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P.B.B. ÖSTERREICHISCHE POST AG, MZ 02Z034581 M, NR. 166/Juli 2019

#166

UNIONNEWS Das Magazin der SPORTUNION Salzburg Nr. 166 Juli 2019

Robert Eckschlager Vom Fußballkapitän zum erfolgreichen Football-Spieler

IG Flusssurfen in Österreich Riversurfing Austria

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Tombola und Gewinnspiele Rechtliche Tipps für Vereine Seite 40


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INHALT

Liebe Freunde der SPORTUNION!

SPORT im Bild

UNION unterwegs

06 Der UNION Landesverband unterwegs

VEREIN im Bild

08 Union Sportklub Fusch an der Glocknerstraße 12 IG Flusssurfen in Österreich - Riversurfing Austria

SPORT & Gesundheit

14 Die besten Durstlöscher für Sportler

Berichte aus den Vereinen

16 - 20 Aktuelles aus den Vereinen

UNION Thema 21 25 26 28 30 32 36 38 38

Bewegt im Park Sports4Fun Landeskonferenz 2019 Talente-Service Salzburg Projekt Wiffzack SONNE-International SPORTUNION Vereinsbefragung Salzburg Challenge 2019 SPORTUNION-Stipendium

SPORTAKADEMIE

39 Mountainbike - Sieben neue Übungsleiter

VEREIN im Fokus

40 Tombola und Gewinnspiele - Rechtliche Tipps für Vereine

PERSONALIA

44 Die SPORTUNION gratuliert

Ernährungstipp

45 Vegane Ernährung - Gesund oder nicht?

Sport ist wichtig für ein Leben voller Gesundheit, Vitalität und Spaß. Das flächendeckende Netz unserer Sportvereine bietet im Bundesland Salzburg ein Angebot an 89 unterschiedlichen Sportarten an. Damit Jeder die Sportart finden kann, die ihm am besten liegt und Freude bereitet, bieten wir Schnupperaktionen für alle Altersstufen. Hier können ganz einfach neue Bewegungsformen ausprobiert werden. Bei unserer Sommeraktion Sports 4 Fun und beim Trendsportfestival laden 35 Vereine Kinder und Jugendliche zum Mitmachen ein. Bewegt im Park bietet unverbindlich, kostenlos und ohne Anmeldung allen die Möglichkeit Sport zu machen, das heißt von Jugendlichen über Erwachsene bis hin zu den Senioren, mehr als 20 Kurse in öffentlichen Parks der Stadt Salzburg und 18 Angebote in den Gemeinden an. Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle bei unseren Vereinen. DANKE! Mit viel Engagement setzen sie sich dafür ein, dass Salzburgern allen Alters ein anspruchsvolles Sport- und Bewegungsangebot geboten wird. Salzburg ist in Bewegung!

46 Bestellformular

Viel Spaß beim Lesen der neuen UNIONnews!

Michaela Eva Bartel - Präsidentin

Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form in Ausführung des Art. 7 B-VG für Frauen und Männer in gleicher Weise.

02 American Football im Landesverband Salzburg Ducks und Pinzgau Celtics

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Robert Eckschlager Vom Fußball-Kapitän zum erfolgreichen Football-Spieler Notar Mag. Robert Eckschlager, Vater von Robert, hat bereits im Kindergarten das sportliche Talent seines Sohnes erkannt und mit einem zweiten engagierten Papa eine U6 Mannschaft gegründet. Robert jun. spielte gerne und auch sehr gut Fußball, kam ins Landesauswahlzentrum und führte die Salzburger Auswahl zwei Jahre lang als Kapitän an, besuchte die Oberstufe eines Sportgymnasiums und hatte mit 16 Jahren erste Einsätze in der Regionalliga.

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it dem Beginn des Sportstudiums kam das Ende der Fußballkarriere, was eine herbe Enttäuschung für Roberts Vater war. Robert sah man von da an nur mehr in Fitnessstudios und Kraftkammern. Die ersten Monate teilte er nur wenigen mit, dass er mit dem American Football begonnen hat. Erst als der Vater den Helm im Zimmer sah, informierte ihn Robert jun. über die Ausübung eines neuen Sports. Dass Robert in der ersten Saison zum „Rookie of the Year“ gewählt worden war freute ihn dann doch sehr.

Notar Mag. Eckschlager: „Früher war Football für mich ein Sport in dem alles unübersichtlich und brutal ist.Nachdem ich nun einige Spiele der Ducks besucht habe und mehr vom Spielverlauf verstehe muss ich zugeben, dass mir die Atmosphäre bei einem Football Spiel, der augenscheinliche Zusammen-

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halt im Verein, die Stimmung am Platz und die Disziplin am Feld sehr gut gefällt und ich sehr stolz auf meinen Sohn bin, der nun seinen Sport gefunden hat und in diesem auch sehr erfolgreich ist. Wenn er im Nationalteam spielt werde ich sicher auch an der EM teilnehmen und das Team anfeuern.“

Als Robert als Quereinsteiger zu den Salzburg Ducks kam fiel er sofort durch seine Athletik auf und integrierte sich gut im Team. Heuer in seinem zweiten Jahr spielt er bereits als Starter auf der Position des Safeties und ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Kampfmannschaft. Beim Nationalteam Tryout überraschte er dabei auch die Nationalteamtrainer und konnte in vielen Bereichen des Testings Bestwerte erzielen. Er gehört zu den schnellsten Spielern auf seiner Position in Österreich und hat beste Chancen in das Nationalteam einberufen zu werden.

Fotos: Stefan Müller Fotografie www.pdyl.de

SPORT im Bild


SPORT im Bild Die Salzburg Ducks: Gegründet 2013 sind die Ducks mit über 200 Mitgliedern der größte American Football und Cheerleading Verein im Bundesland Salzburg. Seit Herbst 2017 haben die Ducks auch ein eigenes Damenteam die Salzburg Ducks First Ladies. Besonderen Wert legen die Ducks auf den eigenen Nachwuchs. Eine U11, U13, U15 sowie die U18 bilden die Keimzelle des Vereins. Die Nachwuchsmannschaften konnten dabei in den letzten Jahren zahlreiche Titel einfahren und waren mehrmals Meister bzw. Vizemeister in ihren Altersklassen. Mit Yannick Mayr sowie Tom Gappmayer kommen außerdem zwei Junioren Europameister aus den Reihen der Ducks und auch bei der EM 2019 in Italien wird wieder die eine oder andere Ente dabei sein. All dies ist nur möglich, wenn der Fokus auf gutes Coaching und eine solide Footballausbildung gelegt wird. Die Kampfmannschaft der Ducks wird geleitet von Headcoach Nick Johansen, einem der bekanntesten Football Coaches in Europa. Seine Stationen führten ihn zu den Raiders, den Graz Giants, den Wroclaw Panthers sowie ins österreichische Nationalteam. Mit den Panters gewann Nick den CEFL Bowl, die Championsleague des American Footballs. Als Defense Coordinator steht den Ducks eine echte Coaching Legende zur Verfügung. Rick Rhoades, langjähriger Headcoach des österreichischen Nationalteams und der Graz Giants. Das Training der Ducks findet im Sportzentrum Mitte am Kunstrasenplatz statt. Alle Informationen zu den Ducks sowie den Trainingszeiten und den einzelnen Mannschaften findet ihr unter: www.salzburgducks.com sowie Facebook, Twitter und Instagram #salzburgducks Name: Robert Eckschlager Geburtsdatum: 26.03.1997 Beruf: Student/Fitnesstrainer Wohnort: Salzburg Verein: Salzburg Ducks Position: Free Safety Größe: 178 cm Gewicht: 88 kg

Interview Hallo Robert, stell dich mal selbst vor. Wer bist Du, woher kommst Du, was machst Du so? Mein Name ist Robert Eckschlager, ich bin in Anif geboren und aufgewachsen. Zurzeit wohne ich in einer eigenen Wohnung in der Stadt. Ich studiere Sportwissenschaften in Rif und verdiene mein Geld als Fitnesstrainer. Für die Ducks erledige ich neben meiner Spielertätigkeit immer wieder Büroarbeiten und leite mit meinem Teamkollegen Ara den Social Media Bereich. Was hast Du vor American Football für Sportarten gemacht und was waren Deine größten Erfolge? Mit drei Jahren bin ich zum ersten Mal auf Ski gestanden und mit fünf begann die Begeisterung fürs Fußballspielen. In zehn Jahren USK Anif haben wir sieben Landesmeistertitel am Feld und sechs in der Halle eingeheimst. Danach spielte ich noch zwei Jahre in der Salzburger Landesauswahl als Kapitän. Der

größte Erfolg mit der Landesauswahl war wahrscheinlich der dritte Platz beim Arge Alp Cup in der Schweiz. Wir stellten die beste Salzburger Mannschaft seit 21 Jahren. Mit Eintritt in die Oberstufe hat sich meine sportliche Palette auf jeden Fall erweitert. Wir hatten die Schwerpunkte Leichtathletik, Schwimmen, Turnen und Ballspiele. Mit sieben bis neun Stunden Sport wird man sportlich auf einiges vorbereitet. Wie bist Du zum American Football gekommen? Ehrlich gesagt habe ich mit dem Gedanken schon lange zuvor gespielt. Bereits mit 15 wurde mein Interesse durch einen guten Freund geweckt. Als ich meine Fußballschuhe mit 17 an den Nagel hing, gefiel mir die Kraftkammer immer besser. Meine Trainingsroutinen habe ich mir damals schon von den NFL Spielern abgeschaut. Mit gut 20 Jahren hat mich ein anderer

Freund endgültig überzeugt und mich mit ins Training genommen. Was fasziniert Dich an der Sportart? Beim American Football ist für jeden etwas dabei, egal, ob dick, dünn, groß oder klein, jeder wird eine Position für sich finden. Am meisten fasziniert mich die Athletik, die jeder Spielertyp in der NFL mitbringt. Wenn man einmal so viel Gewicht so schnell laufen gesehen hat, weiß man sicher von was ich spreche. Du spielst ja auf der Position eines Defensive Backs (DB) bzw. Safeties, was ist die Herausforderung für Dich auf dieser Position? Zu den DBs zählen Safeties und Cornerbacks. Die DBs sind die Spieler der Defense, die „pass first“ orientiert sind. Das bedeutet, dass wir primär das Passspiel verteidigen und gegen das Laufspiel agieren wir eher unterstützend. Deshalb ist es wichtig schnell

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SPORT im Bild

und wendig zu sein. Die Mischung aus Athletik, Kraft, Auge und Spielverständnis ist entscheidend. Warum hast Du Dich für die Ducks entschieden und was macht es für Dich aus eine Ente zu sein? Für die Ducks habe ich mich entschieden, weil sie in Salzburg sehr präsent sind und alle meine Bekannten bei den Ducks spielten. Ein anderer Grund für die Ducks war die Spielklasse. Für mich war es einfach realistischer in der Division II zu beginnen als in der Division I. Wie beurteilst Du die Arbeit des neuen Coaching Staffs rund um Nick Johansen und Rick Rhoades? Von Nick & Rick kann man nur schwärmen. Die Zwei haben uns auf jeden Fall im Griff und wissen wie sie mit uns umgehen müssen. Im Training ist der Ton zwar ein bisschen rauer, aber das gefällt uns allen sehr gut. Ich denke, dass wir taktisch und technisch extrem geschult werden. Die Zwei betreiben einen großen Aufwand, um uns fit für die Spiele zu machen. Der Erfolg spricht sicher für sich. Welche sportlichen Ziele hast Du mit den Ducks, was wollt ihr erreichen? Ich persönlich will jedes Spiel gewinnen und auch den Aufstieg in die Division I erreichen. Ich denke, dass ich in der jetzigen Situation für die gesamte Mannschaft spreche. Du warst ja vor kurzem bei den Österreichischen Nationalteam Tryouts und hast dort bei den Testings sehr gut abgeschnitten was man so hört. Wie stehen Deine Chancen es ins Team zu schaffen und was würde es Dir bedeuten? Eine schwierige Frage. Das Testing ist tatsächlich super gelaufen, dort habe ich einige persönliche Bestmarken aufgestellt. Die körperlichen Tests sprechen sicher für mich, aber ich bin mir nicht sicher, ob das reicht. Ich spiele erst meine zweite Saison und denke, dass der Faktor Erfahrung sicher ein großer ist. Trotzdem habe ich dort einige Jungs kennengelernt

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und konnte mich mit den Besten vergleichen. Wenn ich es wirklich ins Team schaffen sollte, würde ich mich natürlich extrem freuen. Mein Ziel war es schon immer eine EM oder WM für Österreich zu spielen. Ihr habt ja mit Yannick Mayr und Tom Gappmayer zwei Spieler hervorgebracht die jeweils Junioren Europameister wurden. Mit dem 16-jährigen Noah Toure, der ja auch schon in der Kampfmannschaft brilliert, steht der nächste Nachwuchsstern vor der Türe. Was macht ihr damit das gelingen kann? Das liegt sicherlich an der familiären Umgangsweise intern, dem großen Zulauf und dem Coaching. Mittlerweile spielen ja schon einige Spieler bei uns in der Kampfmannschaft, die eigentlich noch Jugend spielen dürfen. Die Ducks dürfen hinsichtlich Jugendarbeit auf jeden Fall stolz auf sich sein. American Football boomt in den letzten Jahren in Österreich, was würdest Du jemanden Raten der sich für Football interessiert? Dass er oder sie sich das Ganze einmal anschaut. Es gibt immer mehr Vereine in Österreich und das sollte man fördern und nutzen. Am besten ist es natürlich beim Rookie Training der Ducks vorbeizuschauen. Ab wann beginnt die Vorbereitung auf die nächste Saison und an wen kann man sich wenden, um dem Team beizutreten? Die Saison läuft hoffentlich bis zum Finale Ende Juli. Danach werden wir mit Mitte September wieder starten. Der Herbst ist die optimale Zeit, um einmal bei uns vorbeizuschauen. Da geht es viel um Basistraining. Melden kann man sich auf Facebook, Instagram oder per Mail. Ansonsten einfach beim Training vorbeischauen. Montag, Mittwoch und Freitag 18 Uhr läuft das Rookietraining.

Christine Gappmayer (Obfrau Salzburg Ducks): „Robert ist ein immer gut aufgelegter, positiver Athlet. Wenn er trainiert, dann trainiert er. Das heißt er konzentriert sich immer voll und ganz auf seine Aufgabe. Besonders zeichnet Robert aus, dass er andere auch wahrnimmt. Wenn er vor dem Training die Jugend beobachtet, geht er plötzlich zu einem U15 Spieler und sagt: „Der Tackle zuerst beim fünften Spielzug war unglaublich gut, wie im Lehrbuch!“Er kann in seiner ruhigen Art Menschen unglaublich motivieren. Nicht nur bei seinem Einsatz als Spieler, sondern auch bei der übernommenen Tätigkeit als Coach z.B. bei den Ladies, ist er immer top vorbereitet und hat das richtige Maß an Lob und Kritik. Genau solche junge, motivierte und sozial eingestellte Sportler sind die Stützen eines jeden Vereines. An solchen Spielern orientiert sich auch der Nachwuchs und dies ist eine Bereicherung für den Verein. Wir sind sehr froh, dass Robert ein Teil der Ducks Family ist.“


SPORT im Bild

Pinzgau Celtics Erfolgslauf für den American Football Bei den Pinzgau Celtics geht es rund. Einerseits konnte der eigene Kunstrasenplatz in Vollbetrieb genommen werden, andererseits gab es Änderungen im Vorstand. Bestens angenommen werden die Trainingslager, die die Tochtergesellschaft (profootball.at) der Celtics für alle Sportarten und -mannschaften anbietet.

Neuer Vorstand und Kunstrasenplatz

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m 29. April 2019 fand die Generalversammlung der Pinzgau Celtics statt. Nils Gödde und Kurt Caspari mussten aus beruflichen Gründen die Segel im Vorstand streichen. Ersterer wird aber weiterhin das Projekt „Profootball“ betreuen. Andreas Scheiber übernahm den Zepter als neuer Obmann.

