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A LA CARTE HEFT 1 JANUAR 2024 | Hamburg | Berlin | Ruhrgebiet

KEVIN FEHLINGS Drei-Sterne-Küche am „Tor zur Welt“

KLOCKE VERLAG

Große Specials Hamburg und Berlin









DAS GUT E LIEGT S O NAH GENTLE LUXU RY H IDEAWAY T IM M E ND ORFER STRA ND

HOTEL

LOFTS

KITCHEN

www.thecozy-hotel.de +49 4503 760 910 00 Instagram @the.cozylifestyle





Editorial

A La Carte

Auf dem kulinarischen Gourmet-Olymp der Hansestadt thront unangefochten Kevin Fehling mit seinem Drei-Sterne-Restaurant The Table in der HafenCity. Schon beim Betreten der Pilgerstätte für Feinschmecker wird die Bedeutung des Restaurantnamens klar – es gibt nur einen einzigen geschwungenen Tisch aus dunklem Kirschbaumholz! Um ihn gruppieren sich variable Sitzmöglichkeiten, geben den Blick in die offene Küche frei und bieten ganz nach Wunsch Kommunikation oder Privatsphäre. Erinnerungen an Toprestaurants in New York, London oder Paris werden wach, hier erlebt man Weltstadtflair vom Feinsten. Mit Christoph Rüffer im Restaurant Haerlin im Traditionshotel Vier Jahreszeiten Hamburg, Matteo Ferrantino vom Bianc und ganz neu Julian Stowasser, dem frisch gekürten Zwei-Sterne-Koch vom Lakeside im The Fontenay gibt es zweifellos ernsthafte Herausforderer. Aber auch unterhalb der kulinarischen Top-Elite wartet viel Neues in der Hansestadt, der Grill Royal kam nach Hamburg, das Restaurant Edmondo glänzt in den Räumen der ehemaligen „Die Bank“ und André Vedovelli, neuer Hausherr im Hotel Atlantic Hamburg, überzeugt mit Fine Dining im Atlantic Restaurant und einem innovativen Konzept im Atlantic Grill & Health Restaurant. Die Vielfalt exquisiter GourmetAdressen in Berlin ist nach wie vor außergewöhnlich, unser aktueller Favorit das Zwei-Sterne-Restaurant Coda Dessert Dining von Visionär René Frank. Auch im Ruhrgebiet haben wir exquisite Adressen und herzliche Gastgeber für Sie entdeckt. Herausgeber T homas und Mar tina Klocke


CARTE

ZUM TITEL: Drei-Sterne-Küche von Kevin Fehling

A LA

Schon beim Betreten des Drei-SterneGourmettempels „The Table“ in der

erscheint monatlich im

Hamburger HafenCity wird die Be­

Klocke Verlag GmbH Höfeweg 40, D-33619 Bielefeld Fon: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-0 Fax: +49 - (0) 5 21 - 9 11 11-12 Internet: www.klocke-verlag.de E-Mail: info@klocke-verlag.de

deutung des Restaurantnamens klar: Es gibt nur einen einzigen geschwungenen Tisch aus dunklem Kirschbaumholz! Um ihn gruppieren sich variable Sitzmöglichkeiten, geben den Blick in

Herausgeber Thomas & Martina Klocke

die offene Küche frei und bieten ganz

Verantwortlich für den Inhalt Thomas Klocke

nach Wunsch Kommunikation oder Privatsphäre. Erinnerungen an Top­

Anzeigenleitung Thomas Klocke

restaurants in New York, London oder

Redaktion Gabriele Isringhausen, Andrea Bala, Bernd Teichgräber Grafikdesign Claudia Stepputtis, Sabina Winkelnkemper Fotografie Ydo Sol, Klaus Lorke, Günter Standl, Florian Busch Bildbearbeitung Klocke Medienservice Holger Schönfeld, Birgit Lahode, Janina Vordenbäumen

Paris werden wach – hier erlebt man Weltstadtf lair vom Feinsten. Das gilt ebenso für die exzeptionellen Kreationen des sympathischen Herdkünstlers, der sich in Rekordzeit auf den Olymp der Gourmandise in der Hansestadt zauberte.

TITELTHEMA GROSSES HAMBURG-SPECIAL:

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Titelfoto The Table © Jürgen Müller, www.studio-mueller.com

GROSSES BERLIN-SPECIAL:

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Produktion Claudia Schwarz, Diana Wilking

Hotels & Restaurants à la carte

Sekretariat Sabine Herder, Katrin Baumgart Vertrieb Stephan Klocke Vertrieb/Handel IPS Pressevertrieb GmbH Carl-Zeiss-Straße 5, D-53340 Meckenheim info@ips-d.de, www.ips-d.de Gesamtherstellung Lehmann Offsetdruck und Verlag GmbH, Norderstedt Gedruckt auf Magnogloss – ein Produkt der IGEPA Printed in Germany A LA CARTE ist ein eingetragenes Warenzeichen des Klocke Verlages. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.

Ruhrgebiet

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AUSSERDEM News à la carte

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Szene à la carte – Neuigkeiten aus aller Welt

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Index Januar 2024

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Vorschau Februar 2024

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Inhalt

A La Carte

Anzeigenpreisliste vom 1. Dezember 2018 Preise Einzelpreis: 8,– Euro, Jahresabo: 72,– Euro Abonnementbestellung beim Verlag Abonnement-Verwaltung Leserservice A La Carte PrimaNeo GmbH & Co. KG Postfach 10 40 40, D-20027 Hamburg Fon: 0 40 / 23 67 03 41 Fax: 0 40 / 23 67 03 01 E-Mail: alacarte@primaneo.de ISSN 0945-375X

Feine französischnordische Produktküche wird im Petit Amour Restaurant in Hamburg serviert.


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Bianc: Die Kreationen von Zwei-Sterne-Koch Matteo Ferrantino sind auch optisch ein Genuss.

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Neuer Zwei-Sterne-Koch: Julian Stowasser vom „Lakeside“

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Hotspot: Restaurant Edmondo

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CODA Dessert Dining : Zwei-Sterne-Dessert-Dining in Berlin-Neukölln

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Mintrops Stadt Hotel Margarethenhöhe: exzellente Küche in Essen


NEWS A L a C a r t e

Chefköchin Entihal Khatib richtete ihren Gang auf Rosenthal Sanssouci Midas an.

Koch des Jahres 2023:

Kreationen auf Rosenthal Tellern Sechs junge Kochtalente kämpften am 13. November 2023 im Kameha Grand Hotel in Bonn um die prestigeträchtige Auszeichnung „Koch des Jahres“. Gewonnen hat Miguel Marques, Küchenchef des DallmayrRestaurants Alois** in München. Er und weitere Finalisten richteten ihre raffinierten Kreationen auf ausgewähltem Rosenthal Porzellan und Steingut an. Besteck von Sambonets „Flat Vintage“ Serie durfte ebenso nicht fehlen. Die einzige Frau unter den Newcomer-Köchen, Entihal Khatib, Demi Chef de Partie im Leonardo Royal Hotel in Nürnberg, wählte beispielsweise Teller der Rosenthal Heritage Midas Kollektion für die Präsentation ihres Drei-Gänge-Menüs. Der italienische Designer Gianni Cinti verleiht der barock anmutenden Form Sanssouci mit dem Midas-Dekor eine opulente Optik. Den mythologischen König Midas zitierend, der alles, was er berührte, in Gold verwandelte, spielen großflächige sowie filigrane und vielschichtige Gold­dekore die Hauptrolle der Linie. Das Gewinnerteam Miguel Marques und Assistent Peter Leibetseder erkochten sich den Sieg mit Gerich-

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ten auf Tellern der Rosenthal Joyn Stoneware Linie. Für den besonderen handwerklichen Touch des Steinguts sorgen die farbige Innenglasur sowie die feine, aufgeraute Außenseite des Geschirrs. Auch der Allround-Teller der Kollektion TAC erfreute sich aufgrund seiner Vielseitigkeit großer Beliebtheit bei den jungen Sterneköchen. Marcel Förster, Küchenchef des Agata’s* in Düsseldorf, richtete darauf beispielsweise seine Hauptspeise mit Rehkeule an. Inspiriert vom geradlinigen Bauhaus-Stil, hat sich das TAC Service von Walter Gropius einen Namen in der Designgeschichte gemacht. Ganz im Sinne des visionären Architekten verkörpert der neue AllroundTeller schlichte Eleganz, sorgt aber für optimale Funktionalität. Über tausend Fachbesucher verfolgten den Live-Wettbewerb. Am Jurytisch glänzten internationale Größen der Spitzengastronomie, darunter Juan Amador, Martin Klein, Dieter Müller, Marco Müller, Cornelia Poletto und Sven Wassmer. Rosenthal gratuliert den Gewinnern und freut sich über die kreativ angerichteten Teller.  www.rosenthal.de, www.sambonet.com



HAMBURG A L a C a r t e


Hamburg – das Tor zur Welt Elbphilharmonie, Alsterarkaden, Fischmarkt, Speicherstadt, der berühmte Michel, HafenCity, U-BootMuseum, Ohnsorg-Theater, Schanzenviertel und Gänsemarkt – die Freie und Hansestadt Hamburg mit dem größten deutschen Seehafen zählt zu den interessantesten, schönsten Städten auf dem Globus und ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Aber Hamburg hat mehr zu bieten als zahlreiche Sehenswürdigkeiten, viel Wasser und ein umfangreiches Kultur- sowie Shopping-Programm. Gepf legte Parkanlagen wie Planten un Blomen oder der Römische Garten in Blankenese und natürlich der feine, weiße Elbstrand laden zum Verweilen ein. In der Elbmetropole gibt es immer etwas zu entdecken – auch kulinarisch. Ob Hummer, Nordseekrabben, Matjes, Makrelen oder Labskaus, an der Waterkant kommt Fisch frisch auf den Tisch. Von der einfachen Fischbude bis zum Gourmetrestaurant werden Feinschmecker ganz nach Geschmack und Geldbeutel verwöhnt. Zum Beispiel im Restaurant Haerlin im Luxushotel Vier Jahreszeiten. Hier kocht Christoph Rüffer –


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ausgezeichnet u. a. mit zwei Michelin-Sternen – auf höchstem Niveau. Die Gastgeber in den luxuriösen Hotels sind keinesfalls hanseatisch steif, sondern herzlich und aufmerksam – so wie André Vedovelli, der neue Direktor im traditionsreichen Fünf-Sterne-Hotel Atlantic, oder Thies Sponholz, Hausherr im Fünf-Sterne-Hotel The Fontenay. Unbedingt vormerken sollte man sich die Tage vom 9. bis 12. Mai 2024. Dann findet der Hafengeburtstag Hamburg statt, der hier seit 1189 gefeiert wird – ein maritimes Volksfest der Superlative, das alljährlich eine

© Joan Pai

Million Menschen aus aller Welt in die Hansestadt lockt.

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Text: Gabriel e Isringhausen, Bernd Teichgräber Fotos: vorgestellte Hotels und Restaurants



Der gebürtige Münsteraner André Vedovelli ist neuer Direktor des berühmten Fünf-Sterne-SuperiorHauses Hotel Atlantic Hamburg, in dem unter anderem Panikrocker Udo Lindenberg seit Jahren als Dauergast lebt.

Alexander Mayer, neuer Küchenchef im Atlantic Restaurant. Fine Dining im Atlantic Restaurant: Unagi (Süßwasser-Aal) – geräuchert, gegrillt mit Granny Smith, Sauerteigbrot und Kimizu-Soße.

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Lucas Müller – Küchenchef im Atlantic Grill & Health.

HOTEL ATLANTIC HAMBURG

LEINEN LOS – kulinarische Entdeckungsreise nah und fern

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ie ein weißer Luxusliner „ankert“ das Fünf-Sterne-Hotel Atlantic an der Alster. Auf der „Kommandobrücke“ des luxuriösen Traditionshauses weht seit August 2022 ein frischer Wind. Als neuer General Manager hält Andr​é Vedovelli das Ruder fest in der Hand. „Das Hotel Atlantic ist für mich der Inbegriff eines Grandhotels, eine internationale Perle und eine der ersten Adressen für Reisende aus aller Welt. Mit unserem neuen, zweiteiligen kulinarischen Konzept setzen wir zeitgemäße Maßstäbe und halten für unsere Gäste ein attraktives, wohl einmaliges Angebot bereit. So bietet das Atlantic Restaurant beim kosmopolitischen Fine Dining auch vegetarische Küche. Im Atlantic Grill & Health setzen wir auf gesundes, regionales Essen in behaglich-hanseatischer Atmosphäre. Außerdem freuen wir uns, dass in unseren wunderschönen Festsälen am 10. Februar wieder der ‚Ball über den Wolken‘ stattfindet. Es ist das gesellschaftliche Ereignis in Hamburg“, erzählt Andr​ é Vedovelli. Und so gibt es also aus den „Kombüsen“ viel Neues zu berichten. Im Atlantic Restaurant lädt der neue, hochmotivierte Küchenchef Alexander Mayer zu einer genussvollen Weltreise ein. Der 36-Jährige hat seit Kindertagen eine enge Verbindung zum Haus, ist glücklich, nach Stationen, die ihn u.a. zu Jean-Claude Bourgueil und ins Nagaya, Düsseldorf führten, im Atlantic „an Bord“ gegangen zu sein: „Es ist das Lieblingshotel meiner Eltern“, verrät er. Alexander Mayer und seine Mannschaft begeistern mit Fine Dining auf höchstem Niveau – eine klassisch-französische Cuisine, die von internationalen und asiatischen Einflüssen begleitet wird. Leidenschaft, perfekte Qualität und Respekt vor den Produkten stehen im Mittelpunkt ihres kreativen Schaffens. Zwei Menüs drücken die neue kulinarische Stilistik besonders aus: „Identité“ mit exquisitem Fisch, wie dem Adlerfisch oder edlem Wagyu-Rind, und „Flora“ als vollständig vegetarisches Menü. Selbstver-

Auf der Speisekarte des Atlantic Grill & Health: Schellfisch „Finkenwerder“ mit Nordseekrabben und Kartoffel-Senfsalat.

ständlich hat die weltberühmte Hummersuppe seit Jahrzehnten ihren Platz auf der Speisekarte. Die Weinkarte bietet eine Auswahl an mehr als 250 erlesenen Tropfen. Im Restaurant Atlantic Grill & Health vermitteln das Design im modernen, maritimen Landhausstil sowie das Speisenangebot das Gefühl des „Essens mit Freunden“. Der neue Küchenchef Lucas Müller überzeugt mit bodenständigen Gerichten wie einem Filet vom norddeutschen Weiderind oder einem Dessert, das aus Äpfeln aus dem Alten Land zubereitet wird. Dabei stehen Regionalität, Nachhaltigkeit und gesunder Genuss im Fokus. Last, but not least ein Wort zur Atlantic Bar: An diesem kosmopolitischen Ort beginnt die Reise in ferne Welten. Dafür sorgen u.a. Beistelltische, die an Reisekoffer erinnern, der Boden in Schiffsdielen-Optik, der legendäre High Tea sowie exotische Cocktails, die Bar-Manager Philipp

Weigelt und sein Team bewusst mit Gewürzen, Kräutern und Aromen aus aller Herren Länder mixen. ■

Hotel Atlantic Hamburg Direktor: Andr​é Vedovelli An der Alster 72–79, D-20099 Hamburg Telefon: 040 / 2 88 80 E-Mail: atlantic-hamburg@brhhh.com Internet: www.brhhh.com/atlantic-hamburg 221 Zimmer und Suiten Übernachtungspreise: DZ ab 269 Euro Öffnungszeiten Atlantic Restaurant: Di. bis Sa. 18.30 – 23.00 Uhr Öffnungszeiten Atlantic Grill & Health: täglich 17.30 – 23.00 Uhr Öffnungszeiten Atlantic Bar & Smokers Lounge: So. bis Do. 10.00 – 24.00 Uhr, Fr. und Sa. 10.00 –- 01.00 Uhr Afternoon Tea: So. bis Do. 14.00 Uhr, 15.00 oder 16.00 Uhr Tagungs- und Banketträume SPA mit Indoor-Pool

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BIANC

ZWEI MICHELINSTERNE glänzen über der HafenCity

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anche Restaurants besucht man hauptsächlich wegen der erstklassigen kulinarischen Darbietungen, andere wegen der herausragenden goldenen und roten Begleiter von der Weinkarte oder weil man sich von leidenschaftlichen Gastgebern in ungezwungener Atmosphäre besonders angezogen fühlt. Selten kommt alles zusammen. Im Sternerestaurant Bianc von Matteo Ferrantino in Hamburg ist dies der Fall. Hier schwingen alle Komponenten kulinarischgastlicher Exzellenz zu idealer Harmonie aus. Wie es sich für einen Herdkünstler in der Königsklasse gehört, konnte sich Matteo Ferrantino gleich zwei Sterne vom Michelin-Himmel pflücken und auch die Gour-

met-Experten vom Gault&Millau adeln den „Aufsteiger des Jahres 2021“ in Hamburg mit vier Kochhauben. Befragt nach seiner Kochkunst, muss der Apulier nicht lange überlegen. „Wir offerieren eine mediterrane Küche in einem modernen und kreativen Stil. Mit seinem gut eingespielten Team vollbringt der Genuss-Profi wahre Meisterwerke, zeigt sich kreativ, handwerklich perfekt und entwickelt seine Küche mit hochwertigen Zutaten und klaren Aromen immer weiter Richtung Koch-Olymp. Dazu passend das Environment: Das von Julia Erdmann entworfene Piazza-Ambiente bietet den eleganten Rahmen für die kleinen und großen kulinarischen Träume. Wie alle Herdkünstler kann Matteo Ferrantino auf Stationen bei berühmten Spitzenköchen blicken, darunter Eckart Witzigmann, Roland Trettl und Dieter Koschina. Inspiriert durch seine Aufenthalte bei den großen Meistern pflegt Ferrantino mittlerweile seinen eigenen Stil und sieht sich als kulinarischer Botschafter der zeitgemäßen mediterranen Küche. „Ich konnte

Das Piazza-Ambiente bietet den eleganten Rahmen.

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mir nie einen anderen Beruf vorstellen, ich wusste schon als kleiner Junge, dass ich Koch werden möchte“, erzählt der in Apulien geborene Ferrantino. Bis heute inspiriert ihn die Küche seiner Heimatregion. Langostino, Tomate und Zitrus gefolgt von Gillardeau-Austern, Bergamotte und Caciocavallo sind Auszüge aus dem mehrgängigen Menü „Simple & Sexy“. Ob Bacalhau mit Safran-Ravioli und mediterraner Minestrone, Kalb mit Steinpilzen und Schwarzem Trüffel oder Ibericobacke mit Graupenrisotto und Rosenkohl – Gang für Gang verfallen Feinschmecker der Leichtigkeit des Genießens. Passend dazu rinnen vorzugsweise formidable Tropfen aus Frankreich und Italien ins Glas. ■ Bianc Gastgeber: Matteo Ferrantino Am Sandtorkai 50, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 18 11 97 97 E-Mail: office@bianc.de Internet: www.bianc.de


Raffinierte Kreativität, hochwertige Zutaten und klare Aromen sind die Basis für die kulinarischen Kompositionen.

Matteo Ferrantino kocht mit Herz und Gefühl, gepaart mit genialem Einfall.

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THE FONTENAY

ZWEITER STERN für Julian Stowasser im Lakeside

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eit fünf Jahren bietet The Fontenay modernen Luxus an der Alster und zeigt sich als Abbild von zeitge­ mäßer High-End-Hotellerie in der Hansestadt. Einzigartig interpretiert aufgrund einer außergewöhnlichen Architektur, ei-

nes maßgeschneiderten Interieurs sowie eines exklusiven Standort-Erlebnisses in der Balance von Natur und Urbanität. Da passt es gut, dass sich Hamburgs Luxushotel ganz aktuell über das „GreenSign“Zertifikat freut – das Prädikat für Nachhaltigkeit in der nationalen und internationalen Hotellerie. Als einziges hanseatisches Mitglied bei „The Leading Hotels of the World“ hatte sich das Fünf-Sterne-Supe­ rior-Hotel dem Zertifizierungsprozess zur Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung gestellt. Mit dem Ergebnis: „GreenSign

In den Zimmern und Suiten mit großzügigem Raumgefühl sorgen hochwertige Materialien und Stoffe für exklusive Wohnkultur.

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Level 4“ (von 5 Leveln) – in nahezu allen Hotelbereichen des The Fontenay wird das Nachhaltigkeitskonzept umgesetzt und gelebt. Wie es sich für ein Hotel dieser Kategorie gehört, spielt auch die Kulinarik in der ersten Liga. Von höchster Präzision ist das Genusserlebnis des Sternekochs Julian Stowasser im Fine-Dining-Restaurant „Lakeside” auf der siebten Etage. Ausgezeichnet werden seine Kochkünste gleich mit zwei Sternen im Guide Michelin. „Ich bin gerührt und voller Stolz für mein Team. Wir sind so wunderbar eingespielt und leidenschaftliche Künstler. Wir lieben es, den Gästen herrliche Gaumenfreuden zu bereiten, und diese besondere Auszeichnung ist eine große Motivation für uns“, freut sich Julian Stowasser. Allein schon der exklusive Rahmen des Restaurants stimmt auf den Genuss des Gourmet-Dinners ein. Feinschmecker genießen Köstlichkeiten wie Bretonische Jakobsmuschel mit Kaviar, Schmand und Seegras, Wachtel an Périgord-Trüffel und Topinambur sowie Éxpoisses-Käse mit Schalotten, Tamarillo und Akaziensamen. Der 36-jährige Julian Stowasser begeistert mit mutigen, wilden und eleganten Kreationen, die vielseitig und modern interpretiert sind. Jeder Gang verspricht einen unvergesslichen Genuss – ergänzt durch den perfekten Service von Michel Buder – dem Restaurantmanager im Lakeside, Stefanie Hehn – Master Sommelier und dem Chefpatissier Marco D’Andrea. Doch damit nicht genug. Bereichert wird die gastronomische Performance des Hauses auch durch das Allday Restaurant „Parkview“ im Erdgeschoss mit Sommerterrasse. Mit direktem Blick auf die Alster, beginnt der neue Tag hier mit einem umfangreichen Frühstücksbüfett – vorzugsweise aus regionalen Zutaten. Im Laufe des Tages geht es in eine saisonale und weltoffene Küchenkunst über, und an warmen Sommerabenden wird das unprätentiöse Gartenrestaurant zu einem gastronomischen Hotspot. ■ The Fontenay Geschäftsführender Direktor: Thies Sponholz Fontenay 10, D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 60 56 60 50 E-Mail: info@thefontenay.de Internet: www.thefontenay.de


Das kulinarische Niveau spiegelt ein Besuch des mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Gourmetrestaurants „Lakeside“ wider. Küchenchef Julian Stowasser punktet mit geschmacksintensiven Kreationen und einer klaren Handschrift.

