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P.B.B. ÖSTERREICHISCHE POST AG, MZ 02Z034581 M, NR. 165/April 2019

#165

UNIONNEWS Das Magazin der SPORTUNION Salzburg Nr. 165 April 2019

Johanna Sternath Ein Reitsport-Talent im Interview

HIIT Training Faktencheck zur beliebten Trainingsform

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Seite 14

Radfahren bewegt Klimaneutral, energieautonom und nachhaltig Seite 42


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INHALT

Liebe Freunde der SPORTUNION!

SPORT im Bild

UNION unterwegs

06 Der UNION Landesverband unterwegs

VEREIN im Bild

08 Kanupolo 10 Tri-union-Lungau

SPORT & Gesundheit

12 Eiweiß - Gut versorgt im Alter 14 HIIT - Hochintensives Intervalltraining

Berichte aus den Vereinen

16- 21 Aktuelles aus den Vereinen

UNION Thema

22 Projekt Wiffzack 24 UGOTCHI - Kinder gesund bewegen 26 SPORTUNION Bundesmeisterschaft 2019 27 SPORTUNION Fußball Hallenmeisterschaft 28 Nachwuchsförderpreis 2019 29 SPORT VEREIN(T) 2019 30 Startschuss für neue Hotelfachschule 32 Davis-Cup in Salzburg 34 Parkour und Freerunning: Mehr als nur ein Wettkampf 37 ONEMOVE 38 Radsport ist nicht gleich Radsport 40 Ein neuer Spartenreferent stellt sich vor 41 Wenn der Ball Schule macht

VEREIN im Fokus

42 Radfahren bewegt

PERSONALIA

44 Die SPORTUNION gratuliert

Ernährungstipp

In der neuen Ausgabe der UNIONnews widmen wir uns Trendsportarten in der SPORTUNION. Wir haben uns mit Pamela Forster, der Präsidentin des Österreichischen Parkour und Freerunningverbandes und Vorstandsmitglied der SPORTUNION Österreich über die Etablierung von Parkour als olympische Disziplin unterhalten und zeigen Ihnen wie Wassersport in Form von Kanupolo auch mitten in der Stadt Jung und Alt begeistert. Wir freuen uns, dass viele neue Trendsportvereine in den letzten Jahren den Weg zur SPORTUNION als Dachverband gefunden haben. Dadurch ist die Palette der Sportund Bewegungsangebote, die unsere Vereine den Kindern und Jugendlichen im Bundesland Salzburg bieten, noch breiter geworden. Wir gehen mit unseren Vereinen in Kindergärten, Volksschulen, höhere Schulen und auch in Sonderpädagogische Zentren um möglichst viele junge Salzburger zu einem sportlichen Leben zu motivieren. Für diese Bereitschaft möchte ich mich herzlichst bei unseren engagierten Vereinen bedanken.

45 Mythen rund um die Milch 46 Bestellformular

Viel Spaß beim Lesen der neuen UNIONnews!

Michaela Eva Bartel - Präsidentin

Bei allen personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form in Ausführung des Art. 7 B-VG für Frauen und Männer in gleicher Weise.

02 Johanna Sternath im Interview

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SPORT im Bild

Johanna Sternath Ein großes Talent im Reitsport Foto: Fotoagentur Dill

Reitsport Mit sechs Jahren begann Johanna auf ihrem Pony erste Reiterfahrungen zu sammeln, mit großen Pferden trainiert Johanna Sternath seit gut drei Jahren. Mit intensivem Training, Motivation und Ehrgeiz schaffte es die Sechzehnjährige unter anderem dreimalige Bundesmeisterin im Mannschafts-Reitervierkampf (2016, 2017 und 2018) sowie zweimalige Landesmeisterin (Einzel-Reitervierkampf) und Vizemeisterin in der Landesmeisterschaft Dressur 2017 zu werden.

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ei den Salzburger Landesmeisterschaften Junioren Springen 2018 schaffte sie es als Jüngste der Finalteilnehmer auf den dritten Platz. Johanna Sternath ist Mitglied im URG Gut Römerhof in Altenmarkt. Derzeit trainiert sie im URFC Gut Weissenhof in Radstadt, wo sie beim Springreiten und in der Dressur die besten Trainingsbedingungen vorfindet. Mit ihren beiden Pferden Luidor und Face-it trainiert die 16-Jährige fünfmal pro Woche mit dem Schwerpunkt Springreiten: „Auf die Beiden ist einfach Verlass. Es ist so schön zu erleben, wie sie für mich kämpfen. Meine Trainer stehen immer hinter mir und bereiten mich perfekt auf die anstehenden Turniere vor.“ Die Nähe der Schule, sie besucht die 7. Klasse des PdC BORG Radstadt, ermöglicht es, das doch zeitintensive Training in den Schulalltag integrieren zu können. Johanna genießt die tägliche Arbeit

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mit den Pferden sehr, ihr Ziel ist es, ihren Sport zum Beruf zu machen und

bei internationalen Turnieren erfolgreich zu sein.


SPORT im Bild

Alter: 16 Jahre Beruf: SchĂźlerin Verein: URG Gut RĂśmerhof Pferde: Luidor und Face-it Bestleistungen: Dreimalige Bundesmeisterin im Mannschafts-Reitervierkampf Zweimalige Landesmeisterin im Einzel Reitervierkampf Vizemeisterin in der Landesmeisterschaft Dressur

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SPORT im Bild

Interview

Wie bist du zum Reitsport gekommen? Hast du, wie du begonnen hast, auch noch andere Sportarten ausprobiert? Eigentlich bin ich mit dem Reiten aufgewachsen. Meine Mama hatte schon seit ich denken kann selbst ein Pferd. Natürlich nahm sie mich dann mit in den Stall und ich war da schon eine kleine Pferdenärrin und startete mit Longen und Ausritten. Später machte ich dann Reiterpass, Reiternadel und die Turnierlizenz. Mit meinem eigenen Pony kamen dann auch die ersten Turniererfahrungen. Seit gut vier Jahren bin ich intensiv im Reitsport aktiv und auf Turnieren unterwegs.

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In der Volks- und Hauptschulzeit war ich im Ski-Kader und fahre heute noch sehr gern Ski und Snowboard, allerdings keine Rennen mehr. Im Sommer habe ich Biathlon trainiert – dadurch ging es mir wahrscheinlich auch beim Reitervierkampf immer sehr gut. Du bist sehr erfolgreich zu Pferd, wie deine Titel und Siege beweisen. Wie geht es dir in der Schule? Fällt es dir leicht Schule und Leistungssport zu kombinieren? Es ist keine leichte Aufgabe Training und Schule zu kombinieren, jedoch nicht unmöglich. Meistens mache ich nach der Schule einen kleinen Zwischenstopp zuhause und fahre dann gleich weiter zum Pferd. Das Lernen kommt dann später dran, jedoch finde ich, dass ich mich auch noch am Abend und nach dem Reiten ziemlich gut konzentrieren kann. Vielleicht fehlt manchmal etwas die Zeit, doch ich habe den Ehrgeiz die Schule mit Matura zu meistern.

Der Reitsport bedarf nicht nur des Trainings am Pferd, sondern erfordert auch die Pflege des Tieres. Wie viel Zeit nimmt dieser Teil des Sports in Anspruch? Hast du jemanden, der dir hierfür hilft? Ein Pferd kann man natürlich nicht einfach wie ein Fahrrad in eine Ecke stellen, wenn man mit dem Training fertig ist. Das Pflegen vor und nach dem Reiten ist mindestens genauso wichtig. Mit dem Pferd musst du auch harmonieren, dann fällt das Training gleich viel leichter. Ich persönlich sehe meine Pferde als beste Freunde und liebe es auch, mit ihnen mal zu schmusen oder einfach nur spazieren zu gehen. Bei der Pflege hilft mir oft meine Mama. Ohne sie würde ich das Ganze gar nicht schaffen, denn sie hilft mir auch beim Reiten und Pferde bewegen. Bei Turnieren spielt sie neben meinem Trainer die wohl wichtigste Rolle von allen: Sie ist zugleich Mama, Hilfe und mentale Stütze (wenn ich hin und wieder die Nerven schmeiße).


SPORT im Bild

„Ich würde Johanna als eine sehr ehrgeizige, auf ihr Ziel fokussierte junge Dame beschreiben, wobei das Wohl ihres Pferdes für sie immer wichtiger ist, als der sportliche Erfolg.“ Marinda Brandstätter, Johannas Dressurtrainerin vom URFC Gut Weissenhof in Radstadt

Was hast du für deine Zukunft geplant? Was sind deine nächsten großen Ziele im Leistungssport?

Dazu kommt dann noch das Dressurreiten. Bei Turnieren habe ich auch meistens beide Pferde mit.

Letztes Jahr habe ich eine höhere Lizenz erritten und kann somit heuer in der nächst höheren Klasse bei den Junioren starten. Letztes Jahr ist es mir bei den Meisterschaftsteilnahmen sehr gut gegangen und es wäre schön, dies heuer wieder zu erreichen.

Welche Rolle spielen deine Eltern in deinem Leben, in Bezug auf den Leistungssport?

Du bereitest ja zwei Pferde, wie entscheidest du, welches Pferd du zu welchem Turnier mitnimmst beziehungsweise welches Pferd du wann trainierst? Haben die Pferde einen extra Trainingsplan? Nein, eigentlich werden sie ziemlich gleich trainiert. Wenn auch auf einem etwas unterschiedlichen Niveau, da Luidor bereits wesentlich erfahrener ist und Face it – als Jüngerer – doch noch ausgebildet werden muss. Ich habe meistens Mittwochs und Samstags Springstunde mit beiden Pferden.

Wie schon oben erwähnt, ist meine Mama die wohl wichtigste Person. Mein Papa fährt auch hin und wieder zu Turnieren mit und schaut mir auch gerne beim Trainieren zu. Er hat nicht so viel Ahnung von Pferden, trotzdem kann er sich sehr dafür begeistern und zeigt auch wahnsinnige Freude und Interesse an meinen Erfolgen. Die Ernährung spielt im Leistungssport eine große Rolle, Leistung hängt nicht zuletzt von dem ab, was man zu sich nimmt. Achtest du auf deine Ernährung?

hin und wieder Süßigkeiten. Viel wichtiger ist mir ein Ausgleichssport wie z.B. Snowboarden und Skifahren im Winter oder Laufen und Radfahren im Sommer. Hast du ein Vorbild? Wenn ja, wen und warum? Zunächst sind meine Trainer riesengroße Vorbilder für mich, denn ich finde es unglaublich, wie viel Wissen sie über Reitsport haben. Ihr reiterliches Können erstaunt mich auch immer wieder. Ein Vorbild ist auch der international erfolgreiche Springreiter Marcus Ehning. Ich bewundere seinen Umgang mit Pferden und welche Wirkung sein perfekter Sitz während des Springens haben kann.

Im Reiten ist die Ernährung nicht so wichtig, wie sie wahrscheinlich in anderen Sportarten ist. Grundsätzlich versuche ich schon mich gesund zu ernähren. Natürlich nasche ich auch

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UNION unterwegs

Jahreshauptversammlung des SV Anthering vlnr. Frederik Humer, Hannes Langegger, Obmann Kurt Beinsteiner, Martin Traintinger, Präsidentin Michaela Bartel, Manuel Humer, Gerald Höcketstaller und Bürgermeister Johann Mühlbacher.

Marianne Wessenmayr erhält das Goldenes Ehrenzeichen Kürzlich wurde im Rahmen einer kleinen Feier Marianne Wessenmayr von der SPORTUNION Radstadt das Ehrenzeichen in Gold der SPORTUNION verliehen. Sektionsleiterin Anna Kössler überreichte die Urkunde und gratulierte recht herzlich für die langjährige Mitgliedschaft und Tätigkeit als Vorturnerin.

Zu Besuch beim Davis Cup USK Fusch Tennisobmann Markus Reitstätter, Präsidentin Michaela Bartel und Bürgermeister Fusch an der Glocknerstraße Hannes Schernthaner

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UNION unterwegs

Jahreshauptversammlung der TSU St. Veit vlnr. Bgm. Manfred Brugger, Vorstand Herbert Steinhagen, neu gewählte Obfrau Johanna Vötter, Vizebgm. Erwin Tockner, ehem. Obmann Josef Lechner

Eine Investition in die Zukunft Eine Investition in die Zukunft. Präsidentin Michaela Bartel und die Vizepräsidentin der Sportunion Österreich Mag. Karoline Edtstadler im Einsatz um die Rahmenbedingungen des Sports zu verbessern. Frau Mag. Edtstadler unterstützt aktiv das Vorhaben der Europäischen Kommission die Budgetmittel für den Breitensport jährlich zu verdoppeln.

Präsidentin Michaela Bartel im Austausch mit Landeshauptmann Wilfried Haslauer

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VEREIN im Bild

Kanupolo goes Big in Salzburg Der Salzach Badesee ist das neue Zuhause der Salzburger Trendsportart und des Vereins Kanupolo Salzburg.

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anupolo, welcher zu Anfang auf dem Urstein-Stausee in Rif in Salzburgs Süden beheimatet war. Seitdem hat der Sport eine rasante und stetig wachsende Entwicklung durchlebt und sich inzwischen fest in Salzburgs Sportwelt etabliert. Seit April 2018 hat der Kanupolo-Sport mit dem Salzach Badesee nun ein neues zu Hause gefunden. Die Gründe dafür sind vielfältig. Der stetige Zuwachs, die Entwicklung zu wettkampftauglichen Voraussetzungen sowie das stets kalte und leicht strömende Wasser auf dem Rückstau der Königsseeache in Rif waren für den Trainingsbetrieb aber auch den Kurs- und Nachwuchsbetrieb ein stetes Problem. Zur Schneeschmelze im Frühjahr bis hinein in den Mai sowie nach starken Regenfällen waren zudem Treibgut sowie deutlich erhöhte Strömungsverhältnisse vorhanden. Die Lage ermöglichte außerdem keine wettkampfkonformen Spielfeldmaße, welche taktische Handlungen sowie die Vorbereitung auf Wettkämpfe auf dem deutlich zu großen Spielfeld negativ beeinflusst haben. In Summe wurde bereits seit langem nach einer Alternative gesucht, da im Gesamten diese Nachteile nur mit einem Locationwechsel zu beheben waren.

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Mit dem Salzach Badesee finden die Sportler und Kursteilnehmer nun perfekte Bedingungen für die Ausübung des Sportes. Das wettkampfkonforme und nach höchsten internationalen Standards der ICF (International Canoe Federation) gebaute Spielfeld, das warme Wasser mit optimaler Spielfeldtiefe, sowie die komplett stehenden Wasserverhältnisse sind der größte Bonus an der neuen Anlage. Zudem ist die Erreichbarkeit und die umliegende Logistik des Sees optimal um den Sport der Salzburger Bevölkerung noch zugänglicher zu machen. Mit der baldigen Komplementierung eines Bootshauses zur Lagerung der notwendigen Sportmaterialien bietet das Salzachsee Areal damit das sportliche neue Zuhause des Vereins Kanupolo Salzburg und lädt alle Interessierten ein diese Sportart selbst zu Entdecken und Kennen zu lernen (Angebote siehe Infobox). Österreichische Meisterschaften 2018, erstmalig in Salzburg Das Highlight und krönender Abschluss des Jahres waren die, erstmalig in der Sportgeschichte in Salzburg ausgetragenen, Österreichischen Meisterschaften im Kanupolo in Salzburg. Am 1. September fand sich die Österreichische Kanupolo-Szene am

Salzach Badesee ein und brachte den See zum Kochen. Dabei verpasste die Salzburger Mannschaft um den Kanupolo-Gründer Tobias Nietzold und den aktiven österreichischen Nationaltrainer Florian Godde nach anfänglicher Führung nur knapp den Sieg. In der Verlängerung und einem unglücklichen Entscheidungswurf der Wiener zum Golden Goal kratzten die Salzburger nur knapp an der goldenen Medaille und damit am Meistertitel vorbei. Die Meisterschaften in Salzburg waren mit dem besten je erreichten Gesamtergebnis für Salzburg – Podestplätze 2 und 3 – dennoch ein voller Erfolg und eine großartige Teamleistung beider Salzburger Mannschaften. Nationalteam Trainingslager in Salzburg Die hervorragende Infrastruktur am Salzach Badesee wurde zudem im Herbst für das Trainingslager des Österreichischen Kanupolo-Nationalteams genutzt. Unter den kritischen Blicken des in Salzburg beheimateten Nationaltrainers Florian Godde hieß es für die Spieler an diesem Wochenende zwei Tage fighten um einen begehrten Startplatz für die EM 2019 in Coimbra/ Portugal im Nationalteam zu bekommen.


