musik.punkt.zwölf familienkonzerte –  –

BRAHMS’ VIERTE 1. MUSIK.PUNKT.ZWÖLF

MARIO VENZAGO DIRIGENT

JOHANNES BRAHMS 1833–1897

Symphonie Nr. 4 e­Moll op. 98 (1884 /85) (32’) TERMIN Do, 27. Nov 2014, 12:00

kultur casino bern, grosser saal

SIBELIUS’ ERSTE 2. MUSIK.PUNKT.ZWÖLF

SANTTU-MATIAS ROUVALI DIRIGENT

JEAN SIBELIUS 1865 – 1957

Symphonie Nr. 1 e­Moll op. 39 (1898 – 1900) (38’) TERMIN Do, 22. Jan 2015, 12:00

kultur casino bern, grosser saal

PELLEAS UND MELISANDE 3. MUSIK.PUNKT.ZWÖLF

MARIO VENZAGO DIRIGENT

ARNOLD SCHÖNBERG 1874 – 1951

«Pelleas und Melisande». Symponische Dichtung für Orchester TERMIN Do, 05. Mrz 2015, 12:00

kultur casino bern, grosser saal

op. 5 (1902 – 03) (41’)


155 49 merci!

REFORMATIONSSYMPHONIE 4. MUSIK.PUNKT.ZWÖLF

FELIX MENDELSSOHN 1809 – 1847

MARIO VENZAGO DIRIGENT

Symphonie Nr. 5 «Reformation» (1830, rev. 1832) (40’) TERMIN Do, 23. Apr 2015, 12:00

kultur casino bern, grosser saal

HAYDN IN LONDON 5. MUSIK.PUNKT.ZWÖLF

JOSEPH HAYDN 1732 – 1809

GIOVANNI ANTONINI DIRIGENT

Symphonie Nr. 101 D­Dur «Die Uhr» (1794) (29’) Symphonie Nr. 103 Es­Dur «Paukenwirbel» (1795) (27’)

TERMIN Do. 11. Jun 2015, 12:00

kultur casino bern, grosser saal


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familienkonzerte –  –

DER KLEINE PRINZ 1. FAMILIENKONZERT

GEORG KÖHLER DIRIGENT

NIELS FRÉDÉRIC HOFFMANN – DER KLEINE PRINZ

TERMIN

Dass man sich vor der Zeichnung eines Hutes fürchten kann,

So, 14. Sep 2014, 14:30 und 18:00

Schafe in Kisten höchst zufrieden machen können und dass es

yehudi menuhin forum

sich lohnt, Rosen zu bewahren, ist uns dank der Erzählung «Der kleine Prinz» unvergessen. Der kleine Prinz folgt seinem In­

ALTERSEMPFEHLUNG

stinkt und schafft es so, die Aufmerksamkeit des Zuhörers auf das

ab 6 Jahren

Wesentliche im Menschen zu lenken. Das Berner Symphonie­ orchester begibt sich gemeinsam mit dem Titelhelden auf die Reise zu entfernten Planeten. Aquarelle und Zeichnungen von Antoine de Saint-Exupéry erweitern dieses Konzert, um zwi­ schen Humor, Philosophie und Märchenerzählung einen Bogen zu spannen. Der von Saint-Exupéry geschriebene «kleine Prinz» ist ein Märchen, das von Freundschaft und den Werten unserer Gesellschaft erzählt. Dem Bann dieser Geschichte erliegen Kin­ der wie Erwachsene gleichermassen.

HALLOWEEN 2. FAMILIENKONZERT

JESKO SIRVEND DIRIGENT

HALLOWEEN-BLOCKBUSTER

TERMIN

Am 01. November 2014 verwandelt sich das Stadttheater zu später

Sa, 01. Nov 2014, 19:30

Stunde in einen Ort des Gruselns: Unter dem Motto «Horror­

stadttheater bern

filme» findet passend zu Halloween bereits das dritte Konzert in Folge in der Reihe «Filmmusik» mit dem Berner Symphonie­

ALTERSEMPFEHLUNG

orchester statt. Horrorfilmklassiker wie «Psycho», «Scream» und

ab 12 Jahren

«Der weisse Hai» bieten eine Fülle an schauerlichen Klängen und lassen das Blut in den Adern gefrieren.


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Um nicht als lebendige Beute aufzufallen, empfehlen wir eine Tarnung als Zombie, Skelett oder als ein anderer morbider Cha­ rakter. Die Geisterstunde naht…

PETRUSCHKA 3. FAMILIENKONZERT

IGOR STRAWINSKY 1882–1971

«Petruschka»

JESKO SIRVEND DIRIGENT TERMIN

Ein Jahrmarkt in St. Petersburg: Die Puppen eines Gauklers –

So, 08. Feb 2015, 14:30

Petruschka, Ballerina und der Mohr – werden durch eine magi­

kulturcasino bern, grosser saal

sche Flötenmelodie zum Leben erweckt. Der vom Gaukler ge­ quälte Petruschka verliebt sich in die eitle Ballerina. Diese jedoch

ALTERSEMPFEHLUNG

weist ihn zurück und wirft sich in die Arme des bösartigen, aber

ab 6 Jahren

prachtvoll gekleideten Mohren. Der tief enttäuschte Petruschka greift den Mohren an. Als die Ballerina versucht, den Mohren aufzuhalten, wird Petruschka getötet. Zu dieser Geschichte hat Stravinsky eine Ballettmusik geschrie­ ben, die später zu seinen erfolgreichsten Kompositionen zählen wird. Durch die Mischung aus Commedia dell’Arte und russi­ schem Volkstheater verbreitet die tragische Liebesgeschichte einen musikalischen Sog, der bis in die heutige Zeit hineinreicht.


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familienkonzerte –  –

YOUNG PERSON’S GUIDE TO THE ORCHESTRA 4. FAMILIENKONZERT

DROUJELUB YANAKIEW DIRIGENT KONSERVATORIUM BERN MUSIKSCHULE KÖNIZ MUSIK­SCHULE UNTERES WORBLEN­ TAL UND WEITERE MUSIK­ SCHULEN DES KANTONS BERN TERMIN So, 29. Mrz 2015, 14:30

kulturcasino bern, grosser saal ALTERSEMPFEHLUNG ab 6 Jahren

BENJAMIN BRITTEN 1913–1976

«The Young Person’s Guide to the Orchestra» Als Britten 1945 den «Young Person’s Guide» als Auftragswerk für einen Lehrfilm über Musikinstrumente schrieb, wusste er noch nicht, dass es später zu den meistgespielten Werken in der Musikvermittlung avancieren würde. Für jede Instrumenten­ gruppe schuf er einen Auftritt, bei dem die spezifischen Charak­ teristiken anhand eines Themas von Henry Purcell zum Leben erwachen: Wir hören die Klarinetten hüpfen und die Bratschen klagen. In einem virtuosen Finale wird das Thema von allen Registern gemeinsam als Fuge gespielt und kleine wie grosse Zuhörer er­ kennen, wie Britten jedem Instrument seinen Platz geschaffen hat. Im zweiten Teil dieses Konzertes bilden die MusikerInnen des

bso einen ganz persönlichen «Guide» innerhalb ihres Orches­ ters. MusikschülerInnen aus Bern und Umgebung werden ge­ meinsam mit dem bso ein Stück Orchesterliteratur zum Leben erwecken. Die MusikerInnen des bso werden die Jugendlichen in der Einstudierung begleiten und spielen «side-by-side», das heisst jeweils zu zweit an einem Notenpult.


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MATINEE­ KONZERTE LOW BRASS PORTRAIT 1. MATINEEKONZERT

Stanley Clark, posaune | Justin Clark, bass-posaune | Daniel Schädeli, tuba | Christina Bauer, klavier | n. n., perkussion

ANTON BRUCKNER 1824 – 1896

TERMIN

Zwei Aequale für drei tiefe Blechbläser (1847) (03’)

So, 02. Nov 2014, 11:00

JIM SELF *1943

«Duh». Suite für Bassposaune, Tuba und Drums (1998) (17’) JUSTIN CLARK *1981

Introspection für Low Brass Trio und Percussion (04’) STEPHEN RUSH *1958

«Rebellion» für Posaune, Klavier und Percussion (08’) ROGER STEPTOE *1953

Painting darkness gold für Low Brass und Vibraphone (2005) (05’) GEORGE GERSHWIN 1898 – 1937

Suite für Low Brass, Percussion and Piano (10’) PAULO PERFEITO *1974

btt (2004) (05’)

stadttheater bern, mansarde


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matineekonzerte –  –

BRAHMS NEU(N) GEHÖRT 2. MATINEEKONZERT

Fióna-Aileen Kraege, violine | Julia Malkova, viola | Eva Lüthi,

violoncello | Matteo Burci, kontrabass | Sakura Kindynis, flöte | Bernhard Röthlisberger, Gábor Horváth, klarinette | Heidrun Wirth-Metzler, fagott | Olivier Darbellay, horn

TERMIN So, 22. Feb 2015, 11:00

kulturcasino bern, burgerratssaal

JOHANNES BRAHMS 1833 – 1897

Serenade D-Dur op. 11 (Urfassung für Kammerensemble) (1857) (52’)

ROMANTISCHE STREICHTRIO-PERLEN 3. MATINEEKONZERT

Stefan Meier, violine | Julia Malkova, viola | Alexander Kaganovsky, violoncello

TERMIN So, 08. Mrz 2015, 11:00

stadttheater bern, foyer

SERGEJ TANEYEV 1856 – 1915

Streichtrio Es-Dur op. 31 (1910  /  11) (24’) LEO WEINER 1885 – 1960

Streichtrio g-Moll op. 6 (1908) (22’)


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HORN-TRIO 4. MATINEEKONZERT

Denis Dafflon, horn | György Zerkula, violine | Etienne Murith, klavier

FRÉDÉRIC NICOLAS DUVERNOY 1765 – 1838

TERMIN

Trio Nr. 1 für Horn, Violine und Klavier (1796) (09’)

So, 22. Mrz 2015, 11:00

CHARLES KOECHLIN 1867 – 1950

stadttheater bern, foyer

Vier kurze Stücke für Horn, Violine und Klavier op. 32 (1896 – 1906) (10’) JOHANNES BRAHMS 1833 – 1897

Trio Es-Dur für Horn, Violine und Klavier op. 40 (1865) (30’)

L’HISTOIRE DU SOLDAT 5. MATINEEKONZERT

Fióna-Aileen Kraege, violine | Matteo Burci, kontrabass | Gábor Horváth, klarinette | Heidrun Wirth-Metzler, fagott | Milko Raspanti, trompete | Stanley Clark, posaune | Mihaela Despa, schlagzeug | Andri Schenardi, erzähler

IGOR STRAWINSKY 1882 – 1971

TERMIN

«L’Histoire du soldat» für Septett und Erzähler

So, 26. Apr 2015, 11:00

(Libretto von C.F. Ramuz) (1918) (55’)

kulturcasino bern, burgerratssaal


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brunchkonzerte –  –

WIENER SCHULE – WIENER KLASSIK

MOZART UND SCHÖNBERG 6. MATINEEKONZERT

Wei-Zhong Lu, Wen Lu-Hu, violine | Thomas Korks, viola | Andreas Graf, violoncello

TERMIN So, 10. Mai 2015, 11:00

kulturcasino bern, burgerratssaal

WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756 – 1791

Streichquartett C-Dur kv 465 «Dissonanzenquartett» (1785) (25’) ARNOLD SCHÖNBERG 1874 – 1951

Streichquartett Nr. 1 d-Moll op. 7 (1904  / 05) (38’)

MUSIKALISCHE BILDER II 7. MATINEEKONZERT

François Theis, violine solo | Theresa Bokány, Sandrine ­Canova, violine | Friedemann Jähnig, viola | ­ Eva Lüthi, violoncello | Mátyáz Vinczi, kontrabass Doris Mende, oboe | Olivier Darbellay, Denis Dafflon, horn | Christian Holenstein, alphorn

TERMIN So, 07. Jun 2015, 11:00

kulturcasino bern, burgerratssaal

YUTAKA MITSUNAGA *1971

«Concerto Classico» für Violine Solo, Oboe, zwei Hörner und Streichensemble (2013) (20’) «Les Alpes» für Alphorn, Oboe, zwei Hörner und Streich­ ensemble (2013) (15’)


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BEETHOVEN – RIES DER MEISTER UND SEIN MEISTERSCHÜLER EXTRA-MATINEEKONZERT – BEETHOVEN @ BERN 2015

Christian Chamorel, klavier | Line Gaudard, harfe | Doris Mende, oboe | Bernhard Röthlisberger, klarinette | Sebastian Schindler, horn | Monika Schneider, fagott | Mátyás Vinczi, kontrabass

LUDWIG VAN BEETHOVEN 1770 – 1827

TERMIN

Quintett Es-Dur op. 16 für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und

So, 21. Jun 2015, 11:00

Fagott (1796) (23’)

kulturcasino bern, burgerratssaal

FERDINAND RIES 1784 – 1838

Sextett g-Moll op. 142 für Klavier, Harfe, Klarinette, Horn, Fagott und Kontrabass (1814) (24’)

KONTRASTE

TERMIN

EXTRA-MATINEE ZU BÉLA BARTÓKS «BLAUBART»

So, 17. Mai 2015, 11:00

(PREMIERE 17. MAI 2015, REITSCHULE)

kulturcasino bern, burgerratssaal

Musikalische Quellen in Werken ungarischer Komponisten

Monika Gajdos, flöte, piccolo | Gábor Horváth, klarinette | Theresa Bokány, violine | György Zerkula, traditionelle

violine aus gyimes (mit bordun-saite) | Máté Visky, viola | Árpád Szabó, violoncello | Béla Szedlák, kontrabass,

gordon | Gerardo Vila, klavier

Werke von László Gulyás, László, Lajtha, Sándor Veress und Béla Bartók


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matineekonzerte –  –

BRUNCHKONZERTE IM HOTEL SCHWEIZERHOF BERN Brunch und Konzert – geniessen Sie in entspannter Atmosphäre das reichhaltige Brunch-Buffet im Hotel Schweizerhof Bern und lassen Sie sich dabei von auserlesenen Klängen berühren. Im eleganten Salon Trianon spielen die Musiker mitten unter den Gästen, die sich beim Sonntagsbrunch so richtig verwöhnen las­ sen dürfen. Es wartet ein kulinarisches Angebot der Extraklasse auf Sie: Das reichhaltige Buffet lockt mit kalten und warmen Köstlichkeiten – Frühstück, Mittagessen und Dessert in einem!