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© Guido Leifhelm / Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

RESTAURANT HAERLIN IM HOTEL VIER JAHRESZEITEN

GEADELT mit zwei Michelin-Sternen

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eit 1897 steht das Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten nicht nur für beste Citylage an der Binnenalster, sondern seit jeher auch für die herausragende Tradition hanseatischer Grandhotels. Wohl kaum ein urbanes Hideaway steht für eine solch herausragende gastronomische Performance. Die erste Geige im kulinarischen Konzert des Hauses spielt natürlich das Gourmetrestaurant Haerlin. Dass Chefkoch Christoph Rüffer hierzulande zur Champions League der Kochkultur gehört, haben ihm abermals die Gourmet-Experten des Gault&Millau attestiert. Gleich fünf (!) Kochhauben kann sich der Herdkünstler weiterhin ans

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Mit zwei MichelinSternen und fünf Kochhauben vom Gault&Millau ist Christoph Rüffer längst im Koch-Olymp angekommen.


©2017 JAN C. BRETTSCHNEIDER

Revers heften. Und auch der Guide Michelin adelt den gebürtigen Essener mit zwei Sternen. Mit seinen 50 Jahren blickt Christoph Rüffer bereits auf eine langjährige Karriere zurück und ist fester Bestandteil der deutschen Gourmetszene. Die klassische Haute Cuisine hat Christoph Rüffer im Restaurant „Le Gourmet“ (seinerzeit ein Michelin-Stern) in München gelernt, weitere Erfahrungen sammelte er im „Hotel Résidence“ (zwei Michelin-Sterne) in seiner Heimatstadt Essen bei Henri Bach, in Baiersbronn bei Claus-Peter Lumpp im „Hotel Bareiss“ (drei MichelinSterne) und in der „Traube Tonbach“ (drei Michelin-Sterne) unter der Leitung von Harald Wohlfahrt. Was die Küche von Christoph Rüffer so einzigartig macht? Er weiß offenbar sehr präzise, was seine Gäste von einem Besuch im Restaurant Haerlin erwarten. Ihm gelingt es, in seiner ohnehin schon grandiosen Küche mit faszinierend pointiertem Aromenspiel zusätzliche Glanz-

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© Guido Leifhelm / Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg

lichter zu setzen und damit die Erwartungen immer wieder aufs Neue zu übertreffen. Dabei steht ganz klar das hochwertige Produkt im Fokus des kochkünstlerischen Wirkens, er selbst hält sich bewusst zurück. Kreativität und internationale Einflüsse finden sich auch im Interieur: Chinesische Seidentapeten und Goldprägungen ergänzen helle Crème- und Grüntöne im Gourmetrestaurant Haerlin. Alle kulinarischen Meisterwerke leben natürlich von der persönlichen Note des Haerlin-Teams – so ist es neben dem Küchenchef Rüffer selbst auch Sous Chef Tobias Günther, dessen Handschrift prägt. Mit dem Titel Sous Chef des Jahres (2018) zeigt er, dass im Restaurant Haerlin zwei Dinge ganz entscheidend sind: erstklassiges Essen und ein erstklassiges Team. Doch damit nicht genug. Inmitten des imposanten Küchen-Eventbereichs können bis zu acht Gäste am Chef’s Table einen kulinarischen Abend der Extraklasse erleben. Bei einem Champagneraperitif oder einem Gourmetdinner – direkt hinter den Kulissen des Hotel Vier Jahreszeiten – können Feinschmecker Christoph Rüffer und seinem Team bei der Arbeit über die Schulter blicken. Ein weiteres Highlight der internationalen Hotellerie ist zweifellos einer der größten Weinkeller Europas, der komplett renoviert und neu gestaltet die neun exquisiten Restaurants und Bars im Haus jährlich mit rund 120000 Flaschen bedient. Nach dem Eintauchen in die Eventlocation selbst haben die Gäste des Hotel Vier Jahreszeiten die Möglichkeit, durch eine massive, automatisch öffnende Schiebetür den Weinkeller und die dort verborgenen Schätze mithilfe des Teams rund um den Head Sommelier Christian Scholz zu entdecken. Bei geführten Touren bekommen die Besucher zahlreiche Besonderheiten zu sehen – die exklusiven Raritäten lassen die Herzen von Kennern höherschlagen. ▪

Restaurant Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten General Manager: Ingo C. Peters Neuer Jungfernstieg 9 – 14 D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 34 94 33 10 E-Mail: hamburg@fairmont.com Internet: www.hvj.de

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KREATIV KOMBINIERTE AROMEN UND ÜBERRASCHENDE TEXTUREN IN DEN SAISONAL AUSGERICHTETEN MENÜS SORGEN FÜR EIN WAHRES FEUERWERK AM GAUMEN.

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© Max Arens / Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg (2)

GRILL RESTAURANT IM HOTEL VIER JAHRESZEITEN

RESTAURANTERLEBNIS im neuen Glanz

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ach langer Planung hinter den Kulissen und einer kurzen Umbauphase erstrahlt der GRILL im Hotel Vier Jahreszeiten, einem der traditionsreichsten Hamburger Restaurants, im neuen Glanz. Bei der Renovierung stand die Erhaltung und behutsame Modernisierung der historischen Raumgestaltung von Emil Fahrenkamp (1895–1966) aus dem Jahr 1926 im Fokus. Das Ergebnis der Neugestaltung ist eine würdevolle Hommage an den rheinischen Architekten, die die Geschichte des Ortes bewahrt. Sämtliche Möbel, Stoffe, Teppiche, Lampen sowie das Geschirr und Besteck wurden eigens für den GRILL von Manufak-

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turen und kleinen Handwerksbetrieben angefertigt. Farben und Formen wurden sorgfältig abgestimmt, um eine harmonische Gesamtkomposition zu erschaffen. Ein besonderes Highlight ist eine neue Martini-Bar. Hier wird die traditionelle Aperitifkultur wiederbelebt und bereichert das gastronomische Erlebnis. Der exklusive Cocktail an der Bar dient als ansprechender Auftakt zu kulinarischen Höhepunkten von Fleisch- und Fischgerichten höchster Qualität. Zudem ist ein Sea-Food-Display integriert, das eine erlesene Auswahl fangfrischer Fische, Austern und Krustentiere präsentiert. Die klassische und bekannte GRILL-Karte wird sowohl zum leichten Lunch als auch zum formellen Dinner gereicht. Diese wurde durch Küchenchef Anton Reichert durch spannende neue Gerichte erweitert und verspricht mit exzellenten Steaks und Seafood ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Durch das Filetieren von Seezungen, Tranchieren der Vierländer Enten,

Flambieren von Crêpes Suzettes und der Zubereitung von Steak Tatar am Tisch behält der GRILL seine ganz besondere Charakteristik, die sich seit Jahrzehnten etabliert hat und von Reichert den Feinschliff erhält. „Unser Ziel ist es, unseren Gästen ein unvergleichliches kulinarisches Erlebnis in einem unvergleichlichen Ambiente zu bieten und ihre Erwartungen zu übertreffen“, so Ingo C. Peters, der geschäftsführende Direktor des Hotel Vier Jahreszeiten. „Wir sind mehr als stolz auf unser erstklassiges Team, welches mit Leidenschaft und Kreativität Gerichte von höchster Qualität kreiert.“ ▪

GRILL Restaurant im Hotel Vier Jahreszeiten Neuer Jungfernstieg 9 – 14 D-20354 Hamburg Telefon: 0 40 / 34 94 38 96 E-Mail: grill.hvj@fairmont.com Internet: www.hvj.de


Farben und Formen wurden sorgfältig abgestimmt, um eine harmonische Gesamtkomposition zu erschaffen.

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© Jürgen Müller Concepts & Photography

Kevin Fehling, ein absoluter Shooting-Star im kulinarischen Luxussegment.

RESTAURANT THE TABLE

AUF DEM GOURMET-OLYMP in Hamburg

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© Heyroth & Kürbitz freie Architekten BDA; Foto: Michael Danner

an sitzt in trendig-schickem Ambiente an einem langen geschwungenen Tisch, an dem bis zu 20 Personen Platz finden, Privatsphäre ist einem aber dennoch gewiss.“ So beschrieben die Inspektoren des Guide Michelin die innovative RestaurantGestaltung von Kevin Fehlings GourmetTempel in Hamburg, der in absoluter Rekordzeit mit drei Sternen ausgezeichnet wurde. Fehling ist ein Kosmopolit mit Heimatliebe, geerdeter Familienvater und erfolgreicher Gastgeber, ein absoluter Shootingstar im kulinarischen Luxussegment. Seine Erfolgsstory ist absolut außergewöhnlich, sie startete im niedersächsischen Delmenhorst. Schon beim Betreten des „The Table“ wird die Bedeutung des Restaurantnamens klar – es gibt nur einen einzigen geschwungenen Tisch aus dunklem Kirschbaumholz! Um ihn gruppieren sich varia-

ble Sitzmöglichkeiten, geben den Blick in die offene Küche frei und bieten ganz nach Wunsch Kommunikation oder Privatsphäre. Ein Novum in der deutschen Gastro-Szene, ein Raumkonzept, das man sonst nur aus New York oder Paris kennt. „Ich wollte ein weltoffenes Design und dabei doch eine Art Esszimmer-Atmosphäre. Der Gast soll sich wie zu Hause fühlen, das ist die eindeutige Message. Der Erfolg einer Location hängt ja von mehreren Faktoren ab. Das Interieur ist ebenso wichtig wie ein Lichtkonzept, das Soundsystem, die Haptik des Tisches, an dem die Gäste sitzen, die Mitarbeiter und natürlich das, was auf den Teller kommt“, sagt Kevin Fehling. Früh entscheidet sich der heute 46-Jährige für seinen Beruf und – so der Sternekoch in einem Interview: „Für mich war klar, dass ich einer der Besten werden will. Man muss Ziele haben, ehrgeizig und fleißig sein.“ Eine Philosophie, die den gebürtigen Delmenhorster bis heute begleitet. Nach der Ausbildung in einem Hotel in seiner Heimatstadt zieht es Kevin Fehling hinaus in die Welt, so steht er u. a. bei Kochlegende Harald Wohlfahrt (drei Sterne) in Baiersbronn am Herd, bereist als Küchenchef der MS Europa

„THE TABLE“ IST EIN EINMALIGES ERLEBNIS FÜR DEN FEINSCHMECKER DER BESONDEREN ART.

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© René Rii (2)

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© Jürgen Müller

die Kontinente und heuert 2005 im Restaurant „La Belle Epoque“ des Fünf-SterneHauses Columbia Hotel Casino Travemünde an. Rasch macht er den extravaganten Badeort an der Ostsee zu einem Mekka für Gourmets. Bereits drei Jahre später verleihen ihm die Tester von Michelin den ersten Stern, 2011 folgt der zweite, 2013 der dritte. Seitdem zählt der charismatische Norddeutsche zur Champions League der europäischen Kochelite. 2015 wagt er den Schritt in die Selbstständigkeit, eröffnet im August sein Restaurant „The Table“, das noch im gleichen Jahr als „Restaurant des Jahres“ ausgezeichnet wurde und von Michelin mit drei Sternen geehrt wird. Kevin Fehlings Markenzeichen ist eine avantgardistische, präzise kombinierte Haute Cuisine aus klassischen Rezepten mit exotischen Zutaten und Aromen. Wie kaum ein anderer verbindet der Herdkünstler – selbst ein großer Liebhaber der japanischen Küche – Moderne und Tradition so sensationell gut zu einer perfekten Symbiose und inspiriert dabei seine Gäste immer wieder zu einer kulinarischen Reise rund um den Globus. Sein aktuelles Menü „Das Tor zur Welt“ beginnt mit einer Kombination aus Macaron Labskaus, Taco Mexiko, Ei Carbonara mit Alba Trüffel und Bun Marokko. Dann begeistern Carpacchio und Tatar von der Jacobsmuschel mit pochierter Auster, Apfel und Dashi. Weiter geht der Reigen der Köstlichkeiten mit Aal japanischer Art „Unagi“ mit ungestopfter Gänseleber. Ein Fest für den Gaumen ist auch der Kabeljau mit „Aki“-Kaviar, Kressepüree und

Kevin Fehlings Markenzeichen ist eine avantgardistische, präzise kombinierte Haute Cuisine aus klassischen Rezepten mit exotischen Zutaten und Aromen.

Champagnerschaum, gefolgt von Ceviche mit Senfeis und Roter Bete. Die kulinarische Weltreise setzt sich fort mit Crepinette von der Wachtel und konfierter Keule. Als Hauptgericht folgt seine Interpretation des Rinderfilets „Rossini“ mit gebratener Entenleber, Trüffel, Artischocke und Bearnaise. Den süßen Abschluss bildet „Guanaja“ Schokolade mit Banane, Kirsche und Haselnuss sowie das PetitsFours-Trio Yuzu Porn Star, Snicker „Jamaica“ und Macaron-Bienenstich. „Viele meiner Ideen entstehen auf Reisen. Es ist wie Notenschreiben. Andere Köche tragen Diktiergeräte bei sich, ich habe meine Zettel – und manchmal träume ich

Rezepte“, so der sympathische Cuisinier. Natürlich gehören zu solch einem luxuriösen Menü ausgesuchte edle Weine. Auch für sie zeichnet im „The Table“ einer der Besten seines Metiers verantwortlich: Restaurantleiter und Maitre-Sommelier David Eitel! ▪

Restaurant The Table Gastgeber: Kevin Fehling Shanghaiallee 15, D-20457 Hamburg Telefon: 0 40 / 22 86 74 22 E-Mail: info@the-table-hamburg.de Internet: www.thetable-hamburg.de Öffnungszeiten: Di. bis Sa. ab 19.00 und 20.00 Uhr, Reservierung erforderlich



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JELLYFISH BY STEFAN FÄTH

NEPTUNS REICH auf Sterneniveau

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amburg ohne erstklassige Fisch­ küche? Ebenso unvorstellbar wie die Stadt ohne den Michel und die Elbphilharmonie. Kenner der GastroSzene sind sich indes einig: Das mit einem Michelin-Stern gekrönte „Jellyfish“ im Schanzenviertel gehört seit Jahren zu einem der angesagtesten Fischrestaurants der Hansestadt. Was den kulinarischen Chartbreaker so erfolgreich macht, ist Fine Dining, ohne abge­hoben zu sein. Ob Fang des Tages, Fjord-Forelle, Hummer oder Wels – aus Flüssen, Seen und Meer kommt in puncto Ästhetik und Geschmack Wohlschmeckendes auf den Teller. Dass die hohe Qualität der Produkte für Küchenchef Stefan Fäth entscheidend ist, erstaunt nicht. Doch ganz wichtig ist für den Herdkünstler, „dass Nachhaltigkeit genauso wie die Verwendung von saisona­ len und regionalen Lebensmitteln an oberster Stelle steht.“ Der erst 30 Jahre junge Küchenchef lichtet nicht zum ers­ ten Mal seinen Anker in Hamburg, nach mehreren Stationen bei Deutschlands Kochelite, unter anderem auch in Ham­ burg und bei Dieter Müller an Bord der MS Europa als dessen rechte Hand. Den gebür­ tigen Spessarter zog es jetzt aber

end­gültig in die Hafenstadt, wo er nun in den höheren Sphären der Kochkunst sein „Jellyfish“ gut auf Kurs hält. Ihm zur Seite steht Restaurantleiter Pa­ trick Ufer. Nach seiner Ausbildung zum Hotelfachmann in seiner Heimatstadt Schwäbisch Hall sammelte Patrick Ufer seine ersten Erfahrungen in der Sterne­ gastronomie bei Hans-Harald Reber in Reber’s Pflug. Es folgten mehrere Verträ­ ge auf einem Kreuzfahrtschiff sowie Auf­ enthalte im Ausland. Zuletzt heuerte er als Restaurantleiter im Gourmetrestau­ rant Seven Seas bei Karlheinz Hauser auf

„Hamachi-Sashimi“ – Duftreis, Bergamotte, Schwarztee, Auster, Küstengewächse.

dem Süllberg an. Für die kulinarischen Schwelgereien weiß Patrick Ufer immer den richtigen Wein von der Weinkarte mit rund 260 Positionen zu empfehlen. Pas­ send zu den Schätzen aus Neptuns Reich liegt der Fokus im Rahmen des fein aus­ balancierten Spiels von Frische, Säure, Schärfe und Süße auf Weißweinen mit Schwerpunkt Riesling aus allen bekann­ ten deutschen Weinanbaugebieten. Aber auch Österreich, Frankreich, Italien und Spanien sind gut vertreten. Wer die Abendkarte studiert, freut sich vielleicht über die Fjordforelle „Mosaik“ mit Wasabi, Hokkaido-Kürbis und Ingwer oder auf die „Stör-Königsberger Klopse“ mit La-Ratte-Kartoffeln und Roter Bete. Ebenfalls auf der Karte zu finden ist „Ibe­ rico-aus-Salamanca-Zweierlei“ mit Vadouvan, Ananas und Blumenkohl. Mittags verwöhnen schnelle und unkomplizierte Bistro-Gerichte mit Pfiff den fachkun­ digen Gaumen. Jellyfish by Stefan Fäth – ein Besuch, der ein baldiges Wiedersehen nahelegt. ■ Jellyfish by Stefan Fäth Weidenallee 12, D-20357 Hamburg Telefon: 0 40 / 4 10 54 14 E-Mail: info@jellyfish-restaurant.de Internet: www.jellyfish-restaurant.de Abendkarte: Mittwoch bis Sonntag 18.00 – 21.00 Uhr, Ruhetage: Dienstag und Mittwoch Bistrokarte Samstag und Sonntag 12.00 – 14.00 Uhr

Petits-Fours-Brett: Opera-Schnitte, verschiedene Macarons und Pralinen.

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© Jérôme Galland

RESTAURANT EDMONDO

SZENERESTAURANT mit „Big Squadra“Konzept

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ohe grüne Decken, große DekoPorzellan-Geparden, unzählige beleuchtete Spirituosenflaschen in ausladenden Wand-Regalen, eine beleuchtete Marmortresen-Bar. Das Restaurant Edmondo in den Hohen Bleichen 17 ist ein absoluter Hingucker. Nach der Giorgia Trattoria in München und dem Coccodrillo in Berlin hat das Team hinter der französischen Big Mamma Group das „Big Squadra“-Konzept weiter ausgebaut und mit der Eröffnung des Edmondos Mitte April den unverwechselbaren italienischen Trattoria-Stil nach Hamburg gebracht.

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Obwohl sich die Augen kaum von der Strahlkraft des Interieurs lösen wollen, lohnt natürlich ein Blick auf das Beste, was die italienische Kulinarik zu bieten hat. Frische Produkte direkt aus Italien von kleinen, ausgesuchten Produzenten sind Garant für das hohe Ess-Niveau. Den Anfang macht vielleicht eine kleine Auswahl zur Einstimmung auf den Reigen der Kulinarien. Sie sind an sich schon so gut, dass man sonst gar nicht mehr viel braucht. Einfach lecker eine Emilianische Spezialität: der luxuriöse und zarte Schinken aus San Nicola, serviert mit Gnocco, frittiertem italienischem Brot. Burrata wird mit schwarzer Knoblauchcreme serviert, dazu gerösteter und eingelegter Mantovana-Kürbis, verfeinert mit Haselnüssen. Weiter geht es mit köstlicher Antipasti, etwa handverlesene Jakobsmuscheln in sanfter Burrata- und Sardellencreme mit Forellenkaviar und Dill. Butterzart zergeht das saftige Lammkarree im

Kräutermantel auf einem schön gewürzten Kartoffelpüree auf der Zunge, serviert mit gegrilltem Weißkohl. Alles beträufelt mit Jus und roten Johannisbeeren. Diese Geschmacksbombe kommt mit gerösteten Maronen. Ein Hochgenuss auch die lokalen Austern oder neapolitanische Pizza mit saisonalen Highlights wie frischem Trüffel oder Kaviar. Pasta- und Grillspezialitäten bereichern den italienischen Genussbogen. Schön auch, dass ein Großteil der Menüs vegetarische Gerichte sind. In den Räumlichkeiten einer ehemaligen Bank fungiert heute der Tresorraum als großer Weinkeller im Edmondo. Die gut sortierte Weinkarte hält feine Tropfen aus allen Regionen Italiens bereit. ■

Restaurant Edmondo Hohe Bleichen 17, D-20354 Hamburg Internet: www.bigsquadra.com Instagram: @bigsquadra


© Joan Pai (2) © Jérôme Galland

Auf den Teller kommt das Beste, was die italienische Küche zu bieten hat.

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GRILL ROYAL HAMBURG

IM REICH von „Grill Royal“

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as Nobellokal Grill Royal ist in Berlin längst eine gastronomische Institution. Jetzt hat der PromiHotspot auch einen Ableger an der Hamburger Binnenalster in den Räumlichkeiten eines denkmalgeschützten Kontorhauses an den Start gebracht. Kein Geringerer als Winzer und Sternegastronom Fritz Keller hat zusammen mit Stephan Landwehr sowie Frederik Schade als Geschäftsführer der Location klare Konturen verliehen.