Andreas Scheiber: „Wir möchten uns bei Nils für die jahrelange gute Zusammenarbeit im Vorstand bedanken. Wir werden den angefangenen Weg weitergehen und hoffen, dass das Wachstum des Vereines so weitergeht und wir auch die neuen Sektionen integrieren und aufbauen können.“ Kunstrasenplatz sorgt für viel Begeisterung Nach jahrelangem Ringen und rund vier Monaten Bauzeit war es Ende 2017

Damennationalteam bei der Vorbereitung auf die EM in Leeds.

so weit. Mit der Neu-Eröffnung des Kunstrasenplatzes entstand nicht nur eine gute Trainings- und Spielfläche für die Celtics selbst, auch andere Vereine profitieren von dieser neuen Anlage. Beispielsweise haben die Zürich Renegades ihr diesjähriges Football Lager des First Teams im Pinzgau ausgerichtet. „Das Trainingslager war ein voller Erfolg. Die Einrichtungen sind Top“, freute sich Milos Panic von den Renegades über die herausragenden Bedingungen. Auch das Damennationalteam war begeistert von den Möglichkeiten während ihrer Vorbereitung im Pinzgau. Die neue Anlage bietet ebenfalls eine

Erleichterung für den USC Neukirchen und den FC Zell am See. Durch einen zweiten Kunstrasenplatz und die dadurch zusätzlichen Trainingszeiten verbessern sich die Trainingsbedingungen für alle Sportvereine in der Umgebung. Sie loben auch die gute Betreuung und Organisation vor Ort. „Top Sache für den Oberpinzgau“, nennt Mario Steger vom USC Pinzgau die neue Trainingsgelegenheit. Weiters werden auf dem Platz der Pinzgau Celtics die Landesmeisterschaft der Salzburger Schulen und die Bundesschulmeisterschaften im Flag Football organisiert.

Michael Eschlböck, AFBÖ-Präsident (bekannt auch als Kommentator der sonntäglichen NFL-Übertragung auf PULS4): „Es ist eine unglaubliche Leistung der Pinzgau Celtics diesen Kunstrasenplatz praktisch in Eigenregie zu Wege zu bringen. Ich bin als Verbandspräsident sehr stolz, dass ein Footballverein - getreu dem Spielmotto "Never quit" - sich über die Jahre nicht beirren hat lassen und eine belächelte Vision Realität hat werden lassen. Ich gratuliere den Pinzgau Celtics zu diesem Meilenstein in der Geschichte des österreichischen Football.“

Neo-Obmann Andreas Scheiber: „Unser Kunstrasenplatz konnte nunmehr in den Jahren 2018 und 2019 in Vollbetrieb genommen werden und wird von allen Seiten bestens angenommen. Das nunmehr ganzjährig mögliche Training unter besten Bedingungen hat auch in der laufenden Saison bereits Früchte getragen.“

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Die SPORTUNION unterwegs

70. Jahreshauptversammlung des Salzburger Rangglerverbandes Obmann Hans Bernsteiner mit Vizepräsident der SPORTUNION Salzburg Herbert Steinhagen (rechtes Bild)

50 Jahre BSO-Feier Bettina Glatz-Kremsner Generaldirektorin der Casinos Austria AG und Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Lotterien GmbH und Präsident der SPORTUNION Österreich Peter McDonald Sport Austria Summit Michaela Bartel, Präsidentin der SPORTUNION Salzburg mit ÖVV Präsident Gernot Leitner und Bernd Frey, Geschäftsführer SPORTUNION Salzburg

Salzburger Landtag Informationsoffensive und Sensibilisierung für Doping im Sport am Salzburger Landtag (v.l.): Bernd Frey, Geschäftsführer SPORTUNION Salzburg, Mag. Michael Cepic, NADA, Michaela Bartel, Präsidentin SPORTUNION Salzburg, Dr. Sebastian Huber, 2. Landtagspräsident, Prim. Univ.-Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer, MBA, Leiter der Sportmedizin SALK und Mag. Walter Dungl, LSO.

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UNION unterwegs

Landeskonferenz 2019 Das Team der SPORTUNION Salzburg Foto: Thomas Kaserer

Surfweltcup am Neusiedlersee Michaela Bartel, Präsidentin der SPORTUNION Salzburg mit Stefan Grubhofer, Generalsekretär der SPORTUNION Österreich

Tag des Sports Präsidentin Michaela Bartel (2. v.l.) mit den Mitarbeitern der SPORTUNION Salzburg Foto: Uwe Brandl / www.salzburg-cityguide.at

mozart 100 (v.l.) Veranstalter Josef Mayerhofer, Gewinner Pau Capell, Michaela Bartel, Präsidentin der SPORTUNION Salzburg, Claudia Kolussi (mozart 100) und Sudhir Batra, Vorstandsmitglied SPORTUNION Salzburg

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VEREIN im Bild

Union Sportklub Fusch an der Glocknerstraße Schon seit 1931 besteht der traditionsreiche Sportklub in Fusch, direkt am Ausgangspunkt der Großglockner Hochalpenstraße. In den zahlreichen Jahren blickt der USK Fusch auf eine bewegte Vereinsgeschichte zurück. Mit fünf verschiedenen Sektionen bietet der Verein ein abwechslungsreiches Programm für Jedermann.

Ein Anfang mit Hindernissen

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er Sportklub Fusch wurde anfänglich als Skiklub geführt, denn bereits im Jahr 1906 wurde unter der ortsansässigen Lehrerin Standl eine Ski-Riege gebildet. Dadurch wurde der Skilauf in Fusch bekannt und gefördert – ein Meilenstein für die spätere touristische Entwicklung des Ortes. Als jedoch 1908, bei einem Skiausflug auf die Weichselbachhöhe, vier Menschen bei einem Lawinenabgang ums Leben kamen, wurden alle Skier im Ort zerhackt und verbrannt. Der Skilauf in Fusch kam durch dieses Unglück wieder zum Erliegen. Erst Jahre später wurde durch Peter Reitstätter 1929 der Skilauf wieder ins Leben gerufen und schließlich kam es 1931 zur Gründung des Vereins. Unter Langzeitobmann Leonhard Madreiter – er fungierte 20 Jahre lang als Obmann des Vereins – wurde 1970 der Skiclub in USK Fusch umbenannt. Die Gliederung erfolgte anfänglich in die Sektionen Ski, Fußball und Leichtathletik und wurde 1982 mit der Sektion Tennis erweitert. Die Sektion Leichtathletik wurde jedoch wieder aufgelassen, dafür kam die Gruppe Volleyball dazu. Seit mittlerweile fünf Jahren gibt es im USK Fusch auch eine sehr aktive Spinning-Gruppe.

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Gemeinsame sektionsübergreifende Aktivitäten mit der ganzen Familie sorgen für eine starke Bindung der Mitglieder. Besonders junge Mitglieder finden hier unter Gleichgesinnten nicht selten ein Sprungbrett für eine erfolgreiche sportliche Karriere oder einfach nur die pure Freude an der Bewegung.

nertrophy. Nach 40-jähriger Pause wurde dieser Riesentorlauf unterhalb der Edelweißspitze, an der Glocknerstraße, wieder ins Leben gerufen. Am 12. Mai 2018 stellten sich Mitglieder der Skiclubs Bruck und Fusch erstmals wieder dieser hochalpinen sportlichen Herausforderung. Durch Mithilfe der GROHAggler

Die Nordic-Walking-Gruppe des USK Fusch bewegt sich regelmäßig gemeinsam.

Fünf Sektionen sorgen für Abwechslung Die historischen Wurzeln des USK Fusch liegen zwar im Skisport, heute verfügt der Verein aber über insgesamt fünf sehr aktive Sektionen. Das Vereinsleben gestaltet sich für die mehr als 300 Mitglieder mit Mondscheinrodeln, Volleyballturnieren und Familienfesten sportlich und abwechslungsreich. Ein besonderes Highlight in der Vereinsgeschichte ist mit Sicherheit die Wiederaufnahme der legendären Glock-

(dem Team der Großglockner Hochalpenstraße) konnte trotz Wärmeeinbruch für top Pistenverhältnisse gesorgt werden und nach einer kalten Nacht standen Bestzeiten auf pickelharter Piste nichts mehr im Weg. 84 Starter kämpften in zwei Durchgängen um Hundertstelsekunden und die Glocknertrophäe. Die Brucker sicherten sich mit Franziska Kaserer und Thomas Hahna den Sieg. In diesem Jahr musste das Rennen aufgrund eines Wettersturzes kurzfristig abgesagt werden.


VEREIN im Bild

Sektion Ski Seit 2018 ist Wolfgang Rainer der Leiter der Sektion Ski. Gemeinsam mit seinem Trainerteam führt er erfolgreich jeden Samstag im Winter ein Skitraining für Kinder ab fünf Jahren durch. Bis zu 35 Kinder nutzen dieses wöchentliche Angebot – eine beeindruckende Anzahl für eine kleine Gemeinde wie Fusch, mit rund 700 Einwohnern.

Viele begeisterte Kids erfreuen sich am Kinderskitraining.

Der Fuscher-Törl-Torlauf ist eines der Highlights im Vereinsgeschehen.

Sektion Fußball Die Hobbyfußballer, unter der Leitung von Andreas Embacher, sind im Sommer bei ihrem wöchentlichen Training sehr aktiv. Mit drei bis vier Freundschaftsspielen stellen sie ihre Leistung regelmäßig unter Beweis. In den Sommermonaten wird auch ein Kinderfußballtraining mit sehr starker Beteiligung durchgeführt.

Die Fußballmannschaft des USK Fusch.

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VEREIN im Bild

Sektion Volleyball Im Winter führt Stefan Zehentner eine kleine Gruppe von Volleyballern mit Trainingskursen in der Turnhalle. In den Sommermonaten wird jede Woche beim Beach-Platz trainiert und zum Saisonschluss gibt es das beliebte Gaudi-Turnier.

Das Volleyball-Gaudi-Turnier zum Saisonabschluss.

Sektion Tennis Die Sektion Tennis wird von Neueinsteiger Arnold Striegl geleitet. Er hat sich zum Ziel gesetzt den Tennissport vor allem den Kindern näherzubringen und sie in diesem Sport zu fördern.

Die Kinder werden im Tennissport gefördert.

Spinninggruppe „Die Fuscher, die spinnen!“, hieß es einmal in einem bekannten Regionalmagazin, dem „Platzhirsch“. Mittlerweile zählt diese außergewöhnliche Sektion rund 50 Mitglieder! Vom Pensionisten bis zum Hobbysportler nutzen die Fuscher dieses Angebot unter der Leitung von Hans Leimgruber mit Begeisterung.

Die Sektion Spinning zählt mittlerweile rund 50 Mitglieder.

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VEREIN im Bild

Das beliebte Familiensportfest bewegt Jung und Alt.

Obmann, Peter Embacher: „Seit 2017 stehe ich dem USK Fusch als Obmann vor. Mein großes Ziel ist es, die Fuscher Bevölkerung zu noch mehr Sport zu bewegen. Ein guter Anfang dafür wurde noch unter dem ausgeschiedenen Obmann Klaus Hasenauer gemacht. Die Angebote „Spinning“ in den Wintermonaten, mit einer Teilnehmerzahl von ca. 50 Personen aus jeder Altersgruppe, sowie „Nordic Walking“ jeden Montag im Sommer wurden geschaffen. Als Obmann werde ich gemeinsam mit meinem jungen Ausschussteam besonders auf den Familiensport und den Spaß am Bewegen großen Wert legen. Ein bedeutendes Ziel ist es wieder einen Familienwettkampf wie vor etwa 25 Jahren einzuführen. Die bis jetzt durchgeführten traditionellen Sportveranstaltungen wie Mondscheinrodeln, Schi-Klubmeisterschaften, Fußball, Volleyball sowie Tennis sollen ausgebaut werden.“

Bürgermeister Hannes Schernthaner: „Man darf stolz darauf sein, dass eine kleine Gemeinde wie Fusch eine doch so beachtliche sportliche Infrastruktur mit Sport- und Freizeitanlage und dem dazugehörigen Schwimmbad sowie einer Schiliftanlage vorweisen kann. Dafür möchte ich allen Gemeindeoberhäuptern und Obmännern, vor allem dem Langzeit-Obmann Leonhard Madreiter, der 20 Jahre die Geschicke des Vereins geleitet hat, und später auch als Bürgermeister tätig war, Danke sagen.“

Infobox: Obmann: Peter Embacher Gegründet: 1931 Mitglieder: 320 Mitglieder Kontakt: Fusch 134, 5672 Fusch Highlights: Die Wiederaufnahme der legendären Großglocknertrophy Stolz blicken wir zurück auf unzählige gemeinsame sportliche Vergleichskämpfe bei diversen Rennen und Turnieren.

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VEREIN im Bild

Riversurfing Austria Die Interessensgemeinschaft Flusssurfen in Österreich – Riversurfing Austria schafft als Verein das, was in der Surferszene eigentlich unmöglich erschien. Der Verein wird zur Anlaufstelle für die vielen Einzelgänger und die losen Gruppierungen, die es in dieser Szene gibt und schafft ein Zusammengehörigkeitsgefühl in der Community. Mit der Gründung des Vereins wurde eine Schnittstelle zwischen den Surfern und der Stadt geschaffen, welche in diesem Sport von großer Bedeutung ist.

Vereinsgründung mit klarem Ziel

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s gibt zwei Zugänge zum Surfen: das Meer und der Fluss. In Österreich als Binnenland ist Surfen am Meer immer mit einer langen Reise verbunden, weshalb man nach Möglichkeiten gesucht hat den Sport auch hier auszuführen. Die Anfänge des Riversurfens waren simpel. Man hat versucht sich auf einfachen Brettern, wie Schaltafeln, anfangs sogar mit Seilen auf einer Welle im Fluss zu bewegen, bis die Entwicklung durch Optimierung der Wellen und durch richtige Surfboards das Flusssurfen immer mehr dem Surfen am Meer angenähert hat. Eine stehende Welle entsteht auf unterschiedliche Art und Weise. Es gibt die wirkliche Welle, die natürlich entsteht und von Wasserstand und Strömungsverhältnissen abhängig ist. Es gibt künstliche Wellen, so wie sie in einem Pool erzeugt werden. Und es gibt halbnatürliche Wellen, so wie man sie im Almkanal findet. Die Alm-Welle wurde in Salzburg 2010 als Pionierprojekt gebaut. Nachdem

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die Welle 2016 aufgrund mehrerer Umstände vorübergehend geschlossen wurde, war klar, dass es eine Interessensvertretung braucht. Andreas Brieger und Wolfang Rath haben sich daraufhin zusammengeschlossen und den Verein IG Flussurfen in Österreich – Riversurfing Austria gegründet, mit dem Ziel eine andauernde Partnerschaft zur Stadt Salzburg zu etablieren und eine Basis für die dauerhafte Beaufsichtigung, Pflege, Wartung und Verbesserung der Alm-Welle zu schaffen. „Schon bei der Vorstellung des Vereins bei den einzelnen Abteilungen der Stadt, welche für die Welle und den Surfsport zuständig sind, war eine gute Basis da. Jeder der Verantwortlichen versuchte sein Bestes, um den Surfern zu helfen. Dafür sind wir sehr dankbar“, so die Vereinsgründer. Besonders Veronika Horn, Jugendbeauftragte der Stadt Salzburg, hat das Potential der stehenden Welle früh erkannt und unterstützt seither die Surfcommunity tatkräftig. So wurde sie schnell zur primären Ansprechpartnerin des neugegründeten Vereins.

