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evangelisch

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

November 2016 / Ausgabe 754

LEBENSGESCHICHTE

Die Rettung der Kovacs

LITERATUR

Eine Reise durch die Bibel

ANDACHT

Voraussagen über Harmagedon

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

Das Drama der Kinderheirat

DIE ABSCHEULICHE

HOCHZEITEN

November 2016 / Impacto evangelisch

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FREI ZU SEIN IST NICHT FÜR FEIGLINGE

MUTIG AUF REELE TATSACHEN BASIEREND

Lerne Die Geschichte kennen in: MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


DU BIST ÜBER WENIGEM GETREU GEWESEN

EDITORIAL

Pfarrer . Gustavo Martínez internationaler Vorsitzende der WMB

„Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!“. (Matthäus 25:21)

S

chätzen Sie nicht das gering, was Ihrer

hl er doch nützlich sein könnte, denn der Herr

Meinung nach wenig ist, denn „wenig“

hat Talente nach Fähigkeiten verteilt. Wir so-

ist in den Händen Gottes sehr viel. Wenn wir

llen nicht vergessen, dass der faule Knecht

über das Gleichnis der anvertrauten Talente

doch fähig war, mit dem Zentner zu handeln,

nachdenken (Matthäus 25: 14-30), stellten wir

der eine bemerkenswerte Menge an Gold war,

fest, dass derjenige, der fünf Zentner bekam, mit

doch er ging hin, machte eine Grube in die

ihnen handelte und weitere fünf dazu gewann.

Erde und verbarg das Geld, deswegen sagte

Derjenige, der zwei bekam, handelte ebenso

sein Herr zu ihm: „So solltest du mein Geld

mit ihnen und gewann weitere zwei dazu. Doch

zu den Wechslern getan haben, und wenn ich

derjenige, der einen bekam, machte nichts. Er

gekommen wäre, hätte ich das Meine zu mir

dachte, man täte ihm Unrecht. Er tat also nichts,

genommen mit Zinsen“ (Matthäus 25:27). Das

weil er sich vor seinem Herrn fürchtete und

Wenigste, das er getan haben konnte, war, das

glaubte, dass sein Herr ein ungerechter Mensch

Geld zu den Wechslern zu tun aber doch nicht

war, der erntete, wo er nicht gesät hatte.

es zu verbergen. Er wollte nicht für Gott arbei-

Gott gibt, damit wir etwas zugunsten

ten, denn er war neidisch, voller Verbitterung,

seines Werks machen können. Manchmal

Groll und Vorurteile. Das und viel mehr ließen

schätzen wir aber nicht so wie Gott. Manchmal

eine Barriere entstehen, die ihn daran hinderte,

achten wir eher auf das, was die anderen ma-

Gott zu dienen und das zu nutzen, was er ihm

chen, was die anderen bekommen haben und

gegeben hatte.

nicht auf das, was wir haben. Deswegen nahm

Ich weiß nicht, wie viel Gott Ihnen gegeben

der Herr dem faulen Knecht seinen Zentner weg

hat und auch nicht, ob Sie das nutzen, ob Sie es

und gab ihn dem, der zehn hatte. Denn wenn

schätzen, ob Sie sich bewusst sind, was Sie be-

man Übung bei Gottes Sachen gewinnt, gewin-

kommen haben, ob Sie ihr Talent wirklich ver-

nt man Fähigkeiten. Man erweitert seine Vision,

vielfachen möchten. Oder haben Sie sich etwa

seine Kenntnisse und das Werk und nur dadurch

von dem Neid, der Eifersucht, dem Groll und

können wir mehr bekommen.

den Vorurteilen treiben lassen und können jetzt

Doch derjenige, der nicht dient und sich

weder zurück noch fortgehen? Es ist wichtig,

weigert, das zu benutzen, was er für wenig

dass Sie es in diesem Moment erkennen. Möge

hält... der wird dann zum Taugenichts, obwo-

Gott Sie segnen! l November 2016 / Impacto evangelisch

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz November 2016 / Ausgabe N° 754 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

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MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel:

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• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


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Titelblatt. Das Drama der Kinderheirat. Infographik. Die Kinderheirat weltweit. International. Der Tag, an dem die Hackers das Internet attackierten. Wissenschaft. Die Junk-DNA. Gesundheit. Die Magen-Darm-Infektion. Literatur. Eine Reise durch die Dibel. Musik. O Liebe, du lässt mich nicht los. Glaubensheld. Smith, der Weltenbummler. Lebensgeschichten. Rettung der Kovacs. Interview. „In Mittelamerika haben wir fortschritte gemacht“. Andachten. Veranstaltungen. Rechtschaffen wie Christus. Briefe.

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DAS DRAMA DER KINDERHEIRAT Die Kinderheirat verletzt die Menschenrechte, egal ob es um einen Jungen oder ein Mädchen geht. Ohne Zweifel ist sie die am weitesten verbreitete Art des sexuellen Missbrauchs und Ausbeutung von Mädchen.

MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


Bilder: Stephanie Sinclair y AFP

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ie Kinderheirat wird als eine formale Ehe oder als eine informelle Verbindung vor dem 18. Lebensjahr definiert. In einigen Teilen der Welt ist sie eine Realität für tausende Jungen und Mädchen, aber betrifft vor allem die Mädchen. Laut den Statistiken heiratete in den Entwicklungsländern ein Drittel der Frauen zwischen 20 u. 24, als sie noch Kinder waren. Die Kinderheirat ist sehr häufig in Südasien und in Subsahara-Afrika, aber es gibt große Unterschiede in der Prävalenz zwischen den Ländern der Region. Daten aus 47 Ländern zeigen, dass das Durchschnittsalter bei der ersten Heirat im Allgemeinen allmählich zugenommen hat. Diese MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Verbesserung beschränkt sich aber vor allem in den Fällen von den Mädchen, die aus Familien mit einem höheren Einkommen stammen. Im Allgemeinen sind die Veränderungen noch langsam. Während 48% der Frauen zwischen 45 u. 49 Jahren vor dem 18. Lebensjahr heiratete, ist dieser Anteil nur in dem Fall von den Frauen zwischen 20 u. 24 Jahren gesunken und beträgt 35%. URSACHEN Die wichtigsten Ursachen für die Kinderheirat variieren nach den Regionen und Gemeinden, aber oft konzentrieren sie sich auf die Kontrolle über die Sexualität der Mädchen. In einigen Ländern wie Tansania werden


viele Mädchen gezwungen, nach der Schwangerschaft zu heiraten. In anderen Ländern wie Bangladesch, beschleunigen die Eltern die Eheschließung ihrer Töchter, um das Risiko zu vermeiden, dass sie sexuell belästigt werden. Ein gemeinsamer Faktor ist, dass viele Mädchen wirtschaftlich abhängig sind und mit wenig Autonomie oder Unterstützung rechnen, sodass sie sich auch von den sozialen Normen gedruckt fühlen. In diesem Zusammenhang glauben sie, ihre eigene Chance ist, die Wünsche ihrer Eltern zu erfüllen. Die noch heute bestehende diskriminierende Vorschriften in vielen Ländern (darunter auch Traditionen, die sagen, dass ein Mädchen mit der Familie ihres Mannes leben muss, wäh-

rend ein Junge mit seinem Eltern bleiben soll und sie finanziell halten muss) tragen auch dazu bei, dass die Töchter als eine wirtschaftliche Belastung und entgegen die Söhne als langfristige Investitionen gesehen werden. Der fehlende Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Bildung ist ein weiterer Einflussfaktor. Wenn Schulen zu weit weg sind, zu teuer sind, oder, wenn die Reise sehr gefährlich ist, nehmen Familien oft ihre Töchter aus der Schule, oder die Mädchen verlassen ihre Ausbildung aus eigener Initiative, was es noch sie anfälliger für eine Eheschließung macht. Auch wenn Schulen zugänglich sind, kann die Abwesenheit von den Lehrern und die schlechte Qualität der Bildung dazu beitragen, dass weder für die Mädchen noch für ihre Eltern wert ist, Zeit oder Geld dafür zu investieren. Es gibt auch Fälle, in denen Mädchen die Schule nicht besuchen, weil es erwartet wird, dass sie sogar zu Hause arbeiten oder seit den ersten Lebensjahren eine bezahlte Arbeit haben. Für viele Mädchen und ihre Familien ist die Armut ein weiterer Faktor, früh zu heiraten. Der Stress, „einen anderen Mund füttern zu müssen” beschleunigt die Entscheidung einiger Eltern, dass ihre Töchter früh heiraten, wenn sie noch sehr jung sind. In Bangladesch, wo die Eltern dem Bräutigam eine Mitgift für ihre Tochter bezahlen (je jünger das Mädchen ist, desto geringer ist die Mitgift), glauben einige armen Familien, wenn sie ihre Töchter nicht früh heiraten, werden sie später niemals in der Lage sein, das zu schaffen. In der südlichen Region von Sudan bekommt umgekehrt die Familie der Braut eine Mitgift vom Bräutigam (entweder Rinder, ein

Der fehlende Zugang zu einer qualitativ hochwertigen Bildung ist ein weiterer Einflussfaktor. Wenn Schulen zu weit weg sind, zu teuer sind, oder, wenn die Reise sehr gefährlich ist, nehmen Familien oft ihre Töchter aus der Schule, oder die Mädchen verlassen ihre Ausbildung aus eigener Initiative, was es noch sie anfälliger für eine Eheschließung macht. Weiter lesen––

Bilder: AFP

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Bilder: Stephanie Sinclair y AFP

WO IST DIE KINDERHEIRAT ÜBLICH? DIE KINDERHEIRAT ist sehr häufig in Südasien und in Subsahara-Afrika. Doch in den Nahen Osten, Nordafrika u. in anderen Regionen von Asien ist es üblich, dass die Ehe in der Pubertät oder kurz danach geschieht. Es gibt auch Bereiche in West- und Ostafrika und in Südasien, wo die Ehe sogar vor der Pubertät nicht ungewöhnlich ist. Es ist schwierig die genaue Zahl der Kinderehen zu schätzen, denn viele von ihnen sind nicht registriert, sodass sie auch nicht offiziell sind. In diesem Zusammenhang kommen die versammelten Informationen nur aus Umfragen in etwa 100 Ländern. Weiter lesen––

MISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

wichtiges Wirtschaftsgut oder Geld). Viele Mädchen haben nur einen begrenzten Zugang zu Informationen, wie. z.B. eine Frau schwanger wird, wie die gesundheitlichen pränatalen Dienste sind oder welche Notfall-Geburtshilfe gibt. In diesem Zusammenhang ist die Kinderheirat eng mit einer frühen Mutterschaft und einer risikovollen Schwangerschaft verbunden. Umweltfaktoren spielen auch eine Rolle. Die armen Familien, die in Gebieten mit einem hohem Risiko von Naturkatastrophen als Ergebnis des Klimawandels leben (wie z.B. im Fall von Bangladesch), glauben, dass die daraus resultierende Unsicherheit auch ein Faktor ist, dass ihre Töchter in einem sehr frühen Alter heiraten müssen. Die Überschwemmungen auf dem Landgut können zum Beispiel zur Vertiefung der Ar-

mut von einer Familie führen, sodass viele Eltern sich dafür entscheiden, die Ehe einer Tochter vor dem Geschehen einer Naturkatastrophe oder als Vorbeugungsmaßnahme zu beschleunigen. FOLGEN Die Beweise bestätigen, dass die Mädchen, die im frühen Alter heiraten, häufiger mit ihrer Ausbildung aufhören und schneller schwanger werden. Die Todesfälle der Mütter im Zusammenhang mit der Schwangerschaft und der Geburt sind ein wichtiger Bestandteil der Sterblichkeitsrate von Mädchen zwischen 15 und 19 Jahren weltweit, was insgesamt 70,000 jährliche Todesfälle darstellt. Wenn eine Mutter unter 18 ist, ist das Risiko, dass ihr Baby in seinem ersten Lebensjahr Weiter lesen––


Foto: AFP

Bilder: Stephanie Sinclair y AFP

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Viele Mädchen haben nur einen begrenzten Zugang zu Informationen, wie. z.B. eine Frau schwanger wird, wie die gesundheitlichen pränatalen Dienste sind oder welche NotfallGeburtshilfe gibt. In diesem Zusammenhang ist die Kinderheirat eng mit einer frühen Mutterschaft und einer risikovollen Schwangerschaft verbunden. November 2016 / Impacto evangelisch

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stirbt, 60% höher als ein Baby mit einer Mutter, die älter als 19 Jahre ist. Selbst wenn das Kind überlebt, gibt es große Chancen, dass es bei der Geburt nicht das geeignete Gewicht hat,

Bewaffnete Konflikte erhöhen auch das Risiko, dass die Mädchen als Kinder heiraten müssen u. andere Missbräuche erleben müssen. Der Heiratszwang von Mädchen ist eine verheerende Kriegstaktik z.B. bei extremistischen Gruppen wie der Islamische Staat (auch bekannt als ISIS) und der Nigerianer Boko Haram. MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

an Fehlernährung leidet oder eine verzögerte physische und kognitive Entwicklung aufweist. Die minderjährigen Frauen haben das Risiko, an Gewalt, Missbrauch und Ausbeutung zu leiden. Die Kinderheirat trägt oft zur Trennung der Familie und der Freunde bei und öfter hat man keine Freiheit, um an den Gemeinschaftsaktivitäten teilzunehmen, was große Auswirkungen auf die psychische Gesundheit und den physischen Wohlstand der Mädchen haben könnte. Andererseits hat man nach Angaben aus dem Jahr 2013 festgestellt, dass 74% der neu-


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OHNE ZUKUNFT

Bilder: Stephanie Sinclair y AFP

EINE FRÜHEHE kann sehr schädliche Folgen für die Mädchen haben wie z.B. das Aufgeben der Ausbildung: Einmal verheiratet, neigen die Mädchen dazu, die Schule zu verlassen. Gesundheitliche Probleme: Frühe Schwangerschaften, die die Kindersterblichkeitsrate erhöhen. Heranwachsende Mädchen sind auch anfälliger für die Verbreitung von sexuell übertragbaren Krankheiten, einschließlich HIV / AIDS. Misshandlung: Sie ist üblich in Frühehen. Außerdem werden junge Frauen, die nicht heiraten wollen oder, die einen Ehepartner gegen den Willen ihrer Eltern wählen, oft bestraft oder sogar von ihren Familien getötet. Das ist, was als „Ehrenmord” bekannt ist.

en HIV-Infektionen unter den afrikanischen Jugendlichen bei verheirateten Mädchen auftauchen. Die häusliche Gewalt ist ein weiteres Risiko, das durch den Ehemann einer Frau oder durch ihre Schwiegereltern verursacht werden kann. Das fasst sowohl die psychologische, physische und die sexuelle Gewalt als auch die eheliche Vergewaltigung um. Obwohl nicht jede Kinderheirat vom häuslichen Missbrauch geprägt ist, erhöht sich das Risiko, wenn der Altersunterschied zwischen einem Mädchen und

ihrem Mann groß ist. In vielen Ländern wird die eheliche Vergewaltigung nicht bestraft, auch wenn es sich von einer Straftat handelt. Diese jungen Ehefrauen haben wenige Chancen, um Hilfe zu bitten. Die allgemein begrenzten Informationen über ihre Rechte, der fehlende Zugang zu Dienstleistungen (insbesondere Beratung in Rechtsfragen oder Notunterkünfte), die diskriminierende Scheidung, die Erbschaft, Sorgerechtgesetze und die Ablehnung ihrer eigenen Familien kann dazu führen, dass viele Mädchen eine missbräuchliche Ehe haben, von der sie nicht flüchten können. Bewaffnete Konflikte erhöhen auch das Risiko, dass die Mädchen als Kinder heiraten müssen u. andere Missbräuche erleben müssen. Der Heiratszwang von Mädchen ist eine verheerende Kriegstaktik z.B. bei extremistischen Gruppen wie der Islamische Staat (auch bekannt als ISIS) und der Nigerianer Boko Haram. Viele Jesiden-Mädchen im Irak erzählen herzzerreißende Geschichten, wie sie gefangen und von ihren Familien getrennt wurden, um dann als Sexsklaven verkauft zu werden. Eine junge Frau, die flüchten konnte, erzählte, sie wurde in eine Hochzeitssaal mit 60 weiteren Mädchen und Frauen gebracht, wo die ISIS-Kämpfer ihnen sagten, sie sollten ihre Angehörigen vergessen, denn seit diesem Augenblick würden sie sie heiraten und ihre Kinder gebären. Die Kinderheirat kann auch zu Zwangsarbeit, Sklaverei, Prostitution und Gewalt gegen die Opfer führen. Da sie sexuelle Beziehungen nicht vermieden werden können, sind die minderjährigen Bräute zu großen Gefahren für ihre Gesundheit ausgesetzt (wie vorzeitige Schwangerschaft, sexuell übertragbare Krankheiten und oftmals HIV) l November 2016 / Impacto evangelisch

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DIE KINDERHEIRAT WELTWEIT Jedes dritte Mädchen heiratet vor dem 18. Lebensjahr und jedes neunte Mädchen vor dem 15. Lebensjahr. Diese Praktik erkennt sie das Recht auf Bildung ab und gefährdet ihre

Gesundheit – z.B. durch Schwangerschaften, vorzeitige Geburten, Aids, Hausgewalt und sexuelle Gewalt.

Kinderheirat bezeichnet die Eheschließung von und mit Kindern unter 18 Jahren.