Wirklich schön die schlichte Sandsteinfassade mit bodentiefen Fenstern, hinter der sich auf drei Ebenen das gekonnt ins Szene gesetzte Ambiente im Mid-CenturyStyle entfaltet. Geölte Eichenholzvertäfelung, raumgreifende Muranoglas-Leuchter und Säulen mit handgearbeiteten Rauchspiegeln verleugnen ihre Raumwirkung keinesfalls. Dazu streuen auf den Raumtrennern zwischen den Tischgruppen Ikora-Lampen von WMF ihr sanftes, warmes Licht. Ständig entdeckt das Augen Neues, erfreut sich an der Liebe zum Detail und dem stilsicheren Gespür für Atmosphäre. Wie es sich für eine Location am Puls der Zeit gehört, schmücken sich

die Wände mit zeitgenössischer Kunst, darunter Daniel Richter oder Angela Mewes, die eine der großzügigen Wandflächen mit einer Wandinstallation gestaltet hat. Ebenso visuell einladend zeigen sich die gepolsterten Bänke und Sessel sowie die sieben Meter lange, bestuhlte Bar, über der eine Rakete der Künstlerin Cosima von Bonin schwebt. Direkt vor der offenen Showküche hat der „Captain’s Table“ seinen Platz gefunden. Hat man einmal Platz genommen, darf man sich ganz entspannt zurücklehnen und sich vom kochkünstlerischen Knowhow des Hauses überzeugen lassen. Die kulinarische Fantasie von Küchendirektor Oliver Pfahler mündet im dreigängigen Chefs’-Choice-Überraschungsmenü. Die Lektüre der Speisekarte macht Lust auf bewährte Klassiker wie Entrecote, Rinderfilet oder Hummer und Rotgarnelen. Ebenso finden sich vegetarische und vegane Gerichte wie Grillgemüse, im Pergament gegart, mit Estragon-Crème und Chimichurri sowie saisonale Spezialitäten auf der Karte. Die hochwertigen Zutaten werden vorranging lokal und regional bezogen, wie der Helgoländer Hummer, das Deichrind aus Mecklenburg-Vorpommern und Gemüse vom Haidehof im Westen Hamburgs. Die von Fritz und Friedrich Keller zusammengestellte Weinkarte gleicht einer Exkursion durch die großen Adressen Europas. Gelistet sind Paradewinzer ebenso wie auch junge Winzer mit biodynamischen Ansätzen und reife Weine aus Kellers Privatbestand. Die Bar lädt zu Getränken und einer kleinen Karte ein, sei es auf ein Glas Champagner zu einem Teller Austern, einem frisch gezapften Bier oder Klassikern wie Negroni mit italienischem Bitterlikör Tuvè. ■

Grill Royal Hamburg Gastgeber: Fritz Keller, Stephan Landwehr und Frederik Schade Ballindamm 17, D-20095 Hamburg Telefon: 0 40 / 22 89 97 77 E-Mail: office@grillroyal-hamburg.de Internet: www.grillroyal-hamburg.de

Wie es sich für eine Location am Puls der Zeit gehört, schmücken die Wände zeitgenössische Kunst.

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RISTORANTE DAL FABBRO

BLANKENESE trifft mediterrane Lebensart

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äste mit dem sinnenfrohen Flair Italiens in puncto Genuss und Lebensart zu verwöhnen, das war schon seit Kindertagen der Traum von Salvatore Testa. Ein Traum, den sich der gebürtige Sizilianer mit der Eröffnung des Ristorante Dal Fabbro im Hamburger Nobelvorort Blankenese verwirklichte. Längst hat sich das Dal Fabbro zu einer Institution entwickelt, die zu Blankenese gehört wie die Elbe und das Treppenviertel. Nach dem Geheimnis seines Erfolges befragt, antwortet der charmante Patron eher bescheiden: „Mein Erfolgsrezept ist genau das, was wir hier machen: Das ist mein super Team, die tollen Produkte und eine Küche, die nicht kopiert, sondern stets authentisch ist.“ Verantwortlich für die hervorragende Küche, die überaus gekonnt einen Bogen zwischen Tradition und Moderne, zwischen Italien und Hamburg schlägt, ist schon seit über 15 Jahren Küchenchef Gerhard Ederer. Bevor „Charly“, wie er von Freunden und Stammgästen genannt wird, an die Elbe kam, hat er seine Kunst in den besten Adressen Europas, u.a. im Margaux in Berlin, bei Mosimann und in sterne­ gekrönten Adressen in Spanien, poliert. Genau wie Salvatore Testa schwört er auf beste Produkte und perfekte Handwerkskunst. Das zeigen die tagesfrischen Empfehlungen wie Tagliatelle mit Parmesan und frischen Trüffeln oder ein herrlich aromatisches Rote-Bete-Risotto mit Ziegenfrischkäse und Walnüssen, ein im Ofen gegarter Baby-Steinbutt mit Spinat oder ein Lammfilet vom Grill mit Auberginen-Parmigiana und Artischocken genauso eindrucksvoll wie die hausgemachten Biscotti oder das kalt gepresste Olivenöl aus Sizilien. „Die Qualität unseres Oli-

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Hirschkalbsrücken mit Butternusskürbis, Maronen und Kräuterseitling.

venöls liegt mir ganz besonders am Herzen“, betont Salvatore Testa, der es sich nicht nehmen lässt, die Olivenernte und die Verarbeitung in seiner Heimat persönlich zu überwachen. Die Weinliebhaber unter den zahlreichen Stammgästen, darunter auch so mancher Prominente, freut dies besonders. Denn auf diesen Reisen hat der Patron schon einige interessante Tropfen von kleinen Winzern für sich entdeckt. Der agile Wahl-Hamburger ruht sich niemals auf seinen Lorbeeren aus, sondern ist stets

bestrebt, seine Gäste mit noch mehr Vielfalt und höchster Qualität zu verwöhnen – und das schätzen und lieben die Gäste, die ihm teilweise schon in der zweiten Generation die Treue halten. ■ Ristorante Dal Fabbro Inhaber: Familie Testa Blankeneser Bahnhofstraße 10 D-22587 Hamburg Telefon: 0 40 / 86 89 41 E-Mail: info@dal-fabbro.de Internet: www.dal-fabbro.de


Im lichtdurchfluteten Wintergarten können sich die Gäste in den Süden träumen.

Patron Salvatore Testa verwirklichte mit dem Ristorante Dal Fabbro einen lang gehegten Kindheitstraum.

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RESTAURANT FISCHERHAUS

DEUTSCHE und türkische Gaumenfreuden

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on der Elbe weht eine leichte Brise, die Möwen kreischen, es riecht ein wenig nach Meer und vermischt sich mit dem Duft von frisch gebrühtem Kaffee, Bratwurst und Fischbrötchen. Zweifellos ist der Fischmarkt Hamburg in St. Pauli längst legendärer Kult. Für viele gehört im Rahmen ihres Aufenthaltes in der Hansestadt ein Abstecher in das schon 1898 erbaute Restaurant Fischerhaus, auch bekannt als das gelbe Haus am Fischmarkt, einfach dazu. Das historische Gebäude mit der alten Gaststube diente schon von Beginn an als Frühstücks- und Mittagslokal für Seeleute, Händler und Arbeiter aus dem Hafen. Herrlich die zentrale Elblage, dazu wird ein fantastischer Panoramablick serviert. Nach der Grundsanierung mit doppeltem Anbau geben breite Fensterfronten den traumhaften Blick über den Hafen frei. Wer heute in das Fischerhaus by Beyoğlu einkehrt, den erwartet eine regionale und frische Fischküche, die dem Standort am Fischmarkt alle Ehre macht. Das Beson­ dere: Die neuen Besitzer verbinden die klassische deutsche Küche mit den Gaumenfreuden türkischer Gerichte, wie die

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Regionale frische Fischküche in gepflegter ungezwungener Atmosphäre.

große Auswahl an Mezze, kleine Vorspeisen zum Teilen, in der Speisekarte verrät. Als ganzes Stück landet der Wolfsbarsch „de luxe“ auf dem Teller. Dazu wird als Beilage nach kulinarischer Präferenz beispielsweise gegartes Gemüse, Bratkartoffeln oder Kartoffelpüree mit Trüffel serviert. Nicht fehlen darf der Hamburger Pannfisch mit Senfsoße. Sehr schön die Riesengarnelen Alaturka mit Tomaten, scharfer Peperoni und Zwiebeln, mit Käse überbacken. Beste Geschmacksgüte und Qualität bieten das Steinbuttfilet und der

Seeteufel aus Wildfang. Der Leichtigkeit des Genießens entspricht die Bestückung der Weinkarte als Querschnitt durch eine Vielzahl von Anbaugebieten in Deutschland, Frankreich und Italien. ■ Restaurant Fischerhaus St. Pauli Fischmarkt 14 D-20359 Hamburg Telefon: 0 40 / 31 40 53 E-Mail: info@restaurant-fischerhaus.de Internet: www.restaurant-fischerhaus.de Öffnungszeiten Küche: 11.30 – 22.00 Uhr


outgeist.com


Manchmal muss es Kaviar sein. Rechts: Die stylishe Bar.

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© Matthias Stoewer

KULINARISCHE INNOVATION UND STILVOLLES AMBIENTE LASSEN IM CLAAS BESONDERE AUGENBLICKE ENTSTEHEN.


Claas-Henrik Anklam und seine charmante Frau Claudia.

RESTAURANT CLAAS

NEUE KULINARISCHE TOP-ADRESSE in der HafenCity

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amburger Feinschmeckern ist der Name Claas-Henrik Anklam schon lange ein Begriff. Nach Lehr- und Wanderjahren, die ihn in re­ nommierte Sterneküchen führten – u.a. als Küchenchef ins Landhaus Scherrer – eröffnete der gebürtige Hannoveraner vor über zehn Jahren in Hamburg Rother­ baum mit dem HENRIKS sein eigenes Restaurant. Nun hat er einen weiteren Schritt gewagt, und die Hamburger HafenCity besitzt seit dem 19. November 2023 eine neue Adresse für gehobene Küche: das Restaurant CLAAS. Wieder gab der ambi­ tionierte, sympathische Wahl-Hamburger dem Genusstempel einen seiner beiden Vornamen. Schon von außen erlauben die großen Fensterscheiben einen Blick auf die imposante Installation eines Fisch­ schwarms an der Decke des Restaurants. Weitere Eyecatcher sind die offene Küche, schwebende Flaschen über der Bar, die Aussicht auf den Lohsepark und das mo­ derne, stylishe Interieur. Darauf legt Claas-Henrik Anklam großen Wert. Gern lässt er sich von den angesagten Restau­ rants dieser Welt inspirieren. Ein edles, warmes Ambiente ist ihm wichtig und

Spaghetti, Herzmuscheln mit Gremolata und Knoblauch. natürlich hat die Kulinarik einen ebenso hohen Stellenwert. „Austern müssen auf der Karte stehen, aber wir sind kein klas­ sisches Fischrestaurant und auch kein Gourmetladen, sondern wir machen Es­ sen für jeden Tag. Wer Lust auf Fleisch hat, der ist bei uns genauso willkommen. Ansonsten möchten wir unseren Gästen Spaß am Essen vermitteln, ihnen eine schöne Zeit im CLAAS machen. Natürlich hoffen wir auch wieder auf Stammgäste, freuen uns auf eine gute Nachbarschaft mit den Menschen, die hier leben und arbeiten“, sagt Claas-Henrik Anklam. Bei dieser angenehmen Atmosphäre und all den kulinarischen Köstlichkeiten dürfte das kein Problem sein. Werfen wir einen Blick auf die Speisekarte. Den Auftakt zu einem Menü macht vielleicht eine Lobster

Bisque oder Ceviche mit Kabeljau, Avocado, Limette, Koriander und MaracujaVinaigrette. Fischliebhaber bleiben bei ih­ rer Vorliebe und wählen anschließen zum Beispiel King Prawns vom Grill mit Amal­ fi-Mayonnaise und Gremolata-Limetten­ butter, andere gönnen sich einen halben Hummer, Kaviar, Seezunge oder schwel­ gen beim Genuss einer köstlichen Bouilla­ baisse in Urlaubserinnerungen. Wer Fleisch bevorzugt, der kann im CLAAS auch ein klassisches Wiener Schnitzel, Dry-Aged-Rinderfilet oder Cha­ teaubriand Greater Omaha vom USA Black Angus Elite Rind wählen. „Nachhal­ tigkeit und Tierhaltung sind mir wichtig. Diese Angus- und Herfeford-Rinderher­ den leben auf den unendlichen Steppen und Weiden Nebraskas in unvorstellbarer Freiheit“, erklärt Claas-Henrik Anklam. Zum süßen Abschluss locken u.a. eine dunkle Mousse au Chocolat, Zabaione oder eine Crème brûlée. Natürlich gibt es auch Pastagerichte, vegetarische Speisen und eine feine Auswahl edler Tropfen. Der Gastgeber verrät: „Schon jetzt ist der Lobster Hot Dog eines unserer beliebtes­ ten Gerichte.“ ■

Restaurant CLAAS Gastgeber: Claas-Henrik Anklam Am Lohsepark 8, D-20457 Hamburg – HafenCity Telefon: 0 40 / 63 29 91 44 E-Mail: info@claas-restaurant.cc Internet: www.claas-restaurant.cc

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PETIT AMOUR RESTAURANT

FEINE FRANZÖSISCH-NORDISCHE Produktküche

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ttensen ist mega-in – der Stadtteil hat alles, was einen Hamburger Szenebezirk ausmacht: Charme, gut durchmischte Bevölkerung, viele nette Geschäfte und eine attraktive Gastronomie. Genau das richtige Viertel für das Petit Amour am Spritzenplatz, das sich mit dem Neustart attraktiver denn je zeigt. Mit Küchenchef Eike Iken und Restaurantleiterin Monique Lingg samt jungem neuem Team hält nun eine gut ein-

gespielte Crew die Location gut auf Kurs, die auf ordentlich Gastro-Erfahrung zurückblicken kann. Eike Iken hat sich den feinen Schliff für sein kochkünstlerisches Wirken in diversen Gourmetrestaurants geholt. So machte er Station im Sternerestaurant Ole Deele in Großburgwedel bei Hannover oder im „Sterneck“ in Cuxhaven. Mit Freude und Elan und ganz klar in ihren Vorstellungen sind die Gastgeber in Ottensen an den Start gegangen. Iken möchte an die Küche von Kasprik anschließen. „Unsere Gäste erwartet eine französisch-nordische Produktküche, bestehend aus edlen Aromen, feinen Texturen und hochwertigen Zutaten in Kombination mit herzlicher Gastlichkeit“,

erzählt der Genuss-Profi. „Das Beste von Land und Wasser soll sich in den kreativen Kompositionen widerspiegeln.“ Sorgfältig wird der Bezug zu kleinen Betrieben wie Fischereien, Obst- und Gemüsebauern sowie zertifizierte Erzeuger für erstklassige Fleischqualität gepflegt, bei denen achtsam im Einklang mit der Natur gearbeitet wird. Einzug in die Speisekarte der saisonalen Menüs finden neben bewährten Klassikern der französischen Kochkunst eigene Kreationen, bei denen ein Hauptprodukt im Fokus steht. Hierbei wird der Kerngeschmack des einzelnen Produkts herausgearbeitet, ohne sich in zu vielen Details zu verlieren. Gang für Gang zeigen sich die saisonalen Menüs als fein ausbalancierte Geschmackserlebnisse. Sellerie aus dem Salzteig, Süßholz, Comté und Lauch sowie Butt mit Kartoffel und Thymian sind Auszüge daraus. Vorzüglich die handgetauchte Jakobsmuschel mit Mandel, Kaviar und Alge. Zu Recht setzt das Reh mit Kohl, Fichte und Preiselbeere auf die Qualität und Geschmacksgüte der erstklassigen Ausgangsprodukte. Zu den kulinarischen Schwelgereien weiß der aufmerksam agierende Service immer die passenden Tropfen zu empfehlen. ■

Fotos: © Marcelo Hernandez / Petit Amour

Petit Amour Restaurant Gastgeber: Eike Iken und Monique Lingg Spritzenplatz 11 D-22765 Hamburg Telefon: 0 40 / 30 74 65 56 E-Mail: mail@petitamour-hh.com Internet: www.petitamour-hh.com

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Mit Freude und Elan und ganz klar in ihren Vorstellungen sind die Gastgeber in Ottensen an den Start gegangen.

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Im BLESS kann man sich auf eine kulinarische Reise begeben oder den Abend mit einem einzigartigen Cocktail an der Bar ausklingen lassen.

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BLESS RESTAURANT

STYLISHES indochinesisches Fusion Restaurant

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n einer Millionen-Metropole wie Hamburg ist die Gastronomieszene ständig in Bewegung. So vergeht keine Woche, ohne dass ein neues Restaurant oder eine Bar eröffnet wird. Doch nicht jedes Konzept setzt sich durch. Erfolgreich an den Start gegangen ist im letzten Jahr das BLESS am Eppendorfer Weg. Das in Berlin bereits bewährte und angesagte Restaurantkonzept überzeugt auch in Eimsbüttel. „Seit der Eröffnung im August letzten Jahres sind wir mit Vollgas durchgestartet“, freut sich Geschäftsführer Ninh. Dass es sich beim BLESS Restaurant nicht um irgendeine Genuss-Location handelt, wird rasch klar. „Wir sind der Überzeugung, dass jeder Mensch die Kunst bekleidet, das Leben zu genießen. Dabei führen viele Wege an dieses Ziel, und es gibt kein

richtig oder falsch. Uns vereint die Gesinnung nach Glücksmomenten im Leben, als auch der Wunsch danach, Erinnerungen zu schaffen, die immerfort im Herzen getragen werden können. Getrieben von diesem Leitgedanken, sehen wir gutes

Essen und Glück in engem Einklang. Anspruch, Authentizität und Leidenschaft sind für uns wichtige Bedingungen, um uns beim Kochen kreativ und fortschrittlich zu entfalten.“ Unverkennbar werden die Akteure am Herd von traditionellen indochinesischen Einflüssen inspiriert, die durch die Integration moderner Trends der westlichen Essenskultur ihre Spannung erhalten. Dazu wird im extraordinären Ambiente eine musikalische Begleitung von Klassik bis hin zu Pop serviert. Was darf es bitteschön sein? Feinschmecker freuen sich über das Beste, was die vielfältige Esskultur Asiens zu bieten hat. Egal, ob gegrillter Oktopus mit Meeresspargel, auf der Haut knusprig gebratene Barbarie-Entenbrust oder aromatische Pho-Bandnudelsuppe mit gegrilltem Rinderhüftsteak – die bunte Speisekarte lässt asiatische Tradition mit europäischer Kochkunst fusionieren. Schön auch, dass spannendes Entertainment für Kopf, Bauch und Beine nicht zu kurz kommt. Attraktive Events wie „Wine-Tastings“, „Beats, Brunch & Bubbles“ oder „Pop & Jazz Night“ machen das Erfolgsgeheimnis des BLESS das ganze Jahr über erlebbar. ■ BLESS Restaurant Eppendorfer Weg 186 D-20253 Hamburg Telefon: 0 40 / 42 91 80 80 E-Mail: hamburg@bless-restaurants.com Internet: www.bless-restaurants.com

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BERLIN A L a C a r t e

Berlin

© Geork Roske

Metropole für Entdecker und Genießer

90 A L A C A R T E Skykitchen im Vienna House Andel’s


Es ist die Stadt, die niemals schläft, die Stadt mit „Herz und Schnauze“ und die keinen Geringeren als US-Präsident John F. Kennedy in seiner berühmten Rede vor dem Schöneberger Rathaus am 26. Juni 1963 zu den Worten verführte: „Ich bin ein Berliner“. Seitdem ist viel passiert. Doch eines ist sicher: Berlin ist und bleibt eine der aufregendsten, schönsten Metropolen der Welt und Deutschlands Boom-Town Nummer eins: politisch, wirtschaftlich, kulturell, touristisch und längst auch kulinarisch. Immer wieder begeistern engagierte Gastronomen, Hoteliers und Spitzenköche mit ihrem Können, CODA Dessert Dining

ihren Ideen, ihrer Kreativität. Wie zum Beispiel René Frank, der in Berlin das erste und einzige Dessert-Restaurant Deutschlands betreibt und mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist. Als Institution darf man den Gastronomen Roland Mary und sein legendäres Restaurant Borchardt in der Französischen Straße bezeichnen. Auch KPM, eine der renommiertesten Porzellanmanufakturen weltweit, gehört zu Berlin wie der Funkturm, das Brandenburger Tor oder die Spree. Eigentümer Jörg Woltmann verlieh der Luxusmarke 2019 weiteren Glanz und eröffnete KPM Hotel & Residences – ein modernes Domizil am Puls der Hauptstadt, eingebettet in das traditionsreiche Gebäudeensemble von KPM. Schnuppern Sie die viel besungene Berliner Luft, entdecken Sie diese einzigartige Stadt – und versprochen: Sie werden einen Koffer zurücklassen. Te x t: Ga b r iel e Is r in g haus en , B er n d Teichg r äb er, Fot os : vor g es t ellt e Häuser

Restaurant Wilhelm Alexander


DIE DESSERT-GÄNGE ZEIGEN SICH, WIE VON GOURMET-AUGEN GEMALT.

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CODA DESSERT DINING

DESSERT-KÜCHE auf Spitzen-Niveau

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eutschlands erstes und einziges Dessert-Restaurant im trendigen Berliner Stadtteil Neukölln interpretiert den Restaurantbesuch komplett neu: Vorspeise, Zwischengänge, Haupt­ speise und Dessert bekommen hier ein neues Gesicht. Denn alle vier bis sieben Gänge des Menüs sind moderne Desserts. „Im CODA verstehen wir Patisserie als kreatives Handwerk, das uns die Tore zu einer vollendeten saisonalen Menüauswahl eröffnet“, sagt Küchenchef und Zwei-SterneKoch René Frank. Er schöpft wertvolle Erfahrungen aus seinen Zeiten in Japan, Frankreich, Spanien und der Schweiz. Die Techniken der Patisserie, Handwerk, Erfahrung und Fantasie greifen in der CODA-Küche ineinander. Geschmack wird dabei mit einer ausgefeilten Komplexität

Zwei-Sterne-Koch René Frank versteht Patisserie als kreatives Handwerk.

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völlig neu definiert: Das Team um den mehrfach ausgezeichneten Spitzen-Patis­ sier René Frank setzt auf frische, saisonale Produkte in höchster Qualität. Raffinierte Zucker, künstliche Aromen, Farben und Zusatzstoffe sind tabu. Im Mittelpunkt steht das Produkt in seiner natürlichen und oft konzentrierten Form. Immer wieder geht es in der CODA-Küche um das kontrollierte Spiel der Geschmacksrichtungen: die natürliche Süße aus Gemüse und Früchten, die herben Noten aus Kräutern und Oliven, die Salzigkeit von Käse, die Säure aus Zitrusfrüchten, hausgemachtem Essig oder Tamarinde. Und nicht zu vergessen: das natürliche Umami aus protein­ reichen Hülsenfrüchten, Tomaten, Pilzen oder fermentiertem Reis. Jeder Gang findet seine passende Begleitung in einem akribisch abgestimmten Pairing Drink, der die Geschmacksrichtung und Aromen ergänzt: selbst angesetzte Infusionen, milchsaure Getränke wie Kefir und Kombucha sowie sorgfältig ausgewählte und handwerklich produzierte Spirituosen ergeben einen Drink, der jeden Gang vollendet. Das Wort CODA stammt übrigens aus dem Lateinischen und bezeichnet den letzten Teil eines Musikstücks. Ebenso schließt eine gelungene Speisenfolge mit einem Dessert als letztem Akkord ab. ■

Fotos: © Claudia Goedke

CODA DESSERT DINING – EINE KÜCHE, BASIEREND AUF DEN TECHNIKEN DER PATISSERIE.