Wie kann ich mitmachen? Kanupolo TestDays (Ausprobieren für Jedermann) TestDay1: 27. Juni 2019, Donnerstag, 18-20 Uhr, Salzach Badesee TestDay2: 25. Juli 2019, Donnerstag, 18-20 Uhr, Volksgarten (Life im Park)* TestDay3: 7. September 2019, Samstag, 16-19 Uhr, Salzach Badesee (Life im Park, Grand Finale)* *Ohne Voranmeldung, Schwimmkenntnisse Voraussetzung, Badesachen und Spaß mitbringen Kurse (erstmalig in Englisch) Kurs 1: 8. Mai bis 26. Juni 2019, Mittwochs 18-20 Uhr, Träger USI Salzburg** Kurs 2: 3. Juli bis 28. August 2019, Mittwochs 18-20 Uhr, Salzach Badesee, Träger Verein Kanupolo Salzburg** **Anmeldung erforderlich, Schwimmkenntnisse Voraussetzung Vereinstraining ab 1. April 2019, Montags 18-20 Uhr, Salzach Badesee (Kanuerfahrung notwendig; nur nach Voranmeldung) Foto: Maren Nietzold, Kanupolo Salzburg

Kanupolo im Portrait Kurz und knapp: Beim Kanupolo treten zwei Mannschaften zu je fünf Spielern in kleinen wendigen Kajaks gegeneinander an, um innerhalb von 2x10 Minuten mehr Tore als die gegnerische Mannschaft zu erzielen. Das schnelle und packende Spiel findet auf einer mit Schwimmleinen abgegrenzten Fläche von 35x23 Metern statt und reißt die Zuschauer mit packenden Zweikämpfen, schnellen Richtungswechseln, spektakulären Schüssen auf die 1.5x1 Meter großen und 2 Meter über der Wasseroberfläche hängenden Tore sowie technisch eleganten Bootsmanövern mit. Der Ball wird dabei mit der Hand gespielt und es ist erlaubt den Gegner zu rammen sowie bei Ballbesitz an der Schulter in das Wasser zu schubsen. Dies macht Kanupolo zu einer rasanten, mitreißenden und spannenden Sportart sowohl für Sportler als auch Zuschauer. Text: Tobias Nietzold, Kanupolo Salzburg

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.kanupolo-salzburg.at oder tobi.nietzold@kanupolo-salzburg.at

Foto: Maren Nietzold, Kanupolo Salzburg

Gegründet: Sportgründung April 2013 (im Rahmen der Kajak Wildwassergruppe des Alpenverein Salzburg) Eigenständiger Verein Kanupolo Salzburg seit August 2015 Mitglieder: 30 Highlights: Vereinsgründung 2015, Österreichischer Vizemeister 2018, 2017 und 2016, Ausrichtung der Österreichischen Meisterschaften 2018 erstmalig in der Sportgeschichte in Salzburg, neue Trainings-Location am Salzach Badesee seit April 2018 Obmann: Tobi Nietzold Kontakt: tobi.nietzold@kanupolo-salzburg.at

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VEREIN im Bild

Tri-union-Lungau Ein Verein stellt sich vor Die Anfänge des Vereins liegen im Jahr 2002. Mehr aus Spaß, als aus einem Leistungsgedanken, starteten einige Athleten aus dem Lungau bei verschiedenen Triathlons.

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inige dieser Sportler beschlossen dann, unter der Federführung von Sepp Gruber, eine Sektion „Triathlon“ beim USV Unterberg zu gründen, um an Lizenzen für Landesmeisterschaften zu kommen und bei diesen gewertet zu werden. Die Mitgliederzahl wuchs ständig an, sodass die Sektion zum heutigen Zeitpunkt 104 Mitglieder zählt. Aufgrund dieser Anzahl haben wir im Herbst 2018 beschlossen uns auf eigene Beine zu stellen und die Tri-union-Lungau unter der Führung von Norbert Grafenauer als eigenständigen Verein zu führen. Die Tri-union-Lungau Durch das persönliche Engagement des Vorstandes, die familiäre Betreuung im Verein und das professionelle Training ist der stetige Zufluss an Mitgliedern keine Überraschung. Mit 104 Mitgliedern, davon 24 Kinder, zählt die Tri-union-Lungau zu einem der größten Vereine bzw. Sektionen im Triathlonverband des Landes Salzburg. In unserer mittlerweile 16-jährigen Geschichte haben wir es auf eine große Zahl an Ironman-Finishern, einigen

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Teilnehmern an Ironman Weltmeisterschaften und einige Staats- und Landesmeistertitel auf den verschiedenen Distanzen gebracht. Wir versuchen den Bogen von Kindern und Neueinsteigern im Triathlonsport bis hin zum ambitionierten Hobbysportler zu spannen. So bildet unser Verein die Grundlage für viele Sportler sich mit gleichge-

sinnten zu messen und auszutauschen, um die Faszination Triathlon gemeinsam zu erleben. Natürlich sind auch Sportler die „nur“ eine der drei schönsten Ausdauersportarten, Schwimmen, Radfahren oder Laufen, ausüben willkommen. Obmann Norbert Grafenauer und sein Team würden sich freuen, wenn auch Du ein Teil von diesem Verein werden würdest.


VEREIN im Bild

Stellungnahme von Obmann Norbert Grafenauer „Das wichtigste im Verein sind vorgegebene Strukturen. Um diese erfüllen zu können braucht man Idealisten, die den Verein leben. In Zukunft wird die größte Herausforderung für die Vereine darin liegen, Kinder für den Sport zu gewinnen, denn immer weniger Kinder betreiben aktiv Sport. Aber genau diese sind die Zukunft eines Vereines." „Die Tri-union-Lungau bezeichnet sich als Treffpunkt für Generationen. Man ist eigentlich nie zu alt, um Sport zu betreiben. Davon abgesehen können junge Sportler von älteren Sportlern lernen, sowie auch umgekehrt. Das finde ich in der heutigen Zeit sehr wichtig. Auch ist es an der Zeit vom Leistungsgedanken „Spitzensport“ Abstand zu nehmen und sich viel mehr dem Breitensport in den Vereinen zu widmen."

Die größten Erfolge der Tri-union-Lungau: • Viermal Teilnahme bei der Ironman Weltmeisterschaft auf HAWAI • Zweimal Teilnahme bei der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft • Teilnahme bei der Weltmeisterschaft im Wintertriathlon • Einige Staatsmeisterschaftstitel im Triathlon bei verschieden Distanzen • Einige Landesmeisterschaftstitel im Triathlon bei verschieden Distanzen

Gegründet: im Jahr 2002 als Sektion beim USV UNTERNBERG, seit 2018 selbststäniger Verein Mitglieder: 104 Mitglieder (Stand Jänner 2019) Highlights: Die Durchführung des 1. Lungauer Kinderaquathlon 2019 Stolz blicken wir zurück auf viele gemeinsame Starts bei diversen Sportevents mit Teilnahmen an Welt-, Europa- und Staatsmeisterschaften bei den Erwachsenen und Kindern. Obmann: Norbert Grafenauer Kontakt: Tel.: 0664/395 63 82 Mail: grafenauer.n@gmx.at

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SPORT & Gesundheit

Eiweiß Gut versorgt im Alter Bewusste Ernährung mit viel Eiweiß und zwei Mal Krafttraining in der Woche halten gesund – vor allem auch ältere Menschen. Eine derzeit laufende Studie an der Universität Wien untersucht wie viel leichter der Alltag dadurch für Senioren bewältigbar wird. Die Studienteilnehmer nehmen gezielt Proteine zu sich. Eine Gruppe soll ein Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht am Tag aufnehmen. Die zweite Gruppe sogar das Doppelte an Eiweiß. Die Kontrollgruppe trainiert nicht und nimmt auch nicht mehr Eiweiß zu sich. Die Ergebnisse der Studie werden erst veröffentlicht.

Wie wichtig ist Eiweiß im Alter

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m Alter ändern sich die Anforderungen an die Ernährung. Während es oft bei jüngeren Menschen Übergewicht zu vermeiden gilt, spielt bei über 70-Jährigen der Schutz vor Untergewicht eine große Rolle. Dabei gilt im Alter Eiweiß häufig als kritischer Nährstoff. Durch einen Mangel schreitet der natürliche Muskelabbau schneller voran, das Verletzungsrisiko steigt und die Lebensqualität nimmt ab. Um lange fit und selbstständig zu bleiben, ist eine ausreichende Eiweißaufnahme in Kombination mit einem aktiven Lebensstil wichtig. Im Alter verliert der Körper zunehmend an Muskelmasse. Ein bis zwei Prozent Muskelmasse gehen ab dem 50. Lebensjahr bereits pro Jahr verloren. Das ist ein natürlicher Vorgang, der aber durch eine Unterversorgung mit Eiweiß noch verstärkt werden kann. Bei einem drastischen Muskelabbau ist dann von Sarkopenie die Rede. Mangelernährung im Alter hat zahlreiche Auslöser. Im Laufe der Zeit nimmt das

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Hungergefühl ab, der Appetit bleibt aus. Magen-Darm-Beschwerden und ein verringertes Geschmacksempfinden vermiesen oft die Freude am Kochen und Essen. Hinzu kommen Probleme mit dem Gebiss, das Kauen fällt schwerer. Dadurch schränkt sich die Nahrungsmittelauswahl ein. Immer weniger eiweißreiche Lebensmittel stehen am Speiseplan. Kritisch wird es, wenn Mahlzeiten gänzlich ausfallen, auf eiweißreiche Nahrungsmittel schlichtweg vergessen wird oder Fleisch, Eier und Milchprodukte einfach nicht mehr schmecken.

schwindet, man verliert an Gewicht und wird gebrechlich. Aber auch akute und chronische Erkrankungen wie COPD, Herzerkrankungen, Operationen und die damit verbundene altersbedingte Entzündungsneigung knabbern an den Eiweißvorräten und schwächen die Muskulatur. Neben der Muskelmasse leidet auch das Skelett unter dem Eiweißmangel. Die Gefahr für Knochenabbau steigt - eine Folge von Osteoporose. Oft sind dann einfache Hausarbeiten nur mehr schwer zu bewältigen, das Risiko für Stürze und Verletzungen steigt und die Lebensqualität sinkt.

Eiweißmangel mit schwerwiegenden Folgen

Wie viel Eiweiß wird benötigt?

Eiweiß aus der Nahrung wird im Darm zu Aminosäuren abgebaut. Diese werden für Aufbau und Reparatur sämtlicher Gewebe verwendet. Der wichtigste Proteinspeicher sind die Muskeln. Ist die Nahrung nicht proteinreich genug, zieht der Körper Proteine aus den Muskeln ab. Die Folge ist: Das Muskelgewebe

Gegenüber der allgemeinen Empfehlung zu einer täglichen Eiweißzufuhr von 0,8 g/kg Körpergewicht haben in den letzten Jahren verschiedene Konsenserklärungen und Stellungnahmen im Hinblick auf die Muskelgesundheit eine höhere Proteinaufnahme befürwortet. So wurden 1,0 bis 1,2 g/kg


Top-10 der eiweißreichsten Lebensmittel Körpergewicht zur Erhaltung gesunder, alternder Muskeln empfohlen, während bei älteren Patienten mit akuten oder chronischen Krankheiten eine Zufuhr von 1,2 bis 1,5 g/kg Köpergewicht notwendig ist. Alte Menschen mit schwerer Erkrankung oder Unterernährung brauchen sogar bis zu 2,0 g/kg Körpergewicht Eiweiß pro Tag. Ein gesunder Senior mit 70 kg braucht demzufolge 70 g Eiweiß am Tag. Das steckt z.B. in einer Portion (á 200 g) Rindfleisch, 150 g Fisolengemüse und einem Becher Naturjoghurt. Durch welche Lebensmittel lässt sich dieser Bedarf noch decken?

Die Muskeln auf Trapp halten Um Eiweißmangel vorzubeugen, sollte man nicht nur ein Auge auf die Ernährung, sondern auch auf die Bewegung haben. Die Kombination von körperlicher Belastung und Eiweißaufnahme hat einen positiven Effekt auf die Proteinsynthese in den Muskeln. Einige Daten weisen darauf hin, dass eine Kombination von Ausdauer- und Krafttraining zusammen mit einer erhöhten Eiweißversorgung, die günstigste Wirkung entfaltet. Vor allem während den ersten 24 Stunden nach Trainingsende ist die Empfindlichkeit des Muskels gegenüber der Eiweißzufuhr gesteigert. Daher sind wiederholte Proteinaufnahmen während dieser Zeit eine gute Möglichkeit für eine optimale Muskelantwort. Außerdem fördert körperliche Betätigung die Gelenkigkeit, hebt die Stimmung, bringt das Herz-Kreislaufsystem in Schwung, beugt Diabetes vor und hält geistig fit. Als Grundregel gilt: Jede Gelegenheit nutzen, um körperlich aktiv zu sein, denn alles ist besser als sich nicht zu bewegen.

Gute Eiweißlieferanten sind vor allem tierische Produkte wie Milch, Eier, Fisch und Fleisch sowie Sojaprodukte, Kartoffeln, Nüsse und Samen oder Hülsenfrüchte. 125 g Fleisch => 33 g Eiweiß Eine Fleischportion am Tag kann schon den halben Eiweißbedarf decken. Aber nicht jeden Tag essen, denn Fette und Purine belasten das Herz und fördern Gicht. 200 g Fisch => 33 g Eiweiß Viel leicht verdauliches Eiweiß. Wahrscheinlich unterstützen auch Vitamin D sowie die Fette den Muskelerhalt. 50 g Linsen => 11,8 g Eiweiß Hülsenfrüchte garantieren auch Vegetariern eine gute Eiweißversorgung. Sie sind zudem reich an Vitamin B1 und Eisen. Lecker in Form von Pasta mit Linsenbolognese. 100g Tofu => 8,1 g Eiweiß Die Sojabohne – eine besonders eiweißreiche Hülsenfrucht – ist als Fleischersatz bekannt. Bekanntestes Produkt ist der Tofu. Ein Hühnerei => 7,7 g Eiweiß Eine der hochwertigsten Eiweißquellen. Keine Angst vor dem Cholesteringehalt. An einem hohen Cholesterinspiegel ist das tägliche Frühstücksei nicht schuld. Eine Scheibe Käse oder 50 g Topfen => 6 g Eiweiß Käse und Topfen bestehen zu fast einem Viertel aus Eiweiß und lassen sich in jede Mahlzeit einbauen. Als Brotbelag, über ein Nudelgericht gestreut oder als süße Topfencreme für zwischendurch. 15 g Süßlupine (1 EL) => 6,3 g Eiweiß Wird als Eiweißquelle neu entdeckt. Sie gehört wie Soja zu den Hülsenfrüchten, ist aber fettärmer und wächst auch in Österreich. Das Mehl kann Teige mit Eiweiß anreichern. 150g Joghurt => 5,9 g Eiweiß Enthält mehr Eiweiß als Milch. Ein Teil ist schnell verfügbar und reizt den Muskel besonders, Masse aufzubauen – ideal nach einer Krafteinheit. Nüsse und Samen (1 EL = 15 g) 15 g Hanfmehl => 4,7 g EW; 15 g Kürbiskerne => 3,6 g EW; 15 g Sonnenblumenkerne => 3,4 g EW; 15 g Mandeln => 2,8 g EW. Lecker in Müsli, Brot, als Knabbereien oder als Aufstrich verarbeitet. 200 g Kartoffeln => 3,4 g Eiweiß Nicht die größte Menge an Eiweiß, aber vielseitig einsetzbar als Suppe, Salat, Gratin oder Beilage. Kombiniert mit Ei eine besonders wertvolle Eiweißquelle.