Veronika Horn (Jugendbeauftragte, Stadt Salzburg): „Die Zusammenarbeit mit dem Verein IG Flusssurfen läuft ausgezeichnet. Es sind bereits tolle gemeinsame Projekte wie Jugend-Surfworkshops und der für heuer geplante ALMjam entstanden. Es ist immer eine Freude einen so motivierten und aktiven Verein an der Seite zu haben. Die Almwelle ist ein sehr belebter und gut ausgelasteter River Surf Spot. Der Verein ist für das Jugendbüro eine sehr große Hilfe bei Themen der Instandhaltung, der Meldung von Schäden sowie der sicheren und gemeinschaftlichen Nutzung der Welle. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an die Vereinsleitung und alle Beteiligten. Ich freue mich auf die weitere Kooperation.“

Foto: ©Michi Leitner

IG FLUSSSURFEN IN ÖSTERREICH


VEREIN im Bild

Wie kann man Riversurfen ausprobieren? Das Riversurfen hat ganz ohne Struktur begonnen. Man konnte sich keinen Lehrer buchen oder einen Kurs besuchen. Wenn man es probieren wollte, musste man das auf eigene Faust machen und die Gefahren des Sports selbst kennenlernen. Der Verein IG Flusssurfen in Österreich – Riversurfing Austria bietet inzwischen für alle interessierten Personen Kurse an, in denen zwei ausgebildete Instruktoren individuell auf die Wünsche und das Können der Teilnehmer eingehen. Egal wie alt, welches Geschlecht und woher – so ein Kurs bringt garantiert Spaß für Jedermann! Die Kurse finden unter geschützten Maßnahmen statt und man kann mit sicherem Gefühl in den Sport hineinschnuppern. Wenn danach Interesse besteht, das Surfen auf eigene Faust weiter zu lernen, kann man sich die entsprechende Ausrüstung beim Verein ausleihen. Informationen über die Kurse und die Buchung gibt es auf: www.riversurfing-austria.at Bei der Online-Buchung gibt es die

Möglichkeit individuelle Wünsche zu den Kursen zu äußern. Bereits 2018 gab es einen Riversurf-Workshop, den die SPORTUNION Salzburg gemeinsam mit dem Verein veranstaltet hat. Für August 2019 ist ein ALMjam geplant mit Jugend- und Erwachsenenworkshops und Contests für alle Könnens-Stufen.

Sektion Tirol - Intiative Eine Welle für Innsbruck

Mehr Infos dazu findet ihr auf: www.sportunion-sbg.at und auf der Facebook-Seite SPORTUNION Salzburg.

Foto: ©Anna-Unterlerchner

Jugendsurfworkshop 2018

Die Vereinsgründer Wolfgang und Andy

Andreas Brieger (Obmann) und Wolfgang Rath (Kassier): „Das Erfolgsrezept unseres Vereins ist, dass wir auf unsere Community hören. Alles was gesagt wird, versuchen wir aufzunehmen und damit etwas Sinnvolles anzufangen. Uns ist es wichtig, dass die Community nicht zu kurz kommt und die Partnerschaft zur Stadt gepflegt wird. So können wir eine optimale Basis für alle Surfer, egal ob Beginner oder Profis, schaffen.“

Lukas Haigermoser

Foto: ©JustJuanphoto

Viel Bewegung – Nicht nur in Salzburg IG Flusssurfen in Österreich – Riversurfing Austria hat in Salzburg in der kurzen Zeit bereits viel erreicht. 2018 wurden an der Welle wichtige Service-Arbeiten verrichtet, um sie zu reparieren und zu verbessern. Am Radweg neben der Welle wurde zudem ein „Surfers Crossing“-Schild angebracht, um die Sicherheit der Surfer und auch die der vorbeikommenden Passanten zu erhöhen. Die Resonanz der Surf-Community auf den Verein ist durchwegs positiv, denn man bemerkt, dass sich viel bewegt – eine große Vertrauensbasis zwischen Community, Stadt und Verein wurde geschaffen. Doch nicht nur in Salzburg tut sich viel. Auch eine Tiroler Initiative, die sich darum bemüht eine Welle in Innsbruck zu bauen, ist Teil des Salzburger Vereines und kann auf dessen Unterstützung bauen. Wiener Surfer sind ebenfalls Teil des Salzburger Vereines. Die IG Flusssurfen in Österreich – Riversurfing Austria ist eine Anlaufstelle für Riversurfer in ganz Österreich und die, die es noch werden wollen.

Board Sponsoring bei den österreichischen Meisterschaften 2017

Infobox: Gegründet: 2017 Mitglieder: 141 Highlights: Auftritt bei der zweiten Österreichischen Meisterschaft mit Livestreaming auf der Website und Boardsponsoring für den Jugendgewinner, die vielen netten Begegnungen mit surfbegeisterten Menschen, der Jugendsurf-Workshop 2018 und die Einladung zur Leonidas Sportgala Obmann: Andreas Brieger Kontakt: vorstand@riversurfing-austria.at Website: www.riversurfing-austria.at

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SPORT & Gesundheit

Die besten Durstlöscher für Sportler Ausreichendes Trinken ist lebensnotwendig. Etwa 50 bis 65 Prozent unseres Körpers bestehen aus Wasser. Es ist Bestandteil von Zellen und Körperflüssigkeiten, transportiert Nährstoffe und Abbauprodukte und reguliert die Körpertemperatur. Zudem geht über die Nieren, beim Schwitzen und beim Atmen ständig Wasser verloren, das regelmäßig ersetzt werden muss. Wer Sport macht und viel schwitzt, scheidet aber nicht nur Flüssigkeit aus, sondern auch viele Mineralien. Welche Getränke eignen sich beim Sporttreiben und welche nicht?

Trinken ja – aber wie viel?

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rwachsene sollten jeden Tag rund 1,5 Liter trinken. Regelmäßiges Trinken, am besten zu jeder Mahlzeit und auch zwischendurch, schützt den Körper vor Wassermangel. Wer nur wenig Durst verspürt, sollte besonders darauf achten, genug zu trinken – auf keinen Fall weniger als 1,0 Liter pro Tag. In einigen Situationen benötigt der Körper besonders viel Flüssigkeit, etwa bei großer Hitze, extremer Kälte, Fieber, Erbrechen und Durchfall. Auch bei körperlich anstrengender Arbeit oder Sport ist mehr Flüssigkeit nötig – dann können schon mal zusätzlich 0,5 –1,0 Liter Wasser pro Stunde intensiver Aktivität nötig sein. Kinder benötigen mit ungefähr einem Liter pro Tag relativ viel Flüssigkeit, denn der Wasseranteil in ihrem Körper ist noch höher als bei Erwachsenen. Insofern beeinträchtigt schon ein leichter Flüssigkeitsmangel bei Kindern sehr schnell ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Der Flüssigkeitsbedarf von Kindern kann sich bei Sport und Spiel an heißen Tagen mehr als verdoppeln. Je jünger ein Kind ist, umso wichtiger ist es, dass es ausreichend trinkt.

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Was passiert bei Flüssigkeitsmangel? Wer zu wenig trinkt, wird schnell müde und kann sich schlecht konzentrieren. Denn bei Flüssigkeitsmangel wird dem Blut und dem Gewebe zunehmend Wasser entzogen, das Blut „dickt ein“. Der Körper kann harnpflichtige Substanzen nicht mehr ausreichend ausscheiden und die Versorgung von Muskel- und Gehirnzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen wird eingeschränkt. Kopfschmerzen, verringerte

körperliche Leistungsfähigkeit und Verstopfung können dann die Folge sein. Auch häufige Harnwegsinfekte können auf Flüssigkeitsmangel hindeuten. Ältere Menschen leiden besonders schnell an Verwirrtheit, wenn sie zu wenig trinken. Schon nach wenigen Tagen führt ein Flüssigkeitsmangel durch Kreislauf- und Nierenversagen zu einem lebensbedrohlichen Zustand.


Schadet zu viel Flüssigkeit dem Körper? Zu viel getrunkene Flüssigkeitsmengen schaden dem gesunden Organismus nicht. Gesunde Menschen scheiden überschüssige Flüssigkeit über die Nieren einfach wieder aus. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: Bei einigen Krankheiten wie Nierenerkrankungen oder Leberzirrhose darf nur eine bestimmte Menge an Flüssigkeit getrunken werden. In diesen Fällen sind Absprachen mit dem behandelnden Arzt notwendig. Welche Getränke sind die besten Durstlöscher? Getränke sollen den Durst löschen und Wasserverluste ausgleichen, aber gleichzeitig keine oder nur wenig Energie (Kalorien) enthalten. Dafür eignen sich folgende Getränke: • Wasser • Ungezuckerte Kräuterund Früchtetees • Mit Wasser verdünnte Obst- und Gemüsesäfte, am besten im Verhältnis 1:3 gemischt (1 Teil Saft und 3 Teile Wasser). Sie liefern zusätzlich Vitamine und Mineralstoffe. Über den Tag verteilt getrunken, versorgen diese Getränke den Körper am besten mit Flüssigkeit. Trinken für Hobbysportler Je nach Belastungsintensität und Umgebungstemperatur kann es beim Sport zu einem Flüssigkeitsverlust von bis zu 2 l/h kommen. Trinken ist daher bei Sport das A und O. Über den Schweiß verliert der Körper nicht nur Wasser sondern auch Mineralstoffe und Spurenelemente, vor allem Natrium und Chlorid, wodurch der Schweiß salzig schmeckt, und in kleinen Mengen Kalium, Kalzium, Zink und Eisen. Für gut gefüllte Flüssigkeitsspeicher ist es wichtig zu trinken noch bevor der Durst kommt. Schon bei einem geringen Flüssigkeitsmangel (2 %) sinken Konzentration, Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit. Wie viel aufgetankt werden muss ist individuell. Durch Wiegen vor und nach dem Sport in Unterwäsche kann man seinen persönlichen Bedarf ermitteln.

Selbstgemachte Sportgetränke:

Wasser (970 ml) + Sirup (30 ml) + Salz (1,2 g) = ca. 30 g KH Tee (1 l) + Honig (40 g) + Salz (1,2 g) = ca. 30 g KH Wasser (750 ml) + Fruchtsaft (250 ml) + Salz (1,2 g) = ca. 30 g KH Trinktipps für Sportler Für den Hobbysportler gilt im Normalfall pro Stunde Training ein Liter Wasser pro Tag mehr.

Wasser (600 ml) + Fruchtmolke (400 ml) + Salz (1,2 g) = ca. 40 g KH

Geeignete Getränke: Am besten eignen sich alkoholfreie Getränke wie (kohlensäurearmes, -freies Mineral-) Wasser sowie Früchte- oder Kräutertees. Zur Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels und zum Energienachschub während des Trainings sind verdünnte Fruchtsäfte das ideale Sportgetränk. Dazu eignen sich z.B. Apfel-, Orangen- und Johannisbeersaft. Verdünnte Fruchtsäfte sind nahezu isoton und versorgen den Körper zudem mit Mineralstoffen, die über den Schweiß verloren gehen. Bei besonders intensivem Schwitzen fügt man eine Messerspitze Kochsalz hinzu, um das verloren gegangene Natrium und Chlorid wieder zurückzuführen. Kurz vor dem Training/Wettbewerb: 400 bis 500 ml Flüssigkeit trinken. Training/Belastung < 60 Min.: Dauert das Training weniger als eine Stunde muss währenddessen nicht unbedingt getrunken werden. Ausnahme: Bei sehr hoher Umgebungs- bzw. Außentemperatur. Training/Belastung > 60 Min.: Bei Belastungen über 60 Minuten sollte auch währenddessen schluckweise alle 15 Minuten getrunken werden (100 bis 200 ml). Nach dem Training/Wettbewerb: Damit die Kohlenhydratspeicher in Muskel und Leber (Glykogen) rasch wieder aufgefüllt werden, eignen sich direkt nach dem Training/Wettbewerb alkoholfreie, kohlenhydratreiche (20 bis 80 g KH/l) Getränke, z.B. verdünnte Frucht- und Gemüsesäfte.

Ihr Ansprechpartner Diätologin Alexandra Wenger alexandra1.braun@gmail.com

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Berichte aus den Vereinen

Warum sich Sport im Alter lohnt Die Achtziger der BGUS-Lehen Die Gymnastikgruppe kann stolz auf mehrere Teilnehmer hinweisen, die das 80. Lebensjahr bereits erreicht und überschritten haben. Laut WHO werden Menschen in diesem Alter (75-89) pragmatisch als „Betagte und Hochbetagte" eingeteilt. Diese „Achtziger“ Josef Müller (85), Peter Riem (81), Albert Holzner (81), Herbert Stegbuchner (81) und Hans Hefner (80) sind eindeutig keine Hochaltrigen im Sinne der allgemeinen Bedeutung dieser Altersbilder. Im Gegenteil, sie sind trotz mancher Beeinträchtigungen aktiv und treffen sich jeden Montag zum Sportabend mit Gymnastik und Volleyball. Die Gruppe (derzeit 18 Teilnehmer zwischen 65 und 85) besteht seit über 50 Jahren und wird von Alfred Koch als Übungsleiter betreut. Ein vielseitiges, abwechslungsreiches Programm zur Förderung der Beweglichkeit, der Koordination und der Kräftigung zielt darauf ab, die Gesundheit in diesem Altersbereich positiv zu beeinflussen und bei Beeinträchtigungen eine hohe Lebensqualität zu erhalten. Natürlich ist auch der soziale Aspekt durch Stammtischkultur, mehrmalige Treffen während des Jahres mit den Ehefrauen und Freundschaftstreffen in kleineren Gruppen ein wichtiger Bestandteil der Gruppe. Alle sind sich einig, dass Sport und Bewegung ein wichtiger Beitrag sind, um eine gute Lebensqualität zu haben und zu erhalten. Wer sich kaum bewegt, viel isst, trinkt und raucht, altert schneller und stärker. Die gute Nachricht, so die Sportmediziner, sei aber: Für eine Änderung der Lebensgewohnheiten ist es (fast) nie zu spät. Studien haben gezeigt: „Grundsätzlich ist jeder Mensch bis ins hohe Alter leistungsfähig und belastbar.“

Landesmeisterschaft 2. Salzburger Ultimate Frisbee Schulcup Am 5. April fand im Sportzentrum Mitte der 2. Salzburger Ultimate Union Salzburg (UFUS). Zehn Unterstufen-Teams aus drei Salzburger Schulen standen sich auf dem Kunstrasen des Sportzentrum Mitte in gemischten Teams aus sieben bis zehn Spielern gegenüber. Beim Ultimate Frisbee stehen der Spaß am Spiel sowie Respekt, Fairplay und die Selbstverantwortung jedes Einzelnen im Vordergrund. Es gibt auch keinen Schiedsrichter, jeder Spieler ist selbst verantwortlich sich an den Spirit of the Game (SOTG) zu halten. Und es funktioniert! Schulcup-Sieger und somit Landesmeister sowie Spirit of the Game-Gewinner wurden bereits zum zweiten Mal die Free Bees von der Privaten Hauptschule der Benediktinerabtei Michaelbeuern. Sie nehmen mit diesem Sieg im Juni bei den 1. Ultimate Frisbee Schul-Olympics in St.Pölten teil. Platz Zwei ging an die Dark Melons von der NMS Hallein-Neualm, Dritte wurden die Lachgummis aus Michaelbeuern.

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Berichte aus den Vereinen

Kickboxclub Seekirchen Gold für Lucas Malzer im Vollkontakt Am Wochenende 03. – 05. Mai fanden die österreichischen Staatsmeisterschaften des ÖBFK statt. Für Lukas Malzer vom KBC Seekirchen gab es Grund zum Jubeln. Nach monatelanger Vorbereitung, erleben von Fortschrittserfolgen und Rückschlägen war an diesem Wochenende der richtige Moment gekommen. Malzer kämpfte im Vollkontakt bis 67kg und im Leichtkontakt bis 69kg, allgemeine Klasse. Wakali Mohammad von Gratwein kämpfte sich durch einen Vorrundenkampf ins Finale, wo er auf Malzer, welcher ein Freilos erhielt, traf. In drei Runden zu je zwei Minuten galt es nun den Sieger dieser Gewichtsklasse zu ermitteln. Doch Malzer überlies nichts dem Zufall. Von Anfang an setzte er seinen Gegner mit präziser und fester Fußtechnik sowie schlauen Boxkombinationen unter großen Druck. So gelang es Malzer bereits die erste Runde mit klarem Punktevorsprung zu beenden. In der zweiten Runde erhöhte Mohammad von Gratwein den Druck, um Punkte aufzuholen. Doch Malzer ließ nicht nach und konnte sogar den Gegner durch taktisch gute Bewegungsmanöver stellen und mit einer Boxkombination zu Boden zwängen. In der dritten und letzten Runde ging es nochmal richtig zur Sache. Beide Kickboxer mussten einiges einstecken und zeigten bis zum Schluss ihre gute konditionelle Verfassung. Aber für Malzer reichte es am Ende eindeutig mit 3:0 Punkten. Er darf sich über seine erste goldene Medaille freuen. „Es war ein toller Kampf, bei dem Malzer endlich sein Können zur Gänze zeigen konnte! Er war von Beginn an voller Willensstärke und hat sich den Titel mehr als verdient“, so Coach Robert Högler.

