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evangelisch

DIE ZEITSCHRIFT, DIE IHR LEBEN AUSBILDET

Juni 2016 / Ausgabe 749

OFFIZIELLE VERÖFFENTLICHUNG

WELTWEITE MISSIONSBEWEGUNG

LEBENSGESCHICHTEN

Der Aufruf Gottes an Francisco

LITERATUR

Gemeißelt durch Gottes Hand

INTERVIEW

Gott öffnet weitere Türen Interview

Was sagen die Gesetze Gottes über diesen großen Fortschritt der Wissenschaft?

DIE

KLONIERUNG Juni 2016 / Impacto evangelisch

1


! it e r e Sei b Die

versammlungen sind bald da! JULI BOLIVIEN

NIEDERLANDISCHE ANTILLEN

Vom 30 bis 03

Vom 06 bis 09

La Paz Bolivien

Bonaire, Besondere Gemeinde

Vom 05 bis 08

Vom 19 bis 24

VEREINIGTE STAATEN Vom 12 bis 15

MEXIKO

Vom 28 bis 31 Heroica Puebla de Zaragoza Puebla, Mexiko

MISSIONSBEWEGUNG 2 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


LEITARTIKEL

ES IST GUT, DEMÜTIGT ZU WERDEN Rev. Gustavo Martínez Presidente Internacional del M.M.M.

„Es ist mir lieb, dass du mich gedemütigt hast, dass ich deine Rechte lerne... Jehova, ich weiß, dass deine Gerichte recht sind; du hast mich treulich gedemütigt. Deine Gnade müsse mein Trost sein, wie du deinem Knecht zugesagt hast. Lass mir deine Barmherzigkeit widerfahren, dass ich lebe; denn ich habe Lust zu deinem Gesetz.“ (Psalm 119:71, 75-77)

D

er selbe Psalmist musste erkennen,

verlassen haben, haben Sie noch Zeit, in das

wie Gott ihm seinen Gnaden zeigte,

Gottes Haus zurückzukehren. Es ist wichtig,

als seine Verirrung ihn quälte: „Ehe

dass sie immer auf folgendes achten: „Tue, was

ich gedemütigt ward, irrte ich; nun aber halte ich

dein Herz gelüstet und deinen Augen gefällt,

dein Wort“ (Psalm 119:67). „Es ist mir lieb, dass

und wisse, dass dich Gott um dies alles wird vor

du mich gedemütigt hast, dass ich deine Rechte

Gericht führen“ (Prediger 11:9). Denn es könn-

lerne“ (Psalm 119:71). „Jehova, ich weiß, dass

te sein, „die bösen Tage kommen und die Jahre

deine Gerichte recht sind; du hast mich treulich

herzutreten, da du wirst sagen: Sie gefallen mir

gedemütigt“ (Psalm 119:75). Durch die Demüti-

nicht“ (Prediger 12:1).

gung lernte der Psalmist, wie gut es ist, Gott zu

Wenn Sie sich weit weg vom Weg des Herrn

dienen und, wie schlecht man sich als Anhänger

befinden, erlauben Sie nicht, dass die Arroganz,

des Teufels fühlt. Satan (der von Gott selbst geta-

ihre Freunde, ihre Arbeit und die Freuden der

delt wird) muss den Gott gehorchen und deshalb

Welt ihnen noch mehr vom Herrn entfernen.

demütigt er die Irreführten, damit sie zu Gott zu-

„Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Wil-

rückkehren.

len Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit“ (1 Johan-

Ein Merkmal der Irreführten ist die Arroganz,

nes 2:17). Gott bietet bei Ihnen zu Hause ewige

die ihnen nicht erlaubt, ihre Fehler zu erkennen.

Segen an, die niemals vergehen werden. Kehren

Dann simulieren sie vor den Anderen, dass alles

Sie zum alten Stein, von dem das Wasser des

in Ordnung ist und besser als niemals läuft, aber

Lebens fließt. Gott tadelt uns, damit wir zu sei-

weinen danach in ihren Schlafzimmern, denn

nem Weg zurückkehren und unsere Seele nicht

sie wissen, dass ihre eigenen Leben gescheitert

verloren geht.

haben. Die Irreführten sind nicht glücklich in-

Es gibt nichts, dass die Leere des Herzens

nerhalb einer Kirche, weil sie die Welt lieben.

von denjenigen füllen kann, die weit weg von

Jedoch fühlen sie sich auch nicht glücklich in

Gott sind: Nur Gott kann diese Leere füllen.

der Welt, weil sie das Gottes Wort kennen und

Kehren Sie zu ihm zurück, damit Sie ein blühen-

wissen, dass sie nicht richtig gehandelt haben.

des Leben genießen können und, damit die Got-

Das schlechte Gewissen tadelt sie immer wieder

tes Segen in Ihrem Leben blühen können. Gottes

und verhindert ihnen, das Leben auf der Welt zu

Liebe berücksichtigt nicht unsere Untreue und,

genießen.

wenn wir zu ihm zurückkommen, werden wir

Lieber Leser: Wenn sie den Weg des Herrn

nie wieder demütigt werden. Gott segne Sie! l Juni 2016 / Impacto evangelisch

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www.impactoevangelistico.net

evangelisch Gründungsdirektor: Rév. Luis M. Ortiz Juni 2016 / Ausgabe N° 749 (USPS 012-850) OFFIZIELLE PUBLIKATION VON DER WELTWEITEN MISSIONSBEWEGUNG Die Movimiento Misionero Mundial Inc. (Weltweite Missionsbewegung Inc.) ist eine Non-Profit-Kirche mit der Absicht, neue Kirchen in den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen, neue Gemeinden zu gründen, Gott öffnet neue Türen auf der ganzen Welt. MONATLICHE VERÖFFENTLICHUNG VON Movimiento Misionero Mundial, Inc (Weltweite Missionsbewegung Inc.) San Johannes, Puerto Rico Washington, D.C. Briefmarken bezahlt San Johannes, Puerto Rico 00936

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MITGLIEDER DES LEITUNGSAUSSCHUSSES DER M.W.B. Rev. Gustavo Martínez Präsident Rev. José Soto Vizepräsident Rev. Rubén Concepción Sekretär Rev. Rodolfo González Rechnungsführer Rev. Álvaro Garavito Direktor Rev. Margaro Figueroa Direktor Rev. Rómulo Vergara Direktor Rev. Humberto Henao Direktor Rev. Luis Meza Direktor MISSIONSWERKE IN: Äquatorialguinea Argentinien Aruba Australien Österreich Belgien Belize Bolivien Bonaire Brasil Kanada Chile Costa Rica Curacao Deutschland Philippinen Dinamarca Dominikanische Republik Ecuador El Salvador Elfenbeinküste England Finnland Frankreich

Französisch-Guayana Gabun Ghana Guatemala Britisch-Guayana Haití Hawaii-Inseln (USA) Holland Honduras Indien Insel Mauritius Israel Italien Jamaika Japan Kamerun Kanaren Inseln (Spanien) Kolumbien Kongo Kuwait Madagaskar Malaysa Mexiko Myanmar

Nicaragua Nigeria Oman Österreich Panama Paraguay Peru Portugal Puerto Rico Rodrigues Insel Rumänien Saint Martin Insel Schweden Schweiz Spanien Sri Lanka St. Andres Insel (Kol ) Südafrika Surinam Trinidad und Tobago Ukraine Uruguay Venezuela Vereinigte Staaten

Abgabe von Pflichtexemplaren in der Nationalen Bibliothek Perus Nr. 2011-02530 Christliche Pfingskirche – Missionäre Weltbewegung: Av. 28 de Julio 1781 - Lima 13 - Peru Gedruckt in Quad/Graphics Peru S.A. Av. Los Frutales 344 - Lima 03 - Peru

MISSIONSBEWEGUNG 4 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Weltweite Missionsbewegung ist eine religiöse Organisation ohne Erwerbszweck, die ordnungsgemäß in San Johannes – Puerto Rico und in der Bundeshauptstadt Washington D.C. registriert ist und mit Sitz in beiden Städten, sowie in jedem Staat der amerikanischen Union und anderen Ländern, in denen wir Missionswerke gegründet haben. Von großer Bedeutung Die Darbringungen und Spenden, sei es bar, Ausstattung, Immobilien oder Vermächtnissen, die zum Nutzen dieses Werkes von der Movimiento Misionero Mundial Inc. sind, können von Steuern abgezogen werden, und zwar aus der Einkommensteuer (Income Tax). Die von der MWB ausgestellte Rechnungen werden vom Internal Revenue Service (IRS) der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika und des Freistaates von Puerto Rico anerkannt.

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Lehraussage Die Weltweite Missionsbewegung hält sich an die grundlegenden Lehren der Heiligen Schrift, wie zum Beispiel: n

• Die Eingebung von der Heiligen Schriften: 2 Timotheus 3:15-17; 2 Petrus 1:19-21. • Die Gottheit in der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist: Matthäus 3:16,17; 17: 1-5; 28:19; Johannes 17: 5, 24, 26; 16:32; 14:16, 23; 18:5, 6; 2 Petrus 1:17,18; Offenbarung 5. • Die Erlösung durch das Glauben an Christus: Lukas 24:47; Johannes 3:16; Römer 10:13; Titus 2:11; 3:5-7. • Die Neue Geburt: Johannes 3:3; 1 Petrus 1:23; 1. Johannes 3:9. • Die Rechtfertigung aus Glauben: Römer 5:1; Titus 3:7. • Die Taufe im Wasser durch die Immersion, sowie Christus befohlen hat: Matthäus 28:19; Epheser 8:36-39. • Die Taufe im Heiligen Geist, nach der Erlösung folgt das Sprechen auf anderen Sprachen gemäß: Lukas 24:49; Epheser 1:4, 8; 2:4. • Die Göttliche Heilung: Jesaja 53:4; Matthäus 8:16, 17; Markus 16:18; Jakobus 5:14, 15. • Die Gabe des Heiligen Geistes: 1 Korinther 12:1-11. • Die Früchte des Heiligen Geistes: Galater 5:22-26. • Die Heiligung: 1 Thessalonicher 4:3; 5:23; Hebräer 12:14; 1 Petrus 1:15, 16; 1 Johannes 2:6. • Das Priestertamt und die Evangelisierung: Markus 16:15-20; Römer 10:15. • Der Kirchenzehnter und Versorgung des Werkes: Genesis 14:20; 28:22; Levitikus 27:30; Numeri 18:21-26; Maleachi 3:7-10; Matthäus 10:10; 23:23. • Der Aufstand der Kirche: Römer 8:23; 1 Korinther 15:51- 52; 1 Thessalonicher 4:16,17. • Die Wiederkunft Christi: Sacharja 14:1-9; Matthäus 24:30, 31; 2 Thessalonicher 1:7; Titus 2:13; Judas 14, 15. • Das Jahrtausende Reich: Jesaja 2:1-4; 11:5-10; Sacharja 9:10; Offenbarung 19:20; 20:3-10. • Ein neuer Himmel und eine neue Erde: Jesaja 65:17; 66:22; 2 Petrus 3:13; Offenbarung 21:1.


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Titelblatt. Ist die Klonierung akzeptabel? Infografik. Die Klonierung International. Große Erwartungen auf den Europäischen Kongress. Wohlbefinden. Die Impfungen (I) Wirklichkeit. Die Macht der Worte. Literatur. Gemeißelt durch Gottes Hand. Musik. Bleibend ist deine Treu. Glaubenshelden. Evan Roberts. Lebensgeschichten. Der Aufruf Gottes an Francisco . Interview. Gott öffnet weitere Türen. Andachten. Veranstaltungen. Verliere nicht deinen Norden. Briefe.

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IST DIE KLONIERUNG AKZEPTABEL? Das Klonen erschien vor den Augen der ganzen Welt als einen großen Fortschritt der Wissenschaft. Jedoch widerspricht es das Gottes Gebot, der die Gesetze über die Natur bestimmte, welche seit der Erschaffung der Welt existieren. David Jeremiah

MISSIONSBEWEGUNG 6 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


FOTO: AFP

TITELBLATT

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Nach der Nachricht über die Geburt von „Dolly“ erschien vier Jahre später die Möglichkeit eines tatsächlichen Klonens. In dieser Weise öffnete sich der Weg für das menschliche Klonen, welches als die Replikation von einem oder mehreren identisch mit den Spender Individuen definiert wird. MISSIONSBEWEGUNG 8 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

m 27. Februar 1997 wurde eine Nachricht bekannt gemacht, die die ganze Welt schockierte: Wissenschaftler kündigten durch die Zeitschrift „Nature“ die Geburt des Schafes „Dolly” nach dem Verfahren des Klonens, eine asexuelle Reproduktion, dass bis bisher unvorstellbar war. Das Debüt von „Dolly” erzeugte emotionale Reaktionen aller Arten, erweckte Träume und Albträume, die alte Mythen wiederbelebten. Die Autoren des Experiments waren die schottischen Wissenschaftler Jan Wilmut und K. H. S. Campbell, welche zusammen mit ihren Mitarbeitern vom Roslin Institute in Edinburgh in diesem Projekt arbeiteten. Fünf Jahre später, im Jahre 2002, kam die Nachricht, dass ein Unternehmen namens „Clonaid“ einen Menschen geklont hatte und daraus entstand einen „erschöpften“ Mann. Obwohl das noch nicht bewiesen war, verursachte die Nachricht ein großes internationales Aufsehen und eine moralische und ethische Debatte. Seitdem haben Wissenschaftler und viele Medien versucht, die Welt über die Vorteile des Klonens mit der Behauptung zu „überzeugen”, dass es die Antwort ist, die der Mensch für das ewige Leben benötigt hat. Andererseits begründen sie, es sei die Lösung für viele Krankheiten und sogar auch eine Möglichkeit, um die Person, die wir lieben, oder uns selbst später in der Zukunft aufzuerwecken. Unter Berücksichtigung solcher Bedingungen müssen wir uns als Christen über alles, was um uns herum geht und über alles, was die Gesellschaft betrifft, informieren. In diesem Zusammenhang müssen wir vor allem eine rationale biblische Position über dieses Thema übernehmen und uns in der Lage befinden, eine feste und korrekte Position nach der Bibel aufrecht zu erhalten. Es ist auch wichtig zu betonen, dass die Bibel nicht ein veraltetes oder altmodisches Buch ist bzw. geworden ist, weil wir in ihr das Licht auf die Frage des Klonens finden können, denn sie enthält die notwendigen Elemente, damit jedes echtes Gottes Kind perfekte Kenntnisse daraus ziehen kann. DER USPRUNG DES KLONENS Die Fortschritte des Wissens und der anschließenden technischen Fortschritte auf dem Gebiet der Molekularbiologie, der Genetik und der künstlichen Befruchtung haben dazu geführt, dass es seit einiger Zeit Experimente und Klonen bei Pflanzen und Tiere gemacht worden sind.

