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evangelisch

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

September 2016 / Ausgabe 752

AUSSAGE

Der Sturm, den Noé lebte

ANDACHT

Die Freude, Missionar zu sein

EUROPÄISCHER KONGRESS

Große Versammlung in Spanien

Die Zahl von Flüchtlingen in der Welt ist die höchste in der Geschichte

DAS DRAMA VON MIGRANTEN

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

September 2016 / Impacto evangelisch

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MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


LEITARTIKEL

WIR LERNEN, UNS AUF GOTT ZU VERLASSEN Rev. Gustavo Martínez internationaler Vorsitzende der WMB

„Der HERR sprach zu ihm: Was ist's, was du in deiner Hand hast? Er sprach: Ein Stab. 3 Er sprach: Wirf ihn vor dir auf die Erde. Und er warf ihn von sich; da ward er zur Schlange, und Mose floh vor ihr. 4 Aber der HERR sprach zu ihm: Strecke deine Hand aus und erhasche sie bei dem Schwanz“. (Exodus 4: 2-4)

W

enn Sie sich sorgfältig beobach-

Erde“ (Exodus 4:2-3). Der Herr wusste, was

ten, werden Sie merken, dass das,

es war aber er wollte es von Mose selbst hö-

was Sie haben, genau das ist, was man benö-

ren; er wollte nämlich, dass Mose verstand,

tigt, um weiterzukommen, um die Lösung zu

dass sein Eigentum nicht sehr wertvoll war.

finden und ein Zuhause, eine Familie durch-

Im Endeffekt war es ein Holzstück, ein leb-

zubringen, um ein Anbieter zu sein und den

loser trockener Stab. Der Herr sprach: „Wirf

anderen zu helfen. Mit anderen Worten, Gott

ihn vor dir auf die Erde. Und er warf ihn von

hat uns etwas gegeben, das wir aber nicht se-

sich; da ward er zur Schlange, und Mose

hen können und uns denken lässt, dass wir die

floh vor ihr. 4 Aber der HERR sprach zu

benachteiligtsten Menschen auf der Welt sind.

ihm: Strecke deine Hand aus und erhasche

Deswegen sagte der Psalmist: „Denn mein

sie bei dem Schwanz“ (Exodus 4: 3-4). Ab

Vater und meine Mutter verlassen mich; aber

diesem Moment war es nicht Moses Stab,

der HERR nimmt mich auf“ (Psalm 27:10).

sondern Gottes.

Damit will er sagen, dass Gott helfen wird,

Gott will uns sagen, dass wir das werfen

auch wenn man keine menschliche Hilfe be-

sollen, was wir haben. Wir müssen darauf

kommt. Auch wenn unsere Liebsten uns in

verzichten. So wie jener Junge, der zu Je-

Stich lassen, wird Gott uns nicht in Stich las-

sus mit zwei Fischen und fünf Broten ging

sen. Gott ladet uns dazu ein, uns auf ihn zu

und sie auf seine Hände legte, Fisch und

verlassen, uns ihm mit Vertrauen anzunähern,

Brot wurden dann vervielfacht. Diese wären

um die Lösung des Problems zu finden.

aber im Besitz des Jungens nur unproduk-

Manchmal legen wir einen besonde-

tiv geblieben. So ist es auch mit jeder Gabe

ren Wert auf manche Dinge, wie Mose auf

oder Fähigkeit, die wir haben. Solange wir

den Stab, der ihn vierzig Jahre in der Wüste

sie nicht auf die Hände des Herrn legen, so-

und im Laufe seines Lebens treu begleitete.

lange wir nicht zugeben, dass sie uns nicht

Mose fühlte sich wahrscheinlich in Sicher-

gehört, wird Gott in unserem Leben nichts

heit. „Der HERR sprach zu ihm: Was ist’s,

wirken. Wir müssen alles werfen – zu den

was du in deiner Hand hast? Er sprach: Ein

Füßen Jesus – erst dann wird unser Eigen-

Stab. 3 Er sprach: Wirf ihn vor dir auf die

tum von Nutzen sein l September 2016 / Impacto evangelisch

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz September 2016 / Ausgabe N° 752 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

POSTMASTER: Bei Adressänderung senden Sie es an Impacto Evangelístico P.O. BOX 363644 San Johannes, Puerto Rico 00936-3644 Telefon (787) 761-8806; 761-8805; 761-8903

MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

Französisch-Guayana Gabun Ghana Guatemala Britisch-Guayana Haití Hawaii-Inseln (USA) Holland Honduras Indien Insel Mauritius Israel Italien Jamaika Japan Kamerun Kanaren Inseln (Spanien) Kolumbien Kongo Kuwait Madagaskar Malaysa Mexiko Myanmar

Nicaragua Nigeria Oman Österreich Panama Paraguay Peru Portugal Puerto Rico Rodrigues Insel Rumänien Saint Martin Insel Schweden Schweiz Spanien Sri Lanka St. Andres Insel (Kol ) Südafrika Surinam Trinidad und Tobago Ukraine Uruguay Venezuela Vereinigte Staaten

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche – Missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Peru Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Peru

MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel:

n

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


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Titelblatt. Der ewige Exodus. Infografik. Größte Migrationswellen. Kongress. Gott erbaut und gibt das Gedeihen. Aktualität. Die Diktatur vom Gott des Rechts. Musik. Alles will ich Jesus weihen. Héroe de la fe. La palabra de Nott. Historias de vida. La tempestad que vivió Noé. Entrevista. Diso nos llama a predicar en ingles. Devocionales. Eventos. Nadie te separe del Señor. Cartas.

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48-65 66 September 2016 / Impacto evangelisch

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DER EWIGE EXODUS Westeuropa erlebt heute ein Drama. Es geht um die Migrationswelle, ein zunehmendes Phänomen, für das keine Regierung bisher eine Lösung gefunden hat. Die Krise verschärft sich jährlich. Nach der UN ist heute jeder 122. Mensch ein Flüchtling.

MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


FOTO: AFP

TITELBLATT

September 2016 / Impacto evangelisch

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Diese Entwicklung begann 2011 mit dem Ausbruch des Krieges in Syrien, der mittlerweile weltweit die größten Fluchtbewegungen verursacht hat. Weltweit wurden im Jahr 2014 täglich durchschnittlich 42.500 Menschen zu Flüchtlingen, Asylsuchenden oder Binnenvertriebenen. Das entspricht einer Vervierfachung über die letzten vier Jahre.

ie illegale Migration auf der Welt stellt ein großes Problem für die menschliche Entwicklung dar, weil dieses sozioökonomisches Phänomen Millionen Menschen in ihrer Menschheit erniedrigt. Ein großes Prozent von ihnen werden zu Opfern der Ausbeutung, der Sklaverei und des Menschenhandels. Außerdem bleiben die Familien der Migrantenländer auf unbestimmte Zeit getrennt. Die illegalen Migranten in den Migrationsländern werden auch mit Diskriminierung und Xenophobie konfrontiert. Einen illegalen Status zu haben macht sie verletzlich, sie können Opfer eines Verbrechens sein, doch sie können aufgrund ihres Status keine Anzeige erstatten. Dies plus die Tatsache, dass es unmöglich ist, von dem öffentlichen Gesundheitsdienst oder vom Bildungsdienst zu profitieren, verzögert ihre Weiterentwicklung und erniedrigt ihre Lebensqualität. Letzter Juni zeigte ein Bericht des UNHCR (Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen) wie die Flüchtlingsbewegungen, die durch den Krieg verursacht worden sind, die Konflikten und die Verfolgung die höchste Zahl aufwiesen, die jemals von UNHCR verzeichnet worden ist. Und diese wächst rasant. Der neue statistische UNHCR-Jahresbericht Global Trends belegt, dass eine große Anzahl von Menschen ihr Zuhause verlassen mussten. Ende 2014 waren 59,5 Millionen Menschen auf der Flucht. Im Vergleich dazu waren es ein Jahr zuvor 51,2 Millionen Menschen, vor zehn Jahren 37,5 Millionen Menschen. Die Steigerung von 2013 auf

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2014 war die höchste, die jemals im Laufe eines Jahres von UNHCR dokumentiert wurde.

MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

MEHR FLÜCHTLINGE JEDES JAHR Diese Entwicklung begann 2011 mit dem Ausbruch des Krieges in Syrien, der mittlerweile weltweit die größten Fluchtbewegungen verursacht hat. Weltweit wurden im Jahr 2014 täglich durchschnittlich 42.500 Menschen zu Flüchtlingen, Asylsuchenden oder Binnenvertriebenen. Das entspricht einer Vervierfachung über die letzten vier Jahre. Statistisch betrachtet ist von 122 Menschen weltweit aktuell eine Person entweder ein Flüchtling, binnenvertrieben oder


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Ende 2014 hatte der Krieg in Syrien weltweit die meisten Menschen zur Flucht gezwungen, sowohl innerhalb (7,6 Millionen Binnenvertriebene) als auch außerhalb des eigenen Landes (3,88 Millionen Flüchtlinge). Es folgen Afghanistan (2,59 Millionen) und Somalia (1,1 Millionen). Wären alle diese Menschen Einwohner eines einzigen Landes, dann wäre es die 24.-bevölkerteste Nation der Welt. asylsuchend. Wären alle Menschen auf der Flucht Bürgerinnen und Bürger eines einzigen Landes, wäre es die 24.-größte Nation der Welt. „Wir werden aktuell Zeugen eines Paradigmenwechsels. Wir geraten in eine Epoche, in der das Ausmaß der globalen Flucht und Vertreibung sowie die zu deren Bewältigung notwendigen Reaktionen alles davor Gewesene in den Schatten stellen“, so UN-Flüchtlingskommissar António Guterres. „Es ist erschreckend zu beobachten, dass jene straflos bleiben, die Konflikte auslösen. Gleichzeitig scheint die internationale Gemeinschaft unfähig zur Zusammenarbeit, um Kriege zu beenden sowie Frieden zu

schaffen und sichern.“ Weiterhin zeigt der UNHCR-Bericht auf, dass in allen Regionen sowohl die Zahl der Flüchtlinge als auch der Binnenvertriebenen steigen. In den letzten fünf Jahren sind mindestens 15 neue Konflikte ausgebrochen oder wieder aufgeflammt: Acht davon in Afrika (Elfenbeinküste, Zentralafrikanische Republik, Libyen, Mali, Nordost-Nigeria, Südsudan und Burundi); drei im Nahen Osten (Syrien, Irak und Jemen); einer in Europa (Ukraine) und drei in Asien (Kirgisistan und in einigen Gebieten von Myanmar und Pakistan). Nur wenige Krisen konnten beigelegt werden, die Mehrzahl verursacht weiterhin Flucht und Vertreibung. So konn-

Weiter lesen–– September 2016 / Impacto evangelisch

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DIE FLÜCHTLINGE BEI DEN OLYMPISCHEN SPIELEN Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) sprach über die Leistung des ersten Flüchtlingsteams bei den Olympischen Spielen und setzte sich für die Fortsetzung dieser Initiativ bei den nächsten Spielen ein. Die stellvertretende Leiterin des UNHCR, Kelli T. Clements, die sich mit den Athleten und den Leitern des Internationalen Olympischen Komitees in Rio de Janeiro traf, sagte, dass sie weiter zusammenarbeiten würden, um den Flüchtlingen eine Chance zu geben. „Auch wenn die Athleten keine Medaille gewannen, machten sie der Welt bewusst, dass Millionen Menschen heute ihr Zuhause verlieren und in andere Länder flüchten müssen“, so nach Clements. Das Team, das die 60 Millionen Flüchtlinge auf der Welt vertritt, nahm an den Olympischen Spielen in Rio mit der Flagge des Internationalen Olympischen Komitees teil. Die zehn Teammitglieder wurden unter 43 Sportlern von der UNHCR ausgewählt. Bevor sie flüchten mussten, waren sie schon Vertreter ihrer Länder und hatten gute Leistungen erbracht. Die ausgewählten Sportler, die im Schwimmen, in der Leichtathletik und im Judo antraten, kamen aus vier Ländern: Demokratische Republik Kongo, Äthiopien, Südsudan und Syrien. Sie waren als Flüchtlinge in fünf Ländern aufgenommen worden, nämlich in Belgien, Brasilien, Deutschland, Kenia und Luxemburg. MISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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ten vergangenes Jahr nur 126.800 Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren – die niedrigste Anzahl seit 31 Jahren. Jahrzehntelange Instabilität und Konflikte in Afghanistan, Somalia und anderswo bedeuten, dass Millionen von Menschen weiterhin nicht zurückkehren können und immer häufiger als Flüchtlinge und Binnenvertriebene mit ungewisser Zukunft an den Rändern der Gesellschaft leben müssen. Aktuelle, weithin sichtbare Auswirkung der weltweiten Konflikte und dem damit einhergehenden unfassbaren Leid ist die dramatisch ansteigende und besonders gefährliche Flucht über das Meer, sei es über das Mittelmeer, über den Golf von Aden und das Rote Meer oder in südostasiatischen Gewässern. MEHR ALS DIE HÄLFTE SIND MINDERJÄHRIGE Laut dem Global Trends Report wurden allein im Jahr 2014 insgesamt 13,9 Millionen Menschen zu Flüchtlingen oder Binnenvertriebenen – viermal so viele wie noch 2010. Weltweit gab es im letzten Jahr insgesamt 19,5 Millionen Flüchtlinge (2013: 16,7 Millionen), 38,2 Millionen Binnenvertriebene (2013: 33,3 Millionen) und 1,8 Millionen Asylsuchende, die noch auf den Ausgang ihres Asylverfahrens warteten (2013: 1,2 Millionen). Der Krieg in Syrien hat weltweit die meisten Menschen zur Flucht gezwungen, sowohl innerhalb (7,6 Millionen Binnenvertriebene) als auch außerhalb des eigenen Landes (3,88 Millionen Flüchtlinge). Es folgen Afghanistan (2,59 Millionen Flüchtlinge) und Somalia (1,1 Millionen Flüchtlinge). Selbst in Zeiten stark ansteigender Zahlen sind Flüchtlinge global sehr ungleich verteilt. Reichere Länder nehmen weit weniger Flüchtlinge auf als weniger reiche. Knapp neun von zehn Flüchtlingen (86 Prozent) befanden sich 2014 in Ländern, die als wirtschaftlich weniger entwickelt gelten. Ein Viertel aller Flüchtlinge war in Staaten, die auf der UN-Liste der am wenigsten entwickelten Länder zu finden sind. EUROPA Der Konflikt in der Ukraine, 219.000 Mittelmeerüberquerungen sowie die sehr große Zahl von 1,59 Millionen syrischen Flücht-


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Selbst in Zeiten stark ansteigender Zahlen sind Flüchtlinge global sehr ungleich verteilt. Reichere Länder nehmen weit weniger Flüchtlinge auf als weniger reiche. Knapp neun von zehn Flüchtlingen (86 Prozent) befanden sich 2014 in Ländern, die als wirtschaftlich weniger entwickelt gelten.