Team Zederhaus gewinnt UNIONLandesmeisterschaft im Stocksport Das Team des ESV Zederhaus mit den Spielern Hans Kößler, Hans Pfeifenberger, Roland Pfeifenberger und Rainer Pfeifenberger konnte sich den UNION-Landesmeistertitel bei der ULM Herren in Obertrum sichern. Der zweite Platz ging an den UESV Obertrum-Lindner vor dem UESV Obertrum Mödlhammer. Die Teams auf Platz eins und zwei, ESV Zederhaus und UESV Obertrum-Lindner, werden an der StocksportUnion-Bundesmeisterschaft-Herren in Wang, Niederösterreich teilnehmen. Weitere Platzierungen: 4. UESV Obertrum Altendorfer, 5. UEV Thalgau, 6. UEV Mattsee, 7. UEV Seeham Ritsch, 8. UEV Seeham Mösl, 9. UEV St. Michael

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Berichte aus den Vereinen

Squash Österreichische Meisterschaft Jugend Nach vielen Jahren fand am 4. + 5. Mai im Tenniscourt Süd in Gneis, Salzburg wieder einmal die Österreichische Meisterschaft statt. Der Squash Club 80 Salzburg stellte dabei mit zehn Teilnehmern eine große Delegation. Mit dabei waren auch einige Turnierneulinge, welche sich allesamt beachtlich geschlagen haben. So errang Alexander Kendlbacher im Burschen U11-Bewerb gleich bei seinem ersten Turniereinsatz die Bronzemedaille. Für Julian Mastny reichte es immerhin zum achten Platz in dieser Altersklasse. Bei der U13 holte sich Neuling Julian Harrer den vierten Platz und legte seine Feuerprobe damit auch mit Bravour ab! Daniel Lutz gelang die souveräne Titelverteidigung. Im größten Bewerb bei den Burschen U15 gab es gleich zwei Medaillen zu feiern. Bronze ging an Florian Hofbauer und Gold erneut an Daniel Lutz, der auch diesen Bewerb ohne Satzverlust gewann! Lorenz Wallner, Lukas Faltheiner und Wolfgang Kendlbacher zehn, elf und 13. Philipp Hofbauer war als einziger SC80-Starter im U17-Bewerb bei den Burschen am Start. Leider hatte der Salzburger aufgrund von Verletzungen einen Trainingsrückstand und kam über den fünften Platz nicht hinaus, zeigte aber in den Platzierungsspielen eine gute Leistung. Als einziges Mädchen bei den Mozartstädtern schrammte Lara Faltheiner ganz knapp bei den Mädchen U15 an einer Medaille vorbei. Im kleinen Finale verlor sie mit 1/3. Rekordstaatsmeister und Trainer Aqeel Rehman, welcher die Jugendlichen im Verein seit ein paar Jahren betreut, ist mit den Leistungen äußerst zufrieden. Obendrein gab es eine doppelt so erfolgreiche Medaillenausbeute im Vergleich zum Vorjahr. Die Aussicht auf weitere Erfolge ist also gegeben und es wird dafür auch fleißig weitertrainiert.

Auszeichnung für die WheelChairDancers Das Nationalteam der Rollstuhltänzer mit Sanja Vukasinovic und Robert Pleininger und den Trainern Diethard Govekar und Kerstin Govekar (WheelChairDancers Salzburg) wurde vom Österreichischen Paralympischen Committee für ihre Erfolge und Leistungen im österreichischen Rollstuhltanzsport ausgezeichnet, hier mit Maria Rauch-Kallat, Präsidentin des Oepc und Generalsekretärin Petra Huber. Wir gratulieren herzlich!

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Berichte aus den Vereinen

BG TAMSWEG Auch am Beach Top

Nach dem Ende der Hallensaison ging es für das BG Tamsweg direkt weiter auf den Sand. Das letzte Schulturnier der Saison führte die Oberstufe des BG Tamsweg Mitte Mai zu den Beachvolleyball Landesmeisterschaften nach Mattsee. Gespielt wurde auf drei Courts gleichzeitig, 1x Damen, 1x Herren und 1x Mixed. Die Lungauer ließen sich vom starken Wind nicht aus der Ruhe bringen und konnten alle drei Gruppenspiele gegen die HAK Neumarkt, HLW Neumarkt und HAK Kuchl für sich entscheiden. Im Viertelfinale wartete mit dem SRG Salzburg ein schwerer Gegner. Die Mädchen konnten sich souverän durchsetzen und blieben somit im Turnier ungeschlagen. Die Burschen hatten das Nachsehen, somit musste die Entscheidung im Mixed fallen, wo bis zum Schluss am Strand in Mattsee heiß um jeden Ball gefightet wurde. Mit 13:15 verpassten die Lungauer hauchdünn den Einzug ins Halbfinale, durften sich aber über den tollen fünften Platz von 16 Teams freuen. Grund zur Freude brachte auch das anschließende Sichtungstraining des Salzburger Volleyballverbandes. Das BG Tamsweg war mit einem Burschen- und einem Mädchenteam dabei, konnte sich in den Testspielen gegen alle Kontrahenten durchsetzen und wurde von Landestrainer Andi Strauss für den Bundesjugendbewerb (Jahrgang 2004 und jünger) in Baden nominiert. Dort werden die Lungauer die Fahnen für das Bundesland Salzburg hochhalten.

Oberndorf holt Landesmeistertitel Bei den Salzburger Taekwondo Landesmeisterschaften konnte der Taekwondo Verein Oberndorf mit zwölf Goldmedaillen überzeugen und sicherte sich souverän die Mannschaftswertung. Die Flachgauer bleiben somit das vierte Jahr in Serie die Nummer eins im Salzburger Land. Mit dabei war auch das Aushängeschild und Heeressportler Aleksandar Radojkovic, der sich souverän den Titel bis 80 Kilogramm holen konnte. Für den 22-Jährigen gab es an dem Tag gleich doppelten Grund zur Freude: er wurde auch vom Österreichischen Taekwondo Verband als einer von drei Rot-Weiss-Roten Vertretern für die Taekwondo Weltmeisterschaften in Manchester nominiert.

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Berichte aus den Vereinen

Sportzentrum Mitte - Matura Teilprüfung BORG Josef Preis Allee

Die Turn-Gym-Union-Salzburg und das Sportzentrum Mitte-Team sorgten für optimalen Ablauf und Gerätschaften Am Freitag den 10. Mai nahmen 29 Schüler der 7B des BORG–NonntalSportzweig Josef Preis Allee an der Teilprüfung Geräteturnen, die Voraussetzung für die Matura 2020, teil. Das Sportzentrum Mitte bot mit seiner Turngerätehalle und den Geräten ideale Voraussetzungen für die Prüfung. Hans Pichler, Präsident der Turn-Gym-Union-Salzburg (TGUS) kümmerte sich im Vorfeld um die Adaptierung der speziellen Turngeräte. Der neue Stufenbarren, der erste dieser Art im Bundesland Salzburg, wurde aus Mitteln der Landessportorganisation, der Stadt Salzburg, des SPORTUNION Landesverbandes und der Turn-Gym-UnionSalzburg finanziert. Besonderes Lob gab es für Hans Pichler von Dir. HR Mag. Ingrid Rathmair-Rosenkranz und der Abnahmekommission über die Zusammenarbeit zwischen Schule und Turn-Gym-Union-Salzburg. Dazu Hans Pichler: „Nur wenn Schulen, Vereine, Schulbehörden, Stadt, LSO, Verbände, Sportzentren und Medien zusammenarbeiten, ist es möglich den Turnsport auf ein höheres Niveau zu bringen.“

Erfolgreicher Start der Showdance Solisten an der EFDO Europameisterschaft 2019 Bei den Showdance Europameisterschaften der European Federation of Dance Organistaion (EFDO) in Frankfurt Hanau konnten sich die beiden Jugend Solisten Kerstin Herbek und Benjamin Skupien gegen die harte Konkurrenz fast bis an die Spitze durchsetzen. Benjamin Skupien konnte mit seinem Solo „Addicted“, in dem er einen Suchtkranken darstellte, den Vizeeuropameister Titel für die TGUS Salzburg holen. Kerstin Herbek, amtierende österreichische Meisterin, die in sehr berührender Art einen Flüchtling vertanzte, erreichte die Bronzemedaille. Mit ihren ausdrucksstarken sehr professionell getanzten Solis (Choreographien von Laura Ike) konnten die zwei Solisten der TGUS nicht nur die Jury (beide hatten auch erste Plätze in den Wertungen) sondern auch das Publikum überzeugen. Kerstin Herbek und Benjamin Skupien sind Mitglieder der Showdance Freestyle Formation First Position, die sich ebenfalls der Konkurrenz bei den Europameisterschaften stellte. Gemeinsam mit ihren Team Kolleginnen Marlene Friesacher, Annabel Götzenauer, Michaela Miklavcic , Sonja Müller und Vanda Rabitsch konnten sie den 4. Rang für Österreich holen.

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UNION Thema

Bewegt im Park Sommerspirit für die Fitness

Foto: APA

Unter dem Motto „Bewegt im Park“ heißt es auch diesen Sommer wieder: Herumsitzen war gestern, jetzt ist Bewegung angesagt! Mit der erfolgreichen Bewegungsinitiative, finanziert vom Hauptverband der Sozialversicherungsträger und vom Sportministerium und durchgeführt im Rahmen der Initiative „Mach den ersten Schritt“, werden auch heuer wieder kostenlose Bewegungskurse für Interessierte jeden Alters in Stadt und Land Salzburg angeboten.

38 kostenlose Kurse in Stadt und Land Salzburg

Nachhaltige Wirkung von Bewegung Wer durch die vielfältigen und abwechslungsreichen Bewegungsangebote Lust auf mehr bekommen hat, kann sich ab Herbst gleich bei den Vereinen zu weiteren Kursen anmelden. In der Gruppe mit Gleichgesinnten macht Sport bekanntlich mehr Spaß!

Foto: APA

Von der SPORTUNION werden in diesem Jahr 28 Kurse in acht Gemeinden und der Stadt Salzburg mit Fokus auf Ganzkörpertraining, Stretching, Stabilität und Yoga angeboten. Das Kursangebot wird von professionellen Trainern der Vereine Aktiv & Gesund UNION Mattsee, Taekwondo Verein Oberndorf, Taekwondo Union Salzburg, Kort.X Lungau – Das neuromotorische Fitnesstraining, Union Old Men Team Faistenau und des Landesverbandes der SPORTUNION Salzburg umgesetzt. Vielen Dank an unsere Vereine, die uns bei der Umsetzung tatkräftig unterstützen.

Bernd Frey und Michaela Bartel (SPORTUNION), SGKK-Obmann Thom Kinberger, Oliver Jarau (ASKÖ), Martin Neuwirth (Projektleiter SGKK)

Foto: SGKK

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as vierte Jahr wird das Programm „Bewegt im Park“ bereits von den Sportdachverbänden SPORTUNION, ASKÖ und ASVÖ organisiert. Dabei werden insgesamt 38 Kurse zu verschiedensten Themen für Interessierte jeden Alters und jeden Fitnessniveaus angeboten. Besonders Sporteinsteiger finden hier das richtige Programm für sich. Von Seekirchen bis Tamsweg finden auf öffentlichen Plätzen wie Parkanlagen oder Spielplätzen wöchentlich von professionellen Trainern angeleitete Bewegungskurse statt. Die Termine finden bei jedem Wetter statt, es braucht keine Vorkenntnisse und keine Anmeldung. Einfach hinkommen und mitmachen!

Infobox: • Bewegungsangebote für Personen jedes sportlichen Niveaus • Kostenlose Teilnahme ohne Anmeldung • Bei jedem Wetter • Für alle Menschen von jung bis alt • Mit erfahrenen Kursleitern Weitere Infos und das vollständige Kursprogramm auf www.bewegt-im-park.at

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UNION Thema

ANTHERING MI

17:00 – Body-Fit 18:00

Calistenics Park Anthering

05. 06. – SPORTUNION 11. 09. Salzburg

MI

18:00 – Kräftigung und 19:00 Beweglichkeit

Calistenics Park Anthering

05. 06. – SPORTUNION 11. 09. Salzburg

BISCHOFSHOFEN DI

17:00 – Fit in der Natur 18:00

Alter Spielplatz

18. 06. – ASKO LV 24. 09. Salzburg

BRUCK A.D. GLOCKNERSTRASE MI

17:00 – Fit und ausdauernd 18:00

Wiese hinter dem Fußballplatz

05. 06. – ASKO LV 11. 09. Salzburg

FAISTENAU DI

08:30 – Pilates 09:30

Parkplatz Seestüberl 04. 06. – Union Old Men am Hintersee 10. 09. Team Faistenau

HALLEIN DO 18:00 – Fit mit Kampfsport 19:00

Stadtpark Hallein

06. 06. – Taekwondo 12. 09. UNION Salzburg

DO 08:30 – Yoga 09:30

Sportplatz Nussbaumer

06. 06. – SPORTUNION 12. 09. Salzburg

MATTSEE

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DO 18:00 – Bodyshape 19:00

Pavillon Seenland 06. 06. – Aktiv & Gesund Schifffahrt 12. 09. – Union Mattsee Anlegestelle / Promenade Mattsee

DO 19:00 – Rücken-Fit 20:00

Pavillon Seenland 06. 06. – Aktiv & Gesund Schifffahrt 12. 09. – Union Mattsee Anlegestelle / Promenade Mattsee

UNIONNEWS

DAS KURSANGEOT ZUM HERAUSNEHMEN

HOF BEI SALZBURG


UNION Thema

NEUMARKT AM WALLERSEE DI

19:00 – Sommerfit mit 20:00 Capoeira

Ballspielplatz Wallbachstraße

04. 06. – Afro Ritmo 10. 09. Austria

OBERNDORF BEI SALZBURG MO 09:30 – Yoga im Park 10:30

Park vor Stadtgemeinde

03. 06. – SPORTUNION 09. 09. Salzburg

MI

Park vor Stadtgemeinde

05. 06. – SPORTUNION 11. 09. Salzburg

Wiese vor Sportmittelschule

06. 06. – Taekwondo 12. 09. Verein Oberndorf

19:15 – Yoga im Park 20:15

DO 19:15 – Fit mit Kampfsport 20:15

SALZBURG STADT MO 09:00 – Faszientraining 10:00

Kurgarten (Mirabell)

03. 06. – SPORTUNION 09. 09. Salzburg

MO 09:00 – Funktionelles 10:00 Training

Fitnessparcours beim Eingang zum Kavalierhaus

24. 06. – ASKO LV 30. 09. Salzburg

MO 18:30 – Sommerfit mit 19:30 Capoeira

Preuschenpark

03. 06. – Afro Ritmo 09. 09. Austria

MO 19:00 – Yoga 20:00

Glanspitz

03. 06. – SPORTUNION 09. 09. Salzburg

DI

8:00 – 9:00

Preuschenpark

04. 06. – SPORTUNION 10. 09. Salzburg

DI

18:00 – Mach mit - werd' fit! Glanspitz 19:00

04. 06. – SPORTUNION 10. 09. Salzburg

DI

18:00 – Body-Power 19:00

Volksgarten

11. 06. – SPORTUNION 17. 09. Salzburg

DI

19:00 – Rücken-Fit und 20:00 Stretching

Glanspitz

04. 06. – SPORTUNION 10. 09. Salzburg

DI

19:00 – After-Work-Out 20:00

Volksgarten

04. 06. – SPORTUNION 10. 09. Salzburg

MI

18:30 – Sommerfit mit 19:30 Capoeira

Volksgarten

05. 06. – Afro Ritmo 11. 09. Austria

DO 09:00 – Qi-Gong 10:00

Glanspitz (Lehen, Nähe Spielplatz)