Kinderheirat stellt im Bereich der Menschenrechte und der Entwicklung eine Hauptherausforderung dar. In Lateinamerika ist ungefähr jedes

Die meisten Opfer sind Mädchen.

Eine Folge davon ist,

dass ihnen Rechte weggenommen werden, die ihre Leben verändern könnten (z.B. Recht auf Gesundheit, Bildung und Sicherheit).

Die Kinderheirat hatte viele Ursprünge.

MENSCHLICHKEITKRISEN

FESTVERANKERTE TRADITIONEN

GERINGER BILDUNGSSTAND

ARMUT

VERSTOß GEGEN DIE MENSCHENRECHTE MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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Mädchen schon vor dem 18. Lebensjahr verheiratet.


Um diese schädliche Praktik

abzuschaffen, muss

man wirksame Maßnahmen ergreifen: Eine legale Umgebung und geeignete Politiken (das Mindestalter für Eheschließungen sollte auf 18 heraufgesetzt werden) Mobilisierung der Gemeinde für die Veränderung der sozialen Normen Zugang zur Sekundarbildung

Programme, die die Familie unterstützen, wie z.B. Darlehen, Beihilfen, Stipendien, bedingte Überweisungen, etc. Unterstützung für verheiratete Mädchen und Mädchen, die bald heiraten könnten (Ausbildung, Information und Beratungsstellen)

Die Kinderheirat ist ein

sehr großes Problem

14 Millionen Mädchen

Man schätzt, dass über

Jedes Jahr werden

UR HEIRAT GEZWUNGEN,

140 Millionen

Mädchen bis 2020 zur Heirat gezwungen werden können.

bevor sie das 18. Lebensjahr erreichen.

Die Kinderheirat betrifft Mädchen in allen Regionen der Welt, doch diese hat sich in manchen asiatischen und afrikanischen Ländern besonders verbreitert.

700 Millionen Über

verheiratete Frauen weltweit haben noch als Mädchen geheiratet.

250 Millionen davon hatten nicht mal das 15. Lebensjahr erreicht.

Wegen des Informationsmangels in vielen Ländern sind die wirklichen Folgen der Kinderheirat nicht völlig bekannt. Die höchsten Prävalenzraten kann man in folgenden Ländern finden: –Dominikanische Republik (37 %) –Brasilien (36 %) –Mexiko (23 %) e in paesi dell'America centrale come: –Nicaragua (41 %) –Honduras (34 %) –Guatemala (30 %)

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DER TAG, AN DEM DIE HACKERS DAS INTERNET ATTACKIERTEN Am Freitag, den 21. Oktober funktionierte nicht die Hälfte des Internets weltweit. Die Leute versuchten, ihre Lieblings-Apps ohne Erfolg zu verwenden, was die Benutzer während ungefähr drei Stunden stark alarmierte.

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ine Gruppe von Hackern setzte einen Angriff auf die Server des DYN-Unternehmens, einer der wichtigsten Firmen, die Domain-Services bereitstellt, damit die Server, die als Konsolen dienen, verwaltet werden, um den Internet-Verkehr ermöglichen zu können. In einer Mitteilung informierte DYN, es habe sich von einem von Hackers verursachten Cyberanschlag gehandelt und erklärte, dass die Verbindungen erst nach drei Stunden wieder hergestellt werden konnten. Laut Reuters-Agentur wurden einige der größten Internet-Unternehmen und Firmen wie Twitter, Pfizer, Visa, Netflix und SoundCloud betroffen, da die Nutzer während des ganzen Angriffs keinen Zugang zu ihren SeiMISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ten hatten. Die Internet-Domain-Server sind wichtige Teile der Internet-Infrastruktur, die Domänen in die IP-Adressen konvertieren, damit die Benutzer eine Verbindung herstellen können. Der Angriff begann ca. um 11.00 Uhr GMT und „beeinträchtigte vor allem die östliche Küste der USA, einige europäischen Länder sowie Mittel- und Südamerika”, sagte das Unternehmen. Die amerikanische Regierung wird die Hack-Attacken auf die Server ermitteln, die große Unternehmen wie Twitter, Spotify, Github oder die Zeitung „New York Times“ stark betroffen. Die Abteilung für Webdienste der Fir-


Bilder: AFP

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WISSENSCHAFT

ma Amazon.com, eins der wichtigsten Cloud-Services-Unternehmen, berichtete auch über einen Stromausfall, der am Freitagnachmittag gelöst werden konnte. Während dieser drei Stunden, in denen das Netz nicht funktionierte, drückten die Anhänger mehrerer Webseiten ihre Beschwerden aus. Trotz die Seiten danach wieder „normal“ funktionierten, gab es noch Unterbrechungen im Laufe dieses Tages. Der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, bestätigte, dass die Nationale Sicherheitsbehörde (NSA) „die Situation überwacht” und diese als „böswilligen“ beschriebenen Angriffe im Detail untersuchen wird, dessen Ursprung jedoch nicht festgestellt werden konnte.

Während des Angriffes überlasteten die Hackers die Websites mit Traffic, damit sie nicht mehr richtig funktionieren konnten. Stunden später schrieb die New World Hacking Gruppe den Internetangriff auf sich selbst zurück. In mehreren Twitter-Nachrichten und auf seiner Webseite sagte die Gruppe, es war ein Test, um ihre Macht gegen die russischen Hackers zu zeigen. Trotz dieser Version glauben viele, dass der Ursprung des Angriffes noch unbekannt ist. DIE WELT OHNE INTERNET Was würde passieren, wenn das Internet zusammenfallen würde? Die grundlegendsten Dienste wie SMS oder Voice-Dienste über Internet würden nicht mehr verfügbar sein. Menschen könnten keinen Zugang zu sozialen Netzwerken haben; man könnte eine E-Mail nicht schnell senden, und die meisten Werkzeuge, die wir verwenden, um mit unserer Familie, Freunden und Arbeitskollegen in Kontakt zu bleiben, würden nicht mehr existieren. Wenn wir diese extreme Idee auch in einem extremen Fall darstellen, würden sogar die Telefonleitungen nicht mehr funktionieren, da sie auch Teil der aktuellen Internet-Infrastruktur sind. Eine Welt ohne Internet würde jetzt für uns wahrscheinlich sehr seltsam aussehen l November 2016 / Impacto evangelisch

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Bilder: AFP

DIE JUNK-DNA Manchmal können die ideologischen Vorurteile die wissenschaftliche Untersuchung in der Verfolgung der Wahrheit behindern. Das ist es, was mit dem falschen „Junk-DNA" und der evolutionistischen Weltanschauung des Lebens passiert sein könnte.

A

us dem Blickwinkel der Evolutionisten wurde bis etwa vier oder fünf Jahren begründet, dass es in den Genomen der Lebewesen viel nutzlosen Müll gab, sogar bei den Menschen. Es wurde gesagt, die fossile Überreste aus einer funktionalen Vergangenheit seien heutzutage nicht mehr nützlich. Vor vierzig Jahren erklärte z. B. der Biologie Richard Dawkins im Buch „Der egoistische Gen“ die Situation so: „Der wahre „Zweck“ der DNA ist es, zu überleben, nicht mehr und weniger als das“. Die einfachste Form, die überschüssige DNA zu erklären, ist zu vermuten, dass sie ein Parasit oder im besten Fall ein harmloser aber auch nutzloser Passagier ist, der sich in den Überlebensmaschinen, kreiert von einer anderen DNA, befindet.“ Nach etwa dreißig Jahren später und weiter mit dieser gleichen Denkweise forderte er die MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Verteidiger des DNA-Designs heraus und sagte Folgendes: „Wenn es einen schöpferischen Gott gäbe, warum würde er unsere Genome mit Pseudogenen verschmutzen, die nicht übersetzt werden können und so viel wiederholende Junk-DNA enthalten?“ Sogar im Jahre 2009 sagte er, dass mehr als 90% des menschlichen Genoms wertlos war und wir könnten sehr gut weiterleben, wenn sie da nicht wären. Natürlich war Dawkins nicht der einzige Wissenschaftler, der so dachte. Andere großen Biologen wie Francis Crick, Nobelpreisträger für seine Identifizierung der Struktur der DNA und Leslie Orgel, der berühmte Forscher des Lebensursprungs, waren einig, dass es unsinnig wäre, die Rolle der Junk-DNA zu suchen. Allerdings änderten sich die Dinge im Jahre 2012. Viele Forscher begannen, ihre Meinungen zu verfeinern und akzeptierten die


WISSENSCHAFT

Möglichkeit, die Junk-DNA könnte immerhin einige wichtige Funktion in der Zelle haben. Was verursachte diese Änderung? Die Veröffentlichung der Ergebnisse des Encode-Projektes. Es handelt sich von einer gemeinsamen Forschungsarbeit, an der Hunderte von Wissenschaftlern aus verschiedenen Institutionen teilnahmen. Encode ist das Akronym für „Encyclopedia of DNA Elements“. Ihre Schlussfolgerungen sind hinreichend klar und widerlegen die Theorie der JunkDNA. Es ist, als ob eine Bombe in allen molekularbiologischen Laboratorien der Welt explodiert hätte und ihre Wände mit bunten Plakaten durchgedrängt hätte, die sagen, dass mindestens 80% der DNA grundlegende biochemische Funktionen besitzt. Was ist eigentlich DNA? Sie ist das berühmte Makromolekül des Lebens: Die Desoxyribonukleinsäure sieht - wie es bekannt ist- wie eine Wendeltreppe. Der Handlauf würde durch ein langes Skelett von Phosphorsäuren und Zucker (Desoxyribose) gebildet, während die Schritte die vier Basen vergleichbar sein würden (Adenin, Thymin, Cytosin und Guanin), die sich zu zweit verbinden. Wenn wir die ganzen DNA von den 46 Chromosomen des Kerns einer menschlichen Zelle ausdehnen und zusammenfügen könnten, würde sie etwa zwei Meter lang sein. Es ist erstaunlich, dass alle diese DNA in eine kleine Kugel von ungefähr dem Hundertstel eines Millimeters passt, was der Durchmesser eines Kerns entspricht. Dies ist vergleichbar, einen Faden mit der Höhe vom Everest auf einem Golfball einzuführen: Eine unglaublich gründliche Arbeit! Wenn man versucht, ein maßstabsgetreues Modell der DNA zu machen, in dem die verschiedenen Treppenstufen eine Höhe von 25 Zentimetern je hätten, würde diese Treppe eine Länge von 75 Millionen Kilometern haben: Das heißt, mehr oder weniger, die durchschnittliche Distanz zwischen der Erde und Mars (unter Berücksichtigung der Veränderung der Umlaufbahnen). All dies gibt uns eine Vorstellung von der enormen Länge dieses Moleküls, die die Menschen von ihren Eltern erben. Drei Milliarden Basen von unserer Mutter und noch einen Teil von unserem Vater vereinigen sich bei der Befruchtung, um unser einzigartiges Genom zu bilden. Solche genetischen Erbe ist wie ein sehr einfaches Alphabet, da es nur aus vier

Buchstaben besteht: A, T, C und G. Er enthält jedoch die notwendigen Informationen, um uns zu machen, wie wir sind. Die Genetiker wussten schon im 20. Jahrhundert, dass es im Grunde zwei Arten von DNA im Zellkern gibt, die eng miteinander verbunden sind. Eine, die als gut angesehen wird, weil ihre Funktion bekannt ist, ist diejenige, die die notwendigen Informationen enthält, um (codierende) Proteine herzustellen. Wie es bekannt ist, sind sie diejenigen, die es uns erlauben, zu atmen, uns selbst zu ernähren, Abfälle zu beseitigen, uns zu reproduzieren und, um all diese Aktivitäten zu tun, die einzigartig für das Leben sind. DIE „SCHLECHTE” DNA Die andere DNA, der Bösewicht, der keine relevante Funktion erkannt wurde, weil er keine Proteine kodierte, wurde als genetischen Abfall angesehen und so bekam sie geringschätzig den Namen von „Junk-DNA“. Aus der darwinistischen Weltanschauung wurde es gesagt, wenn diese DNA keine Gene besitzt, um Proteine zu bilden, ist sie nicht für irgendetwas nützlich. Sie ist dort in unseren Genomen als Überbleibsel von alter DNA, welche eine Rolle in der evolutionären Vergangenheit haben könnte, die aber jetzt nutzlos ist. Als die Sequenzierung des menschlichen Genoms (die Reihenfolge von Stickstoffbasen, die sie bilden) im Jahr 2001 fertig gestellt wurde, hat man jedoch entdeckt, dass mehr als 98% unserer DNA genau aus dieser Art von vermeintlichen genetischen Müll besteht, die keine Proteine bildet. So enthält nur 2% die Gene, die für die Produktion dienen. Bis dahin hatte man der größte Teil des genetischen Gebäudes auf dieser reduzierten Grundlage von 2% aufgebaut. Natürlich war dies etwas, das sehr überraschend und auch einigermaßen suspekt war. Nehmen wir folgendes anschauliches Beispiel dafür: „Es ist, als ob in einer Autofabrik, wo hundert Mitarbeiter gibt, nur zwei Personen die Autos montieren und die anderen 98 Leute mit gekreuzten Armen sitzen und schauen würden, wie die beiden Mechaniker arbeiten und keine Hilfe von ihnen bekommen. Das wäre wirklich ungewöhnlich.“ Wenn es tatsächlich total nutzloses genetisches „Junk” wäre, warum würde die natürliche Selektion die Funktionskosten bezahlen, 98% der Abfälle zu behalten, die keine Aufga-

Wenn es tatsächlich total nutzloses genetisches „Junk" wäre, warum würde die natürliche Selektion die Funktionskosten bezahlen, 98% der Abfälle zu behalten, die keine Aufgabe haben?

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MISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

be haben? Man geht davon aus, dass ein menschlicher Erwachsene aus ca. 50 und 70 Milliarden Zellen besteht, die sich vielfach aufteilen, um andere Tochterzelle zu haben. Jedes Mal, wenn eine Zelle sich verdoppelt, muss sie zuerst alle ihrer DNA kopieren. Diese Aufteilungen stellen eine große Aufgabe und Energiekosten für die Zellen, um das Gewicht von so viel genetischen Müll tragen zu müssen. Was wäre der Grund für eine solche nutzlose Menge an Nukleinsäure? Die Theorie der Isolation, die besagte, dass die Junk-DNA nur dazu dient, die wertvolle Gene der Proteinproduktion zu isolieren und zu schützen, war ein Versuch, diese Frage zu beantworten. Allerdings ist dies die einzige Rolle der nicht-kodierenden DNA? Wenn man die Komplexität der Menschen mit anderen Lebewesen vergleicht, kann man bestätigen, dass die Anzahl von nützlichen Genen unzureichend ist, um diese Komplexität erklären zu können. Die anatomischen, physiologischen, geistigen, Verhaltens- und geistigen Unterschiede können nicht durch die Gene geklärt werden. Die Menschen haben fast die gleiche Menge an Genen, die Proteine produzieren, in Vergleich zu einer Nematoden, die eine einfache mikroskopische Wurm oder kleine Fruchtfliege mit nur etwa 20 000 Genen ist. Allerdings bauen Würmer oder Fliegen keine Städte: Sie komponieren keine Kantaten, schreiben Bücher, machen Skulpturen oder spielen Tennis. Was ist dann der Grund für unsere molekularbiologische Einzigartigkeit? Durch den DNA-Vergleich der Menschen mit der von den Würmen oder den Fliegen kann man feststellen, dass es einen großen Unterschied gibt: Nicht in der Struktur oder in der Komplexität der Gene, sondern in der Menge von Junk-DNA. Was uns von den niederen Tieren unterscheidet, ist, tatsächlich die Größe von diesem angeblich unbrauchbaren Genom. Wir verfügen über einen außerordentlichen Anteil an DNA (98% der Gesamtzahl), die keine Proteine kodiert. Könnte es nicht sein, dass der Schlüssel unserer Komplexität dort liegt? Könnte sie vielleicht bis bisher ignorierte Grundfunktionen haben? Ein Teil der Lösung liegt in einem genetischen Phänomen namens „splicing“ (schneiden und zusammenfügen), das die Junk-DNA verwendet, damit die menschlichen Zellen von

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einem einzelnen Gen eine größere Vielfalt von Proteinen als die niederen Organismen produzieren. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. DIE ENTDECKUNG Dank des Projektes „Encode“ wissen wir jetzt, dass, obwohl die Junk-DNA Proteine nicht kodiert, macht sie aber tausend verschiedene Dinge und ist notwendig für die richtige Zellfunktion. Die anderen 98 Arbeiter der Autofabrik, die in der obigen Analogie erwähnt wurde, sind keineswegs inaktiv. Es ist wahr, dass sie die Autos nicht montieren, aber sie machen andere Dinge, damit die Fabrik gut funktioniert. Aktivitäten wie z.B. die Finanzierung, Buchhaltung, den Verkauf von den Autos, die Bearbeitung für die Zahlung der Gehälter der Mitarbeiter, das Putzen der Einrichtungen und Toiletten, usw. spielen auch eine sehr wichtige Rolle


WISSENSCHAFT

Auf der anderen Seite glauben die Anhänger des intelligenten Designs, dass, wenn es einen Gott und Schöpfer gibt, der uns auf einen weisen Plan geschöpft hat, ist es logisch, dass 98% unserer DNA etwas Gutes tut, und, dass sie nicht nur genetischer Müll ist. Und das ist genau das, was es entdeckt worden ist. innerhalb einer „Firma“. So etwas ist, was die Junk-DNA in unserem Genom macht. Immer wieder sind neue Funktionen in diesem Rahmen entdeckt worden. Es ist zwar so, dass sie keine Proteine bildet, aber sie hat wichtige strukturelle Aktivitäten (sie vermeidet, dass die DNA zerfranst oder beschädigt wird, sodass er sie markiert und repariert) oder funktionelle Aktivitäten (sie bildet die RNA, die das Genommanagement so „retuschiert”, als ob sie ein „Schalter” wäre, der die Gene verbindet oder trennt). Die ribosomale Ribonukleinsäure (rRNA), die mehr als zehn Millionen Ribosomen bei jeder Zelle bildet, ist tatsächlich Junk-RNA, welche diese winzigen Roboter erlaubt, Proteine zu synthetisieren und verknüpft die Aminosäuren in einer schwindelerregender Geschwindigkeit von 200 pro Sekunde. Das sind Dinge, die natürlich den Müll in der Regel nicht tut.

