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evangelisch

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

August 2016 / Ausgabe 751

Ein Geschenk von Gott, das niemand niemals wegnehmen kann

DER WERT DES LEBENS OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

AUSSAGE

ANDACHT

EUROPÄISCHER KONGRESS

Die Hölle, die Mauricio besiegte

Das Evangelium, die einzige Lösung

Große Versammlung in Madrid August 2016 / Impacto evangelisch

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MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


LEITARTIKEL

DER ERSTE SCHRITT Rev. Gustavo Martínez internationaler Vorsitzende der WMB

„Der HERR sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? sage den Kindern Israel, daß sie ziehen. Du aber hebe deinen Stab auf und recke deine Hand aus über das Meer und teile es voneinander, daß die Kinder Israel hineingehen, mitten hindurch auf dem Trockenen“. (Exodus 14: 15-16)

D

er HERR sprach zu Mose: Was

was ihm angewiesen worden war, öffnete

schreist du zu mir? sage den Kin-

sich das Meer und das Volk überquerte das

dern Israel, daß sie ziehen. Du aber hebe dei-

rote Meer (Exodus 14: 21-22). Mose machte

nen Stab auf und recke deine Hand aus über

den ersten Schritt, sofort wurde das Meer

das Meer und teile es voneinander, daß die

geteilt und die Kinder Israels gingen hinein

Kinder Israel hineingehen, mitten hindurch

auf dem Trockenen.

auf dem Trockenen“. (Exodus 14: 15-16)

Als Josua Israels Volk in das g e l o b t e

Manchmal, wenn Probleme auftauchen,

Land führen wollte, mussten sie den Jordan

möchten wir, dass Gott unsere Bitten hört

überqueren. Gott hatte ihm gesagt, dass so-

und alles sofort löst. Doch Gott wird es nicht

bald sich die Fußsohlen der Priester in des

tun, bis der Mensch den ersten Schritt ma-

Jordans Wasser lassen würden, würde das

cht. Dieser erste Schritt besteht darin, ihm zu

Wasser abreißen und so geschah es. Israel

zeigen, dass man an ihn - an denjenigen, der

ging hinein auf dem Trockenen (Josua 3: 13-

alles kann - glaubt. Der Glaube ermöglicht,

17). Ebenfalls musste Josua sechs Tage lang

dass wir Gott die Kontrolle übergeben und

rings um die Stadt Jericho gehen, um sie zu

dass er uns zum Sieg führt.

erobern. Am siebten Tag musste er sieben

Z.B. wenn Mose durch die Wüste wan-

Mal um die Stadt gehen und dann schreien

derte und sich in einer schwierigen Lage

und so ließen sich die Stadtmauer niede-

befand, weil er vor dem Meer stand und

rreißen (Josua 6: 3-21).

seine Feinde hinter ihm waren, sprach der

Wir müssen also etwas unternehmen,

Herr zu Mose: „Was schreist du zu mir? sage

um die Lösung unserer Probleme zu finden.

den Kindern Israel, daß sie ziehen“ (Exodus

Was müssen wir denn tun? Was fehlt uns?

14:15). Es war nicht die Zeit zum Aufgeben,

Wir müssen den ersten Schritt machen, also

sondern zum Handeln. Und Gott sagte ihm,

glauben, dass ER der Herr, Gott der Allmä-

was er machen sollte: „Du aber hebe deinen

chtige ist, dass nichts für ihn unmöglich ist,

Stab auf und recke deine Hand aus über das

dass er uns zum Sieg führen wird. Anders

Meer und teile es voneinander, daß die Kinder

geht es nicht. Wir müssen den ersten Schritt

Israel hineingehen, mitten hindurch auf dem

machen, nämlich den Schritt des Glaubens.

Trockenen“ (Exodus 14:16). Als Mose das tat,

Amen l August 2016 / Impacto evangelisch

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evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz August 2016 / Ausgabe N° 751 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

POSTMASTER: Bei Adressänderung senden Sie es an Impacto Evangelístico P.O. BOX 363644 San Johannes, Puerto Rico 00936-3644 Telefon (787) 761-8806; 761-8805; 761-8903

MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

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Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel:

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• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


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Titelblatt. Die Verteidigung des Lebens. Infografik. Der Wert des Lebens. Kongress. Madrid, Zentrum des Glaubens in Europa. International. 39 Jahre saß er Im Gefängnis... aber er war unschuldig. Wohlbefinden. Patientensicherheit. Literatur. Die Propheten der Bibel. Musik. Gott behüte uns. Glaubensheld. Der Prediger der Kannibalen. Lebensgechichten. Die Hölle, die Mauricio besiegte. Interview. „Wir predigen durch Sprachmischung“. Andachten. Veranstaltungen. Besuch bei Nuevo Eden. Briefe.

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DIE VERTEIDIGUNG DES LEBENS Das Leben ist der wichtigste Wert des Menschen, eine Gabe Gottes, ein Geschenk an die Menschen, die dazu verpflichtet sind, es zu schützen und zu respektieren. Leider ist es nicht immer so, es gibt Menschen, die das Leben der anderen ohne jede Rücksicht zerstören. In Zeiten der Gewalt und der zunehmenden Terroranschläge soll man tief über den Wert des Lebens nachdenken.

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er österreichische Philosoph John Finnis behauptet, dass sich alle Zivilisationen in gewisser Weise darüber einig waren, dass das menschliche Leben ein Wert ist, der ein Teil der Ethik ist - wobei sie auf verschiedene Weisen diesen Wert respektiert haben. Bei der Einstellung des Menschen gegenüber dem Leben sind deswegen Unterschiede aufgetaucht, die manchmal sehr groß waren. Nach dem spanischen Akademiker Je¬sús Armando Martínez Gómez wurde der Wert des Lebens in den primitiven Gesellschaften nach seinem Nutzen für die Gemeinde geschätzt. In den ersten Zivilisationen, wie z.B. in der Griechischen, dachte die Sklaverei befürwortende Gesellschaft schon über den Wert des MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Lebens nach. Das Erste, auf das man einen besonderen Wert legte, war die Unverletzbarkeit. Deswegen weist der Philosoph Seneca darauf hin, das menschliche Leben sei heilig. Der Wert des Lebens wurde dann durch die christliche Lehre auf eine höhere Ebene gehoben, nämlich bis zum Punkt, dass man sie als Gabe bezeichnete. Dies ist die Grundlage eines der wichtigsten Gebote des Christentums: „Du sollst nicht töten“. Aus diesem Grund gibt es keinen Unterschied zwischen Mord und Selbstmord, denn beide stoßen gegen die natürliche Ordnung, die von Gott hergestellt wurde. Das geht auch für die Abtreibung, eine äußerst schreckliche Tat.


DAS RECHT AUF LEBEN In den modernen Zeiten wurde klar festgestellt, dass jeder Mensch das Recht auf Leben hat ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Farbe, der Sprache, der Religion, der politischen Einstellung oder des Zustands (geboren oder ungeboren, jung oder alt, krank oder gesund, missgebildet oder nicht, etc.). Wenn es sich um einen Menschen handelt, hat er Integrität, Recht auf Leben. Niemand ist dazu berechtigt, ihm dieses Recht wegzunehmen. Das Recht auf Leben hat man seit dem Moment an, wenn die Konzeption beginnt, also wenn die Eizelle vom Spermatozoon befruchtet wird. Dieser Prozeß endet dann mit dem natürWeiter lesen––

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lichen oder dem durch Unfall verursachten Tod. Es gibt Leute, die behaupten, das Recht auf Leben hätte man erst seit der Geburt, als würde das Leben erst in dieser Etappe entstehen.

EINE FRAGLICHE STRAFE IM LAUFE DER GESCHICHTE wurde die Todesstrafe par excellence verhängt. Diejenige, die in den verschiedenen Zeitaltern und Kulturen Macht ausgeübt haben, haben sie als entscheidendes Mittel benutzt, um ein soziales Muster aufzuzwingen oder ihre Privilegien aufrechtzuerhalten. Die Könige, die Priester aus verschiedenen Religionen, die regierenden Menschen von irgendeiner Gesellschaft haben bis vor Kurzem immer die Ausübung der größten Gewalt, also der Todesstrafe, unter bestimmten Umständen vorgezogen. Um seine Macht zu stärken, haben sie sich nicht nur darauf beschränkt, diejenige hinzurichten, die sich der von ihnen etablierten Ordnung gestellt haben. Normalerweise wurde die Todesstrafe durch die Folter ergänzt, sodass sie eine dreifache Funktion hatte: den Verstoß zu bestrafen, den Übertreter zu vernichten und dem Rest der Gesellschaft vor der Gefahr zu warnen, die auf sie wartet, fall sie sich der regierenden Macht stellen. MISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Das Leben beginnt nicht mit der Geburt, sondern mit der Konzeption, dem Moment, in dem ein neues Lebewesen geschaffen wird. DAS LEBEN IN GEFAHR Wie es schon erwähnt wurde, ist das Leben ein Grundrecht jedes Menschen. Darum ist unsere Pflicht, es zu schützen und zu verteidigen. Jedoch greifen die Menschen schon seit langem das eigene Leben und das Leben der Anderen an - aber auch die Natur, die ein wichtiger Faktor ist, um das Leben zu schützen. In diesen Zeiten erschüttert die Entstehung von politischen bzw. religiösen Gruppierungen die Welt, die versuchen, ihre Ideen durch Gewalt durchzusetzen. Wer Gewalt tut, behauptet, dies sei die Antwort auf eine „ungerechte Lage“. Doch das, was wirklich ungerecht ist, ist unschuldige Menschen zu töten, weil


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sie mit den Ideen dieser angeblich gerechten Gruppierungen nicht einverstanden sind. Gewalt ist aber nicht die einzige Art, das Leben zu schädigen. Die Kultur, wenn falsch verstanden, kann auch eine Bedrohung für das Leben darstellen. Aus diesem Grund hat man den Begriff „vom Aussterben bedroht“ eingeführt. Es gibt andere Arten von Angriffen, die allem Anschein nach keine sind: Arbeitsunfälle, die als Berufsrisiken gelten; der Verkehr, der sehr gefährlich ist und große Probleme der heutigen Gesellschaft bereitet; die bürgerliche Unsicherheit, die in vielen Ländern zahlreiche Menschen zum Opfer macht. Obwohl sich die Lebensqualität in den letzten Jahrzehnten wegen des Fortschrittes der Wissenschaft deutlich verbessert hat, gibt es Menschen, die zwar vieles besitzen, aber in

Wirklichkeit leer sind. Manche Leben werden durch verschiedene Faktoren - den Medikamentenmissbrauch, die Drogensucht und den körperlichen und geistigen Missbrauch – geschädigt. Diese zerstören einen großen Teil der Gesellschaft. Diese Schäden können verhindert werden, wenn alle Gesellschaftsmitglieder für eine bessere Welt zusammenarbeiten. WICHTIGE TATSACHEN Das Leben als persönliches Gut. Jeder Mensch hat ein biologisches Leben, das die Basis von allem ist, denn ohne Leben könnten wir nicht das Grundlegendste tun. Doch das Leben hat auch einen tieferen Sinn, der über das reine Materielle hinausgeht. Man sagt, das Leben ist das wertvollste und geschätzteste Gut des Menschen. Deswegen ist eine Aufgabe der

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MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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DIESE SIND DIE HAUPTANGRIFFE auf Leben, die man seit dem Al Qaida - Terroranschlag auf die USA durchgeführt hat: 11 September 2001. Neunzehn Al Qaida – Mitglieder führten den größten Terroranschlag auf die USA durch, indem sie Flugzeuge in New York, Washington D.C. und Pennsylvania zerschellen ließen. Die Anzahl der Todesopfer betrug etwa 3 000 Menschen (2753 davon kamen in den Türmen des WTC ums Leben), zudem gab es nach der Nachrichtenagentur EFE 9000 Verletzte. 12. Oktober 2002. Zweihundertzwei Menschen – die meisten davon Touristen aus 21 Ländern – starben, als zwei Autobomben in einem Disco-Viertel in Kuta, Bali explodierten. 23. Oktober 2002. Geiselnahme im Moskauer Dubrowka – Theater seitens tschechischer Dschihadisten. Dabei starben 129 Menschen. 2 März. 2004. Mehrfache Anschlag auf die schiitische Gemeinde in Irak am Tag des Aschura. 171 Menschen kamen ums Leben – 106 in Hussein, Kerbala und 65 in Bagdad. 11. März 2004. Zehn Sprengsätze in vier U-Bahnen von Madrid verursachten den Tod von 191 Menschen; es gab zudem 2062 Verletzte. Dies war der zweitgrößte Terroranschlag in Europa. 1. September 2004. Etwa 30 Terroristen, Anhänger vom Islamiten Schamil Bassajew, nahmen über tausend Menschen als Geisel, die meisten davon Kinder, in einer Schule in Beslan, Nordossetien-Alanien (Russland). Zwei Tage später starben 331 Menschen (186 Kinder) bei der Erstürmung des Gebäudes durch russische Einsatzkräfte. 7. Juli 2005. Vier Sprengsätze (drei in der U-bahn und eine im Bus) verursachten in London den Tod von 56 Menschen (vier Terroristen miteingeschlossen). Es gab 700 Verletzte. Die Anschläge wurden von Islamiten durchgeführt. 9. November 2005. Drei Terroristen töteten 60 Menschen in drei Hotels in Amman (Jordanien). 11. Juli 2006. Sieben Bomben, die die Terroristen in Personenwagen von voll besetzten Vorortzügen gelegt hatten, wurden in Mumbai (Indien) detoniert. Dabei starben 185 Menschen. 14. August 2007. Durch vier Autobomben wurden über 250 Menschen in Ninawa, Irak getötet. 18 Oktober 2007. Bei einem Anschlag aus Anlass der Rückkehr von der ehemaligen Premierministerin Benazir Bhutto starben 130 Menschen in Karachi. 27. Dezember 2007. Benazir Bhutto fällt dem Attentat in Rawalpindi zum Opfer, bei dem auch 54 Menschen ums Leben kamen, manche von ihnen waren Bhuttos Anhänger, die zu ihrem Treffen gegangen waren. 26. - 29. November 2008. Hundertsechsundsechzig Toten an zehn Orten in Mumbai, Indien. 22. Juli 2011. Der Doppelanschlag des Rechtextremisten Anders Behring Breivik verursachte den Tod von 77 Menschen in Norwegen und wurde somit zum größten Massaker Norwegens. 16. Dezember 2014. Eine Taliban-Gruppe stürmt eine Schule in Pesharwar (Pakistan) und bringt 126 Menschen – die meisten davon Kinder – um. 2. April 2015. Zumindest 147 Menschen, die meisten davon Studenten, kommen bei einem Anschlag der islamistischen Al-Shabaab-Miliz auf eine Hochschule in Garissa ums Leben. 10. Oktober 2015. Ein Doppelanschlag verursacht den Tod von 102 Menschen bei einer Friedensdemo in Ankara, in der Türkei. Die Regierung des Landes schreibt dieses Attentat der dschihadistischen Organisation IS zu. 14. November 2015. Die Terrorgruppe Islamischer Staat bekennt sich zu den Anschlägen in Paris, die an verschiedenen Orten der Stadt und in einem Konzertsaal stattfanden, und bei denen es zumindest 127 Tote und 180 Verletzte gab. 22. März 2016. Zwei Bombenanschläge in der Hauptstadt Belgiens, Brüssel. Der erste Anschlag geschah auf dem Flughafen von Brüssel und der zweite in einer U-BahnStation. Dabei starben etwa dreißig Menschen. 12. Juni 2016. Schießerei in einer Schwulendisko in Orlando, USA. Fünfzig Menschen kamen dabei ums Leben. 14. Juli 2016. Anschlag in Niza. Am französischen Nationalfeiertag wurden 84 Menschen getötet und über 200 verletzt. Der einzige Täter benutzte einen Lastwagen, mit dem er die Menschenmenge überfuhr.