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CODA Dessert Dining Friedelstraße 47, D-12047 Berlin Telefon: 0 30 / 91 49 63 96 E-Mail: table@coda-berlin.com Internet: www.coda-berlin.com Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag ab 19 Uhr


High-End-Zahnklinik trifft auf exzellentes Suiten-Hotel

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DAS STERNERESTAURANT GOLVET PRÄSENTIERT SEINE MENÜS ALS GENÜSSLICHE GAUMEN-EVENTS.

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© Thomas Schlorke

Geprägt wird der unverwechselbare Küchenstil von Jonas Zörner.

GOLVET RESTAURANT

STERNERESTAURANT über den Dächern von Berlin

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in modernes, stilvolles Restaurant mit traumhaftem Ausblick über den Potsdamer Platz, die neue Nationalgalerie, den Tiergarten, das Botschaftsviertel und das Brandenburger Tor – damit befindet sich das Sternerestaurant GOLVET nicht nur atmosphärisch, sondern auch kulinarisch ziemlich weit oben. GOLVET ist schwedisch und bedeutet „Boden“. Denn trotz der Lage im achten Stock hat man hier keinesfalls die Bodenhaftung verloren. Geprägt wird der unverwechselbare Stil des Sternerestaurants von Jonas Zörner, der seit Oktober 2018 im GOLVET tätig ist. Dank seines großen Talents und Engagements erhielt der passionierte Koch bereits unter dem vorherigen Executive Chef immer mehr Gestaltungsfreiraum und Verantwortung und wurde im März 2020 zum Küchenchef befördert. Den feinen Schliff für sein kochkünstlerisches Repertoire hatte er sich zuvor in namhaf-

ten Häusern geholt: Ausgebildet im The Mandala Hotel und nach erster Anstellung in Zürich im Hotel The Dolder Grand, führte Zörners Weg im Mai 2016 zurück in seine Berliner Heimat. In renommierten Häusern wie dem Facil oder dem The Restaurant (beide ausgezeichnet mit zwei Michelin-Sternen) legte er weitere

Kostproben für sein präzises Know-how in der Küche ab. Beeindruckt zeigt sich Jonas Zörner von seiner Wirkungsstätte: „Ich liebe den Stil des Restaurants und den atemberaubenden Blick über die Dächer von Kulturforum und Potsdamer Platz, der mich stark inspiriert.“ Die Zutaten für seine hervorragende Küche

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Am Abend zeigt sich das Restaurant von seiner atmosphärischen Seite.

© Thomas Schlorke

bezieht Jonas Zörner zumeist von Lieferanten aus der näheren Umgebung. Verarbeitet werden ausschließlich hochwertige und wann immer möglich regionale und nachhaltige Produkte. Zusammen mit seinem Team kreiert der Herdkünstler mit Leidenschaft Menüs auf GourmetNiveau. Freuen darf sich der junge Chef am Herd auch über die jüngst verliehene Auszeichnung zum „Berliner Meisterkoch 2022“. Jonas Zörner zur Seite steht Barchef Andreas Andricopoulos – Gastgeber seit der ersten Stunde. Hinter dem Tresen, mit bester Aussicht über die Stadt, mixt er exquisite und kreative Drinks. Dabei hat sich Andreas Andricopoulos von seiner Zeit auf einem Kreuzfahrtschiff und der nordeuropäischen Trinkkultur inspirieren lassen, was sich in der größten Aquavit-Auswahl Deutschlands widerspiegelt. Nicht erst seit dem GOLVET gehört er zu den Top-Bartendern Deutschlands, schon als Barmanager der Alto Bar in Berlin hat er erfolgreich an zahlreichen Cocktailwettbewerben teilgenommen.

Und bevor es ihn 2010 nach Berlin verschlagen hat, eröffnete er gemeinsam mit seinem Team das Kameha Grand in Bonn. Das GOLVET-Team hat etwas verinnerlicht, was heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr ist: gelebte Gastfreundschaft. Sie hat – in Verbindung mit höchster Professionalität in einer entspannten Atmosphäre – oberste Priorität. Jeder ist hier herzlich willkommen! ■

GOLVET Restaurant Potsdamer Straße 58, D-10785 Berlin Telefon: 0 30 / 89 06 42 22 E-Mail: info@golvet.de Internet: www.golvet.de Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 18.00 – 22.45 Uhr, Küche bis 21.30 Uhr, Mi. und Do. bis 21.00 Uhr

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RESTAURANT HORVÁTH

STERNEKÜCHE durch Kreativität, Zensur und Experiment

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ntlang des belebten Paul-LinckeUfers am Landwehrkanal – benannt nach Berlins bekanntestem Komponisten – laden zahlreiche Restaurants, Cafés und kleine Geschäfte zum Verweilen ein. Eine junge, kreative Szene prägt den Bezirk, der über die nationalen Grenzen hinaus für seine multikulturelle Atmosphäre bekannt ist. Mittenmang in diesem Kiez: Sebastian Frank – Sternekoch, Familienvater und Gastgeber im Restaurant Horváth. Kaum vorstellbar, dass diesem Mann einst luxuriöse Sternerestaurants eine Absage erteilten … Aber das ist lange her. Inzwischen ist der Österreicher selbst mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet, der Gault&Millau lobt ihn mit stolzen 18 Punkten und im Rahmen des Interna­ tionalen Gastro-Kongresses „Madrid Fusion“ erhielt er den Titel „Bester Koch Europas 2018“. Vor über zehn Jahren kam der 42-Jährige nach Berlin, verdiente sich sein Geld als Küchenchef im Restaurant Horváth: „Ich bin den Vorbesitzern Edith Berlinger und Dietmar Schweitzer außerordentlich dankbar für diese Chance“, sagt er noch heute. Gastro-Kritiker zeigten sich sofort begeistert vom Kochstil des jungen Mannes. Ein Jahr später funkelte der erste

Sebastian Frank – Sternekoch und Gastgeber im Restaurant Horváth.

Stern über dem Horváth, 2014 über­ nahmen Sebastian Frank und seine Frau Jeannine Kessler das Traditionsrestaurant. Seine Art zu kochen, verbindet der sympathische Spitzenkoch mit seiner Heimat und Kindheitserinnerungen. Er gibt den klassisch landestypischen Gerichten eine einzigartige Note, stellt Gemüse gleichberechtigt neben Fisch oder Fleisch und nennt es augenzwinkernd seine emanzipatorische Küche. Vegetarier finden auf der Speisekarte ebenfalls ein großartiges Angebot. Bei der Auswahl der Produkte konzentriert sich Sebastian Frank auf das Ber-

liner Umland und sein österreichisches Zuhause. Auf Exoten wie Ananas, Kaviar oder Hummer verzichtet er lieber, pestizidfreies Gemüse oder artgerechte Tierhaltung sind ihm wichtig. Passend zu den Menüs stellt Sommelière Janine Woltaire die Auswahl der Weine zusammen. Neben namhaften Winzern aus Österreich, Deutschland und Osteuropa gibt sie gern Newcomern eine Bühne. Die alternative, alkoholfreie Getränkebegleitung ist eines der Herzensprojekte von Janine Woltaire und Sebastian Frank. Gemeinsam haben sie Getränke auf Gemüsesaftbasis entwickelt, die genau auf die Speisen abgestimmt sind und frisch in der Küche zubereitet werden. Trotz der vielen Auszeichnungen ist das Restaurant Horváth ein Ort, an dem man sich wohlfühlt. Viel Holz, Kerzenlicht und liebevoll eingedeckte Tische tragen zu einer gemütlichen Atmosphäre bei, die Mitarbeiter sind professionell und herzlich, das Publikum gemischt. Ganz ungewöhnlich: Auch Hunde sind willkommen! ■

Restaurant Horváth Gastgeber: Sebastian Frank u. Jeannine Kessler Paul-Lincke-Ufer 44 a, D-10999 Berlin Telefon: 0 30 / 61 28 99 92 E-Mail: mail@restaurant-horvath.de Internet: www.restaurant-horvath.de Öffnungszeiten Küche: Mi. bis So. 18.30 – 21.30 Uhr, Ruhetage: Montag und Dienstag

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Seine Art zu kochen, verbindet der sympathische Spitzenkoch stets mit seiner Heimat Österreich. Er gibt den klassisch landestypischen Gerichten eine einzigartige Note.

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In besonderer Atmosphäre begrüßt das Skykitchen im 12. Stock des Vienna House Andel’s Berlin seine Gäste. Der fantastische Blick auf die Stadt aus den großen Panoramafenstern scheint endlos ...

SKYKITCHEN IM VIENNA HOUSE ANDEL’S

STERNE-CUISINE mit Aussicht

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m Skykitchen Restaurant in BerlinLichtenberg befindet man sich gleich in zweifacher Hinsicht ganz oben. Zum einen ist es der einmalige Ausblick über die Hauptstadt, der einen Aufenthalt in der Landsberger Allee 106 zum Erlebnis macht, zum anderen entführt Alexander Koppe in die sternebeglänzten Sphären des Koch-Firmaments. „Das Schönste am Kochen ist, den Gast in ein Kino seiner eigenen Sinne zu entführen, ihn zu überraschen und ohne Halt mitzureißen“, davon ist einer der besten Köche Deutschlands überzeugt. Zu den Stationen des gebürtigen Berliners zählen unter

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anderem das Hotel Adlon Kempinski sowie das Grand SPA Resort A-ROSA in Travemünde. Seit 2012 wirkt Koppe als Chef de Cuisine des Skykitchen. Für seine herausragende Leistung erhielt er im November 2014 erstmals einen MichelinStern. Ihm zur Seite steht unentbehrlich und charmant Restaurantleiterin Barbara Merll. „Gemeinsam mit unserer Crew sind wir ein perfektes Team“, so der Sternekoch. Alexander Koppes kulinarische Handschrift steht für ein Cross-over aus Fine Dining und Berliner „Schisslaweng“. Intuitiv, frei und unbeschwert bricht Chef de Cuisine Alexander Koppe für die Anhänger feiner Genüsse das Tor zur Welt der Aromen auf. Inspiration für seinen vielfältigen Küchenstil bieten keine Geringeren als die feine französische Cuisine, die exotische Vielfalt Asiens sowie die kulinarisch bodenständige Berliner Tradition. Weißer Heilbutt mit Herbsttrompeten, Meerrettich und Beurre blanc, Praline vom Rind mit Babyspinat, PerigordTrüffel und Kartoffel oder ein Lamm-

Seit 2012 wirkt Alexander Koppe als Chef de Cuisine im Skykitchen. Jede Kreation des Meisterkochs begeistert optisch und geschmacklich.

ALEXANDER KOPPE ENTFÜHRT IN DIE STERNEBEGLÄNZTEN SPHÄREN DES KOCH-FIRMAMENTS.

rücken mit Wachsbrechbohne, Gnocchi und Olivengremolata sind Kostproben des kochkünstlerischen Wirkens von Alexander Koppe. Sehr schön auch das mehrgängige vegetarische Menü. Obwohl sich die Augen nur ungern von den hervorragend in Szene gesetzten Speisen auf dem Teller trennen mögen, lohnt natürlich ein Blick auf das moderne Ambiente. Dank glänzend samtigen Sitzbänken auf rauem Estrichboden, einzigartigen Flohmarkt-Koryphäen und hochwertigen Kupferelementen erlebt der Gast die exklusive Skykitchen-Gastronomie in einer unverwechselbaren Kulisse mit Pfiff. ■ Skykitchen im Vienna House Andel’s Berlin Landsberger Allee 106, D-10369 Berlin Telefon: 0 30 / 45 30 53 26 20 E-Mail: restaurant@skykitchen.berlin Internet: www.skykitchen.berlin

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RESTAURANT BORCHARDT

KULINARISCHE Instanz

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FRANZÖSISCHE BRASSERIE, BERLINER INSTITUTION, 20ER JAHRE CHARME – DAS ALLES SPIEGELT DAS RESTAURANT BORCHARDT WIDER.

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s gehört zu Berlin wie das Branden­ burger Tor, der Reichstag oder der Friedrichstadtpalast: das Restaurant Borchardt in der Französischen Straße! Eine Institution, für die August F. W. Bor­ chardt anno 1853 den Grundstein legte. Hier wurden schon damals Bitterorangen aus dem Himalaya, Erdbeeren aus Algier, frische Austern und Straußeneier angebo­ ten. Das Haus kann auf eine ebenso wech­ selhafte Geschichte wie die Stadt selbst zurückblicken und hat dabei nie etwas von seiner Einmaligkeit verloren. Nach der Renovierung der schönen Gründer­ zeit-Räumlichkeiten erweckte der Gastro­ nom Roland Mary das Restaurant im Stil einer französischen Brasserie 1992 zu neuem Leben. Einst wie heute ist es eng mit der Geschichte Berlins, mit ihren Menschen, mit Zugereisten und promi­ nenten Zeitgenossen verbunden.


Während rundherum die Gastronomie Purzelbäume schlägt, von der Fleischbe­ geisterung zu veganem Essen zur PaleoKüche und wieder zurück, bleibt man im Restaurant Borchardt beim legendären Wiener Schnitzel mit warmem Kartoffel­ salat, bei Rindertatar und feinem Fisch – kreativ zubereitet und von bester Qualität. Aber selbstverständlich geht auch die Küchenbrigade in dieser Institution mit der Zeit, offeriert zum Beispiel Kalbszun­ gen-Carpaccio mit Löwenzahnsalat in Meerrettich-Vinaigrette, ein hervorragen­ des Hasenrückenfilet oder Bio-Kalbsfilet mit einer kräftigen Morchel-Soße. Wer ei­ ne Feier in stilvollem Rahmen plant – die Beletage im ersten Stock ist eine wunder­ schöne Location im Stil der Jahrhundert­ wende und genau der richtige Ort für Pri­ vate Dinings, Events, Meetings, Hochzei­ ten, Geburtstage oder Jubiläen. Sie bietet Platz für acht bis 250 Personen. ■

Blick auf die Französische Straße.

Internationale Politiker, Hollywood-Stars und Sternchen, Designer, Models, Musi­ ker – es gibt wohl kaum jemand von Rang und Namen, der hier noch nicht zu Gast war – seien es der ehemalige US-Präsi­ dent Barack Obama, Altkanzlerin Angela Merkel und internationale Schauspieler wie Cate Blanchett oder Tom Cruise. „The Best Restaurant in Town“ schreibt Cindy Adams von der New York Post. Manche nennen das traditionsreiche Restaurant liebevoll die „Kantine der Republik“. Was aber fasziniert die Menschen so an diesem Genusstempel? Nun, es ist wohl diese Mischung aus Ambiente und Atmo­ sphäre, diese Geräuschkulisse aus fröh­ lichem Lachen, das Tellergeklapper, die eilig dahinhuschenden Kellner, welche die Gäste begeistert. Erinnerungen an das Berlin der 20er Jahre werden wach. „Wir sind keine Bühne, wir sind für jeden of­ fen“, betont Roland Mary. Eine Tatsache, die ihm sehr wichtig ist, so wichtig wie das Interieur, das er so wenig verändern möchte wie die Speisekarte.

Restaurant Borchardt Französische Str. 47, D-10117 Berlin Telefon: 0 30 / 81 88 62 62 E-Mail: sekretariat@gastart.de Internet: www.borchardt-restaurant.de Öffnungszeiten Küche: 12.00 – 24.00 Uhr

Schnitzel essen im Borchardt – ein „Muss“ für viele Genießer. Selbst Bill Clinton war begeistert.

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RESTAURANT „1811“

VERITABLES gastronomisches Juwel

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ichard Reichelt ist gebürtiger Bielefelder, hat im „Tomatissimo“, eines der besten ostwestfälischen Restaurants bei Spitzenkoch Bernhard Grubmüller gelernt und sein kochkünstlerisches Repertoire auf namhaften Stationen in Berlin verfeinert. Seit Februar letzten Jahres ist Richard Reichelt nun Gastgeber und Küchenchef im „1811“ in Charlottenburg. Kein Jahr hat es gedauert, und die Genuss-Location ist unter seiner Leitung zu einem veritablen gastronomischen Juwel in der Hauptstadt geworden.

Küchenchef Richard Reichelt.

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Kontinuierlich hat der Schöpfer edler Speisen die Qualität seiner Küche gesteigert. „Wir kochen deutsch mit mediterranen Akzenten und Einflüssen aus Großmutters Küche“, erklärt der engagierte Küchenchef, „handwerklich basiert und gehoben, aber nicht abgehoben.“ Geschmacksverwirrende Drahtseilakte liegen ihm gar nicht. „Alles soll so schmecken, wie es aussieht.“ Fleisch und Fisch für seine Kreationen bezieht er von handverlesenen, wenn möglich, regionalen Produzenten und Erzeugern. Gemüse und Kräuter kommen aus dem Berliner Umland. Wer ihm zusieht, wie er das Brot in der Küche backt, Gläser einweckt, erkennt die Liebe des Kochs zu Lebensmitteln und seinem Metier. Butterzart zergeht der lackierte Bauch vom Havelländer Apfelschwein mit Boh-

nen, Petersilienwurzel und Flowersprouts auf der Zunge. Nicht fehlen darf das Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat und Preiselbeeren. Wer vielleicht den Seeteufel mit Wirsing und Ingwer oder den Heilbutt in Safranschaum probiert, zählt in Zukunft zu den neuen Stammgästen im „1811“. Die gut sortierte Weinkarte setzt ausschließlich auf Bioqualität von kleinen Weingütern, vorzugsweise aus Deutschland und Frankreich. ▪

Restaurant 1811 Gastgeber und Küchenchef: Richard Reichelt Schlüterstr. 55, D-10629 Berlin-Charlottenburg Reservierung Telefon: 0 30 / 8 81 34 40 info@1811.berlin, www.1811.berlin Öffnungszeiten: Di. bis Fr. 12.30 – 23.00 Uhr Samstag 17.00 – 23.00 Uhr, warme Küche bis 21.30 Uhr, Lunch Di. – Fr. 12.30 – 15.00 Uhr

Gastronomischer Wohlfühlort in Charlottenburg.

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GORKI APARTMENTS

WOHLFÜHLOASE in Berlin

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ch hab noch einen Koffer in Berlin, deswegen muss ich nächstens wieder hin“, sang Marlene Dietrich einst. Was auch immer Reisende nach Berlin führt – in den Gorki Apartments wohnen Gäste aus aller Welt so stilvoll und komfortabel wie in einem Boutiquehotel und genießen die Privatsphäre und Individualität einer voll ausgestatteten Luxusresidenz. Wer hier logiert, beschenkt sich mit einem Aufenthalt in einem historischen Gründerzeithaus, das reich an „inneren“ Werten von der französischen Wahlberlinerin und Interieur-Designerin Sandra Pauquet mit viel Gefühl für Ambiente und Atmosphäre gestaltet wurde. Zwei Penthouses und diverse Apartments in der Nähe des Rosenthaler Platzes ma-

chen jede Durchreise und jeden Kurztrip zum Wohlfühlaufenthalt. Die PenthouseSuiten vereinen Berlins unpolierten Charakter mit Pariser Raffinesse, bieten reichlich Platz und sind beispielhaft für das Zusammenspiel aus Komfort und Stil. Ein frisches Flair durchweht das Gorki auf allen fünf Etagen. Die neun verschiedenen Grundrisse sind in drei Kategorien unterteilt, genannt „Kategorkis“, und verteilen sich auf vier Etagen in zwei Gebäuden. Als Hommage an die früheren Bewohner des Gebäudes wurde auf traditionelle Zimmernummern verzichtet. Als Gast wird man komplett mit Klingelschild und eigenem Briefkasten sozusagen zum echten Berliner. Ins Auge fallen Ambiancen, in denen Designklassiker genau am richtigen Platz stehen, und die Bäder sind mit luxuriösen Regenwaldduschen, viele außerdem mit übergroßen Badewannen, ausgestattet. Jedes Zimmer verfügt zudem über einen freien WLAN-Zugang, Flach-

bildfernseher und eine Küche. „Wir sehen uns als Serviced Apartments, also als Gastgeber für Berlin-Besucher“, so die Betreiber des Hauses. Die Gorki Apartments wurden namentlich von dem legendären Café Gorki Park (jetzt Datscha) inspiriert, das sich im Erdgeschoss des Hauses befindet. Es ist eines der ältesten Cafés in Berlin (seit 1995). Nach dem großen Erfolg des legendären Cafés in Friedrichshain wurde nunmehr das zweite Café-Restaurant in Kreuzberg eröffnet und schließlich gar das Lieblingskind, das Café-Restaurant Datscha in Prenzlauer Berg. Auch dort können Besucher in einer gemütlichen Atmosphäre russische Spezialitäten genießen. ■ Gorki Apartments Berlin Weinbergsweg 25, D-10119 Berlin Telefon: 0 30 / 48 49 64 80 E-Mail: booking@gorkiapartments.com Internet: www.gorkiapartments.com

DESIGNKLASSIKER MISCHEN SICH MIT VINTAGE-FUNDEN VON BERLINER FLOHMÄRKTEN UND ZEITGENÖSSISCHEN STÜCKEN AUS ALLER WELT.

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Das Gorki zeichnet sich durch eine für Berliner Apartments typische Kombination aus unverputzten Wänden, hohen Decken, originalen Stuckaturen sowie eine offene Raumgestaltung aus.

Die Bäder sind mit luxuriösen Regenwaldduschen, viele außerdem mit übergroßen Badewannen, ausgestattet.

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Belle Étage – eine Kombination aus antiken und modernen Möbeln verleiht diesem Zimmer einen Hauch von Jahrhundertwende.