FLÖTENFREUDEN 1. BRUNCHKONZERT

Sakura Kindynis, flöte | Fióna-Aileen Kraege, Sandrine Canova, violine | Julia Malkova, viola | Christina Keller-Blaser, violoncello TERMIN So, 09. Nov 2014 Brunch von 10:00 – 14:00 Konzert von 11:00 – 13:00 mit Moderation und mehreren Pausen

hotel schweizerhof bern, salon trianon

LUIGI BOCCHERINI 1743 – 1805

Streichtrio G-Dur op. 47, Nr. 2 für Violine, Viola und Violoncello (1793) (10’) WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756 – 1791

Flötenquartett Nr. 1 D-Dur kv 285 (1777) (15’) JOSEPH HAYDN 1732 – 1809

Streichquartett op. 20, Nr. 3 g-Moll (1772) (07’) CARL FRIEDRICH ZU LÖWENSTEIN 1781 – 1852

Quintett D-Dur für Flöte und Streichquartett (ca. 1825) (26’)

In Zusammenarbeit mit


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MOZART – MOZART? 2. BRUNCHKONZERT

Bekannte Werke in Bearbeitungen von Mozart-Zeitgenossen Bernhard Röthlisberger, Gábor Horváth, klarinette | Monika Schneider, Norihito Nishinomura, fagott | Sebastian Schindler, Peter Szlávik, horn WOLFGANG AMADEUS MOZART 1756 – 1791

TERMIN

Ouvertüre und Arien aus der Oper «Die Zauberflöte» kv 620

So, 07. Dez 2014

(Arr. von J.C. Stumpf ) (30’)

Brunch von 10:00 – 14:00

Variationen für Klavier über «Unser dummer Pöbel meint»

Konzert von 11:00 – 13:00

kv 455 aus «Die Pilger von Mekka» von C.W. Gluck

mit Moderation und mehreren Pausen

(Arr. von J. Druschetzky) (08’) Quintett für Horn und Streicher Es-Dur kv 407

hotel schweizerhof bern, salon trianon

(Arr. von F. A  . Hoffmeister) (17’)

MADE IN BRITAIN 3. BRUNCHKONZERT

Jennifer Tauder, Milko Raspanti, trompete | Sebastian Schind­ ler, horn | Stanley Clark, posaune | Daniel Schädeli, tuba ANTHONY HOLBORNE 1584 – 1602

TERMIN

Suite (ca. 1584) (12’)

So, 18. Jan 2015

GILES FARNABY 1563 – 1640

Brunch von 10:00 – 14:00 Konzert von 11:00 – 13:00

«Fancies, Toyes and Dreams» (ca. 1563) (12’)

mit Moderation und mehreren Pausen

DEREK BOURGEOIS *1941

hotel schweizerhof bern, salon trianon

Sonata for Brass Quintett (1965) (12’) MALCOLM ARNOLD 1921 – 2006

Brass Quintet Nr. 1 op. 73 (1961) (13’)


Adriana Kiss (Choristin), Izabela Orzelowska (T채nzerin)


Pascal Goffin (Schauspieler), Wolfgang Resch (Bariton)


Pavel Shmulevich (Bass), Justin Clark (Bassposaune)


170

spielzeit 2014.15 –  –

NOUVELLE

SCÈNE

UNE FENÊTRE SUR L’ACTUALITÉ FRANÇAISE DU THÉÂTRE


171

LA TEMPETE LES PALMES DE M. SCHUTZ LE MARIAGE DE FIGARO SONATE D’AUTOMNE LA PLACE ROYALE LE MISANTHROPE HUIT FEMMES


172

DATE 18 octobre 2014

nouvelle scène –  –

LA TEMPETE

mise en scene Christophe Lidon

SHAKESPEARE

avec notamment Claude Rich,

Avec en son centre le personnage fabuleux de Prospero le magi-

Dominique Pinon, Sarah Biasini, ...

cien, interprété par le grand Claude Rich, la dernière pièce de Shakespeare porte un regard sur le monde à travers des person­ nages devenus mythique et des mésaventures étonnantes.

DATE 7 novembre 2014

LES PALMES DE M. SCHUTZ

mise en scene Patrick Zard

JEAN-NOËL FENWICK

avec Benjamin Egner, Constance

La rencontre d’une jeune Polonaise et d’un savant français mène à

Carrelet, Daniel Hanssen, Benoît Tachoires, Michel Crémadès, Séverine Vincent

une découverte qui aura des conséquences capitales sur l’huma­ nité … 25 ans après sa création qui lui valu 5 Molières, reprise de cette comédie tendre et scientifique, à la fois comique et his­ torique.

DATE 19 décembre 2014

LE MARIAGE DE FIGARO

mise en scene Jean-Paul Tribout

BEAUMARCHAIS

avec 11 interprètes

Aussi impertinent que drôle, un grand classique du répertoire qui a marqué un tournant dans le théâtre et l’histoire de France … tout le monde en a entendu parler, on le voit souvent à l’opéra et … très rarement au théâtre!

DATE 19 janvier 2015

SONATE D’AUTOMNE

mise en scene Marie-Louise Bischofberger

MARIE DESHAIRES D’APRÈS BERGMAN

avec Françoise Fabian, Rachida Brakni, Eric Caruso

Comment peut-on concilier une vie de grande artiste internatio­ nale et son rôle de mère? Sept ans après leur dernière entrevue, la mère et la fille, toutes deux pianistes, se retrouvent dans une rencontre d’une grande intensité, servie par deux remarquables comédiennes.


173

LA PLACE ROYALE

DATE 9 février 2015

CORNEILLE

mise en scene François Rancillac

Ils sont beaux, jeunes, amoureux ou amis, mais jusqu’où iront-

avec 7 interprètes

ils pour réaliser ce qu’ils attendent de la vie? Chassés-croisés, quiproquos, péripéties … Corneille ne lésine pas pour confron­ ter la jeunesse à ses aspirations : xviiie – xxie : même combat?

LE MISANTHROPE

DATE 2 mars 2015

MOLIÈRE

mise en scene Michel Fau

On a vu des Misanthropes de toutes sortes, mais encore jamais

avec notamment Michel Fau,

comme celui de Michel Fau! Sa personnalité, son univers parti­

Julie Depardieu, Edith Scob, …

culier, son sens du baroque donnent à cette production des couleurs tout à fait inédites.

HUIT FEMMES

DATE 9 mars 2015

ROBERT THOMAS

mise en scene Jean-Gabriel Chobaz

Huit femmes se préparent à fêter Noël, quand le maître de mai­

avec Claudine Berthet, Erica Denzler, Maria Mettral, Caroline Althaus, Véronique Doleyres, Michèle Grand, Paola Landolt, Caroline Roëlands

son est retrouvé assassiné. Chacune aurait une raison de le tuer, mais laquelle l’a vraiment fait ? Et pourquoi ? Un portrait de famille en forme de pièce policière avec des clins d’œil à la co­ médie musicale.


174

spielzeit 2014.15 –  –

KONZERT & THEATER

FÜR KINDER UND IHRE FAMILIEN


175

ERÖFFNUNGSFEST FAMILIENOPERN KINDERSTÜCK FAMILIENKONZERTE SITZKISSENKONZERTE ÖFFENTLICHE TANZPROBEN FÜR FAMILIEN FAMILIENFÜHRUNGEN KINDERBETREUUNG


176

konzert theater bern für familien –  – TERMIN 30. Aug 2014 Informationen S. 16

ERÖFFNUNGSFEST Das Eröffnungsfest verspricht auch dieses Jahr wieder einen Tag voller Abenteuer für Klein und Gross. Darbietungen aus allen Sparten und das beliebte Kinderschminken warten darauf, von Kindern und ihren Familien entdeckt zu werden.

TERMINE Ab 03. Dez 2014 Informationen S. 46

FERIENWORKSHOP 22. bis 26. Sept 2014

INFORMATIONEN & ANMELDUNG info @ konzerttheaterbern.ch

tel 031 329 51 07 / 17

TERMINE Ab 06. Dez 2014 Informationen S. 88

DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER «Die Zauberflöte» wird für unser jüngeres Publikum in einer ge­ kürzten Version präsentiert. FERIENWORKSHOP

Im Ferienworkshop setzen sich Kinder spielerisch mit der

zauber­flöte auseinander und erhalten spannende Einblicke in die Welt des Theaters.

DIE DREI RÄUBER Ein Stück über Mut, Frechsein und die Kraft des Miteinander nach dem Kinderbuchklassiker von Tomi Ungerer.

TERMINE Ab 23. Mai 2015 Informationen S. 47

SCHAF Eine Musiktheaterproduktion für Kinder mit barocken Kompo­ sitionen. Im Mittelpunkt: Ein Schaf auf der Suche nach seinem Namen.

TERMINE 14. Sep 2014

FAMILIENKONZERTE

01. Nov 2014

Mit spannenden Geschichten und ausdrucksstarker Musik schi­

08. Feb 2015

cken wir Kinder und ihre Familien auf musikalische Entde­

29. Mär 2015

ckungsreisen und ermöglichen Kindern einen unmittelbaren

Informationen S. 156

Zugang in die Welt der klassischen Musik.

merci!


177

SITZKISSENKONZERTE Kinder ab vier Jahren werden auf spielerische Weise an die

TERMINE finden Sie im Monatsspielplan und auf www.konzerttheaterbern.ch

klassische Musik herangeführt. Auf weichen Kissen sitzend, lau­ schen sie den Geschichten, die von MusikerInnen des bso mit Worten und Musik erzählt werden. Zusätzlich können die Kinder einen Teil des Bühnenbildes mitgestalten und Instrumente aus­ probieren (freundlicherweie zur Verfügung gestellt von Kromp­ holz und Musik Beat Zurkinden.) Unter dem Patronat der

TANZ­PROBEN Familien können bei einem Besuch im Tanzstudio der Vidmar­

TERMINE finden Sie im Monatsspielplan und auf www.konzerttheaterbern.ch

hallen den Tänzerinnen und Tänzern der Tanzcompagnie beim Proben zuschauen. Zu familienfreundlichen Terminen sind über­ raschende Einblicke und hautnahes Erleben garantiert!

FAMILIENFÜHRUNGEN Ein unterhaltsamer, kindgerechter Blick hinter die Kulissen des

TERMINE finden Sie im Monatsspielplan und auf www.konzerttheaterbern.ch

Stadttheaters, bei dem Kinder und ihre Familien dem «Abenteuer Theater» nachspüren können.

KINDERBETREUUNG Während der Sonntagnachmittagsvorstellungen öffnet im Stadt­ theater bzw. in den Vidmarhallen ein kleines Kinderparadies! 4- bis 12-Jährige werden von Pädagoginnen betreut derweil ihre

KINDERBETREUUNG An Sonntagnachmittags-­Vorstellungen ab 14:30. Buchung: Bei Bern Billett bei Kartenkauf. Onlinereservierung nicht möglich.

Eltern die Vorstellung besuchen.

Requiem 19. Okt 2014

Unter dem Patronat der

Der zerbrochne Krug 02. Nov 2014 Die Zauberflöte 07. Dez 2014 Der Weibsteufel 28. Dez 2014 Salome 15. Mrz 2015 Frankenstein 10. Mai 2015


178

spielzeit 2014.15 –  –

TEACH ME

IF YOU CAN THEATERPÄDAGOGIK UND MUSIKVERMITTLUNG


179

WORKSHOPS JUGENDCLUB TANZ FÜR ALLE THEATER UND KONZERT MACHEN SCHULE


180

vermittlung –  – WEITERE INFORMATIONEN, KONTAKT & ANMELDUNG

TEACH ME IF YOU CAN!

vermittlung @konzerttheaterbern.ch

Pures Abenteuer, phantasievolle Bildung und Miteinander, Ein­

tel 031 329 51 07 / 17

tauchen in die auf- und anregenden Welten von Konzert und Theater: Das bieten die umfangreichen Vermittlungsangebote

Sofern nicht anders angegeben, werden Termine und Informationen zur Anmeldung rechtzeitig auf www.konzerttheaterbern.ch und in unserem Monatsspielplan veröffentlicht.

von Konzert Theater Bern! Dicht an den künstlerischen Pro­ zessen bieten wir Vermittlungs- und Mitmachaktionen für alle Altersgruppen an. Als Zuschauer sind Sie eingeladen, Theater und Konzert mit uns gemeinsam von einer anderen Seite kennen­ zulernen.

WORKSHOPS Unsere Workshops bieten Interessierten aller Altersstufen die Möglichkeit, in die Welt von Theater und Konzert einzutauchen.

WILD & JUNG JUGENDCLUB KONZERT THEATER BERN

Einmal pro Woche Körpertraining, Improvisation, Theaterspielen für 15- bis 21-Jährige! Ausserdem stehen gemeinsame Probenund Vorstellungsbesuche auf dem Programm. Im Laufe der Spiel­ zeit wird ein Stück erarbeitet. Neue Mitglieder werden aufge­ nommen – mehr darüber im Monatsspielplan.


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TANZ FÜR ALLE «DIE GAZA MONOLOGE»

Die Projektgruppe wird unter der Leitung des Schweizer Choreo­ grafen Marcel Leemann mit Tänzern der Tanzcompagnie das Stück wieder aufnehmen.

TANZCLUB U 70

Unter Leitung von Denis Puzanov trainieren Tanzbegeisterte in regelmässigen Abständen und erarbeiten eine Choreografie, die gegen Ende der Spielzeit in einer öffentlichen Veranstaltung zur Aufführung kommt.

ÖFFENTLICHE TANZPROBEN

Gewinnen Sie einen Einblick in den Probenalltag der Tanzcom­ pagnie Konzert Theater Bern und nutzen Sie die Möglichkeit, den Choreografen und Tänzern über die Schulter zu schauen. Die Proben finden in den frühen Abendstunden in den Vidmar­ hallen im Tanzstudio oder im Zuschauerraum Vidmar 1 statt und dauern etwa eine Stunde.


182

vermittlung –  – WEITERE INFORMATIONEN, KONTAKT & ANMELDUNG

vermittlung@konzerttheaterbern.ch

tel 031 329 51 07 / 17 Sofern nicht anders angegeben, werden Termine und Informationen zur Anmeldung rechtzeitig auf www.konzerttheaterbern.ch und in unserem Monatsspielplan veröffentlicht.