BILDER: AFP

ANGRIFFE AUF LEBEN


TITELBLATT

DIE DRAKONISCHE GESETZGEBUNG DIE ERSTE GESETZGEBUNG wird einem athenischen Gesetzesreformer namens Drakon zugeschrieben, der sich durch seine Strenge charakterisierte. Die Todesstrafe wurde auch für die geringen Verbrechen angewendet, wie z.B. einen Kohl zu stehlen. Deswegen bezeichnet das Adjektiv „drakonisch“ etwas sehr streng und Grausames. Diese Gesetzgebung konnte aber modifiziert werden und dies tat Solon, als er die Schuldsklaverei abschaffte, Volksgerichte einsetzte und die Einwanderung von qualifizierten Handwerkern förderte.

Moral, das Leben zu schützen. Das Leben als soziales Gut. Das Leben jedes Menschen betrifft nicht nur die Ethik, die Menschen sind soziale Wesen und sie brauchen es, in einer Gesellschaft zu leben, die das Leben schützt. Wir können unsere Leben nicht individuell führen. Ohne die anderen wären wir wortwörtlich „unvollständig“, d.h. uns würde etwas fehlen, es würde eine Leere entstehen, die nicht ausgefüllt werden könnte und unsere Weiterentwicklung als Menschen verhindern würde. Das Leben als eine Gabe Gottes. Die Wissenschaft kann nicht alles bestimmen. Deswegen hat jeder Mensch das Recht auf Leben als Gottes Gabe. Der christliche Glaube erklärt, dass das Leben die größte und schönste von Gott gegebene Gabe ist. Wir müssen es lieben, schützen und verteidigen. Die Zukunft hängt von unserer Art und Weise ab, mit diesem Geschenk Gottes umzugehen l August 2016 / Impacto evangelisch

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DER WERT

Jede Minute werden

180 babys

auf der Welt geboren Das sind durchschnittlich 94 bis 95 Millionen Geburten pro Jahr. Man schätzt, dass 300,000 tausend Babys pro Tag geboren werden.

Das Leben als persönliches Gut Jeder Mensch hat ein biologisches Leben, das die Basis von allem ist, denn ohne Leben könnten wir nicht das Grundlegendste tun. Doch das Leben hat auch einen tieferen Sinn, der über das reine Materielle hinausgeht. Man sagt, das Leben ist das wertvollste und geschätzteste Gut des Menschen. Deswegen ist eine Aufgabe der Moral, das Leben zu schützen.

Das Leben als soziales Gut Das Leben jedes Menschen betrifft nicht nur die Ethik, die Menschen sind soziale Wesen und sie brauchen es, in einer Gesellschaft zu leben, die das Leben schützt. Wir können unsere Leben nicht individuell führen. Ohne die anderen wären wir wortwörtlich „unvollständig“, d.h. uns würde etwas fehlen, es würde eine Leere entstehen, die nicht ausgefüllt werden könnte und unsere Weiterentwicklung als Menschen verhindern würde.

MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


DES LEBENS

94%

WICHTIGE TATSACHEN

Das Leben ist eine Gabe Gottes Die Wissenschaft kann uns nicht alles erklären. Die Heiligen Schriften sagen, dass das Leben die wertvollste Gabe ist, die Gott uns gegeben hat. Wir müssen es lieben, schützen und verteidigen. Die Zukunft hängt von unserer Art und Weise ab, mit diesem Geschenk Gottes umzugehen.

Du sollst nicht töten, Exodus 20:13 Es ist das 6. Gebot des Dekalogs. Gott ist derjenige, der Leben gibt. Er blies dem Menschen ein den lebendigen Odem (Genesis 2:7) und es ist sein Plan, jedem Menschen eine Lebenschance zu geben. Gott schätzt das Leben sehr und will, dass wir es auch tun.

DIE BESTE BILDUNG AUF DER WELT Die besten Bildungssysteme der Welt basieren auf der Bibel, die das Wort Gottes ist. Wenn man der Menschheit beibringt, zu lieben und zu leben, legt man einen soliden Baustein für die Kultur der Familie und des Lebens. Doch diese Aufgabe beansprucht, dass sich alle dazu verpflichten.

Man schätzt, dass es etwa

510 millionen

Christen auf der Welt gibt. Diese Zahl nimmt etwa um 19 Millionen jährlich zu.

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MADRID, ZENTRUM DES GLAUBENS IN EUROPA Die weltweite Missionsbewegung (WMB) ist für den zweiten europäischen Kongress bereit, der über 4000 Menschen versammeln wird. Die Delegationen von über 35 Ländern werden sich in Spanien treffen.

A

m Mittwoch, dem 10. August 2016, wird der zweite europäische Kongress beginnen. Tausende Brüder, der zu der weltweiten Missionsbewegung gehören, werden sich in Hotel Marriott Auditorium in Spanien vom 10. bis 14. August treffen. Man hat über 35 Delegationen empfangen, die in der spanischen Hauptstadt schon Tage vorher ankamen. Es wird aber nicht nur Teilnehmer aus dem alten Kontinent geben, sondern auch Delegationen aus Japan, Myanmar, Indien, Australien, u.a. Über 4000 Brüder werden sich in Hotel

Marriott Auditorium von Madrid, dem Zentrum von großen Veranstaltungen der WMB, versammeln. An dem Kongress werden die internationalen Mitglieder des Leitungsauschusses; der stellvertretende Präsident und Aufseher Europas, Pfarrer José A. Soto; der Sekretär, Pfarrer Rubén Concepción; der Schatzmeister, Pfarrer Rodolfo González; und alle anderen Mitglieder wie Pfarrer Rómulo Vergara, Álvaro Garavito, Márgaro Figueroa, Humberto Henao und Luis Meza Bocanegra teilnehmen. Weiter lesen––

MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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KONGRESS

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MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Alle werden das Wort Gottes bei den Gottesdiensten predigen, die zu zwei Uhrzeiten stattfinden werden (um 09:00 und 19:00 Uhr). Es werden Dienste voller Lob an Gottes Macht sein. Der Assistent des Aufsehers der Zone A Europas und nationaler Aufseher Spaniens, Pfarrer Carlos Medina, und der Assistent des Aufsehers der Zone B und nationaler Aufseher Italiens, Pfarrer David Echalar, drückten ihre Dankbarkeit gegenüber allen Anwesenden aus. Die organisatorische Kommission besteht aus 80 Brüdern aus allen Kirchen Spaniens. Sie arbeiten mit großer Begeisterung, damit der zweite europäische Kongress 2016 problemlos durchläuft. Das Motto des Kongresses lautet: „Gottes Reich mit Aufrichtigkeit zu bauen“ (1 Korinther 3:10).

Außerdem wird eine Begrüßungskommission die tausenden Teilnehmer empfangen, die schon in Madrid sind oder bald ankommen werden. SICHERHEIT DER VERANSTALTUNG Die organisatorische Kommission des Kongresses arbeitet zusammen mit der Sicherheit des Hotels Marriott, damit alle Vorträger gut geschützt sind. Sicherheitsmaßnahmen wurden schon vor dem Anfang des Kongresses ergriffen und werden weiter bis zum Ende des Kongresses durchgeführt werden. Diese Arbeit wurde auch mit der Stadtpolizei bzw. dem Gemeinderat und der spanischen paramilitärischen ausgerichteten Polizeieinheit koordiniert, die Sicherheit morgens, nachmittags und abends garantieren.


KONGRESS REALIDAD

DIE OFIZIELLE WEBSEITE Seit einem Monat kann man auf der Webseite des zweiten europäischen Kongresses (http://creeyveras.org/ index. php) surfen, wo man sich nicht nur die Veranstaltung live anschauen kann, sondern auch eine Reihe von Bekehrungsgeschichten in dem alten Kontinent.

Die Anwesenheit von Saaldienern am Eingang, in Lobby und in den zwei Saalen ist auch sehr wichtig, damit die Teilnehmer sich sicher fühlen. „Jeder Teilnehmer wird eine Eintrittskarte bekommen, damit er alle Dienste des Hotels Marriotts nutzen kann. Ebenfalls wird jeder seinen eigenen Ausweis haben, der ihn beim Eingang und Ausgang identifizieren wird” sagte Pfarrer Juan Castaño, stellvertretender Leiter des nationalen Ausschusses Spaniens und nationaler Koordinator des Kongresses. Während viele Brüder sich dafür bereit machen, ins Hotel Marriott Auditorium zu gehen, gibt es wohl tausende Brüder auf der ganzen Welt, die die Webseite der Veranstaltung aufrufen werden, um sich über den Verlauf des zweiten europäischen Kongresses zu informieren und vom Herrn gesegnet zu werden.

BETHEL TV IST DABEI Bethel Television ist für die Rundfunk- und Fernsehübertragung des zweiten europäischen Kongresses zuständig. Mit einer hoch entwickelten Technik wird Bethel über alle Ereignisse dieses geistlichen Treffens in HD-Qualität durch seine 7 Satelliten und auch durchs Internet berichten. Eine Gruppe von Brüdern von den Kirchen in Barcelona und Genova, die in dem Umgang mit Kommunikationsmedien geschult sind, wird auch bei der Veranstaltung im Hotel Marriott in Madrid anwesend sein und ihre wertvollen Dienste anbieten. Andererseits werden viele christliche Rundfunk- und Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung die Ereignisse des europäischen Kongresses von verschiedenen Orten her live übertragen l August 2016 / Impacto evangelisch

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39 JAHRE SASS ER IM GEFÄNGNIS… ER WAR UNSCHULDIG Ein US-Amerikaner verbrachte etwa 40 Jahre im Gefängnis und war sogar kurz davor, hingerichtet zu werden, weil man ihn eines Mords beschuldigt hatte, den er nicht beging.

R

icky Jackson wird nie die 39 Jahre vergessen, die er in Gefängnis verbrachte, weil man ihn des Mords beschuldigt hatte. Der Tat geschah im Jahr 1975 und der Richter basierte sein Urteil auf der Aussage eines 12-jährigen Jungen. Jackson war damals 18 Jahre alt. 1975 wurde er wegen Mordes an einem Mann zum Tode verurteilt, der am Geschäftsausgang in Cleveland ermordet worden war. Die Todesstrafe wurde danach in lebenslänglich geändert. Bei der Durchführung einer Ermittlung im Jahr 2011, widerrief der Zeuge seine Aussage und sagte, dass er Jackson und andere Männer nur beschuldigt hatte, weil die Polizei ihn unter Druck gesetzt hatte. Eddie Vernon, der Zeuge, gab zu, dass er über die Rolle Jackson beim Mord an Harold Franks gelogen hatte. Da es keinen anderen Beweis außer seiner Aussage gab, um Jackson zu verurteilen, war es auch nicht schwer, seine Unschuld zu beweisen. Ein Richter wies die Vorwürfe gegen ihn zurück. Jetzt hat ein Gericht von Ohio ihm eine Million US-Dollar Schmerzensgeld zugesprochen. Ricky Jackson wurde in November 2014 entlassen, nachdem die Staatsanwaltschaft den Fall zurückwies. „Ich bin so glücklich, so freudig erregt. Niemand weiß, wie sehr ein zu lebenslanger Haft verurteilter Mann auf den Tag seiner Entlassung wartet“, erklärte Jackson, als er das Gefängnis verließ, wo er so viele Jahre lang saß. Der zu Unrecht verurteilte Mann ist heute 59 Jahre. Als er von seiner „Entschädigung“ durch die Presse erfuhr, sagte er: „Wow, das habe ich nicht gewusst. Wow, wow, wow, das ist fantastisch, Mann“. Des Weiteren versicherte JackMISSIONSBEWEGUNG 20 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


INTERNATIONAL

son, dass er den Jungen nicht hasste, der gegen ihn aussagte. „Viele wollen, dass ich ihn hasse und Wut spüre, doch es ist nicht so. Sie müssen in Betracht ziehen, dass er im Jahr 1975 erst 12 Jahre alt war und von der Polizei manipuliert wurde. Sie nutzten ihn aus. Also was mich angeht, wünsche ich ihm nur das Beste. Ich hasse ihn nicht, ich wünsche nur, dass er ein gutes Leben hat”, erklärte er. Seinerseits gab der angebliche Zeuge

zu, dass ihm seine Lüge jahrelang bewusst war. Die Detektives hatten ihn aber bedroht und gemeint, dass falls er sie verriet, sie seine Eltern verhaften würden. Heutzutage gibt der falsche Zeuge zu, dass er nichts sah und fühlt sich endlich darüber erleichtert, die Wahrheit zu sagen. Mit den fast 40 Gefängnis - Jahren bricht Jackson ein Rekord. In den USA ist er der Mensch, der die meiste Zeit im Gefängnis saß, ohne schuldig zu sein l

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PATIENTENSICHERHEIT Die Patientensicherheit, auch klinische Sicherheit genannt, ist ein wesentliches Element der Verwaltung der Gesundheitsdienste. In den letzten Zeiten ist sie effektiver geworden und ihre Komplexität hat sich auch deutlich erhöht. Walter Menchola Vásquez (*)

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Unfähigkeiten oder verursacht den Tod des Patienten. Die zweite Variante handelt es sich von unerwarteten, zufälligen Ereignissen, die dem Patienten nicht verletzen, die es aber ihm Spuren hinterlassen haben könnte, wie z.B., wenn eines jungen Patienten vom Rollstuhl fällt (In diesem Fall gab es keine große Verletzung, aber es könnten größere Schaden aufgetaucht sein, wenn es eine alte Person gewesen wäre). Wir sollen darauf achten, dass ein unerwünschte Ereignis Produkt der Gesundheitsversorgung ist. Jedoch handeln sich alle unerwünschten Ereignisse nicht von einem medizinischen Fehler und können vermieden werden. Nehmen wir das folgende Beispiel: Eine Nebenwirkung (negativ) gegen ein Medikament, das vom Patient zum ersten Mal eingenommen wird und sich als eine leichte allergische Reaktion vorstellt (Jucken, rote Punkte auf der Haut), ist ein unerwartetes Ereignis, da es sowohl für den Patient als auch für den Arzt unbekannt war. In diesem Zusammenhang handelt es sich nicht von einem Fehler und diese Situation konnte auch nicht als vermeidbar gesehen werden. Es gibt unerwünschte Ereignisse, die jedoch als Fehler der Gesundheitsdienste betrachtet wer-

BILDER: AFP

(*) Internist, Magister in Management und Öffentlichkeitspolitik

ie Leute greifen auf die Gesundheitsdienste nicht zurück, um zusätzliche Verletzungen neben ihrer Krankheiten zu erleiden, die manchmal als Folge eines Fehlers während der Leistung eines ärztlichen Dienstes auftauchen. Der Bericht „Irren ist menschlich: Der Aufbauprozess eines sicheren Gesundheitssystems“ (To Err is Human: Building a Safety Health System), die im November 1999 vom Institute of Medicine der Vereinigten Staaten von Amerika veröffentlicht wurde, weist darauf hin, dass jedes Jahr zwischen 44,000 und 98,000 Menschen als Folge eines vermeidbaren Fehlers sterben. In diesem Zusammenhang sind auch später zahlreiche Untersuchungen in verschiedenen Ländern veröffentlicht worden, die die Ergebnisse des Berichts über die Pflege im Gesundheitswesen bestätigt und festgestellt haben, diese Pflege bringt tatsächlich Risiken mit sich, aber es konnten in vielen Fällen Fehler für den Wohlstand des Patienten vermieden werden. Das Pflegerisiko der Gesundheitsdienste ist jeglicher unerwünschte Faktor oder jegliche unerwünschte Situation, die die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens steigern kann. Es ist mit der Gesundheitspflege verbunden und kann nachteilige Folgen für die Patienten mit sich bringen. Darunter befinden sich z.B. Krankenhausinfektionen, Dekubitus (wenn der Patient lange Zeit im Bett bleibt), Anästhesiekomplikationen, Fallen aus dem Bett oder der Krankenbahre, Fehler in der Diagnose oder bei der Medikamentenausgabe, ungeeignete Operationen, Fremdkörper nach der Chirurgie, Todesfälle, neue Krankenhauseinweisungen, Verwechselung der Krankengeschichten oder der Patienten, Röntgen während der Schwangerschaft, Operationen an der falschen Stelle, usw. Es ist notwendig, zwischen einem unerwünschten Ereignis und einem Zufallsereignis zu unterscheiden: Beide Ereignisse tauchen mit der ärztlichen Betreuung unerwartet auf. Die erste Form hinterlässt Verletzungen, Behinderungen,