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A

Im Tierzuchtbereich hat man seit den 50er Jahren versucht, Experimente von identischen Kopien zu produzieren, die durch das Verfahren der sog. „künstliche Zwillingsspaltung“ geschafft wird: Ein Verfahren, das nicht unbedingt als „Klonen“ definiert werden kann. Diese Praxis hat sich in experimentellen Scheunen als einen Anreiz für die mehrfache Produktion von ausgewählten Exemplaren verbreitet. Das erste Klonen in der Tierwelt wurde von Wissenschaftlern an der University of Pennsylvania / USA im Jahre 1952 aus dem Ei eines Frosches praktiziert, nachdem sie Erfolge durch das Klonen von Mäusen hatten. Im Jahre 1991 klonte Wu Ming-Che vom Forschungsinstitut für Tierzucht in Taiwan fünf Schweine einer vom Aussterben bedrohte Arten, die aber nur 90% ähnlich waren. Im Jahre 1993 gaben Jerry Hall und Robert


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MISSIONSBEWEGUNG 10 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Stilmann der George Washington University, Informationen über die von ihnen gemachten Experimenten an menschlichen Embryonen. Diese Tests wurden ohne die vorherige Zustimmung der zuständigen Ethikkommission durchgeführt und verursachten viele ethischen Debatte, sagten beide Autoren. Nach der Nachricht über die Geburt von „Dolly“ erschien vier Jahre später die Möglichkeit eines tatsächlichen Klonens. In dieser Weise öffnete sich der Weg für das menschliche Klonen, welches als die Replikation von einem oder mehreren identisch mit den Spender Individuen definiert wird. Vor Jan Wilmut und K.H.S. Campbell glaubten die Wissenschaftler, es war unmöglich, von

einer spezialisierten Zelle (wie beispielsweise eine Leber-, Haut- oder Nierenzelle) eine Reproduktion oder Kopie zu schaffen, denn sie war nur mit embryonalen Zellen (Eizelle oder Samen) möglich. Es gibt keine moralischen Einwände gegen das Klonen von Tieren. Diese Praxis, die die Reproduktion vom Vieh verbessert, verbilligt auch die Kosten für bestimmtes Fleisch und könnte auch eventuell benutzt werden, um zum Aussterben bedrohte Arten zu retten. Es gibt jedoch eine ernste Frage über diese Praxis, inkl. im Fall von Tieren: Die Wissenschaftler wissen noch nicht, ob das reproduktive Klonen gefährliche genetische Fehlbildungen mit sich bringen kann, was eine Quelle neuer Krankheiten sowie tierischer und menschli-


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WAS IST KLONEN? S IST DAS WISSENSCHAFTLICHE Verfahren, das das Erbgut eines Organismus beinhaltet, um einen identischen Organismus (die sog. „Klon“) zu erhalten. Beim Klonen gibt es keine Verschmelzung von Eizellen und Spermatozoen. „Klonen“ bedeutet, eine Person aus einer Zelle oder einem Zellkern von einem anderen Individuum zu erhalten. Nach der Entdeckung von Wilmut wird es gesagt, es sei möglich, ab jeglicher Zelle eines verstorbenen Wesens ein Lebewesen zu produzieren, das fast identisch zum Original ist. Dieser Prozess könnte auch durchgeführt werden, sogar wenn die Person schon vor langer Zeit gestorben ist, so lange die Zelle sich unter den anpassenden Bedingungen für das Einfrieren befindet. Diese Technik wurde für die Klonierung von Dolly verwendet, denn ein Kern wurde in flüssigem Stickstoff eingefroren, bevor es in eine Eizelle eingeführt wurde. Dolly wurde am 5. Juli 1996 geboren. „Klon” kommt aus dem griechischen Begriff für „Spross“ und wird verwendet, um jeden asexuell erzeugten Organismus (ohne Befruchtung) zu beschreiben, deren genetische Information nur aus einem einzigen Elternteil stammt.

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cher Fehlbildungen darstellen könnte. GEGEN GOTTES GESETZE Leider haben die Menschen und vor allem die Wissenschaftler im Laufe der Jahre neue Techniken entdeckt, die den Wunsch geweckt haben, alles zu ändern oder die Gottes Gesetze zu verstießen. Einer dieser Wünsche ist es, mit dem Gesetz des Todes zu beenden und daran zu glauben, dass es die Möglichkeit eines ewigen Lebens mit eigenen Mitteln besteht, was nach den biblischen Schriften nicht möglich ist. Darüber hinaus will man auch Schöpfer werden, um somit eine „perfekte“ Rasse zu kreieren. Kurz gesagt wären diese die hauptsächlichen Zwecke der Klonierung. Falls die Klonierung auch bei Menschen an-

gewandt würde, wäre es notwendig zu beachten, dass aus dieser Replik nicht unbedingt eine perfekte Identität der Person (sowohl in ihrer ontologischen und psychologischen Wirklichkeit) entstehen würde. Die spirituelle Seele, die Essenz jeder Mensch, wird direkt von Gott geschaffen und kann weder von den Eltern noch von der künstlichen oder geklonten Befruchtung gezeugt werden. Darüber hinaus führen die psychologische Entwicklung, die Kultur und die Umwelt zu unterschiedlichen Persönlichkeiten. Es ist bekannt, dass die Ähnlichkeit bei Zwillingen nicht unbedingt eine selbe Identität voraussetzt. Das populäre Bild oder die Allmacht, die nach dem Klonen erschienen ist, hat keine Grundlage in dieser Hinsicht. Trotz der Unmöglichkeit der Einbeziehung

Leider haben die Menschen und vor allem die Wissenschaftler im Laufe der Jahre neue Techniken entdeckt, die den Wunsch geweckt haben, alles zu ändern oder die Gottes Gesetze zu verstießen. Einer dieser Wünsche ist es, mit dem Gesetz des Todes zu beenden und daran zu glauben, dass es die Möglichkeit eines ewigen Lebens mit eigenen Mitteln besteht, was nach den biblischen Schriften nicht möglich ist.

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Falls die Klonierung auch bei Menschen angewandt würde, wäre es notwendig zu beachten, dass aus dieser Replik nicht unbedingt eine perfekte Identität der Person (sowohl in ihrer ontologischen und psychologischen Wirklichkeit) entstehen würde. Die spirituelle Seele, die Essenz jeder Mensch, wird direkt von Gott geschaffen und kann weder von den Eltern noch von der künstlichen oder geklonten Befruchtung gezeugt werden. Weiter lesen––

MISSIONSBEWEGUNG 12 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

des Geistes, Quelle der Persönlichkeit, hat die Idee der menschlichen Klonierung dazu geführt, sich Szenarien nach dem Wunsch der Allmacht vorzustellen: Eine Replik von Individuen mit einer außergewöhnlichen Intelligenz und Schönheit; die Bildwiedergabe der gestorbenen Verwandten; die Auswahl an gesunden Menschen, die gegen genetische Erkrankungen immun sind; die Möglichkeit, das Geschlecht zu wählen; die Produktion von in voraus ausgewählten und anschließend gefrorenen Embryonen, die danach in eine Gebärmutter als Ersatz der Organe übertragen werden, usw. Nach der Bibel sind Gottes Gesetze unzerbrechlich. Kohelet 3:14 weist sich ganz deutlich auf diesen Aspekt hin: „Ich merkte, dass alles, was Gott tut, das besteht für ewig; man kann nichts da-

zutun noch wegtun. Das alles tut Gott, dass man sich vor ihm fürchten soll”. Die Klonierung sucht, „perfekte” Menschen zu schaffen, aber die Schriften sagen uns, dass das einzige perfekt Gott ist. Wenn wir das Problem des Klonens zusammenzufassen, würden wir Folgendes sagen: a) Das Klonen verändert den natürlichen Prozess über den Beginn des Lebens, b) Es tötet Hunderte von Menschen, die gebärt werden sollen, c) Es wird die Frau in ein Mittel verwandeln, um ein Ziel zu schaffen, wenn ihre Eizellen vermarktet werden, d) Früher oder später wird das Klonen das Bild der zerstörten Familie beeinflussen,


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e) Es wird zu enormen emotionalen und physiologischen Konsequenzen bei den geklonten Wesen führen. Es ist wichtig zu verstehen, dass seit der Erschaffung der Welt die Gottes Gesetze über die Natur eingerichtet wurden, sodass sie seit der Erschaffung der Welt existieren. In dieser Weise wird es in Kohelet 3:1 Folgendes bestimmt: „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde“: Kohelet 3:2 fügt noch hinzu: „Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit“. In Folge sollte dieser neue Prozess der Wissenschaft sehr sorgfältig gesehen und behandelt werden, denn er verstößt die Gottes Gesetze l Juni 2016 / Impacto evangelisch

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Schaf, das den Zellkern spendet

Isolieren des Zellkerns

Zellkern

Es wird entfernt Entfernen des Zellkerns

Eizelle ohne Kern

Klonierungsverfahren

Schaf, das die Eizelle spendet Eizelle Implantieren des Embryos

Einpflanzen des Zellkerns in die Eizelle

Klonschaf

A ovelha DOLLY

Es war das erste aus einer ausdifferenzierten Zelle geklonte Säugetier. Ihre Schöpfer waren die Wissenschaftler des Roslin-Instituts in Edinburgh (Schottland), Ian Wilmut und Keith Campbell. Dollys Klonierung wurde erst sieben Monate nach seiner Geburt angekündigt, nämlich am 23. Februar 1997.

Ethische Debatte über Klonierung

Durchgeführte Umfrage – 10,000 Menschen pro Kontinent

Ist es unmoralisch, Tier zu klonen?

Ist es unmoralisch, Menschen zu klonen?

66% JA

89% JA

Würden Sie geklontes Obst oder Gemüse essen? 49% JA

Würden Sie geklontes Fleisch essen? 66% JA

Steht Klonierung in Auseinandersetzung mit Gottes Gesetz?

MISSIONSBEWEGUNG 14 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

94% JA

Die Klonierung Klonen ist ein wissenschaftliches Verfahren, durch das man aus der Zelle eines Individuums ein anderes ihm identisches Individuum erzeugt. Die Klonierung reproduziert auf perfekte Weise die physiologischen und biochemischen Aspekte einer Zelle in einem Individuum. Dies wird möglich durch ein künstliches Reproduktionsverfahren, bei dem die benötigten Genen hinzugefügt werden.

Diese Genen sind diejenigen, die die Charakteristika des neuen Individuums bestimmen. Dies ist anders bei der sexuellen Fortpflanzung, bei der das Individuum das Ergebnis eines Befruchtungsverfahrens und des genetischen Materials der Mutter und des Vaters ist.

Die großte Fabrik für Tierklone In den Anlagen von Tiajin in China hat man das Ziel, Tausende Embryonen von Kühen zu klonen, und auch von Rennpferden und Spürhunden. Das Hauptziel dieser Anlage von über 14,000 km2 ist, Rinder zu klonen, um die Nachfrage in China decken zu können, die immer größer wird. Boyalife will am Anfang 100,000 Rinder-Embryonen von erster Qualität pro Jahr klonen, und mit der Zeit verantwörtlich für 5% der Produktion von Rind in China werden.


Ethische DEBATTE

über Klonierung

Katholisch

X

Evangelisch

X

Muslim

X

Judaismus

X

Konsulat der Kirchen auf der Welt

X

GESCHICHTE des Klonens

1952 Der erste Klonierungsversuch in der Tierwelt wurde aus der Eizelle eines Frosches gemacht.

Vereinigte Staaten

1963 Der chinesische Wissenschaftler Tong Dizhou klonte Carp, den ersten geklonten Goldfisch.

China

1986 Das erste geklonte Säugetier war eine Maus namens Masha. Am 14. Februar 2003 wurde Dolly infolge einer progressiven Lungenkrankheit eingeschläfert. Bei der Obduktion stellte sich heraus, dass es eine Art Lungenkrebs hatte namens Jaasiekte-Schaf-Retrovirus. Die Wissenschaftler des Instituts haben keine Verbindung zwischen seinem Frühtod und dem Klonen herstellen können. Jedoch haben manche aufgrund seiner schiefen Hufe spekuliert, dass Dolly querschnittsgelähmt war. Der Tod Dollys verursacht gleichzeitig Beunruhigung: es war nämlich 6 Jahre alt als es starb und somit im selben Alter des Schafes, aus dem es geklont wurde. Daher wird diskutiert, ob sein Tod eine Folge des Klonens war, denn die verkürzten Telomere, die man bei ihm fand, sind normalerweise Ergebnis des Älterwerdens.

Schweden

1996 Dolly wurde zum wichtigsten und bekanntesten geklonten Säugetier auf der Welt.

Schottland

2000 Identische Schweine wurden in Virginia geklont. Ihre Organen wurden zu ärztlichen Zwecken benutzt.

Vereinigte Staaten

2001 Man klont ein Haustier, nämlich eine Katze.

Vereinigte Staaten

2003 Prometea wird zum ersten geklonten Pferd.

Vereinigte Staaten

2005 Snuppy, der erste geklonte Hund (Südkorea).

Südkorea

2012 Noorie, die in Indien geklonte Ziege.

Indien

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GROSSE ERWARTUNGEN AUF DEN EUROPÄISCHEN KONGRESS Die christliche Gemeinschaft in Europa hat große Erwartungen auf den zweiten Europäischen Kongress der Weltmissionsbewegung, der zwischen dem 10. und 14. August 2016 in Madrid / Spanien, stattfinden wird.

D

ie Atmosphäre ist festlich unter den Christen aller Länder der Alten Welt. Es fehlen nur ganz wenige Wochen für dieses große Ereignis, das im „Marriot Hotel Auditorium“ der spanischen Hauptstadt stattfinden wird. Das Organisationskomitee, geleitet vom Betreuer für Europa, Pfarrer Jose Soto, bereitet gerade die letzten Einzelheiten und Details für dieses große Ereignis vor, das mehr als 3000 Brüder aus allen Ländern des Kontinents zusammenbringen wird. In jedem Land koordinieren die Priester die entsprechenden Maßnahmen, um die Delegationen, die an diesem Treffen teilnehmen werden, zu bilden. Es kommen Brüder von der Gruppe A aus Europa, bestehend aus sieben Ländern so-

MISSIONSBEWEGUNG 16 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

wie noch eine Gruppe B mit der selben Anzahl von Leuten. Ab dem 2. Mai wird ein Team des Fernsehsenders „Bethel TV“ den Werbespot des Kongresses in Madrid, Barcelona sowie in verschiedenen Städten von Italien aufnehmen. Das wird bestimmt eine große Chance für die Wiederbelebung des christlichen Glaubens in europäischen Ländern sein, genauso wie im letzten Jahr während des Lateinamerikanischen Kongresses in Guayaquil, Ecuador geschah l


INTERNATIONAL

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DIE IMPFUNGEN (I) Die Immunisierung (Impfung) ist eine der mächtigsten und wirksamsten Gesundheitsmaßnahmen, die die Menschheit entwickelt hat. Sie ist der größte technologische Fortschritt der Menschheit und eine der wichtigsten Elemente, die dazu beigetragen hat, ein hohes Maß an Qualität und Lebenserwartung in der Welt zu erreichen. Walter Menchola Vásquez (*)

D

ie Impfung verhindert Krankheiten, Behinderungen und Todesfälle, die aus vermeidbaren Krankheiten wie Gebärmutterhalskrebs, Diphtherie, Hepatitis B, Masern, Mumps, Keuchhusten, Lungenentzündung, Polio, Rotavirus - Durchfallerkrankungen, Röteln, Tetanus, usw. kommen. Impfprogramme verhindern jährlich zwischen 2 und 3 Millionen Diphtherie-, Tetanus-, Keuchhusten- und Masern-Todesfällen. Jedoch wird es geschätzt, dass 21,8 Millionen Neugeborenen in der Welt nicht die grundlegenden Impfungen erhalten. In Bezug auf die Impfstoffe weist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) folgendes darauf hin: „Mit Ausnahme des sauberen Wassers hat kein anderer Faktor, sogar die Antibiotika, eine so bedeutende Rolle in der Verminderung der Sterblichkeitsrate gespielt“. MISSIONSBEWEGUNG 18 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Die Geschichte der Impfungen begann vor Jahrhunderten, als die Chinesen die Variolation praktizierten, als sie das Pockenvirus eines Kranken auf gesunde Menschen übertrugen, um nachträglich die Pockenpusteln einem Räucherprozess zu unterziehen, damit die Virulenz niedrig wurde. Jedoch waren sie in diesem Versuch nicht erfolgreich. Tatsächlich war Edward Jenner, englischer Arzt, der während seiner Studentenzeit im Jahre 1768 sich auf die Erfahrung einer Bäuerin in Berkeley County / Schottland konzentrierte, die sagte, sie war an Pocken immun, da sie schon vorher durch die Pocken der Rinder betroffen war (Kuhpocken, eine mildere Form der Krankheit). Nach vielen Jahren der Forschung inokulierte er am 14. Mai 1796 das Kind James Phipps die Lymphe einer Pustel von Kuhpocken aus den Rindern von