Viele Genetiker glauben, dass, obwohl es einige funktionslos wiederholende Gene gibt, ist die Mehrzahl der Junk-DNA wirklich die Quelle der menschlichen biologischen Komplexität. Allerdings haben nicht alle Evolutionisten die Ergebnisse von Encode akzeptiert. Viele ignorieren weiterhin die Theorie der Junk-DNA, weil sie nicht zugeben wollen, dass sie seit hundert Jahre falsch sind. Diese Ergebnisse zu akzeptieren, setzt voraus, dass sie zugeben müssten, ihre materialistische Evolutionsbiologie hat sich auf einen schwerwiegenden Fehler gestützt. Auf der anderen Seite glauben die Anhänger des intelligenten Designs, dass, wenn es einen Gott und Schöpfer gibt, der uns auf einen weisen Plan geschöpft hat, ist es logisch, dass 98% unserer DNA etwas Gutes tut, und, dass sie nicht nur genetischer Müll ist. Und das ist genau das, was es entdeckt worden ist l

(*) Internist, Masterstudien in öffentliche Politiken und Management.

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DIE MAGENDARM-INFEKTION Sie ist eine der wichtigsten Kindergesundheitsprobleme und der zweitgrößte Todesursache bei Kindern unter fünf Jahren Walter Menchola Vásquez

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ine akute Magen-Darm-Infektion wird durch Viren, Parasiten oder Bakterien verursacht. Das Hauptsymptom ist Durchfall (d.h. drei oder mehr Stuhlgang pro Tag mit losen oder wässrigen Stühlen). In diesem Zusammenhang werden häufige weiche, geschmeidige Stühle nicht als Durchfall berücksichtigt. Eine akute Durchfallerkrankung tritt am häufigsten im Sommer auf, da die Hitze die Ausbreitung von Keimen begünstigt. Das Essen verdirbt in diesem Jahreszeit auch schneller und die Leute sind auf den Verzehr von infizierten Lebensmitteln und flüssigen Produkten ausgesetzt.

Konsumieren Sie nur sauberes Wasser. Wenn Sie nicht über Leitungswasser verfügen, legen Sie 2 Tropfen Lauge (Chlor oder Bleichmittel) pro Liter Wasser und kochen Sie es für 3 Minuten (egal, ob dieses Wasser später zum Trinken, zum Waschen der Zähne oder Hände, zum Kochen oder zum Waschen der Gemüse oder Obst benutzt wird). MISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

WIE WIRD SIE VERURSACHT? Sie ist die Folge der Aufnahme von kontaminierten Lebensmitteln oder von Wasser mit Keimen (vor allem aufgrund durch den fäkal-oralen Weg). In diesem Zusammenhang dienen die kontaminierten Hände mit Fäkalresten als Übertragungsmittel. Weitere Infektionsquellen sind verdorbene Lebensmittel, vor allem im Sommer. Das häufigste Beispiel dazu sind die Soßen (wie Mayonnaise), die im Kühlschrank bei niedrigen Temperaturen gelagert werden müssen. Eine weitere häufige Ursache sind die viralen Infektionen. Diese Art von Infizierungen kommt öfter im Winter vor und wird übertragen, wo es eine hohe Konzentration von Menschen gibt, wie z.B. in Schulen und Kindertagesstätten. Bei Kindern wird die Dehydratation auf einer Skala von 1 bis 3 gemessen: 1. Leichte Dehydratation: Keine Anzeichen oder Symptome einer Dehydratation. 2. Mäßige Dehydratation: a. Durst b. Reizbarkeit, Weinen, Ruhelosigkeit beim Kind c. Haut: Verlust der Elastizität, „Zeichen der Falte” d. Eingesunkene Augen.

3. Schwere Dehydratation: a. Intensivierung der o.g. Symptome b. Schläfrigkeit, teilweiser oder totaler Bewusstseinsverlust c. Das Kind uriniert nicht d. Kalte Extremitäten, blasse Haut e. Sehr schneller Puls und Atmung f. Niedriger oder nicht nachweisbarer Blutdruck. DIE REHYDRATATION Eine milde oder moderate Dehydratation kann mit einer oralen Rehydratationslösung (ORS: sog. saving bag) oder mit hausgemachten Hydratationslösungen behandelt werden. Im Fall der saving bags sind die Anweisungen dort vorhanden. Falls Sie sich für eine hausgemachte Lösung entscheiden, wird sie wie folgt zubereitet: Fügen Sie 1 Teelöffel Salz und 8 Teelöffel Zucker In einem Liter abgekochtes Wasser hinzu. Anschließend soll diese Lösung dem Patienten häufig u. nach den Empfehlungen von der Weltgesundheitsorganisation verabreicht werden. In Fällen, in denen das Kind oder die Person nicht die ORS verträgt oder eine schwere Dehydratation hat, sollt es oder sie im Krankenhaus intravenös hydratisiert werden und muss ständig überwacht werden. Obwohl das Kind eine akute Magen-Darm-Infektion haben kann, darf es weiter Milch trinken. In diesem Fall muss man nur darauf achten, dass die Milch ein bisschen verdünnt wird, immer wenn es sich von Brustmilch handelt. PRÄVENTION Es sind etwa 20 Erreger, die die akute Magen-Darm-Infektion verursachen und sie werden durch den fäkal-oralen Weg, durch kontaminierte Hände oder Gegenstände oder durch infiziertes Wasser übertragen.


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GESUNDHEIT

Die Prävention in diesem Rahmen ist einfach: Konsumieren Sie nur sauberes Wasser. Wenn Sie nicht über Leitungswasser verfügen, legen Sie 2 Tropfen Lauge (Chlor oder Bleichmittel) pro Liter Wasser und kochen Sie es für 3 Minuten (egal, ob dieses Wasser später zum Trinken, zum Waschen der Zähne oder Hände, zum Kochen oder zum Waschen der Gemüse oder Obst benutzt wird). Waschen Sie ihre Hände gründlich nach dem Toilettengang, nach Wechsel der Babywindel, vor dem Essen oder vor dem Umgang mit Lebensmitteln. Waschen Sie Obst und Gemüse mit sauberem Wasser. Wenn sie in frische Salate verzehrt werden, lassen Sie es zuerst für 10 Minuten in einem Behälter mit sauberem Wasser und dann spülen Sie sie wieder mit sauberem Wasser ab. Essen Sie nur gut gekochtes oder frittiertes und hygienisch zubereitetes Lebensmittel. Essen Sie nicht rohen Fisch oder Muscheln oder auf der Straße zubereitete Lebensmittel. Halten Sie die Lebensmittel fest bedeckt und gekühlt, da Mikroorganismen über Insekten oder über den Staub selbst transportiert werden können. Diese Mikroorganismen vermehren sich auch schnell, vor allem, wenn es warm ist. Füttern Sie das Kind mit Muttermilch während der ersten 6 Lebensmonate. Unter den zahlreichen Vorteilen der Brustmilch ist auch die Tatsache, dass sie Abwehrmechanismen gegen

gastrointestinale Infektionen bereitstellt. Waschen Sie die Flaschen richtig, da sie eine ausgezeichnete Nährboden für die Durchfallbakterien sind. Deswegen ist es so wichtig, alle Speisereste davon zu entfernt, um anschließend die Flaschen gründlich mit klarem Wasser, Seife oder Waschmittel zu waschen. Es ist auch empfehlenswert, sie regelmäßig zu sterilisieren (Lassen Sie die Flaschen für 5 Minuten in einer Schüssel mit sauberem Wasser kochen). VORBEUGUNGSMASSNAHMEN Stillzeit verlängern Hände sauber halten (sowohl von den Kindern als auch von den Erwachsenen, die auf sie aufpassen). Flaschen gründlich u. richtig waschen Toiletten oder Latrinen verwenden Wegwerfwindeln in versiegelten Beuteln entsorgen Den Stuhl von Stoffwindeln in Toiletten oder Latrinen entsorgen. Diese Windeln mit Wasser und Seife gründlich waschen. WAS SOLL MAN TUN? Fragen Sie Ihren Arzt oder gehen Sie so schnell wie möglich zu einem Gesundheitszentrum. Trinken Sie viel Wasser, um eine Dehydratation zu verhindern. Im Fall von Säuglingen und Kleinkindern soll die Stillzeit nie unterbrochen werden l

(*) Internist, Masterstudien in öffentliche Politiken und Management. Quelle: Die Weltgesundheitsorganisation, das Gesundheitsministerium.

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EINE REISE DURCH DIE BIBEL Das Buch, geschrieben von Victor Gilbert Beers, ermöglicht, die Hauptgeschichten der Heiligen Schriften durch eine Reihe von Hintergründen und Illustrationen zu entdecken.

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iemand weiß genau, wo der Garten Eden war, aber die Bibel gibt uns einen Hinweis. Sie spricht von einem Fluss, der von einem Garten fließt und sich in vier Arme teilte. Zwei von ihnen, der Euphrat und Tigris, laufen durch die aktuellen Länder von Syrien, dem Irak und der Türkei. Die anderen beiden Arme sind Pison und Gihon genannt und ihre Lage ist bis heute ein Rätsel. Die meisten Wissenschaftler glauben, dass der Garten Eden irgendwo in der Nähe der Spitze des Persischen Golfs an der Kreuzung der Flüsse Euphrat und Tigris war. Man hat aber keine Spur von diesen schönen Garten gefunden und einige Leute denken, dass er getrocknet wurde. Das Buch „Eine Reise durch die Bibel“, das vom Autor als ein außerordentliches Mittel für eine Annäherung an die Bibel gesehen wird, präsentiert 237 Geschichten der heiligen Texte des Christentums mit Hintergrundinformationen in schriftlicher und grafischer Form. Diese vom evangelischen Autor Victor Gilbert Beers verfasste Arbeit, der für mehr als 140 Veröffentlichungen von Büchern gewesen ist, ist das ideale Werkzeug, um die wichtigsten Momente und Passagen des Alten und Neuen Testaments zu verstehen und nachvollzuziehen. Obwohl Mose als einen hebräischen Sklaven geboren wurde, wurde er von der Tochter des Pharao adoptiert und wuchs als einen ägyp-

Die leicht zu lesende Arbeit von Beers liefert eine visuelle Erforschung der Bibel, die uns erlaubt, die Genesis bis zur Offenbarung leicht zu erkennen. In diesem Zusammenhang erklärt das Unternehmen Tyndale House Publishers, verantwortlich für die Veröffentlichung und Freigabe des Buches, dass „jede Bibliothek, jedes Haus, jede Kirche und jede christliche Schule diese biblische Referenz voll schätzen wird, weil sie eine gute Vorbereitung für die Sonntagsmesse, für die Familiendevotionalien und für die Bibelstudie ist.“ MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

tischen Prinz auf. Da er aber einen ägyptischen Zuchtmeister tötete, weil er hebräischen Sklaven geschlagen hatte, musste er fliehen. So arbeitete er 40 Jahre lang als Hirte in Midian, bis der Herr zu ihm aus einem brennenden Busch sprach und ihn nach Ägypten zurückschickte, um sein Volk von der Sklaverei zu befreien. Durch Mose sandte der Herr zehn Plagen: Alle, einschließlich die Letzte, brachte den Tod aller Erstgeborenen mit sich. Der Engel des Herrn, der den Tod in ganz Ägypten gebracht hatte, betraf nicht die ältesten hebräischen Kinder. DAS LAND VON ISRAEL „Eine Reise durch die Bibel“, deren spanische Version im Jahre 2010 vom Verlag Tyndale House Publishers veröffentlicht wurde, enthält eine Vielzahl von Referenzen, mehr als 400 Seiten mit Bildern, Zeichnungen, Karten und Grafiken sowie über 100 Schemen von Objekten oder Denkmäler aus den biblischen Zeiten. Es enthält auch Dutzende von detaillierten Landkarten, zwanzig Stück von Rekonstruktionen,


LITERATUR

Diagrammen und Bilder von mehr als 50 archäologischen Funden. Darüber hinaus verfügt es über einen ausführlichen Index mit spezifischen Informationen zu jeder Geschichte. Da der Herr das Land von Israel versprochen hatte, begann die Eroberung, als das Volk nach vierzig Jahren in der Wüste dort in Israel ankam. Joshua führte die Menschen in vielen großen Siegen, aber das Land wurde nie vollständig erobert. Israel wurde von den dort gebliebenen Ka-

naanitern gegründet und übernahm einige ihrer heidnischen Bräuche. Für die Zeit der Richter war Israel vom Herrn entfernt. Auch ihre Führer, die Richter, waren kein gutes Beispiel von den mächtigen Taten des Herrn, wie man im Leben von Samson sehen kann. Er war ein sehr starker Mann, aber erlaubte Dalila, ihn zu ruinieren. Die leicht zu lesende Arbeit von Beers liefert eine visuelle Erforschung der Bibel, die uns erlaubt, die Genesis bis zur Offenbarung leicht zu

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MISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


LITERATUR

erkennen. In diesem Zusammenhang erklärt das Unternehmen Tyndale House Publishers, verantwortlich für die Veröffentlichung und Freigabe des Buches, dass „jede Bibliothek, jedes Haus, jede Kirche und jede christliche Schule diese biblische Referenz voll schätzen wird, weil sie eine gute Vorbereitung für die Sonntagsmesse, für die Familiendevotionalien und für die Bibelstudie ist.“ Caesar Augustus, Kaiser des ganzen römischen Reiches, gab den Befehl, eine Volkszählung zu machen. In Palästina mussten die Juden in die Häuser ihrer Vorfahren zurückzukehren. Maria und Joseph mussten nach Bethlehem in Judäa reisen. Vor der Zeit, dass Jesus geboren wurde, ließen sie Nazareth und reisten Richtung Süden nach Bethlehem, wo ihre Vorfahren, König David seine Jugendzeit verbrachte. Allerdings kamen sie zu spät in der Nacht, um eine Wohnung zu finden, sodass sie mit den Tieren in einem Stall bleiben mussten. In dieser Nacht brachte Maria Jesus in die Welt, dessen Ankunft schon Engel Gabriel angekündigt hatte.“ Victor Gilbert Beers, Doktor in Theologie mit Dutzenden Auszeichnungen, berühmte Persönlichkeit in der christlichen Verlagsbranche und Spezialist von biblischen Themen, schrieb „Eine Reise durch die Bibel” nach neun Besuchen in das Heilige Land und nach einer langen Studie, die ebenso die Rettung von nicht veröffentlichten Bildmaterial umfasst. Beers, der sein Leben gewidmet hat, damit seine Leser die Heiligen Schriften ergötzen, hat seine Arbeit in verschiedenen Kategorien geteilt, um somit die wichtigsten biblischen Fakten präsentieren zu können. Auf einmal hatte Jesus ein sehr beschäftigter Tag in Galiläa. Er war gerade von einer Tour zurückgekommen, wo er wie üblich viel gelehrt und geheilt hatte und jetzt wollten einige religiöse Führer ihn beschuldigen, dass er für Satan arbeitete. Einige von ihnen verlangten, dass er ein Wunder machen musste, um zu beweisen, dass er tatsächlich der Gottes Sohn war. Jesus lehnte das ab, denn er wusste, dass sogar ein Wunder, sie nicht überzeugen würde. Am selben Tag kamen die Mutter und die Brüder von Jesus mit der Absicht, ihn nach Hause zu bringen, aber er weigerte sich. Stattdessen blieb er, um durch Parabel weiter zu lehren. Nur wenn er fertig war, überquerten Jesus und seine Jünger auf den See Genezareth. GESCHICHTE DURCH GESCHICHTE „Eine Reise durch die Bibel”, das in 103 Ge-

schichten des Alten und 134 des Neuen Testaments geteilt ist, stellt seine Ziele im Vorwort vor und erklärt, dass es sich um eine neue und wichtige Arbeit handelt. Darüber hinaus wird im Vorwort Folgendes erwähnt: „Soweit wir wissen, hat es nie ein Handbuch gegeben, das nach Geschichten von der ganzen Bibel sortiert ist. „Eine Reise durch die Bibel“ macht das: Es beobachtet die Geschichte entlang der Schriften und bietet eine Reihe von Hintergründen und Informationen für die fast 250 biblischen Geschichten an.” Als Jesus im Garten von Gethsemane am Donnerstagabend bis zu den ersten Morgenstunden vom Freitag betete, führte Judas eine Gruppe von Männern, um ihn zu verhaften. Er wurde von ihnen nach Jerusalem zurückgebracht, wo er zuerst durch den ehemaligen Hohepriester Hannas, dann vom aktuellen Hohepriester Kaiphas, danach vom Konzil und anschließend von Pontius Pilatus, der römische Prokurator, verurteilt wurde. Pilatus hatte Angst und so sandte er Jesus zu Herodes Antipas. Herodes schickte Jesus zurück zu Pilatus, der von den Führern des Dorfes unter Druck gesetzt wurde, damit er Jesus durch die Kreuzigung zum Tode verurteilte. Einige der im Buch von Beers erzählten Geschichten sind z.B.: Die Schöpfung; Kain und Abel, Abraham bietet Isaac, Joseph wurde als Sklave verkauft, die Geburt von Moses, die Plagen, die Exodus, David und Goliath, Salomo baute den Tempel, die Geschichte von Jona, die Geschichte von Hiob, die Geburt Jesu, der wunderbare Fischfang, die Wahl der zwölf Apostel, Jesus fütterte 5000, der verlorene Sohn, die Auferstehung des Lazarus, das letzte Abendmahl, Jesus wurde zum Tode verurteilt, Pfingsten, Paulus in Korinth und die sieben Gemeinden. Als Paulus seinen Fall zu König Agrippa vorstellte, der eigentlich Herodes Agrippa II, Sohn von Herodes Agrippa I. war, wollte er eine Berufung einlegen, damit Caesar seinen Fall hören und behandeln konnte. Paulus war bereits zwei Jahre im Gefängnis in Caesarea und dachte, dass er einen fairen Prozess in Rom bekommen konnte. Nach dem römischen Recht musste ein römischer Bürger, der den Caesar appellierte, nach Rom gebracht werden, um dort verurteilt zu werden. Paulus wurde auf einem Schiff gelegt, das von Caesarea anlief und dann reiste er mit einem anderen Schiff nach Mira, eine Stadt in Kilikien (die in der heutigen Türkei liegt). Die Navigation war aber langsam wegen der Gegenwinde l

„Eine Reise durch die Bibel", stellt seine Ziele im Vorwort vor und erklärt, dass es sich um eine neue und wichtige Arbeit handelt. Darüber hinaus wird im Vorwort Folgendes erwähnt: „Soweit wir wissen, hat es nie ein Handbuch gegeben, das nach Geschichten von der ganzen Bibel sortiert ist. „Eine Reise durch die Bibel“ macht das: Es beobachtet die Geschichte entlang der Schriften und bietet eine Reihe von Hintergründen und Informationen für die fast 250 biblischen Geschichten an.“

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O LIEBE, DU LÄSST MICH NICHT LOS Hymne, die dem Prediger George Matheson von einer inneren Stimme diktiert wurde. Sie handelt von der Liebe Gottes zu seinen Anhängern selbst in den schwierigsten Momenten.