BILDER: AFP

WELLNESS

den: Einer der bekanntesten ist das Fallen aus dem Bett oder der Krankenbahre von alten Leuten, die ernste Verletzungen wie der Bruch der Hüfte verursachen. Diese Beispiele sind klare Elemente von einem Fehler während der Betreuung der Patienten. Eine gute Art und Weise, sie zu vermeiden, besteht darin, sich nach der primären Prävention der unerwünschten Ereignisse zu richten. In diesem Zusammenhang beziehen wir uns z.B. auf die folgenden Aspekte, auf die man unbedingt achten muss: Es ist wichtig, zwischen den Mitarbeitern und Fachleuten der Gesundheit eine Sicherheitskultur für die Patienten zu fördern. In diesem Zusammenhang soll das Personal trainiert und ausgebildet werden. Desgleichen ist es notwendig, sichere Verfahren und Betreuungsprotokolle festzusetzen; Technologien mit einem niedrigen Risikoniveau zu benutzen und eindeutige Elemente für die Identifizierung der Patienten zu verwenden (d.h., dass die Patienten sichtbare Armbänder in den Handgelenken tragen). Darüber hinaus ist es wichtig zu erwähnen, dass das Personal sich ständig die Hände waschen soll und, dass die Unfälle und unerwünschten Ereignisse registriert bzw. be-

kannt gemacht werden müssen, um danach eine ausführliche Analyse zu machen (Warum sind sie geschehen?, Was machen wir, damit sie nicht wieder passieren?, usw.). Schließlich ist es auch wesentlich, die Patienten über die Schritte und Risiken der Verfahren zu informieren und die übermäßige medizinische Einmischung zu bremsen. Im Jahre 2004 gründete die Weltgesundheitsorganisation (WGO) die Weltallianz für die Patientensicherheit, welche der Meinung ist, dass der Mangel an eine Patientensicherheit ein Problem der öffentlichen Gesundheit ist, das die ganzen Ländern betrifft. Deswegen ist die Teilnahme aller Mitgliedsländer der WGO notwendig, um somit die weltweiten Bemühungen zur Förderung der Sicherheit der Patientenversorgung zu verbessern. Ramon y Cajal, Träger des Nobelpreises für Medizin (1906) sagte: „Das Schlimmste ist es nicht, einen Fehler zu machen, sondern ihn zu rechtfertigen und ihn nicht als eine Meldung für unseren Leichtsinn oder für unsere Ignoranz zu sehen.“ Irren ist menschlich: Jedoch sind Fehler vermeidbar. Die Sicherheit der Patienten stellt sich als der erste Schritt der Qualität für die Versorgung der Gesundheitssysteme vor l

Quelle: Universität von Cantabria, Lehrgang über die Patientensicherheit.

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DIE PROPHETEN DER BIBEL Praktischer Leitfaden, um die Boten des Gottes Wortes und die ersten Prediger, die viele Leben veränderten, zu verstehen. Die Arbeit wurde vom amerikanischen Theologen Gary V. Smith geschrieben.

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LITERATUR

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ona kam aus der israelischen Stadt Gath-Hepher (im Norden von Nazareth), ein Gebiet des Stamms von Zabulon (Joshua 19:13). Jona war ein Prophet (2. Könige 14:25), ein Hebräer, der den Gott von Israel fürchtete (Jona 1:9). Es war wahrscheinlich, dass er Aramäer, die internationale Sprache des Handels in Nínive sprach und über die wirtschaftlichen Mittel verfügte, um die Kosten für einen Ticket zum entfernten Hafen von Tarsis zu bezahlen. Das Alter von Jona, sein Familienstand und seine Beziehung zu anderen Propheten sind nicht bekannt. Die Gebete von Jona, die sich in 2:2-9 befinden, stellen die Hauptelemente eines Danksagungsgebets vor, wobei es gesagt wird, dass der Prophet Kenntnisse von den literari-

schen Ausdrucksformen hatte. Das Buch „Praktischer Leitfaden, um die Propheten der Bibel zu verstehen“ überschreitet die traditionelle und formale Darstellung der Heiligen Schriften und der historischen Daten und dient sowohl als Material für den Bibelunterricht als auch als Quelle für die Minister des Herrn. Die Veröffentlichung des amerikanischen Theologen Gary V. Smith ist auch ein Werkzeug für die Christen, die die Botschaften der ersten Verkünder des Gottes Wortes verstehen wollen. GOTT UND DIE SCHWÄCHEN Jesaja argumentierte nicht gegen das logische Denken oder gab vor, Gott ist immer leicht zu vertrauen. Jedoch wusste er, dass diejenigen, die den Menschen vertraut haben, sich selbst täuschten. Der Prophet, genauso wie die aktuellen Gottes Boten, sollten die Augen der Blinden öffnen, damit sie sehen können, wie es unangemessen ist, den Menschen zu vertrauen. Die Menschen müssen wissen, der Herr und Heilige ist der König, der Schöpfer, der Erlöser und die Macht, die die Geschichte kontrolliert; er ist der ewige Gott, der die Schwachen stärkt. Gott ist vertrauenswürdig! Jesaja war ein Zeitgenosse von Micah während der Herrschaft von Uzziah, Jotam, Ahas und Hiskia, Könige von Juda. Gary V. Smith, Professor für Christliche Studien an der Union University, die in der Stadt Jackson, Tennessee liegt, stellt in seinem Buch die überzeugendsten Prediger aller Zeiten vor. In diesem Zusammenhang sagte er, dass diese Gruppe von Boten des Herrn so aufschlussreiche Botschaften übermittelten, dass sie einen Einfluss auf die Bestimmungen der mächtigsten Führer der Welt gehabt haben und dazu beigetragen haben, dass ganze Nationen sich bereut und sich Gott gewidmet haben. Der Bibelspruch (Jeremia 1: 1-3) und die zahlreichen chronologischen Einführungen in die Kapitel verknüpfen das Ministerium von Jeremia mit wichtigen Ereignissen der Königen von Juda, Josiah, Jojakim, Jojachin und Zedekia sowie mit dem Gouverneur Gedalja. Das alles erstreckt sich von dem Ruf des Propheten im Jahre 627. C. (Jeremia 1:2) bis auf die Jahre von Jeremia in Ägypten nach der Zerstörung Jerusalems (580 v.Chr.). Der Prophet wurde während der Herrschaft des bösen Königs Manasse geboren, als Juda sich unter der assyrischen Kontrolle befand. Manasseh ermutigte die Baal-Anbetung und die Armeen des Himmels. Er ignorierte die religiösen Traditionen der Nation Jehovas.

Der Prophet, genauso wie die aktuellen Gottes Boten, sollten die Augen der Blinden öffnen, damit sie sehen können, wie unangemessen es ist, den Menschen zu vertrauen. Die Menschen müssen wissen, der Herr und Heilige ist der König, der Schöpfer, der Erlöser und die Macht, die die Geschichte kontrolliert; er ist der ewige Gott, der die Schwachen stärkt. Gott ist vertrauenswürdig! Jesaja war ein Zeitgenosse von Micah während der Herrschaft von Uzziah, Jotam, Ahas und Hiskia, Könige von Juda.

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Auf der Basis der prophetischen Bücher des Alten Testaments macht das Buch von Smith eine Analyse von der Arbeit von Hosea, Jona, Micha, Jesaja, Nahum, Zephanja, Habakuk, Jeremia, Joel, Obadiah, Ezechiel, Daniel, Haggai, Sacharja und Maleachi, um Gott zu dienen. In dieser detaillierten Studie, die die politischen, sozialen und geistigen Kontexte der Anfänge von Israel umfasst, wird analysiert, wie der Herr diese Gruppe von Bediensteten verwendete, um die Denk- und Verhaltensweise des israelischen Volkes zu transformieren. Ezekiel wurde in Juda während der Herrschaft von Josiah geboren, dreißig Jahre, bevor er als Prophet genannt wurde (Hesekiel 1: 1). Wenn Ezekiel noch ein Kind war, führte Josiah eine Reihe von politischen und religiösen Reformen (628 und 621 v.Chr.; 2. Chroniken 34) durch. Das verlängerte das Leben von Juda und gab ihr Unabhängigkeit von der fremden Herrschaft von Assyrien. Diese positiven Veränderungen wurden zerstört, als König Josia in einer Schlacht gegen Neco, dem ägyptischen König (609 v.Chr.; 2. Könige 22: 28,29.) getötet wurde. Die ägyptische Herrschaft über Juda dauerte nur vier Jahre, da der babylonische König Nebukadnezar Ägypten in Karkemisch besiegte, was Daniel und viele andere Juden ins Exil brachte. Im „Praktischen Leitfaden, um die Propheten der Bibel zu verstehen“ wird es behauptet, dass die Propheten des Alten Testaments die besten Boten Gottes für Juda und Israel waren. Darüber hinaus wird es dort gesagt, dass sie das Wort des Herrn den normalen Männern und Frauen, den reichen Königen und Richtern sowie großen Gruppen bei öffentlichen Veranstaltungen übermittelten. In diesem Sinne betont Smith, dass die prophetischen Bücher ein schriftliches Register von den Hinweisen des Geistes sind, der ihnen sagte, was sie ihrem Publikum verkünden sollten. Außerdem ist er auch der Meinung, sie haben den Leuten spirituelle Antworten auf Fragen des täglichen Lebens gegeben. DIE TREUE DER PROPHETEN Daniel wurde während der Herrschaft von Josiah, dem gerechten König, geboren. Während seiner Jugend sperrte die babylonische Armee Daniel und viele andere Juden im dritten Jahr des Königs Jojakim (605 v.Chr.; Daniel. 1: 1.) ein. Diejenigen, die in Gefangenschaft waren, wohnten unter der Herrschaft von Nebukadnezar, einem großen Baumeister und militärischem

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Herrscher eines großen Reiches. Nebukadnezar gab Daniel und seinen drei Freunde Führungspositionen in der Regierung (Daniel 1: 17-20, 2: 48-49), denn Gott gab Daniel Weisheit und besondere Offenbarungen, um die Träume des Königs zu deuten. Später lehnte der König Nabonid die Anbetung von Marduk, der beliebteste Gott von Babylon ab. Das Buch von Gary V. Smith, das in 19 Kapitel geteilt ist, beschreibt den irdischen Durchgang der hebräischen Propheten, die unvergänglichen Botschaften mit vielen theologischen Prinzipien hinterließen, die ebenso für jede neue Generation von Christen gelten. In Bezug auf diesen Punkt sagt der Autor, die Beschreibung der Heiligkeit Gottes und die Herausforderung, auf die Kraft der Berufung und auf die Verheißung des Herrn zu vertrauen, spielen eine wesentliche Rolle in dieser Welt, die heutzutage voll von Unsicherheit und Bosheit gesättigt ist. Darüber hinaus betont er, dass die Treue des Propheten ein Vorbild ist. Der Prophet Sacharja und die Gottes Boten unserer Zeit haben die Aufgabe, die Macht von Gott in der Vergangenheit zu verstehen, um danach den Menschen dabei zu helfen, den Zweck und die Richtung von Gott heute nachvollziehen zu können und, um die Pläne für die Zukunft erkennen zu können (1. Sacharja: 6; 8: 13-15). Diese Verantwortung beinhaltet auch, den Leuten Warnungen, Rat und Ermutigung zu geben. Niemand kann den Gottes Geist vollständig kennen und alle seine Absichten verstehen, aber in einigen Fällen sind seine Pläne bekannt. Wenn seine Zwecke und Ziele verstanden sind, bringt die Vision von Gott über die Gegenwart und über die Zukunft sowohl eine bestimmte Kraft als auch eine demütige Unterwerfung mit sich. Dieses Werk, das ursprünglich in englischer Sprache unter dem Titel „The Prophets as Preachers“ im Jahre 1994 veröffentlicht wurde, hat als Ziel, die evangelische Gemeinde zu ermutigen, damit sie durch die Augen der Propheten des Alten Testaments sehen, ihre Weltsicht analysieren, die historischen und sozialen Kontexte evaluieren und von seinen Lehren und Botschaften lernen. Die im Laufe des Buches verwendete klare Sprache, die sich auf die Bibel stützt, regt die Gläubigen an, den Dilemmata des täglichen Lebens in Gott gegenüberzustellen, genauso sie das getan haben. In den schriftlichen Registern der Propheten werden sie als normale Menschen beschrieben, die vor ganz unterschiedlichen Publikums und


LITERATUR

Umfelder predigten. Jeder erfüllte den Gottes Ruf, als sie Botschaften übermittelten, die viele Leben veränderten und dem Publikum eine Neubewertung der Weltphänomene gaben. Diese Umstrukturierung hatte Auswirkungen auf die sozial definierten Wege, um Gott / die Götter zu

verstehen und auch, um sich selbst, die Natur, das wirtschaftliche und politische Leben sowie um die Beziehung zu Gott und den Anderen definieren zu können. Mit einer Stimme haben sich die Propheten den verführerischen und irreführenden Erklärungen entgegengestellt l August 2016 / Impacto evangelisch

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MISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


GOTT BEHÜTE UNS

MUSIK

Diese Hymne wurde vom amerikanischen Autor Jeremiah Eames Rankin geschrieben, um den Schutz des Herrn zu bekräftigen. Sie stellt sich als einen Gesang vor, in dem die Liebe des Schöpfers betont wird.

D

ie Hymne des evangelischen Komponisten Jeremiah Eames Rankin wird normalerweise am Ende des Kultus gesungen werden: „Gott behüte uns“ hat als Hauptthema die Liebe, die den Herrn seine Gläubigen anbietet. Dieses Lied wurde zum ersten Mal im Jahre 1882 veröffentlicht und wurde konzipiert, nachdem sein Autor in einem Wörterbuch herausfand, dass das Wort „Auf Wiedersehen “ aus dem Ausdruck „Gott sei mit uns“ kommt. So schrieb Rankin ein Gedicht, das die Gnade und der Trost von Jesus Christus hervorhebt, die für die Mitglieder seiner Herde, die treu bleiben zu seinem Wort bleiben, ist. Jeremiah wurde am 02. Januar 1828 in den Vereinigten Staaten geboren und war einer eigenartiger Gottes Diener, der im Laufe seines ganzen Lebens das Evangelium fest und unnachgiebig umarmte, predigte und verteidigte. Als er sehr jung war und im Bundesstaat New Hampshire wohnte, entdeckte er das Wort des Herrn und gab ihm sein Leben. Dieser Mann des Glaubens studierte am Middlebury College, einer privaten Universität im Bundesstaat Vermont und lernte die Doktrin in der

GOTT BEHÜTE UNS 1 Gott behüte uns immer in der heiligen Liebe, bis zu dem Tag, an dem wir in den Himmel gehen und mit dem Erlöser für immer bleiben. CHOR Wenn Jesus kommt, sehen wir uns vor den Füßen unseres Erlösers; wir alle wieder vereint werden ein Pferch mit unserem guten Hirten sein. 2 Gott behüte uns immer in der heiligen Liebe; auf dem gefährlichen Weg dieses stürmischen Lebens und bewahrt uns in Ruhe und ohne Angst. 3 Gott behüte uns immer in der heiligen Liebe, führt uns mit seiner Flagge; und verstärkt uns mit seinem tröstenden Geist. 4 Gott behüte uns immer in der heiligen Liebe; Mit seiner Gnade wird er uns halten, bis der Meister kommt, um sein Reich in Herrlichkeit zu gründen.