06. 06. – SPORTUNION 12. 09. Salzburg

DO 09:00 – Ganzkörper10:00 gymnastik

Itzlinger Park

06. 06. – SPORTUNION 12. 09. Salzburg

Yoga

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UNION Thema

SALZBURG STADT DO 10:00 – Meditation im Park 11:00

Glanspitz (Lehen, Nähe Spielplatz)

06. 06. – SPORTUNION 12. 09. Salzburg

DO 10:00 – Funktionelles 11:00 Training

Fitnessparcours beim Eingang zum Kavalierhaus

13. 06. – ASKO LV 26. 09. Salzburg

DO 18:00 – Zirkeltraining 19:00

Volksgarten

13. 06. – SPORTUNION 19. 09. Salzburg

DO 18:30 – Sommerfit mit 19:30 Capoeira

Kurgarten (Mirabell)

06. 06. – Afro Ritmo 12. 09. Austria

DO 19:00 – Body Shape 20:00

Volksgarten

13. 06. – SPORTUNION 19. 09. Salzburg

FR

08:00 – Pilates 09:00

Preuschenpark

07. 06. – SPORTUNION 13. 09. Salzburg

FR

09:00 – Rückenfit 10:00

Preuschenpark

07. 06. – SPORTUNION 13. 09. Salzburg

FR

18:30 – Fit mit Kampfsport 19:30

Calistenicspark Sportzentrum Mitte

07. 06. – Taekwondo 13. 09. UNION Salzburg

SEEKIRCHEN AM WALLERSEE MO 17:30 – Rücken-Fit 18:30

Strandbad Seekirchen

03. 06. – SPORTUNION 09. 09. Salzburg

MO 18:30 – Core Fitness 19:30

Strandbad Seekirchen

03. 06. – SPORTUNION 09. 09. Salzburg

DO 16:30 – Sommerfit mit 17:30 Capoeira

Strandbad Seekirchen

06. 06. – Afro Ritmo 12. 09. Austria

TAMSWEG DO 18:30 – Kort.X – 19:30 Fitnesstraining

Schlosspark

06. 06. – Kort.X Lungau 12. 09. – Das neuromotorische Fitnesstraining

ZELL AM SEE MO 08:00 – Fit durch den 09:00 Sommer

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UNIONNEWS

Am Zeller See, neben Haifischstüberl

17. 06. – ASKO LV 23. 09. Salzburg


UNION Thema

2019

SPORTS - FUN - ACTION

in den Sommerferien für Kinder und Jugendliche von 6- 16 Jahren

A

uch heuer organisieren die SPORTUNION Salzburg und zahlreiche engagierte Vereine das abwechslungsreiche Feriensportangebot Sports4Fun! Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 16 Jahren können in den Sommerferien an fünf Sports-

4Fun-Standorten eine breite Palette an Sportarten kennen lernen und sich einen ganzen Vormittag austoben. Professionelle ÜbungsleiterInnen und TrainerInnen aus Vereinen betreuen die Kinder an den verschiedenen Standorten und sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt.

Mitmachen ist ganz einfach: In der Früh zur Infostelle kommen, eine Teilnehmerkarte direkt vor Ort erwerben (Kosten Tageskarte € 5,00 € 7,00), sich eine Sportart aussuchen und los geht’s! Mit Ausnahme vom Standort Eugendorf ist keine Voranmeldung notwendig.

SPORTZENTRUM MITTE SALZBURG

EUGENDORF Sportzentrum Eugendorf, Hammermühlstraße 7, 5301 Eugendorf

Sportzentrum Mitte, Ulrike-Gschwandtner-Str. 6, 5020 Salzburg

19. - 21. August (Mo-Mi), 9.00 - 12.30 Uhr Sportprogramm

22. - 26. Juli und 29. Juli - 2. August 8.00- 9.00 Uhr Anmeldung und offener Spiel-/Bewegungsbetrieb,

Marktgemeinde Eugendorf www.eugendorf.at Union Sportclub Eugendorf

9.00 - 12.30 Uhr Sportprogramm SPORTUNION LV Salzburg, office@sportunion-sbg.at, 0662/842688

OBERNDORF

MAISHOFEN Sportanlage, Sportplatzweg 22, 5751 Maishofen 22. - 26. Juli, 9.00 - 12.20 Uhr Sportprogramm

Hauptschulgelände, Joseph-Mohr-Str. 8, 5110 Oberndorf 26. - 30. August, 9.00 - 12.30 Uhr Sportprogramm Taekwondo Oberndorf, berni48@gmx.net, 0660/4806666 & Stadtgemeinde Oberndorf

USK Maishofen, office@skm.at, 0650/4026894

FAISTENAU Sportplatz, Stegleitenstr. 20, 5324 Faistenau 5. - 9. August, 9.00 - 12.00 Uhr Sportprogramm

Sports4Fun in Hof bei Salzburg findet heuer aufgrund von Umbauarbeiten im Sportzentrum nicht statt! Der USK Hof freut sich auf viele Teilnehmer bei Sports4Fun 2020!

Gesunde Gemeinde & Old Men Team Faistenau, info@oldmenteam.at, 0664/5027032

Ihr Ansprechpartner SPORTUNION Salzburg Mag. a Martina Braun martina.braun@sportunion-sbg.at +43 662/84 26 88-15 oder +43 664/606 135 06

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UNION Thema

Landeskonferenz 2019 Die Landeskonferenz am 26. April im Saal der Salzburger Nachrichten war ein voller Erfolg. Präsidentin Michaela Bartel führte gemeinsam mit Moderator Rudi Schwaiger aus Mondsee durch das abwechslungsreiche Programm. Musikalische Begleitung wurde vom Duo Mary U aus Faistenau und Jay Bartel aus Salzburg geboten. Neben Ehrungen einiger besonderer Vereinsfunktionäre wurde heuer bereits zum zehnten Mal der Nachwuchsförderpreis verliehen.

D

ie Landeskonferenz bietet den Vereinen der SPORTUNION jedes Jahr die Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen, Informationen zu erhalten und Kontakte zu knüpfen. Wie auch im Vorjahr wurde über die laufenden Projekte der SPORTUNION gemeinsam mit den Vereinen berichtet, sowie über die Finanzlage des vergangenen Jahres. Gleich vier goldene Ehrenzeichen wurden bei der diesjährigen Landeskonferenz vergeben. Veronika Scheffer, Obfrau des USC Altenmarkt-Zauchensee, Carmen Kiefer, Obfrau der Eisunion Salzburg, Beate Breitfuss-Schlicklberger, Vorstandsmitglied der TGUS und Walter Svoboda, Obmann des UTC Oberalm wurden für ihre besonderen Dienste das höchste Ehrenzeichen der SPORTUNION verliehen. Eine besondere Freude war es, Kurt Löschenbrand nach der Niederlegung seines jahrelangen Engagements im Salzburger Sport und im 1. Saalfeldner Sportklub noch einmal zu ehren und danke zu sagen. Da Herr Löschenbrand bereits alle Ehrenzeichen der SPORTUNION erhalten hat, überreichte Präsidentin

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UNIONNEWS

Besonderer Dank geht an Kurt Löschenbrand für seine jahrelangen Dienste im Sport.

Michaela Bartel eine Trophäe als Ausdruck der Dankbarkeit. Nachwuchsförderpreis geht an Sophia Schaller Zum Abschluss der Landeskonferenz wurde heuer bereits zum zehnten Mal der Nachwuchsförderpreis verliehen. Dr. Thomas Wörz, Vizepräsident der SPORTUNION Salzburg und Vorstand für Fach- und Leistungssport, führte durch die Verleihung. Aus insgesamt 30 Einreichungen von jungen Sportlern und Teams aus 17 verschiedenen Sportarten ging die Eiskunstläuferin Sophia Schaller vom Eiskunstlaufverein Salzburg als Hauptpreisträgerin hervor. Der Teampreis ging an die U16-Damenmannschaft Faustball

der TSU St. Veit, die in den Aufstiegsplayoffs der ersten Faustball-Bundesliga spielen. Karatekämpferin Marina Vukovic (Karate Leistungszentrum Pinzgau) belegte den zweiten Platz. Dritter wurde Philipp Lackner (USC Flachau), ein großes Talent im Ski Alpin. Hossein Khalili (Taekwondo Oberndorf) erhielt eine besondere Auszeichnung für Talent und Integration, dotiert mit 1.000 Euro, als Anerkennung für seine Leistungen. Der Sieg ist mit einem Preisgeld in der Höhe von 2.000 Euro dotiert. Für die 2. und 3. Platzierten gab es Schecks im Wert von 1.500 bzw. 1.000 Euro. Zusätzlich wurden sechs Anerkennungspreise (im Wert von jeweils 500 Euro) an die weiteren Nominierten vergeben.

Fotos: Thomas Kaserer

Teampreis Nachwuchsförderpreis


UNION Thema SPORTUNION fördert junge Talente LAbg. Michaela Bartel, Präsidentin der SPORTUNION Salzburg, gratulierte allen Preisträgern und erfreute sich der immer größer werdenden Beliebtheit des Nachwuchsförderpreises: „Mit dem Nachwuchsförderpreis werden Vereine ausgezeichnet, die mit ihrer Nachwuchsarbeit junge Talente auf ihrem Weg an die Spitze unterstützen. Die Fülle an Anträgen in den letzten zehn Jahren ist sehr erfreulich. Wir konnten bereits 139 Nachwuchspreisförderungen zwischen 500 und 2.000 Euro an die Vereine und ihre jungen Talente ausbezahlen. Bemerkenswert ist auch die Vielfalt, die zeigt in wie vielen unterschiedlichen Sportarten großartige Nachwuchsarbeit in den SPORTUNION Vereinen im Bundesland Salzburg geleistet wird.“

Alle Preisträger des Nachwuchsförderpreises

Die SPORTUNION Salzburg dankt allen Besuchern der Landeskonferenz und freut sich sehr über den gelungenen Abend!

Die Nachwuchsförderpreisträger Top drei Platzierungen

Name

Sportart

Verein

1.

Sophia Schaller

Eiskunstlauf

EVS Eiskunstlaufverein

2.

Marina Vukovic

Karate (Kumite)

Karate LZ Pinzgau

3.

Philipp Lackner

Ski Alpin

USC Flachau

Auszeichnung für Talent & Integration 3.

Hossein Khalili

Taekwondo

Taekwondo Oberndorf

Anerkennungspreise

Name

Sportart

Verein

5

Ingeborg Grünwald

Leichtathletik Weitsprung

USLA

6

Christoph Wieland

Langlauf

USC Altenmarkt

7

Karl Luca-Gerrit

Schwimmen

SU Generali Salzburg

8

Kilian-Fabian Maderegger

Mountainbike

Union Mountainbike Club Koppl

9

Hannah Haigermoser

Voltigieren Altersklasse S/Junioren

UVG Rot-Weiß Salzburg

10

Oliver Janny

Triathlon

TrumerTriTeam

Die SPORTUNION Ehrenzeichen in Gold

Teampreis

Name

Sportart

Verein

1.

U16 Damenmannschaft

Faustball

TSU St. Veit

Sophia Schaller bekommt den Hauptpreis

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UNION Thema

Talente-Service Salzburg Interessante Aktionen für Vereine Gerade im jungen Alter ist es wichtig, dass Kinder viele verschiedene Bewegungsformen lernen. Vor Allem im Leistungssport tendieren Trainer oftmals dazu die Kinder einseitig zu trainieren und den Fokus zu viel aufs spezielle Training zu legen. Einseitiges Training kann bei den jungen Sportlern nicht selten zu Unmut führen. Auch der Körper der Kids leidet unter einseitiger Belastung und es können schon früh Schäden entstehen.

D

ie SPORTUNION Salzburg vernetzt Salzburger Vereine und bietet finanzielle Unterstützung bei präventiven Interventionen für Kinder und Jugendliche. Vereine im Leistungssport sollen dazu bewegt werden aus ihrer Komfortzone auszubrechen und auch einmal Neues zu probieren. Sei es eine Parcours-Einheit mit „ONEMOVE“ fürs Trockentraining im Skiclub, eine Tanz-Einheit mit der „Dance Base“ zur Schulung der Koordination für Schwimmer, eine funktionelle Kräftigungseinheit für kleine Läufer oder aber auch ein physiotherapeutisches Screening für die Kids im Voltigier-Training, die SPORTUNION Salzburg ist offen für jeden Vorschlag und jeden Wunsch.

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UNIONNEWS

Liebe Kids: Lust mal was Neues zu lernen? Euer Trainer bucht euch sicher einen Gasttrainer über die SPORTUNION! Liebe Trainer: Lust die Kids mal durchchecken zu lassen? Bucht euch einen Physiotherapeuten über die SPORTUNION! Liebe Eltern: Lust mal ein Einzelcoaching für gesunde Ernährung im Leistungssport zu bekommen? Bucht euch euren Ernährungsberater über die SPORTUNION!


UNION Thema Die SPORTUNION Salzburg finanziert das Vereinstraining mit einem Sportwissenschaftler oder Therapeuten im Rahmen von bis zu fünf Trainingseinheiten pro Trainingsgruppe. Das Training sollte im Rahmen der Haupttrainingszeiten und unter Anwesenheit des Haupttrainers stattfinden. Impulstag: Kindgerechtes bewegen und Trainieren Im Rahmen des Talente Service findet am 14. September ein Impulstag zum Thema „Kindgerechtes Bewegen und Trainieren“ im Sportzentrum Mitte statt. Ab 09:00 Uhr starten diverse Workshop-blocks zu Themen wie „funktionelle Kräftigung“, „Koordination und Gleichgewicht“, „Bewegungsspiele mit und ohne Geräte“ und „Spiel und Spaß mit Bewegungsstationen“ für Trainer und Kids, aber auch Workshops zu Themen wie „Sportpsychologie“ oder „Sporternährung“ für Eltern. Die Anmeldung zum Workshop Tag erfolgt bis spätestens 1. September über die SPORTUNION Salzburg oder direkt bei der Projektkoordinatorin (theresa.kober@sportunion-sbg.at).

Ablaufplan Impulstag Uhrzeit

Themenblock 1

Themenblock 2

09:00

Allgemeine Begrüßung und Erklärung des Ablaufes

09:45

Trainer und Kinder in Halle B: funktionelles Training/ Kräftigung/Beweglichkeit

Bewegungsspiele mit und ohne Geräte

Eltern im Seminarraum: Sportpsychologie

11:15

Pause

12:00

Trainer und Kinder in Judohalle: Koordination/ Gleichgewicht

Spiel und Spaß mit Bewegungsstationen

Eltern im Seminarraum: Optimale Ernährung im Leistungssport

13:30

Ende

Talente Screening So wie letzte Jahr wird auch heuer im Oktober wieder ein Screening für junge Talente stattfinden. Bei Interesse am Talente Screening bitte bei theresa.kober@sportunion-sbg.at melden.

Ihr Ansprechpartner SPORTUNION Salzburg Theresa Kober theresa.kober@sportunion-sbg.at +43 662/84 26 88-21

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UNION Thema

Interview zum Projekt Wiffzack mit Bildungsdirektor Dipl. Päd. Rudolf Mair Im Jänner war der Startschuss für viel Neues – nicht nur für unser Projekt Wiffzack. Seit Juni 2018 ist Dipl.-Päd. Rudolf Mair als neuer Bildungsdirektor angelobt. Mit Jänner 2019 wurden der bisherige Landesschulrat, eine Behörde des Bundes, und die Bildungsabteilung des Landes formal fusioniert.

D

ie Bildungsdirektion ist somit die größte Behörde im Bundesland und für alle 361 Schulen, 73.000 Schüler und 9.000 Lehrer zuständig. Von 2008 bis zum Antritt in seine Funktion als Bildungsdirektor war Dipl.-Päd. Rudolf Mair als Landesschulinspektor für den Bereich Sonderpädagogik zuständig und hat unser Projekt Wiffzack von Beginn an befürwortet und unterstützt. Wir haben den neuen Bildungsdirektor getroffen und zu seiner neuen Funktion und spannenden Themen wie Inklusion im österreichischen Schulsystem befragt.