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ie Hymne „O Liebe, du lässt mich nicht los“, aus einer schmerzvollen Erinnerung entstanden, schildert die Liebe des Herrn zu seinen Anhängern, selbst in den schwierigsten Momenten des Lebens. MISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Am Abend des 6. Juni 1882 vertrieb George Matheson, der Autor dieses Lieds, seinen Kummer durch die Liebe Gottes und schrieb in nur 5 Minuten das anerkannteste Gedicht seiner kurzen doch beeindruckenden musi-


MUSIK

kalischen Karriere. Matheson, auch als „der blinde Prediger“ bekannt, weil ihm seit dem 20. Lebensjahr die Sehkraft fehlte, schilderte durch sein Lied die Hauptvorteile der Liebe, die die Menschheit nie im Stich lässt: die Lie-

be Gottes. Diesbezüglich sagte der am 27. März 1842 geborene Prediger, dass der Text von „O Liebe, du lässt mich nicht los“ ihm von einer inneren Stimme diktiert wurde. Ebenfalls erwähnte dieser Diener Gottes, dass er den Text seines Lieds nie verbesserte oder korrigierte. Matheson, Dr. theol. der University of Edinburgh, schrieb sein bekannteste Werk Stunden vor der Heirat einer seiner Schwester. Der Pastor erzählte, das damals er etwas durchmachte, das ihm ein großes Leid zufügte. Seinen eigenen Erklärungen nach war seine musikalische Komposition das Ergebnis dieses Leidens. Jene Qual hatte mit der Erinnerung an ein Mädchen zu tun, mit dem er verlobt gewesen war und ihn aufgrund seiner Blindheit verlassen hatte. Matheson, ältester Sohn eines Gläubigen-Paares, diente den Herrn, obwohl er unzählige Augenprobleme seit einem frühen Alter hatte. George, optimistischer und fröhlicher Mann, der sich nicht leicht entmutigen ließ, studierte in der Glasgow Academy, der drittbesten Schule Schottlands, und in der University of Glasgow, wo er den Logik- und Philosophiestudiengang abschloss. Mit der Unterstützung seiner Schwester spezialisierte er sich dann in Geschichte und Theologie in der University of Edinburgh. Er war ein Prediger, der morgens lernte und nachmittags Besuche machte und Rate gab. George Matheson wurde zum Pastor am 13. Juni 1866 ordiniert. Sechs Monate später wurde er Assistent des Pfarrers John Ross MacDuff, Autors einer Reihe von christlichen Büchern, in der Kirche Sandyford Church. Später wurde Matheson, von MacDuff beeinflusst, zu einem sehr erfolgreichen Schriftsteller. Am 8. April 1868 wurde er Beauftragter des Tempels in Innellan. George Matheson, der am 28. August 1906 in Edinburg starb, überwältigte dank seines Glaubens an Gott alle materielle und sentimentale Schwierigkeiten. Matheson, Autor von nur einem Gedichtbuch it dem Titel „Heilige Lieder“, war sich immer davon sicher, dass das Licht Gottes ihn durch den richtigen Weg führen würde. Am Ende seines Lebens schrieb er: „Mein Gott, lehrt mich die Herrlichkeit des Kreuzes, das ich trage, zu erkennen; zeig mir, dass ich durch den Weg des Schmerzes zu dir gestiegen bin“ l

O LIEBE; DU LÄSST MICH NICHT LOS 1 O Liebe, du lässt mich nicht los Meine müde Seele ruht auf dir; Ich gebe dir das Leben zurück, das ich dir schulde, Dass in deiner Ozean Tiefe sein Fluss reicher und voller sein möge. 2 O Licht, das allen meinen Wegen folgt, Ich gebe dir meine flackernde Fackel, Mein Herz stellt seinen geborgten Strahl wieder her, Dass in deines Sonnenscheins Glanz sein Tag; heller und heiterer sein möge. 3 O Freude, die mich durch Schmerz sucht, Ich kann dir mein Herz nicht verschließen, Durch den Regen erkenne ich den Regenbogen, Und fühle, die Verheißung ist nicht vergeblich, Dass der Morgen ohne Tränen sein wird. 4 O Kreuz, das mein Haupt erhebt, Ich wage nicht zu bitten, vor dir zu fliehen; Ich lege den Ruhm des Lebens tot in den Staub, Und aus dem Grund dort, blüht rot Leben das wird endlos sein.

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SMITH, DER WELTENBUMMLER Missionar Rodney Smith, von zigeunerischer Abstammung, lebte, um das Evangelium weltweit zu verbreiten. Bei seinem evangelisierenden Werk predigte er das Wort Gottes in Afrika, Ozeanien, Europa und Nordamerika. Ed Reese

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GLAUBENSHELD

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odney Smith war vielleicht der beliebteste Evangelist aller Zeiten. Wenn er die Botschaft verkündete, überfüllten die Mengen, die kamen, um ihm zu zuhören, die Säle und Konferenzräumen, wo er auftrat. Seine Reisen durch den Atlantik waren so viele, dass sich die Historiker über die genaue Zahl nicht einig sind. Smith wurde am 31. März 1860 in einem Zelt sechs Meilen von Nordosten Londons in Epping Forest geboren. Er ging nie in die Schule; seine Familie überlebte dank dem Verkauf von Körbchen, Blech und Kleidungsklammern. Sein Vater, Cornelius, und seine Mutter, Mary Welch, hatten nur eine Karre, die zugleich ihr Haus war. Cornelius war oft im Gefängnis wegen verschiedener Straftaten und weil er es sich nicht leisten konnte, seine Geldstrafen zu bezahlen. Doch es war genau dort, im Gefängnis, wo er zum ersten Mal das Evangelium durch die Lippen eines Missionars hörte. Danach versuchte er, seiner sterbenden Frau zu erklären, was er im Gefängnis gehört hatte. Rodney war noch ein kleines Kind, als seine Mutter wegen Pocken im Sterben lag. Da erinnerte sie sich an ein christliches Lied über Jesus, das sie vor zwanzig Jahren gehört hatte, und tröstete sich damit. Die letzten Worte von Mary Welch waren: „Ich glaube. Cornelius, sei ein guter Vater für meine Kinder. Ich weiß, dass Gott auf sie aufpassen wird“. Der Herr passte tatsächlich auf Rodney und seine Geschwister auf, die unter der sorglichen Pflege Cornelius aufwuchsen. Später dienten alle Gott. NEUER VATER Nach dem Tod seiner Frau traf Cornelius eines Tages seine Brüder Woodlock und Bartholomew, und merkte, dass sie auch ein Bedürfnis nach Gott hatten. In einer Unterkunft am Rand der Stadt hielten sie an und unterhielten sich mit der Verwalterin über Gott. Sie sagte ihnen, sie hätte etwas, das ihnen von Nutzen

sein konnte, und ging die Treppen hoch, um eine Kopie von „The Pilgrim´s Progress“ zu holen. Als sie den Text hörten, wussten die Brüder Smith, dass das Evangelium das war, was sie sich für den Rest ihres Lebens wünschten. Später wurde Cornelius zu einem christlichen Treffen eingeladen, zu dem er zusammen mit seinen Kindern ging. Bei dem Dienst, während die Menschen immer wieder „Ich glaube, dass Jesus für mich starb“ sagten, fiel er auf den Boden bewusstlos. Er stand aber bald auf und rief aus: „Ich bin bekehrt! Kinder, Gott hat mich zu einem neuen Mann gemacht! Ihr habt einen neuen Vater!“. Rodney eilte aus dem Tempel, denn er dachte, sein Vater sei verrückt geworden. Danach bildete Cornelius Smith zusammen mit seinen Brüdern, die auch Gott zu Fuß gefallen waren, ein Evangelisierungsteam. Cornelius predigte das Wort ab dem Jahr 1873 ohne Pause. Jene Zigeunergruppe wurde auf eine wundervolle Art vom Herrn benutzt, um die Frohe Botschaft in England zu verkünden. Nach der Bekehrung Cornelius kam Weihnachten. Rodney und seine fünf Geschwister fragten seinem Vater: „Was essen wir denn morgen?“. Er antwortete traurig: „Ich weiß nicht, Kinder“. Der Schrank war leer. Er kniete sich und betete. Dann sagte er zu seinen Kindern: „Der Herrgott wird´s schon richten!“. In jenem Moment klingelte ein Missionar an der Tür und sagte zu den Smiths: „Ich bin gekommen, um euch zu sagen, dass Gott es schon richten wird. Drei Lammbeine und Lebensmittel warten auf euch“. BEKEHRUNG Rodneys Bekehrung, für die sein Vater unzählige Male betete, fand statt, als er 16 Jahre alt war, und war das Ergebnis einer glücklichen Reihe von Umständen: die Aussagen seines Vaters, die Stimme des christlichen Sängers Ira Sankey, der Besuch vom Haus von John Bunyan in Bedford, u.a. Diese Ereignisse trugen dazu bei, dass Rodney dem Evangelium Gottes folgte. Smith versprach am Fuß der Bunyan-Statue, dass er nur für den Herrn leben würde. Am 17. November 1876 in Cambridge ging Rodney zu einem evangelischen Tempel, zu dem Pastor George Warner die Gläubigen einlud, um ihren Glauben zu äußern. Nachdem er ihn gehört hatte, beschloss er, ans Pult zu gehen, um sich dem Herrn zu widmen. Stunden später eilte er zu seinem Haus, um seinem Va-

Rodneys Bekehrung, für die sein Vater unzählige Male betete, fand statt, als er 16 Jahre alt war, und war das Ergebnis einer glücklichen Reihe von Umständen: die Aussagen seines Vaters, die Stimme des christlichen Sängers Ira Sankey, der Besuch vom Haus von John Bunyan in Bedford, u.a. Diese Ereignisse trugen dazu bei, dass Rodney dem Evangelium Gottes folgte. Smith versprach am Fuß der BunyanStatue, dass er nur für den Herrn leben würde.

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Im Jahr 1906 veranstaltete der Prediger von zigeunerischer Herkunft fünfzig Versammlungen in Boston, bei denen sich über 100 000 Menschen versammelten. Danach, zwischen 1908 und 1909, reiste er nach Frankreich, und später, zwischen 1911 und 1912, wieder in die USA. Während des ersten Weltkriegs, als Europa in Flammen stand, teilte er das Wort Gottes an der Front in Frankreich dreianderthalb Jahren lang. Dank seiner beharrlichen Arbeit zugunsten des Christentums bekam er eine Anerkennung vom König Georg VI, der ihn zum Mitglieder des Order of the Britisch Empire ernannte.

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ter zu erzählen, dass er sich bekehrt hatte. Dann besorgte er sich eine Bibel und ein Wörterbuch und fing an, das Wort Gottes zu lesen. Sein Eifer war so groß, dass er versicherte, dass er das Evangelium früher oder später predigen würde, weil er von Gott gerufen worden war. Rodney, als der „evangelische Zigeuner“ bekannt, fing an, die Frohe Botschaft zu verkünden, sobald er lernte, zu lesen und zu schreiben. Voller Begeisterung stellte er sich mitten auf dem Laufweg und sprach von Gott zu den Gemeindemitgliedern. Als sein Glauben noch stärker wurde, wurde er bei einer christlichen Versammlung vom Missionar William Booth, Gründer der Heilsarmee, entdeckt, der ihn für ein leistungsstarkes Instrument Gottes hielt. Am 25. Juni 1877, nachdem er Booths Einladung akzeptiert hatte, wurde er Mitglied dieser blühenden englischen Kongregation, zu der er bis 1882 gehörte. WELTENBUMMLER UND MISSIONAR Smith heiratete Annie Pennock am 17. Dezember 1879. In Chatam errang er seinen ersten großen Sieg für Jesus; er schaffte nämlich, dass sich über zweihundert Menschen innerhalb von 9 Monaten bekehrten. Dann, im Jahr 1881, zog er nach Hull um, wo sein Name schnell mit Gott in Verbindung gebracht wurde. Dann ging er in die Stadt Hanley, die er ebenfalls für den Herrn gewann. Als er in der Heilsarmee war, gewann er auch über 23 000 Seelen und bei seinen Veranstaltungen versammelten sich immer über 1500 Menschen. 1883, nach dem er selbständig wurde, überquerte Rodney zum ersten Mal die Grenzen seines Landes, um das Evangelium Jesus nach Schweden zu bringen. Dann, zwischen 1886 und 1888, bereiste er England und Wales, und errang große Erfolge für den christlichen Glauben. Im nächsten Jahr, am 18. Januar 1889, ging er in die USA mit dem Ziel, das Volk dort zu evangelisieren. Die Städte Brooklyn, Boston und San Francisco wurden durch seine Predigte erschüttert. Bei seiner Rückkehr nach England am Ende des Jahres 1889 besuchte er -mit der Bibel in der Hand- viele Zigeunerlagerplätze. Im Jahr 1891 ging er zurück in die USA und leitete eine Erweckungsbewegung durch das Wort Gottes in den Städten New York und New Jersey. Später, 1892, reiste er nach Schottland und begann ein evangelisierendes Werk für die Zigeunervölker. In diesem Jahr ging er zum dritten Mal in die USA und leitete wieder

eine neue Erweckungsbewegung, über die man durch verschiedene Kommunikationsmittel berichtete. Nachher, zwischen September 1893 und Januar 1894, erschütterte er auch die Stadt Glasgow mit dem Evangelium. Am 22. Mai 1894 kam Rodney in Australien an und fing eine erfolgreiche Missionsreise an, die ihn durch Adelaida Melbourne und Sidney führte. Auf seinem Weg zurück nach Hause brachte er das Wort Gottes in die USA zum vierten Mal. Zeit später, am 1. Januar 1896, nachdem er in London, Manchester, Edinburgh und Swansea gearbeitet hatte, machte er seine fünfte Missionsreise in die USA. Da erntete Rodney, der als einer der größten Evangelisten der Welt gilt, wieder Tausende Seelen für Gottes Sache. Einer der wichtigsten Momente seines Missionslebens war seine Reise nach Südafrika im Jahr 1904, wo er sechs Monate blieb. Am Ende seines Aufenthalts in dem Land, das als Regenbogenland bekannt ist, hatte der Missionar über 300 000 Menschen evangelisiert. Ebenfalls behauptet man, dass er die Bekehrung von 18 000 Südafrikaner durch seine Botschaften schaffte, die sich Gott widmeten, nachdem sie ihn bei den Treffen gehört hatten, die er bei seiner Afrika-Rundreise organisiert hatte. Im Jahr 1906 veranstaltete der Prediger von zigeunerischer Herkunft fünfzig Versammlungen in Boston, bei denen sich über 100 000 Menschen versammelten. Danach, zwischen 1908 und 1909, reiste er nach Frankreich, und später, zwischen 1911 und 1912, wieder in die USA. Während des ersten Weltkriegs, als Europa in Flammen stand, teilte er das Wort Gottes an der Front in Frankreich dreianderthalb Jahren lang. Dank seiner beharrlichen Arbeit zugunsten des Christentums bekam er eine Anerkennung vom König Georg VI, der ihn zum Mitglieder des Order of the Britisch Empire ernannte. Rodney Smith, der am 4. August 1947 an einem Herzinfarkt starb, benutzte die letzten zwanzig Jahren seines Lebens dafür, das Evangelium weiter zu verbreiten. 1926 machte er seine zweite Weltreise und brachte das Wort Gottes bis Australien und Neuseeland. Ebenfalls besuchte er in seinen letzten Tagen die USA und gewann mehr Seelen. Außerdem predigte er das Evangelium Gottes in Epping Forest, in der Nähe des Ortes, wo er geboren wurde, und trug zur Bekehrung von Hunderten Zigeunern bei l


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LEBENSGESCHICHTEN

DIE RETTUNG DER KOVACS Stephan und Lourdes Kovacs, ein Paar mit einem überspannten Leben, erlebten die schlimmsten Süchte, bevor sie sich kannten. Zwei gequälte Menschen, die ihrer Qual entkamen, weil Gott ihre Begegnung ermöglichte und sie von einer Welt voller Ausschweifungen befreite.