Ihr Ansprechpartner Diätologin Alexandra Wenger alexandra1.braun@gmail.com

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SPORT & Gesundheit

HIIT HOCHINTENSIVES INTERVALLTRAINING Schon seit Jahren zählt hochintensives Intervalltraining (HIIT) zu einem absoluten Fixpunkt im Trainingskalender leistungsorientierter SportlerInnen sowie Sportmannschaften. Aber auch bei FreizeitsportlerInnen erfährt HIIT zunehmende Beliebtheit. Doch was genau ist eigentlich HIIT? Was sind die positiven Effekte, wie funktioniert´s und für wen ist dieses Training geeignet? Ich habe für Euch Daten und Fakten gecheckt, here we go!

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ie Abkürzung HIIT beschreibt direkt übersetzt hochintensives Intervalltraining. Generell handelt es sich beim Intervalltraining um eine Ausdauertrainingsmethode, welche mehrmalig zwischen einer Belastungsund Pausenphase wechselt. Die Pausen sind unvollständig, das heißt es kommt zu keiner vollständigen Erholung, ehe das nächste Belastungsintervall gestartet wird. Somit wird das Herz-Kreislauf-System auch in den Pausenphasen trainiert. Abhängig von der jeweiligen Sportart und dem Trainingsziel, haben sich über die Jahre unterschiedliche Intervalltrainingsmethoden bewährt. So gibt es von niederintensiven Belastungen mit längerer Intervalldauer bis hin zu hochintensiven Belastungen mit meist kürzerer Intervalldauer mehrere Gestaltungsmöglichkeiten des Intervalltrainings. HIIT zeichnet sich durch eine höchstmögliche Intensität bei annähernd maximaler Herzfrequenz während der Belastungsphase aus. In der Erholungsphase wird meist eine niedrige Belastung weitergeführt (z.B. lockeres Laufen). Es gibt unterschiedliche Va-

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rianten ein HIIT zeitlich zu gestalten. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen sowohl die positive Wirkung bei kürzeren als auch bei längeren Intervallzeiten. WELCHE POSITIVEN EFFEKTE BRINGT HIIT MIT SICH? Ausdauer: HIIT führt aufgrund einer Erhöhung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2max) zu einer Verbesserung der körperlichen Ausdauerleistungsfähigkeit. Genauer gesagt wird die Fähigkeit verbessert, den für die Muskulatur dringend notwendigen Sauerstoff aufzunehmen, diesen via Herz-Kreislauf-System zu transportieren und schlussendlich im Muskel zu verwerten. Untersuchungen zeigen, dass selbst SportlerInnen mit hohem Leistungsniveau noch enorme Fortschritte mit geblockten HIIT-Einheiten machen können. HIIT beansprucht dein Herz-Kreislauf-System stark und führt so zu enormen Verbesserungen deiner Ausdauerleistungsfähigkeit. Körper und Kraft: Durch HIIT werden während und nach („Nachbrenneffekt“)

Lukas Leitner einer Trainingseinheit viele Kalorien verbrannt. HIIT mit KraftausdauerÜbungen hat neben der Ausdauerkomponente außerdem eine stark muskelkräftigende Wirkung. HIIT lässt unnötige Kilos purzeln und fördert deinen Muskelaufbau! Zeit: HIIT führt im Vergleich zu Trainingsmethoden mit längerer Dauer zu Verbesserungen in kürzerer Zeit. Ein absoluter Pluspunkt für berufstätige HobbysportlerInnen mit Familie, als auch leistungsorientierten SportlerInnen mit dichtem Trainingsplan. HIIT ist effektiv und spart Zeit! WIE FUNKTIONIERT HIIT? Hier ein paar Beispiele wie HIIT Training durchgeführt werden kann: Warm Up: 5-10 Minuten, Anregen Herz-Kreislauf-System sowie gezieltes Aufwärmen der später beim HIIT beanspruchten Muskulatur.


SPORT & Gesundheit HIIT Intervalle: Einsteiger: Es empfiehlt sich ein Verhältnis von 1:3 bzw. 1:2 was Belastungsphase und aktive Erholungsphase (z.B. lockeres Laufen) der einzelnen Intervalle betrifft • 5x30 Sekunden hochintensiv/90 Sekunden aktive Erholung, 2 Serien • 5x20 Sekunden hochintensiv/40 Sekunden aktive Erholung, 3 Serien Fitness- und Leistungssportler: • 8x15 Sekunden hochintensiv/15 Sekunden Pause, 4 Serien • 8x20 Sekunden hochintensiv/10 Sekunden Pause, 4 Serien • 4x4 Minuten hochintensiv/ 3 Minuten aktive Erholung Cool Down: Lockerungsübungen (Mobilisieren, Dehnen, etc.) sowie Regenerationsmaßnahmen Wichtig: Die Anzahl der Intervalle (=Serien) ist abhängig von der Belastungs- und Erholungszeit (bei kurzer Belastungsdauer mehr Intervalle, bei längerer Belastungsdauer weniger Intervalle), sowie vom Leistungsniveau. Gesamtdauer eines Trainings: 20-50 Minuten inklusive Warm Up und Cool down. Auch bei vielen Spiel- und Kampfsportarten (Fußball, Tennis, Judo, Karate, etc.) ist die Ausdauerleistungsfähigkeit ein entscheidender Faktor. Es empfiehlt sich das HIIT möglichst sportspezifisch durchzuführen, z.B. bei Spielsportarten mit Hilfe von Spielformen mit Ball und so spielähnlich wie möglich! HIIT kann allerdings immer und überall und in unterschiedlichen Varianten durchgeführt werden. Ob Indoor oder Outdoor, alleine oder in der Gruppe, mit Ganzkörper-Kraftausdauerübungen, mit oder ohne Zusatzgewicht (Hanteln, Medizinbälle, Kettlebells, o.ä.), es ist immer möglich mit Hilfe passender Trainingsinhalte ein hochintensives Intervalltraining zu gestalten. FÜR WEN IST HIIT TRAINING GEEIGNET UND GIBT ES RISIKEN? Sofern der Körper voll belastbar ist und keine medizinischen Kontraindikationen vorliegen, ist HIIT sowohl für Einsteiger, Fitnesssportler als auch Leistungssportler gut geeignet. Das Training sollte allerdings an die Zielgruppe angepasst sein und kontinuierlich gesteigert werden. WICHTIG: Egal ob das HIIT Programm in Form von Sprints, mit sportspezifischem Training, mit Eigenkörperübungen oder mit Übungen inkl. Zusatzgewicht durchgeführt wird, aufgrund der wiederholten hochintensiven Belastungen und der daraus resultierenden Ermüdung, sollten die sportspezifischen Bewegungstechniken sowie die Trainingsübungen sicher beherrscht

Geeignete Sportarten

Geeignete Trainingsübungen

Laufen/Sprinten Radfahren Rudern Schwimmen

Kniehebelauf Skippings Hampelmann Sprungvarianten Kniebeugevarianten Liegestützvarianten

werden. Vor allem bei Kraftausdauerübungen mit Zusatzlast, sollte auf eine korrekte Ausführung geachtet werden, damit Gelenke, Knochen und Bänder geschont werden. Daher sollten Einsteiger auf einen Trainingsexperten vertrauen. Wie nach jedem intensiven Training ist beim HIIT eine entsprechende Erholungszeit - ausreichend Schlaf, EinsteigerInnen: 20 Sekunden hochintensive Belastung/40 Sekunden Erholung, 5 Serien, 1. Kniehebelauf 2. Hampelmann 3. Kniebeugen Warm Up nicht vergessen

ausgewogene Ernährung, Regenerationsmaßnahmen (Massagen, etc.) – besonders wichtig. Dies gilt vor allem bei mehreren HIIT Einheiten innerhalb kurzer Zeit, damit der Körper seine Akkus wieder voll aufladen kann. Jetzt bist Du dran! Hier zwei einfache Varianten , die Du jederzeit zu Hause oder im Freien durchführen kannst, viel Spaß! Fitness- und Leistungssportler: 30 Sekunden hochintensive Belastung 30 Sekunden Erholung, 5 Serien, Serienpause 2 Minuten 1. Kniehebelauf 2. Burpees 3. Hampelmann 4. Kniebeugen 5. Mountain Climbers Warm Up nicht vergessen

Ihr Ansprechpartner SPORTUNION Salzburg Lukas Leitner info@lukasleitner.at +43 664/87 145 42 www.lukasleitner.at

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BGUS Sport 55+ - der Seniorensportverein mit einer breiten Palette an Bewegungsangeboten Mitgliederversammlung am 22.2.2019

Bei der gut besuchten Versammlung wurde die Vereinsleitung neu gewählt, der bisherige Vorstand wurde dabei einstimmig bestätigt: Präsident Hans Peter Brosch, Obmann Hansi Schwaiger, ObStv. Hans Mierl, Schriftführerin Mag. Grete Heugl, Kassier Herbert Winkler, Rechnungsprüferin Brigitte Schatzer und Rudolf Fuchs, die Spartenreferenten Walter Kepplinger (Einrad), Michaela Mierl (Aquagym), Hermi Ulamec (Golf), Erika Busek (Tennis) und Hansi Schwaiger (Wandern). Betont wurde auch die wichtige Tätigkeit der Übungsleiter mit Heidi Baldauf, Doris Dunkl, Alfred Koch und Heidi Vavricka. Der Kassabericht von Herbert Winkler spiegelt die umfangreiche Tätigkeit des Vereines in den Umsatzzahlen. Die Rechnungsprüfer bestätigten die umsichtige und wirtschaftliche Gebarung des Landesverbandes und unterstrich das vielfältige und vielseitige Agieren des Vereines. Zum Abschluss wurde das Programm 2019 vorgestellt. Neu auf dem Programm stehen Kurse in Pilates und Nordic-Walking (Projekt Fit und Gesund), Bergwanderwochen in der Schweiz, Stubaital, Grödnertal, Panoramawege Gardasee u. Trentino, Radwandertage Bassano del Grappa. Tageswanderungen sind auf der Homepage: bgus.sportunion.at zu finden. Bericht: Alfred Koch

Foto: UTC Eugendorf

Neue Bekleidung & Spende an die Initiative „Eugendorfer helfen Eugendorfern“ Zwei Herren-Mannschaften des UTC Eugendorf haben sich neu mit sportlichen Dressen eingekleidet. Gerhard Grömer (1. Reihe, 2. vr.) und Markus Koisser (2. Reihe, 2. vr.) sponserten die Bekleidung. Die Mannschaft bedankte sich in Form einer Spendenaktion und übergab 500,- Euro an die Initiative „Eugendorfer helfen Eugendorfern“.

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Teodora Krajic Beim European President's Cup for Children in Sindelfingen hat Teodora Krajic die Taekwondo UNION Salzburg würdig vertreten. Sie gewann im Finale souverän gegen ihre deutsche Gegnerin mit 24:10.


Berichte aus den Vereinen

BG Tamsweg – Platz vier beim Heimturnier Sechs Damen- und drei Herrenteams kämpften im Februar in der Großsporthalle Tamsweg um wichtige Punkte für die Landesliga-Meisterschaft. Darunter auch die Sportlerinnen des BG Tamsweg, die gegen die arrivierten Mannschaften groß aufspielten. Bereits im ersten Match bewiesen die jungen Lungauerinnen starke Nerven und siegten gegen den klaren Favoriten Schwarzach mit druckvollem Volleyball (25:19, 25:17). Mit Rang zwei in der Gruppenphase folgte das Halbfinale gegen den Bundesligaverein Oberndorf, die Oberndorfer holten sich im Entscheidungssatz den Sieg. Somit lautete das Spiel um Platz drei Tamsweg gegen Zell am See. Auch bei diesem Spiel entschied ein extrem spannender Entscheidungssatz, Zell am See hatte aber mit 17:15 das bessere Endergebnis. Dennoch durften sich die jungen Spielerinnen des BG Tamsweg über Platz vier und somit das beste Saisonergebnis freuen. Ergebnis Damen: 1. Altenmarkt, 2. Oberndorf, 3. Zell am See, 4. Tamsweg, 5. Schwarzach, 6. PSV Ergebnis Herren: 1. Altenmarkt, 2. Schwarzach, 3. Schwarzach U19

© Volleyball BG Tamsweg

Schülerliga Volleyball BG Tamsweg Kurs in Richtung Landesmeisterschaften In beiden Jänner-Turnieren setzten sich die Mädchen der Schülerliga jeweils mit 2:0 gegen Großarl, Bischofshofen, Saalfelden und Schwarzach durch. Bei den Uniqa School Championships Boys standen erstmals in der Saison die Burschen im Wettkampf-Einsatz. Das SRG Salzburg und das WSH Felbertal waren jeweils mit zwei Teams in Tamsweg zu Gast. Die Lungauer konnten alle vier Spiele souverän mit 2:0 für sich entscheiden. Damit haben sie sich fix für das Landesfinale in Oberndorf qualifiziert. Somit bleibt das BG Tamsweg auf Schulebene in der laufenden Saison weiterhin ungeschlagen. „Wir sind auf einem guten Weg, die Entwicklung stimmt. Wir verfügen über einen kompakten Kader und die Stimmung intern ist bestens. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir bei den Landesmeisterschaften der Burschen und Mädels jeweils eine Top-Platzierung holen können“, so die Zwischenbilanz von Trainer und Obmann Thomas Fussi. © Volleyball BG Tamsweg

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Weltranglistenturnier in Griechenland Aleksandar Radojkovic holt Club - Europameisterschaftstitel

Nach Platz fünf beim Egypt Open konnte sich Aleksandar Radojkovic (Herren -80kg) die Goldmedaille bei den Club-Europameisterschaften sichern. Der Heeressportler überzeugte bereits im Viertelfinale gegen Montenegro (17:11) und im Halbfinale gegen Russland (4 Runden, 11:11, mehr Anschläge). Im Finale stand Radojkovic dem Griechen Apostolos Telikostoglu gegenüber. Der 22-jährige Sportler vom Verein Taekwondo Oberndorf lieferte sich mit Telikostoglu, der vom Heimvorteil beflügelt war, einen packenden Fight und besiegte ihn mit dem Punktestand von 13:13 in der Verlängerung. Mit diesem ausgezeichneten Ergebnis zeigte sich Aleksandar Radojkovic bei den European Club Championships in Thessaloniki unschlagbar, er gewinnt vier Kämpfe in Serie und somit die Goldmedaille. „Ich bin überglücklich, dass es heute so gut gelaufen ist, bin aber völlig erledigt, weil es so kurze Pausen (10 Minuten) zwischen den Kämpfen gab. Da hat sich das harte Training ausgezahlt, jetzt darf gefeiert werden.” so der Club Europameister Aleksandar Radojkovic.