Interview Welche Schwerpunkte setzen Sie in Ihrem ersten Jahr als neuer Bildungsdirektor? Nun der erste Schwerpunkt muss natürlich die Etablierung dieser Behörde sein, das Zusammenwachsen erfordert Zeit. Das ist sicher ein Schwerpunkt. Im pädagogischen Bereich wollen wir im Bereich der MINT-Fächer - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - stärker werden. Aber nicht zuletzt spielt natürlich auch der Sport eine große Rolle und da suchen wir und haben wir mit der SPORTUNION einen tollen Kooperationspartner gefunden. In der Debatte um die Sonderschulen sprechen Sie sich klar für den Fortbestand von Sonderschulen aus und gehören dem Expertenteam an, das Bildungsminister Heinz Faßmann in dieser politisch brisanten Frage berät. Warum plädieren Sie für den Erhalt dieser Schulform? Ich glaube, dass viele Eltern ihre Kinder gerne an Sonderschulen beschult haben möchten. Diesem Elternwunsch kommen wir nach. Wenn es diesen Elternwunsch nicht gäbe, dann bräuchten wir diesen Schultyp nicht - so einfach ist das.

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Bildungsdirektor Dipl.-Päd. Rudolf Mair

Wie kann Inklusion bzw. Integration Ihrer Meinung nach erfolgreich im österreichischen Schulsystem umgesetzt werden? Wir setzen Inklusion um. Wir haben ein Drittel der Schüler mit Förderbedarf an Sonderschulen. Der Rest in inklusiven Settings, wobei ich auch die Sonderschulen als inklusive Settings bezeichne, weil es eine besondere Maßnahme darstellt, Kinder und Jugendliche auf das spätere Leben vorzubereiten. Wie wichtig schätzen Sie Bewegung und Sport für Kinder im Allgemeinen und für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf im Speziellen ein? Ich würde da keinen Unterschied se-


UNION Thema hen. Der Sport hält uns gesund und ist ein hohes Gut. Bewegung hält auch den Geist wach und das trifft für alle Menschen zu - Kinder, Jugendliche, Erwachsene. Der Sport ist ein integraler Bestandteil unserer Lebenswelt und daher bin ich froh über diese Kooperation. Die Sonderschulen und Integrationsklassen werden von qualifizierten Pädagogen betreut. Wie kann das Lehr- und Betreuungspersonal im Zuge des Projekts „Wiffzack“ profitieren? Welches Potential sehen Sie? Wenn Trainer in den Unterricht kommen dann besteht dort ein Team mit dem Pädagogen, der Pädagogin. Team ist immer immer verteilte Intelligenz, verteilte Kompetenz und wenn sich die beiden ergänzen, kann das nur von Vorteil sein. Wir freuen uns, dass wir äußerst motivierte Trainer aus SPORTUNION-Vereinen für das Projekt gewinnen konnten, die Freude an der Arbeit mit der Zielgruppe haben. Welche Chance sehen Sie in der Kooperation zwischen Vereinen und Sonderschulen? Welche Herausforderungen können auftreten?

Die Vereine haben Leute, die Experten im Sport sind, bis hin zum Leistungssport. Ich glaube es geht um ein Heranführen an ein gesundes Leben, an eine gesunde Lebensführung. Und darum, dass Kinder und Jugendliche die eine oder andere Sportart auf professionelle Art und Weise kennenlernen können. Und die dann vielleicht später in den regionalen, örtlichen Turnverein, Tennisverein oder dergleichen gehen. Das halte ich für ein erstrebenswertes Ziel. Deshalb ist es wichtig, das Dorfleben mit all seinen Vereinen - auch Sportvereinen zu erhalten und zu beleben. Glauben Sie, dass Integration bzw. Inklusion im Verein funktionieren kann? Was braucht es aus Ihrer Sicht, um Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Sportvereine einzubinden? Der Behindertensport ist ein etablierter Zweig im Sport insgesamt. Es wird Angebote brauchen, die speziell zugeschnitten sind. Das ist bei unseren Sonderschulen auch nichts anderes und die gibt es ja schon. Und es gibt ja auch sehr sehr erfolgreiche Behindertensportler - Danja Haslacher wäre

eine davon, die Sport genauso betreiben wie jeder andere. Da sehe ich keinen Unterschied. Und das ist das inklusive Moment. Im Zuge des Projekts „Wiffzack“ können die Kinder und Jugendlichen eine Vielzahl an verschiedenen Sportarten und Bewegungsformen ausprobieren (Drums Alive, Karate, Taekwondo, Rhythmische Gymnastik, Klettern, Schwimmen, Tanz, polysportive Angebote etc.). Welche Sportarten betreiben Sie gerne in Ihrer Freizeit und wie halten Sie sich fit? Denksport! Beim Einrichten der Bildungsdirektion komme ich mir wie ein Denksportler vor (lacht). Spaß beiseite. Radfahren, Wandern sind meine liebsten Sportarten, die eher exzessiveren Zeiten sind natürlich vorbei. Ich beschränke mich auf das was mich gesund erhält.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und das Interview!

Rhythmische Gymnastik in der Sonderschule St. Anton.

Ihr Ansprechpartner SPORTUNION Salzburg Mag. a Martina Braun martina.braun@sportunion-sbg.at +43 662/84 26 88-15 oder +43 664/606 135 06

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SONNE-INTERNATIONAL Projektpartnerin Alisa Buchinger Alisa Buchinger von der Karate Union Shotokan Salzburg ist das Aushängeschild des österreichischen Karatesports. Die 26-Jährige konnte in ihrer Karriere schon zahlreiche Erfolge einfahren. Ein Highlight war 2016 die sensationelle Krönung zur Weltmeisterin.

A

lisa weiß, dass nicht nur die sportlichen Erfolge im Leben zählen. Auch soziales Engagement liegt der Ausnahmeathletin sehr am Herzen, weshalb sie sich für das Projekt SONNE der österreichischen Hilfsorganisation SONNE-International schon seit mehreren Jahren erfolgreich engagiert. Was Alisa in diesem Projekt genau macht und warum es so wichtig ist, darüber hat sie mit uns gesprochen.

Interview Kannst Du uns erklären was das Projekt SONNE genau ist? SONNE-International ist eine Organisation, die armen Kindern in Indien helfen soll. Es ist nicht nur ein Projekt für Karate, sondern allgemein ein Projekt, das Kinder unterstützt und hilft Schulen in Myanmar, Bangladesch und Indien aufzubauen. Armin Mösinger hat als Projektleiter vor fünf Jahren

die Initiative ergriffen und ein Karateprojekt in Indien gestartet. Hier geht es darum gemeinsam gegen Gewalt an Mädchen und Frauen anzutreten und Selbstverteidigungskurse anzubieten. Damit sollen die Geschlechterrollen aufgebrochen werden und den zahlreichen sexuellen Übergriffen entgegengewirkt werden. Wie bist Du dazu gekommen das Projekt SONNE zu unterstützen? Armin ist durch die Medien auf mich aufmerksam geworden und hat mich daraufhin angesprochen. Ich war sofort begeistert. Ich bin generell sozial engagiert und mit diesem Projekt habe ich die Gelegenheit auch etwas zurückzugeben und das hat dann genau gepasst. Gerade nach dem Weltmeistertitel war es etwas ganz Besonderes. Warum liegt Dir das Projekt so am Herzen? Die Umstände vor Ort sind unglaublich. Jedes zweite Mädchen in Indien wird Opfer von Gewalt und sexuellen Übergriffen. Dort ist es fast alltäglich, dass etwas passiert und die Frauen und Mädchen müssen ständig in Gefahr leben. Im Dezember 2015 bin ich das erste Mal für eine Woche nach

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Fotos: ®Stefan Leitner - stefanleitner.com

Die Mädchen in Indien trainieren voller Begeisterung.


UNION Thema

Indien geflogen, um mir das Projekt anzusehen und war ehrlich gesagt geschockt von den Umständen vor Ort. Das zweite Mal als ich dort war, im Dezember 2017 für zehn Tage, war ich dann schon offener für die Kultur und das Land. Ich will dabei helfen, dass die Mädchen Selbstvertrauen gewinnen und lernen sich zu wehren, um damit der großen Gefahr von Gewalt ent- gegenzuwirken. Dieses Jahr wird es aufgrund der Olympia Vorbereitung leider schwierig werden, dass ich wieder hinfliege, ansonsten will ich aber auf jeden Fall nächstes Jahr wieder vor Ort sein.

Alisa Buchinger demonstriert ihre Karatekünste.

Seit wann bist Du SONNE-Projektpatin und was sind Deine Aufgaben als solche? Patin bin ich seit 2015, wo ich auch dann direkt nach Indien geflogen bin. Meine Aufgabe ist es hauptsächlich gemeinsam mit Armin das Projekt

publik zu machen und per Videobotschaften mit den Mädchen in Indien zu kommunizieren und ihnen auch aus Österreich die vollste Unterstützung zu bieten. Außerdem sind Crowdfunding-Aktionen immer wieder Teil

meiner Aufgaben, mit denen wir das Projekt finanzieren und so lange wie möglich fortsetzen wollen. Ich glaube, dass ich so auch von Österreich eine gute Unterstützung für die Mädchen bieten kann.

Alisa Buchinger gibt den Mädchen vor Ort Karateuntericht.

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UNION Thema

Du warst bereits zweimal in den Schulen in Indien vor Ort und hast den Mädchen und Frauen persönlich Karate-Stunden gegeben. Was ist Dir wichtig, dass Du ihnen mitgibst? Wichtig ist es mir ihnen beizubringen, dass auch sie selbstbewusst sein können und sich wehren können. Es ist bewiesen, dass wenn Frauen sich wehren und sich trauen laut zu werden, das die Männer zurückschrecken lässt. Ich will in Indien ein anderes Bild einer Frau vermitteln, denn die Mädchen dort trauen sich einfach nicht richtig für sich einzustehen und man muss ihnen das Vertrauen in sich selbst geben und ihnen beibringen, dass sie sich zeigen müssen und selbstbewusst sein müssen, um der Gewalt entgegenzuwirken. Wenn die Mädchen laut werden würden, würden die Männer zurückschrecken. Deshalb ist es auch so wichtig, dass die Mädchen regelmäßig an den Selbstverteidigungskursen teilnehmen können. Früher war ein männlicher Karatelehrer für die Kurse vor Ort zuständig, inzwischen ist es eine Lehrerin. Das ist auch ein sehr wichtiger Aspekt, denn die Lehrerin ist auch eine wichtige Vertrauensperson für die Mädchen.

Gemeinsam gegen Gewalt an Mädchen und Frauen.

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Das Projekt stand Ende 2018 schon kurz vor dem Ende. Wie hast Du es geschafft, dass das Projekt weitergeführt werden kann? Das Projekt konnte mittels Crowdfunding im Jahr 2019 fortgesetzt werden. Gemeinsam mit Armin bin ich zusammengesessen und wir haben ein Fotoshooting gemacht. Wir haben auch Videos und Plakate gemacht und ei-

nen Aufruf gestartet, um das Projekt zu unterstützen. Ein weiterer Teil des Crowdfunding Projektes waren Verlosungen. Für eine 1.000-Euro-Spende hat man ein Training mit mir bekommen, das haben sechs Vereine wahrgenommen. Viele Leute haben aber auch mit kleineren Summen von 100 – 500 Euro das Projekt unterstützt. Unter den 100-Euro-Spenden wurde auch ein


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Meet and Greet mit mir verlost, welches vor Kurzem stattgefunden hat. Außerdem ist Suzuki als mein Sponsor auch im Projekt als Hauptsponsor von Anfang an mit dabei. Leider steht das Projekt aber nächstes Jahr wieder auf der Kippe und es wird wieder eine Maßnahme gestartet werden müssen, damit das Projekt weitergeführt werden kann.

Armin Mösinger, Projektinitiator der SONNE-Selbstverteidigungs-Workshops „Wir von SONNE-International sind sehr froh, dass uns Alisa als Projektpatin seit mehreren Jahren begleitet. Die Mädchen in Indien reden heute noch von ihr und es ist einfach gut mit einer so starken Persönlichkeit vor Ort den Mädchen zu zeigen, wie emanzipiert eine Frau sein kann, darf und muss. Mit unseren Karate-Workshops stärken wir die Mütter von morgen. Selbstbewusste Frauen werden ihre Kinder mit Sicherheit auch zu emanzipierten Frauen erziehen und so kann sich über Generationen die Rolle der Frauen in Indien nachhaltig verbessern.“

Die Mädchen in Indien schauen zur Karateweltmeisterin auf.

Alisa Buchinger gibt den Mädchen vor Ort Karateuntericht.

Fotos: © Stefan Leitner - stefanleitner.com

Wie kann man das so wichtige Projekt unterstützen und zur Fortsetzung beitragen? Auf der Homepage kann man sich über die Möglichkeiten der Unterstützung informieren und Pate für ein Kind werden. Ich bin selbst Patin für ein Kind und spende im Monat 10 Euro. Das tut mir nicht weh und ich kann damit den Kindern in Indien helfen. Man kann sich dort aber auch über andere Formen der Unterstützung informieren. Die Kinder sind über jede Form der Unterstützung froh und freuen sich, wenn das Projekte auch 2020 fortgeführt werden kann.

Infos: www.sonne-international.org https://www.sonne-international.org/ projekte/wir-zeigen-den-maedchen-wie-stark-sie-sind/ Die Organisation sucht jetzt schon Paten und Sponsoren für 2020, damit sie auch nächstes Jahr mit diesem wichtigen Projekt weitermachen kann. Kontakt: Ing. Mag. Armin Mösinger, BA moesinger@sonne-international.org SONNE-Spendenkonto / BAWAG PSK IBAN: AT79 6000 0005 1006 1977 BIC: BAWAATWW Betreff: Selbstverteidigungskurse

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SPORTUNION Vereinsbefragung

Die Ergebnisse liegen vor Im vergangenen Jahr wurde die große SPORTUNION Vereinsbefragung mit dem Schwerpunkt Fitness- und Gesundheitssport in Kooperation mit der Universität Graz durchgeführt. Ziel der Befragung war einerseits die Erhebung des Ist-Standes, andererseits die Beleuchtung der Zukunftsperspektiven für den Bereich Fitness- und Gesundheitssport.

Im Detail: Was unsere Vereine leisten und wen sie „bewegen“

D

ie Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie breit die SPORTUNION Vereine aufgestellt sind: Knapp ein Drittel der Vereine ist sowohl im Fitness- und Gesundheitssport wie auch im Breiten- und Fachsport äußerst aktiv. Unter Fitness- und Gesundheitssport werden Bewegungsangebote wie Pilates, Nordic Walking, Seniorengymnastik oder kräftigende Einheiten definiert. Diese Angebote sind aber nicht an spezielle Fachsportarten oder sogar an einen regelmäßigen Wettkampfbetrieb gebunden. Breitensport ist an eine Fachsportart gebunden, wie z.B. Volleyball Mixed Hobby, Fußball abseits von Meisterschaft und Liga oder ein Lauftreff. Das Leistungsniveau und die Wettkampftätigkeiten sind geringer als im Leistungssport (=lizenzierter Fachsport).

Während knapp 80 % der Vereine Angebote von 0 bis 65 Jahre aufweisen, ist nur die Hälfte der Vereine bei den Erwachsenen im Alter von über 65 Jahren aktiv, für diese Altersgruppe ist somit Entwicklungspotential vorhanden. Innerhalb der Bundesländer finden sich geringe Unterschiede, so bieten etwa überdurchschnittlich viele Vorarlberger Vereine (64 %) Kurse für die Altersgruppe 65+ während in Tirol und Niederösterreich der Anteil der Kursangebote für Kinder und Jugendliche mit ca 85 % besonders hoch ist.