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WOHLBEFINDEN

Sara Nelmes. Um die Wirksamkeit der Impfung zu prüfen, inokulierte er dem selben Kind das Virus der menschlichen Pocken und bekam als Ergebnis, dass es nie krank wurde. Zehn Jahre später hatte sich diese Impfung in der ganzen Welt verbreitet. Die Arbeit von E. Jenner führte sowohl zur Geburt des Wortes „Impfstoff”, das vom Lateinischen „vacca“ (Kuh) kommt als auch zur Ableitung von Wörtern wie „impfen“ und „Impfung“. Um die Bedeutung dieser Tatsache zu verstehen, müssen wir uns daran erinnern, dass nur im 20. Jahrhundert Pocken die Ursache für etwa 500 Millionen Todesfälle weltweit war. Im Jahre 1885, fast hundert Jahre später, zeigte Louis Pasteur, dass Krankheiten beim Infizieren der Menschen mit geschwächten Keimen vermieden werden könnten. Somit benutzte man mit diesem Zweck eine Impfung, um die Tollwut beim Kind Joseph Meister zu verhindern, das von meinem Hund mit dieser Krankheit gebissen worden war. Jahre später erreichten Jonas Salk und Albert Sabin der größte Fortschritt der Immunisierung, als sie die inaktivierte Polio-Vakzine (1952) und die abgeschwächte Polio-Vakzine (1957) dementsprechend entwickelten. Impfstoffe sind die erfolgreichsten Entdeckungen der modernen Medizin, da sie verursacht haben, dass Polio offiziell in der westlichen Hemisphäre im Jahre 1991 ausgerottet wurden und, dass sich Diphtheriefälle sowie Mumps, Röteln, Masern und Tetanus radikal verminderten. Sollte diese Tendenz weiter so laufen, würden sich in den nächsten Jahren viele von diesen Krankheiten ausrotten, die die Menschheit für Jahrhunderte ge-

plagt haben. Im Laufe der Zeit hat man Impfstoffe gegen eine Vielzahl von Krankheiten wie Tuberkulose (1909), Gelbfieber (1935), Influenza, Rickettsia (1938) u.a. erhalten. Es ist möglich, sie gegenüber den meisten biologischen Keime zu entwickeln, aber man braucht Zeit, um ihre Komponenten zu isolieren und, um zu wissen, welche von ihnen fähig ist, Immunität zu erzeugen, ohne die Menschen zu schaden. In diesem Sinne braucht man oft Jahre und eine sehr komplexe Technik. Darüber hinaus sollte eine zusätzliche Variable betrachtet werden: Viele dieser Keime sind in der Lage, ihre biologische Zusammensetzung von Zeit zu Zeit zu mutieren (ändern), was die Entwicklung und Anwendung von Impfstoffen noch mehr erschwert. Ein gutes Beispiel in diesem Zusammenhang wäre das Grippevirus, das über 100 Sorten von Stämmen hat, die noch regelmäßig mutieren können. Was ist ein Impfstoff? Ein Impfstoff ist eine biologische Zubereitung, die dazu führt, eine aktive erworbene Immunität auf eine bestimmte Krankheit zu haben. Er enthält einen Keim, der für die Menschen entweder in abgeschwächter (inaktiv) bzw. tödlicher Form oder in einer seiner Bestandteile schädlich sein kann. Wie funktioniert ein Impfstoff? Der Impfstoff simuliert den ersten Angriff des Keimes, aber stellt kein Risiko für die Person dar, die die Abwehrkräfte (Immunität) entwickeln wird, wenn dieser Angriff tatsächlich stattfindet. So wird man mit einem anpassend trainierten Immunsystem rechnen, das die schädlichen Keime erkennt und zerstört.

Noch dazu hat man heutzutage wie niemals in der Geschichte geschafft, die höchste Anzahl von Kindern zu impfen (100 Millionen Kinder pro Jahr). Das heißt, das wir derzeit mehr Impfstoffe haben, um Jugendlichen und Erwachsenen zu schützen. Innerhalb dieser Impfstoffgruppe befinden sich diejenige Impfstoffe, die die Menschen vor Krankheiten, die das Leben gefährden (wie Grippe, Meningitis und Krebserkrankungen, die im Erwachsenenalter auftreten) schützen.

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(*) Médico internista, magister en Políticas y Gestión Pública.

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Es gibt verschiedene Arten von Impfstoffen. Wenn der abgeschwächte voller Keim verwendet wird, werden diese Impfstoffe als am Leben abgeschwächte Impfstoffe genannt und sie rufen eine starke dauerhafte Immunität hervor, sowohl im Bereich von Antikörper als auch im Bereich der Zellen. Jedoch stellen sie einige Risiken vor. In anderen Impfstoffen verwendet man abgetötete Keime: Diese haben den Vorteil, für Menschen vollständig sicher zu sein, sind aber weniger wirksam bei der Entwicklung von Immunität, weil sie oft Hilfsstoffen brauchen (d. h.: Substanzen, die die Immunantwort des Menschen verbessern). Die technologischen Fortschritte haben erlaubt, Impfstoffe aus ihren Bestandteilen (Impfstoffe aus Antigenuntereinheiten) zu entwickeln, d. h. aus Teilen von den Komponenten der Keimen. Im Jahre 1981 bereiteten Blumberg und Prince zum ersten Mal den ersten derartigen Impfstoff gegen Hepatitis B vor. Diese Impfstoffe haben erhebliche Vorteile gegenüber der früheren Impfungen, sowohl im Rahmen der Sicherheit für die Menschen als auch im Rahmen der immunologischen Leistung (Verteidigung gegen Keime). Eine Variable dieser Technik sind die rekombinanten Impfstoffe, die die Gentechnologie (Gene) verwenden. Sie kommen aus nicht-humanen Organismen (Bakterien) und entwickeln Partikel, die den Bakterien ähnlich sind, sodass die Immunität der Menschen gewährleistet wird. 1986 wurde die erste rekombinante Impfstoff (Hepatitis B) hergestellt, die viel sicherer ist, da es in diesem Fall keine Möglichkeit einer Kontamination besteht. Heute arbeitet man mit Impfstoffen, die mit nacktem DNA-Gen-Virus produziert werden. Noch dazu hat man heutzutage wie niemals in

der Geschichte geschafft, die höchste Anzahl von Kindern zu impfen (100 Millionen Kinder pro Jahr). Das heißt, das wir derzeit mehr Impfstoffe haben, um Jugendlichen und Erwachsenen zu schützen. Innerhalb dieser Impfstoffgruppe befinden sich diejenige Impfstoffe, die die Menschen vor Krankheiten, die das Leben gefährden (wie Grippe, Meningitis und Krebserkrankungen, die im Erwachsenenalter auftreten) schützen. Trotz der schon erreichten Fortschritte muss man leider noch große Anstrengungen machen, um die erwartete Anzahlt 24 Millionen Kinder zu erreichen: Vor allem in den Entwicklungsländern, in denen nach Angaben der WHO die Anzahl von Impfstoffen weiter niedrig ist. Obwohl die Erfolge beeindruckend sind, sind neue und verbesserte Impfstoffe dringend erforderlich, um die unzumutbare Belastung für Morbidität und Mortalität von Krankheiten wie Malaria und Tuberkulose, usw. zu reduzieren. Wie viel kosten die Impstoffe für ein Kind? In den 80er Jahren lag der Gesamtdurchschnitt zwischen US$ 3,50 und US$ 5.00. Im Jahre 2000 betrugen die Kosten 6 Dollar. Es ist wahrscheinlich, dass in den kommenden Jahren der Preis sich noch erhöhen wird, weil das Impfschema (Anzahl von Impfstoffen, die ein Kind nach der Art der Krankheit erhält) aufgrund der neuen Krankheiten höher wird, wie es z. B. im Fall von Hepatitis B geschieht. Die neuen Technologien werden auch erlauben, über sichere, qualitätsvolle und günstigere Impfstoffe zu verfügen. Es wird geschätzt, dass im Jahre 2010 diese Kosten US$ 18 pro Kind betragen werden und, dass sie sich noch in der Zukunft vermutlich bis zu US$ 30 erhöhen werden. Jedoch sind diese Zahlen immer noch extrem niedrig, wenn man die Tatsache berücksichtigt, krank zu werden ist noch teuerer. Was passiert, wenn Menschen nicht geimpft werden? Die Folgen sind gravierend: Nicht nur für die Menschen, sondern auch für ihre Gemeinschaft. Nehmen wir das folgende Beispiel: Im Jahre 1975 lehnte die Bevölkerung in Japan die Impfung gegen Pertussis aufgrund ihrer angeblichen negativen Auswirkungen. Das führte zu den folgenden Ergebnissen: 1973 wurden nur 361 Fälle registriert und 1978 entgegen tauchten 135.105 Fälle auf. Impfstoffe verhindern mehr als 2,5 Millionen Todesfälle bei Kindern pro Jahr und haben eine gute Auswirkung auf die Gesundheit der Gemeinschaft und der Menschheit selbst. Dadurch werden nicht nur Leben gerettet, sondern auch Kosten gespart. Selbst die teuersten Impfstoffe sind weiterhin eine rentable Investition für die Gesundheit. l


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DIE MACHT DER WORTE Jeder Teil unseres Lebens ist von der Macht der Worte geprägt.

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orte sind für Ehepaare entscheidend, denn je nach dem, was für einen Inhalt und Ziel sie haben, werden sie die Beziehung zwischen den beiden bestimmen. Grobe und rucksichtlose Worte können die Ehe schädigen und sie sogar zerstören, doch warme und liebvolle Worte verstärken sie. Die Worte, die ein Kind in seinem Zuhause hört, werden entweder eine vorteilhafte oder nachteilhafte Wirkung auf seine persönliche Entwicklung haben. Die Leitung eines Landes -sei sie gut oder schlecht- wird im großen Teil von den Worten bedingt, die die höheren Beamten in bestimmten Foren und Versammlungen aussprechen. Das Gerichtsurteil hängt im großen Teil von den Aussagen der Zeugen, der Beklagten, der Klagenden und der Anwälte ab. Das Buch Sprüche betont die WichtigMISSIONSBEWEGUNG 22 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

keit der Wörter in dem alltäglichen Leben. Die Bibelpassage, die dies am deutlichsten erläutert, sagt: „Tod und Leben steht in der Zunge Gewalt”. Leben und Tod werden demzufolge von den Wörtern bestimmt. Ein anderes Beispiel der zerstörenden Macht der Worte ist der Fall vom Diener Sauls namens Doëg, der anwesend war, als David, der von Saul fluchtete, dem Priester um Hilfe bat und dieser ihm half. Die bei Saul vom Doëg erstellte Anzeige über, wer David geholfen hatte, löste ein Schlachten von unschuldigen Menschen aus. Hingegen schützte Ester mittels ihrer Fürbitte vor Ahasveros die Juden, die zum Tod verurteilt waren. Das sind zwei Beispiele, die die Botschaft im Buch Sprüche über die Macht der Worte bestätigen. Es ist eine zerstörende und rettende Macht. Nun, damit Wör-


WIRKLICHKEIT REALIDAD

ter ihre Aufgabe erfüllen können, sei diese eine wohltätige oder eine zerstörende, ist es nötig, dass es einen Empfänger gibt, also jemanden, der an sie glaubt. Dabei stellt sich die Frage: Welche Worte sind glaubenswürdig? Die Bibel gibt eine deutliche Antwort auf diese entscheidende Frage. Als alles begann, war das Schicksal des Menschen mit den Worten verbunden, die ihm gegeben worden waren. Diese waren wahre Worte, denn sie stammen von einer wahren Quelle, einer glaubenswürdigen Quelle. Die Worte, die Gott zu Abraham sagte, waren: „Du sollst essen von allerlei Bäumen im Garten; aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon ißt, wirst du des Todes sterben“. Das waren beschützende Worte, sie wurden an ihn

gerichtet, damit der Mensch in dem glücklichen Zustand blieb, in dem er erschaffen worden war. Hätte er sie gehört, wäre alles gut gegangen. Aber leider richtete eine völlig andere Quelle andere Worte an den Menschen. Diese Worte widersprachen die anderen. Sie versprachen große Sachen, ihre Glaubenswürdigkeit -im Gegensatz zu der von den anderen- war aber nicht bestätigt worden. Nur wenn der Mensch an sie glaubte, merkte er zu spät, dass sie trügerisch waren. Auf diese Weise löste der größte Betrug der Geschichte die Katastrophe aus, von der die glaubenswürdigen Worte gesprochen hatten. Adams Fall war eine Vorhersage und der Prototyp aller Fälle, die sich weiter ereignen würden, denn seine Handlung als Haupt der Menschheit wirkte auf seine Nachkommenschaft rück. Sie folgte nämlich dem Weg, den er eingegangen war. Ganz unabhängig davon, welchen Weg wir gegangen sind, ist die Botschaft dieselbe wie an Anfang: nur manche Worte sind glaubenswürdig. In einem Text steht: „die Worte des Herrn sind reine Worte, wie im Erdofen raffiniertes und siebenmal gereinigtes Silber“. Die Metapher des gereinigten Silbers, das nach einem langen Raffinationsverfahren von jedem Schmutz gesäubert wurde, dient als Beispiel der echten und guten Qualität des Worts Gottes. Sie unterscheiden sich von den menschlichen Worten sehr. Sie unterscheiden sich von den Worten sehr, die von falschen Quellen stammen. Nach jenem ungeheuerlichen Scheitern am Anfang unserer Geschichte stellt Gott uns sein Wort wieder vor, damit wir es annehmen und von dem Abgrund gerettet werden, wo wir gefangen geblieben sind. Dieses Wort ist ein Wort fürs Leben, es kommt durch Jesus Christi, der sagte: „Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen“. Ihr Verdammnis oder Ihre Erlösung hängt vom Wort ab - von den Worten, an die Sie glauben. Deswegen ist es lebenswichtig, sich darüber zu versichern, dass man an die Worte glaubt, die vom Verdammnis befreien und Erlösung geben l

Das Buch Sprüche betont die Wichtigkeit der Wörter in dem alltäglichen Leben. Die Bibelpassage, die dies am deutlichsten erläutert, sagt: „Tod und Leben steht in der Zunge Gewalt”.

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GEMEISSELT DURCH GOTTES HAND Das Buch, das vom Pastor Erwin Lutzer geschrieben wurde, macht die Menschen über die Trübsale und die weltlichen Herausforderungen bewusst. Es ermöglicht auch, Gottes Hand und seinen Einfluss auf das Herz jedes Christen zu spüren.

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etrus ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie Gott ein Leben gestalten kann. Er beschäftigt sich erstens mit dem Rohstoff, das dann zu einem gefertigten Produkt wird. Zu den von Gott angewandten Methoden gehören Motivierung, Verwarnung, Lehren in der Öffentlichkeit und auch Selbstreflexion. Freude und Traurigkeit, Erfolg und Scheitern sind dabei. Jesus interagierte mit Petrus mehr als mit seinen anderen Aposteln. Die Bekehrung Petrus geschah sofort, doch die Verbesserung seines Charakters dauerte sein Leben lang. Das Werk Gottes war eine gemeißelte Seele. Das Buch Gemeißelt durch Gottes Hand, das 1993 veröffentlicht wurde, ist Teil der Band Leben unter Perspektive des kanadischen Autors Erwin Lutzer. Es ist ein minuziöses Werk, die den Anhängern Gottes ermöglicht, die weltlichen Herausforderungen und Trübsale aus einer christlichen Perspektive zu verstehen und zwar durch die Erlebnisse der wichtigsten Bibelfiguren, wie z.B. der König David, der Apostel Petrus oder der Prophet Mose. Außerdem hilft es den Christen auch dabei, des Herrn gestaltende Hand zu erkennen. Jesus Christi wusste, dass Meißeln ein individuelles Verfahren ist. Jeder Mensch muss die meißelnden Schläge spüren und auf sie re-