THEATER UND KONZERT MACHEN SCHULE Die Zusammenarbeit mit Schulen im Kanton Bern ist uns ein zentrales Anliegen. Schulklassen aller Altersstufen haben die Möglichkeit, an Vorstellungen, Konzerten, Konzertproben, Work­ shops und Einführungen teilzunehmen. Mobile Produktionen, Konzerte und Stückeinführungen ermöglichen Schülerinnen und Schüler, Theater und Musik im eigenen Klassenraum oder in der Schulaula zu erleben.

SITZKISSENKONZERTE

Berner Kindergärten können geschlossene Vorstellungen eines Sitzkissenkonzertes buchen. Hier werden Kinder ab vier Jahren auf spielerische Weise an die klassische Musik herangeführt. Vor den Konzerten gestalten die Kinder unter professioneller Anleitung einen Teil des Bühnenbildes mit und im Anschluss können sie Instrumente selber ausprobieren (freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Krompholz und Musik Beat Zurkinden). Unter dem Patronat der

TERMINE (jeweils ca. um 10:15) 3. Nov 2014 17. Nov 2014 10. Dez 2014 12. Dez 2014 10. / 11. Mrz 2015

SCHULHAUSKONZERTE

Berner Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, das Berner Symphonieorchester live in ihrer Schulaula zu erleben! Mit Prokofjews Klassiker «Peter und der Wolf» geht das bso auf Tour und ermöglicht Klassen vom Kindergarten bis zur Mittel­ stufe ein unvergessliches Konzerterlebnis. Schulen können sich ab sofort für ein Schulhauskonzert anmelden.


183

MOBILE VORSTELLUNG

Den Monolog «Krieg – stell dir vor, er wäre hier» von Janne Teller (ab 12 Jahren) ist als Gastspiel in Ihrer Schule buchbar. (Kosten:

chf 600,–) (max drei Klassen). Im Anschluss an die Vorstellung organisieren wir gerne ein Nachgespräch. Ausserdem buchbar für Schulen: Das Jugendstück «Bunny» in der Vidmar 2.

LEHRER-WORKSHOPS

Inspiration für den Unterricht und Informationen zu den Insze­ nierungen gibt es in unseren Lehrerworkshops.

BÜHNENTREFF – DER TREFFPUNKT FÜR KULTUR­ INTERESSIERTE LEHRKRÄFTE

Regelmässig treffen sich Lehrkräfte mit Mitarbeitern von Kon­ zert Theater Bern zum offenen Austausch und zur Vermittlung konkreter Ideen für den Schulunterricht. BEGLEITMATERIALIEN

Zu ausgewählten Produktionen und Konzerten stehen umfang­ reiche Begleitmaterialien zur Verfügung.

NEWSLETTER DER VERMITTLUNG

Im monatlichen Newsletter informieren wir Sie per Mail über unsere aktuellen Vermittlungsangebote, Highlights und mög­ liche Probenbesuche.

FÜHRUNGEN FÜR SCHULKLASSEN

Bei dem Rundgang durchs Theater erfahren die Schüler Interes­ santes über die Bühnenarbeit und erhalten einen Einblick in die Ateliers und Werkstätten.


184

spielzeit 2014.15 –  –

FREUNDE & FÖRDERER


185

KONZERT THEATER BERN DANKT FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG

SUBVENTIONSGEBER

SPONSOREN

Kanton Bern

Berner Kantonalbank

Regionalkonferenz Bern-Mittelland

Bearing Point Burgergemeinde Bern

Stadt Bern

Credit Suisse

Schweizerische Eidgenossenschaft

CSL Behring

STIFTUNGEN

Bürgi-Willert-Stiftung Fondation Johanna Dürmüller-Bol Max und Elsa Beer-Brawand Fonds Pro Helvetia Stanley Thomas Johnson Stiftung Warlomont-Anger-Stiftung Ursula Wirz Stiftung BESUCHERORGANISATIONEN

Berner Theaterverein bthv Freunde des Berner Symphonieorchesters Gesellschaft der Freunde des Stadttheaters

Die Mobiliar Die Securitas Gruppe Hirslanden Kliniken Bern Inselspital, Universitätsspital Bern Losinger Marazzi ag Stämpfli Publikationen ag Valiant Holding Vidmar ag PARTNER

Adrianos, Alpiq, Advantis, APG, Casino Restaurants Bern, Delinat-Weindepot Bern, Der Bund (Medienpartner), Haller + Jenzer ag, Hotel Allegro Kursaal Bern, Hotel Bellevue Palace, Hotel Schweizerhof Bern, Kornhausbibliotheken, Loeb, Ricola, tonträger music & more GmbH Wir danken ausserdem allen Förderern, die nicht genannt werden möchten.

(stand märz 2014)


186

freunde –  –

BERNER THEATERVEREIN PRÄSIDENT Bernhard Bischoff

KONTAKT

LANGE TRADITION !

Der Berner Theaterverein (bthv) ist mit gegen 1100 Mitgliedern die grösste Publikumsorganisation von Konzert Theater Bern. Er wurde 1923 gegründet und unterstützt seither ideell und fi­

Berner Theaterverein c  /o Konzert Theater Bern

nanziell das Stadttheater sowie nach Möglichkeit weitere Thea­

Postfach 609 3000 Bern 7

Über die finanzielle Unterstützung hinaus möchte der Verein

info @ bthv.ch www.bthv.ch

ter in Bern – im Moment «das Theater an der Effingerstrasse». das Interesse für das Theater auf breiter Basis wecken und das Verständnis für Theaterbelange fördern. Der bthv versteht sich als Vermittler zwischen Publikum und Theaterschaffenden.

TELEFONISCHE AUSKÜNFTE das Theater an der Effingerstrasse tel 031 382 72 73

THEATERKULTUR HAUTNAH ERLEBEN!

Im Stadttheater Bern erhalten Mitglieder des bthv für sämtliche Vorstellungen (inkl. «Nouvelle Scène») auf der grossen Bühne sowie in den Vidmarhallen eine Vergünstigung von 30 % auf den Eintrittspreis. Ausgenommen sind lediglich die Silvester­ vorstellung sowie Gast- und Festvorstellungen. Jedes Jahr über­ nimmt der bthv je eine Patronatsvorstellung im Musiktheater, im Schauspiel und im Tanz. In der Saison 2014.15 sind dies die Oper «Salome», das Schauspiel «Der zerbrochne Krug» und der Tanzabend «Frankenstein». Ausserdem organisiert der Theater­ verein exklusiv für seine Mitglieder Apéros vor ausgewählten Vorstellungen der Patronatsstücke, Werkeinführungen, Vorträge, Theaterreisen sowie weitere Anlässe im und ums Theater. Im «Theater an der Effingerstrasse» erhalten Sie für alle Vorstel­ lungen die Ermässigung um eine Platzkategorie – und beim Patronatsstück bei Vorweisen des Mitgliederausweises ein Glas Champagner. KONZERT THEATER BERN – KONZERT & THEATER!

Der bthv setzt sich für einen lebendigen Konzert- und Theater­ betrieb in Bern ein und freut sich auf viele gemeinsame, span­ nende Theater- und Musikerlebnisse. Einzelmitglied . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf 90,– Partnermitglied

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

chf 150,–

Gönnermitglied. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf 200,–


187

FREUNDE DES BSO WERDEN SIE MITGLIED UND FÖRDERN SIE MUSIK!

INFORMATIONEN

Die Freunde des Berner Symphonieorchesters unterstützen das

mitarbeiter marketing

musikalische Leben von Stadt und Kanton Bern, namentlich

Severin Barmettler

durch Leistung von Beiträgen an Veranstaltungen des Berner

Nägeligasse 4 3011 Bern

Symphonieorchesters (bso). MITGLIEDER SIND STOLZ AUF IHR ORCHESTER

tel 031 329 51 04 severin.barmettler @ konzerttheaterbern.ch

Nehmen Sie aktiv am Musikgeschehen teil! Gehören auch Sie zum exklusiven Kreis von kulturverbundenen Persönlichkeiten und werden Sie Mitglied bei den «Freunden des Berner Sym­ phonieorchesters» ! Die Freunde ermöglichen regelmässig besonders aufwändige Konzerte und sind im Besitz von vier exklusiven Musik­instru­ menten, die den Musikerinnen und Musikern leihweise zur Ver­ fügung gestellt werden. In den letzten zwölf Konzertsaisons haben die Freunde Sonderprojekte mit über zwei Millionen Franken unterstützt. UNSER DANKESCHÖN FÜR IHRE UNTERSTÜTZUNG

NEU: CLUB DER GÖNNER

Neben der Freude, am Geschehen des Berner Symphonie­orchesters

Wollen Sie das bso besonders unterstützen? Dann werden Sie Mitglied im Club der Gönner! In Referenz zum Gründungsjahr unseres Orchesters (1815) zahlen die Gönner anstelle des Vereinsbeitrags jährlich chf 1815,–. Als Zuwendung können Sie diesen Beitrag bei Ihrer Steuererklärung geltend machen. Exklusiv für den Club der Gönner organisiert das bso ein Mal pro Saison ein ganz besonderes Event.

mitzuwirken, erhalten die Mitglieder aber auch ganz besondere Vorteile: › Zweimal «heure bleue» als Konzertapéro exklusiv für die Freunde des bso › Gratis -Zusendung aller Informationsbroschüren und des Gesamtspielplans › Rabatt für Galakonzert-Karten › bevorzugte Behandlung bei schriftlicher Bestellung von Einzelkarten

Einzelpersonen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf . 80,– Paare . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf .140,– Firmen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf .200,– Gönner. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf .1815,–

Sie können sich jedes Jahr neu entscheiden, ob Sie dem Club treu bleiben oder in den Kreis der Freunde zurückkehren wollen. Und Sie entscheiden selber, ob Sie als Mitglied des Clubs namentlich im Musikprogramm aufgeführt werden.


188

freunde –  –

GESELLSCHAFT DER FREUNDE DES STADTTHEATERS BERN PRÄSIDENT Beat Luginbühl

INFORMATIONEN & ANMELDUNG www.freunde-stadttheaterbern.ch

POSTANSCHRIFT Gesellschaft der Freunde des Stadttheaters Bern 3000 Bern info @ freunde-stadttheaterbern.ch

SEKRETARIAT

UNTERSTÜTZEN UND PROFITIEREN

Seit über 50 Jahren unterstützen die «Freunde des Stadttheaters Bern» als Gönner unser Stadttheater. Gerade in Zeiten immer knapper werdender öffentlicher Mittel sind wir, die Theaterbe­ sucherinnen und -besucher, gefordert. Als Mitglied der «Freunde des Stadttheaters Bern» unterstützen Sie das Theater unmittel­ bar. Jeder Franken Ihres Mitgliederbeitrags kommt dem Haupt­ stadt-Theater zugute. Und natürlich profitieren auch Sie direkt von Ihrem Engagement. EIN LOGENPLATZ IN DER THEATERSZENE

Bei exklusiven Probenbesuchen und Sonderveranstaltungen

Treuhand Strasser ag, Bern

haben Sie den direkten Kontakt zu den Künstlern. Denn uns

tel 031 330 22 30

geht es nicht allein um finanzielle Unterstützung, sondern auch

fax 031 330 22 39

um den kritischen, fruchtbaren Austausch zwischen The­ater-­ freundinnen und -freunden und Theatermachern. THEATERREISEN MIT GLEICHGESINNTEN

Mehrmals im Jahr bieten wir unseren Mitgliedern Reisen zu In­ szenierungen anderer Theater oder Opernhäuser an. So richten wir den Blick immer wieder über den Berner Bühnenrand hin­ aus und pflegen den Kontakt unter Theaterfreunden.

chf 200,– chf 300,– Juristische Personen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf 500,– Jungmitglieder (bis 28 Jahre) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . chf 50,–

Einzelmitglieder Ehepaare

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .


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SPONSORING Konzert Theater Bern ist das grösste und vielseitigste Kulturhaus im Espace Mittelland und bietet pro Saison über 400 Vorstellun­ gen der vier Sparten Musiktheater, Konzert, Schauspiel und Tanz. Ein Engagement als Sponsor von Konzert Theater Bern bietet Ihrem Unternehmen die ideale Plattform, um sich der Öffentlich­ keit zu präsentieren. Gerne treffen wir uns mit Ihnen persönlich, um die für Sie passende Sponsoring-Partnerschaft auszuhandeln. VORTEILE EINER SPONSORING-PARTNERSCHAFT

KONTAKT info@konzerttheaterbern.ch

VERANKERUNG IN DER REGION Mit Ihrem Engagement zei­

gen Sie Ihre Integration in das gesellschaftliche Umfeld der Re­ gion, unterstützen das wichtigste Kulturhaus Berns und damit die Vielfalt der kulturellen Angebote vor Ort. AUSSERGEWÖHNLICHE EVENTS Nutzen Sie unser breites

Hospitality-Angebot, um Ihre Zielgruppen in intimem Rahmen persönlich anzusprechen. Konzert Theater Bern öffnet Ihnen und Ihren Gästen gerne seine Türen und entführt in die unver­ gleichliche Konzert- und Theateratmosphäre. STARKE VISUELLE PRÄSENZ Als Sponsor erhalten Sie eine

starke visuelle Präsenz in unseren Print- und Onlinemedien und können unsere umfangreichen Kommunikationskanäle und Marketinginstrumente nutzen. KUNDENBINDUNG UND MITARBEITERMOTIVATION Wir bie­

ten Ihnen zahlreiche Plattformen, um Kunden und Mitarbeiter mit grossen Erlebnissen zu begeistern und emotional anzuspre­ chen. KARTENKONTINGENTE Teil der gemeinsam und individuell ge­

stalteten Sponsoring-Partnerschaft sind nach Wunsch Karten­ kontingente für Konzerte, Opern-, Schauspiel- und Tanzvorstel­ lungen. EINBLICK IN DEN KÜNSTLERISCHEN PROZESS Projektpartner­

schaften und gemeinsam entwickelte Projekte lassen Sie teilha­ ben am künstlerischen Prozess und führen zu einer Vernetzung mit der Theater- und Konzertwelt.

tel 031 329 51 19


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spielzeit 2014.15 –  –

WEITERE ANGEBOTE SERVICE


191


192

extra –  –

WERKEINFÜHRUNGEN Zu zahlreichen Vorstellungen bieten wir kostenlose Werkein­ führungen an. Die Termine entnehmen Sie bitte dem Monats­ spielplan.

FÜHRUNGEN TERMINE s. Monatsspielplan

STADTTHEATER: BLICK HINTER DIE KULISSEN

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Stadttheaters und erleben Sie die Bühne einmal von der anderen Seite!