LINNEN BOUTIQUE-HOTEL

STYLISHER Rückzugsort

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ore home, less hotel“ – das selbstgewählte Motto ist Programm. Fernab von Standard und Hotel besticht das „Linnen“ in den Mauern einer alten Gründerzeitvilla durch seine zauberhafte Individualität. Gäste

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erwartet das Flair eines Boutiquehotels, gesegnet mit einer Atmosphäre, die dem persönlichen Lebensgefühl viel Freiraum verschafft. Sechs besondere, individuell eingerichtete Zimmer sowie eine schöne großzügige Dreizimmerwohnung und ein modernes ebenerdiges Studio-Apartment im selben Gebäude zeigen sich als Bühne für zeit­ gemäße urbane Berliner Wohnkultur. Rasch erschließt sich dem Gast die Er-

kenntnis, dass man sich viel Zeit genommen hat, die Zimmer und Appartements mit Perfektion einzurichten. Besondere Schnitte, meterhohe Räume und einladende Holzfußböden fügen sich zu einem harmonischen Ganzen. Feinsten Wohnluxus auf 96 Quadratmetern für bis zu sechs Personen offeriert das Apartment Cuba – ausgestattet mit drei Schlafzimmern und Wohnküche. Es ist die perfekte Location für größere


Das Blaue Zimmer – die Wände sind in einem beruhigenden Blau gestrichen, das definitiv einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Eine Sammlung einzigartiger Dekorationsartikel unterstreicht die Handschrift des Designers.

Gruppen, die im Herzen vom Prenzlauer Berg sein möchten. Schon beim Betreten des Hauses stellt sich das Gefühl ein, in ein besonderes Ambiente einzutauchen. Viel Holz, kleine Sesselchen, überall Eckchen zum Verweilen vermitteln das Gefühl, nach Hause zu kommen. Auch eine Rezeption sucht man vergeblich, man steht direkt in der Kaffeeküche als Location für das morgendliche Frühstück. Wer in puncto experimentellen Designs Inspirationen sucht, der wird sie hier finden. Wohl kaum ein Hotel in Berlin hat eine so persönliche Note. ■ Linnen Boutique-Hotel Eberswalder Straße 35 D-10437 Berlin Telefon: 0 30 / 47 37 24 40 E-Mail: booking@linnenberlin.com Internet: www.linnenberlin.com

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KPM HOTEL UND RESIDENCES

GROSSE TRADITION MEETS MODERNE Premium-Hospitality

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r ist ein erfolgreicher Bankier und Unternehmer, ein Liebhaber englischer Oldtimer und schwärmt seit Kindheitstagen für das Luxus-Porzellan der KPM Berlin: Jörg Woltmann. 2006 rettete der waschechte Berliner die Königliche Porzellan-Manufaktur vor der Insolvenz: „Es war nicht geplant, es war kein Herzenswunsch. Die Entscheidung entsprang meiner Heimatliebe. Ich wollte auf keinen Fall, dass die KPM Berlin, diese legendäre Berliner Institution, untergeht, schließlich kannte ich die berühmte Manufaktur schon aus Kindertagen. Wenn es zu Hause Braten gab, dann deckte meine Mutter den Tisch mit dem KPM-Service Kurland und wir Jungs wussten, es ist Sonntag! Dieses Geschirr durften wir nur vorsichtig anfassen und wir waren befreit, beim Abwasch zu helfen. Mit 28 Jahren habe ich mir dann mein eigenes KurlandService gekauft. Ich fand es schon damals wunderschön“, erinnert sich Jörg Woltmann. Heute zählt die KPM Berlin zu den renommiertesten Porzellan-Manufakturen der Welt. Vor vier Jahren ging Jörg Woltmann noch einen Schritt weiter und verlieh der Luxus-

Gastgeber Tobias Berghäuser. Marke zusätzlichen Glanz: Am 16. September 2019 fand die Eröffnung des neu gebauten KPM Hotel & Residences statt. Das Haus in unmittelbarer Nachbarschaft zum traditionsreichen Gebäudeensemble der KPM Berlin liegt nur wenige Gehminuten entfernt vom Tiergarten, dem größten Park der Hauptstadt, und ist ein architektonischer Eyecatcher. Seine Stahlfassade und die bodentiefen Panoramafenster geben dem Gebäude seinen ganz eigenen Charakter. Entworfen wurde es von dem renommierten Potsdamer Architektenpaar Annette Axthelm und Henner Rolvien. Die Individualität außen setzt sich im Innenbereich fort. Das smarte Interieur-Design

strahlt lässige Exklusivität aus. Wertvolle KPM-Porzellan-Objekte setzen in der Lobby mit ihrem 15 Meter langen Tresen künstlerische Glanzlichter und tragen zu dem sofort spürbaren KPM-Flair bei. „Wir legen Wert auf perfekten Service, schenken auch kleinsten Details größte Aufmerksamkeit und bieten unseren Gästen auf vier Etagen zwei unterschiedliche Wohnkonzepte“, erklärt Tobias Berghäuser, Gründungsdirektor des Hotels. „Inzwischen zählen wir zu den bestbewerteten Hotels der Stadt“, hebt der 41-jährige Hotelmanager selbstbewusst hervor. Die 112 Zimmer und 14 Suiten (25 bis 70 qm) untergliedern sich in die Kategorien Smart, Superior, Deluxe, Executive sowie Junior Suite, Deluxe Suite und Executive Suite. Alle Zimmer bieten individuelles Design in Schwarz-Weiß-Kontrasten und Grautönen, geschmackvolle Bäder und ein Höchstmaß an Komfort. Zubuchbare Pantry-Küchen oder voll ausgestattete Kitchenettes zählen zu den vielen überraschenden Extras. Die 46 zusätzlichen Apartments des KPM Hotel & Residences erweisen sich als perfektes Zuhause für einen längeren Aufenthalt in der Hauptstadt. Die verschiedenen Raumkonzepte sind in die Kategorien Cozy, Studio, Studio Balkon, Urban und Living unterteilt. Voll ausgestattete Küchenzeilen garantieren Unabhängigkeit, die Bäder mit Walk-in-Duschen, LEDSpiegeln und edlen Molton-BrownProdukten sorgen für das morgendliche Spa-Feeling. Weitere Annehmlichkeiten sind u. a. der Playroom, die CommunityKitchen sowie der Sauna- und Fitnessbereich. Auf Wunsch beginnt der Tag mit einem Morgengruß der Extraklasse: dem köstlichen Frühstück, serviert auf weißem „KPM-Gold“. Lunch und Dinner werden im beliebten asiatischen Hotel-Restaurant DONG A serviert. Es gibt wenige Orte in Berlin, wo die köstliche Vielfalt der asiatischen Küche so authentisch genossen werden kann. ■ KPM Hotel und Residences Gastgeber: Tobias Berghäuser Englische Straße 6, D-10587 Berlin E-Mail: willkommen@kpmhotel.de Internet: www.kpmhotel.de Telefon: 0 30 / 3 74 09 90 117 Zimmer, 14 Suiten, 46 Longstays

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KPM BERLIN – EIN NAME, DER VERPFLICHTET.

Das KPM Hotel & Residences zählt zu den führenden Design-Hotels in Europa.

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MANI RESTAURANT

KREATIVE israelische Küche

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odernes Interieur-Design, hochwertige Materialien und ein Wohnkomfort, der seinesgleichen sucht. Kein Wunder, dass die AMANO Hotels bei jungen Trendsettern aus ganz Europa so beliebt sind. Fest verankert im Portefeuille der AMANO Group sind auch die ausgefallenen Gastronomiekonzepte des Berliner Hotelunternehmens. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2012 zählt das MANI Restaurant im gleichnamigen Hotel auf der Torstraße in Mitte zweifellos zu den angesagtesten Locations. Das von den Berliner Meisterköchen als „Szenerestaurant 2012“ ausgezeichnete und vom Magazin Feinschmecker unter die „500 besten Restaurants Deutschlands“ gewählte „MANI“ ist kulinarisch und atmosphärisch längst zu einem Aufführungsort einer ganz besonderen Küche in der Hauptstadt avanciert. Das Erfolgsrezept? Die authentische Küche Israels nimmt Gäste mit auf eine Reise ins kulinarische Tel Aviv. Dazu wird das israelische Lebensgefühl – getragen von den zahlreichen israelischen Mitarbeiten – serviert. Das klingt spannend – ist es auch! Gegessen wird in edlem Ambiente gemeinsam – ob im geschmackvoll eingerichteten Restaurant selbst oder auf der einladenden Außenterrasse. Unter dem

Motto „Teilen lässt sich alles“ gelangen nach dem attraktiven Sharing-Konzept kreativ angerichtete Sharing Plates als Vorspeise in die Tischmitte, um gemeinsam verköstigt zu werden. „Chuzpeles“, auch vegetarisch, als kleine, feine Portionen, lassen das Essen zu einem geselligen Ereignis werden. „The Tartar of Malia“ mit marokkanischem Frena-Brot, Labneh, Matbucha und Olivenöl oder das Hähn-

chen „Shimon Style“ mit roter Paprika und karamellisierten Zwiebeln sollte man unbedingt einmal als Vorspeise probieren. Als Hauptgang vielleicht die Jerusalem Lammchops mit gegrillter Süßkartoffel, gegrillter Lauchzwiebel, Tahina, Dattelhonig und Pistazie? Raffinierte Aromen treffen hier auf die charakteristische Würze der Levantischen Küche. Aber auch die gegrillte Dorade ist ein echter Geheimtipp. Sehr empfehlenswert als süßer exotischer Abschluss ist die SüßkartoffelPassionsfrucht-Rolle mit Joghurt-GurkenCreme und Zitronengras-Chili-Öl. Zu den besonderen Events im MANI Restaurant zählt die monatlich stattfindende ISRAMANI: Hier wird mit Freunden und Familie gespeist, gelacht, getrunken und zwischendurch ausgelassen getanzt. ■

MANI Restaurant Torstraße 136 D-10119 Berlin Telefon: 01 52 / 32 18 09 07 E-Mail: manirestaurant@hotel-mani.de Internet: www.hotel-mani.de Öffnungszeiten Mi. bis Sa. ab 18 Uhr Ruhetage: Sonntag, Montag und Dienstag

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Das Interieur ist edel, aber lässig, die Atmosphäre entspannt. Auf der Karte finden sich neu interpretierte traditionelle Gerichte wieder, die zum Teilen einladen. Aber auch sogenannte „Mains“ wissen zu begeistern.

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AIDA RISTORANTE

GAUMENFREUDEN auf Italienisch

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in schönes Ambiente, eine ausgezeichnete Küche und ein Service, der den Gast aufmerksam umsorgt: Das sind die Zutaten, die jedem Feinschmecker ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wo ist das genau? Da will ich hin! Liebhaber italienischer Gastlichkeit in Berlin haben es längst herausgefunden. Sie zieht es in schöner Regelmäßigkeit zu Camillo Dzeladini in sein Aida Ristorante direkt am Savignyplatz in Charlottenburg. Hier ist noch alles so, wie man es sich von seinem „Lieblingsitaliener“ um die Ecke wünscht. Der Gastgeber Camillo Dzeladini gibt die Richtung vor, freut sich über das kochkünstlerische Wirken der Akteure am Herd und die aufmerksame Bedienung. Was in dem Restaurant auf den Teller kommt, ist von hervorragender Qualität, kreativ angerichtet und mit einem Wort zu beschreiben: köstlich! Exzellente Zutaten, die den Eigengeschmack eines Gerichtes anheben, sind die Grundlagen der kulinarischen Stilrichtung. Feinste Qualität und Geschmacksgüte bietet das Vitello Tonnato, eine der besten Vorspeisen der Stadt. Ein Hochgenuss, die tranchierte Maispoulardenbrust auf Pommery-Senf-

soße. Dazu frisches Tagesgemüse und Kartoffeln. Nicht fehlen auf der Speisekarte darf argentinisches Entrecôte vom

Gaumenfreuden auf Italienisch: das Aida Ristorante direkt am Savignyplatz in Charlottenburg

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Grill mit Kräuterbutter. Fischliebhaber erfreuen sich an frischem norwegischen Lachsfilet in Pestosoße oder Großgarnelen in rosa Pfeffer-Hummersoße. Das kulinarische Angebot lässt kein Gericht aus, das Liebhaber italienischer Küche erwarten. Dazu zählen auch die leckeren Pasta-Gerichte, wie hausgemachte Bandnudeln mit Trüffel. Und wie es sich für ein gehobenes italienisches Restaurant gehört, pflegt der Gastgeber einen opulenten Keller mit ausgesuchten Weinen aus den besten Weinanbaugebieten Italiens, vom Gardasee bis Sizilien. ■

Aida Ristorante Gastgeber: Camillo Dzeladini Knesebeckstraße 83 D-10623 Berlin Telefon: 0 30 / 31 80 67 50 E-Mail: aida-camillo@web.de Internet: www.aida-restaurant.de Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 12.00 – 23.00 Uhr, Sonntag 15.00 – 23.00 Uhr


RESTAURANT LUBITSCH

MIT DEM GEWISSEN Berliner Etwas

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as „Lubitsch“ in Charlottenburg – ein gastronomischer Dauerbrenner in bester Lage für alle, die kommen, um ihrem guten Geschmack ein paar sonnige Stunden zu gönnen. Allein schon das von Galerist Volker Diehl gestaltete Interieur stimmt sensibel auf die bevorstehenden atmosphärischen und kulinarischen Freuden ein. So ein harmonisch ausbalanciertes Terrain aus ungezwungener Atmosphäre, hochkarä­ tiger Kulinarik und Service mit Herz will natürlich lebendig gehalten werden – was den charmanten Gastgebern Ole und Caroline Cordua auch entsprechend gelingt. Schön zu erleben, wie der Designer und ehemalige Restaurantleiter von Institutionen wie Borchardt und Grosz, tatkräftig unterstützt durch seine Frau Caroline, das Restaurant mit dem richtigen Fingerspitzengefühl leitet. Die Gastgeber und ihr Publikum, darunter Persönlichkeiten aus Film, Fernsehen und Politik, kennen keine Berührungsängste, man duzt sich, erzählt sich die neuesten Stadtnachrichten – ein Ort für Menschen, die das Leben lieben. Die Aussage, dass das „Lubitsch ihr zweites Wohnzimmer sei“, kommt nicht von ungefähr. Der in Berlin geborene Regisseur Ernst Lubitsch gab der Genuss-Location ihren Namen. Hier wacht der Patron mit gelassener Toleranz über all den Hunger und Durst, der sich hier artikulieren darf. Und tatsächlich – der Gast ist gut versorgt. Dafür sorgt Chefkoch Carsten Vogt, der auf renommierte Stationen im Borchardt, bei Sarah Wiener, im Chalet Suisse sowie auf ein eigenes Restaurant „Starstecher“ verweisen kann. Zur Aufführung kommen täglich neu interpretierte, zeitgeistige Klassiker mit höchstem Anspruch an Geschmack und Qualität. Auf der Terrasse, an den Bistrotischen und im Restaurant verschmelzen Berlin, Paris und Wien zu einer Genuss- und Feelgood-Allianz. Man genießt vielleicht eine Sous-vide gegarte Rehkeule mit eingelegtem Kürbis, dazu Sellerie-Kartoffel-

Neu interpretierte, zeitgeistige Klassiker mit höchstem Anspruch an Geschmack und Qualität werden im Restaurant Lubitsch serviert.

püree und Preiselbeer-Jus oder erfreut sich an original Königsberger Klopsen in Kapernsoße mit Saisonsalat und KartoffelSchnittlauch-Püree. Aus Neptuns Reich landet Kabeljau auf Belugalinsen mit geschmortem Orangen-Chicorée auf dem Tisch. Die Weinkarte ist jederzeit eine Entdeckung wert, rekrutiert sie sich doch aus großen Namen und Raritäten von Winzern, die nicht so im Fokus stehen. So manch „schöner Franzose oder Italiener“ ist neben auserlesenen Winzern aus Deutschland und Österreich geschätzter

Begleiter eines vergnüglichen Abends. 2024 gibt es einen weiteren Grund zum Anstoßen, denn dann feiert das Lubitsch seinen 30. Geburtstag! ■

Restaurant Lubitsch Gastgeber: Ole und Caroline Cordua Bleibtreustraße 47, D-10623 Berlin Telefon: 0 30 / 88 62 66 60 E-Mail: info@restaurant-lubitsch.de Internet: www.restaurant-lubitsch.de Öffnungszeiten: täglich 12.00 – 24.00 Uhr, Küchenschluss: 22.00 Uhr

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HOTEL ODERBERGER BERLIN

EINFACH MAL ABTAUCHEN – historischer Pool im Neorenaissance-Stil

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arbara Jaeschke ist eine echte Powerfrau – sie leitet die einzige Sprachschule der Hauptstadt mit eigenem Campus, hat Slawistik und Anglistik studiert, ist dreifache Mutter, Unternehmerin, steht für Toleranz und Nachhaltigkeit. Seit 2016 hat die Wahlberlinerin aus dem südlichen Niedersachsen eine weitere Aufgabe. Nach aufwendiger Sanierung eröffnete sie im Szeneviertel Prenzlauer Berg das Hotel Oderberger. „Ich sah dieses einst attraktive, jedoch marode Gebäude täglich von meinem Bürofenster, überlegte, was zu tun sei. Und wenn ich eine Idee habe, dann verbeiße ich mich darin wie ein Terrier ins Hosenbein“, erzählt sie in einem Interview. Unterstützt wird Barbara Jaeschke von ihrem Mann, dem Architekten Dr. Hans-Dieter Jaeschke, sowie den Töchtern Verena und Reemda. Berlin hat viele interessante Häuser zu bieten, aber dieses aus dem Dornröschenschlaf erweckte Luxusdomizil ist schon etwas ganz Besonderes. Der 1898 von Architekt Ludwig Hoffmann als Stadtbad entworfene Bau hatte den Zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden, verfiel aber zu DDR-Zeiten zunehmend und diente zuletzt umtriebigen Künstlern für Ausstellungen. Geschwommen war hier jahrzehntelang niemand mehr. Heute begeistert das historische Boutiquehotel Menschen aus aller Welt mit seiner einzigartigen Architektur, mit groß­ zügigen, individuellen Zimmern, einer Kamin-Bar und dem Frühstücksrestaurant, das sich im ehemaligen Heizkraftwerk des Stadtbades befindet – auf drei Ebenen mit insgesamt 15 Metern Raumhöhe! Auch von außen wurde die schöne Fassade erhalten. Zinnen, Türmchen und ein steinernes Portal erinnern an ein Stadtpalais. Das Highlight aber ist die historische Schwimmhalle im Neorenaissance-Stil. Sie imponiert mit einem rie­ sigen Gewölbe, türkisblauen Kacheln und einem 20 Meter langen Becken. Der Clou: Ein Hubboden mit Hydrauliktechnik ermöglicht es, den Schwimmboden nach

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Von außen erinnert das Hotel Oderberger Berlin an ein historisches Stadtpalais.

oben zu fahren und die Poolhalle innerhalb von 20 Minuten in eine spektakuläre Event-Location zu verwandeln. Hier finden regelmäßig Galas, Partys, Kulturveranstaltungen oder Konzerte statt. Das Hotel bezieht zu 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft, besitzt ein eigenes Blockheizkraftwerk, die Heizungen verfügen über sich automatisch regelnde Thermostate, man achtet strengstens auf Müllreduzierung und in der Küche auf die Verwendung von regionalen Produkten. Mit der „Green Option“ kann der Gast per Knopfdruck über Tablets der Umwelt zuliebe auf die Zimmerreinigung ver­zichten. Kürzlich erhielt das Hotel Oderberger vom InfraCert Institut seine GreenSign

Zertifizierung. „Gelebte Nachhaltigkeit im ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Sinne ist uns sehr wichtig. Wir freuen uns sehr über die Zertifizierung und sehen sie als Motivation weiterzu­machen“, erklärt Dr. Verena Jaeschke, promovierte Kulturwissenschaftlerin und Gastgeberin im Hotel Oderberger. ■

Hotel Oderberger Berlin Inhaber und Gastgeber: Familie Jaeschke Kastanienallee 82 D-10435 Berlin, Prenzlauer Berg Telefon: 0 30 / 78 00 89 – 7 60 E-Mail: info@hotel-oderberger.berlin Internet: www.hotel-oderberger.berlin 70 Zimmer, 2 Appartements, DZ ab 139 Euro


HISTORISCH BADEN UND SCHWIMMEN – WIE FRÜHER, ABER EBEN DOCH ANDERS.

So individuell wohnt man im Hotel Oderberger: Blick in ein Appartement. Rechts: Das Frühstücks-Restaurant auf drei Ebenen.

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RESTAURANT WILHELM ALEXANDER

DIE VIELFALT der Weltkulturen schmecken

D Das Deli Alexander bietet den Gästen Snacks und frische Bowls.

ieses Haus blickt auf eine bewegte Geschichte zurück, war barockes Stadtschloss, Palast der Republik und zählt heute zu den neuen Besuchermagneten der Stadt – das Humboldt Forum auf der Spreeinsel in der Histo­ rischen Mitte Berlins. Dazu tragen die Architektur, eine Vielzahl anspruchsvoller Ausstellungen sowie das einzigartige Kulinarik-Konzept im Restaurant Wilhelm Alexander bei. Die Namen sind eine Hommage an die Humboldt-Brüder, die Küchen spiegeln ihre unterschiedlichen Lebensweisen wider. So erinnert das schon optisch wunderschöne Restaurant

Wilhelm an einen königlichen Speisesaal und die gehobene deutsch-französische Cuisine an die Zeit des Gelehrten Wilhelm von Humboldt in Paris. Am Herd zwei Meister ihres Fachs: Küchenchef Fabian Fiedler blickt u. a. auf Stationen im Drei-Sterne-Restaurant Aqua, The RitzCarlton Wolfsburg und das Restaurant Haerlin im legendären Hamburger Luxus­ hotel Vier Jahreszeiten zurück. Patrick Jaros ist Kochbuchautor, Unternehmer und gestaltete die konzeptionelle Ausrichtung der Gourmetküche. Gemeinsam mit ihrem Team bringen sie die Herzen selbst anspruchsvollster Feinschmecker zum Schmelzen. Zum Beispiel mit ihrem Coq au vin, das in kräftigem Rotwein gesotten wird. Dazu reicht der aufmerksame Service handgeschabte Spätzle vom Brett. Köstlich auch der gebeizte Brandenburger Stör auf Topinambur. Selbstverständlich sind Austern ebenso wie Kaviar im An­ gebot. Ihr Genuss wird von einem Louis Roederer Champagner gekrönt. Als leidenschaftlicher Patissier verführt Fabian Fiedler darüber hinaus mit himmlisch leckeren Desserts. Auf eine kulinarische Reise rund um den Globus gehen die Gäste im Deli Alexander, denn für diese Location stand Weltent­ decker und Naturforscher Alexander Humboldt Pate. Hier genießt man mit Blick auf den Berliner Dom und die Spree „Bread & Bowls“ aus den Küchen der Welt von Europa bis Asien. Bread steht für die universelle Idee, ein Baguette, eine Brotscheibe oder eine Tortilla fantasievoll und lecker mit Speisen (Fleisch, Gemüse, Käse, etc.) zu füllen. Ein wunderbarer Ort zum Ausklang nach dem abenteuerlichen, spannenden Besuch diverser Ausstellungen. Ebenso lässt sich im Deli Alexander ein Stück Abenteuerlust auf die Hand mitnehmen. Alle To-go-Gerichte gibt es in Recup-Mehrwegverpackungen. ■

Restaurant Wilhelm Alexander Humboldt Forum Schlossplatz, D-10178 Berlin E-Mail: kontakt@wilhelmalexander.de Internet: www.wilhelmalexander.de Telefon Wilhelm: 0 30 / 31 87 32 43 - 40 Öffnungszeiten Wilhelm: Dienstag bis Samstag 18.00 – 22.30 Uhr Telefon Alexander: 0 30 / 31 87 32 43 - 30 Öffnungszeiten Alexander: Mittwoch bis Sonntag 11.00 – 18.00 Uhr

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Das Restaurant Wilhelm erinnert durch ein Casual-Fine-DiningKonzept mit Gerichten einer gehobenen deutsch-französischen Küche an die Zeit Wilhelm von Humboldts in Paris.