Erfolgreiches Wochenende Taekwondo Oberndorf Gleich zwei Turniereinsätze auf internationaler Ebene hielten das Team des Taekwondo Vereins Oberndorf auf Trab. Heeressportler Aleksandar Radojkovic siegte vorerst bei den Egypt Open in Hurghada gegen den EM Fünften Voronosky aus der Ukraine und musste sich im Medaillenkampf gegen die Nummer Sechs der Welt, dem Spanier Garica, nach gutem Kampf mit 8:14 geschlagen geben. Der 22-jährige Kadersportler erhielt damit fünf Punkte für das Olympia - Ranking, dies bringt Aleksandar Radojkovic wieder einige Positionen nach vorne. Aufgrund des G2 Status zählen die Punkte in Ägypten doppelt. Gleichzeitig war das Oberndorfer Team auch bei den Slowenien Open in Ljubljana im Einsatz, wo sich Tijana Djordjevic bei ihrem ersten internationalen Auftritt beim G1-Punkteturnier die Bronzemedaille erkämpfte. SSM Sportler Hossein Khalili und die Salzburgerin Milana Pivas konnten Punkte sammeln, mussten sich jedoch im Viertelfinale geschlagen geben.

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Berichte aus den Vereinen

Eindrucksvolle Trainerstatistik Taekwondo Oberndorf Drei Trainer des Taekwondo Vereins Oberndorf, Alexander Geissler, Alexander Lutsch und Alexander Probst konnten erfolgreich ihre Prüfungen zum Abschluss des Trainergrundkurses absolvieren. Wir gratulieren! Die Trainerstatistik des Taekwondo Vereins Oberndorf ist mit fünf staatlich geprüften Taekwondo-Trainern und vier allgemeinen Trainern sowie mit Obmann Sudhir Batra, einem diplomierten Kampfsporttrainer, österreichweit einzigartig.

Karatefestspiele Buchinger und Pokorny holen zuhause Gold Alisa Buchinger und Stefan Pokorny von der Karate Union Shotokan Salzburg sorgten mit ihren beiden Goldmedaillen für einen fulminanten Abschluss des Karate1 Series A in Salzburg. Buchinger erreichte in ihrer Gewichtsklasse -68 Kg ohne Gegentreffer das Finale. Dort kämpfte die 26-Jährige gegen die Schweizerin Elena Quirici, aktuelle Nummer zwei im WKF-Ranking. Buchinger ging mit 1:0 in Führung. Quirici machte 66 Sekunden vor Ende den 1:1-Ausgleich. Mit einem Ushiro Mawashi Geri-Ippon 25 Sekunden vor Schluss erzielte Buchinger das 4:1 und feierte am Ende einen emotionalen 6:1-Sieg. Ähnlich beeindruckend erkämpfte sich Pokorny die Medaille in der Klasse bis -67 kg. Im Finale traf er auf den Ägypter Ali Esawy, aktuelle Nummer fünf in der Weltrangliste. Pokorny ging mit 1:0 in Führung, der Ausgleich zum 1:1 konnte ihm aber den Sieg durch Senshu nicht mehr nehmen.

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Show und Gardetanz Qualifikationsturnier 2019

Am zweiten Februar nahmen 270 TeilnehmerInnen am Show und Gardetanz Qualifikationsturnier für die ÖM 2019 im Sportzentrum Mitte in Salzburg teil. Für die Turn-Gym-Union Salzburg (TGUS) als Veranstalter und Organisator dieses Wettkampfes mit SportlerInnen aus den Bereichen Schüler, Jugend und Elite gab es wieder herausragende Plazierungen: Schüler Schau Duo: 2. Lina Auberger und Vilma Rabitsch, 3. Clara Perl und Annabell Adlgasser Schüler Freestyle: 1. Fairies Schüler Schausolo: 1. Emma Wischenbart, 2. Viola Baskova Schüler Schau Duo: 1. Emma Wischenbart und Viola Baskova, 2. Anna Miklavcic und Sashmin Shamuratova Jugend Modern: 2. Girlsflash Jugend Schau Duo: 1. Kerstin Herbek und Marlene Friesacher, 2. Annabell Götzenauer und Wanda Rabbitsch Jugend Freestyle: 1. First Position, 3. Teensflash, 4. Girlsflash Jugend Schausolo: 1. Kerstin Herbek (Tageshöchstwertung), 2. Benjamin Skupien, 3. Sonja Müller Hauptklasse Schau Solo: 1.Lisa Zapf Hauptklasse Schau – Duo: 1.Valentina Essl, Sabrina Witsch Hauptklasse Freestyle: 1.Danceflash Hauptklasse Modern: 1.Danceflash

TGUS Showdance und Rhönradteam beim Ball der Stadt Linz im Brucknerhaus

Die Turn- Gym-Union Salzburg (TGUS) gestaltete am 19. Jänner die Mitternachtseinlage beim Ball im Brucknerhaus der Stadt Linz. Das Ambiente des Brucknerhauses motivierte die TurnerInnen zu besonderen Leistungen. Ingrid Vukusic mit dem Cyrrad und Kerstin Herbek, der Showdance Jungstar der TGUS und Gewinnerin des Europacupbewerbes, Alexander Müller mit einer Mischung aus Geradeturnen und Spirale, Benjamin Skupien mit seiner WM Kür vom November 2018 und das Rhönradteam der TGUS überraschten die Anwesenden mit ihren großartigen Darbietungen. Mit viel Applaus wurden die sportlichen Inszenierungen der jungen SportlerInnen des TGUS gewürdigt.

Foto: Alex West

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Berichte aus den Vereinen

Schlafende Muskeln wecken Body Workout Day des USV-Wals-Laschensky Beim, schon zur Tradition gewordenen, Body Workout Day des USV-Wals-Laschensky ging es diesmal bei der international gefragten Presenterin Barbara Spritzendorfer um Muskeln, die im Training und Alltag zu wenig oder gar nicht beansprucht werden – um „schlafende“ Muskulatur. Mangelhafte oder falsch ausgeführte Bewegungen wirken sich auf den Körper negativ aus (es entstehen Dysbalancen) und es kommt zu Fehlhaltungen und Schmerzen. Barbara Spritzendorfer stellte den interessierten Teilnehmerinnen gezielte funktionelle Bewegungen vor, die helfen, den Körper wieder funktionsfähig zu machen. Dabei wurde besonders Wert darauf gelegt, dass die Übungen in Verbindung mit der richtigen Atmung bewusst langsam und exakt ausgeführt werden. Zum Gelingen der Vereinsfortbildung hat wieder einmal der gesamte Vorstand beigetragen und auch den Kuchen für das Buffet vor Ort zur Verfügung gestellt. Ein besonderes Lob kam heuer von einer Teilnehmerin, die meinte, dass der alljährliche Body Workout Day durch seine familiäre Atmosphäre besticht – mittlerweile kann der Verein auf eine treue „Anhängerschaft“ unter den Übungsleiterinnen und Trainerinnen im Bundesland Salzburg verweisen. Man darf gespannt sein, wer kommendes Jahr der Einladung als ReferentIn folgen wird.

SPORTUNION - Turnerinnen der Rhythmischen Gymnastik beim Milevsko Cup am 9.3.2019 Beim Milevsko Cup in Milevsko/Tschechien, ein internationaler Wettkampf für Rhythmische Gymnastik, stießen die Salzburger Gymnastinnen auf sehr starke Gegnerinnen. Besonders die östlichen Nachbarn konnten mit ihren Darbietungen überzeugen. Doch auch die Ergebnisse der Salzburger Sportlerinnen können sich sehen lassen, so erturnte sich bei den Mädchen, Bewerb Jahrgang 2007 und jünger, Theresa Koutna (SPORTUNION Rauris) die Silbermedaille. Die Youngsters der TGUS mit Yana Migsch auf Rang sechs, Lea Bendl auf Rang acht und Paola Neumaier auf Rang zehn schafften es unter die ersten Zehn. Im Bewerb Kinder Jahrgang 2012 turnte sich Johann Herzog von der SPORTUNION Rauris auf Platz vier. Im Bewerb Mädchen Jhg 2010 wurde Mia Salchegger, SPORTUNION Rauris, Zehnte.

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Projekt Wiffzack Wir bringen Bewegung in Sonderschulen Die SPORTUNION Salzburg startet 2019 einen Bewegungsschwerpunkt für die Zielgruppe Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Doch was genau bedeutet sonderpädagogischer Förderbedarf? Welche Bildungswege stehen diesen Kindern in Salzburg offen und welche Möglichkeiten haben Vereine, um bewegungsfördernde Maßnahmen für diese Zielgruppe umzusetzen?

I

n Salzburg gibt es rund 2.200 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Darunter fallen sowohl leistungsbehinderte oder lernschwache Kinder als auch körperbehinderte, sprachgestörte, schwerhörige, sehbehinderte, blinde und erziehungsschwierige Kinder und jene mit erhöhtem Förderbedarf.

Kinder eine, den sonderpädagogischen Förderbedarf erfüllende, Schule besuchen. Im Vordergrund des gemeinsamen Unterrichts steht nicht das Bemühen, behinderten Kindern und Jugendlichen den gleichen Lehrstoff zu vermitteln, sondern die soziale Integration in die Gruppe der Gleichaltrigen zu forcieren.

„Auf Antrag oder von Amts wegen hat die Bildungsdirektion mit Bescheid den sonderpädagogischen Förderbedarf für ein Kind festzustellen, sofern dieses infolge einer Behinderung dem Unterricht in der Volksschule, Neuen Mittelschule oder Polytechnischen Schule ohne sonderpädagogische Förderung nicht zu folgen vermag (vgl. SchPflG, §8, Abs. 1)."

In Salzburg wird rund ein Drittel der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Sonderschulen unterrichtet. Der Salzburger Bildungsdirektor Rudolf Mair spricht sich klar für einen Erhalt der Sonderschulen aus. Er gehört zu einem Expertenteam, das Bildungsminister Heinz Faßmann in dieser politisch brisanten Frage berät. „Ich glaube, dass wir in Salzburg immer einen guten Weg gegangen sind. Wir ermöglichen die Inklusion, wir ermöglichen aber auch die Sonderschulen. Ich kann nur alle Eltern, die vor dieser Frage stehen, ermutigen, sich die Schulen anzusehen und dann ihre Entscheidungen zu treffen. Inklusion

Schulpflichtige Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind berechtigt, die allgemeine Schulpflicht entweder in einer für sie geeigneten Sonderschule oder Sonderschulklasse zu erfüllen. Alternativ können diese

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heißt schon auch, die Wahl zu haben und nicht, einer Idee zu folgen, die jemand anderer für einen hat“, betont Mair.

Bewegung fördern Bewährte Projekte wie „Kinder gesund bewegen“, „Schule und Sport 2.0“ und „Sport in der schulischen Tagesbetreuung“ zielen darauf ab Bewegung und Sport in der Schule zu fördern und zudem Kooperationen zwischen Bildungseinrichtungen und Sportvereinen zu schaffen oder weiter auszubauen. Grundsätzlich können auch Sonderschulen von diesen Angeboten profitieren. Die Erfahrung zeigt allerdings, dass Vereine diese Schulform nur sehr selten abdecken und betreuen, da die Hemmschwellen sehr groß sind. Genau hier setzt das neue Projekt „Wiffzack“ an, mit dem die SPORTUNION Salzburg langfristige und nachhaltige Kontakte zwischen Sportvereinen und


Sonderschulen herstellen möchte. Hemmschwellen und Vorurteile sollen abgebaut werden. Mittels bewegungsfördernder Maßnahmen soll Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf Spaß am Sport vermittelt und der Zugang zu Bewegung erleichtert werden. Neben Schnupperstunden in der Schule wird den Kindern die Möglichkeit geboten, verschiedene Vereinssportarten auszuprobieren und kennenzulernen. Das Projekt soll in fünf Sonderschulen im Bundesland Salzburg umgesetzt werden. Durch individuell auf die Schulen abgestimmte Maßnahmenpakete, schulinterne Gesprächsrunden und Fortbildungsworkshops für TrainerInnen, PädagogInnen und MultiplikatorInnen sollen die Projektziele erreicht werden. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird im Zuge des Projekts ein kooperierendes Netzwerk aus PädagogInnen, MultiplikatorInnen und VertreterInnen der Vereine und Partnerorganisationen aufgebaut, welches auch nach Projektende weiter bestehen bleiben soll. Unterstützt und befürwortet wird das Projekt von Bildungsdirektor Dipl. Päd. Rudolf Mair sowie Prof. Mag. Robert Tschaut, Fachinspektor für Bewegungserziehung und Sport.

Foto: Shutterstock

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Der Wiffzack-Fuchs, der sich selbst als Schlaumeier bezeichnet, wurde im Zuge des gleichnamigen sehr erfolgreichen Projekts Wiffzack der SPORTUNION Tirol entworfen. Der Wiffzack-Fuchs wird von der SPORTUNION Salzburg übernommen und künftig auch die Kinder in Salzburg immer wieder bei den sportlichen Aktivitäten begleiten. Das Projekt Wiffzack wird in Salzburg von der SPORTUNION Salzburg organisiert und umgesetzt und von den Fördergebern Fonds Gesundes Österreich, Bundessport GmbH und Land Salzburg finanziert.

Ihr Ansprechpartner SPORTUNION Salzburg Mag. a Martina Braun martina.braun@sportunion-sbg.at +43 662/84 26 88-15 oder +43 664/606 135 06

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„UGOTCHI - Kinder gesund bewegen“ Eine Erfolgsgeschichte Ein Rückblick Erste Projektphase 2009 - 2013 2008 plante das Sportministerium den Start einer Bewegungsoffensive im Bereich der Kindergärten und Volksschulen, durchgeführt durch die Sportdachverbände ASKÖ, ASVÖ und SPORTUNION. Dabei standen die Schaffung von Strukturen zur Umsetzung von Bewegungsmaßnahmen in Kindergärten und Volksschulen sowie die Vernetzung zwischen Bund, Länder und Gemeinden im Vordergrund. Im Zeitraum 2009 - 2013 wurden 69.094 kostenlose Bewegungseinheiten in 6.679 Institutionen von Sportvereinen und Sportverbänden umgesetzt. Insgesamt wurden 94% der Volksschulen und 77% der Kindergärten in Österreich erfolgreich betreut.

Dritte Projektphase 2015 - 2019 Es war der ausdrückliche Wunsch des neuen Sportministers (Mag. Gerald Klug) die Initiative fortzuführen. Diesen Wunsch bestärkte er durch eine zusätzliche jährliche Förderung für die nächsten vier Schuljahre.

Zweite Projektphase 2013 - 2014 (2015) Auf Basis des Evaluationsberichts und der Vorgabe der Strategieebene wurde das Projektkonzept vorerst für das Schuljahr 2013/14 adaptiert und in weiterer Folge bis August 2015 fortgeführt. In diesem kurzen Übergangszeitraum wurden unglaubliche 132.357 Bewegungseinheiten in 5.316 Institutionen umgesetzt.

Unter Sportminister Mag. Hans Peter Doskozil wurde das Thema „Tägliche Turnstunde“ aufgegriffen und gemeinsam mit dem Bildungsministerium versucht eine „Tägliche Bewegungsund Sporteinheit“ (kurz „TBuS“) in den Schulen umzusetzen. Das Ziel war, die Voraussetzungen zu schaffen, dass jedem Kind im Rahmen des schulischen Unterrichts die Möglichkeit geboten wird, sich täglich eine Unterrichtseinheit lang bewegen zu können. Die Projekte „Kigebe“ und die „TBuS“ wurden in den Schuljahren 2017/18 und 2018/19 parallel in den Bundesländern umgesetzt. Ab dem Schuljahr 2019/20 wird es eine Zusammenführung dieser beiden Initiativen geben mit dem Ziel einer neuerlichen Ausrollung, um noch mehr Volksschul- und Kindergartenkinder zu erreichen.

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Aus dem Alltag Das Projekt „Kinder gesund bewegen“ ist nach wie vor eines der bis dato erfolgreichsten Bewegungsinitiativen in Österreich. Seit Projektbeginn wurden über 2.000.000 kostenlose Bewegungseinheiten in Kindergärten und Volksschulen von den Sportvereinen und Sportverbänden durchgeführt. Sowohl für die Kinder als auch für die PädagogInnen stellt das Projekt eine große Bereicherung dar.