Schlüssel nutzen nicht nur, um Türen zu öffnen, sondern auch, um sie zu schließen. Jene, die Reue empfinden, können aufgenommen werden aber diejenige, die es nicht tun, können ausgeschlossen werden. Im Laufe der Jahre geriet die Kirche selbst unglücklicherweise in Apostasie und begann, die Kinder Gottes auszuschließen, die sie eigentlich hätte aufnehmen sollen. Die Natur des Menschen ist so verdorben, dass das echte Evangelium der Gnade auch schnell verdorben wurde. Auf diese Weise befanden sich die echten Gläubigen plötzlich aus der offiziellen Kirche ausgeschlossen. MISSIONSBEWEGUNG 24 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

agieren. Die von Jesus auserwählten Menschen würden ihn vertreten, indem sie sein Werk durchführen würden. Wie die Rabbiner wusste Jesus, dass sein wichtigstes Werk nicht mit den großen Massen sein würde, sondern mit einzelnen Menschen, die von Feuer bewegt wurden. Diese Männer würden ihm folgen, seine Lehre und seinen praktischen Lebensstil lernen. Außerdem würden sie Feuer zu ihrer Generation und - mit der Zeit - zu der ganzen Welt bringen. Jesus war ein kreativer Meister, der gewöhnliche Lebenserfahrungen als Beispiel nutzte, um außergewöhnliche Lektionen zu erteilen. Im Vorwort des Buches erklärt Lutzer, namhafter evangelischer Pastor mit über 45 Jahren ministerieller Arbeit, dass Jesus unzählige Möglichkeiten in jedem von seinen Gläubigen finden kann. Ebenfalls weist dieser Gottesdiener und Autor von Büchern wie das widerspenstige Ich, Satan´s Evangelistic Strategy for this new Age und die Macht der Leidenschaft darauf hin, dass Gott ein himmlischer Bildhauer ist, der seine Arbeit im Herzen jedes Christen jeden Tag weiter durchführt. Schlüssel nutzen nicht nur, um Türen zu öffnen, sondern auch, um sie zu schließen. Jene, die Reue empfinden, können aufgenommen werden aber diejenige, die es nicht tun, können ausgeschlossen werden. Im Laufe der Jahre geriet die Kirche selbst unglücklicherweise in Apostasie und begann, die Kinder Gottes auszuschließen, die sie eigentlich hätte aufnehmen sollen. Die Natur des Menschen ist so verdorben, dass das echte Evangelium der Gnade auch schnell verdorben wurde. Auf diese Weise befanden sich die echten Gläubigen plötzlich aus der offiziellen Kirche ausgeschlossen. Die Ketzer zwangen den ausgeschlossen Heiligen eine strikte Disziplin auf. WICHTIGE LEKTIONEN Im Buch Gemeißelt durch Gottes Hand, zeigt


LITERATUR

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MISSIONSBEWEGUNG 26 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Pfarrer Lutzer seine breiten Kenntnisse über die Heiligen Schriften. Das Buch fängt mit einem aktuellen Portrait des Apostels Petrus an, der von Jesus Christus verändert wurde. Durch die Erlebnisse und Proben, auf die er gestellt wurde, wurde dieser grobe Fischer gestaltet und verbessert. Man sieht dadurch, wie Gott uns dazu motivieren kann, den eigenen Charakter zu ändern und wie man aus den begangenen Fehlern und Sünden wichtige Lektionen lernen kann. Die Missionare sind nicht die Einzigen, die in die „Glaubensschule“ gehen. Die meisten von uns sind in einer Lage, in der der Glaube an Gott gefordert wird. Normalerweise kann unser Glaube nicht in einer gemütlichen Lage gestärkt werden. Er kann nur inmitten der

Schwierigkeiten blühen. Der Glauben wächst nur, wenn man eine große Menge davon benötigt. Leider glauben nur diejenige, die verzweifelt sind. Satan sagt: „Folge mir und du wirst reich werden“. Jesus verspricht aber keine Reichtümer für dieses Leben, doch er verspricht uns das Himmelreich in der zukünftigen Welt. Alles, was wir um seines Namens willen verlassen, wird er uns hundertfältig zurückgeben. Das Buch Lutzers fokussiert auf die verändernde Macht Gottes und beschreibt ausführlich die Weisen, wie der Herr die Gläubigen in schwierige Lagen stellt, um ihren Glauben zu verstärken. Ebenfalls erklärt der Text, dass sich die Souveränität Jesus Christi über alles im


LITERATUR

Herr und Bruder haben, zu verstehen. Er ist derjenige, der uns bei jedem Schritt beschützt.

Leben eines Christen herrscht. Diesbezüglich weist Lutzer darauf hin, dass Gott Ewigkeit im Herzen jedes Menschen gestellt hat und er der Einzige ist, der Würde durch seine himmlische Gnade verleihen kann. Gott ergötzte sich, indem er Petrus Glauben verstärkte und seine Liebe reinigte. Dieser war noch ein wunderbarer Schlag beim Gottes Gestaltungsverfahren. Petrus musste so wie wir lernen, dass das größte Bedürfnis kein ökonomisches, soziales oder gesundheitsbezogenes Bedürfnis ist. Unser Hauptbedürfnis ist der Glaube, d.h. Jesus vertrauen zu können, damit er alle unsere Bedürfnisse befriedigt. Unser größtes Bedürfnis ist, das einzigartige und besondere Bündnis, das wir mit Gott als unser

MORALISCHE WERTE In diesem Buch, das in 12 Kapitel unterteilt ist, spielt die Figur des Apostels Petrus eine große Rolle. Der Fischer hat nach Pfarrer Erwin Lutzer noch heute einen großen Einfluss. Die Folgen seiner Treue zu Gott wird nur der Himmel bekannt geben. Die Unerschütterlichkeit des bekanntesten Apostels Jesus wird vom Autor so geschätzt, dass er betont, dass alle Christen von seinem Leben, Werk und seinen Schriften positiv beeinflusst worden sind. Geistlich gesehen ist die Welt ein dreckiger Ort. Die Filme, die wir im Fernseher schauen, die herrschende Unehrlichkeit bei den Geschäften und ein allgemeiner Verzicht auf die moralischen Werte beeinflussen viele Gläubigen und stellen ihre Überzeugungen in Frage. Die Versuchungen, die die jüngste Generation umgeben, sind historisch gesehen unvergleichbar. Doch der wahre Feind ist nicht draußen, sondern drinnen. Wir werden mit einer Natur geboren, die sich für fleischliche Dinge interessiert. Die inneren finsteren Wünsche reagieren anfällig auf äußere Reize. Im Nachwort seines Buches sagt Pastor Lutzer, Theologie-Absolventen des Dallas Theological Seminary und Autor von über 30 veröffentlichten Büchern, dass nur der Glaube, die Hoffnung und die Liebe zusammen mit der Frucht eines frommen Charakters in das andere Leben gelangen werden. Lutzer, Goldmedaillengewinner des Verbands der christlich-evangelischen Verleger und wichtiger religiöser Autor, erinnert uns daran, dass Gott uns immer in sein Haus einlädt, doch wir müssen saubere Hände und Füße haben. Wenn wir möchten, dass man Gottes Wille in unseren Handlungen entdeckt, dann gibt es nur eine richtige Weise es zu tun: wir müssen unser Leben in seine Hände stellen! Nur ER kann das, was wir machen, nehmen und verewigen. Gott hat die Ewigkeit in das Herz von jedem Menschen gestellt. Wir suchen automatisch nach einem Sinn und einem Wert und erwarten, ein dauerhaftes Erbe nach unserem Tod zu hinterlassen. Außer unserer Beziehung zu Gott gibt es nichts, dass eine solche Spur hinterlassen kann. Nur der Schöpfer kann uns Würde verleihen und nur durch seine Gnade werden wir einen dauerhaften Beitrag leisten können l

Geistlich gesehen ist die Welt ein dreckiger Ort. Die Filme, die wir im Fernseher schauen, die herrschende Unehrlichkeit bei den Geschäften und ein allgemeiner Verzicht auf die moralischen Werte beeinflussen viele Gläubigen und stellen ihre Überzeugungen in Frage. Die Versuchungen, die die jüngste Generation umgeben, sind historisch gesehen unvergleichbar. Doch der wahre Feind ist nicht draußen, sondern drinnen. Wir werden mit einer Natur geboren, die sich für fleischliche Dinge interessiert. Die inneren finsteren Wünsche reagieren anfällig auf äußere Reize.

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BLEIBEND IST DEINE TREU Hymne, die über die Gnade Gottes und seine Treue zu der Menschheit spricht. Es ist ein Werk des Komponisten Thomas Obadiah Chisholm. Das Lied wurde schnell in der christlichen Gemeinde der Vereinigten Staaten bekannt.

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as Lied „Bleibend ist deine Treu´“ wurde 1923 in der Stadt Baldwin geschrieben. Es ist eine besondere Ode der christlichen Musik und wird als eifriges Gebot gesehen. Das Werk des evangelischen Komponisten Thomas Obadiah Chisholm, der am 29. Juli 1866 geboren wurde, wurde von Pfarrer William H. Runyan, Mitglieder des Moody Bible Institut, vertont und in den 50ger Jahren vom berühmten Sänger George Beverly Shea gesungen und somit bekannt gemacht. Chisholms Hymne, die von der Firma Hope Publishing Company veröffentlicht wurde, hat eine besondere Geschichte. Das Gedicht wurde von seinem Autor geschrieben, um die Treue des Herrn zu preisen; dann wurde es sofort an dem Musiker Runyan geschickt, damit er eine passende Melodie erfand. Pfarrer William Henry Houghton, Leiter des Moody Bible Instituts, verbreitete das Lied und es wurde zu einer beliebten Hymne in der christlichen amerikanischen Gemeinde. Danach wurde es dank Sheas Stimme weltweit bekannt. Der Hymnologe Kenneth Osbeck, Autor von verschiedenen Büchern über evangelische Musik, meint, dass „Bleibend ist deine Treu“ auf Klagelieder 3:2223 basiert. Diese Bibelpassage schneidet das Thema über die Gnade Gottes und seine Treue zu der Menschheit an. Ebenfalls bezieht sich das Lied, das in vielen Hymnensammlungen zu finden ist, darauf, dass alle gute und vollkommene Gabe von obenherab kommt, „von dem Vater des Lichts, bei welchem ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichtes und der Finsternis“ (Jakobus 1:17). Chisholm, der Anhänger Jesus mit 27 MISSIONSBEWEGUNG 28 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

Jahren wurde, schrieb sein berühmtestes Werk unter der Leitung Gottes. Nach seiner Aussage tat er es mit dem Ziel, einen bekräftigenden Text bei sich zu haben, der ihn in den Momenten von großer Unsicherheit unterstützte. Unter dem Schutz des Herrn und mit Hilfe der Bibel schrieb Chisholm inmitten seiner täglichen Aufgaben ein Gedicht, das Konzepte wie Gnade, Güte, Frieden, Glück und Ruhe b e tont. Im Laufe seiner 93 Lebensjahre war Thomas Obadiah Chisholm der Autor von über 1200 evangelischen Hymnen. Chisholm war ebenfalls ein geduldiger und großzügiger Diener des Herrn, dessen Arbeit für Gottes Sachen durch verschiedene religiöse Massenmedien verbreitet wurde, wie z.B. die Zeitungen Sunday School Times, Moody Monthly und Alliance Weekly. Außerdem arbeitete er als Verleger bei der Zeitung Pentecost-


MUSIK

BLEIBEND IST DEINE TREU 1 Bleibend ist deine Treu, o Gott mein Vater Du kennst nicht Schatten, noch wechselt dein Licht. Du bist derselbe, der du warst vor Zeiten An deiner Gnade es niemals gebricht.

al Herald in Louisville und war Pastor der methodischen Bewegung ein Jahr lang. Die Hymne „Bleibend ist deine Treu“ ist auf Gott bezogen. Sie wird immer ein Gesang über die Treue des Herrn zu seinem Volk sein. Das Lied lässt uns ebenfalls an Chisholm erinnern, der nie aufhörte, die Frohe Botschaft mittels seiner Gedichte zu verkünden. Er war ein fruchtbarer Mann, der den Herrn über sechsundsechzig Jahre diente und am 29. Februar 1960 in New Jersey starb l

CHORUS Bleibend ist deine Treu, bleibend ist deine Treu Morgen für Morgen dein Sorgen ich seh´. All meinen Mangel hast du mir gestillet. Bleibend ist deine Treu wo ich auch geh´. 2 Ob es der Frühling ist, ob Herbst, ob Winter Ob ich den Sommer seh´ in seiner Pracht. Du hast die Welt dir geschaffen zum Zeugnis Dir nur zum Ruhm und zum Preis deiner Macht. 3 Frieden und ew´ges Heil, Freude die Fülle Fließt allen Menschen vom Kreuze herzu. Gott gibt im Fleische sein Liebstes für Sünder Führet im Opfer die Schöpfung zu Ruh´. Juni 2016 / Impacto evangelisch

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EVAN ROBERTS 1904 führte ein junger Gläubiger eine Erweckungsbewegung, die die Welt erstaunen ließ. Sein Name war Evan Roberts. Seine Phrase: „Ohne den Heiligen Geist können wir nichts tun“ prägte und trieb den Christentum in Wales voran. Roberts Liardon

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van John Roberts wurde am 8. Juni 1878 in Wales im Zuhause von Henry und Hanna Roberts geboren. Seine christlichen Eltern beeinflussten seine geistliche Erziehung und der Heilige Geist äußerte sich gleich in ihm. Seine Familie war aufgrund ihrer großen Liebe zum Wort Gottes und ihrer harten Arbeit für die Verbreitung des Evangeliums bekannt. Jedes Familienmitglied hatte eine Bibel, egal wie als es war. Der standfeste Charakter Roberts war das Ergebnis von der Erziehung, die er zu Hause bekam. Als Evan noch sehr jung war, hatte sein Vater einen Unfall im Bergwerk, wo er arbeitete. Aus diesem Grund musste Roberts seine Ausbildung abbrechen, um ihm zu helfen. Trotzdem beklagt er sich nie darüber. Sowie seine Familie lernte Roberts die Bibel auswendig. Man sah ihn nie ohne seine Bibel und es wird sogar behauptet, dass er sie in den Rissen der Steinwende des Bergwerks versteckte, wo er arbeitete. Eines Tages brach ein großer Brand aus, der alles außer seiner Bibel vernichtete. Die Seiten wurden nur leicht versengt und er konnte sie jeden Tag weiter mit sich nehmen und ihre Passagen auswendig lernen. Jeden Morgen stellte er sich am Eingang des Bergwerks, um jedem Bergwerker einer bestimmten Passage zu geben, damit sie darüber nachdachten. Diese Männer, fleißige Arbeiter, die an dem von Kohle bedeckten Robert vorbeigingen, hatten nicht die geringste Ahnung davon, wie Gott MISSIONSBEWEGUNG 30 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

ihn nutzen würde, um sein Land zu ändern. Ein Junge, der nicht wie die anderen war Evan war völlig anders als die Jungen in seinem Alter. Er nahm nie an sportlichen Aktivitäten teil oder machte böse Streiche. Er arbeitete in den Bergwerken des Südens von Wales den ganzen Tag, danach ging er nach Hause und lief über anderthalb Kilometer, um ins Haus des Herrn zu gehen. Als er 13 Jahre alt war, hatte er seine erste Begegnung mit Gott. Da verpflichtete er sich, das Wort Gottes noch mehr zu predigen. Eine einfache doch tiefe am Pult gestellte Frage änderte sein Leben: „Was würde denn Jesus machen?“. Roberts war fast immer in der Kirche und unterhielt sich mit den anderen Gläubigern über die Heiligen Schriften. Bald empfohlen ihm die Alten in seiner Gemeinde, eine Diskussionsgruppe für Leute in seinem Alter zu


GLAUBENSHELDEN

Dies begann am 31. Oktober 1904 als eine einfache Kampagne aber wurde schnell zu einer großen Erweckung, die zwei Wochen lang dauerte. Die Gruppe bestand am Anfang aus wenigen Gläubigern, diese hörten aufmerksam der Predigt Roberts zu. Anstatt am Pult zu bleiben, lief der junge Roberts durch die Gänge und stellte dabei Fragen an die Menschen, die auf den Bänken saßen.

bilden. Leider endeten diese glücklichen Zeiten schroff, als sich eine Explosion in dem Bergwerk ereignete. Ledige Männer waren die ersten, die gekündigt wurden. 1898 begann er in Mountain Ash, einer Stadt im Norden von seinem Familienhaus, zu arbeiten. Er musste sein Haus also verlassen, damals hatte er keine Ahnung davon, was für eine großartige geistliche Erziehung er bekommen hatte. In diesen Zeiten verstanden nur wenige Menschen die Macht des Gebets. Die meisten Menschen gingen in die Kirche, weil sie sich moralisch aber nicht geistlich verpflichtet fühlten. Evan war aber anders. Aufgrund seiner Liebe zu dem Herrn widmete er sich dem Gebet. Seine Selbstverpflichtung war so groß, dass manche den 20-jährigen Evan für einen

Verrückten hielten. Es wurde behauptet, dass er über das Wort Gottes so lang nachdachte, dass er oft viele Tage verbrachte, ohne irgendetwas zu essen. Obwohl die Menschen Roberts Methoden nicht verstehen konnten, war seine geistliche Kraft unverwechselbar. Einmal reiste er nach Builith Wells, um an einer Bibelstunde teilzunehmen, zu der man ihn eingeladen hatte. Die Herzen der Anwesenden waren von der Macht seiner Predigt tief berührt. Nach dem Gottesdienst ging der Minister zu ihm und empfahl ihm, es in Betracht zu nehmen, sich dem Werk völlig zu widmen. GOTTES KNECHT Evan nahm diese Möglichkeit wahr und re-