Andover Theological Seminary von Massachusetts tiefer kennen. Rankin war ein Hirte, der das Ende der Sklaverei in den Vereinigten Staaten unterstützte. 1890 wurde er als Vorsitzender der Howard Universität gewählt, die nach dem Bürgerkrieg für die Ausbildung der Afro-Amerikaner gegründet wurde. Seine unzähligen Predigten, die sich auf die Grundlage der Heiligen Schriften basierten, waren zu der Zeit sehr beliebt und zwei von ihnen („Die Bibel: Die Sicherheit der amerikanischen Institutionen” und „Die Göttlichkeit der Wahl”) wurden im ganzen Territorium der Vereinigten Staaten sehr verbreitet. „Gott behüte uns“ basiert sich stillschweigend auf die Bibelstelle Römer 16:20. Es wurde zum ersten Mal an einem Sonntagabend in der von ihm damals geleitete Kongregation in Washington D.C., die Hauptstadt der Vereinigten Staaten, gesungen und erfasste sofort die Interesse der Gläubigen, die sich auf die harmonisch begleitende Musik dieses Gedichtes wunderten. Die Melodie wurde von William Gould Tomer, ein berühmter evangelischer Komponist des 18. Jahrhunderts konzipiert, der den Herrn als Musikleiter eines Tempels in Washington diente. Nach seinem Auftritt verwandelte sich dieses Lied von Rankin in eine weltweit berühmte Hymne dank der geführten Evangelisationen des Predigers Dwight Lyman Moody und des Komponisten Ira David Sankey in England und Amerika am Ende des 19. Jahrhunderts. Später, im Laufe der Jahre, wurde es in mehreren Sprachen übersetzt und wurde öfter in Trauerfeiern aufgrund seines großen emotionalen Inhaltes gesungen. Heute ist es eines seiner bekanntesten Werke seiner großen kreativen Arbeit. Jeremiah Eames Rankin, der mit seinen Predigen den Präsidenten Thomas Woodrow Wilson und mehrere evangelische Mitglieder des US-Kongresses inspirierte, starb am 28. November 1904, nachdem er den Gott als Pfarrer in verschiedenen Gemeinden in einem Land diente, das als das reichste, mächtigste und einflussreichste betrachtet wird. Rankin, der international für seine Hymne bekannt war, hinterließ dank seines Erfindergeistes und seines Glaubens ein hoffnungsvolles Lob für die weltweite evangelische Gemeinschaft l August 2016 / Impacto evangelisch

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DER PREDIGER DER KANNIBALEN Der Paladin des Christentums James Chalmers opferte sein Leben Anfang des 20. Jahrhunderts während der Verkündung des Gottes Wortes in Ozeanien. Seine Arbeit bleibt in Kraft und ist ein würdiges Beispiel. Galen Brown Royer

I

n diesen Zeiten, in denen die modernen Missionen mehr als zwei hundert Jahre alt geworden sind und Heldentaten und Martyrium verspiegeln, hat sich eine neue Interesse geweckt, das Leben von einem der am meisten unerschrockenen Glaubenshelden zu studieren, der in den frühen 20. Jahrhunderts in Afrika getötet und gegessen wurde. James Chalmers, geboren von einem gläubigen Ehepaar am 04. August 1841 in Schottland opferte sein Leben am 08. April 1901 während er das Gottes Wort in Neu-Guinea predigte. Der christliche Glaube, die Entschlossenheit und die Zärtlichkeit verwandelten Chalmers in einen Mann für das Missionarsleben, das vom Herrn gerufen wurde. In seiner Kindheit und Jugend lernte James das Wesen des Evangeliums von seiner Mutter. Später, in seiner Jugend, besuchte er einen Missionar, der das Wort auf den Fidschi-Inseln predigte und seine Briefe dort las. Als er damals aufmerksam die Geschichte in der Sonntagsschule hörte, entschied er sich dafür, er würde auch mit Gottes Hilfe die guten Nachrichten unter den Kannibalen teilen. Jedoch wurde Chalmers später mit Angst ergriffen und sein Vertrauen schwächte. Allerdings besuchte er im November 1859 einen besonderen Treffen von zwei Missionaren in Nordirland, die seinen Glauben wieder auflebten: Als James während des Gottesdienstes eine mächtige Botschaft von Offenbarung 22:17 hörte, berührte sie sein Herz und motivierte ihn, vom Heil und Hoffnung zu überlegen. Ab diesem Zeitpunkt gab er Jesus Christus sein Leben und verwandelte sich in einen seiner fürsorglichen Anhänger. MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

DIENER DES HERRN Im Alter von 18 Jahren tauchte James mit der Unterstützung der Schriften in den Weg des Christentums und verwandelte sich in eine Hauptfigur des damaligen evangelischen Panoramas in der Stadt Ardrishaig im Westen von Schottland, wo er seit seiner Geburt lebte. Geleitet von Pastor Gilbert Meikle, von dem er Lateinisch lernte und seine Lehrbildung stärkte, zog Chalmers nach Glasgow um, der größte Metropole des schottischen Gebietes, wo er eine christliche Gemeinde beitritt. In dieser Stadt lernte James Chalmers im Jahre 1861 der Evangelist George Turner, ein Missionar in Samoa kennen, der ihm empfahl, sich um Missionar der Missionsgesellschaft in London zu bewerben. Acht Monate später wurde er von dieser Institution in die Cheshunt


GLAUBENSHELDEN

College geschickt, einer der angesehensten Institutionen für die theologische Ausbildung in Großbritannien, wo er eine solide Ausbildung erhielt und sic in einen Gläubiger mit einem festen Glauben verwandelte. Danach lernte er vom Pastor Goerge Gill die rarotonganische Sprache, die auf den Cook-Inseln gesprochen wird. Als engagierter Schüler der Gottesüberzeugungen heiratete Chalmers die Gläubige Jane Hercus am 17. Oktober 1865, die auch das

Sehnen hatte, die guten Neuigkeiten durch die Welt zu bringen. So bildete er mit ihr eine Ehe, die durch das Evangelium kennzeichnet war. Zwei Tage später wurde er als Minister des Herrn erkannt und konnte somit mit der Missionsarbeit anfangen, die er seit seiner Kindheit machen wollte. Später, am 04. Januar 1866, ging er nach Australien mit dem Ziel, das Wort zu teilen. DIE MISSIONSARBEIT Die Reise von James nach Australien, wo er im Mai des gleichen Jahres ankam, war durch das Vertrauen des Herrn geprägt, das auch die Leute, mit denen er die Reise machte, ansteckte. Auf dem Weg lehrte der Missionar die Anderen über die Bibel und machte Gebetstreffen. Schon in

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MISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


GLAUBENSHELDEN

Ozeanien entschied er sich dafür, nach Vanuatu zu gehen, aber die Reise verdüsterte sich, als sein Schiff in der Nähe eines Riffes von Niue, ein Land im Süden des Pazifiks, den Schiffbruch erlitt und vollständig zerstört wurde. Nach einiger Zeit, am 20. Mai 1867, kam Chalmers in die Stadt Avarua, die Hauptstadt der Cook-Inseln, an, wo er ein erfolgreiches Evangelisierungswerk bis Key Ratoranga begann. Als er dort ankam, wurde er von einem Einheimischen mit dem Spitznamen „Tamate“ genannt, der die Aussprache seines Familiennamens nicht nachvollziehen konnte. Danach erweiterte er seine Kenntnisse der rarotonoganischen Sprache und begann mit der Evangelisierung in dieser Teil der Welt, wo man damals die Gefahr bestand, in der Bosheit zu fallen, da das Gottes Licht dort fehlte. Zehn Jahre leitete James Chalmers den guten Ablauf seiner Kongregation und verbreitete das Evangelium in jeder Region der Insel von Rarotonga. Dieser unermüdliche Wanderer verbreitete die Bibel zwischen den Ureinwohnern und besiegte die Sünde mit der Botschaft des Herrn. Er beschäftigte sich auch mit der christlichen Erziehung der Kindheit auf der Cook-Insel und veröffentlichte monatlich eine Zeitung mit dem Ziel, dass das Gute so weit wie möglich sich verbreiten konnte. Darüber hinaus bildete er Prediger und örtliche Missionare, die ihm halfen, das Gottes Wort zu verkünden. ZWISCHEN KANNIBALEN Motiviert durch das Ideal, die guten Nachrichten in neunen nicht christianisierten Gebieten auszudehnen, verließ James Avarua am 21. Mai 1877 und ging auf die Insel Neuguinea, wo der Kannibalismus damals praktiziert wurde. Ohne Angst vor dem wilden Leben und dem Unbekannten niederließ sich der Diener des Herrn im Volk von Port Moresby, die aktuelle Hauptstadt der unabhängigen Staates von Papua-Neuguinea, wo er ein Umfeld voll mit Barbarei, Heidentum und Grausamkeit fand. Zwischen den Barbaren beobachtete er Scheußlichkeiten, die er sich niemals sich vorgestellt hatte. Chalmers, dieser Pionier der Evangelisierung in Ozeanien, konfrontierte die in Neu-Guinea herrschende Sünde und die Wildheit mit der Hoffnung, dass das Chris-

tentum sich durchsetzen konnte. Gestützt auf seinen enormen Glauben an Gott verbreitete er neun Jahre das Wort bei einigen Papua-Völker. Seine Missionsarbeit, die unter extreme Bedingungen und unter der Prämisse der Liebe und Geduld stattfand, erweckte die Interesse für das Evangelium in einen wesentlichen Teil der Kannibalen, die in den Lehren von Jesus Christus einen Grund fanden, ihre Leben umzuleiten. James, dessen Frau Jane Hercus am 20. Februar 1879 starb, schuf mit seiner evangelischen Aufgabe, dass rivalisierende ethnische Gruppen vor dem Herrn kapitulieren und sich um die Schriften versammeln konnten, nachdem sie ihre Unterschiede überwunden hatten. Desgleichen erzeugte er mit seinem Predigen, dass der Kannibalismus nicht mehr so stark dort praktiziert wurde, da der christliche Glauben einen großen Fortschritt hatte. Gefordert von der Missionsgesellschaft in London kehrte er in das Vereinigte Königreich am 11. Mai 1886 zurück und nach seiner Ankunft in Großbritannien erzählte er über seine Erfahrungen im Südpazifik. DIE LETZTEN TAGE Nach seiner Arbeit und Zeugnis in mehreren Kirchen in London kehrte Chalmers nach Ozeanien am 11. September 1887 zurück, um seine Christianisierungsaufgaben fortzusetzen. Er heiratete die Christin Sarah Eliza Harrison und widmete sich noch einmal in der Aufgabe, das Evangelium in den entlegensten Orten von Neuguinea einzuführen, wo das Gottes Wort noch nicht anwesend war. Er war immer ein aktiver Diener, der verschiedene Gebiete besuchte und erforschte auch mehrmals den Fluss Fly, einer der wichtigsten von Papua-Neuguinea, wo er Kontakt mit einer großen Anzahl von Einheimischen aufnahm. Am 08. April 1901 opferte James Chalmers sein Leben während einer evangelischen Mission auf der Goaribari Insel (die von Gruppen von blutrünstigen Wilden bewohnt wurde) als er das Gottes Wort verkünden wollte. Dieser Held des Glaubens, der von den Eingeborenen grausam getötet und gegessen wurde, erreichte den höchsten Grad des Opfers mit seinem Tod und ist jetzt ein Bollwerk des Evangeliums. Die Episoden seiner bewundernswerten Existenz in Ozeanien sind in drei autobiographischen Publikationen zum Nachweis ihrer großen Mut und Tapferkeit dargestellt l August 2016 / Impacto evangelisch

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LEBENSGESCHICHTE

DIE HÖLLE, DIE MAURICIO BESIEGTE Kann man echt tief fallen und immer noch schaffen, gerettet zu werden? Das Leben von Mauricio Godoy Contreras ist die Erkenntnis, dass bei Gott alle Dinge möglich sind. Einbrüche, Drogen und Alkohol waren Teil seines Lebens, die er überwinden musste: Eine Rettung aus dem Sumpf des weltlichen Lebens. Marlo Pérez Bilder: Jenifer Llacsahuache y Archivo familiar

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Im Jahre 1999 wurde sein erster Sohn geboren und Mauricio führte sich in den Waffenund Kokainhandel ein. Deshalb wurde er wieder von den Behörden seines Landes gesucht und festgenommen. Nach dem ordnungsgemäßen Prozess wurde er zum Gefängnis „San Miguel“ geschickt, wo er 5 Jahre inhaftiert blieb. Seine Vorhersage über die Rückkehr ins Gefängnis erfüllte sich: Allerdings war dieses Mal seine Einlieferung nicht mehr so angenehm wie in den früheren Zeiten, da er dieses Mal von den Gefangenen belästigt wurde, weil er an einem Angriff teilnahm, in dem ein Kopf von einer der blutrünstigsten Banden starb.

MISSIONSBEWEGUNG 36 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ach seiner Haftentlassung im Jahre 2004 und nachdem er sich von seinem schlechten Ruf als gefährlicher Verbrecher befreit hatte, entfernte sich Mauricio Eduardo Godoy Contreras („Guaton Mauri“- „der dickbäuchige Mauri“) vorübergehend von der Kriminalität und machte eine verdiente Pause mit seiner Frau und seinen zwei minderjährigen Kindern, die er wegen seiner hektischen Leben wenig sah. Doch schon bald, als das Geld aus seinen verbrecherischen Aktivitäten verschwand, kehrte er in die Kriminalität zurück, ohne Angst vor einer neuen Gefängnisstrafe zu haben. Nach einer jahrelangen Teilnahme an verschiedenen kriminellen Banden, mit denen er Überfalle beging, versammelte Mauricio eine reichliche Geldmenge, Autos, Immobilien, Güter, u.a. Extravaganzen und versuchte das alles mit einem kleinen Geschäft zu verbergen, das diesen Reichtum aber nicht rechtfertigen konnte. Aus diesem Grund folgte die chilenische Ermittlungspolizei (PDI) seine Schritte, bis seine Festnahme im Jahre 2009 geschah und er wegen verbotener Vereinigung, um Straftaten zu begehen und wegen Geldwäsche gerichtlich verfolgt wurde. Inzwischen wuchsen seine Vorstrafen und er wurde in mehreren Gefängnissen der chilenischen Hauptstadt bekannt: Mauricio aber bemerkte nicht, dass diese Delikten nicht nur ihn, sondern auch seine Frau Catalina Castillo schädigten, die am Ende auch festgenommen und verurteilt wurde, obwohl sie unschuldig war. Als er eine Strafe von vier Jahren im Gefängnis bekam, wurde er in der Strafvollzuganstalt von Santiago 1 eingesperrt. Ihrerseits bekam die Mutter seiner Kinder eine ähnliche Strafe im Frauengefängnis „San Joaquín“ in der Stadt Santiago. Seitdem verwandelte sich das Leben von Mauricio in eine unermüdliche Suche nach innerem Frieden und in eine mögliche Entlassung seiner Frau. In diesem Streben hat er den Herrn getroffen. EINE WELT VON VANDALISMUS Das Leben von Mauricio Eduardo Godoy Contreras, der am 12. Februar 1974 geboren wurde, komplizierte sich Mitte der achtziger Jahre, als er an einer Täterbande in seiner Nachbarschaft „El Bosque“, ein roter Bereich der chilenischen Hauptstadt, teilnahm. „Ich hatte viele Sachen, die ich nie gehabt hatte und hatte viel Luxus mit dem leicht verdienten Geld… Ich verwickelte mich