Kindergartenpädagogin, Land Salzburg „Aus meiner Sicht profitieren die Kinder nicht nur von der fachlich sehr kompetenten Anleitung des Trainers, sondern darüber hinaus auch davon, dass er ein Mann in einem sonst von Frauen geprägten Berufsfeld ist. Er sieht mit anderen Augen, was in der Turneinheit von den Kindern bewerkstelligt werden kann, was den Mut und die Selbstständigkeit der Kinder enorm fördert.“

Volksschulpädagogin, Land Salzburg „Unser „Kinder gesund bewegen“-Programm war echt sehr toll. Wir sind eine kleine Schule und haben keine offiziell ausgebildete Sportlehrerin. Aus diesem Grund ist es gut, dass jemand von außen zu uns kommen kann. Eine Expertin sozusagen.“

Statements: Volksschulpädagogin, Salzburg Stadt „Kigebe ist ein tolles Bewegungsprogramm für Kinder. Die Kinder lernen dadurch Sportarten kennen, die sie eventuell sonst nicht kennengelernt hätten. Ich finde es toll, dass auch das Regelwerk mit den Kindern besprochen wird und dieses dann beim Spielen gleich umgesetzt wird. Meine Schülerinnen und Schüler hatten in jeder Sporteinheit viel Freude und waren mit vollem Elan dabei. Auch ich selber konnte neue Spiele für meinen eigenen Sportunterricht mitnehmen. Für meine Klasse und mich war es eine große Bereicherung. Vielen Dank!“

Infobox Kinder gesund bewegen ist eine Initiative des Österreichischen Sportministeriums und wird von den drei Sport-Dachverbänden umgesetzt. Die Initiative wurde im Jahr 2009 ins Leben gerufen und zielt auf eine integrative Umsetzung von Bewegungsmaßnahmen in Kindergärten und Volksschulen in allen Bundesländern, unter Einbeziehung des organisierten Sports, ab.

Ihr Ansprechpartner SPORTUNION Salzburg Mag.a Mariella Bodingbauer Projektkoordinatorin mariella.bodingbauer@sportunion-sbg.at +43 662/84 26 88-17

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SPORTUNION BUNDESMEISTERSCHAFT 2019 Am 26.1.2019 war es soweit. Die SPORTUNION Fußball-Bundesmeisterschaft der U12 Mannschaften stand im Sportzentrum Rif/Salzburg am Programm. Ein tolles Turnier mit würdigen Mannschaften, vielen tollen Spielen und super SpielerInnen.

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ehn Mannschaften aus insgesamt sieben Bundesländern haben sich über die Vorrundenturniere für die U12-Bundesmeisterschaft im Hallenfußball in Salzburg qualifiziert. Aus Salzburg qualifizierten sich die Mannschaften USV Lamprechtshausen und UFC Leopoldskron Moos, in Tirol SV Innsbruck und SVG Reichenau, in Oberösterreich UNION St. Aegidi und UNION Weißkirchen, in Wien SU Schönbrunn, in Niederösterreich SKU Amstetten, in der Steiermark UNION Ries/Kainbach und im Burgenland UFC St. Georgen/ Eisenstadt. Die zahlreichen Zuschauer im Sportzentrum Rif/Salzburg wurden bei keinem der insgesamt 27 Spiele enttäuscht.

Schöne Spielzüge und zahlreiche Tore sorgten für super Stimmung. Im großen Finale ließen die über den ganzen Tag

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groß aufspielenden Kicker aus St. Georgen/ Eisenstadt der SKU Amstetten keine Chance. Sie sicherten sich mit einem souveränen, viel umjubelten 3:0 den Titel des Bundesmeisters 2019. Auch aus Salzburger Sicht gab es Grund zum Jubeln.

Sowohl die groß aufspielende Mannschaft der USV Lamprechtshausen, die sich Platz 3 sicherte, als auch UFC Leopoldskron Moos überzeugte mit hervorragenden Leistungen. Ganz besonders gratulieren wir Fabian Jindra vom USV Lamprechtshausen, der sich mit seinen hervorragenden Leistungen auch in die ALL-STAR Auswahl des Tages spielte. Ein tolles Nachwuchsturnier mit vielen spannenden Spielen, überragenden Szenen und würdigen Teilnehmern, das sich sowohl sportlich als auch in puncto Fairplay und Respekt auszeichnete. Spezieller Dank gilt auch der Firma Die Berater für die Unterstützung.


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SPORTUNION FUßBALL HALLENMEISTERSCHAFT Zum mittlerweile 17. Mal wurde heuer über die Wintermonate die SPORTUNION Fußball-Hallenmeisterschaft durchgeführt.

A

n drei Standorten (Sportzentrum Nord, Sporthalle Alpenstraße und Sportzentrum Rif) wurden insgesamt sieben Turniere gespielt. 49 Mannschaften und ca. 600 SpielerInnen nahmen an der Turnierserie teil. Es gab viele tolle und vor allem spannende Spiele zu bestaunen, schöne Tore zu bejubeln und für die Mannschaften zahlreiche Siege zu feiern. Sowohl die Organisation im Vorfeld, als auch den reibungs -losen Ablauf bei den Turnieren vor Ort, übernahmen Vorstandsmitglied Herbert Steinhagen und sein Vereinskollege Boris Corbic. Sie wurden von Lisa Steinhagen, Fabian Corbic, Lukas Leitner und Valentin

Doupona unterstützt. Das Turnier der U12-Mannschaften stand wieder unter besonderen Vorzeichen, da sich die ersten beiden Teams für die - diesjährig in Salzburg ausgetragenen - Bundesmeisterschaften qualifizierten. In einem äußerst spannenden Turnier konnten sich schlussendlich USV Lamprechtshausen sowie UFC Leopoldskron-Moos erfolgreich für die Bundesmeisterschaften qualifizieren. Fazit: Die SPORTUNION Hallenmeisterschaft 2018/2019 war erneut eine tolle Turnierserie und ist für viele Vereine seit Jahren ein fixer Bestandteil im Salzburger Fußball. Wir bedanken uns bei allen teilnehmenden Vereinen und gratulieren den Gewinnern ganz herzlich! Besonderer Dank gilt auch den Schiedsrichtern des Salzburger Fußballverbands, die für faire Spiele sorgten! Wir freuen uns schon jetzt auf kommendes Jahr, wenn es wieder tollen „Hallenzauber“ zu sehen gibt!

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Nachwuchsförderpreis 2019 Der SPORTUNION Nachwuchsförderpreis wurde zur Unterstützung des Nachwuchsleistungssports ins Leben gerufen. 2019 feiert der Preis sein zehnjähriges Jubiläum.

Voten Sie mit!

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s freut uns ganz besonders, dass in den letzten Jahren so viele Anträge eingegangen sind und der Nachwuchsförderpreis von unseren Vereinen so gut angenommen wird. Der Preis wird an den Verein ausbezahlt und soll speziell zur Optimierung des Trainingsumfeldes der eingereichten SportlerInnen verwendet werden. Auch dieses Jahr konnten wieder erfolgreiche Sportler und Sportlerinnen zwischen dem 15. und 20. Lebensjahr eingereicht werden. Die Vorauswahl der zehn Nominierten für die Vergabe des Nachwuchsförderpreises 2019 wurde bereits durch unsere Jury getroffen. Jetzt sind Sie gefragt! Helfen Sie mit Ihrer Stimme Ihrer Favoritin oder Ihrem Favoriten zum Sieg!

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PORTU Um zu gewinnen, werden möglichst NION L andesv ike-Gsc eviele rband Stimmen aus dem Online-Voting hwand Salzbu tner-S rg +43/66 tr. 6, 50 2/84 26 20 Salz benötigt. 8 8 burg +43/66 2/84 08 80 office@ sportu nion-sb Zahl: 7 g.afunktioniert 463177 So es: Besuchen Sie unsere t 88 www.s portun www.sportunion-sbg.at. ion-sHomepage bg.at

Unter Nachwuchsförderpreis können Sie Ihre Stimme abgeben. Worauf warten Sie noch! Viel Spaß beim Voten!

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Die Gewinner werden am 26. April 2019 im Rahmen unserer Landeskonferenz im SN Saal Salzburg bekanntgegeben und ausgezeichnet.

Worauf warten Sie noch! Helfen Sie mit Ihrer Stimme Ihrem Favoriten zum Sieg: Voten können Sie noch bis Sonntag den 7. April auf der Homepage der Salzburger Nachrichten unter www.sn.at oder auf unserer Homepage www.sportunion-sbg.at

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SPORT VEREIN(T) 2019 Projektförderung für soziales Engagement im Verein! Das erfolgreiche Förderprojekt SPORT VEREIN(T) wird auch im Jahr 2019 fortgeführt. Mit der Aktion unterstützt und fördert die SPORTUNION das soziale Engagement jener Vereine, die den Sport nutzen, um sich für andere zu engagieren! Unterstützt werden Aktivitäten und Maßnahmen in den folgenden Bereichen: • •

• •

INTEGRATION VEREIN(T) - Projekte, die für und mit Menschen mit Migrationshintergrund angeboten werden. INKLUSION VEREIN(T) - Projekte, an denen Menschen mit psychischen, physischen oder kognitiven Beeinträchtigungen teilnehmen oder alle Projekte, an denen Menschen mit und ohne psychischen, physischen oder kognitiven Beeinträchtigungen gemeinsam teilnehmen. GENDERGERECHTIGKEIT VEREIN(T) - Projekte, die zu mehr Chancengleichheit von Frauen und Männern führen. SOZIALE VERANTWORTUNG VEREIN(T) - Projekte, die sich mit dem Thema soziale Verantwortung im Verein beschäftigen.

Die Förderhöhe von bis zu 500,- Euro richtet sich nach der Dauer des Angebots, der Anzahl der beteiligten Personen und der Sicherung der Nachhaltigkeit. Gefördert werden Projekte, deren Leistungs-/ und Abrechnungszeitraum im Jahr 2019 liegen. Interesse? Dann melden Sie sich bei uns und schicken uns bis spätestens 19. April 2019 Ihr Anmeldeformular (siehe Website). Gerne stehen wir für Auskünfte zur Verfügung!

„Wir setzen uns dafür ein, dass möglichst allen Menschen eine ungehinderte Teilhabe und Teilnahme am Sport ermöglicht wird. Wir begreifen die Vielfalt in unserer Gesellschaft als positive Herausforderung und große Chance. Die österreichischen Sportvereine sind Orte der Begegnung für Alle, mit großem Integrationspotenzial. Durch gezielte Maßnahmen fördern wir Integration, Inklusion, Gendergerechtigkeit und chancengleiche Einbindung sozial benachteiligter Menschen und Gruppen. Über die rege Bereitschaft unserer Vereine hier gemeinsame Akzente zu setzen, freuen wir uns ganz besonders.“ Bernd Frey, Geschäftsführer der SPORTUNION Salzburg

Ihr Ansprechpartner SPORTUNION Salzburg Mag. a Martina Braun martina.braun@sportunion-sbg.at +43 662/84 26 88-15 oder +43 664/606 135 06

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UNION Thema

Foto: Andreas Lutche / www.alutche-photography.com

Weinpädagogin Marianne Witzko mit Schülern

Startschuss für Hotelfachschule Ernährung und Sport Neue dreijährige Ausbildung an der Tourismusschule Klessheim

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b Herbst 2019 wird an der Tourismusschule Klessheim eine neue Ausbildung angeboten. Die dreijährige „Hotelfachschule für Ernährung und Sport“ bietet die ideale Ausbildung für sport- und gesundheitsinteressierte Jugendliche. „Die Hotelfachschule ist insbesondere für Sportler geeignet, die selbst intensiv trainieren und wissen wollen, welche Ernährung ihr Körper braucht, um leistungsfähig zu sein. Dazu erfahren sie, wie sie fit bleiben und mental in der Lage sind, im richtigen Augenblick sportliche Höchstleistung abzurufen. Zudem ist die Ausbildung ein perfekter Einstieg für alle, die sich intensiv mit Ernährungsfragen auseinandersetzten und im Gesundheitsbereich ein interessantes Betätigungsfeld sehen“, schildert Mag. Leonhard Wörndl, Direktor der Tourismusschule Klessheim. Schwerpunkte der Ausbildung Ernährung: Um das Themenfeld Ernährung & Sport zu verstehen, sind Grundkenntnisse aus Chemie, Biologie, und Ernährungslehre notwendig.

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Dazu geht es um Trainingswissenschaft und um Fragen des richtigen Energiepegels, um Gewichtsmanagement, die Verwendung von Nahrungsergänzungsmittel und die Eignung verschiedener Getränke für die Anforderungen des Sports. Es werden aktuelle Ernährungstrends, Unverträglichkeiten, Allergien und Diäten behandelt, die im Wellnessbereich wichtig sind. Durch die Globalisierung werden auch Ernährungsgewohnheiten anderer Länder oder Religionen wichtig. Das Wissen wird nicht nur theoretisch vermittelt, sondern es werden auch Gerichte und Speisepläne entwickelt, die in der Schulküche praktisch umgesetzt und professionell serviert werden. Sport: Für Sportler ist die Hotelfachschule Ernährung und Sport die perfekte Ergänzung zum individuellen Trainingsbetrieb. Im Sportunterricht geht es um allgemeine Fitness, Grundlagenausdauer und Koordination. Darüber hinaus wird trainiert, wie man mit Nervosität umgeht, mentale Stärke gewinnt und sich optimal entspannt, um im richtigen Augenblick die sportliche Höchstleistung bringen zu kön-

nen. Um Sportlern mit intensivem Trainings- und Wettkampfprogramm die Teilnahme zu erleichtern, wird der Stundenplan auf den Trainings- und Wettkampfbetrieb abgestimmt. Betriebswirtschaft, Englisch: Die Absolventen sind auch betriebswirtschaftlich fit und in der Lage einen eigenen Betrieb zu führen. Sie kennen sich in den Bereichen Rechnungswesen, Marketing und Recht aus. Englischkenntnisse werden während der gesamten Ausbildung vermittelt, wobei speziell auf die Anforderungen der Fachsprache (Fachbegriffe der Ernährungslehre) eingegangen wird. Eine fundierte Ausbildung in Küche und Service ergänzen den Lehrplan. Hervorragende Berufsaussichten Mit der „Hotelfachschule Ernährung und Sport“ erhält man alle Abschlüsse einer Hotelfachschule (Diplom Hotelkaufmann/frau, Koch/Köchin, Gastronomie-/Restaurantfachmann/frau, Hotel- und Gastgewerbe Assistent/in) und erfüllt alle Voraussetzungen, um


UNION Thema Kochlehrer Thomas Grininger mit Schülern

Die SPORTUNION Salzburg

verlost ein Stipendium für eine kostenlose Ausbildung ab Herbst an der Hotelfachschule für Ernährung und Sport in Klessheim. Interessenten melden sich bitte bei Bernd Frey, office@sportunion-sbg.at.

Foto: Andreas Lutche / www.alutche-photography.com

„Durch die speziellen Schwerpunkte Ernährung und Sport ist man bestens darauf vorbereitet, in Sporthotels, Freizeit-, oder speziellen Gesundheitsbetrieben zu arbeiten, in denen es ganz besonders auf richtige Ernährung und Fitness der Gäste ankommt. Durch die Fächerkombination bestehen auch internationale Karrieremöglichkeiten“, betont Wörndl. Als dreijährige Ausbildung eröffnet die Hotel-fachschule zudem den Zugang zur Berufsreifeprüfung.

Foto: Andreas Lutche / www.alutche-photography.com

später einen erfolgreichen Betrieb zu führen. Damit haben Absolventen eine Ausbildung mit internationaler Jobgarantie.