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MISSIONSBEWEGUNG 32 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


GLAUBENSHELDEN Weiter lesen––

agierte auf den Ruf Gottes. Durch seine Kirche bekam er viele Einladungen zum Predigen und seine Predigte fanden großen Beifall. Damals schrieb er Folgendes einem Freund: „Ich habe dafür gebetet, dass der Herr dich und mich mit seinem Heiligen Geist tauft“. Zeit später wurde er von dem Herrn so tief innerlich und körperlich erschüttert, dass sich sogar sein Bett bewegte. Nach diesem Ereignis wachte Roberts jede Nacht um 1:00 Uhr auf, um die Kommunion mit dem Herrn zu empfangen. In Dezember 1903 wusste sein Herz, dass Gott eine große Erweckung in Wales geplant hatte. Als er in Moriah predigte, so sprach er: „Ich habe meine Hand ausgestreckt und das Feuer berührt. Ich brenne und warte auf ein Zeichen”. Für Evan war das Jahr 1904 ein schwieriges Jahr. Sein bester Freund Sidney Evans ging zu einer Bibelstunde und war danach sehr motiviert. Er erzählte ihm, er habe sein Leben dem Werk des Herrn völlig gewidmet. Doch Roberts hatte eine seltsame Reaktion. Da er fürchtete, die Fülle des Heiligen Geistes nicht empfangen zu können, geriet er in eine tiefe Depression - dies würde sich in seinem Leben mehrmals wiederholen. Er wurde von dieser Angst überschattet und nichts konnte ihn von dieser Last befreien. In September überzeugten ihn seine Freunde dazu, mit ihnen in die Kirche zu gehen, um dem Prediger Seth Joshua zuzuhören. Pfarrer Joshua hatte übrigens dafür gebetet, dass Gott einen anderen „Elischa“ schickte, um ihn mit Macht bekleidete. Joshuas Gebet wurde gehört und er bekam das, worum er gebetet hatte. Danach fand die Erweckung unter der Führung von Evan statt, die großen und berühmten Prediger Englands und Wales mussten sich zu den Füßen von plumpen und groben Bergwerkarbeitern setzen, um die großen Wunder Gottes zu sehen. ERWECKUNG IN WALES Roberts blieb schweigend während des Gottesdienstes. Doch als Joshua betete: „Unterwirf uns! Unterwirf uns!“ wurde seine Seele berührt. Nach dem Gottesdienst ging eine Gruppe in Joshuas Haus, um dort zu frühstücken, Roberts aber wollte nicht essen. Er war angespannt und sehr ernst. Er fürchtete nämlich, dass der Heilige Geist zu ihm kommen und er nicht bereitet sein würde, ihn zu empfangen.

Evan verließ also seine Freunde und kehrte in die Kirche zurück, wo Pfarrer Joshua gepredigt hatte. Als er dort war, antwortete er auf die Predigt des Pastors, indem er schreiend ausrief: „Herr, unterwirf mich! Unterwirf mich!“. Da zeigte sich ihm die Liebe Gottes. An diesem Tag ergab er sich dem Willen Gottes und ließ, dass sein Erbarmen ihn füllte. Roberts hatte eifrig dafür gebetet, dass hunderttausend Seelen sich dem Reich Gottes anschlossen und Gott antwortete ihm mit einer Vision. In diesem Moment entschied er sich sofort dafür, seine ganze Zeit und sein ganzes Geld dem Werk Gottes zu geben. Seine Phrase: „Ohne den Heiligen Geist können wir nichts tun” prägte den Anfang seiner Arbeit. Evan bekam dann die Erlaubnis, kleine Treffen zu organisieren. Dies begann am 31. Oktober 1904 als eine einfache Kampagne aber wurde schnell zu einer großen Erweckung, die zwei Wochen lang dauerte. Die Gruppe bestand am Anfang aus wenigen Gläubigern, diese hörten aufmerksam der Predigt Roberts zu. Anstatt am Pult zu bleiben, lief der junge Roberts durch die Gänge und stellte dabei Fragen an die Menschen, die auf den Bänken saßen. Sofort war die Stimmung bei den Gottesdiensten eifriger. Fürsprachegebete waren im Salon bei jedem Gottesdienst zu hören, die Versammlungen verlängerten sich oft bis zum Tagesanbruch. Roberts betete einmal mit einer Gruppe die ganze Nacht und kehrte nicht bis zum nächsten Tag in sein Haus zurück. Diese Gruppe von Gläubigern, die vom evangelischen Jungen geleitet wurde, veränderte die ganze Gemeinde. In zwei Jahren war der Name Evan in ganz Wales bekannt. Jedoch, im höchsten Punkt der Erweckung, erlitt Evan Roberts 1906 einen physischen und emotionalen Kollaps, der ihn zwang, sich vom dem öffentlichen Leben zu entfernen. Er suchte dann Zuflucht in dem Gebet, beschäftigte sich damit, die Bibel zu lesen und lebte ein stilles Leben weiter. Roberts wurde am 29. Januar 1951 im Alter von 72 Jahren begraben. Er wurde im Familiengrab hinter der Moriah Chapel im Norden von Wales bestattet. Ein paar Jahre später wurde eine Säule vor der Kapelle zum Gedenken an ihn errichtet, die an seine Bemühungen für die Verbreitung des Evangeliums erinnern soll l

Roberts hatte eifrig dafür gebetet, dass hunderttausend Seelen sich dem Reich Gottes anschlossen und Gott antwortete ihm mit einer Vision. In diesem Moment entschied er sich sofort dafür, seine ganze Zeit und sein ganzes Geld dem Werk Gottes zu geben. Seine Phrase: „Ohne den Heiligen Geist können wir nichts tun” prägte den Anfang seiner Arbeit.

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DER AUFRUF GOTTES AN FRANCISCO Francisco Gómez Ardanaz war verloren in der Welt der Kriminalität, des Alkohols, des Sex und der Drogen, er war von einer grenzlosen Lust und einem tauschenden Glück besessen. Sein Leben verging ohne Erlösung und allem Anschein nach würde er seine letzten Tage weiter so verbringen, doch dann befreite er sich endlich von den Lasten seiner gequälten Existenz. Marlo Pérez Foto: Keila Zavaleta Cruz y Archivo familiar

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LEBENSGESCHICHTEN

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Das Leben Franciscos wurde ein Durcheinander. Es löste sich in Luft auf, so wie der Rauch, den er aus Mund und Nase ausstieß. Seine Sucht führte ihn dazu, in verschiedene Diskos Barcelonas zu gehen - die Schwulendiskos miteingeschlossen. Dort probierte er nicht nur neue Drogen aus, wie Crystal oder GHB, sondern hatte auch Sex mit einer Unzahl von süchtigen jungen Frauen.

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itten in den neunziger Jahren lief Francisco durch die Straßen Barcelonas (Spanien) auf der Suche nach Lust und Spaß. Seine Zügellosigkeit brachte ihn dazu, jede Art von Diskos zu besuchen, wo er nicht nur die gefährlichsten Drogen der Zeit nahm, sondern auch mit vielen Frauen in Kontakt kam, mit den er oft schlief. Niemand konnte ihn ändern, doch eine Botschaft („Christus liebt dich“) rettete ihn von dieser Welt. DIE DROGEN IN MEINEM LEBEN Franciscos Sucht begann, als er 17 Jahre alt war. Seine Viertelfreunde von La Mina ermunterten ihn damals dazu, das gepresste Harz der Hanfpflanze - besser bekannt als Haschisch - zu nehmen. Diese Droge hatte bei ihm eine solche Wirkung, dass er lauter Euphorie vor seinen Freunden die Kontrolle verlor. Anfängern wie ihm war alles erlaubt - meinten sie. Zeit später kamen Francisco und seine Freunde aus ihrem Versteck aus und fingen an, in den Parks und an den Plätzen des Viertels zu rauchen, ohne Angst vor dem zu haben, was die Leute sagen konnten. Als er schon erfahren war, probierte er Kokain und dann LSD, eine synthetische Droge. Diese zerstörte seine Persönlichkeit und machte aus ihm ein flatterhafter Junge. Francisco zog dabei nicht in Betracht, dass seine zwei Brüder an Drogenvergiftung gestorben waren.

„Jene Substanzen wurden langsam zum Teil meines Alltags. Es kam so weit, dass es mir nur dann gut ging, wenn ich Drogen nahm. Da begannen auch die Probleme mit meiner Mutter, mit der ich mich fast zu jeder Stunde stritt“, erzählt er. Das Leben Franciscos wurde ein Durcheinander. Es löste sich in Luft auf, so wie der Rauch, den er aus Mund und Nase ausstieß. Seine Sucht führte ihn dazu, in verschiedene Diskos Barcelonas zu gehen - die Schwulendiskos miteingeschlossen. Dort probierte er nicht nur neue Drogen aus, wie Crystal oder GHB, sondern hatte auch Sex mit einer Unzahl von süchtigen jungen Frauen. Damals probierte er auch Ketamin aus, das auch als Narkosemittel für Pferde bekannt ist. Francisco erzählt weiter: „An diesen Orten konnte ich jede Art schwule, lesbische und bisexuelle Verhältnisse beobachten. Alles war nur Homosexualität und Verdorbenheit… Ich besuchte diese Orte, weil es mir gefiel, zu tanzen und mit Frauen zu schlafen“. DREI TOTE Francisco Gómez Ardanaz wurde am 1. August 1977 in Barcelona geboren. Seine Eltern waren Juan Gómez und Pilar Ardanaz, beide von Mittelschichtfamilien. Im Laufe der Zeit verschlechterte sich aber ihr ökomischer Zustand aufgrund der Armut, Kriminalität und Süchten, die das Viertel San Adrián del Besos plagten, wo ihr Sohn Fran-


LEBENSGESCHICHTEN

Aufgrund dieser Unsicherheit gerieten zwei von seinen älteren Brüdern, Juan und Ricardo, in den Bann der Drogen und des Bandenwesens. Sie wurden sogar von der Polizei gesucht. Dies löste bei seinem Vater eine tiefe Depression aus und er suchte Zuflucht im Alkohol, was gewalttätige Folgen im Leben seiner Mutter und Geschwister hatte. Ein paar Jahre später, im Jahr 1985, starb sein Vater und anderthalb Jahre später starben auch seine zwei Brüder an Überdosis.

cisco aufwuchs. Aufgrund dieser Unsicherheit gerieten zwei von seinen älteren Brüdern, Juan und Ricardo, in den Bann der Drogen und des Bandenwesens. Sie wurden sogar von der Polizei gesucht. Dies löste bei seinem Vater eine tiefe Depression aus und er suchte Zuflucht im Alkohol, was gewalttätige Folgen im Leben seiner Mutter und Geschwister hatte. Ein paar Jahre später, im Jahr 1985, starb sein Vater und anderthalb Jahre später starben auch seine zwei Brüder an Überdosis. Die Tragödie lauerte im Leben der Familie Gómez Ardanaz. „Das berührte mich und vor allem mei-

ne Mutter zutiefst. Für eine Mutter war es nämlich schrecklich, ihren Mann und ihre zwei Söhne in anderthalb Jahren begraben zu müssen“, erklärt Francisco. Nach diesem schrecklichen Ereignis versprach sich der 14-jährige Francisco, nicht wie sein Vater und seine zwei Brüder zu enden. Doch er bekam langsam immer mehr Freiheit zu Hause, seine Mutter und Schwester, die schon eine eigene Familie hatten, kontrollierten ihn nicht. Ohne es richtig zu wissen, schlug er den falschen Weg ein. DER WEG IN DIE KRIMINALITÄT Nachdem er jede Art Drogen probiert hatte,

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Nach diesem und anderen Träumen spürte Francisco den Ruf Gottes und ging in das Haus des Herrn. Vier Tage später bat er dem Allmächtigen noch mit gewisser Ungläubigkeit darum, sich ihm zu offenbaren und seine Präsenz nachzuweisen. Kaum war er mit seiner Bitte fertig, fühlte er, wie ein Feuer ihn von Füßen bis zum Kopf durchbrannte. Tief betroffen bat er um die Vergebung seiner Sünde und bekam die Ölung des Heiligen Geistes als Antwort.

fing der arbeitslose Francisco -auch als Paco bekannt- an, Drogen in Kneipen, Diskos und an den Orten zu verkaufen, wo sich die Jungen aufhielten, die gern Halluzinogene verbrauchten. Zu dieser Zeit pflegte er auch eine Liebesbeziehung zu einer sexsüchtigen Frau. Francisco verdiente auch Geld, indem er die Fahrräder von einem damals bekannten Einkaufszentrum klaute. Außerdem überfielen er und seine Freunde eine Er erklärt: „Mein Leben war in eine Spirale von Misserfolgen geraten. Ich war nur glücklich, wenn ich Drogen nahm und außerdem konnte ich nur durch Drogenhandel, Geld verdienen“. CHRISTUS LIEBT DICH Obwohl sein Leben von der Zügellosigkeit und den Drogen zerstört war, hatte er sein Versprechen nicht vergessen. Im Alter von 25 Jahren war Franciscos Leben von einer düsteren Unsicherheit geprägt. Er ahnte nicht, dass ein „Christus liebt dich“ sein Leben verändern konnte. Dies geschah in April 2003: er hatte viele Haschischzigaretten geraucht, als ein Vierteljunge, der sich vor kurzem bekehrt hatte, ihn mit dieser Phrase begrüßte und ihn erstaunen ließ. Sofort dachte er, dass dieser christliche Junge an irgendeiner psychischen Krankheit litt, weil er ihn auf diese Weise angesprochen hatte. Jedoch fand er ihn ziemlich nüchtern, nachdem er ihm über sein Leben erzählt und Jesus als der einzige Erlöser vorgestellt hatte. Der junge Gläubiger sagte zu ihm: „Gott will aus dir ein neuer Mann machen. Gott will dich von jeder teuflischen Kette befreien und dir Glück, Frieden und Hoffnung auf ein neues Leben zurückgeben“. Nachdem er ihn in Gottes Haus eingeladen hatte, schenkte er ihm das Neue Testament. Er sagt: „Ich nahm ihn überall mit, denn ich hatte mich in Jesus verliebt… Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich in mein Zimmer nach dem Essen ging und das Wort Gottes las, auch wenn ich dabei Haschisch rauchte. Natürlich machte ich das, ohne etwas von Gottesfurcht zu wissen“. DIE APOKALYPSE Viele Wochen später und ohne sich für den Herrn entscheiden zu können, hatte er seltsame und störende Träume, die ihm die letz-

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ten Zeiten des Menschengeschlechts auf der Erde offenbarten, wie es im Buch Offenbarung beschrieben wird. Francisco erzählt: „Im ersten Traum sah ich, wie mein Viertel von der Finsternis benebelt war und dem Chaos verfallen war. Ich sah Hunderte Menschen, die hin und her liefen und entsetzt schrien: Wo ist meine Familie? Wo ist denn meine Familie? Sie sind verschwunden!... Ein anderes Mal sah ich viele Mütter, die schrien: Wo ist mein Sohn?


LEBENSGESCHICHTEN

Wo ist meine Tochter! Ich hatte ihn noch in meinen Armen und er ist verschwunden!“. Nach diesen und anderen Träumen spürte Francisco den Ruf Gottes und ging in das Haus des Herrn. Vier Tage später bat er dem Allmächtigen noch mit gewisser Ungläubigkeit darum, sich ihm zu offenbaren und seine Präsenz nachzuweisen. Kaum war er mit seiner Bitte fertig, fühlte er, wie ein Feuer ihn von Füßen bis zum Kopf durchbrannte. Tief betroffen bat er um die Vergebung seiner

Sünde und bekam die Ölung des Heiligen Geistes als Antwort. Seit seiner Bekehrung in Mai 2003 ist das Leben des Bruders Francisco anders. Er verkündigt das Wort Gottes auf den Straßen, an den Plätzen und in einem der Polizeireviere von Mossos d’ Esquadra (Travesseras de Les Corts, Barcelona), wo er nicht nur materielle Nahrungsmitteln den Dieben und Prostituierten bringt, sondern auch das geistliche Brot, also das Wort Gottes l Juni 2016 / Impacto evangelisch

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INTERVIEW

GOTT ÖFFNET WEITERE TÜREN Kolumbien betet dafür, das Wort Gottes mittels der Präsenz von Radiosendern in verschiedenen Provinzhauptstädten in doppeltem Maße verkünden zu können. Pfarrer Joaquín Enrique Parra Cartagena, Nationaler Aufseher, erklärt uns im Folgenden die Pläne und Fortschritte des Werks.