Marlo Pérez Bilder: Keila Zabaleta y Archivo familiar

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itten 2009 war Stephan Kovacs in verschiedenen Diskos der Stadt Salez, in der Schweiz, um Jugendlichen Drogen und Marihuana zu verkaufen, die so wie er von der Sucht gefangen waren. So lernte er Lourdes kennen, sie war eine ehemalige Tänzerin, die ihren Lebensunterhalt in den städtischen Nachtclubs verdiente. Es war Liebe auf den ersten Blick. Lourdes und Stephan Kovac sind ein Ehepaar wie jedes andere. Sie kommt aus der Dominikanischen Republik und er aus Österreich – zwei Länder mit unterschiedlicher Kultur. Ihre Geschichte geht aufs Ende der 80er zurück, als Lourdes Martínez, in Februar 1974 in Santo Domingo geboren, die großen Alkoholprobleme ihres Vaters merkte. Noch dazu musste sie sich schämen, weil ihr Vater zusammen mit vielen Frauen vor ihrem Haus rumhängte. „Bevor er uns verließ, fing mein Vater an, meine Mutter zu misshandeln. Er suchte sich Straßenfrauen und diese beleidigten meine Mutter, als sie an unser Haus vorbeigingen” erzählt sie. Eines Tages lief ihr Vater ihrer Mutter mit einer Axt hinterher, weil er viel getrunken hatte und eifersüchtig war. Lourdes war das älteste der Mädchen und konnte nicht glauben, was sie sah. Später erschütterte ein neuer Skandal ihr Zuhause, denn sie erfuhr, dass ihr Vater eine alte Freundin ihrer Mutter geschwängert hatte. Deswegen griff ihre Mutter nach einem Messer und war kurz davor, die Frau zu töten. „Ich wuchs mittendrin auf und wurde sehr schüchtern... Ich versprach mir, dass ich nicht wie MISSIONSBEWEGUNG 36 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

meine Mutter sein würde, die meinem Vater viel zu viel erlaubt hatte“, erzählt Lourdes. Diese Konflikte endeten, als sie 16 war. Denn ihre Tante nahm mit ihr Kontakt, damit sie nach der Schweiz reisen und ein neues Leben anfangen konnte. Da sie minderjährig war, verließ sie ihr Land illegal. Jedoch war ihr Leben in der Schweiz nicht so gemütlich. Wenig Zeit später musste sie als Tänzerin in vielen Nachtklubs in Luzern und Zürich arbeiten. „Aus Eitelkeit wollte ich viele Sachen, die ich vorher nicht besitzt hatte. Dasselbe passierte manchen meiner Tanten und Cousinen, die


LEBENSGESCHICHTEN

vor mir gereist waren“, erklärt sie. ERSTE SÜCHTE Währenddessen im Nachbarland Österreich lebte Stephan Kovacs, der 1984 geboren war und ein glückliches Zuhause hatte. Seine Eltern Josef und Ruth Kovacs hatten in ihm Werte und Tugenden kultiviert. Doch alles änderte sich, als er 8 Jahre alt wurde und begann, mit seinen Freunden zu rauchen. Zwar hatte diese Tatsache keine direkten Folgen doch sie hinterließ kleine Spuren, die ihn dann zu anderen Süchten führten.

Monate später, nachdem sie ihren Körper in den Nachtclubs der Schweiz tanzen gelassen hatte, lernte Lourdes einen Unternehmer kennen, der ihr vorschlug, jene Arbeit zu verlassen und ihn zu heiraten. Nachdem sie sich ewige Liebe geschworen hatten, heirateten sie im Jahr 2001, doch ihre Beziehung endete fünf Jahre später. Lourdes glaubte, sie hätte alles verloren und Selbstmordgedanken bemächtigten sich ihres. Als sie in die Schweiz zurückkam, führte sie ihre alte Arbeit wieder aus, bis sie einen Ungar „Ich schlich heimlich aus meinem Haus kennenlernte, von dem und traf meine Freunde. Wir führten mit der sie schwanger wurde. Bahn in andere Viertel, um zu rauchen“ erzählt Stephan und erinnert sich dabei an diese Zeiten. Später schickten seine Eltern Stephan in eine Internatsschule in der Stadt Bregenz, die an die Schweiz angrenzt. Dort blieb er acht Jahre lang. In dieser Zeit lernte er auch viele jungen Neonazis kennen, die alle ausländischen Studenten verscheuchten, die in ihr Land ankamen. Stephan konnte nicht ahnen, dass er viele Jahre später eine Ausländerin und Im-

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Währenddessen wurde Stephans Aufsässigkeit immer größer. Im Alter von 13 Jahren brach er die Schule ab und lebte auf den Straßen der österreichischen Stadt mit vielen von seinen Freunden. Als er in einem Zufluchtshaus wohnte, kam er im Kontakt mit dem Marihuana, Ectasy und jeder Art von alkoholischen Getränken, die ihn dazu führten, Dutzenden von Jugendlichen diese Substanzen zu verkaufen. Die Kriminalität war nun Teil seines neuen Straßenlebens. Weiter lesen––

MISSIONSBEWEGUNG 38 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

migrantin aus der Dominikanischen Republik heiraten würde.

worfen. Ihre Mutter und ihr Land nahmen sie mit offenen Armen wieder auf.

REISE MIT SCHANDE Monate später, nachdem sie ihren Körper in den Nachtclubs der Schweiz tanzen gelassen hatte, lernte Lourdes einen Unternehmer kennen, der ihr vorschlug, jene Arbeit zu verlassen und ihn zu heiraten. Nachdem sie sich ewige Liebe geschworen hatten, heirateten sie im Jahr 2001, doch ihre Beziehung endete fünf Jahre später. Lourdes glaubte, sie hätte alles verloren und Selbstmordgedanken bemächtigten sich ihres. Als sie in die Schweiz zurückkam, führte sie ihre alte Arbeit wieder aus, bis sie einen Ungar kennenlernte, von dem sie schwanger wurde. Ein paar Jahre später zerbrach diese Beziehung und Lourdes wurde vom Haus des Ausländers zusammen mit ihrem Kind rausge-

DROGENVERKÄUFER Währenddessen wurde Stephans Aufsässigkeit immer größer. Im Alter von 13 Jahren brach er die Schule ab und lebte auf den Straßen der österreichischen Stadt mit vielen von seinen Freunden. Als er in einem Zufluchtshaus wohnte, kam er im Kontakt mit dem Marihuana, Ectasy und jeder Art von alkoholischen Getränken, die ihn dazu führten, Dutzenden von Jugendlichen diese Substanzen zu verkaufen. Die Kriminalität war nun Teil seines neuen Straßenlebens. Zu diesem Zeitpunkt ging er in die Schule zurück, doch aufgrund seiner Disziplinlosigkeit wurde er für immer verwiesen. Danach überquerte er die Grenze der Schweiz und lebte in Zürich, wo er in einer Fabrik für Autoteile


LEBENSGESCHICHTEN

der von der Polizei meistgesuchten Menschen. „Ich verkaufte viele Drogen, nicht so wie die großen Drogendealer in Kolumbien, aber ich verkaufte schon viele Kilo Drogen, was mir erlaubte, viele Jahre zu überleben“, erzählt er. Heimlich überquerte Stephan die Grenze nach der Schweiz, um keine weitere Verdachte zu wecken. Als er in Salez ankam, machte er weiter mit seinem zügellosen Leben, verkaufte Drogen und blieb im Kontakt mit der Kriminalität und Prostitution. Unter diesen Umständen lernte er Lourdes kennen.

arbeitete. Da seine Drogensucht zunahm, erlitt er eines Tages einen Schock und verlor die Kontrolle über seinen Körper, der anfing, sich heftig zu bewegen. Das Mädchen, das mit ihm an jener Nacht im Bett lag, war kurz davor, vor Angst zu sterben. „Normalerweise nimmt man eine Pille, doch die Sucht ließ mich bei der Arbeit in der Fabrik viele auf einmal nehmen… ich hätte an einer Überdosis sterben können“, gib Stephan zu. Schon mit 22 Jahren nahm er Kontakt mit ein paar Freunden aus Holland und Deutschland und reiste nach Spanien, um sich mit weiteren Drogen zu besorgen, und diese in die Schweiz zu bringen. Die Antidrogen-Behörden des Landes merkten aber die Anwesenheit eines seiner Komplizen und kontrollierten sein Gepäck. Als sie den Spitznamen „Kovacs“ auf den Drogenpaketen fanden, wurde er zu einem

LOURDES UND DAS EVANGELIUM Als sie in die Dominikanische Republik zurückkam, überraschte sie sich, denn in ihrem Haus herrschte das Wort Gottes dank einer ihrer jüngeren Schwestern, die sich vor vielen Jahren zum Christentum bekehrt hatte. „Meine Mutter empfang viele Pastoren, Evangelisten und christliche Missionare. Dank Gott machte das Zuhause meiner Mutter Fortschritte, alle wollten dahingehen, um zu beten und die Gegenwart Gottes zu spüren“, sagt Lourdes. Im Jahr 2005, während sie das Wort Gottes hörte, offenbarte ihr ein Pastor, was er in Träumen gesehen hatte. Sie würde nämlich ein tragisches und dekadentes Leben haben, wenn sie sich dem Herrn nicht widmete. „Ich spürte die Hand des Herrn, als er es mir sagte; ich fühlte mich so leer und nichts konnte mein Herz füllen… seit diesem Moment wollte ich den Herrn dienen“, erzählt Lourdes. VON GOTT ZUSAMMENGEFÜGT Da beide in Salez wohnten, lernten sich Lourdes und Stephan 2009 bei einer Party kennen. Bald verliebten sie sich und fingen eine Beziehung an - doch mit gewisser Unsicherheit, vor allem als Lourdes von den Drogengeschäften erfuhr. Ein Jahr später erinnerte sich Lourdes an die Worte jenes Gottesmannes und spürte wieder den Wunsch, Gott zu dienen. Auf diese Weise widmete sie sich dem Gebet. In diesem Moment verkündete eine Gruppe Gläubigen ihr das Evangelium und sie glaubte. Zwei Monate später glaubte Stephan auch. 2011 heirateten sich und wurden Mitglieder der Kirche der Weltweiten Missionsbewegung in jener Stadt. Beide sind sich sicher, dass Gott sie, die aus so entfernten Ländern kommen, zusammenfügte, um ihn zu dienen l November 2016 / Impacto evangelisch

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INTERVIEW

„IN MITTELAMERIKA HABEN WIR FORTSCHRITTE GEMACHT“ Pfarrer Álvaro Enrique Garavito hat mit voller Beharrlichkeit geschafft, dass das Werk in den Ländern von Mittelamerika größer wird.

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ach 31 Jahren als Aufseher der Republik Guatemala erzählt uns der Internationale Offizier des Werks, Pfarrer Álvaro Enrique Garavito, von seiner neuen Arbeit als Missionsaufseher in Nordmittelamerika und Mexiko, und deutet die Möglichkeit eines mittelamerikanischen Kongresses an. Seit wann arbeiten Sie als Aufseher in Guatemala? Wie ist es bisher gewesen? Seit 1985. Damals brachte mich der Herr nach Guatemala als Missionar, um mit dem Werk weiterzumachen. Seit dem sind schon 31 Jahre vergangen. 2010 wurde ein anderer Pastor Aufseher von Guatemala. Er ist einer meiner geistlichen Kinder, denn ich bin seit 3 Jahren Aufseher der Länder von Nordmittelamerika und Mexiko. Welche Länder von Mittelamerika sind unter ihrer Beaufsichtigung und welche Fortschritte wurden gemacht? Vor drei Jahren haben wir die Arbeit begonnen. Dank der Gnade Gottes sind wir in Mittelamerika auf verschiedene Weisen vorangekommen, wie z.B. bei der Organisation des Werks und Planung der Arbeit. Was die Beaufsichtigung anbelangt, wird es eine nationale Klausur bei der Versammlung in Guatemala geben, und 3 Monate später werden wir uns wieder mit den Pastoren treffen, und zwar drei Tage lang. Am ersten Tag werden wir die Organisation und Verwaltung des Werks besprechen. An den anderen zwei Tagen werden wir fasten, beten und die Bibel lesen – die Fragen und Antworten der Pastoren jedes Landes werden wir in Bezug nehmen. Das wurde schon in Mexiko, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Belize und Guatemala gemacht – Länder, die unter meiner Beaufsichtigung sind.

Was für Probleme finden Sie in Mittelamerika und wie geht das Werk damit um? Es gibt viel Gewalt, deswegen haben wir ein dynamisches Gebetsprogramm erstellt. Wir können nicht so viele Kirchen gründen, diese würden dann erpresst werden, was auch manchen unserer Pastoren passiert ist. Doch Gott hat uns geholfen. Wir haben auch Schwierigkeiten mit den Banden, denn in manchen Vierteln, wo es weiße Felder gibt, können die Menschen nicht mehr als drei Straßen laufen; man lässt sie halt nicht. Deswegen bilden wir Gruppen und weiße Felder, die sehr nah liegen, und so wird das Werk größer. Wünschen Sie sich einen mittelamerikanischen Kongress? Ja, wir warten auf einen Kongress in Mittelamerika, doch der Vorsitzende des Werks, Pfarrer Gustavo Martínez, hat das letzte Wort. Er entscheidet, wie und wann diese Veranstaltung stattfinden könnte. Vielleicht versammeln wir uns Anfang nächstes Jahr und bekommen dann deutlichere Antworten diesbezüglich. Hat das Werk schon mal einen Kongress in Mittelamerika veranstaltet? Ja, im Jahr 1986. Damals war ich erst seit einem Jahr in Guatemala und die Brüder Ortiz beschlossen, hier einen Kongress zu veranstalten. Die Kirche, die damals erst begründet worden war, hatte 12 Mitglieder. So veranstaltete man einen Kongress mit allen Delegationen, insgesamt waren wir 140 Menschen aus allen Ländern. 2010 fand ein mittelamerikanischer Kongress in Costa Rica statt, man hat den Kongress auch in anderen Ländern veranstaltet, doch nicht jede fünf Jahre. Aus verschiedenen Gründen hat man das nicht mehr gemacht. Voller Vertrauen an Gott warten wir auf einen Kongress in Mittelamerika l

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VORAUSSAGEN ÜBER HARMAGEDON „Und der sechste Engel goß aus seine Schale auf den großen Wasserstrom Euphrat; und das Wasser vertrocknete, auf daß bereitet würde der Weg den Königen vom Aufgang der Sonne. Und ich sah aus dem Munde des Drachen und aus dem Munde des Tiers und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister gehen, gleich den Fröschen; denn es sind Geister der Teufel, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen auf dem ganzen Kreis der Welt, sie zu versammeln in den Streit auf jenen Tag Gottes, des Allmächtigen. [...] Und er hat sie versammelt an einen Ort, der da heißt auf hebräisch Harmagedon.” (Offenbarung 16: 12-16) Rev. Luis M. Ortiz

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armagedon ist ein Tal am Fuße des Karmels, das der Schauplatz von vielen Schlachten zur Zeit der Richter und Könige Israels war. Harmagedon wird im Buch Offenbarung als der Ort erwähnt, wo Gott alle seine Feinde versammeln wird, um sie zu zerstören: „... MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

sie zu versammeln in den Streit auf jenen Tag Gottes, des Allmächtigen. [...] Und er hat sie versammelt an einen Ort, der da heißt auf hebräisch Harmagedon.“ (Offenbarung 16: 14, 16) Von diesem Tag spricht auch der Prophet Jesaja; „Kommt herzu, ihr Heiden, und höret,