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TRANSFORMATION IN EINEN ORT DES KOMFORTS UND DER KONTEMPLATION.

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WILMINA

ALLTAGSFLUCHT in ein historisches Frauengefängnis

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m Urlaub dort einkehren, wo andere früher nur herauswollten. Mitten in der Berliner City-West entdeckt man hinter der historischen Fassade eines ehemaligen Frauengefängnisses ein kleines Schmuckstück unter den Hotels der Hauptstadt: das familiengeführte Hotel Wilmina. Zweifellos die perfekte Location für kleine Alltagsfluchten, um neue Hotelerlebnisse zu sammeln. Hinter ineinanderfließenden Höfen und üppigen Gärten verborgen, wurde das Gebäude von Grüntuch Ernst Architekten im sensiblen Dialog mit den vorhandenen Räumen und Spuren früherer Nutzung behutsam in einen kontemplativen Rückzugsort mitten in Berlin transformiert. Hier gehen die Einzigartigkeit der alten Bausubstanz und moderne Hotellerie eine ganz besondere Symbiose ein. Von feinem Geschmack geleitet, zeigen sich die 44 komfortablen Zimmer und Suiten veredelt in hellen Tönen und sanften Farben. Ein Ort für Alleinreisende und Paare genauso wie für Geschäftsreisende und Familien, die das Besondere lieben. Auch auf modernen Komfort muss niemand verzichten. Schnelles Internet? Flat-TV? Safe? Alles kein Thema! Optional können einige der Hotelzimmer auch zu kleinen Suiten verbunden werden. Als einer der erklärten Lieblingsplätze hat sich die Dachterrasse etabliert, um wie in der Bibliothek von der Hektik des Alltags zu entspannen. Womit noch nichts über die feine Kulinarik des Hauses gesagt ist: Im Restaurant Lovis treffen die Welten der Gastronomie und Architektur auf einzigartige Weise aufeinander. Das Restaurant bietet im ehemaligen Schleusenhof einen versteckten Ort des Entdeckens und Genießens. Vortrefflich die Kunst der kulinarischen Verführung beherrscht Küchenchefin Sophia Rudolph. Nach mehreren Stationen in renommierten Restaurants in Frankreich und Berlin legt sie mit kreativem Kopf und sicherer Hand eine Contemporary German Cuisine auf. Es macht sich erfreulich bemerkbar, dass sie den Bezug

Die Wärter über das Gästeglück: Armand Grüntuch und Almut Grüntuch-Ernst.

zu saisonalen und regionalen Produkten sorgsam pflegt. Daraus entstehen neu interpretierte traditionelle Gerichte mit dem besonderen Schwerpunkt auf Gemüse, die Augen und Gaumen gleichermaßen betören. ■

Wilmina Kantstraße 79 D-10627 Berlin Telefon: 0 30 / 2 01 80 50 E-Mail: welcome@wilmina.com Internet: www.wilmina.com

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EINE BEWÄHRTE KREUZBERGER ADRESSE FÜR ÖSTERREICHISCHE ESSKULTUR.

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RESTAURANT JOLESCH

ÖSTERREICHS KULINARISCHER AUSSENPOSTEN in Kreuzberg

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as beste Wiener Schnitzel gibt es außerhalb der österreichischen Metropole in Berlin, genauer gesagt mittenmang im Kreuzberger Kiez!“ Das behaupten zumindest Insider und sogar Restaurantkritiker, die in schöner Regelmäßigkeit „ihr“ Restaurant Jolesch in der Muskauer Straße besuchen. Die Oberösterreicherin Renate Dengg und der Salzburger Max Setrak betreiben den legendären Genusstempel, den es bereits seit über 25 Jahren gibt, mit Begeisterung. Heute ist er eine Institution mit Kult-Charakter. Hier fühlen sich Politiker, Künstler und Literaten ebenso wohl wie die KiezNachbarn und Besucher aus aller Welt. Schon das Interieur zieht die Menschen in ihren Bann. Wenn sich die historische Holztür öffnet, dann erfreuen Fischgrät-

parkett aus Eichenholz, dunkelgrün gestrichene Wände, prachtvolle Kronleuchter, die großformatige Kopie des Gemäldes „Die Woge“ von Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski, ein zeitgenössisch möblierter Barbereich sowie die Weinstube das Auge des Betrachters. Ein Ort zum Wohlfühlen und Genießen. Hier rückt der Sound der Großstadt in weite Ferne. Küchenchef Tobias Janzen begeistert Feinschmecker mit bekannten österreichischen Gaumenfreuden, versteht sich perfekt auf eine moderne Interpretation der formidablen Alpenküche und weiß mit seinen Kreationen auch Veganer und Vegetarier zu überzeugen. Erst jüngst wurde die Speisekarte einmal mehr um ein vegetarisches Angebot vergrößert. Anstelle von Vulcana-Schinken (eine Spezialität aus der Steiermark und einer der besten Rohschinken der Welt) locken vielleicht ein veganes Schnitzel aus mariniertem Bio-Tempeh aus Bayern, Tiroler Schlutzkrapfen, ein mit Kürbiskern paniertes Portobello-(Champignon-)Schnitzel, Erbsen-Risotto oder Karotten-Safranschaumsuppe. Fleischliebhaber freuen

sich auf die Weihnachtsgans, denn die kommt im Jolesch traditionsgemäß ab dem 11. November auf den Tisch. Wer das köstliche Federvieh am privaten Esstisch genießen möchte, dem wird die knusprige Gans – vorgegart, mit den extra verpackten Beilagen Rotkohl, Grünkohl, Kartoffelklößen, Apfelscheiben und Soße sowie einer Anweisung zum Aufwärmen – auch gern mit dem Gänse-Taxi nach Hause geschickt. Die Alternative für Veganer: Selleriebraten, dazu Kartoffelklöße mit Salbei, salziger Mandel-Karamell-Soße und Berberitzen. Eine Besonderheit des Hauses sind auch die exzellenten, edlen Tropfen aus Österreichs Top-Weinanbaugebieten. ■

Restaurant Jolesch Gastgeber: Renate Dengg und Max Setrak Muskauer Str. 1, D-10997 Berlin Telefon: 030 / 6 12 35 81 E-Mail: mail@jolesch.de Internet: www.jolesch.de Öffnungszeiten: Mo. bis So. 17.00 – 22.00 Uhr Weinladen (auch für Private Dining), Catering-Service, Online-Shop, Terrasse

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© www.guenterstandl.de

Winter Wonderland

Fuchsegg Eco Lodge, Bregenzerwald, Österreich


Saint Hubertus Resort, Aostatal, Italien

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RUHRGEBIET A L a C a r t e

Ruhrgebiet Entdeckungstour „tief im Westen“ Das Ruhrgebiet – ein Ballungsraum aus 53 Städten mit über fünf Millionen Menschen. Hier in der „Stadt der Städte“ gibt es viel Raum für Dynamiken und Zukunftspotenziale in allen Bereichen des gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens. Stets am Puls der Zeit zeigt sich auch die vielfältige Hotel- und Gastronomielandschaft im „Pott“. Von Ruhrgebietsklassikern über Locations mit internationaler Kulinarik bis hin zum feinen Gourmetrestaurant findet sich im Revier für jeden Geschmack die richtige Einkehr inklusive Übernachtung in Hotels jeglicher Couleur. Te xt: Ga b r ie l e Is r in g h a u s e n , B e r n d Teichg r äb er, Fot os : vor g es t ellt e Hot els un d Res t aur ants


Gourmet-Restaurant „M“


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Im Gasthof Altes Dorf wird eine ehrliche und kreative Frischeküche im rustikalen und gemütlichen Rahmen serviert.

GASTHOF ALTES DORF

BODENSTÄNDIGE GASTLICHKEIT in Herten

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ir waren zu meinem Geburtstagsessen hier. Ich hatte das Rindercarpaccio und den Burger. Ich muss sagen, dass ich von der Qualität der Speisen einfach nur begeistert war. Dazu das nette und kompetente Personal. Wir werden das sicherlich wiederholen“, schreibt ein Gast in den sozialen Medien und auch ansonsten können sich Katja und Christian Lippemeier, seit 1995 charmante Gastgeber im Gasthof Altes Dorf, über großes Lob und zahlreiche Stammgäste freuen. Wie die Dorfkirche gleich nebenan oder das nur einen Steinwurf entfernte klassizistische Schloss Westerholt gehört der Gasthof Altes Dorf sozusagen zu den Grundfesten des gastronomischen Lebens in Herten. Das Ambiente, die Atmosphäre, die gleichbleibende kulinarische Qualität und Sorgfalt geben dem Haus seine Ausstrahlung und machen es zweifellos zu einer festen gastronomischen Größe in der Region. Gastgeber Christian Lippemeier gibt die Richtung vor, ruht nicht, einfach Leckeres für sein Publikum zu kredenzen, und

Die charmanten Gastgeber: Katja und Christian Lippemeier freut sich über ein gut eingespieltes Team in der Küche und im Service. Was in den gemütlichen Gasträumen an Köstlichkeiten auf den Teller kommt, ist frisch zubereitet, von hervorragender Qualität, wenn möglich regional und mit einem Wort zu beschreiben: köstlich! Das kulinarische Spektrum der Tagesempfehlungen umfasst ein Argentini-

sches Rinderfilet mit Pfeffersoße und Röstitaler ebenso wie gebratenes Zanderfilet im Safranschaum oder rotes ThaiCurry mit Reis, Wokgemüse, Sojasprossen, dazu vielleicht wahlweise Rinderfiletstreifen oder eine Pulled Pork Rolle. Mit Bodenhaftung und Inspiriertheit setzt Christian Lippemeier ganz eigene Zeichen, schaut gerne über den Tellerrand hinaus und unternimmt so manch kulinarischen Ausf lug in asiatische oder mediterrane Gefilde. Gang für Gang ist das drei- bis fünfgängige Überraschungsmenü inklusive Weinbegleitung eine lukullische Entdeckung wert. Im Gasthof Altes Dorf, so wird rasch klar, ist man dafür gerüstet, kulinarische Wünsche zu erfüllen und für jedes Ereignis im Rahmen von privaten und geschäftlichen Anlässen den gewünschten Rahmen zu schaffen. Wer nach allerlei Festfreuden köstlich gesättigt sein Haupt betten möchte – kein Problem! Die Lippemeiers bieten ihren Gästen in familiärer Umgebung Einzel- sowie Zweibettzimmer, die keine Wünsche offen lassen. ■ Gasthof Altes Dorf Gastgeber: Katja und Christian Lippemeier Schloßstraße 15, D-45701 Herten/Westerholt Telefon: 02 09 / 61 36 43 E-Mail: kontakt@altes-dorf.de Internet: www.altes-dorf.de

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Hausgebeizter Lachs, Forellen, Krebstatar.

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FRANKY’S WASSERBAHNHOF MINTARD

GASTRO-SPOT mitten im Grünen

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intard – seit seiner Entstehung im 11. Jahrhundert hat Mülheims ältester Ortsteil mitten im Grünen auf dem Weg nach Essen-Kettwig nichts von seinem ländlichen Charme verloren. So wie der Flusslauf der Ruhr und die umgebenden Felder, Reiterhöfe und bewaldeten Hänge ist auch die Allround-Location Franky’s Wasserbahnhof Mintard untrennbar mit der Region verbunden. Er zeigt sich heute als perfekter Gastro-Spot mit Restaurant inklusive wunderschöner Sonnenterrasse sowie idyllischem Biergarten unter Schatten spendenden Kastanienbäumen. Gerne kann zeitgleich auch Sport betrieben werden: ob Bogenschießen oder Stand-upPaddling, alles in greif barer Nähe auf großzügigem „Grün“. Und wer nach all den kulinarischen Genüssen und sportlichen Aktivitäten sein müdes Haupt betten möchte, findet im angeschlossenen DreiSterne-Superior-Hotel eine charmante Logis-Adresse mit – teils neu renovierten – 19 Zimmern. Zum Mülheimer Traditionsunternehmen, das demnächst sein 25-jähriges Firmenjubiläum feiert, zählen mit „Franky’s an der Ruhrpromenade“, „Franky’s LOFT“ und „Franky’s Event

Catering“ bereits mehrere Standorte. Inzwischen ist es zweifellos eine echte Institution in der Stadt. „Allein schon die exponierte Lage von ,Franky’s Wasserbahnhof Mintard‘ ist einen Besuch wert“, nennt Felix Rugare Makonese, der bei Franky’s den Bereich Sales Marketing und PR verantwortet, einen der vielen Vorzüge des Hauses. Und tatsächlich: Gute Gründe, bei den Inhabern und Gastgebern Sandra

Eine gehobene Regionalküche genießen die Gäste im modernen Ambiente.

und Tobias Volkmann sowie Richard Reichenbach einzukehren, gibt es sicherlich viele. Kenner des Hauses schätzen schon lange die gute Performance der Küche: Frische Produkte von Bauern und Lieferanten aus der Region garantieren kontrollierte Herkunft und Qualität. Serviert vom freundlichen und geschulten ServicePersonal, sollte man unbedingt saisonale Empfehlungen wie Miesmuscheln „Rheinische Art“ oder geschmortes Bäckchen vom Ruhrtaler Schwein probieren. Fleisch-Liebhaber kommen bei einer Steakhüfte vom Nebraska Prime-BeefRind auf ihre Kosten. Dazu die À-la-carteSpeisekarte mit Pasta und schmackhaften Fleisch- und Fischgerichten als kreativer Gaumengenuss für jeden Anspruch und Geschmack. Und natürlich gilt Franky’s Wasserbahnhof Mintard als perfekte Fazilität für Feste und Events aller Art. Gerne exportiert man die geschätzte „Genusskunst“ auch als Caterer nach draußen. ■

Franky’s Wasserbahnhof Mintard Inhaber: Sandra und Tobias Volkmann sowie Richard Reichenbach August-Thyssen-Straße 129 D-45481 Mülheim an der Ruhr Telefon: 0 20 54 / 72 72 E-Mail: mintard@frankys-wasserbahnhof.de Internet: www.frankys-wasserbahnhof.de

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PARKHOTEL ENGELSBURG

CHARMANTES Kleinod

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s gibt landauf, landab sicherlich viele Hotels, die mit Geschichte und Tradition den Gästen einen Aufenthalt in einem ganz besonderen Ambiente ermöglichen. Doch nur wenige wissen so zu überzeugen wie das Parkhotel Engelsburg im Herzen der Altstadt Recklinghausens. Allein schon die Fassade des ehemaligen, über 300 Jahre alten historischen Herrenhauses macht Lust auf die „inneren“ Werte des aristokratisch anmutenden Refugiums. Wer offen ist für einen perfekt ausbalancierten Mix aus Tradition und Moderne, dem erschließt sich mit dem Vier-Sterne-Superior-Hotel ein kleines „Bijou“. Schön zu erleben, wie die Gastgeberin Susanna Goesmann samt Team mit ihrer frischen persönlichen Art Gästen den Aufenthalt zum Vergnügen macht. Schön auch für ein Publikum zu sehen, wie sich die Ambiancen mit historischem Charme schmücken und doch hinter der histo­ rischen Fassade modernster Hotelkomfort lockt. Wer sich das Gespür für Ambiente und Atmosphäre bewahrt hat, freut sich über 65 renovierte Zimmer, darunter eine dreistöckige, über 100 Quadratmeter große Turmsuite. Jedes ein Einzelstück mit individuellem Charakter. Als Gast fühlt man sich rasch daheim in diesem Environment – was auch von natio­naler

Das Vier-Sterne-Superior Hotel befindet sich in einem über 300 Jahre alten Herrenhaus.

und internationaler Prominenz entsprechend geschätzt wird. Womit noch nichts über die höhere Kulinarik des Hauses gesagt ist, die sich im Restaurant Engels auf der Bühne des guten Geschmacks entfaltet. Zur Aufführung kommt eine kreative Küche mit klarem Profil, die den Fokus auf perfektes Handwerk und Produktqua-

Edles Design, harmonische Einrichtung, gehobene Ausstattung – die Junior Suite.

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lität legt. Kenner des „Engels in der Burg“ schwören auf das monatlich wechselnde, unvergleich­liche Drei-Gänge-Themenmenü. Eine tolle Weinauswahl und last, but not least der liebenswerte und aufmerk­ same Service runden den Aufenthalt ab. Auch als Faszilität für Meetings, Tagungen, Hochzeiten, Feste und andere Events ist das Parkhotel Engelsburg die richtige Wahl. Besonders einladend in den wärmeren Monaten und eine kleine Oase mitten in der Stadt ist der Burggarten, der mit großen Schirmen und Heizstrahlern ausgestattet ist. Sommerliche Grillabende und verschiedene Outdoor-Veranstaltungen lassen echtes Urlaubsfeeling aufkommen. Kurzum: Woher man auch kommen mag – bei Susanna Goesmann und ihrem Team ist man einfach willkommen! ■ Parkhotel Engelsburg Gastgeberin: Susanna Goesmann Augustinessenstraße 10 D-45657 Recklinghausen Telefon: 0 23 61 / 2 01 - 0 E-Mail: info@parkhotel-engelsburg.de Internet: www.parkhotel-engelsburg.de


Privates Hideaway für Individualisten

Auf einem sonnenverwöhnten Hochplateau im Eisacktal liegt das idyllische Örtchen Natz. Die wunderschöne Destination im Herzen Südtirols ist die Heimat der Hoteliersfamilie Michaeler. Mit großem Engagement entstand hier ein einzigartiges Refugium: das Anton Nature Hideaway. Geschaffen hat das moderne Meisterwerk der renommierte Südtiroler Architekt Andreas Gruber. Panoramafenster holen die Natur ins Haus, sorgen für lichtdurchflutete Räume. Fünf Luxus-Appartements bieten eine Wohnfläche von 40 bis 75 Quadratmetern – Platz für Familien oder befreundete Paare. Das Highlight sind die außergewöhnlich großen Terrassen und Loggien.

Weitere attraktive Angebote: www.hideaways-hotels.com Entdecken Sie die Welt der HIDEAWAYS HOTELS Collection jetzt auch auf Facebook


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© Mueller Mediengestaltung


VILLA PATRIZIA, DAS EXKLUSIVE MICHELINRESTAURANT AM KAISERBERG

DIE FEINE KÜCHE ITALIENS mit Pfiff

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ie Gastronomie liegt Nico Bodean und seiner Frau Patrizia zweifellos im Blut. Die beiden sind begeisterte Gastgeber und blicken auf eine langjährige Gastro-Erfahrung zurück. Nach ihrer Station im „Ristorante Pina“ in Oberhausen haben sie seit elf Jahren mit der Villa Patrizia unweit des Duisburger Zoos eine neue adäquate Wirkungsstätte gefunden, die längst zum bekannten Hotspot für Liebhaber feiner Gastlichkeit und Kulinarik auf hohem Niveau avanciert ist. Im stilvollen Ambiente des Restaurants wacht Patron Nico Bodean als Maître aufmerksam über seine Gäste, nimmt größtenteils die Bestellungen auf und berät freundlich und kompetent. Seine Frau Patrizia – vielen noch als Sommelière des Hauses bekannt – zaubert derweil in der Küche, die sie vor sechs Monaten übernommen hat, nachdem sie 15 Jahre im Service für das Wohl der Gäste sorgte. Die begabte Köchin ist bereits in der dritten Generation Gastronomin, schaute schon als kleines Mädchen ihrer Großmutter über die Schulter und lernte die Grundlagen der italienischen Cucina von „La Nonna“, die in den Sechzigerjahren die allererste Pizzeria in Oberhausen eröffnete. Gemeinsam mit ihrem Mann hält sie die Villa am Puls der Zeit. Behutsam hat man die bekannte Adresse auf die Wünsche und Bedürfnisse eines treuen Stammpublikums eingestellt, das die konstant hohe Qualität in Küche und Service zu schätzen weiß. „Wir sind besonders stolz, dass wir es wieder in den Gault&Millau und natürlich in den renommierten Michelin geschafft haben“, erzählt der Gastgeber. Doch damit nicht genug. „Wer gut kochen will, der muss natürlich auch hochwertige, top-frische Produkte von ausgesuchten Lieferanten verarbeiten“, sagt Nico Bodean und verweist auf die Kochkünste von Patrizia und ihrem Team. Kulinarische Lobgesänge stellten sich bei den Empfehlungen des Hauses ein, etwa Schiena di Agnello – Rückenfilet vom Sylter Salzwiesen-Lamm

mit Blaubeeren. Zu Recht setzt Mignon vom Fassona-Milchkalbsfilet mit gereiftem Pecorino und gerösteten Pistazien auf die Qualität und Geschmacksgüte der Ausgangsprodukte. Nicht fehlen dürfen köstliche Fischgerichte wie Bretonischer Steinbutt mit Kartoffelcreme und Trüffelduft oder Dorsch-Loins-Rückenfilet mit Möhren-Ingwer-Mousse. Dazu fließen edle Tropfen von italienischen Paradewinzern aus den bekannten Weinanbaugebieten ins Glas. Ein großer Gesellschaftsraum für Familienfeiern und kleinere Hochzeitsgesellschaften, eine Vinothek sowie eine Davidoff-Cigar-Lounge für alle Aficionados unter den Gästen ergänzen das Angebot des Restaurants. Sehr schön auch der neu renovierte ganzjährig geöffnete Pavillon, der einen gelungenen Aufenthalt in der Villa Patrizia abrundet. ■ Villa Patrizia Das Exklusive Restaurant am Kaiserberg Inhaber: Nico Bodean Mülheimer Straße 213 D-47058 Duisburg (Am Kaiserberg) Telefon: 02 03 / 33 04 80 E-Mail: info@villa-patrizia.de Internet: www.villa-patrizia.de Öffnungszeiten Küche: Mo. bis Fr. 12.00 – 14.30 Uhr und 18.00 – 23.00 Uhr, Sa. 18.00 – 23.00 Uhr, Ruhetag: Sonntag

Das italienische Restaurant der gehobenenen Klasse ist bekannt für seine exzellente Qualität und wurde mehrfach ausgezeichnet.