ANMELDUNG

SPEZIALFÜHRUNG FUNDUS

Heinz Allemann, fundusverwalter,

Entdecken Sie, fachkundig geführt von Fundusverwalter Heinz

tel 031 979 53 37 oder tel 031 329 52 78

Allemann, die aufregende Welt der Kostüme. Ein Angebot für

heinz.allemann@konzerttheaterbern.ch

Gruppen (max. 15 Personen). Kosten: chf 50,–

DIE ÖFFNUNGSZEITEN Mittwoch Donnerstag Freitag

10:00 13:00 13:00 13:00

– – – –

12:00 19:00 19:00 19:00

KOSTÜMVERLEIH Unser Service für Schulen, Theater und alle, die sich gern ver­ kleiden: der Kostümverleih in den Vidmarhallen. Die Preise richten sich nach Zustand der Kostüme und Dauer des Verleihs.

ESSEN & TRINKEN STADTTHEATER

Das Buffet im Foyer öffnet eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. RESTAURANT LE BEIZLI tel 031 971 11 64 www.lebeizli.ch

CASINO RESTAURANTS BERN tel 031 328 03 28 www.casinobern.ch

VIDMARHALLEN

Die Bar öffnet eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn. Darüber­ hinaus freut sich das Restaurant «Le Beizli» auf Ihren Besuch. KULTURCASINO BERN

Restaurant casino Täglich 11:00 – 23:30

«le relais»

Mo – Sa 7:30 – 23:30, So 10:00 – 18:30


193

extra –  –

KONZERT THEATER BUS

WWW. KONZERTTHEATERBERN.CH

Komfortabler geht’s nicht: Der Konzert Theater Bus holt Sie in Ihrer Gemeinde ab und bringt Sie wieder nach Hause. Auf dem Weg zur Vorstellung erfahren Sie Spannendes über Ihr bevorste­ hendes Abendprogramm. Karten und Informationen gibt es auf Ihrer Gemeindeverwaltung.

LAUSCHEN & GENIESSEN

KONTAKT info@konzerttheaterbern.ch

Lauschen & Geniessen verbindet klassische Musik gekonnt mit kulinarischem Genuss. Der Abend beginnt mit einem Apéro und einem köstlichen Menü, währenddessen Sie Spannendes zum gebotenen künst­ lerischen Programm erfahren. Danach erleben Sie auf besten

TERMINE 23. Okt 2014 22. Jan 2015 11. Jun 2015

Plätzen ein Symphoniekonzert im Kultur Casino. Beim Digestiv im Anschluss haben Sie in entspannter Atmo­ sphäre die Gelegenheit, wertvolle Kontakte zu knüpfen und die Künstler des Abends persönlich kennenzulernen. Lauschen & Geniessen eignet sich bestens als Kunden- oder Mit­ arbeiteranlass und bietet auch Privatpersonen einen ausserge­ wöhnlichen Einblick in die Welt der Musik.

KONZERTLIEBE

INFORMATIONEN & TICKETS www.konzertliebe.ch

Wo verliebt sich Mann & Frau schöner als im Konzert? Unser Ko­ operationspartner Konzertliebe macht Singles ein einzigartiges

TERMINE

Angebot – ein Symphoniekonzert des bso erleben und gleichzei­

24. Okt 2014

tig neue Menschen kennenlernen. Sie geniessen gemeinsam auf

23. Jan 2015

besten Plätzen die Musik und können hinterher in exklusivem

22. Mai 2015

Rahmen miteinander anstossen. Bei einem feinen Apéro riche klingt der Abend aus. Besonders: Alle Konzertliebe-Gäste haben hinterher in einer ge­ schützten Online-Lounge die Möglichkeit, sich auszutauschen. Entspannt & unkompliziert.


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service –  –

SCHWERHÖRIGENANLAGE Sowohl das Stadttheater wie auch Vidmar 1 sind mit einer Tech­ nik ausgestattet, die Schwerhörigen das Verständnis erleichtert. Im Stadttheater und in der Vidmar 1 erhalten Sie auf Anfrage bei unserem Besucherservice spezielle Infrarotkopfhörer. Bitte fragen Sie beim Billettkauf nach Plätzen in diesen Reihen.

ROLLSTUHLPLÄTZE STADTTHEATER

Im Stadttheater stehen im Parkett vier Plätze für Rollstühle zur Verfügung. VIDMARHALLEN

Rollstühlplätze können zur Verfügung gestellt werden. KULTURCASINO

Für Rollstühle stehen im Parkett rechts Plätze zur Verfügung. Geben Sie bitte bereits beim Billettkauf Ihren Wunsch nach einem roll­ stuhlgängigen Platz an! (Ermässigung 50 %). Buchen Sie Ihre Plätze schriftlich, telefonisch oder direkt am Vorverkaufsschalter von Bern Billett

BESTENS INFORMIERT MONATSSPIELPLAN

Vier Sparten, ein Spielplan. Jeden Monat neu. Auf Wunsch schicken wir Ihnen den Monatsspielplan auch nach Hause – kostenlos! Die Anmeldung erfolgt bei Bern Billett.


195

PROGRAMMHEFT-ABO

Informationen zu unseren Programmheft-Abos finden Sie auf S. 212.

MONATSSPIELPLAN IM KULTURKUVERT

ANMELDUNG

Für alle, die kulturelle Vielfalt lieben: Abonnieren Sie das Kultur­

Schulungs-­und Wohnheime Rossfeld Abt. Kaufmännische Berufsschule

kuvert für nur chf 25,– pro Spielzeit. Sie erhalten den aktuellen

museum und des Schlachthauses per Post.

Yvonne Rappo Reichenbachstr. 122 Postfach 699 3004 Bern 4

Anmeldung per Postkarte mit Ihrer Adresse unter dem Stich­

yvonne.rappo @ rossfeld.ch

Monatsspielplan von Konzert Theater Bern zusammen mit den Spielplaninformationen der Dampfzentrale, des Kino Kunst­

wort Kulturkuvert an nebenstehende Adresse. E-MAIL-NEWSLETTER

Topaktuelle Informationen rund um den Spielplan, Zusatzver­ anstaltungen, Umbesetzungen und vieles mehr. Ausserdem: Ge­ winnspiele, Sonderaktionen, Gimmicks. Abonnieren Sie unser schnellstes Medium online unter www.konzerttheaterbern.ch INTERNET

Unsere vierte Spielstätte www.konzerttheaterbern.ch hat rund um die Uhr für Sie geöffnet. Mit Einblicken und Ausblicken, Text und Multimedia, Billett-Shop und natürlich topaktuellen Spielplaninformationen. Versteht sich, dass Sie uns auch auf Facebook und Twitter finden.

MEHR WISSEN! In Zusammenarbeit mit der Kornhausbibliothek bieten wir ab sofort einen neuen Service an: In einem exklusiv für Konzert Theater Bern eingerichteten Regal der Kornhausbibliothek finden Sie Sekundärliteratur zu ausgewählten Produktionen. Biographien, Opernführer, Verfilmungen, Lesungen – dank un­ serer Partnerbibliothek sind Sie immer bestens vorbereitet.

INFORMATIONEN Kornhausbibliothek, Kornhausplatz 18, 3011 Bern Mo geschlossen | Di – Fr 10.00 – 19.00 Uhr | Sa 10.00 – 17.00 Uhr


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service –  –

SPIELSTÄTTEN KONZERT THEATER BERN Postfach, 3000 Bern 7

tel 031 329 51 11 (Zentrale) info @ konzerttheaterbern.ch www.konzerttheaterbern.ch

KULTUR CASINO BERN HERRENGASSE 25, 3011 BERN TRAM NR. 6, 7, 8, 9 UND BUS NR. 10, 12, 19 UND 30 BIS HALTESTELLE ZYTGLOGGE  PARKHAUS CASINO AN DER KIRCHENFELDBRÜCKE STADTTHEATER KORNHAUSPLATZ 20, 3011 BERN TRAM NR. 6, 7, 8, 9 UND BUS NR. 10, 12, 19 UND 30 BIS HALTESTELLE ZYTGLOGGE VIDMARHALLEN KÖNIZSTRASSE 161, 3097 LIEBEFELD BUS NR. 17 BIS HARDEGG / VIDMAR BUS NR. 10 BIS HESSSTRASSE TIEFGARAGE (CHF 5.–) JEWEILS EINE STUNDE VOR VORSTELLUNGSBEGINN. MONTAG BIS FREITAG STEHEN ERST AB 18.30 UHR PARKPLÄTZE ZUR VERFÜGUNG. DAMPFZENTRALE BERN MARZILISTRASSE 47, 3005 BERN KONSERVATORIUM BERN KRAMGASSE 36, 3011 BERN SCHLACHTHAUS THEATER BERN RATHAUSGASSE 20 / 22, 3011 BERN GROSSE HALLE REITSCHULE BERN NEUBRÜCKSTRASSE 8, 3011 BERN HEITERE FAHNE DORFSTRASSE 22 / 24, 3084 WABERN YEHUDI MENUHIN FORUM BERN HELVETIAPLATZ 6, 3005 BERN


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STADTTHEATER & KULTURCASINO BERN Ho Bollwerk

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STADTTHEATER

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Nydeggasse

Rathausgasse Kramgasse

Amthausgasse

Kochergasse

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KULTURCASINO

FEDERAL PALACE OF SWITZERLAND

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VIDMARHALLEN LIEBEFELD HARDEGG, VIDMAR

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VIDMARHALLEN

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LIEBEFELD, HESSSTRASSE

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198 John Uhlenhopp (Tenor), Marion Zurbach (T채nzerin)


199

Fiona-Aileen Kraege (2. Konzertmeisterin), Michael Feyfar (Tenor)


200

Monika Schneider (Fagott Solo), Mona Kloos (Schauspielerin), Robin Adams (Bariton)


201

Claude Eichenberger (Mezzosopran), Isabelle Magnenat (2. Konzertmeisterin)


202

spielzeit 2014.2015 –  –

BILLETTE ABOS


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billette & abos –  –

VERKAUF DER VERKAUF VON NEU-ABONNEMENTS BEGINNT

BERN BILLETT NÄGELIGASSE 1 A, 3011 BERN TELEFON 031 329 52 52

AM 29. APR 2014

ÖFFNUNGSZEITEN

DER VORVERKAUF VON EINZELKARTEN BEGINNT

INTERNET

AM 10. JUN 2014

Montag – Freitag. . . . . . . . . . . . 10:00 – 18:30 Samstag . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10:00 – 14:00

Online-Verkauf für Billette der ganzen Saison, bequem und platz­ genau: www.konzerttheaterbern.ch Bitte beachten Sie, dass Abos und Spezialpreise nicht online offeriert werden können. ABENDKASSEN KONSERVATORIUM

BERN KRAMGASSE 36, 3011 BERN

KULTUR CASINO BERN

HERRENGASSE 25, 3011 BERN

STADTTHEATER

KORNHAUSPLATZ 20, 3011 BERN

VIDMARHALLEN

KÖNIZSTRASSE 161, 3097 LIEBEFELD

YEHUDI MENUHIN FORUM

HELVETIAPLATZ 6, 3005 BERN

GROSSE HALLE REITSCHULE BERN

NEUBRÜCKSTRASSE 8, 3001 BERN

Die Abend- und Tageskassen öffnen jeweils eine Stunde vor Ver­ anstaltungsbeginn. Wir bitten um Verständnis, dass an diesen Kassen nur Billette für die jeweilige Veranstaltung verkauft wer­ den können. SCHRIFTLICHE BESTELLUNG

Neue Abonnements können Sie bequem mit unseren Abobestell­ scheinen auf dem Postweg bestellen. Einzelbillette können Sie vor Beginn des Vorverkaufs am 10. Juni 2014 ebenfalls schriftlich vorbestellen (Versandgebühr chf 6,– ). Mitglieder der Freundes­ kreise und des Berner Theatervereins haben ein Vorbezugsrecht. GESCHENKGUTSCHEINE

Bei Bern Billett im Vorverkauf oder unter www.konzerttheaterbern.ch sind Gutscheine in jeder Betragshöhe ab chf 25,– er­ hältlich. Neu: Gutscheine können jetzt auch beim Onlinekauf eingelöst werden.


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SPEZIALPREISE KINDER, SCHÜLER, LEHRLINGE

50 % Ermässigung auf alle Billette bereits im Vorverkauf * JOKER CARD

Vier Sparten, ein Preis: Die Joker Card für junge Menschen ist kostenlos und gilt ein Jahr lang für alle Veranstaltungen von Kon­

15,– PRO BILLETT

zert Theater Bern. An der Vorstellungskasse erhalten Sie mit Ih­ rer Joker Card jeden noch freien Platz für nur chf 15,–! Die Joker Card erhält und verlängert man bei Bern Billett oder bei der Stu­ dentinnenschaft der Universität Bern (sub ). * SCHULKLASSEN

chf 15,– pro Billett ab einer Mindestgruppengrösse von zehn Schülerinnen und Schülern in Begleitung einer Lehrperson. (Im

15,– PRO BILLETT

Stadttheater ab Preiskategorie 4 und im Kultur Casino ab Preiska­ tegorie 3). Pro zehn Schülerinnen und Schüler erhält eine Lehr­ person ebenfalls ein Billett zu chf 15,–. KULTUR-LEGI

50 % Ermässigung mit KulturLegi: Sport, Bildung und Kultur für alle ! Infos: www.kulturlegi.ch | tel 031 378 60 36 AKTIONSTAGE

An unseren Aktionstagen heisst es: 50% Ermässigung für alle! Die Aktionstage werden kurzfristig auf unserer Webseite veröffent­ licht. Zuvor zum regulären Preis erworbene Billette können nicht nachträglich rabattiert werden; der Aktionspreis ist nicht mit an­ deren Ermässigungen kombinierbar. GASTSPIELE UND SONDERVORSTELLUNGEN

Es gelten besondere Regelungen.

* Gegen Vorlage eines gültigen Ausbildungsausweises bis zum 30. Lebens­ jahr, nicht bei Gastspielen, Drittveranstaltungen und Sonderveranstaltun­ gen wie Gala- und Neujahrskonzerten.