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farrer Joaquín Enrique Parra Cartagena, der seit über einem Jahr nationaler Aufseher von Kolumbien ist, erzählt Impacto Evangelisch von der Arbeit, die man in dem Land mit der größten Anzahl an Missionaren geleistet hat. Seit wann sind Sie nationaler Aufseher? Dank Gottes Gnade arbeite ich hier seit Januar 2015. Es ist schon über ein Jahr her und Gott segnet weiter sein Werk. Der ganze nationale Leitungsausschuss gibt sich große Mühe bei der Arbeit. Gott macht alles und wir sind nur Werkzeuge, die er weiter benutzen wird, um sein Werk zu vollenden. Welche Ziele haben Sie sich bis jetzt gesetzt? Die Arbeit, die der ehemalige nationale Aufseher, Pfarrer Humberto Henao, und andere ehemalige Aufseher Kolumbiens geleistet haben, ist in jedem Sinne eine hervorragende Arbeit gewesen. Der nationale Leitungsausschuss und ich machen weiter mit dieser Arbeit, unter Gottes Leitung. Wie macht man diese Arbeit? Wir arbeiten dafür, dass sich jede Pfarrgemeinde und jedes Presbyterium an der Ausbildung von Werkern und Pastoren beteiligt. Denn in dem Maße wie man das Evangelium predigt, öffnet Gott weitere Türen und bietet uns Orte, wo man sein Wort predigen kann. Dafür braucht man von Gott berufene Menschen. Das ist eins der Ziele, die wir verfolgen und die -unserer Meinung nach- im Gottes Plan sind.

Was für einen Plan hat das kolumbianische Volk? Gottes Plan berücksichtigt auch den Kauf von neuen Anlagen für unsere Tempel. Außerdem beten wir auch Gott dafür, dass er uns die Möglichkeit gibt, Radiosender in verschiedenen Provinzhauptstädten zu haben, und dass er uns mit einem eigenen Fernsehsender segnet. Auf dieser Weise könnten wir mit Bethel Television Kontakt nehmen, der eine große Inspiration für uns ist, weil er die Botschaft Gottes an jeder Ecke der Welt verkündet. Wie groß ist das Werk in den letzten Jahren geworden? Kolumbien hatte ein sehr großes Wachstum. Im Laufe der Entwicklung des Werks gab es viele Faktoren, die den Anstieg der Anzahl an gewonnenen Seelen in Kolumbien verursacht haben. Dieses Wachstum lässt sich in der Gemeinde beobachten, die den Wünsch hat, zu den verlorenen Seelen zu predigen. ¿Qué referencia hay de sus programas de evangelización? Es gibt ein Programm zur Evangelisierung, das Gottes Plan folgt und zu dem sich viele Pastoren verpflichtet haben. Es besteht darin, in den Häusern, an den Plätzen, in den Bussen zu predigen. Dabei wird man auch Kampagnen in Stadien machen, weil das eine gute Weise ist, sich den Menschen anzunähern und unseren Herrn Jesus als Erlöser darzustellen l

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ANDACHT

WIE GROSS GOTT IST! „HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!“ (Psalm 8:9). Rev. Luis M. Ortiz

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avid war sowohl ein namhafter Beobachter der Schöpfung als auch ein großer Verehrer des Schöpfers. Er sagt: „Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, und des Menschenkind, daß du sich seiner annimmst?“ (Psalm 8:3-4). Voller Dankbarkeit ruft er aus: „HERR, unser Herrscher, wie herrlich ist dein Name in allen Landen!“ (Psalm 8:9). Wahrlich ist unser Gott groß! • Gottes Liebe ist groß. „Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben“ (Johannes 3:16). Seine Liebe ist so groß, dass er seinen eigenen Sohn für unsere Erlösung geopfert hat. Paulus sagt: „Darum preiset Gott seine Liebe gegen uns, daß Christus für uns gestorben ist, da wir noch Sünder waren” (Römer 5:8). Johannes sagt: „Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeigt, daß wir Gottes Kinder sollen heißen!“ (1 Johannes 3:1). • Gottes Güte ist groß. In Exodus 34:6 sagt Gott selbst, dass er gütig, gnädig ist. In seiner Person kann er nicht anders sein. Er lässt seine Sonne über die Bösen und über die Guten aufgehen (Matthäus 5:45). • Gottes Gnade ist groß. Auf der Bibel steht: „der da bewahrt Gnade in tausend Glieder und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde […]“ (Exodus 34:7). Der Psalm 136 betont die Großartigkeit, die Gnade und die Güte Gottes, indem jedes Versende sagt: „[…] denn seine Güte währet ewiglich“. • Gottes Ehre ist groß. Auf Psalm 138:5 steht: „…daß die Ehre des HERRN groß sei“. Die Welt hat große Äußerungen der Ehre des Herrn gesehen, wie z.B. als seine Wolkensäule Israel durch die Wüste führte und dann niederkam und stand in der Hüte Tür, oder als seine herrliche Flamme in heiligem Land brannte. Die Propheten konnten die Ehre Gottes auch erleben; Jesaja rief aus: „… alle Lan-

de sind seiner Ehre voll“ (Jesaja 6:3). Die größte Äußerung der Herrlichkeit Gottes haben wir durch die Inkarnation seines geliebten Sohnes gesehen, deswegen sagt Johannes: „Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit“ (Johannes 1:14). • Gottes Macht ist groß. Auf Hiob 37:23 steht: „Den Allmächtigen aber können wir nicht finden, der so groß ist von Kraft […].” Er ist der Schöpfer aller Dinge. Auf Jeremia 32: 17-18 steht auch: „Ach HERR HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm, und ist kein Ding vor dir unmöglich… du großer und starker Gott; HERR Zebaoth ist dein Name […].“ • Gottes Treue ist groß. Auf Klagelieder 3:23 steht: „[…] deine Treue ist groß“. Gottes Treue ist groß. Er ist seinem Wort treu. Kein Wort Gottes fällt auf die Erde (2 Könige 10:10). Himmel und Erde werden vergehen, doch sein Wort wird nicht vergehen, es bleibt für immer (Matthäus 24:35). Obwohl wir ihm untreu sind, bleibt er treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen (2 Timotheus 2:13). Liebe Freunde, wenn wir die Großartigkeit seiner Liebe, seiner Güte, seiner Gnade, seiner Ehre, seiner Macht, seiner Treue ablehnen, müssen wir uns der Größe seines Zorns stellen. Auf Jeremia 36:7 steht: „[…] denn der Zorn und Grimm ist groß, davon der Herr wider dies Volk geredet hat”. • Gottes Gerechtigkeit ist auch groß. Auf der Bibel steht, dass vor ihm niemand unschuldig ist (Exodus 34:7). Diejenige, die in seiner großen Liebe keine Zuflucht finden, werden die Strenge seiner großen Gerechtigkeit und seines Zorns ertragen müssen. Lieber Freund, wenn Sie unter dem ewigen Zorn Gottes nicht leiden möchten, dann nehmen Sie lieber seine große Liebe an - und auch alles, was er für Sie getan hat. Nehmen Sie Jesus Christi als Ihren Erlöser an. Amen l

Gottes Treue ist groß. Er ist seinem Wort treu. Kein Wort Gottes fällt auf die Erde (2 Könige 10:10). Himmel und Erde werden vergehen, doch sein Wort wird nicht vergehen, es bleibt für immer (Matthäus 24:35). Obwohl wir ihm untreu sind, bleibt er treu, denn er kann sich selbst nicht verleugnen (2 Timotheus 2:13).

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HABEN WIR EINEN GUTEN KAMPF GEKÄMPFT? „Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden; sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu Fabeln kehren […] und die Zeit meines Abscheidens ist vorhanden. Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten; hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der HERR an jenem Tage, der gerechte Richter, geben wird […]“ (2 Timotheus 4:3-10). Rev. Gustavo Martínez

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Petrus hatte nämlich an den irdischen Wohlstand, an die Gemütlichkeit gedacht, und somit hatte er sich im großen Maße geirrt: er hatte versucht, den Herrn davon abzuhalten, den Weg weiterzugehen. Er hatte ihm empfohlen, einen anderen Weg zu nehmen, das Leiden und den Tod zu vermeiden. Aber der Herr war sehr deutlich und sagte, man solle den Blick auf die Sachen von oben, also auf Gott richten.

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ie Bibel spricht von Menschen, die eines Tages den Weg Gottes gingen. Es sah aus, als würden sie bis zum Ende bleiben, doch trotz des guten Anfangs fanden sie leider ein trauriges Ende. Deswegen sagt man immer zu uns, dass wir den Blick auf den Herrn richten sollen, und nicht auf die Sachen, die vergehen. Der Herr verwarnte den Apostel Petrus, als er zu ihm sagte, er solle sein selbst schonen, und versuchte, ihn davon abzuhalten, nach Jerusalem zu gehen, denn man wartete dort auf ihn, um ihn zu töten. Doch der Herr musste dann Petrus tadeln und sprach zu ihm: „Hebe dich, Satan, von mir! du bist mir ärgerlich; denn du meinst nicht was göttlich, sondern was menschlich ist“ (Matthäus 16:23). Petrus hatte nämlich an den irdischen Wohlstand, an die Gemütlichkeit gedacht, und somit hatte er sich im großen Maße geirrt: er hatte versucht, den Herrn davon abzuhalten, den Weg weiterzugehen. Er hatte ihm empfohlen, einen anderen Weg zu nehmen, das Leiden und den Tod zu vermeiden. Aber der Herr war sehr deutlich und sagte, man solle den Blick auf die Sachen von oben, also auf Gott richten. Der Herr sprach: „Wer mir will nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach“ (Markus 8:34). „Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes“ (Lukas 9:62). Der Apostel Johannes sagt: „Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist“ (1 Johannes 2:15). Der, der die Welt liebt, kann nicht in Ewigkeit bleiben. Die Bibel sagt: „Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit“ (1 Johannes 2:17). Der Apostel Paulus ist ein gutes Vorbild von Beharrlichkeit, Treue und Beständigkeit. Er ist ein Mann, der wagte, zu sagen: „Seid meine Nachfolger, gleichwie ich Christi!“ (1 Korinther 11:1). Er sagte auch: „[…] ich bin mit Chris-

to gekreuzigt. Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes… Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden geachtet. Ja, ich achte es noch alles für Schaden gegen die überschwengliche Erkenntnis Christi Jesu, meines HERRN, um welches willen ich alles habe für Schaden gerechnet, und achte es für Kot, auf daß ich Christum gewinne“ (Galater 2: 19-20; Philipper 3: 7-8). Dieser Mann verstand, dass man die Religion lebte. Man soll nicht vergessen, dass ein Licht von Himmel ihn umleuchtete, er auf die Erde fiel und sofort sagte: „Herr, was willst du, daß ich tun soll?“ (Apostelgeschichte 9:6). Paulus sagt: „Denn ich werde schon geopfert, und die Zeit meines Abscheidens ist vorhanden. Ich habe einen guten Kampf gekämpft, ich habe den Lauf vollendet, ich habe Glauben gehalten“ (2 Timotheus 4: 6-7). Deswegen sagte er auch: „Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Fährlichkeit oder Schwert? [...] noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN“ (Römer 8: 35-39). Der Kampf, den man kämpfen muss, ist der gegen die Mächte der Hölle, gegen die Welt und das Fleisch. Man soll aber nicht um die Welt und gegen die Heilige Lehre kämpfen. Dann schreibt Paulus: „hinfort ist mir beigelegt die Krone der Gerechtigkeit, welche mir der HERR an jenem Tage, der gerechte Richter, geben wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung liebhaben“ (2 Timotheus 4:8). Paulus war also nicht der Einzige. Es gab viele, die nicht aufgeben würden, für die das nicht wichtig war, was gegen sie kommen würde; sie würden es schaffen, bis ans Ende zu kommen, indem sie Gott und sein Wort ehrten l


ANDACHT

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WO SIND DIEJENIGE, DIE DAS WERK GOTTES VERTEIDIGEN? „Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied werden unter euch kommen greuliche Wölfe, die die Herde nicht verschonen werden. Auch aus euch selbst werden aufstehen Männer, die da verkehrte Lehren reden, die Jünger an sich zu ziehen“. Apostelgeschichten 20: 29-30 Rev. Álvaro Garavito

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Perverse Männer, die infiltriert sind; falsche Meister mit weiter Verbreitung ihres Einflusses auf die Massen der Welt, über mächtige Fernsehsender, über viele Rundfunkketten. Die übertragen ihr Gift und erwürgen dabei der Welt, dem Volk und den Sündern. Aus diesem Grund werden diejenigen gebraucht, die aufstehen um den Erbhof Gottes zu verteidigen, die aufstehen um das Werk zu verteidigen, das der Herr in ihren Händen gelassen hat.

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ie genannte Textstelle spricht über den Abschied des Apostels Paulus von der Kirche in Mileto, Stadt in Kleinasien. Er verabschiedete sich nach 3 Jahren Arbeit, nachdem er das Wort Gottes Tag und Nacht im Tempel und in den Häusern gelehrt hatte. Er verabschiedete sich mit Tränen, mahnte jeden einzelnen und sagte: „ich weiß, daß ihr mein Angesicht nicht mehr sehen werdet“ (v. 26). Er verabschiedete sich nicht nur von der Stadt, sondern auch von dieser Erde um in die Ewigkeit zu gehen. Da hat er gesagt: „Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied werden unter euch kommen greuliche Wölfe, die die Herde nicht verschonen werden“. Er sagt noch weiter: „Auch aus euch selbst werden aufstehen Männer, die das verkehrte Lehren reden, die Jünger an sich zu ziehen“ (v. 30). „Werden unter euch kommen greuliche Wölfe…” (v. 29). Das Wort “greulich” wird definiert als: „Person die zum Raub und zur Plünderung neigt“. Paulus hat über das gesprochen, was in ihm den Heiligen Geist inspirierte, indem er die Absicht des Teufels offenbarte. Er hat sie davor gewarnt, dass Satan in dem Dorf greuliche Wölfe infiltrieren würde, die bösartige Instrumente Mitten im Gottes Volk wären. „Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied werden unter euch kommen greuliche Wölfe, die die Herde nicht verschonen werden. Auch aus euch selbst werden aufstehen Männer, die da verkehrte Lehren reden, die Jünger an sich zu ziehen”. Apostelgeschichten 20:29-30 Es ist fürchterlich zu lesen, zu hören und zu bestätigen, dass die Geschichte nicht verleugnen konnte, dass das Volk Gottes gegen den bösartigen Menschen aufgestanden ist, gegen bösartige Menschen, die die Herde nicht geschont haben. Der infiltrierte Feind in der entstehende Kirche, perverse Leute und Führer, die versteckt sind, die auf dem Moment warten um seinen Spuk zu machen oder warten darauf vom

Gott ausgetrieben zu werden. Im Volk Gottes gab es immer falsche Propheten und falsche Lehrer. Der Apostel Petrus schreibt in seinem zweiten Brief und sagt zu uns: „Es waren auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch sein werden falsche Lehrer, die nebeneinführen werden verderbliche Sekten und verleugnen den HERRN, der sie erkauft hat, und werden über sich selbst herbeiführen eine schnelle Verdammnis. Und viele werden nachfolgen ihrem Verderben; um welcher willen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden. Und durch Geiz mit erdichteten Worten werden sie an euch Gewinn suchen; welchen das Urteil von lange her nicht säumig ist, und ihre Verdammnis schläft nicht“. (2 Petrus 2:1-3). Innerhalb des Volkes von Israel und Juda hatte es Tausende von falschen Propheten, aber die meisten waren Instrumente Satans, die er in die Kirche infiltriert hatte um sie zu zerstören. Perverse Männer, die infiltriert sind; falsche Meister mit weiter Verbreitung ihres Einflusses auf die Massen der Welt, über mächtige Fernsehsender, über viele Rundfunkketten. Die übertragen ihr Gift und erwürgen dabei der Welt, dem Volk und den Sündern. Aus diesem Grund werden diejenigen gebraucht, die aufstehen um den Erbhof Gottes zu verteidigen, die aufstehen um das Werk zu verteidigen, das der Herr in ihren Händen gelassen hat. Der Herr sagt: „Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, des die Schafe nicht eigen sind, sieht


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den Wolf kommen und verläßt die Schafe und flieht; und der Wolf erhascht und zerstreut die Schafe. Der Mietling aber flieht; denn er ist ein Mietling und achtet der Schafe nicht“. (Johannes 10:12-13). Der Angestellte, der nur aufgrund des Gehalts da ist und nicht wegen einer Berufung von Gott, wenn diese Art von schlechten Pastoren und Evangelisten den Wolf der Weltlichkeit, den Wolf der Abgötterei sich nähern sehen, was sie machen ist fliehen, oder verstecken sich und tuen so als ob wären sie Taub und Blind. Der echte Hirte wird aufstehen um die Herde zu verteidigen und er wird nach dem Schwert greifen, das das Wort

Gottes ist. Der wahrliche Pastor verteidigt die Herde und erlaubt nicht, dass der greuliche Wolf reinkommt. So werden die greulichen Wolfe nicht kommen können, die falsche Propheten werden nicht reinkommen können, auch nicht die falsche Lehrer, die Kanzel wird nicht für jeden freigestellt werden. In einer Zeit, in der viele die heilsame Lehre nicht mehr leiden können werden, sagt das Wort Gottes zu uns: „Denn es wird eine Zeit sein, da sie die heilsame Lehre nicht leiden werden; sondern nach ihren eigenen Lüsten werden sie sich selbst Lehrer aufladen, nach dem ihnen die Ohren jucken, und werden die Ohren von der Wahrheit wenden und sich zu Fabeln kehren“. (2 Ti. 4:3-4). Habe Gott Barmherzigkeit! l Juni 2016 / Impacto evangelisch

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Ein kurzer Bericht zum Werk der Weltweiten Missionsbewegung, die auf die ganze Welt durchgeführt wird. Die heilige Bibel sagt uns: „Und sie waren täglich und stets beieinander einmütigim Tempel... Der HERR aber tat hinzu täglich, die da selig wurden, zu der Gemeinde.“ (Apostelgeschichte 2:46-47)

VERLIERE NICHT DEINEN NORDEN Das Werk des Herren in Kolumbien veranstaltete die Distriktversammlung in Bogota. Das geistige Fest wurde in den fünf Kontinenten von den Medien übertragen.