Die Gastgeber Patrizia und Nico Bodean mit Tochter Letizia vor ihrem exklusiven italienischen Restaurant.

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GOURMET-RESTAURANT „M“

STEPHAN KNEUCKERS feine Küchenkunst

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roßes Vertrauen durch die Inhaber und menschlich und gastronomisch das perfekte Terrain, um im Rahmen der Ausbildung zum Koch kräftig Wurzeln zu schlagen“, so beschreibt Küchenchef Stephan Kneucker die Erfolgsfaktoren für seinen kochkünstlerischen Werdegang im familiengeführten Mintrops Stadt Hotel Margarethenhöhe in Essen. Und tatsächlich – hier hat er sich als „Kind des Hauses“ von der Pike auf einen Namen gemacht und das GourmetRestaurant „M“ im Hotel zu einer fixen Größe im Gastro-Spektrum des Ruhrgebiets geführt. „Dass ich mich im Haus so gut entwickeln und meiner Kreativität freien Lauf lassen konnte, das habe ich in erster Linie Familie Mintrop zu verdanken“, freut sich der Küchenchef. „Hier habe ich genau das richtige Umfeld vorgefunden, um zusammen mit meinem Team die Vorstellung von zeitgemäßer Kulinarik umzusetzen.“ Mit Erfolg! Kenner der Kneucker’schen Küche sind längst eingefleischte Anhänger einer Rezeptur, die eben dies zum Credo hat: Gaumengängiges der anspruchsvollen Cuisine mit Frische und Finesse

Kreativer Kochkünstler im Gourmet-Restaurant „M“: Stephan Kneucker.

auf den Teller zu bringen. Und das Ganze in gleichbleibender Geschmacksgüte und Qualität, wie das raffiniert komponierte Mehrgänge-Menü am Abend verrät. Ob Fisch, Fleisch, vegetarisch, leicht asiatisch, ein Hauch italienisch oder deftige Hausmannskost – die Gastronomie im „M“, so wird rasch klar, ist immer wieder überraschend und ein echtes Geschmackserlebnis für den fachkundigen Gaumen. Viel Wert wird dabei auf die Qualität und

Herkunft der Lebensmittel gelegt. Nur ausgewählte Produkte – bevorzugt aus eigenem biologischen Anbau – sind es wert, Einzug in die Küche zu halten und sodann auf der Speisekarte zu kulina­ rischen Köstlichkeiten veredelt zu werden. Wein ist natürlich auch ein Thema. Man trinkt hier gerne, was deutsche und europäische Winzer in den Keller liefern. Schön auch, dass edle Tropfen aus Übersee ihren Platz auf der gut sortierten Karte finden. Wer nach dem Genuss all der Kulinarien sein müdes Haupt betten möchte – kein Problem. Das Mintrops Stadt Hotel Margarethenhöhe beherbergt als Vier-Sterne-Hotel komfortable 42 Zimmer mit Wohlfühlatmosphäre. Großzü­ gige Räume und Bäder, schöne Stoffe, Kunstgegenstände, Natursteine und individuell gefertigte Möbel bieten alles für einen angenehmen Aufenthalt in diesem Hotel mit wohltuend persönlicher Note! ■

Gourmet-Restaurant „M“ in Mintrops Stadt Hotel Margarethenhöhe Inhaber: Maria und Harald Mintrop Gesellschafter und Geschäftsführer: Moritz Mintrop Steile Straße 46, D-45149 Essen Telefon: 02 01 / 43 86-0 E-Mail: info@stadt.mm-hotels.de Internet: www.mintrops-stadthotel.de, www.restaurant-m.de

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Mintrops Stadt Hotel Margarethenhöhe liegt in der historischen Krupp-Siedlung mit ihren verwinkelten Gassen, den schönen Fassaden und dem üppigen Blumenschmuck. Frische und Finesse sind die Geheimnisse der Küche im Restaurant „M“.

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Im stimmungsvollen Ambiente des Restaurants lassen sich die vegetarischen Köstlichkeiten wunderbar genießen.

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RESTAURANT GÄRTNEREI

FLEISCHLOS GLÜCKLICH in Essen

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Leidenschaftliche Gastgeberin: Julia Mair mit ihrem engagierten Team.

schen entscheiden sich dafür, auf Fleisch und alle tierischen Produkte zu verzichten. Dazu kommt das Thema Regionalität

Sascha Perrone Premium food-Fotografie

n dem Essener Stadtteil Rüttenscheid weht mit der Eröffnung des Restaurants Gärtnerei ein frischer grüner Wind: Der fisch- und fleischlose GastroSpot für Vegetarier und Veganer und alle, die es werden möchten, überzeugt mit einem ausgesprochen attraktiven Konzept. Bereits mit der Idee, mit der „Fischerei“ ein Restaurant mit Spezialisierung an den Start zu bringen, hat die umtriebige Gastronomin Julia Mair eine kleine gastronomische Erfolgsgeschichte geschrieben. Nun also der grüne Pendant. „Mit unserer Location in der Klarastraße reagieren wir auf die verstärkte Nachfrage nach vegetarischen wie veganen Gerichten“, so Julia Mair. „Immer mehr Men-

und Nachhaltigkeit. Basis für die Eröffnung war sicherlich die Liebe zur Natur, der eigene Gemüseanbau im Garten und natürlich eine ordentliche Portion GastroVerrücktheit.“ Erfreulich zu sehen, dass die Küchen­ brigade Kulinarik so komponiert, dass die Gerichte auf dem Teller nicht nur gut aussehen, sondern sich auch wunderbar genießen lassen. Dabei wird größter Wert auf saisonales Gemüse gelegt. Kenner des Hauses genießen am Abend ein fein ausbalanciertes Drei-Gänge-Menü. Damit auch die klassischen Genießer nicht ganz vernachlässigt werden, kann man auf die vegetarischen Köstlichkeiten auch ein Topping mit Fisch oder Fleisch bestellen. Was die Küche empfiehlt, kann beispielsweise Kartoffelmaultasche mit Rahmkraut, Blumenkohl und Sesam sein. Der gegrillte Tofu wird von Pak Choi, MöhrenIngwerpüree und Enoki Pilze begleitet. Immer verfügbar ist der leckere WürstlBurger (vegan) mit Sauerkraut, Rucola, Hash Brown Fries und Kräutermayo. Auch für Veranstaltungen im privaten oder geschäftlichen Kontext bildet das Restaurant Gärtnerei übrigens den perfekten Rahmen. ■ Restaurant Gärtnerei Klarastraße 70, D-45130 Essen Telefon: 02 01 / 51 19 87 44 E-Mail: info@gaertnerei.restaurant Internet: www.gaertnerei.restaurant

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DAS IL TAPPO IST IM STIL DER VENEZIANISCHEN BÁCERI GEHALTEN.

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der das Restaurant zusammen mit seiner Frau Adela führt. „Abgeleitet vom Namen „Bacaro“, also von „Bacchus“, dem Weingott, sind dieses beliebte Orte für Venezianer, um traditionelle Gerichte und Snacks mit Fleisch und Fisch und einem Glas Wein zu genießen.“ Allein schon die Gaumenfreuden lassen Genießer sehnsüchtig von der Zauberstadt im Meer träumen. Die Speisekarte lässt folglich kein Gericht aus, worauf es den hungrigen Magen gelüstet. Ein Klassiker der venezianischen Küche: Fegato di vitello alla veneziana (Kalbsleber venezianischer Art mit Kartoffelpüree). Butterzart zergeht das Rinderfilet in Rotweinjus auf der Zunge, dazu frisch aufgeschnittene Birnen und Kartoffelstampf mit Speck. Die feinen Bandnudeln werden mit

frischen Meeresfrüchten und Cherrytomaten an einer feinen Weißweinsoße serviert. Und natürlich sind auch Fischgerichte die Stärke der gut eingespielten Küchenbrigade. Wolfsbarschfilet oder Riesengarnelen vom Grill mit Rosmarinkartoffeln und Gemüse sorgen für Abwechslung auf der Karte. Dazu listet die Weinkarte beachtliche Köstlichkeiten von namhaften Winzern der bedeutendsten Weinanbaugebiete Italiens. ■

Il Tappo Gastgeber: Almar und Adela Sokoli Plauener Str. 2, D-44139 Dortmund Telefon: 02 31 / 53 48 85 88 E-Mail: iltappodortmund@gmail.com Internet: www.iltappo-dortmund.de

IL TAPPO

KÖSTLICHKEITEN, mit Liebe serviert

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raditionell ist die Küche Venedigs von den Früchten des Meeres geprägt – von Muscheln, Fisch und Krustentieren. Und auch die ertragreichen Gemüsegärten der Inseln Sant’Erasmo und Vignole tragen mit Artischocken, Kürbis, Spargel, Radicchio, Bohnen, Erbsen, Frühlingslauch und vielem mehr zu köstlichen Gerichten bei. Ein schönes Stück Venedig kann man seit der Eröffnung im September 2021 auch im Il Tappo im Herzen des Dortmunder Saarlandstraßenviertels kosten. „Wir haben das Il Tappo ganz im Stil der venezianischen Báceri gehalten“, erklärt Inhaber Almar Sokoli,

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Black Tie Collection

NEUE BÜHNE FÜR DEN GENTLEMEN LIFESTYLE Er ist ein Connaisseur, ein Genießer. Er bringt Menschen zusammen und Freundschaft ist ihm ebenso wichtig wie eine gepflegte Lebensweise. Alles, was der Unternehmer Jörn Fechner anfasst, macht er mit großer Leidenschaft. So entstand auch seine Idee, die besten Dinge für einen anspruchsvollen Gentlemen Lifestyle zusammenzuführen – kultiviert, luxuriös, handverlesen und außergewöhnlich. Begeisterte Gleichgesinnte und Weggefährten unterstützen die Vision. So könnte man die Geburtsstunde der Black Tie Collection zusammenfassen.

Einer dieser Freunde ist der Berliner Bankier Jörg Woltmann, Eigentümer der weltberühmten KPM Porzellanmanufak­ tur: „Für mich verkörpert die Black Tie Collection ein luxuriöses Lebensgefühl, das Einstehen für besondere Werte, Quali­ tät und Traditionsbewusstsein. Diese Prä­ missen prägen auch die Welt der König­ lichen Porzellan-Manufaktur.“ Exklusiv mit der Black Tie Collection verlässt KPM das gewohnte Terrain des „weißen Goldes“ und überrascht unter anderem mit der Neuinterpretation eines Klassikers: Black Tie trifft auf Kurland. Das beliebte Dekor mit antiken Elementen – um 1790 von Peter Biron, Herzog von Kurland, in Auf­ trag gegeben – beweist erneut seine Zeit­ losigkeit und zeigt sich im schwarzen Por­ zellan von einer überraschenden Seite. Vom Gin Cup über den To-go-Becher bis hin zum eleganten Aschenbecher bietet die Black Tie Collection x KPM exklusive Produkte, die den Moment besonders ma­ chen. Natürlich darf ein edler Tropfen, wie zum Beispiel der Black Tie Dry Gin No. 1, in dieser Collection nicht fehlen. Die Ge­ schichte des Black Tie No. 1 geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Nach alter Tradi­ tion werden ausschließlich ausgewählte Aromen von Arzneikräutern für die Rezep­ turen verwendet. Die erlesenen Komposi­

tionen aus feinsten Kräutern, Früchten und Wurzeln verleihen dem No. 1 seine außergewöhnlich weiche Fasson. Gereift mit echtem Wacholderholz, entfaltet er ein markantes Wacholderaroma. Die Auswahl hochwertiger Zutaten und eine aufwen­ dige Fertigung in Handarbeit verleihen dem No. 1 seinen ehrlichen Charakter. Im KPM-Set mit Cup ist der Black Tie Dry Gin No. 1 ein luxuriöses Geschenk für einen guten Freund. Begeistert zeigen sich Genießer auch von drei innovativen Blends aus edlem Rum und Sherry. „Innovationen basieren oft­ mals auf großen Errungenschaften der Vergangenheit. So ist es auch bei unserer Black Tie Rum meets Pedro Ximénez Collection“, erklärt Jörn Fechner. Es geht um die Vermählung zweier einzigartiger Geschmackswelten aus vergangenen Zei­ ten. Neue Welt trifft Alte Welt, Karibik trifft Andalusien, Rum trifft Sherry, Ges­ tern trifft Heute. Basis der Rum-Kollektion sind seltene Fässer eines kostbaren, 40 Jah­ re gereiften Rum Blends aus der Karibik. Sanfte Karamell-, Schokoladen- und Vanil­ lenoten treffen auf die Aromen von ge­ trockneten Feigen, Dörrpflaumen, Zimt und frisch geröstetem Kaffee. Für das Finish des Rums hat sich Jörn Fechner gemeinsam mit dem Brennmeister der

Der 1910er begeistert mit einem unglaublichen Facettenreichtum: Nuancen von Frucht und geröstetem Holz vereinen sich mit einem Hauch Toffee zu einem überraschend kraftvollen Geschmackserlebnis – ansprechend verpackt in einer hochwertigen Holzkiste, inklusive einer schwarzen Geschenkbanderole.

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Der Black Tie Dry Gin No. 1 kommt in Begleitung: The Black Cup, gefertigt aus Porzellan von KPM Berlin. Auch das Black Tie x KPM Tray ist Teil der exklusiven Gentlemen’s Porcelain Serie, die gemeinsam mit KPM Berlin entwickelt wurde.

Black Tie Collection in die Welt gereifter Sherrys eingearbeitet. „Das war der ent­ scheidende Impuls, um etwas Neues zu kreieren. Einen hochwertigen Blend, den es so auf dem Markt unseres Wissens nach bisher noch nicht gab. Der behutsa­ me Verschnitt aus Sherry und Rum führt in eine völlig neue Geschmackswelt“, so der Unternehmer. Für den letzten Schliff wird der gereifte Rum in einem neu ent­ wickelten Verfahren mit jeweils einem

historischen Pedro Ximénez Sherry ge­ meinsam in der Brennblase veredelt. Die unnachahmlich komplexen Geschmacks­ nuancen dieser gereiften Sherrys aus den Jahren 1830, 1910 und 1930 verleihen dem Rum eine bisher ungeahnte Tiefe. Dunkel, kraftvoll und intensiv – mit einer schier unendlichen Länge. ■

www.blacktie-collection.com

Black Tie Grappa Oro verbindet leicht süßlichen Geschmack mit einer angenehmen Tabaknote. Unten: Black Tie und Skeisan haben sich auf die Spuren von Sir Winston Churchill begeben. Herausgekommen ist der Black Tie Tea No. 1. Ein perfekter Begleiter für eine gute Zigarre oder eine Praline und auch solo eine Offenbarung.

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Haspa Private Banking

IMMOBILIEN UND ERBSCHAFTSSTEUER – WAS NUN? Das Erreichte sichern und die Weichen stellen. A LA CARTE im Gespräch mit Frank Dubbert, Direktor Haspa Private Banking, zur Optimierung des Immobilienvermögens.

Herr Dubbert, eine tragende Säule in ei­ nem Vermögensportfolio sind Immobi­ lien. Welche Faktoren sollten Immobilien­ besitzer aktuell im Blick haben? Auf jeden Fall die Erbschaftssteuer. Viele unserer Kundinnen und Kunden besitzen Immobilien, die stark im Wert gestiegen sind. Bei einer Vererbung auf die nächste Generation kann dabei eine sehr hohe Erb­ schaftssteuer, bis hin zu 50 Prozent, anfal­ len. Dies kann dann zu Liquiditätsproble­ men führen und die bisherige Anlagestra­ tegie stark beeinflussen. Auch der Nach­ haltigkeitsfaktor „Energetische Sanierung“ steht im Fokus und hat Einfluss auf den Wert einer Immobilie. Für Immobilien, die vererbt werden, haben sich die Bewertungskriterien geändert. Was bedeutet das? Dass Vererben bei vielen Immobilien sehr viel teurer werden kann. Das Finanzamt ermittelt auf Grundlage des Bewertungs­ gesetzes den Wert der Immobilie und er­ rechnet unter Berücksichtigung der gelten­ den Freibeträge die Höhe der zu zahlenden Erbschaftssteuer. Mit dem Jahressteuerge­ setz 2022 haben sich einige Änderungen im Bewertungsgesetz ergeben, die dazu führen, dass viele Immobilien zum Teil wesentlich höher bewertet werden. In den vergangenen Jahren sind vor allem die Preise von Immobilien stark gestiegen. Auch aufgrund der sehr niedrigen Zinsen

Frank Dubbert, Direktor Haspa Private Banking.

konnten Verkaufspreise erzielt werden, die teilweise weit über den durchschnittlichen Verkehrswerten lagen. Jetzt erleben wir eine stark veränderte Zinssituation und die Verkaufspreise gehen teilweise zurück. Zu­ sammen mit den verschiedenen Expertin­ nen und Experten beurteilen wir das vor­ handene Immobilienportfolio und leiten hieraus die passende Strategie als auch Handlungsempfehlung ab. Wäre es dann nicht besser, die Immobilie zu überschreiben oder zu verschenken statt zu vererben? Natürlich kann man schon vor dem Todes­ fall die Immobilie auf Erben überschrei­ ben. Man kann sie aber auch schrittweise verschenken, wenn der Wert der Immobi­ lie die Freibeträge überschreitet. Eine an­ dere oder auch ergänzende Möglichkeit ist, dass ein Nießbrauchrecht eingeräumt wird. Das reduziert den steuerlichen Wert

der Immobilie und man kann viele Steuern bereits zu Lebzeiten sparen. Grundsätzlich sollte man eine Übertragung frühzeitig planen. Im Rahmen unserer 360-GradBeratungsgespräche ziehen wir dabei un­ sere erfahrenen Expertinnen und Experten aus dem Immobilienmanagement sowie Stiftungs- und Generationenmanagement hinzu. So bewerten wir gemeinsam auf fundierte Weise die Anlagestrategie im Im­ mobilien- und Erbschaftskontext neu, um unseren Kundinnen und Kunden eine bestmögliche Lösung zu bieten. Frank Dubbert und sein Team stehen für persönliche Beratungsgespräche bereit. ■ Haspa Private Banking Adolphsplatz 3, D-20457 Hamburg Telefon: 040 / 35 78 - 9 22 55 E-Mail: frank.dubbert@haspa.de Weitere Informationen unter: www.haspa.de/id

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acredo

INSPIRIEREND. INDIVIDUELL. NACHHALTIG. Verlobungsringe und Trauringe sind eine besondere Art von Schmuck: Sie fangen das Glück der Paare ein und begleiten sie ihr ganzes Leben lang. Daher ist es bei der Auswahl dieser Schmuckstücke besonders wichtig, formvollendete Einzelanfertigungen ganz nach den eigenen Vorstellungen gestalten zu können. Dafür steht die internationale Marke acredo.

Im Spannungsfeld von Minimalismus und Opulenz, von Tradition und Moderne ent­ wirft der prämierte Designer Lukas Grewe­ nig die acredo Kollektionen, die den Kun­ den als Inspirationsquelle dienen. Harmo­ nie und Ästhetik der Designs ergeben sich aus den Proportionen und der Formen­ sprache, die sich auf das Wesentliche redu­ ziert. Die sinnliche Klarheit der erfolgrei­ chen Designs legt die Basis für die höchst individuellen Schmuckstücke der Paare. Die Schmuckreise mit acredo beginnt be­ reits mit dem Verlobungsring – selbst kon­ figuriert ist der Antragsring exakt dem Stil der Partnerin angepasst. Die Eheringe als Bekenntnis für ewige Liebe, Treue und Verbundenheit werden bei acredo ebenso in höchster Manufakturqualität in Pforz­ heim gefertigt. Das Glück vollkommen ma­ chen die gemeinsamen Erlebnisse und Er­ innerungen oder die Geburt eines Kindes. All diese Momente lassen sich in brillant­ besetzten Memoire-Ringen von acredo fest­ halten und erinnern so jeden Tag an die Schritte der gemeinsamen Reise. Mit der Verlobung oder Hochzeit beginnen jedes Jahr viele Tausend Paare ihre ge­ meinsame Zukunft mit acredo. Familien entstehen, Kinder werden geboren. Dies ist einer der Gründe, die die Marke antreiben, sich für eine nachhaltige Handlungsweise einzusetzen. Die acredo Legierungen wer­ den in der Eduard G. Fidel Manufaktur in

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Jedes Ringpaar ist die perfekte Inspiration für die Gestaltung von individuellen Eheringen.

Pforzheim aus überwiegend recycelten Edelmetallen selbst vor Ort gegossen – Gold, Platin und Silber kommen sogar zu 100 Prozent aus dem sogenannten Urban Mining. Climate Partner zertifiziert, verpflichtet sich acredo der Nachhaltigkeit und unterstützt beispielsweise mit PLANTMY-TREE® Aufforstungsprojekte in den Wäldern Deutschlands. Die luxuriöse acredo Verpackung ist bereits seit Jahren auf recycelten und FSC (Forest Steward­ ship Council) zertifizierten Materialien aufgebaut. Auch die soziale Verantwortung wird sehr ernst genommen. Die egf Manu­ faktur ist seit 2017 Mitglied im RJC – dem

Responsible Jewellery Council. Darüber hinaus erfüllt sie einen strengen Produk­ tionsstandard für Gold und andere Edel­ metalle, der angemessene Standards für Menschenrechte, Arbeitsstandards, Um­ weltauswirkungen und Geschäftsethik in der gesamten Lieferkette festlegt. Mit acredo können die Paare mit dem gu­ ten Gefühl in ihre gemeinsame Zukunft starten, von allem das Beste bekommen zu haben: vom Design über die Qualität bis hin zur Nachhaltigkeit ihrer Ringe. Denn mit acredo fängt Familie an. ■

www.acredo-trauringe.de


Flair Park-Hotel Ilshofen

DIE SCHÖNSTEN SEITEN DES HOHENLOHER LANDES Wer rund um Ilshofen die schönsten Seiten des Hohenloher Landes entdeckt, dem erschließt sich eine Natur- und Erholungsland­ schaft, die nichts von ihrem Reiz verloren hat. Überaus facettenreich entfalten sich die verschiedenen Landschaftsformen der Region.