langsam in einer unbekannten Welt“, sagt er. Am Ende dieses Jahrzehnten, als er 15 Jahre alt war, verwandelte sich Mauricio in einen berühmten Straftäter mit zahlreichen Raubüberfallen, die ihm erlaubten, einen höheren Rang innerhalb dieser kriminellen Unterwelt zu haben. „Obwohl ich das einzige Kind in der Familie war, gaben meine Eltern mir nicht, was ich wollte, weil unsere wirtschaftliche Lage nicht gut war ... Ich wusste niemlas, was ein Weihnachtsgeschenk war”, erinnerte er sich. DIE ERSTEN STRAFTATEN Einer der ersten Delikte, die ihm zum Gefängnis führten, wurden von ihm begangen, als mit 16 Jahre damit anfing, Kreditkarten zu klonieren. So wurde er festgenommen und im Gefängnis von „San Miguel“ in der Gemeinde mit dem gleichen Namen eingesperrt. Da er damals noch minderjährig war, wurde er in ca. zwei Monaten wieder freigelassen. Jedoch beging er noch weitere Straftaten wie z.B. Betrug und gab hunderten Leuten ungedeckte Schecks. Für diese Straftat bekam er eine Strafe von sechs Monaten .Als er freigelassen wurde, hatte er das Gefühl, er würde zu diesem Ort wieder bald kommen. GEKENNZEICHNET DURCH DEN TOD Nach mehreren Jahren als Verbrecher wuchs Mauricios Ruhm, genauso wie seine enorme Korpulenz und deswegen wurde er als „Guaton Mauri” (der dickbäuchige Mauri) genannt. Dieser Spitzname spielte aber gegen ihn, da er dadurch schnell und leicht von der chilenischen Gendarmerie identifiziert werden konnte, die mit einer intensiven Suche nach seinen Gesetzverstößen anfing. Einige Zeit später, als er schon zahlreiche Vorstrafen angesammelt hatte, sahen die Behörden seines Landes ihn als einen sehr gefährlichen Straftäter, da er an verschiedenen kriminellen Baden teilnahm, die die Hauptstadt terrorisierten. Auf einmal überfiel er verschiedene Geschäfte mit mehreren Freunden seiner Kindheit und so verwandelten sie sich in eine der gefährlichsten kriminellen Organisationen. Während eines Raubes wurde einer der Anführer wegen der Schüsse verletzt und zwei andere Freunde wurden festgenommen: Mauricio war der Einzige, der damals vom Gefängnis oder vielleicht vom Tod fliehen konnte. Weiter lesen––


LEBENSGESCHICHTE

Im Jahre 2009, nachdem er schon mehrere Monate im Gefängnis wegen Geldwäsche war, was auch seine Frau Catalina ins Gefängnis schickte, verwandelte sich das Leben von Mauricio in einen Leidensweg. Er erinnert sich daran, dass sein schlimmster Moment war, als er mit seiner Frau am Telefon sprach und nur Beschwere ihrerseits hörte: Mauricio fühlte sich niemals so gefangen wie damals. August 2016 / Impacto evangelisch

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Am nächsten Tag berichteten die Medien über die Einzelheiten des Diebstahls und die Merkmale vom „dickbäuchigen Mauri“, der als einen der Flüchtigen identifiziert wurde. Sein schlechter Ruf kam bis zu den gefährlichsten Gefängnissen im Land. „Der Tod des Anführers der Bande, der ein guter Freund von mir war, prägte mein Leben, denn in diesem Augenblick hatte ich Angst davor, in Sünde zu sterben“ erinnerte er sich daran. DIE EHE MIT DER KRIMINALITÄT Nach diesem Vorfall, in dem er sterben könnte, entfernte sich Mauricio vorübergehend von der Kriminalität, um sich zwischen den vier Wänden seines Hauses zu verstecken. In diesen Jahren kannte er Catalina Castillo kennen, die seine Frau im Jahre 1999 wurde. Sie musste echt einen großen Chaos mit ihm ertragen: „Ich habe sie betrogen, aber am Ende erfand sie, was ich gemacht hatte und wie ich das Geld bekommen hatte... Trotzdem hat sie mich nie verlassen: Auch, als ich im Gefängnis war, hat sie mich auch dort besucht“, erinnert er sich. Im Jahre 1999 wurde sein erster Sohn ge-

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boren und Mauricio führte sich in den Waffenund Kokainhandel ein. Deshalb wurde er wieder von den Behörden seines Landes gesucht und festgenommen. Nach dem ordnungsgemäßen Prozess wurde er zum Gefängnis „San Miguel“ geschickt, wo er 5 Jahre inhaftiert blieb. Seine Vorhersage über die Rückkehr ins Gefängnis erfüllte sich: Allerdings war dieses Mal seine Einlieferung nicht mehr so angenehm wie in den früheren Zeiten, da er dieses Mal von den Gefangenen belästigt wurde, weil er an einem Angriff teilnahm, in dem ein Kopf von einer der blutrünstigsten Banden starb. „Oftmals musste ich mit einem offenen Auge schlafen, weil die Mehrheit der Anschläge in der Nacht verübt wurden … Neben mein Bett hatte ich einen Messer, um mich zu verteidigen”, sagt er. Manchmal musste Mauricio seine verletzten Kameraden verteidigen: Einige von ihnen starben jedoch dann in seinen Armen oder auf dem Weg zur Krankenstation. Manchmal musste er sogar andere Gefangenen attackieren, die starben oder von ihm schwer verletzt wurden. Es war sein Leben oder das Leben des Anderen. „Alle dieser Dinge prägen dein


LEBENSGESCHICHTE

Leben machen dich härter, bis dein Herz so hart wie ein Stein wird… Dann weinst du nicht mehr und hast keine Gefühle mehr… Die Wut ist so stark, dass man nur kämpft, um überleben zu können“, erinnert er sich. GESCHÜTZT VON GOTT Im Jahre 2009, nachdem er schon mehrere Monate im Gefängnis wegen Geldwäsche war, was auch seine Frau Catalina ins Gefängnis schickte, verwandelte sich das Leben von Mauricio in einen Leidensweg. Er erinnert sich daran, dass sein schlimmster Moment war, als er mit seiner Frau am Telefon sprach und nur Beschwere ihrerseits hörte: Mauricio fühlte sich niemals so gefangen wie damals. Ein Jahr später, als er Gott versprochen hatte, er würde ändern, wenn seine Frau vom Gefängnis gezogen werden sollte, besuchte er einen kleinen christlichen Tempel im zweiten Pavillon des Gefängnisses Als er sich annäherte und einen Bibelspruch hörte, sprach Gott zu ihm. „Die Brüder lasen mir den Vorrang der Liebe, der im Kapitel 13 vom ersten bis zum vierten Brief an die Korinther enthalten ist… Als sie mit dem Text fertig waren, verstand

ich, dass ich nie meine Frau geliebt hatte. Ich wusste nicht, was Liebe ist… In diesem Augenblick begann Gott, innerhalb mir zu arbeiten“ sagt er. Nachdem er sich von seinen Sünden bereute und nach einem langen Regenerationsprozess änderte Mauricio sogar seine Form, sich auszudrücken: 90% seiner Sprache waren Jargon und Schimpfwörter. Jedoch sollte er sich bald in einen Prediger dieses Tempels verwandeln. Einige Monate später wurden ihn und seine Frau wieder angeklagt, da die Behörden ihre Unterlagen überprüften und eine Klage zwischen 20 und 10 Jahre für ihnen beantragten. Jedoch hat der Herr ihnen geholfen, sodass seine Frau 2011 und er im Jahre 2013 befreit wurden. Heute sind die Straßen von Santiago de Chile der Ort, wo der Bruder Mauricio das Gottes Wort unaufhörlich predigt. Er besucht auch einen Tempel der Weltmissionsbewegung und einige Gefängnissen als Kaplan: Jetzt predigt er tatsächlich in den Strafvollzugsanstalten, wo er einmal mit seiner Frau war, aber dank des Herrn freigelassen wurden l August 2016 / Impacto evangelisch

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INTERVIEW

„WIR PREDIGEN DURCH SPRACHMISCHUNG“ Das Werk zu konsolidieren ist eine Selbstverpflichtung des Pfarrers José Clemente Vergara Pabón. Als nationaler Aufseher der niederländischen Antillen und Afrika bereist er die Länder, die sich in den verschiedenen Inseln befinden. Eine beständige Arbeit.

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eine Leidenschaft für das Predigen des Wortes Gottes hat ihn dazu geführt, die Karibik und den Atlantik zu durchqueren. Es gibt weder Seen noch Kilometer, die die Mission des Pfarrers José Clemente Vergara Pa¬bón, Aufseher der niederländischen Antillen und Afrika, aufhalten könnten. Wie machen Sie ihre Missionsarbeit in den niederländischen Antillen und Afrika? Alle Länder der Antillen sind voneinander getrennt, weil sie Inseln sind. Die einzige Weise, uns hin und her zu bewegen, ist durch Flugzeuge. Ich reise dreimal pro Jahr und bereise alle Inseln. Ich gehe in die Hauptstadt und ins Landesinnere. Die Länder, die unter meiner Verantwortung sind, sind Curaçao, Aruba, Bonaire, St. Martin, Britisch-Guayana, Suriname und Französisch-Guayana. Ich bin auch für die Werke in Trinidad und Tobago und Martinique zuständig. Seitdem ich zum Aufseher von Afrika im Jahr 2000 genannt wurde, bereise ich mit meinem Bruder, Pfarrer Rómu¬lo Vergara, das ganze Gelände, um Versammlungen und Gemeindetreffen zu organisieren, sowie um die Angelegenheiten des Werks zu regeln. Wir reisen nach Äquatorialguinea, Kongo, Gabun, Kamerun und Nigeria. Ebenfalls gehen wir nach Ghana und Elfenbeinküste - den letzten Ländern, wo das Werk errichtet wurde – und auch nach Madagaskar. Wie groß ist das Werk in diesen Ländern geworden? Was den afrikanischen Kontinent angeht, ist das Werk in Äquatorialguinea viel größer geworden. In den anderen Ländern wird es nach und nach größer. Deswegen merken wir, dass wir mehr Missionare brauchen, die Englisch, Französisch, Portugiesisch und Arabisch sprechen. Wir brauchen Menschen, die für die Mission bereit sind, und Liebe und Leidenschaft für die Seelen zeigen. Ganz anders ist es in den Ländern der Antillen, wo es eine Hauptkirche und sogar drei Felder gibt, wie z.B. in Curaçao und in Guayana, die größere Gebiete haben und wo das Werk sich in allen Städten verbreitet hat.

Welche Sprachen werden am meisten gesprochen und wie wird das Wort Gottes gepredigt? Es gibt verschiedene Sprachen in den Antillen, wie Englisch, Niederländisch und Französisch. In jedem Land werden aber auch andere Sprachen oder Dialekte gesprochen, wie im Fall Suriname. Dort müssen wir sogar mit drei Dolmetschern predigen und lehren, um jeden einzigen Volkbewohner zu erreichen. Dasselbe passiert in Afrika, wo die Sprachen und Dialekte jedes Landes unterschieden sind. Wir predigen durch Sprachmischung in diesen Ländern. Welche Erlebnisse haben Sie als Aufseher besonders beeindruckt? Eine der Erlebnisse, die mich am meisten schockiert hat, ist die Feststellung eines Bedürfnisses nach dem Evangelium. In manchen von diesen Nationen kann man von einem kulturellen und sozialen Problem sprechen. Beispielsweise gibt es in Afrika viele Evangelisten und große Kirchen, doch die Lebensaussage ist katastrophal. Die Anführer der Kirchen pflegen Beziehungen zu verschiedenen Frauen. Das beeindruckt mich und ihr Bedürfnis bringt mich zum Weinen. Wie schafft Impacto Evangelisch es, in diese Regionen zu kommen? Schon seit langem habe ich darum gebeten, dass die Zeitschrift auf Englisch gedruckt wird. Denn in den Ländern der Antillen wird hauptsächlich Englisch gesprochen und man kann kein Spanisch. Trotzdem brauchen wir immer noch Impacto evangelisch, weil sie die Zeitschrift ist, mit der Bruder Ortiz das Werk anfing. Vor langer Zeit wurden wir durch die Zeitschrift informiert und sahen Fotos von unseren Aktivitäten. Obwohl alles auf Spanisch geschrieben war, machten die Brüder die Zeitschrift auf und hängten jede Seite an die Wand der Kirche, damit alle die Fotos unserer Aktivitäten in Guayana und anderen Ländern sehen konnten. Für uns war das beeindruckend. Jetzt warten wir darauf, die Zeitschrift auf Englisch und anderen Sprachen zu bekommen l August 2016 / Impacto evangelisch

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DAS EVANGELIUM, DIE EINZIGE LÖSUNG „Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christo nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die da selig macht alle, die daran glauben [...]“. (Römer 1:16) Rev. Luis M. Ortiz

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ie zuvor hat sich der Mensch einer so komplexen, gefährlichen und beunruhingenden Krise wie die gestellt, die die Welt heute erlebt. Genau deswegen hat der Mensch nie zuvor so viel Mut, Selbstaufopferung, Moral und geistliche Kraft benötigt, wie er sie heute braucht, um sich der gegenwärtigen Lage zu stellen. Das Zuhause, das schöne Zuhause steht in Notlage; die Familie ist geschieden, der Respekt wird schikaniert, die Moral wird vergewältigt und missbraucht, das Geistliche wird verachtet und lächerlich gemacht, das Ewige wird abgelehnt und MISSIONSBEWEGUNG 42 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

gelästert. Es ist eine allgemeine Krise, die das Individuum, die Familie, die Stadt, das Land, den Kontinent und die ganze Welt schädigt. Es ist eine allgemeine Krise, die die Politik, die Bildung, die Kunst, die Wissenschaft, die Moral und alle Bereiche und menschliche Beziehungen schädigt. Was die Politik anbelangt, steckt die Welt in einer Krise. Es besteht ständig das Risiko des Aufbruches eines Weltkriegs; dies liegt auf den Händen von skrupellosen Männern, die kein Respekt vor dem menschlichen Leben haben. Auf der Bildungsebene steht die Welt ebenfalls vor ei-


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ner Krise, denn Gottes Lehre wird im Unterricht immer mehr ausgeschlossen, während man mehr Wert auf den atheistischen Materialismus legt. Auf der Kunstebene steckt die Welt in einer Krise, denn je unsinniger und verwirrender die Gemälde und Wandbilder sind, desto mehr Beifall finden sie. Je verrückter, grober, vulgärer die Musik ist, desto mehr Gefallen und Anhänger findet sie. Was die Wissenschaft anbelangt, steht die Welt auch vor einer Krise, denn je zerstörender die Waffe ist, desto mehr wird sie begehrt und geschont. Auf der moralischen Ebene steckt die Welt in einer Krise. Die teuflische Peitsche der Drogen, die die Jugend ruiniert und verdirbt und eine Verbrechensund Kriminalitätswelle entstehen lässt, ist noch ein entsetzlicher Aspekt dieser schrecklichen moralischen Krise, die die Welt durchmacht. Liebe Freunde, vor diesen erschreckenden Tatsachen lässt sich aber sagen, dass noch nicht alles verloren ist. Es gibt einen Vorrat, eine Kraft, ein Licht auf der Welt, die das Einzige darstellen, das diese beängstigende Krise, ihre schrecklichen Aspekte und ihre grauenvollen Konsequenzen bewältigen kann. Sind es etwa die Reichtümer? Nein. Das Glück des Menschen hängt nicht von seinem Reichtum ab. Ist es etwa die Bildung? Nein. Die Universitäten sind fast immer der Kern des Materialismus und der Enttäuschungen. Und die Philosophie? Nein. Sie ist ein Labyrinth ohne Ausweg. Etwa die Vereinten Nationen? Nein. Sie sind zu getrennt. Die Religionen? Nein. Es gibt viele heidnische und pseudochristliche Religionen. Keine von ihnen hat eine Lösung für diese Krise gefunden. Was ist denn dieser Vorrat? Was ist denn diese Kraft? Was ist denn dieses Licht, diese Potenz? Es ist nämlich das mächtige Evangelium unseres Herrn Jesus Christi, das alle soziale, politische, ökonomische, religiöse Barrieren umfallen und uns wie Brüder leben lässt. Denn „ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur” (2 Korinther 5:17).