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lingen in der Türkei (Ende 2014) – die somit auch zum größten Flüchtlingsaufnahmeland weltweit wurde – lenkte sowohl im positiven als auch negativen Sinn verstärkt die Aufmerksamkeit auf Flüchtlingsfragen. In der EU wurden die meisten Asylanträge in Deutschland und Schweden gestellt. Insgesamt wurden in Europa mit Ende des Jahres 6,7 Millionen Menschen gezählt, die zwangsweise ihre eigentliche Heimat bzw. Heimatregion verlassen mussten. Die meisten waren syrische Flüchtlinge in der Türkei und Ukrainer in Russland. Zum Vergleich: 2013 waren es in Europa insgesamt 4,4 Millionen. NAHER OSTEN UND NORDAFRIKA Allein das massive Leid des Kriegs in Sy-

DIE ERSTEN MIGRATIONSBEWEGUNGEN Irgendwann im 20. Jahrhundert v. Chr. verließ ein Hirten-Stamm ihr Zuhause in Ur, einem zwischen den Flüssen Euphrat und Tigris liegenden Dorf, um neue Gelände im Land der Könige von Babylon zu suchen. Die königlichen Soldaten hatten sie aus ihren eigenen Ländern vertrieben und sie gingen Richtung Westen auf der Suche nach einem Gelände, das niemand besetzt hatte, um sich dort niederzulassen. Zu diesem Stamm gehörten die Hebräer. Diese ist die erste je bekannte Migrationswelle. Die Hebräer streiften durch den Nahen Osten herum und nach vielen Jahren anstrengender Wanderung kamen sie in Ägypten an, wo sie über 500 Jahre lebten. Die Juden machten sie zu Sklaven und sie wurden dazu gezwungen, beim Bau von königlichen Straßen und Pyramiden zu arbeiten. Da die Grenzen von den ägyptischen Soldaten überwacht wurden, konnten sie leider nicht fliehen. Nach vielen Jahren voller Leiden befreite Mose sein Volk von jenem elenden Leben und es fand eine neue Migrationswelle statt. Diesmal gingen sie auf der Suche nach dem gelobten Land, wie es in der Bibel steht. MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

rien mit 7,6 Millionen Binnenvertriebenen und 3,88 Millionen Flüchtlingen in der benachbarten Region machten den Nahen Osten zur größten Herkunftsregion. Neben den alarmierenden Zahlen zu Syrien wurde auch der Irak erneut zum Brennpunkt: 2,6 Millionen Menschen mussten im letzten Jahr aus ihren Heimatorten fliehen. Insgesamt waren damit im Irak 3,6 Millionen Menschen innerhalb des Landes Binnenvertriebene. Auch innerhalb Libyens mussten 309.000 Menschen fliehen. SUB-SAHARA AFRIKA Die zahlreichen Konflikte in Afrika – wie zum Beispiel in der Zentralafrikanischen Republik, dem Südsudan, in Somalia, Nigeria, der Demokratischen Republik Kongo und anderswo werden häufig übersehen. Gleichwohl haben sie insgesamt eine immense Zahl an Fluchtbewegungen ausgelöst, die kaum niedriger ist als im Nahen Osten. Insgesamt gab es in den Sub-Sahara-Ländern 3,7 Millionen Flüchtlinge und


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11,4 Millionen Binnenvertriebene, von ihnen sind 4,5 Millionen Menschen 2014 zur Flucht gezwungen worden. Die aktuellen Zahlen weisen keine Daten für Nigeria auf, weil dort 2014 die statistischen Erhebungsmethoden für Binnenvertriebene geändert wurden und die Statistiken nicht zuverlässig sind. Äthiopien hat Kenia an der Spitze der Aufnahmeländer in Afrika abgelöst und befindet sich nun global auf Rang fünf. ASIEN Normalerweise ist Asien eine der Regionen, die die meisten Menschen zur Flucht zwingt. Die Zahl der Binnenvertriebenen und Flüchtlinge ist im letzten Jahr in Asien um 31 Prozent gestiegen. Afghanistan, das weltweit die Liste der Hauptherkunftsländer von Flüchtlingen anführte, hat diesen traurigen Spitzenplatz an Syrien abgegeben. Fortdauernde Fluchtbewegungen wurden in und aus Myanmar registriert, darunter Rohingya aus dem westlichen Rakhine-Staat und aus den Kachin- und nördlichen Shan-Re-

gionen. Iran und Pakistan blieben unter den führenden vier Aufnahmeländern von Flüchtlingen. AMERIKA Der amerikanische Kontinent hat gleichfalls einen Anstieg an Flucht und Vertreibung verzeichnet. Zwar ist die Zahl der kolumbianischen Flüchtlinge um 36.300 auf 360.300 gefallen. Dies ist aber hauptsächlich auf eine Zahlenberichtigung der venezolanischen Behörden zurückzuführen. Kolumbien gehört weiterhin mit sechs Millionen Binnenvertriebenen (137.000 kamen im letzten Jahr hinzu) zu jenen Ländern, in denen weltweit die meisten Menschen innerhalb ihres Heimatlandes auf der Flucht sind. In Zentralamerika sind Menschen verstärkt vor Bandengewalt und anderen Formen der Verfolgung geflohen. Dies hat zu einem Anstieg der Schutzsuchenden in den USA geführt: 36.800 Asylanträge bedeuten ein Plus von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr l

So konnten 2014 nur 126.800 Flüchtlinge in ihre Heimat zurückkehren – die niedrigste Anzahl seit 31 Jahren. Aktuelle, weithin sichtbare Auswirkung der weltweiten Konflikte und dem damit einhergehenden unfassbaren Leid ist die dramatisch ansteigende und besonders gefährliche Flucht über das Meer.

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Heutzutage kommt die Hälfte der Flüchtlinge (53%) aus drei Ländern:

SYRIEN

SOMALIA

Seit 1962

AFGHANISTAN

April 1975

Dekolonisierung

INSGESAMT 59,5 millionen

Ende des Vietnamkriegs « boat people »

38,2 millionen Binnenvertriebene 19,5 millionen Flüchtlinge 1,8 millionen Asylsuchende

Vereinigte Staaten

300 000 Rückkehr von 300,000 Migranten als Folge der Finanzkrise in Spanien

Asylanträge in der EU

1 255 640 Asylanträge in der EU im Jahr 2015 d.h. 123% mehr als im Jahr 2014 Deutschland

Ungarn

Schweden

441 800 5,4

174 435 17,7

156 110 16

500 000

400 000

Österreich Italien

Frankreich

85 505 10

70 570 1,1

83 245 1,4

Die Niederländer

Ecuador

Belgien

43 035 38 990 2,5 3,5

300 000

Vereinigtes Königreich

38 370 0,6

Finnland

Dänemark

Bulgarien Spanien

32 150 5,9

20 825 3,7

20 165 14 600 2,8 0,3

200 000

Griechenland Polen

11 370 1

10 255 0,3

Irland

Luxemburg

Zypern

Malta Tschechische Republik

3 270 0,7

2 360 4,2

2 105 2,5

1 695 3,9

1 235 0,1

100 000

Rumänien

Portugal

Lettland

Litauen

1 225 0,1

830 0,1

330 0,2

275 0,1

Anträge im Jahr 2015

xxx xxx

Slowakei Slowenien Estland

270 0,1

260 0,1

225 0,2

Asylsuchen xx de je tausend Einwohner

Kroatien

140 0

Po len Irla nd

mb urg Zy pe rn Tsc he Ma chi lta sch eR ep ub lik Ru mä nie n Po rtu ga l Let tla nd Lit au en Slo wa kei Slo we nie n Est lan d Kro ati en

MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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0


GRÖßTE MIGRATIONSWELLEN 1945-2000

Seit Ende des zweiten Weltkriegs gab es verschiedene Migrantenströme und 40 Millionen Flüchtlinge.

Anfang der 90er Jahre

Anfang 2000

Krieg im ehemaligen Jugoslawien Absturz des Kommunismus (UdSSR, Albanien)

Ökonomische Krise in Ecuador

800 000 Frankreich

130 000

Spanien

Portugal

Marokko 260 000 Algerien

44 000

Tunesien 180 000

Vietnam

1,3 Millionen

Menschen v erlassen das Land

1 Millionen Subsahara Afrika

Kap Verde

Indochina

15 500

São Tomé und Príncipe

2,5 millionen

Deutschland

ExURSS

Deutsche (von deutscher Herkunft)

Angola

300

Mozambik

00 0

Menschen Bosnien 1,2 millones flüchteten Italien Albanien

400 000

400 000

Griechenland

*zwischen 1992 und 1995

Anzahl von Flüchtlingen aufgrund bewaffneter Konflikte 6 600

6 300

Ende 2015 (in Tausenden) 3 200 2 100

60

500

50 24

303 153

3

107 452 124 99 8

1 700 954 564 272 200 221 98 17 239 8 78 27 12

40,8

millionen menschen

612 426644 44 50 35 62 6 6

Gu Mex at iko e Sa ma l Ho lvad a Ko ndu or lu ra m s bi en Pe Lib ru ye n Se Mal ne i Elf N gal be ig in er kü st To e Ni go Ze n Ka geri De tral m a afr e m Ts run ika ok c ni ra sc K had tis h o ch e R e Re ngo ep B pu ub ur blik lik un Ko di Ug ngo an d Ke a So nia Sü ma d li Ät sud a hi an op i S en Äg udá yp n Zy ten p M T ern az ür ed ke o i Bo nien sn Ko ien s Uk ovo Ge rain As A orgi e er rm en ba e id nia s Ru cha ss n Lib lan a d Pa non läs t Sy ina rie n Af Je Irak gh m an en Pa istan kis I tán Sr ndie iL n an Ba N ka ng ep lad al e Bir sh m T h Ph a a ilip ilan In pin d d Ne on en u G esi uin en ea

289 287 251 174

1 700 1 200 450 309 30

1 500

3 300 2 500 1 200 1 500

Quellen: Internal Displacement Monitoring Centre (IDMC), Norwegian Refugee Council (NRC).

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GOTT ERBAUT UND GIBT DAS GEDEIHEN El Movimiento Misionero Mundial efectuó en España su Segundo Congreso Europeo. El evento congregó a más de 5000 fieles de los cinco continentes alrededor del Evangelio. La transmisión por medios de comunicación multiplicó el impacto.

MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


Foto: Anthony Paredes, Sarai Puicon, Cristhian Simiti, Noemy Pachecho

KONGRESS

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„BAUEN WIR, WIE GOTT ES BESTIMMT HAT“

PFARRER GUSTAVO MARTÍNEZ Internationaler Leiter der WMB

Damit es ehrliche, gerechte Kinder gibt und sie an erster Stelle Gott, der Kirche und der Gesellschaft dienen können, muss es zuerst eine Familie geben, die die Basis, das Fundament der ganzen Gesellschaft ist. Es ist deswegen wichtig, dass wir das Wort Gottes hören und die Richtlinien und die in der Bibel festgelegten Parameter berücksichtigen. So wird eine ehrliche Generation entstehen, die die Tugenden von jenem ehrt und hervorhebt, der uns von der Finsternis ins Licht brachte. Wenn wir nach unseren Meinungen, Philosophien, Wünschen, nach unserem eigenen Willen bauen – also wie es uns gefällt, wie wir es für richtig halten – und nicht nach dem Wort Gottes, bauen wir nur auf einem Stapel Blätter mit Heu, Holz, Stroh, Laub. Am Tag, an dem der Herr sich äußert, wird das Feuer das Werk offenbaren, und nur das, was stehend bleibt, wird vom Herrn in Betracht genommen werden. Bauen wir also nach dem, was Gott bestimmt hat, denn niemand kann einen anderen Baustein als den legen, der schon gelegt worden ist. Das Wort Gottes kann das härteste Herz zerbrechen, jeden Argument schruppen und zerkleinern, den man gegen es benutzt hat. Das Wort ist die Lampe, die den Weg leuchtet. Das Wort Gottes ist auch wie das Brot und das lebendige Wasser. Das Wort ernährt, stärkt und kräftigt uns. Das Wort stillt den Durst. Das Wort gibt uns Leben. Das Wort gibt uns frische Luft. Außerdem ist es Geist und Leben und ein zweischneidiges Schwert. Das Wort Gottes ist stärkend, orientierend; es erweitert unsere Vision und erwacht unseren Geist zu neuem Leben. MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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er zweite europäische Kongress der Weltweiten Missionsbewegung fand in der Hauptstadt Spaniens, Madrid, statt. Das Werk Jesus Christus versammelte über 5000 Gläubigen aus den fünf Kontinenten in den Anlagen des Marriott Audito¬rium Hotels in Madrid vom 10. bis 14. August. Dieses geistliche Fest in Madrid wurde von den Mitgliedern des internationalen Leitungsauschusses der WMB geleitet. Es wurde nämlich zur wichtigsten internationalen Veranstaltung des Werks Gottes in den letzten Zeiten. Die Veranstaltung der Weltweiten Missionsbewegung mit dem Motto „Gottes Reich mit Aufrichtigkeit zu bauen“ wurde am Abend des 10. August mit einem Gottesdienst eröffnet, bei dem man die Macht des Herrn und seine Pläne für jeden von seinen Anhängern betonte. Pfarrer Gustavo Martínez, internationaler Leiter der WMB, basierte seine Predigt auf 1 Korinther 3: 1-9 und unterstrich: „So ist nun weder der da pflanzt noch der da begießt, etwas, sondern Gott, der das Gedeihen gibt“.


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Später, am zweiten Tag in der Früh, hielt Pfarrer Rubén Concepción, internationaler Sekretär der WMB, eine Predigt mit dem Titel „der erbauliche Charakter“. Dabei erklärte er, dass wir „die Eigenschaften des Herrn nachahmen sollen“. Stunden später, am Abend, gab Pfarrer José Arturo Soto, stellvertretender internationaler Leiter der Weltweiten Missionsbewegung, Gottes Volk eine Botschaft mit dem Titel „die Beurteilung unseres Werks“, die auf 1 Korinther 3: 7-15 basierte. Ein Tag später, am Anfang der dritten Sitzung des zweiten europäischen Kongresses der WMB, verkündete Pfarrer Humberto Henao, internationaler Leiter der weltweiten Missionsbewegung, eine Botschaft, die auf 1 Korinther 3:10 und Hebräer 11:10 basierte. Bei seiner Predigt erklärte Priester Soto: „Gott braucht Kirchen, die ein gutes Fundament haben“. Danach, beim Abenddienst, verkündete Pfarrer Rodolfo Gonzá¬lez, internationaler Schatzmeister der WMB, das Weiter lesen––

„ER WIRD UNS FORTFÜHREN“

PFARRER JOSÉ SOTO Internationaler stellvertretender Leiter der WMB

Im Rahmen dieses Kongresses mit dem Motto „Gottes Reich mit Aufrichtigkeit zu bauen“ möchte ich das Thema „die Beurteilung unseres Werks“ ansprechen, aber unter einem anderen Gesichtspunkt: die Ehrerbietung und die Gottesfurcht betrachtend, denn eines Tages werden wir vor Gott stehen, um ihm Rechenschaft zu legen. In der Bibel wird sehr klar gesagt, dass es verschiedene Gerichtsverfahren geben wird, die nicht miteinander zu verwechseln sind. Jedes Verfahren wird einem Zweck dienen, und nach den von Gott -und nicht vom Menschen- gegebenen Kriterien durchgeführt werden. Diese Kriterien sind drei. Das erste Kriterium ist die Schöpfung, die eine Botschaft Gottes ist, aus der Gott ein Verfahren entwickeln wird. Da gibt es eine Botschaft und jeder von uns muss diesbezüglich Rechenschaft ablegen. Das andere Kriterium ist das Gewissen. Gott wird das menschliche Gewissen als ein Kriterium nutzen. Viele Menschen wussten vielleicht nicht von den biblischen Prinzipien des Wortes doch alle haben ein Gewissen und dieses kann als die Stimme in tiefem Inneren des Menschen definiert werden, die ihm die Prinzipien erklärt. Deswegen wusste man schon seit der Antike, dass Stehlen etwas Böses war. Derjenige, der tötete, wusste auch, dass er etwas Schlimmes tat. Das andere Kriterium ist das geschriebene Wort. Es ist ein Kriterium, das Gott anwenden wird, um die Menschheit und auch sein Volk zu verurteilen. Wenn Sie möchten, dass der Herr Sie eines Tages belohnt, soll alles was Sie machen - singen, spielen, predigen, usw. - für die Herrlichkeit Gottes sein. Wenn wir das tun, wird ER uns fortführen. September 2016 / Impacto evangelisch

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„DIE SCHRITTEN UND SPUREN CHRISTUS“

PFARRER RUBÉN CONCEPCIÓN Internationaler Sekretär der WMB

Bei diesem zweiten europäischen Kongress wurde Gutes geerntet, nämlich das Wort. Wir sehen das Gedeihen, weil jemand es erntete und den Preis dafür bezahlte. Es gibt eine außerordentliche Erbauung auf dem europäischen bzw. alten Kontinent – wie manche es nennen -, denn es gab Brüder die vom Herrn geleitet wurden und hinkamen, um zu bauen. Wir bauen ein Haus und ein Zuhause. Wir sind eine große Familie und bauen nicht irgendetwas. Wir bauen für Gottes Reich. Leider wollen viele nur für sich selbst bauen: Sie wollen Feuer, Macht und den Mantel Elias; sie suchen nicht nach den Früchten des Geistes, und genau durch ihre Früchte werdet ihr sie erkennen. Dieser Kongress ist durch einen erbaulichen Prozess gekennzeichnet. Die Weltweite Missionsbewegung hat nur einen Gott und einen Geist, obwohl ihre Mitglieder aus verschiedenen Ländern und Kulturen sind. Wir alle wurden von Gott gerufen, um bei diesem Werk zu helfen. Die Welt soll aber nicht von der WMB erfahren, sondern von Jesus Christus, dem Herrn des Werks, dem Herrn der Kirche, unserem Herrn. In diesem Moment gedenke ich Bruder Ortiz, Ciro, Monje in Mittelamerika und Rubén Rosas. Sie ernteten, sie waren die Bauer des Werks. Deswegen bin ich auch hier, weil ich von Männern mit Charakter erbaut wurde, die sich Christus als Vorbild nahmen. Heute sind wir in vielen Ländern aber wir dürfen die Eigenschaften von jenem nicht vergessen, der uns erbaute. Wir müssen seinen Schritten und Spuren folgen.