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om 5. bis 7. April dieses Jahres fand die Distriktversammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Kolumbien in der Stadt Bogota statt. Diese Aktivität versammelte sechs Zonen des südamerikanischen Landes. Das geistige Fest wurde mit der Teilnahme des Heiligen Geistes versiegelt, der jeden Tag das Leben der Teilnehmer transformierte, erneuerte und belebte, die die Berufung des Werkes Gottes angenommen hatten. In diesem Event predigten das Wort Gottes Rev. Pablo Castro, Nationale Aufischtsbehörde der WMB von Kolumbien und Rev. Joaquin Parra, Nationaler Offizier des in Kolumbien ansässigen Werkes Gottes vor MISSIONSBEWEGUNG 48 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERANSTALTUNGEN

mehr als zwei Tausend Folgern Jesus Christi. Die Kirche des Bezirks 12 de octubre, die sich in der Großstadt Bogota befindet und von Pastor Rev. Enrique Centeno geistig geführt wird, war für die Organisation der Versammlung zuständig. Die Reden konzentrierten sich auf die Notwendigkeit in den Wegen des Herren fortzuschreiten, ohne den Norden zu verlieren und unter Berücksichtigung der grundle-

genden Prinzipien des Evangeliums Christi. „Verliere nicht deinen Norden“, so betitelte Rev. Castro eine seiner Reden. Er förderte die Anwesenden auf, weiter mit den Augen in Christus fortzuschreiten. Eine weitere Botschaft, die diese Aktivität prägte, war „Prinzipien zu einer gesunden Kongregation“, wo Rev. Parra die Kriteria der geistigen Heilung der Kirche um die Welt zu bewegen erklärte. Die Distriktversammlung der Weltwei-

ten Missionsbewegung von Kolumbien, die in der Stadt Bogotá stattfand, wurde in die fünf Kontinenten über das Signal von Radio Celestial Stereo verbreitet. Diesbezüglich ist es notwendig hinzuweisen, dass die Brüder von Israel, von den Vereinigten Staaten, Italien, Uruguay, El Salvador, Puerto Rico, Bulgarien, Peru und Irland aufmerksam die Aktivitäten Life dank einer direkten Übertragung verfolgten l Juni 2016 / Impacto evangelisch

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EINE VISION UND EIN VERMÄCHTNIS ZU FOLGEN Das Werk des Herren in Guatemala feierte seine 31. Nationale Konvention und führte dabei den Ersatz seiner nationalen Aufsichtsbehörde durch.

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ie Weltweite Missionsbewegung der Republik Guatemala feierte vom 23. bis 27. März dieses Jahres ihre 31. Nationale Versammlung im Lagerplatz für geistige Klausuren und Tagungen „La Certeza“, der sich in der Zone 25 befindet. Die Veranstaltung, an der sich die ganze Gruppe von internationalen Offizieren der WMB beteiligten, diente dazu, dass Rev. Gustavo Chay als Nationale Aufsichtsbehörde des Werkes in Guatemala ernannt wurde um Rev. Alvaro Garavito zu ersetzen. Rev. Garavito war für mehr als 31 Jahre der geistige Führer dieser Kongregation, wobei er eine fruchtvolle evangelische Arbeit durchführte. Am Eröffnungstag der 31. Nationalen Konvention der Weltweiten Missionsbewegung der Republik Guatemala drückte Rev. MISSIONSBEWEGUNG 50 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERANSTALTUNGEN

Chay Worte der Dankbarkeit aus zu den Internationalen Delegationen von Costa Rica, Honduras, El Salvador, Mexiko, den Vereinigten Staaten, Nicaragua und Panama, die am Event teilnahmen. Die biblische Mitteilung war Verantwortung von Rev. Rómulo Vergara. Anschließend, im zweiten Gottesdienst, erteilte Rev. Carlos Guerra, vom Werk Gottes in Costa Rica, das Wort Gottes mit dem Thema „ Auf der Suche nach einem Mann“, bezogen auf das Buch von Jeremia 5:1. Nachher, im dritten Gottesdienst übermittelte Rev. José Soto die Botschaft Gottes durch eine Rede mit dem Namen „Was willst du, dass ich mache?“, die auf dem Buch der Apostelgeschichten 9:3-6 basierte. Später an den nachkommenden Gottesdiensten beteiligten sich Schwester Carmen Valencia de Martínez, Rev. Álvaro Garavito, wer den mexikanischen Rundfunksender „La Luz“ von Mexiko anerkannte, sowie Pastoren Arturo Hernández, Gustavo Martínez und José Soto, die die gute Botschaft des Herren verkündigten und über verschiedene Aspekte des Christentums sprachen l Juni 2016 / Impacto evangelisch

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FINDE DAS GLÜCK Die Weltweite Missionsbewegung von Peru hielt ihre Regionale Versammlung im Herzen des Amazonasgebiet mit der Anwesenheit der Delegationen von Kolumbien und Brasilien.

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om 21. bis 24. April dieses Jahres fand die Regionale Versammlung Iquitos 2016 statt, mit der Teilnahme von nationalen und internationalen Offizieren der Weltweiten Missionsbewegung, von Aufsichtsbehörden aus anderen Ländern der Region und von unzähligen Brüdern aus verschiedenen Orten Perus. Unter den Anwesenden waren der Präsident und Vize-Präsident des Werkes, Pfarrer Gustavo Martinez und Pfarrer José Soto. Die nationalen Aufsichtsbehörden von Kolumbien und Brasilien, Rev. Joaquín Parra und Pfarrer Henry Ramos, waren auch dabei. Alle wurden von Rev. Rodolfo González und von der Aufsichtsbehörde des Landes, Pfarrer Luis Meza Bocanegra, herzlich empfangen. Darüber hinaus beteiligte sich an dieser christliMISSIONSBEWEGUNG 52 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

chen Aktivität eine große Anzahl von Delegationen aus diesen beiden Ländern. Die Veranstaltung namens „das Glück“ wurde abends im Stadium der Stadt Max Augustin und vormittags in der Halle Juan Pinasco Villanueva durchgeführt, mit einer aufgrund der exzessiven Hitze in der Zone ausgerüsteten Klimaanlage, mitten in der peruanischen Urwald. Außer den Belobigungen und der Predigt des Wortes Gottes zog der von der Kirche am Samstag den 23. durch die Hauptstraßen der Stadt Iquitos organisierte Feldzug viele Bewohner zur Veranstaltung an. Die Fernseh- und Rundfunkübertragung von Bethel Televisión, sowie die Verbreitung über die sozialen Netzwerke hatten eine große weltweite Auswirkung l


VERANSTALTUNGEN

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EINE UNVERFÄLSCHTE GENERATION Die Weltweite Missionsbewegung von Italien hielt ihre 9. Nationale Herrenversammlung gemäß Gottes Pläne.

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VERANSTALTUNGEN

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it dem Beistand des Herren hielt die WMB von Italien vom 15. bis zum 17 April dieses Jahres ihre 9. Nationale Herrenversammlung in der Stadt Torino. Das geistige Fest, das unter dem Motto „Was werden wir mit diesen Menschen tun?“ stattfand, wurde von Rev. David Echalar, Nationaler Aufsichtsbehörde des Werkes geführt. Er war auch zuständig für die Predigt der guten Botschaft. Am Eröffnungstag der 9. Nationalen Herrenversammlung der WMB in Italien verkündete Rev. Echalar das Wort Gottes. In diesem Sinne behandelte Rev. Echalar

das Thema: „Was werden wir mit diesen Menschen tun?“, das auf dem Buch der Apostelgeschichten 4:16 basierte. Anschließend, am zweiten Tag, übernahm Pfarrer Jimmy Ramírez, Presbyter der Weltweiten Missionsbewegung in der Schweiz, die Verantwortung für die Übertragung der Botschaft des Herren. Thema seiner Rede war „Unter Feuer gefangene Männer“, bezogen auf den biblischen Text von den Apostelgeschichten 4:15. In seinem Vortrag betonte der Diener Gottes, dass die Gläubiger sich der Macht des Erzeugers unterordnen müssen. Nachher, am dritten Tag, erteilte Rev.

Hugo Lope, Presbyter von der Zone Norditalien, eine Predigt mit dem Titel „Eine unverfälschte Generation“. Die biblische Basis seines Beitrags war das Buch der Apostelgeschichten 4:16. Pastor Lope sprach über die Weise, auf der Eli seine Segen verlor, weil er nicht wusste, wie er seine eigene Kinder korrigieren sollte. Am letzten Tag hielt Pfarrer Luis Valderrama, Presbyter der WMB in Italien, eine Rede, die auf dem Buch der Apostelgeschichten 4:16 basierte. In seiner Rede behauptete er, dass die Angst paralysiert und verschüchtert, und diejenigen hält, die den Plan Gottes nicht verstanden haben l Juni 2016 / Impacto evangelisch

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MISSIONSBEWEGUNG 56 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERANSTALTUNGEN

AUFRICHTIG UND MIT VISION ERBAUEN Die WMB von Österreich feierte ihre 5. Versammlung mit der Teilnahme einer Delegation von Gläubigen aus Italien.

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om 25. bis 27. März war die Stadt Wien, die österreichische Hauptstadt, das Szenario der 5. Nationalen Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Österreich. Die Veranstaltung, die vom Werk Gottes organisiert wurde und im Hotel Spiegeln stattfand, hatte als Thema den biblischen Begriff „Aufrichtig und mit Vision erbauen“. Der Satz ist im Buch von Mica 7:11 und wurde durch Rundfunk- und Fernsehsender Ebenezer übertragen. Der Konsul von Ecuador in Wien, Fernando Flores, nahm an der Veranstaltung teil. Er förderte das Volk Gottes darauf, mit dem Werk weitermachen. Der erste Tag der 5. Nationalen Versammlung der WMB von Österreich hatte als Prediger des Wortes Gottes Pfarrer Jimmy Ramirez, Priester des auf österreichischem Boden errichteten Werkes. Pfarrer Ramirez sagte: „Der Tag wird kommen, an dem Deine Mauer gebaut werden“. Am zweiten Tag, am Morgen, war Pastor Wilson Cruz dafür verantwortlich, die Botschaft Gottes zu vermitteln. Er nannte seinen Vortrag „Wo sind die Pfingstler Gottes?“. Stunden später ergriff das Wort Pastor Ramon Ortega, von der Kirche in Torino, und erteilte dabei die Botschaft „Mit Vision bauen“, in dem der Inhalt von Hebräer 11.10 gescannt wurde. Die 5. Nationale Versammlung der Weltweiten Missionsbewegung von Österreich ging zu Ende mit der Teilnahme von Pfarrer. David Echalar, Nationaler Aufsichtsbehörde von Italien, der über das Thema „Wir gehen als männliche und weibliche Diener Gottes“ sprach. Seine Rede basierte auf 2 Timotheus 2:1. Pfarrer. Echalar betonte, „es ist schön, zu den Füßen unseres Erlösers Jesus Christus gedemütigt zu leben“ l Juni 2016 / Impacto evangelisch

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ALLE WAREN EINER MEINUNG Die Weltweite Missionsbewegung machte eine Missionsreise durch drei südostasiatischen Länder (Malaysia, Myanmar und die Philippinen). Das Werk des Herrn in diesen Orten bleibt unter der Herrlichkeit Gottes.

MISSIONSBEWEGUNG 58 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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m 14. März unternahmen Pastoren Walter Zambrano, Mitglied des Nationalen Vorstands der WMB in Kolumbien, und Samuel David Mejia, Missionsaufseher der WMB von Asien, eine Reise durch drei Länder des asiatischen Kontinents: Malaysia, Myanmar und die Philippinen. Im Laufe der Reise wurde offensichtlich, wie das Werk Gottes seinen Weg in diesem Teil des Planeten findet. In Malaysia empfing Pastor Rajan die Missionare mit dem Ziel, besonde-


VERANSTALTUNGEN

re Gottesdienste in den beiden Kirchen durchzuführen, die mit dem Erlaubnis des Herrn in diesem Land errichtet wurden. Darüber hinaus fand ein Treffen mit lokalen Führern statt, die dem Pfarrer bei seiner Evangelisierungsarbeit helfen. An dieser Stelle überprüften Pastoren Mejia und Zambrano den Fortschritt der WMB im asiatischen Kontinent. Danach reisten die Missionare nach Myanmar, vormals Birma, wo sie von Pastor Aung, seiner Frau und einigen anderen Pastoren dieses Werkes emp-

fangen wurden. Dort verbrachten die Diener des Herrn eine Woche voller Segen. Beide predigten in verschiedenen Orten in der Nähe der Stadt Yangon, der Hauptstadt, und boten auch ein Seminar für Pastoren, wo die Missionsarbeit analysiert wurde. Auf den Philippinen, dem dritten Land, besuchten die Vertreter der Welt-

weiten Missionsbewegung die Kultusgemeinden, die sich in der Nähe von Manila befinden. Als erstes kamen die Pastoren Zambrano und Mejia in die Stadt Antipolo, wo sie zwei intensive Tage erlebten. Dann besuchten beide Missionare die Provinz von Bulacan und schließlich waren sie in Quezon City l Juni 2016 / Impacto evangelisch

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MIT GOTT IN AUFRICHTIGKEIT LEBEN Die Weltweite Missionsbewegung von Brasilien hielt ihre Fünfte Nationale Herrenkonvention. Es waren spirituelle Tage, an denen der Herr seinen Segen reichlich ausgoss.