Das mächtige Evangelium unseres Herrn Jesus Christi ist die mächtige Kraft, die alle Leben, Familien, Städte, Länder und die ganze Welt verändert. Das mächtige Evangelium unseres Herrn Jesus Christi ist der außergewöhnliche Vorrat an moralischer und geistlicher Kraft, der dem Individuum und den Völkern beibringt, ein würdiges, reines, heiliges Leben voller Frieden und Liebe zu führen. Das mächtige Evangelium unseres Herrn Jesus Christi ist die dynamische, bekehrende, schützende Kraft, die die Welt braucht. Das Geld hilft bei dem materiellen Aspekt. Die Bildung hilft bei dem intellektuellen Aspekt. Die Politik hilft auf der gesellschaftlichen und die Religion auf der moralischen Ebene. Doch das, was wirklich auf das Individuum und auf die Völker wirkt, ist das Evangelium unseres Herrn Jesus Christi. Dieses geht über das Materielle hinaus, stellt das Intellektuelle in den Schatten und absorbiert die Moral. „Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig…“ (Hebräer 4:12). Das Evangelium Christus bekämpft das Übel an der Wurzel, reißt es aus und löst das geistliche Problem des Menschen, der eigentlich derjenige ist, der alle Probleme verursacht. Nicht umsonst befahl unser Herr Jesus Christus: „Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur” (Markus 16: 15-16). Ein Arzt tut vieles für die Menschheit - ein Wissenschaftler, ein Philanthrop, ein Politiker oder ein Erzieher tun es auch. Doch der, der zum Wohl der Menschheit am meisten tut, ist der treue Prediger des Evangeliums Jesus. Er ist der Sprecher Gottes, der Träger der wohltätigen Kraft, also des Evangeliums, das die mächtigste und wichtigste Kraft auf der Welt ist. Wenn der Arzt es nicht schafft, so schafft es der Prediger. Wenn der Philanthrop es nicht hat, so hat es der Prediger. Wenn der Wissenschaftler es nicht weiß, weiß es der Prediger. Wenn der Erzieher es nicht versteht, versteht es der Prediger. Wenn der Politiker es nicht löst, löst es der Prediger. Wenn alle mit leeren Händen frustriert hinuntersteigen, steig der Prediger mit Händen voller Garben hinauf. Diese Garben sind die von ihm geretteten Seelen, die er für die Ewigkeit und das ewige Glück gewonnen hat. Und das ist doch, was am Ende zählt. Die Welt braucht das Evangelium Jesus immer mehr. Er ist Gottes erlösende Kraft. Darum braucht er mehr tapferere Prediger, gewidmete Pastoren, echte Missionare, ehrliche Evangelisten, treue Werker Gottes. Amen l August 2016 / Impacto evangelisch

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TU RECHNUNG VON DEINEM HAUSHALTEN „Es war ein reicher Mann, der hatte einen Haushalter; der ward von ihm berüchtigt, als hätte er ihm seine Güter umgebracht. Und er forderte ihn und sprach zu ihm: Wie höre ich das von dir? Tu Rechnung von deinem Haushalten; denn du kannst hinfort nicht Haushalter sein!“. (Lukas 16: 1-2) Rev. Gustavo Martínez Garavito

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or der Reise hatte der reiche Mann dem Haushalter alle seine Eigentümer und Güter anvertraut. Während der Abwesenheit seines Herrn musste er keinem gegenüber Rechenschaft ablegen und so vergaß er, dass sein Herr ihn eines Tages zur Rechenschaft ziehen würde und dass er ihm einen ausführlichen Bericht über die durchgeführten Geschäfte vorlegen müsste. Als der Moment kam, Rechenschaft abzulegen, gab sein Herr ihm die Möglichkeit, seine Missetat zu gestehen. Der Herr hatte die Macht und das Recht, den Haushalter ohne irgendeine Erklärung zu kündigen. Der Herr hatte bemerkt, dass der Haushalter ihn betrogen und seine Güter falsch verwaltet hatte. Jedoch statt ihn zu feuern, gab er ihm die Chance seine Treue zu beweisen und mit klaren und genauen Beweisen zu zeigen, dass die vermeintlichen Veruntreuungsgerüchte nur wegen der Eifersucht oder dem Neid der anderen entstanden waren, die seine Stelle wollten. Durch diesen Befehl „Tu Rechnung von deinem Haushalten“ (Lukas 16:2) kommt Gottes Gnade zum Vorschein. Aber obwohl ihm diese Chance gegeben wurde, konnte jener Haushalter nicht seine Treue beweisen. So wie wir Gottes Gnade erlebt haben, müssen wir lernen, Gnade mit den anderen zu haben. Wenn der untreue Haushalter für schuldig erklärt worden wäre, hätte man ihn nur degradiert („du kannst hinfort nicht Haushalter sein!“, Lukas 16:2). Man hätte ihn nicht rausgeschmissen, sein Herr sagte nur, dass er nicht mehr die Stelle als Haushalter besetzen würde. Der Apostel Paulus behauptet: „Nun sucht man nicht mehr an den Haushaltern, denn daß sie treu erfunden werden“ (1 Korinther 4:2). Jedoch machte es diesem Mann anscheinend nichts aus, dass man sie ihn für untreu gehalten hatte. Am meisten machte ihm Sorgen, dass MISSIONSBEWEGUNG 44 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

er nicht mehr Haushalter sein konnte. Er handelte so wie Saul, der Samuel darum bat, ihn vor dem Volk trotz seiner Sünde und Gottes Verwerfung zu ehren, denn die einzige Sorge des gefallenen Königs war sein guter Ruf vor dem Volk und nicht, wie er unter Gottes Augen stand (1 Samuel 15:24-25). Vor dem Befehl seines Herrn sagte der Haushalter zu sich selbst - seiner Untreue bewusst: „Was soll ich tun? Mein Herr nimmt das Amt von mir“ (Lukas 16:3). Wissen Sie, ob Sie in Kommunion mit Gott sind? Der Heilige Geist kann unserem Geist sagen, ob wir Gottes Kinder sind oder nicht, ob wir auf dem richtigen Weg sind, ob wir bei unserem Haushalt treu sind oder ob wir unseren Herrn enttäuschen. Denken wir über unser bisheriges Leben nach. Wie haben Sie sich in all diesen Jahren verhaltet? Wie haben Sie die Güter Ihres Herrn verwaltet? Wo und wann fingen Sie an, ihn zu betrugen? Jener Haushalter war nicht dazu bereit, das Richtige zu tun, nämlich zwei wichtige Sachen: erstens musste er zugeben, dass er versagt hatte, und für seine Sünde um Vergebung bitten, zweitens musste er seinem Herrn das zurückgeben, was er gestohlen hatte. Deswegen fragte jener Mann zu sich selbst: Was soll ich tun? Der untreue Haushalter fing aber an, nach anderen Lösungen zu suchen, statt sich vor seinem Herrn zu demütigen: „graben kann ich nicht, so schäme ich mich zu betteln“ (Lukas 16:3). Dieser Mann machte sich noch Sorgen um das, was die Leute dachten, und konnte nicht mit dem Gedanken zurechtkommen, vor den anderen degradiert zu werden. Heutzutage, wenn man manchen die Haushalter-Stelle wegnimmt, trennen sie sich von Gott. Sie wechseln Tempel, Pastor, Gemeinde. Sie ziehen die Trennung vor der Demütigung vor.


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Wissen Sie, ob Sie in Kommunion mit Gott sind? Der Heilige Geist kann unserem Geist sagen, ob wir Gottes Kinder sind oder nicht, ob wir auf dem richtigen Weg sind, ob wir bei unserem Haushalt treu sind oder ob wir unseren Herrn enttäuschen. Denken wir über unser bisheriges Leben nach. Wie haben Sie sich in all diesen Jahren verhaltet? Wie haben Sie die Güter Ihres Herrn verwaltet? Wo und wann fingen Sie an, ihn zu betrugen?

Sie hören damit auf, in die Versammlungen, Treffen zu gehen, damit man von ihnen nicht sagt, dass sie nicht mehr das sind, was sie früher waren, oder dass sie nicht mehr die Stelle besetzen, die sie früher besetzten. Der Haushalter entschied sich dafür, zu fliehen, statt zuzugeben, dass er seinen Herrn betrogen hatte. Er predigte Menschen zu Dienst und rief alle Schuldner seines Herrn zu sich und reduzierte heimlich die Schulden, die sie hatten (Lukas 16:4-7). Mit anderen Worten drängte er die anderen dazu, die Güter seines Herrn zu stehlen. Wenn sich ein Mensch nicht

demütigt, säet er Zwietracht und rekrutiert andere, um ihn später zu verteidigen. Vorsicht mit dem, der in seinem Haushalt untreu gewesen ist und Sie darin, in seine Sünde, seinen Betrug, seine Rebellion verwickeln will. Nehmen Sie ihn nicht an, hören Sie ihn nicht, lassen Sie sich nicht vergiften! Bleiben Sie rein! Verschaffen Sie sich als Gottes Diener Respekt und wenn er untreu ist, dann soll er da alleinstehen. Gott will, dass wir treu sind. Er will, dass wir seinen Willen tun und das himmlische -und nicht unser- Erbe vermehren. Amen l August 2016 / Impacto evangelisch

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VON GOTT ALS MUTTER AUSERWÄHLT Maria aber sprach: Siehe ich bin des HERRN Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. [...] Meine Seele erhebt den HERRN, und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilands; denn er hat die Niedrigkeit seiner Magd angesehen. Siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Kindeskinder […] (Lukas 1:38, 46-50) Rev. Rubén Concepción

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ie Bibel erwähnt viele Frauen, die tapfer, fähig, großzügig, bescheiden, selbstlos und gläubig waren. Unter allen wird aber Maria eine besondere Rolle zugeschrieben. Auch wenn wir sie weder vergöttern noch verehren, geben wir zu, dass Gott sie auserwählt hat, damit sich der Größte aller Pläne in ihr verwirklichte, nämlich die Erlösung des

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Menschengeschlechts. Es ist also von wesentlicher Bedeutung, dass einer Frau das von Gott gegebene ehrenvolle Privileg bewusst wird, das darin besteht, einem anderen menschlichen Wesen Leben zu geben. 1. Maria, eine bescheidene Frau. Unsere Gesellschaft hat sich durch die rasende Zunah-


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me an Schwangerschaften gekennzeichnet, die Produkt des unehelichen Sex sind. Heutzutage wäre also Marias Fall nur einer „unter vielen mehr“ gewesen. Jedoch stellt die Schwangerschaft bei ledigen jungen Frauen trotz ihres heutigen Banalisierens das Ende der Kindheit und Naivität und den Anfang des Lebens einer erwachsenen Frau mit Verantwortungen dar. Was Maria anbelangt, erkannte sie keinen Mann. Zu ihrer Zeit wurde die uneheliche Schwangerschaft mit dem Tod bestrafen. Maria wusste wohl, dass sie ihr Leben in Gefahr setzte, indem sie ein Kind in ihrem Leib akzeptierte, das allem Anschein nach als Frucht des Ehebruchs gelten konnte - vor allem, weil sie mit Josef verlobt war. Trotzdem sprach jenes Mädchen wunderschöne Worte aus, nachdem sie die Botschaft des Engels Gabriel bekam: „Siehe ich bin des HERRN Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast“. (Lukas 1:38) Mutter zu sein ist eine Verantwortung, die Gott persönlich der Frau gibt. Die eigenen Kinder unter Gottes Leitung zu erziehen ist das beste Erbe, das man ihnen hinterlassen kann. 2. Maria, eine gläubige und fromme Frau. Maria vertraute Gott völlig, darum nahm sie die Herausforderung an, den Schöpfer in ihrem Leib zu tragen. Um Mutter zu sein, muss eine Frau dies akzeptieren, denn wenn sie es nicht macht, wird das Kind für sie immer ein Hindernis in ihrem Leben sein – etwas, das einem Zeit und Raum wegnimmt. Jenes Mädchen verstand, dass Gott sie mit gnädigen Augen gesehen hatte und dass Mutter des Messias zu sein sie zu einer Frau machte, die alle Kindeskinder preisen würden (Lukas 1:48). Nur eine Mutter kann die Zärtlichkeit, Liebe und Güte vermittelt, die vom Schöpfer hervorgehen. Das macht aus ihr etwas Besonderes. Manchmal ist die Aufsässigkeit der Jungendlichen dem Mangel an Liebe und Wärme seitens der Mutter zuzuschreiben. Diese Kinder hatten ein Haus und haben mit seinen Eltern darin gewohnt, doch

das Haus war nie ein Zuhause für sie. Es wurde übrigens schon wissenschaftlich bewiesen, dass das Kind schon im Leib der Mutter die Gefühle spürt, die es in ihr auslöst. 3. Maria, eine vertrauensvolle Frau. „Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen“ (Lukas 2:51). Im Herzen Marias gab es immer eine geistliche Neigung zum Dienst. Sie konnte alles für sich behalten, was der Engel ihr offenbart hatte. Seit der Geburt Jesus Christi wusste Maria auch, dass sie als Mutter einen unermesslichen Schmerz spüren würde. Als Maria und Josef Jesus zum Tempel mitnahmen, damit er beschnitten wurde, machte Simeon diese Prophezeiung: „und es wird ein Schwert durch deine Seele dringen” (Lukas 2:35). Maria hatte ein mütterliches Vertrauen in Christus. Die Art und Weise, wie sie bei der Hochzeit zu Kana handelte, beweist es. Sie ging zu Jesus, nicht weil sie dachte, dass er ein Wunder wirken würde. Sie ging zu ihm als eine Mutter, die die Fähigkeiten und Talente ihres Sohnes kennt. Maria legte Vertrauen in Jesus, denn sie wusste, dass er fähig war, ihr in dieser Situation zu helfen. Aus diesem Grund sagte sie zu den Dienern, die bei der Hochzeit waren: „Was er euch sagt, das tut“ (Johannes 2:5). Maria vertraute Jesus völlig. Sie hatte ihn mit soliden moralischen Prinzipien erzogen. Deswegen wusste sie, dass er nie sein Werk schädigen oder Schande über seine Familie bringen würde. Wir müssen uns bewusst sein, dass die grundlegenden Lebensprinzipien und Werte vor allem zu Hause und nicht in der Kirche oder Schule gelernt werden. 4. Maria, eine treue Frau. „Es stand aber bei dem Kreuze Jesu seine Mutter und seiner Mutter Schwester, Maria, des Kleophas Weib, und Maria Magdalena“ (Johannes 19:25). Inmitten des Schmerzes und Leidens stand die Mutter Jesus beim Kreuz. Der Apostel Johannes analysierte sehr gut diese Szene und sah Maria nicht als eine Vermittlerin des Erlösungsplans, sondern unterstrich die herzliche Mutter-Sohn-Beziehung, die zwischen den beiden gab. Maria ist eine Inspirationsquelle für uns alle: sie stand da beim Kreuz, als alle Freunde und Jünger Jesus ihn verlassen hatten. Maria war eine tapfere, treue, bescheidene, gläubige und fromme Frau. Mögen wir uns ihre wunderschönen Eigenschaften als Beispiel nehmen l August 2016 / Impacto evangelisch

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

BESUCH BEI NUEVO EDEN Weder die Hitze noch der Regen konnten die Brüder in ihrer Rückkehr nach „Nuevo Edén“ im peruanischen Amazonasgebiet, stoppen. Materielle Hilfe und insbesondere geistige Hilfe für die meist bedürftige.