„WIR PREDIGEN RECHTZEITIG UND UNGELEGEN“

PFARRER RODOLFO GONZÁLEZ Internationaler Schatzmeister der WMB

Vor über zweitausend Jahren hat unser Herr das Fundament festgelegt. Er bildete eine Gruppe von Jüngern aus, die er Apostel nannte, und dann bildete er noch Hunderte von Jüngern aus, die dieses Fundament verbreiterten. Es ist sehr wichtig, seine Lehre zu verbreiten, denn sie kostete dem Meister, dem Herrn aller Herren und König aller Könige, Kopf und Kragen. Sein Tod war qualvoll. Der Preis, damit wir auf diesem Fundament bauen konnten, war sehr hoch. Doch das alles tat er, damit es uns hier auf der Erde gut geht, solange wir hier leben. Diejenige, die sich darüber sicher sind, wo sie stehen, und verstanden haben, dass es ein wunderschönes Fundament ist, wissen auch, dass es gut für die ganze Familie ist. Derjenige, der dieses Fundament hat, bemüht sich dafür, es mit den anderen zu teilen. Er zeigt moralische und geistliche Fundamente, die uns zum Ziel führen – auf der Erde, wo der Herr uns leben gelassen hat. Es gibt nur eine Bibel mit diesem Fundament und in allen Sprachen. Wenn Sie sie nicht lesen möchten, dann lesen Sie sie nicht. Die Zeitschrift Impacto Evangelisch predigt aber in sieben Sprachen und steht dank der Kommunikationsmittel, dem Internet und Handy zur Verfügung. Das ist die Liebe Gottes, die der ganzen Welt eine Chance gibt, damit sie sein Wort, sein Fundament kennt. Wissen Sie, was das bedeutet? Dass das Ende nah ist. Auch wenn man uns für Verrückte hält, die immer über Christus Rückkehr rumlabern, müssen wir zu jedem Zeitpunkt predigen. Wenn Sie diese Fundamente besitzen, sind Sie sicher in Gottes Wort. MISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


KONGRESS

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„DA, WO DAS EVANGELIUM IST, WERDEN KETTEN GEBROCHEN“

PFARRER RÓMULO VERGARA Internationaler Leiter der WMB

Die Bibel sagt, dass die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwältigen sollen. Sie ist unzerstörbar. Dieses Reich ist dauerhaft, dieses Reich ist ewig, dieses Reich kann niemand überwältigen, besiegen oder zerstören. Niemand kann es ein Ende setzen, denn es ist Gottes Reich, es ist das Himmelsreich, es ist Jesus Reich. Dieses Reich wurde schon vor zweitausend Jahren errichtet und niemand konnte es überwältigen, niemand konnte es stoppen, niemand konnte es zerreißen. Jetzt ersteht es wieder, wir sind am Ende. Das Reich geht mit himmlischen, mit geistlichen Waffen, mit der Macht des Heiligen Geistes, mit der Ölung des Heiligen Geistes, mit der Macht des Wortes, mit der Macht des Evangeliums fort. Da, wo das Evangelium ist, werden Ketten gebrochen. Da wird es entfesselt. Da wird das Joch des Teufels abgeworfen, da wird alles Böse vernichtet, das es im Herzen des Menschen gibt. Denn diese Macht bekämpft nicht das Äußere, sondern berührt das Innere – das Herz, die Seele, das Bewusstsein, den Geist – und dann fängt sie an, alles Unnötige zu reinigen und den Frieden und die Gnade Gottes zu geben. Heute, in diesen letzten Zeiten, braucht der Herr eine Armee voller göttlicher Gnade. Er braucht eine Armee voller göttlicher Macht, voller Feuer, um das Reich weiterzuführen, um es dort zu errichten, wo es noch nicht errichtet wurde. MISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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Evangelium des Herrn durch eine Predigt mit dem Namen „das Fundament unseres Glaubens“. Am Anfang der vorletzten Sitzung des Kongresses des Werks Gottes zelebrierte man einen besonderen Gottesdienst für die Priester, dieser war für die Ausbildung der Missionare und Gottes Diener besonders gedacht. Der Dienst wurde von Pfarrer Martínez eröffnet, der das Thema „Führung ist eine Ehre“ vortrug. Bei seiner Predigt, die auf 1 Timotheus 3:8-16 basierte, betonte der internationale Leiter der Weltweiten Missionsbewegung, dass ein Anführer ein Vorbild des Handelns, der Liebe, des Gemüts, des Glaubens und der Reinheit sein soll. Danach predigte Pfarrer Margaro Figueroa, internationaler Leiter der WMB, das Wort Gottes. Dabei gab er eine Botschaft, die auf Lukas 15:28-33 basierte und später sprach er beim besonderen Dienst für Pasto-


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ren. Bei seiner Rede mit dem Titel „der Preis einer guten Erbauung“ rief Pastor Figueroa aus: „Der Christ muss des Werks Wächter sein!“. Beim Abenddienst hielt Pfarrer Rómulo Vergara, internationaler Leiter des Werks, die Predigt „Überfüllt vom Heiligen Geist bauen wir das Himmelsreich“, die auf Apostelgeschichte 1:8 basierte, vor den Anwesenden. Der 2. europäische Kongress der WMB endete mit einem Missionsmarsch, an dem Pfarrer Álvaro Garavito, internationaler Leiter des Werks, teilnahm. Er predigte das Wort Gottes mittels einer Botschaft mit dem Titel „Wir bauen mit Aufrichtigkeit, um das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren“, die auf 1 Korinther 3: 11-14 basierte. So endete die geistliche Veranstaltung des Werks, die von Spanien aus die Aufmerksamkeit von tausenden Christen auf der ganzen Welt dank der Übertragung von Bethel Television weckte. Weiter lesen––

DIE HEILIGE LEHRE IST DIE SÄULE DER KIRCHE

PFARRER HUMBERTO HENAO Internationaler Leiter der WMB

Ein Gottesmann in diesem Werk – und das ist nicht optional – muss ein Mensch sein, der sich mit den Heiligen Schriften auskennt. Jeder Mann Gottes, der am Altar steht, muss einen persönlichen und privaten Platz in seinem Herzen für das Gebet haben. Er soll nicht nur in der Kirche beten, sondern auch zu Hause und wo auch immer er das Wort Gottes lernt. Wenn Gott uns dazu ruft, müssen wir nicht nur beten und fasten, wir müssen nämlich auch Geld investieren. Sie müssen über eine umfangreiche Bibliothek verfügen. Die Heilige Lehre ist die Wirbelsäule der Kirche. Eine Kirche ohne Heilige Lehre lässt sich leicht von irgendeinem Strom treiben. Deswegen spricht die Bibel viel von der Heiligen Lehre. Und diese ist kein Begriff. Die Heilige Lehre sind geeignete Kenntnisse über die Normen, die eine Gemeinde regeln und niemand hat das Recht, die eigene Meinung durchzusetzen, als wäre diese die Heilige Lehre. In dem geistlichen Leben muss man die Orientierung der Kirche ständig überprüfen. Wenn man sich in irgendeine Richtung begibt, muss man aufpassen. Der Priester muss immer Wache halten und darauf aufpassen, dass sein Werk nicht einstürzt. Denn Einsturz heißt Desorientierung und das Werk könnte zu Ruinen werden. Diejenige, die Priester werden möchten, sollen wissen, dass hier zu stehen uns der Kritik der Öffentlichkeit aussetzt – und zwar auf der persönlichen und auf der Familien- und Verwaltungsebene. Der Preis des Werks ist sehr hoch. Lesen Sie die Briefe an Titus und Timotheus und Sie werden verstehen und sehen, dass die größten Anforderungen nicht die akademischen und theologischen, sondern die ethischen und moralischen Anforderungen sind. September 2016 / Impacto evangelisch

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DEM MENSCHEN, DER GOTT FÜRCHTET; WIRD ES GUT GEHEN

PFARRER MARGARO FIGUEROA Internationaler Leiter der WMB

Derjenige, der sich bekehrt, kann alles nur richtig machen. Es gibt keine Ausreden, denn das Wort Gottes wird in Kongressen, Veranstaltungen verkündet und über Bethel TV übertragen. Es ist da, wo auch immer Sie sich befinden und es gibt nur ein Wort, nur eine Botschaft. Dieses Werk hat einen geistlichen, materiellen und ökonomischen Segen bekommen. Gott bringt das alles in unser Leben, damit wir fortgehen können. Hier darf keiner das eine Buch haben. Hier ist das Wort Gottes das Muster. Was wir heute predigen, predigen wir über Bethel TV auch in Russland, Japan, Pakistan, Australien, denn es gibt nur ein Wort, nur ein Muster, das von Gott entworfen wurde. Hier gibt es keinen Platz für den Stolz eines Künstlers, eines berühmten Predigers, einer beliebten Persönlichkeit. Sie können nicht erlauben, dass Ihr Herz zerrissen wird, dass es Verbitterung spürt. Denn wenn man Verbitterung spürt, ist es schwer, sich zu befreien. Man fängt an, sich zu beschweren, zu protestieren; man kritisiert das Werk, die Anführer, den Priester, die ganze Welt und das verflucht die Familie, die Ehe, unsere Kinder. Die falschen Lehren und Sekten suchen Kunden in den Kirchen und entlocken die Faulen; die, den das Wort, die Disziplin und die Heilige Lehre nicht gefällt; die, die nichts geben und nicht helfen. Diese sind Köder für die religiösen Sekten und die falschen Lehren. Den Menschen, der Gott fürchtet, wird es gut gehen.

DAS WORT WIRD MIT AUFRICHTIGKEIT GEPREDIGT PFARRER ÁLVARO GARAVITO Internationaler Leiter der WMB

Ein wahrer Mann - oder eine wahre Frau -, der gerettet, gerufen oder durch das Blut Jesus gereinigt wurde, hat innewohnende Elemente in seinem Leben, die von seinem Wesen untrennbar sind. Diese Elemente sind vom Herrn in das Leben von jedem von uns Gläubigen gestellt worden, damit wir die heilige, ewige und mächtige Botschaft an jede Ecke bringen können und sie jeder Seele, jedem Wesen verkünden, wie es geschrieben steht. Das Wort Gottes muss mit Aufrichtigkeit gepredigt werden. Aufrichtigkeit ist etwas, das sich nicht verdrehen lässt, keine Kurven hat, nicht vom Ziel abweicht. Der Herr hat uns gerufen, um ein vollständiges perfektes Werk auf der Erde zu errichten. Doch man kann das nicht auf irgendeiner Weise tun. Die festgelegten Grundsätze, Normen für die Erbauung befinden sich in der Bibel. Wenn ein Mensch ohne Aufrichtigkeit, Reinheit, Heiligkeit baut, wird er für sein eigenes Wohl, sein eigenes Interesse handeln. Es gibt tausende kirchliche Gemeinde auf der Welt, Anführer von verschiedenen Schichten und Größen – von Cherubinen bis zum Laien, von „großen Propheten“ bis zu Menschen, die keiner wahrnimmt. Doch niemand wird ein anderes Fundament legen können, als das, das schon gelegt worden ist. Was von Gott ist, verbleibt – es bleibt nicht bis heute oder morgen, sondern bis in die Ewigkeit. Das Interesse jedes Mannes und jeder Frau, die Gott dienen, ist das unsere Arbeit, unser Werk für die Ewigkeit bleibt. Das schlimmste Unglück, das einem Prediger zustoßen könnte, ist, dass sein Werk nur die wenigen Jahre seines Lebens da bleibt und dann aber verschwindet. Weiter lesen––

MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

IN FÜNF KONTINENTEN Die Übertragung des 2. europäischen Kongresses des Werks Gottes wurde dank der Unterstützung von Avivamiento Pro¬ducciones, das spanische Kommunikationsmittel der WMB, ermöglicht. Diese zeigte die Blüte

des Evangeliums auf europäischem Gebiet. Von Anfang an übertrug Bethel Television die Veranstaltung in HD und zeigte den Glauben und die Erregung der Gläubigen, die an dieser geistlichen Veranstaltung der WMB teilnahmen. Bethel TV, der Fernsehsender für die Familie, schickte eine Gruppe von Technikern von Südamerika nach Europa, die mit den Brüdern von Avivamiento Producciones zusammenarbeitete. Sie waren für jede Einzelheit der Übertragung von den 5 Sitzungen des 2. europäi-


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schen Kongresses zuständig. In Peru, wo der Fernsehsender des WMB ihren Hauptsitz hat, arbeiteten über 30 Werker Doppelschichten, damit die Veranstaltung problemlos in den 5 Kontinenten übertragen wurde. MISSIONSMARSCH Der Missionsmarsch des 2. europäischen Kongresses, der von Pfarrer Carlos Medi¬na und Pfarrer David Echalar – Leiter der Zonen A und B des Werks in Europa - angeführt wurde, fand am letzten Tag des Kongresses

statt. Es war eine rührende Aktivität, bei der die Anhänger Gottes aus verschiedenen europäischen Ländern ihn ehrten. Zusammen mit den über 2000 Gläubigen, die den Vortragssaal des Marriott Auditorium Hotel überfüllten, marschierten auch Missionare, Pfarrer und Priester, die das Wort Gottes in Asien, Afrika, Ozeanien, Südamerika, Mittelamerika und Nordamerika verkünden. An diesem Marsch zur Ehre Gottes nahmen auch die Vertreter von allen Delegationen teil, die nach Spanien gekommen waren l September 2016 / Impacto evangelisch

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DIE DIKTATUR VOM GOTT DES RECHTS

Was für eine Erniedrigung hat das wahre Recht erfahren! Zu was für ein Monster ist es geworden! In seinem Namen versucht man sogar, das Gesetz der Natur zu ändern.

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ie Christen der ersten Jahrhunderte mussten u.a. die ideologischen Lügen widerlegen, die das Heidentum im Laufe der Jahrhunderte erfunden hatte. Der Aberglaube und die Erklärungen zur Entstehung der Welt und deren Funktion tarnten sich als Mythen, die sich trotz ihres irrationellen Charakters überall verbreitet hatten. Obwohl diese voneinander sehr unterschiedlich waren, hatten alle diese Mythen etwas Gemeinsames: die Vergötterung. Während der Zeit des römischen Reiches waren die Götzendienst treibenden Äußerungen unzählig; manche davon waren so lächerlich, dass die christlichen Autoren keine andere Wahl hatten, als sich darüber lustig zu machen, wie z.B. Augustinus von Hippo, der die Vielfalt der Götter erwähnte, die sich die Römer ausgedacht hatten, um die Verteilung der Aufgaben beim Wachstum des Weizens zu beschreiben: „So hat man über das hervorsprossende Getreide Proserpina gesetzt, über die Knoten und Knie der Halme den Gott Nodutus, über die noch geschlossenen Hülsen die Göttin Volutina, über die sich öffnenden Hülsen, wenn die Ähren MISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

herauskommen, die Göttin Patelena, über die Saaten, wenn sie an jungen Ähren gleich hoch stehen, die Göttin Ho-stilina, über das Getreide in der Blüte die Göttin Flora, wenn es in der Milch steht, den Gott Lacturnus, wenn es reift, die Göttin Matuta, wenn es gemäht wird, die Göttin Runcina. Und ich erwähne da erst nicht alles, weil ich satt habe an dem, woran sie nicht satt bekommen können.“ Natürlich waren nicht alle diese gotteslästerlichen Sachen so dumm wie die Beschreibung des Wachstums des Weizens; es gab manche die extrem obszön waren, so wie es derselbe Autor an einer anderen Stelle des Werks erklärt: „Auch ich ging ehedem als junger Mann zu den gotteslästerlichen Schaustücken und Spielen, sah die Besessenen, hörte die Musikanten, ergötzte mich an den schändlichen Spielen, die zu Ehren der Götter und Göttinen veranstaltet wurden, zu Ehren der Jungfrau Cälestis1 und der berecynthischen Göttermutter2 , vor deren Ruhestätte am Feste ihrer Reinigung von ganz nichtswürdigen Komödianten öffentlich Lieder gesungen wurden, dergleichen zu hören, ich