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ie Weltweite Missionsbewegung von Brasilien führte vom 25. bis 27. März ihre 5. Nationale Herrenkonvention im Auditorium der Schule Samuel Benchimol im Osten der Stadt Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas. Manaus ist das führende Finanz- Unternehmens- und Wirtschaftszentrum der nördlichen Region von Brasilien. Drei Tage lang genoss die Stadt Manaus, die sich in der Mitte des größten Regenwaldes der Welt befindet, die Gegenwart des Herrn durch ein Ereignis, das unter dem Motto „Mit Gott in Aufrichtigkeit leben“ gehalten wurde. Es waren spirituelle Tage, an denen Psalmen 25:21 analysiert wurden, und die dazu dienten, dass der Herr seinen Segen auf dem brasilianischen Volk ausgießt. Geleitet von Gott predigte das Wort Rev. Henry Ramos, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB von Brasilien, vor einem nach der guten Nachricht eifrigen Publikum. In einer seiner Reden, betonte Pastor Ramos, dass die Nachfolger Jesu Christi aufrichtig leben müssen, und stellte ferner fest, dass das Werk des Herrn sich im gesamten brasilianischen Gebiet weiter ausdehnt l MISSIONSBEWEGUNG 60 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


VERANSTALTUNGEN

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VON SEINER HERRLICHKEIT BEEINDRUCKT Die Weltweite Missionsbewegung der Dominikanischen Republik, unterstützt durch die wichtigsten Leiter des Werkes Gottes, veranstaltete ihre Vereinte Damen- und Herrenkonvention. MISSIONSBEWEGUNG 62 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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nter dem Motto „von seiner Herrlichkeit beeinflusst“ feierte das Werk der Weltweiten Missionsbewegung in der Dominikanischen Republik ihre Vereinte Damen- und Herrenkonvention vom 14. bis 16. April in den Räumlichkeiten des Centro de Convenciones La Finca.

An der Veranstaltung beteiligte sich eine grosse Anzahl von dominikanischen Gläubigen und dabei waren auch Pfarrer Gerardo Martínez, Internationaler Präsident der WMB, und Ruben Concepcion, Nationale Aufsichtsbehörde des Werkes in der Dominikanischen Republik. Sie teilten die gute Nachricht im Laufe der drei Tage. In einer Atmosphäre voller Glauben, diente die Vereinte Frauen- und Herrenkonvention der WMB von der Dominikanischen Republik dazu, dass Gott auf der Insel La Española durch eine Reihe von

Wundern, Bekehrungen, Aussagen und Heilungen anwesend war. Im spirituellen Termin wurde die Evangelisierung von Pastoren Martinez und Concepción, sowie von Schwester Carmen Valencia de Martinez durchgeführt. Mit der Bibel in der Hand förderten die Prediger, zusammen mit der Missionarin, die Dominikaner darauf, fest im christlichen Glauben zu stehen. Darüber hinaus verherrlichten die Leaders der Weltweiten Missionsbewegung die Gegenwart des Herrn in Mittelamerika l Juni 2016 / Impacto evangelisch

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BETHEL FERNSEHSENDER SPEZIALISIERT SICH UM MEHR LÄNDER ZU ERREICHEN Eine Delegation von Arbeitern des Fernsehsenders für die Familienglück beteiligte sich an der NAB-Schau in Las Vegas, in den Vereinigten Staaten.

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ie NAB-Schau, die Messe, die vom Nationalen Verein von Rundfunksendern in den Vereinigten Staaten jährlich in Las Vegas organisiert wird, empfing vom 16. bis 21. April letzten Jahres eine Gruppe von Arbeitern von BethelFernsehsender, die dahin kamen, um die neuesten Trends in Medien zu kennen. Direktoren, Abteilungsleiter und Mitarbeiter des Senders für die Familie, MISSIONSBEWEGUNG 64 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

so wie Mitglieder anderer Medien der Weltweiten Missionsbewegung hatten die Möglichkeit, an dieser Messe teilzunehmen, die bald ihr 100. Jubiläum feiern wird. Im Laufe der Veranstaltung hielt die Delegation von Bethel TV das 1. Internationale Seminar Broadcasting de TV, auf dem Gelände des Gold Coast Hotel & Casino, das sich in Nevada befindet. Dieser

Kurs diente dazu, technologisches Wissen und Betriebssysteme zu teilen, um mehr Möglichkeiten zu haben, das Evangelium zu verschiedenen Orten auf der ganzen Welt zu bringen. Die von Mitarbeitern des offizielen Fernsehsenders der WMB beörderten Veranstaltung brachte Delegationen aus Bolivien, Kolumbien, Costa Rica, USA, Italien und Panama zusammen l


Andere Veranstaltungen

MEXIKO ERBAULICHE NATIONALE GEISTIGE PASTORENKLAUSUR

Vom 5. bis 8. April war die zentrale Kirche der WMB in Mexiko der Sitz einer wundervollen Nationalen Pastorenklausur. Die Teilnehmer kamen aus Monterrey, Chihuahua, Sinaloa, Nayarit, Veracruz, San Luis Potosí, Tlaxcala, Puebla, Oaxaca, Chiapas, u.a. Am ersten Tag war der Prediger des Wortes Gottes Pfarrer Álvaro Garavito, Internationaler Offizier der WMB. Gott ministrierte das Leben der Diener und der ortlichen Kirche mit dem Vortrag: „Der Unterschied zwischen dem Sohn und dem Sklaven“, der auf dem biblischen Zitat von Johannes 8:34-35 basierte. Am zweiten Tag erteilte Rev. Garavito die Botschaft Gottes mit der Rede „Christus brach meine Ketten“, wobei das Zitat Levitikus 26:13 war. Das dritte Thema war „Womit ist dein Herz gefüllt?“, bezogen auf das Buch der Apostelgeschichten 5:1-5. Am Freitag den 8. fand eine Versammlung mit der Teilnahme der Kirchen des Presbyteriums 1 statt zum Thema “Unsere Antriebe und Werke werden vom Gericht Christi beurteilt”. Rev. Garavito entnahm seinen Vortrag vom Buch der Römer 14:10-12 l

PUERTO RICO VERSAMMLUNG ZONE 1 IN TRUJILLO ALTO

Am 9. April und in einer Atmosphäre der Gesänge und des Lobes wurde die glorreiche Versammlung der Zone 1 der WMB in Puerto Rico gehalten. Aus verschiedenen Teilen der Insel versammelte sich das Volk Gottes im Centro Metropolitano Pentecostes der Weltweiten Missionsbewegung in der Stadt von Trujillo Alto. An diesem glorreichen Gottesdienst beteiligten sich Pfarrer Manuel Zúñiga, Nationale Aufsichtsbehörde der WMB von Costa Rica. Pfarrer Zúñiga erteilte Worte der Aussagen des erlösenden Werkes, die auf die Herzen der Brüder in Costa Rica gerichtet waren. Nachmittags war Pfarrer Zúñiga das von Gott verwendete Instrument zur Erteilung seines Wortes. Er las einen Abschnitt des Buches von Matthäus 10:37-38; 11:28-30, wobei er über das Thema „Nach den Spuren“ sprach. Gemäss der Rede werden wir zu Siegern durch die Opferung Christi, wenn wir seine Erbe annehmen, denn durch seine Blut erhalten wir Freiheit. Er betonte, dass wenn wir auf dem Weg bleiben wollen, müssen wir gehorsam sein. Durch diese und andere Sätze wurde das Volk Gottes ministriert. Die Teilnehmer gingen auf den Altar um die Macht des Heiligen Geistes zu empfangen und um seinen Spuren zu folgen l

SCHWEIZ

SPANIEN

DAMENVERSAMMLUNG JAHRESTAG DER IN GENF JUGEND IN BARCELONA Vom 29. April bis 1. Mai fand die 7. Damenversammlung der WMB in Genf statt. Diese Veranstaltung fing mit dem Motto „Frauen, die den Sieg beiwohnen” an. Am ersten Tag predigte Schwester Mylene Vitaeu (aus Grenoble in Frankreich) die Botschaft zum Thema: „Frauen, die sich auszeichnen“ mit Bezug auf das biblische Zitat vom Buch des Exodus 15:1. Am Samstag den 30, morgens, war Pfarrer Jimmy Ramirez für den biblischen Vortrag verantwortlich. Er sprach zum Thema „Was wirst Du sehen, wenn Deine Herzenwunsche nicht sterben“, das vom Buch Matthäus 28:1 entnommen wurde. Nachmittags war Schwester Yaneth Ibarra de Echalar (aus Genf in Italien) die Rednerin. Das Thema war „Sie sind diejenige, die ihre Familie antreibt“, bezogen auf Lucas 7:3. Am Sonntag den 1. Mai sprach Schwester Patricia Almache de Ramírez zum Thema „Frauen, die den Sieg beiwohnen“, basiert auf einem biblischen Zitat vom Buch Hohelied 2:15. Nennenswert ist die Tatsache, dass mehr als 250 Menschen dabei waren. Die wichtige Rolle, die von den Frauen gespielt wird, besonders in den Händen Gottes, wurde auch erwähnt l

Vom 15. bis 16. April fand das 9. Jubiläum der Jugendgesellschaft der Zentralen Kirche in Barcelona statt. Dieses glorreiche Treffen wurde unter dem Motto „Die Herrlichkeit setzt fort“ gehalten und basierte auf der Geschichte des Buches Apostelgeschichte Kapitel 2. Pastor Morten Christensen, aus der Kirche von Malmö in Schweden, wurde als Prediger des Wortes für diese Aktivität eingeladen. Rev. Mortensen sprach über die Bedeutung unserer Kommunion mit Gott und über die Liebe Gottes, die sich auf den Mitmenschen widerspiegeln. Junge Leute von unseren Kirchen, begleitet durch ihre Pastoren nahmen an dieser Aktivität teil. Am Freitag waren die Kirchen von Girona, Mollerusa und Terrasa daran, und am letzten Tag die Kirchen von L'Hospitalet und Reus. Die jungen Leute wurden vom Wort Gottes berührt, so dass sie zum Altar angeschlagen gingen. Etwa 350 Menschen waren dabei l

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SIE SCHREIBEN UNS... cartas@impactoevangelistico.net ISIDORO GARCÍA Meine lieben Brüder in Christus Jesus, ich möchte Ihnen für die Zeitschrift danken, die Sie mir immer zusenden. Es ist sehr lehrreich. Ich lese und teile Sie, damit andere Menschen auch davon profitieren können. Gott segne Sie sehr. Aus Rio Grande, Puerto Rico.

MÄRZ 3-6 Versammlung in Honduras, Comayagua (Ankunft in San Pedro de Sula) 10-13 Versammlung in Australien (Sidney) 23-27 Versammlung in Guatemala (Guatemala-Stadt) 30-3 (APRIL) Versammlung in Guyana, Trinidad und Martinique (Georgetown, Britisch-Guayana)

Ich freue mich sehr jedesmal, dass ich eine neue Ausgabe der Zeitschrift erhalte, denn Gott spricht zu mir durch die biblischen Lehren. Die Aussagen bewegen mich; die Fotos über die Fortschritte des Werkes inspirieren mich und, vor allem nehme ich die Herausforderung an, auch etwas gutes für den Herrn zu tun. Weiter so mit diesem schönen Projekt! Möge Gott Ihnen Weisheit und Gnade weiterschenken. Aus Bogota, Kolumbien.

APRIL MAI 3-5 Versammlung in Japan (Narita, Chiba-Ken) 26-29 Versammlung in Indien (Tamil Nadu, Südindien)

CARLOS RUBÉN BASTIDAS

NEYSI GARCÍA OLIVA Brüder im Glauben, das Magazin Impacto Evangelistisch erfüllt mich mit Freude und geistiger Kraft. Durch die Zeitschrift bin ich in der Lage gewesen, mehr zu wissen und mich geistig zu stärken. Jetzt verstehe ich die Probleme des Lebens in einer anderen Weise. Die geistige Nahrung, die ich beim Lesen ihrer Seiten erhalte, ist erbaulich. Gott segne Sie und weiter so mit der schönen Mission, die sie erfüllen. Aus on Mayabeque, Kuba.

ELENA RODRÍGUEZ Gott segne Sie, Brüder von Impacto Evangelistisch. Gott

MAIRA TAMARA Ich danke Gott dafür, dass ich in seinem Werk dienen darf. Ich danke Gott für seine unendliche Barmherzigkeit und für die Zeitschrift Impacto Evangelistisch. SIe ist sehr schön und erbaulich für jedes Leben. Aus Sincelejo, Kolumbien.

JANUAR 1-4 Nationale Versammlung in Puerto Rico 11-18 Nationale Versammlung in Kolumbien (Medellin) FEBRUAR 5-7 Versammlung in Paraguay (Itagua) 5-9 Versammlung in Panama 11-14 Versammlung in Argentinien

DIEGO PIÑEROS

Gott segne euch, Brüder von Impakt Evangelistisch. Gehen Sie voran und möge Gott Sie weiterhin mit der Veröffentlichung des Magazins führen. Seitdem ich es zum ersten Mal sah, gefiel es mir. Ich werde sie weiter kaufen, um die Wunder zu sehen, die Gott in unserem Leben wirkt. Möge der Herr Sie segnen, denn mit Christus sind wir mehr als Sieger. Aus Villegas, Ekuador.

INTERNATIONALE AGENDA 2016

JUNI 23-26 Versammlung in Brasilien (Manaus) 30-3 (JULI) Versammlung in Bolivien (La Paz) sei Dank dafür, dass er uns jeden Tag die Realität von seinem Werkt in anderen Teilen der Welt. Ich bin dankbar zu Gott dafür, dass ich der Kirche der WMB angehöre. Möge Gott diese erbauliche Web-Seite, die für das Volk Gottes und für die ganze Welt entworfen wurde. Aus Caracas, Venezuela.

ANA MARIÑO PUPO Liebe Brüder, Sie sind ein Kanal des Segens für alle, die diese Zeitschrift lesen können. Immer, wenn ich eine bekomme, wird mein Leben auf außergewöhnlicher Weise bewegt, denn wenn ich sie öffne und lese, spüre ich sehr nah die Präsenz des Herrn. Ich fühle, dass der Herr mein Leben anspricht, wobei er mich tröstet, mich stärkt und gib mir neue Kraft um vorwärts zu gehen und ihn weiter zu suchen. Jeden Tag bitte ich Gott in meinen Gebeten darum, dass er Sie weiterhin in besonderer Weise segnet, damit sie auch mit diesem großen Werk weitermachen, das so ein grosses Segen ist. Aus Holguin, Kuba

CARLOS PALOMINO Ich danke Ihnen für diese grandiose Zeitschrift, die ein Segen für alle Brüder und für die Ehre Gottes ist. Aus Lima, Peru.

JULI 6-9 6-9

Versammlung in Costa Rica (San José) Versammlung in den Niederländischen Antillen (Bonaire) 12-15 Versammlung in den USA, Virginia (Woodbridge)) 21-24 Versammlung in Mexiko (Puebla) AUGUST 10-14 2. Europäischer Kongress (Madrid) 11-14 Versammlung in Haiti (Port-au- Prince) 18-21 Versammlung in Afrika (Äquatorialguinea) 23-27 Versammlung in Venezuela (Barquisimeto) 25-28 Versammlung in Ecuador (Guayaquil) SEPTEMBER 1-4 Versammlung in Belize Samstag, der 24. Weltmissionstag OKTOBER 7-9 Nationale Brüderlichkeit in Kanada 13-15 Versammlung in der Dominikanischen Republik 14-16 Versammlung Insel Mauritius 17-19 Versammlung in Madagaskar 28-31 Kampagne in Chile (Santiago) NOVEMBER 3-6 Versammlung in El Salvadorr 3-6 Versammlung in Uruguay (Montevideo) 15-20 Versammlung in Peru (Lima) 24-27 Versammlung in Nicaragua DEZEMBER

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MISSIONSBEWEGUNG 66 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien

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Gründungdirektor: Rev. Luis M. Ortiz. Redaktionsausschuss: Rev. Luis Meza Bocanegra, Jacqueline Rovira, Samuel Martínez, Rev. Andrés Espejo. Redaktionskoordinator: Rev. Julián Morón. Chefredakteur: Víctor Tipe Sánchez. Redakteur: Jaime Tipe Sánchez. Graphikredakteur: Roberto Guerrero. Graphikdesign: Adolfo Zubietta. Schriftsteller: Johan Pérez Landeo, Marlo Pérez. Designer: Lesly Sánchez, Jorge Cisneros. Webmaster und Infografie: Julio de la Cruz. Illustrationen: Pablo Vilca. Übertragung: Yomi Solórzano. Community manager: Juan Becerra, Denisse Barrientos. Verteilung: Javier Arotinco.


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BALD WIRD IHR GLAUBE AN GOTT DAS UNMÖGLICHE MACHEN. VOM 19. BIS 24. JULI, VON 9:00 BIS 19:00 UHR, STADIUM SAN MARCOS

Lima, Peru MISSIONSBEWEGUNG 68 WELTWEITE Amerika • Europe • Ozeanien • Afrika • Asien


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