Bei den Bewegungsangeboten finden sich alle konditionellen und koordinativen Aspekte wieder, jedoch sind Programme zur Kräftigung der Muskulatur am häufigsten zu finden. Im Schnitt haben Fitness- und Gesundheitssportvereine wöchentlich vier Angebote mit durchschnittlich zwölf Teilnehmern im Vereinsangebot verankert. Somit bewegt ein SPORTUNION Verein im Schnitt 45 Personen pro Woche in seinen Fitness- und Gesundheitssportkursen.

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UNION Thema Auch wenn bereits 34 % der SPORTUNION Vereine Fitness- und Gesundheitskurse anbieten, haben bisher erst 19 % der befragten Vereine ein Fit-Sport Austria Qualitätssiegel zur Bewerbung und Sichtbarmachung ihrer Angebote. Während knapp die Hälfte der Vereine, die ihren Fokus auf F&G legen, das Qualitätssiegel nutzen, besteht bei Breitensportvereinen Potential.

Zukunftsperspektiven im Fitness- und Gesundheitssport Herausforderung: Speziell zum Einstieg fehlt es an Übungsleitern Knapp 60 Prozent der Vereine, die bereits Fitness- und Gesundheitssportangebote in ihrem Programm haben, sind laut Erhebung gut und ausreichend mit Übungsleitern versorgt. Hingegen hat nur jeder vierte Verein, der im Fitness- und Gesundheitssport aktiv werden möchte, dafür auch die ausreichende Zahl an Übungsleitern. Bei dieser Problematik setzt auch das „fit-und-gesund-Vereinspaket“ der SPORTUNION an: Durch die Inanspruchnahme dieses Pakets werden den Vereinen seit September 2018 Aus- und Fortbildungen in allen Bundesländern ermöglicht und der Start eines neuen Angebots so bestmöglich unterstützt.

Herausforderung: Mangel an Sportstätten, hohe Mieten Nicht von ungefähr sieht das „fit-und-gesund-Vereinspaket“ auch eine Unterstützung für Hallenkosten vor. In der Befragung gab immerhin knapp ein Drittel der Vereine an, dass nicht nur ein genereller Mangel an Sportstätten gegeben ist, sondern beklagt wurden auch zu hohe Mieten. Bei Vereinen die bereits auf F&G ausgerichtet sind, ist der generelle Mangel sogar höher. Außerdem ist die Verfügbarkeit von geeigneten Sportstätten für knapp die Hälfte der Vereine kritisch. In diesem Zusammenhang erhält auch die Forderung der SPORTUNION auf Öffnung z. B. der Schulsportstätten an schulfreien Tagen neues Gewicht.

Perspektive: Ausbau bestehender Modelle Um das Interesse und somit Potential für bestehende Modelle, die derzeit in Pilotregionen getestet werden, zu erfassen, wurden vier Modelle vorgestellt. Das Modell „Jackpot“, welches derzeit in der Steiermark in Kooperation mit der SVA durchgeführt wird, ist für mehr als die Hälfte der Vereine interessant. Die anderen drei Modelle (Rückerstattung von 100€ für Mitglieder, Bewegt im Park, European Fitness Badge) sind für jeweils mehr als ein Drittel der Vereine interessante Modelle zur Gewinnung von Mitgliedern und/oder Kundenbindung.

Infobox: Die Ergebnisse auf einen Blick: • 54 % aller SPORTUNION Vereine haben teilgenommen. • Ein Drittel aller SPORTUNION Vereine ist bereits im Fitness- und Gesundheitssport tätig, davon haben 60 % ausreichend Übungsleiter für ihre Kurse. • Zwei Drittel aller SPORTUNION Vereine haben kein Angebot im Fitness- und Gesundheitssport, davon haben nur 27 % ausreichend Übungsleiter. • Im Schnitt bietet ein F&G-Verein 4 Kursangebote pro Woche mit je 12 Teilnehmern an und versorgt so durchschnittlich 45 Menschen pro Woche mit Bewegung. • 32 % der SPORTUNION Vereine sehen einen generellen Sportstättenmangel als Problem. • Kurse für Senioren (50 %) werden im Vergleich zu Kindern, Jugendlichen (80 %) und Erwachsenen (80 %) weniger angeboten – hier besteht Entwicklungspotential! • 38 % der SPORTUNION Vereine sind mittelgroße Vereine mit 101-500 Mitgliedern. In diesen Vereinen sind 59 % aller SPORTUNION Mitglieder zu finden. Weitere Fragen? Für alle Fragen und weitere Ergebnisse sowie detaillierte Auswertungen auf Bundeslandebene stehen wir unter fitundgesund@sportunion.at zur Verfügung.

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UNION Thema

Salzburg Challenge 2019

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ei der Salzburg Challenge vom Land Salzburg in Kooperation mit Runtastic wird die aktivste Gemeinde Salzburgs gesucht. Egal ob gehen, wandern, radeln, walken, klettern oder laufen – jede Minute Bewegung zählt. Die aktivste Gemeinde gewinnt! Sport ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft. Bewegung macht Spaß und ist enorm wichtig für die Gesundheit. Deshalb werden alle Salzburger aufgerufen bei dieser Challenge mitzumachen!

So nimmst Du an der Salzburg Challenge 2019 teil: Runtastic Account anlegen unter www.runtastic.at Bei der Challenge eintragen und Heimatgemeinde auswählen unter www.salzburgchallenge.at

SPORTUNION-Stipendium Für eine kostenlose Ausbildung Ernährung und Sport

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b Herbst 2019 startet an der Tourismusschule Klessheim eine neue Ausbildung zum Thema „Ernährung und Sport“. Der dreijährige Lehrgang richtet sich dabei vor allem an sport- und gesundheitsinteressierte Jugendliche. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Ernährung, Sport und Betriebswirtschaft/Englisch, welche den Schülern viele berufliche Möglichkeiten nach der Ausbildung öffnen. Die SPORTUNION Salzburg vergibt für die neue Hotelfachschule Ernährung und Sport in Klessheim ein Stipendium für eine kostenlose Ausbildung ab Herbst.

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Interessenten können sich unter office@sportunion-sbg.at melden, sich über das Stipendium informieren und sich dafür bewerben. Mehr Informationen über die neue Hotelfachschule gibt es unter www.klessheim.at/hfs


SPORTAKADEMIE

Fotos: UNION Mountnbike Club Koppl

Mountainbike Sieben neue Übungsleiter Von März bis Mai 2019 wurde die Übungsleiterausbildung Mountainbike gemeinsam mit dem Salzburger Radsportverband und dem Union MTB Club Koppl organisiert und durchgeführt. Trotz winterlichen Wetterverhältnissen Anfang Mai war die Ausbildung ein voller Erfolg.

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ieben Teilnehmer aus Salzburg stellten im Rahmen des Praxisteiles ihr Fahrkönnen unter Beweis. Im Bikepark Koppl mit anspruchsvoller 4-Cross Piste, Fahrtechnik-Parcours, Rampen und Steilabfahrten wurden unter anderem Gleichgewichtsübungen, Bremstechniken und Kurven-Fahrtechniken erarbeitet. Mit vielen verschiedenen Spielen und Übungsformen wurde den angehenden Übungsleitern Rüstzeug für ihre Arbeit als Übungsleiter im Verein gegeben. Die Teilnehmer konnten vom fachlichen Knowhow der Referentin Elke Rabeder, staatlich geprüfte Mountainbike-Trainerin und Landestrainerin des Salzburger Radsportverbands profitieren und wertvolle Erfahrungen mitnehmen.

Mit der D-Trainerlizenz haben die Übungsleiter Anrecht auf die ÖRVBikeCard. Diese bietet eine Kollektiv-Unfallversicherung, sowie eine Kollektiv-Schadensersatz-Haftpflichtversicherung für Radfahrer, E-Biker und Hobbyradsportler basierend auf österreichischem Recht, was für jeden Mountainbike Übungsleiter, Trainer oder Bikeguide von großem Interesse ist.

Ein positiver Abschluss der Übungsleiterausbildung Mountainbike wird als D-Trainerlizenz des ÖRV (österreichischer Radsportverband) anerkannt und die Übungsleiter haben somit den ersten Schritt Richtung staatliche Ausbildung zum Rad-Guide/Trainer absolviert.

ÜL Ski alpin Theoriemodul 1: 29. - 30. September 2019 Praxismodul 2: 05. - 08. Dezember 2019

Die Zusammenarbeit und gemeinsame Durchführung von Übungsleiterausbildungen mit einzelnen Salzburger Fachsportverbänden hat sich in den letzten Jahren als sehr positiv gezeigt. Mit dem sportartenspezifischen Wissen der Fachverbände und dem Knowhow der SPORTUNION als renommierter Aus- und Fortbildungsanbieter können großartige Ausbildungsangebote sowohl im Fachsport als auch im Breitensport für unsere Vereine angeboten werden.

Ausblick Übungsleiter-Ausbildungen 2019 Im kommenden Herbst werden folgende Übungsleiterausbildungen angeboten: ÜL Capoera Theoriemodul 1: 29. - 30. September 2019 Praxismodul 2: 09. - 10. November 2019

ÜL Fitness und Gesundheitssport Theoriemodul 1: 29. - 30. September 2019 Praxismodul 2: 12. - 13. Oktober 2019 Alle Kursangebote und Informationen zu unseren Aus- und Fortbildungen finden Sie auf unserer Homepage www.sportunion-akademie.at

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VEREIN im Fokus

Fotos: pixelio.de

Rechtliche Tipps Tombola und Gewinnspiel Achtung: Es handelt sich bei diesem Artikel um eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und ersetzt nicht eine Auseinandersetzung der Verantwortlichen mit der Rechtsgrundlage! Die Rechtsauskünfte dienen ausschließlich der Information des Adressaten. Sie wurden nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Die BSO kann für deren Vollständigkeit und Richtigkeit dennoch keine Haftung übernehmen.

Achtung Haftung: Rechtliche Tipps, damit Tombola oder Gewinnspiel im Sportverein nicht zum Verlustgeschäft werden

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ewinnspiele sind ein beliebtes Instrument, um KundInnen auf ein bestimmtes Unternehmen aufmerksam zu machen. Auch Vereine sind da keine Ausnahme und organisieren regelmäßig Gewinnspiele für Mitglieder, ZuschauerInnen und FreundInnen. Durch das Internet und die digitalen Medien haben solche Gewinnspiele natürlich noch zusätzlich eine ungemeine Verbreitung erfahren, zumal jeder bequem von zu Hause aus mit wenigen Klicks daran teilnehmen kann. Aber auch bei Vereinsfesten und Sportveranstaltungen werden durch Gewinnspiele regelmäßig Gelder in die Vereinskassen gespielt. Was ist ein Gewinnspiel? Schon die Frage, was überhaupt ein Gewinnspiel ist, ist gar nicht so einfach zu beantworten. Das Glückspiel-

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gesetz definiert ein Glückspiel als ein Spiel, bei dem die Entscheidung über das Spielergebnis ausschließlich oder überwiegend vom Zufall abhängt. Demgegenüber ist beispielsweise ein Geschicklichkeitsspiel ein Spiel, bei dem Gewinn und Verlust von der Geschicklichkeit des Spielers/der Spielerin abhängt. Ob ein Gewinnspiel als Glückspiel oder als Geschicklichkeitsspiel einzuordnen ist, kann eigentlich nur im Einzelfall beurteilt werden. Die Einordnung ist aber wesentlich, zumal daran jeweils unterschiedliche rechtliche Konsequenzen geknüpft sind. Glückspiele, aus welchen keine Einnahmen erzielt werden Gewinnspiele sind manchmal derart ausgestaltet, dass von den TeilnehmerInnen eine Frage zu beantworten, ein Rätsel zu lösen oder einfach nur ein Teilnahmeformular einzusenden

ist. Aus den (richtigen) Einsendungen wird in weiterer Folge der/die GewinnerIn ermittelt. Es entscheidet somit der Zufall über den Gewinn, die Gewinnchancen hängen also grundsätzlich nicht vom Kauf einer Ware oder einem sonstigen entgeltlichen Einsatz ab. Solche Gewinnspiele sind nach dem Glückspielgesetz als Glückspiel einzuordnen und grundsätzlich nur dann zulässig, wenn daraus keine Einnahmen erzielt werden. Einnahmen aus Glückspielen sind aufgrund des Glückspielmonopols ausschließlich dem Staat vorbehalten. Bei Zuwiderhandeln droht eine Verwaltungsstrafe. Aber: Keine Regel ohne Ausnahme, das gilt auch bei Glückspielen. Ausspielungen: Glückspiele, aus welchen (geringe) Einnahmen erzielt werden Gewinnspiele, bei welchen Einnahmen


VEREIN im Fokus erzielt werden, sind Ausspielungen im Sinne des Glückspielgesetzes. Diese sind unter gewissen, engen Voraussetzungen zulässig. Unter anderem wenn es sich um kleine Ausspielungen (Tombola, Glückshäfen, etc.) z.B. im Rahmen von Feuerwehrfesten, Vereinsfesten, Bällen, etc. handelt, sofern mit der Ausspielung weder Erwerbszwecke noch persönliche Interessen des Veranstalters verfolgt werden und das zusammengerechnete Spielkapital im Kalenderjahr 4.000 Euro nicht überschreitet. Der Losverkauf beim Vereinsfest ist somit ebenso zulässig wie die Verlosung von Tickets zum Match der Kampfmannschaft. Vorausgesetzt die Einnahmen liegen im Kalenderjahr nicht über 4.000 Euro und diese werden ausschließlich dem Vereinszweck zugeführt.

Teilnahmebedingungen schaffen Klarheit Unabhängig davon, ob es sich um ein kostenloses Gewinnspiel, eine Ausspielung oder ein Geschicklichkeitsspiel handelt, ist es jedenfalls ratsam Teilnahmebedingungen zu definieren, die für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer klar verständlich sind. Insbesondere sollten in den Teilnahmebedingungen angeführt sein • Beginn und Ende des Gewinnspiels • Zeitpunkt der Auslosung des Preises • Berechtigte TeilnehmerInnen (z. B. Altersbeschränkungen) • Die Regeln, die den Gewinn bestimmen • Genaue Beschreibung des Gewinns (inkl. möglicher Zusatzkosten)

Geschicklichkeitsspiele: Wenn nicht das Prinzip Zufall gilt Gewinnspiele, bei denen der Gewinn oder Verlust nicht vom Zufall, sondern vom Wissen oder Können des Teilnehmers/der Teilnehmerin abhängt, sind Geschicklichkeitsspiele. Die während Sportgroßveranstaltungen allseits beliebten Tippspiele, bei welchen Vereinsmitglieder mit oder ohne Geldeinsatz auf den Ausgang von Spielen, den Weltmeister oder sonstige Ergebnisse setzen, sind beispielsweise als Geschicklichkeitsspiele einzuordnen. Diese sind vom Glückspielgesetz gar nicht erfasst und können daher sowohl entgeltlich als auch unentgeltlich durchgeführt werden. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie auch sonst im rechtsleeren Raum stattfinden. Auch bei solchen Gewinnspielen ist auf einige Dinge rechtlich zu achten.