HEUTE

sage nicht: für die Mutter der Götter, sondern für die Mutter eines beliebigen Senators und überhaupt jedes ehrbaren Mannes, ja selbst für die Mutter der Komödianten unanständig wäre. Es würden sich also die Komödianten selbst schämen, diese Schändlichkeiten an unzüchtigen Worten und Handlungen zu Hause vor ihren Müttern einzuüben, wie sie sie öffentlich vor der Göttermutter aufführten vor den Augen und Ohren einer dichtgedrängten Zuschauerschaft beiderlei Geschlechtes“. Nun waren jene verdorbenen Götter die perfekte Ausrede, um die verdorbenen Sitten der Heider zu rechtfertigen. Es waren Götter, die sie sich selbst ausgedacht hatten, also ein Teufelskreis: die abweichenden Götter und ihre verdorbenen Verehrer unterstützten gegenseitig ihre Existenz. Einer der Götter, der in der westlichen Welt einen hegemonischen Charakter hat, ist der Gott des Rechts. Was am Anfang nur ein Werkzeug, ein Mittel war, um jeden Menschen vor dem Missbrauch und der Willkür eines anderen zu beschützen, indem man die wesentlichen Rechte jedes Menschen

einforderte, wurde im Laufe der Zeit zu einem Gott, den man anruft und an den man appelliert, um zu tun und lassen, was man will. Auf diese Weise - so wie die Römer mit ihrer endlosen Bande von Göttern - hat man die Rechte des Menschen immer mehr erweitert, bis man alle möglichen Dummheiten und Aversionen im Namen des Gottes des Rechts miteinbezogen hatte. Möchten Sie von Mann zur Frau werden oder andersrum? Appellieren Sie an das Recht. Möchten Sie Ihren Nachkommen vernichten, bevor er geboren wird? Appellieren Sie an das Recht. Möchten Sie Ihre Verirrung als Desorientierung beschreiben? Appellieren Sie an das Recht. Möchten Sie Vater oder Mutter ohne Ehepartner sein? Appellieren Sie an das Recht. Möchten Sie, dass Ihr Wille als der Größte gilt? Appellieren Sie an das Recht. Möchten Sie, dass jeder, der solche Rechte abstreitet, verfolgt wird? Appellieren Sie an das Recht. Der Gott des Rechts wird Sie beschützen und befähigen, indem er diejenige unterwirft und besiegt, die es wagen, sich ihm zu stellen. Doch wie jeder heidnische Gott ist der Gott des Rechts auch inkohärent und irrationell, da er manchen das verweigert, was er den anderen gibt. Mit anderen Worten ist er für das Verdorbene und gegen das Gerechte. Wenn ein Kind an das Recht appelliert, weil es ihm einen Vater und eine Mutter zustehen, spricht dieser Gott ihm dieses Recht ab, denn es sei das Recht seiner Verehrer sich sowas zu erlauben. Wenn jemand an diesen Gott appelliert, damit es nur eine Art legaler Heirat gibt, spricht er ihm dieses Recht ab, das von der Natur selbst bestimmt wurde. Und wenn ein Ungeborenes an den Gott des Rechts appelliert, damit man sein Recht auf Leben respektiert, spricht der Gott ihm dieses Recht ab und gesteht die Entscheidung nur den Eltern zu. Aus all diesen Gründen sollte man seinen Namen in einen anderen ändern, der seinen Charakter besser beschreibt. Ihm würde besser der Name Gott der Schiefheit passen, denn er verdreht das Rechte und Gerechte, indem er das Verdrehte bzw. Verdorbene als Recht vorstellt. Der Gott des Rechts, der eigentlich der Schiefheit ist... das ist die beliebte Göttlichkeit dieser Zeiten. Was für eine Erniedrigung hat das wahre Recht erfahren! Zu was für ein Monster ist es geworden! Wenn man dem Gott des Rechts den Rücken zeigt, wird das Recht zu einem Gott. Die Erfindung von abwegigen Göttern war also keine Exklusivität der alten Römer l

Auf diese Weise - so wie die Römer mit ihrer endlosen Bande von Göttern - hat man die Rechte des Menschen immer mehr erweitert, bis man alle möglichen Dummheiten und Aversionen im Namen des Gottes des Rechts miteinbezogen hatte. Möchten Sie von Mann zur Frau werden oder andersrum? Appellieren Sie an das Recht. Möchten Sie Ihren Nachkommen vernichten, bevor er geboren wird? Appellieren Sie an das Recht. Möchten Sie Ihre Verirrung als Desorientierung beschreiben? Appellieren Sie an das Recht. Möchten Sie Vater oder Mutter ohne Ehepartner sein? Appellieren Sie an das Recht.

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ALLES WILL ICH JESUS WEIHEN Die Hymne des Komponisten Judson W. Van DeVenter, enthält die Aussage eines Mannes, der dem Evangelium mit voller Leidenschaft diente.

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ie Hymne, die 1896 veröffentlicht wurde, stellt den inneren Kampf vor, den der christliche Komponist Judson W. Van DeVenter erlebte, bevor er sich dem Herrn völlig widmete. Van DeVenter wurde am 5. Dezember 1855 in den USA geboren; er komponierte dieses Lied, als er sich noch nicht sicher war, ob er sein musikalisches Talent in der säkularen Welt fortsetzen oder ob er sich lieber dem Wort Gottes völlig widmen sollte. Schließlich entschied sich der Autor für den Weg des Evangeliums. W. Van DeVenter wurde in einem Bauernhof in der Nähe von Dundee, im Staat Michigan, großgezogen. Während seiner Kindheit und Jugend hörte er ständig die Frohe Botschaft. Dann wurde er dank seiner musikalischen Geschicklichkeit an dem Hillsdale College aufgenommen, wo er einen Abschluss als Lehrer machte. Van DeVenter, ein Glaubensmann, unterstürzte immer Gottes Sache und war ein mit der Kirche sehr engagiertes Mitglied. Nachdem er seinem Abschluss an dem Hillsda¬le College gemacht hatte, arbeitete Judson W. Van DeVenter als Kunst-Aufseher an den Sharon Public Schools. Er versuchte, sein irdisches Leben mit seiner Liebe zu dem Herrn auf der besten Art und Weise in Einklang zu bringen. Sein Eifer ließ ihn zu einem vielseitigen Künstler und einem Christen mit festen Überzeugungen werden. Jedoch, fünf Jahre später, hatte er nun den einen Wunsch, nämlich Christ zu sein, denn er merkte, dass man bei Gott alles hatte, um glücklich MISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

zu werden. Van DeVenter, Autor von einer Unmenge von Hymnen, bereiste die USA, England und Schottland, nachdem er sich der Macht des Herrn unterworfen hatte. Zusammen mit seinem Freund Winfield S. Weeden, Autor des Gesangs „Alles will ich Jesus weihen”, verkündete er die Botschaft Gottes und wurde zu einem selbstlosen Prediger. In der letzten Phase seines Lebens erteilte er Unterricht an dem Florida Bible Institute und leitete ein Rundfunkprogramm für christliche Musik. Seine Arbeit zugunsten Gottes nutzte auch dazu, dass Tausende Menschen ihre Augen wieder an das Evangelium richteten. „Alles will ich Jesus weihen“, das größte Werk


MUSIK

ALLES WILL ICH JESUS WEIHEN 1 Alles will ich Jesus weihen, Nichts mehr will ich nennen mein; Leib und Seele, Gut und Habe, alles soll Sein eigen sein. REFRAIN Alles will ich weihen, Alles will ich weihen, Dir, mein Herr, mein Gott, mein Heiland, will ich alles weihen. 2 Alles will ich Jesus weihen, all mein Herz zu Ihm sich neigt; all mein eigner, stolzer Wille sich dem Herrn gehorsam beugt. 3 Alles will ich Jesus weihen, halte alle Welt für Spreu. Doch was ich dem Heiland schenke, G ibt er mir verklärt und neu. 4 Alles will ich Jesus weihen: meines Geistes beste Kraft, All mein Denken, all mein Streben, Alles, was mein Tagwerk schafft.

von Judson W.Van DeVenter, erwarb Ruhm in den 30er Jahren. Danach, im Jahr 1986, wurde es dank der Version der Sängerin Deninece Williams -die mit einer Grammy ausgezeichnet wurde- sehr bekannt. Diese klassische Hymne ist von christlichen Künstlern wie Kathy Troccoli, Michael W. Smith, Brian Littrell, Amy Grant, Ruben Studdard, Carman, CeCe Winans, u.a. aufgenommen worden. Judson W. Van DeVenter, der sein musikalisches Talent nutzte, um Gott bis zum Ende seines

Lebens zu dienen, starb am 17. Juli 1939 in der Stadt Temple Terrace. Seine Unterwerfung an dem Herrn war so groß, dass er vor seinem Tod befahl, die Phrase „Alles will ich Jesus weihen“ in seinen Grabstein zu gravieren. Es ist ein Text, der die Hingabe schildert, die die Gläubigen Gottes haben sollen, und der die Werte vorstellt, die Van DeVenters Leben prägten. Es ist ein Gesang, der die Aussage eines Mannes enthält, der dem Evangelium mit Leidenschaft diente l

5 Alles will ich Jesus weihen! Nimm mein Opfer gnädig auf, Sprich zu meinem Wort dein Amen, Drück dein heilig Siegel drauf!

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DAS WORT VON NOTT Henry Nott wird als einer der Pioniere der Evangelisierung auf der Insel Tahiti in Ozeanien gesehen: Er zeichnete sich durch sein enormes Vertrauen in Gott und durch seine starke Überzeugung, um die Botschaft des Herrn zu predigen Eugene Myers

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Kurz nach seiner Ankunft bezeugte Henry Nott abscheuliche Aktionen. Er sah Menschen, die wehrlose Kinder zu Ehren ihrer heidnischen Göttern opferten und erlebte mit Horror wie alte Leute und Kranken gegraben wurden, um sie zu vernichten. Außerdem wurde er informiert, dass keine tahitische Mädchen älter als 12 noch Jungfrau war. MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

nter dem Schatten der Palmen auf einer der polynesischen Inseln sprach ein weißer Mann mit einem Einheimischen am Ende des 18. Jahrhunderts: Der Erste war ein christlicher Missionar und der Zweite, ein heidnischer Herrscher. Die Gottes Diener und seine Kollegen wurden mehrfach vom Tode bedroht. Tatsächlich waren schon drei von ihnen bereits umgebracht worden. Andere vier wurden überfallen, ausgezogen und zu einem Fluss gezogen, um sie später zu ertrinken. Alle außer Einem wollten aus dem Gebiet fliehen: Dieser einsame aber entschlossene Gläubige war Henry Nott. Nott, bekannt als einer der Pioniere der Evangelisierung auf der Inselgruppe von Tahiti im südlichen Teil des Pazifiks, kam in die Polynesien am 05. März 1797. Dieser Mitglied der Missionsgesellschaft von London kam nach Tahiti als Teil einer Gruppe von Gläubigen an, die den Auftrag bekamen hatten, das Evangelium in diesem Überseegebiet zu predigen. Als Bauarbeiter von Beruf baute er die Fundamente einer christlichen Gemeinde, die noch bis heute existiert. Dieser Mann des Glaubens predigte das Gottes Wort auf dem Polynesien für mehr als vier Jahrzehnten. Henry war im Jahre 1774 in England geboren. Vor seiner Ankunft in Tahiti war er als einen ruhigen und freundlichen Mann mit einer starken religiösen Überzeugung bekannt: Mit der Bibel in der Hand und trotz seiner grundlegenden Ausbildung in den ersten Lebensjahren zeichnete er sich durch ein großes Vertrauen auf Gott sowie durch einen riesigen Enthusiasmus, um die guten Nachrichten des Herrn zu teilen. Er war einer der ersten Gläubigen und Mitglieder der Londoner Missionsgesellschaft, die am 22. September 1795 gegründet wurde.

ÜBERSEE-MISSIONAR Bereit, Gott zu dienen, verließ Nott England mit anderen evangelischen Missionaren im September 1796. Zu dieser Zeit war sein Ziel, die Insel Tahiti, ein Land voller Kriege, Wildheit und Tod zu erreichen. Die Bevölkerung, die aus polynesischen Einheimischen bestand, tötete Menschen bei der minimalen Provokation und war durch Geschlechtskrankheiten dezimiert. Inmitten einer paradiesischen Landschaft benutzten die abgöttischen Überlebenden der Stammeskonflikte die Haut ihrer Feinde als Trophäen. In der Nähe des südlichen Endes vom Pazifischen Ozean bezeugte Henry Nott abscheuliche Aktionen, als er sich kurz nach seiner Ankunft am


GLAUBENSHELDEN

Meeresufer befand. Er sah Menschen, die wehrlose Kinder zu Ehren ihrer heidnischen Göttern opferten und erlebte mit Horror wie alte Leute und Kranken gegraben wurden, um sie zu vernichten. Außerdem wurde er informiert, dass keine tahitische Mädchen älter als 12 noch Jungfrau war und kannte die Aggressivität des Königs Pomare, der mächtigste Mann der Insel, kennen. Nach seiner Ankunft führten Nott und seine Kollegen ihren ersten evangelischen Dienst auf Tahiti durch. Die Sitzung, die am 19. März 1797 stattfand, wurde von Pomare sowie von einer großen Anzahl von Menschen besucht. Damals sagte der Regierender, er habe von der Bibel und der Ankunft der Missionare geträumt und behauptete,

er war gespannt, das Gottes Wort zu hören. Unverzüglich las einer der Diener Johannes 3:16 und sprach über den christlichen Glauben: Gleichzeitig übersetzte ein schwedischer Matrose seine Botschaft, der auf der Insel lebte. Danach machte der König eine Genehmigungsgeste und sagte: „Sehr gut!” EIN BEHARRLICHER PREDIGER Unmittelbar schützte Pomare die Missionare und gab ihnen das größte Haus im Archipel. Der König, ein Einiger der Völker in Tahiti, fand in den Missionaren eine mächtige Waffe, um seinen Ruf zu steigern und sie waren auch ein perfekter Weg, um seine Führung zu konsolidieren. Außerdem

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MISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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glaubte er neben dem religiösen Thema, dass sie seinem Einflussgebiet westliche Werkzeuge zur Verfügung stellen konnten. Gleich nach seinem Segen wurden Henry und seine Glaubensbrüder mit einer Reihe von Aufmerksamkeiten und großen Mengen von Lebensmitteln gefüllt. Unter der Leitung des Evangeliums versuchte Henry Nott seit dem ersten Augenblick, die tahitische Sprache zu lernen. Obwohl seine Kollegen ein großes Leiden wegen der feindlichen Umgebung fühlten, machte sich der Gottes Diener schnell mit der Landessprache vertraut und nutzte jede Gelegenheit aus, um die Sprache zu lernen, als Kontakt mit den Eingeborenen hatte. Dank der Gnade des Herrn verwandelte er sich am 16. August 1801 in den ersten Christen, der die erste Predigt auf Thaitisch hielt. Ein Jahr später befand er sich in der Lage, die Landessprache fließend zu sprechen und wurde ausgewählt, um die neuen Missionare Thaitisch zu unterrichten. Pomare, der am 03. September 1803 starb, war ein enger Freund von Nott und hielt ihn für seinen Lieblingsprediger. Wegen dieser Nähe machte der Missionar alles möglich, um den tahitischen Herrscher zu Gott zu bringen, aber er konnte seine Willensstärke niemals verdrehen. Nach den von ihnen geführten Gesprächen konnte der Gottes Minister schätzen, dass während der ca. 30 jährige Herrschaft von Pomare etwa 2000 Menschen geopfert wurden. Nach dem Tode des Königs übernahmen sein Sohn Otu den Thron. Der Wille von Nott war so stark wie ein Stein und während seiner Arbeit als die Verkünder hörte er nie auf, die guten Nachrichten unter den Tahitianern zu verkünden. Weder die inneren Kriege, die mit dem Aufstieg von Otu (Pomare II genannt) zum Thron begannen, noch die Indifferenz der örtlichen Bevölkerung und die mehreren Todesdrohungen, die er von einer Gruppe von Heiden bekam, nahmen seine Beständigkeit, das Evangelium des Herrn leidenschaftlich zu verbreiten. Sogar nach der Flucht seiner Kollegen im Jahre 1810 blieb er allein in Tahiti als der einzige Verteidiger von Jesuschristus. FRUCHTBARE AUFGABE Überzeugt von Gottes Macht konzentrierte sich Henry Nott besonders auf die Bekehrung von Pomare II., eine wilde und gewalttätige Person, die im Gegensatz zu seinem Vater vor dem Evangelium kapitulierte. Nachdem er das Gottes Wort hörte, begann der neue König regelmäßig an, die von dem Prediger geführten Dienste zu besuchen.

Mit seiner Hilfe und Ermutigung wurde nach einiger Zeit ein Tempel erbaut, der am 25. Juli 1813 eingeweiht wurde. Am folgenden Tag gaben 31 Eingeborene den Götzendienst auf und begannen, über die Güte des Christentums zu erfahren. Am 16. Mai 1819 wurde der König Pomare II von Nott vor 5000 Menschen getauft, nachdem er Christus als seinen Retter annahm. An diesem Tag, nach mehr als zwei Jahrzehnten von Tränen und Bedürftigkeit, sah der Missionar die Ergebnisse seiner unerschütterlichen Arbeit in einer rührenden Zeremonie. Im nächsten Jahrzehnt wurden Hunderte von Tahitianern evangelisch und vertieften sein Wissen über das Gottes Wort. Bald begannen Einige von ihnen, das Evangelium nach Bora Bora, Raiatea, Huahine sowie auf andere Insel des Polynesien zu bringen. Henry, der Jesus sehr vertraute, lebte am 18. Dezember 1835 einen weiteren Triumphtag, als er nach drei Jahrzehnten harter Arbeit die Über-

Überzeugt von Gottes Macht konzentrierte sich Henry Nott besonders auf die Bekehrung von Pomare II., eine wilde und gewalttätige Person, die im Gegensatz zu seinem Vater vor dem Evangelium kapitulierte. Nachdem er das Gottes Wort hörte, begann der neue König regelmäßig an, die von dem Prediger geführten Dienste zu besuchen. Mit seiner Hilfe und Ermutigung wurde nach einiger Zeit ein Tempel erbaut, der am 25. Juli 1813 eingeweiht wurde. setzung der Heiligen Schriften auf die tahitische Sprache beendete. Bald danach, im Jahre 1836, ging er nach London, um den Druck der kürzlich ausgearbeiteten Version der Bibel zu führen. Später, am 8. Juni 1838, erschien er vor der Königin Viktoria mit der ersten Kopie der Schriften auf Tahitisch. Diese große und lebenslange Anstrengung von Nott wurde von den Mitgliedern der englischen Krone gefeiert. Henry Nott, bekannte Persönlichkeit des christlichen Glaubens hörte den Gottes Ruf und ging in seinem Reich am 02. Mai 1844. Joseph Moore, einer seiner Mitarbeiter während der missionarischen Aufgaben schrieb, dass der Minister Nott in seinen letzten Tagen auf der Erde viel über die Rettung sprach. Darüber hinaus sagte er, dass der ehemalige Bauarbeiter von Christus, welcher unzählige Leiden im Laufe seines Lebens überwunden musste, immer wieder den folgenden Satz wiederholte: „Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben“ l September 2016 / Impacto evangelisch

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DER STURM, DEN NOÉ LEBTE In seiner „Werteskala“ war es eine Routine, Frauen zu erobern und zu betrügen, denn für ihn war das nicht unmoralisch. Er spielte mit Gefühlen und Lebensplänen. Er wurde aufgrund dieses ausschweifenden Lebens zum Gefängnis in Ecuador geschickt. Noé Aurelio Bonzo Vera hätte vom Fleisch essen können, aber er wurde von der enormen Macht des Herrn gerettet.