50 % ERMÄSSIGUNG


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billette & abos –  –

EINTRITTSPREISE 2014.2015 DIE ZAUBERFLÖTE FÜR KINDER, DIE DREI RÄUBER *

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5

KAT 6

30,–

25,–

22,–

16,–

10,–

10,–

FAUST, DER ZERBROCHNE KRUG, REQUIEM, NOUVELLE SCÉNE (STADTTHEATER)

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5

KAT 6

81,–

69,–

61,–

53,–

31,–

18,–

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5

KAT 6

95,–

80,–

71,–

62,–

36,–

21,–

L’ORFEO

LA CENERENTOLA **

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5

KAT 6

109,–

91,–

81,–

71,–

41,–

24,–

ARMIDE, DIE ZAUBERFLÖTE, SALOME

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5

KAT 6

123,–

104,–

92,–

80,–

46,–

27,–

CABARET EINHEITSPREIS

69,– GIACOMETTI, FRANKENSTEIN, HERZOG BLAUBARTS BURG, DER WEIBSTEUFEL, DIE ILIAS, SEYMOUR, CYRANO DE BERGERAC, MERLIN ODER DAS WÜSTE LAND, DER GOALIE BIN IG, MELNITZ, DAS BRENNENDE HAUS, DANCING BACH

39,–

* Keine Ermässigungen ** Familien-Spezialpreis: (siehe S. 178)

Änderungen bleiben vorbehalten. Bei Premieren wird ein Zu­ schlag erhoben. Alle Preise verstehen sich in chf. Die Preise für weitere Vorstellungen entnehmen Sie bitte unseren Monatsspielplänen oder unserer Website. www.konzerttheaterbern.ch


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SYMPHONIEKONZERTE

KAT 1

KAT 2 KAT 3 KAT 4 KAT 5 KAT 6

MI, DO, SO

80,–

65,–

55,–

48,–

30,–

18,–

FR

90,–

73,–

62,–

54,–

33,–

20,–

GALAKONZERT *

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5

KAT 6

150,–

120,–

90,–

60,–

45,–

30,–

NEUJAHRSKONZERT *

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5

KAT 6

100,–

90,–

78,–

68,–

45,–

28,–

FAMILIENKONZERTE

ERWACHSENE

KINDER, SCHÜLER, STUDENTEN

20,–

10,–

MUSIK.PUNKT.ZWÖLF *

30,– MATINEEKONZERTE

ERWACHSENE

KINDER, SCHÜLER, STUDENTEN

20,–

10,–

BRUNCHKONZERTE

ERWACHSENE

KINDER BIS 6 JAHRE GRATIS. KINDER BIS 9 JAHRE

95,–

42,50

SITZKISSENKONZERTE*

10,– LAUSCHEN & GENIESSEN*

220,– (INKL. ESSEN UND GETRÄNKE)

* Keine Ermässigungen Alle Preise verstehen sich in chf. Änderungen vorbehalten.


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billette & abos –  – STADTTHEATER

BÜHNE

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LINKS

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209 KULTUR CASINO

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PARKETT

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GALERIE MITTE

PREISKATEGORIEN 1

2

3

4

5

6

1 22 23 24 25 26 2 22 23 24 25 26 3 22 23 24 25 26 4 22 23 24 25 26 5 22 23 24 25 26 6 22 23 24

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1

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6

7

GALERIE RECHTS

1

03 03 03 03

22 22 22 22 22

2

04 04 04 04

25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 25 29 30 31 32 33 34 35 36 25 26 27 28 29 32 33 34 35 36 25 26 29 30 31 32 33 34 35 36 27 28 29 30 31 32 36 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35

3

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18 18 18 18 18 18 18

8

06 06 06 06

LINKS

1

24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 24 23 22 21 20 19 18 15 14 13 24 23 22 21 20 19 18 17 15 14 13 24 23 22 21 20 19 18 17 14 13 24 23 22 21 20 19 18 17 16 14 13 24 21 20 19 18 17 16 13 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13

2

05 05 05 05

13 14 15 16 17 13 14 15 13 14 15 17 13 14 17 13 14 16 17 16 17 13 14 15 16 17

GALERIE LINKS

3

BÜHNE

ORCHESTERGALERIE RECHTS

12 12 12 12

4

PODIUM

02 03 04 01 02 03 04 01 02 03 04 01 02 03 04

2

13

5

1

3 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 3 19 20 21 2 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 2 19 20 21 1 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 1 19 20 21

12

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01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11

4 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 4 19 20 21

03 03 03 03

01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 01 03 04 05 06 07 08 09 10 11 01 04 05 06 07 08 09 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11

7

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ORCHESTERGALERIE LINKS

8

1

12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01

2

01 01 01 01


billette & abos –  – VIDMAR 1

BÜHNE

28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15

14 13 12 11 10 09 08 07 06 05 04 03 02 01

56 55 54 53 52 51 50 49 48 47 46 45 44 43

42 41 40 39 38 37 36 35 34 33 32 31 30 29

8 4 8 3 8 2 8 1 8 0 7 9 7 8 7 7 7 6 7 5 74 7 3 7 2 7 1

70 69 68 67 66 65 64 63 62 61 60 59 58 57

112 111 110 109 108 107 106 105 104 103 102 101 100 99

98 97 96 95 94 93 92 91 90 89 88 87 86 85

140 139 138 137 136 135 134 133 132 131 130 129 128 127

126 125 124 123 122 121 120 119 118 117 116 115 114 113

168 167 166 165 164 163 162 161 160 159 158 157 156 155

154 153 152 151 150 149 148 147 146 145 144 143 142 141

196 195 194 193 192 191 190 189 188 187 186 185 184 183

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KASSE

210

FOYER


211

UNSERE ABOS –

INFORMATIONEN & VERKAUF

SPAREN UND GENIESSEN

Nägeligasse 1a 3011 Bern

Theater- und Konzertgenuss auf Ihrem festen Platz oder volle

tel 031 329 52 52

bern billett

Flexibilität bei der Wahl der Daten und Programme? Wir bieten Ihnen das passende Abo – und beraten Sie gern! Als Abonnentin oder Abonnent profitieren Sie vom günstigen Abo-Vorzugspreis. Neben dem Rabatt auf Ihre abonnierten Vor­­ stellungen erhalten Sie zusätzlich eine Ermässigung von 10 Prozent auf alle weiteren Vorstellungen und Konzerte von Kon­ zert Theater Bern. Ausserdem senden wir Ihnen kostenlos unser Saisonheft, den Mo­ natsspielplan und auf Wunsch auch unseren E - Mail - Newsletter zu und informieren Sie persönlich über besondere Angebote und Highlights im Spielplan.

NEUABONNEMENTE

Lassen Sie sich individuell beraten und sichern Sie sich noch vor Saisonbeginn Ihren Wunschplatz. Neu: Ein Abonnement kann auch gelöst werden, nachdem bereits eine oder mehrere Vorstellungen stattgefunden haben. Angebot und Preis werden entsprechend angepasst. ERNEUERUNG UND WECHSEL VON ABONNEMENTS

Bequemer geht’s nicht: Bestehende Abonnements erneuern sich automatisch für die nächste Spielzeit, wenn sie nicht bis zum 31. Mai der laufenden Saison gekündigt werden. Wechsel von bestehenden Abonnements sind ebenfalls bis zum 31. Mai der laufenden Saison zu melden. UMTAUSCHRECHT

Im Verhinderungsfall können Sie Ihren Abonnementsplatz bis spätestens einen Werktag vor der Vorstellung abmelden. Sie kön­ nen einen Platz an einem anderen Vorstellungstermin derselben Produktion gegen eine Tauschgebühr von chf 6,– pro Platz wäh­ len. Pro Spielzeit kann einmal eine Produktion getauscht werden. Gilt nicht für Upgrade-, Nouvelle Scène-, Kammermusik-, Wahl-Abo oder Abo à la carte.

DER VERKAUF VON NEU-ABONNEMENTS BEGINNT AM 29. APRIL 2014


212

abos –  – VERSAND

Abonnements-Ausweis und Rechnung werden zu Spielzeitbe­ ginn ohne Gebühr versandt. Bei einem schriftlich oder telefo­ nisch beantragten Umtausch fallen chf 6,– Versandgebühr an.

PROGRAMMHEFT-ABO

Mit einem Programmheft - Abo erhalten Sie die neuen Programm­ hefte von Konzert Theater Bern bequem per Post nach Hause. Wählen Sie zwischen: PREMIEREN-PROGRAMMHEFT-ABO

chf 68,– pro Saison für sämtliche Premieren-Programmhefte der Sparten Musiktheater, Schauspiel, Tanz KONZERT-PROGRAMMHEFT-ABO

chf 50,– pro Saison für 15 Symphoniekonzerte des Berner Sym­ phonieorchesters.

DAS UPGRADE-ABO BIS ZU 78% PREISVORTEIL

Unser Abo für alle Theater- und Konzertliebhaber mit Spieler­ natur und kleinem Geldbeutel. So funktioniert’s: Sie buchen ei­ nes unserer Abos als Upgrade-Abo in der 6. Preiskategorie und legen dieses ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an der Abendkasse vor. Je nach Verkaufslage buchen wir Ihr Billett in die beste verfügbare Kategorie um! Das Kontingent ist begrenzt, Angebot gilt nicht für Wahlabos. Ein Wechsel der Vorstellungstermine ist bei diesem Abonne­ ment nicht möglich.


213

WAHLABOS Mit einem unserer Wahl - Abos stellen Sie sich Ihr ganz per­ sönliches Theater- und Konzertprogramm für die neue Saison zusammen. Bitte beachten Sie: Da Sie selbst den Vorstellungs­ termin bestimmen, können einmal gebuchte Karten weder zu­ rückgegeben noch umgetauscht werden.

DAS KONZERT THEATER WAHL-ABO SCHAUSPIEL MUSIKTHEATER TANZ KONZERT

Suchen Sie dazu aus dem Spielplan mindestens fünf Auffüh­ rungen oder Konzerte der gleichen Preiskategorie aus. Darauf erhalten Sie eine Ermässigung von 10 %. Die Vorstellungsdaten

10 % PREISVORTEIL

dürfen Sie frei wählen (premieren sind allerdings ausge-

nommen). Gegen Vorlage Ihres Abos erhalten Sie ab 10. Juni 2014 bei Bern Billett Ihre Eintrittskarten.

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Acht Konzertcoupons für Ihr ganz persönliches Konzertpro­ gramm mit einem Preisvorteil von 20 % ! Beim Erwerb des Abos erhalten Sie einen Ausweis mit Veranstaltungscoupons für

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Plätze in der gebuchten Kategorie. Diese Coupons tauschen Sie sowohl im Vorverkauf als auch an der Abendkasse gegen die ge­ wünschten Konzertkarten ein. Ob Sie Ihre Freunde oder Familie einladen und alle Coupons für ein Konzert einlösen oder Ihre Gutscheine auf verschiedene Konzerte verteilen, steht Ihnen frei.

EINSTEIGER-ABO KONZERT

Für Neugierige und alle, die noch kein Konzert - Abo hatten. Drei Konzertcoupons mit 20 % Rabatt.

20 % PREISVORTEIL


214

abos –  – DAS VIER-SPARTEN-ABO

DO. 04. SEP 2014

19 : 30

1.

1. SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

SA. 27. SEP 2014

19 : 30

2.

FAUST

STADTTHEATER

SO. 26. OKT 2014

18 : 00

3.

REQUIEM

STADTTHEATER

SO. 21. DEZ 2014

18 : 00

4.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

DO. 22. JAN 2015

19 : 30

5.

6. SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

SO. 08. MRZ 2015

18 : 00

6.

SALOME

STADTTHEATER

FR. 20. MRZ 2015

19 : 30

7.

DER ZERBROCHNE KRUG

STADTTHEATER

SA. 09. MAI 2015

19 : 30

8.

DAS BRENNENDE HAUS

VIDMAR 1

PREMIEREN ABO SA. 06. SEP 2014

19 : 30

1.

DIE ILIAS

VIDMAR 1

MI. 10. SEP 2014

19 : 30

2.

FAUST

STADTTHEATER

SO. 28. SEP 2014

18 : 00

3.

ARMIDE

STADTTHEATER

SA. 11. OKT 2014

19 : 30

4.

REQUIEM

STADTTHEATER

SA. 25. OKT 2014

19 : 30

5.

DER WEIBSTEUFEL

VIDMAR 1

MI. 29. OKT 2014

19 : 30

6.

DER ZERBROCHNE KRUG

STADTTHEATER

SO. 23. NOV 2014

18 : 00

7.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

SO. 14. DEZ 2014

18 : 00

8.

SEYMOUR

VIDMAR 1

SO. 11. JAN 2015

18 : 00

9.

GIACOMETTI

VIDMAR 1

SA. 17. JAN 2015

19 : 30

10. SALOME

STADTTHEATER

FR. 06. FEB 2015

19 : 30

11. CYRANO DE BERGERAC

VIDMAR 1

SA. 28. FEB 2015

19 : 30

12. DANCING BACH

VIDMAR 1

SO. 01. MRZ 2015

18 : 00

13. L’ORFEO

STADTTHEATER

FR. 20. MRZ 2015

19 : 30

14. FRANKENSTEIN

VIDMAR 1

SO. 19. APR 2015

18 : 00

15. DAS BRENNENDE HAUS

VIDMAR 1

SA. 06. JUN 2015

19 : 30

16

VIDMAR 1

MERLIN


215

10ER ABO 1.

DIE ILIAS

VIDMAR 1

DI. 11. NOV 2014

19 : 30

2.

ARMIDE

STADTTHEATER

SA. 29. NOV 2014

19 : 30

3.

SEYMOUR

VIDMAR 1

SA. 27. DEZ 2014

19 : 30

4.

DER ZERBOCHNE KRUG

STADTTHEATER

SA. 10. JAN 2015

19 : 30

5.

GIACOMETTI

VIDMAR 1

SA. 31. JAN 2015

19 : 30

6.

FAUST

STADTTHEATER

SO. 15. FEB 2015

18 : 00

7.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

DI. 03. MRZ 2015

19 : 30

8.

L’ORFEO

STADTTHEATER

DO. 26. MRZ 2015

19 : 30

9.

FRANKENSTEIN

VIDMAR 1

DO. 23. APR 2015

19 : 30

VIDMAR 1

SA. 16. MAI 2015

19 : 30

10. DAS BRENNENDE HAUS

8ER ABO 1.

FAUST

STADTTHEATER

SA. 08. NOV 2014

20 : 00

2.

DER WEIBSTEUFEL

VIDMAR 1

FR. 21. NOV 2014

19 : 30

3.

ARMIDE

STADTTHEATER

DO. 18. DEZ 2014

19 : 30

4.