INFO BOX: Dauer: 3 Jahre Abschluss: • Diplom Hotelkauffrau/ Hotelkaufmann inkl. Berufs- und Gewerbeberechtigung • Gastronomie- und Restaurantkauffrau/-mann • Hotel- und Gastgewerbeassistent/in • Koch/ Köchin Voraussetzungen: • Positiver Abschluss der 4. Klasse AHS • Positiver Abschluss der 9. Schulstufe • Positiver Abschluss der Realschule bis inkl. „Befriedigend“ • Aufnahmeprüfung bei positivem Abschluss der NMS mit der Beurteilung „Genügend“ • in mindestens einem Pflichtgegenstand Schwerpunkt: Ernährung und Sport Wege nach der Ausbildung: • Gründung oder Übernahme eines eigenen Unternehmens • Zugang zur Berufsreifeprüfung • und vieles mehr

Bezahlte Praktika Nach dem ersten und zweiten Jahr werden je zwölf Wochen Praktikum absolviert. In dieser Zeit sammeln die Schüler wertvolle Erfahrungen und erhalten bereits eine Bezahlung. „Das Praktikum kann in allen Tourismusbetrieben absolviert werden, ideal sind aber Betriebe, in denen es um Ernährung und Fitness geht, wie etwa in Sporthotels, Wellness Hotels, in Kurbetrieben oder in Sportzentren. Bei der Stellensuche unterstützt unser Career Center“, informiert Wörndl. Weiter Informationen unter www.klessheim.at/hfs Text: Wirtschaftskammer Salzburg

Schülerinnen und Schüler der Tourismusschule Klessheim

Rückfragehinweis: Mag. Leonhard Wörndl Direktor der Tourismusschule Klessheim, Tel. 0662/85 12 63-0 E-Mail: lwoerndl@ts-salzburg.at

Direktor Mag. Leonhard Wörndl und Präsidentin Michaela Bartel besiegeln ihre Kooperation.

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Davis-Cup Ausverkaufte Begegnung in Salzburg Salzburg war zum ersten Mal seit 31 Jahren wieder Austragungsort einer Davis-Cup-Begegnung. In der ausverkauften Salzburg Arena spielte Österreich gegen Chile um die Qualifikation für das Weltgruppenfinale. Nach der 2:3 Niederlage muss das Daviscup-Team im September um den Klassenerhalt in der Weltgruppe kämpfen.

Erfolgreiches Wochenende für den Salzburger Tennisverband

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Fotos: A. Tröster

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er Salzburger Tennisverband hat viel Energie in die Organisation der Austragung der Davis-Cup-Begegnung gesteckt. Eine intensive, arbeitsreiche, aber auch erfüllende Zeit. Die Bewerbung Anfang Oktober erfolgte mit viel Unterstützung von Stadt und Land Salzburg, sowie dem Messezentrum Salzburg. Bei der Veranstaltung waren über 600 engagierte Funktionäre und Mitglieder von Vereinen auf der STV-Fantribüne zu Gast. 17 Ballkinder und 20 Volunteers waren mit voller Begeisterung am reibungslosen Ablauf der Veranstaltung beteiligt. Tolle Stimmung und großartige Leistungen ist das, was von diesem Davis-CupWochenende gut in Erinnerung bleibt. Jetzt gilt es die positiven Emotionen und die Vielzahl an Kontakten für eine möglichst langfristige Weiterentwicklung des Tennis-Sports in Salzburg zu nützen. Besonders die Jugendlichen konnten in ihrer Heimat einzigartige Eindrücke sammeln. So hatten die Kaderjugendlichen die Möglichkeit einen Tag vor Beginn der Begegnung das österreichische Team zu besuchen. Sie konnten dabei das Training des Teams beobachten und im Anschluss standen die Spieler für Autogramme und Fotos zur Verfügung.

STV-GF Erich Mild begrüßte den chilenischen Kapitän, Nicolas Massu, bei der Ankunft des Teams im Hotel Sheraton.

Knappe Niederlage für Österreich Um einen Hauch verpasste die österreichische Tennis-Nationalmannschaft die Teilnahme am Weltgruppen-Finalturnier, das von 18. bis 24. November in Madrid über die Bühne gehen wird. Das Daviscup-Team verlor in der ausverkauften SalzburgArena vor 4.500 Zuschauern gegen Chile 2:3 und muss im September um den Klassenerhalt spielen. Der Gegner ist Finnland. Nachdem Dennis Novak am ersten Tag einen Punkt gegen Chile erobert hatte, unterlag der 25-jährige Niederösterreicher am zweiten Tag dem favorisierten Nicolas Jarry nach hartem Kampf und

Abwehr von sechs Matchbällen 4:6, 6:3, 6:7 (2). Zuvor hatte das routinierte Doppel Oliver Marach/Jürgen Melzer gegen Hans Podlipnik/Marcelo Barrios im Entscheidungssatz ein 1:4 wettgemacht und 6:4, 2:6, 7:5 gewonnen. Dem 19-jährigen Debütanten Jurij Rodionov fiel die undankbare Rolle zu, im entscheidenden Spiel antreten zu müssen. Der Niederösterreicher, der nach der Absage von Dominic Thiem eingesprungen war, hatte gegen Christian Garin keine Chance – 2:6, 1:6. „Klar bin ich enttäuscht wie alle anderen", sagte Kapitän Stefan Koubek nach der vierten Niederlage gegen Chile im vierten Aufeinandertreffen. „Wir hatten die Chancen bei Dennis. Und Jurij ist 19 Jahre jung, das muss man verstehen. In Summe waren die Chilenen ums Alzerl besser." Rodionov war bitter enttäuscht. "Es war das größte Spiel meiner Karriere. Ich war aber noch nicht bereit dafür, diese wichtige Rolle des zweiten Einzelspielers auszufüllen. Ich konnte mit der Situation nicht umgehen, das entscheidende Match für mein Heimatland zu spielen. Ab jetzt kann es nur besser werden." Dennis Novak hatte „an meinem Spiel wenig auszusetzen". Er habe um jeden Punkt gefightet. „Es gab nur ein, zwei Bälle im Tiebreak, die nicht sein hätten müssen. Vergessen darf man aber nicht, dass


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Fotos: ÖTV/GEPA Pictures

Chile mit zwei Top-100-Spielern im Einzel angetreten ist, die wir nicht haben." Für Jürgen Melzer war das Ergebnis „extrem enttäuschend. Unterm Strich waren wir ein Tiebreak vom Finalturnier in Madrid weg. Aber Dennis kann man keinen Vorwurf machen. Jarry war am Ende einfach zu gut." ÖTV-Präsident Werner Klausner hätte die österreichische Tennis-Nationalmannschaft freilich auch lieber als Teilnehmer am Weltgruppen-Finale gesehen. „Die Burschen haben, unterstützt vom tollen Salzburger Publikum, alles gegeben, alles aus sich rausgeholt. Chile ist als Favorit gestartet und hat die besseren Ranglistenpositionen bestätigt. Wir haben sie bis zum Schluss gefordert, es war ein Duell auf Messers Schneide." Dennis Novak habe sensationell gespielt, Jurij Rodionov sei eine Riesenhoffnung für das österreichische Tennis. "Ich freue mich auf viele weitere Daviscups mit ihm", sagte Klausner, der auch die Abwesenheit Dominic Thiems ansprach. „Einen TopTen-Spieler kann keine Nation der Welt vorgeben."

Tolle Stimmung in der ausverkauften SalzburgArena beim Davis Cup Österrreich-Chile.

Am Tag vor dem Start besuchten die Kaderjugendlichen das österreichische Team beim Training.

Fotos: GEPA Pictures/ÖTV

Fotos: GEPA Pictures/ÖTV

Österreichs DC-Team vor der herrlichen Salzburger Kulisse, v.l. Philipp Oswald, Oliver Marach, Dennis Novak, Kapitän Stefan Koubek, Jurij Rodionov, Jürgen Melzer.

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Mehr als nur ein Wettkampf Das IOC hat Parkour und Freerunning als olympische Frischzellenkur für sich entdeckt. Zum Leidwesen der Community. Pamela Forster, Österreichs Doyenne im urbanen Hindernislauf, versucht die Identität ihrer Sportart mit Standfestigkeit und Leidenschaft zu bewahren. Auch mit Hilfe derr SPORTUNION, deren Vorstandsmitglied sie seit 2018 ist.

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m Wirtschafts-Jargon würde man es wohl als „feindliche Übernahme“ bezeichnen, was sich da Anfang Dezember 2018 in Baku zugetragen hat. Auf dem dort stattfindenden Kongress des Turn-Weltverbandes FIG beschlossen die Delegierten nämlich mit Dreiviertel-Mehrheit, die Sparte Parkour/Freerunning als achte Disziplin aufzunehmen. An sich nichts Verwerfliches - wenn es im Sinne der Traceure und Traceusen gewesen

wäre. War es aber nicht, wie tausende Posts in dutzenden Foren nahelegen, an deren Ende sich die immer gleichen finden: #weareparkour; Hashtags #wearenotgymnastics. Ins Visier der Turn-Funktionäre geriet der Trendsport als das Internationale Olympische Comité Parkour/Freerunning für sein Wettkampfprogramm bei Sommerspielen entdeckte. Nach Beachvolleyball und Mountainbike (beide seit 1996), BMX (Freestyle + Race/seit 2008),

Pam Forster scheut vor keinem Hindernis zurück, sie überwindet es.

Gut zu wissen Urban Sports: dazu zählen Parkour und Freerunning, Skateboarden, Slacklinen, Inlineskaten/Rollerbladen, aber auch BMX, Bouldern, Tricking und Calisthenics. Parkour: Begriff zur Beschreibung einer neuen Bewegungsform, die die Yamakasi-Gruppe rund um David Belle in den 1980ern prägte. Beim Parkour steht das Überwinden selbstgewählter Hindernisse im Mittelpunkt. Der öffentlliche Raum bietet das Umfeld. Die eigenen Fähigkeiten passen sich diesem Umfeld an. Hilfsmittel sind natürlich keine erlaubt. Freerunning: erstmals aufgetaucht in der Doku „Jump London“ von Sebastien Foucan. Wird heute oft als Abgrenzung zu Parkour verwendet. Akrobatische Bewegungsabläufe bzw. die Bewegung wird zum Selbstzweck. Typische Bewegungselemente

Dash Bomb und Devil Drop. Traceur/Traceuse: jemand, der Parkour/Freerunning betreibt, wortwörtlich: „der/die eine Spur legt“, „der/die den Weg ebnet.“ ÖPFV – Österreichischer Parkourund Freerunning-Verband Gegründet: 2018 Präsidentin: Mag. Pamela Forster info@parkourverband.at. www.parkourverband.at

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© Max Tyler


UNION Thema Coverstory

Surfen, Sportklettern (Kombination) und Skateboard (Street und Park/alle ab 2020) sollen nun die urbanen AkrobatInnen 2024 in Paris erstmals für Aufmerksamkeit in der olympiamüden jungen Ziel gruppe sorgen. Einen eigenen Verband als neuen Ansprechpartner jedoch wollte das IOC nicht akzeptieren. Und machte den Fehler, FÜR die Betroffenen eine neue sportliche Heimat zu suchen – statt MIT ihnen. Hätte zugegebenermaßen langwierig und mühsam werden können. Die Sportart ist nämlich in jedem Land anders strukturiert – oder auch gar nicht. Von Parkour Earth, einer der wenigen länderübergreifenden Institutionen, fühlen sich tatsächlich die wenigsten vertreten, bringt es Pamela Forster auf den Punkt.

Auch in der Kletterszene gingen die Wogen hoch. Weil das IOC die ungeliebte „Kombination“ zur Olympiadisziplin machte.

© GEPA

© GEPA

Prag oder, wie vor kurzem, nach Mumbai eingeflogen. Sie ist Österreich das Gesicht einer ganzen Sportart, organisiert Events für die Community („Pam Jam“), wurde in den letzten Jahren regelmäßig als nur eine von drei Damen zum prestigeträchtigsten Contest der Szene, dem „Red Bull Art of Motion“, eingeladen, bildet Übungsleiter und Instruktoren aus, ist Mitbegründerin der Ape Academy in Wien, einem Indoor-Paradies für urbanen Hindernislauf, und amtiert seit 2018 als Präsidentin des Österreichischen Parkour- und Freerunningverbandes (ÖPFV). „ Brauchen würden wir eine Verbands- und Vereinsstruktur für unsere Zwecke nicht unbedingt, aber wir wollten ein Zeichen setzen, dass wir bereit sind, unsere Unabhängigkeit und Eigenständigkeit zu verteidigen. Genutzt hat Wir mögen nach außen wie ein es allerdings wenig“, unorganisierter Haufen wirken. bedauert die gebürtige Gänserndorferin. Dabei wollen wir einfach nur trainieren, Verborgen sind ihre uns in kein System zwängen lassen, Verdienste um die Trendsportszene im allgemeinen Die 32-Jährige ist die einzige Traceuse, und um Freerunning im speziellen die hierzulande von ihrer Passion leben aber keineswegs geblieben. Als der kann, wird für Film-Stunts nach London, damalige SPORTUNION-Präsident in

spé, Peter McDonald, im Frühsommer 2018 begann, sein Vorstandsteam zusammenzustellen, stand Pamela Forster ganz oben auf seiner Liste. „ Peter möchte die SPORTUNION zum Home of Urban Sports machen. Und mich zu dessen Interessensvertretung. Zudem soll ich die Schnittstelle zur Jugend, zu ihren Sportarten und ihrer Art zu kommunizieren sein. Letztlich geht es auch darum, die Drop-Out-Quote an der Schwelle zum Erwachsenwerden zu minimieren. Bisher habe ich es nicht bereut, zugesagt zu haben. Man nimmt mir meine mitunter kritischen Fragen nicht übel, ich habe viele gute Gespräche führen dürfen und wurde mit der Leitung des Ausschusses für Jugend- und Zukunftssport betraut. Ein weites Feld, wo es unter anderem darum gehen wird, wie man bestehende Formate wie U-Tour oder UGOTCHI weiterentwickeln und die junge Generation für das Ehrenamt begeistern kann.“ Parallel zu all diesen Agenden will Forster weiter dafür kämpfen, den ursprünglichen Charakter von Parkour/ Freerunning zu erhalten.

Auch Skateboard, ein Klassiker des Urban Sports, kommt in Tokio zum 1. Mal unter den 5 Ringen zum Zug.