Marlo Pérez Foto: Damaris Samame y Archivo familiar

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oé Aurelio Bonzo Vera war niemals ein galanter Mann. Seine Charaktereigenschaften, die für sein Land Ecuador typisch sind und seine Höhe von 1,65 Metern, stimmen nicht mit dem typischen Stereotyp der maskulinen Figur überein, die das andere Geschlecht blendet und verliebt. Allerdings nutzte Noe das, was er erbte: Seine Beredsamkeit verlockte mehr als ein Mädchen und half ihm, seine Liste von Eroberungen zu noch mehr länger zu machen. Noe, der nicht mit der biblischen Figur verglichen werden kann, die die Arche baute und die Menschheit vor der großen Sintflut schützte, wurde am 26. Dezember 1975 in der Stadt Milagro in Ecuador geboren. Seit seinen Ju-

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gendjahren hatte er den eifrigen Wunsch, die örtlichen Bordelle zu besuchen, um somit kein Kind mehr zu sein und sich in einen „Mann“ vor seinen Freunden und der traditionellen Gesellschaft zu verwandeln. Jedoch war sein „typisches Verhalten eines Mannes“ Teil eines Generationsfluches, der nach Noe von seinem Großvater väterlicherseits vererbt wurde, der mehrere Frauen um sich hatte und wegen seiner Sünde Selbstmord beging. „Mein Großvater war ein echter Frauenheld: Er hatte mehrere Frauen um ihn herum; er schlief mit ledigen und verheirateten Frauen und eines Tages nahm dieser Mann eine Pistole Weiter lesen––


LEBENSGESCHICHTE

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und schoss sich in den Kopf ... Satan führte ihn dazu “, sagt Noé. EIN FRAUENHELD AUF FREIEM FUSS Da Noé mit 18 Jahren schon viel „Erfahrung“ mit dem anderen Geschlecht hatte, entwarf er den Plan, sich den Frauen durch seinen Job als Telefonchipverkäufer an der Bushaltestelle der Stadt näher zu kommen. Dort nutzte er die Zeit am besten aus, um mit jeder Frau zu flirten: Es war ihm egal, ob sie minderjährig oder verheiratet waren. „Ich machte ihnen sofort den Hof und eroberte sie ... Viele von ihnen glaubten mir so viel, dass sie ihre Löhne oder Gehälter mit mir in einem Bier, Taxi und sogar in Hotels ausgeMISSIONSBEWEGUNG 36 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


LEBENSGESCHICHTE

geben haben”, sagt Noe, der sich damals selbst „Joel Ponce” nannte. Nach seinem Slogan, sich nicht zu verloben oder zu heiraten, hatte Noe eine Beziehung zu einem minderjährigen Mädchen. Als der Vater des Mädchens das erfuhr, nahm er eine Waffe und brachte ihn fast um. „Der Vater dieses Mädchens suchte mich bei meiner Mutter, um mich zu töten. Zum Glück haben meine christlichen Großeltern, die dort waren, das Blut Christi erwähnt und die Kugel ging Gott sei Dank zu einem anderen Ort… Ich glaube, die Barmherzigkeit Gottes hat mich vom Tode gerettet”. IRREFÜHRENDE SPRACHE Auf einmal wollte eine seiner Eroberungen ihre

Da Noé mit 18 Jahren schon viel „Erfahrung“ mit dem anderen Geschlecht hatte, entwarf er den Plan, sich den Frauen durch seinen Job als Telefonchipverkäufer an der Bushaltestelle der Stadt näher zu kommen. Dort nutzte er die Zeit am besten aus, um mit jeder Frau zu flirten: Es war ihm egal, ob sie minderjährig oder verheiratet waren. Beziehung offiziell machen und ihn heiraten. Als sie hörte, dass Noé das nicht wollte, lief das Mädchen verzweifelt und wurde fast von einem Lastwagen getötet, der pünktlich bremsen konnte. „Ich möchte sterben!”, schrie sie zum Lastwagenfahrer. In einer anderen misslungenen Beziehung tat einer der Frauen eine Hexenjagd, weil er sie betrogen hatte: Er wurde krank bis zu dem Punkt,

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dass er von der medizinischen Wissenschaft als endgültig krank gemeldet wurde. Die Situation war so schwer, dass er selbst nicht weiß, wie er von diesem schmerzlichen Moment gerettet wurde. „Wenn ein Mensch nicht Christus hat, werden die Flüche wahr, wie der Zauberer sagt. Wenn eine Person aber Christus in ihrem Herzen hat, geht der Engel Jehovas um diejenigen herum, die Angst vor ihm haben und rettet sie vor allem Bösen ... Es gibt weder Hexerei noch Zauberei, die den Gottes Sohn zerstören kann“, sagt Noé. VOLL MIT PROBLEMEN Im Jahre 1998, als er ein Familienunternehmen führte, das sich mit der Suche nach Jobs in der Stadt Guayaquil beschäftigte, flirtete Noé weiter mit Frauen und benutzte diese Einnahmequelle von der Firma, um mehrere Mädchen bei ihm zu haben. Das brachte ihm viele Probleme mit dem Gesetz, wobei er mehr als einmal zum Gefängnis geschickt wurde. „Ich habe nie eine Pistole verwendet, um eine Frau zu zwingen. Ich habe ihnen nur falsche Hoffnungen gemacht, indem ich ihnen erzählte, dass ich sie heiraten würde und wir würden Kinder zusammen haben... aber wenn ich schon bekommen habe, was ich von ihnen wollte, sagte ich sie, sie waren verrückt und ich würde sie nie heiraten“, sagte er. Sein erstes Problem mit dem Gefängnis geschah, als er ein minderjähriges Mädchen in die Stadt ohne Arbeitsgenehmigung und Kenntnis seiner Eltern schickte. Dieser Fehler führte dazu, dass er im Gefängnis von Litoral wegen Verletzung der Arbeitsnormen eingesperrt wurde, da das Mädchen noch zu einer extremen Gefahr ausgesetzt wurde. Sein Gesicht und die Agentur wurden von der örtlichen Presse bekannt gemacht. „Ich glaube, dass Gott meine Festnahme plante, damit ich ihn suchen konnte…denn am ersten Tag, als ich ins Gefängnis kam, sprach ein Mann mit mir über das Gottes Wort.. Damals aber bekehrte ich mich nicht wirklich”, offenbarte er. Nach ein paar Wochen wurde Noé freigelassen und ging zurück zu seinem Job sowie zu seiner Vorliebe als Frauenheld in seiner Nachbarschaft. Einige Monate später wurde er erneut verhaftet, weil eine Kundin ihn für eine schlechte Praxis anzeigte. Ein Polizist, dessen Frau eine MISSIONSBEWEGUNG 38 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

außereheliche Beziehung mit Noé hatte, verhaftete ihn als Rache. GEFANGENE DER SÜNDE Da er keine schwere Straftat begangen hatte, wurde Noé in wenig als einer Woche aus dem Gefängnis entlassen, um mit seiner moralischen Verschwendung fortzufahren. Ein Jahr später entsetzte eine andere Festnahme sein Image und das von seiner Firma, als er ein Mädchen zur Arbeit in einer anderen Provinz schickte und nach ein paar Tagen niemand wusste, wo das Mädchen war, denn sie ging verloren. Dies veranlasste die Verwandten des verlorenen Mädchens, das Unternehmen zu verklagen, wobei Noé, seine Sekretärin (die auch eine seiner Geliebten war) und seine Mutter, die versehentlich an diesem Tag da war, verhaftet


LEBENSGESCHICHTE

Sein erstes Problem mit dem Gefängnis geschah, als er ein minderjähriges Mädchen in die Stadt ohne Arbeitsgenehmigung und Kenntnis seiner Eltern schickte. Dieser Fehler führte dazu, dass er im Gefängnis von Litoral wegen Verletzung der Arbeitsnormen eingesperrt wurde, da das Mädchen noch zu einer extremen Gefahr ausgesetzt wurde. Sein Gesicht und die Agentur wurden von der örtlichen Presse bekannt gemacht.

wurden. Nachdem sie im Hauptquartier der nationalen Polizei von Ecuador in Guayaquil eingesperrt wurden, rief Noé dem Herrn zu und sah, wie seine mächtige Hand seine Mutter aus dem Gefängnis befreite. Somit entschied sich Noé für den Weg der Evangelien und versöhnte sich mit Gott. Als die Tage vergingen und er wieder freigelassen wurde, vernachlässigte er jedoch wieder seine neue Vertrauenswürdigkeit. „Als ich vom Herrn wegging, wurde ich kurz danach wieder eingesperrt”, erinnert sich Noe. Als er zu seinen alten Verhältnissen zurückkehrte und sich mit Frauen freute, schickte ihn ein weiterer Strafprozess ins Gefängnis, da er mit einer Entführung und Vergewaltigung eines 15-jährigen Mädchens angeklagt wurde. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine ähnliche Strafe

für den Frauenheld, aber Gott kam pünktlich. „Ihre Eltern kamen auf die Idee, dass ich sie entführt und vergewaltigt habe, aber Gott machte ein Wunder, als das Mädchen zugab, dass ich es nicht gewesen war ... Gott hat mich in zwei Monate vom Gefängnis befreit”, erinnert er sich. Als er aus dem Gefängnis entlassen wurde, verstand Noé, dass sein Leben sehr riskant war. Er kam in der Nähe von Gott zum millionenfachen Mal und übergab ehrlich sein Herz am 17. Februar 2000 in einer christlichen Kirche in der Stadt Guayaquil. Dort traf er Santa Zevallos, die einzige Frau, mit der er verheiratet gewesen ist, die ihn mit seinen Söhnen Noe und Enoc begleitet. „Vorher war ich eine Marionette von Satan. Es ist aber anders, in den Wegen des Herrn zu sein, denn die Christen sind anders“, schließt Noé l

Als er aus dem Gefängnis entlassen wurde, verstand Noé, dass sein Leben sehr riskant war. Er kam in der Nähe von Gott zum millionenfachen Mal und übergab ehrlich sein Herz am 17. Februar 2000 in einer christlichen Kirche in der Stadt Guayaquil. Dort traf er Santa Zevallos, die einzige Frau, mit der er verheiratet gewesen ist, die ihn mit seinen Söhnen Noe und Enoc begleitet. September 2016 / Impacto evangelisch

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INTERVIEW

„GOTT BITTET UNS DARUM, AUF ENGLISCH ZU PREDIGEN“ Als Aufsichtsbeamter der WMB in den Vereinigten Staaten seit drei Jahren teilt Pastor Arturo Hernandez eine Bewertung über die Aktualität mit und offenbart seine Wünsche, weiterhin das Gottes Wort in diesem enormen Land zu verbreiten.

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astor Arturo Hernandez ist über die Risiken der nächsten amerikanischen Regierung bewusst, die den Zugang von tausenden Latino-Immigranten beschränken will. Jedoch vertraut er, dass das Werk in den Vereinigten Staaten noch weiter wachsen wird, welches dort in 50 Staaten anwesend ist. Seit wann sind Sie Aufsichtsbeamter der WMB in den Vereinigten Staaten? Etwa drei Jahre. Während dieser Zeit haben wir gesehen, dass die Arbeit eine stabile Entwicklung gehabt hat. Natürlich ist es nicht eine üppige Entwicklung gewesen, aber sie ist fest und stabil geblieben und wir sind aufgrund der Herrlichkeit des Herrn gewachsen. Heutzutage haben wir Projekte wie „USA Vision”, in denen alle Pastoren, vor allem die Presbyter, eng verbunden sind und zusammenarbeiten. Wir haben Fortschritte gemacht und haben mit Staaten angefangen, die an andere Staaten grenzen, um somit ein Werk zu errichten und dort einen Missionar schicken zu können. In wie vielen Städten ist das Werk der WMB anwesend? Heute sind wir in 50 Staaten: In Hawaii, einer der weitesten liegenden Staaten haben wir auch ein Werk errichtet. Ein anderes weit gelegenes Werk befindet sich in Alaska, wo wir eine TV-Sendung haben und wo wir bald noch eine andere Dienststelle haben werden. Ist die hispanische Bevölkerung noch stark in den Kirchen oder gibt es dort auch amerikanische Brüder? Es gibt Amerikaner, die zu Christus bekehrt sind. Wir haben sogar Kirchen, deren Kulte voll in englischer Sprache sind. Es gibt Kulte, die wir von einer Sprache zur einer anderen übersetzen, damit auch andere Leute erreichen können. Wir denken, dass der beste Weg, um ins Land eindringen zu können, darin besteht, englischsprachige Missionare zu schi-

cken, denn Gott fordert uns auch, auf Englisch und nicht nur auf Spanisch zu predigen. Welche Sendungen werden mit „Producciones Impacto“ vorbereitet? Jetzt heißt es nicht mehr „Producciones Impacto“, sondern „Peniel TV” und wir arbeiten gerade daran, um mehrere Fernsehrogramme zu haben. Die Idee ist, das ganze Land zu decken und, dass andere Pastoren Beiträge durch die Programme machen können. Auch wollen wir mit einer qualitätsvollen Übertragungssignal rechnen. Gibt es die Möglichkeit, mit einem eigenen Fernsehsender zu rechnen? Das ist das oberste Ziel, obwohl es dafür eine Menge Zeit und Geld erforderlich sind. Bis dahin versuchen wir, so viel wie möglich mit „Peniel Television” zu decken und dadurch Programme über christliche Erziehung, biblische Studien, Predigten, Kulten und alles, was einen Sender haben muss, anzubieten. Das ist das Ziel. Haben Sie schon eine Annäherung an die Kameras gehabt? Natürlich! Gott hat uns erlaubt, über Live-Radio zu predigen. Wir haben derzeit eine Fernsehsendung in der Stadt Michigan. Unser Programm heißt „Evangelische Mission“ und es wird sowohl im Internet als auch im Fernsehen in acht verschiedenen Städten von County gezeigt. Nordamerika will auch einen Kongress von großem Ausmaß haben? Wir haben schon einen ähnlichen Kongress im Jahre 1993 gehabt, aber es ist notwendig, einen neuen vorzubereiten. Das Problem ist wegen des Visums, denn die Einreise für unsere Pastoren in Südamerika oder Mittelamerika ist sehr schwierig. Unser Wunsch ist es, einen Kongress zu haben. Wir sind nicht Konformisten, aber wir sind sehr zufrieden mit unseren Konventionen und den Besuch Pastoren aus dem Ausland l September 2016 / Impacto evangelisch

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DIE FREUDE, MISSIONAR ZU SEIN „Wer mit Tränen sät, wird mit Freuden ernten. Weinend gehen sie hin und streuen die Saat aus, jubelnd kommen sie heim und tragen ihre Garben“. Psalm 126:5-6 Rev. Luis M. Ortiz

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Ein wahrer Missionar versteht, dass die höchste Aufgabe der Kirche darin besteht, die Welt zu evangelisieren, und zu diesem Ziel hat er sein Leben gewidmet und durchgeführt. Die oberste Interesse eines wahren Missionars ist die Erlösung der Seelen und die wesentliche Beziehung zu ihrem Meister, dem sie lieben, dienen und gehorchen.

MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

s gibt kein Unternehmen auf der Welt, das so viele Hindernisse wie das Gottes Werk ausgesetzt hat. Es ist aber auch wahr, dass es kein anderes Unternehmen gibt, das in der Welt so viele Triumphe und Siege mit ewigen Ergebnissen wie das Gottes Werk Gottes gewonnen hat. Das Missionswerk im Ausland ist die am meisten behinderte, angegriffene, verfolgte und die am wenigsten erkannte Aufgabe vom Gottes Werk. Wenn ein Missionar berufen wird, in ein fremdes Land zu gehen, beginnen die Missverständnisse, Unbeliebtheiten, Hindernissen, Kämpfen und Verfolgungen für ihn. Wenn eine Person sich dafür entscheidet, Missionar zu werden, um ihr Haus, ihr Umfeld und ihre Freunde verlassen, ist sie allein und vergessen und befindet sich vor einem der härtesten Jobs ohne einen rechtzeitigen Anreiz und ohne die notwendigen Mittel. Manchmal isst sie wochenlang nicht gut, ihr fehlen ihre Freunde und sie fühlt sich durch die Indifferenz erschöpft: Sie empfindet die Nostalgie und wird von der Undankbarkeit geschädigt. Wenn sie in ihr Land zurückkehrt, wo sie Ermutigung und Verständnis finden sollte, wird sie als fremd gesehen und behandelt; sie wird als misstrauisch und verdächtig gesehen; sie wird rücksichtslos behandelt und wird sogar als eine Bedrohung betrachtet. Wenn sie nichts tut, fehlt ihr das Handeln: Wenn sie etwas tut, dann ist das Handeln extrem. Ihr fehlt das Ausdrucksvermögen: Wenn sie etwas sagt, hat sie nicht recht. Wenn sie jung zurückkehrt, fehlt ihr die Sehkraft. Wenn sie reif zurückkehrt, hat sie keine Chancen. Wenn sie alt geworden ist, wird sie zum Tode verurteilt. Alle diese Dinge, die für die frivolen, opportunistischen und ehrgeizigen Menschen Nachteile sind und von ihnen vermieden werden, stellen für einen wirklichen Missionar genau seine Ruhm, sein Reichtum und sein Vermögen dar. Solche Freude, solches Reichtum und solches Vermögen, die er nicht für einen Status oder eine Hierarchie ändert, die von ihm verachtet und belästigt werden. Ein wahrer Missionar kann in seinem Leben

nicht anders machen: Sein Leben und seine Aktivitäten basieren sich auf diese Berufung und auf diese Leidenschaft. Der wahre Missionar kann alles aushalten, aber nicht die Tatsache, von seiner göttlichen Berufung abgelenkt zu werden. Ein wahrer Missionar ist bereit, auf die allergrößten Dinge zu verzichten, aber niemals auf ihre Berufung. Ein wahrer Missionar weiß, dass Gott ihn, seine Berufung und seinen Dienst über alle Menschen und Dinge gerufen hat. Ein wahrer Missionar lebt seine Mission, die gar nichts anders ist und mir weh, wenn ich sie nicht weitergebe.” (1 Ko. 9:16). Ein wahrer Missionar versteht, dass die höchste Aufgabe der Kirche darin besteht, die Welt zu evangelisieren, und zu diesem Ziel hat er sein Leben gewidmet und durchgeführt. Die oberste Interesse eines wahren Missionars ist die Erlösung der Seelen und die wesentliche Beziehung zu seinem Meister, dem sie lieben, dienen und gehorchen. Aufgrund dieser starken Überzeugungen und mächtigen Gründe kann ein echter Missionar nichts verbergen: Er muss leiden, aber das sind seine Herrlichkeiten, denn “der Jünger ist nicht über seinen Meister noch der Knecht über den Herrn” (Mt. 10:24). Genauso wie sein Herr wird er auch beurteilt und mit der Kleidung der morbiden Kritik verkleidet; ihm werden respektlose Wörter geworfen und wird gezwungen, ein Kreuz aus Verruf zu tragen; er wird im Grab der Verachtung und der Vergessenheit begraben. Aber genau wie sein Meister am dritten Tag auferstand, erweckt der wahre Missionar jeden


ANDACHT

Tag vom Tode, denn er wird täglich beurteilt, gekreuzigt und begrabt, sodass es tatsächlich die Wörter eines anderen großen Missionars, der Apostel Paulus, stimmen, der Folgendes schrieb: „Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um. Wir tragen allezeit das Sterben Jesu an unserm Leibe, auf dass auch das Leben Jesu an unserm Leibe offenbar werde. Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, auf dass auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleisch. So ist nun der Tod mächtig in uns, aber das Leben in euch“ (2 Ko. 4: 8-12). Deswegen steht der wahre Missionar jeden Tag mit einem neuen Leben, mit neuen Kräften, neuen Begeisterungen, neuen Visionen und neuen Bestimmungen auf, um denjenigen durch das Predigen eine Vision, Kraft und ein Leben mitzuteilen. Als Alexander der Große dem klugen alten griechischen Diogenes die Frage „Was willst du

von mir?” stellte, antwortete er: „Nichts. Nimm mir nur den Sonnenschein nicht weg“. Dann sagte der Apostel Paulus: „Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden geachtet…um welches willen ich alles habe für Schaden gerechnet, und achte es für Kot, auf dass ich Christum gewinne.“ (Phi. 3: 7-8). Deswegen folgt der wahre Missionar die Spur seines Meisters, da er Folgendes zu sagen hat: „Ich könnte mich nicht weniger um den Reichtum kümmern, / Status sind nicht wichtig, noch mache ich mir keine Sorgen um Illusionen / an Prestige und an Größe. / Wenn es Schmeichelei gibt, so bin ich nicht von ihnen betroffen, und auch nicht falsch, / in dem Tiegel der Abstammung / verbrennt alles, was eingegossen wird. Ich habe auf alles verzichtet, du kannst alles behalten, / es ist besser, mit Christus zu sein, / obgleich er gekreuzigt ist. / Ich behalte die Herrlichkeiten, / des Kreuzes des Nazareners, / der Rest ist fremd / und ich halte es als Abschaum / Bischof, König oder Arzt?, / irdisch zu haben Ehre und Ehre,/ ein Missionar zu sein! “ l September 2016 / Impacto evangelisch

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ÖFFNEN SIE DIE OHREN ZU JESUS „Als Jesus mit seinen Jüngern von Jericho weiterzog, folgte ihm eine große Menschenmenge. Zwei Blinde, die am Straßenrand saßen, hörten, dass Jesus vorbeikam, und riefen: »Herr, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit uns!« Die Leute fuhren sie an, sie sollten still sein. Doch die Blinden schrien nur noch lauter: »Herr, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit uns!«. Jesus blieb stehen und rief die beiden zu sich. »Was möchtet ihr von mir?«, fragte er. »Herr«, antworteten sie, »wir möchten sehen können.« Da ergriff ihn tiefes Mitgefühl; er berührte ihre Augen, und im selben Augenblick konnten sie sehen. Von da an folgten sie Jesus nach.“ (Matthäus 20:29-34) Rev. Alberto Ortega

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Die meisten dieser genetischen Wissenschaftler haben zugegeben, Atheisten zu sein und versuchen, die Fehler des Lebens zu reparieren. Sie fühlen sich wie Götter, ohne zu wissen, dass die Sünde, die Adam und Eva im Garten Edens begangen haben, die wahre Quelle mehrerer menschlicher und moralischer Leiden ist. MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

iese zwei Blinden hörten, dass Jesus vorbeikam, und riefen. Jesus blieb stehen und rief die Beiden zu sich. »Was möchtet ihr von mir?«, fragte er. (Matthäus 30:32). Das war die Frage, die unser geliebter Retter Jesus den beiden Blinden in Jericho stellte: „Was möchtet ihr von mir?. Diese beiden Männer lebten in der Dunkelheit. Jesus sagte einmal: „Das Auge gibt dem Köper Licht“ (Matthäus 6:22) und die Lichter des Leibes dieser Blinden waren beschädigt. Es gab keine menschliche Möglichkeit, dass ihre Lichter ersetzt oder zurückgegeben werden konnten, denn es gab keine ärztliche Behandlung, um das Licht in ihren Augen wiederherstellen zu können: Es gab keine Hoffnung, das Sehvermögen wieder zu erlangen. Was konnten die Leute machen, die auf der Straße nach Jericho waren? Sie erbarmten sich und gaben ihnen nur einen Geldbeitrag. Aber Jesus ging an jenem hoffnungslosen, armen und unmöglichen Ort vorüber: So kam das Licht der Welt. Der Schöpfer des Leibes, der Seele und des menschlichen Geistes ging an ihrer Seite: Derjenige, der den Mann ohne Anomalien, ohne Fehler schuf. In England haben vor Kurzem die Versicherungsgesellschaften eine Zustimmung von der Regierung bekommen, durch die sie autorisiert werden, den möglichen Kunden, die eine Versicherungspolice haben möchten, eine genetische Karte zu fordern. Dadurch ist es möglich zu erkennen, ob die Person eine Art genetische Anomalie hat und hier erscheint auch jede Art von Krankheit, die nicht in den klinischen Analysen gezeigt wird, die aber die Person sie in der Zukunft entwickeln könnte. Wenn diese beiden Blinden heute in England leben würden, würde ihnen das Recht auf eine Versicherungspolice versagt. Das ist nur ein Einblick, was der Mensch des 21. Jahr-

hunderts der Menschheit gegeben hat und das ist wirklich erschreckend! Die meisten dieser genetischen Wissenschaftler haben zugegeben, Atheisten zu sein und versuchen, die Fehler des Lebens zu reparieren. Sie fühlen sich wie Götter, ohne zu wissen, dass die Sünde, die Adam und Eva im Garten Edens begangen haben, die wahre Quelle mehrerer menschlicher und moralischer Leiden ist. Die ganze Menschheit leidet die schrecklichen Folgen, von Gott getrennt zu leben. Es gibt aber keinen Wissenschaftler, der darüber nachdenkt, wie es möglich ist, das menschliche Verhalten zu reparieren oder wie es möglich ist, zur Harmonie mit Gott dem Allmächtigen, die im Eden verlorenging, zurückzukehren. Jesus aber ging an der Seite dieser beiden Blinden vorüber: Er ist der Wiederhersteller der geistigen und moralischen Verformungen, die in der menschlichen Natur existieren. Er ist der Einzige, der uns zur glorreichen Gemeinschaft mit unserem Gott und Vater zurückgeben kann. Jesus kam dem nicht Heilbarem, dem Vergessenen, dem Schmerzlichen nahe. Diese beiden Blinden konnten nicht sehen aber hörten „als Jesus vorbeikam“ (Matthäus 20: 30) und so benutzten sie alles, was sie hatten: Gott kann arbeiten, wenn wir verwenden, was wir haben. Diese blinden Männer geben uns eine große Lektion: Zuerst benutzen sie ihre Ohren und die Bibel sagt: „Wie wir gesehen haben, setzt der Glaube das Hören der Botschaft von Christus voraus“ (Ro.10: 17). Dann gingen sie noch weiter und benutzten nicht nur das Gehör, sondern „riefen auch für ihn” (Matthäus 20:30) und sprachen: »Herr, du Sohn Davids, hab Erbarmen mit uns!« Matthäus 20:30). Paulus erinnert uns: „Denn man wird für gerecht erklärt, wenn man mit dem Herzen glaubt; man wird gerettet, wenn man ´den Glauben` mit dem Mund bekennt.“ (Römer 10:10).


ANDACHT

Es ist so gut, dem Herrn unsere Ohren, unser Herz und den Mund zu geben, denn das führte zu Jesus Frage: »Was möchtet ihr von mir?«, Jesus ist jetzt in deiner verzweifelten Straße: Er ist neben dir. Vielleicht hat die Gerechtigkeit dich als unwiederbringlich verurteilt oder die Medizin hat dich für unheilbar erklärt: Warum benutzt du nicht im Gegenteil deine Ohren, um Jesus zu hören?“ Warum schreist du nicht zu ihm: Gott sei mir

gnädig! Genau dort, wo Sie jetzt sind, auf dem Weg zu Jericho. Nur so erhalten Sie die göttliche Antwort, die Wiederherstellung und den Sieg. „Da ergriff Jesus tiefes Mitgefühl; er berührte ihre Augen, und im selben Augenblick konnten sie sehen. Von da an folgten sie ihn nach“ (Matthäus 20:34) Liebe Leser, Jesus hat sich nicht verändert: Er ruft noch, er fragt noch: »WAS MÖCHTET IHR VON MIR?« l September 2016 / Impacto evangelisch

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MÖGEN AUCH ZWEI MITEINANDER WANDELN, SIE SEIEN DENN EINS UNTEREINANDER? „Seht, wie schön und angenehm es ist, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen! Es ist wie das kostbare Salböl, das über das Haupt gegossen wird und das sogar noch herabfließt auf den Bart, so wie das Öl herabrann auf den Bart von Aaron und hinunter auf den Halssaum seines Gewandes. Es ist erfrischend wie der Tau vom Berg Hermon, der den Berg Zion und seine Hügel benetzt. Wo dies geschieht, hat der Herr seinen Segen versprochen – Leben, das niemals enden wird!“ (Psalm 133:1-3) „Mögen auch zwei miteinander wandeln, sie seien denn eins untereinander?“ (Amos 3:3). Rev. Ramón L. Aponte

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ANDACHT

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enn wir Menschen Gottes sein wollen und mit Gott wandeln möchten, sollen wir ihm zustimmen. Erstens sollten wir Ihm über die Sünde zustimmen. In den heiligen Schriften sagt Gott unmissverständlich und kategorisch, dass wir die Sünde begangen haben, dass wir unseren eigenen Weg gewählt haben. (Psalm 14:1-3) Das erste, was Gott uns sagt, ist, uns zu bereuen und die Richtung zu ändern. Wir wandern auf dem falschen Weg, dem Weg der Selbstsucht und des Egoismus. Wir sollten diesen falschen Weg umkehren und ihn verlassen, um unsere Sünden aufzugeben und zu bekennen, indem wir uns an den Herrn wenden, indem wir ihn bitten, uns zu vergeben und uns die Freiheit durch die Liebe Jesu zu geben. Nun gibt es eine Reue, die wir als religiös beschreiben könnten und die nur versucht, das Verbot zu vermeiden und die Strafe loszuwerden. Wir sollten aber weiter bis zu einer wahren christlichen Reue gehen. Sie umfasst nicht nur die Angst vor der Strafe, sondern auch eine echte Trauer, weil man gegen den liebenden himmlischen Vater gesundet hat: Es ist ein frommer Schmerz, weil wir derjenige, der uns liebte und sich um unsere Vergebung und Sauberkeit gekümmert hat, beleidigt haben. Wir müssen zu einem anderen Abkommen gelangen, wenn wir mit Gott wandern: Es handelt sich um eine Übereinkunft über die Herrschaft Christi. Unbestreitbar müssen wir ihn als unseren erlösenden Retter betrachten. Häufig lesen wir die heiligen Schriften: „Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden« (Römer 10:13). In diesem Satz werden zwei Wörter hervorgehoben. Eins von ihnen ist natürlich „gerettet“, aber das andere wichtige Wort in diesem Bibelspruch ist das Wort „Herr“. Wir sollten mit Gott über die Herrschaft Christi übereinstimmen.

Nachdem wir vergeben worden sind und wiedergeboren sind, müssen wir ein neues Leben führen und nicht leben, wie wir es wollen. Gott hat uns erlöst und uns erneuert, um seine Ziele zu erfüllen. Die einzige wahre Ruhe, Friede und Freude wird gefühlt, sobald wir unseren wahren Platz finden, der mit der Dominanz von Jesus Christus zusammenhängt. Die Heiligen Schriften besagen, dass Christus unsere Sünden im Kreuz trug. „Er, der unsere Sünden an seinem eigenen Leib ans Kreuz hinaufgetragen hat, sodass wir jetzt den Sünden gegenüber gestorben sind und für das leben können…“ (1 Petrus 2:24). Nun wurde diese Entscheidung für alle und überall gemacht, aber wir werden nicht davon profitieren, bis wir es wissen und moralische geistige Anpassungen machen. In diesem Sinne sind das Bekenntnis und die Aufgabe aller Sünde, indem wir Jesus Christus als Herrn und Retter haben, notwendig. Die heiligen Schriften besagen auch, dass Christus nicht nur unsere Sünden trug: Er nahm auch die Sünden von allen Menschen in der Welt, von der ganzen Menschheit im Kreuz. Aber das ist für uns nicht vorteilhaft, bis wir das wissen und bis wir die notwendigen moralischen und spirituellen Anpassungen machen. Das setzt voraus, dass wir ganz und gar ohne Bedingung und unwiderruflich Gott übergeben müssen. Jesus sagt uns, dass es gleichbedeutend ist, das Kreuz zu nehmen und ihm zu folgen. Nachdem der Apostel Paulus diese Erfüllung erlebte, sagte er: „Nicht mehr ich bin es, der lebt, nein, Christus lebt in mir….“ (Ga.2:20). Diese Kreuzigung ist auch in der Übereinstimmung mit Gott eingeschlossen. Der Brief an die Epheser 5:18 gibt uns einen anderen Befehl: „Lasst euch vielmehr vom Geist ´Gottes` erfüllen“. Der Geist wohnt in allen Gläubigen, die „aus dem Geist geboren sind“ (Johannes 3:6), aber wir brauchen diese Auskleidung des Heiligen Geistes, um unseren christlichen Charakter zu stärken und wie Christus zu sein. Auch die Taufe im Heiligen Geist, das eine Salbung der Macht ist, gibt uns ein fruchtbares Leben. Eine sehr nützliche Studie der Bibel seitens jeder von uns wäre die Suche nach anderen Formen, um mit Gott einverstanden zu sein und, um unmissverständlich mit ihm wandern zu können. Amen l September 2016 / Impacto evangelisch

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

KEINER DARF DICH VOM HERRN TRENNEN

Das Gotteswerk der USA veranstaltete seine Nationale Versammlung unter Mitwirkung von über 3500 Gläubigen in Virginia. In der Tat besucht Gott die Kirchen in Nordamerika.