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ihr Völker, ... Denn der HERR ist zornig über alle Heiden und grimmig über all ihr Heer. Er wird sie verbannen und zum Schlachten überantworten. Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufgehen wird und die Berge von ihrem Blut fließen“. (Jesaja 34: 1-3) Der Apostel Johannes beschreibt ebenfalls diesen Tag: „Und der Engel schlug an mit seiner Hippe an die Erde und schnitt die Trauben der Erde und warf sie in die große Kelter des Zorns Gottes. 20 Und die Kelter ward draußen vor der Stadt getreten; und das Blut ging von der Kelter bis an die Zäume der Pferde durch tausend sechshundert Feld Wegs“. (Offenbarung 14: 19-20) Der Historiker Josephus sagt, dass die Klagemauer das Einzige war, was übrigblieb, als die Römer, von General Tito geführt, Jerusalem im Jahr 70 n.Ch. zerstörten. Das Blut, das durch die Straßen floss, löschte das Feuer in vielen Häusern. Doch keine der vorigen Gemetzel der menschlichen Geschichte wird sich mit Harmagedon gleichsetzen können. Dieses wird das schrecklichste Schlachten aller Zeiten sein. Das menschliche Blut wird in Hamagedon von der Kelter bis in die Zäume der Pferde durch tausend sechshundert Feld Wegs gehen. Alle Weltarmeen, von Satan und den unreinen Geistern gestäuscht, werden sich in diesem Tal versammeln. Diese Armeen versammeln sich, um Israel zu zerstören. Genau aus dieser Perspektive denken wir über die Voraussagen über Harmagedon nach. Trotz den aktuellen Friedensverhandlungen zwischen Israel und den arabischen Ländern, ist das Ziel der arabischen Länder, der Nachkommenschaft von Ismael, Israel zu zerstören, zu vernichten. Die Araber werden von Russland unterstützt, so wie es die Bibel vorausgesagt hat, denn sie beschreibt Russland als der König des Nordens (Hesekiel 38:15). Sie werden auch von China unterstützt und so prophezeit es auch die Bibel,

die darauf hingedeutet, dass der Euphrat, der in den Bergen der Türkei ihre Quelle hat und über 1700 Meilen lang ist, austrocknen wird und den Weg für die Armeen des Osten bereiten wird (Offenbarung 16:12). Genau auf Israel sollten wir den Blick richten. Das Volk Israel ist die prophetische Uhr Gottes. Es ist der Schauplatz, der vorbereitet wird. Die Hauptdarsteller üben schon ihre Rollen für die große Schlacht in Harmagedon. Diejenige, die die Bibel lesen und an sie glauben, sind von dem ganzem nicht überrascht. Denn wir lesen die Bibel jeden Tag und wenn solche Dinge geschehen, preisen wir Gott für die Erfüllung seiner Prophezeiungen. Wenn sich die Armeen der Welt in Harmagedon versammeln und die Zerstörung Israels imminent ist, wird Israel Gott rufen, nach dem echten Messias schreien, und dieser, unser Herr Jesus Christi, wird in den Wolken auftauchen. Er wird von den Israeliten als ihre Messias erkannt werden – der Messias, der sie von ihren Feinden befreit. Und so wird sich die zweite Wiederkunft Jesus auf visuelle und materielle Weise ereignen. „Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und die ihn zerstochen haben; und werden heulen alle Geschlechter auf der Erde. Ja, amen“ (Offenbarung 1:7). Meine lieben Brüder, sieben Jahre vor Harmagedon und der zweiten Wiederkunft Christus wird sich die echte Kirche Jesus erheben, die aus allen Menschen „aus allen Heiden und Völkern und Sprachen“ (Offenbarung 7:9) besteht, die durch das Blut Christus gereinigt worden sind. In diesem Moment, der nach der Bibel sich jeden Zeitpunkt ereignen kann, wird der Herr plötzlich wie „ein Dieb in der Nacht“ für die Gottlosen kommen, doch für die Kirche wird er als Bräutigam kommen, der sein Versprechen erfüllt. Wir die Christen warten ständig auf den Herrn. Wir sind wachsam, vorbereitet, wach, erwartungsvoll; wir kümmern uns um sein Werk und gewinnen Seelen für das Himmelreich. In Anbetracht dieser Weltereignisse ertönen diese Worte unseres Herrn in unseren Ohren herrlich: „Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum daß sich eure Erlösung naht“ (Lukas 21:28). Je schneller desto besser! Komm, Herr Jesus! l November 2016 / Impacto evangelisch

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WENN MAN NICHT SCHLAFEN KANN „In derselben Nacht konnte der König nicht schlafen und hieß die Chronik mit den Historien bringen. Da die wurden vor dem König gelesen [...]“ (Ester 6:1) Rev. José Arturo Soto

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er persische König Ahasveros regierte, als sein Reich den Höhepunkt erreicht hatte. Unter seiner Regierung war Gottes Volk in etwa 125 Länder geteilt. Dieser König konnte nicht schlafen und das war kein Zufall. Er war unruhig und spürte langsam das Bedürfnis, die Chroniken seines Volks zu lesen. Diese waren nämlich der Register, wo man die wichtigen Ereignisse des Reichs eintrug. Dieses Gefühl im Herzen des Königs Ahasveros wurde von Gott ausgelöst. Als die Königin Vasthi beschloss, den königlichen Befehl Ahasveros nicht zu befolgen und am königlichen Mahl nicht teilzunehmen, wurde sie sofort abgesetzt. Gott entschied dann, ein jüdisches Mädchen namens Ester auf den Thron zu setzen. Inmitten dieses himmlischen Plans passierte aber etwas Negatives. Haman wurde zum höchsten Regierungsbeamten ernannt. Er wurde also erhoben und die Menschen mussten vor ihm niederknien. Mardochai, Esters Vater, weigerte sich aber, vor Haman zu niederknien (Ester 3:2). Haman war voller Grimm und beschloss, Mardochai und das ganze jüdische Volk zu töten. Als er dies mit den Astrologen besprach, sagten sie zu ihm, die Sternen wären auf seiner Seite. Haman ging dann zum König Ahasveros und sagte ihm, es gäbe ein Volk, zerstreut in allen Ländern seines Königsreichs, das keinen Beitrag machte, nicht produktiv war und das Leben nicht verdiente. Er bot zehntausend Zentner Silber an, damit die Juden vernichtet wurden. Der König Ahasveros, das nichts von diesem Volk wusste, antwortete: „Das Silber sei dir gegeben, dazu das Volk, daß du damit tust, was dir gefällt“ (Ester 3:11). Haman verkündigte dann, dass am dreizehnten Tage des zwölften Monats das ganze Volk Israel vernichtet und ausgeraubt werden würde. Das war ein unwiderruflicher Befehl (Ester 3:1215). Es war ab diesem Moment, dass Gott den König nicht schlafen ließ. „ [...] fand sich’s geschrieben, wie Mardochai hatte angesagt, daß die zwei Kämmerer des MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Königs, Bigthan und Theres, die an der Schwelle hüteten, getrachtet hätten, die Hand an den König Ahasveros zu legen“ (Ester 6:2). Als der König Ashaveros fragte, ob man Mardochai Ehre und Gutes dafür getan hatte, antwortete man, dass man nichts getan hatte. In diesem Moment kam Haman zu dem König (Ester 6:6). Da Haman dachte, der König spreche vom ihm, bat Haman um die allerhöchste Ehre, die man jemand im persischen Königreich geben könnte: „Und Haman sprach zum König: Dem Mann, den der König gerne wollte ehren, 8 soll man königliche Kleider bringen, die der König pflegt zu tragen, und ein Roß, darauf der König reitet, und soll eine königliche Krone auf sein Haupt setzen; 9 und man soll solch Kleid und Roß geben in die Hand eines Fürsten des Königs, daß derselbe den Mann anziehe, den der König gern ehren wollte, und führe ihn auf dem Roß in der Stadt Gassen und lasse rufen vor ihm her: So wird man tun dem Mann, den der König gerne ehren will“ (Ester 6: 7-9). Haman war zum König gegangen, weil er Mardochai hängen wollte. Doch der König befahl Haman, zu Mardochai zu gehen und alles mit ihm zu tun, was er gesagt hatte (Ester 6:10). Haman musste durch die ganze Stadt schreien, dass Mardochai der Mann war, den der König am meisten ehrte. Als Haman nach Hause zurückkam, sagte seine Frau zu ihm: „Ist Mar-


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dochai vom Geschlecht der Juden, vor dem du zu fallen angehoben hast, so vermagst du nichts an ihm, sondern du wirst vor ihm fallen“ (Ester 6:13). Ester betete und fastete, sie suchte Gott und fand Gnade vor den Augen des Königs, der zu ihr sagte: „Was ist dir, Esther, Königin? und was forderst du? Auch die Hälfte des Königreichs soll dir gegeben werden“ (Ester 5:3). Es¬ter bat ihn darum, zu einem von ihr vorbereitetem Mahl zu kommen. Als Ashaveros kam, sprach er zu Esther wieder: „Was bittest du, Esther? Es soll dir gegeben werden. Und was forderst du? Auch die Hälfte des Königreichs, es soll geschehen“ (Est. 5:6). Sie bat ihn darum, zusammen mit Haman zu einem anderen Mahl zu kommen (Ester 5: 7-8). Bei diesem Mahl fragte der König Ester wieder, was sie sich wünschte. Sie bat ihm um ihr

Leben, denn sie war zusammen mit ihrem Volk zum Tode verurteilt worden (Ester 7: 1-4). König Ahasveros redete und sprach zu der Königin Esther: „Wer ist der, oder wo ist der, der solches in seinen Sinn nehmen dürfe, also zu tun? Esther sprach: Der Feind und Widersacher ist dieser böse Haman. Haman entsetzte sich vor dem König und der Königin“ (Ester 7:5-6). Voller Zorn ging der König raus. Da stand Haman auf und bat die Königin Ester um sein Leben. Als Ashaveros zurückkam und ihn sah, der an der Bank lag, auf dem Esther saß, schrie er empört: „Will er auch der Königin Gewalt tun bei mir im Hause?“ (Ester 7:8). Die Wache des Königs verhüllte Haman das Antlitz und hingen ihn an den Baum, den er Mardochai gemacht hatte. Wenn man nicht schlafen kann, fängt der Sieg für Gottes Volk an! l November 2016 / Impacto evangelisch

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DIE ERFÜLLUNG DER VISION „Und der HERR sprach zu Abram: Gehe aus deinem Vaterlande und von deiner Freundschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden“. (Genesis 12:1-3) Rev. Samuel Mejía

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as bedeutet der Begriff „Vision“? Die Vision ist ein bestimmtes Ziel, das Gott vor uns setzt. Durch die Vision zeigt Gott deutlich seine Pläne - sowohl das, was er mit unseren Leben vorhat, als auch das, was er von uns erwartet. Um dies genauer zu erläutern, werden wir auf das Leben Abrahams eingehen und die Schritte jenes Glaubensmannes unter der Lupe nehmen. I. KOMMUNION UND GEHORSAMKEIT Das Erste, was Gott mit Abraham machte war, ihm eine Vision aufzuzeigen und direkt mit ihm zu sprechen. Er befahl ihm dabei, Ur zu verlassen (Genesis 12:1). Diese Tatsache zeigt, dass Abraham eine tiefe Kommunion mit Gott hatte. Deswegen redete Gott mit ihm. Die erste Vision Abrahams war eine allgemeine, eine globale Vision. Gott gab ihm eine Reihe von Richtlinien, damit er erreichen konnte, was Gott versprochen hatte. Abraham war Gott gehorsam, verzichtete auf seine Guten und Privilegien in dem Land der Chaldäer und ging Richtung Kanaan. Das ist der erste Schritt, den man machen sollte, damit sich die Versprechen Gottes in unseren Leben erfüllen: wir müssen jeder Art Befehl oder Opfer, das Gott von uns verlangt, gehorchen. Während seiner Reise durch das Land Kanaan hatte Abraham eine zweite Begegnung mit Gott. Gott machte ihm dann ein anderes Versprechen: „Deinem Samen will ich dies Land geben“ (Genesis 12:7). Jenes Versprechen sprach von etwas, das bei der allgemeinen Vision, nicht aufgezeigt worden war (Genesis 12:1-3). Wenn wir den ersten Schritt machen, den Schritt der Gehorsamkeit, zeigt der Herr uns eine genauere und individualisierte Vision von den Plänen auf, die er für uns hat. II. FEHLER KORRIGIEREN Obwohl Gott Abraham diese zwei Visionen MISSIONSBEWEGUNG 46 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

aufgezeigt hatte, machte Abraham eine Reihe von Fehlern. In Genesis 12:10 wird erzählt, dass Abraham, von der Teuerung im Land besorgt, nach Ägypten ging, ohne Gott zu fragen. Nach diesem ersten Fehler machte er einen anderen, als er über seine Frau log, die er als seine Schwester vorstellte. Pharao hörte von seinen Fürsten von der Schönheit Saras und machte ihr Geschenke wir Rinder, Schafe, Knechte, Mägde, etc. Der nächste Schritt, damit die Vision erfüllt wird, ist also unsere Fehler zu erkennen und bereit zu sein, diese zu korrigieren. Abraham dachte nach und änderte sein Verhalten (Genesis 13:34). III. EINEN DIREKTEN KONTAKT MIT DEM GEGENSTAND DER VISION Gott zeigte dann Abraham Einzelheiten, die die Vision ergänzten: „Hebe dein Augen auf und siehe von der Stätte an, da du wohnst, gegen Mittag, gegen Morgen und gegen Abend. 15 Denn alles Land, das du siehst, will ich dir geben und deinem Samen ewiglich … Darum so mache dich auf und ziehe durch das Land in die Länge und Breite; denn dir will ich’s geben“ (Genesis 13: 14-17). Gott befahl Abraham, das Land Kanaan zu bereisen, einen direkten Kontakt mit dem Land zu haben, das ER ihm erteilt hatte. Zum Beispiel, wenn Gott einem Menschen sagt, dass er ihn als Prediger nutzen wird, wird sich diese Vision nicht erfüllen, wenn er nicht anfängt, in seinem eigenen Viertel oder in seinem Zuhause zu predigen. IV. DEM HOHEM PRIESTER ZU BEGEGNEN Genesis 14 spricht von vier Königen, die sich verbanden, um die Städte Sodom und Gomorra zu bekämpfen. Wegen Lot versammelte Abraham seine Knechte und ging in den Kampf gegen


ANDACHT

jene Könige, denn er wollte seinen Neffen retten. Nachdem er besiegt hatte, traf Abraham einen Mann, den er nicht kannte: Melchisedek, König von Salem und Priester Gottes des Höchsten (Genesis 14: 18-20). Jener Priester segnete ihn und Abraham gab ihm den Zehnten von allem, was er hatte. Jener, der Gott in seiner wahren Dimension kennt, hat weder Angst noch Furcht. Nach der Schlacht kannte Abraham Gott als Gott, den Höchsten. V. DER TOD DER VISION „Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Es sei

denn, daß das Weizenkorn in die Erde falle und ersterbe, so bleibt’s allein; wo es aber erstirbt, so bringt es viele Früchte“ (Johannes 12:24). Dieser ist der schmerzvollste und schwierigste Schritt von allen: dass die Vision erstirbt. Als Mose seine Geschwister besuchte, zeigte Gott ihm eine Vision auf: Mose als Befreier. Als er also den ägyptischen Sklaventreiber sah, der einen Israeliten schlug, tötete er ihn und verscharrte ihn im Sand. Jedoch wurde dies bekannt und Mose musste nach Midian fliehen. Nach vierzig Jahren sah Mose einen Dornenbuschbrand, der nicht ausloscht. Als er sich ihm näherte wurde er befohlen, sich die Schuhe auszuziehen, denn das war ein heiliger Ort. Mose gehorchte und kniete vor Gott nieder. Gott rief ihn und befahl ihm, das Volk Israel zu befreien. Die verschiedenen Ausreden, die Moses gab, um den Ruf Gottes nicht zu gehorchen, lassen ein paar Fragen entstehen: Was war mit dem geschehen, was er vor 40 Jahren erlebt und gespürt hatte? Warum wollte er damals, das Volk befreien und jetzt weigerte er sich dazu? Warum war die Vision in ihm erstorben? Es ist nötig, dass die Vision in uns erstirbt. Warum? Damit unser Herz bei der Feststellung ihres Todes zerrissen wird und auch damit Gott diese Vision wiederbeleben kann. Die Vision wird in der Wüste, in heiligem Land wiederbelebt. Am jenem Tag wurde die Vision von Mose als Befreier ebenfalls wiederbelebt l November 2016 / Impacto evangelisch

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

RECHTSCHAFFEN WIE CHRISTUS

Bilder: Alberto Ortega

Das Werk der WMB feierte eine ihrer herrlichen Aktivitäten in der Republik Haiti, Hunderte Menschen versammelten sich trotz der klimatischen Schwierigkeiten.