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it der Absicht Kleidungspakete, Lebensmittel, Arzneimittel und vor allem das Wort des Herrn zu bringen, mehr als 20 Brüder und Arbeiter der Weltweiten Missionsbewegung vom Limas Stadtbezirk San Juan de Lurigancho besuchten die Heimatgemeinde Nuevo Edén, in der Urwaldprovinz Pucallpa in Peru. MISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

An dieser Missionsroute, die vom 15. bis 24. Juni stattfand und von Rev. Teofilo Estrada Maíz geführt wurde, beteiligte sich eine Gruppe von fleißigen Brüdern, die in die tiefste Region Amazonas Perus wanderte mit allermöglicher haltbaren humanitären Hilfe um die eigenen Landesmänner zu unterstützen. Nach Überquerung des peruanischen

Andengebirges kam die Gruppe an den Hohen Wald und stieg die steilen grünen Bergen der Zentralregion des Landes ab. Schon im Urwald durchreisten sie eine weitere Strecke mit einem motorisierten Kanu, besser bekannt als „peque peque“, so werden diese Flusstransportmittel genannt. Zwei Tage nach dem Beginn der Reise in der Hauptstadt Perus, kam diese


Bilder: Job Barra

VERANSTALTUNG

Gruppe in einer der Heimatgemeinde, die das Evangelium geteilt und Christus als ihren Herr und Retter akzeptiert hatte. Das gleiche geschah in anderen Dörfern. Ein Tag später kam dieses christliche Gefolge in Nuevo Edén an, hier luden sie das ganze Material ab, die sie gebracht hatten, einschließlich die Segen des Allmächtigen. Ihr Willkommen brachte Erinnerungen an den ersten Besuch der Gruppe, als sie geführt von Rev. Estrada zum ersten Mal an ihrem Flussstrand landeten. Sobald sie festes Land betraten, erfuhren sie überrascht, dass ein Nebenfluss vom Ucayali die ganzen Häuser überschwemmt hatte, und dass die HäuWeiter lesen––

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VERANSTALTUNG

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ser 3 Meter unter Wasser standen. In dieser Situation retteten die großen Boote die Einwohner und brachten sie zu einem sicheren Ort. Als das Wasser des Flusses abstieg, hörten die Einheimische nicht auf den Herrn zu Ehren. Die anwesenden Brüder fingen sofort an, die versprochene Hilfe zu verteilen, dabei waren Lebensmittel, Arzneimittel sowie auch ärztliche Untersuchungen

und Vorträge in Schulen, wo Zehnten von Kindern und Jugendlichen in dem Wort Gottes gelehrt wurden. Abends waren die Gottesdienste voll mit der Präsenz des Heiligen Geistes, der die Herzen der Teilnehmer, die zu dieser christlichen Veranstaltung kamen, tröstete. “Wir haben den Bedarf des Evangeliums in dieser Region gesehen. Die Gemeinde sehnt sich mit Tränen in den Augen nach einem Pastor. Wer wird da-

hin gehen?“ fragte Rev. Estrada in einer der Mitteilungen, die dieser Heimatgemeinde angeboten wurde, in der Gott den Allmächtigen gelobt wurde trotz aller materiellen Not, die sie leideten. Der Besuch diente auch dazu, das Signal des Fernsehsenders „Bethel Televisión“ in der Dschungel zu laden, damit alle Bewohner durch dieses Kommunikationsmittel mit dem Wort Gottes ernährt werden konnten l August 2016 / Impacto evangelisch

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MIT DEN INDIANERSTÄMMEN DES HERRN E

ine Gruppe von Missionaren der WMB von Kolumbien reiste vom 30. Mai bis 8. Juni den im Osten des Department von Vaupes gelegenen Fluss Papuri durch. An diesem Fluss befinden sich verschiedene indianische Gemeinden der Ethnien Desano, Tuyuca, Bara, Tucano und Siriano. Es waren zehn Tage, an denen das Wort Gottes sich im inneren dieser Dörfer verbreitete. Unter dem Schutz des Herrn führte Rev. Eduard Sanchez Mosquera, Pastor der Neuen Region 81 der WMB von Kolumbien, begleitet von seiner Ehefrau, Martha Medrano Rada, sowie von einer Gruppe von Brüdern aus Mitú und von einigen indianischen Pastoren des Werkes, diese wichtige Missionsaufgabe durch. Die Mission wurde von den Bevölkerungen der Nachbarschaften des Flusses erwartet und gesehnt. Bezüglich der Route behauptete Pastor Sanchez, dass um diese Gemeinden zu erreichen musste man Erdwege und Wasserstrassen benutzen, da diese entfernt von der Stadt Mitú, Hauptstadt des Departments Vaupés, liegen. Die Gruppe von Evangelisierer der Weltweiten Missionsbewegung von Kolumbien fuhr von Mitú ab. Ebenfalls äußerte der Minister des Herrn, dass es notwendig sei, sehr gefährliche Wege und wilde Gewässer zu überqueren. Darüber hinaus berichtete er, dass trotz der Schwierigkeiten, wurden die Grenzen der Verständigung verschiedener Sprachen und Dialekte sowie andere HürMISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

den überwunden. Das Evangelium Gottes in der Region des Papuri Flusses kam um die Herzen ihrer Einwohner zu erleuchtern. Die Christianisierung, die die Teilnehmer der 81. Region der WMB von Kolumbien durchführten, beinhaltete Aufgaben wie: Lehre der Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und Führer der verschiedenen besuchten Gemeinden. In diesem Sinne wurde in jedem Dorf die Bevölkerung versammelt um das Wort Gottes zu übermitteln und die Botschaft der Hoffnung des Herrenwerks zu verbreiten l

Bilder: Eduard Sanchez

Die Weltweite Missionsbewegung von Kolumbien veranstaltete einen Missionsbesuch zu den indianischen Gemeinden des Flusses Papuri. Das Evangelium des Herrn kennt keine Grenzen


VERANSTALTUNG

August 2016 / Impacto evangelisch

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GOTT GEHORCHEN Die 13. Nationale Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Indien fand im Bundesland Tamil Nadu mit massiver Teilnahme von Befolgern des Herrn statt.

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ie Weltweite Missionsbewegung von Indien feierte vom 25. bis 28. Mai ihre 13. Nationale Versammlung in den Anlagen der Kirche Kristhukula Ashram, in der Stadt Tirupattur, Bundesland Tamil Nadu. An der im Süden von Indien durchgeführten Veranstaltung beteiligten sich Rev. Humberto Henao, Internationaler Offizier des Werkes Gottes, Rev. Samuel Mejía, Missionare Aufsichtsbehörde der WMB in Asien und Rev. Carlos Guerra, von Costa Rica. Am ersten Tag, zwischen Gesang und Belobigungen auf Tamil, der Muttersprache von tausenden von Gläubigern, lobten die Teilnehmer Gott mit Freude. Auch Pastor Carlos Guerra MISSIONSBEWEGUNG 54 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERANSTALTUNG

predigte das Evangelium des Herrn durch eine Botschaft auf der Basis des Buches von Habakuk 1:1. Anschließend, am Anfang des zweiten Tages, lieferte Rev. Samuel Mejía die biblische Botschaft durch eine Rede, die auf dem Buch 1 Korinther 5 basierte. Stunden später, abends, erteilte Pastor Humberto Henao die Gute Botschaft durch den Vortrag „Wer wird die Schlacht anfangen?“ Nachher, am dritten Tag der Veranstaltung, übernahm Rev. Guerra die Aufgabe des Vortraghaltenders im Laufe des Dienstes zur Förderung von Arbeitern und Pastoren. Danach, im Abendsdienst, sprach Rev. Henao zum Thema „Gib mir diesen Berg“, das aus dem Buch von Josua 14:6:1-12 entnommen wurde. Die Meditation des Wortes Gottes am letzten Dienst der 13. Nationalen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Indien wurde von Rev. Mejia durch die Rede: „Elija gehorchte Gott trotz seiner Depression“ übernommen l August 2016 / Impacto evangelisch

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Das Werk des Herrn mit Sitz auf der Insel Bonaire, auf den Niederländischen Antillen, veranstaltete seine 13. Nationale Versammlung zur Evangelisierung des Volkes Gottes.

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it der Teilnahme der Internationalen Offizieren Rómulo Vergara und Luis Meza Bocanegra, so wie von Rev. Clemente Vergara und Rómulo Vergara, Nationalen Aufsichtsbehörden der WMB auf der Insel Bonaire, in den Niederländischen Antillen, fand die 13. Nationale Versammlung vom 6. bis 9. Juli statt. Das Treffen diente dazu, den Herrn und sein Werk zu ehren. Die Nationale Versammlung der WMB auf den Niederländischen Antillen wurde mit einem Vortrag des Pastors MISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Bilder: Mitch Ilario

EIN SAUBERES HERZ


VERANSTALTUNG

Rómulo Vergara eröffnet. Rev. Vergara predigte das Wort Gottes mit einer Rede, die auf der Bibelstelle 1 Chronik 29:17 basierte. Der Minister Gottes sprach zum Thema: „Ein sauberes Herz, das mit Richtigkeit vorgeht, denkt und liebt, und Gott mit Richtigkeit dient. Am Morgen des zweiten Tages teilte Rev. Luis Meza Bocanegra das Wort Gottes durch die Predigt: „Nehemias Führerschaft“ mit Basis auf dem Buch von

Nehemias 1:3. Abends übermittelte Rev. Rómulo Vergara die Botschaft des Herrn durch die Rede: „Ich muss vom Heiligen Geist völlig genommen werden“. Später im Morgendienst vom dritten Tag der Veranstaltung übernahm Bruder Jair Leolina die Verantwortung für die Verbreitung der Guten Botschaft, wobei er die Rede „Wer weiß, ob du zu diesem Zeitpunkt das Himmelreich erreicht hast?“ vortrug. Stunden später lieferte

Pastor Luis Meza das Wort Gottes durch die Rede „Das Herz vor den Augen Gottes begradigen“ Die 13. Nationale Versammlung der WMB auf den Niederländischen Antillen, an der sich Gläubigen aus Aruba, Kolumbien, der Dominikanischen Republik und Curação beteiligten, wurde mit zwei Gottesdiensten abgeschlossen, wobei Rev. Clemente Vergara und Luis Meza das Volk Gottes evangelisierten l August 2016 / Impacto evangelisch

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DEN INNEREN MANN ERNEUERN

Bilder: Ana Devora L. Ramos

Glorreiche Tage wurden in der 14. Nationalen Versammlung der WMB von Brasilien erlebt. Die Versammlung wurde vom Fernsehsender „Bethel Televisión“ live übertragen

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ie Weltweite Missionsbewegung von Brasilien veranstaltete vom 23. bis 26. Juni die 14. Nationale Versammlung mit dem Thema „Den inneren Mann für das Leben in Geradlinigkeit erneuern”. Das Ereignis fand in der Schule Francisca Mendes, in Manaus, Bundesland Amazonas statt, wo das Volk Gottes zusammentraf um sich mit dem Wort des Herrn zu ernähren. Die Veranstaltung der WMB von Brasilien wurde vom Fernsehsender „Bethel Televisión“ übertragen und von den internationalen Offizieren des Werkes, Rev. Álvaro Garavito und Luis Meza Bocanegra geführt. Rev. Gerardo Martínez, Missionsaufsichtsbehörde der WMB in Südamerika MISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

und Henry Ramos, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB von Brasilien nahmen auch daran teil. Am Eröffnungstag lieferte Rev. Álvaro Garavito eine Botschaft mit Grundlage auf dem Buch des Deuteronomiums 8:11-17, 11:8-12. Seine Rede trug den Titel „Im inneren Mann erneuert und verstärkt um im Christus zu leben“. Am zweiten Tag der Aktivitäten wurde ein Treffen der Arbeiter und Pastoren durchgeführt, in dem unterschiedliche Themen, verbunden mit dem Fortschritt des Werkes im brasilianischen Boden, behandelt wurden. Abends predigte Rev. Luis Meza das Wort Gottes mit der Botschaft: „Die Gehorsamkeit zu Gott spiegelt unsere


VERANSTALTUNG

Geradlinigkeit wider“, die auf den Versen von 2 Chronik 32:24-31; 33:1 basierte. Später im Morgendienst des dritten Tages übermittelte Rev. Marco Rau, Aufsichtsbehörde de WMB von Peru, die gute Botschaft des Herrn. Stunden später war Rev. Martínez, unterstützt vom 1 Petrus 2:24, für die Verbreitung des Wortes Gottes verantwortlich. Am letzten Tag der 14. Nationalen Versammlung der WMB von Brasilien sprach Pastor Garavito zum Thema „Das Böse von innen bekämpfen“, auf der Basis des Buches Psalm 24:3-5. Danach evangelisierte Pastor Meza das Volk des Herrn mit einer auf Matheus 24:42-44 bezogenen Botschaft l August 2016 / Impacto evangelisch

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GEMÄSS DES VERSPRECHENS LAUFEN

Bilder: Elizabeth Villalba

Das Werk Gottes von Deutschland zelebrierte seine 9. Nationale Versammlung in Hamburg. Nichts hält den Schritt der Missionare, die Europa evangelisieren.

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VERANSTALTUNG

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om 3. bis 5. Juli in Berlin, der dritten meistbesuchten Stadt der Europäischen Union, hielt die Weltweite Missionsbewegung von Deutschland ihre 9. Nationaleeunte Versammlung mit der Teilnahme des Internationalen Präsidenten des Werkes Gottes, Rev. Gustavo Martinez, und der Anwesenheit von etwa 150 Gläubigen aus verschiedenen Teilen Europas. Am ersten Tag der Veranstaltung der WMB von Deutschland erteilte Pastor Emanuel Garzón, Nationale Aufsichtsbehörde des auf deutschen Boden errichteten Werkes, das Wort des Herrn durch die Botschaft „Laufen gemäss des Versprechens“. Dann, am zweiten Tag, predigte das Evangelium Gottes Rev. David Echalar, Nationale Aufsichtsbehörde der Weltweiten Missionsbewegung Italiens, wobei seine Predigt auf Apostelgeschichte 28:17 basierte. In seiner Rede „Eine echte Reue“ behauptete Pastor Echalar, dass „wir verstehen müssen, dass es sich um eine wahre Wiederbelebung handelt, und deswegen sollten wir das geistige Leben

nicht vernachlässigen“. Am Ende der 9. Nationalen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung Deutschlands erteilte Rev. Gustavo Martinez die Botschaft „Lasst uns Gutes tun, ohne müde zu werden“. Auf der Grundla-

ge von Galater 6: 8 sagte der Diener Gottes, dass „Gutes zu tun die Bereitschaft ist, den Herrn in der besten Art und Weise zu dienen. Wir dienen nicht den Menschen, sondern dem lebendigen und echten Gott, der das Herz kennt“ l August 2016 / Impacto evangelisch

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Bilder: Paula Guerra

TREU BLEIBENUM DEN SEGEN GOTTES ZU BEERBEN Die WMB von Costa Rica hielt ihre Nationale Konvention in Santo Domingo de Heredia, mit der Teilnahme von etwa 3500 Gläubigen.