Von Zeit zu Zeit zeigt sich abseits der gro­ ßen Trassen noch unverfälschtes Land­ leben auf einsamen Wegen durch Dörfer und Wälder, auf den Höhen und in idylli­ schen Seitentälern der Jagst. Radfahrer und Biker lieben das landschaftlich-char­ mante Auf und Ab der wenig befahrenen, kurvenreichen Landstraßen. Mal schmie­ gen sich malerische Straßen an Kocher und Jagst entlang, dann wieder schlängeln sich kurvenreiche Strecken hinauf auf die Hohenloher Ebene. Immer wieder eröff­ nen sich so neue und beeindruckende Pan­ oramablicke. Zahlreiche historische Städte

und Ortschaften, Burgen, Schlösser und Residenzen laden zu einem Besuch ein. In ruhiger Lage, zwischen Schwäbisch Hall und Crailsheim, ist das Flair Park-Hotel Ilshofen seit Jahren ein beliebter Aus­ gangspunkt für Naturliebhaber, Geschäfts­ reisende und Genießer. Nicht von unge­ fähr zählt das schöne Vier-Sterne-Hotel zu den beliebtesten Tagungshotels Deutsch­ lands. Hinzu kommt, dass sich das Haus als eine feste Größe für das gesellschaft­ liche Leben der Stadt und als ein attraktiver Veranstaltungsort für unvergessliche Familienfeste sowie nachhaltige Tagungen und Seminare etabliert hat. Gäste logieren in 70 ruhigen Zimmern mit allem Kom­

fort. Viele der Zimmer bieten einen Balkon oder eine Terrasse, um nach einem erleb­ nisreichen Tag mit herrlichem Blick in die Natur zu entspannen. Ein echter Tipp, nicht nur für die Hotelgäs­ te, sind die beiden Restaurants des Hauses. In einem stilvoll-eleganten Ambiente spei­ sen Gäste zu jedem Anlass im „PanoramaRestaurant“. Dort laden internationale Spe­ zialitäten zu einer kulinarischen Ent­ deckungsreise ein, ergänzt durch saisonale Gerichte und Aktionswochen. Als „Haus der Baden-Württemberger Weine“ ist es Gastgeber Ronny Mechnich und seinem Team ein besonderes Anliegen, ihren Gäs­ ten die Vielfältigkeit der regionalen Winzer vorzustellen. Wer gerne typisch schwä­ bisch in einem rustikalen Ambiente speist, wird die „Kutscherstube“ lieben. „Hier ser­ vieren wir bevorzugt regionale Spezialitä­ ten aus heimischen Produkten: von der zünftigen Vesper bis zum klassischen Zwiebelrostbraten mit hausgemachten Spätzle und frischen Marktsalaten. Dazu empfehlen unsere Servicekräfte ein passen­ des ,Vierteleʻ Württemberger Wein oder ein frisch gezapftes Bier“, sagt Direktor Mech­ nich. Und nach dem Essen lockt zum ge­ mütlichen Tagesausklang die stimmungs­ volle Bistro-Bar-Lounge „Bajazzo“, die auch bei den Einheimischen gut ankommt. ■ Flair Park-Hotel Ilshofen Gastgeber: Ronny Mechnich Parkstraße 2, D-74532 Ilshofen Telefon: 0 79 04 / 7 03-0 E-Mail: info@parkhotel-ilshofen.de Internet: www.parkhotel-ilshofen.de

Raffinierte marktfrische Kreationen begeistern die Gäste.

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VLAZE KÜCHEN SIND EIN STATEMENT FÜR DEN GARTEN – DEUTSCHLAND-PREMIERE IM NEUEN SORTIMENT VON OUTGEIST.

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adäquaten Partnern. Unsere OutdoorMöbel sollen die Menschen viele Jahre begleiten“, sagt Inhaber und Geschäftsführer Marc Jeblick, ergänzt: „Eine unserer Outgeist-Premiummarken für den Sommer 2024 ist die britische Manufaktur VLAZE Kitchen, ein renommiertes, innovatives Familienunternehmen mit über 50-jähriger Erfahrung.“

Outgeist

DESIGN, LIFESTYLE & SUMMER Der nächste Sommer kommt bestimmt und was gibt es dann Schöneres, als sich mit Freunden oder der Familie im Garten, auf der Terrasse oder am Pool zu treffen und laue Abende bei einem Glas Wein und leckerem Essen zu genießen? Die luxuriösen Outdoor-Möbel von Outgeist sind dabei der ideale Begleiter.

Seit 2017 begeistert die Marke des rheinlandpfälzischen Unternehmens Menschen, für die Outdoor Freiheit und Lebensqualität bedeutet. „Dieser Philosophie begegnen wir mit handverlesenen Outdoor-Produkten. Hochwertigkeit, Design, aber auch Nachhaltigkeit sowie ein perfekter Service haben bei uns einen hohen Stellenwert. Wir sind stets auf der Suche nach

Verständnis von Design VLAZE ADAPT ist eine neue Reihe von frei stehenden, modularen Außenkücheneinheiten mit einem höchst ansprechenden Design. Gefertigt sind sie aus rost­ freiem Stahl. Die Glasemaille-Oberfläche ist eine luxuriöse, lebendige Glasur – hitzebeständig, hygienisch, schmutzabweisend und in verschiedenen Farboberflächen erhältlich. Jede Küche ist ein Unikat, in diesem Sinne kann auf jeden indivuellen Kundenwunsch eingegangen werden. Die Vlaze Ausstattungen beinhalten die Möglichkeiten, Kühlschränke, Spülen und Grill-Einheiten im modularen Aufbau zu intergrieren. Mit dieser mobilen Flexibilität und Designlust steht Vlaze als Vorreiter im Bereich moderner Outdoorküchen. „In unserem neuen Outgeist Showroom & Outdoor Garden mit weit über 3000 Quadratmetern Ausstellungsfläche eröffnen wir zur Summer Season 24 unsere vielseitige

Inhaber und Geschäftsführer Marc Jeblick.

Kollektion mit Outdoor-Premimmarkenaus den Bereichen Outdoor Möbel, Sonnenschutz und Garten-Accessoires,“ erläutert Marc Jeblick, der sich über Besuch in einer der schönsten Regionen Deutschlands freut. ■ Outgeist Geschäftsführer: Marc Jeblick Gewerbering 3, D-67691 Hochspeyer Telefon: 0 63 05 / 71 54 29 - 0 mail@outgeist.de, www.outgeist.com

„WIR NENNEN ES LEBENSQUALITÄT.“ MARC JEBLICK

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Andreas W. Herb, CEO MBG Group mit Sitz in Paderborn.

HAYNES Rum

AROMATISCH UND EINZIGARTIG HAYNES, die Rum-Marke der Paderborner MBG Group, vermittelt nicht nur das Flair der Karibik, sondern zitiert auch den Geist britischer Entdecker.

Über den Rum und die Entwicklung der Marke sprachen wir mit Andreas W. Herb, CEO der MBG Group. Mitte der 90er Jahre hatten Sie bereits die Idee, einen eigenen Rum zu kreieren. Wie kamen Sie auf diese Idee? Ich war in den 90ern häufig in der Karibik – in Trinidad und Tobago und auf Barbados. Es sind dort langjährige Freundschaften entstanden

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und ich habe hier meine Leidenschaft für Rum entdeckt. Das „karibische Gold“ hat mich spontan begeistert. Ich war fasziniert von der Herstellung, dem Reifeprozess und besonders von dem handwerklichen Geschick und dem Können der Master Blender. Diese Kunst kann man zwar verfeinern, aber grundsätzlich gehört schon eine große Begabung dazu. Ich habe in der Karibik das Glück gehabt, von den Besten zu lernen. Ohne es zu wissen, war dies damals wohl schon die Geburtsstunde von „HAYNES“ (lacht). Mir war von Anfang an klar, irgendwann mache ich meinen eigenen Rum, und zwar den besten! 2023 war es dann endlich soweit. Wie kamen Sie auf den Namen HAYNES? Die Inspiration dafür kam auf Barbados, für mich die schönste Insel der Karibik. Die Natur, sehr herzliche, aufgeschlossene Menschen, idyllische Zuckerrohr-Plantagen und eine fantastische Rum-Kultur sind hier beheimatet. The Gap, an der Südküste von Barbados, hat das mit Abstand lebhafteste Nachtleben. Restaurants, Bars und Pubs reihen sich aneinander. Hier feiern Jung und Alt, Touristen und Einheimische. Der Markenname HAYNES geht zurück

auf den gleichnamigen Boardwalk. Der Richard Haynes Boardwalk ist ein roman­ tischer und ruhiger Promenadenweg ebenfalls an der Südküste von Barbados, der sich entlang der Hastings Rocks am Kari­ bischen Meer erstreckt. Er ist etwa 1,2 Kilometer lang und verläuft zwischen Accra Beach und Camelot. Ich wollte meinem Rum nicht einen Fantasienamen geben, er sollte authentisch sein und einen Bezug zum Rum haben. Was ist das Besondere an HAYNES Rum? Es ist das Gesamtpaket, das HAYNES so außergewöhnlich macht. Von einer bewegenden Reise in die Vergangenheit über die Flaschenausstattung bis hin zum einzigartigen Rum, haben wir etwas ganz Besonderes geschaffen. Ein echtes Meisterwerk, auf das ich sehr stolz bin. Neben seinem erstklassigen Geschmack überzeugt unser Rum auch durch seine hochwertige Ausstattung, bei der viel Handarbeit im Spiel ist. So wird die schwarz-mattierte Flasche mit einem Vinolok – einem Glasverschluss – verschlossen, der farblich exakt auf die Flasche abgestimmt wurde. Die markante Reepschnur, mit einem Achter verknotet, erinnert an


ein Schiffstau und weckt Assoziationen an Freiheit und Abenteuer, Natur und Meeresrauschen. Wo und wie wird HAYNES genau hergestellt? HAYNES besteht aus zwei Teilen: Mehr als die Hälfte des Rums (also der erste Teil) reift über acht Jahre in unberührten französischen Eichenholzfässern, die dem Rum das Aroma von holziger Würze und Vanille geben. Der zweite Teil reift mindestens drei Jahre in alten ausgebrannten, amerikanischen Bourbonfässern. Dadurch erhält der Rum Nuancen des Bourbons und entwickelt seinen ganz eigenen Geschmack. Der zweite Teil lagert dann weitere 15 Jahre in Edelstahltanks in den Caves von Barbados. Exzellent und filigran aufeinander abgestimmt, verleihen die beiden Holzfasslagerungen dem Rum – dessen Farbe an funkelnden Bernstein erinnert – seinen unverwechselbaren, authentischen Charakter. Exakt den Augenblick abzupassen, in dem die Aromen sich perfekt und ausgewogen entfaltet haben, bevor sie eine Symbiose eingehen, erfordert größte Sorgfalt, Geduld und das nötige Fingerspitzengefühl. Wie würden Sie den Geschmack beschreiben? Nougat und milder Blue Mountain Coffee bilden eine feine Balance mit Nuancen von Toffee und Sahnebonbons. Zudem treffen ausgeprägte, würzige Holznoten, durch die der Rum seine Komplexität erhält, auf eine markante Vanillenote mit leicht süßen Akzenten. Neben dem Geschmack spielt die Nase eine elementare Rolle. Elegante Noten von gegrillter Ana-

nas, kombiniert mit tropischer Kokos, sind die erste Wahrnehmung, untermalt von würzigem Muskat und Minze, dazu kommen intensive Noten von gerösteter Haselnuss und Crème brûlée. Welche Zielgruppe hatten Sie bei der Entwicklung von HAYNES im Blick? Zuerst natürlich Rum-Aficionados und alle Genießer, die Wert auf Qualität legen. Im Lebensmitteleinzelhandel wollen wir nur in Märkten stehen, die eine gewisse SpirituosenKompetenz und eine entsprechende Ab-

teilung haben. Natürlich wollen wir in der Gastronomie das „Who’s Who“ der Barkeeper-Szene mit HAYNES begeistern und karibisches Flair ins Glas bringen. Dies ist nicht zuletzt wichtig für die Kredibilität der Marke. Ziel ist es natürlich, dass jede gut sortierte Bar perspektivisch HAYNES in ihrem Sortiment führt. Parallel zum Deutschlandgeschäft werden wir zeitgleich das internationale Business ankurbeln. ■ 

www.haynes-rum.com

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SCAVI & RAY

„A TASTE FOR EVERY STORY“ SCAVI & RAY steht für italienische Lebensart, Eleganz und Geschmack. Das umfangreiche Portfolio der Premium-Marke ist so bunt wie das Leben selbst – mit prickelnden Schaumweinen in verschiedenen Qualitätsstufen, fruchtbetonten Weinen und ausbalancierten Spirituosen.

Die Produktfamilie steht für höchstes ita­ lienisches Traubengut und unvergleich­ lichen Genuss für jeden Anlass – „A taste for every story“. Genauso innovativ wie der

Brand Managerin Anette Lambert.

Produktbereich ist auch der Auftritt der Marke. Mit individuellen Werbemitteln, auffälligen Brandings und Sponsorings unterschiedlichster VIP-Events sowie den umfangreichen Social-Media-Aktivitäten ist die Marke auf allen Kanälen präsent.

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„SCAVI & RAY gibt es in Deutschland seit 2005, was in der Geschichte begründet ist, dass zwei Italoamerikaner – Joe Scavi und Carluccio Ray – ihre Wurzeln aufgespürt haben. Die beiden hatten in New York eine Werbeagentur mit Kunden aus der inter­ nationalen Fashion-Szene“, erzählt Anette Lambert, Senior Brand Managerin für SCAVI & RAY bei der MBG Group. „Sie wollten dem Alltag entfliehen und das Land ihrer Familie entdecken und so haben sie sich auf der Reise in die grüne, hügelige Landschaft des Prosecco-Gebiets im Veneto verliebt. Als sie dort ein Weingut entdeckt haben, das zum Verkauf stand, ist die Entscheidung schnell gefallen, hier ein neues Standbein zu errichten und ihrer neuen Passion für spritzige ProseccoWeine zu frönen.“ Umfangreich erstreckt sich das Portfolio der Marke von Perl- und Schaumweinen über Weine bis zu Spirituosen. „A taste for every story“ – so lautet der Slogan und da steckt schon drin, was die Range ausmacht: „Die Schaum- und Perlweine passen im­ mer und zu jeder Gelegenheit“, sagt Anette Lambert. „Hier in Deutschland verbindet man prickelnde Weine ja immer gerne mit feierlichen Anlässen und Begrüßungs­ drinks – das Schöne an unseren Perl- und Schaumweinen ist dieses frische Trinkver­ gnügen, die sie zum Allrounder machen, wofür es nicht eines feierlichen Anlasses bedarf. Abends zum Verwöhnen im Som­ mer auf der Terrasse oder als Begleiter zu den verschiedensten Gerichten bis hin zu dem Prosecco zum Auftakt eines Brunchs – der Fantasie und den verschiedenen Ge­ schmäckern sind keine Grenzen gesetzt.“ Neben den charmanten Pricklern setzt SCAVI & RAY auch auf klassische Stillwei­ ne, wie z.B. Lugana und Primitivo. Ersterer stammt aus dem gleichnamigen Weinbau­ gebiet Lugana (DOC) am Südufer des Gar­ dasees. Hier wir die Rebsorte Trebbiano di Lugana angebaut (oder auch Turbiana di Lugana), die zu 100 Prozent in dem Wein verarbeitet werden muss. „Lugana ist also nicht, wie häufig angenommen, der Name der Rebe, sondern des Gebietes, während es sich beim Primitivo eben um die Reb­ sorte handelt, die wiederum in Süditalien,

SCAVI & RAY steht für italienische Lebensfreude und unkomplizierten Genuss auf höchstem Niveau. Die Herstellung erfolgt nach italienischer Tradition unter höchsten Qualitätsansprüchen.

insbesondere Apulien, und auf Sizilien an­ gebaut wird. Das Gebiet, wo der Primitivo herkommt, ist Salento – ein Gebiet in Apu­ lien. Bei beiden Weinen handelt es sich um Weine, die aktuell dem allgemeinen Ge­ schmackstrend entsprechen. Primitivo ist eine Rebsorte, deren Beeren zum einen hohe Zuckergehalte entwickeln und die zum anderen dazu neigen, am Rebstock bereits zu trocknen, wodurch sich die Zu­ ckerkonzentration noch erhöht. Das führt letztlich zu dieser beliebten Stilistik eines mollig-weichen Rotweins, der mit einem Gefühl von Süße aufwartet. Der Lugana ist dann sozusagen das Pendant im Weiß­

weinbereich, wobei hier nicht das Gefühl von Süße bzw. der Zucker ausschlagge­ bend ist, hier ist es die Frische“, so Anette Lambert. SCAVI & RAY ist in der Trendgastronomie ebenso vertreten wie in gehobenen Restau­ rants und Hotels oder bei Veranstaltungs­ stätten. So findet man die Marke z. B. bei 60 seconds to Napoli, im 1907 by Adlon, Löwenbräukeller, in der Lanxess Arena, im Musical Dome in Köln, in den MövenpickRestaurants oder Meliá-Hotels – um nur ein paar Namen zu nennen. ■ 

www.scavi-ray.com

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© Georg Roske

118 A L A C A R T E Skykitchen im Vienna House Andel’s


© Georg Roske

INDEX J a n u a r 2 0 2 4

Hotel Atlantic Hamburg Bianc The Fontenay Restaurant Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten GRILL Restaurant im Hotel Vier Jahreszeiten Restaurant The Table Jellyfish by Stefan Fäth Restaurant Edmondo Grill Royal Hamburg Ristorante Dal Fabbro Restaurant Fischerhaus CLAAS Petit Amour Restaurant BLESS Restaurant

20/21 22/23 24/25 26–29 30/31 32–34 36/37 38/39 40/41 42/43 44 46/47 48/49 50/51

© Wim Jansen

HOTELS UND RESTAURANTS IN HAMBURG

Das edle Piazza-Ambiente bietet den eleganten Rahmen für Matteo Ferrantinos herausragende Zwei-Sterne-Küche im Hamburger Bianc.

HOTELS UND RESTAURANTS IN BERLIN CODA Dessert Dining GOLVET Restaurant Restaurant Horváth Skykitchen im Vienna House Andel’s Restaurant Borchardt Restaurant „1811“ Gorki Apartments Linnen Boutique-Hotel KPM Hotel und Residences Mani Restaurant Aida Ristorante Restaurant Lubitsch Hotel Oderberger Berlin Restaurant Wilhelm Alexander Wilmina Restaurant Jolesch

54–56 58–60 62/63 64/65 66/67 68/69 70/71 72/73 74/75 76/77 78 79 80/81 82/83 84/85 86/87

Jonas Zörner prägt mit seinem unverwechselbaren Küchenstil die kulinarischen Darbietungen im GOLVET Restaurant in Berlin. Im Herzen der Altstadt Recklinghausens befindet sich das Parkhotel Engelsburg in einem über 300 Jahre alten Herrenhaus.

HOTELS UND RESTAURANTS IM RUHRGEBIET Gasthof Altes Dorf Franky’s Wasserbahnhof Mintard Parkhotel Engelsburg Villa Patrizia Gourmet-Restaurant „M“ Restaurant Gärtnerei Il Tappo

92/93 94/95 96 98/99 100/101 102/103 104/105

A LA CARTE

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Vorschau

A La Carte

1. Botanic Sanctuary Antwerp: Gert De Mangeleer und Joachim Boudens heißen Feinschmecker in ihrem Restaurant Hertog Jan willkommen.

2. Beauty-Hotels: Zauberhafte Domizile verwöhnen mit Streicheleinheiten für Körper, Geist und Seele.

3. Hotel Restaurant Michaelis::„Kochen ist eine Kunst“, so lautet der Leitsatz des Leipziger Gourmetrestaurants.

IM NÄCHSTEN HEFT LESEN SIE UNTER ANDEREM:

Es ist unmöglich, nicht von der spannenden Gastro- und Hotel-

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landschaft Antwerpens gefesselt zu sein. Mit unserem Special Antwerpen begeben wir uns auf eine Entdeckungsreise zu den angesagtesten Adressen der belgischen Metropole. Unbedingt logieren sollte man einmal im Botanic Sanctuary Antwerp. Das Fünf-Sterne-Hotel hat in den historischen Mauern eines ehemaligen Klosters Quartier bezogen und verwöhnt mit fünf

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© 2018 triocean/Shutterstock

Fine-Dining-Restaurants. Nicht weniger eine Entdeckung wert ist das Blueness Anwerp als cosmo-kulinarisches Erlebnis mit Sternenglanz. Den richtigen Rahmen, um sich nicht nur kulinarisch verwöhnen zu lassen, sondern Streicheleinheiten für Körper und Seele zu genießen, bieten die von uns vorgestellten Beauty-Hotels. Einzigartige Wellness- und Poollandschaften sorgen für Abwechslung, Beauty-Treatments für eine entspannte Auszeit. Immer etwas Besonderes zu bieten hat Sachsen. Will man die Kulturschätze aufzählen, eröffnet sich ein breites Spektrum: Frauenkirche, Semperoper und Gewandhausorchester vielleicht? Oder doch das Hotelschloss Eckberg, das Bach-Museum und Dresdner Zwinger? Ebenso vielfältig zeigt sich die Gastronomie- und Hotellandschaft – von regionalen

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© Christian Hüller

Spezialitäten-Restaurants bis zur Sterneküche. Im Februar lockt Thüringen mit ganz besonderen Vorzügen. Das Wechselspiel aus bergigen Regionen und urigen Kleinstädten begeistert Urlauber von nah und fern.

Das nächste A LA CARTE erscheint am 26. Januar 2024.




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