REQUIEM

STADTTHEATER

SO. 04. JAN 2015

18 : 00

5.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

SA. 24. JAN 2015

19 : 30

6.

GIACOMETTI

VIDMAR 1

MI. 11. FEB 2015

19 : 30

7.

CYRANO DE BERGERAC

VIDMAR 1

SO. 15. MRZ 2015

18 : 00

8.

SEYMOUR

VIDMAR 1

DI. 12. MAI 2015

19 : 30

6ER AB0 1.

ARMIDE

STADTTHEATER

SO. 09. NOV 2014

18 : 00

2.

DER WEIBSTEUFEL

VIDMAR 1

DO. 27. NOV 2014

19 : 30

3.

FAUST

STADTTHEATER

SA. 20. DEZ 2014

19 : 30

4.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

SA. 03. JAN 2015

19 : 30

5.

GIACOMETTI

VIDMAR 1

SO. 25. JAN 2015

18 : 00

6.

SEYMOUR

VIDMAR 1

SA. 14. MRZ 2015

19 : 30


216

abos –  – GROSSES ABO DIENSTAG

DI. 30. SEP 2014

19 : 30

1.

DIE ILIAS

VIDMAR 1

DI. 21. OKT 2014

19 : 30

2.

FAUST

STADTTHEATER

DI. 25. NOV 2014

19 : 30

3.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

DI. 16. DEZ 2014

19 : 30

4.

DER WEIBSTEUFEL

VIDMAR 1

DI. 23. DEZ 2014

19 : 30

5.

REQUIEM

STADTTHEATER

DI. 13. JAN 2015

19 : 30

6.

GIACOMETTI

VIDMAR 1

DI. 03. FEB 2015

19 : 30

7.

SALOME

STADTTHEATER

DI. 17. MRZ 2015

19 : 30

8.

L’ORFEO

STADTTHEATER

DI. 21. APR 2015

19 : 30

9.

FRANKENSTEIN

VIDMAR 1

DI. 05. MAI 2015

19 : 30

10. CYRANO DE BERGERAC

VIDMAR 1

KLEINES ABO DIENSTAG DI. 21. OKT 2014

19 : 30

1.

FAUST

STADTTHEATER

DI. 25. NOV 2014

19 : 30

2.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

DI. 16. DEZ 2014

19 : 30

3.

DER WEIBSTEUFEL

VIDMAR 1

DI. 13. JAN 2015

19 : 30

4.

GIACOMETTI

VIDMAR 1

DI. 17. MRZ 2015

19 : 30

5.

L’ORFEO

STADTTHEATER

DI. 05. MAI 2015

19 : 30

6.

CYRANO DE BERGERAC

VIDMAR 1

GROSSES ABO MITTWOCH MI. 10. SEP 2014

19 : 30

1.

DIE ILIAS

VIDMAR 1

MI. 08. OKT 2014

19 : 30

2.

FAUST

STADTTHEATER

MI. 12. NOV 2014

19 : 30

3.

DER WEIBSTEUFEL

VIDMAR 1

MI. 10. DEZ 2014

19 : 30

4.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

MI. 28. JAN 2015

19 : 30

5.

SALOME

STADTTHEATER

MI. 04. FEB 2015

19 : 30

6.

REQUIEM

STADTTHEATER

MI. 11. MRZ 2015

19 : 30

7.

DANCING BACH

VIDMAR 1

MI. 25. MRZ 2015

19 : 30

8.

DER ZERBROCHNE KRUG

STADTTHEATER

MI. 22. APR 2015

19 : 30

9.

CYRANO DE BERGERAC

VIDMAR 1

MI. 10. JUN 2015

19 : 30

10. MERLIN

VIDMAR 1


217

KLEINES ABO MITTWOCH 1.

FAUST

STADTTHEATER

MI. 08. OKT 2014

19 : 30

2.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

MI. 10. DEZ 2014

19 : 30

3.

SALOME

STADTTHEATER

MI. 28. JAN 2015

19 : 30

4.

DANCING BACH

VIDMAR 1

MI. 11. MRZ 2015

19 : 30

5.

CYRANO DE BERGERAC

VIDMAR 1

MI. 22. APR 2015

19 : 30

6.

MERLIN

VIDMAR 1

MI. 1 0. JUN 2015

19 : 30

ABO FREITAG 1.

FAUST

STADTTHEATER

FR. 17. OKT 2014

19 : 30

2.

ARMIDE

STADTTHEATER

FR. 31. OKT 2014

19 : 30

3.

REQUIEM

STADTTHEATER

FR. 12. DEZ 2014

19 : 30

4.

SEYMOUR

VIDMAR 1

FR. 23. JAN 2015

19 : 30

5.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

FR. 06. FEB 2015

19 : 30

6.

DIE ILIAS

VIDMAR 1

FR. 13. FEB 2015

19 : 30

7.

DER ZERBROCHNE KRUG

STADTTHEATER

FR. 13. MRZ 2015

19 : 30

8.

DANCING BACH

VIDMAR 1

FR. 27. MRZ 2015

19 : 30

9.

FRANKENSTEIN

VIDMAR 1

FR. 08. MAI 2015

19 : 30

VIDMAR 1

FR. 19. JUN 2015

19 : 30

10. MERLIN

ABO SONNTAG NACHMITTAG jeweils mit kostenloser Kinderbetreuung unter dem Patronat der bekb | bcbe

1.

REQUIEM

STADTTHEATER

SO. 19. OKT 2014

15 : 00

2.

DER ZERBROCHNE KRUG

STADTTHEATER

SO. 02. NOV 2014

15 : 00

3.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

SO. 07. DEZ 2014

15 : 00

4.

DER WEIBSTEUFEL

VIDMAR 1

SO. 28. DEZ 2014

15 : 00

5.

SALOME

STADTTHEATER

SO. 15. MRZ 2015

15 : 00

6.

FRANKENSTEIN

VIDMAR 1

SO. 10. MAI 2015

15 : 00


218

abos –  – PREMIEREN ABO SCHAUSPIEL

SA. 06. SEP 2014

19 : 30

1.

DIE ILIAS

VIDMAR 1

MI. 10. SEP 2014

19 : 30

2.

FAUST

STADTTHEATER

SA. 25. OKT 2014

19 : 30

3.

DER WEIBSTEUFEL

VIDMAR 1

MI. 29. OKT 2014

19 : 30

4.

DER ZERBROCHNE KRUG

STADTTHEATER

S0. 14. DEZ 2014

18 : 00

5.

SEYMOUR

VIDMAR 1

FR. 06. FEB 2015

19 : 30

6.

CYRANO DE BERGERAC

VIDMAR 1

SA. 06. JUN 2015

19 : 30

7.

MERLIN

VIDMAR 1

ABO SCHAUSPIEL DO. 18. SEP 2014

19 : 30

1.

FAUST

STADTTHEATER

DO. 06. NOV 2014

19 : 30

2.

DER WEIBSTEUFEL

VIDMAR 1

SA. 13. DEZ 2014

19 : 30

3.

DER ZERBROCHNE KRUG

STADTTHEATER

DO. 22. JAN 2015

19 : 30

4.

DIE ILIAS

VIDMAR 1

DO. 12. FEB 2015

19 : 30

5.

SEYMOUR

VIDMAR 1

DO. 12. MRZ 2015

19 : 30

6.

CYRANO DE BERGERAC

VIDMAR 1

DO. 07. MAI 2015

19 : 30

7.

DAS BRENNENDE HAUS

VIDMAR 1

DO. 25. JUNI 2015

19 : 30

8.

MERLIN

VIDMAR 1

PREMIEREN ABO MUSIKTHEATER SO. 28. SEP 2014

18 : 00

1.

ARMIDE

STADTTHEATER

SO. 23. NOV 2014

18 : 00

2.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

SA. 17. JAN 2015

19 : 30

3.

SALOME

STADTTHEATER

SA. 28. FEB 2015

19 : 30

4.

DANCING BACH

VIDMAR 1

SO. 01. MRZ 2015

18 : 00

5.

L’ORFEO

STADTTHEATER

SO. 17. MAI 2015

18 : 00

6.

HERZOG BLAUBARTS BURG

GROSSE HALLE REITSCHULE


219

GROSSES ABO MUSIKTHEATER 1.

ARMIDE

STADTTHEATER

SO.

12. OKT 2014

18:00

2.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

DI.

16. DEZ 2014

19:30

3.

SALOME

STADTTHEATER

SO.

25. JAN 2015

18:00

4.

L’ORFEO

STADTTHEATER

SA.

07. MRZ 2015

19:30

5.

DANCING BACH

VIDMAR 1

SO.

29. MRZ 2015

18:00

6.

DAS BRENNENDE HAUS

VIDMAR 1

SA.

25. APR 2015

19:30

7.

HERZOG BLAUBARTS BURG

GR. HALLE REITSCHULE

SO.

31. MAI 2015

18:00

ABO MUSIKTHEATER 1.

ARMIDE

STADTTHEATER

SO. 05. OKT 2014

18:00

2.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

SO. 30. NOV 2014

18:00

3.

SALOME

STADTTHEATER

SA. 14. FEB. 2015

19:30

4

DANCING BACH

VIDMAR 1

MI. 04. MRZ 2015

19:30

5.

L’ORFEO

STADTTHEATER

SO. 29. MRZ 2015

18:00

6.

HERZOG BLAUBARTS BURG

GR. HALLE REITSCHULE

SA. 23. MAI 2015

19:30

KLEINES ABO MUSIKTHEATER 1.

ARMIDE

STADTTHEATER

SA.

25. OKT 2014

19:30

2.

DIE ZAUBERFLÖTE

STADTTHEATER

SO.

14. DEZ 2014

18:00

3.

SALOME

STADTTHEATER

SA.

21. FEB 2015

19:30

4.

L’ORFEO

STADTTHEATER

DO. 12. MRZ 2015

19:30

5.

HERZOG BLAUBARTS BURG

GR. HALLE REITSCHULE

DI.

19:30

02. JUN 2015

ABO NOUVELLE SCÈNE 1.

LA TEMPÊTE

STADTTHEATER

SA. 18. OKT 2014

19:30

2.

LES PALMES DE M. SCHUTZ

STADTTHEATER

FR. 07. NOV 2014

19:30

3.

LE MARIAGE DE FIGARO

STADTTHEATER

FR. 19. DEZ 2014

19:30

4.

SONATE D'AUTOMNE

STADTTHEATER

MO. 19. JAN 2015

19:30

5.

LA PLACE ROYALE

STADTTHEATER

MO. 09. FEB 2015

19:30

6.

LE MISANTHROPE

STADTTHEATER

MO. 02. MRZ 2015

19:30

7.

HUIT FEMMES

STADTTHEATER

MO. 09. MRZ 2015

19:30


220

abos –  – GROSSES ABO GRÜN

DO. 04. / FR. 05. SEP 2014

19:30

1.

SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

DO. 27. / FR. 28. NOV 2014

19:30

4.

SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

DO. 12. / FR. 13. FEB 2015

19:30

7.

SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

DO. 02. / MI. 01. APR 2015

19:30

10. SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

DO. 28. / FR. 29. MAI 2015

19:30

14. SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

GROSSES ABO ROT DO. 16. / FR. 17. OKT 2014

19:30

2.

SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

DO. 04. / FR. 05. DEZ 2014

19:30

5.

SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

DO. 05. / FR. 06. MRZ 2015

19:30

8.

SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

DO. 23. / FR. 24. APR 2015

19:30

11. SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

SO. 24. / FR. 22. MAI 2015

19:30

13. SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

GROSSES ABO BLAU DO. 23. / FR. 24. OKT 2014

19:30

3.

SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

DO. 22. / FR. 23. JAN 2015

19:30

6.

SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

DO. 19. / FR. 20. MRZ 2015

19:30

9.

SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

DO. 30.  APR / FR. 01. MAI 2015

19:30

12. SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

DO. 11. / FR. 12. JUN 2015

19:30

15. SYMPHONIEKONZERT

KULTURCASINO

ÄNDERUNGSWÜSCHE UND KÜNDIGUNGEN BESTEHENDER ABONNEMENTE BIS 31. MAI 2014


221

Mario Venzago (Chefdirigent BSO), Kai Wegner (Bassbariton)


222

abos –  –

ABOPREISE ABO-BERATUNG UNTER TEL 031 329 52 52

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5

KAT 6

436,–

369,–

229,–

154,–

950,–

881,–

812,–

618,–

507,–

537,–

478,–

422,–

308,–

254,–

434,–

386,–

340,–

248,–

204,–

361,–

319,–

281,–

204,–

165,–

422,–

308,–

254,–

267,–

196,–

161,–

415,–

305,–

252,–

281,–

204,–

165,–

415,–

305,–

252,–

290,–

194,–

146,–

317,–

301,–

257,–

231,–

300,–

282,–

246,–

228,–

VIER SPARTEN ABO 624,–

510,–

PREMIEREN ABO 1058,– 10ER ABO 629,– 8ER ABO 508,– 6ER ABO 422,–

GROSSES ABO DIENSTAG 629,–

537,–

478,–

KLEINES ABO DIENSTAG 395,–

339,–

301,–

GROSSES ABO MITTWOCH 616,–

528,–

470,–

KLEINES ABO MITTWOCH 422,–

361,–

319,–

GROSSES ABO FREITAG 616,–

528,–

470,–

ABO SONNTAG NACHMITTAG 466,–

390,–

338,–

PREMIEREN ABO SCHAUSPIEL 357,–

333,–

ABO SCHAUSPIEL 348,–

320,–


223

KAT 1

KAT 2

KAT 3

KAT 4

KAT 5

KAT 6

294,–

168,–

105,–

380,–

252,–

180,–

334,–

228,–

179,–

337,–

285,–

175,–

119,–

353,–

301,–

195,–

150,–

ABO-BERATUNG UNTER TEL 031 329 52 52

ABO NOUVELLE SCÈNE 525,–

427,–

357,–

PREMIEREN ABO MUSIKTHEATER 542,–

470,–

425,–

GROSSES ABO MUSIKTHEATER 526,–

439,–

386,–

KLEINES ABO MUSIKTHEATER 484,–

397,–

ABO MUSIKTHEATER 493,–

406,–

ABONNEMENT GROSSES

Do

KAT 1 KAT 2 KAT 3 KAT 4 KAT 5 KAT 6 320,– 260,– 220,– 192,–

120,–

72,–

211,–

130,–

78,–

GROSSES

Do * 320,– 260,– 220,– 192,–

120,–

72,–

ABO ROT

Fr

360,– 292,– 248,– 216,–

132,–

80,–

GROSSES

Do

320,– 260,– 220,– 192,–

120,–

72,–

ABO BLAU

Fr

360,– 292,– 248,– 216,–

132,–

80,–

––

––

ABO GRÜN Fr * 352,– 286,– 242,–

KAMMERMUSIK-ABO 10 Konzerte

360,– 290,– 170,–

ABO.PUNKT.ZWÖLF 5 Konzerte

128,–

ABO À LA CARTE 8 Konzerte

116,– bis 576,–**

EINSTEIGER-ABO 3 Konzerte

44,– bis 216,–**

––

* Bitte beachten Sie, dass bei der Donners­ tagsreihe das 13. Symphoniekonzert am Sonntag und bei der Freitagsreihe das 10. Symphoniekonzert am Mittwoch stattfindet * * Mit dem Abo à la Carte und Einsteiger-­ Abo erhalten Sie Eintritt in die Symphonie­­ konzerte. Der Preis entspricht dem Mittel-­ wert aus den Preisen beider Konzerttage und wird anhand der gewählten Kategorie berechnet.