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ie Weltweite Missionsbewegung von Costa Rica hielt ihre Nationale Konvention in Santo Domingo de Heredia, im Auditorium des Casa Oasis, mit der Teilnahme von etwa 3500 Gläubigen pro Tag. Die Teilnehmer hörten aufmerksam das Wort des Herrn zu. Die Veranstaltung, die vom 5. bis 8. Juli stattfand, begann mit einem Umzug, in dem die Offiziere und Priester des Werkes Gottes marschierten, um ihre Liebe zum Herrn zu zeigen. Danach erteilte die guten Nachrichten Rev. Ruben Concepción, Internationaler Offizier der Weltweiten Missionsbewegung. Am zweiten Tag wurde ein Gottesdienst für die Jugend gehalten, wo Schwester Carmen Valencia, Frau von MISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERANSTALTUNG

Rev. Gustavo Martinez, das Wort des Herrn predigte. Darüber hinaus fand das Treffen von Arbeitern statt, mit der Anwesenheit von den Hauptführern des Werkes weltweit. Am dritten Tag der Nationalen Konvention der WMB von Costa Rica wurde die Zeremonie der Förderung von Arbeitern durchgeführt, die dazu diente, die neuen Minister des Herrn zu anerkennen. Rev. Margaro Figueroa und Rev. Gustavo Martinez, Internationaler Präsident der WMB, waren für die Verbreitung des Wortes verantwortlich. Auch Rev. Jose Soto, Internationaler Vize-Präsident der WMB, übermittelte die Botschaft Gottes. Die Nationale Konvention des Werkes von Costa Rica, an der sich Gläubigen von Peru, Nicaragua und Panama beteiligten, ging zu Ende mit einem bewegenden Programm, das einen Fahnenumzug einschloss l August 2016 / Impacto evangelisch

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IN DER WUCHT DER SCHLACHT Die WMB von Niederland feierte einen besonderen Dienst in Tilburg. Das Werk des Herren konsolidiert sich, wobei sich mehr Brüder dem Dienst des Schöpfers ergeben.

it der Anwesenheit von Rev. David Echalar, Nationaler Aufsichtsbehörde der Weltweiten Missionsbewegung von Italien, zelebrierte das Werk Gottes von den Niederlanden einen besonderen Dienst am 31. Mai in Tilburg, im Süden der Niederlande . Darüber hinaus beteiligten sich daran auch die Pastoren Sergio Veizaga, verantwortlich für die Gemeinde von Amsterdam; Abraham Roggeband, aus dem in Rotterdam errichteten Werk, und Rodolfo Rebatta, vom Tempel von Antwerpen, Belgien. Pastor Echalar predigte das Wort Gottes. Mit Grundlage auf dem Buch der Psalmen 27: 3 lieferte der Diener des Herrn die Botschaft „der Krieg und seine Vorschriften”, wobei er behauptete, dass die Schlacht immer neben dem Herrn stattfindet, und dass wir in Jesus Christus Sieger sind. Etwa 65 Gläubigen aus der sechsten bevölkerungsreichste Stadt in den Niederlanden nahmen an der Veranstaltung teil, die von Schwester Ruth Paisible, Leiterin der WMB von Tilburg, geführt wurde l MISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Bilder: Naidet Windster

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Andere Veranstaltungen

PUERTO RICO

PANAMA

CHILE

GLORREICHE GEISTIGE KLAUSUR VON PASTOREN

NATIONALE GEISTIGE KLAUSUR FUER PASTOREN UND ARBEITER

VERSAMMLUNG VON DAMEN AUS DER ZENTRALEN REGION

Vom 2. bis 4. Juni wurde eine gewaltige Nationale geistige Klausur für Pastoren in der Christlichen Pfingstkirche der Weltweiten Missionsbewegung (La Finca) in der Stadt von Trujillo Alto. Die Aktivität fing am Donnerstag Abend mit Begrüßungsworten an. Die Botschaft wurde von Rev. Federico Cabrera, Nationalsekretär gebracht, der über "Der Anfang einer innigen Beziehung zu Gott durch den Heiligen Geist" sprach (Apostelgeschichte 2: 1-4). Am Freitagmorgen trug Pfarrer Albert Rivera, Nationale Aufsichtsbehörde, die Studie mit dem Titel „Der Heilige Geist, der uns durch die Frucht zur Gerechtigkeit führt“ (Galater 5:22-23) vor. Am Freitag Abend wurde die Botschaft von Rev. Edgardo Santiago, Nationalem Schatzmeister geliefert. Der Titel des Vortrags war „Die Einheit und das Wachstum, das Ergebnis wenn man vom Heiligen Geist gefüllt ist“ (Epheser 4:3). Um diese glorreiche Aktivität abzuschliessen, sprach Gott am Samstagmorgen in einer besonderen Weise durch Rev. Ruben Concepcion, Internationalen Sekretär, wer über das Thema „Pfingsten-Bewegung in Puerto Rico, unsere Geschichte“ sprach. Gott brachte Kraft und Ermutigung für jeden der Arbeiter und Pastoren l

Vom 8. bis 11. Juni wurde die Nationale geistige Halbjahr-Klausur für Pastoren und Arbeiter unter dem Motto „Konsolidierung der Ministerial- und Lehrprinzipien“ auf der Grundlage des Buches von 2 Timotheus 3:14 gehalten. Diese geistige Klausur wurde von Rev. Jose Arturo Soto, Internationalem Vize-Präsidenten, von Rev. Epifanio Asprilla, Nationaler Aufsichtsbehörde von Panama, und vom Nationalen Rat von Offizieren. Die Pastoren von den 14 Zonen des Landes, so wie eine zahlreiche Gruppe von Arbeitern und Mitarbeitern aus dem ganzen Land waren auch dabei. Der Schwerpunkt der geistigen Klausur war die Notwendigkeit zu jenen frühen Werken zurückzugehen, die den bedeutenden Fortschritt von Anfang an erlaubten; die Brüder dazu ermutigen, mit dem Heiligen Geist erfüllt zu sein; als Priester die Suche nach der Gegenwart Gottes in jeder der Kirchen zu fördern, wie die Äusserung des Heiligen Geistes. Er erinnerte die Arbeiter daran, dass derjenige, der das Bistum verlangt, ein gutes Werk wünscht, aber dass es notwendig sei, untadelig zu sein, bestimmte Anforderungen einhalten und erfüllen um ein von Gott anerkannter Arbeiter zu werden. Lass uns beten, damit der Herr den Ministerkörper dieses Werkes zu weiterhin stärkt l

La Obra del MMM en la República de Chile, llevó a cabo una hermosa Confraternidad de Damas, el pasado 21 de mayo, en el Gimnasio Municipal de la comuna de Cerrillos, ubicada en el sector sur poniente de la ciudad de Santiago. Como anfitrión de este evento estuvo el pastor Owen Donoso y su esposa, la hermana Patricia Correa. Aproximadamente, 150 hermanas gozaron de la gloria de Dios. La actividad empezó bajo el lema “Iré contigo, levántate porque este es el día” (Jueces 4:9-14). El primer mensaje fue expuesto por la hermana Nelly Pavón con el tema “Mujeres que se levantaron y pelearon por sus hijos” (Nehemías 4:14). Por medio del segundo mensaje, titulado “Despierta y levántate” (Jueces 5:6-13), la hermana Maritza Montoya, esposa del Supervisor Nacional, hizo un llamado a tomar la Palabra y obtener la victoria. En la culminación de esta actividad, el mensaje fue expuesto por labios del Rev. Gerardo Martínez, Supervisor Nacional, quien nos brindó “Mujeres que dejan historia” (Lucas 8:1-3). Destacó los ejemplos que nos legaron en su paso por esta tierra l

JAPAN JUGENDVERSAMMLUNG IN KOMAKI

Am Sonntag, den 12. Juni fand eine wunderschöne Jugendversammlung im Tempel der Stadt Komaki unter dem Motto „Jehova ist mit dir, fleissiger und tapferer junger Mann.“ Neben den Gastgebern beteiligte sich auch eine zahlreiche Gruppe von Jugendlichen aus den Kirchen von Oppama, Shizuoka und Hamamatsu an der geistigen Feier. Die Aufsichtsbehörde des Werkes der WMB von Japan, Pastor David Veramendi, und die Pastoren Andrès Marchan und Mary Oishi waren auch dabei. Die Botschaft des Wortes Gottes wurde von Pastor David Veramendi Takeda erteilt. Sein Vortrag basierte auf dem Buch der Richter Kapitel und handelte sich um den Anruf von Gideon. Pastor Veramendi forderte die Jugend auf, unserem Schöpfer mit Mut und viel Mühe zu dienen, indem sie das Evangelium predigen. Er betonte auch die Fähigkeiten Gideons, dank deren unser Herr ihn in der Mitte eines aufgrund der Sünde verarmten Volkes hob. Einer der berührendsten Augenblicke war die mächtige Aussage von Bruder Christian Vergara, der das Publikum positiv überraschte. Auch die jungen Leute bereiteten auch besondere Botschaften in verschiedenen Sprachen, um unser Gott zu verherrlichen. Japan für Christus! l

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BRIEFE UNSERER LESER… cartas@impactoevangelistico.net MANUEL SÁNCHEZ Möge der Friede Jesus Christi mit Ihnen allen sein. Ich möchte Ihnen sagen, dass ich Ihre Zeitschrift gesehen habe und sie ausgezeichnet finde. Sie ist sehr erbaulich. Gott sei alle Ehre für dieses wunderbare Magazin. Aus Caracas, Venezuela.

MÄRZ 3-6 Versammlung in Honduras, Comayagua (Ankunft in San Pedro de Sula) 10-13 Versammlung in Australien (Sidney) 23-27 Versammlung in Guatemala (Guatemala-Stadt) 30-3 (APRIL) Versammlung in Guyana, Trinidad und Martinique (Georgetown, Britisch-Guayana)

Geliebte Brüder in Christus, ich möchte Euch grüssen und mich für das Magazin Impakt Evangelistisch bedanken, das für uns sehr erbaulich ist. Jedesmal, dass ich die Zeitschrift erhalte, fühle ich mich zu Hause, weil wir in diesem Werk geboren wurden. Einen freundlichen Gruß von Eurem Bruder in Christus. Aus Schenectady, New York, USA.

APRIL MAI 3-5 Versammlung in Japan (Narita, Chiba-Ken) 26-29 Versammlung in Indien (Tamil Nadu, Südindien)

LINO VÁSQUEZ

GERMÁN LÓPEZ Das Magazin ist ausgezeichnet, es enthält aktuelle Themen und biblische Geschichte. Darüber hinaus wird es mit fantastischen Materialien hergestellt, auf der Höhe der besten Ausgaben. Ich bin ein Christ

MARÍA ZAVALA Gott segne Sie reichlich. Dieses Magazin ist für mein Leben und für das Leben vieler Menschen sehr erbaulich. Gott segne die harte Arbeit der Menschen, die sie erstellen. Aus Sucre, Bolivien.

JUNI 23-26 Versammlung in Brasilien (Manaus) 30-3 (JULI) Versammlung in Bolivien (La Paz) JULI 6-9 6-9 seit ein paar Jahren und unser Herr Jesus Christus hat viele Wunder in meinem Leben gewirkt. Seit dem Augenblick, an dem ich Christus begegnete, bin ich der glücklichste Mensch auf der Welt. Aus Bolivar, Cauca, Kolumbien

JORGE GABRIEL GUERRERO Schon vor einigen Monaten, bevor ich die neue Ausgabe des Magazins empfing, prägte der Herr sein mächtiges Wort in mich. Als ich das Magazin erhielt und bevor ich sie zu lesen begann, fing ich an für jeden Mensch zu beten, der einen Artikel in dieser Zeitschrift schrieb. Ich betete auch für solch einen wertvollen Dienst, sowie dafür, daß der Herr zu meinem Leben sprach. Sobald ich eine Botschaft von Rev. Gustavo Martinez las, wurde ich machtvoll vom Heiligen Geist berührt. Ich will Gott für Sie danken, Möge Gott Ihnen reichlich. Aus Holguin, Kuba.

CARMEN ARRIETA Gott segne alle Brüder dieses wunderbaren Teams des Magazins. Sie sind ein Segen sowohl für die Kirchenmitglieder, als auch für die unbekehrten Menschen. Aus El Carmen de Bolivar, Kolumbien.

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evangelisch

MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

JANUAR 1-4 Nationale Versammlung in Puerto Rico 11-18 Nationale Versammlung in Kolumbien (Medellin) FEBRUAR 5-7 Versammlung in Paraguay (Itagua) 5-9 Versammlung in Panama 11-14 Versammlung in Argentinien

FÉLIX CRUZ

Ich danke Gott für die unzähligen Wunder, die er in meinem Leben getan hat. Ich bin ein junger Mann, der lange in Drogen war, was ein sehr großes Leiden in meinem Leben verursachte und meine Lieben verletzte. Eines Tages, der schönste Tag meines Lebens, fand ich dieses Magazin in meinen Händen und begann darin zu blättern. Da sah ich einen Artikel, der die Aussage eines Menschen enthielt, der in der Drogensucht versank, und sich durch die Kraft Gottes veränderte. Das beeindruckte mich sehr, und ich dachte, dass wenn dieser Mann sich ändern konnte, warum sollte ich denn nicht? Sofort spürte ich ein großes Bedürfnis Gott um Hilfe zu bitten, und aus der Tiefe meines Herzens tat ich es. Er, Gott, in seiner großen Liebe, hat mir geholfen. Aus Lima, Peru.

INTERNATIONALE AGENDA 2016

Versammlung in Costa Rica (San José) Versammlung in den Niederländischen Antillen (Bonaire) 12-15 Versammlung in den USA, Virginia (Woodbridge)) 21-24 Versammlung in Mexiko (Puebla) AUGUST 10-14 2. Europäischer Kongress (Madrid) 11-14 Versammlung in Haiti (Port-au- Prince) 18-21 Versammlung in Afrika (Äquatorialguinea) 23-27 Versammlung in Venezuela (Barquisimeto) 25-28 Versammlung in Ecuador (Guayaquil) SEPTEMBER 1-4 Versammlung in Belize Samstag, der 24. Weltmissionstag OKTOBER 7-9 Nationale Brüderlichkeit in Kanada 13-15 Versammlung in der Dominikanischen Republik 14-16 Versammlung Insel Mauritius 17-19 Versammlung in Madagaskar 28-31 Kampagne in Chile (Santiago) NOVEMBER 3-6 Versammlung in El Salvadorr 3-6 Versammlung in Uruguay (Montevideo) 15-20 Versammlung in Peru (Lima) 24-27 Versammlung in Nicaragua DEZEMBER

n Veranstaltungen n Veranstaltungen durchführen

Gründungdirektor: Rev. Luis M. Ortiz. Redaktionsausschuss: Rev. Luis Meza Bocanegra, Jacqueline Rovira, Samuel Martínez, Rev. Andrés Espejo. Redaktionskoordinator: Rev. Julián Morón. Chefredakteur: Víctor Tipe Sánchez. Redakteur: Jaime Tipe Sánchez. Graphikredakteur: Roberto Guerrero. Graphikdesign: Adolfo Zubietta. Schriftsteller: Johan Pérez Landeo, Marlo Pérez. Designer: Lesly Sánchez, Jorge Cisneros. Webmaster und Infografie: Julio de la Cruz. Illustrationen: Pablo Vilca. Übertragung: Yomi Solórzano. Community manager: Juan Becerra, Denisse Barrientos. Verteilung: Javier Arotinco.


„AUCH WENN DU VERLETZT BIST, GIB NICHT AUF UM DEINE RETTUNG ZU KÄMPFEN”

SONNTAGS 08:30 UHR

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird. August 2016 / Impacto evangelisch

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GIB DICH NICHT DAMIT ZUFRIEDEN NUR EINE SEITE DER GESCHICHTE ZU KENNEN

BIBEL

PREMIERE 18 AUGUST

UHR PERU

Bethel Televisión, der Fernsehsender der Weltweiten Missionsbewegung , übertragt aus Lima, Peru, das Wort Gottes mittels einer kulturellen und belehrenden Programmgestaltung, die mittels 7 Satelliten über das Internet weltweit übertragen wird. WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

68 Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

751_Deutsch  

Zeitschrift Impacto Evangelische Ausgabe August 2016 Sprache Deutsch

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