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nter dem Motto „Vision USA“ veranstaltete die Weltweite Missionsbewegung (WMB) der USA vom 12. bis 15. Juli dieses Jahres ihre 27. Nationale Versammlung im Bundesstaat Virginia. Bei der Veranstaltung waren der internationale Präsident der WMB, MISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Rev. Gustavo Martinez, sowie die wichtigsten nationalen und internationalen offiziellen Vertreter, Presbyter, Pastoren und über 3500 nordamerikanische Gläubige zugegen. Die geistliche Feier, die in den Anlagen der Hylton Memorial Kapelle der

Gemeinde Woodbridge stattfand, begann mit einem Tagesprogramm, in dem Rev. Alvaro Garavito für die Botschaft des Herrn verantwortlich war. Seine Predigt „Die Großartigkeit der Erlösung“ bewirkte, dass mehrere Teilnehmer sich mit Gott aussöhnten.


Foto: PENIEL TV. USA

VERANSTALTUNG

Am zweiten Tag der Aktivitäten stellten sich mehrere Pastoren der WMB der Vereinigten Staaten vor, um Zeugnis über den Fortschritt des Gotteswerks in den USA abzulegen und zu betonen, dass Arbeiter als Helfer, das Wort Gottes zu predigen, benötigt werden. In der gleichen Form teilte Rev. Luis Meza Bocanegra, internationaler offizieller Vertreter, die frohe Botschaft des Herrn mit. Danach stellte sich bei der Eröffnung des vorletzten Tages Schwester Lourdes Hernandez vor. Sie ist Ehefrau von Rev. Arturo Hernandez, dem nationalen Aufsichtsbeauftragten des Gotteswerks auf nordamerikanischen Boden, der Worte der Ermunterung und Stärke sprach.

Auβerdem predigte Schwester Carmen Valencia de Martinez das Wort des Herrn mittels der Botschaft „Zerbrich den Krug, damit man das Feuer sehen kann“. Stunden Später richtete Rev. Gustavo Martinez im Abendgottesdienst sich an die Mitglieder der Weltweiten Missionsbewegung, um über die Frohe Botschaft von Gott zu reden. Auf der Grundlage des 2. Buchs der Könige, 4, versicherte der geistliche Führer des Gotteswerks „Kein Teufel, kein Hindernis, kein Gläubiger, es wird nichts und niemanden geben, das bzw. der dich vom Herrn trennen darf.“ Der letzte Tag der 27. Nationalen Weiter lesen–– September 2016 / Impacto evangelisch

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MISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERANSTALTUNG

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Versammlung der WMB der Vereinigten Staaten begann mit einem Gottesdienst, in dem Schwester Carmen Valencia de Martinez erneut das Evangelium predigte. Danach sprach Rev. Arturo Hernandez über das Wachstum des Gotteswerks und hob hervor, dass es zurzeit 149 Kirchen und 87 weiße Felder im nordamerikanischen Gebiet gibt. Mit dem Schlussakt der Veranstaltung war Rev. Jose Soto, internationaler Vize–Präsident der Weltweiten Missionsbewegung betraut, welcher das Wort Gottes mittels der Botschaft „Das Werk des Heiligen Geistes“ predigte l September 2016 / Impacto evangelisch

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Foto: Mónica López

IN DER SCHLACHT GESTÄRKT Mit der Anwesenheit von 5 Regionen Mexikos führte die WMB die 14. Nationale Versammlung im Land der Azteken durch. Die internationalen offiziellen Vertreter begleiteten die Veranstaltung.

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ach dem Motto „In der Schlacht gestärkt“ wurde die 14. Nationale Versammlung von Mexico vom 28. bis zum 31. Juli in San Lorenzo Almecatla, Puebla, durchgeführt. An diesem Event nahmen verschiedene internationale offizielle Vertreter des Gotteswerks teil, wie z.B. Rev. Gustavo Martínez, internationaler Präsident des Gotteswerks, Rev. Rubén Concepción; Rev. Margaro Figueroa; Rev. Álvaro Garavito sowie der Aufsichtsbeauftragte der USA, Rev. Arturo Hernández, und andere Männer Gottes aus Peru und Guatemala. Nach dem ersten Vortrag, in dem über den Ort „Gilgal“ gesprochen wurde (Josua 5:9), erklärte der internationale offizielle MISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Vertreter Rev. Rubén Concepción diese christliche Veranstaltung als eröffnet. Die anderen offiziellen Vertreter verkündeten auch das Evangelium mit Themen wie „Gott bittet uns um einen perfekten Lebenswandel“ oder „Wir waren kein Volk“. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag wurden Sondergottesdienste abgehalten, wie zum Beispiel ein Jugendgottesdienst und ein besonderer Missionsgottesdienst, in welchem 23 Minister bestimmt und mit höheren Posten betraut wurden (16 Laienprediger, 6 ermächtigte Prediger und ein geweihter Minister). Am Ende dieser Veranstaltung gab Rev. Margaro Figueroa seine Botschaft „Wann Gott ruft, weshalb er ruft und wen er ruft“ (Jeremia 1:4-10) l


VERANSTALTUNG

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MEIN VERMÄCHTNIS Drei Tage geistigen Segens erhielten Dutzende Jugendlicher von Puerto Rico während der nationalen Versammlung, die an das neue Blut der WMB gerichtet war.

Foto: Grabaciones Impacto

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MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

n der Gemeinde von Trujillo Alto (La Finca)im Nordosten von von Puerto Rico wurde eine weitere nationale Jugendversammlung vom 7. bis zum 9. Juli veranstaltet. Gläubige kamen von der ganzen Insel und bekamen die Segnungen Gottes. Diese christliche Veranstaltung mit dem Namen „Mein Vermächtnis“ versammelte Hunderte von Jugendlichen an einem einzigen Ort zusammen mit verschiedenen Predigern, wie Bruder Alejandro Gonzalez, Pastor Juan Jose Cotto und Rev. Jorge Alvarez, die unterschiedliche Botschaften wie „Das unantastbare Erbe“ und „Die Vertrautheit mit Gott“ verkündeten. Diese waren der von den


VERANSTALTUNG

Predigern behandelten Themen, die die groβe Menge der jugendlichen Teilnehmer während der drei Tage christlicher Erbauung stärkten. Eine der letzten Botschaften wurde von Bruder Alejandro Gonzalez gegeben, der auf der Grundlage des Buches Exodus 5:9, 6:2-3, 6-7 das Wort des Herrn verkündete, um die Jugend zu ermahnen, ihre Integrität zu behalten, indem sie die Gegenwart des Schöpfers sucht. Beim Schlussakt dieser Veranstaltung wurden Hunderte Jugendlicher geistlich verstärkt l September 2016 / Impacto evangelisch

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GOTT IST DABEI, DEINE GESCHICHTE ZU SCHREIBEN

Etwa 12 Fernsehsender und über 30 Rundfunksender übertrugen in dem Land der AndenHochebene die 17. Nationale Versammlung Boliviens.

it einem außerordentlichen Marsch durch die wichtigsten Straßen von La Paz verkündete eine Menschenmenge Gläubiger der Weltmissionsbewegung Christus durch ihre 17. Nationale Versammlung in Bolivien, die vom 30. Juni bis zum 3. Juli abgehalten wurde. Die Veranstaltung fand in der Halle Julio Borelli in der Hauptstadt statt und diente als Szenarium dafür, dass Hunderte von Bolivianern die Segnungen des Allmächtigen bekamen. Die Predigt des Evangeliums oblag mehreren internationalen offiziellen Vertretern wie Rev. Humberto Henao, der mit seiner Botschaft „Ein Regen nähert sich“ die Anwesenden dazu drängte, die Regen an Segnungen des Allmächtigen auszulösen. Ein anderer Prediger, Rev. Rómulo Vergara, teilte seine Predigt „Was die EinMISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Foto: Marcos Nina

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VERANSTALTUNG

heit bewirkt”mit, in welcher er das Eheleben behandelte. Am Samstag, dem 2. Juli, fanden morgens eine Sitzung der Pastoren und abends ein Gottesdienst der Kommunikation statt, dessen Ziel es war, das Volk zu motivieren, damit es weiterhin um den

Kauf neuer Kommunikationsmittel für das Gotteswerk betet. Am Sonntagmorgen wurde ein Missionsgottesdienst gehalten, in welchem 51 Arbeitern höhere Aufgaben übertragen wurden: 48 Laienprediger, ein ermächtigter Prediger und 2 geweihte Minister l September 2016 / Impacto evangelisch

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ARBEITEN, SOLANGE DER TAG ANDAUERT

Die nationale Verbrüderung der Weltweiten Missionsbewegung von Argentinien fand mit groβem Erfolg in der Stadt Formosa statt. it der Teilnahme Gläubiger aus Buenos Aires, Córdoba, Chubut, Salta, Mendoza, La Rioja, Santiago del Estero, Entre Rios, Corrientes und Catamarca führte die Weltmissionsbewegung von Argentinien vom 15. bis zum 17. Juli ihre nationale Verbrüderung im Stadion „Cincuentenario“ der Stadt Formosa durch. Während der nationalen Versammlung der WMB von Argentinien unter dem Vorsitz von Rev. Ismael Parrado teilte Pastor Alejandro Valenzuela eine der überragendsten Botschaften des Herrn in dieser Veranstaltung mit. In seiner Rede sprach der Diener des Herrn auf der Grundlage des1. Buches der Könige 8:12-18 über die Bedingungen in unseren Leben, darüber, was im Hause des Herrn geschieht und wie wir in seiner Gegenwart dastehen. Eine andere wichtige Teilnahme war die von Schwester Martha Parrado von der Kirche von Buenos Aires. Sie verkündete das Wort Gottes mittels einer strukturierten Botschaft auf der Grundlage von Johannes 9:4. Die Dienerin Gottes ermutigte die christliche Gemeinde die Gelegenheiten wahrzunehmen, die uns das Evangelium bietet l

MISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Foto: Ricardo Benítez

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VERANSTALTUNG

GROSSE KÄMPFE UND GROSSE SIEGE

Mit der Teilnahme der ganzen Kirche der WMB und der Pastoren Enrique Centeno y Rosalba Merino wurden die 44 Jahre der Gründung der Kirche in Bogota gefeiert.

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enn man die Wunder Gottes zählen könnte, würden die Blätter dieser Zeitschrift mit Sicherheit nicht ausreichen, um die 44 Jahre der Kirche der WMB in der Stadt Bogota zu beschreiben. Es sind 44 Jahre von Kämpfen, aber auch von großen Siegen gewesen. Daran erinnerte man sich an dem Geburtstag der Kongregation, die sich im Viertel „12 de Octubre“ der argentinischen Hauptstadt befindet. Ein Werk, das Missionare und Pastoren sowie Männer und Frauen Gottes, wie die Pastoren Enrique Centeno und Rosalba Merino, die diese Kirche führen, hervorgebracht hat. Außerdem feierte man die 6 Jahre Existenz des Rundfunksenders „Celestial Estéreo“, zu Deutsch „himmlisches Stereo“, des Kommunikationsmittels, das ein Segen für Tausende von Seelen in Bogota und dank Internet für die ganze Welt ist l September 2016 / Impacto evangelisch

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GÖTTLICHE UND ECHTE ERFAHRUNG Mehr als hundert Menschen genossen die Gegenwart Gottes im Laufe eines Gottesdienstes der Verbrüderung in der zentralen Kirche von Montevideo.

Foto: Gerard Porras

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MISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ach der Suche von Gottes Gegenwart war das für den Gottesdienst zur Verbrüderung der Zone 1 der zentralen Kirche der WMB in der uruguayischen Hauptstadt ausgewählte Motto. Der Satz wurde im Gottesdienst ständig wiederholt. Diese Veranstaltung fand am 17. Juli im Stadtviertel „La Union“ statt, und wurde von der Aufsichtsbehörde des Werkes im südamerikanischen Land geführt, der auch noch das Wort Gottes predigte, um die Suche nach einer echten göttlichen Erfahrung zu fördern. Die mehr als 100 Brüder aus verschiedenen Städten und Orten, die in der Nähe der Hauptstadt liegen, versammelten sich in Barrio Union und verliessen die Gegend mehr als gesegnet l


VERANSTALTUNG

MIT DEM HEILIGEN GEIST ERFÜLLTE FRAUEN

Das Gotteswerk von Holland führte seine Nationale Damenversammlung in der Stadt Almere. Die Anrufung war es, die Glorie des Herrn zu ersehnen und zu suchen.

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lmere, eine im Herzen der Niederlande liegende Gemeinde, war der Gastgeber der Nationalen Damenversammlung der Weltweiten Missionsbewegung der Niederlande, die am 2. Juli mit einer massiven Teilnahme der niederländischen Mitglieder des Gotteswerkes gehalten wurde. Das religiöse Fest fand unter dem Motto „Mit dem Heiligen Geist erfüllte Frauen.“

Schwester Ruth Paisible, von der WMB der Niederlande war zuständig für die Eröffnung der Veranstaltung durch eine Mitteilung des Dankes an die Anwesenden in Almere. Danach, in der Mitte des Morgensdienstes erteilte Schwester Ruth Mostacero, aus Italien, die Frohe Botschaft mit einer Rede, die auf Lukas 7:36-50 basierte. Stunden später, am Nachmittag,

predigte Rev. Ramon Ortega, Pfarrer der Kirche von Torino, das Wort Gottes durch eine auf der Apostelgeschichte 1:8 basierende Botschaft. In seiner Teilnahme betonte er, dass die Damen des Werkes die Kraft Gottes ersehnen und zu suchen sollten, so dass sie mit dem Heiligen Geist erfüllt werden und dabei die Herrlichkeit Gottes bezeugen können l September 2016 / Impacto evangelisch

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AUF DER SUCHE NACH HÖHEN

Foto: Noemi Pacheco

Die WMB Italiens hielt ihre 4. Nationale Jugendlager in Gavi mit der Teilnahme von mehr als dreihundert Gläubigen.