224

agb –  –

KONDITIONEN

Der Verkauf von Abonnements beginnt am 29. April 2014. Beste­ hende Abonnements erneuern sich automatisch für die nächste Saison, wenn sie nicht bis zum 31. Mai der laufenden Spielzeit gekündigt werden (gilt nicht für Wahlabos.) Der Vorverkauf von Einzelkarten beginnt am 10. Juni 2014. Mit­glieder der Gesellschaft der Freunde des Stadttheaters, der Freunde des Berner Symphonieorchesters und des Berner Theater­­ vereins haben ein Vorbezugsrecht. Bitte beachten Sie beim Billett-Kauf:

1. Bestellte oder bereits gekaufte Billette werden weder zurück­ genommen noch getauscht. Ausnahmen sind unter 4. aufgeführt. 2. Auf Wunsch stellen Ihnen bestellte Billette mit Rechnung postalisch gegen eine Versandgebühr von chf 6,– zu. 3. Ermässigungen können nur bis zum Minimalpreis von chf 10,– pro Billett und nicht nachträglich gewährt werden. Ermässig­ ungen sind nicht mit anderen Rabatten kombinierbar. Ermässi­ gungen und Spezialpreise sind i. d.  R. nicht online buchbar. Eine Überprüfung der Legitimierung einer Ermässigung bei der Zu­ trittskontrolle ist vorbehalten. 4. Konzert Theater Bern behält sich auch nach Beginn des Vor­ verkaufs vor, eine Vorstellung abzusagen oder durch die Auffüh­ rung eines andern Werks zu ersetzen, das Datum oder die Uhrzeit einer Vorstellung oder die Besetzung zu ändern. Die definitiven Anfangszeiten sind der Internetseite www.konzerttheaterbern.ch bzw. der Tagespresse zu entnehmen, wobei für redaktionelle Veröffentlichungen der Tagespresse keine Gewähr übernom­ men werden kann. Wird eine Vorstellung abgesagt oder durch die Aufführung eines anderen Werks ersetzt oder wird das Datum einer Vorstellung geändert oder kann dem Kunden nach einer Sitzplatzreduktion kein anderer Platz zugewiesen werden, hat dieser Anspruch auf Rückerstattung des Kaufpreises inklusive


225

Buchungsgebühren. Dieser Anspruch verfällt, wenn er nicht bin­ nen zehn Tagen geltend gemacht wird. Diese Frist beginnt am Tag zu laufen, an welchem die Vorstellung gemäss dem beim Kauf gültigen Spielplan hätte stattfinden sollen. Bei Änderun­ gen der Besetzung oder der Anfangszeit einer Vorstellung be­ steht keinerlei Anspruch auf Rückvergütung des Kaufpreises. 5. Konzert Theater Bern nimmt gewisse Vorstellungen oder Konzerte auf Tonbildträger auf. Zu diesem Zweck behält es sich vor, aufgrund der Stellungen der Kameras den Bestuhlungsplan zu ändern. Der Kunde erklärt sich einverstanden, dass solche Aufnahmen im Fernsehen ausgestrahlt, auf dvd herausgebracht oder anderweitig veröffentlicht werden, auch wenn der Kunde auf solchen Aufnahmen zu sehen ist. 6. Den Kunden sind bei den Vorstellungen und Konzerten von Konzert Theater Bern alle Arten von Bild- und Tonaufnahmen untersagt. 7. Wenn Sie es einmal nicht pünktlich zum Vorstellungsbeginn geschafft haben, bemüht sich Konzert Theater Bern, Ihnen einen Nacheinlass zu gewähren. Ein Anspruch darauf besteht jedoch ebenso wenig wie ein Anspruch auf Einnahme des gebuchten Sitzplatzes. Sollte der Nacheinlass nicht gewährt werden kön­ nen, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung oder Umtausch des Billettpreises. 8. Kommt ein Billettkauf zustande, untersteht dieser Schwei­ zer Recht. Gerichtsstand ist die Stadt Bern.

(Auszug aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kon­ zert Theater Bern. Den vollständigen Wortlaut finden Sie unter www.konzerttheaterbern.ch)


Andri Schenardi (Schauspieler), Mario Venzago (Chefdirigent BSO)


Sophie Rennert (Mezzosopran), Gyรถrgy Antalffy (Chorist)


Estefania Miranda (Direktorin Tanz), Matteo Burci (Kontrabass)


230

spielzeit 2014.2015 –  –

MITARBEITER

INNEN


231


232

mitarbeiter/innen –  –

MITARBEITERINNEN INTENDANZ INTENDANT KONZERT THEATER BERN Stephan Märki * ASSISTENTIN DES INTENDANTEN Marianne Schärer KÜNSTLERISCHE LEITUNG KOOPERATIONS- UND SONDERPROJEKTE / REFERENTIN DES INTENDANTEN

Dr. Sophie-Thérèse Krempl * LEITER KOMMUNIKATION, TICKETING & BESUCHERSERVICE

Jens Breder * BEAUFTRAGTER FÜR DIE SANIERUNG DES STADTTHEATERS

Gino Fornasa KÜNSTLERISCHE BETRIEBSDIREKTION CHEFDISPONENT Olaf Schmidt * VERANTWORTLICHE R KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO

Georg Kandolf ORCHESTERMANAGER Axel Wieck * PROGRAMMATION NOUVELLE SCÈNE José Zenger INSPIZIENZ Hasan Koru, Miklós Ligeti, Denis Puzanov SOUFFLAGE Sabine Bremer, Gabriele Suremann STATISTERIE Irène Bürgi, Pierre Braunschweig, Renato Danelon SCHAUSPIEL DIREKTORIN SCHAUSPIEL Iris Laufenberg * DRAMATURGIE Sabrina Hofer, Iris Laufenberg, Karla Mäder,

Jan Stephan Schmieding SCHAUSPIELMUSIK Peer Baierlein, Wolfgang Böhmer,

Michael Frei, Niko Meinhold, Michael Wilhelmi REGIEASSISTENZ / ABENDSPIELLEITUNG

Claudia Bossard, Mario Matthias SCHAUSPIELERINNEN / SCHAUSPIELER Henriette Blumenau,

Heidi Maria Glössner **, Pascal Goffin, Julia Gräfner **, Benedikt Greiner, Sophie Hottinger, Peter Jecklin **, Christian Kerepeszki**, Mona Kloos, Nico Link **, Jonathan Loosli, Stéphane Maeder, Andri Schenardi ****, Marcus Signer ****, Milva Stark, Corinne Steudler **, Stefano Wenk, Jürg Wisbach


233

REGIE Claudia Bauer, Patricia Berchtold, Claudia Bossard,

Markus Bothe, Dominic Friedel, Jan-Christoph Gockel, Benedikt Greiner, Nina Gühlstorff, Markus Kubesch, Volker Hesse, Mario Matthias, Claudia Meyer, Benjamin Schaad, Jan Stephan Schmieding, Mathias Schönsee, Till Wyler von Ballmoos BÜHNE, KOSTÜME Senta Amacker, Karoline Bierner, Doreen

Back, Evi Bauer, Myriam Casanova, Laura Clausen Konstantina Dacheva, Kathrin Frosch, Simona Germann, Christine Haller, Frank Holldack, Heide Kastler, Justina Klimczyk, Julia Kurzweg, Stephan Mannteufel, Andreas Mayer, Barbara Pfyffer, Olga Ventosa Quintana, Anne-Sophie Raemy, Stephanie F. Rinke, Dorothee Scheiffarth, Patricia Talacko MUSIKTHEATER KONZERT- UND OPERNDIREKTOR Xavier Zuber * ASSISTENZ Lisa Katharina Holzberg DRAMATURGIE Katja Bury, Albrecht Puhlmann **, Xavier Zuber CHORLEITER Zsolt Czetner VERANTWORTLICHER EXTRACHOR Urs Hegi STUDIENLEITUNG Hans Christoph Bünger SOLOREPETITORINNEN Angela Gossmann, Sonja Lohmiller REGIEASSISTENZ / ABENDSPIELLEITUNG

Alexander Kreuselberg, Anika Rutkofsky ** DIRIGENTEN Hans Christoph Bünger, Kevin John Edusei

(1. Gastdirigent), Antonino Fogliani, Mirga Gražinyte˙ -Tyla, George Petrou, Jesko Sirvend, Mario Venzago (Chefdirigent bso) REGIE Cordula Däuper, Ludger Engels, Lisa Katharina Holzberg,

Nigel Lowery, Anna-Sophie Mahler, Joachim Schlömer, Lydia Steier BÜHNE, KOSTÜME Duri Bischoff, Konstantina Dacheva,

Frank Holldack, Heide Kastler, Nigel Lowery, Andreas Mayer, Anne-Sophie Raemy, Ric Schachtebeck, Joachim Schlömer, Nic Tillein, Sophie du Vinage, Katrin Wittig, Ralph Zeger SOLISTINNEN / SOLISTEN

Robin Adams, Aris Argiris **, Julien Behr **, Camille Butcher, Miriam Clark **, Andries Cloete, Christina Daletska **, Jörg Dürmüller **, Claude Eichenberger, Eunoia Quintett, Davide Fersini **, Michael Feyfar, Michele Govi **, Evgenia Grekova **,

*

Mitglied der Geschäftsleitung

** Als Gast

*** Mitglied des Schweizerischen Opernstudios **** Teilzeitengagement


234

mitarbeiter/innen –  – Johanna Greulich ** Yun-Jeong Lee, Daniel Mauerhofer ***, Mark Milhofer **, Diomari Montoya **, Allison Oakes **, Michaela Polkehn ***, Oriane Pons **, Sophie Rennert , Wolfgang Resch, Pavel Shmulevich, John Uhlenhopp  **, Kai Wegner CHOR

Borjana Angelova, Franka Friebel, Vilislava Gospodinova, Milena Gradinarova, Nina Jaksic, Adriana Kiss, Jana Larissa Knobloch, Vesela Lepidu, Simone Lerch, Lidia Lichtensztein, Ulrike Schneider, Alexandra Shenker, Nina Szabo, Manami Takasaka, Duck-Hee Suzuki Yoon, György Antalffy, Marius Chrzanowski, Pier Dalas, Andrés Del Castillo, Iyad Dwaier, Gerassim Gerassimov, Ivaylo Ivanov, Sascho Jelev, Atanas Ouroumov, Vesselin Ouroumov, Andrzej Poraszka, Dietmar Renner, Pietro Santucci, Rolf Scheider, Assen Tochev TANZCOMPAGNIE KONZERT THEATER BERN DIREKTORIN TANZ Estefania Miranda * DRAMATURGIE & KÜNSTLERISCHE KOORDINATION

Dr. Christoph Gaiser PROBENLEITUNG / ASSISTENZ Jenny Macgregor KURATIERUNG / MANAGEMENT

Estefania Miranda TÄNZERINNEN / TÄNZER Paula Alonso Gómez, Norikazu Aoki,

Winston Ricardo Arnon, Maria Demandt, Milan Kampfer, Martina Langmann, Franklyn Lee, Izabela Orzelowska, Evan Schwarz, Izumi Shuto, Yu-Min Yang Marion Zurbach ELEVINNEN / ELEVEN Beatriz Navarro Baena, Brecht Bovijn,

Angela Dematte, Katie Jacobson, Valentin Markus Oppermann, Gianluca Possidente, Gino Taytelbaum, Daina Vieira BALLETTPIANIST Abdiel Montes de Oca CHOREOGRAFIE Koen Augustijnen, Marcel Leemann, Nanine

Linning, Estefania Miranda, Gewinner der Berner Tanzpreise 2014, Internationale Choreograf / innen Tanzplattform Bern, Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie BÜHNE, KOSTÜME Myriam Casanova, Les deux garçons,

Marcel Leemann, Nanine Linning, Gabriele Wasmuth


235

BERNER SYMPHONIEORCHESTER KONZERT- UND OPERNDIREKTOR Xavier Zuber * CHEFDIRIGENT Mario Venzago ORCHESTERMANAGER Axel Wieck * KONZERTDRAMATURGIE & KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO

Barbara Honegger DIRIGENTEN Giovanni Antonini, Matthias Bamert, Oleg Caetani,

Eliahu Inbal, Georg Köhler, Marc Piollet, Santtu-Matias Rouvli, Michael Sanderling, Jesko Sirvend, Dima Slobodeniouk, Droujelub Yanakiew, Mario Venzago SOLISTEN Hilke Andersen, Kristian Bezuidenhout, Christian

Chamorel, Frank Düpree, Veronika Eberle, Benjamin Engeli, Alexej Gorlatch, Tommi Hakala, Chloë Hanslip, Alexander Lonquich, Julia Malkova, Sebastian Manz, Truls Mørk, Emmanuel Pahud, Marc Piollet, Alina Pogoskina, Vadim Repin, Bernhard Röthlisberger, Valer Sabadus, Ragna Schirmer, Monika Schneider, Oliver Schnyder, Conrad Tao, Jean-Yves Thibaudet, Alexis Vincent, Pavel Yeletzkyi, Kirill Zwegentsow 1. VIOLINE Alexis Vincent (1. Konzertmeister), n. n. (1. Konzertmeis-

ter), Isabelle Magnenat (2. Konzertmeisterin), Fióna-Aileen Kraege (2. Konzertmeisterin), Theresa Bokány (2. Konzertmeisterin), Anara Baimukhambetova, Elisabeth Becker-Grimm, Sandrine Canova, Aina Hickel, Anna Holliger, Alexandru Ianos, Stefan Meier, Jeanne de Ricaud, Michael Rubeli, Christian Scheurlen, György Zerkula, n. n. 2. VIOLINE Anouk Theurillat (Solo), n. n. (Solo), Wei-Zhong Lu