E

s waren Tage voller Segen, die man vor, während und nach der Veranstaltung der 21. Nationalen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung in der Republik Haiti erlebte. Dies war eine erwartete Veranstaltung in der karibischen Insel. Diese christliche Aktivität wurde in einer der von den Orkanen am meisten betroffenen Zonen veranstaltet, und zwar dank der Hilfe der Baptistenkirche der Mission „Luz de Haití“, die ihre Anlagen in Carrefour im Süden von Puerto Príncipe uns zur Verfügung stellte. Dort fand diese herrliche Aktivität vom 25. bis 28. August unter dem Motto „Rechtschaffen wie Christus“ statt. MISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERANSTALTUNGEN

Vor Beginn der Veranstaltung berichtete man über die Teilnahme der 17 Kirchen und weiße Felder, die sich in Haiti befinden. Diese nahmen vom ersten bis zum letzten Tag an der Veranstaltung teil. Diese Delegationen vertraten sechs von den zehn Departementen der karibischen Insel. Trotz der scharfen ökonomischen Krise, die auf die Mehrheit der Bevölkerung durchschlägt, nahmen zwischen 500 und 600 Gläubigen sowohl morgens als auch abends an der 21. Nationalen Versammlung der BWM teil. Ein deutliches Beispiel war die Kirche von Yati; diese liegt im Westen des Landes, also in eiWeiter lesen–– November 2016 / Impacto evangelisch

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MISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERANSTALTUNGEN

Weiter lesen––

ner Zone, deren Bewohner abhängig von der Landwirtschaft sind und ihre Ernten aufgrund des Wassermangels verloren haben. Trotz dieser Tatsache erteilten sie uns eine große Glaubenslektion, als 136 ihrer Bewohner bei der Versammlung anwesend waren. Trotz der Probleme preisten alle den Herrn und zeigten, dass es keine Gründe gibt, es nicht zu tun. INTERNATIONALER OFFIZIER Bei der 21. Nationalen Versammlung der WMB in Haiti sprach der Herr und segnete sein ganzes Volk durch sein Wort. Unter den Referenten waren Pfarrer Humberto Henao, Internationaler Mitglieder des Leitungsauschusses der WMB, Pfarrer Lemete Zephyr, Nationa-

ler Mitglieder des Leitungsauschusses, und Pfarrer Alberto Ortega, Aufseher von Haiti, anwesend. Sie ermahnten uns dazu, wach zu bleiben, die Vision zu vertiefen und zusammenzuhalten, so wie es der Herr möchte. Nach der Predigt gingen die Anwesenden zum Altar, um Gott zu preisen. Am Samstag, den 27., fand die Werkerversammlung statt, die sehr erfreulich war. Der Rest der Anwesenden fastete und wurde von den Frauen geleitet. Bei dem Treffen der Leiter besprach man den Bau von einem Konventionszentrum der Weltweiten Missionsbewegung in Haiti, wo die christlichen Aktivitäten in der Zukunft stattfinden sollten. Außerdem besprach man auch das Bauprojekt einer WMB-Universität in diesem karibischen Land. Nachdem man groß gesegnet wurde, endete die 21. Nationale Veranstaltung des Werks am Sonntagabend. Es gab einen mächtigen Gottesdienst, bei dem viele Brüder zum Missionswerk gerufen wurden. An jenem Abend wurde auch ein Ehren- und Dankschild dem Internationalen Offizier, Pfarrer Humberto

Henao, für seine ständige Suche nach dem Herrn, seine Führung des Werks in Haiti und seine finanzielle Unterstützung gegeben. Außerdem wurden Pfarrer Alberto Ortega, Missionar in Haiti, für seine wirksame Führung und Pfarrer Jean Joseph Preval, Nationaler Aufseher, für seine Hingabe, Integrität und Bescheidenheit ebenfalls ausgezeichnet. Halleluja! HAITI UND DIE ORKANE Die Republik Haiti, so wie andere Länder, die in der Karibik und Mittelamerika liegen, leitet zeitweise die Folgen der verheerenden Orkane, die in ihren Ländern aufziehen. Unter den letzten Orkanen sind der Orkan Sandy (2012) und der Orkan Matthew (Oktober 2016) zu erwähnen. Dieser letzte hinterließ nicht nur Hunderten Toten, Tausende Flüchtlinge und ein erschütterndes Panorama, sondern zog auch die Aufmerksamkeit der Welt aufgrund eines Fotos an, das vom Weltraum her gemacht wurde und in dem man sieht, dass dieses meteorologische Phänomen die Gestalt eines Totenkopfs aufnimmt l November 2016 / Impacto evangelisch

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AUFRICHTIGKEIT DES HERZEN Die Dominikanische Republik, das zweitgrößte Land der Karibik, feierte die 46. Nationale Versammlung mit Hunderten erlösten Seelen und promovierten Predigern.

MISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Bilder: Grabaciones Impacto

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it der Ölung des Allmächtigen feierte das Werk in der Dominikanischen Republik noch eine Nationale Versammlung vom 13. bis 15. Oktober im Konventionszentrum Mahanaim, das in Santo Domingo Oeste liegt. Das Motto der Versammlung war „Aufrichtigkeit des Herzen“. Außerdem waren wichtige Prediger anwesend, wie z.B. Pfarrer Gustavo Martínez, internationaler Vorsitzende der WMB; Pfarrer Rubén Concepción, Internationaler Schatzmeister, und seine Frau, Magalis Báez; und die Mitglieder des internationalen Leitungsausschusses, Pfarrer Luis Meza Bocanegra und Pfarrer Margaro Figueroa. Der Aufseher der Vereinigten Staaten, Pfarrer Arturo Hernández, und


VERANSTALTUNGEN

eine große Delegation aus diesem Land und aus Puerto Rico nahmen auch teil. Als die Veranstaltung eröffnet wurde, predigte der Leiter des Werks das Wort Gottes vom Buch Jesaja 26: 7-10 und ermahnte die Kirche dazu, sich nicht zufriedenzugeben und durch das Wort weiter zu lernen, wer Gott ist, denn: „Wer eine richtige Beziehung mit Gott hat,

kann verstehen, was ist, mit Aufrichtigkeit und Transparenz zu leben“. ERNENNUNG DER WERKER Am zweiten Tag der Nationalen Versammlung der Dominikanischen Republik war der Internationaler Mitglieder des Leitungsauschusses der WMB, Pfarrer Margaro Figueroa, für die Botschaft

des Herrn zuständig. Er verkündigte die Botschaft mittels 1 Korinther 9:27, die von den „Risiken der Führung“ sprach. Pfarrer Figueroa sagte: „Die Treue und die Bescheidenheit sind Eigenschaften, die die Anführer besitzen müssen, damit die Gnade Gottes bei ihnen ist“. Später wurden 14 Brüder zu Laienpredigern ernannt. Ebenfalls wurden 5 Laienprediger zu Magisterpredigern und 11 Magisterprediger zu Ordinierten Ministern ernannt. Am Ende des Gottesdienstes verkündete der Aufseher Perus und Internationaler Mitglied des Leitungsauschusses, Pfarrer Luis Meza Bocanegra, das Wort Gottes durch die Bibelpassage Numeri 14. Das Thema war „Wenn Beschwerden zu Sünden werden“. Nach der Botschaft ist eine Beschwerde eine Sünde, wenn man den Willen und die Pläne Gottes in Frage stellt. Am nächsten Tag, Samstag, dem 15. Oktober, war die Schwester Edith Figueroa für die Predigt zuständig. Diese basierte ihre Predigt auf 1 Könige 17:14 und unterstrich, dass man im Namen Jesus Christi Wunder bewirkt und Heldentaten verrichtet. Ehre sei Gott! l November 2016 / Impacto evangelisch

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WIR ARBEITEN, SOLANGE ES TAG IST

Die 9. Nationale Brüderlichkeit des Werks in Kanada wurde durchgeführt und direkt übertragen. Von der Stadt Montreal her wurde die Welt durch das Wort des Herrn erschüttert.

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it der Anwesenheit des Leiters der Weltweiten Missionsbewegung, Pfarrer Gustavo Martínez Garavito, begann die 9. Nationale Brüderlichkeit Kanadas in der Stadt Montreal. Diese fand vom 7. Bis 9. Oktober statt. Bei der Veranstaltung, die das Motto „Wir arbeiten, solange es Tag ist“ (Johannes 9:4) hatte, waren Delegationen aus vielen Orten des nordamerikanischen Landes anwesend. Manche davon mussten etwa 4 Tage lang mit dem Auto reisen, um an dieser schönen Aktivität teilnehmen zu können. Bei der Veranstaltung ließ sich Gott auf MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERANSTALTUNGEN

mächtige Weise spüren und viele Leben wurden durch den Heiligen Geist renoviert. An dieser Aktivität nahm auch der Nationale Aufseher, Pfarrer Arturo Hernández, und seine geliebte Frau, Schwester Lourdes de Hernández, teil. Außerdem waren der Vorsitzende des Werks, Pfarrer Gustavo Martínez Garavito und seine Frau, Schwester Carmen Valencia de Martínez, auch anwesend. Beide wurden vom Herrn benutzt, um das Wort zu verkünden, und es wurde die Herausforderung gegeben, dem Motto der Veranstaltung

weiter zu folgen. GEGENWART GOTTES Am Abend des ersten Tages sprach der Herr durch unseren Internationalen Vorsitzenden. Dieser sprach über das Thema „Steh auf, mach weiter!“ (Josua 1:1-2). Am Abend des zweiten Tages sprach der Herr durch Schwester Carmen Valencia de Martínez und gab die Botschaft „keine Erfahrung soll uns verhindern, weiterzukommen“ (Deuteronomium 1:6). Am letzten Tag dieser herrlichen Feier sprach der Internationale Vorsitzende des Werks das

Thema „Die Gnade und Edelmut Gottes haben keine Grenzen“ an (Matthäus 20:1-16). Angesichts der großen Bedeutung dieser 9. Nationalen Brüderlichkeit im größten Land Nordamerikas übertragen Bethel Televisión, Peniel TV, Volvamos a Dios (Zurück zu Gott) und andere Kommunikationsmittel die Ereignisse dieser geistlichen Versammlung, die die Aufmerksamkeit von Tausenden Menschen anzog. Die Webseite der WMB und die sozialen Netzwerken berichteten auch über diese Veranstaltung mit internationalem Charakter l November 2016 / Impacto evangelisch

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UND IHR WERDET DIE WAHRHEIT KENNEN

Drei Tage lang predigte der Missionsaufseher Asiens, Pfarrer Samuel Mejía, das Wort Gottes in Barcelona, Spanien, und betrieb eine evangelische Kampagne.

it viel Werbung im Internet, in den sozialen Netzwerken und den traditionalen Kommunikationsmitteln veranstaltete das Werk der Weltweiten Missionsbewegung in Spanien eine mächtige evangelische Kampagne im zentralen Tempel in Barcelona, das von Dutzenden Bewohner besucht wurde, um das Wort des Herrn zu hören. Diese Aktivität fand vom 19. bis 21. August 2016 statt. Dabei waren der Aufseher Spaniens, Pfarrer Carlos Medina, und der Missionsaufseher Asiens, Pfarrer Samuel Mejía, anwesend. Der letzte nahm an der Vorstellung der Heiligen Schriften teil, die an die verschiedenen Brüder und Gäste gerichtet war, die zum Tempel kamen. BOTSCHAFT DES HERRN Der kolumbianische Missionar preMISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Bilder: Sara Calderón

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digte durch seine Botschaft über den Glauben und erklärte: „Wir funktionieren dank dem Wort Gottes. Es zählt nicht, wenn Sie es gestern hörten.

Wenn Sie heute das Wort hören, wird es heute funktionieren. Es lässt uns arbeiten und uns wohl fühlen. Denn es ist unsere Nahrung, unser Kraftstoff“.


VERANSTALTUNGEN

Dann erzählte der kolumbianische Prediger über seine Erfahrung mit dem Gehorsam und über den Ruf Gottes: „Nachdem ich gepredigt hatte, ging ich zurück nach Hause. Die Menschen empfangen die Botschaft sehr gut. Als sie aber anfingen, mir ihre Probleme zu erzählen, konn-

te ich es nicht ertragen. Da war für mich der Segen zu Ende. Wenn ich zurück nach Hause ging, flossen mir die Tränen aus den Augen. Ich sagte Gott, dass ich doch nicht gerufen worden war, dass ich dazu nicht taugte“, erklärte Pfarrer Mejía. Am nächsten Tag verkündete er die

Botschaft von Psalm 126, die von der Geschichte des Volks Israel erzählt: „Jedes Volk, das Gott gedient hat, hatte Zeit, um zu lernen, Gott weiter zu kennen. Sie und ich sind, leben und handeln, in dem Maße wie wir den Herrn kennen“, sagte er. Bei seiner Predigt „Großes hat der Herr mit uns getan“ erklärte Pfarrer Mejía die verschiedenen Charaktere der Kirche des Herrn. „Auch wenn wir am selben Ort sind und dasselbe Wort vom selben Pastor hören, ist das Verhalten von jedem von uns sehr unterschiedlich. Wenn ein Mensch sagt, dass er einen großen Segen bekommen hat oder dass er für Gott da ist, kann im Gegenteil der andere sagen, dass man ihn nicht in Betracht ziehen soll, oder dass man ihn nicht an einen anderen Ort schicken soll, weil er sonst von den Löwen gefressen werden würde... Deswegen wird jeder Mensch – je nachdem, wie gut er Gott kennt – eine eigene Erfahrung haben“, fügte er hinzu l November 2016 / Impacto evangelisch

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AN ALLE DÜRSTENDEN: KOMMT ANS WASSER

Drei Tage lang wurde das Wort Gottes im Bundesland Guanajuato, Mexiko, geteilt. Viele Leben wurden durch den Herrn Jesus Christus genährt.

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ie Kirche von Valtierrilla in der Gemeinde Salamanca im Bundesland Guanajuato veranstaltete vom 17. bis 19. Juni eine Evangelisierungskampagne in der Halle „La Teja“. In dieser Veranstaltung waren der Nationale Aufseher der WMB, Alejandro Roblero, der nationaMISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

le Sekretär, Francisco Mejia, der Pfarrer der 2. Region, Dariel Rojas, der Pfarrer Elmer Morán, Francisco Dominguez und Manuel Patlan sowie auch als besonderer Gast Pfarrer Abner Garavito (Prediger während der gesamten drei Tage der Kampagne) zugegen.

„Ein Ehrenhaftes Urteil“ war das von Pfarrer Abner Garavito gewählte Thema für den ersten Abend der evangelisierenden Veranstaltung. Basierend auf dem Buch Josua 9:3 erzählte der Diener Gottes, wie Gott sein Leben rettete und somit seine Erlösung ermöglichte.


VERANSTALTUNGEN

Pfarrer Garavito wählte den zweiten Abend, um das Buch Deuteronomium 13:17 und seine Botschaft vorzustellen, „Dass das, was der Vernichtung geweiht ist, dich nicht packe“, indem er betonte, dass diejenigen, die die Gebote des Herrn befolgen, von dessen Segen erreicht werden.

Am letzten Tag dieser großen Veranstaltung sprach Pfarrer Garavito unter Bezugnahme auf das Buch Jeremia 23:5 über das Thema „Jehova, unsere Gerechtigkeit”. Er sagte: „Jeder kann sich gerecht nennen, aber Gott ist der einzige, der durch das Blut Jesu von Gerechtigkeit

zeugen kann, und nur so kann man ein Leben voller Frieden, Freude und Glück genießen. Möge Gott sich weiterhin Schwester Yajaira Mendoza zusammen mit seiner geliebten und von ihr geführten Kirche bedienen und für seine Ziele einsetzen l November 2016 / Impacto evangelisch

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CHRISTUS, DEINE EINZIGE HOFFNUNG Mittels einer großen Evangelisierungskampagne nahmen Hunderte von Bewohnern des Viertels Manrique Santa Inés in der Stadt Medellin Christus in ihren Herzen an.

I

n einer der ärmsten Regionen der Stadt Medellin veranstaltete die Zentralkirche der Weltweiten Missionsbewegung eine Evangelisierungskampagne, deren Ziel die Rettung von Tausenden von Bewohnern war. In diesen Aktivitäten vom 17. bis 18. September wurde die Hauptaufgabe des Werkes und aller seiner Mitglieder wahrgenommen, nämlich „Die Wahrheit Christus zu teilen“. Hierzu nahmen diese das Bibelwort „Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur“ (Markus 16:15-18) als Referenz. Diese geistliche Veranstaltung wurde von der Gruppe Lebenshoffnung angeregt. Diese Gruppe hatte diese Aktivität schon Wochen vorher gefördert und führte auch einen Evangelisierungszug durch alle Ecken des Viertels Manrique Santa Inés. MISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

In den Gottesdiensten rechnete man auch mit der Anwesenheit der Kinder der Kirche, die zum ersten Mal an dieser Veranstaltung teilnahmen. Diese teilten mit Minderjährigen der Gemeinde die Wunder des Herrn, die viele nicht gekannt haben. Alle christliche Kinder waren ein deutliches Beispiel dafür, dass man eine Kind-

heit nach dem Willen Gottes haben kann. Am Ende antworteten viele Seelen auf den Ruf Gottes mittels der Stimmen des Volkes Gottes, das die rettende Botschaft brachte. In wenigen Minuten nahm eine bedeutende Anzahl von Bewohnern Christus in ihren Herzen an, und viele wurden gerettet l


VERANSTALTUNGEN

GOTT RUFT WEITERHIN Segensgottesdienste und missionarische Erfahrungen in den indianischen Gemeinden der Republik Kolumbien wurden in der Kirche von Grenoble, Frankreich, vorgetragen.

D

as Werk des Herrn der Stadt Grenoble, Frankreich, veranstaltete 2 Sondergottesdienste am 15. und 16. August mit dem Besuch der Pastoren Eduard Sánchez Mosquera und Martha Medrano Rada, Missionaren in den indianischen Gemeinden der Stadt Mitú, Departement Vaupes, im Südosten von Kolumbien. In diesen 2 Tagen wurde die Gegenwart des Herrn erlebt, indem er seiner Kirche lehrte. In der Lehre des Wort Gottes teilten die Missionare ihre Zeugnisse über die Berufung zum Werk unter den indianischen Völkern und die Erfahrungen, die der Allmächtige ihnen in diesen Ländern gab. In einem anderen Moment der Predigt betonten beide Missionare die Wichtigkeit, der Berufung Gottes zu folgen, um einer Welt, die sich in Krise befindet, zu dienen. „Der Herr braucht Arbeiter“, sagten die Missionare. Die Botschaft des Herrn, entnommen aus dem Buch 1 Samuel Kapitel 3, nahm die Erfahrung des Volkes Israels als Referenz, als Gott es nach Ägypten rief. Auch seine Ungehorsamkeit, indem sich das Volk nicht an seine Gebote halten wollte. Am Ende dieser Mitteilung wurde die Kirche in Grenoble im Glauben, in der Gnadenlehre und in der Versöhnung mit dem Herrn gestärkt. Außerdem wurde der Geist der Einheit in der Kirche vertieft. Dem Namen des Herrn sei die Ehre gegeben! l

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DARUM GEHT HIN UND LEHRT ALLE VÖLKER Die Stadt Komaki in Japan war öffentlicher Zeuge von drei Brüdern, die, wie der Herr es befohlen hatte, in das Taufwasser hinabstiegen.