Entgegen der landläufigen Meinung, wonach Spielschulden Ehrenschulden seien, besteht für Gewinne aus Gewinnspielen nämlich sehr wohl ein klagbarer Erfüllungsanspruch. Wenn in den Teilnahmebedingungen definiert ist, unter welchen Voraussetzungen der Gewinn ausgegeben wird, können allfällige Unklarheiten von vornherein beseitigt werden. Datenschutz: Achtung vor dem Kopplungsverbot Mit dem Inkrafttreten der vielzitierten Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) sind auch bei der Organisation von Gewinnspielen verschärfte datenschutzrechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Die relevanteste Änderung ist das sogenannte datenschutzrechtliche Koppelungsverbot. Bisher war der Zweck von Gewinnspielen oft die Sammlung von KundInnendaten

bzw. Daten potentieller Mitglieder, um diese in weiterer Folge für Werbung, Newsletter, Datenbanken oder ähnliches zu verwenden. Nach dem Inkrafttreten der DSGVO dürfen (personenbezogene) Daten aber nur dann eingeholt und verarbeitet werden, wenn dafür entweder eine vertragliche oder gesetzliche Grundlage besteht, oder der bzw. die Betroffene ausdrücklich die Einwilligung zur Datenverarbeitung erteilt (weitere Hinweise zu den Rechten und Pflichten der Vereine, insbesondere Musterformulierungen für Einwilligungserklärungen finden Sie auf www.bso.or.at/datenschutz). Darüber hinaus ist im Zusammenhang mit Gewinnspielen auch zu berücksichtigen, dass die erhobenen Daten ausschließlich zu dem Zweck, zu dem sie erhoben wurden, verarbeitet werden dürfen. Die von den TeilnehmerInnen im Zuge des Gewinnspiels eingegebenen und übermittelten personenbezogenen Daten dürfen daher auch nur zum Zweck der Durchführung und Abwicklung des Gewinnspiels verarbeitet und gespeichert werden. Sollten darüber hinaus an die betroffenen Personen auch Newsletter oder sonstige Informationen gesendet werden, so ist dafür eine gesonderte Einwilligung einzuholen. Eine Kopplung in dem Sinn, dass eine Teilnahme am Gewinnspiel nur dann möglich ist, wenn auch dem Empfang eines Newsletters bzw. einer sonstigen Verarbeitung der personenbezogenen Daten zugestimmt wird, ist unzulässig. Weiters gilt es zu bedenken, dass es zur Veröffentlichung des Gewinners/ der Gewinnerin ebenfalls seiner/ihrer Einwilligung bedarf. Die Informationsbzw. Einwilligungserklärungen könnten beispielsweise wie folgt aussehen: Gewinnspiel FRAGE Anrede (Herr/Frau) Vorname Nachname Adresse (optional) E-Mail Die vorstehenden Informationen und personenbezogenen Daten werden ausschließlich zur Organisation und Durchführung des Gewinnspiels sowie

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VEREIN im Fokus zur Gewinnermittlung verarbeitet. Im Falle eines Gewinns, werden wir Sie per E-Mail zusätzlich um die Angabe Ihrer Adressdaten ersuchen, die wir ausschließlich zum Zweck der Versendung des Gewinns verarbeiten. Stellen Sie uns die genannten Daten nicht zur Verfügung ist eine Gewinnversendung nicht möglich. • Ich akzeptiere die Teilnahmebedingungen und die Datenschutzbestimmungen* • Ich erkläre mich mit der Veröffentlichung meines Vor- und Nachnamens sowie eines Siegerfotos auf der Website des Vereins, in den

Die weiterführende Datenschutzerklärung könnte lauten:

Sozialen Medien sowie in Printpublikationen des Vereins einverstanden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

1. Umfang und Zweck der Datenverarbeitung Bei einer Teilnahme am Gewinnspiel werden von Ihnen folgende personenbezogene Daten verarbeitet: • E-Mail-Adresse • Vorname • Nachname

Ja, ich möchte den personalisierten Newsletter des Vereins XY erhalten. Diese Einwilligung kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z. B. per Abmeldelink am Ende eines jeden Newsletters.

*Verlinkung, falls online. Ansonsten Hinweis auf die online abrufbaren Datenschutzbestimmungen.

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UNIONNEWS

Gewinnspiel Datenschutzerklärung Der Verein führt das Gewinnspiel „XYZ“ (nachfolgend das „Gewinnspiel“) durch, welches den Teilnahmebedingungen unterliegt. Der Verein ist Verantwortlicher im Sinne der DSGVO. Die vorliegende Datenschutzerklärung gilt für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Rahmen der Durchführung des Gewinnspiels. In Ergänzung hierzu wird auf die allgemeine Datenschutzerklärung auf der Webseite des Vereins verwiesen.

Die von Ihnen im Zuge des Gewinnspiels eingegebenen und übermittelten personenbezogenen Daten werden vom Verein ausschließlich zum Zweck der Durchführung und Abwicklung des Gewinnspiels verarbeitet und gespeichert. Im Falle Ihres Gewinns werden wir zudem von Ihnen die nachfolgenden Daten erfragen: • Anschrift

Ihr Name und Ihre Adressdaten, die wir im Falle einer Gewinnbenachrichtigung von Ihnen per E-Mail anfragen, dienen ausschließlich der Versendung des Gewinns. Stellen Sie uns die genannten Daten nicht zur Verfügung ist eine Gewinnversendung nicht möglich. 2. Empfänger der personenbezogenen Daten Ihre Daten werden grundsätzlich nicht an Dritte weitergegeben, es sei denn, die Weitergabe ist für die Durchführung des Gewinnspiels oder der Versendung des Gewinns erforderlich.

Wir haben uns vergewissert, dass die von uns in Anspruch genommenen Auftragsverarbeiter den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten im Sinne der DSGVO gewährleisten und haben dies entsprechend vertraglich vereinbart. Auftragsverarbeiter wurden sorgfältig ausgewählt und erhalten nur in dem Umfang und für den benötigten Zeitraum Zugang zu Ihren Daten, der für die Leistungserbringung erforderlich ist bzw. in dem Umfang, in dem Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben. 3. Speicherdauer Ihre im Rahmen des Gewinnspiels verarbeiteten personenbezogenen Daten werden vom Verein nach Beendigung des Gewinnspiels unverzüglich gelöscht.


VEREIN im Fokus

Sie haben darüber hinaus aber auch die Möglichkeit, sich an die Datenschutzbehörde zu wenden: Österreichische Datenschutzbehörde Wickenburggasse 8 1080 Wien Tel.: 01/521 52-0 E-Mail: dsb@dsb.gv.at

Gewinnspiel über Facebook Sehr häufig werden Gewinnspiele über die Sozialen Medien, insbesondere auf Facebook, durchgeführt. Mit einem Like, dem Teilen oder einem Kommentar unter ein Gewinnspiel-Posting tragen die TeilnehmerInnen automatisch zur größeren Verbreitung des Gewinnspiels teil. Die oben genannten rechtlichen Voraussetzungen treffen selbstverständlich auch

auf Facebook-Gewinnspiele zu. Hinzu kommen aber noch einige Regelungen, die aufgrund der Nutzungsbedingungen von Facebook einzuhalten sind. Diese sind abrufbar unter https://www. facebook.com/policies/pages_groups_ events/# Gewinnspiele können auf Seiten, in Gruppen, in Veranstaltungen oder in Apps auf Facebook organisiert werden. Online-Glückspiele und Online-Geschicklichkeitsspiele um echtes Geld dürfen jedoch nur mit ausdrücklicher vorheriger schriftlicher Genehmigung von Facebook durchgeführt werden. In der Regel werden Sportvereine solche Online-Glückspiele nicht durchführen. Aber auch bei sonstigen Gewinnspielen ist Vorsicht geboten. Die TeilnehmerInnen zum Teilen, Kommentieren und Freunde-Verlinken als Teilnahmevoraussetzung aufzufordern, ist nämlich ebenso nicht erlaubt. Das heißt, dass persönliche Chroniken und Verbindungen zu FreundInnen nicht für die Organisation von Gewinnspielen genutzt werden dürfen. So sind beispielsweise Aufforderungen wie • „teile diesen Beitrag in deiner Chronik, um teilzunehmen“ • „erhöhe deine Gewinnchancen durch Teilen in der Chronik deines Freundes/deiner Freundin“ • „markiere deine Freunde/Freundinnen in diesem Beitrag, um teilzunehmen“ • unzulässig.

Zu guter Letzt: Steuerliche Aspekte Geschicklichkeitsspiele unterliegen nicht der Glückspielsteuer. Was in den EM-Tipptopf von den TeilnehmerInnen einbezahlt wird, kann auch wieder steuerfrei ausbezahlt und entgegengenommen werden. Nicht so bei den Gewinnspielen, die als Glückspiele im Sinne des Glückspielgesetzes zu werten sind: • Ausspielungen, sprich Gewinnspiele gegen einen (geringen) Einsatz wie Tombolaspiele, sind von der Glücksspielabgabe ausdrücklich ausgenommen. • Werden hingegen kostenlose Gewinnspiele veranstaltet, so ist eine Gewinnspielabgabe in Höhe von 5 % der in Aussicht gestellten vermögenswerten Leistung (z. B. des Verkaufspreises der verlosten Ware) an das Finanzamt abzuführen. Aber auch hier gibt es eine Bagatellgrenze: Die Steuerpflicht entfällt, wenn die Glücksspielabgabe 500 Euro im Kalenderjahr nicht überschreitet. Somit bleiben Glückspielgewinne bis 10.000 Euro abgabenfrei.

Quelle: Österreichische Bundes-Sportorganisation (BSO) – www.bso.or.at

4. Ihre Betroffenenrechte Ihnen stehen grundsätzlich die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch zu. Dafür wenden Sie sich schriftlich, per E-Mail an unsere Vereinsadresse datenschutz@meinverein.at Wenn Sie der Meinung sind, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder Ihre datenschutzrechtlichen Ansprüche sonst in einer Weise verletzt worden sind, wenden Sie sich bitte zunächst an uns. Wir werden Ihr Anliegen ehestmöglich bearbeiten und uns spätestens binnen 30 Tagen bei Ihnen melden.

Weiters hält Facebook fest, dass der Organisator selbst für den rechtmäßigen Ablauf des Gewinnspiels verantwortlich ist sowie allfällige Genehmigungen oder Lizenzen selbst einzuholen hat. Schließlich ist auch beim Gewinnspiel-Posting darauf hinzuweisen, dass das Gewinnspiel in keiner Verbindung zu Facebook steht und Facebook auch in keiner Weise für das Gewinnspiel haftet. Natürlich ist auch an dieser Stelle ein Verweis auf die Datenschutzbestimmungen des Vereins ratsam.

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PERSONALIA

Die SPORTUNION gratuliert GANZ HERZLICH ZUM RUNDEN GEBURTSTAG

Johannes Giglmayr Sektionsleiter Union Sportverein St. Georgen b. Sbg.

Johanna Wölfler Obmann Stv./Kassier Union Sportverein St. Georgen b. Sbg.

Susanne Ebner Schriftführerin Union Sportverein (USC) Faistenau

Wolfgang Bacher Schriftempfänger/Obmann Union-Sportverein-Puch

Brigitte Mayrhofer Sektionsleiterin Union Sportverein Leopoldskron-Moos

Dagmar Mitter Vorstandsmitglied USV Wals Laschensky

Barbara Kellerer Assistentin der Geschäftsführung Union-Eisschützenverein Anthering

Johann Waclawek Obmann Stv./Kassier Union-Sportverein-Puch

Herbert Winkler Kassier BGUS 55+ Helga Mitter USV Wals Laschensky

Günter Rager Schriftempfänger/Obmann 1. Union Plattenwerfer-Verein Raiba Maishofen

Die SPORTUNION trauert um

Ingrid Bahniczek † 20. Mai 2019 im Alter von 83 Jahren

Elmar König † 23. März 2019 im Alter von 79 Jahren

Die SPORTUNION gratuliert den Gewinnern aus der UNIONNEWS #165

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5 x 2 Tageskarten für das Aqua Salza gingen an:

8 Gutscheine für ein Radservice bei Bergspezl gingen an:

Hermann Feichter Josef Struber Erika Cekan-Höller Alfred Evers Rita Mösl

Roland Winklhofer Johanna Benedict Helmut Braun Markus Hofstätter

UNIONNEWS

Lara Leutgeb Eduard Györög Florian Schweighofer Melina Viehböck

OSR Günther Weiß † 7. Juni 2019 im Alter von 84 Jahren

REDAKTIONSSCHLUSS

UNIONNEWS #167 Sie wollen mit Ihrem Verein auch in der UNIONNEWS vertreten sein? Schicken Sie uns einen kurzen Text über Ihre Aktivitäten inklusive druckfähiger Fotos bis 31. Juli 2019 an: office@sportunion-sbg.at


Ernährungstipp

Milch macht dick. Milch verschleimt. Milch raubt dem Körper Kalzium. Lesen Sie hier, wie Diätologin Alexandra Wenger zu diesem Thema steht.

Vegane Ernährung - Gesund oder nicht?

Früher galten Veganer als Exoten. Komplett auf Fleisch zu verzichten, ist mittlerweile aber zu einem Trend geworden. Vegane Restaurants, Supermärkte oder Eisdielen sprießen wie die Schwammerl aus dem Boden. Auch im Sektor Kochbücher kommt man an veganen Exemplaren nicht mehr vorbei. Doch leben Veganer automatisch gesünder?

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eganer essen nur pflanzliche Lebensmittel, ob diese Ernährungsform gesund ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Isst man sehr einseitig, ist eine Unterversorgung mit einigen Nährstoffen sehr wahrscheinlich. Dies gilt grundsätzlich aber für jede einseitige Kostform. Aus diesem Grund rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Veganern nährstoffangereicherte Nahrungsmittel zu essen und sich durch geschulte Fachkräfte beraten zu lassen. Ein Nährstoff der bei Veganern immer kontrolliert werden sollte, ist Vitamin B12 (Cobalamin). Da das Vitamin ausschließlich von Bakterien hergestellt wird und hauptsächlich in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch und Eiern vorkommt, ist oft eine Supplementierung bei Veganern notwendig. Vitamin B12 kommt zwar auch in pflanzlichen Lebensmitteln wie Sauerkraut, Shiitake Pilzen und Blaualge Spirulina vor, aber nur in Spuren und es ist noch unklar ob diese Form vom Menschen überhaupt verwertet werden kann. Laut DGE zählen Eiweiß, langkettige n-3-Fettsäuren, Kalzium, Eisen, Jod, Zink und Selen zu den wahrscheinlich kritischen Nährstoffen bei Veganern. Durch eine geschickte Lebensmittelauswahl werden diese Nährstoffe aber ausreichend aufgenommen. Außerdem werden viele vegane Produkte mit diesen Nährstoffen angereichert. Für Jedermann ist die Kostform jedoch nicht geeignet. Schwangeren, Stillenden, Kindern und Jugendlichen rät die DGE von einer rein pflanzlichen Kost ab. Begründet wird diese Empfehlung durch die Tatsache, dass eine vegane Kost nicht immer ausreichend essenzielle Aminosäuren liefert, die aber Kinder und Ju-

gendliche für das Wachstum benötigen. Veganer pflegen meist einen gesünderen Lebensstil. Sie bewegen sich mehr, rauchen weniger und trinken weniger Alkohol. Das äußert sich auch in einem niedrigeren Cholesterinspiegel und

Blutdruck. Wodurch Veganer seltener an Herz-Kreislauferkrankungen leiden. Ob die besseren Gesundheitsparameter auf die Ernährung zurückzuführen sind oder auf den generell gesünderen Lebensstil, lässt sich nicht beantworten.

Veganes Vanilleeis Zutaten 225 g 300 ml 400 g 100 g 75 g 45 g 1 TL 1 Prise

Cashewnüsse (1h in heißem Wasser eingeweicht) Mandelmilch Kokosnussmilch Rohrzucker Agavensirup Kokosnussöl Bourbon-Vanille, gemahlen Salz

optional: 1 TL Xanthan Gum (natürliches Gelier- und Verdickungsmittel) oder 1TL Johannisbrotkernmehl

Zubereitung

Alle Zutaten in einem Hochleistungsmixer zu einer gleichmäßigen Flüssigkeit verarbeiten. In die Eismaschine geben und nach Herstellerangaben zubereiten. Alternativ in eine gefrierfeste Form gießen und in den Tiefkühler stellen. Um die Cremigkeit zu erhöhen, einmal pro Stunde mit einer Gabel durchrühren. Mindestens 6, idealerweise 10 Stunden einfrieren. Zum Servieren herausnehmen, 5 Minuten antauen lassen und mit dem Eisportionierer anrichten.

Ihr Ansprechpartner Diätologin Alexandra Wenger alexandra1.braun@gmail.com

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IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Österreichische Turn- und Sportunion Landesverband Salzburg Ulrike-Gschwandtner-Straße 6 5020 Salzburg, Österreich Tel.: +43/662/84 26 88 office@sportunion-sbg.at ZVR: 746317788 Für den Inhalt verantwortlich: Magdalena Minniberger, Bernd Frey Redaktion: Magdalena Minniberger, Bernd Frey Artdirektion, Grafik und Produktion: Jürgen Simoner / grafix & more

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