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UNION Thema Coverstory

© MaxTyler

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© 018 Dan Cox & Angelika Weiss

von außen, zog bei Österreichs Parkour- und zu professionalisieren. Da geht und Freerunning Community nicht. Denn es um Versicherungsfragen, um auch der Österreichische Fachverband österreichweit gültige Standards. Es für Turnen (ÖFT) muss sich an die von geht aber auch gar nicht nur um der FIG erlassenenen Regeln halten, die Freerunning: Tricking, Calisthenics und nicht den Vorstellungen der Community vergleichbare Sportarten könnten schon entsprechen. Gespräche zwischen ÖPFV bald vor ähnlichen Problemen stehen. und ÖFT (dessen Mitglied man sein muss, Ein zentraler Punkt ist, dass wir auch um als Freerunner nach Paris fahren zu weiter die Trainerausbildung inhaltlich dürfen) endeten bisher ohne Ergebnis. bestimmen wollen, um unser fundiertes Pamela Forster: „An der SPORTUNION Knowhow weitergeben zu können. Denn hat mir imponiert, dass sie uns in all alle, die mit der Sportart beginnen, sollen dem unterstützt, auch ihre Interessen die Chance haben, sie so kennenzulernen, als Dachverband zurückgenommen, wie wir damals. Weil Parkour und Freedie Community und ihre Bedürfnis- running so viel mehr ist, als nur Leistung se in den Mittelpunkt gestellt hat und zu bringen.“ Text: Manfred Behr, SPORTUNION Österreich uns hilft, den Sport weiterzuentwickeln

© 018 Dan Cox & Angelika Weiss

„Eine überwältigende Mehrheit innerhalb der Community will ja gar nicht olympisch werden. Aus vielerlei Gründen: Einer davon ist, dass Wettkämpfe nur einen minimalen Teil unserer Sportart ausmachen. Lange Zeit gab es überhaupt keine. Wir stehen dafür, dass jeder, egal in welchem Alter, einsteigen kann und sich an seiner eigenen Entwicklung erfreut. Sollte sich Parkour in Richtung Olympische Spiele entwickeln, dann soll der Wunsch aus der Community selbst kommen.“ Die SPORTUNION-Vorständin fürchtet jedoch ähnliche Tendenzen, wie sie kritische Beobachter in anderen Freestyle Sportarten registriert haben. „Der Style könnte vollkommen in den Hintergrund rücken, alles würde sich nur mehr um die Akrobatik drehen. Darum, dass man noch eine Rotation mehr dranhängt. Was es nebenbei ja auch noch gefährlich macht. In dieselbe Richtung wird es bei uns gehen. Das einzige, was das IOC interessiert, ist, wie Parkour und Freerunning im Fernsehen am besten rüberkommen. Mag aus ihrer Sicht ja richtig sein. Für uns ist das irrelevant. Sobald man weiß, welche Elemente hoch bewertet werden, würde nur mehr dafür trainiert werden. Die Kreativität ginge völlig verloren, der für uns so wichtige Flow einer Übung würde nur Nebensache verkommen.“ Selbst das Argument, dass man von innen womöglich besser mitgestalten könne als

Sporttimes 1 / 2019

ÖPFV-Präsidentin Forster (links) und Parkour-Urgestein Alex Charos (ganz oben) setzen sich unter anderem für einheitliche Standards in der Trainerausbildung ein.


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ONEMOVE Trendsportarten in Salzburg Chris Bacher ist Gründer von ONEMOVE, Trainer und Mentalcoach und lebt für Parkour und Freerunning. Seine große Motivation den Sport auszuüben und andere Menschen dazu zu motivieren hat ihn getrieben vor sechs Jahren einen Verein auf die Beine zu stellen.

Der ONEMOVE-Gründer betont zudem, dass Parkour und Freerunning nicht dasselbe sei und nicht vermischt werden soll. Parkour ist, wie oben schon erklärt, eine Form der Fortbewegung, während Freerunning eine Art Freestyle Turnen ist. Sollte Parkour olympisch werden, sieht Bacher in der Vermischung der beiden Sportarten die große Gefahr, obwohl „das eine mit dem anderen nichts zu tun hat“.

Fotos: ONEMOVE

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n Salzburg ist der Verein ONEMOVE Ansprechpartner für Trendsportarten wie Parkour, Freerunning, Streetworkout und Movement Training. Mittlerweile hat ONEMOVE drei Außenstellen in St. Johann im Pongau, Bad Ischl und Traunstein, die insgesamt rund 300 Personen beherbergen. Obwohl das Interesse bei den Menschen da ist, sei laut Bacher „die Hemmschwelle einfach zu groß“. Parkour ist aber nicht, wie es oft in den Medien dargestellt wird, nur Action und von Hochhäusern zu springen. Parkour ist in erster Linie eine Form der Fortbewegung über Stock und Stein, bei der es um Geschwindigkeit und Originalität geht. Bei diesem Sport stehen das Kennenlernen und die Kontrolle des eigenen Körpers im Vordergrund.

Er könne nicht verstehen, warum der Turnwelt-Verband FIG, eine Institution, die nichts mit Parkour zu tun hat, diese Sportart zu sich nehmen will. „Parkour kann nicht in eine Turnvereinigung passen. Der richtige Weg ist es, dass Parkour sich selbst groß macht und dabei einen eigenen Dachverband hat“, sagt er. Dass Turner den Sport bestimmen könnten, sei für Bacher ein negativer Punkt. Ein positiver Aspekt an Parkour als olympische Sportart wäre, dass er publik werden würde. Das Potential für Parkour als olympische Sportart sei groß. „Ich würde es sehr olympisch sehen. Wichtig ist aber, dass die richtigen Leute involviert werden“, zeigt sich Bacher offen.

Geht es um Freerunning als olympische Sportart äußert sich der ONEMOVEGründer aber als Gegner. „Der Sport muss frei bleiben, jeder soll machen können was und wie er will“, sagt er dazu. Bei diesem Sport sei es wichtig, dass es nicht nach Regeln geht. Ob olympisch oder nicht - ONEMOVE setzt sich dafür ein, Trendsportarten zu unterstützen und den Menschen näher zu bringen. „Wir wollen den Leuten zeigen was es für geile Bewegungsformen gibt“, erklärt Bacher die Philosophie seines Vereins und fügt an: „Wir wollen den Menschen helfen glücklich und fit zu sein mit coolen Bewegungsformen, das ist ONEMOVE.“

Egal ob jung oder alt, ONEMOVE ist offen für jeden und jede, der/die sich in neuen Sportarten versuchen will und dabei lernen will, seinen Körper richtig zu kontrollieren. Informationen über das Angebot, Kurszeiten und -möglichkeiten gibt es auf der Website und auf Facebook. Website: www.onemove.at Facebook: ONEMOVE Modern Sports and Lifestyle E-Mail: office@onemove.at Tel.: +43 676/376 26 88

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Radsport Eine sehr vielseitige Sportart für jeden Gerade durch den eBike-Boom finden immer mehr Gefallen am Radln. Aber es gibt auch viel zu beachten. Nachfolgend soll dazu ein kleiner Überblick gegeben werden.

Radsport ist nicht gleich Radsport

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m Spaß zu haben sollte man sich als erstes genau Gedanken machen, was das eigene Ziel ist. Nur von A nach B kommen und dabei die Umwelt schonen? Eine nette Radtour mit der Familie auf Asphalt machen? Eine ausgedehnte Rennradtour oder eine MTB-Runde in den schönen Salzburger Bergen? Wichtig ist, sich vorher genau im Fachhandel beraten zu lassen. Es muss nicht immer das teuerste Bike sein, aber es muss an die Anforderungen angepasst sein. Das superleichte Mountainbike hilft nichts, wenn ich damit im Bikepark herumspringen will. Dafür sind diese Bikes nicht gebaut und die Gefahr eines Schadens und eines folgenden Sturzes ist viel zu hoch. Auch die Größe des Rades ist ein entscheidender Faktor um sich darauf wohl zu fühlen. Dabei geht es weniger um die Größe der Laufräder. Hier haben sich größere 29‘‘ und 27,5‘‘ Laufräder gegenüber den kleineren 26‘‘, die noch vor ein paar Jahren Standard waren, durchgesetzt. Wichtig ist aber die Größe des Rahmens. Normalerweise wird dazu die Höhe des Rahmens angegeben. Vielmehr entscheidend ist aber die Länge des Rahmens. D.h. wie groß ist der Abstand zwischen Sattel

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und Lenker. Einfach gesagt: Je länger das Rad, desto flacher und sportlicher sitzt man darauf. Oft gibt es auch eigene Rahmengeometrien für Frauen. Das resultiert daraus, dass Frauen im Gegensatz zu Männern normalerweise einen kürzeren Oberkörper im Verhältnis zu den Beinen haben. Darum sind Bikes für Frauen im Normalfall etwas kürzer als Standardbikes.

Sehr wichtig ist natürlich die Pflege des Fahrrades und die regelmäßige Kontrolle. Eine Prüfung der Bremsen und des richtigen Luftdruckes in den Reifen ist vor jeder Fahrt Pflicht. Gerade im Regen verschleißen Bremsbacken, sowohl bei Felgenbremsen als auch bei Scheibenbremsen, sehr schnell. Und eines mögen die Bremsen von Mountainbikes auf keine Fall: Die Bremse von oben bis unten schleifen lassen. Damit überhitzen sehr häufig die kleinen Bremsscheiben und die Bremswirkung lässt stark nach. Aufgrund des

höheren Gewichts gilt das im Besonderen auch für eBikes. Wichtig ist immer kurz zu bremsen und dann die Bremse wieder los zu lassen, damit sich diese wieder leicht abkühlen kann. So haben sie länger Spaß an der Bremse, da der Verschleiß wesentlich geringer ist. Gerade nach Fahrten im Regen (aber nicht nur da) ist das Reinigen des Bikes wichtig. Am besten mit einem Kübel Wasser und einen kleinen Besen das Bike vom Dreck befreien. Auch wenn die Versuchung groß ist: Keinesfalls Hochdruckreiniger verwenden! Für solche hohen Wasserdrücke sind die Dichtungen in den Lagern und der Federgabel nicht geeignet. D.h. Wasser und damit Schmutz dringt in das Innere der Gabel und der Lager ein und damit ist ein schneller Verschleiß und weiterführender Schaden vorprogrammiert. Nach der Wäsche ist es wichtig die Kette wieder zu schmieren. Dazu gibt es im Fachhandel Spezialöle. Es reicht aber auch ein gutes Schmieröl aus dem Baumarkt. Was gehört zur Ausrüstung? Das Thema Helm sollte mittlerweile keines mehr sein. Ein guter Radhelm ist Pflicht! Auch hier gibt es verschiedene Helmformen für unterschiedliche


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tainbike oder Rennrad. Nach Stürzen oder gröberen Schlägen gehören diese unbedingt getauscht. Ein weiterer wichtiger Teil der Sicherheitsausrüstung ist die Radbrille. Gerade auf Schotterstraßen wird schnell mal ein Stein aufgewirbelt und kann im wahrsten Sinn des Wortes in’s Auge gehen. Eine gute Radbrille kann davor schützen und hilft auch vor tränenden Augen aufgrund des Fahrtwindes. Radhandschuhe (eventuell mit leichter Polsterung auf der Innenhand) sollten auf jeden Fall auch angezogen werden. Achten Sie bei der Kleidung generell auf helle Farben, um von den anderen Verkehrsteilnehmern leichter gesehen zu werden. Gerade bei Regenkleidung ist schwer verständlich, warum diese meist schwarz ist. Sicher ist, dass bei regnerischer Witterung die Sichtverhältnisse für Verkehrsteilnehmer schlechter sind und darum ist es un-

bedingt empfehlenswert sich gerade dann leicht sichtbar zu kleiden und für diesen Fall auch eine Beleuchtung mitzunehmen. Bei längeren Touren sollte unbedingt auch ein Ersatzschlauch mit Pumpe und ein Notwerkzeug mit dabei sein, um im Falle eines Platten vorbereitet zu sein. Sinnvoll ist natürlich den Schlauchwechsel vorher zu üben, um dann gewappnet zu sein. Oft bieten Fachgeschäfte oder auch Vereine wie der

UNION MTB Club Koppl auch technische Workshops an, um einfache Reparaturen am Bike selber machen zu können. Um im Gelände nicht überfordert und sicher unterwegs zu sein gibt es in den Vereinen auch die Möglichkeit von Fahrtechnik-Kursen. Ja und dann gibt’s da ja noch die Probleme beim Sitzen. Jeder der schon mal Fahrrad gefahren ist kennt das wohl, egal wie lange er unterwegs war. Den größten Einfluss darauf hat wohl der Sattel, aber es wird oft auf die richtige

Fotos: Union Mountainbike Club Koppl

Anwendungsbereiche. Am Wichtigsten ist aber, dass der Helm gut sitzt und die Riemen optimal an den eigenen Kopf angepasst sind. Ohne einer optimalen Anpassung kann der Helm nicht richtig schützen! Das gilt auch, wenn der Helm nicht richtig aufgesetzt wird. Der Helm darf nicht, wie man es leider oft beobachten kann, hinten im Genick „hängen“, da dann die Stirn nicht bedeckt ist. Wichtig ist, den Helm waagrecht aufzusetzen sodass die Stirn bedeckt ist. Ist dann der ganze Hinterkopf frei, passt der Helm schlicht und einfach nicht und es muss ein anderes Modell gewählt werden. Der Helm sollte auch alle 3-6 Jahre ausgetauscht werden, da das Material spröde wird und dann nicht mehr den vollen Schutz bieten kann. Ebenso ausgetauscht gehört der Helm auch nach einem Sturz oder gröberen Schlägen. Auch wenn man ihm von außen vielleicht nichts ansieht. Das gilt im Übrigen auch bei Carbonteilen am Moun-

Bikehose vergessen, die mindestens genauso wichtig ist. Da lohnt sich ein Vergleich und der eine oder andere Euro mehr, der investiert wird. Eventuell ist es aber auch der Sattel, der einfach nicht zu einem „passen“ will. Da hilft leider nur probieren. Oft ist aber auch der Sattel einfach nur falsch eingestellt. Immer wieder sieht man Bikes, auf denen der Sattel vorne nach unten zeigt. Vermeintlich fühlt sich das besser an. Effekt ist aber der, dass man am Sattel immer weiter nach vorne rutscht und es darum immer unbequemer wird. Der Sattel sollte unbedingt waagrecht am Bike montiert sein. Damit sitzt man eher weiter hinten, wo der Sattel breiter ist. Langfristig ist das wesentlich angenehmer und so macht das Biken gleich noch mehr Spaß! Text: Thomas Hödlmoser

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Das ist der neue Spartenreferent im Radsport Thomas Hödlmoser stellt sich vor Mein Name ist Thomas Hödlmoser und ich wohne mit meiner Frau Maria und meinen beiden Söhnen Dominik und Fabian in Plainfeld. Zum Radsport kam ich schon in meiner Jugend und das Radfahren hat mich gleich fasziniert. Nachdem ich aus Bad Ischl im Salzkammergut komme, lag es nahe die Berge mit dem MTB zu erkunden. Ich habe dann selber begonnen bei Radrennen, hauptsächlich am MTB teilzunehmen. In meiner aktiven Zeit gewann ich unter anderem die gefürchtete Salzkammergut Trophy über 220 km und 7.000 hm und wurde 24-Std-MTB-Europameister und 24-Std-Amateur-Weltmeister in Kanada. Als dann mein Sohn zum ersten Mal gemeint hat er möchte beim Training mit mir mitfahren, habe ich selber mit dem aktiven Rennsport aufgehört. Ich bin dann zum UNION MTB-Club Koppl

gekommen und kümmere mich seit einigen Jahren dort aktiv um die Nachwuchsarbeit. In dieser Zeit haben wir auch die Koppler Nockstein Trophy als eines der führenden Nachwuchsrennen in Österreich etabliert. 2018 konnten wir die Österreichische MTB Staatsmeisterschaft der Elite und des Nachwuchses in Koppl austragen. Dafür haben wir auch unseren MTB Übungspark größer umgebaut. Oft blicke ich wehmütig in die anderen Bundesländer (noch viel mehr in unsere Nachbarländer) und sehe, dass der Radsport in Salzburg noch viel Potential nach oben hat. Darum möchte ich mich zukünftig in der SPORTUNION als Spartenreferent Radsport einbringen und die Vereine der SPORTUNION Salzburg dahingehend unterstützen, dass im Radsport mehr umgesetzt werden kann.

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VEREIN im Fokus

Ballschule Österreich

Wenn der Ball Schule macht Seit September 2018 steht die Ballschule Österreich als Gratis-App für Trainer- und LehrerInnen zur Verfügung. Durch Ausbildungsinitiativen und zusätzliche Vertriebswege soll noch mehr Kindern Freude an der Bewegung und am Teamsport vermittelt werden.

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ußball Vize Weltmeister 2018 (Kroatien), Damen Volleyball Weltmeister 2018 (Serbien), Basketball Europameister 2017 (Slowenien) und Olympia Zweiter 2016 (Serbien), Damen Handball Olympia Zweiter 2012 (Montenegro), Damen Basketball Europameister 2015, Wasserball Olympiasieger 2016 (beide Serbien) und Weltmeister 2017 (Kroatien). Wenn die in Sachen Einwohnerzahl hinter Österreich rangierenden Staaten des ehemaligen Jugoslawiens bei Ballsport-Großereignissen mal wieder groß abräumen, blickt man hierzulande meist recht neidsch gen Südosten.