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eder der starke Regenfall, noch der Durchzug von Taifunen haben die Brüder der weltweiten Missionsbewegung in Japan davon abgehalten, sich am vergangenen Sonntag, dem 18. September, zu versammeln und Zeugen einer glorreichen Wassertaufe in der Stadt Komaki im grünen Tal des Flusses Meiji Miura zu sein. Das schlechte Wetter wurde von den Lobpreisungen und der Freude der Anwesenden geschwächt. So kam die erwartete Umgebung auf, damit der nationale Aufseher des Werkes Rev. David Veramendi Takeda zusammen mit den Pfarrer Rildo Cueto, Eraldo Hokama und Andrés Marchan den göttlichen Befehl erfüllten, die neuen Mitglieder des Körper Christi im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes zu taufen. Dieser Tag wird für die Brüder Mario Moromisato, Liliana Nakamurakare und MISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Karin Kohama unvergesslich sein, die öffentlich ihre Entscheidung offenbarten, Jesus nachzufolgen, indem sie in das Taufwasser hinabstiegen und so ein neues Leben gemäss dem Evangelium begannen. Anschließend füllten alle Teilnehmer in Harmonie das Gotteshaus in Komaki, um einen wunderschönen Gottesdienst

zufeiern. Pfarrer David Veramendi war dafür zuständig, Gottes machtvolles Wort vorzutragen, und zitierte das Kapitel 6 der Apostelgeschichte, das von Stephanus‘ Mut spricht, Jesus zu predigen. Dieses Verhalten soll ein Beispiel für jeden Gläubigen sein, der sich danach sehnt, auf den Wegen des Herrn zu wachsen l


VERANSTALTUNGEN

UNTER TRÄNEN HABEN SIE GESÄHT, MIT FREUDEN WERDEN SIE ERNTEN

Die Stadt Perth in Australien, feierte ihre glorreiche Evangelisierungskampagne mit Gottes Hilfe. Die Ergebnisse waren wunderschön.

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as Werk der weltweiten Missionsbewegung in Australien veranstaltete am 8. Oktober eine glorreiche Evangelisierungskampagne in der Region Wester, Australien, in der Stadt Perth, 3933,8 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Diese Wertvolle Aktivität des Gotteswerkes wurde im Freien veranstaltet, und zwar in einer Region von Perth namens Kings Park,

einem wichtigen und sehr gut besuchten Ort, wo tausende von Touristen der ganzen Welt sich versammeln, um an ihren Stränden und in ihrer Umgebung spazieren zu gehen. Dieser christliche Event zählte mit der Teilnahme der Pfarrer von den Kirchen von Daniella, Melville und Nedland in Wester, von der Kontinentalinsel. Außerdem nahmen auch der nationale Aufsichtsbeauftragte des

Werkes Enoc Ramos Chumpitaz und seine geliebten Ehefrau Schwester Mary Cerdan an der Veranstaltung teil. Trotz starker Winde und Regenfälle in dieser Jahreszeit führte das Werk der Weltweiten Missionsbewegung eine glorreiche Evangelisierungskampagne ohne nennenswerte Hindernisse durch. Dank sei Gott, weil er der allmächtige Besitzer von allem ist l November 2016 / Impacto evangelisch

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SUCHT IN DEN HEILIGEN SCHRIFTEN

Lehrerausbildung in der Bibel - Institut Elim in El Salvador ermöglichte die Ausbildung von Lehrern, die regionale Sitze bedienen werden

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ls Teil der pädagogischen und theologischen Ausbildung wurde im vergangenen August die Abschlusszeremonie für die Lehrer vom Bibel-Institut Elim in EL Salvador durchgeführt. An der Zeremonie nahmen 25 Menschen, darunter 16 Lehrer, teil. Diese Ausbildung wurde von der Direktorin von Elim für Mittelamerika, Master Patricia Vargas, und außerdem von den Pfarrern Fabian Mendez und Carlos Elizon von Costa Rica geleitet. Und von Nicaragua, dem Nachbarland, stand der Pfarrer und Mitglieder des Leitungausschusses von MISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

WMB Silvio Colomer, als Teil der Dozentenschaft des internationalen Bibel-Institut Elim zur Verfügung. Diese intensive Ausbildungstagung fand vom 1. bis 5. August im Gotteshaus der WMB in Quelepa, San Miguel im Osten der Republik El Salvador statt, in welcher folgende Fächer gelehrt wurden: Christologie, kirchliche Verwaltung, Biblische Exegese, Erstellung von Paragraphen und Aufsätzen, Mediation und pädagogische Entwicklung. Dieser Einsatz hat die kontinuierliche Weiterbildung der Dozentenschaft als Ziel, die in dene regionalen Sitzen des Bibel-In-

stituts Elim in El Salvador wirken werden. Die Diplomverleihung fand im Gotteshaus „Plan del Pino“ in der Stadt Delgado, San Salvador, statt. Außer der Zeremonie fand auch die nationalen Jugendversammlung statt, in der die Themen „Verlobung mit einer festen Absicht“, „Wenn Gott ruft“ und „Für den Kampf bereite Jugend“ behandelt wurden. Amd Nachmittag fand die Diplomverleihung für die Dozenten des Instituts Elim statt. Es war eine sehr eindrucksvolle Veranstaltung, die für die Jugend sehr aufbauend wirkte l


Andere Veranstaltungen

ARGENTINIEN

URUGUAY

VENEZUELA

JAHRESTAG DER KIRCHE IN CORDOBA

BRUDERSCHAFT IN DER REGION 2

KRÄFTE VEREINEN

Vom 26. Bis zum 28 August wurde der 8. Jahrestag der Kirche der WMB in Cordoba, Argentinien gefeiert. Diese Kirche gehört zum Presbyterium 5, steht unter der Koordination des Presbyters Ramón Encina und wird von Schwester Mabel Seco, verantwortlich für die hiesige Kirche, präsidiert. Vor dreizehn Jahre begann die Arbeit mit Bruder Eduardo und seiner Ehefrau Mabel, die Gottesdienste in den Häusern, Garagen und unter den Bäumen feierten und viele Schwierigkeiten meistern mussten. Nach 4 Jahre harter Arbeit erlaubte Gott erlaubte der Bau einer Gottesdiensthalle, und einen Monat später nahm der Herr seinen Diener zu sich, nachdem dieser an Krebs erkrankt war. Seinen Arbeitsposten hat seine Ehefrau, Mabel Seco übernommen. Mit wenig Erfahrung hat Sie die Befehle des Herrn zusammen mit ihren 5 kleinen Kindern befolgt. Heute haben wir ein Gotteshaus, das Blöcke weg vom Zentrum Cordobas entfernt ist. Sechs weiße Felder in verschiedenen Vierteln. Es wird im Männergefängnis und an neuen Projekten gearbeitet, um mehr Menschenleben für Christus zu gewinnen l

Am 11. September fand die Bruderschaftsversammlung der 2. Region der Weltweiten Missionsbewegung von Uruguay in der Stadt Ecilda Paulier, Department San Jose, statt. Brüder der Kirche der Region 2, Department Durazno und Cerro Largo sowie auch Brüder von Montevideo und Canelones nahmen an dieser glorreichen Veranstaltung teil. Das Motto des Events war „Die Sicht erweitern“. Der hiesige Pfarrer Freddy Perez begrüβte zusammen mit der Kongregation alle Delegationen, und der Gottesdienst begann mit Liedern und Missionshymnen. Die Botschaft des Wort Gottes wurde vom Pfarrer Alfonso Martinez vorgetragen, dem nationale Aufseher der WMB in Uruguay, vorgetragen. Das Thema war„Wenn das Böse gutmütig erscheint“ (2 Könige 38-44) Der Herr sprach zu vielen Herzen. Am Ende des Gottesdienstes erfolgte ein Triumphzug durch die Straßen der Stadt, um die Botschaft der Erlösung zu predigen l

Alle Kirche der Weltweiten Missionsbewegung in Venezuela vereinigten ihre Rufe in der großen vereinigten Versammlung, die am 18. Juni in den verschiedenen Regionen des venezolanischen Territoriums stattfand. Mit Lobgesängen und Anbetungsliedern hielten sie die Fahne des Siegs hoch und dankten dem Herrn, dafür, dass Er die Gebete seiner Kinder erhört hatte, und für die groβen Wunder, die er zum Vorteil seines Volkes, des Werkes und der Seelen diese Landes noch machen wird. Diese Aktivität fand in jeder Region statt und zählte mit der Teilnahme von alle Presbytern des Werkes in Venezuela sowie auch des nationalen Aufsichtsbeauftragten, Ricardo Manrique, der zum Ausdruck brachte, dass „das Volk Gottes wird viele wunderbare Seiten in der Geschichte der Nation schreiben werde“. Die Herrlichkeit Gottes offenbarte sich in einer sehr speziellen Form in dieser Versammlung. Die Pfarrer von der Kirche der Region 1 verpflichteten sich, einen Tag des Rufens und Fastens zugunsten von Venezuela zu vereinbaren l

VERANSTALTUNGEN

ITALIEN JUGENDVERSAMMLUNG IN LIVORNO

Am 11 Juni wurde eine Jugendversammlung der Weltweiten Missionsbewegung in der Kirche von Livorno, Italien, veranstaltet. Die Organisation übernahm Pfarrer Jose Luimi. Die Kirche von Florenz, Zentrale Bologna, war zugegen. An diesem Tag Gott sprach zu allen Jugendlichen durch die Rede des Presbyters vom Zentrum-Süden, Pfarrer Luis Valderrama, der seine Rede auf dem Buch Ecclesiastes 12:1 aufbaute, indem er dem Publikum in Erinnerung rief, Gott und sein Wort nicht zu vergessen. Es war ein besonderer Tag in den Händen des Herrn, weil die Jugend vom Gott eine exzellente Behandlung bekam. Viele erneuerten ihre Gelübde mit dem Herrn. Ehre sei Gott! l

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BRIEFE UNSERER LESER… cartas@impactoevangelistico.net ROBERTO MARTÍNEZ Empfangen Sie einen brüderlicher Gruß. Ich habe die Mitteilung von Pfarrer Luis M. Ortiz „Der unverzichtbarer Christus“ gelesen. Wenn es in dieser Ära de Christentums einen wahren Apostel gab, dann hieß dieser Luis M. Ortiz, ein Beschützer, Verteidiger der heilen Lehre, der wahre Kirchengründer weit über seine Grenzen, mit, Gaben, Zeichen und Wundern, ein wahrer Pfarrer, ein leidenschaftlicher Evangelist und ein großartiger Meister. Gratulation für die Durchführung der Zeitschrift. Von der Dominikanischen Republik

PEDRO GUTIERREZ Schreiten wir mit dieser herrlichen Botschaft der Rettung voran und räumen vor allem der heilen Lehre immer die höchste Position ein, die immer ein Charakterzug des Werks und dieser Zeitschrift ist, die reich an Segnungen ist. Möge Gott euch reichlich mit großem Segen umhüllen. Von Cali, Kolumbien

RAMÓN SANTIAGO Ich will den Herrn dafür danke, dass er mir erlaubt hat, mir ein Zeit zu nehmen, um Ihnen an Ihr erfolgreiches, vielfältiges Ministerium zu schreiben. Ich lese schon seit Jahren die Zeitschrift Evangelisierender Impakt und Bete immer für ihre Vision. Ich bin sehr glücklich, da ich schon seit 1984 dafür bete und mitarbeite, damit die Bewegung die ganze Welt erreicht. Ich habe alle Ausgaben bekommen. Danke dass Sie mich im Verteiler behalten. Ich werde weiterhin beten und mitarbeiten, solange der Herr es erlaubt. Von New York, Vereinigte Staaten von Amerika.

EZEQUÍAS GARCÍA Ich gehöre zu einer anderen christlichen Denomination in der Stadt Cordoba. Ich will hiermit den Brüdern meinen Gruß lassen, die diese Zeitschrift, die viel mehr als eine normale Zeitschrift ist, herausgeben. Diese Illustrierte hat unzählige Menschen zu Christus

MÄRZ 3-6 Versammlung in Honduras, Comayagua (Ankunft in San Pedro de Sula) 10-13 Versammlung in Australien (Sidney) 23-27 Versammlung in Guatemala (Guatemala-Stadt) 30-3 (APRIL) Versammlung in Guyana, Trinidad und Martinique (Georgetown, Britisch-Guayana) APRIL

ANA PALOMINO Danke Gott für solch eine herrliche Arbeit. Es ist ein Anreiz für die Seele, den ich durch diese Mitteilungen und Botschaften finde, die in der Zeitschrift Impacto evangelisch veröffentlich werden. Gott segne Sie und helfe Ihnen immer. Von Lima, Peru bekehrt. Von Cordoba, Argentinien

LYDIA ANTOSANTI Gott segne Sie geliebte Brüder, für eure wunderbare Zeitschrift Impacto Evangelisch. Ich bin Ihnen sehr dankbar für Ihre Arbeit. In der Tat habe ich noch nie so eine christliche, so informative und so voller Gottessegen erfüllte Zeitschrift gelesen, wie diese Geschichten und Beispiele von Brüdern im Glauben. Tausend Dank für Ihre Arbeit. Wir wissen, dass die Arbeit im Herrn keine nutzlose Arbeit ist. Von New York, Vereinigte Staaten von Amerika.

JORGE GABRIEL GUERRERO Ich habe das Privileg gehabt, die Zeitschrift Impacto Evangelisch zu erhalten, und es war ein regelrechter Impakt in meinem Leben, da sie evangelisierende Information enthält. Ich danke Gott für diese Chance, meine Familie und ich sind für das Material dankbar, das wir gerne weiterhin empfangen wollen. Denn es beinhaltet sehr wichtige Themen für die Verbreitung des Evangeliums von Jesus Christus. Von Bane, Cuba

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evangelisch

MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

JANUAR 1-4 Nationale Versammlung in Puerto Rico 11-18 Nationale Versammlung in Kolumbien (Medellin) FEBRUAR 5-7 Versammlung in Paraguay (Itagua) 5-9 Versammlung in Panama 11-14 Versammlung in Argentinien

LINA MARÍA TAUTIVA In der kurzen Zeit, in der ich die Zeitschrift lese, habe ich eine dankbare Erfahrung voller Segen gemacht. Ich habe eine gewaltige geistige Nahrung bekommen. Ich habe gelesen und sehr interessante Sachen über das Missionswerk gelernt. Dem Allmächtigen sei die Ehre! Von Villavicencio, Department Meta, Kolumbien

INTERNATIONALE AGENDA 2016

MAI 3-5 Versammlung in Japan (Narita, Chiba-Ken) 26-29 Versammlung in Indien (Tamil Nadu, Südindien) JUNI 23-26 Versammlung in Brasilien (Manaus) 30-3 (JULI) Versammlung in Bolivien (La Paz) JULI 6-9 6-9

Versammlung in Costa Rica (San José) Versammlung in den Niederländischen Antillen (Bonaire) 12-15 Versammlung in den USA, Virginia (Woodbridge)) 21-24 Versammlung in Mexiko (Puebla) AUGUST 10-14 2. Europäischer Kongress (Madrid) 11-14 Versammlung in Haiti (Port-au- Prince) 18-21 Versammlung in Afrika (Äquatorialguinea) 23-27 Versammlung in Venezuela (Barquisimeto) 25-28 Versammlung in Ecuador (Guayaquil) SEPTEMBER 1-4 Versammlung in Belize Samstag, der 24. Weltmissionstag OKTOBER 7-9 Nationale Brüderlichkeit in Kanada 13-15 Versammlung in der Dominikanischen Republik 14-16 Versammlung Insel Mauritius 17-19 Versammlung in Madagaskar 28-31 Kampagne in Chile (Santiago) NOVEMBER 3-6 Versammlung in El Salvadorr 3-6 Versammlung in Uruguay (Montevideo) 15-20 Versammlung in Peru (Lima) 24-27 Versammlung in Nicaragua DEZEMBER

n Veranstaltungen n Veranstaltungen durchführen

Gründungdirektor: Rev. Luis M. Ortiz. Redaktionsausschuss: Rev. Luis Meza Bocanegra, Jacqueline Rovira, Samuel Martínez, Rev. Andrés Espejo. Redaktionskoordinator: Rev. Julián Morón. Chefredakteur: Víctor Tipe Sánchez. Redakteur: Jaime Tipe Sánchez. Graphikredakteur: Roberto Guerrero. Graphikdesign: Adolfo Zubietta. Schriftsteller: Johan Pérez Landeo, Marlo Pérez. Designer: Lesly Sánchez, Jorge Cisneros. Webmaster und Infografie: Julio de la Cruz. Illustrationen: Pablo Vilca. Übertragung: Yomi Solórzano. Community manager: Juan Becerra, Denisse Barrientos. Verteilung: Javier Arotinco.


Verschiedene Portionen Obst und Gemüse zu essen verringert das Risiko, an Herzkrankheiten zu erkranken.

DI. UND DO. 11 UHR (PERU)

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 6 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird.

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ERREICHE DAS UNMÖGLICHE!

Vom

23 bis zum 27

19:00 bis 9:00 EINTRITT FREI ERLÖSUNG, BEFREIUNG UND GÖTTLICHE HEILUNG

26 NATIONALE VERSAMMLUNG PERU 2016

MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

754_Deutsch  

Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe November 2016 Sprache Deutsch

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