(stv. Solo), Francis Roux (stv. Solo), Susanne Baumgartner, Teodora Dimitrova (ab 01.12.2014), Katia Giubbilei Alvarez, Cornelia Hauser-Ruckli, Romain Hürzeler, Regula Hunger, Georg Jacobi, Marianne Krenger, Wen Lu-Hu, Martin Manella, Julien Mathieu, Ingrid Schmanke VIOLA Yutaka Mitsunaga (Solo), Yulia Malkova (Solo),

Thomas Korks (stv. Solo), Yang Lu (stv. Solo), Olivier Bertholet, Johannes von Bülow, Emanuel Bütler, Christoph Enderle, Friedemann Jähnig, Ulrike Lachner, n. n. VIOLONCELLO Constantin Negoita (Solo), Alexander Kaganovsky

(Solo), Árpád Szabó (stv. Solo), Peter Hauser (stv. Solo), Claudia Bisegger, Andreas Graf, Pavlina Iorova, Christina Keller-Blaser, Eva Lüthi, Eva Wyss-Simmen * Mitglieder der Geschäftsleitung


236

mitarbeiter/innen –  – KONTRABASS Gabriel Duffau Vacariu (Solo), n. n. (Solo),

n. n. (stv. Solo), Matteo Burci, Cordula Mundhenk, Manuel Kuhn, Béla Szedlák, Mátyás Vinczi FLÖTE Christian Studler (Solo), Kurt Andreas Finger (Solo),

Sakura Kindynis (stv. Solo / Piccolo), Cornelia Zehnder (Piccolo),

n. n. (Piccolo) OBOE Adam Halicki (Solo), Doris Holenstein-Mende (Solo), Stilian

Guerov (stv. Solo, Englischhorn), Catherine Kämper (Englischhorn Solo) KLARINETTE Walter Stauffer (Solo), Michel Biedermann (Solo,

Es-Klarinette), Bernhard Röthlisberger (Solo, Bassklarinette), Urs Etter (Bassklarinette), Gábor Horváth (Es-Klarinette) FAGOTT Monika Schneider (Solo), Heidrun Wirth-Metzler (Solo),

Axel Benoît (Solo), Norihito Nishinomura (stv. Solo, Kontrafagott), Manuel Beyeler (Kontrafagott) HORN Olivier Alvarez (Solo), Olivier Darbellay (Solo),

Christian Holenstein (Solo), Sebastian Schindler (stv. Solo), Denis Dafflon, Daniel Lienhard, Matteo Ravarelli, Peter Szlávik TROMPETE Jean-Jacques Schmid (Solo), Milko Raspanti (Solo),

Olivier Anthony Theurillat (stv. Solo), N. N. POSAUNE Stanley Clark (Solo, Altposaune), Wassil Christov

(Solo, Altposaune), Hans-Peter Schiltknecht (stv. Solo), Justin Clark (Bassposaune), Josef Zink (Bassposaune) TUBA Daniel Schädeli (Solo) HARFE Line Gaudard (Solo), Cornelia Lootsmann (Solo) PAUKE / SCHLAGZEUG Franz Rüfli (Solopauke), Mihaela Despa

(Solopauke), Peter Fleischlin (stv. Solopauke), n. n. ORCHESTERWARTE Daniel Würgler, Nermin Halilovic,

Elisabeth Niederhäuser, Rogero Pucci BIBLIOTHEK Julia Christiansen KOMMUNIKATION, TICKETING & BESUCHERSERVICE LEITUNG Jens Breder * MEDIENVERANTWORTLICHE

Susanne Schäfer MARKETING Severin Barmettler, Irene Salgado SPONSORING, EVENTS & DIALOGMARKETING n. n.

* Mitglieder der Geschäftsleitung


237

VERMITTLUNG / AUDIENCE DEVELOPMENT

Richard Schmutz, n.n. VERANTWORTLICHER TICKETING David Cloesges POLYGRAFIN Murielle Bender FOTOGRAFIE Annette Boutellier, Philipp Zinniker KONZERT- UND THEATERKASSE (BERN BILLETT)

Kirana Aeschbacher, Sophie Benz, Jan Diggelmann, Sarah Hübscher, Anina Kläy, Jahel Manz, Rebecca Beatrice Müller, Anne Neustupny, Isabelle Schorer, Anja Stapelfeldt, Ursula Zumbach FÜHRUNGEN Gabriele Bieri, Andrea Ceschia, Philipp Mamie KAUFMÄNNISCHE DIREKTION KAUFMÄNNISCHER DIREKTOR Anton Stocker * ASSISTENZ DES KAUFMÄNNISCHEN DIREKTORS

Sabrina Curschellas BUCHHALTUNG Markus Busenhart KAUFMÄNNISCHE MITARBEITER Alexandra Buchschacher,

Ralph Romanens KURIERE Dursun Aglamaz, Vinh Nguyen Ngoc PERSONALLEITUNG Regula von Niederhäusern PERSONALFACHFRAUEN Carmen Aerni,

Deborah Amaree Chansorn LOGE Zsuzsanna Holczer (Leitung), Gertrud Funk, Daniela Funke,

Edith Liechti, Ursula Tochev-Reck, Stefanie Wirth TECHNISCHE DIREKTION TECHNISCHER DIREKTOR Reinhard zur Heiden * ASSISTENTEN DES TECHNISCHEN DIREKTORS

Markus Inäbnit, Barbara Nyffeler LEITER BÜHNENBETRIEB Claude Ruch LEITER WERKSTÄTTEN Andreas Wieczorek LEITERIN KOSTÜM UND MASKE Franziska Ambühl BÜHNENBETRIEB BÜHNENTECHNIK BÜHNENMEISTER David Grütter, Vinzenz Kocher, Paolo Rütti,

Bernhard Spielmann


238

mitarbeiter/innen –  – 1. SCHNÜRMEISTER Roger Grandi SCHNÜRMEISTER Rudolf Schneider, Jürg Streit BÜHNENTECHNIKER & -TECHNIKERIN Carla Wiedmer,

Beat Brunner, Peter Egger, Daniel Gauch, Stefan Gautschi, Fabio Kohli, Thomas Kym, Urs Liechti, Pascal Lindenmann, Urs Marti, Daniel Murbach, Josquin Pellet, Stefan Romig, Francesco Scaramuzzo, Matthias Schaller, Rolf Solèr, Jozsef Toth, Hans Ruedi Wenger PROBEBÜHNENWART Urs Gertsch VIDMARHALLEN LEITER VIDMAR Marc Brügger STELLVERTRETER DES LEITERS VIDMAR Jean-Claude Bögli BÜHNENTECHNIKER / IN VIDMAR Rahel Koller, Simon Pinter,

Christoph Ramseier, André Renaud BELEUCHTUNG LEITER BELEUCHTUNG Karl Morawec STELLVERTRETER DES LEITERS BELEUCHTUNG

Bernhard Bieri 1. BELEUCHTER Rolf Lehmann STELLWERKBELEUCHTER Christian Aufderstroth, Reto

Dietrich, Daniel Gräub, Hanspeter Liechti, Jamshid Mirshahi BELEUCHTER UND BELEUCHTERIN Patricia Zwahlen,

Marc Binz, Udo Hoppe, Philippe Vonlanthen AUDIO / VIDEO LEITER AUDIO / VIDEO Bruno Benedetti TONTECHNIKER Urs Haller, Sebastian Hundius, Urs Kohli,

Marcel Schneider VIDEOTECHNIKER Michael Ryffel REQUISITE LEITER REQUISITE Thomas Aufschläger REQUISITEURINNEN Tabea Bösch Ruch, Gabriela Hess,

Cora Liechti, Karin Meichtry, Barbara Salchli


239

DEKORATION LEITER DEKORATION Daniel Mumenthaler 1. TAPEZIERER Vinzenz Herrmann TAPEZIERER Martin Bieri, Philippe Eggler, Thomas Wittwer,

n. n. WERKSTÄTTEN SCHREINEREI LEITER SCHREINEREI Bruno Basler 1. SCHREINER Markus Blaser SCHREINER / INNEN Rose Marie Hintermeister, Dominik

Lehmann Flury, Nicola Mangione, Walter Rohrer SCHLOSSEREI LEITER SCHLOSSEREI Marc Bergundthal SCHLOSSER Urs Mumenthaler MALSAAL CO-LEITUNG MALSAAL Susanna Hunziker / Lisa Minder 1. THEATERMALER Daniel Eymann THEATERMALERINNEN / THEATERMALER Barbara Bono,

Levin Bräu, Barbara Enz, Susanne Kolbow KASCHEURE Benedetto Ruocco, Mirjam Ramser THEATERMALER IN AUSBILDUNG Miro Wolf BÜHNENBILD- UND KOSTÜMASSISTENZ PRODUKTIONSLEITUNG Frank Holldack BÜHNENBILDASSISTENZ Konstantina Dacheva,

Andreas Mayer KOSTÜMASSISTENZ Anne-Sophie Raemy, Hanna Stampfli, n. n. KOSTÜM UND MASKE FUNDUSVERWALTER Heinz Allemann MITARBEITERINNEN FUNDUS Regula Hug, Sybille Welti MODISTINNEN Caroline Buchs, Marina Fröhlin


240

mitarbeiter/innen –  – DAMENSCHNEIDEREI DAMENGEWANDMEISTERIN Gabriela Specogna 1. DAMENSCHNEIDERIN Bettina Brunold SCHNEIDERINNEN Carmen Amsler, Anna Burren,

Katrin Schilt, Aline Schroth, Elvira Szabo, Nuria Trüb HERRENSCHNEIDEREI HERRENGEWANDMEISTERIN Mariette Moser 1. HERRENSCHNEIDER Thomas Eberhard SCHNEIDER / SCHNEIDERINNEN Magdalena Flückiger,

Mahmud Hamidi, Raphaela Leuthold, Jeannine Lindegger, Brigitte Pilleri-Rieder ANKLEIDEDIENST Eva Hostettler, Maria Kummer, Yvonne

Leuenberger, Judith Moser, Nadine Mrkwitschka, Françoise Mumenthaler, Barbara Tonietti, Vania Wyssen-Ivanova, Eveline Zehnder MASKENBILDNEREI LEITER MASKE Ralph Zaun STELLVERTRETERIN DES LEITERS MASKE

Sibylle Langeneck-Dekumbis MASKENBILDNERINNEN / MASKENBILDNER Gabriele Basler,

Heike Bechtold, Martina Jans, Bert Hoffmann, Anja Wiegmann, Rainer Wolf, n. n. HAUSDIENST HAUSMEISTER Ugo Jametti BETRIEBSELEKTRIKER Franco Siliberti REINIGUNG VIDMARHALLEN Perihan Ucur Aydin HAUSREINIGUNGSDIENST Eleonora Bartucci, Daniela

Bachofner-Hinni, Magribe Dzemaili, Pasang Getetsang, Margrit Lehmann, Carmen Lozano, Vinh Nguyen Ngoc, Zeynep Özgür, Marianne Padrun


241

BESUCHERSERVICE UND GASTRONOMIE LEITER KOMMUNIKATION, TICKETING UND BESUCHERSERVICE Jens Breder* GASTRONOMIE FOYER STADTTHEATER Josy Grüter (Leitung),

Margrit Albisser, Antoinette Renée Balsiger-Donat, Nicole Benz, Marianne Brechbühl, Irene Buehler-Marti, Anna Rosa Fischbach, Maria Frey, Pia Hofmann, Franziska Iseli-Stauer, Janine von Niederhäusern, Anja Nordieker, Fiona Nordieker, Heidi Puliafito, Claudia Räder Svenja Ravioli, Rosa Schindler Baumgartner, Marionna Schmid GASTRONOMIE VIDMAR Ruth Kreuter Blatter (Leitung), Selina

Batliner, Andrea Peter, Esther Schneider KANTINE Yvonne Leuenberger (Leitung), Michael Minder (Koch),

Maya Aubort-Obrist, Françoise Dettwiler, Sylvia Astrid Fuchs Huker, Hemantha Humbel, Marcel Schindler, Marie-Louise Tochev BESUCHERSERVICE

Stefanie Wirth (Leitung), Katherina Biancone, Adelheid Binggeli, David Boss, Lucia Bühler, Tabea Bürki, Rebekka Christ, Ruth Däppen, Anthonie de Groot, Flurin Dummermuth, Dominique Feller, Eva Feuz, Margrit Freiburghaus, Camille Hegi, Jonas Hirschi, Aline Höchli, Sylvia Hubmer, Sarah Hübscher, Sonia Hutt, Aranka Kanyo, Daniela Keller, Elena Leumann, Mirjam Liechti, Liberata Loforti, Melania Loforti, Hedwig Lutz, Rebecca Müller, Janina Neustupny, Petr Neustupny, Tatjana Niederhäuser, Delia Petteruti, Svenja Ravioli, Diana Rohnfelder, Simone Schalk, Beatrice Steiner, Yagmur Turunc, Franziska Vollenwyder, Monique Zehnder-Hunziker VERANSTALTUNGSDIENST Angelo Bartolotta, Noaman Ben

Bader, Günter Böhm, Frederic Coulin, Jakob Kirchmeier, Fabian Liechti, Marcel Schindler


242

mitarbeiter/innen –  –

STIFTUNGSRAT KONZERT THEATER BERN Dr. Benedikt Weibel (Präsident) Dr. Marcel Brülhart (Vizepräsident) Guy Jaquet (Vizepräsident) Katrin Diem Dominique Folletête Prof. Dr. Monique Jametti Peter Stämpfli

IMPRESSUM herausgeber Konzert Theater Bern intendant Stephan Märki redaktion Dramaturgie, Kommunikation, Intendanz konzept und gestaltung formdusche, Berlin fotos Matthias Horn (Bildstrecke, Chor- und Orchesterfoto, Ensembleportraits)

produktionsleitung Severin Barmettler weitere fotos Remo Neuhaus (Mario Venzago S. 128), zVg Agenturen (Gastkünstler)

druck Stämpfli Publikationen AG inserate inMedia Services AG, Bern

redaktionsschluss März 2014 Änderungen vorbehalten


243

Alexis Vincent (1. Konzertmeister), Izumi Shuto (T채nzerin), Paula Alonso G처mez (T채nzerin)


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