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ÖFB-Geschäftsführer Neuhold, Raiders-Kicker Pichlmann, Teamchef Foda, SPORTUNION-Generalsekretär Grubhofer und sein AFBÖ-Pendant Seyrl beim Launch der Ballschule.

Ein europaweit einzigartiges Projekt soll nun dafür sorgen, dass auch Österreichs Kids mehr Skills im Umgang mit dem Sportgerät Ball entwickeln. Die Ballschule Österreich, ein Projekt der drei Dachverbände und der sechs Ballsportfachverbände (Fuß , Hand , Basket ,Volley , Foot und Faustball) mit derrenommierten Ballschule Heidelberg zielt dabei klarerweise nicht darauf ab, die österreichische Version von Luka Modric, Toni Kukoc oder Ivano Balic zu casten, sondern möglichst vielen Kindern Freude an der Bewegung und am Teamsport zu vermitteln. Die zu Beginn des Schuljahres 2018/19 präsentierte Gratis-App für Eltern, Lehrer- und TrainerInnen wurde bereits in den ersten Tagen 4.000 Mal runtergeladen. Sie besteht aus 186 ballsportübergreifenden Übungen mit einfachen technischen, koordinativen und taktischen Elementen, die mittels Videoanleitung anschaulich gemacht werden. Die Palette der Übungen ist im Baukastensystem aufgebaut und als mehrstufiges Übungskonzept für drei Altersgruppen aufbereitet: die „Mini Ballschule“ für Buben und Mädchen im Kindergartenalter, das „Ballschul-ABC“ für die 1. und 2. Klassen der Volksschule sowie „sportgerichtetes Lernen“ für die 9- und 10-Jährigen. SPORTUNION-Generalsekretär Stefan Grubhofer streicht die historische Dimension der Initiative hervor: „ Die Ballschule Österreich ist ein einzigartiges Vorzeigeprojekt, das die Kräfte der größten heimischen Ballsport-Fachverbände und der Dachverbände bündelt. Nach dem erfolgreichen Launch geht es jetzt darum, den Direktvertrieb der App über Sponsoren und Unterstützungsplattformen anzukurbeln. Sponsormittel werden auch benötigt, um das Video-Portfolio stetig zu erweitern, damit wir den Anforderungen der NutzerInnen gerecht werden können. Zudem liegt es an den Dachund den großen Fachverbänden, laufend Multiplikatoren und Übungsleiter auszubilden, die die Inhalte in die Schulen und Vereine weitertragen. Die SPORTUNION hat solche Lehrgänge bereits in ihrer Akademie implementiert und freut sich über das rege Interesse.“„ Text: Manfred Behr, SPORTUNION Österreich

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Die Übungen der Ballschule Österreich führen die Kids via Baukastensystem und spielerisch an Teamsportarten heran.

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Sporttimes 1 / 2019

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Foto: © Salzburger Land Tourismus

VEREIN im Fokus

Radfahren bewegt, ist nachhaltig und fördert die Gesundheit Das Land Salzburg hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 klimaneutral, energieautonom und nachhaltig zu werden. Deshalb ist Radfahren auf den kurzen Strecken das Verkehrsmittel der Zukunft: Radverkehr ist nachhaltiger, effizienter, sauberer und gesunder Verkehr. Landesrat Mag. Stefan Schnöll, verantwortlich für die Ressorts Verkehr, Infrastruktur und Sport, erklärt in seinem Text wie Salzburg die Attraktivität des Fahrrades im gesamten Bundesland steigern will.

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m Landesmobilitätskonzept „salzburg.mobil2025“ hat sich Salzburg das Ziel gesetzt, den Anteil der Radfahrerinnen und Radfahrer bis 2025 um 20 Prozent steigern zu wollen. Das bedeutet, dass dann zumindest jeder achte Weg ganzjährig im Bundesland Salzburg mit dem Fahrrad zurückgelegt werden soll. Eine aktuelle Erhebung zeigt, dass etwa mit der Hälfte aller Auto-Fahrten eine Distanz von weniger als fünf Kilometern zurückgelegt wird.

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In meinen Zuständigkeitsbereichen Sport und Verkehr gibt es in diesem Bereich sehr viele Schnittmengen. Einerseits fördert Radfahren die Gesundheit jedes Einzelnen und andererseits ist es mir ein großes Anliegen, dass viele Fahrten, insbesondere für Kurzstrecken, mit dem Rad bewältigt werden.

brauchen weniger Platz, sowohl zum Fahren als auch zum Parken. Auch für den Tourismus im Bundesland Salzburg ist Radfahren wichtig.

Von mehr Radfahrerinnen und -fahrern profitieren auch alle anderen im Straßenverkehr: Ein hoher Fahrradanteil verbessert den Verkehrsfluss in den Städten. Das Fahrrad ermöglicht einen flexiblen Tür-zu-Tür-Verkehr. Fahrräder

Als Land Salzburg setzen wir daher viele Maßnahmen, um den Radverkehr in unserem Bundesland weiter zu stärken. Zum einen investieren wir viel Geld in die Infrastruktur. Mit der Budgeterstellung für 2019 ist es gelungen,

UNIONNEWS

Foto: © Land Salzburg

das Radbudget von 2,5 Mio. Euro auf rund 4,5 Mio. Euro zu erhöhen. Damit setzen wir vor allem auf den Ausbau des Radwegenetzes. In diesem Jahr werden wieder mehrere Lücken geschlossen und sinnvolle Ergänzungen geschaffen. Aber auch die Schaffung eines Konzeptes, damit überregionale und kreuzungsfreie Premiumradwege stufenweise umgesetzt werden können, wird schrittweise angegangen.


VEREIN im Fokus Zum anderen setzen wir aber auch viele Initiativen, um die Bewegung der Salzburgerinnen und Salzburger zu fördern und um noch mehr Menschen dazu zu bewegen, auf das Fahrrad umzusteigen. Hier arbeiten wir eng mit unseren Dachverbänden - wie mit der Sportunion – und unseren Fachverbänden zusammen. Zudem wird es in diesem Jahr zwei Projekte geben, die wir als Land Salzburg mitinitiieren:

Wandern oder Laufen gesammelt werden. Aber nicht die Gesamtminuten sind entscheidend, sondern der Durchschnitt je Bewohner. Jeden Monat eine neue Spezialaufgabe Darüber hinaus wird es jeweils eine monatliche Herausforderung geben, bei der attraktive Preise verlost werden, darunter auch Skybox-Tickets für die Red Bull Arena. Im Rahmen der Challenge kann man außerdem verschiedene Badges verdienen, sich gemeindeintern vergleichen und über

Preisverleihung „Salzburg radelt“ bei der Firma Bergspezl in Puch 27.9.2018 Landesrat Stefan Schnöll (3.v.re.) überreichte die Hauptpreise an die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner.

Runtastic Gemeindechallenge Mit der Gemeindechallenge 2019 starten wir ab 01. April eine neue Initiative, die motivieren soll, noch mehr Strecken auf dem Rad bzw. auch zu Fuß zu bewältigen. Dabei sein können alle Salzburgerinnen und Salzburger mit einem Runtastic-Account. Für die Heimatgemeinde in Bewegung Bei der Salzburg Challenge 2019 kann jede Altersgruppe mitmachen. Jeder Teilnehmer muss sich die App Runtastic herunterladen, einen Account erstellen und sich für seine Heimatgemeinde registrieren. Die Bewegungsminuten können beim Radfahren, Gehen,

verschiedene soziale Netzwerke kommunizieren. Aktion „Salzburg radelt“ Die Aktion „Salzburg radelt“ ist eine breite Initiative von Land und Stadt Salzburg, Uni Salzburg, AUVA, SGKK, SALK, Klimabündnis Salzburg und klima:aktiv, um Lust aufs Alltags-Radfahren zu machen. Ziel des Projektes ist es ähnlich wie bei der Runtastic Challenge, Menschen zu motivieren noch mehr mit dem Rad zu fahren. Betriebe, Gemeinden, Schulen, Vereine, Organisationen und Pfarren sind aufgerufen, die Menschen in ihrem

Umfeld zum Mitradeln zu bringen. Es sollen keine Höchstleistungen erreicht, sondern die Vorteile im Alltag erlebt und idealerweise das Mobilitätsverhalten geändert werden. Mehr als 300 Salzburger Firmen und knapp 50 Gemeinden im Land waren letztes Jahr dabei. Dabei gibt es auch spannende Preise zu gewinnen. Wer mindestens 100 Kilometer radelt, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Letztes Jahr wurden beispielsweise mehrere Fahrräder verlost.

Foto: © Land Salzburg

Die Aktion startet im Frühjahr 2019. Es gibt dazu eine neue Plattform samt App mit vielen neuen Funktionen. Die neue Plattform geht am 1. März 2019 online. Am 21. März 2019, zu Frühlingsbeginn geht es dann richtig los. Dann heißt es wieder Kilometer sammeln, denn jeder Kilometer zählt und jede Minute auf dem Fahrrad bringt's! Im Sammelzeitraum zwischen 21. März und 30. September sollen dann fleißig Fahrradkilometer eingetragen werden. Mitmachen lohnt sich!

Weitere Infos dazu: www.wer-radelt-gewinnt.at

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PERSONALIA

Die SPORTUNION gratuliert GANZ HERZLICH ZUM RUNDEN GEBURTSTAG

Roswitha Lochner Kassierin Eisschützenverein Fusch

Gerhard Pflugbeil Obmann Plattenwerferverein Saalfelden - Biberg Manfred Steger Kassier Union Sportclub Neukirchen

Lisbeth Schwarzenbacher Sektionsleiterin Union Sportklub St. Michael

Rochus Wieser Obmann Stv. Union Fußballclub Altenmarkt Elvira Brandstätteer Kassier Union Sportklub St. Michael Peter Lissy Obmann Union Sportklub Hof Gabriela Reichl Kassierin Union Skiclub Eugendorf Hubert Obersamer Obmann Sportunion Rauris Sanja Vukasinovic Kassierin Salzburger Rollstuhltanzsportverein WheelChairDancers Andreas Frank Sektionsleiter, Zeugwart Union Sportclub Siezenheim Bahri Trojer Obmann Stv. USV Hollersbach Ilke Leitgöb Obfrau Union Sportklub Maishofen Johannes Giglmayr Sektionsleiter Union Sportverein St. Georgen b. Sbg.

Die SPORTUNION gratuliert den Gewinnern aus der UNIONNEWS #164

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5 x 2 Tageskarten für das Aqua Salza gingen an:

10 Tageskarten für das Zauchensee Skiparadies gingen an:

Hannes Leichter Nina Baminger Anton Freudenthaler Heidemarie Löffler Anna Lechner

Markus Pokorny Rosi Mader Johanna Batra Edeltraud Pflüger Dagmar Neuhöfers

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Georg Hechenberger Harald Hana Josef Struber Mag. (FH) Barbara Machreich-Zehentner Birgit Graggaber

REDAKTIONSSCHLUSS

UNIONNEWS #166 Sie wollen mit Ihrem Verein auch in der UNIONNEWS vertreten sein? Schicken Sie uns einen kurzen Text über Ihre Aktivitäten inklusive druckfähiger Fotos bis 30. April 2019 an: office@sportunion-sbg.at


Ernährungstipp

Milch macht dick. Milch verschleimt. Milch raubt dem Körper Kalzium. Lesen Sie hier, wie Diätologin Alexandra Wenger zu diesem Thema steht.

Mythen rund um die Milch

Milch macht dick. Milch verschleimt. Milch raubt dem Körper Kalzium. Lesen Sie hier, wie Diätologin Alexandra Wenger zu diesem Thema steht.

I

n Europa und Nordamerika gehören Milchprodukte immer noch zu den Grundnahrungsmitteln, die uns wichtige Nährstoffe wie Eiweiß und Kalzium liefern. Milch polarisiert aber auch sehr stark, da der Mensch, als einziges Säugetier, Milch von einer anderen Spezies trinkt.

Ob sich dadurch aber das Osteoporoserisiko erhöht, wird in Fachkreisen kontrovers diskutiert. Tatsache ist, Milch- und Milchprodukte liefern mehr Kalzium, als ausgeschieden wird. Isst man zum Frühstück z.B. Cerealien mit 100 ml Milch,

Haferflockenauflauf mit Früchten 6 Portionen oder 12 Muffins

Macht Milch dick? Die Antwort ist ganz einfach. Wenn man zu viel trinkt, dann wahrscheinlich schon. Denn wie immer gilt auch hier: Die Menge macht’s. In einer gesunden Ernährung sind zwei bis drei Portionen Milch- und Milchprodukte erwünscht. Das entspricht z.B. einem Glas Milch und drei Scheiben Käse. Der Mythos des Verschleimens Alternativmediziner raten vom Milchkonsum ab, da Milch die Schleimbildung im Körper fördern würde. Folglich sollte man bei Ateminfekten das Trinken von Milch einstellen. Es gibt bis jetzt aber keine Untersuchungen, die negative Effekte der Milch auf die Entwicklung oder die Dauer von Atemwegserkrankungen belegen. Die Mär von der verschleimenden Milch kann also ruhigen Gewissens widerlegt werden. Milch schwächt die Knochen Dass Milch dem Knochen Kalzium entzieht und so Osteoporose begünstigt, ist das Hauptargument der Milchgegner. Verantwortlich dafür wird das Eiweiß in der Milch gemacht, dass zu einer Kalziumausscheidung führe. Außerdem soll Kalzium aus der Milch für den Menschen gar nicht verwertbar sein. Fest steht, dass die schwefelhaltigen Aminosäuren im Milcheiweiß zu einer erhöhten Kalziumausscheidung über den Urin führen.

werden 5 mg Kalzium über den Urin ausgeschieden. Gleichzeitig werden aber 36 mg zusätzlich aufgenommen. Milch schwächt den Knochen also nicht und der Mythos, dass Milch ihm Kalzium entzieht, kann somit widerlegt werden.

Zutaten 200 g 400 ml 2 1 125 g 30 g Zubereitung

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Haferflocken Milch Eier Banane Himbeeren Cashews/Walnüsse/Mandeln gehackt

nach Belieben Vanille, Zimt, Honig oder Birkenzucker

Den Ofen auf 175 Grad Heißluft vorheizen. Haferflocken mit Nüssen und Obst in eine Auflaufform geben und durchmischen. Etwas vom Obst zum Dekorieren beiseite geben. Milch und Eier verquirlen und nach Belieben mit Vanille, Zimt und Süßungsmittel verfeinern. Nun mit der Haferflockenmischung vermengen. Jetzt noch mit den restlichen Obststücken dekorieren und für ca. 30 Minuten im Ofen backen.

Tipp: Wer mag, macht sich den Auflauf jeden morgen warm. Die Zutaten für den Haferflockenauflauf lassen sich je nach Saison und Geschmack anpassen. Man kann genauso gut Äpfel, Tiefkühlbeeren oder Trockenfrüchte verwenden. Genauso lässt sich die Masse als Muffin backen und ist so gut zum Mitnehmen geeignet.

Ihr Ansprechpartner Diätologin Alexandra Wenger alexandra1.braun@gmail.com

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IMPRESSUM Medieninhaber und Herausgeber: Österreichische Turn- und Sportunion Landesverband Salzburg Ulrike-Gschwandtner-Straße 6 5020 Salzburg, Österreich Tel.: +43/662/84 26 88 office@sportunion-sbg.at ZVR: 746317788 Für den Inhalt verantwortlich: Magdalena Minniberger, Bernd Frey Redaktion: Magdalena Minniberger, Bernd Frey Artdirektion, Grafik und Produktion: Jürgen Simoner / grafix & more

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