D

ie neuen Mitglieder der Weltweiten Missionsbewegung Italiens erlebten drei Tage der Freude im Laufe des 4. Nationalen Jugendlagers, der unter dem Motto „Auf der Suche nach Höhen“ vom 8. bis 10. Juli gehalten wurde. Mehr als dreihundert Menschen kamen zusammen um Gott in der Gegend von Gavi, die sich sich in Arquata Scrivia befindet, zu verehren. Die Veranstaltung wurde von den Mitgliedern des Vorstands von Offiziellen Vertretern der WMB Italiens anMISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

geführt, die für die Erteilung des Gotteswortes verantwortlich waren. An den drei Tagen des Lagers beteligten sich auf einer besonderen Weise Delegationen von Brüdern aus England, Deutschland, der Schweiz, Holland und Belgien. Der 4. Nationale Jugendlager der Weltweite Missionsbewegung Italiens wurde live durch das Fernsehsignal von Bethel Televisión ausgestrahlt, dem Kanal für das Familienglück. Die Veranstaltung wurde in den fünf Kontinenten übertragen l


Andere Veranstaltungen

CHILE REGIONALE KINDERVERSAMMLUNG

1. Regionale Kinderversammlung in Santiago de Chile fand am 16. Juli unter dem Motto „Gottes Stimme kennen“ statt. Pastor Owen Donoso und seine Frau Patricia Correa, aus der Gemeinde von Cerrillos, so wie Schwester Jenni Duarte, aus der Gemeinde von San Bernardo, beteiligten sich an der Veranstaltung. Etwa 80 Kinder im Alter zwischen 3 und 9 Jahren aus den Gemeinden von San Bernardo, Cerrillos, Yungay und Santiago Zentrum nahmen an diesem regionalen Treffen teil. Die Kinder wurden gelehrt, wie wichtig ist es, die Stimme Gottes durch Lobgesänge, Theaterstücke, und durch eine von Schwester Priscila Martinez erteilte Botschaft zu erkennen, die die kleinen Herzen berührte. Die Kinder sind von Christus! Ehre sei Gott! l

PARAGUAY INTERNATIONALES INSTITUT ELIM

Es waren fast zwei Wochen Training, vom 28. Juni bis zum 8. Juli mit der Teilnahme von mehr als 50 Schülern. Zu diesem Anlass kamen folgende Lehrer aus Puerto Rico: Rev. Albert J. Rivera Ortiz, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB von Puerto Rico; Rev. Juan E. Casiano Serrano; Rev. Jaime I. Rivera Rodriguez; Roberto Cuadrado Carrion; Schwester Eunice Lozada Resto, Sekretärin und Professorin des Internationalen Instituts Elim. Die Nationale Aufsichtsbehörde der WMB von Paraguay, Rev. Luis Rivera, wurde durch den Besuch dieser Lehrer erfreut, die Erbauung und Belehrung für alle Teilnehmer dieses Bibelkurses brachten l

SCHWEIZ EVANGELISIERUNGSAKTION IN LAUSANNE

Am 18. Juni fand eine glorreiche Evangelisierungsaktion in der Stadt Lausanne unter dem Motto „Stehe auf, nimm dein Bett und gehe hin“ (Johannes 5:8). Anwesend an dieser Aktivität waren Schwester Benila Zephyr de Boupin, aus Haiti, sowie Bewohner der Stadt Genf; auch Schwester Ruth Sueiro, Missionarin in der Schweiz, und Schwester Rebeca Yamberla, aus Lausanne, waren dabei. Es waren zwei mit der Herrlichkeit Gottes erfüllte Dienste, einer am Morgen und der andere am Nachmittag. Schwester. Benila Zephyr de Boupin predigte in beiden Gottesdiensten. Beim ersten war das Thema „Nimm dein Bett und gehe hin“ auf der Grundlage des biblischen Textes von Johannes 5:8; und am Nachmittag erteilte sie die Botschaft „Der Erlösungsplan, die Sünde, Folgen der Sünde und Krankheiten, die die Sünde bringt“ bezogen auf der Grundlage des biblischen Zitats Römer 5:12 l

VERANSTALTUNG

INDIEN MISSIONSREISE NACH INDIEN UND NEPAL

Am 23. Mai flogen Rev. Samuel Mejia, Rev. Humberto Henao und Rev. Carlos Guerra nach Indien, um sich an der Nationalen Konvention zu beteiligen, die vom 26. bis 29. Mai in Tamil Nadu, im Süden des Landes, gehalten wurde,. In diesem Ereignis wurden 320 in diesem Land etablierte Kirchen gemeldet, und vierzig neue Arbeiter wurden in dieser Konvention empfangen. Nach der Veranstaltung in Indien besuchte Rev. Samuel Mejia das Werk in Sri Lanka, während Rev. Humberto Henao und Rev. Carlos Guerra einige Kirchen in Chennai, Patna und Neu-Delhi besichtigten, bevor sie nach Nepal reisten, um sich mit den Brüdern in diesem Land, dem Geburtsort des Buddhismus, zu unterhalten. Trotz der hohen Temperaturen (42 und 44 ° C) und trotz der Beschrenkungen des Volkes, bleibt das Gotteswerk der WMB stark und zunehmend mit der Vision identifiziert, die Gott es gegeben hat. Hiermit möchten wir uns für die Aufmerksamkeit und für die Gastfreundschaft von Rev. Sam Jacob und seiner Familie bedanken, sowie von Pastor Eappen (Padna), wer sie begleitete und als Übersetzer auf Hindi sehr behilflich war. Natürlich danken wir auch Pastoren Henao und Guerra für ihren Beitrag in Indien und Nepal l

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DIE EROTISIERUNG DER KINDHEIT

Die gefährliche Mode dieser Zeiten. Der grausam Handel dringt in den Bereich der Kinder, indem er sie als Waren zeigt und ihnen unangemessene und unanständige Produkte anbietet.

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xperten, Psychologen, Ärzte, Erzieher und Verbraucherorganisationen erheben seit Jahren eine Anklage, die die verschiedenen sozialen und wirtschaftlichen Einheiten bisher in einer kraftvollen Art und Weise nicht in Angriff genommen haben: die Erotisierung der Kindheit ist ein Trend seit zwei Jahrzehnten, und trotz seiner Schwere, verschärft und verbreitet sich in neuen und fruchtbaren Bereichen. Die Anklage wurde vom Verbrauchsverein FACUA gegen die Kette der Hypermärkte Carrefour wegen der Vermarktung von einem Bikini für Mädchen mit Füllung im Halter (Schaum) und der Veröffentlichung durch ein hypersexualisiertes Bild eines Minderjährigen erhoben. Die Anklage hat den Fall für ein paar Tage auf die öffentliche Bühne gebracht und weitverbreitete Empörung verursacht. Ein Kleidungsstück wie dieses wurde bereits vor einigen Jahren von der Textilkette Primark zum Verkauf gesetzt. Nach dem entstandenen Skandal musste es wegen Gerichtsentscheidung in ihre Warenlager aufbewahrt werden. Allerdings handelt es sich hier nicht um etwas Neues und Situationen neigen dazu, sich wie in einer Schleife immer besser zu wiederholen von einer Gesellschaft, die das sexuelle Bild der Kinder ständig vorantreibt. Vor allem das Bild der Mädchen. Kinderpsychologen warnen, dass es immer mehr Fälle von Mädchen entstehen, die depressiv oder verzweifelt werden, weil sie sich den sexualisiertesten westlichen Schönheitsvorschriften anpassen wollen; weil sie weder große Büste noch das ideale Gesicht haben, das die Medien, so wie audiovisuelle Produktionen und Werbefeldzüge einführen. Kindheit scheint sich Jahre verkürzt zu haben, und plötzlich ähneln sich die Anliegen der kleinen Mädchen denjenigen der Teenagers. SEXUALISIERT DURCH DIE MODE Skandale wie der von den Bikinis von Carrefour und seiner Printkampagne können wir aus der Vergangenheit erinnern. Im Jahr 2007 tadelte die Gemeinde von Madrid eine Armani-Junior-Kampagne für „Anstiftung von Sextourismus“. Auf dem MISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Bild zeigten zwei kleine asiatische Mädchen ihre kleinen Anatomien mit Bikinis und eine störende Mehrdeutigkeit. Im Jahr 2011 führte die Zeitschrift Vogue eine gewagte kommerzielle Bewegung durch die Veröffentlichung von einem Foto-Shooting, in dem kleine Mädchen wie erwachsene Frauen verkleidet wurden, mit übermäßigem Make-up, mit hohen Absetzen und in sinnlichen Posen. Kritische Stimmen im Bereich der Medien äusserten sich gegen eine Reportage, die “ein Geschenk für Pädophile” darstellte. Im selben Jahr, löste Moschino auch eine Woche der Zorn gegen die Kampagne ihres Parfüms „Oh, Lola!“. Dazu engagierte die Firma die damals 17jährige Schauspielerin Dakota Fanning in einer fantasieanregenden und expliziten Haltung. Das Mädchen hielt die Flasche von Parfüm zwischen ihren Beinen in einer etwas künstlichen und aufschlussreichen Weise, so dass wenig für die Phantasie gelassen wurde. Aber es geht nicht nur um die Werbung. Die neuen Legenden der Minderjährigen, die aus der Welt der Musik und vor allem der Fernsehserien ins Leben gerufen werden, sind Mädchen, die wie Shakira oder Beyoncé kleiden. Sie wissen was ‚sexy‘ ist und sind stolz auf ihre einsetzende Kurven. Die Fälle von den Sängerinnen und Darstellerinnen Miley Cyrus und Selena Gomez sind paradigmatisch. Beide wurden dank der „Disneyfabrik“ durch die Fernsehserien Hannah Montana bzw. Wizards of Waverly Place berühmt. Nachdem sie mit den Series fertig waren, entschieden sie sich für eine eng mit Mode und Schönheit verbundene Image, so dass sie von Mädchen zu Frauen mit ungewöhnlichen Angst übergingen, ein für aufwachsende Kinderstars übliches Problem, das normalerweise das Scheitern als Konsequenz hat. DIE DRASTISCHE ÜBERLEITUNG VON MILEY CYRUS Miley Cyrus eilte sich, nackt für die Zeitschrift Vanity Fair zu posieren. Sie war nur 16 Jahre alt und die Fotografie war eine Absichtserklärung: die süße Hannah Montana war bereits tot und begra-


KONTROVERSE

ben. Es handelte sich um einen klugen und geölten Marketing-Schachzug um sein Bild unter der Leitung der renommierten Fotografin Annie Leibovitz zu verwandeln. Die Ablehnung dieser neuen sinnlichen und von Stoffen gestrippten Miley kam schnell, aber die Sängerin bekam, was sie wollte: einen Sprung auf die Top-Liga der Massen-Popstars, ohne den Schlamm des Übergangs von Kind auf Erwachsen zu berühren. Ihr Fall führte die Amerikaner, echte Trendjäger, dazu, den Begriff „tween“ zu prägen, um einen neuen aufstrebenden kommerziellen Markt zu identifizieren: Kinder zwischen 8 und 13 Jahren, zu reif um Kinder zu sein, zu klein um Teenagers zu sein. Diese Altergruppe ist am stärksten zur Hypersexualisierung ausgestellt. Kinderschönheitswettbewerbe, Make-up gepäckt wie Süßigkeiten, Werbungskampagnen mit Mädchen in erwachsenen Posen, Idole beschichtete von Erotik, und erwachsene Frauen verpflichtet

immer perfekt auszusehen, sind übliche Themen in der Veröffentlichungen für Frauen. Diese Faktoren fügen Störsignale zum Bild der Mädchen hinzu, die sich von einem frühen Alter darum Sorgen machen, wie sie attraktiv für Männer sein können. Dabei vernachlässigen sie die Entfaltung anderer Kapazitäten zur persönlichen Entwicklung. Darüber hinaus stellen diese Elemente auch die perfekte Verstärkung für sexistische Ideen der Minderwertigkeit von Frauen den Männern gegenüber dar. Sie verbinden auch die weibliche Image mit einem kontemplativen Zweck, als ob sie ein Gegenstand der blossen Dekoration oder des blossen Genusses wäre. Der vor einer Woche durch die Bikinis von Carrefour entstandenen Skandal zeigt, dass das Problem immer noch in der Luft schwebt. Es scheint zu sein, dass es keine Deiche gibt, um eine Realität zu halten, die das Wachstum von Kindern getrübt hat, indem sie den dunkelsten Gewässern ausgestellt hat l

Von: El Economista

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BRIEFE UNSERER LESER… cartas@impactoevangelistico.net YUNEIDYS LÓPEZ MUGUENCIA Zuerst einmal danke ich Gott, dann Ihnen dafür, dass Sie zu meinem spirituellen Wachstum beigetragen haben, indem Sie mir dieses Magazin zukommen lassen, das mein Leben aufbaut. Ich war etwas versorgt, weil ich nur eine Ausgabe erhalten hatte. Ich hatte bereits die Hoffnung verloren, aber dann erhielt ich zwei Ausgaben zusammen. Im Moment konzentriere ich mich auf das Lesen und auf die Meditation. Vielen Dank und möge Gott Sie reichlich segnen. Aus Holguin, Kuba.

AYRTON OLIVEIRA Ich bin sehr beeindruckt von der Schönheit dieses christlichen Werkes dank dieses durch den Heiligen Geist geführten Instruments. Möge es weiterhin ein Instrument der Integrität sein, sowie des Engagements und der Einhaltung des Versprechens, die Botschaft von Jesus Christus auf der Welt zu verbreiten. Gott segne das informative Team dieser Zeitschrift. Ich bin sehr dankbar. Aus Manaus, Brasilien

JOHANNA GUILLÉN PARRA Freundliche Grüße aus der Stadt der Winde in Nordamerika. Möge der Herr Sie segnen und Sie in seinem Frieden halten, der alles Verstehen übersteigt. Ich bin 25 Jahre alt und bin Missionarin. Ich schreibe Ihnen, um mehr über Ihr Magazin und über Ihre Arbeitsweise zu lernen. MARINA MATOS Liebe Brüder, möge der Herr Sie segnen. Ich möchte sagen, dass ich die Zeitschrift „Impakt Evangelistisch“ erhalte und man merkt, dass sie durch den Heiligen Geist Gottes inspiriert ist. Ich werde nie müde werden, Gott für dieses schriftliches Material zu danken. Ich verspreche, dass ich für Sie beten werde. Aus Cabo Rojo, Puerto Rico.

MÄRZ 3-6 Versammlung in Honduras, Comayagua (Ankunft in San Pedro de Sula) 10-13 Versammlung in Australien (Sidney) 23-27 Versammlung in Guatemala (Guatemala-Stadt) 30-3 (APRIL) Versammlung in Guyana, Trinidad und Martinique (Georgetown, Britisch-Guayana) APRIL MAI 3-5 Versammlung in Japan (Narita, Chiba-Ken) 26-29 Versammlung in Indien (Tamil Nadu, Südindien) In meiner Freizeit schreibe ich an junge Leute gerichtete Erbauungs- bzw. Ermunterungsartikel. Ich gratuliere Ihnen. Aus Chicago, USA.

JUNI 23-26 Versammlung in Brasilien (Manaus) 30-3 (JULI) Versammlung in Bolivien (La Paz)

CARLOS RODRÍGUEZ

JULI 6-9 6-9

Gott sei Dank für die Informationen, die uns Leser des Magazins zur Verfügung gestellt werden, denn sie sind sehr nützlich. Möge der Herr Sie reichlich segnen. Zu den Menschen, die für dieses Magazin zuständig sind, möchte ich sagen, dass ein Bruder der Kirche und ich werden einige Ihrer Artikel nehmen, um uns damit zu ernähren und Arbeitsgruppen zum Training zu bilden. Auf dieser Weise werden wir für die evangelistische Arbeit besser vorbereitet, die wir gerade in Madrid und in anderen Städten Spaniens machen. Die hier behandelten Fragen sind sehr hilfreich für uns. Aus Madrid, Spanien.

CLAUDIA MARTÍNEZ SOSA Gott segne Sie. Jedes Mal, wenn ich das Magazin lese, wird mein Leben reichlich gesegnet. Aus Santiago, Chile.

ELENA CARHUAS AGUILAR Dieses Magazin ist ein Segen für Tausende von Menschenleben gewesen, vor allem für junge Menschen und auch für mein Leben. Ich ermutige Sie, dies auch weiterhin zu tun, immer mit dem Wort Gottes, das nicht leer zurückkommt. Segen für alle. Aus Cochabamba, Bolivien.

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evangelisch

MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

JANUAR 1-4 Nationale Versammlung in Puerto Rico 11-18 Nationale Versammlung in Kolumbien (Medellin) FEBRUAR 5-7 Versammlung in Paraguay (Itagua) 5-9 Versammlung in Panama 11-14 Versammlung in Argentinien

GERARDO PASAPERA Geliebte Brüder in Christus, ich möchte Sie hiermit grüßen und Ihnen für das Magazin Impakt Evangelistisch danken, das mein Leben reichlich erbaut. Einen freundlichen Gruß von Ihrem Bruder in Christus. Aus Schenectady, Bundesstaat New York, Vereinigten Staaten von Amerika.

INTERNATIONALE AGENDA 2016

Versammlung in Costa Rica (San José) Versammlung in den Niederländischen Antillen (Bonaire) 12-15 Versammlung in den USA, Virginia (Woodbridge)) 21-24 Versammlung in Mexiko (Puebla) AUGUST 10-14 2. Europäischer Kongress (Madrid) 11-14 Versammlung in Haiti (Port-au- Prince) 18-21 Versammlung in Afrika (Äquatorialguinea) 23-27 Versammlung in Venezuela (Barquisimeto) 25-28 Versammlung in Ecuador (Guayaquil) SEPTEMBER 1-4 Versammlung in Belize Samstag, der 24. Weltmissionstag OKTOBER 7-9 Nationale Brüderlichkeit in Kanada 13-15 Versammlung in der Dominikanischen Republik 14-16 Versammlung Insel Mauritius 17-19 Versammlung in Madagaskar 28-31 Kampagne in Chile (Santiago) NOVEMBER 3-6 Versammlung in El Salvadorr 3-6 Versammlung in Uruguay (Montevideo) 15-20 Versammlung in Peru (Lima) 24-27 Versammlung in Nicaragua DEZEMBER

n Veranstaltungen n Veranstaltungen durchführen

Gründungdirektor: Rev. Luis M. Ortiz. Redaktionsausschuss: Rev. Luis Meza Bocanegra, Jacqueline Rovira, Samuel Martínez, Rev. Andrés Espejo. Redaktionskoordinator: Rev. Julián Morón. Chefredakteur: Víctor Tipe Sánchez. Redakteur: Jaime Tipe Sánchez. Graphikredakteur: Roberto Guerrero. Graphikdesign: Adolfo Zubietta. Schriftsteller: Johan Pérez Landeo, Marlo Pérez. Designer: Lesly Sánchez, Jorge Cisneros. Webmaster und Infografie: Julio de la Cruz. Illustrationen: Pablo Vilca. Übertragung: Yomi Solórzano. Community manager: Juan Becerra, Denisse Barrientos. Verteilung: Javier Arotinco.


Gib dicht nicht damit zufrieden, nur eine

Seite der Geschichte zu kennen

BIBEL

DONNERSTAG 17 Uhr

GIOVEDÌ Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird.

September 2016 / Impacto evangelisch

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evangelisch

WELTTAG DER

MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

752_Deutsch  

Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe September 2016 Sprache Deutsch

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